FrerereoPyTe — Die„Annener Zeitung" erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Anzeigegebühr für die einspaltige Rolonelzeile oder deren Raum zo Ofg. Sezagsprete kult. Honntagsblatt“ u.„Humoristische Blätter“ — monatlich 40 Pfg.— Celephon=Nr. 884— verbunden mit der„Annener Anzeigeblatt für Annen und die benachbarten 14 Ortschaften. Organ. Inserate finden bei der großen Auflage der Annener Zeitung weite und billige Verbreitung.— Bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkursen komme jeder Annoncenrabatt in Wegfall. Für die Aufnahme der Anzeigen an vorgeschriebenen Plätzen übernehmen wir keine Verantwortung. — Celephon=Nr. 334.— Nie. 19. Dienstag, den 17. März 1914. 30. Jahegang Deutschland und Rußland. Die Rüstungs=Kontroverse. Die Klärung über die deutsch= russischen Beziehungen, die auf Grund der amtlichen Berliner und Petersburger Darlegungen zum Schluß der vorigen Woche erfolgten, wird sich hoffentlich als dauernd erweisen. Vergessen werden wir nie dürfen, daß es in sämtlichen Staaten des Oreiverbandes Ueberfluß an Leuten gibt, die sich einen Beruf daraus machen, gegen Deutschland und den Dreibund zu hetzen, und daß wir daher vorläufig keine Aussicht haben, aus der Periode des bewaffneten Friedens herauszukommen. Ein österreichischer Staatsmann sagte dem Vertreter eines Petersburger Blattes: Die deutsch=russische Preßfehde wird kaum nachhaltige Folgen haben. Die Hauptsache ist, daß die amtlichen Kreise aller Großmächte friedlich gestimmt sind und sich alle Mühe geben, den Frieden zu erhalten. In den letzten 2 Jahren ist das nur dank gegenseitiger Zugeständnisse möglich gewesen. Die russische Chauvinistenpresse lenkt ein. Petersburger Blätter dieser Richtung veröffentlichen lange Artikel, in denen sie die Frage erörtern: Wer braucht einen Krieg? und darauf die Antwort geben: niemand. Im Hinblick auf die Erörterungen der letzten Tage erklären sie es für unbegreiflich, daß deutsche Publizisten ernstlich an einen Krieg zwischen Rußland und Deutschland glauben könnten. Sie müßten keine Kenntnis von Rußland haben, wenn ihnen wirblich ein solcher Gedanke gekommen sei.— Der Präsident Frankreichs, Herr Poincare trifft Mitte Juni in Petersburg ein und wird den großen Manövern des Petersburger Militär=Bezirks beiwohnen. Der Besuch ist auf eine Woche berechnet. * Graf Witte über die Lage. Peteroburg, 16. März. Gras Witte äußerte sich einem Mitarbeiter des Budapester Blattes„Az Est“ gegenüber die politische Lage. Er sagte, daß noch eine gewisse gespannte Stimmung bestehe und die Lage noch nicht vollständig geklärt sei. Es gibt, meinte er, in der heutigen Situation etwas, was man nicht als normal und vielleicht einigermaßen als brankhafte Erscheinung bezeichnen kann. Erstens sind die Balkanangelegenheiten noch nicht ganz erledigt. Was bisher geschah, ist erst der erste Akt des großen Dramas. Wir befinden uns jetzt in einem Zwischenakt. Zweitens gibt es im Verhältnis zwischen Dreibund und Tripelentente immer einige verdächtige Momente. Denn wenn auch wir Russen keinerlei aggressive Pläne z. B. gegenüber wir stiedliebend sind, haben wir in den beiden abgelausenen Kriegen zur Genüge bewiesen, aber man soll nirgends den Glauben aufkommen lassen, daß diese Friedensliebe der Schwäche entspringt. Es muß allzeit und überall volle Klarheit darüber bestehen, daß wir vollkommen bereit und entschlossen sind, jeden Angriff mit einer energischen Gegenoffensive zu beantworten, und dazu bedarf es des vollen Ausbaues der gesamten bewaffneten Macht. Unsere Verbündeten sollen das sichere Gefühl behalten, daß das Bündnis auch für sie wertvoll ist und nicht uns allein nützt. Friedensstimmung beim Zweibund. Wien, 16. März. An maßgebender Stelle erklärt man, Artikel der„Rossija“ geeignet sei, alle etwa bestehenden Besorgnisse über eine unmittelbare Kriegsgefahr zu zerstreuen. Auch der französische Botschafter Dumaine hat gelegentlich eines Diplomatendiners in Schönbrunn versichert, daß Frankreich den Frieden zu erhalten wünsche und deshalb die Friedensarbeit des Kaisers Franz Josef mit Berehrung begrüße. Preußisches Abgeordnetenhaus. Sitzung vom 14. März. Die Beratung des Vergetats wird fortgesetzt. Dazu liegt ein Antrag Fattin(Ztr.) vor auf vermehrte Gewährung von Darlehen für Arbeiter im oberschlesischen Industriebezirk und auf Errichtung von staatseigenen Wohnhäusern auf abgebauten Kohlenfeldern. Abg. Gronowski(Ztr.): Es werden viele Klagen laut über die Knappschaftskrankenhäuser. Die Bergleute gehen lieber in die konfessionellen und kommunalen Krankenhäuser. Abg. Delius(Op.): Diel geklagt wird im Saarrevier darüber, daß jetzt die Krankenrenten bedeutend herabgesetzt sind. Abg. Zue (Soz.) fordert als Krankengeld der Bergleute 75 Prozent des Fahrwverdienstes. Oberberghauptmann w. Delsen erklärt zum Antrag Faltin: Im Saarrevier sind wir genötigt, für Arbeiterwohnungen zu sorgen. Seitdem wir bei Verleihung von Bauprämien die Bedingungen stellen wie im Saarrevier, finden wir in Oberschle= sien keinen Menschen mehr, der unsere Prämien haben will. Minister Sydow: Die Bergarbeiter ziehen immer mehr die Heilung in Krankenhäusern der in der Familie vor. Das Krankengeld wird bei mehr als einem Familienangehörigen um ein Zwölstel erhöht.— Der Antrag Faltin wird abgelehnt. Abg. Imbusch(Ztr.): Die Sicherheitsmänner haben nicht (2 Ein Kompromiß über die Sonntagsruhe strebt die Reichsregierung in Verhandlungen an, die sie mit bekannten Sozialpolitikern der bürgerlichen Parteien eingeleitet hat. Das angestellte Kompromiß bewegt sich laut„Tägl. Rdsch““ auf der mittleren Linie zwischen den Wünschen der Prinzipale und Angestellten. Es ist zu erwarten, daß eine Einigung erfolgt, sodaß der Annahme des Gesetzentwurfs im Plenum dann nichts mehr entgegenstehen würde. Die Grenze für die völlige Sonntagsruhe in Städten mit mehr als 75000 Einwohnern soll beibehalten werden. Für den Verkauf von Fleisch, Milch, frischer Backware, Eis und Blumen soll in den Städten eine dreistündige Arbeitszeit freigegeben werden, die um 1 Uhr ihren Schluß zu finden hat. In den Städten unter 75000 Einwohnern soll die sonntägliche Verkaufszeit gleichfalls auf drei Stunden beschränkt werden und um 1 Uhr schließen. An den zehn Ausnahmesonntagen darf der Verkehr nicht über 7 Uhr abends hinaus stattfinden. (9 Ueber den militärischen Waffengebrauch sind die Verhandlungen zwischen den einzelnen Bundesstaaten zwar noch nicht abgeschlossen, jedoch steht es laut„Tag" bereits fest, daß eine einheitliche Regelung der Frage für das ganze Reich nicht erzielt werden wird. Elsaß=Lothringen und Preußen werden neue Dienstvorschriften bekommen; die süddeutschen Bundesstaaten werden an ihren Bestimmungen festhalten, wonach das Militär nur auf Ersuchen der Zivilbehörden einschreiten darf. ( Funkenverbindung mit Windhuk. Die von der Station Rauen ausgehenden Versuchstelegramme sind Freitag zum ersten Male auf der Telefunkenstation Windhuk gehört worden. (•) Amerika und das deutsche Petroleummonopol. Die Regierung des Präsidenten Wilson hat im Gegensatz zu derjenigen Tafts auf einen offiziellen Einspruch gegen das geplante deutsche Petroleummonopolgesetz verzichtet, da bei der Angelegenheit nicht der Staat Amerika, sondern lediglich private Petroleumgesellschaften in Betracht kommen. Die Washingtoner Regierung nimmt nach den von ihr eingezogenen Informationen an, daß das Petroleummonopol nicht die Quantität des nach Deutschland importierten amerikanischen Petroleums, sondern lediglich den Anteil der Standard Oil Company an diesem Import vermindern werde, und daß rumänische Konkurrenz nicht gefährlich sei. Deutschland habet, so ist es doch gewiß, daß die Gefühle der!!o gewickt wie sie sollten, weil sie fürchteten, in ihrem Lohn wecken werden. Der dritte Grund zur Beunruhigung liegt wieder in den Balkanfragen. Wie kann man behaupten, daß die Balkankrise ein Ende erreicht hat, wo wir doch sehen, daß sofort nach dem Balkankriege alle Mächte ihre Rüstungen zu steigern begannen. Der vierte Grund ist endlich, daß unser Handelsvertrag mit Deutschland vor dem Ablauf steht. Die wirtschaftliche Berührung spielt in unseren Tagen eine so wichtige Rolle, daß man nicht wissen kann, was geschehen wird. Der Zar will den Frieden. Er wünscht den Krieg zu vermeiden, selbstverständlich aber nur, solange er damit seinem Reiche keinen Schaden zufügt. Wichtige Konferenzen in Petersburg. Eine geheime Sitzung hat Sonnabend im Taurischen Palais, im Kabinett des Dumapräsidenten Rodsjanko, stattgesunden, wobei mit Genehmigung des Zaren eine Regierungserklärung über die äußere Politik und die Landesverteidigung abgegeben wurde. Ministerpräsident Goremykin, der Minister des Aeußeren Sasonow, der Kriegsminister General Suchomlinow und der Finanzminister Bark wohnten der Sitzung bei, zu der 65 Dumaabgeordnete, darunter 4 Kadetten, die hervorragendsten Mitglieder der Kommission für Militär= und Marineangelegenheiten und die bedeutendsten Mitglieder der Butgetkommission eingeladen waren. Ministerpräsident Goremykin wandte sich in einer Rede allgemeinen Charakters an die Deputierten und hob hervor, wie er sich das Zusammenwirken der Regierung mit der Volksvertretung vorstellt. Er forderte die Duma zur gemeinsamen Arbeit auf, die bei der bevorstehenden Verhandlung äußerst wichtiger Fragen durchaus nötig sei. Darauf sprachen der Minister des Aeußeren Sasonow und der Kriegsminister Suchomlinow zur äußeren Politik und zur Landesverteidigung; sie wiesen dabei auf die großen Bewilligungen hin, die die Regierung augenblicklich von der Duma verlangt. Die Regierungserklärung besaß keinen alarmierenden Charakter. Die Landesverteidigung soll bis zur höchsten Vollendung durchgeführt werden, sie soll aber nur den Interessen des Friedens dienen. Der Erklärung Eiee#lolge der in ihr berührten Fragen große Bedeutung * Beihworlage. „Friedensliebe, aber keine Schwäche.“ Im österreichischen Reichsrat begründete gestern der Landesverteidigungsminister Freiherr von Georgi die Forderung der Vermehrung des Rekrutenkontingents. Der Augenblick, so führte der Minister aus, sei ernst, weil der Bevölkerung neue, vielfach drückende Lasten auferlegt würden, die aber getragen werden müßten, solle die Gesamtheit vor möglichen schweren Verlusten bewahrt und der Bevölkerung das Gefühl gesicherten ruhigen Fortschritts in Handel und Industrie wiedergegeben werden. Daß Ausland. England. Vom Suffragetten=Schauplatz. London, 16. März. Sechs Suffragetten, die dem Staatsgeschädigt zu werden. Abg. Korsanty(Pole): Ein Grund für sekretär des Innern, Me. Kenna, die Fenster eingeschlagen hatten, die hohen Anfallziffern ist die Akkordarbeit, die im Bergbaus sind zu je zwei Monaten Gesängnis bei schwerer vielfach üblich ist. Die Jagd nach Kohlen ist die Hauptursache Arbeit verurteilt worden. In der letzten Nacht haben die der Unfälle. Abg. Hue(Sozd.): Die Frauenarbeit muß im Anhängerinnen des Frauenstimmrechts den Pavillon eines Bergbau gänzlich verboten werden. Auch der Ausnutzung der Kinderarbeit muß die Bergverwaltung entgegentreten. Ein Regierungskommissar: In den Bergwerken werden Kinder im Sinne des Gesetzes, also bis zu 14 Jahren, nicht unter Tage beschäftigt, sondern nur jugendliche Arbeiter im Alter von 14 bis 16 Jahren. Abg. Hasenclever(nl.): Ich verurteile die Strafschichten, aber ihre Zahl ist so verschwindend! klein, daß man ihnen die Unfälle nicht zuschreiben kann. Auch das Prämiensystem hat keine Schuld an den Unfällen. Der Bergbau steht durchaus nicht an erster Stelle in der Unfallstatistik, sondern ungefähr in der Mitte. Der Rest des Bergetats wird bewilligt. Montag 11 Uhr: Eisenbahnetat. Schluß halb Anf Uhr. Politische Rundschau. (9 Der Kaiser besuchte Samstag vormittag die OffizierReitstunden der Berliner Garde=Kavallerie=Regimenter. Gegen 10 Uhr fuhr er in Begleitung eines großen militärischen Gefolges bei den Gardekürassieren vor. Von dort aus begab er sich nach dem 1. Garde=Dragoner=Regiment und weiter zum 2. GardeDragoner=Regiment. (°) Prinz von Schönburg-Waldenburg, der Schwager des Fürsten Wilhelm von Albanien, wohnte der sächsischen Landesversammlung des Bundes der Landwirte bei, die dieser Tage in Dresden unter starker Beteiligung abgehalten wurde. (9 Die braunschweigische Gesandtschaft in Berlin. Die braunschweigische Landesversammlung genehmigte in ihrer Samstag=Sitzung einstimmig die Wiedererrichtung einer herzoglich=braunschweigischen Gesandtschaft am preußischen Hof. Der Posten des Gesandten soll dem Bevollmächtigten zum Bundesrat, Wirkl. Geh. Legationsrat Boden, mit übertragen werden. (9 Der Deutsche Reichstag nimmt nach viertägiger Pause am kommenden Donnerstag seine Beratungen mit der Fortsetzung der zweiten Etatslesung beim Kolonialetat wieder auf. Die Pause wurde beschlossen, weil es dem Plenum an Beratungsmaterial insofern fehlt, als die Budgetkommission wichtige Eratstelle noch nicht zu erledigen vermochte, die endgültige Verabschiedung des Etats jedoch nicht gar zu weit über den 1. April hinaus verzögert werden soll. Da der Reichstag schon am 28. d. M. in die Osterferien geht, ist ohnehin ein Etatsnotgesetz unvermeidlich. Die Mehrzahl der vorliegenden Gesetzentwürse, so das Petroleummonopol, die Konkurrenzklausel, Jugendgerichte und vieles andere werden als bestaubte Ladenhüter voraussichtlich in den nächsten Tagungsabschnitt mit hinÜbergenommen werden; denn natürlich erfolgt wieder Bertagung, nicht Sessionsschluß, und zwar will man noch vor Pfingsten in die großen bis zum November dauernden Sommerferien gehen. Lawntennisklubs bei Birmingham niedergebrannt. Frau Pankhurst ist wieder aus dem Hollowaygefängnis entlassen worden, nachdem sie einen Hunger= und Durststreik begonnen hatte. Der englische Thronfolger wird demnächst eine Reise nach Norwegen unternehmen. Im Anschluß an diese Reise soll der Prinz von Wales auch Deutschland und Oesterreich besuchen. Die Reisen dienen der Insormation des Prinzen über Land und Leute, der Prinz wird daher inkognito reisen. Italien. Salandra hat mit den Bemühungen zur Bildung eines Kabinetts begonnen; unter anderem hat er San Giuliano aufgesucht, vermutlich, um ihn zu bitten, sein Portefeuille als Minister des Aeußern zu behalten. Vom Balkan. Die Kämpfe in Epirus. Holländische Offiziere in Starowa gesangen. Die unterbrochen gewesene Räumung von Nordepirus durch die griechischen Truppen wird fortgesetzt. Was aber nicht so glatt vor sich geht, ist die nunmehrige Besetzung der Ortschaften durch die albanische Regierung. Die griechische Bevölkerung macht gegen ihre neuen Herren Front. Der Draht meldet: Athen, 16. März. Vorgestern begaben sich, wie halbamtlich bekanntgegeben wird, auf Aufforderung der Anhänger Essad Paschas 100 Gendarmen unter Besehl von holländischen Offizieren nach Starowa(am Südzipfel des Ochrida=Sees), um er zu besetzen. Nachmittags wurden die Holländer zu Gefangenen gemacht. Der Kampf dauert fort. Von Koritza sind Verstärkungen erbeten. Aus Athen wird weiter gemeldet, daß im Süden von Albanien sofort nach dem Abmarsch der griechischen Truppen schwere Unruhen ausgebrochen sind. Am schlimmsten sei es, daß Mißverständnisse zwischen Essad Pascha und der aldanischen Regierung befürchtet werden müßten. Die albanischen Banden haben 6 Dörfer am Maliksee ausgeplündert. Eine starke Bande von Albaniern marschiert gegen Koritza, albanische Gendarmen sind ausgesandt worden, um sie von einem Angriffe auf die Stadt zurück zuhalten. Eine Mittellung des„Daily Telegraph“ bedauert von neuem angesichts der Schwierigkeiten in Albanien, daß sich die Mächte immer noch nicht auf eine gemeinsame Politik einigen konnten. Fürst Wilhelm in der Moschee. Annen, 17. März.(Turnerisches.) Auf dem am Sonntags Quioburg, 16. März.(Familiendrama) Hier grißf der Fürst Wilhelm von Albanien zeigte sich nach seinem seier= den 15. in Schwelm stattgefundenen großen Turner=Wettstreit Arbeiter Pleschka nach kurzem Wortwechsel mit seiner Frau zum lichen Einzuge zum ersten Male auf den Straßen Durazzos ge errangen folgende Turner vom Turn=Club„Westfsalia“ hierselbst Messer und brachte ihr so schwere Verletzungen bei, daß sie bald legentlich eines Besuchs des türkischen Gottesdienstes in der an unter sehr starker Konkurrenz nachstehende Preise: darauf starb. Dann verletzte der Täter sich selbst deran, daß er der Haupistraße gelegenen Mosche. Der Fürst hatte hohe Galas den 1. Ehrenpreit im Spzngen Turn=Gen. H. Günnemann, noch picht vernommen werden konnte. angelegt, in der Kirche saß Essad Pascha, der gleichfalls Parade= den 2. Preis im Ringen Turn=Gen. H. Ritter. Aachen, 16. März.(Das ausgewiesene Liebespärchen.) unisorm trug, an seiner Seite. Der Geistliche hielt eine patrio=s den 2. Preis im Reckspringen Turn=Gen. O. Walinski. In dem benachbarten holländischen Grenzorte Heerlen hatte sich tische Ansprache, die er mit einem Gebei für den Fürsten und die! Außerdem errang der Verein den 2. Hauptehrenpreis im vor einigen Wochen ein junges deutsches Paar ansässig gemacht, furstuche Familie schloß. Der griechisch=orthodre Geistliche hatte Ausmarsch mit Pyramidenbau und Fretübungen. Den wachkeren das sich aber fortgesetzt so ärgerniserregend benahm, daß die sich bekanntlich geweigert, den Fürsten Wilhelm in die Fürbitte Turnern ein kräftiges„Gut Heil“. holländische Behörde seine Ausweisung beschloß. Das Pärchen einzuschließen, die er für den Zaren und die Könige von Grie= 10 K. Annen, 17. März.(Wetteraussichten für den 18. und wurde nach Aachen gebracht, und hier stellte sich heraus, daß chenland und Serbien sonntäglich zu sprechen pflegt. 12., Pär'z)„In, der Rückseite des abziehenden Sturmwirbels die Liebesleutchen aus Bochum sind und der noch nicht 18 Jahre Konstantinopel, 16. Mätz,. Der Aückisch=setbische Frieliebhase wesliche bis nordwestliche und Abkühlung bie zu Tocter hier ab. Der Gursaidu, vatt. Der Vater hole seine § Annen, 17. März.(Gegen die völlige Sonntagsruhe.) die ein Beschluß der Reichstagskommission in allen Städten Lokales. S Annen, 17. März.(Der Flottenverein) hielt am Sams= von mehr als 75000 Einwohnern eingesührt wissen will, werden] Nienles aus aller tag abend im Saale des Herrn Wibelitz seine Jahresversammg ab. heute am 17. März in allen von der Neuregelung betroffenen Orten]— Gemeinsamer Selbstmord zweier junger Mädchen. Das unaushörliche Regenwetter mag zum größten Teil an dem Protestversammlungen veranstaltet. Auch in den größeren Städten In der Rähe des Eisenwerkes in Quedlinburg, Prov. Sachsen, mäßigen Besuch dieser Versammlung schuld gewesen sein, die von kann die Mehrzahl der Kaufleute auf das Sonntagsgeschäft wurden letzter Tage am User der zurzeit Hochwasser führenden dem Vorsitzenden Herrn Wilh. Utermann jr. eröffnet und ge nicht gänzlich verzichten; die Zeiten erlauben es eben nicht. Bode weibliche Kleidungsstücke gefunden. Die behördlichen Erleitet wurde. Zunächst verlas der Schriftführer Herr Lehrer mittelungen ergaben, daß diese zwei jungen Mädchen namens Krämer den sorgsältig ausgearbeiteten Jahresbericht. Das Provinzielle Nachrichten. Bruns und Gaßmann zu denen gehörten, welche seit einigen Tagen Jahr 1913 ist für unsere Ortsgruppe ziemlich ruhig verlausen.]„ Löttrings 17 onzre a..: 9.#rlos verschwunden,waren. Aus den in den Kleidern befindMit Rücksicht auf die vielen festlichen Feiern hat man von#.,.###reughausen, 17. Mlarz,„(Einbruchsdiebstahl.) In slichen Briesen der beiden an ihre Angehörigen geht hervor, daß größeren Veranstaltungen mit Ausnahme des üblichen Winter= per Nlacht zum 14. ds. Mis, wurde in der Schule Löttring= die Mädchen gemeinschaftlich den Tod in der Bode gesucht festes, das jedesmal einen überraschenden Erfolg mit sich bringt, gausen Langeloy dem Herrn Hauptlehrer Barenberg9 Hühner u. haben. Das eine Mädchen hatte Beziehungen zu einem verAbstand genommen. Wichtige Ereignisse sind aber bei einem a. Hahn gestohlen und an Ort und Stelle abgeschlachtet. Die heirateten Manne, die zur Kenntnis ihrer Angehörigen gekomRückblick auf das abgelausene Jahr für den deutschen Floten gbitten, 17, März.(Für die Wiederschifbarmochung a. Imen waren. Deshald beschloß sie, ihrem Leben ein Ziel zu verein zu verzeichnen. Als besonders bemerkenswert gilt vor Guhe) Funast haßen Lia Sanou und aerngperau uus der ssetzen, und veranlaßte ihre durch Schundromane fregeleitete allem die Tatsache, daß seit 1913 zweiundfünfzig neue Ortsgruppen§.%).. Jppen die Haus= und Grundbesitzervereine an Freundin, das gleiche zu tun. Infolge des Hochwassers hat mit 12.000 neuen Mitgliedern ins Leben gerufen wurden. Das gag gauut beschlossen, angesichts der gefährdeten Winschastslage man die Leichen noch nicht bergen können. ist ohne Zweisel der schlagendste Beweis für die ungemein große g23,„uhrtales für die Wiederschfbarmachung der Ruhr einzu,— Bluttat eines Wahnsinnigen. In Zlowo an der Sympathie, die man in deutschen Landen den vaterländischen uster,„Insolge der Sillegung von Werken an der Ruhr haben lpreußisch=russischen Grenze geriet ein rusischer Auswanderer mit Bestrebungen des Flottenvereins entgegenbringt. In dem Jahres= uun auch eine Reihe von Arbeitervereinen dieselbe Entschließung den preußischen Grenzbeamten aneinander. In einem Anfal bericht fand u. a. noch die im August vorigen Jahres in Bremen gefaßt. Der Verein zur Schifbarmachung der Ruhr in Witten von Wahnsinn zog der Russe sein Messer und stach blindwütig abgehaltene Hauptversammlung Erwähnung, auf der Großadmiralsp#t im vergangenen Jahre mit erheblichen Kosten einen Kanali= um sich. Drei Beamte wurden schwer, vier leicht verletzt. Ein von Koester eine Sicktung unseter Wehrmacht 9“ fixlsterungsentwurs dorch die Fiuma Havestadt u. Contoo Kal. ounstischer Gendarm der säautg aus de 2: , unsehet, Wehrnlacht zu Lande fur Bauräte in Berlin, anferts“S g G..9“ ischer Segoarm, der zusauig auf der Station anwesend war, dringend ersorderlich hielt, aber auch beionte, daß die Forderungen Suz gegen#ig„anertigen lassen. Die Prosektbeschreibung tschlug den Wahnsinnigen schließlich mit einem Säbelhieb nieder. dürsten, mmit g7 s, wird augenblicklich in der Geschäftsstelle im Zusammenhang mit Der Täter nahm sich noch amf selben Eage im eraldauer Gder Marine nicht unberücksichtigt bleiben dursten. Aln Voll= 312c gss, zigan..... Vggg un Fer Taler nahm sich noch um seiven Tage im Soldauer Gedampf voraus gehrs ins neue Jahr.— Der Vorsitzende gedachte siher die zrischaftliche Fedeut in er transportiert woiden war, durch Erhängen dam des vestorbdenen Voxtandoniglsedes Herm Kassen, us Hor, de bohe wunchaliche zehenung herfaüheren Tbschhapasvon Atden. woder vaz buch Sthiue dessen Andenken sich die Anwesenden von ihren Sitzen erhoben, bearbeitet und gelangt demnächst als neue Denkschriftan Interessenten— Verhängnisvoller Sprengschuß. In der Gemeinde Herr Heinrich Beckhoff erstattete darauf den Kassenbericht, der gug, gpis,#v. Faage kommenden Behörden zur Ausgabe. Die Dormberg(Baden) ist infolge Sprengungen in einem Steinbruch für richtig befunden wurde, so daß dem Schatzmeister und den Ergebnisse der Bearbeitung sind, wie der Verein mitteilt, sowohl ein Bergabhang ins Rutschen gekommen. Orei Häuser wurden Rechnungsprüfern Entlastung erteilt werden konnte. Durch Zu= nach der technischen wie nach der wirtschaftlichen Stelle sehr zeistört, fün mußten geräumt werden. Menschenleben sind nicht ruf wurden sämtliche Vorstandsmitglieder wiedergewählt. An günstig.„..(zu Schaden gekommen. Sielle des verstorbenen Herrn Raffen wählte man den Hüten=., Hamborn(Rhein), 16. März.(Verbrennungstod.) Die]— Selbstmord eines Kriegsveteranen. Oberst a. meister Herrn Otto Brauer. Der Dorsitzende besprach sodann shefrau eines Bergmannes steckte gestern ihre angezogenen 9. Hugo Stadelmann, einer der wenigen Überlebenden Ritter den Prospekt des Alters= und Invalidenheins des deutschen Fleidungsstücke, nachdem sie dieselben vorher mit Benzin getänkt des Eisernen Kreuzes erster Klasse und Teilnehmer an der VerFlottenvereins und seine Zwecke und Ziele. Dem vom Präsi= hatte,„in, Brand. Sie erlit derartige Brandwunden, daß siel sailer Kaiserproklamation, der sich durch besondere Tapferkett dium des Flottenvereins erlassenen Aufruf zur Sammlung für Peute ggaßt, zx amüre(Goldeneg Geiestariehisr.... im Loirefeldzuge auszeichnete, hat sich in seiner Villa in Pasing dieses Heim entnehmen wir folgendes: Mit Hilfe der bisher##. Speft, 15. Mlarz.(Goldenes Priestersubiläum.) Aus Anlaß wegen eines Rervenleidens erschossen. eingegangenen Mitel ist ein schön gelegenes Grundstück in ders der Setigen soldener, Pefestzetrteischter gschggopstes Steinhoff!— Ein eingestürztes Schulhauo. Imn Dorse Popie. Rähe von Vorby=Eckernsörde mit einem herrlichen Blick aufs g5ag.t Potocligemeinoe uverteizue„Tuschof Carl Joseph von lowo im Kreise Mogilno mußte die katholische Schule,auf AnMeer erworben und sind die ersten Arbeiten in Angriff genom= Feaggerhgen dem Jubilar die Arkugoe zur Ernennung zum Geist= sordnung des Landrates geschlossen werden, da die Giebelseite men worden. Im nächsten Jahre soll an den Bau des Haupt=(achers, Rat,ad honoris und der Regierungspräsident von Bake=l des Gebäudes plötzlich einstürzte. Glücklichetweise passierte das gebäudes und der ersten vier Einzelhäuser gegangen werden.]s berg iym den Allerhöchst verliehenen Kronenorden 3. Klasse Unglück nach Schulschluß. Die Lehrerfrau ist infolge des eeltRoch sehzlt aber viel, um das ganze Werk mit 1 Haupigebäude miy, der goldegen, Zahl 50. Dem Festesen im Rathaussaalsienen Schrecks schwer erkrankt.: 236 Kbr. 47 und 10 Einzelhäusern vollenden zu können. Zu rechter Stunde wohnten 204 Personen aller Stände bei. Abends sand im!— Ein Diamant im Werte von 90 000 Mark wurde daher auf der Hauptversammlung zu Bremen der Vor= geoben Sctzätzrsgale eine allgemeine Gemeindeseter statt, zu der wurde bei Lüderitzbucht gefunden. Der Stein ist zwöleinhalb schlag gemacht, den 70. Geburtstag des Vereinspräsidenten, uchz, üher 1000 Personen eingefunden hatten. Hier hielt Pater Karat schwer und somtt einer der schwersten, Die sei Z“ HeutschGroßadmirals von Koester, der mehr wie irgendeiner an Mühe gegus=Paderborn die Festrede... südwestafrika gefunden worden sind. und Arbeit für diese neueste Schöpfung des Flottenvereins ge Münster, 14. März.(Westfäusches, Pfandbriesamt.)— Eine hundertjährsund Arbeit für diese„neueste Schöpfung des Flotenvereins 9e= Der 55, westsälsche Provinzialandtag beschätate sich f verlend. Eine bundertjährige Baronin. In London volleistet hat und sie mit besonderer Liebe beträut, dadurch ZU genzigen Schlußsitung mie ae a cegie sich in seinersendete die Baronin von Poulnitz in geistiger und körperlicher seiern, daß eine allgemeine große Sammlung für das Alters=und Sweßislichen Biandhr. Erichtung eines Frische ihr hundertstes Lebenssahr. Die Baronin ist, eine EngInvalidenheim veranstaltet und ihr Ergebnis Seiner Erzellenz als iae, 8t. cen.„Pignovriesamtes für Hausgrundstlüche. Die Vor= länderin und war mit dem früheren bayerischen Ofizier von Geburtstagsgeschenk überreicht werde. Was nach dieser Richtung zsiecau bereits im vorigen Jahre auf Anregung des West= Pollnitz verheiratet. möglich ist, hat die Octsgruppe Chemnitz bewiesen, die in kurzers heschässiag, Omieh„.n Grundbesitzerverbandes den Landtag— Eisenbahn=Katastrophe in Austraktet: Bei Zeit 20000 Mk. ausbrachte, von denen zwei Drittel dem Alters=g 841“9“ eichedeuischen amizelftandsnerhanz(Ereie“ in Neusüdwales stieß ein Eisenbahnzug mit einer Lokound Invalidenheim zuguie kommen sollen, während der Rest dem sich der Pheinisch=Wefisfälische Sparkassenverband, der zusammen. 13 Personen wurden getötet, 3 schwer und Sidmestafrika=Fonds zugehzgrt wied. An alle unsere Mütglieders ggnrend fe.,—. zechies in atrer gir she.1— der 12, weniger schwer verletz.Peatet.1 und Ortsgruppen richten wir daher die Bitte: Sammelt während pon#hr eine Konkurrenz. zurchtek, in einer Eingabe dagegen dieses Winters bei jeder sich dietenden Gelegenheit, um einen wandte. Die Vorlage wurde mit allen gegen 10 Stimmen anmöglichst hohen Betrag zusammenzubringen, als ein würdiges genommen. Die zweite bedeutsame Vorlage des letzen Sitzungs. Furchtbarer Orkan. Geschenk des Vereins für seinen verehrten Präsidenten und eine Eebengpersicherungsanstas. Provinziat 1500 Personen umgekommen. Bekundung der opferwilligen, patriotischen Gesinnung, die unseren schuß dor surnezts“ wat' her ier Gegensatz zum Provinzial=Aus= Jekaterinodar, 16. März. Die Provinz Kuban ist von Verein steis ausgezeichnet hat.— Der Hauptausschuß des westfl.###5. per empfahl, gon der Errichtung, der Anstalt zunächst noch einem furchtbaren Orkan heimgesucht worden. Das Asowsche Provinz=Verbandes bemerkt in einem Rundschreiben noch folgendes: ggansechen, hat die Kommission unter Zustimmung des Landes= Meer stieg um 3 Meter und überschwemmte die Orte Stanitza Zweck und Ziel dieser Alters= und Invalidenheime sind so durch ezshreus meichigtmmig beschlossen, die Errichtung schon jetzt durchzu= und Aischujewokasa, wo mehr als 1000 Personen ums Leben sind, kein Kreisverband, keine Ortsgruppe und keine Geschästsg, bensversicherungsanstalten bereits enschieden set. In der Oebautels btelle, wird sictz ausschließen,„an. dieser, gxobenz, Autgahe.„mitzu, kampf an der Provinzialaustalt nicht zu scharf geführt werde, uad, Foxstuptggg gesch.d“ Fluten umgestürzt. In Atschusewsarbenten. und auch unsere Einzeimuglieber, bavon sind Wik Ex stellte den Antrag. die Anstalt z s010 fturzien 380 Gebäude ein. In der Nähe des Kosakenebenfalls überzeugt, werden, jeder nach seinem Könneg und foll mind kens den pierten Teil ihres gesamten gpe dorses Achtyrokasa im Gebiet Kuban wurden 200 am User Vermögen, dazu beitragen, daß unser Vorhaben, unser Anseihen des Reicher ade deg preußischen e degens in schlasende Arbeiter fortgespült. Alle ertranken. Diele Arbeitergroßes Werk gelingt. Die Alters= und Invalidenheime des gzes.###ches oder der erabtehen Staates anzulegen. ansiedlungen wurden überschwemmt. In der Stadt Temrjuk deutschen Flottenvereins, speziell das westsälische, werden dereinst Mlt dieser Abänderung wurde die Vorlage dann einstimmig wurde ein Zementdamm vom Wasser zerstört. Ein großer Teil Zeugnis davon ablegen, was deutsche Männer und Frauen, die Lanhiages erschöpft, amt einer Daubeede das Stagt=Fammissang der Stadt wurde überschwemmt; mehrere Personen kamen um. das Herz auf dem rechten Fleck haben, mit vereinten Krästen##“ Fdenten“ gr 41 erg Bankreoe bes Staatskommissats I Sinetsm zu erstreben und zu erreichen vermochten. Drum—— frisch###erprästogzign, Prinz von Rativor und Cowvey wurde die In Finsternio gehüllt. aus Werk und ohne Säumen die Sammlung in die Wege ge== 2 091g, Leschg.„ 46iumn wichket skuheriic.. Wladikawkas, 16. März. Um 1 Uhr mittags setzte hier leitet.— Der Vorsitzende gab zum Schluß noch der Hoffnung#ssen, 12. Mtarz.(Einen unerhorr rauberischen Ueberfall) ein dichter Rebel ein und ein aus Rordwest kommender Sturm Ausdruck, daß auch in unserer Gemeinde Annen die Sammlung vollführten mehrere leider unerkannt entkommene Burschen. Sie führte große Staubmassen herbei, die die Siadt in Dunkelheit von großem Erfolge gekrönt sein möge. Der geschäftlichr Teillanraudten gnter Schmeren.„Täßhandlungen, in der vergangenen shüllten. Hierausf begann ein Schneesturm, der den Rebel zerwar erledigt, und Herr Lehrer Krämer hielt seinen angekün=glacht in der Dreilindenstraße einen 73jährigen Greis, den streute. Der Telegraphenverkehr war unterbrochen. Ueber die digten Vortrag: Der Panamakanal und seine Zukunstsauslichten“lumang=geri, Pegg###, der sich hestig zur Wehr setzte Stadt Groznif(Eiskaukasien) brauste ein Orkan hin. Der Himin kritischer Beleuchtung. An Hand äußerst klarer vortrefflicher gpd Wr..,., c i die der bedauernswerte mel war mit rötlichen Wolken bedeckt, und die Finsternis erLichtbilder konnte man den Bau des gewaltigen Kanals in reis durch die Unmenschlichkeit der Rohlinge erlitten hat, sind reichte den Grad einer totalen Sonnenfinsternis. seinen Einzelheiten genau verfolgen. Der Vortragende schilderte#, schwerer Ratur, daß er wohl kaum dem Leben erhalten die unglaublichen Schwierigkeiten, die sich immer wieder den wird.„Die Polizei ist eifrig auf die Fahndung der Burschen Bauarbeiten entgegenstellten, wie aber das zähe Aushalten und bebacht. Verschiebenes. der Forschungsgeist der Amerikaner endlich doch zum Ziel ge Werden=Land, 16. März.(36 Schweine bei einem Brande Zur Besudelung des Kaiser Friedrich=Denkmals führt haben. Ferner kam er auf die Bedeutung des Kanals in erstickt.) Aus bisher unaufgeklärter Ursache entstand gestern in Charlattenburg schreibt die„Nordd. Allg. Zig.“: Als tategischer, und wirschaftlicher Hinsicht zu sprechen; seine Aus=(nacht, in dem Schweigestall des Rentners Schmid, zu Heidhausen Friedrich nach seinem Regierungsantritt vor 26 Jahren in eben führungen fanden lebhaften Beifall. Gemeinschaftlich sang man ein Brand. Größere Mengen dort lagernden Futters und Streu= diesen Tagen aus dem warmen Süden zurückgekehrt war, blickte wocz, stnige Flotenleder, worauf die Versammlung geschlosen Als Has Fenermorgenz entdeckt wurde, war der gesamte Schmeine, der erhabene Lulder aus den Fenstern § Annen, 17. März.(Todesfall.) Zur großen nun auch der 71 Jahre alte Werkmeister Wilhelm Diergarten übergesiedelt. Er hat die Feldzüge von 1866 und 1870/71 macht und war ein begeisterter Patriot und rüftig bis zu den letzien des katholischen Waisenhauses haben Einbrecher in der Racht mühsam eine schnöde Besudelung Tagen; fast 50 Jahre war er in den Diensten des hiesigen zum Donnerstag das Tabernakel geöffnet und die goldenen hat ihre Visitenkarte r5 Sea Bisc edened=sceiees fis Annen und Um= Engelikiechen, Kreia Wepersiat, 16. Mänz,(Eplosonn setbst sie Btingen zum besonden denichen Bewutzsein, was die gegeno Tokul Rich. Schwarze, beschloß in seiner vorigen Mo= unglück.) In der Gemeinde Hohkeppel füllten zwei Schulknaben radikalisierende Erziehung zum Machthunger für erbärmliche Seume Cans beir Groninssstrade eing Wd Landwirts leine Flasche mit Pulver und brachten diese in dem Hause deo Früchte zetigen mußie. Denn das Spstem der Besudelung hat Srume uuf wir vergengintstlugr griue 2. große Polizeihunde= Landwirts Ley mit einer Zündschnur zur Explosion. Die beiden sich diesmal nur eine peinlich sichtbare Stelle ersehen; es geht prüfung abzuhalten. Zu vieser Prujung haben viele auswärtige Knaben und der Landwirt, der gerade nach Hause kam, als die im übrigen täglich um in Wort und Schrift, in Haß und Vergae See ersiklasigen Diensthunden ihr Erscheinen zuge=(Seelostog, gigigtz,„wuden schwer verteyt. Einer der Knaben lachtung aller edieren Menschlichbelt. Man verliere darum den jagr. Hoffenluich wird der Verein Erfolge erzielen. lschwbeoi in Bevensgefahl. inneren Zusammenhang jener anwidernden Erscheinungen niemals über den Einzel tellektuellen Urt Aus Ii Der al Zur Ei Um sei „Wie Daß A „Die Und al Wenn In rote Die kle Und fü Letzte N Ausschre Berlin, 1 vorgestern in de „Telegraphen=Ur sache des bedau die polnischen Deutschen zur stellten, schon ge fanden sich in d ihren Eltern ein Ansuchen lehnte aachdem die Po derung, das Sin besncher auf. die Beachtung fand. und verlangte e er Polizei herbei rufe laut werden Kommunion ihr beamte, die Leu ihnen dies nicht energischen Borg herbeigeholt, die Leute gewaltsam Mutt Auerbach Rodewitsch das beim Ueberschreit mobil erfaßt. D wurde aber zusa Auszeichnung Berlin, 1 nisterpräsiden: G zeichnung geehit die nicht regieren durch das große Paris, 17. feuerte im Burea Calmette, der se gegen Caillaux wurde verwunde bei Calmette mel war sie in sein Se eiammenbrach. E nrungen. Calmel Caillgux, die sich ceaudienern festne geikommissariäte Kreisen hat das schäftigt sich bere auf die Stellung rüchte verbreitet, sei, an die der richtet gewesen se Wien, 17. Turn=Severin: E berüberkam, schlu sind ertrunken. Etähten Mittwoch, den 1 Male.„777 von Otto Schn Donnerstag, den1 Große romanti Albert Lortzing. Für di unseres e nahme Wege un her. Aiin Seesische dler griff der ner Frau zum daß sie bald erart, daß er ebespärchen.) en hatte sich issig gemacht, zm, daß die das Pärchen heraus, daß icht 18 Jahre nrer Familie holte seine ührung ine Mädchen. ov. Sachsen, er führenden rdlichen Erhen namens sigen Tagen dern befindhervor, daß sode gesucht einem vergen gekomein Ziel zu irregeleitete wassers hat wo an der inderer mit nem Anfall blindwütig erletzt. Ein sesend war, hieb nieder. ldauer GeErhängen Gemeinde Steinbruch ser wurden sind nicht Oberst a. den Ritter der VerTapferkeit in Pasing rse Popieauf AnGiebelseite ssierte das des erlitder 10 Marke völfeinhalb „Heutsch252 ndon vollörperlicher eine Engffizier von 5 Bei ner Lokochwer und in ist von Asowsche e Stanitza ms Leben f der am in Wagen tschujewsKosakenam Ufer Arbeiter= Temrjuk roßer Teil amen um. setzte hier er Sturm Dunkelheit lebel zerleber die Der Himernis erenkmals lIs Kaiser in eben ar, blickte tenburger igte nach ulage geseschäftigt, sen Stelle eWache“ an zahlh bitierer dem von was die bärmliche lung hat es geht und Versrum den ntemals über den Einzelanlässen aus dem Auge, an die sich ihre in4ellektuellen Urheber zu klammern lieben. „ Kaiser Friedrich im Elysium. Aus lichten Höhen schaut der Kaiser, Der alle Qualen tapfer hat besiegt, Zur Erde nieder, und ein duldsam Lächeln Um seine edlen Leidenszüge fliegt: „Wie oft die Menschen doch vergessen, Daß Wahrheit stets ist hinter falschem Spiel! „Die rote Woche“ schrieb man an mein Denkmal Und ahnte garnicht dieses Streiches Ziel. Wenn meine Braven Anno Siebzig In roten Wochen gaben nicht ihr Blut, Die kleinen Seelen steckten heut im Winkel Und fühlten fremder Fäuste rohe Wut!“ Letzte Nachrichten und Telegramme. Ausschreitungen in einer katholischen Kirche. Berlin, 17. März. Zu wüsten Ausschreitungen kam es vorgestern in der katholischen Pauluskirche zu Moabit. Der „Telegraphen=Union“ wird hierüber folgendes berichtet: Die Ursache des bedauerlichen Zwischenfalls ist darin zu suchen, daß die polnischen Kommunikanten am 25. März nicht mit den Deutschen zur Kommunion gehen wollen und das Verlangen stellten, schon gestern kommuniziert zu werden. Gestern morgen fanden sich in der Pauluskirche etwa 40 polnische Kinder mit ihren Eitern ein und wünschten kommuniziert zu werden. Dieses Ansuchen lehnte der Kurator, Pater Jakobus, ab und forderte, aachdem die Polen polnische Lieder anstimmten und der Aufforderung, das Singen einzustellen, nicht nachkamen, die Kirchenbesncher auf, die Kirche zu verlassen, ein Befehl, der keinerlet Beachtung fand. Hierauf bestieg Pater Amandus die Kanzel und verlangte energisch das Verlassen der Kiche, widrigenfalls er Polizei herbeiholen müsse. Die Polen ließen zahlreiche Protestrufe laut werden und verlangten nach wie vor vom Pater die Kommunion ihrer Kinder. Inzwischen versuchten acht Kriminal= beamte, die Leute zum Verlassen der Kirche zu bewegen. Da ihnen dies nicht gelang und die Zahl der Beamten zu einem energischen Vorgehen zu gering war, wurden noch 20 Schutzleute herbeigeholt, die in Gemeinschaft mit den Kriminalbeamten die Leute gewaltsam aus der Kirche herausdrängten. Mutter und Kind vom Auto getötet. Auerbach(Dogtland), 17. März. Vorgestern wurde in Rodewitsch das 6jährige Töchterchen des Pflegers Engelmann beim Ueberschreiten des Dammes von einem heranfahrenden Automobil erfaßt. Die Mutter eilte dem Kinde nach, um es zu retten, wurde aber zusammen mit dem Kinde überfahren und getötet. Auszeichnung des Ministerpräsidenten Grafen Hertling durch den Papst. Berlin, 16. März. Wie verlautet, ist der bayrische Ministerpräsident Graf Hertling vom Papste mit der höchsten Auszeichnung geehit worden, die der Papst überhaupt Personen, die nicht regierende Fürstlichkeiten sind, zu erteilen hat, nämlich durch das große Kreuz des Pius=Ordens. Revolver=Attentat. Paris, 17. März. Die Gattin des Finanzministers Caillaux feuerte im Bureau des„Figaro“ auf den Direktor des Blattes Calmette, der seit einigen Wochen eine überaus hestige Fehde gegen Caillaux führt. mehrere Revolverschüsse ab. Calmette wurde verwundet. Die Dame ließ sich gegen 6½ Uhr abends bei Calmette melden, der sie ohne weiteres empfing. Kaum war sie in sein Bureau getreten, als sie, ohne ein Wort zu sagen, 5 Schüsse auf Calmette abgab, der schwer verwundet zusammenbrach. Einer der Schüsse ist ihm in den Unterleib gedrungen. Calmette wurde sofort in eine Klinik gebracht. Frau Caillaux, die sich widerstandslos von den Redakteuren und Buceaudienern festnehmen ließ, wurde auf dem nahegelegenen Poliseikommissariat einem Verhör unterzogen. In parlamentarischen Kreisen hat das Attentat das größte Aussehen erregt. Man beschäftigt sich bereits mit der Frage, welche Folgen das Attentat auf die Stellung Caillaux's haben wird. Mehrfach waren Geeüchte verbreitet, daß die Täterin die geschiedene Gattin Caillau's sei, an die der jüngst vom„Figaro" veröffentlichte Brief gerichtet gewesen sein soll. 15 Personen ertrunken. Wien, 17. März. Die„Neue freie Presse“ meldet aus Turn=Severin: Ein Boot mit 15 Arbeitern, das von Serbien herüberkam, schlug mitten auf der Donau um. Alle Insassen sind ertrunken. des Dortmunder Stadttheaters. Mittwoch, den 18. März. Abends 7½—9¾ Uhr. Zum 6. Male.„777 für 10.“ Turf= und Totoschwank in 3 Starts von Otto Schwarz und Carl Mathern. Donnerstag, den 19. März. Abends 7½—10¼ Uhr.„Undine.“ Große romantische Zauberoper mit Ballett in 4 Aufzügen von Albert Lortzing. Für die uns anlässlich des Hinscheidens unseres einzigen Söhnchens erwiesene Teilnahme sprechen wir hiermit auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank aus. Emil Puisch und Frau. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute morgen 9½ Uhr meinen lieben Mann, unsern guten Vater, Schwieger-, Groß- u. Urgroßvater, Bruder, Schwager und Onkel, den Werkmeister Friedr. Wilh. Diergarten###Heinr. Schulz Inhaber des Allgem. Ehrenzeichens u. a. Orden im Alter von 71 Jahren zu sich in die Ewigkeit abzurufen. Um stille Teilnahme bitten: ANNEN, Witten, Stockum, Wanne, Werne, Hagen, Linden a. d. Ruhr, Hattingen, Ratingen und Düsseldorf, den 16. März 1914. Die trauernden Hinterbliebenen Heute morgen 11 Uhr verschied infolge Herzschlages unser lieber Bruder, Schwager, Onkel und Neffe Die Beerdigung findet am Donnerstag, d. 19. März, nachm. 3½ Uhr vom Sterbehause, Südstr. 4, aus statt. Sollte jemand aus Versehen keine besondere Nachricht erhalten haben, so diene diese als solche. im Alter von beinahe 27 Jahren. Um stille Teilnahme bitten Annen, Langendreer, Haspe und Iserlohn, den 16. März 1914 Die trauernden Hinterbliebenen Die Beerdigung findet Donnerstag, den 19. März nachm. 4 Uhr vom Sterbehause, Südstr. 2, aus statt. Sollte Jemand aus Versehen keine besondere Nachricht erhalten haben, so diene diese als solche. Gestern morgen verschied nach längerem Leiden unser Werkmeister im Alter von 71 Jahren. Wir verlieren in dem Entschlafenen unseren ältesten Mitarbeiter, einen treuen und zuverlässigen Beamten, der allen ein leuchtendes Vorbild eifriger Pflichterfüllung war. Ein ehrendes und dankbares Andenken an ihn wird in uns stets wach bleiben. Am. Gassbiamnerk Actien-Gesellschaft. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen sprechen wir allen, besonders auch den beteiligten Vereinen u. Herrn Pfarrer Danz für seine trostreichen Worte am Grabe des Verstorbenen unsern herzlichsten Dank aus. Rüdinghausen, den 17. März 1914. Gestern starb unser treuer Kamerad der Drehermeister Wilhelm Diergarten im Alter von 71 Jahren. Diergarten, welcher an den Feldzügen 1866 und 70/71 teilnahm, war im Besitze der Kriegsdenkmünzen und des Allgemeinen Ehrenzeichens. Sein Andenken uns in Ehren! bleibt bei Zur Beerdigung der Leiche tritt der Verein am Donnerstag, den 19. März nachmittags 2% Uhr am Vereinslokale an. Der Vorstand. Annen. Hente darh under Kamernd Veteranenverein nerne Wilh. Diergarten welcher an den Feldzügen 1866 u. 1870—71 teilnahm. Zur Beerdigung der Leiche trist der Verein am Donnerstag, den 19. ds. Mis. nachmitlags um 3 Uhr am Vereinslokale an. Annen, den 16. März 1913. Der Vorstand. Annener MännerStatt besonderer Anzeige. Heute morgen entschlief infolge Altersschwäche unser lieber guter Vater, Groß- u. Schwiegervater, der Schreiner Adolf Röhr im 76. Lebensjahre. Um stille Teilnahme bitten: ANNEN, Gelsenkirchen, den 15. März 1914. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 18. März, nachmittags 4½ Uhr vom Sterbehause, Bergstraße 32, aus statt. Kondolenzbesuche dankend verbeten. Gcbrader socht Todes-Anzeige. Am 15. März starb unser Mitglied Herr Adolf Röhr Er ruhe in Frieden. * Zur Beerdigung treten die Mitglieder Mittwoch nachmittag 3½ Uhr im Vereinslokal an Der Vorstand. Properes Morgenmadchen für sofort gesucht. Roonstraße 20. Junggesellen-Verein „Zu den Hobenzollern“ Ardeg-Annen. Todes-Anzeige. Am Montag verschied unser treues Mitglied, der Bergmann Heinr. Schulz. Wir werden sein Andenken in Ehren halten. Der Vorstand. Zur Beerdigung versammeln sich die Mitglieder am Donnerstag nachm. 3 Uhr im Vereinsl. Zur Aushülse auf sofort ein ordentliches Kuochen gesucht. Zu erfragen in der Expedition. S un e Gone 99 3 Zimmern z. Erage abgevon 3 schlossen per 1. Juli cr. mieten. Bergstraße 8. bgezu verHeute frisch eintreffend: a. grüne Heringe 5 Pfd. 29 Pfg. la. Bücklinge Kiste 75 Pfg. ferner empfehlen: Ia, Bratheringe Dose.60, Ia. Bismarkheringe Bose.25, Ia. Hering i. Gelee Pose.25 unnen#.. Hüdinghausen La. Rohmops Bose.25, Ia. Sardinen Hähchen.05 La, gewalt. Stotsch Bfe. 78#g. mmmn Morgen eintressend: Seefische: Bratschellsisch, Cablian, großen Schellfisch, Heilbutt etc. Flußfische: Hecht, Bresen, zu äußerst billigen Ueberzeugen Sie sich persönlich von den grossen Vorteilen der in Kürze beginnenden 9 Wohlteilen Tage. Magazin für Haus- und Küchengeräte. 2 200 Pflanzer=Zigarren umsonst! Kauften wieder Gelegenheitspartien und versend. daraus solange Vorrat reicht, 200 7 Pfg.=Zig. f. 11.95 Mk., 200 ff. 8 Pfg.=Zig. für 12.95 Mk. oder 200 hochf. 10 Pfg.=Zig. für 14.95 Mk. Außerdem geben 200 Pflanzer=Zigarren gratis für Weiterempfehlungen. Also diesmal 400 Zig. f. 11.95, 12.95 oder .#0 Mk. Nur wer bis 25. März bestellt, erh. die 200 Stück umsonst. Garantieschein: Bei Nichtgef. Geld zurück. Gade& Co., Hamburg 36. 985 * K0 0 Ich suche zum 1. Mai ein Zweilmäuchen Frau Paul Knapmann Johannisstr. 30. Zum mögl. baldigem Eintritt ein in allen Hausarbeiten erfahrenes Madchen gesucht. Beyer, Weitmar bei Bochum, Oststraße 8. Ein en für sofort gesucht. Wittenerstr. 88. Zwangsversteigerung. Mittwoch, den 18. vormittags 11 Uhr versteigere ich in meinem Pfandlokal Wirtschaft Storck in Annen, Große Vorbach: 1 Vertikow, 1 Sofa, 1 Kleiderschrank und 2 Schweine messbietend gegen VorSchlung, Witten, d. 16. März 1914. Popltz Gerichtsvollzieher in Witten, Wilhelmstraße 32. Zwei ehrliche Mädchen für wöchentlich einige Tage nach dem Markte gesucht. Zu erfr. in d. Exped. d. Ztg. Junge Frau wünscht Tagstelle zum Waschen und Putzen. Selbige empfiehlt sich auch zum Kochen für Hochzeiten. Näheres Steinstraße 55. Die berühmte, in Witten und Umgegend beliebte andieserin ist wieder täglich zu sprechen in Witten, Neue Bahnhofstr. 17 im Restaurant Aug. Hethey. Sprechstunden von 10 bis 12 morg. und 2 bis 9 Uhr nachmittags. Sonntags geschlossen. Ein Hypothekenbuch, (sogen. Kaufbrief) vom Wartenberg nach Annen vorloren. Dem Finder gute Belohnung. Rudolf Weide, sen. Wartenberg 32. Viele Aerzte u. Prosessoren empfehlen als hervorragend gutes Mittel bei Husten, Hesertet ganden chals Pratungsbndlich 1 bis 2 echte Altbuchhorster Mineral-Pastillon(in Rollen à 35.50 u. 85 Pf.) In hartnäckigen u. veralteten Fällen außerdem täglich Altbuchhorster Merksprudel Starkquelle(Fl. 65 u. 95 Pf.), mit heißer Milch gemischt, trinken. Diese rein natürliche Kur wirkt außerordentlich wohltuend, schleimlösend, berubigend und gleichzeitig kräftigend. Echt bei Otto Biumberg, Bismarckstraße 15. Gosientsausschlag Pickel, Mitesser, Flechten verschwinden meist sehr schnell, wenn man den Schaum von Zucker’-PatentMedizinal-Seife, in drei Stärken à 50 Pf., M..— u. M..50. abends eintrocknen läßt. Schaum erst morgens abwaschen u. mit Zuckoch-Creme (à 50 u. 75 Pf. 2c.) nachstreichen. Großartige Wirkung, von Tausenden bestätigt. Bei Otto Blumberg, Bismarckstrasse 15. Kce Gut bezahlte Existenz erwirbt m. mit m. Hilfe d. Erlernung des Chauffeur-Berufs. Lehrgeld gering. Prospekte gratis. M. Schachtschabel, Halle,., Pr. Sachsen. V. d. K. Regierung c. Fahrlehrer. Lade morgen einen Transport hochtragende und frischmelke Kuns und Kinder ## cehe K M K F TE E ans. e Gustav Tepel. K Gcha m MS RESSHEE H „nur mit echten Heitmann-farben Schutzmecke fuchskogf imn stern, Ein gebrauchter, gut erhaltener Talehnerd ist zu verkaufen. Bismarckstr. 55, part. Flechten nässende u. trock. Schuppenflechte, partflechte, Aderbeine Beinschäden, offene Füße Hautausschläge, skroph. Ekzema, pose Finger, alte Wunden sind oft sehr hartnäckig. Wer bisher vergeblich auf Heilung hoffte, versuche noch die bewährte und ärztl. empfohlene Rino-Salbe Prei von schädlichen Bestandtellen. • Dose Mk. 1,15 und 2,25.# Man achte auf den Namen Rino und Firma Rieb. Schubert& Co., O. m. b.., Weinböhla-Dresden. Zu haben in allen Apotheken. K M be uun W E S S Kmnzn Ba g Obermeyer's Medizinal=HerbaSeise gegen einen R 1* 9 am gaazen Körper angewandt und gänzlich davon befreit, wurde laut Kiest I. Brück, Niederweidbach. Herba= Seife à Stck. 50 Pf., 30% verstärktes Prävarat Mark.—. Zur Nachbehandlung Herba=Creme à Tube 75 Pf., Glasdose Mk..50. Z. h. i. Apotheken u. GermaniaDrogerie O. Blumberg, Central=Dro gerie H. Wilke. Lade heute einen großen Transport Sehwente aus und gebe dieselben äußerst billig ab. Julius Netz, Rüdinghausen, Tel. 638. Waltt Wn Wen MENS Erhalte morgen 2 Ladungen große und kleine Sehwente, welche ich billigst abgebe. Gustav Tepel. Ueberall hört man, wie gut Zucker'. Original=Kräuter-Haarwasser bei dünnem, schwachem, sprödem Haar, bei Kopfschuppen, Juckreiz und Haarausfall ist. Tausende verdanken ihm ihr schönes, prachtvolles Haar; verhütet vorzeitiges Ergrauen und Brechen der Haare, belebt und erfrischt wunderbar die Kopfnerven und stärkt den Haarboden. Von ersten Autoritäten warm empfohlen. Flasche M..25, M..75 und M..50. Dazu Zucker's komb. Kräuter-Shampoon, Pak. 20 Pf. Großartige Wirkung, von Tausenden bestätigt. Echt bei Orto Blumberg. Bismarckstraße 15. +Central-Theater: Annen, Wittenerstrasse 32. Programm v. Dienstag den 17. März bis inkl. Freitag, den 20. März Nur 4 Tage! Nur 4 Tage! Die Slucht aus der FremdenDrama, 3 Akte. legion! Drama, 3 Akte. Außerdem noch 2 Orei=Akter, sowie Humoresken. Samstag: Die letzten Tage von Pompeji. 6 Akter. Ansionts-Karten vorrätig bei Fritz Rüching, Buchhandlung. Berliner Abendpost Sie kostet mit ihren Gratis=Beilagen: Illustriertes Sonntags=Unterhaltungsblatt„Deutsches Heim",„Kinderheim“ und„Gerichtssaal“ nur 60 Pfennig monatlich Man verlange kostenlos ein Stägiges Probe=Abonnement Verlag Ullstein& Co. Berlin SW63 Mit den Abendzügen geht die„Berliner Abendpost“ nach mehreren tausend Post=Orten. Ihrer Reichhaltigkeit und raschen Berichterstattung wegen ist sie sehr beliebt. Sie ist das Organ des gebildeten Provinzlers, der neben seinem Lokalblatt eine gute Zeitung der Reichshauptstadt liest. Die„Berliner Abendpost“ ist keine Zeitung für die Berliner, sondern eine Berliner Seitung fürs Deutsche Reich Redakton, Druck und Verlag von. Friz Küchiung, Aunen, 0 Nr. 32. Oienstag, den 17. März 1914. 30. Jahrgang S sra Denticher Veichetag, Sitzung vom 13. März. Der Reichstag hatte am Freitag wieder einen seiner großen Tage. Deshalb war das Haus auch gut besetzt, ebenso die Tribünen. Besonders bemerkte man da eine große Anzahl Offiziere, vom einfachen Leutnant bis zum Generalstäbler, deren bunter Rock sich von den einfarbigen Reihen der Zivilisten hervorhob. Es stand heute die Beratung der Quell-Interpellation des Zentrums zur Beratung. Zunächst jedoch gab es eine kleine Anfrage des Abg. Kopsch(Pp.) über die Krankenversicherungspflicht der Kinder, die in bäuerlicher Wirtschaft ihrer Eltern beschäftigt werden. Ministerialdirektor Caspar antwortete, darüber lasse sich nur im Einzelfäll entscheiden. Sodann wurde die CentrumsInterpellation begründet von Abg. Groeber(Ctr.): Er schildert zunächst die Vorgänge, die zu dem Zweikampf geführt haben, das Verfahren des Ehrenrats und den Verlauf des Zweikampfes. Haben der zuständige Kommandeur und der Ehrenrat ihre Schuldigkeit getan? Was hat in diesem Fall die Militärbehörde, Kommandeur und Ehrenrat getan, um das geplante Verbrechen zu verhindern? Der Ehrenrat ist angewiesen, einen gütlichen Ausgleich herbeizuführen, soweit es die Standesehre irgend gestattet. Weiter: Welche Ermittelungen hat der Kommandeur von dem Ehrenrat anstellen lassen? Sind Zeugen oder sonstige Personen vernommen, sind die Gegner einander gegenübergestellt worden? Warum sind die Ermittelungen nicht noch am folgenden Tage weitergeführt worden? Der Zweikampf mußte bis zum Spruch des Ehrengerichts verschoben werden. La Valette hätte gezwungen werden müssen, aus dem Heere auszuscheiden. Offenbar ist das Duell im Offizierstande eine offizielle Einrichtung. Roch niemals ist ein Offiziersehrenrat wegen Beihilfe zum Duell bestraft worden. Nach der Entscheidung der höchsten Gerichte ist aber seine Tätigkeit eine solche Beihilfe. Freilich beziehen sich diese Feststellungen nur auf Zivilisten. Aber das gleiche Recht muß auch für Offiziere gelten. Im Heere ist der Hauptsitz des Uebels. Das Huell verstößt gegen Gottes Gebot. Gottes Gebot gilt für alle, für Offiziere, Kaiser und Könige, wie für das Volk. Alle Parteien waren einmütig dafür, daß bei frevelhastem Verschulden auf Gefängnis zu erkennen ist und in besonderen Fällen sogar auf Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte. Ein einmütiges Zusammengehen von Volk und Fürst, Reichstag und Bundesrat wird seinen Erfolg haben.(Lebhafter Beifall im Centrum.) Preußischer Kriegsminister von Falkenhayn: Der Tatbestand des Duells ist durch die Aussagen vollständig ausgeklärt. Die Bedingungen des Duells sind wesentlich gemildert worden: dadurch widerlegt sich, daß sie direkt auf eine Tötung des Gegners abzielten. Dem Ehrenrat ging die Anzeige verspätet zu und er sah sich daher außerstande, einen Vergleich vorzuschlagen. Er erklärte ein ehrengerichtliches Verfahren für erforderlich. Darauf wollte der Beleidigte nicht eingehen. Wenn die Beteiligten es unbedingt wollen, kann der Ehrenrat ein Duell nicht verhindern. Er kann nur einen Ausgleich versuchen und im schlimmsten Fall die Beteiligten auf die Folgen hinweisen. Maßnahmen gegen das Duell im allgemeinen sind nur auf dem Wege der Gesetzgebung denkbar. Die Frage kann bei der Beralung des neuen Strafgesetzbuches geprüft werden. Alle maßgebenden Stellen des Heeres bemühen sich unablässig auf dem Wege der Erziehung eine Besserung zu erreichen. Seit den Mahnungen des Kaisers zu strenger Selbstzucht ist ein Fortschritt zu verzeichnen. 1913 sind nur 16 Quells vorgekommen.(Hört, hört!) Auf 75000 Offiziere! Von Quellwut kann also nicht gesprochen werden. Aber auch diese Zahl ist uns noch zu hoch. Wir werden also in dem Kampf gegen das Quell nicht nachlassen.(Beifall.) Verbote allein nützen nichts. Der Fordernde weiß, daß er gegen göttliches und menschliches Recht verstößt, und wir können seine Gewissensqualen nicht noch durch ein Verbot vergrößern. Ein förmlicher und formaler Quellzwang besteht im Zeere nicht. Das Duell ist ein gänzlich untaugliches Mittel, den Schuldigen zu bestrafen und ebenso untauglich zur Ausübung der Rache. Hier spielen ganz andere Empsindungen mit, daß die Beleidigung eine doppelte Schmach ist, weil sie gleichzeitig die Mannhaftigkeit des Beleidigten anzweifelt. Der Beleidigte will zeigen, daß ihm die Ehre höher steht als das Leben. Gewiß spielt hier mehr ein physischer als ein moralischer Mut mit, aber diese Eigenschaft braucht der Soldat. Riedrig darf man solche Auschauungen nicht schätzen. Sie können sich nur durch die Zeit ändern, wie das auch schon geschehen ist. Ich persönlich kann eine Ausrottung der Ehrauffassung, die hin und wieder leider noch zum Quell führt, für kein Glück halten. Sie ist aber auch nicht die Quelle der Zweikämpfe, sonbern die Gesinnung, welche schwere Ehrverletzung des Kameraden immer noch möglich macht. Dieser Gesinnung muß der Kampf gelten. (Sehr richtig!) Verbote helfen nicht, sondern eine Vervollkommnung der Offiziere im Geiste wahrer Ritterlichkeit und wahrer christlicher Gesinnung. Die Besprechung der Interpellation wird geschlossen. Abg. van Calker(ntl.): In dem vorliegenden Falle kann der Beleidiger nach dem gelienden Recht nur mit Festungshaft bestraft werden. Hier liegt ein Triumph des Unrechts vor. Wir müßten alles tun um die Duelle einzuschränken. Beseitigen können wir das Quell nicht. Könnten wir es gesetzlich beseitigen, so würde ich es nicht wollen, uicht, weil es verschiedene Ehre gibt. Es ist aber deutsche Auffassung, daß man einsteht für das, was man tut, daß man sich nichts gefallen läßt. Der Zweikampf ist namentlich in der Armee nicht zu entbehren. Abg. Graf Westarp(kons): Im Ramen meiner Freunde stelle ich unseren einmütigen Beisal zu den Auslührungen des immmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm anumuussnn Von der großen Möhnetalsperre. Der erste Ueberlaus. Infolge der anhaltenden Niederschläge der letzten Zeit hat sich das große Staubecken rapide gefüllt und ist bei einem Fassungsvermögen von 130 Millionen ebm. übergelaufen. Das Wasser drängt sich, wie unser Bild zeigt, durch die direkt unter der Fahrstraße liegenden Oeffnungen und stürzt mit donnerähnlichem Getöse, das man einige Kilometer weit hören kann, an der Mauer ca. 40 Meter herab. Mn Kriegsministers fest. Im Metzer Falle haben die Behörden alles getan, was sie tun konnten. Das Duell verstößt gegen göttliches und menschliches Gebot und soll beseitigt werden. In der Aufsassung, daß der Ossizier jederzeit Person und Leben für seine Ehre einsetzt, sehen wir eine der wichtigsten Grundlagen des Ofizierkorps. Damit ist die Interpellation erledigt. Die nächste Sitzung findet erst am nächsten Donnerstag statt. Dann wird man den Kolonialetat weiterberaten. 2 Kriminal=Novelle von Gerhard von Arnim. (Nachdruck verboten. „Und dann erst die merkwürdigen Träume, in welchen es dem wachenden Geist des physisch gewissermaßen leblosen Menschen zuweilen einen Blick in die Zukunst zu wersen vergönnt ist? Auch hiervon gibt es so viele anthentische Beispiele, daß es, gelinde gesagt, einen hohen Grad von Ueberhebung und mangelnder Objektivität verrät, zu behaupten: das alles ist nicht möglich und mithin unwahr, weil ich nach dem heutigen Stande unserer Wissenschaft mir dasselbe nicht zu erklären vermag.“ „Wird sind ja an ein fürchterliches Thema geraten,“ warf der Rat lächelnd ein“, wenn ich übrigens die Möglichkeit von solchen Ahnungen und Träumen nicht prinzipiell in Abrede stellen will, so darf ich doch auf der anderen Seite nicht unerwähnt lassen, daß auf einen Traum, der in Erfüllung geht, in der Regel 99 andere kommen, bei denen das Gegenteil des Geträumten eintrit. Wie oft bildet man sich nicht im Schlafe ein, man sei ungeheuer reich, ein Kaiser oder König geworden, man habe das große Los gewonnen und wenn man dann erwacht, steht die nackte Wirklichkeit in weniger erfreulichen oder verhängnisvollen Gestalt vor uns. Ich selbst habe vor wenigen Tagen einen derartigen Traum gehabt. Am ersten Tage meiner Anwesenheit in unserm Städtchen träumte mir nämlich, daß ich vor meiner Abreise den Mörder, dem ich jetzt nachspüre, zu Gesicht bekommen würde, wie dieser Traum sich aber bewahrheitet hat, das wissen die Herren ebenso gut wie ich.“ „Sie sind auch noch nicht abgereist, Herr Rat“, sagte Dr. Werner, und wer weiß, ob nicht— aber halt, was ist das, da geschieht ein Unglück draußen.“ Lautlose Stille entstand mit einem Male in dem Saale, als der Redner sich unterbrechend, zum Zeichen des Schweigens den Zeigefinger auf den Mund legte. Man hörte nun, wie ein Wagen mit großer Schnelligkeit über das schlechte Pflaster herangerasselt kam und plötzlich, als derselbe neben dem Gasthause! angelangt war, erkönte ein lautes Krachen, als ob das Fuhrwerk gegen einen festen und harten Gegenstand angeprallt sei. Dazwischen vernahmen die Gäste den Schrei einer weiblichen Stimme, aute und zornige Fluchen eines Mannes und dann herrschte wiederum auf einen Augenblick völlige Stille, dort draußen ebenso wie drinnen.— „Ich glaube, da ist Hülfe nötig,“ sprach der Förster Hollbach der zuerst von seiner Ueberraschung sich erholte. Zugleich stand er auf und schritt der Türe zu, um auf die Straße sich zu begeben, während die beiden rüstigen Gutsbesitzer Anstalt machten, ihm zu folgen. Doch in der Türe wäre der Förster bald mit einem Manne zusammengeprallt, der in großer Hast und Erregung ins Zimmer trat. Der Eintretende, ein großer, stattlicher Herr von etwa 40 Jahren, in eleganter Kleidung und einem regelmäßig gebildeten, von dunklem Vollbart umrahmten Gesichte, schritt an dem zurücktreienden Förster, den er gar nicht bemerkt zu haben schien, vorüber und rief dann, mitten in den Saal sich stellend, mit vor Aufregung bebender Stimme aus:„Gibt es denn Riemand hier, Wieden bait er liche oune eun un euer ech nächster Rähe ein Unglück sich ereignet? Und wo ist der Wirt? Ist noch ein Zimmer zu haben und befindet sich jemand hier, der sofort einen Doktor herbeirufen kann? Ich werde ihu ordenlich bezahlen.“ „Um Gotteswillen, was ist geschehen, Herr Baron?“ sprach der Förster, indem er auf den gewaltig erregten Herrn zutrat. „Ah, Sie sind es, Hollbach“, erwiderte dieser ausatmend, unser Wagen ist gegen einen großen Stein gerannt, und dabei ging ein Rad in Stücke. Meine Frau hat das Bewußtsein verloren, ich fürchte, daß sie sich eine Verletzung bei dem heftigen Anpralle zugezogen hat. Aber wo ist denn nun der ver..... Wirt, daß er uns ein Zimmer anweist und einen Arzt herbeiholt?“ „Hier ist ein Arzt,“ sagte in diesem Augenblick zu dem Baron der Dr. Werner, der schon bei den ersten Worten des Eingetretenen sich von seinem Sitze erhoben hatte, und ich stehe sofort und mit Bergnügen zu Ihrer Verfügung.“ „So kommen Sie mit,“ antwortete der Angeredete barsch und schritt hastig zur Tür hinaus begleitet von dem wackeren Arste Das Unglück war nicht so groß, als man nach dem Benehmen des Barons hätte vermuten sollen. Vorn an dem Wagen, der, obgleich das linke Vorderrad gebrochen war, auf den drei Rädern in seiner normalen Lage ruhte, stand der Kutscher und suchte das wild sich bäumende Pferd zu beruhigen, auf der Rückseite des eleganten Coupés aber saß in einer Ecke, anscheinend bewußtlos in einer Ecke gegen die schwellenden Polster zurückgelehnt, eine junge Dame von vielleicht 22 Jahren. Der zwischen den Wolken hervortretende Mond beleuchtete ein marmorbleiches Gesicht von so auffallender Schönheit und Feinheit, daß selbst der für weibliche Reize sonst ziemlich gleichgültige Dr. Werner nicht umhin konnte, sich heimlich zu gestehen, ein zweites Antlitz von dieser wahrhaft klassischen Regelmäßigkeit und Reinheit der Züge noch niemals gesehen zu haben. „Was halten Sie von dem Zustand meiner Frau?“ frug der Baron mit einer Stimme, aus der man die innere Angst des Mannes heraushörte. „Nur eine leichte Ohnmacht infolgedes stattgehabten Schreckens“ entgegnete der Arzt nach einer kleinen Pause; sehen Sie nur, die Besinnung kehrt bereits zurück. Unterstützen Sie Ihre Frau Gemahlin und führen sie dieselbe ins Hotel, in einer halben Stunde wird die letzte Spur des Unwohlseins verschwunden sein.“ Der Doktor hatte Recht. Die Dame öffnete in diesem Momente die Augen und blickte verwirrt auf ihre Umgebung, lächelte aber matt, als sie ihren Gemahl neben sich sah, der ihre Hand erfaßt hatte und dieselbe widerholt mit Küssen bedeckte. „Wie glücklich bin ich, daß du mir wiedergegeben und nicht verletzt bist, Johanna.“ sprach er leidenschaftlich; fühlst Du Dich wohl genug um auf meinem Arm gestützt in's Hotel zu treten, wo wir warten müssen, bis ein anderer Wagen zur Stelle ist?“ „Der Anfall ist vorüber,“ sagte die Dame mit etwas schwacher Stimme, indem sie sich von ihrem Sitze erhob,„ich kann sogar ohne Deine Hülfe Aussteigen. Du bist zu besorgt um mich, Eugen, nein, lasse Deinen Arm nur weg, allein um Deine Hand möchte ich bitten. So, hier stehe ich bereits neben Dir und nun laß Lungenkranke u. Blutarme machen vorzügliche Kuren mit Dr. Fehrlins Histosan(Eiweiss-Gusiacol-Verbindung b. R. P. 162656). Seit Jahren in ständig. Gebrauch in den berühmten Lungenheilstätten von Davos, Arosa, Leysin, Bozen, Meran etc. IICEN Sirup, Tabletten eder Pdlver in Original Paekung Mk..s6 ½ Sch. Tadletten Mk..48 Di. hüllich in den Apoth. wo nicht, franke von der Stadtspotheke in Singen a. H. Prospekte eic. durch die Mistosantabrik Schaflhousen(Schwei.) Singen u. M.(Baden) Rechnungsformulare zu haben bei Fritz Küching. dan er bsich ush ul dnen Blcle Auch die Wirtin zur Krone war an die Gruppe herangetreten, und unter tiefen Knixen versicherte sie, das die gnädige Frau Baronin über ihr ganzes Haus und die schönsten und die besten Zimmer nur zu verfügen habe.—— „Ist denn auch ein geheiztes Zimmer vorhanden?“ frug die Angeredete, lächelnd über den außerordentlichen Eifer der guten Frau. „Geheizt sind nur die Säle, in welchen die Gäste sich befinden; aber in zehn Minuten kann für die gnädige Frau Baronin ein gut durchwärmtes Privatzimmer hergerichtet sein.“ „So lange wollen wir uns nicht aufhalten, Eugen. Ich denke, wir lassen uns neben den Gästen irgend wo nieder, bis wir abreisen können.“.... ix: Miesamst, kur Smmatl „Ganz wie Du willst, liebes Kind,“ entgegnete der Gemayl, „indessen könnte der Tabaksqualm, der dort zu herrschen pflegt, Dir unangenehm werden.“.6. Mun Saur 2. „Oh, der stört mich nicht im geringsten. Mein Papa hat steis zu Hause geraucht, und auch Du bift kein Berachter einer guten Cigarre. Von meiner Kindheit an bin ich also daran gewöhnt, daß man in meiner Gegenwart den Genuß einer Cigarte sich gestattet.“ „Treten Sie gefälligst hier ein, meine Herrschaften, wo die Honorationen versammelt sind.“ sprach die Wirtin. welche im Hausflure zwischen den Ehegatten geführten Gespräche mit Aufmerksamkeit gefolgt war, und weit die Türe zu dem kleinen Saale öffnete, in welchem der Rat seinen Abschied von Wendenbeim keierte.. g, Ermssenden dpsch eins 4. Die junge Dame grüßte die Anwesenden durch eine leichte und anmutige Bewegung des Kopfes, was von diesen durch ein ehrerbitiges Erheben von ihren Stühlen erwidert wurde. Als jedoch der Baron sich nach einem geeigneten Niederlassungsorte umsah, stellte sich heraus, daß das kleine Zimmer an diesem Abende nur eine, für die Gäste des Untersuchungsrichters bestimmte Tischreihe enthielt. Diesen Umstand benutzte der ritterliche Bürgermeister, der früher Lieutenant in einem Insanterie=Regiment gewesen, nun mit geziemender Ehrerbietung auf das freiherrliche Ehepaar zuzutreten und zu fragen, ob der Herr Baron und seine Frau Gemahlin nicht an dem gemeinschaftlichen Tische Platz zu nehmen geruhen wollten.. 44 Eine derartige Einladung abzuschlagen, ging nicht wohl an, obwohl der Baron keineswegs besonders angenehm von derselben berührt schien: ein leichtes Zucken um seine Mundwinkel verriet, wie ungelegen thm dieses Anerbieten kam. Doch er beherrschte sich schnell und bat den Bürgermeister, ihn mit den übrigen Herren am Tische bekannt zu machen. „Herr Baron von Kalden nebst Gemahlin, Besitzer von Schloß Greifenstein bei Wendenheim.“ sprach unter einer Verbeugung der Bürgermeister zu den versammelten Gästen, die nun auch ihrerseits der Reihe nach vorgestellt wurden. „Darf ich die gnädige Frau Baronin und den Herrn Baron bitten, die Ehrenplätze hier zur Seite unseres verehrten Jubilars und Präsidenten, des Herrn Landgerichtsrats von Dernburg einzunehmen“, fuhr der galante Beherrscher der Stadt Wendenheim fort, wobei er die übrigen Herren ersuchte, ein wenig weiter nach unten zu rücken. Fortsetzung folgt. Dortmund Balkenstr. 36-38. Nikolaistrasse 5 v. Bezirkskommande. FrEIOFGSST empfehlen gute, Waren zu billigsten Preisen. Abteilung: Uhren, Goldwaren, Silber- Alfenide- und Mckeiwaren, Geschenkartiker etc. Taschenuhren in Gold und Silber sind weit über 1000 Stück am Lager. Für den guten und genauen Gang der Uhren wird schriftlich gebürgt. Uhrketten heufen Sie sehr billig und finden Sie darin eine unübertroffene Auswahl. Die Preise für Haus-Uhren, Regulateur-Uhren, Freischwinger und Weckuhren sind trotz des Aufschlags der Fabriken gleich billig geblieben. Goldwaren Trauringe, Damenringe, Siegelringe(Lager ca. 2000 St.) Broschen, Ohr-Gehänge, Kolliers, Kreuze, Halsketten, Medaillons, Anhänger, Armbänder, Manschettenknöpfe, Vorstecknadeln, Granat- und Korallwaren in sehr grosser Auswahl etc. Brillanten, Damen- u. Herrenringe m. Brillantsteinen, Palant-Traschen u. Ohrgehlngs, Armbänder, Lodeln und Eodpfe mit Kolanten. Geschenke zu Hochzeiten, Verlobungen-, Geburts- u. Namenstagen, Jubiläums- u. sonstigen Gelegenheiten, In Silber, versilberten Bronce- u. Nickelwaren. Bestecke in echtem Silber, Alfenide, Alpacca etc. etc. Dortmund vom Markt aus Balkan-) strasse in 2 Minuten von der Beetenstr.(Stadthaus) in ½ Minute zu erreichen Staunend billig eind die noch vorrätigen Restbestände meiner TÖpeteh ausgezeichnet. Schöne Auswahl in 10 Pfg.-Tapeten. — Abwaschbare Oeldruck-Tapeten von 25 Pfg. an. Operreichte konkurrenslose Auswahl finden Sie in allen Preislagen. 6. Heidemann; Witten Telefon 623. Jobannisstr. 14. n Whh! M oder kaufen Sie alles Erforderliche wie: Wasserfarben Gype, Kreide, Leim, Pinsel etc. am besten und billigsten in der(709 Drogerie von Herm. Wilke Roonstr. 7. Koel Herzeien Witten Bahnbofstr. 17 c Bahnhofstr. 17 Gross eingericbtete Trauerabteilung! Abteilung: Manufakturwaren, Meidersiorle, auchsnins, Beinen, Gehild etc. Teppiche, Läuferstoffe, Gardinen, Portierenstoffe, Tischdecken, Betten, Federn, Daunen, Bettwaren, Polsterwaren, Möbel, Spiegel, Bilder. Durch die grossen Vorteile, die unserer Kundschaft geboten werden, hat sich der Verkauf in Betten u. Federn in jedem Jahre bedeutend gesteigert und ist der Einkauf dieser Artikel in unserem Geschäft sehr zu empfehlen. Lederwaren, Koffer, Reisekörbe, Reise-Effekten in jeder Art zu billigen Preisen. Nähmaschinen führen wir nur die besten Fabrikate von den ersten deutschen Firmen weit unter Händlerpreisen Fahrräder, nur beste Fabrikate zu sehr billigen Preisen. Express-Fahrräder u. a. Fabrikate sehr billig. Abteilung: Horren und Knaben-Kleidung Diese Abteilung ist für sich ein grosses Spezialgeschäft, welcbes mit jedem grösseren Geschäft der Branche konkurriert und dem Kunden nur Vorteile bietet. Herren-Anzüge Ausuahlam Tager. Schwarze Anzüge, Rock- und Joppen-Anzüge Smoking- und Frack-Anzüge in allen Preislagen. Paletots, Metterkragen, Regenmäntel, Oelmäntel und Kragen, Mäntel und Kragen für Fuhrleute u. Kutscher, Joppen in jeder Passform, Tuchjoppen, Lodenjoppen, Jagdjoppen in allen billigen, mittleren und teuren Qualitäten. Hosen. Das Hosenlager übertrifft alles bisher Gebotene. Durch Massen-Einkauf sind wir in der Lage, Hosen enorm billig zu offerieren. Knaben- u. Kinderanzüge in jeder Art und Preislage. Arbeiter-Garderobe, Berufskleidung, Schuhe, Hüte, Wäsche Krawatten Schirme etc. elg. dauerhafe Ware Mode 1914 billigste Preise. R. Rottmann Witten-Ruhr, Stein- und Bahnhofstr.-Ecke. # Ailliner Sargmagazin, Anton Lammerskötter, Bismarcstr. Empfehle in vorkommenden Fällen mein Lager in selbstangefertigten, dauerhaften Särgen aller Art, wie Tannen-, Elchen- u. Zinksärge zu billigsten Preisen. Auch sind alle anderen Trauersachen wie Kleider, Strämpfe, Handschuhe, Hauben, große Kränze, Myrthen=Kränzchen, Hut= und ArmNore etc. ete. bei mir preiswürdig zu haben. Anton Lammerskötter. 645 das richtige Glas und GestellSehprüfung, fachmännische Beratung kostenlos. Optiker Schmidt neben der Post. 2081 WESEE K Allen Personen, die ihre Stimmorgane anstrengen müssen, gewähren WybertTabletten sichersten vor Ermüdung der Stimme. Sie sind bei Erkältungen ihrer lösenden Eigenschaften wegen geschätzt. Tausende bezeugen die einzigartige Wirkung derselben. Vorrätig in allen Apotheken à M..—, Niederlage in Annen: Adler=Apotheke. Hilfsverein Sulzbach a cht jedom venaufgen Mz. 9. ch Oderpf. gior jedem neuaufgenomm. Mitglied über 21 Jahre Darlehen bis 1000 Mark Beding. vollständ. gratis.(103) 2 Vonfiomotiopo und Vorlghunppegoephenbo E reitende Neuheiten der Braache Uhren, Gold, Süber- und Lederkaren## Gottfried Wolfk, Inb.: R. Rottmann Witten-Ruhr, Stein- u. Bahnhofstr.-Ecke. Fugenlose Trauringe nach Goldgehalt u. Gewicht billig etc. ∆K 2 NK 7K TK07K! SAASSAAS Das Neueste auf dem Gebiete der modernen Hutmode bringt meine SEERMMMME E D Mpamamnu D ugg ggg A. Smmmem Mncttbnnüunnt Besichtigung erbeten!e Jebenswerte Scbaufenster-Dekorationen!