üsseldorfer Erscheint sieben mal wöchentlich. Bezugspreis vierteljährlich Mk. 2.50. wird die Kolonelzeile oder deren Raum mit 20 Pfg. Stadt=Anzeigen 15 Pfg.— Rekkamen 50 Pig. Anzeigenannahme durch sämtliche Annoncenbureaus. Hauptexpedition: Wehrhahn 283. Organ für den Stadt= und Landkreis Düsseldorf). Düsselderfer Anzeiger. Düsseldorfer Volkszeitung.(Hildener Zeitung.)— Düsseldorfer Stadtanzeiger. Zeitung. idkreis Düsseldorf). Kütr die Redaktien berantwscune. Für die Redaktion Chefredakteur###. für den Anzeigenteil: W. Schrub. Vertag und Eigentum von Ednard Stus. Alle in Dunelsorr.— Telephon 305. Postzeitungs=Preisliste Nr. 2173. Gratisbeilagen:„Echo der Woche“ und illustriertes Witblatt„Seifenblasen“. Telegramm=Adresser Zeitung, Düsselder#. Der südafrikanische Krieg * Düsseldorf, 13. Oktober. Die Regierung der Südafrikanischen Republik hat der gespannten diplomatischen Lage mit einem Ultimatum in Ende gemacht, dem der Ausbruch des Krieges, auch ihne formelle Kriegs=Erklärung, auf dem Fuße folgen Ucgte. Seit Mittwoch Nachmittag befindet sich die kleine Südafrikanische Republik mit dem großen England im griege. Daß sie nicht länger mit dem Losschlagen gewartet hat, ist ihr nicht zu verdenken, da England mit der Mobilisierung eines Armeecorps in Stärke von ungfähr 52000 Mann deutlich seinen Willen, Gewalt anzuwenden, bekundet hatte, und jeder Tag längern gögerns die Vorteile größerer Kriegsbereitschaft der Buren an Ort und Stelle vermindern mußte. Bis alle Verstärkungen aus England und Indien in Südafrika eingetroffen sind, wahrscheinlich nicht vor Dezember, ßfinden sich die Transvaal= und Oranje=Buren der zahl und Organisation nach im Vorsprung, so daß in sngland selbst mit der Möglichkeit, im Anfange des krieges Schlappen zu erleiden, gerechnet wird. Ein englischer Redner sagte dieser Tage, der Anfang der Feindseligkeiten reiche bis zur Unterzeichnung der Konvention von 1881 zurück. In dieser Konvention war die Suzeränetät Englands über Transvaal so ziemlich gerkannt. In der zweiten, von den Buren glücklich ersochtenen und jetzt formell noch giltigen Konvention von 1884 dagegen war der Königin von England nur noch in Einspruchsrecht bei Verträgen der Südafrikanischen Republik mit dritten Staaten, außer dem Oranjefreisaat, vorbehalten, und englische Staatsmänner erkannten uusdrücklich an, daß Großbritannien keine Oberherrschaft über Transvaal zustehe. Erst nach Entdeckung der großen Goldfelder bei Johannesburg und mit Ausdehnung des Gebietes der Chartered Company über Rhodesia wurde der Begriff der Suzeränetät wieder hervorgeholt, und erscheint es richtiger, den Beginn des Streites in dem Erwachen des Appetites nach den reichen Goldfeldern am Witwatersrand zu erblicken. Daß die TransvaalRepublik in der Behandlung der in Massen zugeströmten Ausländer manchen Fehler gemacht und dringliche Reformen in ihrer Verwaltung mit dem Eigensinn und der Beschränktheit der Buren verschleppt hat, ist bekannt geuug, kann aber nichts daran ändern, daß diese Fehler nur einen Vorwand, nicht eine Rechtfertigung der englischen Einmischungspolitik enthalten, und daß der Kampf mm letzten Ende um die Unabhängigkeit Transvaals geht. Der Krieg wird wahrscheinlich lange dauern. Er weist auf beiden Seiten die Eigentümlichkeit auf, daß nicht Land gegen Land geschlossen gegenübersteht. Die Südafrikanische Republik zählt ungefähr eine Million Einwohner, davon sind jedoch nur der vierte Teil Peiße, die übrigen unterjochte Wilde, hauptsächlich Kaffern. Diese können mancherlei Verwirrung anstiften; schon sind die schwarzen Minenarbeiter in Masse entluufen; es droht die Zerstörung wertvollen Eigentums durch entfesselte Wilde. Auch deutsches Kapital wird dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden. Auf der andern Seite ist die Hälfte der weißen Einwohner in kapland holländischen Stammes und sympathisiert mit den Buren, sogen. Afrikander stehen sogar noch an der Spitze des Kapministeriums. Von dieser Seite her können aso den Engländern unangenehme Ueberraschungen aus dem eigenen Lande drohen. * Düsseldorf, 13. Oktober. Die Streichung des Bischofs von Münster in der Kölner Erzbischofsliste erregt den Anwillen des Ultramontanismus, wie jede Maßregel, * der der Staat gegenüber der katholischen Kirche seine W Rechte wahrt. Die„Germania“ schreibt im Anschluß an eine Auslassung des„Westfäl. Merkur“ folgendes: Auch in Zuschriften an uns aus Münster giebt sich eine große Ueberraschung über die Streichung des Namens des Bischofs von Münster von der Kölner Vorschlagsliste kund, nicht nur Ueberraschung, sondern auch eine gerechte Regung des Unwillens. Die Freude darüber, den geltebten Oberhirten zu behalten, wird durch die Empfindung getrübt, daß die Streichung gewiß nicht in der Absicht erfolgt ist, der Diöcese Münster oder dem hochwürdigsten Bischof von Münster eine besondere Gefälligkeit zu erweisen. Man erblickt darin vielmehr die Kundgebung eines Mißtrauens von Seiten des neuen Kultusministers gegen den Bischof Dingelstad und eine bittere Kränkung desselben, welche die ganze Diözese mitempfindet. Vom Herrn Kultusminister Dr. Studt hätte man, zumal nach den Vertrauenskundgebungen bei seinem Abschiede von Münster, so erwas nicht erwartet. Es ist nicht schwer, die gegenwärtige Stimmung der Katholiken in der Diözese Münster nachzuempfinden. Glaubte man doch in Münster nach der Ernennung des Oberpräsidenten Studt zum Kultusminister, daß derselbe, wie der„Münster Anz.“ damals schrieb, „berufen sein sollte, das kultusministertelle Wohlwollen, das Herr Bosse bei jeder Gelegenheit im Munde führte, in die Praxis zu übertragen.“ Nun hat der„Münster Anz.“ einen ersten praktischen Fall von dem„Wohlwollen“ des neuen Kultusministers. Die Richtigkeit der von der„Freis. Ztg.“ gebrachten Nachricht, daß sich unter den zwei vom Minister v. Miquel angeblich zur„Kreuzzeitung“ gesandten Herren der Geh. Regierungsrat Dr. v. Falk befunden habe, wurde sofort angezweifelt, weil Dr. v. Falk seit längerer Zeit krank ist. Jetzt veröffentlicht die„N. A. Ztg.“ folgende hochoffiziöse Erklärung: „Wir haben bisher von der Zeitungsfehde, welche sich zwischen politischen Blättern der verschiedensten Richtungen über eine angebliche Krisis innerhalb des Staatsministeriums entsponnen hat, keine Notiz genommen, aus dem einfachen Grunde, weil nach unseren zuverlässigen Informationen über die schwebenden Fragen unserer inneren Politik Meinungsverschiedenheiten im Schoße des Staatsministeriums überhaupt nicht bestehen. Wenn einzelne Zeitungen aber so weit gehen, zu behaupten, der Direktor des Litterarischen Bureaus des Staatsministeriums, Geheimer Regierungsrat Dr. v. Falk, habe im Auftrage des Vizepräsidenten des Staatsministeriums allein oder in Gemeinschaft mit einem anderen die Redaktion der„Neuen preußischen Zeitung“ anfgesucht und daselbst irgend welche Erklärungen abgegeben, so erscheint es doch geboten, weiterer Legendenbildung entgegenzutreten. An der ganzen Nachricht, deren tendenztöse Unwahrheit übrigens von einigermaßen urteilsfähigen Blättern leicht hätte erkannt werden können, ist selbstverständlich kein wahres Wort.“ Auch die„Kreuzztg.“ bezeichnet die Meldung über den Besuch, den ihr Herr Dr. v. Falk abgestattet haben soll, als unzutreffend. Aus London geht mehreren Abendblättern die Meldung von der Niedermetzelung einer deutschen Expedition im Hinterlande von Kamerun zu: Der gestern in Liverpool aus Westafrika angelangte Dampfer„Niger“ überbringt die Meldung über die Niedermetzelung einer deutschen Expedition im Hinterlande von Kamerun. Der Kommissar von Rio del Rey, Leutnant Onise(2) war mit etwa 100 Truppen den Rio del Rey hinauf nach dem Croßflusse abgegangen, um Ruhestörungen unter den Eingeborenen zu unterdrücken. Als Führer diente der Häuptling aus einem auf dem Wege dorthin gelegenen Dorfe, der die Expedition in einen Hinterhalt lockte, wo, als sie eine Brücke überschritt, auf sie von Eingeborenen gefeuert wurde. Der Häuptling wurde von den Deutschen sofort erschossen. Dann schritten die Eingeborenen zu entschlossenem Angrisf auf die Weißen. Die Deutschen kämpften mutvoll, aber da die die Expedition begleitenden Lastträger ihnen wenig oder gar keinen Beistand leisteten, unterlagen sie der Uebermacht und wurden bis auf den letzten Mann niedergemetzelt. Unter den Gefallenen befindet sich auch Lohmeyr von der Deutschen Handelsgesellschaft. Die Ambas Bay Trading Company in Liverpool erhielt von ihrem Agenten in Rio del Rey die Bestätigung dieser Meldung An Berliner zuständiger Stelle ist bisher von der angeblichen Niedermetzelung nichts bekannt. * Berlin, 14. Okt. Der Kaiser hörte gestern Abend den zweistündigen Vortrag des Staatssekretärs Grafen Bülow, der, wie auch General v. Moltké, zur Abendtafel geladen wurde. Heute Vormittag unternahm das Kaiserpaar mehrere Atelierbesuche und besichtigte darauf das Kolonialmuseum. Heute Mittag 12½ Uhr empfing der Kaiser im hiesigen Schlosse den Gesandten der Republik Haiti, Jean Joseph Dalbemar, in Antrittsaudienz. Darauf gewährte der Kaiser dem soeben zurückgetretenen Oberpräsidenten Frhrn. v. Wilamowitz=Möllendorf, dem nach amtlicher Bekanntgabe im heutigen„Reichsanzeiger“ der Kronenorden erster Klasse verliehen ist, die erbetene Audienz. — Der Kaiser hat den Staatsminister Grafen Botho Eulenburg und den Gafen Korpoth auf Briese, Kurator der Liegnitzer Ritterakademie, aus Allerhöchstem Vertrauen zu Mitgliedern des Herrenhauses auf Lebenszeit berufen.— Der Kaiser hat dem niederländischen Minister des Auswärtigen de Beaufort und dem niederländischen Gesandten am hiesigen Hofe Jonkheer Tets van Goudrian den Roten Adlerorden erster Klasse verliehen.— Das Staatsministerium trat heute Nachmittag 3 Uhr unter dem Vorsitz des Fürsten Hohenlohe zu einer Sitzung zusammen. — Die Novelle zum Unfall versicherungsgesetz dürfte dem Bundesrat erst nach Neujahr zugehen. Zur Zeit unterliegen die vom Reichsamt des Inneren ausgearbeiteten Abänderungsvorschläge erst der Begutachtung des preußischen Staatministeriums.— Staatspräsident Peters hat die Uebernahme der Kandidatur für das Abgeordnetenhaus an Stelle des verstorbenen nationalliberalen Abgeordneten Jebsen im Flensburger Wahlkreise abgelehnt.— Die Meldung, daß der große Kreuzer„Kaiser“ als Reperaturwerkstattschiff umgebaut werden solle, wird von der„Post“ als unzutreffend bezeichnet. — Ein Antrag auf Ausschluß des Pfarrers Naumann aus dem Gesamtverbande der Evangelischen Arbeitervereine Deutschlands steht, wie Hr. Lic. Weber in M.=Gladbach, Vorsitzender des Gesamtverbandes, schreibt, nicht auf der Tagesordnung der Ausschußsitzung in Eisenach. — Die socialdemokratische Fraktion wird alsbald nach dem Zusammentritt des Reichstages die sofortige Verhandlung ihres Initiativantrages, betr. die„Aufhebung des Majestätsbeleidigungs= paragraphen im Strafgesetzbuch beantragen. Vermutlich steht der Antrag im Zusammenhang mit der auf Grund dieses Paragraphen erfolgten Verurteilung des Reichstagsabgeordneten Schmidt zu drei Jahren Gefängnis. — Der schon einmal von den Socialdemokraten in der Berliner Stadtverordnetenversammlung gestellte, aber abgelehnte Antrag, die diesjährigen Stadtverordnetenwahlen an einem Sonntag vorzunehmen, beschäftigte heute abermals die Stadtverordnetenversammlung. Die Socialdemokraten hatten diesmal ihren Antrag dahin erweitert, falls der Sonntag als Wahltag abgelehnt wurde, die Wahlzeits bis Abends 10 Uhr auszudehnen unter Berufung auf eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts, wonach die Wahlen nicht in verschiedenen, sondern nur in einem Lokal in jedem Bezirk stattzufinden haben. Der Magistratsvertreter erklärte, daß zur Bewältigung des Wahlgeschäfts die umfassendsten Vorbereitungen getroffen seien. Die Sonntagswahl werde u. a. an der Lokalfrage scheitern. Stadtverordneter Hugo Sachs beantragt, die Wahlzeit von Morgens zehn bis Abends acht Uhr auszudehnen. Das genüge vollkommen. Auch träten seine Freunde für die Festsetzung der Wahl auf den Sonntag ein. In namentlicher Abstimmung wird der socialdemokratische Antrag: Wahl am Sonntag, mit 49 gegen 26 Stimmen angenommen. — Von den auf deutschen Münzstätten ausgeprägten Reichsmünzen gelangen gegenwärtig zwei Kategorien zur Einziehung und zwar die goldenen halben Kronen und die silbernen Zwanzigpfennigstücke. Die Einziehung der ersteren ist schon im Frühjahr 1879 angeordnet, wird also bereits 20 Jah hindurch vorgenommen. Trotzdem ist ein noch immer ziemlich bedeutender Teilbetrag zur Einziehung nicht gelangt. Insgesamt waren von den goldenen Fünfmarkstücken für rund 28 Mill. Mark geprägt worden. Davon sind für 22 Millionen zur Einziehung gelangt, so daß noch rund 6 Millionen im Verkehr geblieben sind. Da der letztere Bestand sich schon seit geraumer Zeit auf einer ziemlich gleichmäßigen Höhe bewegt hat, so ist anzunehmen, daß überhaupt nicht mehr viel halbe Kronen zur Einziehung kommen werden, sondern daß ein Betrag von rund 5 Millionen uneinziehbar bleiben wird. Diese Münzen sind wahrscheinlich für Schmuckstücke zur Verwendung gekommen, Münzsammlungen einverleibt u. s. w. Die Einziehung der silbernen Zwanzigpfennigstücke, die erst seit kurzem angeordnet ist, schreitet schneller vorwärts. Von ihnen waren insgesamt für 35,7 Mill. Mark zur Ausprägung gelangt. Davon sind in verhältnismäßig kurzer Zeit für 21 Mill. Mark zur Einziehung gelangt, so daß noch für 14,7 Mill. Mark gegenwärtig im Verkehr sind. Auch hier wird man annehmen müssen, daß ein bestimmter Teil uneinziehbar sein wird, jedoch dürfte derselbe, da die Verhältnisse doch anders liegen, als bei den halben Kronen, nicht ganz so groß wie bei den letzteren bleiben. * Hannaver, 13. Okt. In der heutigen Vormittagssitzung wurde die Bernsteinfrage zu Ende geführt. Bebel hatte das Schlußwort. Er sprach zwei Stunden lang. Offenbar war er sehr verärgert durch die Erörterung über seine„Kladderadatschprophezeiung“. Man kommt zur Abstimmung über die Resolution Bebels. Zunächst wird über die einzelnen Absätze gesondert abgestimmt. Sämtliche Absätze werden durch Handaufheben angenommen, mit Ausnahme des dritten Absatzes, über den namentliche Abstimmung stattfindet. Es stimmen 205 für, 34 gegen diesen Absatz, der die Möglichkeit eines Kompromisses mit bürgerlichen Parteien von Fall zu Fall zugiebt. Bei der Schlußabstimmung über die Gesamtresolution ergaben sich 216 Stimmen für und 21 gegen. Katzenstein enthält sich der Abstimmung, weil er die Resolution nicht für eine Klärung der Bernsteinfrage hielt. Von den bekannten Parteimitgliedern stimmen gegen die Bebelsche Resolution Schönlank, Molkenbuhr, Zubeil, während Liebknecht, Singer und Ledebour, die gegen den dritten Absatz gestimmt hatten, bei der Gesamtabstimmung für die Resolution eintreten. Ledebour(Dresden) beantragt, über den Fall Lütgenau zur Tagesordnung überzugehen, weil der Parteitag trotz allem Vertrauen in die Kommission kein Urteil abgeben könne, wenn ihm die Gründe nicht mitgeteilt würden. Bebel erwidert, Ledebour habe formell Recht, aber der Vorstand habe schon bislang ein unverantwortliches Maß von Nachsicht und Geduld gegen Lütgenau bewiesen. Wenn die Dinge die gegen Lütgenau vorliegen, in die Oeffentlichkeit kommen, so sind wir blamiert und Lütgenau ist ruiniert. Auch Frau Luxemburg und Zetkin stimmten für Bebels Resolution. Sodann wurde der Fall Lütgenau verhandelt. Brühne(Frankfurt) als Berichterstatter des Untersuchungsausschusses erklärt, Lütgenau habe eine Reihe von Handlungen begangen, durch die er sich als der 38 Roman von Jeanne Mairet. Autorisierte Bearbeitung. Band. Nachdruck verboten. nicht mehr reich, mein Kind,“ sprach ein Herr von Myrennes, als Susanne ihm rau zu Notwendigkeit auseinandersetzte, eine Kamm solltest es am ersten begreife bis gu##c gemeinsam, wir dürfen nicht mehr als zeh zvölftausend Francs jährlich ausgeben.“ erlitre.####en Worten setzte er ihr dann seine kürzli tichen’##Verluste auseinander, legte er ihr den fe gerinaßte stand, seiner Finanzen dar, ohne dabei desch:„Anspielung auf die großen Summen zu mache Zhoptigen Laufe der letzten sechs Jahre für sei zie sochter geopfert hatte. Er sagte ihr auch, de Fnkauften st.14che Absicht hege, das Palais in Paris Auf 5.u:# 19 ganz aufs Land zurückzuziehen. Lande bleiben, Sommer und Winter. üher g###pagte nicht Einsprache zu erheben, aber e schsun.n fuhr ihr in die Glieder. Sie zähl aist in 3t,anzig Jahre, und ihre Schönheit war je eie eser Entfaltung begriffen. unge un# nach ihrem Zimmer und betrachtete si us farschaft im Spiegel. Ein Geschöpf gleich schaffen„„ Luxus; die Freude und das Liebeslebe # nic, zu sein schien, lebendig zu begraben! Wi Verbrechen? Wahnwitzige Gedank jeden##., durch ihren Kopf. Es galt, denselben u in einem a. enrxinnen. Dieses Refugium, welch ##em lugenblicke der Verzweiflung gesegnet hatt Sie###### ein Gefängnis. Mzuspreche.. trotzden, vernünftig dem alten Her der Seite ihres Adoptivvaters g es für sie den Frieden auswärts— was konnte sie finden? Sie begann sogar ihre Freundin Renée zu beneiden; sie, das tapfere, junge Mädchen, welches von keiner Menschenseele abhing, welches selbst reichlich alle eigenen Bedürfnisse bestreiten konnte. Mit einiger Ausdauer und etwas Mut hätte sie bei ihrer bedeutenden geistigen Veranlagung sich auch leicht eines Broterwerbes vergewissern können. Was würde sie jetzt darum gegeben haben, in die weite Welt hinaus zu können, zu arbeiten, sich Geld zu verdienen, Achtung einzuflößen, gleich Renée, der die Stunden nie lang oder schwer wurden, die nicht vom frühen Morgen an gähnte, um den Augenblick zu erwarten, wo es ihr vergönnt sein werde, im Schlafe auf alles zu vergessen! Nach der ebenso ruhig wie deutlich abgegebenen Erklärung ihres Vaters erhob Susanne weiter keinen Protest gegen die Mittelmäßigkeit ihrer Existenz. Sie hegte kein Interesse mehr für den Hausstand, erteilte dem alten Diener keine Weisungen mehr; sie gab es auch auf, sorgfältig Toilette zu machen, ging den ganzen Tag über im Morgenkleide umher uno zog sich erst Abends, zur Dinerstunde, besser an. Lange Stunden hindurch verbrachte sie im Garten, ein Buch oder eine Stickerei in der Hand, zumeist aber arbeitete sie ebensowenig als sie las. Während sie zu dem vom Laubwerk der Bäume teilweise verdeckten Himmelszelt emporsah, wiederholte sie sich unaufhörlich die gleiche Geschichte, nämlich jene ihres Lebens. Sie beklagte sich über ihr Unglück, über ihre Verlassenheit, sie hielt sich selbst für die elendeste der Frauen und begriff nicht, wieso es möglich gewesen, daß sie einer momentanen Aufwallung hres Gatten zum Opfer hatte fallen sollen. Sie hegte Groll gegen den Eifersüchtigen, welcher ihr die Augen geöffnet. Sie sagte sich jetzt, daß es ihr am liebsten gewesen wäre, den Verrat ihres Gatten auch weiterhin zu ignorieren. Im Grunde genommen war es ja nur eine ganz banale, alltägliche Geschichte, diese Intrigue mit einer Schauspielerin. Zweifelsohne wäre er der schönen Rhea bald müde geworden, zweifelsohne würde er reumütig zu ihr zurückgekehrt sein, wäre er in stummem Schuldbewußtsein nur zärtlicher und liebevoller denn bisher mit ihr gewesen. Wenigstens hätte sie dann nicht in dieser furchtbaren Einsamkeit leben müssen, deren Stille schwer auf ihr lastete und in welcher sie vermutlich für alle Ewigkeit vergraben blieb, während ihre Jugend und Schönheit nutzlos verblühten und nach und nach ganz in Vergessenheit gerieten. Eines schönen Tages, während sie sich im Spiegel betrachtete, würde sie sehen, wie sie verwelke, wie ihr Haar ergraue, ihr Gesicht sich in Falten lege. Sie erbebte, während sie an dieses beklagenswerte Schicksal dachte, und ihre Thränen flossen reichlich. Der Graf von Myrennes strebte anfangs danach, gegen die düstere Lethargie anzukämpfen, welche das Gemüt seiner Tochter belastete. Er erriet, daß sie unglücklich sei, und er litt mit ihr. Er bat sie, ihm mit lauter Stimme vorzulesen, während er arbeitete, aber die Bücher, welche er aussuchte, langweilten die junge Frau, welche nur sehr pikant zugespitzte Romane liebte, wenn sie von Modeschriftstellern verfaßt waren. Da sie die Bücher, in welchen sie las, stets achtlos umherliegen ließ, öffnete der Graf eines derselben und wunderte sich nicht mehr, daß Susanne die Werke, welche er ihr bot, von tödlicher Langweile fand. „Ist das also Deine gewöhnliche Lektüre, mein Kind?“ forschte er mit sanftem Tadel. „Man muß doch lesen, was alle Welt kennt und in Händen hält!“ „Diese Notwendigkeit sehe ich nicht ein.“ Herr von Myrennes ließ sich aber in keine weitere Diskussion ein. Ihm war es weit unbehaglicher zu Mute wie Susannen. Wieder nahm er den Roman zur Hand, welchen er schon einmal ergriffen, aber, obzwar er da und dort Fragmente las, sagte er nichts weiter. Natürlich handelte es sich um eine Ehebruchsgeschichte, wie es deren ja unzählige giebt, eine jener Geschichten, die nicht einmal die Entschuldigung der Leidenschaft für sich haben. Von Ekel erfüllt, ließ er das Buch fallen, dann fing er an, darüber nachzudenken, in welch seltsamer Verfassung Susannens Geist sich eigentlich befinden müsse; in Bezug auf ihr Benehmen war sie ja zweifelsohne ehrlich zu nennen, ihre Gedanken aber befaßten sich mit allerhand häßlichen Dingen, sie empfand über dieselben weder Ueberraschung noch Ekel. Er gestand sich, daß ihre lockere moralische Auffassung, die Oberflächlichkeit ihres Charakters es ihr sicherlich ermöglichen würden, die ihr zugefügte eheliche Beleidigung zu vergessen; nicht als ob sie ihm eine edle, großmütige Verzeihung angedeihen lassen würde, sondern viel eher würde sie sich dazu bewegt fühlen, ihm zu vergeben aus Gleichgiltigkeit. Der Gedanke, daß Susanne eines Tages zu ihrem unwürdigen Gatten zurückkehren könne, und zwar nur aus Langweile, aus Apathie, aus Freude an der Abwechslung und den weltlichen Genüssen, war ihm ganz besonders bitter. Es war dies in seinen Augen die moralische Niederlage, der Zusammensturz jedes besseren Empfindens, aber aus Pflichtgefühl that er nichts, um sie zurückzuhalten, erlaubte er sich nur, sein Möglichstes zu thun, um ihr das Leben an seiner Seite so erträglich als nur irgend denkbar zu machen. Unglückseligerweise trug die Verschiedenheit im Wesen dieser beiden Menschen, die nichts gemeinsam hatten, weder Blut noch Anschauungen, noch Ziele, die Schuld daran, daß all seine Bestrebungen sich als nutzlos erwiesen. Er fand nichts, was er der jungen Frau hätte sagen können, deren Gedanken unablässig von ihm fort, in die Ferne eilten. Selbst der Klang seiner Stimme war ein anderer, wenn er sich bezwang, mit ihr zu reden. Susanne kam ihm auch nicht zu Hilfe; sie wußte nur von den Kreisen der großen Welt zu reden, die ihr ganz entsetzlich abgingen, und schilderte sie ihm dieselben, so verstummte er, fühlte er sich geradezu feindlich gesinnt. Beide schwiegen dann. Herr von Myrennes durchmaß strafe, sondern um Dinge, die man nicht öffentlich erörtern könne und zwar im Interesse Lütgenaus. Auer wendet sich gegen den Uebergang zur Tagesordnung. Lieber solle man offen die ganze Sache verhandeln, denn der Parteitag müsse der Sache ein Ende machen. Der — suchungsausschusses zu eigen macht, aber aus rechtlichen und moralischen Gründen von einer öffentlichen Erörterung absieht. Lütgenau ist also aus der Partei ausgeschlossen. * Plön, 10. Okt. Zur Erziehung der kaiserlichen Prinzen läßt sich die Münch. A. Z.“ aus Kiel berichten: Der Kronprinz Wilhelm ist niemals ein Schüler des Plöner Kadettenhauses gewesen. Er hat in den Räumen dieser Anstalt immer nur besuchsweise verweilt und unterhält zum Kommando des Kadettencorps nur die üblichen gesellschaftlichen Beziehungen. Die Erziehung des Prinzen und seiner Brüder ist vom Kaiser dem General v. Deines anvertraut, der die Leitung und Ueberwachung des durch besondere Lehrer erteilten Unterrichts nach den Intentionen des kaiserlichen Vaters durchführt. Daß die Natur in Plön eine glückliche Umgebung geschaffen hat, die das jugendliche Gemüt wohlthuend abschließt, ohne beengend zu, wirken, wird jeder zugeben, der den Schleß park mit der feierlich schönen Wasserallee, den Durchblicken auf den azurblauen See und den herrlichen Buchendom des Siebensterns als ein Kleinod deutscher Waldespracht in der Erinnerung hat. Aber die Schönheit der Landschaft ist doch nicht die einzige Auforderung, die an die Erziehungsstätte eines Kronprinzen gestellt werden muß. Durch die sorgsame Gestaltung des prinzlichen Sonderunterrichts haben sich indes mancherlei Schwierigkeiten überwinden lassen, so daß es voraussichtlich möglich sein wird, den Aufenthalt der Prinzen in Plön bis zur Vollendung ihrer Studien auszudehnen. Man will eine Störung des Bildungsganges durch abermaligen Wechsel der Umgebung vermieden sehen, ohne gerade von der Unübertrefflichkeit der in Plön zur Verfügung stehenden Einrichtungen überzeugt zu sein. * Darmstadt, 13. Oktober. Die Erste Strafkammer des hiesigen Landgerichts verurteilte heute den verantwortlichen Redakteur der„Frankf. Zeitung“, Giesen, zu sechs Monaten Gefängnis, die Redakteure Köpaen vom „Mainzer Journal“ und Maiten von den„Mainzer Neuesten Nachrichten" zu je 500 Mark Geldstrafe. Giesen war angeklagt wegen Aufnahme eines Arttkels in die „Frankfurter Zeitung", worin der hessischen Regierung vorgeworfen wird, sie sei notorisch gewöhnt, die fundamentalsten Vorschriften der Verfassung schlank und frei zu übertreten. In dem Artikel wird ferner behauptet, daß die Staatsanwaltschaft durch eine höhere Weisung verhindert worden sei, gegen den früheren Landgerichtsdirektor Küchler die Anklage wegen Bethülfe zum Bankerott zu erheben. Die beiden Mainzer Redakteure wurden wegen Abdruckes dieses Artikels mitangeklagt. Giesen wurde außerdem zur Tragung der Hälfte der Prozeßkosten, Köpgen und Malten zur Tragung von je einem Viertel der Kosten verurteilt. Als strafmildernd wurde angesehen, daß Giesen nicht der Verfasser des Artikels sei. Frankreich. * Paris, 13. Okt. Der„Figaro“ protestiert gegen die Depesche der„Times“ aus Wien, in welcher es heißt, das französisch=russische Bündnis gehe seinem Ende entgegen. Der„Figaro“ erklärt, die Verlängerung des Aufenthalts des Grasen Murawiew in Paris beweise, daß das Bündnis jetzt lebenskräftiger sei, als jemals. Rußland. * Petersburg, 8. Okt. Dank der Energie des jetzigen Chefs des rusitschen Gefängniswesens, Geheimrat Salamon ist bereits zahlreichen Mißständen und Ungehörigkeiten innerhalb dieses Verwaltungszweiges ein Ziel gesetzt worden. Nichts entgeht dem wachsamen Auge Salamons und viele Gefängnisdirektoren bekommen einen heillosen Schrecken, wenn sie davon Kenntnis erhalten haben, daß ein Besuch des höchsten Vorgesetzten unmittelbar bevorstehe. Unlängst ist es Salamon gelungen, zu konstatiren, daß im Gefängnis von Mosdok(Wladikawkas) mit Wissen und Willen des Direktors, des Oberleutnant Maximow, die Insassen den abscheulichsten Foltern unterworfen worden sind. Um den verurteilten Verbrechern„den nötigen Respekt einzuflößen,“ wie Maximow sich ausdrückte, ließ er dieselben sofort nach ihrer Ankunft und ohne irgend welche Veranlassung ihrerseits stundenlang foltern. Ein junger Bursche, der wegen Diebstahls zu fünfmonatlicher Kerkerstrafe verurteilt worden war, wurde während zweier Stunden an den Füßen aufgehängt; er verlor die Besinnung und die Gefängnisärzte hatten die größte Mühe ihn wieder ins Leben zu rufen; eine Arrestantin wurde auf Befehl Maximows von den Gefängniswärtern so arg mißhandelt, daß sie das Gehör verlor und halb irrsinnig wurde. Obgleich von hochgestellten Persönlichkeiten alles aufgeboten wurde, um die Angelegenheit zu in Wladikawkas hat Maximow zur und zweijährigen strengen Kerker verurteilt, die Gefäng niswärter echielten Kerkerstrafen von drei bis fünf Monaten und den Aerzten wurde ein sehr scharfer Verweis erteilt, weil sie die Vorgänge im Gefängnis verheimlicht hatten, anstatt sie sofort zur Kenntnis der Obrigkeit zu bringen.(Frkf. Die Lage in Südafrika. * Von einer Persönlichkeit, die seit 30 Jahren in Südafrika ansässig ist, erhält die„Fr. Ztg.“ folgende Zuschrift:„Angesichts der in Südafrika drohenden Kriegsereignisse können wir Bürger der südafrikanischen Republiken doch eins nicht vergessen, nämlich, daß es gerade die deutsche Regierung gewesen ist, welche das Rückgrat der Transvaal=Regierung in ihrem Verhalten zu England gestärkt und daher wesentlich dazu beigetragen hat, die politische Lage zwischen England und Transvaal so zu gestalten, wie es den wahren Interessen der beiden Länder nicht entsprach. Die Tage der außerordentlichen Herzlichkeit der Beziehungen des Herrn von Herff, in seiner Eigenschaft als Konsul. des Deutschen Reiches, und der Regierung in Pretoria stehen noch in frischer Erinnerung. Ob es für die deutschen Reichsinteressen so ganz und gar das Richtige war, mit einemmal die schützende Hand zurückzuziehen, das dürfte die Zukunft erst lehren. So viel steht fest, daß auf die plötzlich aufgetauchte Freundschaft zwischen England und Deutschland der SamoaZwischenfall folgte. Ferner ist nicht zu vergessen, daß der in Deutschland(soll wohl heißen: in Berlin. Red.) so hochgefeierte Herr Cecil Rhodes vor ungefähr 4 Jahren in Kapstadt eine Rede hielt, in welcher er sagte, Damaraland und Namaqualand seien den Deutschen und Madagaskar den Franzosen nur geliehen, die Zeit werde kommen, wo Südafrika jene Länder wieder fordern würde! Die Eisenbahnpläne des genannten Herrn in Verbindung mit Wallfischbai und Swakopmund sind die geeignetsten Mittel, die genannten deutschen Besitzungen in die Hände eines im Stile des Herrn Rhodes arbeitenden südafrikanischen(kapländischen) Ministeriums zu überliefern. Bisher waren jene Gebiete von der Land= und Seeseite so gut wie unangreifbar und die einzige wahre Stütze der deutschen Ansprüche in Südafrika war eben immer wieder der nun verlassene Bur. Wie wenig die britische Regierung geneigt ist, den Wünschen ihrer Kolonieen hinsichtlich territorialer Ausdehnung entgegenzutreten, das sah man ja in Wallfischbai, Samoa und Guinea. England aber mit einer Allianz mit Rußland drohen zu wollen, ist einfach lächerlich, dazu genügt das Objekt nicht und die ängstliche Sorgfalt um die deutschen Handelsinteressen wird dann England gegenüber genau so in die Wagschale fallen, wie heute. * Die Zulus haben Partei für die Buren ergriffen. Am Montag traf bei dem Kommandanten des einen deutschen Corps, Schiel, eine Abordnung von Zulus ein, deren Oberhäuptling Denizulu bekanntlich Herrn Schiel zu großem Danke verpflichtet ist, und bot die Kooperation von 5000 Zulus gegen die Engländer an. Dieselbe wurde zurückgewiesen, aber es heißt, wie es scheint, aus zuverlässiger Quelle, daß starke Zulukolonnen sich in der Richtung auf Ladysmith in Bewegung gesetzt, um auch ungebeten die Gelegenheit, sich an ihrem alten Feinde zu rächen, zu benutzen. Andererseits haben die Engländer in Mafeking und Kimberley Schwarze bewaffnet, allerdings unter dem Vorgeben, dies geschehe nicht, um dieselben im Feldkriege zu benutzen, sondern nur zur Verteidigung der Stadt. * London, 12. Okt. Die„Times“ erfährt, daß der Präsident des Oranjefreistaates auf eine vom Gouverneur Milner an ihn gerichtete Anfrage die formelle Mitteilung machte, daß der Oranjefreistaat mit der südafrikanischen Republik gemeinschaftliche Sache machen wird. * London, 13. Okt. Ein Telegramm der Evening News aus Kapstadt bestätigt, daß die Buren südlich von Mafeking einen gepanzerten Eisenbahzug in die Luft gesprengt haben. Fünfzehn englische Soldaten wurden dabei getötet. * Haag, 13. Okt. Das Blatt„Avondpost“ veröffentlicht eine Berliner Korrespondenz, wonach die holländische Regierung bei den russischen, französischen und deutschen Regierungen Schritte unternommen haben soll, um diese Mächte zu veranlassen, ihre guten Dienste zur Schlichtung des anglo=transvaalischen Konfliktes anzunehmen. Rußland soll hierauf abschlägig geantwortet haben unter Hinweis darauf, daß im Kriege mit Transvaal der russischen Politik nichts im Wege stehe; Frankreich gab einen gleichlautenden Bescheid ab, indem es erklärte, je mehr Verwicklungen England zu überstehen habe, je besser sei es; nur Kaiser Wilhelm erklärte sich der„Daily Chronicle“ interviewte einige hervorragende belgische Persönlichkeiten bezüglich ihrer Ansicht über den jetzigen Krieg. Staatsminister Beernaert, General Brial= mont, Staatsanwalt Wiener und andere geben in unliebsamen Worten für England ihrer Meinung gegenüber der unverzeihlichen Haltung Englands Ausdruck. * Paris, 13. Okt. Das Blatt„Debats“ weist in einer Besprechung des englischen Konfliktes mit Transvaal auf den geheimen Vertrag hin, der 1890 zwischen England und Portugal abgeschlossen worden sei und meint, die Gefahr liege nahe, daß Deutschland und England sich nach dem Kriege in die Erbschaft teilen würden. Frankreich werde dieses wegen seiner unmittelbaren Nachbarschaft in Madagaskar unter keinen Umständen zugeben. * Johannesbura, 13. Okt. Der Betrieb der Crowureef= und Ferreiragomine dauert fort. An dem von der Regierung beschlagnahmten Golde sind beteiligt: Die Afrikabank mit 5792 Unzen, die Standardbank mit 12,907 Unzen, die Afrikanbanking Compagnie mit 2617 Unzen und die Natalbank mit 3424 Unzen. Die Beschlagnahme von Lebensmittln und Kleidungsstücken dauert fort. * Rlaemfantein, 12. Okt. Das Kriegsrecht ist proklamiert worden, die Gerichtshöfe sind geschlossen. Präsident Steijn erließ einen kräftigen Aufruf an die Burghers, worin er sie auffordert, die äußersten Anstengungen zur Wahrung der Unabhängigkeit der Republik zu machen. Die Proklamation macht die britischen Unterthanen aufmerksam, bis zum nächsten Samstag Nachmittag 6 Uhr den Freistaat zu verlassen, doch werden Erlaubnisscheine ausgestellt. * Durban, 13. Okt. Das Ministerium der öffentlichen Arbeiten erhielt ein Telegramm, welches die Meldung bestätigt, daß eine starke Abteilung Buren, über Laingsneck in Natal einrückte. * Lourenco Marques, 13. Okt. Aus dem Randgebiet hier eingetroffene Züge brachten 10,000 Kaffern hierher, welche außerhalb der Stadt lagern. Es sind bereits Dampfer gemietet worden, welche dieselben nach Lempopo weiterschaffen. (Telegramme.) * London, 14. Okt. Das Kriegsamt erhielt folgende Depesche vom Obercommandierenden in Kapstadt: Ein gepanzerter Zug aus Mafeking mit zwei Siebenpfündergeschützen, von hier nach Mafeking abgesandt, wurde in der letzten Nacht bei Kraai Pan angegriffen. Augenscheinlich waren die Schienen entfernt worden, so daß der Zug entgleiste. Die Buren richteten eine halbe Stunde lang Geschützfeuer auf den Zug und nahmen ihn sodann. Die telegraphische Verbindung nach Mafeking in Kraai Pan ist unterbrochen. Aus Mafeking wurden Frauen und Kinder nach Kapstadt gesandt. Die beiden Geschütze gehörten der Kapkolonie und waren leichte Geschütze alten Modells. Einzelheiten über die Verluste an Menschenleben sind noch nicht eingegangen. + London, 14. Okt. Das Kolonialamt erhielt eine Depesche vom Gouverneur Milner, in welcher dieser meldet, der Schauplatz der Zerstörung des gepanzerten Zuges sei Kraai=Pan, 37 Meilen südlich von Mafeking gewesen. Der Zug habe Kanonen nach Mafeking bringen sollen. = London, 14. Okt.„Reuter“ meldet aus Ladysmith vom 13. ds.: Die Truppen des Oranjefreistaats rücken in einer Entfernung von 38 Meilen über den Tintwapaß vor. 70 berittene Jäger wurden zur Verstärkung der Kavallerievorposten abgesandt. * Düsseldorf, 13. Oktober. —* Die nächste Sitzung der Stadtverordneten=Versammlung findet am Dienstag, den 17. Oktober 1899, nachmittags 6 Uhr, im Rathaussaale statt. Gegenstände der Beratung sind folgende: 1. Annahme eines Vermächtnisses. 2. Kenntnisnahme von den durch den Anbau an der Volksschule in der Blücherstraße entstandenen Kosten. 3. Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten. 4. Verwendung des Ueberschusses der Stadtkasse aus 1898—99. 5. Verlängerung der Krahnenlaufbühne am Hafenschutzdeich und Beschaffung eines laufbaren elektrischen Rollkrahns. 6. Beschaffung eines elektrischen Drehspills für die Hafenbahn. 7. Erweiterung der Kunsthalle durch einen Anbau nach der Westseite hin. 8. Genehmigung des mit dem Vorstande des Vereins der Düsseldorfer Künstler zur gegenseitigen Unterstützung und Hülfe abgeschlossenen Vertrages über die Benutzung des Anbaues der Kunsthalle. 9. Befestigung des straße. 11. Neuherstellung des Promenadenweges Alleestraße, Befestigung des Bürgersteiges im Zug#:“ straße und Herstellung eines Asphaltüberganges.. Theater und westlicher Seite der Alleestraße des Kredits, Titel II., Pos. 14 des Etats der Verwaltung. 13. Errichtung einer Oberlehrerstelle gymnasium und Wahl eines Oberlehrers für 14. Verkauf eines Grundstückes an der Ratherstras Festsetzung einer Konventionalstrafe gegen einen Unternee wegen nicht rechtzeitiger Fertigstellung übernommener g: 16. Wetterbewilligung von Erziehungsbeihülfen. 17 eines Schiedsmanns und eines stellvertretenden es manns für den 16. Bezirk. 18. Anstellung von Beamt.“ Bezüglich der Nottz über die Bersa des Alldeutschen Verbandes in der gestrigen mer der„Düsseld. Ztg.“ tellen wir heute einschränkenz daß es sich lediglich um eine vertrauliche Besprechung: Vorstandsmitglieder handelt.rtechung ein ** Am 1. November d. J. wird in Gevela# eine von der Reichsbankstelle Elberfeld abhängige Reibanknebenstelle mit Kasseneinrichtung und tem Giroverkehr eröffnet werden. * Wie die Rheinische Bahn=Gesells# in unserm heutigen Inseratenteil bekannt giebt, werden Züge erst vom 1. November ab bis zur Haroldstraße geführt, obgleich die Strecke Ratinger Thor=Haroldstraß reits in den neuen, vom 15. Oktober ab zültigen Fahre ausgenommen worden ist. * Der Bürgerverein Nordpempelfort### Mittwoch Abend im Restaurant Lindenhof, Rochusstr, seine Hauptversammlung ab. Der Vorsitzende gab von Schreiben der Verwaltung Kenntnis, worin mitgeteilt daß einzelne zur Erweiterung der Badeanstalt für den nalichen Stadtteil in Anspruch zu nehmende Gebäude na. Besitz der Stadt befinden, also eine Erweiterung der And. möglich sei; der Verein will zu geeigneter Zeit auf die Ang legenheit zurückkommen; auch wurde mitgeteilt, daß der g. stand mit den anderen hiesigen Börgervereinen wegen### mehrung der Zahl der Stadtverordneten beraten habe von einem Mitglied gestellter Antrag, die Ueberschüßse Vereins zur Verschönerung des nördlichen Stadtreiss verwenden, wurde eingehend debattiert und beschlossen, de selben bis zur nächsten Hauptversammlung zu vertagen. dem folgenden Punkte, Straßenbahn durch die Derendorf Straße zur Schlachthalle, erklärte Stadtv. Graf, day Linie in Aussicht genommen sei. Es wurden sodann unzureichenden Eisenbaonverbindungen vom Bahnhof Deren dorf aus b sprochen und hervorgehoben, daß bei der dortion großen Frequenz täglich mindestens einige Schnellzüge dor halten müßten; ein Mitglied wurde beauftragt, hierauf b, zügliches Material zu sammeln und der nächsten Versamm lung vorzulegen. Schließlich wurde eine Eingabe an Herrn Oberbürgermeister besprochen, betreffend Aufhebung den am 1. März 1898 angeordneten Baubeschränkungen. In Debatte wurde das Für und Wider eingehend erwogen, u einer Beschlußfassung gelangte die Versammlung aber nich — Oeffentliche Mieterversammlung. Au Freitag, den 20. d. Mis., abends 8½ Uhr, findet im Ritter saale der Städtischen Tonhalle eine öffentliche Versammlung des Mieter Vereins statt. In derselben soll die Frage de# Baupolizeiordnung und der Wohnungsnot, die infolge d# jüngsten Stadtverordneten=Verhandlungen ein so lebhafte Interesse in der Bürgerschaft erregt haben, auch vom Stand punkte des Wohnungsmieters eingehend erörtert werden Wir machen unsere Leser auf diese wichtige Versammlun schon jetzt aufmerksam. [:] Kunstnottz. Bei Eduard Schulte kommt an Sonntag eine interessante Zusammenstellung von etwa 50 6. mälden von Prof. Hans von Bartels in München zu Ausstellung. Es sind größere und kleinere Figurenbilder un Marinen, Motive aus Holland, von der Nordsee u. s. w.— Ferner kommen zur Ausstellung Gemälde von H. J. Sinke „Das erste Ave Maria“, Ludwig von Hofmann„Frühling“, Christian Landenberger„So leb' denn wohl, du altes Haus“(Eigentum der Königl. Gallerie zu Stuttgatt), Landschaften von S. J. ten Cate in Paris, eine Marine von A. Keßler, ein Genrebild von Hugo Oehmichen Porträts von Walter Petersen und Edmund Massan 2 Porträts von C. Murtfield' Porträt von J. Klein Chevalier 2c. sowie das von R. Hochreiter gefertigte Diplon welches die städtische Schuldeputation Herrn Rektor G. Kellermann zu seinem 60jährigen Dienstjublläum gewidmet hat. % Die erste internationale Katzen=Aus stellung, welche in den Tagen vom 15. bis 19. Oktoln im Hotel Continental, Ecke Königsallee und Bahnstraße, statt findet, zeichnet sich durch ein vortreffliches Arrangement au Sowohl die aus allen Welttetlen stammenden Tiere, son diese aus unsern heimischen Gefilden, finden in schön deb rierten, ja sogar mit einem gewissen Comfort aus Käfigen ihre Unterkunft, so sehen wir eine Anzahl bettchen, in welchen die schmiegsamen Tierchen gerne Aufen halt nehmen; auch ist für die Spiellust der jungen Kähch# Rechnung getragen. Daß in hygienischer Beziehung Beste geleistet wird, um die Tiere bei Gesundheit uno Mute zu halten, versteht sich in anbetracht der reichen fahrungen, welche der Ausstellungsleitung zur stehen, von selbst. Die Einteilung der Tiere ist deran troffen, daß der Besucher an der Hand des Kataloges klares Bild von der Vielartigkeit der Katzenvaritäten eryu Der Katalog giebt auch Aufschluß über die Herkunft, die n sitzer resp. Züchter; dabei finden wir auch Verkaufcrei welche den Loien in Erstaunen stzen, die aber vollstangerechtfertigt sind. Diese Ausstellung, welche neben mit seinem geistigen Auge entsetzt den Abgrund, welcher ihn von diesem Kinde trennte, das er geliebt und aufgezogen, als ob es das seine wäre. Sie ihrerseits empfand Widerstreben gegen alles, was er anbetete, sie fühlte sich nur zu dem hingezogen, was ihm ein Grenel war. Angstvoll fragte er sich, ob sie sich denn aus den Tagen der Kindheit auch nur das allergeringste religiöse Empfinden gewahrt habe; obzwar sie allsonntäglich zur Messe ging, zweifelte er im Grunde seines Herzens daran. Trug aber nicht er selbst die Schuld an alledem? War er nur ungeschickt gewesen, oder traf ihn der Vorwurf einer strafbaren Nachlässigkeit? Der aufrichtig fromme Geist stellte sich angstvoll diese Frage und wußte selbst nicht, was er darauf antworten sollte. Fortsetzung folgt. „Der fliegende Holländer“, Oper in 3 Aufzügen von Richard Wagner. )( Düsseldorf, 13. Oktober. Die große Popularität, deren sich Wagner ohne Zwet#el erfreut, erklärt sich zum großen Teile aus der Mannigfaltigkeit der Wege, die zu dem Meister und seinen Werken führen. Selbst Personen, die streng genommen von Musik nichts verstehen, werden bald von Wagner angezogen, gelangen, wenn auch nicht mühelos, in ein bestimmtes Verhältnis zu ihm. Von diesen Umwegen dürste der, der erst zu dem Dramatiker Wagner führt, der am häufigsten benutzte sein. Es ist kein Zufall, daß einer unserer echtesten Dramatiker — Ernst von Wildenbruch— jüngst in einer Enquête über Wagner, diesen den größten deutschen Dramatiker seit Schiller genannt hat. Wer Heinrich von Kleist, Grabbe und Hebbel kennt, weiß was das sagen will. Zum Beweise, daß Wildenbruch aber recht hat, würde allein schon der„Fliegende Holländer“ genügen. In dem Werke ist jedes Wort, jeder Ton dramatisch. Nach der wunderbar knappen Einleitung mit dem Heimatslied des Steuermanns tritt das erregende, die Handlung einleitende Moment in der Begegnung zwischen Daland und dem Holländer kraftvoll hervor. Der habgierige Daland, durch die versprochenen Schätze in Erregung gebracht, verspricht dem Holländer seine Senta und ladet ihn in seine Heimat. So steigt die Handlung mit mehr als imponierender Kraft und gentaler Sicherheit bis zum Glückstaumel des Holländers, um dann nach der letzten kleinen Scene zwischen Senta und Erik auf kürzestem Wege zum Schlusse zu kommen. Wie oft ist nicht der unsinnige Versuch gemacht worden, an irgend einem Libretto Wagners nachzuweisen, daß sein Verfasser kein Dichter ist. Man vergißt dabei stets, daß für Wagner das geschriebene Wort nur etwas Unvollendetes darstellte. Es war ihm nur das Gertppe seines Werkes, das auch jeder andere Dramatiker herstellen muß. Er baute sein Gerippe aber nicht vollständig aus, sondern er fügte den Ton hinzu: er charakterisiert nicht durch das Wort, sondern durch den Ton. Seine Musik ist nicht deshalb dramatisch, weil sie unter möglichster Ausnutzung sämtlicher Instrumente geschaffen ist, sie ist es, weil sie sich mit der Handlung aufs genaueste deckt, weil sie ebenso aufwühlend, aufreizend und überzeugend ist. Die Aufführung stand zum Teil aus einer respektablen Höhe, die nicht allein durch den Gast, Herrn Theodor Bertram erzielt wurde. Neben dem klangschönen und gewaltigen Bartton des Holländers behauptete sich vollständig der ausgiebige Baß des Herrn Emil Holm, der an Schönheit und Kraftentfaltung sehr wohl mit dem Organ des berühmten Kollegen wetteifern kann. Beide Sänger wurden mit reichem Beifall bedacht. Herrn Gustav Dupont, der den Steuermann sang, passierte einmal auf dem Weg zur Höhe ein unangenehmes Malheur und Fräulein von Kuhnenfeld, die an Stelle der plötzlich heiser gewordenen Frau v. Hübbenet die Senta sang, that in dem Bemühen neben dem Holländer zu bestehen, manchmal des Guten ein wenig zu viel. aller Welt. * London, 13. Okt. Im hiesigen Cecil=Hotel fand ein Festessen zu Ehren Dreysus' statt. Es wurden Trinksprüche ausgebracht auf Madame Dreysus und ihren Gatten, auf die Familie Scheurer=Kestner, auf Zola, Picquart, Jauré und die übrigen Verteidiger der Wahrheit, sowie auf die Anwälte Labori und Demange. * Madrid, 13. Okt. Aus Oporto wird ein Fortschreiten der Pest gemeldet; gestern wurden angeblich infolge der feuchten Witterung 9 Fälle verzeichnet. * Ein Lebenszeichen von Karl Mav. Das ultramontane Wiener„Vaterland“ schreibt:„Der bekannte Reiseschriftsteller Dr. Karl May, welcher sich schon einige Monate auf einer Nilfahrt durch Egypten und Nubien befindet und seitdem schon einige Nachrichten hierher sandte, schreibt neuestens an einen Wiener Freund aus Massaua (Italientsche Kolonie Erithräa) unterm 23. September: Glücklich durch den Sudan und Aethiopten hier angekommen. Herzlichen Gruß!“— Wir verzeichnen diese Mitteilung und beehren uns, bloß festzustellen, daß man, um von Egypten nach Massaua zu gelangen, nicht unbedingt nötig hat, den Sudan und Aethiopien zu durchqueren. Alle vier Wochen nämlich schickt die Società Riunite Florio e Rubattino von Genua aus ein nettes, bequemes Schiff nach der italtenischen Kolonie am Gestade des Roten Meeres. Wenn dieses Schiff z. B. Dienstag in Port Said ist, kommt es Mittwoch nach Suez und schon am nächsten Sonntag nach Massaua. Das geht wirklich sehr rasch. Nunmehr beabsichtigt Herr May, wie er angekündigt, zu dem ihm befreundeten Stamm der Haddedihn nach Arabien zu reiten. Das würden wir an seiner Stelle so machen: Wir nehmen das italienische Schiff der Verbindungslinte MassauaAden und fahren von dort mit dem nächsten so anerkannt vorzüglichen Dampser des Norddeutschen Lloyd längs der arabischen Küste wieder nach Suez zurück. Und unterwegs, vom Promenadendeck des schönen Schiffes aus, begrüßten wir den uns befreundeten Stamm der Haddedihn, den wir irgendwo in der blauen Ferne vermuten, durch ein leutseliges Wedeln mit unserm feinsten Taschentuch.(Fr. Ztg.) * Kritiker und Intendant. Aus Wiesbaden wird geschrieben: Der Theaterkrieg hat bereits den ihm angemessenen Homer gefunden. Auf dem Brett'l der hiesigen Walhalla=Spezialitätenbühne harft der Komiker gegenwärtig die folgenden Couplet=Strophen: Ein Herr Theaterchef hat jüngst getobt, Weil die Kritik ihn einmal nicht gelobt. Vom Freiplatz ward der Frevler flugs verbannt. Gehenkt ward— die Kritik an eine Wand. Der Chef muß das am besten doch verstehn: Wie konnte sich der Preßzmensch so vergehn? Jetzt bringt er sich vor Reue um, so will mir scheinen: Herz ich bitt’ dich, laß mich weinen. Und die Moral von dieser Mordgeschicht: Ihr Kritiker, vergeßt das Loben nicht! Ein Bühnenfürst ist stets ein weiser Mann, Der, ohne fachzusimpeln, alles kann. Nie singt ein Sänger falsch. Kein Stück ist schlecht Blutjung ist das Ballet— die Waden echt... Kurz, schwarz ist weiß, auf Wunsch— und groß fine alle Kleinen: Herz, mein Herz, da muß ich weinen. * Auf der Hochwildjagd. Die„Grazer ählt folgendes Geschichtchen: Bei einer vor ein paat Obersteiermark stattgefundenen, durch die Und Witterung leider sehr beeinträchtigten Hochwi r unter anderen Jagdgästen auch der Prinz vo######## wesend, der in fremden Zonen schon unterschiedliches ar Elephanten, erlegt, aber noch nie Gelegenhett####h tte, in den Alpen einen Hirsch zu erlegen.## ndete sich das allgemeine Interesse dem fremden I#t und die Worte„Prinz“...„Prinz von? gen von Deund zu Mund. Nach einigem Zögern#### ein obersteierischer Jäger, mit der bekannten gem traulichkeit auf den fremden Jagdgast zutretend, age an ihn:ellt „Nix für ungut, Euer Gnaden! San Sobi, 0, Sohn von der Jungfrau von Orlean Litterarisches ( Dr. E. Bade, Praxis der Aquarien# is der Praxis für die Prexis. Mit einer F#####gg Schwarzdrucktafeln und 165 Text=Abbildungen, rg. Creutzsche Verlagsbuchhandlung) Eleg. bi###g### id. 4 Mk. Der Verfasser hat es verstanden ne; eidung des Minderwertigen in diesem Buche : den Aquarien= und Terrartenliebhaber von### an der Hand guter Zeichnungen zur prattischg wendung zusammenzufassen. Ganz erstaunt,## ichhaltigkeit dieses Werkes, das dem Praktiker ten in klarer Weise in knapper, aber doch rm nicht nur die bewährten Erfahrungen idern auch die neuesten Erscheinungen auf den. S““,# suarienliebhaberei vor Augen führt. Auch die ale##u ttung in Verbindung mit dem reichen Bicthg### je sehr elegante und gediegene, sodaß dies Du gis# zlich zum Geschenk eignet und sowohl Anfänger:: ahrenen Liebhabern empfohlen werden kann. der gleichen Leitung Bulchen, Stuttgart standen, die fürstlichen unter Herrschaften mit ihrem Besuch beehrt und in Dresden hat 7. Mutter und eine Schwester der Kaiserin die Ausstellung unte, dem Ausdruck der lebhaftesten Freude besucht. Präsident Ausstellung ist Freiherr von Flotow=München, Vorstand 1#8 Preisrichterkollegiums Zoologe Jos. Flesch. Am Sonn##ge wird die Prämiierung stattfinden. Eintritt für Ermachsene beträgt 50 Pfg., Kinder 25 Pfg. Unwiderruflich Schluß der Ausstellung Donnerstag, den 19. Oktober, abends 9 Uhr. Aufder Straßenbahnstrecke Hauptbahnhof=Schutzenstraße, die bereits für den elekirischen Betrieb eingerichet ist, hat gestern Nachmittag eine Probefahrt stattgefunden. Die poltzeiliche Abnahme der Strecke erfolgt heute, worauf Sonntag o er Montag der elektrische Betrieb eröffnet wird. Es wir, dann ein Umsteigen nach Grafenberg nicht mehr notwendig sein, da die Wagen direkt vom Hauptbahnhof nach Grafenberg fahren. * Die Abnahme der Bevölkerung, die kürzsich im Stadtrat lebhafte Besorgnis erregte, hat auch im vergangenen Monat angehalten. Es meldeten sich in diesem Zeitraum an 266 Familien mit 530 Köpfen und 2141 männliche und 693 weibliche alleinstehende Personen, im ganzen 3364. Abgemeldet haben sich 263 Samilien mit 1093 Köpfen(also fast durchweg kinderreiche) und 2294 männliche und 898 weibliche alleinstehende Personen, im ganzen 4235. Es sind also 871 Personen mehr verzogen. * Im vergangenen Quartale wurden auf der Straßenbehn 2416 108 Personen befördert und zwar im Juli 834539, im August 890 165 und im September 691 404. Auf die elektrisch betriebenen Strecken entfallen davon 411 558 Personen und zwar waren es im Juli 94.255, im August 113 206 und im September 204 097. Die Abonnenten wurden nicht mitgerechnet. * Von einem schweren Unglücksfall wurde gestern ein Angestellter des Bekleidungsamtes betroffen, der einer Schneidemaschine zu nahe kam, wobei ihm die rechte hand buchstäblich vom Arm getrennt wurde. Der Verunglückte wurde nach Anlegung eines Notverbandes ins Lazarett geschafft. * Eine Belohnung von 30 Mark wurde heute Vormittag einem hiesigen Bäckerlehrlinge zu teil, der eine Brieftasche gefunden, die ein Herr aus Leipzig auf dem Königsplatze verloren hatte. ; Schöffengericht, Sitzung vom 13. Okt. Der vorbestrafte Maurer Wilhelm Selbach hatte auf einem hiesigen Neubau die Arbeit eingestellt und versucht, die arbeitenden Maurer gegen den Polier L. aufzuhetzen. Als der letztere dem Selbach den Aufenthalt auf dem Bauplatze untersagte, warf der Angeklagte mit einem Ziegelstein nach dem Polier und schlug schließlich mit einem Gerüstbalken. Er traf den Polier mit solcher Wucht auf einen Arm, daß dieser einen Bruch davontrug. Das Urteil gegen den brutalen Menschen lautete auf vier Monate Gefängnis. f Strafkammer, Sitzung vom 13. Oktbr. Zu 6 Monaten Gefängnis wurde die 18 Jahre alte Dienstmagd Johanne Schröder aus Aachen verurteilt, die am Abend des 4. August ihr wenige Wochen altes Kind im Hofgarten ausgesetzt hatte.— Der mehrfach vorbestrafte Schmied Hugo Kind aus Wiesdorf, der einem Arbeiter die Uhr und das Portemonnate gestohlen hatte, wurde zu einem Jahre Gefängnis und 3 Jahren Ehrverlust verurteilt.— Der Erdarbeiter Luigi Panozzo, ein Italiener, war am 28. Jugust aus einem Tanzlokal in Wiesdorf gewaltsam entfernt worden, weil er sich ungebührlich betragen hatte. Er wurde hierüber sehr erregt, zog einen Revolver und feuerte mehrmals auf den Wirt. Diesen traf er glücklicherweise nicht, dazegen wurde die Nase des Arbeiters Herkenrath von einer Kugel gestreift und leicht verwundet. Der Angeklagte kam mit 3 Monaten Gefängnis davon. Der Staatsanwalt hatte 2½ Jahre beantragt. Rheinland und Westfalen. * Neuß, 12. Okt. Im Anschlusse an die projektirte Kleinbahn von Bahnhof Kapellen über Wevelinghoven, Ztg. nach, von Wevelinghoven aus eine Abzweigung der Bahn über Langwaden, Hülchrath, Speck nach Neuß ausgebaut werden. Für das neue Prejekt ist die Genehmigung ebenfalls schon nachgesucht worden. * Elberfeld, 12. Oktbr. Ein bedeutendes Schadenfeuer entstand heute Mittag gegen 2 Uhr in dem Warenhause von Gebrüder Alsberg auf der Wallstraße. Das Feuer ist in einem der großen Schaufenster ausgebrochen, wie angenommen wird, eurch Kurzschluß, und verbreitete sich in rapider Weise im unteren Ladenraume, unter den reichlich dort aufgestapelten Waren in furchtbarer Weise aufräumend. Auch in der ersten Etage ist die Damenkonfektion vollständig ausgebrannt. Die Feuerwehr hatte bei dem sich entwickelnden starken Rauch keine leichte Arbeit, doch ihrem energischen Eingreifen gelang es, das Feuer auf seinen Herd zu beschränken. Die Brandstätte bietet einen traurigen Anblick dar; dort, wo vor wenig Stunden noch ein reger Geschäftsverkehr herrschte, sieht man nur noch kahle, an gekohlte Wände. Was in den unteren Räumen nicht verbrannt ist, liegt bunt durcheinander auf der Straße. Bis in den Abend hinein wurde die Brandstätte von einer großen Menschenmenge belagert. Der Straßenbahnverkehr in der Richtung nach Barmen, sowie auch der der Straßenbahn Nord=Süd war naturgemäß längere Zeit unterbrochen. Wie hoch der Schaden sich beläuft, ist bis jetzt noch nicht zu übersehen, jedenfalls aber ist derselbe sehr bedeutend. Der Chef des städtischen Feuerlöschwesens, Herr Beigeordneter Dietze, war bis nach Beseitigung der Gefahr an der Brandstätte anwesend. * Elberfeld, 13. Okt. Vor der hiesigen Strafkammer hatte sich heute der Kaufmann Richard Noß aus Solingen wegen Herausforderung zum Zweikampf mit tödlichen Waffen zu verantworten. N. war in einer Wirtschaft mit einem Herrn Ernst Kaufmann in Wortwechsel geraten, in dessen Verlauf der letztere den N. einen„Fatzke“ nannte. Wegen dieser Beleidigung forderte N. K. zum Duell. Bedingung war dreimaliger Kugelwechsel auf 15 Schritt Distanz. Der tapfere K. ging auf die Forderung nicht ein, sondern übergab die Sache dem Staatsanwalt. Das Gericht verurteilte N. zu 2 Monaten Festungshaft. * Barmen, 11. Okt. Die wegen der Ruhrkrankheit geschlossenen zwölf Volksschulen werden mit dem morgigen Tage wieder eröffnet. Die Ruhr hat wohl abgenommen, ist aber durchaus noch nicht erloschen.— Die Stadtverordnetenversammlung setzte den Termin für die diesjährigen Ergänzungswahlen auf die Tage vom 6. bis 10. November fest. * M. Gladbach, 13. Okt. Die holländische Staatsbahn hat die Einrichtung von Schnellzügen auf der Strecke Düsseldorf=Gladbach=Antwerpen avgelehnt. Damit ist die Verwirklichung eines Verkehrsprojektes gescheitert, dessen Durchführung von zahlreichen rheinischen Städten angestrebt worden ist. * Mülheim(Ruhr), 12. Okt. Bei der Rekruteneinstellung kam es hier seitens der die jungen Leute begleitenden Freunden und Verwandten teilweise zu recht wüsten Scenen, die ein Einschreiten der Polizei notwendig machten. Letzterer wurde sogar ein in Haft genommener junger Mann gewaltsam entrissen, worauf die Tumultuanen das Weite suchen. * Koblenz, 12. Okt. In einem hiesigen Gasthofe stieg vor einigen Tagen eine Dame aus Bordeaux ab. Beim Ordnen des Zimmers fand man gestern einen offenen Brief, in dem die Schreiberin mitteilt, daß sie sich wegen eines unglücklichen Liebesverhältnisses das Leben nehmen wolle. Zuletzt wurde sie am Rheinufer gesehen; seitdem fehlt jede Spur. * Koblenz, 12. Okt. Gesunken ist im Ehrenbreitzum 1. os. Mts. die Ueberfahrt zwischen Oberlahnstein und Capellen besorgt und liegt seit dem Tage in den Hafen. Auf welche Weise das Schiff beschädigt wurde, ist unbestimmt. * St. Johann, 12. Okt. Der bei einer Schnitzeljagd gestürzte bekannte Herrenreiter Leutnant Frowein vom westfälischen Dragoner=Regiment Nr. 7 ist an den Folgen des Schädelbruchs heute gestorben, ohne die Besinnung wiedererlangt zu haben. * Osnabrück, 12. Oktbr. Ein schwerer Unfall ereignete sich heute Nachmittag. Bei dem Neubau der Herz=Jesu=Kirche am Herrenteichswall stürzte ein Gerüst ein und begrub fünf Maurer unter seinen Trümmern. Ein Mann wurde schwer, die andern leicht verletzt. Das Gerüst befand sich in einer Höhe von 5 Meter. Handel und —. Düsseldorf, 13. Okt. Häute=Auktion. Am Montag, den 16. d. Mts., nachmittags 3½ Uhr, findet im Hotel Bristol(unten) die 62. Häute=Auktion der Vereinigung der Fleischermeister Düsseldorfs statt. Es gelangen zum Verkaufe: ca. 2100 Stück Großviehhäute; ca. 1500 Stück Kalbfelle; ca 1800 Stück Schaffelle. * Düsseldorfer Eisen= und Drahtindustrie. Der Geschäftsbericht für 1898/99 erwähnt zunächst die Durchführung der die Reorganisation der Gesellschaft anstrebenden Beschlüsse der Generalversammlung vom Dezember v. I betreffs Herabsetzung des Grundkapitals von Mk. 3 Mill. auf Mk. 1 Mill. und Ausgabe von Mk. 2 Mill. Vorzugsaktien zu 116 pCt., wodurch der Reserve an Agio abzüglich Kosten Mk. 140,083 zuflossen. Der buchmäßige Gewinn der KapitalsReduktion wurde verwandt: mit Mk. 514.946 zur Deckung der Unterbilanz aus 1897/98 und Mk. 1.285.054 zu Abschreibungen, sodaß ein Saldo von Mk. 200.000 verblieb. Da jedoch auch das Geschäftsjahr 1898/99 ein ungünstiges Ergebnis lieferte, so mußten aus diesem Saldo weitere Mark 111.948 zu statutarischen Abschreibungen, Mk. 83.561 zur Deckung des 1898/99er Betriebsverlustes und außer der Aufzehrung des Delkrederekontos von Mk. 20000 weitere Mk. 3543 zur Abschreibung auf Dubtose verwandt werden, während restliche Mk. 657 in die Reserve flossen. Zu dem neuerlichen schlechten Ergebnis führt der Bericht aus, daß die Lage des Drahtgewerbes in der ersten Hälfte des Betriebsjahres durchaus ungünstig war. Während Roheisen und Halbzeug weiter erheblich anzogen, konnten die Preise der Fabrikate der Gesellschaft dem nicht entsprechend folgen. Im dritten Quartal verschärfte sich die mißliche Lage dadurch, daß sich die schwer schädigenden Wirkungen der Anfechtung der Reorganisationsbeschlüsse für die Gesellschaft fühlbar machten. Erst im letzten Quartal ergaben die Monatsabrechnungen steigende Betriebsgewinne. Der Gesamtabsatz hat sich von Mk. 622 Mill. auf Mk. 7,22 Mill erhöht; produziert wurden 22.988 t.(1897/98 17.349 t) Stahlblöcke, 20.477 t(19.352 t) Walzdraht, 30.289 t(35.670 t) gezogenen Draht und Drahtfabrikate und 18.177 t(13.833 t) Stabeisen. In der Bilanz figurieren nunmehr bei Mk. 3 Mill. Grundkapital, Mk. 1.48 Mill. Obligationsschuld und Mk. 697.000 laufende Verbindlichkeiten, die Grundstücke mit Mk. 316.000, Gebäude mit Mk. 1.078.000, Maschinen mit Mk. 1.498.000 und Vorräte mit Mk. 873.000, während bei Debitoren einschließlich Mk. 540.237 Bankguthaben Mk. 1.448.000 ausstanden. Die Gesellschaft beabsichtigt die Errichtung einer neuen elektrischen Centrale von 800 Pferdestärken für Mr. 140.000, die am 1. Juli nächsten Jahres in Betrieb kommen soll. Im laufenden Jahre werde der Betrieb eine weitere Ausdehnung erfahren können. Die Verkaufspreise für Walzdraht und Drahtfabrikate haben neuerdings ein richtigeres Verhältnis zu den Rohmaterialpreisen erlangt. Der am 1. Oktober v. J. geschlossene Verband für Drahtstifte werde der Gesellschaft nunmehr, nachdem zunächst noch vielfach ältere Aufträge seitens seiner Mitglieder abzuwickeln waren, erheblichen Vorteil bringen. Die Gesellschaft hat ihren Bedarf an Roheisen und Halbzeug für das laufende Jahr im wesentlichen gedecktsund andererseits einen ent sprechenden Teil threr Produktion zu guten Preisen verkauft. Debentures. Nachdem die Hoffnungen auf eine friedliche Beilegung der Differenzen zwischen England und der Südafrikanischen Republik sich nicht erfüllt haben, muß mit der Möglichkeit einer materiellen Gefährdung der industriellen Betriebe im Transvaal, von denen die wichtigsten die Goldminen am Witwatersrand sind, gerechnet werden. Obwohl die bisher getroffenen Maßregeln darauf hindeuten, daß die Regierung der Südafrikanischen Republik ihrerseits bestrebt ist, thunlichst einen Weiterbetrieb von Minen zu ermöglichen, wenigstens aber sie intakt zu erhalten und eine physische Gefährdung des Eigentums zu vermeiden, so ist es doch nicht ausgeschlossen, daß diese Intentionen durch die Gewalt der Ereignisse vereitelt werden und ernsthafte Gefahren für das in den genannten Werten angelegte Kapital entstehen könnten. Bei dem großen Umfange, in dem das deutsche Kapital an diesen Unternehmungen interessiert ist, hat eine große Anzahl hiesiger Banken und Bankiers es für nützlich gehalten, Vorbereitungen zu treffen zum Schutze des deutschen Kapitals. Zu diesem Zwecke haben sie sich zu einer Schutzvereinigung zusammengethan und fordern zunächst alle Besitzer von Aktien und Debentures der am Witwatersrand gelegenen Bergwerke und Industrie=Unternehmungen auf, Mitteilungen über ihren Besitz zu machen, um sodann etwa notwendig werdende Maßregeln, welche sich naturgemäß dem Gange der Ereignisse anzupassen haben werden, zu beraten. Der Aufruf ist von der Deutschen Bank, der Bank für Handel und Industrie, der Berliner Handels=Gesellschaft, der Direktion der Diskonto=Gesellschaft, der Mitteldeutschen Kreditbank, der Nationalbank für Deutschland, dem Bankhause Robert Warschauer u. Co., Hardy u. Co., Ges. m. b. H., Emil Salomon jr. und A. Goertz u. C., Ld., sowie für Frankfurt a. M. von Jakob S. H. Stern unterzeichnet, welche jeder ein Mitglied des Vorstandes ernannt haben. Die Sekretariatsgeschäfte sind der Deutschland Treuhand=Gesellschaft in Berlin, Französische Straße 66/68, übertragen. * Neue Aktiengesellschaft. Wie man uns schreibt, wurde in Düsseldorf die Aktiengesellschaft Vereinigte Reliefholz=Werke mit einem Grundkapttal von 400,000 Mk., eingeteilt in 400 Aktien zu 1000 Mk., in das Handelsregister eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist die Ausnutzung und Verwertung der in Oesterreich Ungarn, Rußland und anderen Ländern patentierten Erfindung Fylectypom, die von der Firma I. Buyten u. Söhne in Tüsseldorf eingebracht wurde. Den Inhabern der genannten Firma wurden 80,000 Mk. in Aktien und 100,000 Mk. bar gezahlt. * Berlin, 14. Okt. Die Morgenblätter melden: Der verstorbene Kaufmann Fricke vermachte der Stadt Berlin 100,000 Mark zu verschiedenen Zwecken. * Berlin, 14. Okt. Die Voss. Zig. meldet aus Breslau: Nach der Rückkehr aus dem Manöver erkrankte eine Anzahl Soldaten des hiesigen 51. Regiments unter typhusartigen Erscheinungen. * Wildvark, 14. Okt. Die drei ältesten Prinzen sind gestern Abend 9¾ Uhr hier eingetroffen und wurden am Bahnhof von der Kaiserin empfangen. Die Abneigung der Kinder gegen Suppen und Brei ist bekannt und auch natürlich, denn wir Erwachsene möchten auch nicht nur von Brei leben. Wenn man den Kindern eine anregende und doch nahrhafte Kost giebt, so gedethen sie doppelt so gut, als wenn man sie zum Essen wider Willen zwingen muß. So trinken Kinder z. B. den ärztlicherseits so sehr empfohlenen Hausens Kasseler Hafer=watao(nur echt in blauen Kartons von 27 Würfeln= 40—50 Tassen für Mk. 1—) mit wahrem Behagen und gedeihen prächtig dabei. Jede Mutter sollte diesen Hinwets berücksichtigen. hat hohen Nährwert und ist daher ein wohlfeiles Nahrungsmitte Bekanntmachung In der am Dienstag, den 17. Okt. ss. Is., abends 6 Uhr, im Rathaussaale stattfindenden öffentlichen Sitzung der Stadtverortneten=Versammlung wird der Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeinde=Angelegenheiten für das Rechnungsjahr 1898/99 vorgetragen werden. In Gemäßheit des§ 56 der Städteordnung vom 15. Mai 1856 wird solches hiermit zur Allgemeinen Kenntnis gebracht. Düsseldorf, den 12. Oktober 1899. Der Oberbürgermeister: Marx. Ueber das Vermögen des Fuhrunternehmers Theedor Odenthal zu Düfseldorf, Volmerswertherstraße 76, # heute Nachmittag 5 Uhr das Konursverfahren eröffnet worden. Der Rechtskonsulent Prinz hier ist zum Konkursverwalter ernannt. Offener Arrest, Anzeige= und Anmeldefrist bis zum 11. November 1899. Gläubiger=Versammlung am II. November 1899, vormittags 11 Uhr, Agemeiner Prüfungstermin am 25. November 1899, vormittags 11 Uhr, Kaiser Wilhelmstraße 12, Zimmer Nr. 5. Düsseldorf, den 12. Oktober 1899. Königliches Amtsgericht. Bei der unter Nr. 1613 des GesellLats=Registers eingetragenen offenen Zanzelsgesellschaft in Firma Haas& Nlllke hier wurde heute vermerkt: Gesellschaft ist durch gegenseitige vereinkunft aufgelöst. Der Kaufmann Haas hier hat das Handels„est mit lktiven und Passiven überumen und setzt dasselbe unter unberänderter Filma fort. Löschung der Firma im GesellLasis=Register wurde dieselbe mit dem „#e in Düsseldorf und als Inhaber v. Haas unter Nr. 4028 des en=Registers neu eingetragen. Dusseldorf, den 11. Oktober 1899. Königliches Amtsgericht. Ehevertrag vor Notar von lus zu Düsseldorf vom 29. SepFe. haben die Brautleute Wilhelm gen. Fritz Sabel, Horn“ und Mathilde Fanny hre one Gewerbe, beide zu DüsselAnzugebaan für die von ihnen ver### bende Ehe völlige Gütertrennung Lusseldorf, den 12. Oktober 1899. Königliches Amtsgericht. Mark Belohnung nir;“0- mir Derjenige, welcher jetzigen Blaubhafter Weise den Berl Aufenthaltsort der aus Hinte.)chalerstr. 45, unter geßüal. 11s bedeutend. Schulden v#-üteten Eheleute Kuntze nachDie. 2120 einel nnten haben daselbst Firmente-Handl. betrieben, Kunsberin war Frau Elise Du,%.F-Dr. Schmitt geb. Goetz Hugo m.###### Königsplatz 31/32. * Nelgel, Leipzig, Hainstrasse 26. Dr. Wenderhold's Nöh. Lehranstalt mit Pensionat, staatlich genehmigt. Vorbereitung für Schulklassen, zur Einjährigen=, Primaner-, Fähnrichs- u. Abiturienten=Prüfung. Pensionat. Grundsätzliche Berücksichtigung des Einzelnen. 30 Schüler, 6 Lehrer.) Vorzügliche Empfehlungen u. Erfolge. Prospekt. Zahlr, empfehnde Adressen von Eltern bisSchüler in Düsseldorf. Nende Iher Kartoffeln magnum bonum und rote Rauhschalen zu verkaufen. Proben werden freiins Haus gebracht. B. Brück, Himmelgeist. 89 * Christ. Vertram, Hoflieferant, Bolkerstraße 5 und Schadowstraße 37. Versand nach auswärts. Anfertigung feiner Kerren-Garderobe nach Maass. Tadelloser Sitz garantiert. Düsseldorfer Bankverein Düsseldorf Steinstrasse 20, Ecke Josefinenstrasse. Eröffnung laufender Rechnungen und provisionsfreier Check-Conten unter den coulantesten Bedingungen. An- und Verkauf von Wertpapieren, Kuxen und Bohr-Anteilen. Unsere Sparkassen-Abteilung nimmt Gelder in jeder Höhe entgegen und verzinst dieselben provisionsfrei mit 2—4% jährlich, je nach Kündigung. 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Folgende Künstler sind bis jetzt zur Mitwirkung gewonnen: Frl. Meta Geyer(Berlin), Frau Thessa Gradi, Königliche Hofopernsängerin(Berlin), Frl. Agnes Hermann(Berlin), Frl. Emma Hiller, Königl. Würtemberg. Kammersängerin(Stuttgart), Frau Iduna Walther-Choinanus (Weimar), Frau Cäcilie Rüsche(Köln), Frl. Tonl Tholfus. Pianoforte(Köln); die Herren: Kammersänger Max Büttner Coburg), Friedrich Carlén(Bremen), Hofovernsänger Wilh. Cronberger(Braunschweig), Nicola Doerter(Mainz), Hofopernsänger WIlh. Fenten(Mannheim). Otto Hintzelmann(Berlin), Hofopernsänger Hans Keller(Karlsruhe). Andreas Moers(Leipzig), Ludwig Plechler(Düsseldorf), Hans Schütz(Leipzig). P. Besta, Orgel(Düsseldorf). Hermann Bickel Klosterstrasse 10b, gegenüber dem Real-Gymnasium. Telephon 1045. Installations-Geschäft für Gas-, Wasser-, Kloset- und Kanal-Anlagen. Bade-Einrichtungen, HeisswasserAnlagen. 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Der Vorstand: Dr. Cretschmar, Staatsanwaltschafts-Rat, Vorsitzender. Dr. med. F. Feldmann, Chr. Hoefel, Brauereidirektor. M. Leitfmann, Bankier, Hans Lücke. Buchhändler. 0 Merkelbach, Verwaltungs-Sekretär, H. Spiess. Gymnasial-Vorschullebrer. Dr. med. E. von den Steinen, W. Thelen-Jansen. Musikalienhändier. C. Steinhauer, Königlicher Musikdirektor. Stahl, Bismarckstrasse 27. Fernsprecher 1505. Special-Geschäft für Herren-Garderobe nach Maass. Lager feinster in- und ausländischer Stoffe. uchhandlung Ostst. 112 Wilhelm Schulte Oststr. 112 empfiehlt sich in Anfertigung eleg. Herren-Garderobe nach Mass. Garantie: Tadelloser Sitz.— Mässige Preise. Haupt-Liederlage der Friesleben's Patent-Hosenträger. Bequemster u. praktischster Hosenträger, in allen Preislagen vorrätig. Im Ritter= und Verbindungssaal. Sonntag, 15. Oktober 1899: Nachmittags-Konzent des stävtischen Orchesters unter Leitung des städt. Kapellmeisters Herrn Otto Reibold. Anfang 3½ Uhr. Eintrittspr. Mk. 0,60. Zehnkarten à 4 Mark und JahresAbonnement an der Kasse. Flora-Garten. Sonntag, 15. Oktober 1899, nachmittags 3½ Uhr: Militär=Konzert Eintrittspreis à Person 50 Pfg. Kinder 25 Pfg. Abonnenten frei. Zehnkarten 3 Mark an der Kasse. Zoologischer Garten Düsseldorf. Sonntag, den 15. Oktober 1899, nachmittags 3½ Uhr: Eintritt 50 Pfg. Kinder 25 Pfg. AAbcnche Städtische Gemälde-Galerie. Neu ausgestellt: „An Nachbars Mauer“ v. C. Heyden. „Spätherbst“;„Herbstabend“ und „Canal in Holland“ von I. Grothe. „Norwegischer Fjord“ von A. Rasmussen. „An der Norwegischen Küste" von I. Duntze. „Motiv von der Sieg“ von A. Arnz. Ferner noch ausgestellt: Eine Collection Bilder v. P. Barthel. In den unteren Räumen: Ausstellung von Bildern aus Privatbesitz. A. u. O. Achenbach, R. Burnler, A. Calame, A. Chavannes, L. Fay, A. Flamm, E. v. Gebhardt, J. Geröme, L. Knaus, C. F. Lessing, C. Mücke, I. Scheurenberg, I. W. Sehirmer, B Vautier, A. Weber u. A. Eintrittspreis 50 Pfg. Abonnements, gültig bis 1. Juli 1900, sind an der Kasse zu haben. Permanente Kunst-Ausstellung von Eduard Schulte Alleestrasse 42. Neu ausgestellt: Hans von Bartels. München. Kollektion von ca. 50 Figurenbildern und Marinen, Motive aus Holland, der Nordsee etc. „Frühling“ von Ludwig von Hofmann, Berlin.—„Marine“(Motiv von der Nordsee) von A. Kessler. —„So leb’ denn wohl, du stilles Haus“ von Christian Landenberger, München.— 2 Porträts von Edm. Massau.— 2 Porträts von C. Murtfield.— Porträt von F. Klein-Chevalier.— Interieur von Hugo Oehmichen.— 2 Porträts von Walter Petersen.—„Das erste Ave Maria“ v. H.J. Sinkel.—„Stiefmütterchen“ v. Jenny Spoerer.—3 Landschaften v. Siebe Ten Cate, Paris.— Diplom von R. Hochreiter. Ferner noch ausgestellt: Arnold Böcklin, Florenz, „Cimbernschlacht“. 5 Gemälde(Motive aus Holland) von Hans Herrmann, Berlin Sonntag ist die Ausstellung bei elektrischer Beleuchtung bis 7 Uhr abends geöffnet. Ermässister Abonnementspreis bis 1. April 1900 à Person 3 Mk., bezw. 2 Mk. Auswärtige à 2 Mk. Im Uebrigen sind die Bestimmungen des in der Ausstellung befindlichen Reglements gültig. Entree 50 Pfe. Exposition de Paris 1900. Plusieurs personnes, ayant quelques connaissances en français, m’ont fait P’honneur de me demander l’ouverture d’un cours de conversation dans le but de se rafraschir la mémoire en vue de I’Exposition de Paris. Pour répondre ## ce désir, j’aurai l’avantage de commencer le 1er Novembre des réunions de 8 à 10 personnes. Les prix sont fixés à 20 M.pour 3 mois, deux leçons de 2 heures par semaine. Les cours pour Dames et pour Messieurs sont separes. Réunions réservées aux personnes du meilleur monde. On est prié de se faire inscrire chez Mr. Van Esse, Professeur, Worringerstr. 57.(2090 Für mein 6 Monate altes Kind suche per sofort eine in jeder Beziehung tüchtige und zuverlässige Frau Moritz Isaac i. F. S. Frohwein, Duisburg, Beekstr. 30. von Goldminen und anderen industriellen Unternehmungen am Witwatersrand. Nachdem die Hoffnungen auf eine friedliche Beilegung der Differenzen zwischen England und der Südafrikanischen Republik sich nicht erfüllt haben, muss mit der Möglichkeit einer materiellen Gefährdung der industriellen Betriebe im Transvaal, von denen die wichtigsten die Goldminen am Witwatersrand sind, gerechnet werden. Obwohl die bisher getroffenen Massregeln darauf hindeuten, dass die Regierung der Südafrikanischen Republik ihrerseits bestrebt ist, thunlichst einen Weiterbetrieb von Minen zu ermöglichen, wenigstens aber sie intakt zu erhalten und eihe physische Gefährdung des Eigentums zu vermeiden, so ist es doch nicht ausgeschlossen, dass diese Intentionen durch die Gewalt der Ereignisse vereitelt werden und ernsthafte Gefahren für das in den genannten Werten angelegte Kapital entstehen könnten. Bei dem grossen Umfange, in dem das deutsche Kapital an diesen Unternehmungen interessiert ist, haben die unterzeichneten Firmen es für nützlich gehalten, sich bereits jetzt zu einer Schutzvereinigung der Besitzer von Aktien und Debentures von Goldminen und anderen industriellen Unternehmungen am Witwatersrand zusammenzuschliessen. Dieselbe hat die Herren Direktor R. Koch. Justizrat Dr. J. Riesser, Justizrat Max Winterfeldt. Dr. Ernst Russell. Direktor K. Mommsen, Direktor Julius Stern, Otto Mendelssohn-Bartholdy, Fritz Andreae. Direktor Max Steinthal, Emil Salomon, Wilhelm Stern zu ihrem Vorstande bestellt und denselben ermächtigt, sich durch Zuwahl zu ergänzen. Die Sekretariatsgeschäfte sind der Deutschen Treuhand-Gesellschaft übertragen. Die Besitzer der oben genannten Werte werden daher aufgefordert, ihren Besitz an Shares und Debentures an die Deutsche Treuhand-Gesellschaft, Berlin W., Französische Strasse 66/68, oder an eine der unterzeichneten Bankfirmen unter Angabe ihrer Adresse mitzuteilen. Die Schutzvereinigung wird sich mit den Besitzern von Anteilen solcher Unternehmungen, von denen eine genügende Anzahl von Aktien oder Debentures zum Beitritt angemeldet wird, wegen der zu ergreifenden Massregeln seiner Zeit in direkte Verbindung setzen. Ueber die Natur dieser Massregeln und die Art ihrer Ausführung lässt sich gegenwärtig Näheres nicht angeben, weil sie ganz von dem Gang der Ereignisse abhängen. Auch die Fortführung oder Auflösung der Vereinigung wird von den gleichen Umständen abhängen müssen. Berlin und Frankfurt a. M., den 12. Oktober 1899.„ 2075 Deutsche Bank. Bank für Handel und Industrie. Berliner Handels-Gesellschaft. Direktion der Disconto-Gesellschaft. Mitteldeutsche Creditbank. Nationalbank für Deutschland. Robert Warschauer& Co. Hardy& Co., Ges. m. b. H. Emil Salomon jr. A. Goerz& Co., Ltd. Jacob S. H. Stern. Bekanntmachung. Lieferung von Kartoffeln. Für die städtischen Pflegehäuser ist der Bedarf an Kartoffeln zu vergeben. Es werden ungefähr 1700 Centner benötigt, wovon 1100 Centner sofort und der Rest Anfang März nächsten Jahres zu liefern sind. Offerten mit Proben sind bis zum 25. dieses Monats an das Pflegehaus an der Himmelgeisterstraße einzureichen. Die Lieferungsbedingungen liegen auf dem Rathaus Zimmer Nr. 14 zur Einsicht offen. 2085 Der Oberbürgermeister. In Vertretung: Greve. Bekanntmachung. Die Lieferung der Hintermauerungssteine für den Neubau der Preußischen Höheren Fachschule für Rheydterstraße 295 zu bach, soll vergeben werden. Verschlossene und mit der Aufschrift:„Preisangebot für die Lieferung von Hintermauerungssteinen" versehene Preisangebote sind bis zum Sonnabend, den 28. Oktober 1899, morgens 10 Uhr, postfrei an das Baubureau, Rheydterstraße 295, einzusenden, zu welcher Zeit die Oeffnung derselben in Gegenwart der etwa erschienenen Bewerber stattfindet. Die Bedingungen und Preisverzeichnisse sind gegen Einsendung von 1,00 Mark in Briefmarken von dem Unterzeichneten zu erhalten. M.=Gladbach, den 10. Oktober 1899. Die Bauleitung: Blancke, Kgl. Baugewerkschul=Oberlehrer. 2130 Bekanntmachung. Die in dem neuen, ab 15. Oktober er. gültigen Fahrplane ausgenommene Strecke Ratingerthor—Haroldstrasse wird voraussichtlich erst mit l. November dem Betriebe übergeben. Bis dahin werden in Düsseldorf die Züge nur bis und ab Ratingerthor gefahren. 2125 Am Mittwoch, den 18. Oktober 1899, vormittags 11 Uhr, wird zu Grimlinghausen Eisenb.=Station Norf bei Neuß, in der Wirtschaft von Karl Bonaartz, die Jagd der Gemeinde Grimlinghausen, mit etwa 625 ha Jagdfläche in drei Bezirken, für die Zeit vom 1. Febr. 1900 bis 31. Januar 1909 durch den Unterzeichneten öffentlich verpachtet. Die Bedingungen sind auf dem Bürgermeisteramte in Norf und bei dem Unterzeichneten zu erfahren. 855a Dormagen. Zaun, Notar. Kohlen, Koks, Brikets. Aug. Vohwinckel& Co. Fernsprech-Anschluss 333. Lager in Nuss- und Anthracit- Nüssen, Stück-, melirten Kohlen für Hausund Herdbrand. Stück- u. Nusskoks für Centralheizung und Warmhäuser. Brikets in Eiform und grosse Brikets. Alle Sorten in bisher bewährten Qualitäten. Lager: Rethelstrasse 28, 1120 Comptoir: Schadowstrasse 16, I. Stock. Opderbecke& Neese Marmorund Granit-Industrie. Dampf-Stein-Sägerei, Schleiferei und Polir-Anstalt Rteler für Grabmonumente in Marmor, Granit u. Syenit. Uebernahme completter Grabanlagen mit Einfassungen, Bronce- und Eisen-Ketten etc. DUSSELDORF• Düsselthalerstr. 30-36 Düsselthalemstr. 30 Nach 20jähr. allgemeiner Praxis in Elberfeld und Fachausbildung in Bonn, Wien und Berlin behandle ich jetzt 1625 spec. 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Oktober 1899: Novität! Serie D Zum 2. Male: Novität! fünfte Lustspiel in 3 Aufzügen von Hugo Lubliner. Regie: Hugo Walter Personen: Anton Geering, Fabrikant—— Wilhelmine, seine Frau—— Charlotte, seine Tochter"—— Robert Pohlmann, Fabrikant— Erna, seine Frau——— Georg Fichtner, Maler—— Karl Eckersberg„——— Arthur Falke——— Franz de Paula. Lina Watzmann. Franziska Wendt. Karl Funk. Paula Stahl. Richard Aßmann. Ferdinand Schuy. Alexander Olbrich. Sophie, Dienstmädchen bei Geering Lucie Wendt. Arbeiter————— John Hofknecht. Das Stück spielt in Berlin, in unserer Zeit. Nach dem 2. Aufzuge findet eine Pause von 15 Minuten statt. Anfang 7 Uhr. Schauspiel=Preise. Ende gegen 9½ Uhr Sonntag, den 15. Oktober 1899. bei gänzlich aufgehobenem Abonnement zu ermäßigten Preisen. Der Kaufmann von Venedig. Schauspiel in 5 Aufzügen von W. Shakespeare, übersetzt von A. Regie: Hugo Walter. Anfang 2½ Uhr. Ende 4½ Uhr Sonntag, den 15 Oktober 1899(Abend=Vorstellung). 28. Vorstellung in der Saison. Serie Die Zauberslöte. Große Oper in 2 Aufzügen von Emanuel Schikaneder. Musik von Wolfgang Amadeus Mozart. Regie: Oskar Fiedler. Dir.: Jos. Göllrich Montag: Samson und Dalila. Dienstag: Margarethe(Faust), Mittwoch: Ultimo. Donnerstag: Hofgunst. Freitag: Fidelio. Samstag, Das fünfte Rad. Stadttheater zu Krefeld. Wochen-Spielplan: Sonntag, 15. Okt. 1899, Anfang 7 Uhr. Ende 9½ Uhr Novität! 1 HaIS. Novität! Drama von Max Dreyer. Montag, 16. Okt. 1899, Anfang 7½ Uhr. Ende 10 Uhr Emilia Galotti, Trauerspiel von G. E. Lessing. Dienstag, 17. Okt. 1899, Anfang 7½ Uhr, Ende 10 Uhr Novität! Das fünfte Rad, Novitätl Lustspiel von Hugo Lubliner. Mittwoch, 18. Okt 1899, Anfang 7½ Uhr, Ende 10 Uhr. Novität! Hans. Novität! Drama von Max Dreyer. Donnerstag, 19. Okt. 1899, Anfang 8 Uhr, Ende 10½ Uhr. Vorstellung zu ermässigten Preisen. (1840) Die berühmte Frau, Lustspiel von F. v. Schönthan u. Gust. Kadelburg. Freitag, 20. Okt. 1899, Anfang 7½ Uhr, Ende 10 Uhr, Trauerspiel von G. E. Lessing. 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