* 3 ir Westfalen alversamms Arnsberg,) die Männerz ige Gestaltung die Entscheitwählen. Ihr ichkeiten entrteil an die ugleich reifes inserer westen, welche die ses betrachten. geleitet von zu dienen is anschließen, zu nutzen werdet. Ih Zeichen echte nt damit den hingebend Inspruch hat chen Volks Annen. gs 5 Uh r u. Frauel stand. sche Parte 6. d. M. aber des Wirtes Sen Aung rtsgruppe statt. ele der Partei wei in Dr. Einme rinnen ver An 47. Cir. 12 r..50 Graff, rchstr. 19. FrereroTPYTT 24„Annener Zeitung“ erscheint jeden Bienstag. Donnerstag und Samstag. Anzeigegebühr für die einspaltige Roionelzeile oder deren Raum 15 Pfg. — Reklamezeile 50 Pfg.— Begugspreis inkl.„Sonntagsblatt“ monatlich 65 Pfg.— Koschästsstelle: Bahnhofstraße#. Telephon=Nr. 324. verbunden mit der„Annener Volkszeitung“. Anzeigeblatt für Annen und die benachbarten 14 Ortschaften. Oegan des Amtes Annen u. Landkreises Hörde. Inserate finden bei der großen Auflage der Annener Zeitung weite und billige Verbreitung.— Bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkursen kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall. Für die Aufnahme der Anzeigen an vorgeschriebenen Plätzen übernehmen keine Verantwortung. Redaktion, Druck und Verlag von Fritz Küching, Annen. 3 Dienstag den 7. Januar 1919. 35 Jahrgang Graf Hertling F. Ruhpolding(Oberbayern), 5 Jan. Graf Hertling ist gestern abend um 9¾ Uhr nach sechstägigem Krankenlager verschieden. Die Beisetzung findet in München statt. Graf Hertling hat seinen Abschied vom Reichskanzleramte nur drei Monate überlebt. Was sein hohes Alter, die überstandene Last und Aufregung seiner verantwortlichen Stellung von ungefähr voraussehen ließ, hat sich vielleicht rascher vollzogen, weil die Bürde der Jahre und der jüngsten Ereignisse den Mann doppelt drücken mußte, den die historische Vorsehung gerade an den Wendepunkt des deutschen Schicksals gestellt hat. Graf Hertling selbst mag für seine letzten Tage in seiner Weltanschauung stille Einkehr gehalten und Ruhe gefunden haben; im politischen Gang der Dinge bleibt seine Gestalt gleichwohl der Träger eines für Deutschland so schmerzlichen Zwiespalts; denn Graf Hertling ist der letzte Kanzler des bismarckischen Deutschlands und zugleich der Wegbereiter einer Entwicklung, die dieses Deutschland zerstört hat. Man muß es dem siebenten Kanzler lassen, daß er trotz seines hohen Alters noch ein verhältnismäßig großes Maß von Rührigkeit gezeigt hat; vor allen Dingen hat er es eine Zeitlang mit Erfolg versucht, unter den Parteihäuptern zu vermitteln. Unter ihm find die Frieden von Brest=Litowsk und Bukarest geschlossen worden. Aber so wenig wie seine Vorgänger hat er die Zersetzung im deutschen Volke aufzuhalten vermocht, gerade unter seiner Kanzlerschaft, die so große militärische Siege fah, wäre es notwendig gewesen, das deutsche Volk aufzurütteln und aus seiner Teilnahmslosigkeit herauszureißen. das nicht geschah, hat beschleunigen helfen. Immerhin, in seinem Wesen blieb in allen Zeiten ein Zug von innerer Feinheit und Freiheit. Er hielt sich, solange es anging, von dem gefährlichen Amte fern, in dem er später scheitern sollte, und er trat, als er gescheitert war, schließlich still zurück, ohne Versuch, zu packtieren, Maßnahmen sollen so schnell wie möglich zum Abschluß gebracht werden. Zur Lage. Vorläufig keine Nahrungsmittel für Deutschland. Reuter meldet aus Washington: Wilson ersuchte den Kongreß, 100 Millionen Dollars zur Verbesserung der Lebensmittelnot in Europa zu bewilligen. Die nächsten Nahrungsmitteltransporte sollen nach Westrußland, Polen und Oesterreich=Ungarn gehen.—(Deutschland kommt also vorläufig überhaupt nicht in Betracht.) Das Ende der deutschen Armee. Die Demobilisierung. Die Deutsche Allgem. Ztg. meldet: Die Demobilisierung des deutschen Heeres ist sehr weit vorgeschritten. 150 Divisionen haben bereits abgerüstet. 18 Divisionen haben noch abzurüsten; aber auch hier schreitet die Demobilisation außerordentlich schnell vorwärts. So ist z. B die 5. Reserve=Division vor zwei Tagen angekommen und hat bis heute bereits die Leute entlassen. Mit der Auflösung der alten kaiserlichen Armee erledigen sich auch die Wünsche über Waffentragen und Abzeichen bei dieser Armee. Die alte Armee Deutschlands hat zu extstieren aufgehört.—(Die Folgen merkt man auf Schritt und Tritt.) Auflösung der Marinetruppen. Amtlich wird mitgeteilt: drohten Ostgrenzen zum Zweck haben. Voraus= Politische Rundschau. sichtlich werden die jüngsten Jahrgänge desV demobilisierten Heeres nicht entlassen werden. Rücktritt der unabhängigen Minister. Die litauische Regierung hat Wilna ver= Adolf Hoffmanns Kulturmission beendet. lassen und ist am 3. Januar in Kowno eingetroffen. Die Polen haben Besitz von Wilna erIn einem Schreiben an den Berliner ZenVerhandlungen zwischen Polen und tralrat geben die Unabhängtgen Mitglieder der Litauen über gemeinsame Verteidigung der Stadt Hr“ Hosent, heterung Ströbel, Adolf Hoffmann, gegen'chewitt haben zu keinem Ergahnig Dr: Rosenfeld, Dr. Graf Arco, Dr. Breitscheid, gegen die Botschewitt haben zu keinem ersconie Paul Hoffmann, Hofer und Simon bekannt, daß sie aus ihren Aemtern zurücktreten. Sie begründen ihren Entschluß damit, in geführt. Der Vorsitzende des Soldatenrats der 10. Armee ist in Berlin eingetroffen. Er bittet um die Entsendung geschlossener Formationen in die ihrer Aussprache mit dem Zentralrat habe sich Gegend von Wilna, um die Rücksendung der ergeben, daß eine erfolgreiche Vertretung ihrer deutschen Truppen sicherzustellen und die Ver= Ideen in der Regierung infolge der mehrheitsbindung mit der Ukraine aufrechtzuerhalten. heitssozialistischen Zusammsetzung des ZentralEine starke Minderheit der Volksmarinedivision wünscht, da sie keine Tagediebe sind und nach Sicherung der Revolution der wetteren der Volksbeauftragten der ich Sichrennp det biroptatign bei der Reichsregierung geraubt worden sei Der unmittelbare Grund zu ihrem Rücktritt sei die Tatsache, daß von ihnen verlangt worden sei, ohne weitere Prüfung der Ernennung des preußischen KriegsSämtliche Marinetruppenteile des früheren Daß Marinekorps sind aufgelöst. Die Abwickelung unsern Zusammenbruch dieser aufgelösten Truppenteile und Formationen erfolgt beim Generalkommando des Marinekorps in Wilhelmshaven, dem eine Abwickelung der Verwaltung des Marinekorps angegliedert ist. Vorgehen der Regierung gegen den Spartakusterror. Wie verlautet, hat die neue Reichsregierung sendlich beschlossen, gegen die Bewaffnung der zu bemänteln, zu beschönigen. Noch heute scheint Spartakusanhänger und den Terror dieser er uns desholf, erzg##r, Unfrichtharkett seiner Minderheit im ganzen Reiche einzuschreiten Es Amtstätigkeit, unendlich wenvoner als sein eitler, sind Anordnungen an die örtlichen ehrgeiziger, schönrednertscher und dabei so völlig wirrer Nachfolger, der verhängnisvolle Max von Behörden bezw. Bundesregierungen ergangen, mit polizeidem die Reichsverfassung und mit lichen und strafrechtlichen Maßnahmen gegen den thr das Reich völlig zerbrach. Alles: allem, Terrer und die Propaganda der Tat settens der che dus Reich deuig zerbrach. aues in auem, Spartakusleute vorzuoeben. Graf Hertling war der letzte Nachfolger Bismarcks, der wenigstens versuchte, dem Werke des Reichsschöpfers die Treue zu bewahren. * Georg, Dr. Graf von Hertling wurde am 31. August 1843 zu Darmstadt als Sohn JaSpartakusleute vorzugehen. Ein neuer Putsch der Spartahisten in Berlin. In der Nacht zum Montag haben die Spartakisten in Berlin einen größeren Putsch in Szene gesetzt. Der Verkehr ist gesperrt, von kobs, Freiherrn von Hertling geboren. Er stu= Berlin sind keine Telegramme zu erhalten. dierte in Münster, München und Berlin und Walgs Bur, das Berliner Tageblatt" und hielt sich von 1865—66 in. Italien auf. Im vero, dar„Gettiner Tatzentalt und Jahre 1889 wurde er außerordentlicher und 1882 andere Blätter sind von Spartakisten besetzt. ordentlicher Professor. Von 1875—1890 und Weitere Nachrichten fehlen bis zur Stunde voll1896—1898 war er Mitglied des Reichstages und begründete 1876 die Görresgesellschaft, deren Leiter er seitdem war. 1891 wurde er zum lebenslänglichen Mitglied der bayrischen Kammer Müßiggängerei in Berlin überdrüssig sind, Verwendung im Ostgrenzschutz. Die Führer bekämpfen diesen Wursch bezeichnenderweise. Die deutsche Waffenstillstandskommission teilt##sten Keinkerdt mitt: Die Abfahrt der auf dem Bahnhof Jarot= Oveisten Reinharot zum schin stehenden leeren Eisenbahnwagen, die ge minister zuzustimmen. mäß des Waffenstillstandsvertrages dem Ober= Zum Rücktritt der Unabhängigen, durch den kommando der Alliierten auszuliefern sind, ist eine Mehrheitsregierung auch in Preußen erdurch die polnische Besatzung verhindert worden, reicht wurde, schreibt die Voss. Ztg.: Die bisDadurch wird die Innehaltung der Waffenstill= herige paritätische Besetzung aller Aemter war standsbedingungen störend beeinflußt. Der Leiter des Sicherheitsdienstes in Posen erschossen worden. Der vom Soldatenrat beauftragte Leiter des Sicherheitsdienstes im Posener Polizeipräsidium Blankertz ist Freitag früh als ein von den an den Ausschreitungen in Posen Mitschuldiger im Polizeipräsidium verhaftet worden. Auf dem das Gegenteil einer zweckmäßigen Einrichtung. Besonders kraß lagen die Verhältnisse im Kultusministerium. Es ist anzunehmen, daß eine Neuberufung an Stelle der Ausgeschiedenen nicht erfolgen wird. Der neue Kriegsminister. Zum Nachfolger des Kriegsministers Scheuch, der den von ihm erbetenen Abschied erhalten Wege nach dem Fort Grolmann floh Blankertz hat, ist der württembergische Oberst Reinund ist trotz dreimaligen Anrufens nicht stehen hardt ernannt worden. Im Kriege war er Chef geblieben, worauf er von den eskortierenden des Stabes eines Armeeoberkommandos. Bei Soldaten des Sicherheitsdienstes erschossen wurde. Beginn der Demobilisierung übernahm er das Paderewokt in Warschau. Krtegsministertum. Wie die„Times“ meldet, traf Paderewskt in Begleitung eines britischen Obersten in War= Brockdorffs Programm. schau ein.„Nicht um die Breite eines Haares" über Von den Polen gestürmt. den Wilson=Frieden hinaus. Posen, 6. Jan. Gestern früh um 7 Uhr] Der vene Staatafe#retür des Vu#smärtt wurde die Fliegerstation von Lawica bei Posen##### neue Staarsserretar bei auswartigen von volnischen Soldaten gestürmt. Die An= umes, Graf Brockdorff Rantzau, hat nach Ueberständig. Der russische Rubel wirkt! Spandau in den Händen der Spartahisten Berlin, 7. Jan. Von der Regierung Eberternannt. 1912 wurde er bayrischer Minister des Scheidemann wird mitgeteili, daß sich Spandau Aeußern und Präsident. Am 2. November 1917 in den Händen der Spartakisten befindet Das Reichskanzler.+— Seit dem 28. August 1869 dörtige Rathaus sei besetzt. Arbeitermassen und war er mit Acna von Biegeleben vermählt; aus Spartakisten befänden sich im Anmarsch auf der Ehe entsprossen 5 Kinder. Berlin. 7000 Chinesen als Helfershelfer der Bolschewisten. Nach einem aus London eingetroffenen TeleDie Reichsleitung veröffentlicht aus ihren gramm verwenden die Bolschewisten in Estland von polnischen Soldaten gestürmt. Die Angreifer waren ungefähr 3000 Mann stark und führten 12 Feldgeschütze und 40 Maschinenge wehre mit sich. Es entspann sich ein heftiger Feuerkampf. Die Kasernements erhielten mehrere Volltreffer. Die Besatzung, 300 Mann stark, wurde gefangen genommen und soll morgen von Posen abtransportiert werden. Alle Flugzeuge und das übrige Material fielen in die Hände der Polen. Es gab auf beiden Seiten Tote und Verwundete. Sperrung des Eisenbahnverkehrs. Posen, 6. Jan. Der Magistrat gibt bekannt, daß der Eisenbahnverkehr von Oberschlesien nach dem Eisenbahndirektionsbezirk und Versklavung lehne ich ab. Manche unserer Posen amtlich gesperrt ist, daß damit die Kohlen= Gegner verdächtigen die Revolution als den zufuhr abgeschnitten ist, und das Gas bis auf Versuch Deutschlands, sich den aus der Annahme weiteres nur noch von—9 Uhr abends abge des Wilsonschen Programms folgenden Verpflichgeben werden kann. Der Straßenbahnverkehr tungen zu entztehen. Diese Behauptung ist ist eingestellt worden. Auch der Zugverkehr nach ebenso unwahr wie der Glaube irrig ist, das nahme seines Amtes einen Pressevertreter empfangen und diesem auf seine Frage über die Richtlinien, die er in der Politik zu verfolgen beabsichtige, nachstehende Erklärung abgegeben: „Mein Bestreben wird sein, Wahrheit und Offenheit dein eigenen Volke wie dem Auslande gegenüber. Das deutsche Volk soll im Unglück seine innere Größe und Würde bewahren, Selbsterniedrigung wie Ueberhebung vermeiden. Zu meinem Teile hierzu beizutragen, bin ich entschlossen Den Frieden will ich verhandeln und schließen als einen Frieden des Rechts. Einen Frieden der Gewalt, der Vernichtung Steuerpläue der Reichsleitung. Berlin stockt augenblicklich. Die Polen verjagt. Bromberger Truppen unter ihren Soldatenräten und selbgewählten Offizteren haben Schubin Deutschland der Revolution werde sich demütig den Forderungen der reinen Gewalt beugen. Solange ich an dieser Stelle stehe, wird dafür gesorgt weiden, daß Deutschland seine Zuund Wrotschen von den Polen gesäubert. In lagen gewissenhaft einlöst, aber nicht um die beiden Orten wurden den Polen viele Gewehre Breite eines Haares über das hinausgeht, was Steuerplänen eine amtliche Mitteilung, die von Ebert und Scheidemann und dem Reichsschatzsekretär Schiffer unterzeichnet ist. Danach sollen die Kriegsgewinne eingezogen werden und zwar in Form einer außerordentlichen Kriegsabgabe für das Rechnungsjahr 1919 und einer außer7000 Chinesen. Sie rauben, brennen und morden nach allen Richtungen. Bombenattentat in Kiew. Der Hetman gefangen? Am Freitag abend wurde in Kiew vor dem abgenommen. Die Bromberger Verluste be## dis tragen einen Leichtverwundeten. Nakel wurde Völker ist das Recht der von den Polen freiwillig geräumt ordentlichen Abgabe vom Vermögens= Gebäude, in welchem der gefangene Herman zuwachs, wodurch die während der ganzen und die Offiziere interniert sind, auf einen neuDauer des Krieges entstandene Vermögensver= eingelieferten Trupp von zweihundert Offizieren mehrung erfaßt werden soll. Von den nach Ein= eine Vombe geworfen, wodurch mehrere Offiziere ziehung der Kriegsgewinne verbliebenen Ver= und Bewachungsmannschaften getötet oder vermögen soll eine große, allgemeine Ver= wundet wurden. Duich die Glassplitter der mögensabgabe erhoben werden. Ferner zertrümmerten Feyster wurden zahlreiche Persollen die hohen Einkommen belastet werden sonen schwer oder leicht verletzt. durch eine weitere Einkommensteuer und endlich ist eine weitere Erschließung der Kapitalertragssteuer neben einer Betriebsertragssteuer, sowie die Ausdehnung der„erbschaftssteuer auch auf Die bedrohten Ostgrenzen. Zwischen der Reichsregierung und der Er Abkömmlinge von Ehezatten beabsichtigt. Die Obersten Heeresleitung sind dringliche VerhandEntwürfe zur Einziehung der Kriegsgewinne lungen aufgenommen worden, die die Aufstellung sind bereits fertiggestellt, und auch die Abrigen eines großen militärischen Aufgebots für die beEin Grundrecht der Selbstbestimmung. Unsere Gegner haben es nicht nur anerkannt, sondern zum Kampfruf gemacht; Deutschland * ferkennt es gleichfalls an, fordert es aber auch Mackensen nach Saloniki verschleppt für sich. Wenn der Grundsatz gelten soll:„Der Frap=ösischer Wöterrechtgbruch Balkan den Baltanvöltern“, so wird es auch Frauzosischer Vvilerrechtsbruch. heißen müssen:„Deutschland den Deutschen“. Wien, 5 Jan. Die Blätter melden aus####n fi8 Awige!—.—. m. Budapest: Gestern aachmittag eischten ein:— Nuben, ein unwillkommener Gast. höherer französischer Offizier im Forth=Kastell bei Der bolschewistische Propagandachef Rapek ist Generalieldmarschall von Muckensen und teilte unter Umgehung der Grenzkontiolle und auf ihm mit, daß das Oberkommando der Entente einen faschen Paß nach Deutschland gelangt und beschlossen habe, ihn nach Salonikt zu überführen, hat auf der Konserenz der Spartakusleute seine Mackensen naym die Nachricht mit großer Be Ioeen stürzung auf und erkärte, der Gewalt weichen In einem Funkspruch nach Morkau hat jetzt zu müssen. Mackensen wurde unter Bedeckung die deutsche Regierung gegen das Eindringen der französischen Kolonialsoldaten in einem Radeks scharsen Einspruch erhoben. Automobil nach Gödölld gebracht, wo der Auch der Zentralrat der Ostfront fordert in Sonderzug bereit stand. 50 Kolonialsoldaten einer Erklärung auf, mit allen Kräften daran bestiegen mit Mackensen den Zug, der um 12 zu achten, daß die Grenzkontrolle richtig fundUhr nachts nach Galonikt abging.. tiontert. Wie wir aus zuverlässiger Quelle hören, hält sich der bekannte Bolschewistenführer Radek noch immer in Berlin auf. Auch der ehemalige Berliner Gesandte der Sowjetrepublik, Herr Josse hat sich wider Willen der Regierung in Berlin eingefunden. — Amtsentsetzung des Berliner Polizeipräsidenten. Der Polizeipräsident Eichhorn ist Samstag nachmittag vom Ministerium des Innern seines Postens enthoben worden. Bis gar endgültigen Regelung der Angelegenheit wird Minister Ernst die Geschäfte des Polizeiprästdiums wahrnehmen. Man wird abwarten, ob sich Herr Eichhorn gutwillig fügen wird. — Dr. Cohn abgesetzt. An Stelle des Unabhängigen Dr. Cohn=Reuß, der sich gebrüstet hat, russische Sowjetgelder für die Revolution erhalten zu haben, ist der Beigeordnete des Reichsjustizamts, der Mehrheitssozialist Heinemann, ernannt worden. Posen in polnischer Gewalt. Die Lage in Posen hat sich aufs äußerste zugespitzt, so daß die Polen Herren, der Stadt sind und infolgedessen die Regierung sich gezwungen sieht zu intervonieren. An verschiedenen Plätzen der Stadt fanden regelrechte Feuerkämpfe, zum Teil mit Maschinengewehren und Handgranaten statt. Unser Bild zeigt (oben) den Wilhelmplatz in Posen, den Schauplatz erbitterter Kämpfe, unten: das Residenzschloß,(am Berliner Tor), aus welchem mit Gewehren, Maschinengewehren und Handgranaten gegen die anstürmenden deutschen Truppen geschossen wurde. Das Schloß wurde von Soldaten polnischer Nationalität besetzt. Die Vertreterversammlung der Deutschen kratischen Partei des Wahlkreises MünsterMinden=Lippe hat an erster Stelle folgende Kandidaten für die deutsche Nationalversammlung aufgestellt: Reichstagsabgeordneten Professor Dr. Neumann=Hofer=Detmold, Staatssekretär des Auswärtigen Amtes a. D. Dr. Wilhelm Solf=Berlin, Oberlehrerin Dr. MorisseBielefeld, Reichstagsabgeordneten Hofbesitzer Krömer=Levesen(Schaumburg=Lippe), Justizrat Brand=Herford. Ausland. Frankreich. Wann kommt der Friede? Die Pariser Zeitungen berichten, daß sofort nach der Rückkehr Wilsons aus Italien die Allierten die Friedensprozedur besprechen und ihr Programm ausarbeiten werden. Diese Verhandlungen würden zweifellos in der ersten Hälfte des Januar stattfinden. Selbst wenn erklärt werde, daß die Alliierten völlig einig seien, so könne der Frieden doch erst an dem Tage unterzeichnet werden, an dem Deutschland seine innere Lage wieder hergestellt haben werde. Italien. Die italienische Ministerkrise beigelegt. Nach dem Corriere della Sera ist die Ministerkrise in Italien erledigt. Bissolati wirddurch den Revolutionär Barzilai ersetzt werden. Wilson in Rom. Wilson traf am 3. Januar 10,25 Uhr morgens hier auf dem Bahnhof ein. Eine ungeheure Menschenmenge begrüßte ihn mit großer Begeisterung. Aus Neuyork wird gemeldet, daß Präsident Wilson am 28. Februar dort wieder zurückerwartet wird. Man will aus dieser Nachricht schließen, daß bis dahin die Friedensverhandlungen ahgschlossen kod. Lotates. § Annen, 7. Jan.(Entlassung der Jahrgänge 1896 und 1897.) Nach einer kriegsministertellen Verfügung vom 28. Dezember sind aus dem Heimatheer die Jahrgänge 1896 und 1897, mit den längstgedienten Mannschaften beginnend, bis spätestens 31. Januar 1919 zu entlassen, soweit Sicherheits=, Kranken= und Arbeitsdienst, Gefangenenbewachung und Grenzsowie Durchführung und Abwickelung der Demobilmachungsgeschäfte es zulassen. Heeresangehörige, die zur Durchführung. heitsdienstes usw. benötigt werden und bis zum 31. Januar 1919 nicht entlassen werden können, gelten im Sinne des Demobilmachungsplanes II, 27, vom 1. Februar 1919 an als im Dienste zurückbehalten. 6 Annen, 7. Januar.(Das Bier wird teurer.) Von den Berliner Brauereien ist, wie das„B..“ erfährt, eine Verteuerung des Bieres um 3,50 Mark pro Hektoliter in Aussicht genommen. Wie es heißt, hängt die Verteuerung des Bieres mit einer Lohnbewegung der Brauereiarbeiter zusammen. * Annen, 7. Jan.(Kirchl. Nachrichten). Im Jahre 1918 sind in der ev Kirchengemeinde getauft worden: 120 Kinder(gegen 134 im Vorjahre), 68 Knaben und 62 Mädchen, konfirmiert wurden 244 Kinder, 121 Knaben und 123 Mädchen(gegen 251 im Vorjahre), getraut wurden 54 Paare, darunter 3 Mischehen(gegen 50 im Vorjahre), am hl. Abendmahl haben teilgenommen 1438 Personen(gegen 1239 im Vorjahre), gestorben und kirchl. beerdigt sind 155 gegen 123 im Vorjahre, 83 männlichen und 72 weiblichen Geschlechts. Im Kriege gesallen sind 40 gegen 37 im Vorjahre. § Annen, 7. Jan.(Deutsch demokratische Partei.) Gestern abend fand im Lokale Senft eine Versammlung statt, in der Herr Lehrer Stute=Witten über die Ziele der deutsch demokratischen Partei sprach, die die Verkörperung des wahrhaft liberalen Gedankens darstelle. Der Vortrag war sehr beachtenswert und fand lebhafte Zustimmung. Im Anschluß an die Ausführungen des Herrn Stute wandte sich Frau Dr. Timme=Witten mit einem dringenden Mahnruf an die anwesenden Damen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Sie trat entschieden ein für die demokratische Volkspartei, weil sie alle Grundsätze der Freiheit und Gerechtigkeit vertrete. Ueber 30 Personen hatten sich zur Aufnahme in die Partei gemeldet Es wurde nach einer kurzen Aussprache eine Ortsgruppe gebildet und beschlossen, schon in den nächsten Tagen eine größere Versammlung zu veranstalten. —(M. G. V. Eintracht.) Man schreibt uns: Der von früher her bekannte Gesangverein Eintracht Annen hat sich nach mehrjähriger Ruhe ganz in den Dienst der Glasarbeiter gestellt und führt jetzt den Namen Gesangabteilung des Central=Verbandes der Glasarbeiter. Einige 30 Glasmacher meldeten sich sofort als Sänger. Gut Sang! Wittbräucke, 6. Jan.(Einbruchsdiebstähle.) Hier und in der Umgegend sind in letzter Leit verschiedene schwere Einbruchsdiebstähle verübt worden. So wurden in der Billa des Herrn Geheimrat Geck sämtliche Betten mit Bettzeug und viele andere Gegenstände gestohlen. Auch in anderen leerstehenden Häusern wurde eingebrochen und gestohlen. In dem Falle Geck wurden die Diebe ermittelt und in Aplerbeck gefangen genommen, durch den dortigen Soldatenrat aber, wie wir hören, wieder befreit. —(Die allgemeine Unsicherheit) wird hier immer größer. Beim Witt Dickmann hierselbst uhr ein mit drei Personen(1 Zivilist, 1 Matrose und 1 Soldat) besetztes Auto vor. Die Insassen stellten sich der allein anwesenden Frau D. als Abgesandte eines Arbeiter= und.=Rates vor, die beauftragt seien, eine Haussuchung vorzunehmen. Die Frau mußte sich der Gewalt ügen und bei der Durchsuchung der Wohnung beschlagnahmten“ die famosen Hüter der Ordnung etwa 4000 Mark und einen Revolver, worauf sie sich mit ihrer Beute schleunigst aus dem Staube machten. Bis jetzt hat man noch keine Spur von den Räubern entdecken können. Bochum, 6. Jan.(Vom Straßenbahnwagen totgefahren). Die zwölfjährige Tochter der Familie Faber geriet vorgestern Abend, als sie aus einer Konditoret eine Torte abholen wollte, auf der Kortumstraße unter einen Wagen der elektrischen Straßenbahn. Die Verletzungen waren so schwer, daß der Tod des bedauernswerten Kindes sofort eintrat. Als man der Mutter Kunde von dem Vorgefallenen brachte, ftel sie in Ohnmacht. Gelsenkirchen, 6. Jan.(Absetzung Oberbürgermeisters.) In einer gemeinsamen Sitzung des.= und.=Rates ist der Oberbürgermeister Machens seines Amtes enthoben worden. In der Begründung zu diesem Vorgehen wird angeführt, daß Machens es nicht verstanden habe, sich den Anforderungen der neuen Zeit anzupassen; weiter wird ihm zum Vorwurf gemacht, daß er es nicht verstanden habe, das Ansehen des.= und.=Rates zu heben. Essen, 6. Jan.(Der Vorsitzende des Kruppschen Direktoriums), Geh Finanzrat Hugenberg, scheidet aus dieser Stellung und wendet sich dem politischen Leben zu. Bechum, 6. Jan.(Schrecklicher Unglücksfall.) Im nahen Lippborg geriet der Gutsbesitzer Mersmann beim Häckselschneiden zwischen die Verbindungswelle, wobei er einen schrecklichen Tod fand. Gebrochener Stetz. Roman von Alfred Sassen. 15) Nachdruck verboten. „Ein ganzer Mann— ja!“ Aber sag, Christiane, Fräulein Lotte ist nun schon zwei Tage nicht hier gewesen—“ „Du lieber Gott, die Weihnachtsvorberei„Ja, sa, du hast recht. Sie wird alle Hände voll zu tun haben. Aber auch die Komtesse hat sich zwei Tage nicht sehen lassen. Sonst guckte sie vormittags und nachmittags einmal herein und fragte—.. 6 5 „Ach die!“ brummte die alte Christian= und glättete heftig an ihrer Schürze herum. „Christiane, du sollst nichts gegen das gnädige Fräulein sagen. „Ich habe auch nichts gesagt. Aber gebrummt hast du— und brummst noch. Du weißt, du machst mich damit böse. Christiane zerrte jetzt förmlich an ihrer Schürze, und während sie steif in die Ofenecke blickte, brachte sie mürrisch hervor:„Komtesse Klementine ist in den letzten Jahren gegen unseren Heinz anders geworden— und das verwinde ich nicht. Selbst wenn sie eine Prinzessin wäre, könnte ich's ihr nicht verzeihen... Früher kam sie zu Weihnachten gesprungen und überreichte Heinz sein Geschenk— und lachte dazu und schüttelte ihm die Hände“— im Eifer faßte sie nach den Händen des Lehrers und schüttelte sie—„und lachte wieder. Aber vor drei Jahren wurde das auf einmal anders. Da brachte ein Diener die Geschenke im Namen der Gräfin. Das gnädige Fräulein kam nur einen Augenblick, um dem Herrn Lehrer vergnügte Feiertage zu wünschen, aber schon am frühen Nachmittag. Als Heinz mit dem letzten Zug eintraf, war sie längst wieder über alle Berge. Und seine Weihnachtsfreude war nicht halb so groß wie in den früheren Jahren. Ich hab's ihm angesehen. Blaß und niedergeschlagen war er—“ „Ja, ja,“ gab der Lehrer unruhig zu.„Der arme Junge war nun einmal daran gewöhnt — und war stolz darauf. Du magst recht, haben, daß— nein, nein, du hast nicht recht. Wenn— wenn Komtesse Klementine den früheren Brauch nicht beibehalten hat, so wird sie ihre Gründe dafür gehabt haben. Gewiß, gewiß! Sie ist klüger und vernünftiger als wir alse beider.....— Sehrer „Aber— aber! Klüger als der Hell Echlet! Das ist doch—“ Klüger und vernünftiger als wir alle beide!.... Aus Stolz und Hochmut ist sie keinesfalls eine andere geworden. Uebrigens ziemt es sich nicht, ihren Gründen nachzuspüren.... Und nun ist sie ja auch zurückgekommen. Seit Wochen schon spricht sie fast täglich einmal vor. Und ich bin überzeugt sie wird diesmal am Weihnachtsabend auch selbst wieder ein Geschenk für Heinz bringen— geHartnäckig blieb die alte Christiane dabei: „Das macht doch nicht wieder gut, daß sich unser Heinz all die Jahre her Jedesmal, wenn er in die Ferien kam, hab' ich ihm angemerkt, wie zerstreut und traurig er „Du hast dich wohl getäuscht,“ suchte Lehrer Heiland sie zu beruhigen.„Heinz hatte wohl andere Sorgen— sein Studium ging ihm im Kopf herum— und Fräulein Klementine hat gewiß nicht beabsichtigt— und— und— und darum sollst du mir nicht brummen. „Ich brumme auch nicht. Aber ich lobe mir Fräulein Lotte.“ Das Gesicht des alten Lehrers war auf einmal wie in Verklärung ich mit! Unser Fräulein Lotte! Die ist ein Gottesliebling! Von der Sonne hat sie etwas an sich. Sie selbst ist eine Sonne. Die Sonne, die über unserm Dorfe steht und leuchtet.... Ganz, wie einst meine gute Alwine, fugte In diesem Augenblick schellte draußen die Haustürklingel. Christiane horchte und entschied dann:„Das ist Fräulein Lotte. Das gnädige Fräulein kommt nicht so rasch und so flink durch den Flur. Sie wendete sich nach der Tür, blieb aber auf der Schwelle stehen und fragte mit plötzlichem Einfall:„Ach Herr Lehrer, noch eins. Wie heißt doch das Buch unseres Herrn Heinz? Es ist so schwer zu behalten— weil's lateinisch ist. Aber als Haushälterin in einem Lehrerhause darf man sich doch nicht blamieren, wenn die Rede darauf kommt.“ Ja, ja,“ lächelte der Lehrer,„Heinz wird an deinem Eifer seine Freude haben. Sein cherstane bemühte sch vergebuch g 85 Feiertagen werde ich an das Studium gehen, v„Pravo, Christane! Aber wiüst du nun Ach Gott, Fräulein Lotte,“ wollte die Alte davonhaften,„muß ihr ja aus dem Mantel helfen—“...., 4 „Ist nicht mehr nötig, bin schon heraus, fiel eine helle Stimme ein. Fräulein Lotte stand auf der Schwelle, ein freundliches Lächeln auf dem frischen, frostgeröteten Gesicht. Recht, recht guten Tag, Fraulein Lotte. So lange nicht dagewesen. Sie haben mir „Lange nicht dagewesen? Nun ja, zwei volle Tage. Ich hoffe, dann haben Sie mir um so mehr zu erzählen. Ist ein neuer Brief von Freund Heinz angekommen? „Hat vielleicht die kleine Lucie schon etwas Hagen, 6. Jan.(Englische Offiziere in Hagen.) Englische Ossiziere besuchten am 2 Januar, wie die Hagener Zeitung berichtet, Hagen. Ob der Besuch mit einer in Aussicht genommenen Hinausschiebung der neutralen Zone zusammenhängt, von der in den letzten Tagen im Schwelmer Gebiet gesprochen ,wurde, ist unbestimmt. Bielefeld, 6. Jan.(Dr. Solf demokratischer Kandidat für Münster=Minden Lippe.) Altena, 6. Jan.(Schwerer Unglücksfall). Ein scheues Pferd raste mit einem Wagen gegen einen Baum Die Insassen, zwei Mitglieder des ASR wurden aus dem Gefährt geschleudert. Beide sind gestorben. Gladbeck, 6. Jan.(Straßenbahnzusammenstoß). Hier stießen zwei Straßenbahnwagen zusammen. Die Plattformen beider Wagen wurden zertrümmert. 19 Personen erlitten teils erhebliche Verletzungen. Sieben wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Der Unfall brachte eine längere Verkehrsstörung. Trier, 6. Jan.(Tödlich verunglückt) ist hier ein junges Mädchen. Auf dem Gange nach der Post geriet es unter die einstürzende Umfassungsmauer des Trierer Walzwerkes. Der Fall ist um so trauriger, als am Tage vorher erst der Vater zu Grabe getragen worden war. von sich hören lassen? Lehrer Heiland machte in seinem Lehnstuhl, in den ihn Fräulein Lotte niedergedrückt hatte, eine erschrockene Bewegung. An die hab' ich die ganze Zeit her gar nicht mehr gedacht. Und Christiane auch nicht. Das brauchen Sie nicht,“ beruhigte ihn Fräulein Lotte.„Wir wollen nicht vergessen, daß das leichtsinnige kleine Ding seit mehr als sechs Wochen nichts von sich hat hören lassen. „Im Grunde genommen bin ich Lucie immer ein schlechter Onkel gewesen. „Aber Papa Heiland, lachte Lotte,„verliebt waren Sie in den kleinen Kobold! Anfänglich wohl. Sie war ja auch immer gehorsam, heiter und willig. Aber auf einmal mochte ich sie nicht mehr, konnte mir nicht mehr. so recht ein Herz zu ihr fassen. Glauben Sie mir, es ist sögar manchmal etwas wie Widerwillen in mir gewesen. Fräulein Lotte wurde plötzlich ernst. Sie griff nach der Rechten des alten Lehrers und hielt sie fest.„Es ist mir genau so wie ergangen. Und ich weiß auch den Grund. Wir brauchen beide offene, klare Naturen— und Lucie ist das nicht.“ Wie—?!“ „Sie hat ganz vortreffliche Anlagen, die auch gut ausgebildet sind. Nur an ihrer. Herzensbildung, scheint mir, ist etwas versäumt Draußen auf dem Flur wurde ein leises Klappern von Porzellan hörbar. Fräulein Lotte ging zur Tür und ließ die alte Christiane eintreten, die den Teetisch herrichtete, dann auch gleich die Vorhänge am Fenster zuschob und die Lampe anzündete. Der anhaltende Schneefall hatte eine frühe Dämmerung gebracht. Christiane hatte sich wieder entfernt, und Papa Heiland und Fräulein Lotte saßen sich an dem Teetisch gegenüber. Fräulein Lotte füllte die Tassen mit dem duftenden Trank und biß dann herzhaft in einen Pfefferkuchen. Während der alte Lehrer mit dankbarem Kopfnicken seine Tasse entgegennahm, fragte er nach dem Befinden der Schloßherrschaft. Auch daß Komtesse Klementine, ihrer Gewohnheit der letzten Wochen entgegen, sich mehrere Tage nicht habe blicken lassen, erwähnte er Fräulein Lotte beantwortete seine letzte Bemerkung:„Die Hauptsache ist, daß sie am Weihnachtsabend hier sein wird, um wie in alten schönen Kindertagen unserem jungen Helden sein Geschenk zu überbringen. „Ja? Soll es wirklich wieder so werden? So— so schön wie früher?“ „Noch schöner,“ rief Fräulein Lotte mit leuchtenden Augen.„Raten Sie, Papa Heiland, was ich denke,“ fügte sie nach kurzem.„Nachsinnen mit fröhlicher Entschlossenheit hu####. Ich weiß es ja nicht,“ antwortete er „endlich fast verlegen,„das Raten war nie Die Streikbe hat neuerdings Revier übergegri mlegschaft der Zea werksvereins K5 Auf den Zechen dauert der Strei Straßengefecht Wie der„ kam es am Gebäude der Ber stoß zwischen str Militär. Im C ein Maschineng junge Burschen scheinend die We aus dem Maschi Revoll. auf da ###s Maschineng 1 mit Maschinenge Personen der u menge wurden ge und eine Anzahl Als Warne Ich denke, daß wir in aller Kürze zwei unsagbar glückliche Menschen haben werden,“ rief Fräulein Lotte fast triumphierend und erhob sich. Sie machte erregt einen Gang durch das Zimmer.„Gewiß, gewiß! Es kann ja nicht anders sein!“ Auch Lehrer Heiland hatte sich zur Hälfte von seinem Stuhl erhoben, war aber wieder zurückgesunken. Ganz hilflos fragte er:„Ja, wie denn—? Wer—?“ „In wenigen Tagen haben wir das Fest der frohen Botschaft! So verstehen Sie doch!“ Nun schnellte der Alte doch mit einem jähen Ruck in die Höhe und trat einen Schritt zurück.„Nein, nein,“ wehrte er mit erhobenen Händen ab.„Fräulein Lotte, Sie— Sie sollten so etwas nicht sagen—“.„ 44, 6. „Was hab' ich denn gesagt: lachle Lotte mit dem alten sieghaften Ausdruck. nicht denken,“ fuhr er fort,„nein, Sie drückte ihn sanft wieder in seinen Stuhl nieder.„So, in aller Ruhe wollen wir darüber sprechen. Und nun sagen Sie einmal ganz offen— haben Sie wirklich nie daran gedacht, daß es so kommen könne?“ Schuldbewußt fast senkte der einfache alte Mann den grauen Kopf und murmelte dann: „Ich— ich weiß nicht. Manchmal vielleicht— so ganz heimlich— aber dann hab ich „Lassen Sie nur, ich kann es mir denken.“ Sie zog sich einen Stuhl zu dem seinen heran und ließ sich an seiner Seite nieder. Mit fröhlicher Beredsamkeit rief sie:„Ich meine, er konnte gar nicht anders kommen. Klementine in ihrer stolzen, trotzigen Art ist wohl in Welt hinausgegangen, hat gesucht und geforscht. Sie ist wieder und wieder vor Heinz geflohen, sie hat sich in der Residenz in den Strudel der Vergnügungen gestürzt—“ Lehrer Heiland schüttelte den Kopf.„Aber wie konnte sie, wenn sie unseren Heinz wirklich liebte—?“ „Das ist ja so einfach,“ lächelte Lotte. „Ich will der Sache auch gar kein Mäntelchen umhängen, sondern will's frisch und fröhlich heraussagen mit den beiden rechten Worten: die Aristokratin liebt den Dorfschulmeisterssohn. Für mich klingt das ganz wunderhübsch, poetisch und romantisch, wie wir das gern haben. Aber—“.. meine ich—“ :„ N u n, e i n e S c h a n d e, n e m n e a 0— Fräulein Lotte nahm die beiden Hände des alten Mannes, dessen Gesicht auf einmal etwas drollig Kriegerisches annahm, und hielt sie fest.„Mißverstehen Sie mich nicht.“ Sie erinnern sich gewiß noch an Klementinens Vater? Ich habe ihn nicht mehr gekannt. Er soll gütig und vornehm im besten Sinne des Wortes gewesen sein, aber im Grunde nommen doch stets der Aristokrat. Der obersch freiwillig aus d diesen Schritt gründet: An die ober leute! Nachden haben, Euch dur mich entschlossen Ich will sterben, Gorge, die Ihr Dasein verhängt Wohlgemerkt als Euch zu belehren, Lehre, die ich lautet: Mißhanl nicht, Ihr braug die bereit sein 1 arbeiten. Ihr! ohne Leiter nich dan erliegt der hungerm und m und hunderttaus Die eindringlich richte, ruft Euch Ihr mehr arbeit Ansprüche beschei fluß von Lebens rechnen. Da ich schützt meine Frhelft ihnen, wen geraten. Borsigwerke Schwere Schiff Aus Londor tage ereignete Stornoway(Heb glück. Eine Dar ihrem Heimatsor auf eine Felsen daß sie völlig 1 D Für die licher Teilt meiner lie guten Schi besonders für seine Hause und für die za auf diesem fühlten Da we Versteige Die den Erben mann gehörigen— Steinbachstr. u. weg in Annen ge Grundstücke mit kehenden Geb Niten werde### Mittwoch, den 1 nuar er., nachr 3½ Uhr in dem des WirtsL Sünedler in herdeckerstraße Ni öffentlich meistbieter steigern.— den Annen, nuar 1919. beeidigter Verstei Empfehle mich Krhlensay sonstigen In Friedr. Lan 4, Sotdder hen demoMünstere folgende elversammneten Pro), Staatsa. D. Dr. dr. MorisseHofbesitzer Justizrat traßenbahnige Tochter Abend, als ste abholen inen Wagen Verletzungen bedauernsman der ien brachte, setzung des zemeinsamen der Obers enthoben iesem Vors es nicht rungen der ihm zum verstanden .=Rates zu itzende des Finanzrat ellung und 1 er Unglücksder Gutsbeden zwischen inen schreckUnglücksfall). Wagen gegen Ritglieder des geschleudert. enbahnzusamenbahnwagen ider Wagen erlitten teils wurden ins Infall brachte runglückt) ist dem Gange einstürzende zwerkes. Der s am Tage Arbeiterbewegung. Die Streikbewegung im Nuhrbergbau hat neuerdings auch wieder auf das Essener Revier übergegriffen, wo seit Samstag die Belegschaft der Zeche Neuköln des Essener Bergwerksvereins König Wilhelm ausständig ist.— Auf den Zechen des Mülheimer Bergwerksvereins dauert der Streik noch an. Straßengefecht in Königshütte.— 20 Tote. Wie der„Oberschlesische Kurier" meldet, kam es am Freitag nachmittag vor dem Gebäude der Verginspektion zu einem Zusammenstoß zwischen streikenden Bergarbeitern und dem Militär. Im Gebäude der Berginspektion war ein Maschinengewehr aufgestellt. Als einige junge Burschen den Zaun übersteigen und anscheinend die Wache angreifen wollten, wurden aus dem Maschinengewehr zunächst Alarmschüsse abgegeben. Ein junger Bursche wollte mit einem Revolver auf das Fenster schießen, worin sich das Maschinengewehr befand, worauf die Wache mit Maschinengewehrfeuer antwortete. Zahlreiche Personen der unten angesammelten Menschenmenge wurden getroffen. Bisher sind 20 Tote und eine Anzahl Verwundeter festgestellt worden. Als Warner in den Tod gegangen. Der oberschlesische Arbeiterführer Jokisch ist freiwillig aus dem Leben geschieden. Er hat diesen Schritt in folgendem Schriftstück begründet: An die oberschlesischen Berg= und Hüttenleute! Nachdem wir uns vergeblich bemüht haben, Euch durch Worte zu belehren, habe ich mich entschlossen, es durch eine Tat zu versuchen. Ich will sterben, um Euch zu beweisen, daß die Gorge, die Ihr über unser bemitleidenswertes Dasein verhängt, schlimmer ist als der Tod Wohlgemerkt also. Ich opfere mein Leben, um Euch zu belehren, daß Ihr Unmögliches fordert. Die Lehre, die ich Euch aus dem Grabe zurufe, lautet: Mißhandelt und vertreibt Eure Beamten nicht, Ihr braucht sie und findet keine anderen, die bereit sein werden, mit Wahnsinnigen zu arbeiten. Ihr braucht sie, weil Ihr den Betrieb ohne Leiter nicht führen könnt. Fehlen die Leiter, dan erliegt der Betrieb und Ihr müßt verhungerm und mit Euch Eure Frauen und Kinder und hunderttausende von unschuldigen Bürgern. Die eindringliche Mahnung, die ich an Euch richte, ruft Euch zur eifrigen Arbeit. Nur wenn Ihr mehr arbeitet als vor dem Kriege und Eure Ansprüche bescheidener werden, könnt ihr auf Zufluß von Lebensmitteln und auf erträgliche Preise rechnen. Da ich für Euch in den Tod ging, schützt meine Frau und meine lieben Kinder und helft ihnen, wenn sie durch Eure Torheit in Not geraten. Borsigwerke, 1. Januar 1918. aus aller Welt Schwere Schiffskatastrophe bei Stornoway tragen worden Kssussss Kürze zwei en werden," end und erGang durch Es kann ja h zur Hälfte aber wieder gte er:„Ja, vir das Fest n Sie doch!“ mit einem einen Schritt iit erhobenen — Sie sollten lachte Lotte k. fort,„nein, seinen Stuhl n wir darüber einmal ganz saran gedacht, einfache alte irmelte dann: il vielleicht— ann hab ich s mir denken.“ seinen heran der. Mit fröhIch meine, es I. Klementine st wohl in die ucht und geder vor Heinz sidenz in den irzt— n Kopf.„Aber Heinz wirklich lächelte Lotte. in Mäntelchen und fröhlich chten Worten: rfschulmeisterswunderhübsch, as gern haben. ich—“ beiden Hände cht auf einmal ihm, und hielt nicht... Sie Klementinens r gekannt. Er sten Sinne des n Grunde seat. peng Aus London wird berichtet: Am Neujahrstage ereignete sich in den Morgenstunden bei Stornoway(Hebriden) ein schweres Schiffsunglück. Eine Dampfjacht, die 300 Matrosen nach ihrem Heimatsort bringen wollte, lief so scharf auf eine Felsenklippe am Haseneingang auf, daß sie völlig vernichtet wurde 50 Matrosen Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden meiner lieben Frau und unserer guten Schwester sagen wir allen, besonders Herrn Pastor Müller für seine trostreichen Worte im Hause und am Grabe, sowie auch für die zahlreichen Kranzspenden auf diesem Wege unsern tiefgefühlten Dank. Jehann Franz nebat Angehörigen. Versteigerung. Die den Erben Hülsmann gehörigen— an der Steinbachstr. u. Eggenweg in Annen gelegenen Grundstücke mit aufkehenden Gebäulichiten werde ich am Mittwoch, den 15. Januar er., nachmittsgs 3½ Uhr in dem Lokale des Wirts Louis Sünedler in Annen, Herdeckerstraße No. 102, öffentlich meistbietend versteigern.— Annen, den 6. Januar 1919. Heinrich Günedler, beeidigter Versteigerer. Empfehle mich zum Achrenfähren u. sonstigen Fuhren. Friedr. Lange, Dorfstraße 4, früher Zu der am Donnerstag abend stattfindenden Versammlung werden alle Sänzer besonders die zurückgekehrten Kriegsteilnehmer des Kath. Männer=Gesang=Vereins freundlich eingeladen. Tagesordnung: Pkt. 1: Dirigentenfrage. Pkt. 2: Weitere Angelegenheiten. Der Vorstand. Die noch zurückgehaltenen Liederbücher vom letzten Ausflug wird gebeten, dieselben den Abend abzuliefern. H. B. zu verdienen. ##5 10 MA Käheres im Prosp. Joh. H. Schultz, Adressenverlag, Cöln, 591 Ein gut mobi. Zimmer mit Morgentaffee, eotl. mit Pension zu sovort gesucht. Angebote unt. K. 500 an die Gesch. d. Beg gelang es, aus Land zu kommen, viele von ihnen waren schwer verletzt. Man fürchtet, daß alle übrigen in den Fluten umgekommen sind. Sofortige Ablieferung von Heeresgut bei den zuständigen Behörden bescbleunigt den Frieden. Reichsverwertungsamt, Berlin We, Friedrichstrasse 66. — Die grauenhafte Ermordung der Zarenfamilie. Pichon verlas in der französischen Kammer die Erzählungen von Zeugen der Schreckenstage der russischen Regierung in Moskau. „Fürst Lwow, den alle Welt kennt und achtet, hat mir erzählt, wie die kaiserliche Familie in der Nacht vor ihrer Hinmordung gepeinigt wurde. Jedes ihrer Mitglieder wurde in einem Zimmer auf einen Stuhl gesetzt und mit Bajonetten geschlagen. Am anderen Morgen war es wie ein Blutmeer in diesem Zimmer." Pichon fuhr mit der Verlesung der russischen Zeugen fort und erklärte, daß die Regierung es sich angelegen sein lassen würde, die Interessen der Alltierten zu vereinigen. — Einbruch in das Wittenberger Luther=Museum. Einbrecher haben im LutherMuseum in Wittenberg arg gehaust. Neben wertvollen alten Münzen, zum größten Teil aus dem 14. und 15. Jahrhundert stammend, haben sie eine Anzahl Bibeln von hohem Sammelwert geraubt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf über 200000 Mark. Pomseeneseugempmmer: Neueste Nachrichten Ultimatum an die Regierung. Berlin, 6. Januar. Die revolutionären Berliner Arbeiter und Soldaten haben, wie die „Rote Fahne" berichtet, der Regierung das Ultimatum gestellt, sofort zu folgenden Beschlüssen des Reichskongresses der.= und=Räte Stellung zu nehmen und viele von den.= und.=Räten zum Gesetz erhobenen Beschlüsse sofort in Kraft treten zu lassen: 1. Gofortige Entwaffnung aller Offiziere. 2. Entwertung der Rangabzeichen. 3. Die örtliche Kommandogewalt liegt in den Händen der.= und.=Räte. 4. Wahl der Führer durch die Mannschaften. 5. Bösige Auflösung der alten Armee. Sofortige Entwaffnung reaktionärer Sonderformattonen(Suppe=Garde'.) Einführung einer wirklichen Volkswehr. 6. Gegen Kriegsministerium und Armeeoberkommando, welches die vom Kongreß beschlossenen. Gesetze für null und nichtig erklärte, ist sofort Stellung zu nehmen. Eichhorn bleibt Polizeipräsident. Berlin, 6. Januar. Die„Rote Fahne" schreibt: Polizeipräsident Eichhorn bleibt im Amt, gestützt auf den Willen der Großberliner Arbeitermassen, der Sicherheitswehr und der Volksmarine.— Wie die„Welt am Montag" noch spät abends erführt, hat die Regierung noch keine weiteren Sicherheitsmaßnahmen zur Durchführung der Absetzung des Berliner Polizeiprästdenten Eichhorn getroffen. Er ist zunächst weiter im Amte. Kundgebung für Eichhern. Berlin, 6. Januar. Am gestrigen Sonntag erklärte Polizeipräsident Eichhorn in einer Versammlung der unabhängigen Sozialdemokraten, daß er sich nicht veranlaßt sehe, von seinem Posten zu weichen. Infolge setner beschlossenen Enthebung vom Amte hatten die revolutionären Obleute und Vertrauensmänner der großen Betriebe Groß=Berlins, die unabhängigen Sozial demokraten und die Zentrale der kommunistischen Partei(Spartakusgruppe) ihre Anhänger zu einer Kundgebung in der Siegesallee einberufen. Vor dem Ministerium des Innern sprach Liebknecht gegen die Regierung. Mit dem Streich gegen Eichhorn setzte sie ihre Schandtaten fort, um letzten Endes die Revolution zu beseitigen Vor dem Polizeipräsidium, auf dessen Balkon Eichhorn, Liebknecht und Ledebour sich zeigten, erklärte letzterer, daß nicht die Regierung. sondern der Vollzugsausschuß für die Entlassung zuständig sei Eichhorn betonte nochmals, daß er auf seinem Posten bleibe, solange es das Proletariat verlange. Im Anschluß an die Demonstration erfolgte die Besetzung des„Vorwärts". Heute ,früh gab es weitere Demonstrationen. Anscheinend verliefen die Zusammenstöße ohne Blutvergießen. Im Laufe des Vormittags zogen viele Demonstrantenzüge durch die Stadt, die gegen und für die Regierung demonstrierten Die im Verlage von Mosse, Ullstein und Scherl erscheinenden Zeitungen sind heute nicht herausgekommen. Die Börse ist heute wegen Demonstrationen geschlossen. Schwere Kampfe zwischen Regierung und Spartakus. Berlin, 6. Jan Heute mittag fand in der Reichskanzlei ein Kriegsrat der VolksbeaufBlutiger Straßenkampf. Berlin, 6. Jan. Nach den gewaltigen Demonstrationen in der Wilhelmstraße kam es heute in den späten Nachmittagsstunden einem ernsten Straßenkampf zwischen Spartakisten und regterungstreuen Soldaten. Durch die Menschenmenge bahnte sich ein schwerbewaffnetes Panzerautomobil, das von Spartakusleuten geleitet wurde, den Weg zum Reichskanzlerhaus. Die Besatzung des Reichskanzlergebäudes gri# das Panzerautomobil mit Handgranaten an, wobei es auf Seiten der Spartakisten zahlreiche Tote gegeben hat. Die Besatzung des Reichskanzlerhauses hat dagegen nur einen Mann verloren. Einzelheiten sind im Augenblick noch nicht festgestellt. Kampf um das Wolffbureau. Berlin, 6. Jan. Das Wolffsche Telegraphenbureau, das bis jetzt noch nicht im Besitze der Spartakusanhänger ist, war heute morgen der Schauplatz eines Kampfes zwischen den Spartakusleuten und regierungstreuen Truppen. Die regierungstreuen Truppen schoffen mit Maschinengewehren, die Spartakusanhänger warfen mit Handgranaten. Ein mißglückter Versuch. Berlin, 6 Jan. Während des gestrigen Abends als der„Vorwärts“ und die demokratischen Zeitungsredaktionen besetzt wurden, ist auch, wie die„Frankf. Ztg.“ meldet, von Spartakusanhängern versucht worden, das HauptTelegraphen= und Fernsprechamt in ihre Gewalt zu bringen. Dieser Versuch ist an regierungstzeuen Truppen gescheitert Wilson im Vatikan. Am Samstag nachmittag besuchte Wilson den Vatikan, wo er eine viertelstündige Unterredung mit dem Papst hatte. Später empfing er die Vertreter der protestantischen Kirche in Rom, Abends reiste er über Genua nach Frankreich zurück. Der kath Männer=Gesang=Verein hält morgen abend Versammlung ab. Stehe Ins. tragten statt unter Beteiligung der Mitglieder des Zentralrates der.= und.=Räte Deutschlands Die Regierung beschloß, sosort mit allen thr zu Gebote stehenden milttärischen Machtmitteln einzugreifen und dem Treiben der Spartakusleute ein Ende zu setzen. Zum Oberkommandierenden der Regierungstruppen wurde Volksbeauftragter Nosle ernannt. Die Regierungstruppen werden mittelst Lastautos von allen Stadtteilen in das Stadtinnere befördert, wo sie in der Nähe der Reichskanzlei gesammelt werden. Im Inneren der Stadt ist den Passanten die Weisung erteilt, so schnell wie möglich die Straßen zu verlassen; alle Fenster müssen geschlossen sein. Die Regierung hat abgelehnt, mit den Spartakisten zu verhandeln. Die beiden Parteien stehen sich in der Wilhelmstraße in 100. Meter Entfernung kampfbereit gegenüber.. Nach dem„Achtuhrabendblatt" dürfte es zu neuen, folgenschweren Kämpfen kommen. Seitens der Entente wird damit gedroht, daß das Reich ür das Abband enkommen unteVerschieuderung von Heeresgut haftbar gemacht werden wird. Die feindliche Presse versteigt sich sogar zu der Behauptung, daß die Regierung absichtlich große Heeresläger von Waffen, Munition und sonstigem Heresgut aller Art der Plünderung überliefert häte. Dem muß mit aller Entschiedenheit durch die Tat entgegengetreten werden, und deshalb verlangt auch heute wieder das Reichsverwertungsamt die sofortige Ablieferung von Heeresgut bei den zuständigen Behörden, um dadurch den Frieden zu beschleunigen. SSillnmnmmmmmmmmmmmmmmmmm * Hotel Wittener Hof, Witten# = am Bahnhof West. Täglich ab 5½ Uhr erstklassige Konzerte. Gut gepflegte Biere und Weine. Vorzügl. Küche. Sss Pferbesteisch! Der Verkauf von Pferdefleisch wird in dem Lokale der Witwe Carl Berger in der Reihenfolge der Lebensmittelkarten Nrn. wie folgt fortgesetzt: Mittwoch, den 8. Januar er. vorm. von—12 Uhr No.—450 nachm. von—6 Uhr No. 451—990 Donnerstag. den 9. Januar er. vormittags—12 Uhr No. 901—1350. nachmittags—8 Uhr No. 1351—1800 Freitag. den 10. Januar er. vormittags—12 Uhr No. 1801—2250 nachmittags—6 Uhr No. 2251—2700 Sonnabend, den 11. Januar er. vormittags—12 Uhr No. 2701—3150 nachmittags—6 Uhr Nr. 3151—3600. Es werden pro Haushalt bis zu 5 Pfund verabfolgt. Die Lebensmittelkarte ist mitzubringen. Annen, den 7. Jan. 1919. Der Arbeiter= und Soldatenrat. J..: Schlischo. Der e. Amtmann: Boettcher ½ Otzd. rein leinene Herren Hemden zu verkaufen. Sgte No. 4. S Rindvieh-Versicher.= Verein Annen=Ardey (Lokal Dreckmann). Sonntag, den 12. Januar, nachmittags 4 Uhr Tagesordnung wird im Lokal bekannt gegeben. Der Vorstand. Eine Wohnung von—4 Räumen mit Stallung und mögl. mit Gartenland von einer kleinen Familie gesucht. Gefl. Angebote unter A. S. an die Geschäftsst. -Zimmerwohnung mit Stall und Gartenland zum 1. April zu vermiet. Auskunft erteilt Kierinkewiez, Provinzialstr. 41. Steuererklärungen werden entgegengenommen Mittwoch nachmittag von 3 Uhr ab bei Wirt Robert Lenk. Hemden Resselhemden Normalhemden Hautjacken Georg Blank Witten a. Markt. für Kleider, Röcke, Mäntel in groß. Auswahl Blank Witten. a. Markt. Gebr. Nuche fortzugshalber billig zu verkaufen. Zu erfragen Annenstr. 71, unten. Kruppsches Waren=Kontobuch Nr. A. 511 verloren gegangen. Gefl. abzugeben in der Geschäftsst. 9. Btg. Sinerhrting Daniel Kramer, Rüdinghausen. 1 gut erhaltene Konzerizithet zu kaufen gesucht. Zu erfragen in der Geschäfte stelle d. Zig Startiwasche in guter Ausführung liefert Waschanstalt Frauenlob Annen i. 2. Kleine Anzeigen aller Art wie: Stellen=Angebote er ece „ tungen Wohnungsgesuche Wohnungsangebote An- und Verkäufe finden in der „Annener Zeitung weiteste Verbreitung. 56 bomährte Lusat=Kraithuter S. 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Auf Grund des§ 25 des Einkommensteuergesetzss wird hiermit jeder bereits mit einem Einkommen von mehr als 3000 Mk. veranlagte Steuerale„anene Beustag, 9 Anzeigege Nolonelzeile — Rek — 0 Verbindung nicht mehr aufgehoben werden. stiegen hat. Sie sind daher zur Einreichung Die Wahlordnung vom 30. November 1918 einer Erklärung nicht verpflichtet. Eine Mitbestimmt folgendes über die Wahlvorschläge und teilung an das Umsatzsteueramt über die in ihre Verbindung.(Anspruch genommene Steuerfreiheit ist jedoch er§ 14.)(wünfcht, um weitere Anfragen zu verhüten. . In den Wahlvorschlägen sollen die Bewerber Die Nichteinreichung der Erklärung zieht mit Ruf= und Familiennamen aufgeführt u ihr eine Ordnungsstrafe bis zu 150 Mk. nach sich, Fflichtige im Landkreise Dortmund und im angegeben werr sovie ihr Wohnorzerfansichzteit die nötigenfalls wiederholt werden kann, bis Wichtige, in, Landkreise, Pextmund und„., angegeven„perven, daß über ihre Persontichtett eine ordnungsmäßige Erklärung abgegeben Stadt= und Landtreise Hörde aufgefordert, oie kein Zweifel besteht. Sie sind in erkennbarer guit Steuererklärung über sein Jatreseinkommen nach Reihenfolge aufzuführen. wiro. den vorgeschriebenen Formular in der Zeit vom 4. S 15. Die Unterzeichner der Wahlvorschläge sollen der über den Betrag der Entgelte wissentlich terzeichneten schriftlich odeg zu Frotokoll unter der ihren Unterschriften die Angabe ihres Berufs oder unrichtige Angaben macht und vorsätzlich #:“.“ Hihrer Wohnung beizufügen. Umsatzsteuer hinterzieht oder einen ihm nicht Das Umsatzsteuergesetz bedroht denjenigen, nach bestem Wisser und v vissen gemacht sinz Standes und ihrer Wognung verzusugen. venem Wissen und Gewissen gemacht vrno. u6 Gleichzeitig mit dem Wahlvorschlage sind au gebührenden Steuervorteil erschleicht, mit einer auch ßer den durch§ 11 Absatz 3 des Reichswahlgesetzes Leldstrafe bis zum 20fachen Betrage der gefähr. zur Abgabe der Steuererklärung verpflichtet, aug, vorgeschriebenen Zustimungserklärungen der vor deten oder hinterzogenen Steuer. Kann dieser geschlagenen Bewerber Bescheinigungen der Ge- Steuerbetrag nicht festgestellt werden, so tritt Vormular nicht dugegangen In, Xa. Exgfärungen meindebehörden vorzulegen, daß die Unterzeichner Geldstrafe von 100 Mk. bis 100.000 Mk. ein. schriftlicher, Ertgg####n in die Wählerliste aufgenommen worden sind. Die Der Versuch ist strafbar. durch die Post ist zulässig, geschieht aber auf Gesahr Gemeindebehörden haben solche Bescheinigungen Steuarngicti= gdes Absenders und deshalb zweckmäßig mittelst auf Antrag unverzüglich gebührenfrei auszuEinschreibbriefes. Mündliche Erklärungen werden gtassen von dem Unterzeichneten in seinem Amtslokal, 16 Leipziger Straße 23, vormittags von 9 bis 12 Uhr, S 16. zu Protokoll entgegengenommen.: In jedem Wahlvorschlage soll ein Vertrauensuererklärung bersäumt, hat gemäß§ 31 Ab. 1 gen mit dem Wahlkommissar und dem Wahlausdes Einkommensteuergesetzes neben der im Veran= schusse, zur Rücknahme des Wahlvorschlags sowie 1ng gestellten derselben zu entrichten. W. 31.,., zeichnet werden. Wissentlich unrichtige oder unvollständige Angabe noder wissentliche Verschweigung von EinkomSabe norr,g“##.# find im§ 70 dos EinSteuerpflichtige sind zur Anmeldung der Entgelte verpflichtet, auch wenn ihnen Vordrucke zu einer Erklärung nicht zugegangen sind. Annen, den 8. Januar 1919. Das Umsatzsteueramt: Boettcher, c. Amtmann. gesteller— Vetzigen Huscglag von 3 Krozent zu jsärungen Hevolmniächtigt ist. In derselben Weise 8 gestellten Steuer einen Zuschlag von 5 Prose). xann ein Steuvertreter des Vertrauensmanns beunmunnmmmmanmmmmmmmanmmmmmmmnmmmmmmmamnmmmmm Soeben erschien: Aelteres Halbtagsmädchen gesucht. Bismarchstr. 1a. Brautpaar sucht zu sofort oder später eine -Zimmer-Wobrung mit Licht, Angebote unter a. B. 100 an die Geschästost d. Stg. Abgeschl. Etage von 5 Zigonern an ruhige Familie per 1. April oder später zu vermieten. Zu erfragen in der Geschäftstelle. Zumhobenstein Witten. Morgen nachmittag Konzert. 4 Nr. 4 Der Kohtenführen Der polni mark schwelt u blutig aufloder unterdrückt 8 schluß hat e rafft und folge und Landarbeiten nimmt entgegen Schmidt, Kl. Vorbach 13. elassen: 95 Kl. Beamtenfamilie sucht sofort oder später =4 Zimmer=Wohnung in der Nähe von Witten mit Stall und Garten Gefl. Angebote unter P. w. 50 an die Gemen in der Steuerertlarung sind im§ 72 des Einkommensteuergesetzes mit Sirafe bedroht. Gemäß§ 71 des Einkommensteuergesetzes wird Fehlt die Bezeichnung des Vertrauensmanns, so gilt der erste Unterzeichner als solcher. Erklärt mehr als die Hälfte der Unterzeichner eines Wahlvorschlags schriftlich, daß der von Mitgliedern einer in Preußen steuerpflichtigen Vertrauensmann oder sein Stellve treter durch Gesellschaft mit beschränkter Haftung derjenige einen anderen ersetzt werden soll, so tritt dieser s Teil der auf sie veranlagten Einkommensteuer nicht an die Stelle des früheren Vertrauensmanns, erhoben, welcher auf Gewinnanteile der Gesellschaft sobald die Erklärung dem Wahlkommissar zuDas Wahlrecht S schäftstelle d. Ztg für die verfassunggebende Deuische Rational=Versamplung. mit beschränkter Haftung entfällt. Diese Vorschrift findet aber nur auf solche Steuerpflichtige Anwendung, welche eine Steuererkläxung abgegeben und in dieser den von ihnen empfangenen Geschäftsgewinn besonders bezeichnet haben. Daher müssen alle Steuerpflichtigen, welche eine Berücksichtigung gemäß§ 71 a. a. O. erwarten, mögen sie bereits im Vorjahr nach einem Einkommen von mehr als 5000 dl veranlagt gewesen sein oder nicht, binnen der oben bezeichneten Frist eine die nähere Bezeichnung des empfangenen Geschäftsgewinns aus der Gesellschaft mit beschränkter Haftung enthaltende Steuererklärung einreichen. Die vorgeschriebenen Formulare zu Steuererklärungen werden von heute ab in meinem Dienstgebäude und denjenigen der Bürgermeister und Amtmänner des Veranlagungsbezirks auf Verlangen kostenlos verabfolgt.„ Der Vorsitzende der Einkommensteuer=Veranlagungs= Kommission Zitzlaff, Regierungsrat. geht. § 25. Abs 1. Nicht zuzulassen sind Wahlvorschläge oder Verbindungen von solchen, die verspätet eingereicht oder erklärt sind oder den gesetzlichen Erfordernissen nicht entsprechen. Bochum, den 2. Januar 1919. Preis 3,40 Mark. Amtliche Ausgabe! 2 Bettstellen, 2 eine mit Matratze u. eine s Kinderbettstelle = zu verkaufen. S Zu erfragen in der Geschäftsstelle d. Ztg. verloren Gefl. abzugeben Bergstr. 23. Zu verkaufen: Ein paar Arbeitsschuh Gr. 42 43, 1 Posten Reißerbeset (einz abzugeben 2 stein. Einmachtöpft 2 stein. Schweinetrög# Dorfstraße 4. Kaninchen und er 8 Woch altes zu verkaufen. Bes von 3 Uhr nach Bebbelsdorf 1a. S a— S In wundervaller Klarheit und Sachlichkeits S wird, auf wissenschaftlicher Grundlage bearbeitet S und dabei für jedermann verständlich, ein S unfehlbarer, lückehloser Wegweiser für jeden Ohne Bezugsschein! S Wähler, Mann oder Frau, gebracht. S Vorrätig bei Der Wahlkommissar: 5 Fritz Küching, Buchhandlung. Gerstein, Polizei=Präsident. M Bekanntmachung betreffend Wahlvorschläge. Bekanntmachung Bekaubtmachung. Die für die Ausländer ausgestellten Arbeiter= Legitimationskarten betreffend Entrichtung der Umsatzsteuer für das Kalenderjahr 1918. Auf Grund des§ 17 Absatz 1 des Umsatzsteuergesetzes und der§§ 45 und 51 der Aus= haben nur für dasführungsbestimmungen dazu werden die zur jenige Jahr Gültigkeit, Entrichtung der allgemeinen Umsatzsteuer in welchem sie ausgeverpflichteten gewerbetreibenden Peisonen, Ge= fertigt sind, u. müssen sellschaften und sonstigen Personenvereinigungen spätestens bis zum im Amtsbezirk Annen aufgefordert, die vorge= 31. Jannar schriebenen Erklärungen über den Gesamtbetrag eder Jaf g erneuert der steuerpflichtigen Entgelte in der Zeit vom jeben Fahres uert 1. August bis 31 Dezember 1918 bis snätestens werden, widrigenfaks 1— zu Nachdem die Wahlen zur verfassunggebenden# August vis 91. Bezember 1819 bis spalestene bei Versäumung diese Preußischen Landesversammlung nach§ 8 der Ende Januar 1919 dem unterzeichneten Umsatz- grzs##ungt#0s Verordnung über die Wahlen zur verfassunggeben= steueramte schriftlich einzuretchen oder die erfor Fies# fur die Erneuerung den Preußischen Landesversammlung vom 21. De= derlichen Angaben im Amtshause, Zimmer 8, zember 1918 auf den 26. Januar 1919 festgesetzt mündlich zu machen.— Vordrucke zu den Ersind, wird gemäß§ 12 der erlassenen Wahlordnung klärungen werden jedem Steuerpflichtigen in darauf hingewiesen, daß mir die Wahlvorschläge##— Tagen bis zum 11. Januar 1919 einzureichen sind. Die biesen Tagen zugeschickt Wahlvorschläge müssen von wenigstens hundert im Als steuerpflichtiger Gewerbetrieb gilt auch Wahlkreis zur Ausübung der Wahl berechtigten der Betrieb der Land= und Forstwirtschaft, der oder der alten LeatziPersonen unterzeichnet sein; sie dürfen nicht mehr Viehzucht, der Fischerei und des Gartenbaues tam######t. im Mei. Namen enthalten als Abgeordnete im Wahlkreis sowie„der Bergwerksbetrieb. Die Absicht der zu wählen sind, also nicht mehr als 24 Namen. Gewinnerzielung ist nicht Voraussetzung für das die volle Gebühr entrichten ist. Die Erneuerung der Legitimationskarten kann unter Vorlage von Heimatspapieren mationskarte im Mel deamt— Zimmer No. Von jedem vorgeschlagenen Bewerber ist eine Er Vorliegen eines Gemerbebettiedes im Sinne des hierselbst big zum 31. benntlagt werben. Annen, 7. Januar 1919. Die Polizeiverwaltung: Boeticher. klärung uber seine Zustimmung zur Aufnahme in Umsatzsteuergesetzes. Angehörige freier Berufe Wahlkreis barf ein Bewerber nur einmal borge:(Aerzie, Rechtsanwälte, Künstler usn) sind nicht heantragt werden. schlagen werden. steuerpflichttg. Mehrere Wahlvorschläge können miteinander Die Steuer wird auch erhoben, wenn und verbunden werden. Die Verbindung muß von den soweit die steuerpflichtigen Personen usw. GegenUnterzeichneten der betreffenden Wahlvorschläge stände aus dem eigenen Betriebe zum Selbstgeoder ihren Bevollmächtigten übereinstimmend spä= brauch= oder Verbrauch entnehmen. Als Entgelt testens am 7. Tage vor dem Wahltag bei mir zilt in letzterem Falle der Betrag, der am Orte schriftlich erklärt werden. Verbundene Wahlvor= und zur Zeit der Entnahme von Wiederverkäuschläge können nur gemeinschaftlich zurückgenom- fern gezahlt zu werden pflegt. men werden. Die verbundenen Wahlvorschläge. 9“ gelten den änderen Wahlvorschlägen gegenüber als! Von der allgemeinen Umsatzsteuer sind dieein Wahlvorschlag.„. jenigen Personen usw. befreit, bei denen die Nach der später erfolgenden öffentlichen Be= Gesamtheit der Entgelte in einem Kalenzerjahre kanntgabe der zugelassenen Wahlvorschläge können nicht mehr als 3000 Mk. beträgt, also in der diese nicht mehr zurückgenommen; auch kann ihre oben angegebenen Zeit 1250 Mark nicht über— Ein gut ghallene Kinderkorb m Matratz. und Untergestell, sowie ein Sportwagen zu verkaufen. Provinzialstr. 118. c erhalten solv Leute jeden Standes(ohne Bürgen von 100—300 Mark durch H. Schmidt jr., Annen, Witter erstr 5. Rest Prünte. Ra enrückzahlung gestattet Sprechzeit jägl. 5 7 Uhr. — Ein Posten schwerer grosser Schlafdecken dunkelgrau Stück 14.50 Mark. So lange Vorrat reicht. BLANK, Witten am Markt. 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