isser cher Fülabrik Ewald dardt. ericht der II. Königl. erlin am kai 1891. Co., welt. r C o i l e t t. Oreis vierteie Iähelich mr. 1.23 — 75 M 000 Mbbil. Wäsche,— en mit 230 schnungen. In ingen u. Dos845). Orobeder Expedition Dpemgette!. sen empfiehlt & Co. undlag' n Wissen, nd sei zuflissen.“ Rückert.) prechen Verstehen französtFleiß und rer sicher die in 38 .=Unterr.= Toussaint= bebriefe# B., Berlin Str. 17. pekt durch zweist, hasiese Briefe Unterricht) amen als schen und 0M. d. Pfd. ihandlung . Auflage ed.-Reih reinigter, frko. gegen u. Daunen ranko. zru i. West. zum 1. NoNo. 205. Fernsprech=Nr. 46 für Witten. Witten, Donuertag, den 3. Jeptender. Fernsprech=Nr. 18 für Hagen. 1891. erKurnef.? Oer... Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn= und verbunden mit dem Friertage. Insertionen werden die 7 gespaltene Petitzeile mit 10 Pf. berechnet. General-Anzeiger für Witten und Amgegend. Abonnementspreis(inel der Gratisbeilage „Märkisches Heim"): 1,80 Mark vierteljährlich monatlich 60 Pig bei Bestellung durch die Boten Bei Abnahme auf der Post inel. Bestellgeld 2.20 * Die sozialdemohratische Agitation auf dem Lande. Umgegend I. W. 1 100 Lokat. eine utable wie auch Handlung, ber unter en zu vergleich oder Anfragen r. 2049 lattes. Auf die Heuchelei, die von den sozialdemokratischen Agitatoren, welche ausziehen, um das platte Land unsicher zu machen und die Lundleute für die Sozialrevolution zu werben, geübt wird, ist bereits vielfach unter Beibringung von Beispielen hingewiesen worden. Dennoch dürfte es nicht als ein überflüssiges Beginnen angesehen werden, wenn aus der Umsturzliteratur immer wieder neue Anweisungen, wie die „Genossen" beim Zuge auf die Dörfer vorgehen sollen, an das Tageslicht gezogen werden. Die Pomm. Reichspost“ machte nun in diesem Sinne kürzlich auf einen Artikel der in Zürich herausgegebenen sozialdemokratischen„Jahrbücher für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik“ aufmerksam. Der Aussatz ist betitelt:„Die Agitation unter den Bauern.“ Zunächst wird der Bauer als ein roher, gefühlloser und selbstsüchtiger Mensch hingestellt. Bei keinem Stande der Welt, so heißt es wörtlich, ist die Selbstsucht so entwickelt, wie bei dem Bauernstande. Eine über das Thierische hinausgehende Liebe der Eltern zu den Kindern, welche sich auf mehr erstrecken würde als ihre Aufziehung und Pflege in den Jahren der Unbehülflichkeit, kommt beim Bauern selten vor. Sein Besitzthum geht ihm über Alles, es ist ihm theuerer als Weib und Kind. Muß sein Sohn Soldat werden, so ärgert es ihn hauptsächlich deswegen, weil er an seiner Stelle jetzt einen bezahlten Knecht halten muß.“ Diese„grenzenlose Selbstsucht“ werde den Bauern verhindern, Sozialdemokrat zu werden. Deshalb müsse dem Bauern klar gemacht werden, daß die sozialdemokratische Partei seine materiellen Interessen besser zu fördern im Stande sei, als die andern Parteien, damit so der Bauer„wenigstens den stillen Beobachter spielt, der uns nicht entgegentritt.“ Die Wucherfrage soll benutzt werden, um den Bauer nach und nach auf sozialistischen Boden zu bringen.„Aufgabe eines Bauernagitators darf es nicht sein, gegen die Wuchergesetze zu eifern; das wäre vergebliches Bemühen. Er muß sich vielmehr darauf beschränken, nachzuweisen, daß ein Wuchergesetz nicht genügt, daß daneben noch dem Bauern eine billige Kapitalquelle erschlossen werden muß, nämlich der Staat.“ Der verschuldete Bauer soll auf den Staatskredit verwiesen, zugleich soll gegen den Steuer=Exekutor gewettert werden! Wo die mündliche Agitation nicht möglich sei, müsse die schriftliche eintreten: durch Zeitungen, Kalender und Erbauungsbücher!!„Erbauungsbücher"— heißt es wörtlich —„hätten den Vortheil, daß sie vom Bauern mit einer gewisser Sorgfalt gelesen werden und er Dinge, die im Erbauungsbuche stehen, leichter glaubt als andere!! Die Kunst bestände nur darin, ein Erbauungsbuch zu schreiben, das, erbaulich beginnend, unvermerkt aufreizend würde. Auch wäre es nicht„ohne“, in bereits bestehende Erbauungsund Gebetbücher einige Bogen sozialistischen Inhalts hineinzuheften. Diese Erbauungsbücher wären gewissermaßen das Gegenstück zu den Bauern=Zeitungen, die letzteren für die intelligenteren, die ersteren für die noch in der„Nacht der Unwissenheit Wandelnden bestimmt.“ Ein recht sauberer Vorschlag, den der Verfasser des Aufsatzes mit der Bemerkung begründet:„Der gute Zweck heilige jedes Mittel.“ Der Eingangs erwähnte Aufsatz enthält noch eine ganze Reihe von Vorschlägen, die in der Mahnung gipfeln,„aus dem Bauernstand einen Stamm tüchtiger Agitatoren heranzuziehen.“„Aus welchen Motiven dieselben zu uns kämen, ob getrieben von Gemeinsinn oder Mitgefühl— was auch möglich, wenn auch unter Bauern etwas unwahrscheinlich wäre— ob aus Rache oder gekränktem Ehrgeiz oder einem anderen selbstsüchtigen Motive, das könnte uns wohl gleichgültig sein.“ Also selbst die Rachsucht wollen die Sozialdemokraten für ihre Agitation nutzbar zu machen suchen. Zum Schluß heißt es dann:„Wir müssen dem Bauern zeigen, daß nicht wir es sind, die ihn von seinem Heim vertreiben, sondern der Großgrunbbesitzer mit seinen Maschinen, der Wucherer mit seinen Zinsen, das Großkapital mit seinen Eisenbahnen, die ausländisches Getreide befördern, der Staat mit seinen Steuern.“ Man kann zu den Landleuten wohl das Vertrauen haben, daß sie, wo man ihnen die Ziele und Mittel der sozialdemokratischen Agitation so unheimlich offen eingesteht, sich das schleichende Gift der sozialrevolutionären Ideen vom Leibe zuhalten nellen zu bereden. Den Meldungen aus dem Orient, welche in der letzten Zeit immer öfter das Augenmerk weiterer Kreise auf den Zustand der Dinge im europäischen Südosten lenkten, schließt sich neuerdings eine Aufsehen erregende Nachricht des Londoner„Standard“ an, deren(bereits kurz mitgetheilter) Inhalt nichts Geringeres besagt als den vollständigen Sieg der russischen Orientpolitik in der Dardanellenfrage. Wenn sich Alles wirklich so verhält, wie der Konstantinopeler Gewährsmann des genannten Londoner Blattes versichert, so gäbe es hinfort für Rußland keine Dardanellen mehr, sondern nur noch für die übrigen Mächte. Die Türkei hätte sich also dem Andrängen Rußlands gefügt. In dem diplomatischen Verfolg seiner Orientziele— also von den Kriegsvorgängen der 70er Jahre ganz abgesehen— hätte Rußland seit 1871, wo es die Schwarze Meer=Klausel zerriß, keinen größeren Erfolg zu verzeichnen als in dem jetzigen Augenblick, wo es durch Erlangung freien Durchzuges seiner Kriegsschiffe— denn um solche handelt es sich bei der Fahrzeugen der Freiwilligen Flotte in Wahrheit, wenn sie auch bloß als Transportschiffe ausgegeben werden— durch die Dardanellen seiner maritimen Operationsbasis, dem Schwarzen Meere, die volle strategische Bedeutung für den orientalischen Aktionsschauplatz zurückgewinnt, welche ihr durch die DardanellenKlausel vorenthalten wurde. Der Umstand, daß gerade der„Standard", also das Hauptblatt der im Besitz der Regierungsgewalt befindlichen engl. Konservativen, es ist, welches mit der Auffehen erregenden Meldung betreffs der Dardanellen hervortritt, thut der Glaubwürdigkeit der Nachricht mindestens keinen Abbruch. Denn man sieht nicht ein, weshalb die dem britischen Auswärtigen Amt nahestehenden Organe einer unnöthigen Bennruhigung der öffentlichen Meinung Vorschub leisten sollten, wo Lord Salisbury selbst jeden Anlaß ergreift, um das Seine zur Erhaltung des Vertrauens in die Zukunft beizutragen. Man darf wohl annehmen, daß der Konstantinopeler Gewährsmann des„Standard“ mit den dortigen englischen Botschaftskreisen nicht ganz ohne Fühlung ist und daß man in London, trotzdem der Botschafter am Goldenen Horn White seit längerer Zeit mit den ottomanischen Ministern auf gespanntem Fuße steht, doch recht wohl weiß, daß Etwas am Bosporus vorgeht. Lord Salisbury's Andeutungen in seiner Guildhalltede betreffend Egypten und Bulgarien, seine jetzige Wiederanregung der egyptischen Frage bei der Türkei, das wiederholte Zurückkommen des „Standard“ auf die kretensische Frage entbehren offenbar nicht des inneren ursächlichen Zusammenhanges und gewinnen nur an Tragweite Angesichts gewisser Tendenzen, die Lage im Orient als minder einwandsfrei als seit Langem hinzustellen. Klar geht aber aus Allem hervor, daß der russische Einfluß in Stambul wieder im Wachsen ist. gesetzes erwartet", um dieselben für die Berathungen im Bundesrath zu verwerthen. Diese Erwartung der Regierung ist sehr prompt in Erfüllung gegangen. Bereits jetzt liegen mehr oder weniger abfällige Kritiken des Entwurfs vor. U. A. bemerkt die freikonservative„Post“, eine Reihe von Strafbestimmungen des Entwurfs leide an einer gerade auf diesem Gebiete bedenklichen Unbestimmtheit und sei im Ganzen der Verbesserung ebenso fähig, wie bedürftig. Auch werden zahlreiche Stimmen laut gegen die Vermehrung der Befugnisse der Polizei besonders gegenüber den Wirthen, aber auch gegenüber dem Publikum, welche der neue Entwurf einführen möchte, wobei hauptsächlich strenge Kautelen gegen eine willkürliche und ungerechtfertigte Entmündigung bezw. Verbringung in eine Trinkerheilanstalt gefordert werden. * Die Meldungen von Kämpfen, welche Dr. Karl Peters auf seinem Vormarsche zum Kilimandscharo in Ostafrika mit den wilden Masai's gehabt haben sollte, werden in Berliner kolonialpolitischen Kreisen als unglaubwürdig, als Erfindungen von Trägern, welche der Peters'schen Kolonne entlaufen sind, bezeichnet. Es liegt nämlich ein Privatbrief des Dr. Peters aus einem Orte vor, welcher etwa 50 Kilometer landeinwärts von jenem Platze sich befindet, wo die erwähnten Kämpfe stattgefunden haben sollen. Peters sagt in diesem Schreiben von irgend welchen Gefechten und Zusammenstößen keine Silbe, bemerkt vielmehr ausdrücklich, er marschire in voller Ruhe und im tiefsten Frieden. Wahrscheinlich haben die nach der Küste hin durchgebrannten Träger. um ihre Flucht zu bemänteln, die ganze Geschichte einfach erfunden. der wissen werden. in Witten. & Co. undschau. * Die Haltung der Pariser Blätter zu der im Wortlaut noch nicht einmal vorliegenden Merseburger Rede des Kaisers haben wir bereits gekennzeichnet. Da ist es nun auch interessant, zu sehen, wie man in Rußland darüber denkt. Die Nowoje Wremja, begierig, die Stellung der deutschen Politik zu der demonstrativen russisch=französischen Freundschaft kennen zu lernen, rückt sehr eilig mit ihren Bemerkungen zur Merseburger Rede heraus. Das Blatt meint, daß diese Rede die optimistische frühere Auffassung des Kaisers als etwas erschüttert zeige, da er vor seiner Reise nach England gesagt habe, der Friede sei für lange Zeit gesichert; jetzt stände die Sache anders, erklärt aber, zu„beunruhigenden Urtheilen“ sei kein Anlaß vorhanden, weil— Frankreich und Rußland jetzt zueinanderstehen und in den Beziehungen Englands zu Deutschland eine Abkühlung eingetreten sei, denn diese Mächte böten die wirkliche Garantie für die Erhaltung des Friedens! Die größere Hälfte Europas sei jetzt„überzeugt", daß nunmehr„auch außerhalb der berüchtigten Friedensliga mächtige politische Faktoren existirten, welche fest entschlossen sind, es nicht zuzulassen, daß der Friede verletzt würde, und die genügend Mittel besitzen, um dieses schöne Ziel zu erreichen.“ Der heuchlerische Jesuitismus des leitenden russischen Blattes giebt sich hier wieder einmal in seiner ganzen Breite. Kommt's zum Kriege, so wird die Nowoje Wremja zweifellos sagen, die Verantwortung treffe allein Deutsch= land, weil es das Unrecht an Frankreich begangen, ihm zwei Provinzen, Elsaß und Lothringen, nach einem ihm aufgedrungenen Kriege zu nehmen. Den Frieden stets im Munde führend, denkt die Nowoje Wremja doch nur an den zukünftigen Krten. * Ueber das Räuberunwesen in der Türkei tauchen immer mehr Nachrichten auf, welche es wahrscheinlich machen, daß Entführer und Entführte im Einverständniß handelten und es auch mit der von der Pforte angeordneten Verfolgung der Räuber nicht weit her ist. Die Räuberbanden sollen einander geschäftlich“ in die Hände arbeiten. Der ehemals berüchtigte Räuber und Mörder Pehlivan, welcher mit der Aufsuchung der Räuberbande des Athanas beauftragt wurde, hat bis jetzt keinen Erfolg gehabt. Uebrigens meint man, daß, wern demselben die Auffindung des Athanas gelingen sollte, dessen Bande nur um einen Räuber verstärkt werden würde. Die technisch=militärische Kommission zur Berathung über etwaige Aufstellung von Militärposten auf der rumelischen Linie an den Punkten, welche hauptsächlich der Gefahr eines räuberischen Ueberfalles ausgesetzt sind, hat die Aufstellung von drei solchen je 30 Mann starken Posten empfohlen. Fast täglich bringt die Konstantinopeler Presse Meldungen über Zusammenstöße von Soldaten und Räuberbanden, wobei Letztere regelmäßig vernichtet sein sollen. Trotzdem nimmt das Räuberunwesen nicht ab, und die Zeitungsmeldungen scheinen einzig und allein den Zweck zu haben, die allgemeine Aufregung zu besänftigen. iwartichteit in Witten. Rußland scheint es verstanden zu haben, die Türkei zum Nachgeben in der Frage der freien Durchfahrt durch die Darda* In mehreren Blättern ist zu lesen, daß die Regierung„in umfassender Weise die Aeußerungen der Kritik über den Entwurf des Trunksuchts* Berlin, 1. Sept. Morgen wohnt der Kaiser den Manövern des 1. Gardecorps bei Jüterbogk bei. Abends erfolgt die Abreise nach dem österreichischen Manöverterrain, wohin Mittags bereits der König und der Prinz Georg von Sachsen abreisen. Die hohen Herrschaften werden im Schlosse Schwarzenau in Niederösterreich Wohnung nehmen. — Dem Vernehmen nach haben sich die ehemals reichsunmit telbaren Familien zu einem freiwilligen Verzicht auf ihr Steuerfreiheits=Privilegium nicht bereit finden lassen. Es sind deshalb Veryanolungen über die Vereinbarung einer billigen Entschädigung im Gance. Sollte man auch bei diesen zu einem positiven Resultate nicht gelangen, so wird der Weg der selbständigen Gesetzgebung beschritten werden. Die Erledigung dieser Angelegenheit darf bestimmt für die nächste Landtagssession erwartet werden. — Generallieutenant von Hoffbauer ist, nach der„Kreuz=Ztg., mit dem Range eines Divisionskommandeurs zum Inspekteur der Feldartillerie für den als General der Artillerie zur Disposition gestellten früheren Inspekteur Jakobi ernannt worden. — Die„Post“ schreibt: Die Weizenausfuhr aus Rußland wird durch die Anordnung der Regierung, daß nur solcher Weizen zur Ausfuhr zugelassen wird, der in: Maximum 8 Prozent Beimischung von Roggen enthält, voraussichtlich in nicht unerheblichem Maße beeinträchtigt werden. So meldet man aus Noworosisk, die Ausfuhrfirmen hätten den Ankauf des kaukasischen Weizens eingestellt, da demselben 15 bis 20 Prozent Roggen beigemischt sind. — Aus verschiedenen preußischen Provinzen kommen Klagen über die augenblickliche ungünstige Lage der Sparkassen. Die Abnahme der Einlagen geht Hand in Hand mit einer starken Zunahme der Kündigungen, während sich die Anmeldungen auf Geldbewilligungen mehren. Die Kassen sind dadurch genöthigt, zu geringem Kurse Werthpapiere zu verkaufen, deren Ankauf ihnen ja überhaupt nur unter erheblichen Einschränkungen gestattet ist. Man erblickt in diesen sehr beklagenswerthen Vorgängen eine Folge der Vertheuerung der Ledensmittel und ist, wie die„Köln Ztg.“ berichtet, mit Erwägungen auf Unterstützung der Sparkassen beschäftigt. — Wie es heißt, haben sich im Verhalten der russisch=polnischen Auswarderer im Berliner städtischen Obdach einige erfreuliche Aerderungen vollzogen. Nachdem vor einiger Zeit ein Trupp dieser Auswanderer das Obdach verlassen hatte, ist vor einigen Tagen ein weiterer größerer Trupp von ihnen freiwillig abgezogen. Wohin sie sich gewandt haben, ob sie versuchen werden, in der Umgegend bei der Ernte Arbeit zu finden, oder ob sie beabsichtigen sich, wie sie gekommen sind, heimlich über die russische Grenze zu schleichen und dabei wieder auf die Vermittlung von Gastwirthen in den Grenzbezirken auf beiden Seiten rechnen, ist den Beamten der Obdachs nicht bekannt. — Die Gesammtschuld Berlins betrug Ende März d. J. 225 717300 Mark und hat sich gegen das Vorjahr um 30 334.200 Mark vermehrt. Die den Schulden gegenüberstehenden Forderungen an die Hauptkasse der städtischen Werke betragen 188235514 Mark. Sie haben sich gegen Ende März 1890 vermehrt um 21134010 Mk. — Die sozialdemokratischen Stadtverordneten in Berlin haben folgenden dringlichen Antrag bei der Stadtverordneten=Versammlung eingebracht: Die Versammlung wolle beschließen:„Angesichts der von Tag zu Tag steigenden Preise für die nothwendigsten Lebensmittel— Brod Kartoffeln— Fleisch—, sowie der stetig zunehmenden Arbeitslosigkeit— in Berlin ersucht die StadtverordnetenVersammlung den Magistrat, mit ihr in gemischter Deputation darüber in Berathung zu treten, welche Mittel, Maßregeln und Einrichtungen in Anwendung zu bringen sind, um dem in Berlin fortdauernd wachsenden Nothstand wirksam entgegenzutreten.(Die hauptsächlichste Voraussetzung dieses Antrages, ein fortwährendes Steigen der Lebensmittelpreise, trifft bekanntlich nicht mehr zu, und damit wird der Antrag auf Ergreifung von Maßregeln gegen den Nothstand in Berlin in dieser Form hinDe In der ersten Woche dieses Monats soll, wie die „Irkf. Ztg. mittheilt, die Kontrolle über die Durchfuhrung der Alters= und InvaliditätsVersicherung durch Beamte dahin beginnen, ob alle Versicherungspflichtigen mit Quittungskarten versehen und den richtigen Lohnklassen zugetheilt worden sind. — Die erste Auflage des vor einer Woche erschienenen Schriftenbandes aus Molikes literarischem Nachlaß ist bereits vergriffen. — In der ersten Hälfte des Oktobers werden die Arbeiten der Kommission für das Bürgerliche Gesetzbuch, welche im Juli vertagt worden, wieder aufgenommen werden; bekanntlich ist für die jetzige Arbeit der Kommission ein Zeitraum von zwei Jahren in das er Der General=Synodal=Vorstandist auf Mitte nächster Woche einberufen. Nach der nimmt man in betheiligten Kreisen an, daß seine Thätigkeit sich auf einen, höchstens auf zwei Tage erstreaen wird. Der Vorstand hat sich über die der Generalsynode vorzulegenden Gesetzentwürfe und sonstigen Mittheilungen zu äußern; auch wird er über die Vertheilung von Kollektengeldern entscheiden. — Aus Ostafrika liegen folgende Meldungen vor: Der Reichskommissar Wißmann ist in Zanzibar angelangt. Er hat Material bei sich zum Bau einer Bahn, mit welcher sein Dampfer nach dem Viktoriasee befördert werden soll. Eine 800 Mann starke Schutztruppe nimmt er mit; insgesammt wird seine Karawane 1000 Mann zählen. Nach Berichten aus Kismayn herrscht Ruhe an der Somaliküste. Die Britisch=Afrikanische Gesellschaft schließt Verträge mit den Häuptlingen der benochtarten Stamn der langen Dauer des vergangenen Winters sind in einzelnen Landstrichen die Vorräthe an Brennholz sehr vermindert und die Brennholzpreise gestiegen. Die Königlichen Regierungen sind, daher angewiesen worden, dafür Sorge zu tragen, daß der Lokalbedarf rechtzeitig gedeckt und insbesondere der minder bemittelten Klasse Gelegenheit gegeben werde, ihren Brennholzbedarf aus den Staatsforsten zu angemessenen Preisen befriedigen zu können. Danzia, 1. Sept. Vom Deutschen Katholiken= tag wird gemeldet: Bis jetzt sind etwa 800 Mitglieder anwesend. Heute wurde beschlossen, auf die Berufung eines internationalen katholischen Kongresses hinzuwirken, welcher sich mit der Wiederherstellung des Kirchen=Staates beschäftigen soll. Ferner wurde die Feier des 100. Geburtstages Pius IX. am 15. Mai 1892 und die Errichtung eines Windthorst=Denkmals in Mepbeschlossen. In nächsten Jahre soll die Katholikenpen beschlossen. Im nächsten Versammlung in Mainz abgehalten werden. Schwerin, 1. September. Das Befinden des herzogs ist unverändert. Die Nacht war zuerst unruhig. Gegen Morgen trat erquickender Schlaf ein. Kiel, 1. Sept. Der chilenische Kreuzer„Presidente Pinto“ ist heute Mittag in See gegangen. * Sigmaringen, 1. September. Dem Erbprinzen Wilhelm von Hohenzollern sind am Sonntag Zwillinge gevoren worden. Worms, 31. August. Zu dem Fest der nationalliberalen Partet hatten gestern die Mannheimer wieder die Zahl von 700 bis 800 Theilnahmern gestellt. Dieselben waren auf zwei zusammengekoppelten Schraubendampfern hierhergekommen und traten mit diesen Schiffen Abends nach 7 Uhr wieder die Heimreise an. Unter Musik und frohem Gesang ging es vergan. In der Nähe des Frankenthaler Kanals stießen die Festschiffe in der Dunkelheit bei voller Fahrt an ein dort verankertes Kohlenschiff. Durch den Anprall wurde der eine Dumofer losgerissen, er lief auf Grund auf und konnte sich nicht mehr losmachen, der andere Dampfer mußte daher allein nach Mannheim fahren, worauf nach einem unfreiwilligen Aufenthalt von etwa zwei Stunden auch die Insassen des andern Schiffes abgeholt wurden. Durch den prall der Schiffe, dessen Ursache noch richt festgestellt ist, haben verschiedene Festtheilnehmer leichte Beschädigungen altrn. 1. September. Der Fürst von Montenegro ist an einem Halsleiden erkrankt. Wegen Verschlimmerung desselben wurde in der verflossenen Nach ein Arzt von hier zum Fürsten berufen. — G Loic Paers-Mmmse — An die Gemeindevorstände im Manöverterrain ist, wie dem„Berl. Tagebl.“ von dier berichtet, Ptr##e Weisung ergangen, darauf zu achten, daß ke 9 t,. gumen, helm weder durch Fahnenschwenken noch durch Blumenwerfen begrüßt werde, weil das Pferd des Monarchen, der noch vorsichtig reiten müsse, durch derartige Ovationen leicht scheu gemacht werden könnte. Frankreich. Paris, 1. September. Die französisch=russischen Kundgebungen dauern fort. Man erinnert sich, daß kürzlich, und zwar nach den Kronstadter Ereignissen, der russische Botschafter in Paris Badeort Cauterets verließ, um sich nach St. Petersburg zu begeben. Dort blieb er nur wenige Tage und jetzt#### er wieder in Cauterets eingetroffen. Ihm zu Ehren und vielleicht in Folge dieser kurzen Reise, welche der Phantasie Staff hietet wurden nach seiner Rüccehr daselbst Der Maire Italien. Rom, 1. September. Eine neue Encyklika wird. Daily und so viel Stoff vielet, wurden nach begeisterte Kundgebungen veranstaltet. Der Maire„ die Vorstände der dort bestehenden Vereine begaben sich in die Wohnung des Botschafters, wo der Maire eine Bewillkommnungsansprache hielt, auf welche der Botschafter dankend erwiderte. Bei einem zu Ehren Mohrenbeims veranstalteten Punsch toastete der Präfekt auf den Zaren und auf Rußland. Der Deputirte Marquis de Breteuil schloß sich den Worten des Präfekten an, bezeichnete die Vereinigung Frankreichs und Rußlands als eine Gründung zu friedlichen Zwecken und fügte hinzu, daß die Annäherung Frankreichs an Rußland keine Erkaltung der Beziehungen Frankreichs zu England bedinge. Baron v. Mohrenheim dankte und trank auf das Wohl Frankreichs und des Präsidenten Carnot. Hierauf wurde die russische Nationalhymne und die Marseillaise gesungen. — Eine russenfreundliche Kundgebung findet sich auch einem soeben den französischen Deputirten zugesendeten Bericht des Abgeordneten Pichon über das Budget des Auswärtigen; es heißt da:„Wir haben von Niemanden Etwas zu fürchten und durch unsere Klugheit Freundschaften erworben, welche uns ein unerschütterliches Vertrauen in eine vergeltende Gerechtigle# verleihen. Freudig begrüßen wir dieses Morgenroth, welches sich über unsere nächsten Geschicke erhebt.“ — Einer Depesche aus Chaumont zufolge nimmt die Mobilisirung des VIII. Armeekorps den vorhergesehenen Verlauf: ein Zwischenfall ist bisher nicht eingetreten. England. * London, 1. Sept. Der 9. internationale Orientalisten kongreß wurde heute durch Dr. Taylor aus Canbridge eröfnet. Gagsensmite 6ui uiach Bristol, 31. Aug. In einer Koylengrüde bei Beominster fand heute in Folge schlagender Wetter eine Explosion statt. Bisher sind 9 Todte aufgefunden. wie der Variser Berichterstatter des Londoner Chroniele vernommen haben will, vom Papste vorbereiter. Dieselbe habe die verschiedenen Regierungsformen zum Gegenstand und suche zu beweisen, daß die Kirche der Gläubiger und nicht der Schuldner jeder Monarchie sei. Das französische Konkordat beweise die Versöhnlichkeit des Papstthums im Verkehr mit den Lenkern der verschiedenen Völker. Die moderne Gesellschaft werde ermahnt werden, sich zu regeneriren. Des Sozialismus werde beiläufig Erwähnung geschehen. Die Bewegung beweise, daß der Streit zwischen Kapital und Arbeit nur auf dem Boden der christlichen Gesellschaft sich lösen lasse. Außerhalb derselben könne der Sozialismus nur in fruchtlose und verderbliche Anarchie ausarten. Der Papst wird, wie es heißt, in seiner Ansprache an die französischen Pilger im nächsten Monat zuerst diese Encyklika erwähnen. Türkei. Konstantinopel, 31. August. Anläßlich des heutigen fünfzehnten Jahrestages der Thronbesteigung des Sultans ist die Stadt und der Bosporus festlich beflaggt. Im Laufe des Vormittags empfing der Sultan die Vertreter der obersten Behörden und des diplomatischen Corps, welche ihm ihre Glückwünsche darbrachten. Abends waren die Gebäude sämmtlicher Botschaften beleuchtet; an vielen Orten wurden Feuerwerke abgebrannt. * Konstantinopel, 31, August. Nach der Polit. Corresp. starb der Kriegsminister Ali Saib Pascha unmittelbar nach einer Audienz beim Sultan, welcher ihn unter heftigen Vorwürfen wegen des seines Postens enthoben hatte. Sein schneller Tod machte auf den Sultan solchen Eindruck, daß die ebenfalls erwartete Absetzung des Marineministers Hassan Bey vorläufig unterblieb. Amerika. New=York, 1. Sept. Die Lage in Chile gestaltet sich nach den hier vorliegenden Nachrichten ruhiger, die Anhänger Balmaceda's schließen sich im Allgemeinen den Kongressisten an. General Baquedano ist als interimistischer Präsident anerkannt worden. Die noch im Besitze der Balmacedisten befindlichen Schiffe„Imperial“ und„Almirante Condell" verließen am Sonnabend Coquimbo in nördlicher Richtung, zu ihrer Verfolgung sind Kongreßschiffe abgegangen. Eine Anzahl Personen wurden wegen Aufreizung zum Aufruhr summarischem Verfahren erschossen, mehrere hervoran in nach kriegsDänemark. * Helsingör, 1. Sept. Bei der heutigen feierlichen Beisetzung des Generallieutenants v. d. Gröben ließen sich der König und der Kriegsminister durch Adjutanten vertreten. Der Sarg war mit einer deutschen Flagge bedeckt, zwei Oberstlieutenants und zwei Kapitäne fungirten als Trauermarschälle. Sämmtliche Offiziere und Unteroffiziere der Garnison, der deutsche Gesandte Freiherr v. d. Brinken mit dem Gesandtschaftspersonal und die Kinder des Verstorbenen wohnten der Seter be. Busland. Petersburg, 1. September. Statt sich mit dem grenzenlosen Elend zu beschäftigen, welches in vielen russischen Provinzen herrscht, suchen die meisten Petershurger Zeitungen ihre Stärke in unverschämten Angrifgen gegen Deutschland. Eine Antwort verdienen diese in keiner Weise, aber man merkt, wie es in Rußlano steht, wenn Angesichts einer überaus traurigen inneren Lage munter der internationale Haß weiter geschürt — Die Dörfer des Gouvernements Kaluga sind in der letzten Zeit vielfach von Bränden heimgesucht worden, die oft die ganzen Ortschaften einäscherten. Die geringen Getreidevorräthe sind allerorten mit verbrannt. Die Noth ist stellenweise sehr groß. Diese Brände, deren oft genug erörtert worden sind, bilden eine Plage für das Land. Wirkliche Maßregeln werden zur Bekämpfung nicht unternommen. Es tagen Kommissionen, welche eine Unzahl Vorschläge machen, die aber nicht in Thaten umgesetzt werden. Warschau, 1. September. Hiesige Zeitungen behaupten, deutsche Kavalleriepatrouillen hätten bei Felddienstübungen wiederholt die russische Grenze überschritten. Bei der bekanntlich sehr starken Besetzung der russischen Grenze ist kaum anzunehmen, daß die Grenzüberschreitungen haben stattfinden können. Ursachen furchtbere ragende Beamte Balmacedas sollen morgen gerichtlicher Aburtheilung erschossen werden. Die Kongressisten richteten an den deutschen und amgetapischen Admiral das Verlangen, die auf ihren Schiffen befindlichen Minister Balmacedas auszuliefern, was jevoch die Aumirale verweigerten, es sei denn, daß den Ministern ein unpartciisches Prozeßverfahren vor dem Civilgerichte gesichert würde. Westfalen und aus laufen andern * Witten, 2. Sept.(Kritische Tage.) Der Wetterprophet Rudolf Falb signalisirt für den 3. September einen „kritischen" Tag dritter Ordnung, um den herum wieder eine Zunahme der Niederschläge merklich werden würde, und ebenso in schwächerem Maße um den 12. Im Ganzen erwartet er vom September besseres Wetter mit Ausnahme einer gegen Ende des Monats zu erwartenden Krisis.„„„„„ * Witten, 2. September.(Zum Kuavenmord in Tanten) wird neuerdings gemeldet, daß die Staatsanwaltschaft zu Cleve nicht nuc einen zweiten Steckbrief gegen den jüdischen Schlächter Salomon Vellemann Leuwarden, den man unvorsichtiger Weise hat lassen, sondern auch einen Steckbrief gegen einen jüdischen Schlächter, den„umherziehenden Metzger Mathias Degen genannt Mattchen oder Matje aus Mayen" erlassen hat. Es ist doch höchst sonderbar, daß die Aufmerksamkeit der Behörden sich in dieser dunkelen Angelegenheit einzig und allein auf züdische Schlächter richn Erengeldanz, 1. Sept.(Manövertruppen.) Heute Morgen um 7, 8 und 9 Uhr durchzogen nacheinander die verschiedenen Bataillone des 7. Westfälischen Infanterie=Regimeuts Freiherr Vogel von Falkenstein (Nr. 56) unsern Ort. Die Truppen kamen von Hattingen heran und befanden sich auf dem Marsche nach Dortmund, woselbst sie einige Tage Quartier beziehen. Von hier aus wird genanntes Regiment in Gemeinschaft mit dem 57. Inf.=Reg. gegen die Regimenter Nr. 16 und 39 der Gegend von Lütgendortmund, Castrop, Bochum in und Herne manövriren. Anfchließend an diese Brigademanöver findet bei Haltern in, Märztertzuge manöver statt, welches am * Annen, 1. September.(Verschiedenes.) Die Sedameter wurde von verschiedenen Vereinen an hiesigem Orte bereits festlich begangen. Am Samstag beging der Trinverein die Feier durch Ansprachen, turnerische Uebungen und gemeinsame Gesänge. Der Sonntag vereinigte die Mitglieder der beiden militärischen Vereine zur Sedanfeier. Dieselbe verlief in der dem Geiste jener Vereine entsprechenden Weise. Morgen wird nun auf einem geräumigen Jestplatze das alljährlih stattfindende Kinderfest, das zunächst für die gesammte Schuljugend, über 2000 Kinder, bestimmt ist, an dem aber auch in großer Zahl die Eltern sich betheiligen, gefeiert werden. — Das Kruppsche Stahlwerk wird nunmehr bestimmt mit dem Bau von Arbeiter=Wohnhäusern— die Zahl derselben, man spricht von 12, ist noch nicht bestimmt— vorgehen. Mit den Vorarbeiten, Herbeischaffen von Material u. s. w., hat man begonnen. Dieselben werden, laut„Rh.=Westf. Ztg.“, von dem Unternehmer Lohkamp bier ausgeführt.„„ Langendreer=Bahnhof, 31. Aug.(Verschiedenes.) Hier fand gestern im G. Münstermannschen Garten durch den Präses des„Eisenbahnbeamten=Vereins“, Herrn Stationsvorsteher Klinckenberg(Rhein. Bahn) die Einweihung der aus der Bonner Fahnenfabrik bezogenen prachtvollen Fahne in feierlicher Weise statt. Dieselbe trägt die Devise:„Erholung in Eintracht und Liebe, wenn nach der Arbeit wir müde!" Die schöne Festfeier wurde Abends im Saale fortgesetzt. Der Verein zählt über 180 Mitglieder, das Sterbegeld ist bei einem Jahresbeitrag von 2 Mark auf 30 M. festgesetzt, außerdem trägt die Kasse die Kosten für die Musik.— Die Provinzial=Feuer=Sozietät hat der Freiwilligen Feuerwehr Bahnhof. dieselbe bildet mit der Dori= und Mansfelder Wehr die GemeindeFeuerwehr, 400 M. geschenkt.— Es macht sich hier, wie der Rh. W. Z. mitgetheilt wird, eine Abnahme der Sparkasseneinlagen geltend, daher auch der allerdings niedrige Zinsfuß von 3 auf 3½ Prozent vom 1. Januar 1892 erhöht wird. * Bochum, 1. September.(Bergarbeiter=Bewegung.) Mit der Bergarbeiter=Bewegung geht es täglich bergab. Wegen Nichtbetheiligung der Mitglieder hat man von größeren Versammlungen„vorläufig“ Abstand genommen. Ueber das Schicksal zweier Verbandsorgane haben wir bereits berichtet. Es hat denn auch ein starker Austritt aus dem Verbande stattgefunden, besonders aus dem Saar= und Ruhrrevier. Viele Mitglieder zahlten seit Monaten keine Beiträge mehr, deshalb haben schon jetzt Zahlstellen gestrichen werden müssen. Volmarstein, 31. Aug.(Einweihung.) Gestern wurde hier das neuerbaute Feierabendhaus für evangel. Arbeiter feierlichst eingeweiht. Der Erbauer ist Herr Pastor Arndt. * Hagen, 1. September.(Verlegung der Kgl. legierung.) Der„Köln. Ztg.“ wird von der Sieg geschrieben:„Ihre frühere Mittheilung, daß ernstlich eine Verlegung des Sitzes der Königl. Regierung von Arnsberg geplant werde, soll sich bestätigt haben. Hoffen wir, daß ein Ort in Aussicht genommen wird, der mehr im Centrum des Bezirks liegt und leicht von allen Seiten zu erreichen ist. Seit unser Regierungsbezirk von so vielen Bahnlinien durchzogen wird, ist allerdings die Verbindung fast mit jedem Orte wesentlich erleichtert. Allein anderseits haben die mannigfachen neuern Verwaltungsverordnungen, die Ausdehnung des mündlichen Verfahrens auf die Verhandlungen vor den Verwaltungsbehörden ungleich mehr als fruher den Bezirksangehörigen wie den Spitzen ihrer Kreis= und Gemeindebehörden einen unmittelbaren, mündlichen Verkehr mit der Bezirksregierung bezw. den Bezirksausschüssen zur unabweislichen Pflicht gemacht. Und ebenso erfordert Thatiotet Vergrt, haffen“s„Abesgap.,„ Freise uuhestreiibar so mancher Ortschaften und gunzer Kreise unbestreitbat gegen früher eine weit häufigere persönliche Anwesenheit des Vorsitzenden und der betreffenden Decernenten unserer Aufsichtsbehörde an Ort und Stelle, um sich rascher und sicherer als es schriftlich geschieht, über die ihrer Obhut unterliegenden Angelegenheiten und Vorkommnisse zu unterrichten. Für uns Siegerländer und jedenfalls ebenso für die Bewohner des Lennethals, die gleich uns bisher nur auf großem Umwege nach Arnsbera gelangten, überhaupt für das ganze Süderland würde eine Verlegung nach Hagen sicherlich allgemein erwünscht sein, da dieser Ort mit allen zum Bezirk gehörigen Kreisen, mit manchen sogar doppelt, durch Bahn=Linien verbunden, überhaupt sogar hervorragend in Betreff der Bahnverbindung begünstigt ist. Dabg, jiegt, Hagnrgg ungefähr im Bezirksmittelpunkt und yu im letzteg Jahr: zehnt einen Aufschwung genommen, welcher ihm seiner tüchtigen städtischen Verwaltung noch eine bedeutende Zukunft verspricht. Wir wüßten wirklich nicht, daß sich gegen die Wahl dieses Ortes mit Grund etwas einwenden ließe.“ 5 Schwerte, 1. Sept.(Pferd getödtet.) Eine scheußliche That, die hier vor einiger Zeit an einem Pferde verübt worden war, wie wir schon berichteten, hat sich in der letzten Nacht wiederholt. Ein dem Herrn Färber gehöriges Pferd, welches sich auf einer Weide in der Nähe der Ruhr befand, ist durch Stiche in die Brust gerödtet und ihm der Bauch aufgeschlitzt worden. Die Eingeweide waren herausgerissen; von dem Fleische hat man nur ein kleines Stück mitgenommen. Eine ähnliche That ereignete sich vor kurzer Zeit auch in dem nahen Westhofen. Schwerte, 31. August.(Ueberfahren.) Zwei Mädchen von hier wurden am vergangenen Samstag auf der Hörderstraße von einem Pflug und einer Egge, die hinter einem Wagen hingen überfahren. Beide trugen schlimme Verletzungen am Kopfe und am Bein davon. Die Kinder haben sich die Schuld selbst zuzuschreiben, da sie auf den Wagen springen wollten. Aus dem Sauerlande, 31. Aug.(Neuer Pilz.) Eine bisher noch nicht bekannte Pilzart ist kürzlich von einem jungen Forscher in unserm Sauerlande aufgefunden worden. Die Farbe ist blau=violett. Derselbe ist außerordentlich giftig, so daß Katzen, denen Stückchen dieses Pilzes unter das Futter gemischt wurden, nach wenigen Minuten verendeten. Es sei daher eindringlich vor dem Genuß dieses gefährlichen Gewächses gewarnt. Der Umstand, daß der Pilz uns bisher unbekannt war und von dem erwähnten Herrn in einer selten begangenen feuchten Seitenschlucht des Negerthales nur in wenigen Exemplaren gefunden wurde, läßt vermuthen, daß das Gewächs überhaupt nur recht selten vorkommt. Einige der wenigen aufgefundenen Exemplare wurden sogleich an hervorragende Autoritäten der botanischen Wissenschaft versandt. * Lünen, 1. Sept.(Zwei neue große Verkehrswege) sind es, welche das öffentliche Interesse in den letzten Jahren lebhaft beschäftigen: die Schifsbarmachung der Lippe und die Eisenbahn von Bottrop über Buer, Recklinghausen, Lünen und Werne nach Hamm. Daß bei den Untersuchungen, in welcher Weise der Kanal von Dortmund nach den Emshäfen eine Verbindung mit dem Rheine erhalten soll, die Lippc mit in Frage kommt, unterliegt wohl kaum einem Zweifel. Je mehr man nach den im Gange befindlichen Erhebungen, soweit dieselben als abgeschlossen betrachtet werden können, zu der Ueberzeugung gelangen wird, daß die Führung eines Kanals von Henrichenburg nach Ruhrori-Duisburg nur am nördlichen Abhange des Emscherthals technisch ausführbar und wirthschaftlich zweckmäßig erscheint, umsomehr gewinnt die Wahrscheinlichkeit Raum, auch die gehörig kanalisirte Lippe als Verbindung des Dortmunder Kanals mit dem Rheine betrachtet zu sehen. Nach dem Urtheile Sachverständiger liegt die Zukunft des Kohlenvergbaues nöldlich der Emscher bis zur Lippe und darüber hinaus. Um dieses Gebiet durch Verkehrswege aufzuschließen, wird man sowohl den Kanal Henrichenbur=Ruhrort wie die kanalisirte Lippe zur Verfugung haben wollen. Zu beider Unterstützung ist aber auch die Anlage der Eisenbahn Bottrop=Hamm ohne Frage mit in die erste Linie zu stellen. Sie durchzieht das ganze Industriegebiet der nächsten Zukunft zwischen Emscher und Lippe der Länge nach von Westen nach Osten und kreuzt eine Anzahl jetzt schon vorhandener Eisenbahnlinien, sodaß sie für diese als Verbindungsbahn dienen kann. Sie kreuzt ferner den Kanal von Dortmund nach den Emshäfen bei Datteln und dient sonach diesen als willkommener Zubringer.(Rh.=W. Z.) Recklinghausen, 1. Sept.(Kaiserbesuch.) Mit größter Bestimmtheit tritt die Mittheilung auf, daß der Kaiser den vom 14. bis 16. September bei Haltern und Recklinghausen stattfindenden Corpsmanövern beiwohnen und bei dieser Gelegenheit u. A. auch beim Herzog von Croy=Dülmen Aufenthalt nehmen werde. Paderborn, 31. Aug.(Bürgerrechtsgeld abgeschafft.) Auch unsere Stadtvertretung hat sich endlich dazu aufgerafft, das Bürgerrechtsgeld abzuschaffen. Der Beschluß hat ruckwirkende Kraft bis zum 1. Juli d. Is. * Elberfeld, 31. August.(Zwei Selbstmorde) sind seit Samstag Nachmittag zu verzeichnen. Im Kantongefängniß im Rathhaus erhängte sich ein 34 jähriger verheiratheter Tagelöhner, der wegen Diebstahls eingebracht worden war, und gestern Nachmittag fand man einen 54 Jahre alten Schmied, einen Wittwer, in seiner Wohnung an der Albrechtsstraße erhängt. * Leunep, 1. September.(Wupperthalsperren.) In voriger Woche war, wie mitgetheilt, Herr Geh. OberRegierungsrath Sterneberg, vortragender Rath im Landwirthschafts=Ministerium zu Berlin, anwejend, um zunächst unter Führung des Herrn Prof. Intze die demnächst dem Betrieb zu übergebende Thalsperre der Stadt Reinscheid im Eschbachthale einer eingehenden Besichtigung zu unterziehen und daraufhin die örtlichen Verhältnisse der im planten Wupperthalsperren zu prüfen. Mit der Konstituirung der Genossenschaft wird nunmehr vorgegangen Zur Feier des Tages von Gedicht von A. Bansprach-Mannheim, auf dem nationalliberalen Parteifest in Worms am 30. August vorgetragen. Der Donnerruf des Kriegs ist längst verklungen, Der Friede segnend bei uns eingekehrt, Und was in blut'gen Schlachten wir errungen, Verlor bei Manchem schon gar viel an Werth. Das hohe Lied des Sieges ist„versungen", Der Ruhm der Helden stark vom Frost versehrt. Wie viel vergaß man in den zwanzig Jahren! Was werden wir den Enkeln aufbewahren Als uns der Feind mit frecher Hand die Lohe Des Kriegs geschleudert in das deutsche Lund, Da hob sich stolz Germania, die hohe, Und von der Ostsee bis zur Alpenwand Ersah ihr Blick, der muthige und frohe, Die tapfern Söhne, schon das Schwert zur Hand, Und in der Stämme innigem Vereine. Stand fest und treu die Wacht am deutschen Rheine. Und als nach Weißenburg und Wörth und allen Den deutschen Siegen Frankreich unterlag, Nachdem der Helden viele uns gefallen, Da kam der große, der Septembertag; Der Cäsar aus den Tuilerienhallen Sah hier, was ein begeistert Volk vermag, Das angelegt hat seine reine Wehre Für seinen Herd und für des Landes Ehre. Der morsche Thron, den er mit deutschem Blute Und der Gloire zu festigen gesucht, Er ward zertrümmert und dem Frevelmuthe Waro seine wohlverdiente, bitt’re Frucht. Und Frankreich, das sich selber band die Ruthe, Noch nicht belehret durch des Unglücks Wucht, Es wollte störrisch sein Geschick vollenden, Noch sollte d’rum der blut'ge Kampf nicht enden. Nun hat es Frieden. Will es Frieden haben? Hier Republik— dort Rußland— mag es sein! Von unsrer Seite sei der Haß begraben, Nur bleib' uns Elsaß, Metz und unser Rhein. Und krächzen wieder Barbarossas Raben, Der alte Kaiser hob vom Grab den Stein, Er riß sich aus des langen Schlafes Banden, Das Deutsche Reich ist kraftvoll auferstanden. Zu Worms am Rhein, der Stadt der Nibelungen, Wo Luther einst vor Karl dem Fünften stand, Wo Licht und Dunkel um den Sieg gerungen, Der Reformator fast nur Gegner fand, Da steht sein Denkmal, herrlich und gelungen Und predigt ernst dem deutschen Vaterland, Daß Licht und Wahrheit endlich dennoch siegen, Mag man von allen Seiten sie bekriegen. Zu Worms am Rhein da feiern heute wieder Wir jenen Tag, der Segen uns gebracht. meinen Bruder wiedergiebt, will ich Nichts mehr Ihm gelten unsre frohen Dankeslieder, Wie man den Tag begrüßt nach langer Nacht. Wir sind jetzt alle Eines Volkes Glieder; In unsrer Einigkeit liegt unsere Macht. Das Deutsche Reich soll blühen und gedeihen: Ihm wollen treu wir Blut und Leben weihen. Bidach wußte nicht, was er im ersten Augenblick sagen sollte. Criminal=Roman von Heury Canvain Nachdrucksverboten. „Nicht doch, liebes Fräulein!“ stotterte er endlich mit seiner gewohnten Sanftmuth.„Wir werden Ihren Bruder retten und dieser Schurke kommt auf das Schaffot. Verlassen Sie sich darauf. Geben Sie mir nur den Brief, den Sie erhalten haben und die Adresse des Herrn MeNoch im Laufe des Tages traf Bidach in höchster Aufregung bei ihm ein. Seit dem Mißgeschick, welches er mit Ochs gehabt hatte, befand sich Bidach in etwas gedrückter Stimmung. Zum ersten Male, seitdem er sich die Aufgabe gestellt hatte, den Mörder Lacedats zu ermitteln, hatte er eine gewisse Muthlosigkeit empfunden. Dieses neue Ergebniß gab ihm alle seine Thatkraft „Dieses Mal haben wir es sicher mit unserem Manne zu thun,“ sagte er, nachdem er die Erzählung Patricks genau angehört hatte.„Dieser Bandit, welcher in eigener Equipage fährt, ist sicher der Mörder Lacedats und auch derjenige Casertes. Er soll uns nicht entwischen". „Was denken Sie zu thun?“ „Vorläufig bin ich mir selbst noch nicht klar. Ich muß erst überlegen. Lassen Sie uns inzwischen zu Fräulein Lacedat gehen, um sie zu beruhigen.“ Sie fanden Johanna sehr schwach und in Thränen gebadet. Sie hatte kaum die Kraft zu sprechen und reichte ihnen einen Brief, der kurz vorher von einem Unbekannten bei dem Portier abgegeben war. Derselbe enthielt folgende Zeilen:.. Gp 4444, 9n „Sie haben sich nicht an meine Ratyschlage gerehrt. Das ist schlimm für Sie. Wenn der Mann, welcher am Boulevard de la Villette verhaftet wurde, nicht in drei Tagen frei ist und Sie nicht aufhören, Ihre Freunde hinter uns her zu hetzen, dann stirbt Ihr Bruder von meiner Hand. Sagen Sie das Ihren Freunden. Rache ist noch lange nicht zu Ende.“ Der Brief trug keinerlei Unterschrift. „O, lassen Sie den Elenden in Ruhe,“ sagte Johanna, verzweifelnd,„ich bitte Sie darum. Wenn er mir nur rentier.“ Johanna mußte sich unwillkürlich dem Einfluß dieser Persönlichkeit beugen und that, was er nur sagte Biseltsamen wünschte.„. I. ui, Jahar Srumd)“ „Jetzt kommen Sie mit mir, lieber Freund, dach zu Patrick.„Wir haben keine Zeit zu verlieren und müssen uns gleich auf die Jagd machen.“ VII Sie kehrten nach der Rue d'Anjon zurück. uzterweos beschlossen sie, einen Versuch zu machen, um Spelling zum Sprechen zu bewegen. Allein, als sie ankamen, war Patrick nicht wenig überrascht, ihn nicht zu finden. Es war allerdings Sonntag und der möglerweise hatte sich Jakob diesen Umstand zu Nutze gemacht und war ausgegangen. Dennoch wunderte sich O'Keddy, weil es das erste Mal ohne seine Erlaubniß geschehen wäre. Sie warteten ziemlich lange auf ihn; doch vergingen zwei Stunder, ohne daß er zurückkam. entschloß sich Patrick, zu seiner Mutter zu gehen. „Er ist vor drei Stunden hier gewesen und hat sich angezogen“, antwortete die Wittwe.„Er sag Fert Dupray, hätte ihn gebeten, seine Dann ebenso wenig die lange Abwesenheit ihres Sohnes zu erklären. Traurig und ohne ein Wort zu sagen, harrte sie auf seine Rückkehr, während eine geheime Angst an ihrem Herzen uagte. Der Gedanke, den Bidach vorhin ausgesprochen hatte, quälte auch sie. Sie sagte sich, daß vielleicht eine einzige unglückliche Begegnung hinreichen könnte, ihn wieder in sein früheres Leben zurückzureißen, und ihr Herz zitterte bei dieser Möglichkeit. Endlich gegen sieben Uhr, als Patrick und Bidach im Begriff waren, die Wohnung zu verlassen, wurde gegen die verschlessenen Läden geklopft.... m Schet. Frau Sperling öffnete und bemerkte bei dem Schein der Straßenlaterne zwei Männer neben einer mit einem Tuch bedeckten Bahre. Bestürzt fuhr die Wittwe zurück. „Mein Sohn, mein Sohn! Er ist verwundet rief sie verzweiflungsvoll, die Hände vor das Antlitz „Jakob! Ist es möglich!“ rief Patrick und eilte hinaus. Er ließ die Bahre in den Fechtsaal tragen und brachte eine Lampe herbei. Der Schein verselben fiel auf das blasse Gesicht Jakob Sperlings. Er hatte die Augen geschlossen und schien todt zu sein. „Dieser Mann ist verwundet am Cours de la Reine gefunden worden,“ sagte einer der beiden Männer, die ihn gebracht hatten.„Er hat einen Messerstich in die Brust erhalten. Man hat ihn zuerst nach dem PolizeiAmt gebracht, wo er zwei Stunden ohne Besinnung gelegen hat. Als er dann wieder zu sich kam, hat er seine Adresse angegeben.“ „Hat denn Jemand gesehen, wer ihn verwundet hat?“ Meine Ihrer Schüler, Herr Maske und seine Papiere nach seiner Wohnung zu tragen.“ Her Duvrag wohnte am Cous de la Reie: Sper: Poot, Is, gein Bgrüßergehender hat einen Schri gebört ung hütte albo in einer Stunde bütestens wieder Aurtick und ir her Dunkelhelt einen Menschen demerkt, weicher Frau nicht weiter zu beunruhigen, sortlief, während dieser zur Erde siel. Der Mörder flüchUm sedoch die arme izrau nitht ntur: o. V—.u.u, V., nach einem in der Nähe haltenden Wagen, der dann enthielt sich Batick jeder Vemerkung und kehrte u. B. zugt mit ihm dovonkahr.“ dach zurück, Es wurde sechs Uhr und Spertng kam bwr., zach und Patrick wechselten einen Bück mitetnmer noch nicht. „Er hat ohne Zweifel irgend einen seiner ehemaligen guten Freunden getroffen,“ meinte Bidach kopfschüttelnd. „Wenn er sich nur nicht verführen läßt!“ Seine Mutter war herabgekommen; sie vermochte sich Biouch ander. „Immer wieder dieser Mensch!“ murmelte der ehemalige Kriminalbeamte. Patrick bat die beiden Männer, den Verwundeten werden. Man r rechter Weise Rehochwichtigen An Remscheid, immer mehr und gend der Kultu manche treffliche. selbstbereieteten selbst macht es g sondere den me Sorgfalt auf die vortrefflich. Altenkircher Seit längerer Z sonen durch belei belästigt. Als T produkte entpup wohner, der sich dem Schiedsman men bequemen n * D u i s b u r g hat heute Nachn * Ruhrort, Gestern Abend hiesigen alten Rettungsring in herrschenden Di schließlich aus de Zeit seinen Geis * Düsseldor hof.) 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Bidach wi stunde eintra untersuchte so „Die Sac Patrick verab bestimmte Ar Frau Sp Sohne. Bid rend der Na wundeten un nung wieder schloß fast je Erst gege Arztes öffnet Umstehenden Patrick: blieben gesch worten. Endlich fältigen Pfle verlangte na Der Irlé „Er hat n sich gewaltsa mich rächen „Wer ist tief über der Inzwisch und horchte Er selb Sperling. „Warum „Um ihn „Waren „Nein!" tet.) Eine inem Pferde en, hat sich errn Färber in der Nähe rust gelödtet Eingeweide nan nur ein hat ereignete hofen. ren.) Zwei Samstag auf r Egge, die Zeide trugen Bein davon. schreiben, da uer Pilz.) kürzlich von aufgefunden de ist außerckchen dieses ach wenigen lich vor den it. 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Gar manche treffliche Hausfrau bewirthet ihre Gäste mit einem selbstbereieteten Johannis= oder Stachelbeerwein. Ihr selbst macht es große Freude, und ihren Gästen, insbesondere den weiblichen, mundet er, falls die gehörige Sorgfalt auf die Zubereitung verwendet worden ist, ganz Altenkirchen, 31. August.(Anonyme Briefe.) Seit längerer Zeit wurden hiesige und auswärtige Personen durch beleidigende, anonyme Briefe und Postkarten belästigt. Als Verfasser dieser wenig edrenden Geistesprodikte entpuppte sich nun kürzlich ein hiesiger Einwohner, der sich in Folge dessen im Sühnetermine ver dem Schiedsmann zur Zahlung von 150 M. an die Ar: Duisburg, 1. Sept.(Redakteur Jusangel) hat heute Nachmittag hier seine Strafe angetreten. * Ruhrort, 31. August.(Tod in den Wellen.) Gestern Abend gegen 11 Uhr stürzte ein Schiffer in den hiesigen alten Haien. Einige junge Leute warfen einen Rettungsring ins Wasser, dieser verfehlte aber wegen der herrschenden Dunkelheit sein Ziel. Der Schiffer wurde schließlich aus dem Wasser gezogen, gab jedoch nach einiger Zeit seinen Geist auf. * Düsseldorf, 31. August.(Ein finsterer Bahnhof.) Die„Rh.= u. Rz.“ meldet: Im böchsten Grade überrascht waren gestern Abend die in Düsseldorf am neuen Centralbahnhof angekommenen Fremden. Sie fanden den Bahnhof nämlich in dichte Finsterniß gehüllt, da dus elekrische Licht versagte und ein Ersatz für dasselbe nicht zur Stelle war. Infolge dessen herrschte natürlich ein großer Wirrwarr; wie lange derselbe angehalten hat. vermochten wir nicht zu erfahren; nur rernehmen wir von einem Duisburger Reisenden, daß am Ende seines dreiviertelstündigen Aufenthaltes das Licht noch nicht wieder sunktionirte. * Neersen, 28. August.(Vergiftet.) Das zweijährige Töchterchen eines Gutsbesitzers kletterte, während die Mutter in der Küche zu thun hatte, die Treppe zum Speicher hinauf und fand dort eine halbvolle Flasche, die es sogleich an den Mund setzte. Fürchterliches Geschrei rief die Mutter hinzu: in der Flasche war Karbolsäure gewesen. Das arme Kind starb, wie die„M. Z.“ schreibt, unter fürchterlichen Krämpfen..„befreiung.) In Köln, 1. September.(Steueroc###ung In Folge eines Entscheides der oberen Verwaltungsbehorden, wonach alle Staats= und Reichsbeamte, Kommunalbeamte usw. mit einem Einkommen bis 1800 Mk. von Kommunal= steuern befreit sein sollen, haben sich in den letzten Wochen mehrere Beamte dieser Kategorieen, namentlich von der Post, Eisenbahn, Polizei etc. an die Stadt gewandt und um Befreiung von der Kommunalsteuer ersucht. Sammiliche Reklamationen haben die beantragte Befreiung erwirkt. Man beabsichtigt jetzt auch die seit 1886 erhobene Kommunalsteuer zunückzuverlangen. Bonn, 31. August.(Nebel auf dem Rhein.) Heute Morgen herrschte auf dem Rheine ein so dichter Nebel, daß die Schiffahrt unterbrochen wurde. Das erste Schiff, welches fahrplanmäßig um 5 Uhr 30 Min. von hier nach Köln abgehen sollte, konnte erst um 7 Uhr 30 Min. seine Fahrt antreten. * Trier, 30. August.(Vernunftige Vorsicht wegen Mangels an Stoff.) Seit gestern sind neben dem Ausstellungsschrein kleine Täfelchen angebracht, auf welchen in lateinischer Inschrift eine Verfügung des Bischofs Korum bekannt gegeben wird, die in Uebersetzung lautet:„Wir Michael Felix, durch Gottes Erbarmung und des apostolischen Stuhles Gnade Bischof von Trier. machen Allen, welche dieses Schreiben lesen, bekannt, daß wir sie unter der Strafe der uns vorbehaltenen Exkommunikation warnen, auch nur das geringste Theilchen von dem in der hohen Domkirche ausgestellten Gewande unsres Herrn Jesu Christi wegzunehmen. Gegeben zu Trier in unsrem bischöflichen Palaste, den 20. August 1891. M. Felix, Bischof von * Trier, 31. August.(Heil. Rock.) Nach offizieller Zählung haben bis gestern 425000 Pilger die Ausstellung des heil. Rockes besucht.. Wiesbaden, 30. August.(Der Morder Henbach) von hier, welcher im Mai aus dem Zuchthaus in Diez entiprungen und gestern Abend in Mittelheim wieder verhaftet worden war, hat sich in der vorigen Nacht im Gefängniß erhängt. * Gießen, 1. Sept.(Unglücklicher Sturz.) Gestern Abend stürzte bei einer Uebung der freiwilligen Feuerwehr ein Steiger aus einer Höhe von drei Stockwerken in den Rettungssack. Der Sack brach und der Steiger blieb auf der Stelle todt. Indrstrie, Handel und Verkehr. Banknoten, welche im ganzen Reichsgebiet umlaufsfähig sind: Reichsbank, Badische Bank, Bank für Süddeutschland, Bayerische Notenbank, Frankfurter Bank, Sächsische Bank zu Dresden, Städtische Bank zu Breslau, Württembergische Notenbank. Die Banknoten vorstehender 8 Privat=Notenbanken werden von den ReichsbankAnstalien in Städten mit über 80 000 Einwohnern und denjenigen Reichsbank Anstalten, welche mit der betreffenden Privatbank in derselben Provinz bezw. demselben Bundesstaat oder in dessen Nachbarschaft gelegen sind, in Zahlung genommen. Nicht im ganzen Reichsgebiet umlaufsfähig sind die Banknoten folgender Institute: Braunschweigische Bank(nur im Herzogthum Braunschweig), Landständische Bank in Vautzen(nur im Königreich Sachsen), Kassenscheine der Stadt Hannover(nur in der Provinz Hannover). Vorstehende Banknoten werden nur von den in dem betreffenden Bundesstaate bezw. der Provinz gelegenen Reichsbank=Anstalten in Zahlung vome. Vermischte Nachrichten. * Das Bismarck=Museum im Schlosse zu Schönhausen an der Elbe ist jetzt eröffnet worden. Es umfaßt acht Zimmer. Graf Hervert Bismarck, der älteste Sohn des früheren Reichskanzlers, hielt eine Ansprache an die Erschienenen und für die Gutsleute war ein kleines Fest bereitet. * Emil Götze wird in seinen diesjährigen WinterConcerten als piéce de résistance ein neues Rheinlied, betitelt„Hurrah am Rhein", zum Vortrage bringen. Das schwungvolle Gedicht ist von Joseph Pache für Götze's Stimme komponirt worden. Der Text ruhrt von Carmen Sylva, der Königin von Rumänien, her. Unglückliche Liebe veranlußte Samstag Nachmittag zwei Frauen, Mutter und Tochter einen gemeinschaftlichen Selbstmordversuch zu mochen. Die Insassen eines von Köpenick bei Berlin kommenden Segelbootes bemerkten zwischen Sadowa und Trabberts Waldschlößchen zwei weibliche Personen, welche in einem kleinen Nachen bis in die Mitte des Stromes fuhren und hier plötzlich die Ruder einzogen. Darauf umarmten sich die beiden Frauen und sprangen dann zu verschiedenen Seiten inz die Sprec. Die Mannschaft der Yacht, welche nur wenige Bootslängen von der Unglücksstelle entfernt war, leistete sofort Hilfe und es gelang ihr auch, eine der mit den Wellen Kämpfenden, ein achtzehnjähriges Mädchen, sofort zu retten, während die zweite der Selbstmörderinnen erst nach längerem Suchen bewußtlos an Bord gezogen werden konnte. Beide wurden nach Treptow geschafft, wo sie trockene Kleider erhielten und dann nach ihrem Wohnort Rixdorf überführt wurden. In den Lebensmüden wurden die in letzterem Vorort wohnende achtunddreißigjährige Wittwe Auguste Str. und deren achtzehnjährige Tochter Agnes ermittelt. Das Motiv zur That ist unglückliche Liebe. Frau St. hatte vor Jahresfrist die Bekanntschaft eines Monteurs gemacht und sich mit ihm verlobt; die Hochzeit sollte in diesem Hecbste stattfinden. Inzwischen war vor wenigen Monaten die Tochter der Wittwe, welche solange bei Verwandten in Frankfurt a. O. gelebt, zurückgekehrt und das hübsche Mädchen verliebte sich nun in ihren zukünftigen Stiefvater, der diese Neigung auch erwiderte. Beide trafen sich an einem dritten Ort, ohne diß Frau St., die ihren Bräutigam ebenfalls sehr liebte, hiervon eine Ahnung hatte. Am Freitag endlich wurde die Wittwe durch einen anonymen Brief von dem Liebesverhältniß Beider unterrichtet. Es kam zu einem heftigen Streit zwischen den drei Personen und das Ende vom Liede war, daß der Monteur erklärte, weder die Mutter noch die Tochter heirathen zu wollen. Der Treubruch des Geliebten hat dann die beiden Frauen zu dem Entschluß geführt, sich das Leben zu nehmen.... Ein Raubmordversuch wurde kurzlich Nachmittags auf dem Fußwege zwischen dem Thonberge und Elstra, in der Nähe der Dammmühle(Oberschlesien), von dem 21jährigen Maurerlehrling Emil Weitzmann aus Häslich an seinem 17jährigen Lehrgenossen Max Gräfe verübt. Letzterer trug das zur Auszahlung der Arbeitsleute bestimmte Geld etwa 400 M., bei sich und war von Ersterem beredet worden, mit ihm diesen Weg nach Prietitz zu benutzen. Plötzlich warf Weitzmann dem Gräfe einen Strick um den Hals und wollte ihn an einem Baume emporziehen, wobei der Strick riß; dem Vernehmen nach, versuchte der Thäter die Erdrosselung nochmals, wurde aber bei seiner ruchlosen That gestört. Der Verbrecher ist in Haft genommen.. * Räuberleben. In der Gegeno von Bohenstrauß (Oberpfalz) hausen zwei Brüder Schuhmann und führen ein Räuberleben, das dem des berüchtigten Schinderhannes nicht nachsteht. Seit vier bis fünf Monaten verüben sie die verwegensten Einbrüche und Straßenräubereien. Durch ihre Kühnheit und Klugheit wußten sie bisher allen Nachstellungen zu entgehen. Die Entsendung eines Truppendetachements blieb bis jetzt erfolglos. Theils aus Furcht, theils aus Interesse befindet sich ein Theil der Einwohnerschaft im Einverständnisse mit den Räubern, die von jedem Anschlag gegen sie sofort unterrichtet sind und sich demnach zu salviren wissen. Jüngst haben diese beiden Räuber in Bohenstrauß Plakate angeschlagen, mittelst welcher dem ihnen unbequemen Gendarmerie=Wachtmeister sein Todesurtheil verkündet wird. Ueber das Verhältniß von Tuberkulose zur Vaccination veröffentlichen Rillict und Barthey in „Journ. d’hygiène“ interessante Bemerkungen. Auf 208 geimpfte Kinder kommen 108, welche tuberkulös sterben. Tagegen waren von 95 ohne Vaccination gestorbenen Kindern nur 30 tuberkulöse. Sie constatiren demnach, daß die geimpften Kinder häufiger tuberkulös sterben, als die nicht geimpften und die Vaccine begünstige wahrscheinlich die Prädisposition zu Tuberkeln. Bergsturz. Wie die Wiener„Presse“ meldet, droht ein am vorigen Donnerstag Nachts oberhalb Lienz im Pusterthal unerwartet niedergegangener Bergsturz das Drau=Thal vollständig abzusoerren und die Drau enorm zu stauen. Die bisher abgestürzte auf 200000 Kubikmeter geschätzte Bergmasse riß 4 Hektar Wald mit hinweg, wodurch die Gefahr einer seeartigen Anschwellung der Drau und einer Verlegung ihres Bettes erhöht wird. Städte sind bisher nicht bedroht. Die Schutzarbeiten werden Tag und Nacht betrieben. Ueber die furchtbare Feuersbrunst, die in den Fichtenwäldern von Saint Jean d'Illac bei Le Temple im Landesdepartement(Südfrankreich) ausgebrochen ist, liegt folgende nähere Meldung vor: Der Brand entstand dadurch, daß ein furchtbarer Sturmwind einen Kohlenmeiler zerstörte und die glühenden Kohlen nach allen Richtungen auseinandertrieb. In wenigen Minuten stand der Wald in Flammen. Das Dorf, in welchem die Arbeiter eines Holzhändlers wohnten, gerieth ebenfalls in Brand und war in wenigen Minuten vernichtet, da die Häuser fast ganz aus Holz gebaut waren. Fünf Männer, zwei Frauen, ein Knabe und zwei junge Mädchen kamen in den Flammen um. Schnelle Hilfe war da, aber man wurde erst des Feuers Herr, als gegen 7 Uhr Abends ein furchtburer Platzregen dasselbe fast vollständig löschte. Der Schaden ist sehr groß. * Mit einer Rächerin ihrer Ehre wird sich demnächst das Geschworenengericht in Granada zu beschäftigen haben. Am 2. Januar d. Is. wurde dort ein junger Mensch, Antonio Morente, auf offener Straße erschossen. Er hatte sich in Gegenwart des Gatten von Maria Apola Alfonsea— so heitzt die Heldin dieses Dramas— gerühmt, früher in Beziehungen zu ihr gestanden zu haben, die das Maß des Erlaubten überschritten. Maria war darüber außer sich geruthen und nach langem Sinnen zu dem Entschluß gekommen, ihre befleckte Ehre mit dem Blute des Verleumders rein zu waschen. Sie traf ihn vor der Thür des Gerichtsgebäudes und streckte ihn durch einen wohlgezielten Pistolenschug nieder. Der Staatsanwalt beantragt nun lebenslänglichen Kerker für die „rechtschaffene Verbrecherin“, wie sie hier genannt wird, während der Vertheidiger und die öffentliche Meinung Freisprechung verlangten. Mit Spannung erwartet mun den Spruch der Geschworenen. Ein verheerender Wirbelsturm ging am Montag über die Höyen von Settino, San Marco, Castiglione in Oberitalien hin, während gleichzeitig in den Thälern ein heftiges Hagelwetter niederging. Die ganze Ernte ist vernichtet, viele Häuser sind stark beschädigt und mehrere Personen verledt.. Mien in. M. Kftistein 65. Krähenfang. Wie man affen in Pechsriefein fangt, ist sattsam bekonnt, daß man aber Krähen nach ähnlichem Prinzip zu Leibe geht, wird den meisten unserer Leser neu sein. Krähen können geradezu eine Landplage werden: mit der Flinte aber ist ihnen schwer beizukommen, denn sie wissen auf tausend Schritt einen Knuppel von einer Feuerwaffe zu unterscheiden. In der Gegend von Bremen nun, so schreibt man, kommt man ihnen besonders im Winter, wenn Schnee liegt, auf andere Weise bei. Man verfertigt aus starkem Papier eine Anzahl etwa 10 bis 12 Zentimeter langer Düten mit geringem Durchmesser. Auf dem Boden jeder Düte wird ein Stück Fleisch befestigt und hierauf ihre innere Seite mit Vogelleim ausgestrichen. Alsdann stellt man die so zugerichteten Düten an Orten auf wo die Krähen sich zu versammeln pflegen. Wenn die Spitzbuben nun versuchen, das Fleisch sich anzueignen, so bleibt ihnen die Düte auf dem Kopfe kleben und läßt sie nichts sehen. Jetzt vollführen die Gefangenen die wildesten„Tänze". Sie fahren auf und nieder, überschlagen sich, taumeln und flattern, zuweilen steigen sie steil in die Höhe, um im nächsten Augenblick wie ein Drache, dem der Schweif abgerissen ist, wieder auf die Erde zu schießen. Jetzt ist es ein Leichtes, sie zu fungen und ihnen, wenn nöthig, den Garaus zu machen. Heirathsmarkt. Ein in der ganzen unteren Wesergegend berühmter und außerordentlich frequentirter Markt fand am Montag in Bruchhausen statt. Es ist dies der „Heirathsmarkt“, so benannt, weil auf ihm die meisten Verlöbnisse unter den reicheren Landleuten hiefiger Gegend eingeleitet und von den betheiligten Vätern besonders nach der Geldseite hin genau besprochen und geregelt werden. Wie stark der Markt besucht ist, zeigt sich z. B. daraus, daß auf 18 Sälen getanzt wird. Literatur. Die„Deutsch=Sozialen Blätter". Central= Organ der deutsch=sozialen Partei Nr. 159 enthalten: Carl Paasch frei!— Die Millionen des Herrn Singer und der Brüsseler Sozialisten=Kongreß.— Vom Haupt=Schauplatz des jüdischen Lasters.— Sozialdemokratie und Judenthum.— Preßstimmen.— Mittheilungen zur Judenfrage. Ausland.— Volkswirthschaftliche Tagesfragen.— Nachrichten aus der Partei.— Mittheilungen von lokalem Interesse.— Israel im Konflikt mit den Strafgesetzen. — Mosaik.— Von unseren Judenschützern.— Blüthenlese.— Sprechsaal. Wir wollen nicht verfehlen, unsere geehrten Leserinnen und Leser auf das soeben in 12. Auflage erschienene Werkchen:„Praktische Anleitung zur Glanzplätterei— Bügelei — und zur Kunstplätterei von Rosa von Etchenfels— Preis 1 Mark.— Verlag von Fritz Schulz ir. Leivig, aufmerksam zu machen. Schon der Umstand, daß sich eine 12. Auflage nöthig machte spricht dafür daß dasselbe bei der geehrten Damenwelt freundliche Beachtung gefunden hat. Auch übeczeugt uns ein Durchblättern desselben, daß es eine solche in der That verdient und durch seine gründliche aber faßliche Darstellungsweise wohl geeignet ist, der Damenwelt bei der Aneigaung der verschiedenen Plätterei=Methoden, insbesondere der beliebten amerikänischen Glanzplätterei, Dienste zu leisten.— Im Uebrigen erscheint dieses Büchlein in der neuen Auflage, dem gegenwärtigen Geschmack entsprechend, in eleganter Ausstattung, so daß es auch als Gelegenheitsgeschenk gute Aufnahme finden wird. Kgl. Standesamt Witten vom 24.—29. August. (Nachdruck verbeten.) Aufgebote: Heinr. Wilh. Alex. Spitte, Bellerslohstraße, und Plötterin Wilhelmine Richter, Hannover. Fabrikarb. Heinr. Wilh. Ellerbrake, Heven, und Auguste Probst hier. Fabrikschmied Joh. Ald. Schmidt, Tieferweg, und Anna Katharina Ludwina Weber, Würdinghausen. Stadtbaumeister Heinr. Maiweg, Steinstraße, und Wilhelmine Henriette B.rtha Gertrud Schrader, Mülheim a. d. Ruhr. Bureauchef Fried. Wilh. Richard Kellerhoff, Langendreer, und Maria Elfriede Kathagen, Crengeldanzst:. Bergm. Friedr. Wilh. Aug. Müller und Maria Katharina Acker, Feldweg nach Wullen. Heirathen: Photograph Friedr. Wilh. Karl Reichert, Ruhrstr., und Anna Nockemann, Gerverstr. Fabritaro. Karl Heinrich Brüsener, Oberstraße, und Maria Louise Krampe, Langendreerholz. Fabrikarb. Heinrich Wilhelm Ludwig Möllenhoff, Schlachthofstr., und Johanna Wilhelmine Karoline Hubert, Krone. Fabrikarb. Friedrich Eduard Müller gnt. Weckesser, Tieferweg, und Katharina Barbara Post, geb. Dittmar, Oberstraße. Geburten: Julius S. v. Fabrikarb. Johann Ernst, Wullenstr. Hermann Hugo S. v. Schlosser Hugo Schomburg, Bergstr. Wilhelm S. v. Bergm. Hermann Henze, Wullenstr. Paula Bertha T. v. Maurer Carl Bachmann, Annenstr. Christine Mathilde Martha T. v. Arbeiter August Eierdei, Breddestr. Helene Elfriede T. v. Bergm. Wilhelm Köper, Königsholz. Olga Elfriede Emma T. v. Bergm. Carl Weiß, Grenzstr. Clara T. v. Schmied Carl Hanses, Röhrchenstr. Wilhelm S. v. Postschaffner Bernhard Völkers. Hauptstr. Christian Bernhard Herm. S. v. Werkführer Bernhard Seiler, Ruhrstr. Laura Maria T. v. Fabrikarb. Heinrich Seiler, Bachstr. Ida Julie T. v. Anstreicher Heinrich Hoffmann, Crengeldstr. Otto Heinrich S. v. Bergm. Franz Nürnberg, Kohlensiepen. Bertha Auguste Hedwig T: v. Bergm. Wilhelm Reinemann, Aue. Elisabeth Johanna Alma T. v. Schlosser Hubert Franzen, Kornmarkt. Sterbefälle: Carl Friedrich S. v. Kaufm. Heinr. Drees 1 J. Marienhospital. Ziegelarbeiter Heinrich Düsterhus 43 J. Rüdinghauserstr. Wittwe Kaufmann Wilhelm Hochkeppel Henriette geb Bredenbrücher 58 J. Wiesenstr. Ehefrau Fabrikarb. Heinrich Loges Wilhelmine geb. Wiese 44 J. Marienhospital. Otto S. v. Schloffer Carl Hülshoff 8 J. Ardeystr. Weichensteller Wilhelm Mikus 50 J. Wannenstr. Maurer Peter Bommer 42 J. Tieferweg. Invalide Wilhelm Sticht 66 J. Evang. Krankenhaus. nach seinem Zimmer zu tragen. Man legte ihn auf das Bett und versuchte vergebens, ihn zum Bewußtsein zurück. zurufen. Die Wittwe hatte sich neben dem Bette auf die Knie geworfen und die lebios herabhängende Hand ihres Sohnes ergriffen. „Er ist todt, barmherziger Gott, er ist todt!“ rief sie schluchzend. Bidach war zu einem Arzt geeilt, der nach einer Viertel: stunde eintraf. Er fühlte den Puls des Kranken und untersuchte sorgfältig die Wunde. „Die Sache ist sehr ernst,“ sagte er, als er sich von Patrick verabschiedete:„aber vor morgen kann ich keine bestimmte Auskunft geben. Frau Sperling wachte die ganze Nacht bei ihrem Sohne. Bidach blieb bei Patrick Mehrere Male während der Nacht begaben sie sich in das Zimmer des Verwundeten und hartten des Augenblicks, wo er die Besinnung wieder erlangen würde; aber das heftige Fieber schloß fast jede Hoffnung darauf aus. Erst gegen Mittag nach dem zweiten Besuche des Arztes öffnete Jakob Sperling seine Augen und schien die Umstehenden zu erkennen. Patrick versuchte ihn zu fragen, aber seine Lippen blieben geschlossen: er vermochte auch gar nicht zu antworten. Endlich gegen Abend schien es ihm, Dank der sorgfältigen Pflege seiner Mutter, etwas besser zu gehen. Er verlangte nach Patrick. Der Irländer eilte schleunigst an sein Bett. „Er hat mich getödtet, der Elende,“ murmelte Sperling, sich gewaltsam zum Sprechen aufraffend;„aber ich werde mich rächen!“ „Wer ist der Mörder?“ fragte Patrick, indem er sich tief über den Verwundeten beugte. Inzwischen war Bidach leise in das Zimmer getreten und horchte ebenfalls. Er selbst... Peru... der Meister...“ sagte Sperling. „Warum?“ „Um ihn zu berauben.“ „Waren Sie dabei?“ „Nein!“ „Aber Sie haben ihn doch gekannt!" Sperling zögerte. Ein kalter Schweiß bedeckte seine Schläfe. „Ja,“ antwortete er schwer.„Ich mußte auskundschaften, wo Rodriques in Paris wohnte. Ich habe dem Wagen aufgelauert, mit dem er nach Clamart kam, und mich dann hinten angeklammert. Auf diese Weise habe ich erfahren, daß Herr Rodriques in Wirklichkeit Lacedat hietz und in der Rue d'Offemont wohnte.“ „Unglücklicher! So sind Sie glso ebenfalls an dem grauenhaften Verbrechen betheiligt gewesen!“ Sperling ließ den Kopf sinken und Thränen rollten über seine Wangen. „Sehen Sie nun, wie unrecht es war, daß Sie vorgestern nicht sprachen, als ich Sie fragte. Jetzt hat ein neues schreckliches Unglück Frävlein Lacedet betroffen. Der Mensch, welcher Sie ermordete, hat ihren Bruder entführt.“ Jakoh Sperling erbebte und stieß ein dumpfes Stöhnen aus. „Seien Sie mir nicht böse!“ stieß er in abgebrochenen Lauten hervor,„wenn Sie wüßten, was er für ein Mensch ist! Ich fürchte mich sehr vor ihm.“ „Jetzt sehen Sie nun, wie er es Ihnen dankte!“ „Der Schurke! Gehen Sie nach dem schwarzen Hause in der Sackgasse am Boulevard de la Chapelle, dort haben sie ihre Zusammenkunft. Aber bewachen Sie auch die Schänke in der Rue de Chartres, dort können sie auch hinaus.“ „Glauben Sie, daß wir Peru dort abfassen können?“ „Nein!“ sagte Sperling, den Kopf schüttelnd,„ion werden Sie nicht bekommen. Er läßt sich nicht fangen, niemals!“ „Sollten sie das Kind nach diesem Hause gebracht haben?“ „Ich weiß es nicht,“ antwortete Sperling.„Vielleicht hat Peru es mit nach Hause genommen.“ „Wo wohnt er?“ „Kein Mensch weiß es! Früher wohnte er mit seiner Mutter in der Rue Marcedat; aber nach der Ermordung Lacedat's ist er umgezogen. Er hat uns bei Todesstrafe verboten, uns nach seiner Wohnung zu erkundigen und es hat sich Keiner getraut, seinem Verbot zuwiderzuhandeln.“ „Wie stark ist die Bande?“ „Wir waren sieben: Peru, der Meister, Wolf. Ochs, schniegelfritz, Frettchen, ich und außerdem noch sein Kutscher, der sich Brandschnabel nennt.“ „Welches ist der wirkliche Name von Wolf?“ fragte Bidach näher tretend. Allein der Verwundete war so erschöpft, daß er nicht mehr zu sprechen vermochte. Unter heftigem Röcheln gab er durch ein Zeichen zu verstehen, daß er schreiben wolle. Bidach nahm seine Brieftasche und reichte ihm dieselbe hin. Mit zitternder Hand schrieb Jakob Sperling einen Namen hinein. Zu jener Zeit war ganz Paris in Aufregung, weil es noch nicht gelungen war, die Persönlichkeit des geheimnißvollen Mörders der beiden alten Leute in der Rue de Provence festzustellen. Derselbe sollte in nächster Zeit das Schaffot besteigen, und es schien, als ob er sterbend das Geheimniß mit hinwegnehmen sollte, welches die Gerechtigkeit nicht aufzuklären vermocht hatte. Sein Rechtsbeistund hatte versichert, daß er einer ehrenwerthen Familie angehöre; allein man hatte diese Eröffnung als das letzte uno äußerste Mittel angesehen, um den Kopf des Schuldigen zu retten. Mit lebhafter Neugier nahm Bidach das Buch zurück, in welches Jakob Sperling den Namen geschrieben hatte. Würde das Geheimniß endlich aufgeklärt werden! Kaum hatte er einen Blick hineingeworfen, so stieß er einen Ruf der Ueberraschung aus und reichte das Buch Patrick der über die unerwartete Entdeckung in nicht geringe Aufregung gerieth.(Fortsetzung folgt.) Kleine Reise um die Welt in 79 Tagen. phantastischen Romans von Jules Verne, Philéas Fogg, ist mit seiner Reise um die Erde in 80 Tagen geschlagen. Vor einigen Tagen ist in Paris ein Bries wieder eingetroffen, der die Spazierfahrt um die Welt in 79 Tagen vollendet hat. Von Paris wanderte der Brief über Havre—New=York zuerst nach San Franzisko. Er ging am 5. Juni von Paris ab, am 14. desselben Monate war er in New=York, am 19. in Son Franzisko. Von dort segelte er nach Singapore, wo die Ankunft am 28. Juli erfolgte. Hier wurde er sofort nach Modena weiter spedirt, erreichte diese Stadt am 22. August und am 23. August langte er wieder bei seinem ersten Absender in Paris an. Ein Brief, der zu gleicher Zeit aufgegeben wurde und seine Weltumwanderung über Brindisi. Suez, Singapore, San=Franzisko, New=York nusführen soll, ist noch nicht wieder eingetroffen. * Nachzügler aus den Hundstagen sind wohl folgende zwei Geschichten: In Saint=Crépin bei Saint Sernin(Frankreich) trug man dieser Tage einen 70jährigen Mann zu Grabe, als die Sargträger während der Vornahme der letzten Ceremonien auf dem Kirchhofe plötzlich in dem Sarge ein Geräusch zu hören glaubten Sie theilten ihre Bemerkung den Geistlichen mit und die Ceremonie wurde unterbrochen. Man öffnete den Sarg und fand den Todtgeglaubten in veränderter Lage. Als man seinen Lippen einen Schluck Wein einflößte, gab der Körper Zeichen des Ledens von sich. In seine Wohnung gebracht hat sich der Todtgeglaubte bald wieder erholt.— Das Matrikelamt der israelitischen Kultusgemeinde in Wien sieht sich gezwungen, in einer sonderbaren Angelegenheit die Entscheidung der niederösterreichischen Statthalterei anzurufen: Einem im Bezirke Leopoldstadt wohnhafteu Schuhmachermeister wurde vor etwa vierzehn Jahren ein Mädchen geboren, welches den Namen Gisela erhielt. Dieser Name erscheint auch in den Matrikeln eingetragen. Die Angehörigen wunderten sich indessen über das Wachsthum des Mädchens, über die rauhe Stimme und den Anflug eines Bärtchens, der sich zeigte. Aerztliche Untersuchung ergab, daß im gegebenen Falle ein Naturspiel vorliege— im Laufe der Zeit war aus dem Mägdelein ein Junge geworden. Der Vater des Kindes verlangt die Eintragung seines Kindes als Knabe und Umwandlung des Namens Giseia in Gustav. Die erforderlichen Schritte wurden bereits eingeleitet. * Vermißt. Ueber Wien wird dem„B. T.“ gemeldet, daß der Landrichter Holst aus Berlin=Schöneberg, der am 15. d. M. ohne Führer den Aufstieg auf den Triglaw (den Julischen Alpen in Krain) unternommen habe, nicht wieder zurückgekeort sei und vermißt werde. Ein Kitt, der im Wasser und Feuer aushält, und deshalb für Metall, Porzellan und irdenes Geschirr anwenddar ist, wird nach Dr. E. Wagner folgendermaßen bereitet: Man läßt zwei Pfund süße Milch durch Weinessig dünne gerinnen. Sobald die Milch abgekühlt ist, nimmt man die Molke davon und quirlt das Weiße von 4—5 Eiern hinein; hierauf mischt man sein pulverisirten Kalk hinzu und arbeitet die Mischung mit einem Spat recht iunig durch. Statt des Eiweiß kann auch frisches Rinderblut benutzt werden. An der Luft und dann in starker Wärme getrockner, hält der Kitt Feuer und Wasser aus. — Donnerstag, den 3. September er werde ich an meinem Verkaufslokale im Hemsoth'schen Saale hier 1) um 9½ Uhr freiwillig: 1 1 Mangel, 1 Wringmaschine, 1 Petroleum=Kochheerd, Bettstelle, ca. 100 Schachteln Vulkan=Streichhölzer; 2) um 10 Uhr Vormittags zwangsweise: 1 Glasschrank, 1 Servante, 1 Spiegel, 7 Bilder, 1 Lehnbank, 1 Parthie Porzellan und Glasgeschirre, 83 Kisten Cigarren, 53 Flaschen Cognac und diverse Liqueure u. s. w. öffentlich meistbietend gegen Baarzaylung versteigern. Witten, den 2. Sept. 1891. Franzmann, Gerichtsvollzieher. Gewerbeschule für Frauen und Töchter, Witten, Marktstr. 1 im Haufe des Herrn L. Wild. Am 1. u. 15. eines jeden Monats beginnen neue Curse in allen weibl. Handarbeiten. Prospekte gratis v. d. Vorst. L. Zorn. Ausbildungs=Institut f. Handarbeitsleh#erinnen. Im oberen großen Saale des Herrn AugusPhoker, Hotel zum Adler, Witten. 100 Holizer errt id 6 des Gesetzes öher d us O vom 11. März 1850, sowie des S 143 des Gesetzes Gemeinden Heven, Ost= und Westherbede folgende mittags und zwar in der Zeit vom 1. di6 z1. März von 3 bis 5 Straße vor dem Abkehren zur Verhütung des Staubes mit Wasser § 2. Die Gänge und Gassen zwischen den Häusern müssen ebenPersonen mindestens einmal alwöchentlich und zwar am Sonnsonstigen Abflüsse ungesäumt so gereinigt werden, daß das Wasser ungebinderten Abfuh bo: Sraßen und Bürgersteige mit Sand, Asche, Sägemehl oder anderem geeigneten Material zu bestreuen. 4 5 Verpflichtung liegt bezüglich der Gfentlichen Gebäude und Plätze demjenigen ob, welcher die Aufsicht über dieselben führt. Keißschienen, Winker und Turven in großer Auswahl bei B. Koctzold& Co. 9 Die neuesten Muster in 62 Freitag, Samstag und Sonntag, den 4., 5. und 6. September 1891: d Kunstter der überall mit colossalem Beifall aufgetretenen Concert=, Komiker= und Specialitäten=Gesellschaft ••* No. 206. Brer stet dus arb.## □ Gold- u. 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Das Ausränmen der Abtrittsgruben ii o re wenn nicht Verlängerung ausnahmsweise polizeilich beendet sein, wenn nicht Terlangerig„„ Bei der Ausräumung sind die etwaigen polizeilichen Vor§ 7. Das Lagern von Stalldunger, Müll und ähnlichen Absesorihe Forscostung zu brtangen und Posghiagen ue losten. veiteres auf Gefahren der Ifentlichen, namentlich der steilaufStraßen und Wege mit Handschlitten, sowie das Schlin(9 Ueberg, Woert der verhsaltusnisher Pagene eibdube Bortehende Verordnur Gealiote uer 8 Bot Der Shren=dm mann. Meesmann. Nord= u. Breddestraße:. 4, und auswärtigen PuNord= u. Breddestraße=Ecke, mn. m# blikum zur gefl. Benutzung unter Zusicherung reeller Bedienung. NB. Jeder, der Gegenstände verpfändet, muß sich über seine Person durch Le. 50 Pfg. Entrée Bin 4 Wochen verreist. Herr Dr. Gordes ist mein Vertreter. Dr. OterbeCx. e Person durch Leaitimationsvapiere aupurriteur.— Soeben erschien und ist vorräthig in der Buchhandlung von B. 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Koctzold in Witten Unser Kaiser Franz Joseph und Manövern, begleite 3 September in O Nicht nur in Deu nächsten Tage Gesein. Wir sind si seines hohen Verb auf den herzlichste man ebenso in Freundschaftsbund bringen wird. A heit unseres Kais növern der Gedar bewährten Freund reich=Ungarn und dem Dreibunde z Bürgschaften des danke, dem die gleicher Weise un gethan sind. Aber auch ar bundes wird de Oesterreich diesn finden. Nicht, sich diesmal meh Von besonderen sichten ist vielme Wie Kaiser Frat Gast unseres Ka in der Gegend v leitenden Ministe unser Kaiser, in Gast des Kaise österreichischen M Anwesenheit des nicht auffallend wägt, daß es nach seinem A Es entspricht beziehungen der helm mit seinen Kaisers Franz die im vorige handelspolitische zum Ziele gefü weise dafür ver dern Zweck hat, und die friedlich bestätigen. Aber diese die Bestätigung sache ist, kaum in besonderem des Dreibundes die Ereignisse hingewirkt hätt ist der Ausgan weniger verbür das Thema e bunde und and nicht, daß die ländischen Pres gründung und sache ist, daß jenem Gegensa Ganz natürlick die Kaiser= un etwaigen weit gerade in de ragende Rolle spielen wird. wenn man an letzten Jahren war, Gegensta Es ist dies Monarchen m die natürliche Der Dreib die Begegnun Man kann sa Schwergericht macht. Viell sonderer Befri Schwergewich ausdrückt, hir thätige, berut aber dürfen mit Genugth weil sie der liche Bedeutu Thatsache sei und Gesundh