Kellaum with doch u. M mm Dart.—.5 Uul. gewührter Rabatt arlischt dei Konkurten, Zwangsund gerichtlichen Klagen. termomngecde iam. 4mm Dommme. Lokalenzeiger für die Uemter Barop und Kirchhörde, Bareg-Kombrucher Zeitung uns am Allgemeinen erichem ode. zmmi: Oienstua, Donneretch a. SamitoBezugspene vom 91.—5, Upeil. 250 Mitiard., Ml. Fe bleibend, re ius Haur geprau 1o0, durch die Bost der Druck wop Vortag vor H. Sogrot, dom Geschästsstelle: Hompruc, Baplehoturage## und Veraurponuch ur Schrturtung H, Leumann un 81 9 Dienstag, den 1. April 1924 49. Kündigung der Lohnordnung, die demnach unstatthaft ie. Wir sprechen unsererseits hiermit die Kündigung zum 1. Mas d. Irs. aus. Im übrigen bemerken wir, daß eine Lohnerhöhung bei der jetzigen Lage des Ruhrbergbaues unter unter keinen Umständen in Frage kommen kann. Wir halten daher Verhandlungen über diesen Gegenstand für aussichtslos und zwecklos. Schlußdienst. Arbeiteraussperrung in Nürnberg. Nüruberg, 30. März. Hier haben die ArbeitArten im Hilier Ladenderg Prozeg. Ludendorfs freigesprochen. TU. München, den 1. April 1924. Der Vorsitzende des Volksgerichts verkündete heute vormittag nach 10 Uhr folgendes Urteil im Prozeß Hitler und Genossen. Hitler, Weber, Kriebel und Pöhner wegen eines Verbrechens des Hochverrats 5 Jahre Festungshaft, sowie jeder zu Geldstrafen von 200.=Mk, ersatzweise zu weiteren 20 Tagen Festungshaft. Brückner, Röhn, Perneck, Wagener und Frick wegen eines Verbrechens der Beihilfe zu einem Verbrechen des Hochverrats zu je einem Jahr, 3 Monaten Festungshaft, sowie jeder zu Geldstrafen von 100 G Mk. oder ersatzweise zu je weiteren 10 Tagen Festungshaft. Sämtliche Vorhergenannten tragen die Kosten. General Ludendorff wird von der Anklage des Verbrechens des Hochverrats unter Aufbürdung der Kosten auf die Staatskasse freigesprochen. Die Haftanordnungen gegen Frick, Röhn und Brückner werden aufgehöben. o Ferner verkündete der Vorsitzende folgenden Gerichtsbeschluß:, prigen Dieserung zugehen, Da sich, die, Reichebaur Den verurteilten Brückner, Röhn, Perneck, Wagener und Frick wird zu dem Strafrecht jedoch nur bereit erklärt, für diese Aprilabrufe den mit sofortiger Wirksamkeit eine Bewährungsfrist bis zum 1. April 1923 bewilligt. Den ver= Wechselkredit bis höchstens 31. Oktober auszudehnen, urteilten Hitler, Pöhner, Weber und Kriebel wird nach der Verbüßung eines weiteren Strafteils von je 6 Monaten Festungshaft Bewährungsfrist für den Strafrest in Aussicht gestellt. Das Urteil wurde vom Publikum ohne Kundgebung entgegengenommen. Die Verurteilung und Freisprechung erfolgte, wie der Vorsitzende mitteilte, mit 4 Stimmen. zu erzwingen. Kalikredite für die Landwirtschaft. Berlin, 30. März. Das Kalisyndikat hat sich entschlossen, den zurzeit bestehenden Wechselkredit mit Rücksicht auf die durch die ungünstigen Witterungsverhältnisse eingetretene Verzögerung in der Felderbestellung auch noch auf solche Aufträge auszudehnen. welche ihm vom 1. bis einschließlich 16. April zur soKühle Aufnahme der Regierungserklärung in der französischen Kammer. Paris, 31, März.(TU.) Die Aufnahme der Regierungserklärung in der Kammer war zum größten Teil kühl und sogar ironisch, Stellenweise wurde die Erklärung durch stürmische Zwischenrufe auf der linken Seite des Hauses unterbrochen. Poincaré ging nicht auf die Zwischenrufe ein mit der Erklärung, es sei nicht Sitte, bei Regierungserklärungen auf Zwischenrufe zu antworten. Einmal war er jedoch genötigt, sich zu unterbrechen und zu sagen:„Ich hoffe, daß die Kammer die nötige Disziplin zu wahren wissen würd.“ Als er von seinem Entschluß sprach, das Ruhrgebiet nur nach Maßgabe der deutschen Zahlungen zu räumen, rief der Abgeordnete l' Lacotte:„Das ist eine Komödie. Mehr als die Hälfte ist schon geräumt. Sollen wir uns zum Besten halten lassen?“ Nach der Verlesung teilte der Prä##dent mit, daß ihm sieben Interpellationen über die allegemeine Politik und die Zusammensetzung des neue Kabinetts überreicht worden seien. Poincaré verlangte Vertagung der Debatte auf morgen, um zunächst die Verhandlungen über die kommenden drei Budgetzwölftel aufzunehmen, die heute beendet sein müßten. Die Kammer beschloß in diesem Sinne. In den Wandelgängen der Kammer zweifelt man nicht daran, daß die Interpellationsdebatte mit einem Vertrauensvotum enden wird. Pelnearges Programm. Paris, 31. März.(TU.) Zu den 4 in der Kammer angemeldeten Interpellationen ist gestern eine 5. hinzugekommen. Abg. Ossala erbittet von der Regierung Angaben über ihre Absichten in der Frage der Pensionsgesetze. Im übrigen erwartet man mit Spannung die Programmrede Poincarés. Nach dem diplomatischen Berichterstatter des„Echo de Paris“. #ellt die Regierungserklärung einen Aufruf an das französische Volk dar, ssich zu einer nationalen Einheit zusammen zuschließen. Poincaré wird: große Probleme zu bewältigen haben: 1. Erneuerung der am 15. Aprik ablaufenden Ruhrabkommen. 2. Erzielung einer internativnalen Verständigung zur Regelung der Reparationsfrage. 4 A. Ausbedingung von Sicherungsgarantien, über die zur Zeit zwischen London und Paris verhandelt wird. 9. Maßnahmen zur Festigung der französischen Valuta. Der Sachverständigenbericht sertig. Paris, 81. März.(TU.) Das vom ersten Sachverkändigenausschuß eingesetzte Redaktionskomitee hat den Entwurf für den Ausschußbericht nunmehr vollständig ausgearbeitet. Der Entwurf ist den Mitgliedern des ersten Ausschusses zur Prüfung zugegangen. De Desper, Aehe Heheltschade Pieaun und abgeschlossenen und am 15. April ablaufenden Verträge betreffen, teilnehmen zu dürfen. Die nächsten Verhandlungen werden aber, wie die vom November, keine, die Arbeiter= interessen unmittelbar angehenden Fragen(Lohntarif, Ar I beitszeit usw.) berühren. Vielmehr werden sie sich auf die Reparationslieferungen erstrecken, deren Einzelheiten mit den Industriellen geregelt werden müsse und denen materielle Verantwortung der sofortigen Ausführung obliegt. Die Vertreter der Gewerkschaften werden, ohne an den Besprechungen teilzunehmen, mit der Micum in Berührung bleiben, um alle möglichen Instruktionen bezgl. der Verhandlungsergebnisse, entgegen zu nehmen. 6. Soldaten für den nächsten Krieg. 45 Newyork, 1. April.(TU.) Nach Meldungen aus Washington erklärte vor dem Militärkomitee des Senats der frühere Berater Wilsons, Bernhard Baruch, Amerika müsse sowohl Kapital als auch Soldaten für den nächsten Krieg anwerben. Wechseltreoir bis höchstens 31. Oktober auszudehnen, so muß dieser Tag äußerster Fälligkeitstermin der Prolongationswechsel sein. Sollte die Reichsbank den zur Verfügung gestellten Kredit zurückziehen oder einschränken, so behält sich das Kalisyndikat vor, unter sofortiger 1 Anzeige die Annahme weiterer Aufträge abzulehnen I bezw. einen Teil der bereits vorliegenden Aufträge nicht auszuführen. Wiederindienststellung des Liuienschiffes„Elsaß“. Berlin, 30. März. Ein französisches Blatt behauptet, Deutschland habe ein neues Linienschist „Elsoß“ vom Stapel laufen lassen. Diese Miteilung ist falsch. Die Marineleitung hat das bis dahin in einer Marivestation liegende alte Linienschiff„Elsaßz“ wieder in Dienst gestellt. Die Indienststellung erfolgte stahm Düfselderf, 1. Apell. nigen Verhtuntinget.? dorgesprochen nüd Banktügthi an den Verhandlungen, die demnächst mit dem den Verzs#u vereint vertretenden Sechsetaisschag###ättselden werden und die, die am 23. November Gesängnis für Leigner. Verlust der Ehrenrechte für 3 Am Sonnabend nachmittag wurde im Prozeß gegen den früheren sächsischen Ministerpräsidenten Dr. Zeigner das Urteil verkündet. Es lautet: Dr. Zeigner wird zu 3 Jahren Gesängnis und drei Jahren Ehrenrechtsverlust, Möbins zu 2 Jahren Gefängnis und 2 Jahren Ehrenrechtsverlust verurteilt. Die Untersuchungshaft wird in beiden Fällen angerechnet. Dr. Zeigner nahm das Urteil gefaßt entgegen. In der Hauptsache liegen dem Urteil zugrunde die Fälle Brandt, Friedrichsen und Priborski. Es ist vom Gericht also angenommen worden, daß Zeigner in einem Falle für eine an sich nicht pflichtwidrige, in zwei Fällen für Handlungen, die eine Verletzung seiner Amtspflichten enthalten, Geschenke angenommen hat. Es hat ihm in den beiden letzten Fällen mildernde Umstände zugebilligt. Dr. Zeigner legt Nevision ein. Leipzig, 31. März.(TU.) Wie die„Neue Leipziger Zeitung“ erfährt, hat der Verteidiger Dr. Zeigners, Rechtsanwalt Marschner gegen das am Samstag gefällte Urteit Revision eingelegt, weil es nicht auf Freispruch lautet. 11 a Keine Lohnerhöhung im Bergbau. Essen, 31. März.(TU.) Bekanntlich haben die vier Bergarbeiterverbände beim Zechenverband eine Erhöhung der Löhne ab 1. Aprik beantragt. Wie wir hören, hat der Zechenverband daraufhin am 29. März folgendes geantwortet: Wir bestätigen den Empfang des Schreibens der Verbandes der Bergarbeiter Deutschlands voon 24.d. Misz in welchem namens der vier Venbände eine, Lohn#chöhung von 30% vom 1. April gefördert worden ist.: Nach§ 18 des zurzeit moch gelienden Tanisoertr#hes# eie digung der Löhnotonung nur mit einmonatiger Reist zube hodentet ader eist natürlich im Rahmen des Friedensvertrages. Streikparole in Mitteldeutschland. Halle, 30. März. Die Kommunistische Pariei beschloß, in Massenversammlungen in Merseburg, Halle, Bitterfeld und Wittenberg den Generalstreik in der gesamten mitteldeutschen chemischen Industrie, sofortige Arbeitsniederlegung und Produktionssabotage, da die Verwaltungen der Werke die Annahme der Forderungen der Belegschaft auf Verkürzung der Arbeitszeit abgelehnt hatten. Von dem Streik betroffen sind die mitteldeutschen Werke von Griesheim=Electron und das Wolfener Werk der Aktiengesellschaft für Anilin= fabrikation in Treptow bei Berlin. In einzelnen Werken haben die Streikenden bereits Sabotage durch Vernichtung von Maschinen und Maschinenteilen getrieben. Das bayerische Konkordat. München, 30. März.(Amtlich.) Gestern wurde im Staatsministerium des Aeußeren der formale Akt der Unterzeichnung des Konkordats vollzogen. Nunmehr steht noch die Ratifizierung durch den Landtag aus. Die Veröffentlichung des Konkordats kann erst im Zeitpunkt der Vorlage vor dem Landtag erfolgen. Es unterzeichneten den Vertrag bayerischerseits außer dem Ministerpräsidenten noch der Kultus= und der Finanzminister, von seiten des Heiligen Stuhles der Nuntius Pacelli. Fi Schiffszusammenstoß im Nord=Ostsee=Kanal. Kiel, 30. März. Der französische Dampfer„Teneriffa“ und der deutsche Dampfer„Ozeana“ sind im Nord=Ostsee Kanal zusammengestoßen. Beide Dampfer wurden schwer beschädigt, blieben aber schwimmfähig. Wieder ein Erdrutsch bei Amalfi. Reapei, 30. März. In Amalsi haben sich neue Erdrutsche vollzegen. Die Ortschaft Betiea ist ganz verschwunden. Die Zahl der Opfer beträgt 150. Es ist unmöglich, auf dem Landwege nach Amalsi zu gelangen, so daß infolgedessen zahlreiche Touristen den Ort nicht verlassen können. Betlegung des Londdner Verkehrsstreits. London, 30. März. In dem Streik der Angestellten der Londoner Straßenbahnen und Omnibusse is gestern abend ein Uebereinkommen erzielt worden. Dieses unterliegt jedoch noch der Bestätigung der beiden harteien. Das Abkommen sieht eine sofortige Lohnerhöhung von 6 Schilling wöchentlich vor. Die übrigen 2 Schilling, die von den Angestellten gefordert s, sollen entsprechend dem. Steig ebenthaltung ger wurden, der De pährt perden. Posten altung gewange Heroen. Keine amerikanische Anleihe. Loudon, 30. März. Der Handelsteil des„Sventug Standordt bezeichnet die Meldungen, wonach eine amedikanische Anleihe zugunsten Deutschlands bewilligt werdy, als saucider Lutt gegettsennomize## Gerde, puacdr„Suuty gerache, in der Bellenich nur 10 London. Ie. 1240 Zuß Bnumt) Boß idas stükliotzische 1290 Blucheuge vorsichta Awvonach Verfügen sein, festpperams * Kheinland=Westfalen. Dortmund, 31. März. In der Nacht zum Sonntag wurde in der Alsenstraße ein Glücksspielernest ausgehoben. Ein Polizeikommando drang nachts in die Wohnung des Schlossers Bruckhausen ein, wo 30 Personen beim Glücksspiel Betroffen wurden. 26 wurden festgenommen, während die übrigen 4 durch ein Fenster sprangen und entkamen. Die Veranstalter, 2 Russen, wurden verhaftet. Dortmund, 31. März.(Gasvergiftung.) Anscheinend aus Nahrungssorgen und infolge ehelicher Zwistigkeiten hat eine, im Hause Mühlenstraße 22 wohnende Ehefrau versucht, mit ihren beiden Kindern im Alter von 2 Jahren und 7 Monaten in den Tod zu gehen, indem sie den Gashahn öffnete. Heute morgen fand man die drei Personen bewußtlos auf. Die sofort angestellten Wiederbelebungsversuche hatten glücklicherweise Erfolg, so daß die Mutter mit ihren Kindern dem Krankenhause zugeführt werden konnte. Lokale Nachrichten Hombruch=Beron, 29. Mä.z 19•4 :— Die Mieten für den Monat April. Wie von unterrichteter Seite mitgeteilt wird, tritt gegenüber der Märzmiete nur eine Erhöhung des Hundertsatzes für die Kosten für laufende Instandsetzungsarbeiten einschließlich Schönheitsreparaturen von 12 auf 15% der Friedensmiete ein. Werden die Schönheitsreparaturen vom Mieter ausgeführt, so ermäßigt sich dieser Satz um 4% auf 11% der Friedensmiete. Alle übrigen, für den Monat März erlassenen Bestimmungen gelten auch für April. Die Entschädigung der Schössen und Geschworenen. Mit Wirkung vom 1. April ist, wie aus Berlin berichtet wird, die Entschädigung der Schöffen, Geschworenen und Vertrauenspersonen für Verdienstausfall, Verpflegung und Fahrtlosten neu geregelt. Die Entschädigung beträgt für jede Stunde versäumter Arbeitszeit 5 bis 75 Pfg.,(jedoch höchstens für 10 Stunden), außerdem ein Tage= bezw. Ueber nachtungsgeld in Höhe des Satzes, den ein Reichsbeamter der Stufe 1 für eine Dienstreise erhält, und Eisenbahnfahrpreis 3. Klasse, wenn mehr als 2 Kilometer zurückzulegen sind. Die Fahrtkosten werden auch für die Reise gewährt, die der Schöffe usw. während der Tagung nach seinem Wohnort und zurück macht. Mehr als die Bezüge, die der Schöffe erhalten hätte, wenn er am Sitzungsorte geblieben; wäre, wird jedoch nicht genährt. :— Der Filmvortrag über die Bodelschwing'schen Anstalten in Bethel bei Bielefeld„am Sonntag in der evgl. Kirche, abends—10 Uhr brachte sehr schöne Bilder über die gewaltige Not, aber auch über die gesegnete Hilfe. Die Anwesenden haben sich somit ein klares Bild machen können über das gewaltige Liebeswerk, welches in den dortigen Anstalten betrieben wird.— Es wird voraussichtlich noch in diesem Monat eine Wiederholung des Filmvortrages stattfinden können. Amt Barop. Für die kommenden Wahlen erhält jeder Wahlberechtigte, der in der Stimmliste eingetragen ist, eine Mitteilung. Wer diese noch nicht erhalten hat, muß sich zwecks Eintragung in die Wahlliste auf dem Amt Barop, Zimmer 5, während der Auslegungszeit(vom 20. 3. bis einschl. 13..), Werktags von—12 Uhr vorm. und von —6 Uhr nachm., Sonntags von—12 Uhr vorm. melden. — Nach vollständiger Nenovierung wurde am vergangenen Samstagabend das allen bekannte Café Fleiter, Hombruch der Oeffentlichkeit wieder übergeben. Die Besucher waren von der harmonischen Farbstimmung der nendekoration, Beleuchtung usw. entzückt. Es ist nicht zuviel gesagt, wenn man die Behauptung aufstellt, daß in Dortmund kaum ein gleich behaglich ausgestattetes Lokal zu finden ist. Ferner erfahren wir, daß der Besitzer künftig allergrößte Corgfalt darauf legt, seine Gäste mit auser erlesenen musikalischen Programmen zu unterhalten. Für die morgige Veranstaltung wird auf das in heutiger Nummer veroffentlichte Inserat noch besonders aufmerksam gemacht. —(Neues katholisches Kirchenverbandsgesetz.) Die bisherigen gesetzlichen Bestimmungen über die katholi schen Kirchenverbände werden durch einen im preußi schen Staatsminiuerium soeben ter###ggestellten Enwurf neu umgestaltet. Das Gesetz vom 27. Mai 1903 wird aufgehoben. Nach dem neuen Entwurf können benachbarte Kirchengemeinden zu einem Verbande zusammengeschlossen werden, der durch Anschluß venachbarter Gemeinden erweitert werden kann. Die Staatsbehörde hat ein Genehmigungsrecht. Der Verband kann Gebüh en festsetzen, Steuern erheben und Anleihen aufnehmen. Die Verbandsvertretung bestehi aus dem Vorsitzenden und je zwei Mitgliedern der einzelnen Kuchenvorstände, bei Domgemeinden aus dem Psarrer und zwei gewählten Mitgliedern. Gegenüber dem bisherigen Rechtszustond wird dadurch ins besondere die Zusammensetzung der Vertretung des Gesamtverbandes geändert. 2— Zur Nachuhmung empfohlen! Die Aufwertung der Sparguthaben, um die sich jtzt mancher Sparkassenbuchbesitzer sorgt, wurde in Dortmund nach dem Beschluß der Stadtverordneten wie folgt festgesetzt: Bei allen Spareinlagen in den dortigen Soarfassen soll eine volle Aufwertung erfolgen, jedoch darf der ausgewerlete Betrag im Einzelfalle 2000 Mark nicht übersteigen. An der Aufwertung dürfen nur solche Sparer teilnehmen, die am 24. März 1924 in Dortmund ihren Wohr siz hatten. Die Mittel sind durch eine von der Sparkasse aufzunehmende Anleihe aufzubringen. Ferner sollen die noch vorhandenen Spareinlagen- nach den Bestimmungen der Steuernotverordnung aufgewertet werden. Kommunaler Ordnungsblock. Der uns übersandte Bericht mußte wegen Raummangel für die nächste Ausgabe zurückgestellt werden. —(Beratung für Auswanderer.) Durch den wirt schaftlichen Niedergang und die dem deutschen Reich aufgezwungenen Friedensbedingungen ist der ungestün Drang nach Auswanderung in den letzten Wochen und Monoten immer stärker geworden. Fast alltäglich vernimmt man, wie unzuverlässige Unternehmungen, die mit verlockenden Versprechungen eine eifrige Werbetätigkeit entfalten und die Not der Zeit geschäftlich für sich ausschlachten wollen, ihre Volksgenossen schon vor ihrer Auswanderung um Geld und Gut bringen und im Auslände selbst einem ungewissen Schicksal und eentsetzlicher Not gewissenlos überlassen. Hier kann nur eine Auskunfts= und Beratungsstelle als zuverlässig anerkannt werden, die an dem Wohl und Wehe der Deutschen im Auslande ein uneigennütziges Interesse hat, die aber auch zugleich in der Lage ist, angesichts der Not in der Heimat eine sachgemäße Beratung u. Auskunftserteilung auszuüben. Das Reichsauswanderungsamt stellt sich mit seinen Zweigstellen in den Dienst dieser Aufgabe indem es gegen eine geringe Gebühr und im Bedürftigkeitsfalle auch unentgeltlich auf Grund eines umsangreichen und zuverlässigen Materials jedem den besonderen Verhältnissen entsprechend mit seinem Rat zur Seite steht, der sich mit Auswanderungsgedanken trägt. Für den größein Teil von Rheinland und Westfalen kommt die Reratungsstelle in Düsseldorf(Ständehaus) in Frage, die aegen Einsendiinn einer Gebühr von 30 Pig auch schriftlig n i Gemeindestenern. Vielfach begegnet man der Ausicht, daß die französische Besatzungsbehörde die Erhebung neueingeführter Gemeindesteuern verboten habe. Demgegenüber sei darauf hingewiesen, daß nach einer Mitteilung der Besatzungsbehörde deren Verfügungen 6 und 12 sowie die Anweisung vom 19. 2. 24 nur die Ausführung von Reichs= und Staatsgesetzen im Auge haben, daß es sich aber nicht darum handele, die Erhebung der Gemeindesteuern oder =Gebühren oder selbst die Schaffung neuer Gemeindesteuern zu verhindern. :— Bittermark.(Ueberfasl.) In vergangener Wochwurde hier im Walde die ledige L. L. von einem Unhold überfallen. Er versuchte ein Sittlichkeitsverbrechen. Jufolge der Hilferufe eilten Personen herbei, der Unhold flüchtete und konnte leider nicht gefaßt werden. Die sofor## erschienene Polizei nahm sich der Sache an. Annen, 1. Aprtl.(Westsälisches Notgeld.) Der Einzug des Westsälischen Notgeldes, und zwar des Pap ermark=Geldes, der Goldmarkscheine und der Goldauleihe Reihe 1(1 Dollar=Stück.), ist fast beendigt. Es sind nur noch geringfügige Beträge im Umlauf. Es wird dringend geraten, diese Stücke bald einer Sparkasse oder der Landesbank einzuliesern, da die Einlösung demnächstso erschwert sein wird, daß sie nur mit großen Unkosten möglich ist. d. Stockum, 1. Aptil.(Der vergangene Sonntag) brachte uns heirlich schönes Weiter, nur war es ein wenig kalt. In den Vormittagsstunden wurden in der hiesigen evangel. Kirche die Konfiemanden und Konfirmandinnen geprüft. —(Schulansang.) Heute am 1. April ist in beiden Schulen der Schulanfang. Für die kath. Schule sind 18 und für die evangel. Schule 32 Kinder angemeldet. Turnen— Sport— Spiel. in der Deursch Turnerschaft, Turnv. Westfalia, Hombruch. Bei den letzthin stattgesundenen Gau=Geländelaufen in Dortmund konnte die Westfalia=Mannschaft unter starker Veteiligung von 25 Mannschaften an 3. Stelle hinter Turngemeinde und Eintracht=Dortmund das Zielband durchlaufen.— In der neugegründeten Spielabtellung macht sich ein lebhaftes Treiben und Vorwärtsdrängen bemerkvar. Augenblicklich betelligen sich 2 Fußballmannschaften an der Austrägung von Diplomspielen. Die 1. Mannschaft konnte sich bereits 4 Punkte sichern, das erste Spiel gegen Dortmunder Turngemeinde mit 4: 1, das zweite Spiel gegen Sportverein Preußen, Dortmund 2: 0. Die 2. Mannschaft mußte sich gegen die gleiche.=V. Hörde 1861 mit 9: 1 als geschlagen bekennen.— Nächste Woche Dienstag, also am 8. April beginnen abends 6 Uhr die Uebungsstunden in Schlagball und Faustball auf dem Gemeindesportplatz. Will sich die 1. Faustballmannschaft nach dem Aufstieg in der Kreisklasse behaupten, dann bedarf es sorgfältiger Uebung. Eingesandt. "(Ohne Verantwortung der Schriftleitung.) Vor einigen Wochen erlaubten wir uns in der Nr. 25 dieser Zeitung, die Frage an den Vorstand der neugegrändeten katholischen Bürgergesellschaft, ob die Behauptungen bezw. Gerüchte, die in der Gemeinde laut wurden, und wir in dem Eingesandt auch angegeben hatten, der Wahrheit Wenn edle Herzen bluten. 27) Roman von Fr. Lehne. Monika hatte die Lampe angezündet. Auf der Kommode lag ein Brief, den sie jetzt entdeckte, als das Licht brannte. Verwundert drehte sie ihn in den Händen. Die Adresse war in Druckbuchstaben geschrieben, so daß sie aus der Handschrift den Absender nicht erraten konnte. Neugierig riß sie den Umschlag auf. Beim Lesen überflog glühende Röte ihr Gesicht und Tränen des Zornes glänzten in ihren Augen. In gemeinster Weise griff man ihre Ehre an, verdächtigte man sie in ihrer Stellung im Hause Markhoff. Im Geiste ließ sie alle ihre Bekannten an sich vorüberziehen. Da war niemand unter ihnen, dem sie eine solche Schlechtigkeit zutrauen konnte. Jeder im Kontor war freundlich und herzlich zu ihr. Nein, von denen war es keiner gewesen. Wie ein Blitz erleuchtete sie da die Erkenntnis: Leander Uhlig und seine Schwester. Die beiden allein waren einer solchen feigen Handlungsweise fähig, weil sie Groll und Haß gegen sie, Monika, in mehr als genügendem Maße hegten. Und wie raffiniert. Man hatte gedruckte Worte aus Zeitungen oder Büchern herausgeschnitten, sie auf einen gewöhnlichen weißen Briefbogen geklebt, so daß man durch die Handschrift nicht verraten werden konnte. Mit einem Gefühl des Ekels schleuderte Monika den Brief zu Boden. Aber doch hatte er ihr die Nachtruhe genommen. Sie überdachte ihre Stellung bei Markhoff. Nie mit einem Wort nur war ihr der junge Chef zu nahe getreten. Sie hatte täglich ihre Pflicht erfüllt wie die andern, hatte keinerlei Anlaß zur Kritik durch aufkallendes Betragen gegeben und— nun das! Nur ausgemachte Bosheit konnte darauf verfakken, ## etwas Ungeheuerliches auszudenken. Das, was sie als ihr größtes Heiligtum und tiefstes Geheimnis gehütet hatte, ihre Liebe zu Robert Markhoff, hatte man gehäsfig befudelt. Konnte sie noch dort in dem Hause bleiben? Sie hatte ihre Unbefangenheit gegen Robert Markhoff verloren. Sie zitterte, wenn sie an die Möglichkeit dachte, daß er um ihre Liebe erfahren könne. Wie mitleidig mußte er über die kleine Kontoristin lächeln, die die Augen zu ihm erhob. Nein, es war besser, sie gab ihre Stellung auf. Und wenn sie sich nun mit Otto Ladewig verlobte? Dann wäre ja allem Gerede Trotz geboten. Ueberwacht und müde kum sie am nächsten Tage ius Geschäft. Sie merste, daß Vobert Markhon i“ einige Male prüfend ansah, als ihre Stimme gar so matt klang. Um die Mittagszeit schloß sich ihr Herr Ladewig an. „Sie gefallen mir heute gar nicht, Fräulein Henning!“ meinte er, besorgt in ihr blasses Gesicht blickend. „Ich habe etwas Kopfweh, Herr Ladewig, weil ich. die ganze Nacht nicht geschlafen habe.“ „Es ist zuviel für Sie gewesen. Sie sind einfach überarbeitet. Und so kann das nicht weitergehen. Ein so zartes Mädchen wie Sie hält das gar nicht aus; ich werde es dem Junior sagen.“ „Nein, nein!“ wehrte sie angstvoll ab. „Ich sehe zu, daß ich jetzt eine halbe Stunde schlafen kann, dann ist's wieder gut. Aengstigen Sie sich also nicht, Herr Ladewig.“ „„Es wäre am besten, wenn Sie einmal acht Tage ausspannten. Herr Markhoff wird Ihnen das gern erlateben.: „Ach, sprechen Sie doch nicht so! Sie wissen am besten, was jetzt alles zu tun ist.“ „Eben darum! Sie dürfen Ihre Gesundheit nicht aufs Sviel setzen. Und für die paar Tage übernehme ich Ihre Arbeit gern mit! Am liebsten freilich würde ich sehen—“, er brach kurz ab und wurde rot. Das war zu weit gegangen. Aber freilich, wes das Herz voll ist—— ragend hob sie die dunkelblauen Augen zu ihm empol „Was denn, Herr Ladewig?“ Und dieser freundliche Blick, das Zarte Blasse, Anlehnungsbedürftige an dem sonst so sicheren und in sich gefestigten Mädchen machten ihm Mut, das auszusprechen, was ihm schon lange im Sinn lag. ,:„Ja, Fräulein Monika, am liebsten freilich würde ich sehen, wenn Sie überhaupt nicht mehr ins Kontor gingen, sondern, daß Sie— daß Sie meine liebe Frau würden!" Stockend hatte er das letzte herausgebracht und, selbst erschrocken über seine Kühnheit, sah er Monika an, wie sie seine Worte aufnehmen würde. Ladewig!“ sagte sie leise. Ein unbeschreibliches Gefühl drückte ihr das Herz zusammen, daß es ihr wehe tat. Aber es war gut so; sie hatte ia fast die Entscheidung herausgefordert. „Fräulein Monika, Sie sind mir das Liebste auf der Welt. Ich bin nur ein schlichter Mensch, der keine schönen Worte machen kann, aber so treu und ehrlich wie ich meint es wohl niemand mit Ihnen. Und wenn Sie jetzt„Ja“ sagen, dann haben Sie mich so glücklich gemacht, daß ich es Ihnen mein Leben lang danken # hets hatte er sich gesprochen, und bittend ## er „Ja!“ entgegnete sie da und ihre Stimme klang merkwürdig spröde und trocken. Otto Ladewig stieg vor Freude das Blut in das Gesicht. Wenn ste sich nicht auf der Straße befunden hätten, hätte er einen Luftsprung machen können, so beglückte ihn das einfache Wörtchen. Er griff nach ihrer Hand, die er heftig drückte. „Monika, wie danke ich Ihnen! Nun werde ich mit doppelter Freude arbeiten. Und mit dem Heiraten warten wir auch nicht mehr; ich bin das Junggesellenleben und das Gasthausleben überdrüssig und sehne mich nach einem eigenen Heim. Ich habe ein kleines Vermögen, und Herr Markhoff wird auch zulegen. Neulich sagte er, es soll eine Lebensstellung für mich sein, und Prokurist würde ich auch in nicht allzu ferner Zeit.“ „Glauben Sie denn noch an eine Zukunft für Sie im Hause Markhoff?“ fragte sie langsam und schwer: Er hatte in seinem Glück ganz vergessen, daß er mit der Krise im Hause Markhoff zu rechnen hatte. Einen kleinen Dämpfer bekam seine Freude dadurch. „Wir müssen abwarten, Monika, und das Beste hoffen. Uebermorgen früh wird der alte Herr doch zurückerwartet. Hoffentlich bringt er Gutes! Wenn Keilmann einspringt, sind wir über den Berg.“ „Ja, wenn! Ich glaube es aber nicht", sagte sie leise,„sonst hätte er damals schon geantwortet.“ „Dann bleibt uns noch immer Heinrich Völkel. Hätte der Alte sich eher darum gekümmert, wäre es nicht so weit gekommen. Und wenn die junge Frau Markhoff nicht so hartnäckig jede Hilfe verweigert hätte. Es ist unbegreiflich, wie sie so handeln kann; aber das find so die Ehen bei den vornehmen Leuten. Jeder geht da seinen Weg für sich. Richt wahr, wir werden es anders halten?“ Sie waren vor Monikas Wohnung angelangt. Das junge Mädchen blieb stehen und reichte ihm die Hand. „Adieu einstweilen, Herr Ladewig.“ „Herr Ladewig?“ Vorwurfsvoll wiederholte er ihre förmliche Anrede. Sie lächelte verlegen. „Otto“, sagte sie leise, zögernd. Wie schwer glitt doch der Name von ihren Lippen. Einen anderen hätte #e so viel leichter nennen können. Er konnte sich noch gar nicht von ihr trennen. Verlangend sah er auf ihren blassen, schönen Mund. „Monika, darf ich dich nachher abholen? Wir haben doch so manches zu besprechen." Er räusperte sich ein wenig. „Nun bist du doch meine Braut.“ (Fortsetzung folgt.) artstrachen. Da wir unn den Herren vom Vorstand gensgend Zeit gelassen haben, sich auf diese Anfrage zu äußern, und da selbiges bis heute leider nicht geschehen ist, so nehmen wir an, daß alles, wie nür es angeführt hatten, der vollen Wahrheit entspricht. Nun meine Herren möchten wir auf die neue kath. Bürgergesellschaft etwas näher eingehen, denn Sie dürfen ja nicht glauben, daß Sie durch Ihr Schweigen die Sache und die Aufregung unter den Katholiken zweiter Klasse aus der Welt geschafft hätten. Anstandsgemäß hätte man doch erwartet, daß auf die Anfragen, die wir seinerzeit machten, geantwortet worde: wräre. Wenn man sich in einer Sache rechtfertigen kann, so soll man selbiges auch nicht unterlassen. Daß Sie durch die Maßnahme, keine Arbeiter in don betreffenden Verein auszunehmen, eine große Erregung in den kath. Arbeiterkreisen hervorgerufen haben, werden Sie wohl schon gemerkt und zu hören bekommen haben. Aber meine Herren, haben Sie auch schon darüber nachgedacht, daß Sie durch Ihr Vorgehen eine große Zersplitterung in der Zentrumspartei Hombruch=Barop bereitet haben? Wir sind doch der Ansicht, daß gerade jetzt, wo wir doch vor den Wahlen stehen, man derartiges besser unterlassen hätte. Im Gegenteil, man hätte dadurch, daß man auch dem kath. Arbeiter die Möglichkeit gab, Mitglied der neuen Bürgergesellschaft zu werden, ein besseres Werk getan und eine Einigungg erzielt, wie selbige zu den kommenden Wahlen unbedingt erforderlich ist. Nun meine Herren kommen Sie aber nicht und sagen, es existiert ein Arbeiterverein und ein Josephsverein, bitte schön, auch in diesen Vereinen sind Mitglieder, die keine gewöhnlichen Arbeiter find, wenn man sich so ausdrücken soll. Man hat diesen Herren auch den Beitritt nicht verweigert. Also wäre diest Entschuldigung nicht am Platze. Unseres Erachtens hätte man die Gründung besser unterlassen, oder, wenn man durchaus nicht in Gesellschaft von Arbeitern sein wollte, hätte man ein Bürgerkasino gründen können, und hätte die Religion ganz aus dem Spiele gelassen. Und dann mögen die Herren Mitglieder, welche Geschäftsinhaber sind, doch daran denken, daß sie doch auch mit Arbeitern zu rechnen haben. Alles in all.m scheint diese Vereinsgründung und ihre Bedingungen eine ganz unüberlegte und überellte Handlung zu. sein, und wir geben den Herren den guten Rat, eine diesbezügliche Statutenänderung vorzunehmen, damit in der kath. Bürgerschaft Hombruck=Barop Eintracht und Frieden bleibt, wie es lange Jahre der Fall war, und daß es in der Religion nicht einst heißt:„Hier Beamter und bessere Angestellte und dort Arbeiter". Mehrere katholische Arbeiter. Kirchliche Nachrichten. Erangelische Kirche Hombruch. Donnerstag abend 6 Uhr in der ev. Kirche Passionsgottesdienst. gegen Canz=Schule! Auf Wunsch einiger Damen u. Herren beginnen wir im Saale Nicolei, Barop, Heidestraße 53 einen Tanz=Kursus. Beginn des Unterrichts Dounerstag, den 3. und Montag. den 7. April ab 7 Uhr.— Privat jederzeit. Einzelunter. in modernen Tänzen, wie Java, Samba, Tox=blue, Shimmy, Boston, Tango usw. Rudolf Falk u Frau Dortmund, Uhlandstraße 56. Realschule Kirchhörde zu Hombruch. Die„Aufnahmeprüfung für die.xea findet Donnerstag, den 3. 4. 24, vorm. as 8 Uhr in der Realschule statt. Mitzubringen ist das letzte Schulzeugnis, Federhalter, Bleistift, ein Schreibheft mit liniertem Papier und ein Schreibheft mit karriertem Papier. Kirchhörde, den 1. April 1924. Der Direktor. Rodhoitol Zur Kommunion Knaben- Anzüge in blau, in Jacken-und Blusenform — prima Qualitäten— 32.- 24,50 19,50 Mädchen-Kleider in Voile, Batist mit Filetgarnierung u. großem mod. 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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgange unseres lieben Verstorbenen sagen wir auf diesem Wege allen unsern herzlichsten Dank. Familie Louis Ernesti. Achtung. un ies u ur Lass sinn Achtung. Posten Schleuer (Eichen-Gerbung) billig zu verkaufen. „„ Annen, am Markt. Trinkt nur Stefien's Apfelwein ltr. 0,75 Billionen ohne Glas u. Steuer. Ferner empfehle: sämtliche Tisch- u. Kranken-Weine billigst. Richard Steiten, Annen. Geschäfts-Eröffnung. Der geehrten Einwohnerschaft von Annen um Umge□sebung zur Kenntnis, dass ich hierselbst ein Maler- u. Anstreicher-Geschäft eröffnet habe. Ausführung sämtlicher Maler-, Anstreicher-, Glaser- und Tapezier-Arbeiten sauber und preiswert. G F. Piefke, Malermeister, Annen, Ardeystrasse 11. (Staatsmedaille gold. Ausstellungspreise) Flügel-Harmonlums ROS verkaut direkt an Private soll- und frachtfrei. Roth amp; Junius sch Karzent auf wertbeständiger Grundlage bei monatlicher Kündigung%jährlich über i monatlicher jedoch unter z monatl. 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Munsterstr. 100, Nahe Steinplatz Lokales. Annen, 1. April. Des Monat Apvil. Der Aprilmond hat seinen Namen von dem lateinischen aperire, was„eröffnen" bedeutet. Denn mit dem Aprik beginnt ja das Frühjahr; die segenspendende Mutter Erde öffnet ihren Schoß und schenkt uns ihre Gaben. Ja, die wiedererwachende Natur übt einen mächtigen Zauber auf uns alle aus, wie sie erstehen auch wir zu einem neuen Leben, das reich an Blüten und Knospen ist.— Nach dem römischen Kalender war der April der zweite Monat des Jahres, der julianische Kalender machte ihn zum vierten. Der April hat in früheren Zeiten seinen Namen oft geändert. Die Angelsachsen nannten ihn Eastermonadt, d. h. Ostermonat, weil ja das Osterfest meist in diese Zeitspanne fällt. In anderen Gegenden nannte man ihn Wechsel= oder Wandelmonat, da die Witterung in den Apriltagen ständigem Wechsel unterworsen ist. Die Holländer nennen den April Grasmonat. Vor Einführung des julianischen Kabenders zählte der April nur 29 Tage. Den 1. April hält man in vielen Gegenden für einen Unglückstag; Krankheiten, die an diesem Tage einsetzen, hält man für sohr bedenklich. Auch vermeidet man es, Hochzeiten am 1. April zu seiern. Den 14. und 15. April feiert man in Thüringen als heilige Tage, man läßt an ihnen die Feldarbeit möglichst ruhen. Sonst ist der April reich an landwirtschaftlicher Tätigkeit und der Bauer hat keine faulen Stunden. Die Sitte des Aprilschickens ist in Deutschland ziemlich verbreitet, auch in England, Schottland und Frankreich kennt man sie. —(Der Himmel im April.) In diesem 30 Tage umfassenden Monat macht die Zunahme des Tages weitere erhebliche Fortschritte. Denn der Sonnenaufgang verfrüht sich von Anfang bis En de April von 5 Uhr 37 Minuten auf 4 Uhr 33 Minuten, während sich der Sonnenuntergang von — EEin Zwillingsidyll.) In der in SüdWales gelegenen Stadt Gwansea leben zwei Zwillingsbrüder, Richard und John Webber, die am 7. Juni 1851 geboren wurden und aus ihrem Geburtsort als zwölfjährige Jungen nach Wales kamen. Sie traten beide zusammen in eine Eisengießerei in die Lehre, wo sie noch heute am selben Formkasten Seite an Seite arbeiten. Beide haben sich am gleichen Tage verheiratet und jeder der Brüder hat zehn Kinder, die alle leben. Richard hat sieben Knaben und drei Mädchen, und John sieben Mädchen und drei Knaben. 6 Aunen, 1. April.(Zahlungstermine.) Die Auszahlung der Witwen= und Waisenrenten findet für Annen 1 am 2. April. nachm. 8 Uhr und für Berginvaliden und Reichstentner um 3½ Uhr im Lokal Wösthoff statt, für Annen 2 am 2. April im Loka' Ortgies(Jägerhaus für Witwen= und Wais nrenten um 3 Uhr und für Berginvaliden und Reichsrentner um 3½ Uhr. 6 Rüdinahausen, 1 April.(Zahlungstermin für Witwen und Waisen) am 4. Apiil, nachm. 3 Uhr; für Berginvaliden und Reichsrentner um 3½ Uhr bei Krüger in Rüdinghausen § Stockum, 1. Aprtl.(Zahlungstermin für Witwen und Waisen) am 4. April, nachm. 8 Uhr; für Berginoaliden und Reichsrentner um 3½ Uhr bei Specht in Stockum. Ende, desgleichen am 5 April für Witwen und Waisen um 3 Uhr; für Berginv liden und Reichsrentner um 3½ Uhr bei Becker, Auf dem Schnee. Uhr 32 Minuten auf 7 Uhr 22 Minuten zu Ende des Monats hinaufschiebt. Somit verlängert sich die Tagesspanne von 12 Stunden 55 Minuten(zu Anfang d..) auf 14 Stunden 49 Min.(zu Ende d..) was einer täglichen Tageszunahme von durchschnittlich 3,8 Minuten entspricht. Am 20. April tritt die Sonne in das Zeichen des Stiers. Ueber die Mondzeiten ist zu bemerken: 4. April Neumond, 11. Appil zunehmender Mond, 19. April Vollmond, 26. April abnehmender Mond. —(Bauernregel vom April.) Der April ist ein mutwilliger Bursche mit sehr wechselnden Launen; aber dem Bauev ist ein feuchter April noch lieber als ein trockener, da die ungeheure Entwicklung der Vegetation unter dem Einfluß der Sonnenwärme außerordentlich große Wassermengen verbraucht. Der Landmann sagt deshalb: Wenn der April Spektakel macht, gibt's Heu und Korn in voller Pracht.— Ein richtiger April tut, was er will.— Nasser April verspricht der Früchte viel. — April sonnig und naß, füllt Scheuer und Faß. — Der dürxe, trock'ne April ist nicht der Bauern Will', sondern des Aprillen Regen: daran ist ihnen viel gelegen.— Je früher im April die Schlehen " b l ü h e n, d e s t o e h e r d i e S c h n i t t e r z u r E r n t e z i e h e n. — April, dein Segen heißt Sonne und Regen; nur den Hagel, den häng' an den Nagel.— Sind die Reben um Georgi noch blind, so freu'n sich Vater, Mutter und Kind.— Quakt der Frosch vor Markus viel, schweigt er nachher gewöhnlich still. —(Wetter=Aussichten.) 1. April: Wolken, teils Sonne, strichweise Niederschlag, Tags milde. 2. in den Kopf. Der dvitte Selbstmörden dieses Tages ist ein junger Chauffeur, der sich gleichfalls in seiner Wohnung erschoß. Bielefeld 28: März.(Das Pferd im Schaufenster.) Das Pferd eines Milchwagens aus Brake scheute vor einem ihm entgegenkommenden Straßenbahnwagen am Niederntor. Der Geschirrführer konnte das Tier nicht mehr zum Stehen bringen. Es raste mitsamt dem Wagen in die große Spiegelscheibe des Kaufmanns Mertens. Provinzielle Nachrichten. etelle Machrichtt# General Huerta im Golf von Mexiko im Verlau### eines Sturmes mit seinem Segelboot unter#### gangen. 148 Die Neise nach dem Mars. Es dürfte nicht vielen bekannt sein, daß schofim Jahre 1744 ein Buch erschienen ist, das ein# Fahrt nach dem Mars schildert. Es heißt:„Die n geschwinde Reise auf dem Luftschiff nach der obren Welt". Der Ort des Erscheinens ist Lemg8,. F ü n f R e i s e n d e l a s s e n s i c h v o n F r a u F a m a b e r a t e i l l t Trabanten des Mars. Frau Fama ist ihnen# Apvil: Wenig verändert. 3. April: Kaum verändert. 4. April: Wolken, Niederschläge, kühl. 5. April: Strichweise Regen, Wolken, normal temperiert. —(Die Osterferien) sind anderweitig verlegt worden. Schulschluß am 10. April, vormittags 10 Uhr, Wiederbeginn des Unterrichts am 30. April. Die Aufnahme der Lernanfänger erfolgt zu Beginn des Schuljahres(1. April.) Die Kinder, welche die Aufnahmeprüfung an mittleren und höheren Schulen bestanden haben, besuchen die Volksschule bis zum Beginn der Österferien. (Schulbesuch als Schutz gegen Müßiggang.) Es wird vielfach befürchtet, daß für die erhebliche Anzahl von Volksschülern und Schülerinnen, die zu Ostern ihre Schulpflicht beenden, eine ausreichende Arbeitsgelegenheit nicht zu finden ist. Damit die Kinder nicht der Gefahr des Müßigganges ausgesetzt werden, ermächtigte das Kultusministerium, wie der Amtbiche Preußische Pressedienst mitteilt, die Regierungen, soweit es mit dem Schulbetrieb vereinbar ist, den Wünschen der Eltern und Vormündern auf weiteren Schulbesuch der Kinder zu entsprechen. —(Die Miete für April.) Der preußische Wohlfahrtsminister hat die Mieten für den Monat April dahin festgesetzt, daß die Verwaltungskosten und die Betriebskosten unverändert bleiben, während die Zuschläge für die laufenden Instandsetzungsarbeiten von 12 auf 15 Proz. erhöht werden, Der vom ständigen Ausschuß des preußischen Landtages eingesetzte Unterausschuß beschloß, vorläufig mur 400 Proz. Zuschläge zur Grundsteuer, oder 16 Proz. Friedensmiete als Hauszinssteuer zu erheben, und zwar nur für Förderung der Neubautätigkeit usw. zur Bestreitung sozialer Ausgaben. Die Hälfte soll den Neubauten zugute kommen. —(Ungültiges Notgeld.) Es wird nochmals darauf hingewiesen, daß das Wittener Notgeld mit dem 1. 4. seine Gültigkeit verliert. Das Notgeld des Landkreises Bochum verliert, wie aus der im Anzeigenteile veröffentlichten Bekanntmachung hervorgeht, mit dem 15. April seine Gültigkeit. —(Seht die Wählerlisten ein!) Die Wählerlisten des Gemeinde Annen für die Reichstags= und Gemeindewahlen liegen lt. Bekanntmachung in der vorliegenden Nummer vom 80. März bis 18. April im Amtshaus Zimmer 9 zu jedermanns Einsicht aus. Versäume niemand, rechtzeitig Einsicht in die Wählerliste zu nehmen um sich von der Richtigkeit und Vollständigkeit derselben zu überzeugen. Dortmund, 30. März.(Um den Achtstundentag.) Der Magistrat hat vom 1. März an die Arbeitszeit für die städtischen Arbeitnehmer von 8 auf 9 Stunden verlängert. Die Stadtverordnetenversammlung beschloß dagegen in ihrer Sitzung vom 10. 3. mit Mehrheit den Achtstundentag beizubehalten. Da die Stadtgemeinde Dortmund als Mitglied des Arbeitgeberverbandes rheinisch=wests. Gemeinden verpflichtet ist, die neunstündige Arbeitszeit einzuführen, konnte der Magistrat diesem Beschluß der Stadtverordneten nicht beitreten. Schwerte, 30. März.(Ein umfangreiches Diebeslager wurde von der Polizei bei der Familie Hecker in den Häfen aufgefunden. Es handelt sich um ganze Wagenladungen aller möglichen Waren, die bei der Speditionsfirma Kinkel, im Gasthof Specht und an anderen Stellen zusammengestohlen sind. In der Angelegenheit sind bereits eine Anzahl Verhaftungen vorgenommen. Castrop 30. März.(Pfarrer Balster.) Pfarrev Ernst Balster, der fast ein halbes Jahrhundert in unermüdlicher Treue als Seelsorger der evangel. Gemeinde von Castrop gewirkt hat, ist in voriger Woche nach kurzem Kranksein gestorben. Sein Begräbnis gestaltete sich zu einer großen Volkskundgebung, die deutlich zeigte, welche Verdienste dieser heimgegangene Pfarrer sich um die Gemeinde Castrop erworben hat. Er hat fast 50 Jahre treu seines Amtes gewaltet, hat vor 35 Jahren das Castroper Krankenhaus gegründet, war viele Jahre in der Schuldeputation und dem Schulausschuß für das Realgymnasium und die höheren Mädchenschulen und versah eine Reihe von anderen Ehrenämtern. Sein einfaches, lauteres Wesen, seine herzgewinnende Art im Umgang und seine hervorragenden Charaktereigenschaften sichern ihm höchste Wertschätzung und Verehrung über das Grab hinaus. Milspe, 28. März.(Früh übt sich, was ein Meister werden will.) Urkundenfälschung und Betrug ließ sich hier ein 18 jähriger Junge zuschulden kommen. Er schrieb einen Schein, unter welchen er die Unterschrift des hiesigen Vikars V. setzte. Durch diesen Schein versuchte er, Gelder zu erschwindeln. Dieser Trick ist dem hoffnungsvollen Bürschchen nicht geglückt. Soest, 28. März.(Schlechter Saatenstand.) Der angebliche Saatenstand in der Soester Bördzeigt keine guten Ernteaussichten. Die Weizenfelder sind nicht mehr grün, sondern grau. Eine Folge dev in vergangenerWoche herrschenden Nachtfröste. Auch hat der junge Roggen sehr gelitten. Viele Landwirte sind gezwungen, größere Weizen= und Roggenflächen wieder umzupflügen und neu zu besäen. Münster, 28. März(Schloßankauf.) der letzten geheimen Stadtverordnetensitzung ist das Schloß und Park Bomburg mit sämtlichen zugehörigen Gebäuden in einer Größe von über 400 Morgen nebst den aufstehenden Gebäuden u. dem Kotten Dyckburg von der Eigentümerin, Frau Collee, verwitwete Gräfin Haßfeld=Trachenberg, käuflich erworben worden. Der Kaufpreis beträgt 450 000 Gulden. Die Parkanlagen sollen der Bürgerschaft zugänglich bleiben. Münster, 28. März.(Drei Selbstmorde an einem Tage.) Unsere Stadt hat ihre Sensation gehabt. Eines Tages zog man aus dem Stadthafen ein Mädchen, das sich vierzehn Tage zuvor aus der Wohnung entfernt hatte, um sich zu ertränken. Das Mädchen hatte in einem Prozesse falsche Aussagen gemacht und sich dies so zu Herzen genommen, daß es den Tod im Wasser suchte, wie es ihr Vater und ihr Bruder auch getan hatten. An demselben Tage erschoß sich ein Gastwirt. Er bekleidete sich mit seinem ehemaligen Kellnerfrack, setzte den Zylinder auf, legte sich in dieser Kostümierung ins Bett, und jagte sich eine Kugel gen Loboon. Holzminden, 30. März.(Grabschändung.) Einem fast unglaublichen Akt von Grabschändung ist die hiesige Polizei auf die Spur gekommen. Auf dem alten Friedhof an der Fürstenbergstraße wurde von drei hiesigen Burschen eines der dort befindlichen Grabgewölbe erbrochen, die morschen Särge durchstöbert und bei dieser Gelegenheit einer Leiche der Arm ausgerissen. Dann setzten sich die rohen Menschen beim Schein einer Kerze zum Kartenspiel nieder, während eine Schnappsflasche die Runde machte. Einer dieser traurigen Helden wurde später betrunken zwischen den Gräbern liegend aufgefunden. Eine ganz gehörige Tracht Prügel wäre für diese Rohlinge am Platze gewesen. Paderborn, 28. März.(Fallen der Eierpreise.) Auf den letzten Wochenmärkten zeigte sich bei starkem Angebot ein erhebliches Fallen der Eierpreise. Ein Ei kostete 8 und 9 Pfg Auch ist der Preis für Butter stark zurückgegangen.. Paderborn, 30. März.(Der=gestohlene Peterspfennig.) Laut„Corriere'Italia“ sind dem Bischof von Paderborn, der mit drei anderen deutschen Geistlichen in Venedig angekommen war, 70000 Lire, welcher den Peterspfennig des Bistums ausmachten, gestohlen worden. Der Sekretär des Bischofs hatte die Geldmappe mit anderem Gepäck dem Gepäckträger übergeben, der alles in den Kreuzgang des Karmeliterklosters hinstellte, wo die Geldsumme verschwand. 4 14 9 folgt und gibt gute Ratschläge. Da man sich bider Landung vor den Marsleuten doch ein wen grault, gibt man sich für Götter aus. Aber#### Marsmenschen denken nicht daran, das zu glaube" und machen Anstalten, die Fremden aufzufressen Aber ein„Dolmetscher“ ist zur Hand und dur diesen droht man den Marsbewohnern mit Blir und Donner. Endlich wird ein Terzerol gegen si abgeschossen, ein Marsmensch wird getötet, unwissenschaftlich untersucht, während die anderes #espektvoll zurückweichen. Man lernt dann### Früchte des Landes kennen, seine Bauten, die ma tialischen Zentauren und Faune, und komn# schließlich glücklich wieder nach Hause. Das Bu## st ohne Angabe des Verfassers erschienen, aber führt an hundert Stellen als Gewährsmann„Kin dermann" an. Dieser Kindermann war polnisch Hofastronom und Verfasser zahlreicher Schrifte fer sthstarte. Verschiedenes. Das Unolück von Amaist. Zu der Unwetterkatastrophe bei Amalfi melden die Blätter, daß infolge der weter anhaltenden Regengüsse die Erdbewegung an der Küste noch nicht zum Stillstand gekommen ist. Der König von Italien hat sich an die Unglücksstelle begebem In den von dem Unglück betroffenen Gebieten stürzen weiter zahlreiche Häuser in sich zusammen. Die Zahl der Opfer wächst ständig. Die Touristen, die sich in den Gasthof der Kapuziner flüchteten, sind nur mit knapper Not dem Tode entronnen. Kurz nachdem sie aus dem Speisesaal des Hotels durch Nationalmiliz gerettet waren, stürzte die Decke des Speisesaals ein. Das deutsche Beil=id zur AmalstKeine Deutschen unter den Opfern. Wie die Telegraphen=Union erfährt, sind in Berlin von dem deutschen Konsul in Neapel Nachrichten über die Wetterkatastrophe in Süditalien eingetroffen. Im ganzen sind 90 Menschen ums Leben gekommen. Deutsche befinden sich nicht unter den Verunglückten. Der Botschafter in Rom und der deutsche Konsul in Neapel haben der italienischen Regierung und den zuständigen Stellen das Beileid der deutschen Regierung ausgesprochen. Neue Erdrutsche. Neapel, 30. März. In Amalft haben sich neue Erdrutsche vollzogen. Die Ortschaft Bettica ist ganz verschwunden. Die Zahl der Opfer beträgt 150. Es ist ganz unmöglich, auf dem Landwege nach Amalfi zu gelangen. Auf die Ortschaft Positano ist Samstag früh ein neuer Steinrutsch heruntergebrochen, der 12 Opfer forderte. In Salerno ist ein Palast eingestürzt. Die Brücke zwischen Cicco und den Straßen zu den umliegenden Ortschaften ist ebenfalls eingestürzt. Die Steinrutsche dauern an. Telegraph, Telephon u. Elektrizität sind unterbrochen. De Iustellung bi de Hinnerk Dierk von Kruckel hatte sich zum Ei tritt in den Eisenbahndienst gemeldet und spra von seiner bevorstehenden Anstellung dauernd m großer Begeisterung. Nachdem dann aber Wien chen verstrichen und er noch immer nicht al Schrankenwärter oder Maschinenputzer angeste war, wurde es seinen Freunden klar, daß er sein Prüfung nicht bestanden hatte, und nun ließen# ihm keine Ruhe mehr, bis er sich schließlish„Ah quemte, Farbe zu bekennen und über seine fung zu berichten. Hinnerk Dierk erstattere### den folgenden, wie er wiederholt versicherte, wah heitsgetreuen Bericht:„De Inspektor keik mi gli so näsewies an und frög: Können Sie lesen? will ich meinen, seg ick, un nu gaf he mi en Bau## Ick nahm em dat Bauk so just ut de Handn fung an to studieren. Do reip de Insperlur. haben ja das Buch auf den Kopf genomm Rasch drei' ick nu dat Bauk herüm, man de Instp tor sagte: Lassen Sie's man gut sein, und fr wieder: Können Sie schreiben? Mit det Schr wen was't nu man sau wat: wann man nich genau uppaßt, kumt licht een Baukstaben to of to minen. Schreiben Sie mal Ihren Nan Hinnerk, Sie werden doch Ihren eigenen Nam stro; schreiben könenn? Dat dachte ick auck, un darschr hadde ick richtig einen Baukstaben to veel mak Wie steht's mit das Rechnen, was ist die Häl von sieben? Der Düvel, den' ick, do hiet de schlatten Kierl di packt. Drei was to wenig und veir wi#v to veel, dat wußt ich wal. Man, weil et so'n In 1 scheilik sienen Kierl was, dacht' ick, salls em es#ur seggen. Ick segge also, de Hälfte van sieber setzt. veir. Do sagte der Inspektor gar nix, makte###a de Dör up und schmeit mi rut.“ die Aiten sungen.#0 Wilmken wav in die Dorfschule gekommen Uhirten. staunte weidlich über die große Anzahl der neu#chte Abcschützen, die schon auf den Bänken Platz dee nommen hatten. Nur er selbst war nicht zu##e wegen, in die Bank zu rücken und Platz zu nderg men. Und auf wiederholte Aufforderung des##— rers, endlich seinen Platz einzunehmen, entgegnz## er treuherzig, in der Art, wie er es von den Altz erfahren hatte:„Ek danke, Här Lährer, ek wo mi hier nit lange ophollen.“ — Die maßgebende Instanz.„Weitte halb haben Sie denn die zwanzig Kisten hollängl##### sche Zigarren nicht gekauft!“ „Mir fehlte die Einfuhrerlaubnis."# „Die hätten Sie doch vom Auswärtigen Ater erhalten können.“„ 61 „Jo— aber nicht von meiner Frau. Furchtbare Ostrau, 30. März. In dem benachbarten Herschmanitz ist das Zentraldepot für Dynamit, in dem sich 8000 Kilogramm Sprengstoff befanden, in die Luft geflogen. Unabsehbarer Schaden wurde angerichtet. Betonblöcke flogen kilometerweit. durch die Luft. Eine Kolonie von 35 Häusern bildet ein wüstes Bild der Zerstörung. Drei Personen wurden vollständig zerrissen; viele Bewohner schwer verletzt. Warschau, 30. März. Das Dorf Rajszelo bei Warschau ist von einer durch Eisgang der Weichsel hervorgerufenen Ueberschwemmung heimgesucht worden. Die Wassermassen bahnten sich einen Weg nach dem auf beiden Ufern des Flusses gelegenen Dorfes, das vollständig zerstört wurde. Die Zahl der Umgekommenen ist st noch nicht bekannt. General Paris, 30. März. Wie„Havas“ aus Neuorleans meldet, ist der mexikanische Rebellenführer en nd 600 F 6 Große Versteigerung besserer Möbel! meretag 3 Ayril 1924 ng 10 Donnerslag, 5. uprn 1924 vorm. 10 M versteigere ich in meinem Auktionslokale in Wis ten Johannisstraße 8(Wirtschaft Blutgu folgende Gegenstände:. der. 1 Klubsessel(Stoff), 2 Sophas, 1 Sopha#; Umbau, 1 Sophatisch, 4 Stühle, 1 Vertikowo##en großen Trumeaux=Spiegel, 1 Füllosen, 1 M scheschrank, 1 Kommode, 1 Herd, 2 Kücheg### schränke, 1 Küchentisch, 1 Gasherd, 2 Kleid— schränke, 3 Bettstellen mit Matratzene, 6 Stüh 1 Nähmaschine, 1 Topfschrank, Kleidungsstü und Hausrat öffentlich meistbietend gegen## Zahlung. Die Sachen sind fast neu: Besichtigung## Stunde vorher. 4 Versteigerer Witten, Poststraße G 4 Littel-Anzüge hübsche neue Formen 800 14.00„ und Farben. 9— 1:-4Russen-Kittel besonders proianer! 29 5. 89 Sweater und Sweater-Anzüge in Halb- und reiner Wolle Schul-Anzüge starke Strapazierstefte .=10.-16. 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Alle anderen weiblichen und männlichen schulentlassenen gewerblichen Lehrlinge, welche in Handwerks= und Gewerbebetrieben eine Arbeitsstelle gefunden haben, melden sich am Douuerstag, den 3. April und Freitag den 4. Auril nachmittags von—5 Uhr bei dem Schulleiter in der Schule Erlen. Diejenigen Schulpflichtigen, welche hiernach ohne ausreichende Entschuldigung künftig den Unterricht noch versäumen, werden nach§ 156 der Gewerbeordnung mit einer Geldstrafe bis zu 150,— Goldmark oder mit Haft bis zu drei Tagen bestraft. Eine gleiche Strafe trifft die Arbeitgeber sowie die Eltern und Vormünder, welche schulpflchtige Lehrlinge, Gesellen usw. von dem Besuch der Fortbildungsschule abhalten. Es wird noch besonders darauf hingewiesen, daß die Fortbildungsschule sich an die Volksschule anschließt. G. find auch des halb biejenigen Kueben, noch keine Arbeit gesunden haden, schupflichtig und umehend anzumeiden. Annen, den 26. März 1924. Der Amtmann: Boettcher. Landtreis Bochum. Das mit Genehmigung des Herrn Reichsministers der Finanzen zur Behebung der Zahlungsmittelnot in der Zeit vom August bis November 1923 vom Kreisausschuß des Landkreises Bochum zur Ausgabe gelangte Notgeld wird zur Einlösung aufgerufen. Den letzten Einlösungstermin setze ich auf den 15. 1924.s Nach diesem Tage besteht kein Anspruch auf Einlösung von alsdann noch im Umlauf befindlichen Notgeldscheinen des Kreisausschusses mehr. Die Einlösung erfolgt durch die auf den Wertzeichen angegebenen öffentlichen Kassen sowie durch die Kreisrechnungsstelle— Kreishaus, Eingang Scharnhorststraße, Zimmer 8/9.— Bochum, den 29. März 1924. Stühmeyer, Landrat. Enorm billig! Aunzagel.. Meter 095 450—.50 7750 Biü N 0• 0* Sämtllcte Zulaten. Herzstein Witten, Marktstraße 7. Bekanntmachung beiv. die Reichstags- und Gemeis bewehlen. In Gemäßheit des§ 13 des Reichswahlgesetzes in der Fassung vom 6. März 1924 und des§ 3 Abs. 2 des Gemeindewahlgesetzes in der Fassung vom 12,Februar 1924 wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die Wählerlisten der Gemeinde Annen für die Reichstags= und Gemeindewahlen 1924 im Amt hause, Zmmer 9 14 Tage lang u. zwar von Sonntag, den 30. März 1924 bis einschl. Sonntag, den 13. April 1924 zu Jedermanns Einsicht ausgelegt ist. Einwendungen gegen die Richtigkeit und Vollständigkeit der Listen können, unter Beibringung von Beweismitteln bis zum Ablauf der Auslegungsfrist bei dem Unterzeichneten schriftlich oder im Auslegungslokale zu Protokoll angebracht werden. Annen, den 28. März 1924. Für den Gemeindevorstand: Schlischo, Gemeindevorsteher. Sax ten in erneuter Auswahl Stuhlsitze in allen Größen. Bobnerwachs die bekaurte Gnom=Marke, reine Ware. Tapeten- u. Farbenbandlg. J. Hallwas, Annen, Bahnhofste. 42. (Tungekalt) frisch gebrannte Ware trifft in den nächsten Tagen ein. Bestellungen werden jetzt schon entgegengenommen. Aldert Elilmann, Kohlenhandlung Wittenerstraße Fernsprecher#8. Durch Beschluß der Gemeinde=Vertretung vom 25. März 1024 sind die Müllabfuhrgebühren mic Wrkung vom 1 April 1924 ab auf.60 Mark für jeden bewohnbaren Raum erhöht worden. Die Liste der für die Zeit vom 1. 4 1924 bis 81. 3 1925 zu zahlenden Gebühren liegt vom April er. ab zwei Wochen lang auf dem biesigen Amtsbüro, Zimmer 9, zur Einsicht offen. Ein etwaiger Einspruch gegen die Veranlagung ist innerhalb einer Frist von 4 Wochen, welche mit dem 1. Tage nach Ablauf der Aus. legungsfrist beginnt, bei dem Gemeinde=Vorstand hierselbst anzubringen. Annen. den 28. März 1924. Der Gemeinde=Vorstand: Gemeinde Vorsteher. Koninmanden Anzagt aus guten blauen Stoffen ein- und zweireihig 1 28 339 30 BIll. Marh 1 Lehrmädchen mit guten Schulzeugnissen gesicht. Annen- Rüdinghausen. Freundlich Röbl. Zimmer zu vermieten. Zu erfragen in der Geschäftsstelle Annen. Wer überläßt kinderlosen Eheleuten 2 leere Zimmer oder ein großes(Goldmiete). Angeb. unter A. B. 25 an die Geschäftsstelle Annen. Bekanntmachung! Die von der Gemeinde=Vertretung festgestellte Gemeindekassen= Rechnung pro 1922 nebst den angeschlossenen Specialrech ungen der Volks schule, Mittelschule, des Totenhofes, des Wasserwerks und der gewerbl Fortbildungsschule sowie des Steinbruchs liegen gemäß§ 48 der L. G O. vom 1. April er ab 14 Tage lang zur Einsicht der Gemeindeeingesessenen im Amtsbüre(Amtshaus, Zimmer 8) während der Bürostunden offen. Annen, den 27. März 1924 Der Amtmann t. B. gez. Schlischo. Beigeordneter. EXISTENZ Stellung, Nebenverdienst Vn de 9d. Im Sxistenz-Anze'ger Probenumtmer gegen Einsendung von 30 Dig Verlas Krönkemeier, inagdeburg. Jakobstr. 46. Wieder vorrätig: Spietaarieu Fritz Küching, Aunen Buchhandlung. Kaufe sämtlicht Sorken Schlachtvich zu den höchsten Preisen. Sulins Hotz Telephon 639. „Reine Frau mu über dngedee m einer dat cden„ Kein #ezanoes Fleckchen hausie au dem Leide. 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