Erscheint täglich außer Montags. Abonnementspreis: vierteljährlich 1 Thlr. Auswärts bei allen preuß. Posten 1 Thlr. 5 Sgr. und reisEinrückungsgebühren: für die Petit=Zeile oder deren Raum 1 Sgr. Anzeigen werden bis 11 Uhr Vormittags angenommen. No 78. Sonntag den 31. März 1850.(Balbina.) 12. Jahrg. Für das mit dem 1. April 1850 beginnende Quartal werden Bestellungen in der Expedition,(Carlsplatz 1043) auswärts bei der Post angenommen. Evangelischer Gottesdienst. Erster Östertag. Kleine Kirche. Frühpredigt, Anfang 9 Uhr, Herr Pastor Krafft. Große Kirche. Hauptpredigt und Abendmahl, Anfang halb 11 Uhr, Herr Cons.=Rath Budde. Nachmittagspredigt, Anfang 5 Uhr, Herr Pastor Krafft. Garnison=Kirche. Morgens 10 Uhr, Gottesdienst und Abendmahlsfeier, Herr Pastor Boegehold. Nachmittags 2 Uhr, Gottesdienst, Herr Pastor Bögeholdt. Zweiter Östertag. Große Kirche Frühpredigt, Anfang 9 Uhr, Herr Cons.=Rath Budde. Kleine Kirche. Hauptpredigt, Ansang halb 11 Uhr, Herrn Pastor Krafft. Nachmittagspredigt, Anfang 5 Uhr, Herr Cons.=Rath Budde. Garnison=Kirche. Morgens 10 Uhr, Gottesdienst, Herr Candidat Hoerle. Aus Düsseldorf. Assisen=Verhandlungen zu Düsseldorf. Sitzung vom 18. März. (Fortsetzung.) Gegen den 7. Angeklagten Friedr. Wilh. Schmitz, der bis heute noch unbescholten und nicht bestraft sei, sei die Anklage dahin gerichtet gewesen, daß er sich unter denen befunden habe, die den Küster Brunner beunruhigt und das Läuten in der Kirche veranlaßt hätten. Die Anklage aber habe ihre Aussage nicht weiter behaupten können, da der Thurmwächter A. Bayer nicht mit Gewißheit behaupten könne, den Angeklagten damals erkannt zu haben. Schmitz wolle nun die ganze Nacht in der Wirthsstube der Wittwe Weber geschlafen haben; die Weber sage aber, daß sie das nicht behaupten könne. Dagegen sei aufgetreten der jetzige Unteroffizier, damalige Stellmacher Klein, der mit bemerkenswerther Bestimmtheit versichere, Schmitz habe eine Pistole nach den oberen Fenstern des Rathhauses abgeschossen. Man habe nun behauptet, es sei dunkel gewesen. Zeuge habe den Schmitz so genau nicht erkennen können; der Zeuge sagt aber, man habe gerufen: Lichter heraus! und die Bürger hätten, in dieser Weise gezwungen, ihre Fenster erleuchtet und man habe also recht gut sehen können, was vorgegangen; man sage, die Barrikadenhelden hätten die Kappen ins Gesicht gedrückt und die Rockkragen aufgeschlagen gehabt; man habe sich also in ihren Personen täuschen können; der Zeuge aber sage: Mögen Andere die Kappen ins Gesicht gedrückt, mögen sie die Kragen aufgeschlagen gehabt haben; mein Mann, der F. W. Schmitz, hatte das nicht und er habe die vollste Gewißheit, den Angeklagten erkannt zu haben. Die Glaubwürdigkeit des Zeugen erscheine ihm, dem Redner, über allen Zweifel erhaben. Der 8. Angeklagte Salomon Cohen, noch nicht bestraft, zur Zeit der That erst 17 Jahre alt, leugne nicht die Theilnahme an den Thatsachen, speziell an dem Barrikadenbau, wohl aber die böse Absicht und den freien Willen; man habe ihn betrunken gemacht und gezwungen zu dem was er gethan. Ueber das Verhalten des Cohen sprechen Morschheuser, Bensberg, Heimendahl, sie hätten gesehen, wie er den Rock ausgezogen mit den Worten: „Jetzt wollen wir Barrikaden bauen", wie er einen Karren genommen und Farbhölzer bei Brinks darauf geholt und zur Barrikade gebracht habe, wie das nicht einmal, sondern wiederholentlich geschehen sei. Sei diese Darstellung richtig, so könne von einem Zwange nicht die Rede sein; mit sichtlicher Freude, mit Lust und Liebe zum Ding habe er sich an die Arbeit gegeben, es sei ein wahres Stück Plaisir für ihn gewesen, wie man zu sagen pflegen. Die Zeugen bekundeten wohl, daß er angetrunken, aber keineswegs so, daß er von Sinnen gewesen und daß er so sehr nicht betrunken gewesen, gehe auch daraus hervor, daß er zu verschiedenen Malen mit dem Karren gefahren und die Farbhölzer geholt habe. Von Bensberg und v. d. Beck habe er die Büchse gefordert und als er sie nicht erhalten, habe er sich bei der Abweisung beruhigt. Freilich habe der Bursche auch nicht die Absicht haben können, sich ernsthaften und gesetzten Männern, die ihn kannten, zu widersetzen, aber er habe doch die Neigung gehabt, sich in den Besitz von Waffen zu setzen, und daß er recht wohl gewußt habe, wie die Sachen ständen, gehe aus seinem Raisonnement gegen Berghaus hervor:„Es seien Waffen genug da, aber man gäbe sie nicht heraus." Aus seinem ganzen Verhalten gehe hervor, daß er freiwillig gehandelt und daß er recht gut gewußt, was das mit der Barrikade zu bedeuten habe, daß wüßten heute derartige Burschen schon aus den Zeitungen, die Tag für Tag von ihnen gelesen würden. Ein Bursche von 17 Jahren, von dieser geistigen und körperlichen Entwickelung, wisse recht wohl, was hier vorgegangen und was es damit für eine Bedeutung habe. Man sage nun, seine Aeltern seien brave Leute, er, der Redner, habe Nichts dagegen, er wolle auch nicht behaupten, daß Cohen ein schlechter Junge sei, er wolle vielmehr die günstigen Zeugnisse, die über ihn vorlägen, annehmen, aber das schütze ihn nicht vor dem Vorwurfe, der ihn bier treffe. Burschen von dem Alter und eine gewisse Klasse Weiber seien überall die Anfänger des Barrikadenbaues, sie glaubten, man würde auf sie so leicht nicht schießen. So seien auch auf der Bolkerstraße, wie der Zeuge Bausch und auf dem Stadtbrückchen, wie Zeuge Nohl bekunde, nur Jungen mit dem Aufreißen des Pflasters beschäftigt gewesen; sie seien überall das thätige, das belebende Element. (Fortsetzung folgt.) Bildende Kunst. Düsseldorf. Lessing's großes Bild„Johann Huß vor dem Scheiterhaufen" ist seit einigen Tagen Eigenthum des General=Consul Böker, der dasselbe für den Preis von 10,000 Thlrn nunmehr definitiv angekauft hat. Ueber das Bild und dessen Verkauf circuliren seit geraumer Zeit allerlei Nachrichten in auswärtigen Blättern, die größtentheils falsch sind. Was zunächst die Nachricht von dem Ankauf durch Se. Majestät den König betrifft, so beschränkt sich dieselbe darauf, daß Lessing die Aufforderung durch Herrn von Olfers erhielt, Sr. Majestät das Vorkaufsrecht zu überlassen. Auf die alsdann vom Künstler eingereichte Anzeige der nahen Vollendung des Gemäldes erfolgte die Antwort, daß der König auf den Besitz verzichte und es vorziehe, das bereits vor 4 Jahren bei Lessing bestellte Bild „die Gefangennehmung des Papstes Paschalis" zu erhalten. Dies Gemälde wird daher wohl zunächst von Lessing in Arbeit genommen werden; es existirt bekanntlich in kleinem Maaßstabe bereits seit etwa 12 Jahren und ist Eigenthum des Bankiers A. Bendemann in Berlin; die Mitglieder des Kunstvereins erhalten in diesem Jahr einen Kupferstich davon, den H. Oelschig in Berlin ausführt.— Die andere Nachricht, das Bild werde auf der nächsten Berliner Kunstausstellung erscheinen, ist ebenfalls unrichtig. Lessing wird noch bis Ende Juni mit der Uebermalung beschäftigt seini Dagegen haben wir Hoffnuug, das Gemälde hier in Düsseldorf ausgestellt zu sehen; wenn Herr Consul Böker, wie wir hoffen, diese Ausstellung gestattet, so wird das Bild umsomehr ein Anziehungsmittel für Fremde werden, als es nachher sogleich die große Reise nach New-York machen muß und schwerlich je wieder in Europa zu sehen sein wird. Später haben wir durch die Buddeus'sche Verlagshandlung eine Vervielfältigung zu erwarten, für welche der Meister eine verkleinerte Copie bereits untermalt hat.— Wir behalten uns ein ausführliches Referat über das großartige Kunstwerk vor. Das im Verlage der Buddeus'schen Buch- und Kunsthandlung erschienene Portrait von Ferdinand Hilier, nach dem Gemälde von Sohn lithographirt von A. Dirks, findet bei den zahlreichen Verehrern Hillers großen Beifall. Es hat vor vielen andern Bildnissen nicht allein den Vorzug der schönen Auffassung durch den Maler, sondern auch der acht künstlerischen Ausführung durch den Lithographen. Bildhauerkunst. Der Fürst Dovia läßt in seiner Villa zu Albano mit großem Erfolg Ausgrabungen veranstalten. Der anfänglichen Entdeckung einer Centauren=Statue von vortrefflicher Arbeit folgte bald die Auffindung von Theilen dreier ganz ähnlicher Figuren. Da man ganz unbedeutende Fragmente findet,— ein Zeichen, daß Nichts weggeschleppt, sondern Alles an Ort und Stelle zerschlagen und liegen gelassen ist, so hofft man, auch die übrigen Theile ausfindig zu machen. Merkwürdig ist dabei vor Allem, daß diese Statuen aus verschiedenfarbigen Marmorarten zusammen gesetzt sind. Der zuerst gefundene Centaur, dessen Kopf und Oberkörper trefflich erhalten ist, besteht in den gedachten Theilen aus rosso antico; das Pferd aus grauem Marmor, aber mit eingesetztem Schweife aus rosso. Er gleicht vollkommen dem jüngeren der beiden capitolinischen Centauren des Papias und Aristeas von Aphrodisias und, da er weit vorzüglicher gearbeitet, ist er als unzweifelhaftes Original desselben zu betrachten. Daß auch der ältere, vom Amor gebändigte vorhanden gewesen, zeigt auf einem zweiten entdeckten Pferderücken die Stelle, wo derselbe eingesetzt war; Fragmente des Amors aus weißem Marmor fanden sich gleichfalls. Bei fortgesetzter Arbeit entdeckte man bald, außer vielen Bruchstücken feinster Ausführung, in einer Art von Versteck die Statue eines s. g. indischen Bacchus, im archaistischen Style trefflich gearbeitet, mit langem, fein gelocktem Barte, die Haupthaare in feinen Linien tief über den Rücken herabfallend. Dieselbe ist bis auf die auch in alten Zeiten angesetzt gewesenen Vorderarme wohl erhalten, und man erwartet, auch die Arme mit den etwaigen Attributen noch zu entdecken. Endlich wurden nicht weit von dieser Statue Spuren von Sitzreihen wahrgenommen, welche zur Entdeckung eines alten Theaters führten, mit dessen Aufgrabung man jetzt beschäftigt ist. Der bekannte Archäolog P. E. Visconti, der die Leitung der Arbeiten übernommen hat, ist der Meinung, die gefundenen Kunstschätze seien bei einer Art von Bildersturm in den ersten Zeiten der Herrschaft des Christenthums zerschlagen; er erklärt dadurch den Zustand völliger Zertrümmerung der Statuen, bei dem doch nichts von ihren Bruchstücken verloren gegangen. Man ließ eben die zerschlagenen, wo man sie gefunden. Allem Anscheine nach verspricht die fortgesetzte Ausgrabung noch wichtige Resultate und wird uns noch öfter zu Berichten Anlaß geben. Theater. Auf dem Königsstädtischen Thegter kam in Berlin kürzlich das neue Schauspiel der Frau Birch=Pfeiffer, „die Rose von Avignon", zur Aufführung.— Ein reicher Vicomte hat sich die Hand der schönen„Rose" zu verschaffen gewußt, indem er ihrem Vater mit einem unangenehmen Prozeß gedroht, ihren Geliebten todt gesagt, den Todesfall mit falschen Attesten beglaubigt und einen Boten, der die Kunde von seiner Rettung überbringen soll, durch einen Abbällino von Bedienten hat umbringen lassen. Der Geliebte kehrt wieder, der Gehülfe bei jener Fälschung erkennt in ihm einen Jugendfreund, droht, die Schurkerei zu entdecken, und ersticht, zur Nothwehr gezwungen, den Vicomte im Duell; der Abbällino verfällt den Gerichten; die lang Getrennten vereinigen sich in Liebe. Neue Erfindung suchen wir in dem Schauspiel vergebens, ebenso feine Charakterzeichnung; aber kräftige Theaterwirkungen, eindrucksvoll für ein an derbe Gefühlskost gewöhntes Gemüth, wie für den Sinn des Schauens, hat die Verfasserin spannend zu verbinden gewußt. Haupteffekt ist die Ueberschwemmung der Rhone. Sie steigt vor den Augen des Publikums höher und immer höher, um den Insel=Pavillon herum, in dem sich die Liebenden ihr erstes Rendezvous geben, steigt bei offner Scene bis in den Pavillon hinein— aber weder der Vicomte und sein Diener, welche die Rache über die Fluth getrieben, finden ihr verdientes, noch auch die Liebenden oder das ihnen befreundete Fischerpaar ihr unverdientes Ende. Indeß hat die Ueberschwemmung, auch abgesehen von der Belustigung der Gallerie, doch ihren Nutzen. Wühlerisch, wie sie ist, bringt sie den Leichnam des ermordeten Boten mit aus der Tiefe; noch steckt ihm das Waidmesser im Genick, mit dem er ermordet worden; es trägt das Wappen des Vicomte und so thut denn, wie gebührend, die betreffende Behörde ihre Schuldigkeit. Aus der Uebersicht des Stückes geht hervor, daß die Verfasserin ein Stück für den Geschmack geschrieben, welcher in Paris an der Porte St. Martin seine Befriedigung findet. Aber auch bei uns ist dieser Geschmack verbreitet, und daß Frau Birch=Pfeiffer mit großem Geschick auf denselben zu speculiren versteht, hat sie uns früher oft durch ihren„Hinko",„Glöckner",„Pfefferrösel" u. s. w., und neuerdings denn auch durch die „Rose von Avignon" bewiesen. Jedenfalls ist es das wirksamste Stück, das im Bereiche des Sentimentalen seit Jahren als Neuigkeit die Königsstädtische Bühne beschritt. Wir glauben daher, daß es auch in den Wiederholungen ein zahlreiches Publikum herbeilocken wird. — Die Bühnendichter fühlen endlich, daß die gewöhnlichen kleinen Familienbedrängnisse, wie Liebesleid unbedeutender Menschen, nicht mehr geeignet sind, großen Eindruck auf das Publikum zu machen, seit die Zeit selbst so groß und gewaltig geworden ist, daß wir Mitlebenden an den kleinlichen und schwächlichen Schöpfungen, die uns die neuern Dichter bisher vorführten, unmöglich Interesse nehmen oder uns durch dieselben rühren und erschüttern lassen könnten. Es ist nothwendig, daß die Dichter „kühnere Griffe" in das Leben thun, großartigere Verhältnisse, gewaltigere Ereignisse vorführen, wenn die alte Vorliebe für das Theater erhalten und neu geweckt werden soll. Deshalb verdient Griepenkerls„Robespierre", wenn er auch eine verfehlte Schöpfung ist, als erster Versuch in dieser Art alle Beachtung. Herr von Zahlhas ist ihm auf diesem Wege gefolgt in seinem „Taussaint Louverture" und selbst der alte Raupach hat es gewagt, eine riesige Gestalt der neuern Geschichte auf die Bühne zu bringen, Mirabeau nämlich. Berlin. Die Ueberzeugung scheint bei unserer Regierung völlig Bahn gebrochen zu haben, daß während der letzten 2 Jahre trotz aller einzelnen Bestrebungen lange nicht genug geschehen sei, um unsere Marine und namentlich die Kriegsmarine in einen Zustand zu setzen, daß man mit ihr irgendwie imponiren könne. Um das Versäumte nachzuholen, ist man jetzt mit den Nordamerikanischen Freistaaten in Unterhandlung getreten, um mehrere vollständig ausgerüstete Kriegsfahrzeuge zu erwerben. Gleichzeitig soll der Bau für 4 Kriegsfahrzeuge begonnen werden.— Der Treubund für König und Vaterland hat durch seine Vertrauensmänner ein dickes Buch anfertigen lassen, in welchem die Namen aller derjenigen verzeichnet sind, welche der demokratischen Partei angehören. Erfurt, 28. März. Das plötzliche Auftreten Hassenpflugs, der hier nicht viel mehr als eine Eule unter den Vögeln ist, hat zu vielfachen Gerüchten Veranlassung gegeben. Die spezielle Absicht seines Kommens war, sich der en=bloc-Annahme ohne vorherige Revision zu widersetzen. Er hat dieses denn auch gestern in sehr heißer Discussion gethan, ist aber unterlegen. Er hatte alle Mitglieder gegen sich und Hr. v. Radowitz selbst übernahm die Widerlegung seiner Gründe. Später hat er dem in der gestrigen Mittheilung aus Erfurt angedeuteten Mittelwege seine Zustimmung gegeben.— Die russischen Drohungen ängstigen hier manches Gemüth. Durch großherzoglichen Erlaß ist die Einberufung sämmtlicher Cadres der Infanterie auf den 1. April bestimmt und dürfte dann die Aufstellung der Bataillone in ihrer vollen Stärke bald zu erwarten stehen.— Die Kammern sind am 27. März„wegen der Parlaments=Verhandlungen, welche zur Zeit in Erfurt stattfinden, bis auf Weiteres" vertagt. Bremen. Nach dem Vorgange Oldenburgs hat auch die hiesige Bürgerschaft den Beschluß gefaßt:„daß die Beschlüsse der Erfurter Versammlung für Bremen nicht eher in Kraft treten sollen, als bis die vollständige Theilnahme Hannovers an dem Bündnisse wieder hergestellt sei." Frankreich. Der„Moniteur" veröffentlichte am 27. das neue Gesetz über das Unterrichtswesen.— In gutunterrichteten Kreisen wird das letzte Schreiben L. Napoleons an den Papst als die Hauptursache angegeben, welches letztern vermochte sich definitiv zur Rückkehr nach Rom zu entschließen. Es soll ihm nämlich darin die Alternative gestellt worden sein, entweder, da Rom nicht länger ohne Regierung bleiben könne, zuzugeben, daß die Bevölkerung zu Wahl=Collegien versammelt und eine Verwaltung durch das allgemeine Stimmrecht ernannt werde, oder baldigst zurückzukehren und alsdann die unbedingte Verfügung über die französischen Truppen zu haben.— Larochejaquelin hat in der National=Versammlung den Antrag gestellt, die Nation durch allgemeine Abstimmung über die Frage: Republik oder Monarchie? entscheiden zu lassen. Da verfassungsmäßig erst in 2 Jahren eine Aenderung der Verfassung vorgenommen werden kann, so war es natürlich, daß der Antrag durchfallen mußte. — L. Napoleon besuchte am 27. drei Casernen, wo er an Offiziere, Unteroffiziere und Gemeine mehrere Decorationen vertheilte. Die Truppen empfingen ihn mit vieler Begeisterung. Die Instruktionen des Barons Gros sind jetzt bekannt. Er hat den Auftrag, genaue Erkundigungen über die Forderungen Englands einzuziehen und dann Sir Thomas Wyse einen mit der Würde des Königs Otto vereinbaren Vergleich vorzuschlagen. Im Falle derselbe nicht angenommen würde, soll er die Unterhandlungen abbrechen. Die griechische Regierung scheint geneigt, auf seine Vorschläge einzugehen. Portugal. Das Land steht auf dem Punkte, von Neuem von einer Revolution heimgesucht zu werden. Dem Minister=Chef Thomar ist es bis jetzt gelungen, alle gegen ihn angesponnenen Intriguen der Militärpartei zu vernichten und sogar die Absetzung des mächtigen Herzoges v. Saldanha von seiner Stelle als GroßIntendant des Palastes durchzusetzen. Der Oberbefehl über die Truppen in Lissabon ist dem Herzoge von Terceira anvertraut, auf den das Ministerum sich verlassen zu können glaubt. Es handelt sich jetzt darum, ob Portugal von Neuem unter dem militärischen Despotismus zurückkehren oder ob es endlich eine CivilRegierung haben wird. Dies muß die nahe Zukunft lehren. Feuilleton. Die Tochter Von Jules Sandeau, übersetzt von W. Herchenbach. (Fortsetzung.) Mit einem T und einem L gezeichnet? fragte Levrault in brennender Hitze. Geuau so, antwortete Solon mit einem erstaunten Gesichte. Und haben Sie nicht ein Zeichen auf der Brust? Einen Scharlach=Flecken, das Embleme des Blutes, welches ich für die Befreiung der Menschheit vergießen sollte, antwortete Solon, indem er seine Blouse halb öffnete. Timoleon!.... schrie Herr Levrault, Timoleon, komm in meine Arme! Komm, mein Sohn, du hast deinen Vater wiedergefunden! Und er drückte Timoleon an sein Herz und vermengte seine Thräne mit dem Barte seines Sohnes, der sich vergebens gegen die väterlichen Zärtlichkeiten sträubte. Die Marquise betrachtete diese unvorhergesehene Scene mit einer Art von Betäubung; sogar Laura, die ihren Bruder nie gekannt und sich nie in Gedanken mit ihm beschäftigt hatte, schien nur mittelmäßig erfreut, ihn unter den Zügen von Solon ImmerMarsch wiederzufinden. Aber, schrie die Marquise, fast vor Zorn erstickend, Sie sagten mir ja, daß Sie Ihren Sohn verloren hätten! Und ich sagte Ihnen die Wahrheit. Ich habe ihn verloren und wiedergefunden. Sie haben mich getäuscht, antwortete die Marquise. Rufen Sie sich meine Worte zurück: ich habe niemals gesagt, daß er gestorben sei. Seit 27 Jahren wußte ich nicht, was aus ihm geworden war. Die Vorsehung gibt mir ihn zurück; sind Sie erstaunt, daß ich mich darüber freue? Die Marquise konnte sich nicht länger halten: Sie haben unwürdig mit mir gespielt! Worüber beklagen Sie sich, Madame? Fürchten Sie, Timoleon möge Ihrem Sohne Unrecht thun. Fürchten Sie, er werde sein Erbe reclamiren? Vergessen Sie denn schon seine großmüthigen Grundsätze, seine brüderlichen Doctrinen? Er will und fordert nichts, als die Herrschaft der Gerechtigkeit und der Wahrheit. Halt da! schrie, aus seinem Erstaunen zurückgekommen, Timoleon; verwirren wir die Geschäfte nicht. Ja, ich will die Herrschaft der Gerechtigkeit und der Wahrheit; aber weder wir noch unsere Kinder werden dieses Reich je erleben. Die neue Welt, von der ich sprach, ist noch weit von uns entfernt. In der Erwartung, daß die Menschheit den Fuß auf dieses neue Land Kanaan setze, unterwerfen wir uns bis so lang den alten Gebräuchen der Civilisation. Die Marquise flog wie ein Sturmwind zur Thüre hinaus, einen wüthenden Blick auf Levrault werfend. Laura folgte ihr geräuschlos. Als Timoleon mit seinem Vater allein war, fühlte er sich leichter, den trotz seines ganzen Aploms, hatte ihn die Haltung der Marquise genirt. Er schnitt die Zärtlichkeiten seines Vaters kurz ab, und nachdem er ihn mit einer Dringlichkeit und Genauigkeit, die eines Prokurators würdig gewesen wäre, über seinen Vermögenszustand befragt hatte, fuhr er mit feierlicher Stimme fort: Wer hätte es mir vorausgesagt, daß ich eines Tages meine Schwester wiederfinden werde mit einem Marquis verheirathet? Wenn meine Freunde erfahren, daß ich Ihr Sohn bin, wenn sie mich über diese sonderbare Heirath examiniren, was soll ich Ihnen antworten? Ach, mein Sohn, erwiderte Levrault mit einem zerknirschten Herzen, deine Schwester hat mir viel Verdruß gemacht. Ich hatte für sie einen freien Republikaner gewählt, Jolibois, den Du ohne Zweifel kennst, mit dem ich zur Kammer marschirte, als ich Dir begegnete. Laura hat mich in allen meinen Hoffnungen getäuscht. Gott ist mein Zeuge, daß ich nichts vernachlässigt habe, um ihr den Glauben an die Republik einzuflößen. Ihre Freundinnen aus der Pension haben ihr den Kopf verdreht: sie wollte Marquise sein. Ich will nicht versuchen, Dir zu schildern, was ich gelitten habe, indem sie dieses mir widerstrebende Bündniß einging. Ich, Guilleaume Levrault, sollte mich freiwillig mit der Aristokratie verbinden! Ich meine Tochter einem in der Faulheit erzogenen Marquis geben! Kannst Du es auch nur einen Augenblick glauben? (Fortsetzung folgt.) Fruchtpreise zu Neuß, am 29. März 1850. Thl. Sgr. Pf. Waizen pr. berl. Sch. 1. Qualität 1 28 „„„„ 2.„. 1 26— „„„„ 3.„.. 1 24— Roggen„„„ 1. Qualität 1 2— „„„„ 2.„| 1| 1|— „„„„ 3.„ 1—— Wintergerste„„„.„ 1 3— Sommergerste„„„ 1 1— Buchwaizen„„„| 1| 7|— Hafer„„„|—| 18|— Erbsen„„„| 1| 20|— Rappsaamen„„„ 3 16— Kartoffeln„„„— 13— Heu pr. Ctr. zu 110 Pfund..— 20— Stroh pr. Schock zu 1200 Pfund.... 3 18— Kleiner Saamen——— Rüböl pr. Ohm zu 282 Pfund ohne Faß. 35—— dito pro Mai— dito pro Oktober 32—— Leinöl pr. Öhm——— Rübkuchen pr. 1000 St. Stampf.. 30—— Preßkuchen pr. 2000 Pfund... 23 15— Sessamkuchen——— Leinkuchen pr. 2000 Pfund...——— Branntwein pr. Öhm zu 123 Quart zu 47% (ohne Maklergeld).. 9—— Gereinigtes Oel........... 36 15— Brodtaxe zu Neuß. Ein Schwarzbrod von 13 Pfund..— 5 4 Ein Franzbrödchen von 7¼ Loth.....—— Für die in Nr. 77 d. Bl. erwähnte Frau, deren ganze Habe in der Neustadt verbrannt ist, ist eingegangen: 1. Ungenannt 1 Thlr. 2. von B. ein Kleid und 1 Thlr. 3. von G. 20 Sgr. Um fernere Gaben bittet Die Expedition des Düsseldorfer Journals u. Kreisblatts. Anzeigen. Bekanntmachung. Oeffentlicher Verkauf. Die Verhandlungen über den am 21. d. Mts. in der Neustadt gelegenen Hau de 8 Lao auf dam Rathhause, Büreau Nro. 18, zu Jedermanns Einsicht offen. Düsseldorf den Sbeanisee ee Regierungs=Assessor Hammers. Bekanntmachung. Am Donnerstag den 11. April 1850 werden die in dem Monate März 1849 im hiesigen Leihhause versetzten Pfänder verkauft, und damit Donnerstag den 18. April c. fortgefahren werden, und zwar wird Morgens um 8½ Uhr mit Pretiosen angefangen und mit Ellenwaaren, so wie mit Bekleidungs= und sonstigen Gegenständen fortgeDa der Verkauf der in dem Monate April 1849 versetzten Pfänder im Mai 1850 beginnen wird und selbige vom 1. Mai 1850 ab nicht mehr eingelöst werden können, so werden die Interessenten an die zeitige Einlösung oder Umschreibung derselben mit dem Bemerken erinnert, daß letztere nur Dienstag den 9., 16. und 30. April 1850, Nachmittags zwischen 2 und 4 Uhr, geschehen kann, an welchen Tagen, so wie an obigen Verkaufstagen das Leihhaus für die Einlöse, so wie an den Verkaufstagen auch für den Versatz geZugleich werden Diejenigen, welche aus frühern Verkäufen noch Ueberschüsse zu empfangen haben, an deren Empfangnahme bei Vermeidung der Verjährung hierdurch erinnert. Düsseldorf den 26. März 1850. * Das Oberbürgermeister=Amt. Wortmann, = erster Beigeordneter. Die statutenmäßige jährliche General=Versammlung der Mitglieder des Gemälde=Gallerie=Vereins hierselbst wird am Gonrtage den 14. April d. J. Vormittags ½12 Uhr im Rathhaus=Saale staltfinden, wovon wir die Mitglieder hierdurch mit dem Ersuchen in Kenntniß setzen, sich zahlreich einfinden zu wollen. Zugleich-beehren wir uns dieselben vorläufig zu benachrichtigen, daß in den Psingsttagen eine GemäldeAusstellung in den Näumen des neuen Schlosses stattfinden wird. Düsseldorf den 28. März 1850. Der Verwaltungs=Rath. Jn dessen Auftrage v. Ammon. Haus=Verkauf. Das den Geschwistern Thönissen zugehörige, auf dem Flingersteinwege hierselbst unter Nr. 216 gelegene Haus, soll am Donnerstag den 18. April d. I., Nachmittags 3 Uhr, bei dem Restaurateur Herrn Sommer auf der Bolkerstraße zu Düsseldorf, theilungshalber, unter günstigen Bedingungen öffentlich verkauft werden. Dasselbe enthält 21 Theile, Remise, Stallung für 6Pferde, Hofraum und Garten, und eignet sich sowohl zu einer herrschaftlichen Wohnung wie zum Geschäftsbetriebe. Nähere Auskunft ertheilt der unterzeichnete Notar. Düsseldorf den 30. März 1850. Coninx. Das von Bäckermeister Herrn Anger bewohnte Haus auf der Grabenstraße ist zu kaufen und am 1. Juli in Besitz zu nehmen. Zu erfragen bei Herrn Notar Coninx. VerkaufsAm Mittwoch den 3. April c., Nachmittags 2 Uhr, werden auf der Benratherstraße Nr. 845 die zum Nachlasse des verlebten Bildhauers Heinrich Loew hierselbst gehörigen Gegenstände, als: Tische, Stühle, Kommoden, Spiegel und Consols, ein Ofen, Bettstellen und Bettwerk, Porzellan, Küchengeräthe und dergl, mehr; sodonn: einige Steine und sämmtliches Werkzeug, meistbietend gegen baare Zahlung verkauft. Der Friedensgerichtsschreiber Meumann. Verkaufs=Anzeige. Am Dienstag den 2. April 1850, Nachmittags 2 Uhr, wird unterzeichneter Gerichtsvollzieher in dem Hause Nro. 1037 auf der Bilkerstraße zu Düsseldorf ein Ladengestell, Tapeten, Fenstervorhänge und sonstige Mobilargegenstände an den Meistbietenden gegen gleich baare Zahlung verkaufen. Carl Bartho. Verkaufs=Anzeige. Am Mittwoch den 3. April 1850, Morgens 11 Uhr, wird unterzeichneter Gerichtsvollzieher auf dem öffentlichen Marktplatze zu Düsseldorf mehrere Mobilien an den Meistbietenden gegen gleich baare Zahlung verkaufen. Carl Barths. Generalversammlung der Schuhmacher-Innung Dienstag den 2. April, Abends 7 Uhr, beim Wirthe Pesch. Tagesordnung: 1. Vierteljährliche Hauptabrechnung. 2. Wahl der zu ergänzenden Vorstands=Mitglieder. Der prov. Vorstand. (179) Ein completes, fast ganz neues Bett ist verziehungshalber zu verkaufen. Die Exped. d. Bl. sagt wo. In der gerichtlichen Theilungssache der Erben Schaefer werden die nachbeschriebenen Immobilien am Freitag den 10. Mai dieses Jahres, Nachmittags 2 Uhr, beim Wirthe Lambert Tappert zu Bilk, dem Meistbietenden zum Verkaufe ausgestellt werden: A. In der Gemeinde Bilk. 1. Weidenpflanzung neben Doll und Bürgel, 28 Ruthen 50 Fuß. Garten neben Doll und Franz Schaefer, 83 Ruthen 60 Fuß. Wassergraben wie vor anschießend, 11 Ruthen. Wiese neben Nikola Krings und Franz Schaefer, 20 Ruthen 80 Fuß Ackerland am Mühlenweg neben Nikola Krings und Wittwe Johann Kux, 1 Morgen 4 Ruthen. Vorstehende fünf Parzellen bilden ein einziges Grundstück und sind zusammen taxirt zu 360 Thlrn. 2. Wohnhaus Nr. 76 neben Franz Schaefer u. Weymar, nebst Scheune, Stallung, Backhaus, Schoppen, Hofplatz, Garten und Baumwiese, 2 Morgen 6 Ruthen 27 Fuß, taxirt zu 1300 Thlrn. 3. Ackerland am Dahlacker neben Binterim und Gebrüder Stahl, 123 Ruthen 30 Fuß, taxirt zu 40° Thalern. 4. Ackerland an der Kölner Chaussee neben Heinrich Küpper und Peter Andrä, 1 Morgen 16 Ruthen, taxirt zu 60 Thlrn. 5. Ackerland am Tetelberg neben dem Wege von Unterbilk und Peter Steffen, groß 82 Ruthen 50 Fuß, taxirt zu 60 Thlrn. 6. Ackerland am Fleherweg neben Heinrich Kremer und Wittwe Johann Bender, groß 1 Morgen 117 Ruth., taxirt zu 55 Thlrn. 7. Ackerland am Steinberg neben Heinrich Stübben und Theodor Krause, 2 Morgen 116 Ruthen 60 Fuß, taxirt zu 85 Thlrn. 8. Ackerland an der Batterie neben Selner und Gebrüder Stein, 156 Ruth. 50 Fuß, taxirt zu 90 Thlrn. 9. Ackerland am Schwarzenberg neben Heinrich Kruchen und von Daniels, 1 Morgen 120 Ruthen 20 Fuß, taxirt zu 40 Thlrn. B. In der Gemeinde Stoffeln. 10. Ackerland im Bruchfelde zwischen Ingenhoven und Bilkerkirche, 1 Morgen 105 Ruthen 90 Fuß, taxirt zu 180 Thlrn. 11. Ackerland am Hasenbüschchen neben Kruchen und Bilkerkirche, 1 Morgen 41 Ruthen 50 Fuß, taxirt zu 60 Thlrn. C. Gemeinde Flehe. 12. Ackerland an den Langenloden zwischen Wierich und Kruchen, 1 Morgen 54 Ruthen 60 Fuß, taxirt zu 130 Thlrn. An diesem Verkaufe ist betheiligt die minderjährige Sophia Schaefer, ohne Geschäft bei ihrer Mutter, der Wittwe Franz Schaefer senior, Sophia, geborene Goetschenberg, Ackersfrau, zu Bilk wohnend, worüber der Ackerer Johann Fischer zu Bilk zum gesetzlichen Verkreter, und der Ackerer Johann Dahmen daselbst zum Gegenvormund bestellt ist Die auf den Verkauf bezüglichen Verhandlungen und Bedingungen sind in der Amtsstube des unterzeichneten Notars zu erfahren. Düsseldorf den 2. Marz 1850. Euler, Notar. Oeffentlicher Verkauf. In der gerichtlichen Theilungssache der Erben Prosch werden die nachbeschriebenen Immobilien öffentlich dem Meistbietenden zum Verkaufe ausgestellt werden, und zwar; A. Am Montag den 29. April 1850, Nachmittags 2 Uhr, beim Weinwirthe Herrn Joseph Bock zu Düsseldorf: 1. Das in der Zollstraße zu Düsseldorf gelegene, mit Nr. 1120 bezeichnete, von Ruppertshoven und Rosenberg begränzte Haus mit Hinterbau und Hofraum, 7 Ruthen 79 Fuß. Taxe 3150 Thlr. 2. Das Haus in der Wallstraße daselbst, Nr. 716, neben Naegele und Weiser, mit Hofraum, 6 Ruthen 21 Fuß. Taxe 1500 Thlr. B. Am Dienstag den 30. April 1850, Nachmittags 2 Uhr, bei der Wittwe Knaben auf dem Stockkämpchen zu Derendorf: 3. Das auf dem Schützendamm zu Derendorf gelegene, mit Nr. 58 bezeichnete, von Pütz und dem Derendorfer Kaplanei=Garten begränzte Wohnhaus mit Hofraum und Stallung, nebst dem dabei gelegenen Garten, groß 94 Ruthen 80 Fuß. Taxe 600 Thlr. An diesem Verkaufe sind folgende Minderjährige betheiligt: 1) a. Anna und b. Wilhelmina Kühn, beide ohne Geschäft bei ihrer Mutter und Hauptvormünderin, der zu Aachen wohnenden Kürschnerin Wittwe Nikolaus Kühn, Hubertine, geb. Kochs, jetzige Ehefrau des Kürschners Eberhard Gasten, daselbst wohnhaft. Gegenvormund derselben ist der zu Aachen wohnende Bäcker Nikolaus Cappelmann. 2) Pauline Schleyer, ohne Geschäft bei ihrem Vater und Hauptvormunde, dem Friseur Christian Schleyer(ohne bekannten Wohnort), wohnhaft. 3) Julius Becker, ohne Geschäft bei seiner Mutter und Hauptvormünderin, der in der Neustadt=Düsseldorf wohnenden geschäftslosen Wittwe des Schuhmachers Wilhelm Becker, Julie, geb. Kühn, wohnhaft. Gegenvormund der unter 2 und 3 genannten Minderjährigen ist der Kürschner Wilhelm Kühn zu Düsseldorf. 4) Carl Prosch, ohne Geschäft bei seinem Vater, dem Kohlenhändler Carl Prosch, zu Düsse dorf wohnhaft, worüber der Bauunternehmer Wilhelm Heidkamp daselbst zum Tutor ad hoc ernannt ist. Die Verkaufsverhandlungen und Bedingungen sind bei dem unterzeichneten committirten Notar einzusehen. Düsseldorf den 23. Februar 1850. Euler, Notar. (178) Ein noch ganz neues Spezerei=Ladengestell steht billig zu verkaufen. Wo, sagt die Exped. d. Bl. Permanente Kunstausstellung in der ersten Etage der Buddeus’schen Buch- und Kunsthandlung (Ed. Schulte). Neu angekommen: Bilder von Öswald Achenbach, Fräulein Benzinger, Flamm, Friedr. Happel, Michelis, Volkhardt. Im Verlage der Decker’schen Geheimen OberHof-Buchdruckerei in Berlin ist erschienen und in Düsseldorf in der J. Buddeus’schen Buch- und Kunsthandlung (Ed. Schulte) vorräthig: Kunst-Werke und Kunst-Ansichten von Dr. Joh. Gottfried Schadow. 1849. 24 Bogen gr. 8. Preis: 2 Thlr. Ferner zu diesem Werke: Abbildungen von den Bildhauer-Arbeiten des Dr. Joh. Gottfried Schadow, seines Sohnes Ridolfo Schadow u. der TransparentGemälde des Prof. Kolbe, nach Gedichten des Wolfgang von Goethe. 33 Blätter Imp. Folio, nebst 2 Bogen Erläuterungen. Im Umschlag. 8 Thlr. Geisler's Garten. Östermontag den 1. April: Concert von der Düsseldorfer Musikgesellschaft, unter Leitung des Musikdirektors Hrn. Niecks, wozu ergebenst einladet Franz Geschäfts=Eröffnung. Da ich heute von der Wohllöblichen Polizeibehörde die Erlaubniß erhalten habe, bei meiner bisher geführten Backund Brauerei eine Gastwirthschaft zu eröffnen, so empfehle ich mich hierdurch bestens. Düsseldorf den 29. März 1850. Wwe. Wewer, Flingerstr. im„alten Schellfisch." Lotterie=Verein zum alten Köbesken. Die verehrten Mitglieder des Vereins werden hiermit eingeladen, sich am Montag den 1. April, Morgens 11 Uhr, in unserm Vereinslokale im„alten Schellsisch"(trotz alledem und alledem!) zur Wahl des Vorstandes besagten Vereins recht zahlreich einzufinden. Düsseldorf den 30. März 1849. Der prov. Vorstand. Den Empfang der neuesten Pärser Modesachen in Hüten, Bändern und Blumen erlaube lich mir hiermit ergebenst anzuzeigen. Besonders empfehle ich mein wohlassortirtes Lager von Strohhüten, derenich dieses Jahr eine sehr große Auswahl vorräthigkhabe und dieselben sowohl en gros wie en detail zu äußerst billigen Preisen verkaufe. Auch empfehle ich mich nochmals im Waschen und Verändern der Hüte, womit ich mir alle mögliche Mühe geben werde, die Hüte so schön als neu zu machen. Indem ich nochmals eine sehr reelle und schnelle Bedienung verspreche, bitte ich um geneigten Zuspruch. J. H. Warnotte, Strohhut=Fabrikant und Modehandlung. Der Hebamme Margaretha Schröder hierdurch öffentlich meinen Dank auszusprechen für ihre Geschicklichkeit bei der höchst gefährlichen Entbindung meiner lieben Frau von einem gesunden Mädchen finde ich mich um so mehr veranlaßt, da sie die schwierigste Aufgabe ohne ärztliche Hülfe gelöst. Unter minder schwierigen Umständen verlor ich einst— unter der Behandlung zweier Aerzte— Frau und Kind, und ich kann daher nicht umhin, auf das ausgezeichnete Talent der Marg. Schröder hinzuweisen. Josten. Düsseldorf den 29. März ,1850. Unterzeichneter ist mit einer Auswahl abgerichteter Blutfinken, Reisvögel und einem sprechenden Papageien hier angekømmen und empfiehlt solche zur gef.„Abnahme bestens. Sein Logis ist bei Hrn. Kampmann im Berliner Hof, Bergerstraße. A. Doelitzsch. Dienstag den 2. April c, Morgens 11 Uhr, soll der Hallen=Dünger in der alten Schlachthalle an der Reuterkaserne an den Meistbietenden verkauft werden. Die näheren Bedingungen sind am Verkaufstage in der alten Schlachthalle, so wie beim Unterzeichneten einzusehen. W Heinen, Zollstraße. kleinen Gürzenich bei Bormacher am Rheinörtchen werden die feinsten 1846r. Moselweine und Ahrbleicherte zu äußerst billigen Preisen verabreicht. Eine in der Kaiserstraße Nr. 1483 gelegene erste Etage steht zu vermiethen und gleich zu beziehen Städtische Realschule. Die Anmeldung und Prüfung neuer Schüler findet in der hiesigen Rcalschule Mittwoch den 3. April, Morgens von 8 Uhr an, statt.- Der Unterricht beginnt nach Beendigung des Gottesdienstes der katholischen Schüler am folgenden Tage Morgens 8 Uhr. Düsseldorf den 24. April 1850. Der Direktor: Dr. Heinen. eröffnet ihren Unterricht für das Sommer-Halbjahr am 9. April c., und es werden die Anmeldungen von der Vorsteherin Fräulein Becker, Grabenstraße 793, entgegen genommen. Düsseldorf den 27. März 1850. Das Curatorium. Die Anmeldung neuer Schüler wird von mir den 2. April, Morgens von 9—1 Uhr, in meiner Wohnung, Hochstraße bei Gussone und Momma, angenommen. H. KösterDer Unterricht für das Sommer=Halbjahr beginnt am 4. April. Elise Meyer, Oberhohestraße 925. Wein=Verkauf. 1846r. Moselwein.... zu 4 Sgř. pr. Flasche. „ Moselwein„ 5„„„ „ Ahrbleichert„ 5„„ „ Walportsheimer„ 7½„„„ sind bei Frau Wwe. P. Bender, Steinweg 213, Fräulein Geschw. Verhoek, Kaiserstraße, Herrn F. Tiemann, Hafenstraße 1205, „ H. Hahn, Bilkerstraße 1036, „ Conditor E. Platzbecker, Hundsr. 441, „ L. Wüsthoff, Grünstraße, „ C. Schooff, Neustadt 51½ in reingehaltener und durchaus preiswürdiger Qualität zu haben. R. W. Ernst. Durch Einkäufe auf der Frankfurter Messe ist mein Lager von Porte-Monnaies, stark u. schön mit Gold=Verschluß, von Spazierstöcken, Cigarrenspitzen,=Pfeischen und=Etuis, aufs Schönste assortirt. Lilionese die Flasche 1 Thlr., von Tübing in Cöln, für Finnen, gelbe Haut, Mitesser 2c., ächte holländ. Cigarren. Mein großer Vorrath erlaubt es mir, dieselben trotz der Theuerung der Tabake, zum alten Preise zu verkaufen: 8 Stück 2½, 25 7½, 250 2 Thlr. 12½ Sgr. W. Zengerly, Neu= und Mittelstraße. Kasernenstraße Nr. 892 ist das halbe Unterhaus und die zweite Etage zu vermiethen und gleich zu beziehen. Innungs-Angelegenheit. General=Versammlung sämmtlicher Barbiere der Sammtgemeinde Düsseldorf auf Dienstag den 2. April, Abends 7 Uhr, beim Wirthe Damian, Hundsrücken. Düsseldorf den 27. März 1850. Der provisorische Vorstand. Christ. Schwieg. Großes Preisschießen Östermontag den 1. April, Nachmittags, bei Krebs. Meine vorzüglichen Weine von 4 Sgr. bis zu 1 Thlr. pr. Flasche bringe ich hierdurch in Erinnerung. Rudolph Knein, Kasernenstraße 879. Ausverkauf sämmtlicher Modeartikel zum Fabrikpreis. Auch ist ein schöner Wandschrank und eine Theke zu verkaufen. I. D. Seyppel, Allee 429½. sämmtlicher Glas= und Porzellan=Waaren zu Fabrikpreisen. Düsseldorf, im Februar 1850. Jos. Krischer, Bolkerstraße 467. Auch steht bei mir ein neues Ladengestell nebst zu kaufen. Getragene Kleider werden fortwährend zum höchsten Werth angekauft von I. Manes, Flinger= u. Hundsrückenstr.=Ecke Auch werden getragene in Tausch gegen neue Kleider zum höchsten Werth angenommen. Dem geehrten Publikum die ergebenste Anzeige, daß ich meine bisherige Wohnung verlassen und selbige neben der Frau Wittwe Mühlen und Herrn Advokat= Anwalt Scherer verlegt habe.— Für das mir bisher geschenkte Wohlwollen herzlich dankend, empfehle ich mich zu ferneren Aufträgen in feiner Wäsche bestens, mit der Zusicherung reeller und pünktlicher Bedienung. Düsseldorf den 27. März 1850. C. Gemmer, Wäscherin, Steinweg Nr. 198. (142) Ein junger Mann ledigen Standes, der als Glaser und Anstreicher selbstständig zu arbeiten versteht, kann dauernde Beschäftigung finden. Bei wem, sagt die Expedition d. Bl. (75) Ein moderner zu jedem Geschäft geeignet, steht zu verkaufen. Wo, sagt die Exped. d. Bl. (9 eiserne Schwungräder, im Durchmesser circa 5 Fuß 11¾ Zoll und 4 Fuß 11½ 3. groß, werden billigst abgegeben. Die Expedition d. Bl. sagt wo. In dem auf der Grabenstraße Nr. 792 gelegenen Hause ist die erste Etage mit Oefen, Balkon, Speicher, Keller, Stallung, Garten und allen Bequemlichkeiten versehen, zu vermiethen. Das Nähere im Hause selbst. Ein junger Jagdhund ist zu kaufen, Alleestraße 106. Frische süße Schellfische, Kablian, Vollbückinge und Neunaugen per Stück 1½ Sgr. erhielt J. Wenorichs, Rheinstr. (177) Für ein auswärtiges Speditions=Geschäft wird ein junger Mann gesucht, der mit diesem Fache gehörig vertraut sein muß. Näheren Bescheid in der Exped. d. Bl. Ein Quartier von 5 Theilen und ein Quartier von 2 Theilen mit Stallung und Bedientenstube, oder auch die ganze Bel=Etage der bei der Neustadt, anschießend an die städtischen Anlagen, gelegenen Nagelsburg, sind zu vermiethen. Zu erfragen Citadellstraße Nr. 1255. (173) Wer für eine stille Haushaltung von 2 Personen Ende Mai oder Anfang Juni eine Wohnung von fünf Theilen, Parterre oder Bel= Etage, und Mitbenutzung eines Gartens zu vermiethen hat, möge es gefälligst bei der Expedition d. Bl. anzeigen. In Bilk, nahe an der Stadt, ist das 3stöckige, gut eingerichtete Haus Nr. 1006/0 mit 14 Zimmern, Bleiche, Garten u. s. w., so wie auch die 1. Etage mit 5 Zimmern im Hause daneben 100510, gleich zu vermiethen; auch sind diese Häuser zu kaufen. Näheres Bolkerstraße 572. Dem Hofgartenhause gegenüber, im Eckhause Nr. 169, sind 3 Theile im Unterhause nebst einem Zimmer auf dem Boden, Keller, Mitgebrauch des Bodens und der Bleiche zu vermiethen. Montag den 1. April: Oberon, König der Elfen. Romantische Zauberoper in 3 Akten von C. M. v. Weber. Neue Mühldorfer'sche Dekoration im Finale des 2ten Aktes, die sogenannten Wandelnden, Landschaften von Mühldorfer. Dienstag den 2. April: Zum Erstenmale: Die Rose von Avignon. Romantisches Schauspiel in 4 Akten von Ch. Birch=Pfeifer. Zugleich diene zur ergebenen Anzeige, daß die plastischen Künstler Gebrüder Johannowitsch zu einigen Vorstellungen engagirt sind und im Verlaufe der nächsten Woche auftreten werden.— In Cöln erregen deren Vorstellungen schon seit einigen Wochen Aufmerksamkeit. Da wegen der Vorbereitungen und anstrengenden Proben zur Oper„Der Prophet" mehrere Spieltage ausfallen werden müssen, bin ich hiermit so frei, vielfach ausgesprochenen Wünschen hochgeehrter Abonnenten, daß wegen der vorgerückten Jahreszeit nur noch ein halbes Abonnement stattfinden möge, nachzukommen und ergebenst anzuzeigen, daß das letzte(9.) Abonnement nur aus 6 Vorstellungen bestehen wird. Es beginnt am Dienstag den 2. April. Weil die Bühne am Öster=Sonntag geschlossen bleibt, gilt die Montags=Vorstellung als Sonntags=Vorstellung und die Dienstags=Vorstellung als Montags=Vorstellung. Wilhelm Löwe. Wasserstand. 30. März, Morg. 6 Uhr: 6' 8½". Wind: Süd=Ost. „ 11„ 6’ 8¼".„ Süd=Ost. Zur Vermeidung von Verwechslungen mit dem sogenannten„Düsseldorfer Kreisblatt" erbitten wir uns alle Zusendungen unter der Adresse: Stahlsche Buchhandlung(W. Kaulen). Die Expedition des Düsseldorfer Journals und Kreisblatts. Frendenblatt. Hotel Domhardt. Baron von Arnim, Rittmeister im 8. Ul. Reg. a Düsseldorf. Böddinghaus, Kfm a Elberseld. Farck, Kfm a Bacharach. Klinckholz, Kfm a Ruhrort. Boyen, Inspector a Aachen. Maßey, Schauspieler a Breslau. Helmrich, Kfm a Schweinfurt. Hölter, Kfm a Leipzig. Stein, Kfm a Coblenz. Bach, Part. a Brüssel. Löbertz, Kfm a Wien. In den drei Reichskronen bei Beeking. von Spankeren m. Fam. und Bedienung, a Düsseldorf. Fräul. Germann, Schauspielerin a Münster. Angerhausen, Part. a Rheda. Franken, Kfm a Trier. Hellwig, Kfm a Breslau. Kössermann, Part. a Altona. Klappenberg, Kfm a Würzburg. Schmitt, Kfm a Lippstadt. Wolff, Part. a Stuttgart. Lade, Kfm a Geisenheim. Meuser, Professor a Holland. Herberst, Advokat a Cöln. Herberst m. Frau, Kfm a Uerdingen. von Rath, Gutsb. a Lauenfort. Fellinger, Gutsb. a Rath. Zum Prinzen von Preuszen bei Wittwe E. Schleger. Scheppe, Oberst=Lieutenant u. Commandeur d. 16. Inf= Reg. a Düsseldorf. Cothegeus, Ingenieur a Lille. Kämper, Kfm a Neuwied. Freiherr von Göchingk, a Cleve. Offermann, Kfm a Trarbach. Kreuzberg, Kfm a Trarbach. Beckmom, Fabrik. a Berlin. Baron v. Zandt, a Hamburg. Boullard, Kfm a Boston. Krollpfeiffer, Kfm a New=York. Baron v. Arnim, Part. a Brandenstein. Breidenbacher Hof bei Gersfeld, Kfm a Berlin. Graf zur Lippe mit Bedienung, a Darmstadt. Wagant, Kfm a Cöln. Schlierholz, Kfm a Basel. Güntner, Kfm a Frankfurt. Müller, Kfm a Trier. Heimsch, Part. a Hamburg. Fisches, Part. a Hamburg. Pfleiverer, Professor a Berlin. Tourneux, Propr. a Paris. Reinhardt, Propr. a Coblenz. Plower, Rent. a London. Bailly, Dr. med. a Nancy. Im Bergischen Hof bei Bender. Bosler, Kfm a Darmstadt. Mack, Kfm a Neustadt Moosbrugen, Kfm a Aachen. Mai, Kfm a Gladbach. Schepp, Opotheker a Oberdorf. Im Romischen Kaiser bei Sanner, Kfm a Schmalkalden. Krone Kfm a Detmold. Schulz, Kfm a Creutznach. Ambehang, Kfm a Brandenburg. Iding, Kfm a Gotha. Östermann, Kfm a Basel. Früh, Kfm a Basel. Schmitz, Kfm a Crefeld. Falloix, Kfm a Crefeld. Simon, Kfm a Strasburg. Stock, Rent. a München. Meyer, Rent. a München. Im Bönnischen Hof bei Rösberger. Böknert, Kfm a Emmerich. Fölling, Kfm a Saarlouis. Bonnertz, Kfm a Rheda. Büllinger, Kfm a Rheine. Frau Bartholy, a Mülheim. Hausmann, Kfm a Trarbach. Nüppers, Kfm a Cöln. Lyeune, Kfm a Malmedy. Beyfertz, Kfm a Mannheim. Brenzler, Bergeleve a Lüttich. Schek, Priv a Luxemburg. Müllender, Kfm a Eupen. Afferbek, Kfm a Lahnstein. Moggers, Kfm a Paderborn. Im Berliner Hof bei Kampmann. Marsitiano, Künstler a Neapel. Saverie de Conti, Künstler a Neapel. Curian, Kfm a Soest. Weißer, Kfm a Wesel. Pleiß, Kfm a Remscheidt. Dölitsch m. Frau, Vogelhändler a Andreasberg. Sielpann, Kfm a Langenweier. Im alten Kaffehaus bei Heuser. Erwig, Kfm a Marl. Bremer, Kfm a Bottrop. Bierbaum, Kfm a Wißel. Wegmann, Kfm a Dortrecht. Weber, Kfm a Cöln. Lennartz, Kfm a Minden. Königs, Kfm a Darmstadt. Schlüter, Kfm a Nürnberg. Redacteur: W. Kaulen.— Druck und Verlag der Stahl'schen Buchhandlung(W. Kaulen), Karlsplatz Nr. 1043.