erung auf. Bis auf 5 635 790 10 620 715 1. 610 705 8 603 058 550 045 BAcke Buimer. Stockumerstr. hat das Preußilieferungsfrist für s der Umlage für ). November 1922 erste Drittel restmnediungg geileandkreises Hörde. itliche Zutaten. Roäheer In Proigen Witten, 1I. 78—1918. gend geschriebe. Vilhelm 2. von eit seiner politisig im GedächtPersönlichkeiten, ae Last der Ret. Klare Ausssprüchen von scherheit wechrednerische Betsprache in selt. Die ersten der tragische wird menschu. Entschlüsse gewähren Abist, Heer und Weltkvig und es, was bishey Kaiser stehen, en Wiedergabe ind vorübergeindnis wecken und davon solk getan und nes Volkes das Ziel sich auch als t, ist zu haben käching. neuesten hnfahrpläne S gabe Oktober 1922 u haben bei shenbbung. Die„Annenev Zeitung“ erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Anzeigegebühr für die einspaltige 1 mm hohe und 36 mm breite Zeile für Platzanzeigen im Verbreitungsbezirk 3,— M, auswärts 4,— K. Reklamezeile 1 mm hoch u. 76 mm breit 15 K. Bezugspreis monatlich 120,— K.(Durch die Post bezogen vierteljährlich 360.— Mk. Beschäftsstelle: Bahnhofstr. 23. Telephon 334. Nr. 133 9 versnaben mit der Aunener„Volkszeitung Auzeigeblatt für Anner und die benachbarten 14 Ortschaften Organ dis Amtes Ansen u. Landkreises Görde Inserate finden bei der großen Auflage der „Annener Zeitung“ weite u. billige Verbreitung — Bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkursen kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfas. Für die Aufnahme der Anzeigen an vorgeschriebenen Plätzen übernehmen wir keins Verantwortung biedaktion, Druck und Verlag von Gritz Rüching, Annsn. Donnerstag. den 9. November 1922 38. Jahrgang. Das vierte Jahr der Republik. Am heutigen 9. November ist das vierte Lebensjahr der deutschen Republik abgeschlossen. Uebev ihren ersten Geburtstag hat der Kaiser, was bei diesem Rückblick nochmals konstatiert sein mag, in seinen Erinnerungen ausdrücklich festgestellt, daß der letzte Reichskanzler Prinz Max von Baden die Abdankung Wilhelnns 2. und den Thronverzicht des Kronprinzen eigenmächtig bekanntgegeben hat, um die„Dynastie zu retten"; er übertrung darauf dem Abgeondneten Ebert, dem heutigen Reichspräsidenten, das Kanzleramt, aber es war zu spät. Am 9. November 1918, mittags 2 Uhr, proklamierte dev Abg. Scheidemann vor dem Reichslagsgebäude in Berlin die Republik. Der letzte Kaiser hatte an seinem im Hauptquartier gefaßten Entschluß fostgehalten, den Bürgerkrieg zu verhüten. Diese vier Jahre sind nach den Worten des französischen Kriegsdiktators Clemenceau eine Fortsetzung des Weltkriegs mit anderen Mitteln gewesen. Wie Europa weiß, nicht durch Deutschlands Schuld. Frankreich war es, das zuerst die Feststellung der deutschen Kriegsschuld bis zum Mai 1921(Konferenz von London) verzögerte, wo der Betrag in der unerschwinglichen Höhe von 132 Goldmilliarden vereinbart wurde. Die deutsche Reichsregierung des Kanzlers Wirth hat trotzdem die Erfüllung versucht, aber die Entente hat, da Lloyd George immer wieder umfiel, nicht einmal so viel Rücksicht auf uns genommen, daß sie uns Oberschlesien ließ. Auch die in diesem Jahhre abgehaltenen Konferenzen von Cannes und von Genua haben aus der Erfüllung keine Möglichkeit gemacht. Die August=Konferenz in Paris brachte ein kurzes Moratorium für die Zahlungen an Belgien. Die Hauptfrage, die große Stundung der zu ermäßigenden Reparationslasten, die Auslandamleihe, Balanzierung des Etats und Stabilisierung der Mark, zu deren Erörterung die Reparationskommission jetzt in Berlin verweilt, harrt noch der Lösung. Wir stehen unverändert unter der Fuchtel des Vertrages von Versailles. Niemand kann den Verlauf dieses vierten Jahres der deutschen Republik erfreulich finden. Die antideutsche Politik in Paris und dazu eine wilde internationale Spakulation halben den Dollar auf einen vernunftwidrigen Stand gebracht und eine bodenlose Teuerung herbeigeführt, die schon unseye heimische Produktion und ihren Absatz nach dem Auslande zu beeinflussen beginnt und die ersten Zeichen von Arbeitslosigkeit vor unseren Blikken aufsteigen läßt. Die Befürchtungen, die sich an den verabscheuungswürdigen Rathenaumord knüpften und den Erlaß des Gesetzes zum Schutze der Republik herbeiführten, haben sich erfreulicherweise als grundlos herausgestellt. Auch im Arbeitsleben ist eine wesentliche Beruhigung eingetreten.— Auch in der großen Ehrenfrage deutscher Nation, in der Schuldfrage am Weltkriege, die von der Entente gewaltsam für die Grundlage zum Versailler Vertrag herangezogen worden ist, haben wir Fortschritte gemacht. Was von deutscher Seite vor dem Jahre 1914 geschehen ist, das ist in den wilhelminischen Aufzeichnungen so überzeugend dargestellt worden, daß jeder Leser anerkennen muß, hier ist die Wahrheit. deutsche Volk sich befindet, woran der 9. November ein gerüttelt Maß von Schuld trägt, können wir uns den Luxus der Arbeitsruhe nicht erlauben. Alle Kräfte müssen angespannt werden, um unsere Wirtschaft intakt zu halten, damit die Not nicht noch größer wird. Also am 9. November keine Arbeitsruhe. Gez. Otto Adam, M. d.., Bundesvorsitzender. Gebeimdiplomatie. Die Aatwort der Reparations=Kommission. Das Reichskabinett hielt am Dienstag vormittag eine Sitzung, ab um über die neuen Vorschläge zu bewalen, die die Reparationskommission in ihrer am Montag überreichten Antwortnote auf die deutschen Denkschriften gefordert hat. Diese Antwortnote soll auf Grund einen Vereinbarung mit der Reparationskommission überhaupt nicht veröffentlicht werden. Ueber die neuen Vorschläge, die vom Kabinett beschlossen wurden, wird vorläusig noch Stillschweigen beobachtet. Auch die früheren Denkschriften sind noch immer nicht veröffentlicht worden, wenn man auich ihren wesentlichen Inhalt kennt. Welchen Zweck die Geheimniskrämerei haben soll, ist nicht ersichtlich. Der Sturz der Mark hat sie jedenfalls nicht aufhalten können. Im Gegenteil: der Dollar kletterte am Dienstag vormittag bereits auf 8000, stieg dann bis 9000, und bald wird der Dollarkurs nur noch durch fünfstellige Zahlen ausgedrückt werden können. Wenn man jetzt von einer Veröffentlichung der Antwortnote gänzlich absehen will, so darf man darin vielleicht eine Zurückziehung der Note erblicken. Gerüchte hatten schon wissen wollen daß die Antwort der Reparationskommission einen Verhandlungsabbruch bedeute. Das ist jedenfalls nicht richtig. Man rechnet damit, daß die Repavationskommission nicht vor Ende der Woche abreist. Zurzeit verhandelt man allerdings nicht über die brennende Stabilisierungsfrage. Am Dienstag bertet man über Einzelfwagen in bezug auf die Kohlenlieferungen und am Mittwoch sollden Verhandlungen über Holzlieferungen folgen. Es ist anzunehmen, daß die Reparationskommission Donnerstag mit der Reichsregierung dann weiter verhandeln wird, um die endgüttige Stellungnahme bezüglich der Stabilisierung der Mark und der schwebenden Schuld zu vereinbaren. Die Aussichten daß dabei etwas Ersprießliches herauskommt, sind allerdings nach wie vor gleich Null. Französische Meldungen über den Inhalt der Note. Positive Vorschläge der ausländischen Finanzleute. Die Besprechungen, die die deutsche Regierung mit den ausländischen Finanzsachverständigen geführt hat, haben nach Andeutungen des„Berliner Tagebl.“ bereits positive Vorschläge der Sachverständigen über die Beteiligung an einer auswärtigen Anleihe für Deutschland ergeben. Diese Vorschläge werden zweisellos in der letzten Verhandlung der Reichsregierung mit dem Wiederherstellungsausschuß behandelt den. werKeine Arbeitsruhe am 9. November. Der Gewerkschaftsring deutscher Arbeiter=, Angestellten= und Beamtanverbände(Hirsch=Duncker) erläßt eine Kundgebung, in der es heißt: Die dem Gewerkschaftsring angeschlossenen Organisationen lehnen die Arbeitsruhe am 9. November ab und überlassen es ihren Mitgliedern, ob sie an jenem Tage an Abendfeierlichkeiten teilnehmen wollen.— Die christlichen Gewerkschaften sagen in einer Erklärung. daß für ihre Mitglieder der 9. November kein Feiertag ist. Der Leutsche Arbeiterbund gegen eine Arbeitsruhe am 9. November. Essen, 8. November. Dev Deutsche Arbeiterbund beschäftigte sich in seiner letzten Vorstandssitzung mit der von der Sozialdemokratie verlangten Arbeitsruhe am 9. November und faßte einstimmig folgende Entschließung: „Der 9. November ist der schwärzeste Tag in der Geschichte des deutschen Volke's. An jenem Tage 1918 wurde der Zusammenbruch der deutschen Nation durch Frevlerhände besiegelt. Ein solcher Tag könne für die nationalen Arbeiten nie in Frage kommen. Er bedeutet für uns einen Trauertag. Unsere Mitglieder fordern wir auf, sich am 9. November jeder Arbeitsruhe zu widersetzen. Wir hoffen, daß die Behörden und die Arbeitgeber alles veranlassen, daß Behinderungen an der Arbeitsstelle und auf dem Wege zu derselben unmöglich sind. In der jetzigen Not und dem Glend, in welchem das Die Berliner Meldungen der Pariser Morgenblätter besagen, daß die Reparationskommission vorgestern eine offiziöse und offizielle Sitzung abgehalten habe, um den Text der Antwort an die deutsche Regierung, die derselben noch vorgestern abend übermittelt wordem ist, festzustellen. Diese Antwort beziehe sich auf folgende zwei Punkte: 1. Sie erinnert Deutschland an die im Juli übernommene Verpflichtung, die schwebenden Schulden über den Stand vom März hinaus nicht zu erhöhen, 2. Die deutschen Vorschläge sind als ungenügend bezeichnet. Es sei nun Sache der deutschen Regierung, genau anzugeben, welche Maßnahmen sie für erforderlich erachte, und vor allen Dingen, welche Garantien sie biete für die von ihr als unvermeidlich bezeichnete Anleihe. Das„Echo de Paris" bezeichnet es als ziemlich wahrscheinlich, daß der Reichskanzler seine Haltung ändern werde. Es meint, daß die für heute angesetzte Besprechung des Kanzlers mit den Parteiführern sehr ervegt zu werden verspreche. Enttäuschung der Engländer. Wie die„Frankfurter Ztg.“ aus London hört, betonen die spärlichen Berichte aus Berlin, daß auch die englischen Mitglieder der Reparationskommission enttäuscht seien, weil die Reichsregierung bisher nicht gemügend zeigte, daß sie aus eigener Kraft bis zum äußersten bestrebt sei, für die Stabilisierung der Mark zu arbeiten. Offensichtlich machen die Wahrnehmungen der Alltierten über die in Deutschland herrschenden Strömungen einen ungünstigen Eindruck. Die Gubachten der inanzsachverständige n. Gestarn abend haben die vier Sachverständigen Keynes, Jenks, Cassel und Brandt der Reichsregierung ihr Gutachten übergeben. Die vier Sachverständigen haben sich auf eine Stabilisienungsgrundlage geeinigt. Die Sachverständigen Vissering und Dubois werden heute ihr Sondergutachten überreichen. Aus diesem Umstande ist zu schließen, daß ihr Gustachten von dem der Mehrheit abweicht. Franbreichs Jisanzen. In der französischen Kammer sprach der sozialistische Abgeordnete Leon Blum bei der Budgetdebatte über die finanzielle Lage Frankreichs, die er als sehr düster bezenchnete. Das Defizit des Budgots werde keineswegs durch Verbesserung der Einnahmen gedeckt werden können. Nur eine Anleihe könne helfen. Aber die Anleihen folgen einander, und der Zinsendionst wächst von Jaht zu Jahr. Diese Entwicklung muß mit der Erschöpfung allen weiteren Anleihrmöglichkeiten für den französischen Staat enden. Was das Budget der Reparationen angehe, stelle is nichts weiter als ein großes Defizit dar. Herr Blum wies auf die Irrtümer des Versailler Vertrages hin: Die urheber dieses Vertrages haben geglaubt, daß Deutschland wirtschastlich a uferstehen und die Mark steigen wird, sodaß Frankreich in die Lage kommen könnte, alle seine Forderungen bezahlt zu sehen. Das sei eine große Illusion gewesen Das erste SachverständigenGutachten. Markstabilisierung auf 3500. W. T. B. veröffentlicht das erste von den internationalen Finanzsachverständigen erstattete Gutachten, das von den Herren Brand, Cassel, Jenks und Keynes unterzeichnet ist. Das Gutachten führt aus, daß die Stabilisierung derMark möglich ist, falls gewisse Zugeständnisse von den Gläubigern gemacht werden. Unter den gegenwärtigen Umständen sei sie nicht möglich. Die erste Vorbedingung sei, daß Deutschland für einige Zeit von den Lasten des Versailler Vertrages befreit werde, und zwar solange, bis es möglich sein wird, im deutschen Staathaushalt einen Ueberschuß zu erzielen. Jede Stabilisierung könne nur als vorläufig gelten, solange nicht eine endgültige und durchführbare Regelung des Reparationsproblems gefunden wird. Auch nach der vorgeschlagenen Entlastung hänge die Stabilisierung nicht von einer Auslandsanleihe ab, sonderm von der Gestaltung der Produktionsverhältnisse und des Staatshaushalts in Deutschland sowie davon, daß das Reparationsproblem sobald wie möglich endgültig geregelt werde. Auf die Dauer hängt die Stabilisierung vom Gleichgewicht des Haushalts ab. Die äußerste Sparsamkeit in allen Staatsausgaben und die äußerste Stvenge in der Eintreibung der Steuern seien deshalb von entscheidender Bedeutung. Das Gutachten kommt weiterhin zu der Ueberzeugung, daß der Zustand der Handelsbilanz kein Hindernis für die Stabilisierung sei. Es wäre aber unvorsichtig, die vorgeschlagene Stabilisierung anders als zu einein niedrigen Wert der Mark zu versuchen. Unter den Bedingungen des Zeitpunktes, zu dem der Bericht geschrieben wurde(bei Dollarkurs 8000), dürste ein Kurs zwischen 3000 und 3500 Mark für den Dollar richtig sein. Nach vollkommener Durchführung der Stabilisierung müsse eine neue Werteinheit in Höhe eines Vielfachen der stabilisierten Papiermark im Interesse der Verkehrserleichterung eingeführt werden. Wie verlautet, wollen die Mitglieder der Wiederherstellungskommission am Freitag nach Paris zurückreisen. Endgültige Beschlüsse werden nicht in Berlin, sondern erst in Paris gefaßt. Die Brotversorgung. Staatssekretär Heinrici führte im Auftrage der Reichsregirung aus, daß die Brotversorgung vor ernsten Schwierigkeiten stehe. An Auslandsgetreide sei für das laufenve Wirtschaftsjahr die Einfuhr von zwei Millionen Tonnen geplant, und bisher sei mehr gekauft als zur selben Zeit des Vorjahres. Dazu komme die vorgesehene Umlage mit Zeinhalb Millionen Tonnen. Im Vorjahre seien bis zum gleichen Zeitder Reichsgetreidestelle bereits während es jetzt nur 400 000 Tonnn seien. Dies begründe sich gewiß durch den späten Beschluß des Umlagegesetzes und nachträgliche Abänderung Das augenblicklich in den öffentlichen Hand befindliche Getreide reiche zur Brotversorgung bis Ende Januar., Die öffentliche Hand müsse aber mindesrens sous Wochen vor dem Gebrauch das Getreide zur Verfügung haben, und dieser Umstand mache, die grgenwärtige Lage außerordentlich Unter Zurückstellung der Besprechung dieser* Ausführung beschäftigte sich die Versammlung zunächst mit der Frage der Erhaltung des Bauennstandes und nahm hierzu einen Antrag an, in dem es heißt, daß die Besprechungen des D. L. R, der Anerbensitte des Bauernstandes in Deutschland eine gesetzliche Stütze zu geben, wiederaufzunehmen seien. Die Erhaltung des bäuerlichen Besitzos in der Familie sei in sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht von größter Bedeutung und mit allen Mitteln durchzuführen. Deutscher Landwirtschaftsrat. Die 51.(außerordentliche) Penarversammlung des Deutschen Landwirtschaftsrates, die durch den Tod des Vorsitzenden, Freiherrn v. Schorlemer, und des zweiten stellvertrotenden Vorsitzenden, Exzellanz Mehnart, nötig geworden way, wählte zum Vorsitzenden den Präsidenten der Preußischem Hauptlandwirtschaftskammer u. der Landwirtschaftskammer für Ostpreußen, Dr. Brandes=Althos. und zum zweiten Vorsitzendon den Präsidenten das sächsischen Landeskammerrats, Oekonomierat Dr. André. Deuusiches Bestätigung Oberschlesiens als Provinz. Das Wahlprüfungsgericht trat Montag mittag unter dem Vorsitz des Reichstagsabgeordnetn Dr. Spahn zu einer Sitzung zusammen, um das Ergebnis der am 3. September über die Frage stattgefundenen Abstimmung in Oberschlesien zu prüfen, ob Oberschlesien preußische Provinz bleibe, oder aus Praußen ausscheide und ein selbständiges Land bilden solle. Nachdem Reichsgerichtsrat Niedner eingehend über die Wahlbestimmung und den Verlaus, sowie das Ergebnis der Wahl vaseriert hatte, entschied sich das Wahlprüfungsgericht dahin, daß die Abstimmung für gültig zu erklären sei. Der Vertreter der Reichsregierung erklärte, daß nach Abstimmung der verfassungsmäßigen Voaussetzungen für die Bildung eines Landes Oberschlesien nicht mehr gegeben seien. Täglich 12 Milliarden neues Papiergeld. Wie das Achtuhr=Abendblatt erfährt, werden zur Hebung der Zahlungsmittelnot demnächst neue 50000 Markscheine ausgegeben und die 500 Markund 1000=Markscheine stark vermehrt werden. Täglich würden etwa 11 bis 12 Milliarden Mark neues Papiergeld in den Verkehr gebracht. Keise im Bayerischen Bauernbund. Der Bayerische Bauernbund in der Oberpfalz hat sich dem Bund der Landwirte und damit dem Reichslandbund angeschlossen wegen der unzuverlässigon Haltung des Bayerischen Bauernbundes in rein wirtschaftlichen Fragen, z. B. dem Umlageverfahren. * — Die Teuerungszulagen vom Reichsrat angenommen. Der Reichsrat stimmte am Montag abend den Beschlüssen des Reichstages zur Abänderung des Angestelltenversicherungsgesetzes zu. Angenommen wurde ferner der 6. Nachtragsetat. Dirrch diesen werden die Teuerungszuschläge für die Beamten um weitere 30 Prozont auf 49 Prozent erhöht. Der Kredit für die Reichshauptkasse wird auf 500 Milliarden gesteigert. Der Reichsrat beschäftigte sich weiten mit dem von der Regienung aufgestellten Grundsätzen für die Gewährung örtlicher Sonderzuschläge für Beamte an besonders tauren Orten. Der Zuschlag soll 10 Prozent das Grundgehaltes betragen. Dafür fällt die Wirtschaftsbeihilse fort. Die Besatzungszulage bleibt unverändert. Die Vorlage wurde angenommen. Dr. Hermes und die Indusrie. Gegenüber den Darstellung französischer Blätter, wonach zwischen Dr. Hermes und den maßgebenden Kreisen der deutschen Industrie der Frage der Reparationsleistungen ein weigehendas Einvennehmen bestehen soll, wird Kreisen der Wirtschaft betont, daß von###em solchem Einvernchmen keine Rede sein kör*. Vielmehr bestehen zwischen den Entwürsen* Reichsfinanzministers, auch soweit sie der denkschrift der Reichsregierung zuv Geltsh komjurgt, und zwischen den Ansichten, die vo leh g maßgebenden deut. schen Wirts##stskreisen ymsichtlich der erwähnten Fragen vesteten werden ausgesprochene Gegeste — Ausland. England. Der irische Bürgerbiieg. on Dublin ereigneten sich mehrere Zwischenfülle. Vorgestern wurde das Postamt von etwa 40 Aufständischen in Brand gesteckt. Eine Abteilung der Freistaattruppen nahm den Führer der Aufständischen, OMallay, den Stabschef des Rebellenheeres, schwerverwundet gefangen. Die Schwester des seinerzeit im Gefängnis verstorbenen Bürgermeisters von Cork, Miß May Swiney, wojnde ebenhallls gesangengemammmen. Italten. Rundreisepläne Mussolinis. Nach einer Meldung des„Petit Journal“ Mussolini vernehmen lassen, er werde die Gelegenheit wahrnehmen, um nach Paris, don und Brüssel zu reisen. Er wolle mit den verschiedenen verbündeten Kabinetten sich über eine engere Entente aussprechen. szistische Drohungen hat erste Longegen Ssorza. Bei der Reise des Grasen Ssorza nach Rom ist es in Bussoleno zu Zwischenfällen gekommen. Etwa 60 Faszisten waren in den Bahnhof eingedrungen und hatten den Wagen des Botschafters von den übrigen Wagen abgehängt. Sie hätten Drohrufe ausgestoßen, sind aber wieder von Karabineris, die rasch herbeigerufen wurden, zerstreut woonden. wattchvon stimmend mit den Bestimmungen der nalen Verfassung. 2. Bezahlung einer Kriegsentschädigung Griechenland. 9. Unterdrückung der Kapitulationen. 4. Aenderung der Irakgrenze in Mesopotamien. Vollständige politische, finanzielle und wirtschaftliche Unabhängigkeit der Türkei. 5. Kritische Lage im Tschanab. Im Tschanak ist eine kritische Lage entstanden, da dort türkische Gendarmerie gegen die englischen Linien vorgedrungen ist und das Voygehen britischer Patrouillen über die Dreimeilengrenze verhindert. General Harrington wird die Lage mit Ismid Pascha erörtern. Türkei. Bedrohliche Lage Konstantinopels. Die Räumung Konstantinopels. Reuter erfährt: Die drei alliierten Regierungen beraten bereits über die Forderung Angoras, daß die Alliierten Konstantinopel räumen sollen. Die Frage der militärischen Räumung ist bereits von den an Ort und Stelle befindlichen Vertretern der Alliierten erledigt worden. Nach den letzten Berichten ist es in der Hauptstadt zu keinem Kampf gekommen. Der Sultan hat noch nicht abgedankt und befindet sich noch im Palast. Ausweisung aller Griechen aus Konstantinopel. Wie aus Konstantinopel gemeldet wird, hat Rifat Pascha den Alliierten eine Note unterbreitet, in dev er die Ausweisung der griechischen Untertanen aus Konstantinopel fordert. Fluchtversuch des Sultaus. Nach Konstantinopler Meldungen, die hier über Bern eingegangen sind, soll der Sultan den Versuch gemacht haben, die Stadt zu verlassen, woran ev jedoch von der Bevölkerung verhinderd worden sein soll. In verschiedenen türkischen Vierteln der Stadt dauerten die Kundgebungen an. Hinter einem Zuge von Studenten, die ins envopäische Viertel gekommen waren, fuhr ein englisches Panzergucko. Der Sultan unter englischem Schutz. Nach einer Reutermeldung aus Konstantinopel hat der Sultan den englischen Oberkommissar Sir Horace Rumbold gebeten, ihn zu besuchen. Der englische Oberkommissar ist darauf im Sultanspalast eingetrofsen, der von englischen Truppen bewacht wird. Die tünkischen Forderungen für Lausanne. Reuter meldet aus London, daß die AngoraRegierung ihren Delegierten Ismid Pascha beauftragt hat, folgende Forderungen auf der Friedenskonserenz zu vertreten: 1. Festsetzung der Grenze der Türkei überein§ Annen, 9. Novbr.(247 fache Lebenshaltungskosten.) Nach den Indexziffern des Statistischen Reichsamtes sind die Kosten für die Lebenshaltung Ende Oktober auf das 247fache des Friedensstandes gestiegen. Die Steigerung im Durchschnitt des Monats beträgt 65,7 Prozent gegenüber dem Durchschnitt des Monats Septenber. Der Index für Bekleidungsausgaben allein stieg auf das 387 fache, für Ernährungsausgaben auf das 266 fache. Die Großhandelspreise sind indessen noch stärker gestiegen. Nach den Feststellungen der„Franks. Ztg. betrugen sie Anfang November durchschnittlich das 945fache des Vorkriegsstandes, mehr als das doppelte der Preise von Anfang Oktober. Diese Erhöhung wird sich erst in den nächsten Tagen in den Kleinhandelspreisen auswirken. —(Richtlinien für die Preiskalkulation.) Der „General=Anzeiger“ schreibt aus Dortmund: Was lange währt, wird endlich gut, scheint man in Berlin und Münster an den Stellen zu denken, die schon vor“ Wochen die Versendung von Richtlinien für die Preiskalkulation an die Preisprüfungsstellen in Aussicht gestellt haben. Wenn die Preisprüfungsstellen aber solange warten wollen, bis die Berliner Preisprüfungsstelle und der Oberpräsident von Westfalen mit ihren Richtlinien fertig geworden sind, ist in ihren Bezirken mittlerweile alles aus der Ordnung und Richtung geraten, daß der Allgemeinheit dadurch der schwerste Schadem entstehen müßte. Deshalb hat die Preisprüfungsstelle für den Stadtbreis Dortmund sich entschlossen, selbst Richtlinien für die Preiskalkulation aufzustellen. Zu ihren Beratungen hat sie einen Vertreter der hiesigen Staatsanwaltschaft zugezogen, um mit dieser im vollsten Einvernehmen die umstrittene Frage der Kalkulation befriedigend zu lösen. Die Beratungen haben, wie wir hören, folgendes Ergebnis gehabt: 1. Es ist bei der Kalkulation auszugehen vom Einkaufspreis des Bestelltages(der Tag des Wareneinganges bleibt unberücksichtigt). 2. Die Geldentwertung, die vom Tage der Bestellung bis zum Tage des Verkaufs eingetreten ist, ist voll zu berücksichtigen. Hierfür ist maßgebend die Steigerung des Goldankaufsindexes vom Bestelltage bis zum Verkaufstage. 3. Es ist zulässig, vorhandene Ware mit der gleichen Menge neu bestellter Ware derselben Gattung durcheinander zu kalkulieren. Die Bestellung muß nachgewiesen werden. § Annen, 9. Novbr.(Der Dollar), der noch im Laufe des gestrigen Vormittags einen Rekordstand von 9150 erreicht hatte, erlitt am gestrigen Nachmittage eine wesentliche Abschwächung. Er wurde mit 8400 notiert. § Annen, 9. Novbr.(Zur Beachtung.) Der Westfälisch=Lippische Handwerkerbund hat für Sonntag, den 12. Novembey, vormittags 10 Uhr eine öffentliche Versammlung im Reinoldushof einberufen, in welcher Herr Reichstagsabgeordneter Lange=Hegermann aus Bottrop über:„Die wirtschaftliche Lage Deutschlands im Vergleich zu Das Geheimats des urztel. den Verhältnissen in Oesterreich=Ungarn“ sprechen wird. Es ist für die Mitglieder der hiesigen Ortsgruppe des Kreishandwerkerbundes von Wichtigkeit, auch an dieser Versammlung teilzunehmen. —(Das Handwerk auf der Leipziger Messe.) In der Arbeitsgemeinschaft für deutsche HandwerksKultur, die in diesen Tagen in Hannover tagte, wurde die Beteiligung des Handwerks an der Leipziger Messe bereits für das Jahr 1923 in Aussicht genommen. Die Verhandlungen mit den Wirtschaftorganisationen des deutschen Handwerks sollen sobald als möglich ausgenommen werden. (Ihre goldene Hochzeit) begingen am vergangenen Dienstag die Eheleute Joh. Katczick und Frau Pauline geb. Wittkowsky, wohnhift Steinstraße 3. Dem Jubelpaar wurden zahlreiche Glückwünsche zuteil. Möge ihm ein gesegneter Lebensabend beschieden sein! § Annen, 9. Novbr.(=Uhr=Ladenschluß.) Die enormen Unkosten für Licht und Heizung erheischen einen frühzeitigeren Ladenschluß. Dem Beispiele der Nachbarstädte folgend, beschlossen auch die hiesigen Geschäftsinhaber, von haute bis 15. Dezember ihre Geschäfte um 6 Uhr abends für den Verkauf zu schließen, dieselben aber vom 15. Dezember bis Weihnachten bei Einsetzung des regeren Geschäftsverbehrs bis 7 Uhr abends(mit Ausnahme der Kolonialwarenbranche) geöffnet zu halten.(Siehe auch das diesbezügliche Inserat in der heutigen Nummer.) —(Kommunales Notgeld- Dortmund-Hörde.) Von den 500 Mark=Scheinen(graubrauner Untergrund und blauer Aufdruck) sind ohne Buchstabe in den Verkehr gegeben No. 96001—330 000. Alle übrigen 500 Mark=Scheine tragen die Buchstaben A. B. C und D mit den Nummern—96000. )-( Annen, 9. Novbr.(Diebstähle.) In der Steinbach wurde versucht, ein fettes Schwein aus dem Stalle zu stehlen. Die Stalltür war bereits aufgebrochen; die Einbrecher müssen jedoch verscheucht worden sein.— Aus dem Güterschuppen Bahnhof Süd wurden einige Kisten Margarine gestohlen. f Annen, 9. Novbr.(Eine Reise durch den Weltenraum.) Die astronomische Gruppe der hiesigen Volkshochschule veranstaltet am Sonntag, 12. d. Mts. nachmittags 5 Uhr in der Aula der Mittelschule einen öffentlichen Lichtbildervort#### über obiges Thema, in welchem die Himmelskörper, deren Gestalt und Beziehungen in den laufenden Unterrichtsstunden eingehend besprochen u. am Fernrohr gezeigt wurden, sozusagen persönlich vorgestellt werden sollem. Unsern Mond glaubt jeder zu kennen; aber die eisige Mondwelt, nahezu luftleer, mit ihren zackigen Felsen, mit ihren Abgründen und Tälern, in denen die amerikanischen Riesenfernrohre neuerdings sogar Pflanzen nachgezeigt haben sollen, ist doch nun am Fernrohr als solche zu erkennmn. Naturgetreue photographische Aufnahmen lassen ihre staunenswerten Einzelheiten leicht studieren. Ist der Mond kalt und tot, bar jedes Fünkchens von Leben? Hat er Einfluß auf das Wetter? Wie verursacht er Ebbe und Flut? Veranlaßt er die kritischen Tage mit Unwettern, Erdbeben und Grubenunglücksfällen, Der Vortragende, der seit 30 Jahren das Antlitz unseres Erdbegleiters an scharfen Ferngläsern genau untersucht, gezeichnet und modelliert hat, wird am Sonntag auf solche Fragen ausführliche Antwort geben. Siehe Inserat. Menglinghausen, 9. Novbr.(Schlägerei und Raub.) Gelegentlich einer am letzten Sonntag im Lokale von Mentler in Kleinholthausen abgehaltenen Tanzlustbarkeit brachen mehrere von Hombruch stammende junge Leute einen Streit vom Zaune. Sie gingen dazu über, die Wirtsleute nicht nur zu mißhandeln, so daß sich dieselben in Sicherheit bringen mußten, sondern einer von ihnen raubte die Tageseinnahme im Betrage von mehreren 1000,— Mark. Polizeiheamte von Hombruch, welche aus Hilserufe sofort erschienen, nahmen im Verein mit vier Beamten der Schupo, welche ebenfalls von dem Wirt in seiner äußer## bedrängten Lage herbeigerufen waren, die Haupträdelsführer fest. Für die nur als sehr roh zu bezeichnnde Tad werden die Schuldigen ihrer gerechten Strafe nicht entgehen. Provinzielle Nachrichten. Barop 8. November.(Roheit.) Während der Nachtschicht erbrachen Arbeiter des Baroper Walzwerks auf der Eisenbahn einen Waggon und raubten aus demselben Aepfel, Mehl und dergl. Die Säcke schnitten sie auf, so daß der Inhalt zum größten Teil zwischen den Schienen zerstreut umherlag. Von einem anderen Wagen plünderten sie Steckrüben, womit sie Kegelspiel übten. Glücklicherweise hat die Polizei die Burschen festgestellt, so daß sie für diese Roheit wohl einen tüchtigen Denkzettel erhalten werden. Dortmund 8. Novbr.(Die halbe Nase abgebissen.) Sehr rabiat benahm sich in der Nacht zum 5. d. Mts. in einem hiesigen Café ein auswärtiger Besucher, sodaß zu seiner Entfernung aus dim Lokal polizeiliche Hilfe nachgesucht werden mußte. Als der ungemütliche Gast der Aufforderung, das Lokal zu verlassen, nicht nachkam und mit Gewalt auf die Straße gebracht werden mußte, setzte er den Beamten heftigen Widerstand entgegen, wurde wiederholt tätlich und biß hierbei dem Beamten die halbe Nase ab. Auf dem Wege zur Wache machte er mehrsach Fluchtversuche; nur mit großen Schwierigkeiten gelang schließlich seine Einlieferung. Dem Beamten wurde im Hospital ärztliche Hilfe zuteil. —(Nächtlicher Ueberfall.) In der Nacht zum 5. November wurde ein Bergmann in Brackel überfallen und niedergeschlagen. Es wurden ihm Geld und sämtliche Wertsachen abgenommen. Seine Hilferufe hörte eine Polizeipatrouille des 12. Bezirks. Sie verfolgte die Täter und nahm sie in der Nähe der Ortschaft Asseln fest. Die Täter sind zwei Bergleute aus Kurl. Beide waren mit Schußwaffen ausgerüstet. Recklinghausen, 8. Novbr.(Ein größeres Eisenbahnunglück) ereignete sich abends gegen 7 Uhr am Rangierberg am Hellbach in der Nähe von Recklinghausen=Süd. Ein dort stehender Güterzug riß durch irgend einen Zufall durch, so daß der abgelöste hintere Teil den Beng hinunterrollte und, da er nicht mehr zum Stehen gebracht werden konnte, gerade einem von Wanne kommenden anderen Güterzug in die Flanke fuhr. Etwa 15 Wagen wurden teilweise erheblich beschädigt. Die Zugbeamten konnten sich durch frühzeitiges Abspringen retten. Soest, 8. Novbr.(Leichenfund im Möhnesee.) Hier wurde mittags gegen 1 Uhr am ersten Schieberturm eine weibliche Leiche im Wasser des Möhnesees gefunden, deren Alter auf etwa 30 Jahre geschätzt wird. Sie war bäuerlich gekleidet, trug eine Schürze und Holzschuhe. An ihrer Stirn befand sich eine blutunterlaufene Stelle, wie sie von einem Schlag hervorgerufen sein könnte. Die Leiche wurde geborgen und zunächst, bis die Staatsanwaltschaft sich des Falles annahm, in dem Schieberturm untergebracht. Meinerzhagen, 8. Novbr.(Eine verhängnisvolle Tat) verübte auf Geheiß seines Vaters ein 15 jähriger Fabrikarbeiter von hier. Mehrere junge Leute warfen mit Vogelkirschen an das Fenster der Wohnung seines Vaters. Dieser regte sich so darüber auf, das er seinem Sohne befahl, auf die jugendliche Gesellschaft zu schießen. Der Sohn schoß dann mit einem Militärgewehr in die Gruppe hinein Fast alle wurden mehr oder weniger verletzt. Der Täter wurde in Haft genommen. Roman von Franz Garai. Einzig autorisierte Uebersetzung v. Dr. Ad. Kohut. (Nachdruck verboten.) „Nun, ich bin allein ausgegangen, weil ich Sie nicht stören wollte. Haben Sie doch, solange wir in Venedig sind, Ihre Zeit ausschließlich mir gewidmet. Sie müssen sich auch einmal erholen und zerstreuen. Sehen Sie mich nicht so erstaunt an. Nur ein bis zwei Tage habe ich hier noch zu verbringen Dann werde ich in ein Kloster gehen. Ich habe bereits am Vormittag mit der Oberin gesprochen, die mich sehr liebenswürdig aufgenommen hat, mir jedoch sagte, daß ich mir die Sache noch ein bis zwei Tage bedenken solle.“ Wie sehr mich auch diese ihre Mitteilung schmerzte, so freute ich mich doch, daß ich sie wieder einmal sehen, mich mit ihr unterhalten, ihr holdes Antlitz und ihre Gestalt sehen und ihre Stimme hören konnte. Ein geheimnisvolles Etwas in meinem Innern sagte mir, daß sie mich liebe, daß sie aber dieses Gefühl für mich verberge, damit sie sich nicht aufs neue täusche. Wir schlenderten durch die Straßen Venedigs, dann begaben wir uns nach einem Restaurant, wo wir zu Abend speistem Zu meiner größten Ueberraschung erkundigte sie sich über die Angelegenheit ihres Gatten, worauf ich ihr sagte, daß das Auslieferungsverfahren noch nicht abgeschlossen sei, und daß er so lange in Venedig als Polizeigesangener in Untersuchungshaft bleiben werde. Sie sprach von ihm wie von einem ganz fremden Menschen, als hätte sie ihn nie gesehen. Sie verriet auch nicht das geringste Zeichen des Mitleids. Ich staunte über den Seelenzustand dieses Weibes. Wäre ich nicht Zeuge ihrer vorangegangenen Leiden gewesen, so hätte ich glauben können, daß sie ihn nie geliebt hätte, ich konnte nicht umhin, ihre Seelenruhe zu bewundern. Während der Unterhaltung versuchts ich vergebens, sie von ihrem Plan, ins Kloster zu gehen, abzubringen und sie zu überzeugen, daß sie doh nicht die erste sei, der departige Schicksallsschläge passierten. Die Zeit würde sicherlich auch ihre Seelenwunde heilen und sie schließlich noch sehr glücklich werden. Auch suchte ich sie zu veranhossen, alles ihren Eltern zu schreiben. Ihre Mutter würde sie gewiß liebevoll aufnehmen und aufbieten, sie das Gewesene vergessen zu lassen. Sie haben darin recht, daß meine Eltern, die allezeit nur mein Glück wünschten, mir alles vergeben würden. Aber diese Trostgründe helfen bei mir nicht mehr. Mein Entschluß ist gefaßt und unabänderlich. Ich kann nicht anders handeln.“ Als sie dies sagte, wandte sie ihr Antlitz von mir ab, damit ich die Tränen in ihren Augen nicht bemerke. Plötzlich ergriff sie meine Hand, sah mir tief in die Augen und bat mich, daß ich ihr nicht zürne, sondern ihrer auch ferner freundschaftlich gedenke, wie auch sie sich meiner stets liebevoll erinnern werde. „Würde mir Pflicht und Gewissen nicht befehlen, so zu handeln, wie ich handeln muß, sagte sie,„würde ich Sie erhören und bei Ihnen Trost suchen; doch wäre ich Ihnen gegenüber undankbar, wenn ich Ihnen etwas versprechen würde, was ich vielleicht nie halten könnte.“ Ihre Worte schmetterten mich noch mehr nieder, doch erwiderte ich nichts darauf. Körperlich und seelisch gebrochen ging ich neben ihr her wie ein zum Tode Verurteilter in seinen letzteiTagen. Der Pförtner des Hotels wartete schon ungeduldig auf uns. Als er mich erblickte, übergab er mir einen Brief mit dem Bemerken, daß ein Polizist bereits dreimal nach mir gefragt habe mit der Weisung, mir das Schreiben sofort einzuhändigen. Neugierig öffnete ich dasselbe. Darin bat mich der Polizeipräsident, ihn Tags darauf um achr Uhr früh mit Frau Balint in seinem Bureau aufzusuchen, damit er das dem Horacsek abgenommene Geld beziehungsweise die ursprüngliche Mitgift Röschens dieser übergeben könne. Ich reichte ihr das Schreiben. Sie erklärte sich bereit, mit mir zur Polizei zu gehen. Da wir beide ermüdet waren, zogen wir uns nach kurzer Verabschiedung in unsere Gemächer zurück. Am andern Morgen begrüßle uns der Polizeipräsident sehr höflich. Nachdem über die Angelegenheit ein amtliches Protokoll aufgenommen worden war, übergab er meiner Freundin gegen Quittung dis uns bekannte kleine gelbe Ledertasche, die Mitgift der jungen Frau in barem Gelde sowie in Wertpapieren und die Schmucksachen enthaltend. Der Polizeipräsident reichte uns zum Abschied die Hand. Wir dankten ihm für seine Bemühungen und entfernten uns. Frau Balint übergab mir die Ledertasche mit der Bitte, dieselbe bis zum andern Tage aufzuheben. Sie werde dann das Geld nach ihrer Vaterstadt senden, damid es an die Armen verteilt werde. Ich riet Röschen Balint, bevor sie den Schle'er nehme, noch die reizende Insel Chioggia in meiner Gesellschaft aufzusuchen. Sie war damit einverstanden. Unsev Gondoliere, der uns zur Polizei geführt hatte, wartete an einer Brücke des Canale Grande auf uns. Er war gern bereit nachdem wir den Preis vereinbart hatten, auf der Insel unser Führer zu sein. Er riet uns, lieber noch in Venedig selbst zu speisen, da die Verpflegung in Chioggia viel zu wünschen übrig lasse. Wir befolgten seinen Rat und kehrten in einer reizenden kleinen Osteria ein, wo wir Fische aßen. Ich trank dazu einen starken italienischen Wein. Da sie keinen Tropfen trinken wollte, leerte ich die ganze Flasche allein. Die köstliche Gabe des Bacchus stieg mir zu Kopfe. Als wir wieder in der Gondel saßen, war ich glücklich, daß sie an meiner Seite Platz genommen hatte. Ervegt, wie ich war, ergriff ich ihre Hand, führte sie an meine Lippen und küßte sie. Ueberrascht blickte sie mich an. Ich bat um Vergebung für meine Kühnheit, doch der Wein und die Liebe waren stärker als ich, und sie siegten schließlich über mich. Sie war aber sichtlich bemüht, durch Gleichgültigkeit mich fern vor ihr zu halten. Als wir landeten, verabredeten wir mit dem Gondoliere, daß wir gegen drei Uhr nachmittags wieder nach Venedig zurückkehren würden und er uns dann abholen möchte. Wir begaben sons nach dem Innem der Insel und bewunderten das dout befindliche alte romantische Schloß. Eine halbe Stunde schlenoerten wir hin und her.— Ermüdet, wie wir waren, setzten wir uns aus einen Baumstamm. Die gelbe Lodertasche stellte ich neben mich. Eine weihevolle Stille herrschte um uns her. Wir hörten kaum das leise Flüstern des Windes. Träumend blickten wir vor uns hin, jeder in seine Gedanken versunken. Unwillkürlich mußte ich an die Ereignisse der verflossenen Tage zurückdenken. Das Bewußtsein, das Wesen, das ich am liebsten auf Erden hatte, verlieren zu müssen, machte mich namenlos unglücklich. Noch einmal wollte ich den Versuch machen, sie zu gewinnen. Ich bat und flehte sie deshalb mit meiner ganzen Bevedsamkeit an, ihre Absicht, in ein Klosten zu gehen, aufzugeben. „Wenden Sie die meine!“, so bestürmte ich sie leidenschaftlich.„Und ich werde Sie namenlos glücklich machen. Ich bin Arzt und besitze Vermögen. Unserer Verbindung stände kein Hindernis im Wege. Wir würden uns vor den neugierigen Blicken der Menschen verbergen, und sobald Sie, was doch wohl sehr bald geschehen wird, von diesem Menschen frei sein wenden, werde ich Sie als meine Gattin heimführen.“ Während ich so mit ihr sprach, ruhte ihre Hand in der meinigen. „Reden Sie nicht so!“ sagte sie in leidendem Tone.„Ich vendiene es nicht, daß Sie mich glücklich machen. Ich weiß und fühle es, daß Sie mein Glück wollen, aber—“ Sie unterbrach ihre Worte und, ihren Kopf in ihre Hände stützend, schluchzte sie auf. Ich stürzte auf sie zu, umfaßte sie mit meinen Armen, suchte mit meinen Lippen ihren Mund und drückte auf ihn einen langen, leidenschaftlichen Kuß. „Du wirst die Meine werden!“ rief ich außer mir vov Erregung.„Oder wir gehen beide zugrunde! Du mußt die Meine werden, denn du bist mein Abgott! Ja, ja, meine Liebe, mein Alles, meine Seligkeit, meine Bvaaut!“ Alles um mich her hatte ich vergessen. Ich sah und hörte nichts, sondern fühlte nur in meinen Armen ihren zitternden Körper. Sie wand sich schließlich aus meinen Armen, während ihr blondes Haar auf ihre Schultern henabfiel. Ihr Antlitz erglühte, und sie machte Anstalten, vor mir zu fliehem Vernichtet stand ich einen Augenblick vor ihr, ohne mich rühren zu können. Aber dann stürzte ich ihr nach. Als ich sie erreicht hatte, kniete ich vor ihr niedev und bat sie inständig, mir meine Tollkühnheit zu vergeben. Sie beugte sich zu mir nieder und hob mich auf. Einige Zeit gingen wir nebeneinander her, ohne ein Wort zu sprechen. Dann blieb sie plötzlich stehen und sagte:„Führen Sie mich zurück nach Venedig. (Fortsetzung folgt.) Raubüber gegen en! Mietsdros Schulte n sanden. Schulte se Ein Perse sich in der die Händ ihrev Beu Köln den.) Eit seinen Un eerwartet 5960 Gull —(B ein Reisen ihn in D gehalten! .=G liche T hatte ein eine Festl mern bese ein junge hatte frül aus.=E löst. 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Am Ständehause überfielen abds. gegen einhalb 8 Uhr drei maskierte Räuber eine Mietsdroschke, in der sich der Kaufmann Theovor Schulte mit seiner Tochter und seinem Sohne besanden. Mit vorgehaltenem Revolver wurde Schulte seiner Brieftasche mit 9500 Mark beraubt. Ein Personalausweis und mehrere Lichtbilder, die sich in der Brieftasche befanden, sind ebenfalls in die Hände der Räuber gefallen. Diese sind mit ihrer Beute unbehelligt entkommen. Köln, 8. Novbr.(Ueber Nacht reich geworden.) Einem 73 Jahre alten armen Manne, der seinen Unterhalt aus milden Gaben bestritt, ist unerwartet eine Erbschaft aus Holland in Höhe von 5960 Gulden(über 10 Mill. Mark) zugefallen. —(Bei einer Hirschjagd in der Eifel) wurde ein Reisender von Köln von seinem Freunde, der ihn in Dunkelheit und Nebel für ein Stück Wild gehalten hatte, erschossen. M.=Gladbach, 8. Novbv.(Eine schreckliche Tat) ereignete sich in Helenabrunn. Dort hatte ein Verein aus.-Gladbach in einem Lokal eine Festlichkeit veranstaltet. Unter den Teilnehmern befand sich ein Mädchen aus Neuwerk und ein junger Mann aus.=Gladbach. Das Mädchen hatte früher mit einem anderen jungen Mann aus.-Gladbach verkehrt und das Verhältnis gelöst. Der verschmähte Liebhaber ließ das Mädchen und seinen Nebenbuhler aus dem Lokal herausrufen mit der Begründung, jemand habe ihnen eine besondere Mitteilung zu machen. Beide traten auf die Straße. Der junge Mensch versetzte seinem Nebenbuhler einen Stich mit einem Soldatenmesser, der aber glücklicherweise nicht tödlich war. Dann wandte er sich dem Mädchen zu und stach es ins Herz, so daß es alsbald verschied. Nach der Tat versuchte der Täter sich selbst zu töten: Zunächst brachte er sich zwei schwere Verletzungen am Halse bei. Dann stieß er sich das Messer in die Lunge, wodurch alsbald der Tod herbeigeführt wurde. Die Leichen wurden von der Polizei beschlagnahmt u. der Leichenhalle überführt. Aus alles Welt. Das Ende eines Schwerverbrechers Nach wochenlanegn Bemühungen war es der Kriminalpolizei gelungen, in der Nacht zum Sonntag den Aufenthalt des berüchtigten Berliner Verbrechers Willy Opitz zu ermitteln. Es war ein Schanklokal in der Rigaev Straße. Die Beamten umstellten das Haus. Als sie Opitz verhaften wollten, riß er zwei Pistolen aus der Tasche und schoß mehrere Male auf die Beamten. Diese erwiderten das Feuer und trasen den Verbrecher mit zwei Schüssen. Seinen Verletzungen ist Opitz dann erlegen.., der eine ganze Reihe von Morden und Raubüberfällen verübt hatte, war am 26. Juli, nach einem Ausbruch aus dem Zuchthaus wieder ergriffen und in die Tegeler Sttufcuistalt eingeliefert worden. Seine Zuchthausstrafe lief bis 1938. Gleich bei der Einlieferung sagte er dem Divektor, daß er innerhalb von acht Tagen wieder ausbrechen würde, und tatsächlich machte er fast bis auf den Tag seine Ankündigung wahr; denn am 5. August gelang es ihn, trotz schärfster Bewachung, vollkommen nackt wieder zu entweichem. Er ging wieder seinem alten „Gewerbe" nach und lebte von Raubüberfällen und Falschspiel, bis ihn sein Schicksal ereilte. Er hat mehrere Hunderte von Einbrüchen, ein haldes Dutzend Morde und Raubmorde und zahlreiche Raubüberfälle auf dem Gewissen. Sein letztes „Werk" wan der verwegene Ueberfall auf das Postamt in Hegermühle bei Eberswalde. Schwere Grubenexplosion in Nordamerika. Ein Telegramm aus Pittsburg in Pennsylvanien meldet, daß eine Explosion in den Gruben von Reilly eingetreten ist und daß nur drei Grubenarbeiter sich bisher zu retten vermochten. 140 Arbeiter sind in einem Gange eingeschlossen und es besteht nur wenig Aussicht, sie zu geidenn. Wie aus Spanger weiter gemeldet wird, sind bei dem Grubenunglück 50 Personen ums Leben gekommen. 30 Personen, die befreit wurden, befinden sich in hoffnungslosem Zuststande. Einige der Geretteten erzählen, daß die Bergleute durch den Druck der Explosion nach allen Seiten geschleudert wurden. Die ganze Nacht wartete eine große Menge von Frauen und Kindern angsterfüllt auf Nachricht von den Verschütteten. — Ein Rohling. Den Arbeiter Kucke aus der Frankfurter Allee in Berlin ermordete auf eine ganz brutale Art seine Frau. Der trunksüchtige Mensch war arbeitsscheu und ließ seine Frau allein für den Lebensunterhalt sorgen. Zum Dank dafür mißhandelte er sie fortgesetzt. Die bedauernswerte Frau verließ darauf die Wohnung und suchte Zuflucht bei ihrer Schwester Dort klopfte es nun gegen Morgen an die Wohnungstür. Der betrunkene Kucke stand auf dem Flur und drohte, daß er die Tür einschlagen wende, wenn man ihn nicht hereinließe. Als seine Schwägerin endlich öffnete, um eine Gewalttat zu verhindern, drang Kucke, in der einen Hand ein Beil und in der anderen ein Tranchiermesser, sofort ein und stürzte sich zunächst auf seinen Schwager. Sobald er aber seine Frau erblickte, ließ er von ihm ab und fiel über diese her. Mit Beil und Messer schlug und stach er blindlings auf sie ein, sodaß sie aus zahlreichen Wunden blutete. Dann riß er die Schwerverletzte an sich und schleppte sie über die Straße in seine Wohnung zurück. Morgens um 6 Uhr fand man die Unglückliche tot auf dem Hose liegen. Kucke wurde verhaftet. — Liobestragödie. Der 23 jährige Schlosser Zehentgauer in München, der vergeblich mit der Frau eines Kaufmanns anknüpsen wollte, schlich sich in dessen Wohnung und gab auf das heimbehrende Ehepaar Schüsse ab, von denen 2 die Frau und einer den Mann am Halse trafen. Zwischen dem Kaufmann und Zehentgauer entpann sich sodann ein Messerkampf, bei dem der Kaufmann mehrere Verletzungen erhielt u. Zehentgauer getötet wurde. — Entgleisung eines Güterzuges. Bei Zwiesel im Glashüttenbezirk des Bayerischen Waldes entgleiste ein Güterzug der Nebenbahn mit Maschine und sieben beladenen Wagen 20 Meter vor einer Brücke und stürzte die Böschung hinab. Ein Waggon Tafelglas für drei Millionen Mark liegt in Scherben. Die Güterwagen sind völlig zerstört, dev Sachschaden beträgt über 50 Millionen A. Zum Glück ist das Zugpersonal nur leicht verletzt worden. Folgenschwere Fahrlässigkeit. Im Keilschen Sägewerk in Glatz brannte ein Holzschuppen nieder. Während der Löscharbeiten erfolgte eine Explosion, durch die außerordentlicher Schaden angerichtet wurde, der auf 20 Millionen Mark geschätzt wird. Zwei Feuerwehrleute wurden schwer, zehn bis fünfzehn Personen durch Splitter mehr oder minder leicht verletzt. Der Besitzer Keil wurde wegen unsachgemäßer Aufbewahrung von Roburit= und Pikrinspvengstoff verhaftet. — Eine Köpenickiade in Rumänien. In das Czernowitzer Bankhaus Halpern und Segaal drangen Verbrecher ein, welche als Soldaten gekleidet waren, und beschuldigten die Eigentümer, falsche Banknoten zu verbreiten. Die angebliche Militärpatrouille erzwang die Herausgabe von 4000 Dollar, 2000000 Mark, 20 000 Lei und große Beträge von polnischer Mark und verschwand. — Erdbeben im Kaukasus. Aus Helsingfors wird gemeldet: In den Gebirgsschluchten des Bezirkes von Wladikawkaz fand Ende Oktober ein heftiges Erdbeben statt. Eine ganze Reihe von Bergdörfern ist verschüttet worden. Die Bevölkerung flieht in panischem Schrecken nach den Städten. Der Reichskanzler und die Parteiführer. Beolin 9. November. Heute vormittag wind der Reichskanzler die Parteiführer über den Inhalt der deutschen Note unterrichten. In dieser Sitzung wird laut„Vorwärts“ auch über die Einberufung des Reichstages endgültig beschlossen werden. v. Kuilling zum bayrischen Ministerpräsidenten gewähl!. München, 9. November. Der Landtag nahm gestern nachmittag um Leinhalb Uhr die Wahl des neuen Ministerpräsidenten vor. Abgegeben wurden 143 Stimmen. 86 stimmten für den Abg. Dr. v. Kwilling, 54 waren unbeschrieben. 3 Stimmen waren zersplittert und lauteten auf Dr. Heim, Dr. Zahnbrecher und Dr. Hitler. Dr. von Knilling war somit zum Ministerpräsidenten gewählt. Dr. v. Knilling erklärte, daß er das Amt annehme. Sein Programm wird er heute Vormittag entwickeln. Diktatur in Konstantinopel. Paris, 9. November. Der jetzige kemalistische Gouverneur von Konstantinopel hat den alliierten Kommissionen eine neue Note seiner Regierung überreicht, in der diese erklärt, daß die Kriegsschiffe aller Nationen ohne ihre Erlaubnis die Dardanellen nicht durchfahren dürften. Alle Schiffe wären verpflichtet, der neuen türkischen Regierung den internationalen Flaggengruß zu entbieten. Eine weitere Note fordert die Uebernahme der Eisenbahnen aus die nationale Regierung. Der Saltan lehnt die Beschlüsse ab. London 9. November. Reuter meldet aus Konstantinopel: Als der britische Oberkommissar den Sultan besuchte, zeigte dieser eine sehr würdige Haltung und erklärte, daß er als Oberhaupt der gesamten mohamedanischen Welt die Beschlüsse Angoras nicht annehmen könne. Sehr heitische Lage. Londoner Blättern zufolge ist die Lage in Konstantinopel sehr kritisch. Laut„Daily Expreß" fand gestern abend eine eilige von Bonar Law einberusene Ministerkonferenz statt, die durch die neuen bürkischen Forderungen geschaffene Lage erörterte.—„Daily Chronicle schreibt, das Kabinett habe gestern abend beschlossen, die Forderung der Räumung Konstantinopels durch die alltierten Truppen zu verwerfen. Die englischen Truppen bleiben in Konstantinopel.— Der„Times“ zufolge sind die alliierten Oberkommissare von ihren Regierungen ermächtigt worden, den Belagerungszustand zu verhängen. Es werde berichtet, daß der Sultan an Bord eines britischen Kriegsschiffes Zuflucht genommen habe. Vombenauschläge in Lissabon. Reuter meldet aus Lissabon: Am 6. ds. Mts., abends, erfolgten zahlreiche Bombenexplosionen, angeblich im Zusammenhang mit einer aufständischen Bewegung. Die Unnuhen wurden unterdrückt, die Regierung scheint die Lage zu beherrschen. Volkshöchschute Anden. in der Mittelschule an der Bahnhofstraße. Am Sonntag, den 12. November cr., nachmittags 5 Uhr findet in der Aula der Mittelschule an der Bahnhofstraße ein Sichtenderbertrag Aber: Neise durch den Weltenraum“ statt. Der Einheitspreis beträgt für Mitglieder 15.— Mark, für Nichtmitglieder 20.— Mark u. für Schuler 10,— Mark. Karten sind an der Kasse und in den Buchhandlungen von Gebr. Krampen und Heinrich Kathagen zu haben. Zeit= u. Streitfragen des Handwerks. Ansprache von Direktor Korthaus=Berlin (M. d..) auf dem Handwerkertag im „Freischütz. In Ergänzung des Berichtes über den Kreishandwerkertag am Freischütz bei Schwerte in No. 130 unseres Blattes bringen wir nachstehend noch die Rede des Divektors KorthausBerlin, die das Interesse weiter Kreise in Anspruch nehmen dürfte. Die mit großem Beifall ausgenommene Rede lautet: „Wenn wir früher über Fragen des selbständigen Handwerks zu sprechen hatten, so war das sehr einsach; Deutschland stand gewappnet da, hoch geachtet im Rate der Völker, und im Innern erfreute es sich einer musterhaften Ordnung. Heute ist das anders geworden, und unsere Lage infolge des verlorenen Krieges mehr als bedenklich. Das Grundübel ist der sog. Friedensvertrag von Versailles, der darauf hinausläuft, das deutsche Volk zu vernichten und es auf Jahrhunderte vom Konkurvenzkampf der Völker auszuschließen, weil man unsere Intelligenz fürchtet. Der heutige Friede ist nichts anderes als eine neue Kriegserklärung, und die Maßnahmen, die heute ergriffen werden, um dem kranken und zusammengebrochenen Staatskörper zu helfen, müssen den Zusammenbruch auch ohne verlovenen Krieg aus der wirtschaftlichen Höhe der Vorkriegszeit herbeiführen. Im eigenen Hause ist manches geschehen, was nicht unausgesprochen bleiben darf. Der unterschiedslose 8Stundentag ist ein Experiment, durch das unsere Wirtschaft ungeheuren Schaden erlitten hat, umso mehr, da wir den Krieg verloren. Die deutsche Produktion ist infolgedessen um 40 Prozent unter den Stand von 1913 gesunken, obwohl mehr Kräfte in den Produktionsprozeß eingeschaltet sind, nachdem wir nicht mehr über ein Heer von 800000 Soldaten verfügen. Das bedeutet, daß wir den letzten Rest unseres Nationalvermögens verbrauchen, auf welcher Tatsache die ungeheure Geldentwertung beruht. Wenn wir nicht mehr arbeiten und erzeugen, muß unser Volk hungern. Das Handwark kann den=Stundentag überhaupt nicht gebrauchen, das muß sich einstellen auf Angebot und Nachfrage. Scharf verurteilen muß man die vielen Streiks unsever Zeit, 12 Millionen Streikstunden kann das deutsche Volk nicht mehr ertragen. Ein weiteres Uebel sind die Syndikate und Kartelle des Unternehmertums, die ihre Macht schonungslos entfalten und als die neuen Monarchen anzusehen sind. Das Heer von Beamten muß ernste Besorgnis erregen, da 300 000 Beamte zu viel sind, für die eine jährliche Besoldung von 60 Milliarden unnütz ausgegeben wende. In der Behandlung unserer gewerblichen Jugend haben sich Verhältnisse herausgebildet, die als schwere Belastung gelten müssen und es ist ein tiefbetrübendes Bild, wie die Eltern blind geworden, gegenüber den der Jugend drohenden Gefahren. Unsere Jugnd ist zwar selbstständig, aber nicht in gutem Sinne, sondern auf der Bahn zum Laster. Was den kinderreichen Familien sehlt, das hat die Jugend zu viel, die das Geld mit vollen Händen um sich wirft. Darin liegt das Elend unserer Zeit begründet. Gegenüber diesen bedenklichen Erscheinungen verlangen wir keine Sondergesetze, sondern eine starke Regierung, damit der Terrorismus gebrochen wird, und jeder so arbeiten kann, wie er will. Wie im Handwerk Ordnung herrscht, so verlangen wio sie auch in der Verwaltung und ich glaube nicht, daß Sozialpolitik nur im Interesse eines Standes getieben werden kann. Die Sozialisierungsversuche sind elend zusammengebeochen. Ein Deutschland ohne den gewerblichen Mittelstand, ohne den auch nicht an den Aufbau unseres Vaterlandes zu denken ist, gibt es nicht. Das internationale Kapital beherrscht und ausbeutet uns. Die Voraussetzung für den Aufbau beginnt in der Familie, nicht aber in Versammlungen, darum müssen Ordnung und Unterordnung, Einfachheit und Vertrauen in der Familie herrschen. Unsere Existenz möge tausendfach bedroht sein, wenn wir aber der Mahnung folgen„Was du ererbt von deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen!“ so werden wir doch wieder hochkommen. Wir glauben an die Zukunst des Handwerks, in dem die starken Wurzeln unserer Kvaft ruhen. Scharfe Worte gibt es gegen den illegitimen Haudel des Schiebertums, unter denen Handwerker u. Gewevbetreibende bei den ständig steigenden Preisen aller Waren zu leiden haben. In der Ueberspannung dr Organisationsbestrebungen, in der Bildung von Kartellen und Syndikaten ist eine große Gefahr für die Allgemeinheit, im Handwerk herrscht noch zu viel Zersplitterung. Ernste Mahnworte richte ich an die Frauen, nicht nur für materielle Interessen zu streben, sondern in erster Linte den Kindern eine gute Erziehung mitzugebn, und an die Meister, ihren Mann zu stellen in der Familie, in der Werkstatt und im täglichen Leben. So wird auch das deutsche Handwerk im 20. Jahrhundert seine Geltung bewahren und sich durch den Ernst der Zeit durchsetzen. i der Vortmander Stadttheater. Sonnabend, 11. Novbr., Zeinhalb bis 6 Uhr: Geschlossane Vorstellung. 7einhalb bis 10ehnhalb Uhr.„Der Waffenschmiod“. Sonntag, 12. Novbr., 3 bis 6einviertel Uhr. Geschlossene Vorstellung. 7einhalb bis 10 einviertel Uhr.„Der TroubaLouu“ Für einen ordentlichen Mann suchen wir ein Zimmer! Kurstaustalt G. m. b. H. Aunen. Eingesandt. Dem Antrage vieler Reisender und größeren Firmen an die Eisenbahndivebtion Essen auf Einlegung eines Personenzuges gegen 4 Uhr bis 4,30 Uhr nachm. bezw. Halten des Eilzuges 5,00 ab Dortmund in Annen ist nicht statt gegeben worden. Die Reisenden, die bei Dortmunder Firmen angestellt sind, welche ihre Betriebe um 4 Uhr oder später schließen, müssen über 2 Stunden auf den Zug 6,08 warten und diese Zeit untätig in Dortmund verbringen. Außerdem ist der Zug 6,08 besetzt, daß es öfter vorkommt(wie am 1. Novbr.) daß Reisende diesen Zug nicht benutzen können. Es wäre doch sehr angebracht, wenn diesem Uebelstand durch Einlegung eines die fragl. Zeit abgaholsen würde. Vielleicht kann der Zug, der vor dem Kriege gegen 4,20 Uhr in Annen einlief, wieder fahren. Sollte sich aber die Einlegung des Personenzuges als undurchführbin erweisen, so läßt es sich vielleicht ermöglichen. daß der Eilzug 5,00 ab Dortmund in Annen hält. Daß der Zug besetzt werden wird, beweist die Tatsache, daß, als der Eilzug letzthin zufällig en Annen hielt, über 20 Reisende ausstiegen, die sonst nach Witten durchgefahren wären und nach Annen zu Fuß zurückgingen. Wenn der Zug probeweise 4 Wochen in Annen hält, wird sich ja erweisen, ob das Halten für die Eisenbahn rentabel ist. Durch die Verspätung von 3 Minuten, die das Einfahren, Halten usw. ausmachen, würden keine Anschlüsse in Dortmund versäumt, wenn er diese Zeit eher von Dortmund abfährt.— Hoffentlich tragen diese Zeilen auch zur Verwirklichung der Vorschlages bei. H. K. Eingesandt. An dem am 29. Oktober im Lokale Wösthoff stattgefundenen Konzert des Arbeiterbildungsausschusses wirkte ein Dortmunder Quartett unter dem Namen„Solistenquartett des Dortmunder Lehrergefangvereins". Divigent Kolwes mit. Da das Soloquartett des Lehrergesangvereins in Annen durch seine vortrefflichen Leistungen hinreschend bekannt ist, so war mancher Konzertbesuchen sehr enttäuscht, nicht die vier Herren vom Lehrergesangverein, sondern das Solistenquartett des Evangelischen Männergesangvereins, dessen Mitglied Herr Kolwes und dessen Dirigent unseren Wissens Herr Knoke ist, auf der Konzertbühne zu sehen, und es wäre uns erwünscht, wenn die Konzertbesucher Aufklärung erhielten, wie es kommt, daß die Herren vom Evang. Männergesangverein in der Ankündigung zu dem Konzert sich des Namens des Soloquartetts vom Lehrevgesangverein Dortmund, wenn auch in etwas veränderter Fornn bedienten. Es ist uns bekannt, daß Herr K. früher Mitglied dieses Quartetts war. Ein enttäuschter Konzertbesucher. Varus, gib mir meine Legionen wieder! Dieser Verzweisbungsruf des Kaisers Augustus wandelt sich für Ungezählte in unsern Tagen in das laute oder heimlich: Saufzen:„Hätt' ich doch meine Nerven von früher!“— Unübersehbar ist die Schar von Abgearbeiteten, Immermüden, Rekonvaleszenten, die nach überstandener Krankheit sich nicht erholen können. Ein Heer für sich bilden die in der Nervenmühle großstädtischev Hast Zerriebenen, die Blutarmen, Bleichfüchtigen, die Sonnenlosen, die bei der Teurung an keine durchgreifende Erholung im Gebirge oder an der See denken können. Aber eins hilft gewiß: das bluterneuernde, nervenstärkende, von vielen Aerzten empfohlene, gesetzlich geschützte Stärkungsmittel Neoferrol aus der Chemischen Fabrik J. F. Neuhaus! Das gibt die Nerven von früher wieder! Ein dankbarer Pavient schreibt:„Nachdem ich fast alle andern Mittel erfolglos versucht hatte, wurde ich auf Ncoferrol aufmerksam... Nach kaum einer Woche war schon eine bedeutende Besserung eingetreten, die auch weitev anhielt!“ Neoserrol ist in allen Apotheken und Drogerien in flüssiger Form zu 365,— i oder in Pillensorm zu 100.— 4 8ohältlich.: 176e4 Niederlagen: Germania=Drogeris, Otto Blumberg, Bismarckstr. 15, ZentralDrogerie. Hermann Wilke, Noonstr. 7. Artileris-Verein Annen. Sonntag, den 12. November abds. 6 Uhr im Vereinslokal Tagesordnung wird bekannt gegeben. Der Vorstand. Oestel Schmeiger für sauren Martinofenbetrieb sofort gesucht. Wittener Hall Aet.=Gef. Sonntag, 12. Nou. nachm ttags 4 Uhr Versammlung bei Radike. Um einem jeden Mitglied gerecht zu werden, soll eine nochmalige Aussprache über den Beschluß betr. Austrit aus dem deutschen Kriegerbund stattfinden. Wir erwarten, daß jedes Mtiglied pünktlich erscheint.— 3 Uhr Vorstandssitzung. Der Verstand. Gut erhaltenes Schiafzialler zu verkaufen. Stochum'mmelosstr. 5 Metallbetten Seimairggen. Kindebeiter die an Priv., Katal. 13 H frei ettenmöbeitobrt Subl(Oer. die beste Kinderseife Am Mittwoch, den 8. d. Mis. morgens 8½ Uhr starb nach langem, mit großer Geduld ertragenem, schweren Leiden, mein herzensguter Mann, unser treusorgender Vater, Schwisgervater, Großvater, Schwager u. Onkel Custar-Gruhdegg im Alter von 65 Jahren. In tiefem Schmerz: Die trauernden Hinterbliebenen. Annen, den 8. November 1922. Die Beerdigung findet am Samstag, den 11. November nachmittags 4 Uhr vom Trauerhause, Ardeystr. 21, aus statt. Hausandacht ½ Stunde vorher. Sollte jemand aus Versehen keine besondere Nachricht erhalten haben, so möge diese als solche dienen. Für Wiederverkäufer! Billigste Bezugsquelle in Zigarren, Cabak und Zigaretten Rudolt Kasischhe& Co. Lager und Büro: Witten, Erengeldanzstr. 15 Ecke Cäcilienstr. Telephon 1253 Amt Witten. Verkaufe Freitag morgen am Bahnhof Annen-Kord einen Waggon leicht beschäsigter „„ außerst bilig. P So Allen denn, die unsere alten lieben Eltern anläßlich ihrer goldenen Hochzeit mit so vielen Aufmerksamkeiten und jetzt so kostbaren Geschenken erfreut haben, sagen wir im Namen der Eltern unseren herzlichsten Dank. Familie 3. Dulla.&a An unsere Kundschaft! Wegen der erhöhten Ankosten für Licht und Heizung haben die unterzeichneten Geschäftsinhaber beschlossen, von heute bis zum 15. Dezember ihre Geschäfte um 6 Uhr abends für den Verkauf zu schließen. Vom 15. Dezember bis Weihnachten bleiben die Geschäfte bis 7 Uhr abends geöffnet. Gesang-Abtig. der Glasarbeiter. Sonntag, den 12. November nachmittags 5 Uhr Turnverein Eintracht, Annen 9. T) Sonntag, 12. Nov. S= Familien-Ausdug ss nach Menns auf dem= Schnee. Treffpunkt um= verbunden mit Fahnenwelho, Konzert, Gesangvorträgen, humoristisch. Vorträgen u. Gelegenheitstanz Nur Mitglieder haben Zutritt. Es ladet ergebenst ein Otto Blumberg. Josef Dinslage. Carl Dinslage, Wilhelm Dittmar, Fritz Grimberg Ir., Diedr. Klettmann, Wilhelm Kleftmann, Oscar Loewenateln, Johann Neuhaus, Louls Neugarten, Johann Ritter, Gebr. Rosenthal, Albert Schreiber, Wilhelm Tollmann, Franz Volpert Nachtolger. Der Vorstand. 2,30 Uhr am BahnhofSüd. Ali liii hessiscder UnterstützungsVerein, Aauen. Nachtwachter gesucht. Wo, sagt die Geschäftsstelle dieser Zeitung. Der Tururat. Sonntag, den 12. November nachmittags 6 Uhr im Lokale „Deutsches Haus“ K— Central- Theater, Aunen, Wittenerstr. 32. Herobirest Freitag abend 8¼ Uhr im Gebirgslokal Treckmann wichtige Besprechung über den beabsichtigten Ausflug nach Johannes. berg. der Vorstand. Landwirtschaftt. Orisverein, Ss durch as Konzert, Theater und Tanz. ae Nichtmitglieder haben keinen Zutritt. Landsleute jedoch willkom Ss Mitgliedsbücher sind vorzuzeigen. Es Genußreiche Stunden versprechend,#s e: ladet freundlichst ein Sa Der Vorstand. nen. 222 Telegramm zur Aufklärung! Der Torn- u. Sport-Film Leipzig konnte leider ab Dienstag bei uns nicht zur Verführung kommen, da uns die Preie Turngemeinde Mainz den Pilm nicht zuschickte u. uns erst gestern Nachricat gab: Behalten Film bis zum Mittwoch den 8. hier. Ab Freitag, Saustag, Sorntag u. Montag kommt der oben genannte Pilm bestimmt zur Vorführung, da derselbe schon jetzt fest in un erem Besitz. Lola die Apachenbraut I. Teil 6 Akte. Achtung! Achtung! Donnerstag, Freitag, Samstag, großer Annen. Versammlung Pischverkauf Fritz Dickel, Bismarckstr. 14. Eingetronen Ladung la. geputzter StSCATUSSH am Samstag, 11. Nov. abends 8 Uhr bei C. Weber. Tagesordnung: 1. Pflanzkartoffelv beir. 2. Best llung der Landwirtschaftl. Ztg 8. Eingänge. Der Vorstand. Er und 20 Minuten Augst. Großer Lacherfolg. Papferabtalle aller M, somte BUcher, Zeitungen, Kartons u. Pappabfälle kauft jedes Quantum zu hohen Preisen Bucbarucherei Adolf Brocke, Ansen. 300 Mk. zahlen wir Eckolda Flete Länse-Wanzen vernichtet.— Schwaben— Holzwurm— Ratten— Mänse. 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Die neue Donnerstag m ein Schreiben der Reichskanzler ein, der neuen deutsche Reparationskommi rung mit, daß sie nach ihrer Rückkeh folgte, einer Prüft Stabilisiern Ohne Mor Außer dem so Herren Brand, C. deutschen Antwor Präsidenten der des Schweizer Bankiers Brand achten äußern sich über die banktech ländisschen Banöki nalen Syndikates schlagen die Gründa: vor, das und der 3 Reichsmai schlüssen v ständigen sprechen, des Syndi zahhlung d lungen be einem Kaf mindestens 50 gegründet werden Bankkredit wäre au Wechseln, die von# ausgegeben und mit ausgestattet werden müßte um zwei Jal Die Reparationskon tätsrecht dieser For onggahliiggen guerte