net ind Alles 4 mberger ben, 61 semand ich üben ur gelierewehre, arf sich noch im . tan, der einischer Merkur. enstag — Nro. den 13. Juny 1815. und 19 worden nommen fallen De Weltlage um die Hälfte des Juni. Zwar, (Fortsetzung.) da und dessen sollman kein Hehltragen, noch rthester ich begen Ew. mal habe nichts der er na on, ie aus dessen soul man tei deA fertig mit leeren Hoffnungen sich betrügen, eell wird hart und blutig werden, und in geschen leicht angethan, wie es in Jtalien derbeunser dortiges Glück würde zum Ver= woh ans gereichen, liessen wir dadurch, wie sich schon begeben, uns verführen, die auf ce leicht zu nehmen, und im Vertrauen uck und Heeresmacht im Ernst und Eifer naassen, durch Schlaffheit und Lauigkeit das . ed stehende Gottesgericht zu stören Jon der und dadurch wenden höhern Machte gegen uns selbst zu hergn Nein dieser Löwe, der von jener Jnsel schwommen, hat die ganze Brur numidi= 1 und im gen Scrigt ein Lager sich vereiter, das die Vogesen, das Juragebürg, die Alpen und um 9r. aum umhegen; dort harrt er bis wir FAI Soine Vildniß um sich her versammelt Dickigt ein Lager sich bereitet, taun uonbegan, den en aueal lune tanen aer e. u enn aen. . en u an er e aele tara. horheit Erbarmen trageno, n ene sen Die Zahl derjenigen, die sich . enene n. . . . dane seine Kinder sie genannt, und si Fe uf WI a r une de ihr theils in unserer Gefangenschaft gewesen, und bis zur Beendigung des Congresses wenigstens darin zurückbehalten werden mußten, von unsern Fürsten sich erbethen. Dem gutmüthig unvorsichtigen Wunsch ist unvorsichtige Gurmüthigkeit zu Willen worden, sie sind zurückgekehrt, und es war naturlich, daß sie bald ihren Meister aus der Gefangenschaft gleichfalls noch herzuberufen, der ja auch der Kinder eines gewesen, und einzig im Kreise der lieben Familie noch gefehlt. Und er hat sich nicht lange bitten lassen, und ist lustig hervorgekommen, und sie halten ihn nun eng umstellt, und haben auf ihren Schilden ihn erhoben, und bieten ihn dem versammelten Europa als ihren, und bald auch seinen Kaiser, und er hat im Purpurmantel in der alten ihm geläufigen Sprache den Fürsten wieder von oben herab prahlend vorgehalten, wie er ihnen ihre Kronen gegeben oder befestigt habe. Ihnen ist bald die Menge willig und unwillig zugefallen, und bildet den Chor in weitem Kreise um sie her. „Ist eine Feder wöhl so leicht hin und hergeblasen als jener Haufen? so läßt Shakespeare zürnend bei ähnlicher Gelegenheit den Sprecher reden, und so haben sie zuvor der vertriebenen königlichen Gewalt gethan, und so haben sie der Neukaiserlichen sich zugewendet, und so blicken sie rückwärts auf die drohende äußere Macht, und werden ihr huldi= gen, wo ihr Vortheil es verlangt. Die Handel der Soldaten sind ihnen willkommen gewesen, so lange sie ihnen, wie es zuvor geschehen, den Raud zugetragen; jetzt wo allein die Last drückend auf sie fällt ohne Aussicht des Gewinnes, sind sie ihrer überdrüßig, und es gährt und braust allerdings in ih= rem Lande, wie in ihrem schäumenden Weine; aber man soll nichts Großes davon erwarten, noch * auch ihren Beistand mit in Rechnung nehmen, nur als willkommene Zugabe mag man ihn betrachten, und in der Gelegenheit seinen Vortheil wohl ersehen. Klüglich hat Napoleon auf dem Maifelde sich als eins mit seinem Volke angegeben, und dies Volk als eins mit sich, sein Heil als seines Volkes Heil, und seine Ehre als der Franzosen Ehre; die Andern aber wollen einen Unterschied zwischen Beide setzen; das Volk wird thun, was der Jnstinkt der Nothwehr ihm gebietet. Jene Föderationen in einzelnen Provinzen, ausgegangen von der Bretagne, wo es offenbar ein Bund der Städte gegen das royalistische Landvolk gewesen; dann auf Paris übertragen, wo die Vorstädte im Sinne der Revolution gegen die Parthei der Hauptstadt, die zu den Bourbonen neigt, sich zusam= men gethan, sind eine merkwürdige Erscheinung, die wahrscheinlich zu wichtigern Folgen leitet, als im jetzigen Augenblicke noch sich absehen läßt. Jene Wüthenden aber haben ihr ganzes Land in Belagerungsstand versetzt; mit ihrer Einheit und Thätigkeit haben sie aufs eifrigste die Waffenanfertigung betrieben; an der Hauptstadt, dem Sensorium commune ihres Landes, haben sie eine Burg errichtet, ihr zum Schirm und Zwinger, und künftig zum Gerichte, alle zuführenden Wege sind abgegraben, die Thore, die Festungen, wöhl verrammelt, die Wälder in Verhau geschlagen, die Flüße(die Sambre z. B.) aufgestaut, und das ebene Land mit Wasser überschwemmt, und Abführung von Vieh und Lebensmitteln anbefohlen. So ist das Land befestigt worden sich selber zum Ruin; aber tumultuarisch, wie es geschehen, doch nicht zum sichern Schutze, weil schwerlich eines dieser Werke seyn wird, das nicht umgangen werden könnte. Furchtbare Streitkräfte haben auf der an|| dern Seite um dies große verschanzte Lager sich hergezogen. Jm Norden haben die Engländer mit gewohnter Schnelligkeit viel des besten Volkes, und unermeßliches Kriegsgeräthe zugefahren, um die Huth ihrer neuen Provinzen zu übernehmen, die in Allem schon möglichst nach ihrem Zuschnitt sich zu modeln beginnen. Wellington leitet die Masse dieses englisch-teutschen Bundes, ein guter Feldherr bei gutem Heere mit der guten Sache. In jenem Labyrinth von Festungen ist eine Aufgabe zu lösen ihm gestellt, ähnlich jener, die er selbst dem Marschall Massena an den portugiesischen Gränzen aufgegeben, nur indem er sich selber übertrifft, mag ihm gelingen, woran jener an Geschick seiner nicht unwerthe Gegner scheiterte. Ihm schließt das preußische Heer sich südwarts an; muthig und ungeduldig, in jeglichem Kriegsgeschicke durchgebildet, von innen heraus durch den Zeitgeist befeuert, hält es um seine geprüften Führer und den noch jugendwarmen Greis in ihrer Mitte sich eng geschlossen. Die Franzosen haben wohl verstanden, von wo stärkste Gefahr sie bedrohen wird, und wo" Kraft des Feindes steht, und sie haben in ganzer Macht jetzt diesem Heere gegenüber aufgestellt. Obgleich in engem Raume zu mengedrängt, und mit einer Administration, keineswegs die erwünschte Vollkommenheit erlan hat es doch an Unterhalt noch nicht selbst Feindes Hand, wenn auch unwillig/ mitgewirkt; für die Zukunft aber ist zunächst: Magazine in den Rheinprovinzen, und pr wie man vernimmt, durch Zufuhren aus Ostsee vorgesorgt. Es folgen am Oberrhein die Oestreiche den Südteutschen, die sich zu ihnen halten, 8 falls ein erlesenes Heer von dem geliebten hochgeehrten Feldherren geleitet, der einmar siegreich von der Elbe zur Seine sie geführ" an die Schweiz gelehnt, die kürzlich Schutzbündniß abgeschlossen, das hoffentl= das gewünschte Trutzbündniß zur Folgk wird, während unterdessen langsam über pathen und Sudeten und den Böhmerwo= russischen Heere ziehen, auch gehorchend mi Gehorsam, wenn auch unbewußt, dem starken der diese Zeit bewegt. In Italien wird gleichfalls die siegreiche die nach Süden hingedrungen, bald rückläufs verstärkt mit vielen Kräften dieses Landes|| Alpen mit den dort schon Aufgestellten sich nigen, und frisch und kühn und gestärkt dur früheren Erfolge an verwundbarster Stes= Feinde die härtesten Wunden schlagen. sten zu vergleichen, was er ihnen entaece kann, sind jene die Mühsal, Ernst und die ge des neapolitanischen Feldzugs getheilt. Auf der andern Seite haben die auf ihrem Bergeszug gesammelt, die siebenjährigen Freiheitskrieges hat wieder einigt, die Rache ist in ihnen noch nicht gute Feldherren haben sie nicht weniger zos Andern zu wählen sich verstanden, und nach englischen Subsidien nicht gegangen. in Feindesland sie am sichersten zu finden Also ist der Ring geschmiedet, der" des Bischoff Hatto, einmal um sie mehr zu öffnen ist, und so lange fest und te sich zusammenzieht, bis er sie erwürgt. (Der Beschluß Aus dem Nassauischen. Da Ennte. der L Blättern schon öfters von dem Landsturm i gerichtet i viederum dem Dart hahme ein Uüchtigkeit 91 von hebende 9 al Thätigken un8 viel Organisat ag der n ib estattete schel o. ung wär So bei der zu gruergew jung gemesn line erlich dau schen Landen die Rede gewesen, so wollte Eindruck riee eeeich sae einige Nachricht geben, vorzüglich auf emes Artrels in der Frankfurter amts=Zeitung(Nr. 121.), der eine besondern ern u seckte ih u rch der Aütte erste von der Herrlichkeit des nassauischen Lands= so wie der Glückseligkeit der Bewohner se uma mit So igea ab er let on und aben darue genüber tume tration, heit erle gefehlt williä nd späterh ren streichet alten, lich 0 über nmi wnnte. Zur Steuer der Wahrheit sey also dap der Landsturm da zu Lande, zwar besser ein. ist, als in manchen andern Ländern, aber biderum viel schlechter als in noch andern, z. dm Darmstadtischen, und im Ganzen, mit Aus einiger Orte, noch weit von wahrer Kriegs= higkeit entferut ist. Das kommt daher, daß van von oben herab die eigentliche große und er= roende Idee dieses Volksinstituts nicht recht hat wollen, und daß sowohl von der Regie= ang als einzelnen Beamten durch Mangel an Haigkeit und liberaler achtungsvoller uns vielfach ist gefehlr wörden. Schon bei der honsation schlich dieß Uebel ein. Die Wayt, er der Borschlag zu den Hauptleuten, Feldwezin und Rottenführern wurde nicht dem Landin überlassen g sondern der Vorschlag den gu horden, die Bestättigung aber der Haupten Fiegs=-Collegium, der Feldwebel und Ror= dehrer allein dem Obrist übertragen. Keine Enrichtung un einen freien, freudigen man den starken denDaß man den en aatsdienern genommen waren Epauletten He diese Auszeichnung aber denjenigen ARAa Candlente ckläufig andes ten sich ind die theilt. Spe Krar eKr vieder nicht er eniger und fo finden der" ergeleg fest vn siug" versagte, die Bürger oder Landleute heint eine Kleinigkeit, ist aber in der That dde Beleidigung. Auch ist man neuerlich urückgekommen; aber die bittere Erinnenre besser nicht da. i wie in diesen Punkten, so fehlte es auch saaffnung hin und wieder nicht an Urzu gerechtem Unwillen und Mißtrauen. An dene. Orten wurden für diejenigen, welche kein vonhatten, Vorräthe von Spießen, nicht lichenen Stämmchen verfertiget, sondern aus anDieylen geschnitten, aufgehäuft. Trotz der dei Protestation, daß diese Spieße, die n beim ers läch Stoße voneinander brachen, eine höchst tne Waffe seyen, und daß sich jeder sogleich nuerhafte, stoßfeste Lanze, für höchstens jänanschaffen wolle, mußten doch Alle diese Baner Wehr für 1 fl. 12 kr. kaufen. Einen der sich standhaft weigerte, sich mit solchem stegte. bekleiden, nahm man beim Kopf und Vor. wover der hrist d'e würdigen „Wir wissen wohl, wo ihr eure geen dernehmen wollt: ihr wollt in den Wald "d Da erp r Ober o e 0 10 unse etmnge pa a al miten." De e. liiftiger Grund. Damit dem den geschlehr, und einige hunder Stard e darin stehen, mag der Landmann H schuns gesten gecene diese großherzige Denkart auf der versammelten Landsturm machte, lap inen gefen So weit war man nun, nicht sehr ins nge arbeitend, gekommen. Das Wichtigste e jetzt noch vor, nämlich, tüchtige Waffenübun. gen. Allein da in der Verordnung der Landsturm nur zu zweimaliger Zusammenkunft des Jahrs verpflichter war, so hielte, sich die meisten Landobri= sten, einige wackere Männer ausgenommen, an diese fehlerhafte Einrichtung, und ließen ihre Schaaren ohne alle Uebung, und zwar von Verordnungs, und Rechts wegen. Ja, mehrere Hauptleute, die im natürlichen Gefühl der Nothwendigkeit ihre Rotten öfters versammelten, und sie in den Waf= fen unterrichteten, wurden von den Obristen bedeuter, daß man mit großem Mißfallen ihr eigenmächtiges Unterfangen vernommen habe, und hoffe, so etwas in Zukauft, nicht mehr zu hören. Daher spielen denn natürlich die meisten Fähulein noch eine sehr traurige Figur. Die Errichtung von Schützen= kompagnien wurde zwar anempfohlen, auch hin und wieder ausgeführt; aber an vielen Orten fanden die Justizbehörden durch mancherlei Wege Gelegenheif, sie zu hintertreiben, oder doch bis hierher aufzuschieben, trotz dem regsten Eifer des Volkes, Auch haben offenbar die Verhältnisse mit dem stehenden Militair im Nassauischen rinen nachtheiligen Einfluß auf den Landsturm gehabt. Bekanntlich wurden voriges Jahr einige Tausende Nassauer nach Holland versetzt. Um das Anstößige dieses Verfahrens für die öffentliche Meinung, die ganz andere Begriffe von der Bestimmung der Vaterlandsvertheidiger hat, zu mildern, er= klärte die Regierung, die Nassauische Häuser hätten einen Hausvertrag geschlossen, und im Fall eines Kriegs würden jene Truppen zurückkommen. Der Krieg ist vor der Thür, aber be= sagte Truppen kommen nicht, wodurch dann nebenbei gesagt, die Finanzspeculation mit jenen Landeskindern ganz offenkundig geworden. Daraus erwächst nun erstens dem Lande die schwere Last, eine neue Militairmacht zu errichten; und zweitens scheint aus diesem neuen Bedürfniß eine Einrichtung herzurühren, wodurch gerade in dem besten kernhaftesten Theil des Landsturms die Idee selbst zerstört wird. Man bildete nämlich sogenannte Reservecompagnien des Landsturms, sie nennen sich Reservecompagnien des Landsturmbataillons N. N. Sie bestehen aus unverheuratheten Leuten, und sind in drei Classen getheilt. Die eine versieht blos Polizeidienste, die beiden andern sind Pflanzschulen für die Linientruppen, demselben Eide unterworfen, eben so uniformirt(nur auf eigne Kosten; natürlich wegen des großen Wohlstandes; siehe den Frankfurter Artikel) und bewaffnet. Gegen das Materielle dieser Einrichtung ist nichts einzuwenden. Daß man aber in solcher Weise die Blüthe des Landstarms aus seiner Mitte und von seinen Interessen losreißt, und sie in Idee und Meinung, Begriff und Verpflichtung an die Interessen des stehenden Militairs knüpft, stimmt doch durchaus nicht mit der wahren liberalen Ansicht einer ächten Volkswehr zusammen. Was die Ermunterung der Nassanischen Regierung beim bevorstehenden Kampf betrifft, so müssen wir dieselbe Klage führen, die unser Nachbar im Darmstädtischen neulich im Merkur geführt hat. Wir haben bisher nur Verordnungen, noch keinen ermunternden, waffenbegeisternden Zuruf gehört; aber in welchem andern teutschen Lande, als in Preußen, hat man einen wahrhaft zutraulichen Ruf zu den Waffen vernommen? Die Ermunterung ist hier zu Lande so groß, daß man jüngst eine Schaar wackerer Männer aus dem Rheingau, die sich erboten, eine Reuterfreischaar zu bilden, abgewiesen hat. So ist es bis jetzt mit dem Nassauischen Landsturm beschaffen; ob es in Zukunft besser damit geht, steht zu erwarten. Nun noch ein Wort über einige Sätze jenes Artikels in der Frankf. Zeitung. Wenn der Verf. so viel von der großen Lustigkeit und Zufriedenheit der Menschen im Nassauischen spricht, so ist dies V 5 entweder eine kindische Albernheit, oder ein Hohn über die drückenden Lasten einer schweren verhängnisvollen Zeit, unter denen hier, wie allerwärts die Menschen fast erliegen müssen. Wenn der Bauer in einem Vierteljahre drei Simpla bezahlen und dazu noch schwere Lieferungen geben muß, dann denk' ich, wird er erusthaft. Und wie viele Jahre dauert dieser Ernst schon. Von der Liveralität aber, welche die Aeußerungen des Volksgeistes nicht ängstlich hüthet, gibt die jüngste Zeit Belege, wo man die aufrichtigsten Aeußerungen eines edlen, teutschen Sinnes nicht blos ängstlich hüthete, sondern gänzlich unterdrückte. Wenn aber der Verf. am Ende sagt„daß die vielfachen, leidenschaftlichen Anfeindungen der Regierungen, meistens von Dienern einiger Standesherrn, trübe Motive gehabt, daß diese Männer aus Eigennutz sich des allgemeinen Besten angenommen hätten, und man also im buchstäblichen Sinne des Worts von ihnen sagen könne, sie hätten das Vaterland freßlieb gehabt." so sieht man das Federknechtlein in Commission, das mit seinen Späßen die Wahrheit zu Boden reden will. Nur darin, daß das Nassauische Volk ein tüchtiges, wackeres Volk sey, stimmen wir dem Verf. vollkommen bei. Es ist ein treues Volk, das aus Vaterlandsliebe und ächter teutscher Tugend zu allem Würdigen bereit ist. Und so sind alle teutschen Völkerschaften. Sie haben Jahre lang alles aufgeopfert, und das Schwerste erdul= det. Am 15. April haben die Fürsten dem Congreß eine Note überreicht, worin sie abermals auf ihre Rechte und auf die Theilnahme an den Vortheilen aus dem neuen Kampfe dringen. Wann wird der Congreß einmal die heilige Note der teutschen Völker in Berathung ziehen ihre Rechte sichern, und ihren Leiden und Bedrückungen ein Ende machen? NAKn.**12. Aus Hessen. Das ist dann doch ein sträfliches Uebermaas von Dieistigkeit, mit welcher Baderus von Carlshausen in seiner Antwort*) auftritt, um so sträflicher, da sie durchaus nur auf neue Täuschung des alten Kurfürsten berechnet, da sie sogar mit einigen ehrlichen Redensarten verbrämt ist. Er weiß wohl, wie weit sicherer überhaupt die großen Erwerber trotzen dürfen, als die kleinern;— er weiß, wie fest er seinen Fürsten umgarnt hält, und wie die persönliche Freiheit in unserm Lande bisher leider nicht gesetzlich geschützt ist gegen mögliche Willkühr,— und so fodert er keck seinen Gegner in verrätherische Schranken!— Aber die Namen nicht, sondern die Thatsachen entscheiden, und so mögen einige sachkundige Federstriche mit der Kraft der Wahrheit ihn hier näher schildern. Vor etwa zwei und dreißig Jahren ward Buderus als Schreib= und Musiklehrer im Hause der v. Lindenthal zuerst seinem Herrn bekannt, und die Steigerung des Milchpreises auf der Meierei zu Wilhelmobad war sein erstes Kunststück. Es wurden nun bald ihm bedeutendere Stellen und Kassen anvertraut: da bewies er, wie die soust vernachläßigte Berechnung der Hellerbrüche bei der Kriegskasse jährlich dem Staate hundert und zwanzig Thaler gewinne;— wie es weit klüger sey, nicht mehr, wie bisher, vierteljährig, sondern vielmehr monatlich die Besoldungen auszuzahlen, um den Wittwen nicht Gnadenquartale, sondern nur Gnadenmonate bewilligen zu mussen, dezie und zwackte er an allen Gehal= ten und öffentlichen Ausgaben, und sammelte manche Thräne und manchen Fluch auf sein Haupt. *) Kasselsche allgemeine Zeitung, Nro. 119. S. 504. Jmmer höher indessen stieg er in Gunst e. Bedeutung: ihm allein gehörte die Schopfunp berüchtigten Anlehnskommission, und wie ge lich bei den Unthaten des ganzen Wohlaneg Ausschußes nur Robespierre genannt wird(de dy übrigens nicht dabei bereichert), so That und Wahrheit willen hier ausschließlie derus haften. Um seines schudden Gewinnes," durfte diese prunkende Behdroe das arme Neu mit dem Neide des Auslandes belasten— p borgten die Andern das blutig erwordene S uns ab, um mit bieten und kaufen zu können g den heillosen Versteigerungen in Paris gensburg, mußten zugleich aber über die Den leien ergrimmen, zu denen vom untergedg Diener oft der ehrwürdigste Name mißbrauch — Erweislich trug wohl ein einzelnes Geschaf a unter dem biedern Mäckler mehr als zwanzis send Gulden ein,— und so konnte er, wackerer Vater als armer Armen=Schu Hanau starb, in etwa fünf und zwanzig Besoldungsjahren ehrlicherweise eine Million von Gulden, vielleicht auch merklich wy erübrigen, da er, unbeschadet dem künftigen stand der sieben Kinder erster Ehe, seiner u Gattin neulich mit einem Geschenk von send Thalern entgegenkommen, und ein besun nes Wiithum voa vierzig lausend Thalern men durfie!— Und vollends die Unglück Churfürsten, mitvorbereitet durch eben noie liche Knauserei am Kriegs= und Gesandtenen ward für Buderus die ergiebigste. Längst obgleich nun zum Freiherrn von Carlshausen gepragt, in formlicher Genossenschaft= nem Gesellschafter, konnie er am so den gemeinschaftlichen Trieb vefrieigen ülle des Geheimuisses, durch Bönaparten Na gier geboten, alle Geldverhältnisse des umgeben, und jede Gegenaufsicht fäst uno machen mäßte: Dinge sind da begangen Mch die zum Theil vielleicht künftig sich amtlich lassen, zum Theil aber wohl ewig in ihrem lichen Dunkel ruhen werden.—seh Hätte er dann mit solchem Erfolge begnügen, hätte er nur durch seine Wiederen e= nung nicht die gatmüthige Freude der giften mögen, über die Rükkehr ihres recht Fürsten!— Aber einem bösen Geiste gleich von neuem sich seiner bemächtigt: nicht zu damit, mehr und mehr alle Gelögeschäfte des und Hofes, bis auf die Lieferung des a testen Weines herab, seinem andern seiscl Frankfurt zugeweudet zu haben, hat er ich genug sich nach Hanau ernennen lassen,/ o blos um auch dort zu herrschen, sonde aggbe in gegebenen Fallen mit höhnendem Alge aus Hessen scheiden, und vielleicht aethebaier in Sicherheit seiner schmäligen Dile, glb Mittel sich freuen zu dürfen;— und so wer sis= die Macht des Argen, daß er eben jetzt, da go neue Provinz besucht, vor seiner Abreise demeigt fürsten das Versprechen; entlocken durfte, Lin Zahlungsbefehl zu unterzeichnen während Abwesenheit.— Auch ist er es gewesen vor de der die gerechten Vorstellungen und Wünn versammelten Stánde trügerischen Forderung tellungen und Wunzey ist bekampft; der erst m sie schrecken, dann mir ge= gleichen Rechnung sie täuschen wolle; de o fhd mit, eherner Stirne zwischen Fur ges Volk sich draugt, und beide misbraucht cherung seines eignen und des ihm anvertengge jetzt mactig ihn schützenden, fremden Mang Aber er vergesse nicht, daß ein Augenblic g= kommen wird, der die Stimme der Wahrhelt sende thigen und kraftigen, der die vielfach schoegh= Andeutungen dieser Zeilen geaen . gegen ihn Gehülfen als eben so viele gerichtliche aussprechen wird. und en R 9 on Uebe 918e Geise urch di gormen giffen erig Grundi. faßt. hte) an die Fr 3e Hand 1 St. Spital. Aufgekl. 8ed. und rstan n Kraft 4e burde handet Sogen berschr Ne komme über worde