Erscheint täglich außer Montags. Abonnementspreis: vierteljährlich 1 Thlr. Auswärts bei allen preuß. Posten 1 Thlr. 5 Sgr. und Kreis=Blatt. Einrückungsgebühren für die Petitzeile oder deren) Raum 1 Sgr. Anzeigen werden bis 11 Uhr Vormittags angenommen. N 2S. Mittwoch den 20. November 1850.(Felix v. V.) 12. Evangelischer Gottesdienst. Mittwoch den 20. d. Große Kirche. Missionstunde, Nachmittags 5 Uhr, Herr Pastor Krafft. Personal=Chronik. Der seitherige Landgerichts=Referendar Seul ist nach erfolgter Entlassung aus dem Justizdienste zum Regierungs=Referendar ernannt. Der praktische Arzt, Wundarzt und Geburtshelfer Dr. R. A. Hülsmann hat sich zu Barmen niedergelassen. Aus Düsseldorf. §(Theater.) Montag den 16. Nov.„Jean Bart am Hofe", historisches Lustspiel von Berger. Wiederum einmal eine Episode aus der Zeit Ludwig XIV., also eine neue Variation auf das alte Thema der Hof=Intriguen, ein neuer Versuch, die stereotypen Figuren auf dem glatten Boden des Hofes tanzen zu lassen, um ihre Schritte und Fehltritte zum Ergötzen des Publikums auszubeuten. Der Verfasser, eine ziemlich unbekannte Größe auf dramatischem Gebiete, that wohl daran, einen Stoff zu wählen, der mit leichter Mühe ein gutes Resultat lieferte; er brauchte nur zu copiren, was Andere ihm vorgemacht, und statt der beschwerlichen Arbeit eigener Erfindung hatte er nur die Aufgabe, vorhandene Motive zu benutzen. Ein Schiffskapitain mit der Theerjacke und Tabackspfeife in den parfümirten Salons von Versailles; ein grober Seemann unter den feinen Hofherren, ein ehrlicher Naturbursche unter den heuchelnden Schranzen— das sind vortreffliche Motive für ein Lustspiel, da bieten sich die komischen Situationen von selbst. Mit einem Geschick, wie es sonst nur bei der Frau Birch=Pfeiffer gefunden wird, wußte Herr Berger den übrigen Apparat zusammenzustellen; die HauptIntriguantin, Lucie von Scarron, welche dem Könige in gutgedachten wenn auch mitunter etwas holperigen Versen die Wahrheit sagt, ferner die nette Figur der Tochter Jean Barts, die mit männlichem Charakter und Kostüm trotzig für ihren Vater in die Schranken tritt, dann die Gegensätze in den Charakteren der unhöflichen Schiffsleute und der Umgebung des Königs— Alles das gibt einen guten Bau, und hätte ein vollendetes Kunstwerk geben können, wenn der Verfasser das Material fein zu fügen gewußt hätte. So aber ist er kein Dichter, sondern nur ein geschickter Fabrikant, ein Praktiker ohne Theorie oder wie die Berliner Redensart sagt: er kann's machen, versteht's aber nicht. Wenn das Stück vielen Beifall fand, so haben die Darsteller sich einen großen Theil davon zuzuschreiben. Herr Direktor Kramer, der die Titelrolle gab, hatte nicht blos auf sein eigenes Spiel, sondern auch auf die Regie sehr viel Fleiß verwendet, das Ensemble ließ nichts zu wünschen übrig. Fräulein Rosner spielte die„Lucie von Scarron" mit vieler Gewandtheit und trug namentlich ihre Verse mit großer Präcision vor. Ihre Declamation war untadelhaft, während die meisten andern Mitglieder sich einen Fehler zu Schulden kommen ließen, den wir nicht erwartet hätten: sie sprachen vom Könige immer im Dativ„Seiner Majestät." Derartige grammatische Schnitzer klingen überhaupt sehr schlecht, bei Ministern und Kammerherren werden sie sogar zur Majestätsbeleidigung.— Fräul. Kramer hatte die Rolle der verkleideten Tochter des Schiffskommandanten nicht nur sehr richtig aufgefaßt, sondern führte sie auch mit so vieler Grazie durch, daß sie den allgemeinsten Beifall fand. Die Rolle des Königs wurde von Herrn Bernhardy gegeben; der Darsteller hatte Recht, den Charakter wesentlich ernst und würdevoll aufzufassen, der König ist in diesem Stücke überall Deus ex machina, dazu bedarf er des ganzen Nimbus seiner Majestät. Der schwerfällige Schatzmeister wurde von Herrn Wisotzky recht gut dargestellt. Die Herren Denzin, Schulze und Kizou waren ebenfalls recht brav. Wir wünschen im Interesse der Kasse eine baldige Wiederholung. Wir erlauben uns, die Theater=Direktion darauf aufmerksam zu machen, daß in diesem Augenblicke einer der berühmtesten Baritonisten Deutschlands, Hr. Becker, in Cöln gastirt und dort die seinem eminenten Talente gebührende Anerkennung in reichstem Maße findet. Gegenwärtige Notiz bezweckt gleichzeitig die TheaterDirektion zu veranlassen, den gedachten Künstler für ein Gastspiel auf hiesiger Bühne zu gewinnen, ein Unternehmen, das gewiß in jeder Hinsicht lohnend sein würde. Herr Becker ist unserm Publikum bestens bekannt— er gastirte vor zwei Jahren einmal hier als Plumkett in der Martha und zählt hier eine große Anzahl Verehrer. Gleichzeitig würde der Direktion auch vor der Hand mit diesem Gastspiel aus einer Verlegenheit geholfen, die in unserm Opern=Repertoir für die nächste Zeit einige Störung bereiten, dürfte. Wie wir hören, hat nemlich ein Mitglied der Oper ohne Gruß und Valet den Herrn Direktor verlassen d. h. in der Kunstsprache ist er durchgegangen. (Einges.) Berlin. Nachdem seit der Vorlage der preuß. Regierung über Erhöhung der Garnzölle der Streit für und wider dieselbe in ganz Deutschland auf das Lebhafteste geführt worden, ist die Sache, insoweit sie Preußen betrifft, jetzt ungefähr zu folgendem Abschluß in der öffentlichen Meinung gediehen. Die Regierung hatte hauptsächlich die Verbesserung, Erweiterung und Vermehrung der im Zollverein vorhandenen mechanischen Spinnereien im Auge.] Diesen Zweck wollte sie erreichen, indem sie den Betrieb der Spinnereien für deren Unternehmer einträglicher macht, d. h. es dahin bringt, daß die Erzeugnisse derselben, die Garne, theurer, als bisher, bezahlt werden. Das inländische Gespinnst muß aber nothwendig theurer werden, wenn die Concurrenz die im Ausland erzeugten Garne erschwert, d. h. die Eingangssteuer für dieselben erhöht würde. Während daher zur Zeit für baumwollene Garne 3 Thlr., für leinene Garne 2 Thlr., resp. 5 Sgr., für rohe Seide und wollenes Kamm= und Streichgarn 15 Sgr. zu entrichten sind, sollte künftig der Eingangszoll von allen diesen Artikeln gleichmäßig 4 Thlr. für den Zoll=Centner betragen. Die dadurch entstehende Vertheuerung der Gespinnste muß aber nothwendig zu einer Vertheuerung der daraus gefertigten Fabrikate führen, und die letztere könnte die Folge haben, daß der Absatz dieser Fabrikate nicht nur im Auslande erschwert und vermindert würde, sondern auch im Inlande durch die Concurrenz der ausländischen Waaren zu leiden hätte. Gegen die letztere Gefahr sollen Erhöhungen der Eingangs=Zölle für die konkurrirenden ausländischen Fabrikate, gegen die ersteren sollen die, für die exportirten Waaren von der Regierung proponirten Rückzölle schützen. Dies ist im Wesentlichsten das Projekt, welches die Regierung zuerst den beiden, nach Berlin berufenen Versammlungen, und demnächst der Zoll=Conferenz in Kassel hatte vorlegen lassen. Dieses ganze System der Erhöhung der EingangsZölle und der Einführung der Rückzölle hat indeß in der öffentlichen Meinung eine so entschiedene Niederlage erlitten, daß an seine Behauptung nicht ferner zu denken ist, sondern im Gegentheil sein Hauptträger von den Geschäften zurücktreten wird. — Der vielfach bewährte Bronzegießer Fischer hat sich beeilt, in dem königlichen Gießhause hinter dem Zeughause(wo ihm seit 13 Jahren ein Atelier eingeräumt war, welches er in Folge der jetzt eingetretenen politischen Zeitverhältnisse verlassen muß) vorgestern(den 13. November) Abend noch den Guß des Monuments des Copernikus für dessen Geburtsstadt Thorn zu vollenden. Gedachtes Monument ist von dem Professor Tieck modellirt und stellt den Copernikus in einem reichgefalteten antiken Mantel dar, in der rechten Hand einen Griffel und in der linken eine Weltkugel haltend. Der Guß ging günstig von Statten und soll erst in 4 Wochen von seiner Hülle befreit werden. Das Ziseliren des Monuments dürfte wohl ein Jahr dauern und wird von Herrn Fischer in dem ihm nunmehr im ehemaligen MünzGebäude(Münzstraße) eingeräumten Atelier ausgeführt werden. — Ein junges Mädchen, das seinem Geliebten die Kleidungsstücke mit Oleum begossen hatte, stand neulich unter der Anklage der Beschädigung fremden Eigenthums aus Rache und Bosheit vor der 4. De putation des Kriminalgerichts. Die bisher völlig unbescholtene Angeklagte wurde von ihrer momentanen Situation dergestalt überwältigt, daß sie aus dem Sitzungssaale laut weinend entfernt werden mußte. Sie ward vollständig überführt und mit Rücksicht auf den hohen Grad ihrer Bosheit zu viermonatlicher Gefängnißstrafe verurtheilt. Verschmähte Liebe soll das Motiv zur That sein. — Wie die„N. Pr. Zto" meldet und eine schon gestern erlassene Aufforderung eines Gewerks bestätigt, haben mehrere hiesige Gewerke ihren Mitgliedern die Mittheilung gemacht, daß der Gewerks=Vorstand entschlossen ist, die Verwaltung derjenigen Geschäfte zu übernehmen, deren Inhaber unter die Fahne gerufen werden. Nicht allein soll hierbei die technische Betreibung des Handwerks ins Auge gefaßt, sondern es sollen auch die Beziehungen zu der Kundschaft nicht außer Acht gelassen werden. Nach der Stimmung und nach den Berathungen unter den Handwerkern sind mit Nächstem öffentliche Bekanntmachungen zu er warten, worin die Innungen nicht nur die GeschäftsVerwaltung aussprechen und die Kundschaften der Ausrückenden zum Bleiben bei denselben auffordern, sondern es auch zur Ehrensache aller Meister machen, die Kundschaften der im Kriege Weilenden nicht an sich zu ziehen. Den Wittwen und Waisen Gebliebener soll eine gleiche Verwaltung des Geschäftes zugesichert werden. Auch hat es im Volke hier einen sehr guten Eindruck gemacht, daß der Justiz=Minister der Executions=Commission die Weisung hat zugehen lassen, in das Mobiliar einberufener Landwehrmänner u. s. w. während der Dauer ihres Aufenthaltes beim Regiment keine Executionen vollstrecken zu lassen. — Bei der kürzlichen Verhaftung einer wegen Diebstahls verdächtigen Familie wurde auch ein bei derselben einwohnendes Mädchen arretirt und zur Schutzmannschaftswache gebracht. Um das Nationale derselben festzustellen uno zu sehen, ob dieselbe schon öfters in Untersuchung gewesen, wurden die Polizeilisten nachgeschlagen und darin die Angabe gefunden, daß das Mädchen als verstorben abgemeldet ist. Dies gav zu weiteren Recherchen Veranlassung, wobei sich endlich herausstellte, daß das Mädchen vor fünf Jahren scheintodt gewesen, als verstorben bereits abgemeldet und nicht wieder angemeldet worden ist, als sie nach drei Tagen im Leichenhause wieder erwachte. Breslau. Die erste deutsche Doktordisputation hat am 11. d. hier glücklich stattgefunden und eine bedeutende Anzahl von Professoren und Dozenten sich an derselben betheiligt, so daß sie einen Zeitraum von 3½ Stunden einnahm.— Somit wäre hier wieder ein alter Zopf abgeschnitten, die Wissenschaft dem Leben um einen Schritt näher gerückt und die Doktordisputation wirklich zu einem Prüfstein des Wissens und der geistigen Befähigung gemacht worden. Die lateinischen Disputationen waren meistens nur eine Farce: die Disputanten hatten sich Rede und Gegenrede eingeübt, weil ihnen der Zwang und die Beengung der lateinischen Sprache eine freie geistige Bewegung doch nicht gestattete. Dresden, 13. Nov. Man sieht jetzt hier wieder mehr freundliche Gesichter, als man in den letztvergangenen Tagen, namentlich gestern und vorgestern, hier bemerken mochte. Es scheint, als hätten wir eine gefährliche Krisis, ich meine die Kassenbilletkrisis, halb und halb überstanden. Nichts ist wohl mehr geeignet gewesen, die Sorge und Mißstimmung im Bürgerstande zu vermehren, als die plötzlich in der Luft liegende, durch die ganze Stadt verbreitete Scheu vor Annahme fremder und namentlich kurhessischer Kassenanweisungen. Die letztern wurden hier bis mit 10 Sgr. Verlust ausgegeben und als endlich die Auswechselungen von Denen gänzlich eingestellt wurden, die man, wahrscheinlich in der Entrüstung über die eigene Kopflosigkeit, als Wucherer 2c. bezeichnete, so erreichte die Besorgniß um pecuniäre Verluste den höchsten Grad. Dazu kam, daß z. B. vorgestern Landrentenbriefe von hiesigen Bankiers gar nicht gekauft wurden und daß Jeder, der eine doppelköpfige Anweisung in der Tasche trug, ganz spezielle Nachricht von dem bevorstehenden hessischen Staatsbankrott zu haben versicherte. Wie der Schreck über Nacht gekommen, so scheint er sich auch mindestens zum großen Theil über Nacht wieder verloren zu haben. Ein hiesiger muthiger Kaufmann kündete heute wenigstens die Annahme der verrufenen ausländischen Billets zum vollen Nennwerthe an, und nur die Anweisung zweier Staaten weist auch er zurück, nämlich die Oestreichs und— Schleswig=Holsteins! Baiern. Am 10. wurde dem König Ludwig das von den Künstlern angelegte Album überreicht; die Zahl der Blätter beträgt 178, darunter wirklich herrliche Sachen; eben so prachtvoll und künstlerisch ist das zur Aufbewahrung gehörige Behältniß. Kunstkenner schätzen das ganze Geschenk auf einen Werth von mindestens 20,000 Fl.— Die in München im besten Andenken stehende Hofopernsängerin C. Hetzenecker, verheirathet an den Landrichter Mungstl in Schöngau ist an den Folgen ihres ersten Wochenbettes gestorben. Lippe=Detmold. In der Nacht vom 4.—5. d. M. ist, wie das Fürstlich Lippische Regierungsblatt anzeigt, von den auf der Grotenburg am Fuße des kolossalen Unterbaues in einer Bretterbude aufbewahrten kupfernen Fragmenten zu einem künftigen Standbilde Hermann's des Cheruskers der rechte Arm gestohlen worden. Es scheint nicht, daß die Diebe, wahrscheinlich sehr unschuldige Hirtenjungen aus einem der benachbarten Dörfer, eine Anspielung auf den dermaligen Stand der deutschen Sache beabsichtigt haben. Ein schleswig=holsteinischer Freiwilliger aus Baiern, und dort vor Kurzem noch militärpflichtig, hat für tausend Gulden einen Stellvertreter gekauft, um dem Zuge seines Herzens, sich gegen die Dänen zu schlagen, folgen zu können. Der Grund hierzu ist nicht nur Sympathie für die schleswig=holsteinische Sache, sondern hauptsächlich— Durst nach Privatrache. Was wir nachstehend erzählen wollen, klingt freilich seltsam, ist aber faktisch, und wir haben dafür einen sehr achtbaren Gewährsmann. Jener Baier hatte einmal in einem Münchener Wirthshause Streit mit einem Dänen. Es kam zu Thätlichkeiten, und zuerst wurde der Baier weidlich geprügelt, später aber prügelte der Baier den Dänen. Mit dieser Revanche jedoch keineswegs zufrieden, wurzelte vielmehr feit jener Stunde ein tiefer Dänenhaß in dem Manne aus dem baierischen Oberlande. Er ließ sich's, wie gesagt, tausend Gulden kosten, um in die schleswig=holsteinische Armee eintreten zu können, und zwar in ein Jäger=Corps. Hier zeichnete er sich durch seine Tollkühnheit aus. Er hat sich zu verschiedenen Malen über die feindliche Vorposten=Linie hinausgewagt und einzelne Dänen— um den Wirthshausstreit fortzusetzen— theils getödtet, theils gefangen mit weggeführt. Oestreich. Die„Austria" bringt eine Uebersicht der Bände und des Inhalts des im Handelsministerium vorbereiteten großen ethnographischen Werks über Oestreich, sowie einen Aufruf an alle Freunde der Völkerkunde, an die Gelehrten, Lehrer, Künstler, Dichter aller östreichischen Volksstämme, zur thätigen Mitwirkung bei demselben. Bekanntlich soll dieses umfangreiche Werk den Text zu der großartigen ethnographischen Karte Oestreichs bilden, welche gleichfalls aus dem Handelsministerium hervorgehen und von dessen Thätigkeit auch in dieser Richtung ein neues ruhmvolles Zeugniß ablegen wird. Es verspricht auf dem interessanten Felde der Ethnographie, welches für den völkerreichen Kaiserstaat ebenso ergiebig als bisher noch wenig bebaut ist, für Oestreich eine neue Bahn zu brechen und überhaupt Epoche zu machen. Diese Forschungen über die Natur, den Ursprung, die Geschichte und Verbreitung, die Sitten, den Charakter und die Zustände der östreichischen Volksstämme knüpfen sich an jene an, welche über die Naturverhältnisse des Landes, die montanistischen Schätze des Bodens, die klimatischen Beziehungen rc. ebenfalls nach großartigem Maßstab in Angriff genommen worden sind, und werden mit diesen vereint ein Gesammtbild der östreichischen Monarchie nach den beiden Hauptbeziehungen von Land und Volk liefern, welches wenig Lücken mehr übrig lassen und auf die Kenntniß wie auf die Benutzung und Entfaltung der Natur-, Boden= und Volkskräfte des Kaiserstagts vom heilsamsten, dauernsten Einfluß sein dürfte. So schön wie fruchtbar indeß der Gedanke ist, welchen Hr. v. Bruck bei dem ethnographischen Werke verfolgt, so wünschenswerth erscheint es auch, daß seine Durchführung und Verwirklichung in ganz entsprechender zweckmäßiger Weise erfolge. Die gefährlichste Klippe welche bei dem Werke zu umschiffen sein wird, ist die Weitschweifigkeit und eine zu ängstliche Bedachtnahme auf alles kleine Detail, selbst wo solches für das Leben keine Bedeutung mehr hat, und kann den Mitarbeitern der Grundsatz, daß es weniger auf ein äußerliches Aneinanderreihen und Aufhäufen des unermeßlichen Materials, als auf die geistige klare Durcharbeitung desselben ankomme, nicht nachdrücklich genug eingeschärft werden. Die dickleibigen bändereichen Bücher dringen nimmer ins Publikum oder auf den öffentlichen Markt, kaum selbst in die Studierstuben der Gelehrten ein; sie sind zu kostspielig für den einzelnen, und rauben zu viel Zeit, um gelesen und dadurch fürs Leben recht fruchtbar zu werden. Wer hat die Muße, der Lektüre eines achtbändigen ethnographischen Werkes ein oder gar mehrere Jahre zu widmen? Sollte indeß jene Klippe wegen der Reichhaltigkeit des vorliegenden Materials auch mit einem Wurf nicht umschifft werden können, jedenfalls wird das ethnographische Werk vom höchsten Werth für die Administration bleiben und für andere Forscher eine unschätzbare Fundgrube bilden, und wenn diese Forscher, auf der neuen vorhandenen Grundlage fortbauend, auch das volle Gehör und Verständniß haben, den lebendigen Völkerstimmen zu lauschen, dann wird auch jenes spätere ethnographische Werk nicht lange mehr auf sich warten lassen, welches, den ungeheuern Stoff der östreichischen Völkerkunde in Einem Bande geistig durchdringend und durchleuchtend, bei der Reproduktion desselben die schöne Kunstform in Einem Guß hinzuträgt, und sich als Gemeingut und Schmuck der Literatur sowie als allgemeines Volksbuch Oesterreichs wirklich geltend macht. Frankreich.„Galignani's Messenger" erzählt von dem berühmten Maler Horace Vernet folgende Anekdote: Ein junger Recrut des 2. Dragoner=Regiments, der sich in seiner neuen Tracht sehr gefiel, äußerte gegen seine Cameraden, daß er seiner Mutter gern sein Portrait senden möchte, wenn es nur nicht so viel Geld kostete. Die Cameraden banden ihm auf, daß Horace Vernet Soldaten für 30 Sous portraitire, und wiesen ihn nach dessen Haus. Vor den Künstler geführt, fragte, der Recrut, ob er derjenige sei, welcher Soldaten für 30 Sous portraitire? Der Maler merkte gleich, daß man den jungen Mann hatte narren wollen, antwortete aber ohne Zögern: Ja. Sie wollen also Ihr Portrait? Nachdem er ihn ein paar Minuten lang betrachtet hatte, setzte er hinzu: Kommen Sie in drei Tagen wieder. Der Dragoner erschien zur festgesetzten Zeit und empfing aus Vernet's Händen sein wohlgetroffenes Portrait gratis und 25 Fr., um es einrahmen zu lassen. Belgien. Das„Journal de Bruxelles" enthält Folgendes: Man macht augenblicklich von Seiten der belgischen Fabrikanten bedeutende Anstrengungen, um Belgien auf würdige Weise bei der londoner universellen Ausstellung zu vertreten. Wir schätzen uns glücklich, Ihnen mittheilen zu können, daß durch unseren unermüdlichen Goldsticker Hrn. v. Halle von Antwerpen, nun in Brüssel wohnhaft, den lyoner Kunstprodukten eine gewichtige Concurrenz entgegengestellt werden wird. Herr v. Halle hat so eben eine Arbeit beendigt, die in Bezug auf Reichthum, Geschmack und Ausführung alles übertrifft, was man vom Ausgezeichnetesten bis jetzt sehen konnte; in der That, seine Schöpfungen gleichen Wunderwerken. Sein erfindungsreicher Geist gab ihm die Darstellung der höchsten Würdenträger der römisch-katholischen Kirche ein: Pius IX. in großem päpstlichem Ornate, mit einer von Gold und Edelsteinen strotzenden Tiara gekrönt; ferner ein Cardinal und St. Thomas von England, Bischof von Canterbury, mit dem damaligen(1170) bischöflichen Ornate bekleidet, welcher unter der Regierung Heinrich's II. von England den Martyrertod erlitt. Beide Portraits in Lebensgröße werden in einem Schrein von Palissanderholz unter Spiegelglas bewahrt. Der Werth dieser Kunstwerke beträgt mindestens 150 bis 200,000 Franken. Feuilleton. Gansendonk. Eine flämische Dorfgeschichte nach Hendrik Conscience. (Fortsetzung.) Er ging quer über die Straße, und schlug einen Fußsteg ein, der nach den Feldern führte. Unterwegs sprach er von Zeit zu Zeit mit sich selbst, blieb dann stehen, um mit den Füßen zu stampfen, ging wieder hastiger weiter und wandelte also sinnend vor sich hin, bis er an der Ecke eines Gehölzes sich plötzlich bei seinem Namen rufen hörte. Da sah er Baes Gansendonk's Knecht am Saume des Gebüsches sitzen, eine Flasche in der einen Hand, ein Stück Fleisch in der andern, und die Jagdflinte an der Seite. Ei, ei, Kobe, rief der Jünglng fast freudig aus, was thut Ihr hier? Das ist wieder eine Grille unseres Baes, erwiederte der Knecht. So oft er mich im Haus entbehren kann, muß ich jetzt hierher und den Forstwächter spielen. Ich sitze hier um Acht zu geben, daß die Bäume nicht wegfliegen. Begleitet mich ein Stück, bat Karl. Ich habe eben genug geruht, sagte der Knecht und stand auf. Seht, Karl, das ist eine schöne Jagdflinte; der Hahn ist so fest gerostet, daß wohl ein Pferd dazu gehörte, um ihn zu spannen, und in den letzten zwanzig Jahren war sie dreimal geladen! Das Gewehr paßt für einen Meister! Kobe, sprach der Brauer, erzählt mir etwas, das mich trösten kann. Wie steht es drunten? Ich weiß nicht, Karl, wie ich den faulen Apfel anpacken soll. Für Euch sieht es schief aus. Der Baes kennt sich vor lauter Freude nicht mehr; er träumt von nichts als Baronen und Schlössern; zum Notar läuft er wohl drei Mal des Tags. Warum? Was hat das zu bedeuten? frug Karl erschreckt. Er will seine Lisa in Kurzem an den Herrn v. Bruinkasteel verheirathen. Der Brauer erblaßte, und blickte dem Knecht traurig in die Augen. und der junge Baron weiß nichts davon und denkt nicht daran! Und Lisa? Lisa auch nicht, versetzte Kobe. Ach! seufzte Karl, als ob ihm ein Stein vom Herzen fiele, Ihr habt mir eine rechte Angst gemacht! Wäre ich an Eurem Platze, meinte Kobe, so würde ich mir eine klare Einsicht zu verschaffen suchen; wenn man das Unkraut zu lange wachsen läßt, so frißt es das schönste Korn auf. Ihr kommt nie in den heiligen Sebastian, bis der Baron weggegangen ist; dann sitzt Ihr halbe Tage lang bei Lisa und jammert, daß die Steine davon gerührt werden könnten. Und wenn sich Lisa nach der Ursache Eurer Traurigkeit erkundigt, so schiebt Ihr Alles auf eine Knankheit und Lisa glaubt daran. Doch Kobe, was kann ich thun? Beim geringsten Worte, das ich davon fallen lasse, strömen ihr die Thränen aus den Augen. Sie begreift mich nicht. Frauenthränen sind leichte Waare, Karl; die würden mich nicht abhalten. Es ist zu spät, den Brunnen zuzudecken, wenn das Kalb ersoffen ist. Ein Hund bleibt nicht immer an eine Wurst gebunden. Was wollt Ihr sagen? erwiederte der Jüngling voll Schreck. Habt Ihr Lisa in Verdacht? Fürchtet Ihr, daß sie—? Nein, und wenn ich wüßte, daß nur Ein Haar auf meinem Kopfe von Lisa Uebels dächte, so würde ich es ausraufen. Nein, Lisa ist bei der ganzen Geschichte unschuldig. Sie meint, das arme Kind, Firlefanz und das Französischplaudern seien feine Manier. Und wenn sie auch, aus Liebe zu Euch, den Baron kühl abfertigt, sol kommt der Baes und zwingt sie freundlich zu sein. Der Herr v. Bruinkasteel hat leichtes Spiel, zehn Mol im Tag wirft der Baes ihm Lisa in die Arme! Wie? in die Arme? unterbrach Karl finster. Nun, das war nicht buchstäblich zu nehmen, fuhr der Knecht fort, wenn Ihr mich nicht versteht, so ist es um so besser. Was ist da anzufangen? jammerte Karl und stampfte mit dem Fuße auf den Boden. Im Sande liegt es nicht, Karl. Ich hätte Euch wohl was vorzuschlagen; es ist besser, eine Scheibe zu zerbrechen, als das ganze Haus zu verlieren. Was wollt Ihr sagen? Erklärt Euch, um's Himmels willen. Nun, sucht dem Herrn Viktor Händel zuzuziehen; und sollte es auch eine Rauferei abgeben. Das wird die Sache ändern, und in einer schlimmen Lage kann man durch eine Aenderung nur gewinnen. Gebt mir einen andern Rath! fiel Karl ein, was Ihr da sagt, ist so schlimm berechnet, daß ich Euch ohne Aerger nicht anhören kann. Nun, wer finden will, braucht nicht so fern zu suchen. Ihr müßt ihn nur recht vorsichtig auf den Fuß treten, auf gut bäuerisch. Das Uebrige kommt dann von selbst. Aber, Kobe, was wird Lisa dazu sagen? Und wenn ich ihrem Rufe durch einen Ausfall schaden könnte, der ja beweist, daß ich etwas Schlimmes vermuthe? Also denkt Ihr in Euerer Einfalt, daß Lisa nicht schon auf aller Welt Zunge ist? Täglich hört man von ihr das Aergste reden. Die ganze Geschichte hängt am Glockenseil, und ein Jeder fügt das Seine hinzu. So wird sie, trotz ihrer Unschuld, von Allen verlästert! Karl, Ihr habt kein Blut mehr in Euern Adern. Ihr seht, wie das Uebel täglich größer wird, und wie ein ohnmächtiges Kind laßt Ihr den Kopf dazu hängen. Ihr merkt doch, daß Alles sich vereint, um Eure unschuldige Freundin in's Verderben zu stürzen: Viktor's bethörende Reden, der Hochmuthsteufel ihres Vaters, und ihre eigene Sehnsucht nach Allem, was städtisch ist. Niemand kann etwas thun, um sie zu retten, außer Euch. Und statt ihr Schutzengel zu sein, fallt Ihr in Schlaf und laßt den Teufel sich eine Seele erbeuten. Euere ängstliche Rathlosigkeit hat zur Folge, daß Lisa der drohenden Gefahr ganz allein preisgegeben ist. Wenn sie nun zum Falle käme, wäre es nicht Euere Schuld? Hilf Dir selbst, so Du willst, daß Gott Dir helfe, heißt das Sprüchwort; ermannt Euch und haut den Knoten muthig durch. Der Wolf würde nicht über die Heerde kommen, wenn die Hirten sich nicht verliefen! Karl erwiderte nach einer langen Pause: Alles jagt mir Schrecken ein. Was soll ich beginnen? Ein Blick von Lisa nimmt mir wieder allen Muth, das weiß ich. Mein Herz ist krank; Kobe, ich muß mich in mein bitteres Loos ergeben! So vertheidigt sie gegen das Gespötte des Barons selbst! Wie? Er wagt es, sie zu verspotten? Wißt Ihr wohl, was Herr v. Bruinkasteel vorgestern seinen Kameraden erzählte in Gegenwart von Adolphs Jäger? Er nahte sich heimlich und flüsterte dem Brauer etwas in's Öhr. Ihr lügt, Ihr lügt, rief Karl und stieß den Knecht von sich. Das hat er nicht gesagt. Wie Ihr wollt, Karl, murrte Kobe, ich bin's auch zufrieden; ich lüge, der Jäger lügt; Herr von Bruinkasteel hat Lisa viel zu lieb, um so etwas zu sagen. Karl hatte sich an einen Baumstamm gestützt, seine Brust hob sich, er athmete mit Mühe, und unter seinen gesenkten Brauen glühten die Augen im düstern Feuer. Was ihm der Knecht in's Ohr geflüstert hatte, mußte ihm wie ein Messer durch's Herz gefahren sein; denn er zitterte wie ein Rohr und er brüllte dazu doch wie ein Löwe. Mit einem Male fuhr er mit der Faust auf den Knecht und schrie ganz außer sich: So räthst Du mir einen Mord an, Teufel? Der Knecht trat mit Entsetzen einige Schritte zurück. Ihr macht doch nicht zum Scherz ein Gesicht wie die Hungersnoth, Karl? stammelte er. Ich habe mich an Euch doch nicht vergriffen? Wenn Ihr mich lieber von hinten seht, so dürft Ihr es nur sagen: mit einem guten Tag ist Alles abgethan, und es geht ein Jeder seiner Wege! Bleibt hier, schrie der Brauer. Dann macht Eure Hande auf, sagte Kobe, ich sehe die geballten Fäuste nicht gern. Karl schlug die Augen nieder und blieb eine Weile regungslos stehen, ohne sich nach dem Knechte umzusehen. Endlich hob er den Kopf auf und frug mit bebender Stimme: Kobe, finde ich Viktor v. Bruinkasteel jetzt im heiligen Sebastian? Leider ja, rief der Knecht mit Angst, aber Ihr dürft jetzt nicht hingehen, Karl; ich muß Euch davon abhalten, und sollte ich mich mit Euch balgen, so lange ich ein Glied am Leibe habe. Ich kann Euch nicht begreifen; Ihr könnt nie die rechte Mitte finden. Ihr würdet im heiligen Sebastian schön wirthschaften; Ihr seht ja aus wie ein losgebrochener Stier! Ohne auf diese Worte zu achten, kehrte Karl um und eilte der Wohnung des Baes zu. Der Knecht ließ die Flinte fallen, und sprang vor den Brauer, den er mit Gewalt zurückzuhalten suchte. Laßt mich gehen, sprach Karl und sah Kobe bitter lachend an. Ihr könnt mich daran doch nicht hindern, wenn ich es durchsetzen will. Wozu soll ich euch Leid anthun? Der kühle Ton dieser Worte verblüffte den Knecht; doch hielt er noch fest und fragte: Glaubt Ihr, daß es bei dem Sprechen bleiben wird, und Ihr Eure Hände in den Taschen stecken laßt? Ich werde Niemanden anfallen, erwiederte der junge Brauer. Was wollt Ihr denn anfangen? Eurem Rathe folgen, Kobe; über Alles Rechenschaft verlangen und geradezu sagen, was mir auf dem Herzen lastet; doch fürchtet Nichts, Kobe; ich will daran denken, daß ich meine Mutter noch haben. So seid Ihr zur Besinnung gekommen? Dann kann der Wetterhahn bei Euch in die Schule gehen. Euere Fassung ist doch nicht erheuchelt? Wohlan denn, so will ich mit Euch gehen. Bleibt fest und kühl; gute Worte schlichten den Streit zur Hälfte. Macht etwas Lärm, weist dem Baes die Zähne, und lest ihm den Tert gehörig; der kriegt doch das Fieber nicht vor zu viel Courage. Wenn Ihr ihn geschickt anpackt, weiß Gott, er bittet selbst den Baron, an seiner Thüre vorbeizugehen, und dann haben wir auf den Regen Sonnenschein! Ich sehe wahrhaftig den Musikanten zur Höchzeit schon aufspielen! So gingen Beibe im gemäßigten Schritte weiter; der Knecht tröstete den jungen Mann mit einer Aussicht auf gute Zukunft, ermuthigte ihn zur Mannhaftigkeit und gab ihm den Rath, für dies Eine Mal die Thränen Lisa's nicht eher zu berücksichtigen, als bis er sein Vorhaben ganz durchgesetzt hätte. (Fortsetzung folgt.) Lotterie. Bei der am 16. November fortgesetzten Ziehung der 4. Klasse 102. königl. Klassen=Lotterie fiel ein Gewinn von 5000 Thlr. auf Nr. 30458 nach Breslau bei Schreiber; 4 Gewinne zu 2000 Thlr. fielen auf Nr. 8291, 21165, 46972 und 62613. 30 Gewinne zu 1000 Thlr. fielen auf Nr. 2053, 2932, 3937, 5099, 7465, 8034, 12287, 14274, 14445, 17363, 19087, 20874, 21367, 24051, 29387, 30007, 30614, 44024, 45050, 47038, 50484, 53191, 59872, 60090, 61116, 63026, 64015, 67260, 73441 und 74317 u. A. nach Aachen bei Levy, Koblenz bei Gevenich, Köln 2mal bei Reimbold, Düsseldorf bei Spatz, Elberfeld 2mal bei Heymer und Minden bei Stern. 49 Gewinne zu 500 Thlr. fielen auf Nr. 680, 871, 1374, 6292, 11324, 11894, 12076, 12714, 13117, 13466, 18830, 19281, 21054, 21436, 21932, 23816, 24759, 26000, 26062, 26209, 27845, 27912, 29317, 30152, 34363, 37647, 37658, 39626, 42895, 43491, 43598, 45658, 47756, 47988, 48006, 50529, 52535, 54507, 55972, 56792, 57247, 57314, 57768, 61685, 66210, 68527, 69361, 69716 und 74400 u. A. nach Koblenz 3mal bei Gevenich, Köln 3mal bei Reimbold und Elberfeld bei Heymer. 56 Gewinne zu 200 Thlr. fielen auf Nr. 225, 1690, 2563, 4910, 4924, 5309, 7182, 9012, 9782, 13479, 14525, 14586, 15011, 18533, 22709, 24837, 25224, 25526, 27596, 29532, 37188, 37548, 40002, 43068, 43344, 46081, 46411, 46557, 48300, 48608, 50582, 50675, 51496, 51610, 51980, 53568, 53815, 57203, 57482, 62559, 63053, 64524, 65301, 66947, 67116, 67990, 68602, 68927, 70413, 30719, 71774, 72039, 72235, 73804, 73925 und 74927. Civilstand ver Sammtgemeinde Düsseldorf. Geborne. Den 5. November, Heinr. Wilh., S. des Schuhmachers Jak. Leon, Südstr.— Barb. Odil., T. des Anstreichers PeteDohmen, Ritterstr.— Ludwig Joh., S. des Schreiners Mart, Köhnen, Neubrückstr.— Joh. Pet., S. des Bierbrauers Dan. Schlömer, Flingerstr. Den 6., Ant. Elis., T. des Fournierschneiders Jos. Wilpütz, Krämerstr.— Hub., T. des Schusters Pet. Solbach, Neustadt.— Henr. Wilh., T. des Quartiermeisters Frdr. Jöster, Kaserne. Den 7., Laura Joh. Ludw. Henr., T. des Musiklehrers Carl Glötzel, Neustadt.— Daniel, S. des Holzschneiders Wilh. Schwanenberg, Ratingermauer.— Peter Ant., S. des gewerblosen Pet. Ant. Müller, Oberbilk. Den 8., Adelh., T. des Fuhrmanns Wilh. Krenckels, Grafenberg.— Heinr. Hub., S. des Schlossers Jos. Rubens, Kapuzinergasse. — Gottfr. Jos., S. des Anstreichers Hrch. Prell, Wallstraße. 1 unehel. Kind. Gestorbene. Den 7. November, Therese Windhövel, 51 J. alt, Ehefrau des Böttchers Theodor Zündorf, Flingerstr.— Hrch. Aul, 47 J. alt, Pliesterer, verheirathet, Kasernenstr. Den 8, Maria Magd. Kaufmann, 48 J. alt, Ehefrau des Kaufmanys Gottl. Reiß, Kasernenstr.— Joh. Huber, 32 J. alt, Anstreicher, verheirathet, Neubrückstr. Den 9., Cath. Greiß, 16 J. alt, Pempelfort. Den 10., Caspar Stoffels, 34 J. alt, Schiffer, verheirathet, Volmerswerth.— Christ. Kremer, 22 M. alt, Neustadt. Heirathen. Den 8. November, Gärtner Wilh. Jos. Lindorf mit Cath. Jos. Korffmacher, beide von Hamm.— Schlosser Alex. Jos. Wimmer mit Wilh. Elis. Lesch, beide von hier Den9, Schuhmacher Hrch. Jakob Hendricks von Kevelaer mit Odilie Cath. Schütz von Pempelfort.— Schreiner Georg Vogel von Köln mit Mar. Ther. Adelh. Hermann von hier.— Schreiner Paul Jülich mit Joh. Servais, beide von hier.— Schneider Wilh. Klein, Wwr., von Monheim mit Anna Elis. Nüßer von Derendorf— Färber Pet. Fischel von Pempelfort mit Barb. Schaaff von Derendorf.— Färber Gabriel Becker von Pempelfort mit Elis. Krupp von Monheim. Den 10., Janitschar Andr. Hrch. Ludw. Staat von Apperode mit Mar. Bern Cath. Müller von Werden.— Gepäck=Expedient Wilh. Sturm von Poppelsdorf mit Jos. Ther. Barb. Ferber von hier.— Handelsmann Joh. Jak. Schmitz von Fettenhenne mit Marg. Meurers von Pempelfort. Wilhelm Cleff. Düsseldorf den 19. November 1850. Disconto, in grössern Abschnitten: Cöln.. B.—- G. 4% Elberfeld, Crefeld, Düsseldorf..,—-„ 4½„ New-York k. S. pr. Dollar 1 Thlr, 12½ Sgr. Nachricht für Reisende. Verzeichniß der von Düsseldorf abgehenden Posten. 1. Nach Aachen über Neuß, Fürth, Jülich: 10¾ Uhr Vorm. und 9 Uhr Abends. 2. Nach Cleve über Uerdingen, Meurs, Rheinberg, Xanten, Calcar: 6½ Uhr früh. 3. Nach Crefeld über Österath: 9 Uhr Vörm., 10½ Uhr Vorm., 1½ Uhr Nachm., 5¾ Uhr Nachm. und 8½ Uhr Abends; außerdem mit der Post ad 8. Die Posten um 10½ Uhr Vorm. und 8½ Uhr Abends haben Anschluß an die Cöln=Geldern=Clever Post. 4. Nach Essen über Ratingen, Kettwig und Werden 5¾ Uhr Nachm. 5. Nach Gladbach über Neuß und Corschenbroich: 10 Uhr Morgens. 6. Nach Gladbach über Neuß, Glehn, Giesenkirchen und Rheydt: 1¾ und 5¼ Uhr Abends. 7. Nach Rheydt über Neuß, Korschenbroich und Gladbach 8 Uhr Abends. 8. Nach Kaldenkirchen über Kempen, Crefeld, Lobberich Breyell 3¼ Uhr Nachm. 9. Nach Kaiserswerth: 7 Uhr Abends. 10. Nach Meurs über Latum und Uerdingen: 6¾ Uhr Nachm. 11. Nach Mettmann über Gerresheim: 6 Uhr Abends. 12. Nach Neuß: 9 Uhr Morgens, 12¼ Uhr Mittags 4 Uhr und 6½ Nachm. und 9½ Uhr Abends; außerdem mit den Posten ad 1., 5, 6. und 7. 13. Nach Ratinaen: 7 Uhr Abends; außerdem mit der Post ad 4. (726) Ein solider, stadtkundiger Mann, welcher womöglich franzöfisch spricht, wird in einem hiesigen Gasthofe als Lohndiener gesucht. Die Exp. sagt in welchem. Die Feuer-Versicherungs=Anstalt„Borussia" zu Berlin versichert zu billigen und festen Prämien— ohne den Versicherten die Verpflichtung aufzuerlegen, PrämienNachschüsse zu leisten, wie groß auch die Verluste der Anstalt sein mögen— Kirchen, Wohnhäuser sowohl als überhaupt alle andere Gebäude, Mobilien aller Art, Vieh, Waaren auf Lager und in Fabrikation, überhaupt bewegliche Gegenstände. Der Unterzeichnete, als Haupt-Agent für Düsseldorf und Umgegend von der Königl. hohen Regierung bestätigt, empfiehlt sich zur Annahme von Versicherungs=Anträgen ergebenst. Der Rechnungsabschluß liegt zur gef. Einsicht offen. Antrags=Formulare, so wie die allgemeinen Versicherungs Bedingungen werden gratis verabreicht und jede nähere Auskunft bereitwilligst ertheilt von A. JI. Wrede, Haupt=Agent der Feuer=Versicherungs=Anstalt„Borussia", neue Bahnstraße Nr. 299/4. In der chen Buchhandlung (W. Kaulen) Bekanntmachung. Alle mit Einquartierung belegten Einwohner der Sammtgemeinde werden aufgefordert, sobald ihre Quartiere freigeworden sind, die Quartierbillets auf dem Einquartierungsbüreau schleunigst vorzuzeigen. Da hierdurch eine Vervollständigung der Quartierlisten und gleichmäßige Vertheilung der Einquartierungslast bezweckt wird, so liegt es im eigenen Interesse der Quartierpflichtigen, dieser Aufforderung genau nachzukommen. Düsseldorf den 18. November 1850. Der Oberbürgermeisterei=Verwalter, Regierungs=Assessor Hammers. Bekanntmachung. Von der 2. Eskadron 17. Landwehr=Regiments fehlen zwei vollständige Uniformen, bestehend aus 2 Waffenröcken, 2 Reithosen, 2 Mützen und 2 Paar Stiefeln, die wahrscheinlich durch Verwechslung in irgend einem Quartiere liegen geblieben sind oder von Entlassenen liegen gelassen wurden. Sollten diese Bekleidungsstücke sich in irgend einem Quartiere vorfinden, so wird der betreffende Quartierträger hierdurch aufgefordert, solche unverzüglich entweder auf dem hiesigen Oberbürgermeister=Amte oder direkt an den Wachtmeister der 2. Eskadron 17. Landwehr=Regiments abzugeben, worüber demselben Quittung ertheilt werden wird. Vor dem Ankauf der Sachen wird hierdurch gewarnt. Düsseldorf den 18. November 1850. Der Oberbürgermeisterei=Verwalten Regierungs=Assessor Hammers. Verkaufs=Anzeige. Donnerstag den 21. November c., Nachmittags 2 Uhr, werden in der Behausung des Commissionairs G. Morschheuser am Markt eine Partie Waaren, bestehend in Wollentuch, Buxkin, Winterstoff, Seide, Atlas, Sammet, Kleiderstoffen für Damen, eine große Partie englischer DamenBallkleider und eine Partie Frauen= und Herren- Kleidungsstücke, meistbietend gegen gleich baare Zahlung verkauft. Der Gerichtsschreiber Meumann. Die Ginquartierung ist vom 13. d. ab durch Billets (ohne Datum) umgelegt. Wir lesen heute eine Bekanntmachung des Hrn. Oberbürgermeisterei=Verwalters, worin die Quartierträger aufgefordert sind, mit ihren Billets auf dem Rathhause zu erscheinen, damit die Vervollständigung der Quartierungslisten und gleichmäßige Vertheilung der Einquartierungslasten geschehen könne. Unterzeichneter weiß, daß am Tage nach der Umlegung auch Einquartierte nach Hause gegangen sind, also die betreffenden Quartierträger vom 14. ab keine Einquartierung mehr hatten. Der Zweck der Aufforderung des Oberbürgermeister=Amtes ist also für diesen Fall nicht erreicht. Die Nachtheile, welche für die bezahlenden Quartierträger entstehen, sind wohl einzusehen, indem die ohne Datum auf einige Tage lautenden Billets möglichenfalls seit dem 14. d. frei geworden sind, ohne daß die Quartierträger es wußten, und daher ihre ausgelegte Mannschaft nach der auf dem Billet angegebenen Zahl zahlen müssen. Uebrigens ist zu berücksichtigen, daß die in die Zeitungen eingerückte Bekanntmachung des Oberbürgermeister=Amtes nicht sofort gelesen wird, mithin besonders da der eben berührte Nachtheil hervortritt. Krebs. ist so eben erschienen: Reit=Instruction für die leichte Kavallerie von einem preusz. Kavallerie-Ofsizier. Inhalt: Unterricht auf Sattel und Trense; Aufsitzen; Absitzen; Sitz und Haltung zu Pferde; Stellung der Fäuste und Führung auf Trense; Verrichtungen der Fäuste; Unterricht auf Decke u. Trense; Ueber gute Führung; Gebrauch der Sporen; Gegenstände des Unterrichts, sowohl auf der Decke als dem Sattel mit Trense; Unterricht auf Sattel und Candare: Rechts=Wenden; Links=Wenden; Gegenstände des Unterrichts; Bemerkungen über den Unterricht auf Candare; Unterricht mit Waffen und im Gliede; Aufsitzen; Absitzen; Abführen; Aufnehmen des Gewehrs und Anfassen der Lanze. Mit vielen Holzschnitten. Preis 6 Sgr. Licht-Bilder bei M. Radermacher, Portrait=Maler, Steinweg Nr. 212½0. Grüne und gelbe, bittere Pomeranzen, Harlemer Blumenzwiebeln in Töpfen eingepflanzt, schöne Sorten Tulpenzwiebeln, noch trocken für's Gartenbeet, Pfirsiche, Aprikosen und sonstige Spalier= und hochstämmige Obstbäume, viele Sorten englischer Gehölze und Fruchtsträuche, zweijährige Spargelpflanzen, so wie 3jährige Dornenpflanzen zu Heckenanlagen, find vorräthig bei E. Burkhardt, Kunstgärtner, Jägerhofstraße. Frische, süße Schellfische, harderw. Vollund engl. Speck=Bückinge, große, antw. Muscheln, engl. Austern, hamb. Neunaugen, Malaga Eitronen, pr. Stück 10 Pf., straßb. Kastanien, pr. Pfd. 1½ Sgr., erhielt J. Hendrichs, Rheinstr. Ein Bauschreiner=Gesell kann sogleich Arbeit erhalten bei Th. v. Dornick in Hamm bei Düsseldorf. Am verflossenen Sonntag Morgen ist bei Herrn Nolden auf der Bolkerstraße im„Anker" ein blauer Mantel irrthümlich verwechselt worden. Der jetzige Besitzer desselben wird gebeten, ihn daselbst umzuwechseln. (724) Ein vorzügliches Goktaviges Klavier steht zu vermiethen. Wo, sagt die Exped. d. Bl. Kölnische Feuer=Versicherungs=Gesellschaft, sanctionirt durch Allerh. Kabinetsordre vom 5. März 1846. Grund-Kapital Drei Millionen Thaler. Die Gesellschaft versichert sowohl Gebäude, als bewegliche Gegenstände aller Art gegen billige feste Prämien. Die Waarenlager, die Schiffe, die Ernte, Produkte, Gemälde und das Vieh sind davon so wenig ausgeschlossen, wie das Risico der Miether und dasjenige der Recours= Ergreifung der Nachbarn. Versicherungs=Anträge beliebe man bei der HauptAgentur hierselbst, Mittel=Allee Nr. 185(in dem ehemaligen Hengstenberg'schen Hause) zu machen. (669) Wo eine in gutem Zustande sich befindende Hobelbank mit Zubehor zu kaufen ist, sagt die Exped. d. Bl. In den schönsten und frequentesten Lagen der Stadt sind Parterre=Wohnungen, theils für Ladengeschäfte geeignet, sodann einzelne Gebäude für kleine und große Familien mit Stallung, Gärten und allen sonstigen Bequemlichkeiten zu vermiethen und gleich zu beziehen. Näheres bei Baumeister Schnitzler, Alleestraße Nr. 756. 695) Zu vermiethen: Drei große Zimmer im Unterhause, davon das größte ganz nach Norden gelegen, auf dem Carlsplatz. Näheres in der Exped. d. Bl. (718) Eine schön möblirte erste Etage von 4 Zimmern, nach Mittag gelegen, ist zu vermiethen und gleich zu beziehen. Essen und Aufwartung kann auf Verlangen dazu gegeben werden. Die Exped. d. Bl. sagt wo. Schwanenmarkt Nr. 939 sind in der ersten Etage drei gut möblirte Zimmer zu vermiethen. Kasernenstraße Nr. 728 find 2 möblirte Zimmer auf dem ersten Stock zu vermiethen. (725) Wo möblirte Zimmer mit oder ohne Kost zu haben sind, sagt die Exped. d. Bl. Stadttheater zu Dusseldorf. Mittwoch den 20. d: Die Stumme von Portici. Große Oper in 5 Aufzügen. Mufik von Auber. 19. Nov. Morg. 6 Uhr: 7' 1¾". Wind: S.=O „ 11„ 7’ 2¾"„ S.=O. remde latt. Im Europäischen Hof bei Götzen. Frau von Dorpowsky m. Fam. u. Dienersch., a Minden. von Tollberg, Hauptmann a Duisburg. Westermann, Hauptmann a Essen. Ruplin, Kfm a Cöln. Schulte, Kfm a Cöln Mad. Moody, a London. Fräul. Moody, a London. Jaeger, Kfm a Elberfeld. Lattar, Lehrer a Herzkamp. Vanno, Post=Expedient a Simmern. Im Breidenbacher Hof bei Disch. Meyer, Part. a Hamburg. Willmann, Rittmeister a Priorshof. v. Hofmann, Kfm a Cöln. Schuster, Kfm a Frankfurt. Malherbe, Fabrik. a Lüttich. Meyer, Direktor a Brüssel. Flindt m. Gem, Rent. a London. Prutzer, Assessor a Hannover. Haltiner, Part. a St. Gallen. Palm m. Fam., a Leipzig. Hjotel Domhardt. Voester, Landrath a Kempen. Landau, Kfm a Coblenz. Dr. Lützler, Advokat=Anwalt a Elberfeld. Cramer, Kfm a Elberfeld. Gercke, Kfm a Frankfurt. Achenbach, Kfm a Frankfurt. Gebr. v. Beckerath, Kflte a Crefeld. v. Beckerath, Prem.=Lieutenant a Crefeld. Schnarr, Hauptmann a Crefeld. Uhde, Lieutenant a Crefeld. von Bernuth, Landwehrmann a Wesel. Roth, Kfm a Hamburg. Wright m. Fam. und Dienerschaft, Offizier a London. Meyer mit Fam. und Dienerschaft, Propr. a Brüssel. Baron von Baßfeld, Offizier a Duisburg. Zum Prinzen von Preuszen bei Wittwe E. Schleger. Diergardt, Geh. Commerzienrath a Vierßen. Österroth, Kfm a Elberfeld. von Duisberg, Referendar a Münster. von Rosch m. Bed., Hauptmann a Berlin. von Rauch, Lieutenant a Potsdam. von Prittwitz, Prem.=Lieutenant a Berlin. von Bourghorst, Offizier a Berlin. Frau Dr. Gerard m. Fam., a Elberfeld. Rohl. Kfm a Elberfeld. Pirie, Rent. a Aberdeen. Hay, Rent. a Aberdeen. Capt. Hay, Part. a London. Vogelsang, Kfm a Barmen. Kreutzberg, Kfm a Walporzheim. von Redern, Prem.=Lieutenant a Wesel. von Glisizinsky, Prem.=Lieutenant a Wesel. von Woisky, Offizier a Jülich. Kirchener, Kfm a Rüdesheim. Im Cölnischen Hof bei Juppen. Wenger, Kfm a Dublin. Körber, Kfm a Arnheim. Holland, Rent. a Berlin. Klewitz, Kfm a Duisburg. Clerk, Baumeister a Wesel. Archenholz, Kfm a Cöln. Thiele, Kfm a Barensburg. Marx, Kfm a Aachen. Thelen m. Gem., Fabrik. a Schwerin. Klemer, Kfm a Hanau. Hagen m. Sohn, Gutsb. a Celle. Haverkorn, Kfm a Bremen. Herz, Kfm a Frankfurt. In den drei Reichskronen bei. Beeking. Frau von Trotha mit Fam. u. Bedienung, a Magdeburg. Wheeluright m. Fam., Geistlicher a Janson. Saunders, Rent. a London. Beckmann, Oekonom a St. Hubert. Murtfeld, Kfm a Mainz. Netteborn, Studiosus a Dortmund. Blum, General=Inspector a Paris. Mühlenbeck, Kfm a Mülheim. Mellinghoff, Kfm a Mülheim. Siepermann, Kfm a Elberfeld. Fräul. Hörner a London. Im Bergischen Hof bei Bender. Plieth, Kommandantur=Intendant a Münster. Maßen, Literat a Münster. Schott, Kfm a Xanten. Fr. Lander, a Crefeld. Lander, Kfm a Elberfeld. Hortmann, Landwehrmann a Emmerich. Marten, Kfm a Erkelenz. Im alten Kasfeehaus bei Heuser. Hölterhoff, Kfm a Lennep. Düffels, Kfm a Emmerich. Franzen, Kfm a Cleve. Maas, Kfm a Calcar. Blum, Kfm a Crefeld. Behren, Kfm a Uetrecht. Aßmann, Kfm a Mainz. Weber, Kfm a Fnankfurt. Schmitz, Kfm a Mülheim. Redakteur: W. Kaulen.— Druck und Verlag der Stahl'schen Buchhandlung(W. Kaulen), Carlsplatz Nr. 1043.