— daß ich mit allvom 27. 1. 408, ein hübsa bak auch bei mein pfeife. Anbei ir ich eine Mun 3. 1925 ng Tabak vom 2 ich sehr zufried Sendung wie so in Saarbrücke ganz entzückt üb ichen deshalb unse jeden und bestell u und Sohn. farte mein sschreiben efere ich Ihnen und verpackSie gar kein „Annener Zeitung“ erscheint jeden Dienslag, Donnerstag und Samstag. Anzeigegebühr r die einspaltige 1 mm hohe und 36 mm brvite Zeile für Platzanzeigen im Verbreitungs##tri 8 Pfg., auswärtige, amtliche und finanzielle 10 Pfg. Roklamezeile 1 mm hoch u. 76 mm breit 30 Pfg. Stzugspreis wöchentlich 30 Pfg.(Durch die Post bezogen monatlich 2,00 Mr.) Oschäftsstelle: Bahnhofstraße 283. Telephon 334 verbunden mit der„Annener Volkszeitung“ Anzeigenblatt für Aunen und die benachbarten Ortschaften des Amtes Annen u. Landkreises Hörde, sowie der Gemeinden Stockum=Düren. Inserate finden bei der großen Auflage der „Annener Zeitung“ weite u. billige Verbreitung — Bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkursen kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall. Für die Aufnahme der Anzeigen an vorgeschriebenen Plätzen übernehmen Gewähr. an wir keine Redaktion, Druck und Verlag von Fritz Küching, Annen. Nr. 81. Dienstag, den 14. April 1925. 51. Jahrgang. saden) itionsmaschinen. truf“. n) isliste, weitere is und franko 87) beFrau, #ser euten # mir denn, eteleich Kl. man p. Kl. ner: sele. Flut. —th. Um die Kandidatur Hindenburgs. Telegrammwechsel Dr. Jarres—Hindenburg. Oberbürgermeister Dr. Jarres hat an den Generalfeldmarschall von Hindenburg folgendes Telegramm gerichtet: Ew. Exzellenz beehre ich mich, ergebenst mitzuteilen, daß ich dem Reichsblock nach Würdigung der Sachlage heute Mittag endgültig mitgeteilt habe, daß ich nicht kandidieren könne und ihn dringend. gebeten habe, Ew. Exzellenz um Annahme der Kandidatur zu bitten. Ich hoffe, daß Ew. Exzellenz das Opfer bringen werden. Mit meiner ganzen Person stehe ich im weiteren Wahlkampf hinter Ihnen und werde das in einem Aufruf an meine Wähler im ersten Wahlgang zum Ausdruck bringen. In verehrungsvollster Ergebenheit gez.: Dr. Jarres.“ In dem Antwortschreiben Hindenburgs heißt es: Sie können es sich denken, daß mir der Entschluß nicht leicht gefallen ist, Ihr Nachfolger werden. Lediglich mein Pflichtgefühl, nicht eigene Neigung, ließ mich das Anerbieten annehmen. Gott gebe, daß ich, wenn meine Wahl wirklich erfolgen sollte, dem teueren Vaterlande am Ende meines Lebens noch etwas von Nutzen sein kann. Ihnen in Gedanken die Hand reichend, Ihr sehr ergebener gez. v. Hindenburg. Eine Erklärung Ludendorffs. In einer Erklärung Ludendorffs heißt es: Zu meinem 60. Geburtstag gingen mir so viele Glückwünsche und Treuversicherungen zu, daß ich nicht jedem Einzelnen danken kann. Ich bitte meine Freunde, meinen Dank hiermit entgegenzunehmen und die mir ausgesprochene Treue schon in diesen Tagen durch unermüdliches Eintreten für die Reichspräsidentenschaft des Generalfeldmarschalls von Hindenburg zur Tat umzusetzen. * Auch Demokraten für Hindenburg. Dem Vorsitzenden der Demokratischen Partei ist, einer Münchener Depesche zufolge, ein Brief des langjährigen fortschrittlichen Fuhrers Dr. MüllerMeiningen zugegangen, in dem u. a. gesagt wird: „Wir ersuchen in letzter Stunde, da durch die Kandidatur Hindenburgs eine neue Lage geschaffen worden ist, die Einigung auf eine verfassungstreue Persönlichkeit, die über den Parteien steht, zu schaffen. Welche persönlichen und politischen Bedenken man hegen mag, Hindenburg ist ein Mann, der ehrlich die Verfassung achtet und auf den sich auch die deutsch=demokratische Partei zur Vermeidung von Zwietracht einigen könnte. Herrn Marx, gegen dessen außen= und innenpolitische Stellungnahme wir schwere Bedenken hegen, können wir unsere Stimme nicht geben.“ „* * Hindenburgs Ostergruß. Ein Aufruf an das deutsche Volk. Der Reichsblock=Kandidat, Generalfeldmarschall von Hindenburg, entbietet dem deutschen Volke folgenden Ostergruß: "„Vaterländisch gesinnte Deutsche aus allen deutichen Gauen und Stämmen haben mir das höchste Amt im Reiche angetragen; ich folge diesem Rufe nach ernster Prüfung in Treue zum Vaterlande. Mein Leben liegt klar vor aller Welt. Ich glaube, auch in schweren Zeiten meine Pflicht getan zu haben. Wenn diese Pflicht mir nun gebietet, auf dem Boden der Verfassung, ohne Ansehen der Partei, der Person, der Herkunft und des Berufsstandes als Reichspräsident zu wirken, so soll es an mir nicht fehlen. Als Soldat habe ich immer nur die ganze Nation im Auge gehabt, nicht die Parteien. Sie sind in einem parlamentarisch regierten Staate notwendig, aber das Staatsoberhaupt muß über ihnen stehen, unabhängig von ihnen für jeden Deutschen walten. Den Glauben an das deutsche Volk und an den Beistand Gottes habe ich nie verloren. Ich bin aber nicht mehr jung genug, um an einen plötzlichen Umschwung der Dinge zu glauben, kein Krieg, kein Aufstand im Innern kann unsere gefesselte, leider durch Zwietracht zerspaltene Nation befreien. Es bedarf langer, ruhiger, friedlicher Arbeit. Es bedarf vor allem der Säuberung unseres Staatsweens, von denen, die aus der Politik ein Geschäft gemacht haben. Ohne Reinlichkeit des öffentlichen Lebens und Ordnung kann kein Staatswesen gedeiden. Der Reichspräsident ist besonders oazu bekufen, die zeiligkeit des Rechtes hochzuhalten. der erste Präsident auch als Hüter der hestesung seine Herkunft aus der sozialistischen Arnie verleugnet hat, so wird auch mir niemand zumuten können. entscheidend, der dit Ich reiche jedem Deutschen die Hand, der national denkt, die Würde des deutschen Namens nach innen und außen wahrt, und den konfessionellen und sozialen Frieden will, und bitte ihn: „Hilf auch Du mit zur Auferstehung unseres Vaterlandes.“ v. Hindenburg.“ Jarres' Ostergruß. Der Duisburger Oberbürgermeister Dr. Jarres hat an seine Wähler eine Osterbotschaft ergehen lassen, in der er zum Schluß sagt, jede am 29. März für ihn abgegebene Stimme gehöre nunmehr dem Feldmarschall Hindenburg. ** Marx an seine Wähler. Eine Osterbotschaft. Der Präsidentschaftskandidat der Weimarer Koalition Marx richtet an seine Wähler einen Östergruß, in dem es u. a. heißt: Ich sehe in dem frei gewählten Staatsoberhaupt das Sinnbild, aber auch den Hüter der deutschen Volkseinheit. Diese Einheit darf sich nicht in sprachlicher und staatlicher Gemeinschaft erschöpfen. Einheit des Volkes ist Einheit des Geistes. Einheit des Geistes aber is Uebereinstimmung aller über die Grundlagen des menschlichen dusammenlebens im eigenen Volk und über die Ziele für das Zusammenwirken mit allen anderen Völkern. Die Grundlagen der sozialen Gemeinschaft im Volke aber scheinen mir zu sein: Freiheit des Einzelnen und Pflicht gegen die Gesamtheit. Wer sich dieser Pflicht bewußt ist, wird ethisch handeln, und innerhalb dieses Rahmens darf es keinem Einzelnen und keiner Gruppe verwehrt sein, nach freiem Ermessen seinem religiösen Bekenntnis zu folgen. Ein Volk, das von diesem Geist erfüllt ist, wird ohne Schwanken auch das richtige Verhältnis zu den anderen Völkern finden. Und hier hat das deutsche Volk zwei Aufgaben: Es muß seine Freiheit erringen, um dann seine Pflicht gegen die Gesamtheit die Menschheit, zu erfüllen und ersüllen zu können. Die deutsche Verfassung, die der Präsident des Reichs beschwören muß, zeigt den Weg, das alte schwarz=rot=goldene Symbol großdeutscher Einhei: das Ziel: die Freiheit Deutschlands und die Mitarbeit dieses freien Deutschlands an einer glücklicheren europäischen Zukunft. Das deutsche Volk wird die Bestätigung seines berechtigten Selbstbewußtseins und die Erfüllung seiner nationalen Bestimmung künftig darin suchen, daß es mit anderen Völkern Achtung um Achting tauscht. Mögen Freiheit und sittliche Pflicht über alle Interessen und Parteien hinweg zum Bekenninis des ganzen deutschen Volkes werden. An diesem Ziel mitzuwirken, ist mein ganzes Streben, wohin auch der Wille und das Vertrauen des Volkes mich stellen mag. Wilhelm Marx. * Ein Aufruf des Volksblocks. Der Volksblock wendet sich mit folgendem Aufruf an die in ihm verbundenen Parteien: „Die Stunde der Entscheidung naht. Alle Kräfte müssen zusammengefaßt werden, um am 26. April einen glänzenden Sieg zu erringen. Es werden daher die Parteien des Volksblocks und die republikani en Organisationen im ganzen Reiche aufgefordert, sich zusammenzuschließen u. den Kampf für die Kandidatur Marx gemeinsam zu führen. Im Zusammenschluß liegt die Stärke, im einheitlichen Vorgehen die Kraft. Die Parteien des Volksblocks dokumentieren durch das gemeinsame Vorgehen das große Ziel, das sie verfolgen: für das Vaterland für den Volksstaat, für die Republik. Schließt Euch daher gemeinsam mit den verfassungstreuen Organisationen zusammen, bildet örtliche Ausschüsse, denn nur Geschlossenheit im Kampfe verbürgt den Sieg.“ * Der Volksblock für die Reichspräsidentenwahl hat ein besonderes Pressebureau eingerimtet, das sich im Reichstagsgebäude Zimmer 15 b im ersten Obergenoß befindet. „Friede und Sicherheit.“ Eine Rede Chamberlains. Der englische Außenminister Chamberlain hielt in seinem Wahlkreis in Birmingham eine Rede, in welcher er sich mit der Frage„Friede und Sicherseit" beschäftigte. Er sagte u.., es sei jetzt sechs Jahre her, daß der Friedensvertrag unterzeichnet worden sei und trotzdem sei noch keine Friedensatmosphäre in Europa vorhanden. Die Furcht vor einem neuen Kriegsausbruch, liege über Europa. Wenn diese Furcht nicht beseitigt werden könne und wenn nicht Vertrauen und Sicherheit in der internationalen Sphäre wieder hergestellt werde, dann würde Europa langsam aber sicher einer neuen Kastrophe entgegengehen. Darauf sprach Chamber= in über die Verhandlungen im Völkerbund und drückte dabei seine Sympathie für die Frage der Sicherheit, Schiedsgerichtsbarkeit und Abrüstung aus. Dann fuhr er fort: „Wir sind nicht in der Lage, Sicherheit zu gewähren in der Form eines Bündnisses mit den Freunden von gestern, wir sind bemüht, den Einfluß von England zu benutzen, um die Feinde von gestern in einem gegenseitigen Pakt zusammenzubringen, an dem auch wir uns beteiligen, indem wir durch Garantie Vertrauen verlangen. Wenn die Friedensverträge geändert werden sollen, werden sie doch im Laufe der Jahre geändert, wenn alle Unterzeichner der Auffassung sind, daß Aenderungen erwünscht sind.“ Herriots Sturz. Das Rücktrittsgesuch angenommen. Was in den letzten Tagen mit Sicherheit vorauszusehen war, ist eingetreten. Herriot ist gestürzt, nachdem ihm der Senat ein Vertrauensvotum verweigert hatte. Auf Grund der Abstimmung hat sich der Ministerpräsident in Begleitung seiner Mitarbeiter am Freitag abend um 10 Uhr 10 Minuten in das Elysee begeben, um dem Präsidenten der Republik das Rücktrittsgesuch der Republik zu überreichen. Doumerque hat das Gesuch angenommen und die Minister ersucht, die Erledigung der laufenden Geschäfte zu leiten. Bei Ueberreichung des Rücktrittsgesuchtes dankte Herriot dem Präsidenten der Republik für die vertrauensvolle Mitarbeit und die wertvollen Ratschläge, die er dem Kabinett stets erteilt habe. Doumergue gab seinem Bedauern über den Rücktritt Ausdruck und zollte der Tätigkeit des Ministerpräsidenten und seiner Mitarbeiter vollste Anerkennung. Die Unterredung dauerte zehn Minuten. Wer übernimmt die Nachfolge? Da Herriot in der Kammer noch immer über eine geschlossene Mehrheit verfügt, die möglicherweise sein Verbleiben, bezw. seine Wiederkehr als Ministerpräsident erzwingt; so droht die Gefahr eines Konfliktes zwischen der Kammer und dem Senat. Dem Senat allein steht das Recht zu, die Auflösung der Kammer vorzuschlagen. Da aber das Budget noch nicht verabschiedet ist, wird der Senat kaum von diesem Vorrecht Gebrauch machen. Es wäre immerhin auch noch recht fraglich, ob Neuwahlen eine wesentlich andere Zusammensetzung der Kammer bringen würden. Die Kammer hatte Herriot noch am Tage vor seiner Niederlage im Senat ihr Vertrauen ausgesprochen. Nach einer langen Rede Herriots über die Finanzlage nahm sie mit 290 gegen 246 Stimmen die Tagesordnung an, wobei die Regierung die Vertrauensfrage stellte. Auffallend war allerdings auch hier schon die geringe Mehrheit für die Regierung. Die entscheidende Senatssitzung. endete mit der Annahme der von der Opposition eingebrachten Tagesordnung, die folgenden Wortlaut hatte: „In der Ueberzeugung, daß die Lösung des Finanzproblems eng mit der allgemeinen Politik zusammenhängt, und gewillt, sein Vertrauen nur einer Regierung zu gewähren, die durch den Zusammenschluß den inneren Frieden und die nationale Eintracht wiederherstellt, geht der Senat zur Tagesordnung über.“ An der Debatte, die durch eine Interpellation des früheren Finanzministers Marsal eröffnet wurde, beteiligte sich vor allem auch Poincaree. Marsal gab seinem Bedauern daruver Ausdruck, daß der. Ministerpräsident die Verantwortung für die Finanzlage auf seinen Vorgänger abwälze. Ein Politiker, der sich für fähig halte, ein Kabinett zu leiten, dürfe sich nicht immer über die Schwierigkeiten der übernommenen Aufgaben beschweren. Das Vertrauen zu dem gegenwärtigen Kabinett, das durch günstige außenpolitische Umstände vorübergehend einen Höhepunkt erreicht habe, sei auf den Nullpunkt gesunken. Herriot bestritt in seiner Erwiderung, daß er des öffentlichen Vertrauens verlustig gegangen sei und wies u. a. darauf hin, daß eine Anleihe vom 24. Februar 1924 zu der Zeit Poincarees ein völliges Fiasko war. Weiter zitiert der Ministerpräsident Auszüge aus einem Bericht Marsals über die damalige Finanzpolitik der Regierung und stellt fest, daß der Interpellant Poincaree die schwersten Vorwürfe gemacht habe. Dann ergriff Poincaree das Wort. Der frühere Ministerpräsident begründete seine Intervention mit der Notwendigkeit, die einseitige Darstellung Herriots zu den gegenwärtigen Finanzschwierigkeiten berichtigen zu müssen. In der Kammer und in Fontainebleau habe Herriot von seinen Vorgängern mit unverdienter Härte gesprochen. Anstatt die Schuld an den finanziellen Schwierigkeiten den Feinden zu geben, wälze der Ministerpräsident sie auf sämtliche früheren Regierungen ab. Zum Schluß kam es zu einem lebhaften Wortwechsel zwischen Poincaree und Herriot. Es ist das drittemal seit 30 Jahren, daß Sennt ein Kudinen ge Hun brachte. Bar ernen der Senat ein Kabinett zu Fall brachte Das erstemal wurde im Senat das Kabinett Bourgeois und 1913 das Kabinett Briand gestürzt. Deutsches Reich. Osterferien der Reichsregierung. Die Miglieder der Reichsregierung verbrachten die Festtage größtenteils außerhalb Berlins, so der Reichsaußenminister Dr. Stresemann, Reichsjustizminister Dr. Frencken, Reichsfinanzminister von Schlieben, Reichsernährungsminister Graf Kanitz, Reichskanzler Dr. Luther und der stellvertretende Reichspräsident Dr. Simous haben Berlin nicht verlassen. Ein bayerischer Aufruf für Hindenburg. Der Abgeordnete Schäffer der Bayerischen Volkspartei hat an die Bezirksvorstände und Vertrauensleute der Partei im Kreisverband in München einen Aufruf erlassen, worin er Hindenburg als das Symbol der deutschen Treue bezeichnet und erklärt, am 26. April müsse Hindenburg unbedingt zum Siege verholfen werden. Ein Dementi aus Doorn. Auf eine telegraphische Anfrage des deutsch=amerikanischen Schriftstellers Viereck aus Newyork an den früheren Kaiser, ob es richtig sei, daß er um seine Zustimmung zu der Kandidatur Hindenburgs ersucht worden sei, kam folgende telegraphische Antwort:„Seine Majestät hat keinerlei Mitteilung von Feldmarschall Hindenburg hinsichtlich seiner Kandidatur erhalten. Seine Majestät ist über die Präsidentenwahl in Deutschland lediglich durch die deutsche und die auswärtige Presse unterrichtet worden. Seine Majestät hat sich ein für alleMal zum Grundsatz gemacht, sich nicht in innerdeutsche Angelegenheiten einzumischen, solange er seinen Wohnsitz in Doorn hat. Auf Befehl seiner Majestät Oberst von Kleist. Oberhofmarschall.“ — Ein Protest gegen die Aufwertungsgesetze. Eine vom Verbande der Interessenten zur Erlangung der Aufwertung von Reichs=, Staats= und Kommu nalangelegenheiten in der Berlinex Philharmonic veranstaltete Massenversammlung nahm eine Entschließung an, in der gesagt wird, daß die in der Versammlung anwesenden Anleihezeichner, Sparer und Hypothekengläubiger in den beiden Gesetzentwürfen den Versuch erblicken, die durch die dritte Steuernotverordnung beabsichtigte unerhörte Enteignung gesetzlich zu verankern. Sie empfinden es als einen Hohn auf die in schwerster Zeit dem Vaterlande bewiesene Treue und Opferwilligkeit, daß sie zu 95 Prozent enteignet und mit der Aussicht auf Lotteriegewinne abgespeist werden sollen. Die Entschließung fordert von der Regierung unve. zügliche Vorlage einesGesetzentwurfes, der die wohlerworbenen Rechte anerkennt und schützt. — Die Kölner Sozialdemokraten für Marx. Die Funktionäre der Sozialdemokratischen Partei in Köln nahmen zu der bevorstehenden zweiten Reichspräsidentenwahl einstimmig folgende Entschließun an: Die Konferenz der Vorstandsmitglieder und Bezirksleiter der S. P. D. bedauert, daß keinc Mög. lichkeit besteht, die eigene Kandidatur zur Präsiden tenwahl aufrect zu erhalten. Die Konferenz stimm: dem Beschluß des Parteiausschusses zu und forder#t die Funktionäre auf, mit allen Kräften die Organisation des Wahlkampfes zu betreiben. Ausland. Aegupten. Balfour muß flüchten. In Damaskus entstanden letzter Tage schwere Ausschreitungen von großer Tragweite. Die zum Schutz beorderte Polizei war von einer großen Menschenmenge mit Knütteln angegriffen worden. Die Angreifer versuchten sodann unter einem Hagel von Steinwürfen in das Hotel, das Lord Balfour bewohnt, einzudringen. Eine Anzahl Polizisten wurde verletzt; darunter zwei ernstlich; ungefähr 50 Zivilisten wurden verwundet, von denen 15 ins Krankenhaus eingeliefert worden sind. Der Oberkommissar empfahl Balfour dringend, sofort abzureisen. Während die Truppen die Aufmerksamkeit der Menge ablenkten, fuhr dann Balfour unerkannt im Auto ab. Dem Vernehmen nach wird er in Beirut einen französischen Dampfer besteigen. Amerika. Zur Kandidatur Hindenburgs. Das„Journal of Commerce“ nimmt in einem sehr bemerkenswerten Artikel zu der Präsidentschaftskandidatur Hindenburgs Stellung. Das Blatt wendet sich im. Gegaasatz zu verschiedenen anderen Organen, die eine angebliche große politische Umstellung Deutschlands groß aufmachen, gegen die Politik der Alliierten. Das Blatt erklärt, die Ruhrpolitik der Alliierten hätte die Gefühle des deutschen Volkes aufs tiefste verletzt. Auch der Dawesplan habe der französischen Ruhrpolitik freien Lauf gelassen. Bei Unterzeichnung des Londoner Abkommens habe sich diese Unterlassungssünde wiederholt. Das Blatt kommt zu dem Schluß, daß schließlich die Alltierten die Verantwortung dafür zu tragen-hätten, wenn das deutsche Volk von der bisherigen volitischen Linie abgehe. 1 Lokales. Annen, 14. Die zweite Reichspräsidentenwahl. Grüne Stimmzettel. Wie sich aus einem Runderlaß des preußischen Ministers des Innern ergibt, sind für den zweiten Wahlgang der Präsidentenwahl die gleichen Stimmlisten und Stimmkarten wie im ersten Wahlgang zu verwenden. Ihre Berichtigung darf sich jedoch nicht nur auf die Streichung etwa verstorbener Personen usw. beschränken, sondern muß auch Zu= und Abzug umfassen. Der Stimmzettel erhält am Kopf den Aufdruck„Reichspräsidentenwahl 2. Wahlgang". Um die versehentliche Verwendung von Stimmz.tleln, die für den ersten Wahlgang bestimmt und unverwendet geblieben waren, zu verhüten, wird der Reichsinnenminister anordnen, daß für die Stimmzettel grünes Papier verwendet wird. Besonders zu begrüßen ist, daß man die Absicht sallen gelassen hat, für den zweiten Wahlgang eine andere Wahlzeit(von—5) zu bestimmen. In dem Runderlaß heißt es hierüber: Auch beim zweiten Wahlgang gilt die gleich: Wahlzeit wie beim ersten Wahlgang, also von 9 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags. Die Abstimmungsvorsteher haben solche Stimmberechtigten, die auf Grund eines schon vor dem ersten Wahlgang ausgestellten Stimmscheins ihr Wahlrecht ausüben, besonders darauf hinzuweisen, daß falls sie inzwischen umgezogen und an ihrem neuen Wohnort in das Stimmverzeichnis eingetragen sird, sie keinesfalls zu einer doppelten Wahlausübung befugt sind, sich vielmehr durch solche Doppelwahl nach Paragr. 108 Abs. 2 R...B. strafbar machen würden. ten haben. Andere prophezeien das Gegenteil wer hat nun Recht? § Annen, 14. April.(Die Verbindlichkeitserklärung des Bergbau=Schiedsspruches abgelehnt.) Bekanntlich ist der unter dem Vorsitze des Reichskommissars Mehlich am 24. März gefällte Schiedsspruch vom Zechenverband abgelehnt, dagegen von den Arbeiterorganisationen angenommen worden. Letztere haben sodann beim Reichsarbeitsministerium die Verbindlichkeitserklärung des Schiedsspruches beantragt. Das Reichsarbeitsministerium hat nunmehr die Verbindlichkeitserklärung abgelehnt. Weitere Verhandlungen sind in der nächsten Woche zu erwarten. rechts des Rheines und Mecklenburg=Schwerin 5,5, Hohenzollern und Württemberg 5,4, Pommern 5,0, Posen=Westpreußen 4,5, Waldeck 4,2. * Annen, 14. April.(Versetzung.) Herr Vikar O1C Peters ist vom Herrn Bischof an die Josephskirche in Dortmund versetzt worden. Volle 10 Jahre hat er in der hiesigen kath. Gemeinde recht seensreich gewirkt durch sein freundliches Wesen sich § Annen, 14. April.(Nach dem Feste.) Vergangen— verrauscht!.... Es ist doch eigentümlich, wie schnell die Festtage verfliegen, auf die man sich so lange vorbereitete. Ehe man sichs versieht, ist die Festtagszeit vorüber. An beiden Ostertagen herrschte erfreulicherweise eine milde Frühlingsluft, die dem draußen erwachenden Lenz sehr willkommen war. Der diesjährige Januar= und Februarfrühling gab Wasser auf die Mühlen düster gestimmter Propheten, die uns weiße Ostern vorausjagten. Also Schwarzseher, auch wenn sie diesmal weiß sahen. In diesem Jahr war Ostern ein rechtes Frühlingsfest. Ueberall machte sich ein reger Ausflugsverkehr bemerkbar, und wer auf den Bahnhöfen in den letztenTagen den Osterverkehr beobachtete, der konnte interessante Studien machen. Die Abreisenden schieden sich in drei Parteien: die VessiAbreisenden schieden sich in drei Parkeien: dn Pessimisten, die noch halb winterlich gekleibet waren, und die Optimisten, die auf den Fruhling vertrauten. Als dritte Kategorie traten die Vorsorglichen in Erscheinung, die dem Grundsatz huldigen: Hoffe das Beste und mache dich auf das Schlimmste gefaßt. Ihr Signum war auch der bei strahlendem Sonnenschein mitgeführte Regenschirm. Die großen Ausflugslokale, die umfangreiche und umsichtige Vorkehrungen getroffen hatten, konnten den Strom der Gäste ausreichend bewirten und waren mit dem Ostergeschäft zufrieden. Die Feiertage haben Sonnenschein und Lebensfreude in Herz und Gemüt getragen. —(Ein warmes Frühjahr kommt!) Ein schwedischer Meteorologe hat festgestellt, daß der letzte Winter für schwedische Verhältnisse der wärmste Winter seit 1789 gewesen ist. Auf Grund der damaligen Aufzeichnungen prophezeit er, daß wir nun un Spen hartnen. heisreich hewirtt, durch sein freundriches Wesen sich aber auch die Achtung aller Einwohner erworben. Die kath. Gemeinde sieht ihren Vikar nur ungern scheiden, freut sich aber, daß ihm eine so ehrenvolle Berufung als 1. Vikar an die große Dortmunder Kirche zuteil wurde.— Herr Vikar Peters mußte sich vor 10 Tagen einer Operation unterziehen, von der er sich aber gut erholt hat, so daß er voraussichtlich Ende der Woche wieder hier sein dürfte. —(Der Reichsbund der Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen) Ortsgruppe Annen hält Donnerstag abend im Lokale Weber eine Versammlung ab. Näheres besagt das heutige Inserat. § Annen, 14. April.(Fahrkarten für Feriensonderzüge.) Ehedem konnte man die Fahrkarlen gegen vorherige Einsendung des entfallenden Betrages unter„Einschreiben“ durch die Post zugesardt bekommen. Fahrkarten für diese Züge sind vielfach mit stundenlangem unstehen und mancherlei Vrdruß verknüpft, abgesehen davon, daß Hunderte und Tausende von Menschen gar nicht über die nötige Zeit verfügen. Die Reichsbahngesellschaft wolle sich das freundlichst zu Herzen nehmen und die nötigen Verfügungen alsbald treffen. —(Kindertransport nach Stellupönen(Ostpr.) Diejenigen Kinder, die bereits im Kreise Stallupönen zum Landausenthalt gewesen und jetzt von ihren ehemaligen Pflegeeltern für längere Zeit wieder eingeladen sind, müssen sich, wenn sie mitfahren wollen, umgehend spätestens jedoch zwei Tage vor dem Abgang des Transports beim Wohlfahrtsamt bezw. bei der Antsfürsergerin anmelden. Der Transport erfolgt am Freitag, 24. April, 9,17 Uhr vormittags ab Dortmund=Hauptbahnhof. Bei der Anmeldung sind abzuliefern der Einladungsbrief der Pflegeeltern und.25 Mark als Fahrgeld und Versicherungsprämie. Den Pflegzeltern ist von der Ankunft in Stallupönen(am 25. April mittags 12 Uhr) Mitteilung zu machen, damit von da eine Abholung erfolgt. d. Stockum, 14. April.(Passionsmusik.) Kirfreitag nachmittag veranstaltete der„Wittener.chenchor" unter Leitung des Herrn W. Brennemann und unter Mitwirkung von Frau KunhennFriemann, Witten(Sopran) u. Herrn K. Schweinsberg= Annen(Orgel) eine Passionsmusik. Die.istungen des Chores waren lobenswert. Von guter Wirkung waren in erster Linie das„Miserere mei“ von Orlando di Lasso und„O Jesu" von Palestrina.— Frau Kunhenn=Friemann sang wi## am besten„Selig, wer an Jesum denkt“ von J. S. Bach. Auch die übrigen Lieder der Sängerin machten einen tiefen Eindruck, während die Vorträge auf der Orgel für das Publikum nicht immer verständlich waren. Herr Schweinsberg gab sich die größte Mühe, den zum Teil recht schweren Kompositionen, besonders dem ihm selbst gewidmeten neuesten Werk von A. Rieks=Annen, zum durchdringenden Erfolg zu verhelfen. Dies Werk ist ein Praeludium mit anschließender=stimmiger Fuge. Es ist thematisch sehr gut durchgearbeitet und zeugt von den hohen Gaben des Komponisten. Das Konzert war eine herrliche Charfreitagsdarbietung, der man eine größere Zuhörerschaft gegönnt hätte. ließ, begab er sich ins Schlafzimmer und erhängte sich. Der Selbstmörder hinterläßt seine Frau und sechs unmündige Kinder. Menden, Kr. Iserlohn, 11. April.(Ein seltenes Jubiläum) konnte bei der Firma Schmöle u. Co. gefeiert werden. Drei Prokuristen konnten am gleichen Tage auf eine ununterbrochene 25 jährige Tätigkeit im Dienste der Firma zurückblicken. Es sind dies die Herren Hölscher, Kludas und Hill. Iserlohn, 14. April.(Tragischer Selbstmord.) Der 60 Jahre alte Joh.., der schon längere Zeit über schweres Asthmaleiden geklagt und auch die Absicht geäußert hatte, dem krankhaften Zustand ein Ende zu machen, ging in Begleitung seines Schäferhundes an die Wiemer, wo er sich vor den von Fröndenberg kommenden Zug quer über das Gleise warf. Der Schienenräumer der Lokomotive warf den Körper beiseite, verursachte aber trotzdem eine so schwere Kopfverletzung, daß der Tod fast auf der Stelle eintrat. Mit welch innerer Selbstbeherrschung S. den schweren Schritt getan hat, beweist das Verhalten seinem Hunde gegenüber. Im entscheidenden Augenblick riß er seinen Schäferhund soweit zurück, daß die Lokomotive dem Tiere keinen Schaden zufügen konnte. Provinzielle Nachrichten. —(Wo ist die Heiratslust am größten?) Ehen wurden im 3. Viertel 1924 im Reich ohne Saargebiet 101 004 geschlossem, auf 1000 Einwohner und ein Jahr 6,5 gegen.9 ein Jahr zuvon und 6,7 1913. Hamburg und Mecklenburg=Stuelitz haben die Vorkriegszahl überschritten. Am größten war die Heiratslust in Hamburg mit 9,2, dann in Berlin mit 7,8, Bremen 7,5, Sachsen 7/4, Rheinprovinz 7,2, Westfalen und Bayern links des Rheines 7,0, Braunschweig 6,9, Schleswig=Holstein 6,8, Oberschlesien 6,6 Heffen 6,5, Hannover, Niederschla= sien, Hessen=Nassau und Lippe 6,4, Sachsen, Lübeck, Anhalt und Schaumburg=Lippe 6,3, Thüringen und Mecklenburg=Strelitz 6,2, Ostpreußen 6,1, Oldenburg 5,.9, Brandenburg und Baden 5/8, Bayern Dortmund, 14. April.(Selbstmord?) Im Hause Bornstraße in seiner Wohnung wurde vorgestern abend der Arbeiter Pechert mit einer Schußwunde in der rechten Schläfe töt aufgefunden. Zunächst wurde Selbstmord angenommen. Allmählich wurden jedoch Umstände laut, die es als nicht ausgeschlossen erscheinen ließen, daß bei dem Tode fremde Hände mitgewirkt haben könnten. Im Laufe der Untersuchung wurde die Ehefrau des Erschossenen festgenommen und dem Amtsgerichtsgefängnis zugeführt. Blankenstein, 14. April.(Beim frohen Spiel getötet.) An der Haltestelle Burg Blankenstein wurde das zweieinhalbjährige Töchterchen des Stavionswirtes Michels, das auf dem Bahngleis spielte, von einer Lakomotive überfahren. Es war auf der Stelle tot. Wickede=Asseln, 11. April.(Skelettfund.) Beim Reinigen eins Flutgrallens wurde ein menschliches Skelett gefunden, welches schon lange Jahre dort gelegen haben muß. Ob es sich hier um ein Verbrechen handelte und die Leiche verscharrt wurde, konnte allerdings nicht mehr festgestellt werden. Arrztlicherseits soll nun festgestellt werden, in welchum ungefähren Alter die Person stand und welchen Geschlechts sie gewesen ist. Unna, 11. April.(Eine Kindeskeiche) männkichen Geschlechts wurde am Donnerstag der vergangenen Woche in der Nähe des Schulze=Röchlingschen Gehöftes, in der Luisenstraße, an einer Böschung gesunden. Das tote Kind, vermutlich drei Tage alt, mit dunkelblonoem Haar und verschwollenem Gesicht, war in einen enwa 40 Zemimeter langen weißen Kartan gepackt, mit grauem Papier umwickelt. Der Karvon war mit einer Grrdinenkordel zugeschnürt. Eickes, 11. April.(Nach einem Familienstreit erhängt) hat sich der Bergmann B. von hier. Er hatte Nachtschicht, kehrte aber betrunken erst mittags gegen 1 Uhr von der Arbeit zurück. Darauf hatte er mit seiner Irau verschiedene Auseinandersetzunder und wung se am hite. ütte er 10n. Münster, 11. April.(Sie wollte sich„fein“ machen.) Ein von auswärts kommendes Mädchen setzte sich in einem hiesigen Konfektionsgeschäft kostenlos in den Besitz eines Kostüms und eines Kasacks, nach dem und zwar#., ven alten Trick, indem sie die Sachen einpacken ließ und sich dann ein Lehrmädchen mit auf den Weg erbat, da sie die Kleidung ihrem Onkel— es sollte ein Universitätsprosessor sein— zeigen möchte. Die Dame fand den Herrn auf der zuerst bezeichneten Straße nicht zu Hause und wandte sich dann zur Gerconstraße. Das Mädchen mußte bis zur Rückkehr draußen bleiben. Als ihm schließlich die Zeit zu lang wurde, ging es hinein und stellte fest, daß das Haus nach hinten einen Ausgang hatte. Durch diesen war die„Dame“ verschwunden. Der benachrichtigten Polizei gelang es aber, sie am Bahnhof zu stellen, wo sie in dem neuen Kostüm überrascht wurde. Gelsenüirchen, 11. April.(Wasserwerk für das nördliche westliche Kohlenrevier.) In der Aufsichtsratssitzung wurde beschlossen, der am 18. Mai im Kaiserhof in Essen stuttfindenden Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von 6 v. H. vorzuschlagen. Recklingheusen, 11. Apzil.(Durch ein großes Schadenfeuer) ist die mit Stroh und Getreide gefüllte Scheum der Witwe Sonntag, gen. Backhaus im benachbarten Erkenschwick am hellen Tage ein Oufer der Flammen geworden. Die Scheune ist bis auf den Grund niedergebrannt. Nur mit größter Wühe konnum die Feuarwehren ein Uebergreifen der Flamman auf das anliegende Wohnhaus verhüten. Die Ursache des Feuers ist vermutlich Brandstiftung. U. a. sind drei Schweine verbrannt. Bei den Löschungsarbaiten wurden 2 Feuerwehr= teute erheulich verletzt. Recklinghausen, 11. April.(Wegen Singens eines verburenen Liedes) wurden vam Militärpokizeigericht in Bochum vorurteilt: zu je 200 Mk. Geldstrafe, Kaufmann Willhelm Stahlherm und Reichsbankkassierer Schwanz, zu 100 Mark, Arzt Oskar Billmann, Bergassessor Geck, Vergrat Franz RauOberregierungsrat Trommershausen, sämtlich aus Recklinghausen. Opladen, 11. April.(Der Bruder aks Brandstifer.) Kürzlieh wurde hier infolge Brandstiftung das saus des M grenzende Scheun Jetzt ist der Brud neil er in dem Brand angelegt z äutzert haben, we Bruder es auch n Köln, 14. Apt Handtaschenräube 10 Jahren Ehrvehiesigen Schöffen Frau die Handta hatte. Er erklär Es konnte ihm je das Geld für Ko hatte. Das Geri gelten. Aus de 8 In einer am gericht stattgefun der Arbeiter Hei Diebstahls zu ve gelegt, seinem 2 Miedecke, am 3. stelle ein Portem wendet zu haben strafe von 5 Tag 50 Mark und zu urteilt.— Die Dortmund stand schaft als Haush dem Arbeiter F Jackenkleid, eine eine Nachtjacke stellte den Diebst wollte die Gege schenkt erhalten fängnisstrafe von von 15 Mark ur verurteilt.— A hatte sich der S Vater und Sohr ten. Ihnen wai dem Maschinenr rend der Nacht Bohrmaschine er ten ganz entschie ort gewesen zus Diebstahl nichts Aussagen des B# der Zeche überfi von je 3 Mon de bei guter Fü wenn beide inn buße zahlen. Aus Drei 2 Oels, 9. Ap Nr. 8 hat sich! granaten ein sch naten waren in die mit der Ver hatten in Decku vorsichtigerweise den Deckungsgrä Explosion verun wachtmeister He der Gefreite S. funden wurde d Schwerer Unft Gießen, 9. A eignete sich bei granaten, die r des hiesigen Ba abgehalten wur handgranate exp Soldaten verlet Einer der Schu storben. Eine Fami Aus Hillemü kenstat eines E schleifer, der mi tötete aus Rachter und zwei E Tochter sollte ir Genickstat In einem O meinde Schwalb starre=Epidemie ganzen drei 2 rend fünf Erkra sen, Kreis Saa werden mußten. von Schwalbach und die Arbeiter Vor dem Te In Moreton unverheiratete 2 Jugend als Fo Sprache verlore die Stumme ihr lich wieder anfi Angehörigen ni hen fühle. Bei war die Frau, Sprache wieder stummt. 18 In einem a lind die Lei den worden, di tung den Todg früher eine Pri einer der Verst die ersten Knis# Man fand in# schon seit Jahre worden war, n teils ohne Köpf feststellen, daße sei. Die Polize steriöser Krimin solcher Fälle, schwanden, abn Des Herzens 26) Roman von Fr. Lehne. (Nachdruck verboten.) „Doch, Herr Baron, es ist wahr— Herzschlag. Als ich aus dem Holze kam, hörte ich davon und bin infolgedessen sofort ins Dorf gegangen. Frau von Buchwaldt ist ganz fassungslos, auf Fräulein Katharine ruht die ganze Last. Ich bin ihr gleich behilflich gewesen, die nötigen Depeschen an die Geschwister abzusenden, deshalb meine Verspätung, die ich gütigst zu entschuldigen bitte.“ „Schon gut, Krafft, haben Sie ganz recht gemacht! Lassen Sie den„Marius“ satteln, ich will gleich herunterreiten, und wenn Sie gegessen haben, kommen Sie nach, Krafft! Sie werden sich nützlich machen können.“ „Papa, iß wenigstens erst fertig, ehe Dein Essen kalt wird!“ klang Gerdas Stimme scharf und kalt; das junge Mädchen aß nach dem ersten Schrecken u. einigen teilnehmenden Worten allein weiter.„Du mußt an Dich denken, Du kannst weiter nichts tun, so traurig und betrübend auch die Tatsache ist.“ Mit einem schwer zu beschreibenden Blick sah da Krafft zu Gerda hinüber; sein schönes Gesicht war wie von Stein. Er wandte sich, hinauszugehen, um den aufgetragenen Befehl zu vollziehen. „Bitte, Herr Inspektor, lassen Sie für mich den „Othello“ satteln!“ rief ihm Helmut nach.„Weißt Du, Onkel, mir ist der Appetit vergangen, ich möchte mit Dir gleich mit!“ wandte er sich an den Baron.„Wenn es nicht aufdringlich ist, möchte ich Fräulein von Buchwaldt teilnehmend die Hand drücken.— Es ist doch zu traurig, Buchwaldt war doch ein famoserMann; ich hatte ihn wirklich gern.“ Er wischte sich eine Träne aus dem Auge, die ihm wider Willen aufgestiegen war, denn er war von Natur sehr gutmütig und mitleidig. „Was willst Du jetzt in dem Trauerhause?“ sagte die Baronin mit ihrer klagenden Stimme.„Man ist doch nur im Wege— Du bleibst hier, Gerda— man regt sich nur noch mehr auf und kann doch nichts helfen!— Sage vorläufig unser innigstes Beileid, Joachim!“ Dieser saß da, das Gesicht in der Hand verborgen, und hin und wieder schüttelte er den Kopf, wie zum Zeichen, daß er das eben Gehörte noch gar nicht glauben könnte. „Herr Baron, die Pferde sind bereit,“ meldete Krafft, der wieder eingetreten war. Er würdigte Gerda keines Blickes; ihre Herzlosigkeit hatte ihn bis ins innerste Mark erschüttert. Wie anders hätte Katharine an ihrer Selle gehandelt; sofort wäre sie ins Trauerhaus geeilt und hätte mit warmen Worten zu trösten versucht. „s ist gut; dann komm, Helmut!“ sagte der Baron wehmütig; sie bestiegen ihre Pferde und ritten nach dem Dorfe, die Damen allein lassend. „Lächerlich von Helmut,“ sagte Gerda,„er tut gerade, als ob er ein Recht dazu hätte, überall dabei zu sein!“ „Nun, das kann man nicht wissen! Es könnte doch sein! Denn er hat sich sehr um Katharine bemüht, und Du trägst selbst die Schuld daran, Gerda! Warum bist Du immer so kurz abweisend gegen ihn! Du weißt, er ist sehr verwöhnt— Du hast es auch selbst gesagt. Wie sehr habe ich mich auf diese Heirat gefreut! Du könntest als Gräfin Brühl eine angesehene Stellung einnehmen.“ „Aber woher weißt Du, Mama, daß es nicht so kommen kann? Ein Wort nur kostet es mich! Aber ich will Helmut nicht so verwöhnen, wie es die andern alle tun; dadurch ist er noch arroganter geworden! O, ich durchschaue ihn, er ist schlau! Er will mich nur ärgern, nur eisersüchtig machen, weiter ist es nichts; denn er braucht mein Geld zu nötig!“ „Gerda, wie kannst Du so— geschäftsmäßig sprechen!“ „Aber es ist doch so, Mama! Bei Tante Brühl ist alles nur nach außen hin— glänzend, Schein— ich habe aber tiefer gesehen! Für umsonst ist sie nicht so liebenswürdig gegen mich gewesen!“— Von diesem plötzlichen Tode des Herrn von Buchwaldt wurde weiter nicht gesprochen. Die Baronin ging Aufregungen gern aus dem Wege und nahm infolgedessen auch an der Trauerfeierlichkeit nicht teil. An diesem Tage war sie sehr leidend und von einer heftigen Migräne geplagt. In selbstlosester Weise hatte sich der Baron Katharine zur Verfügung gestellt und war ihr in allem behilflich. Der Tod seines langjährigen Freundes hatte ihn aufs tiefste erschüttert. Wenn es möglich gewesen, wäre seine Bewunderung und Liebe für Katharine noch gestiegen, so tatkräftig und umsichtig zeigte sie sich bei alledem, was auf sie einstürmte. Sie mußte den Kopf oben behalten, trotzdem ihr der Jammer das Herz brechen wollte, aber ihre Mutter war unfähig zu der geringfügigsten Anordnung; ganz apathisch lag Frau von Buchwaldt auf ihrem Bette, keine der an sie gerichteten Fragen beantwortend. Ihr Zustand heischte die größte Schonung, damit die qualvollen Herzkrämpfe sich nicht wiederholten. Der Trauergottesdienst war vorüber. Ein großes glänzendes Gefolge zeugte von dem Ansehen und der Beliebtheit, die der Verstorbene genoß; die ganze Umgegend war herbeigeeilt, ihm die letzte Ehre zu erweisen, und jeder war erschüttert von seinem jähen Dahinscheiden. Auch Gerda hatte an der Leichenfeier teilgenommen, war aber sofort darnach nach Hause gefahren. Mit Katharine hatte sie einen Händedruck ausgetauscht und ein paar teilnehmende Worte gestammelt; es war ihr aber nicht wohl in deren Nähe; sie fühlte sich förmlich bedrückt von der hohen, schlanken Erscheinung derselben, die so majestätisch in dem schwarzen Trauergewande aussah. Ihre scharfen Augen hatten die Söhne Buchwaldts entdeckt, zwei schöne, stattliche Männererscheinungen, die, tiefernsten Gesichts, gerade mit Herrn von Freesen sprachen. Zwei Stunden später kamen die Herren zurück; es war um die Mittagszeit. Der Baron sah hochrot im Gesicht aus, wie von einer großen, inneren Aufregung. Gerda haue sich schon wieder umgezogen und begrüßte lächelnd in ihrer hellen Seidenbluse die Herren. „Ach, seid Ihr endlich zurück? Ich muß gestehen, daß ich Hunger habe! „Es war wirklich bewunderungswürdig,“ sagte Helmut herzlich, wie Katharine sich beherrscht hat. Anfangs drängte sie mit Mühe die Tränen zurück— aber sie hat sich samos gehalten; ihr Gesicht war förmlich zu Stein geworden.“ „Du scheinst ja sehr genaue Studien gemacht zu haben, lieber Vetter,“ meinte Gerda spöttisch. „Genau wie mein Kusinchen, der die jungen Buchwaldts sehr zu imponieren scheinen.“ „Allerdings, mehr als Du mir; ich muß gestehen, daß ich überrascht war—“ „Na, Kinder, laßt doch das! Ich bin nicht in der Stimmung, so etwas jetzt zu hören!“ Die Suppe wurde aufgetragen.„Essen muß man ja, wenn's einem auch nicht danach zu Mute ist!“— Krafft saß still da während der ganzen Mahlzeit. Immer sah er Katharine vor sich in ihrer schwarzen Trauerkleidung, einen so traurigen Zug im Gesicht, daß ihm das Herz wehtat. Was hätte er darum gegeben, wenn er jetzt das Recht gehabt hätte, sie in seine Arme zu nehmen und mit sanften Worten zu trösten. Jetzt fühlte er, wie teuer sie ihm war; jetzt hatte Gerdas Reiz keine Macht mehr über ihn; zu sehr hatte ihn ihre Kälte und Herzlosigkeil ernüchtert. Hätte er nur die letzten Wochen ungeschehen machen können! Gerda erschien ihm jetzt wie ein schönes Kunstwerk, das man wohl anstaunt und bewundert, aber ohne den Wunsch, es zu besitzen. Ruhig und unbefangen hielt er ihrem forschenden Blick stand, der in seinem Gesicht suchte, und ruhig und kühl war auch seine Stimme, mit der er ihr antwortete. Diese Veränderung war Gerda nicht entgangen; sie vermißte das Aufleuchten in den grauen Augen, wenn sie mit ihm sprach, das heimliche Kosen des Blickes— was war das?— War sie doch zu weit gegangen und zeigte er ihr nun den gekränkten Stolz— oder lag diesem allen eine tiefere Ursache zugrunde? „Wie sind eigentlich Buchwaldts Verhältnisse?“ fragte am Abend die Baronin.„Was wird nun werden?“ „O, die denkbar besten,“ antwortete der Baron. „Werner hat ja allerdings sehr viel gekostet; aber Buchwaldt hat es doch durchsetzen können, daß keine Hypothek ausgenommen zu werden brauchte, wie er gefürchtet hatte. Ich glaube nicht, daß es ihm gelingen würde. Der Aelteste wird das Gut übernehmen, sobald er kann; Werner bleibt beim Militär; hoffentlich wird er nun ein bischen vernünftiger werden und nicht so in den Tag hineinleben. Für die beiden Mädels werden sich schon Freier finden. Lotte hatte sich mächtig rausgemacht— ein sehr hübsches Mädchen, hat sehr viel Aehnlichkeit mit Katharine und soll auch sehr tüchtig sein; sie hat die Leitung des Haushalts ihrer Tante in Dresden vollständig in Händen!" „Wie sieht sie denn aus?“ fragte Gerda.„Ach ja, Du sagtest es ja, wie Käthe. Ich glaubte, sie würde den Eindruck einer Landpomeranze machen: Fräulein Sorau machte mir mal über Charlatte Buchwaldt eine derartige Andeutung.“ „Was Liese Sorau sagt, muß nicht allemal wahr sein,“ brummte der Baron.„Die soll sich nur um sich bekümmern!" „Diese Ansicht habe ich nicht von der jüngsten Buchwaldt bekommen, liebes Kusinchen!“ meinte Helmut.„Im Gegenteil, sie macht den Eindruck ciner vollendeten Dame in ihrem ganzen Auftreten u. Benehmen, so viel ich in meinem kurzen Zusammensein habe beurteilen können— und dabei von einer köstlichen Frische—“ „Du bist ja förmlich begeistert— an Deiner Stelle, lieber Helmut, würde ich mal Deine Unwi* trei derstehlichkeit an Fräulein Lotte Buchwaldt versuchen—“ sagte Gerda spitz. „Da wäre wohl jetzt die wenigst geeignete Zeit dazu, Kusine,“ erwiderte Helmut ernst,„Du vergißt wohl ganz— „Was soll nur immer Euer ewiges Herumst... ten, polterte Freesen.„Du bist auch immer### spitzfindig, Gerda, immer hast Du was zu reden — laß doch die Buchwaldts in Ruhe— mir ist, Gott weiß, nicht darnach zu Mute, immer solch Hin und Her zu hören— der Tag heute hat mich so erschüttert—“ Gerda warf ihre Schmollmiene auf. „Ich stehe auf, Mama! Ich habe nicht Lust, mich ohne Grund zurechtweisen zu assen!“ Und ohne eine Gegenrede abzuwarten, stand sie wirklich auf und ging aus dem Zimmer. Sprachlos sah ihr der Baron nach; er hatte über Gerdas Benehmen eine heftige Bemerkung auf der Zunge, unterdrückte sie aber mit Rücksicht aus Kraffund einen warnenden Blick seiner Frau. So begnügte er sich schließlich, einige undeutliche Worte von„Trotz“, und„Eigensinn“ zu murmeln, und di Rest des Mahles verlief in ungemütlichen Schw.igen. Es dauerte nicht lange, und die Baronin erhsich und zog in ihr Zimmer zurück, da sie sehr elend und nervös fühlte, wie sie sagte. Die Herren waren froh, als sie allein waren und ihre Zigarren rauchen konnten. Herr von Frecsen# wollte auf andere Gedanken kommen, forderte daher# Kraffr auf, der sich verabschieden wollte, noch zu bleiben, um einen gemütlichen Skat zu spielen. Er## war ein guter Spieler und freute sich, daß er in# den beiden jungen Leuten ihm fast ebenbürtige Geg### ner gefunden hatte. Gar manchen Winterabend hatte er mit Buchwaldt und noch einem Freunde bi#### spät in die Nacht gespielt; er war darin unermud## lich und pflegte zu sagen, daß er die Menschen#### dauere, die kein Vergnügen an jenem edlen Spiel hätten. (Fortsetzung folgt.) Iche ncar ist die beste Seife Otte Blumberg, Cermania-Dregerte, Nermann Wilke, Zentral-Dregerie. — Schieds Schlichtungsver gen die Stimm er und erhängte seine Frau und ril.(Ein seltenes Schmöle u. Co. konnten am gleiie 25 jährige Täcblicken. Es sind und Hill. er Selbstmord.) von längere Zeit st und auch die iften Zustand ein g seines Schäfervor den von über das Gleise okomotive warf der trotzdem eine Tod fast auf der selbstbeherrschung beweist das Verm entscheidenden nd soweit zurück, en Schaden zue sich„fein“ maes Mädchen setznsgeschäft kostenid eines Kasacks, dem sie die Saein Lehrmädchen Kleidung ihrem rofessor sein— Herrn auf der zu Hause und Das Mädchen eiben. Als ihm ging es hinein hinten einen er die„Dame“ 1 Polizei gelang wo sie in dem erwerk für das In der Aufder am 18. Mai den Generalver= jidende von 6 v. irch ein großes id Getreide gegen. Backhaus heilen Tage ein e Scheune ist bis Kur mit größter zür Uebergreisen Wohnhaus verist vermutlich veine verbrannt. 2 Feuerwehrgen Singens eiMilitärvolizei200 Mk. Geldrm und Reichsk, Arzt Oskar rat. Franz Raus Bauer. Arzt x Russell, Kaufberregierungsrat linghausen. der als Brandie Baandstiflung neranze machen: über Charlatte 1g." cht allemal wahr soll sich nur um n der jüngsten nchen!“ meinte den Eindruck cizen Auftreten u. rzen Zusammendabei von einer — an Deiners tal Deine UnwiZuchwaldt versut geeignete Zeit nst,„Du vergißi iges Herumstrei nuch immer#### was zu reden uhe— mir ist, immer solch Hin hat mich so er* auf. habe nicht Lust, issen!“ Und ohne sie wirklich auf ch; er hatte über nerkung auf oer## csicht aus Krais Frau. So bedeutliche Worte# urmeln, und di# ütlichen Schw.i Baronin erheb rück, da sie.4 esagte. illein waren und err von Frecsei 1 forderte dahein wollte, noch zu zu spielen.## sich, daß er## benbürtige Ge##### n Winterabend## iem Freunde bis darin unermud e Menschen be# iem edlen Spiel r Zache: Orogorte. Dregorte. das naus des Metzgermeisters Weber und die an in welchem eine etwas verbesserte UeberstundenbeNReuefte Nachrichten. Schwere Gewitter über der sächsischen Schweiz. Dresden, 14. April. Gestern ging über der Stadt angelegt zu haben. Er soll schon früher ge= vom 1. April bis„Z1. Auguit, vororsb##.„Erllä= Königstein an der Elbe ein schweres Gewitter nieauzert haben, wenn er kein Geld habe, solle sein rungsfrist für die Parteien bis zum 18. April. der, wobei 3 Personen getötet und 23 teils Bruder es auch nicht haben..— Koloniale Tagung in München. Während schwer, teils leicht verletzt wurden. Köln, 14. April.(Schwere Strafe für einen der Zeit vom 6. bis 9. Juni ds. Is. findet in Mün=) Dresden, 14. April. Gestern nachmittag gingen Handtaschenräuber.) Mit 5 Jahren Zuchthaus und chen eine koloniale Tagung statt, zu der alle koloni= in einem Teile der sächsischen Schweiz schwere Ge10 Jahren Ehrverlust wurde ein junger Mann vom alen Verbände ihre Vertreter entsenden werden. witter nieder. Gegen 4 Uhr schlug ein Blitz in eine Fießgen Schöffengericht verurteilt, weil er einer Sanderzüge werden die Teilnehmer nach München gröbere, die Festung Königstein besichtigende hiesigen Schöffengericht verurteilt, weil er einer Sonderzüge werden die Teilzehnier, nach, Rlünchen größere, die Festung Königstein besichtigende Tou= nicht mehr als 8000.=Ml. nur 10 v. H. zu zahlen Frau die Handtasche mit 20 Mark Inhalt gergubt führen. Das umsangreiche„Programi steyt.u,.] ristengruppe ein. Hiervei, wurden drei Personen sind. Durch Erlaß vom 9. Januar 1925 hat der hatte. Er erklärte, aus Not gehandelt zu haben. eine große koloniale Gedenkfeier auf dem Königs= getötet und sechs schwer=, sowie 23 leicht verletzt. Es konnte ihm jedoch nachgewiesen werden, daß er platz und einen Umzug durch die Stadt vor. Die Schwerverletzten sind im Königsteiner Krandas Geld für Kognak und Zigaretten ausgegeben]— Opfer der Verführung. Sie stammte aus kenhause untergebracht, während die leichter Verhatte. Das Geriant ließ keine mildernden Umstände guter Familie, war zwanzig Jahre alt und hatte letzten mittels Autos in ihre Quartiere gebracht gelten. ldas Lyzeum besucht. Ihr Vater war Besitzer eines wurden. Unter den Toten befindet sich ein Bresdas Lyzeum besucht. Ihr Vater war Besitzer eines *#taes Aber das unruhige Blut in lauer mit Namen Hermann Großmann und unter Das Mädel den leichter Verletzten ein Charlottenburger. Geangesehenen Gutes. ihr war stärker, als alle Erziehung. Lus Aurgt##en#t ng Pig.,##. eägt mthe war schlecht und verlor allen Halt, als es in die bäudeschäden sind nicht gemeldet worden. Gesellschaft zweier Schwerverbrecher, des Friseurs Willi Conrad und des Arbeiters Hugo Grund ge] Poener tödtlich verunglückt. Schließlich wurden alle drei wegen fortgeAus dem Gerichtssaal. Amtsgericht Witten. Pattortzuperieg Strafsachenstbung botge denz sietzter Diebftähle verhaftet und standen vor dem s. Wünchen, 14. April. Der Landtagsabgeordnete der Arbeiter Hemnrich Hr..= Last Berliner Schöffengericht. Conrad erhielt zweiein= Oberlandesgerichtsrat Poener, der erst vor kurzem Diebstahls zu verantworten. Iym wor Arbeiz.s) halb Jahre Zuchthaus, Grund zweieinhalb Jahre aus der Festungshaft in Landsberg am Lech entMiebecke 3. Februar 1923 auf Arbeits= Gefängnis und Iile Schmidt sieben Monate Ge=flassen worden war, ist auf einer Autofahrt, die er Mk. des Ueberschusses 10 v. H. und von den weitel ren Beträgen 20 v. H. gezahlt werden mußten, konnte der Fall eintreten, daß jemand in einzelnen Vierteljahren mehr zu zahlen hatte, als er endgültig zu entrichten hat. Wer beispielsweise im ersten und dritten Kalendervierteljahr 1924 nichts verdient hat, im zweiten und vierten Kalendervierteljahr je 4000.=Mk. Ueberschuß erzielt hatte, mußte an sich von 4000.=Mk. 10 v. H. und von 4000.=Mk. 20 v.., also zusammen 1200.=Mk. zahlen, obwohl bei einem Gesamteinkommen von strafe von 5 Tagen, evtl. zu einer Geldstrafe vonkichter.„ 146 Jubziszum beaine pr.1 Familie eine Autosahrt nach Prien am Chiemse 50 Mark und zu den Kosten des Verfahrens, ver=]— Ein bemerkenswertes Juontarg.#eging un= unternommen. Der Wagen war mit 6 Personen beurteilt.— Die geschiedene Ehefrau A. T. ausslängst, eine kanadische Stute, die im serotherapeuti= setzt. Wahrscheinlich infolge zu schnellen Fahrens Dortmund stand unter Anklage, in ihrer Eigen=Ischen Institut in Oberursel(Hessen) seit acht Jahren löste sich plötzlich das Vorderrad, der Wagen geriet schaft als Haushälterin am 10. November 1924 zugleich mit 200, andern Serumpferden ein be= in den Straßengraben und überschlug sich zweimal. dem Arbeiter Ferdinand Thul aus Annen ein schauliches Dasein führt. Sie ist jetzt 25 Jahre alt.] Poener war sofort tot. Jackenkleid, eine Haargarnitur, einen Unterrock u. In den acht Jahren hat man dieser Wohltäterin? eine Nachtjacke fortgenommen zu haben. Die.der Menschheit nicht weniger denn 2000 Liter Blut!„ stellte den Diebstahl entschieden in Abrede. Sie abgenommen, um hieraus für mehr denn 50 000 Weitere Bergung verunglückter Reichswehrsoldaten. wollte die Gegenstände zum Teil von Thul ge=[Menschen Schutz= und Heilmittel herzustellen. Möge! Minden, 14. April. Von den bei Veltheim verschenkt erhalten haben. Sie wurde zu einer Ge=ldie Kanadierin eine segensreiche„Tätigkeit“ im unglückten Reichswehrsoldaten wurden weiter gefängnisstrafe von 5 Tagen, evtl. zu einer Geldstrafe Dienste der Wissenschaft auch weiterhin entfalten. borgen Helmuth Woebbeking aus St. Andreasberg von 15 Mark und zu den Kosten des Verfahrens)— Autounglück. Zwischen den Orten Straelen(Kreis Zellerfeld) im Harz, ferner Franz Raecker verurteilt.— Wegen gegreirschePtlichmangigzstahls und. Pheinland löste sich von einem aus Bochum, beides„Schützen der 14. bezw. 16. hatte sich der Schlosser., der Bergmann B.— und Niederdorf im syrinung toser suuy von einem Kompagnie des Infanterieregiments Nr. 18 DetVater und Sohn— aus Annen zu verantwor=[Auto, in dem vier Herren saßen, plötzlich ein Rei= mold und Pionier Zacka. ten. Ihnen war zur Last gelegt, Ende 1924 aus fen. Der Wagen kam dadurch ins Schleudern, überdem Maschinenraum der Zeche„Bergmann wäh= schlug sich beim Bremsen und stürzte in den Strarend der Nachtzeit ein Schwungrat von einer hengraben. Von den Insassen, die uner dem umBohrmaschine entwendet zu haben, Beide leugne= erctsragen, g on ven Insassen, die uner dem um= Amsterdam, 14. April. Blättern ten ganz entschieden um die fragliche Zeit am Tat=lgestürzten Wagen begraben wurden, war einer so=folge hat sich die Hugo=Stinnes=.=., welche die ort gewesen zu sein, sie wollen überhaupt von dem lfort tot. Der Wagenlenker wurde schwer an der Hauptvertreterin der internationalen rumänise Diebstahl nichts wissen. Sie wurden aber durch Schulter verletzt, während die beiden anderen Per= Petroleumgesellschaft für Oesterreich, Ungarn und Ba3 7 Erlaßz. vom 9. Januar 1925 ha Reichsminister der Finanzen verfügt, daß in solchen Fällen der für das vierte Kalendervierteljahr 1924 zu entrichtende Vorauszahlungsbetrag insoweit gestundet werden sollte, als er die endgültige Einkommensteuer übersteigt. In dem genannten Beispiel sollte also von der letzten Rate der Betrag von 400.=Mk. gestundet werden. Manche Steuerpflichtigen hatten aber bereits die vierte Rate voll bezahlt; ihnen konnte nicht mehr geholfen werden, weil eine Erstattung nicht vorgesehen war. Auch konnte die Vorauszahlung bereits in einem der vorhergehenden Kalendervierteljahre 1924 erfolgt sein. Eine Härte konnte aus der vorgenannten Regelung endlich für solche Steuerpflichtige entstehen, deren Jahreseinkommen 1924 zwar über 8000.=Mk., aber nicht über 16.000.=Mk. hinausging. Durch Erlaß vom 24. März 1925 hat der Reichsminister der Finanzen nunmehr verfügt, daß auch in diesen Fällen zuviel bezahlte Beträge auf Antrag zurückerstattet werden können. Einem Steuerpflichtigen, der z. B. nur im ersten und dritten Kalendervierteljahr 1924 je 4000.=Mk. bezogen, dagegen im zweiten und vierten Kalendervierteljahre keine Einnahmen erzielt hat, werden auf Antrag also 400.=Mk. erstattet. Aussagen des Betriebsführers und des Wächters! der Zeche überführt und zu einer Gefängnisstrafe von se 3 Monaten verurteilt. Die Strafe wurde bei guter Führung auf drei Jahre ausgesetzt, wenn beide innerhalb 3 Monaten 50 Mark Geldbuße zahlen. Aus aller Welt. Drei Todesopfer einer Explosion. Oels, 9. April. Beim hiesigen Reiterregiment sonen mit leichten Verletzungen davonkamen. die Tschechoslowakei ist, jetzt finanziell an der inter„#as u: mias#, nationalen rumänischen Petroleumgesellschaft be— Schwerer Schiffszusammenstoß bei Wielingen. teiligt. Der englische Dampfer„Clan Monroe“ fuhr gegen den holländischen Dampfer„De Jonge Katerina“, Schauergeschichten sind keine Lektüre für ein 1700=Tonnen=Schiff, das von Antwerpen nach Menschen, die sich nach des Tages Mühe und Last Barcelona unterwegs war. Das holländische Schiff durch Lesen zerstreuen wollen. wurde mitten durchgeschnitten. Von der 24 Mann Solchem Zweck aber dienen mit ebenso großem starken Besatzung konnten nur 14 gerettet werden. Eifer wie Erfolg die Meggendorfer BlätUnter den 10 Mann, die wahrscheinlich ertrunken#er, das immer unterhaltende und belustigende sind— man konnte bisher nur sechs Leichen bergen deutsche Familienwitzblatt. Sie bringen in ihren nden sich drei Deutsche. Der enalische Damv= I. L:#. L.#rschainanden Heften stots eine Fülla Hels, 9. April. Beim hiesigen, Veiterreginents.— befinden sich drei Deutsche, Der englische Damp= jade Poche erscheinenden Heften stets eine Fiülle Nr. 8 hat sich beim Vernichten schadhafter Hand= fer wurde in Blisingen von der Polizei unter Be= neuer Anekdoten, Witze und Satiren, Humoresken, granaten ein schweres Unglück ereignet. Die Gra=wachung gestellt, da vermutet wird, daß der Zu= Gedichte u. Schnurren, aktuelle Glossen u. allgemeinaten waren in eine Grube gebracht worden und sammenstoß auf ein falsches Manöver dieses Schif= ne humorvolle Betrachtungen, sodaß sie für jeden Uin= ses zurückzuführen ist. Leser etwas enthalten, was für ihn besonders erfreuvorfichtigerweise waren vier der Mannschaften aus]— Ein italienischer Personendampfer unterge= lich ist. Illustrativ sind die Meggendorfer=Blätter den Deckungsgräben gestiegen und sind dann bei der gangen. In den letzten Sturmtagen im Schwarzen mit künstlerischen Bildern, Karikaturen u. Textzeichk. Getötet wurden der Unter= Meer ist der italienische Passagierdampfer„Aurora“ nungen ausgestattet und erfreuen sich stets erstelasund Besatzung konnten, nicht siger Reproduktionen der veröffentlichten KunstDe Saicie, Sescher Shealgaslch eie sehehe funden wurde der Gefreite Rennock. Schwerer Unfall bei einer Handgranatenübung. Gießen, 9. April. Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich bei einer Uebung mit scharfen Handwerke. Politisch verfolgen die Meggendorfer=Blätter Das Adoptivkind als Erbin. Der Besitzer Politisch verfolgen Die.„Meggendorfer=Bläte großer Zinnhütten in den Vereinigten Staaten, der keine bestimmte Harteirichtung, enthalten sich des. wie viele amerikanische Millionäre und Milliardäre halb auch jeder Kritik der einzelnen Parteien in irals Zeitungsverkäufer seine Tätigkeit begann, zend einer Form und sind damit das Witzblatt für adoptierte im Alter von 46 Jahren ein Findelkind, jeden! L, Maggenharfer=Bl. granaten, die von der Maschinengewehrkompagnie das er sich im Waisenhause selbst aussuchte. Die Das Abonnement auf die Meggendorfer=Blätter des hiesigen Bataillons des Infanterieregiments, 15 ses, ein Mädchen, ward jetzt, nach dem vor einigen gbgehalten wurde. Beim Wersen mit einer Stiel=(Wochen erfolgten Tode sor.3 Adartzungt..; ganggranate explodierte diese zu früh, wodurch fünf ne Ehefrau staro vereits Soldaten verletzt wurden, darunter drei schwer. Erbin des auf 65 Millionen Dollar geschätzten VerEiner der Schwerverletzten ist bald darauf ge=Imögens. einigen kann jederzeit begonnen werden. Bestellungen ode ihres Adoptivvaters— sei= nimmt jede Buchhandlung und jedes Postamt entreits im Jahre 1922— alleinige gegen, ebenso auch der Verlag in München, ResiRillionen Dollar geschätzten Ver= denzstraße 10. Die seit Beginn eines Vierteljahres — Je stärker der Dunst, desto höher die Strafe. In der nordamerikanischen Stadt Atlantic City werden Alkoholsünder nach der Stärke des Branntweingeruchs verurteilt. Ein Polizeirichter hat beDie Stärke ihres Alkoholdunstes prüfen lassen. Wer die storben. Eine Familie von fünf Köpfen ermordet. Aus Hillemühle(Nordböhmen) wird die Schrekkenstat eines Eifersüchtigen gemeldet. Ein Glasschleifer, der mit seiner Werbung abgewiesen war, reits von dieser Verfügung Gebrauch gemacht und tötete aus Rache einen Gastwirt, dessen Frau, Toch= Betrunkene, die ihm=vorgeführt wurden, auf die ter und zwei Söhne. Er wurde verhaftet. Tochter sollte in diesen Tagen heiraten. Genickstarre=Epidemie im Saargebiet. In einem Ortsteile Unterpapiermühle der Gemeinde Schwalbach bei Saarlouis ist eine Genickstarre=Epidemie ausgebrochen. Bis jetzt sind im ganzen drei Todesfälle zu verzeichnen, während fünf Erkrankte nach Saarlouis bezw. Wadgassen, Kreis Saarlouis, ins Krankenhaus gebracht werden mußten. Die Kinder des betr. Ortsteiles von Schwalbach dürfen die Schule nicht besuchen und die Arbeiter nicht zur Arbeit gehen. Vor dem Tode die Sprache wiedergefunden. In Moreton Hampstead(England) lebte ne Em bereits erschienenen Nummern werden neuen Abonnenten auf Wunsch nachgeliefert. Tabletten für Banger, Sportsleute, Raucher in allen Apotbelen u. Drogerten erheltisch Prüfungen unternommen hat und wie diese vor sich Teilstundung der Einkommensteuervorauszahlungegangen sind, wird leider nicht verraten. gen hei g, pflichtigen, die nach dem Naderschuß gegangen nind, wi..—..—. sgen bei Steuerpflichtigen, die nach dem Ueverschuß eine Verschedenen. Kornblumensamen als Ursache der Blinddarmentzündung. Einen bemerkenswerten. Beitrag zur Entstehung der Blinddarmentzündung liefert ein junger Arzt. Ihm war die Häufung von Fällen in gewissen ländlichen Bezirken Hannovers und Oldenburgs aufgefallen. Er vermutete daher, daß die Blindsete Daur: Evw. H. ambe dig in ihrer darmentzündung Zurch eine Schädigung zustandeunverheiratete Dame Emma Luscomve, die in ihret komme, der die Bevölkerung gemeinsam ausgesetzt Zugend als Folge einer schweren Krankheit die sei und ließ sich die aus dieser Gegend stammenden, Sprache verloren hatte. Dieser Tage überraschte bei der Operation gewonnenen Wurmfortsätze zur die Stumme ihre Umgebung dadurch, daß sie plötz=[Untersuchung zusenden. Dabei entdeckte er in den lich wieder anfing zu reden. Aber sie teilte ihren meisten ein Samenkorn der Kornblume, mit der sch im Schwarzbrot ost unzermahlen vorfindet und Ein unheimliches Haus. unverdaulich ist, einmal in den Wurmfortsatz, so In einem alten Hause in Bloomsbourg=London kann es infolge der Borsten nicht mehr zurück. Es sind die Leichen zweier Männer gefun= wird durch die Darmbewegungen nur noch weiter den worden, die augenscheinlich durch Gasvergif= vorgeschoben, bohrt sich mit der Spitze in die tung den Tod gefunden haben. Das alte Haus war Schleimhaut ein und verursacht so die Entzündung. früher eine Privatanatomie, wo in besseren Tagen Der junge Forscher ist der Ansicht, daß diesem Geeiner der Verstorbenen den Londoner Studenten bilde viel mehr die Schuld an der Entstehung der die ersten Knisze am menschlichen Körper zeigte. Blinddarmentzündung beizumessen ist als SpulMan fand in vem Gebäude, das baufällig ist und würmern, Zahnbürstenborsten, Kirschkernen u. a. schon seit Jahren anscheinend von niemand bewohnt organischen und anorganischen Fremdkörpern. worden war, noch konservierte menschliche Körper, Die Verarmung Deutschlands teils ohne Köpfe. An einem Körper konnte man mird.uc fesgamde#ksfeststellen, daß er 1912 in der Anatomie gelandet wird durch folgende Zahlen illustriert: Das deutsche sei. Die Polizei glaubt, daß hier eine Lösung my Volksvermögen wird gegenwärtig auf 150 Milliarsteriöser Kriminalfälle zu finden wäre, namentlich den geschätzt(1914: 300 Milliarden); das Volkseinsolcher Fälle, wo Personen vom Erdboden ver=(Lmmen auf 20 Milliarden(gegen 40 Milliarden). schwanden, ohne eine Spur zurückzulassen. Die Anlagen in Obligationen, Wechseln, Hypotheken und Sparguthaben werden auf 30—35 Milliar= den geschätzt(gegen 125 Milliarden). Dagegen sind — Schiedsspruch im Bankgewerbe. Bei den die Steuern gestiegen. 1924 wurden 6,6 MilliarSchlichtungsverhandlungen fällte der Schlichter ge=lden Steuern gezahlt; 1914 dagegen nur 1,9 Milliden die Stimmen aller Beisitzer einen Schiedsspruch, sarden. der Einnahmen über die Werbungskosten steuern, für das erste Kalendervierteljahr 1925 und Härtenausgleich bei den Einkommensteuervorauszahlungen 1924 1. Bei Einkommen aus Verntietung und Verpachtung, aus freiem Beruf und anderer selbständiger Arbeit, aus sonstigen Einnahmen, z. B. Renten, Spekulationsgewinnen und aus Lohn und Gehalt waren als Vorauszahlung nach der zweiten Steuernotverordnung von den ersten 2000.=Mk. des vierteljährlichen Ueberschusses der Einnahmen über die Werbungskosten 10 v.., von den weiteren Beträgen 20 v. H. zu entrichten. Durch die zweite Steuermilderungsverordnung ist hieran nichts geändert worden. In den zur Zeit dem Reichsrat vorliegenden Gesetzentwürfen ist schon mit Wirkung für das Jahr 1925 vorgesehen, daß von den zwischen 8000 und 16.000.=Mk. liegenden Einkommensbeträgen 15 v. H. und erst von den weiteren Beträgen 20 v. H. usw. zu entrichten sind. Diese Vorschrift hat noch nicht in Kraft gesetzt werden können. Um jedoch die Härten zu vermeiden, die darin liegen, daß Steuerpflichtige mit mittlerem Einkommen mehr an Vorauszahlungen entrichten, als sie nach dem vorgesehenen Tarif zu leisten hätten, hat der Reichsminister der Finanzen bestimmt, daß bei den am 10. April 1925 zu leistenden Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer für das ersie Kalendervierteljahr 1925 von diesen Steuerpflichtigen von den ersten 2000.=Mk. des vierteljahrlichen Ueberschusses, wie bisher. 10 v.., dagegen von den weiteren 2000.=Mk. nur 15 v. H. (statt wie bisher 20 v..) und erst von den dann folgenden Beträgen 20 v. H. zu entrichten sind. Der Unterschiedsbetrag wird vorläufig gestundet. Beispiel: Ein unverheirateter Rechtsanwalt hat in der Zeit vom 1. Januar bis 31. März 1925 aus seiner Anwaltstätigkeit einen Ueberschuß von 3000 .=Mk. erzielt. Davon sind 200 u. 150 gleich 350 .=Mk. zu zahlen. Der Mehrbetrag von 50 Mark wird gestundet. 2. Dadurch, daß im Jahre 1924 in den jeweiligen Kalendervierteljahren von den ersten 2000.Veschagte Aälticne Aben Araut. Spielplan. Stadttheater(Großes Haus). Dienstag, 14. April. Abends 7einhalb bis 10einviertel Uhr. Geschlossene Vorstellung. Mittwoch, 15. April. 7einhalb bis 9dreiviertel Uhr. „Palette“(oder ein Held dieser Zeit.) Tragikomödie in 5 Akten von Hellmuth Unger. Donnerstag, 16. April. 6 bis 11 Uhr.„Parsifal“. Ein Bühnenfestsviel in 3 Aufzügen von Richard Wagner. Freitag, 17. April. Zeinhalb bis 10 Uhr.„Der Richter von Zalamea". Schauspiel in 3 Aufzügen von Calderon de la Barca, deutsch von Adolf Willbrandt. Samstag, 18. April. Abens 6 bis 11 Uhr. In Neueinstudierung. arsifal". Sonntag, 19. April. Nachm. 3 bis heinhalb Uhr. „Der Raub der Sabinerinnen“. Schwank in vier Akten von Franz und Paul von Schönthan. Abends 7 bis 10einhalb Uhr.„Die Zauberflöte“. Oper in 3 Akten von 2. A. Mozart.— Tert von F. Schitaneder. * Kammerspielhaus(Ostwall 12.) Dienstag, 14. April. Teinhalb bis 10 Uhr. In Neueinstudierung.„Anatol.“ 4 Einakter aus dem Anatol=Zyklus von Arthur Schnitzler. Frage an das Schicksal.— Episode.— Abschiedssouper.— Hochzeitsmorgen. Samstag, 18. April. Abends Teinhalb bis 10 Uhr. „Kolportage". Komödie in einem Vorspiel und 3 Akten von Georg Kaiser. Sonntag, 19. April. Zeinhalb bis 10 Uhr.„Anatol“. Vier Einakter aus dem Anatol=Zyklus von Arth. Schnitzler. Frage an das Schicksal.— Episode. — Abschiedssouper.— Hochzeitsmorgen. * Burgwalltheater— Städt. Operette. Dienstag, 14. April. Abds. 7einhalb bis 11 Uhr. „Gräfin Mariza“. Operette in 3 Akten von Jul. Brammer und Alfred Grünwald. Musik von Kalman. Mittwoch. Keine Vorstellung. Donnerstag, 16. April. 7einhalb bis 11 Uhr.„Der süße Kavalier“. Operette in 3 Akten von Rudolf Schanzer und Ernst Welisch.— Musik von Leo Fall. Freitag, 17. April. 7einhalb bis 11 Uhr.„Gräfin Mariza“. Samstag, 18. April. 7einhalb bis 10einhalb Uhr. „Die Bacchantin“. Operette in 3 Akten von Hans Pflanzer.— Musik von Viktor Corzilius u. Hub. Cuypers. Sonntag, 19. April. 3 bis 6 Uhr.„Gräfin Mariza“. Abends 7einhalb bis 10einhalb Uhr.„Die Bacchantin". Nach Schluß der Vorstellungen Straßenbahnund Zugverbindungen nach sämtlichen Richtungen. von äecben oange? #ostreber Zu beziehen durch: Germanio=Drogerie, Otte Blamberg, Annen, Bismarckstr. 15. 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