undgtch die Baronin reichte,„den isteten. Mein Ihnen Raheon der selteleitsworten. uhig,„auch rsprechen zu he durchaus klorenes die ar er selber ials den abr der Einßen ein erigte es sein ehalten, ihn bereiste zuerst Schweden. ische Schrift in ein ungerief. Zahlopa's zugennten schwesottete daslie sich allbeiden einerlauf beide nlichen Beder Einlaflossen, als almö dessen gmar Ibsen, ri, wo das Bei ihrem merurlaubs. Dame behende Geist von in der iß Dagmar Margarete zu Dagmar nes, der sich hin. Mit glichen Anrgangenheit nhing, verErst in Lippen der der Ververdüsterten gebrochenen Schwieger= — Scham, wäche und .(Forts.f. — Die„Annener Zeitung“ erscheint jeden Dimstag, Donnerstag und Samstag. Beengsbreis koll„Horntagsblatt u.„Humoristische Blätter“ — monatlich 40 Pfe.— — Telephon=Nr. 834.— verbunden mit der„Annener Anzeigeblatt für Annen und die benachbarten 14 Ortschaften. Organ. Anzeigegebühr für die einspaltige Petitzeile oder deren Raum 10 Pfg. Inserate finden bei der großen Ause lage der Aunener Zeitung weite und billige Verbreitung. — Telephon=Nr. 834.— Na. Gb. Donnerstag, den 21. März 1912. Rd. Johegeng 5 England und Deutschland im Wettbewerb zur See. Eine Flottenrede Churchills. Im englischen Unterhause hat vorgestern der erste Lord der Admiralität, Sir Winston Churchill eine Rede gehalten, in der er dem historisch gewordenen Schlagwort von dem ZweiMächte=Standard Englands, d. h. von dem Prinzip, daß Großbritannien so viel Schiffe besitzen müsse als die beiden nächsthöchsten Flottenstaaten zusammen, ein Grab schaufelte. Seiner Rede Sinn ist: Der einzig mögliche Feind Englands ist Deutschland; nur diesem unbedingt überlegen zu sein, ist unsere vornehmste Aufgabe, dazu bedarf es aber nur einer Ueberlegenheit der englischen Seemacht um 60 Prozent, daß zwei Kiele gegen einen. Churchill führte im einzelnen aus: Ich will dem Hause die Flottenfrage mit vollkommener Offenheit darlegen. Es wird dies namentlich mit Bezug auf eine Macht notwendig sein. Durch eine indirekte Ausdrucksweise kann jetzt nichts gewonnen werden. Im Gegenteil, die Deutschen sind ein Volk mit derbem Verstand, deren starker männlicher Sinn und Mut vor einer offenen und ungeschminkten Feststellung von Tatsachen nicht zurückweicht. Die Zeit ist gekommen, wo beide Nationen ohne Verstellung und Verstimmung die Bedingungen verstehen sollten, unter denen sich der Wettbewerb zur See in den nächsten Jahren gestalten wird. Wir berechnen im Frieden unseren Schiffbau relativ nach Prozentsätzen. Dagegen werden Flotten im Seekrieg nicht durch Vergleich, sondern durch Subtraktion berechnet. Wir müssen erwarten, daß in einem Kampf zwischen guten und ebenbürtigen Flotten auf beiden Seiten ungeheurer Schaden angerichtet wird. Das ist sehr vorteilhaft für die stärkere Seemacht. Es wird sich stets für uns lohnen, Schiff gegen Schiff jeder Klasse zu verlieren. Der Prozeß des Ausmerzens würde uns, wenn auch auf einem fürchterlichen Wege, zu einem sicheren Siege führen, zu einem Zustand nicht relativer, sondern absoluter Ueberlegenheit. Churchill fuhr fort: Ich bin nicht bereit, gegenwärtig dem Hause die Annahme eines Standards zwei Kiele gegen einen mit Bezug auf Deutschland zu empfehlen. Die Zeit mag kommen, wo es notwendig wird. Es ist jetzt nicht notwendig. Die Standards für die Flottenstärke müssen zeitweise variieren. Als Frankreich und Rußland die beiden nächststärksten Seemächte waren und ihre Kombination möglich erschien, war der Zweimächte=Standard ein zweckmäßiger Grundsatz. Das Emporsteigen der Flotte einer einzelnen Macht zum ersten Rang auf dem Kontinent hat dies verändert. Wir haben nicht mehr als die größtmögliche Gefahr das Bündnis zweier etwa gleichstarker Seemächte zu betrachten, sondern die EntMittel, einen solchen Angriff, selbst wenn er erfolgreich wäre, auszunutzen und den Krieg zu einem schnellen Abschluß zu bringen. Wir sind auf die Defensive angewiesen. Wir betrachten die Stärke unserer Flotte nicht von dem Gesichtspunkt des Handels, sondern von dem unserer Freiheit.— Es wird keine Schwierigkeiten machen, Vorkehrungen zu treffen, die uns ermöglichen, unsere Stellung zu erhalten und so schnell als notwendig den entsprechenden Spielraum für unsere Sicherheit zu gewährleisten.“ Churchill schildert dann im einzelnen die künftige Flottenorganisation und kommt zu dem Resultat, daß England im Robilmachungsfalle eine Flotte von 57 beziehungsweise 65 Kriegsschiffen gegenüber einer Zahl von 38 der deutschen Seemacht haben werde.„Dies Verhältnis von 57 zu 38 wäre ausreichend, wenn die Ziffern allein entschieden. Die Reuorganisation ließe sich leicht weiter entwickeln. Die unmittelbaren Kosten dieser Maßregeln werden nicht groß sein. Der hauptsächlichste Betrag entfällt auf die Vermehrung des Mannschaftsbestandes. Die Vermehrung unter dem jetzt geltenden deutschen Gesetz beträgt 3500 Mann, dagegen fordern wir, ich denke mit großer Mäßigung, eine Vermehrung von durchschnittlich nur 2000 Mann. Wenn anderwärts weitere Vermehrungen stattfinden, werden wir es für notwendig erachten, beträchtliche Vermehrungen zu fordern.“ Zur Rede Churchills drücken die Londoner Blätter einhellig ihre Zustimmung aus. Die chauvinistischen Organe freuen sich des schneidigen Tones, den der Minister Deutschland gegenüber anschlug, die liberalen sind erfreut, daß der englische Flottenbau=Standard von 200 zu 100 auf 160 zu 100 herabgesetzt werden soll, so daß England in den nächsten fünf Jahren 16 Riesenpanzer bauen wird, während Deutschland deren zehn baut. Einige Blätter tadeln den Minister, der sein Flottenprogramm ganz von Deutschland abhängig macht, während er es lediglich nach den Interessen Englands aufstellen sollte. Roch andere heben hervor, daß dritte Mächte die Kreise des Ministers Churchill unerwartet stören könnten. zu Propagandazwecken verwendet werden. Was mit den Rabatten gemacht wird, geht mich nichts an. Der Bund der Landwirte hat bisher keinen Pfennig aus der Reichskasse erhalten. Jetzt werden erst seine Ausgaben für 1910 und 1911 geprüpft. Abg. Gothein(Op.): Die wenigen großen Kaliwerke hätten den ganzen heimischen Bedarf und die Ausfuhr gedeckt. wenn man sie nicht gebunden hätte, und bei starker Förderung zu halben Preisen die Industrie gesund gemacht. Run hat man aber Hunderte von Millionen in unrentablen Werken angelegt, und die Ueberproduktion ist da. Abg. Graf Westarp(kons.): Wir können das Gesetz nicht schon wieder ändern, dadurch wird die Kaliindustrie beunruhigt und die Spekulation herausgefordert. Der Antrag der Budgetkommission auf Abänderung des Kaligesetzes dahin, daß ein Teil der Abgabe der Reichskasse verbleibt, die Durchschnittslöhne, Arbeitszeiten und Tarifverträge sofort nach ihrer Festsetzung veröffentlicht werden, wird angenommen. Beim Kapitel„Statistisches Amt“ beantragte die Volkspartei eine Resolution, im nächsten Jahr Ermittelungen über Der= und Zukauf von Getreide, Mehl, usw. der landwirtschaftlichen Haupt= und Rebenbetriebe für das Erntejahr 1912 zu veranstalten. In der Debatte wurden Wünsche für das Binnenschiffahrtsgewerbe, und die Straßenbahner vorgebracht. Abg. Oertel(kons.) betonte die Zusammengehörigkeit der Bauern und Großgrundbesitzer. In der Abendsitzung wurden weitere Kapitel erledigt. Mittwoch 1 Uhr Fortsetzung. Preußisches Abgeordnetenhaus. Sitzung vom 19. März. Im preußischen Abgeordnetenhause wurde am Dienskag, nachdem man einen nationalliberalen Antrag über Befreiung der Dissidentenkinder vom Religionsunterricht an die Unterrichtskommission überwiesen hatte, in die Besprechung der fünf Streikinterpellationen eingetreten, die am Tage zuvor von den Rednern der bürgerlichen Parteien unter Aberkennung der Berechtigung des Streiks eingehend begründet worden waren. Der Marinemitarbeiter des„Tag“ betont die Offenheit Hosnig die Abschwächung des drohenden Tones in der Rede po#nischen Organisationen zu rechtfertigen. Abg. Leinert(Soz.) bezeichnete die Nachrichten über Ausschreitungen im Streikgebiet und schob und d.— des drohenden Toues in der Rede Churchills und fährt bann fort: Wenn wir auch den möglichen Kriegserfolg Deutschlands und die Aussicht auf Vermehrung seiner Seegeltung anders bewerten als Churchill, so muß man insgesamt doch die Rede als einen entscheidenden Schritt zur Verständigung ansehen. Wir haben eine Gleichheit zur See mit England nie erstrebt, sondern stets ein Verhältnis von:3 als unseren Bedürfnissen entsprechend angesehen, und die Zahlen, die die englische Regierung jetzt veröffentlicht, werden nahezu diesem Wunsche gerecht. Die„Tägl. Rundschau“ schreibt: Wir können diese Verwicklung einer sehr starken, homogenen Flotte, die einer einzelnen minderung der englischen Vorherrschaftsansprüche im allgemeinen Regierung untersteht. Daher ist der Zweimächte=Standard nicht mehr anwendbar. Der tatsächliche Standard der Neubauten, den die Admiralität in den letzten Jahren verfolgte, war eine Ueberlegenheit von 60 Prozent in Schlachtschiffen und Schlachtkreuzern der Dreadnoughtklasse, verglichen mit der deutschen Flotte. Wenn wir also diesen Standard auf das geltende deutsche Flottengesetz anwenden, so erscheint es notwendig, abwechselnd vier und drei Schiffe der Dreadnoughtklasse die nächsten sechs Jahre hinaus zu bauen: Das ist das Mindeste, was den 60=Prozent=Standard erhalten wird. Der Entwurf unserer Neubauten, den ich unter aller Reserve mache, würde folgendermaßen aussehen: vier, fünf, vier gegen drei, zwei, drei, zwei drei, zwei,— drei, zwei oder andernfalls, wenn Deutschland drei Schiffe baute: Fünf, vier, fünf, vier, fünf, vier gegen drei, zwei drei, zwei, drei, zwei.— Im weiteren Verlauf feiner Ausführungen legte Churchill ferner dar, daß England das Tempo seiner Schiffsbauten von demjenigen Deutschlands abhängig machen wolle: Rehmen wir das nächste Jahr 1913, wo Deutschland drei, England fünf Schiffe bauen will! Angenommen, wir machten beide ein Jahr Ferien, um im Buch des nationalen Mißtrauens ein weißes Blatt einzufügen, angenommen, Deutschland würde in diesem Jahre keine Schiffe bauen, so würde es sechs bis sieben Millionen Pfund Sterling sparen. Aber das ist nicht alles. Die drei Schiffe, die Deutschland nicht bauen würde, würden automatisch fünf britische Ueberdregdnoughts beseitigen, das ist mehr, als die Deutschen im wirklichen Kriege erhoffen dürften. Was die indirekten Ergebnisse selbst eines Jahres anbetrifft, so wären sie einfach unermeßlich, nicht nur für die beiden großen Brudernationen, sondern auch für die ganze Welt der arbeitenden Menschheit, unermeßlich in Hoffnung und Glanz. Die Deutschen werden an Seemacht durch eine Vermehrung nichts gewinnen und durch eine Verminderung nichts verlieren. Dies ist ein vollkommen einsacher Plan, nach dem ohne diplomatische Verhandlungen, ohne Feilschen und ohne die geringste Beschränkung der souveränen Freiheit beider Mächte diese hitzige, kostspielige Rivalität zur See für eine Zeit abgestellt werden kann. Churchill schloß seine Rede mit einer Darstellung des neuen englischen Flottenorganisationoplans, wobei er wiederum politische Bemerkungen einfließen ließ:„Wir als Nation befinden uns in der Defensive. Es ist undenkbar, daß wir auf Deutschland oder eine andere europäische Macht einen unvermuteten Angriff machen. Abgesehen von der moralischen Seite, was würde es nützen? Wir haden kein nur mit großer Genugtuung als einen unverkennbaren Erfolg unserer standhaften, weit vorausschauenden Politik begrüßen. Döllig verkehrt wäre es aber, wenn wir uns etwa jetzt schon auf den Standpunkt stellen wollten:„Es ist erreicht", und die Durchführung dessen, was wir als notwendig erkannt haben, nach irgendeiner Richtung hin einschränkten. Vor allem muß darauf hingewiesen werden, daß jede Verringerung des deutschen Bautempos nur in gewissen Grenzen nachgeahmt werden würde, weil auch die Bauten anderer Mächte in Betracht zu ziehen sind. Die„Köln. Ztg.“ ersucht den englischen Marineminister mit auffallender Schärfe, das Urteil über die Rotwendigkeit der Verstärkung unserer Marine uns vorzubehalten. Unser Kaiser befahl sofort nach dem Eingang der Churchillschen Rede den Ausschub der Mittelmeerreise, für die alle Vorbereitungen schon getroffen worden waren, und hatte mit dem Staatssekretär v. Tirpitz im Reichsmarineamt eine eingehende Unterredung. Darauf traten die leitenden Offiziere des Marineamts zu einer Konferenz zusammen. Abends speiste der Kaiser beim französischen Botschafter Cambon. Während Kaiser Wilhelm I. fast alljährlich die französische Botschaft besuchte, war der regierende Kaiser bisher sehr selten deren Gast. Die Pariser Blätter, die den Dienstagbesuch des Kaisers in sympathischer Weise besprechen, bezeichnen ihn daher als höchst bemerkenswert und betrachten ihn als einen bedeutsamen Schritt in der Entspannung der deutsch=französischen Beziehungen.— An dem Diner auf der französischen Botschaft nahmen auch der Reichskanzler und der Staatssekretär v. Kiderlen=Wächter teil. In diesem Zusammenhang ist die Tatsache wichtig, daß der Bundesratsausschuß für auswärtige Angelegenheiten am Freitag unter dem Vorsitz des bayerischen Ministerpräsidenten Frhrn. v. Hertling eine Sitzung abhält. Deuscher Veichetag, Sitzung vom 19. März. Die zweite Lesung des Etats des Reichsamts des Innern wird sortgesetzt bei der Erörterung über die Ausführung des Kaligesetzes. Abg. Cohn(Soz): Wir sind bereit, Kalipropaganda zu treiben; also her mit den Kaligeldern! Die Verstaatlichung des Kalibergbaus ist unerläßlich, da sonst der Ruin der Kaltindustrie in wenigen Jahren bevorsteht. Die staatlichen Betriebe zahlen zur Zeit niedrigere Löhne als die privaten Kaltwerke, das ist ein Skandal. Unterstaatssekretür Richter: Ich habe nur den Auftrag pflichtmäßig zu prüfen, ob die Propagandagelder auch wirklich als unwahr oder zum mindesten übertrieben und schoo alle Schuld auf die Arbeitswilligen, die mit Revolvern und Knütteln ausgerüstet gewesen seien, von denen der Redner einige Exemplare auf den Tisch des Hauses niederlegte. Als der Redner gar zu scharfe Ausdrücke gebrauchte erhielt er kurz hintereinander zwei Ordnungsrufe. Abg. v. Gescher(ks.) sprach der Regierung die Billigung seiner Freunde aus. Die Kosten des Streiks müßten die Arbeiter tragen. Minister v. Dallwitz trat den Ausführungen des Abg. Leinert entgegen und führte Beispiele von Ausschreitungen und geplanten Bombenattentaten der Streikenden auf. Auch in der weiteren Debatte fand der Streik eine abfällige Beurteilung, was die sozialdemokratischen Redner zu Zwischenrufen veranlaßte. Dabei erhielt Abg. Liebknecht(Soz.) zwei Ordnungsrufe. Unter wiederholter Unruhe des Hauses wurde die Besprechung zu Ende geführt. Mittwoch, Kultusetat. Schluß gegen halb 6 Uhr. Politische Rundschau. (2 Die Korfureise unseres Kaisers findet doch bereits am Freitag wie geplant war, statt, da die Fragen, die den Aufschubbefehl veranlaßten über Erwarten schnell erledigt werden konnten.— Der Besuch des Kaisers beim Staatssekretär v. Tirpitz war unmittelbar dadurch veranlaßt, daß dieser am Dienstag Geburtstag hatte. Später hatte der Monarch eine längere Unterredung mit dem Reichskanzler. Danach wurde der neue Schatzsekretär Kühn im Schlosse vom Kaiser empfangen. Die Kaiserin begibt sich am 9. April zur Kur nach Rauheim. (2 Der frühere Schatzsekretär Wermuth begab sich zu längerem Erholungsaufenthalt nach dem Süden. Am Dienstag verabschiedete sich Herr Wermuth vom Reichskanzler. (2 Der Kaiser als Cadiner Gutoherr. Als Besitzer des Gutes Cadinen fördert der Kaiser den Kindersegen, indem er für jedes eheliche Kind seiner Gutsleute eine Prämie in Form eines Sparkassenbuchs spendet. Jeder Erstgeborene erhält ein Sparbuch mit einer Stammeinlage von zehn Mark, jedes weitere Kind ein solches von fünf Mark. Außerdem wird den Eltern vom vierten Sprößling an das Deputat um einen Zentner Roggen erhöht. Mit weiterem Familienzuwachs steigt entsprechend die Aufbesserung der Lebensbedürfnisse. (2 Eine Sitzung des Bundeoratsausschusses für auswärtige Angelegenheiten findet laut„Nordd. Allg. Ztg.“ am Freitag nicht statt. Eine Besprechung der auswärtigen Angelegenheiten fand gelegentlich der Berliner Ministerkonferenz in voriger Woche statt. (9 Die Budgetkommission des Reichotago begann am Dienstag die Beratung des Kolonialetats. Das Zentrum hatte dabei ein Ersuchen an die Verbündeten Regierungen um Vorlage eines Gesetzentwurfes gestellt, durch den unter Abänderung des Schutzgebietsgesetzes vom 25. Juli 1900 das Verordnungsrecht eingeengt und die Mitwirkung der Reichsgesetzgebung in einer den Verhältnissen des Schutzgebietes entsprechenden Weise erweitert wird. Bemängelt wurde die angeblich zu groß gewordene Anzahl der Beamten, besonders der expedierenden Sekretäre, im Kolonialamt. Hiergegen wandte sich Staatssekretär Dr. Solf. Vorher hatte die Kommission den Etat der Reichs and Abeiterpeitisonen verobschseben sachtreichen Beamten=spscgicgt grz Vie Washerrich behauptet. Der Regen sloß etwaslbolgten genag um zehn Minuten nach 2 Uhr nacht, so daß an9 Sizgen.i; Jeiseligung der Vranntwvein Lieben der biter kalsen Lagen des Wintec anstad mez hlbf Derlsoandelen, Hui Tuir uidz diuen ersdbrdein Biougaben vergätsen sich Bedenken der landwirschaflichen Kreise Herbheit diesen Vorfühlngs schon als eine Wohlat. Ea istl die u0 die Tatsache Vin, das die Tcher dermaßen, daß schon hier und da die Vermutung austaucht, die nun die Frage, ob der Frühling ale Hofnungen, die auf ihr geel der Hotranen durcg au d Stelen vor der Entzindung bis nach Ostern verschobene Einbringung der Wehrvorlagen anssetzt werden, ersüllen wied. Die Weiterausschten f. pontonen burcg Klopten an der Haustir aus dem Schlacfe Beischlse des Leader Lheseseaten does wosderedomtütgen sich angentüclich de Weitelage Wbasehzen Ght nucht, deritsrecten en Velisetunt den nai aun Sioe brteihelt. Sesteserne einer mungernogereg das iepze Won in berszu nenen, Schon spichter in Wash und Fur. Zauta.a, Jalt gen e Seouomn, Site der u. Schamgestage nach, ganicht getragen i. Bal der Venlst verte.Scton berlegzen in Wod ud Hur. Gaues Ganlton pronueg wuge Od er uit der Sache ewis unt ur schwiegenhelt des Reichskanzsers in dieser Frage herrscht noch unig de Strüucher an. Wenn auch noch mancher Witerungs=(hat, mußz die Unterluchung ergeben. Er will bis 2 Uhr nachte inmer volleAlngenisthelt über den Stand der Dinge imeinzelnen. seigg, erwattegs, so krösten wir uns uit dem Vewaht in Brackel genesen sein. 8. wurde dann auch bald nach seiner — Die konservative Partelleltung, die eine Verscärtung unsererlsich jeit wieder d Kruthzling werden: Der Landmann stethtsVertzestung wieder auf freien Fuz gesetzt. Nachmitags weite Wehekrast lebhast begrüßt, nenut die geplante Aushebung derlbereitungen pe a Autgatz, gestellt. Die letten Vor=sein Verteier der Staatsanwalschaft an Ott und Stele und sogenanmen Liebesgabe eine Aberraschung und bemert weiter Land in diesen Jahr besere Friüchse id dassebenso der Landrat Freihzerr u. Rynsch, der spiter eine Veder halbamtlich angeführte Umstand, mit dieser Aushebung eine Jahr? Die==bedingungen für.. iu vergangenensprechung mit dem Regserungspristbenten hatte. Infolge dieser Forderung der überalen Gegner der Landwitrschast ersülen zuseigenlich gr. zau ae gaeo ein kruchztbares Jahr folten Hortommusse st eine Kompagnte des 15. Reziment, das noch wollen, könnte kaum dazu dienen, auf der anderen Seite einel vergangenen e. De. Boden, der durch die Düre des in Dortmund in Reserve legt, in die Gemeinde Aseln abgerücht. bestedigte Süimnung auszulssen, oder bei ihe die Enpftadung burch die telwese recht staten Schnesäile des Mintre pazilsot, wis nuch genedet daß das in der Denstag Naczt buch Serüichzudrängen, daß hier die Landwirschast vorzugswesse ber shinreichende Feuchisokelt ausgenommen. Pald. Dunamtanschag beschädige Haus des Veramanns sgoset werden sol Dsesorigesetze Veaumrutzgung eines Gewertbesz, wieder hnaus in PP., Penounen. Bod gelt en sedensnann als bausälg, tichn werden wußte. das bereis setzt mit Abgaben überlastet ist, wie kein anderes, und Schaffen zu sammein. nenem Tun) Hattingen, 20. Mägz.(Mätisches Stahlwert) imn Landskalturcinterese von der gröißen!, S Annen, 21. Mägz,(Endruchediesfat) Glaum g. Satlior Zetung screit: Wir berichten in vorisen Monai. Wiczigteit ist. dürste aber auch in nicht landwirschaftlichen wohner an den Eogenwege muncden Zaura. 2 91, Einem Ve. dahz ein neuer Vetiebsleiter eingeteten sei und die Prodution Freisen schwer empfunden werden. Indessen, wie der Verlaufl guf Nuastellung., Waarfsacgh. au Eindruch 3 wertvolelbedentend erhöht werden sole. Wie wir setzt ersahren, ist die der zu erwartenden Veratungen und Verhandlungen sich im ein=au ausstellungen mehrsach prämiene Kaninchen gestohlen. Arhelterzahl bereits um 50 Prozent erzöht worden, und werden fortzeinen auch selen mag, die konserwalive Patei wied sedensals wantenbeige een wurden 4 Vergleute vonlwähend noch Arbeiter eingestelt. Die Produkion isnt seilden bemüht sein, dem Vorschlage der verbündeten Regierungen einel Schlägereien und Verübung Unsugs das Doppelte des monatichen Durchschnitg des vorigen Formn zu geben, Die Härten mitder und ausglecht.(Polzel feligenomnen und in Arest adgesihe, dud de dieseZodes geitgen, und it eine weiter weientiche Steigerng Gese ie Aasheng, ur Aadhandter Blagen ue uie, Glsge Peun i aur enge lcan ue dtsae al ad ceuer due euch li:. Schurz ogen die Aashsekung der„Acbegadenre vschosen ves Vozn. FKagageg ui i auen algeuht.(pes zu uge, og u ewanen, de, lobad die ezsordelichel Juddeutschen Brenner eine Protestresolution, in der sie erkläten, an den an der Salngerstreaße au u der vergangenen Nachts Abeiter eingestellt sein werden, in der mechanschen Wertsat boh se unter der nondeauschen Koptgneng opeshin schon shversolgerwese vergaiten und sieben Bähuanche Peerbet engrichet werden bel zu leiden häten und durch die Beseitigung des Koningents Kreis Hörde haf für die Ermitelung von... 2tünster, 21. Mäzz,(Der Provinzalauschußh der ProBienner Ausnahmen gemacht werden. Ob das möglich sein wird? sucht, diese der hiesigen Polizeiverwalung zu übermiteln. Diel der Amisbezeichnung„Vor Baudua ehreiäkte unter Belegung sugescherte Belohnung wicd gleich nach Ermitelung der Tütersübertagen.adtestor“ bonk 1. Tput 1912 un ausgezahlt.: Adenau, 20. März.(Schnee und Blüte.) In der Eifel Lokales. § Annen, 21. März. Das Ende des Vergarbeiterstreiks. Salinget. und Stochumerstrabe is inu euzwes hat es bräsitg geschnett. Zwschen Daun und hier lagen mindestens schwerer Kanaldecktel gestohlen worden ue vuugentr Bocht, ein Ahrpeiser siehzen die Pfasche und Apestol schwerer Kanalbeckei gestohlen worden. hrg 2d riesstese Vescsteniserens dat nach langen Vertgand, Sale des Wesslschen Hose ahzschalenen gut besachen Berg, gn., Vellentirchen, 19. Müitz(Hergitung burgh schnape.) schsernnantenstedeneg„Zelgnzion angenommen. Bei der Ab=sarbeiterversammlung, in welcher der Oelegierte August Schlschosseit dem vergangenen Fetag sind hier sünf Personen nach SacTgesen den Greszeuen ds Sttens simmten 315 für und von hier als Reserent austrat, wurde mitgetelt, daß die Revier=dem Genusse selbstbereiteten Schnapses gestorben. Bei dem Abstimmung. Da somit heine Teiotertelmehebein. sih dershesserenz in Bochum in einer Versammlung die Ein=[Einkauf der zu Herstellung des Schnapses erorderlichen Stose Welterstreiten vorhanden war, ist der Steik behoben.— 20s Mitwoch beschlossen habe. Dieser Beschluß wurde von den Nach dur ape. Dreunspeirtus verabreicht worden. Im Laufe des Nachmittags wurden überall Streikver= anwesenden Bergleuten mit großer Erregung und den Rusen der.. Sachverständigen, Dr. Nacin, des Leiters kernglungen abgehalten, so im Rordpatt in Eesen, in Schützenhoff.=Weiter streiten; enpsangen, doch ist schon, wie mns migeteiuig stenlichen Genichen Laveratorumg t al Todeaursacge ur. Seucghum und anderwärts. In diesen, soweit bis jetzt bekannt, wird, die Mehrzahl der auf den hiesigen Zechen beschästigten Meihylalkohol-=Vergistung anzunehmen, weil Brennspiritus mit Gecelen###. verlaufenen Versammlungen, wurden die in der Bergleute gestern wieder angefahren. Heute Vormittag ist der Methylalkohol denaturiert wird. ausführlich erörtent und heschlaossen Apbruch des Streiks Betrieb im volen Unsang wieder ausgenommen worden.— Versammpbuintgh Murze anzusahren.! S Annen, 18. März.(Die neuen Hundertmarkscheine.) Zie Sstr, shenden dich amirr. sondere beiont, daß Eine nur kurze Herrlichkeit ist den neuen, langformatigen Recr#rngen sich Alittwoch veim Streikbureau zu melden Hundertmarkscheinen beschieden gewesen, die so vielfach vom haben, um dann geschlosen und erhobenen Zaupies zu den isthelschen und rratztischen Standpunk die Feiutz verags „#iuwoch beim Streikbureau zu melden Hundertmarkscheinen beschieden gewesen, die so vielfach vom Zechen zu geben, wo die Pheit. Fisr Oaupies 31, den haßglischen und praktischen Standgunkt die Kritik herausgefordert Schien 175 die Arbeiterausschusse zum Betriebsfuhrer gaven und auch im preußischen Abgeordnetenhause eine lange geschickt werden sollen. Debatte über sich ergehen lassen mußten. Zumal die Handelskreise konnten sich mit den neuen„Blauen“ nicht befreunden und so werden sie denn jetzt nach einer„einjährigen Dienstzeit" wieder eingezogen, meist schon recht zerknittert und zerfalten. Bsven(Selrn. Die Resolution hat folgenden Wortlaut: wrcheitert mit Sntristung gegen.: Vergarbelterverbände Gegen dieses Uebel haben übigens die Amerikaner ein VerSteitenden mit Pollzisten, Genda. die Ve=igeuups der sahren zum Waschen und Gläten alter Banknoten ersunden. die im Anschlaß an biese ungerechitsertiaten Mat u gegen Das Reichsbankdirektortum aber wied zu der füheren Form die im Anschluß an biese ungerechtfertigten zlaßregeln vielfach wieder zurückgreifen. eingetreziene„Heschränkung der ntaasbungeruchen Liechte der freikenden Bergleute. Durch Vertreibung und Verhastung der He Jaag&m Oe„— geietzüchen Sigot, und Steitposten, durch Ausebung von Provinz und Nachbargebiete. Surupiros, burcg Versammlungsgehote, undegrigdete Der] Oortmund an gp. sammlungsauflösung, durch das Verhindern der Verbreitung Vortmund, 20. März.(Zur einer gewaligen Sympathieaufklärender und beruhigender Zuschrifien an Streikende und an Pundgebung) für Herrn Pfarrer Traub von der Reinoldigemeinde die übrige Bevölkerung, durch Bedrohung und Einschüchterungss1 Dortmund gestalteten sich die auf gestern abend in den Sälen der Streikenden und der übrigen Volksteile seitens des außer=der Kronenburg einberufenen Versammlungen der Anhänger ordentlich rücksichtslosen Vorgehens der Polizeimannschaften, ist Sunz Schon lange vor der festgesetzten die aus rein wirtschaftlichen Gründen unternommene Lohn= Sig war der große Saal von Damen und Herren aller bewegung der Bergleute in ungerechter Weise niedergedrückt“n ichtgedrängt besetzt und immer noch strömten Hunderte worden. Seitens der arbeiterseindlichen Presse ist mit Erfosa von Teilnehmern hinzu, die in kurzer Zeit guch die beiden Säteworden. Seitens der arbeiterseindschen Prese, st mit Erfolg ir daer gegnen die iu kurzer Zel guch die beiden Süle Aunen Hausuenn Keinisch Hgezen. wesigemom alles darangesetzt worden, durch sensationelle Ausbauschung auch ezuig giggestreckten, Gartenhalle bis auf den letzten Platz“ Ruusmann Heinrich Jaeger u. Frieda Gundlach Witten der kleinsten Zwischensäle, sogar durch, freie Erfindug vonll: Jr. gge zur Verfagung setzenden Pedner, die Heren Jestz=“. Annen, Komer Cau Kleine u. Mantha Gorschalt Annen. der kleinsten Zwischenfälle, sogar durch freie Erfindung von rgt:“ göxp ersigung stebenden Bedner, Die Herren JustgNachrichten von vorgekommenen Unruhen die ösfentliche Meinung Professar gse“, Professor Gefiten, Köln, Pfarrer die. Göt, gegen die streikenden Bergleute aufzuhetzen. 128#or, E. Meyer, Schlosser Bücker, Rechtsanwalt Dr. Schückina Peregor, E. Meyer, Schlosser Bücker, Rechtsanwalt Dr. Schücking und Professor Guttmann tratan macheinander in allen drai Fat,“ Infolge der aus der Lust gegriffenen Nachrichten über die: Sutmunn kruten nacheinander in allen dret Sälen Wiederaufnahme der Arbeit, der systematischen Bekanntmachung ge großen Zuhörerkreis, um ihre Gedanken und Empfindungen von für die Arbeiter ungünstigen Streikziffern und über die üver den Preslauer Arteilsspruch zu bringen. BegrüßungsteleStreikbeteiligung ist dann die über ein großes Gebiet verteilte sramme gleichgesinnter Freunde lagen aus einer ganzen Reihe Menge der Streikenden obendrein immerfort itregeführt und nach go“.städter Rheinlands und Westfalens vor und auch ein und nach teilweise so auseinandergerissen worden, so daß es Schreiben Traubs gelangte zur Verlesung das folgenden Wortlaut nicht mehr möglich ist, den Kampf mit Erfolg weiterzuführen. Reden konn sch be Die Konserenz hat deshalb beschlossen, den Streik aufzuheben zu voll aber danken dau ist mitr das Herz und fordert die Kameraden alle auf, diesem Beschlusse zu folgen. haß hier Sreue ug ich tausendfach. Ich habe ersahren, Die Konferenz erklärt, daß nur die rigorosen Maßregeln der Her.. e. sehalten wird, im Geiste bin ich bei gegen die staatsbürgerlichen Rechte und die systematische Irre= der Sp;sammlung. Ich kämpfe unbeirt weiter für das Recht führung und Verhetzung der össeutlichen Meinung durch dies zer Vemeinde und für den freien Geist des Protestantismus, arbeiterseindliche Presse es vermocht haben, den Kämpfenden gig“ mi nicht Pflicht, das ist mein heiliges Recht. Lassen ihren Erfolg aus der Hand zu schlagen. Hierzu hat die wüste Sache g,“ wüde werden und nicht verzweifeln. Die gerechte Streikbrecherhetze der Führer des sogenannten christlichen Gewerk= Sache segt, das bleibt unser Glaube. Es lebe die Reinoldtvereins, die sich als größere Arbeiterschädlinge als die Gelben““ iche Versammlu erwiesen haben, bedeutenderweise beigetragen. Durch ihr skanda=lauf fandauden nahmen einen impolanten Verlöses Gebaren haben die chriftlichen Streikbrecherführer sich der##g,und fanden gegen 10½ Uhr ihren Abschluß. Die an den Derachtung aller ehrlichen Arbeiter überliefert. Saaleingängen ausliegenden Pettionen, in denen der OberDie Konferenz fordert alle Bergarbeiter auf, durch Stärkung hatv gebeten wird, dem Urteil die Bestätigung zu versagen, der am Kampf betelligten Organisationen dazu beizutragen, daß gFele, ggsende von Unterschristen gefunden. wir baldmöglichst wieder auf dem Kampsplatze erscheinen können.“ gangenen Nacht sind in Assein gnzchlage.) Iy der ver„„ eeinen können. gangenen Nachr sino in asseln an drei verschiedenen Stellen vor „„„ den Häusern von Bergleuten Oynamitpatronen zur Explosion geRoch zur rechten Zeit ist der Streik beendet worden, ehe er brac“ worden. Den Polizeisergeanten in Asseln war am Sonnunserer Industrie schweren Schaden zufügen und der Rot und tag duich eine Postkarte mitgeteilt worden, daß in der Montag dem Elend die Tür zu den Häusern der Bergleute öffnen nacht in Asseln Häuser in die Lust fliegen sollten. Das Haus konnte. Der Sreik wird für die Bergarbeiter insofern nicht von des Bergmanns Lagemann wurde bei der Explosion am stärksten üblen materiellen Folgen sein, als die Zechenverwaltungen sich beschädigt. Hier hatten die Täter die Patronen an die Klinge ja verpflichtet hatten, eine Reihe der Arbeitersorderungen zu gf, Haustür befefüigt und dann die Zündschnur angezündet. erfüllen. Jossen wollen wir nun, daß jetzt im Ruhrgebiet der Die schwere eichene Tür zersplitterte. Das Schloß wurde durch Friede zwischen Unternehmertum und Arbeiterschaft wieder ein= die Wbt der Sprengung herausgerissen. Die Eisenteile zerkehrt und daß beide wieder einträchtig zusammenwirken zum störten einen Teil der Treppe. Ein Messingstück durchschlug die Segen der deutschen Industrie. Wir appellieren dabei an die gegenüberliegende Küchentür und bohrte sich tief in die Wand Großmut der Zechenverwaltungen, wenn wir voraussetzen, daß ein. Anzählige Glasspitter sitzen im Holz der Küchentür. Lagesie im Hinblick auf die verteuerten Lebensmittel nun auch in mann, der durch die Gewali des Lustdrucks bei der Explosion wohlwollender Weise den Wünschen der Bergarbeiter nach aus dem Bette geschleudert worden war, ebenso wie seine AnMöglichkeit Rechnung tragen werden. gehörigen, iff sofart nach dam Raralner und severte einige Stanr Ants-Nachrichten. Vom 1. bis 9. März 1912. Geburten: 1 Sohn: Bergmann Heinrich Eichholz, Glasstrecker Simon Bergmann Ernst Warnebier, Bahnarbeiter Karl Kühl, Schlosser Peter Kopler, Rangierer Heinrich Gehner, Bergmann einer Albin Roth, Bergmann Karl Hornemann, Schlosser Ludwig Hurnick. ##., Tochter: Fabrikarbeiter Hermann Irrgang, Bergmann Heinrich Brömmelsiek, Glasmacher Jakob Wendel, Fabrikarbeiter Johann Ordzinski, Schlosser Heinrich Klaus. Auf gebote: Former Karl Lomb u. Elisabeth Iserlohe, Bergmann Otto Auguste Schmitz Annen u. Dortmund, Bergmann Pllhelg. Mette u. Aurelie, Emma Holtmann Ende und Annen, Lehrer Wilhelm Albrecht u. Friederike Albrecht Annen u. Langendreer, Bahnarbeiter Heinrich Schaake u. Elisabeth, Christine Weber Annen, u. Wohra, Bergmann Louis Reckwitz u. Hedwig Keßler Annen u. Witten, Bergmann Paul Flink u. Withetmine Louise Schmer Anen u. Siocom. anür Saste Eheschließungen: Bergmann Heinrich Messingsfeld u. Anna Wassermann Sterbefälle: Landwirt Heinrich Wellershoff genannt Goldberg 78 Jahre 361 Tage, Bergarbeiter Heinrich Mummeshohl 54 Jahre 75 Tage, 1 Totgeburt. SAus-g. i sofort nach dem Revolver und feuerte einige Schüsse hinter den davonlaufenden Tätern ab, ohne indes jemand s Annen, den 21. Mirgz,(Fühlngs Ansang) Am 21.seute Has unda u der Verganz in den Hüuntem der Bag, Mäcgz trit kalendermäßig der Frühling seine Herschaft an. Insund die Kensterschelben zersptangen. Vei Br.hatted Wicktlichkeit hat er dem Winter das Szepter bereits vor Wochens deshalbd keine größere Wickung, well die Patronen im Kellerentrissen und sein Regiment, abgesehen von einigen Nachtfrösten loch zur Anzündung gebracht wurden. Alle drei Explosionen erLetzte Nachrichten und Telegramme. Pfarrer Traub umworben. Frankfurt a.., 21. März. Wie verlautet, besteht hier die Absicht, anstelle des verstorbenen Pfarrers Battenberg Pfarrer Traub für die Peterskirche zu gewinnen. Brand auf Schacht„Fürst Bismarck.“ Braunschweig, 21. März. Die Verladestation des Schachtes„Fürst Bismarck“ bei Delbke ist gestern vormittag in Brand geraten. Der Brand dauerte nachmittags um 2 Uhr noch fort. Der Schaden ist bedeutend. 85 Bergleute eingeschlossen. Fort Smith(Arkansas), 21. März. In einem Kohlenbergwerk in Mac Curtin(Oklohama) hat eine Explosion stattgefunden, durch die 85 Bergleute von der Außenwelt abgeschniten worden sind. Eine Leiche ist bisher geborgen worden. Feuer und Rauch hindern das Rettungswerk. Bombenattentat in Portugal. Oporto, 21. März. Gestern nachmittag explodierten einige Bomben in vier Häusern des Stadtviertels Mirgaya, wo sie hergestellt worden waren. Dier Tote sind aus den Trümmern hervorgezogen worden. Ein Verdächtiger wurde verhaftet. Die Häuser wurden beträgtlich beschädigt. Die Zahl der Verwundeten beträgt sieben. des Dortmunder Stadttheaters. Freitag, den 22. März. Abends 7½—10¼ Uhr. Zum 1. Male „Gudrun“. Trauerspiel in 5 Aufzügen von Ernst Hardt. Sonnabend, den 23. März. Nachmittags 3½—6½ Uhr. SchülerFrliedeich von Schiler. Sceppik g Pisigen von Abends 7½—10½ Uhr. Opernpreise.„Rovitätl“ Zum 8. Aazaigen von Frang Jehzar. Fuidmcdeh), Operite un 9 Vorverkauf der Karten bei Gebr. Krampen, Buchhandl. Annen. sts, so daß anredeten Plane daß die Täter * Entzündung dem Schlafe de herbeiholte, Bötte, der in twas zu tun 2 Uhr nachts ild nach seiner nittags weilte Stelle und ter eine BeInfolge dieser ints, das noch seln abgerückt. Nacht durch manns Lagelwerk.). Die rigen Monat, e Produktion hren, ist die d werden fortist seitdem des vorigen Steigerung erforderlichen en Werkstatt suß der ProEbeschlossen: s Vorstehers er Beilegung pril 1912 an In der Eisel en mindestens keuenahr und ler Blüte. Schnaps.) ersonen nach Bei dem lichen Stoffe eicht worden. des Leiters Todesursache spiritus mit . ecker Simon Karl Kühl, Bergmann Hornemann., * 16 Bergmann briharbeiter zmann Otto Bergmann und Annen, u. Langenstine Weber dwig Keßler zimer Lauche Dassermann ach Witten Annen. 78 Jahre Jahre 75 imme. let, besteht Battenberg ation des rmittag in n 2 Uhr n Kohlension stattdgeschniten u. Feuer sten einige wo sie Trümmern ftet. Die wundeten 86. 1. Male. ardt. Schülerügen von Zum 8. eite in 3 Annen. Viele Röuheiien in Tatz- und Besatzartikein — sind in grosser Auswahl eingetroffen.— Modellhut-Ausstellung. Beachten Sie unsere Schaufenster! Kobert Janger d-, Wilten Bahnhofstrasse 9. Mittelschule für Rnaben u. Mädchen Aufnahmeprüfung Montag, den 25. März, morgens 8 Uhr. Anmeldungen von Kindern aller Konfessionen täglich von 1 bis 12 Uhr. Schulgeld 60 Ulk., für Auswärtige 80 Mlk. Die Schule untersteht der Aufsicht des Herin Realgrmnasialdirektors Orof. Dr. Rehfeld in Witten. Der Uebergang zur Untersekunda erfolgt darum ohne besondere Aufnahmeprüfung. Der Rektor: Wolter. Neu Neu eröffnet! Partiewarenbandlung in Kopfektion, Schuben, Wäsche etc., Uhren, Ketten wie auch Höbel. Bei Einkirüf von 25 Mk. in Garderoben, gewähre eine silberne Damenuhr gratis. Partiehaus Jacob Laufer, Annen, Bismarckstrasse 20a neben Zeche Hamburg. Hervorragend billiger Verkauf von Garalhel Der Verkauf dauert von morgen Dopnerstag, d. 21. d.., bis Preitag, d. 29. d. M. Grosse Mengen abgepasster Gardinen in creme und weiss, welche wir bedeut. unt. Preis erwarben Serie I 050 Fenst. 2 Flüg.#### Sonst. Verk.-Pr..450 M. Serie 11 Fenst. 2 Flüg. Sonst. Verk.-Pr. b. 6 M. Serie III Fenst. 2 Flüg. Sonst. Verk.-Pr. b. 8 M. 575 Seria IV 6250 Fenst. 2 Flüg. O 4 Sonst. Verk.-Pr. b. 12 M. Haushaltwaren Porzellan Emaille Glas Dr. Aroeiter-Verein Annen. Sonntag, den 24. März, nachmittags 5 Uhr: Mohatsver sammlung Vortrag des Herrn Verbands=Sekretärs Jacobi aus Iserlohn über:„Die ReichsVersicherungs=Ordnung“. Es wird an Zahlung der Beiträge erinnert. Der Vorstand. Mehrere jugendliche Arbeiter für dauernde angenehme Beschäftigung gegen hohen Lohn auf sofort gesucht. Loth u. Co., Annen. Ein krästiger Schlosserlehrling gesucht. Alfred Baltes, Schlosserei mit elektr. Betrieb, Annen i. Westf. Großes, kräftiges Lenr Mäuchen nicht unter 16 Jahren, sucht größeres Spezialhaus. Zu melden EdelsternButterhaus, Bismarckstr. 19. Zimmer- u. Salonteppiche Hisanzz in allen Größen, darunter befinden sich zurückgesetzte Teppiche 4o0 Des III — in allen Großen, barunter befinden sich zurüchgesetzte Teppiche die sonst mehr wie das doppelte gekostet haben P a i zs Gardinen-Zubebörteile enorm billig! Die zum Verkauf ausgelegten Waren sind durchweg bewährte Qualitäten und repräsentieren alle einen weit höheren Verkaufswert.—— Sor. Aleberg, Witten. * 1 Räumung muss in kürzester Zeit erfolgen. Sämtl. Wollwaren, Bettwaren, Biber, Wäsche, Trikotagen, Schirme, Strumpfwaren, Striokwolle, Handschuhe, Arbeitsgarderobe, Biberhemden, Lederwaren, Taschen, Körbe, Handarbeiten, Linoleum, Läuferstoffe und Gardinen. Damen- u. Kinderhüte zu enorm billigen Ausverkaufspreisen. In unserm Neubau Ardeystraße 45 sind vom 1. Juli ds. Jahres ab zwei algrausth. Biagen Badezimmer und Vorratskammer mit allem Zubehör u. elektrisch. Licht zu vermieten. Vaupel& Petermann, Roonstr. 25. Per sosort oder später is die I. bestehend aus 4 schönen großen Zimmern evtl. mit Mansardenzimmern zu vermieten. Bismarckstr. Nr. 55 pt. Lange, De chn von 3 großen Zimmern sofört oder später zu vermieten. Bismarckstraße 19. Suche zum 1. Tprl ein Zum ersten Mal in Witten! mobl. Zimmer Zukunft:: Wer sie genau gedeutet wünscht, gehe nicht irre,(evil. mit voller Beköstigung in *“ sondern komme sofort nach Witten, Schwanen- der Rähe des Bahnhofes AunenCharakter markt 7(Oberdorfschenke). Separater Eingang,[Nord zu mieten. separates Zimmer. Gefl. Angebote unter A. Z, Schioksat Wpilt, aug Somtag bse ühr abends zu sprechen 100 an die Exped. d. Bl. e b. Zwängsversteigerung. Gardinen, Cüll, Freitag, den 22. März 1912 mittags 12 Uhr versteigere ich in meinem Pfandlokale bei Wirt H. Prünte in Annen 1 Nähmaschine, 1 Vertikow, 1 Pianino, 1 Flachwagen, 7 Kipppagen, 1 Ruspel, 1— gugung, lam Wiog„— Egge, 2 Schweine, 2 Pferde,., Der Bacg Zum Reichtum 1 Standuhr, 1 Damenuhr, 1 Spiegel und 1 Kommode öffentlich meistbietend gegen bar. Witten, den 21. März 1912 Popitz, Gerichtsvollzieher in Witten. Spachtel, Radras,„ 9• Pischen Makulatur Galluschke(stets vorrätig bei Waschanstalt. Blamarahstraage s. Fritz Küching. 925 #. ist leicht zu erreichen, wenn Sie sich hierzu des modernen und leichten Rades Sturmvogel s bedienen. Nähmaschinen in allen Systemen für jeden Haushalt und Schneiderei. Elektrische SS Apparate u. Taschenlampen, Fahrrad-Zubehörgeile, Spiritus-Bügeleisen, Nähmaschinen-Zubenör,„Rollschuhe. Vertreter werden angestellt. Jchrastetelon.. Für Leute, die vorwärts kommen wollen, it nser Jahreskatalog neubzahlbar, der portofrei versandt wird. Se Aimne mit Gartenland per 1. April zu vermieten. Hüllberg 16. Zwei ordentliche Leute erhalten Kost und Logis. Wittenerstraße 78, 1 Cig. Deutsche Fahrradwerke Sturmvogel Gebr. Grüttner — Berlin-Halensee 221.— Elegante Ein gut erhaltener Sportwagen und ein Kinderstuhl preiswert zu verkaufen. Zu erfragen in der Geschästshelle d. 316. Ausgekämmte Haare werden stets angekauft. A. Prünte, Friseur. Sachen-Rostamesauf Seide gefüttert, beste Verarbeitung Serie 1 ## Serie II empfiehlt E. Cordes. —(Besichtigung ohne Kaufzwang)— Aenderungen werden n cht berechnet *** Wir empfehlen in lebendtrischer Ware: Ne kchüihen Wpmier Waischentsahritk. i2 Pig. Gablaz, Hopis, Pi. I3 Fig Galbasch, logies, Piü. iS P Sebrader Weirt. Schollisch, kopflos, 2i Pig. Schollen Pid. Zi rig. Heilbuit Pfd. 55 Pig. Zu aussergowonnuen billigen Preisen 1 „ Z u e s s e r r e w ö t n i c h b i l i g e n F r e i s e n Hranderrene Konreitlen bestehend aus * Hechchiken Kleidern aus Voile, Kachemire, Popeline, Eeolienne, Mousseline, de laine und Foulard zu 25, 85, 45, 55, 65, Saston, dorchmeg aut Seice getitert, m 39., 30 Nt., 40 Nlr., 50 Mk., 60 M. — Tanehuen schwarzen Tuch-Paletots au leichten Tuchen, auch in gronen Weiten an Lager, mn 15, 29, 28, 38. 48 hl. 78 V..ah: e s ene. Mansein, urie 10 Ns 190 en ungen Paletete ansl. dr hn asehten Pru.„ e ür. Beht schwarzen Etamine..„ eugt: Art in neuesten Fassons zu 18, 16, 22, 29, 86 u. 48 Mk.— L. s. S, 12. 16.30 M. uid üher.—. Mutgen Aunden welinsen Mallst-Blusen in heier Grenee P eien Patz u. Andent diegunten Wellblasen, neue Raun, halstel und gushianuen, n 490, 635. 8 7R 10.75 Nu. 350o ur.., u id Tde üe Noteug Apzah m 6. s,.10, 1, 14. 16 hn 60 M. u. Unterräicken an Match a eu a eeche Unterröcken aus moire, Alpacca, Seide, Tuch, Trikot und Leinenstoffen in hundertfacher Auswahl.—— Auswahlsendungen bereitwilligst.— Aenderungen werden nicht berechnet. " fuu Written um Marki. L Keaute eie ales Erorderiche vie: Nauserfarber, Gyps, Krelde, Leim, Pinsel etc. am besten und billigsten in der(775 Drogerie von Herm. Wilke Roonstr. 7 Non besondener Schabel! Quedlinor-Eierfarben, (Giuseniguren u. Alder z. RAuistellen) Quedliner-Papier, Ostara-Papier: Dis hiemit geiatbten u. dehorierten Eier fürben nicht ab und erhalten natorichen Hochslanz, Hande und Gelssse bieben aauber. Ba-Marikt-Parter:“ ers vent Zur Verzlerung d Osterelermitelgenhändigen Schritzogen(Versen, Wich. mungen, Büder) bei gleichzeitiger Rarmenerung. Kauflich in Klauenel präpariert für Nähmaschinen und Fahrräder von H. Möbius& Sohn, Hannover 626 Zu haben bei J. Hibbelo, Anpen K Schutmmastes: Oelbermann's Lack An der esien Büchesten sum Anstrie bodens eig net und und Dauerhaftigkeitch stellt, zu haben bei 759 Otto Blumberg. Otto Blumberg. mit Brut vernichtet radikal Rademachers Goldgeist, Patentamtlich geschützt Preitag den 22. März Markt. Samstag, don 2o. Mart rScn, am berühmt billiger Extra-Verkauf Garathen- und- Nouleaux Nr. 2510a-, geschf.“t Nr. 75198. Geruch- u. karblos, Reinigt die Kopfhaut v. Schuppen, befördert d. Haarwuchs, verhat. Zuzug v. Parasit. Wichtig f. Schulkinder Taus v. Anerkennungen.: Fl. à M.— u..50 in den Drogerien und Apotheken. Fum Schatanfung empfehle achung Zwangsvollstrecktnossochen waufe#ch. 22. 5. mnd, vormiete Preitag, den 10 Uhr beim Wirt Langmann in Annen, 1 Möbelwagen, 1 Kippwagen, 1 Flachwagen, 1 Pianino, 1 Glasschrank, 1 Waschkonsole, 1 Landauer, 1 Hund, Stühle, Garderobenleisten, Topfbänke, Handtuchhaken, Spiegel, Kinderpulte, Schutzdecken, Trockenhalter, Handtuchständer, BaumPeitschen, Laternen, Haarbürsten, Kardätschen, Aufgehmer, Turngürtel, Hosenträger, Portemonnais, Tornister, Schultaschen, Markttaschen, Handtaschen, Geldtaschen, Gardinenrosetten, Halfter, Halsbänder und Maulkörbe, Sederlactz,„Geschzirzuhehörteile, Regendecken, Stirnnetze, Sommerdecken, Wolldecken, Zugstücke, Wipplichten, Hintergeschirr usw. 2. ferner um 12 Uhr an Ort und Stelle: 1 Warenschrank, 1 Stehpult, 1 Warenschrank mit Schiebetüren, 3 vollst. Betten, 2 Kleiderschränke öffentlich meistbietend gegen Barzahlung. das Weitere bedanut gegehen, la m. Vertauslatal und bibd her Witten, den 21. März 1912. Runne, Gerichsvolzicher in Witen. uel Die Vorteile, die wir bieten, sind stadtbekannt. Gr. Tüll-Gardinen Gr Saikr 2mpm 283.3|.S SO 6 S S 250 Halb-Stores Sachkalchadiae. Behenen 1S, 2 83 3.3 o 5S0 7 80 0 5 Frhatal-Setdiecken ein- u. zweiteilig, eleganteste und modernste Zeichnungen, enorm billig. 82 Tchaben-Griun per Meter 25, 33, 36, 45, 55, 68 Spannstoffe in gröster Auswahl, 130 bis 160 cm breit, 78, 98,.25,.55 bis zu den eleg. Neuheit. dl-uLeinenborde zu billigsten Preisen. Tül-Beitdecten ein- und zweibettig, nur moderne Dessins, = ertra billig. Brise- Bises per Stück 15, 20, 25, 30, 38.48 Grosse Posten einz. Fenster grosse Gardinen —.in Tüll, Spachtel und Band— ganz bedeutend unter Preis. Schultaschen in großer Auswahl und billigsten Preisen. Wilh. Goldbach, Sattlermeister, Annen i. W. Mich vereicho Schüler werden ohne Jahresverlust für jede Klasse und für das Einjährige sicher und schnell vorbereitet. Viele nicht versetzte Obertertianer bestanden schon nach 6 monatl. Unterricht das Einjährige. Die Kurse werden bestimmt in Dortmund abgehalten. Anmeldungen an d. höhere PrivatLehranstalt Brenken, Essen-Ruhr, Kaupenstr, 20 Telefon 5081.(736 verschwinden alle Arten Hautunreinigkeiten und Hautausschläge, wie Blütchen, rote Flecke, Mitesser, Pusteln, Pickeln etc. d. Gebrauch v. Steckenpferd. Carbol=Teerschwesel=Seise v. Bergmann u. To., Radeden! à St. 50 Pl. bei: O. Blumberg, Herm. Wilke. Velegrumm. Zum Rontung. in ein- u. zweiteilig, pr. Qual nur volleGrösse 145,.85,.90,.75,.50. billig ausgelegt. Redaktion, Druck und Verlag empfiehlt H. Cordes. von„Fritz Küching, Annen Osterfeste sind wieder grosse Posten Herren-, Burschen- und Knaben-Anzüge I und-Reihig, wunderschöne gutsitzende Sachen, sowie auch oinzelne Hosen zu spottbilligen Preisen eingetroffen. Grosse Auswahl für Anzüge zu staunend billigen Preisen in blau, schwarz Kammgarn und gemusterten Stoffen .heiter-Garderobe, Mützen, Dhren, Ketten, Ringe u. s. w. in grosser Auswahl. Mein billiger Schuhverkauf befindet sich vom 21. März 1912 Wittenerstrasse 43. Geschäfts-Bröffaung. Schuhwaren aller Art 2P in Foiser Au in grosser Auswahl zu bekannt billigen Preisen. Nur gute und dauerhafte Sachen— Grosse Auswahl in ** Konfirmanden- u. Kommunikanten-Schuben.** Besichtigung der Kaufläden ohne Kaufzwang.— Geschäftsprinzip: Grosser Umsatz, kleiner Nutzen. S. Goldfinger, Annen. Gelegenheltskaufhaus Schuhhaus Wittenerstrasse 35. Wittenerstrasse 42. in allen Abteilungen. Auchummepreise-ful ansere Spesial-Astchung Bellen. Bettfedern Wildtedern 21 gut gereinigt, sonst 45 Pfg. Ausnahmepreis S# Wildenten-Federn 61 doppelt gereinigt, sonst.10 Mk., Ausnahmepr. Oi Enten-Federn, doppelt gereinigt, sonstiger 91 Preis bis.25 Mk., Ausnahmepreis 00 Chin. Ententedern doppelt gereinigt, sonst.65 Mk., Ausnahmepreis Federkissen Halbdaunen Enten-Halbdaunen doppelt gereinigt, sonst.90 Mk., Ausnahmepreis Chines. Halbdaunen doppelt gereinigt, sonst.35 Mk., Ausnahmepreis Halbdaunen-Auslese 900 doppelt gereinigt, sonst.80 Mk., Ausnahmepreis& Gäuse-Federn 980 doppet verenigt saondt Pehltik, duenchmegreie E. 100 5 Daunen Graue Halb-Daunen 945 sonst.20 Mk., Ausnahmepreis a. Chin. Daunen 270 doppelt gereinigt, sonst 350 Mk., Ausnahmepreis a. Daunen-Auslese, silbergrau, doppelt gereinigt, 260 sonst.50 Mk. Ausnahmepreis 3 Gänse-Daunen, schneeweiß, Gelege 10 tskauf,.75 sonst.50 ftk. Kissen, gefüllt mit 2 sonst.20 Mk. Kissen, gefüllt mit 2 sonst.65 Mk. Kissen, gefüllt mit 2 sonst.20 Mk. Kissen, gefüllt mit 2 sonst.60 Mk. 1 Pfund Federn Ausnahmepreis Pfund Federn 210 Ausnahmepreis ap; Pfund Federn 265 Ausnahmepreis amp; Pfund Halbdaunen 250 Busnchmepreie Oberbetten Oberbetten, gefüllt mit 8 sonst 9 Mark Oberbetten. gefüllt mit 7 sonst 13 Mark Oberbetten, gefüllt mit 7 sonst 24 Mark Oberbetten, gefüllt mit 6 Daunen, sonst 35 Murk Pfund Pedern 230 Ausnahmepreis 4 Pfund Federn 975 Ausnahmepreis 3 Pfund Halbdaunen 1050 Ausnahm-preis 19 Pfund la. HalbAusnahmebreis Aus* mepreis Unterbetten Unterbetten, gefüllt mit sonst.50 Mark Unterbetten, gefüllt mit sonst 11 Mark Unterbetten. gefüllt mit sonst 18 Mark Unterbetten, gefüllt mit Auslese, sonst 24 Mark 8 Pfund Pedern. E80 Ausnahmenreis 9 8 Pfund Wildfedern. R90 Ausnahmepreis 0 8 Pfand Federn. 1275 Ausnahmepreis 10 7 Pfund Halbdaunen- 1750 Ausnahmepreis Ja. Isss Stuck uierse Schufzen. Serie Damen-Bord-Schürsen Weiße Zier-Schürzen mit Feston Mädehen-Betorm-Schürzen aus gutem Siamosen Knaben-Russenkittel aus gutem Siamosen, mit Gürtel Knaben-Schürzen mit hübschen Besätzen Jede Schürze zur freien Wahl 45, Serie II Hocheleg. Damen-Blusensobürzen Elegante Damen-Kittel-Schürzen Damen-Mieder-’usen-Schürzen Mädchen Kimono-Schürzen aus türkisch. Stoften, bis Länge 70 cm Mädchen-Kittel-Sebürzen mit Kim.Aermeln, rotpaspel. Knopfgarn. bis 75cm Neisse Kinder-Schürzen in Kittelund Reformfass., Volant,-jour-Stoffe bis 70 cm lang Welese Zier-Trägersohürzen mit breiter Peston-Stickerei Jede Schürze zur freien Wahl Serie III Hocheleg. Damen-Blusenschürzen Demen-Kittelschürzen mit Kimono-Aermeln, Volant und Tasche Damen-Zierträgersebürzen weiß, in Stickerei gearbeitet Hochel. Kinder-Scbürzen MiederFass, aus la. türk. Stoffen b. Länge 75 cm Weisse Kinder-Schürzen apart gearbeitet, in Kimono-Fasson Jede Schürze zur freien Wahl .45 Serie IV Kimono-Schürgen aus la. Stoffen Damen-Kittelschürzen a la. Stotfen Prachtvolle Biucen-Schürzen mit angesetzter Paspel- u. Knopfgernitur Damen-Mieder-Reierm-Schürzen mit ganz breiter tickerei Kinder-Kleider-Schürzen aus la. türkischen Stoffen, reizend gearbeitet, sowie eine Menge einzelne Muster-Schürzen Jede Schürze zur freien Wahl .95 Ca. Jstt vens Herren, Balllen- und Kinder-Wasche Serie I enorm billig. Damen-Hemden Vorderschluß mit Barmer Bogen od. Schulterschlus mit bestickt. Passe od. Feston Damen-Hosen ausgekurbel od. Feston, auch Kniefasson Nachtjacken mit Steh- und Umlegekragen Stück Serie II Serie III Damen-Hemden Haustuch mit Passe u. Fältchen oder Schulterschluß, mit breitem Fesion Damen-Hosen mit breitem Peston und Einsatz Nachtjacken Croisé mit breitem Feston Stück Ein Posten Damen-Hemden la. Hemdentuch, in vielen Fassons mit Feston garniert Damen-Hosen mit breitem Feston-Volant Kniefasson und Einsatz Nachtjacken mit breitem Feston u. Fältchen garniert Stück Serie IV Damen-Hemden aus la Renforcé mit breitem Feston und Band-Garnitur Damen-Hosen Knie- oder geschloss. Fasson mit breitem Feston-Volant Nachtjacken aus nur besten Qualitäten Croisé reich mit Feston garniert Stück Seidenstoffe, Sammete u. Tüllstoffe für Blusen, Seidenstoffe ganz aparte moderne Karos, Samte, moderne Streiten u. Unis. Tüllstoffe in reizend, kleinen Dessins. Sonstiger Preis b a.50 Nk. per Reter. Zum Aussuchen durchweg per Meter Es handelt sich nur um neue frische Ware. 2ss Einnenspreis Ls. 10 Heter Gäscheband Kupon...... 25. Gürtel mit hübscher Schnalle....... 25 Kinderhäubchen weis und farbig... Stück 25 Klöppelspitze imit und Einsätze.... Meter 25 Rüschen-Gummi-Band in allen Farben Meter 25 3 Dtzd. Perlmutter-Knöpfe gate Qual.. zus. 69# Knaben-Lavaliers in allen Farben..... 25. Eillhenspreis 20. Damen-Spachtel-Blusen-Kragen reizende Muster.......... Stück 20 1 Paur Damen-S. Trrumpthalter aus Hosenträgerband. Patent-Ver 1 Erbstüll Brise bises reich mit Band garniert Breite Batist-Stickereien Spitze und Einsatz 1 Paar Hosenträger Stück 40 Verschluss Paar 40. Einheitspreis 95. 1 Herren-Normal-Hemd gans schwere Qusl. 95. Herren-Unterhosen warm gefüttert..... 95 Hosentrüger extra stark.......... 95 benenscrinte Damen-Untertaillen warm gefüttert reine Wolle mit depp. Fersen 95 Paar Herren-Socken 95 reine Wolle, extra schwere 05 Qualität....... Paar 304 Ao dbwaroilllauokosensummten Bahnhofstrasse 25. Inh.: Ludwig Rosenbaum. Telephon 578. Unser oberstes Gesetz: Jedem das Beste. Unser langjühriges Prinzip: Verkauf nur durchaus bewährter Qualitäten. Unser bewührtes Leitwort: Strengste Reellität. Unsere vornehmste Pflicht: Weitgehendste Kulanz. Unsere Richtschnur: Modsbureinaus-Rescheaum. Bähtel-Kohlentieon Von großen Fabrikanten erwarben wir in Gemeinschaft mit befreundDanenKonfektion ao enormn büg, deß die nachetehend imen ercde Foten Wer früh kauft, kauft gut Es handelt sich ausschließlich um allermodernste Konfektion, vorzüglich und erstklassig in Stoff :: 2 wie Verarbeitung.: 6 9:::* Jackenkleider Engl. Stoffart Paletots in vorzügl. Qualität, frische, gute Dessins Blau Kammgarn gute, reinwollene Qualität, mit tarbigen Stoffkragen Jacke auf Seide 19. 75 4 15 # Blau Kammgarn la. Qualität, elegant verarbeitet, reich besetzt Jacke auf Seide# 1A J4 00 Blau Kammgarn#.00 Versrbestung gechteine Brsats für Mas 114 Schwarz Tuch aus gutem, leichtem, reinwollenem Tuch, anliegend sonstiger Preis 21.50 Schwarz la. Tuch 120 cm lang. cefüttert, la. Arbeit, mod. Rückengarnierung sonstiger Preis 32.50 Engl. Stoffart ca. 120—130 cm lang, moderne Form und Arbeit sonstiger Preis 12.75 Engl. Stoffart 13% an lang, moderne Reversible-Stoffe, la. Qualität sonstiger Preis 21.75 Kostüm Röcke V 75 1 Engl. Stoffart Blusen + vorzügliche Qualität, eine seltene Gelegenheit sonst.50, Jetst Engl. Stoffart 75 erstklassige Ware in streng moderner Verarbeitung.. sonst 10.75, Jetzt.A 075 Blau Kammgarn in sehr guter Qualität, moderner Schnitt, la. Arbeit sonst.75, Jetzt 675 Blau Kammgarn U vorzügl. Ware, mit Knopfgarnitur. eleg, verarbeitet gumtur sonst 10.75, Jeizt CMA Abteilung: Kleiderstoffe 95 Reinwollene Stoffe hochaparte Ausführung mit TüllPasse u. Paspel, ganz gefüttert const.50, Jetzt Reinw. Popeline-Bluse 175 hochapart verarbeitet, reiches 119 Farben-Sortiment 0 sonst.50, Jetzt.A Neue Tüll-Bluse creme mit imit. Macremé-Einsätzen sonst.00, Jetzt T. Mod. Voile-Bluse getupft u. gestreift in reizender Ausführung Reinwollen Voile Pesies Pärhen m Stickerei=Rragen, auf Seidentutter.# 73 Wollene Blusenflanelle Reinwollene Cheviots Wollene, 90 cm breite kleine karierte Stoffe Stoffe für Straßenkleider Wollene Blusenstoffe Schwere Stoffe für Kostüme Hauskleiderstoffe Blau-grüne Schotten durchweg per Meter Reinwollene Kostümstoffe Elegante reinwollene Flanelle Schwarze feine Diagonals Ganz feine Stoffe für Blusen Blau-grüne Karos Schotten für Kinderkleider Schwarze durchbrochene Stoffe Satintuche in vielen Farben durchweg per Meter Elegante uni Blusenstoffe mit breiter Bordüre Elegante reinwollene Flanelle Ganz feine Stoffe für Blusen Satintuche in vielen Farben Moderne Diagonal-Stoffe vere reinwollene Cheviots Stoffe für Straßenkleider Schwarze Orenadiges für Blusen und Kleider durchweg per Meter Teriel Eng. Tuluotänge 9# Seiie weis und ereme durchweg jedes Paar Neuheiten in Gardinen und Stores und gene### VeiiuN Gris unde## Setieiht Eagl. Tulvorhange& 90 1 Corio IU Endl F1 weib und creme durchweg jedes Paar weiß und creme —„„— durchver jedes Bra. G Vellv., weis und erene WN„ gurchweg jedes Paar Halbstores Mit volant und lange Stores. Seie Phogalsahtnr Doo Periel Ver. Burdlstner 290 1 Spiou“Gaz-Phadldtge. g 90.: Ubr. durchweg jeher Store# durchweg jeder Siore durchneg seiter Siote 4 2 0701 Meuebareiaus Reschaauhr“ 5 Erbstüllstores On albstores m. Vol# 90 Selheckore ur e. mod, neuen Ausführ. durchweg jeder Store Bahnholstraße 25. Inh. Ludwig Rosenbaum. Fernrul 578. Der. Wunsch, sich die Kundschaft bis zu Kindeskindern zu erhalten. Umfangreichste Sortimente Sas ete 1 Geuldge.„ Nr. 35. Donnerstag, den 21. März 1912. Nluehaud 28. Jahrgang Oesterreich=Angarn. Aufhebung des Zahlenlottos. Die österreichische Regierung hat im Abgeordnetenhause einen Gesetzentwurf über die allmähliche Aushebung des Zahlenlottos und die Einführung einer Klassenlotterie eingebracht. England. Asquiths Gesetzentwurf. Der Gesetzentwurf über die Minimallöhne in den Bergwerken ist Montag den Arbeiterparteien vorgelegt worden. Die Vorlage wird, wie die Zeitungen melden, von den Arbeiter= parteien einschließlich der Vertreter der Bergleute angenommen werden. Rußland. Ausweisung von Inden aus Kiew. In Kiew veranstaltet die Polizei allnächtlich große Streifzüge, um die Juden, die zur Messe hierhergekommen sind, ausfindig zu machen. In diesem Jahre geht die Polizei besonders scharf vor. Sie verlangt den Nachweis, daß die Juden Geschäfte auf der Messe zu erledigen haben, andernfalls werden sie verhaftet nd ausgewiesen. In der vergangenen Woche sind über 500 Juden ausgewiesen worden. China. Die Meuterei in Kanton. Die provisorische Regierung in Kanton hat beschlossen, die meuternden Truppen aus den Regierungsforts der Dancoinsel in der Rähe von Whampoa zu vertreiben. Chinesische Kanonenboote beschießen die Forts, die das Feuer erwidern. Ein britischer Flußdampfer meldet, daß die Kanonade sehr heftig sei. Die Rationalversammlung Chinas nahm das Prinzip des Frauenwahlrechts an, verschob jedoch dessen Ausführung auf unbestimmte Zeit. Der türkisch-italienische Krieg. Obwohl Italien nicht mehr die bedingungslose Annexion Libyens fordert, sondern sich mit der Souveränität begnügen, eine Entschädigung zahlen, die religiöse Freiheit der Muselmanen sowie die türkische Post in Tripolitanien anerkennen will, ließ die Türkei durch ihre Botschafter erklären, daß sie auf Friedensbedingungen, die den Verlust ihrer nordafrikanischen Provinzen enthielten, nicht eingehen könnte.— Roch Konstantinopeler Meldungen hätten die Türken bei Benghast ein siegreiches Gefecht gegen die Italiener geführt. über 22000 Gehilfen betroffen. Die Arbeitgeber haben sich bereit erklärt, die Vermittelung der Regierung anzunehmen, so daß man ein baldiges Ende der Aussperrung bezw. des Streiks erhofft. Neues aus aller Welt. — Blutige Liebestragödie. Gestern nachmittag erschoß in Maschwitz bei Bautzen der Feldwebel Symmank vom Bautzener Infanterie=Regiment Nr. 103 den 46jährigen Ziegeleibesitzer Kruus und darauf sich selbst, weil die Braut Symmanks das Verhältnis mit ihm lösen und Kraus heiraten wollte. Ein auf das Mädchen abgegebener Schuß ging fehl. Kraus und Symmank waren sofort tot. — Eine Schreckensfahrt im brennenden Militär= Fesselballon machten zwei deutsche Offiziere in der Nähe von Straßburg. Der Ballon riß sich bei einer Uebung los und geriet in einer Höhe von 500 Metern in Brand. Das entsetzte Publikum hielt die beiden Insassen schon für verloren, doch kamen sie mit nicht lebensgefährlichen Verletzungen davon. — Kaum glaubliche Zustände herrschen in der russischen Großstadt Rostow am Don. Dort war es 10 bewaffneten, maskierten Räubern möglich, am hellen Tage in das größte Casee der Stadt zu dringen und im Beisein des vor Schreck erstartten Publikums die Kasse zu plündern. Der Besitzer und der Kassterer mußten ihren Widerstand mit dem Tode büßen. Zwei Personen wurden lebensgefährlich verletzt. — Der Anarchist Dalba, der auf das italienische Königspaar den mißglückten Revolveranschlag verübte, machte im Gefängnis wiederholte, jedoch stets vereitelte Selbstmordversuche. Albeiterbewegung. Von der Aussperrung im deutschen Schneidergewerbe sind Provinzielle Nachrichten. ( Witten, 21. März.(Ein Justitut für wissenschaftliche Graphologie) gastiert für kurze Zeit in der Oberdorfschenke am Schwanenmarkt. Das Institut beurteilt uach der Handschrift den Charakter und nach den Handlinien das Schicksal eines jeden Menschen auf das genaueste und ist mit ähnlichen alltäglichen Darbietungen nicht zu vergleichen. Siehe auch Annonce. Lünen, 20. März.(Schrecklicher Vorgang.) In der vergangenen Nacht wurde, wie Wolffs Bureau berichtet, der Dorsitzende des christlichen Gewerkschaftskartells in Lünen von drei Streikenden überfallen, zu Boden geworfen und mit Stöcken mißhandelt. Der Angegriffene rief um Hilfe und gab dann zwei Schüsse ab. Die Angreifer entflohen; einer derselben stürzte, von einem Schusse getroffen, tot nieder. Der Angegriffene, der im Besitze eines gültigen Waffenscheines war, ist nach der polizeilichen Vernehmung auf freien Fuß belassen worden. Bocholt, 19. März.(Hohe Kommunalabgaben) zu Deckung der Gemeindebedürfnisse werden hier für das Jahr 1912 gefordert, nämlich 245 Proz. Einkommensteuer, 260 Proz. Grundund Gebäudesteuer und 348 Proz. Gewerbesteuer. Köln, 20. März.(Ein aufregendes Telegramm) traf in gestriger Nacht hier ein. Hiernach sollten etwa 50 kroatische Arbeiter, die pockenverdächtig sind, auf dem Hauptbahnhof eintreffen. Die Gesundheitspolizei entsaltete eine rege Tätigkeit. Auf der Lindenburg wurden zur Errichtung von Isolierzellen sowie Vornahme der ärztlichen und bakteriologischen Untersuchungen die nötigen Vorkehrungen getroffen. Beig. Dr. Krautwig begab sich zum Bahnhos, um die erforderlichen Maßnahmen zu treffen. Es handelte sich aber nur um die Desinfizierung eines Wagens, der mit den pockenverdächtigen Kroaten Köln passierte. Das Telegramm war mißverstanden worden. Köln, 19. März.(Selbstmord eines Gerichtsassessors.) Als vorgestern abend der Gerichtsassessor Türks in einer Droschke vom Deutschen Theater nach seiner Wohnung fuhr, hörte der Kutscher kurz vor der Wohnung des Assessors einen Schuß fallen. Er sprang vom Bock und sah, daß der Fahrgast tot zusammenbrach. Wie sich herausstellte, hat Türks den Selbstmord infolge eines gegen ihn schwebenden Gerichtsverfahrens verübt. Köln, 20. März.(Selbstmord mit einer Krawatten=Radel.) Im Kölner Untersuchungsgefängnis hat sich ein Friseur, der durch einen unerlaubten Eingriff den Tod einer Frau herbeigeführt haben soll mit einer Krawattennadel erstochen. Als der Wärter ihn sand, war er bereits tot. Die Radel steckte noch in seinem Herzen. Ostern naht! Dieses Fest macht verschiedene Einkäuse notwendig. Alt und Jung erhofft sich Gaben vom gütigen Osterhasen. Bevor dieser seine Einkäufe erledigt, sei ihm eine sehr empfehlenswerte Bezugquelle von unserer Zeitung verraten: das weltberühmte, hervorragende Versandgeschäft Jonaß u. Co. in Berlin N. S. 460. Die mannigsaltigsten Gegenstände wie Taschenund Wanduhren, Musikinstrumente, Geschenk= und Luxusartikel, photographische Apparate, Schmucksachen usw. sind bei dieser soliden Firma erhältlich. Der sehr umsangreiche Prachtkatalog gibt einen genauen Einblick in den riesigen Geschäftsbetrieb, führt die zahllosen Artikel mit deutlicher Beschreibung und sauberer Abbildung auf und liefert klaren Beweis des staunenswerten Umsatzes. Es sei hier nur an einen jährlichen Versand von mehr als 25000 Uhren erinnert, und daß der Kundenkreis dieser Firma sich auf mehr als 28000 Orte Deutschlands erstreckt. Trotz der hervorragend billigen Preise liefert die Firma alles auf Teilzahlung gegen bequeme monatliche Raten. Weitere Ausführungen enthält der reich illustrierte Prachtkatalog, der umsonst und portofrei an alle Leser unserer Zeitung versandt wird. Interessenten dürften nur eine Postkarte schreiben an die Firma Jonaß& Co., Berlin R. S. 460, Belle= Alliancestraße 3. Eine Hamburger Patriziertochter Roman aus dem modernen Hamburg von Ormanos Sandor 34) Rachdruck verboten. Ein im Punkte der Ehre weniger sein empfindender Mensch hätte in dieser Situation vielleicht rücksichtslos alle Bedenken über Bord geworfen. Er hätte sich gesagt, daß die Sterbende gar kein Recht gehabt habe, ihm solchen Schwur abzunehmen, dem Schwur also gar keine Bedeutung beizumessen sei; er hätte das Recht des Lebenden für sich in Anspruch genommen, ohne der Vergangenheit nachzufragen. Aber Goelen dachte in dieser Hinsicht anders. Die Verhältnisse beschworen einen surchtbaren Zwiespalt seiner Gefühle herauf. Von der einen Seite hätte er nie seiner Schwiegermutter als Wortbrüchiger gegenübertreten können, nach der andern Seite aber durste er auch Dagmar nicht sein gegebenes Wort brechen. Und dann— er konnte auch nicht von Dagmar lassen, lieber wäre er gerstorben. In seiner Herzens= und Gewissensnot weihte er einen Freund in seine Sorgen ein, und dieser riet ihm, Dagmar allerdings zu heiraten, die Ehe aber in seiner Heimat geheimzuhalten. Die Baronin würde es dann nie erfahren, daß ihr Schwiegersohn ihrer Tochter eine Nachfolgerin gegeben habe, und jeder Konflikt sei damit vermieden. Man läßt sich gern überzeugen, daß das, was man wünscht, auch das Richtige ist. Auch Goelen schenkte dem Rat des Freundes um so williger Gehör, da dieser Rat sich so angenehm mit seinen eigenen Wünschen deckte. Dagmar, die ihrem Verlobten blindlings vertraute, glaubte ohne weiteres seine etwas unsicheren Auseinandersetzungen, daß Familienverhältnisse eine vorläufige Geheimhaltung ihrer Ehe seinen deutschen Angehörigen gegenüber bedingten, und gab vorbehaltslos seinen diesbezüglichen Wünschen nach. In aller Stille fand die Trauung eines Tages statt. Goelen hatte in der Nähe von Malmö einen kleinen Landsitz gekauft, auf dem das junge Paar einige Jahre stillen, ungetrübten Glückes verlebte. Ja, Goelen's Glück wäre mehr als ungetrübt, es wäre vollkommen gewesen, wenn nicht in einem Winkel seiner Seele immer noch die drohende Mahnung an seinen gebrochenen Eid und eine abergläubische Angst vor dem verkündend den früher so klaren, hellen Geist des Unglücklich Hmein., Da Fluch, der seiner Wortbrüchigkeit galt, gelebt hätte. Vergebens eigenartigen Kichern suchte er die Furcht abzuschütteln; sie wor da und hlieh da und a 3 umkreisten. Immer tiefer bohrte er sich in die Idee hinein das der Tod der geliebten Frau eine Erfüllung jenes Fluches war, den die Baronin ihm in der Abschiedsstunde im Falle seines Wortbruchs verheißen hatte; die Hand der Toten hatte die Nachfolgerin herabgerissen, und ihn— ihn ganz allein traf die Schuld an dem frühen Tode seines blühenden jungen Weibes. Sein Freund, der nach wie vor sein vertrauter Ratgeber war, riet ihm, sich Zerstreuung zu verschaffen, zu reisen, und es kostete nicht viel Ueberredung, ihn von der Zweckmäßigkeit einer Ortsveränderung zu überzeugen. Ohnehin hätte es ihn in dem verwaisten Hause, wo ihn jedes Plätzchen, jeder Gegenstand an die Tote erinnerte, nicht länger gelitten. Das Haus wurde verkauft. Die Frau von Goelen's Freund nahm sich des kleinen Kindes an. Andere Verwandte und Freunde waren auch nicht vorhanden, da Dagmar's Onkel ein Jahr vorher gestorben war. Ein paar Jahre irrte Goelen planlos im Ausland umher, dann zog es ihn mit aller Macht heim— in seine alte Daterstadt. Im Hause seines einzigen Verwandten, des Bruders seines längst verstorbenen Daters, des Senators von Goelen, fand er gastliche Aufnahme und wurde so herzlich bewillkommt, daß er für Augenblicke es ganz vergaß, wieviel zwischen seinem Fortgang von der Heimat und der Wiederkehr lag. Einige angenehme Tage verlebte er in dem gastlichen Lübecker Hause, dann fuhr er weiter, nach dem Gute seiner Schwiegermutter. Er hätte sich diesen Besuch gern geschenkt, aber da er einmal in der Rähe war, konnte er ihn nicht umgehen. Die Baronin war in den wenigen Jahren auffallend zusammengesunken. Richtsdestoweniger schien ihr der Besuch ihres Schwiegersohnes Freude zu machen. Augenscheinlich bemerkte sie mit Genugtuung, daß auch er stark gealtert, daß sein schwarzes Haar von Silberfäden durchsetzt war und die Blässe und der leidende Zug in seinem Gesicht, sowie seine müden, glanzlosen Augen auf ein körperliches oder ein schweres Gemütsleiden schließen ließen. „Gut, daß Sie wenigstens Wort hielten und nicht wieder heirateten,“ sagte sie befriedigt.„Ich gestehe, daß ich anfangs an der Festigkeit Ihres Charakters zweifelte. Ich tat Ihnen unrecht. Ich sehe, daß Sie meine arme Tochter, Ihre gute Frau, aufrichtig bedauern. Dafür danke ich Ihnen!“ Und nach einer Weile, als Goelen stumm blieb, mit einem stalt heraus und vor mir steht Margarete, gerade so, wie wir sie in den Sarg legten.„Erschrick nicht, Mutter,“ spricht sie, und ihre Stimme klingt merkwürdig dünn und hell, wie ich nie vordem und nicht nachdem eine Stimme gehört habe,„ich wollte dir nur ein Zeichen geben. Du weißt jawohl, daß Ernst seinen Schwur gebrochen und noch einmal geheiratet hat... Und das leiden wir nicht... Wir Toten lassen uns nichts gefallen.... Hihi... Unser ist die Macht und das Reich... die Toten reiten schnell... Da habe ich sie geholt, die andere,— heute, in meiner Abschiedsnacht— um dieselbe Stunde, wo er mir mit seinem lügnerischen Munde Treue bis an seinen Tod gelobte! Run ist sie fort! Hihi! Lebewohl!“. Und auf einmal, ehe ich mich besinnen konnte, stieß der Sturm ein Fenster auf. sellsam genug, denn es war, wie ich bestimmt weiß, von innen verriegelt,— und es war stockfinster im Zimmer und die Gir Schaehiseben... de Leichengeruch war zulumgerneben, und der ist noch heute drin; sowie wir einen Tag nicht gehörig lüsten, dringt er wieder durch. Und das allerseltsamste:„Am andern Morgen finde ich neben meinem Bette eine Blume, eine seidene Rose. Und ich weiß bestimmt, daß es eine der weißen, seidenen Rosen ist, mit denen Margarete's Sterbekleid garniert war. Sie können sich denken, in welche Aufregung der Vorfall mich versetzte. Am nächsten Tage ließ ich in der Gruft Margarete's Sarg öffnen. Ratürlich lag sie darin, fast noch so, wie wir sie hineingelegt hatten, nur auf dem Gesicht den blauen Verwesungsschein, den ich auch in der Nacht wahrgenommen hatte. Und wie ich mir die liebe, stille Gestalt nun näher, betrachte, bemerke ich, daß die Falten des Sterbekleides merkwürdig zerknüllt, verschoben sind und, an einer Stelle ist die Rose abgerissen,— der Stengel hängt noch. Ich sage natürlich niemand etwas von meinem Erlebnis und lasse den Sarg wieder schließen. Aber am selben Tage fuhr ich nach Lübeck zu Ihrem Onkel und erkundigte mich nach Ihnen, und da erfuhr ich denn zu meiner Erleichterung, daß Sie in Schweden weilten und noch unverheiratet seien, und das freute mich!“ „Sollten Sie diese— diese seltsame Geschichte nicht dennoch nur geträumt haben, Mama?“ fragte Goelen tonlos. Die alte Frau lächelte sonderbar. „Zufällig ist heute in meinem Schlafzimmer offen gewesen, des Sturmes wegen. Kommen Sie!" „nc. Grgschanttn, sie war da und biles da und verkümmerte ihm die unbeschränkte Freude an dem Besitz seiner lieblichen Gattin und dem häuslichen Glück, das sie ihm bereitete. Rach mehrjähriger kinderloser Ehe wurde dem Paare eines Tages ein Töchterchen geboren. Zu derselben Zeit grassierte eine bösartige Scharlachepidemie in der Umgegend. Auch die Wärterin, welche Dagmar pflegte, hatte zwei Kinder an der schlimmen Krankheit verloren; sie mußte den Ansteckungsstoff wohl in den Kleidern mit in das Goelen'sche Haus getragen haben, denn schon nach wenigen Tagen erkrankte die junge Mutter am Scharlach, dem sie am zehnten Tage erlag,— seltsamerweise in der Nacht zum dreizehnten Oktober, in der auch Goelen's erste Gattin gestorben war. Goelen's Verzweiflung überstieg alle Grenzen. Den wahnsinnigen Schmerzesausbrüchen der ersten Wochen folgte eine tiefe Melancholie, ein düsterer Trübsinn, dessen Schatten unheil„Vor einigen Jahren hatte ich einmal einen sonderbaren Traum,—„Traum' muß ich sagen, sonst glauben Sie mir nicht, aber in Wirklichkeit habe ich das alles nicht geträumt, sondern gesehen und erlebt. Die Nacht— es war im Oktober und ein scheußliches Wetter, der Sturm heulte ums Schloß und schluchzte in den Kaminen, und es hagelte eigroße Schlossen—. die Nacht also lag ich wach im Bett und dachte an dies und das und vor allem natürlich an die Vergangenheit und an mein armes totes Kind. Da spüre ich plötzlich einen seltsamen, eisigen Lustzug über mein Bett wehen, ich weiß nicht, wie, ganz eigenartig, und gleichzeitig einen penetranten Leichengeruch. Ich will mich rühren, aufstehen und nachschauen, liege aber wie festgebunden. Da vernehme ich ein ganz, ganz leises Geräusch wie ein Schleifen und Rascheln von Batist und Seide. Ein leichter Nebel legt sich vor meine Augen. Ich sehe, wie durch einen Schleier, etwas Weißes, Schlankes Luftiges vor meinem Bett. Immer dünner wird der Schleier, allmählich schält sich eine GeSie ging voran; Goelen folgte. Die Baronin öffnete die Tür ihres Zimmers, ließ ihren Schwiegersohn an sich vorüber eintreten und schloß die Tür hinter sich. Goelen atmete ein paarmal tief auf. Ja, die Barenig hatte recht: ein leiser Verwesungsgeruch machte sich beGoelen taumelte. Der Leichenodem, der, je länger er ihn sinatmete, sich immer aufdringlicher hervortat, siel ihm auf die (Fortsetzung folgt). — Gleichnis. Mit der Frau ist es wie mit einer Krawatte— erst wenn man sie am Hals hat, weiß man, ob sie einem paßt. — Fabel.„Was die Menschen doch alles erfinden!“ sagte eine Schwalbe beim Anblick eines Aviatikers.—„Kunst!“ meinte darauf ein Spatz—„wenn wir's ihnen vormachen!“ * e so, wie wir .“ spricht sie, hell, wie ich nie abe,„ich wollte aß Ernst seinen !... Und das s gefallen.... .. die Toten idere,— heute, *, wo er mir einen Tod ged auf einmal, 1 Fenster auf, mt weiß, von immer und die hengeruch war vie wir einen h. Und das neben meinem beiß bestimmt, enen Margah denken, in nächsten Tage Ratürlich lag stten, nur auf auch in der le liebe, stille Falten des sind und, an hängt noch. Erlebnis und Tage fuhr ich nach Ihnen, daß Sie in d das freute nicht dennoch## 5. ffen gewesen, ließ ihren oß die Tür ja, die Bahie sich beinger er ihn hm auf die einer Kranan, ob sie erfinden!“ —„Kunst!" nachen!“ Das Verhängnis der Signaltrompete. Waben Sie den Trompeter Stipski gekannt?“ „Nein."... „Auch nicht von ihm gehört?“ „Keine Ahnung!— Sie machen mich neugierig....“ „Na, da muß ich Ihnen einmal ein Stückchen von ihm erzählen. Es endet zwar traurig, aber lustig ist's doch: Sehen Sie! Der Stipski war in seiner Art ein Original. Nicht etwa, daß er ein militärisches Genie gewesen wäre, und eine Infanteriesignalreform geschaffen hätte! Nein, davon auch nicht die leiseste Spur einer Ahnung. Stipski war froh, als man ihm in der„Pfeiferecke“ hinter der Kasernenmauer mit Mühe und Not die Geheimnisse der taktischen Musik eingedrillt hatte. Und wenn er alle die Titulaturen, die er dabei zu hören bekommen hatte, auf seine Visitenkarte drucken lassen würde, so müßte sie so groß sein wie Mutter Stipskis Scheunentor daheim. Ich kann ja die Geschichte ruhig erzählen, denn unser Stipski ist schon seit Jahren zur großen Armee abgegangen. Es war an ihm nichts Musikalisches als die rot= und weißgestreiften Schwalbennester an den Armeln. Aber ein Original war er doch, und zwar im Schlafen! Das klingt allerdings für einen Trompeter, der wecken soll, etwas seltsam. Aber es war doch so, und die extravagante Vorliebe für einen gesunden und vor allem nicht zu kurzen Menschenschlaf wurde für Stipski manchmal verhängnisvoll. Zwar halfen ihm seine Kameraden aus der Patsche, da er im wachen Zustande ein seelensguter Mensch war. Einmal ist er aber doch übel gefahren, und das wollte ich erzählen. Stipski machte sein zweites Manöver mit. Eines Tages hatte sich sein musikalischer Genosse, d. h. der andere Trompeter, Blasen an die Füße gelaufen. Zwar hinderten ihn die Blasen nicht am Blasen. Aber ein Trompeter muß nicht nur blasen, sondern auch laufen können, so war's damals und wird's bleiben, bis man ihm ein Fahrzeug zur Verfügung stellt. Unser Stipski war von dem Unfall seines Genossen nicht sonderlich erbaut; denn der Major von Krakehlwig, dem er zur Verfügung stehen mußte, war kein guter. Der erste Tag ging ganz leidlich ohne weittragende Mißhelligkeiten vorüber. Für den zweiten aber war ein Hauptschlag geplant. Es war gegen 10 Uhr morgens. Heiß brannte die Sonne hernieder. Ein Teil der Infanterie lag an der Böschung der Chaussee in Ruhe oder stand, Gewehr ab, in kleinen Gruppen. Noch war vom„Feinde“ nichts zu sehen. Auch die Vorposten hatten nichts aufgestöbert. Natürlich hatte der Major wieder einen seiner berühmten Gewaltmärsche ausgeführt und war zu früh zu dem bestimmten Ziele gekommen. Um nun die im Schlachtenplan vorgeschriebene Verbindung nicht zu verpassen, mußte er mit seiner Heldenschar hier in Deckung verharren. Solche unerwarteten, aber nicht unerwünschten Ruhepausen wurden gründlich ausgenutzt, und um ja keine Zeit zu verlieren, legte sich unser Trompeter in dem kärglichen Schatten eines morschen Kirschbaums zur Ruhe. Bald war er, die Trompete fest im Arm, selig entschlummert.— * Plötzlich kam Bewegung in die ruhenden Massen. Adjutanten flogen umher, die Chargierten ordneten ihre Scharen. Kommandorufe jagten durcheinander, Meldungen folgten auf Meldungen. Es war ein lebensvolles Treiben auf die Ruhe Nur Stipski lag unterm Kirschbaum und schlief, und nicht einmal sein Hühnerauge ahnte, daß der große Augenblick des Entscheidungskampfes bevorstand. „Das Ganze vor!“ schnarrte Krakehlwig. Aeh!... Trompeter!“— Es war keiner da. Aber eine schlimme Ahnung mußte unsern Stipski aufgeweckt haben; denn bekanntlich haben bisweilen auch Schlafmützen Ahnungen, und bald meldete er: „Zur Stelle....“ „Kerl, ich lasse ihn einstecken! Blasen... das Ganze vor!“.... Er nahm die Trompete und blies hinein—— Fupp! Fuppl klangs dumpf hervor. „Blasenn! Kerl! Ist ihm das Wetter von 93 in die Knochen gefahren! Blasenn!“ Im höchsten Zorne schrie es der Major. Sein Pferd zuckte zusammen unter der wuchtigen Zügelung, mit der es zu dem unglücklichen Stipski herumgerissen wurde. Der stand zitternd da, wie ein nach Sibirien verbanntes. rasiertes Kamel und schüttelte die Trompete und blies, und Fupp! Fuppl tönte es leise hervor. Und der Major schrie mit heiserer Stimme sein„Blasennn!“ „Drei Tage strengen Arrest!"... Die Fassungslosigkeit nahm überhand. Die ferneren Abteilungen warteten auf das Signal. Die Offiziere schüttelten ratlos die Köpfe, und einige dachten schon an einen„blauen Brief“ für den Major. „Kerl! Ich reite Ihn zusammen! Blagasennn! Zum Doria!... Das Ganze vorrr!“ schrie Krakehlwig mit größter Anstrengung und machte ein Gesicht, als ob er den Trompeter verschlingen wollte. Stipski ergriff noch einmal die verhängnisvolle Trompete und blies mit aller Kraft seiner derben Lungenflügel, so daß sein feistes Gesicht vom satten Rot zum Dunkelblau sich verfärbte und die Augen förmlich zum Kopfe heraustraten. Fupp! Fupp!... Pääääl entquoll es dem metallenen Munde. Etwas Kleines, Graues flog in weitem Bogen aus der Trompetenöffnung, und lief rasch davon hinter die Furchen des Ackers. Fupp! Päääl wieder etwas kleines Graues... Nun war das Verhängnis der Trompete gebannt. „Das Ganze vor!“ schmetterte das Signal über die weite Flur. Es war die höchste Zeit. Wären die Mäuse noch fünf Minuten in der Trompete geblieben, dann wäre alles verloren gewesen.“—— „„ * „Ja, aber ich bitte Sie, wie waren denn die Mäuse in die Trompete gekommen?“ „Ach, richtig! Das habe ich ja noch gar nicht erzählt. Stipski hatte mit zwei anderen seiner Korporalschaft am Vorabende Quartier auf dem Boden eines Bauernhauses gehabt. Dort schienen die Mäuse aber gerade einen Kongreß abzuhalten, und deshalb war es den beiden Nichttrompetern unmöglich, Nachtruhe zu finden. Nur Stipski schlummerte mit der ihm eigenen Virtuosität, und die Mäuse tanzten um ihn und auf ihm, und er merkte nichts. Er schlief so fest wie weiland Baal zur Zeit des Propheten Elias in Israel. Zum Zeitvertreib hatte der eine Kamerad sich daran gemacht, Mäuse zu fangen, und hatte zwei der Tierchen in Stipskis Trompete gesteckt, die am Türpfosten hing. Böses hatte er dabei nicht im Sinne; denn er glaubte, Stipski werde vor dem Ausrücken sein Instrument putzen und über den seltsamen Inhalt erschrecken. Statt dessen hatte er aber bis zum letzten Augenblick geschlafen, und die beiden andern hatten im Rummel des Aufbruchs nicht wieder an die verhängnisvolle Tat gedacht.—— ** * Stipski ist übrigens nicht wieder als Trompeter tätig gewesen. Er saß seine drei Tage ab mit der Resignation eines Menschen, der eben nichts anderes zu tun hat. Als er aus dem Kasten kam, meinte er betrübt:„Hübsch war es nicht. Aber ich habe wenigstens beinahe ausschlasen können.“ Begreitlich. Direktor:„Das heißt: Ihre Leistungen im Springen sind aber wirklich nicht bedeutend!" Artist:„Mit neunzig Mark Monatsgage kann man wahrhaftig nicht große Sprünge machen.“ Anknüpfung. Fräulein(mit Ungeduld einen Straßenbahnwagen erwartend):„Der Richtige kommt und kommt nicht!“ Herr:„Mein Fräulein, möchten Sie nicht mit mir einen Versuch machen?“ „Frau Meie Busen haben.“ „Ja, ich gle gehen sich zum g Als Dichter f Doch wo Du Ein Heer von Ein bißchen Radfahrer( Baum hinaufläuft) dicht wäre!" In einem Ve Darauf äußert ein für einen geselligen war die Deklamati Herrn Licht zu ern getragen.“ „Das wunder durchaus nicht.“ „Wieso?“ „Nun, Herr Lie delt doch mit getr Sachen.“ Jagaglück. „Nun, haben Siliches Glück auf der „O ja, bis jetzth durchschnittlich fasti Saison einen Hass schossen.“ 44 Drucktehler. (Aus einem Studentenr Der Ernst des trat endlich an das Sumpfhuhn heran. Stipski aufauch Schlafdas Ganze —— Fupp! on 93 in die irne schrie es er der wuchichen Stipski 1 verbanntes, id blies, und Major schrie Die ferneren die Offiziere en schon an sennn! Zum g mit größter r den Tromille Trompete genflügel, so inkelblau sich heraustraten. i metallenen n Bogen aus hinter die . ebannt. ial über die die Mäuse dann wäre die Mäuse in nicht erzählt. ralschaft am Bauernhauses inen Kongreß chttrompetern schlummerte äuse tanzten schlief so fest is in Israel. d sich daran r T i e r c h e n i n hing. Böses ibte, Stipski en und über hatte er aber seiden andern eder an die ompeter tätig : Resignation n hat. übt:„Hübsch beinahe aus. enbahnwagen nicht!“ icht mit mir Boshaft ausgedrückt. „Frau Meier soll ja falsche Zöpfe und dito Zähne und Busen haben.“ „Ja, ich glaube auch, daß die Dame beim Schlafengehen sich zum großen Teil vor dem Bette zurückläßt.“ Vexierbild. Gnade. Als Dichter fühlst Du Dich von Gottes Gnaden; Doch wo Du klingen läßt Dein Reimgebimmel, Ein Heer von Seufzern sich erhebt zum Himmel: Ein bißchen Gnade könnt' auch uns nicht schaden! Unentschlossen. Radfahrer(eine Katze verfolgend, die schließlich einen Baum hinaufläuft):„Hm, wenn das Geäste oben nicht so dicht wäre!" Das corpus delictt. Gast:„Nann— Ihr Beschwerdebuch ist wohl gar illustriert?"— Oberkellner:„O nein, da haben nur ein paar schreibfaule Logiergäste die„Urheber der nächtlichen Ruhestörung hineingeklebt.“ Drohung. „Weißt Du, Emelia, mein Mann sagte vorhin, wenn ich ihn noch einmal ärgere, ließe er sich nicht von mir scheiden.“ Phlegmatisch. Sie:„Denk'r nor, Moritz, de Kächin hat mer än giftchen Drachen geheißen;— so ne unverschämte Person— ich bin sprachlos.“ Er:„Wie haißt sprachlos: De sprechst ja noch.“ Darum auch. In einem Verein trägt ein Mitglied ein Gedicht vor. Ha pund, Darauf äußert ein Zuhörer zu seinem Nachbar:„Ich finde, für einen geselligen Verein war die Deklamation des— 7*•4 Herrn Licht zu ernst und= wuchricheintich getragen. „Das wundert mich durchaus nicht.“ —„Wieso?“ „Nun, Herr Licht handelt doch mit getragenen Sachen. 4 Jagaglück. „Nun, haben Sie ziemliches Glück auf der Jagd?“ „O ja, bis jetzt habe ich durchschnittlich fast in jeder Saison einen Hasen geschossen.“ 44 Drucktehler. (Aus einem Studentenroman.) Der Ernst des Legens trat endlich an das junge. Sie„Ach, Alois, setz doch Deinen Sumpfhuhn heran. hier oben verlierst Du ja Deine Locken.“ Vergebliche Mühe. uswirtin(aufgeregt):„Wissen Sie schon, Herr in der Nachbarschaft versucht ein Schwindler auf Ihren Namen die Geschäfts= leute anzupumpen!“ Student(lachend): „Solch ein Rindvieh!“ Komisch gesagt. .:„Warum sind Sie denn von Ihrem Reister entlassen worden?"— .:„IIch hatte gematfeiert.“ 4 Gefühlvoll. Frau(eiligst in die Küche kommend, zur Köchin):„Um Himmelswillen. Leni, was hat denn dieser ungeheure Lärm zu bedeuten?" Köchin:„Ach, schauen Sie nur, gnädige Frau, mein Schatz bringt mir zum Geburtstag auf seiner Trommel ein Ständchen!" Hut auf, bei dem Zug S Vom Kasernenhof. Unteroffizier:„Der Kerl sitzt da auf seinem Gaul, wie das reine memento mori!“ □0O überstürzt. Die Luft in unserm Kurorte ist selten kräftig und gesund. In kürzester Zeit erreicht man hier ein hohes Alter. Vernhigung. „Madame Schulze, bei Ihnen is eben eens injebrochen!“ „Um Gotteswillen, wo? Unten im Laden?“ „I wo— bloß hier uff Ihre klapprige Treppe!“ 4 Rette Verhältnisse. Fremder(zum Kellner):„Und für diese Unverschämtheit hat Ihr Hausknecht nicht einmal eine Rüge vom Herrn Chef bekommen?" —„Ja, das ist solche Sache; dann hätte er dem Chef womöglich nicht mehr giriert!“ Nach dem im Inlande ge empfohlen word Gesetze, sondern unterstützen, wu Reichspatentamt Wünsche vor un Besserung unser internationale D tums. Minister bedürftigkeit des für später, eine diese Session in wurden besonder für Gärtnereien schärferen Arbei Resolution, die geschäfte und G hob die fortgesetz Abg. Schul schaft der Detai Gärtner. Abg. in den Bergwerk Rechtssprechung schlechtere. Die heiten müßten erklärte, daß di sei. Das erste 1. Juli d. Is., di Kraft. Für die zu übersehen. 2 vor, daß es fr angesehen wissen gegen eine Aus weiteren Debatte Staatssekretär A Becker(Ztr.) S in später Stunde Preußt Splitter. Mancher spricht ein günstiges Urteil über seinen Nächsten aus in der Hoffnung, das Gegenteil zu hören. Ein guter Schn. Zur Ehe gehört ein guter Magen— besonders wenn man sich keine Köchin halten kann. * Mancher weiß von seinen Reisen nur zu erzählen, wieviel sie gekostet haben. e Ein guter Sohn. (Zu nebenstehendem Bilde.) Da sagen die alten Tanten immer, ich hätte nichts von meinen Vater! Hal Eins sicher, seinen großartigen Durst, und für diese Erbschaft bin ich ihm ewig dankbar!“ Eingesperrter Vagabund:„He, Dicker da unten, willst Du mir nich als Kompagnon engagieren?!“ Immer Protz. Töpfermeister:„Sie wünschen gewiß einen Spar herd. Herr Kommerzienrat?“ —„Sparherd?— Mann, Sie hat's wohl?!“ Verwünschung. „Nix mehr sollst Du an den Mann bringen: keine Unterhose, keinen Kragen. keinen Hosenträger, keine Tochter!" 4 Angepatzt. „Denken Sie sich, unser Bader Tapsel zieht jetzt, wie er annonziert, Zähne schmerzlos!“—„Das ist ja zum Schreien!" Nummer Sicher. Lehrer:„Welche Zahl kommt nach der fünf?— Nun, Fritzchen, sprich, Du weißt doch die Nummer sicher?“ Fritz(Sohn eines Gefängnis=Aufsehers):„Plötzensee, Moabit, Sonnenburg!“ Deutlich. Er:„Würden Sie mich lieben können, wenn ich alle meine schlechten Gewohnheiten aufgäbe?“ Sie:„Aber dann müßte ich ja einen mir völlig Fremden lieben!“ Im preußist des Etats einer bereits Abendsitzu schon mehrere To gesetzt, wozu b Resolutionen ein eine Schule fürs schule. Abg. Hac Vorwurf der Rü demokratischen# weitere Ausgestalt Behebung des Le führte, auf reich daß in den letzten worden sei, beso Lehrer lasse nach. Titel„Prodirekto Einführung von daß sich die Lank der Großstädte lei die Ausführunger daß sich seine Rase herumtanze 11 Uhr: Weiterb 40 ( Unser K Staatssekretärs v. und erteilte darau Frühstück nahm d ein.— Laut„M such des Kaisers Kaiserjagd durch (9 Die Kai Freitag abend sein Wien und von do Kaiser Franz Jose, In der Begleitung August Wilhelm u Kee Betannt ise teil. Als 9 der Gesandte von ( Der Rei wieder auftauchend Reichskanzlers sin von allen andern nach Korfu. ( Der Em Die Au des Reich der Plenal 1