Die„Annener Zeitung" erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. verbunden mit der„Annener Volkszeitung“. Anzeigegebühr für die einspaltige Petitzeile oder deren Raum 10 Pfg. * Bezugspreis inkl.„Sonntagsblatt“ u.„Humoristische Blätter“. — monatlich 40 Pfg.— — Telephon-Nr. 334.— Nr. 125. 1909. .Aert., S J* Dienstag, den 26. Oktober. Inserate finden bei der großen Auflage der Annener Zeitung weite und billige Verbreitung. — Telephon=Nr. 334.— 25. Jahrgang. Landtagswahlen in Nord und Süd. Im Königreich Sachsen und im Großherzogtum Baden haben am Donnerstag gleichzeitig die allgemeinen Wahlen zur Landesvertretung stattgefunden, deren Ergebnis man im ganzen Reiche mit Spannung erwartet hat. Sollen sie doch ein Spiegelbild der Volksstimmung bieten, die nach der Sprengung des Blockes und der Durchdrückung der Reichsfinanzreform mit ihrem Unsegen verkehrter und schwer lastender Steuern in den Massen der Bevölkerung Platz gegriffen hat. Allerdings wird man das Resultat mit aller Vorsicht werten müssen, und eine einheitliche Moral wird sich nur schwer daraus ziehen lassen, zumal die Hauptentscheidung erst bei den in überaus großer Zahl notwendig gewordenen Stichwahlen fallen wird. Grundsätzliche Unterschiede des Wahlrechts und allerlei Inkonsequenzen der Parteitaktik, die den Wahlkampf beeinflußt haben, erschweren das Urteil. Immerhin scheint ein Zug nach links unverkennbar, was namentlich für Sachsen gilt. Auf den ersten Blick springt aus dem Ergebnis des heißen Kampfes die Tatsache hervor: die konservative Mehrheit, die seit Menschengedenken den sächsischen Landtag beherrschte, st gesprengt. Von den 82 Mandaten der letzten Kammer hatte diese Partei 46 inne, von den 91 Sitzen der Volksvertretung hat sie nur 14 erobert; außerdem ist sie an 17 Stichwahlen beteiligt, so daß sie es im günstigsten Fall auf 31 und unter Hinzurechnung der Mittelständler, Bündler und Reformer, die in die Stichwahl gelangt sind, auf 37 Mandate bringen kann. Dieser Ausfall übertrifft wohl die weitestgehenden Befürchtungen, die man auf der Rechten an das neue Wahlsystem geknüpft hat. Man hatte dort die Beibehaltung der Trennung zwischen städtischen und ländlichen Wahlkreisen durchgesetzt und die Verallgemeinerung des Wahlrechts durch Häufung der Stimmen bis zu vier auf einen Wähler wenigstens zu einem Teile wieder auszugleichen gehofft. Es hat alles nichts genützt. In ruhigeren Zeiten hätte das Ergebnis der Wahlen den konservativen Erwartungen vielleicht etwas mehr entsprochen. Unter der Nachwirkung der durch die Parteikämpfe um die Finanzreform erzeugten Erregung hat jedoch der Unwille der Wählerschaft sich überwiegend gegen rechts gekehrt. Die bisherige Herrschaft der Konservativen ist zerstört; eine neue, geschlossene Mehrheit wird aber nicht an ihre Stelle treten. Die Nationalliberalen haben höchstens Aussicht, ihren früheren Besitzstand zu behaupten oder um ein geringes zu vermehren. Nur die radikale Linke zieht mit beträchtlichen Gewinnen in den neuen Landtag ein. An den 57 Stichwahlen sind die Sozialdemokraten nicht weniger als 53 mal beteiligt. Das sagt wohl genug! Auf die Gruppierung der Parteien beim zweiten Wahlgang darf man da mit Recht gefpannt sein. In Baden wird nach dem allgemeinen, gleichen, geheimen und direkten Wahlrecht gewählt, doch sind nur solche Bürger wahlberechtigt, die seit mindestens zwei Jahren die badische Staatsangehörigkeit besitzen. In der Volksvertretung ringen das Zentrum und die mit ihm verbündeten Konservativen mit der Linken um die Herrschaft. Im Landtage verteilten sich die 73 vorhandenen Mandate bisher wie folgt: 28 Zentrumsleute, 23 Nationalliberale, 12 Sozialdemokraten, 5 Demokraten, 3 Konservative, 1 Freisinniger und 1 Vertreter des Bundes der Landwirte, so daß dem„schwarz=blauen" Block von 28+-+-=32 Mandaten 29 der bürgerlichen Linken und 12 sozialdemokratische, zusammen 41 Mandate der gesamten Linken gegenüberstanden. Das Ergebnis der Hauptwahl meldet folgendes Telegramm: Karlsruhe, 22. Okt. Das Ergebnis der Landtagswahlen liegt vollständig vor. Gewählt wurden 21 Mitglieder des Zentrums, 10 Sozialdemokraten, 4 Nationalliberale, 1 Demokrat. 37 Stichwahlen sind erforderlich. Nach einer vorläufigen Zusammenstellung sind bei der Wahl in Baden 117102 Stimmen auf Zentrum und Konservative, 97333 auf Rationalliberale, Demokraten und Freisinnige, 86 184 Stimmen auf Sozialdemokraten gefallen. Der schwarzblaue Block hat gegenüber der letzten Landtagswahl um 19500 Stimmen, das sind rund 14 Prozent, der liberale Block um rund 8500, das sind rund 8 Prozent, abgenommen; die Sozialdemokraten haben sich seit vier Jahren um 35753 Stimmen, das sind 71 Prozent, vermehrt. ** * Inzwischen ist noch ein sozialdemokratischer Triumph zu verzeichnen. Ein Telegramm bringt folgende Meldung.: Koburg, 23. Okt. Bei der gestrigen Reichstagsstichwahl im Wahlkreise Koburg wurden für den nationalliberalen Kandidaten Quarck 6646 Stimmen, für den Sozialdemokraten Zietsch 7060 Stimmen abgegeben. Zietsch ist somit gewählt. „* * Die sächsischen und badischen Landtagswahlen. Die Stichwahlen finden in einigen Orten Sachsens bereits am 28. Okt., in ein paar andern am 4. November statt; das Gros der Stichwahlen wird am 2. November, dem Allerseelen=Tage, vollzogen. In Baden ist der Stichwahl=Termin einheitlich auf den 30. Oktober anberaumt worden.— In Sachsen sind die Stichwahlparolen ausgegeben worden. Die Konservativen waren die ersten, die ihre Unterstützung jedes bürgerlichen Kandidaten, auch der Linksliberalen, gegen sozialdemokratische Stichwahl=Kandidaten zusagten. Die Zertrumswähler erklärten sich für Unterstützung der Konservativen=Kandidaten, im übrigen für Stimmenthaltung. Die Rationalliberalen treten gleich den Konservativen in die Stichwahl mit der Parole ein: Bekämpfung der Sozialdemokratie! Die Freisinnigen erlassen keine allgemeine Wahlparole, sondern lassen den einzelnen Wahlkreisen volle Bewegungsfreiheit. Die Sozialdemokratie beabsichtigt, in den Wahlkreisen, in denen sich zwei bürgerliche Kandidaten gegenüber stehen, für denjenigen einzutreten, der„am wenigsten reaktionär“ ist.— In Baden werden die Liberalen voraussichtlich mit den Sozialdemokraten zusammen gegen Zentrum und Konservative vorgehen, so daß die Sozialdemokraten noch mehrere Mandate erringen werden. Deutsches Reich. — Unser Kaiser beteiligt sich in diesen prächtigen Oktobertagen häufiger an den Parforcejagden als in den letztvergangenen Jahren. Das ist zugleich ein erfreulicher Beweis von der kräftigen Gesundheit des Herrschers. In der vergangenen Woche beteiligte sich der Kaiser zweimal an den dortigen Jagden und brachte zu einer auch seine hohe Gemahlin und die Prinzessin Diktoria Luise mit. Auch zu der am gestrigen Montag stattfindenden Parforcejagd wurde das Erscheinen des Kaisers erwartet. — Der Reichskanzler v. Bethmann Hollweg wurde zu seinem Antrittsbesuche am sächsischen Königshofe am gestrigen Montag vom König Friedrich August in Schloß Pillnitz in Audienz empfangen. — Im Befinden des Herzogs Karl Theodor in Bayern hält die Besserung erfreulicherweise an. — Der Staatssekretär des Reichsjustizamts Dr. Nieberding beabsichtigt nach einer amtlichen Mitteilung der „Nordd. Allg. Ztg.“ demnächst in den Ruhestaud zu treten und zwar wegen seines Alters. — Die 6. ordentliche Generalsynode Preußens trat am Sonnabend im Sitzungssaale des Herrenhauses zu Berlin zusammen. Unter den Beratungen, die drei volle Wochen in Anspruch nehmen werden, ist es der Gesetzentwurf über das Verfahren gegen Geistliche bei Lehrirrungen, der das meiste Interesse in Anspruch nimmt. Es wird beabsichtigt, ein besonderes Spruchkollegium für kirchliche Lehrangelegenheiten ins Leben zu rufen. Von der sächsischen Provinzialsynode liegen mehrere Anträge vor, die sich auf die Beschränkung der Tanzlustbarkeiten der sog. geschlossenen Gesellschaften, auf Einschränkung der Tanzvergnügen in der Nacht zum Sonntag und auf Maßnahmen gegen die Propaganda für homosexuelle Liebe beziehen. Ein fernerer Antrag wünscht das Verhalten der Geistlichen bei der Feuerbestattung zu regeln Nach der Eröffnung der Generalsynode durch den Vorsitzenden des Generalsynodal=Vorstandes Grafen v. Zieten=Schwerin ergriff zunächst der Präsident des Evangelischen Oberkirchenrats, Wirkl. Geh. Rat Dr. Voigts, das Wort zur Begrüßung der Anwesenden und zu kurzer Würdigung der der Generalsynode vorgelegten Gesetzentwürfe und Anträge. Ueber den Gesetzentwurf betr. die Beanstandung der Lehre von Geistlichen ließ sich Dr. Doigts in folgendet Weise aus: Eine neue materielle Regelung der kirchlichen Lehrfreiheit ist nicht Gegenstand des Entwurfs. Der Entwurf verfolgt einmal den Zweck, der Kirche den für sie notwendigen Schutz gegen Lehrirrungen zu gewähren, andererseits will er das Verfahren gegen die beteiligten Geistlichen in einer Weise regeln, die dem modernen Rechtsbewußtsein entspricht und auch die zur Verantwortung gezogenen Geistlichen moralisch oder finanziell nicht schädigt. — Amerika und Deutschland. Großadmiral v. Köster hat sich über seinen Aufenthalt in Newyork— er war bekanntlich Vertreter des Kaisers bei der Hudson=Fulton=Feier— mit größter Befriedigung geäußert. Es iei ihm, so meldet der „Berl. Lok.=Anz.“ eine ganz besondere Freude gewesen, zu sehen, mit welcher Hochachtung und Freundlichkeit man den Vertretern des deutschen Reiches uberall in Amerika entgegengekommen sei. Die Deutsch=Amerikaner hätten die Liebe zur alten Heimat im Herzen behalten und pflegten sie fortgesetzt. — Der Bogesen=Durchstich. Ueber den Stand der gegenwärtig zur Erörterung im deutsch=französischen WirtschaftsKomitee stehenden Frage des Vogesen=Durchstichs wird der „Köln. Ztg.“ von unterrichteter Pariser Stelle mitgeteilt, daß das französische Kriegsministerium, das anfangs der Ausführung des Planes ein unbedingtes Rein aus strategischen Gründen entgegenstellte, jetzt diese grundsätzliche Ablehnung aufgegeben und sich bereit erklärt hat, die vorgelegten Pläne zu prüfen. In den beteiligten französischen Kreisen hofft man, daß unter diesen Plänen sich wenigstens der eine oder andere befinden werde, der auch hinsichtlich der militärischen Interessen den französischen Generalstab zufriedenstellt. Ausland. Rußland. Die Frage der Annektierung des finländischen Gouvernements Wiborg durch Rußland soll erst nach der Rückkehr des Zaren entschieden werden. Die zum 3. Tagungsabschnitt zusammengetretene Duma wird sich mit der Aufhebung des Belagerungszustandes in mehreren Bezirken befassen. Italien. Der Zar in Racconigi. Unter dem Freudengeläut der Kirchenglocken, in das sich die Klänge der russischen Nationalhymne mischten, hielt der Zar seinen Einzug in Racconigi. Er war in russischer GardeUniform mit Lammfellmütze; er zeigte lächelnd eine frohe LauneDie Begrüßung auf dem Bahnhof war die traditionell herzliche: Die Monarchen umarmten und küßten sich. Unter der Eskorte von Kürassieren ging dann die Fahrt im Hof=Galawagen durch das dichte Truppenspalier im flotten Trappe zum Schloß, wo die Königin Helene den kaiserlichen Gast begrüßte. Die öffentlichen und zahlreichen Privatgebäude hatten außer reichem Blumen= und Guirlanden=Schmuck auch Flaggen gehißt, nur ganz vereinzelte Gebäude harten zum Zeichen der Trauer über den Besuch halbmast geflaggt. Rach dem Eintritt der Dunkelheit gabs prächtige Illumination.— Die Bevölkerung die infolge der rigorosen Absperrung von dem Besuche wenig zu sehen bekommt, verhält sich respektvoll; besondere Begeisterung verrieten die Zarenkundgebungen indessen auch nicht. Auffallend ist das ruhige Verhalten der Sozialdemokratie, die durch ihre Drohungen in früheren Jahren den Zarenbesuch verhinderte.— Am vergangenen Sonntag fand nach der Jagd auf Schnepfen und Fasane und der geplanten Rundfahrt im Auto des Galadiner statt, auf dem der König und der Zar Trinksprüche austauschten, die in der Versicherung gegenseitiger Freundschaft gipfelten.— Aus amtlicher Quelle Italiens wird erklärt, daß der Besuch nicht nur ein Höflichkeitsakt ist, sondern auch die natürliche Ergänzung der jüngsten Zusammenkünfte von Cherbourg und Cowes, die ihrerseits nur eine Folge der neuen politischen Situation waren, die auf dem Balkan geschaffen wurde. Das geht deutlich gegen Oesterreich=Ungarn.— Bemerkt sei schließlich noch, daß die amtlichen Organe Berlins und Wiens sich auf die trockene Wiedergabe der telegraphischen Nachrichten über den Zarenbesuch beschränken, ohne diesen ihrerseits auch nur mit einer Silbe zu erörtern oder seine politische Bedeutung zu besprechen. (Weiteres siehe unter„Neueste Nachrichten“.) Spauten. Zur Lage. Das neue Ministerium Moret hat es an schönen Versprechungen nicht fehlen lassen und verheißen, daß es eine Politik der Beruhigung und der Freiheit treiben werde. Das sind zunächst nur Worte, an denen sich das spanische Volk für den Augenblick berauschen mag; aber denen doch Taten folgen müssen, wenn eine dauernde Besserung eintreten soll. Und diese Taten bleiben noch abzuwarten. Die Marokko=Pläne der neuen Regierung müssen dagegen von vornherein Bedenken erregen. Minister Moret will die Armee in Melilla noch erheblich verstärken und mit jeder erforderlichen Unterstützung versehen, um den Krieg gegen die Kabylen zu einem ruhmvollen Ende zu führen. Das scheint denn doch eher eine Spekulation auf den unaustilgbaren spanischen Nationalstolz als eine Berücksichtigung der wahren Interessen des Landes zu sein. Tatsächlich könnte Spanien nichts Besseres tun, als den Krieg so schnell wie möglich abzubrechen. Das eingetretene Regenwetter lähmt die Leistungsfähigkeit der spanischen Truppen, die Tag und Nacht auf dem Posten sein müssen, da die Mauren fortgesetzte Angriffe unternehmen. Zudem kann sich der spanische Krieg gegen die Rifkabylen aber unter Umständen zu einem solchen gegen ganz Marokko auswachsen. Die diplomatischen Beziehungen zwischen Madrid und Fez sollen bereits abgebrochen sein. Die Marokkaner sind, und vielleicht nicht ohne Grund, überzeugt, daß sie in einem Kriege mit Spanien Sieger bleiben werden. Möglich ist, daß selbst Frankreich, das seinen Groll gegen den Sultan Mulay Hafid nicht dämpfen kann, noch eingreift. Dann gäb's einen Mords=Spektakel. Griechenland. In Athen macht sich eine Bewegung der Studentenschaft gegen das Offizier=Regiment bemerkbar. Dieses Regiment wirkt dahin, daß wohl alle möglichen Aufwendungen für militärische Zwecke gemacht werden, solche für Kulturaufgaben aber unterbleiben. Dem Faß hat die Anordnung den Boden ausgeschlagen, daß die Laboratorien der medizinischen Fakultät in Athen aufgehoben werden sollen. Im übrigen regiert aber die Militärpartei unbehelligt weiter und läßt alle diejenigen Personen des Zivil= wie des Militärstandes, die ihr entgegenzutreten wagen, einfach hinter Schloß und Riegel setzen. Montenegro. Cetinje, 23. Okt. Antivari ist heute als Freihafen feierlich eröffnet worden. Dänemark. Ministerkrisis. Das gesamte Ministerium mit dem Ministerpräsidenten Holstein an der Spitze trat zurück. Graf Holstein war in Konflikt geraten mit der konservativen Partei, die nach einem an sich kaum bedeutenden Parteigezänk, in dem sich der Ministerpräsident zur Linken bekannte, ein Mißtrauensvotum gegen das Ministerium beantragt. Ueber die Bildung eines neuen Ministeriums vertuick soch üiche. Lokale und provinzielle Nachrichten. * Annen, 26. Okt.(A. M..) Im Grethen'schen Saale beging am Samstag abend der Annener Männer=Gesangverein im streng geschlossenen Kreise sein diesjähriges I. Wintervergnügen, das einen sehr harmonischen und gemütlichen Verlauf nahm. Als Musik war das Solisten=Ensemble des Herrn Kapellmeisters Kratz aus Witten engagiert worden, das ein überaus ansprechendes und künstlerisches Konzert lieferte, sodaß es ein Hochgenuß war, diesen erstklassigen Darbietungen— es sei an die Selektion aus dem Zigeunerbaron v. Strauß und die Serenade, der Engel Lied von Braga erinnert— zu lauschen. Der unter der sicheren Leitung des Herrn Rektor Trappmann stehende festgebende Verein sang eine Reihe schöner Lieder im Volkston und Volkslieder, von denen namentlich an die Lieder: Des Zechers Lust am Rhein, Junge Lieb und junger Wein und Rosenstock besonders gefielen. Die ansprechenden Solis der Herren Tasche(Bartton) und Gerdes(Tenor) machten tiefen Eindruck und riefen allseitigen Beifall hervor. Herr Specht, der langjährige Vorsitzende des A. M.., begrüßte in kernigen Worten die Erschienenen, schilderte die Bedeutung des deutschen Männergesanges und schloß mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf den Förderer des Männergesanges S. Maj. Wilhelm II. seine Ansprache. Die wohlgelungene Aufführung des humorvollen Theaterstücks:„Zu Befehl, Herr Unteroffizier" beendete das Konzert, dem sich ein recht fideles Tanzkränzchen anschloß. Küche und Keller des Herrn Grethen boten in jeder Weise nur vorzügliches und trug dieses auch nicht unwesentlich zum guten Gelingen des ganzen Festes, auf das der A. M. G. D. stolz sein Lann, bei. Gut Sang0 ###. Annen=Ardey, 26. Okt.(Todesfall) Wieder ist einer oer alten Annener durch den unerbittlichen Tod„Fahingerissen #worden. Herr D. Eickmann ist gestern nach=kängerem Leiden gestorben. Ein geborener Annener war ern den Kriogsjahren 70/71 hier guf der Post als Postgehülfe=kätig und erwbarb er sich große Freundschaft, daß er in jener Zeit, als die Postperbindungen nach hier nahezu eingestellt waren, fast tagtaglich nach Dortmund ritt und dort die Postsachen für unsern Ort in Empfang nahm und auch deren Zustellung prompt besorgen ließ. Seit 1872 war Herr, E. auf der Zeche Hamburg als Schichtmeister bis vor 2 Jahren tätig und große Verdienste erwarb er' sich besonders um den Ausbau und Stärkung der hies. Sterbekasse, deren langjähriger 1. Vorsitzender er war. Möge e in Fricher alsen4 Auldg "—(Eine Schlägerei) entwickelte sich-gestern Abend hier in wobei als Schlagwerkzeuge Biergläser, Streichholzständer und„Stühle benutzt wurden. Die Teilnehmer sind zur Anzeige gebracht und sehen ihrer Bestrafung entgegen. S(Wie ein Wilder) tobte der Fabrikarbeiter G. gestern Abeno hier in seiner elterlichen Wohnung umher und bedrohte die Anwesenden, so daß diese flüchten mußten. Die requirierte Polizei mußte die Ruhe wieder herstellen. Nusgetag(Personales.) Der Leutnant der Landwehrartillerie 1. ani vamt# Herr Rud. Schulte=Wullen=von hier, ist zum Oberteutnallt vefördert worden.— Eines recht zahlreichen Selacsspergeute ich) das am vergangenen Sonntag vom Männer#eimn„Fröhlichkeit“ im Lokale des Herrn Robert Lenk veranstaltete Stiftungsfest. Zu demselben hatten mehrere befreundete Gesang=Vereine„Grüne Eiche“, Ardey=Annen,„Eintracht" Döckenberg,„Glocke“, Kruckel und das Doppelquartett„Graphia", Annen ihre Mitwirkung bereitwilligst zugesagt, um mit einer Auswahl aus ihrem reichen Liederschatze aufzuwarten. Ein überaus reichhaltiges und abwechselnd gestaltetes Programm trug wesentlich zum guten Gelingen der Veranstaltung bei. Nach einigen Konzertstücken sang der festgebende Verein„Fröhlichkeit“, der über ein gut ausgearbeitetes Stimmenmaterial verfügt, unter der Leitung seines talentvollen Dirigenten Herrn Lehrer Rodenstein„Sonntagsfrühe“ von Weinhardt. Von den erschienenen Vereinen sang alsdann der M. G. D.„Grüne Eiche“ „Am Ambos“ von Sippel und„Heimatlos“ von Bäcker. Das Lied„Am Ambos“ gestattete es den Sängern, so ganz aus sich herauszugehen und ihre schönen Stimmittel voll und ganz zu entfalten, während letzteres„Heimatlos“ mit warmer Empfindung zum Vortrag gebracht wurde. Von dem M. G. V.„Glocke“, Kruckel hörten wir„An die Freude“ von Greger und„Jägerwerben“ von Wengert. Hier und da wagten sich die Stimmen etwas zu sehr hervor, namentlich kam der erste Tenor in den höheren Lagen stellenweise gar zu gepreßt heraus. Im übrigen waren die Leistungen der Sänger gut und wurden lebhaft applaudiert. auch der M. G. D.„Eintracht", Döckenberg erntete mit seinen beiden Vorträgen„Der Fremdenlegionär“ von Wengert und „Muttersegen“ von Opladen reichen Beifall. Und nun die Leistungen des Doppel=Quartetts„Graphia?“ Wir wollen zunächst bemerken, daß dieses neu gegründete Quartett unter der Leitung des Herrn Lehrer Reermann an diesem Abend zum ersten Male an die Oeffentlichkeit trat. Das Material, über das die 8 Herren verfügten, darf nach dem von uns Gehörten als rein und klangvoll bezeichnet werden. Die beiden Lieder „Sternennacht“ von Schulken und„Tausendschön“ von Gräbke wurden mit anerkennenswerter Feinheit zu Gehör gebracht. Zu empfehlen wäre den Sängern, wenn sie ein wenig aus sich herausgehen und etwas mehr Seele in ihre Lieder hineinlegen wollten. Wir glauben, daß dann die Stimmen auch an Tonfülle merklich gewinnen. Jedenfalls aber ist dieses DoppelQuartett zu den besten Hoffnungen berechtigt, und man darf ihm bei ruhiger Weiterentwickelung eine gute Zukunft in Aussicht stellen. Zu guterletzt sang der festgebende Verein„Gute Nacht süße Ruh“ von Rolopp. Das Publikum spendete derart Beifall daß sich sämtliche Vereine nolens volens noch zu einer Zugabe vesetzen misen 80 Im Verlauf der angeregten Stunden begrüßte der Vorsitzende, Herr Heinrich Paß die Festteilnehmer und die erschienenen Vereine, wünschte ihnen ein fröhlich„Gut Sang“ und lenkte sodann auf Se. Majestät unseren Kaiser über, den er als Förderer und Pfleger des deutschen Männergesanges feierte. Dem Kaiserhoch schloß sich das„Heil Dir im Siegerkranz“ an. Nach den Theater=Aufführungen begann der übliche Festball und verlief die ganze Feier in der schönsten Weise. Gut Sang! Stockum, 26. Okt.(Zur Vornahme einer Gemeindeverordneten=Ergänzungswahl in der Gemeinde Stockum) auf eine fernere, mit dem 1. Januar 1909 beginnende 6jährige Wahlperiode für den Ende dieses Jahres ausscheidenden Gemeindeverordneten Betzer, gewählt von der 3. Abteilung und den zum Gemeindevorsteher gewählten Gemeindeverordneten Schlenkermann, gewählt von der 2. Abteilung ist Termin auf Montag, den 29. November 1909, im Lokale des Wirts Maaß in Stockum anberaumt und zwar für die 3. Abteilung auf vormittags 9 Uhr und für die 2. Abteilung auf vormittags 11 Uhr. Das Verzeichnis der stimmberechtigten Gemeindeglieder liegt von heute ab 4 Wochen lang im Büro der Meldestelle in Stockum zur Einsicht der Beteiligten offen. Somborn, 25. Okt.(Wirtschaftskauf.) Herr Kaufmann Maßling kaufte von Herrn Jüntsch die im Röhrchen bei Witten gelegene Wirtschaft; die Führung der Wirtschaft übernimmt der Dater des neuen Besitzers. Hagen, 23. Okt.(Robert Kolb;.) Vor einigen Tagen ist hier der eifrigste Förderer der Erschließung der Schönheiten des Sauerlandes, Robert Kolb, gestorben. Der Zentralvorstand und die Abteilung Hagen des Sauerländischen Gebirgsvereins erlassen jetzt an die Mitglieder des Vereins und die Freunde der lauerländischen Berge einen Aufruf, den seit Jahren auf der Moroheule, der höchsten Erhebung des Ebbegebirges, geplanten massiiven steinernen Wartturm, für den eine größere Summe schon vorliege, als Robert Kolb=Turm zu bauen und zur Beschaffung der fehlenden Summe beizutragen. Hagen, 23. Oktober.(Kein Zeugniszwang für die Presse.) Der Verleger der Dortmunder„Tremonia“ klagte gegen den Verleger Fußangel von der„Westdeutschen Volksztg.“, hier, wegen Beleidiung durch einen Zeitungsartikel. Er beantragte gegen den Hauptzeugen, Redakteur Koch, der die Aussage über die Verfasserschaft verweigert hatte, das Zeugniszwangsverfahren einzuleiten. Der Gerichtshof lehnte, das jedoch nach kurzer Beratung ab, da Koch ohne Verletzung der Standesehre nicht anders habe handeln können, als die Beantwortung der Frage nach der Verfasserschaft zu verweigern. Münster, i.., 23. Okt.(Totschlag.) Der schon 20 arteilt. D. hatte am 29. Sepiember Minden, 23. Okt.(Selbstmord wegen einer Katze.) Die Ehefrau des Arbeiters Stöver von hier, Snidenbeutel, hatte am Donnerstag nachm. mit ihren Angehörigen u. den Mitbewohnern des Hauses wegen einer Katze Streit gehabt. Sie wurde dadurch derartig aufgeregt, daß sie im Laufe des Wortwechsels äußerte, sie wolle sich das Leben nehmen. Kurze Zeit darauf wurde sie ee Küche erhängt ausgefunden; der Tod war bereits einsebend aus 14 Personen kommend, hier eingetroffen und hatte im Belgischen Hof Wohnung Wiesbaden, 23. Okt.(Drei Kinder erstickt.) Ein schreckliches unglück, das den Erstickungstod dreier Kinder zur Hause Blüscherste Die ir gestermn mitag gegen.1 Uhr in dem Hause Silae Tei. 17. Dort wohnt im 2. Stockwerk des Seitenhauses der Tagelöhner Himmelmann. Ein Hausbewohner bemerkte gestern mittag aus der Wohnung Rauch herausdringen. Da Fenster und Türen verschlossen waren, so wurde von einem Hausbewohner die Tür erbrochen. In der rauchgefüllten Wohnung fand man in der Stube die drei Knaben des ag Sinmelmann im Alter von 5, 3 und 1 Jahr bewußt.. voi. Die Kinder hatten jedenfalls mit Streichhölzern gespieit und hierbei das Bett in Brand gesteckt. Das Feuer wurde durch Hausbewohner bald gelöscht und die Sanitätswache herbeigerufen. Einer der unglücklichen Knaben war bereits tot. Die beiden anderen starben auf dem Wege zum Krankenhaus. Die Kinder befanden sich allein in der Wohnung, nachaegangele. die Frau waren ihrer Beschäftgung haste Teinahme u a dte se 1e0ee. lich bost euie be en aeend un ien Ausdd uung eet ame.. e ze uis Hallen in eden Jage bot, und der Widrtal, den Ruhrv###cute und der szees Empfinden in Ztalien fand, gab ein beredtes Zeugnis für ...„. sdie immer wachsenden Sympathien zwischen unseren beiden Zentralarbeitsnanweis, Völkern. Ich habe das feste Vertrauen, daß unsere Regierungen „.„ s Bochum, 24. Oktober.(und... d Spmpathien zu pflegen Der alte Bergarbeiterverand hate auf heute Nach=zusammen arbeiten, nicht etenope! S25, Perstreiee=oumntung in die Wihgelnehales Haten und Raszand dur u der Auicheung Veice zu Wattensayet# einverufen, on etwa zweistündigem Vor=[Interessen Inricte Janz den beidersettigen trage verbreitete sich der Verbandsbeamte Husemann=Bochum Hrieeu sondern auch an dem werke des algemeinen über das Thema:„Das Attentat auf das Freizügigkeitz= und mitwirken werden. Es ist mir besonders angenehm. Organisationsrecht der Vergarbeiter“. Er bezeichnete die Dar=vier heute am Jahreslage der Vermählung Em. Masesiäten 3“ tellung der Werksprese, als sei der Arbeitsnachweis eine von auf Jug an,—1. eugherslichen Empfinden erhebe ichmein Gladen Bergwerksunternehmern Zhne gefährliche Rebenabschten in: uus woht em. Aucselät und Ihrer Masetiät der Königt aussicht genommene den Vergarbeitern sogar dienliche Ein=velene zag der Königin Maraherta und das ganze köntgliche richtung, als eine Irefüihrung der öfentlichen Meinung. In sus. 3ch ainte auf das Wohl und Gedeihen des schönet helst e um Selsegen den gesanten Zeitralantetsenah=sgaiche e Ousteauischet die aucd ia ur dsten Auenticte .„7Dem jetigen Vorhaben der Grubenbesitzer werden sich die Galotgn tast Ppelte, die taltenische Hymne. . era ei euen inen zu Gebote stehenden Miteln wider=soz ugen die Moeliäten Cerie ab und begaben sich soen Bu es suu, um uef einschneidende Lebensfragen für vienste aun mi ve Hosse)zgzen zu ven mongertstt, wo ein Konzert Neueste Die Trinksprüche in Racconigi. .„„Racconigi, 25. Okt. Bei dem gestrigen Galadiner brachte Konig Diktor Emanuel folgenden Trinkspruch aus: „Mit Freuden begrüße ich Ew. Majestät als Gast Italiens bergutrichtigen Frenpeestct ist die Ve. bes“-Seses die Zäuser Händer var.. Je“ unsere Regiegungen und unsere Länder verbinden. ie Gemeinsamkeit der Interessen und die Gefühle der Sympathie, die durch die von den braven russischen rung und Seizenserm lebten großen Unglich bewiesene Aufopse. non mmesinge(semeint ist die Erdbebenkatastrophe „—K 2uessing. 9..) eine neue Belebung erfuhren, haben dazu ri sschassund. land und Italien immer näher zu bringen. Das ###che uuo das italienische Volk haben sich kennen und schätzen geiernt und unsere Regierungen haben dieses zum Ausdruck gebracht bei der Tätigkeit, die sie mit den anderen Mächten zur Erhaltung des Friedens entfaltet haben. Ich habe das feste Vertrauen, mit Ew. Majestät zusammenwirken zu können, um unsern Völkern diese Wohltaten zu sichern. Ew. Majestät danke ich aufrichtig für diesen Besuch, indem ich gleichzeitig meinem Bedauern Ausdruck gebe, die hohe Frau, für deren Wohlergehen ich meine heißesten Wünsche ausspreche, nicht hier an Ihrer Seite Ich erhebe mein Glas auf das Wohl Ew. Majestät, Ihrer Regierung und das Wohl der Kaiserinnen Maria Feodorowna und Alexandra Feodorowna, der ganzen Haihfauczen, Familie und auf die Größe und das Gedeihen Die Musik spielte die russische Hymne. Kaiser Rikolaus erwiderte in französischer Sprache: „Die Herzlichkeit, mit der Ew. Majestät mir den Willkommensgruß soeben entboten haben, hat mich tief gerührt. wie einen Wanich der Lan komme, so verwirkliche ich domit einen Wamn,, der meinem Herzen teuer ist und den ich seit längerer Zeit gehegt habe. Mein einziges Bedauern ist, daß der gestattet“hat, sich mir anzuschließen, um diese Reise auszuführen und um mit mir Ew. Majestät für den Besuch zu danken, den Sie uns in Peterhof zu machen die Gewogenheit hatten, für den Besuch, an dem wir die angenehmsten Erinnerungen bewahren. Derso sympathische Empfang, den ich in Italien fand, entspricht der aufrichtigsten Freundschaft und der Gemeinsamkeit der Ansichten und Interessen, die unsere Häuser. unsere Regierungen und unsere Länder verbinden. Die so le' seaute mit aden Hrtaden der Grubenbeiter werden sch die Galgtases arik welte die kaltensche Sonne— Nach der r# osen zu Gebote stehenden Miteln wider=sodgu genen die Maestäten Ceraie ab und begaben erer tect.es zunr iet einschelbende Aedenstagen für Diesalsand bed Ooseldelt in duen Goneriad ur e. Vergarbeiter hanoelt, so fordert die heutige Versammlung alle Bezsgsbeiter auf, sich unverzüglich dem Vergarbeiterverbande an Lana an Scheltsachpeste Kinen segden Oserenzgen in der Frage bessad auseuurer, 24. dut.(eihen shuren Andtzsal) VBergarteltern und Gudenbesgein entmichen=uuen Awschenlsdher 15. und Läähige Sohu Venetenswent st. dos gange Scharen becher unoganserter gehalen. Sie i, die Peonan: Sorta aim Optet Vergarbeiter ihren Eintrit in den alten Vergarbeiterverdand er ländliche Des augen von unten einen Gang in die don beklärten.-= Fsinblicht Teymböschung, wobei plötzlich die Böschung einstürzte in Lelleiskische,pude heute in zwei vomn Gewerz= und die beiden unter sch begrud. Meihre Arbeiter waren uit asenen von mesenen Tasad Vergantseten besichen Verl u vuen. Ssundiung benit ie euiden unduten Aute sonmtungen, in denten Redakteu Aütnp=esen und Stegersen u ue, eberide Stang er buer auich, dien Kug Overhausen, oft von Besal und Zwischenrusen unterbrochen, überskargi Leihe au beigen, während der dtere der sicherich aud Ven. Spieuie, Ver talgbeitsnachweis im Rahreoter rfertertenvreue Seloten ir uch une den Lchnnosen begroten legt ne Entschurgung einstmmig angennmmen, in welcher es heißt:] Berlin, 26. Okt.(Unterschlagungen eines Rechtsanwalts. der Einricht 4 erwartet, daß de „#t. fung des Arbeitsnachweises in der geplanten Form absiehr und eventuell einen Arbeitsnachweis auf paritätischer [Grundlage errichtet. Sollte der Zechenverband diesem besschiistpuic der Arbeiterschaft nicht entsprechen, so muß Shuti##e Verantwortung für die unvermeidlichen ernsten welche die schlimmsten Folgen für unsere Volkswischost hoben Kömen, abiehnen. Honis u unter GolksDe Besammtagenuns angennmmen in weicher ie heuor=Junte, den Vebdachte aue tleungen eins Reshteonuate Seurenung des Preitcurtmege der Zechenverband vonstturt vent Verugat der Anterchlagung von 33500 Mart, Ai. ris eene e e geeges in der geplanten Fomsihm zur Regulterung der Schuden seines W 9 ihm zur Regulierung der Schulben seines Mandanten anvertraut worden waren, ist der Rechtsanwalt Dr. Franz Kruchen verhaftet worden. Weimar, 25. Okt.(Raubmord.) Heute morgen wurde wieschaft baben können atsekncten Kolgen sigx, unsere Dolks=sodie 60jährige Frau Zeiß ermordet und beraubt aufgefunden. gesetgebenden Körpeschasten ewantet die Versanmtung, daß selitzat berits gueaer wuide Enite Toter bude vethestet und im Interesse des wirschaftlichen Friedens die Bestrebungen aussich Srau Zeit mit einem Vügelesen er Erichtung paritätischer Arbeitsnachweise auch gesetzgeberisch unter“. Paven. möelsen tdem. Tciesggs von Tarsoertäigen im Vergdaus Odesse, 25. Out.(Schwars Schstauglick) Die aueuhenung von Tartoertägen Han heige etlit, daßz se in der En. Galatz konmende Krlegzschaluppe„Reny“ Rieh mit enen aus sührung des Abeitenachwess bezbecken sol zu beseligen Jusotzug den au osont 1 Leutnant und 20 Momn der Be. der Stärkung der Organisation sieht die Versammlung zunächstss senden den 2og. von Bergleuten. entgegenzutreten und sie verspricht, mit allen Kräften hierfür) Hamborn, 26. Okt. 400 Bergleute der Zeche„Deutscher — Kaser“ haben, nach einer Mebdung des Vert Lokalanz, vm vem Gerichtssaal. 1. Rovember gekündigt. Als Ersatz werden ausländische Arbeiter Lüneburg, 23. Okt.(Todesurteil.) Der 26jährige Hof—9511.= besitzer Wilhelm Baucke aus Klein=Bollensen im Kreise Uelzen, Spielplan des Dortmunder Bei aufgehobenem der vegen Ermodung setger Shefean und seiner Schnsgein unz Sedian des Dortmunder“ wegen mieineides angeklagt war, ist vom hiesigen Schwurgericht Abonnemen. 40. vegen; um gehgnsetlagt woxz st von hiesgen Schwnrgerich haus verirtelt worden. Jahr Zucht. Syord verlin und Umgegend. Im Botanischen Garten gewann Br. Wegener am 10. Oktober das Hauptfahren, O. Pawke war Zweiter. wurde Br. Wegener Zweiter und F. Hitzler behauptete den dritten Platz. In Zeslandarf wurde der„Große Herbspraics ven Zehlendort nach den neuen Reglement hinter 40 Zentimeter=Nolle von A. Schulze gewonnen. Der Sieger verbesserte sämtliche Bahnrekords. In Spandau siegte W. Techmer im 10 Kilometer=Rennen und im Prämienfahren. Der erste Preis im Tandem=HauptBrennabor errungen; diese Marke benutzten auch falle oben — Streaberste gteg,„ Iu den Fenschet Brlin-Prag(soh Klomete) liegte am Sonntag F. Hauptmann auf Brennabor. Dieser Marke fielen auch bei dem Straßenrennen über 182 Kilometer„Rund durchs Sauerland" der erste und dritte Preis zu, desgleichen der erste Preis beim 100 Kilometer=Eruppenfahrten des Gau D.=B.(Wien.) Bei der Fernfahrt Nürnberg—München—9 behauptete K. Dittebrand auf Brennabor den dritten Platz. " e.# Jahreskarten giltig. Ermäßigte Preise. Zum 5. Maie.„Mokal.“ Komödie in 3 Aufzügen v. Ludwig Thoma. Donnerstag 28. Okt. Anfang 7½ Uhr. Opernpreise. Serie A, Nr. 11, grüne Karten. Zum 3. Male.„Prima Ballerina.“ Operette in 3 Aufzügen von Otto Schwartz Schmit sy, NeuesKraft“. das Ideal-Nährmittol. Cannstatt, den 11. Januar 1909. Die mir über sandte„Neue Kraft“ habe ich bei einer alten magenleidenden Frau verwandt und war, ganz überrascht von dem äußerst günstigen Erfolg. Ich wäre Idnen sehr verbunden, wenn Sie mir noch ein weiteres Quantum zur Verfugung stellen würden. Hochachtungsvoll Dr. med.., prakt. Arzt. Dresden#. den 11. Sepibr. 1909. Da ic mit Ihrer Probesend ug Schmidt's„Neue Kraft“ sowohl bei Rekonvaleszenten nach Operationen, als Anämischen überbaupt sehr gute Erfolge gesehen habe, ditte ich ergebenst um weitere Ueberlassung des Präparates für den Gebrauch im Krankenhaus und in meiner eigenen Familie. Hochachtungsvoll Oberarzt Dr. med. H. Paket Pulver Nr..80. ose Tavletten Mk. 2— in Apothek: n und Drogerten. Statt jeder besonderen Anzeige. Heute Morgen ½10 Uhr entschlief sanft nach langem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel, der Schichtmeister a. D. Diedrich Eickmann im nahezu vollendeten 70. Lebensjahre. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Annen, 25. Oktober 1909. Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 28. Oktober, nachmittags 4¼ Uhr vom Trauerhause Provinzialstrasse Nr. 29, zum neuen Friedhof, aus statt. Trauerfeier eine halbe Stunde vorher im Hause. K Nach langer Krankheit verschied gestern unser treues Mitglied, der Mitgründer des hiesigen Zweigvereins, Herr Bieurich Eiekinann im Alter von nahezu 70 jahren.— Wir werden sein Andenken in Ehren halten. Annen, den 26. Oktober 1909. -U. Zweigverein Annen. Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 28. Oktober cr., 4 Uhr nachmittags vom Sterbehause Provinzialstrasse aus statt. ∆ Werkmeister-Verein Annen. Am 10. Oktober verstarb unser Kollege Ner Vledrich Eickmann. Wir betrauern in dem Dahingeschiedenen einen treuen, biederen Kollegen, dem ein ehrendes Andenken bis über das Grab hinaus bewahrt werden wird. Werkmeister-Verein. Die Beerdigung findet am Donnnerstag Nachmittag 4 Uhr vom Sterbehause Provinzialstrasse aus statt. 0 Gesaug-Verein „Grüne Eiche“, Annen. Am Montag Vormittag ½10 Uhr starb unser lang. jähriges, treues Mitglied, der Herr Schichtmeister a. D. Diedr. Eickmann. Ehre seinem Andenken! S Habhhre., Palkt s cut beginne ich mit einem grossen Nachrul! Am Montag Vormittag ½10 Uhr verschied unser lieber Kollege und Vorsitzende Ner Diedrich Eicktnann. Der Entschlafene gehörte dem Vorstande über 30 Jahre, darunter 24 Jahre als Vorsitzender, an.— Wir werden demselben ein treues Andenken bewahren. Annen, 26. Oktober 1900. Sterbekasse Annen. Der Vorstand. Zur Beerdigung des Verstorbenen treten die Mit. glieder am Donnerstag, den 28. Oktober, nachmittags 3 Uhr am Vereinslokal Scholz(trüher Klieve) an. Der Vorstand. Schutt kann angefahren werden. Kohlenlager Specht, Feinste frz. PRaumen vu 50, 40, 30 u. 26 Pfg. empfiehlt H. Cordes. Bauhrienwarei-Varkauf. Der großen Dorbereitungen halber bleibt mein Geschäft morgen Mittwoch bis 10 Uhr vormittags für den Verkauf geschlossen. Beginn des Baumwollwarenverkaufs morgen Mittwoch nachmittag um 3 Uhr. Beachten Sie morgen mein Preisangebot, dasselbe wird allgemein überraschen... Modewarenhaus Frische afernafft eingetroffen. Em. Haarmann Inhaber Albert Platz. Tass Witten, Bunn 20. iem. TChor Annen veranstaltet am Reformationsfest, 31. Oktober, * Nachm. 4 Uhr in der evang. Kirche ein Frrehsen-Fonzert unter gütiger Mitwirkung des Solo-Quartetts vom Lehrer=Gesangverein Dortmund# (Herren Schmitz, Knoke, Siebel, Kolwes) und des Organisten### der Marienkirche in Dortmund, Herrn Fr. Schröder.## — Programme sind bei den Mitgliedern sowie im Vereinshause“ zu haben. 8827 83 Der Vorstand. KASSSS WGGG Im Saale des Wirtes Wilb. Schwenke, Witten, Johannisstr. 4 findet am Donnerstag, den 28. Oktober cr. morgens 9½ Uhr anfangend der Prrtau, bersallener Pfander von dem Monat Januar 1909 statt. Zur Versteigerung gelangen: Große Posten Herren= und Frouenkleider, Ueberzieher, Leinwand, Kleiderstoffe, Hemden, Bettbezüge, Bettücher, Betten, Pfühle, Kissen, Regenschirme, Messer, Gabeln, Lösfel, Bügeleisen, Weckuhren, Regulateur= und Taschenuhren, Gold- und Silber. waren, 2 Fahrräder, Nähmaschinen 2c. 2c. Käse, Hoslr, 10 Pf. Boste. M..20 Wittener Pfand=Leih=Anstalt Reler setrarer Versandtus Technikum Lemgo i. L. Bau-, Landbau-, höh. und mittl. Maschinenbau-, Zlegler-, HeizerElektreschule. Satzung, kostenf. Beg. Anf.Nov. Vorunterr. Anf. Okt. Vertr: Drees& Germann, Agnture n, Annen. 10 Pfd. Schweine-:: Pökelfleisch Köpfe. Rivpen, dicke Beine 99 2* (amtlich unters. holst. Ware) 0.10 Eimer, 25 Pfd. netto. M. 8 75 Ww. Joh. Wilh. Wolfl. * Rechnungsformulare: Fritz Küching. Behaftet mit hartnäckigem! Gesichtsausschlag habe ich nach 1 Stück Zucker's VatentMedizinal=Seife ein vollständig reines Gesicht.— Ich g brauche Ihre Seife zeitlebens. O. W. in Guben.“ a Stck. 60 Pfg.(15=prozentig) u..30 M.(35prozentig, stärkste Form). Dazugehörige Zuckoon=Ereme 75 Pfg. u. 2., ferner Zuckooh=Seife(mild) 50 Pfg. u 1 50 M. Echt dei: Otto Blumberg. Tähnen, Vereina-Bedarfsartikel. Aidleschralekeis #. E für Herren, Jünglinge u. Knaben. Vorrar annaberna-Nobes-Stuck. 262 Stück sind hiervon ausgestellt. Neben meinen Riesenlägern fertiger Garderobe bistet meine Spezial-Mass-Abteilung eine Fülle modernster, neuester Stoffe in- und ausländischer Fabrikate. Die Preise für Mass-Garderoben sind bei Garantie tadellosen Sitzes, eleganter Formen, bester Stoffe und Ausstattung wirklich mässig. Ganz besonders mache ich auf meine wunderbaer Auswahl und Ausmusterung in modernen Ulst#rn ohne Futter aufmerksam. Sie finden bei mir eine enorme Auswahl in allerletzten hochaparten Neuheiten in Otiginal engl#schen Fabrikaten, ebenso deren deutsche Copien, welcbe von echten englischen Fabrikaten im Dessin nicht zu unterscheiden sind. Dadurch ist es mir mölich,###n in den Preislagen Mk. 20.— bis Mk. 45.— die apartesten Ausmusterut gen zu bieten. Fs gibt in Dortmund kein Geschäft, welches auch nur den vierten Teil meines Lagervorrats hat. Von den renommiertesten Fabrikanten habe ich den Alleinverkauf ihrer in SitzJund#Verarbeitung unerreichten Fabrikate. Ein Teil der in den Verkauf kommenden Waren ist eigene Anfertigung. Durch meinen ganz gewaltigen Consum und durch gemeinschaftliche Abschlüsse mit 13 grossen Geschäften bin ich in der Lage, erste Fabrikate zu konkurrenzlos billigen Preisen verkaufen zu können. Für jede, auch die korpulenteste und grösste Figur tadellos passende Kleidung. Bortmund Ostenhellweg 22—24. SU PISORGT Sie dürfen überzeugt sein, dass Sie bei mir in jeder Beziehung richtig und gut bedient werden, für Ihr Geld beste Ware bekommen, und liegt es daher in Ihrem eigenen Interesse, Ihren Bedart bei mir zu decken. Bertmund Brüderweg—7. Deutschlands grösstes u. leistungsfähigstes Spezialhaus. Grossschneiderei. Fabrikation. 4 Etagen mit 60000 Quadrat-Fuss Grundfläche dienen nur der Herstellung und dem Verkauf von Herren- und Knaben-Kleidung. Ltea Pieltungt Ersatz zür Kalbfleisch! Habe ein 4 Monate altes = Fohlen geschlachtet. Empfehle frisch Gehacktes à Pfd. 30 Pfennig. Carl Wesendrup — Annen.— Nur Wittenerstr. 19 Nur — Telephon 921. Grösste Ersparnis für jede Familie! Haarschneidemaschine Hauswohl die Haare 5. Ju 2 mm schneidend, solle in keiner Hamilie sehlen. per Stück komplett mit 5 Nämmen und Ersatzfeder Mük..50, mit Dorto Mk..—. Versand gegen Nachnahme oder gegen Voreinsendung des Betrages. Deupt-Raisleg mit en. 4990 Gegenltänden über Golinger Stahlwaren, Haus= und Rüchengeräte, Gold=, Eilber= und Lederwaren, Uhren, Pleisen, Musikwerke, Spielwaren 2c. gratis und franko an jedermann. Marcus amp; Hammesfabr,“ zabrag:- Wald=Solingen un Luntg, weilche so Redenverdieust verschassen wollen, geben wie hohen Rabait für Austräge in Bekanntenkreisen und bitten, dafür besondere Bedingungen zu verlangen. Noen bechan ter coen ein besseres evgl. im Alter von 18—20 Jahren für Küche und sämtliche Hausarbeit in kleinem Haushalt auf sofort gesucht. Frau Rechtsanwalt Frieg, Wetter=Ruhr. 1Wohnung von 2 Zimmern, 3. Etage, per 1. Januar oder 1. Febroar zu vermieten. Näheres in der Exped. d. Ztg. M Tl Otto Blumberg Allgemeiner Deutscher Versicherungs-Verein in Stuttgart Auf Gegenseitigkeit. Gegrandet 1875. Uater Garaatie der Stattgarter Mit-und Rückversicherungs-Aktiengesellschaft Kapitalanlage über 68 Millionen Mark. Haftpflicht, Unfall, LebensVersicherung. Gesamtversicherungestand: 770 000 Versicherungen. Zugang monatlich cn. 6000 Mitglieder. Künstlerisch vollendete Entwürfe! Wenn Sie wirklich gute Möbel preiswert kaufen wollen, besuchen Sie unsere Ausstellung von 320 Musterzimmern; sie ist die grösste Westdeutschlands. Katalog für vollständige Aussteuern und Zimmer-Finrichtungen wird franko zugesandt. Freie Lieferung. Rheinische Werketätten für Handwerkskunst Gebrüder Schürmann, Essen-Ruhr. 13. Schweizer Käss. Junger Mann suhe Steleals Holäinder Käs, Kutscher 99 Verbreter Aberalt gesucht. Prospakte kestentrei durch— W. Würz, Subdirektion in Elberfeid, Adersstr. 11 — Telefon Nr. 531.— Hafer Mutginge,—12 Ffd. schugr. 4 Plfd. 55 Plennig; fette Enten 4 Pfd. 60 Pfg.; junge Masthühnchen à Pfd. 55 Pig., frisch geschl. u. saub. gerupft vers. geg. Nachn. H. Kropat, Pokraken, Ostpr., Geflügelgrossmästerei, gegr. 1884. 99 99 empfiehlt Edamer Käss, vervals Kass H. Cordes. Werter Herr! Besten Dank für Ihre bewährte Rino=Salbe. Seit 2 Jahren habe ich eine wunde Hand gehabt; nach Gebrauch Ihrer Rino=Halbe ist die Hand gebellt Gruß von Jul. Melle. Friedrichsb., 10./12. 1905. Diese Rino=Salbe wird mit Erfolg gegen Beinlelden, Flechten und Hautleiden angewandt und ist in Dosen M..15und Me.25 in den Apotheken vorrätig; aber nur in echt Originalpackung weis=grün=rot und Firma Schubert& Co., Weinböbla=Dresden. „Fülschungen weise man zurück., oder bei leicht. Fuhrwerk. Zu erfrag. an der Geschästsstellel Gaet esheliane Küchen-Schrank zu verkaufen. Emil Voss, Persebeck. Schöhler Feinr ein zartes. reines Gesicht, rosiges, jugendfrisches Aussehen, weiße, sammerweiche Hant ist der Wunsch aller Damen. Alles dies erzeugt die allein echte Steckenpferd=Lilienmilch=Seife von Bergmann& Co., Radebenl. a Stück 50 Pfg. dei C. Blumberg, Drogerie, Adler-Apotheke, in Stockum bei Gebr. Rosenthal. Brilnge, 34 D: 1909 Dienstag, den 26. Oktover. Nr. 6en. 18v9. - Der Kampf um die Grafenkinder. Gräfin von Pfeil hat ihre Kinder, die einem ihrer veroe ve zozhemt ale Hebel in Heweaung gesetzt wurden. Die Asite sing an, weleste Ktese der Oesenlichetz zu intergiegen. seidem kch die O Hdag Mririterium des Zunern an d0s 3uha. In dieser Einggge, Re e ece eche #wurde er vom Amtsgericht Graudenz zur Herausgabe der Kinder aufgefordert, sogar wiederholt und dringend, wer aber nicht kam, war das Pfeil'sche Geschwisterpaar, der Freiherr legte ein ärztliches Attest vor, daß die Kinder nervenkrank und nicht transportfähig waren. Das Ueberraschendste an der Geschichte aber ist, daß die Kinder seit einiger Zeit verschwapdhen, ligd. Die Gräfin Pfeil hat jetzt Vextrauenspersonen auf gir.— beschickt, die verschiedene Güter Schlesiens nach den Kindern absuchen sollen. Ein Vombenattentat in München. Wicher dr Wos,easce caihe Gseaiste Ehe abe Shadse der Burgstraße, in der nächsten Nähe des zeg, eine Bombenexplosion, die vermutlich von demoiduum verursacht worden ist. Durch die Explosion furchtbarem Knall in das Straßenpflaster ein handgerissen, viele Fensterscheiben in der Umgegend trümmert. Zwei sofort herbeieilende Schutzleute der ganzen Straße keinen Menschen entdecken, sahen Sn ncgt vor dem Hause Burgstraße, Nr., 1 eine biczig, P gpuch, volke aufsteigen und fanden am Tatorte eine Metallhulse. Vo dem Täter sand man keine Spur, auch ist gänzlich unbekannt, od es sich un ein Bubenstück oder einen Rachegtt, handelt. Der Münchener Bomhenwerfer wurde erminen, aver Aebeiterbewegung. escsh lale lse esch ce gung mit den Arbeitgebern wird wohl noch lautz. Die Gesamtzahl der Streienden betägt zurzeit 8000. Reibe e Keecte e cesche ecäe gänger Dr. Vogelsangs und bei den Bergleuten sehr beliebt. Racs e eee n Waren gefunden aub ser Sichuchr vuochotel. Biedenkopf, 23. Oktober.(Schrecklicheg, 120g)„In der nit sedend heißer Fabe gefsüllen Botich und wurde volsändg, verbrüht. Der Tod trat sofort ein. Provinzielle Nachrichten. 8 Uhr wurden die Einwohner Dr Binhege Von gewe g. usdt, undich bogz de“, Verlsberg, m. Out Grgsetgz, T4eich dier Feische. Paltes, bonne beuer bocg vicgz, donrsghinchen Iu. Bügemeister Sgonergagt, wurde, as Ticge: Eüseigen und Popens Heinuich Keluer aus Ahug z, der bos„ Geburtstagseter eimne Pede, Hielt, vom Scgücge getrase Ee Zändschnur an seiner früheren arveitstelle.—, verstarh nach wenigen Stungen. „Otaxrege, an seiner früheren Abeitzstelle am Berchtesgaben entwendet hatte. Der Täter ist belsge, Poden, Zuider der Muter Gotes er.—..88 ae beie eschne i. esche she ei. a e wiesen, aufs eifrigste nach den Räubern zu fahnden. — Die dänische Polizei fahndet sieberhaft nach den, Mördem des deutschen Pastorpagres Vermehren auf, Hlngegze,„ der tzigfeg Verdacht der Täterschaft wurden zwei deutschsprechende judisch Galanteriewarenhändler verhaftet. — Wieder ein Mord. In Julschau bei Flenzhggg wuith die Frau des Landmanns Lorensen erschlagen aufgefunden.## Ehemannn und der Sohn der Toten lagen betäubt in ihren Betten. Die näheren Umstände des Verbrechens sind noch in Ein spätes Erbe. Im Jahre 1796 starb zu, Haarsem in Holland ein Deutscher, der ein Vermögen von 1371 Gulden hinterließ. Da er keine bekannte Erben hatte, so wurde diese Summe von der Vormundschafts=Behörde verwaltet und ist mit Zinsen und Zinseszinsen auf 53000 Gulden angegachkr, Inzwischen haben sich die rechtmäßigen Erben, durchweg Deutse. i; es sind deren nicht weniger als 77, die in Haarlent sämtlich erschienen und den sodann von ihnen zukommenden een Vem wucden zusi fühen Bankdirchioren une dem Verdacht verhaftet, die von ihnen geleiteten Institute um Die AAnnener Be. Dienstag, Donne 29 Das Enkelkind. Von G. Struder. (Nachdruck verboten.) Einen reschen Lub brn. Peibert iht mit einem äußert ver= wenn ich Inen zunächst 250 Mark pro Monat 95he, piz vesetzt werde, mir aus eigener Krost dereint iu de Auvguich, Hahzin geht mein ganzes Besteben, Herr Jeubert, und dos wird Ihnen auch meinen ernsten Entschluß, M alem Sier Zu ubehten, früh liher, vse Angelegenheit reden, der Grig hlasengehen denken missen. Heute abend können Sie vnmdol gichts übig bleiben als hier im Dorse zu überbonen dopzr.„— zit für einen solchen Besuch nicht einSse in, gobhast z„ Die Rede Um keinen Preis möchte then der Grof vuuy, m vr..v Loseohne Schwierigkelt ich Sie derangieren, zumal da ich sa im—.-I2. Stunde darf ein Unterkommen finden werde. Und um werlchg g gen„. i6 Ihnen worgen vormit=ir siehzen in der Regel vor sieben V iep solen Sie unte derzsch wlhonnen seins““ 4 Diese Einlodugch vgur perg. ##e##ond Aph zum hierauf von Johann geführt den Weg #den zpoldenen Hbeichk anggtreten. „Run, Ira, wie gefält Dir eigentich#pge##### e Frezte eoben iu vechicghem Apeniger Heshalt, wel er ein schöner, als sut geialen, algerpiyos und gazichiger Mann ist aus dem es g ein epruicge; zwag werden hann. Aber wie ist das, eosdh Heuach adb rsgeibel gegenr uich gendten. 0 im übrigen sehe ich nicht ein, weshalb er mir nicht gesallen „So hätest Du auch nichts bagegen einzuwenden, wenn ich heur zu meinem Sekreiät wachte“, gegen ingend eine gebbd Alchde Blich. Hause Dir unangenehm oder lästig wäre.“ „iun vt, gubeschreiblcher Verwirung,„und um mich denselben zu entz Her gutezr, öze, GHroßpang. Schlase wohl und bessere Dich, Du gun., boste Weh eneu. Aahgeane eale egesle ie Aiersientechung, aus. aitn iaisen dunr Guter Gane uahen. u Gesheauer aurzge u uie Bagn ud Saudhungu agaltl aub buaf auen eichn gein eunr Die Cgalhe 8 Vy Pteben betzerg zur Frau begehet wirgade Grasen Lindenverz, V4,., märe der Graf sie nur ganz kurze und befangene Antworten, e Stosen, 9e sihr Großpater sie erstaunt anblickte, errotete sie sedesmal, als wäre sie soeben auf einem recht schlimmen Verwos hast Du nut brzg, Morgen““, getaßze 6 6 n due n aun n. el eae e e gegheg e „ide astegenshgulch beiß in Zune, und de Henanswestab weigen sich damnt igeuish Zure Auemitzt, Ihen weite aun die früsche Lus sehenfals picht schaden, liebes Kind= lasen wil, und weil se erktlät hat, nienals ohne desenz Feuden ärlich.„Geh also nur imnmertziu im. Gartens Prutieg, Jost und hoben Sie dem diesen Verwandten uch esch unr Gur Gut u ue unu un un aun a an ggeane eicer eanhe eich der fäbe. unenan Gune ur eud u ueun u, aeahe aund eagen a es can ia. en. sescgerseian betguthen eid Sie uch nne busd ud eursihe Besgheig Aäzaeste shesche sen Perwanden gun die n u u. Aacd- un Gerau au aun aun e a as eale aun un eue e e. müßten einen genauen Einblick in mein ganzes Verrpögrggsden]„Gewiß, Herr Reubert, denn ich kenne keinen höheren winnen und dasselbe aumaglia, Buto.:r; mit der Frage Wunsch, als das kung um e ie Boseuter rstich gn feliähng bernunangit dis Dos hunge Mädchen, e. 80), diz, nöigsch buch 9 een un de aus Sansden ues vosder Schzetzelt uep u Ade vags wisden Iue Vewanden un der betgz. at. essuies eue ban un eun e n e eche e eis eanen den un auins enduen aumdgschen auis bersde, eaue Bigen sangalat Zeichglg, der Raitent und us de e bun, nfe uer Hus Mpese die ichehscheln denn es witd wut, v zinen zu beweisen, was chleisten 2gm. Seichbershbdich regni, Gaog Dos Wr vresch noch sost“ nod zu Amnenta befadei und alein die Ar und Weise, wie Beuschland schasfen ist bereits so gut wie erledigt und wir kommen jetzt zum zweiten Partieen anbelangt, so verzichte ich mit Vergnügen d Heuchler, ven Mädchen gegenüber von Liebe zu rer .r 2 bur 2,. aa, fallen. tumer in den Soprp., Schluß folgt. Unerwartete Replik. Hausfrau(zum Dienstmädchen, das Pverport zg,„Nu, Bas ene muitz mon umn 4 — Vnerwartete Replik. Haustau(.,en Gug asen den Dienst verläßt):„„###., das eine muß man Iy###el ehrlich sind Sie wenigstens gewesenf max gaer au# Dienstmädchen:„Ra, bei Ihnen wur aber auz“ Stehlen!“ Bezugspreis in u.„Humori — onat! — Telepho Nr. 19 9 — Der Ka zu Potsdam die 2 srals der Infanterie Admiralstabes der — An der rat Mießner, den nahm auch der Ka hatte den Verstorbhoch geschätzt und das letzte Geleit be — Der Rei jetzt wieder in Berl visite am Dresdene gehabter Audienz n den Hausorden, de — Im Befi ist jetzt eine Besser: spricht. Bulletins — Warum mit, viele seiner Le gedrückt, daß der möchte,— da doch sehbare Folgen für e her gemacht hat, ei noch nicht zu erblic wird schließlich der — Der 1entt Der„Reichsanzeige des Reichsjustizamt lentlassung zum 1.: Anerkennung der v# Marmor verliehen Wirkl. Geh. Ober Charakters als Wi Exzellenz zum Staa Zum Rücktritt d „Verl. R..“: M goaß es der Wunsch großen Reformen sprozesses und des führen. Wenn er! #in der Ueberzeugung Kräfte an die die große Anforderunge Der 6. 01 Ader Bericht über die Seit Anfang des 20 Vonen außerordentlich unter ihnen zirka 5 des evangelischen T personal sich auf 11 #auf 171 vermehrt. für die Heidenmissio Millionen Mark, u für ihre kirchlichen — Der frei sordnete Freiherr jährige Vertretung zurückblicken. Der mandat nicht nieder Krankheit längeren — Die vier schen Landtage, die demokratischer Man vergangenen Dienst der Wahlberechtigte nicht wenige soziald so konnte das Resu Borgmann, Heyman Abgeordnetenhause Landtagswahlkreises Gebote=Hoffmann“, wird sich erst in der — Die Rei durch die Reichs=A „Berl. R..“ hat beschleunigte Erhebu zuwachssteuer ersuch von 20 Millionen; — Geheimra Krabler, der frühere des Kölner Bergwei storben. Geheimrat reicher anderer wirt fälischen Industrierer in unserm bedeutens fluß gehabt. So ist der Kohlenverkaufst jedoch widmete Kra schaftsberufsgenossen gewesen ist und der stand er mehr als 3 seierte Krabler sein mann. Kurz nach zurück.