Fernsprech=Nr. 46 für Witten. Witten, Sonntag, den 1. Fernsprech=Nr. 18 für Hagen. 1891. in für Geflügelund singvögelzucht tten a. d. R. -Versammlung den 28. Februar, ds 8½ Uhr, iann am Markt. s= Ordnung: t und Entlastung. indswahl. jahme d. Verbandsellung. iedenes. weis auf die wichrdnung und darauf, Versammlung unter inden beschlußfähig n zahlreichen Besuch er Vorstand. Karia. Vitten. den 28. Februar, dS 7½ Uhr: -Versammlung Jahrgänge. lreiches Erscheinen Die Vorstände. zentl. fleißigen Mann instigen Bedingungen ig eingerichteter werksbetricb ung übertragen werden die Geschäftsstelle d. gen entgegen. Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn= und Friertage. Insertionen werden die 7 gespaltene Petitzeile mit 10 Pf. berechnet. verbunden mit dem General-Anzeiger für Witten und Amgegend. Abonnementspreis(inel der Gratisbeilage „Wärkisches Heim“): 1,89 Mark vierteljährlich, monatlich 89 Pfg. bei Bestellung durch die Boten. Bei Abnahme auf der Post inel. Bestellgeld 2,20 Mk. 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So können jetzt auch die Vertreter des deutschen und des preußischen Volkes in Berlin ob der harten Parlamentsarbeit singen und sagen. Das ermüdende Zusammentagen des deutschen Reichstages und des preußischen Abgeordnetenhauses dauert ununterbrochen fort, es wird wacker geschafft, aber die Folgen sind auch sichtbar. Im Reichstage herrscht eine gähnende Oede, und erst, wenn die jedesmalige Sitzung des preußischen Parlamentes ihr Ende erreicht hat, füllt sich der Saal einigermaßen. Die zweite Berathung des Arbeiterschutgesetzes ist nach zweiwöchentlicher Anstrengung erst zur Hälfte beendet; fertig gestellt sind die Bestimmungen über die Sonntagsruhe der Arbeiter, über die Führung des Arbeitsbuches für jugendliche Arbeiter, über die Einbehaltung vom Lohn zur Verhütung von Kontraktbruch, über die Fortbildungsschulen, und die Lohnzahlung. Die Verhandlungen werden mindestens noch ebensoviel Zeit für den Rest des Gesetzes beanspruchen, wie der Anfang gefordert hat. Die Beschlüsse sind meist nach den Anträgen der Kommission gefaßt, von den von der sozialdemokratischen Partei eingebrachten Abänderungsanträgen ist kein einziger durchgegangen. Im preußischen Abgeordnetenhause ist die zweite Lesung des neuen Einkommensteuergesetzes unter vieler Mühe zum Abschluß gebracht. Die Hauptbestimmung— Einführung des Deklarationszwanges für alle Einkommen über 3000 Mark— ist in noch schärferer Form beschlossen, als sie von der Regierung überhaupt gefordert ist. Daß allzuscharf leicht schartig macht, ist bekannt, darum besinnt man sich auch wohl bis zur dritten Lesung noch etwas. Dinge, wie sie bei der Steuereinschätzung in Bochum vorgekommen sind im vorigen Jahre, passiren doch nicht überall, und wegen zu niedriger Einschätzung in einzelnen Orten brauchen doch nicht alle Steuerzahler zu leiden. Im Vordergrunde des Tagesinteresses stand die Rede, welche Kaiser Wilhelm II. auf dem Brandenburgischen Provinziallandtage in Berlin gehalten hat, und die allgemein als eine Programmrede aufgefaßt ist. Die bündige Erklärung des Monarchen, daß er über allen Parteien stehe, keine Sonderpolitik treibe und sich durch ängstliche Befürchtungen nicht beirren lassen werde, auf dem Wege fortzuschreiten, den er als den richtigen erkannt, läßt keinen Irrthum über die Ansichten des Monarchen mehr zu. Die Kaiserin Friedrich hat Paris wieder verlassen und ist nach London weitergereist. Zu Ausschreitungen ist es während ihrer Anwesenheit nicht gekommen, aber die Thatsache, daß die Mutter des deutschen Kaiser in Paris verweilte, und die komische Befürchtung, diesem Besuche könne sich der des Kaisers selbst anschließen, hat die Deutschenfresser der französischen Hauptstadt nicht ruhen lassen. Der Abg. Deroulede, der schon seit Jahren als wüthender Revancheschreier bekannt ist, hat Abend für Abend in Versammlungen gegen eine Annäherung Frankreichs an Deutschland getobt, und da in Paris an Schreiern aller Art, die eine Maus zum Elephanten machen, nie Mangel ist, so kann man sich denken, welcher Spektakel entstanden ist. Die französische Regierung hütet sich, gegen diese Maulhelden vorzugehen, die Pariser werden ja stets wie ein rohes Ei behandelt, und so sehr auch diese widerwärtigen Scenen von allen besonnenen Männern getadelt werden, einen Erfolg haben sie doch gehabt: Die Revanchepresse, die lange stillgeschwiegen hat, stößt nun kräftig in das gleiche Horn, und die zahlreichen französischen Künstler, welche sich schon bereit erklärt hatten, die diesjährige große Berliner Ausstellung zu beschicken, werden zaghaft und nehmen ihre Erklärungen zurück. So beweist sich wieder die bekannte Sache, daß in Paris stets und ständig die tolle Unvernunst Sieger bleibt über den Verstand und die Besonnenheit. Freundschaft, wahre Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich scheint nicht mehr in den Bereich des Möglichen zu gehören, wir können schon sehr zufrieden sein, wenn die Grenzen der Höflichkeit nicht überschritten werden. In den parlamentarischen Verhandlungen in Paris herrscht große Stille. In der Zollkommission der Kammer hat sich die Regierung entschieden gegen übertrieben hohe Schutzzölle erklärt. Die Zollverhandlungen zwischen dem Deutschen Reiche und Oesterreich=Ungarn sind, wie von allen Seiten berichtet wird, dem Abschluß nahe. Spätestens Mitte März soll die Unterzeichnung erfolgen. Der Reichstag wird sich in dieser Session nicht mehr mit dem Vertrage zu beschäftigen haben, denn auf Grund desselben sollen noch weitere Verträge mit anderen Staaten abgeschlossen werden. Es liegt im Plane der Reichsregierung, für die deutschen Produkte wieder ein weites Absatzgebiet zu schaffen, ohne doch deshalb den Schutz der nationalen Arbeit in Frage zu stellen. Die Parlamente werden sich also im nächsten Herbste in der Hauptsache mit diesen wirthschaftlichen Fragen zu befassen haben. Der Wahlkampf in Oesterreich für die Neuwahlen zum Abgeordnetenhause gestaltet sich jetzt ziemlich lebhaft; besonders energisch wird er in Böhmen geführt, wo Deutsche und Czechen Alles aufbieten, sich einen großen Besitz an Mandaten zu verschaffen. Im ungarischen Abgeordnetenhause hat es wieder einige stürmische Verhandlungen gegeben. Größere Bedeutung haben aber diese Zwischenfälle in keiner Weise. Für Oesterreich=Ungarn von besonderem Interesse war der Sturz des serbischen Ministeriums Gruitsch, das in Folge seiner eigenen Zerfahrenheit gefallen ist. Das neue Kabinet wird von dem bisherigen Kammerpräsidenten Paschitsch geleitet, der bisher ein strammer russischer Parteigänger war. Er soll aber versprochen haben, eine streng neutrale Haltung den Nachbarstaaten gegenüber zu beobachten. Der neue englisch=ägyptische Sudan=Zug ist geglückt. Die Sudanesen unter Osman Digma, welche fortwährend die Festung Suakim am Rothen Meere beunruhigten, sind entscheidend und mit schwerem Verlust geschlagen, ihr Waffenplatz Tokar ist erobert. Auch in Birmah war eine neue Erhebung gegen die englische Herrschaft ausgebrochen, dieselbe ist aber ohne wesentliche Mühe niedergeschlagen worden. In England selbst drohten verschiedene neue große Streiks. Da aber die Arbeiter selbst gegen den Beginn von neuen wenig aussichtsvollen Ausständen protestirt haben, ist man wieder davon abgekommen. Erheblich ernster stehen die Dinge in Belgien. Die Mehrzahl der industriellen Arbeiter ist fest entschlossen, einen Generalstreik zu beginnen, wenn die Kammern nicht die geforderte Verfassungsrevision und die Einführung des allgemeinen Wahlrechts beschließen. Da keine Mehrheit hierfür in der Volksvertretung vorhanden ist, so können die Dinge leicht sehr kritisch werden. Versuche, einen Ausgleich herbeizuführen, haben sich bisher als fruchtlos erwiesen. Die Arbeiter beharren bei ihrem Plane, da die schon wiederholt versprochenen Gesetzes=Reformen nie zu Stande gekommen sind. In der brasilianischen Hauptstadt Rio de Janeiro hat jetzt, nachdem die einberufene Nationalversammlung die ihr unterbreitete Verfassung angenommen hat, die feierliche Proklamation der Republik Brasilien stattgefunden. Die Bevölkerung hat diese Kundgebung ohne alles tiefere Inttresse aufgenommen. Es ist eben dieselde Sache geblieben. Früher bereicherten sich die kaiserlichen Minister auf Staatskosten, jetzt thuen es die republikanischen Machthaber. Bluten muß das Land heute ebenso, wie früher. In Argentinien sind neue innere Unruhen ausgebrochen, welche zur zeitweiligen Verhängung des Belagerungszustandes über Buenos Aires geführt haben. In Chile dauert der Bürgerkrieg fort. Woche für Woche verkündet die chilenische Regierung, es werde mit dem Aufstande nun bald aus sein, und Woche für Woche erleidet die Regierungspartei neue schwere Niederlagen. Auch in Bolivia und Guatemala sind Unruhen ausgebrochen, in Mexiko, wo die arme Bevölkerung von den Machthabern in grausamster Weise ausgesogen wird, soll es bedenklich gähren. Der Bürgerkrieg=Bacillus scheint also alle süd= und centralamerikanischen Staaten mehr oder weniger in Mitleidenschaft gezogen zu haben. Reichstag. 76. Sitzung vom 27. Februar. Am Bundesrathstische: von Caprivi, von Kaltenborn, Admiral Hollmann, von Maltzahn. Das Haus ist befriedigend besetzt. Auf der Tagesordnung steht die zweite Berathung des Das Kapitel Kriegsministerium, Militärkassenwesen, Militär=Intendantur und Militär=Geistlichkeit werden debattelos angenommen... Beim Kapitel Militar=Justizwesen antwortet Kriegsminister von Kaltenborn=Stachau auf eine Anfrage des Abg. von Cuny(natlib.), daß der Entwurf einer neuen Militärstrafgerichtsordnung in Vorbereitung sei, daß die Bearbeitung kräftig gefördert werde, daß sich aber der Zeitpunkt für seine Vorlegung noch nicht angeben lasse. Die Kapitel höhere Truppenbefehlshaber, Gouverneure, Kommandanten und Platzmajore, Adjutanten, Offiziere und Offiziere in bestimmten Stellungen, Generalstab. Landesvermessungswesen und Ingenteur=Pionierkorps werden gleichfalls debattelos erledigt. Bei Kapitel Geldverpflegung der Truppen beantragt die Kommission, abzusetzen im preußischen Kontingent 149, im sächsischen 13 und im württembergischen 9 Stabsoffizierstellen. Demgemäß sollen weniger bewilligt werden bei den Besoldungen 268 280 bezw. 23 400 und 16.200 M., bei der Brod= und Fourageverpflegung 58898, bezw. 5081 und 3168 Mark.. g(e6l ge m 6. Referent Abg. von Reuben legt eingehend ven von der Mehrheit der Kommission eingenommenen Standrunkt dar. Kriegsminister von Kaltenborn empfiehlt entgegen dem Beschlusse der Kommission Umwandlung der Stellen des ältesten Hauptmannes in Stabsoffizierstellen. Die betreffenden Offiziere üben thatsächlich die Funktionen der Stabsoffiziere aus und es entspricht also nur der Billigkeit, sie auch entsprechend zu stellen. Abg. Hahn(kons.) erklärt, daß seine politischen Freunde aus Billigkeitsrücksichten für die Erhöhung der Kompetenzen des 13. Hauptmannes stimmen werden. Abg. Hinze(freis.) stellt in Abrede, daß der 13. Hauptmann die Funktionen und Repräsentationspflichten eines Stabsoffiziers habe. Der Antrag der Kommission wird gegen die Stimmen der konservativen Partei angenommen. Bei demselben Kapitel werden für Dienstpramten an Unteroffiziere, welche nach fünf= bis zwölfjähriger aktiver Dienstzeit aus dem Heere ausscheiden, bezw. in Offizierund obere Militärbeamtenstellen übertreten, 3804500 bezw. 282 300 bezw. 200000 Mark. Die Kommission beantragt nur 360000 bezw. 32000 und 15300 Mark zu Beihilfen für Unteroffiziere, welche nach zwölfjähriger aktiver Dienstzeit mit dem Civilversorgungsschein bezw. der Anstellungsbescheinigung oder mit der Pensionszulage für Nichtbenutzung dieser Benefizien aus dem Heere ausscheiden bezw. in Offizier= und höhere Militärbeamtenstellen übertreten, zu bewilligen. ga 8 Kriegsminister von Kaltenborn: Ich vinte dringend, die Regierungsvorlage anzunehmen, da im Falle der Ablehnung der Prämien die Tüchtigkeit der Armee eine große Einbuße erleiden würde. Am 15. November v. J. fehlten in der preußischen Armee nicht weniger als Untereffiziere. Zum Theil hat dieses Manquement allerdings seinen Grund in der im Vorjahre eingetretenen Vermehrung der Armee, zum großen Theile aber darin, daß die Neigung zum Eintritt in die Unteroffiziercarrière in Folge der allgemeinen Lohnsteigerung erheblich abgenommen hat. Im Civilstande sind eben die Chancen für das Fortkommen viel günstiger, als in der Armee, der Tagesverdienst eines Sergeanten beläuft sich einschließlich aller Kompetenzen auf 2 Mark, die Inoustriearbeiter stehen sich also erheblich besser. Dabei sind die Anforderungen an die Unteroffiziere im allgemeinen große, selbst dann, wenn alle Unteroffizierstellen voll besetzt sind, und zwar in Folge der Neubewaffnung, des NeuReglements 2c. Dann aber haben die Unteroffiziere, die in der Erwartung der Civilversorgung dienen, noch nicht einmal die Sicherheit, ein; solche Versorgung zu erhalten. Im vorigen Jahre fanden 3235 Anwärter, nicht weniger als ein Drittel der Gesammtzahl. kein Unterkommen trotz des Berechtigungsscheines. Solche Zustände müssen Unzufriedenheit erregen, Unzufriedenheit im Unteroffizierstande ist aber eine sehr bedenkliche Sache. Noch verhängnißvoller müssen aber solche Zustände im Kriege wirken, wo der Unteroffizier an die Stelle des Offiziers zu treten hat, wenn dieser fällt. Dem ein Ende zu machen, muß Alles aufgeboten werden. Einen Weg hierzu bietet die vorgeschlagene Gewährung der Dienstprämien, die auch dazu dienen sollen, dem Unteroffizier den Uebergang in ein Civilverhältniß zu erleichtern. Viele ältere offiziere, die in Erwartung der Gewährung von Dienstprämien bisher noch in der Armee geblieben sind, werden sicher zum Herbste austreten, wenn jetzt die Dienstprämien abgelehnt werden. Damit würde ein Nothstand in der Armee geschaffen, der zugleich ein Nothstand für sammte Vaterland sein würde. Ich biile Sie deshalb, nehmen Sie die Regierungsvorlage an.(Beifall.) Abg. Hintze(freis.) ich kann weder in der Quantität, noch in der Qualität der Unteroffiziere einen solchen Nothstand erkennen. Das Manquement beträgt nach Abzug des durch die Truppenvermehrung eingetretenen Bedarfs nur 3,6 Prozent. Das ist keine bedenkliche Erscheinung. Wenn der Herr Kriegsminister die Löhnung der Unteroffiziere als zu niedrig bezeichnet hat, so hat er vergessen, die Sicherheit der Stellung zu betonen. Das gleicht sich aus. Von den nicht angestellten Militäranwärtern müssen wir diejenigen abziehen, welche als Invaliden 2c. den Civilversorgungsschein erhalten haben; dann bleiven nur noch etwa 1200 Unteroffizicre übrig, welche ohne Stellung sind. Wie ist es denn in anderen Ständen? Da müssen die Leute oft viele Jahre auf eine Anstellung warten, und während dem sind sie zu ihrer Erhaltung ausschließlich auf sich selbst angewiesen. Es ist darauf hingewiesen, daß auch Frankreich den Unteroffizieren Dienstprämien gewährt. Dort liegen aber die Verhältnisse ganz anders, als bei uns, sie sind erheblich ungünstiger, trotz des Prämiensystems, und ich kann nur dringend warnen, darauf einzugehen. Wenn der Herr Minister einen Austritt zahlreicher Unteroffiziere in Folge von Nichtbewilligung der Dienstprämien befürchtet, so habe ich doch einen besseren Glauben an die Pflichttreue unserer Unteroffiziere. Wird uns später wirklich ein Nothstand auf diesem Gebiete nachgewiesen, dann werden wir gern zur Beseitigung desselben die Hand bieten, heute vermögen wir aber einen Nothstand nicht zu entdecken.... gue Bi. Perhänten. Reichskanzler von Caprivi: Als oi. Verbüllbeten Regierungen auf die Verlängerung des Sozialistengesetzes verzichteten, waren sie sich völlig darüber klar, daß die Bekämpfung der Sozialdemokratie um so nöthiger sein werde, und alle Mittel aufgewendet werden müßten, ihr den Boden zu entziehen. Hierbei ist auch ein tüchtiger Unteroffizierstand von größter Bedeutung, denn gerade der Unteroffizier kommt mit den Mannschaften in die meiste Berührung, er kann einen großen Einfluß auf die später ins bürgerliche Leben zurückkehrenden Leute ausüben. Heute ist die Lage des Unteroffizierstandes entschieden eineungünstige. Dermit dem Civilversorgungsscheine gewährte Vortheil ist vielfach gar nicht realisirbar und damit ist die Versorgung oft so beschaffen, daß sie keineswegs als Belohnung gelten kann. Das muß Mißvergnügen., Die Anforderungen an den Unteroffizierstand sind heute auch viel höher, als früher, namentlich hinsichtlich der allgemeinen Büdung. Es gilt die Aufgzergghatzng einer Autorität unter oft recht schwierigen Verhättl#ssen. Auf Grund dieser Autorität sollen Vergehungen Seitens der Mannschaften vorgebeugt werden, auch Mißhandlungen wird durch Erhöhung des Bildungsgrades der Unteroffiziere wirksam begegnet. Noch schwieriger wird die Stellung des Unteroffiziers, wenn die Sozialdemokratie in die Armee einzudringen versucht. Wenn es aber wirklich zum offenen Kampfe gegen die Sozialdemokratie kommen sollte, so tritt der Vorlage zuzustimmen und damit zu beweisen, daß sie wirklich zu den staatserhaltenden Parteien gehören.(Lebhafter Beifall rechts.) Es handelt sich hier darum, das Niveau des deutschen Unteroffizierstandes zu heben, und in der deutschen Nation sind die hierzu nothwendigen Elemente wohl enthalten. Sparen Sie nicht an der falschen Stelle; eine Armee, die im entscheidenden Augenblick versagt, ist wahrlich die theuerste von allen.(Bravo!) Abg. Hammacher(natlib.) begründet den von ihm gemeinsam mit dem Grafen Behr(freikons.) eingebrachten Antrag, an Dienstprämien für das preußische Contingent 3197000 Mark zu bewilligen. Die Dienstprämie soll nach diesem Antrage betragen nach 9jähriger Dienstzeit 550, nach zehnjähriger 800, nach elfjähriger 900, nach zwölfjähriger 1000 Mark. Redner bringt dieselben Gründe, wie der Kriegsminister und der Reichskanzler vor. Abg. Haußzmann(Volkspartei) bedauert, daß der Reichskanzler den staatserhaltenden Charakter einer Partei von der Bewilligung der hier geforderten Dienstprämien abhängig gemacht habe. Man war bereits gewöhnt, daß mit diesem, an den Fürsten Bismarck erinnernden System gebrochen sei. Für die Sozialdemokratie hat der Herr Reichskanzler nur Reklame gemacht, indem er ihr gewitzermaßen die Eigenschaft einer Großmacht beilegte. So stehen die Dinge aber doch nicht. Nach Außen hin mußte diese Rede fast den Eindruck machen, als sei unsere Armee im Zustand der Zersetzung begriffen. Dem widerspreche ich entschieden. Den Soldatenmißhandlungen wird am wirksamsten begegnet, wenn den Mannschaften das Beschwerderecht gesichert wird, und zur Hebung des Unteroffizierstandes wird es am besten beitragen, wenn die zwischen dem Offizier und Unteroffizier gähnende Kluft beseitigt wird. Damit wird auch einer Verbreitung sozialdemokratischer Tendenzen in der Armee gesteuert werden, und zwar besser, als mit dieser Geldzulage. Abg. von Benda(natlib.) befürwortet kurz den Antrag Hammocher..„. fn e.... Abg. Grillenverger(Soz.) lehnt diese Forderung ab. Fur Kulturzwecke wird meine Partei immer das Nöthige bewilligen, hier handelt es sich aber um solche nicht. Die Löhne steigen heute nicht, sie fallen vielmehr, Die Unteroffiziere haben also keinen Grund zur Klage. Wollen Sie aber ihre Stellung aufbessern, so entnehmen Sie das Geld aus den schon bewilligten Summen. Der Herr Reichskanzler hat auch wieder das rothe Gespenst an die Wand gemalt, nun werden wir die Forderung erst recht ablehnen. Sie sagen ja immer, daß die Sozialgesetzgebung alle Unzufriedenheit niederhalten kann. Wozu ist denn dann noch Geld erforderlich? Die Gehätter der Militäranwärter sind allerdings klein, aber setzen Sie nur die Höhe der oberen Gehälter herab, dann können Sie nach unten viel helfen, Abg. Hahn(kons.) stimmt dem Abg. Haußmann darin bei, daß nur nothwendige Forderungen bewilligt werden sollen. Um solche nothwendigen Forderungen handelt es sich hier aber. Die Stellen der Militäranwärter sind so gering bezahlt, daß den Unteroffizieren während des Dienstes Zuwendungen gemacht werden müssen. Darauf wird die Weiterberathung auf Sonnabend 12 Uhr vertagt. die wichtigste Aufgabe für die Unteroffiziere hervor, denn in einem solchen Kampfe fehlt der Faktor zu einer Hebung des Selbstgefühls, wie er im Kriege gegen den auswärtigen Feind vorhanden ist. Jeder hat dann doch das Gefuhr, daß er Landsleuten gegenübersteht. Ich bitte alle Parteien, Preußischer Landtag. Abgeorduetenhaus. 44. Sitzung vom 27. Februar. Die Vorlage betreffend den Geltungsbereich der Jagdscheine im Gebiet der preußischen Monarchie wird in 3 Lesung unverändert angenommen. Es folgt die Berathung des Antrags Korsch(kons.). welcher den gewerbsmäßigen Privathandel mit Loosen der preußischen Klassenlotterie mit 100 bis 1500 Mk. GedlHierzu beantragt der Abg. Eberhard(kons.) statt des Ausdruckes„gewerbmäßig" zu sagen:„in der Absicht sich Gewinn zu verschaffen“ und die Strafbestimmung dahin zu fassen, daß im Wiederholungsfalle die zuletzt gegen den Thäter erkannte Strafe verdoppelt wird. Vom Abg. Cremer=Teltow(kons.) wird ein neuer § 2 beantragt des Inhalts, die Veröffentlichung der Gewinnlistru nicht preußischer Lotterien, insbesondere anch durch den Aushang an Schaufenstern, durch Bereithaltung der Listen in Kaufläden und Geschäftskomptoiren bei 50 Mark Strafe zu verbieten. Abg. Korsch(kons.) begründet seinen Antrag damit, daß durch den Loosenzwischenhandel die für die amtlichen Lotterie=Einnehmer gegebenen Vorschriften völlig illusoriich gemacht werden. Es hätten sich hier große Uebelstände herausgestellt, die durch die Vorlage, wenn auch nicht ganz, so doch in der Hauptsache beseitigt würden. Abg. Rickert(freis.) meint, es bleibe zunächst die Frage zu erörtern, ob der Staat Preußen oder das Reich zu einer gesetzlichen Regelung der Frage zuständig sei. Um diese Kompetenzfrage zu entscheiden, ist die Vorberathung durch die Justizkommission des Hauses erforderlich, welche der Redner beantragt. Geh. Reg.=Rath Marzinowski erklärt die Frage der Zuständigkeit für zweifellos. Auch Bremen hat fur sein Staatsgebiet die Angelegenheit gesetzlich geregelt. Ag. Arendt(freikons.) betont, daß vielfache Uebelstände im Lotteriewesen vorhanden seien, gegen welche energisch Front gemacht werden müsse. Am besten wäre es, wenn dem vorhandenen Spielbedurfniß durch eine Vermehrung der Lotterieloose Rechnung getragen würde. Abg. Czwalina(freis.) hält die Kompetenzfrage für zweifelhaft und verlangt daher Vorberathung durch die Justizkommissian. Abg. Cremer=Teltow(tons.) ist der Ansicht, daß in der Lotterie=Verwaltung ebenfalls Mißstände vorhanden sind. Dieselbe sollte besonders die Erlaubniß zu Privat= lotterien seltener ertheilen, denn gewöhnlich falle der Löwenantheil des Gewinnes nicht den Unternehmern, sondern den Händlern zu. Die Vermehrung der vorhandenen Locterieloose sei in der That wünschenswerty. damit dem vorhandenen Spielbedürfniß genugt werden Korsch(kons.) wünscht, daß für den Fall, daß eine Kommissionsberathung beschlossen würde, eine besondere Kommission von 14 Mitgliedern ernannt würde. Finanzminister Dr. Miquel erklärt, daß die Regierung dem Antrage gegenüber noch nicht bestimmte Stellung genommen habe, aber das Vorhandensein von Uebeiständen anerkenne. An den Kommissionsberathungen werde sich * * die Regierung betheiligen und ihre Ansicht über den AnDie Debatte wird geschlossen, nachdem noch der Abg. Schmidt=Warburg(Ctr.) die Kompetenzfrage als minSestens Awetengs, vpeantragt Abg. Bödiker EEtr.) als eine Kommission von 14 Mitgliedern. Das Haus beschließt demgemäß..68 weg(freif) Es folgt die Berathung des Antrages Bromei(freis.) betr. die Ermäßigung der Personen=, Gepück= und GüterDer Antragsteller befürwortet seiner eshche e sese ale s e Heichl Wegetlase dice beiren eheich eider 85 wagen empfehlen. Die Reformen im Eisenbahnwesen Es würde sich auch einen, Keinzey Eisenhuynd im Großen stehe doch zu viel sofortigen Durchfuh zim Globen slche doch zu viel auf dem Spiel. be uichtam Persach zu machen mit niedrigen Preisen, Bezirk einen Verguty, zu iruchen uut mebnigen Preisen, nimmt in vo, Abeiten beloster, botz vir füir biesen Annen. Ich beantrage deshalb, den Antrag durch zur Tagesordnung zu erledigen. Abg. Pleß(Ctr.) stimmt dem Antrage zu. Abg. v. Thiedemann=Bomst(freikons.) ist dagegen. Sein Csenidohnderiesant einbrngen werze terbeloetenr * Düsseldorf, 26, Febr. Die nordwestliche Gruppe eine deutsch=nationale Ausstellung in Berlin erklart. Einte venlisieetne Ausstellung in Berlin erklärt. Frankreich. Paris, 27. Febr. Dérouléde und die übrigen Häupter der Patriotenliga veröffentlichen den folgenden Aufruf an Begnügen wir uns damit. Die Kaiserin reist, heztezaßz acsce Seäcsen an cbechaice lb er Goedeuahe. für nöttig Zielten, nur dem orohgsfe Franzgsen einte trauet euren alten und treuen Rathgebezz, jeg, fe nie schwach und ohnmächtig gesehen, habt. Es lebe El Lothringen! Es lebe die Repubuit! Paris, 27. Febr. Vesische De cieice Sie Leise al seragsehe Ker Der„Evenement“ sagt in einer Bewischenfall“ betitelten Arund zwar nach den Bestimmungen der vorjährigen LüdenWe ece e ese cceche 8 Witten, 28. Februar.(Handelsregister.) Die Firma L. Hirsch, Inhaber Kaufmann Leffmann Hirsch, ist durch Erbgang auf die Wittwe L. Hirsch übergegangen und hier gelöscht worden. Ferner wurde die##### Hirsch hierselbst mit Zweigniedertassungen in räthschaften der Strombauverwaltung hier eintreffen, welche dazu dienen, Peilungen im Strombette des Rheines zu veranstalten, um den Boden auf seine Tragfähigkeit für die neue Brücke zu untersuchen. Die Geräthschaften bilden eine ganze Waggonladung und sind vorigen Samstag von Küstrin abgegangen. Es ist anzunehmen, daß ie Firma Remscheid, deren Inhaberin die Wittwe Leffmann Srsch zu winten; Prek zehruar.(Zeche„Trappe“) den:„Den in Folge unsetet Strgzmachigg voa Febr. Die Zeitung Paris enthält folgende Wir sind zu erkicrer der franzziche or. Schritte gethan hat.“ Paris, 27. Febr. ope i. Acz;. Beziehungen Frankreichs u sprechung des es wisse, daß die beruhigtere Stimmung, den e Krnstausstellung Die öffentrer Bekountmachung von 16. Hte, eperfoerherte Eeutnahne keinen Abkehrscheinen verlangten, wird hierdurch mitgetheilt, daß sie die Abkehrscheine und Quittungskarten täglich in der gesetzlichen Form in Empfang nehmen können. Zeche ver. Trappe, den 26. Februar 1891. Der Vorstand der Zeche ver. Trappe.— Hiernach wird den Bergleuten scheine zu neimen oder wieder in früher mitgetheilten Conzessionen hinaus irgend etwas zu bewilligen. Auf morgen Nachmittag ist wiederum eine Versammlung der Belegschaft berufen, in welcher man sich hoffentlich für die Wiederaufnahme der Arbeit ent26. Februar.(Der marck,) wird auch hier in solenner Weise gefeiert werden. Vorbesprechungen über die Veranstaltung der Feier am andern Morgen abholen, wollte gefahren war, bregtg, r diesjährige unserer Provinz am 15 und 16. März berselbst sat. 245 desamt erläßt einen Aufruf, durch welchen alle selbstund wenige Schritte Wagen zusammen. Ruchlose welche sich in lands zu einander kundgebe, französischen Maler, die internationate des Malers Tetaille, sowie den unglaublichen Brief, der Darauf wird übergegangen Nächste Sitzung: vorlage.) Samstag 11 Uhr.(Sekundärbahndes Malers Detaille, sowie de die Wittwe Mceissoniers vorgestern Abend streng verurtheilt. Paris, 27. Febr. Priuzesiy bgropetsguge abgereist. Dieselbd don zit enen Soaderunge necheoe G6ähahbe veröffentlichte, Die Kaiserin Friedrich ist mit der 10 Uhr vom Nordbahnhofe Di.“ 6e wird sich schtiaan Frogen der Tagesordnung. Anträge zu der wichtigen Frogen der Tggvotonung. Eglagt letzteren sind bis zum 8. März an Herrn Franz in Dortmund, Schützenstraße 13, zu richten. A Deutsches Berlin, wieder seine 27. Febr. Der Kaiser unternahm auch heute seine gewohnte Thiergartentgux und konferirte, bevor er ins Schoß zurucktehrte, mir vengenarch noch in dessen Wohnung. Später arbeitete der Muuuun, noch — Das Befinden des jüngsten kaserlicheg,Aggeggt wieder weniger zufriedenstellend. Wie brggngenen Nacht Ztg., hört, mußte noch im Laufe der vergungen Nacht ärztlicher Beistand angerufen werden. — Am letzten Freitag waren zehn Jahre, verkossen seit der Vermählung des Kaiserpaares. Am.. Batarig 1881 verließ die damalige Prinzessin Auguste Victor von Schleswig=Holstein in Begleitung ihres Oheims, des Prinzen Christian von Schleswig=Holstein, und des Propstes Freiherrn von Liliencron Schloß Primkenau, um in Waltersdorf den vom Kaiser Wilhelz, geptgegengesandten Extrazug zu besteigen, welcher 5gchmittagg, Braut nach Berlin führen sollte. In den Nuchmittagsstunden desselben Tages traf der Zug auf dem dortigen Anhalter Bahnhof ein, wo Kaiser Friedrich, damals noch Kronprinz, und Prinz Wilhelm die Prinzessin erwarteten. Unter lauten Zurufen des in dichten Massen angesammelten Publikums fuhr die Braut nach Schloß Bellevue. Am 26. Februar Nachmittags um 2 Uhr fand der feierliche Einzug unter den Fanfaren von 40 Postillonen und dem Donner der Kanonen Zwischmntichz, Verstagserzen gebildeten Spalier, in welchem sämmtliche Bereme, nungen und die Studentenschaft vertreten waren, statt. Zum ersten Male in ihrem Leben betrat die Prinzessin bVertiche unter Hearundelegung des Tertes: nun aber bleiben Glaube, Liebe, Hoffnung diese drei, die Liebe aber ist die größte unter ihnen. Zehn Jahre sind seit jener bedeutungsvollen Stunde verflossen, schmerzliche zud.fgrene dige Tage hat die Kaiserin an der Seite ihres Gemahls erlebt. Aber doch ist das verstrichene Jahrzehnt ein gesegnetes gewesen, denn um die Mutter reiht sich ein von sechs Sprößlingen, welche in Kraft gedeihen und hohe ein Der Reichslanzser hat den Kaiserlichen Stathalter in Elsaß=Lothringen ersucht, bis auf Weiteres von jeder Milderung in der praktischen Handhabung des bestehenden Paßzwanges abzusehen und bezüglich der den französischen GrenzGrund des Art. II der Paßverordnug mit Tirmans, daß nach 60 Jahren Algier, Leinezwegs. den hegten Erwartungen entspreche und noch viei Gevuld und Opfer erfordern werde.(ine über Buenos Ahres Porto, 2r, 5Melzung aus Chile besagt, die in die Hände der Aufständischen geZur Theilnahme an den Verhandlungen sind der Herr Oberpräsident, die drei Regierungspräsidenten unserer Provinz, mehrere Reichs= und Landtags=Abgeordnete PFeen#r 28 Schmar.(Durch den Muth des Professors Barund die Geistesgegen agt tholomae von Nachmittag zw.„enaben hier stattgehabte erste hier eingegangene Stadt Tarapaca sei Aufführung von Wagner’s„Lohengrin“ hatte einen großartigen Erfolg. B44 Veigirn. Brüssel, 27. Februar. Vor dem obersten Militärdaß diese Ausschreitungen mit der sozialstischen Be gung in teinerien Aulozwezährigerf der vierte zu dreiin eine Strafcompagnie verurgeklagten wurden zu jähriger Einstellung theilt. Münster, 20. Februut. der hiesigen Auoendte sind, hier ei Knaben vom Tode des Ertrinkens gerettet. Die Burschchen hatten sich auf das morsche Ei# des Schloßgrabens gewagt und waren burchgebr##chen, als genannter Herr gerade des Weges kam, ohne Zögern ins Wasser sprang und demselben seine Beute entriß. Mehrere Leute, welche von Anfang an Zeugen des Ve ganges gewesen waren, hatten nicht die Courage, ihr Leben Minden, 27. Februar.(Der hiesige Musikverein) war bei der Stadtvertretung um einen einmalagen Zuschuß von 400 M: M. eingekommen. gistrat bewilligte den kleinen Betrag und die Stadtverordueten lSimmen dem Magstrat an. Die Art der Erörterung und das Abstimmungsverhältniß hat aber den Musikverein veranlaßt, auf die bewilligte Summe zu ver25. Febr.(Todte Vögel.) Massenhaft Langenberg, 25. Febr.(In. Arresthau bracht.) Der Bandwirker I. Thomas aus wausen, weltze. 116 Gst. tag von Küstrin avgeggngen,. Es D., am esten o das Rheinbett bis zu bedeutender Tiefe von jesten Kieslagerungen gebildet wird, so daß der Bau der Brücke verhältnißmäßig leicht auszuführen ist. Sollte man hingegen auf Thonschichten stoßen, so müßten dieselben dann durchbrochen werden, um auf einen festen Grund zu geSchmidt(Kreis Montsoie), 24. Jebr.(Unbegrünter Verdacht.) In Betreff des am 25. October v. J. hierselbst abhanden gekommenen 2½ Jahre alten Mädchens, nach dem im In= und Auslande so viele Nachforschungen angestellt worden sind, weil man annahm. dasselbe sei von Zigeunern mitgenommen werden, hat sich dieser Tage herausgestellt, daß dasselbe in der Nähe des Ortes ums Leben gekommen ist. Man hat nämlich etwa 15 Minuten vom Elternhause entfernt, in der auf den Morsbach zu sich öffnenden Schlucht, Theile des Körpers und der Kleidungsstücke gefunden, und es ist anzunehmen, daß das Kind an jenem finstern stürmischen Abende dorthin sich verirt hat und daselbst verunglüickt ist. Verhandlungen des Schöffengerichts zu Witten am 26. Februar 1891.„ ter Als Schöffen fungirten die Herren Bauunterehmer Friedr. Lüneburger und Max Lohmann von hier. 1. Der Arbeiter Franz P. sollte im Septenber v. in der Breitenstraße durch Lärmen und Toben den Unterricht in der Forbildungsschule gestört und groben Unfug getrieden haben. Da dem Angeklagten dies aber nicht nachgewiesen werden konnte, so erfolgte Freisprechung. ? Der Maurer Sch. ist beschuldigt, in der Nacht vom 24/25. November ruhestörenden Lärm, sowie die Hausthüre des Maurers L. beschädigt und diesen selbst mit der Begehung eines Verbrechens der Tödtung bedroht zu haben. Wegen der Bedrohung und der Sachbeschädigung erfolgte Freisprechung, dagegen wegen ruhestörenden Lärms eine Geldstrafe von 5 M. oder 1 Tag Haft. 3. Wegen Hausfriedensbruches und Sachbeschädigung hatte sich dtr Fabrikarbeiter Wilh. B. zu verantworten. Da aber Hausfriedensbruch nicht vorlag und ebenfalls keine vorsätzliche Sachbeschädigung, so erfolgte Frei4. Der Schreinermeister Alb. P. von Annen war in eine Strafe von 9 M. genommen, weil er seinem Sohne nicht die nöthige Zeit zum Besuche der Fortbildungsschule gewährt habe. Der Angeklagte führte aus, sein Sohn solle das Schreinergeschäft gar nicht erlernen, er würde nur mit häuslich. Arbeiten und höchstens ½3 des Tages in der Werkstott beschäftigt. Der Gerichtshof erkannte auf 9 M oder 2 Tage Haft nebst Kosten. 5. Der vorgef. Bäcker Jos. K. von Iserlohn ist des Bettelns un Landstreichens beschuldigt und erhält hierfür 14 Tage Haft, wovon 1 Woche als verbüßt angerechner eine oder sich der us verSccüt. 1.## echae fe eur uch un, e r erchche . Schr, Ju der ungerhucheun Bhiehaget den Bszeseriche Gdlich vericsf bol. eserscer beung che, Pehingshote, geitern, Zachntag ins Areschaus un Elberseld, 2b. Februar(Soziäldemokggtzilsche Maifeier.) Der„Sozialdemggrgestrigen Versamm. lung mit der Frage der Maifeier. Von einer Kommission, Johannisberg, in der ein Mitglied 12 Tage Gaf“, 6. Der Schneidergeselle Heinr. W. hatte sich wegen Unterschlagung zu verantworten. Der Angeklagte soll als Kassirer 12 M. Kassenbestand bei seiner Abreise von hier mitgenommen haben. Der Angekl. will das Geld nicht an sich genommen, sondern in der Kiste, welche noch hier war, belassen haben. Da die Angabe nicht wiederlegt werden konnte, so erfolgte Freisprechung. 7. Der Steinbrucharbeiter Heinr. bereits mehrfach vorbestraft ist heute beschuldigt, eine Quantiät Kaffee, der Zeche Hermann gehörig, entwendet zu haben. Wegen Diebstahls wurde auf 10 Tage Ge8. Die gegen den K. anstehende Sache mußte, da der Angeklagte nicht erschienen war, vertagt werden. Es soll Maurer Karl S, war wegen groden Unfugs in eine Geldstrafe von 5 M. genommen. Mit der Beruwas er bezweckte, denn jetzt werden die Akten der Kgl. noch bopen Ausschluß der Oeffentlichkeit wurde gegen S1e ie e. ce. P ecschan Sr uld Pse ie. nate Gefängniß. London, 17. Jebr. In Perg uenriucze e bie berd ihn. Wechl der 8ech mehrere bis sebt unbetangeizer Sggser fiur nicht schubdig. Gerichtskosten gegen den irischen Politiker angestrengt. Portugal. Lissabon, 26. Febr. Der Finanzminister hat heute Abend einen provivisorischen Kontrakt mit einer BankiersGruppe unterzeichnet, betreffend die Consolidirung der schwebenden Schuld auf der Basis des Tabakmonopols. Der Konktrakt gilt für die Dauer von 35 Jahren. Die Monopel=Gesellschaft wird der portugiesischen Regierung 10 Millionen Pfund Sterling auszahlen und Obligationen von 500 Francs ausgeben, welche mit 4½% verzinslich und innerhalb 35 Jahren amortisirbar fino. Petersburg, 27. Februar. verstimmt, weil zahlreiche Fälle der geheimnisses konstatirt worden sind. Die Diplomaten sind Verletzung des Briefgemeinden auf Grund eingerkumten Verkehrserleichterungen keiner= zuanteneurg. (Diee Verkügung hr vosiete verschafersn. Frichich gurse, Generalen beschende Kommsion entsandt. das der Koriter ue unstene. u. Gantagle here Phasheren aunl u e Gesiel — Die Centrumspartei hat definitiv beschlossen, von den Dienstprämien für Unteroffiziere diejenigen zu bewilligen, welche nach zwölf Dienstjahren gewährt werden sollen. Es wäre das eine Kürzung der Regierungsvorlage um% Millonen... 44. 8.14 — Aus Wien wird berichtet, daß die dreuchsregierung erklärt hat, im Falle einer Ermäßigung der Gerreidezölle könne diese nur österreichisches Getreide treffen. An gleiches Entgegenkommen gegenüber Rußland und Nordamerika sei absolut nicht zu denken. — Ein neues Geschoß, daß im Gegensatz zu der bisherigen, aus Hartblei und Nickel=Kupferblech zusammengesetzten Patrone nur aus einem einzigen Stoffe bestehen soll, ist für das deutsche Gewehr nach sehr sorgfältigen Prüfungen eingeführt worden. Die vom Kaiser persönlich berwochten vescergehnise geliefert haben. sollen glänzende Ergeonigse geliefert haben. — Für die Zeit vom Beginn des Etatsjahres bis zum Schub des Wrogxesegropgen Verwatung 1 De Kädse Vlerlach. Verboalag Giesbchd Men r 1486000 w.) benogezutglge habschigen die — Der Doxtm. Ztg. zufolge Peurzzchgen die Bergbautreibenden Deutschlands nach dem Vorgehen der Bergleute ebenfalls einen Verband zu gründen, um allen übertriebenen Forderungen der Bergleute um so wirksamer entgegentreten zu tonnen. Industrie Handel und (Die Essener Credit=Anstalt) vertheilt für vergangene Jahr das 7% Dividente. welche sich mit vorgeschlagen, am — Der„Apothekerzeitung“eufglge, wird den bei Verabfolgung des Tubercunnum Kochit im allgemeinen ein Rabutt von 15 Prozent gewährt werden. auf montenegrinisches untersuchen soll. Amerika. * New=York, 27. Febr. Das deutsche Segelschiff „Orient“ ist aus Swansea hier eingetroffen. Der Kapitän desselben berichtet, bei selnem Agschifen Her Insurgenten seien von den Forts und den Siuusen der Insurgenten häufig Schüsse gewechselt worden. Mit großer Schwierigkeit sei es ihm gelungen, zu landen; er habe mit dem deutschen Konsul viele Formalitäten durchmachen müssen, gesichts der bevorstehenden“Warspitzebe der Schifen a rathen, in Se zu gehen. Fast alle Schiffe häten den . San Franeiseo, 2I. Februar. In Los Angelgs (Californien) wurden durch einen Dammbruch über 10 Sou Praueiogo ämmliche Eisenbabninten auf einArizona melden, daß sammtlche Eisengschlichten auf eine Distanz von 22 Meilen östlich von Yuma Tiaguna(Californien) ist ebenfa die Fluthen verwüstet. Vermischte Nachrichten. * Das Kriegsschiff Augusta ist seit dem Jahre 1885 busch, der etwa 30000 Menschen umfasse, versammeln, man eine Vereingung mit den Barmer Arbeitern anbahnen. Andere„Genosezgstrachen gegen eiggerschlg Grimpe an die Kommission zur Durchberathung zurückEssen, 26. Febr.(Personalig.) An Stelle des I Soebervamtobez,.FeprusEe in grä gliches UnMan nimmt an, daß es in den asiaGewässern in durch einen glüicklichen Unstand u ge schreigerichen gis Kiel, vor Kurzem von einem, Schiffe, entdeckt worden sein wd sich epr Serosewo 2I. Febr. Gestern wurde in Bacar ersour, za ging von Nordost gegen Südwest. der Bewegnugh buntg von uotof: Bezent Sur. veranlaßt uns, das Publikum Pflanzkartoffel aufmerksam zu verflossenen Jahre in der vorhiesiger Gegend eingeführt hat. dem Namen Sutton's„Maguum äußerst wohlschmeckende, gelbMagnum bonum. Pflanzzeit der Kartoffeln auf eine neue sächsische machen, welche sich im theilhaftesten Weise in Diese Kartoffel, unter bekannt, ist eine eschioe Srzgöhnliches Ausechen erregt. Die zemlich Westfalen und Pheinland. * Witten, 28. Febr.(Delegirtentag.) Alegirtentag.) Einem Beschlusse des Präsidiums des Hauptverbandes der Westfälischen Krieger= und Landwehrvereine zufolge diesjährige Delecirtentag am Samstag, den wird der Juli d. J., die Ueberführung in rheinische ser mitide Juni diesem an der dauernswerthen wurde das Knochen heruntergebrannt, so daß das Krankenhaus erforderlich wurde. eschießen), findet, wie schon früher gatgetheilt, in diesem Jahre und zwgr gegen Ende Juni ierselbst statt. Obschon noch vier Tconate von diesem Leitnunkt an““,; ist bereits das Festkomite, an der Tetpunt: ensfernt, Kreislandrath Linbourg, Overburgermesser Küper von hier, sowie der Bürgermeister,„onr Flicheln, in voller Ahügzegetzung des Festes zu treffen. Schützenwiese gepachtet, worauf perzerftogat goerse Gape Heranziehenden Scheipzenbrähgz, gstlich aufzunehmen, Wsch Dae beszge an. aul dher Balt an Kesiche oie eies eli de de daes chche Tod scheiut sofort eingerret=Zahre s8z5 aus dem 56. Infanterie=Regiment geschiedener ehemaliger Unteroffizier bvo ser,„— 25. Februar.(Neue Brücke.) Heute der Bonner Ztg.“, wahrscheinlich die Geeignet sich dieselbe, weil krankheitsfrei und außergrhent lich widerstandsfähig—, ganz vorzüglich zurz, Fam#a# Zum Schlutz machen wir noch darauf aufmer. um I die hiesigen klimatischen und Bodenverhältnisse zu bau dieser Kartoffel besonders geignet sind ,a# zu überzeugen. R., Roggen 16,50 M., Bonn, werden, laut der Markt= und Coursberichte. Ser guck 173 oezi. ee geie gsig cr. Hoter BerclMai 154.25 Mai=Juni 154.75, Juni=Juli 15525—gt. Ger. aod Cr. Spiritug uit L6 7g, Aung.=Sept 48.70 M. bebeheo Gaicgh Düer Ger. ooow Dur. Veroigun a5 Leatgen. u. Seie. Barnus un. 14. 1 K Meine Natur=Heilmethode, durch äußerliche Anwendung ines Apparates ist eine der leicht durchführbarsten Kuren mit überraschendem Heilerfolg, ohne Berufsstörung und Veränderungen der Lebensweise. Mein Apparat erzeugt da, wo er zur Anwendung gebragt, wird, künftliche Poren, aus welchen der Krankheitsstoff ausschwitzt. jedur mit dem Apparat dauert 5 bis 10 Minuten und wird bei veralteten Krankheiten mit Zwischenpausen von verschiedenen Tagen wiederholend vorgenommen bis zur Genesung. In den meisten Fällen tritt die Heilung sehr schnell ein, und wird es Jedem begreiflich sein, daß, wenn man einen kranken Stoff ableitet, Heilerfolge nicht ausbleiben können. m: H e i l m i t t e l i s t v o n s o g r o ß e r K r a f t, v a ß e s b e i e i n e m k r a n k e n kranken Stoff ableitet, Heilerfolge nicht ausbleihe Mein Prummtel ist von sy großer Kraft, daß es bei einem kranker Menschen z. B. aus der Rückenfläche nach einer Anwendung bis ein 914. amb. Staffe ahleite: ie nachdem Zehntel riter rraure Stoffe ableitet, je nachdem die Krankheit ist, auch erklärt sich die wirkliche Heilfähigkeit des Apparates daraus, daß einem thatsächlich gesunden Menschen durch meinen Apparat kein entzogen werden kann. Der Apparat wird da angewandt, wo die Krankheit am liebsten ausscheidet, meistentheils aber auf der ganzen Rückenund Magenfläche, weil dort in den meisten Fällen der Urstrung jeder Krankheit ist. Bei zeitiger Anwendung meines Apparates uuge Verfelde überhaupt keine Krankheit erst aufkommen. Deshalb ist es für Jedermann, für jede Familie nothwendig, sich mit meiner Kur und ihren Grundsätzen vertrant zu machen. Durch meine tausendfachen Erfahrungen, welche ich hauptsächlich durch Behandlung persönlich an den Kranken gemacht habe, bin ich der festen Ueberzeugung, daß keine Krankheit, welche dem medizinischen Bereiche angehört, meiner Methode zu widerstehen vermag, vorausgesetzt, daß der Tod nicht schon zu nahe ist, oder bei schnell verlaufenden S * An das krauke U. 1ch-in" 9(Sholere Bräun, „. B. Cholera, Bräune Mittel zu spät kommt. 2c., die Behandlung Kraurheiten, mit meinem Mittel zu spät kommt. Für die Heilkraft meiner Methode burgen auertennungs. schreiben in erstaunlicher Menge, welche bei mir einzusehen sind und wovon ich nachstehend eine Anzahl zur Oessentlichkeit bringe.„„„, Jlgg. P 8# Sollten merzte meine Alteste den Arnuren gegenüber für unreell halten, so gerechtfertigt sein, sondern in solchem Falle wären sogar die Herren Aerzte verpflichtet, im Interesse der kranken Menschheit höheren Orts Zu jeder Zeit bin ich bereit, um gründlich den Beweis der Heilkraft meines Heilverfahrens darzustellen, mir von Aerzten oder der Regierung überwiesene Kranke mit Krank. heiten jeder Art unentgeltlich auszuheilen. Ein Apparat nebst Zubehör inel. Verpackung kostet zusammen 13 Mark, und versende auf Bestellung umgehend. Es wird dabei um genaue Angabe des Namens und Wohnorts(Postsiunon) des Einsenders gebeten. Unbemittelte können ihrer mehrere einen Apparat gemeinschaftlich gebrauchen, ebenso ist ein Apparat für eine ganze Familie hinreichend. Ich habe in einem diesbezüglichen, dem Apparat beifolgenden Lehrbuch, welches wissenschaftlich und nach meinen eigenen Erfahrungen geschrieben, auf jede einzelne Krankheit Rücksicht genommen, auch die Behandlung jeder einzelnen genau und ausführlich angegeben. Franz Otto, Berlin W., Kurfursten=Straße 5, früher Bülow=Straße. Ein weiterer Auszug von Heilberichten. itliche Berichte sind des Raumes wegen so viel als möglich abgekürzt.) (Tämmila)= Das Berliner Fremdenblatt brachte in Nummer 210, Jahrg. 88 folgenden Artikel: Zur Gesundheitspflege. Der Kampf der medizinischen Wissenschaft durch deren berufene, die mebizinische Praxis ausübende Elemente gegen diejenigen Personen, welche ohne akademische Bildung zum Wohle der leidenden Menschheit ihre Ziele und Bestrebungen verfolgen, hat seit Jahrhunderten bestanden und wird nach aller nienschlichen Voraussicht auch für alle Zeiten fortbestehen. Es wäre demgemäß die Frage am Platze, ob die oppositionelle Haltung der Herren Aerzte gegen ihre Feinde in alleu Fällen ihre Berechtigung hätte? Zieht man in Erwägung, daß den sogenannten Geheimmitteln, gegenüber selbst die strengsten behordlichen Maßregeln sich als fruchtlos erweisen, indem der Kranke nach Erfüllung seines eignen ärztlichen Programms sofern er dadurch nicht genesen ist— zu jenen Heilmitteln greift, welche der Nichtarzt empfieht, so wäre die vorerwähnte Frage einfach zu verneinen. Wir hatten jüngst Gelegenheit, in das Laboratorium und in die Bureauräume eines solchen Heilkünstlers einen Einblick zu nehmen und waren erstannt über die Bedeutung der hier von demselben ausgeübten Praxis. Wir haben übrigens keine Veranlassung den Namen des Betressenden unseren Lesern zu verschweigen. Er lautet: Franz Otto, Kurfürstenstraße 5. Unzählige Briese und Postcoupons sind hier alphabetisch geordnet und von allen Weltgegenden an die vorerwähnte Adresse gerichtet, welche die Besteller ihrem Lebensretter daukerfüllt übermittelt haben. Und betrachten wir diese Schreiden etwas näher, so schwindet hier jedes trauen, mit welchem man im Publikum mit Recht solchen Dank= und Anerkennungsschreiben, wie sie von den Eigenthümern mit Vorliebe bei ihren öffentlichen Ankündigungen reproduzirt werden, begegnet. Aus allen Kreisen der Gesellschaft, ja aus deu besten und höchsten Gesellschaftsklassen werden dem Genannten unverholen und ungeschminkt Dankesworte gezollt.„ Mit Recht betont Otto in seinen Prospekten: „Durch meine tausendfachen Erfahrungen, welche ich hauptsächlich durch Beuandlung persönlich an den Kranken gemacht habe, bin ich in der festen Ueberzeugung, daß keine Krankheit, welche dem medizinischen Bereiche angehört, meiner Methode zu widerstehen vermag, vorausgesetzt, daß der Tod nicht schon zu nahe ist, oder bei schnell vernnfenden Krankheiten, z. V. Cholera, Brünne etc. die Behandlung durch mein Mittel verspätet Der Prospekt betont also ausdrücklich, daß keine Krankheit, sie mag benannt sein, wie ste wolle— dieser Otto'schen Heilmethode zu wider: sehen vermag. Wir begreifen deshalb vollkommen, wenn in den uns vorliegenden, so zahlreichen Dankschreiben der Otto'schen Patienten auch alle nur dentbaren Krankheiten aufgeführ: sind. Von welcher Ueberzeugungstrene Herr Octo bei seiner Heilmethode erfüllt ist, geht am deutlichsten daraus hervor, daß er sich Aerzten und beyördlichen Antoritäten gegenüber erbietet, dort wn noch ein Zweifel bezüglich des Erfolges obwaltet— er ihm soiche überwiesene Kraute un entgeltlich herzustellen sich verpflichtet. Zum Schluß wollen wir noch des Umstandes gedeuken, daß eine Reihe der von uns erwähnten Anerkennungsschreiben an Herrn Franz Otto— s. B. der früheren Kronprinzessin, jetzigen Kaiserin Friedrich in Sau Remo zur Prüfung vorgelegen haben. 6l. F. meiner Fre Dankend ir gänzlich beseitigt. Bruno Rüger, Leiz frau ist durch Ihre Kuzeichnet sio Bruno Rüger, Schmiedemeister. Wolkmersdorf, den 19. 8. 1890. Geehrter Herr Otto! Mit größter Freude theile Ihnen mit, daß ich durch Ihr Mittel von Meiner Lungen= und Brustsellentzündung, gegen ich ein halbes Jahr gebraucht habe, geheilt bin. Auch ist wachsener Sohn von den lästigen kleinen Würkann ich Ihnen berichten, daß durch Gebrauch mern durch Ihre Kur befreit. Bei der Influenzie Ihres Instrumentes meine Tochter vom Veitstanz hat es auch große Dienste geleistet. befreit ist. Auch unsere kleine Tochter habe ich Lichtungsvoll Carl Stittrich, Schuhmachermstr. damit vom Stickhusten und Fieber befreit. Jetzt!.“„„ 540 S.## Aahabe ich meine Frau,#che seit Jahren an Kopfschmerzen leidet, wo alle ärztliche Hül Bremerhafen, den 22. 5. 1890. Cehr geehrter Herr Otto! Mit Freuden kann ich Ihnen berichten, daß durch Gebrauch u. welche seit Jahren an 50 aur arzliiche Hulse vergebens ist, in Kur genommen und vin auch hier von Heilung fest überzeugt. Bitte zugleich um Fl. Oel. Hochachtungsvoll E. Mcendsen, Schlächter, Graben 6. Ziegelrode bei Helbra msl. Soekr., den 18. 8. 1890. die Hülfe die meinen herzlichsten Dank Kr Dahmen b.Vollrathsruhe M. Schw., 18. 6. 1890. Geehrter Herr Otto! Am Dienstag habe ich Ihren Apparat bei meiner 15 Jahre alten Tochter zum ersten Mal wegen Veitstanz angewandt, sie hatte sogleich Ruhe zum Schlaf gefunden, den sie vorher, trotz ärztlicher Hülfe und Einnehmens von Schlafpulver, nicht finden konnte. Bitte mir ein Glas Oel umgehend zu senden. Meine, an der Bleichsucht leidende, Tochter ist durch Ihren Apparat geheilt. Hochachtungsvoll ergebenst F. Reich, Zuckersieder. en Dam für.— vir ich durch ihre Nar gefunden habe. Ein drzt hat erklärt, wir sollten kein Geld wegen meiner Krankheit mehr ausgeben, es wäre umsonst, und doch wurde ich durch Ihre Heilmethode von metnem Nierenleiden geheilt. Ein gewisser Herr Ird. Neurath, der an der Lungenschwindsucht litt, ist soweit durch den Apparat wieder hergestellt, daß er wieder auf Arbeit Mit größter Hochachtung Frau Amalie Knauth. gehen kann. Königerode, den 24. 8. 1890. Hochgeehrter Herr Otto! Bitte ich Ihnen nochmals um einige Auskunft, betreff der Kur meiner Frau. Herrn Kühnens Tochter ist vom Veitstanz durch drei Auwendungen Ihres Apparates vollständig geheilt. Achtungsvoll Wilh. Rennicke. Neu-Buckow in Mecklbg., den 23. 8. 1890. Geehrn. Elle Otto! Kindern gute Die eter Herr Otto! Der Apparat hat bei meinen Ringern gun Pienste geleistet; nämlich den einen Sohn von der englischen Krankheit geheilt, den andern von der Flechte und meine Tochter von Drüsen befreit. Bitte um noch eine Flasche Oel, ich will den Apparat auch bei mir anwenden. Hochachtungsvoll ergebeust E. Jörck, Glasermeister, Hinterstr. 40. Brunshaupten in Mecklbg., den 13. 1. 1890. Geehrter Herr Otto! Bitte schicken Sie mir doch noch eine Flasche Oel. Zu meiner größten Freude kann ich Ihnen mittheilen, daß meiner Mutter ihre Wunden geheilt sind. HochachtungsP Rorgwardt. Tarmitzb.Lüchow(Hannover) den 24. Geehrter Herr Otto! Hiermit Ihnen meinen herzlichsten Dank für Ihre Hülfe, denn ich bin von meinem langjährigen Brust., Rücken= und Kreuzleiden fast gänzlich befreit. Auch meine Frau, welche über ein halbes Jahr an einem stark angeschwollenen offenen Beine litt, ist gänzlich geheilt. Bitte senden Sie mir gütigst noch zwei Flaschen Oel. Mit vorzüglicher Hochachtung H. Busse, Hof 2. Ahrenb.Datteln Bez.Münster, den 1 S. 3.1890. Geehrter Herr Otto! Gage Ihnen hiermit meinen besten Dank für Ihre Hülfe. Ihr Heilmittel hat bei mir großes Wunder gezeigt. Jo litt 10 Jahre an Kopfgicht, wovon ich jetzt ganz befreit bin. Es sind hier noch mehrere denen es geholfen hat. Bitte um 1 Flasche Oel. Hochachtungsvoll Steph. Veldhaus, Metzger. Königshütte,(Oberschl.) den 14. 8. Sehr geehrter Derr Otto! Mit Ihrem werthen Heilmittel habe ich viel Krankheiten geheilt, vorzüglich bei geheimen Krankheiten. (Die Namen der P#####der Danenten möchte ich nicht mit. F. eihen alten 75jahrigen Dit Nümlen der 9 theilen.) Auch habe ich einen alten 75jährig Greis, welcher vom Schlagfluß auf der ganzen Seite gelähmt war und ihm kein Arz H. Borgwart Gotha, den 8. 2. 1890. Geehrter Herr Otto! Ersuche Sie mir noch zwei Flaschen von Ihrem Oel zu schicken. Ein Kuabe von mir hatte sich einen Fuß erfroren, welcher jeden Winter aufbrach, ich konnte anwenden was ich wollte, es half nichts; durch zwei Anwendungen Ihres Apparates ist der Juß ganzlich geheilt. Auch das Blasenleiden Ausenimnnr u. Carl Malchow, Sm—4 28. Barth, den 18. 4. 1890. leistet. Gitte noch burg a. d. Havel, den 9. 2. 1890. Rece Frau Vesgermann. Hagen(Westf.), den 13. 2. Pisdten witcheisen, daß ich bei meiner Frau, bve Tgang blind war, schon Fortschrte ge: Beic“ e--. Joh Tegeler, Volmestr. 30. nect bobe..— den z. 4.1890. Göhrem O. Lotef zähte die bitten mie ebe Flaschen Hel zu schicken. Vor, eiren Jahre langen Gelenkrbenmatzger„elie e vep Hurch Fhr Mittel ein schweres Angen, ke, Musikus. * Van, 23 8.4890, schelt Dir. Bohoctungeneister a. p. Radusch, Königl. Hegeg#### a. D. Insterburg, den 21. 8. 1890. Aiv ver ziak Jahre lang an Rhenmatisemus im Igegegzenegsde WadenRheigurt i Prau C. Adomeit, Ziegerefggg. Vürslan C. Bigie Bt.d Bate shicen Sie ebe orebhrte Hlaschen Hel. Mein Jahre wir doch woch,(mnz it burch Ihren Apparat gänzlich verschwunden. Ergebenft Franz Liebe. Uhist, Post Plochhor den g. g. 1890. ale Oeleute veif, 4e gejund werden. Jetzt, emole wi er otzpparates, ist sie vollständig beron ze Kann setze tanzen und sprtngerizg gale Rodolstadt, den 10 9. 1890. Rudeistaut, vcn 10. B. 1890. Heren Branz Ot: Hax bie ge Folge, Besche Ian habe Wodenkrampf, V, Hutz, K-Atchug schlag, Vruster= Famille und i. we, we in: Zeitdem ich Ihren Apparat reisen, gebe ich keinen Arzt wieder gebraucht, s“. sch„üher für Arzt und Apotheke viel üdr en hatte. Auch fühle ich, daß nach u beszgetten, bote, auderer Geist im Körper veo Vor S Hasthent, Riedergestieg. wui aller Hochachtung ergebenf Ihr Ogseguge. II. Heineche, Drahtgzier gwartendg.) Pfürrenbach, Post Husezen 12. z. 1890. geehrter Herr Otto;. Theile zurg J#r Heilverfayren von meinem mit, daßz ich ourm 9. V. befreit hin, Um den Rheumatismus. gänzlich befreit v.-. Pille ich Apparat vei meiner Vrou u. Hochachtungspol uod um eine Blelo:“ Jogeph, Kohliösfe. GrossVegesackbei Bremen, den2S. 6. 183, nochmale eine Flasche Es kurt jetzt eine Frau an Rheumatismus, wo es schon zur Boht Vesade, Bostx 1a 3e Se. bie V-iuem Greunpe artrztgche, gr icer. Bister seoicht en) D.- Aumeuchen. Bochachfinete ad Tred Nlh. 1.- zeig. stellugen Geehrter Herr Otto! Apparat hat schon ue durch Ihren Albboxg: Hessetlt, Achtungsvonl e nesd une Buu, u- Melur, Neuzjag, Mollenstorf b. Penzlin, den 19. 8.. daßich Ihre Heilmethode beimeinem 20 Jahre mit Erfolg angewendet habe. ven Otehsittieh Jahreau Hämorrhofden, auch dieses Leiden ist bersehwunden Auch vei Apparat die Krämpse ftgeglungähol. Peine(Hannover), den 18. 8. 4.90, Geehrter Herr Otto! Dogie hpergugle leh Rhenmatsmus Himeine, Pebei) auszuspreehen. wieh, vervstiehtet, meinen, Dank gu., Perignen. Jeh kann Ihnen aueh über andegepezi, gabe, obe Du Her sozuigtng, Weichen escscheshchche mächtig hirsel und dabei Hautaysetzzlzagen R De ben, bue asp hes gese Sout o. betugr. i. 8. 19. S. 1800. Magenkrampf, Blutandrans,eör.ge hat. 36 we den Lhietemit weinen besten Daukguue. n Secheengneng uun.4.1 ebho ber zui heine Prau rgehrge. KenieRibenmattsnus gebellt hotz 3zgiezenr Ggef. Nchlis in Thüringen, A-Zur gegl. Venach. Oehrter Der grstenz meinen Kovischmerz, richtigung, daß 1-/Schzwester von ihrem zweitene meiner So..r., Schwester ihr Kind, wescheg rittens weiner vm Ihren Hipparat Eöstlich zilst habe. Zeichne Hochachtungspol n Julius Lessner, Bichsennzegg, Langenöls Bor. LiegriPaunge Zeit sit ich „Aoohl, zgeamatismus, verschiedenen kaltem vteber,„3 zleere: Purch Anwenoung otovr nnübertreflichen Heilmethode ist mir sichere Hülfe zu Theil geworden. Mit vorzüghachtung Ernstine Neumann. Veimur, den 25.r iguen Gesteut. ebrter A ewg asse nur erdenklichen Mittel nichts halfen, bin ich durch Ihren Apparat gebellt. Bit auer Dohjdcghj, Prieträger. Chrimmitschau, den 24. 8. Geehrter Der„itei gegen Kuieschwan Prau d. Schdintelid, Wigengadh. Gegrter Herr Stol“ Ihr Apparat hat bei Jahren an Ropf;, Magen= und Krenzschmerzen, er um sein Gebör gelbgund n.a, Hoatr Tagen 101 h Bochum Westfal. d. 7. 9. 1890. denmittheilen, daßich duggh, Ihreu 2rongt ganz den mitege#, daß ich dugg Ihren Apparat: gung kräftig und gesund bin. Mich üverram zgngg, eid ver aeg, ehut ftende Gelhülse, eee Hochachtend Heinrich noch Peitr N. L., den 18. 8z, 820, ren Apparat so weit hergestell, daß sie ihre Airbost, guch erhatte Seitenstee öfter starkes Rasenbluten, Schwindel und KopfGrößten Lauk für Ihre Hellmethode Ichzhatte Prans melbe g., adier be u,. O. Prensen d. 30 7.1890. Geehrter Derr Jägriche Wunde am Jnße gehabe ich meine vrKtzu;—., Dank schulde. heilt, wofür ich Iynen mein, uzt g. Bitte um noch 2 Glaschen Cu., raug Freitag. bee.ade,- Lippe-Detmold, Stapelage, Prenen.- uen B. S. 1890. Apparat hat bei surch ich sechs m Achtungsvoll Wilhelm Dörmann. Neumünster, den 2. 8. 1890. st meine Frau vopate und feilk iwbel Ronaten Blankenfelde b. Rohrbeck. Hreis Köyiga)g. i. Neumark, den 2o. 8. Geehrter Verr Hrig, und RippenfellVopr en Zung Hir st durch Ihren Apparat so Euizündu.en enm vu, urch Zirbeit wieder fähig weit hergestellt, daß 1ch Au, gartige Flechte vin. Ich hatte auch eine bo eine Anwendung Arm, dieselbe ist auch burch Ziumal hatte ich Shres Aupparate“ gosraziufal, wogegen ich eiuen ürch einnehmen konnte; ich wüirde mit Lipparat auf der ganzen Bauchfläche beIhreu, 4prticatz u4f der 9anzte an besser wurde. bauoenr, wodurch r“ Pg in meiner Familie immer Außerden habe sch eP zueireche meinen herzmit eerfolg angewandt, Zochächtungsvoll lichsten Daut aus. W. Dxnow, Kossätb. Ver. Garde=, Landwehr= u. KriegerVerein, Witten. Protector: Se. Majestät Kaiser Wilhelm II. Todes=Anzeige. Heute starb unser langjähriges besuchendes Mitglied Herr Friedr. Borgmann sen. Sein Andenken bleibt bei uns in Ehren. Witten, den 26. Februar 1891. Der Vorstand. Turngemeinde zu Witten. Todes=Anzeige. Am 26.•d. Mts., starb unser langjähriges Mitglied der Turnfreund Herr Friedrich Borgmann. Der Verein wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Witten, 28. Febr. 1891. Der Vorstand. Wirthe=Verein Todes=Anzeige. Am Donnerstag starb unser Mitglied Herr Friedr. Borgmann sen. im Alter von 64 Jahren. Sein Andenken bleibt bei uns in Ehren. Witten, 27. Febr. 1891. Der Vorstand. Zur Beerdigung des Verstorbenen versammeln sich die Mitglieder 3½ Uhr bei Wwe. Brodt. Männer Gesangverein Todes=Anzeige. Gestern Nachmittag starb unser Vereinswirth Friedr. Vorgmann sen. Er ruhe in Frieden. Witten, den 27. Februar 1891. Der Vorstand. Zur Beerdigung unseres verstorbenen Vereinswirths versammeln sich die Mitglieder Sonntag punkt 3½ Uhr beim Wirth Herrn W. Kruhöfer am Markt. D. O. 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März, Abends 7 Uhr. im evangel. Vereinshause General=Versammlung Tages=Ordnung: 1. Zahlung der monatl. Beiträge. 2. Betheiligung am Kreis=Verbandsfest. 3. Verschiedenes. Die aktiven Mitglieder werden dringend gebeten, punktlich zu erscheinen. Der Obmann. Männergesangverein Samstag Abend 8 Uhr bei Herrn R. Bremkamp, Ruhrstr.: Gesangsprobe. Der Vorstand. Bürgergesellschaft Witten. Die Gesangsstunde fällt am Dienstag, den 3. März aus. Die nächste Gesangsstunde findet am Dienstag, den 10. März statt. Der Vorstand. Wittener Schweine=VersicherungsVerein. Zahlungs=Termin Sonntag, den 1. März, Nachmittags 3 Uhr, im Vereinslokale bei Herrn Carl Möller. Die Mitglieder erinnern wir an den§ 6 unter d. des tatuts und machen sie hierauf aufmerksam. Der Vorstand. A Die Weinhandlung von P. Poß, Witten, empfiehlt ihr reichhaltiges Lager guter, reingehaltener Weine, Flaschenweine von 60 Pfg. an, Faßzweine von 65 Pf. an, Deutscher und franz. Champagner, echte franz. Cognacs, Portweine, Sherrys, Madeira. 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VerbandsAusstellung. 4. Verschiedenes. Unter Hinweis auf die wichtige Tagesordnung und darauf, daß die Versammlung unter allen Umständen beschlußfähig ist, bittet um zahlreichen Besuch Der Vorstand. Deutsch=sozialer Verein, Langendreer. Donnerstag den 5. März, Abends 8 Uhr, bei Leiendecker, Vortrag des Herrn Pastor Prietsch, über das Thema: Was wir wollen. Gesinnungsgenossen sino willkommen. Der Vorstand. KS 11. Ruhrstr. 11. TATETEN Größtes Lager in Neuheiten Billiger wie jede Konkurrenz Wilh. Lynen, Witten, Barmen, Ruhrstraße 11. Neuenweg 21. Solide Agenten gegen hohe Provision gesucht. Frische dicke Eier per Dutzend 70 Pf. empfiehlt Ed. Blennemann, Johannisstr. 20. Auf Alesettirkung! Man verlangebi Hoppe's ali KräuterSeife. Sommersprossen, Mitesser, Pickein, Röthe der Haut, Flechten etc. w. schnei 1. f. immer beseitigt. Die Haut w.blend, weise u. sart. Stet. 50 Pl. bi# ∆ debr. Hoppe BERLIN Sw., Charlotten-Strasse en. Zu haben in Witten bei F. W. Reuter Turner Geld-Lotterie. 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