No. 81. Fernsprech=Nr. 46 für Witten. Witten, Mittwoch, den 8. April. Fernsprech=Nr. 18 für Hagen. 1891. Turnverein Cnger! u 10. April er., s 8½ Uhr: Eintheilung. Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn= und Friertage. Insertionen werden die 7 gespaltene Petitzeile mit 10 Pf. berechnet. verbunden mit dem er werden dringend zählig und pünkteinen. er Turnwart. eneral-Anzeiger für Witten und Amgegend. Abonnementspreis(inel der Gratisbeilage „Märkisches Heim"): 1,80 Mark vierteljährlich, monatlich 60 Pfg. bei Bestellung durch die Boten. Bei Abnahme auf der Post incl. Bestellgeld 2,20 Mk. k=Verein. Die Wiederaufnahme der parlamentarischen Arbeit. istag Abend 8½ Uhr: saftliche Probe Saale des Casino. gesangverein egedacht". läßigen Proben finden wieder Mittwochs ur statt. lodenwelt. Zeitung für Coilette Handarbeiten. lich über 2000 AbbilCoilette,— Wäsche,— , 18 Beilagen mit 250 und 250 Vorzeichnungen. Zu lle Buchhandlungen u. OostKatalog Nr. 3845). Orobeu. franco bei der Expedition 5.— Wien I, Operngasse 3. tprtsaror schuk u. Metalltempel Koetzold& Co. ene Thete zu verkaufen. sagt die Exped. liche Zähne setzt rzlos ein, Zähne birt, reinigt, irz jeder Art beseitigt euer, Witten. usmgechen u. Platzagenten, en u. leistungsfähig, verall bei sehr hohem zum Verkauf von aux und Jalon= kommende Saison. e Fabrikate alleringes. u Tschauder jr., and, Bez. Breslau. engesuche und gebote ile 10 Pfg. erbreitung in den Exemplaren. sofort einen zuvererknecht. Wo, sagt die Exped. Kochen Kleidermachen er n, finden Stelle ten, Tieferweg 27. gl. Mädchen age gesucht. der Exped. d. Bl. entigen Blatte liegt med. Broschüre worauf wir unser er besonders aufmerk wollen. Heute Dienstag, 7. April, treten Reichstag und Abgeordnetenhaus von Neuem zusammen, und zwar zu einer noch sehr lebhaften, hoffentlich aber auch fruchtbringenden Thätigkeit. Im Reichstage wird diese vornehmlich auf dem sozialpolitischen Gebiete sich entfalten. Es ist jetzt fast ein Jahr her, daß dem damals neu zusammengetretenen Reichstage das Arbeiterschutzgesetz vorgelegt wurde, um die von dem Kaiser in seinen Erlassen vom 4. Februar v. I. verkündeten Maßnahmen zu größerem Schutz der Arbeiter in die Wege zu leiten. Wegen eben dieses Gesetzes war im Juni von einem Schluß der Session Abstand genommen und nur eine Vertagung beschlossen worden, um die Arbeiten der mit der Vorberathung des Gesetzes betrauten Kommission nicht unbenutzt liegen zu lassen, sondern sie weiter fördern zu helfen. Heute liegen die Dinge so, daß eben von diesem Gesetz erst nur einzelne Theile in zweiter Lesung durchberathen worden sind, daß der Haupttheil aber noch der zweiten Berathung und somit das ganze Gesetz noch der dritten Berathung unterzogen werden muß. Wir haben nicht die Absicht, dem Reichstage wegen dieser Verzögerung ir gend welche Vorwürfe zu machen: Die Nothwendigkeit einer gründlichen Berathung der an sich schwierigen Materie, sowie die mancherlei anderen, nicht minder wichtigen Aufgaben erklären zur Genüge die Thatsache, daß der Reichstag hiermit etwas im Rückstande geblieben ist. Aber auf der anderen Seite liegt auf der Hand, daß hiermit die Pflicht um so energischerer Förderung für den nunmehr beginnenden letzten Theil der Session gegeben ist. Hand in Hand wird mit der Lösung dieser Aufgabe die Erledigung der Novelle zum Krankenversicherungsgesetz gehen, über deren Berathung soeben ein ausführlicher Kommissionsbericht vertheilt worden ist. Glücklicherweise liegen hinsichtlich des sozialpolitischen Gebiets die Parteiverhältnisse im Reichstage so günstig, daß man bezüglich des Zustandekommens dieser Gesetze keine Besorgniß zu haben brauchte, wenn dies allein von dem Parteistandpunkte abhängig wäre. Dennoch gehen die Auffassungen über die prakische Bedeutung der in sozialpolitischem Interesse zu treffenden Einrichtungen vielfach auseinander; aber der auf allen Seiten vorhandene Ernst und die Erkenntniß der Nothwendigkeit, an den bestehenden Einrichtungen die bessernde Hand anzulegen, wird, wie wir zuversichtlich hoffen, die rathungen zu einem nützlichen und positiven Ergebniß führen. Im Abgeordnetenhause werden zunächst die Etatsberathung, die noch ziemlich weit im Rückstande ist, und die zweite Berathung der Landgemeindeordnung im Vordergrunde stehen. Was letztere anbetrifft, so haben sich in letzter Zeit vielfach Stimmen vernehmen lassen, welche andeuten, daß ihr neue Schwierigkeiten bevorstehen, nachdem die Kommissionsberathung einen günstigen Abschluß gefunden hat. Es wird neuerdings vereinzelt eingewendet, die bäuerlichen Interessen seien nicht ausreichend berücksichtigt. Die Vorschläge der Regierung wie die Beschlüsse der Kommission beweisen, daß gerade der angesessenen Bevölkerung die ihr naturgemäß zukommenden Rechte vollständig gewahrt und gewährt worden sind. Die bäuerliche Bevölkerung wird an allen entscheidenden Stellen als ein so wichtiges Element für das Gemeinde= wie für das Staatsleben betrachtet, daß man vollständig über die Bedeutung der von der Regierung vorgeschlagenen Maßnahmen beruhigt sein kann. Es wäre in der That kaum zu verstehen, wenn sich in einer Zeit, welche das Zusammenstehen und Zusammenfassen aller Kräfte erfordert, unter eben diesen Kräften tiefgreifende und nachhaltige Widersprüche ergeben würden. Wie bei den Steuergesetzen, deren endgiltiger Abschluß noch in den kommenden Wochen bevorsteht, sich eine außerordentliche Eintracht in allen großen Fragen herausgestellt und über so manche Schwierigkeiten fortgeholfen hat, so darf auch erhofft werden, daß der gleiche Geist die Berathungen der Landgemeindeordnung beherrschen und so die Session zu einer auch auf diesem Gebiete fruchtbaren gestalten werde. weiter gesagt wird, tausende Offiziere ständen, ob der erlösenden Worte des Autors erstaunt und mit einem Schlage überzeugt da, so möchten wir fragen, woher denn Eugen Richter und seine Anhänger diese Wissenschaft haben? Wir glauben, daß der Abgeordnete von Hagen wohl der Letzte ist, dem die Offiziere ihre Ansichten anvertrauen; also viel Wortgeklingel und kein Inhalt.— Das Werk des Herrn v. B. will übrigens studirt sein und dazu gehören Fachkenntnisse, die wir dem Pascha eberso wenig zutrauen, wie dem berühmten Train=Vice=Wachtmeister Kurt Abel. Die Belastungen, die der Verfasser durch seine projektirten Reformen den ReserveOffizieren und den Aspiranten dieser Karriere auferlegen will, wie z. B. nach absolvirtem Dienstjahr Besuch einer besonderen Fachschule auf drei Monate, dann praktische Uebung u. s. w. sind so groß, daß zu befürchten stände, wie sich ein fühlbarer Mangel in dem Andrang zu der Laufbahn sehr bald bemerkbar machen würde! Unser Generalstab wird die Broschüre wohl prüfen; daß dieselbe nichts weniger als„epochemachend"ist, auch durch die freisinnige Lobhudelei nicht wird, bedarf kaum einer Begründung. Rundschau. * Die„Freis. Ztg.“ schreibt in ihrer Samstagnummer: Das übliche Bismarck=Essen hat auch in diesem Jahre in Hagen am 1. April stattgefunden. Das Komitee, welches die Einladung erlassen, hat diesmal es unterlassen, dem Namen Amtstitel und nähere Bezeichnung hinzuzusetzen. Doch befanden sich u. a. darunter der Oberbürgermeister, der Vorsteher der Reichsbanknebenstelle, der Lotteriekollekteur, der Direktor der Gewerbeschule, der Amtmann in Böhle=Hagen. Landrath v. Hymmen dagegen fehlte diesmal. Natürlich haben die Unterzeichner des Aufrufes aus Angst vor Eugen Richter ihre Titel fortgelassen! Und nun weiß der Mann der geistigen Waffen doch, welche Beamte pp. dabei waren und bemüht sich, zu denunziren! Allerdings ist das ein sehr schmutziges Gewerbe, aber es paßt in ein persönlich=gehässiges System so schön hinein, und nun, weiter hats keinen Zweck. * Bei Erörterung der Personentarifreform wird in gewissen Oppositions=Blättiern das Publikum auch damit gegen die im Reichsanzeiger besprochenen Reformpläne aufgeregt, daß gesagt wird, die höheren Eisenbahnbeamten, insbesondere auch die Beamten des Ministeriums der öffentlichen Arbeiten, reisten auf Freikarten und deshalb sei es ihnen ganz einerlei, wieviel das Publikum zahle, u. s. w. Diese Behauptung ist, soweit sie das Ministerium der öffentlichen Arbeiten und die Räthe und Beamten desselben angeht, falsch; keiner derselben reist frei.— Freikarten haben vielmehr nur die Beamten der Provinzial=Betriebsverwaltung, d. i. die Mitglieder der Eisenbahndirektionen u. s. w.— Diese sind gesetzlich genöthigt, sich der Freikarten zu bedienen, da sie für ihre Dienstreisen keine Kilometergelber wie die anderen Beamten beziehen. geblieben sind und jedes einheitlichen, zielbewußten Charakters gänzlich entbehren. Die republikanischen Vertretungskörperschaften können auf eine ziemliche Anzahl an sich nicht unverdienstlicher, arbeiterfreundlicher Maßregeln, namentlich volks=hygienischer und gewerkschaftlicher Natur, hinweisen, aber bisher war kein rechter Zug in der Sache, jedenfalls widmeten sich die Parteien mit ungleich größerem Eifer der Inscenirung und Austragung ihrer politischen Intriguen, als der Hebung des materiellen und moralischen Niveaus der erst von Gambetta entdeckten nouvelles couches sociales. Inzwischen hat nun bekanntlich die Regierung des Herrn Carnot von ihren im Auslande amtirenden diplomatischen Vertretern ausführliche Berichte über die Lage der sozialen, insbesondere der Arbeitsverhältnisse außerhalb Frankreichs eingefordert. Dieselben sind eingegangen und zumeist schon veröffentlicht worden. Die Veröffentlichung der noch rückständigen Berichte, welche über die Arbeitsverhältnisse in England, Italien, Amerika und Rußland handeln, steht unmittelbar bevor. Mit der Veröffentlichung allein aber ist erst das wenigste gethan, wenn nicht Sorge für eine fruchtbringende Benutzung des reichhaltigen und lehrreichen Materials getragen wird. Im vorigen Jahre war ein großer Untersuchungsausschuß eingesetzt, welcher mit Sammlung von statistischen Nachweisen über die Lage und die Bedingungen des französischen Arbeitsmarktes betraut war. Seine Mitglieder bereisten alle industriell belangreichen Departements und haben jedenfalls reiche Erfahrungen mit an den grünen Tisch ihres Berathungszimmers gebracht. Bis heute hat aber der Ausschußbericht vergebens auf sich warten lassen, weshalb nunmehr einige Ungeduld sich geltend macht. Aus dem Vergleich und der Abwägung des Inhalts der von den diplomatischen Auslandsposten eingegangenen und der in Frankreich selbst gesammelten Beobachtungen müsse, so meint man, sich das zum Aufbau einer eigenen sozialen Reformgesetzgebung benöthigte Material in hinlänglicher Fülle schöpfen lassen. Das ist die Ansicht der französischen Sozialreformer, deren Zahl aber nur klein ist. Das Ohr der Menge gehört den Lobrednern des gewaltsamen Umsturzes, die sich den internationalen Bergarbeiterkongreß zu ihrem Resonanzboden erkoren haben. Londoner Flunkerei. Nach britischen Berichten verlautet an der Themse, der Reichskanzler von Caprivi habe eine Depesche an den Ministerpräsidenten Lord Solisbury gerichtet, in welcher es heißt, die deutsche Kolonie in Südwest=Afrika werde aufgegeben werden, falls es dem englisch=deutschen Syndikat nicht gelinge, das erforderliche Kapital aufzubringen. Daß Herr v. Caprivi eine solche Depesche nicht gesandt hat, kann ein Blindermerten.„„„ jasf K. 9 T.— — Nach authentischen Queulen sonl die Aufhedung desEinfuhrverbots von Schweinen und Speck aus Amerika beschlossene Sache sein. Die offizielle Publikation hierüber wäre in wenigen Wochen zu erwarten. — Das Armee=Verordnungsblatt meldet:„Allerhöchster Bestimmung gemäß wird die Fuß=Artillerie an Stelle der Jägerbüchse Modell 71 mit dem Carabiner Modell 88 ausgerüstet. — Abgeordnete Dr. Harmening hatte nach den vorliegenden Berichten im Reichstage bei Berathung über die Petition betreffs Zulassung der Frauen zum Universitätsstudium erklärt, daß in seiner Heimathstadt Jena die Professoren der Universität sich mit der Zulassung der Frauen einverstanden erklärt haben, unter allen Umständen aber mit Zulassung zum Studium der Medizin. Diese Erklärung steht, wie die„Jenaer Zeitung" betont. mit den Thatsachen nicht im Einklange.(!! Es hält wohl der eine oder der andere akademische Lehrer in Jena die Zulassung der Frauen zum Studium als wünschenswerth, aber die Stellung der Mehrzahl der Professoren ist eine andere. Der akademische Senat. welchem sämmtliche ordentliche Professoren angehören, hat sich, so oft Fragen dieser Art an ihn herantraten, beinahe einstimmig oder gar einstimmig ablehnend verhalten und sich selbst gegen die Zulassung der Frauen als Hörer aussebrsiber##. Au ben der Areh— Die Vertheuung dei von der Großyerzoglichen Staatsregierung und dem Landtage bewilligten Unterstützungsgelder für die Ueberschwemmten im Saale=Thal hat der„Th. C.“ zu Folge begonnen. Diesen Ueberschwemmten ist übrigens auch eine Gabe Seitens des Sultans zu Theil geworden. Derselbe hat auf die Kunde von den Verwüstungen, die die Hochfluth der Saale anDeutsches * Zu dem Berichte des„Gaulois" über eine Unterredung seines Korrespondenten mit dem Marchese Rudini, in welcher dieser bekanntlich die friedliche Bedeutung des Dreibundes betonte, wird aus Rom das interessante Detail mitgetheilt, daß Marchese Rudini, damit seine Aeußerungen nicht entstellt werden könnten, die bisher bei Interviews nicht übliche Vorsicht brauchte, den Korrespondenten dazu zu verhalten, daß er den Inhalt der Unterredung in seiner Gegenwart aufzeichne; eine Abschrift dieser Aufzeichnung behielt Marchese Rudini zurück. erlag von )& Co. in Witten H. Risel& Co. n H a g e n. er Verantwortlichke etzold in Witten. Das Werk des Herrn von Boguslawski, welches für zweijährige Dienstzeit plaidirt, wird von freisinnigen Zeitungen mit der Bemerkung eingeführt, „daß wohl selten eine Broschüre ein solches Aufsehen gemacht habe.“ Das klingt sehr großartig und wir konstatiren, daß sogar Richter=Paschas höchsteigenes Werk, der Extrakt seines Geistes, nicht für so sensationelt gehalten wird, als die obengenannte Broschüre. Wenn aber in der Recension * Die Frage der soziolen Reformen ist in Frankreich vechältnißmäßig noch weit zurück. Der Nimbus, mit welchem von der öffentlichen Meinung jenseits der Vogesen das Wort und der Begriff „Revolution" gewohnheitsmäßig umwoben wird, bringt es mit sich, daß für Reformen wenig Sinn und noch weniger Zeit übrig bleibt. Reformen sind nur um den Preis langwieriger, mühseliger, oft undankbarer Arbeitsthätigkeit zu haben; das ungeduldige, sanguinische, auf schnelle, äußere Effekte erpichte Temperament des Franzosen befreundet sich ebenso schwierig mit dem bedächtigen Tempo einer allmählich sortschreitenden Reform, als es entgegenkommendes Verständniß für revolutionäre Prozeduren zeigt. Man beachte den Verlauf des jetzt in Paris versammelten internationalen Bergarbeiterkongresses, mit den stürmischen Kundgebungen der meist aus französischen Zuhörern bestehenden Corona, mit der demonstrativen Beweihräucherung der Kommune, mit seinen Schmähungen jedes Redners, der einer relativ ruhigeren, realen Aufsassung der Verhältnisse zuneigt, mit seinem Marseillaise=, Carmagnole=, und Ca ira-Gebrüll. Andererseits fehlt es in Frankreich nicht an reformatorischen Anläufen auf sozialem Gebiete, nur daß sie bisher Stückwerk Berlin, 6. April Der Kaisers, weliher sich in Kiel andauernd des besten Befindens erfreut, und alle laufenden Regierungsangelegenheiten täglich erledigt, dürfte von dort voraussichtlich erst am Mittwoch den 8. d. Mts. wieder nach Berlin zurückkehren. — Das„Marineverordnungsblatt" veröffentlicht folgende Allerhöchste Kabinets Ordre, betreffend die Kommandantur in Helgoland: Ich bestimme, daß am 1. April dieses Jahres in Helgoland eine Kommandantur einzurichten ist, welche von der Marine ressortirt. Der Kommandant untersteht dem Kommando der Marinestation der Nordsee. Er hat die allgemeinen Befugnisse der Festungs=Kommandanten. Eine Gerichtsbarkeit hat er nicht. Berlin, den 24. März 1891 Wilhelm. An den Reichskanzler(Reichs=Marineamt). — Die Wiederbesetzung des Postens eines Unterstaatssekretärs im Berliner Kultusministerium macht schon deshalb besondere Schwierigkeiten, weil die Stellung eine der arbeitsreichsten im ganzen Staatsdienste ist. Durch das Kultusministerium gehen jährlich etwa 90000 verschiedene Schriftstücke, welche sämmtlich in die Hände des Unterstaatssekretärs kommen. Wenn er denselben auch nur zum Theil eine eingehende Aufmerksamkeit widmen will, beträgt seine Arbeitszeit mehr als zwölf Stunden täglich. — Der Siebener=Ausschuß zur Reform des höheren Schulwesens wird am 14. April seine Berathungen in Berlin unter dem Vorsitz des Geh. Rathes Dr. Hinzpeter wieder aufnehmen. Wie man hört, werden sich die Verhandlungen hauptsächlich auf die Abgrenzung der Lehrpensa erstrecken. — Das Arbeitsmaterial der laufenden preußischen Landtagssession wird noch vermehrt werden. Das erst in voriger Session verabschiedete Rentengütergesetz hatte trotz der kurzen Dauer seines Bestehens nach Auffassung der Staatsregierung zu Unzuträglichkeiten geführt und den Gedanken einer Umgestaltung nahe gelegt. Infolge dessen ist auf neuer Grundlage ein Gesetzentwurf ausgearbeitet worden und wird dem Landtage auch binnen Kurzem zugehen. — Ueber die Fahrt des Torpedobootes V. 6, welches am 31. v. M. unter dem persönlichen Kommando des Kaisers aus Potsdam in Berlin eintraf, berichtet das „Centralblatt der Bauverwaltung": Das Schiff war am 28. März von Kiel aus durch den Eiderkanal nach Kuxhaven gegangen und erreichte, die Elbe aufwärts fahrend, am 30. Nachmittags 5½ Uhr die Havelmündung. Auf der Havel durchfuhr es am 31. früh 9 Uhr die Brandenburger Schleuse und traf um 12½ Uhr in Potsdam ein. Die Weiterfahrt von dort erfolgte um 3 Uhr Nachmittags, die Ankunft in Berlin am Kupfergraben um 5 Uhr. Da das Schiff nahezu 2 Meter Tiefgang hat, so war es auf die Benutzung der gerade jetzt stattfindenden höheren Wasserstände und auf die ortskundige Führung der Beamten der Wasserbauverwaltung angewiesen; immerhin ist sein Erscheinen in Berlin ein erfrenlicher Beweis von den Verwüstungen, die die Hochfluth der Saale angerichtet hat, dem deutschen Botschafter in Konstantinope! die Summe von 13000 M. als Spende von ihm, seiner ersten Gemahlin und zwei seiner Kinder überweisen lassen. Dieses Geld wird zu gleichen Theilen der Königlich preußischen, der Großherzoglich sächsischen und der Herzoglich sachsen=altenburgischen Regierung überwiesen werden. — Für die nächste Plenarversammlung des Deutschen Handelstages ist einem Antrage der Handelskammer in Hamburg entsprechend auch noch die„Errichtung einer südamerikanischen Flottenstation" in Aussicht genommen. Chemnitz, 3. April. Aus den einlaufenden Berichten ergiebt sich, daß der Geburtstag des Fürsten Bismarck diesmal in Sachsen weit und breit, in großen und kleinen Orten, mit besonderer Herzlichkeit gefeiert worden ist. Hier in Chemnitz war der Zudrang zur Bismarckfeier größer als je in einem der vorausgegangenen Jahre, obgleich die Aufforderung dazu nur von einer kleinen Gruppe freiwillig für diesen Zweck zusammengetretener Männer ausgegangen war und keinerlei„Genusse“ für die Festlichkeit in Aussicht gestellt waren. Aehnliches berichtet man aus Zwickau, Plauen, Eibenstock und noch vielen andern Nachen, 6. April. Die vom Pariser BergarbeiterKongreß zurückgekehrten Bergarbeiter=Delegirten Otten, Schröder und Markgraf hielten gestern in Röttgen eine von etwa 700 Personen besuchte Versammlung ab. Otten hob die herzliche Aufnahme seitens der Pariser hervor, Schröder forderte zum Beitritt zum Verband auf, Markgraf tbeilte mit, in Belgien würde der Streik in den nächsten Tagen beginnen; Kohlensendungen dorthin sollten verhindert werden. Von einem Generalstreik sei in Paris nicht die Rede gewesen. Marburg, 6. Npril. Zwei Versammlungen des eutschen Volksvereins wurden hier behördlich aufgelöst, die eine, weil sie ohne Bewilligung abgehalten, die andere wegen Verhinderung der Controle uber die Berechtigung zum Eintritte. München, 6. April. Die Gräfin Rantzau ist mit ihren Kindern 5½ Uhr Nachmittags nach Friedrichsruh abgereist. Der Gesandte Graf Rantzau begiebt sich morgen Abend nach Holland. „Krisis Die sozialdemokratische Presse stellt es jetzt so dar. als hätten die Bergbauunternehmer einen allgemeinen Bergarbeiterstrike anstiften wollen und als wäre es nur der Besonnenheit der Führer gelungen, diesen Plan zu durchkreuzen. Man sollte dies kaum für möglich halten. aber es ist so. Der Vertreter eines deutschen Depeschenbureaus hatte mit einem der deutschen Delegirten auf dem internationalen Bergarbeitercongreß in Paris eine Unterredung, in welcher der Delegirte sich u. A. wie folgt aussprach:„Die Bergarbeiter hegen den Verdacht, daß die Strikebewegung insgeheim von den Arbeitgebern, ja selbst von der Regierung unterstützt werde, damit so die Krisis provozirt und eine gewaltsame Unterdrückung veranlaßt werden könnte. Ein Strike könne nur gelingen bei guter Geschäftslage. Die Arbeitgeber bildeten ihrerseits Verbände gegenüber den organisirten Arbeitern. Die Zechensyndikate förderten über den Bedarf hinaus Kohlenvorräthe, um die Unternehmer im Falle des Strikes schadlos zu halten. Die Regierung ihrerseits sei weit entfernt davon, den Forderungen der Arbeiter entgegenzukommen; gerade die staatlichen Zechenverwaltungen zeigten sich feindlicher als alle übrigen jeder Herabsetzung der Arbeitszeit gesinnt, die in den fiskalischen Werken noch ausgedehnter sei als anderswo. Man könnte einwenden, daß der Correspondent vierleicht an einen recht unverständigen Delegirten gerathen sei allein das officielle Organ der socialdemokratischen Partei aber a sen. Etcheitett in Setm em eestinuger Beweis für die in der Verbesserung unserer Wasserstraßen erreichten Fortschritte. Noch vor wenigen Jahren wäre die Fahrt eines solchen Schiffes auf der Elbe, der Havel und Spree eine Unmöglichkeit gewesen. „Vorwärts“ druckte jene Auslassungen ohne jeden Vorbehalt zum Beweise dafür ab, daß die Pläne der Unternehmer erkannt seien und die Arbeiter den Zechen nicht den Gefallen thun werden, einen allgemeinen Ausstand herbeizuführen. Es wird also den Unternehmern,„ja selbst“, der Regierung die grenzenlose Frivolität zugetraut, daß sie eine„Krisis provociren" wollen. Wenn ein solcher Verdacht unter den Bergarbeitern wirklich bestünde, könnte er ihnen nur von einfältigen oder gewissenlosen Menschen eingeredet worden sein. den letzten Wochen hat man täglich davon hören und lesen können, wie die Unternehmer über Mittel und Wege berathschlagen, um einen allgemeinen Strike zu vermeiden oder seine Schäden und Gefahren zu mildern. Was aber die Regierung betrifft, so bedarf es wahrhaftig keines weiteren Wortes dafür, daß sie mit allen Kräften bestrebt ist, das Unglück eines großen Kohlenstrikes zu vermeiden. Daß in den fiskalischen Werken die Arbeitszeit länger sei als anderswo ist eine Unwahrheit. Auf den Saarbrückener Gruben hat nach dem Frühjahrsausstand 1889 eine Minderung der früher 11 und 10stündigen Schicht auf 8 Stunden ausschließlich Ein= und Ausfahrt stattgefunden, was einen Ruckgang der Arbeitsleistung um 10 pCt. bewirkte. In einer öffentlichen Erklärung des Vorstandes des Saarbrücker Rechtsschutz=Vereins vom 2. Dezember 1889 wurde bereits ausgesprochen, daß bezüglich der Schichtdauer die Wünsche der Belegschaften größtentheils erfüllt, sowie daß die Löhne— die damals sich für die Hauerschicht durchschnittlich auf 4,22 Mark (November 1889) berechneten—„gewiß befriedigend, ja theilweise beängstigend hoch“ seien. Darüber darf sich Niemand täuschen lassen, daß der sozialdemokratische Einfluß gegen einen allgemeinen Strike augenblicklich nur darum geltend gemacht worden ist, weil die Zeit zur Heraufbeschwörung einer Krisis noch nicht gekommen erscheint und vorerst weitere Vorbereitungen dazu getroffen werden sollten. Obendrein beweisen die neuesten Berichte über den Pariser Bergarbeitercongreß, wie von verschiedenen Seiten, namentlich belgischer und deutscher, auf den„unerwarteten" Ausbruch eines allgemeinen Strikes, sei es vor, sei es nach dem 1. Mai dieses Jahres, hingearbeitet wird. Oesterreich-Ungarn. * Ueber die Lage der Verhandlungen, betreffend den deutsch=österreichischen Handelsvertrag, schreibt das Wiener„Fremdenblatt":„Der Schluß der Verhandlungen dürfte kaum vor der zweiten Hälfte dieses Monats eintreten. Da der neue Vertrag mit Deutschland bestimmt sein soll, die Basis für alle jene Vertragsabschlüsse zu bilden, welche im Jahre 1892 erfolgen sollen, wie die Handelsverträge mit der Schweiz, Italien, Rumänien und Serbien, so ist es wohl selbstverständlich, daß die zwischen Oesterreich=Ungarn und Deutschland getroffenen handelspolitischen Abmachungen nicht früher zum Gegenstand der öffentlichen Diskussion gemacht werden können. Eine verfrühte Publikation wurde den durch diese Verträge zu erzielenden Effekt wesentlich beeinträchtigen. Es durfte sonach der mit Deutschland abgeschlossene Vertrag gleichzeitig mit jenen mit obgenannten Ländern in Aussicht stehenden Vertragsabschlüssen zur parlamentarischen Behandlung und dann auch gleichzeitig zur Promulgation gelangen. Teschen, 6. April. Eine trotz behördlichen Verbotes von etwa 1000 Bergleuten aus Ostrau unter Theilnahme fremder sozialistischer Wanderredner in Bartelsdorf abgehaltene Versammlung ist aufgelöst worden. Schweiz. Basel, 6. April. In St. Gallen siegte bei der gestern zum ersten Mal stattgehabten Wahl der Regierung durch das Volk die konservativ=demokratische Liste, die Liberalen unterlagen. Frankreich. * Paris, 6. April. Die deutschen Bergarbeiter=Delegirten legten gestern auf dem Pére Lachaise einen Kranz auf das Grab der im Jahre 1871 erschossenen Communarden nieder, wobei Reden gegen den nationalen Chauvinismus gehalten wurden. * Paris, 5. April. Graf d'Haussonville erklärte mehreren Redakteuren hiesiger Blätter gegenüber, daß er für die royalistische Sache eine rege Thätigkeit entwickeln und vor allem die royalistischen Comitees überall besser organisiren wolle. Den übrigen konservativen Parteien, auch der bonapartistischen gegenüber werde er seine versönliche Haltung beobachten. — Die diesjährigen französischen Manöver sollen den Fall ein Krieges mit Italien ziemlich ernsthaft in's Auge fassen. Es wird darüber aus Paris berichtet: In den diesjährigen Manövern an der französisch=italienischen Alpengrenze werden die Alpentruppen im Verein mit Geniesoldaten für die Kriegszeit benutzbare Baracken errichten und die Straßen und Saumwege verbessern. Verschiedene Alpenforts sollen noch eine ganz besondere Artillerieverstärkung erhalten..... 4, fanh Hi, Leiardck. mn * Ronen, 5. April. Heute fand die feiekliche Beisetzung der Leiche des ehemaligen Finanzminister Pouyer=Quertier unter äußerst zahl19 Im Banne des Roman von H. von Ziegler. — Nachdruck verboten. Am nächsten Morgen standen sich die Duellanten gegenüber; Egon, nach Absendung des rosafarbenen Briefes sehr übermüthig und siegeskeck, Arnold ernst und vollbewußt des feierlichen Augenblickes zwischen Tod und Leben. Er hatte Ruths Notizbuch auf dem Herzen, in seiner Brieftafche lagen noch außerdem zwei Briefe an sie und den Großvater. Wenn er fiele, sollte sie wenigstens wissen, wie sehr er sie geliebt, und daß er auch für sie gestorden sei!“ Die Sekundanten begannen ihre Thätigkeit, schritten die Entfernungen ab, zählten und gaben endlich das Zeichen zum Feuern. Zwei Schüsse fielen fast zur selben Zeit und die Herren sprangen vor; beide Gegner standen noch auf den Füßen, nur bei Arnold hing der linke Arm schlaff herab und dicke Blutstropfen sickerten ans dem Aermel hernieder. „Ich bin verwundet", sagte er, ohne mit der Wimper zu zucken,„Herr Doktor, ich glaube, daß ich Ihre Bemühungen in Anspruch nehmen muß. Bitte, verbinden Sie mich und bringen Sie mich nach dem Lazareth.“ Lieutenant von Hohenstein stand wie versteinert, und erst als Arnold sich entfernen wollte, kam er zu ihm, um nach altem Brauch Versöhnung mit seinem Gegner zu schließen. Arnold sagte ernst:„Sie haben mich kampfunfähig gemacht, Herr von Hohenstein, aber ich vergebe Ihnen dies und die Ursache, die uns hierher geführt hat, denn der Mensch ist nun einmal unvollkommen. Wenn wir uns einstmals wiedersehen sollten, wollen wir diese Stunde vergessen.“ Mit der Binde am Arm reiste Arnold am anderen Tage ab. Die finstere Falte auf Egons Stirn vertiefte sich aber noch mehr, als er am nächsten Abend einen Brief erhielt, dem bei dem Oeffnen sein eignes völlig unerbrochenes Schreiben an Ruth entfiel. Ruth hatte dasselbe nicht einmal gelesen! reicher Betheiligung hervorragender Persönlichkeiten statt. Zwei Butaillone Infanterie bildeten die Leichenparade. Der Erzbischof von Rouen leitete die Leichenfeier; die Zipfel des Leichentuches wurden von den Präfekten von Rouen und Evreux, sowie dem Senator Buffet gehalten. Meline sandte ein Telegramm an die Wittwe PouyerQuertier's, in welchem er erklärte, er schließe sich ganz Frankreich an in dem tiefen Schmerze um den Verlust des heldenmüthigen Vertheidigers der nationalen Arbeit. Auf dem Kirchhofe wurden mehrere Reden gehalten, darunter auch solche von hervorragenden industriellen PerCannes, 6. April. Der Großfürst Michael Michaelovich von Rußland hat sich mit der ältesten Tochter des Prinzen Nikolaus von Nassau, der Gräfin Sophie MerenTonlouse, 5. April. Gestern Abend entgleiste in der Nähe des hiesigen Bahnhofes eine Lokomotive und mehrere Waggons, dieselben stürzten den Bahndamm hinunter. Drei Bahnbeamte wurden verwundet, zahlreiche Passagiere erlitten leichtere Beschädigungen.„„ Algier, 6. April. Gestern fand hier an Bord des russischen Kreuzers„Admiral Karnilow“ ein Banquet mit Ball statt, an dem eine große Anzahl hoher Beamten und Militärs theilnahmen. London, 6. April. Ein Telegramm des„Reuter'schen Büreaus“ aus Simla von heute meldet: Der Stamm der Miranzais an den Ufern des Indus=Flusses hat sich erhoben und einen allgemeinen Angriff auf die englischen Posten gemacht. Es sind Verstärkungen nach Kohat gesandt worden. Rutzland. Petersburg, 4. April. An die Redactionen erging der strengste Befehl der Oberpreßverwaltung, kein Wort über militärische Truppenbewegungen und Rüstungen zu * Petersburg, 6. April. Die Zahl der russischen Truppentheile, welche zum Andenten an historische Heldenthaten die Namen ihrer betreffenden Führer tragen, werden jetzt um 19 vermehrt werden. Unter den Heerführern, deren Gedächtniß gegenwärtig verewigt werden soll, befinden sich die Feldmarschälle Grafen Boris Scheremetjew, Burchard Münnich, Peter Lacy und Peter Ssaltykow. Die Reservetruppentheile erhielten an Stelle der bisherigen Nummern geographisch=historische Bezeichnungen. — Der Verein deutscher Reichsangehöriger erwählte Fürst Bismarck zum Ehrenmitglied und übersendet demselben ein künstlerisches Diplom. Petersburg, 6. April. Um die russischen Bauern vor Ausbeutung durch gewissenlose juristische Rathgeber zu schützen, beabsichtigt das Ministerium des Innern im Einverfländniß mit dem Justizministerium, besondere Bevollmächtigte für bäuerliche Angelegenheiten zu ernennen, die im Staatsdienste stehen und die Bauern in Rechtssachen, bei denen der Werth des Objekts sich bis zu 500 Rubel erstretck, vor den Behöruen unentgeltlich vertreten. Italien. Florenz, 5. April. Der internationale evangelische Congreß tagt seit gestern in Florenz. 20 Nationalitäten sind vertreten. Ein Begrüßungs=Telegramm an König Humbert wurde beschlossen. Bulgarien. 2 Win, Wir on fageneg de Konstan* Sofia, 5. April. Wie die„Agence de Kon tinople“ meldet, hat die Polizei in einem Privat=Garten vergrabene Dynamitpatronen und Zünder gefunden. Die Entdeckung geschah in Folge einer Anzeige der Frau des Konstantinopel, 4. April. Durch ein Erdbeben wurde gestern die Ortschaft Adil=Djevas im Distrikt Van auf kleinasiatischem Boden verwüstet. 146 Häuser sind völlig in Trümmer gestürzt, 240 weitere Gebäude wurden stark beschädigt. Hunderte von Menschenleben sind zu beklagen; das Elend unter der überlebenden Bevölkerung ist groß. Wie verlautet hat der Sultan sofort 500 tür= kische Pfund für die Opfer des Unglücks angewiesen. Amerika. — Der chilenische Präsident hat auf Grund des chilenischen Zollgesetzes alle Häfen nördlich von Caldera, so lange dieselben von den Aufständischen gehalten werden, für geschlossen erklärt. Bei Zuwiderhandlungen droht das präsidentielle Dekret mit Konfiskation der betreffenden Schiffe und deren Ladungen und macht außerdem die Produzenten sowie die Exporteure von Salpeter für den Ausfuhrzoll verantwortlich. Weihnachten war vor der Thür. Draußen auf dem Norderhof flogen im wirbelnden Tanze die Schneeflocken Bauch die Lest und Aaune und Sntucher danden 1. Ruth saß bei dem Großvater auf der Ofenbank und arbeitete eifrig allerlei Sachen zur Christbescheerung im Dorfe. Die Rosen waren nach und nach auf Ruth's Wangen zurückgekehrt, und wenn sie auch still und ernst blieb, so schien doch die Wehmuth in ihren Blick gemindert und zuweilen lachte sie auch wieder. „Ruth“, sagte eines Abends der Großvater hastig eintretend,„hier ist ein Telegramm aus der Residenz für Dich. Was mag es bringen? Doch nichts Schlimmes von Arnold?“ „Nein“, entgegnete Ruth kopfschüttelnd, nach dem sie gelesen,„es ist von der Gräfin Yeltsch, ließ es selbst, Großvater!“ Wie ein flehender Angstschrei klangen die wenigen Worte des Telegramms dem jungen Mädchen entgegen: „Kommen Sie bald. Ich sterbe und habe Ihnen noch viel zu sagen!“ Berger sah sehr ernst aus, als er das Telegramm gelesen, er faltete das Papier zusammen und sagte bestimmt: „Du mußt morgen mit dem ersten Zuge fahren, Ruth; eine Sterbende kann nicht warten.“ „Ich danke Dir, Großpapa. Auch mein erster Gedanke war, den Wunsch der Gräfin, die stets gegen mich so gütig war, zu erfüllen.“ „Ich habe der Gräfin vielleicht einst Unrecht gethan", meinte der alte Mann,„denn ich hielt sie für herzlos, und nun erkenne ich doch, daß auch sie nur eine angstvolle, schwache Frau ist, die geirrt hat, wie wir alle.“ „Was kann sie nur zu sagen haben? Weshalb läßt sie nicht Betty oder Olga kommen?" frug sich Ruth, während der Großvater schon die Depeschen absandte, welche der Gräfin ebenso wie auch Arnold die Stunde von Ruth's Ankunft meldeten. Es war dem alten Manne ein Trost, den Enkel Arnold in der Residenz zu wissen, gerade in diesem Falle; er konnte, wenn es nöthig sein sollte, Ruth zur Seite stehen und ihr rathen. So reiste das junge Mädchen denn am nächsten Tage ab, begleitet von den besten Wünschen des Großvaters, selbst sehr erregt von all' dem, was sie hören und erfahren sollte. Seit Ruth nach Betty's Hochzeit die Residenz verlassen Im Oberbarnimer Kreisblatt finden wir folgende amtliche Verfügung des dortigen Landraths: „Ein Krebsschaden der Landwirthschaft, namentlich des Kleinbesitzes, ist die sogenannte Güterausschlächterei. Diese Geschäfte werden fast überall gleichmäßig gemacht: Die Auskäufer bringen einen Bauerhof an sich, von dem sie durch Zuträger wissen, daß der Besitzer, meist schuldenhalber, ihn nicht halten will; es werden dann durch alle Mittel der Reklame durch Ueberredung, Bearbeitung durch Antreiber, durch Freibier und Freibranntwein Käufer für Inventar und Landstücke herbeigezogen. Durch diese Einwirkung werden Leute veranlaßt, über ihre wirthschaftliche Kraft hinaus, fast nur mit bedeutender Schuldenaufnahme, zu kaufen und Preise anzulegen, die mit dem wirklichen Ertrage nicht übereinstimmen. Auch das Ende ist fast immer dasselbe: die leistungsfähige Bauerwirthschaft ist in leistungsunfähige Trennstücke zerschlagen, die Trennstücksbesitzer sind überschuldet und arbeiten ihr Lebelang für Hypothekzinsen, wenn sie nicht im Zwangsverkaufe verarmen. Die Auskäufer aber verlassen in der Regel das Dorf mit rasch erworbenem, oft bedeutendem Gewinn, um neue Geschäfte dieser Art zu unternehmen. Im OberBarnimer Kreise sind in den letzten Jahren wieder holt Güterausschlachtungen unternommen, theils mit Erfolg, theils sind sie erfreulicherweise an dem festen Zusammenhalten der Bauergemeinden gescheitert. Das Gesetz giebt keine Handhabe gegen den sozialen und wirthschaftlichen Schaden, den diese Geschäfte meist im Gefolge haben; es scheint mir jedoch angesichts der an sich vielfach ungünstigen Lage des bäuerlichen Besitzes geboten, durch öffentlichen Hinweis dem Schaden entgegenzutreten und von dem Zusammenhalten der Gemeinden und der Aufklärnug der Betheiligten Besserung zu erwarten. Die Ortspolizeibehörden mache ich gleichzeitig noch zu genauester Beachtung darauf aufmerksam, daß öffentliche Auktionen auch von Privatpersonen an Sonn= und Festtagen nicht abgehalten werden dürfen und daß das Spenden von Branntwein und sonstigen geistigen Getränken während der Auktionen verboten ist.“ Westfalen und 8 Witten, 7. April.(Die Frühjahrs=Controll= Versammlungen) haben heute hier begonnen und werden morgen beendet. Besonders machen wir die Mannschaften der Provinzial=Infanterie der Jahrgänge 1888 bis 1878 und jüngere, sowie die Dispositions=Urlauber, deren Namen die Anfangsbuchstaben O bis Z. einschließlich tragen, darauf aufmerksam, daß dieselben morgen, Mittwoch, den 8. April, Vormittags 11½2 Uhr, sich zu stellen haben. Bei einem Theile der Auflage unserer diesbezüglichen Zeitung war der Gestellungstag für oben bezeichnete Mannschaften irrthümlich als der 9. April genannt. a Witten, 7. März.(Artillerie.) In der am 1. d. M. abgehaltenen außerordentlichen Versammlung wurden zunächst einige Schreiben vom Präsidium des Hauptverbandes Westfälischer Krieger„und LandwirthsVereine zu Münster vorgelesen, wonach die Vereinigung am 22. d. J. in den vorgenannten Verband und den deutschen Kriegerbund aufgenommen ist, sowie eine Einladung zur Abgeordneten=Versammlung in Dortmund am 5. Juli und zur Theilnahme an dem, am 6. Juli daselbst stattfindenden großen Verbandsfeste. Durch den Beitritt in die Unterstützungskasse des deutschen Kriegerbundes, sowie in die Kronprinzen=Jubiläums=Stiftung hat die Vereinigung auch für Mitglieder, die durch Krankheit oder dgl. in Noth gerathen sollten, bestens gesorgt. Auch ist der Grundstock zu einer Unterstützungskasse gelegt, der dieselbe ins Leben zu rufen in nicht allzu langer Zeit in Aussicht stellt. Nach Schluß der geschäftl. Angelegenheiten, gedachte der Vorsitzende des Gevurtstages des großen Staatsmannes und Mitbegründers des deutschen Reiches Fürsten Bismarck und brachte ein Hoch auf ihn aus, worauf ein kräftiger Artilleristen=Salamander gerieben wurde. In gemüthlicher Feststimmung blieben die Kameraden noch lange Zeit zusammen. und n hatte, lebte die Gräfin Yeltsch in der Residenz und ihr bis dahin vernachlässigtes Herzleiden machte, durch Aerger und jahrelang verborgenen stillen Kummer verschlimmert. so rapide Fortschritte, daß der Arzt seit einigen Tagen bedenklich den Kopf schüttelte und die Patientin ermahnte, ihre nächsten Familienangehörigen kommen zu lassen. In dieser Noth war Ruth der Gräfin letzte Hoffnung, angesichts des Todes konnte man ihr ein Wiedersehen mit dem geliebten Mädchen nicht verweigern; jetzt mußte und wollte sie alles bekennen, um in den Armen der Enkelin zu sterben und wenigstens deren Verzeihung mit hinauf zu nehmen an den Thron des höchsten Richters. Still war es in dem Krankenzimmer der Gräfin. Obschon es erst vier Uhr Abends war, hatte die Wärterin doch schon die Lampe angesteckt, deren gedämpfter Schein hinüber drang auf das Krankenlager und an den Wänden allerlei gespenstische Figuren wiedergab. Die Vorhänge waren zurückgeschlagen, damit die Gräfin den Zeiger der Uhr beobachten konnte, unruhig glitt ihr Auge von einem Gegenstande zum anderen, denn es wartet sich schlecht, wenn der Tod an der Thür klopft. Die Zeit verging, kreischend schlug die Uhr fünf Mal und die abgezehrten Finger der Kranken rissen nervös an der seidenen Steppdecke. „Sie kommt nicht, sie müßte längst hier sein", seufzte sie ungeduldig,„der Zug kam schon vor einer halben Stunde!“ Aber horch, was war das! Rollte da nicht ein Wagen durch die Straße? Hielt er nicht jetzt plötzlich vor dem Hause! Ja, sie kam doch noch, sie wollte die Gräfin nicht allein sterben lassen! Ans dem vor der Villa haltenden Wagen stieg ein Herr und half einer jungen Dame bei dem Herabspringen vom Trittbrett. „Arnold, ich danke Dir, sagte Ruth, welche die Ankommende war, leise und drückte seine Hand,„Du verwöhnst mich durch Güte und Liebe, wie ich es Dir nie vergelten kann!“ Ja, Arnold hätte wohl gewußt, womit sie es ihm am besten vergelten konnte, aber er schwieg und seine Lippen preßten sich fester zusammen. „Sende mir Nachricht, Ruth“, antwortete er nach einer Witten, 7. April.(Ein lästiger Passagier.) Der Insasse einer Wagenabtheilung 4. Klasse machte sich zwischen Dortmund und Barop seinen Mitpassagieren gegenüber, besonders den weiblichen, am Sonntag so lästig, daß er auf Station Barop an die Luft befördert wurde. r. Herbede, 6. April.(Schützenfest.) Der Vorstand des Schützenvereins„des Kirchspiels Herbede" beschloß in „iet Miligr-, PPongu, in diesem Ingle wirder emmal es Schutzenfest zu veranstalten.. seiner gestrigen Sitzuno in diesem Jahre wieder einmal ein größer Schubensest zu Verimstalten. Das letzte derartige Fest wurde am 10. und 11. August 1882 gefeiert; dasselbe ergab damals einen beträchtlichen Ueberschuß. welcher zinslich angelegt wurde.— Der Schützenverein besteht bekanntlich aus zwei Kompagnieen, aus der„linksruhrischen“ 1. Kompagnie Herbede, sowie aus der„rechtsruhrischen“ 2. Kompagnie Heven. Für die 2. Kompagnie Heven mußten einige Neuwahlen vorgenommen werden; es wurden Herr Oekonom W. Beckmann in Heven zum Hauptmann und Herr Wirth Striepen in Wannen zum Premierlieutenant ernannt. #h Schwerte, 6. April.(Diebstahl.) Ein frecher Diebstahl wurde in der vergangenen Nacht auf der Häsing= straße verübt Laugfinger haben bei dem Uhrmacher Dinkloh die Rollladen ein wenig in die Höhe geschoben, die Fensterscheiben eingedrückt und mehrere Kästen mit Uhren und Ringen entwendet. Der Gesammtwerth soll sich auf 1000 Mark belaufen. Die leeren Kasten fand man heute morgen an der katholischen Kirche. * Iserlohn, 6. April.(Ein Unfall), den der davon Betroffene seiner eigenen Unachtsamkeit zuzuschreiben hat, ereignete sich gestern auf der Chaussee nach Letmathe in der Nähe der Dechenhöhle. Dort jagte ein junger Stahlroßreiter, versunken in die Betrachtung der Umgegend, nämlich so unglücklich in ein ihm entgegenkommendes Gefährt, daß er aus dem Sattel geworfen wurde und sammt seinem Stahlroß unter das ob des Schreckens hoch aufbäumende Roß von Fleisch und Blut gerieth, welches dem unglücklichen Reiter mit seinen Vorderhufen einige nicht bedeutende Denkzettel an Brust und Beinen versetzte. Ernstere Verwundungen sind glücklicherweise nicht vorgekommen, nur mußte der vorher so schneidige Reiter sein Rößlein jetzt schieben und hinkend seines Weges nach Letmathe fürbaß wandern. Recklinghausen, 4. April.(Explosion.) Heute Vormittag gegen 10 Uhr fand im Betriebe des nördlichen Wetterqueurschlages der Zeche„Schlägel und Eisen“ eine Explosion schlagender Wetter statt, durch welche 5 Leute leicht verletzt wurden. * Elberfeld, 5. April.(Zum Kasetten= Diebstahl.) Wie der„T. A.“ meldet, erscheinen die Verdachtsmomente, welche gegen den Hilfskassirer des Stadttheaters als den Thäter sprechen, immer schwerwiegender und die ermittelten Umstände haben auch zur Verhaftung der Frau desselben geführt. Die Frau hat sich in Widersprüche mit Angaben des Mannes gesetzt und sich, abgesehen von anderen Umständen, namentlich auch dadurch schuldig gemacht, daß sie in einem nach dem Urtheile von Schreibsachverständigen von ihr herrührenden Briefe ohne Namensunterschrift eine fruher einmal im Theater als Statist beschäftigt gewesene Person der That verdächtigt hat, offenbar um die Polizei auf eine falsche Fährte zu lenken. Elberfeld, 5. April.(Eine rechtsegensreiche Thätigkeit) entfaltete im verflossenen Jahre der hiesige Verein zur Unterstützung der rheinischen Arbeiterkolonieen. Nach dem Jahresbericht zählt der Verein 99 Mitglieder mit 962 Mark Jahresbeiträgen. Je 291 Mark wurden den Arbeiterkolonieen in Lühlerheim und Elkenroth und 400 Mark dem hiesigen Frauenverein zu den Kosten der Naturalverpflegungsstation überwiesen. Die Zahl der in der Naturalverpflegungsstation verpflegten Personen stieg in dem mit dem 1. April abgelaufenen Jahr auf 1130 Personen gegen 239 im Vorjahre. Außerordentlich stark war der Zudrang der fremden mittellosen Reisenden in den strengen Wintermonaten; so stieg die Zahl im November auf 236, im Dezember auf 270, im Marz gust 2..“ und sank dann im Februar auf 196, im Lennep, 4. April.(Schloß Burg.) Die Arbeiten an dem Wiederaufbau von Schloß Burg haben seit dem vorigen Monat wieder begonnen und sollen so gefördert werden, daß gegeu Ende Juli die beiden großen Säle des Palais überdacht und eingeweit werden können. Die Elberfelder Liedertafel hat durch den schönen Ertrag ihres Konzertes dem geschäftsführenden Ausschuß für den Wiederaufbau des alten bergischen Residenzschlosses die Mittel für eine schöne und würdige Verglasung der Fenster des unteren Saales geboten. Die Fenster des oberen Rittersaales, die in reicherer Ausstattung geplant sind(da dieser Raum ja die eigentliche Geschichte des bergischen Landes vorführen wird), sollen durch Stiftungen der Kreise und Städte des bergischen Landes ihren Schmuck erhalten. 40 Wappen der Städte und Orte des Landes sollen die Fenster zieren. Es ist aber begreiflich, daß die großen Städte die Hauptkosten übernehmen müssen, wenn Pause,„wenn Du etwas bedarfst, so komme ich zu jeder Stunde." „Auf Wiedersehen!“ erwiderte sie mit einem warmen Blicke, dann trat sie rasch ins Haus, und Berger bestieg von Neuem den Wagen. Es waren dieselben Worte, welche einst eine Kinderhand steil und mühsam auf zierliches Pergament gemalt und die nun in stiller Winterluft an sein Ohr schlugen; der ernste, bleiche Mann kämpfte furchtbar mit sich selbst, um die leise, goldene Hoffnung, die sich ihm in die Seele schleichen wollte, zu unterdrücken. Oben im Krankenzimmer aber gab es eine Szene tiefbewegten Wiedersehens. Der Gräfin zittrude Arme umschlossen zärtlich das schöne Mädchen, heiße Thränen rannen über ihre Wangen und ste stammelte in abgerissenen Sätzen:„ 66 661. „Mein Kind, mein Ruty— ja, Du oist seine Tochter Mein Albrecht— lebt wieder auf— in Deinen braunen — Augensternen!" Ruth blieb ganz still, obwohl ihr Herz mächtig pochte. Cie meinte, die Kranke spreche im Fieber und ein Widerspruch von ihr, könnte sie beunruhigen, deshalb strich sie leise über die magere, beringte Hand der Gräfin und sagte „Ich bleibe bei Ihnen, Frau Gräfin, beruhigen Sie sich; nun sind Sie nicht mehr allein!“ „Nein, Kind, nein! Laß mich nie mehr allein, denn dann steigt die ganze Vergangenheit schreckhaft vor mir empor! Ich sehe Deinen Vater auf dem Sterbebette, wie er flehend mir die Hände entgegenstreckte— und bat: „Nimm sie zu Dir— mein Kind— meinen Sonnenstrahl!“ „Frau Gräfin!“— rief Ruth erschrocken. „Laß mich Dir Alles sagen, Ruth— dann stirbt es sich leichter! Und ich nahm sie nicht— die Haud des geliebten Sohnes, der sich einst um seines Weibes willen von mir gewandt, ich wollte nichts wissen von dem süßen, kleinen Mädchen, das mich aus lachenden Kinderaugen anschaute— o Gott, es war eine furchtbare Stunde, die ich gerne mit meinem esgeuen Herzblut austilgen möcht aus dem Buche der Vergeltung.“ Ruth ward immer bleicher. Welch' ein dunkles Bil voll Schmerz und Weh rollte sich hier vor ihren der Plan seine Sitzung des hiesiHerr Julius Sch Lennep möge ein Dasselbe würde säulen und Vergl machen. Der An und einstimmig a daß die Kreise feld, Düsseldorf herantretenden An begrüßen und di werden. * Solingen, in der neunten geklärte Weise in Feuer, welches, i# lich Nahrung fin gliff, den angebai vollständig einäsch Feuerwehr konn und beschränkte it Nachbargebäude Strohvorräthen v Pferdegeschirre 2c Stalle gezogen w Schlebusch, bestohlen.) D in der vorigen indem sie mittel Die Uhr und de verschiedene Schi dem etwa eine E Damen wurde, d Nacht, wahrsche brochen und dem geraubt und das Broich, 3. diesem Jahre, ei# gestern Abend i Trotz der wenig der Säliger aus verschiedene Pass den süßen Töner ten Sänger seien die Jugend vor warnen. Wir n Singvögel, die u Plätzchen z. B., zum trauten Hei stets von mehrer Jahren aber wa weil die Nester * Wickrath, hier bei der Po uud erhielt sie a zwei Scheine u Gleich darauf ko hält die Sachen Jetzt kamen der vor, der Schwil eingeholt. Nach Anwaltsgehülfe; verbracht. * Köln, 6. Vormittag fand der Civil= und! Sauitätskolonne Unter den Ann gierungspräsiden v. Schkopp, Ger rath Finck. Gek gierungsrath Di sowie die Ehr Rheinischen Kr wohnten der Ve der die Kolonne gehören, ausget ab; dann schloß bände bei versch wundeter zum nissen bei dem verschiedenen M Die geladenen gewandt ausgef Schluß sprach der Kolonne, d kameradschaft u ihre Bemühung den einzelnen glieder zur Ar berechtigen. Ri Herren nicht in im Kriegsfalle auf! Waren Wahrheit, was „Albrecht „Großmama“ ein bleicher Jür Hand gegen da Großvater, abe diese Worte— Sie drängtens Ruhe, sie haber — nur nicht nun— wenn hören könnte — wie entsühn kein Recht meh als ein Ehrlose fräuliche Gemü Absicht, da sta nicht in mein ihre Ehre eint als Jüngling nun Ruth kann—“ Tief erschö Gräfin zurück mühsam nach junge Mädcher fast ehrfurchts: benden und ha „Großmam Wie Enge bleichen Frau, Leuchten verklé mühsam:„Ist mir vergeben? „Ich kann gern!" flüstert in der Stund feiernd! Das nur ging rasch zu Augenblick kan lin, ihr letzter r P a s s a g i e r.) klasse machte sich Mitpassagieren Sonntag so läe Luft befördert t.) Der Vorstand bede" beschloß in e wieder einmal Das letzte derst 1882 gefeiert; chen Ueberschuß. r Schützenverein aus der„linksaus der„rechtsdie 2. Kompagnie sommen werden; in Heven zum in Wannen zum hl.) 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Ecksäulen und Verglasung den Betrag von 530 Wark ausmachen. Der Antrag wurde mit lautem Bravo begrüßt und einstimmig angenommen! Wir hoffen und wünschen, daß die Kreise Solingen, Mettmann, Barmen, Elberfeld, Düsseldorf u. s. w. den in nächster Zeit an sie herantretenden Antrag in gleich freudig patriotischer Weise begrüßen und dem Vorbilde des Kreises Lennep folge * Solingen, 5. April.(Feuer.) Am Freitag Abend in der neunten Stunde entstand auf bisher nicht aufgeklärte Weise in der Scheune der Wittwe Feuer, welches, in den Frucht= und Strohvorräthen reichlich Nahrung findend, mit rasender Schnelligkeit um sich griff, den angebauten Stall auch ergriff und beide Gebäude vollständig einäscherte. Die zweite Abtheilung der hiesigen Feuerwehr konnte des Feuers nicht die je her gefzhrgeten und beschränkte ihre Thätigkeit darauf, Nachbargebäude zu schützen. Außer der Frucht und den Strokvorräthen verbrannten landwirthschaftliche Maschinen, Pferdegeschirre 2c.: ein Pferd konnte rechtzeitig aus dem Stalle gezogen werden. Der Schaden ist ein bedeutender. Schlebusch, 3. April.(Zwei Polizeidiener bestohlen.) Dem Polizeidiener Mörs hierselbst statteten in der vorigen Nacht Diebe nach 1 Uhr ihren Besuch ab, indem sie mittelst Leiter durch ein Fenster eindrangen. Die Uhr und der geladene Revolver des Mörs, sowie verschiedene Schmucksachen fielen ihnen zur Beute. Bei dem etwa eine Stunde entfernt wohnenden Polizeidiener Damen wurde, der„Solinger Ztg.“ zufolge in derselben Nacht, wahrscheinlich von denselben Spitzbuben eingebrochen und demselben ebenfalls unter anderem die Uhr geraubt und das Lederzeug vom Säbel entzwei geschnitten. Broich, 3. April.(Die erste Nachtigall) in diesem Jahre, ein Vorbote des nahen Frühlings, ließ sich gestern Abend im Gebüsch am sog. alten Weg hören. Trotz der wenig einladenden Witterung flötete die Königin der Säliger aus der Vogelwelt so lieblich, daß es sich verschiedene Passanten des Weges nicht verdrießen ließen, den süßen Tönen zu lauschen. Bei Rückkehr der gefiederten Sänger seien Eltern und Lehrer eindringlich gebeten, die Jugend vor Aufsuchen und Zerstören der Nester zu warnen. Wir müssen alles aufbieten, um die wenigen Singvögel, die uns noch geblieben sind, zu halten. Das Plätzchen z. B., das die erwähnte Nachtigall sich heuer zum trauten Heim erkoren hat, war in früheren Jahren stets von mehreren derselben belebt, in den letzten drei Jahren aber war der Gesang verstummt, wahrscheinlich weil die Nester früher zerstört waren. Wickrath, 3. April.(Ein Gauner) verlangte hier bei der Post für eine hiesige Firma die Postsachen uud erhielt sie auch ausgehändigt. Darunter befanden sich vei Scheine über Werthbriefe und eine Postanweisung. Gleich darauf kommt er mit den Unterschriften zurück, erhält die Sachen ausgeliefert und entfernt sich langsam. Jetzt kamen dem Beamten die Unterschriften verdächtig vor, der Schwindler wurde verfolgt und glücklicherweise eingeholt. Nach seiner Aussage bei der Polizei ist er Anwaltsgehülfe; er wurde geschlosseu nach Ovenrirchen * Köln, 6. April.(Sanitätskolonne.) Gestern Vormittag fand im Luisensaal in Gegenwart der Spitzen der Civil= und Militärbehörden die Probevorstellung der Sauitätskolonne der Rheinischen Kriegerkameradschaft statt. Unter den Anwesenden bemerkte man die Herren Regierungspräsident v. Sydow, Gouverneur Generallieutenant v. Schkopp, Generalmajor z. D. Nau, Ober=Regierungsrath Finck, Geh. Medicinalrath Dr. Schwartz und Regierungsrath Dr. Schönen. Auch Branddirektor Brüllow sowie die Ehrenmitglieder und Vorsitzenden der der Rheinischen Kriegerkameradschaft angehörigen Vereine wohnten der Vorstellung bei. Zunächst hielt Dr. Welter, der die Kolonne, zu der auch eine Anzahl Feuerwehrleute gehören, ausgebildet hatte, eine eingehende Instruktion ab; dann schloß sich eine Vorführung im Anlegen der Verbände bei verschiedenen Verletzungen; der Transport Verwundeter zum Feldlazareth, das Uebersteigen von Hindernissen bei dem Transport und zum Schluß wurden die verschiedenen Methoden der künstlichen Athmung vorgeführt. Die geladenen Gäste folgten den Uebungen, welche sehr gewandt ausgeführt wurden, mit großem Interesse. Zum Schluß sprach der Regierungspräsident den Mitgliedern der Kolonne, dem Vorsitzenden der Rheinischen Kriegerkameradschaft und dem Dr. Welter seinen Dank aus für ihre Bemühungen im Samariterdienste und überreichte den einzelnen Herren die Armbinden, welche die Mitglieder zur Ausübung des Sanitätsdienstes im Kriege berechtigen. Redner schloß mit dem Wunsche, daß die Herren nicht in die Lage kommen möchten, ihre Kenntnisse im Kriegsfalle verwerthen zu müssen. Hauptmann a. D. Etscheidt, der Vorsitzende der Rheinischen Kriegerkamerad= schaft, dankte den Spitzen der Behörden und schloß mit einem Hoch auf den Kaiser, in welches die Anwesenden freudig einstimmten. Eupen, 3. April.(Hundesteuer.) Der hiesige Stadtrath beschloß in seiner heutigen Sitzung mit einer Stimme Mehrheit die Hundesteuer von 6 auf 10 Mark zu erhöhen. Bestimmend hierfür wirkte weniger die Absicht, einen höheren Ertrag dieser Steuer zu erzielen, als vielmehr der Wunsch, hier die Zahl der Hunde zu # Mayen, 5. Aprl.(Für die Eifel=Touristen) wird es von Intcresse sein, zu vernehmen, daß nunmehr mit dem lange projektirten Ball der Bahn MiherIcr Der Kronprinz und Prinz Eitel Friedrich als Reiter. Die beiden ältesten Söhne des Kaisers üben sich fast täglich von 12—1 Uhr im Beisein des Gouverneurs v. Falkenstein in der Reitkunst. Die Prinzen benutzen dabei die mit Ober= und Seitenlicht versehene Reitbahn des königlichen Marstalles in der Breitenstraße; sie reiten auf ihren Ponnys mit und ohne Sattel und sind unter Leitung des Stallmeisters Helmig bereits in allen Gangarten vollkommen ausgebildet; mit Leichtigkeit setzen sie über die 2—2½ Fuß hohen Hürden, die aus Wachholderreisig sind. Die kleinen Prinzen tragen bei ihren Reitübnugen Matrosenanzüge. Vom Koch'schen Heilmittel. Drs Sanatorium des Dr. Cornet in Charlottenburg, in Hippodran belegen, welche ins Leben gerufen wurde einzig und allein zu dem Zwecke, um das Koch'sche Heilverfahren praktisch auszunutzen, hat, wie die„Voss. Ztg.“ meldet, Fiasko gemacht. Die Erwartungen, welche sich an das Tuberculin knüpften, wurden auch auf diese Heilanstalt übertragen, und es stiftete der Herr von Bleichröder 20 Freibetten, um auch der ärmeren Klasse die Wohlthat der Erfindung zu Theil werden zu lassen. In der letzteren Zeit schwächte sich der anfangs so gewaltige Andrang der Kranken mehr und mehr ab, bis vor Kurzem nicht einmal mehr die Bleichröderschen Freistellen in Anspruch genommen wurden. * Schlangenfütterung. An der Hand von Versuchen hasen! Rheinisch=westfälischer Kohlenmarkt. Eing Pr; im Rottendamer Thiergarten hat es sich herausgestellt, Verhandlungen der Strafkammer zu Hugen änderung der Marktlage hat seit dem letzten Bericht nicht daß die Gewohnheit, Schlangen mit lebendigen Thieren nam 4 Ayril 180: stattgefunden. Die Nachfrage dauert fort, die Zechen zu füttern, entbehrt werden kann, daß die Schlangen, durch vom 4. April 1891. können das Drängen der Kundschaft noch immer nicht den Hunger getrieben, ch digelegt. Der Geschäftsumfang des Angeklagten war ein ziemlich bedeutender und war dieser als Kaufmann im Sinne des Gesetzes zu betrachten, was Angeklagter nicht angenommen hat. Das Urtheil gegen ihn lautet auf 3 Tage Gefäugniß; 4 Wochen waren beantragt. 6. Die Berufung der Wittwe H. zu Dahl gegen das schöffengerichtliche Erkenntniß, welches sie zu 1 Mark verurtheilte, weil sie ohne polizeiliche Erlaubniß in ihrem Hause zu Rummenohl hatte anlegen lassen, wurde unbegründet verworfen. Der Einwand, daß es sich hier nur um Verlegung des Schornsteines handle, wurde als nichtig erachtet, da es auch in diesem Falle einer polizeilichen Erlaubniß bedurfte. wit dam lange yrojektirten Bau der Bahn Mayen=Gerol= I, 7. Der Fortbildungsschüler H. S. zu Witten, gegen stein vorgegangen wird. In Kaisersesch ist dieser Tage den das Königl. Schöffengericht daselbst wegen ungebührmit den Vorarbeiten begonnen werden, welche thunlichst lichen Betragens in der Fortbildungsschule auf 5 Mark werden sollen.„.! Geldstrafe erkannt hatte, wurde unter Aufhebung des St. Goarshausen, 2. April.(Salmfang.) In ersten Urtheils freigesprochen, da nach höherer Entden beiden letztverflossenen Nächten sind an den hiesigen scheidung die den Besuch der Fortbildungsschule unter und den gegenüber liegenden Waagen 7 Salme gefangen1 Strafe stellende Lokal=Polizei=Verordnung nicht zu Recht nd ohne Wiegegeld zu 1,90 M. bis 2,10 M. verkauft bestehe und es somit auch an einer rechtlichen Grundlage worden. für die Bestrofung sehle. * Saarlouis, 4. April.(Unglücksfall.) Auf Grube von der Heydt wurden ein Steiger und zwei Bergleute durch herabstürzendes Gestein getödtet. Industrie Handel und Verkehr. Rheinisch=westfälischer Kohlenmarkt. Eine Versste 1. Wegen Wechselfälschung stecht der Husschwied, H. F. von Dezember an, der versah Klage und so kam de Sache zum Klappen. Angellater, käßhen sit daser eine Rede, in Gegencheil wird von alen der durch Krankheiten in der Familie in mißliche Ver= Seiten über nicht ausreichende Zufuhr an Hausbrandkohle hältnisse gerathen sein will, behauptet, eine Erlaubniß von geklagt. Nicht minder begehrt bleibt Kohle für IndustrieC. H. zur Anfertigung des Wechsels gehabt zu haben, twpecke, doch sind die Zechen kaum in der Lage, Neuliefewas Zeuge gllerdings ganz bestimmt in Abrede stellt. rungen vor Juli zuzusagen. Die Befürchtungen bezüglich Die Königl. Staatsanwaltschaft beantragt eine Zmonat= eines allgemeinen oder partiellen Bergarbeiterausstandes liche Gefängnißstrafe, während die Vertheidigung für weit erhalten sich, dafür sorgt der in Paris tagende Telegirtenmildere Strafe plädirt. Es wird auf 14 Tage Gefängniß kongreß. Die erste Folge dieser Besorgnisse ist das Beerkannt.I streben aller Kohlenverbraucher, sich mit einem Vorrath 2. Die Ehefrau Ferd. W. aus Granada, z. Zt. in zu versehen. Die Preise erhalten sich unverändert, namentUnter=Dürkheim, ist der Beschimpfung der christlichen lich für Lieferungen im zweisten Semester und darüber Kirche, sowie der jüdischen Religionsgesellschaft, begangen hinaus. Die Ausstände der belgischen Bergarbeiter sind zu Lüdenscheid am 23. Mai 1890 in öffentlicher Ver= erloschen und es wird dort mit verstärkter Leistung gesammlung, angeklagt. Die Verhandlung, zu der sich viele fördert; die Preise behaupten sich aber immer noch fest, Zuhörer eingefunden hatten, wurde bei verschlossenen was nach Lage der Verhältnisse auch während der nächThüren geführt. Die Angeklagte wurde mit Rücksicht auf sten Zukunft anhalten dürfte. die Schwere des Vergehens auf Grund des§ 166 des R.=St.=G.=B. zu 2 Monaten Gefängniß verurtheilt. Eine g4„ Gotteslästerung wurde nicht als feststehend angenommen Eitera und fand dieserhalb eine Verurtheilung nicht statt. konnen das Ttungen„der. Aumguffggen zumne 1.g. 1 den Hunger gerrieben, auch die vorher getödteten Thiere erfüllen und eine regelmäßigere Abwickelung der Geschäfte nicht verschmähen. Der Vorstand des niederländischen dortigen Thierschutzvereins noch keine Folge gegeben. Patentliste westfalischer Erfinder. Mitgetheilt durch das Patent=Bureau von Otto Wolff in Dresden. Ertheilt an: Th. Noack in Witten; DrehbankSpannkovf. S4uwg 6. Timens Uebertragen an: Firma H. Simons und Cie. in Rheda: Nr. 42240: Gegendrucklager für das Abdrehen von Fischbandknöpfen u. dergl. Das Westfälische Diakonissenhaus Sarepta grüßt seine Freunde am Ende seines 22jährigen Bestehens mit innigem Dank für alle Liebe. Die demselben im vorigen Jahre gestellte Aufgabe, die weibliche Absoeben erschienene Nr. 138 der Deutsch=sozialen theilung der evangelischen Provinzial=Heilanstalt für Gelätter enhält: Vom Berliner„Freisinn".— Jüdische müthsleidende in Lengerich zu besetzen, in welcher 240 ntriebe in Aegypten.— Die Todeszuckungen Israels. westfälische Kranke sind, ist mit Gottes Hilfe gelöst. Judenfrage. Mittheilungen. — Mosaik.— Feuilleton.— Sprechsaal u. s. w. Von dem in A. Hartleben's Verlag in Wien jetzt erscheinenden populär=wissenschaftlichen Werke:„Physik und Chemie.“ Eine gemeinverständliche Darstellung der physikalischen und chemischen Erscheinungen in ihren maschine wit Vsgetrieg gesehzer Erinenr Pol.=Verordnung zuwider war es unterlassen worden, die eiserne Welle, welche das Gögelwerk mit der Dresch= maschine verbindet, zu verdecken und so kam es, daß die 4jährige Adele F., welche gleich ihrem älteren Schwesterchen, die Welle überschreiten wollte, von dieser erfaßt und mit herum geschleudert wurde. Leider ist der Tod des Kindes gleich damach erfolgt und wird dem Angeklagten zur Last gelegt, daß er diejenige Aufmerksamkeit außer Acht gelassen hat, zu der er vermöge seines Berufes verpflichtet war. Angeklagter will nicht gewußt haben, daß die Welle verdeckt sein mußte und scheint es nach den Aussagen eines Zeugen in dortiger Gegend vielfach vorgekommen zu sein, daß die Landwirthe die Wellen an den Gögelwerken nicht verdecken, trotzdem eine so große Gefahr damit verknüpft ist., Dies kann den Angelagren aber nicht entlasten und wird mildernder Umstände zu 1 Ein 2gguot war beastrgt. 6.— gaus. ae 8ue. 4. Dem Barbier H. R. von yier sowie dessen Ehefrau wird zur Last gelegt, am 1. November v. J. mit ihren Mobilar aus der innegehabten Wohnung, ohne die fällige Vergigiggr K. hatte ausdrüctgg, vur„voryerige Zahlung vigen Metalle Eisen, Kupfer, Quecksilber, Silber seinen der Mieige verlagigt, sie war ihm auch angeboten, al nicht gezahlt worden. der Vermiether, der 20 e gegen besen Frau au 10 Wi. Gedftrase eent., belfache Antnubstnchonite fiür Glabeschung vretischer für je 5 M. 1 Tag Gefängniß erkannt. Verwerthungen, wie z. B. die Erzeugung des Leuchtgases, 5. Der am 6. Mai v. Is. in Concurs gerathene seine Anwendung mit Hilfe verschiedener Brenner, die Handelsmann Joh. B. aus Schwelm ist des fahrlässigen 24 Diakonissen suchen den Armen zu dienen. Es konnte diese Aufgabe nur dadurch gelöst werden, daß wir das Irrenhaus in Bremen verließen, woselbst übrigens in dem neuen Wundkrankenhause 12 Diakonissen von hier thätig sind. Daß unser Grundsatz, die Provinz Westfalen in erster Linie mit Schwesterkräften zu versorgen, uns zum Aufgeben dreier Arbeitsfelder in Leipzig, Nordhausen und Corbach nöthigte, haben wir bedauert. Dafür Beziehungen zum praktischen Leben. Von Dr. A. Ritter konnten wir in Westfalen 11 kleine neue Stationen übervorüirhantbstb und 2 2. Bieseruingen 2. 50 Pig.) legen“= glch in der Aufgabe, den Deutschen im Auslande zu bisher 20 Lieferungen vor. Mit den neuesten Heften dienen, ist ein Fortschritt zu verzeichnen; die Gemeinde(15 bis 20), kommt im physikalischen Theile, der Schall1 pflege unter den armen Deutschen in Brüssel.— Eine zum Abschlusse indem am Ende dieses Abschnittes der besondere Freude war es uns, auf die Bitte unserer theuren Kaiserin, unsere Reichshauptstadt mit Pflegestationen für arme Kranke zu versorgen, auch unsrerseits ein Jawort geben zu können. Uns ist die Pflegestation in Moabit 5 Schwestern zugefallen. Einen bedeutungsvollen Fortschritt bezeichnet die Uebernahme des Krankenhauses in Sansibar. Es waren wiederholt dringende Bitten um Schwestern von Missionsgesellschaften(China, Sumatra u. s. w.) an uns gerichtet, da sich die Erkenntniß immer weiter verbreitet hat, daß auch auf dem äußgrn Missionsgebiete Diakonisserz öringend zum Abschlusse, indem am Ende bieses Abschnittes der Phonograph, das Graphophon und das Gramophon eingehende Würdigung finden. Die folgenden Capitel sind der Optik gewidmet, und zwar enthält das erste zum verknüpft ist. Dies kann den An= größten Theile theoretische Exläuterungen, welche sich auf entlasteg und wiro er unter Annahme die Enhiegung und Ausoreitung. beze, wesche die Hezu 1 Woche Gefängniß verurtheilt. während im zweiten und dritten Capitel, welche die Reantraat.„ flexion, Brechung und Farbenzerstreuung behandeln, wie— som'; dassan(Fhefrau der praktische Anwendungen vielfach Berücksichtigung geder praktische Anwendungen vielfach Berücksichtigung gend en vu eischen Theile findet die amerzanische Ehemie Im chemischen Theite. sinder die anorgantsche Chemie auch auf dem äußern Missions Miethe vor er bezahlt zu haben, abgerückt zu sein. Der l mit der Behandlung der für das praktische Leben so wich= erwünscht sind. Nachdem die Ostafrikanische MissionsVermleder K. hate ausbrücklich de vorherdoe Baosthung itgen Meale Cilen, Kaupfer,„Ouchsbor, Hestaogrtische geselsheftesen, Genhshials msen Bisten Weie lite deter Bankerotts angeklagt. Es wird demselben unordentliche Buchführung und unterlassene Bilanzziehung zur Last auf! Waren es nur Fieberphantasien oder— traurige Wahrheit, was die Gräfin da sprach? „Albrecht wollte der Kleinen den süßen Namen „Großmama" lehren,“ fuhr die Sterbende fort,„da trat ein bleicher Jüngling drohend vor das Kind, streckte seine Hand gegen dasselbe aus und sagte: Sie hat nur einen Großvater, aber keine Großmutter!— O wie mir— diese Worte— noch jahrelang— in den Chren gellten! Sie drängten sich zwischen mich und jeden Moment der Ruhe, sie haben mich— noch kälter und härter gemacht — nur nicht gegen— das süße Schneewittchen. Und nun— wenn ich dies Wort noch ein einziges, letztes mal hören könnte— ehe ich sterbe— o, ich käme mir vor — wie entsühnt— wie neugeboren.— Aber— ich habe kein Recht mehr darauf— ich bin eine Elende! Neulich, als ein Ehrloser es wagte, sich zuerst in dies reine, jungfräuliche Gemüth zu drängen— aus Tändelei ohne ernste Absicht, da stand ich dabei— und zog das arme Kind nicht in meine Arme! Ein anderer Mann mußte für ihre Ehre eintreten— jener ernste Mann, der mir einst als Jüngling schon so herb entgegengetreten— Ruth, o Ruth— nun weißt Du— warum ich nicht sterben kann—“ Tief erschöpft durch das lange Sprechen, sank die Gräfin zurück in die Kissen, die Augen geschlossen, mühsam nach Athem ringend. Da plötzlich kniete das junge Mädchen an ihrem Lager nieder, preßte ihre Lippen fast ehrfurchtsvoll auf die feuchtkalten Hände der Sterbenden und hauchte in leisen, süßflehenden Lauten: „Großmama— meine liebe Großmama!“ Wie Engeisstimmen drang der Ton ans Ohr der bleichen Frau, langsam schlug sie die Augen auf, ein Leuchten verklärte ihre welken Züge und sie stammelte mühsam:„Ist— es— wahr, Ruth— kannst— Du— mir vergeben?“ „Ich kann's, Großmama, und will's von Herzen gern!" flüsterte Ruth und dann hielten sie sich umschlungen, in der Stunde des Abschiedes ein seliges Wiedersehen feiernd! Das nur schwach noch athmende Leben der Gräfin ging rasch zu Ende, aber sie lächelte selig, als der traurige Augenblick kam; ihr letzter Blick traf die weinende Enkelin, ihr letzter Hauch war deren Name!(Fort. folgt.) Kleine Mittheilungen. Um 60 Pfennig! Ein tragischer Vorfall hat sich soeben in Wilhelmsberg bei Berlin zugetragen. Dort wohnt der Handelsmana K., der ein Holz= und Kohlengeschäft betreiht, welches ihn und seine Familie gut ernährt. Der Ehefriede wurde jedoch durch die Frau gestört, die kränklich und daher hochgradig nervös ist. Sie pflegte den ganzen Tag zu nörgeln und zu zanken. Am Donnerstag hatte nun der Mann auf dem Moabiter Kriminalgericht zu thun gehabt. Als er heim kam, zählte feizge, rgon, 05 Taschengeld auf der Diese einzige schwendung. Unausgesetz regnete Sesel schcesche e enr eigenen gesandten Pastors. Alle diese Aufgaben konnten von uns nur erfüllt werden dadurch, daß wir neben den Berufs=Diakonissen, Johanniter= und freie Hilfsschwestern zur Mitarbeit herangezogen. Leider konnten wir trotzdem nicht alle Bitten um Diakonissen erfüllen. Wir haben im Laufe des vorigen Jahres 20 Bitten um Uebernahme auswärtiger Stationen ablehnen müssen. Wahrlich, eine Taleprand über die Königin Luise. In den wuehr=. eindringlisch zu preisenrtuigz sie nicht ihren Veruf darin sach erwähnten Memoiren des Ministers Navoleons I. Frhen Finnen, dem Heilande an den Elenden zu dienen seine Anwenbung mir Hufe, verschiehener Ixenner, die Verarbeitung der Theerproducte, die Desullation des Holzes u. s. w. Vermischte Nachrichten. macht der spätere Staatsmann der Bourbonen folgende Mittheilung über die Zusammenkunft Napoleons mit der Königin Luise in Tilsit 6. Juli 1807. Der Kaiser Alexander, zufrieden nichts zu verlieren, selbst etwas zu gewinnen(was die Geschichtsschreiber, wenn sie wohlwollend sind, nicht zu sagen lieben) und so die Interessen seiner Eigenliebe vor den Augen seiner Unterthanen geschützt zu haben, glaubte die Pflichten der Freundschaft für den König von Preußen erfüllt zu haben, indem er demfinven konnen, dem Heilande an den Elenden zu Endlich haben wir noch zu erwähnen, daß wir in Bielefeld ein Heim für alleinstehende Mädchen eröffnet haben. Die frühere Herberge zur Heimath, welche durch eine neue, größere ersetzt ist, haben wir zu diesem Zweck Wenn am Anfang des verflossenen Jahres die Influenza die Schwesternkräfte besonders in Anspruch nahm, so ist näxtig das Hachsche Heilmittel, welches alle Frau zur Treppe hinab warf. Sie brach dabei ein Beiu und blieb hülfeschreiend am Fuße der kamen Nachbarn hinzu, die sich sowohl nahmen, als auch den Mann beruhigten. es gegenwarng das Kochsche Heilmittel, weiches alle Krankenhäuser überfüllt. Wir hoffen, daß das neu entstandene Diakonissenhaus zu Witten uns mit der Zeit Erleichterung schaffen wird. Die Gesammtzahl unserer auswärtigen Stationen beträgt gegenwärtig 200, davon 169 in Westfalen und Im Laufe des Jahres 1890 sind 48 Schwestern bei uns eingetreten, aber es haben uns auch 13 verlassen und 4 sind gestorben. Unser Zuwachs beträgt demnach 31, so daß die Gesammtzahl gegenwärtig 549 beträgt. Außerdem stehen uns 28 Hilfsschwestern in Nothfällen zur Seite. Das scheinen große Zahlen zu sein, aber wie wenig reichen sie aus für die Noth, welche an uns herandringt. Treppe liegen. Jetzt Ich wiederhote oft genug diese schöne Antwort der Fch 3/4 Kanken in 55433 Pflegetagen dienen dürfen. Außergten. Letzterer, wurde weiß nicht, was Sie so schchy, an diesem. Port der 25- Schwestern in Privatzsle Ver, Lepteter, t.1 nigin ugn Preußen finden. Sie würden aut thun, von etMann wegen seiner„Lüderlichkeit", wie sie es nannte, I schehe und ob er nicht genötbigt wäre, sie mit neuen bis ihm die Sache doch endlich zu bunt wurde. Er ging] Opfern zurückzukaufen. Man konnte es fürchten nach der auf den eine Treppe über seiner Wohnung gelegenen Bo= brutalen Frage, welche Napoleorgsigez, Fages gu deg, Sh den, um sich aufzuhängen. Der Frau mochte doch wohl nigin von Preußen steute:„Ene hurr, daß ihr Mann Schlimmes im Krieg gegen mich zu führen, Modame, mit so schwachen nahmen, als auch den Mann beruhigten. Letzteier,wurde weiß nicht, wag,. S;g, Io schön Oz. hen gut thun, von et Schwesernz, in Privatpflege schicken Hönnen, aber viele Zwecks Prüfung seines Geisteszustandes, nach der Charite nigin von Preupen„#es, derartige Bitten aus Mangel an Kräften abschlagen die Frau ober liegt daheim im Bett. das zer= was anderem zu sprechen: Ich war entrüstet über aues, derartige Bit gebracht, die Frau aber liegt daheim im Bett, das zerbrochene Bein im Gipsverbande, und das Alles um 60 Pfennige halber. Seefahrerlatein. Kapitän Schneidauf, am Stammtisch des„Grünen Walrosses" erzählend:„Ja, meine Herren, Lust und Liebe muß zu einer jeden Sache sein, sonst wird es nichts. Sehen Sie, als wir im Jahre 1878 eine Entdeckungsfahrt nach dem Nordpol unternahmen, hatten wir einen jungen Gelehrten an Bord, welcher sich derart für unsere Expedition erwärmte, daß er während der ganzen Zeit, wo wir uns in der Polarzone aufhielten, und zwar bei einer Kälte, daß einem die Zunge im Munde festfror. in Hemdsärmeln ging, weil er sonst befürchten mußte, vom Hitzschlage getroffen zu werden. * Veränderte Sachlage. „Was, so einen großen Krug als es Eich noch besser gug wie setzt, Habt Ihr Euch mit einem kleinen begnugt!“— Magd:„Ja, wisset Se, Fraule— dazumal hent mer den Wein zahlt— jetzt pumpen mer'n!" was anderem zu sprechen: Ich, was ich sah und hörte, aber ich war gezwungen, meine Entrüstung zu verbergen. Auch werde ich es, der Ponitgig von Leben merken. mehrere müssen. Herzlichen Dank sagen wir allen Freunden, welche rch ihre Gaben uns unsere äußeren Bedürfnisse haben jenigen, welche sie mir beinahe anvertraut hat:„Herr 6230 Mark. Fücst von Benevent“, sagte sie zu mir das letzte Mal, ene cihbeger iund dvor bei einer Kütr, Zak einen be 945 i0 de hi,Zersgzeit weiche bedanuern, baiß ic Herher streung denen, shon Kuost nicht, maher für Die. Her. Senoe in MNiunde kernvor, ur vendegrnen Gug, von.) Osgmuimen Vrel Helszul ich und Sie. Es it Ibnuen nicht Hirfause ausricht, aug, ungene Abihelung, satr siche gerommen bin: das bin ich und unangenehm, daß ich diese Meinung mitnehme?“ hlage.„Wirthin,(zgr Dienstragd): Thränen, der Betrübniß und Krug Wein holt Ihr? Früher,] Augen glänzten, waren er ging wie jetzt, habt Ihr Euch dieser edlen Frau waren vergeblich bei Napoleon: er triumshirte und dann war er unbeugsam. Die Vereinbarungen, welche er zerbrochen und diejenigen, welche fasse ich Euck—, gechg sand getäuscht habe; aber die Zeit dat gelchrt, daß er gplasen„zu so aise ich Euch, heute sechs land getäusch, habgz, aber die Zeit dat gelehrt, deß er Detze ziehen, das Got in unsere Hände gelezt 10600 Beim Exerzieren.„Jh. Da unser Diaspora=Waisenhaus, durch welches wir den kleinen Lämmern des guten Hirten in der Zerstreuung dienen, schon längst nicht mehr für die Bedürfnisse ausreicht, auch unsere Abtyeilung fur sieche Die] Männer, welche im vorigen Jahre um des im Mutterhause mangelnden Platzes willen zunächst in einem der Anstalt Bethel gehörenden älteren Gebäude eröffnet wurde, viel zu klein ist und es uns besonders schmerzlich ist, die Siechen innerhalb der Provinz aus den Gemeinden, welche keine eigenen Pflegehäuser haben, abweisen zu müssen, so dürfen wir, zumal bei unserer noch großen Schuldenlast, auch dieses Mal noch nicht ablossen zu bitten: Kommt und helft uns an dem Nepe zirhenl, das Gott in unsere Hände geleut hat. 11. Ruhrstr. TATETINT. Größtes Lager in Neuheiten Billiger wie jede Konkurrenz Milh. Lynen, Witten, Barmen, Ruhrstraße 11. Neuenweg 21. Städt. kathol. Volksschule. Mittwoch, den 8. April, Morgens 8 Uhr, findet die Aufnahme der diesjährigen Lernaufänger statt. Die Kinder sind im Rektoratzimmer, Hauptstr. 74 vorzuführen, von wo aus die Vertheilung in die Klassen erfolgt. Der Rektor. Franz Kraft, Sperialist für Zahnkrankheiten, Witten, Bahnhofstr. 43. Solide Agenten gegen hohe Provision gesucht. für alle Schulen in Witten und Umgegend in soliden Einbänden, empfehlen B. Roetzold& Co., Buch=, Papier= u. Schreibmaterialien=Handlung Neden der Breddeschule. Kiemprtsart! für Kautschuk u. Metallstempel enzichler, V. Koctzold& Co. Preisabschlag. Garantirt reine, täglich frische Naturbutter. a M. 9,50 Süßrahmbutter,„„ 10,5 Kokosnußbutter,„„ 6.50 versende in Kisten à ca. 10 Pfd. franko gegen Nachnahme. Prima geräuch, westf. Schinken per Pfund 90 Pfg. A. A. Ursell in Attendorn. W. Rof, Bochum, mechanische Schreinerei, empfiehlt zu billigen Preisen als Specialität: Rollladen, Profilleisten, kantig prefilirte Fensteru. Thür Capitäle, Sockel u. s. w. Vertreter werden gesucht. En gros. 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Festsetzung der Baufluchtlinie für einen Theil der Dammstrobe, bes, sar der Baufluchtlinie und des Rivellementsplanes für die Crengeldanzstraße. Ref. Klutmann. 8. Bewilligung von 100 M. für Zurücksetzung der Einfriedigung dem Hause Nr. 30 an der Crengeldanzstraße. Ref. Sauerbruch. 1 Mark V. Koctzold& Co., Witten. Echt Holl. Java=Kaffee samen Elemente desselben einfach mit Zusatz, kräftig und us den gen-Verscheteder Art, schmeckend, garantirt, 3 Pfund Heiserkeit, verschleimung 2c. schmeckend,, 4 Pfund seit Alters bewährtesten Volks= u.]80 Pfg., Postpackete 9 Pfund Hausmitteln bestehen, stets ge= Mr. 7.20 versendet zollfrei priesen und angewandt, auch von unter Nachnahme vielen Autoritäten der Heilkunde.* Wl#g Derselbe ist in mit Gebrauchs Anweisung versehenen Taseln à 15 und 30 Pfg., sowie KraftzuckerBonbons in Pag. à 25 u. 40 Pfg. zu haben bei Jos. Wigge, Witten. A. Bahrenberg, Herbede. NB. Nur dann ist man vor Täuschungen gesichert, wenn die Verpackung den Namen des Erfinders J. G. 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Zustimmung zur Einleitung des Enteignungsverfahrens. Weißenfels.„„ 11 11. Beschlußsassung über Verwendung der Sparkassen=Ueverschüsse aus dem Jahre 1889. Ref. Berger. a 12. Bewilligung der Mittel zur Zurücksetzung zweier Mauern im Tiefenweg. Ref. Reichpietsch. 13. Genehmigung zur Aufstellung des Grabdenkmals derer von Strüncke in einem Klassenzimmer der alten Mädchenschule. Ref. 14. Gewährung einer Remuneration an den früheren Gehülfen auf dem Stadtbauamt Flick. Ref. Carl Lohmann. 15. Anstellung des August Meister als Nachtwächter. Ref. 16. Probeweise Anstellung des Herm. Lüge als Bau=Sekretär. es, 17. Bewillgung von Unzugskosten an eine Lehrerin der Volksschule. Ref. Wiehage. 18. Festsetzung des Gehalts für den Rector der kathol. VolksBewilligung einer Beihülfe für die Anstalt Witekindshof. 20. Weitere Vermiethung des Bleichplatzes auf der Ruhrwiese. V, 21. Bewoilligung der Kosten zur Pflasterung eines Theiles der Pferdebachstraße. Ref. Albert... 3.8 Erer 1891/02 22. Festsetzung der Kanalbaubeitrage für das Jaht 1891/92. Ref. Spennemann.„„ Der Stadtveroroneten=Vorsitzende: Erdmann. Ein Schuhmacherlehrling gesucht von Fr. Sonntag, in Heven. Zum baldigen Eintritt wird ein angehender für Comptoir= u. Lagerarbeiten von einem hiesigen Geschäft zu engagiren gesucht. Offerten nebst ZeugnißAbschrift u. Gehaltsansprüche unter E. 1000 bef. die Exped. d. Ztg. in dauerhaften Einbänden, zu billigen Preisen bei B. Koetzold& Co., Buch= u. Papierhandlung. Den Empfang der neuen * I FEE PeN PKate umgehen kann, findet sofort bei hohem Lohn dauernde Stellung. Wo, sagt die Exped. Tehrning! zeigt ergebenst an. Marie Caspary. Ein junger Mann mit tüchtigen Schulkenntnissen findet auf dem kaufmännischen Büreau eines Fabrikgeschäftes Stellung. Selbstgeschriebene Offerten unt. . 1023 befördert die Exped. dieser Zeitung. Lehrmädchen Jährlich 24 Nummern mit 250 Schnittmaßern. Einwahrer Schatz für alle durch jugendliche Verirrungen Erkrankte ist das berühmte Werk 80. Aufl. 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Eine mit Revolver 1 der Bulgaren Bei jeder C es sei ihm hei Friedens. Abe wie es sich