No. 55. Femsprech=Nr. 46 für Witten. Witten, treitag, den 6. Män. Fernsprech=Nr. 18 für Hagen. 1891. * „ rte Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn= und Feiertage. Insertionen werden die 7 gespaltene Petitzeile mit 10 Pf. berechnet. verbunden mit dem General-Anzeiger für Witten und Amgegend. Abonnementspreis(inel. der Gratisbeilage „Wärkisches Heim"): 1,80 Mark vierteljährlich, monatlich 89 Pfg. bei Bestellung durch die Boten. Bei Abnahme auf der Post incl. Bestellgeld 2,20 Mk. Westfalia“. nd 8½ Uhr: segeln. Innung. 7. März. rschaft Sterbekasse nachfolgend =Termine Sonntag, den Nachm. 4 Uhr Sonntag, den Sonntag, den incl. Wittwen den 12. April gleich diejenigen lche noch nicht Auflage=Zettel ), dieselben in Terminen einder Vorstand. =Verein tten. den 5. März, 8½ Uhr: rdnung: Entlastung. ahl. 8. r Vorstand. en 4. März, 3 Uhr: = Verein ereinshause. er Betheiligung der Vorstand. ege von Witten ch Annen ist an lberne mit Kette n. Der redliche beten diese an die gegen Belohnung tiche nung chlossene Etage von n wird per 15 uli d. Is. gesucht zu machen bei echtskonsulent. gesuche ind ehate 10 Pfg.— seitung in den Exemplaren. 1. Mai ein ordentl. isarbeit erfahrenes mädchen guter Zeugnisse ist, ammer, Hagen, str. 84, 1 Tr. ag von amp; Co. in Witten. Risel& Co. Hagen. Verantwortlichkeit sold in Witten. 2 Perblüffend hat die Rede des Reichskanzlers v. Caprivi auf die Propheten des„neuen Kurses" gewirkt, und wir können es den Vasallen von Richter=Pascha nicht verdenken, daß sie— menschlichen Regungen folgend — nach allerhand Erklärungen, Abschwächungen und verschnörkelten Auslegungen suchen. Ist es doch gar zu bitter, wenn der neue Steuermann, dessen Vorzüge gegen den alten Lootsen stündlich und bei jeder Gelegenheit hervorgehoben wurden, einen so deutlichen, nicht mißzuverstehenden Absagebrief zustellt! Wie schmerzlich muß es sein, wenn der Mann, den man so gerne geleitet und mit guten Rathschlägen versehen hätte, kurz und bündig erklärt:„Eugen, ach mir graut vor Dir!“ Mit meinen Feinden will ich schon fertig werden, aber Gott schütze mich vor solchen unheimlichen Freunden! So schnöde werden die Liebeswerbungen verkannt und statt der erhofften Zuneigung erhält man einen Korb, wie er größer wohl noch nicht vom Lager vertheilt ist. Das sind trübe Erfolge, eine solche Abweisung läßt einen Stachel zurück und— wir wiederholen es— hierüber sind wir nicht erstaunt. Unpraktisch und ungeschickt aber ist es, wenn man den Aerger zu sehr merken läßt und nun mit einem Male den Mann, den man mit einem freisinnigen Glorienschein zu umgeben suchte, nun rücksichtslos verkleinern möchte. Da merkt man zu schnell die Absicht, man begreift zu leicht, warum die Trauben sauer geworden sind. Noch vor einigen Tagen schrieb das Leiborgan des Parteipaschas, die Freis. Ztg.: „Fürst Bismarck sieht offenbar selbst ein, daß er im Reichstage eine recht schlechte Rolle spielen würde, zumal er auch als Redner seinem Nachfolger v. Caprivi nicht entfernt gewachsen sein würde. Herr v. Caprivi spricht ruhiger, gewandter, schlagfertiger und beherrscht vor allem den Gegenstand, über den er spricht, viel eingehender, als es bei dem Fürsten Bismarck der Fall war.“ Und jetzt! Rasch ein ander Bild. In ganz kurzer Zeit, man möchte sagen mit der Geschwindigkeit des Blitzes, vollständig andere Gesinnung, und mit der Gewandtheit des Chamäleons, wußte Herr Eugen Richter dem Kanzler zu erwidern: „Was? Man fällt in den alten Ton des Fürsten Bismarck(also in den alten Kurs!) zurück? Nun wohl wir nehmen den Fehdehandschuh auf, aber das können wir jetzt schon sagen, Herr von Coprivi steht hinsichtlich seiner Person weit ungünstiger da, wie der Fürst Bismarck!" Darin liegt ja zweifellos eine hohe Anerkennung für den eisernen ersten deutschen Kanzler, über die wir hier der Form halber quittiren, wenn wir sonst auch derselben keine Wichtigkeit beilegen, da aus solchem Lob weder Fürst Bismarck noch seine Anhänger sich etwas machen werden. Es dient der ganze Vorgang nur zur Illustration der freisinnigen Behauptung, daß die„Mannesmuthigen“ unwandelbar und unentwegt an ihren Ansichten festhalten. Felsen, die durch eine Bemerkung in Flugsand sich verwandeln, dürften allerdings auch in Zukunft kein begehrenswerthes Fundament sein und darum thut die Regierung gut, sich nicht darauf zu stützen. Der Kuriosität haber wollen wir hier noch die Ausführungen freisinniger Lokalzeitungen erwähnen, daß Herr v. Caprivi und mit ihm das ganze Staatsministerium zu seiner jetzigen Stellungnahme„durch den fortwährenden Druck von Friedrichsruh her“ gedrängt sei! Mau möchte durch solche Anschauungen zu der Annahme gelangen, mitten in den Krawall versetzt zu sein. Die ganze freisinnige Presse erklärte bis jetzt, Fürst Bismarck habe in maßgebenden Kreisen allen Kredit verloren, alle seine Anhänger wendeten sich von ihm ab, jubelnd citirte man die Kaiserworte, daß er keinem Einfluße Raum gebe— und nun? Der Druck des entlassenen, in Ungnaden gefallenen, von der Partei und sogar der Kölner Zeitung verlassenen Einsiedlers in Friedrichsruh ist so stark, daß das ganze Ministerium ihm contre coeur nachgiebt! Wer lacht da?— Es bedarf keines Kommentars, es liegt auch Sinn im kindlichen Spiel! Wir aber beneiden den Pascha und sein Gefolge nicht um die dokumentirte Konsequenz, um ihre unwandelbaren Prinzipien! Rundschau. * Von„bester Seite“ wird der Berliner Börsenzeitung gemeldet: Der äußere Schein spricht gegen die Meldung aus Hamburg, wonach die Meinungsäußerungen des Fürsten Bismarck in Zukunft spärlicher fließen würden. Gleichwohl kann dieselbe eine gewisse Begründung haben. Wir glauben aus lauterster Quelle zu schöpfen, wenn wir mittheilen, daß ein freundschaftlicher Gedankenaustausch zwischen Berlin und Friedrichsruh erfolgt ist,— wenn auch nicht in den„letzten Tagen“, so doch in einiger Zeit, die auf das Erscheinen der vielbemerkten Stellungnahme der Hamburger Nachrichten gegen wichtige Theile der preußischen Reform= und gegen die deutsche Handelspolitik folgte. Ebenso zutreffend dürfte unsere Information weiterhin sein, welche bestätigt, daß Fürst Bismarck sich dagegen verwahrt habe, seinem Nachfolger in der Regierung Schwierigkeiten bereiten zu wollen. Man darf sich der Erwartung hingeben, daß der einmal wieder angeknüpfte Verkehr zwischen Berlin und Friedrichsruh zur Folge hat, daß der Altreichskanzler die Intensionen seines Nachfolgers fernerhin aus unmittelbaren Mittheilungen zu beurtheilen in der Lage bleibt und daß nun auch die auf ihn zurückgeleiteten Kundmachungen der Presse vor mißverständlichen Auslegungen geschützt sein werden. * Die römische Kirche und die Sozialdemokratie. In der römischen Polemik gegen die Sozialdemokratie spielen die Ankläger gegen den Protestantismus, den Liberalismus, das Freimaurerthum als„Väter“ der Sozialdemokratie, wie gewöhnlich eine große Rolle. Man empfiehlt wieder die römische Assekuranz gegen jede Umsturzgefahr. Diesen widerlichen Versuchen gegenüber, auch in dieser trüben Gährung wieder für Rom etwas zu erfischen, muß doch an die Revolutionen der letzten zwei Jahre erinnert werden. Brasilien, Guatemala, Argentinien, Tessin, Belgien, Portugal, Chile sind katholische Staaten, ebenso Irland, dieser ewig brodelnde revolutionäre Krater; Staaten, in denen noch theilweise Dinge möglich sind, wie die kürzlich in Chile erfolgte öffentliche Verbrennung des Bildes eines Deputirten, der die Kultusfreiheit beantragt hatte. Dem gegenüber mußten selbst die Historischen politischen Blätter, wenn auch mit sichtlichem Widerstreben, anerkennen, daß trotz zahlreicher zum Pessimismus berechtigenden Zeichen immer noch Deutschland der große europäische Gendarm sei, welcher die annoch gefesselten Mächte des Umsturzes am Losbrechen verhindere. Wir malen unsere Zustände nicht schöner als sie sind. Aber nichts ist widerlicher, als die römischen Prahlereien gegenüber den kläglichen Zuständen katholischer Länder. * Ueber die Expedition des Reichskommissars von Wißmann nach dem Kilimandscharo=Gebiet, die, wie früher schon gemeldet, als durchaus gelungen bezeichnet werden kann, liegen heute die folgenden Einzelheiten vor:„Major v. Wißmann hat am 15. Februar in Mossi am Kilimandscharo eine befestigte Station gegründet, und den Deckoffizier von Witzleben mit dreißig Soldaten dort als Besatzung zurückgelassen. Wißmann hat unterwegs an verschiedenen Orten zahlreichen Sklaven, die von Sklavenhändlern transportirt wurden, die Freiheit geschenkt, die räuberischen Massai empfindlich gezüchtigt, und seine erfolgreiche Straf=Expedition gegen den Stamm der Aruscha beendet. Die durchzogene Ebene ist meist unfruchtbar, aber wildreich, die Gebirgsgegenden sind dagegen fruchtbar und verhältnißmäßig gut kultivirt. Der Gesundheitszustand der Europäer in Wißmann's Begleitung ist gut.“ — Der Dr. Peters wird, wie die Kreuzztg. mittheilt, mit dem Titel eines„Reichskommissars zur Verfügung des Gouverneurs" nach Ostafrika gehen. Denselben Rang wird Emin Pascha erhalten. * Spanien gehört nicht zu den Mächten ersten Ranges. Indessen geht die Entwicklung der öffentlichen Angelegenheiten dieses Staates schon seit geraumer Zeit in einer Richtung, welche das Land dem Kulturniveau der führenden Nationen Europas näher and näher zu bringen trachtet. Schon aus diesem Grunde verdienen Kundgebungen wie die Thronrede, welche den neuen Tagungsabschnitt der spanischen Cortes einleitete, das Augenmerk auch außerspanischer Kreise, selbst wenn Spanien nicht vermöge seiner ausgebreiteten überseeischen Handelsund Kolonialbeziehungen zahlreiche Anknüpfungspunkte mit den anderen Weltvölkern hätte. Der Inhalt der erwähnten Thronrede stellt sich als ein überaus reicher dar; es dürfte kaum ein Gebiet öffentlicher Interessen geben, welches in der Thronrede nicht berührt und mit vielversprechenden Reformen bedacht wäre. Das konservative Ministerium Canovas del Castillo läßt sich augenscheinlich von dem Gesichtspunkte leiten, daß derjenige Staatsmann am besten konservirt, der zeitgemäß reformirt. Deshalb wird eine ganze Reihe entscheidender Reformaktionen angekündigt, deren vollinhaltliche Durchführung den gesetzgeberischen Faktoren des Landes auf Jahre hinaus gehäufte Arbeiten auferlegen würde, selbst wenn der Kampf der Parteien indessen vollständig ruhte und Freunde wie Gegner wetteiferten, Herrn Canovas bei Vollendung seines Werkes an die Hand zu gehen. Internationale und nationale Staatspolitik, Kolonial=, Handels=, Wirthschafts=, Finanz= und Sozialpolitik, Armee= und Marineangelegenheiten— alles findet sich in der Thronrede berücksichtigt. Wenn man sich nun vergegenwärtigt, daß gut Ding Weile haben will und ein tüchtiges Stück Geld kostet, so muß der Entschluß, bei gleichzeitigem Inangriffnehmen aller verheißenen Reformen auch noch das Defizit des Staatshaushalts zu beseitigen und den Ausgabeetat herabzumindern, also Ersparnisse zu machen, zur Voraussetzung eines nicht gewöhnlichen Heroismus sowohl beim Konseilspräsidenten als beim Chef des Finanzressorts nöthigen. Unzweifelhaft läßt sich in der spanischen Finanzgebahrung Vieles, sehr Vieles, vielleicht sogar das Meiste bessern, zweckmäßiger, einfacher und minder kostspielig gestalten; die Hauptausgabeposten aber, mit dem Heer= und Flottenbudget an der Spitze, vertragen nicht nur keine Abstriche, sondern erfordern im Gegentheil, wenn Spanien seine Geltung im Rathe der Völker behaupten, und, wie es in der festen Absicht aller einsichtigen spanischen Patrioten liegt, noch verstärken will, ganz bedeutende Mehraufwendungen. Soll gleichwohl das Defizit beseitigt, das Verhältniß der Ausgaben zu den Einnahmen ein günstigeres werden, so bleibt als zielführender Weg einzig und allein die Hebung der materiellen Prosperität des Landes, und das scheint auch das treibende Motiv des angekündigten Umschwungs in der Handelsund Wirthschaftspolitik Spaniens zu bilden. Die Kündigung der Handelsverträge ist offenbar zu dem Zwecke erfolgt, an ihre Stelle Kombinationen treten zu lassen, welche der einheimischen Produktion und Arbeitsleistung günstigere Existenzbedingungen gewähren, als das bisherige Regime vermochte. Auch auf diesem Gebiete, sowie in der Frage der socialen Reform lenkt mithin Spanien in die Bahnen ein, in deren Verfolg es mit den übrigen europäischen Kulturstaaten konkurrirt. Deutscher Reichstag. 80. Sitzung vom 4. März. Am Bundesrathstische: von Bötticher, von Maltzahn. Das Haus ist außerordentlich schwach besetzt. Die zweite Berathung des Reichshaushaltes wird beim Etat der Reichs=Eisenbahnen fortgesetzt. Die Budgetkommission(Referent: Abg. Dr. Hammacher) empfiehlt Genehmigung der einzelnen Anträge. Abg. Brömel(freis.) kritisiert die geplante Reform der Eisenbahn=Personen=Tarise. Eine Reform im Interesse des Publikums kann man die gemachten Vorschläge nicht nennen, denn dieselben bringen keineswegs in allen Punkten eine Ermäßigung der Fahrpreise, sondern stellenweise eine Erhöhung, die nicht eine Zunahme, sondern eine Abnahme des Verkehrs zur Folge haben würde. Redner wünscht sodann zu wissen, wie es die Verwaltung der Reichs=Eisenbahnen mit der Reform der Gepäcktarife zu halten gedenkt? Auf den Reichseisenbahnen in ElsaßLothringen ist der Gepäcktarif am höchsten in ganz Deutschland, deshalb auch der Gepäckverkehr am niedrigsten. Eine Abänderung erscheint hier dringend geboten. Die Verwaltung der Reichs=Eisenbahnen sollte überhaupt allen deutschen Bahnverwaltungen mit einer gründlichen TarisReform vorangehen. Das Festhalten am Kilometertarif empfiehlt sich nicht, das Richtige ist heute der Zonentarif, und was dabei einkommt, zeigen die in Oesterreich=Ungarn hiermit gemachten Erfahrungen. Geh. Rath Wackerzapp erwidert, daß über die Reform der Personen= und Gepäcktarife die Verhandlungen noch schweden. Weitere Mittheilungen, als die, welche schon aus den Zeitungen bekannt seien, könnten deshalb augenblicklich nicht gemacht werden. Abg. Krause(natlib.): Auch ich mochte eine durchgreifende Herabsetzung unserer Eisenbahnfahrtarife befürworten. Die Sache sieht wirklich gefährlicher aus, als sie ist, durch das Steigen des Verkehrs wird der scheinbare Ausfall reichlich wieder eingebracht werden. Die Eisenbahnverwaltungen müssen zu diesem Schritte nur den nöthigen Muth haben, dann wird schon Alles gut gehen. Abg. Hug(Centr.) wünscht, daß bei einer solchen Tarifreform die finanzielle Lage der betheiligten Länder und Eisenbahnverwaltungen volle Berücksichtigung finde. Mit dem Ermäßigen der Preise könne man denn doch des Guten zu viel thuen. D. Ganhans(fwif): Ge i. J. Abg. Frhr. von Stauffenbrig(freis.): Es ist ein Irrthum. wenn angenommen wird, die Forderung nach einer Tarifreform rühre allein davon her, daß die Preise für zu hoch befunden werden. Das ist nicht der Fall. Hierbei handelt es sich auch um die volle Ausnützung des rollenden Materials, die heute keine befriedigende ist. Eine allzugroße Verkehrsvermehrung, die plötzlich eintritt, hat aber auch ihre Schattenseiten, sie macht eine Vermehrung des Beamtenpersonals und vielfache bauliche Einrichtungen nöthig. Die Sache müsse also vorsichtig angefaßt werden. Am dringendsten nöthig sei eine Reform der sbepücktartie. Abg. Graf zu Stonlverg=Wernigerode(kons.) spricht sich für den bekannten preußischen Tarifreformplan und gegen den Zonentarif aus. In Ungarn seien nach Einführung des Zonentarifs allerdings die Einnahmen gestiegen, aber noch weit mehr die Ausgaben. Der Zonentartf würde für Deutschland nur ein recht zweifelhaftes Experiment sein, und auf solche Experimente können wir uns bei unserer finanziellen Lage nicht einlassen. Abg. Schrader(freis.): Sache des Reichseisenbahnamtes wäre es eigentlich gewesen, sich an die Spitze der Tarifreformverhandlungen zu stellen. Es würde damit die ihm gebührende Stellung unter den deutschen Eisenbahnverwaltungen wiedergewonnen haben. Der ungarische Zonentarif kann allerdings von uns nicht ohne Weiteres übernommen werden, das gebe ich gern zu, aber unsere Personenfahrpreise können doch ganz erheblich herabgesetzt werden, und das ist die Hauptsache. Eine besondere Berücksichtigung hierbei muß dem Nahverkehr, der Verbindung großer Städte mit ihren Vororten, geschenkt werden. Geh. Rath Fleck konstatirt Namens der preußischen Staatsbahnverwaltung, daß diese hinsichtlich der TarifReform Hand in Hand mit den übrigen deutschen Eisenbahnverwaltungen vorzugehen wünsche und alle gerechtfertigten Wünsche zu befriedigen hoffe. Erhöhungen der Fahrpreise sollten ganz selbstverständlich vermieden werden. Abg. Graf Stolberg=Wernigerode(kons.) hält es bei der mangelnden Kompetenz des Reichs=Eisenbahnamtes nicht für angezeigt, daß dasselbe die Leitung der Tariffrage in die Hand nehme.., 1.t dem Wlichstausl, Abg. Brömel(freis.) beantragt, den meichskanzter zu ersuchen, dahin zu wirken, daß bei der in Aussicht genommenen Reform der Personen= und Gepäcktarife auf den Eisenbahnen in Elsaß=Lothringen eine durchgreifende Ermäßigung der Tarifsätze und Vereinfachung des Tarifsystems unter Ausschluß jeder Erhöhung der bestehenden Sätze, herbeigeführt werde. Dieser Antrag wird an die Budgetkommission überwiesen... B.22 8 2#. Abg. Frhr. von Buol(Ctr.) bittet um Berucksichtigung verschiedener Wünsche des Beamtenpersonals in Bezug auf Gehalts= und Beförderungs=Verhältnisse. Bundeskommissar Geh. Rath Wackerzapp erwidert. daß eine Regelung der Gehälter nach den Dienstaltersstufen beabsichtigt sei. 6 2 Abg. Stolle(Soz.) wunscht zu wissen, um wie viel die Löhne der Arbeiter der Reichseisenbahnen in letzter Zeit höher geworden sind. Tagelöhne von zwei Mark, die gezahlt würden, seien heute unzureichend. Auch klagten die Leute über zu lange Arbeitszeit. Bundeskommissar Geh. Rath Wackerzapp erklärt das die eingetretene Lohnerhöh ung 10 Procent betrage. Die Arbeitszeit umfaßt im Durchschnitt elf Stunden täglich. Abg. Stolle(Soz.) meint, damit sei nicht ausgeschlossen, daß in einzelnen Fällen eine Dienstzeit bis zu 16 Stunden bestehe. Darunter leiden denn die Leute sowohl, wie die Sicherheit des Bahnbetriebes. Abg. Richter(freis.) fragt, welche Erfahrungen die Reichseisenbahn=Verwaltung mit dem Schienenkartell der Großindustrie gemacht habe. Das Schienenkartell vertheure die Preise und monopolisire den ganzen heimischen Markt. Das sei die Folge der Eisenzölle. Neuerdings habe ja allerdings die preußische Staatsbahnverwaltung Bestellungen im Auslande gemacht, um billigere Preise zu ersteien.„„ianf Lamarst...i, f. Abg. von Kardorff(freitons.) bemerli, daß die Kiagen über die Schienenkartelle übertrieben seien. Die Staatsbahnberwaltung habe zur Genüge gezeigt, daß sie in der Lage sei, die Preise zu reguliren. Bei den höheren Schienenpreisen müsse aber auch noch berücksichtigt werden, daß die Löhne in der Eisenindustrie erheblich gestiegen Abg. Richter(freis.) beantragt, den Reichskanzler zu ersuchen, dem Reichstage jährlich Uebersichten über die Ergebnisse der Schienen=Submissionen, der In= und Auslandspreise, sowie der Zuschlagspreise vorzulegen. Es müsse verhindert werden, daß die deutschen Bahnen höhere Preise für Schienen bezahlten, als ausländische. Abg. Graf Mirbach(kons.) wünscht, daß nicht ohne zwingende Gründe der Zuschlag bei Staatsmissionen an ausländische Werke gegeben werde. Die Beschäftigung der deutschen Arbeiter musse bei solchen Aufträgen in erster Reihe steben. Abg. Richter(freis.) betont, wenn wir billiger vom Auslande kaufen, sparen wir Geld, das zu andern gemeinnützigen Zwecken verwendet werden kann. Abg. Frhr. von Stumm(freikons.) bemerkt, daß nicht wenige Großindustrielle nur deshalb so billig verkaufen, weil sie ihren Arbeitern Beschäftigung sichern wollen. Abg. Graf Stollberg=Wernigerode(kons.) beantragt die Verweisung des Antrages an die Budgetkommission. Abg. Szipio(natlib.) spricht gegen den Antrag Richter, da die Bekanntgabe solcher Uebersichten unter Umständen der Industrie schaden könne.. Abg. Richter=Hagen(freis.): Fur die Schienenkartelle ist durchaus nicht die Arbeiterfreundlichkeit maßgebend, sondern der hohe Gewinn. Zur Zeit der Gründung der Eisenfabriken haben die Unternehmer der Landwirthschaft rücksichtslos die Arbeitskräfte entzogen, und die Landgemeinden haben heute noch vielfach darunter zu leiden. Das Geschäftsgebahren der Großindustrie muß nach meiner Ansicht einmal gründlich klargestellt werden. Abg. Bebel(Soz.) empfiehlt den Antrag Richter. Die Gründerperiode, von welcher der Vorredner gesprochen, habe dazu geführt, daß die kapitalistischen Unternehmer großen Verdienst aufhäuften, während die Arbeiter an der Geltendmachung der ihnen gesetzlich zustehenden Rechte gehindert wurden. Das hat die Arbeiterbewegung erst in Fluß gebracht. Es ist Thatsache, daß ausländische Eisenbahnverwaltungen in Deutschland billiger Schienen kauften, als deutsche Verwaltungen. Hierin muß Licht von Kardorff(freikons.): Der Antrag Richter kann, auch wenn er angenommen und von der Regierung ausgeführt wird, seinen Zweck doch nicht erreichen, denn die Verhältnisse, unter welchen diese Preise gestellt wurden, bleiben darin unberücksichtigt. Industrie und Landwirthschaft haben gemeinsame Intereffen, das wird im Lande immer mehr anerkannt. Abg. Richter: Wenn das der Fall ist, so nehmen Sie doch unseren Antrag an. Aber ich bin überzeugt, daß Sie nur deshalb dem Antrage ausweichen, weil Sie merken, daß es dann zu Ende mit Ihrer Herrlichkeit gehe. Der Antrag Richter wird der Budgetkommission überNachträglich ruft der Präsident den Abg. v. Stumm zur Ordnung, weil derselbe gesagt habe, die Herren links verlangten stets einen anständigen Ton von der Regierung und von der Presse, während sie selber weder hier, noch in der Presse einen anständigen Ton anschlügen. Die laufenden Ausgaben des Etats der Eisenbahnverwaltung werden genehmigt. Darauf vertagt sich das Haus auf Donnerstag 1 Uhr. (Fortsetzung der Berathung des Eisenbahn=Etats und Marine=Etat.) Preußischer Landtag. Abgeorduetenhaus. 48. Sitzung vom 4. März. Die dritte Berathung der Einkommensteuer wird bet. Spezialdebatte des§ 1 fortgesetzt. Hierzu liegen vor Anträge der Abgg. Metzner(Ctr.) und Schlabitz(freikons.)..„ Geres Ersterer fordert die Besteuerung der sconsum=Vereine, gleichviel ob sie eingetragene Genossenschaften sind oder nicht; letzterer fordert die Besteuerung der Konsum=Ver eine mit offenem Laden. Mit der Debatte des§ 1 wird verbunden die Berathung des§ 16 betreffend die Besteuerung der juristischen Personen(Attengesellschaften.)(guf) das bHierzu beantragt Abg. v. Jagols(tons.), daß bei Feststellung des stenerpflichtigen Einkommens der Aktiengesellschaften 3½ Prozent des eingezahlten Aktienkapitals abgerechnet werden. Abg. vom Heede(natl.) beantragt 4 Prozent zu beweöhven.„ a ur* Abg. v. Bedlitz(freitons.) will in einen neu einzufügenden§ 653, der sofort mit debattirt wird, die volle Besteuerung des Aktienkapitals festsetzen; doch soll den Empfängern der Dividenden 2c. die darauf bereits erhobene Steuer angerechnet werden. Die verschiedene Anträge werden von den Antragstellern befürwortet.„„ K6... Geh. Finanzrath Banach berumpft die auf Besteuerung der Konsum=Vereine gerichteten Anträge. Diese Vereine unterliegen schon heute der Gewerbesteuer, wenn sie offene Geschäfte halten. Sie noch zur Einkommensteuer heranzuziehen, empfiehlt sich nicht, ist auch zu schwierig, weil sie Korporationsrechte besitzen. Abg. Arendt(freikons.) will gegen den Antrag Zedlitz für den Antrag v. Jagow stimmen, der den heutigen Verhältnissen in bester Weise Rechuung trage. General=Steuerdirektor Burghardt: Die wirthschaftliche Bedeutung der Aktiengesellschaften verkenne ich nicht, aber sie kann bei der Steuerfrage nicht in Betracht kommen. Wenn wir die Aktiengesellschaften zur Steuer heranziehen, so thun wir nichts Unrechtes, sondern nur, was in anderen Staaten schon längst geschehen ist. In England werden die Aktiengesellschaften sogar sehr scharf zur Steuer herangezogen und Niemand beklagt sich darüber. Die Staatsregierung erblickt in dem Antrage Zedlitz eine Verbesserung der Beschlüsse der zweiten Lesung und empfiehlt diesen zur Annahme.. 4.4. in G. Abg. von Jagow(kons.) befurworter selnen untrag gegenüber dem Antrage Zedlitz, der eine zu weitgehende Begünstigung der notorisch reichen Leute enthaltge Die Debatte wird geschlossen.. Abg. von Czarlinski(Pole) erhart, daß seine Partei sich nochmals eingehend mit der Vorlage beschäftigt hat und nun entschlossen ist, für das Gesetz im Ganzeu zu summen.„... 9.55“ W um: SchIshit Bei der Abstimmung wiro zunachst der Antrag Schllbiß angenommen und damit der Absatz 4 des§ 1 der Vorlage. Bei der Abstimmung über§ 16 der Vorlage(Besteuerung der Aktiengesellschaften) wird zunächst der Unterantrag von Heede(natlib.), welcher 4 Prozent des eingezahlten Aktienkapitals auf das steuerpflichtige Einkommen anrechnen will, mit 178 gegen 149 Stimmen abselehnt....„ G6slim: Gut Sodann wird in namentlicher Aoslimmung der Antrag von Jagow(kons.)(Anrechnung von 3½ Prozent) mit 184 gegen 116 Stimmen genehmigt und nach diesem Antrage der§ 16. Im§ 2 wird ohne Debatte ein Antrag von Jagow angenommen, die Besteuerung von Agenturen ausländischer Handlungshäuser zu streichen.§ 3(Steuerfreiheit der Mitglieder des preußischen Königshauses und der depossedirten Fürstenfamlien) wird debattelos genehmigt.§ 4(Heranziehung der bisher steuerfreien Standesherren) wird ein Antrag des Abg. Frhr. von Zedlitz auf Wiederherstellung der Regierungsvorlage abgelehnt. Diese setzte die Heranziehung der Steuer für den 1. April 1894 fest und überließ die Regeluug der Entschädigung einem besonderen Gesetz. Nach den Beschlüssen der zweiten Lesung soll dagegen die Steuerpflicht erst nach Regelung der Entschädigung beginnen. Finanzminister Dr. Miquel erklärt, daß die Regierung auch im Falle der Annahme der Beschlüsse der zweiten Lesung mit der gesetzlichen Regelung der Sache unverweilt vorgehen und die betreffende Vorlage varaussichtlich in nächster Session einbringen werde. Die Abgg. Graf Strachwitz(Centr.), Frhr. von Huene(Centr.) und Graf Limburg=Stirum(kons.) bekämpfen den Antrag von Zedlitz, der von den Abgg. Enneccerus(natlib.) und Kremer=Teltow(natlib.) befürwortet und dann abgelehnt wird. § 5 wird debattelos genehmigt.. § 6 enthält die Bestimmungen über diejenigen Einkommen, welche von der Besteuerung ausgeschlossen sind. Ein hierzu vorliegender Antrag Eberhard(kons.) bezweckt eine genauere Fassung der Bestimmung, nach welcher die Pensionen und Bezuge der Kriegs=Invaliden steuerfrei dieiben. Ein Antrag des Abg. Dr. Lieber(Ctr.) win statt der Befreiung des Einkommens aus ausländischem Grundbesitz Das zweite Gesicht. Roman von Hugh Conway.(I. F. Fargus.) Ausschließlich ermächtigte deutsche Bearbeitung von 201 Ludwig Wechsler. — Nachdruck verboten. Ich kümmerte mich nicht mehr um ihn. Ich schlummerte ein, erwachte nach einigen Minuten, schlummerte wieder ein und schlief etwa zwei Stunden. Ich war in eine Art unbehaglichen Halbschlafens versunken, träumte allerlei ungereimtes Zeug, daß ich erschrocken in die Höhe fuhr und nicht zu fassen vermochte, wo ich sei und wieso ich hierhergekommen. Ich begann nervös zu werden. Allerlei schreckhafte Reiseabenteuer kamen mir in den Sinn. Die ahnungslosen Reisenden pflegt man gerade an solchen Orten zu überfallen und auszurauben und in den Erzählungen werden die Räuber genau so beschrieben, wie ich meinem Gastfreund beschreiben würde. Das war eine wunderbare Nacht! Und um meinen Zustand noch zu verschlimmern, tobte das Unwetter draußen ungeschwächt fort. Der Wind heulte kläglich durch die dürren Baumäste; doch war in der Witterung ein Umschlag eingetreten und das Rieseln an den Fensterläden sagte mir, daß an Stelle des Schneefalles Regenwetter getreten war. Und als die dicken Tropfen einen Weg durch den Schornstein fanden, zischte und zankte das Feuer wie eine alte Hexe. Mit einem Worte: Alles verbündete sich, um mich des geringen Schlafes zu berauben, in welchen ich vielleicht nach Mühe und Noth hätte verfallen können. Ich versuchte alle möglichen Stellungen, deren ein gewöhnlicher Mensch— der kein Akrobat ist— mit Hilfe eines gewöhnlichen Stuhles fähig ist. Ich streckte mich sogar auf dem Fußboden aus, machte dann einen Versuch mit dem Tische, lehnte mich an die Wand und fand nirgends etwas Ruhe oder Bequemlichkeit. Schließlich verzichtete ich auf jeden Schlaf und blieb wach. Ich tröstete mich damit, daß das ganze Elend nur von kurzer Dauer sein könnte und daß die längste Winternacht ein Ende nehmen müsse. Mein Gastfreund war inzwischen eingeschlafen.— ich weiß nicht, ob aus Müdigkeit, oder weil er zu viel getrunken. Der Kopf hing ihm zur Seite herunter und so oder Gewerbebetrieb sagen;„aus ausländischen Bezugsquellen"“. Geh. Rath Wallach bekämpft den Antrag Lieber, befürwortet aber den Antrag Eberhard, der eine Verbesserung der Vorlage bedeute. Die Abg. Zelle(freis.), Los(Ctr.) befürworten den Antrag Lieber. Abg. Dr. Enneccerus(natlib.) findet die Form des Antrages Lieber bedenklich. Finanzminister Dr. Miquel bekämpft den Antrag Lieber, der in seiner gegenwärtigen Form zu Mißdeutungen führen müsse. g. g6: k.—6(E. 85. Nachdem noch Abg. Winothols.(Ell.) den Antrag Lieber befürwortet, wird derselbe abgelehnt, der Antrag Eberhard wird hingegen angenommen. Die§§ 7 und 8 der Vorlage werden unverändert genehmigt, nachdem der Finanzminister Miquel und Geh, Rath Wallach auf Anfragen der Abgg. Brömel(freis.) Enneccerus und v. Eynern(natlib.) erklärt hatten, daß eine über die gesetzliche Verpflichtung hinausgehende Unterstützung bei dem Empfänger besteuert werde, sobald eine rechtliche Pflicht für den, welcher sie gewährt, besteht. Bei§ 9(abzugsberechtigtes Einkommen) vertagt das Haus die Weiterberathung auf Donnerstag 11 Uhr. Deutsches * Berlin, 4. März. Der Kaiser machte heute Vormittag eine Spazierfahrt und Promenade nach dem Thiergarten, arbeitete nach der Rückkehr von derselben mit dem Chef des Civilkabinets und ertheilte Audienz. Abends findet bei den Majestäten eine musikalische Soiree statt. — Die wiederholten Erkrankungen des jüngsten Kaiserlichen Sohnes, Prinzen Joachim, hatten nicht nur der Umgebung, sondern auch den behandelnden Aerzten sehr ernste Besorgnisse eingeflößt. Nachdem aber nunmehr der letzte Anfall von Krämpfen glücklich überwunden ist, sieht man jede unmittelbare Gefahr als beseitigt an. Der jüngste Kaisersohn ist übrigens durchaus kein schwächliches Kind, sonst hätte er den ziemlich heftigen Krämpfen kaum widerstehen können.— Nach den bisher getroffenen Bestimmungen wird die Kaiserliche Familie unmittelbar nach dem Osterfest nach dem Neuen Palais bei Potsdam übersiedeln. — Der Reichsanzeiger veröffentlicht das Gesetz betreffend die Vereinigung der Insel Helgoland mit der preußischen Monarchie. — Wie anderweit gemeldet wird, besteht die Absicht, zur Unterhaltung von historischen Denkmälern despreußischen Staates angemessene Fonds in den Staatshaushaltsetat einzustellen. Es handelt sich nicht nur um Baudenkmäler, sondern auch um Denkmäler anderer Art, wie Standbilder, Denksäulen u. s. w. — Die„Frankfurter Zeitung" behauptet wieder einmal, daß der Centralverband deutscher Industrieller sich von jeher allen sozialen Reformen am hartnäckigsten und erfolgreichsten widersetzt habe. Der Centralverband hat sich im Gegentheil nicht nur von vorneherein auf den Boden der sozialpolitischen kaiserlichen Botschaft vom 17. November 1881 gestellt und das darin enthaltene Programm zur Ausführung zu bringen geholfen, sondern hat auch nach der Einbringung der jetzigen Arbeiterschutzvorlage der verbündeten Regierungen an den Reichstag mit den in der letzteren enthaltenen Bestimmungen bis auf wenige Punkte sein prinzipielles Einverständniß erklärt. Die„Frankfurter Zeitung“ wird sich deshalb nicht der Verpflichtung entziehen durfen, anzugeben, wann und wo sich der Centralverband deutscher Industrieller den sozialen Reformen, die von den verbündeten Regierungen ausgingen, widersetzt hat. Die„Frankfurter Zeitung“ hat diese Behauptung schon öfter aufgestellt, aber dadurch, daß sie eine Lüge wiederholt, wird dieselbe doch noch nicht zur Wahrhest.„„ — Der Verliner Tom, welcher der Reichshauptstabt bekanntlich schon längst nicht mehr zur Zier gereicht, und dessen Umbau im Princip beschlossen ist, soll im Herbst abgebrochen werden, sobald im Schloßgarten von Monbijou eine aus Eisen konstruirte Interimskirche erbaut ist. — Die preußische Bergbauverwaltung hat im amtlichen Blatte erklären lassen, daß sie auf eine weitere Ermäßigung der Arbeitszeit von acht Stunden und auf abermalige Erhöhung der heute schon beträchtlichen Löhne nicht eingehen wird, wenn die Bergleute solche Forderungen erheben sollten. Damit ist auch für die rheinisch=westfälische Grubenverwaltung das Verhalten gekennzeichnet. Ein Streik der Bergleute, wenn es zu einem solchen wirklich kommen sollte, hätte unter diesen Umständen so gut wie keine Aussicht auf Erfolg. Der geschlossenen Macht der Arbeitgeber gegenüber ist der excentrische Theil der Bergleute, welcher sich überhaupt mit Ausstandsgedanken trägt, verloren, wenn es zum Ernst kommt. Erschwerend fällt nun noch ins Gewicht, daß die fremden Bergleute auch nicht im Traume daran denken, einen Generalausstand zu beginnen, schlief er in der denkbar unbegnemsten Stellung. Ich lachte in mir, als ich ihn mir betrachtete und war überzeugt, daß wenn ein solcher Holzklotz überhaupt im Stande ist zu träumen, seine Träume unbedingt schlechtere sein müssen, als die meinigen. Jetzt stopfte ich mir eine Pfeife, fachte das Feuer zu hellen Flammen an u. mich ganz nahe an dasselbe rückend, betrachtete ich bald die prasselnden Funken, bald den vor mir sitzenden Spitzbuben, wobei ich Gott dafür danktedaß er mich nicht zu einem solchen gemacht hat. Plötzlich schoß mir ein sonderbarer Gedanke durch den Kopf. Ich hatte den Menschen schon einmal gesehen. Doch wo und wann, dessen vermochte ich mich nicht zu erinnern. Seine Züge erschienen mir immer bekannter, je länger ich dieselben betrachtete. Wo konnte ich ihm begegnet sein? Ich zerbrach mir den Kopf, um diese Physiognomie mit einem anderen Orte oder einer Begebenheit in Zusammenhang zu bringen. Trotzdem er ein gewöhnlicher Bauer war, wie man deren zahllose sieht, wenn man sich einen Tag auf der Reise befindet, und sich von anderen Leuten nur dadurch unterschied, daß er eine unangenehmere Physiognomie besaß, als man gewöhnlich zu sehen bekommt, so war ich dennoch fest überzeugt, ihn schon seit langer Zeit zu kennen. Doch soviel ich auch sann und grübelte, wollte es mir nicht einfallen, wo ich ihm begegnet war, während, als er jetzt für einen Augenblick aufwachte und seine Stellung wechselte, ich es noch bestimmter wußte, daß ich ihn einmal schon irgendwo gesehen. Schließlich mußte ich glauben, daß es blos Einbildung sei. Als ich meiner Pfeife überdrüssig wurde, dachte ich, es wäre abwechslungshalber jetzt vielleicht zu empfehlen, sich wieder eine Cigarre anzuzünden. Ich nahm also meine Cigarrentasche hervor und besichtigte den Inhalt derselben. Unter den übrigen Cigarren befand sich eine, die etwas lichter war als die anderen. „Diese Cigarre bekam ich von Brand, als ich letzthin bei ihm war,“ sagte ich mir.„Sehen wir einmal, wie sie schmeckt.“ Ich nahm die Cigarre heraus und— sonderbar!— diese Cigarre bildete in der Kette meiner Erinnerungen bei einem deutschen Streik also auch bei uns kein Kohlen mangel eintreten würde. — Massengesang zur Ehre der Maifeier. In einem sehr hochtrabenden Aufruf, der aber stark in Verlegenheitssauce getaucht ist, fordert der sozialdemokratische Parteivorstand alle Genossen auf, am 3. Mai (Sonntags) Nachmittags 4 Uhr sich zu versammeln, eine Ansprache zu hören und dann einen Massengesang zur Ehre des Tages vom Stapel zu lassen. Dadurch soll dem Gedanken der Solidarität der Arbeiterklasse aller Länder Ausdruck gegeben werden. Ob der Massengesang so furchtbar imponiren wird, scheint denn doch etwas zweifelhaft. Saalfeld, 4. März. Amtliches Wahlresultat. Bei der am 28. Februar stattgehabten Reichstags=Ersatzwahl im 2. Wahlkreise Saalfeld=Sonneberg entfielen von den abgegebenen 16 404 Stimmen auf den Senator Dr. Friedrich Witte aus Rostock(dfr.) 8754 Stimmen. Derselbe ist somit gewählt. Gegenkandidat war der Schneidermeister Paul Reißhaus(Sozialdemokrat) aus Erfurt. Hamburg, 4. März. In einer heute abgehaltenen Versammlung des Veceins der Heizer und Trimmer wurde mit großer Majorität beschlossen, den Streik aufzugeben, solche Ausständigen jedoch, die nicht alsbald wieder Arbeit finden, noch während der nüchsten 14 Tage zu unterstützen. Paris, 4. März. Nach einer Depesche des„Temps“ aus Marseille hat die dortige Gesellschaft der Branntweinbrennereien ihre Betriebe eingestellt, da ihr die durch den Maiszoll von 3 Frcs. auferlegten Lasten zu groß wurden. Die Fabriken verarbeiteten täglich 100000 Kilo Mais und stellten 300 Hektoliter Alkohol her. Die Schließung der Fabriken trifft besonders hart die Landleute der Umgegend, welche die Abfälle des Mais bei der Viehzucht verwandten. — Der französische Senator Magnin macht ernstlich den Vorschlag, die Regierung solle künftig jedes Mal, wenn ein Ereigniß bevorstehe, das sich zur Ausbeutung der chanvinistischen Hetzer eigene,kdie bekannten Rädelsführer über die Dauer dieses Ereignisses einsperren lassen. — Die Wittwe des Malers Meissonier scheint eine „höfliche" Dame zu sein. Nachdem Kaiser Wilhelm ihrem verstorbenen Gatten durch sein Schreiben an die Akademie eine solche Ehre angethan, richtete sie an den Soir folgendes Schreiben:„Man bringt mir die Nummer des Soir, worin Sie die Meinung meines Gatten anrufen; Seine Wittwe welche dieselbe kannte, bringt sie Ihnen. Ja, seine durch und durch französische Seele war auf der Höhe seines Genius: Niemals würde er in Berlin ausgestellt haben! Und seit dem Kriege hat kein Deutscher seine Schwelle überschritten. E. Meissonier.“ Abgesehen davon, daß diese gar nicht verlangte Kundgebung anmaßend ist, entspricht sie auch nicht der Wahrheit. Berliner Zeitungen erhalten folgende Zuschrift eines Kunstsammlers:„Die Wittwe des Malers Meissonier behauptet in einem Schreiben, daß seit 1870 kein Deutscher das Haus ihres verstorbenen Mannes betreten hat. Die Dame irrt sich. Abgesehen davon, daß die Herren Professoren Menzel und Fritz Werner zu wiederholten Malen nach dem Kriege bei Meissonier geweilt haben, bin ich mit meiner Frau im Jahre 1887 durch einen geborenen Deutschen dort eingeführt worden und habe in dem Atelier des Meisters über 1½ Stunden zugebracht. Als ich bei dem Abschiede Meissonier bat, sich in mein Album einzuzeichnen, that er es mit der größten Liebenswürdigkeit. Er durchblätterte das Album, das nur deutsche Inschriften enthielt, und bei dem Anblick einer Zeichnung Fr. Werners erkundigte er sich nach diesem Kunstler. Er frug zum Schluß neugieriger Weise:„Croyez vous là bas, que Menzel soit plus fort que moi?“(Glauben Sie dort, daß Menzel bedeutender als ich ist?) Von Chauvinismus war keine Spur zu entdecken. Er bat nur, ihn bei erneuter Anwesenheit in Paris wieder zu besuchen. Den Einladungsbrief besitze ich noch.“ — Eine bekannte Thatsache, daß das Spielbankunwesen in Monaco nur deshalb fortdauert, weil die französische Regierung sich weigert, auf das rings von Frankreich eingeschlossene Fürstenthum Monaco einen Druck auszuüben. Wenn Frankreich entschieden aufträte, würde sich der Fürst von Monaco gar nicht weigern, dem Unwesen ein Ende zu machen. Man nimmt aber Rücksicht, weil von dem Roulettespiel in Monte Carlo auch Nizza und andere südfranzösische Städte großen Vortheil durch den Fremdenzufluß haben. Nachdem nun in letzter Zeit wiederholt Aufsehen erregende Selbstmorde stattgefunden haben, ist jetzt in der Pariser Deputirtenkammer abermals eine Anfrage gestellt, ob die Regierung nicht einschreiten wolle. Der Minister des Aeußern hat das abgelehnt. Echt republikanisch. Als die sogenannten Krumirs in Tunesien ein paar französische Hammel gestohlen hatten, wurde das verbindende Glied, denn als ich sie zur Hand nahm, wußte ich sofort, weshalb mir das widerliche Gesicht meines Wirthes so bekannt schien. Als ich vor etwa zwei Wochen in London zu thun hatte, verbrachte ich den Abend beim Doktor. Brand war nicht allein; er stellte mich einem schlanken bleichen jungen Mann Namens Barriston vor. Es war das ein netter, fröhlicher Geselle, wenn auch nicht ganz nach meinem Geschmack. Im ersten Moment hielt ich ihn für einen sentimentalen Gedichteschreiber, als ich ihn aber mit Brand fortwährend über Malerei sprechen hörte, kam ich zu der Ueberzeugung, daß dies einer von Brand's befreundeten Künstlern sei. Die Malerei ist nämlich das Lieblingssteckenpferd Brand's.(Notabene: seine„Gemälde“ sind schauderhafte Patzereien). Gerade als ich gehen wollte, ersuchte mich Barriston in einem Augenblicke, da der Doktor nicht auf uns achtete, ihn in das Nebenzimmer begleiten zu wollen. Ich leistete seiner Aufforderung willig Folge und er zeigte mir dort das Porträt eines Mannes. Das Bild war gut gemacht und ich meinte, er wolle eine Kritik über dasselbe hören und darum salvirte ich mich sofort mit den Worten: „Ich bin ein gar mittelmäßiger Kritiker, lieber Herr!" „Ich wünschte Ihre Ansicht gar nicht zu hören, gab mir Barriston zur Antwort, sondern möchte Sie nur um eine Gefälligkeit ersuchen, obschon mir dies nach so kurzer Bekanntschaft, aber offen gestanden, einigermaßen widersprchts er 1 * Er schien mir sehr bescheiden zu sein und bu er burchaus nicht aussah, als befände er sich in Geldverlegenheit, ermunterte ich ihn, doch zu sprechen. „Sie erwähnten vorhin, daß Sie auf's Land zu gehen beabsichtigen,“ fuhr Barriston fort. Ich möchte Sie nun bitten, daß, wenn Sie das Original dieses Bildes noch antreffen sollten, Sie sofort an Dr. Braud telegraphiren. „In welcher Gegend hält es sich denn auf? „Ich weiß es nicht. Nur wenn Sie ihm zufällig begegnen sollten, so bitte ich, thuen Sie es. ganz Tunis annectirt; hier, wo es die Sicherung von Menschenleben gilt, ist aber ein solches Eingreifen unmöglich. London, 4. März. Das Exekutivkomitee der Dockarbeiter und des Gewerkvereins beschloß, sich in dem Streite der Vereinigung der Rheder mit dem Seemannsund Heizerverein passiv zu verhalten. — Ein neuer Frauenmord scheint in London vollführt zu sein. Im Regentskanal wurde unweit Cambridge Heath Road(Ost=London) eine stark verweste, gräßlich verstümmelte Frauenleiche gefunden. Die Ueberreste wurden nach der Leichenhalle des Stadtbezirks Hakuey gebracht. Eine Feststellung der Persönlichkeit ist kaum möglich, da nach Urtheil des Arztes die Leiche sechs oder acht Monate im Wasser gewesen ist. Rutzland. * Petersburg, 4. März. Eine französische MilitärKommission besuchte am Montag Kronstadt und besichtigte verschiedene Marineinstitute, Werkstätten und die Hafenanlagen. Alsdann wurde im Marineclub ein Fruhstück eingenommen. — Den russischen Soldaten ist das Rauchen auf der Straße verboten. Ein Befehl an das Militärressort bestimmt, daß es den Soldaten unbedingt verboten ist, auf den Straßen zu rauchen. Den Offizieren ist anbefohlen, nur dort zu rauchen, wo es nach den Polizeivorschriften gestattet ist. Viele Brände werden durch das Rauchen hervorgerufen, weil selbst in größeren Städten sich noch Häuser finden, welche aus Lehm oder Holz und Stroh errichtet sind. Odessa, 4. März. Die Schifffahrt stockt wiederum wegen Frostes. Der Verkehr auf den südöstlichen Eisenbahnen ist in Folge erneuter Schneeverwehungen erheblich gestört. Bulgarien. * Sofia, 3. März. Zur Feier des Jahrestages der Befreiung Bulgariens und der Unterzeichnung des Friedensvertrages mit Serbien fand gestern im Dome ein Tedeum statt, welchem der Prinz sowie sämmtliche Minister beiwohnten. Hierauf hielt Prinz Ferdinand eine Revue über die Truppen der Garnison ab. Zahlreiche Gebäude hatten geslaggt. Amerika. Washington, 4. März. Der Kongreß hat den Gesetzentwurf betreffend den Schutz des Urheberrechtes mit Bestimmungen angenommen, die besagen, daß Jedermann 2 Exemplare eines im Auslande verfaßten Buches unter Zahlung des Zolles einführen könne und daß Zeitungen und Zeitschriften in dem Falle zugelassen werden, daß sie keinen Inhalt haben, dessen Nachdruck untersagt ist. Die Vorlage wird nunmehr dem Präsidenten zur Unterzeichnung überreicht werden. — Der Krieg in Chile zeitigt zahlreiche Gräuelthaten. In der von den Aufständischen eroberten Stadt Iquique haben neue Plünderungen stattgefunden und einen derartigen Umfang angenommen, daß eine Polizeitruppe gebildet ist, welche jeden bei der That ertappten Räuber und Dieb ohne weiteres Urtheil in der bequemsten Weise durch Strick, Säbel oder Kugel vom Leben zum Tode befördert. Die Soldaten eines Infanteriebataillons schossen ihre vor der Front stehenden Offiziere nieder und gingen zur Revolutionspartei über. Montevideo, 4. März. Nachdem das bisherige Ministerium seine Entlassung gegeben, hat sich nunmehr ein Versöhnungs=Ministerium in folgender Zusammensetzung gebildet: General=Capitän Perez Inneres, Manuel Herrero y Espinosa Aeußeres, Carlos Maria Ramirez Finanzen, Jose Maria Castellanos öffentliche Arbeiten und Handel, General Callorda Krieg und Marine. Westfalen und Rheinland. L Witten, 3. März.(Elektrotechnische Ausstellung in Frankfurt a. M.) Des Königs Majestät haben dem Vorstande der in diesem Jahre in Frankfurt a. M. stattfindenden internationalen elektrotechnischen Ausstellung die Erlaubniß zu ertheilen geruht, 120,000 Antheilscheine von je 10 Mark mit den dafür gewährten 10 Eintrittskarten und einem Loose zu 5 Mark auszugeben und im ganzen Bereiche der Monarchie zu verbreiten. 8 Witten, 5. März.(Ein Verband der Reichsfechtschule) hat sich in Witten kürzlich konstituirt. In den Vorstand wurden gewählt: Eisenbahndiätar Bernhard 1. Vorsitzende, Lehrer Becker 2. Vorsitzende, Kaufmann Krämer Kassierer, Kaufmann Scholz Schriftführer. Jeden Montag Abend 8½ Uhr findet im Hotel Kraul Ver„Recht gerne, versetzte ich, da ich sah, daß der junge Mensch in vollstem Ernst sprach. Er drückte mir seinen Dank aus und übergab mir dabei eine kleine Photographie. Ich möchte dieselbe, sagte er, stets in meiner Briftasche halten, um sie sofort zu Rathe ziehen zu können, wenn ich dem Betreffenden begegne. Ich verwahrte das Bild, reiste ab und vergoß, aufrichtig gestanden, die ganze Sache. Wenn ich diese fremde Cigarre nicht in meiner Tasche hätte, wäre mir Barriston's sonderbare Bitte auch jetzt nicht in den Sinn gekommen, auch hätte ich aller Wahrscheinlichkeit nach gar nicht mehr an dieselbe gedacht. Ein merkwürdiger Zufall fügte es jetzt indessen, daß ich die Nacht unter dem Dache jenes Mannes verbrachte, der— so weit ich meinem Gedächtnisse trauen konnte zu dem Bilde„gesessen", welches ich in der Wohnung des Doktors gesehen. „Wo ist die Photographie wohl hingerathen?" fragte ich mich, während ich meine Brieftasche hervorzog und dieselbe zu durchstöbern begann. Sie befand sich wirklich darin. Ich legte das Bild vor mich hin, hielt die Hand davor und verglich es mit dem Schläfer. Kein Zweifel! Es war das Konterfei dieses Menschen. Derselbe krause struppige Bart, dieselben derben rohen Züge, derselbe mürrische, finstere Gesichtsausdruck. Barriston verstand es jedenfalls vorzüglich, seine Leute auf die Leinwand zu bannen. Und wenn ich irgend welchen Zweifel gehabt hatte, so wäre auch dieser zerstreut worden. Denn unter dem Bilde befand sich eine gedruckte Beschreibung, die mir besagte, daß dem Betreffenden am Mittelfinger der rechten Hand das erste Glied fehle. Und siehe da! meinem Manne mangelte thatsächlich dieser ergänzende Theil seines vierschrötigen körperlichen Status. Diese Entdeckung erfüllte mich mit hoher Genugthuung. Ich lachte so laut, daß ich den Spitzbuben beinahe aufweckte. Ich ahnte schon, daß ich für diese so jämmerlich verbrachte Nacht glänzende Satissaktion erhalten werdeDenn ich war überzeugt, daß kein Mensch diesen Galgenvogel zu dem Zwecke suche, ihm Gutes zu erweisen. Ich beschloß auch, sofort an Brand zu telegraphiren, sobald ich in die civilisirte Welt zurückgekehrt sein werde. (Fortsetzung folgt.) gmer gaaen n die Sicherung von hes Eingreifen unkomitee der Dockhloß, sich in dem tit dem Seemannsn London vollführt unweit Cambridge verweste, gräßlich Die Ueberreste tadtbezirks Hakuey önlichkeit ist kaum e Leiche sechs oder anzösische Militärtadt und besichtigte ten und die Hafen2club ein Frühstück s Rauchen auf der Militärressort bet verboten ist, auf ren ist anbefohlen, Polizeivorschriften durch das Rauchen Städten sich noch r Holz und Stroh irt stockt wiederum südöstlichen Eisenwehungen erheblich s Jahrestages der mung des FriedensDome ein Tedeum liche Minister beiid eine Revue über che Gebäude hatten greß hat den GeUrheberrechtes mit en, daß Jedermann ßten Buches unter und daß Zeitungen sen werden, daß sie untersagt ist. 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Und ich dieser n Status. ugthuung. inahe aufämmerlich ten werde. n Galgenaphiren, werde. S beitrag 30 Pfg.„Viele wenig machen ein viel, vereinte (Affentheater und Cirund Cirkus Vorstellungen. Wir besuchten die gestrige Nachmittagsvorstellung und müssen gestehen, daß wir von der Menge und Großartigkeit der Produktionen überrascht waren. Alle Piecen waren interessant und gelangen unter der Hand des Direktors vorzüglich. Ueberraschendes leisteten Affen als Seiltänzer, Kellner, Kutscher 2c., Hunde als Springer. Reiter, Tänzer, Spinner 2c, ferner Ponnys als Schul=, Spring=, Gastronom= und Aportirpferde. Außerdem trat ein Hase auf als Jäger, eine dressirte Hirschkuh, eine Ziege und ein Esel. Wir können den Besuch dieses wirklich vorzüglichen Unternehmens nur warm 3. März.(Ein eigenartiger Unfall), der leicht schlimmere Folgen hätte haben können, trug sich auf der chemischen Industrie hierselbst zu. Die während des Winters auf die Halde gestürzten, stark schwefelhaltigen Rückstände der Pottaschefabrikation waren in ungeahntem, von außen nicht wahrnehmbarem Umfange in Brand gerathen, und der Schlacken= und Rückstand=Transport wurde nach wie vor über diese in versteckter Glutb liegenden Anschüttungen weiter geführt, bis letzthin ein von einem Schlackenwagen gerade abgesträngtes Pferd plötzlich in die Tiefe versank. Nun blickte man in einen feurigen Schlund, dessen Weißglühhitze das Thier sofort tödtete und seinen Körper innerhalb 24 Stunden bis auf einen kleinen Haufen Asche vollständig verbrannte. Die Arbeiter, welche ganz nahe beim Pferde gestanden und bis kurz vor Eintritt des Unfalls den gefährlichen Ort regelmäßig begangen hatten, kamen mit dem Schrecken Gelsenkirchen, 4. März.(Typhus.) Hier und in der Umgegend herrscht zur Zeit derart der Typhus, besonders unter den Arbeitern, daß die Behörden sich veranlaßt sahen, öffentlich vor dem Genuß von frischem (ungekochtem) Trinkwasser aus der Wasserleitung zu warnen. Die Krankenhäuser sind von Typhuskranken Gelsenkirchen, 3. März.(Ein flotter Verkauf) der an vielen Orten angebotenen 20 Pfennigkarten für die Beschickung der internationalen Bergarbeiterkongresses in Paris herrscht auch in einigen hiesigen Wirthschaften, wie uns von unfreiwilligen Kontribuenten mitgetheilt wird. Eine solche Steuererhebung für Paris ist aber gesetzlich unstatthaft und mögen sich Kartengeber und =Nehmer ernstlich gewarnt sein lassen. Hagen, 4. März.(Falsche Fünfmarkscheine) sind auch hier im Umlauf und wurden bereits einige angehalten. Die sonst recht gut nachgemachten Falfühlen sich vergamentartig an, die Schrift Münster, 2. März.(Antikatze besteht seit längerer Zeit ein Ant sifikate juhln sin Wegumgniatug an, die Schrift der Strafandrohung ist undeutlich und verwischt, auch erscheint der ganze Schein mehr grau als blau. Hagen, 5. März.(Eine ganze Rethe) von Diebstählen ist in den letzten Tagen hier von reisenden Handwerksburschen und„armen Reisenden" ausgeführt worden. Dieselben betreten bettelnd die Privathäuser und entwenden aus den Corridoren und offen stehenden Stuben Alles, was sie ergattern können. Einige der gestohlenen Sachen wurden schon nach wenigen Stunden in Pfandhäusern als versetzt aufgefunden. Es kann vor diesen Vagabunden nicht genug gewarnt werden, auch allzu großes Mitleid scheint uns wenig angebracht, da die gespendeten Almosen wohl zum größten Theil sofort in Lebeswasser umgesetzt werden. Dortmund, 3. März.(Kurze Freiheit.) Der berüchtigte Einbrecher, frühere Bäcker Stephan Herbsthofi aus Lennep, welcher zu 10 Jahren Zuchthaus verurtheilt war, ist am Sonntag Abend aus dem Gerichtsgefängniß in Paderborn entsprungen. Lange sollte sich Herbsthoff der goldenen Freiheit indessen nicht erfreuen, denn wie soeben mitgetheilt wird, ist derselbe am Montag Morgen von einem Polizeisergeanten in Soest ergriffen und dingfest gemacht worden. Haltern, 3. März.(Ueber den von hier gemeldeten Mord) liegen jetzt bestimmtere Nachrichten vor. Darnach hat die noch junge Frau des Gastwirths Deitermann aus Flaesheim bereits seit länger Zeit ein Verhältniß mit einem Fuhrunternehmer, welchem der Gatte und dessen Mutter, wie es natürlich ist, hinternd in dem Wege standen. Vor einiger Zeit nun starb die Schwiegermutter, nachdem sie kurz vorher Pfannkuchen gegessen hatte, plötzlich unter heftigen Schmerzen. In derselben Nacht wurde auch der Mann, welcher wegen des widerlichen Geschmackes des Pfannenkuchens nur sehr wenig gegessen hatte, von heftigen Schmerzen befallen. Bis heute hat derselbe unter der Einwirkung des Giftes zu leiden, indem eine Lähmung eingetreten ist. Inzwischen ist auch der flüchtige Fuhrunternehmer eingefangen worden, aus dessen Rath und Anstiftung das Weib gehandelt haben soll. K en=Verein.) Hier besteht seit längerer Zeit ein Antikatzen=Verein, welcher es auf die Katzen abgesehen hat, die den Sängern des Waldes und der Flur, den Vögeln nachstellen. Dieser eigenartige Verein hielt am 28. Februar seine Hauptversammlung ab, in welcher u. a. zur Erwägung gestellt wurde, ob es sich nicht empfehlen würde, beim Magistrat. eine Katzensteuer zu beantragen. Da der anhaltend strenge Winter bereits einer großen Zahl von Singvögeln den Tod gebracht hat, so wurde besonders empfohlen, dahin zu wirken, daß die geringen Ueberreste der befiederten Sänger nicht jetzt den Katzen zum Opfer fallen. Elberfeld, 4. März.(Ueberfahren.) Ein Fuhrknecht gerieth gestern Nachmittag in der Varresbeckerstraße unter sein eigenes Fuhrwerk. Der Unglückliche erlitt namentlich Verletzungen an der Brust und mußte ins Krankenhaus überführt werden. Beyenburg, 3. März.(Unfall.) Ein fünfjähriges Kind fiel vom einem zwar eingefriedigten Communalweg an der Kirchstraße aus der Oberbeyenburg an einer Felfenwand herab in die Unterbeyenburg und blieb auf dem Dache eines Trockenhauses liegen, woselbst es von einem Augenzeugen herabgeholt wurde. Abgesehen von einigen Hautabschürfungen kam das Kind nämlich unerletzt davon. * Düsseldorf, 3. März.(Auf dem Rhein) herrscht seit einigen Tagen wieder reges Leben. Es passiren wieder Schiffe zu Berg und zu Thal. Der Wasserstand läßt allerdings noch sehr viel zu wünschen übrig. * Viersen, 3. März.(Sonderbare Beerdigung. Die Uhr im Briefkasten.) In der zur hiesigen Landgemeinde gehörigen Pfarrei Helenahrunn rief am Sonntag Morgen eine Beerdigung Aufsehen und große Erregung hervor. Auf einer Schiebkarre brachte ein Mädchen die Leiche seines 16 Monate alten Schwesterchens zum Kirchhofe, während ein anderes Schwesterchen mit dem Grabkreuz vor der Schiebkarre herging. Weder die Eltern des verstorbenen Kindes noch sonstige Verwandten oder Nachbarn folgten der Leiche. Ein Kommentar ist hierzu überflüssig.— Unter den Gegenständen, welche die hiesige Postdirektion als herrenlos aufgefunden bekannt giebt, befindet sich auch eine im Briefkasten vorgefundene— Taschenuhr. Wie die wohl in den Briefkasten gerathen sein mag! Crefeld, 3. März.(Wohlthätigkeit.) Nachdem Seitens der städtischen Armenverwaltung während der harten Frostperiode die armen Schulkinder, welche vielfach Morgens nüchtern zur Schule gekommen, durch die Hauptlehrer mit einem vollständigen Frühstück, bestehend aus Schwarz= und Weißbrod nebst Milch und Kaffee, gespeist worden, ist nunmehr diese größere Speisung, nachdem die bessere Witterung wieder Arbeit und Verdienst gebracht, eingestellt worden. Des Weitern ist Seitens der Armenverwaltung angeordnet worden, daß in Fällen großer Noth und Hilfsbedürftigkeit die Verabreichung des Frühstücks fortgesetzt werden soll. Wie liegen einstweilen derartige besondere Fälle Vermischte * Helgoländer Tranungen. In Helgoland traf in voriger Woche wieder ein Brautpaar ein, um sich dort noch nach dem früheren abgekürzten Verfahren trauen zu lassen. Da aber die Einwilligung des Vaters der noch nicht 24 Jahre zählenden Braut zur Eheschließung fehlte, konnte das Paar nicht getraut werden und mußte unverrichteter Sache zurückreisen. Ein Rechtsanwalt hatte dem Brautpaar in völliger Unkenntniß der Verhältnisse den Rath gegeben, nach Helgoland zu fahren, weil dort der Beweis der Einwilligung des Vaters nicht gefordert werden würde. Angesichts solcher Vorkommnisse sei darauf hingewiesen, daß kein deutscher Staatsangehöriger in Helgoland eine Ehe eingehen kann, wenn irgend eines von den im Civilstandsgesetze aufgeführten Ehehindernissen vorliegt. Nur von dem bisherigen Aufgebot kann der kaiserliche Kommissar in Helgoland gegen Zahlung der betreffenden, nicht ganz niedrigen Gebuhren befreien. * Eine interessante Entscheidung fällte das Schöffengericht in Ohrdruf im Gothaischen. Ein Geistlicher, welcher einem Gemeindeangehörigen Vorhaltung über dessen unfriedliches Eheleben gemacht und ihm erklärt hatte, er könne seine Kinder nicht christlich erziehen, wurde wegen wir hören, nicht vor. Uerdingen, 3. März.(Ein interessantes Schauspiel) bietet sich gegenwärtig am jenseitigen Rheinufer, unserer Stadt gegenüber, dem Beschauer dar. Auf eine weite Strecke hin ist in dem weit zurückgetretenen Rheinbett ein Eisblock an den andern gereiht, so daß man einen längeren Spaziergang über das Schollenmeer machen und sich von der Höhe herab die große Gefahr recht vorstellen kann, welche diese Eisriesen hätten anrichten können, wenn nicht glücklicherweise durch die günstige Witterung am Morgen des 25. Januar mit einem Schlage die große Gefahr unerwartet beseitigt worden wäre. Die mächtigen Blöcke haben sich übereinander und ineinander geschoben, regelrechte Höhlen und phantastische Figuren bildend. Bei dem zu erwartenden nassen Wetter werden diese letzten Zeichen des vergangenen harten Winters der Zerstörung wohl nicht mehr lange Stand zu halten vermögen. * Herbesthal, 3. März.(Maler=Streik.) Eine am Freitag hier eingetroffene Sendung von Gemälden französcher Maler, die von einem Pariser Spediteur nach Berlin zur Ausstellung aufgegeben worden war, wurde vom Absender telegraphisch zurück verlangt. Dem Wunsche wurde von hier aus sofort entsprochen. ** Hochheim, 1. März.(Vom Wein.) Beim Rebenschneiden in den Weinvergen fand man, daß selbst in weniger geschützten Lagen die Reben trotz der strengen anhaltenden Kälte keinen großen Frostschaden erlitten haben.— Wegen der Reblaus wurden in den Gemarkungen St. Goarshausen und Bornich auf 79141 Quadratmeter Weinvergfläche 6536 kranke und 65519 gesunde Stöcke vernichtet. An Entschädigungen werden 50000 Mark bezahlt. Beleidigung zu 30 Mark Geldstrafe verurtheilt. Der Hinweis des Geistlichen auf seine kirchlichen Vorschriften und seine pfarramtlichen Pflichten wurde als nicht wesentlich bezeichnet. Mitgetheilt durch das Patent=Bureau von Otto Wolf in Dresden. Angemeldet von: F. W. de Fries in Hemer i. W.: Verfahren und Maschiene zur Herstellung von Eckensplinten aus Draht.— Th. Jellinghaus in Camen: Durch den Druck der Betriebsflüssigkeit abdichtende Kolbenliderung mit Ableitung des Gegendruckes.— E. Willmann in Dortmund: Einrichtung an Wasserröhrenkesseln zur Vermeidung der Wallungen und zur Trennung von Wasser und Dawpf.— Paul Greve in Münster: Laufgewichtswaage mit losen Gewichtsdruckstempeln.— Gustav Brauckhage in Iserlohn: Sporenbefestigung.— Lohmann & Stolterfoht in Witten: Reibungskupplung für Räder mit getheilter Nabe.— Ludger Dilla in Bochum: Schlüsselführung. Ertheilt an: W. Seippel in Bochum: Zündvorrichtung für Sicherheitsgrubenlampen.— A. H. Hering in Dortmund: Quer schließender Riemenverbinder mit Sperrklinken.— L. Diisberg in Neunkirchen: Zweiseitig steigendes Thürband.— Maschinenfabrik Deutschland in Dortmund: Weiche mit zur Fahrschiene parallel verstellbaren Zungen.— G. Weber in Gevelsberg: Räderstoß vorrichtung, bei welcher sämmtliche Mechanismen von einem hin= und hergehenden Theile in Thätigkeit gesetzt werden. — Julius Wustenhöfer in Arnsberg: Maschine zur Herstellung von Röhren mit schraubenlinienförmiger Naht; Zusatz zum Patent Nr. 51069.— G. Möller in Hohenlimburg: Ringosen mit selbstthätiger Zugregulirung im Rauchrohre.— B. Versen in Dortmund: Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bessemer=Birnen=Böden; Zusatz zum Patent Nr. 30634.— W. Noll in Minden: Speisevorrichtung für Behälter.— F. Wrede in Bielefeld: Misch= und Zerstäubungsapparat für flüssige Kohlenwasserstoffe. T. v. Schlosser Julius Nordhoff, Kirchhofstr. Elfriede Henriette, T. v. Maschinenwärter Hermann Schmidt, Jonnisweg. Paul Friedr. Heinr., S. v. Arbeiter Arthur Baake, Röhrchenstr. Anton Conrad, S. v Fabrikarbeiter Martin Bechler, Kirchhofstr. Karl August, S. v. TageKarl Geiersbach, Wasserstr. Elfriede Chner Karl ectersdurr######e Auguste Martha, T. v. Schlosser Wichelm Heure, Beuerslohstraße. o, S. v. Schneider Karl Reichmann, Oststr. Wilhelm Hugo, Er Heinrich#mil, S. v. Fabrikarbeiter August Balke, Johannisstr. Rosa Lisette Alma, 2. v. Dreher Eduard Lippe, Breitestr. Ein Sohn v. Rechtsanwalt und Notar Heinrich Allendorf, Steinstraße. Auguste Martha, T. v. Arbeiter August Wallian, Kirchhofstr. Georg Balthasar, S. v. Fabrikarbeiter Johann Jungkeim, Bellerslohstraße. Daniel, S. v. Weichensteller Wilhelm Danzglock, Pferdebachstr. Elisabeth, T. v. Schuhmacher Johann Becker, Wasserstr. Wilhelm Heinrich, S. v. Bergmann Heinrich Hutwelker, Hochstr. Caroline Helene, T. v. Fabrikarbeiter August Wohlfahrt, Krummestr. Elisabeth Caroline Alwine, T. v. Lederhändler Karl Balhorn, Oberstraße. Martha Jenny, T. v. Bergmann Wilhelm Dieck, Jonnisweg. Friederike Caroline Bertha, T. v. Geschäftsführer Wilh. Standesamt Witten. vom 23.—28. Februar 1891. Aufgebote: Bergmann August Wirth und Dienstmagd Emilie Strohmann, beide Borbeck. Lehrer Joh. Wilh. Lehmann, Rodersdorf und Maria Magdalena Dorothea Elise Modesky, Poststr. Dreher Gustav Kremer, Heven und Withelmine Caroline Eberhardt, Poststraße. Fabrikarbeiter Ernst Heinrich Rohlfing, und Maria Theresia Wüschem, beide Wannenstr. Wirth Gustav Steinbeck, Dammstr. und Anna Knobel, Lüdenscheid. Schreinerm. Wilh. Heinr. Wettebrodt, Kirchst. und Anna Maria Johanna Trommer, Bahnhofstr. Fahrikarb. August Spliethoff, Röhrchenstr. und Dienstmagd Henriette Bremer, Wullenstr. Fabrikarbeiter Georg Anding, hier und Dienstmagd Barbara Elisabeth Erbe, Wiesenthal. Eheschließungen: Konditor Gustav Adolf Alte und Anna Friederike Mathilde Elbrecht, beide Crengeldanzstr. Fabrikarbeiter Wilhelm Peter Beyer, Annen und Wilhelmine Charlotte Voß, Brüderstr. Kesselschmied Karl Wilh. Bunte, Röhrchenstr. und Büglerin Anna Catharina Golücke geb. Seifert, Crengeldanzstr. Fabrikarbeiter Heinrich Joseph Kirch und Anna Barbara Santowski geb. Fischer, beide Hauptstr. Geburten: Johanna und Heinrich, Zwillingsgeburt v. Tischler Heinrich Kramer, Winkelstr. Hedwig Emma, 2. Ziehung der 1. Klasse 184. Kgl. Preuß. Lotterie. Nur die Gewinne über 60 Mk. sind den berreffenden Nummern in Klammern beigefugt.(Ohne Gewähr.) 4. März 1891, vormittags. 31 32 188 339 43 469 645 64 799. 1267 473 505 603 48 762 841 54 61 942 79 2420 25 62(1501 502 36 62 633 68 85 709 918 61 3001 184 213 61 339 413 508 759 60 84 983 98 4107 64 329 415 73 627 92 735 831 70 917 63 5060 186 209 319 66 74 467 87 625 37 38 929 57 96 60657 152 271 685 86 7078 111 27 51 51 97 388 427 586 678 738 99 A221 36 500 996 9100 43 49 225 77 420 83 573 86 668(1001 773 898 915 92 10221(100) 316 83(1001 87 633 67 807 17(150) 99 913 29 11008 31 59 107 48 221 336 60(150) 696 835 12001 66 191 382 11001 88(100 409 26 639.741 869 13041 74 90 136 245 330 402 38 521 643 800 14014 232 363 87 425 26 607 41 848 1200) 955 15031 50( 1501 162 368(100 86 450 60 543 84 97 617 76 1100) 78 16212(200) 401 501 629 837 946 17457 501 35 51 69 667 702(1001 800 77 969 18215 91 418 509(100 11 44 689 712 73 922 31 T10o1 19012 53 109 207(1001 94 327 45 86 88 411 15 656 63 525 821 11001 22 99 24B2 162 82 243 80 389 471 91 511 61 722 844 990 21268 89 325 75 77 422 78 1150) 575 800 222015 338 486 531 623 736 88(100) 233071 30 484 97 520 719 814 58 88 931 21144 72 402 519 53 667 963 72 25080 121 21 41 308 471 524 10 608 893 990 26162 207 1200) 10 25 515 751 824 35 27021 30 38 52 77 104 5(100] 29 66 274 82 370 511 616 701 11001 24 40 870 53 999 28061 69 147 236 38 71 709 17 1200 47 801 53 955 70 29029 94 124 83 84 380 417 50 600 14 730 71 30020 87 2.0 33 300 22 95 464 580 603 789 827 76 31053 223(1001 53 325 924 96 3210 245 418 616 18 77 701 18 45 50 33069 187 1100 225 29 32 82 586(1001 627 66 71 734 81 832 87 3-4076 104 19 212 17 10D 325 409 83 537 736 69 972 35089 379 402 557 68 71 609 25 37 KD1 716 27 951 30073 100 52 230 17 306 417 59 884 90 933 68 74 32011 228( 100) 90 1 1001 435 76 562 67 603 20 57 68 723 56 853 38118 322 37(10j 65(1501 94 501 674 902 5 19 39 39142 305 79 809 11 953 400022 181 211 18 48 307 423 674 83 808 41050 109 38(150 483 581 96 691 795 42159 61 74 216 21 352 63 483 549 816 979 43172 337 483 1150) 534 11d) 672 822 45 962 44061 151 485 556 708 70 814 920 11 100 36 64 1300) 45071 199 269 343 879 961 46123 33 48 465 629 47 766 819 47010 121 26 67 99 287 305 506 753 48020 22 684(1001 89 773 850 78 908 10 17 49023 66 156 423 548 672 716 29 917(1001 54NS8 189 240 95 591 623 95 827 929 37(1501 51011 109 334 59 561 89 624 836(150) 950 522072 120 42 56 75 266 374 473 613 49 751 909 533216 685 701 27 28 49 852 55 955 54087 155 337 64 98 492 603 20 64 94 797 35013 36 51 150 62 86 222 36 56 376 551 631(100) 36 42 46 823(3000 48 918 56169 1200) 618 94 700(150 39 94 847 53 957 57134 56 217 23 39 63 444 506 12 42 688 911 58033 171 267 420 503 713 824 938 59101(100) 13 367 403 54 723 47 866 60024( 100) 176 11001 229 33 396 773 78 87 804 64 66 61001 4 59 208 333 422 34(100) 528 42 93 621(100) 59 64 85 845 58 98(100 957 74 93 G2025 93 290 392 416 605 72 846 931 63113 59 223 36 381 484 547 75 77 720 845 921 64026 11 101 24 214(3001 68 317 62 454 1100) 520 45 67 856 80 959 65069 1.9 72 74 92 267 308 31 426 76 596 718 850(100) 90 66027 130 78 245 57 342 89 417 562 726 S11 17 98 912 43 67066 111 76 530 77 657(200) 739 43 866 68252 59 348 799 800 52 79 11001 90 69073 109 21 34 63 241 653(100) 56(300) 80 937 70066 68 135 76 352 411 769 838 71012 37 164 97 343 466 538 684 72246 80 81 380 480 513 686 943 77 93 73060(100) 79 254 71 325 446 58 98 536 704 99 959 74032 37 55 102 374 438 780 874 7 5006 311 19 1100) 519 708 1150) 80 886 988 76075 335 84 632 49 706 848 67 993 77401 11 635 94 758 946 78018 451 53 84 623 37 707 36 826 918 61 64 29173 277 323 28(150) 502 664(30000) 742 896 900 80 80047 91 178 81(200) 262 323 520 602 954 74 81067 95 314(100) 59 414 518 96 611 80 785 893 934 82050 81 82 107 62 242 352 84 417 167 1100) 71 756 805 21 42 945 59 83215(100) 65(100) 95 631 740 834 304 61 84078 87 163 89 340 488 754 62 99 957 85082 270(100) 327 438 523 69 81 631 35 40 67 761 68 809 962 86178 84 86(100) 263 304 500 756 835 94 909 19 46 78 87152 251 319 449 95 658 94 95 832 964 88013 157 220 317 18 26 28 79 428 34 556 84 688 703 56 76(1001 812 31 89122 253 636 68 740(1001 42 97 868 79 94 911 53 wE 90363 524 64 678 798 909 91058 66 180 336 476 758 75 91 1100) 933094 206 43 73 905 270 101102 53 269 Joam zapr iet en Sad in in m zir eite 85 557 635 722 70(150) 934 102141 257 66 363 73 440 527 72 73 756 76 800 15 937 90 1033071 160 420 63 767 885 900 104101 36 85 87 92 377 92 522 730 944(100) 105003 208 558 73 623 41 743 868 991 106113 74 223 363 411 22 508 45 719 41 87 871 944 107026 80 111 44 72 623 69 85 89 704 94 824 997. 168004 22 30 123(1501 222 383(100 88 433 89(1001 736 899 100058 182 292 466 86 714 865 15000) 931 54 1 10050 306 41 96 453 522 60 618 71 767 845 922 51 111005 4; 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S. v. Schlosser Wilhelm Spieker, Berastraße. Friedrich Wilhelm, S. v. Bergwerks=Invalide Wilhelm Herberg, Ardeystraße. Sterbefälle: Emma, T. v. Bergmann August Rabe, 5 W. Ziegelstr. Margarethe, T. v. Dienstmagd Marie Töllner, 1 I. Oberstr. Alma Hedwig, T. v. FabrikInvalide Carl Heinrich Westerweller, 7 W. Oststr. Wilhelm, S. v. Tagelöhner Wilhelm Grefe, 3 M. Krummestraße. Ehefrau Fuhrknecht Johann Krome, Laura geb. Striepen, 28 J. Oststr. Wilhelm, S. v. Steinhauer Joseph Vonrüden, 1 M. Pferdebachstr. Fuhrmann Wilhelm Krefting 74 J. Evang. Krankenhaus. Brauer Otto Pfotenhauer, 24 J. Evang. Krankenhaus. Oekonom Friedrich Rosterg, 80 J. Röhrchenstr. Elise, T. v. Lackirer Claus Kohlhase, 1 I Bruckstr. Fabrikarbeiter Bernhard Witte, 45 J. Marien=Hospital. Wilhelm, S. v. Fabrikarbeiter Conrad Schwarz, 3 M. Ardeystr. Handlanger Heinrich Nebe, 65 J. Rosenstr. Wirth Friedrich Borgmann, 63 J. Ruhrstr. Neuß, 4. März. Weizen, neuer, 1. Qual. 20,(0, (Rübsen) 22,50, Kartoffeln 8,00. Alles 100 Kilo. Heu 500 Kilo 30,00, Stroh 18.00, Rüböl 100 Kilo in Partien von 100 Ctr.(ohne Faß) 61,00, Rüböl 100 Kilo faßweise (ohne Faß) 62.50, Gereinigtes Oel 100 Kilo 3 M. höher als Rüböl. Preßkuchen 1000 Kilo 108.00. Weizenvorchuß 00 1000jiK 00,00. Kleie 50 Kilo 6.00. Berlin, 4. März. 2½ Uhr Nachm. Fruchtbörse. Weizen März 000,00 April=Mai 207,00, Mai=Juni 206,00, Juni=Juli 206,00 Mark. Gek. 3000 Centver. Roggen März 000,00, April= Mai 179.75, Mai=Juni 177.00, Juni=Juli 174,75 Mark. Gek. 0000 Ctr. Hafer AprilMai 152.75, Mai=Juni 153.75, Juni=Juli 154,75 Mark. Gek. 0000 Ctr. Rüböl vorr. mit Fatz 61,20, ohne Faß 60,.20, April=Mai 61,50, Mai=Juui 61,70 Sep.=Okt. 62,70 Gek. 000 Ctr. Spiritus 70er vor. 50,40 April=Mai 50.30, Juni=Juli 50.40, Juli=Aug. 50,60 Aug.=Sept. 50,30 Mt. 50er vorr. 70,10 Mk. Gek. 30000 Ltr. Petroleum vorr. 23.80 Mark Roggenmehl 0/1 März 25.20, April=Moi 24,70 Mk. Bremen, 4. März. Petroleum vorr., fest, 6.50 Brief. Antwerpen, 4. März. Petroleum ruhig, vorr., März 16¼, April 16, Mai 16. Juni 15⅞ fr. Neueste Nachrichten. Berlin, 4. März. Der Kaiser verweilte gelegentlich des parlamentarischen Diners beim Staatssekretär von Bötticher bis Abends 11 Uhr. Der Bulgarische Regimentsarzt Tranjen aus Sistow erzielte im hiesigen Hospital mit bisher bei Lungentuberkeln unangewendeten Mitteln entschiedene Erfolge. Der Mörder des Töpfermeisters Kalkmann in Motzen, Schmiedecke, wurde heute früh um 8 Uhr in Plötzensee hingerichtet. Sansibar, 4. März. Tippo Tipp ist in Ugogo schwer erkrankt eingetroffen. New=York, 4. März. Ein Orkan in den chinesischen Gewässern vernichtete 27 Schiffe; 300 Manschen sind umgekommen. 2. Ziehung der 1. Klasse 184. Kgl. Preuf. Lotterie. Nur die Gewinne über 60 Mk. sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt.(Ohne Gewahr.) 4. März 1891, nachmittags. 154 248 61 337 61 404 40 541 47 610 37. 1076 105 54 91 246 85 507 21 644 913 2368 535 713 53 843 930 77, 3025 43 107 58 284 357 774 868 935 4031 96 262 336 522 680 817 5053 131 1200) 269 302 34 55 63 455 570 673(1001 829 57 937 72 6325 412 79 611 20 29 93 707 62 63 861 79 936 7007 109 10 331 33 571 8117 84 338 86 476 507 695 756(100) 825 9007 261(150) 83 88(200) 360 432 564 85 920 90 10163 209 304 64 68 73 406 9 30 72 621 949(1001 74 81 11051 120 445 501 97 641 65 779(200) 857 974 12050 167 213 35 460 628 823 26 13199 316 812 52 78 969 14137 209 83 310 95 440 599 721 30 825 37 15076(200) 113 67 311 60 78(150) 93 566 615 855 911(200) 16048 67 167 304 35 54 587 739(100) 71 801 99 900 17097 271 82 84 339 42 422 40 563 73 88 658 827 18007 83 237 304(150) 25 47 490 519 35 37 600 19 741 879 13000) 985 19086 123 28 243 62 305 463 70 546 2o.Ab 350 50b ib 869 999 92 21271 864 525 31. 79 740 76 804 954 91 22148 89 287 406 523 23288 315 425 38 555 87(100) 636 48 84 818 52 950 65 24055 68(100) 88 157 315 40 73 423(100) 533 749 59 69 93 849 943 61 25249 430 98 816 48 26069 519 619 758 838 45 960 27057 62 108 87 200 68 92 656 791 851 87 918(100) 22 30 51 28606 739 925 27 33 38 29020 78 118 68 313 18 462 648(1001 66 716(100 30011 119 27 58 59 63 70 20 95 325 96 411 15 611 G3 31022 222 80 370 436(150) 93 534 42 55(300) 709 903 69 32091 232 323 78 638 791 827 80 907 33177 312(150) 60 455 67 874 979 80 82 34058 72 204 77 430(200) 623 710 59 815 59 92(150) 35097 170 383(150 95 673 763 845 36246 98 338 425 38 83 527 57 610 96(100) 881 37009 139 272 515 849 38025 68 162 210 23 26 47 58 362 72 78 730 808 51 39139 79 214 559 666(100) 732 819(100) 96 907 24 40019 296 374 473 524 61 82 633 38 60 708 92 863 83(1001 41070 1001 83 286 93(100) 480 632 759 804 22 53 84 913 42050 92 171 320 95 445 72 532 65 719 89 895 921 90, 43073 143 48 83 228 761 924 44042 57 114 33 35 266 422 55 630 842(200) 932 45053 142 67(100) 221 29 99 310 51 68 403 41 56 547 725 55 92(100) 905 16 83 46161 65 256 74 400(100) 26 535 620 737(150) 60 95 954 6593 47039 43143 78 381 82 409 23 624 715 25(150) 71 48055 359 480 92 535·43 56 65 649 59 98 726 53 849 955 49027 41 191 206 49 535 85 604 14 24 813 57 941 59 50029 33 311 35 450 99 628 735 80 82 814 60 51038 66 227 46 423 40 715(100) 34 80 817 99 52212 463 85 595 53062 104(100 221 43 346 463 513 19 47 619 841 54033 62 63 363 449 555 76(100 715 918 55118 43 381 472 783 866 56149 58 87(200) 215 302 19 34 1001 609 10 76 770 84 931 57027 57 85 154 60 336 572 712 43 829 906 24 90 58054 359 640 741 80 820 25 50 925 59185 225 675 713 60bo45 131 306 409 551 683 894 97 918 57 61093 152 236 71 363 95 462 524(100) 45 657 855 80 96(100) 920 62011 104 75 420 81 571 85 827 901(1001 63122 249(150) 367 74 454 93 507 604(100 58 918 64166 78 92 204 67(100) 69 310 75 546 644 829 40 949 1500) 53 77 65033 91 113 40 89 248 59 311 464 604 708 9 55 846 66091 195 216 24 52 362(100) 407 575 691 968 67081 258 310 469 921 32 96 843 63 903 31 68250 66 373 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27 162 80 266 578 95 703 53(100) 870 983 93018 26 82 118 336 427 521 29 633 922 94036 313 419 729 897 98 95121 24 69 77 92 310 72 625 80 736 80 917 96048 69 110 55 230 311 632 831 56 75 92 984 97036 77 89 140 388 618 765(100) 841 61 69 80 916 98226 354 76 448 820 48 56 99092 240 489 786 95 98 808 100058 124 99 294 393 482 538 787 904(150) 5 75 101014 328 467 93 578 703 91 924 26, 102005 96 118 23 253 329 444 672 733 103037(150) 159 269 511 732 895 994 104025 50(15000) 138 56 212 89 576 672 705 857 988 105109 65 279 412 70 505 57 749 815 106016 35 166 315 72 425 612 84 730 964, 107055 223 86 320 466 636 894 917 1501 108116 41 225 94 99 422 559 647 59 90 778 942 109084 192 586 675 86 759 926 110109 257 345(100) 405 30 36 94 729 30 62 826(100) 89 111016 253 307 449 635 82 787 805 112059 374 434 527(100) 675 787 932 68 113051 156 201 25 307 12 450 683 771 92 801 58 59 114001 124 88 531(100) 64 76 855 82 115127 55 316 495 519 629 49 90 l100) 754 867 97. 116355 71 436 40 559 675 766 919 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119(100 200 34 373 456 703 966 91 185202 382 805 180065 117 79 82 201 19 82 391 401 10 66 523 44 94 622 745 805 187097 167 74(100) 206(100) 33 306 13 68 73 638 72 93 761 88 866 915 58 94 188156 93 407 517 22 853 72 76 81 189190 205 311 484 696 713 41 84 839 69 945 49 87 90 Die Ziehung der 2. Klasse 194. Agl. Preuz. Lotterie begiant am 7. April 1991. * 2 8 ### Todesanzeige. Heute Morgen 6 Uhr verechied nach kursem aber schweren Leiden unsere liebe Tochter, Schwester, Schwiegerin und Tante Hulda Schwarz 15 im zarten Alter von Jahren. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenes. Wannen bei Witten und Annen den 4. März 1891. Die Beerdigung findet Sonntag, den 8. März Nachmittags 3½ Uhr vom Sterbehause in Wannen aus statt. Stadtverordnetenversammlung. Oeffentliche Sitzung der Stadtverordneten Donnerstag, den 5 im Rathhaussaale. Tages=Ordnung: 1. Einführung des Herrn Th. Müllensiefen als Mitglied des 2. Entlastung der Stadtkassen=Rechnung für das Jahr 1889/90. Ref. Rechnungs=Commission.„..... S.Kr 1991199 3. Zweite Lesung der Einzel=Voranschläge für das Juhr 1851/93. Ref. Finanz=Kommission.„, Isnigsichen Veoierung 83. 4. Mittheilung der Verfugung der Foniglichen Regierung die Verpflichtung der Schulgemeinden zur Zahlung von Umzugskosten an Lehrerpersonen betreffend. Ref. Klutmann. 5. Bewilligung von Umzugskosten für die Lehrer Behrens, Goßlich, Ostermann und Beininghaus, Ref. Klutmann. lch dade wich in Normen Carlstrasse 2 als Specialarzt für Frauenkrankheiten u. Geburtshälte niedergelassen. Sprechstunden: 9—11 Uhr Vorm., 2—4 Uhr Nachm. An Sonn- und Feiertagen nur Vorm. Dr. Kiessler, früher Assistenzarzt an der Kgl. chirurgischen Klinik in Breslauuerster Assistenzarzt an der Kgl. Frauenklinik in Dresden. Franksurter Pferde-Loose 3 Mark. Stettiner Pferde-Loose 1 Mark B. Koetzold& Co., Wil Witton. Die Modenwelt. Illustrirte Zeitung für Coilett. und handarbeiten. Bührichk 2s Ilummern mit 250 Schnittmaßern. Enthält jährlich über 2000 Abbildungen von Coilette,— Wäsche,— haudarbeiten, 16 Beilagen mit 250 Schnittmustern und 250 Vorzeichnungen. In beziehen durch alle Buchhandlungen u. 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