Erscheint täglich außer Montags. Abonnementspreis: vierteljährlich 1 Thlr. Auswärts bei allen preuß. Posten 1 Thlr. 5 Sgr. und Kreis=Blatt. Einrückungsgebühren für die Petit=Zeile oder deren Raum 1 Sgr. Anzeigen werden bis 11 Uhr Vormittags angenommen. N197. Samstag den 17. August 1850.(Sibilla.) 12. Jahrg. Verhandlungen des Gemeinderathes zu Sitzung vom 6. August 1850. Unter dem Vorsitze des Beigeordneten Wortmann waren anwesend die Gemeinde=Verordneten: Asteroth, Baum, Bücheler, Coninx, Cramer, Friderichs, Graeber, Heinen, Hilgers, Jansen, Lacomblet, Lützeler, Lupp, Mücke, Müller, Pollitz, Schlienkamp, Schnitzler, Schweden, Sohl, Stein, Stüttgen, Trinkaus, Verres, Walbröhl, Weidenhaupt, Westhoff, später Wenders. 1. Festsetzung des Gehaltes für den Oberbürgermeister. Nachdem der Vorsitzende, Beigeordneter Wortmann, den G.=V. Westhoff nach den Vorschriften der Gemeinde=Ordnung nachträglich verpflichtet hatte, auch das Protokoll vom 30. Juli verlesen und genehmigt worden war, verliest Vorsitzender eine Verfügung der Königl. Regierung vom 5. August, nach welcher die Entscheidung des Herrn Oberpräsidenten in Betreff der Festsetzung des Gehalts für den Oberbürgermeister, auf Grund eines Ministerial=Rescriptes vom 18. Juli, unter dem 25. desselben Monates dahin erfolgt ist, daß die Behufs Einführung der neuen Gemeinde=Ordnung zu bestimmende Bürgermeisterbesoldung nach den Vorschriften der Gemeinde=Ordnung vom 25. Juli 1845 festzusetzen, jedoch die Besoldung von den Bureaukosten mit Rücksicht auf den§ 61 der Gemeinde=Ordnung vom 11. März c. gehörig zu sondern sei. G.=V. Friderichs erklärt sich unter Berücksichtigung der Wichtigkeit des Amtes, in Erwägung der mit der Stellung verbundenen Unkosten, als Repräsentationskosten u. s. w., für ein Gehalt von 1500 Thlr. Die G.=V. Baum und Coninx sprechen aus den, von dem Vorredner angegebenen Gründen für denselben Betrag. G.=V. Lützeler beantragt, daß ausdrücklich in dem Beschlusse gesagt werde, Gemeinderath bestimme für den zu erwählenden Oberbürgermeister unter Berücksichtigung der mit der Stelle verbundenen Repräsentationekosten und sonstigen Ausgaben das Gehalt auf 1500.Thlr. Gemeinderath erklärt sich demnächst durch Abstimmung einstimmig einverstanden mit dem Vorschlage des G.=V. Lützeler und setzt hiernach das Gehalt des künftigen Oberbürgermeisters unter Berücksichtigung der mit diesem Amte verbundenen Repräsentationskosten und sonstigen Ausgaben auf 1500 Thlr. jährlich fest. 2. Wahl des Oberbürgermeisters. Vorsitzender stellt hierauf den Antrag, zur Wahl des Oberbürgermeisters überzugehen, indem er bemerkt, daß er nicht für nöthig halte, über die bevorstehende Handlung, deren Wichtigkeit und Bedeutung einleuchtend sei, noch etwas Näheres zu bemerken. Da keiner der Anwesenden das Wort verlangte, so wurde sofort zur Wahl selbst durch geheimes Serutinium übergegangen, an welchem die 27 anwesenden Gemeinde=Verordneten sämmtlich theilnahmen. Das Resultat der Wahl war, daß alle Stimmen auf den Oberbürgermeisterei=Verwalter, Hrn. Regierungs=Assessor Hammers sich vereinigt hatten. G.=V. Friderichs hob demnächst die Nothwendigkeit hervor, mit dem Erwählten ein näheres Uebereinkommen zu treffen, welches unter andern in Betreff Austrittes des Regierungs=Assessors Hammers aus dem Staatsdienste, sowie wegen Regulirung der Pensionsansprüche desselben, angemessen erscheine. G.=V. Coninx bemerkt zum letzten Punkte, es könne dabei gar kein Zweifel obwalten; man habe sich nur nach der Gemeinde=Ordnung zu richten, es sei darin deutlich ausgesprochen, die Pension könne nur von der Zeit der Anstellung als Oberbürgermeister gerechnet werden. G.=V. Cramer spricht sich für die Ansicht des Vorredners. aus. G.=V. Westhoff gibt noch anheim, wegen Nichtbekleidung von besoldeten Nebenämtern durch den Oberbürgermeister ein Uebereinkommen zu treffen. G.=V. Coninx stellt den Antrag, zur Abfassung einer Vereinbarung mit dem Erwählten eine Commission zu ernennen. G.=V. Lützeler erklärt sich damit einverstanden, hält aber für zweckmäßig, daß folgende Punkte als Bedingungen der Vereinbarung schon jetzt in das Beschlußbuch eingetragen und protokollirt werden, nämlich: 1. Austritt aus dem Staatsdienste, 2. Antritt der Dienstzeit vom Tage der Bestätigung und 3. Nichtannahme besoldeter Nebenämter. Gemeinderath- nimmt den Vorschlag des G.=V. Lützeler an, ersucht die Rechtskommission und die beiden Protokollführer, die Vereinbarung zu entwerfen und demnächst vorzulegen und beschließt, den RegierungsAssessor Hammers durch den Beigeordneten Wortmann und die beiden Protokollführer vorläufig mit dem Resultat der Wahl bekannnt machen zu lassen. Die Redaktions=Commission. Aus Düsseldorf. Unsere Künstler sind von ihrem Kölner Feste allseitig befriedigt zurückgekehrt und loben den Empfang sowohl als die aufmerksame Bewirthung, die ihnen von den dortigen Bürgern zu Theil geworden. Sie haben ein namhaftes Resultat für den Hauptzweck, die Unterstützung Schleswig=Holsteins, erzielt und daher denn auch die persönlichen Opfer um so lieber gebracht, als die Kölner Bürgerschaft auch ihrerseits bemüht war, die Anerkennung dafür überall an den Tag zu legen. Dieser Erfolg des Unternehmens ist um so erfreulicher, als er von einem Umschwung Kunde gibt, den wir längst gewünscht hätten: die Ansichten und Meinungen der Kölner über Düsseldorf sind ganz anders geworden, und der alte engherzige Domthurm-Patriotismus scheint etwas aus seinen verknöcherten Formen herausgetreten zu sein. Die erste Anbahnung zu dieser Aenderung geschah bei dem Gesang=Wettstreit zu Pfingsten; die aufmerksame Behandlung, welche allen Gästen in Düsseldorf zu Theil wurde, zwang auch unsere nachbarliche Metropole zur Anerkennung. Bei dem Künstlerfeste nun hatte Köln Gelegenheit, die Gastfreundschaft ihrer Nachbarn zu erwiedern und hat sie erwiedert. Ueberdies lernte die rheinische Hauptstadt auch einmal die rheinische Kunststadt in ihren Vertretern kennen und das ist in vieler Beziehung gut, und wird sowohl beim Kölnischen KunstVerein als bei den Bewohnern Kölns überhaupt gute Früchte tragen. Jener wird die Werke unserer Künstler, die er in höchst unpatriotischer Weise so lange den fremden Produkten nachgesetzt, jetzt endlich schätzen lernen, und diese werden künftig unsere Düsseldorfer Feste, daran sie bisher geringen Antheil nahmen, besser besuchen, nachdem sie ihren hohen Werth einmal kennen gelernt haben. Die alte Rivalität wird dabei nicht schwinden, aber sie wird von der für beide Theile verderblichen Bahn des Neides auf die förderlichere des Wetteifers eingelenkt. Ehre Jedem, der dazu beiträgt! Berlin. Die Ansammlung fremder Cassen=Anweisungen nimmt jetzt hier so sehr überhand, daß der Handelsstand, zumal diese fremden Papiere ½ pCt. und mehr verlieren, darauf Bedacht nimmt, sich vor weiteren derartigen Verlusten zu schützen. Wie man hört, werden die Getreidehändler schon in nächster Zeit mit der Erklärung vorgehen, daß sie fremde CassenAnweisungen an Zahlungsstatt nicht mehr annebmen. — Seit Hamburg und Berlin durch Eisenbahn verbunden sind, bringen die Reisenden allerlei Waaren und Dinge als Andenken mit, die in Folge unseres, die vaterländische Industrie schirmenden Zolltarifs mit Steuer belegt sind. Manche Eisenbahnbeamte sollen dabei einträgliche Handelsgeschäfte im Großen gemacht haben, welche endlich entdeckt wurden; jetzt ist dagegen eine solche Strenge der Aufsicht eingetreten, daß sie bis ins Kleinliche geht und uns lebendig vorführt, was man von französischen und österreichischen Douanen erzählt. In ähnlicher Weise wird auch hier in Berlin jetzt an den Thoren verfahren. Herr v. d. Heydt scheint die Absicht zu haben, uns praktisch zu beweisen, welche Wohlthaten sein Schutzzoll=System umschließt, und welche Genüsse uns nach der Schärfung desselben noch erwarten. Auf den Bahnhöfen müssen sich jetzt nicht allein die ankommenden, sondern auch die abreisenden Fremden legitimiren. — Die Nachricht, daß der in der Schlacht bei Idstedt in muthigem Andringen auf den Feind schwer verwundete Premier=Lieutenant von Saint=Paul durch Amputation beide Beine verloren habe, bestätigt sich nicht. Wir haben einen eigenhändigen Brief desselden vom 10. d. M. gesehen, worin er, nachdem eine glückliche Operation seine Wunden von Kugeln und Knochensplittern gesäubert hat, die feste Zuversicht auf baldige Genesung und außerdem noch ausspricht, daß er weder Lähmung noch Verkrüppelung zu fürchten habe, vielmehr hoffen dürfe, in vier Wochen wieder dienstfähig zur Armee zurückkehren zu können. Einem hiesigen Freunde hat er einige bei der Operation ihm ausgeschnittene Knochenreste zugeschickt und die Sendung mit der Aufschrift versehen: Ossa Sancti Pauli Germaniæ patriæe sacrificata. Echtes Sokdaten=Latein, aber unter solchen Verhältnissen römisch genug. Der verwundete Humorist ist übrigens der aus den vormärzlichen Preßkämpfen sehr bekannte Censor der„Rheinischen Zeitung." Würtemberg. Die Metzlersche Buchhandlung in Stuttgart hat nach einem berliner Vorgänger einen Abdruck des von Gervinus meisterhaft abgefaßten Manifestes der Statthalterschaft der Herzogthümer für Würtemberg und Süddeutschland veranstaltet. Der Erlös (das Exempl. zu 3 Kr.) ist ohne Abzug der Druckkosten für Schleswig=Holstein bestimmt. Schleswig=Holstein. Die Ztg. für Norddeutschland enthalt Folgendes aus dem Privatschreiben eines Hannoveraners an ein Mitglied des hannoverischen Hülfscomites: Ich komme so eben aus dem hier errichteten Bureau zur Annahme von Gegenständen für Verwundete. Nach der ersten Sendung von Hannover, die sehr zur rechten Zeit ankam, hat man mich aufgefordert, an diesem Comite Theil zu nehmen, und ich bin seitdem jeden Morgen von 8 bis 10 Uhr mit noch zwei andern Herren dort. Außerdem sind aber noch zwölf Damen da beschäftigt, und ist eigentlich der ganze Verein zunächst ein Damenverein, an dessen Spitze die Gattin des Statthalters Beseler steht, welche in Altona wohnt. Von diesen Damen wird alles was ankommt, genau nachgesehen und sortirt— da wird jeder Knopf, jedes fehlende Band erst angeheftet— jede Binde wird gemessen, fester gewickelt und bezeichnet, die eingehenden Erfrischungen werden geordnet u. s w. Dann befinden sich wieder in jedem der Lazarethe vier Damen, welche dort sorgen, und was sie bedürfen, aus unserm Bureau(Regierungsgebäude in der Pallmaile) verlangen lassen. Mit Rendsburg und Kiel stehen wir in Verkehr, auch dort sind Commissarien von uns, welche ihre Bestellungen hierher machen. Den ganzen Tag über hat einer die fortwährend eingehenden Sachen zu protokolliren; eine ungeheure Menge ist schon da; Tausende von Flaschen und Gläsern mit Erfrischungen stehen noch vorräthig, die verschiedenartigsten Dinge kommen ein: Cigarren, Tabak, Reis, Pflaumen, Scheeren, Schwämme, Leinwand, grob und fein, oft die allerfeinsten Hemden und Kissenüberzüge, seidene Decken, sehr feine gewebte Strümpfe. Gut also, daß ordnende Hände dazwischen kommen. Es sind zugleich Näherinnen angenommen, welche ausbessern, nichts Zerrissenes wird weggegeben; Stückchen werden wieder an Schulen zum Charpiezupfen geschickt. Vor der Hand ist nun auch den jetzigen Bedürfnissen genügt. Was aber noch sehr Noth thut, sind Hemden. Es haben anfänglich Verwundete drei Tage lang ihr blutiges Hemd behalten müssen; jetzt ist das anders, kann aber wieder kommen. Außerdem richte ich an Sie das Ansuchen und gebe anheim zu erwirken, daß dort Hemden, ordinaire Militärhemden gemacht werden, vielleicht von den eingegangenen Geldern. Geld kann das Land viel gebrauchen; aber das kann nach und nach eingehen. Wir haben auch beschlossen, unser baares Geld zur Anschaffung der nöthigsten Kriegsbedürfnissen zu verwenden, und nicht an die Statthalterschaft abzugeben. Beseler scheint auch damit zufrieden, er kam gestern Abend zum Besuch bei seiner Familie hier an, und ist heute Morgen wieder nach Rendsburg zurück. Ich hörte ihn sprechen, ein großer, schöner, interessanter Mann. In diesem Augenblicke brauchen wir noch mehrere Tausend Hemden für das nächste Bedürfniß— weit mehr möchten aber noch nöthig werden. Oestreich. Die Löserdürre herrscht fortwährend in Siebenbürgen, im Bezirke Deva, der an die Stelle des Hunyader Comitats getreten ist. Die wallachischen oder, wie sie lieber heißen, romanischen Bauern wollen gegen diese Seuche die von den Bezirksbehörden empfohlenen Heilmittel nicht anwenden, weil sie behaupten daß diese Seuche von Hexerei herrühre. Vor kurzem hat man daher in Ober=Lapugy, einem Dorf in dem Illyer Unterbezirk, die Leichen von 7 Hexen und Herenmeistern ausgegraben(Strigoije heißt hier Hexe; manhört die Verwandtschaft mit der italienischen Strega) und fand daß fünf derselben— natürlich von Fäulniß — angeschwollen waren. Dies war für die Bauern ein Beweis daß sie in der Nacht ihre Gräber verlassen und dem Rindvieh das Herz ausgefressen hatten; sie wurden, obwohl der Pope sich widersetzte, verbrannt, zwei dagegen, bei denen sich keine Anschwellung zeigte, als unschuldig wieder begraben. Die Anstifter des Autodafe wurden von der jetzigen auf Ordnung haltenden östreichischen Behörde einige Zeit eingesperrt, und dann, nachdem man sie eines Bessern belehrt, wieder entlassen. Frankreich. Die Polizei hat die Aufführung des„Kindes von Paris" verboten, das auf einem Boulevard=Theater seit Kurzem unter großem Zulaufe gegeben wurde.— Der Kriegsminister beabsichtigt die Beseitigung der Handwerkskompagnieen bei den Infanterie=Regimentern und hat alle Verwaltungsräthe der letzteren aufgefordert, ihr Gutachten über seinen Plan schriftlich abzugeben. Die Armee würde dadurch um 20.000 active Soldaten vermehrt und eben so vielen Civilarbeitern, die man unter die Aufsicht des Regimentsschneiders und Regimentsschusters stellen würde, Beschäftigung gesichert werden.— Ein in mehreren Stadttheilen angeschlagener großer Zettel kündigt Plaisirtrains zu ermäßigten Preisen nach Wiesbaden an. In den Mittelpunkten der Arbeiter=Bevölkerungen wurde dieser Zettel vom Volke abgerissen, welches wegen des niedrigen Fahrpreises eine politische Demonstration argwöhnt.— Lola Montez, welche nahe bei Paris eine auf 15 Jahre gemiethete Villa bewohnte, die sie auf Credit prachtvoll hatte tapezieren und möbliren lassen, ist vorgestern ihren sie bedrängenden Gläubigern, worunter namentlich ein Tapezirer und ein Maler, der sie in allen möglichen Stellungen portraitirt hatte, ansehnliche Summen zu fordern haben, mit Hülfe eines schon bereitstehenden Wagens durchgegangen; ihr Gemahl war in der letzten Zeit nicht mehr bei ihr. Amerika. Ein Opfer des am 18. in Newyork ausgebrochenen Südost=Sturmes, von dem wir schon berichteten, wurde auch die in der literarischen Welt, und zwar nicht bloß in der westlichen Hemisphäre, vortheilhaft bekannte Margaretha Fuller, verehelichte Marchese Ossoli, die nach mehrjährigem Ausenthalt in Europa mit Gatte und Kind auf dem Schiffe Elizabeth über Gibraltar nach Newyork segelte; der Sturm verschlug das Schiff in der Nacht so, daß es auf Fire Island bei Boston scheiterte und mit allen Passagieren unterging. Nur ein paar Seeleute haben sich gerettet. Margaretha Fuller war zuletzt als Mitarbeiterin an der New-Yorker Tribüne einem größeren Publikum bekannt geworden. Ihre Correspondenzen waren gediegen, ihre Unterhaltung anerkannt ausgezeichnet. Sie hatte während der letzten republikanischen Periode in Rom gelebt, und schilderte Italiens politische Erhebung mit edler Begeisterung. Nach ihrer Heimath zurückkehrend, mußte sie noch am letzten Tage der Ueberfahrt den erzürnten Elementen zum Opfer, wir aber um eine gediegene Schriftstellerin ärmer werden. Feuilleton. Der Voigt von Silt. Erzählung von Th. Mügge. (Fortsetzung.) Der stolze und unruhige Geist, der in Lornsen wohnte, bedurfte offenbar Zeit, um sich zu unterwerfen. Erregter als je war er den verschiedensten Stimmungen verfallen. Bald sah man ihn froh und liebenswürdig, mild und unbefangen, wie ein Kind sich den Eindrücken hingeben, und Jeder, der ihm nahe kam, fühlte sich durch seine Erscheinung sowohl, wie durch sein Wesen in gleicher Weise angezogen, bald wieder fand man ihn verschlossen und ernst sich zurückziehen und vergebens erwarteten ihn seine Freunde.— Durch Körperkraft und Schöne, wie durch seine hohe Gestalt ragte er weit über alle Anderen hervor; durch seine geistige Tüchtigkeit, seinen Rath und seine Willensstärke hatte er sich Achtung erworben, und selbst in seiner eigenen Familie wurde ihm diese in solchem Maße zu Theil, daß eine gewisse Scheu jeden Mund schloß, wenn er ernst und abweisend um sich blickte. Fast jeden Tag aber besuchte er Petersens Haus und bei der Verabredung, die zwischen den Familien getroffen war, wurde er dort mit steigendem Wohlwollen empfangen. Der Vater betrachtete ihn als seinen Schwiegersohn, die Tochter als ihren Bräutigam und ohne daß das entscheidende Wort fiel, wußte doch Jeder, daß Jens an einem bestimmten Tage seinen Antrag machen und was dann geantwortet werden würde. Mit der Ruhe der Gewißheit mochte man es abwarten, die jungen Herzen inzwischen ihr Spiel treiben lassen, in der Stille aber für Alles sorgen, und überlegen was nothwendig war. Petersen hatte seine Freude, mit welchem Ernst und welcher Verständigkeit Jens jedes Ding zu ergreifen verstand. Es zeigte sich, daß er nicht allein aus Büchern viel gelernt hatte, und daß er ein kühner Seemann sein konnte, er redete auch vom Landbau mit Einsicht und wo er Hand anlegte, gleichsam um zu zeigen, daß er das auch könne, bewunderte man seine Geschicklichkeit und seine Kraft, mit der es Keiner aufnahm. So vergingen die Tage, aber ohne daß es ein Mensch zu merken schien, wuchsen Unruhe und Zweifel in der Brust des jungen Mannes. Niemand sah, wie er zuweilen mehrmals ging und umkehrte, ehe er sich entschloß den Weg zu Petersens Haus ernstlich anzutreten. Mit gewaltsamen Entschlüssen zwang er sich zum Nachdenken, dann kam die Lebensphilosophie sänftigend über ihn. Er warf die Anfechtungen fort, und wenn er bei Hanna saß, mit ihr sprach, in ihre treuen großen Augen blickte, strömte ihre Ruhe über ihn hin und richtete ein Bild der Zukunft vor ihm auf, das Glück verheißend ihn erwärmte. Er sah wohl ein, daß die Stunde der Entscheidung an seiner Thür stand und daß sie selbst ungerufen kommen werde, vom Zufall herbeigeführt, wenn die Absicht zu lange zögere.— Unentschlossen hatte er schon mehr wie ein Mal zu der bindenden Erklärung den Mund geöffnet, und immer war der Augenblick vergangen, immer war etwas hindernd dazwischen getreien. Er wußte wohl, daß Hanna und Alle dies Wort erwarteten und unwillig gegen sich selbst wollte er der Zwiespalt enden. Ein schöner Tag war gekommen, wolkenlos hing der Himmel über Meer und Land, als Jens seines Vaters Haus verließ.— Ein Gewehr über der Schulter und die Jagdtasche am Gürtel, nickte er seiner Mutter freundlich zu, die ihm nachschaute. Wohin willst Du? fragte die Frau. Zur Jagd, Mutter, rief er zurück, ich denke einen glücklichen Schuß zu thun. Hast etwas Großes auf dem Korn, Jens? Einen seltenen Vogel, Mutter, den ich Dir mit nach Haus bringen werde. So geh mit Gott mein Sohn, rief die Frau freudig lachend, ich merks wohl, wohinaus die Jagd geht. Bring mir Deinen Vogel, ich will ihn lieb haben und schmeicheln, aber sieh wohl zu, Jens, daß ihm kein Leid geschieht! Laß das Gewehr zu Haus. Warum denn Mutter? Man soll mit Waffen nicht auf den Vogelfang gehen, soll's mit dem Stellnetz thun, um Unglück zu verhüten,— so stehts im Landrecht, sprach die Mutter scherzend. Prophezeihe Gutes, erwiederte Jens, indem er die Warft hinabging und mit raschen Schritten die Deiche hinauf und durch die Wiesenwege Petersens Haus zueilte. Nach einiger Zeit aber hörte er hinter sich den Paß eines Rosses und eine Stimme, die seinen Namen rief.— Er blickte um und erkannte den Pfarrer Lorenz Leve, der ihn bald erreichte. Wo hinaus, Jens? sagte der alte Geistliche. Hat der Herr Advokat sich noch nicht besonnen, woher er die Gründe nehmen soll, um den schwarzen Rock mit der blauen Jacke umzutauschen? Ich bin eben dabei, die wilden Kaninchen in den Dünen und die Strandhasen darnach zu fragen, erwiderte Jens. Hört, rief Leve, Ihr seid der unbesonnenste, trotzköpfigste Friese, der mir jemals vorgekommen ist. Man rühmt es diesem Volke nach, daß es klar über die See durch allen Nebel sieht und die Wahrheit erkennt, mag noch so viel Blendwerk und Flunker sie umgeben. Ihr aber habt von dem Erbtheil Eurer Väter nichts abbekommen. Warum denn nicht? fragte Jens belustigt. Weil Ihr sonst nicht mit der Flinte auf dem Nacken umherlaufen, sondern Besseres zu thun wissen würdet. Und was könnte der Herr Pfarrer mir Besseres zuweisen? Wie, Jens, sprach der alte Mann spöttisch, seinen kleinen Hut bei der Krempe umdrehend, das darfst Du fragen?— Stehst wie der Esel zwischen Heu und Stroh, um zu verhungern, weil Du nicht weißt, wohin Du beißen sollst.— Blitz, Strahl und Stern! Willst ein Mann sein, der den Kopf hoch trägt und hängst ihn so tief, daß die Buben Dich ans Haar fassen können. Wer faßt mich an? gab Jens lebhaft zur Antwort. Nun, wenn es kein Anderer thut, so thue ich es, sagte der Pfarrer. Kommst mir gerade recht in den Weg, um Dich ins Gebet zu nehmen; denn ich will nicht leiden, daß etwas geschieht, was nicht verantwortet werden kann von Jens Lornsen, den ich von Kindesbeinen an, als einen tapferen, stolzen Burschen kenne. Und was glaubt Ihr denn, lieber alter Freund, was jetzt falsch und unrecht an mir wäre? fragte Lornsen. Höre, Jens, sagte Lorenz Leve, ich kenne Dich besser wie Andere und sehe mitten in Dein Herz hinein, als wäre ich ein Gott, während ich doch nur ein armer alter Knecht des Herrn bin.— Du bist im Begriff, entweder etwas sehr Dummes oder sehr Kluges zu thun, je nachdem man es nimmt. In den Augen der Menschen ist aber Manches sehr klug, was im Grunde dumm, wo nicht gar schlecht ist, und umgekehrt schlecht und dumm, was sehr weise und gut sein kann. Und was sieht der gottähnliche, weise Herr Pastor denn mitten in meinem sündigen Herzen? fragte Jens. Einen Kampf um Gutes und Böses, um Gerechtes und Ungerechtes, rief der alte Mann und es soll mich wundern, wer dabei Sieger bleibt. Ich bin eben auf dem Wege um diesem Kampf ein Ende zu machen, sprach Jens. Hab's gedacht, fiel der Pfarrer ein, aber laß Dir sagen, Jens: die Stimme, mit der Du das sagst, klingt ganz so, als ob's nicht wahr wäre und Du wolltest es Dir selbst nur vorreden. Nun sag ich Dir, man kann die ganze Welt täuschen, aber gegen sich selbst muß man aufrichtig sein. Die Menschen machen es freilich so und darum eben ist so viel Lug und Trug auf Erden. Sagte Jeder zu sich selbst, was ich da thue ist unrecht, ist falsch, ist schlecht, so würden die Könige und ihre Räthe weniger sündigen und mancher andere Mann mit ihnen. Allein Jeder lügt sich vor, er handle recht, oder er müsse so handeln, oder es sei klug so zu handeln und daraus entsteht das Lügengewebe, das selbst das Schlechteste zu rechtfertigen weiß. Ich weiß nicht, wohinaus die Moral des Herrn Pfarres zielt, sprach Jens gezwungen lachend. Du weißt es wohl, rief Lorenz, und weil Du es weißt, will ich kein Wort weiter sprechen. Wähle welchen Weg Du willst, Du stehst hier am Scheidewege. Dort liegt Petersens Haus, da geht es in die Dünen hinein. Wähle zwischen dem friedlichen stillen Leben und dem unruhigen wüsten Treiben des Sandmeers, das der Sturm durchwühlt. Was Du aber auch thun magst, wähle, daß es Dich nicht reut, und wenn es Dein Unglück nicht sein soll, laß auch nicht zu, daß anderer guten Menschen Glück dabei zu Grunde gehe. Mit diesen Worten gab er seinem Pferde einen Schlag und trabte voran, ohne sich weiter nach Lornsen umzuschauen. Eine kurze Zeit ging dieser auf dem Wege vorwärts, dann bog er ab und über die Deiche hin, weit an Petersens Besitz vorüber, wanderte er den mächtigen Dünen zu, die das Meer in seinen ewigen Kämpfen aufgethürmt hat, um sich selbst ein Ziel zu setzen.— Nach einiger Zeit war er im Bereich der unwirthlichen Wüste, gegen welche der Fleiß der Menschen sich zu schützen sucht, so gut es angeht. Ein paar verlassene Wohnungen, deren Reste aus dem Flugsande hervorragten, bezeugten, daß einst der belebende Athem der Natur sich auch hierher erstreckt hatte, bis er ausgelöscht worden war vom Fluche ewiger Unfruchtbarkeit. Der feine Sand lag zusammengeweht an den verlassenen Mauern und rieselte langsam durch die hohlen Fenster hinein, bis er endlich alle Räume ausgefüllt hatte und nichts mehr zu erblicken war, als ein unförmliches, wellenartiges Grab. Aehnliche Hügel bildeten eine Kette bald höher, bald niedriger, die weithin die Küste einfaßte. Bei jedem Windstoß wirbelte der Sand empor, hoch in die Lüfte, kein Halm, keine Lebensspur war zu entdecken Langsam klomm Jens durch die öden Thäler dieser Wüste weiter. Die Stille des Todes herrschte darin. Wohin sein Fuß tief sinkend trat, es rieselte leise die Spur hinter ihm zusammen. Dann und wann brach ein Luftstrom von der See herein, raschelte in den dürren Ranken, die da und dort an tiefen geschützten Stellen standen und brachte einen Vogel zum Auffliegen, der schweigend in die Luft stieg und verschwand. (Fortsetzung folgt.) Mittheilungen aus Paris. Unter den Zerstreuungen, welche die Bevölkerung der Hauptstadt von trüben Gedanken abziehen, nehmen die Luftfahrten gegenwärtig den ersten Rang ein. Am letzten Sonntage sahen wir Ballons von allen Farben und in allen Richtungen aufsteigen. Das Vertrauen zu dem gegummiten Taffet ist bewunderungswürdig. Die Garneren und Margat mehren sich von Tag zu Tage; ihre Verbrüderung geschieht in der Atmosphäre einige hundert Meter über dem irdischen Fußboden. Vor Allem aber lenkt die überirdische Gymnastik des Herrn Poitevin und seines weißen Poney die Blicke der gaffenden Menge auf sich. Die letzte Expedition dieses kühnen Aeronauten wurde nicht, wie das erste Mal, durch dramatische Ereignisse getrübt. Der Himmel, rein und heiter, wie nur selten, begünstigte das Aufsteigen und Fallen des Ballons. Herr Poitevin hätte allerlei„Reiseeindrücke" erfinden und dem Publikum in dem Bericht von seiner Fahrt Manches vorfabeln können; aber er ist ein eben so bescheidener als muthiger Mann, und die Schilderung seiner Erlebnisse in den höheren Luftregionen zeugt von keiner Uebertreibung; er sagt unter Anderm: In der beträchtlichen Höhe, wo ich mich befand, erschien mir das ungeheure Panorama auf die Verhältnisse eines gewöhnlichen Plans reducirt, und mein Pferd selbst schien das unter uns fliehende Treiben der Erde mit einem gewissen Nachdenken zu betrachten.— Ein nach Abenteuern dürstender Engländer machte dem Luftschiffer den Vorschlag, daß er ihn hinter sich aufsitzen und mit durch die Lüfte galoppiren lassen möchte, allein der Vorschlag wurde nicht angenommen. Einige Witzlinge berichten Aehnliches von einem berühmten Romanschreiber und Journalisten, der sein nächstes Romanfeuilleton in den obern Luftschichten habe schreiben wollen.— Ein anderer Luftschiffer, Herr Gate, ist nach dem Beispiel von Blanchart und Green in seinem Ballon über den Kanal gesegelt, auch eine gefährliche Promenade, obwohl die Theoretiker das Gegentheil behaupten, denen eine solche Reise sicherer und angenehmer erscheint, als die Ueberfahrt auf einem Dampfboote. Saint Germain wird jetzt viel besucht; diese kleine Stadt theilt während der schönen Jahreszeit mit Versailles die Vorliebe der Pariser. Ihr Schloß ist zwar nicht so gut möblirt, aber ihre Waldungen sind größer, ihre Terrasse ist eine wahre Landschaft, und dann besitzt St. Germain ein Wasserwerk, melches sämmtliche Cascaden seiner Nebenbuhlerin aufwiegt; dieses Wasserwerk ist die Seine, welche zu mannichfaltigen Ergötzlichkeiten Gelegenheit gibt. Dazu kommt ferner, daß der königl. Forst von St. Germain auch an Wild und mithin für Jagdliebhaber, deren Paris sehr viele zählt, eine wahre Schatzkammer ist. Der Wind ist den Hundertjährigen günstig, und die Presse führt uns dergleichen von allen Seiten zu; man hätte nicht geglaubt, daß das von dem bekannten Kolombeski gegebene Beispiel so viele Nachahmer finden würde. Seit dem auf Vespasians Befehls abgefaßten Verzeichniß, welches Plinius mittheilt, besaß Europa keine so große Anzahl Methusalems. Plinius zählt mit einer gewissen Behaglichkeit die römischen Greise von hundert und zehn Jahren auf, aber wir sind gegenwärtig zu reich, um nicht ein solches Detail zu vernachlässigen; diese Hunderjährigen sind ja junge Leute in Vergleich zu den unsrigen. Vor Kurzem gedachte der „Constitutionel," bei Besprechung dieser ungewöhnlichen Phänomen, einer Rosenjungfrau von hundert und fünfzig Jahren, die sich immer noch eines ziemlichen Wohlseins erfreut; ja, der„Handerblag", der holländische Constitutionel, meldet den Tod eines Greises von 169 Jahren, der bis wenige Augenblicke vor seinem Verscheiden vollkommen munter und heiter war. Er hatte in seinem langen Leben nacheinder sechs Weiber besessen und eben erst um die Hand einer siebenten geworben, die ihm aber einen Achtzigjährigen vorzog, was wohl sein Ende beschleunigt haben mag,— eine böse Sieben! Die Oper ist wegen nöthiger Verbesserungen, die keinen längeren Aufschub erleiden, geschlossen. Ihr Saal ist wie ein Serail mit tausend Nebenpiegen ohne hinlängliche Ausgänge; es bedurfte einer Zeit von fünsundzwanzig Jahren, um zu entdecken, daß im Fall einer Feuersbrunst während der Vorstellung das Leben der Künstler im höchsten Grade gefährdet ist. Das dritte oder letzte Mal, wo das Opernhaus abbrannte, dauerte das Feuer fünf Tage und forderte viele Opfer, was jedoch, wie ein Zeitgenosse der Katastrophe berichtet, die Elegants nicht verhinderte, sich mit Stoffen von einer neuen Farbe, welche die Mode mit dem Namen„feu de l’Opera“ bezeichnete, zu schmücken. Andere meinen, daß nicht die Nothwendigkeit der Reparaturen, sondern ökonomische Rücksichten die Direktion zur Schließung der Oper bestimmt hätten. Paris gleicht gegenwärtig einem großen Hotel; die Bourgeoisie strömt in die Departements und die Bevölkerung der Departements strömt massenweise nach der Hauptstadt; es herrscht eine wahre Ebbe und Fluth von Gehenden und Kommenden. Des Sonntags hat die Stadt keine Spaziergänger mehr; fast alle haben das Aussehen von Reisenden. Alles eilt nach den Bahnhöfen und Landungsplätzen, und oft wollen die Locomotiven nicht zureichen. Die Vorbereitungen zu einem Lustlager in Compiègne sind ziemlich vollendet; der Präsident der Republik hat sich bereits dahin begeben, um dieser monarchischen Ergötzlichkeit theilhaftig zu werden. Im Jahre 1698 amüsirte hier Ludwig XIV. durch ein solches Lager seinen Hof und ruinirte seine Offiziere. Vierzig Jahre später gab ein gefälliger Minister dem bereits blasirten König Ludwig XV. in Compiègne das Schauspiel eines kleinen Krieges, welches den Schatz erschöpfte und sehr vielen Soldaten— nämlich Soldaten von Holz— das Leben kostete. Die effektive Armee operirte ohne Schonung gegen den durch Holzpuppen repräsentirten Feind. Zwei Tage hindurch streckte ein furchtbares Kartätschenfeuer ganze Reihe derselben nieder. Das letzte Lustlager fand 1834 daselbst statt. Napoleon und selbst die Restauration mochten von dergleichen Parodieen des Krieges nichts wissen.(Mod.=Ztg.) Nachricht für Reisende. der von Düsseldorf abgehenden Posten. 1. Nach Aachen über Neuß, Fürth, Jülich: 10¾ Uhr Vorm. und 9 Uhr Abends. 2. Nach Cleve über Uerdingen, Meurs, Rheinberg, Xanten, Calcar: 6 Uhr früh. 3. Nach Crefeld über Österath: 9 Uhr Vorm., 10½ Uhr Vorm., 1½ Uhr Nachm., 5¾ Uhr Nachm. und 8½ Uhr Abends; außerdem mit der Post ad 8. Die Posten um 10½ Uhr Vorm. und 8½ Uhr Abends haben Anschluß an die Cöln=Geldern=Clever Post. 4. Nach Essen über Ratingen, Kettwig und Werden: 5¾ Uhr Nachm. 5. Nach Gladbach über Neuß und Corschenbroich: 10 Uhr Morgens. 6. Nach Gladbach über Neuß, Glehn, Giesenkirchen und Rheydt: 1¾ und 5½ Uhr Nachmitttags. 7. Nach Rheydt über Neuß, Korschenbroich und Gladbach 8 Uhr Abends. 8. Nach Kaldenkirchen über Kempen, Crefeld, Lobberich, Breyell 3½ Uhr Nachm. 9. Nach Kaiserswerth: 7 Uhr Abends. 10. Nach Meurs über Latum und Uerdingen: 6¾ Uhr Nachm. 11. Nach Mettmann über Gerresheim: 6 Uhr Abends. 12. Nach Neuß: 9 Uhr Morgens, 12¼ Uhr Mittags 4 Uhr und 6½ Nachm. und 9½ Uhr Abends; außerdem mit den Posten ad 1., 5., 6. und 7. 13. Nach Ratingen: 7 Uhr Abends; außerdem mit der Post ad 4. Für sind bei dem unterzeichneten Comité ferner eingegangen: Gebr. Klinge 1 Thlr. 12 Sgr. Schreinermeister W. Jansen 20 Sgr. P. Junckerstorff 6 Thlr. I. I. Schoras 2 Thlr. J. W. Preyer 1 Thlr. J. F. Hütz 5 Thlr. F. Voigt 1 Thlr. Eichhorn 15 Thlr. I. Krischer 1 Thlr. C. Lamers 1 Thlr. Jul. Buddeus 2 Thlr. Pfarrer Krafft 2 Thlr. Cappel 1 Thlr. Wetter 1 Thlr. C. Heubes 5 Thlr. 14 Sgr. C. Tyrell 2 Thlr. Peter van Els 1 Thlr. Landdechant Josten 1 Thlr. Fr. P. 1 Thlr. P. C. Blanckarts 1 Thlr. Lindhorst 10 Thlr. G. Müller 1 Thlr. S. Cremer 15 Sgr. H. Pütz 2 Thlr. J. Neuß 1 Thlr. Fr. Disch 4 Thlr. Außerdem ist von Frau X. ein Paket mit altem Leinen eingegangen. Zugleich wird hierdurch angezeigt, daß am 14. d. ein vom Herrn Dr. Bücheler dem Comité übergebener Korb mit Charpie, Bandagen, Hemden, Betttüchern u. dgl., 170 Centner schwer, an den deutschen Ausschuß des Schleswig=Holsteinischen Vereins zu Kiel abgesandt worden ist. Düsseldorf den 15. August 1850. Um fernere Gaben bittet Das Comité für Schleswig=Holstein. Schifffahrts=Anzeige. Düsseldorf, den 16. August 1850. Angekommen: W. I. F. Hilson von Amsterdam mit 1149 Ctr. In Ladung: Peter Poß nach Coblenz, der Mosel und Saar.— G. Oellig nach Coblenz und Zwischenorten.— Von der niederrhein. Dampf=Schleppschifffahrts=Gesellschaft: 1 Schleppkahn nach Mainz=Mannheim; bis zum 21. August: 1 dito nach Amsterdam und 1 dito nach Rotterdam. Kunst=Verein für die Rheinlande und Die diesjährige Kunstausstellung in dem Saale der Kunstakademie ist von Morgens 11 Uhr bis Nachmittags 5 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt an Wochentagen à Person 5 Sgr., an Sonntagen desgl. 2½ Sgr.— Außerdem können auch Personal=Eintritts=Karten für die ganze Dauer der Kunstausstellung à 1 Thlr. gelös't werden. Nicht=Einheimischen ist auch außer den vorgedachten Stunden der Zutritt zu der Kunstausstellung gegen ein Eintrittsgeld von 10 Sgr. für die einzelne Person und von je 7½ Sgr. für mehrere sich gleichzeitig Meldende gestattet, zu welchem Ende man sich an den Kastellan des AkademieGebäudes wenden wolle. Kataloge werden an der Kasse zu 1½ Sgr. und die Nachträge dazu gratis ausgegeben. Düsseldorf den 2. Juli 1850. Der Verwaltungsrath. Bekanntmachung. Nachdem die Auszüge aus der Heberolle der Communal= Einkommensteuer für das Jahr 1850 in der Sammtgemeinde ausgegeben sind, können Reklamationen gegen unrichtige Veranlagung bis zum 14. k. M. entweder schriftlich bei mir eingereicht oder von Schreibensunerfahrenen auf dem Rathhause, Stube Nr. 17, in den gewöhnlichen Büreaustunden zu Protokoll gegeben werden. Es wird hierbei auf die§§. 14 und 16 des Einkommensteuer=Regulativs aufmerksam gemacht, wonach die Reklamationen mit der Quittung über erfolgte Zahlung der verfallenen Zwölftel versehen sein müssen, widrigenfalls sie nicht angenommen werden, so wie ferner, daß die Zahlung der veranlagten Steuer während der Reklamationsfrist oder des Rekurses niemals verzögert werden darf, sondern vorbehaltlich späterer Ausgleichung, resp. Rückvergütung in den Fälligkeitsterminen unweigerlich geleistet werden muß. Diejenigen Reklamationen, welche nach dem 14. September eingehen, können nicht mehr angenommen werden, worauf noch ganz besonders aufmerksam gemacht wird. Düsseldorf den 9. August 1850. Der Oberbürgermeisterei=Verwalter, Regierungs=Assessor Hammers. Bekanntmachung. Am 8. August d. J., zwischen halb 2 Uhr Morgens und 2 Uhr Nachmittags wurden aus einem Hause hierselbst ein grünseidener Geldbeutel mit Stahlringen und an den Enden mit Stahlperlen versehen, nebst circa 13 Thalern, bestehend in 6 harten Thalern, 1 Zweithalerstück, i denstück und verschiedenen anderen Münzsorten, entwendet. Indem ich diesen Diebstahl zur öffentlichen Kenntniß bringe, ersuche ich Jeden, der über den Dieb oder den Verbleib der gestohlenen Sachen Auskunft-geben vermag, solche mir oder der nächsten Polizeibehörde zukommen zu lassen. Düsseldorf den 13. August 1850. Für den Ober=Prokurator: Der Staats=Prokurator (gez.) v. Ammon. Gesellschaft zur Ludwigsburg. Samstag den 17. August 1850, Abends 7 Uhr: Der Vorstand. Gesellschaft zur„Hoffnung“ am Nordpol. Wir haben in unserer Vorstands=Sitzung am 15. d. Mts. beschlossen, daß die Mitglieder, welche ihren Beitrag vom Monat August c. noch nicht entrichtet haben, solchen bis spätestens Sonntag den 18. d. Mts. einzahlen müssen. Ferner soll nochmals in Erinnerung gebracht werden, daß in unserm Lokal an Sonn= und Feiertagen jedes Mitglied seine Karte den anwesenden Inspektoren vorzeigen muß. Der Vorstand. Leere Weinflaschen werden zu kaufen gesucht, Hochstraße Nr. 921. (492) Wo zwei bequem möblirte Zimmer billig zu vermiethen sind, sagt die Exped. d. Bl. Hohestraße Nr. 908, nahe am Karlsplatz, ist das zu jedem Geschäft geeignete Unterhaus zu vermiethen. Das Nähere zu erfahren bei W. Bringmann, Uhrmacher. Verein deutscher Mit dem heutigen Tage tritt ein Nachtrag zum Reglement für den Güterverkehr des Vereins deutscher Eisenbahn=Verwaltungen, so wie ein Nachtrag zum Vereinstarif und der Tarif der Station Wittenberge bei uns in Kraft, was wir hierdurch zur allgemeinen Kenntniß bringen. Düsseldorf den 16. August 1850. Die Direction der Düsseldorf=Elberfelder Eisenbahn. Ahein=YfselDienst während der Monate April bis inclusive September vom 15. April an. Abfahrt von hier Dienstags, Freitags und Sonntaas, 1 Uhr Mittags, über Arnheim, Kampen nach Amsterdam. „„„ Montags, Mittwochs und Freitags, 6 Uhr Abends, nach Cöln. Nähere Erkundigungen sind auf der Agentur, Mittel=Allee Nro. 185(in dem ehemaligen Hengstenberg'schen Hause) einzuholen. Düsseldorf den 14. April 1850. Gesellschaft. Neue Bücher für Auswanderer nach Amerika: Ohio von L. Engels, Lithograph in Cincinnati. 10 Sgr.— Wisconsin von Dr. C. de Haas(in Calumet), 2 Hefte mit Ansichten und Karte à 12 Sgr.— Berichte aus Wisconfin von Th. Wettstein in Milwauki à 15 Sgr.— Karte von Wisconsin à 12 Sgr.— Texas von V. Bracht in Neu=Braunfels à 22½ Sgr., geb. mit Karte und Grundriß 1½ Thlr.— Karte von Texas à 12 Sgr.— Anweisungen für Auswanderer von Pastor A. Rauschenbusch in Amerika à 10 Sgr.— Amerikanische Lieder von A. Schults. à 12 Sgr. nach Australien: Handbuch für Auswanderer nach Süd=Australien und Australia Felix, nach mehrjährigen Erfahrungen von I. K. Haßkarl, mit Karte, geh. 1 Thlr., geb. 1½ Thlr. Zu haben in allen Buchhandlungen und bei den Auswanderungs=Agenturen; in Düsseldorf in der Sämmtliche alten Krieger werden hiermit aufgefordert, sich Sonntag den 18. August beim Wirthe Herrn J. Blistain auf der Andreasstraße einzufinden, um das Resultat des hohen Kriegs=Ministeriums zu vernehmen. Düsseldorf den 13. August 1850. Schuh=& Stiefellager von F. Weinwurm in Coblenz. Unterzeichneter empfiehlt sein, mit einer neuen Sendung auf das Vollständigste assortirtes Lager von Herrenstiefeln, Herren=Schuhen von Stoff oder Leder, Damen=Stiefeln, hohen Schuhen, ausgeschnittenen Schuhen von Stoff oder Leder, Pantoffeln, HerrenPantoffeln 2c. 2c. zu den bekannten festen Preisen. A. Scherz, Citadellstraße 1250. Grünstraße Nr. 307 ist der zweite Stock, fünf Theile enthaltend, zu miethen. Kastanienallee Nr. 252/2 ist die Bel=Etage von neun Theilen 2c., Balkon, Gartenpromenade und Stallung zum 1. Oktober d. I zu vermiethen. Kölnische Feuer=Versicherungs=Gesellschaft, sanctionirt durch Allerh. Kabinetsordre vom 5: März 1846. Grund-Kapital Drei Millionen Thaler. Die Gesellschaft versichert sowohl Gebäude, als bewegliche Gegenstände aller Art gegen billige feste Prämien. Die Waarenlager, die Schiffe, die Ernte, Produkte, Gemälde und das Vieh sind davon so wenig ausgeschlossen, wie das Risico der Miether und dasjenige der Recours= Ergreifung der Nachbarn. Versicherungs=Anträge beliebe man bei der HauptAgentur hierselbst, Mittel=Allee Nr. 185(in dem ehemaligen Hengstenberg'schen Hause) zu machen. Wir statten hiermit allen Freunden und Bekannten, welche die sterblichen Reste unseres seeligen Gatten und Vaters zum Grabe geleitet haben, unsern herzlichsten und innigsten Dank ab. Düsseldorf den 16. August 1850. Wittwe Hannemann. Joseph Hannemann. Zwei in der Friedrichsstraße gelegene, elegant gebaute Häuser mit Gärten, sind ganz oder theilweise zu vermiethen. Näheres beim Eigenthümer Carl v. Stockum. vermiethen und bis den 1. October zu beziehen: Steinweg Nr. 219180, dem Geisler'schen Garten gegenüber, das bis jetzt von Herrn v. Sybel bewohnte Quartier, aus Unterhaus, der ersten Etage, Hinterhaus, Garten 2c. bestehend. Näheres beim Garten=Inspektor Weyhe. (498) Bei. einem hiesigen Bildhauer kann ein Lehrling eintreten. Bei welchem, sagt die Exped. d. Be Das Haus Nr. 820 Benratherstraße, in welchem bisher ein Spezereigeschäft betrieben wurde, ist zu vermiethen und kann den 1. Oktober angetreten werden. Näheres Karlsplatz=Ecke Nr. 819. Hohestraße Nr. 906 ist der zweite Stock zu vermiethen und anf dem ersten das Nähere zu erfragen. Düsseldorf- Elberfelder Eisenbahn. Auf der Düsseldorf=Elberfelder Eisenbahn sind vom 1. bis 10. August c. gefahren 11441 Personen mit einer Einnahme von 3200 Thlr. 27 Sgr. 4 Pf. Vermeidung von Zusendungen unter der von Verwechslungen mit dem sogenannten„Düsseldorfer Kreisblatt“ erbitten wir uns alle r Adresse: Stahlsche Buchhandlung(W. Kaulen). Die Expedition des Düsseldorfer Journals und Kreisblatts. Frendenblatt. Im Cölnischen Hof bei Juppen. Steinthal, Kfm a Frankfurt. Hertz, Kfm a Frankfurt. Herzberg, Kfm a Bingen. Görgens m. Fam., Rent. a Bremen. Schüller, Kfm a Barmen. Wollf, Kfm a Frankfurt. Elbach, Kfm a Tiel. Starte, Kfm a Tiel. Baron von Phal m. Fam. u. Bed., Gutsb. a Charleroy. Houtien, Kfm a Uelzen. Mooren, Kfm a Berlin. von Recklinghausen, Kfm a Solingen. Mumm, Kfm a Cöln. Kertell, Kfm a Bingen, Schmitz m. Fam., Rent. a Cöln. Holthausen m. Fam., Part. a Holland. Ullmann, Kfm a Fürth. Pfennings m. Gem., Kfm a Cöln. Krauthausen, Kfm a Aachen. Meyer, Kfm a Mainz. Overbeck, Kfm a Lippstadt. Herdd, Kfm a Berlin Tmme, Lehrer a Coworden. Im Europaischen Hof bei Götzen. Gnutzmann m. Fam, Kfm a Hamburg. Cutein m. Fam, a Copenhagen. Retzen m. Fam., Rent. a Mannheim. Holscher, Kfm a Amsterdam. Lux, Part a Wesel. Sarith, Rent. a London. Lady Moody, a London. Miß Moody, a London. Meder, Kfm a Berlin. Ovalle, Rent. a Rom. Range m. Gem., Rent. a Brüssel. Rötscher, Kfm a Hamburg. Frau Gimbel m. Tochter, a Crefeld. Porch, Kfm a Carlsruhe. Breidenbacher Hof bei Disch. Bartridge m. Gem. u. Bed, Rent. a London Bethoud, Propr. a London. Ward, Rent a Bombay. Mad. Molincus mit Fam., und Bedienung a Elberfeld. B. Cutius, Part. a Amsterdam. W. Cutius, Part. a Amsterdam. Hunemann m Fam., a Amsterdam. W. Burnet m. Gem., a America. A. Burnet m. Gem., a America. W. Burnet, a America. Ronntsch, Kfm a Lyon van Bride, Propr a Harlem. Walskirch, Student jur. a Schaffhausen. Sieber, Part. a Mannheim. Coblitz, Maler a Mannheim. Hotel Domhardt. Se. Königl. Hoheit Prinz Georg v. Preußen. Graf v. Perponcher, Adjutant Sr. Kgl. Hoh. Brögelmann, Rent a Cromfort. Eberhardt, Kfm a Magdeburg Mitsdörffer mit Gemahlin, Bürgermeister a Schwelm. Lemaire, Kfm a Vervier. Voigt, Kfm a Hamburg. Zum Prinzen von Preuszen bei Wittwe E. Schleger. Scheppe, Oberstlieutenant u. Comm. d.16. Inf.Reg. a Düsseldorf. Lordand Lady Vandelour m. Fam. u. Bed., a London. Lawrence m. Fam. u. Bed., a Schottland. Baron von Zandt a Hamburg. Grafin Platen zu Hallermünde m. Dienersch. a Holstein. v. Neergardt, Advokat a Kopenhagen. Frau v. Neergardt, a Kopenhagen. Bemischk m. Tochter, Schatzrath a Hannover. Croon m. Fam., Commerzienrath a Gladbach. Mantell, Part. a Paderborn. Rogli, Part. a Frankfurt. Schumann, Intendantur=Assessor a Münster. Koch, Advocat a Copenhagen. Stock, Kfm a Hamburg. Pägel, Kfm a Bremen. Fräul. Dunklenberg m. Bed., a Elberfeld. Nokin, Part. a Speyer. In den drei Reichskronen bei Beeking. Baron v. Paaland m. Fam. u. Dienerschaft, a Herlland. Trappenberg m. Fam. u. Bedienung, Fabrik. a Barmen. de Löw m. Sohn, Ober Medicinalrath a Gräfrath. van Valand m. Fam., Part. a Dortrecht. Storly m. Fam., Part. a Berlin van Vogt m. Gem., Part. a Rotterdam. Imffino m. Gem, Juwelier a Amsterdam. Engels m. Fam., Advokat a Siegburg. van Stäven m. Gem., Part. a Delfthoven. Whittle m. Schwester Part. a London. Weddecke m. Fam., Part. a Amsterdam. Melde m. Gem., Kfm a Stuttgart. Gisborne, Rent. a London. Ryk, Part. a Rotterdam. Kloos, Part. a Rotterdam. van Bälens, Part. a Amsterdam. van Sonsbeck, Part. a Amsterdam. Giesche, Part. a d. Haag. Green, Kfm a London. Stiebel, Kfm a Frankfurt. Willet, Advokat a Deventer. Cronenberg, Polizei=Commissair a Deventer. van West m. Gem., Part. a Amsterdam. Im Römischen Kaiser bei Engels. Sethe, Ober=Staats=Anwalk a Berlin. Thommessen, Kfm a Vierßen. Friedländer, Kfm a Berlin. Stehlin, Stud. jur. a Basel. I. Burckhart, Stud. jur. a Basel. C. Burckhart, Stud. jur. a Basel. Holm m. Fam., Geheim=Sekretair a Berlin. Fürth, Stud. a Bonn. Schröder, Kfm a Cöln. Brewer, Kfm a Hirschfeld. Hirsch, Kfm a Frankfurt. Compes, Kfm a Gladbach. Kaulen, Kfm a Gladbach. Klůppel, Kfm a Cöln. Schulten, Kfm a Wald. Moser m. Gem., Kfm a Berlin. Görmann, Kfm a Crefefd. Nedden m. Tochter, Dr.=med. a Langenberg. Wilson, Kfm a Amsterdam. Ilschert, Kfm a Coblenz. Im Bönnischen Hof bei Rösberger. Hüscher, Kfm a Osnabrück. Peppel, Rent. a Vrünn. Wischer, Priv. a Wien. Molina, Advocat a Turin. Binninger, Gutsb. a Paderborn. Müllender, Kfm a Eupen. Rings m. Fom., Part. a Cöln. Caesar, Kfm a Witten. Hisbach, Kfm a Creuznach. Berger, Kfm a Schwelm. Im Bergischen Hof bei Bender. Read, Maler a America. Reilly, Part. a London. Schacherhoff, Part. a Nürnberg. Weber, Kfm a Duisburg. Klein, Kfm a Crefeld. Stolz, Kfm a Cöln. Roeve, Kfm a Erfurt. Breitenstein, Kfm a Erfurt. Redacteur: W. Kauten.— Druck und Verlag der Stahl'schen Buchhandlung(W. Kaulen), Karlsplatz Nr. 1043.