Nr. 10 1896. Samstag, den 1. Februar. 12. Jahrgang. „ Anzeigeblatt für Annen, Ardey, Wullen, Rüdinghausen, Stockum, Düren, Talingen, Versebeck, Fangendreer, Kley, Oespel, Eichlinghofen, Kirchhörde, Vittermark, Schnee u. Amgegend. Diseshenen dane eliln an Aite and ertiege, usigenglilse e bestgalte dansceit aln an dun o le. Abonnementspreis inkl.„Der Zeitspiegel“ vierteljährlich nur 1 Mark. Inserate finden bei der großen Auflage der„Annener Zeitung“ weiteste und billigste Verbreitung. Zu Ausverraufspreisen empfehlen wir: Grosse Posten Schkarze.Turbigs Kleidersiche vom billigsten bis zum feinsten Genre. Die schwarzen Cachemire der Firma Gebr. Kaufmann sind seit 40 Jahren bei unsern verwandtschaftlichen Geschäften eingeführt. Sämtliche Qualitäten haben ein schönes Brillantschwarz und stehen effektiv ohne Konkurrenz da. Witten. am Markt. * Die gesetzliche Wahlpflicht. Die Thatsache, daß bei politischen Wahlen, namentlich bei Reichstagswahlen, unter den bürgerlichen Parteien im Allgemeinen eine weit größere Lässigkeit und Zurückhaltung herrscht, als in den Reihen der Sozialdemokratie, und daß letztere diesem Umstande wesentlich mit ihrem bisherigen Erfolge bei den Reichstagswahlen verdankt, hat schon früher wiederholt Anregungen zur Einführung eines indirekten Wahlzwanges hervorgerufen. Auch jetzt liegt wiederum ein derartiger Vorschlag vor, welcher von dem ehemaligen preußischen Minister des Innern, Herrn Herrfurth, ausgeht. Herr Herrfurth will, um den Kern seines Vorschlages auf Einführung der gesetzlichen Wahlpflicht herauszugreifen, das Nichterscheinen eines Reichstagswählers im Wahllokal bei ungenügender oder gar keiner Entschuldigung bestraft wissen. Die Strafe soll in einer Geldstrafe von 50 Mark, welche unter Umständen bis auf 3 Mark herabgesetzt werden kann, bestehen. Die Strafsumme soll durch den Wahlvorstand festgesetzt werden, ihre Einziehung derselben im Verwaltungsverfahren erfolgen. Schließlich wird vorgeschlagen, die Namen der Bestraften in„ortsüblicher Weise“ bekannt zu machen und die Kosten dieser Veröffentlichungen aus den Strafbeträgen zu decken. Herr Herrfurth selber will nun allerdings in seinem Vorschlag keineswegs als ein unfehlbares Allheilmittel zur Beseitigung anerkannter Schwächen und Mißbildungen des jetzigen Reichstagswahlsystems betrachtet wissen, wie aus der Begründung der von ihm gegebenen Anregung hervorgeht. Aber er meint, die gesetzliche Wahlpflicht würde immerhin wenigstens den einen praktischen Erfolg einer durchschnittlichen Vermehrung der Stimmenzahl bei Reichstagswahlen um etwa 25 Prozent haben. Er bezeichnet es dann weiter als sehr wahrscheinlich, daß die Stimmen der mobil gemachten lässigen Wähler überwiegend den bürgerlichen Parteien zu Gute kommen würden und daß also auf solche Weise eine Zurückdrängung der Sozialdemokratie erwartet werden dürfe. In der That kann man Herrn Herrfurth in der Meinung beipflichten, daß der größere Teil jener Wählermassen, die bisher konsegnent der Wahlurne fern geblieben ; s i n d, z w e i f e l l o s z u d e n G e g n e r n d e r S o z i a l d e m o k r a t i e g e r e c h net werden dürfen, und es ist daher weiter anzunehmen, daß : die Abgabe ihrer Stimmen viele Reichstagswahlkreise, deren Mandate sich jetzt in sozialdemokratischen Händen befinden, den bürgerlichen Parteien zurückgewinnen würden. Trotzdem erregt aber die von Herrn Herrfurth vorgeschlagene Einführung des gesetzlichen Wahlzwanges schwere Bedenken, ganz abgesehen davon, daß der Herrfurth'sche Vorschlag ja gar nicht die direkte Wahlpflicht, sondern nur den Zwang zum Erscheinen im Wahllokal vorschreibt. Die praktische Durchführung des Gedankens würde sich hauptsächlich deshalb sehr schwierig gestalten, weil die vorgeschlagene Maßregel in vielen Fällen eine große Belästigung zahlreicher Staatsbürger und weiter eine unabsehbare Menge von Streitigkeiten mit den Behörden sowie von offenkundigen Verletzungen des Gesetzes bewirken würde. Man denke doch nur, wie besonders in großen Städten der gesetzliche Wahlzwang eine gewaltige Anzahl von Strafmandaten nach sich ziehen müßte, welche Unsummen von Belästigungen und gerichtlichen Streitigkeiten, aber auch von Groll und Unmut würden sich alsdann hieraus ergeben! Ferner würde auch die Feststellung dessen, was als eine genügende oder ungenügende Entschuldigung des Wählers zu betrachten sei, gewiß eine Fülle weiterer Schwierigkeiten und Umständlichkeiten verursachen, was z. B. von der Frage der Kontrollierung der Entschuldigungen zu gelten hätte. Schließlich würde bei Stichwahlen die gesetzliche Wahlpflicht schwerlich ihre Wirkungen im Sinne Herrfurths äußern, denn wo die Sozialdemokratie in solchen engeren Entscheidungen siegt, da pflegt dieser Sieg fast immer auf der gegenseitigen Verfeindung der übrigen Parteien zu beruhen. Andernfalls kann es wohl als ausgeschlossen gelten, daß der Herrfurth'sche Vorschlag eines gesetzlichen Wahlzwanges bei der Regierung oder bei einer Partei ernstlichere Beachtung findet, andernfalls müßte er wenigstens die materielle Ausübung des Wahlrechtes selber fordern.— Deutscher Reichstag. Sitzung vom 28. Januar. Zum Beginn der Dienstagssitzung teilt der Präsident des Kaisers Dank für die Geburtstagsglückwünsche des Reichstags mit. Dann wird die Beratung des Etats des Reichsamtes des Innern fortgesetzt. Abg. Staudy(kons.) bemerkt, daß die Unzufriedenheit mit der schwer zu begreifenden und unpraktisch eingerichteten Alters= und Invalidenversicherung noch immer sehr groß sei. Bei einer einzigen Versicherungsgesellschaft seien in einem Jahre 2000 Bestrafungen vorgekommen. Staatssekretär v. Bötticher giebt die Besserungsfähigkeit des Gesetzes zu, betont aber auch, daß es populärer werde. Abg. Pachnicke(frs.) meint, mit der freiwilligen Arbeiterversicherung, wie sie in England besteht, würde man mehr als mit der Zwangsversicherung erreicht haben. Abg. Enneccerus(ntl.) bestreitet das und wünscht Fürsorge für Arbeiter Witwen und Waisen. Abg. v. Roon(kons.) verteidigt die arbeiterfreundliche Haltung seiner Partei gegenüber dem Abg. Singer. Staatssekretär v. Bötticher bittet, doch die Schwierigkeiten von Reformen nicht zu Orsehen. Eine Fürsorge nur bis zum Jahre 1900 für Witwen und Waisen würde 349 Mill. Mark kosten. Der Titel„Reichsversicherungsamt“ wird genehmigt, ebenso die Resolution des Abg. Hitze(Ztr.) auf Reform der Alter= und Invaliden= versicherung. Beim Titel„Kommission für Arbeiterstatistik“ teilt der Staatssekretär auf Befragen des Abg. Bebel mit, die Vorbereitungen für sozialpolitische Maßnahmen dauerten fort, besonders für das Bäcker=, Handels= und Gastwirtschaftsgewerbe. Der Titel wird genehmigt. Am Mittwoch wurden Anträge beraten. Sitzung vom 29. Januar. Zum Beginn der Mittwochssitzung waren keine zwanzig Abgeordnete anwesend. Verhandelt wird der Antrag Barth (freis.), nach welchem bei der Reichstagswahl die Stimmzettel in Umschlägen abgegeben werden und Vorrichtungen in den Wahllokalen geschaffen werden sollen, in welchen der Wähler seinen Stimmzettel unbeobachtet in den Umschlag legen kann. Abg. Rickert(freis.) ist im Interesse der Sicherheit des Wohlgeheimnisses für den Antrag, der nun zum sechsten Male den Reichstag beschäftigt. Abg. Bassermann(ntl.) Schädler(Ztr.) sind ebenfalls dafür, während Abg. von Stumm(freik.) meint, eine völlige Sicherung des Wahlgeheimnisses werde auch so nicht zu erreichen sein. Nachdem noch Abgg. Blos(Soz.), Förster(Antis.), Groeber(Ztr.) dafür sich erklärt, Abg. Graf Limburg=Stirum(kons.) dagegen, kommt es zu einer lebhaften Auseinandersetzung zwischen dem sächsischen Gesandten Grafen Hohenthal und dem Abg. Schönlank(Soz.), der behauptet, die Dresdener Regierung plane ein Attentat auf das sächsische Landtagswahlrecht, was Graf Hohenthal nicht zugiebt. Abgg. Lieber und Fuchs(Itr.) werfen den Konservativen vor, Gegner des Reichstagswahlrechts zu sein und Staatsstreichgelüste zu haben, was Abg. Graf Limburg=Stirum lebhaft zurückweist. Der Antrag Barth wird sodann in erster und zweiter Lesung gegen die konservativen Stimmen angenommen. Es folgt der Antrag Quer wegen Einführung unbeschränkten Vereins= und Versammlungsrechts im deutschen Reiche. Abg. Quer(Soz.) befürwortet denselben in sehr langer und heftiger Rede: die Arbeiter würden als Bürger 2. Klasse behandelt, was Anderen gestattet werde, würde bei ihnen bestraft etc. 26 Vereinsrechte beständen in Deutschland. Große Unruhe entsteht, als Redner eine Aeußerung der Hamb. Nachr. benutzt, um dem„Hintermann“, derselben Gemeinheit vorzuwerfen. Donnerstag: Etatsberatung. Abgeorduetenhaus. Dienstag wurden die Sitzungen wieder aufgenommen, der Präsident teilt mit, der Kaiser habe die Glückwünsche des Hauses dankend entgegengenommen. Es folgt die Beratung des Etats des Finanzministeriums. Minister Miquel erwidert auf Klagen über zu strenge Besteuerung des Grundbesitzes, er werde beim Etat der Steuern eine genaue Darlegung geben, um zu zeigen, wie diese Klagen vielfach unbegründet sind. Von verschiedenen Abgeordneten werden Wünsche wegen Aufbesserung der Gehälter einzelner Beamtenklassen vorgebracht, worauf die Minister Miquel und v. d. Recke erwidern, daß diese Aufbesserungen immer nur nach Maßgabe der erforderlichen Mittel eintreten könnten. Bei dieser Gelegenheit bezeichnet der Finanzminister die Finanzreform nach wie vor als nötig. Beim Etat des Ministeriums des Innern kommt es zu einer Erörterung über die Gefängnisarbeit und deren Schaden für das Handwerk. Der Minister erklärt, wegen einer Reform des Wahlrechts könnten erst Schritte geschehen, wenn die Wirkungen der Steuerreform vorlägen. Zu verschiedenen Wünschen äußert er sich sympathisch. Die Weiterberatung erfolgte Mittwoch. Mittwoch wurde die zweite Beratung des Etats des Ministeriums des Innern fortgesetzt. Nachdem wiederum mehrere Wünsche ausgesprochen waren, deren thunlichste Berücksichtigung der Minister v. Recke zugesagt, wurden von Seiten mehrerer Zentrumsabgeordneten Klagen darüber erhoben, daß es heute mehr protestantische Beamte verhältnismäßig gäbe, als katholische. Minister von Recke giebt eine ziffernmäßige Uebersicht, aus welcher eher das Gegenteil hervorgeht. Bei der Erneuerung eines Beamten komme nur die Tüchtigkeit in Betracht. Der Minister findet bei allen Parteien Beifall, während von Seiten des Zentrums zugegeben wird, daß es in letzter Zeit wohl etwas besser geworden sei, aber man hätte die laut gewordenen Klagen doch verbringen müssen. Der Rest des Ministeriums des Innern wird ohne wesentliche Debatte genehmigt. Bei der landwirtschaftlichen Verwaltung werden konservativerseits die Klagen über den Notstand der Landwirtschaft von Neuem vorgebracht. Minister v. Hammerstein erklärt, die Regierung wolle gern mit den Konservativen arbeiten, sie habe auch den besten Willen, nur der Antrag Kanitz sei unmöglich. Das Haus vertagt sich bis morgen. Tagesbegebenheiten. Reich. — Vom Kaiserhofe. Die Majestäten machten am Mittwoch einen Spaziergang im Tiergarten. Nachher nahm der Kaiser im Schloß militärische Meldungen entgegen und hörte den Vortrag des Chefs des Zivilkabinets. Am Hofe wurde Mittwoch der Geburtstag des Prinzen August Wilhelm gefeiert. Der Prinz vollendete sein 9. Lebensjahr. — Eswar eine Aufmerksamkeit des Kaisers, seinen Bruder zum Chef gerade des Regiments zu ernennen, das nach dem Prinzen Heinrich, dem jüngeren Bruder Friedrichs des Großen genannt wird. Seine Lorbeeren hat dieser sich im 7 jährigen Kriege errungen und sein königlicher Bruder bezeichnete ihn als den einzigen General, der im ganzen Kriege keinen Fehler gemacht habe. — Fürsorge für die Kriegsveteranen. Der Reichsanzeiger weist gegenüber Behauptungen in der Presse, für die sog. Kriegsoeteranen, di h. die nicht als invalide anerkannten Kriegsteilnehmer und deren Hinterbliebenen werde nicht ausreichend gesorgt, darauf hin, daß für diese Zwecke jährlich 6 Mill. Mark ausgegeben werden. Daß für die als kriegsinvalide anerkannten Mannschaften und deren Angehörige, sowie für Hinterbliebene der im Kriege Gefallenen an Pensionen bezw. gesetzlichen Beihilfen jährlich eine Summe von über 15 Mill. M. verausgabt wird, möchte allgemeiner bekannt sein. — Das Herumspuken von Sensations=Nachrichten in den Zeitungsspalten wird nun hoffentlich bald ein Ende nehmen, und es ist auch gut, daß es dahin kommt. An solchen Nachrichten war kein Mangel, wenn uns direkt auch nur eine einzige anging, die Mitteilung von einer Riesen=Vermehrung der deutschen Kriegsflotte, an welche an leitender Stelle Niemand im Ernst gedacht hat. Dann sorgten die Engländer für Allarmgeschichten; erst meldeten sie von einem russisch=türkischen Bündnis, dann von einem russischen Plane zur Teilung der Türkei. Nachdem auch diese Schwindeleien zu dem Uebrigen gethan worden sind, wird hoffentlich die Vernunft wieder vorherrschend sein. — Von einer russisch=türkischen Allianz wird von London aus schon wieder mal erzählt. Darnach soll der Sultan Rußland den Hauptteil von Kleinasien abtreten wollen, wenn der Czar die endgiltige Erhaltung der Türkei garantiere. Das klingt ebenso unwahrscheinlich, wie alles Frühere. Giebt die Türkei Kleinasien fort, dann ist es einfach aus mit ihr und sie ist aus der Reihe der Großmächte endgiltig gestrichen. Die Londoner Treibereien laufen auf nichts Anderes hinaus, als den Sultan gegen Rußland „ er wirklich solchen Vertrag abschließen, würde der Sulan in seinem Konstantinopeler Palast von seinen fanatischen Unterthanen einfach totgeschlagen. u den umfangreichen Postdebatten im Reichstage niest man in der Frankf. Ztg.:„Daß der ReichsSanntagstrsh ere beamten wit Deus anehanisen vill, wird von alen Boßbramten iir Tank undriunnt. Jetzt sind am Sonntag nur dienstfrei die Schalterbeamten, je nach ihrer Dienstreihe; die Abfertigungs= und Entkartungsbeamten, sowie die Telegraphen haben vollständigen Dienst und sie sind eben Sonntags dienfrei, wenn der Dienstplan es mit sich bringt. an Sonntagen fast 100 Prozent der Beamten dienstfrei Gersegee, Seiheu den meisten Postäntern wenig bekannt.“ ##phan wird wohl noch ein Uebriges thun müssen. — Fürst Ferdinand von Bulgarien ist aus Rom, wo er vergeblich versucht hat, den Papst für die Umzurichgereist. Nach der aunsis in Kimnmen, in sein Land) glaubt der First.. Bulgarten herschenden Stimmung glauer der gurst nicht mehr die Umtaufe verweigern zu und ob sie hinterher ihm etwas hilft, ist noch die „.— Ueher die türkischen Gräuel in Armenien is. dem englischen Parlament eine Dokumentensammlung zugegangen, aus welcher sich ergiebt, daß die früheren Angaben uber die Zahl der in den verschiedenen Massacres Umgekommenen beträchtlich übertrieben waren. Diese Uebertreibungen sind aber gerade wieder von den Briten ausgegangen, und zu welchem wenig reellen Zweck ist unschwer zu erraten. mit dem Etat des Reichsamtes des Innern zu Ende gekommen, bei kommen! Dancben werden aber ausd udu u sel um entich in Berlin weiß Whunte man besere Eiamnaehnen seu u Wien iun leiten Stadten sud sa auch leine Freunde von Landspiszboäberei aus Leibeskeüsten gezen die Voermn gchett Leicht bommt es doch nach nuchesagzt werden. Biel. des Forts Makalle ist von den Abessyniern zwar freier Abzug gewuytt, abet mit den Friedensaussichten ist es noch nicht weit her, Urtante, daß der Frer. uganen fordert so gebietersch die Rasland werden die Vorbereitungen zur euichen losen vil. 3u Frankreich. Jederfalls zeigt aber die Sache, wie der bbeitungtiot. doch ist, Präsdent von Frankreich zu sein. Italien. die Besatzung gewissermaßen ale Schild für ihre westlichen Motdunen, um sich gegen einen Flankenangriff der Italiener so lange zu sichern, bis sie eine feste Stellung erreichten. Der fernere Kampf wird also viel Blut kosten. ciffeban„Pertugal. e Sessovon, v0. Januar. Als der König gestern Histischer Arbetrn Logen zurückehrte, schleuderte ein anar„tischer areiiter Sleine gegen den Wagen. Ein Stein raf den Flügeladjutanten, welcher sofort aus dem Wagen sprang, und den Arbeiter verhaften ließ, der Hochrufe auf die „Revolution ausbrachte. Infolge des Attentates wurarastracht onige heute zachlreiche sympathische Kundgebungen Lokale und provinzielle Nachrichten. Annen, 1. Februar.[Wil noch einmal auf das sers Geburtstagsfeier arrangierte und heute Abend im Oestereich'schen Saale stattfindende Winterkränzchen aufmerksam gemacht. wieder dem Vetrtich abergeben. Da Ram 1 mein Auschank gelangt, ist ein Besuch sehr zu empfehlen. übernehmen, da er an dem bez. Tage sein Amt niederlegen er seine Hoffnungen erfüllt sehen! Dazu wünschen wir Herrn K. der als Beamter übrigens bei Hoch und Niedrig sehr beliebt und seines schweren Amtes immer treu waltete, viel Glück. am kommenden Sonntag, den 2. Februar im großen Saale des Zeit ine Nachseter des Geburstages Er leit munr u enpsetlen, Setagen i, so i der Besach der Sehlich, m Annen, 29. Jan.[Familienabend.] Seit etlichen Jahren hat der hiesige evang. Jünglings= und Männer=Verein sog. abende eingerichtet, welche neben der mancherlei Unterhaltung der stets in großer Zahl erschienenen Festgäste auch noch den Zweck ver(Ligte, den Plun, ein evang. Vereinshaus hier zu bekommen, ve wirklichen zu helfen und werden deshalb stets die gesammten Ueberschüsse der Veranstaltungen dem Vereinshausfonds überwiesen. Auch am kommenden Sonntag veranstaltet der Verein wiederum derartigen Abend, der des Guten und Schönen viel bringen wird, den Besuchern recht genußreiche Stunden in Aussicht stehen und ein Besuch, nicht nur des liskeit st auf 4is, Uhr fetgesez Der Ausang der SethKaisersgeburtstaos ritte shor di. Sespsighe:reuseiern aus Anlas bes Rufsersgeruttslags Richls übel die Festlichleit, welche die hiesige freiwillige Feuerwehr am Sonnabend im H. Beckhoffschen Lokale veranstaltet hatte, mitgeteilt worden. Die Feier hatte, wie ja nicht anders zu war, einen schönen erhebenden Verlauf und zeugte von echtem Patriotismus und echter Kameradschaftlichkeit. Durch ein Wehleuten auf Kosten des Vereins verabe: den wackeren Wehrleuten sten des—.rrnn err#bleicht wurde, fand die Feier ihre Beginn. In interessanter Weise wußte Herr Ehrhardt ##e. Aufmersamkeit der zahlreich Anpesenden auf das Wirken Sr. Kaiser Wilhelms II. zu lenken, dem zum Schluß ein dreifaches Hoc ausgebracht wurde. Musikvorträge und Soloseenen der Stunden, fotes es Schoen einem„Gut Sclauch“ ihr Ende erreichte.= Veier Reichstagskonmisson für das Margarinegesetz am Dounerftag einen in allen Väckereien und Gastwirtschaften durch Anschlag bekannt zu geben, ob Margarine zum Backen oder zur Speisenbereitung verwendet wird, wurde mit 11 gegen 7 Stimmen abgelehnt, bingegen wurde im Antrag Humann(Ztr.) angenommen, wonach alle GastS. Speisekarte klar und deutlich anzugeben werden es sich sicherlich nicht nehmen lassen, dem Jubilare, der noch seinem Jubeltage herzlichst zu gratulieren und ihm anch für die Zuuns ganschlieben. i wüinschen, welchen Würschen auch wir Sese dsh eie Untersuchung nichts ergeben hat, wodurch die auf der Guler krschaftigten Arbeiter irgendwie belastet würden, es vielmehr Stein berbeigesfahrt in. Ml. wergeng: 31. Januu.[Heuu.) Un Mitwacz dm 29. Nahrung fand, stand bald das ganze Haus in Flammen. Unse Sicherheit zu beingen. Die telepdonisch von Bue Laschungswerk. Ader leider war vad Feuer oudeu aiter unr b0 Kaler dal ur halten, danie sieh Bachanr hoff'sche Gebäude stand. Dasselbe ist in der ein diefes Duntel. Die Motel und das Bied sind einstweilen auf dem Gute der Wittwe Pleuger hierselbst untergebracht. alege Seit einigen Tagen hielt sich bei dem Wirt H. Möhle hierder Bahne gebt.„So etoas sieht man nicht ale Tage ausfübrte. Auch die Zwergin, welche durch Gesangportriüge das #. von unbekannter Hand aufgepflanzte Ersict Verschiedenes. Stück Fleisch im Halse stecken geblieben war. Kainit und Thomasschlackenmehl zur Wiesendüngung. volständig verarmt und erragos sind. den Nacztasket sot mit 4 Ztr. Kainit und 3 Ztr. Thomaschlackenmehl in dann vom 2. Jahre an eine solche mit 3 Ztr. Kainit und 1½ bis schon einz Phosphorsäurezufuhr durch—3 Ztr. Thomasschlackenmehl pro Jahr und Morgen zu dem Zwecke genügen. Cutsernung von den Prodakionstäten der Juuz se nach der in ersten Jahre ewa 10 bis 14 Mar, denunten Dingemitel 7 bis 9 Mark pro Morgen. Daß diese geringe Nehrertäge, selbt in ungünstigen Jahten; Sesdousgcbe burch Faskt sberal bringen z. B. einschtige Wiesen, die bösher in Morgen lieferten, schon im ersten Jahre nach der Kaliwvdospbatanwendung einen Ertrag von 22bis 24 Ztr., und dieser burch fortgesetzte Düngung noch wesentlich gesteigert. eiweitmenge füte die Faterunge vernechnte mest siad zu groß, als daß der aprut Kuut und Ttonaschladen selben unterlassen dieste. Vesendesider die Ausährung derVersach ihn bald zu der Uebenzeugung brig uidue buchetichtnter berige Zurüchaltung enpfandliche Schäden verurachte. Todes-Anzeige. Ahendentec’!** Jeden Mittwoch neue Sendung Gestern Auchd einschlief sanft und gottergeben mei innigst geliebter Mann, unser guter Vater Schwieger- und Grossvater, Schwager und Onkel Friedr. Hunger, im Alter von 70 Jahren. Um stille Teilnahme bitten Annen, Mühlheim a. R. und Marten, den 1. Febr. 1896. Die trauernden Hinterbliebenen. serdigung findet Dienstag Nach ktar. Gühler. P AR**** Geflugelhof Reckert, Annen. Die Bee. nder Dienseng.achmittag um 4 Uhr auf dem Podtenhofe stat. den neuen Zum 1. März wird ein tüchtiges in allen häuslichen Arbeiten erfahrenes 167 aöchen gegen nohen Laby esucht. gegen höhen Tohn gefachl. Zu erfrag en in der Exped. d. Ztg. Fahrt wird vergütet. Paser Scpmidt, Hofog.. Anstalt Barop. Aufnahmen täglich, auch Sonntags. Kinderaufnahmen nur bis 3 Nachmittags. Kräftiges tüchtiges! Dienstmädchen gegen hohen Lohn sofort gesucht. Annen, Bismarckstraße 6.[17 (geläußige Sprechen Ich zahle für: Tumpen à Kilo 6 Pfg. Rnochen à il 5 Pfg. Eisen à Kilo 3 Pfg. Zink à Kilo 16 Pfg., sowie Metalle und Felle die höchsten Preise. Jos. Rosenbaum, bei H. Roch, Wittenerstraße 22. Schreiben, Lesen u. Verstehen.engl. und franz. Sprache(bei Kleiß u. Ausdauer) ohne Lehrer sicher zu erreichen durch die in 44 Aufl. vervollk. Original=Unterrichts=Briefe nach der Methode Toussaint=Langenscheidt. Probebriefe à 1 Mark. Langenscheidtss Verl.-Buchhdig., Berlin Bw 46, Hallesche Strasse 17. Wie der Prespekt durch Nameneengrbeeacheerie,beben Viele dte weer diese Briefe(wicht mündlichen Unterricht) benutsten, das Enamen ale Lehrer des Engliehm uui Drnsieiste aut beesiendn! Das Wunderbuch Gad Me. und kahalistischen ucdemitischen une eunistischen Schriften früherer Jahrhunderte, enthält auch das Sieben mal versiegelte Buch. Zu besshe, ür 5 Mark von V. Jacobe, Tachhandlung in Blankenburg, " Wegen bevorstehenden Umbaues meines Ladenlokals verkaufe dahin sämtliche 15% unter bisher Ladenpreis F. W. Reuter, Witten, Ruhrstraße. 14. Hesterd Mlohe Legesenesle 10 echt nordige: de peit gereinigt u. gewaschene, Bettfedern. versenden zollfrei, gegen Nachn.(jedes beliebige Quantum) Gute neue Bettfedern 7 ar% ffr 60 Pfg., 80 Pfg., 1 M. und 1 M. 10 Pfg.; Feine prima Halbdaunen 1 M. 60 Pfg. u. 1 M. 80 Pfg.: Weiße Polarsed. 2 M. u. 2 M. 50 Pfg.; Onderweiße Bettfedern 3., 8 M. 50 Pfg. u. 4.; serner Scht chinesische Ganzdaunen(sehr füllkräft.) 2 M. 50 Pfg. #n3#5. M. Verpackung zum Kostenpreise.— vei ge von mindestens 75 N.%, Rabatt. — Richrgefauendes bereitw. zurückgenommen! eschar k a. ihorfond nn! Während des PAufs günstige Gelegenheit . zu recht vorteilhaften Einkäufen. Hirrirerstosse, Teinen, Waumwollwären . ganz bedeutend im Preise ermäßigt. Keler S J12.11) Kenmn. Mandeh R Hiin Krarniger Magen und eine gute Verdauunig ie Fundamente eines gesunden Körpers M Rubert Ullrich'schen Kraaur Aii. autem Wein bereiter, sia„hoiag 1 d undenen Kräutersäften mit „donumngsfnstern einer eigenartigen und sorgfältigen Zusammensetzung auf Srästermein befärdert det asolut keine schädlichen Ssl ergese Sitzus der Speisen in Rigen, bodem auch duch eiur angernde Birting auf Kräuter=Wein ist zu haben zu Mk..25 u. Mk..75 in: Annen, Witten, Bommern, Wengern, Langendreer, Oespel, Werne, Herdecke, Hörde, Barop, Bochum, Wetter, Aplerbeck, Weitmar, Torstfeld, Dortmund u. s. w. in den ApothekenAuch versendet die Firma Hubert Ullrich, Leipzig, Weststraße 82, drei mehr, Klaschen Kräuter=Wein zu Originalpreisen nach allen Orten Deutschlands portoVor Nachahmungen wird gewarnt: Man verlange ausdrücklich Hubert Ullrich'schen Kräuterwein! 1345 Verag der Lol. ete ren 4 Kranke von Assr. S. Kneipp, päpstl. Geheimkämmerer, Bfarrer in Wörishofen. 82,408 5. Mit 29 Pollbildern in Autotypie. Auflage. Preis broch. zu..80, geb. M..40. Perirschr Und e. Tutiontingtn BUT! Umwenden! Annener von Peter Haas. Täglich geöffnet von 7 Uhr morgens bis 9 Uhr abends. an Sonn= u. Feiertagen bis 1 Uhr mittags. Empfiehlt Warme=, Kalte=, Brause= und DampfBäder zu mäßigen Preisen. Im Abonnement billiger. Eröffnung der CarnevalAusstellungen in sämmlichen Carnevalsartikeln als Masken, Bärten, Brillen u. s. w. !! Nur Neuheiten!! Peter Haas. er hustet neymep die ruhmlichst bewährten und stets zuverlässigen Kavser’s Brust-Caramellen (wohlschmeckende Bonbons)— Helfen sicher bei Husten, Heiserkeit. Brust=Kartarrh u. Verschleimung. Durch zahlreiche Atteste als einzig bestes und billigstes anerkannt. In Pak. à 25 Pfg. erhältlich beTh. Wilke in Annen. A. Wittich,„Johannisberg# Chr. Voss in Herdecke. Verkeire per Stück.20 Mk. Mit 4 feinen Linsen und 3 Auszügen. Starke Vergrösserung = unter Garantie!— Jedes Fernrohr, welches nicht gefällt, nehme sofort retour. Preis-Catalog sämtlicher optischen Waren, aller Arten Messer Scheeren, Schuß=, und Stichwaffen versenden an Jedermann gratis und franko. Kirberg& Comp, Gräfrath bei Solingen. Nr. Sünglings- und Männer-Verein. Senntag, 2. Februar Nachmittags 4½ Uhr im Oestereichschen Saale Kaiers-Goburistagsteler verbunden mit Erinnerungsfest der Kaiserproklamation. Entree im Vorverkauf 30 Pfg., an der Kasse 50 Pfg. Um zahlreiche Beteiligung ersucht 2 Wohnungen jede von 2 Zimmern mit eigenen Hausthüren, Keller, Ställe u. Gärten für 78 Mk. jährlich, ist per Mai zu vermiethen. 161 Näheres in der Exped. d. Blattes. Ein evangelisches Enstmäbchen (auf sofort oder später gesucht. Frau R. Eisenhuth, Rüdinghausen. !! Butter!? Gm Eokhafdt, Uim a. D. lieferr franko gegen Nachnahme 9 Pfd. ff. Süßrahmtafelbutter M..40 9.„, gesalzene„.30 19„„ Gutsbutter„.60 für Reinheit wird garantiert. Unterzeichnete nimmt hiermit die im Monat März 1895 ausgesprochene Beleidigung gegen den Bergmann Fritz Krüner zu Annen mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück. Krüner. 2 Wöhnungen von je 3 Zimmern nebst Keller und Stall zu vermieten. 131 Ein Sohn achtbarer Eltern als SchuhmacherLehrling gesucht. Näh. in der Exp. ds. Bl. 153 got Alten u. jungen Männern wird die in neuer vermehrter Auflage erschienene Schrift des Med.-Rath Dr. Müller über das gestödte Oehoenen sowie dessen radicale Heilung zur Belehrung empfohlen. Freie Zusendung für 1 Mark in Briefmarken. Curt Rüber, Braunschurche bestes und hellstes Licht der Jetztzeit mit Brenner, Glühkörper und CristallCylinder liefert die Annener Gasanstalt für.30 Mk. fertig angebracht. Ferner mit fertiger Bedachung,(flach gewölbter Schirm und Schirmträger) zu.60 Mk. und höher. Schwanen-Gänsefedern, bestens gereinigt, sehr zart, nur kleine Fed. u. Daunen à Pfd. 2 Mk. hat stets abzgeb. Krohn, Lehrer, Alt-Retz(Oderbruch). Die Seischreinerei von Anton Paschen Rüdinghauserstraße empfiehlt sich in allen vorkommenden Ban= und Möbelschreinerarbeiten und hält ebenfalls ihr Lager in fertigen 524 Möbeln aller Art zu billigen Preisen empfohlen. Anton Paschen. unter günstigen Bedingungen an jedem, auch dem kleinsten Orte recht thätige Hauptagenten, Agenten, sowie Inspektoren. Adresse: General=Direktion der Sächsischen Vieh=Versicherungs=Bank in Dresden. Größte und bestfundirte Anstalt. 1895 ca. Mark 650,000 Schäden bezahlt. Am 1. Jan. 1896 Casse, Staats=Papiere 2c. über Mark 450,000. Photographie. Mein, mit allen Neuheiten ausgestattetes photographisches Atelier, befindet sich in dem neuerbauten Hause Bismarkstr. 6,(früher Bahnhofstraße 20.) Aufnahmen finden täglich bei jeder Witterung statt. Auch Sonnta'gs den ganzen„Tag geöffnet. witten, Bismarkstr. 6 neben Gebr. Coppel, vis--vis Achenbachs=Conditorei. #s Motz. Ebendaselbst ist ein geräumiges Tadentocal mit 3 Schaufenstern, welches sich für fertige Herren=Garderobe, Stiefel= u. Schuh=Geschäft 2c. vorzüglich eignet, billig zu vermieten. Dr. med. Coleman, approb. Arzt und Homöopath, Spezialist für ohron. Krankheiten, Dortmund, Wissstr. 13. Sprechstunden von—11 und—5 Uhr An Sonn- und Feiertagen nur vorm. Homöopoth. Behand l. v. all. Brust=, MagenLeber=, Frauen= u. Kinderkrankh.(Engl. 3gaukh, dopt, Glieder), schwer. Zahnen (Zahn=Krämpfe), Durchfall, Stickhusten, Drüsen, schlimme Augen, Milchborke, Bettnässen), Flechten, Gicht u. Rheumat., Nieren=, Blasen=, Hämorrhoidal= u. Geschlechtsleiden. Annener liefert Gas zum Kochen und Zeizen zu 10 Prennig pro Chm. Gasheizöfen und Kochapparate liefert die Instalt zu billigen Preisen. gleichnamige Firma in Witten steht mit der unsern in keiner Verbindung. Gosrt Aochmeehn Westenhellweg 4ß. Dortmrrnel Westchhellweg z0. Dortmund, Fernsprecher 478. Verkaufshäuser Barmen, Bochum, Dortmund, Dnisburg, Elberfefd, Essen, Gelsenkirchen, Hage IKen. In dieser Woche sind besonders ausgelegt: OP. Aasverkauf Die Preise Sind's0 auffaliend Neurig gestellt, dass der Besuch unseres Lagers Jedem zu empfelen ist. 500 St. Rattune Zür Reider, Schimen und Bestge. Ausverkaufspreis 48, 36, 30, Kleider-Siamosen Jo0 an breit, waichecht. Ausverkaufspreis Meter 85, 65, Schürzendruck, Led am brit Moter 78 pf. Ausverkaufspreis Meter 120 cm br. Hemdentuch, engagertes Fahrkat der Firma.„## De Ausverkaufspreis Mir. 55, A5, 89 26, 10 Pf. Halbleinen, anerlennt selide Qualitcten.—# pe Ausverkaufspreis 57, 45, 35, 24, LO PI. LOPI. 00Pf. Jof — K u— tz.Wischti Laeu und zur.— Ausverkaufspreis Stück PI. Boldommen grott, guüte Auakiüten, Ausverkaufspreis Stück Caffeedecken in geöbder Rodmahl, neueste Destot. Ausperkaufspreis Stück 250, 165, Weiss Damats, Jed am drit üir Beiige. Ausverkaufspreis Meter 165, 115, Weiss Batst-Crepon, reizende Neuheiten für Blonsen u. Kleider, Ausverkaufspreis Meter Pf. Eine Partie Kleiderstoffe, Sohn beige mit Vordure, Illb am brei, reine Wolle, Eine Partie Ballseide, Ausverkaufspreis Meter 0 PI. 65 45 95 n 30 Pf. in 10 verschiedenen, prachtvollen Lichtfarben— Ausverkaufspreis Reter Da unsere Ausverkaufspreise keinen Zinsverlust gestatten, geschieht der Verkauf nur gegen Baar Gebrüder Kaufmann. Gebrüder Kaufmann. BOSE X K X X K X X X 2 X X 2 Kavallerie-Verein S Annen feier am 5 Sonntag, den 2. Februar er. „ im Vereinslokal L. Eickelkamp den X beburtstag Sr. Maj. Kaiser Wilhelms II. X8 24. und den Gedenktag der 25 jährigen Wiederkehr der Wiederauf=## 2 richtung des deutschen Reiches. Programm: 26 Ansprachen u. nachfolgendes Kränzchen. * 2 Anfang 5 Uhr. 57 # Der Vorstand. 5 R88MMNM MOOOOOORNN 85 Eine schöne Beleuchtung erhält man überall wo kein Gas ist durch die „Kaiser=Spiritus=Glühlicht=Lampe“. 9 s git, weißem, angenehm hellen, dem Gasglühlicht gleichem S“ Licht ohne Geruch ohne Ruß und Schmutz, bereits in vielen 8 S Privat=Räumen im s Gebrauch. 5 8 Eicht ohne Geruch, ohne Ruß und Schmutz, vereits in vielen S Komptoiren, Geschäfts=, Arbeits= und Privat=Räumen im Gebrauch. Had F. Matter, Witten Wiesenstr. 2, parterre. S s Vertreter der Neuen Gasglühlicht=Akt.=Ges. in Berlin. S 2 Preis des Apparates fertig zum Aufschrauben auf jede Petroleum### lampe mit Brenner und Glühkörper jetzt nur Mark 15. s., Sasclählicht S kostet bei mir nur 5 Mark pro conpl. Apparat. 2 ∆ 5 a s GE 2 2 S 55 S 2 8 3 85 5 S„ S 2 85 8 S 85 .8 * 2 S 85 In bekannt guter Ware empfehlen frische grüne Gälinge Suullinge Flomen Pökelfleisch Xsla. westf. Speul ger. Rauchfleisch Kouschinten Champagner= schinken Plockwurst Weltwurst ferner seinst Sauerkraut und eingemachte Bizebosuen (Schnittbohnen) sowie sämtl. Kolonialwaren zu den billigsten Preisen Kthaf. Deutscher ∆ Zweigverein Annen. Sonntag, den 2. Februar Abends 6 Uhr O beginnend. des Raisers Geburtstages und des 25jährigen Gedenktages. Commers mit Freibier im Vereinslocal, wozu sämmtliche Mitglieder freundlich einladet Mehrere lüchtige Stahlformer sofort gesucht. Stachelhauser Stahl= und u. Co. Bemscheid. Spielkarten vorrätig bei Fr. Küchig. Wer diesen Bon ausschneidet und vorzeigt, erhält in unserm Geschäft bei jedem Einkauf einen Rabatt von 5 Prozent bar, welcher von den deutlich in Zahlen vermerkten streng festen Preisen an der Kasse in Abzug kommt. Jakob& Co., Witten, Bahnhofstr. 26. Etablissement I. Ranges für Herrenund Knaben-Garderobe. Redaktian, Duck mnd Verlag ven Fritz Käching, Amnen. Mdert eitäge zi der. 15 der„Annener Heilung. Samstag, den 1. Jebruar 1896. Die Vaganten des Glüicks. Roman von Max von Weißenthurn. Autorisierte Bearbeitung nach dem Französischen des Grafen Xaver von Montspin. 27)— Nachdruck verboten XXI. Als Olga zum erstenmal die Augen mit klarem Bewußtsein wieder aufschlug, sollte es einzig zur Erkenntnis der grausamsten Wahrheit sein. Zwar kam ihr dieselbe langsam, dämmerhaft, aber der Anblick zweier Wesen, welche sich alsdann in ihren Gesichtskreis drängten, sollte ihre Erinnerung mit einem Schlage zur Klarheit bringen und vor ihr stand die Vergangenheit in ihrer ganzen, zerschmetterdnden Wirklichkeit. Diese Wesen waren keine anderen als Stefanie Dupont und Doktor Loizet. Der letztere war ihr freilich ein Fremder, aber eben dieser Umstand erinnerte sie an jene letzte, ihrer Erkrankung vorhergegangene Szene, die Ursache ihres Gehirnfiebers geworden war, und die Hände gegen die unmenschliche Mutter ausstreckend, flehte sie in den herzzerreißendsten Lauten: „O, Mutter,— Mutter, sei nicht erbarmungslos, gieb mir mein Kind wieder!“ Anstatt zu antworten, warf Stefanie dem Arzte einen raschen Alick zu und dieser trat an das Lager der jungen Frau, deren Augen voller Tränen standen. „Sie sind, wie ich sehe kräftig genug, um mich anhören und verstehen zu können,“ sagte er in schneidend scharfem Tone.„Sie haben, jede mädchenhafte Scheu nicht achtend, das väterliche Haus verlassen. Sie haben den bis nun makellosen Namen Ihrer Familie in den Staub getreten, aber— gottlob— heute ist jede Spur dieser Schmach verwischt. „Verwischt!" wiederholte Olga mit zuckenden Lippen. „Ja! Der erbärmliche Feigling, welcher, Ihre Jugend mißbrauchend, Sie zu einer heimlichen Ehe verführt, Sie an den Rand des Abgrundes gebracht hat, wird jene Strafe teilhaftig, welche er in reichem Maße verdient. Er entgeht zwar der irdischen Gerechtigkeit, aber die Strafe des Himmels hat ihn ereilt,— er ist tot!“ „Tot! Gerhard sollte tot sein?“ schrie das arme, junge Weib auf. „Ja,— er ist tot!“ bestätigte Doktor Loizet.„Da er die Strafe nicht über sich ergehen laßen wollte, welche er zweifelsohne unterworfen gewesen wäre, hat er sich getötet.“ „Der Unglückliche! Und mein Kind— mein Kind?“ Frau Dupont war es, die antwortete: „Tot,— ebenfalls tot!“ Kein Laut drang über Olga's Lippen; regungslos und stumm lag sie vor ihren Peinigern, und nur die Thränen, die über ihre Wangen perlten, verrieten die inneren Qualen, welche sie erduldete. „Es erübrigt Dir nichts mehr, als vergessen,“ fuhr Frau 1 Dupont mitleidslos fort.„Ja, vergessen solst Du und dem Himmel danken, welcher die Bande gelöst, die Dich mit einem Unwürdigen vereinten. Nichts besteht mehr, was Dich an die Vergangenheit erinnern könnte. Dein Vater und ich werden jetzt wieder einhergehen können, ohne daß uns die Schamröte in die Wangen zu steigen braucht. Die Vergangenheit hat aufgehört zu sein. Die Zukunft liegt vor uns!“ Olga rang die Hände. „O, Mein Gott," flüsterte sie,„ich kenne kein anderes Sehnen, als mich mit jenen zu vereinen, welche nicht mehr sind. Auch ich will sterben, da sie nicht mehr leben!“ „Du sollst im Gegenteil leben, leben, um Vergangenheit zu sühnen, leben, um mir zu gehorchen!“ sprach Stefanie Dupont mit Emphase. Die unglückliche junge Frau strebte danach, zu antworten, Protest zu erheben, aber die Worte erstarben ihr in der Kehle; sie stieß einen tiefen Seufzer aus, schloß die Augen und verlor die Besinnung. Loizet beugte sich lebhaft zu ihr nieder, legte horchend das Ohr an ihr Herz und lauschte den Pulsschlägen desselben. Als er sich nach einigen Sekunden aufrichtete, sprach er: „Die Krise, welche ich befürchtete, ist vorüber. Der Schlag war herb, aber nicht tötlich und es ist nichts mehr zu befürchten.“ „Haben Sie irgend eine besondere Vorschrift zu erteilen?“ „Für heute nichts mehr.“ „Aber diese Ohnmacht?“ „Sie wird von selbst schwinden. Jeder momentane Eingriff wäre überflüssig, unsere junge Kranke bedarf nur der Ruhe; übrigens werde ich abends wiederkehren.“ Als der Arzt zur vorgerückter Nachmittagsstunde abermals erschien, war Olga bei Besinnung; sie sprach aber nicht und schien für alles vollkommen gleichgültig; auch nahm sie ohne Widerstreben die Arzenei, welche Doktor Loizet ihr bot. Von nun an genas Olga ständig, wenn auch langsam, aber nur physisch; ihre Seele litt furchtbar unter den Wunden. welche das Schicksal ihr geschlagen. Vor ihrer Mutter zitterte sie jetzt mehr denn je. Und Frau Dupont begriff nur zu wohl, welch ungeheuren Einfluß sie nach wie vor auf ihre Tochter habe.— Ihre Absicht war es heute noch ebenso wie einst, ihre Tochter zu einer reichen Heirat zu veranlassen, aber leicht konnte es keinesfalls werden, wieder einen Gatten aufzutreiben, welcher über die Reichtümer des armen Georges Ritter verfügte und geneigt war, wie jener, all seine Schätze Olga zu Füßen zu legen. Einst hatte Stefanie Dupont darauf gerechnet, daß der Zufall ihr zu Hilfe kommen werde, und dieser hatte sich ihr auch in der That dienstbar erwiesen. Weshalb konnte dies nicht auch ein zweitesmar möglich sein? Den Ratschlägen Doktor Loizet's Folge leistend und um Olga's Rekonvaleszenz zu beschleunigen, hatte Stefanie ein kleines Haus gemietet. Dasselbe gehörte zu einer großen Besitzung, deren Eigentümer Herr von Larbac war, der bekannte Professor an der medizinischen Fakultät von Paris, für welchen Gerhard Chamars seinerzeit ein Grabmonument angefertigt hatte, das dazu bestimmtgewesen war, die letzte Ruhestätte seines geliebten Weibes zu zieren. Herr von Lorbac verbrachte den Winter in seinem Palais in der Rue de Linné; während des Sommers blieb er drei Monate in Meudon, wo er die Linden=Villa, welche den Zentralpunkt der Besitzung ausmachte, bewohnte. Der Arzt zählte dreiunvierzig Jahre; sein einziges Kind, ein Knabe, sieben Jahre. Die Familie Dupont hatte die Erlaubnis, den zu der Besitzung gehörigen, prächtigen Park besuchen zu dürfen, und machte von diesem Zugeständnis umfassenden Gebrauch. Die Ruhe und der Frieden, welche in demselben herrschten, thaten den kranken Nerven Olga's wohl und sie empfand es als ein wahres Glück, in der Stille hier träumen und ihren Thränen freien Lauf lassen zu können. Stefanie ließ der jungen Frau gewähren, denn sie ging von der Ueberzeugung aus, daß ein großes Leid leichter überwunden wird, wenn man sich selbst überlassen ist. Einen Monat bewohnten die Duponts die Villa, als die Ankunft Herra von Lorbac's auf seiner Besitzung stattfand. Olga war unglücklich darüber, denn sie sagte sich, daß es ihr nun nicht mehr vergönnt sein würde, die Einsamkeit des Parkes zu genießen. Anders Frau Dupont, welche auf diesen Wechsel die goldigsten Luftschlösser baute. Bereits am nächsten Morgen nahm sie die Gelegenheit wahr, den Gärtner, den sie im Park traf, anzureden. „Ich fürchte, daß ich mich durch die Gegenwart des Schloßherrn bemüssigt sehen werde, die Sparziergänge im Park mit meiner Tochter einzustellen,“ bemerkte sie gegen diesen. Der Mann schüttelte den Kopf. „O, gnädige Frau, man sieht, daß Sie unsern Gebieter nicht kennen; er wäre trostlos, wenn Sie seinetwegen sich auch nur den allergeringsteu Zwang auferlegen würden.“ In Stefanie's Augen leuchtete es auf. „Meinen Sie das im Ernste?“ sagte sie.„Dann sind wir glücklich, unsere Spaziergänge fortsetzen zu können. Sie sagten mir, daß Herr von Lorbac einen Sohn habe? Wie heißt er, und wie alt ist er?“ „Er wurde auf den Namen Rens getauft, wird bald sieben Jahre zählen und ist ein außergewöhnlich begabtes Kind, dem die Mutter sehr fehlt. Freilich ist seine Erzieherin, Frau Brigand, eine würdige, ausgezeichnete Frau, aber die Mutter kann sie ihm doch nicht ersetzen. Man rät neinem Gebieter immer, er möge sich wieder verheiraten,— über ir kann sich nicht dazu entschließen.“ er verloren hat: noch immer an die Gatin, weihe denn er liebte sie leidenschaftlich. Vier Jahre sind seit ihrem Tode aber doch schon vergangen und nach und man lernen, sich zu trösten; der Herr Doktor muß sich selbst sagen, daß sowohl für ihn, als auch für sein Kind eine Frau eine absolute Notwendigkeit wäre. „Nach der Art zu urteilen, in welcher Schloß und Park gehalten sind, scheint Herr von Lorbac sehr reich zu sein?“ „„Allerdings! Man behauptet, daß Herr von Lorbac minvestens hunderttausend Franken Rente hat,— ohne seinen sehr wohthäitg. Lrozdern Sihlen. Er ist freilch g. Itzanie schlug die Augen nieder, damit man den e ee#e Triumphes nicht sehe, welcher aus denselben here Ich danke Ihnen für Ihre freundlichen Mitteilungen,“ . c dann in gleichmütigem Tone. Ich ersehe aus auem, duß Herr von Lorbac die höchste Achtung verdient.“ Nachdem Stefanie in Erfahrung gebracht, zu welcher Stunde Herr von Lorbac mit seinem Knaben einen Spaziergang zu grnternehmen pflegzte, setzte sie sich mit einem Buch un dur Genster der am Parke stehenden Villa, welche sie inne hatte, denn sie wußte, daß sein Weg den Arzt hier vorbeiführen mußte. Sie hatte nicht lange zu warten. Bald kam Per gnsichztig wurd, Vesleitung seines Knaben und als er " ggier ansichtig Kurr., lüftete er höflich den Hut. ... Der Arzt kannte seine Mieter bisher persönlich nicht. Bei naherer Erkundigung erfuhr er, daß sie eine Tochter junge Dame von etwa zwanzig Jahren, welche Pabl schmeren Kummer tragen misse, denn sie sehe immer beschioge bei der“ Arstes war sofort wachgerufen und Daumen anzsprchen. lich ergebenden Gelegenhelt die René bot den Anlaß hierzu. in Fa. wpielte eines Morgens im Garten Ball, während Zitzt eine Zeitung lesend, in der Nähe saß. dect sioh Dleg Lebüsch geAls sie plötzlich in ihrer Nähe die frohe Einderstmnei ot ebedte sie; der Klang einer Se; wacghte rief die schmerzlichsten Erinnerungen in ihrer „Es kommt jemand, Mama,“ sprach sie, unfähig, ihre inzere„Erregung zu beherrschen,„bitte laß uns ins Haus und Schern erhob sie sich, da stand plötzlich Rens vor Mutter Lönten, aber unter dem Vovn, eerünscht, entfiehen u. wagte sie nicht, sch zu rüihren. muterlchen Bikes und in nächen ie dr Knabe mit heller Stimme Hute in der dan Her von Lorbar mit dem Ta. in dll Ganld vor den Damen. Stefanie erhob sich, ihm entgegen zu treten. „Entschuldigen Sie, meine Damen, daß wir Sie gestört,“ sprach der Arzt höflich.„Ich wußte nicht, daß Sie hier des Pakes aufgesacht haben 4 vr haben. .„Sie bringen mich in Verlegenheit, mein Herr. Ich , es pielmehr, die Sie um Entschuldigung bitten muß, daß #s über das uns zugewiesene Gebiet hinans gewagt #n versetzte Frau Dupont artig. 96 Der Arzt verbeugte sich. steht Ihnen zur Verfügung und ich dänken bermnben.!“ schäßzen, wenn Sie denselben nach Gut„Nicht wahr, Fräulein, Sie haben die Blumen lieb?“ forschte Rens, der inzwischen mit sichtlicher Bewunderung ier#strachtet hatte.„Soll ich Ihnen einen Strauß .. Das junge Weib war fassungslos; es wollte antworten ", sand doch die Worte nicht. Rens ließ ihr aber auch luum Jeit, nach einer Entgegnung zu suchen. (Forts. folgt.) Prodinzhelle Nacheschten. Dortmund, 29. Jan.[Mord.] Das Messer hat in der Nacht zum Dienstag wieder eine traurige Rolle gespielt. In der Amalienstraße unterhielten sich mehrere von einer Tanzlustbarkeit heimkehrenden Maurer. Dieselben wurden von andern jungen Burschen ohne weiteres argerempelt und Salter ge sich versahen, mit Messersichen traktiert. Der „ tertze de Kirscht erhielt einen ungefährlichen Stich am kecten Overarm, sowie eine zweite lebensgefährliche Rippenfell und Lunge durchtrennende Rückenverletzung; er mußte sich sofort ins Hospital begeben, wo er schwer Unterschenkelmugst, Kanhr Nauer Behr erhielt einen die linie Inlerschenkeimubtel burchtrennenden Stich. Der Maurer Schmidt lief schwerverletzt durch die Humboldstr. zur Rheinischenstr. und sank dortselbst infolge Blutverlustes zu Boden. Eine Polizeipatroille fand ihn auf und schaffte ihn, da an ihm nichts auffälliges vernehmbar war und er vielmehr, weil er auf Fragen nichts äußerte, als sinnlos betrunken angesehen wurde, per Karre nach der Polizeistation III. Schmidt konnte scht zur Gatas " z u r I n n a s s u n g g e l a n g e n. A l s m a n e i n i g e Z e i t n a c h h e r nochllats nach ihm sah, lag er tot in der Zelle. Man entkleidete ihn hiernach und fand auf der linken Schulter eine große tiefe Stichwunde. Der Tod des Schmidt war offenbar infolge innerer Verblutung eingetreten. Die Messerhelden purden noch an demselben Abend ermittelt und rngfest gemacht, alb sie sich vergnügt auf einem Tanzkränzchen Duella, Schlahn Fose4 Kesselschnied Gduard Rahert Hellar. gust Grundmann und Kesselschmied Gobert Glugrewe. Die Kleider der Burschen waren noch Hhenbische Thar u eaut. Die Burschen hoben ihre ggegzuche ahat eingestanden. „ 26. Jan.(Obduktion.) Am 20. ds. Mtt. uns dir Ovduzierung der Leiche des Kindes statt, welches in verflossener Woche am Birkenbaum auf schreckliche Weise ums Leben gekommen ist. Der unnatürliche Vater war unter polizeilicher Bedeckung geschlossen von Lüdenscheid hieher gejühlt. Er hat die That ausgeführt, während die Leiche des verstorbenen Kindes noch auf der Bahre lag und am folgnden Tage beereigt werden sollte. Die Leiche des zuerst verstorbenen Kindes hat er mit Branntwein begossen. Am Tage der Beerdigung hat er die Leiche einen Teil des Weges begleitet, sich alsdann aber zum Trinken niedergelassen. Der Familie, sind, 5 bis 6 Kinder bereits gestorben, und eins lebt nür noch. Der Mann ist zum großen Teile durch ein vollständig zerrüttetes Familienleben auf die Bahn des Lasterginsiasten., Die Urtelle über die Frau sind de denkbar und Warstein, 13. Januar[Ein dreifacher Mordversuch im Walde versicht Aohne verübt. Ein Arbeiterlauerte, Enler Eilsteat und mit einem Gewehr bewaffnet, drei ihm feindlich gesinnte Männer auf und feuerte verschiedene Der Thäter ist verhaftet.6 mit dem Wilhelm Ahlefelder aus der Fabrik. Beide kehrten schaft ein. Dort wurde eine Spieluhr verloost. Walterscheid sah in uus geöffnete Werk hinein, worauf Ahlemidert eie Seseeee uis machte. Walterscheid erWibirte dem ahleseldet, es sei kein Branntwein drin, Ahlefelder führte nämlich den Spitznamen Branntwein=Wilhelm, Als später Walterscheid das Local verließ, folgte ihm Ahlefelder und gab ihm einen leichten Schlag ins Gesicht mit der Bemerkung: Da hast Du Deinen Branntwein! Walterscheid erwiderte den Schlag, griff dann in die Tasche, zog einen sehr spitzigen Gegenstand, wahrscheinlich einen zugerichteten Draht heraus, und stieß damit Ahlefelder in die G Der Getroffene ging in Gemeinschaft mit mehreren Emnessen bis in die Bahnstraße, wo er zusammenbrach. Die Begleiter brachten ihn in das nächstgelegene Haus; der schnell herbeigerufene Arzt konnte indessen nur den inzwischen eingetretenen Tod feststellen. Der Thäter wurde verhaftet. Henneberg-Seide bis Mk. 1865 p. Meter— glatt, gestreift, karriert, gemustert, Damaste etc.(ca. 240 versch. Qual. und 2000 versch. Farber, Dessins etg), porzo- und steuerkrol ins Haus. Muster Seluen-Fabliken o- Henneberg(k. u. k. Horl.) Zürich. Muster france ins Haus grösste Auswahl. Buxkin doppelbreit per Meter 4 Mk..38 Cheviot doppelbreit per Meter à Mk..98 versenden in einzelnen Metern franco Oettinger& Co., Frankfurt a. M4. v. 28 Pfg. an pr. Mtr. lien blutigen Wochen in # reichs absp ganzen Welt wieder Die Unruhen, denen Bürger des„golden fallen sind, haben endl einschneidenden Maß Leben und Gut der nich dort veranlaßt. Wie Hauptstadt am Bospor die sich weiter südlich und in einer ebenso so nellen, eine Fortsetzun Die Einfahr in beide E für die Kriegsschiffe a nur ein Stationsschiff bisher auf der Rhed ankern. In Anbetrach welche die Besorgnis Vortach. Degleichen. Illustrierte Unterhaltungsbeilage. 1896. Konstantinopel. lie blutigen Ereignisse, die sich vor einigen Wochen in der Hauptstadt des Osmanen# reichs abspielten, haben das Interesse der ganzen Welt wieder auf Konstantinopel vereinigt. Die Unruhen, denen eine große Auzahl friedlicher Bürger des„goldenen Byzanz“ zum Opfer gefallen sind, haben endlich die christlichen Großmächte zu einschneidenden Maßnahmen zur Sicherung von in der moslimischen Metropole rechtfertigte, setzten die Botschafter der Großmächte, die in diesem Falle einträchtig und gemeinsam vorgingen, es durch, daß für jede Macht die Einfahrt eines zweiten Stationsschiffes durch besonderes Jradé des Sultans gestattet wurde. Untenstehendes Bildchen soll unsern freundlichen Lesern eine Andeutung geben, wie die Schiffe der Mächte vor der türkischen Hauptstadt liegen. Bei dieser Gelegenheit wird es von Interesse sein, einiges über die Lage und die Geschichte dieser schicksalsreichen Stadt in Erinnerung zu bringen. Vom Meer aus gesehen, bietet Konstantinopel Nachdruck aus dem Inhalte dieses Blattes verboten. lichen Werfte. Das Goldene Horn selbst ist einer der größten und sichersten Ankerplätze der Welt. Im abschreckenden Gegensatz zu der herrlichen Lage der Stadt steht deren Inneres, das in einem Labyrinth von engen, krummen und schmutzigen Gassen besteht. Die Straßenzüge sind zum großen Teil gar nicht oder doch nur jammervoll gepflastert. Unzählige elende, aus Lehm und Fachwerk zusammengebastelte Hütten stehen neben den wenigen Prachtgebäuden. Oede Plätze, Trümmer= und Brandstätten unterbrechen den regelmäßigen Zug der Straßen. In Folge der großen Uureinlichkeit der Straßen Leben und Gut der nicht mohammedanischen Bewohner dort veranlaßt. Wie bekannt, liegt die türkische Hauptstadt am Bosporus, einer schmalen Meerstraße, die sich weiter südlich zum Marmara=Meer erweitert, und in einer ebenso schmalen Meerenge, den Dardanellen, eine Fortsetzung ins Aegäische Meer findet. Die Einfahr in beide Schiffsstraßen ist durch Vertrag für die Kriegsschiffe aller Nationen verboten, und nur ein Stationsschiff für je eine Großmacht durfte bisher auf der Rhede vor dem Goldenen Horn ankern. In Anbetracht der anarchischen Zustände, welche die Besorgnis für das Leben aller Christen Auf der Rhede von Konstantinopel. einen geradezu entzückenden, berauschenden Anblick. Längs der europäischen Küste auf einer Landzunge, die vom„Goldenen Horn,“ vom Bosporus und vom Marmarameer umschlossen wird, ist die Stadt amphitheatralisch aufgebaut. Goldglänzend heben sich die Minarets der Moscheen, die Kuppeln der Paläste aus dem dunkelen Zypressen= und Olivenlaub. Auf der östlichen Spitze trägt die Landzunge das Serail. Jenseits des Goldenen Horns, das von der Valideund der Mohammed-Brücke mit dem jenseitigen Ufer verbunden wird, liegen die Vorstädte, von denen Galata, Pera die bekanntesten sind, und die kaiser(eine staatliche oder städtische Aufsicht in Bezug auf Straßenreinigung fehlt) und des schroffen Temperaturwechsels ist der Aufenthalt in Konstantinopel durchaus nicht gesund. Ruhr, gastrische Leiden und Erkrankungen der Athmungsorgane sind nirgend häufiger als am Bosporus. Von den Palästen sind bemerkenswerth das alte Serai(Palast), der ein ganzes Stadtviertel einnimmt; hier stand das alte Byzanz und dessen Akropolis. Die Gebäude, wie sie noch heute sich dem Auge zeigen, wurde von Mohamed II. erbaut und dienten zur Wohnung für die Sultane. Den 34 ungeheuern von Mauern umschlossenen Raum nehmen große, jetzt verwahrloste Gärten ein, in denen ganz unregelmäßig Gebäude und Kioske verstreut liegen. Ein anderer Palast zur Wohnung der Beherrscher des Osmanenreichs bestimmt, ist der merkwürdige DolmaBaghtsche=Palast, der in seinem Aeußern eine Vermischung aller Stile aufweist, im Innern aber mit modernen Geschmack eingerichtet ist; er enthält einen wunderbaren Thronsaal von außerordentlicher Höhe. Noch prächtiger ist der vom Sultan Abd= ul=Aziz 1863—67 an Stelle des alten Beschiktasch=Palais erbaute, am Bosporus belegene Tschiragan=Palast. Der jetzige Sultan residiert in dem über Beschiktasch auf der Höhe gelegenen Palast von Yildiz. Vor dem Thore dieses Palastes erhebt sich die schöne 1886 vollendete Hamidije=Moschee. Von den öffentlichen Gebäuden ist das Bedeutendste die Hohe Pforte, ein langes Gebäude in italienischen Stil, das die Geschäftsräume des Großvezierats, der Ministerien des Innern, des Aeußern und des Staatsrats in sich birgt. Ferner ist das neue Seraskerat (Kriegsministerium) zu erwähnen, das 1870 vollendet wurde. Neben dem Hauptthor des Gebäudes sind zwei Pavillons angebracht, von wo aus der Sultan bisweilen Paraden und Festlichkeiten zuschaut. Inmitten des weiten Hofes ragt ein hoher Thurm auf, dessen Spitze, der höchste Punkt Konstantinopels, eine entzückende Rundschau gewährt. Aus der Geschichte von Istambol, Stambul, Konstiantanieh, Konstantinupolis, Cospoli, Zarigrat,— so lauten die vielsprachigen Bezeichnungen des aus dem alten Byzanz erstandenen Konstantinopels, seien kurz folgende Daten herausgegriffen: Das alte Byzantion, um 658 v. Chr. gegründet, konnte sich seit seiner Zerstörung im Jahre 199 n. Chr. nicht wieder erheben, bis Kaiser Constantin der Große die Stadt wegen ihrer vorzüglichen Handels= und strategischen Lage unter dem Namen Konstantinopolis auch Roma nova genannt an Stelle des alten Rom zur Hauptstadt des Römischen Reichs erhob. Bald wurde Konstantinopel auch der Mittelpunkt der gesammten damaligen Bildung. Die dortige Rechtsschule gelangte zu hoher Blüte. Der Bischof von Konstantinopel erhielt den Rang eines Patriarchen mit der Superiorität über die ganze morgenländische Kirche. In Folge dessen wurden im Laufe der Jahrhunderte bis zum 10. Säkulum dort die meisten Konzile abgehalten. Seit Teilung des Römischen Reichs 395 war Konstantinopel die Residenz des oströmischen Reichs. Unter dem Einfluß eines sittenlosen und prunkliebenden Hofes entarteten die aristokratischen Familien der Stadt. Sie spalteten sich in die Parteien der Grünen und Blauen. Unter Justinian I. steigerte sich die Parteiwut zu dem Ausbruch des entsetzlichen kika=Aufstandes,(532) während welcher 30000 Menschen ihr Leben verloren. Auch von auswärtigen Feinden hatte die Hauptstadt des oströmischen Reiches oft zu leiden. Avaren und Araber belagerten wiederholt die Stadt, die aber dank ihrer festen Lage und der tapferen Vertheidigung damals unerobert blieb. Unter den Kreuzzügen wurde Konstantinopel wiederholt belagert, bestürmt und auch eingenommen. Gründliche Plünderungen führten einen großen Teil der Kunstschätze nach Venedig. 1204 begründeten die Kreuzfahrer in Konstantinopel das Lateinische Kaisertum, das aber bei dem Völkergemisch und den zerfahrenen Bestrebungen der vielsprachigen Einwohnerschaft nie recht zur Ruhe kam. Nach Wiederaufrichtung des griechischen Kaisertums 1261 brachen langjährige Kriege mit den Genuesen und Venezianern aus. Um die Mitte des 14. Jahrh. begannen die Osmanen Konstantinopel zu bedrohen. Im Jahre 1453 begann die Belagerung der Stadt, die nach heldenmütigster Abwehr unter Kaiser Konstantin XI. Dragades nach einer 40 tägigen Belagerung fiel. Die Stadt wurde von den erbitterten Osmanen zum großen Teil niedergebrannt, die Einwohnerschaft Einwohnern sind 384.000 Türken, 152000 Griechen, 148000 gregorianische Armenier, 44000 Juden und die übrigen Angehörige fremder Nationen. Liebesglaube. Ich glaub' an Dich, ob auch die Welt Dein Bild in Dunkel mir gehüllt, Ich glaub’ an Dich, ob tiefer Schmerz Um Dich die Seele mir erfüllt. Ich glaub' an Dich, wie an das Licht, Das aller Wesen Lebensquell, Wie an die Wahrheit, die umringt Von küge strahlet sonnenhell. Und säh' die Schuld, die Dich verdammt, Mit meinen eignen Augen ich— Ich spräch: Alein sehend Auge trügt— Und meine Seele glaubt an Dich. H. v. Hillern. Kampf um Liebe. Aus dem Englischen übertragen von Adete Reuter. (Fortsetzung.) Einige Tage später verließ Graf Connor mit seiner Tochter das Gewühl der Großstadt, um sich in der schönen Natur von den Anstrengungen und Aufregungen der Saison zu erholen. ch finde, mein Kind, daß Dein Stolz Dich zu falschem Urteil verleitet. Du scheinst nur Leute von hoher Geburt edler Tugenden für fähig zu halten. Da irrst Du sehr. Die Zeit wird Dich lehren, wahren Edelmut überall anzuerkennen, wo Du ihn findest und dir den Glauben nehmen, daß Größe, Genie und alle guten Gaben das Monopol des Standes seien, dem Du angehörst. Wahre Heldinnen wirst Du in Palästen und Schlössern vergeblich suchen. In den Hütten der Armut wirst Du sie finden— Frauen, die Hunger, Kälte und Entbehrungen aller Art ertragen, ohne zu murren, deren Leben nichts als eine fortlaufende Kette von Elend ist, und die der Tod trotzdem als treue Gattin und liebende Mutter unermüdet auf ihrem Platze findet. Dort giebt es noch Ausdauer und Opferfreudigkeit Kapitel 10. Der Graf und seine Tochter residierten wieder in Carlyon. Die gastlichen Thore des Schlosses öffneten sich, um all die lieben Gäste von nah und fern einzulassen. Fest reihte sich an Fest. Lady Isabel war die liebenswürdigste Wirtin; mit gewinnender Anmut wußte sie es jedem in ihrem Heim behaglich zu machen. Mit den Nachbarn tauschte man Besuche aus. Auch die Wilsons durften dabei nicht übersehen werden. Zu ihrer größten Ueberraschung fand Isabel, daß einige ihrer vornehmsten Gäste selbst den Wunsch hatten, deren Bekanntschaft zu machen. Die Gräfin Silvia, eine der stolzesten Frauen Englands, bat Isabel, sie dieser ausgezeichneten Familie vorzustellen. „Es wird mir ein Vergnügen sein, Ihnen diesen Wunsch zu erfüllen, meine liebe Gräfin. Warum aber nennen Sie diese Familie ausgezeichnet?“ erwiderte sie mit einigem Erstaunen. „Nun, ihres großen Reichtums wegen!“ bemerkte die Gräfin.„Man hat mir die Rente genannt, über die Mr. Wilson verfügt, ich habe die Zahl vergessen, doch erinnere ich mich, daß sie ans Fabelhafte grenzt. Frau Wilson soll allerdings eine etwas komische Dame sein. Die Tochter dagegen ist ein liebes Mädchen; ich traf sie einigemal in London und würde sie gern näher kennen lernen. Der junge Wilson soll, wie ich hörte, ein hübscher und angenehmer Mann sein, dem eine glänzende Zukunft bevorsteht.“ „In wie fern?“ fragte Isabel, die an Georg Wilson nur mit einem gewissen Mitleid zu denken pflegte. „Welche Frage im Munde einer jungen Dame, die soeben eine Saison in London mitgemacht hat!“ rief die Gräfin mit heiterem Lachen.„Ist er nicht einer der reichsten Erben in ganz England? Die stolzesten Mädchen dieses Landes werden sich um seine Gunst bemühen. Fürwahr, eine glänzende Stellung!“ Lady Isabel merkte mit einiger Ueberraschung, hobe viele socher Frauen gesehen, de idhe Siend 36 wie ihre Antsichten von Stohz und shre seibt von gerne Achtung gezollt und mir gesagt. Verstechst Du mich, Isabels“(Wison wurde erwartet. Auf den Wunsch der „Doch nicht ganz, lieber Vater“ erwiderte Isabel milde.„Vielleicht wird die Zeit es mich lehren. Johanna von Orleans zum Beispiel könnte ich als Heldin anerkennen.“ Der Graf lachte.„Du wirst älter und klüger werden, Isabel; dann wirst Du echten Stolz und wahren Heldensinn verstehen lernen.— Einen Deiner Bewunderer hast Du übrigens tötlich getroffen, Isabel. Ich sprach gestern Sir William; er war im Begriff London zu verlassen, um auf Reisen Zerstreuung zu suchen. Offen erzählte er mir, wie Du ihn abgewiesen habest. Es thut mir leid um den jungen Mann; gern hätte ich es gesehen, wenn Du ihn bevorzugt hättest, er ist Deiner Liebe in jeder Beziehung würdig. Auch fürchte ich, daß Lady Clyfton Dir darum zürnen wird.“ „Fürchte das nicht, Papa“ erwiderte Isabel lächelnd.„Ich hatte gestern Gelegenheit, mich mit ihr über diesen Gegenstand auszusprechen. Sie sieht ein, daß diese Niederlage auf ihren verwöhnten Sohn nur veredelnd wirken kanu. Er war ja stets ein Liebling der Frauen. Es wird ihm nicht schaden, daß er auch einmal Widerspruch gefunden hat.“ „Gut! thue, was Dir gefällt, Isabel,“ bemerkte der Graf und erhob sich.„Ich habe mir einst gebat Isabel Miß Wilson, auf einige Tage ihr Gast in Carlyon zu sein. Der Millionär und seine Frau waren entzückt. Mrs. Wilson warf ihrem Gemahl einen verständnisvollen Blick zu.„Ich weiß, was vorgeht und Du scheinst noch nichts zu merken." flüsterte sie ihm triumphierend zu. „Ich finde in dieser Einladung nichts Besonderes; Lady Isabel ist eine überaus liebenswürdige Dame, und Lady Silvia giebt einen Beweis ihrer Weltklugheit, indem sie uns mit ihrem Besuche beehrt. Geld ist eine Macht; vergiß es nicht, Dorothee. Ich möchte wetten, Lady Silvia würde keinen Anstand nehmen, ihre Ahnen hinzugeben für meinen Reichtum.“ Der Wagen fuhr vor. Else schloß sich den Damen an. Mit Stolz und Wohlgefallen sahen die Eltern ihrer Tochter nach.„Else ist in ihrer ganzen Erscheinung ebenso vornehm, wie irgend eine Dame von Adel,“ bemerkte Wilson freudig erregt.„Wenn ein Mädchen reich ist und eine gute Erziehung genossen hat, frägt heutzutage Niemaud nach ihrem Herkommen.“ Georg Wilson war entzückt, als man ihn mit der Nachricht empfing, seine Schwester weile in Carlyon und ihn erwarte man dort zum Diner. Neugierig .. a# dort zum Diner. Neugierig forschte seine Mutter, ob er nicht allzu ermüdet von der Reise sei?„Wird es nicht besser sein, Du lässest Dich entschuldigen und gehst ein ander Mal hin?“„Und wäre es hundert Meilen weit, Mutter, und ich wäre viel müder, als ich es bin, ich würde doch hingehen“ lachte vergnügt; Sohnes stand. Es war eink däuchte, die Son die Luft sei nie Gedanken versur Carlyon entlang, durch die grüne sie ihn heute em gegenübertreten o stets daran erin: ihr und ihm wai sagenden, kühlen erstarren machte, Augen=Aufschlage, ließ? In höchster Eile an; heute v edlen Rosse nicht die grauen Maue von Carlyon vor vor Erregung. in dem prächtiger sie, Else?“ fragte Stimme.„Thue wüßtest, wen ich schäftigen sich ja „Lady Isabe meinte, Du wür allein sein.“ Helle Freude sie das wirklich?“ daß sie an mich angenehm sein Madchen, Else!“ „Rege Dichk erwiderte Else er Aufmerksamkeit. vielleicht eine Be haben.“ „Zerstöre mit hastig.„Laß m freundlich gedacht „Mein teuerst des Trostes, den doch ich darf es Hoffnung. Sie i Maimorgen— a ihre Anmut. S fühle ich, wie sie lieb hat. Selb eine fremde FärbUeberlege es zwe verschwendest.“ Mit zornfunke rief Georg erregt Else; ich weiß, stelle meine Gedul Lady Isabel hegt mir selbst— un werden wird. Ic noch Freunde, no mein Herz drücker nur sie selbst lie und ihrem Gelde meine Heftigkeit werden, wenn ich Er hätte gern öffnete sich und L „Ich dachte,6 Ihrer Schwester grüßend. „Welch melod aber vernahm aus keit einen Ton,s sonst eigen war; Georg Wilson veranlaßte den( Bleiben aufzuford zückt von dieser nahm. Trunken * 35 kraf Connor mit roßstadt, um sich Instrengungen und residierten wieder e des Schlosses ste von nah und an Fest. Lady Wirtin; mit gen in ihrem Heim an Besuche aus. nicht übersehen jung fand Isabel, elbst den Wunsch n. Die Gräfin Englands, bat nilie vorzustellen. n, Ihnen diesen fräfin. Warum gezeichnet?“ erbegen!“ bemerkte Rente genannt, habe die Zahl sie ans Fabelallerdings eine hter dagegen ist emal in London ien. Der junge cher und angeizende die an Georg tleid zu denken jungen Dame, itgemacht hat!“ „Ist er nicht England? Die erden sich um eine glänzende Ueberraschung, hre selbst von Noch an demifin in Deane zekehrt, Georg sch der Grafin Tage ihr Gast zaren entzückt. n verständnisgeht und Du lerte sie ihm Is Besonderes; ürdige Dame, s ihrer Weltesuche beehrt. ht, Dorothee. e keinen An1 f ü r m e i n e n loß sich den len sahen die ihrer ganzen d eine Dame egt.„Wenn erziehung genach ihrem ihn mit der in Carlyon Neugierig ermüdet von r sein, Du ander Mal seit, Mutter, i, ich würde doch hingehen" erwiderte John. Seine Mutter lachte vergnügt; sie wußte, wie es um das Herz ihres Sohnes stand. Es war ein köstlicher Sommertag. Georg Wilson däuchte, die Sonne habe nie so hell geschienen und die Luft sei nie zuvor so milde gewesen. In tiefe Gedanken versunken fuhr er die Landstraße nach Carlyon entlang, die sich gleich einem weißen Bande durch die grünen Fluren schlängelte. Wie würde sie ihn heute empfangen? Würde sie ihm gleichgültig gegenübertreten oder mit jenem stolzen Blick, der ihn stets daran erinnerte, wie groß die Kluft zwischen ihr und ihm war? Würde sie ihn mit jenem nichtssagenden, kühlen Lächeln begrüßen, das sein Blut erstarren machte, oder mit dem freundlichen, warmen Augen=Aufschlage, der seine Pulse rascher schlagen ließ? In höchster Erregung trieb er den Kutscher zur Eile an; heute vermochten ihn die Leistungen seiner edlen Rosse nicht zu befriedigen.— Endlich tauchten die grauen Mauern und die epheuumrankten Türme von Carlyon vor ihm auf; sein Herz schlug laut vor Erregung. Einige Minuten später begrüßte er in dem prächtigen Salon seine Schwester.„Wo ist sie, Else?“ fragte er mit vor Ungeduld zitternder Stimme.„Thue doch nicht so, als wenn Du nicht wüßtest, wen ich meine.„Alle meine Gedanken beschäftigen sich ja nur mit ihr.“ „Lady Isabel wird sogleich erscheinen. Sie meinte, Du würdest gern einige Minuten mit mir allein sein.“ Helle Freude überstrahlte sein Antlitz.„Sagte sie das wirklich?“ fragte er stürmisch.„Ist es wahr, daß sie an mich gedacht und überlegt hat, was mir angenehm sein könnte? O! Gott segne das liebe Madchen, Else!“ „Rege Dich darum nur nicht auf, lieber Georg“ erwiderte Else erstaunt,„es war doch nur höfliche Aufmerksamkeit. Sie dachte sicher, Du könntest mir vielleicht eine Botschaft von Hause zu überbringen haben.“ „Zerstöre mir mein Glück nicht,“ erwiderte er hastig.„Laß mir den Glauben, daß sie meiner freundlich gedachte.“ „Mein teuerster Bruder, ich möchte Dich nicht des Trostes, den Dir der Augenblick bietet, berauben; doch ich darf es Dir nicht verhehlen, ich habe keine Hoffnung. Sie ist schön— schön, wie der herrlichste Maimorgen— aber ihr Stolz ist noch größer als ihre Anmut. Sie ist freundlich zu uns und doch fühle ich, wie sie uns nur duldet und nicht wirklich lieb hat. Selbst der Ton ihrer Stimme nimmt eine fremde Färbung an, wenn sie mit uns spricht. Ueberlege es zweimal, ehe Du Deine Liebe an ihr verschwendest.“ Mit zornfunkelnden Augen und bleich vor Aerger rief Georg erregt:„Ich kann viel von Dir hören, Else; ich weiß, Du meinst es gut mit mir, aber stelle meine Geduld nicht auf eine allzu harte Probe. Lady Isabel hegt Interesse für mich— sie sagte es mir selbst— und ich schwöre, daß sie die meinige werden wird. Ich wünschte, sie hätte weder Heimat, noch Freunde, noch Vermögen und ich könnte sie an mein Herz drücken, um der Welt zu zeigen, daß ich nur sie selbst liebe und nichts nach ihrem Stande und ihrem Gelde frage. Verzeihe Else, wenn Dich meine Heftigkeit erschreckt hat; ich könnte rasend werden, wenn ich Dich so sprechen höre!“ Er hätte gern noch mehr gesagt, doch die Thüre öffnete sich und Lady Isabel trat ein. „Ich dachte, Sie würden gern ein Weilchen mit Ihrer Schwester allein sein“ bemerkte sie freundlich grüßend. „Welch melodische Stimme“ dachte Georg; Else aber vernahm aus ihren Worten trotz aller Lieblichkeit einen Ton, sehr verschieden von dem, der ihr sonst eigen war; und sie hatte Recht. ** * Georg Wilson's warme Bewunderung für Carlyon veranlaßte den Grafen Connor ihn zu längerem Bleiben aufzufordern. Der junge Mann war entzückt von dieser Einladung, die er nur zu gern annahm. Trunken vor Freude redete er sich ein, der Graf wisse um seine Liebe und wolle sie durch seine Einladung billigen. In diesem Bewußtsein und fast stündlich in der Dähe des geliebten Mädchens vermochte er seine Leidenschaft kaum zu zügeln. Manch neuen schönen Zug entdeckte er an Isabel, der seine Bewunderung für sie nur noch steigerte. So sah er, wie das verwöhnte Kind des Glückes ein warmes Herz für die Armen hatte; häufig begegnete er ihrem niedlichen Korbwagen, der sie, mit Wein, Thee und Lebensmitteln aller Art, mit Büchern, Blumen und Spielen beladen, an die Hütten der Armen führte. Sie liebte es, die verschämte Armut aufzusuchen und denen, die genötigt waren, den äußeren Schein zu wahren, Unterstützungen zuzuwenden. Bisweilen hatte er den Mut, sich nach den Verhältnissen ihrer Schützlinge zu erkundigen. Eines Tages, als er sie besonders zutraulich fand, wagte er die Bemerkung, „Wie gern möchte ich Ihnen helfen, Ihre Armen zu unterstützen, Lady Isabel. Es würde mir wirklich große Freude bereiten.“ „Ich sollte meinen“ erwiderte sie ernst,„Sie hätten zu Hause genug Gelegenheit, die Not der Bedürftigen zu lindern, Mr. Wilson.“ „O doch nicht!“ erwiderte er.„Mein Vater ist sehr wohlthätig; er zahlt hohen Lohn und baut Schulen und Armenhäuser, so daß man eigentliche Armut bei uns nicht kennt. Darf ich Ihnen nicht helfen?“ „Sie vergessen, daß ich in solchen Dingen nur die Beauftragte meines Vaters bin.“ „Dann bitte ich Sie wenigstens meiner zu gedenken, wenn Sie eines Beistandes bedürfen. Wollen Sie mir das versprechen, Lady Isabel?“ „Sehr gern! wenn sich einmal Gelegenheit bieten sollte, werde ich Ihre Hülfe in Anspruch nehmen.“ In diesen wenigen Tagen, die er auf Schloß Carlyon verlebte, lernte er das schöne Mädchen besser kennen, als je zuvor. Mit Bewunderung beobachtete er sie im Verkehr mit ihren Untergebenen. Er sah, wie sie verehrt und geliebt wurde von der gesamten Dienerschaft, und wie man ihr gern gehorchte, obgleich sie mehr zu bitten, als zu befehlen schien. Wie anders war es bei ihm zu Hause! Mit lauten Scheltworten pflegte man die Dienstboten zurechtzuweisen, die sich ihrerseits in dreister Widerrede gefielen. Von Tag zu Tag lebte er sich mehr in den Gedanken hinein, daß es nur eines Antrages von seiner Seite bedürfe, um das holde Mädchen in seine Arme zu führen. Trotzdem fand er nicht den Mut, das entscheidende Wort zu sprechen. Der stolzen Lady war niemals der Gedanke gekommen, daß Mr. Wilson mit der Absicht umginge, sie zu erringen; daß er, der Sohn des Emporkömmlings es als eine ganz besondere Gnade ansähe, wenn sie sich herabließ, ihm den von ihr erbetenen Rat zu erteilen, erschien ihr ganz natürlich. Sie glaubte ein gutes Werk zu thun, wenn sie ihm eine halbe Stunde opserte. Wie eine Königin nahm sie in stolzem Selbstbewußtsein seine unterthänigen Huldigungen entgegen. Der Kreis der Gäste auf Carlyon war ein so fröhlicher, daß Lord Connor nicht an eine Trennung denken mochte. Die Einladungen wurden wiederholt; auch Mr. Wilson blieb mit den anderen. Wie ein Schatten folgte er der Herrin des Schlosses; wo sie auch weilte, im Park, in der Bibliothek, im Salon, überall wußte er sie zu finden. Mit der Zeit fing sie an, sich an seine ehrerbietigen Huldigungen wie an etwas, was sich von selbst versteht, zu gewöhnen. (Fortsetzung folgt.) Zase Marie. Eine Farmergeschichte von Ruppius. (Schluß). 0 WStine solche Häuslichkeit im Hinterwalde ließ sich wahrhaftig ertragen! Als sie das brillante Finale geendet hatte, schloß sie das Piano und gab ihrem Vater einen Kuß.„Verführen Sie unsere Leute nicht, Herr Vetter,“ wandte sie sich dann zu mir,„auf dem Lande, wo hart gearbeitet wird, gehen wir zeitig in's Bett. Gute Nacht!“ und damit schritt sie aus dem Zimmer. „Der Kobold ist heute ganz aus dem Häuschen!“ lachte Haubold,„aber ich glaube sie hat Recht; ich wenigstens bin recht gründlich müde, und das Beste wird sein, wir suchen die Betten. Dort könnt Ihr noch zu viel schwatzen, als Ihr Lust habt.“ Mein Lager war in des jungen Vetters Stube aufgeschlagen und bald lagen wir unter unsern leichten Decken. Das Gespräch blieb zwar noch eine Weile im Gange; es wurde verabredet, morgen, am Sonntag, die Farm zu besehen und einen Jagdausflug zu machen, Fritz versprach mir zugleich, mir vorläufig ein Paar starke Stiefel zu leihen, bis ich mir selbst einen derben Farmer=Anzug zulegen konnte; nach kurzer Zeit aber erhielt ich auf eine Frage nur ein kräftiges Schnarchen zur Antwort und ergab mich darein, schon gegen neun Uhr die Augen zu schließen, wenn ich auch lauge noch mit wachen Sinnen lag und meine pikante Base nicht aus den Gedanken bringen konnte. Ein wunderschöner Morgen weckte uns am nächsten Tage. Wir waren bald in den Kleidern, ein paar gute Doppelflinten erschienen in Fritze's Hand und so ging es hinab zum Frühstück. Eine junge Magd besorgte den Tisch— Marie war schon vor einer halben Stunde nach einer benachbarten Farm gegangen, wo sie für heute einen Besuch versprochen hatte, und ich gestehe ehrlich, daß sich auf meine muntere Laune ein starker Dämpfer legte. Dies Versahren hieß ihre Abneigung gegen mich doch gar zu unverblümt an den Tag legen. Das Frühstück wurde kurz abgemacht und ich folgte meinem Kameraden Fritz durch Stall und Scheune, über Aecker, Wiesen und neue Ausrodungen. An Alles knüpfte sich ein Stück ihrer Ansiedler=Geschichte; ich bewunderte, was ich sah, um meinen Begleiter zufrieden zu stellen, aber fühlte, daß mir für das Meiste noch ganz der Sinn und das Interesse abging— ein Stück Erde erschien mir gerade so gut wie das andere. Endlich erreichten wir ein Stück Wald, und ich ließ mich etwas erschöpft auf einen Baumstumpf nieder.„Also Ihr fühlt Euch ganz glücklich hier?“ begann ich nach einer Weile, während sich Fritz in das trockene Gras warf. „Warum nicht?“ fragte er,„wir machen schon etwas mehr, als wir verbrauchen; in der Nachbarschaft giebt es dazu manche gebildete Familie, die gerade so angefangen hat wie wir, und fehlt auch uns Allen noch etwas Kapital, um rascher vorwärts zu kommen, so denken wir: wer langsam fährt, kommt auch an's Ziel.“ „Und Deiner Schwester sagt auch die Landbeschäftigung zu? Hat sie noch keine Heiratsanträge gehabt!“ „Schon drei, und recht vorteilhafte!“ war die Antwort,„sie hat aber Alles ausgeschlagen und den Vater, der ihr zureden wollte, um Gottes Willen gebeten, sie in Bestimmung ihrer Zukunft ihren eigenen Weg gehen zu lassen. So hat er ihr nichts mehr gesagt, denn sie hat selbst klaren Verstand genug, um zu wissen, was sie will!“— Wir setzten langsam unsere Wanderung fort, schossen ein paar Eichkätzchen und einen Hasen, und ziemlich ermüdet kam ich Mittags wieder nach dem Hause.— Marie aber blieb den ganzen Tag aus und erst Abends, als ich schon unter meiner Decke lag, hörte ich ihre Stimme nach einer Magd rufen. Vier Wochen waren verflossen, die ich auf der Farm zugebracht. Ich hatte Einsicht in das ganze Ackerbauwesen erhalten und Interesse daran gewonnen, war in der Nachbarschaft, wo ich andere Farmen besehen hatte, bekannt geworden und fühlte mich schon halb wie zu Hause. Schon bildeten sich bei Kalkulationen, die ich nach kaufmännischer Weise angestellt hatte, und die dem Alten vollkommen einleuchteten, selbständige Pläne zur größern Verwertung des Eigentums in meinem Kopfe— die Hauptsache war freilich ein baares Kapital von fünfbis sechshundert Dollars, was zu Verbesserungen — 36— verwandt werden mußte, und ich hätte, anstatt auf die Gründung eines eigenen Hausstandes zu denken, gern mein gesamtes baares Geld in Haubold's Farm, die an Umfang für. drei Familien adsgereicht hätte, hineingeschlossen, wenn ich über Eins hätte klar werden können. Marie stand mir nach vier Wochen Aufenthalt um keinen Schritt näher, als am Tage meiner Ankunft. Ich wußte, wenn auch noch kein bestimmtes Wort darüber gefallen war, daß mich der alte Vetter eben so gern seinen Schwiegersohn als Fritz seinen Schwager genannt hätten, daß Beide mich mit meiner Geld= und Arbeitskraft gern unter sich aufgenommen hätten; aber Niemand mochte, Angesichts der Eigentümlichkeit Marie's, auch nur eine Hindeutung fallen lassen. Sie hatte zwar ihre spöttischen Bemerkungen, zu denen ich ihr ohnedies kaum noch Anlaß geboten hätte, aufgegeben, aber ihr Benehmen blieb volllommen gleichgültig gegen mich; fast schien es mir bisweilen, als sei sie beNir, eine undurchdringliche Scheidewand aus kalter Höflichkeit zwischen uns zu ziehen. Der Monat, den ich beabsichtigt hatte auf der Farm zu bleiben, um die Verhältnisse kennen zu lernen, war um, und ich sah ein, daß ich dem jetzigen Zustande ein Ende machen müsse, wenn mein Gefühl für das Mädchen mir ein späteres Scheiden nicht noch zehnmal schwerer machen sollte. So geschah es, daß, als ich eines Abends von einem Gange in der Nachbarschaft zurückkehrte und ich wider Erwarten Marie noch allein im Wohnzimmer wach und mit einer weiblichen Arbeit beschäftigt fand, ich mich kurz entschloß, eine Entscheidung herbeizuführen und am nächsten Morgen darnach zu handeln. Ich nahm unweit von ihr Platz und begann einige gleichgültige Bemerkungen zu machen; sie sah etwas verwundert auf, antwortete kurz und schien sich ganz in ihre Arbeit zu versenken, bis sie die angefangene Naht beendigt hatte. Dann legte sie ihr Zeug zusammen, erhob sich und zündete ein zweites Licht an. „Gute Nacht!“ sagte sie kalt, sich nachder Thür wendend. „Einen Augenblick, Marie," erwiderte ich,„ich möchte nicht gern so gleichgültig von Ihnen scheiden; ich kam herein, um Ihnen Adieu zu sagen.“ " Sie wandte sich um und sah fragend auf.„Adieu? wie so denn? ich verstehe Sie nicht ganz!“ denn!“ sagte sie wie mechanisch und wandte sich ab. Als sie aber die Thür öffnen wollte, zögerte sie und kam zurück.„Franz,“ sagte sie in tiefem, leicht zitterndem Tone,„Sie haben mich für kalt und launig, wohl gar für rücksichtslos gehalten; vielleicht hätte ich mich zwingen sollen, anders zu sein, da Sie ein Gast in unserm Hause sind— aber konnten Sie anders von mir erwarten? Ich hatte, als wir hierher kamen, so fest auf unsere alte Bekanntschaft gerechnet, daß in der schlimmen Zeit, die wir hier durchzumachen hatten, ich oft nur an Sie dachte und was ich Ihnen für Schilderungen machen, wollte; Sie aber waren so herzlos, uns in ., svuen Jahren nicht eine einzige Antwort zu schiuten!“ Ihr Auge füllte sich mit Wasser, als presse ihr jetzt noch die Kränkung das Herz zusammen. „Was wollen Sie nun noch von mir?“ „Eine einfache Frage!“ antwortete ich, ihr das Licht aus der Hand nehmend und bei Seite setzend. „Sie waren fast noch ein Kind, Marie, als wir uns verließen, das ich recht lieb hatte, für das ich indessen noch keine Leidenschaft fühlen konnte; und was ich verbrochen habe, mag wohl dem Leichtsinn, aber nicht dem Herzen angerechnet werden. Jetzt stehen wir uns einander anders gegenüber, Marie, leibenze frage Sie einsach: sol ich gehen oder ### Blauderecke. au. Wer vor einigen Jahren tnehmsten Platz der Rleichs. sich eines Gefühls des Unbe. Gruftgeschosses vollendet. Die stein gehalten, Der neue Dom zu Berlin. „Das mag wohl sein, Marie; das Einfache an der Sache ist, daß ich morgen früh die Farm zu verlassen gedenke. Ich habe schon mit Fritz geänme so daß wir mit Tagesanbruch wegfahren Sie sah mich einen Augenblick mit ihren großen „Die Farm verlassen?“ sagte sie mit leichtem Stocken und stellte das Licht auf den Tisch zurück,„warum so mit einem Male, ohne daß es nur besprochen ist?“ „Vetter Haubold ist mit mir einverstanden,“ erwiderte ich aufstehend und ihre Hand fassend,„der Monat, den ich mir für meinen Aufenthalt bestimmt, ist um, und was soll ich nun noch länger hier? Ich hatte wohl einmal eine wunderschöne Hoffnung und glaubte, für immer dableiben zu können; aber das ist vorüber, seitdem ich gesehen, daß Ihnen hier Niemand so sehr im Wege steht, als gerade ich. Sie haben mir deutlich genug gezeigt, wie unwillkommen ich bin, und so lassen Sie uns scheiden, Marie, es ist am besten für mich und Sie.“ Sie antwortete nicht, und ein langer Athemzug, zu welchem Sie den Ansatz nahm, schien durch ihren Stolz unterdrückt zu werden. Sie ließ meine Hand fahren und nahm ihr Licht von Neuem.„Adieu Sie sah mich mit zitternden Augen ungewiß an, ich aber konnte mein überquellendes Gefühl nicht mehr zurückhalten.„Mädchen, willst Du mein Weib werden und mich hier für immer fesseln?“ rief ich und schlang zugleich meinen Arm um ihre Taille. Sie machte einen kräftigen Versuch, sich loszuwinden, aber ich hielt sie fest, und ihr Widerstand erstarb an meiner Brust, an der sie ihr Gesicht verbarg. Ich hob langsam ihren Kopf und sah in ein großes Auge voll Thränen.„Franz, wenn Du mein Herz wieder täuschtest!“ sagte sie, aber ich verschloß ihr den Mund mit Küssen.— Es war eine selige Nacht, die ich verlebte, als ich leise mein Bett gesucht hatte, und obgleich ich wenig schlief, war ich doch am Morgen der Erste, der auf den Beinen war. Marie ließ sich nicht eher als beim Frühstückstische sehen, zu der Zeit aber war ich schon mit dem alten Vetter, den ich gleich beim Aufstehen abgefaßt hatte, im Reinen. Fritz zog ein Gesicht wie vollkommen verblüfft, als er den Stand der Dinge erfuhr, und nannte mich und seine Schwester die abgefeimtesten Spitzbuben, vor deren Verstellungskunst sich Jeder in Acht nehmen müsse— ja, und so bin ich im Westen hängen geblieben und segne es heute noch. Der Berliner Bombau. auf dem Lustgatten, dem vor konnte sic Gefühls des Unbe. erwehren. Zwischen dem imponierenden, altersgrauen königlichen Schloß und dem schönen Museeusmbau mit seiner Säulenhalle, lag der Dom, der das vornehmste Gotteshaus der Residenz sein sollte, Shsgiged weitem die unbescheinbarste, ja io unwürdiger, als“ den I. Deser Zustand war um säten des v..:s in den Vomgewölben die Gräber. n i# preutzischen Herrscherhauses waren, die eingegwungt in enge feuchte Räume einen nichts weniger als stimmungsvollen Eindruck machten. Dem soll er sich nach seiner Vollendung darstellen wird, im Bild Gerüsten, zu dem beiläufig 130000 laufende Meter Holz findet sich der Haupteingang und die schön in die Augen an der Spreeseite sind 5 Meter hoch außenwände sind durchweg in Sandwozu Steine von—500 Zentner verwendet worden sind. Für die Außenseiten sind bisher etwa 10000 Kubikmeter große Sandsteine und ungefähr 9 Millionen Mauersteine verbraucht worden. Wenn auch der äußere Bau schnell vorwärts schreitet, so dürften die zeitraubenden Arbeiten im Innern und die künstlerische Ausgestaltung des neuen Gotteshauses noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen. khescheidung bei den lhinelen wird aus mannigfachen Gründen ausgesprochen: Sie erfolgt, sobald die Gattin die Schwiegereltern beleidigt; sobald die Frau eifersüchtig ist, denn nach chinesischer Auffassung macht Eifersucht wahnsinnig und mit einer Tollen läßt sich nicht leben; sobald eheliche Streitigkeiten der Nachbarschaft lästig fallen. In diesem Fall kann auf Trennung der Ehe erkannt werden, ohne daß die Eheleute selbst sie wollen oder auch nur davon wissen. Unmöglich ist die Ehescheidung aber, wenn sich die Frau vor ihrer Verheiratung selbst ernährt hat, oder wenn der Mann arm gewesen ist und durch die Heirat reich geworden ist. Konfucius sagt über den Wortzwist in der Ehe:„Das Wort des Mannes gleicht dem Krähen des Hahnes, das die Morgenröte verkündet; ..# aber das Wort der Fran ist wie das Gackern ver Henne, die den ganzen Tag gluckst; br Ouegetn in emgisigerten Man man Bedeutung.“ Wie ungalant! Kenelurin in emaluielten Wusserkesseln beseitigt um besten mit Velbünnter Salzsäure(gleiche Teile Salzsäure und Wasser). Es muß nur an am besten mit verdünnt demr Anwenden.... sofort nach lich nachgespü 8undwerden, damit keine das Email schädigenden Säurereste zurückbleiben. der Themei sind neuerdings auf genommen worden. Ein Oeläußerlich gewöhnlichen Holzbooten ganz ähnlich. Es scheint sich eine Liverpooler Firma Verarbeitung des Bimsteins zum genannten Zweck zu veschäftigen und ihn hierfür besonders geeignet M indem der Stein ein festes und leichtes Malerial abgegen soll, das selbst ein voll Wasser geschlagenes Boot nicht sinken läßt. Der Rumpf wird aus auswechselbaren, durch Bolzen zu verbindenden Teilen zusammengesetzt, so zwar, daß jedes beschädigte Stück ersetzt werden kann, andererseits sich aber auch mehrere kkeine Boote zu einem großen vereinigen lassen. Anter dem hinweis auf das in vorliegender Zummer veröffentlichte Inserat des Herrn Großkopf in Bellin, Kommandantenstraße 55, bezeugen wir gerne, daß der Geschäftsstelle des„Zeitspiegel“ Original=Dankvorgelegen haben. lichen Hellerfolge seiner Methode Ueber das bekla kühnen deutschen Forf Land sind aus Thurs zufolge Ehlers, dem be Begleitung des Komn geborenen aus Neupe Richtung in das Innernachdem die Reisende die mitgeführten Munk der Expedition gezwung zu leben, da die Gegen liefert habe. In dieser gefaßt worden, den Vers vorzudringen, um dort glücklichen indessen auf entsetzlich gewesen sein. Teiles ihrer Bekleidung durch das Dickicht verlu fallenden Buschflöhen alledem war die Gege dschungleartige Dickicht wurde. Auch Eingebor mittel hätten verschaffen dieser sich immer entsetzlic endlich an den Oberlaus näher bezeichneten größe wo auf Veranlassung rascher bewohnte Gege zimmert worden ist. 2 des Kommandanten der das Floß. Ihre Befür stätigt werden, denn kurze Strecke zurückgeleg Stromschnellen bildet, 1 andern in Trümmer zers liche Personen, 39 an de und es ist von diesen durch Schwimmen ans Ehlers und der deutsch trunken, weil sie, wie der Entbehrungen bereits gar zu denen sich nach kurze zu bewegen gewesen war so gut es gehen wollte, Nach namenlosen Quale waren, gelang es ihnen anteil gelegene Bananen wilder Gier verschlangen wie leicht erklärlich, nicht bald noch schlimmer dart aber mittlerweile auch die auf die Spuren der Un Gutes im Schilde zu fl sogar eine ausgesprochen Eingeborenen mochten so gekommen sein, daß die hegten, und senkten, nach ein Friedenszeichen, das 1 bald seine Erwiderung g großer Freundlichkeit beh Motu geleitet, wo sie i samste Pflege gefunden waren aber durch die au daß sie sich schwerlich so nach Port Moresby übe dessen bereits ein Mann Aufkommen eines zweiten Seidenbis 18.55 p. Met.— sowie## von 60 Pf. bis Mk. 18.65 p. M ca. 240 versch. Qual und 2000 Haus. Muster umgehend. Seiden-Fabriken einigen Jahren latz der Reichs. atz der Reich ühls des Unbeimponierenden, dem schönen g der Dom, der sidenz sein sollte, escheinbarste, ja Zustand war um en die Gräber. varen, die einnichts weniger Dem sollte Der Landtag des bekannten egenwärtig der Lesern so, wie wird, im Bild himmelhohen nde Meter Holz gartenseite ben in die Augen sorthüren schon esimshöhe sind che, der Taufist bis zu den ißenwände des 5 Meter hoch veg in SandZentner vernd. Für die bisher etwa große Sand* 9 Millionen aucht worden. ere Bau schnell so dürften die ten im Innern hauses nach ses noch in Anspruch na bei den mannigfachen chen: Sie erGattin die eleidigt; sofersüchtig ist, er Auffassung hnsinnig und ißt sich nicht che Streitigrschaft lästig fall kann auf kannt werden, zute selbst sie davon wissen. Ehescheidung rau vor ihrer ernährt hat, nn arm geh die Heirat Konfucius wist in der des Mannes des Hahnes, e verkündet; Frau ist wie Tag gluckst; ngalant! In beseitigt gleiche Teile sofort nach isser gründdas Email Ehr Sel. Holzbooten doler Firma genannten ers geeignet nd leichtes Wasser geumpf wird erbindenden beschädigte aber auch igen lassen. ge roßtopf in vir gerne, inal=Dankr Methode — 31— Zur Unterhaltung. eOtto Ehlers f. Ueber das beklagenswerte Ende der Expedition des kühnen deutschen Forschers Otto Ehlers in Kaiser WilhelmsLand sind aus Thursday Island Meldungen eingelaufe bald beerst eine der Fluß nach der Land sind aus Thal##, Irinne Aelrunge.. Angelaufen, denen zufolge Ehlers, dem besondere Empfehlungen zur Seite standen, in Begleitung des Kommandanten der Polizeitruppe und 43 Eingeborenen aus Neupommern eine Forschungsreise in südlicher Richtung in das Innere des Schutzgebietes angetreten hatte. Schon nachdem die Reisenden zwei Monate unterwegs waren, sollen die mitgeführten Mundvorräte erschöpft und sämtliche Mitglieder der Expedition gezwungen gewesen sein, von Wasser und Gräsern zu leben, da die Gegend ringsumher keinerlei Nahrungsmittel geliefert habe. In dieser Notlage ist, wie es scheint, der Entschluß gefaßt worden, den Versuch zu machen, bis nach British Neu=Guinea vorzudringen, um dort Hilfe zu suchen. Die Leiden, welche die Unglücklichen indessen auf ihrem Marsche zu bestehen hatten, müssen entsetzlich gewesen sein. Halbverhungert, todesmatt, dazu des größten Teiles ihrer Bekleidung infolge des unablässigen Sichdurcharbeitens durch das Dickicht verlustig, fielen sie den zu Tausenden sie anfallenden Buschflöhen und Landblutegeln zur Beute. Zu alledem war die Gegend bergig, wodurch der Weg durch das dschungleartige Dickicht noch um Vieles beschwerlicher gestaltet wurde. Auch Eingeborene, die vielleicht einige wenige Lebensmittel hätten verschaffen können, wurden nirgends angetroffen. In dieser sich immer entsetzlicher gestaltenden Lage war die Reisegesellschaft endlich an den Oberlauf eines in den vorliegenden Meldungen nicht näher bezeichneten größeren Flusses, der nach Süden fließt, gelangt, wo auf Veranlassung der beiden Europäer, die auf diese Weise rascher bewohnte Gegenden zu erreichen hofften, ein Floß gezimmert worden ist. Als es vollendet war, bestieg auf Zureden des Kommandanten der Polizeitruppe der größte Teil der Leute das Floß. Ihre Befürchtungen sollten leider nur zu stätigt werden, denn das schwanke Fahrzeug hatte kurze Strecke zurückgelegt, als es an einer Stelle, wo Stromschnellen bildet, nach der einen Lesart unterging, andern in Trümmer zerschlagen wurde. Sämtliche auf ihm befindliche Personen, 39 an der Zahl, sind ins Wasser geschleudert worden und es ist von diesen nur sechzehn Eingeborenen gelungen, sich durch Schwimmen ans Ufer zu retten. Die Uebrigen, darunter Ehlers und der deutsche Kommandant der Polizeitruppe, sind ertrunken, weil sie, wie der Bericht hinzufügt, durch die ausgestandenen Entbehrungen bereits ganz erschöpft gewesen seien. Die Ueberlebenden, zu denen sich nach kurzer Zeit die sechs Insulaner gesellten, die nicht zu bewegen gewesen waren, die Fahrt mitzumachen, schlugen sich, so gut es gehen wollte, in der Richtung nach der Küste durch. Nach namenlosen Qualen und als sie schon dem Hungertode nahe waren, gelang es ihnen endlich, auf eine in dem britischen Gebietsanteil gelegene Bananenpflanzung zu stoßen, deren Früchte sie mit wilder Gier verschlangen. Die Folgen dieser Unmäßigkeit haben, wie leicht erklärlich, nicht auf sich warten lassen: die Aermsten waren bald noch schlimmer daran als vordem. Zu allem Ueberflusse waren aber mittlerweile auch die in der Nachbarschaft ansässigen Eingeborenen auf die Spuren der Unglücklichen gekommen und schienen wenig Gutes im Schilde zu führen. Beide Parteien nahmen zeitweilig sogar eine ausgesprochen feindselige Haltung an. Die Neu=GuineaEingeborenen mochten schließlich indessen wohl zu der Ueberzeugung gekommen sein, daß die Ankömmlinge keine feindlichen Absichten hegten, und senkten, nachdem sie sich beratschlagt, plötzlich die Waffen, ein Friedenszeichen, das von Seiten der armen Ausgehungerten alsbald seine Erwiderung gefunden hat. Nun wurden diese auch mit großer Freundlichkeit behandelt und in der Folge bis nach Motu Motu geleitet, wo sie in der dortigen Missionsstation die sorgsamste Pflege gefunden haben. Die meisten der Zweiundzwanzig waren aber durch die ausgestandenen Entbehrungen so zugerichtet, daß sie sich schwerlich so bald erholen dürften. Man hat sie später nach Port Moresby übergeführt; auf dem Wege dorthin dessen bereits ein Mann seinen Leiden erlegen, während Aufkommen eines zweiten gezweifelt wird. ist in. an dem Seiden-Bamaste Mx..93 bis 18.55 p. Met.— sowie schwarze, weiße und farbige Henneberg=Seide von 60 Pf. bis Mk. 18.65 p. Met.— glatt, gestreift, karriert, gemustert, Damaste etc. ca. 240 versch. Qual und 2000 versch. Farben, Dessins etc.) porto- und steuerfrei ins haus. Muster umgehend. Seiden-Fabriken G. Henneberg(k. u. k. Hofl.) Zürich. von Dr. Kommel; Iiaemalogen ist einfach etlstast. nach Verbrauch einer Flasche ist Appetit, Stuhlgang und das sonstige Befinden so zufriedenstellend, wie es seit zirka drei Jahren nicht der Fall war. Alle vorher angewandten Eisenpräparate haben bei diesem Falle stets fehlgeschlagen, und bia ich glücklich, bier endlich In Ihrem Haematogen ein Mittel gefunden zu haben, weiches Hellung verepricht.“ Herr Dr. med. Sellgmann in Berlin:„Ich habe mit Dr Hommel’s Haematogen bei zwei meiner Kinder einen Versuch gemacht und kann nicht umhin, Ihnen mitzutellen, dass ich wahrhaft überrascht bin von dem Erfolge. Vorhandene Appetitlosigkeit wich schon nach der ersten Gabe einem regeren Appetit, fast Heisshunger, und nach seche Tagen konnte ich ½ Kllo Gewichtszunahme feststellen. Ich werde nach Kräften dieses berühmte Mittel empfehlen.“ ist konzentrirtes, gereinigtes llaemoglobin(D. R. Pat. No. 81391. Haemoglobin ist die natürliche organische Eisen ManganverMkl..-— Taessenzstnb. Wman m m..— bindung der Nahrungsmittel. Preis per Flasche 250 0ir . InOesterreicn-ungarn n..— ö. W. Depots in den Apotheken. Wenn nicht erhältlich, directerVersandt durch uns. Litteratur mit hunderten von###,Iny K. 4½, chemisch-pharmacent. Laboratorium Dr. med. Kommel’s Haematogen A. W. Irstlichen Gutachten gratis und francs, Wieolay&am Co., Alanau. en Leipziger eldos S0 Fantasieartikel u. Musikverke jed. Art, sowieViolinen, Zithern, Accordzithern, Internationale Zugharmonikas etc in nur vorzüglicher Ausführung. Nusikwaarenhans Otto Pollter& Co., Leipzig, Reichsstr. 20 B. eislisten Preislisten versende franco. Unabertröhen! als Schönheitsmittel u. zur Hautpflege, u. in der Kinderstube. Lanolin Teilette. CreauLanolin der Lanolinfabrik, Martinikenfelde bei Berlin. In den Apetheken und Dregerien. 833 I O Tchhn eise(heviot„eren telle diess solideSpecialitat. Muster sende umsonst u. franko in schwarz, braun, blau, grau. hell etc. Preis: Nir grosser Anzus f..90. SeoS. E. Mammen, Fischhandlung, Räucherei und Versandtgeschäft. Prako a. d. Weser i. Oldenburg, versendet auch an Private gegen Postnachnahme franko jeder Poststation: Postk. netto 9 Pfd. frische Schellfische 3,00 leb. frische Butten od.Schollen.50„ Stinte, Quappen od. Heringe 2,10„ feinste geräucherte Aale. 9,60„ geräuch. Schellfische, sein. 3,00„ feinste Lachsheringe 3,00„ Fettheringe od. Bücklinge 2,10„ " f. Sprotten, 2 Kisten 8 Pfd.50„ 4 Lit. Postd. ca. 35-40 St. Rollmöpse 2,85„ 4 Liter Postd. f. Bismarck=Heringe 2,85 4 Liter Postdose feinste Bratheringe 2,50 Für Abnehmer per Bahn Extra=Preisliste. Danksagung. Ich bestätige Herrn Großkopf in Berlin, Kommandantenstr. 55, gern, daß sein Rath gegen Epilepsie ganz vorzügliche Wirkung bei meiner Tochter gehabt hat, daß nach genauer Befolgung die Krämpfe seit dem 12. Juli bis heute nicht wieder ausgetreten sind, wofür ich Herrn Großkopf ganz besonders danke. Bin auch stets bereit, Jedem die gemünschte Auskunft zu ertheilen. I. Zeidter Postsekretair Golzstr. 11, Schöneberg. Musi, Instrumente jeder Art. „Vortheilhafte Bezugsquelle. Garantie.Illustr. Catalogfrei. Bruno Klemm Jr. Marbneukirchen i. S. Ne. 32 Vorbereitung für das Freiwilligen=, Primaner=, Fähnrich= und Abiturienteneramen rasch, sicher, billigst. Dresden 6, Moesta, Dir. Bettfedernfabrik Gustav Lustig, Berlin., Prinzenstraße 46, versend. geg. Nachnahme(nicht unter 10 garantirt neue, vorzügl. füllende Bettfedern, das Pfd. 55 Pfg., Halbdaunen, das Pfd. 1,25, h. weiße Halbdaunen, das Psd. Mk. ,75, vorzügliche Dannen, das Pfd. Mk. 2,85. Von diesen Daunen genügen 3##e. zum großen Oberbett. Verpackung wird nicht berechnet. Jean Seilln, WPhren-Fabriklager, riedberg l. Hessen 4 liefert gegen Nachnahme NiokelRemontolruhren von Mt..50 an, Weoker v. Mt. 2,75 an, sowie alle Arten Uhren zu FabrikPreisen. Beste Qualitäten. 2 Jahr Garantie. Umtausch gest. Alustr.Preisliste gratis u franko. Wiederverkäuser erhalten Rabatt. Biingste für 3 Pf. Sig. 4"* 5. 6 8 R. 1,80, 2—,.20,.40 .60, 2 80,.90,.— .20, 4,50,.60,.80 *" 4n SM ue :.“: Jac Stück, entgaltend Musterkinen von.. 16 gtuck nach Cart.ur KCA — — e e h m e n u n d s e r g t ä l t i g d u r c h INchann Lübens cirftin □ In Göklirz. —— Sberin F chlohnener einfache Fabrikation e. überall leicht verkäuflichen täglichen Verbrauchs=Artikels auch mit geringen Mitteln möglich. Große Erfolge nachweisbar. Prospekt gratis durch Fallnicht“s Laboratorlum, Altona a. E. 5. Die Hlech,“ wird durch meine vorzüglichen Mittel gründd=af Pimmerwiederkehr beseitig lich und auf Nimmerwiederkehr beseitigt. Innerhalb Jahresfrist wurden durch meine Mittel Hunderte von diesem lästigen Uebel zeheilt. Kurvorschriften sowie zahlreiche Zeugnisse und Dankschreiben Geheilter folgen gratis und frankgratis und franko. Gebetsorig(Wesisaten) H. Wöstehoff, Lehrer. Wunderlich'e Patent-Zithern, vielf. verb.nach grat. beil. Schule ohne Notenkenntniss u. ohne Lehrer in einer Stunde erlernbar. Diese Zither ist äuss. dauerh. gearb. Ton wundervoll. Grösse 56 X86cm 22 Saiten vers. für..50 mit allem Zubehör: Musikwarenhaus „Apollo“ Wunderlich& Ce., Hannover. Dienerstellung. Junge Leute, die sich dem herrschaftlichen Dienerstande widmen wollen, erhalten gewissenhaste Ausbildung in den Deutschen Diener. lachschulen Berlin 8W., Markgrasen. straße 87, und Breslau, Hummerei 17. Gute Pension à 40 bezw. 42 Ml. monatlich von den Schulen aus. Nach beendetem Lehrkursus erhält jed. junge Mann gratis Stellung, wofür die Anstalten garantiren. Prospekt frei duxtehuds e Malerschule. Preiegekrönt. Aufnahme 1. Nov. Vorkursus 1. Okt. Progr. d. Dir. Eiserwag. Schuster& Co. Markneukirchen 302. Verzügliche Prim-, Concert. und Accord-Zithern. Feine Musik-Instrumente und Salien. Illustr. Ilauptkataloge frei Neue Ganselcdern, zumeist von groß, weiß. Gäns. stammend, vorzügl. daunenreiche Waare, habe größ. Posten abzulassen. Preise: wie sie von der Gaus kommen mit allen Daunen à Pfd 1,50 Mk., ausgesuchte Waare, also nur kleine Fed. und Daunen Psd. 2 Mk. Gerissene Federn grau 1,75 Mk. halbweiß.50 Mk weiß 2,75 Mr., 3 Mt.,.50 Mk. Jede Waare wird in meiner eigenen Anstalt(Dampfbetrieb) gereinigt und entstäubt. Daber kein Gewichtsverlust, wie bei der ca. 20 Proz Schmutz u. Feuchtigleit enthaltenden ungereinigten Waare. Garantie: Zurücknahme. ohn, Lehrer, Alt=Retz(Oderbruch). Die Mostrichfabrik L. Dien in Rabke Stat. Frellsiedt empfiehlt in garantirt reiner Waare, billigst für Bahnbezug f. naturel Mostrich, mild oder scharf, in ¼, ½, ¼ Ankern u. größeren Gebinden sowie für Postversandt franco Nachnahme, fl. TaselWein=Mostrich in hübschen Holzeimern zu 5 kg brutto à M..—, in hübsch Kisichen mit 12 sein ausgestatteten Gläsern à M..—. „„ □ in Folge kleiner Mangel. Pracht-Katalog grat u. frco. Fabrik Emil Leisvre, Berlin, Oranienstrasse 158. Bei Entnahme hier angezeigter Waaren bitten wir sich auf den seitspiegel zu beziehen. Ziennarmenikas mit garantirt unzerbrechlichen Tonzungen, unzerreißbaren Extrabalgen und offener angeschraubter Claviatur auch in einzelnen Stücken zu Fabrikpreisen empfiehlt die seit 1838 bestehende Fabrik von KrCessler, „ Magdeburg. = Mehrfach prämiirtes, anerkannt bestes Fabrikat. Ilustrirte Preiscourante franco ohne Bezahlung. da 0 # *7 di an 5 a — 38— Heiteres. Bärselhafte Inschrift. Mutatis mutandis. Gatte:„Anstatt dich mit der Küche zu beschäftigen, dichtest Du schon wieder! Ich beschwöre Dich, Ludmilla, erweibe Dich endlich!“ Prolaisch. Frau(im Entzücken über eine wunderbare Fernsicht):„Das Leben ist doch schön!.. Nicht war Männchen? Mann:„Kommt darauf an, was es heute zu Mittag giebt!“ Strafbar. Unteroffizier:„Meyer, machen Sie nicht ein so schlaues Gesicht, sonst lasse ich Sie drei Tage ins Loch stecken wegen Vorspiegelung falscher Thatsachen!“ der Küche):„Bertha, was machst Ahnungsvoll. Vater(in Du denn da?“—„Ich koche etwas für meinen Bräutigam, er besuct uu heute!“—„Bertha, Berthal Du wirst so lange .n bis die Verlobung zurückgeht!"(Fr. El. herum.) Bevot. Förster(zum Fürsten, der soeben einen Hasen gefehlt):„Der Kerl war ganz gewiß den Schuß von Euer Durchlaucht nicht wert!" Kurzsichtig.(Das kleine Schwesterchen mit einer Nelke in der Hand):„Hans, schau die schöne Blume!"— Studiosus (auf Ferien):„Blume? Prost! Her mit dem Bier!"(L. Bl.) Vorlichtig:„Hast Du gute Zähne, Großpapa?“—„„Leider nicht!""—„„Dann heb’ mir doch, bitte, meine Nüsse auf.“ nll Heil! Arzt:„Um Himmelswillen! Wo haben Sie sich das Gesicht so schrecklich zugerichtet?“— Parient:„Ich bin Tourenfahrer!— Arzt:„Sagen Sie lieber Torturenfahrer!“ Entschuldigt. Onkel(beim Bezahlen der Zeche):„Wie, ich habe erst vier Glas Bier und Du schon zwölf getrunken?“— Neffe: „Du gingst auch hinter mir, lieber Onkel als wir hierherkamen! Tarter Glinh.„Sie bekommen mit der Hand meiner Tochter 80 000 Mark.“—„„hm... sie hat doch aber zwei Hände?““ hedwig(deren Lieblingstante sich verlobt hat):„Großmama, wo ist denn Tante Sophie?"— Großmutter:„Sie sitzt im blauen Zimmer mit Lieutenant Hellwig.“— Hedwig(nachsinnend): „Großmama, wenn Du Dich etwas ins blaue Zimmer zum Lieutenant setzen gingst, dann könnte wohl Tante Sophie mit mir men spielen kommen. Sinnsprüche. Undische Aphoriomen. Aus dem ersten Jahrhundert nach Chr. stammt ein kleines indisches Büchlein, das sich der„Juwelenkranz“ nennt und viele bedeutsame Sprüche enthält. Hier einige Proben: Wer ist ein Freund? Der vom Bösen abhält.— Was ist unstet wie der Wassertropfen auf dem Lotosblatt? Die Jugend, der Reichtum, das Leben.— Was ist Schmuck der Reden? Die Wahrheit.— Unheil als Frucht? Ein ungebändigtes Herz.— Wer Echte Müller,e PatentAooordzithern in einer Stunde ohne Notenkenntniß und ohne Lehrer zu erlernen. Prachtinstrumente kosteten früher Mt. 16.— jetzt nur Mt. 12,—, solange der Vorrat reicht, bei O. O. F. Miether, Hannov. Harmonika u. Instrumenten Fabrik in Hannover II, Steinthorfeldstr. 19. NB. Allen werten Bestellern gebe noch 1 fl. Musikinstr. umson-t. nur damit Sie sich von der Güte u. Preiswürdigk. meiner Fabrikate überzeugen sollen. D. O. preisgekrönte Fabrikate La Palma, p. 100 St..— M.(500 Sick. Hermes," 100„ 4,50„ 1 franko sind im Geschmack und Aroma unübertroffen. Tendering's Rauchtabak ist allein der echt holländische, 9 Pfund= 9 M. Nur zu beziehen von Tendering’stlgarren-und TabakFabrik in Orsey a. d. holländ. Grenze. Mit diesem Blas Atordion wird die schönste Musik erzeugt, es kann sofort von Jedermann gespielt werden, ist solid und dauerhaft gebaut und kostet nur 2 gm Klei 3 Mari. Kleinere Stücke.30 und 2 Mark. Zieh=Harmonikas für Anfänger, solid und dauer. haft nur.50 Mark. Eine seine Wiener=Concert= Mund= harmonika, 32 Töne, das Beste, was es giebt, nur 75 Pfg. bei Einfendung des Betrages oder Nachnahme. A. R. Stubiger, Klingenthal.S. „Arin Caus uirnn Celrt. Monatsschrikt für das geistige und wirthschaftliche Leben der Frau. Herausgegeben von Johanna von Sydow. Monatlich 1 Heft zum Preise von 50 Pfennig. Vierteljährlich M..50. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen und Postanstalten(Post=Zeitungs Preisliste Nr. 4455.) Fesselnde Novellen. Belehrende und unterhaltende Artikel aus dem gesammten Geviete der weiblichen Interessen. „Mein Haus meine Welt“ berücksichtigt in hervorragender Weise den praktischen Theil der Hauswirthschaft. Die besondere Abtheilung: Die praktische Küche bringt in regelmäßiger Folge Artikel über den Einkauf in jedem Monat, welche für jede Hausfrau nur Nützliches und Beachtenswerthes enthalten und so allein schon die geringe Ausgabe von 50 Pfg. monatlich bezahlt machen, ferner Wirthschaftsgegenstände, Neuheiten für Küche und Haus, Speisezettel, neue von berufener Seite durchaus erprabte Original Recepte, cr. cr. Die Zeitschrift wendet sich an alle Frauen, deren Einn noch im Hause wurzelt. Jede denkende Hausfrau wird aus ihrer Leetüre einen dauernden Gewinn davontragen. Probehefte gratis und fraues direct von der Verlagsbuchhandlung Max Pasch, Beilin Sw, Ritterstraße 10. Wer jährlich nur ein Rundschreiben versendet, Wer jährlich nur einmel annonoirt, Zu haben in den meisteu durch unsere Plakate kenntlichen Apotheken, Conditoreien, Colonialwaaren-, DelicatessDrogen- und in den Special-Gieschäften. „Das Buch“) kostet nur eine Mark und spart hunderte, wenn es eifrig benutzt wird. (Handels=Akademie, Leipzig Hft. 39). Martleld, Buchführg. f. Handwerker. Verlag Gioorg Blenens In Berlin W 30. Pr. #. Bei Entnahme hier angezeigter Waaren bitten wir sich auf den Zeitspiegel zu beziehen. Käse. Käse. Käse. Liefere prima Edamer Käse pr. Ctr. M. 65, "„ Holländer 45 ab Station hier, freie Verpackung, Nachnahme. Probepostcolli mit 10 Pfg. Aufschlag pr. Pfund franko, Nachnahme. St. Rudert a. Niederrhein. Josef Konken. Schwarze Wen soll man sich zur Liebsten nehmen? Das Mitleid, die Freunddie Güte.— Was ist so schwer zu erlangen, wie der Stein der Weisen? Freigebigkeit, von freundlichen Worten begleitet, und Wissen ohne Stolz.— Wer ersiegt die Welt? Der Wahrhaftige und Geduldige. Preis- Rätlel. Jeder Leser kann sich am Erraten beteiligen. Den Einsendungen ist eine Zehnpfennig=Marke beizufügen. Die drei der Form nach besten richtigen Lösungen die bis zum 8. Februar an die Redaktion des „Zettspiegel" Berlin SW. 68 gelangen erhalten je einen Preis. I. Preis: Deutsche Pfalz und deutsches Dorf(prachtvoll illustr.) II. Preis: Steinhausen, Geschichte Wendelins von Langenau. III. Preis: Uthmann, Bilder aus dem Lieutenantsleben. Die Namen der übrigen Einsender von richtigen Lösungen werden veröffentlicht. Rärsel. Kennst Du den lieblichen Namen, der rückwärts gelesen sich gleich bleibt; Und, vermehrt durch ein m, zweierlei Dinge benennt? Schenkst Du dem Ende das m, so ist es ein Land in der Ostwelt; Himmlische Speise war's einst, krönst Du den Anfang damit. Auklölung folgt in Nr. 7. Kleiderstoffe enorme Muster-Auswahl Oreine Wollee von 75 Pfg. an. Aufträge von 15 Mark an frei. Proben und Cataloge frei. F. W. Sältzer, HANNOVER. Nervenstärkung! „Die Uebertragung der Nervenkraft.“ (Ansteckung durch Gesundheit.) Verl. C. Buttenstedt, Rüdersdorf b Berlin. Nachn..50 Mk. für Leser d.„Zeitspiegel.“ Die Schrift erregt in den massgebenden Kreisen Aufmerksamkeit und Aufschen fführungen jeder Art und für alle Gelegenheiten in Vereinen u. Samilien. Führer durch den Verlag: BInhalts-Angahe von 44UInhalts-Angabe von 100 Theaterstücken 1 Mark 25 Pf. „Ratgeber für Sestveranstaltungen“ 3 M. Besctzung f. Herren u. Damen, auch mit werren. od. Damenrollen allein. I. giels Possen, Karnevalia, Tewbunke. Pantomimen. Ariginelle Vorträge, Prologe und Gesellschaftsscherze. Ceupiets. Gesangs= und Spouflührungen ## Scheits-.polter. abend=Scherze. Kataloge gratis. Brederser2# TheaterverlagEd. Hloch, Herling 2. Ner Ausstellungen beschickt und mit seinen Erzeugnissen über die Konkurrenz hervorragen will, Wer seine Schaufenster und den ganzen Geschäftsbetrieb nicht nach der alten Schablone, sondern nach neuen, zeitgemässen, vielfach in der Praxis erprobten Vorschlägen einrichten will, Wer überhaupt mit allen gebotenen Mitteln des kaufmännischen Wettbewerbs arbeiten will, wie es die Zeit gebietet, der lasse sich umsonst einige Probehefte der„Reklame“ zur Ansicht senden. Die„Reblame“ ist interessant von der ersten bis zur letzten Zeile, zudem selber ein Insertionsorgan ersten Ranges. Robert Exner& Co., Berlin.W. 68, Verlag der„Reklame.“ Graphische Kunst-Anstalt M Berlin SW.„ London.C. Ritter-Strasse 50.. 9 Hiils Place Künstlerische Ausführungen von Zinkätzungen in Autotypie-, Strich- und Kornmanier nach neuem patentirten Verfahren, welches höchste Druckfähigkeit garantirt. Photogravure, Photollthographie, Chromotyple, Galvanoplastik, Kupfer-, Zink- und Messing-Aetzung. Langjährig bewährte Kräfte, welche wir für unsere Anstalt gewonnen haben, Maschinen und Apparate neuester Konstruktion in Verbindung mit den vorzüglichsten Hilfsmitteln der modernenTechnik befähigen uns zu ganz hervorragenden Leistungen auf den Gebieten der graphischen Kunst. Nachts Aufnahmen bei elekrischem Licht. Eigene Zeichen-Ateliere. □ Kostenanschläge jederzeit unentgeltlich. Durch Kombination verschiedener Vervielfältigungs- Verfahren sichern wir dem Besteller bedeutende Ersparnisse und geeignetste Mauier der Ausführung.— Künstlerische Ausführung und prompte Lieferung. Hochachtungsvoll Fernsprecher: Amt w, 182. Leop. Wedl& Co. ∆ ∆ 4 Verlag von Max Pasch in Berlin SW., Ritterstr. 50. In neuer Auflage erschien soeben: Uebersichtskarte der Eilenbahnen Beutschlands mit den neuen Direktionsbezirken der Kgl. Preuß. Eisenbahnen bearbeitet im Reichs=Eisenbahn=Amt Berlin 1895. 6 Blatt. Maßstab:1 000 000 und Verzeichniß der deutschen Eisenbahnen und ihrer Stationen. preise: 1 Exemplar, 6 Blatt im Umschlag, mit Stationsverzeichniß. Mi. ichn. 9, unaufgezogen 1 Exemplar, 6 Blatt im Umschlag, mit Stationsverzeichniß, aufgezogen auf Leinwand mit Stäben und Ringen 16.50 aufgezogen auf Leinwand in Mappe....„ 16.50 Diese Karte giebt wie keine andere die zuverlässigste und genaueste Darstellung des gesammten deutschen Eisenbahn=Netzes und entspricht mit ihrem dem gesammten mitteleuropäischen Verkehr zu Wasser und zu Lande behandelnd Inhalt in hohem Grade den Bedürfnissen der handeltreibenden Welt. Sie hat sich daher als ein für jeden Geschäftsmann und Spediteur schwer entbehrliches Hilfomittel immer weiteren Kreisen eingebürgert. Dieselbe ist in diesem Jahre dadurch noch besonders wichtig, daß die neuen Preußischen direktionsbezirke auf derselben durch Linien übersichtlich dargestellt sind. vusen kolorikte Gemeinnüßiges Einen lehr bequemen schuhhnöpfer hat P. Leid Greiz erfunden und unter sichen Schutz stellen lasser Erfindungsgegenstand hal das Patent=Bureau von görlitz mitteilt, zwei d Klauen, welche zum Erfas Knopfes bestimmt sind. Si dicht üder einander unds eine gemeinschaftliche Achs bar. Diese Klauen wer geöffneten Zustande dure Knop Knopf auf toch geführt und u Durc die mit den Klaue bundenen Arme öffnen die Knopfloch und die Klaue dem festgehaltenen Knopf durch das Loch hindurch. für Knöpfschuhe ist dieser? vorteilhaft anwendbar. Der uand wird in verschiedene führungsformen hergestell tönnen hierbei die Arme n zugehörigen Klauen aus Stück hergestellt, und durch seitige Umschlingung scharn verbunden sein, oder die perden des bequemeren An wegen aus Blechtäfelcheng Auch können an Stell Scharnieres Federn ver werden, unter deren Wirku Knöpfer sich selbstthätig Die Anbringung der Blechte kann den Gegenstand glei zu Reklamezwecken vor verwendbar machen, inde denselben der Name der betre Firma eingepreßt wird; seiner Billigkeit eignet alsdann sehr gut als I artikel. Ber chinelisch=japanisch hat den Chinesen insoferr unbedeutenden Vorteil ge als dieset Land nun auch b seinen Kohlenreichtum auszu welche sich an den Ufer Jangtse-Flusse in mächtigen besinden. Die Chinesen b den größten Teil ihrer f Marine erforderliche Kohl Auslande und kamen d während des Krieges mit in arge Bedrängnis. Glei sollen nun mehr reichen: welche Silber und andere volle Mineralien enthalter genutzt werden.[Mitgeteilt a Patent- technischen= und wertungs Bureau Betche, Be Neue Roßstr. 1. Dieses## erteilt den Lesern dieses kostenlosen Rat in alle gelegenheiten, welche Patei brauchsmuster, den Muste Markenschutz betreffen.] Lampen=Trlinder sind barer, wenn man sie erst in Wasser auf dem Herde und langsam heiß bis zum werden, dann abkühlen lä beim Gebrauch stets nu trockenem Wege reinigt. In Biindili wird al Resten der Olivenkerne ein stanz gewonnen, welche Seifenfabrikation von Bed ist, und von der im Jahr bereits 1200 Tonns(à 1000.5 hergestellt wurden. Die Rüc der Olivenkerne werden chemischen Prozesse mit Se säuere unterworfen und ausgepreßt. Dieses als E öl ziemlich wenig wertvo ist wie einleitend bemei Herstellung von Seife sehr voll, und sind von demsel! deutende Mengen nach A England und Nord= Euro portiert. Wie bringt man Ro aus der Wäsche? Etwas salz wird eingeweicht, ab mit einigen Tropfen Wasser wird der Fleck damit be nur einige Minuten lieg lassen, während welcher Ze die anderen Flecke vornehme Nachher wird er durchgeriebe das un die E spr reg klä Si die au zur kon Si aban en der Frau. jährlich M..50. 8 Preisliste Nr. 4455.) stitel aus dem deWeise den praktischen sche Küche bringt in at, welche für jede d so allein schon die Zirthschaftsgegenstände, ite durchaus erprobte in noch im Hanse e einen dauernden andlung. straße 10. sendet, inen Ergen will, eschäftssondern Praxis des kaufwie es t senden. bis zur onsorgan V. 68, Blot- uns Anstalt gestruktion in nenTechnik en Gebieten en-Ateliere. Verfahren geeignetste id prompte Co. alt su. I K ngen# ich neuem kfähigkeit * 7 Litterstr. 50. ands enbahnen herlin 1895. er Stationen. .50. .50 aueste Darstellung it ihrem dem geinde behandelnden Sie hat sich daher ches Hilfomittel in surch noch besonders ben durch kolorirte Gemeinnütziges. Einen lehr bequegen Handschuhhnöpfer hat P. Leiohold in Greiz erfunden und unter gesetzsichen Schutz stellen lassen. Der Erfindungsgegenstand hat, wie Patent.Bureau von Lüders. görlitz mitteilt, zwei drehbare Klauen, welche zum Erfassen des fes bestimmt sind. Sie liegen dicht üder einander und sind um eine gemeinschaftliche Achse drehbar. Diese Klauen werden in geöffneten Zustande durch das Knopf Knop auf floch geführt und um den herumgelegt. Durch Druck die mit den Klauen verbundenen Arme öffnen diese das Knopfloch und die Klauen mit dem festgehaltenen Knopf treten zurch das Loch hindurch. Auch für Knöpfschuhe ist dieser Apparat vorteilhaft anwendbar. Der Gegensand wird in verschiedenen Ausührungsformen hergestellt. Es tönnen hierbei die Arme mit den gehörigen Klauen aus einem Stück hergestellt, und durch gegenseitige Umschlingung scharnierartig verbunden sein, oder die Arnie perden des bequemeren Anfassens wegen aus Blechtäfelchen gebildet. Auch können an Stelle des Scharnieres Federn verwendet werden, unter deren Wirkung der Knöpfer sich selbstthätig schließt. Die Anbringung der Blechtäfelchen kann den Gegenstand gleichzeitig zu Reklamezwecken vorteilhaft verwendbar machen, indem auf denselben der Name der betreffenden Firma eingepreßt wird; infolge seiner Billigkeit eignet er sich alsdann sehr gut als Zugabeartikel. als dieset Land nun auch beginnt, seinen Kohlenreichtum auszunutzen, welche sich an den Ufern des Jangtse-Flusse in mächtigen Lagern besinden. Die Chinesen bezogen den größten Teil ihrer für die Marine erforderliche Kohle vom Auslande und kamen dadurch während des Krieges mit Japan in arge Bedrängnis. Gleichzeitig sollen nun mehr reichen Minen, welche Silber und andere wertvolle Mineralien enthalten aus. genutzt werden.[Mitgeteilt aus dem Patent- technischen und Verwertungs Bureau Betche, Berlin., Neue Roßstr. 1. Dieses Bureau erteilt den Lesern dieses Blattes kostenlosen Rat in allen Angelegenheiten, welche Patente Gebrauchsmuster, den Muster= und Markenschutz betreffen.] Lampen=Crlinder sind haltbarer, wenn man sie erst in kaltem Wasser auf dem Herde aufsetzt und langsam heiß bis zum Kochen werden, dann abkühlen läßt und beim Gebrauch stets nur auf trockenem Wege reinigt. In Biindili wird aus den Resten der Olivenkerne eine Suvstanz gewonnen, welche für die Seifenfabrikation von Bedeutung ist, und von der im Jahre 1894 bereits 1200 Tonns(à 1000 Kilogr.) hergestellt wurden. Die Rückstände der Olivenkerne werden einem chemischen Prozesse mit Schwefelsäuere unterworfen und dann ausgepreßt. Dieses als Schmieröl ziemlich wenig wertvolle Oel ist wie einleitend bemerkt zur Herstellung von Seife sehr wertvoll, und sind von demselben bedeutende Mengen nach Amerika, England und Nord= Europa exportiert. Wie bringt man Rostlleche aus der Wäsche? Etwas Bittersalz wird eingeweicht, aber nur mit einigen Tropfen Wasser, dann wird der Fleck damit befeuchtet nur einige Minuten liegen gelassen, während welcher Zeit man die anderen Flecke vornehmen kann. Nachher wird er durchgerieben, nochmals befeuchtet und wieder liegen gelassen. Dann nehme man ein zinnernes Geschirr, fülle es mit kochendem Wasser und setze das heiße Gefäß auf die Flecke, nehme es nach einigen Minuten wieder weg, und wasche die Flecke in weichem Wasser wiederholt aus bis sie verschwunden sind. Tintenflecke werden ebenso behandelt. Rostflecke entstehen hauptsächlich dadurch, daß man an den Waschgefäßen die Reifen mit Nägeln angeschlagen hat, die dann oft ins Innere der Gefäße dringen und an der Wäsche Rost absetzen. kierprüfung. In einem Liter reinem Wasser löst man in einer Schüssel 125 Gramm gutes Kochsalz auf. Nachdem das Salz ganz aufgelöst ist, rührt man das Wasser gut um, damit der Salzgehalt gleichmäßig vertheilt wird. Frische Eier sinken in dieser Lösung sofort unter; fünf Tage alte schwimmen schon auf dem Wasser. Soll das Salzwasser zu mehreren Proben aufbewahrt werden, muß es in Flaschen gut zugestöpselt aufbewahrt werden, sonst verdunstet das Wasser, der Salzgehalt wird größer und damit auch die Tragfähigkeit. Briefkasten. herrn Utto Reichel, Berlin 80., Eisenbahnstr. 4. Ersuche hiermit höflichst um gefl. umgehende Zusendung von 1 Dose Mittel I und 1 Fl. inneren Medikaments à Mk. 2,— gegen Nachnahme. Was die Wirkung Ihres Mittels anbetrifft, so muß ich mich lobend darüber aussprechen, denn ich habe schon sehr viele Mittel bis jetzt vergebens angewandt jedoch das Ihrige wird den Erfolg ganz erzielen. Angerburg, den 20. 3. 1895. E. W. Schulz, b. F. R. Packhäuser. Karmontkas in Ton und Bauart unübertrefflich, ferner Zithern, Violinen, Accordzithern, Flöten, Ocarina, Spiel= und Musikwerke 2c. empfiehlt unter Garantie R. Jäokel, Musikwerke, Dresden- A. Zöllnerstr. 22,II. Ill. Katalog gratis u. frei. Allen Denjenigen, welche mit Magenleiden, Appetitlosigkeit u. s. w. behaftet sind, theile ich gern unentgeltlich mit, wie ich in kurzer Zeit ohne große Kosten von diesem Leiden befreit wurde. F. G. Drösser. Heilbronn a.., Sütmermühlstr. 25, Nr 19. Gesichtspickel, esser: Röitz. schnell u. radikal zu beseitigen unt. Garantie franco gegen M. 1,80 in Briefmarken oder Nachn Reichel, Berlin, Eisenbahnstr. 4. 10 Pfd.-Postfass fr. Naturtafelbutter 7,50 frco. 10 Pfd. fr. Kalbfleisch I.50—.00 Mk. frco. 10 Pfd. fr. Schweinefl. od Rindfl. 4,50—5,00 frco. 10 Pfd. Limburger Käse.50 frco. vers. Aug. Berlinski, Friedrichshof O. Pr. — 39— Flotter Schnurrbart! Franz. Haaru. Bart- Elizir, schnelstes Mittel zur Erlang eines starken Haar= und Bartwuchset.— Verhinderung von Laarausfall. Dieses Elixir, tausendf. bewährt, ist allen Pomaden, Tincturen u. Bals. #sen entschiede: vorzut Erfolg garantirt! * Dose Mi 1,— u 2,— nebst Gebrauchsanw. und Garantieschein. Versand discret per Nachn. od. Eins. d. Betrag.(a. in Briefm. all. Länder). Allein echt zu beziehen durch Parfümerlefabr. P. W. A. Meyer, Hamburg-Eilbeck. Biselec. 6 Wer an unreinem Teint, Mitosser, bis fettiger Gesichtshaut etc. leidet, 6 lasse sich sofort„Discret“ PatentBde. amtl. gesch. kommen, dieser Apparat beseitigt augenblloklich und vollständig unschädlich alle Unreinigkeiten des Gesichts, und macht alle Tinoturen und Salben überflüssig. Preis frco.Zusendung Nk..70 Nachn. Mk..— Ausland nur geg. vorher. Einsdg.2 M in Briefm.fre. Eründer C. Frankl, Bleichenbrücke 18 „ * /1 versendet felusten Congothee neuester Ernte pr. 1 Kilo 4,—, feinsten Souchongthee .— Steiner, Berlin, Neuenburgerstr. 2. Das Neueste in Guumi Waaren. Frauenärztl. Erfindung. Ausführl. illustr. Preisl. grat. Verschl.g 20 Pf. E. R. Oschmann, Konstanz III. Sperialpreioliste meiner sämmtlichen Gummiwaaren versende in verschlossenem Couvert. 6 Band, Berlin, Friesenstraße 24 1/8. Meinel& Herold, Klingenthal(Sachsen) Nr. 104, empfehlen ihre anerkannt vorzüglichen „Zieb=Harmonikas.“ Garantirt stärkner Ton.“ Versand in einzelnen Stücken zu billig Fabrikpreisen. Umtausch gestattet. Illustr. Katalog gr. u. fr Pellichl (d. i. präservirte gereinigte Ochsengalle) Dieses vorzügliche Kosmetikum, eine natürliche medicinische Seife, ist ein bewährtes Schutzmittel gegen Prostaeuien und macht gerötete Haut an den Händen und im Gesicht in kurzer und sammetweich. Der Flacon kostet 60 Pfg. in allen Avotheken und Drogenhandlungen und reicht lange aus. Alleiniger Fabrikant: Karl Fr. TollnerBremen. Zum Trost und zur Hilfe für die leidende Menschheit, die an Bandwurm und Magen leidet. * Bandwurm sammt Kupf ewird unter Garantie durch die Granatkapseln schmerzlos in kurzer Zeit(binnen 6 Minuten) vollkommen abgetrieben. Allein echt zu haben beim Apotheker Josef Schneider in Nesicza,“(End üngams 3 Für den schmerzlosen, raschen und sicheren Erfolg dieses ausgezeichneten Heilmittels wird garantirt. Schadet nicht, wenn Bandwurm auch nicht vorhanden ist.— Alter ist anzugeben..— Gesetzlich geschützt. Eine Originalschachtel sammt genauer Gebrauche anweisung kostet für das In= und Ausland fl..50, per Postnachnahme oder vorherige Einsendung des obigen Betrages Die Symptome des Bandwurmes sind: Blässe des Gesichts, matter Blick, blaue Augenringe, Abmagerung. Verschleimung, belegte Zunge. Verdauungs= und Appetitlosigkeit, abwechselnd mit Heißhunger, Uebelkeiten oder gar Ohnmachten und Schwindel, ugmentlich bei nüchternem Magen, Aufsteigen eines Knäuels bis zum Halse, Speichelansammlung, Anschwellung des Leibes, Magensäuren, Sodbrennen, häufiges Aufstoßen. Kolik. Kollern, wellenförmige Bewegungen, stechende, saugende Schmerzen und Stiche in den Gedärmen, Herzkl pfen, Unregelmäßigkeit bei Blutcirculation, namentlich bei Frauen, öfterer unvermuthet eintretender Kopfschmerz, Hang zur Melancholie, Lebensüberdruß und Schgmüntet Der Ostasiatische Lloud. Diese einzige deutsche Zeitung Ostaslene schreibt in ihrem Leitartikel der ersten Nummer des soeben begonnenen 10 Jahrgange u.: Bo viel bereits über China geschrieben ist, so giebt es doch wenig Gebiete, die keinem Zweifel mehr unterworfen sind, sehr viele dagegen, über die für den Europäer noch vollständiges Dunkel herrscht, In zahlreichen Artikeln über Religion. Sitte, Recht, Handelsbräuche, Sprache, Familienleben, Wohlthätigkeitsanstalten, des Volkes usw., usw., über die klimatischen und geologischen Bedingungen des Landes, In Uebersetzungen chinesischer Philosophen, Dichter, Zeitungsberichten, soweit eie besondere Bräuche erkennen liessen, haben unsere berufensten Mitarbeiter den Durst unserer Landsleute nach Belehrung zu befriedigen gesucht. Unsere Zeitung ist wohl die einzigste, die unter allen Wochenblättern Chinas neben dem reichha tigen polltischen und ausführlichen Handelsteil auch wissenschaftlichen Erörterungen nicht ihre Spalten verschliesst. Wer in der Helmat sich ein möglichst umfangreiches Bild nicht nur von den hiesigen Vorkommnissen, sondern auch vom chinesischen Leben und Denken verschaffen will, wird wohl kaum ein besseres Wochenblatt finden können. Alles überragend aber erhebt sich für uns die Verpflichtung, ein geistiges Bindemittel zwischen den an den verschiedensten und entferntesten Plätzen Ostasiens zerstreuten Landsleuten zu bilden. Jeder hat hier seinen besonderen Zweck zu erfüllen, an den wichtigsten Plätzen wachen Beamte über das Ansehen und der Wohlfahrt der Angehörigen unseres, auch im Auslande mächtigen Reiches. Kaufleute suchen in nicht leichter Arbeit in den, freindem Handel geöffneten Häfen den Absatz unserer heimischen Fabrikate zu fordern, deutsche Offlziere und Baumelster, deutsche Kapitäne und Schiffsleute, im fernen Innern unsere Missionare— sie alle sind bestrebt, jeder nach seiner Weise und an seinem Teile deutschem Namen Ehre und Achtung in der Ferne zu vorschaffen, das Bewustsein, dass als Angehörige eines grossen Landes eie alle ein Band umschlingt, dies wach zu halten und zu nähren, hut unser Blatt stets für seine vornehmete Pflicht erachtet.— Abonnemente-Preis pro Vierteijahr Mk. 6,25. Postzeitungaliste No. 5438. Probenummern, sowie Prospekte mit Insertionstarif versendet bereitwilligst die Generalvertretung des „OStastatischen Eieye MGnanghal Max Pasch, Kgl. Hofbuchdrucker, Berlin SW., Ritterstrasse 50. logen Baue Bondunet vollständig neu, mit oder ohne Heizung resp. Dampfeinrichtung ist besonderer Umstände halber weit unter Fabrikpreis zu verkaufen. Versand direkt ab Fabrik. Gefällige Offerten auter M. P. Z. befördert die Expedition des„Zeitspiege!“, Berlin 8W. 68. Anzug-Stoffe. Für 3 Meter 3 Meter 3 Meter 3 Meter 2 Meter gezw. Buckskin Buckskin- reinwollenen hochfein Prima od. Cheviot. Neuheit Cheviot. Kammgarn. Paletotstoff. Grossartige Muster-Collection bis zu den hochfeinsten Sachen sofort franko. Pegauer Tuchversandt Julius Körner& Co. iau PEGAU 1. S No. 3. Gerr. 1 Gegr. 18410. S. No. G. Geg.. 1846. Sebe S Ascimia-, Lungen., Hals= und Brustbeschwerden sind doch noch zu heilen. Auskunft erteilt bereit willigst geg. Retourmarke v. Poelinitz, Döbeln i.., seit 1875 Provisor. KRIN • Beste Qualität. • Billigste Preise. • Preisliste dratis. I 13 Pirst Vorzuntichr Enntitatsriaartt Vorneo mit Havana, unsortirte 10 Pfg. Cigarre, pro Mille 60 Mk. 200 Stück 12 Mark portofrei versendet Sächsischer Hoflieferaut, Leipzig. Umtausch gestattet. Ginsrnd Nien, Zu haben in den meisten Papler-, Schreibwaaren etc. Handlungen, Sonet direkt. Lechmarurg PirRel! Specialität: Staatlich geprüfte und beglaubigte Eisengallus-(Normal-)Tinten, Klasse I und II. Von unübertroffener Güte und billig, weil bis zum letzten Tropfen klar undverschreibbar. beste Alger 10 einen Hinwels auf staatlieh Prüfung. Fabrik Dresden, gegründet 1826. das un die G spre reg klä Si die 95 kon Si ab an — 40— Behr. Loesch, Leipzig 4. Beste Bezugsquelle für Private von genau regulirten Uhren zu Fabikgreisen. 3 Jahre schriftl. Garantie. utausch geetattet. Illustr. Preisbuch über Uhren, Ketten, Musikwerke, Ringe.optische Artikel gratis und portofrei. 8 Eis bechinteressantes, wertvolles, nützliches Buch: die Quelle un ven Eisem, der mit nichts anfing. Aus dem Euglischen des J. P grossen Roichten. 24 S gr.p aus.50 Mk., mit 6.ches dös J. Plat v. 1. Pagrer. 224 S. gr.-9 nür.0w mu., mit rorto.70 Mk. franco. von dustar Boldenhauer, Elbing, Brandenburgerstrasse 16. Musik-Instrumente Reinigt das Blut! Der Führer durch Martin Böhm's Theater-Verlag Ein Ist erschienen. Nachschlagebuch allerersten richt Ranges für zieonaber- Theater und Allen, die an Hautausschlägen (Flechten), ererdier oder durch eigenes Verschulden erlangter Säfteverderbniß, Hämorrhoiden, Magenbeschwerden, Gicht und Rheumatismus, Blutandrang nach dem Kopfe, Leber= Nierleidenden wird M. Schütze's BlutreinigungsPulver bestens empfohlen. à Dose.50 Mark. Echt zu haben mit Schutzmarke Hygien 1. s. Un. in vielen Apotheken, wo nicht wende man sich Akkord-Zithern nebt elem gr 14.—Mack“ m. .#eseng ur. r:.3c.(Unter zwei wosen werden nichzt versandt,) Fabrik Hermann Dölling jr. Meringechrchen. 9. ue. .—, 12.— und 15.— Mar Kataloge umsonn und vortofret. über meine ZiebCataloge über meine Ziehbarmonikas wolle man extra verlangen. Unterhaltungszwecke. Dieser Führer(ea. 8 Bogen ar Oozen etwa 160 er. „ besten und wirksamsten einaütigen Thealerstücke: 1. die nähere Bezeichnung der auftretenden Personen, 2. die Sbarakteristik(unter Angabe des Alters) dieser Personen, 3. die Angabe der Gattung des Stückes obernst komisch od.draftisch) 4. die Angabe der Dekoration, 5. die Zeitdauer der Aufführung, #e die vollständige InhaltsAngabe des Stückes. Außerdem Ausführliches und genan Specialisirtes über Fest1 nufführungen und Gelenenheite Dichtunnen 2c. für alle nur erdenklichen Zwecke— über musikulische Schlauer, Vorträge 2c. 2c. Preis dieses Führers: 30 pf. (Porto 10 Pf.) Theater-Verkag Martin Böhm, Berlin SW., Neuenburgerstraße 8. Spath Dor Plerde. darchgehende Gallen, SehnenAw EE Fet.-k:" klapp. Kulosenwamm, Ueberbeine, Schale etc., werden darch die seit Jahren erprobten Mittel # 8 Mark der Königl. Hofapotheke su Colberg sicher beseitigt. Erabatten=Fubrik Biönter& U— St. Tönis=Crefeld6. Billigste Bezugsquelle aller Arten Cravatten Stoffmuster und illustrirte Preisliste franco an Jedermann. ED Nr. 1. Pi Gratis und franoo L verlange man Katalog über: IIII) Nr. 1. Pianinos u. Harmoniums m. 20% Rav. 2. Harmonikas, Symphonions, Polyphons, * schweizerSpieldosen, Ocarinos, Aristons. S0o Herophons 10% Rabatt. Nr. 3. Geigen, Saiten. Zithern, Trommeln, und Holzblasinstrumente 10 bis 15% Rabatt. osssssssenE. Jadn, Staga, Mustiutrumenten=Verfand. Von 6000 lungen diesjähr. Gänsen 0000 gepflückte, meist weiße, reine Gäusefedern. Pfd. 1 Ml., bessere kleine, à Pfd. Mk. 1,30, Gäusesedern z. Selbstr., à Pfd. v. 40 Pfg.(Proben k. vorh. einges..) vers. Fltz Eb 10 Pid ab Pritz Ebol, Zehdenick. 10 Pfd. Postsendung portotrel la. Tafelgeffügel jede Sorte. täglich frisch geschl. gerupft M..75, la. Tafelhonig garant. echt M..25. And. Schöller, Geflügelhof in Uj. Szt. Anna(Ungarn.) Bei Entnahme hier angezeigter Waaren bitten wir sich auf den Zeitspiegel zu beziehen. Ganseledern, von meiner eigenen Gänse-Nastanstalt, Einen großen Posten habe ich abzugebenwie sie von der Gaus kommen ganzen Daunen.. à Pfd. 1, 40 Tteinsortirte Mittelfedernd.75 Srencdern v. kebend Hänsen.„.20 #ims gerissene Jeder..„.70 Versende von 9 Pfund an gegen Nach nahme oder vorherige Einsendung des Betrages. Für klare Waare garantire u. nehme was nicht gefällt zurück. V. Lauersdorf, Nen-Trebbin(Oderbruch.) Vergand aller Orchester-Instrumente, Mundund Zugharmonikas, Musikwerke, Accord-Zithern, neueste u. beste, sofort zu spielen. Gebrüder Voigt Markneukirchen. Streng reelle Bedienung. Preisliste frei umsonst. .Prus 1.— Gegründst 1956.— 1 Preisliste über Orchester Instrumente II. Preisliste über Musikwerke, Ziehharmonika, Mundharmonika etc. 1 Gegen Einsendung von.00 Mk. versendet die Apotheke zu Pölltz I. Pom: ein wirksames nicht färbendes Frostmittel. Eltern und esiche in uus Maen„u Ur eeg keinheit, Billigkeit u. Aroma sind die Eigenschaften, welche weltnee .e brchnten Thee in Familienkreisen so schnell beliebt gemacht haben. Preis per Pfd. Mk. 1,80, 2,50, und.—. Hauptniederlage für Berlin u. Umgegend Kloth, Basté& Co., Jägerstrasse 74. WDirect an Private versendet a. reell. Fabrikate Buckskin-, Cheviot- und Kammgarnstoffe. Muster fr. geg. fr. E. Manno, Cottbus I. weiche um das Wohl und um das Fortkommen ihrer Töchter resp. Mündel besorgt sind, erlauben wir uns unsere Schulen zu empfehlen. I.„Unser Seminar zur Ausbildung von ninderfräulein bildet in einem dreimonatlichen Lehrkursus Töchter ehrbarer Eltern und mit besserer Schulbildung zu Kindergärtnerinnen aus und verschafft denselben sofort nach beendigtem Lehrkursus Stellen in vorrehmen Häusern. II. UnsereHausmädchen. schule bildet junge Mädchen, Töchter ehrbarer Eltern, in einem zweimonatlichen Lehrkursus zu seinen Hausmädchen und Jungfern aus und bringt sie nach beendigtem Lehrkursus sofort in gute Stellen. Dieselben lernen in unserer Schule Plätten, Schneidern, Maschinenähen, Frisieren, Servieren und Tischdecken, Anstandslehre zur Aneignung guter Manieren. Das Lehrhonorar beträgt für Kinderfräulein 30., für Hausmädchen 25 M. Auswärtige erhalten billige Pension. Wir senden auf Verlangen Prospekte und Lehrplan franco. Anmeldungen nimmt entgegen neuer Ernte, von seinem Aroma, per ½3 Kilo 2 Mark empfiehlt Wilhelm-Eirecke Berlin W. Leipzigerstrasse No. 131. haphtha-Seife Zurch Gebrauchsmuster geschützt! reinigt die Wäsche lediglich durch Kochen ohne zu reiben. Zu haben in den meisten Drogen= u. Seifen. Geschäften oder direkt durch van Baerle& Sponnagel, Wr Ber lin., Hermsdorferstr. 3. Prest-Pefl-Pakets von 3 Ulk. au frauke! Wiederverkäufer gesucht. ieververkäufer geincht. „„„„"—stuml versicherung(für Aussns zur Erhöhung des Einkommens. Kapit Gezahlte Renten 1nog 917300 M, Vermägen: Saudin. Pparhgle. Gherung(für Aussteuer, Militai Grzuhttr=Keitten 1394: 2 172000 M. Brrmlogrn: 90 Millionen Mark. Prospecte u. nähere Auskunft b. d. Birektion, Berlin, Kaiserhofstr. 2. — Krospecte u. nähere Auskunft b. d. Hirektion, Berlin, Kaiserhofstr. 2. urosse BerhinerSchneider-Akademie (Früher Kuhn) Die Vorsteherin des Fröbel=Oberlin=Vereins Frau Erna Grauenhorst. Wilhelm-Straße 10 in Berlin. ..„ Berlin., Rothes Seit 1880 In denselben Raumen. (Trüner Kunn) Schloss nur Do. 1, versendet eine gut gearbeitete Conoertzugharmonika mit prachtvollem Orgelton, 10 Tasten, offener Nickelclaviatur, 50 starken Stimmen, 3fachen 11 faltigem Poppelbalg, Balgfalten mit vernickelten Stahlblechschutzecken 2 Rexistern und Doppelbässe zu 5 Mk. 50 Pfg. Dieselbe Harmonika mit 8 Registern und 70 starken Orgelstimmen zu dem billigen Wollatins r k..50 nm. Preisll“ Preise von 8 Mk. Meinen neuen pracht. Mille, Berlin verstr. pst 1f gratt vollen buntillustrirten Catalog veisende manae, meran. Zimmerstr. ne, llof part. ich an Jedermann umsonst und postfrei. Eine Schule zum Selbstlernen mit Tänzen, Märschen und Liedern gebe zur Harmonika gratis. = 2 Jahre Garantie!— Stellung und Existenz. Brieflicher prämüirter Unterricht Gut geh. Remont.=Goldin= Uhr (mit kurz. Anzug mit Kette nur 5 Mark. Illustr. Katalog von Uhren und Goldwaaren gratis. Herm. Bräuer, Neuenahr. Rbeinl. Prospect gratis Stenographie. schöne beliebte Tänze von Feträs, Förster, Ivanoviei, Lanner, Straus, Vollstedt etc. für nar 3 Mark! Schönste Sammlung! Zechocher Auelterport. Lelprig. BUCHFUHRUNGIS Rechnen, Correspondenz, Kontorarbeit.S Eries Vestischen Hadelk-Lehr-Iastltest Otto Siede-Elbing. am Besten * Zu Fabrikpreisen Rest-Coupons v.—12 Meter. Meter.25,.—,.— bis 10 Mk. in Rips, Fantasie und Plüsch. Gelegenheitskauf! Portièren, Tischdecken, Steppdecken. Illustritter Pracht-Katalog m. farbigen Teppich, Portlèren, Tischdecken, Läuferstoff-Bildern und Mustern, gratis und franco! Tenrich- und Hardinen-Dabriß A. MTORKON, Oranienstr. 216. IT Mosic halc anscschelolchliche Breslan. Köln. Hamburg. Dresden, Leipzig. München. Statigart. W W W K BE atent-technisches und Verwerthungs-Bureau Prachtvoller Zimmerschmuck! elfer isere Neue Rossstrasse I. ., Siesparenviel Geid, mern Sie nur wenn Sie nur Teipriger Kirschberg Betten kaufen, dieselh. find d Linlatten. bilig, re.fl. sorgfältig. schuell. An- und Verkauf von Eründungen. „kaufen, dieselb. sind d. billigsten, im Gebrauch d. besten. Niemand ist im I Stande, z. so bil. Preis. z. verk. 96 ##-vers. große Betten d Gebeit, 1 Ober=, ! Unterd. u. Kissen, zus. nur 9. dess. 13¼.4. Hotelbett. à Geb. 17,50, eich. Beitse Am vortheithaftesten kauft man Kochs berühmte Rockgarne, Häkelgarne, Fenstervorhänger jeder Art aus Diaphanien und echt. Bleiverglasung. Ausführung ganzer Anlagen, Fenster, Terrassen in Bleiverglasung und echter Glasmalerei, billigste Preise. Catalog geg. Einsendung von 50 Pfg. Catalog über lose Diaphanien zum Selbstaufkleben M. 2 liefert die Kunstanstalt: Wilhelm Antony& Co., Nachf. Oberwinter am Rhein. Serien Gärne Damenröcke, Kleidchen, Jäckchen, Häubchen und Mützchen für Kinder, gestrickte Westen Striümpfeb ut ängen, Schlafdecen Reisedecken Rferded==Am. weich. Beitfed. gef., nur 22 M. -Herrschaftsbett. à Geb. m. Köperinl. „26.4m rot Bettinl..prachtv.halbw. o. 30.f. Neue Bettied. u Pfd. 40 u. vo Pf., Halbdaunen 1,45 J. #-zeldw. Halbd. 2, 25.4, graue Daun. ###pf. nur 3½ Pfd, zu ein. vollen Deckbett. Umtausch gestattet. Adolf Kirschberg Nachf. unn Versandt nur vom Hauptlager Leipsig. Anerkenn.=Schreiden. Preisliste gratis. Bitte Nachfolger mit anzugeben. Schlafdecken, Reisedecken, Pferdedecken, Unterzeuge direkt aus der Garnfabrik von Georg Koch in Erfurt 25. Proben und illustrirtes Preisbuch franko. Wunderbare Heilerfolge erzielt man durch Dr. Walser's Neue Naturhellmethöbe. ein Volksbuch, nach welchem sich Jeder selbst ohne Medizin kuriren kann 680 S. m. Illustr. Für 5 Mk. brosch., geb. 6 mk. versendet franko die Kathol. Buchhandlung, Posen. Broschüre mit Beschreibung gratis. „-8 Pfd. schwer tein geatganse rupft à Gans M. 4 franco. J. Becher, Breslau-Pöpelwitz. Aeltestes und grösstes ostpreussisches Versand-Haus von Graw jun., Muehlhausen, Kr. Pr. Holland. Germania=Harmonika mit eingelegten Metalleckenschoner nicht aufgeklebt wie bei anderer Concurrenz: Einziges Versandhaus dieser Waare. Hunderte von Dankschreiben stehen zur Verfügung. Germania Harmonika 2 chörig von nur.50., 3 chörig.50., 4 chörig 10 M. Versende diese Waare unter schriftlicher Garantie. Musikwerke mit auswechselbaren Stahlnotenscheiben. Barometer, Perspective mit 8 Gläsern und Compaß von 9 M. an. Herren= und Damenuhren in Gold und Silber, Gold., Silber=, Granat=, Amethyst=, Türkisen= und Corallen=Schmucksachen. Tafelgeräthe, Tafelaufsätze u. s. w. Sämmtliche Waffengattungen und Zubehör. Nevolver von 450 M. an mit 6 Schuß. Umtausch jeder Waare gestattet, daher kein Risiko. Preisliste frei. Zither-Musik. Cataloge mit 3000 No. gratie u. franke. Robert Wüchtler. Hamburg. er E u. m. S E P Tane der 75 Pfg. in Briefmarken einsendet, erhält ½ Jahr lang den„Deutsohen Bezugsquellen-Anzeiger“. Derselbe bringt in jeder Nummer außer guten Bezugsquellen aller Artikel wertvolle Gratisprämien. Jeder 10. Besteller, der sich auf dieses Blatt bezieht, erhält gratie 1 Pfund feingte VanilleSchokolade franko zugesandt. Verlag von R. Oelrichs, Bremen, Doventhorstr. 25. Hmmetice urarr uur.##48 sammtlicher frauenärztlich empfohlener Neuheiten v. Raoul& Co. in Paris versendet gratis W. Mähler. I. 77. Versandgeschäft chirurg. Gummiwaren. Peste ece Wer alte, aus reiner Wolle hergestellte, abgelegte Stoffe vortheilhaft zu Buxkin, Kleider u. Rockstoffen, Portieren, Teppichen, Decken u. Läufern verwerthen will, möge sich Muster senden lassen von H. Rannkote, Ramds. Büichschteciee und Comptoirfächer lehrt mündlich und brieflich gegen Monatsraten Handels- Lehrinstitut Morgenstern, Magdeburg. Prospekt u. Probebrief arat. u. kr TapetenMuster mit billigsten Preisen versende umgehend gratis u. franco. PranzAhrens, Tapetenfabr. Berlin., Brunnenstr. 4. Verantwortlicher Bedaeteur: Haus Saxtorins, Verlin.— Verlag von Ma; Basch, Berlin 8W.— Kouationsdruck von Wilbelm Greve, Berlin SW. Nr. 11 189 Anzeigeblatt für Die„! Abonnementspre 2 Die zweite Be Donnerstag beim ger(Soz.) komptanz und brach Schiffen des Nordd Bötticher, Abgg. Je Beschwerden auf Gi achtungen entgegen. mit jeder anderen Rh (Soz.) wiederholt d den Lloyd und beh Folge Unachtsamkeit mangelhaften Herab Die Kapitäne des L sichtslos. Staatsset des Seeamtes in B Verschulden auf deu grundete. Was das treffe, so sei es bis Vereinbarungen dar den Fall der Elbe mann(freis.) ruhm schiffe in jeder Wei kratische Gewährsma „ genzieher. Abg. (freis.) und Lieber( lichen Beobachtungen zu tadeln sei. Das Am Sonnabend Fall des am Wahn direktors Brausewett daß Brausewetter se und seine Kollegen Debatte wurde der I die erste Lesung des ordnung. Der Reichstag neuen bürgerlichen Ge sekretär Dr. Niebe tung dieses großen gestimmt hätten. V trage aber dieses G Rechnung. Deutschle Recht bekommen, der ten Hoffnungen un Rintelen(Ztr.) ist auch zur ernstlich Prüfung der wichtigst erforderlich. Es folg lage, namentlich beim stimmungen, beim Ei Die Roman von Autorisierte Bearbei 28) „Ja, einen mal an seinen T Dupont! Sie se Blumen will ich Papa? „Ja, geh, n das Kind lief da unbeachtet zu der Der Arzt hi die wunderbare S Eindruck auf ihn „Sie scheine sprach er, zu ihr „Das bin ie regung zitternder Stefanie be klären: „Meine Tock Sie hatte eine he Herr von L. „Das ist ei die Rekonvaleszen aufs Land zu gel zuruckkehren. So Heilmittel.“ „Das dachter kommen.“ „Ich bin Ar Sie mich konsulti Olga wußte aber stammelte, an Stelle ihrer T Der Arzt er dieselbe kalt wie „Haben Sie „Immer!“ „Schlagen 3 maßig: