für das Münsterland. Gratis=Beilage zum Westfälischen Merkur. Nro. 9. Münster, den 29. Januar 1854. Unterhaltendes. Verschiedene Wege, oder der Flöriskrämer und Herr Kaufmann Florian. (Schluß). 2. Herr Raufmann Florian. Das Städtchen N. ist zwar nur ein gewöhnliches Landstädtchen, allein es hat doch mehrere schöne Gebäude aufzuweisen, meist aus ältern Zeiten her; ehemalige Klöster, worin jetzt der Bezirksrichter seine Urtheile spricht oder lüderliche Menschen beiderlei Geschlechts ihre zeitlichen Strafen absitzen. Auch das Rathhaus und einige andre ehemals öffentliche Gebäude gereichen der Stadt zur Zierde, und machen, daß dieselbe von außen einen etwas großartigen Eindruck, innen eine angenehme Abwechslung für das Auge gewährt. Im Jahr 1845 erhielt die Stadt eine neue Zierde: am Ende des Marktplatzes, da wo sich derselbe zur Hauptstraße verengt, steht seit ein paar Monaten ein prächtiges dreistockiges Haus, bis über die untern, mehr als mannshohen Fenster hinaus aus zierlich behauenen Quadern aufgeführt, die in eine dem Style des Baues angemessene Brüstung auslaufen und über der prachtvollen Hauptthüre eine geschmackvolle Altane tragen. Unter derselben, gerade über dem Bogen der Hanehengergu. Blangen Metalbuchstaben der Name des Sice###: Klorian.—. Dem herrlichen Aeußern entspricht die innere Ausstattung des Hauses. Hinter den mächtigen Ladenfenstern von geschliffenem Spiegelglase sind prächtige Kleiderstoffe und Shawls in malerischen Gruppen aufgehängt; verschiedene Täselchen an den Thürflügeln enthalten in Goldschrift allerlei Inschriften: Segars from Havannah, Gante de Paris, Grayons Robertson, Eau de Cologne u. dgl. wan in den Laden, so wird man zunächst von einem künstlichen Blumengarten überrascht, denn so darf man wohl die prächtigen Oleander, Feigen, Geranien, Kaktus, Fuchsten u. dgl. nennen, welche zu beiden Seiten des Eingangs terassenförmig aufgestellt sind. Von dem gemalten Plafond hängt eine reichverzierte Lampe herab, zwischen zwei kunstvollen Säulen aus Gußeisen, deren jede einen großen Adler von Messing trägt; jeder Adler hält im Schnabel eine Waage und in jeder Waage ruht stets eines der zierlichen Gewichte, die in hübscher Ordnung vom Achtelspfund bis 12 Pfund neben einander aufgepflanzt sind. Die Kästen an den Wänden, sowie der Ladentisch sind aus Eichenholz, sehr geschmackvoll gearbeitet. Feine Limburger und Emmenthaler Käse liegen auf vorzellanenen Platten unter feingeschliffenen Glasglocken; Zuckerkandis und ähnliche Artikel stehen in weißen Cylindergläsern wit gewöldtem Deckel in den Nischen der Wandkäsen. Gypsfiguren verschiedener Art: Herkules, Venus und dergleichen Götter und Göttinnen ohne Hosen und Unterrock zieren den obern Rand der Wandkästen. „In Verhältniß zum Laden Kand auch die Einrichtung per doznung. Die tapezierten Zimmer schmückten kelegante Möbel von Nuß= und Birnbaumholz; das frühere Kanapee, auf dem der alte Flört so manches Mittagsschläfchen gemacht, hatte einem werthvollen Sopha Platz gemacht, und an der Wand vor dem Alkov, wo sonst ein vorzellanenes Weihwasserkesselchen gehangen hatte, hing jetzt ein zierlich gestickter Briefhalter von neuester Pariser Facon. Kurz! das ganze Haus des Herrn Kaufmann Florian entsprach allen Anforderungen des neuesten Geschmacks, so wie er selbst in der Stadt nur das lebende Modejournal genannt wurde. „Weißt, was Deinem Haus noch fehlt?“ fragte ihn ein Bekannter. „Was ihm noch fehlt?— Wenn Du's im Ernst meinst, so will ich Dir es selbst sagen: ein Asphaltdach fehlt ihm noch und eine Gallerie um dasselbe herum.“ „Florian, Du bist doch ein Hauptkerl! An das hätt' ich nicht einmal gedacht. Ja, ja, das müßte sich prächtig ausnehmen.“ „Das will ich meinen! Allein das Ding kostet verdammt viel. Ja, wenn mein Vater den dummen Streich nicht gemacht hätte mit dem Franzosenring da. Nimm einmal die 20,000 fl., was die seit 34 Jahren ausgemacht hätten! Was hätte man da erst anfangen können! Jo sage Dir, ich wollte ein Geschäft eingerichtet haben, wie wenige in Stuttgart selbst sind! denn dort— was sind die meisten Kaufleute? Krämer sind's, Landkrämer, gegen eine noble Pariser Handlung. Erst seit ein paar Jahren kann man sagen, daß sie etwas Eleganz aus Paris holen. So aber bringt mich mein tippeleinfältiger Spieß mit seinem Altweibergewissen um mindestens 50,000 fl.! Es ist etwas Gräuliches um so einen alten Philister!“ „Ha, Du mußt ihm schon verzeihen; er hat sich eben zeitlebens in seinen kleinlichen und engherzigen Verhältnissen bewegt und die Welt nicht gekannt. Welt= und Menschenkengtniß, das ist die Hauptsache bei einem Geschäftsmann, und das erwirbt sich nur auf Reisen.“ „Das will ich meinen! Wär' er nur zwei Jahre in Paris gewesen, da würde er die Welt mit andern Augen betrachtet haben. Was hätte er nur aus unserm Geschäft machen können! Sieh, ich betreib es jetzt erst zwei Jahre—— jetzt sieh Du einmal meine Bücher an!“ „Dein Vater hatte, glaub' ich, nie eine eigentliche Buchführung.“—— „Was, Buchführung! Ein Handbuch hatt' er, wie jeder ordinäre Gevatter Schuster oder Handschuhmacher, und sonst nichts, gar nichts. Ich kann's nicht begreifen, wie er trotz dem alles so in Ordnung hatte, denn das Geschäft war für einen Krämer doch ein ziemlich ausgedehntes.“ „Ha, Narr, so sind sie halt, die alten Philister, gleich ausbezahlt, wenn etwas ankommt, gleich eingezogen, wenn etwas verkauft wird. Ich glaub', es hatte Niemand eine Elle Bändel auf Rechnung. Das sind keine Kaufleute, keine Geschäftsmänner!“ „Ei Ihr, könnet Ihr mir nit sage, wo der Flöriskrömer ist? I bin doch vor ein Jahr achte, wie i noch auf'n Scheuenhof gewesen bin, scho zu ihm komme, und jetzt kann um älles in der Welt des Haus nimme finde.“ „Ja, guter Freund, der alte Flbriskrämer lebt nimmer; .). Von den preußischen Bergbau=Behörden ist eine Zusammenstellung der Ergienigien der inländischen Kohlenbergwerke veranstaltet worden, ist hierbei zu dem sehr erfreulichen Resultate gekommen, daß der Kohlenreichthum Preußens, berechnet nach den jetzt aufgeschlossenen Bergwerken, ein bedeutend größerer ist, alo der Englands, wo man nur noch 500 Jahre lang glaubt, einem gleichen Verbrauche, wie gegenwärtig, genügen zu können. In Preußen dagegen würde der Kohlenreichthum bei dem jetzigen Verbrauche auf—5000 Jahre durchschnittlich ausreichen, eine Zeit, welche sich für Westfalen bis auf 7000 Jahre ausdehnt. Hierbei ist allerdings nicht zu veranc Schler=Kuebente in Preußen jährlich nur ungefähr 100,000,000 Tonnen beträgt, während sie in Engdas Quantum von 700,000,000 Tonnen erreicht hat. Richtsdestoweniger stellt sich für Preußen ein größerer Koh legxeichthum heraus, da bei einem Verbrauche von ebenfalls (00,000,000 Tonnen ein Vorrath für 600 bis 700 Jahre vorhanden wäre, welcher offenbar noch viel höher zu berechnen ist, da gewiß in Preußen erst der geringste Theil unserer Koblenlager erschlossen worden ist, während in England neue Rohlenlager nur sehr wenige noch aufzufinden sein werden. (Wieder ein neuer Alkohol) oder vielmehr ein erneuerter aus der Zeit Ludwig XV., wo man denselben jedoch nur zu bezeichnen ansing, ohne daß er Gegenstand großer Consumtion werden konnte, während man heute, der hohen Dreise des Weingeistes wegen, damit umgeht, denselben im Großen zu bereiten. Es handelt sich nämlich darum den Aikohol aus gesunden oder verdorbenen Hülsenfrüchten zu ziehen, und selbst aus ungenießbarem Obste; man spricht davon, daß zu diesem Zwecke mehre Destillerien an den Stadtthoren von Paris errichtet würden. Hier nun die Bereitungsart, wie selbe unter der Regierung Ludwig XV. veröffentlicht wurde, und seitens der Industrie und des Publikums damals nicht unbeachtet blieb. Ein Branntwein=Fabrikant von Lauenburg in Sachsen, hatte eine große Quantität verdorbener Feigen gekauft, selbe mit ordinären Früchten zusammen in einen Destillirkolben gebracht, und daraus einen für gut und gesund erkannten Alkohol gewonnen. Ein anderer Industrielker, ein Engländer, brachte dessen aus Bohnen hervor. Aus einem Scheffel jener Frucht kann man 8 Pinten dieser Flüssigkeit gewinnen. Man verfährt also: man läßt die Bohnen in Wasser feucht werden, bis sie aufgehen, dann stößt man sie und läßt sie gähren. Nach Verlauf von drei Monaten destiklirt man selbe, und die Flüssigkeit ist so stark, wie der stärkste Branntwein. (Neues Verfahren für den Kattundruck.) In Blackford ist es einem Fabrikanten Smith gelungen, Baumwollen= und Leinenstoffe nach dem Verfahren der Daguerreotypisten zu drucken; er nennt sein Druckverfahren Iwpression photo-chromztique. Das Merkwürdigste ist, daß er auch in Farben druckt, namentlich Roth, Gelb, Purpur, Blau, Weiß und Grün vermittels gewisser Auflösungen, mit denen die Stoffe gesättigt werden. Auch bei trüben Wintertagen konnte in der Fabrik bis gegen vier Uhr gedruckt werden. Das Geschäft wird im großartigsten Maßstabe betrieben, und wird die Frische und Haltbarkeit der Farben eben so gerühmt, wie die Schönheit der Muster. Diese Erfindung ist für die Kattun=Drückereien von einem unberechenbaren Nutzen. Ein einziger Arbeiter kann mehrere druckende Maschinen beaussichtigen. Handels= und ökonomische Nachrichten. Nach der von dem königlichen statistischen Bureau gegebenen Uebersicht der Marktpreise für die vier Haupt=Getreidearten und Kartoffeln in den bedeutendsten Marktstädten der Monarchie während des Monats December v. J. stand der Weizenpreis am niedrigsten in Posen(94 3/12 Sgr.), am höchsten am Rhein (129 19/12 Sgr.); der Roggenpreis am niedrigsten in Preußen (7172 Sgr.), am höchsten am Rhein(100 5/12 Sgr.); der Gergenggeis am niedrigsten in Preußen(49 Sgr.), am höchsten am R.#13 Sgr.); der Haferpreis am niedrigsten in Preußen(51 7/12 Sgr.), am höchsten in Westfalen(41 1/12 Sgr.); der Kartoffelpreis am niedrigsten in der Provinz Brandenburg(21 1/12 Sgr.), am höchsten in Westfalen(35 3/11. Sgr.) escam. 25. Januar. In Roggen sind heute ein paar umfagl s 10/12 niedriger zu Stande gekommen: 117pfd alter gedörrter Russischer fl 328.— 116pfd. Odessa fl 324.— Inzwischen lockten diese Preise sofort mehr Kauflust hervor, und da Inhaber im Allgemeinen nicht geneigt schienen darauf einzugeben, blieben dieselben vergebens geboten.— Gerste und Buchweizen zu alten Preisen angeboten.— Rüböl fl ¾ niedriger, compt. fl 39¼/39, 1° Mai sl 38¾, 1° Sept. fl 36 ¾4/½, 1° Octbr. fl 36 7/8%, 1° Nov.(Dec. fl. 37¼/36 ⅞/8. Köln, 26. Jan. Weizen effect. 132 à ½ Sgr. Br., v. Januar— Sgr. Br.,— Gd., per März 137 Sgr. Br.,— Gd. per Mai 140 Br. 139 Gd.— Roggen effect. 99 Sgr. Br., per Januar— Sgr. Br.,— Gd., per März 103 Sgr. Br., 193. 933 P, Mai 104½, Sgr. Br. 103¾, Gd.— Rüböl effert. — Gd., in Partieen Thlr. 32½ Br.,— Gd., per Mai Thlr. 31½ Br., 31¼ Gd., per Oct. Thlr. 32 Br., Gd.— Spiritus effect. faßweis. Thlr. 36 ¾ Br., in Par90%, 46 Tolr. Br. Neuß, 27 Januar.(pr. Verl. Schfl.) Weizen à 90 Pfd. 4 Thlr. 13 Sgr.; Roggen à 83½ Pfd. 3 Thlr. 9 Sgr; Wintergerste a 70 Pfd. 2 Thlr. 7 Sgr.; Sommergerste à 70 Pfd. 2 Thlr. 7 Sgr.; Buchweizen à 80 Pfd. 2 Thlr. 12 Sgr.; Hafer, à 50 Pfd. 1 Thlr. 8 Sgr.; Erbsen 3 Thlr. 10 Sgr.; Rühsamen 4 Thlr. 10 Sgr.; Kartoffeln 1 Thlr. 3 Sgr.; Heu, pr. Ctr. à 110 Pfd.— 28 Sgr.; Stroh à 1200 Pfd. 6 Thlr.— Sgr.; Kleiner Samen= Thlr.— Sgr.; Rüböl pr. Ohm 282 Pfd. oh. Faß 35 Thlr. 7 Sgr. 6 Pf.; dito pr. Mai— Thlr.— Sgr.— Pf.; dito pr. October— Thlr.— Sgr.— Pf.; Rübbuchen pr. 1000. Stuck Stampf 50 Thlr.— Sgr.— Pf.; Preßkuchen pr. 2000 Pfd. 44 Thlr.— Sgr. Pf.; Branntwein, pr. Ohm à. 123 Quart zu 47 pct.(ohne Maklergeld) 20 Thlr.— Sor; gereinigtes Oel 36 Thlr. 7 Sgr. 6 Pf.— Weizen bei ziemlicher Anfuhr fest und 2 Sgr. per Scheffel höher, Getreide im Uebrigen ohne wesentliche Aenderung.— Rüböl ohne besondere Frage. Witten, 26. Jan. Weizen 4 Thlr. 7 Sgr.— Pfi; Roggen 3 Thlr. 14 Sgr.; Gerste 2 Thlr. 14 Sgr.; Hafer. u Thlr. 13 Sgr.— Pfg.; Erbsen 4 Thlr.— Sgr.— Pf.; Buchweizen 2 Thlr. 18 Sgr.— Pf.; Bohnen 3 Thlr. Sgr. — Pf.; Rappsamen 4 Thlr.— Sgr.— Pf.; Rübsamen.Tblr. 22 Sgr. 6 Pf.; Kartoffeln 1 Thlr. 10 Sgr. — Pf.; Hen pr. Centner 27 Sgr.— Pf.; Strod pr. Schock 8 Thlr.— Sgr. Haltern, 24. Januar. Weizen(pr. Berliner Scheffel.) 4 Thlr.- Sgr.- Pf.: Roggen 3 Thlr. 5 Sgr.- Pf.; Gerste 2 Thlr. 10 Sgr.— Pf.; Buchweizen 2 Thlr. 17 Sgr. 6 Pf.: Hafer 1 Thlr. 16 Sgr.- Pf.; gelbe Erbsen— Thlr.— Sgr.— Pf.; Rappsamen— Thlr.— Sgr.- Pf.; Steinkohlen— Thlr. 8 Sgr.— Pf. Börsen=Course der Staatspapiere und Actien. Berlin, 27. Januar. Preuß. Freiw. Anl. 4½ pet. 99¼ B.—.; St.=Anl. 1850 4½ pCt. 99¼ B. 98¾., dito 1852 4½ pCt. 99¼ B. 98 ¾., dito 1853 4 pCt. 98 B. 97½.; St.=Sch.=Sch. 3½ pCt. 89¼ B. 88¾.; Berlin. St.=Obl. 4½ pEt. 99¼ B. 99¼., dito 3½ pCt.— B. 87¼.; Preuß. Bank=Anth.=Sch.— B. 108¼.; Friedrichs'or 13312 B. 13 1/12.; andere Goldmünzen à 5 Thlr. 9⅜8 B. 8⅞/ G.— Eisenbahn=Actien: Köln=Mind. 3½ pCt.— B. —.; dito Prior.=Act. 4½ pCt. 100 B. 99½.; Berg;Märk. 67 B. 66.; Nach.=Düsseld. 3½ plt.— B. 84 .; Rheinische 70 B. 69 G.— Wechsel= Course: Amsterdam Kurz— B. 142.; Hamburg, Kurz 150% B. 150% G. London 3 Mt. 6 15% B. 6 16 2/8 G. Paris 2 Mt. 78 1/12 B—.; Wien 2 Mt. 79⅞ B. 79%/.; Leipzig 8 Tage — B. 99⅞.; Frankfurt 2 Mt. 56 10 B.—.: Peteroburg 3 Woch. 105⅞ B. 104 2 G. Münster. Druck u. Verlag der Coppenrathschen Buch= und Kunsthandlung. Herausgeber: L. Coppenratt. verkaufte er sein Anwesen„aus freier Hand" und rettete kaum so viel, daß er wieder ein kleines Geschäft gründen konnte. Vielleicht ist es sein Glück, wenn er mehr die Wege seines Vaters wandelt als die Pariser Straße. Ein Neger-Venkmal. Einer uns gütigst mitgetheilten Zeitung von Rio=Janeiro entlehnen wir die Nachricht von der allgemeinen Begeisterung und Theilnahme, welche dort die aufopfernde Handlungsweise eines Negers, Namens Simon, bei dem Schiffbruch eines Küstendampfers, des„Pernambucano“ erregt hat. Dieses Dampfboot, von zweihundert Pferden Kraft, befand sich nämlich mit hundertundzwanzig Passagieren auf der Fahrt von Rio Grande do Sul nach Rio=Janeiro und gerieth bei einem heftigen Sturme auf ein Riff, an welchem es scheiterte. Vergebens war das Angstgeschrei der zahlreichen Frauen und Kinder, die sich auf dem geborstenen Schiff befanden. Dasselbe lag nicht weit von der Küste, aber in dem furchtbaren Sturme wagten es weder Schiffer, noch Fischer, sich dem untergehenden Fahrzeuge zu nähern. Da warf Simon, der auch auf demselben war, ein langes Seil durch die Brandung nach dem etwa zweihundert Schritt entfernten Strande, wo das eine Ende befestigt wurde, während er das andere Ende des Seiles auf dem Schiffe selbst befestigte. Und nun belud er sich mit denen, die sich ihm zuerst anvertrauten, und brachte sie glücklich über das Seil an den Strand. Er kehrte stets zurück und belud sich von neuem mit Menschen, die er, zum Erstaunen der Küstenbewohner, von denen Keiner ihm nachzuahmen wagte, immer glücklich wieder absetzte. Er hatte bereits einigemal die Passage hin und zurück gemacht, als das Seil in der Mitte durchriß und nunmehr seine Rückkehr nach dem Schiffe, das inzwischen in zwei Theile zerschellt war, unmöglich schien. Aber er ergriff die am Strande befestigt gewesene Hälfte des einzigen, ihm zur Verfügung stehenden Seiles, schwamm mit demselben gegen die Brandung an das Wrack und brachte den Verzweifelnden von neuem Rettung, indem er hier die beiden Theile mit einander verband und das Ganze abermals nach der Küste warf. Noch dreizehnmal machte er nun auf diese Weise den Weg an das Land, jedesmal mit einem oder mehreren Menschen beladen, die immer an seinen Körper angebunden wurden. Es befanden sich darunter eine Mutter mit sieben Kindern, ein Blinder und ein Invalide mit einem Stelzfuße. Die Anstrengung war so groß, daß er, nachdem er fünfmal den Weg zurückgelegt, an allen Sehnen zuckte. Man bedeutete ihm, daß er es nun nicht mehr würde durchsetzen können, aber er suchte sich dadurch zu stärken, daß er sich in den am Ufer liegenden Sand warf und seinen Körper, so wie seine Arme und Beine, darin wälzte. Diese Operation wiederholte er von Zeit zu Zeit, und dadurch will er sich, wie er behauptei, stets gehörig gestählt haben zu neuen übermenschlichen Anstrengungen. Auf diese Weise ist es ihm gelungen, einem großen Theile der Passagiere, die einem unvermeidlichen Tode entgegensahen, das Leben zu retten. Von denen, die sich durch eigene Anstrengung retten wollten oder die von dem menschenfreundlichen Neger nicht zu erreichen waren, sind dreißig Personen in den Wellen untergegangen. Schmachvoll für die weiße Strandbevölkerung ist, daß sie nicht allein zur Rettung von Menschenleben gar nichts that, sondern obendrein an den Geretteten das Strandrecht ausübte und sie, wo sie etwa einzeln angetroffen wurden, völlig ausplünderte. Auch in der Hauptstadt von Santa Catharina, welches der dem Schauplatze dieses Ereignisses zunächst gelegene Ort ist, wurde durchaus Nichts zur Bergung des mit dem Dampfer untergegangenen, bedeutenden Staatsund Privat=Eigenthums angeordnet. Der Neger Simon hat inzwischen in Rio=Janeiro eine glänzende Genughuung erhalten. Der Kaiser und die Kaiserin haben ihm persönlich gedankt und ihm eine schwere goldene Ehren=Denkmünze verliehen. Es war in Rio eine Subscription eröffnet, und in wenigen Stunden war eine Summe von sechstausend Thalern für den edelmüthigen Simon unterzeichnet. Eine Ehre, die noch niemals einem Schwarzen zu Theil geworden, ist ihm zugedacht: die Kaufmannschaft von Rio hat nämlich beschlossen, eine Büste Simon's anfertigen zu lassen und dieselbe im Börsengebäude, als Denkmal seiner That, aufstellen zu lassen. Die Yankees in den freien Staaten Amerika's, die einen Schwarzen weder an ihre Börsen, noch in ihre Theater zulassen, könnten an diesem Vorgange der angeblich so unbarmherzigen Brasilianer ein Beispiel nehmen. Simon ist in Afrika geboren und jetzt vierzig Jahr alt. (Magaz. f. d. L. d..) Miscellen. (Ein Pariser Gaunerstreich.) Die„Presse“ erzählt: Vor einigen Tagen stellte sich ein ärmlich gekleideter junger Mensch, welcher eine Violine bei sich trug, einem Euriosttäten=Händler des Palais Royal vor, und sprach:„Mein Herr, ich bin Musiker; es ist jetzt die Jahreszeit der Bälle und Soiréen; ich habe eben eine langwierige Krankheit bestanden, welche meine Börse erschöpft hat, mein einziger schwarzer Rock ist im Leihhaus; ich würde Ihnen sehr verpflichtet sein, wenn Sie mir zehn Franken borgten, um denselben einzulösen, ich würde Ihnen als Pfand eine meiner Violinen, deren ich zwei besitze, nämlich diese hier, zurücklassen; es ist ein vorzügliches Instrument; ich werde selbe wieder zurücknehmen, sobald ich, Dank meinem Rock, einiges Geld bei Bällen und Soiréen werde verdient haben.“ Der junge Mensch hatte ein so aufrichtiges Aeußere, daß der Händler ihm die zehn Franken lieh, die Violine nahm und in seinem Laden aufhing. Des andern Morgens erscheint beim Curiositäten=Händler ein fein gekleideter, mit dem Bande der Ehrenlegion im Knopfloche versehener Herr, um einige Muschelwerke auszusuchen. Die Violine gewahrend, nimmt er selbe und untersucht sie mit Aufmerksamkeit.„Um welchen Preis verkaufen Sie dies Instrument?“ sagte er.„Es gehört mir nicht," erwiederte der Händler; und erzählte, wie er dazu gekommen sei.„Diese Violine,“ fuhr der Unbekannte fort,„ist Geld werth; es ist eine Cremoneser=Geige. Vielleicht kennt der Eigenthümer den Werth derselben selbst nicht einmal! Kehrt er zurück, so bieten Sie ihm 200 Fr. dafür. Es ist ein armer Künstler, welchem dadurch vielleicht ein Gefallen geschieht, und welcher eben so gut auf einer andern Geige spielen wird.“ Hierauf dem Händler 50 Fr. hinterlassend, fügte der Unbekannte im Weggehen noch hinzu:„Behalten Sie dies für sich, wenn der Handel gelingt. Ich werde in einigen Tagen zurückkehren.“ Zwei Tage darauf erscheint der junge Mensch mit 10 Fr., um seine Geige zurückzunehmen, wofür ihm der Händler nun 200 Fr. bietet. Nach einigem Anstehens geht der junge Mensch den Handel ein, bedauernd, daß er nothgedrungen, sein treffliches Instrument so los werden muß. Da nun nach Verlauf von acht Tagen der decorirte Herr sich nicht wieder sehen läßt, schöpft der Händler einigen Verdacht. Er bringt seine Violine zu einem Instrumentenmacher, welcher ihm— 3 Franken dafür bietet. Nun wird er freilich inne, aber etwas zu spät, daß er von zwei verschmitzten Gaunern angeführt worden. (Herr und Sklave.) Ein Pflanzer im gepriesenen freien Amerika besaß einen Sklaven, der von frühester Jugend an, und schon über 70 Jahre alt, stets in seinem Hause gearbeitet hatte. Als der Pflanzer bemerkte, daß der Sklave wegen seines Alters nicht viel mehr leisten konnte, sprach er zu ihm:„Du warst meinem Vater und jetzt bist du mir ein treuer und fleißiger Diener; ich habe lange schon dich dafür belohnen wollen— freue dich! ich schenke dir hiemit die Freiheit!" Der Sklave schüttelte den grauen Kopf und die Absicht seines Herrn errathend, erwiderte er ruhig:„Nein, mein Herr! Ihr habt das Fleisch gegessen, nun müßt ihr auch die Knochen essen.“ Auflösung der Charade in No. 6. Stahlfeder. Gemeinnütziges. Gewerbliches. Preußens Kohlenreichthum). Von den preußi#.„Bergbau=Behörden ist eine Zusammenstellung der Ergieder inländischen Kohlenbergwerke veranstaltet worden, n d m a n i s t h i e r b e i z u d e m s e h r e r f r e u l i c h e n R e s u l t a t e g e Lommen, daß der Kohlenreichthum Preußens, berechnet nach .“ ausgeschossenen Bergwerken, ein bedeutend größerer der Englands, wo man nur noch 500 Jahre lang glaubt, einem gleichen Verbrauche, wie gegenwärtig, genügen zu können. In Preußen dagegen würde der Kohlenreichthum sich anz, iche Verbrauche auf—5000 Jahre durchschnitt7000 Jahre auch Ze; weiche sich für Wesfalen bis auf 000 Jahle ausvehnt. Hierbei ist allerdings nicht zu verungerahe 3ach grg gg u deute in Preutzen jährlich nur ungefahr 100,000,000 Tonnen beträgt, während sie in Eng## Quantum von 700,000,000 Tonnen erreicht hat. eichrsbestoweniger stellt sich für Preußen ein größerer Koh eichthum heraus, da bei einem Verbrauche von ebenfalls 700,000,000 Tonnen ein Vorrath für 600 bis 700 Jahre vorhanden wäre, welcher offenbar noch viel höher zu berechnen ist, da gewiß in Preußen erst der geringste Theil unserer Kohlenlager erschlossen worden ist, während in England neue Kohlenlager nur sehr wenige noch aufzufinden sein werden. (Wieder ein neuer Alkohol) oder vielmehr ein erneuerter aus der Zeit Ludwig XV., wo man denselben jedoch nur zu bezeichnen ansing, ohne daß er Gegenstand großer Consumtion werden konnte, während man heute, der hohen Dreise des Weingeistes wegen, damit umgeht, denseiben im Großen zu bereiten. Es handelt sich nämlich darum, den Aikohol aus gesunden oder verdorbenen Hülsenfrüchten zu ziehen, und selbst aus ungenießbarem Obste; man spricht davon, daß zu diesem Zwecke mehre Destillerien an den Stadtthoren von Paris errichtet würden. Hier nun die Bereitungsart, wie selbe unter der Regierung Ludwig XV. veröffentlicht wurde, und seitens der Industrie und des Publikums damals nicht unbeachtet blieb. Ein Branntwein=Fabrikant von Lauenburg in Sachsen, hatte eine große Quantität verdorbener Feigen gekauft, selbe mit ordinären Früchten zusammen in einen Destillirkolben gebracht, und daraus einen für gut und gesund erkannten Alkohol gewonnen. Ein anderer Industrielker, ein Engländer, brachte dessen aus Bohnen hervor. Aus einem Scheffel jener Frucht kann man 8 Pinten dieser Flüssigkeit gewinnen. Man verfährt also: man läßt die Bohnen in Wasser feucht werden, bis sie aufgehen, dann stößt man sie und läßt sie gähren. Nach Verlauf von drei Monaten destillirt man selbe, und die Flüssigkeit ist so stark, wie der stärkste Branntwein. (Neues Verfahren für den Kattundruck.) In Blackford ist es einem Fabrikanten Smith gelungen, Baumwollen= und Leinenstoffe nach dem Verfahren der Daguerreotypisten zu drucken; er nennt sein Druckverfahren Impression photo-chromztique. Das Merkwürdigste ist, daß er auch in Farben druckt, namentlich Roth, Gelb, Purpur, Blau, Weiß und Grün vermittels gewisser Auflösungen, mit denen die Stoffe gesättigt werden. Auch bei trüben Wintertagen konnte in der Fabrik bis gegen vier Uhr gedruckt werden. Das Geschäft wird im großartigsten Maßstabe betrieben, und wird die Frische und Haltbarkeit der Farben eben so gerühmt, wie die Schönheit der Muster. Diese Erfindung ist für die Kattun=Druckereien von einem unberechenbaren Nutzen. Ein einziger Arbeiter kann mehrere druckende Maschinen beaussichtigen Handels= und ökonomische Nachrichten. Nach der von dem königlichen statistischen Bureau gegebenen Uebersicht der Marktpreise für die vier Haupt=Getreidearten und Kartoffeln in den bedeutendsten Marktstädten der Monarchie während des Monats December v. J. stand der Weizenpreis am Sgr.), am höchsten am Rhein (129 19/12 Sgr.); der Roggenpreis am niedrigsten in Preußen (71 7/12 Sgr.), am höchsten am Rhein(100 5/12 Sgr.); der Gerstenpreis am niedrigsten in Preußen(49 Sgr.), am höchsten am Rhein(71 7/12 Sgr.); der Haferpreis am niedrigsten in Preußen(31 3/12 Sgr.), am höchsten in Westfalen(41 1/12 Sgr.); ar wartoffelpreis am niedrigsten in der Provinz Brandenburg(21 1/12 Sgr.), am höchsten in Westfalen(35 3/44. Sgr.) Januar. In Roggen sind heute ein paar Umsätze fl 10/12 niedriger zu Stande gekommen: 117pfd alter — 116pfd. Odessa fl 324.— Inlockten diese Preise sofort mehr Kauflust hervor, und da Inhaber im Allgemeinen nicht geneigt schienen darauf einzugeben, blieben dieselben vergebens geboten.— Gerste und Buchweizen zu alten Preisen angeboten.— Rüböl fl3 niedriger, compt. fl 39¼/39, 1° Mai fl 38¾, 1° Sept. fl 36¾4/½ 1° Octbr. fl 36 7/8%, 1° Nov.(Dec. fl 37¼/36 7/. Köln, 26. Jan. Weizen effect. 132 à 1 Sgr. Br., p. Januar— Sgr. Br.,— Gd., per März 137 Sgr. Br.,— Gd. per Mai 140 Br. 139 Gd.— Roggen effect. 99 Sgr. Br., Januar— Sgr. Br.,— Gd., per März 103 Sgr. Br., 102 Gd., per Mai 104½ Sgr. Br., 103¾ Gd.— Rüböl effect. Thir. 33 Br.,— Gd., in Partieen Thlr. 32½ Br.,— Gd., per Mai Thlr. 31°2 Br., 31¼ Gd., per Oct. Thlr. 32 Br., Spiritus effect. faßweis. Thlr. 36¾ Br., in Par9 2, 46 Tor. Ir. der MNärz=Rai Thir.— Br., „Reutz, 27 Januar.(pr. Verl. Schsl.) Weizen à 90 Pfd. Wintergerge Roggen 4 83 Bsd. 3 Thlr. 9 Sor; 20 gs. 9 4c,; 70 Pfd. 2 Thlr. 7 Sgr.; Sommergerste a do pyo. 2 Thlr. 7 Sgr.; Buchweizen à 80 Pfd. 2 Thlr. 12 Sgr.; Hafer, à 50 Pfd. 1 Thlr. 8 Sar.; Erbsen 3 Thlr. 10 Sgr.; Rühsamen 4 Thlr. 10 Sgr.; Kartoffeln 1 Thlr. 3 Sgr.; Heu, pr. Ctr. à 110 Pfd.— 28 Sgr.; Stroh à 1200 Pfd. 6 Thlr.— Sgr.; Kleiner Samen= Thlr.— Sgr.; Rüböl pr. Ohm 282 Pfd. oh. Faß 35 Thlr. 7 Sgr. 6 Pf.; dito pr. Mai— Thlr.— Sgr.— Pf.; dito pr. October— Thlr.— Sgr.— Pf.; Rübkuchen pr. 1000 Stück Stampf 50 Thlr.— Sgr.— Pf.; Preßkuchen pr. 2000 Pfd. 44 Thlr.— Sgr. Pf.; Branntwein, pr. Ohm à 123 Quart zu 47 pct.(ohne Maklergeld) 20 Thlr.— Sar: gereinigtes Oel 36 Thlr. 7 Sgr. 6 Pf.— Weizen bei ziemlicher Anfuhr fest und 2 Sgr. per Scheffel höher, Getreide im Uebrigen ohne wesentliche Aenderung.— Rüböl ohne besondere Frage. Witten, 26. Jan. Weizen 4 Thlr. 7 Sgr.— Pf.; Roggen 3 Thlr. 14 Sgr.; Gerste 2 Thlr. 14 Sgr.; Hafer 1 Thle. 13 Sgr.— Pfg.; Erbsen 4 Thlr.— Sgr.— Pf.; Buchweizen 2 Thlr. 18 Sgr.— Pf.; Bohnen 3 Thlr. Sgr. — Pf.; Rappsamen 4 Thlr.— Sgr.— Pf.; Rübsamen.Tblr. 22 Sgr. 6 Pf.; Kartoffeln 1 Thlr. 10 Sgr. — Pf.; Heu pr. Centner 27 Sgr.— Pf.; Stroh pr. Schock 8 Thlr.— Sgr. Haltern, 24. Januar. Weizen(pr. Berliner Scheffel.) 4 Thlr.- Sgr.- Pf.: Roggen 3 Thlr. 5 Sgr.- Pf.; Gerste 2 Thlr. 10 Sgr.— Pf.; Buchweizen 2 Thlr. 17 Sgr. 6 Pf.; Hafer 1 Thlr. 16 Sgr.- Pf.; gelbe Erbsen— Thlr.— Sgr.— Pf.; Rappsamen— Thlr.— Sgr.- Pf.; Steinkohlen— Thlr. 8 Sgr.— Pf. Börsen-Course der Staatspapiere und Actien. Berlin, 27. Januar. Preuß. Freiw. Anl. 4½ plt. 99¼ B.—.; St.=Anl. 1850 4½ pCt. 99¼ B. 98¾., dito 1852 4½ pCt. 99¼ B. 98 ¾/4., dito 1853 4 pCt. 98 B. 97½.; St.=Sch.=Sch. 3½ pCt. 89¼ B. 88¾.; Berlin. St.=Obl. 4½ pEt. 99¼ B. 99¼., dito 3½ pCt.— B. 87¼.; Preuß. Bank=Anth.=Sch.— B. 108¼.; Friedrichs'or 13 3/12 B. 13 1/12.; andere Goldmünzen à 5 Thlr. 93/8 B. 8 7/8 G.— Eisenbahn=Actien: Köln=Mind. 3½ plt.— B. —.; dito Prior.=Act. 4½ pCt. 100 B. 99½.; Berg'Märk. 67 B. 66.; Aach.=Düsseld. 3½ pCt.— B. 84 .; Rheinische 70 B. 69 G.— Wechsel= Course: Amsterdam Kurz— B. 142.; Hamburg, Kurz 150% B. 150⅜ G. London 3 Mt. 6 1558 B. 6 16 3/8 G. Paris 2 Mt. 78 1/12 B—.; Wien 2 Mt. 797/8 B. 79 5/.; Leipzig 8 Tage — B. 99⅞.; Frankfurt 2 Mt. 56 10 B.—.: Peteroburg 3 Woch. 105⅞ B. 104 5/8 G. Münster. Druck u. Verlag der Coppenrathschen Buch= und Kunsthandlung. Herausgeber: L. Coppenratd.