Erscheint täglich außer Montags. Abonnementspreis: vierteljährlich 1 Thlr. Auswärts bei allen preuß. Posten 1 Thlr. 5 Sgr. und t. Einrückungsgebühren: für die Petit=Zeile oder deren Raum 1 Sgr. Anzeigen werden bis 11 Uhr Vormittags angenommen. Evangelischer Gottesdienst. Donnerstag den 11. d.: Große Kirche. Nachmittags 3 Uhr: Oeffentliche Prüfung der Confirmanten. Herr Cons.=Rath Budde. Aus Vom 9. April. In der gestern stattgehabten General=Versammlung der Aktionaire der Aachen=Düsseldorfer Eisenbahn wurde der Beschluß gefaßt, sofort mit dem Bau der Bahn zu beginnen und zu dem Ende binnen 3 Wochen 10 pCt. des gezeichneten Aktienkapitals einzufordern. (Theater.) Die lange besprochene Aufführung der neuesten Oper von Giacomo Meyerbeer,„der Prophet," Episode aus der Geschichte der Wiedertäufer, nach dem Spindler'schen Roman„der König von Zion" bearbeitet von Scribe, wird nun, nachdem die umfassenden Vorbereitungen beendigt, am Donnerstag den 11. April zum Erstenmale stattfinden. Soweit es bei einer Provinzialbühne, wie der unsrigen, möglich war, sind die Anstalten zu einer guten Aufführung gemacht worden, und hoffentlich wird dieselbe so ausfallen, daß sie den Erwartungen, die unser Publikum zu hegen berechtigt war, entspricht. Dann wird die Oper, bei dem großen Interesse aller Musikfreunde an dem viel gerühmten Werke des großen Componisten, jedenfalls sehr lukrativ für die Direction werden, und wohl über den Schlußtermin dieser Saison hinaus geführt werden. Ueber ächte weibliche Bildung. Die mögliche Verschmelzung der Poesie mit der Prosa im Leben der Frau. Von Tinette Homberg.*) „Poesie!"— sagt vielleicht Manche kopfschüttelnd, mit wehmüthigem Lächeln, indem sie diese Ueberschrift liest;„Poesie!— wo wäre die wohl noch in meinem innern und äußern Leben zu finden?!— Einst, vor langen Jahren, besaß ich wohl so Etwas!— Damals, als noch die„Locke der Jugend" um meinen Scheitel wallte; in jenen lichten Frühlingstagen meines Daseins, als das ganze, erst geahnte Leben, vom rosigen Morgenroth der Hoffnung und der Liebe wie übergossen, so paradiesisch schön und lächelnd vor mir da lag!— da, ja da war Poesie in mir und in meinem Leben! Aber jetzt!"— Und das wehmüthige Lächeln geht vielleicht in eine Thräne über, und sie legt das Blatt weg und mag gar nicht lesen, was ich ihr hier sagen will. Thu' es nicht, müde Seele! die Du von den taglichen Sorgen und Mühen Deines Lebens niedergedrückt, oder von schmerzlichen Enttäuschungen, von bittern Herzenserfahrungen entmuthigt bist.— Verfolge meine Worte. Ich will versuchen, Dir zu zeigen, daß die Poesie wohl noch immer da ist, daß Du aber es nur verlernt hast, sie zu erkennen.— Wir müssen zuerst untersuchen, was denn eigentlich die Poeste unsres Innern, oder besser gesagt: das Poetische in uns ist? — Ich meine, es ist das bald klare, bald dunklere Ahnen des Unendlichen im Endlichen, des Ewigen im Vergänglichen, des Göttlichen im Irdischen. Es ist ein durchaus Ursprüngliches, Mitgebornes; ja, ich möchte sagen: es ist gewissermaßen der göttliche Mittelpunkt in uns, auf dem sogar das religiöse Gefühl fußen muß, wenn es nicht zum leeren, wirkungslosen Götzendienste werden soll. Denn ich frage: können wir uns eine Religion denken, die wirklich Ansprüche darauf machen dürfte, Religion im ächten Sinn des Wortes zu heißen, obne daß ihr dieses„Ahnen des Unendlichen im End*) Aus den„Blättern für weibliche Bildung" herausgegeben von Seineke, Friedländer und Schornstein. Elberfeld Julius Bädeker. lichen, des Ewigen im Vergänglichen, des Unsichtbaren im Sichtbaren, des Göttlichen im Irdischen" eigen wäre?— Ich denke wohl nicht!— Auch der prosaischste, trockenste Mensch muß dieses poetische Etwas in seinem Innern zu Hülfe rufen, wenn er sich einen Gott denken will— sollte er es auch unter Schutt und Trümmern aller Art in dem entlegensten Winkel seines Herzens hervorsuchen! Die Frommen unsrer Zeit verdammen oft dieses Poetische als etwas irdisch Sündhaftes und bedenken nicht, wie gerade das herrliche „Buch der Bücher" zugleich das poetischste aller Bücher ist! Nehmt ihm seine Poesie— diese im heiligsten Sinn des Wortes gedacht,— und es bleibt nichts als eine trockene Moral=Lehre, die recht gut des Gottes und des Glaubens an denselben entbehren könnte. Dies allgemein Poetische in uns ist zugleich im Besondern ferner jenes wunderbare Etwas, das uns aus unserer tiefsten Liebe anhaucht, wie der Duft aus der Blume; das über unsern Schmerz den sanft mildernden Schleier des Schönen wirft und unsere Freude in das tausendfarbige Strahlengewand des Himmels kleidet; das uns in der großen Wüste des Lebens, bald hier bald dort, eine grünende Oase zeigt, deren frisch sprudelnder Quell die warme Begeisterung für alles Höhere ist; das uns die selbstvergessendste Aufopferung der Liebe nicht als eine Bewunderung erweckende Handlung, sondern als einen der menschlichen Seele natürlichen Zustand betrachten lehrt und uns so die Stimmung gibt, welche der Egoismus der Welt mit geringschätzendem Lächeln eine„excentrische" nennt. Ich brauche wohl nicht zu sagen, daß ich nicht jeden Menschen gleich stark mit dieser Seelenkraft ausgestattet glaube;— es sähe schlimm mit meinen psychologischen Beobachtungen während der Dauer eines jetzt fünfzigjährigen Lebens aus, wenn ich in einem solchen Irrthume befangen wäre! Aber das behaupte ich, daß das Poetische in uns nicht nur, wenn es sich zeigt, ein Mitgebornes(nicht durch Bildung Erlangtes) ist, sondern, daß es eben jedesmal in jedem Menschen mitgeboren wird, so daß es, wo es vermißt wird, nicht als ein Niedagewesenes betrachtet werden kann, sondern nur als ein wieder Verwischtes, oder vielmehr durch verdrehte Erziehung oder späteres eignes Sichgehenlassen Unterdrücktes(nur in einzelnen Fällen gänzlich Erstorbenes) anzusehen ist.— Wenn man mit meiner Definition des Poetischen in uns einverstanden ist, dann muß man es natürlich auch mit dieser meiner letzten Behauptung sein. Denn es wäre eine ungerechte, eine grausame Welteinrichtung, die wir mit der Liebe und Güte Gottes gar nicht vereinbar denken können, wenn der eine Mensch mit dieser herrlichen Seelenkraft begabt wäre und der andere nicht! Die Fähigkeit, poetische Eindrücke zu empfangen, ist jedem Menschen angeboren, d. h. jeder Mensch ist von Natur ein passiver Dichter, nur die Fähigkeit, diese poetischen Eindrücke zu poetischen Auffassungen zu gestalten und sie in Worten auszusprechen, also ein aktiver Dichter zu sein, diese ist nur Wenigen angeboren— und das ist im Ganzen gut! Denn ein ächter Dichter kann eben nichts anders sein: er ist vom„heiligen Wahnsinn des Gottes" ergriffen und irrt in der hellen Welt des täglichen Lebens umher, wie ein selig träumender Nachtwandler, der in dunkler Nacht nach einem tief verborgnen Schatze ausgeht, mit offnen Augen blind und mit offnen Öhren taub für Alles um ihn her! Einen Titel mag er haben, in Gottes Namen, da doch nun einmal der Mensch alles ursprünglich Hohe zu seiner angelernten Erbärmlichkeit herabziehen muß— aber ein Amt, einen Broderwerb— damit, ich bitte Euch, besudelt ihn wenigstens nicht!— Doch dies ist eine kleine Episode, die eigentlich nicht nothwendig hierhin gehört und die man mir perzeihen wolle!— Es steht also fest: wir haben von Natur die Fähigkeit in uns, in dem Sichtbaren, Vergänglichen, was uns überall umgibt, ein Unsichtbares, Unvergängliches, Göttliches zu ahnen, zu erkennen. Wozu verpflichtet uns nun aber diese Fähigkeit? und wie fangen wir es an, um uns der durch dieselbe auferlegten Verpflichtung am anmuthigsten, ich meine auf eine uns und Andre wahrhaft beglückende Weise zu entledigen? Ebe ich es versuche, diese Doppelfrage zu beantworten, muß ich erst sagen, was ich unter weiblicher Bildung verstehe. Der erste Satz der Ueberschrift dieser kleinen Abhandlung hätte eben so gut heißen können: über ein untrügliches Zeichen ächter weiblicher Bildung— denn diejenige Frau oder Jungfrau, welche die schöne Kunst: die trockne Prosa des täglichen Lebens durch einen morgenfrischen Hauch der Poesie zu beseelen, versteht und sie in herzerfreuende Ausübung bringt, die ist nur ächt weiblich gebildet, sie sei übrigens reich oder arm an Kenntnissen und Talenten.— Dieser Ausspruch findet gewiß manchen Widerspruch! Denn schon oft habe ich die Erfahrung gemacht, daß meine Ansichten über ächte weibliche Bildung sehr verschieden von den im Allgemeinen darüber vorherrschenden sind; so sehr verschieden, daß es mir schon oft ganz komisch damit ergangen ist! Es geschah mir nämlich, daß ich, wenn ich eine Frau kennen lernte, deren Lob man mit dem gewichtigen Ausspruche beendigt hatte:„Ja, es ist eine sehr gebildete Frau!"— bei mir selbst dachte:„Nun dich beneide ich nicht um deine Bildung!"— und mich ohne Interesse von ihr wegwandte. Und eben so erging es mir manchmal umgekehrt, wenn ich gehört hatte: „Es ist eine treffliche Frau! Schade nur, daß sie nicht etwas gebildeter ist!"— da öffnete sich meine ganze Seele in freudiger Bewegung, indem ich diese kennen lernte, und ich dachte bei mir selbst:„O selig, selig Alle, die so gebildet sind wie Diese, und selig diejenigen, die ihnen angehören!— Aber freilich! hier ist kein „tönendes Erz" und keine„klingende Schelle"— wie könnte Die der Welt gefallen?! Die Welt nämlich, d. h. die meisten Menschen, verstehen unter Bildung nicht das, was unter anderm der Besitz von Kenntnissen und Kunstfertigkeiten in einer menschlichen Seele entwickeln und zu einem schönen Ganzen gestalten kann,— also das höhere Resultat jenes Besitzes;— sondern sie nennen jenen Besitz selbst schlechtweg Bildung, unbekümmert darum, ob vielleicht dennoch der Besitzer unter all dem schimmernden Schein von Reichthum tief innerlich eine rohe(der Grieche hätte gesagt: eine„barbarische") Seele behalten hat;— Und wie oft, wie unendlich oft ist das der Fall! Es ist mir so oft vorgekommen, daß ich mir angewöhnt habe, sogar bei Männern an und für sich nur geringen Werth darauf zu legen, wenn man mir sagt:„Es ist ein sehr unterrichteter, ein äußerst kenntnißreicher Mann!"—„Gut, denke ich, gut, wenn's ihn nur auch innerlich human gemacht hat— sonst ist mir ein gutes Buch lieber zum Nachschlagen, denn da brauche ich mich doch nicht durch Sprechen zu ermüden!" Wenn mir dies beim Manne gilt, wie viel mehr dann erst bei der Frau!— Der Mann kann durch seinen seltenen Reichthum an Kenntnissen wenigstens Andern nützen(eben wie ein gutes Buch); er kann auch der Wissenschaft selbst in diesem oder jenem Zweig förderlich werden durch eben diese Masse seiner trocknen Kenntnisse; er kann also auf mancherlei Art dadurch ein„nützliches Mitglied der menschlichen Gesellschaft" sein.— Aber, ich bitte Euch! was thu' ich mit einem Frauenzimmer, das nur mit Wissen und Können(Kunstfertigkeiten) ausgestattet ist, dem aber das ächte Sein fehlt— das also den Besitz ohne sein höheres Resultat hat?— Nichts, o gar Nichts! Es ist ein Unding, ein bejammernswürdiges Wesen, eine Golem obne Seele, die zu einem Haufen Lehm zusammenfällt, sobald ein lebendiger Mensch sie umarmen will! Man erlaube mir, hier meine eignen Worte über weibliche Bildung aus meinen„Gedanken über Erziehung und Unterricht" abzuschreiben. Daselbst heißt es: „Bildung ist mir, bei der Jungfrau wie bei der Frau, jenes höhere Resultat, welches sich aus der klaren und warmen Erkenntniß des Schönen, Guten und Wahren entwickelt und sich zu einem selbstständig innern, harmonischen Leben gestaltet hat; der herrliche Dreiklang, der nur da rein und voll ertonen kann, wo Herz, Geist und Schönheitssinn gleichmäßig zu lebendigem Bewußtsein gelangt sind und sich gegenseitig heben, tragen und läutern.— Dieser Ansicht gemäß kann in meinen Augen die weibliche Bildung, wenn sie mir ächt sein soll, nicht des Prädikats der sittlich-ästhetischen entbehren"(wobei bemerkt werden muß, daß ich in den Begriff des Sittlichen stets den des Religiösen mit einschließe.)„Eine Frau, deren Geist die vielseitigsten Ideen zu fassen vermag, deren Gedächtniß mit einer ungewöhnlichen Menge von Kenntnissen angefüllt, deren Verstand scharf und klar ist, deren Herz und Gemüth aber ohne edleres Leben, oder gar auf das Unsittliche gerichtet sind, deren Schönheitssinn mithin auch nur ein unächter sein kann, eine solche Frau nenne ich nicht gebildet. Viel eher nenne ich eine Frau so, in welcher die drei erstgenannten Punkte nur schwach bestellt sind, die letztern aber hervorragend. Es fehlt dann freilich auch an der vollen Harmonie; aber näher steht doch auf jeden Fall das nur edel und fein fühlende Weib dem ächt harmonisch gebildeten, als das nur scharf denkende und klar und viel wissende. (Fortsetzung folgt.) Berlin. Der„Staats=Anzeiger" bringt die mit den beiden Meklenburg abgeschlossene Militair=Convention, wonach die schwerinischen Truppen eine Division in der durch das deutsche Wehrgesetz vorgeschriebenen Stärke bilden, die sich dem 3. preußischen Armeekorps anschließt. Das strelitzsche Linien=Bataillon wird der 6. preußischen Infanterie=Brigade und speziell dem 24. Infanterie=Regiment angeschlossen und das strelitzsche Landwehr=Bataillon der 6. preußischen Landwehr=Brigade und die Kavallerie dem preußischen 2. KürassierRegiment und die halbe Fußbatterie der 2. preußischen Artillerie=Brigade zugetheilt. — Der„Staats=Anzeiger" enthält folgende Bekanntmachung des Direktoriums der Königl. Akademie der Künste zu Berlin: In Betreff der bereits unter dem 17. November v. J. ausgeschriebenen akademischen Preisbewerbung in der Geschichtsmalerei für das Jahr 1850 wird hierdurch in Erinnerung gebracht, daß die Meldungen zur Theilnahme an derselben unter den bekannten Bedingungen bis zum 8. Juni d. J. bei dem Direktorat der Akademie erfolgt sein müssen, worauf nach Vollendung der Prüfungs=Arbeiten die Hauptaufgabe am 17. Juni ertheilt wird. Die Ablieferung der fertigen Konkurrenzbilder ist auf den 15. Sept. festgestellt, und die Zuerkennung des Preises, bestehend in einer dreijährigen Pension von jährlich 500 Thalern zu einer Studienreise, besonders nach Italien, erfolgt am 15. Okt. d. J. bei der Feier des Geburtsfestes Sr. Maj. des Königs in öffentlicher Sitzung der Akademie. Münster, 6. April. Gestern Morgen sollte die Vereidigung auf die Verfassung derjenigen Mitglieder der hiesigen katholischen Geistlichkeit erfolgen, welche zugleich Staatsbeamte sind; dieselben haben ohne Ausnahme unter Einlegung eines feierlichen Protestes die Eidesleistung verweigert; die eindringlichsten Bitten des Präsidenten v. Bodelschwingh haben diese so gänzlich unerwartete Opposition nicht zu beseitigen vermocht. Von Berlin aus ist die sofortige Suspension dieser Beamten hierhin telegraphirt worden, was wohl die Schließung der hiesigen Akademie zur Folge haben wird. Erfurt. Die Ausschüsse haben von den Grundrechten gestrichen: die Civilehe, die Führung der Standesregister durch die bürgerlichen Behörden, die Aufhebung der Fideicommisse, die Eidesformel:„So wahr mir Gott helfe," die Volksversammlung unter freiem Himmel, die selbstständige Wahl der Gemeindevertreter, die Aburtheilung der Preßvergehen durch Schwurgerichte und die Oberaufsicht des Unterrichtsund Erziehungswesens durch eigene vom Staat ernannte Beamte. Hohenzollern. Neben dem Freiherr v. Spiegel ist auch der königliche preußische Vice=Ceremonienmeister Freiherr v. Stillfried=Raulonitz in Sigmaringen eingetroffen und hat in feierlicher Audienz dem Fürsten Anton von Hohenzollern=Sigmaringen ein königl. Schreiben überreicht, wonach der König dem Fürsten das Prädikat„Hoheit" ertheilt, den Rang eines souverainen Bundesfürsten garantirt und die Prärogative der nachgebornen königl. Prinzen verleiht. Gleichzeitig machte derselbe die Eröffnung, daß der hohenzollersche HausOrden als preußischer Haus=Orden fortbestehe und daß die Fürsten v. Hohenzollern das Recht behalten, denselben in allen seinen Classen vorbehaltlich der Bestätigung des Königs weiter zu verleihen. Kurhessen. Vor dem Schwurgerichte zu Hanau hat am 8. der Prozeß gegen die Mörder des Fürsten Lichnowsky und des Generals v. Auerswald seinen Anfang genommen. Die Anklage ist gegen 7 Personen gerichtet. Die ministerielle„östreichische Correspondenz" bringt folgende Erklärung:„Die Differenz zwischen der östreichischen und preußischen Regierung wird zwar tief beklagt und hat jedenfalls ihre mißliche Seite; aber sie ist noch nicht so weit vorgeschritten, daß eine allseitig befriedigende Ausgleichung, das gemeinsame, aufrichtige Zurückgehen auf die natürlichen Grundlagen des deutschen Rechtes, nicht möglich wäre. Allerdings sind ernste Vewahrungen gegen die neuesten MilitärConventionen Preußens mit mehrern kleinern deutschen Staaten abgegangen. Doch die Nachricht von Einmärschen scheint jedenfalls der Begründung zu entbehren Das Interim betreffend, scheint eine angemessene Verlängerung desselben gerade sehr wahrscheinlich und diesseitige Verhandlungen dürften bereits angeknüpft sein." Italien. Eine telegraphische Depesche aus Civita=Vecchia vom 5. April meldet, daß der Papst am 4. um 1 Uhr Nachmittags Portici verlassen habe, um sich nach Caserta und von dort in kleinen Tagereisen nach Rom zu begeben. Die Tochter des Von Jules Sandeau, übersetzt von W. Herchenbach. (Fortsetzung.) 20. In Laura und Gaston ging mittlerweile eine geheimnißvolle Umwandlung vor. Die beiden jungen Leute waren von Natur aus nicht böse, nur die Erziehung hatte ihrem Wesen eine falsche Richtung oder Entwickelung gegeben, ohne sie darum unheilbar zu verderben. Gaston war zwar anfangs über den Ruin seines Schwiegervaters und den Verlust des Vermögens seiner Frau sehr betrübt gewesen, allein jetzt war ihm ordentlich leicht zu Muthe, daß die Schuld, welche er nicht zu tilgen vermocht hätte, zerrissen war. Laura erging es ebenso, und Beide waren eines unbehaglichen Gefühles ledig. Von nun an frei, ihrem reinen Naturell überlassen, beobachteten sie sich neugierig und wunderten sich, daß sie gegenseitig an sich Schätze entdeckten, deren Vorhandensein sie gar nicht geahnt hatten. Laura, welche im Anfang ihrer Ehe nur von Hoffesten geträumt, und bei'm Zerfließen dieser Träume sich von unheilbarer Langeweile bedroht geglaubt hatte, ward nun mit Verwunderung inne, daß die Genüsse der Eitelkeit nicht die einzigen in der Welt sind. Ihr Ehrgeiz, ihre Eitelkeit, war nun abgestorben in Ermangelung eines Zieles und mangels Nahrung. Sie hatte bekanntlich früher in Musik und Malerei Ungewöhnliches geleistet, aber in der ehrgeizigen Periode ihres jungen Ehestandes diese Talente vernachlässigt; seit sie nun aber Besitz von dem hübschen Zimmer genommen, welches Gaston mit einfacher Eleganz für sie geschmückt, hatte sie ihre Studien wieder aufgenommen, welche nun ihre Armuth und Einsamkeit erheiterten. Der Frühling erwachte, und bereitete Laura unsägliches Vergnügen. Die geneigten Leser erinnern sich vielleicht noch jenes Tages, an welchem sie Gaston zum Erstenmale sah, wo sich auf ihrem einsamen Ritte ihrer jungen Einbildungskraft zuerst das Verständniß der Natur, der Reize des Landlebens eröffnet hatte; jenes poetische Gefühl hatte freilich den weltlichen Sorgen und Gedanken, welche damals Laura beschäftigten, nicht widerstehen können, allein jetzt unter anderen Verhältnissen war ihre Rührung und Gemüthsbewegung angesichts desselben Schauspiel diesesmal tiefer, dauernder, und das ganze Verständniß erschloß sich ihr. Gaston war ein Freund der Poesie und hatte im Zimmer seiner Frau eine kleine, aber sinnig gewählte Bibliothek aufgestellt, in deren Bänden Laura mit stillem Stolz und Entzücken den reinen und genauen Ausdruck ihrer eigenen Träumereien und Gedanken wiederfand. Von Tag zu Tag erweiterte sich ihr Verständniß, öffnete sich ihr Herz zärtlicheren Empfindungen. Die Dichter erklärten ihr die Natur und diese lehrte sie ihrerseits die Dichter besser verstehen. Eines Abends, als sie am Piano saß, erging sich Gaston im Park; die letzten Strahlen der Abendsonne fielen durch's Gezweige, und stimmten Beide weich. Nach einem kurzen Vorspiel spielte Laura eine der reizendsten Compositionen von Louis Lacombe, den „Abend," eine anmuthige Idylle, die mit wunderbarer Genauigkeit, Treue und Zartheit all die Töne: das Summen, Schwärmen und Säuseln des Gefildes am Abend schildert; ein ländliches Gedicht und Tongemälde, worin man das Brüllen und Blöcken der heimkehrenden Heerden, den Gesang der Hirten, das Abendläuten und all die wirren Laute zu vernehmen glaubt, welche beim Einbruch der Nacht wie ein Abendgebet gen Himmel steigen. Gaston kam herbei und lehnte sich von außen auf den Fenstersims, seine Frau beobachtend; ihre Finger flogen über die Tasten und schienen sich kaum zu berühren, der Abendwind spielte in ihren Locken, ihr Köpfchen neigte sich anmuthig vor, daß der Nacken wie ein Schwanenhals erglänzte. Er schwelgte in ihrem Anblick, als sähe er sie zum Erstenmal; Laura erschien ihm in diesem Augenblicke wirklich wie ein ganz neues Wesen; voll Rührung, unbewußt von einem religiösen Gefühle durchglüht, stimmte sie jetzt mit klarer erzitternder Stimme einen Psalm von Marcello an, und ihre Stimme, die sie sonst durch Affektation und Süßlichthun verketzerte, klang rein und hell und gab mit ergreifender Einfachheit die herrliche Melodie des begeisterten Meisters wieder. Als sie ihren Gesang geendet, entfernte sich Gaston gedankenvoll und träumerisch. Er ahnte verwirrt den ganzen Werth des Schatzes, den er besaß, und schämte sich, daß er ihn so lange nicht erkannt und geachtet hatte. Und wie wenig bedurfte es, um das Feld zu bebauen dessen Ergiebigkeit er verkannt hatte? Er durfte nur einiges Unkraut ausreißen, einige kindische Launen und eitle Gelüste, einige engherzige Ideen entfernen, die er durch seine Gleichgültigkeit hatte anwachsen und groß werden lassen.— Das Unglück hatte aber bereits gethan, was Gaston versäumt hatte. Laura, welche in Gaston zuvor nur einen Marquis und sonst Nichts gesehen, erkannte ebenfalls jetzt in ihm einen neuen Menschen. Er hatte sie in der That seither mit Kälte behandelt; sein Stolz und die Furcht, für einen Speichellecker und Anbeter des Reichthums zu gelten, hatten jedes Wort auf seinen Lippen erstickt, welches einem Beweise von Zuneigung nur entfernt gleichen konnte; je mehr aber diese Furcht unnöthig wurde, desto mehr hatten sich in ihm all seine guten Triebe entwickelt. Er zeigte nicht mehr jene gefühllose Courtoisie, welche alle Bewegungen den Gesetzen der Etikette unterwirft und das Leben mit einer eisigen Atmosphäre umgiebt. Der zuvor so frivole junge Mann, der sich nur mit Equipagen, Pferden und Hunden abgegeben, war ernst und sinnig geworden und hatte mit seiner Frau ernsthafte Unterredungen, denen sie demüthig zuhörte, und wobei sie sich stille Vorwürfe machte, daß sie ihn mißkannt hatte. So gelangten sie unfühlbar nun zur gegenseitigen Liebe, die sie bei ihrer Heirath nicht gesucht hatten; allein noch fesselte ihnen die Erinnerung an ihre Ehe, die unter den Auspicien einer doppelten Verheißung geschlossen worden und von einer doppelten Enttäuschung gefolgt war, all jene vertraulichen Mittheilungen, von denen die Liebe in ihrem Entstehen sich nährt, die Lippen; ein gewisses Schamgefühl verhinderte das wechselseitige Geständniß ihrer Zärtlichkeit; Beide liebten, ohne sich geliebt zu wissen, und gestanden sich schmerzlich, daß sie Nichts gethan, um Liebe zu verdienen. Gaston begriff endlich, daß der Augenblick gekommen, wo er seine Unthätigkeit aufgeben, sich als Mann geberden und in der Gewinnung seiner eigenen Selbstachtung auch das Mittel sehen müsse, das Herz seiner Frau zu gewinnen. Seine bescheidenen Einkünfte erlaubten ihm, in Paris zu leben, ohne dem Wohlstand seiner Familie Eintrag zu thun; er war entschlossen, allein hinzugehen, sich eine Laufbahn zu eröffnen, zu arbeiten, um seine Frau des armseligen langweiligen Lebens in La Rochelandier zu entheben. Was er thun sollte, wußte er allerdings noch nicht; allein er war erst 26 Jahre alt, hatte Verstand, Muth, Gottvertrauen, was ja der schönste Sporn und Schild eines guten Menschen ist. So standen die Sachen, wiewohl Gaston seinen Entschluß noch Niemand anvertraut hatte, als ein unerwartetes Ereigniß die Ausführung seines Vorhabens noch hinaus schob.— Es war Ende Mai, als eines Abends Laura und Gaston, die Marquise und Herr Levrault, während sie beim Abendbrode saßen, einen wirren Lärm von Stimmen auf dem Flure hörten. Ein Bauerknecht trat in den Speisesaal und meldete, ein Mann in einer Blouse, mit langem Barte und zerfetzter Kleidung wolle mit Gewalt in's Haus dringen. Im selben Augenblick erschien auch Timoleon, der den Diener zu Boden geschleudert, welcher ihn hatte aufhalten wollen. O Himmel, mein Sohn! rief Herr Levrault und bedeckte sich das Gesicht mit den Händen. Unglücklicher, was suchen Sie hier? rief die Marquise entrüstet. Würden Sie es glauben, redete Timoleon seinen Vater an, ohne sich an den gastlichen Empfang der Marquise zu kehren,— würden Sie glauben, daß jene Schlingel dort mir den Eintritt in's Schloß Levrault wehren wollten? Vergebens gab ich mich für Ihren Sohn aus— sie wollten mir's nicht glauben. Ich bin proscribirt, verfolgt von den Meuchelmördern und Soldknechten der Reaction, sollten Sie mir ein Asyl abschlagen wollen? rief er, und setzte sich ohne Umstände an den Tisch. Da Sie proscribirt sind, erwiderte ihm der junge Marquis in einem sehr entschiedenen Tone, so wollen wir Sie verbergen. Allein bedenken Sie dafür auch wohl, daß Sie hier nicht zu Hause, sondern mein Gast sind. In spätestens acht Tagen müssen Sie Frankreich verlassen; Ihre künftige Heimath mögen Sie selbst wählen, und für die Retsekosten werden wir Ihnen sorgen! (Fortsetzung folgt.) Die Kranke von Nieder=Langenau. Erzählung eines Arztes. (Fortsetzung.) Unter diesen bemitleidenswerthen Damen zog ein junges Mädchen die allgemeinste Beobachtung eben so sehr ihrer ganzen eigenthümlichen und liebenswürdigen Erscheinung, als der Gerüchte wegen auf sich, welche über ihre wunderbaren Krankheitszustände im Bade verbreitet waren. Von hoher, nur durch ein Leiden des Kniegelenkes in der graden Körperhaltung behinderter Körpergestalt, war in ihrem schönen bleichen, doch durch die geringste Erregung gleich sehr lebhaft erröthenden Antlitz ein tiefes Leiden unverkennbar ausgeprägt. Eine große Unruhe und ein beständiges Angstgefühl beherrschte sie sichtlich. Der Grundton ihrer Gemüthsstimmung mochte wohl in früheren Tagen heiter gewesen sein, jetzt war es der Humor, berechnet, die Umgebung über ihre wahren Gefühle zu täuschen, der zuweilen durch die tiefe Nacht der Melancholie, in welcher ihre Seele gefangen blieb, seine leuchtenden Funken warf. Ihre Geistesbildung war eine seltene, ihre Unterhaltung, die ihr Zustand jedoch nur selten in voller Freiheit gestattete, mußte jeden Mann fesseln. Die Ironie und ein neckender Scherz fehlten ihr mitten in den Leidensstunden nicht und dienten, ihre tief innerste Betrübniß Andern zu verbergen, ein Lächeln denen abzunöthigen, die im Begriff waren, Thränen zu vergießen. Sie las und sprach die neueren Umgangssprachen; in Musik, Malerei und Poesie verrieth ihr Urtheil eben so sehr die Kunstverständige als die Kunstübende, und ich begriff vollkommen, wie eine solche Erziehung, eine so gleichmäßige, gleichzeitige Entwickelung und Ausbildung so vieler Fähigkeiten und Talente nebeneinander in einem, mit ursprünglich krankhafter Anlage behafteten Körper, ihr Nervensystem unmöglich unerschüttert lassen konnte. Man hielt sie im Bade für eine kranke Schwärmerin, für eine Somnambule, für eine malade imaginaire, für Alles, was sie nicht war und drängte sich im Anfang, sie kennen zu lernen. Weil sie aber wenig sprach und die interessanten somnambülen Auftritte und andere Krankheitsschauspiele nicht aufführen konnte, die man vielleicht erwarten mochte, legte sich die anfängliche laute Theilnahme. Man fand Alles bald ganz natürlich oder hatte anderswo noch Wunderbareres gehört und gesehen und endlich sie sich geistreicher gedacht. Die Frauen fanden es unverzeihlich, so krank zu sein und doch noch so gut auszusehen, so viel Aufsehen erregen zu wollen. Armes, unglückliches Mädchen! so jung, so sehr befahigt und berechtigt glücklich zu sein, mit dem frühen unaustilgbaren Todeskeim im Herzen, freutest du dich nur der grünen Erde, weil sie dich bald einschließen würde, wünschtest du unter dem tiefen kühlen Schatten der stillen Buchen am Fuß des Kronenberges dir ein einsames Grab! Die Blumen, welche man dir brachte, erinnerten dich stets daran, daß man auch die Todten so gern damit bestreut und doch— was haben sie nicht von dir gedacht, gesagt! Wer die Blumen studirt hat, der kennt auch die Frauen, euch, die„fleurs animées“ der Schöpfung, der kennt auch die giftigen Blumen. Aber der Arzt weiß, daß in ihnen Tod und Leben, Fluch und Segen liegt; es kommt nur darauf an, wie man mit ihnen umgeht und ihrem gefährlichen Inhalt. Je mehr die Frauenwürde von so vielen Männern gleichgültig und leichtsinnig niedergetreten wird, um so weniger sollten die Frauen selbst sich bereit zeigen, diejenigen in den Staub zu ziehen, in denen die Männer die Ehre des weiblichen Geschlechtes gerettet sehen und den Begriff von Frauenwürde und Frauentugend wiederfinden. In der proteusartigen Krankheit dieses Mädchens war es namentlich eine Erscheinung, deren Beobachtung selten einem unter den an den Krankenbetten ergrauten Aerzten möglich gewesen sein möchte. Aber auch der gebildete Theil des nicht ärztlichen Publikums wird daran Interesse genug nehmen, über die wunderbaren, unsichtbaren mächtigen Elemente nachzudenken, welche in dem großartigen Lebensprozeß des Universums die unermeßlichen Körper und Räume und mit ihnen und durch sie auch das Leben des Mikrokosmus gleicherweise bedingend, den Menschen durchströmen.— Ich will eine dieser merkwürdigen Erscheinungen hier mittheilen. Es war an einem empfindlich kalten Junimorgen; der Himmel war durchsichtig klar und wolkenleer. Herren und Damen erschienen auf der Promenade tief eingehüllt in Mäntel und große Umschlagetücher. Man versicherte sich allgemein, daß man sehr friere und prophezeite sich allseitig zum Trost einen wunderschönen Tag, zumal auch einige Thermo= und Barometerbeobachter sachverständig aus dem Stande ihrer Instrumente jeden Zweifel darüber beseitigten und zum Ueberfluß auch noch dieser und jener befragte Landmann das Aussehen der Berge und die Windrichtung sehr lobte. Demgemäß verabredete man weitere Partieen in die Umgegend und ging eben so vergnügt als gut durchfroren auseinander. Auf den Arm ihrer Mutter gestützt trat eben Fräul. P. aus einem der weniger besuchten Seitengange, in denen sie gern der Gesellschaft und ihrer zweideutigen Theilnahme zu entgehen suchte. Auf meine Fragen nach ihrem Befinden, antwortete sie mit der ihr eigenen Manier, die lästigsten Zustände ihres Körpers heiter zu behandeln: — Nun— eben haben mich mehrere Damen versichert, ich sähe sehr wohl aus. Ich gratulire Ihnen also, lieber Doktor; Sie werden eine unausstehliche Patientin früher los, als Ihnen zugedacht war, denn ich hoffe, daß mein Aussehen auch Ihre Zufriedenheit finden wird. Dazu war nun keine Veranlassung vorhanden. Die hochgerötheten Wangen, das glanzvolle lebhafte Auge, die scheinbar heitere Gemüthsstimmung, dies alles verbunden mit einem sie gut kleidenden, sorgfältigen Morgenanzuge, war allenfalls geeignet, den Laien zu täuschen. Ich sah nur ihre höchste Aufregung, ihre zuckenden Gesichtsmuskeln, fühlte dabei ihre glühenden Hände und eine anhaltende zitternde Bewegung, die ihren ganzen Körper durchbebte, als ich sie unterstützend, sie nach ihrer Wohnung begleitete. — Ich bin wieder recht konfus in mir; bemerkte sie auf dem Wege. Die Andern frieren und hüllen sich tief ein, während ich glühe und keinen kühlen Ort finde. Mir ist die Luft drückend, schwül. Da wollten die Damen schon wissen, ich fürchtete mich vor den Gewittern und gaben mir die Versicherung, es käme heute keines.— Ja, mein Fräulein, unterbrach ich sie, wenigstens scheinen alle sonst in dieser Gegend bekannten Zeichen dafür zu sprechen. Es kommt aber dennoch ein Gewitter, sagte sie mit größter Bestimmtheit, sehen Sie nur fleißig nach dem Himmel und wenn sich gegen Mittag irgendwo kleine Wolken zeigen, lieber Doktor, dann vergessen Sie mich nicht. (Fortsetzung folgt.) Fruchtpreise zu Neuß, am 9. April 1850. Thl. Sgr. Pf. Waizen pr. berl. Sch. 1. Qualität 2—— „„„„ 2.„. 1 28— „„„„ 3.„. 1 26— Roggen„„„ 1. Qualität 1 2— „„„„ 2.„. 1 1— „„„„„ 3.„ 1—— Wintergerste„„„. 1 3— Sommergerste„„„ 1 1— Buchwaizen„„„ 1| 8— Hafer„„„—| 18|— Erbsen„„„. 1 20— Rappsaamen„„„ 3 17— Kartoffeln„„„— 13— Heu pr. Ctr. zu 110 Pfund— 20— Stroh pr. Schock zu 1200 Pfuno 3 18— Kleiner Saamen— Růböl pr. Ohm zu 282 Pfund ohne Fap. 34—— dito pro Mai— dito pro Oktober 31—— Leinöl pr. Öhm— Rübkuchen pr. 1000 St. Stampf.. 30—— Preßkuchen pr. 2000 Pfund....... 23 15— Sessamkuchen.....——— Branntwein pr. Öhm zu 123 Quart zu 47% (ohne Maklergeld) 9—— Gereinigtes Oel.... 35 15— Brodtaxe zu Neuß Ein Schwarzbrod von 13 Pfund Ein Franzbrödchen von 7¼ Loth 5 4 — 4 Anzeigen. Bekanntmachung. Die Heberolle der Beiträge zu den Kosten des Kirchenund Pfarrhaus=Baues in Hamm für das Jahr 1850 liegt während drei Tage, den 11., 12. und 13. d. M., auf dem hiesigen Rathhause, Stube Nr. 18, zur Einsicht offen. Düsseldorf den 9. April 1850. Der Oberbürgermeisterei Verwalter. Regierungs=Assessor Hammers. Bekanntmachung. Von dem Vorstand des Central Vereins für das Wohl der arbeitenden Klassen ist uns für die Handwerker=Fortbildungs Schule eine Unterstützung von Einhundert Thalern mittelst Schreibens vom 10. v. Mts. zugegangen, welches wir als einen erfreulichen Beweis der unserer Schule von competenter Seite zugewendeten Aufmerksamkeit und Theilnahme hierunter veröffentlichen. Der Vorstand des Vereins für Arbeitsamkeit, Sparsamkeit 2c. Hammers. Grünmeyer. Graeber. Guntrum. H. Seelig. Basse. v. Heister. Cretschmar Dr. Bücheler, Dem unterzeichneten Vorstande des Central=Vereins für das Wohl der arbeitenden Klassen gereicht es zu besonderer Genugthuung, daß der verehrliche Vorstand des Vereins für Arbeitsamkeit 2c. nach seinem Schreiben vom 19. Januar c. mit den in unserm Schreiben vom 11. Dezember v. I ausgesprochenen Ansichten über das, bei Leitung der Handwerker=Fortbildungs=Anstalten zu beobachtende Prinzip auch seinerseits einverstanden ist, und Lehrvorträge, welche den Begriffskreis der wenig vorbereiteten jungen Handwerker übersteigen, außerdem auch solche über Politik und konfessionelle Angelegenheiten in der zu Düsseldorf bestehenden Schule entfernt hält. Da wir aus Ihrer Anzeige zugleich ersehen zu können geglaubt haben, daß die Handwerker=Fortbildungs-Anstalt zu Düsseldorf auch im Allgemeinen zweckmäßig eingerichtet ist und mit Gewissenhaftigkeit geleitet, dem Zwecke immer mehr zu entsprechen bestrebt ist, so hat der vereinigte Vorstand und Ausschuß des Central=Vereins in seiner letzten Sitzung beschlossen, dem Vorstande des Vereins für Arbeitsamkeit noch einmal die Summe von Einhundert Thalern Cour. als eine Unterstützung für jene Schule zu gewähren. Wir hoffen, daß durch diese Gewährung diese nützliche Anstalt erhalten und befestigt werden wird, indem wir erwarten dürfen, daß ihre Fortdauer späterhin durch die Organisation der Gewerberäthe und die Vereinigung der gewerbtreibenden Klassen für dergleichen, ihren Interessen nothwendige Anstalten gesichert sein wird. Auch haben wir unter Mittheilung des von dem verehrlichen Vorstande des Vereins für Arbeitsamkeit 2c. gegen uns ausgesprochenen Wunsches und unseres obigen Beschlusses bei dem Herrn Minister für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten das Gesuch um Unterstützung der Schule aus Staatsfonds befürwortet, hoffend, unsere Empfehlung werde einige Berücksichtigung finden und durch die fernere Leitung der Anstalt stets gerechtfertigt werden. Wir ersuchen den verehrlichen Verein, uns auch späterhin von dem Erfolge seiner mannichfaltigen nützlichen Bestrebungen fortlaufend Kenntniß zu geben. Berlin den 10. März 1850. Der Vorstand des Central=Vereins für das Wohl der arbeitenden Klassen. (gez.) Lelle. Klipfel. Danker. An den verehrlichen Vorstand des Vereins für Arbeitsamkeit 2c. in Düsseldorf. Bekanntmachung. Nach dem Rescripte des Justiz=Ministeriums vom 25. Aug. 1841 sollen nur solche Notariats Candidaten zu einer Anstellung als Notar in Vorschlag gebracht werden, welche nach zurückgelegter Prüfung auch ferner bei einem Notar oder bei einem Gerichte sich dergestalt beschäftigt haben, daß sie Beweise ihrer fortdauernden Fähigkeit und Brauchbarkeit an den Tag gelegt haben. Die zu dem Ende erforderliche Controlle liegt nach dem Rescripte des Königl. General=Prokurators vom 5. September 1841(A=B.S. 403) den Ober=Prokuratoren ob, welche über die beiden Königl. Notaren beschäftigten Kandidaten hinsichtlich ihrer Leistungen bei jenen Erkundigungen einziehen sollen. Behufs festerer Regelung dieser Angelegenheit ersuche ich die Herren Notarien meines Amtsbezirkes, mir, ohne spezielle Aufforderung, im September jeden Jahres anzuzeigen, ob und welche Notariats Candidaten sie dienstlich beschäftigen und wie dieselben sich hinsichtlich ihrer Kenntnisse, Gewandtheit und Zuverlässigkeit qualisiziren. Düsseldorf den 26. März 1850. Der Ober=Prokurator (gez.) v. Kosteritz. Bezugnehmend auf die Aufforderung vom 2. d. M. in diesem Blatte, bringe ich die Berichtigung der Feuer=Versicherungs=Beiträge hierdurch nochmals und mit dem wiederholten Bemerken in Erinnerung, daß Diejenigen, welche bis Ende Februar die Beiträge berichtigt haben, noch 1 des ordentlichen Satzes, also 5 Sgr. vom Thlr., nachzahlen müssen, da von ihnen nur ½ statt ½ des Satzes gezahlt worden ist. Düsseldorf den 9. April 1850. Königliche Steuerkasse, Lücker. Verkaufs=Anzeige. Am Donnerstag den 11. April 1850, Morgens 11 Uhr, wird unterzeichneter Gerichtsvollzieher auf dem öffentlichen Marktplatze zu Düsseldorf eine Kuh und sonstige Mobilien an den Meistbietenden gegen gleich baare Zahlung verkaufen. Carl Barths. Hen=Verkauf. Am Montag den 15. April 1850, Vormittags 10 Uhr, läßt der Unterzeichnete in der Wohnung des Wirthes Hrn. Franz Bebber in Himmelgeist 30 bis 40,000 Pfund süßen Wiesenheues öffentlich auf Kredit verkaufen. Bilk, den 9. April 1850. Heinrich Stübben. Es wird ein Hund von mittler Große und guter Rage, der beim Reiten mitläuft, zu kaufen gesucht. Einem Windspiel würde man den Vorzug geben. Näheres Bergerstr. Nr. 1181. Die statutenmäßige jährliche General=Versammlung der Mitglieder des Gemälde=Gallerie=Vereins hierselbst wird am Sonrtage den 14. April d. J. Vormittags ½12 Uhr im Rathhaus=Saale stattfinden, wovon wir die Mitglieder hierdurch mit dem Ersuchen in Kenntniß setzen, sich zahlreich einfinden zu wollen. Zugleich beehren wir uns dieselben vorläufig zu benachrichtigen, daß in den Psingsttagen eine GemäldeAusstellung in den Räumen des neuen Schlosses stattfinden wird. Düsseldorf den 28. März 1850. Der Verwaltungs=Rath. In dessen Auftrage Ammon. In der Kunst= und Buchhandlung von C. F. Scherl (Steinweg) ist erschienen: Davi Ein biblisches Gedicht von W. N. Stehling. Preis 3 Sgr. Der Reinertrag ist zum Besten der katholischen Waisen=Anstalt zu Düsseldorf. Veränderung. Meinen geehrten Kunden und Freunden die ergebene Anzeige, daß ich meine Bettfedern- und HaarmatratzenReinigungs-Anstalt von der Dammstraße nach dem Hundsrücken in Nro. 400, nahe dem Friedrichsplatz verlegt habe. Pünktliche und reelle Bedienung versprechend, bitte ich um ferneren geneigten Zuspruch. Pet. Conr. Schmitz. nzeige. Mit dem heutigen Tage habe ich hierselbst auf der Ratingerstraße im ehemaligen Reuter'schen Hause ein Spezerei 8 eröffnet. Durch gute Waare und reelle Bedienung hoffe ich, mir den Zuspruch meiner Gönner zu erwerben. Düsseldorf den 9. April 1850. F. Ant. Simons. Den Empfang der Moden für die jetzige Saison beehren sich ergebenst anzuzeigen Libetruth& Meyer. (207) Eine Magd vom Lande, die außer der Hausarbeit auch etwas im Garten mithelfen kann, wird in einem stillen Hause gesucht. Wo, sagt die Exped. d. Bl. Rhein=YffelDampfschifffahrtsGesellschaft. Abfahrt von hier Sonntags, Dienstags und Freitags, 7 Uhr Morgens, über Arnheim, Kampen nach Amsterdam. „„„ Sonntags, Mittwochs und Freitags, 5 Uhr Abends, nach Cöln. Nähere Erkundigungen sind auf der Agentur, Mittel=Allee Nro. 185(in dem ehemaligen Hengstenberg'schen Hause) einzuholen. Düsseldorf den 4. März 1850. Die Elberfelder Feuer=Versicherungs=Gesellschaft versichert sowohl Gebäude als bewegliche Gegenstände aller Art gegen billige, feste Prämien und haben die Versicherten nie Nachzahlungen zu leisten. Versicherungen können geschlossen werden: Auf 1 Jahr und kürzere Zeit; auf 5 Jahre, mit Vorauszahlung der vierjährigen Prämien, das 5. Jahr frei; auf 7 Jahre, mit Vorauszahlung der sechsjährigen Prämien, nach Abzug von 10% Sconto das 7. Jahr frei. Die näheren Bedingungen, das Statut der Gesellschaft und die Rechnungs=Abschlüsse sind bei dem Unterzeichneten einzusehen, der sich zur Empfangnahme von VersicherungsAnträgen bestens empfiehlt. Düsseldorf. Balduin Wilhelmi, Bergerstraße 1177. Schwanenmarkt= und Bilkerstraßen=Ecke ist eine* Bel=Etage, bestehend aus 6 Theilen, nebst abgeschlossenem Keller und Speicher, zu vermiethen. Näheres zu erfragen beim Eigenthümer im Hause selbst. Na3 Das in der Altestadt von Hrn. Commissionair Morschheuser bewohnte Unterhaus, so wie der erste Stock, ist zu vermiethen und am 1. Mai zu beziehen. Das Nähere bei Bensbera im Hause selbst. Monnaies mit Verschluß für Gold= und Papiergeld, stark, schön und billig bei W. Zengerly, Neu= und Mittelstraße. Diejenigen Personen, welche an dem verstorbenen Bildhauer Heinrich Loew noch Zahlungen zu leisten oder an denselben noch Forderungen zu machen haben, werden hierdurch aufgefordert, sich am 12. d., von Morgens 9 bis Nachmittags 4 Uhr, bei dem Bäcker Herrn Bausch, Benratherstraße, einzufinden. (206) Ein im Nähen, Bügeln und sonstigen Hausarbeiten wohl erfahrenes Mädchen wird in Dienst gesucht. Die Exped. d. Bl. sagt von wem. Oberbilkerstraße ist ein schönes Unterhaus mit Bleiche, Waschküche, mit oder ohne Stallung für 8 Pferde zu vermiethen. Näheres Orangeriestraße Nr. 1228. Donnerstag den 11. d. Abonnement suspendu. Zum Erstenmale: Der Wrophet. Große romantische Oper in 5 Akten von Scribe übertragen von Rellstab. Musik von Meyerbeer. Die Chöre werden durch das Chorpersonal des Bonner Theaters verdoppelt; das Orchester wird angemessen verstärkt. Die Costüme sind neu nach den Pariser Zeichnungen angefertigt. Die Scene der Schlittschuhläufer ist sorgfältig eingeübt worden. Die Schnee= und Eis=Dekoration im 3. Akt ist von Herrn Hausmann neu gemalt. Wasserstand. 10. April, Morg. 6 Uhr: 11' ¼" Wind: Süd=Ost. „ 11„ 11 ¼".„ Nord=West. Anzeige. Unsere heute vollzogene eheliche Verbindung zeigen wir hiermit Verwandten und Freunden ergebenst an. Düsseldorf und Aachen den 8. April 1850. F. Ant. Simons. I. C. Simons, geb. Cornely. Zur Vermeidung von Verwechslungen mit dem sogenannten„Düsseldorfer Kreisblatt" erbitten wir uns alle Zusendungen unter der Adresse: Stahlsche Buchhandlung(W. Kaulen). Die Expedition des Düsseldorfer Journals und Kreisblatts. Fremdenblatt. Im Cölnischen Hof bei Juppen Frl. Decker, a Cöln. Frau Ried, a Cöln. Frau Decker, a Cöln. Frl. Kamfporn, a Cöln. Faller, Kfm a Gera. Claus, Kfm a Lemberg. Strieger, Kfm a Stettin. Maahrs, Priv. a Königsberg. Leghton, Rent. a London. Gray, Rent. a London. Marx, Kfm a Aachen. Rasch, Kfm a Friedrichsroda. Hiller, Kfm a Frankfurt. Löhr, Kfm a Berlin. Manteuffel, Kfm a Fulda. Jacques, Kfm a Brüssel. Offermann, Fabrik. a Neuwied. Becker, Kfm a Meurs. Garde, Kfm a Brüssel. In den drei Reichskronen bei Beeking. von Spankeren m. Fam. und Bedienung, a Düsseldorf. Alexandre, Schauspieler a Braunschweig. Boone, Kfm a Crefeld. Weider, Kfm a Minden. Alsing, Kfm a Frankfurt. Hoopers m. Frau, Rent. a England. Lange, Kfm a Münster. Winter, Part. a Würzburg. Hath m. Frau, Kfm a Düren. Dörfer, Kfm a Erfurt. Elsner, Part. a Berlin. Hutstein, Part. a Augsburg. Metzger, Kfm a Geldern. Deetz, Part. a Wesel. Schmölder, Kfm a Rheydt. Zum Prinzen von Preuszen bei Wittwe E. Schleger. Graf von Schlieffen m. Dienerschaft, General Major u. Com. der 2. Landwehr Brigade a Berlin. Phillipsborn, Geheimrath u. General Post=Inspector a Berlin. Scheppe, Oberst=Lieutenant u. Commandeur d. 16. Inf= Reg. a Düsseldorf. Scheppe, Lieutenant a Luxemburg. Strom, Kfm a Aachen. Hoffmann, Ingenieur a Aachen. Mothes, Regierungs=Rath a Aachen. Prange, Regierungs=Baurath a Aachen. Varro, Beamter a Aachen. Böcker, m. Fam., General=Consul a New-York, Bauenthal, Kfm a Lennep. Jung m. Gem., Kfm a Elberfeld. Reuleaux, Kfm a Cöln. von der Heydt, Kfm a Crefeld. Breidenbacher Hof bei Disch. Faure, Kfm a St. Peray. Pelzer, Kfm a Aachen. Wolff, Kfm a Cöln. Thiel, Kfm a Neuwied. Gayot, Kfm a Paris. Lehwald m. Gem., a Münster. Schmitz m. Gem., a Aachen. Kneppelhaut, Rent. a Arnheim. van Beusckum, Rent. a Harlem. Wendiay, Kfm a London. Deutz, Kfm a Ay. Burghold, Kfm a Frankfurt. Im Bönnischen Hof bei Rösberger. Hermers, Kfm a Brilon. Naipel, Kfm a Cöln. Frl. Schönwaßer a Kaiserswerth. Schmitz, Kfm a Aachen. Barsen, Priv. a Bonn. Brants, Priv. a Elberfeld. Neese, Kfm a Bielefeld. Trümpg, Kfm a Glarus. Weth, Oberförster a Xanten. Duremart, Gutsb. a Cleve. Bink, Kfm a Linnich. Dörgens, Kfm a Dülmen. Frl. Korting, a Uerdingen. Schmidt, Priv. a Münster. Im Römischen Kaiser bei Engels. Mayer, Ksm a Solingen. Gebauer, Gastwirth a Wesel. Eick, Apotheker a Bonn. Keller, Kfm a Crefeld. Sehr, Kfm a Cöln. Kratz, Gutsb. a Coster. Weidbach, Ksm a Mülheim. Wiskotten, Notar a Werth. Veist, Weinhändler a Mainz. Daniels, Kfm a Rheydt. König, Oekonom a Heisingen. Kanneberg, Schichtmeister a Hietback. Im Bergischen Hof bei Bender. Ruche, Kfm a Cöln. Harter, Kfm a Brohl. Römer, Maler a Antwerpen. Jans, Kfm a Wülle. Weitkamp, Kfm a Wülle. Im alten Kaffehaus bei Heuser, Eickelberg, Kfm a Kettwig. Stenten, Kfm a Cleve. Hages, Pfarrer a Morenhoven. Küster, Kaplan a Rheydt. Gödde, Kfm a Cleve. v. Laak, Kfm a Cleve. Waßmann, Taxator a Schwelm. Rheinländer, Kfm a Kirn. Gerber, Kfm a Sobernheim. Große, Kfm a Michelstadt. Madam Zimer, a Trier. Sürlemont, Priv. a Erkelenz. Michels, Kfm a Detmold. Bei B. Simon. Cohen, Kfm a Utrecht. Schweich, Kfm a Cöln. Altmann, Kfm a Mainz. Phillips, Kfm a Rheinberg. Herz, Kfm a Hamm. Im Rheinberg bei I. H. Kraus. Geier, Kfm a Neuhaus. Galster, Sekretär a Berlin. Hagen, Part. a Hamburg. Kanehl, Maler a Rheinberg. Stein, Tabakfabr. a Nord=Amerika. Stello, Kfm a Essen. Zwermann, Lithograph a Altona. Eidel, Kfm a Gladbach. Alfert, Kfm a Solingen. Achenberg, Fruchthändler a Aachen. Weiler, Maschinist a Cöln. Schmitz, Kfm a Bonn. Im Elberfelder Hof bei Crumfinger. Becker, Priv. a Cöln. Mülinghaus m. Tochter, Fabr. a Remscheidt. Lehnke, Schichtmeister a Dalhaus. Kürten, Priv a Gerresheim. Im Wildenman bei Drevermann. Deisen, Kfm a Mülheim. Maier, Priv. a Wesel. Schmitz, Priv, a Münster, Schnefel, Kfm a Zürich. Cladius, Student a Göttingen. Hassen, Stud. a Göttingen. Mahlen m. Jem., Kfm a Paderborn. — Druck und Verlag der Staklsschen Buchhandlung(W. Kaulen), Karlsplatz Nr: 1043. Redacteur: W. Kaulen.