Düsseldorfer Journal und Erscheint täglich außer Montags. Abonnementspreis: vierteljährlich 1 Thlr. Auswärts bei allen preuß. Posten 1 Thlr. 5 Sgr. Kreis=Blatt. Einrückungsgebühren: für die Petit=Zeile oder deren Raum 1 Sgr. Anzeigen werden bis 11 Uhr Vormittags angenommen. No 98. Mittwoch den 24. April 1850.(Adalbert.) 12. Jahrg. Evangelischer Gottesdienst. Mittwoch den 24. d.(Buß= und Bettag): Große Kirche Frühpredigt, Anfang 9 Uhr, Herr Cons.=Rath Budde. Kleine Kirche. Hauptpredigt, Anfang halb 11 Uhr, Herr Pastor Krafft. Nachmittagspredigt, Anfang 5 Uhr, Herr Cons.=Rath Budde Garnison=Kirche. Morgens 10 Uhr, Gottesdienst Herr Pastor Boegehold. Aus Düsseldorf. Am verflossenen Sonntage eröffneten die hier wohnenden Engländer, zu einer kirchlichen Gemeinde vereinigt, ihre gottesdienstlichen Andachten auf dem Jacobi'schen Gute. Bei der am 20. d. M. stattgehabten General=Versammlung der Actionaire der Düsseldorf-Elberfelder Eisenbahn wurde die in der letzten Versammlung beantragte Umwandlung der Primitiv= in PrioritätsAktien definitiv beschlossen; demnach werden 400,000 Thlr. Prioritäts-Aktien ausgegeben und gemäß der Seitens der Königl. Ministerien gestellten Bedingung der Termin der Amortisation auf 5 Jahre festgesetzt. Die Mittheilung des Jahresberichts der Direktion für 1849(einen Auszug davon werden wir in diesem Blatte liefern) folgte hierauf, und die Frage des Vorsitzenden, ob die General=Versammlung mit der von dem Verwaltungsrath bestimmten Dividende von 4½% zufrieden sei, wurde nach kurzer Discussion bejaht und die sofortige Auszahlung dieser Dividende beschlossen. Die Wahl der Revisoren fiel wiederum auf die Herren F. Curitz aus Magdeburg und W. Wortmann aus Düsseldorf, denen noch Herr Techniker Stier aus Berlin beigesellt wurde. Der zunächst folgende Punkt der Tagesordnung, das Regulativ der Beamten betreffend, wurde bis zur demnächstigen Ausgabe des neuen Statuts ausgesetzt. Demnächst folgte die statutgemäße Erneuerung des Verwaltungsraths; die provisorische Wahl der Herren W. Keller und W. Wortmann wurde als definitiv bestätigt. An die Stelle der nach der Anciennetät ausscheidenden Herren W. Stein, Blankarts, Friedensrichter Meumann und Simons-Köhler(von Elberfeld) wurden gewählt die Herren Advokat Bloem, Kaufmann Wetter, Kaufmann Hütter und Julius Gottschalk(von Elberfeld.) Herr Landgerichts=Präsident Hoffmann, der ebenfalls ausgeschieden war, wurde einstimmig wiedergewählt. Die Wahl der Stellvertreter ergab für die ausscheidenden Herren Dr. Hülstett, Hasselkus und von Hurter, ferner für Herrn Bruckmann, der die vorigjährige Wahl nicht angenommen hatte, und Herrn Wortmann, welcher in den Verwaltungsrath gewählt war, die Herren: Landrath a D. Schumacher, I. Selner, Dr. Reinartz, Gutsbesitzer Klasen(aus Büderich) und Justizrath Servaes(aus Elberfeld). Hierauf wurde zum letzten Paragraphen der Tagesordnung„die Bestätigung der Wahl des zeitigen Direktors, wie sie von Seiten des Verwaltungsraths vorgenommen," übergegangen. Bei der Erörterung dieses Punktes wurde Seitens der verschiedenen Redner hervorgehoben, daß man allgemein die Umsicht und Thätigkeit des Direktors Herrn Justizraths Schirmer anerkenne, und gegen das vom Verwaltungsrath demselben festgesetzte Jahresgehalt nichts einzuwenden habe, dagegen den vom Verwaltungsrath bestimmten Termin der Anstellung auf zehn, resp. acht Jahre dahin verändert haben wolle, daß vorläufig nur eine Ausdehnung des Contrakts auf noch zwei Jahre einträte. Dieser Antrag wurde per majora genehmigt und der Verwaltungsrath ersucht, einen Contrakt mit dem Direktor bis zum 20. April 1852 abzuschließen. Zur Landwirthschaft. Die Befruchtung des Bodens und die Wirkungsweise des Düngers. (Fortsetzung u. Schluß.) Nicht allein der Werth des Düngers im Allgemeinen, auch die verhältnißmäßige Bedeutung der verschiedenen Düngerarten für diese oder jene Pflanzen läßt sich auf wissenschaftlichem Wege bestimmen. Wir haben in dem Dünger die löslichen und unlöslichen Salze und Erden, die in den Pflanzen waren, welche zur Nahrung der Menschen und Thiere dienten. Folglich hat der Dünger dieselben Bestandtheile, welche die Pflanze hat, deren Asche er ist. Das Verhältniß der Pflanze zum Acker ist aber dasselbe, auch sie besteht wieder aus den Bestandtheilen des Bodens. Wir geben einer Kuh Heu und Rüben, und erhalten einen Dünger, der alle Bodenbestandtheile der Graspflanzen und Rüben besitzt, den wir also zur Düngung solcher Gewächse vorzugsweise anwenden müssen. So enthält der Taubenmist die mineralischen Bestandtheile der Körnerfrüchte, der Kaninchenmist die krautartigen und Gemüsepflanzen, der Koth der Schweine, die mit Erbsen und Kartoffeln ernährt sind, eignet sich am besten zur Düngung von Erbsen= und Kartoffelfeldern rc. So vortheilhaft der thierische Dünger aber auch ist, so kann er doch entbehrt werden, wenn wir für die Stoffe, die er uns liefert, andere Quellen haben. Es ist gleichgültig, ob wir das Ammoniak in der Form von Urin oder in der Form eines aus Steinkohlentheer gewonnenen Salzes, ob wir den phosporsauren Kalk als Knochen oder als Apatit zuführen. So oder so erreichen wir den Zweck, dem Boden die verlorenen Bestandtheile zu ersetzen. Es ist nun noch zu sagen, aus welcher Quelle die Pflanze den nöthigen Kohlenstoff und Stickstoff erhält. Diese Quelle ist die Atmosphäre. Aus der Wald= und Wiesenkultur erfahren wir, daß die Luft eine unerschöpfliche Menge Kohlensäure enthält. Wir führen den Wäldern und Wiesen keinen kohlenstoffhaltigen Dünger zu, und erhalten von ihnen in der Form von Holz und Heu dennoch eine gleiche oder sogar größere Menge Kohlenstoff, als von dem gedüngten Felde in der Form von Stroh, Korn und Wurzeln. Um den Kohlenstoff aus der Luft in sich aufzunehmen, besitzt die Pflanze die Blätter. Durch sie findet der Uebergang der Kohlensäure aus der Luft in den Organismus der Pflanze statt. Die Aufsaugung der Kohlensäure kann nicht vor sich gehen ohne Berührung der Kohlensäuretheilchen mit der Oberfläche der Blätter. Daraus folgt, daß die Menge der Kohlensäure, die in einer gegebenen Zeit aufgenommen wird, in geradem Verhältniß steht zu der Blattoberfläche und zu der in der Luft enthaltenen Kohlensäuremenge. Weitere Folgerungen daraus sind: 1) Zwei Pflanzen derselben Art von gleicher Aufsaugungsfläche, d. h. mit gleich großen Blättern, nehmen in derselben Zeit unter sonst gleichen Bedingungen eine und dieselbe Menge Kohlenstoff auf. 2) In einer Luft, welche die doppelte Menge Kohlensäure enthält, nimmt eine Pflanze unter denselben Bedingungen doppelt so viel Kohlenstoff auf. 3) Eine Pflanze, deren Blattoberfläche nur halb so groß ist, wie die einer andern, wird in derselben Zeit dennoch eben so viel Kohlenstoff aufnehmen, wie diese letztere, wenn ihr doppelt so viel Kohlensäure zugeführt wird. Die Pflanze erhält aber auch durch ihre Wurzeln unter Mitwirkung des Humus Kohlensäure, worin eben die Nützlichkeit des Humus und aller verwesenden organischen Substanzen besteht. Diese Quelle führt der Pflanze oft das Dreifache an Kohlenstoff zu von dem, was sie unmittelbar aus der Luft empfängt. Dieselbe durch die Vermittelung des Humus in den Wurzeln vor sich gehende Zuführung von Kohlensäure befähigt die Pflanze, die Aufsaugung von Kohlensäure unmittelbar aus der Luft bedeutend zu vermehren. Indem nämlich die Pflanze jetzt dreimal so viel Blätter, Halme u. s. w. besitzt, hat sie eine dreimal größere Aufsaugungsfläche erhalten. Die Wirkung des Humus besteht demnach besonders in einer beschleunigten Entwicklung der Pflanze, in einem Gewinn an Zeit, was von großem Belang ist, namentlich für die Gemüsepflanzen. Nun zu dem Stickstoff. Auf einem Morgen guten Wiesenlandes, der keine Zufuhr von organischen Stoffen, keinen kohlenstoff= oder stickstoffhaltigen Dünger empfangen hat, ernten wir 2,500 Pfund Heu. Diese 2500 Pfd. lufttrockenes Heu entsprechen 2,150 Pfund, das bei hundert Grad getrocknet ist. Nach den Angaben Boussingault's enthält bei hundert Grad getrocknetes Heu 45,8 Prozent Kohlenstoff und 1,5 Prozent Stickstoff, mithin haben wir in jenen 2,150 Pfund 984 Pfund Kohlenstoff und 32,3 Pfund Stickstoff. Nach vielfach angestellten Analysen, wie viel Stickstoff in den verschiedenen Kulturpflanzen von gleichen Flächen Land gewonnen werde, ergeben sich folgende Verhältnisse: Auf je tausend Pfund Kohlenstoff ernten wir Von einer Wiese 32¾ Pfund Stickstoff. Von Kulturlande: In Weizen 21,5„„ „ Hafer. 22,3 „ Roggen. 15,2 „ Kartoffeln. 34,1„„ „ Runkelrüben. 39,1„„ „ Klee. 44„„ „ Erbsen. 62 Boussingault berechnete, was er auf seinem Gute Bechelbronn im Elsaß in sechszehn Jahren an Kohlenstoff und Stickstoff erntete. In den ersten fünf Jahren baute er Kartoffeln, Weizen, Klee, weiße Rüben und Hafer, wovon er erbielt 8,383 Pfund Kohlenstoff und 250,7 Pfund Stickstoff; in den nächsten fünf Jahren gaben Runkelrüben, Weizen, Klee, Stoppelrüben, Hafer, Roggen 8,192 Pfund Kohlenstoff und 284,2 Stickstoff, in den folgenden sechs Jahren lieferten Kartoffeln, Weizen, Klee, Stoppelrüben, Erbsen und Roggen 10,949 Pfund Kohlenstoff und 353,6 Pfund Stickstoff. Alle sechszehn Jahre ergaben 27,424 Pfund Kohlenstoff und 858,5 Pfund Stickstoff, was ein Verhältniß gibt von 31,3 Stickstoff, auf 1,000 Kohlenstoff. Hieraus ergeben sich einige wichtige Folgerungen: 1) Das relative Verhältniß des aufgesaugten Stickstoffs zum Kohlenstoff steht in einer bestimmten Beziehung zur Blattoberfläche. Diejenigen Gewächse, die den meisten Stickstoff konzentriren, die Getreidepflanzen, enthalten dennoch weniger davon, als die Leguminosen, die Erbsen und und der Klee. 2) Der Ertrag an Stickstoff ist größer auf einer Wiese, die keinen stickhoffhaltigen Dünger empfängt, als auf einem Weizenfelde, das gedüngt wird. 3) Der Ertrag an Stickstoff ist größer in Klee und in Erbsen, als in Kartoffeln und Rüben, die reichlich gedüngt wurden. 4) Hätten wir Kartoffeln, Rüben, Weizen, Erbsen und Klee auf demselben, reichlich gedüngten Felde durch einander gepflanzt, so würden wir in sechszehn Jahren für eine gegebene Menge Kohlenstoff dasselbe Verhältniß von Stickstoff geerntet haben, wie auf einer Wiese, die keinen Dünger empfing. Auf einem Morgen Wiese ernten wir nämlich nach sechszehnjährigem Durschnitt 984 Pfund Kohlenstoff und 32.2 Pfund Stickstoff, auf einem Morgen Kulturland 857 Kohlenstoff und 26,8 Stickstoff. Bringt man den Kohlenstoff und Stickstoff der Blätter des Kartoffelund Runkelrübenkrautes, das in dem Ertrage des Kulturlandes nicht gerechnet wurde, mit in Anschlag, so ergibt sich ein gleiches Verhältniß zwischen Wiesen= und Kulturland, so daß auf dem letzteren mit allem kohlenstoff= und stickstoffhaltigen Dünger nicht mehr produzirt wurde, als auf dem ersteren. Hieraus ergibt sich nun das wichtige Resuliat, daß der Dünger des Kulturlandes das Feld in den sechszehn Jahren, wo wir düngten, nicht reicher an den zur Nahrung dienenden Bodenbestandtheilen machte, als es im ersten Jahre war. Aber auch die Wiese wird durch das Heu, das wir ihr nehmen, um Bodenbestandtheile ärmer, und ihr Ertrag muß sich nach und nach vermindern, wenn wir ihr diese Bestandtheile nicht wieder zuführen. Unter den Mitteln, durch die dieses geschieht, nennen wir die Asche, weil sich aus ihrer Wirkung wichtige Folgerungen ergeben. Es ist Erfahrungssatz, daß wir durch Asche, d. h. durch die Mineralsubstanztheile, welche Holzpflanzen und andere Gewächse nach dem Verbrennen hinterlassen, die verminderte Fruchtbarkeit der Wiesen wiederherstellen. Durch Düngen der Wiesen damit erhalten die Wiesenpflanzen das Vermögen, Kohlenstoff und Stickstoff auf ihrer Oberfläche zu verdichten. Es ist gewiß, daß die Wirkung der dichten und flüssigen Exkremente auf der nämlichen Ursache beruht, und dies kann nicht anders sein, denn diese Düngungsmittel sind ebenfalls Asche— Asche der im Leibe der Thiere und Menschen verbrannten Pflanzen. Zum Beweise nehme man Folgendes: In Virginien erntete man auf einem und demselben Felde von jedem Morgen 22 Pfund Stickstoff, was in hundert Jahren 2,200 Pfund macht. Stammte dieser Stickstoff von dem Felde, so müßte jeder Morgen desselben in der Form von Thierexkrementen Hunderttausende von Pfunden enthalten haben. Ebenso erntete man in Ungarn, wie schon erwähnt wurde, auf einem und demselben Felde seit Jahrhunderten Tabak und Weizen ohne alle Zufuhr von Stickstoff. Kann dieser Stickstoff aus dem Boden stammen? Jedes Jahr belauben sich unsere Buchen=, Kastanien= und Eichenwälder, und ihre Blätter und Früchte sind reich an Stickstoff. Dieser Stickstoff ist nicht im Boden enthalten, wird nicht durch Dünger zugeführt und seine Quelle kann also nur die Atmosphäre sein. Laßt sich nun annehmen, daß die Aecker Ungarns und Virginiens, von denen eben die Rede war, eine andere Quelle für ihren Stickstoff gehabt hätten, als der Wald? Gewiß nicht. Einen schlagenden Beweis, daß die Luft die Quelle des Stickstoffes ist, bietet Aegypten dar. Dort machen die getrockneten Exkremente der Thiere das Hauptbrennmaterial aus, so daß den Feldern von diesem Düngmittel wenig oder nichts zu gut kommt. Ihre Düngung, d. h. ihre durch die Ernte entzogenen Bodenbestandtheile empfangen die dortigen Felder aus dem Nilschlamme. Dieser Schlamm enthält aber keinen Stickstoff, denn er kommt von den Hochgebirgen Afrika's, von Höhen, die über die Schneegrenze reichen, wo kein Vogel, kein Thier aus Mangel an aller Vegetation mehr Nahrung findet. Auch ein weiterer Versuch Boussingault's sei hier erwähnt. Er analysirte seinen Dünger und wußte, daß er zusammen 1,950 Pfund Stickstoff in sechszehn Jahren zugeführt hatte. Die Ernte betrug in diesen sechszehn Jahren aber blos 1,507 Pfund Stickstoff, also weniger, als zugeführt wurde. Boussingault schloß daraus, daß nur die Leguminosen die Fähigkeit haben, Stickstoff aus der Luft zu verdichten, während den Gramineen und Wurzelgewächsen derselbe zugeführt werden müßte. Allein dieser Schluß ist falsch, denn in derselben Zeit ernten wir auf derselben Fläche(vier Morgen) Wiese, die nicht gedüngt wurde, 2,060 Pfund Stickstoff. Aus allen diesem geht hervor, wie unrecht es ist, den Werth eines Düngers nach dem Stickstoffgehalt zu beurtheilen, wie dies in Deutschland und Frankreich gebräuchlich ist. Das Ammoniak bleibt stets die Quelle alles Stickstoffes für die Pflanzen, die es ja auch aus der Luft beziehen, und es kann nicht schädlich sein, wenn wir der Pflanze außer dem Ammoniak, das sie aus der Luft auffaugt, auch noch im Dünger künstlich welches zuführen. Die Bildung der Blutbestandtheile, der stickstoffhaltigen Bestandtheile in unsern Kulturpflanzen ist an die Gegenwart gewisser Materien geknüpft, welche der Boden enthält. Fehlen diese Bestandtheile des Bodens, so wird auch bei der reichlichsten Zufuhr kein Stickstoff assimilirt. Das Ammoniak in den thierischen Exkrementen übt nur deshalb die günstige Wirkung aus, weil es begleitet ist von den zu seinem Uebergang in Blutbestandtheile nöthigen andern Stoffen. Geben wir dem Felde diese andern Bestandtheile mit dem Ammoniak, so wird es assimilirt; fehlt aber dieses Ammoniak, so schöpft die Pflanze den Stickstoff aus der Luft, aus einer Quelle, in der sich der Abgang von selbst durch die Fäulniß und Verwesung der gestorbenen Thier= und Pflanzenleiber wieder ersetzt. Daraus geht hervor, daß das Ammoniak das Wachsthum der Pflanzen auf allen Bodenarten beschleunigt und befördert, in welchen die Bedingungen seiner Assimilation sich vereinigt finden, daß es aber, wenn diese Bedingungen fehlen, in Beziehung auf die Erzeugung der Blutbestandtheile völlig wirkungslos ist. In allen Düngmitteln, im Guano, in den Thierexkrementen u. s. w. führen wir Ammoniak zu, aber begleitet von allen mineralischen Nahrungsstoffen, die in den Pflanzen enthalten waren, welche von den Thieren gefressen wurden, die schließlich den Dünger lieferten. Die Wirkung der künstlichen Zufuhr von Stickstoff im Ammoniak beschränkt sich also(gerade wie beim Humus als Quelle der Kohlensäure) auf die beschleunigte Entwicklung der Kulturpflanzen. Die Hauptsache ist und bleibt die Zufuhr der mineralischen Bestandtheile, die dem Boden durch die vorhergehenden Ernten genommen sind. Die wichtigste Aufgabe für den Chemiker besteht darin, die Aschenmenge der Kulturpflanzen, die sich auf dem verschiedensten Boden entwickelt haben, und durch Analyse dieser Asche zu erfahren, welche Bestandtheile in der nämlichen Pflanze wechseln und welche beständig sind. Dadurch können wir die genauesten Kenntnisse aller Bestandtheile erhalten, die wir dem Boden nahmen, und so das am Eingange angedeutete Resultat erzielen, daß nämlich der Ackerbauer Buch führen kann über jeden seiner Aecker und mit Bestimmtheit weiß, welche Stoffe und in welcher Menge er hinzuführen hat, um die durch die vorhergehende Ernte verminderte Fruchtbarkeit vollkommen herzustellen. Berlin. Der Abmarsch der badischen Truppen in preußische Garnisonen, der nach langem und wiederholtem Schwanken endlich durch Allerhöchste KabinetsOrdre festgestellt wurde, scheint wieder ungewiß geworden zu sein. Man soll bei der großherzoglichen Regierung unerwartete Bedenken geäußert haben, welche man hier auf die östreichischen Einsprüche gegen die preußische Militair=Conventionen zurückführt. Dagegen geschehen sehr rasche Schritte zur Ausführung des Meklenburger Vertrages. — Auf telegraphischem Wege geht hier die Nachricht ein, daß die russischen Truppen sich bei Lenczic concentriren.— Bei einem Manöver in Potsdam ist ein Ulane von einem scheu gewordenen Pferde so unglücklich abgeworfen worden, daß ihm der untere Schaft der Lanze in den Unterleib drang, und er an der Verwundung alsobald gestorben ist. Zwei andere Soldaten wurden gleichzeitig, jedoch minder erheblich, verwundet. Erfurt. In der Sitzung vom 20. hat das Staatenhaus gleichfalls die Verfassungsberathung beendigt. Im Allgemeinen wurden dieselben Beschlüsse, wie im Volkshause gefaßt, nur wurde das Vereinsrecht noch mehr beschränkt. Ein Amendement, wonach das Reichswahlgesetz für Einzelstaaten, außer bei den ersten Kammern, Norm sein sollte, wurde mit 49 gegen 40 Stimmen angenommen. Bei Berathung der Additionalakte gab Herr v. Carlowitz ähnliche Erläuterungen, wie sie General v. Radowitz im Volkshause gegeben: die Union habe als Großmacht das Recht des Krieges und des Friedens. Derselbe gab ferner die ausdrückliche Erklärung, daß die Bundesverfassung von 1815 nicht fortbestehe. Coblenz. Die seit den letzten 2 Jahren ausgesetzt gewesenen Uebungen der Landwehr=Cavallerie und Landwehr=Artillerie werden am 15 k. M. hier beginnen, und sollen die letztern 5 Wochen dauern Aachen. Der Diebstahl der 15,000 Thaler (s. Nr. 95 d. Bl.) hat sich aufgeklärt. Das Geld war gar nicht gestohlen, sondern durch ein Versehen ohne Begleitschreiben an seinen Bestimmungsort Cöln abgegangen. Frankfurt. Die in gutunterrichteten Blättern auftauchenden Gerüchte, daß die Mitglieder des sogenannten„Bundestags=Congresses" am 1. Mai definitiv hier zusammentreten, gewinnen in diplomatischen Kreisen seit einigen Tagen immer mehr an Consistenz. Auch spricht man lebhaft von einer Erweiterung der von Oestreich ernstlich beabsichtigten Universalmonarchie.— Am 21. sind die bisher hier und in der Umgegend gelegenen 4 Schwadronen des preußischen 8. CuirassierRegiments mit Zurücklassung eines kleinen Detaschements nach Deutz aufgebrochen. Baden. Am 20. Abends ist, nachdem er seine Inspektions=Reise nach Trier und Luxemburg beendet, auf der Eisenbahn über Homburg der Prinz v. Preußen in Mannheim eingetroffen. Oestreich. Am 21. ist die Verordnung in Betreff des Verhältnisses der katholischen Kirche zum Staate kundgemacht worden. Dieselbe ertheilt große Concessionen: Aufheben des Placet, Entlaßbarkeit der Geistlichen durch Kirchengewalt, die Störung der Sonntagsfeier mit Kirchenstrafen zu verhängen u s. w. Die Unterrichtsfrage ist vorläufig unerledigt gelassen. Niederlande. Der auf die Regentschaft bezügliche Gesetz=Entwurf ist am 19. den in gemeinsamer Sitzung versammelten beiden Kammern vorgelegt worden. Der König ernennt durch denselben für den Fall, daß sein Nachfolger zur Zeit der Gelangung zum Throne noch minderjährig sei, seinen Bruder, den Prinzen Wilhelm Friedrich Heinrich zum Regenten des Königreichs und bestimmt, daß derselbe die Königliche Autorität von dem Augenblick an ausüben soll, wo der minderjährige König zum Throne gelangt. Ein anderer ebenfalls vorgelegter Gesetz=Entwurf ernennt für den Fall der Minderjährigkeit des Thronfolgers eine Vormundschaft, an deren Spitze die Königin, der Prinz Wilhelm Friedrich Heinrich und der Prinz Wilhelm Friedrich Carl stehen. Frankreich. Am 18. fand das Leichenbegängniß von 183 Opfern der bekannten Katastrophe in Angers statt. L. Napoleon besuchte gleich nach seiner Ankunft in Angers die Verwundeten, von denen viele sehr schwer verletzt sind. Dem Trauergottesdienst, der in der überfüllten Cathedrale zu Angers abgehalten wurde, wohnte L. Napoleon in Begleitung des Kriegsministers bei. Allenthalben hat man Subscriptionen für die überlebenden Opfer der Katastrophe und für die Familien der Umgekommenen eröffnet. Von 167 Repräsentanten der Majorität ist ein Vorschlag eingereicht worden, wonach die zur Feier des 4. Mai verlangten 200 000 Francs ebenfalls zu diesem milden Zwecke verwendet werden sollen. Auch hat die Regierung beschlossen, am Ufer der Maine und zwar an der Stelle, wo das Unglück sich begab, zum Andenken an die Umgekommenen ein Monument errichten zu lassen. Der Minister der öffentlichen Bauten hat eine Commission von Ingenieuren und technischen Beamten niedergesetzt, welche das bisher beim Bau, beim Probieren und bei der Instandhaltung von Kettenbrücken befolgte System untersuchen und die zur Verhütung von ähnlichen Unglücken nöthigen Verbesserungen und Vorsichtsmaßregeln beantragen soll. — Die National=Versammlung hat den Antrag der Regierung, dem Deportations=Gesetz rückwirkende Kraft auf die bereits Verurtheilten zu verleihen, mit 365 gegen 301 Stimmen verworfen. In Folge dieser Schlappe spricht man von dem Rücktritte des Ministers Baroche und daß mehrere Collegen seinem Beispiele folgen würden.— Der Erzbischof von Paris hat in allen Kirchen die Absingung eines Te Deums wegen der Rückkehr des Papstes nach Rom angeordnet. Dänemark. Graf Otto v. Rantzau, der Abgeordnete der Statthalterschaft, hat am 17. eine Audienz beim Könige gehabt. Türkei. Die Aufständischen in Bosnien haben sich der ganzen Kraina bemächtigt. Novi und Pridor sind in ihre Hände gefallen. Eine englische Criminalgeschichte. Aus den Memoiren eines Polizeibeamten. (Schluß.) Nun ja, das entnehme ich aus Eurem Billet, Barnes: aber was für Beweise habt Ihr für die Unterstützung Eurer Behauptung? Beweis genug: im Vertrauen auf meine anscheinend blödsinnige Betrunkenheit ließen sie in meiner Anwesenheit gelegentlich Worte fallen, welche mich überzeugten, daß sie nicht allein die eigentlichen Schuldigen, sondern daß sie auch hieher gekommen find, um das Silberzeug zu holen, welches sie irgendwo hierherum versteckt haben müssen. Dies wollen sie nun heute Nacht fortführen! Sonst nichts Neues? O ja; Sie wissen, ich versteh' mich auch ein wenig auf's Bauchreden, wie auf die Mimik: nun sehen Sie, ich nahm die Gelegenheit wahr, als der jüngste der Spitzbuben— wissen Sie, derselbe der neben Mr. Bristowe saß und am zweiten Abend trotz der Grimmkälte auf dem Verdeck des Wagens Platz nahm, weil's ihm, wie er sagte, drinnen zu heiß und enge sei... Ja ja, ich erinnere mich. Dummkopf der ich war, daß mir dies nicht vorher beifiel. Aber fahrt nur fort! Jenun ich nahm die Gelegenheit wahr, als er und ich, vor ungefähr drei Stunden mit einander allein im Gastzimmer saßen— ich natürlich sternhagelvoll betrunken wie immer— da ließ ich plötzlich hart neben seinem Ellbogen die Stimme Sarah King's ausrufen: Wer ist da drinnen in der Silberkammer?— Sie hätten das Entsetzen sehen sollen, mit welchem der Kerl zusammenfuhr, daß beinahe die Beine unter ihm brachen, — es wäre Ihnen nicht der mindeste Zweifel mehr geblieben, daß die Burschen die Räuber sind. Jenun, das ist aber kaum ein juridischer Beweis, Barnes; doch, denk' ich, können wir einigen Nutzen daraus ziehen. Kehrt Ihr jetzt sogleich nach der Schenke zurück; mit Einbruch der Nacht stoste ich in meiner früheren Verkleidung zu Euch!— Noch frühe am Abend betrat ich die Talbotschenke und setzte mich in's Gastzimmer, wo unsre drei Bekannten und Barnes anwesend waren.— Ist denn der Schlingel da noch nicht nüchtern? fragte ich Jene. Nein, er hat sich den ganzen Tag trinkend und schnarchend hier herumgetrieben, versetzte der Jüngste. Heute Nachmittag hat er sich zu Bett gelegt, wie ich höre; allein es hat ihm, wie es scheint, nicht viel geholfen. Bald darauf hatte ich Gelegenheit, mit Barnes allein zu reden, und vernahm, daß einer der Burschen ein Wägelchen mit einem Kutschensitze von Kendal gebracht habe, und daß alle drei in ungefähr einer Stunde wegfahren wollten, angeblich um noch eine, etwa 14 Meilen entfernte Stadt zu erreichen, wo sie zu übernachten gedachten. Sogleich war mein Plan gefaßt: ich kehrte in's Gastzimmer zurück, erlauerte einen günstigen Augenblick und flüsterte dem jungen Mann, dessen Nerven durch Barnes's Bauchredekunst so sehr erschüttert worden waren, in's Ohr: Dick Staples ich möchte im Nebenzimmer ein Wörtchen unter vier Augen mit Euch reden! Das sagte ich in meiner natürlichen Stimme und hob dabei meine Perücke etwas in die Höhe. Der Bursche war wie vom Donner gerührt, und seine Zähne klapperten vor Schreck; seine zwei Gefährten, in ein gemeines Kartenspiel vertieft, bemerkten es nicht. Kommt, fuhr ich im gleichen leisen Tone fort, kommt, es ist kein Augenblick zu verlieren; wenn Ihr Eure Haut vom Galgen retten wollt, so folgt mir! Das that er, und ich führte ihn in ein anstoßendes Zimmer, verschloß dessen Thüre hinter mir, zog eine Pistole aus der Rocktasche und sagte: Ihr seht, Staples, das Spiel ist verloren: Ihr habt Mr. Bristowe's Rolle in seines Oheims Hause in Five Oaks gespielt, indem Ihr genau dieselbe Kleidung trugt wie Er.; Ihr habt das Dienstmädchen umgebracht.... Nein, nein; bei Gott, ich nicht! stammelte der Bursche; ich hab' keine Hand an sie gelegt.... Jedenfalls waret Ihr dabei, und das kommt, was den Galgen anlangt, auf Eines heraus. Ihr habt ferner Mr. Bristowe unterwegs die Börse aus der Tasche genommen und eine von den gestohlenen spanischen Goldmünzen hinein praktizirt: dann stiegt Ihr auf das Kutschverdeck, und wußtet durch irgend einen sinnreichen Kunstgriff ein goldenes, mit Brillanten besetztes Kreuz in seinen Mantelsack zu verstecken.... Was soll ich thun... was soll ich thun, um mein Leben zu retten... mein Leben? stammelte der Bursche, vor Schreck und Angst halbtodt, und sank in einen Stuhl. Rafft Euch mal auf und hört mir zu. Wenn Ihr wirklich der Mörder nicht seid.... Nein, das bin ich nicht! So wahr Gott lebt, ich hab's nicht gethan! fiel er mir in's Wort. Wenn Ihr der Mörder nicht seid, so werdet Ihr vermuthlich als Königszeuge") zugelassen werden; aber merkt's Euch wohl, ich mache Euch keine Zusagen! Nun sagt mir zunächst, was für Operationen habt Ihr verabredet, um die Beute fortzuführen? Meine beiden Gefährten gehen jetzt gleich mit dem Wagen weg, um die Beute zu holen, welche dort drunten in jenem Gehölz versteckt liegt. Ich soll hier bleiben, um ein Lärmzeichen zu geben, sobald etwas Verdächtiges sich zeigt, indem ich zwei Lichter an das Fenster unseres Schlafzimmers stelle. Falls Alles ruhig bleibt, soll ich dann drunten auf dem Kreuzwege, ungefähr eine Viertelmeile von hier zu ihnen stoßen! Schon gut. Nun kehrt Ihr in's Gastzimmer zurück, ich folge Euch; vergeßt aber ja nicht, daß ich Euch bei dem ersten Anzeichen von Verrath über den Haufen schieße wie einen Hund! Ungefähr eine Vietelstunde später fuhren seine beiden Verbündeten in ihrem Wägelchen davon; ich, Barnes und Staples, dem wir die Hände auf den Rücken gebunden und unter die Specialaufsicht des Hausknechts der Talbotschenke gestellt hatten, welchen ich für diesen Zweck eigens für des Königs Dienst gepreßt hatte, folgten ihnen vorsichtig. Die Nacht war glücklicherweise stockfinster, und das Geräusch der Wagenräder übertönte unsere leisen Schritte. Endlich hielt der Karren still, die Beiden stiegen aus, traten in das Dickicht und waren bald emsig damit beschäftigt, das verscharrte Silbergeräthe auszugraben und nach dem Wagen zu schaffen. Vorsichtig schlichen wir ihnen näher und waren ihnen bald unbemerkt bis auf einen Schritt nahe gekommen, und ich hatte ihnen die Pistolen aus der Tasche des Kutschensitzes genommen. Jetzt kamen sie wieder aus dem Dickicht heraus und brachten einen schweren Sack mit. Steige Du in den Wagen, dann will ich Dir die Sachen hineingeben! sagte der Eine zum Andern; dieser gehorchte. Hollah, rief der Andere, sagt' ich Dir denn nicht... Halt, jetzt hätt' ich Euch erwischt! rief ich und riß, hinter dem Wagen hervorspringend, den Einen, dem ich ein Bein gestellt, zu Boden. Barnes, haltet den Gaul am Kopf; und Ihr, Sir, wenn Ihr im Wagen drin einen Finger rührt, so jag' ich Euch eine Kugel den Kopf! Die Ueberrumpelung gelang vollständig, und Beide waren so sehr von Schreck gelähmt, daß sie gar keinen Widerstand versuchten, zumal als der im Wagen merkte, daß die Pistolen fort waren. Sie waren bald geknebelt und in Ketten rc. sicher gemacht, der Rest des Silbergeräths ward in den Wagen geschafft, und wir fuhren nun rasch dem Gefängniß von Kendal zu, wo ich die Ehre hatte, den Burschen schon Das heißt als Mitschuldiger, der die übrigen Miturheber und Complicen eines Verbrechens aussagt. um neun Uhr ein Logis anzuweisen. Trotz der späten Abendstunde durchflog die Nachricht davon doch rasch die Stadt, nnd ich ward von allen Seiten her beglückwünscht, als ich in meinen Gasthof zurückkehrte. Was mich aber mehr als tausendfältig für das Wenige entschädigte, das ich gethan, war die tiefgerührte Umarmung, mit welcher mich der silberlockige Oheim des Gefangenen, welchen man mit der Freudenbotschaft von dem Einbringen der eigentlichen Mörter aus dem Bett aufgeschreckt, und der sogleich gekommen war, um sich darüber zu vergewissern— an sein Herz drückte und den Segen des Himmels auf mich herabrief. Damals fühlte ich, daß es selbst im Leben eines Polizeibeamten heilige Momente gibt! Mr. Bristowe ward natürlich schon am folgenden Morgen freigegeben, und Staples als Königszeuge zugelassen; einer seiner Mitschuldigen wurde gehängt; der Andere deportirt. Der größte Theil des Raubs ward wieder herbeigeschafft, und der Bursche, welcher— um seinen Spießgesellen Zeit und Gelegenheit zur Ausführung des Einbruchs zu verschaffen, welchen sie durch die Lesung von Mr. Bagshawe's Brief beschlossen hatten — sich für einen Polizeibeamten ausgegeben und Mr. Bristowe in der Irre herumgeführt hatte, wurde bald darauf aus Anlaß eines andern Verbrechens, das er begangen, entdeckt und ebenfalls deportirt. In Paris leben bekanntlich gegen 80,000 Deutsche, von denen die meisten natürlich arm sind, ja sich in den traurigsten Verhältnissen befinden. Am besten geht es noch den Handwerkern, die, wie überall, so auch in Paris, wegen ihrer Geschicklichkeit und Ausdauer geachtet und meistens willkommen sind. Viele französiren sich zwar, aber die deutsche Natur sieht doch überall durch. Sehr groß ist ihre Zahl namentlich im Schuhmacherhandwerk und in der Kunsttischlerei. Schuhmacher und Deutscher ist im Pariser gewöhnlichen Leben beinahe gleichbedeutend geworden, fast alle Pariser Schuhmacher sind Deutsche und im französischen Lustspiele figuriren in der Regel zwei deutsche Carricaturen, der deutsche Schuhmacher, eine plumpe, ehrliche Haut, der entsetzliches Französisch spricht, und der deutsche Baron, der mit erschrecklich viel Geld und noch mehr Dummheit nach Paris kommt, um sich da auf alle mögliche Art betrügen zu lassen. Die deutsche Kunsttischlerei hat in der französischen Industrie einen großen Ruf erlangt und es ist eine eigene Geschichte mit dem Ursprunge derselben. Eine große Anzahl deutscher Auswanderer kam nämllich in den Jahren 1831 und 1832 nach Paris, wo sie sich auf die Tischlerei legten, obgleich sie Anfangs wenig oder nichts davon verstanden. Sie vervollkommneten sich aber bald und arbeiteten zu Preisen, zu denen es die Franzosen nicht thun mochten. Das führte zu vielen blutigen Gewaltthaten zwischen den deutschen und französischen Tischlern, namentlich in der Vorstadt St. Antoine, wo einmal sogar Kavallerie anrücken mußte, um die Arbeiter auseinander zu treiben. Obgleich seitdem viele von den Deutschen ausgewiesen worden sind, zählt man doch heute noch in der erwähnten einzigen Pariser Vorstadt gewiß mindestens 4000 deutsche Tischler.— Auf der andern Seite ist aber auch nicht zu verschweigen, daß die größten Pariser Bankiers, die Rothschilde, die Hottinger, die Foulds u. s. w., entweder Deutsche oder deutsche Schweizer sind. In der Chaussee d'Antin und der Straße Lafitte gibt es viele große deutsche Bankiergeschäfte und an der Pariser Börse ist der deutsche Jude ein hervorstechender Charakter. In diesen großen deutschen Geldregionen hat freilich Alles einen französischen oder wenigstens französirten Anstrich angenommen und man kümmert sich da sehr wenig um Deutschland und die Deutschen. Bekanntmachung. Die Heberolle der Communal=Grundsteuer von den grundsteuerfreien Häusern für das Jahr 1850 liegt während 3 Tage, vom 24. bis 27. d. auf dem hiesigen Rathhause, Stube Nr. 18, zur Einsicht offen. Düsseldorf den 23. April 1850. Der Oberbürgermeisterei=Verwalter, Regierungs=Assessor Hammers. Das Haus des Herrn General=Consuls Boeker hier an der Benratherbrücke Nr. 869 mit Hintergebäude, Stallung, Remise und Garten ist zu vermiethen und gleich zu beziehen. Lützeler, Notar. Gerichtlicher Verkauf. Am Donnerstag den 25. April 1850, Morgens 11 Uhr, sollen auf dem Markte am Rathhause zu Düsseldorf verschiedene Mobilar=Effekten meistbietend gegen baare Zahlung verkauft werden. Der Gerichtsvollzieher Wm. Knoblauch. Treubund, Mit Gott für König und Vaterland, zu Düsseldorf. Anmeldungen zur Mitgliedschaft können bei Herrn Friedr. van den Bergh, Kasernen= u GrabenstraßenEcke, geschehen, wo auch die Statuten zur Einsicht offen liegen.§. 1 derselben lautet: „Der Zweck des Bundes ist: Belebung und Kräftigung treuer Liebe und Anhänglichkeit für den angestammten König, das kgl. Haus und das Vaterland; gewissenhafte Annahme und Befolgung der von dem Könige angenommenen Verfassung nicht nur von allen seinen Mitgliedern, sondern auch von allen Staats=Angehörigen, auf die ein Einfluß auszuüben irgend wie gestattet ist; sittliche Erhebung des Volkes; Erweckung aufrichtiger Liebe zu den Mitmenschen; ferner: Förderung der Volkswohlfahrt durch Belehrung und die That und endlich entschiedenes Auftreten durch jedes gesetzliche Mittel gegen Alles, was den genannten Zwecken des Bundes entgegenstrebt." Düsseldorf den 23. April 1850. Der Vorstand. Künstler-Verein„Malkasten.“ General=Versammlung Donnerstag den 25. d., Abends 8 Uhr, zur Berathung der Festlichkeiten bei Gelegenheit der Skizzen=Verloosung. Der Vorstand. Anti-Munn-Verein. 23. 4C 50. 8 Uhr: Abschied. Sonnenaufgang aus dem„Propheten.“ Gesellschaft zur„Hoffnung“ am Mittwoch den 24. d., Nachmittags 4 Uhr: Concert. Der Vorstand. Verkaufs=Anzeige. Am Donnerstag den 25. April 1850, Morgens 11 Uhr, wird unterzeichneter Gerichtsvollzieher auf dem öffentlichen Marktplatze zu Düsseldorf mehrere Mobilien an den Meistbietenden gegen gleich baare Zahlung verkaufen. Carl Barths. Sämmtliche alten Krieger aus den Kriegsjahren von 1813, 14 und 15, sind Mittwoch den 24., Sonntag den 28. April und Sonntag den 5. Mai, bei Wirth Herrn Joseph Blistain, auf der Andreasstraße in Düsseldorf wohnend, höflichst eingeladen, um eine Petition, welche an Se Majestät, unseren Allergnädigsten König, gerichtet, zu unterzeichnen. Düsseldorf den 24. April 1850. Der Kataster=Beamte und vereidete Geometer Grothaus in Düsseldorf empfiehlt sich zu allen vorkommenden geometrischen und nivellitischen Arbeiten, als: Flächen= und Körper=Messungen, Theilungen, Gränzberichtigungen, Eisenbahn, Kunststraßen=, Kunstwiesen=, Stau= und Entwässerungs=Anlagen, Messungen für den Bergbau(Markscheider=Arbeiten) und Abschätzungen aller Art in allen Theilen des Preußischen Staats. Seine Wohnung ist Kaiserstraße Nr. 148/3. Die Eröffnung meiner wohl eingerichteten Gast= und Bierbrauerei 3 zeigt Unterzeichneter dem reisenden Publikum, so wie meinen Freunden und Bekannten ergebenst an, mit der Bitte, mich mit ihrem Zuspruch beehren zu wollen, wogegen ich mich bestreben werde, mir ihre Zufriedenheit durch reelle und prompte Bedienung zu erwerben. 2/ H. J. Hellingrath, Kasernenstraße Nr. 894, vis à vis der 275 Garnisonkirche. Geschäfts=Anzeige und Empfehlung. Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich hierselbst an der Ecke der Kasernen= und Haroldstraße ein Spezerei= und Tabak=Geschäft eröffnet habe. Meine Waaren von reell guter Qualität, bei mäßig billigen Preisen, erlaube ich mir, einer geneigten Abnahme zu empfehlen. Düsseldorf den 23. April 1850. F. J. Greiß. (231) Ein Mädchen von angenehmem Aeußern und mit guten Zeugnissen versehen, kann in einer Restauration gleich eine Stelle finden. Wo, sagt die Exped. d. Bl. Mit obrigkeitlicher Bewilligung. Heute Dienstag den 23. d. wird der Unterzeichnete die Ehre haben eine Große Vorstellung im Kunst- und Welt-Theater in 3 Abtheilungen zu geben. Erste Abtheilung. Ansicht von Brieg an der Simplonsstraße in der Schweiz. Zweite Abtheilung.(Metarmophosen.) Chinesische Verwandlung.— Ein Savoyarden=Bube mit seinem Affen.— Schwäbischer Nationaltanz, aufgeführt von 4 Figuren. Tanz im griechischen Kostüm, von 4 Figuren aufgeführt. Dritte Abtheilung. Belagerung und Bombardement von Wien. Preise der Plätze: 1. Platz 5 Sgr., 2. Platz 3 Sgr., 3. Platz 2 Sgr.; Kinder zahlen auf den beiden ersten Plätzen die Hälfte. Anfang 7½ Uhr. Der Schauplatz ist auf dem Burgplatz beim Wirth Hrn. Poßberg. Peter Borsch. Es empfehlen sich mit vorzüglichem Spelzmehl zu 17 Pf., Vorschußmehl 14 Pf., Mittel69 mehl 12 Pf., ebenso reines Weizenmehl 10 Pf., Buchweizenmehl 11 Pf. pr. Pfd, Griesmehl 2 Sgr., Koch= und Gemüsenudeln 3 Sgr. pr. Pfd., Gerste von 18 Pfg. bis zu 2 Sgr. 8 Pf. pr. Pfd. Gebr. Schmitz, vorne auf'm Steinweg. Geschäfts-Verlegung. Mein Kohlen=Geschäft habe ich von der Bolkerstraße nach dem Hundsrücken und der Neustraße Nr. 450, in die Behausung des Herrn Prehl, verlegt. J. Krischer. Unterzeichnete empfiehlt sich im Anfertigen aller Damen kleider, das gewöhnliche Kleid zu 16 Sgr. Prompte und reelle Bedienung versprechend, bittet um geneigten Zuspruch Frau Dumesnil, Mühlenstraße Nr. 303. (227) 2 bis 300 Thlr. werden gegen hinlängliche Sicherheit gesucht. Von wem, sagt die Exped. d. Bl. (233) Ein ordentliches, mit guten Zeugnissen versehenes Küchenmädchen, welches alle häuslichen Arbeiten versteht, wird gesucht. Wo, sagt die Exped. d. Bl. Tuchhandlung von I. F. Wilhelmi, Bergerstraße Nr. 1177, beehrt sich den Empfang der neuen Waaren für Frühjahr und Sommer anzuzeigen und empfiehlt namentlich SommerBukskine und Rockstoffe in reicher Auswahl zu den billigsten Preisen. Die Kaltwasserheilanstalt Rolandseck bei Bonn am Rhein am schönsten Theile des Rheins, vis à vis vom Siebengebirge, gelegen, bietet nicht nur dem Hülfe suchenden Publikum, sondern auch Solchen, die, ohne die Kur zu brauchen, in dieser reizenden Gegend weilen wollen, bequemes und wohlfeiles Unterkommen. Der wöchentliche Kurpreis beträgt, Alles in Allem, je nach der Schönheit des Zimmers 8 bis 15 Thlr. Aerztliche Anfragen bitte ich an den in der Anstalt wohnenden Arzt, Herrn Dr. Dovey zu senden. Rolandseck den 18. April 1850. Franz Küpper. Kölnische Feuer=Versicherungs=Gesellschaft, sanctionirt durch Allerh. Kabinetsordre vom 5. März 1840. Grund-Kapital Drei Millionen Thaler. Die Gesellschaft versichert sowohl Gebäude, als bewegliche Gegenstände aller Art gegen billige feste Prämien. Die Waarenlager, die Schiffe, die Ernte, Produkte, Gemälde und das Vieh sind davon so wenig ausgeschlossen, wie das Risico der Miether und dasjenige der Recours= Ergreifung der Nachbarn. Versicherungs=Anträge beliebe man bei der HauptAgentur hierselbst, Mittel=Allee Nr. 185(in dem ehemaligen Hengstenberg'schen Hause) zu machen. (230) Die Jahrgänge 1837, 1838 und von 1840 bis 1849 des Amtsblattes des Regierungsbezirkes Düsseldorf, schön gebunden und gut gehalten, sind billig zu verkaufen. Wo, sagt die Exped. d. Bl. (234) Zu einem Cursus im Tanzunterricht bei dem Hrn. Balletmeister Helmke wird zu einer Gesellschaft von acht Personen noch eine Theilnehmerin gesucht. Das Nähere in der Exped. d. Bl. zu erfragen. (235) Ein Frauenzimmer von mittlerem Alter, welches in allen häuslichen Arbeiten erfahren ist und die besten Zeugnisse beibringen kann, sucht eine Stelle als Haushälterin. Die Exped. d. Bl. sagt welches. (232) In einem angesehenen Geschäft wird ein gesitteter Knabe in die Lehre gesucht. Die Exped. d. Bl. sagt in welchem. Eine in der Kaiserstraße Nr. 1483 gelegene erste Etage steht zu vermiethen und gleich zu beziehen. Bei Hutmacher P. Müller, Mittelstraße, sind möblirte Zimmer zu vermiethen; auch wird auf Verlangen die Beköstigung dabei gegeben. Citadellstraße Nr. 1251 ist die Hälfte des Unterhauses, wie auch mehrere Zimmer zu vermiethen; auch ist ein Fensterkasten zu verkaufen. Auf der Oberbilkerstraße Nr. 1007 sind auf dem zweiten Stock vier Zimmer und Küche nebst Bleiche und Keller zu vermiethen und gleich zu beziehen. Elberfelderstraße Nr. 771 ist die erste und zweite Etage nebst Stallung, Remise 2c. zu vermiethen und am 15ten Oktober c zu beziehen. Auf Verlangen kann auch das ganze Haus vermiethet werden Näheres bei dem Eigenthümer, Poststraße Nr. 1018. Zu verpachten ist auf der Bolkerstraße Nro. 464 das Unterhaus und der erste Stock und kann am 1. September bezogen werden. Nähere Auskunft bei Ph. Krischer, Flingerstraße. (228) Auf einer frequenten Straße wird ein Unterhaus gesucht, am liebsten bei einer Wittwe. Näheres in der Exped. d. Bl. Oberbilkerstraße ist ein schönes Unterhaus mit Bleiche, Waschküche, mit oder ohne Stallung für 8 Pferde zu vermiethen. Näheres Orangeriestraße Nr. 1228. Ein geräumiger Keller steht zu vermiethen, Bolkerstraße Nr. 466 und auch nach Verlangen eine Wohnung. Wasserstand. 23. April, Morg. 6 Uhr: 10'9". Wind: Süd=Ost. „ 11„ 10'8½".„ Süd. Zur Vermeidung von Verwechslungen mit dem sogenannten„Düsseldorfer Kreisblatt" erbitten wir uns alle Zusendungen unter der Adresse: Stahlsche Buchhandlung(W. Kaulen). Die Expedition des Düsseldorfer Journals und Kreisblatts. Frendenblatt. In den drei Reichskronen bei Beeking. von Spankeren m. Fam. und Bedienung, a Düsseldorf. Crous, Kfm a Crefeld. Westplath, Kfm a Rotterdam. Cuntze, Kfm a Viersen. Le Grand, Kfm a Bieberich. Francis, Rent. a Irrland. Beston, Rent. a London. Brown m. Fam., Part. a London. Goodbody, Part. a London, Harney, Part. a Dublin. Moes, Kfm a Paris. Röhren, Kfm a Rheydt. Primawesa, Bergbeamter a Münster. Siebel, Kfm a Elberfeld. Reinhold, Major a Wesel. Belli, Apotheker a Altena. Zum Prinzen von Preußzen bei Wittwe E. Schleger. Graf zu Solms=Laubach m. Gem., Generale major u. Commandeur d. 13. Cav.=Brigarda Münster Scheppe, Oberst=Lieutenant u. Commandeur d. 16. Inf.=Reg. a Düsseldorf. Baron von Krug Zur Nidda mit Gem. und Dienerschaft, Offizier a Dasseldorf. Baron v. Owstin, Öffizier a Trier. Schürmann, Kfm a Lennep. Kfm a Mannheim. Baron v. Sonsfeld, Offizier a Trier. Parker, Student a Newcasthe. Wilkinson, Student a Welton. Prenk, Student a Chippenham. Quitman, Kfm a Altena. Vilter, Kfm a Clberfeld. Wedel, Medicinalrath a Brüssel. Scheele Kfm a Elberfeld. Arenz, Intendanturrath a Münster. Lochner, Kfm a Frankfurt. Fräul. Koenig, a Ruhrort. Koenig, Kfm a Ruhrort. Breidenbacher Baron v. Hymen, a Haus Hain. Graf zur Lippe m. Bed., a Cöln. Schütt m. Gem., a Hamburg. Seybolt, Kfm a Bremen. von Wiesenhütten m. Fam., Kammerherr a Frankfurt. Stohn, Part. a Bremen. Pinnet, Kfm a Paris. Lobstein, Part. a Mainz. Bürger, Part. a Frankfurt. Neubert, Kfm a Leipzig. Reinhardt, Part. a Coblenz. Im Cölnischen Hof bei Juppen Kater, Kfm a Monnickenclam. van Best m. Fam., Rent. a Rotterdam. Simon, Kfm a Saarbrücken. Rudolpf, Kfm a Darmstadt. Cohen, Kfm a Coblenz. Kuttenberg, Kfm a Marienwerder. Weißborn, Kfm a Elberfeld. Klör, Kfm a Leiplig. Buchen, Kfm a Lobith. Beckmann m. Gem., Part. a Lobith. Gersfeld, Kfm a Naumburg. Flörheim, Kfm a Aachen. Finck, Kfm a Fichteln. Esser, Kfm a Essen. Vomhardt. Körner, Reg.=Rath a Düsseldorf. Bodd, Kfm a Cöln. van der Nelde, Part. a Rotterdam. Ceckhout, Kfm a Rotterdam. Dorff, Kfm a Hitdorf. Groff, Kfm a Bremen. Friedrichs, Kfm a Rheydt. Beyenhof, Kfm a Hamburg. Varius, Rent. a London. Faerber, Kfm a Coblenz. Nelgens, Kfm a Magdeburg. Berkens, Kfm a Berlin. Schlessebach, Gastwirth a Aachen. Barthels m. Fam., Kfm a Barmen. Im Bergischen Hof bei Bender. Hartmann, Kfm a Höchsten. Schwab, Priv. a Coblenz. Reuter, Kfm a Kettwig. Kayser m. Gem., Kfm a Kettwig. Freienberg, Kfm a Duisburg. Lehvuart, Kfm a Andernach. Leising, Kfm a Minden. Eickhoff, Kfm a Emmerich. Im Bönnischen Hof bei Rösberger. Müllender, Kfm a Eupen. Uellemer, Kfm a Bokum. Kepper, Kfm a Linz. Stelling, Kfm a Rees. Marcus, Kfm a Creuznach. Busch, Gutsb. a Conn. v. Erkers, Gutsd. a Erpel. Laubertz, Rent. a Bonn. Neukers, Rent a Rheda. Kölsmeyer Kfm a Paderboru. Im Römischen Kaiser bei Engels Boom, Kfm a Bremen. Schies, Kfm a Hamburg. Brontgeith, Kfm a Cleve. Frau Köller, a Higen. Röhr, a Hörde. Wilfort, Kfm a Barmen. Laufs, Ksm a Odenkirchen. Bongardt, Kfm a Limburg. Hankaber, Kfm a Reinberg. Im alten Kaffehaus bei Heuser. Heusgen, Kfm a Cöln. Püttmann, Kfm a Lohne. Krey, Lehrer a Xanten. Vermeulen, Sekretär a Cleve. Altgassen, Fabrik. a Crefeld. Welken, Fabrik. a Hast. Rütter, Fabrik. a Calcar. Hendrichs m. Sohn, Fabrik. a Rees. Im Berliner Hot bei Kampmann. Elbreden, Kfm a Bielefeld. Gemmer, Kfm a Ruhrort. Elberding, Kfm a Neuwied. Eigen, Conditor a Amsterdam. Schardo, Kfm a Aachen. Lübe, Oeckonom a Westphalen. Zum Kurhaten bei Stübben. Hübinger, Fuhrmann a Gladbach. Schäfer m Fam., Handelsm. a Solingen. Math. Oeringhaus, Dienstmagd a Lennep. Osthoff m. Fam., Tabakfabrikant a Rastatt. Redacteur: W. Kaulen.— Druck und Verlag der Stahl'schen Buchhandlung(W. Kaulen), Karlsplatz Nr. 1043