Verhandlungen des Gemeinderathes zu Düsseldorf. 7. Sitzung vom 15. Februar 1848. Unter dem Vorsitze des Oberbürgermeisters v. Fuchsius sind anwesend die Gemeinde=Verordneten: Arnz, van Baerle, Cremer, Dietze, Gerhardy, Hütter, Kiederich, Kiesel, Krebs, Kühlwetter, Nolden, Reinartz, Schwartz, Stapper, Stein, Weidenhaupt, Wever, Windscheid, Wolters und Zichner. Entschuldigt: G. V. Hilgers, Hüllstrunck und Schmitz verreist; Seelig und Kürten unwohl; Baum, Bloem, Cramer, Fuszbahn, Junckerstorff, Laurentius, Nahrath, Stehling, Stüttgen und Wenders verhindert. 1. Drei Einwanderungs-Gesuche. G.=V. Windscheid berichtet Namens der Commission Nr. 10 über nachstehende Einwanderungs=Gesuche: 1) des Steinhauermeisters J. M. Engel aus Baiern; 2) des Buchhändler=Gehülfen Joh. Kaulen aus Meppen in Hannoper; 3) des Käppenmachers Joh. Bürckel aus Rappolsweiler, und bemerkt, daß nach den vorliegenden Attesten wie nach eingezogenen Erkundigungen alle drei den Anforderungen des betreffenden Gesetzes nachzukommen im Stande seien. Nach stattgehabter Diskussion, wobei die Einwendung vorkommt, daß daß Kappenmacher=Gewerbe in hiesiger Stadt übersetzt sei und auch von Kleidermachern ausgeübt werde, mithin die Ausübung desselben nicht die Garantie biete, welche man bei Beurtheilung derartiger Gesuche fordern müsse, findet der Gemeinderath in Betreff der beiden erstern einstimmig und des letztern mit Stimmenmehrheit, gegen die häusliche Niederlassung der genannten Personen nichts zu erinnern. 2. Ueberkluthung des Kittelbaches. G.=V. Wolters referirt daß jüngsthin große Feldstriche am Kittelbache abermals überfluthet gewesen seien, wodurch den betreffenden Eigenthümern großer Nachtheil zugefügt worden. Dem Vernehmen nach rühre dieser große Uebelstand daher, daß die Reinigung des Kittelbaches noch immer zu unvollständig und saumselig ausgeführt werde, weshalb die Verwaltung zu ersuchen sei darauf hinzuwirken, daß diesen bei jedem Hochwasser eintretenden Beschädigungen endlich und in nachhaltiger Weise abgeholfen werde. Der Vorsitzende entgegnet daß jene Ueberschwemmungen in einem Mangel an der nöthigen Vorfluth ihren Grund hätten, welchem durch die Gemeinde Kaiserswerth abgeholfen werden müsse. Seit längerer Zeit habe er darüber bei dem K. Landrath Beschwerde geführt und es sei noch vor Kurzem ein erneuerter Antrag auf Abhülfe abgegangen, den er jetzt auf das Dringendste wiederholen werde. 3. Besetzung einer Lehrerstelle bei der Realschule. Durch die Berufung des bisherigen Lehrers an der städtischen Realschule, Candidaten Holthausen, zum Gefängnißgeistlichen nach Werden, hatte das Curatorium dieser Anstalt sich veranlaßt gesehen, die Uebertragung des evangelischen Religions=Unterrichtes, gleich wie dieses in Betreff des katholischen Religions=Unterrichtes bereits stattfindet, an einen der Orts=Geistlichen in Vorschlag zu bringen und außerdem zu beantragen, daß zur Ertheilung des Unterrichtes in den andern Lehrfächern ein Philologe als Lehrer berufen werde. Die gemeinderäthliche Commission Nr. 2 war im Prinzip damit einverstanden, theilte jedoch nicht die Ansichten des Curatoriums bezüglich der Wahl desjenigen Geistlichen, welcher um die Uebernahme des evangel. Religions=Unterrichtes zu ersuchen sei. Während der Diskussion im Gemeinderathe glaubten mehrere Mitglieder es für zweckmäßiger halten zu müssen, daß wieder ein Candidat der Theologie berufen und demselben, außer dem Religions=Unterrichte, auch noch die übrigen Lehrfächer übertragen werden, was den Vortheil habe, daß der evangelische Religionslehrer wie bisher der Anstalt ganz angehöre. Andrerseits wird dagegen eingewendet, daß im Normal=Etat die Uebertragung des Religions=Unterrichtes an besondere Geistliche beider Confessionen bestimmt, und man davon nur der damaligen Verhältnisse wegen bei Anstellung des Lehrers, Candidaten Holthausen, abgewichen ware, wodurch die Nothwendigkeit herbeigeführt worden sei, den seitdem für eine Anzahl Schüler eingeführten Unterricht im Latein, durch einen Hülfslehrer ertheilen zu lassen, was durch die beabsichtigte neue Einrichtung wegfallen werde. Bei diesen divergirenden Ansichten erlangt keiner der gemachten Vorschläge die Stimmenmehrheit, weshalb der Gemeinderath beschließt, die ganze Angelegenheit an das Curatorium der Realschule zur nochmaligen Erwägung, eventuell zur Einreichung anderweiter Vorschläge zurück gehen zu lassen. Die Redaktions=Commission. Anna Musen. Erzählung von Fr. Lohmann. (Fortsetzung.) Herr! es war meine Schwester, sagte ich, ich habe Dich nie betrogen, aber sollte ein Bruder seine Schwester verrathen? Mein Leben ist in Deiner Gewalt, mein Herz regiert nur Gott und die Natur. Wußtest Du um ihren Aufenthalt? fragte er heftiger, ich denke nein! Du selbst führtest mich ja in das Haus, und diese Betrachtung hat Dich vor meinem Zorn geschützt. Wußtest Du um ihren Aufenthalt, um ihre Flucht? Wer hat ihre Flucht befördert? Wie kam sie nach Paris? Welcher böse Geist gab ihr ein so thörichtes, undankbares Wagstück ein? Diese hastigen donnernden Fragen folgten sich blitzschnell, sein Gesicht zuckte, seine Augen glühten, ich schäme mich nicht zu gestehen, daß ich zitterte; versuchte Krieger bebten vor seiner Wuth, und ich war mehr weich, als kühn. Doch ermannte ich mich, der Gedanke, in Gottes Hand zu sein, hielt mich vor dem erzürnten Menschen aufrecht. Erst seit wir in Paris waren, antwortete ich, fand ich die Verlorene wieder; ein junger Franzose, den Dein Auge, Herr, niemals beachtet hat, war ihr Helfer und führte mich zu ihr. Ich war nur bei Nacht in ihrer Wohnung, deshalb ward ich schuldlos ihr Verräther Wie heißt er? Wer ist er? Sprich Wahrheit, oder es ist Dein letzter Augenblick. Hatte sie dennoch eine Liebesgeschichte, während ich ihr vertraute? Hat sie den Buben geheirathet? Heraus mit der Wahrheit! Ich fiel vor ihm nieder. Nein, Herr! Beide waren sich fremd, und sind es noch, nur ihre Freiheit wollte Anna Musen erhalten. Aber mächtigster Czaar, ich nenne ihn Deiner Rache nicht, tödte mich, ich nenne ihn nicht und sterbe gern. O Du hast mich oft gehört, schon das Kind lernte Deiner Gnade vertrauen, höre mich auch jetzt und vergib meiner Schwester. Kein Wort für sie, rief er aus, für Dich selbst hast Du Vergebung, ihren Namen nenne nicht wieder, bei meiner höchsten Ungnade. Sie ist schon voraus nach Rußland, Michalwitsch geleitet sie sicher. Mag sie in Schlüsselburg bereuen, daß sie ihrem Beherrscher trotzte, der sich zu ihr herabließ. Was wären wir, wenn uns selbst Weiver ungestraft trotzen dürften; der Name Anna Musen soll mein Ohr mot weyr berührea, Du kennst mich, es ist genug. Ich schwieg, auch der Muthigste hätte an meiner Stelle geschwiegen, aber ich fühlte mehr Groll als Furcht, denn wie gern hätte ich mein Leben für Anna geopfert Die grausame Nachlust des Czaars tödtete meine Liebe zu ihm; ein tiefer Schmerz drückte von diesem Augenblick meine Jugend nieder, die Freuden der Welt hüllten sich in Nebel und was mich einst entzückte, verlor Farbe und Reiz. So waren auch die Gegenden nicht mehr schön, durch die unser Weg führte; seit ich wußte, daß ein Kerker die Wohnung meiner Schwester sein sollte, glaubte ich zu sündigen, wenn ich mich an der Natur freute. Indessen näherte ich mich in Amsterdam der Czaarin, und wagte es, ihre Hülfe anzuflehen Sie börte mich schweigend und ernst an, ihre Fragen enthüllten unser ganzes Schicksal; ich mußte ihr meine Schwester beschreiben, und viel von ihr erzählen.„Ich verspreche gern weniger, als ich halte, Musen, sagte sie, auch werde ich hier nichts vermögen Aber ich will an Euch denken, und wenigstens sollst Du Deine Schwester wiedersehen. Möchte ich sie doch selbst sehen, wenn es geschehen könnte. Während mir in Petersburg der einzige Trost zu Theil ward, mit Jerislaw zu klagen, während ich seinen Vater wiedersah, und wie vormals mit Constantin für seine Pflege und Unterhaltung Sorge trug, war meine arme Schwester, in Begleitung ihrer Wächter, in der Festung Schlüsselburg angelangt. Sie wurde mit Achtung empfangen, und in ein großes nicht unfreundliches Zimmer geführt, dem nur die hohen vergitterten Fenster das Ansehen eines Gefängnisses gaben. Auch die Gefangene selbst hätte leicht den Unkundigen über ihre Bestimmung täuschen können, denn sie klagte so wenig, als ihr Aeußeres Unruhe oder Schmerz verrieth. Freundlich fragte sie den Commandanten ob es ihr vergönnt sein würde, sich zu beschäftigen und ob er Erlaubniß habe, sie mit Büchern, Malergeräth und weiblicher Arbeit zu versorgen. Nur dies, sagte sie, würde ich schmerzlich vermissen; wo die Seele thätig sein kann, ist sie frei, unabhängig von den Fesseln des Raumes. Der Offizier versprach ihr, über diesen Gegenstand Befehl einzuholen, und kündigte ihr die Gesellschaft einer Dienerin an, die der Czaar ausdrücklich für sie bestimmt habe. Als Anna allein war, untersuchte sie ihr Zimmer, nebst einem kleinen anstoßenden Gewölbe, und bemühte sich, es mit dem Blick längerer Bekanntschaft anzusehen, wohl wissend, wie manches Zurückstoßende dadurch erträglich, wo nicht gar angenehm wird Sie suchte das ziemlich bohe Fenster zu erreichen, um die Aussicht kennen zu lernen, und fand sie in der Nähe sehr beschränkt, weiter entfernt aber hatte sie einen freien Blick auf den Ladoyasee und ein wenig Horizont, einen Ausweg zur Freiheit für die gedrückte Seele. Noch stand sie am Fenster, als die Thür geöffnet ward, und ein seltsames Wesen einließ, ihre künftige Dienerin, die ihr demüthig Hände und Kleider küßte. Es war ein kleines Zwergmütterchen, eingeschrumpft wie ein welkes Blatt, beweglich wie die Unruhe in der Uhr, und bis zum Uebermaaß redselig. Die grellen Farben ihrer altrussischen Tracht, und ein hoher Kopfputz gaben ihr ein wunderliches Ansehen; doch war die Ueberraschung, mit welcher Anna sie betrachtete, noch nicht mit der Neugier zu vergleichen, die die Alte bei der Musterung ihrer Herrin zeigte Da hab' ich also wieder eine Frau, dem heiligen Joseph sei's gedankt, sagte sie, und Du hast eine Kammerdienerin, mit der Du zufrieden sein wirst, in Deiner Einsamkeit. Bin ich doch lange nicht hierher gekommen; das Gemach stand leer, seit meine vorige Herrschaft, die Czaarin Eudoxia, todt ist. Mir ist es wie gestern, daß sie dort in der Ecke den letzten Seufzer that, ich hatte ausgehalten bis ans Ende, und sie keinen Augenblick allein gelassen, wie ich auch bei Dir thun werde, so Gott und der heilige Joseph es wollen. Anna konnte sich eines Seufzers nicht erwehren, es lag eine grausame Prophezeihung in den Worten der Alten und ihr Zimmer ward ihr nicht lieber durch den Gedanken, daß Eudoria hier gelitten hatte. Auch fühlte sie schmerzlich den Verlust der Einsamkeit, mit welcher sie vertraut war, und beschloß, die Dienste der Zwergin freundlich abzulehnen, indem sie erklärte, wie sie gewohnt sei, sich nur wenig Hülfe leisten zu lassen. Ei, das muß der Czaar unser Herr wissen, und der Commandant, was Dir für Ehre gebührt, erwiederte die Zwergin, ich würde nicht hier sein, wenn Du eine Frau wärest, die sich selbst kleiden dürfte, ihr Frühstück mit eigener Hand zurichten, und das Holz im Kamine zurecht legen sollte. Das alles sind keine Geschäfte für Dich, und daß man mich sendet, sie Dir abzunehmen, ist ein Beweis von Deinem hohen Stande, denn ich habe noch keiner Geringeren, als einer Prinzessin aufgewartet, und ich darf sagen, daß ich selbst manchen Dienst von der Czaarin Eudoxia empfing, nämlich wenn mich mein Schwindel befiel. Heiliger Joseph, das ist ein Übel. Es ergriff mich zuerst im Dienste der Prinzessin Sophia, der Schwester des Czaars; das liebreiche Fräulein sandte mir ihren eigenen Arzt. Das war ein Jude, eine gar häßliche Gestalt, der immer lateinisch sprach: und seine Tochter! Himmel, die war eine Schönheit, und hatte seltene Schicksale, wovon ich Euch einiges erzählen muß. Der Pole Grefalsky sah sie in der Kirche, an einem eiskalten Morgen, er ging mit drei vornehmen Herren, die alle Anhänger der Prinzessin Sophia waren, denn Ihr wißt, die hatte große Gedanken, und ich wäre nimmermehr zwischen vier Wänden eingeschlossen, wäre ich ihr nicht so treu ergeben gewesen. Valitka, sagte sie mehr als einmal— so zart Du bist— sie deutete auf meine kleine Figur, die jederzeit viel Aufsehen gemacht hat, denn schön oder nicht, das Seltene gefällt, und die größten Manner sahen gern nach der kleinen Valitka. Da gab es zum Beispiel einen Befehlshaber der Strelitzen, heiliger Nepomuk— er hat nachher als ein todter Mann lange vor den Fenstern der Prinzessin Sophie gehangen; denn so mußte sie ihre Freunde bestraft sehen— und die Gräfin Minka, die ihr ins Kloster gefolgt war— wider den Willen ihrer Eltern— die Eltern wanderten aus, nach Schweden; die Mutter hatte dort einen Bruder; sie nahmen einen Vetter von mir mit, einen guten Jungen, mit dem es aber eine eigene Bewandtniß hatte. Gnädigste Frau was denkst Du von Kobolden? Davon muß ich Dir erzählen. In diesem Tone ward meine arme Schwester von dem kleinen Wesen unterhalten, bis die Nacht anbrach, und ihr Ruhe brachte. Valitka hatte ihre Schlafstelle in dem anstoßenden Kämmerchen; Anna war nun endlich allein, konnte denken, beten, Geduld fassen. Mit dem Morgen aber erwachte das Geschwätz wieder, und so unerträglich es für die ernste Anna war, vermochte sie es doch nicht, der Gutmüthigkeit zu wiederstehen, mit welcher die Kleine sie bediente, oder den glücklichen Stolz zu kränken, der aus jedem ihrer Worte sprach. Sie machte zwar einen Versuch, sich die Einsamkeit zu erbitten, aber der Offizier zuckte die Achseln, und wünschte, sie möge sich Valitka's Dienste gefallen lassen, da der Czaar es so bestimmt habe. Uebrigens durfte Anna nicht fürchten, sich deshalb an zu viel Bequemlichkeit zu gewöhnen, denn obgleich Niemand in der Welt behender war, als Valitka, und ein Blick ihrer Herrschaft sie wie einen Kreisel umhertrieb, machte doch der Schwindel, daß Anna ihr genau eben so viel leisten mußte, als sie von ihr empfing. Nach einem langweiligen Tage, wo ihre Öhren von den Erzählungen ihrer Dienerin müde waren, hörte sie plötzlich um Mitternacht, wie sie noch einsam wachte, die heisere Stimme ihres Plagegeistes aus der Kammer erschallen. — Mein Gott, seufzte Anna leife, sie fängt nun gar an, in der Nacht zu erzählen!— aber als sie näher zur Thüre trat, vernahm sie die Worte: Guädige Frau! ich brauche Deine Hülfe, der Schwindel ist da, und wird wohl die ganze Nacht anhalten, ich kenne ihn schon. Die Czaarin Eudoxia pflegte mir die Schläfe mit Wein zu waschen, darum bitte ich Dich denn auch, um des heiligen Josephs willen, und reibe mir die Füße ein wenig, der heilige Petrus wird es vergelten. Wolltest Du das Feuer anschüren, und etwas Wasser kochen, dort steht ein Kästchen, ich bekam es einmal von einem wunderlichen Menschen— es ist ein Kräutertrank darin, der mir oft hilft. Eine Frau aus Archangel hat die Kräuter gesammelt; sie hatte nur ein Auge, das andere büßte sie ein, wie— ach der schreckliche Schwindel! Laß Dich um Gotteswillen zur Eile ermahnen, sonst sterbe ich Dir unter den Händen. Anna hatte nun diese Nacht genug zu thun, und so ging es oft; mitten in ihren Geschäften befiel Valitka ihre Krankheit, meine Schwester mußte dann das Angefangene vollenden, und daneben die Leidende pflegen. Sie that es mit großer Geduld, ohne zu ermüden; viel schwerer ertrug sie ihre Unterhaltung, und den ungewohnten Müßiggang. Nach acht Tagen endlich brachte ihr der Offizier die Erlaubniß, ihr Arbeitsgeräth aufzuzeichnen, indem er ihr sagte: es sei durch die Gnade der Kaiserin Catharing, daß man ihr Alles, wessen fie bedürfe, einhändigen werde. Sie erhielt nun einige französische und deutsche Bücher, eine Spindel und Malergeräth. Welche Freude! nun war der Tag nicht mehl zu lang, und vertieft in ihre Malerei, hörte sie Valitkas Geschwatz pur/ wie man das Klappern einer Mühle hört, ohne davon gestört zu werden. Wenn sie las, fühlte die Zwergin sich gekränkt und schmollte; sie begriff nicht, wie ein Mensch, so lange er mit seines Gleichen sprechen könnte, über todten Büchern hängen möchte, und erklärte Schreiben und Drucken für ein völlig nutzloses Wirken. Malte Anna aber, so fand sie daran großes Behagen, daß sie ihre Augen an die arbeitende Hand heftete, so nahe und unverwandt, daß es eine neue Geduldprobe für meine arme Schwester ward.— So waren fast drei Wochen vergangen; da kündigte mir die Czaarin eines Abends, als ich mit einer Botschaft ihres Gemahls bei ihr erschien, die Erlaubniß an, meine Schwester zu besuchen. Mein Dank war so feurig wie meine Freude, knieend empfing ich das Schreiben, das mir Einlaß in die Festung verschaffen sollte, und benetzte die wohlthätige Hand, die es mir reichte, mit Thränen. Kein größeres Glück konnte für mich gedacht werden, nur kränkte mich der Gedanke: wie selig Jerislaw sein, wie wohl auch Anna es mir danken würde, wenn ich ihn statt meiner gehen ließe. Seit ihrer Gefangenschaft war er einsam, schwermüthig, fast menschenscheu, sah Niemand als mich und seinen langsam hinscheidenden Vater, und verschmähte jede Erholung. Ein gelähmter Arm, der ihm von seinen Wunden blieb, entfernte ihn vom Dienst; so schien er in stiller Trauer zu vergehen, und der Greis klagte oft bitter, daß sein letzter Blick auf die welkende Blüthe dieser schönen Jugend fallen müßte. Bei solchen Betrachtungen wäre mir das große Opfer nicht zu schwer geworden, aber, wie ich das Papier untersuchte, fand ich eine genaue Beschreibung meiner Gestalt und meines jugendlichen Gesichts, die für Jerislaw nicht passen konnte. Ich mußte mich also begnügen, der Bote seiner Liebe und seines Grams zu werden— Mit welchen Gefühlen sah ich die Veste vor mir, die Wohnung der lieben unglücklichen Schwester! wie schlug mein Herz, während man mir die Thore öffnete, und kalt und langsam Anstalten traf, mich zu ihr zu führen Sie saß bei einem großen Bilde, und malte eifrig, die wunderlich geschmückte Zwerggestalt stand an ihrer Seite, und drangte den Kopf dicht an ihre Hand. (Fortsetzung folgt.) Theater. Die gewaltigen politischen Ereignisse, welche ganz Europa in Aufregung gebracht und auch auf unsere Stadt ihre Rückwirkung zu äußern nicht verfehlt haben, haben die Angelegenheiten der Bühne und alles Interesse für dieselbe gänzlich in den Hintergrund treten lassen. Um so mehr that es Noth auf die Erscheinungen, welche sich auf derselben geltend machen, aufmerksam zu machen. Und so wollen wir denn hiermit auf eine am nächsten Donnerstag hier zur Aufführung kommende Novität hinweisen. Es ist dieses„Dorf und Stadt"(wohl zu unterscheiden von Stadt und Land) nach der Auerbach'schen Erzählung„die Frau Professorin" bearbeitet von Charlotte Birch=Pfeiffer, dasselbe Stück welches wie bekannt die literarische Fehde zwischen der Verfasserin und dem rühmlichst bekannten Erzähler der beliebten Dorfgeschichten veranlaßt und die höchst wichtige Frage in Bezug auf die Ausdehnung der Rechte des literarischen Eigenthums zur Diskussion brachte. Wem jene Erzählung bekannt ist der wird bei dem vielfach erprobten Talente welches die Frau Birch=Pfeiffer für Bearbeitung derartige Stoffe für die Bühne besitzt, von der Anziehungskraft des Werkes im Voraus überzeugt sein, wenn demselben auch nicht schon auf allen Bühnen Deutschlands der glänzendste Erfolg zur Seite stände. Der Auffübrung am biesigen Orte wird noch ein besonderes Interesse dadurch zu Theil, daß der gewandte und beliebte Wiener Komiker Herr Wallner in demselben gastiren wird. Wenn Hr. Frey, ein fleißiges und tüchtiges Mitglied unserer Bühne, zu dessen Benefize das Stück gegeben wird, in der Wahl des Stückes glücklich gewesen ist, so dürfte ein gleiches von der Zeit, in der die Aufführung stattfinden soll, nicht behauptet werden können, indem die Folgen der vorhergegangenen Faschingstage wohl auf die nächste Zeit die Räume Thaliens ungefüllt lassen werden. Es könnte dieses für den Künstler, dem nicht zu beseitigenden Hindernisse keine andere Wahl übrig lassen, von empfindlichem Nachtheile sein, wenn nicht der so oft bewährte Billigkeitssinn unseres Publikums ein Uebriges thäte und den Künstler die Ungunst der Verhältnisse nicht entgelten ließe. Wir hoffen daher, daß eine recht zahlreiche Theilnahme dem Herrn Frey die Anerkennung zu Theil werden lasse, auf die er durch Fleiß und wahrhaft künstlerisches Streben sich so gerechte Ansprüche erworben hat. Charivari. — Der Fürst von B. reiste einst mit dem Grafen v. M. in das Bad zu P.— Auf dieser Reise mußten sie die Stadt eines fremdherrlichen Gebiets passiren. Kurz vor dem Thore derselben sagte der Fürst zu dem Grafen:„Wissen Sie was, ich will incognito reisen, ich werde mir also einen andern Namen geben."— Als sie in das Thor einfuhren, trat der wachhabende Offizier an den Wagen und fragte den Fürsten, die Schreibtafel in der Hand:„Mein Herr, wie heißen Sie?" Der Fürst konnte sich nicht gleich auf einen Namen besinnen, und sagte daher in der Verlegenheit: Ich bin der Graf von M.„Und Sie?" fragte der Officier, sich zu dem Grafen wendend.— Ich bin der Fürst von B., versetzte der Graf. Der Wagen fuhr weiter.—„Zum Henker!" rief der Fürst unwillig aus,„was machen Sie?" Ich will auch inkognito reisen! gab der Graf trocken zur Antwort. Wilhelm Cleff. Wechsel-Course. Düsseldorf den 8. März 1848. Wasserhöhe. Den 8 d., Morgens 8 Uhr: 14 Fuß 6½ Zoll. Wind: Nord. Danksagung. Im Gefühl einer wahren Freude sage ich dem verehrten städtischen„Männer=Gesang=Verein" herzlichen Dank für die mir übergebenen vierzig Thaler und zehn Groschen als reinen Ertrag des am 5. d. M. aufgeführten Concerts zu dem Zwecke des Vereins: Suppe an kranke Frauen und Wöchnerinnen täglich zu vertheilen. Düsseldorf den 7. März 1848. Im Namen des Vorstandes: Grünmeyer, Pfarrer. Städtische Suppen=Anstalt. In der Suppen=Anstalt(Neustraße Nro. 427) können am 9. d. M, Morgens von 10—12 Uhr, die Suppenkarten für den 10. d. M. à 6 Pf. in Empfang genommen werden. Düsseldorf den 8. März 1848. Die Central=Armen=Verwaltung. Festabend zum Besten der Nothleidenden in Oberschlesien. Die hiesigen Künstler werden zu obigem Zwecke, wie bereits früher angezeigt wurde, im Lokale des Herrn Geisler(Steinweg) unter musikalischer und erläuternder Begleitung am Samstag den 11. d. M. folgende lebende Bilder stellen: 1. Decamerone, nach Winterhalter; 2. Verlobung der Chlotilde von Burgund, nach Leutze; 3. norwegische Brautfahrt, nach Gude; 4. Klosterhof, nach Lessing; 5. Weinlese, nach Winterhalter; 6. Napoleon in der Schlacht bei Waterloo, nach Weuber. Der musikalische Theil wird unter gefälliger Leitung u. Mitwirkung des Hrn. Direktor Hillerstattfinden. Unter den aufzuführenden Musikstücken nennen wir: Chöre von Händel, Mendelssohn, Bernhard Klein, norwegische und italienische Volksmelodieen für Klavier, Solostimmen und Chor; Lieder von Beethoven, Mendelssohn, Tarentelle aus der Oper„Conradin" von Hiller 2c. Eintrittskarten sind bis zum Tage des Festes Breidenbacher Hofe, im Lokale der Gesell„Verein," bei Herrn Geisler(Mittelstr.) und beim Kastellan der Akademie zu 25 Sgr. zu haben. Kassepreis 1 Thlr. Der Saal wird um 5½ Uhr geöffnet. Anfang prácise 6½ Uhr. Dusseldorf den 8. März 1848. Das Comité. Im Interesse des wohlthätigen Zweckes werden zu Proben keine Zuschauer zugelassen. Anzeigen. Bekanntmachung. In der Nacht vom 25. auf den 26. Februar c. sind in Kaiserswerth von dem am Rheinthore befindlichen, mit einem Holzzaun umgebenen Nothdamm, dessen Stände mit 5 eisernen Krampen oder Klammern verbunden sind, 3 derselben entwendet worden. Eine von besagten Klammern war 5 Fuß lang, viereckig, hatte einen halben Zoll im Durchmesser und die an beiden Enden befindlichen Wiederhaken hatten eine Länge, der eine von anderthalbem Fuß, der andere von einem Fuß. Die zwei andern Klammern waren jede drei Fuß lang, viereckig, hatten ungefähr einen halben Zoll im Durchmesser, die Widerhaken, die an beiden Enden sich befanden, nahmen einen halben Fuß an Länge ein. In der Mitte zwischen den beiden Widerhaken war ein einen halben Fuß langer, mit einem Schraubenloch versehener verschiebbarer Riegel. Indem ich auf diesen Diebstahl aufmerksam mache und vor dem Ankaufe der besagten Gegenstände warne, ersuche ich alle Diejenigen, die über den Dieb oder den Verbleib der gestohlenen Sachen Auskunft zu geben im Stande sind, mich oder die nächste Polizeibehörde davon zu benachrichtigen. Düsseldorf den 29. Februar 1848. Für den Ober=Prokurator. Der Staats=Prokurator (gez.) Sturtz. Bekanntmachung. In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar c. sind aus der Behausung des Webers Wilhelm Esser zu Mintard unter erschwerenden Umständen folgende Gegenstände entwendet worden: 1) 1 schwarz tuchene Hose; 2) 1 brauner Ueberrock; 3) 1 Frauenkleid von Orleans; 4) 1 alter roth= und weißkarirter Bettüberzug; 5) 1 Topf mit 20—30 Pfd. Fett; 6) 2 Töpfe mit 11 Maaß Kraut. Indem ich auf diesen Diebstahl aufmerksam mache und zugleich vor dem Ankaufe genannter Gegenstände warne, ersuche ich alle Diejenigen, die Auskunft über den Dieb oder den Verbleib der entwendeten Sachen zu geben vermögen, mich oder die nächste Polizeibehörde davon zu benachrichtigen. Düsseldorf den 2 März 1848. Für den Ober=Prokurator. Der Staats=Prokurator ges.) Sturtz. Die auf den 10. d. M. angekündigte Versteigerung der Immobilien des Gärtners Kamp zu Derendorf wird nicht stattfinden. Lützeler, Notar. Flingerstraße, nahe am Markt, ist das Haus Nr. 518 zu kaufen oder zu miethen und im Mai zu beziehen. Das Rähere im Hause selbst. Auf Ersuchen des provisorischen Syndiks der Fallitmasse von I. Braun et Sohn zu Bilk, Herrn Referendars Jungbluth hier, wird der Unterzeichnete am Dienstag den 14. März d. J., Morgens um 9 Uhr, die noch zur gedachten Masse gehörigen Gegenstände, als: einen Dampfkessel nebst Zubehör, mehrere Farbkessel, Stühle, Tische und Bänke, Trockentrommel mit Gestell, Farbkuppen und Bottiche, über 300 Druckformen, eine Kalandermaschine, überhaupt alle zur Färberei erforderliche Utensilien, sowie Hausmobilien u. Küchengeräthe aller Art, auf Rüpping's Gut hinter der Windmühle in der Neustadt=Düsseldorf, gegen baare Zahlung meistbietend verkaufen. Düsseldorf den 23. Febr. 1848. Weißenfels, Gerichtsvollzieher. Am Freitag den 10 März c., Nachmittags zwei Uhr, werden dem alten Spatzengarten gegenüber verziehungshalber verschiedene Mobilien, als: Tische, Stühle, Kommoden, Bettladen, Bettwerk, Oefen u. dergl. mehr, gegen baare Zahlung meistbietend verkauft. Der Gerichtsvollzieher Gruber. Beehre mich hierdurch den Empfang einer Parthie billiger Seidenwaaren anzuzeigen. Auch nehme ich in Waarenzahlung ausländische Cassenscheine zu vollem Werthe an. W. B. Wolf, Mittelstraße. Am Sonntag den 4. d. ist mir ein großer schwarzer Hund zugelaufen, welchen der Eigenthümer wieder in Empfang nehmen kann. Franken in Hamm Nr. 69. Gestern Abend ist auf dem Wege vom Markt nach dem Wehrhahn eine silberne Armkette mit einem Granatstein und einem Herzchen verloren werden. Der redliche Finder wird gebeten dieselbe gegen eine gute Belohnung wieder zu bringen. Die Exped. d. Bl. sagt wo. (164) Circa zwei Morgen guter Garten nebst Wohnung und Kuhstall und circa ½ Morgen Wiese steht billig zu pachten und kann gleich bezogen werden Wo, sagt die Exped. d. Bl. Auf der Flingerstraße Nr. 652 ist das Unterhaus zu vermiethen. Alle, welche noch eine Forderung an den Verein„zur mühle" zu haben glauben, werden hierdurch ersucht, ihre desfallsigen Rechnungen bis spätestens Sonntag an den zeitigen Finanzminister zu befördern. Der Finanzminister. (132) Das Erdgeschoß des neben der Loge und der Wohnung des Herrn Kreis=Thierarztes Prehr gelegenen Hauses, 4 Theile enthaltend, ist nebst Keller, 1 Speicherkammer und Bleiche zu miethen und kann am nächsten ersten Mai bezogen werden. Näheres in der Exped. d. Bl. Das Haus auf der Neustraße C. Nro. 616, zum Ladengeschäft geeignet, ist zu miethen und bald zu beziehen; auch ist das darin bestehende Geschäft unter annehmbaren Bedingungen zu übernehmen. Näheres im Hause selbst zu erfragen. von Getragene Kleidungsstücke werden fortwährend zum höchsten Preis angekauft Manes, Flinger= und Hundsrückenstraßen=Ecke Nr. 546. (174) Ein Mädchen, welches häusliche Kenntnisse hat, kann eine Stelle auf halbe Tage erhalten. Die Exped. d. Bl. sagt wo. (819) Nr. 1025 Benratherstraße ist ein Unterhaus, zum Laden geeignet, zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bl. Das von dem Rentner Herrn Henoumont bewohnte Haus, Steinweg Nr. 209, mit einem großen Balkon versehen und 18 geräumige Zimmer, Kutscher=Wohnung, Stallung für 5 Pferde, Remise und schönen Garten enthaltend, ist mit dem 1. Juli c. zu vermiethen. Näheres Alleestraße Nr. 754. Kasernenstraße Nr. 825 sind auf dem ersten Stock zwei möblirte Zimmer zu vermiethen und gleich zu beziehen. In den drei Reichskronen bei Beeking. Graf Salm=Hoogstraaten mit Fam. u. Dienersch., a Reckenburg. Gräfin von Borke, a Reckenburg. Frau Bartuh mit Fam., a Cöln. Brandenburg, Kfm a Luxemburg. Schulz, Kfm a Frankfurt. Schoeller, Kfm a Duisburg. Wallner, K. K. Hof=Schausp. a Petersburg. Fräul. Kretschmar, a Riga. Renne, Kfm a Gemünd. Parsten, Kfm a Heilbronn Waerhage, Kfm a Lübeck. Malet, Kfm a St. Peray. Im Breidenbacher Hof bei CavellenHeidendahl. Hochstraße Nr. 934 ist im 2. Stock eine angenehme Wohnung, nebst abgeschlossenem Keller, Bleiche und Speicher zu vermiethen und bis April zu beziehen. Steinweg Nr. 222 ist eine Wohnung, bestehend aus 5 bis 7 Theilen, nebst Zubehör, mit oder ohne Stallung, zu vermiethen und gegen Mai zu beziehen. Näheres Steinweg Nr. 223 im linken Flügel. Alleestraße Nr. 756 sind im ersten Stock 4 und im zweiten Stock 6 Zimmer an stille Einwohner mit dem ersten April c. zu vermiethen. Näheres Alleestraße Nr. 754. (149) Verlängerte Kasernenstraße Nr. 134 ist die erste Etage und zwei Zimmer, parterre, zusammen oder getheilt zu vermiethen. Näheres in der Expedition d. Bl. Kasernenstraße Nr. 892 ist die von der verlebten Frau Notarin Otto bewohnt gewesene Bel Etage mit Bleiche und Zubehör zu vermiethen und bis Mai zu beziehen. emdenbl Angekommen am 7.— 8. März: Mostert, Kfm a Creuznach. Goldschmidt, Kfm a Hamburg. Lohner, Kfm a Coblenz. Borghaus, Kfm a Iserlohn. Bayer, Kfm a Aachen. Kalkhof, Kfm a Bielefeld. Steinmeister, Kfm a Hagen. Im Europaischen Hof bei E. Götzen. Reiner, Kfm a Hamburg. Leer, Kfm a Odessa. Jul. Troost, Kfm a Můlheim. Kauertz, Kfm a Cöln. Müller, Kfm a Stuttgart. Walthaut, Kfm a Essen. Gust. Troost, Kfm a Můlheim. Schenk, Kfm a Bremen. Frau Hogt, a Warschau. Dr. Jordans m. Fam., Rent. a Crefeld. Graf Busch=Ippenburg, Landrath a Hackhausen. v. Zulow, Major a Mecklenburg. v. Sultz, Gutsb. a Berlin. Pertz m. Fam., Posthalter a Meurs. Wagner, Kfm a Hanau. Brixen, Kfm a Newyork. Aßmann, Kfm a Holland. Goldschmidt, Kfm a Luxemburg. Im Cölnischen Hof bei Juppen. Zum Prinzen von Preuszen bei Wittwe E. Schleger. Collerus mit Fam., Gutsb. a Berlin. Maßen, Kfm a Cleve. Piddemann, Part. a Hamm. Ulrich, Ingenieur a Magdeburg. Schenkel, Kfm a Hamm. Schiffer, Candidat a Bonn. van Linden, Kfm a Maestricht. Borgs, Kfm a Hamburg. Schröder, Kfm a Cöln. Schepers m. Tochter, Kfm a Wesel. Overmann m. Schwester, Kfm a Kettwig. Karst, Kfm a Pforzheim. Poats, Kfm a Antwerpen. Dreyer, Kfm a Kaunitz. Nith m. Sohn, Noiar a Rheydt. Schauer, Kfm a Offenbach. Krausbaar, Inspector a Rees. Rutenberg, Insp. a Essen. Vlum, Part. a Bonn. Ferihaus, Kfm a Dorsten. Beines, Kfm a Rheydt. von Scheidt, Kfm a Kettwig. Bensel, Kfm a Iserlohn. Hoa, Capirän a Mainz. Hiller, Kfm a Frankfurt. Mayer, Kfm a Creuznach. Krebs, Kfm a Arnstadt. Ludwig, Kfm a Berlin. Rübel u. Esoh, Kflte a Antwerpen. Klewitz, Kfm a Duisburg. Ullmann, Kfm a Fürth. Im Bönnischen Hof bei Rösberger. Duffin, Rent. a London. Visseur mit Tochter, Fabrikbes. a Aachen. Schürmann, Kfm a Aachen. Luddens, Kfm a Münster. le Roy, Kfm a Bonn. Gebhart, Kfu a Kempen. Blanckart, Kfm a Leipzig. Ravii, Kfm a Magdeburg. v. de Raade m. Fam., Propr. a Dortrecht. Holdinghausen, Kfm a Meurs. Schloers, Kfm a Meurs. Roling, Kfm a Bremen. Schmitz, Part a Breslau. Mehler, Kfm a Aachen. Cördel m. Fam., Kfm a Dortmund, Kluth, Kfm a Ahrweiler. Brag, Kfm a Linz Im Bergischen kof bei Bender. Höltgen, Oekonom a Růnderatherhof. Baer, Kfm a Königsfeld. Verantwortlicher Redakteur: K. Oenicke.— Druck u. Verlag der J. Stahl'schen v. Kolke m. Schwester, Kfm a Steele. Fräul. Kolke, a Niederwonningen. Koster, Kfm a Greven. Friedrichs, Gerichtsschreiber a Crefeld. Berghausen, Restaurateur a Duisburg. Hannessen, Kfm a Aachen. Dohm, Gutsb. a Bonn. Baum, Kfm a Neuwied. Im Römischen Kaiser bei G. Engels. Farrenschon, Kfm a Frankfurt. Hollweg, Kfm a Gladbach. Welter, Kfm a Eupen. Hermes, Notar a Wevelinghoven. Dürselen mit Fam., Kfm a Odenkirchen. Dr. Puller, Jeschw. a Wevelinghoven. Baumeister, Geschw. a Bontenbroich. Broich, Geschw. a Nothausen. Außem, Geschw. a Rommerskirchen. Kamper, Jeschw. a Eppinghoven. Dr. Krauthausen, Geschw. a Odenkirchen. Peters, Geschw. a Gohr. Desire, Geschw. a Odenkirchen. Haas, Geschw a Vierßen. Schmitz, Geschw. a Gohr. Brochhausen, Geschw. a Hilden. Mundt, Geschw. a Jüchen. Im Berliner Hof bei P. Kampmann. Voß, Kfm a Bielefeld. Niederwelland, Oekonom a Werden. Voß, Oekonom a Werden. Voß, Mechanikus a Kettwig. Bausch, Maler a Kettwig. Heinemann, Kfm a Fredeburg. Hauben, Lithograph a Urenburg. In der Hoffnung bei W. Müller. Blümcke, Steueraufs. a Brake. Herrmann, Militär a Düsseldorf. Stegemann, Tischler a Bielefeld. Ahlert, Privatschr. a Paderborn. Dangsmann, Hdlsm. a Zůtphen. Damers, Kfm a Meurs. Gansen, Kfm a Cöln. Zur goldnen Krone bei A. Ecken. von Pessel, Schirrmeister a Cleve Busch, Priv. a Elberfeld. Beste Kfm a Bielefeld Fasbender, Fabr. a Cronenberg. Sieben, Schlosser a Emmerich. Kamper, Gutsbes. a Wesel. Buchhandlung Karlsplatz Nr. 1043.