" sern) kilktrot ibrafilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. u3 221 Tatögf## unt ng n i undet ii chilel #dno nepilomsc z cbielg##### o#### chma me nun undd omnen 95 d md nd#zcu an Juiaua!9 ne mt#c#### an# noitzachft z0emeinnütziges Wochenblatt. 73 Fr--38.. K) 13d ss anm Püdenschetb, Sonnabend den 8. Wprii 1338 Snut 84481 M tüiste uic sstsist sshniidi sch, lhhl dg lche du. i euundrüh An die geehrten Abonnenten dieses Plattes! 720 u m i39 zum Wei. ver.: Harausgabe) dergrrsten Nummer dieses Märkischen Vören rschten wir einige Worte an dig verehrten Leseoeindemt wir sie auch zugleich mit ivem: Inhalte und. Zwecke desselben einigermaßen bekannt machen. zic zun Willleben in eiher zrößartigen, verhängnisvollen, Zezt zin der, wir zwit Ul rich v. Hutten au srufenokömen:.„Die Au:: Fatbillig“ Gerster erwachenzis ist eine Lust zu seben!sutinaurze ruhz##g ann Tschilinis#ch##. eht## n2gun Paris# gab abermals den etsten Anstoß zn der lungeheuren Bewegung, dien sich durch einen großen Thei# von Europa verbreiter hat; vie Völker haden vavurch. die Ueberzeugung gewonnen, daß Lug und Truch, inr unserer Zeitz in der die Bildang mehr zu eisem Gemeingitte gewerden, nicht länger bestehen können vor' dem strählenden Antlitz des Lichtes uint des Rechtes, däh die,„Willkürherrschäft nicht, von„ewiger„Dauer sei; fondern mit der steigenden Eivilisation der Völker zit„Grabe getragen werde; Und, wahrlicht. der„Kern Europg's, unser deutsches Vaterkand; ist nicht zurück gebliebeni es hat gezeigt,„daß ihm seine Aufgabe klanr sei, odaß die oft laut gewordenen Wünsche für Deutschlands Freibeit und. Einheit nicht bloßueere Phrasen, nicht fade Rai. sonnements sind; sondern daß Thatkraft genug zu, seinem., Volke klegt, die einmal aufgeweckt, die größten Opfer nicht scheut, um idse höchsten Gütes zu erringen.) 120:ge zhle; zun eezllaue ur nzliattug n 826 h um aet ueröcgn hire siods1#Wien, München, Berlin liefern uns den schlagendsten Beweis für die ausgesprochene Behauptang;, und wir werden den ür tie Freiheit rühmvoll Gehliebenen die größte ,Verehrung zollen, wenn, wir uns ihrer würdig beweisen Anpifesthalten an, der eich sie uis Erungenest Heiligthämerge! eettauze ritzn ene in.„ u aäg, Ween Auch, Polen:—,dessen 20,000. Mann starkes Heerrunter dem Könige Johann Sobiesry au 12. Sepremort 1683 Deutschland por der Invasion der Türkenhorden bewahrte, indem es das, aus 200,000, Mann bestehenhe türkische Heer unter den=Mauern, von Wien schlug und zum schleunigen Rückzuge nöthigte.— diesesgarme, unglückliche Polen bereitet, sich por;, die russischen Fesseln abzustreifen## ringt wieder nach Selbstständigkeit und ruft uns Deutsche zu kräftiger Unterstützung auf, hinweisen auf das schmählicheUnrecht, das es durch vie dreimalige Theilung 1772, 1793 und 1795 erlitt uud— immirzne lirg!? r Italien, das unter dem Fürsten Metternich schändlich geknechtet wurde, reißt sich von Oestreich los; Schleswig und Holstein stehen gerüstet, um den Dänen den Beweis zu„liefern, daß sie deutsche Provinzen sino unv jegliche Danisirung von der Seeie Herabscheuen.. Die Schleswia=Hotsteinet“ rufen ihren veuttschen Brüdern: Ihr habt uns im verflossenen Summpathie zn tausend nn Hg 11g m. WWrzggehfest ihren, beitschen Brüdern sit: Ihr habt ung im verflossenen Jahreusure######n du kansend„Adressen kund gekhan; komitit nün und zeigt uns burch pie Sbatz; daß Lüre Wörtesernstich genchnt waramger. So dräng aniz Iuzdti#g 217/2 330 824 k wunc ängen sich die Ereignisse und ein„Menge lästiger Institutionen sinten in den Staub, Sprurrpeste verschwinden ier errichtete.Gebäude sind morsch, geworden und stürzen zusammen, Kerker öffnen sich den schmäblich geknechteten gerungen geredet und geschrieben; auch die Lensur, ie sonmanchen geistreichen Gedanken vernichtete#den verTortschtött,„Lie Rufklärung der Völler gear Clischm zurkahiekt. Aufarihrem: Grabe wollen wir unsern rischen Bötts, aufpflanzen und. Triutphlieder singennioboderzmeurn Aura, die für die Presse beginnte9 2r1äuasid zniz chr Märkische Bote wird sich bemühen, Aufsätze von allgemeinem vaterländischen und örtlichem! Gebieken“ sie das Gepräge der Wahrheit und der festen, Begründung in, sich:tzagen. im In dieser Weise höffen, wir bürch unser Bkast den biedern Morkauern, die mer mit Festigkettund, Trens, dem„Hanse Hrhenzollern zugethan waren eine Lektüre zur, Belehrung und Unterhaltung zu verschaffen, die ihnen angenehmuumnd#msitzlich sein wird, noginzizig Hazn frumns ng chilnzichgee#gic#igt chmiman Zu wiesom Zweike zul gelangen, wähtenot zgünschensberth, daß diesem„Bosten neine, gallgemeine„Werhreitung. 14 Beiträge dem Zwecke 11126 önn (Herausgeber bekaum zu machen weil e - Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. Schließlich erlauben wir uns###och die Bit ster zu beurtheilen, kann, was später wel bei einer perischühenze ehagie n cergeigec. e hes gie ber.. M So wandere denn nun hin durch die Mark, als ein belehrender und unterhaltender Bote, gleich dem ehemaligen Wandebecker Boten von Claudius, und bringe den biedern Bewohnern derselben Kunde von dem, was die neuere Zeit bewegt und was sie Großes, Gutes und Nitzliches hervorbringt!— let ie Redaction. Uoterstätzungs=Vereins für In der letztereh eretols Persamellung wur'se von dem Rendanten des Vereins, Herrn Schumacher, die Liste der Beitrags=Restanten'sprö 1847, welche sämmtlich von den Vereins=Deputirten zweimal amgemahnt worden vorgelegt, undes. stellte sich heraus, daß wieder 24 Mitglieder statutgemäß ausgeschlossen werden, mußten; ischt Krwägung aber ndaß, Einige dirsäf, Fegz Kanten, ihre schzulbigen. Besfrig uee zetscheret nächsten Montag beschäffen zu ronuen versichert jund deshald bis dahin um Ausstand gebeten“ hatten, und mir Rücksicht darauß, daß fast alle diese mit ihren Wochen=Beiträgen wien der zurückgebliebenen 94 Mitghieber solchen Fabricken angehören, wo man sich des wohlthätigen Justitut's gar nicht annimmt; und also micht,wieininden übrigen Fabricken durch Verrechnung der kleinen Beiträge an den Lohntagen zur Vermeidung der Reste mitgewirkt,wird.— hat. die General=Versammlung, im Intresse der Restanten, den selben noch eine letzte Frist zur Deckung ährer: schuldigen Beiträge bis Montag den 10. April eingeräumt.— Zur Aufnahme in den Verein meldeten sich 21 zür Mitgliederschaft qnalisizirt=befundene Arbeifer,, und da noch mehrere andere denselben Wunsch ausgesprochen, aber ihr Ramens= und AltersVerzeichniß bei den Deputirten einzureichen versäumt hatten, so vertagte sich die General= Versammlung bis zum 14. April, Freitag Nach; mittags 1 Uhr:U Vor Schluß der Sitzung wurde von dem dazu beauftragten VorstandsMitgliebe, der schon seit längerer Zeit von der Repraesentation des Vereins beratheue, durch eine besondere Commission aus Rechtsund Sachverständigen geprüfte und dann nochmals„mit Sorgfalt überlegte Entwurf, des„neuen-Statuts, Iunter Beischluß der nach den verebrlichen Bemerkungen des Herrn Oberpkäsidenten nöthig befundene Modificatioten vorgelegt, und die GeneralVersammlung hielt zweckdienlich, den Entwurf nebst den Motiven zur nothwendigen Umarbeitung des jetzt bestehenden Statm's durch das neuerstehende. Local=Blatt zu veröffentlichen, und demnach eine allgemeine Versammlung der Vereins=Mitglieder zu berufen„ um die, in der praktischen Erfahrung beruhenden, die gedeihliche Entwickelung des Institut's Fördernden neuen Bestimmungen Rechts'=Anerkennung zu btingen: UnserVerein hat im Nothjahr 1846, Seien Mitzicdten de Prounhaut, uo uag uschf, Eegmushechse Asinderung leichtern Können, kund heis Sunn bald 20jäh nochig##nden. 9 1188 eiges bestehen miit einem Reserve=Fond von 4„„ unter allen Umgänden gerechtfertige, und da der General=Versammlung ohreden der edrm ersondrrrur die Zeiher des Vereins gefährdenden Falle, der Ausriger bestehen unn einem Reserbe= Fonls von 2100 Thlr. läßt das beste von der Zukunft hoffen; inzwischen hat das Institut auch einige gefährliche Erifen erlebt, und es hat sich herausgestellt, däß von dem, in einfacher pünktlicher und gerechter Verwaltung nach festen und wohlverständlichen Regeln des Statut's„abernhenden, öffentlichen Vertrauen Alles abhängt. Indem wir daher das neue„Statut, nehst den Motiven zur Umarbeitung, des jetzt=bestehenden, felgen lassen bitten wir„alle diejenigen, weiche der gliten Sache einiges Intresse widmen; uns ihre Ansichten und Bemerkungen geneigst mittheilen zu wollen, um solche bei der tschließlichen Redaction benützen zu können. §. 3. Entwurf des neuen Statuts. I. Abschuitts Zweck. .## Die Kasse hat ven doppelten Zweck. 2 Ihre Mitglieder im Falle der Erkrankung und Arbeitsunfähigkeit durch eine wöchentliche Unterstützung vor Roty zu sichern, und d Im Sterbefalle eines Mitzliedes, den nächsten Angehörigen eine letzte, Hülfleistung zu gewähren. Gründe der Abänderung:§ 1 des bestehenden Statuts. Es soll den Mitgliedern niche Eine sondern wöchentliche Unterstützung zugesichert, und##ns#lt die Unterstützung für Sterbefälle nicht an eine spezielle Perwendung gehunden werden. Auui#!! II. Abschnittz Theilnahme. S 90 Jedem Bütger und„Fäbrickarbeiker in der Stadt= und Landgemeinde steht die Theilnahme vom 16. bis zum vollendeten 3östen Lebensjahre frei. Ausgeschlossen aber sind diejenigen, welche nicht gesund und#arbeits fätig oder der Völlerei ergeben sind, und solche denen die General=Versammlung aus besonderen Rücksichten für das Interesse des Vereins, den Beitritt verweigert. G. d..:§. 2. des bestehenden Statuts Es scheint, nach allgemeinen Rücksichten die Ausschließung eines Eriminal=Verbrechers JJedes Gisuch um Aufnahms muß bei den Mitgliedern des(Vorstandes und zwar so zeitig angebracht werden, daß letztere die Anträge in den halb jährig im Januar und Juli stattfindenden„General=Versammlungen vorbringen können.„Der Vorstand ist befugt, in zweifelhäften Fällen über das Alter pie Gesundheit und Arbeitsfähigkeit des Angemeldeten glaubhafte Zeugnisse zu verlangen; und die? General=Versammlung entscheiber über die„Aufnahme jedes Mitgliedes nach freiem Ermessen. Wu m G. d. Aris. 3, des bestehenden Statuts Die Aufnahme zu jeder Zeit### deshalb nicht, zulässig, weil dadurch die Verwaltung und Controlle nach den früher gemachten Erfährungen zu sehr erschwert, wurde; auch kann über die Aufnahme nicht der Vorstand, sondern Nach der bisherigen Obfervanz nur die General=Versammlung entscheiden, weshalb der wangelhaft abgefaßte 9. umgeschrieben werdeit mußte. 9: 4. Durch das Verziehen eines Mitgtiedes aus der Stadt= und Landgemeinde, hört seine Lanze Theilnahme an dem Verein auf, ohne auf irgend eine Vergütung Anspruch machen zu können. G. d. A.=-4. des bestehenden Statut's. Der. Ausdruck: Wer aus der Gemeinde verzieht; ist, jetzt nicht mehr zutreffend, weil die hiermit verstandene Gemeinde nun aus Stadt und Land: Gemeinde bestehf, deshätt die Abänderüng im neuen Entwarf. Fortsetzsung, folgt, 173 1Geschätzter Freund Anet i0 Wg n me Auf Ihre Anfrage, die Stimmung der biesigen Bovölkerung während der neuesten. Zeitereignisse betreffend, kann ich. Ihnen nachstehendes mittheilen; mache Sie jedoch zuvor darauf aufmerksam, daß Sie lediglich meine Anschauungsweise vor sich haben und nicht etwa die der Nach de „e# anze fabri [rfüllten„# Fiergt zu weguueß nach be ne bes 1 96 und Abende hei welcher ber ihre Arb 1. Die Dem lohn haben die Besorgni von Vereirig. ½, mit denen ½ allein auch was durch d der biedere# gethan, wider Meiner 1 Theorien sond dier durchaus zu befürchten. zu viel gefun sie nicht einsel lirung von. Fe auf das Eigen nur geschadet Unglück ihrer herbeigeführt“ viel Rechtlicht nur den mind an fremdem C haben zu viel in dieser so be Augenblick Kr erwarten könn noch größerer Bis sehzt in lich in Thätigk bleiben, uund st stung eintreten auf den guten bis jetzt bewähr en der Fabrik# er rechnen. sefern, daß. Est Beistand in Ra endste Lage zu Pahrheit des E 6 Leid ist halb Doch ich wi mal da die K halte mir aber achtrag zu lieft Unbewandert in und ähnlich iner mangelha bscht und ver verscheid im Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. urtheilen, is später Wandsit, bewegt semalung eecher der Auslbänderung muß bei und zwar letztere die anuar und sammlungen dist befugt, Alter die des Angeverlangen, entscheibet liedes nach nmanne den Statuts is deshalb Verwaltung “ g e m a c h t e n burde, auch er Vorstand, Obfervanz entscheiden, te S. umgeMitgtiedes neinde, hört Verein auf, ing Anspruch den Statut's. Hemeinde verfend, weil die un aus Stadt deshätt, die 9 folgt. dt. Rull ann uung der neuesten. Ihnen je jedoch lediglich ben und g Nach den Solinger Ereignissen, die die hesicteseitriche Ungegend mit Besorzuß Pemuten, sing man auch bier an etwas beFiergt zu werden, ohgleich ohne Grund, und wu#h nach Fem Eischelnen des Patents und no ud ppreßgesetzes alle Glocken läuten weicher Gesegenheit,edie ber ihre Arbeiter tracuirten. Demonstrationen“ in Aktetta und Iserdenken können, disz Beseraniß gesteigert, man Jerach sogar mit venen epes dr dieligen Fabrikarbeiter allein auch das mar„denannten, Städtez Kurmn uuch dus wal ein bloßes Gerücht, der biederes rchs ise Heltupo, in der sch gethan wosber. uhr Siun det Ardäiter kund Agan, Wletlegt worden ist. Ueberzeugung nach, die nicht aus Theorien sonvern aus der Praxis stammt, ist iu heseürchten ein Prund vorhanden, etwas zu viel gesanden Phr, Fabikarbeiter haben se nicht ensetzen solien versaud, als bos Ste#utn, wie durch Demolirung von Gubingebäuden oder gar Angriffe uf dar Eigenthum Anderer der guten Sache und bes heder und sowol ihr eigenes als das ####n ihrer Mitmenschen dadurch erst recht herbeigeführt“ werden würde; sie haben zu iel Tlechtlichkeitsgefühl, als das sie auch i mindesten Versuch machen sollten, an fremdem Gute etwas zu beschädigen; sie haben zu viel Ehre im Leibe, als daß sie Aungendich Krig 31 der witr seben ermwart eun: gegen die dußern Feinde wulten FPshen, durch„innere Unruhe zu noch größerer Verwirrung beitragen sollten. lich in Tpetriateir uuser Fabriken noch ziem4, in Thaligleit und werden es hoffentlich lleiben, nund follte selbst hier und da Stokupeas intreten, so können wir einestheils seut gaten Sinn der Arbeiter, den sie wahrt haben und anderntheils auf in der Fabrikanten und aller übrigen Bürer rechnen. Vereint werden sie den Beweis Einverständniß und gegenseitiger eistand in Rath und That selbst die drüenoste Lage zu erleichtern vermögen und die Pahrheit des Spruchs bekunden:„Getheil8 Leid ist halbes Leid.“ Doch ich will nicht weitläufig werden, mal da die Krisis bald vorüber sein wird, halte mir aber ver, Ihnen nächstens einen achtrag zu liefern. Unbewandert in der Abfassung von soln und ähnlichen Berichten, bitte ich wegen iner mangelhaften Darstellung um gütige schscht und verbleibe Ihr wohlaffektionirter „ Dizi. Sbeisagend im apri Sesierür eescherree e des. Theiflungseiestab geschrnten: Paeet,(Bewilligt) weil so viele große und gelehtte Männer' es wolleuz wenn ich aber schon stängst Aiveu bin; * mis erfahren, was aus dieser Verletzung von allem, was bisher heilig und gerecht war, hervorgehen wird.“— An den Fürsten- Kaunitz, der die erste Theilung Stand, gegen den„Willen der Kaiserin zu u# brachte, schtieb bieselbe damals: aue meine Länder angefochten wurden und gar nit mehr wußte, wo ruhig niederkommen sollte, steiffete ich mich auf mein gutes Recht und den Beistand Gottes.. Aber in dieser Sach, wo nit allein das offenbare Recht himmelschreiend wider Uns, sondern m der., Viligkeit und die gesunde, Vernunf, wie i6 deängsigt us detennen, zeitlebens nii s. erangstigt mich befunden und mich sehen zu lassen schäme. Bedenkh- der Fürst, was wir aller Welt für ein Erempel geben, wenn wir um ein ellendes Stück von Pohlen oder von der Moldau und Wallachei unnser ehr und reputation in die schanz schlagen. Ich merk woll daß ich allein. da wo Schützencompagtien bestehen, solche veranlaßt werden, sich daran zu betheiligen. Wir lassen daher Listen circutiren, und bitren einen jeden Einwohner, wessen Standes er sei, der nicht durch Alter oder Krankheit behindert ist, sich durch Namensunterschrift zum Eintritt in eine Bürgergarde zu verpflichten. Nach geschehener Unterzeichnung werden je nath Ider Anzähl Ferselben verschiedene Compagnien gebildet werden, die sich ihre Anführer, selbst zu wählen haben, und es wird dann die Organisation des ganzen Corps derart Stattfinden, daß die Schützencompagnie eine solche wie seither bildet, unbeschadet ihrer Statuten und Einrichtungen; auch wird es einem jeden Einwohner unbenommen bleiben, sich unter dieser Compagnie aufnehmen zu lassen, später wird dann ein gemeinschaftlicher Aufährer •— W, Jug, auein din und „ mehr en vigeur(in Kraft) darum kasse ., die sachen, jedoch nit ohne meinen größten Gram ihren Weg gehen., 466 Zweifylhige Charade. Erste Sylbe. Unergründlich, trüglich und gefährlich Bin ich, traust Du unbesonnen mir; Ich verzehre Millionen jährlich, Doch ich bring auch viele Güter dir. Zweite Sylbe. Wenn der Strom von Felsenhöhen Niederstürzt in wilder Flucht: Kannst im Schneegewand mich sehen In des Thales finst'rer Schlucht. Das Ganze. Weißgeboren aus dem Schooß der Erde Bin ich Liebling manchem Ehrenmann, Und bis langsam ich gebräunet werde, Schaut er täglich mich mit Wohlgefallen an; Schmückt mit Ketten mich und mit Geschmeide, Ja mit Bildwerk gar und Edelstein, Dennoch muß zu seiner größten Freude Oft mein Inn'res Staub und Asche sein. Trranntmachungen. Gemäß Oberpräsidial=Bestimmung sollen zur Aufrechthaltung der Ordnung in den Städten Bürgergarden errichtet werden, und erwählt werden. Der Zweck dieser Compagnien, soll sein: Aufrechthaltung der Ordnung und Ruhe im Stadtbezirke, vörnehm lich aber Schutz und Abwehr von etwaigen bösartigen Eingriffen von Außen. Indem wir dem guten Bürgersinn fernerhin die Erhaltung der Ordnung im Innern auf das unbedenklichste vertrauen, hoffen wir auch, daß es nicht besonders norhwendig werden wird die Compagnien durch Wachen zu belästigen; wenn es aber auch nicht den Anschein hat, daß von Außen Einfälle und Uebergriffe stattfinden werden, so beweisen doch die Thatsachen in andern Orten, daß es nothwendig ist, wenigstens vorbereitet zu sein. Wir bitten daher sämmtliche ordnungsliebende Einwohner sich zahlreich bei den Unterschriften zu betheiligen, und taden dieselben zu einer Versammlung und Wähl. der Offiziere auf künftigen Mittwoch den 12 d. M. Nachmittags 4 Uhr auf dem Löh ein. Lüdenscheid, den 6. April 1848. Der Magistrat. Nachstehender Beschluß des Magistrats und der Stadtverordneten. Auf den Antrag des Magistrats und der Stadtverordneten hat der§. 14 des hiesigen Sparkassen=Statuts vom 2. Juli 1844 mit Genehmigung des Geheimen Staats=Ministers Herrn Flottwell Excellenz folgende Abänderung erlitten. der deutschsprachigen Presse.V. § 14.„Die Einlagen der Einwohner von Lüdenscheid, des Amtsbezirks und Auswärtigen bis zu 50 Thaler werden zu 3½ Prozent, alle Einlagen über 50 Thaler aber mit, 2½ Prozent verzinset. Lüdenscheid, den 7, April. 1846. Der Magistrat. ur 1 M Anzeigen. 121 31120 Vertäufe Anzeitze. #24 imn## uund au 30 onn (1) Die zu dem Vermogen des unton Lindau, als Inhaber des unter der Firma Geschwister Löhr dahier bestandenen Putz und Modegeschäfts, gehörigen Hausgereiden und vorräthigen Waaren, bestehend in ferz tigen, Putz und Modesachen, insbesondere; moderne Damenhauben und Damenbüte, Kragen, Halsbinden, Westen, 130 Rollen iver; schiedenes Band, 68 Paar Handschuh, verschiedene, Arten Tüll, einige 100, Ellen Spiven verschiedene Blonden und Blumen, wollenes Garn, weiße„Merino,3 Strickwolle, Sayettgarn, Nähleide, Korhel,„Agrament, Litze u. st.., sollen Montag, den 10. Apris, d,., Morgens 10 Uhr, und folgenden Tage, bei dem Herr Gastwirth Lammertz hierselbst gegen Zahlungsausstand verkauft werden. Lüdenscheid, den 26„März 1848. Brüggen Auktions=Kommissar. (25 Emmenthaler: Schweizer und grüner Käse,Apfelsinen und Citronen, CatharinaPflaumen, so wie sämmtliche Sorten Potsdammer Dampf=Chokolades empfiehlt L. Dönneweg, Conditor. I5en Die der Frau Winge und Eiben vön Helzbrink zu Haus=Rhäde zugehöriger und bei hiesiger, Staht gelegener Diefeskamp, soll in Abtheilungen, vermiethet werden, Pachtliebhaber dazu kannen sich bei mir nielden. Zugleich wird das Bleichen, so wie das unbefugte umherlaufen und gehen in dem Kampe untersagt nn Lndenscheid, den.: April#1846. Friedrich Röthen 6 Echter Varinas Canaster in Rollen, so wie Porto. rico in Rollen empfiehlt F. Schmits in Ludenscheid. (6) In, Folge der schönen Witerung habe ich meine, Gartenwirihschäft, schon eingerscheet und mache darauf aufmerksam, daß täglich frischer Maitrank bei mir zu haben ist. Lüdenscheid im Aptik 1848. Franz Aug Paulmann. (7) Weiße Böhnen per Viertel I. Thir. 5 Sg nchezagne m Maaß 3 Sgr. Gebeutettes Weizenmehl 24 S für 1 Thlr. Raumburger, Catharing; Pfigumen 13 am für 1 Thlr. Reiß 9 10 112 und 15 S für 1 Thlr. Grüner und weißer Schweizerkäse, Gemüseund Suppenundein, empfehle ich nebst andern bekannten Waaren zu möglichst billigen Prein hcens. Friedt. Schmits. (11),Sonstaberd„den 8. dieses Mona ist Ballotage im Schützensaale.!:39f 23n Von jetzt ab an finden bei günst! Wittekung Jedez„Sohnfas Exereien#. und Schießübungen, statt; doch werden Betreff einzelner Aussetzungen oder besondet ret sonstigen Anordnungen hähere Beschlüsse veröffentlicht werden Lüdenscheid, den 6. April 1848.04 ude! in Der Vorsstald des SchützenVereins.“ nn Mian Mne n (12), Mein K and 117 u M Tapeten-Tager 720 6 Warnung. (8) Wir Unterzeichneten flnden uns veranlaßt, das Bleichen und Gehen auf unseren Wiesen oberhalb der untersten Brücke gänzlich zu verbieten. Im Uebertretungsfalle werdeu wir den betreffenden gerichtlich belangen. Altena, den 28. März 1848. C. H. Gesler H Klinke. wurde kürzlich mit den neuesten und geschmackvollsten Dessins aus den vorzüglichsten Fabriken wieder reichhaltig assortikt, und empfehle sch hiermit dasselbe zu gefälliger Abnahme bestens. Lüdenscheid, den 6. April 1848. W. Sähnstein (4) Sonntag den D. Apririst ein EigartenEtuis gefunden worden. Von wem, sagt dse Expebition dieses Blattes. (9) Unterzeichneter empfiehle sein wieder reichhaltig assortirtes Tapeten-Lager, mit dem ergebenen Brmerken, daß Herr E. Herweg in Lüdenscheid Muster davon besitzt. Schwelm im März 1848. Aug Sisting. Bezugnehmend auf obige Anzeige bin ich stets gern bereit, die Tapetenmuster jedem auf Verlangen zur gefälligen Ansicht vorzulegen. Auch empfehle ich mich noch zugleich in allen vorkommenden Anstreicher= und Tapezier= Arbeiten einen geehrten Publikum, bessence, unter Zusicherung guter Bedienung. Lüdenscheid, im März 1848. Ewald Herweg. 2 (10) Herrn St„ 3. Druckkosten; 2 Thlr. 73). Der Perl. Hersn Justizratd,Kezisig in Hagen zugehörige Kamp hinter seinem ehemaligen Hause soll Montag den 10. Apri Abends 6 Uhr in Abtheilungen, verpachtet werden, Pachtliebhaber können sich bei mir melden. u Lüdettscheid, den 6. Aprill1848. Friedrich Röther. (1ch Einem geehrten Publikum mache ich hiemit die ergebene Anzeige, daß ich alle Sorten Gesangbücher it, feinen püß, ol nären Einbänden, sämmtliche Schulbücher, sowohl für die Rectorat##als auch für die Bürgerschulen zu billigen Preisen stets### räthig baße, und bifte, uim, geneigte Abnähme. Altena, den.67. April 1848. C. F. Vaersts Ahr (15) Ein Jüngling###welcher Lust.chae die Bierbrauerei zu erlernen kann gkeich eine Stelle, erhalten, 1„Bei, wem sacht. bis, Epped= tion d. Bleud uanchir## nuhilnsb ann — Jeden Sonabend erscheint von diesem der„Märksschef Poze,“ wenigstans ein halber Bogen Der Preis betragt halbjährig 10 Sgr., hofür er nach allen Hauptorten des Kreses Altena geliefert wird. Insertionsgebühren werdem für die Zeil##nit 1 Sgr. berechnet und desfallsige Einsendungen nung erbeten. Herausgeber, Verleger und Drucker: Ludwig Rüdiger in Lüdenscheid.