n 0. 4. Jan., Uhr: lu g. Verein der Krankenzur Nachricht heine behufs gbei K. Kühn L. Schmacke, fang genomund bis zum suirückgegeben orstand. 19. Fernsprech=Nr. 46 für Witten. Witten, freitag, den 23. Junnur. 18 für Hagen. 1891 ndlung ilirn, ichhaltiges ter, Weine, eine j. an, 35 Pf. an, franz. ner, ognacs, sherrys, a. ) Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn= und Friertage. Insertionen werden die 7 gespattene Potitzeile mit 10 Pf. berechnet. verbunden mit dem zeiger für Witten und Amgegend. Abonnementspreis(inel. der Gratisbeilage „Wärkisches Heim"): 1,80 Mark vierteljährlich, monatlich 89 Pfg bei Bestellung durch die Boten. Bei Abnahme auf der Post inel. Bestellgeld 2.20 Ml. S wWas wieder erweckt werden muß! ] In den sozialen und wirthschaftlichen Streitereien der letzten Jahre, in den Meinungsverschiedenheiten zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, in dem soft künstlich geschürten, theils durch ungünstige Geschäftsverhältnisse gestärkten Verdruß hat das Rechtsbewußtsein nicht unerheblichen Schaden gelitten, und das ist die allerunerquicklichste Thatsache aus diesen Kampfjahren. Ohne Rechtsbewußtsein im Volke kann kein Staat bestehen, kann auch schließlich kein Frieden unter den Staaten bestehen bleiben, die Pflege des Rechtsbewußtseins, die Achtung und Ehrung des Rechtes muß vor Allem eine Aufgabe derer sein, die es wohl mit dem Staate und seinen Bürgern meinen. Konfession und politische Anschauungen sind verschieden, werden auch nimmer unter einen Hut zu bringen sein; aber die Achtung vor don Recht sollte Allen zleich und Allen heilig sein. imasse, haben bei Tve— deie vitche. Feutr Autenr gltch, uab Auen grur un. nier Hand= Die Achtung des Rechts besteht heute nicht allein uchfuhrung darin, daß man nicht stiehlt und betrügt, sie besteht 3 vertrang, auch in der Anerkennung jenes ungeschriebenen en serten Rechtes, welches aus Arbeitsverträgen hervorgeht, de urverre, sie besteht auch in der Achtung des Verhältnisses, Osserten welches sich auf Grund des Arbeitsvertrages gebil30 an etc det hat. Die Anschauung muß vor Allem fort, eroeten= daß in einem solchem Verhältniß nur das Recht ist, Zähne setzt was der betreffenden Partei gerade zum Vortheil ein, Zahne gereicht. Das Recht ist Allen gleich, und wenn einigt, Zahn Jemand durch Rechtsbruch eine ungünstige Stellung lligt(zu verbessern, sich Vortheil zu schaffen sucht, so ist das erklärlich, aber trotzdem entschieden nicht zu billigen. Wort soll Wort sein, ehrlich soll das Erfüllen sein, ohne alle Hinterthüren und Nebengedanken. In dem Streit und der Aufregung der letzten Jahre ist nicht immer streng auf dieses Recht geachtet; viele Arbeiter haben dies unterlassen, aber auch mancher Arbeitgeber hat hinterher sich anders besonnen. Die Arbeiter hatten Unrecht, indem sie ohne vorherige Vereinbarung ihr beim und durch den Arbeitsvertrag gegebenes Wort brachen, die Arbeitgeber nicht minder mit ihrem nachträglichen Besinnen. Mögen die Verhältnisse, wie schon gesagt, wollen, immer wieder von Anderen vernichtet wurden. Heute steht in Deutschland einem Jeden, der in seinem Rechte verletzt ist, der Rechtsweg frei, er wird stets Jemand finden, der seine Klagen anhört und vertritt, er muß nur den Versuch nicht scheuen. Es liegt auch in Deutschland Vieles nicht so, wie es liegen sollte, aber darin wird nichts geändert durch Rechtsbruch, sondern nur durch strenge Verfolgung des Rechtes und vor Allem dadurch, daß Jeder achtet, was er zu achten hat, daß Niemand daran denkt, gegen einen Schwächeren sich zu erlauben, was sich nicht gehört. Deutschland ist groß geworden durch strenge Achtung des Rechtes, die strenge Achtung des Rechtes, auch des Menschenund Arbeitsrechtes, wird uns auch den inneren Frieden zurückgeben. Für Willkür und Eigenwille ist heute kein Platz und soll auch kein Platz sein. öper, sannisstr. 11. erte hwefelseife amp; Co., Berlin M estes Fabrikat Krantirt weise schmutzend, lich u. allbeHautunreinigser, Flechten, , Hautjucken F. W. Reuter Etage Vieles erklärlich, Manches verzeihlich sogar erscheinen lassen, in der Ordnung waren diese Dinge nicht, sie Balkon ist en sonnten auch nicht vorkommen, wenn allgemein ein ## festes Rechtsbewußtsein bestanden hätte. Auch die ## A u s r e d e i s t n i c h t s t i c h h a l t i g, d a ß m a n n u r d a n n das Recht zu achten genöthigt ist, wenn der andere Theil es achtet. Das führte schließlich wieder zum Faustrecht. Ueber Mißachtung des Rechtes hat allein das Gesetz zu entscheiden, das Gesetz, welches von den berufenen Vertretern des Volkes in Gemeinschaft mit der Reichsregierung beschlossen ist. Deutschen Reiche kann Niemand machen, was ng in den er will, der deutsche Kaiser nicht, kein Fürst, kein mplaren. Graf, kein Industrieller und kein Arbeiter; sammt mua# und sonders haben sie sich dem Gesetz zu fügen, und das Gesetz beschützt den, der Recht hat. eine Es ist eine ganz leere Ausrede, sagen zu suche ote 0 PfgRundschau. * Fürst Bismarck und Eugen Richter. Wie man der Nat.=Ztg. berichtet, hat sich Fürst Bismarck neulich gesprächsweise dahin geäußert, daß er die Ausfälle des Abg. Richter gegen ihn mit großem Vergnügen lese und einen neuen Beweis darin dafür finde, daß er die richtigen Wege gegangen sei. Es wäre überzeugt, daß diese Angriffe und Verdächtigungen lediglich seinen guten Ruf als Staatsmann förderten; thatsächlich seien durch sie schon viele seiner früheren Gegner zu seinen Freunden gemacht worden. Es würde ihn tief betrüben und ihn mit ernstlicher Besorgniß erfüllen, wenn Herr Richter eines Tags seine Angriffe einstellte oder ihm gar Anerkennung bewiese." * Der engere Ausschuß der Berliner Konferenz für Reform des höheren Schulwesens hat bezüglich der Gehalts= und Rangverhältnisse der Lehrer beschlossen, das Durchschnittsgehalt der Gymnasial= lehrer dem der Richter der ersten Instanz gleich zu stellen, und das höchste Gehalt auf 6000 Mark und Wohnungsgeldzuschuß zu erhöhen. Das Anfangsgehalt des Gymnasialdirektors soll mit 5400 Mark beginnen und bis 6000 Mark steigen. Groß Schwierigkeiten verursachten bei der Regelung der Frage die städtischen Unterrichtsanstalten. Die Ansichten waren getheilt, ob man ein Gesetz erlassen solle, durch welches die Gemeinden gezwungen würden, die Erhöhung der Gehälter ganz nach der Norm der königlichen Anstalten eintreten zu lassen, oder auch ob nicht alle höheren Lehranstalten einfach zu verstaatlichen seien. sstelle Nethler, ofstr. 7. Gesuch. wollen, daß von dem Gesetze nur die großen Leute Vortheil haben. Auch die Justiz kann irren, das ist richtig, aber wir haben in Deutschland zum Glück eine durchaus unbeeinflußte Rechtsprechung, die Jedem nach Möglichkeit sein Recht sichert. Wir haben auch in Deutschland eine öffentliche Meinung, amen Jungen die bereitwillig dem hilft, der im Rechte ist, und lie suche zum dann, glauben wir, haben die letzten Jahre doch igen Eintrilt wohl bewiesen, daß Kaiser Wilhelm nicht auf Rang und Stand sieht, wenn es sich darum handelt, gerechten Beschwerden zu entsprechen. Man soll doch nicht immer große Worte machen, die nicht gehalten werden können. In den letzten Jahren haben wir vielfach allerlei stürmische Szenen und Ausschreitungen gehabt, bei welchen die Theilnehmer die Welt erobern zu können glaubten. Und als dann der Strafrichter sein Urtheil sprach, da waren sie recht klein. Festhalten am Recht, getragen von einem festen Rechtsbewußtsein, das ist stets das Heilsamste; über Meinungsverschiedenheiten kann man sich ausgleichen, wo nicht, wird der bestandene Vertrag gelöst, und dann können beide Theile nach freiem Ermessen weiter zusehen, was sie anfangen wollen. Das Recht ist die Grundlage jedes Verhältnisses; Albert, verstr. 20. 44 2 ntnissen gesucht Moeller gen, 1en gros. ein hen zum Haussollte wohl werden, wenn im ihm günstigen Nr.: Augenblicke Jeder thuen könnte, was er wollte? Schließlich liefen alle Menschen als arme Leute herum oder griffen zum Knüppel. Der Appell an die Gewalt ist regelmäßig eine ganz verzweifelte Sache. Wer Gewalt onwendet, der weiß, daß auch gegen ihn Gewalt gewendet wird, schont er nicht, hen Kinde suchsso wird er wieder nicht geschont. Deutschland Ericke, kennt die bekannten„Pariser Aderlasse“ nicht aus — O#eigener Erfahrung, und wir werden hoffentlich auch o. in Witten für immer damit verschont bleiben. Aber sie sind isel& Co.(auch eine gute Lehre für Alle, welche meinen, mit en.(dem Kopf durch die Wand rennen zu wollen. Eine rantwortlichter uralte Erfahrung lehrt, daß die, welche vernichten d in Witten. * Die gegenwärtigen Zustände in der Gestellung der Kohlen= und Kokswagen in unserem Bergbaubezirk, so schreibt die„Rh.=Westf. Ztg.“, sind geradezu eine Ironie auf alles, was bezüglich des Verhältnisses zwischen Staatsbahn=Verwaltung und Zechen geschrieben steht. Falls im Sommer bei den Zechen das Geschäft schlecht geht und die Beladung der gestellten Wagen sich auch nur um ein Geringes über die festgesetzte Faist ausdehnt, so heißt es: Wagenstrafmiethe zahlen! Geht das Geschäft so gut, daß die Beladefrist im Interesse der Eisenbahn bis auf das Minimum der Möglichkeit abgekürzt werden muß und dieses Minimur: wird überschritten, so heißt es wiederum: Wagenstrafmiethe zahlen! Tritt aber einmal ein strammer und andauernder Winter ein, sodaß der Bedarf an Kohlen um einiges über das gewöhnliche Maß hinausgeht, dann sind überhaupt keine Wagen da und den Zechen geht die schöne Gelegenheit eines außergewöhnlich lebhaften Absatzes an der Nase vorbei. Gemuckst darf aber dennoch nicht werden. Wehe der Zeche, die bei anderer Gelegenheit sich für die mangelhafte Behandlung rächen und irgendwie aus den Geleisen des herrlichen„Anschlußvertrages“ herausfahren möchte— sofort würde es heißen: Wir schneiden den Anschluß ab. Wir sollten meinen, daß gerade die Staatsbahn=Verwaltung, die die Zechen in ein so gefährliches Abhängigkeits=Verhältniß gebracht hat, auch die moralische Verpflichtung empfinden müßte, denselben bei guter Konjunktur und flottem Absatz die weiteste Möglichkeit zur Ausnutzung der günstigen Situation zu gewähren. * Die Grundzüge der künftigen französischen Handelspolilik erscheinen in der Tagesordnung festgelegt, welche von der Pariser Deputirtenkammer in ihrer Montagssitzung, nach vorgängiger Verständigung mit der Regierung angenommen wurde. Bis auf eine verschwindend geringe Minderheit ist dem nach die Kammer der Ansicht, daß mit dem bis herigen System prinzipiell gebrochen werden muß. Frankreich verlangt seine volle uneingeschränkte wirth schaftliche Handlungsfreiheit zurück und wird deshalb sämmtliche Handelsverträge kündigen, die Zolltarifbestimmungen einschließen, und nur diejenigen fortbestehen lassen, welche die Meistbegünstigungsklausel enthalten. Im einzelnen besteht der Wille, die den Handelsverträgen mit Belgien und der Schweiz angeschlossenen Klauseln, besonders soweit sie den Durchgangsverkehr und die Handlungsreisenden betreffen, aufrecht zu erhalten; engere Beziehungen sollen, außer mit den beiden obengenannten Staaten, auch mit Spanien gepflegt werden, damit nicht eine andere Macht an Frankreichs Stelle trete. Von der Kündigung ausgeschlossen erscheinen die Verträge mit Dänemarck, Oesterreich=Ungarn und Rußland, weil sie die Meischgünstigungsklausel enthalten und mit Ehina und Mcxito, weil sie aus anderen Gründen für Frankreich vortheilhaft sind. Im Wesentlichen stellt sich der Handersminister Ribot und die ihm zustimmende Kammer hiermit auf dem Standpunkt des Vereins französischer Industrieller, welcher, ohne einem extremen prohibitionistischen System zu huldigen, doch fordert, daß Frankreich sich in Zukunft doch nicht mehr durch Vertragsbestimmungen binden läßt, welche den Interessen der nationalen Industrie Eintrag thun. Besagter Verein hatte sich mit einer Eingabe an die Kammer gewendet, welche dreierlei forderte: 1. die Kündigung der Verträge mit angehängtem Tarif; 2. die Beibehaltung der Verträge mit der Meistbegünstigungsklausel, in der Voraussetzung, daß der Minimaltarif ein unherabsetzbarer ist, unter dessen Positionen die Regierung unter keinen Umständen heruntergehen wird; 3. den Abschluß neuer Verträge nur mit der Maßgabe, daß derselbe sine die erfolgt, also mit jederzeitiger Kündbarkeit etwa binnen Jahresfrist.„ Die Freiyandetspresse befiudet sich in großer Aufregung und prophezeit der wirthschaftlichen Zukunft des Landes alles mögliche Unheil. Die extremen Prodektionisten hinwiederum hätten am liebsten gesehen, daß man vollständig reine Bahn machte und alle, auch die mit der Mehrbekünstigungsklausel versehenen Verträge kündigte; das rechte Wort fand diesmal der bekannte reaktionäre Deputirte Cassagnac, indem er sein volles Einverständniß mit dem Standpunkte des Ministers Ribot erklärte und dies damit motivirte, daß, wenn es sich um die Interessen des Landes handle, es in der Kammer keine Voreingenommenheiten und keine Opposition gebe. Diese Worte fanden den Beifall der gesammten Rechten, und bekundeten eine Gesinnung, die der Regierungsopposition eine moralische Kräftigung von solcher Nachhaltigkeit verleiht, wie sie der eifrigste französische Patriot nicht besser zu wünschen vermöchte. Dieses lebendige Gefühl für die Forderungen des Gesammtwohles, und die bereitwillige Unterordnung von Parteirteressen und Partetdoktrinen gehört zu den glänzendsten Seiten des modernen Frankreich und verdient wohl, auch anderswo zur Nachahmung beherzigt werden. König im Namen des Hauses Glückwünsche bringen. Die Ermächtigung wird ertheilt. Eingegangen: Gesetzentwurf zur Ausführung des § 9 des Gesetzes betreffend die Einstellung der Leistungen aus Staatsmitteln für die römisch=katholischen Bisthümrr und Geistlichen vom 22. April 1876. Gesetzentwurf betreffend Abänderung der Kirchengemeinde= und Synodalordnung für die Provinzen Preußen(Ost= und Westpreußen), Brandenburg, Pommern, Posen, Schlesien und Sachsen vom 10. September 1883. Antrag v. Bülow(Wandsbeck) betreffend die Gültigkeit der Jagdscheine. Antrag Korsch betreffend Verbot des Privathandels mit Staatslotterieloosen. Interpellation Motty betreffend Auswanderung nach Brasilien..„ 9 46 Sodann wird in einmaliger Beratyung der Nachweis über die Verwendung des in dem Etat der Eisenbahnverwaltung vorgesehenen Dispositionsfonds von 1 500000 M. Es folgt die Veratzung des Antrags Richters(rei.) die kel. Staatsregierung zu ersuchen, Auskunft zu ertheilen: 1. über die seit 1867 in Preußen begründeten Fideikommißstiftungen; 2. über den Betrag der bei der Bestätigung der Fideitommitzstiftungen aufgekommenen Stempelgebühren; 3. darüber, ob und in welchen einzelnen Fällen ein Erlaß der Stempelgebühr stattgefunden hat. Zur Begründung des Antrags füyrt Abg. Richter (freis.) aus: Das preußische Stempelsteuergesetz von 1822 enthält die Bestimmung, daß bei der Bildung von Fideicommissen 8 Prozent des Werthes der Fideicommisse als Stempelsteuer an den Staat zu entrichten sind. Es hat in der Oeffentlichkeit verlautet, daß dem früheren Minister Frhrn. v. Lucius zur Zeit als er noch amtirte, bei der Bilduug von zwei Familien=Fideicommissen der Stempel steuerbetrag im Gnadenwege erlassen worden sei. leugne, daß es ein Recht der Regierung giebt, von einer allgemein verbindlichen und gesetzlich ausgesprochenen Steuerpflicht zu entheben. Die Gesetzgebung ist seit Erlaß der Verfassung nicht mehr ein Vorrecht der Krone, sondern sie wird von dem Monarchen in Verbindung mit dem Landtag gemeinschaftlich geübt. In der öffentlichen Meinung versteht man es, wenn einem armen Manne, der ohne Verschulden einen Verlust erlitten hat, dieser Verlust niedergeschlagen wird, aber die öffentliche Meinung urtheilt streng über die allgemeine Durchführung der Steuerpflicht. Man sollte sich freuen, daß eine solch strenge Beurtheilung, auf die man sich ja bei neuern Gesetzen jetzt gerade wieder berufen hat, noch vorhanden ist. Man empfindet es schon als ein Aergerniß, wenn die Steuerbefreiungen beispielsweise der Reichsunmittelbaren fortbestehen. Die Verfassungsurkunde sagt:„Alle Preußen sind vor dem Gesetze gleich. In der Strafstatitik des letzten Jahres sind im Reiche wegen Zolldefraudation bei der Branntwein=, bei der Brausteuer, den Reichsstempelabgaben, der Tabaksteuer, überhaupt wegen aller Zuwiderhandlungen gegen Steuergesetze des Reiches im ganzen 18156 Personen verurtheilt worden. Die von diesen 18 156 Personen hinterzogenen Steuerbeträge machen in ihrer Gesammtheit nur 70531 Mork aus.(Hört, hört! links.) Es waren demnach 18156 Personen verurtheilt, und hier wird ein höherer Betrag als der Gesammtbetrag dieser 18000 Prozesse einfach im Wege der Gnade einer Person erlassen, die offenkundig zu den Millionären gehört, in einem Augenblick, wo der Besitz durch Erbfall noch eine wesentliche Erweiterung erfahren hat. Ta muß man doch schließlich sagen, wenn es in diesem Fall gerechtfertigt sein soll, einen Stempel zu erlassen, in welchem Falle soll es denn überhaupt künftig noch gerechtfertigt sein, einen Stempelbetrag zu erheben?(Sehr richtig! links.) Ich kann also mein Urtheil nur dahin zusammenfassen, daß hier in diesem Falle ein Mißbrauch der ReAus Pine Ridge wird amtlich gemeldet, daß General Miles in seinen Unterhandlungen mit den Indianern Folgendes vereinbart hat: Die feindseligen Indianer verlassen ihr gegenwärtiges Lager und schlagen ihre Zelte westlich von White Clay Bach, weniger als eine halbe Meile von der Agentur, auf. Sie liefern ihre Waffen den Häuptlingen aus, welche sie dem Agenten übergeben werden. Die Häuptlinge sollen sich bestreben, die jüngeren Mänmer zu beherrschen, und wenn ihnen dies nicht gelingt, sollen sie Diejenigen verhaften, welche sich weigern, sich als gute Indianer zu benehmen, und den Agenten übergeben. General Miles verlangte ferner die Anslieferung der Mörder des Lieutenants Casey, welchem Gesuche die Häuptlinge nachzugeben versprachen. Der General, der mit diesem Ergebniß zufrieden ist, hatte den Häuptlingen eine mehrtägige Frist(seit dem 15. d. M.) zur Einlösung ihrer Versprechungen bewilligt u. als Beweis des Wohlwollens mehrere tausend Pfund Mehl und mehrere hundert Pfund Kaffee und Zucker ins Indianerlager gesandt. Er hat die Beschwerden der Indianer bezüglich der Verletzung der mit ihnen geschlossenen Verträge in Erwägung gezogen und eine getreue Beobachtung dieser Vertärge künftighin verbürgt. Die Häuptlinge kehrten befriedigt mit der ihnen zu Theil gewordenen freundlichen Behandlung nach ihrem Lager zurück. Der Aufstand unter den Sioux= Indianern darf jetzt als beendigt betrachtet werden. Einige kleine Banden dürften noch zu schaffen geben. aber die große Mehrheit der Sioux haben ihren Kriegsputz abgelegt und ihre Zelte in der Nähe der freundlichen Indianer am White Clay=Bach aufgeschlagen. Preußischer Landtag. Abgeordnetenhaus. 18. Sitzung vom 21. Januar. Am Regierungstisch: Dr. Miquel, v. Heyden Dr. v. Präsident v. Köhler eröffnet die Sitzung um 11“ Uhr mit der Bitte um Ermächtigung, Sr. Majestät dem gierungsgewalt vorliegt, eine grobe Verletzung des öffentlichen Rechtsbewußtseins(lebhafter Widerspruch rechts; sehr wahr! links), und, meine Herren, wenn die Regierung nicht im Stande ist, die Sache selbst in einem mildern Licht erscheinen zu lassen, dann möchte ich wenigstens die Hoffnung damit verbinden, daß solche Vorkommnisse sich in Zukunft nicht mehr wiederholen, weil sie nicht geeignet sind, das Ansehen der Regierung, die Autorität der Gesetzgebung zu erhöhen.(Lebhafter Beifall links; Zischen Finanzminister Dr. Miquel: M. H., wenn die Behauptung aufgestellt wird, daß ein Mißbrauch der Regierungsgewalt in diesem Falle vorliegt, den der Antragsteller wesentlich im Auge gehabt hat, so wird vor allem die erste Aufgabe sein, die rechtliche Lage der Sache klar zu stellen: M. H., wenn der Antragsteller fragt, auf Grund welches ausdrücklichen Gesetzes die Krone oder die Staatsregierung ermächtigt sei, derartige Stempelerlasse zu gewähren, so kann ich ihm diese Frage nicht beantworten. Ein ausdrückliches Gesetz, das allgemein der Krone ein solches Gnadenrecht zuwiese, giebt es nicht und braucht es auch nicht zu geben für den, der die Geschichte des preußischen Staates und namentlich seines Staatsrechtes kennt.(Sehr wahr! rechts.) Der Landtag hat dieses Recht der Krone niemals bestritten. Steuerlasse in specie sind nicht etwa bloß in dem verborgenen Inhalt der Acten, sondern seit der Verfassung vielfach auch in der Gesetzgebung, in der Gesetzsammlung durch kgl. Ordres eingeführt und bekannt gemacht, und ich kann mich nicht eines einzigen Falles erinnern, wo hiergegen seitens der Presse, in der öffentlichen Meinung oder im Landtage irgend ein Widerspruch erhoben wäre. Alle höhern Gerichte des Landes erhalten Kenntniß, von solchen durch königliche Cabinetsordres stattgefundenen Ermäßigungen oder gänzlichen Erlassen des Stempels. Demgemäß erkennt das Gericht über die Existenz und gültige Verfussung der Fideicommisse. Niemals hat ein Gericht in Preutzen die Zulässigkeit derartiger Erlasse bestritten oder bemängelt und niemals den Versuch gemacht, einen auf diese Weise erlassenen Stempel seinerseits einzuziehen, wozu es doch sonst schuldig und verbunden gewesen wäre. Es ist gewiß anzuerkennen, daß ein Kronrecht nur als ein wirkliches Gnadenrecht gehandhabt werden soll. Wie das Begnadigungsrecht nicht dahin führen kann, für bestimmte Vergehungen das Strafgesetzbuch außer Kraft zu setzen, so wird auch auf civilrechtlichem Gebiete stets nur mit Rücksicht auf die besondere Beschaffenheit von solchem Rechte Gebrauch zu machen sein. Wenn der Antragsteller daneben von einem erlassenen Betrage von 100000 Mark gesprochen hat, so ist auch dies irrig, denn es handelt sich thatsächlich nur um den Erlaß von etwas mehr als 30000 Mark. Der Minister Lucius ist in dem besten Glauben gewesen, sonst würde er wahrscheinlich seinerseits den Erlaß nicht angenommen haben. So liegt die Sache, und ich glaube, wer sie objectiv veurtheilt, wird, was er auch sonst nach seinem subjectiven Befinden in einem ähnlichen Falle seinerseits gethan haben würde, von einer unmoralischen Handlung unter keinen Umständen sprechen dürfen.(Sehr richtig! rechts.) Hierauf glaube ich meine Ausführuugen beschränten zu evunen. Ich denke, es wird das Richtige sein für alle Theile, namentlich aber auch für die Stellung des Landtags, den Antrag abulehnen.(Beifall rchse.) zgreoiserung hat es abAbg. Schumacher: Die Staals#egieruu#u# es ubgelehnt, auf die in dem Antrage Richter enthaltenen Fragen Antwort zu geben, aus Gründen, die wir nur als gerechtfertigt anerkennen können. Es handelt sich lediglich darum, ob die Krone berechtigt war, d zu erlassen oder ob sie dabei an eine Mitwirkung des Landtages gebunden war. Im Namen meiner politischen Freunde erkläre ich, daß wir durchaus auf dem Standpunkte der Regierung stehen. Sie haben geböttzgn, Verleihung des Freiherrntitels aus der Imtiative des Kaisers Friedrich bervorgegangen ist ung, dise, übrigeg gle gen sich nothwendig daraus ergaben. Gerade die A##### rungszeit des hochseligen Kaisers Frieorich ist in der Presse wie auch sonst in der Oeffentlichkeit so vielen Besprechungen ausgesetzt gewesen, daß das Pietätsgefühl im Volke gegenüber diesem hochherzigen Fürsten, der ein Liebling des Volkes im besten Sinne des letzt worden ist. Das hohe Haus hat sich bisher in Bezug auf solche Besprechungen einer weisen Zurückhaltung befleißigt. Ich glaube, es dürfte der Würde orr Hauses entsprechen, wenn wir heute nicht über eine Regierungshandlung dieses hochherzigen Fürsten Kritik uven. bitte Sie deshalb, über den Antrag zur einfachen TagesAbg, Francke(natib) erklärt den Richter'schen Antrag ebenfalls als unannehmbar, beantragt aber die Staatsregierung zu ersuchen, 1. solche Stempelerlasse in Zukunft nicht mehr eintreten zu lassen, 2. dem Hause Etatsgesetz vorzulegen, welches die Angelegenheit definitiv Abg. von Rauchhaupt(kors.) ist aus den vom Finanzminister vorgelegten Gründen gegen der elptrag, Abg. Windthorft(Centr.) hofft, diese C###uzung werde für die Herren Minister eine Mahnung zur Vorsicht sein. Im Lucius'schen Falle hätten aber wohl alle Betheiligten im guten Glauben gehandelt. Abg. Richter(freis.) bestreitet im Schlußwort, daß hier ein Kronrecht vorliege. Die Verfassung enthalte nichts davon. Kaiser Friedrich habe den Stempelerlaß nicht veranlaßt, Freiherr von Lucius habe darum nachgesucht, und Fürst Bismarck die Genehmigung eingeholt. In Zukunft würden adelige Herren hoffentlich nicht mehr um Stempelerlaß nachsuchen...v ird anden, Nur der Antrag des Abg. France wird angenommen, der Antrag Richter und Francke 1 werden abgelehnt. Es folgt Berathung des ferneren Antrages des Abg. Richter: die Regierung wolle dem Landtage Uebersichten vorlegen 1.über die dienstfreie Zeit der Stations=, Strecker;, Fahr= und Werkstattspersonals der Staatsbahnen: 2. über das Einkommen der diätarischen Eisenbahnbeamten und über die Anstellungsverhältnisse. Vom Abg. Dr. Lieber(Ctr.) wird ein Unterantrag eingebracht, wonach besonders auch die Zahl der dienstfreien Sonntagen mitgetheilt werden soll. Geh. Rath Gerlach erklärt, die Regierung sei nicht abgeneigt, die gewünschten Vorlagen zu machen, doch bedürfe es erst noch der Sammlung des Materials. Nach längerer Debate, an welcher sich die Abga. Hiße (Ctr.), Simon(natl.), Cramer(kons.), Dr. Sattler(natl.) und Graf Limburg(kons.) sich im Wesentlichen für den Antrag aussprachen, wird derselbe mit dem Unterantrag Lieber der Budgetkommission überwiesen. Nächste Sitzung Donnerstag 11 Uhr. Deutsches * Berlin, 21. Januar. Der Kaiser hat von der beabsichtigten Errichtung eines Denkmals fur den Dichter Hoffmann von Fallersleben auf Helgoland mit Befriedigung und Interesse Kenntniß genommen und zur Förderung des pietätvollen Unternehmens einen Beitrag von — Die preußische Staatsbahnverwaltung trägt sich, wie die Frankfurter Zeitung behauptet, nun endlich mit Gedanken einer Herabsetzung der Gütertarife, über welche näheres noch nicht verlautet. Vielleicht handelt es sich nur um die Tarifreform für Massengüter, mit welcher sich die Eisenbahnräthe in der letzten Zeit so intensiv vein Die Beiträge für das dem Fürsten Bismorck in zu errichtende Nationaldenkmal haben bereits die Summe von 913000 M. überschritten. — Als künftiger Präsident des evangelischen Oberkirchenrathes in Berlin wird setzt auch der Reichstagspräsident von Lewetzow genannt. Herr von Lewetzow steht heute schon im Mittelpunkt zahlreicher kirchlicher Vereine und Bestrebungen. — Fürst Radolin, der Oberhofmarschall Kaiser Friedrichs, gedenkt in den diplomatischen Dienst, dem er früher schon angehörte, zurückzutreten und wird voraussichtlich den nächsten freiwerdenden Botschafterposten erhalten. — Die Reichsregierung hat aus Deutsch=Ostafrika jetzt die offizielle Nachricht erhalten, daß Major von Wißmann am 16. Januar nach dem Kilimandscharo=Gebirge aufgebrochen ist, um einen unruhigen Eingeborenen=Stamm zur Rason zu bringen. — Etwas gar zu konfuse Nachrichten har ein Blatt dieser Tage verbreitet, indem es behauptete, nach einer Aeußerung des Kaisers solle sich bei den letzten Manövern gezeigt haben, bei dem rauchlosen Pulver erscheine es undenkbar, im Ernstfalle noch die Truppen zu bringen. So perplex würden die Leute, weil sie den Feind nicht sähen. Dieser Unsinn wird jetzt noch einer höheren Beachtung für werth dadurch gehalten, daß die angebliche Aeußerung des Kaisers in Abrede gestellt wird. Ernsthaft hat wohl kein nachdenkender Mensch die Geschichte genommen. — Nach der Vossischen Zeitung würde die Organisation der deutschen Schutzgebiete in Ostafrika auf dem Verwaltungswege erfolgen, ohne daß dem Reichstage darüber eine besondere Vorlage zugeht. Auf dem Wege des Gesetzes würde nur die Umwandlung der Schutztruppe in eine kaiserliche ausgeführt....„ 866ag, 8as m. — Heute traten die vereinigten ausschusse des Bundesraths für das Landheer und die Festungen, für das Seewesen und für Rechnungswesen zu einer Sitzung zusammen. Im Anschluß hieran tagten die vereinigten Ausschüsse für das Landheer und die Festungen und für Rechnungswesen. — Marken zur Entrichtung der statistischen Gebühr zu 2 M. und 5 M. sollen an das Publikum nicht mehr verkauft werden. Die Postanstalten sind daher angewiesen worden, die bei ihnen beruhenden Bestände an den gedachten Marken mittels doppelten Lieferscheins alsbald an die Bezirks=Ober=Postkasse abzuliefern und dieselben in der bezüglichen Registern und Nachweisungen von der Artikel 1. Von denjenigen Beträgen, welche auf Grund der gemäß§ 1 des Gesetzes vom 22. April 1875 erfolgten Einstellung der Leistungen aus Staatsmitteln aufgesammelt sind, werden nach Inkrafttreten des gegenwärtigen Gesetzes: an das Erzbisthum Köln 3267619,75 M., an das Erzbisthum Gnesen=Posen 1954205,27 M., an das Bisthum Kulm 983565,37 M., an das Bisthum Ermeland 1037239,34 M., an das Bisthum Breslau 1482893,98 M., an das Bisthum Hildesheim 681 334,65 M., an das Bisthum Osnabrück 325 865,35 M., an das Bisthum Paderborn 1182 364,57 Mark, an das Bisthum Münster 1535266,90 M., an das Bisthum Trier 2121421,91 Mark, an das Bisthum Fulda 823819,35 Mark, an das Bisthum Limburg 570416,31 M., an das Erzbisthum Prag 33893,29 M., an das Erzbisthum Olmütz 6 865,11 M., an das Erzbisthum Freiburg 1561,87 M., zusammen 16 009 336,02 M. herausgezahlt. Artikel 2. Aus den im Artitel 1 aufgeführten Summen werden seitens der betreffenden Diözesanoberen die von Instituten und Personen erhobenen Ansprüche, soweit sie für begründet erachtet werden, nach Maßgabe der den Bisthümern herausgezahlten Mittel befriedigt. Zu diesem Behufe wird in jeder Diözese bezw. in jedem preußischen Diözesanantheile seitens des Diözesanoberen eine Kommission, bestehend aus drei Geistlichen und zwei zum Richteramte befähigten, aber nicht im unmittelbaren Staatsdienste stehenden Brüssel, 20. Jan. Die Zahl der Theilnehmer an der heutigen Kundgebung für die Verfassungsrevision wird auf etwa 4000 geschätzt. Dem Zuge, welcher die Hauptstraßen der Stadt passirte, und in welchem zahlreiche Schilder mit der Aufschrift„es lebe die Revision" getragen wurden, gingen Polizei=Mannschaften voraus. Ueberall herrschte vollkommene Ruhe. Um 6¼ Uhr Abenos traf der Zug beim Stadthause ein, wo ein Ausschuß der liberalen Vereinigung ein Manifest zu Gunsten der Revision überreichte. Alles verlief bisher ruhig. Die ganze Garnison war von 4 Uhr ab konsignirt. * Loudon. 21. Jan. Es verlautet, der Herzog Bernd Bedford endete durch Selbstmord; er habe sich wegen wahnsinniger Schmerzen erschossen., A„ — Wegen der plötzlichen Steigerung der Kalte in an 100000 Versonen die Arheit Laien, eingesetzt. Dieselbe entscheidet über die er P.abbiln egsemte wbegen wiederholter Konflikte, in n hobenen Forderungen endgültig unter Ausschluß des ven bezugtlichent Rletzesteen und Nachweisungen Einnahme abzusetzen. — Ein Berliner Lokalcorrespondent schreibt: In der Hofgesellschaft wird ein Vorfall erzählt, der sich jungst während des Diners bei dem Ceremonienmeister v. Kotze ereignet hat. An diesem Diner hat bekanntlich auch der Kaiser Theil genommen. Derselbe veranstaltete nun kurz vor Aufhebung der Tafel zu Gunsten einer armen Klavierspielerin, von der er, wie er sagte, durch den Grafen Eulenburg gehört hatte, daß ihr bei der jüngsten Ueberschwemmung in Karlsbad das Klavier weggeschwemmt und sie dadurch subsistenzlos geworden sei, eine Tellersammlung. Der Kaiser selbst legte als Erster einen Hundertmarkschein auf den Teller, um ihn hierauf an seinen Nachbar weiter zu geben. Selbstverständlich beeilte sich jeder einzelne der Anwesenden, dem Beispiele des Kaisers zu folgen und gleichfalls einen angemessenen Beitrag beizusteuern, so daß sich nach Beendigung der Sammlung, obwohl die Zahl der Geladenen nur eine verhältnißmäßig geringe war, doch eine Summe ergab, welche genügte, um der Noth der Betroffenen wirksam abzuhelfen. Braunschweig, 21. Januar. Wegen Schneeverwehungen ist die Bahnstrecke Braunschweig=Hildesheim gesperrt. Der gestern von Hildesheim abgegangene Personenzug liegt bei Woltwiesche im Schnee fest. Die Strecke nach Hannover ist noch offen, doch ist bei Hämclerwald ein Güterzug eingeschret. 4 eut, sun Frankfurt a. M., 21. Jan. Bei der heure stattgefundenen Verhandlung gegen den Redakteur der„Frkf. Ztg. Dr. Stern wegen Beleidigung verschiedener Offiziere des württembergischem Ulanenregiments„König Karl“ durch Aufnahme einer Stuttgarter Korrespondenz über angebliche Vorgänge im Offizierkasino des betr. Regiments und gegen den Redakteur der„Frankfurter Volksstimme“ Hoch wegen Abdruck dieser Korrespondenz wurde Dr. Stern zu 3 Monaten und Hoch zu 6 Wochen Gefängniß verurtheilt. Gesetzentwurf betr. die Verwendung der Dem Abgeordnetenhause ist nunmehr der Gesetzentwurf über die Verwendung der Sperrgelder egangen Derselbe besteht aus 5 Artikeln, und zugegungen. lautet: Rechtsweges. Artikel 3. Die übrig bleibenden Beträge werden von den Diözesanoberen für kirchliche Zwecke Diözesen bezw. der Preußischen Diözesanantheile, sowie der Unterstützung von Gemeinden bei Errichtung oder Wiederherstellung kirchlicher Gebäude verwendet. Artikel 4. Ueber die Verwendung der auf Grund dieses Gesetzes herausgezahlten Summen werden die Diözesanoberen dem Minister der geistlichen Angelegenheiten Mittheilung machen. Artikel 5. Der Minister der geistlichen Angelegenheiten und der Finanzminister sind mit der Ausführung dieses Gesetzes beauftragt. (Der Gesetz=Entwurs bedeutet einen vollständigen Rückzug, ein Kapituliren vor dem Centrum! Die nach dem Gesetz verhängten Geldstrafen werden den Gesetzesübertretern erstattet; uns ist ein ähnlicher Präjudizfall nicht bekannt. Es scheint als ob man den Ultramontanen stückweise Alles giebt, was sie nur wünschen— ob man schließlich den Dank dafür ernten wird? ganz England mußren an 1##### petionen vie Arbeit niederlegen. Dänemark. * Kopenhagen, 21. Januar. In ganz Dänemark herrschen heftige Schneesturme, welche ernstliche Verkehrsstörungen herbeifuhren. Die Verbindung mit Fünen und Schweden kann nur sehr schwer aufrecht erhalten werden. Petersburg, 21. Januar. Die Regierung machte die bulgarische Regierung darauf aufmerksam, daß nicht nur in Bulgarien eine große Anzahl russischer Nihilisten sich aufhalte, sondern solche auch im bulgarischen Staatsdienste verwendet würden, von wo dieselben Complotte gegen den Czaren und dessen Regierung schmieden. Serbien. * Belgrad, 20. Januar. Die Ausweisung des hiesigen Correspondenten der„Moskowskija Wiedomosti“ Naholsin erfolgte wegen wiederholter Konflikte. in welche Die Gesandtschaft, welche hiervon verständigt worden wur, erhob keine Einwendung gegen seine Ausweisung. Lissabon, 20. Januar.(Meldung des Reuter'schen Bureau's). Die Cortes werden in einigen Wochen einberufen werden, um die Grundlagen der afrikanischen Konvention mit England zu prüfen. Amerika Washington, 20. Jan. Dem General Miles gelang es, die Aufregung unter den Indianern zu beschwichtigen. Bei der Leichenfeier des ehemaligen Gesandten Bancrofft legte der deutsche Gesandte im Namen Sr. Majestät des Kaisers Wilhelm einen Kranz auf den Sarg nieder. Nach einem Telegramm aus Valparaiso wäre die Blokade auch über die chilenischen Häfen Pisagua und Caletabnena verbängt... Gam Gesakan: der Gänizu Francisco, 20 Jan. Kalaraua, der Konig von Hawai, ist an Blutvergiftung gestorben. Japan. Tokio, 20. Jan. Das vom Mikado im vergangenen November eröffnete neue Parlamentsgebäude ist heute früh abgebrannt. Oesterreich-Ungarn. Wien, 21. Jan. Aus dem ganzen Lande wird Mangel an Leoensmitteln und Kohlen gemeldet; wo Wasselmangel herrscht, treten bereits ansteckende Krankheiten wie Blattern und Typhus auf. Bern, 21. Jan. Frankreich hat den Handelsvertrag mit der Schweiz gekündigt. Frankreich. Paris, 20. Januar. Deputirtenkammer. Minister Constans brachte heute eine neue Kreditvorlage über 4 Millionen Frcs. zur Erleichterung der unter dem strengen Winter leidenden Bevölkerung auf dem flachen Lande ein. Die Vorlage wurde sofort einstimmig angenommen. Der Senat nahm obigen Kredit sowie die gestern von der Kammer angenommene Kreditvorlage gleichfalls an. Paris, 21. Januar. Nach hier vorliegenden Meldungen aus Buenos Ayres sind zwischen den chilenischen Landtruppen und der Regierung von Chile Mißhelligkeiten entstanden. Eine Anzahl Soldaten ist zu den Insurgenten, die eine energische Aktion vorzubereiten scheinen, mit Waffen und Gepäck übergegangen. Witten, 22. Jan.(Eine zweite Gemeindeschwester) zur Krankenpflege unserer evang. Gemeinde soll demnächst angestellt werden. In der letzten Repräsentantensitzung wurden die hierfür erforderlichen Gelder genehmigt und in den nächstjährigen Erar eingestellt. Die auswärtigen Diakonissenanstalten, Kaiserswerth und Bielefeld, werde jedoch kaum noch eine zweite Schwester hierher senden, und so wird sich unsere Gemeinde gedulden müssen bis ihr von der hiesigen Diakonissenanstalt eine Schwester zur Verfügung gestellt werden kann. Darüber mag indessen noch eine geraume Zeit hingehen, da Lehrschwestern in unserer Diakonissenanstalt aller Wahrscheinlichkeit nach erst nächsten Sommer nach Fertigstellung des Isolierhauses eintreten können. Daher haben vorläufig, wie wir erfahren, zwei für das hiesige Diakonissenhaus bestimmte Lehrschwestern bis dahin Unterkommen in der Kaiserswerther Anstalt gefunden. —(Briefumschläge.) Am Sortirspind des Postbeamten befindet sich ein Korb, angefüllt mit 800 bis 1000 Briefen, darunter über die Hälfte mit blauen, grauist mit grünlicher oder röthlicher Tinte geschrieben. Derartige Adressen zu lesen, strengt die Augen sehr an. Hoffend, 311 und Name. Roman von Mary Dobson. „Meine Schwester hat uns auch erzählt, wie genußreich ihr der gestrige Nachmittag verflossen sei!“ sprach Freiin Theodora mit einem schwer zu beschreibenden Gesichtsausdruck. „Wollen Sie uns nicht auch einmal die Freundlichkeit erzeigen, hier unten zu spielen und zu singen?“ „Mit vielem Vergnügen.“ „Welche große Arbeit wollen Sie unternehmen?“ fragte Wanda jetzt. „Ich beabsichtige, endlich die Kisten auspacken zu lassen und meine Schränke zu ordnen...“ „Da lassen Sie mich Ihnen helfen!“ rief die jüngste Baronesse diensteiftig.6 „Gewiß, falls es Ihnen Vergnugen macht! Ich yabe Einma schon beauftragt, die Kisten öffnen zu lassen und sie auszupacken und möchte gern noch weitere Hülfe haben. Sollte vielleicht eines der Zimmermädchen...“ „Daran wird wohl nicht zu denken sein, mein Kind!“ unterbrach die Baronin sie,„die Mädchen sind schon jetzt mit Arbeiten überhäuft, und wenn noch Graf Eberstorff kommt...“ „Ich stehe davon ab, gnädige Frau, und werde schon im Dorse mich noch geeigneter Hülfe umsehen," erwiderte die junge Freiherrin in ruhigem, aber ernstem Tone. Sie und auch Wanda verließen bald das Zimmer, und kaum waren sie fort, als Freiin Theodora heftig sagte: „Mama, welches Aufsehen wird es im Dorfe machen, wenn sie eine oder mehrere Frauen hierher ruft, um ihre doch gewiß kostbare Aussteuer auszupacken, die sie nur ruhig hätte in den Kisten lassen sollen! Läßt es sich nicht einrichten, daß die Mädchen...“ „O. gewiß, ich wollte nur nicht gleich auf die Anordnung dieser Bürgerlichen eingehen. Man sollte sie hier wirklich für die Herrin halten...“ „Sie weiß wohl, daß sie es wirklich ist. Hat sie nicht schon zum Sonntag Morgen bei Jaspers sich einen Wagen reservirt, womit sie zur Kirche fahren wIII „Das hat sie gethan? Nun ich muß sagen, sie zeigt sich immer mehr in ihrer wahren Gestalt! Das Schlimmste ist, man kann dem Inspektor, der von unseren früheren Verhältnissen nur zu viel weiß, dergleichen nicht untersagen.“ „Vor allen Dingen jetzt nicht, denn wahrscheinlich hat Arnold ihn beauftragt, alle desfallsigen Befehle seiner Frau zu erfüllen, deren viele vorhandenen und nicht vorhandenen Vorzüge den armen Bruder nach meiner Ansicht schon mehr oder weniger geblendet haben. Meinst Du Du nicht auch, Mama?“ „Ich fürchte es fast.“ „Laß uns von etwas Anderem reden. Mich freut es, daß Bruno kommt, sein Besuch bringt doch einige Abwechselung und wir brauchen nicht immer an diese Helene Kranzler zu denken!" „Ich glaube, er kommt nicht ohne Absicht,“ sagte die Freiherrin mit bedeutsamen Lächeln. „Du meinst doch nicht, Mama...“ „Daß er Absichten auf Dich hat? Ja, davon bin ich überzeugt, und ich muß sagen, ich wäre damit einverstanden, Dich als Gräfin Eberstoiff vermählt zu sehen!“ „Aber bedenke doch, Mama, Bruno hat nur ein geringes Vermögen außer seiner Einnahme, die ihm die Hofcharge einbringt...“ „Das ist leider wahr genug, und Dein Bruder kann Dir auch nicht mehr geben, als einmal bestimmt ist, da der kaufmännische Schwiegervater schon das Vermögen seiner Tochter hüten wird. Soviel ich kann, werde ich Dich aber unterstützen, denn wenn mir nach dem Tode meines Bruders das Gut Eberstorff zufällt, werde ich dazu wohl im Stande sein. Daher schlage Bruno's Bewerbung nicht ab und bedenke, daß durch eine solche Heirath die Mesalliance Deines Bruders eher übersehen wird.“ Mutter und Tochter setzten dies für sie so wichtige Gespräch noch eine Weile fort, bis Wanda erschien, um gleichfalls an dem bewußten Teppich zu arbeiten, und mit ihr kam die Haushälterin, die in Wirthschaftsangelegenheiten um eine Unterredung mit der gnädigen Frau nachgesucht hatte. Die junge Freiherrin war auch wirklich am Sonntag Morgen— es war der dritte Sonntag, den sie in Greifenberg verlebte— zur Kirche gefahren, und zwar mit Wanda, welche ihr ihre Begleitung angetragen, wozu ihr ihre Mutter bereitwillig die Erlaubniß ertheilte, da sie auf diese Weise erfuhr, was sich in W. zugetragen. Diese hatte jedoch nichts zu berichten, als daß Plätze, welche den Gutsbesitzern reservirt waren, fast alle besetzt gewesen und man im Uebrigen nicht auf sie geachtet habe, da eines sehr beliebten Predigers wegen die Kirche die Zahl der Andächtigen kaum zu fassen vermochte. Bei ihrer Heimkehr fand Helene auf ihrem Schreibtisch einen Brief von unbekannter Hand, doch sagte ihr das Postzeichen„Karlsbad“, wer diesen an sie gerichtet, und ausmerksam betrachtete sie die festen Scheiftzüge, in denen die Worte:„An die Freiherrin Helene von Greifenberg“ zu lesen waren. Sie erbrach dann das Siegel, zog den Brief aus dem Umschlag hervor, entfaltete ihn und blickte nun hinein, wobei ein Schatten wie große Enttäuschung über ihre schönen Züge flog, und begann endlich zu lesen: „Gnädige Frau! Nur in wenigen Worten die Mittheilung, daß ich nach ununterbrochener Reise bei meinem Onkel eingetroffen bln. Seine Freude, mich zu sehen, war groß, doch fand ich leider seinen Zustand bedenklicher, als wir ihn erwartet, und er erklärte mir, sogleich abreisen zu wollen. Nach ernster Rücksprache mit dem Arzt gab dieser seinem Verlangen nach, da keine augenblickliche Lebensgefahr vorhanden ist, und empfahl Vorsicht und kurze Tagereiser an. Wir verlassen demzufolge Karlsbad am Sonntag Morgen, und so sehr es mich freuen würde, durch Zeilen von Ihrer Hand mir Ihr Wohlergehen bestätigt zu sehen, will ich Sie dennoch nicht darum ersuchen, da es ganz unbestimmt ist, wo wir uns aufhalten werden. Unsere Ankunft in Eberstorff zeige ich durch eine telegraphische Depesche on. Ich habe meine Mutter ebenfalls von dem Befinden Ihres Bruders und seinen Absichten benachrichtigt. Er sendet Ihnen seine herzlichsten Grüße und bittet um Ihren baldigen Besuch. Sie nach einigen Tagen wiederzusehen Ihr aufrichtig ergebener Gatte Arnold von Greifenberg.“ Die junge Frau las den Brief zwei Mal, dann ließ sie, sich in ihren zierlichen Schreibsessel zurücklehnend, ihn in ihren Schooß sinken und sagte halblaut: Das ist also der erste Brief meines Mannes— doch was will ich *** mehr, nachdem wir uns noch nicht einmal drei Wochen kennen und er mich ein Jahr lang gemieden hat? Ob wir immer neben einander leben werden, wie wir es bisher gethan? Oder sollie es möglich sein... Plötzlich sich erhebend, fügte fie hinzu: Aber die Comtesse Normann? Wenn diese sein Herz besitzt und er das ihrige!— Weshalb hat man sie hierher eingeladen? Ob es mit seiner Einwilligung geschehen ist? Kaum kann ich es glauben, doch ich muß es erforschen, ob er sie noch liebt, denn dann ist es besser, unser Verhältniß zu lösen, als lebenslänglich die Fesseln zu tragen, die zuletzt zur unerträglichen Last werden. Helene durchlas nochmals den Brief, verwahrte ihn in ihrem Schreibtisch und begab sich an ihre Malerei, mit der sie sich eine Weile ernstlich beschäftigte, ohne daß jedoch ihre Gedanken davon gefesselt wurden, denn diese weilten bei ihrem Gatten und der schönen Gräfin Normann, und mehr als einmal legte sie sich die Frage vor: Sollte er sie wirklich noch lieben? Als ihre Glocke Emma berief, um zur Mittagstoilette behülflich zu sein, verriethen ihr dessen lebhafte Gesichtszüge, daß sich etwas Besonderes zugetragen, und ohne erst ihre Frage abzuwarten, erzählte ihr die gesprächige Zofe:„Die gnädige Frau wissen wohl noch nicht, daß hier Besuch angekommen ist?...“ „Ist Graf Eberstorff schon eingetroffen?“ „Ja, als Sie und Baronesse Wanda in der Kirche waren. Es heißt ja, er komme wegen der ältesten Baronesse;— auch erbt er, wenn der alte Herr wirklich Während des Ankleidens ihrer Gebieterin erzählte die gewandte Zofe noch mancherlei, was sie über die Familienverhältnisse erfahren und Ersterer neu war, aber dazu beitrug, sie über Diejenigen zu orientiren, die ihr jetzt so sonders Nachts bei Ga Briefe bilden ein Atter beamten. Die Absender Fragt man nach dem G' verwendet werden, so wi erhalten, man wird höch ist Mode; daß aber di sich die Augen verderbei Es ergeht also an alle: dringende Bitte, zu de weißes Papier und zur wenden, denn weiße Bi als blaue, graue und ar —(Gedenket de den Winter über bei Winter so verderblich Die Kälte ist von gerir kleinen gefiederten Wald hat der überreiche und lichen Nahrungsquellen sind zahlreiche Vögelche sicherlich nur aus ManVon den deutschen Ve geschieht, nach dem Ve Berlin Manches, um „Aegintha“ hat mit den an einige dreißig Först gebung von Berlin be Art gesendet, und zah bestellungen, welche stet Sendungen befriedigt verhältnißmäßig so kle die kleinen gefiederten meinen Noth bedeuten genug kann darum geb legenheit dazu hat, an werke, das doch von Kräften betheiligen u Mahnruf beherzigen mi O Crone, 21. rungsverein.) Nat der Taxatoren wieder, sammlung gewählt wu P. Kriegeskorte für Ol Chr. Mohr für Eren dreerholz, R. Eggerme Wannen.„ * Bochum, 20. 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(Fortsetzung folgt.) 46 176 38 558 630 13000) 409 505 91 1500 844 4155 209 319 84 4 6025 81 243(300) 60 1300) 548 53(1300) 59 61 95 900 6 27 9053 10012 15 366 551 1100001 79 82 12//8 837 931 49 50 13//84 484 535 61 654 711 48 416 34 70 561 75 675 8 13000] 71 337 83 936 947(30.01 19/89 90 20092 73491 259 79 956 78 229 09 87 20 142 298 314 35 531 100 267 302 427 76 645 106 9 90 281 306 491 557 81. 730) 910 94 919 91 29015 147 25 30129 96 2 9 U 649 733 882 3.2025 942(1500 3338035 48 94 3-4027 209 4 347 455 73 77 537 706 37124 70 83 86 203 3 39 235 380 698 903 44 746 952 56 40007 269 417 93 95 708 19 1.0000) 803 333 647 706 21 31 994 (300) 90 510 40 704 8 77 941 77 47025 74 916 32 48022 277 8 951 67 49054 91 130 50266 414 59 74 53 358 504 15(3000] 91 533066 133 216 70 55009 1500) 28 36 56148 71 224 403 510 392(1500) 906 63 5 47 48 73 500 913 60002 24 108 56 517 649 704 862 928 6 230 63 90 416 557 627 1500] 29 905 14(500 36147 54 350 84 422 548(30001 611 45 796 79 988 60049 77 I3 70100 319 95 56 99 455 61 610 58 71 540 688 811 64 730 74018 53 93 230 353 205(15001 87(10000 317 953 77009 50 3 73 90 740 79096 36 95 987 80005 12 25 85 19 98 81019 100 940 82022 85 971 202 417 43 554(1500 202 462 73 640 1500) 46 122 99(3000) 269 112 88 543 91 611 97 48 880B 13000) 22 118 30 218 36 469 85 90043 56 285 13 13000 230 618 867 ter an der wird auf uptstraßen Schilder n wurden, herrschte der Zug ralen Verion überGarnison zog Bernd ich wegen Kälte in die Arbeit Dänemark iche Vermit Fünen st erhalten aig machte daß nicht Nihilisten m StaatsComplotte den. des hieiedomosti“ in welche war. 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Die Absender dieser Briefe sind nur Kaufleute. verwendet werden, so wird mozagene gz ge Fe Brauchpgz dringende Bitte, zu den Briefumschlägen künftig nur weißes Papier und zur Aufschrift schwarze Tinte zu verwenden, denn weiße Briefe sind viel besser zu als blaue, graue und grüne. — Gedenket der Vögel) Für die, Rägregreiche den Winter über bei uns bleiben, ist fe# Winter so verderblich geworden, wie der gegenwärtige. Die Kälte ist von geringem Einfluß auf das Leben der kleinen gefiederten Wald= und Feldbewohner, wohl aber hat der überreiche und andauernde Schneefall ihre winterlichen Nahrungsquellen vollständig verschüttet, und schon sind zahlreiche Vögelchen todt aufgefunden worden, die sicherlich nur aus Mangel an Nahrung umgekommen sind. Von den deutschen Vereinen zum Schutz der Vogelwelt geschieht nach dem Vorbild des Vereins„Aegintha“ in Berlin Manches, um der Noth zu steuern. Auch die „Aegintha“ hat mit dem Beginn des Schneewetters wieder an einige dreißig Förster und andere Leute in der Umgebung von Berlin bedeutende Quantitäten Futter aller Art gesendet, und zahlreich sind die einlaufenden Nachbestellungen, welche stets möglichst umgehend durch weitere Sendungen befriedigt werden. Was will aber dieser verhältnißmäßig so kleine Kreis der Wohlthätigkeit gegen die kleinen gefiederten Wintergäste gegenüber ihrer allgemeinen Noth bedeuten? Nicht oft und nicht dringend genug kann darum gebeten werden, daß Jeder, der Gelegenheit dazu hat, an dem so gering scheinenden Liebeswerke, das doch von so großer Bedeutung ist, sich nach Kräften berheligen und GGedenferder Fzigel im Vcinter Mahnruf beherzigen möge: Gedenker crr 2rg- m Emtt ( Crone, 21. Januar.(Schweineversiche rungsverein.) Nachstehend gehen wir noch die Namen der Taxatoren wieder, wie sie in der letzten Generalversammlung gewäht wurden: G. Brsorsog für Untererone Kriegeskorte für Oberkrone, A. Lrrn.,##mereten., Chr. Mohr fur Crengeldanz, P. Duchine fur Langendreerholz, R. Eggermann für Witten, H. Lehmkühler für * Bochum, 20. Jan.(Unglücksfall.) Dem Maschinensteiger B. fiel heute Vormittag bei Ausübung seines Berufs auf Schacht II. der Zeche„Ver. Constantin der Große“ eine Dammthür gegen den Kopf, so daß der Bedauernswerthe einen Schädelbruch erlitt und seine Ueberführung in das Krankenhaus„Bergmannsheil“ erfolgen mußte, woselbst er hoffnungslos darniederliegt. * Aplerbeck, 19. Jan.(Undankbarkeit.) Das Kind eines hiesigen Bergmanns fand auf dem Schulwege eig der Ehefrau eines biesigen Feanhrlchviggenes, Hehgnges, von derselben verlorenes Sparkassenea, aber 1200 Mart. Das Kind stellte das Buch auf Befehl seines Vaters der Eigenthümerin wieder zu und erhielt als Belohnung für seine Ehrlichkeit einen Griffel im Werthe von ½ Pfennig; gewiß ein großmüthiges Geschenk, wenn man in Betracht zieht, daß dem betreffenden Kinde nach dem Landrecht 120 Mark als Finderlohn zustanden.— Aus Frankfurt a. M. wird ein ähnlicher Fall berichtet. Dort fand der Kellner eines Restaurants am Freitag Morgen 500 Mk., welche ein Commis verloren hatte. Als er das Geld dem Prinzipal einhändigte, spendete derselbe großmüthig 50 Pfg. und der Commis sagte„Danke!“ * Lüdenscheid, 21. Jan.(Unterschlagung und Verhaftung.) Gestern Abend wurde der Postunterbeamte K. im Postgebäude hierselbst verhaftet und nach polizeilicher Vernehmung dem Amtsgericht zugeführt. K. hatte im November o. J. von dem Fabrikbesitzer Sch. zu Steinbachverse 175 Mk. an die Post abzuliefern erhalten, diesen Betrag aber unterschlagen und für sich verwandt. Ferner hatte derselbe mittlerweile ca. 25 Mk. Abonnementsgelder einkassiert und diesen Betrag ebenfalls unterschlageo. K. war schon eine Reihe von Jahren im Postdienste thätig, hat aber leider den Versuchungen nicht widerLennep, 20. Januur,(Die hiesige Feuerwehr) hat bei der Stadt den Antrag eingebracht, die Mitglieder gegen Unfälle, welche ihnen bei Ausübung des Dienstes zustoßen, zu versichern. Der Antrag wird in der nächsten Stadtverordneten=Versammlung zur Verhandlung gelangen. * Solingen, 21. Januar.(Volkszählung.) Das nunmehr endgültig festgestellte Ergebniß der Volkszählung vom 1. Dezember v. I, weist der„Sol. Ztg. zufolge für den Gemeindebezirk Solingen als Gesammt= bevölkerungsziffer die Zahl 36304 nach(nämlich 18398 Personen männlichen und 17906 weiblichen Geschlechts); und vorübergehend abwesend waren 111 männliche und 107 weibliche Personen, vorübergehend anwesend 2 männliche, 182 weibliche Personer. Vergleicht man die Ziffer der letzten Zählung mit der für den Umfang der Gemeinden Solingen und Dorp vorgenommenen Zählung vom Jahre 1885, so ist der erfreulich ansehnliche Zuwachs von 4331 Seelen zu verzeichnen. Burg a. d. Wupper, 20. Januar.(Wegebau.) Die Stadtverordneten=Versammlung beschloß in ihrer jüngsten Sitzung mit Rücksicht darauf, daß dem Projecte der Neuanlage eines fahrbaren Weges von Unter= nach Oberburg von Seiten einiger Grundbesitzer fast unüberwindliche Hindernisse entgegengestellt werden, das Enteignungsverfahren einzuleiten. Daß dadurch dem erwähnten Project in nicht allzulanger Zeit näher getreten werden kann, wird sicherlich von der Einwohnerschaft freudig begrüßt. Der neue Weg, welcher in der Nähe der bahnstation Burg l seinen Anfang nimmt, hat, der Rem. zufolge, eine Steigung im Maßstabe von 1:4 gleich der Chaussee von Burg nach Solingen und erfordert eine Kostensumme von 15000 Mark. Essen, 20. Januar.(Ungenügende Wagengestellung.) Von den Zechen und Koksbrennereien des Ruhrkohlenreviers waren heute 11 538 Wagen a 10 Tonnen angesordert, gestellt sind nach der„Rh.=W. Z.“ 9586; geEessen, 2I. Januar.(Beendeter Streiks.) Nach einer Meldung der„Rhein.=Westf.=Ztg. ist die ganze Belegschaft der Zeche„Eintracht=Tiefbau“ heute Morgen “ da der gestern entlassene Deiegirte, nachdem in keiner gefahr) fast mit Sicherheit zu befürchten ist, treffen die Leute in ihrer Wohnungen schon umfassende Vorsichtsmaßregeln. Die Keller der am Rheine liegenden Häuser sind bereits ausgeräumt und auch aus den Erdgeschossen schafft man das eben zu Entbehrende in die obern Stockwerke. In den Dörfern und ror einzelnen Gehöften sieht man schon überall die Nachen bereit liegen, welche bei eintretender Ueberschwemmung den Verkehr vermitteln 's Kevelaer, 19. Januar.(Durchgänger.) Seit Schluß des vergangenen Jahres ist der hier wohnende Fruchthändler A. L. mit Hinterlassung seiner Familie und bedeutender Schulden verschwunden. Durch den frommen, biederen Anschein, den er sich zu geben wußte, ist es ihm der„Cref. Ztg. zufolge gelungen, seinen eigenen Bruder und seine besten Freunde schmählich zu hintergehen. Da er zweifelsohne viel Geld bei sich hat, wäre zu wünschen, daß man seiner habhaft Erkelenz, 16. Januar.(Seltene Jagdbeute.) In der Rosenschen Jagd, Erkelenzer Revier, wurde dem Th. Rütten das Glluck zu theil, eine Soldat mußte einige Minuten in dem unfreiwilligen kalten Bade verweilen.... * Vom Rhein, 20. Jan.(Fur vl#„„gulirung deis Rheines) sind 1879 insgesammt 22 Millionen Mark bestimmt worden, welche sich im Ganzen auf 18 Jahre vertheilen. Bis jetzt sind, laut der„D. Ztg. zur Regulirung etwas über 11½ Millionen Mark verwendet worden. Als Ziel wird erstrebt eine Fahrtiefe bei einer Pegelhöhe von 1,50 Meter am Kölner Pegel und zwar 2 Meter Tiefe von Bingen bis St. Goar, 2,5 Meter von St. Goar Lis Köln und 3 Meter von Köln bis zur niederländischen Grenze. Die Breite des Fahrwassers beginnt mit 90 Meter und soll entsprechend den Verhältnissen bei Abnahme des Gefälles und der Zunahme der Wassermenge auf 150 Meter erbreitert werden. Bemerkenswerth ist die große Zahl der holländischen Schiffe, welche den Rhein befahren. Nach der amtlichen Denkschrift, welche Minister v. Maybach über den Bau der Wasserstraßen erlassen hat, waren nach der Flagge der zwischen Deutschland und Holland fahrenden 37 524 Schiffe 30 145 holländische und nur 4384 preußische. Unter deutscher Flagge fuhren 1282, unter belgischer 551, unter englischer 102. Der Rest vertbeilt sich auf Baden, Bayern und Hessen. * Frankfurt a. M., 20. Jan.(Selbstmord im Bade.) Heute Morgen zwischen zehn und elf Uhr wurde der Amtsgerichtsrath Dr. Eysen in einer hiesigen Badeanstalt in der alten Mainzergasse mit durchschnittenem Halse aufgefunden. Er hatte sich der„Kl. Pr. zufolge kurz vorher unter dem Vorwande, ein Bad nehmen zu wollen, in eine der Badezellen begeben und sich dann an diesem Ort den Hals mit einem Rasirmesser durchschnitten. Man fand ihn zwar noch lebend, doch trat der Tod bald darauf ein. Mannheim, 20. Januar.(Eissprengungen.) Aus Kehl ist hier eine Abtheilung Pioniere eingetroffen, welche die Sprengung des Neckareises vornehmen. Diese Arbeit soll etwa 6 Tage in Anspruch nehmen. und seine Krone aus und marschirte zwischen zwei Läufern und gefolgt von dem Zug der andern Figuren ab, während das Orchester den Todtenmarsch einer Marionette von Gounod spielte. Die Kostüme stammten aus der TudorPeriode und waren ans köstlichem rothen Atlas mit Silber verbrämt angefertigt. Es wurden gestern zwei Partien gespielt. Im ersten gewann Schwarz nach im zweiten Weiß mit 15 Zugen. Der Ertrag ist für wohlthätige Zwecke bestimmt.. Stehkragen für Hunde. Daß Stehtragen und serawatten auch einmal für Vierfüßler in Gebrauch kommen würden, hat selbst in unsrer an Modethorheiten so reichen Zeit wohl niemand für möglich gehalten. In Berliner Sattlergeschäften sind jetzt als größte Neuheit diese Hundestehkragen nebst Krawatte in Form von Halsbändern käuflich. Der Stehkragen ist aus schneeweitem Glanzleder, die daran befestigte Kravatte aus Leder in allen möglichen Modefarben hergestellt. viertel“ kann man täglich vornehme Schoßhunde mit diesem verrückten Aufputz herumlaufen sehen. Auf Befehl des Sultans sind, wie die„Aug. I. meldet, 10 Musiker des kaiserlichen Palais, 10 Mitglieder der Militärkapellen von Top=Haue und Zeitun Burnu nach München gereist, um auf dem Konservatorium ihre künstlerische Ausbildung zu vollenden.„Kruzi=Türken! werden da die Münchener staunend rufen und neugierig fragen, ob die„Muselmanerln"„a Bier aa" trinken konnen. Gegend gewiß eine seltene Jagdbeute. * Neuß, 19. Jan.(Hammel für Frankreich.) Im hiesigen Schlachthause wurden heute 267 Hammel geschlachtet, deren Fleisch dann nach Frankreich, wohin die Einführung lebender Hammel nicht gestattet ist, exvorirt wird. Bi. Gassat. * Neuwerk, 18. Jan.(Dammbruch). Di SemsunFabrik der Firma Görtz, Clay u. Cie., hierselbst ist durch einen Unfall schwer geschädigt worden. Die genannte Fabrik bezieht ihren Wasserbedarf aus einem neben der Niers gelegenen und von derselben durch einen breiten Damm getrennten Klärbassin. Der Damm scheint nun durch den anhaltenden Frost seine Festigkeit verloren zu haben. Vergangenen Mittwoch Abend zwischen 10 und 11 Uhr brach derselbe plötzlich durch und das schlammige Wasser der Niers ergoß sich in das tiefer gelegene Bassin, aus demselben durch die Gräben und Canäle der Meliorationen einen neuen Weg suchend. Das Niersbett wurde dadurch auf eine weite Strecke wasserleer und mußten außer der Bruchmühle auch die Niersener Mühle und die Mühle am Bökel die Arbeit einstellen. Der Versuch, durch ca. 300 in die Bresche geworfene Sandsäcke das Wasser zu stauen, mißglückte. Erst gestern gelang es, durch eingerammte Pfähle die Niers in ihr altes Bett zurückzudrängen. Da das Klärbassin und die Leitungsrohre gänzlich verschlammt sind, wird es noch tagelanger angestrengter Arbeit bedürfen, ehe die Fabrik wieder in Betrieb treten kann. Der entstandene Schaden wird auf 3—4000 Mark veranschlagt. * Köln, 20. Januar.(Eingebrochen.) Gestern machten Pionire am diesseitigen Ufer Uebringen in zwei Pontons, um das große Saumeis abzustoßen. Als man letztere zum Uebersetzen der Mannschaften auf das Deutzer Ufer hier anlegen wollte, brach ein Soldat nicht weit vom Ufer hier durch das Saumeis; ein Offizier und mehrere andere Soldaten, welche demselben Hilfe leisten wollten, brachen ebenfall durch. Mit Hülfe von Stricken holte man dieselben jedoch schneil wieder heraus. Nur ein Vermischle Wölfe in Lothringen. Die große Kälte der letzten Tage trieb die Wölfe aus den Wäldern und veranlaßte sie, sich den menschlichen Wohnungen zu nähern. So drang vor einigen Tagen ein Wolf aus dem Walde von Bisping und zerriß zwei junge Schweine aus der Gemeindeherde. 84.„ 9 Eine Schreaensscene in der Kirche. Die Michaeliskirche in Havre war kürzlich während der SechsUhr=Messe der Schauplatz eines gräßlichen Selbstmordes. Ein unbekanntes Individuum hatte seine mit Stroh und Zündhölzchen ausgestopften Kleider mit Petroleum übergossen und dann angezündet. Der Unglückliche war augenblicklich in Flammen eingehüllt. Auf die Schreckensrufe der Anwesenden verließ der Priester den Altar und stürzte auf den Brennenden zu und suchte die Flammen mit dem Meßmantel zu ersticken, wobei er sich schwere Brandwunden an den Händen zuzog. Der Selbstmörder, der wahnsinnig gewesen zu sein scheint, wurde schließlich verkohlt in die Leichenkammer des Gotteshauses gebracht. Der Pantoffel ist zwar auch im Abendlande zu einem Inbegriff der Ehrerbietung geworden; der Pole trinkt bekanntlich aus dem Schuh seiner Dame, und Ehrfurcht, doch mehr Jurcht als Ehr', läßt man in allen Ländern dem ehelichen Pantoffel angedeihen. Aber größere Bedeutung noch steht den Panloffeln des Morgenlandes zu. Ein indischer Häuptling verehrt ein Paar, auf deren Sohlen sein Bildniß gestickt ist, dem Fürsten, welchem er seine Unterwürfigkeit bezeigen will, und bittet, der Fürst möge ihm die Gnade erweisen, ihn mit Füßen zu treten! Ein lebendes Schachspiel. Aus London wird der „Fr. Ztg. vom 15. d. Mts. geschrieben: Ein Schachspiel mit lebenden Figuren wurde gestern in dem Königlichen Konzertsaal in St. Leonards gespielt. Die Figuren, in prächtigen Kostümen, marschirten in feierlichem Aufzug und unter den Klängen eines Damenorchesters auf das Schachbrett. Auf der weißen Seite waren Lord und Lady Brassey König und Königin; auf der schwarzen Kapitän Gaskell und Miß Fordes. Unter feierlichen gegenseitigen Grüßen nahmen Bauern, Springer, Läufer und Thürme ihre Stellungen ein. Nach einer Pause verließen die Könige ihre Felder und gingen, von ihren Bauern begleitet, den Königinnen, deren Schleppen von Bauern getragen wurden, bis in die Mitte des Schachbrettes entgegen. Ein Tusch ertönte, die Bauern knieten nieder und unter dem Salutiren ver übrigen Figuren betraten die fürstlichen Personen ihre Felder. Dann begann das Spiel. Fiel ein Bauer, so kniete er nieder, erhob sich und wurde von den Herolden gefangen abgeführt. Fiel ein Springer, so übergab er sein Schwert und wurde ebenfalls weggeleitet. War die Königin genommen, so wurde sie von zwei Herolden eskortirt und von zwei Bauern und einem Springer gehütet. War der König schachmatt, so verbeugte er sich, händigte sein Schwert Das Milchsieber der Kühe. In den„Badischen thierärztlichen Mittheilungen" berichtet Thierarzt Braun über die Heilung des Milchfiebers durch eine besonders erfolgreiche Behandlungsweise, die hier mitgetheilt werden soll. Braun beginnt die Kur damit, daß er mittelst des Darmrohres große Mengen kalten Wassers in den Mastdarm bringt. Das Darmrohr, welches in keiner Wirthschaft fehlen sollte, eignet sich hierzi viel besser, als die Klystierspritze; es besteht aus einem 2 Meter langen Gummischlauch, an dessen einem Ende eine Spitze (ähnlich der an der Klystierspritze), an dessen anderem Ende ein Trichter sich befindet. Durch Hochhalten des Trichters bricht das eingefüllte Wasser in größeren Mengen viel tiefer in den Darm, als bei Anwendung der Spritze, da durch letztere ein stärkerer Reiz ausgeübt wird, wodurch ein Zusammenziehen des Darmes erfolgt. Durch das Einfüllen großer Mengen kalten Wassers werden die meisten harten, in dem Darm angehäuften Kothmassen erweicht und entleert; das kalte Wasser übt ferner einen starken Reiz auf den Darm aus, wodurch die Thätigkeit des Verdauungsschlarches vermehrt wird; endlich wird hierdurch der im Beginn der Krankheit deutlich ausgesprochene, wegen der Lähmung der Schlingorgane auf dem natürlichen Wege nicht mehr zu befriedigende Durst des Thieres gestillt. Je nach Erforderniß, wird diese Prozedur alle zwei Stunden wiederholt. Zur Unterstützung dieser Kur, wendet Vraun neben fleißigem Frottiren andauernde Crie##mung an, dadurch, daß das Thier mit wollenen Decken bedeckt, und dann Rücken und Bauch so lange mit heißem Bügeleisen geplättet werden, bis der beabsichtigte Erfolg erreicht ist. Durch heiße Sandsäcke dürfte eine gleiche Wirkung zu erreichen sein. Arzneien werden gar nicht verabfolgt. Von den so behandelten Thieren seien 70 Prozent genesen. Markt= und Coursberichte. Berlin, 21. Jan. 2 Uhr 30 Min. Fruchtbörse, Weizen Jan. 000,00 April=Mai 194,75, Mai=Juni 194,75. Juni=Juli 195.25 Mark. Gek. 00000 Centner. Roggen Jan. 179.25, April= Mai 171,50, Mai=Juni Juni=Juli 000,00 Mark. Gek. 1000 Ctr. Hafer Jan. 000,00, April=Mai 141,75 Mai=Juni 142,75, Mark. Gek. 1000 Ctr. Rüböl vorr. mit Faß 58.30, ohne Faß 57,30, Jan. 00,00, April=Mai 58.20, Mai=Juni 58.20 M Gek. 000 Ctr. Spiritus 70er 49,50 Januar=Februar 48.90, April=Mai 49.30, Juni=Juli 49.60, Aug.=Sept. 49,50 Mt. 50er vorr. 69,30 Mk. Gek. 20000 Ltr. Petroleum vorr. 24,00 Mark. Roggenmehl 0/1 Januar 24,50, April=Ma: 23.65 Mk. Bremen, 21. Januar. Petroleum vorr. besser, Antwerpen, 21. Jonuar. Petroleum flau, vorr. 20, Jan. 18¾, Febr. 17½. März 16 fr. Glasgow, 21. Jan. Warranis 472 44. genügend zu einem Anzuge reine Wolle nadelfertig zu Mk. 5.85 Pfg., für eine Hose allein blos Mk. 2.35 Pfg. durch das Buxkin=Fabrik Dépôt Oettinger& Co., Frankfart a. M. Muster=Auswahl umgehend franko 2. Ziehung der 4. Klasse 183. Kgl. Preuß. Lollerie. Nur die Gewinne über 210 Mk. sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt.(Ohne Gewähr.) „* 21. Januar 1891, vormittags. 46 176 38 358 630 1076 178 82 340 b2 562 85 1%, 3 B 1100001 79 82 837 931 49 59 13084(300) 596 723 876 909 16 66 87 14045 188 is 817 933(15001 9“ 15039 110 27 41 64 207 8•0 17011 829 80 484 535 61 654 711 48 91 5.1 5 Tükere. 15039 110 27 4 416 34 70 561 75 675 86 856 919 41 10403 535 45 465 75 9— ## 3ot) 10 c 20 105 65 20(äad) t 88 8o1 71 b““ 919 91 290015 147 256 328 755 914 33 58 30129 96 2 9 M2 19 457 622 833 916 48 649 733 882 33=2025 115001 160 92 1500) 31121 256 65 496 513 98 244 13000) 50 670 726 816 80 620 26 88 9•0 Bi S7 4oub4 91(300) 131 20 405 5is 648 750 645 gugg gu1169 50266 414 59 74 509 649 56 73 726(3000) 907 90 91001 U 1.6213 53 358 504 15(3000] 27 665 796 S2138 61(3000) 206 314 905 67 1500 91 533066 133 216 70(3000] 420 565 625 69 54482 160 88 273 654 983 5509 1.500) 28 36 65 210 41(3000) 447 568 644 867 90 97 958 73 92 56148 71 224 40 510 666 721 51 53 808 85 57012 239 309 93 678 759 892(1500) 906 63 58255 362 507 765 872 988(100001 5926 337 405 Gosdv: 24 108 56 287 7i6 890 971 90 G1202 26 44 315(5001 424 517 649 704 862 928 60 65 62108 412 65 650 71 745 77 63028 77 99 230 63 90 416 557 627(3000) 713 934 64156 205 43 391 512 676 81 88 500) 29 905 14(500) 23 57(3000) 99 65122 204 84 359 402 39 752 96147 54 350 84 422(1500) 703 5 903 15(:00] 87 93 96 07084 178 548(3000) 611 45 796 908 74 84(300) 68187 391 450 75 525 629 706 79 988 69049 77(3000) 191 312 589 770 95 96 803 39 63(1500) 89 90 70100 319 95 560(500) 619 859 63 71058 94(1500) 170 74 225 99 455 61 610 58 71 844 909 21(30001 72034 64 176(3000) 282 379 540 688 811 64 73008 286 323 61 422 578 676 774 888 93 97 906 10 79 74018 53 93 230 353 71 86 595 712 43 951 75206 350 437(15001 60 205(15001 87(10000) 723 15001 45 70012 174 336 38 86 401 512 774 317 953 77009 50 325 555 97(3000) 891 78192 96 263 450 554 668 73 90 740 79096 111 78 224 36 76 451 510 643 73 734 55 808 13 18 8000b 12 25 85 115 27 60 69 70 209 39 450 68 590 b1 644 1500 19 98 81019 100 79 242 301 430 50 581(300) 664 69 716(500) 75 940 82022 85 97 112 426 56(1500) 508(1500) 763 851 833073 168 417 43 554(1500) 686 857 1500) 907 32 62 8-4009 81 141 72 284 202 462 73 640(500) 44 702 51 55 876 88 920 85101 5 120137; 6 122 99(3000) 269 414 28 548 614 82 756 916 /20), 3gg 27 65 S 12 88 543 91 611 97 807 62 73 90 87105 47 173 251 309 199 gg 48 880 B(3000) 220 484 524 55 67 672 89(300) 844 64(30001 Scoi4 118 30 218 36 469 85 525 751 886 942 47 49 83 3 56 285(3000) 475 92 573 99(1500] 655 76 778 889 91144 3000 230 618 867 O2014 190 95 343 60 530 35 47 640 71 749 819 56 59 937 93070 383 466 534 70 621 739 874 958 94109 417 580 900 30 59 96 95119 32 39 76(300) 205 314 86 403 14 41 574 60;, 70. 735 85 74 968 96003 60 94 196 335 60(30001.82 610 789 984 FN 41 243 327(1500) 555 63 867 985 98127 424(300) 83 506 702 89 822 99071 111 94 32 611 25 779 898 252 g. Jue zig ga(1500) u.#. g g 100227(30001 38(3001 40 J. 500 510 1 iter 199 81 827 Jm. 101131 90(500) 202 97 672 775 926 102 05 80 287 304 16 438(1500 73 659 61 832 932(300) 103110 21 47 247 319 41 50 435(500), J. 674 99(1500) 727 802 104216 370(300) 487 616 17 94 83163 552 g 150 81 275 391 434 632 777 84 824 937 100023 47 132 v. 329 71 744 859 107499 507 771 820 935 108028 250 309 22 96 70 805(1500 33 971 90 100002 22(1500) 186 254 432 41 95 618 26 11023 589 733 57 882(13001 900 49 62 111024 90 93 314 46 49 585 787 823 905 85 112123 201 45 347 762 803 113220 23 1500) 114144 262 368 454 624 32 722 65 835(1500 57 921 115008 69 100 23(3001 39 46(1500) 61 1500) 286 371 574 979 11006 32 53 143 67 213 87 379 498 514 19 754 95 840 949 77 117101 21 247 64 84 499 516 63 715 815 95 991 118056 406 39 721 24 89 856 87 119•281 403 31 56 922(3000) 67 73 12000 11500) 210 61 315 425(1500) 93 513 69 617 81 748 121154 53 703 8 40 835 1300) 46 914 122042(3000) 213 65 400 530 47 668 73 732 62 821 924 43 71, 1233024 66 101 15 16(5000) 65 270 392 484 62 631 124018 104 46 214 480 560 601 721 892(500), 135938 3737 130 234 75 80(500) 319 549 64 623 84 719 91(1500) 958 1200— n 110(1500) 75 230 38 43 57 320 46 513 61 624 60 806 28 932 44 127036 07(500) 45 283 315(15001 486 645 866 128108 64 218 64 95 375 76 552 6305 83 95 715 69 809. 129021 66 104 24 246 62 350 80 557 79 709 1330011 112 503 714 983 131263 438 555 619 708 87(500) 96 879 969 85 1:322030 190 423 27 604 36 718 809 59 991(15000) 1333058 60 452 732 85 924 134037 147 231(300) 74 376 484 532 64, 82 740 890 135005 31 43 153 99 308 414 16 501(3000) 37(3000 14 36 56 206 668 706 11 59 840 90 915 52„137191 251 416 72 85,70; 870 92 944 1338075 216 95 355 464 594 636 oo 65 740 68 149- 5 102 219 377 5a0 k0(200) 767 9r.„ g 720 as 77 90 734 33 140041 99 132 1500) 214 67 357 499 394 42 zig gf g7 663 m 62 867 141053 198 W2 70 410 28 39 91(300) 2¼, G6 10 142017 76 189 249(550) 74 445 549 675 734 895 143025, 12##u0 97 75 370 465 581 816(300) 968 71 144002 73 222 99 377, 15001 776(300) 813(1500) 95 145323 491.605 33 (500) 146143 70 203 44 321 35(300) 75 830 ff. 97½ 14 7029, 60, 500 87 141 69 359 411 20 548 654 815 58 97 943 148106 327 65. 51— 93. 5001 149039 40 219 22 333 550 601 48 75 780 810 25 910 45 150085 211 74 326 587 663 763 84(3000) 918 25 151113 16 48 381 559 61 74 615 93 788 152249 516 20 674 781 936„153% 311 483 623 782 853 93(1500) 904 12 13 51 154151 f0 00 0 424 26 50 70 610 42 708 26 952 155113 45 209 353 87 418 548 882 942 156032 245 63 374 540 744 948 55 70 76 157130 209 28 311 58 96 158016 24(0 68 82 136 64 94 213 694 742 56 159089 240 57 5öbich(Hm 64 70 gm 77 705 21 20 S67 95 161428 819 3 3 43 46(1500 N2 992 16·2036(500) 63 87 164 316 43 448(49 919 163037 61 129 375 531 52 704 97 963 164301 31 84 438 584 97 837 13400) 958 1050.6 1500) 303 7 23 25 33 419 55 585 86 653 62 762 825 971 10405 1:001 87 122 81 589 700 49 88 811(3000) 912 107013 300) 157 211 33 509 659 741 939 168012 22 38(300) 216 90 304 51D) 412 38 675 98 938 65 169116 35 44 54 213 409 38 76 551 749 1 2002 6 46 48 60 72 131(300) 20: 30 355 509 60 77 708 B2 928 7: 171019 31 71 91 101 9 240 M 351 76 487 545 623 719 31 60 898 942 up zp.z gn# i en 180141 359 1.2 519 un F2 Ntr 91 9. 101cn 27 41 63 71 81 183 N) 65 71 457 80 574 705 182013(1500) 130 48 86 313 1% 88 un 91 86 799 909 182g,, Mi 0 o m 185107 26 W 108 Sw) uis C.407.28 87. 80, B, diz 136 810 13 56 82 944 180108 244(1500) 407 70 60 169 on: 1 202 6(1500) 91 361 70 545 75 922 32(5001 188134 38 373 533 15001 95 6n0 153 an 885 b4 189009 46 A3 343 67 114 19 800 4.55 510 71 781 415 31 38 54 2.401151 510 30u) 506 37 2. Ziedung der 4. Klasse 183. Kgl. Preuß. Lotterie. Nur die Gewinne über 210 Mk. sind den detreffenden Nummern in Klammern deigefügt.(Ohne(währ.) 21. Jannar 1891, nachmittags. 31 77 214 352 84 541 95 836 98 986 87. 1149 258(1500) 79 326 41 50 76!18 679 714 45 985(:70) 2459 146 52 208 385 449 895 68 278 302 514 20 53 75 642 80 728 950 4064 92 421 70 97 563 602 784 96 847 58 98 5092 124 36 283 379 97 414(3410) 82 633 88 40 68 20 959 6252 22: 93 528 62 96(300) 98 769 844 963 7055 10 328 63 1500) 524 755 878 962 8496 614 13000) 725 48 809 973 9062 86 100121 6f abs Ge 59 613 41(3D) 812(1300) 78 11337 837 71 1200 Je 679 891 106 130 1 58 246 9 36 484 85(30 9 37 50 99 140124 70 112 19 28 272 585 771 830 47(301 54 9 233 88 KS 441 522(310) 23 616 81 723 K6 16237 3001 9—06 22 89 679 727 858 73 915 37 CIN) 17131 278-61 75 438 555 710 50 1500) 861 184133 80 102 13400) 408(300) 615 21 784 853 90 19165 20 5b Capg 21 i(30) zn(30) 348 F: M7 730 815 28(300) 2118 214 36: 70 82 432 34 761 865 924 2221288 13001 129 15 00) 80 4 63 130)1 238 40 83 118 24 88 1D 217 28 352(300 5.6 46 707(1nd:) 8 46 8.5 130: 84 906 34 1.40) 15 672 76 11501 706 22(301 28 800) 83 25235 301 400 603 41 46 70 841 917 26012 56 329 503 716 921 36 21010 87 152 25 64 354 55 80 478 91 525 77 95929 28119 90 220 25 93 300) 39 422 623 27(1AD) 896 923 29014 352 4 ·2 631 1500) 704 91624 3301B 52 201 472 78 500 626 74 733 818 914 57 68 83 31089 257 71 377 79 416 11500) 526 35 37 805 32063 112 324 424 65 511 6 647 67 71 797[500) 822 333053 189 231 95 309 24 428 544(300) 703 975 31080 107 438 585 623 62 841 35047 126 287 311 95 524 1500) 70 32 80) 1 15 16 952 36189 280 427 78 505 36 45 684 795 37104 64 210 357 75 89 91 418 92 627 794 830 910 38032 238 340 712 39073 96 174 81 234 51 341 55 99 456 1500) 98 552 619 66 726 861 441074 160 285 512 40 817 88(:00) 920 97., 41105 46 262 393 472 640 753 73 42019 415 19 96 1300) 537 75 86 661 718 21 27 81 870 958 43043 175 85 761 902 44004 78 144 435 44 901 45017 111 201 414 98 536 829 78 46020 95 528(300) 654 737 844 57 73 91(300) 658 7:5 810 49048 168 257 408 47(300) 57 500 29 67 72 892 91487 99 50025 39 117 95 226 316 45 50 95 583 677 96 713 16 30 99 51014 124(1500) 92 2·4 300(412 569 609 69 700 800(1500), 936, 3,, u 310(300) 68 86 470 73 613 32 722 59 812 990(500) 5318. Iu0 192 219 55 76 317 561 603 90 780 81(3000) 95 888 54007 24 71 312(500) 461 78 570 656(1301 84 S8 1300 550 1 P M 2. 5 818 16 9B 23 25 28 50499 564 642 745 5•104 29 um, 13001 399 557 59 792(300 46 859 58181 289 426 49. 1350) 541 74 79 730 70 862 9.5 59005(500) 313 52 430 74 517 21 88 ud 150 90 811 973 98 412 215 80 87 606 9 77 719 872 65156 319 31 581 1500) 606 10 818 41 927 84 95 66230 323 35 452 57 60 15000) 550 861 82 96(3000) 905 61 67013 32 62(500) 161 247 396(1510) 490 512 933 6888 401 8 51 54 90 506 50 619 42 760 849 990 69064 107 65 87 217 63 432 63 514 70615 fab) i29 J4 9n7 71030 108 Bi 920 99 619 77 822 917 300) 353 421 73 685 807 28 31 89 92 928 46 73154 63 254 65 404 42 92 611 72 826 977 74169 318 37 73 435 531 53 684 759 75026 196(500) 221 314 18 55 450 796 877 983 76241 88 93 426 3u 630(300) 734 852 69 M5 937 90 77(330 44 67 111 242 518 54 610 40 727 832 77 914 40 78//24 31 64 134 226 331 43 465(1. 00) 526 615 27 81 706 58 800 913 79154 206 317 542 98 619 54 710(20) 814 17 48 #earm 140 42 225 389(30) 478 617 715 150) 82 872 39 15 17 S1u4 97 ur 35 37 70 36 J40 672 784 89 879 8•3238 8) 500 83 641 51 314 22 954 92 97. 8305(1500) 71 135 211 312:8 595 678 89 906 7e 82: 84240 10) M 363 412 014 743 66 85140 306 564 671 774 935 86 18 34 96 263 301 22 13D) 407 45 f. 00)) 92 97 598 790 9:6.53 # 70N 12 28 75 141 272 324 50 415 32 33 514 22(300 609 14 56 723 889 1500) 941 88/18 51 216 325(300) 79 507 88 89118 207 22(500) 316 29 490 500 606 92 741 821 91 924 75 900i6 4n 33 39 523 79 933 1300) 91275 33 505 701 64 904 92218 320 31 409 78 521 716 848(1500) 938 93174 235 40 66 87 304 1500) 89 459 97 676 95 821 9=4355 691 908 47 95191 93 260 378 425 47 764 892 956 96044 81 90 365 87 604 703 30 843 932 97068 183 268 99 385 93 645 702 50 837 965 77 98261 312 673 750 863 988 96 90142 45 48 61 89 200 77 546 75 84 728 806 961 97 1300) 1000156 249 91 367 77 456 606 801 7, 101067 144 209 38 716 98 884 972 102003(1500) 117 232 322 59 462 517 88 756 931 49 10 58 59 73 99 150 82 218 63 355 568(300] 611 16 860 942(1500) 10416: 326 441 517 31 68(1500) 621 35 38 957 105018 82 190 91 264 399 1500l 559 603 35 721 958 106:31 64 83 97 318 603 107377 540 92 641 46 797 108125 311 58 582 691(1500) 773 881 109071 82 188 318 48 402 9 501 16 60(500) 659 738 819(300) 946 65 110074 181 296 423 663 71 78 781 981(1.0] 234 300 426 529 731 32 62 924 112188 318 90 321 73 453 631(1500 40 41 847 90 113002 22 45 128 77 246 56 337 516 55 88 615 51(200) 67 95 15000] 755 82 1501 114178 228 302 518 23 6·6 13001) 30 S: 783 885 115041 255 312(5n) 21 29 421 53 91 561 87 635 65 918 27 116.03(500) 248 300 32 424 547 92 675 91 1300) 831 73 98 117103 93 212 43 44 54 56 520 49 78 617 91 723 38 69 845 935 (300) 128(3000) 210 50 348 65(500) 415 533 70 86 754 119037 199 61 436 80 523 87 651 809: 12192 6 6.8 120004 47 114 49 502 695 777 812 11 M1 12111517. 88 752 861 122124 82 246 343 48 423 42 619 785 859 984 15m12 36 428(X0 778 121255 36 471 84 125316 17 20(500] 62 91 412 43 45(30 624 731 37 61 63 65 867 911 43 126007 J 1200) 38 571 74 674 7414 127136 6 72 258 3 75 99 415 53 515 917 49 78 94 1228019 55 467 18 975 1140 S8 128055 553 N 633(31) 730 939„ 130152 61 1500) 65(11D) 288(500] 498 605 46 828 94 916 77 131197 257 300 15 449 641(501 712 952 132253 72 335(1500) 52 54 92 483 515 661 65 921 133010 86 1333 65 215 531 634 773 839(300, 942 13-4179(30001 98 372 517 86 96 637 738 881 135063 128(300 234 54 91 311 512 673 827 137353 55 130 295 335 454 574 630 34 36 92 732 43 44 820 25 137050 230 94(300] 582 622 54 731 875 77 924 138242 320 458 609 79 912 139474 573 609 66 969 75 140.09 22 425 79(300) 589 623 69 764 76 872 141082 112 72 90 336 419 48 506 609 719 963 142354 74 15001 627 727 46 250 59 92 302 400 93 510 16 26 694 774 144014 36 129(300) 84 226 91 352 58 493 660 806 145172 261 68 319(300) 402 63 65 534 45 64 765(300) 826 1:00) 62 68 947 62. 146064 90 222 51 63 559 631 86 742 50(300) 94(30001 911 73 147016 84 144 322 559 67 86(300) 732 68 807 1500) 12 42 91. 148071 96 163 66 246 65 81 590 600 4e 890 955 149083 323 60 539 764 96 844 932 63 93 150.20 A3 404 38 51s(3000) 746 822 37 15197/73 76 263 80 412 52 723 28 91 906, 152050 109 242 497.50. 6— 153034 35 111 36 271 662 740 73 76 78 830 967 104020 124 260 63 641 824 32 83 155118 29 273 75 97 309 15 427 515 615 812 64 96 909 40 150106 264(1500) 72 81 B31 34 492(300) 550 63% 805 46 3 77 990 157010 50 211 69 303 552 784 158149 76 205 0. J 449 30 619 704 872 159016 160 234 331 78 91 535 621 1500) 775 271 1500 164911 151 78 321 37 408(300) 537 71 682 835 928 33 161000 21 27 1.0 31 36 226 71 397 456 59 88(3000) 306 73 724 27 826 74 102006(300) 79 283 96 335 415 616 758 833 917 56(3000) 163018 64 99 112 66 228 30(300) 355 407 506 60 786 804(1500) 14 30 36 958 164157 266 76 495 955 165266 465 759[3000) 166024 114(300) 39 222(3000) 473 5n 50 69 99 667 891 926 167030 44 64 188 236(300 478 773 1301 84 974 11.8013 67 254(500) 361 73 419 572 619 169062 170619 9, S 135 Wi 76 947 171029 683 275 349 519 Gr7 833 905 75 172001 41 140 261 312 567 651 74 747 842 901 173116 17 70 251 97 304 46 54 80 440 539(1500) 629 836 87 965 174083 179 421 24 5000 98 539 687 724 46 866(3000) 944 93 15001 175079 84 255 363 98 401 612 38 711 58 176238 41 390 495(04 49 91 752(15001 857 62 954 177000 65 273 607 872 991 1300) 178019 380 410 1500) 64 68 68 5001 8°9 911 179011 48 56 176 309 64 85 5.9 42 72619 750 887 906 75 1801222 26 159 98 350 40S 43 551 65 612 66 98 889 923(31) 181111 200 32(15001 537 66 607 29 712 182028 333 664 715 67 86. 341D 89 915.27 44 1833065 298 402 85(300) 622 27 800 65 944 18.4074 196 437(500) 594 698 786 814 929 185113 433 49 65 589 7im 996(1500) 180116[901 45 229 319 31 44 438(50) 518 63 790 835(5010) 98 47 89 187038 121(500) 43 278 365 1500 414 46 5.4 1540) 55 65 762 75 77 803 85 188140 360 496 513 34 10# 706 29 95 887 970 189074 144 280 361 97 96 454 545 92 639 75 713 306 a umans Schlosser=, Dreherund Schmiedegesellen=Verein. Kölner Domban=Loose, Todes=Anzeige. Gestern Abend wurde unser Mitglied der Schmied Christian Schweitzer von seinem langen Leiden durch den Tod erlöst. Sein Andenken wird bei uns in Ehren bleiben. Witten, den 20. Jan. 1891. Der Vorstand. Nur Geldgewinne, 4 Loos 3 Mk. 25 Pf., ½ Antheilloos 1 M. 20 Pf. bei B. Koetzold& Co., Witten. NB. Zur Beerdigung des verCollegen wollen storbenen Crurh## wollen sich die Mitglieder am Freitag den 23. d. Mts. Nachm. 3½ Uhr im Vereinslokal versammeln. Holz=Verkauf. Am Donnerstag, 29. Jan.er., Nachmittags 2 Uhr, läßt Frau Wwe. Niederschulte hierselbst an der„Krumbecke" 60 Nr. Eichen, Geschirr=, Gruben= 2c. Holz, 50 Nr. Bochen, bis 1½" dick, u. 30 Nr. Rothtannen, Leiter=, Weß=Bäume u. Frechtungsöffentlich auf Credit verkaufen. Versammlung in der Kellerhoff'schen Wirthschaft am Grabeloh. Langendreer. Menn. *„# ugügliche 86 Empfehle vorzügliche * Cigarren. 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Holst.Hollsaber, Ctr. 28 M. Holst. E; mer, Ctr. 28 M. ab hier gegen Nachnahme empfiehlt Fr. Bülck, Neumünster i. Holst. 25 Auszeichnungen. Cibils Nu. Ehren Wyter 90 10 Pfd.=Probepostkolli 3 M. Pfg. franko jeder Poststation. Gratulationskarten zum Geburts= u. Namenstag, zu Verlobungen, silbernen und goldenen Hochzeiten u. s. w. in großer Auswahl bei B. Koetzold& Buch= u. Papier=Handlung, Witten. er Kch und rühmlichst bekannte Bekanntmachung. Bortiedern-Luger Am Donnerstag, den 29. d. M., Vormittags 10½ Uhr, sollen bei dem Unterzeichneten: 1 Expeditionsschrank, 1 Kommode und 4 Stühle meistbietend gegen Baarzahlung versteigert werden. Bommern, 20. Jan. 1891. Kaiserliches Postamt. Knickenberg. Echt Holl. Java=Kaffee mit Zusatz, kräftig und reinchmeckend, garantirt, à Pfund 80 Pfg., Postpackete 9 Pfund Wk 720 versendet zollfrei Der. 7.20 bersender zouseer unter Nachnahme Wilh. Schultz, Altona bei Hamburg. Harry, Unna in Altona bei Hamburg, versendet zollfr. geg. Nachn. 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Hierzu ladet freundlichst ein Der Vorstand. BRNRR Landwehr=u Krieger=Verein, Bataillon Heven. Zum Kirchgang versammelt sich das Bataillon am Sonntag, den 25. d. Mts., Morgens ¼ vor 9 Uhr im Vereinslokale. Der Vereinsmajor. von V. Poß, Witten, Kace Krieger= und Landwehr=Verein Herbede. Die Weinhandlung von empfichlt ihr reichhaltiges Lager guter, reingehaltener Weine, Flaschenweine von 60 Pfg. an, Faßzweine von 65 Pf. an, Deutscher und franz. Champagner, echte franz. Cognacs, Portweine, Sherrys, Madeira. Geburtstagsfest Sr. Majestat besKalstts Leaurschu!, „" 00* für Vereine, Geschafte und Private, liefern billigst und geschmackvoll B. Koctzold& Co., Buch= u. Papierhandlung, Sonntag, den 25. Januar, Vorm. 9½ Uhr, Antreten der Mitglieder zum Kirchgang. Nachmittags 3 Uhr: Antreten zum Festzug durch den Ort. Hiernach: Oncert. Abends 8 Uhr: Zapfenstreich. Demnächst Beginn des Festballes. Entree für Herren 75 Pf., im Vorverkauf 50 Pfg. 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Theuerung, die auf Werthes von Grund eine Erschwerung de Löhne zur Folge gel kann man nicht her rechnet werden. Es gegeben hat, in we ebenso hoch, wenn: Nur darf man dann wähnen vergessen, hältnisse herrschten, gaben u. s. w. viel, Es würde ja doch! Preiserhöhung der wenn der Ueberflußd Der ist aber nicht sich der Druck, de Konsumverhältnisse sonst der Fall sein die gesteigerten Lohn keiten entstanden, da wenn darum die Re neuen Handelsvertré deutscher Fabrikate sichert ist, so ist d wirthschaft sagt nur Kosten geschehen, behren, zumal sie es die Getreidepreise er aber bei einer wi durch die wirthsche wiesen werden, jeder dafür gesorgt werde nisse im wirthschaft geglichen werden. D geben zum Besten de zu werfen, geht abe Wenn man vor spricht, so kann werfen, weder bei Bauernstande. W den Städten würd Leben gestellt und verbraucht, so ist d ders geworden. D strömung, aber ein ist doch heute wirk verzeichnen. Wir so dastehen, daßs hebung der Getrei haben aber auch so hältnissen befinden, ihre Schuld. Der jedem Menschen ni Landwirth einen zu hohem Preise das nicht verdenker Inspektor bleiben, nicht. Es kann d stiges Mißgeschick Mann, der von kann in eine solche hoher Preis seiner Ein Grundbesitzer einer ganz vermög legenheiten dadurch Erbschaftsantheile seinen Besitz schwe auch im Bauernsta dem verschuldeten guten Freunden fe sen, ist ja zu beka gangen zu werden nicht übertrieben