Nr. 101 Witten, Donnerstag, den 4. Mai 1899 4. Jahrgang e 15 Mostoad. Lotterstagkten ü„„ Sonder=Ausgabe der„Westdeutschen Volkszeitung“ für Wirten und Tungendrert Verantwertlich für den politischen und algemeinen Theil 9. Louvet in Hagen, für den Lerolen und Inseratentheil J. für den Arbeitsmarkt, welche in der ganzen Auflage der e: Witten, Hauptstaße 69 Verlag und Rotationsdruck von 3. Fusangel in Witten=Hagen Für die Monate Mai und Juni kann auf die „Wessensche Bolstzeitug“ noch fortwährend abonnirt werden. Bestellungen nehmen sämmtliche Postanstalten, unsere Agenten und Boten entgegen. Die„Westd. Volkszeitung“ nebst den drei Gratisbeilagen„Haiderosen",„Für Stadt und Land“ und„Häns'l und Grek'!“ kostet für die beiden Monate Mai und Juni bei allen Postanstalten 1 M. ohne Zustellgebühr, bei unsern Agenten und Boten 60 Pfg. monatlich, einschließlich Bestellgeld. Rußland und England in Asien. A Ein wichtiges Abkommen ist in diesen Tagen zwischen Rußland und England abgeschlossen worden: es handelt sich dabei um die Abgrenzung der gegenseitigen Interessen=Gebiete in China. Schwarz= seher könnten meinen, unn sei der erste wirkliche Aufang zur Auftheilung des Reiches der Mitte gemacht. Aber in der Einleitung der diplomatischen Note steht die feierliche Erklärung, daß beide Länder ein unabhängiges China in seiner gegenwärtigen Ausdehnung aufrecht erhalten wollen. Die Vereinbarung zwischen Rußland und England ist nämlich nicht in der Form eines richtigen Vertrages getroffen worden, sondern besteht nur in einem einfachen diplomatischen Schriftstück, das in je einem Exemplar in Petersburg und in London ausgehändigt worden ist. Sehr feierlich ist die ganze Sache also gar nicht behandelt worden, und mit Recht wird man das ganze Abkommen nur als eine vorläufige Abmachung bezeichnen dürfen. Noch mehr, geht man dem Inhalte des Schriftstückes auf den Grund, dann entdeckt man, daß es sich dabei noch nicht einmal um die gegenseitige Abgrenzung der Interessengebiete in China handelt, sondern eigentlich nur um die Eisenbahnbanten in der Mandschurei und im Gebiete des Yangise=Flusses. Dort soll allein Rußland Bahnen bauen, hier nur England. In England, das heißt in den Kreisen der britischen Regierung, stellt man sich an, als habe man damit einen wunderbar großen Erfolg erzielt, und der englische Ministerpräsident Lord Salisbury hat ein in London abgehaltenes Festmahl nach englischem Brauch dazu benützt, um zu erklären, er„glaube mit einiger Sicherheit, daß Englands und Rußlands Interessen und Ziele in Zukunft nicht mehr zusammenstoßen“. In der englischen Presse wird das Abkommen schon erheblich kühler beurtheilt. Aber Lord Salisbury sieht darin einen neuen Erfolg für seine besondere Politik, und deswegen kann man es ihm neidlos gönnen, daß er dieser Politik bei geeigneter Gelegenheit einige RedeOpser darbringt. Die Weltlage wird dadurch schwerlich sonderlich beeinflüßt werden, wenn es sich um keine bedeutenderen Dinge handelt als um dieses englischrussische Abkommen. Nichtsdestoweniger ist das Abkommen auch im allgemeinen Interesse mit Freuden zu begrüßen, denn es wird ohne Zweifel die Erschließung des gewaltigen Kaiserreiches China nicht unwesentlich fördern helfen. Gerade die Gegensätze zwischen Rußland und England sind dieser wirthschaftlichen Erschließung des chinesischen Reiches stets sehr hinderlich gewesen; und wenn diese Gegensätze gemildert werden, so kann dies nur gut sein, nicht allein für die beiden unmittelbar betheiligten Mächte selbst, sondern auch für alle anderen. Aber Asien ist groß und besteht lange nicht allein aus China. Persien und Afghanistau bilden das andere große Gebiet, auf das die Engländer schon lange mit einer gewissen Angst blicken. Da ist zunächst der persische Meerbusen. Die Bemühungen der Franzosen, dort festen Fuß zu fassen und einen Hafen für sich allein zu gewinnen, waren von den Engländern soeben erst glücklich vereitelt worden; da tauchte die andere Nachricht auf, der Hafen von Bender=Abbas sei von Persien an Rußland überlassen oder doch wenigstens„verpachtet“ worden. Zwar erwies sich diese Meldung als unrichtig. Aber auf der anderen Seite ist nicht zu leugnen, daß die Russen neuerdings den Briten in Persien den Rang abgelaufen haben. Zunächst wird von russischen Unternehmern eine Bahn gebaut werden vom kaspischen Meere zum Persischen Meerbusen, und außerdem hat eine andere große russische Unternehmung die Erlaubniß dazu erhalten, in der nordpersischen Provinz Aserbeitschan die Kupfererzlager auszubeuten, von denen man sagt, daß sie zu den reichsten Kupferlagern der Erde gehören. Das sind nun bittere Tropfen in den Kelch der Freude über das für Ostasien geschlossene Abkommen, und die Engländer rüsten sich eilfertig zur Abwehr, oder doch wenigstens zur Sicherung ihres wichtigsten Zukuunftsgedankens: der Verkehrslinie SuezBombay, vornehmlich also des Baues einer Eisenbahn vom Persischen Meerbusen nach der genannten indischen Stadt. Eine bewaffnete englische Expedition ist bereits auf einem Kanonenboote unterwegs, und könnten die Englander so thun, wie sie gern möchten, so würden sie sich ohne Zweifel an den Mündungen der Flüsse Euphrat und Tigris festsetzen. Deun die Alleinherrschaft auf dem Persischen Meerbusen ist ein Ziel, dessen Bedrohung nach ihrer Ausicht ein Eingriff in die wichtigsten britischen Reichsinteressen ist. Und der starke russische Bär wird nicht so leicht zum Weichen zu bringen sein aus diesem verlockenden Gebiete wie der flatterige gallische Hahn. In China mögen sich nunmehr Russen und Engländer eine Zeit lang gut nebeneinander vertragen. Aber damit ist nur ein Theil der Zwistigkeitspunkte beseitigt, die beide Völker mit Neid und Eifersucht und unaufhörlichem Mißtrauen die gegenseitigen Pläne und Maßnahmen in Asien beobachten und auf's Schärfste beargwöhnen lassen: die Reise nach den Reichslanden angetreten.— Reichsgerichtspräsident a. D. Eduard v. Simson ist Dienstag Abend um 8 Uhr 15 Minnten gestorben.— Im Abgeordnetenhause werden nach der Absicht des Präsidenten für das Pleuum wiederum kleine Ferien stattfinden von Mittwoch, den 10. Mai, bis Montag, den 15. Mai, weil die GesetzgebungsCommission dringend noch weitere freie Tage für ihre Arbeiten verlangt. Die Pfingstzerien sollen am Freitag vor Pfingsten beginnen und bis zum 30. Mai dauern.— Die Ausschmückungs=Commission des Reichstages hat beschlossen, einen kunstlerischen Beirath zu wählen. Dieser soll nach dem Ermessen des Präsidenten einberufen werden und hat, wie wohl immer in solchen Fällen, der Commission Gutachten und Vorschläge zu unterbreiten, nicht aber beschließende Stimme in dieser.— Zu dem Duell zwischen zwei Fähnrichen in Potsdam wird von der siamesischen Gesandtschaft und von dem Militärgonverneur des Prinzen Panibatra von Siam mitgetheilt, daß die Duellaffäre sich nicht auf den genannten Prinzen, den einzigen siamesischen Prinzensohn, der in Deutschland weilt, beziehen kann. Der Prinz befindet sich in Lichterfelde, wo er den Unterricht in der HauptKadettenanstalt besucht. Wie unterdessen aus Potsdam gemeldet wird, soll der eine der Duelltheilnehmer ein anderer fremdländischer Prinz sein. Die Thatsache ändert an der Beurtheilung des Duells natürlich nichts. — Von der Maifeier in Nüruberg berichtet der „Fränk. Cur.“, daß der jocialdemokratische Reichstagsabgeordnete Oertel am Montag Abend eine wunderschöne Maifestrede zu halten beabsichtigte. Auf seinem Neubau in der Luitpoldstraße in Nürnberg arbeiteten aber am 1. Mai die Arbeiter im Schweiße ihres Augesichts.— Das endgültige Ergebniß der Stichwahl in Melle=Diepholz war Wamhoff(natl.) 7951, v. Bar(Welfe) 6900 Stimmen. Wamhoff ist also gewählt. Von der Dormition in Jernsalem. * Der erste Gottesdienst auf der Dormition in Jerusalem hat, wie wir bereits berichtet, am vergangenen Sonntag stattgefunden und zwar unter Theilnahme der gegenwärtig im heiligen Lande weilenden deutschen Pilgerkarawane, die kürzlich von München abgegangen ist. Letztere sandte aus diesem Anlaß an den Kaiser folgendes Telegramm: Jerusalem, 30. April. Wilh werden, daß die Ausfuhr in viel stärkerem Maße zugenommen hat als die Einsuhr. Das bedeutet einen Wendepunkt in den wirthschaftlichen Verhältnissen Deutschlands. Vorher stieg nämlich die Einfuhr stärker als die Ausfuhr, so daß im Jahresdurchschnitte der Jahre von 1895 bis 1898 die Einfuhr eine Zunahme um 30,2 pCt., die Ausfuhr eine Zunahme von nur 24 pCt. erfahren hatte. Besondere Erwähnung verdient der Umstand, daß die deutsche Ausfuhr nach den Vereinigten Staaten von Amerika sehr kräftig gestiegen ist. Eine kühne Phantasie. * Der Bauernbundsabg. Eßlinger hat bekanntlich sein Mandat zum Reichstag niedergelegt. Dieses Ereigniß ist am Reichstag spurlos vorübergegangen und Präsident Ballestrem hat es nüchtern mit den Worten verkändet:„Es ist mir eine Zuschrift zugegangen, wonach der Abgeordnete für den 2. niederbayerischen Wahlkreis, Eßlinger, sein Mandat niedergelegt hat; es werden die Vorkehrungen für eine Neuwabl getroffen werden.“ Diese Nüchternheit genügt jedoch den Bauernbündlern nicht, die„Moosburger Ztg.“ weiß vielmehr von lebhaften Ovationen zu berichten, die dem scheidenden Eßlinger zu Theil wurden. So habe Präsident Ballestrem dem Scheidenden einen warmen Nachruf gewidmet, dessen Wortlaut die Zeitung sogar mittheilt. Es ist darin von „einem Verluste, den die Bauernbundbewegung durch diesen Austritt erleide“, die Rede, von„dem wirk ien Eintreten Eßlinger's für landwirthschaftliche Interessen u. s. w. Mehr Phantasse kann man kaum verlangen. Aber die Wähler lesen es und es imponirt ihnen, welch' tüchtiger Kerl der von Wieaud Kuausgebrhlugte Ebinger stgentlic G. Deutschland. Berlin, 4. Mai. Vom Tage. * Der Kaiser und die Kaiserin haben mit dem Prinzen Joachim und der Prinzessin Victoria Luise Seiner Ma jestät Kaiser Wilhelm Berlin. Aus Anlaß des ersten feierlichen Gottesdienstes, welcher heute Morgen auf der Dormition abgehalten wurde, entbieten Euerer Majestät aus begeisterten: Herzen ehrerbietigsten Dauk und Gruß Die Mitglieder der Münchener Pilgerkarawane. Präsident Prälat Keller Pater Bonaventura Lugscheider. aus Wiesbaden. Der deutsche Ausfuhrhandel. * Der Handel Deutschlands mit dem Auslande hat im ersten Viertel dieses Jahres eine Ausdehnung erreicht wie nie zuvor, was an sich eine erfreuliche Thatsache ist. Dabei verdient dann noch ganz besonders der Umstand hervorgzehoben zu Tagesrundschau im Auslande. Vom Tage. * Der Wiederzusammentritt der französischen Kammer hat sich in Ruhe vollzogen. Ministerpräsident Dupuy bat die Besprechung aller auf die DreyfusAngelegenheit bezüglichen Interpellationen bis nach der Fällung des Spruches des Cassationshofes zu vertagen. Nach einigen Bemerkungen Vivianis, welcher an den Ministerpräsidenten die Aufrage richtete, ob er eine Untersuchung über die Unterschlagung gewisser Actenstücke angeordnet habe, und ob er bereit sei, sogleich nach der Entscheidung des Cassationshofes Maßregeln gegen alle compromittirten Persönlichkeiten zu ergreifen, welches auch immer deren Rang und Stellung sein möge, nahm die Kammer Dupuys Vorschlag an.— In Herstall hat sich der Bergarbeiterausstand auf weitere Kohlengruben ausgedehnt. In Ougree wird in zwei Gruben, die theilweise feierten, jetzt ganz gefeiert. Die großen Industriewerke bestellten englische und deutsche Kohlen. Mittwoch Morgen traf aus Rotterdam ein Zug mit englischen Kohlen ein. Die Zahl der Ausständischen in dem Becken von Charleroi hat sich noch vermehrt und beträgt nunmehr 25,000. Mehrere Erzhütten mußten wegen Mangels an Kohlen ihren Betrieb einstellen oder die Production beschränken. Die Zahl der Ausständischen im Becken von Mons hat sich um ungefähr 5000 verringert. Im Mittelbecken ist die Lage unverändert.— In der Generalversammlung der „British South Africa Company“(Chartered Company) sagte Cecil Rhodes mit Bezug auf die Sicherung des Telegraphen durch deutsches GeEin Adoptivkind. Nach dem amerikanischen Originale der Mrs. Mary J. Holme frei bearbeitet von Lina Freifrau v. Berlepsch. 19—(Nachdruck verboten.) Aufgeregt schritt er im Zimmer auf und nieder und nschte den verwünst Gegenstand seines Zornes. „Setz' Dich, lieber Oukel“, sprach Geraldine, nachdem er sich einigermaßen beruhigt,„die Sache ist nicht so hoffnungslos, als es scheint,„Lilly kam dazwischen, ehe Emil Mathilden's Jawort erhielt. Er wird ihr unn schreiben, und wir können verhindern, daß er eine günstige Antwori bekommt.“ „Wie so?“ „Vor Allem erwecke Emil's Argwohn nicht, wenn Du auch bei der ersten Mittheilung, die er Dir machen wird, unwillig scheinst. Thue, als fügtest Du Dich in's Unvermeidliche.“ „Und dann?“ „Mathilde wird morgen seinen Brief erhalten, da es Samstag ist, kann sie ihn vor Montag nicht beantworten. In der Zwischenzeit mußt Du zu ihr gehen——“ „Ichl ich sollte den alten Löwen in seiner Höhle aufstöbern? Du kennst ihn nicht, Geraldine, er hat das heftigste Temperament, das sich denken läßt, und gerade jetzt möchte ich ihn nicht böse machen.“ „Du siehst ihn vielleicht nicht einmal. Lilly sagt, er reite viel, weil er sich vor apoplektischen Anfällen fürchtet. Emil aber muß vermuthen, Du seiest nach Albany. Auf solche Art wirst Du Mayfield beinahe gleichzeitig mit dem Briefe erreichen.“ „Dein Plan beginnt mir einzuleuchten. Du meinst, ich solle Mathilde sehen, ehe sie Zeit findet, zu antworten, und ihr Gründe vorlegen, die sie veranlassen, die Werbung abzulehnen.“ „Ja; im Aufang mag es schwer halten, aber ihr Stolz wird Dir zu Diensten sein, wenn Du auf ihre Abkunft anspielst, und sie verstehen läßt, daß Du Dich Hrer schämest. Ich aber will ihr inzwischen schreiben und Rücksicht für Lilly erbitten.“ Noch eine Weile besprachen sich die Beiden, dann erschien Emil bei seinem Vater. Er schien überrascht, Geraldine zu treffen, ehe er aber Zeit fand, sein Befremden auszusprechen, war sie verschwunden. Er war gekommen, dem Vater Alles mitzutheilen, dieser aber verhinderte es auf jedwede Weise. In der Verstellung weniger geschult, als seine Nichte, fürchtete er, durch Wort oder Blick sich zu verrathen, und spann das Gespräch auf dem gewöhnlichsten Boden fort. Im Laufe desselben gab er zu verstehen, daß er morgen nach Albany gehe, und erst am Montag wiederkehre. „Ich kann es ihm dann sagen“, dachte Emil,„bis dahin habe ich Hilda's Autwort.“ Mit diesem Entschluß wünschte er seinem Vater gute Nacht, und als er am folgenden Morgen zum Frühstück kam, bedeutete ihm Geraldine, daß Onkel Robert mit dem Frühzuge abgereist sei. 13. Capitel. Die Antwort. Lange nachdem Emil und Lilly sie verlassen, saß Hilda wie vom Traum befangen. Endlich erhob sie sich und eilte zu Oliver, der ihres Herzeus Freude verstehen und theilen sollte. Ol sie ahnte nicht, welch' wilde verzehrende Gluth in Oliver's Seele brannie, um so heißer brannte, je mehr er sie zu verbergen trachtete. Umsonst flossen seine Thräuen, sie kühlten die Flamme nicht, umsonst flehte er in Bitterkeit des Geistes, der Herr möge den Zauber von ihm nehmen, der zum Fluche ihm wurde. Er lag zu Bette, sein Lächeln aber bewillkommte Hilda und sagte ihr, welchen Sonnenschein ihr Erscheinen in sein armes Herz brachte. „Was wäre das Leben ohne Dich,“ sprach er, und die schlanken weißen Finger glitten über ihr glänzendes Haar. als sie freundlich sich zu ihm neigte. „Warum reiste Emil ab, ohne mir Lebewohl zu sagen?“ fragte Oliver nach einer Pause. Nun vermochte Hilda ihr Geheimniß nicht länger mehr zurückzuhalten und erzählte mit gewohntem Ungestüm Alles. „Glaubst Du, daß er sich wirklich mit mir verlobt hätte wvenn Lilly nicht dazwischen gekommen wäre?“ schloß sie. „Gewiß; macht es Dich denn so sehr glücklich, von Emil geliebt zu werden?“ „Es macht mich unendlich glücklich. O Oliver, vermöchtest Du nur einen Augenblick zu fühlen, was es um die Liebe ist!“ Hida dchot zich er uit den Bachansk ungtched ISein „Was fehlt Dir? Kann ich Dir helfen?“ „Laß mich,“ sprach er, und entzog ihr die Hand,„es ist mir besser.“ „Hast Du mich denn gar nicht lieb?“ fragte sie, irre geleitet durch Otiver's heftige Bewegung. „Möchte es Dir Zeitlebens verborgen bleiben, wie lieb ich Dich habe“, seufzte er. Sie verstand seine Worte nicht, sah aber, daß zwischen ihnen Alles in Ordnung war. „Glaubst Du, Emil werde mir heute schreiben?“ „Freilich.“ „Sie haben nun geuug mit ihm geplaudert,“ murrte die alte Lisa, und humpelte zur Thür herein,„sehen Sie denn nicht, wie erschöpft er ist? was doch manche Leute wenig Verstand haben!“ „Aber Großmutter——“ „Sie hat Recht Olly,“ unterbrach Hilda,„ich habe Dich ermüdet. Ueberhaupt glaube ich, daß mein Kommen Dir mehr Schaden als Nutzen bringt.“ Oliver fühlte, daß dem so war, und doch verlangte es ihn nach ihrem Anblick. Wie ein Vöglein froh und munter, eilte sie den Weg entlang. „Hierher, Kobold!“, rief der Richter ihr entgegen. Sie eilte auf die Veranda und begrüßte ihn stürmisch. „Ein unterbrochenes Opferfest, he?“ lachte er,„wie weit ist Emil gekommen?“ „Nicht weit, so daß ich eigentlich im Zweifel bin, ob er es ernsthaft meinte? was glauben Sie?“ „Natürlich, meinte er's ernsthaft, Kind, gedulde Dich nur bis morgen!“ 0, daß es morgen wäre!“ Der sehnlich erwartete Tag erschien und verstrich wie gewöhnlich. Gegen fünf Uhr Abends befahl der Richter Finie, zu satteln und mit ihm zur Post zu reiten. „Ich werde ein paar Stunden ausbleiben,“ sagte er zu Fin,„Du aber reitest sofort zurück und bringst dem Fräulein die Zeitungen.“ Eine halbe Stunde später galoppirte Finis wieder den Hügel hinan. „Hast Du elwas für mich?“ fragte Hilde, die ihm entgegen gegangen war. „Ja, Fräulein einen ganzen Haufen Zeitungen, die „Post“, den„Spion“, den„Herald“——“ „Keinen Brief?“ „Doch, gnädiges Fräulein.“ Und Finis tauchte erst in einen Sack, dann in einen zweiten und producirte endlich den Brief. Mit bebender Hand erbrach sie das Siegel und las die zärtlichen Worte, die ihr sagten, wie namenlos er sie liebte und zu ihr flehte, sein eigen zu werden für immer. „Und unn schreibe mir umgehend, meine süße sternäugige Braut, sag' mir, daß Du mir gut bist, daß nichts mehr die Herzen trennen soll, die endlich beseligend sich gefunden und vereint.“ „Ich will heute noch schreiben,“ sagte sie sich,„erst aber muß Oliver diesen Brief sehen.“ Sie flog den Pfad zum Giebelhaus hinab und glitt von Lisa unbemerkt in Oliver's Zimmer. „Da ist er, da ist er!“ rief Hilda, und hielt jubelnd den Brief hoch. „Ich freue mich für Dich,“ entgegnete Oliver, und tiefes Roth flog über die fahlen Wangen. Er ahnte, welche Stunde der Prüfung ihm bevorstehe. „Ich möchte ihn Niemand zeigen, als Dir, ja, ich kann ihn Dir nicht einmal vorlesen, es würde mich roth machen. Lies ihn, ich gehe einstweilen zu dem alten Baume, wo Emil mich zum ersten Male sah.“ Sie eilte davon. Oliver aber vermochte nicht den Brief zu öffnen. „Warum quält sie mich so?“ klagte er,„warum kommt sie Tag für Tag mit ihrem Herzen voll Liebe für einen Anderen? und doch ist es besser so, als wenn sie mein Geheimniß ahnte. Sie würde mich meiner Krüppelhaftigkeit wegen verabschenen, wie ich's ja selbst ihne. Warum, o, warum starb ich nicht, da ich ein Kind war und nichts von einem Unglück wußte!“ Mit herbem Schmerz blickte er auf die armen Füße, die seine Mutter geküßt und mit Thränen benetzt hatel. „Das ist der Fluch, der zwischen mir und Hilda liegt sonst wäre mir ihre Liebe geworden, lange bevor Gmll ihr Herz gefangen nahm. Sie wird ihm angehören und glücklich sein, wenn das Gras längst über meinem Grabe: wuchert.“ — Gorsetzung felgt) 7. Jahrgang dem in der vorigen Woche vom General Luna gemachten gleicht. Otis lehnte den Vorschlag Aguinalbos ab und sagte Argnells, es fez, gunitz, 2a5h., die Filipinos zu den amerikanischen Linien zurückreyrten, wenn sie nicht zur Annahme der amerikanischen Forderungen bereit wären. Aus dem Kreise Bochum=Stadt. * Bochum, 4. Mai. Laut einem Rundschreiben des biet, diese Thatsache sei durch die Freundlichkeit des deutschen Volkes und in Folge des Charakters des deutschen Kaisers zu Stande gekommen(Beifall), der, wie auch seine Stimmung über gewisse kleine Zwischenfälle gewesen sein möge, die einen für ihn (Rhodes) sehr unbefriedigenden Ausgang nahmen und die der Kaiser zu tadeln für richtig erachist haße, doch ein Mann von großer Auffassung sei.(Bravo.) Der Kaiser sei ihm mit bewunderungswürdiger Offenheit des Sinnes begegnet.— Wie das„Evening Journ.“ aus Maula meldet, übermittelle der Delegirte derswpeizt.“ Durch den Tod verior der Be Filtpinos, Oberst Arguelles, General Ols einen Zahr 3 Mitglieder.„Freipilig ausgeschieden siud 2 Mdebirecten Vorschlag Aoginaldos, welcher im Wesentlichen glieder, verzogen 3 Mitglieder, 11 Mitglieder sind in der Betriebs=Secretär Horschig(kath. Gesellenhaus) offen, den auch der Betrag von 60 Pfg. für die Hin= und Rücksahrt im Voraus zu entrichten ist. Am Sonntag, den 7. Mai, findet gleich nach dem Hochamte eine kurze Besprechung im Gesellenhause statt.".. G. ami, * Witten, 4. Mai. Der am Sonntag Nachmittag im Vereinslocale„Zur Stadt Witten" abgehaltene Jahresappell des Beterauen=Vereins war gut besucht, auch hatten sich in Folge der nachfolgenden Düppelfeier viele Mitglieder mit ihren Damen eingefunden. Dem vom Vorstande erstatteten Jahresbericht entuehmen wir, daß der Veteranenverein eine Stärke von 222 Mitgliedern nachweyr.„Dgrch den Tod verlor be, Zzschz, du vzrzaggenen in Bochum, 1. Schriftführer. Holschen, Lehrer in bausen, 2. Schriftführer.„Stocknann, Lehrer in Rendaut. Metzger, Rectoratlehrer in Nehelz, Belsiher. Brinkschulte, Lehrer in Welte, Beisitzer. Knoche, Lehrer emer. in Hästen, Ehreumitglied des Vorstandes. Das Ortscomitee und der katholische Lehrerverein des Stadt= und Landkreises Hagen. Decorationsmaler. Hagen. Bamberg, Lehrer, Jahre 1898 von 190,000 abgesetzten Loosen der preußischen Klassenlotterie 59,214 oder 31,17 pEt., an minder wohlhabende Personen, an kleine Beamte, Handwerker, kleine Grundbesitzer, Dienstboten und Arbeiter abgesetzt. Am stärksten war dieser Procentsatz in Westpreußen mit 36,28 Procent, am geringsten in Hessen=Nassau mit 19,62 Procent. *, Wattenscheid, 4. Mai. Sonntag Nachmittag findet im Locale des Wirthes Herrn Schlüter eine Ver= Lehrer, Haspe, sammlung der Haus= und Grundeigenthümer für Watten= Austermann, scheid und Ungegend stat. Bei der Wichigleit der Borke, Bouu=Zouteznetzer, Sehelt, Hagen, Vonpek, Redae. Tagsordung werden die Bliglader gebeten rodt Pohl.seng, Hogz, Bächer., Achier, Alenhagez., Lortzs, Lausrich zu erscheinen.„... 2 Mucd. 45.— mann, Hagen. C. Dres., Lehrer, Allenhagen. Derbenich, * Wattenscheid, 4. Mai. Gefunden wurde hier Maun, glieber, perzogen 3 Minglieber, 11 Mitglieder Liste gestrichen worden, weil sie über Jahresfrist mit ihren Beiträgen im Rückstand blieben. Der Verein tritt somit in Stärke von 201 Mitgliedern in das neue Vereinsjahr. Den Hinterbliebenen der verstorbenen Kameraden wurden in jedem Falle 30 M. als Beihilfe zu den Beerdigungskosten gezahlt. Die Einnahmen betrugen im verflossenen Geschästsjahre 1191.70 in der Stadt eine goldene Halskette. Sie kann auf dem Zimmer Nummer 7 im Rathhause in Empfang genommen werden. 6. Digee, Pggge, gggg Hotelier, Hagen. Ed. Dupre, Uhrmacher, Optiker, Hagen. W. Dupre, Goldarbeiter. Hagen. Dr. Ehring, Apotheker, Hagen. J. Jusangel, Reichstagsahgeordueter, Hagen. I. Faust, Iogengur, Hogen, glteshagen, Pausun, Zchgner,“ Hagen. Provinzielles und Vermischtes. Münster, 3. Mai. Bei dem Neubau des physikalischen Iustituts fiel ein mit dem Ausfugen beschäfol. u a.v v, gag 31 M. so daß ein Ueberschuß tigter 68jähriger Maurer vom Gerüste und war sofort vunge ge. subestand des Vor=ltodt. Sein Sohn, ebendaselbst beschäftigt, hatte von Puoppsch= Po eustanßegberg. de. Bechen= gihere. Goz, Ve, Le. Stadsparkase Witeun stein Vetrag von S9i,3 Pelomnen), dier lobn werden die Beamrergepezugt igr gz, Jahr, P v deponirt so daß das Gesammtvermögen 1440e Zensez).2 Eiberfeld, 3. Pesiung, ven vus ab vveng. de eiven Prbre, I, ponzstäg.„Das Moblargusgen des Vereins reprisgnnt.saga, Slberfe Voe botange Vee Begu, aien Werh, pen 160 Wi. Von dem voethgzbeieg, Vearsuchkene Kaoben. D. SeyPtnen. Eize 49. Li: sändigen Mitgliedern vermögen sonen weitere 400 M. sofort der Sp.,..,,„egte Bäckers Dörner von einem and schlagenden ist, soweit dies....—.-„aur ersten Ab= wiesen werden, so daß das bei der Sparkasse, s10 z, 55swillig herabgestoßen. bon un Carv, o, r2b zu der Rlegel Vekriebzsücher, Laptal in Sunma 12o7;7 M. betrig, ozt V.n Erswaper ud ertraut bunge seden. Sresereter, Michenwectmnester, Iusen pre 1800Hunntonze gsizob hus Fresopsi“: Koila 3. Ma. D. n bo d, esbod, de ou en g5210 M den Vosalle nichts bemert und sah seigen Vater mursagen. S. Kunnei, Hauzsehur Kehrese. F.; ere enem e en e auahe aae eee gähe hee Seis es chee. ecshahuice Hschn. Soiden bend) Gase hashaste Se Seaite öheri, Hasis schge. Ve- bu e bes ue. 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Pi., sche, veon ve, d, Posger von Vue supelkz, weicher gegen haulb e Uhr sein Erde saud.(unsen, die Rüösche Geschichte von den Augez, gaeal atholschen kaufuchunischen... m ansut.. au.: Wrzsteren Wbercd velter Peleu geschicken Strafaslangenen veu Wosthstrteigt, be Soh, Souiyugzrogior- Jagen., Göbek, Lehrer, Hagen, Greis, Nezior, Vosse. 6. Vrove, Vbrzalge, Tce Hadsa, FoLehrer, Gevelsberg. Halbsoß, Vorhalle. Th., Habig, Fa9. als der thatsächlichen Er beruft sich auf * Bochum, 4. Moi. Heute Donmerstag, Abend Hudezjeizgem. Fzgthbarten Hapse untgzgst pozhen wporz 59 bsHesen geschshlen, Steafesangenen katholischen kaufuchmischen Verein„Constautia“sanderer Leicgenwagen verbeigeholt wvordt.—. zuschesigt seil. Daß gerade die Ober=Postdlretion in Portrag uit anschlißender Diteusisen kat. I B Witten, 4. Rai. Vorgesern Wbend Proisch, HersMiuster mit dieser Sache besaßt gewesen, sel, war aber Bochum, 4 Nol. Ze der an Soutzg wulde wegz igumender Kulgt, betzusove, Wosit, ig, lauch gar nicht besezpek worden In Ucbigen Ket Jhe Hochum, 4.„ gattgehabten Kreis= die Ardenstraße, wobei er mehrmals zur Erde„stel.: E#ghrzmann die Richtigkeit der Schilderung vollkoumen mit der an Sountag iusdes Weges kommender Kuloz, Vetruioger, Persg, u.:, gar nicht behauptet worden. Ius Mebeigen hat 31 Vatautheld, u., Hot Deonom, geroeshabtn, Fritzsdhte Ardestoßz, wobet er woihens gpug Eede, bet. z., Gegährtingen die Biczugkestz der Schiodgrug ggllonne versamulung des Bochumer Kreises des ktenographischen serit dabel erheblche Verlepuzgez au Kopfe. Eise 24, Laufrcht. Der auf Veraulassung der Postbehörv= en e ge, e eag ie ersäagase Bnduu aunbne en ue iun. aunde une asgse oansche Baschnenen versammlung der Mitglieder der Hermann=Huberiusststung im Restaurant„Weidenhof“,. 3 Uhr: Delegirtenversammlung des Westsälischen Provinzalvereiuiz,„in Vebexlggse, des Restaurants„Weidenhof“. Tegesoxonung: k. Frmittelung der Zahl der Delegirten und Feststellung der statutengemäßen Berechtigung derselben,(§ 10 der Geschästsordnung.) 2. Bericht über die Entwickelung und den Stand des Vereins. 3. Gesammtbericht über die Thätigkeit der Ortsvereine. 4 Bricht über die Thutigieczaungspaser, Galasung den Seurd bas ue uns un uug, ue Anen eng#### Aher Bugesehnder Aur gur en Aeig Brenaheog, Aach sgeseacte Bat Peaite. us es s eee Ingefunden, die im ganzen 14 Vereine mit 315 Stimmen K Witten, 4. Mai. Ein setug“#u# ga#gunsg, karten gesandt; diese blieben vönig aus, und statt, dessen Neudauten. 6. Ergänzungswahl des Vorstandez i#d P#### eingesyg gug dem geschäftlichen Theil, der unter der Mann betrat am Dienstag Abend das in der Johagu1s= kam die Drahinachricht, daß der„Herr Secretär“, ver= her Vorsitzenden der einzelnen Commissionen. 7. Wahl, des Schmbt, in wrsälstbußg buner Feit eritohgt bude=se),, Bug Ooert gaodeut vosteade, Feiausehn jähge, Monate ab. Jet vich der geflüche sei erwähnt, daß beim letzten Wettschreiben in der ersten markstüick. Das in dem Lopestey, gieg„Her guch“ig steckbrieflich verfolgt. öshelung Her Sitenz=Gesalichez, in der vweitez, Hersdon Restbetag auf de Zadeuthelk, lih aber 819 Bosyr;, Halle u. S. 1. Mal. Die Landpirtkschaftz. Vernar=Ciakt, in der Zitan Her Helicz Hal=sGodtuc dork ligen. Der suge Mov. ziZ est hhltamnser der Prooin Sachsen abt Folgedes belauri: Setion und dun eig aud Genetchruten Herstelchzegsben: Gend lonm. den vesd), Zäizgus. Biadsetzat had Szeitgzeiz, Bolcher Praichausge Hesuohr dene die best, Abeit lirtene und diese dierfversgwan, auf Riumewicherschen. Alus—2.—,.-(Acheitgehemn und faholschen Fedabesten aus den vt. Hren dase die Lelichen Obiome arhiten, Ais Preikziur ertogos..,.; Uumx T.Aust an dersuchen Pratigen und den Abstade über die Feler richter für das nachfolgende Wettschreiben, daß sich K Witren, 2. wnn. euf einee###.—, gxlsgeeifisch katholischer Festtage beobachtet worden. biedernm einer Ovten, Vertpelyrcheng Hodrzu g. chugz[Ardegstraße wurde der Fahrlucht B. festoen.—.—. Hieb. Iat den mit den Verhailtusn nicht belanten Arbeist, wurden die Herren Sterz=Gelsentrger, Boberer=Bochun purde wegen eines in Aunenausgesüihrten gen. Gpnitz, ZeHzern wird der Verdacht zu leiche rege, als ob sene Ar. Stoizeang, Hochwah, Herus und Reintnghans=Vor ge ftahle steabriefich verfselgt. B. warde den Brngen eune heiter die Religson zur alsi Vorvand zür Eiastellug bichck ais dacher Veriountugtent Badt: Ausveisgerichz vuoesohzg.„ galie des Mrsich verstabenen Abeit berntzest. Nach Ansktaust des Kachgelschen Bia das Haus den Besitz durch 905 Interesse und Ardringend Westfälischen Provinzialvers immlung des Katholischen Lehrer=Verbandes in Hagen. 1. Tag: Dienstag, den 23. Mai. 11 Uhr: Sitzung des Handes albreinsz= Verhaszertag, 6 ,Uht: Pbug Geuergs. der Vorsitzenden, der enzginggg ezmisioggn, I. Waygg nächstjährigen Versammtungsgrgs., 8. Bericht des Vorsitzenden der Commission für das Studium der Apologie. 9. Bericht des Vorsitzenden der Commission für Jugendschriften. 10. Bericht des Vorsitzenden der Preßconmission. 11. Bericht des Obmanns der Commission für die der Interessen der Inhaber combinirter Stellen. 12. Mittheilung beir. die diesjährige Verbandsversammlung, Bestätigung der entsandten Telegirten. 13. Entgültige Beschlußsassung betr. Preisausschreiben für die Mitglieder des Provinzialvereins. 14. Berathung der eingegangenen Anträge und Resolutionen. 15. Festsetzung der Tagesordnung für die Hauptversammlung.(Die Anträge werben gleich nach Eingang im Vereinsorgan verössentlicht.) 7 Uhr: Begrüßungsfeier im großen Saale des Restaurants„Weidenhof“. Großes Vocal= und Instrumentalconcert, ausgeführt von einem gemischten Chore(Damen und Herren), einen großen Männerchore und der gesammten städtischen Kapelle unter Leitung des Herrn Kapellmeisters Schmitt. Außerdem lebende Bilder mit verbindendem Text usw. Das ausführliche Programm wird in„Erziehung und Unterricht“ und in Festbuche veröffentlicht werden. 2. Tag: Mittwoch, den 24. Mal. 8½ Uhr: Felerliches Hochamt(wahrscheinlich Pontificalamt). Während desselben singt der Kirchenchor die Raphaels=Messe v. Wilt. 10 Uhr: Haupiversamzlug, im„Weidenhof“. 1. Eröffizupg, Belorößung, Ansprachen;, 2. Berichterstattung üder die Dekegirtenversammlung. 3. Vorträge. Angemeldet sind: a) Pflege der Heiniathsgeschichte in der Volschule(Ahelzscheber, Hagen), b) Die Thällgkeit, des kath. Lehrers iu katholschen Verelien Korsch=Hgsbe). Nach der Houpitgeag# Stunde is Seteg hes cher de baihe dunr Haste Heschang, Sechais ehescen Gaid. Lause ehealeslehichele oberste Terasse wird weiter ausgebaut. Auf derstlbezs“ 7 Wiemelhausen, 4. Mal. Dex,. biesge, Saver e un u, Hodngr, Ar daun Gelraten ersgesbnunden zigz it Cai. va Ham Biähs G Jr. g. Galis Gaus uaidan Hauseaun un en. Westsalischen Provinzii=Hersam m... 9 oncert. Pakrsonguntg, aite eadenliche Bitz, den Beczaun Hachshzal geun, uicd wesh au eiuen apn Betzah9. Voetsältisghen verapinziat eutsaunh., Heugzeähhg, ehaelne iue: Besiun iu. Bong uu Honehy, boihn, Lähgrad bersve F Wseneihgansen. 4. Mol. Un Diantag vern. astl al ie, De ads Knld an Peiesheserchalacte Kalbegan g usche a. Ssn. des„Weidenhgfes: beazeggt Teprnrt gegeg. Sahesen g-Weidengoy, mit, vonegrig 2 635 Pz. zug üihe: Kapelle. Preis des trockenen Converts 2,50 M. 5½ Uhr: Gemüthliche Zusammenkunft der Festtheilnehmer, verbunden mit Concert. Tiese Versammlung findet höchstwahrscheinlich useres Verbond=s in der reizend gelegenen„Waldlust“ statt.(20 Minuten voni Zum neunten Male seit Gründung unseres Vexpandes Festlocale, Spazlergang durch den Hagener Stadtpark.) se der Rut an alle katholischen Lchrer der Provinz]“, 3. Tag, 3 udr: Meaulen suir die versorbenen Katholischen Lehrerverbandes Pfingsten 1899 in Hagen. itags von 4—) Up: Fage, Abgng Vier Concerte an einem Meäch Pesceaschchanlche Aesieschacd e eitchue ent he e he eshhe. Guts= lthätgkeit zu geben und zu erhalten. Mit, Honzztzigen in der Nähe bes Bahnhoses. Die Mütglieder des LesrerSadct sa de Sanschrnis urschesdun suach obten Baschzlg aist ans durschen Sete a1Msalng, Hch un deu Lagr ds, A. Te Ziesen rsosier Leihsealegeshgeastege, eye, Kichie euer hat die dankenswerche Einrichung Bergnann einen Beinbruch,„ Zegzimmt versante, saumenzustaden, uu in ernser Ausprache Pg. Bease i. guggzenunse im Verenuslseale(Deusches Haus.— Derder Aus Nah und Fern. diu irgen eeichetichen Vortch, b-Bie zg. Esenbahn. us Frnisteig, denn s handelt sch wahschetnlih un einen Hoe, Kaholschen Lehererbandes seit, der sch buch seiel ein Zug vom Blits getrosen. Als am Mitz. eus u a e a u u ua ae aniaa an age e ee ee oe e. n dfne und ud e auee#.#.#, Gelsenticher. De dosziag Sacheantang Her aurtis caunug anghne ie iasten Ganun d boihssestshaicee wollt,„Dab aug, Ppoch.“ Die Wsemeihauser Straße Mlus dem Kreise wweisentteigen. san all die wichtigeg, Geschehuisg, rgechenseg###ie Wird Tender und Packwagen gszschen gfoßz, daß die Passa, purde ein Arbeiter, welcher seinem Cohe,weziere Ver, senigen Siationen des greußlschehelstischen Stalseisenbahn. Selten leicht zu erreichen, wird Hagen unzweiselhaft dse iu der Proving gezändet und größere Gehöst einmonnaie mit Geld gestohlen hatte, e„ M ns eche se gelgt, Mis Mindesbeitrag der Fracht ,F, wenn die Ve., boten, so daß wir alen Besichern eien warmen Gmpha.=,Wichelmine Kog ernorvet ganr, um se dn berauben. in gewöhnlichen Personenzugen erfolgt, der und angenehmen Aufenthalt in Aussicht stellen können.(Wilhelmine Koch Betrag von 0.30 M., bei der verlangten Besörderung in] Darum, ihr katholischen Lehrer: Aus dem Kreise bsteg4, v Lls an Sanm. Schnihzigen auch wormn se zur Frckenwese erseig, dn Guf uch dasemn: — Natz u Laus Kausoheanr Bodandt, Bange von B. V ehthen. zulinezieleskhrlsche Vertans dun Wenzal. t der Hodaliäten der aauzen Mark aufnersan genacht. Wattenscheld, 4. Moi. Die Zayi ver, Sv#gier. er er Seeahu zues ds vum Sonntag preußischen Klassenlotterse I,prox., Noch ener„Puszgeu ,. Tirzerg 3;. K. eriher ehostl Kee. eiste sue die Apez)ue,.o Schristfährer Herrnl auf amtichen Qnuellen bernhenden Slatisik wurden iml Ischn, Leser in Paderdoft, 3. Vorstzender. Kamp, Lehr! Kallermann, Rectoratlehrer in Werl, I. Gerichtssaal. 66 § Bochum. 28. Aprll. Strafkammervgro#nczun gen, Eine rohe That verübten ehnes Tages die Bergarbeiter Gark M., Heinrich B. und Frang 9, sämmtlich von Hosstede, dei sich wegen vorsätzlicher gefährlicher Körperverlevung zu ver Nr. 101 alaem uach uuz auns un ur Die bier ur B Ersteren den Letzteren dermaßen, daß... Woche grbeitsunfähig war,.—,—— Vi. ven L., der zu Bozel, ge„ger Worden war, mit dem beschuhten Fuß ins Gesacht, während L., der zu dem Streite Anlaß gegeben hatte, seine Gegner mit einem Messer bearbeitete. M. und V. wurden je zu drei und L. zu 9 Monaten Gefängniß verurtheilt; auch wurde Letzterer wegen Fluchtverdachts sofort verhaftet. Ein theueres Vergnügen bereitete sich am Spätabend des 22. Dec. v. J. der 17=jährige Bergmann Heinrich K. aus Stiepel. An jenem Abend befand sich der junge Bursche in der Hahne'schen Wirthschaft und wurde wegen seines ungebührlichen Betragens von dem Wirthe an die Lust gesetzt. Draußen angekommen, seuerte er zwei Revolverschüsse ab. Dieses Vergnügen brachte dem jungen Schützen 2 Monate Gesängniß und 20 M. Geldduße ein.— Der frühere Winkeller, jetzige Fuhrknecht Josef K. von Eickek eröffnete dort im Jahre 1896 ein Colonial= und Manufacturwaarengeschäft und mußte im Jahre 1898 die Zahlungen einstellen. Das Geschäft verkaufte er am 3. Januar d. J. für 1200 M. an seine Schwester und cedirte von dem Kanspreise der Firma D., der er vorzugsweise Befriedigung gewährte, 800—850 M. Die Firma O. D. hatte ihm nämlich das Geschäft eingerichtet, was ihn zu seiner Handlungsweise Anlaß gegeben haben soll. Das Gericht sah die Sache recht milde an und verurtheilte den Angeklagten zu nur einer Woche Gesängniß.— Freigesprochen wurde der Bäcker Julius R. von Herne von der Anschuldigung der vorsätzlichen gefährlichen Körperverletzung.— Wegen Unterschlagung, Diebstahls, Hausfriedensbruchs, Bedrohung und Beleidigung wurde der bereits bestrafte Fuhrknecht Friedrich M. von Witten zu neun Monaten Gefängniß und einer Woche Haft verurtheilt und wegen Fluchtverdachts sofort verhaftet. Angeklagter stand seiner Zeit bei der dortigen Molkerei in Diensten und halte von den vereinnahmten Geldern 255 M. unterschlagen. Sodann kaufte er ohne Auftrag für die Molkerei von dem Getreidehändler M. einen Sack Haser, den er nicht bezahlte und dazu noch stahl. Als der Molkereiinspector ihm Vorwürfe machte, beschimpfte und bedrohte er diesen; auch leistete er der Aufforderung zum — aus der Untersuchungshaft vorgeführte Bergmann Joseph K. von Langendreer mittels eines Gensajängers den Bergmann R. mißhandelt, was ihm wegen vorsätzlicher gefährlcher Körperverletzung 9 Monate Gesängnig und wegen un besugten Tragens einer Mordwasse 30 Di Geldbuße einbrachte; letztere Strafe wird durch die erlittene Untersuchungs. haft als verbüßt erachtet.— Der Fuhrknecht Fritz K. von Witten, z. Z. hier in Antersuchungshaft, und dessen Eltern, die Eheleute Kötter Wilhelm K., standen, Ersterer wegen Diebstahls in mehreren Fällen und die beiden Letzteren wegen Hehlerei unter Anklage. Der gute Sohn stahl seinem Reister, dem Metzgermeister D., für 100 M. Fleischwaaren Volkszeitung 7. Jahrgang und dem Kaufmann D. in Witten, wobei er nachträglich ebenfalls in Arbeit stand, 3 Sack Weizenmehl, Messer, Gabeln, mehrere Flaschen Cognac, Zucker und Kaffee 2c., im Gesammtwerthe von über 200 M., welche seine Eltern an sich brachten und sich gut schmecken ließen. Fritz K. und dessen Vater wurden zu je 9 Monaten Gesängniß verurtheilt, während die Frau K. freigesprochen wurde, weil nicht festgestellt werden konnte, daß sie die gestohlenen Sachen mit in Empfang gevommen hatte. Briefkasten der Redaction. Th., Hagen. Die Firma ist nach dem Contrakt vollständig im Recht; Sie können dagegen nichts machen. F. H. P. Bezüglich des ersten Punktes sind Sie gewiß im Irrthum, der Polizeiverwaltung steht wohl das Aussichtsrecht, aber nicht die direkte Verwaltung zu.— Die zweite Frage können wir nicht beautworten; es hängt von den Bedingungen ab, unter welchen die Anstellung erfolgt ist.— Auch wenn die Generalversammlung so beschließt, braucht die Ortsbehörde sich nicht danach zu richten; wohl kann letztere unter Umständen eine zwangsweise provisorische Verwaltung beantragen. 100. In der Regel ist es so und entspräche in diesem Falle auch noch besonders der Billigkeit. Bei der Frage, ob ein# rechtlicher Anspruch vorliegt, entscheiden aber die Anstellungsbedingungen, insbesondere auch, ob er den Charakter eines Gemeindebeamten hatte. Halten Sie es nicht ffür rathsam, einmal darum einzukommen, dann wird sich ja das Weitere finden? N. 5. Soweit uns bekannt, ist der Mann zuverlässig; ob so„unbedingt“ wie Sie wünschen, läßt sich natürlich nicht sagen. Bücher über derartige Fragen gibt es nicht. Die Kosten richten sich nach der Arbeitsleistung im einzelnen Falle. Letzte Posten und Telegramme. * Straßburg, 3. Mai. Der Kaiser und die Kaiserin trafen um ½10 Uhr Vormittags hier ein und wurden auf dem Bahnhof vom Siatthalter Fürsten zu Hohenlohe=Langenburg und Gemahlin, der Generalität und den Spitzen der Behörden empfangen. Das Infanterie=Regiment Nr. 132 stellte die Ehrencompagnie, deren Front Se. Majestät abschritt. Eine Schwadron des Husaren=Regiments Nr. 9 geleitete den Wagenzug nach dem Palast des Statthalters. * Paris, 8. Mai. Dem„Jourual“ zufolge hat der wegen Spionage verhaftete Decrion vor dem Untersuchungsrichter erklärt, daß ihm Oberst Heury beauftragt habe, ihm Schriften der Familienangehörigen Dreysus' zu verschaffen. Er habe in Folge dessen einen Einbruchsdiebstahl bei dem Schwiegervater Dreyfus' verübt und Heury die dort entwendeten Papiere überbracht. * London, 3. Mai. Das englische Flottenjahrbuch, welches soeben erschienen ist, stellt fest, daß die englischen Geschwader des Mittelmeeres und des Aermelkanals den betreffenden französischen Geschwadern, was die Zahl der Schlachtschiffe betrifft, weit überlegen sind. Die englischen Kreuzer sind ebenfalls an Zahl den vereinigten französischen und russischen weit überlegen. Niemals, so heißt es im Jahrbuch, stand die französische Flotte so schwach vor stationen da als heute. Riemais aber seit Napoleons Zeiten stand die englische Flotte mächtiger da, als eben jetzt.„ * Rom, 3. Mai. Heute Vormitlag findet ein Ministerrath statt, in welchem mehrere Minister ihren Rücktritt erklären werden. * Warschau, 3. Mai. Einige tausend Arbeiter veranstalteten gelegentlich der Maifeier Straßendemon= strationen. Sie wurden von Kosacken und der Geusdarmerie umzingelt und 500 davon festgenommen. * Manila, 3. Mai. Trotz der Friedensverhandlungen wurde General Lawion gestern früh in ein schweres Gefecht verwickelt. Die telegraphisch Verbindung mit den Truppen ist unterbrochen. Rasire dich selbst! mit Schaum. fänger. * g# fremden Kohlen= Einschliesslich Metallkapsel 3 Mark pro Stück gegen Nachnahme. Garantie f. jedes Stück, eventl. Zurücknahme. Eine ganz reutable Brennerei unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Anzahlung ½. Osfert unter P. 10023 an die Exped. d. Ztg. in Bochum. Emn Grichaftshaus frequenter Lage in Herne umständehalber bei geringer Anzahlung sofort zu verk. Offerten unt. 10036 an die Exped. d. Zig. in Bochum. nedeater. ester und praktischnier SPEE, geräuchert 518 PieSchmalz, rein 42 Rauchsleisch, tuft 80 Bia Pleckwurst, under 90 Pi. gegen Nachn, Verpackung frei. Garantie: Zurücknahme. V. Hegedorn, Münster s. Wenl. Nuc Aprirst Wollen stets feinste weißze und weiche wollene Wäsche haben, da dürsen Sie nur Bormbaum Wollwaschpulver König&Co., Remscheid 4. Burend verwenden. 1001 Vormbanm's Wollwaschpulve Eureka“ ist nur in besseren Kurz Weiß= und Wollwaaren=Geschäfte zu haben. 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Nur die Gewinne über 220 Mk. sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt.(Gyne Gewähr.) 2. Mai 1899, vormittags. 24 112 326 435 578 813 46 1006(500) 323 64 608 721 829 34 2305 6 26 41 503 23 31 84 762 988 3150 237 522 983 4072 191 500 443(300) 590(500] 833 36 52 932 43 92 5042 149 258 90 223 73 638 6464 579 739 41 7062(1000) 130 308 436 81 558 752 86 820(1000) 8277 358 81 411 30 961 62 78 9060(300) 128 482 718 99 844 52 10016 93 281 390 441 52 55 667[300) 951 63 73(1000) 41435 298 345 66 633 716 919 12029,478[30% 349 87 405 515 5 712 63 82 940 63 13014 200 41 soS 433(3000) 90 502 56 3000) 975 14051(300) 54 393 421(300) 54 517(5 689 740 830 41 73 990 15029 98 100 51 691 16000 50 308 612 743 70 17070 76 369 550 708 18054 181 257 313 19 1300) 770 872 905 61 89 19058 102 11 98 207 451 554(500) 634 753 20186 1300) 209 427 563 67 681(1000) 89 889 981 21352 563 701 16 89 22011 84 226 63 308 21 441 81 92 672 95 23030 225 53 67 347 90 517 817 22 944 24054(300) 172 218 390 679 783 802 99 25139 219(5000) 532 669 92 741 823 26067 146(300) 72 372 460 549 665 78 770 81 981 27137 50 75 88 320 26 91 437 58 80 98 508 693 768 859 911 28145 278 406 94 763 85 826 59 20157 91 220 73 86 88 323 554 79 655 867 95(300) 30400 81 545 616 736(1000) 985 89 31251 508 624 856 958 82037 201 300) 32 77 464 624 721 833 60 33049 132 358 437 49 50 54 530 32 700 926 49 60 84016 29 126 48 233 69 454 677 910 35022(300) 231 63 351 66 72 415 57 569 82 850 36068 104 210 340 99 470 501 618 865 37163 314 485 570 689(500) 725 887 88151 261 68 473 714 30222 57 522 50(500) 690 888 995 40048 378 13000) 608 26 728 95 945 80 41372 421 13000) 84 737 816 908 42 42071 122 258 444 55 635 788 901 23 43083 900 107 248 454 540 935 55 44028 124 94 258 397 423 502 912 58 66 88 91 45076 112 216(3000) 21 84 355 972(300] 40099 124 34! 76 808 936(10001 48314 29 500 666 997 59057 184 460 628 32(50001 740 889 955 51029 90 234 453 649 126 87 96 823 55 68 900 52037 42 59 196 419 536 47 96 719 461 53023(1000) 157 59 200 73 76 80(1000) 931 75 54003 607 13 989 97 55191 245 337 560 69 688 763 846 56326 55 638 227 939(3000) 57045 135 218 34 315 489 577 601(300) 19 730 58041 259(300) 374 662 91 797 841 50064 68 85 212 91 328 99538 117 39 451 73 548 640 57 744 81 813 91 922 61008 192 372 542(1000) 702 903 62500 845 96 949 63113 18 54 230 64 74(3000) 635 726 887 900 69 92 64241 623 740 56 97 857 9#1(4 65005 28 67 80 83 570 649 936 66113 59 93 231 481 42e 632(300) 774(300) 933(1000) 60 67099 349 557 64 745 857 87 961 68014 116 212 323(9 87 502 91 670 1300) 878 88 69109 227 56 71 829 70064 145 84 266 391 437 705 40 43 868 921 74 71168 444 573 72152 64 308 15 26 468 601 758 860 73076 366 421 22 32 556 11000) 600 1500) 4 702 23 931 96 7=4057 76 123 62 93 231 343 470(300) 575 91 693 75172 214 312 150001 22 49 84 426 757 88 804 30 938 76009 188(1000) 466 11000) 79 566 638 748 77128 243 357 469 508 674(3000) 855 952 56 66 78082 102 89 271 403 47 970 79 79139 67(300) 318(500) 45 466 687 752 932 80040 129 201 5 2123 301 68 472 603 56 832 81055 127(3000] 121 311 64 90 511 666 70 926 82001(1000) 88 98 260 318 28 541 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Aprit lies 222482 Kalt 122482. 10. Ziehung der 4. Klasse 200. Kgl. Preuß. Lotterie. 2. Mai 1899, nachmittags.(Ohne Gewähr) 60(300) 91 257 377 92 401 39 92(3000) 569 749 845 48 986 1130 206 9 306 435 51 618 89 707 1500) 831 32 36 2124 283 429 81 91 520 654 95 734 44 804 981(500) 83 3025 205 42 44 63 307 411(3000) 52 94 501 39 627 85 736 883 919 4619 5068 422 502 25 734 839 6145(3000) 50 236 373 475 655 836(1000) 51 7055 68 150 233 567 605 66 738 96 944 84 92 8066(300) 146(300) 490 518 52 825 44 9057 1300) 87 235 542 604 57 731 894 10138 358 622 762 856 927. 11005 76 163 321 765 815 911 12102 47 385(300) 573 884 94 13013 53 181 279 89 344 1300) 407 607 21(500) 720 961 1410995 336 88 455 84 500 757 15069 103 21 31 225 91 368 471 532 620 715 98 816 76 16028 46 80 104 18 66(3000) 268 80 319 586 600 24 729 854 984 17152 91 223 469 98 587 677(300) 840(3000] 60 83 900 12 21 18022 13000] 37 207(1000) 74 487 707 68 19436 831 20031 69 603 26 736(500) 21084 177 300 56 76 452 569 838 47 71 22140 74 86 268 355 636(300084 807 23047 74 115 20 77 90 91 265 333 34 577(300) 625 54 726 970 2=4068 186 353 95 575 617 742 56 60 882 917(300) 39 53 25058 85 182 216 372 410 546 644 90 767 81 877 904 26117 88 302 408 71 74 686(500) 866 949 27642 49 715 23 95 15001 28035 128 217 53 11000) 529 32 3000) 71 622 68 879 945 60(3000) 20077 108 51 1500) 243 585 663 905 30012 212(1000) 35 339 57 840 904 23 31015 34 142 47 74 91 244 88(1000) 304 59 1300) 66 696 893 32009 175 272 301 442 60 710 67 33043 288 648(500) 709(1000) 97(300) 823 76 935 34009 485(1000) 667 922 44 60 35060 70(300) 71 222(1000) 83 540 68 690 743 86 973 30052 175 76 208 19 326 50 780 910 25 76 90 37038 444 63 510(300) 76 624 746 933 35 38070 240 49 50 355 430 81(300) 700 843 39100 S 277 429 110001 571 664 812 40 40042 101 61 66 370 402 871 686 88491016 41078 11000) 184 516 47 58 817 1300) 42419 794 919 40 60 48184 318 46 439 648 840 46 940 4.1253 370 458 75 595 955 77, 45118 21 51 87 228 66 331 68 445 723 959 40017 166 82 379 85 86 747 83 94 47151 648 64 74 81 750 931 48079 105 37 46 589(1000) 688 883 49117 1000) 98 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153003 33 146 253 378 478 536 79 99 618 42 59 988 154066 150 66 223 392 434 520 50 615 64 155080 129[300) 226 93 352 415 80 537 638 782 827 64 950 156645 799 157024 199 247 59 483 575 000) 765 158130 33 222 409 47 529 38 834 67 89 905 159161 3 719 35 816 904 31(3000)47„. 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