Erscheint täglich außer Montags. Abonnementspreis: vierteljährlich 1 Thlr. Auswärts bei allen preuß. Posten 1 Thlr. 5 Sgr. Einrückungsgebühren: für die Petit=Zeile oder deren Raum 1 Sgr. Anzeigen werden bis 11 Uhr Vormittags angenommen. J 49. Dienstag den 26. Februar 1880.(Alexander.) Verhandlungen des Gemeinderathes zu Düsseldorf. 42. Sitzung vom 28. Dezember 1849. Unter dem Vorsitze des Oberbürgermeisterei=Verwalters Regierungs=Assessors Hammers sind anwesend: der Beigeorinete Wortmann und die Gemeinde=Verordneten: v. Baerle, Baum, Clasen, Coninr, Dietze, Esser, Hilgers, Keller, Cretschmar, Lacomblet, Lupp, Schnitzler, Trinkaus, Viehoff, Weidenhaupt. Abwesend: Arnz, Laurentius verreist; Friderichs, Lützeler, Stüttgen, Wenders verhindert; Mathis krank. 1. Aachen-Gladbach=Düsseldorfer Eisenbahn. G.=V. Dietze erstattet ausführlichen Bericht über die Art und Weise, in welcher er das ihm am 27. Nov. c. ertheilte Mandat zu erfüllen gesucht habe und wie nach dem, was er darüber vernommen, nun er= wartet werden dürfe, daß die Zinsgarantie von den Kammern werde bewilligt und sohin die Aachen=Gladbach=Düsseldorfer Eisenbahn endlich zum Ausbau kommen werde. Geweinderath vernimmt diese Mittheilungen mit voller Befriedigung und votirt dem G.=V. Dietze für seine erfolgreichen Bemühungen seinen Dank. 2. Kosten der Bürgerwehr. Jn Folge des vorliegenden Antrages des Gemeindeverordneten Esser referirt Gemeindeverordneter Dietze, daß noch mehrere Liquidationen vorliegen, in welchen für Lieferungen und Anschaffungen rc. zu Zwecken der aufgelösten Bürgerwehr die Summe von 258 Thlr. 25 Sgr. 2 Pf. berechnet wäre, zu deren Bezahlung nach dem von der Verwaltung eingezogenen Prome= moria die bisher bewilligten Etatssummen nicht ganz ausreichten. Die Finanzkommission habe nach Prüfung der bezüglichen Verhandlungen beantragt, die Verwaltung zu ermächtigen, die bezügichen Rechnungen aus dem betreffenden Etatstitel pro 1849 zu berichtigen, resp. die fehlende Summe von 28 Thlr. 5 Sgr. 1 Pfo im Etat pro 1850 beizurechnen. Gemeinderath tritt diesem Antrage bei. 3. Etat der Leihanstalt pro 1850. Beigeordneter Wortmann hält Vortrag über den Etai der Leihanstalt pro 1850 und theilt die Bemerkungen mit, welche von der Finanzkommission bei Revision derselben gemacht worden sind. Gemeinderath erklärt sich einverstanden und ge= nehmigt den Etat, nachdem eine Ausgabe=Position auf 50 Thlr. herabgesetzt worden war. 4. Etat der Bparkasse. Derselbe Referent erläutert den Sparkassen=Etat pro 1850 und wird demnach letzterer vom Gemeinde= rath genehmigt. 5. Verleihung einer Freistelle bei hiesiger Realschule. Auf ferneren Vor= und Antrag des Vorsitzenden wird einem unbemittelten Realschüler eine halbe Frei= stelle bewilligt. 6. Anerkennung einer bei der Sparkasse gemachten Schuld von 4000 Thlrn. Vorsitzender verliest ein Promemoria, wonach zum Ausbau der hiesigen Communalwege im Jahre 1843 bei der städtischen Sparkasse 4000 Thlr. aufgenommen worden sind, jedoch nach Vorschrift der Regierung bis heute nicht haben getilgt werden können, weshalb diese Stelle nun über die Anerkennung und Amortisirung jener Schuld einen förmlichen und motivirten Beschluß des Gemeinderathes verlange, um auf Grund desselben zu der ferneren Fortführung dieses Kapitals bei der Sparkasse die Genehmigung des Oberpräsidenten einzuholen. Erwägung, daß die Gemeinde sich noch nicht in der Lage befindet, die angeführte Summe zurückzuerstatten, beschließt Gemeinderath, die qu. 4000 Thlr. nochmals als Schuld anzuerkennen und zu deren allmähligen Tilgung vom Jahre 1851 ab jährlich eintausend Thlr. durch das Gemeindebüdget beinehmen zu lassen. 7. Vermiethung des Gouvernements-Gebäudes. Auf ferneren Vortrag des Vorsitzenden beschließt Gemeinderath, dem Commissionär Morschheuser, die in dessen Schreiben vom 28. Nov. c. näher bezeichneten Räume des Gouvernements Gebäudes, unter den mit= getheilten Bedingungen vom 1. April 1850 ab, für den jahrlichen Miethzins von 480 Thlrn. auf 3 Jahre mit still= schweigender Verlängerung auf 6 Jayre zu vermiethen; Gemeinderath behält sich jedoch das Recht vor, dem rc. Morschheuser auch die erste Etage zu 100 Thlr. jährlich zu überlassen. 8. Verpachtung des freien Matzes vor dem Flingerthor. Nach Vorlesung des von dem Bildhauer Carl Lohde eingelegten Gesuches, genehmigt Gemeinderath, daß der freie Platz um den Reinigungsschuppen vor dem Flingerthore dem Lohde auf ein Jahr vom 1. Januar 1850 ab, für vierzehn Thaler verpachtet werde, wenn er dafür einen guten Bürgen stellt. 9. Ergänzung der Mitglieder hiesiger SparkassenVerwaltung. Vorsitzender theilt mit, daß der SchulfondsRendant Wolters die auf ihn gefallene Wahl zum Mitgliede der Sparkassen=Verwaltung abgelehnt habe, daß somit eine anderweite Wahl statifinden müsse. Nach Besprechung fällt diese Wahl auf den Rentner Carl Hengstenberg. Die Redaktions=Commission. Düsseldorf. Die durch den Disziplinarhof über mehrere der suspendirten Regierungs=Räthe verhängte Versetzung ist jetzt dahin ausgesprochen, daß mit einer Gehaltsverminderung von 100 Thlr. Herr Reg.=Rath Otto nach Bromberg und mit Gehaltsverlust von 200 die Herren Reg.=Rath Engelmann und Gerhardy nach Stralsund, Herr Quentin aber nach Liegnitz versetzt sind. (Theater.) Donnerstag, 21. Februar. Zum Benefize der Frau Herzberg=Lowe:„Das Thal von Andorra" Romantisch-komische Oper in 3 Akten, nach dem Französischen des St. Georges von Rellstab; Musik von Halevy. Diese Oper, von welcher die Pariser Journale bei ihrer ersten Aufführung mit unbeschreiblichem Enthusiasmus sprachen, hat hier die angeregten Erwartungen nicht in dem Grade befriedigt, wie von dem ihr vorbergegangenen Rufe zu erwarten stand, obschon die Theater=Direktion in äußerer scenischer Ausstattung das Mögliche aufgeboten hatte und durch Heranziehung dreier Gäste für die gute Besetzung der Hauptpartieen bestens Vorsorge getroffen baue. Was die Oper aber rühmlichst auszeichnet, ist das sehr gelungene Libretto, welches wieder den Beweis davon liefert, wie überlegen uns die französischen Tertschreiber in Rücksicht der Wabl und Gestaltung der Opernsujets, namentlich im Gebiete der komischen Oper sind. Die rührende und dramatische Handlung, welche den Gegenstand dieser Oper bildet, ist kurz folgende: Die reiche Pächterin Therese bewohnt das Thal von Andorra, ein schönes Gebiet zwischen Frankreich und Spanien, inmitten der Pyrenäen. Seit 2 oder 3 Jahrhunderten eine kleine Republik, besitzt dieses kleine Gebiet das Recht und die Freiheit, sich selbst zu regieren, unter der Bedingung, daß es einen bestimmten Zins an Menschen und Geld zahlt. Therese liebt heimlich den schönen Stevban, einen wackern Jäger der Pyrenäen, einen stolzen und unabhängigen Charakier, Liebling aller Mädchen und Wittwen des Landes. Denn, abgesehen von der Liebe Theresens, hat Stephan auch die Neigung der hübschen Georgette, einer reichen Erbin, seiner Cousine, gefesselt und eines armen lieben Kindes, Mairose genannt, welche bei Theresen in Diensten steht. Den Namen„Mairose" führt dieses Mädchen darum, weil eines Morgens die frühere Pächterin, Theresen's Vorgängerin, dasselbe, zwei Monate alt, verlassen unter einem Mairosenstrauch gefunden hatte. Ein alter Ziegen= birt, Jacques Sincere, der im Geruche der Zauberei steht, ist der einzige Beschützer des elternlosen Kindes. Er kennt ihre geheime Liebe zu Stephan, der jedoch nur die Freundschaft eines Bruders für das Mädchen empfindet. Therese ist indessen, um Stephan vom Kriegsdienste zu befreien, bereit, demselben ihre Hand anzubieten, als sie erfährt, daß ein angekommener Werbeoffizier den Befehl hat, alle unverheiratheten Männer einzuziehen. Der Ziegenhirt hebt in etwa den Schleier eines Geheimnisses, daß die Wittwe Therese betrifft, und indem er sie mit der Entdeckung desselben, die sie verderben würde, bedroht, zwingt er sie der Hand Stephans zu entsagen. Unterdessen hat die Aushebung begonnen und Stephan trifft das Loos, Soldat werden zu müssen. Rosa ist in Verzweiflung als sie erfährt, daß Stephan entschlossen ist zu desertiren, was wenn er ergriffen wird, unfehlbar für ihn den Tod des Erschießens zur Folge haben muß. Therese, zu einem Gang in die Stadt genöthigt, hat unterdessen den Schlüssel zu einer Lade, welche ihr Geld enthält, Mairosen anvertraut, damit diese in ihrer Abwesenheit die Pachtgelder bezahlen könne, welche der Einnehmer von Andorra einzufordern im Begriffe ist. Der alte Ziegenhirt hatte seinerseits Mairosen eine Mitgift von 3000 Frks. versprochen, die er für sie in der benachbarten Stadt angelegt hat und die er nun zu bolen gegangen ist. Mairose, im Vertrauen auf dieses Verprechen und geängstigt durch die Gefahr, in der ihr Geliebter schwebt, öffnet die Lade ihrer Herrin, um daraus die Summe von 1500 Frks. zu nehmen, womit sie, ohne daß Steffen es weiß, diesen vom Militair loskaufte, in der Absicht, später aus dem von dem Ziegenhirte zu erwartenden Gelde das Genommene zu ersetzen. Stephan eilt herbei und ist glücklich; er sucht seine Wohlthäterin zu entdecken und wendet sich deshalb an den Werb= Offizier; in einer sehr ergötzlichen Scene halber Trun= kenbeit bezeichnet ihm dieser das junge Mädchen: Mairose aber sucht ihn irre zu führen und seine Vermuthungen auf seine Cousine, die reiche Georgette, zu leiten. Die Pächterin kommt unterdessen früher zurück, als Mairose sie erwartete und gleichzeitig meldet ihr der Ziegenhirt, daß ihm das Geld, welches er ihr versprochen, von einem untreuen Verwalter geraubt worden sei. Und um nun das Entsetzliche ihrer Lage vollständig zu machen, vertraut ihr Stephan an, daß seine Cousine Georgette, der er Alles zu verdanken glaubt, seine Hand für sich fordert, um alle Familienstreitigkeiten dadurch zu beenden. Mairose, im Begriffe entehrt zu werden, wirft Stephan's Liebe zurück und läßt ihm freie Hand, seine Cousine zu beirathen. Ein neuer Unfall kommt hinzu: der Werboffizier spricht in trun= kener Laune von der Liebe Stephan's und Mairöschen's und verräth der Pächterin, daß Mairose das Lösegeld für Stephan gezahlt habe. Therese, welche jetzt nur auf ihre Eifersucht hört, klagt das unglückliche Mädchen inmitten des ganzen versammelten Dorfes des Diebstahls an; Mairose, bloß von dem alten Ziegenhirten und Stephan vertheidigt, flieht in die Gebirge. Stephan, in Verzweiflung, ist im Begriffe, Georgette zu heirathen, welche er noch immer für seine Befreierin hält. Im Walde, wo Mairose sich aufhält, nahe bei einer Kapelle, begegnet Stephan dem Ziegenhirten und dieser erzählt ihm die Geschichte Mairosen's, daß sie die Tochter eines wackeren Offiziers sei, unter dem er zehn Jahre gedient. (Schluß folgt.) Aus Köln. Q Vom 23. Febr." Sie haben die„kölnische Zeitung" das Organ des kölnischen Klüngels genannt, sie verdient noch einen anderen Titel: den der kölnischen Großthuerei mit dem bekannten parturiunt montes u. s. w. Ich hatte Ihnen das seit Monaten schreiben können, allein erst heute überläuft mir die Galle, ich bin nämlich ein sehr pflegmatischer Mensch. Sie wissen daß die„Kölnische Zeitung" seit vielen Monaten mit ihren direkten Nachrichten aus Paris vom vorigen Tage groß thut. So zum Beispiel bringt sie in ihrer Nummer von heute, welche gestern bereits in Ihren Händen war, aus Paris vom 21. die drei folgenden kolossal wichtigen Thatsachen: 1) General Magnan erhält ein neues Militärkommando; 2) der ehemalige Minister Persil ist Wahlkandidat für Paris; 3) Caussidiere will gegen Chenu einen Verläumdungsprozeß einleiten. Nun ist von zwei Umständen einer der Fall: Entweder hat die Redaktion die Nachrichten, welche ihr gestern Abend durch die Zeitungen vom 20 zugegangen sind, übersehen oder sie merkt nicht, daß der Urheber ihrer durch außerordentliche Gelegenheit übersandten Pariser Nachrichten sie hinters Licht führt. Denn die prahlerisch als vom 21. aus Paris erhaltenen Nachrichten stehen sämmtlich in den das Datum vom 20. tragenden pariser Zeitungen, wie Sie sich in der Düsseldorfer Gesellschaft auf dem Rathhause davon werden überzeugt haben. So viel über die Aufschneiderei der„Kölnischen", über welche nächstens mehr. Nun etwas über Gerüchte, die leider Gottes nur zu begründet sind. Indessen vertragen die Thatsachen, auf welche sie sich beziehen, das Licht nicht. Genug, es ist eine Scene, der Mysteries de Paris würdig, über die Bretter der kölnischen Gesellschaft gegangen. Ich will, ich mag es Ihren Lesern nicht mittheilen, die Fama wird sich schon damit befassen Unterdessen hat der Carneval manchen unoffiziellen Spaß gebracht. Am Sonnabend vor dem Carnevalssonntag fiel Folgendes vor. Auf dem hiesigen Casinoballe tanzte eine höchste mit einer hohen Person, welche die Braut eines steckbrieflich verfolgten Demokraten ist. Wie der Tänzer neben seiner Tänzerin ausruht, erscheint eine der höchsten Person wildfremde Figur, welche die junge Dame mitreißt in den Strudel der Galopade. Zwei Mal kreist das Paar um den ganzen Saal, und der Bräutigam verschwindet, wie er gekommen, Deus ex machina trotz der Polizei, welche unterdessen von der Sache benachrichtigt worden. Noch eine andere Geschichte, welche in einer großen Stadt am Rhein passirt ist, ich sage nicht daß es Köln ist, indessen ist sie charakteristisch für das Treiben der Parvenüs. Eine Dame deren Geldadelsbriefe noch sehr neu sind, will sich in der großen Welt produziren. Allein ihr Geiz ist im Conflikt mit ihrer Herrschsucht, sie sucht also einen Ausweg, und gibt eine Partie, wo bloß junge Herren und Damen figuriren. Die ganze Familie hatte aber zwei Wochen lang schon überall herumschmarotzt. Ein Spaßvogel will der Proselytin eine Lektion zukommen lassen. Es waren 10 junge Leute eingeladen. Er schickt sechs Mal am Vorabend seinen Bedienten und laßt sechs junge Leute absagen. Man merkt den groben Faden nicht, sondern läßt beim Conditor die Hälfte der bestellten Leckerbissen wieder abbestellen. Des anderen Abends erscheinen die abgesagten jungen Herren und— die Dame ist nicht davon abzubringen, daß diese selbst den schlechten Witz gemacht haben. Charakteristisch ist ferner für den Ton der hiesigen Gesellschaft, daß man für die Bälle der Saison Blumen und Kränze bestellt hat, mit welchen man auf den Soirees erschien, um sie den andern Tag unter irgend einem Vorwand, der Modehändlerin zurückzuschicken. Es sind dabei aber Leute schmählich angelaufen. Die Personen, die das gethan, waren weder Militärsfrauen, noch gehörten sie dem Adel an, sondern der Klasse der steinreichen Parvenüs. Tagebuch. Berlin. Die religiösen Konflikte, welche unserer ohne Zweifel harren, sobald die politischen Bewegungen sich einigermaßen gelegt haben werden, fangen bereits an, sich in einigen Symptomen zu verrathen. Bekanntlich haben sich auch hier mehrere sogenannte„freie Gemeinden" constituirt, deren Mitglieder ihren Willen dadurch constatiren, daß sie bei der Polizei ihren Austritt aus der evangelischen Landeskirche anmelden. In Folge dessen hat man bereits Anstand genommen, die Leichen solcher ausgetretenen Jndividuen oder deren Angehörige auf den evangelischen Kirchhöfen bestatten zu lassen und es soll höhern Orts um Jnstruktionen gebeien sein. Erfolgt, wie zu vermuthen, die Beschei= dung gegen die Zulassung der Ausgetretenen, so entsteht in der That die Frage, wo die Leichen der freien Gemeinde bleiben sollen. Es läßt sich vorher sehen, daß diese Verhältnisse sehr bald von Seiten der freien Gemeinden zu Ansprüchen gegen das Kirchenvermögen der jetzigen Landeskirche führen müssen.— Die alljährliche Aushebung der Militairpflichtigen vor hiesiger KreisErsatz=Commission, welche sonst in der Regel erst im Sommer geschieht, findet in diesem Jahre bereits im Monat März statt— Die 1. Kammer hat in der 123. Sitzung am 21. Febr. trotz der Protestation der Abgeordneten Wachter, Martins, Kuh u. s. w. das Versammlungs= und Vereinigungsgesetz nach der Fassung der 2. Kammer angenommen. Eben so hat sie das Gesetz betreffend die Aufhebung der Grundsteuerbefreiungen adoptirt.— Das gestern erwähnte Erpose des Herrn v. Usedom an die dänischen Abgeordneten spricht sich aus für vollständige Zurückführung der dänischen Forderungen auf die frühern preußischen Vorschläge zur Regelung der schleswig'schen Verhältnisse und die eigentliche Normirung der Selbstständigkeit.— Auch Staatsrath Seebeck hat von den thüringischen Staaten die Erlaubniß nicht erhalten können, seine vertrauliche Mission nach den Herzogthümern anzutreten.— Die werthvolle Bibliothek des in Bonn verstorbenen berühmten Zoologen, Professor Goldfuß, ist nach Berlin geschafft worden und soll hier im April öffentlich versteigert werden. Die Sammlung enthält gegen 3000 Nummern.— Es ist zu beklagen, daß Hrn. Seebeck von irgend einer der 8 oder 10 Regierungen, die er im Verwaltungsrath repräsentirt, der Consens zu seiner Mission versagt worden ist. Die Reihe kam an Herrn Liebe, auch er kann nicht, endlich an Hrn. Vollpracht. Auf ihn rechnet Preußen ganz besonders gern, allein der Verwaltungsrath scheint ihn nicht missen zu wollen So liegen die Sachen, inzwischen bleibt die Sache des armen Schleswig, wie sie war.— Nach den hohenzoller'schen Fürstenthümern geht der Regierungs=Präsident von Spiegel von Düsseldorf, als königlicher Commissar zur Besitzergreifung und Organisation der Verwaltung. Es werden dort zwei landräthliche Kreise eingerichtet werden. Die Ratifikation der Abtretung ist vor wenigen Tagen aus= gewechselt worden. Vom 23 Febr., Abends.(Durch den Telegraphen.) Die 1. Kammer bat in der gestrigen Abendsitzung den Gesetz=Entwurf in Betreff der Einkommensteuer verworfen und einen neuen, sehr abweichenden Gesetzentwurf angenommen. Die 2. Kammer hat in der heutigen Sitzung beschlossen, den neuen Gesetzentwurf in dieser Session nichtmehr zu beratben — Die 2. Kammer hat eine Erhöhung der Rübenzucker Steuer auf 3 Sgr. pro Centner Rüben beschlossen. Münster, 22. Febr. Die Erklärung, welche die geistlichen Mitglieder der 1. Kammer in Bezug auf den von ihnen geleisteten Eid auf die Verfassung abgegeben haben, besagt, daß sie kein Bedenken tragen, den geforderten Eid zu leisten, da die Verfassungs=Urkunde nach ihrer Auffassung nichts enthält, was den unveräußerlichen Rechten der katholischen Kirche widerspricht. Sie verwahren sich aber gegen jede Deutung der Verfassung welche mit jenem Rechte nicht in Einklang stehen möchte. Die Erklärung ist unterzeichnet von Dr. Ritter, Holzer, Dr. Brauns. Köln. Zum Ressort des neuen Bonner Landgerichts gehören die Kreise Bonn, Euskirchen, Rheinbach, Sieg und Waldbröel. Baiern. Vom Justizministerium ist an die Vorstände der Strafgerichte die Weisung ergangen, bei der öffentlichen Verhandlung von Seiten der Vertheidiger, namentlich wenn sie ihrer demokratischen Gesinnung wegen bekannt, keinerlei Anspielung auf politische und soziale Zustände zu dulden.— Die östreichische Gesandtschaft in München hat von ihrer Regierung die Weisung erhalten, keinem Angehörigen der nordamerikanischen Freistaaten mehr das Visum in die östreichischen Staaten zu er heilen. essen. Der jetzige(bekanntlich wegen Unterschlagung von Baugeldern in Untersuchung sich befindliche) Prasident des preußischen Appellationsgerichts zu Greifswalde, der Freund und Feind des wohlbekannten früheren Ministers des Innern und der Justiz, Herr Hassenpflug, ist von dem Kurfürsten wieder in die von ihm bekleidet gewesene Stelle berufen und hat diesen Ruf angenommen.(?)(N. Pr. Ztg.) Baden. In Mannheim wurde am 17. eine große Anzahl von Waffenkisten, welche aus Belgien kommend, durch dortige Spediteure nach der Schweiz entsendet werden sollten, mit Beschlag belegt. Oldenburg. Der Landtag hat am 20. beschlossen, die Eröffnungsrede der Regierung durch eine Adresse, was hier noch nie geschehen ist, zu beantworten. Als Grund für diese Beschlußnahme wurde geltend gemacht, daß eine Frage der allgemeinen deutschen Politik jetzt in den Vordergrund trete. Der preutz. Consul Andresen und Herr Gorissen, beide der schleswig hol steinschen Sache treu ergeben, sind nach Berlin berufen worden und sogleich abgereist. Oestreich. Für die im Oktober 1848 in Wien Beschädigten ist jetzt eine Entschädigung von 650,000 G. festgesetzt. Die Schäden, welche sich auf 500 Gulden sollen ganz, jene bis auf 2000 Gulden mit 70% und jene bis auf 5000 mit 40% vergütet werden.— Die Wiener Zeitungen bringen jetzt endlich die Protestakten des östreichischen Ministeriums gegen den Erfurter Reichs= tag, in Form einer Depesche an den Gesändten Freiherrn v. Prokosch=Osten in Berlin.— Mit Rußland sollen Unterhandlungen wegen Anschlusses von Telegraphenlienien auf mehreren Grenzpunkten im Zuge sein. Schweiz. Aus dem Umstande, daß die längst angekündigte Avreise des preuß. Geschäftsträgers Herrn v. Wyldenbruch, nun in den nächsten Tagen erfolgen und künftig nur ein Sekretair die laufenden Geschäfte besorgen wird, schöpft man wieder Befürchtungen einer feindlichen Gesinnung Preußens gegen die Schweiz. Auch das erregt Befremden, daß die preuß. Regierung den schweizerschen Consul in Leipzig, Herrn HirzelLampe, welchen der Bundesrath zum schweizerschen General=Consul für die deutschen Zollvereinslande ernannt hat, nicht anerkennen will.— Seit dem 18. ist jedem Schweizer ohne Ausnahme der Eintritt in's Baden'sche gänzlich untersagt, während Badener noch fortwährend ungehindert die Schweiz betreten. Italien. In Rom sollten am 13. zwei Trasteveriner, weil sie dem erlassenen Verbot zuwider Messer bei sich gehabt hatten, erschossen worden. Die franz. und römische Polizei zeigt große Wachsamkeit, indem sie eifrig damit beschäftigt war, Personen auf der Straße anzuhalten und zu durchsuchen. Mehrere hundert Ver= haftungen sind vorgenommen worden. Frankreich. In Folge eines Befehls des Generals Gemeau sind mehr als 400 müßige und unruhige Subjekte, welche kürzlich in Lyon angelangt waren, dort ausgewiesen und sofort weggeschickt worden. — In Macon sind 2 Postmeister und 10 Briefboten der Umgegend wegen Betheiligung an der socialistischen Propaganda abgesetzt worden und 9 andere Briefboten erwarten dasselbe Schicksal. In der Provinz Oran und besonders in der Umgegend von Tlemeen in Algerien haben die Raubanfälle und Mordthaten gegen die Europäer sehr überhand genommen. General Mac Mahon hat einen an der maroccanischen Gränze wohnenden Stamm, der sich durch se ne fortwährenden Unthaten besonders auszeichnete, gezüchtigt, indem er ihn plötzlich umzingelte, ihm 10 Mann tödtete und wenigstens 3000 Stück Vieh wegnahm. Alle seine Häupter sind gefangen. Auf dem Rückmarsch wurden unserer Colonne in der Nacht jedoch 3 Mann getödtet, indem die Araber sich den Vorposten näherten. Auch ermordeten sie noch unter den Mauern von Tlemeen vier Spanier, die an einem Kalkofen angestellt waren.— In weiterer Berathung des Unterrichts=Gesetzes hat die National=Versammlung in der Sitzung vom 22. bestimmt, daß das Gehalt der Gemeindelehrer aus einem von der Gemeinde zu bestreitenden Fixum von 200 Frks. und dem Ertrage des Schulgeldes bestehen soll. Wenn beide zusammen 600 Frks. nicht erreicht, so kann auf ein günstiges Gutachten der akademischen Räthe vom Staate eine Zulage bewilligt werden. Donaufürstenthümer. Aus Jassy und Bucharest wird übereinstimmend gemeldet, daß die russischen Truppen Marschbefehl erhalten haben. Feuilleton. Die Tochter des Emporkömmlings. Von Jules Sandeau, übersetzt von W. Herchenbach. (Fortsetzung.) Die Marquise schwieg, um ihren letzten Worten Zeit zu lassen, in den Geist ihres Begleiters einzusickern und den gewünschten Effect vollständig hervorzurufen. Herr Leprault, stille wie sie, schlürfte mit Wollust an dem berauschenden Tranke, der tropfenweise von den Lippen seiner Begleiterin träufelte. Eine Welt von Ehren und Würden that sich wieder vor ihm auf. Der Pfad der Macht ebnete sich von Neuem unter seinen Füßen. Alle seine Träume und Hoffnungen wachten flügelschlagend wieder auf Er fand hundertfach wieder, was er verloren hatte, indem er den Vicomte verlor. Jetzt war er es selbst, der seinen Schwiegersohn installirte; er war es, dem die Ehre und der Profit zukamen. Einen Marquis, einen La Rochelandier zurückführen, welch ein Fund! der Hof würde mit ihm zu rechnen haben, und Herr Levrault war ziemlich geneigt, ihm dieses Naschwerk hoch anzukreiden. Man sollte einen La Rochelandier nicht umsonst haben, er wollte ihm schon den Preie setzen. Und ein Zuwachs dieses Vortheils war es, daß keine Veränderung in der Dynastie zu befürchten stand; was sich aber auch zu tragen mochte, Gaston fiel immer zurück auf seine Füße und Herr Levrault auf seinen Eidam. Also, alles lachte ihm, alles zog ihn an; allerseits nur Freude, Satisfaction, lockende Versprechungen und Sicherheit. Man brauchte nur die Marquise dahin zu lenken, daß sie zu einer Verbindung mit den Levraults ihre Einwilligung gab. Der große Industrielle verspürte so viele sinnreiche Hülfsquellen in sich, dieser Teufelskerl fühlte sich so gewichst, so schlau, daß er nicht verzweifelte, zum Ziele zu kommen und die Marquise in seinen Netzen zu fangen. Kommen wir auf Sie zurück, mein Freund; es ist genug von Gaston gesprochen, nahm Frau von La Rochelandier den Faden wieder auf. Wo waren wir denn? Was sagten Sie so eben? Marquise, erwiederte der listige Levrault, Sie sagten mir, daß Sie nicht ein vornehmes Haus kennten, welches sich nicht mit Eile vor mir öffnen würde, welches sich nicht glücklich und stolz schätzen würde, an seinem Heerde den Engel zu empfangen, den Gott mir zur Tochter gegeben bat Ei wohl! mein Freund?... Ei wohl! Wenn ich Sie eines Tages an diese schönen Worte erinnerte? Wenn ich meine Tochter bei der Hand nähme und zu Ihnen sagte: Marquise, unsere Kinder lieben sich, bilden wir nur eine und dieselbe Familie?... Ab! würde ich antworten, seid willkommen! rief die Marquise mit Ergießung. Gesegnet sei der Tag. der mir eine Tochter schenkt... Und mir einen Sohn zurückgibt! schrie Herr Levrault, die weiße Hand, welche er in der seinigen preßte mit plumpen Küssen bedeckend. Dann im höchsten Momente seiner Trunkenheit hielt er sein Taschenuch vor die Augen. Was, mein Freund, fragte die Marquise mit Interesse, könnten Sie das Unglück gehabt haben, zu verlieren? Ach, Madame, ein Kind, so reizend, so blond, so weiß, so rosig! verloren, ach ja Madame, verloren!... Schreckliche Erinnerung!.!. Es war zu Paris, an einem Festtage... Man gab ein Kunstfeuerwerk auf dem Platze de la Concorde. Mein Freund, antwortete die Marquise, wenig neugierig, mehr davon zu wissen, seien wir nicht undantbar gegen das Schicksal, mischen wir keine traurigen Bilder in die süßen Freuden der gegenwärtigen Stunde. Sie sagten selbst, mein Sohn würde ihnen den verlornen ersetzen. Eine Stuude nach dieser Unterhaltung, nahm die Marquise den Weg. nach ihrer Wohnung und Herr Leprault trat mit einer triumphirender Miene in das Zimmer seiner Tochter. Frau Marquise, schrie er, umarme deinen Vater! Mein Sohn, sagte die Marquise, zu Hause eintretend, umarme deine Mutter, du hast die Millionen (Fortsetzung folgt.) Civilstand der Sammtgemeinde Düsseldorf. Geborne. Den 11. Februar, Wilhelmine Catharine Anna, T. des Rentners Wilhelm Heinrich Darby, Bilk. Den 15., Emilie Caroline Gertrude Elisabetha, T. des Landwehr=Hauptmanns Johann Heinrich Neef, Derendorf. Den 16., Sophia, T. des Gärtners Peter Johann Hecker, Volmerswerth.— Louise Henriette, T. des Goldarbeiters Wilhelm Strott, Kurzestraße.— Christ. Johann, S. des Handelsmannes Franz Berg, Pempelfort. Den 17., Theodore Albine Amalie, T. des Unteroffiziers Eduard Schulz, Kasernenstraße. Den 18., Amalie Caroline, T. des Partikuliers Friedrich Wilhelm Rings, Neustraße.— Anna Maria Elisabetha, T. des Färbers Wilhelm Steffens, Pempelsort.— Albine Philippine, T. des Maurers Adolph Nitribitt, Ratingerstraße. Den 19., Cäcilia, T. des Gärtners Cornelius Mahr, Hamm.— Henriette Augustine, T. des RegierungsSekretairs Johann Wilhelm Rauschke, Pempelfort.— Arnold Carl, S des Tagelöhners Heinrich Arnold Müller, Pempelfort. Den 20., Gertrude, T. des Gärtners Johann Hardt, Hamm. — Catharina, T. des Wirthes Heinrich Müller, Grafenberg.— Stephan, S. des Fuhrmanns Stephan Düren, Neustadt.— Franziska, T. des Schauspielers Carl Schlüter— Wilhelm, S. des Wagners Gottlieb Schwitzke, Neustødt Den 21., Hubert Wilhelm, S. des Bierbrauers Wilhelm Laufs, Carlsplatz. Gestorbene. Den 15. Februar, Franz Joseph Maria Spickenagel, 24 J. alt, Bierbrauer, ledig, Hafenstraße.— Bertha Brincks, 11 M. alt, Ritterstraße. Den 16., Anton Otten, 37 J. alt, Musikus, Ehemann der Louise Mackerey, Ritterstraße.— Simon Lötsch, 20 J. alt, Schreinergesell, ledig, Neustadt.— Julie Klein, 24 J. alt, Näherin, ledig, Pempelfort.— Maria Mintard, 42 J. alt, Ehefrau des Kleidermachers Franz Gelbeau, Mühlenstraße.— Gertrude Hack, 80 J. alt, Wittwe des Schreiners Gerhard Schuhmacher, Ratingerstraße Den 17., Hermann Fohwinkel, 75 I. alt, Wittwer von Catharina Wilyelmine Isenhoven, Oberbilk. Den 18., Josephe Hildebrand, 40 J. alt, Ehefrau des Wachtmeisters Andreas Schumbeck, Neustadt. Den 19, Gertrude Hüsthof, 9 T alt, Flingern.— Christine Hunold, 37 I alt, Ehefrau des Winkeliers Peter Pollmann, Derendorf Den 20, Johann Straus, 8 T. alt, Bilk.— Gustav Adolph Klesisch, 2 J. alt, Neustadt. Heirathen. Den 20. Februar, Stocher Carl Franz van Jeger, Wittwer von Henrica Brevink, von Millingen, mit Christine Kaltenborn von Leutesdors. Oeffentlicher Dank. Von unbekannter Hand wurden mir aus Düsseldorf vier Thaler zur Vertheilung an die durch den hiesigen Teichdurchbruch und die dadurch bewirkte Ueberschwemmung hart gedrückten Bewohner der Dörfer Heerdt, Nieder= und Oberkassel und Oberloerik übersandt. Namens meiner Pfarrkinder, die im Verlauf der letzten 8 Jahre durch das bekannte große Brandunglück des Jahres 1842 und die beiden Teichdurchbrüche der Jahre 1845 und 1850 so hart heimgesucht worden sind, spreche ich hiermit den innigsten Dank für diese Gabe aus. Düsseldorf's hochherzigen Bewohnern bin ich für die liebevolle Theilnahme an dem Geschicke meiner Gemeinde von den früheren Unglücksfällen her noch zu Dank verpflichtet und lebe auch jetzt der freudigen Ueberzeugung, daß dieselben unserer in nachbarlicher Liebe gedenken.—*) Heerdt, den 23. Februar 1850 M. Sticker, Pfarrer. *) Die Unterzeichnete ist gern bereit, jede, auch die kleinste Gabe in Empfang zu nehmen und öffentlich darüber zu berichten. Die Expedition des Düsseldorfer Journals und Kreisblattes Mittwoch den 27. d. Mts., Nachmittags zwischen 3 und 6 Uhr, wird die gewöhnliche Empfangnahme der Einlagen in die Sparkasse und die Rückzahlung in dem Kassen=Lokale auf dem Rathhause, Stube Nro. 14, eine Treppe hoch, erfolgen. Düsseldorf den 23. Februar 1850. Der Oberbürgermeisterei=Verwalter, Regierungs Assessor, Hammers. Am künftigen Donnerstag den 28. d. M., Nachmittags um 2 Uhr, werden in dem v. Woring'schen Hause hier auf der Breitestraße Nr. 858 verschiedene, der Wittwe des Herrn Majors v. Woringen, geborne Trenelle, zugehörige Mobilien, als: 1 Sopha und 6 Stühle von Mahagoni, 2 Divans, 1 Ruhebett, 4 Sessel, 3 Klavierstühle, 1 Patenttisch, 1 Schreibtisch, 1 Nähtisch, 1 eingelegter Schachspieltisch, mehrere andere Tische und Sühle von Mahagoni=, Nuß= und Kirschbaumholz, 1 Gartentisch, Gartenbänke und Blumengestelle, Commoden, Schränke, Fußbänkchen und Teppiche, große und kleine Spiegel, Kupferstiche, Oelgemälde, Federbetten, Matratzen, Bettstellen, 1 Badewanne und Badeapparät, 5 Flinten, 1 Säbel, Blech= und Kupfergeschirr 2c., gegen baare Zahlung öffentlich versteigert werden. Düsseldorf den 23. Februar 1850. Lützeler, Notar. Holzverkauf im Langenweier. Auf Anstehen des Gutsbesitzers Herrn August Uellenberg zu Niederheid soll am Dienstag den 26. dieses Monates, Vormittags 10 Uhr, nachstehend verzeichnetes Holz in der Wohnung des Gastwirthes Johann Schaafhausen im Langenweier, unter Bewilligung einer ausgedehnten Zahlungsfrist, durch den unterzeichneten Notar öffentlich und meistbietend verkauft werden: 1. Auf der kahlen Haide: 45 Loose Kiefernbäume, zu Bau= und Lagerhölzern geeignet; 6000 Kiefern=Bohnenstangen. 2. Jm großen Hallbusch: 20 Loose Kiefernstämme, zu Baumstangen und Heckenpfählen geeignet. 3. Im Hetges=Zuschlag: 42 Haufen Hainbuchen=Reisholz. 4. In der Dunk: 40 Haufen Hainbuchen=Reisholz und 10 Haufen Weiden=Reisholz. Das Reisholz eignet sich vorzüglich zum Gartengebrauch. Die Anweisung des Holzes erfolgt auf Erfordern durch den Förster Wessel zu Niederheid. Düsseldorf den 11. Februar 1850. Lützeler. An die Militairs aller und an alle Diejenigen, welche sich für kriegerisches Wesen und Leben interessiren. Bei uns ist eingetroffen: 1. bis 4. Lieferung oder Jannar. 5½ Sgr. Dieses nach innen und außen gleich sehr gediegene Unternehmen, das trotz seines Bilderschmuckes so außerordentlich billig ist, empfehlen wir allgemeiner Theilnahme. Der Ankauf des Januar in 4 Lieferungen, die zusammen nur 5½ Sgr. kosten(welchen Preis allein die beigegebenen Stahlstiche doppelt werth sind!) verbindet übrigens nicht zur Fortsetzung. Düsseldorf den 22. Februar 1850 Buddeus'sche Buch= und Kunsthandlung (E. Schulte). Das in der Altestadt von Hrn Commissionair Morschheuser bewohnte Unterhaus, so wie der erste und zweite Stock, ist zu vermiethen und am 1. Mai zu beziehen. Das Nähere bei Bensberg im Hause selbst Allgemeiner Musikverein. Dbas 6. und letzte Abonnements. Concert wird am Donnerstag den 28. Februar, Abends 6 Uhr, im Geisler'schen staltfinden. Programm. 1. 1. Ouvertüre„im Hochlande“ von Gade. 2. Erstes Finale aus„Oberon“ von C. M. von Weber. 3. Sinfonie(C-Moll) von Beethoven. II. 4. Der Winter aus den Jahreszeiten von Haydn. 5. Ouvertüre zu„,Olympia“ von Spontini. Eintrittskarten zu 20 Sgr. sind am Tage des Concerts in der Musikalienhandlung von Bayrhoffer, bei Herrn Cürten und im Concertlocale zu haben. Erste Hauptprobe am Mittwoch Abend 5 Uhr. für den Chor um 6 Uhr, im Concertlocale. Düsseldorf den 22. Februar 1850. Das Comité. Die versichert sowohl Gebäude als bewegliche Gegenstände aller Art gegen billige, feste Prämien und haben die Versicherten nie Nachzahlungen zu leisten. Versicherungen können geschlossen werden: Auf 1 Jahr und kürzere Zeit; auf 5 Jahre, mit Vorauszahlung der vierjährigen Prämien, das 5. Jahr frei; auf 7 Jahre, mit Vorauszahlung der sechsjährigen Prämien, nach Abzug von 10% Sconto das 7. Jahr frei. Die näheren Bedingungen, das Statut der Gesellschaft und die Rechnungs=Abschlüsse sind bei dem Unterzeichneten einzusehen, der sich zur Empfangnahme von VersicherungsAnträgen bestens empfiehlt. Düsseldorf. Balduin Wilhelmi, Bergerstraße 1177. Großh. badisches Eisenbahn=Anlehen von 14 Million Gulden vom Staate errichtet und von den Landesständen garantirt, rückzahlbar durch Gewinne von 14 mal 50,000, 54 mal 40,000, 12 mal 35,000, 23 mal 15,000, 2 mal 12,000, 55 mal 10,000.— Die geringste Prämie ist fl. 42. Die nächste Verloosung findet am 28. Febr. 1850 statt, und sind hierzu bei unterzeichnetem Handlungshaus Originalloose für alle Ziehungen gültig à 20½ Thlr. und für die bevorstehende allein à 1 Thlr zu erhalten. Dieses solide Anlehen kann Jedem empfohlen werden, der Fortuna auf billige Art versuchen will. Julius Stiebel, jun., Bankier, Büreau: Wollgraben in Frankfurt a. M. Von Mittwoch den 29. d. Mts. an ist täglich frische Kalk an meiner rennerei am Steinkothen bei zu folgenden Preisen zu haben: Mauerkalk(reiner) 19 und 20 Sgr. Landkalt 15„ 16„ Kalkasche 6 Sgr. pr. berliner Malter. Fracht nach Düsseldorf und der Umgegend pr. Malter 8 Sgr. Cromford den 16 Februar 1850. W. Brügelmann. Bei O. Wigand in Leipzig ist erschienen und vorräthig in der (W. Kaulen): Geheimnisse des Volkes, oder Geschichte einer Proletarierfamilie im Laufe von Jahrhunderten. Von Eugen Sur. 1. und 2. Bändchen. 10 Sgr. Künstler-Verein„Malkasten." Dringende Einladung zur General=Versammlung in Betreff der Berliner Kunst=Ausstellung auf Montag den 25. d, Abends 7 Uhr. Der Vorstand. Pempelfort. Die bevorstehende Anlage einer Fabrik in Pempelfort bedingt die Niederlassung einer Anzahl Angestellten theils verheirathet, theils unverheirathet, welche Wohnungen in der Nähe wünschen. Diejenigen, welche deren anzubieten haben, werden ersucht davon Anzeige in der Exped d. Bi. zu machen. Freunden und Bekannten die ergebene Anzeige, daß ich durch wiedererhaltene Concession meine Restauration mit dem heutigen Tage wieder eröffnet habe. Mein ? Bestreben wird stets dahin gerichtet sein, mit ausgezeichnetem Felsen Bier, wie preiswürdigen Weinen die* mich Besuchenden aufzuwarten. Zugleich können auch noch einige Mittags=Abon*nenten Theil nehmen, so wie auch Essen außer dem Hause zu haben ist. J. C. Linnartz, Benratherstr. . Die heute Morgen erfolgte glückliche Entbindung meiner lieben Frau Bertha, geb. Schardinel, zeige ich hiermit Verwandten und Freunden, statt besonderer Meldung, ergebenst an. Düsseldorf den 23. Februar 1850. Peter Foerster. (98) Ein ordentliches, mit guten Zeugnissen versehenes Mädchen, welches in allen häuslichen Arbeiten erfahren ist, wird gesucht. Wo, sagt die Exped. d. Bl. (107) Eine mit guten Zeugnissen versehene Wärterin sucht gegen Anfangs Mai eine Stelle. Näheres in der Exp. d. Bl. (108) In einer Tabaks= und Cigarrenfabrik wird ein gesitteter Jüngling als Lehrling gesucht, der die nöthigen Schulkenntnisse besitzt. Demselben wird zur praktischen Erlernung des Geschäfts Gelegenheit geboten. Näheres in der Exped. d. Bl. (109) Ein geräumiges und wasserfreies Lagerhaus nebst großem Speicherraum ist gleich zu miethen. Näheres in der Exped. d Bl. Mehrere Mitglieder des Vereins„Köbeske" verlangen baldigst die speziellen Rechnungen der Ein= und Ausgaben im Vereiuslokale einsehen zu können. (106) Eine kleine Bierbrauerei mit fast neuen Geschirren und Felsenkeller, verbunden mit sehr guter Sommerwirthschaft, Land und Wiese ist unter günstigen Bedingungen zu miethen oder zu kaufen und kann sofort angetreten werden. Wo, sagt die Exped. d. Bl. Ahein=YffelDampfschifffahrts Gesellschaft. Am Freitag den 1. März fährt das erste Boot von hier Dienst in einigen Tagen seinen Anfang nehmen. Düsseldorf am 23. Februar 1850. nach Kampen, und wird der regelmäßige Kölnische Feuer=Versicherungs=Gesellschaft, sanctionirt durch Allerh. Kabinetsordre vom 5. März 1840. Grund-Kapital Drei Millionen Thaler. Die Gesellschaft versichert sowohl Gebäude, als bewegliche Gegenstände aller Art gegen billige feste Prämien. Die Waarenlager, die Schiffe, die Ernte, Produkte, Gemälde und das Vieh sind davon so wenig ausgeschlossen, wie das Risico der Miether und dasjenige der Recours= Ergreifung der Nachbarn. Versicherungs=Anträge beliebe man bei der HauptAgentur hierselbst, Elberfelderstraße Nro. 762, zu machen. Frisches Mainzer Brod, so wie Erbsen und Bohnen zu billigstem Preise bei B. Holthaus, Kasernenstraße Nr 881 (97) Die beiden chäftshäuser am Markt und in der Bolkerstraße, höchst vortheilhaft gelegen, sind aus freier Hand zu verkaufen. Näheres in der Expedition d. Bl. (70) Ein Garten von circa 2 Morgen nebst Wohnung und Stallung, ganz in der Nähe der Stadt, ist zu vermiet then und am 17. März, auch früher, zu beziehen. Wo, sagt die Exped. d. Bl. Ein schönes Haus nebst großem Garten vor dem Flingerthor ist billig zu vermiethen und gleich oder 1. Mai zu beziehen. Zu erfragen Steinweg Nr. 195. Alleestraße Nro. 431 sind im zweiten Stock 2 oder 3 möblirte Zimmer zu vermiethen. Kasernenstraße Nr. 728 sind möblirte Zimmer zu vermiethen. Mittwoch den 27. Febr., Zum Erstenmale: Maria Magdalena Bürgerliches Trauerspiel in 3 Akten von F. Hebbel. Düsseldorf- Elberfelder Eisenbahn. Auf der Düsseldorf=Elberfelder Eisenbahn sind vom 11. bis 20. Febr. c. gefahren 6031½ Personen mit einer Einnahme von 1642 Thlr. 26 Sgr., mithin seit dem 1 Febr. c. 10960½ Personen mit einer Einnabme von 2955 Thlr. 1 Sgr. 2 Pf. Walserstand. Den 25. Februar, Morg. 8 Uhr: 14' 3“. Wind: Ost. Zur Vermeidung von Verwechslungen mit dem sogenannten„Düsseldorfer Kreisblatt" erbitten wir uns alle sendungen unter der Adresse: Stahlsche Buchhandlung(W. Kaulen). Die Expedition des Düsseldorfer Journals und Kreisblatts. Zusendungen Fremdenblatt. Im Europäischen Hof bei Götzen. Prioux m. Gem., Rent. a Amsterdam. de Saint=Alban, Rent. a Brüssel. Serong m. Gem., Kfm a Elberfeld. Schmitz m. Sohn, Kflte a Elberfeld. Kuppring, Justizrath a Leipzig. Firenbach, Kfm a Dresden. Hohagen, Doktor a Frankfurt. Oppenheim, Kfm a Bonn. Müller, Gutsb. a Celle. Credner, Kfm a Gotha. Miron, Kfm a Hannover. Zum Prinzen von Preuszen bei Wittwe E. Schleger. Krämer, Commerzienrath a Quint. Hübener, Reg=Rath a Cöln. Pfeiffer, Bürgerm. a Cöln. de Leaw, Kfm a Gräfrath. Elders, Kfm a Hagen. Schmidt, Rektor a Münster. Lohmann, Kfm a Warendorf. Seyler, Kfm a Deidesheim. Stern, Kfm a Cassel. Zellinghaus, Kfm a Hamburg. Giersberg, Kfm a Berlin. Müller, Ksm a Verlin. Breidenbacher Hof bei Disch. Paier, Part. a Berlin. Treiß, Part. a Augsburg. Baron v. der Lepen, Geschw. a Blömersheim. Ferie m. Gem, Obergerichts=Assessor a Wesel. Löbbecke m. Gem. und Nichte., Fabrik=Besitzer a Iserlohn. Goldschmidt, Kfm a Frankfurt. v. Schwarzkopf, Justizrath a Hildesbeim. Rimhold, Kfm a Frankfurt. v. Hoffmann, Kfm a Cöln. Curio, Major a Aachen. Wiarda, Justiz=Rath a Aurich. Schulze, Canzlei=Assessor a Aurich. Endres, Kfm a Mainz. Link, Part. a Brüssel. Moserl Rent. a Dresden. Im Cölnischen Hof bei Juppen Fräulein Windhoff, a Deutz. Schlömer, Kfm a Erwitte Kauffmann, Kfm a Frankfurt. Jungheim, Kfm a Elberfeld. Gerstenberg, Rent. a Hamburg. Witte, Kfm a Braunschweig. Schlesinger, Kfm a Bradsort. Sommermeyer, Kfm a Magdeburg. Colen, Kfm a Brüssel. Reifenberg, Kfm a Minden Schubert, Kfm a Celle Baungois, Kfm a Paris. Künne m. Bedienung, Kfm a Alteng. Ebersmann, Adv.=Anwalt a Cöln. Brouwer, Kfm a Bremen. Mautner, Kfm a Sebnitz. Braun, Kfm a Minden. Levy, Kfm a Aachen. Berger, Kfm a Offenbach. Lippmann, Kfm a Aachen. Kertel m. Bedienung, a Offenbach. Overbeck m. Bedienung, a Lippstadt. Birk, Kfm a Alsfeld. Lerüth, Kfm a Aachen Hotel Domhardl. Sand m. Gem., Geh.=Rath u. Gutsbesitzer a Mehlem. Baron v. Arnim, Rittm im 8. Ulanen Reg a Düsseldorf. von Stein, Lieutenant a Berlin Assenbart, Justizrath a Hannover. Klingemann, Kfm a Aachen. Gerke, Kfm a Frankfurt. Seiler, Kfm a Bremen. Sternenberg, Kfm a Schwelm. Grey, Professor a Genf. Duchauy, Propr. a Lüttich. Herbertz, Kfm a Uergingen Frau Clewitz, a Ruhrort. Polten, Kfm a Kettwig Schnarr, Director a Crefeld. Strunck, Kfm a Cöln. Hammers m. Gem., Steuerrath und Geschw. a Uerdingen. Mauritz, Kfm u. Geschw. a Uerdingen. Huisgen, Kfm u. Geschw. a Uerdingen Croon, Kfm u. Geschw. a Gladbach. Moras, Kfm u. Geschw. a Odenkirchen. Hunzinger, Ksm u. Geschw. a Crefeld. Hermis, Kfm u. Geschw. a Crefeld. Wittfeld, Kfm u. Geschw. a Crefeld. Wiesel, Kfm u. Geschw. a Crefeld. Altgelt, Kfm u. Geschw. a Crefeld. Melsbach, Kfm u. Geschw. a Crefeld. Hülsenbeck, Kfm a Elberfeld. Dr. Ritzenhoff, Advocat. a Cöln. In den drei Reichskronen bei Beeking. von Spankeren m. Fam. und Bedienung, a Düsseldorf. Voormann, Kfm a Breckerfeld. Heinrichs, Kfm a Breckerseld. Gliemann, Kfm a Mannheim. Ehlert, Part. a Ersurt Siepermann, Kfm a Elberfeld. Breuning, Kfm a Herisau. Sauer, Part. a Leipzig. Mühlberg, Part. a Arnsberg. Schneider, Kfm a Eibenstock. van Oordt m. Sohn, Kfm a Rotterdam. Loersch, Kfm a Aachen. Petack, Sänger a Münster. Stiebel, Kfm a Frankfurt. Kopp, Kfm a Offerbach. Romschüttel, Landrath a Gladbach. Stein, Kfm a Rheydt. Heinsbeck, Kfm a Rheydt. Lenßen, Kfm a Rheydt. Pfeiffer, Kfm a Rýeydt. Peltzer, Kfm a Rheydt. Breygens, Fabrik. a Rheydt. Büschens, Bürgermeister a Rheydt. Müller, Kfm a Hückeswagen. Deinet, Kfm a Frankfurt. Grothaus, Kfm a Remscheidt. von der Decker, Justiz=Rath. a Stade. Brühl m. Fam, Part. a England. Fräulein Koch, a Carlsruhe. Haubold, Kfm a Emmerich. Miller m. Fam, a England. Im Bergischen Hof bei Bender. Thelen, Kfm a Ahrweiler. Ellinghaus, Kfm a Velen. Siebel, Kfm a Barmen. Habrich, Kfm a Cöln. Dr. Jäger, a Neuß. Im Römischen Kaiser bei Engels. Zores, Oekonom a Straele. Hesselberg, Arzt a Nienkerk. Nielkens, Priv. a Nienkerk Schmitz, Gutsb. a Opherden. Rabz, Kfm Langensalza. Lindenberg Kfm a Remscheid. Zipper, Steuer=Empfänger a Grevenbroich. Thoening, Kfm a Gladbach Gebr. Lazarus, Kflte a Jüchen. Wiese, Kfm a Werden. Boecker, Kfm a Crefeld. Bredt, Kfm a Elberfeld. Schehl, Kfmn a Crefeld. Drammer, Kfm a Bonn. Bemberg, Part. a Cöln. Pfarr, Kfm a Barmen. Bleckmann, Fabr. a Barmen. Waldhausen, Kfm a Cöln. Marks, Kfm a Duisburg. Heydel, Part a Cöln. Bücklers, Kfm a Dülken Ostendorf, Kfm a Frankfurt. Staudt, Part a Frankfurt. Margraf, Part. a Franksurt. Im Bönnischen Hof bei Rösberger. Elpen, Kfm a Mülheim. Rumat, Kfm a Paris. Lüthers, Kfm a Linnich. Kolder, Kfm a Mannheim. Jäger, Kfm a Neuß. Beenen, Kfm a Uerdingen. Dönbeck, Gutsb. a Schwerdte. Fölling, Gutsb. a Rbeda. Birkes, Kfm a Cleve. Mült, Kfm a Cöln. Nefe, Werkmeister a Berlin. Daeler, Maschinenbauer a Erkrath. Müllender m. Fam, Kfm a Eupen. Meebus, Geschw a Burscheidt. Im alten Kaffehaus bei Heuser. Wachendorff, Kfm a Hemer. Bongard m. Frau, Priv. a Dortmund. Lehmann, Kfm a Cöln Dorweiler, Kfm a Düren. Siebel, Kfm a Münster. Höfeler, Kfm a Eschweiler. Jakobs, Kfm a Trier. Im Elberfelder Hof bei Crumfinger. Wolf, Holzhändler a Cöln. Picken, Priv. a Crefeld. Küner, Priv. a Münster. Weipers, Schiffer a Mülheim. Im Berliner Hof bei Kampmann Haubensack mit Sohn, Kfm a Gönningen. Heinemann, Handelsm. a Fredeburg. Hömberg, Handelsm. a Fredeburg. Mertens, Sattler a Gladbach. Wagner u Fezer, Kflte a Gönningen. Dölitzsch, Vogelhdlr. a d. Harzgebirge. Redactzur: W. Kaulen.— Druck und Verlag der Stahl'schen Buchhandlung(W. Kaulen), Karlsplatz Nr. 1043.