üsseldorfer Kreisblatt und o 99. Dienstag den 13. April 1841.(Hermengil.)[3. Jahrg. Geschichts-Kalender 12. April. 1827. Canning wird nach der Erkrankung Liverpools englischer erster Lord des Schatzes. 13. April. 1823. Ausbruch des spanisch-französischen Krieges; Bilbao wird von den Franzosen besetzt. Die fortwährenden Unruhen in Spanien, der Kampf zwischen sden Constitutionellen und Absolutisten, bedrohten die Sicherheit Frankreichs, welches daher im November 1822 dem von Rußland, Oestreich und Preußen aufgestellten, von England aber in diesem Falle nicht anerkannten Grundsatze der bewaffneten Intervention in die spanischen Angelegenheiten beitrat. Die Mächte waren damit einverstanden, daß Frankreich Spanien friedlich überziehen sollte, um die Constitution der Cortes zu vernichten und die Souverainität des Königs wieder herzustellen. Während jetzt 100,000 französische Krieger, mit den Foetas (Glaubenssoldaten) verbunden, bei Perpignan und Bayønne sich versammelten, riefen die Cortes die active Militz zu den Waffen, um mit den Linientruppen Dienste zu thun, und die Regierung ließ die wichtigsten Grenzplätze in Vertheidigungsstand setzen; die Ausrüstung eines Heeres aber kam nicht zu Stande, weil die Linientruppen und Militzen auf mehreren Punkten von Guerillas fortdauernd beschäftigt wurden. Der Minister des Innern, Gosco, erklärte daher dem König Ferdinand, daß er ihm wegen des drohenden Einfalls fremder Heere vorschlagen müsse, den Sitz der Regierung nach einem andern Punkte des Königreichs zu verlegen, und nachdem durch seine Weigerung in Madrid ein Aufruhr entstanden war, entschloß sich der König endlich nach Sevilla zu gehen.(Forts. folgt.) Die zerbrochene Vase. Von Edward Howard. (Fortsetzung.) Der Obrist war ein Taktiker, und seine Laufgräben wurden so listig und gut maskirt eröffnet und fortgeführt, daß die Frau ihn nur für sehr lächerlich und unangenehm hielt, während er ihren Ruin und ihre Entehrung durch eine der schändlichsten Handlungen beabsichtigte. Nachdem er einige Zeit manövrirt und sich überzeugt hatte, die Einfalt der Dame sei nur Verstellung, glaubte der Versucher, die Zeit zu einer Erklärung sei gekommen. Er ließ sich deshalb auf ein Knie nieder, suchte sich einer Hand der Dame zu bemächtigen, und fing mit der gewöhnlichen Formel an: „Anbetungswürdigste Ihres Geschlechtes!" Mrs. Greybroke fand sich überrascht, wurde ernstlich beunruhiget, und schrie. Ehe noch die geraubte Hand die von einem Schnurrbarte beschattete Lippe des Kriegers berührte, schnappte Fanchette, der kleine Windhund, nach dem kühnen Munde, und riß— o Jammer!— dem Obristen die wohlgekräuselte Zierde seiner Oberlippe ab. Der erschrockene Liebhaber fuhr mit der Hand nach der nun ungeschmückten Stelle und sprang auf. Nachdem er sich durch einen Blick in den Spiegel vollkommen von seinem Unglück überzeugt hatte, griff er nach Hut und Stock, und eilte unter dem lauten Gelächter der anbetungswürdigsten ihres Geschlechtes zur Thür hinaus. Sobald Mrs. Greybroke sich einigermaßen gefaßt hatte, klingelte sie nach der femme de chambre, einer hübschen Pariserin, die ein wenig zu vertraulich gegen ihre Gebieterin war. In wenigen Worten erzählte sie ihr den Vorfall, und befahl, den Mann nicht wieder vorzulassen, den sie seines Herzens und ihr Hund seines Schnurrbartes beraubt hatte. Da Fanchette die spolia opima noch immer herumzerrte, so war die Frage, was damit zu thun sei. „Können Sie das ekelhafte Ding anrühren?" „Oui; madame, de grand plaisir. C’est superpe ce moustache-là." „Thäten Sie nicht besser, es mit der Zange aufzuheben und unten zu verbrennen?" „Nein, nein," sagte die Vestalin von Paris in ihrer Muttersprache,„er ist zu gut, um verbrannt zu werden; er war der schönste Theil des Obersten, als er einen Theil von ihm ausmachte Pauvre homme! que je vous plains! O, Madam, wenn sie Monsieur nur bewegen könnten, sein eigenes schönes Haar auf seiner Oberlippe zu tragen, so würde er beau comme un ange, et plus comme un Parisien sein. „Mir gefällt die Mode aber nicht, ich hasse sie; mein Mann ist schon schöner, als die meisten Männer; das Haar würde seinem Gesichte keinen neuen Reiz geben." „Vraiment, mais voyez!" damit sprang die behende Soubrette auf einen Stuhl, und befestigte, zur großen Belustigung ihrer Gebieterin, den Schnurrbart auf der Oberlippe eines Portraits ihres Gatten.„Laissez, laissez,“ sagte die entzückte Kammerjungfer, indem sie vorwärts und rückwärts und nach allen Seiten ging, um das tout ensemble im rechten Lichte zu betrachten. In einer kleinen Entfernung sah diese Decoration so drollig aus, daß Mrs. Greybroke beschloß, den Schnauzbart an seiner Stelle zu lassen, bis ihr Gatte ihn gesehen. „Was kann ich besseres thun," sagte sie lachend zu sich selbst,„als meinen Gatten mit dieser Trophäe meiner Tugend zu schmücken? Wenn ich nicht ein Duell fürchtete, so würde ich den Spaß allen unseren Bekannten zum Besten geben, und die ganze Geschichte würde zur Besserung des Obristen mehr beitragen, als alle Predigten, die je gedruckt worden sind." Mrs. Greybroke erinnerte sich aber nun, daß sie den Rest des Tages bei ihrer Mutter, Lady Montacre, zubringen müßte. Zugleich fiel ihr ein, unter welchen Umständen ihr Gatte sie verlassen. Sie fürchtete deshalb, wenn sie ihn nicht zuvor mit der Veranlassung zur Ausschmückung seines Gesichts bekannt machte, so werde er mit Recht in Zorn gerathen. Sie setzte also einen launigen Bericht von dem ganzen Vorfalle auf, und mischte so viele zärtliche Ausdrücke mit ein, daß sie überzeugt war, der Brief werde die unangenehmen Eindrücke des Morgens verwischen. Sobald das Billet zugesiegelt war, füllte sie mit dem Beistande ihrer Kammerjungfer die marmorne Vase mit all' dem Geschmacke, der ihr so natürlich war und ihre Umgebung so sehr bezauberte. Dann kleidete sie sich an, ließ den Wagen vorfahren, und fuhr zu ihrer Mutter, wo sie ihren Gatten zum Mittagessen zu treffen hoffte. Jeanette, welcher ihre Gebieterin den Brief anvertraut hatte, war als ein junges Mädchen sehr flüchtig und unbesonnen, und als eine Französin dem Vergnügen sehr ergeben. Sobald ihre Gebieterin aus dem Hause war, ging sie ins Frühstückszimmer, um ein wenig länger das Werk ihrer Hände zu betrachten. Sie war entzückt à la Française. Der versiegelte Brief, den sie eigenhändig überreichen sollte, sobald Mr. Greybroke nach Hause kommen würde, und auf dessen Adresse geschrieben stand:„Sogleich zu erbrechen," lag noch auf dem Tische. „Den muß ich nicht vergessen; restez- vous là," sagte sie zu dem Briefe, indem sie ihn auf die oberste Rose legte;„jetzt werde ich dich nicht übersehen, mamie." Sie übersah ihn aber doch. Indem sie im Zimmer herumfuhr, und tausenderlei unbedeutende Dinge verrichtete, berührte sie die Vase und der Brief fiel von seiner blumigen Höhe tief zwischen die Stengel herab. Als sie aus dem Zimmer ging, hatte sie den Brief so ganz vergessen, als ihre Gebete, und kein Vergessen konnte vollkommener sein. Ungefähr fünf Minuten vor Mr. Greybroke's Rückkehr, ging Jeannette„auf einen Augenblick" aus, um eine Freundin zu besuchen, die so eben aus Paris angelangt war. Es braucht kaum erwähnt zu werden, daß aus dem Augenblicke Stunden wurden; und als sie zurückkehrte, /war das Unheil, welches sie hatte verhindern sollen, geschehen. Als Mr. Greybroke am Morgen das Haus verließ, machte er einen kurzen Spaziergang an einem Orte, den die vornehme Welt besucht, tauschte einige Worte mit vielen seiner vornehmen Freunde aus, und beging den Verstoß gegen die Sitten der feinen Welt, Gewissensbisse zu fühlen. Er fing an einzusehen, daß er sich auf seine Tausend=Pfund=Note zu viel erlaubt habe, und ging deshalb mit dem Entschluß nach Hause, mit seinem kleinen Gelde recht freigebig zu sein; seine Stimmung änderte sich aber plötzlich. Er sah den Obristen in der größten Eile von der Wohnung abfahren, die er wieder zum Sitze der Liebe und des Friedens machen wollte. Er grüßte ihn indeß, der Obrist dankte ihm aber nicht; denn dieser war mit der einen Hand beschäftiget, sein Pferd anzutreiben, und mit der anderen, sein Taschentuch vors Gesicht zu hatten, offenbar in der Absicht, nicht erkannt zu werden. „Er wünscht also insgeheim von meinem Hause wegzufahren!" rief er, indem er sich von seiner Thür wegwandte und in der übelsten Laune daran dachte, daß der Obrist für einen guten Schützen galt. Nachdem er sich einige Zeit seinen unangenehmen Betrachtungen überlassen hatte, klopfte er endlich um sieben Uhr an seine Hausthür. Es würde ihm Vergnügen gemacht haben, wenn er in dem Augenblicke Jemand hätte zu Boden schlagen können. SSchluß folgt.) (Eingesandt.) Unsere Theatersaison neigt sich mit Gewaltschritten dem Ende zu, und ohne Pause wird von heute bis Donnerstag, dem letzten Tage derselben, Thaliens Tempel geöffnet sein. Es dürfte nicht unnütz erscheinen, das Publikum aufmerksam zu machen, daß heute die letzte Oper zur Darstellung kommt und zwar, wie bereits durch die officiellen Ankündigungen bekannt ist, die Bellinische Oper „die Nachtwändlerin." Der Komponist der Norma, Romeo und Julie u. s. w. erscheint hierin in einem anderen, nicht minder eigenthümlichen und anziehenden Genre und wenn die erste Darstellung vor drei Jahren nicht ganz den günstigen Erfolg hatte, den die Oper an und für sich gewiß haben muß, so lag das an den damaligen unzureichenden Mitteln. Anders stellt es sich diesmal heraus; Madame Eschborn singt die Amine als Gast und Herr- Nork ist für den Ellwin offenbar günstiger bemittelt als Herr Stöger es war. Wir werden also diesmal erst die Oper ihrer wahren Wirkung nach beurtheilen können; kommt nun noch hinzu, daß die Darstellung zum Benefiz zweier gleich fähiger und geachteter Mitglieder, nämlich der Mad. Rennert und des Herrn Nork stattfindet, so sind alle Ursachen vorhanden, eine recht lebendige Theilnahme zu erwarten. Die letzten drei Tage wird das Gastspiel des Fräul. v. Hagn ausfüllen; wir haben in diesem Genre wohl Aehnliches noch nicht hier gesehen, und ist vielseitig der Wunsch ausgesprochen worden, sie im„Ball von Ellerbrunn" und in„Donna Diana" auftreten zu sehen, worin sie ausgezeichnet sein soll. Vermischtes. Zu Erlau in Ungarn ist ein Winzer, als er in den Keller, wo mehrere Fässer neuen Weines lagen, hinabstieg, durch den Dunst des gährenden Weines erstickt worden. Als man ihn mehrere Stunden lang vermißte und sein Schicksal vermuthete, übernahm es ein guter Freund des Verunglückten, in den Keller zu gehen; allein kaum warer in dem 15 Klafter tiefen Keller und hatte die Worte:„wo bist Du?" leise ausgesprochen, so stürzte er besinnungslos zu Boden. Abends 9 Uhr wagte sich ein Kutscher hinab. Man band ihm einen Strick um den Leib, um ihn, sobald er ein Zeichen gab, heraufzuziehen. Kaum war er unten, so schrie er:„Ziehet!" Man zog ihn herauf, aber zum Unglück riß der Strick ab und der Unglückliche wurde ein Opfer seiner Menschenliebe. Man versuchte auf allerlei Art, den Keller dunstfrei zu machen, allein ohne Erfolg. Bei diesen Versuchen wagte sich ein gewisser Stephan Csür dreimal in einen tiefen Brunnen hinab, um ein vermauertes Luftloch zu öffnen, obgleich er schon das erste Mal ohnmächtig heraufgezogen wurde. Charade. Die Erste kommt und geht im Jahr ein einzigmal Und ihres gleichen sind nur eilf noch an der Zahl. Nie steigt die Zweit' empor, und doch herab sie fällt Auf's Ganze, wie bekannt, viel jede Dame hält. Doch daß drob ja kein Mann die Satyrgeißel schwinge Der Glaube, wie bekannt, bestätigt alle Dinge. Drum will die Erste nur stets viel der Zweiten geben Die Damen alt und jung, zu Heben sich erheben. Auflösung der Charade in Nr. 9 8: Zipperlein. Markt=Preise zu Neus am 6. April 1841. pr. Berl. Sch.| Th. Sg. pf. Weizen 2—— Roggen| 1 16 8 Wintergerste 1 7 Sommergerste= 1 8— Buchweizen 1722— Hafer— 27— Erbsen| 2— Rappsaamen= alter 4 12— Kartoffeln| 13 4 Heu pr. Ctr. a 110 Pf. 1 5— Stroh pr. Schock a 1200 Pf. 6—— pr. Berl. Scheffel Th. Sg. pf. leiner Saamen Růbôl pr. Ohm ä282 Pf.r ohne Faß 39 15— ditto pr. Mai| 39 22 6 ditto pr. Oktober 39 15 Rübkuchen pr. 1000 Stück Stampf 40 1—— Rübkuchen pr. 1000 Stück Preß| 36—— Branntweinpr. Ohm 18 Grad 1225 Gereinigtes Oel 41 15— Meteorologische Beobachtungen. Den 10. April. Mittags 12 Uhr. Bar. 28,15 Zoll. Therm.+ 9,2"R. „„„ N.=W.=Wind, bewölkt. Den 11. April 1841. Morgens 8 Uhr. Bar. 28,11 Zoll. Therm.+ 5,4°R. „„„ N.=W.=Wind, bedeckt. Mittags 12 Uhr. Bar. 28,12 Zoll. Therm.+ 9,4°/. „„„ N.-W.-Wind, bewölkt. Den 12. April. Morgens 7 Uhr. Bar. 28,12 Zoll. Therm.+ 4,0°. N.=O.=Wind, bewölkt. Den 12. April, Mittags 12 Uhr, Rheinhohe: 7"7" Anzeigen. Bekanntmachung. Der Termin zur Fortschreibung des Güter=Wechsels in den Bürgermeistereien Benrath und Hilden pro 1841 ist a. Für Benrath, auf den 15. und 16. April in der Behausung des Gastwirths Herrn Hesse hier, b. Für Hilden, auf den 19. und 20. April in der Behausung des Herrn Beigeordneten Stock zu Hilden festgesetzt. Die betreffenden Grundeigenthümer werden daher eingeladen, sich an den genannten Tagen und Orten mit den nöthigen Beweistiteln bei dem Herrn Steuer=Controlleur Hürxthal zu melden. Benrath, den 6. April 1841. Der Bürgermeister SchießEn reponse a un article de la feuille du jour Nr. 98 du 11. avril expire, qui me concerne, j'assure sur la parole d'honneur d'honnette français, qu’il est faux, que j’ai jamais ajourné, ni convoque directement, ni indirectement, personne, au domicil du nomme Krebs, exboulanger, qu’and il avait de la farine, et aujourd'hui petit cabarettier aux environs de Dusseldorf, pour y pratiquer aucun exercice ayant rapport a mon état; malgré les offres réiterées que Krebs ma faites faire, et faites lui meme pour profiter chez lui mon institution, ce que je n'ai accepté, par respect pour les personnes qui m'ont honnoré de leur confiance, et par égard pour moi meme. S’il est vrai que quelques personnes éstimables (car, je n’entends en connaître d’autres) se fussent rendues, mál à propos, chez le nomme Krebs, j’en suis l’innocente cause; je les engage à venir plutôt chez moi, ou elles seront à leur place et y recevront bon acceuil, autant qu’elles en seront dignes. Ceçi, une fois pour toutes. Lassere, ainé, de Paris, professeur pour la demonstration du Tir d’armes à feu, place du marché Nr. 502. Zwangsverkauf. Morgen den 13. April Vormittags 11 Uhr, werden durch unterzeichneten Gerichtsvollzieher zu Düsseldorf auf dem mehrere Hausmobilien, eine Farbmühle, Oelbecken, eine Flasche Holzöl, mehrere Anker Essig, und so weiter, den Meistbietenden verkauft werden gegen baare Zahlung. Gruber. Wohnungs=Veränderung. Meinen Freunden und Gönnern mache ich die ergebenste Anzeige, daß ich meine Woh nung, Kapuzinergasse, aus dem Hause des Tapezierers Herrn Gottfried Rodenkirchen in das Haus Nr. 542 beim Theater=Kassirer Herrn Rixen verlegt habe. Zugleich empfehle ich mein wohlassortirtes Hut= und Kappenlager nach den neuesten Facons zu den bekannten billigen Preisen. Düsseldorf den 3. April 1841. Wilhelm Klüppel. Todes=Anzeige. Unsere älteste Tochter Francisca ist heute Abend 2 im dreizehnten Lebensjahre in Folge mehrerer seit Jahren nacheinander gefolgten Blutstürze und daraus entstandener? Abnehmungs=Krankheit, nachdem sie zuvor noch ihre erste h. Communion gefeiert hat, ihrer am 19. Juni 1833 verstorbenen Mutter, Sibille Catharine Josephe Heidendahl, 9sanft in ein besseres Leben gefolgt. Mit der Bitte um stille Theilnahme zeigen wir Verwandten und Freunden diesen unsern schmerzlichen Verlust Auf der Löwenburg nahe am Jägerhof ist die erste Etage, bestehend aus 5 Zimmern, Alkoven, Stallung für 3 Pferde, Keller, Speicher. Bleiche 2c., so wie mehrere kleine Wohnungen im Neben=Gebäude, zu vermiethen und gleich zu beziehen. Das Nähere im Hause selbst. [452] Es wird ein Faßbinder=Gesell gesucht. Von wem, sagt die Exped. d. Bl. aus 4 In der Hohestraße Nr. 957 ist der zweite Stock, bestehend Theilen, zu vermiethen. (435) Von einer stillen Haushaltung wird ein braves Mädchen gesucht, welches im Kochen Waschen und Bügeln erfahren sein muß. Das Nähere in der Expedition dieses Blattes zu erfahret Auf der Poststraße an der Eisenbahnbrücke ist primo Mai ein zweiter Stock, bestehend aus fünf Theilen, an eine stille Fa milie zu vermiethen. Das Nähere hierüber zu erfragen OberBilkerstraße Nr. 1010. Ein möblirtes Zimmer, oder auch zwei zu vermiethen, Bolkerstraße Nr. 569. Bilkerstraße Nro. 1030 sind drei durch einander gehende Zimmer zu vermiethen. an. 6 6 Derendorf den 10. April 1841. I. Nyßen.O Landgerichts=Secretair. O Margarethe Nyßen, geb. Heuser. 8 Die Familie Kittel singt und conzertirt! beute Dienstag Nachmittags im Becker'schen Saale; Abends im Wein=Lokale des Herrn Peters. Auf der Löwenburg sind vom 15. d. M. an jeden Donnerstag Leberklöße, so wie alle Abend frischer Kalbsbraten zu haben. Carl Saa.. Frischer Maitrank, außer dem Hause die Flasche zu 6 Sgr. bet Hellmann, Zollstraße. (444) Ein Braukessel von 1500 bis 1800 Quart wird zu kaufen gesucht. Von wem, sagt die Exped. d. Bl. Theater=Anzeige. Dienstag den 15. April 1841: Erste Gastdarstellung der Königl. Preuß. Hofschauspielerin Charlotte von Hagn. Die Königin von 16 Jahren, Oder Christinens Liebe und Entsagung. Drama in 3 Akten nach dem Französischen von Hell. *** Fräul. Ch. v. Hagn die Königin als Gast. Hierauf: Die Hagestolzen, oder Liebe auf dem Lande. Lustspiel in 2 Akten von Iffland. *** Fräul. v. Hagn die Margarethe aus Gast. Zu den drei Gastdarstellungen der Fräulein von Hagn liegt eine Abonnements=Liste bei dem Theater=Cassirer Herrn Rixen zum Einzeichnen unter folgenden Bedingungen vor: 1 Platz in Loge oder Sperrsitz für 3 Vorstellungen 1 Platz in Parterre für 3 Vorstellungen| 1 Thir— Cassenpreise: 1 Platz in Loge oder Sperrsitz 20 Sar 1 Platz in Paterre| 122 Sar Die geehrten Abonnenten, welche ihre bisher inne gehabten Plätze zu obigen Bedingungen zu behalten wünschen, wollen gefälligst ihre Bestellungen bis spätestens 11 Uhr Vormittags bei dem Theater=Kassirer Herrn Rixen machen, indem nach dieser Zeit über die Plätze anderweitig verfügt wird. Die Theaterdirektion. Branntwein=Preis zu Crefeld am 8. April 1841. Die Öhm Branntwein 47° 12 Thlr. 10 Sgr. (ohne Maklergeld.) Dampfschiffahrt Düsseldorfer Dienst im Monate April zwischen Mainz, Düsseldorf und Rotterdam in directer Correspondenz mit den Booten der General-Steam-Navigation- Company in London zwischen Rotterdam und London. VON DUSSELDORF: Nach MAINZ Täguen, mit Uebernachtung in Coblenz, und ausserdem jeden Dienstay, Donnerstag und Samstag direct nach MAINZ in Einem Tage. Abfahrt: Dienstag, Donnerstag und Samstag um 10 Uhr Abends, Sonntag, Montag, Mittwoch u. Freitag 11„„ Nach ROTTERDAM: Jeden Montag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag um 12 Uhr Abends. Der directe Dienst in Einem Tage nach MAINZ wird von Cöln aus durch das schöne Dampfboot„Victoria“ versehen. Von Mainz abwärts findet äusser der Täglichen Abfahrt um 6 Uhr Morgens, jeden Montag. Sonnerstag und Samstag eine zweite Abfahrt um 8½ Uhr Morgens nach Ankunft des ersten Eisenbahnzuges von FRANKFURT statt. Die Abends von Düsseldorf nach Rotterdam abfahrenden Boote treffen andern Nachmittags zeitig daselbst ein, und correspondiren Montags und Donnerstags direct mit den Miltwochs und Samstags von Rotterdam nach London fahrenden englischen Dampfbooten, demnach die Reise nach London binnen 2mal 24 Stunden zurück gelegt wird. Näheres bei den Agenten und Conducteuren. Düsseldorf den 1. April 1841. Die Direction. Rhein-Yssel Gesellschaft. Die schönen und schnellfahrenden Boote„Drusus" und„Yssel" fahren während der Monate April. Mai, Juni, Juli, August und September d. I. wöchentlich 3 Mal von hier über Arnheim, Kampen nach Amsterdam und zwar: Dienstag, Donnerstag und Samstag, Morgens 9 Uhr, so wie nach Cöln: Sonntag, Dienstag und Freitag, 12 Uhr Nachts. Nähere Auskunft über Passagiere und Güter sind auf der Agentur, Elberfelderstraße Nr. 762, einzuholen. Düsseldorf den 31. März 1841. F r. In den drei Reichskronen (bei Beeking.) Blank m. Fam., Kfm a. Elberfeld. Thies, Berg=Beamter a. Essen. Smyth, Offizier a. London. Krawys m. Fam., Rent. a. England. v. Fleuten, Rent. a. Cöln. Ochs, Kfm a. Frankfurt. Schrick, Kfm a. Crefeld. Rose, Kfm a. Geldern. Spatz, Part. a. Cranenburg. Voigt, Kfm a. Mülheim. Bartels, Kfm a. Dütteln. Hohe, Maler a. Bonn. Ryserrod m. Fam., Rent. a. England. Bender, Kfm a. Coblenz. Frau Heyl m. Fam., a. Worms. Förstermann, Oberlehrer a. Elberf. Moll m. Fam., Kfm a. Rotterdam. Gf. v. Rekowsky, Offiz. a. Luxemb. v. Beust, Offizier a. Wesel. Nicolovius, Professor a. Bonn. Huttenbach, Kfm a. Worms. Schmoelder m. Fam., Kfm a. Rheydt. Boiloux, Rent. a. Paris. Risten m. Fam., Rent. a. Breslau. Im Breidenbacher Hof (oei Capellen=Heidendahl.) Se. Durchl. d. Fürst v. Salm=Dyck, a. Schloß Dyck. Frl. v. Hagn m. Begl., Hof=Schausp. a. Berlin. Gebr. Funke, Kflte. a. Elberfeld. Paulhan, Rent. a. Stolberg. Achenbach, Kfm a. Smyrna. v. Kauffmann, Capitän a. Dänemark. de Bolmen, Kfm:a. Brüssel. Schneider, Kfm a. Posen. Berger, Kfm a. Berlin. Im Cölnischen Hof (bei Domhardt.) Courtial, Kfm a. St. Peray. Burg, Kfm a. Trier. Wirth, Kfm a. Oberwesel. Scheibler, Kfm a. Montjoie. Bauer, Kfm a. Stuttgart. Nohl m. Fam., Kfm a. Lennep. Heininger, Fabr. a. Mainz. Zehnpfenning, Kfm a. Cöln. Vogelsang, Kfm a. Werden. Schildesheim, Kfm a. Cöln. Dietrichs, Kfm a. Elberfeld. Im Hof von Zweibrücken (bei Capellen. B. v. Heningstein m. Gem., Gutsb. a. Wien. Fr. v. Dyckmans m. Fam. u. Bed., a. Wien. Fischer m. Fr., Kfm a. Rheidt. Jörgens m. Fam., Kfm a. Crefeld. Jörgens m. Fam., Kfm a. Rheidt. Peltzer, Kfm a. Mulfort. Aachenbach, Kfm a. Siegen. Verantwortl. Redakteur: J. Stahl emdenbl v. Gutzloe Offiz. a. Cöln. Sonnberg, Kfm a. Gera. Preller, Kfm a. Manchester. Wollenhagen, Kfm a. Crefeld. Koch, Kfm a. Crefeld. Louw, Kfm a. Berlin. Mad. Krüger m. Fam., a. Coblenz. Heck m. Fam., Beamter a. Coblenz. Franck, Kfm a. Berlin. Magnau, Kfm a. Pfortzheim. Weening, Kfm a. Haag. Meyser m. Sohn, Rent. a. Nymwegen. Clerck, Kfm a. Wesel. Peltzer, Kfm a. Cöln. Thomassen, Kfm a. Wesel. Münch, Gastwirth a. Aachen. Labaros, Professor a. Paris. Im Bergischen Hof (bei Bender.) Ringt, v. Wildenberg u. v. Mundach, Stud. a. Schaffhausen. Keltay u. Kesley, Rent. a. London Schmelz, Kfm a. Bonn. Hoffmann, Kfm a. Werden. Schnemann, Kfm a. Neuß. Beiniger, Kfm a. Elberfeld. Frl. Hoffmann, a. Cöln. Camphausen, Kfm a. Cöln. Klingelnberg, Kfm a. Vierßen. Wilhelms, Kfm a. Dortmund. Ritter u. Bleiß, Stud. a. Heidelberg. Strauß, Kfm a. Mülheim. Im Römischen Kaiser (bei Eissenbarth.) Sternenberg, Kfm a. Schwelm. Arens, Kfm a. Griethausen. Verweyen, Kfm a. Grieth. Steinmetz, Priv. a. Elberfeld. Herkenrath, Kfm a. Cöln. Sollmann, Kfm a. Wermelskirchen. Steinheim, Gutsb. a. Paderborn. Im wilden Mann bei Moosbrugger.) Bigall m. Gem. Sänger a, Wien. Schmidts, Kfm a. Crefeld. Oberlach, Kfm a. Neuß. Zapp, Kfm a. Elberfeld. Krieger, Kfm a. Elberfeld. Buhrlin n. Fam., Kfm a. Cöln. Im Bönnischen Hof (bei Rösberger.) Arnz, Kfm a. Cöln. Stern, Kfm a. Cassel. Weyer, Kfm a. Elberfeld. Pfennings, Kfm a. Cöln. Kühner, Offiz. a. Wesel. Wirtz, Kfm a. Cöln. Graan m. Fam., a. Barmen. Müller m. Fr., Kfm a. Barmen. Im Rheinischen Hof (bei L. Hörner.) Meyer, Kfm a. Elberfeld. Wingender, Part. a. Elberfeld. — Verlaa der Stahl'schen Buch= und att. Wingender, Stud. a. Bonn. Rau, Kapitain a. Cöln. Schoras, Kfm a. Jülich. Brabänder, Kfm a. Bonn. Gottlieb, Kfm a. Coblenz. Mad. Sergeois u. Tocht. a. Jülich. Meyer, Maler a. Cöln. Baum, Kfm a. Remscheid. W. Schletterer, Seminar. a. Kaisersl. Steinsalz, Kfm a. Essen. Im alten Kaffehaus (bei Heuser.) Schulte, Kfm a. Schwelm. Becker, Baumstr. a. Remscheid. Morgern, Rent. a. Crefeld. Berenbruck, Kfm a. Crefeld. Bandelbrock, Kfm a. Recklinghausen. Walter Gymnasiast a. Recklinghaus. Merz, Kfm a. Schwelm. Kindermann, Fabr. a. Essen. Im Freischütz (vei Drees.) Pröscher, Kfm a. Ulrichstein. Straube, Kfm a. Westerhold. Winter, Kfm a. Mülheim. Schick, Hauderer a. Elberfeld. B. Winter, Kfm a. Mülheim. Stadler, Kfm a. Martinfeld. Walder, Priv. a. Barmen. Böcker, Priv. a. Limburg. Meier, Beamter a. Elberfeld. Bucher m. Fr., Kfm a. Mülhei m. Im Berliner Hof (bei Bosselmann.) Fröhlich, Unteroffiz. a. Cöln. van Einern, Kutscher a. Cöln. Finghaus, Kleiderm. a. Essen. Becker, Kfm a. Hagen. Hausberg, Drechsler a. Gräfrath. Neuhaus, Schlosser a. Elberfeld. Monde, Schlosser a. Remscheid. Schick, Hauderer a Elberfeld. Bei B. Simon. Bernheim, Kfm a. Hechingen. Moses, Pferdehlr. a. Holzhausen. goldenen Krone (bei A. Ecken.) Romano, Kunsthdlr. a. Italien. Henzkens, Barometerhdl. a. Crefeld. Kotzmer, Priv. a. Erkrath. Linke, Priv. a. Gruiten. Kutsche, Priv. a. Můhlart. Keut, Gutsbesitzer a. Hilden. Neiset, Handelsm. a. Crefeld. Im nenen Anker (bei Drevermann.) Pauli u. Peierl, Federh. a. Böhmen. Quertel, Kfm a. Willigen. Stremmer, Kfm a. Willigen. Figge, Kfm a. Schwanefeld. Wilke, Kfm a. Willigen. Bäringhaus, Kfm a. Willigen. Conradi, Kfm a. Cöln. Kunsthandlung, Carlsplatz Nr. 1043.