(N. 10.)) JOURNAL des Nieder- und Mittel-Rheins. JOURNAL DU BAS-RHIN ET DU RHIN-MOYEN. Aachen, Dienstag den 7. Februar. 1815. Aix-la-Chapelle, mardi 7 février. N." 11. Bekanntmachung, die Ernennung der Forst-Officianten betreffend. Gleich Anfangs war es für die Verwaltung dieses General-Gouvernements eine dringende Nothwendigkeit, in die so fehr vernachlässigte Forstpartie sobald wie möglich Ordnung und regelmässige Geschäftsführung zu bringen, und eine provisorische Reorganisation derselhen festzuſetzen, wie es durch die darüber zu feiner Zeit bekannt gemachten Forstreglements und Anweifungen geschehen ist, welche fich nun überall in der Ausführung befinden und sich durch die Erfahrung als zweckmäſsig bewähren. Eine gleiche Reform musste mit dem Perfonale des Forstwefens vorgenommen, manche neue Officianten, statt der davon gezogenen französischen angestellt, andere, die sich für ihre Stellen nicht passten, verfetzt und wieder andere bei der Reorganisation ganz übergangen werden, weil sie erwiefenermaassen kein Zutrauen verdienten oder von diesem Fache nichts verstanden. Bei allen diesen provisorischen Anstellungen ist von dem Grundfatze ausgegangen, dass unter den zahlreichen Aspiranten nur die würdigsten und kenntnifsreichsten gewählt wurden, weshalb eine strenge Prüfung vor der Forsidirection in Aachen unerläfsliche Bedingung N.° 11. PUBLICATION concernant la nomination des agens-forestiers. Ayant considéré qu’il était de la plus urgente necessité, dès les premiers instans où je fus chargé de l’administration du gouvernement-général, de réorganiser l'administration forestière entièrement négligée sous le cidevant gevernement, et de régler la marche des affaires y relatives, je publiai successivement un règlement et divers autres arrêtés sur l'administration des eaux et forêts, dont les dispositions ayant été effectuées dans toute leur teneur ont offert les résultats les plus satisfaisans. J’ai du opérer la meme réforme à l'égard du personnel de la susdite administration, en remplaçant par de nouveaux fonctionnaires les employés français qui avaient abandonné leur poste, ou ceux qui s'étaient rendus indignes de la confiance publique ou n’entendaient rien a la partie dont ils étaient chargés. Dans toutes les nominations provisoires faites à cet égard, l’on est parti du principe, qu’entre la foule des candidats qui sollicitaient des places d'agens-forestiers, il était juste de ne choisir que ceux qui pouvaient justifier de leur probité et de leurs connaissances, et c'est pour cela que tous les aspirans ont été appelés à subir un examen sévère pardevant la direction des eaux et forêts à Aix-la Chapelle. Les habitans du pays ont eu la préférence sur les étrangers. Cependant on a ( 100) war. Die Landes-Einwohner erhielten dabei den Vorzug; jedoch wurden auch andere brave Deutsche von geprüften Kenntnifsen und moralischen Eigenschaften angestellt, hauptsachlich wenn sie sich im grossen Kampfe für die gerechte Sache noch befondere Ansprüche erworben hatten. Auf diese Art sind nunmehr alle Stellen provisorisch wiederbesetzt und jeder Forstbeamte ist mit einer Bestallung versehen, auch für feinen Dienst vereidet worden. Es würde die Gränzen des Journals vom Nieder- und Mittel-Rhein überschreiten, jeden ForstOflicianten des General-Gouvernements namentlich darinnen aufzuführen. Dies wird indessen für jedes Departement in dem von den respectiven Gouvernements-Kommissarien publicirten Amtsblättern geschehen. Diejenigen Personen, welche sich zur Anstellung imForstfache gemeldet und bis jezt keine Ernennung bekommen haben, müssen gegenwärtige Bekanntmachung als einen Bescheid auf ihr Ansuchen anfehen, indem die Menge derselben eine individuelle Bescheidung nicht zulässig macht. Bei vorfallenden Vacanzen wird auf diejenigen von ihnen, welche neben übrigen Ansprüchen die meisten Kenntnisse im Examen bewiesen, hauptfächlich aber auf folche Aspiranten Rücksicht genommen werden, welche im Sinne der Verordnung vom 4. Januar d. J. eine Zeitlang unentgeldlich bei der Forstdirection oder aus Auftrag derselben bei einem Forstbeamten cursirt und so ihre vorher erworbenen Kenntnisse auf den praktischen Dienst anzuwenden gelernt haben. Aachen, den 6. Februar 1815. Der General-Gouverneur vom Niederund Mittel-Rhein, SACK. aussi admis aux places vacantes d’autres braves Allemands, dont la probité, les talens et les qualités morales étaient reconnus, surtout s’ils s’étaient acquis des droits mérités à la reconnoissance publique par la part qu’ils ont prise à la grande lutte livrée pour la plus sainte des causes. C’est en suivant cette marche qu’ont été faites peu-àpeu et provisoirement les nominations à toutes les places vacantes; chaque agent-forestier a été muni d'une patente et appelé à prêter serment de fidélité à ses devoirs. Les bornes du journal du Bas-Rhin et RhinMoyen ne nous permettent pas de faire connaître nominativement chacun des fonctionnaires placés dans l’administration des eaux et forêts, mais les commissaires du gouvernement publieront, dans leurs memoriaux administratifs, les noms des agens-forestiers de leur département respectif. Les personnes qui ont demandé à être placées dans l'administration forestière, et qui, jusqu'à présent, n'ont été nommées à aucun poste, peuvent regarder la présente pablication comme une reponse à leur pétition, la multitude des sollicitans n’ayant pas permis de repondre à chacun individuellement. Lors des vacances qui pourront se présenter successivement, on donnera la préférence, toute autre men à subir, qu’ils ont les lumières requises, et particulièrement aux aspirans, qui, selon la teneur de l’arrêté du 4 janvier dernier; auront travaillé quelque tems grâtis dans la direction centrale des eaux et forêts, ou auront été chargés par elle de quelque commission particulière pres des princłpaux employés-forestiers de la province, et auront appris, par ce moyen à appliquer leurs connaissances théorétiques au service pratique de l’administration forestière. Fait à Aix-la-Chapelle, le 6 février 1815. Le gouverneur-général du Bas-Rhin et du Rhin-Moyen. SACK. Tagesgeschichte. Aus Wien, vom 25. Januar. Wietes heifst, werden Se. Majestät, der Kaiser von Russland, am 16ten Februar Ihre Abreise von hier antreten. Doch dürften die Minister der Europäischen und Deutschen Hauptmächte beim hiesigen Kongrefs noch aufs Mindeste bis Ende März hier versammelt bleiben. Wegen der Polnischen und Sächsischen Angelegenheiten sind in den letzten Tagen wiederum mehrere ( 101) Noten gegenfeitig übergeben worden, ohne dass von den fehnlichst erwünfchten Resultaten diefer Unterhandlungen bis jetzt irgend etwas officiell bekannt gewerden wäre. Wenn gleich keine Macht den Krieg in einem Augenblicke zuerst veranlaffen will, wo er in ganz Europa, nach se langem Kampfe und den gegründetsten Friedenshoffnungen, höchst unerwartet, allgemein verhafst und in feinen Folgen verderblich feyn würde; fo hält doch eine jede der alliirten Mächte so fest an ihren Grundfätzen oder Forderungen, dass eine jede ven ihnen die erste Nachgiebigkeit von der andern Seite erwartet.(Hamb. C.) Wien, vom 20. Januar. Wir erfahren hier über den Gegenstand, auf welchen die Neugierde am gespanntesten ist, nämlich über den Fortgang des Kongreffes, gerade am wenigsten. Inzwischen glauben die Meisten noch immer an einen haldigen glücklichen Ausgang, und Einige fchmeicheln sich, es würden am bevorstehenden Geburtstage des Kaisers Franz, den 12. Februar, angenehme Dinge publicirt werden. — Die Schlittenfahrt soll noch zweimal wiederholt werden, und die Fahrt morgen nach dem Lusthause im Prater, ein zweites Mal aber nach dem Lustschloffe zu Laxenburg gehen. — Der Kurs unfers Papiergeldes ist feit einer Woche bedeutend gestiegen, was zum Theile dem Umstande zugeschrieben wird, dass mehrere Fremde auf dem hiesigen Platze es gegen baare Münze einkaufen. Berlin, vom 25. Januar. S. Königl. M. haben den Kammerherrn Grafen v. Brühl zum General-Director der Königl. Schauspiele zu Berlin zu ernennen geruht. — Laut einer Bekanntmachung des Magistrates in Frankfurt a. d. Oder vom 25. December v. J. wird die dortige nächste Reminiscere-Messe vierzehn Tage später als sonst, statt am 13. Februar am 27. Februar, gehalten werden. Aus dem Brandenburgischen vom 28 Januar. Das Tagesblatt der Geschichte enthält folgendes: „ Der dritte Februar ist für Preussen und ganz Deutschland ein heiliger Tag, und verdient mit unter unfre hohen weltlichen Feste gerechnet und hochfcierlich begangen zu werden. An diesem Tage erging im Jahre 1813 von Breslau der Aufruf zur freiwilliger Bewaffnung. Es ist der Tag der Waffenweihe, der höhere Tag, wo die wehrbare Jugend die Bahn der Altvordern eingeschlagen. Seit dem Deutschen König Heinrich, der durch die Merseburger Rettungsschlacht Deutschland vom fremden Joch erlöfete, war eine solche Wehr- und Waffenzeit nicht wieder erschienen. Es war ein Heraustreten aus dem gewöhnlichen Gleife alltäglichen Herkommens, ein Riefenschritt in die Schranken der Abentheuer. Jener Königl. Aufruf war eine Posaune zum Weltgericht, eine Heerdrommete zum Beginnen des Gottesgerichtskampfs. In diesem grossen Augenblick wurden Zeit und Ewigkeit, König und Volk, Gott und Vaterland Eins; an diesem Tage ist das Volk wahrhaft wehrhaft geworden, da hat es feinen Antheil an der Ritterwürde erlangt, und sich hernach, Sieg auf Sieg, zum Ritter geschlagen. Wollen alfo die freiwillig Ausgezogenen jetzt nach siegreicher Heimkehr den Tag ihres Wehrhaftwerdens feyern, so ist dieser denkwürdige Jahrstag der dritte Februar und kein anderer. Sie würden sich sehr verrechnen und fehr ungeschichtlich und unſchicklich verfahren wollten sie wählerisch irgend einen beliebigen Tag nehmen. So willkührlich darf man nicht zu Werke gehen. Denktage find nicht wie Uhren rückwärts und vorwärts zu stellen. Der dritte Februar ist der Wehr- und Ehrentag, und nicht jeder etwanige Post- und Zeitungstag, wo der Aufruf nachher in einzelnen Stadtzeitungen und Amtsblättern erschienen. Es ist lobenswerth, dass die auf die Preufsischen hohen Schulen zurückgekehrten Freiwilligen und auch viele in ihre alten Verhältnisse zurückgetretene beschloffen haben, den Königsruf zu feyern. Sehr rühmenswerth ist der Vorfatz, das Fest durch Gesang zu erheben, und nur vaterländische Lieder, wirkliche Volkslieder, anzustimmen, keine anstöfsige Zunftlieder. Der Gesang ist des Gelags bester Gesell. Fr. L. Jahn.” Brüssel, vom 26. Januar. Das Herzogthum Bouilion foll nun unter die Herrschaft seines vorigen Souverains, des Prinzen Philipp (102) von Auvergne, zurückkehren. Die französischen Behörden haben schon das Gebiet dieses Herzogthums geräumt, und die preussilchen werden bald diefem Beispiele folgen. Das Volk von Bouillon hat diefen neuen Zustand der Dinge durch ein Tedeum, durch Bälle und Feste gefeiert. Bouillon, die Hauptstadt des fouverainen Herzogthums dieses Namens, zwischen Luxemburg und der Champagne gelegen, ist eine kleine Stadt mit einem wohl befestigten Schlofse. Von diesem Herzogthume hatte Gottfried, König von Jerufalem, den Namen Gottfried von Bouillon, der dieses Herzogthum von feiner Mutter, der heiligen Ida, hatte. Nachher verkaufte Gottfried dasselbe an Olbert, Bischof von Lüttich, delfen Nachfolger es mehrere Jahrhunderte hindurch befassen. Die Bischöfe von Lüttich führten den Titel eines Herzogs von Bouillon. Die Franzosen bemächtigten sich diefes Herzogthums im J. 1676, und von jener Zeit an behielten sie das Schlofs, welches auf einem beinahe nicht zugänglichen Felsen an dem Flüfschen Semois, 3 Stunden von Sedan, 5 von Maucon, 6 bis 7 von Charleville und von Mezieres, und 15 von Luxemburg, gelegen ist. Der Nationalkonvent von Frankreich vereinigte das Herzogthum Bouillon durch ein Dekret vom 25. Oktober 1795 mit Frankreich, von welcher Zeit an es zum Departement der Ardennen gehörte.(Welt- und Staatsboth.) (Die Darstellung der Lage der Dinge ist oben nicht ganz richtig angegehen, wie auch schon aus dem Schluffe hervorgeht. Die französischen Behörden haben nemlich den von ihnen beſetit geweſenen Theil des kleinen Herzogthums Bouillon nicht deswegen geraumt, weil dasselbe diefem oder jenem der verschiedenen Prätendenten anheim gefallen ist, sondern weil der Pariser Friedenstractat den Besitzstand von 1792 für Frankreich als Grenze annimmt, und folglich die Krone Frankreich Bouillon nicht behalten konnte, weil es erit im Jahr 1795 durch den Nationalconvent einverleibt und ein Theil davon zum Ardennen- der andere aber zum Wälder-Departement geschlagen wurde. Von einer Räumung des leztem Theiles ist noch keine Rede gewefen, da überhaupt das Schickfal dieses kleinen Ländchers lediglich von den Bestimmungen des Wiener Kongreffes abhängt.) Paris, vom 10. Januar. Während man zu Rom die Freimaurer verfolgt und an den Thüren der Kirchen in Spanien die Päbstliche Bulle gegen sie anschlägt, hat der Herzog von Suffex, einer der Söhne des Königs von England, das Amt eines Grofsmeisters der Englischen Freimaurer übernommen; fein Bruder, der Herzog Cambridge sieht an der Spitze derselben in Hannover; die Freimaurer von Berlin und Breslau geben ihrem Ordensbruder, dem Feldmarschall Fürsten Blücher von Wahlstadt Feste; jene von Gotha laſsen eine Medaille zur Ehre eines Minsters ihres Fürsten schlagen, um sein fünfzigjähriges Dienst-Jubel-Fest zu feieren; ihre Ordensbrüder in den verschiedenen Ländern von Europa, deren Fürsten katholisch find, versammeln sich ruhig unter dem Schutze der Gesetze; endlich die Katholischen Freimaurer von Baltimore leben in Frieden mit ihren protestantischen Mitbrüdern und Mitbürgern von Philadelphia. Das Morning-Chronicle vom 14. Januar will wissen, Lord Castlereagh werde zu Anfang Februar in London zurück feyn. Es hiesse, er werde das Departement der auswärtigen Angelegenheiten aufgeben, und Lord der Schazkammer werden.— Der Courier fagt; „Die Nachrichten vom Kongrefs bringen nichts Entscheidendes. Wir glauben, der König von Preussen wird alle feine Forderungen durchfetzen.”— Ueberhaupt zeigen die englischen Zeitungen seit Kurzem in Bezug auf Sachfen einige Inkonsequenz.(?) Während sie fast, insgesamt behaupten, Lord Castlereagh widerfetze sich aufs Nachdrücklichste den preufsischen Absichten auf Sachfen, während sie selbst von Blokadedrohungen gegen die rufsischen und preufsischen Küsten sprechen, liest man in den ministeriellen Courier häufig Artikel, um die Nützlichkeit und Nothwendigkeit der Vergröfserung Preussens auszuführen, und die Times enthalten fast täglich perfönliche Ausfälle gegen den König von Sachfen.(Allg. Zeit.) Aus einem Schreiben aus Wien, vom 26. Januar. — Officielle Nachrichten kann ich Ihnen zwar nicht geben, aber doch die besten und wahrscheinlichsten Gerüchte, mit denen sich der erste und angesehenste Theil des hiesigen Publikums unterhält. Die Meinung ist allgemein, dass die sämmtlichen Arbeiten des Kongresses noch nicht sobald beendigt seyn werden, aber die jetzt in Frage stehenden Hauptpunkte dürften es bald feyn. Man erwartet mit Spannung die Ankunft des Herzogs von Wellington in den nächsten Tagen, und glaubt, dass sie wegen Sachsen entscheiden werde. (103.) Nach dem Dafürhalten ausgezeichneter Männer ist jetzt die Stellung der hohen Mächte im Betreff Sachfens folgende: Preufsen und Russland in innigster Freundschaft, Oestreich hat gegen Preussen sein Verhältniss geändert, und ist die einzige grofse Macht, welche jetzt die Herstellung Sachfens(wenigstens theilweise) fordert; früher wollte Oestreich das Gegentheil. England ist für Preufsen, Frankreich nicht gegen dasselbe; Baiern und Hannover aber thun gegen die Einverleibung Sachsens in Preufsen Widerspruch. Preussen, gestützt auf fein unbestreitbares Recht und feine wohlwollenden Absichten für Deutschland, beharrt, wie man vorhersehen konnte, männlich und unerschütterlich auf feine gerechten Forderungen. Ein hannövrischer Minister foll geäufsert haben Eine Macht, wie die preufsische, die sich im Jahre 1813 innerhalb weniger Monate aus dem Zustand der tiefsten Schwäche auf die Höhe der Kraft empor geschwungen habe, werde man doch nicht noch vergröfsern wollen. Eine folche Macht sey, noch verstärkt, für die Ruhe von Europa gefährlich; man werde also wohl thun, sie, wo möglich, noch kleiner als vor dem Frieden von Tilsit zu machen, und ihr nur zerstückelte, weit auseinander gelegene Länder zuzutheilen, auf dass Preufsen mit feiner eigenen Vertheidigung vollauf zu thun habe, und nie an eine Öffensive denken könne. Man glaubt indessen, dass dies nur Scherz gewefen oder ganz und gar eine Erfindung der Müssigen sey. Von der Ministerial-Veränderung ist es wieder still geworden; dennoch nimmt man an, dass sie noch erfolgen werde.— Die Monarchen leben in der gröfsten Eintracht, woraus man schliefst, dass sich auch die Minister, die jetzt entgegengefetzte Ansichten haben mögten, noch einigen werden.— — In der Chronik des allgemeinen Wiener Kongresses lieft man einen Plan zur Wiederherstellung Preussens, der preufsischer Seits mit der jüngsten Note dem Kongresse vorgelegt worden sey. Nach diesem Plan hat Preussen feit 1805 in Allem an Bevöllkerung abgetreten 4,719,480 undnichtzurück erhalten 3,180,215. Noch hat Preussen an Hannover und Weimar abzutreten 291,500: Preufsen hat also eine Entschädigung von 3,411,715. Seelen anzusprechen. Die ihm zuzutheilenden Länder, Sachfen mit einbegriffen, enthalten zusammen, 4,099,629 Seelen, folglich einen Ueberschuss von 687,914, was mit dem, was andere Staaten gewinnen, nicht im Missverhältniss ist. — Die Elberfelder allg. Zeitung meldet, dass sich in Berlin eine deutsche Gesellschaft gebildet habe, deren nächster Zweck die Erhaltung und Verbreitung der deutschen Sprache(wahrscheinlich auch der deutschen Gesinnung) seyn wird. Unter den Mitgliedern werden rühmlichstbekannte Gelehrte und Männer, ein E. M. Arndt, Jahn, Heinsius, Zeune u. a. m. genannt. Diese Männer sind allerdings geeignet, Deutschheit. zu erhalten und zu befördern. Möge es nur nicht gestattet werden, dass die literarischen Unken in ihren Teichen (die stets so rufen, wie eben der Wind pfeift) das werthe Wort zu einem Gemeinplatz herabwürdigen, und dadurch die edle Sache lächerlich machen. — Am 28. Januar ist der General von Bennigsen von Hamburg abgereiset. — Zu den Orten, wo das Gewitter am 11. Januar eingeschlagen, gehört noch Wesel, Mühlheim an der Ruhr, Dortmund, Herford, Vlotha, und Minden. — In Rom fürchtete man, dass es zwischen dem Könige von Neapel und dem heiligen Vater zu grossen Misshelligkeiten kommen könne. Pius VII. soll entschloffen seyn, feinem Gegner eben fo viel Standhaftigkeit entgegen zu fetzen, als er sie einstmals gegen Napoleon bewies. Neueste Nachrichten. Wien, vom 24. Januar. Der Prinz Regent von England hat bei der neuen Ausdehnung des Bath-Ordens neben andern auch dem östreichischen General Nugent das Kommandeurkreuz diefes Ordens verliehen. Se. Majestät unfer allergnädigster Kaifer hat den gewesenen italienischen Kriegsminister, General Grafen Fontanelli, unterm 31. Dec. v. J. zum Feldmarschall-Lieutenant in der östreichischen Armee ernannt.— Auf dem Kongresse ist man noch immer in Erwartung einer Note von Seiten Oestreichs, welche in Betreff Sachsens das Nähere entwickeln foll.— Der Auffaz im östreichischen Beobachter über die hiesige Gedächtnifsfeier Ludwigs XVI. foll aus des Hry. Hofraths v. Genz Feder feyn, und hat, so wie die Feier selbst, bei Verschiedenen auch verschiedene Ansichten erzeugt. Berlin, den 25. Januar. Zu Anfang dieses Monats kam hier der ehemals kaiserl. ruffische Gouvernementsrath in Sachsen, Hr. v. M*** an, wie er fagte, mit Aufträgen zweier grossen Mächte an den König von Sachfen. Es wurde ihm ein Land mit einer Bevölkerung von 700,000 Seelen am Rheine angeboten, und zugleich für die Staats- und Hofdiener, die ihm gefolgt waren, ansehnliche Dota ( tionen, den Bekennern der katholischen Religion in Sachfen aber Aufrechthaltung und Unterstützung ihres Kultus zugesichert, wenn er auf die Krone Sachfens verzichten wollte. Man wendete sich desfalls felbst an den Beichtvater P. Schneider, aber alle Bemühungen waren fruchtlos. Der König blieb feinem bisher bewiesenen Charakter treu, und wies die Anträge zurück. (Allgemeine Zeitung.) [Wenn das wahr ist, so würde es eine neue Aufforderung für Preussen seyn, auf feiner gerechten Forderung zu beltchen(wenn die Gegenparthei so beharrlich an feinem feichtgegründeten Verlangen hält) um nicht weniger stand haft zu erscheinen. Welcher Theil wird dann siegen? Der wahrscheinlich, der die gröfste Kraft und das höchste Recht befitzt. Am 28. Jan. übernachtete der grossbritanische Gesandte am franzöfischen Hofe, Herzog von Wellington, in Begleitung feines Neffen des Hrn. Wellesley, des Obristen Freemantle, und zweier Adjudanten, auf feiner Reise von Paris nach Wien, zu Augsburg. Acht Tage früher reiste der französische Botschafter bei der Pforte, General Andreossy, durch unsre Gegend nach Paris. Mancherlei. Der preufsische Staatskanzler Fürft von Hardenberg. Die öffentlichen Blätter haben feit einiger Zeit eigene Schilderungen mehrerer Staatsmänner, die durch Einfluss auf die grossen Verhältnisse für Gegenwart und Zukunft gleich bedeutend sind, zu liefern versucht. Was manche dieser Blätter an Lob, das spendeten andere zu viel an Tadel, und fo konnte aus dem nach entgegesezten Enden schwankenden Urtheil fo ziemlich die beliebte Mitte gefasst werden, in welcher die Unbefangenen so gern die Wahrheit zu finden wünschen. Es ist eine der vielen Eigenheiten des gegenwärtigen gefellschaftlichen Zustandes der Staaten, dass nicht mehr, wie sonst, blos die Fürsten, fondern auch die Völker einen regen Trieb und ein wahres Bedürfniss fühlen, die hoch gestellten Männer wohl zu kennen, denen das Heil Aller anvertraut ist, fo wie diejenigen Männer zu erforschen, die hochgestellt zu werden würdig find. In Hinsicht auf diese mächtige Theilnahme und das stete Bereitseyn der öffentlichen Meinung, kann Alles, was solche Kenntnifs fördert und läutert, nich“ anders als höchst willkommen und“ erspriefslich seyn, ind wir saumen nicht, aus einer uns zugekom10) menen Sammlung von Charakteristiken der zum Wiener Kongress versammelten bedeutenden Männer, einiges diefem Zweck Entsprechende für unfre Lefer auszuheben. Wir theilen zuförderst einige Züge aus der Schilderung des preufsischen Staatskanzlers Fürsten von Hardenberg mit, des Mannes, in desfen Lobe sich bisher noch alle Stimmen ungetheilt vereinigt haben. Das Beispiel ist felten, dass ein Staatsmann lieber feine Stelle als feine Grundfäze aufopfert; schon deshalb, weil um die leztern opfern zu können, es schon entschieden seyn müsste, deren zu haben. Dem preussischen Staate gereicht es zum Ruhme, in den lezten Zeiten unter feinen ersten Dienern folche gehabt zu haben, die stark genug waren, der Uebermacht der Verhältnisse durch ihr Abtreten Troz zu bieten; ein folcher Staat, wo dergleichen öfter geschieht, kann durch Verhängnisse unglücklich seyn, aber er muss ſtolz ſeyn über die Art, wie ihm gedient wird. Der Fürst von Hardenberg und der Freiherr v. Stein gaben folche Beispiele. Wenn man die Umstände betrachtet, unter welchen der Fürst von Hardenberg in Preussen wieder an die Geschäfte zurückkehrte, nemlich unter den drückendsten Beschränkungen des Staates von Aussen her, mit unzureichenden Mitteln im Innern und zweifelhaften Aussichten in die Zukunft, fo kann man den edeln Muth nicht verkennen, mit welcher die Selbsiverläugnung, die in der Fülle des Glanzes und der Macht weit entfernt blieb, in der Zeit der Noth und der Bedrängnifs freiwillig übernommen wurde. Jetzt galt es nicht mehr, wie damals, die Ausübung der Grundsätze, jetzt galt es die Rettung der Grundsäze selbst, deren Bewufstseyn, mit allen Mitteln, in der Führung des Staats erhalten werden muſste, wenn nicht selbst die zukünftige Möglichkeit ihrer Ausübung verloren gehen sollte. Es ist bekannt, dass der Fürst von Hardenberg in jener Zeit, da ein unbezwingliches Verhängnifs mit Frankreich verbündet zu seyn gebot, und der Schein des besten Einverständnisses eben so widerwärtig als nothwendig war, doch niemals diese beschwerliche Rolle fich dadurch zu erleichtern gesucht, dass er für sich und andre die Täuschung hätte verwirklichen wollen; ihm blieb stets das Bewusstseyn und die Gesinnung gegenwärtig, die das innerlich Wahre von dem äufserlich Aufgedrungenen streng gesondert hielt. Jeder, der, um nicht zu fagen in das Vertrauen, der nur in die Nähe des Staatskanzlers gelangte, war ein Zeuge diefer schweren, gleichsam gedoppelte Kraft erfordernden Rolle, in welcher alles Vaterländische und Gegenfranzösische (105) zu gleicher Zeit, als es verbannt zu feyn scheinen mulste, die sicherste Zuflucht, den edelsten Trost, die kräftigste Unterlützung fand. Als die Ereignisse endlich den offenen Kampf für die Freiheit möglich machten, und der preufsische Staat mit Russland vereint gegen franzölische Unterdrückung einen Krieg auf Leben und Tod begann, da entwikelte sich in Volk und Regierung eine unzertrennbar gemeinsame, durch Einigkeit und Wetteifer erhöhte Kraft, wie nur den höchsten Zeitmomenten weniger Völker die weite Geschichte zu unsterblichem Heldenruhm verliehen zeigt. Mit kräftigen Muthe und starker Entschloffenheit, mit begeisterter Thätigkeit und treffender Einsicht führte inmitten des allgemeinen Sturms freudig der Mann das Steuer, der sich den Wogen vertraut und gewachsen fühlte, und dem auch die von selbft erwachten Kräfte angehörten, wie die, welche er geweckt hatte. Die Summe der weifen und zweckmässigen Maassregeln, durch welche die innern wie die äussern Angelegenheiten Preussens in diesem aufserordentlichen Zeitraume immer glücklich geleitet, und die geringen Mittel des verarmten kleinen Staats noch während des Kriegs zu den Leistungen und der Würde der lersten Mächte emporgearbeitet und diefen gleichgestellt wurden, gehört zu den herrlichsten und fchönsten Werken diefer Zeit, die unmittelbar neben den Waffenthaten ihren Platz verdienen. Der hochgefinnte König verlieh seinem Staatskanzler das höchste Ehrenzeichen der preufsischen Krieger, das eiferne Kreuz. Es wäre tadelnswerthe Voreiligkeit, schon jetzt einen so grossen Wirkungskreis in feine einzelnen Beziehungen zerlegen, und die vielfache Verkettung der Hindernisse, Förderungen, Bestimmungsgründe und Erwägungen, welche auf die Führung der Angelegenheiten Einflufs hatten, in genauer Folgenreihe aufgelöst zu zeigen. (Der Beschluss nächstens.) Anfroge. Die allgemeine Zeitung enthält einen Auffatz über die Feier des 18. Octobers, und fagt bei diefer Gelegenheit: Man sehe N.° 159 des Rheinischen Merkurs. Da aber bekanntlich der Rheinische Merkur in Baiern verboten ist, so mögte man wol den Herrn Redacteur fragen, wie die Baiern es machen sollen, den Rheinischen Merkur zu fehen? Am Besten wäre es zu bewerkstelligen, wenn der Minister von Montgelas die Wahrheit nicht fürchtete und allen Zeitungen den Eintritt erlaubte. — Das in mehreren öffentlichen Blättern erwähnte junge Frauenzimmer aus Bremen, welches unter dem Namen Eduard Kruse als freiwilliger Jager bei dem Lützowschen Korps gedient hat, heifst Anna Lühring, und ist die Tochter eines Baumeisters daselbst. Sie hielt sich feit ihrer Entlassung in Berlin auf, und kehrt in einigen Tagen zu ihren Eltern zurück. Ungeachtet sie erst 17 Jahre alt ist, hat sie sich während des Feldzuges durch sittsames Betragen, treue Erfüllung ihrer Dienstpflichten, und Muth vor dem Feinde, den Beifall ihrer Vorgesetzten erworben, und bis zu ihrer Entlassung ihr Geschlecht verborgen. Sie ist sehr wohl erzogen und hat durch ihr moralisches Betragen die Achtung noch erhöht, welche ihrem heldenmüthigen Entschlufs gebühret. Eupen, vom 1. Februar. Nach dem Abzuge des 1. Schlesischen königl. preuss. Infanterie-Regiments, unter dem Commando des Herrn Obrist-Lieutenant von Lettow. Heiter, wie ein schöner Frühlingsmorgen, Lächelte der erste Hornungs Tag, Doch ihn trübten Thränen unverborgen, Und sie folgten Preussens Helden nach. Sieben Monden lebten Sie wie Brüder, Nach dem edlen Geist, der Sie umschwebt, Mit dem Bürger, der noch Deutsch und bieder Nach dem hohen Sinn des Guten strebt. Wohlverdienter Achtung Zartgefühle Hätten manche Herzen fest vereint, Und es flossen d’rum der Thränen viele Ernstlich— auch vom ernsten Mann geweint.— Huldigend dem reinften Freundschafts-Bunde, Sanft umschlungen von des Friedens Hand: Drückt sie schwer die dumpfe Trennungs-Stunde, Die die Edlen nun fo fern verbannt. Doch ein herzlich warmes Angedenken Bleibt bei manchem Biedermann zurück; Ihm auch werden Sie ein gleiches schenken, Denn die Freundschaft höhnet das Geschick, Nun so lebet wohl, ihr braven Krieger, Hehr umkränzt mit Ruhm und Tapferkeit! Friedens-Ruh' belohne Euch, Ihr Sieger, Für den Kampf mit der Vergangenheit! (106) Anzeigen. Nachricht an das Publikum. Der Berliner Mahler, Herr Gebauer, hat den Herrn Feldmarschall, Fürften Blücher, gemahlt, und das Glück gehabt, den gefeierten Helden in der gröfsten Aehnlichkeit zu treffen; wie aus untenftehendem Zeugnisse hervorgeht. Eben so patriotisch gefinnt als geschickt, hat Herr Gebauer diefes Bildniss in Kupfer ftechen lasfen und den Ertrag des Verkaufs nach Abzug der Koften zum Beften verwundeter Vaterlands-Vertheidiger bestimmt. Der Subscriptions-Preis ift 16 Groschen oder 2 Franken 40 Centimen. Da bei dem Ceneral-Gouvernement der Antrag zur Subscription geschehen, so ift, um des zwiefachen schönen Zwecks willen, von diefem die Begünftigung hiezu gefügt worden, da in jedem der vier Departementer des General-Gouvernements die Herren Gouvernements-Kommissairen, Kreis-Direktoren und Bürgermeister sich ein Vergnügen daraus machen werden, die Subscriptions-Liften ficher zu beforgen. Es können sich also entweder ganze Gesellschaften oder einzelne Liebhaber zu dem Kupferftich bei dem Herrn Bürgermeister ihres Wohnorts melden, und dort ihre Namen, Wohnort und die Anzahl der begehrten Exemplare schriftlich niederlegen: diefe schicken die Lifte an die respektiven Kreis-Direktoren ein, von welchen sie an die Gouvernements-Kommisfarien beforgt wird. In Aachen kann man sich auch auf der Kanzlei des General-Gouvernements an den Direktor derselben wenden. Die Bezahlung geschieht erft nach Ablieferung des Kupferstichs. Aachen, den 5. Februar 1815. Hier folgt das Zeugnifs, welches Seine Durchlaucht der Fürft Blücher dem Künftler gegeben hat: „Dass mich der Mahler Gebauer auf sein Ersuchen nach dem Leben gemahlt hat und ich demselben, so oft er es gewünschi, zu diesem Bilde gesessen habe, meine Freunde und ich dasselbe für das aehnlichste aller bisher verfertigten anerkennen, kann ich nicht unterlassen, ihm zu attestiren und wünsche zugleich, dass er seinen Fleiss durch Abnehmer seines Kupferstichs belohnt sehen möge, besonders da sein Werk mit grosser Sauberkeit ausgeführt ili, und er seine Mühe einem so guten Zweck aufopferi, indem er die Einnahme den braven verstümmelten Kriegern bestimmt.“ Berlin, den 24. October 1814. BLücHen. AVIS AU PUBLIC. Monsieur Gebauer, peintre a Berlin, a fait le portrait de M., le feld-maréchal prince Blücher et, selon le certifieat cidessous, a parfaitement réussi a saisir tous les traits de ressemblance de ce célèbre héros. M. Gebauer, aussi bon patriote qu'habile artiste, a en outrefait graver le portrait et a destiné le produit de la vente de l'estampe précitée, déduction faite des frais, au soulagement des guerriers blessés pour la défense de la patrie. Le prix de souscription est de 16 gr., ou de 2 francs 40 centimes. Le prospectus de la souscription ayant été présenté au gouvernement-général, il s'empresse de cooperer au double but louable que s'est propose l’artiste, en avertissant le public que Messieurs les commissaires du gouvernement, directeurs de cercles et bourgmestres, se chargeront avec plaisir de la transmission des listes de souscription. Les sociétés ou les particuliers qui désireraient acquérir l'estampe en question n'auront qu'à s'annoncer chez Mr. le bourgmestre de leur commune, en lui indiquant par écrit leurs noms et demeures, ainsi que le nombre d’exemplaires qu'ils demandent. Les bourgmestres transmettront ensuite les listes aux directeurs de cercles qui les feront parvenir au commissaire du gouvernement respectif. A Aix-la-Chapelle, on pourra egalement s'annoncer chez le directeur du bureau de la chancelerie du gouvernement-général. Le prix de souscription ne sera payable que contre délivrance de l’estampe. Aix-la-Chapelle, le 5 février 1815. Suit le certificat expédié a l’artiste par S. Altesse Monseigneur le prince Blücher: Monsieur Gebauer m’ayant demandé de pouvoir faire mon portrait d'après nature et ayant accordé de mon côté a l'artiste autant de seances qu'il en désirait, il a achevé son travail a l'entière satisfaction de mes amis et à la mienne, attendu que ce portrait, a leur avis et au mien, est le plus ressemblant de tous ceux qu'on a fait de moi. Je balance d'autant moins de rendre ce témoignage public a M. Gebauer, et d’y joinare le vœu, que la gravure qu'il a fait faire de ce portrait puisse trouver beaucoup d'amateur», que non-seulement il a exécuté son travail acec tout le soin imaginable, mais qu'il en a encore destiné le produit a un but si louabte, savoir; au soulagement des braves qui ont été blessés pour la défense de la patrie. Berlin, le 24 octobre 1814. BLUCHER. Mittwoch den 8. Februar 1815, Morgens 9 und Nachmittage 2 Uhr, follen in der Behaufung des Peter Siepen Ackersmann wohnend gegen der Kirche zu Hasfelsweiler, verschiedene Mobilien, beftehend in Tischen, Stühlen, Schränken, Kupfer, Zinn, Ackergeräthen und fonftigem Hausgeräthe, fodann einem Ackerpferde; zweien Kühen, einem Rinde, Kalbe und Maftschwein, öffentlich verkauft, und dem Meistbietenden aus freier Hand zugeschlagen werden, durch mich J. W. BROCHHAUSEN, Gerichts-Vollzieher beim Kölnischen Kreis-Gericht und Friedens Gericht des Kantons Jülich. Aachen, gedruckt bei J. W. BEAUFORT. Peterstraſe, 506,