Erscheint täglich außer Montags. Abonnementspreis: vierteljährlich 1 Thlr. Auswärts bei allen preuß. Posten 1 Thlr. 5 Sgr. und reisEinrückungsgebühren für die Petit=Zeile oder deren Raum 1 Sgr. Anzeigen werden bis 11 Uhr Vormittags angenommen. N 278. Donnerstag den 14. November 1850.(Ermina.) 12. Aus Düsseldorf. Das bei dem Brande des Stübben'schen Saales beschädigte große Gemälde von E. Leutze„Der Uebergang Washingtons über den Delaware" ist von der Direktion der Cölnischen Versicherungsgesellschaft „Colonia" übernommen worden und hat die Direktion dabei in so ehrenhafter Weise verfahren, daß sie einer allgemeinen Anerkennung gewiß sein darf. Die Versicherungssumme betrua 3000 Thlr. Der Künstler wollte indeß 200 Thlr. rückvergüten für die Benutzung des Bildes als Carton zu einer neuen Copie. Statt dessen hat die Direktion nicht nur die ganze Summe sofort ausgezahlt, sondern auch dem Wunsche des Malers volle Genüge geleistet ohne eine Entschädigung zu beanspruchen. Sie wird nämlich das Bild in Cöln auf dem Gürzenich ausstellen, und es demnächst ausspielen lassen. Der ganze Ertrag der Verloosung soll zum Besten der Familien einberufener Landwehrmänner verwendet werden, und dem Gewinner wird zur Bedingung gemacht, das Gemälde sechs Monate lang behufs der Copie dem Maler zu überlassen. X Dienstag den 12. Nov.: Zauber=Soiree des königl. griechischen Hofkünstlers Wiljalba Frickel. Das gestrige erste Auftreten des rühmlichst bekannten Künstlers hat, wie die Berichte der Journale es vorher verkündeten, den Beweis geliefert, daß Frickel die Kunst der natürlichen Magie in ein neues Stadium gebracht hat. Während die renommirten Magier unserer Zeit wie Bosko, Döbler und früher Frickel selbst durch die Reichhaltigkeit und den Glanz ihres Apparates auf den Zuschauer zu wirken suchten und dadurch häufig zwar überraschende, aber nur auf grobe Sinnestäuschung beruhende Effekte erzielten, ging Frickel, nachdem er das non plüs ultra der Apparatsentfaltung erreicht sah, auf den Urzustand seiner Kunst zurück und sagte sich demzufolge von allen mechanischen Hülfsmitteln los, die am Ende doch immer nur dazu dienen, mehr die Geschicklichkeit in der Construktion der Apparate, als die Geschicklichkeit des Künstlers selbst bewundern zu lassen, woher es denn auch kömmt, daß die mit Hülfe der Apparate erzeugten Kunststücke mehr überraschen, als erstaunen machen. Bei Frickel scheint das Ansichtragen, im Kostüm=Verbergen, Mitspielen anderer Personen u. s. w. rein ausgeschlossen zu sein: Fertigkeit und nichts als Fertigkeit gewahren wir hier; aber eine so dauernd überraschende, eine so graziöse mochten wir sagen, eine so erstaunenswerthe endlich, daß wir wohl oder übel die augenblickliche Unbegreiflichkeit der Künste gern zugeben, indem wir des Genusses, den die Täuschung uns bereitet, uns eben so gern erfreuen. Wir sahen eine ganze Reihe der verschiedenartigsten Leistungen des wackern Känstlers, aber verlorene Mühe würde es sein, ergründen oder behaupten zu wollen: diese oder die andere sei die schwierigste, die gelungenste; Alles ist gleich ergötzlich, wir möchten sagen gleich wunderbau;— gewiß aber gleich sehenswerth. Sind auch mänche seiner Stücke nicht mehr neu, so bringt sie der Küpstler theils in neuer Form vor, theils weiß er sie, von seinem gefälligen Aeußern, seinem ansprechenden und Humöristischen Vortrage begünstigt, mit einer höchst geschmackvollen Tournure zu geben. Der Künstler steht auf einem einfachen Tisch, ohne Kasten und Bedeckung, imenganliegenden Kostüm, und inmitten seines Publikums auf einer eigens dazu errichteten Brücke; ringsum entdeckt das Auge keine Spur von Verschlägen und Behängen, wo sich etwa Helfershelfer verborgen halten könnten: Sein einziger Gehülfe sind seine Hände und seine Geschwindigkeit: Seine außerordentliche Schnelligkeit un Behendigkeit sind staunenerregend. Damit schafft er vor unsern Augen Unglaubliches und läßt alle auch die kühnsten Erwartungen weit hinter sich. Öhne uns auf Einzelnes der gestrigen Vorstellung einzulassen, wollen wir doch wegen der besondern Schwierigkeit dieses Stückes, den sogenannten„Zug aus der Luft" hervorheben. Auf einem Tische steht der Künstler mitten auf der Bühne, ganz frei, und zaubert aus einer einfachen Decke, die er vorher dem Publikum gezeigt hat, eine Anzahl kristallener Becken hervor, die bis oben an mit Wasser gefüllt sind, in welchem Goldfische schwimmen. Eben so ergötzlich und staunenerregend ist die Piece, die von dem Künstler„Californien in Düsseldorf" benannt wird und durch welche er aus einem einfachen, ihm von einem der Zuschauer dargereichten Hut eine Unzahl kleiner klappernden Becher hervorzaubert; dennoch ist der Inhalt dieses Zauberhutes noch nicht erschöpft: der Künstler producirt aus demselben noch eine Unmasse Bonbons, womit die Zuschauer beschenkt werden, und zuletzt so viel Spielkarten, daß die ganze Bühne damit bedeckt ist. Das anwesende Publikum fühlte sich sehr angenehm unterhalten und lohnte den unvergleichlichen Künstler mit rauschendem Beifall. Bei der zweiten Vorstellung hoffen wir die Leistungen des Künstlers durch eine zahlreichere Theilnahme anerkannt zu sehen, zu der wir hiermit unser Publikum aufzufordern uns berechtigt fühlen, da hier mehr geboten wird, als der vorhergehende Ruf versprochen hat und wir überzeugt sind, daß Jeder das Haus vollkommen befriedigt verlassen wird. In den Zwischenakten unterhielt uns die Tänzergesellschaft des Herrn Balletmeisters Burchay, deren Produktionen wohl sehenswerth sind. Vorher ging das Töpfer’sche Lustspiel„Nehmt ein Exempel dran", in welchem Fräulein Kramer durch ihr tief durchdachtes und naives Spiel sich ganz vorzüglich auszeichnete. Die Cardinals=Feier zu Köln. Vom 12. Nov. Sämmtliche Glocken aller Kirchen läuteten gestern Abends von 6 bis 7 Uhr die hohe Feier ein, welche in den Jahrbüchern der Stadt und des kölnischen Erzbisthums als eine Epoche machende zu bezeichnen ist; denn in der langen Reihe der Erzbischöfe Kölns war noch keiner mit der CardinalsWürde beehrt worden. Erzbischof Johannes von Geissel ist der erste Erzbischof Kölns*), welcher *) Man hat die Behauptung aufgestellt, Erzbischof Hermann II. (1035—1056),, Sohn des Pfalzgtafen Ezzo, sei im Jahre 1052 von Papst Leo IX. zum Cardinal erhoben worden; was jedoch auf einem Irrthume beruht, denn die aus Miraei opp. dipl. II. 1131 in Lacomblet's Urkunden-Buch, Band I. Seite 119 und folg unter Nr. 187 abgedruckte Urkunde des Papstes Leo IX,, worauf man sich bezieht, besagt durchaus nicht, deß Erzbischof Hermann die CardinalsWürde empfangen. Es werden demselben in dieser Urkunde nur alle den Erzbischöfen Kölns früher von den Päpsteu verliehenen Privilegien bestätig, so wie die Kanzlerwürde und eine mit derselben verbundene Pfründe(collatio) an der Kirche St. Johannis des Evangelisten zu Rom(ante portam latinäm.)- Zum Dienste der beiden Haupt=Altäre der Domkirche, der h. Jungfrau und dem h. Petrus geweiht, werden sieben Cardinal=Priester(septem idonei Cardinales presbyteri), welche Dalmatiken tragen durften, und eben so viele Diakonen und Sub=Diakonen, denen Sandalen gestattet wurden, eingesetzt. Der Erzbischof erhielt ferner den Vorrang bei allen in seiner Diözese abgehaltenen Synoden und das Recht der KönigsKrönung(regiam consecrationem) in den Gränzen derselben u s. w., Von einer Erhebung zum Cardinal ist in dieser Urkunde aber gar nicht die Rede. Man hat sich wahrscheinlich durch die bei Lacomblet besindliche Angabe des Inhaltes der Urkunde, in welcher es irrthümlich heißt: „ernennt ihn zum Kanzler und Cardinal", zu dieser Annahme verleiten lassen, ohne die Urkunde selbst zu lesen.— Unter den Privilegien der Erzbischöfe Kölns wird speciell in der Urkunde angeführt das Recht, das Kreuz und das Pallium zu tragen, so wie der Gebrauch des purpurgeschmückten Ehrenrosses(quem Naccum vocant nostri romani.)— Es ist übrigens erwiesen, daß erst im 12. Jahrhundert unter Papst Alexander III.(1177) nicht-italienische dieselbe vom heiligen Stuhle empfing,— für ihn die höchste Ehre, für die kölnische Kirche eine um so bedeutungsvollere Auszeichnung, weil eben früher noch keiner ihrer Oberhirten mit dem Purpur geschmückt war. Die Erzdiözese wie die Stadt selbst hatte die hohe kirchliche Bedeutung der Feier erkannt, und man wetteiferte von allen Seiten, dieselbe ihrer Bedeutung entsprechend zu begehen. Diesen Morgen gegen 6 Uhr rief das Festgeläute aller Glocken die Stadt wach, welche in einzelnen Theilen schon festlich äusgestattet war, besonders die Straßen vom erzbischöflichen Palaste bis zum hohen Dome. Reich waren dieselben mit Fahnen und Flaggen verziert und die meisten Häuser in sinniger Weise mit Laubgewinden, Kränzen, Blumen, Inschriften und Allegorieen geschmückt. Das Würfelthor hatte man durch passende lateinische Inschriften und Laubverzierungen in ein Triumphthor verwandelt, besonders reich nach der Sachsenhausenstraße, die einen außerordentlich festlich heiteren Anblick darbot und am östlichen Ende auch mit einer aus Laubgewinden, Guirlanden und Blumen gebauten Ehrenpforte geschlossen war. Nicht minder reich verziert waren die Giebel der Häuser von dort bis zum Dome, vor dessen westlichem Haupteingange ebenfalls ein Triumphthor errichtet war. Nach 8 Uhr hatten sich das Domcapitel, die geistlichen Deputationen, eine große Anzahl von Pfarrern aus der Erzdiözese, sämmtliche Pfarrer der Stadt, der Gemeinderath, der Vorstand des Central=Dombau=Vereins mit dem kunstvollen Dombanner und mehreren speciell zu der Feier geladenen Corporationen im Dome eingefunden und setzten sich, mit Kreuz und Fahnen, gegen ½9 Uhr in Bewegung, um Se. Eminenz den Cardinal und seine hochwürdigsten Gäste am erzbischöflichen Palaste abzunehmen und in feierlichem Zuge nach dem Dome zu geleiten, wo die kirchliche Feier und die Ueberreichung des Birets durch den Nuncius Mons. Viale Prela Statt finden sollte. In derselben Reihenfolge, wie der Zug nach dem Palaste gegangen, ordnete er sich auch, um Sr. Eminenz dem Cardinal-Erzbischof das Geleit nach dem Dome zu geben. Die Geistlichkeit und das Domcapitel eröffneten den Festzug; ihnen folgte unser Herr Weihbischof, die Bischöfe von Mainz, Speyer, Trier, Münster, Paderborn, Hildesheim, Osnabrück und Luxemburg, alle in vollem bischöflichem Ornate, mit Mitra und Stab, und jeder begleitet von zwei Akolythen in weiß seidenen, reich in Gold gestickten Leviten=Röcken, welche ihnen die Chorkappen trugen; dann kamen Se. Eminenz in reichem roth seidenem Gewande, wie er es auch schon als Erzbischof getragen, da dies ein Vorrecht der Erzbischöfe Kölns, und ihm zur Seite der Ablegat Mons. Prospero Buffi, hinter ihm der päpstliche Nuncius, ebenfalls im bischöflichen Ornate mit Miträ und Stab. Es war dies ein eben so seltener als imponirender Anblick, der in seiner Würde, in seinem Glanze auch seine erhebende Wirkung nicht verfehlte. Sebr zu bedauern war es nur, daß gerade, als sich der Zug vom erzbischöflichen Palast in Bewegung setzte, Regen einfiel, wodurch nothwendig die Festlichkeit des Ganzen in etwa gestört wurde. Viele Tausende hatten sich in den Straßen, durch welche der Zug kam, zusammengedrängt, alle Fenster waren besetzt, und die Menschenfluth war so groß, daß die Bürger, welche sich in den Straßen zur Freihaltung der Passage aufgestellt hatten, derselben nicht widerstehen konnten, was einige Störung in den von den städtischen Behörden und Korporationen gebildeten Schluß des Zuges brachte und wieder zeigte, wie schwer es sei, bei solchen Gelegenheiten, wo Jeder Bischöfe mit der Cardinals=Würde beehrt wurden, indem ursprünglich nur sieben Cardinäle waren und zwar die Bischöse der Stadt Rom zunächst gelegenen Sprengel. (Vgl. Peliccia de Christianae Ecclesiae primae, mediae et novissimae aetatis Politia etc. Ed. Ritteri, tom. I., cap. 3, §§. 1, 2 et 3, pag. 104.) von Neugier und Schaulust getrieben wird, Ordnung aufrecht zu halten. Unter dem Feierklange der Domglocken hielt die Geistlichkeit ihren Einzug in den Dom durch das Langhaus nach dem Chore; auf der ChorErhöhung war dem erzbischöflichen Thronsitze gegenüber, auf der Epistelseite ein zweiter Thronsitz für Se. Eminenz den Cardinal=Erzbischof aufgeschlagen, da der päpstliche Nuncius das Hochamt celebrirte. Vor dem Hochaltare waren in einem Halbkreise acht in rother und weißer Seide ausgeschlagene BetSchemel aufgestellt für die hohen Prälaten, welche auf denselben niederknieeten, umgeben von den sie begleitenden Priestern, die ihnen, wie es die Ceremonien erheischten, Stab und Mitra abnahmen und hielten. (Schluß folgt.) Berlin. Nach einem der„Deutschen Reform“ aus London zugekommenen Briefe war das erste Auftreten des hiesigen Domchor=Personals unter Leitung des Musikdirektors Neidhardt in dem am 1. d. M. dort stattgehabten Nationalconcerte von dem glänzendsten Erfolge begleitet. Gedachtes Personal zählt nicht, wie die englischen Blätter berichten, 50, sondern nur 34 Sänger, die bei ihrem ersten Auftreten in London von der überfüllten Zuhörermenge mit Applaus empfangen und nach dem Vortrage der ersten Piece, nämlich des 43. Psalms von Mendelssohn, mit einem noch nie gehörten Beifallssturm überschüttet wurden. Sowohl diesen Psalm, als auch das darauf vorgetragene Adoramus te Christe von Corsi, sowie eine Motette von Grell mußte der berliner Domchor, ja letztere Piece sogar zweimal, wiederholen. Im jubelnden Beifalle schwenkten nach deren Beendigung die Männer ihre Hüte und warfen solche in die Höhe, die Damen gaben aus den Logen ihren Beifall durch fortwährendes Wehen mit ihren Taschentüchern zu erkennen. Als darauf das God save the king vom Domchor dringend verlangt wurde, ließ Neidharor„Heil Dir im Siegerkranz" anstimmen, bei dessen Gesang sich die Versammlung ehrerbietig erhob und bis zum Schluß stehen blieb. Brühl. Die Kölnische Zeitung enthält einen Bericht des Professors Nöggerath von Bonn vom 9. d. über seine gemachten Ausgrabungen. Derselbe lautet: In dieser Woche sind drei große Backenzähne des Mammuths oder urweltlichen Elephanten(Elephas primigenius) bei Brühl in der Nähe des Bahnhofes ausgegraben und durch die vorsorgliche Vermittlung des Herrn Bergmeisters Bergmann in Brühl an das naturhistorische Museum der hiesigen königl. Universität abgegeben worden. Diese Zähne, im Ganzen gut erhalten, rühren von alten Individuen her, sind alle drei obere Backenzähne, und es scheint, daß jeder einem andern Exemplar eines dieser Thiere angehört hat; der größte hat eine Länge von 10 Zoll. Die drei Zähne mögen zusammen fast 25 Pfd. wiegen. Bekanntlich hatte das Mammuth in seinem ausgewachsenen Zustande gewöhnlich in jedem Kiefer auf jeder Seite nur einen Backenzahn, also im Ganzen vier; selten findet man auf einer Seite eines Kiefers zwei solche Zähne. Wenn die Zähne durch das Kauen sich abgenutzt hatten, so traten von hinten wieder neue hervor, welche die alten herausschoben; zwei solcher Zähne sind gerade nur dann auf einer Seite eines Kiefers vorhanden, wenn das Thier in dem Prozesse des Zahnens begriffen war. Die Zähne wurden bei Brühl in einer Lehmgrube gefunden, welche zum Ziegeln angelegt war. Unter der Dammerde, welche einen Fuß dick ist, liegt eine Lehmschicht von 6 Fuß Dicke, und dann folgt eine 1½ Fuß dicke Sandschicht, unter dieser aber wieder Lehm. Unmittelbar auf jenem Sande wurden die Zähne angetroffen. Es sind diese zwar nicht die ersten MammuthsZähne, welche im Thale des Rheins der hiesigen Gegend gefunden wurden; früher sind deren schon, so wie auch andere Knochenreste desselben Thieres, bei Cleve, Düsseldorf, Neuß, Muffendorf, Oberwinter, Breisig und noch an anderen Punkten mehrfach angetroffen worden. Die Exemplare von Brühl sind aber groß und schön, wenigstens zwei derselben. In jedem Falle ist es merkwürdig genug, daß diese Thiere in so großer Anzahl in einer älteren Periode unseres Planeten im Thale unseres Stromes gelebt haben, welches durch das vielfache Auffinden ihrer, im Ganzen gut erhaltenen Reste im Rheinthale bewiesen wird. Wären diese kolossalen, pflanzenfressenden Thiere noch vorhanden, so würden sie leicht den größten Theil der Vegetation unserer Gegend zerstören. Wir dürfen uns daher glücklich schätzen, daß sie einer Zeit angehörten, wo der Mensch die Erde noch nicht bewohnte. Sehr zu wünschen wäre überhaupt, wenn fossile Zähne und Knochen, die sich nicht ganz selten bei gelegentlichen Ausgrabungen in unserer Provinz finden, an das naturhistorische Museum der Rhein=Universität abgegeben werden möchten. Der Wissenschaft und der Provinz würden sie dann erhalten bleiben. Bei dieser Anstalt finden solche Gaben stets die dankbarste Aufnahme. Schleswig=Holstein. Der deutsche Ausschuß des schleswig=holsteinischen Vereins in Kiel hat unterm 2. d. M. eine Uebersicht der vom 1. Okt. bis 1. Nov. bei demselben eingegangenen freiwilligen Beiträge veröffentlicht, der wir folgende Daten entnehmen. Es sind im Ganzen eingegangen: 50,072 Thlr., wovon 1739 Thlr. auf die im Auslande lebenden Deutschen kommen. Auf die einzelnen Länder vertheilt sich diese Summe folgendermaßen: Preußen 16,223 Thlr., Hannover 7705 Thlr., Baiern 4321 Thlr., Oldenburg 3302 Thlr., Bremen 3166 Thlr., Würtemberg 2691 Thlr., Baden 1592 Thlr., Oesterreich 1154 Thlr., Königreich Sachsen 1025 Thlr., Hessen=Darmstadt 964 Thlr., Sachsen=Weimar 885 Thlr., Sachsen=Koburg 750 Thlr., Sachsen=Altenburg 706 Thlr., Nassau 704 Thlr., Hessen=Kassel 683 Thlr., Sachsen=Meiningen 578 Thlr., Mecklenburg=Schwerin 481 Thlr., Lippe=Detmold 400 Thlr., Reuß 300 Thlr., Waldeck 215 Thlr., Schwarzburg=Rudolstadt 152 Thlr., Anhalt 125 Thlr., Mecklenburg=Strelitz 100 Thlr., Schwarzburg=Sondershausen 59 Thlr., Hamburg 23 Thlr., Lauenburg 23 Thlr. Carracas 337 Thlr., Constantinopel 680 Thlr., London 343 Thlr., New=Orleans 252 Thlr., Petersburg 126 Thlr. In der preußischen Monarchie hat sich die Rheinprovinz am stärksten betheiligt, nämlich mit 7539 Thlr.; es folgen dann: Brandenburg mit 3257, Westphalen 2433, Schlesien 1323, Preußen 786, Sachsen 564, Pommern 169, Posen 150. Unter den einzelnen Städten steht voran: Elberfeld, welchem von allen deutschen Städten nur Hannover noch gleichsteht, mit 4000 Thlr., Berlin 2554, Ratibor 1000, Limburg in Westphalen 1000, Lennep 484, Halle a. S. 400, Duisburg 400. Die übrigen Städte Deutschlands haben sich folgendermaßen betheiligt: Hannover 4000, Stuttgart 2387, Bremen 2500, Oldenburg 1961, Nürnberg 1133, München 1060, Mannheim 1057, Celle 837, Gotha 750, Frankenthal(in Baiern) 730, Jever 763, Dresden 708, Wiesbaden 680, Bremerhafen 660, Weimar 600, Göttingen 500, Darmstadt 513, Kassel 500, Wien 249. Oestreich. Aus Tyrol wird der Tod eines der wenigen noch übrigen Hauptführer der glorreichen Erhebung des Tyroler Volkes von 1809 gemeldet— des Landschützenmajors Joseph Ignatz Straub. Er starb am 16. v. M., 77 Jahre alt. Der Veteran — bekannt als der„Kronenwirth von Hau“— genoß Hofers und Hormayrs besonderes Vertrauen. Seine Aufopferung für die Sache Oesterreichs ließ ihn auch ungewöhnliches leisten und wagen. Er führte immer aus eigenen Mitteln geworbene und unterhaltene Schaaren. Die gefahrvolle Herbeischaffung der Subsidiengelder und die Rettung des commandirenden Generals Chasteller aus den Händen des über das Unglückstreffen von Wörgl wüthenden Volks, überhaupt sein Sinn für Ordnung und besonnenes Vorgehen haben ihn ausgezeichnet. Der Verdacht bei dem zu Gunsten des deutschen Befreiungskriegs vorbereiteten Aufstand betheiligt zu sein brachte 1813 Straub auf acht Monate in bayerisches Gefängniß. Später genoß er eine kaiserliche Pension. Man hat ihn mit allen Kriegsehren bestattet. Frankreich. In Melun ist am 29. Oktober Hr. Drouyon de Lhuys, Generaleinnehmer, Vater des französischen Gesandten am brittischen Hof, in seinem 78. Jahr gestorben. Er war der reichste Mann des Departements und hinterläßt ein Vermögen das man zu mehr als 15 Mill. Fr. schätzt. Er erzählte gern daß bei seiner Verheirathung sein und seiner Frau Vermögen in 40,000 Livres Assignaten bestand. — Im Hippodrome zu Paris machte man am 6. Nov. Versuche in Bezug auf die willkürliche Leitung des Luftballons, die gelungen ausfielen. Ein kleiner Ballon in Fischform durchschnitt die Luft in allen Richtungen und ging mit Hülfe eines Räderwerks sogar gegen den Wind. — Es ist jetzt ernstlich davon die Rede, dem System der elektrischen Telegraphen eine gewisse Ausdehnung zu geben. Solche Telegraphen sollen errichtet werden längs den Eisenbahnen von Metz nach Nantzig, von Saarburg nach Straßburg, von Paris nach Rennes bis Chartres, von Nantes nach Angers, von Creil nach St. Quentin, von Avignon nach Marseille und Montpellier, von Bordeaux nach La Teste, von Tours nach Poitiers, von Montereau nach Troyes. Außerdem ist es im Plan, längs den Canälen(dem RhoneRheincanal, dem Canal Midi, dem Seitencanal der Garonne rc.) dieses Verkehrsmittel herzustellen, die Schleußenwächter können dann zugleich als Telegraphenaufseher benützt werden. Türkei. Ueber die in unserm gestrigen Blatte gemeldete Katastrophe des zweiten Admiralschiffes am 23. Okt. im Arsenal von Konstantinopel erzählt ein Augenzeuge Folgendes: Heute Vormittag gegen 11 Uhr setzte eine fürchterliche Explosion die ganze Stadt in Schrecken. Einen Augenblick darauf bedeckte ein dichter Qualm den Hafen in der Nähe des Arsenals, und als der Rauch sich verzogen hatte, sah man von dem schönen zweiten Admiralschiff„Néiri Schewket", das erst kürzlich von dem Zug gen Tunis-heimgekehrt war und seit zwei Tagen wieder im Hafen lag, fast nichts mehr als auf dem Wasser schwimmende Trümmer. Die Mannschaft des Schiffs soll heute gerade mit Ausladung des auf der Reise mitgehabten, sehr großen Pulvervorraths— nach Angabe eines Marineoffiziers 6000 Fäßchen à 150 Pfd. jedes— beschäftigt gewesen sein. Es war ein Linienschiff zweiten Ranges, führte 98 Kanonen und hatte 8— 900 Mann Besatzung. Gegen 50— 60, wie Andere sagen gegen 100 Mann kamen mit dem Leben davon, zum Theil aber schwer verwundet. Auch mehrere gerade in der Nähe befindliche Kaiks sollen verunglückt sein. Etwa zwei Stunden darauf besuchte ich die Unglücksstätte. Das Meer rings um war noch bedeckt mit größeren und kleineren Trümmern. Der Rumpf des Schiffs schien auf den Grund gesunken; nur der vergoldete Vordertheil ragte noch 2 bis 3 Fuß über das Wasser hervor, vom übrigen Schiffskörper sah man nur noch einzelne abgerissene in die Höhe gerichtete Balken rc., der große Mast war umgestürzt und schwamm neben dem Rumpf. Als ich wieder ans Ufer stieg, kamen mehrere türkische Frauen gelaufen und fragten angstvoll, ob Achmed, Mohammed u. s. w. nicht gesehen worden sei. Die Umstehenden versicherten, offenbar um die Unglücklichen zu trösten, ihre Männer seien unter den Geretteten. Ueber die Veranlassung des Unglücks weiß man noch nichts. Es ist das aber bei der bekannten außerordentlichen Unvorsichtigkeit und Unwissenheit der Türken kein Wunder. Ein alter Türke strich sich den Bart und meinte: Gott hat's so gewollt. Ein Scherbetverkäufer, der sein tragbares Tischchen, mit den Süßigkeiten darauf, auch dort aufgepflanzt hatte, und, obgleich Moslim, doch seinem Körperbau und seiner Gesichtsbildung nach offenbar der gräco-albanesischen Race angehörte, erwiderte aber: Ja, da sagen sie: Gott hat's gewollt! Ei warum will er denn nicht, daß jetzt die andern Schiffe da auch in die Luft fliegen, wenn nicht Einer Feuer an's Pulver bringt? Ich war selbst neun Jahre auf den Schiffen, ich weiß, wie sie's da machen, Esel sind's. Alles schwieg zu der einem ächten Muselman unziemlichen Rede. Gansendonk. Eine flämische Dorfgeschichte nach Hendrik Conscience. (Fortsetzung.) Ein Wonneschauer lief durch alle Glieder Gansendonk's, und sein Gesicht strahlte vor Seligkeit. Kommt zurück, liebe Alte! rief er aus. Was habt Ihr da gesagt? Ich habe Euch nicht recht verstanden! Daß ich Euch tausendmal danke, Herr Baron! war die Antwort. Der Baes fuhr in die Tasche und holte eine Silbermünze heraus, die er dem Weib mit Thränen in den Augen zusteckte: Da, Alte, macht Euch einmal einen fröhlichen Tag, und wenn der Winter kommt, dürft Ihr jeden Samstag nach dem heiligen Sebastian kommen, um Euch Holz und Brod zu holen. Und nun, geht nach Hause! Mit diesen Worten entließ er die Alte und verließ das Gehölz. Die Thränen rollten über die Backen. Der Knecht, der dies merkte, wischte gleichfalls mit dem Aermel an seinen Augen. Sonderbar, sagte der Baes endlich, ich kann Niemanden leiden sehen, ohne daß mir das Herz weich wird. Es geht mir auch so, Baes. Habt Ihr gehört, Kobe? Die Alte hielt mich auch für den Herrn Baron. Das wundert mich gar nicht, Baes. Schweigt nur, Kobe, wir wollen sachte nach Hause gehen. Ja, Baes. Kobe folgte seinem Herrn ergebenst Schritt für Schritt; Beide gingen sinnend weiter; der Baes dachte an den schönen Titel, den ihm das Weib gegeben; der Knecht an den Hasen mit der Weinsauce. Seit einigen Augenblicken standen drei Jäger an einer Eiche, die jetzt neugierig nach dem Baes und seinem Knecht guckten, und dazu spöttelten. Es waren drei junge Herren in schönen Jagdkleidern, und mit der Flinte unter dem Arm. Einer von ihnen schien den Baes vom heiligen Sebastian ganz wohl zu kennen. Er erzählte eben seinen Kameraden von dem Hochmuthsteufel, der in diesen Mann gefahren war, und von Liesken, seiner hübschen Tochter.— Kommt, kommt, rief er endlich, wir sind müde; ich will Euch einen Spaß bereiten. Wir wollen den Baes nach dem heil. Sebastian begleiten und mit ihm eine Flasche leeren. Gebt Euch aber Mühe, ihn mit Auszeichnung zu behandeln und mit Komplimenten zu überhäufen; je toller, je besser! Damit sprang er mit seinen Kameraden über den trockenen Graben, ging dem Baes entgegen und grüßte ihn recht höflich und mit tiefen Bücklingen. Peter Ganfendonk nahm seine Pelzmütze ab und suchte es dem jungen Herrn in seinen Manieren nachzumachen. Die beiden andern Jäger, statt gleichfalls Bücklinge zu machen, steckten sich hinter den Rücken des Knechts, und verbissen ihre Lachlust. Nun, Herr Adolph, sagte der Baes, wie befindet sich der Herr Papa? Ist er noch immer dick und fett? Er besucht mich ja gar nicht mehr, seit er in der Stadt wohnt. Aus den Augen, aus dem Sinn, heißt das Sprüchwort. Adolph zog einen seiner kichernden Freunde bei der Hand mit Gewalt bis zum Baes. Herr Gansendonk, sagte er eilig, ich habe die Ehre, Euch hier den jungen Herrn Baron Viktor v. Bruinkasteel vorzustellen; doch leidet er an einem Gebrechen, das Ihr entschuldigen müßt; es rührt von einer Nervenschwäche her: er kann Niemandem in's Gesicht sehen, ohne in Lachen auszubrechen. Viktor konnte sich nicht mehr halten; und platzte in konvulsivisches Gelächter aus. Ihr verderbi das Spiel, rief ihm Adolph in's Öhr. Hört auf zu lachen, oder er merkt Unrath. Thut nur nach Belieben, Herr v. Bruinkasteel, bemerkte der Baes; das Lachen wird Euch keine Hühneraugen geben! Adolph nahm seinen Freund bei der Hand und stellte ihn nochmals vor. Herr v. Bruinkasteel hat die Ehre nicht, mich zu kennen, sprach der Baes, indem er sich verbeugte. In der That, antwortete Viktor, habe ich die Ehre, Euch unbekannt zu sein. Die Ehre ist so groß nicht, Herr Baron, erwiderte der Baes mit einer neuen Verbeugung. Der Herr Baron ist wohl hier, um mit unserem Freund Adolph die Jagdsaison auf dem Landgute zuzubringen? Aufzuwarten, Herr Gansendonk. Sein Vater hat uns das Jagdgut abgekauft, erklärte Adolph, so daß der Herr vl Bruinkasteel den Winter über Euer Nachbar sein und Euch wohl zuweilen besuchen wird, Herr Gansendonk. Aber, lieber Herr Adolph, warum bleibt der andere junge Herr hinter Kobe stehen? Ich mache ihm doch nicht Angst! Er ist so schüchtern, Herr Gansendonk; dagegen ist nichts zu machen. Das arme junge Blut! Doch Ihr besitzt, wie ich sehe, eine freie Jagd, Herr Gansendonk; seid Ihr auch Jäger? Wenigstens Liebhaber; nicht wahr, Kobe? Ja, Baes, von Hasen. Ich auch— wenn man ihn nur nicht hat anbrennen lassen, setzte er für sich hinzu. Was murmelt Ihr zwischen den Zähnen? schnaubte ihn der Baes an um den Herren zu zeigen, wie sehr er über sein Gesinde Herr sei. Was habt Ihr zu sagen, unverschämter Kerl? Ich meinte, ob es nicht Zeit wäre, nach Hause zu gehen, und dachte bei mir selbst: Fischen und Jagen schafft hungrigen Magen. Wenn ein Ferkel träumt, so ist es vom Trog. Schweigt lieber. Ja, Baes; Schweigen und Denken kann Niemanden kränken. Kein Wort weiter, versteht Ihr mich? Ich bleib still, Baes. Die Herren werden mir wohl die Ehre thun, ein Glas Morgenwein bei mir zu trinken? frug Gansendonk. Es war unsere Absicht, Euch darum zu ersuchen. So kommt denn; Ihr sollt von meinem Wein etwas zu erzählen haben. Nicht wahr, Kobe? Ihr habt ihn doch auch schon verkostet? Wenn Ihr Euch nicht die Finger danach ableckt, so könnt Ihr sagen, daß ich ein Bauer bin. Das ist wahr, Baes, bemerkte der Knecht. Der Baes schritt voran, in freundlichem Gespräch mit Adolph begriffen, während seine beiden Kameraden zurückblieben, um nach Herzenslust lachen zu können. Kobe sah Alles von der Seite mit an, und würde wohl auch gelacht haben, wenn ihm nicht der Gedanke an den Hasen fast Magenkrämpfe verursacht hätte, So ging die Gesellschaft langsam nach dem heiligen Sebastian. 4. Laß keinen Wolf in den Schafstall! Es war ein herrlicher Morgen. Die Sonne stand hoch am Himmel wie brennend Gold und streute ihre Feuerstrahlen rings um sich. Das helle Licht drang spielend durch die Fensterscheiben des heiligen Sebastian und beleuchtete mit rosigem Schimmer die alabasterne Stirne eines Mädchens. Lisa Gansendonk saß am Fenster vor einem Tische. Sie träumte; denn ihre langen schwarzen Wimpern senkten sich über das Auge; ein stilles Lächeln spielte um ihren Mund, und von Zeit zu Zeit verrieth die Röthe, die über ihre Wangen kam, eine gewisse Gemüthsbewegung. Dann richtete sie sich wieder plötzlich auf; ihre Augen erglänzten feuriger und sie lachte zusehends, als ob ein Wonnegefühl sie durchzuckte. Sie ergriff die Antwerpener französische Zeitung, die offen vor ihr lag; doch kaum hatte sie darin einige Zeilen gelesen, so verfiel sie wieder in ihre frühere, ruhige Stimmung. So wie sie dasaß, ein anmuthiger Traum, war sie wirklich bezaubernd! Umgeben von der tiefsten Stille und umstrahlt von der warmen Morgensonne! Bleich und zart, jung und unschuldig, glich sie einer halbgeschlossenen weißen Rose, deren Herz sich erst am nächsten Morgen entfalten soll! Ihre Lippen öffneten sich; ihre Stimme klang so melodisch wie ein fern verklingendes Saitenspiel. Ach! in der Stadt muß es sich glücklich leben! flüsterte sie träumerisch=wehmüthig vor sich hin. Solch ein Ball! die reichen Toiletten, die Diamanten, die Blumen im Haar, die kostbaren Kleider, die wohl ein halbes Dorf werth sind, Alles vor Gold und Licht glänzend! O könnt' ich auch einmal solch einen Ball sehen, und wäre es nur durch ein Fenster! Nach langem Träumen schien sie der verführerische Gedanke an den Ball zu verlassen; sie trat vom Tisch vor den Spiegel, worin sie ihr Bild aufmerksam betrachtete, hier und da eine Falte in ihrem Kleide zurechtzog, und ihr schönes schwarzes Haar glättete. Sie war sehr einfach gekleidet, und doch war nichts an ihrer Toilette auszusetzen; nur riefen ihr von allen Seiten, hier der Kuhstall mit dem durchdringenden Geruch, dort die rauchigen Mauern der Schenkstübe, in der Ecke die zinnenen Kannen zu, daß Fräulein Lisa nicht an dem Platze sei, der ihr zukäme. Ihr schwarzseidnes Kleid war sehr schlicht, nur mit einem einzigen Besatz; darüber trug sie ein rosenrothes Tuch, das zu ihrem blassen, hübschen Gesichte allerliebst stand. Ihr Haar war, ohne Haube, plattgescheitelt, und hinten am Kopf zu einem Neste zusammengebunden. (Fortsetzung folgt.) Lotterie. Bei der am 11. November fortgesetzten Ziehung der 4. Klasse 102. königl. Klassen=Lotterie fiel der 2. Hauptgewinn von 80000 Thlr. auf Nr. 32154 nach Breslau bei Schreiber; ein Hauptgewinn von 40000 Thlr. fiel auf Nr. 43260 in Berlin bei Burg; 4 Gewinne zu 2000 Thlr. fielen auf Nr. 1449, 2397, 36050 und 44136 u. A. nach Düsseldorf bei Spatz. 35 Gewinne zu 1000 Thlr. fielen auf Nr. 957, 3164, 3375, 6628, 9095, 9387, 10022, 13781, 14865, 15463, 15701, 17244, 18161, 24781, 26896, 28233, 38318, 40602, 42669, 44278, 50672, 52503, 57620, 59594, 61517, 63171, 67782, 68453, 70866, 71058, 71161, 72205, 72521, 73206 und 73498 u. A. nach Barmen bei Holzschuher und nach Köln 3mal bei Reimbold. 50 Gewinne zu 500 Thlr. fielen auf Nr. 1348, 3445, 3618, 4453, 5871, 9021, 11951, 12903, 13013, 15856, 16968, 18703, 19081, 21270, 21732, 23164, 24270, 26287, 26667, 27028, 29186, 33850, 35140, 38383, 38688, 41793, 41893, 43227, 44775, 45425, 47208, 49157, 51146, 53336, 53337, 54550, 54580, 57176, 57257, 57758, 58040, 58473, 58627, 61449, 61992, 62997, 69319, 70329, 74165 und 74473 u. A. nach Köln 2mal bei Reimbold und bei Weidtmann, Crefeld bei Meyer, Düsseldorf bei Spatz, Elberfeld bei Brüning und 2mal bei Heymer, Iserlohn bei Hellmann und Trier bei Gall. 50 Gewinne zu 200 Thlr. fielen auf Nr. 2310, 2823, 2876, 3899, 5519, 5926, 5927, 6142, 6493, 6816, 8393, 8927, 9461, 12446, 12884, 14503, 15734, 17415, 18536, 18803, 19471, 20072, 20870, 20969, 21017, 21248, 22257, 25306, 26380, 26942, 30029, 30031, 30076, 31983, 34833, 35555, 37092, 37354, 37967, 40440, 47861, 49680, 49862, 53340, 53686, 67613, 71257, 71766, 72139 und 74095. Aufruf. Der Augenblick ist gekommen, wo der König und das Vaterland die Landwehr zum größten Theile unter die Waffen rufen. Es gilt die Vertretung der heiligsten Interessen. Sehr viele Familien werden ihres Exnährers, ihres Beschützers beraubt! Wenn schon das Gesetz vom 27. Februar dieses Jahres den Zurückbleibenden eine Existenz verheißt, so hat der Staat dennoch solche Lasten zu tragen, daß es unmöglich ist, eine ausreichende Unterstützung zu gewähren. Ich erachte daher für Pflicht, die Angehörigen meiner abrückenden Kameraden der besondern Obhut und wohlwollenden Fürsorge der edlen Bewohner der Städte und Landkreise Düsseldorf und Crefeld und des Kreises Kempen zu empfehlen. Es ist jetzt Jedem die Gelegenheit geboten, sei es durch treue Hingebung auf dem Felde der Ehre, sei es durch Darbringung sonstiger Opfer, seine Liebe für König und Vaterland, sein Vertrauen auf die gerechteste Sache zu bethätigen. Wer aber berufen ist, dies mit den Waffen in der Hand zu thun, wird seinem Berufe mit um so größerer Begeisterung folgen, wenn er nicht von der Sorge um seine daheim gebliebenen Lieben bewegt wird Dessen gewiß, daß meine Bitte in allen Herzen lauten Wiederhall finden wird, bemerke ich ergebenst, wie die zur Unterstützung der zurückbleibenden Familien einberufener Wehrmänner und Reserven gesetzlich gebildeten Kreis=Commissionen unbezweifelt gern bereit sein werden, jede Beihülfe anzunehmen, gebe aber auch anheim, für jenen schönen, edlen Zweck, besondere Comités zu wählen. Die Noth kann und wird groß werden! Ich hege aber das feste Vertrauen, daß sie nach Kräften gemildert werden wird. Düsseldorf den 12. November 1850. Der Major und Commandeur des 2. Bataillons (Düsseldorf) 17. Landwehr=Regiments. Baron v. Vietinghoff. Fruchtpreise zu 12. Novbr. 1850. am Waizen Roggen pr. berl. Sch. 1. Qualität 2. 3. 1. Qualität 2. 3. Wintergerste„„ Sommergerste„„„ Buchwaizen„„„. Hafer„„„. Erbsen„„„. Rübsaamen„„„. Kartoffeln„„„. Heu pr. Ctr. zu 110 Pfund Stroh pr. Schock zu 1200 Pfund Kleiner Saamen Rüböl pr. Ohm zu 282 Pfund ohne Faß dito pro Mai dito pro Oktober Leinöl pr. Öhm Rübkuchen pr. 1000 St. Stampf Preßkuchen pr. 2000 Pfund Sessamkuchen. Leinkuchen pr. 2000 Pfund. Branntwein pr. Öhm zu 123 Quart (ohne Maklergeld) Gereinigtes Oel. Brodtaxe zu Neuß Ein Schwarzbrod von 13 Pfund Ein Franzbrödchen von 6¼ Loth 47% Thl. 2 2 2 1 1 1 1 1 1 1 2 3 1 6 3 33 33 35 33 27 Sgr. Pf. 10— 86— 24— 23— 22— 12— 10— 19— 3— 18— 21— 5— 10— 15— 13 34 5— 15— Bekanntmachung. Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 16. April d. J.(Amtsbl. Nr. 33) bringen wir hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß die Kreis=Prüfungs=Commission für Handwerker hierselbst unter dem Vorsitze des Rhein=Commissars Heubes für den ganzen Kreis Düsseldorf Gesellen=Prüfungen in Maurer= Zimmerer= und Dachdecker=Handwerke vorzunehmen, autorisirt worden ist. Düsseldorf den 4. November 1850. Königliche Regierung, Abtheilung des Innern. Bekanntmachung. Diejenigen Bewohner hiesiger Stadt, welche geneigt sind, auf Anweisung des Oberbürgermeisteramtes Einquartierung gegen Vergütung zu übernehmen, werden aufgefordert, sich sofort auf dem Einquartierungsbüreau im Erdgeschosse des Rathhauses zu melden und dort anzugeben, wie viel Mann fie einquartieren wollen und zu welchem Preise. Es werden indessen keine Anerbietungen angenommen, welche einen höheren Satz als 8 Sgr. täglich pro Mann mit Verpflegung und 5 Sgr. ohne Verpflegung fordern, wofür die reglementmäßigen, auf dem Quartierbillet näher angegebenen Leistungen zu gewähren sind. Berücksichtigt werden von den Meldenden zunächst Diejenigen, welche den billigsten Verpflegungssatz fordern und unter diesen geht die frühere Meldung der späteren vor. Bei begründeten Beschwerden der Einquartierten verlieren die Wirthe sofort alle Ansprüche auf Zuweisung von Mannschaften. Düsseldorf den 12. November 1850. Der Oberbürgermeisterei=Verwalter, Regierungs=Assessor Hammers. Bekanntmachung. Bei den zu erwartenden bedeutenden Einquartierungen kann die Unterbringung der Truppen durch Vermittlung der Stadt=Verwaltung nur denjenigen Einquartierungspflichtigen unbedingt zugesichert werden, welche hierauf nach§§. 18 und 37 des Einquartierungs=Reglements vom 23. Februar 1836 einen Anspruch haben. Es sind dieses Beamte, welche eine öffentliche Kasse in ihrer Behausung haben; unverheirathete Frauenzimmer; Erziehungsanstalten; Familien, in deren ein Mitglied von einer ansteckenden Krankheit befallen ist, oder die Hausfrau im Wochenbette fich befindet. Alle unter diesen Kathegorien Begriffenen haben sich sofort auf dem Einquartierungs=Büreau im Erdgeschosse des Rathhauses, Behufs Eintragung in die desfallsigen Listen, zu melden, widrigenfalls sie sich selbst zuzuschreiben haben, wenn ihnen Naturalquartier auferlegt wird. Alle Bewohner der Stadt, welche aus irgend einem andern Grunde ihre Einquartierung durch die Stadt=Verwaltung untergebracht zu sehen wünschen, haben sich dieserhalb bei dem unterzeichneten Oberbürgermeisterei=Verwalter oder auf dem Einquartierungs=Büreau schriftlich oder mündlich unter kurzer Angabe der Gründe zu melden. Die Entscheidung, ob Natural=Quartier gegeben werden kann, erfolgt sodann von der Servis= und Einquartierungs-Kommission, in Folge gemeinsamer Berathung des Vorsitzenden und der acht Mitglieder derselben. Die Quartierpflichtigen haben in der nächsten auf ihre Meldung folgenden Morgensstunde von 11— 12 Uhr auf dem Einquartierungs=Büreau die getroffene Entscheidung entgegen zu nehmen. Wenn ein Quartierpflichtiger sich mit einem Wirthe privatim über Einquartierung seiner Mannschaften geeinigt hat, so hat Ersterer hiervon auf dem EinquartierungsAmte sofort Anzeige zu machen und erfolgt dann die Ausstellung der Billets direkt auf den betreffenden Einquartierungswirth; wo dieses nicht geschehen ist, können die zur Einquartierung überwiesenen Mannschaften von dem Quartierträger zur Beziehung des von Letzterm beschaften anderweitigen Quartiers nicht angehalten werden. Düsseldorf den 12. November 1850. Der Oberbürgermeisterei=Verwalter, Regierungs=Assessor Hammers. Verein„Germania." Donnerstag den 14. November, Abends 8½ Uhr: Abschiedsessen der ausrückenden Krieger. Das Directorium. und finden beim 1. Bataillon 16. Inf.=Regiments gegen guten Arbeitslohn Beschäftigung. Auskunft ertheilt Sergeant Feuge, Mittags halb 12 Uhr, in der Infanterie=Kaserne. Monnaies mit Verschluß für Gold= und Papiergeld, stark, schön und billig bei W. Zengerly, Neu= und Mittelstraße. Dampfschifffahrt für den Nieder- und Mittel- Rhein. Abfahrten vom 15. November 1850 an: Von Düsseldorf nach Cöln... täglich 12 Uhr Mittags. Cöln - Mainz - Cöln Mainz - Mannheim - Düsseldorf 9½- Abends. 6 6 Morgens. - Abends. Von Düsseldorf nach Rotterdam in 2 Tagen, Montag, Donnerstag und Samstag 8 Uhr Morgens. Die Direction. In der (W. Kaulen) ist zu haben: Jäger, großherzogl. Hofgärtner zu Eisenach, Verfasser des Ideenmagazins zur Anlegung geschmackvoller Hausgärten: Winterflora oder neuestes Handbüchlein der Blumentreiberei. Eine allgemein praktische und faßliche Unterweisung, einen großen Theil der schönsten Zierpflanzen im Winter und zu sonst ungewöhnlicher Jahreszeit zur Blüthe zu bringen. Mit kurzer Beschreibung und Kulturangabe der naturgemäß im Winter blühenden Pflanzen. 8. Geh. 1 Thlr. Es giebt bis jetzt nur zwei oder drei brauchbare ältere Schriften über Blumenzucht im Winter. Aber gäbe es auch noch so viele, so würde keine derselben der Ansprüchen der Gegenwart genügen, denn in den letzten zehn Jähren waren die Fortschritte in diesem Fache zahlreicher, wie noch nie vorher. Der Verfasser kennt diese Blumenzucht praktisch aus den besten Gärten des In= und Auslandes, und stellt sie durchaus praktisch dar, so daß sowohl der erfahrene Gärtner, als auch der bloße Dilettant befriedigt werden wird. Todes=Anzeige. Allen Freunden und Bekannten machen wir die 6 traurige Anzeige, daß unser vielgeliebter und unvergeßlicher Vater Joseph Schröder den 10. November, Morgens 8 Uhr, dem Herrn ent9 schlafen ist. Wir bitten um stille Theilnahme. Düsseldorf den 12. November 1850. 9 6 Die Kinder. Ein militairfreier, junger Mann sucht eine Stelle als Kutscher oder Bedienter und kann nach Belieben eintreten. Zu erfragen bei Schützendorf. (710) Ein braves Mädchen, welches gleich eintreten kann, findet in Crefeld einen Dienst. Näheres in der Exped. d. Bl. (709) Ein ganz frommes, neunjähriges Kavallerie=Pferd mit Sattel und Zaum, so wie zwei einspännige Gefähre mit Pferdegeschirr stehen zu kaufen. Wo, sagt die Exped. d. Bl. Ein leichter ein= und zweispänniger, ganz verdeckter Wagen steht zu verkaufen, Bilkerstraße 1037. Das in der Grünstraße mit Nro. 296410 bezeichnete einstöckige Haus steht zu miethen oder zu kaufen. Näheres bei Joh. Weitz, Kaiserstraße Nr. 14838 Ratingerstraße Nr. 134 sind mehrere Zimmer zu vermiethen. Stadttheater zu Düsseldorf. Donnerstag den 14. d.: Zweite und letzte große brillante (ohne Apparat) von Wiljalba Frickel, wirklicher Hofkünstler Sr. Majestät des Königs, Ritter 2c. Freitag den 15. d.: Freischütz. Oper in 3 Aufzügen von Kind. Musik von C. M. v. Weber. Walserstand. 13. Nov. Morg. 6 Uhr: 6' 10". Wind: S.=W. „ 11„ 6' 10“.„ S.-W. Fremdenblatt. Zum Prinzen von Preuszen bei Wittwe E. Schleger. Freiherr von Bodelschwing=Plettenberg, mit Bed., Offizier á Westphalen. Freiherr von Ende, Offizier a Berlin, Freiherr von Borghorff, Offizier a Berlin. von Glisizinsky, Offizier a Wesel. Aßmann, Kfm a Lüdenscheidt. Baron von Roggenbach, Offizier a Baden. Zusch, Kfm a Rotterdam. Colmann, Kfm a Mainz. Borngolt, Bataillons=Arzt a Iserlohn. Voß m. Fam., a Steele. Cürlis, Kfm a Waldniel. Wortmann, Kfm a Schwelm. de Werth m. Gem., Rent. à Elberfeld. Vogt, Kfm a Elberfeld. Gerharts, Kfm a Erkelenz. Harel m. Sohn, Part a Amerika. Breidenbacher Hof bei Disch. Meyer, Part. a Hamburg. v. der Straten, Reg.=Referendar a Potsdam. Mertens, Rent. a Cöln. Schön, Kfm a Leipzig. Meers, Part. a Bremen. Vaillant Kfm a Paris. Sillem m. Fam., Rent. a Hannover. Kehrmann, Kfm a Aachen. Hasselt, Rent. a London. Johnston, Rent. a London. Dupray, Kfm a Lille. Im Cölnischen Hof bei Juppen. Wiljalba Frickel m. Dienersch., Königlich Griech. Hof=Künstler a Athen. Heubener, Offizier a Breslau. Breuer, Kfm a Leipzig. Hagen, Kfm a Crefeld. Brenkelerwaard, Rent. a Arnheim. Greiser, Kfm a Kaufbeuren. Dr. Stille, a Philadelphia. Voswinkel, Apotheker a Altena. Falter, Stud. a Bonn. Wiede, Priv. a Emmerich. Holland, Kfm a Rouen. Larmoyer, Rent. a Brüssel. Wagener, Kfm a Xanten. Im Europaischen Hof bei Götzen. von Holleben, Garde=Offizier a Potsdam. von Kleist, Garde=Offizier a Potsdam. vom Berg, Rent. a Glehn. Pranger, Reg.=Rath a Aachen. Hoffmann, Ober=Ingenieur a Aachen. Veerkamp m. Gem., Rent. a Amsterdam. Stein, Oekonom a Düssel. Mad. Moody, a London. Fräul. Moody, a London. Brüggemann, Rent. a Aachen Wehrhahn, Kfm a Neuß. Bodlin, Kfm a Harburg. Schulte, Kfm a Cöln tjotel Domhardt. von Fisenne, Rent. a Aachen. von Beckerath, Kfm a Crefeld. Altgelt, Lieutenant a Crefeld. Uhde, Lieutenant a Crefeld. von Beckerath, Lieutenant a Crefeld. Gude m. Gem., Landschafts=Maler a Christiania. Wright m. Fam. und Dienerschaft, Offizier a London. Meyer mit Fam. und Dienerschaft, Propr. a Brüssel. Schnarr, Hauptmann a Crefeld. In den drei Reichskronen bei Beeking. Wheeluright m. Fam., Geistlicher a Janson. Saunders, Rent. a London. Walker, Rent. a London. Timmann, Part. a Augsburg. Fräul. Greiser a Coblenz. Fräul. Jassin a London. Schmitt, Kfm a Annaberg. Sohmann, Kfm a Crefeld. Lenssen, Kfm a Rheydt. Freifrau von Gagern m. Fam. u. Bed., a d. Haag. van Wynberger m. Gem, Part. a Brümmen. Kuntzmann, Kfm a Leipzig. Bahlberg, Kfm a Erfurt. Im Bergischen Hof bei Bender. Härter, Kfm a Brohl. Mahr, Part. a Arnheim. Birkheim, Kfm a Duisburg. Mühlenfeld, Kfm a Vlotho. Ebert, Kfm a Mülheim. v. Loden, Dr. med. a Wesel. Im Römischen Kaiser bei Engels. Seyfried, Kfm a Aachen. Frey, Kfm a Creuznach. Kuchey, Kfm a Berlin. Jansen, Bombardier a Duisburg. Decken, Militair a Orsoy. Schüll, Kfm a Düren. Beckmann, Kfm a Můlheim. Middendorf, Kfm a Bremen. Bruner, Kfm a Rheydt. Sieger m. Sohn, Kfm a Beck. Brau, Kfm a Düren. Greven, Kfm a Crefeld. Merken, Bürgermeister a Linn. Waerleben, Kfm a Crefeld. Bacher, Kfm a Crefeld. Schmitz, Kfm a Crefeld. Steprath, Gutsb. a Wevelinghofen. Liebmann, Kfm a Frankfurt. Im Bönnischen Hof bei Rösberger, Melkens m. Tochter, Kfm a Osnabrück. Schmitz, Kfm a Rheda. Hoppels, Guisb. a Trier. Bagendorf, Gutsb. a Saarbrücken. Rottmann, Priv. a Königsdorf. Ferthold, Gutsb. a Linnich. Frau Bolfern, a Berlin. Ellinger, Priv. a Langenberg. Im alten Kaffehaus bei Heuser, Fries, Pfarrer a Amsterdam. Eickelberg, Kfm a Kettwig. Schmale m. Frau, Baumm. a Münster. Schmalenberg, Verwalter a Oberruhr. Cüppers, Wirth a Cleve. Tierlinzhaus, Gutsb. v Mettmann. Hiegemann, Kfm a Werden. Schröder, Kfm a Cöln. Göbels, Kfm a Aachen. Eickelberg, Kfm a Kettwig. Kübel, Kfm a Herbstein. Braß, Kfm a Crefeld. Leihgraf, Oekonom a Cleve. Redacteur: W. Kaulen.— Druck und Verlag der Stahl'schen Buchhandlung(W. Kaulen), Karlsplatz Nr. 1043.