läuterungsbericht der Verwaltung ausführt, mit Sicherheit die känstige Verkehrsenwicklung der stadtischen Bahneg zeiziennäcig natürlich nicht angeben. Nach den aufgestellten läßt sich auf einen jährlichen Durchschnitt von etwa 11 Millionen Triebwagenkilometer rechnen; außerdem kann man annehmen, daß etwa ein Drittel dis ein Viertel dieser Zahl, also etwa 8 200000 Anhängewagenkilometer gefahren werden; zusammen 14200000 Wagenkilometer. Hierfür wird ein Durchschnittseinnahmesatz von 40 Pfg. für das Wagenkilometer angenommen werden können. Im letzten Betriebsjahre der hiesig Straßenbahn(1900) betrugen die Einnahmen für das Wagenkilometer 49,8 Pfg.,(1899: 483 Pfg., 1898: 47,6 Pfg.). Bei dem elektrischen Betriebe gehen die Einnahmen zwar
gemäß stets herunter mit Rücksicht aber darauf, daß die neuen Triebwagen vier Plätze mehr enthalten als die alten Pferdebahnwagen, erscheint die Annohme von 40 Pfg. genügend Um zu zeigen, in welcher Weise bei andern Straßenbahnen diese Zahl ausgefallen ist, ist dem Bericht als Anlage eine Zusammenstellung der Betriebs=Einnahme aller Vereins=Straßenbatnen beigesügt, welche eine: J=hrs= Titge sig bog u., Burch. Millionen Mark haben. Auch hier ergied. zug, bug der Durchauf 40,3 Pfg. belauft. Eine Schätzung der durchschnittlichen Jahreseinnahme bis 1903 mit 14 200000 X 0,40=
5 680000 Mark kann daher nicht als zu hoffnungsfreudig angesehen werden. Demgegenüber stehen an Ausgaben: 1. Für Verzinsung(4 Prozent), für Tilgung(1 Prozent) und fur Erneuerung(4 Prozent) im ganzen 9 Prozent des 19 Millionen Mark betragenden Anlagekapitals gleich 1710000 Mark. Betriebskosten durchschnittlich für das Trieb= und das Anhängewagenkilometer 20 Pfg. gleich 2840000 Mark. 3. Rente an die Kölnische Straßenbahn=Gesellschaft für 14½8 Jahre im ganzen 16012 500 Mark, also jährlich durchschnittlich 1 105 000 Mark. Die Summe der Ausgaben ergibt also 5 655000 Mark, sodaß ein Ueberschuß verbleibt von 25000 Mark. Wenn diese Rechnung auch in wesentlichen Punkten auf Schätzungen beruht, so kann doch aus der großen Wayrscheinlichkeit der einzelnen Zahlen geschlossen werden, daß eine begründete Aussicht vorhanden ist, dis zum Jahre 1913 die Ausgaben mit den Einnahmen im Gleichgewicht zu halten. In diesem Jahre vernindern sich durch den Wegsall der Rente an die Kölnische Straßenbahn=Gesellschaft die Ausgeben um 1 250000 Mark. Für einen Zeitraum von drei dis vier Jahren wird diese frei werdende Summe noch benutzt werden müssen, um die außer der Rente an die Kölnische Straßenbahn=Gesellschaft zu zahlende Summe für übernommene Grundstücke, Gebaude und Inventar in Höhe von rund 3868000 Mark zu begleichen, die im Jahre 1913 fällig wird. Von da ab steht die Summe von 1250000 Mark zur freien Verfagung der Stadt. Sollte es in dem vorhergehenden Zeitraum etwa nicht völlig gelungen sein, aus den Einnahmen die gesamten Ausgaben zu bestreiten, so wird zur Deckung dieser Verluste der Ueberschuß von 1 250000 Mark noch eine Zeit lang ausgezehrt werden. Bann aber wird die Stadt aus der Straßenbahn mit Sicherheit einen Gewinn von 1 250000 Mark erzielen, wodurch sich das Anlagekapital mit rund 10 Prozent verzinst. Von den im vorstehenden nicht berücksichtigten 500000 Mark für Wohnhäuser wird angenommen, daß sie durch die zu zahlende Miete der Bediensteten verzinst und getilgt werden.
R Eine gut besuchte Versammlung tagte am Sonntag Nachmittag in der Restouration„Zur
nung lautete: Die Aussperrung der Kölner Stucka= teur=Gehülfen. Das Referot hatte Stuckaturer Oden= thal=Hamburg, früher Köln, übernommen, der die Vorgeschichte der Aussperrung entrollte und zum Schluß bemerkte: Die Arbeitgeber=Vereinigung habe sich bereit erklärt, die alten Lohnsatze, auf denen die Gehülfen beständen, auch fernerhin zu bezahlen, dagegen wollten sie die Verlangerung der Arbeitszeit um eine halbe Stunde täglich nicht fallen lassen. In einer Resolution erklärten sich die verschiedenen Gewerkschaften mit den Stuckaturern solidarisch und verpflichten sich, diese zu unterstützen.— Ein Teil der stellenlosen Gehulfen wird in den nächsten Tagen Köln verlassen.
R Eine Arbeiter=Versammlung tagte gestern Abend aus Veranlassung des Arbeiter=Vertreter=Vereins im großen Saale des Krystallpalast. Kassenbeamter Otten sprach über den Nürnberger Kongreß der Ortskrankenkassen Deutschlands. Die Staatsregierung plant die Versicherungspflicht zu erweitern und fragt, ob die land= und forstwirtschaftlichen Arbeiter, das Gesinde, die Hausindustriellen und die vorübergehend beschäftigten Personen der Versicherungspflicht unterworsen sein sollen. Der Kongreß sei zur Bezahung dieser Frage gekommen. Die vorübergehend Beschäftigten müsse man dann aber von der Beitragspflicht befreien durch einen Zuschuß aus Reichs= oder Gemeinsemitteln. Der Kongreß habe sich serner für die Verschmelzung sämtlicher Kassen ausgesprochen, während Regierungsrat Dr. Hoffmann nur die Verschmelzung der Gemeinden=, Orts= und freien Hilfskassen, dagegen die Betriebs=, Innungs- und Baukrankenkassen bestehen lassen wollte. Eine lange Tebatte habe sich über die Beitrogspflicht entsponnen. Die Regierung habe anheimgegeben, die Beitragspflicht der Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichzustellen. Der Kongreß sprach sich aber dafür aus, daß die Arbeitnehmer wie bisher zwei Drittel der Beiträge zu zahlen habe, damit der Arbeiter auch das gleiche Recht in der Kassenverwaltung behalte.
Ueber die von der Regierung angeregte gesetzliche Einführung der freien Arztwayl habe auf dem Kongreß Dr. med. Friedeberg referirt, der sich gegen die freie Arztwahl ausgesprochen habe, und die Begründung seiner Ansicht habe den Telegirten eingeleuchtet. Wenn eine gesetzliche freie Arztwahl existire, könne der Arzt handeln, wie er wolle; er bleide immer Kassenarzt und das Verhältnis zur Kosse könne nicht gelöst werden. Auch liege dann die Gefahr nahe, daß der junge Arzt, um Patienten zu erhalten, seine Rezepte danach einrichtet. Wenn die Aerzte alsdann die Minimalsatze erhielten, würde an Aerztehonorar oreimal mehr als bisher verausgabt werden. Eine freie urztwahl sei nur denkbat, wenn die Aerzte verstaatlicht würden. Die Krankenkassen hatten mit den Apothekern nicht solche Kämpfe zu bestehen, wenn man vor Jahren Reichstag der Auregung gefolgt sei, die Apotheker zu verstaatlichen. Auf dem Kongreß wurde die Notwendigkeit hervorgehoben, die Krankenkassen müßten das Recht erhalten, eigene Apotheken zu errichten. In Köln dauere der Streit Kassen und Apotzelern schon über ein Jahr; es sei jedoch Aussicht vorhanden, daß in nächster Zeit Friede geschlossen werde. Die Apotheker seien heute gewillt, 15 pCt. statt 10 pCt. Rabatt zu gewähren und auch auf den Bezug von Handverkaufsartikel aus Apotheken zu verzichten.— Wenn die Novelle zum
Krankenversicherungsgesetz erscheine, soll ein allgemeiner großer Kongreß einberufen werden.
Zur Warnung. In letzter Zeit sind in Düsseldorf
eine Anzahl Speicherdieostähle ausgeführt worden und sind dem
Dieb eine Menge Schmucksachen, u. a. goldene und silberne Damenuhren, Ringe, Broschen, Manschettenknopfe und dergleichen in die Häude gefallen. Der Verdacht, diese Diebstähle ausgeführt zu haben, lenkt sich auf den Mechaniker Fritz Tilger, der vor einiger Zeit aus der Irrenanstalt Galkhausen entsprungen ist und sich hier verborgen hält. Derselbe ist ein gemeingefährlicher Verbrecher, dessen Spezialität darin besteht, daß er, mit einer Telephonmütze bekleidet und mit Schlosserwerkzeug in der Hand am hellen Toge vor allem Hotels aufsucht und dann unter dem Vorwande, die Telephondrähte reparieren zu wollen, die Mansardenzimmer erbricht und stiehlt.
p Köln=Lindenthal. Gestern Nachmittag scheute auf der Dürenerstraße ein in eine Lastkarre gespanntes Pferd beim Durchfahren zwischen einem Pferdebahnwagen und einem Eisenbuhnzuge, als auf letzterem Dampf abgelussen wurde. Beschädigt wurde der Pferdebahnwagen, das Geschirr des Pferdes und die Scheere an der Karre; Personen wurden nicht verletzt.
* Köln=Nippes. In der am Donnerstag Abend stattfindenden Sitzung des Windthorstbundes wird Herr Kaplan Rohs einen Vortrag über Sozialpolitik halten. Herr Pfarrer Krüth, der provisorisc das Amt als geistlicher Beirat nach der Versetzung des Herrn Kaplan Hannott übernommen hatte, hat dies jetzt dem Herrn Kaplan Rohs übertragen. Mitglieder und Parleigenossen sind zu dieser Versammlung freundlichst eingeladen.
* Köln=Nippes. Im katholischen Bürgerverein Köln=Nippes hielt am Sonntag Abend Herr Postassistent Heyer einen ansprechenden Vortrag über Marienverehrung bei den deutschen Dichtern. Dem Redner wurde wohlverdienter Beifall gezollt. Der Vorsitzende, Herr A. Böhm konnte auch diesmal wieder eine Anzahl neuer Mitglieder aufnehmen. In der nächsten Sitzung wird ein Mitglied einen Vortrag über seine Reise nach Palästina halten.
* Köln=Merheim. Nachdem anfangs voriger Woche in Longerich an zwei Stellen Einbruchsdiebstähle ausgeführt und an zwei weiteren Häusern Einbruchsversuche gemacht
die vermutlich dieselben
zum Freitog Merheim, wo sie auf gleiche
Weise an zwei Stellen Beute machten. Den Dieben, von
bis jetzt noch keine Spur hat, fielen Geld,
denen Uhren, Wäsche
hier vielfach, wie auf dem Lande, noch die Unsitte, daß Thüren und Fenster zur Nachtzeit nicht fest verschlossen werden.
* Köln=Deutz. Die Pläne der elektrischen Straßen
bahn von Köln nac Teutz über die seste Rheig##### (beginnend auf der linksrheinischeen Brückenrampe und eu#####nd am Bahnhof, Schiffbrücke in Deutz) liegen 14 Tage lang im Bureau der städtischen Straßenbahnen, Weißbüttengasse 45 bis 43, zu jedermanns Einsicht offen.
Rheinland und Westfalen.
Kalk, 8. Mai. Der Gau IV. Rheinland
des
Deutschen Radfahrerbundes hielt hier am Sonntag seinen Verbandstag ab. Gegen 4 Uhr bewegte sich ein großer Preis=Fest=Korso durch die Straßen Preisverteilung ergab Folgendes:
im Preis=Reigenfahren Fahrer, im Gruppen
Ent- ist.
der Stadt. Die 1. Abteilung für größere Vereine: erster Preis Radfahrklub Schwalbe M.=Gladbach zweiter Preis Radsport Düren, dritter Preis Berg. Radfahrklub Elberfeld, vierter Preis Radfahrerverein Germania Köln;
2. Abteilung für kleinere Vereine: erster Preis
Köln=Lindenthal, dritter Preis Radlerklub
vierter Preis Radfahrerverein Kupferdreh. Für hübschen Blumenschmuck erhielten den ersten Preis der Radfahrerverein Vorwärts. Köln=Lindenthal, den zweiten Preis der Berg. Radfahrklub Elberfeld. Beim Saalfahren entbot Herr Bürger
als Vertreter der Stadt freundlichen Will
kommgruß. In Wettbewerb traten:
7 Vereine, im Einzel=Kunstfahren 4
Kunstfahren 2 Paare mit folgendem Ergednis: Reigenfahren: erster Preis Radfahrerverein Blitz, Köln=Ehrenfeld, zweiter Preis Radlerklub Remscheid=Hasten, dritter Preis Raofahrerverein Kupferdreh, vierter Preis Berg. Radfahrklub Elberfeld; EinzelKunstfahren: erster Preis A. Samné, Kreseld, zweiter Preis H. Lockhoven, Koln=Ehrenfeld, dritter Preis R. Latigens, Kreseld; Gruppenfahren: erster Preis Läugens=Samné, zweiter
Nusd Braahiektlender., Bell.. ug Gude un
•<space> M ü t h e i m<space> a.<space> R h.,<space> 7.<space> M a i.<space> a l s<space> h e m.<space> R o r g e n<space> e i n<space> Dienstmädcen einen als Badezimmer dienenden Dachraum eines Hauses an der Regentenstraße mit Licht betrat, erfolgte eine starke Explosion, deren scharfer Knall weit gehört wurde. Anscheinend hat zemand gestern vergessen, den Kranen des Gasosens zu schließen. Der Kamin, durch welchen die bei der Explesion entwickelten Gase entwichen, stürzte oderhalb des Daches ein und beschädigte dies nicht unerheblich. Glücklicher Weise kam das Mädchen ohne jeglichen Schaden davon.
R Berg=Giadbach, 8. Mai. In der gestrigen Stadt
verordneten=Versammlung wurde Herr Odenthal als Mitglied der Kassenrevisionskommission gewählt und der Grundsteuer=Ausschuß durch die drei Grundstücksbesitzer Herren Westphal, Odenthal und Landwehr verstärkt. In der Hundesteuer=Ordnung heißt es, die Hunde, die zur Bewachung des Eigentums unentbehrlich sind, sollen steuerfrei b###en, jedoch unter der Bedingung, daß diese Hunde beständig an der Kette liegen müssen und an der Leine geführt werden dürfen. Der Bezirksausschuß erblickt in dieser Bedingung eine Tierquälerei und gibt anheim, die Hunde, die als Wachhunde steuerfrei sind, am Tage frei umherlausen zu lassen. Man beichloß jedoch die Bestimmung bestehen zu lassen. Herr Minister des Innern hat angezeigt, den Waisenraten für die Teilnahme an den Waisenrats=Versammlungen am Sitze des Vormundschafts=Gerichts eine schädigung seitens der Gemeinde zu gewähren. Hierfür fand sich keine Mehrheit. Die Versammlung beschloß die Unterhaltung des Marktbrunnens, den der Verschonerungsverein errichten ließ, auf die Stadt zu übernehmen, und das Hauschen in das Eigenlum der Stadtgemeinde zu übernehmen, die Unterhaltung jedoch dem Verschönerungsverein zu überlassen. Die Versammlung beschloß indeß, mit der Uebernahme auch die Unterhaltung
pübrschers. aeue bfl
Ein Projekt für den Schuthaus=Reubau in Hebbden, bessen Kosten 40000 Mark betragen, wurde genehmigt.— Die Schlacht= hauskommission hält das Prozekt des Architekten Kleinert in Wiesbaden für das beste. Dasselbe ist einer Seelenzahl von 50 000 zu Grunde gelegt und zu 190000 Mark veranschlagt. Herr Kleinert soll einen detailirten Kostenanschlag anfertigen. Der Kreistag hat beschlossen, in B.=Gladbach eine Zweigstelle der Kreissparkasse zu errichten. Stadtv. Zimmermann regte an, eine selbstständige Sparkasse für B.=Gladbach zu errichten. Der Bürgermeister betonte, daß man früher bereits mit dem Gedanken umgegangen sei, eine städtische Sparkasse zu errichten, dabei aber auf große Schwierigkeiten gestoßen sei. Stadtv. Westphal wies darauf hin, daß die Kreissparkasse mit einem Reservesonds von über eine Million Mark aus den Landkreis Mülheim übergegangen sei. Die Ueberschüsse würden zu gemeinnützigen, wohlthätigen Zwecken des ganzen Kreises verwandt. Herr Peter Sommerhauser hat sich beschwerdeführend gegen den Zwangsanschluß an die Wasserleitung an alle Instanzen ohne Erfolg gewandt und eine mit 20 Unterschriften versehene Beschwerde an den Kaiser geschickt. Bürgermeister Schroter bemerkte, daß einer der Unterzeichner, der das Wasser aus seinem Brunnen verbrauchte, nunmehr an Typhus erkrankt sei. Die Gesundheitsschädlichkeit dieses Brunnens sei durch eine chemische Untersuchung nachgewiesen.
*<space> E u s k i r c h e n,<space> 7.<space> M o i.<space> V e r u n g l ü c k t<space> i s t<space> g e s t e r n<space> Nachmittag in der Frauenbergerstraße ein anderthalbjähriges Kind. Dasselbe war kurze Zeit ohne Aufsicht und wurde später als
Leiche in einer Wasserbütte gefunden, in die es kopfüber hinein
gesallen und ertrunken war.„
•<space> B e r g h e i m,<space> 7.<space> M a i.<space> A u f<space> d e r<space> G l ü b e<space> F o r t u n g<space>
stürzte heute Morgen ein circa 20 Meter langer Briketschuppen ein. Vier Personen wurden dadurch verletzt, doch sind die Ver
letzungen veringere: Mai.“ Zu der der Nachen=Nastrichter
Eisenbahngesellschaft gehörenden Domanialgrube Kirchroth fand gestern infolge unbefugten Oeffnens einer Grubenlampe eine Entzündung von Grubengasen statt. Die Grube hat eine Wetterführung, sodaß nur ein Mann verletzt wurde.
m Trier, 8. Mai. Der Schneidergeselle Molz aus Wolf bei Bernkastel wurde in der vergangenen Nacht erstochen. Der Thäter entfloh und blieb unerkannt.
* Ehrenbreitstein, 7. Mai. Unter den hiesigen Kindern ist eine recht dösartige Krankheit ausgebrochen, die sich in hestigen Kopf= und Leibschmerzen äußert, mit denen sehr hohes Fieber verbunden ist. Ob es wirklich Typhus, gastriges Fieber oder sehr heftige Influenza ist, konnte noch nicht festgestellt werden. Mehrere Typhusfälle sind auch vorgekommen, und soll deshalb das Trinkwasser auf seine Reinheit untersucht werden.
*<space> D u i s b u r g,<space> 8.<space> M a i.<space> A u f<space> d e m<space> h i e s i g e n<space> F r i e d h o s e<space> ereignete sich ein erschütterndes Memento mori. An dem Grabe eines Angehörigen wurde der hiesige Einwohner Buscherbruck von einem Schlage gerüyrt, der seinem Leben ein jähes
0 Wanne, 7. Mai. Unter ungeheurer Beteiligung der Bevölkerung aller Konsessionen, des Herrn Landrats Dr. Hammerschmidt, und auch der evangelischen Geistlichkeit wurde heute Herr Pfarrer Hermann Hertkens, der Erbauer unseres großen, im gotischen Stile errichteten prächtigen Hospitals zur letzten Ruhe geleitet. Alle Straßen trugen Trauerschmuck. Die Laternen waren umflort und brannten. Vertreter des Abels, der prächtige Kränze gesandt, nahmen teil, ferner die beiden Pröpste von Bochum und Dortmund, mehr als 60 andere Geistliche, 12 Vereine mit ihren Fahnen, u. a. auch der St. Josephsverein aus dem ferne gelegenen Hüften im Sauerlande, die gesamte Gemeindevertretung, sowie die Vertreter der hiesigen Zechen, ein Zeichen, daß der Verstorbene sich die Liebe und Achtung Aller erworben hatte. Möge der Tod der reinen Seele dieses edlen Menschenfreundes den Himmelsfrühling bringen und ihm öffnen das Thor zu den ewigen Wohnungen, zur freudigen Heimat.
Vermischtes.
# Berlin, 8. Mai. Die Morgenblätter melden: Bei dem Brande eines Privathauses in der Danzigerstraße wurden infolge der Hitze und des Qualmes mehrere Feuerweyrleute ohnmächtig; einer ist schwer an Rauchvergiftung erkrankt.
— Bei dem Bau eines Pfeilers der Ringbahnbrücke in der Nähe vom Tempelhof wurden zwei Arbeiter durch Steinmassen verschüttet, beide wurden aber gerettet, einer davon ist schwer
verletzt worden.
w Leizig, 7. Mai. Die Leipziger Volkszeitung meldet, daß ihr Hauptredatteur, der sozialdemokratische Greichttagroh, geordnete Schönlank in eine Nervenheilanstalt ge.—4 sei.— Bei den gestern Nachmittag im Beuchaer Steind luch vor
genommenen Sprengungen wurde ein Arbeiter durch Felsstücke getödtet, während drei andere Verletzungen davon trugen.
Stuttgart, 7. Mai. Heute Nachmittag ist bei der Einfahrt in die Station Jagstfeld ein Personenzug infolge vorzeitiger Umstellung der Weiche entgleist. Zwei Reisende wurden schwer und vier leicht verletzt; auch ein Bediensteter
wurde verletzt.„„. i m G6r—5
Königsberg, 7. Mai. Hier wurde im Wallgluben vor dem Ausfallthor ein vom Rumpf gewaltsam abgetrennter Kopf einer unbekannten 60 bis 60jährigen Frauensperson auf
# Konstantinopel, 7. Mai. Infolge eines neuen Pest falles in Alexandrien hat der Sanitätsrat eine 48stündige Quarantaine für Reisende und Herkünfte aus Alexandrien angeordnet. In Konstantinopel ist kein neuer Pestfall
w Kapstadt, 7. Mai. Der Kapdampfer„Tantaloncastle“ ist an der Robben=Insel gestrandet. Die Passagiere wurden
sämtlich hier gelandet.„„„„ 52— Just
Mäuchen, 7. Meai. In einem Neubau an der Juliastraße in der Vorstadt Neuhausen stürzte infolge zu früher Herausnahme der Stützen das Gewölbe über dem Treppenhaus ein. Ein Arbeeter ist tot und drei Arbeiterinnen schwer verletzt.
Neueste Nachrichten.
w Berlin, 8. Mai. Der Seniorenkonvent des Reichstags beschloß, vor Pfingsten noch die Anträge betr. die Gewerbegerichte, den Toleranzantrag und das Weingesetz und nach Pfingsten die Saccharin=, Schaumwein= und Branntweinsteuer, die Reichstagsdiäten und das Handelsprovisorium mit England zu beraten.
w Berlin, 8. Mai. Hiesige Blätter melden, daß der Unterstaatssekretär des Reichspostamtes, Fritsch, seinen Abschied nachgesucht habe. Authentisches liegt nicht vor.
w Bamberg, 8. Mai. Die Prinzessin Rupprecht die Gemahlin des bayerischen Thronfolgers, ist heute früh von einem Prinzen entbunden worden.
„
Wirren in China. * Peking, 8. Mai. Reuters Bureau meldet aus Peking
unterm 7. Mai: Die Gesandten beschlossen heute, eine gemein same Note an China zu richten, worin sie mitteilen, daß der Gesamtbetrag der Entschädigungsforderung auf 450 Millionen Taels festgesetzt ist. In der Mitteilung ersuchen sie, in welcher Weise China die Zahlung zu bestreiten gedenke.
Ablauf
6.8
Redaktionsbriefkasten.
H. K. 99. Es kommt hierbei auf den Inhalt des notariellen Kaufvertrages an. Die vor dem Abschluß des Vertrages getroffenen Vereinbarungen binden nur, wenn sie in den Vertrag mit ausgensmmen sind. Anders ist die Sachlage, wenn noch dem Abschluß des notariellen Vertrages der Verkäufer durch einen besonderen Vertrag die Verpflich tung übernommen hat. Kommt er dieser Verpflichtung nicht nach, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als auf Erfüllung dieses Vertrages zu klagen. Wird er verurteilt, so können Sie nach Eintritt der Rechtskraft des Urteiles ihm eine angemessene Frist zur Erfüllung setzen mit der Erklärung daß Sie nach erfolglosem Ablauf der Frist die Erfullung ablehnen. In diesem Falle können Sie nach dem erfolglosen der Frist Schadenersatz wegen Nichterfüllung verlangen.(D.
190. B. Als Mitglieder gebören der Zwangsinnung alle diejenigen
an, welche das Gewerbe selbständig betreiben. Gewerbetreibende, welche mehrere Gewerbe betrieben, gehören derjenigen Innung als Mitglieder an, welche für das hauptsächlich von ihnen betriebene Gewerbe errichtet Ist die Zwangsinnung nur für solche Gewerbetreibenden getroffen worden, welche der Regel nach Gesellen oder Lehrlinge hatten, so sind diezenigen, welche der Regel nach weder Gesellen noch Lehrlinge halten, zum Beitritt nicht verpflichtet.— Unter Gewerbe ist jede zum Zweck des Erwerbes als unmittelbare Einnahmequelle betriebene dauernde Thätigkeit zu verstehen mit Ausnahme der rein wissenschaftlichen und rein künstlerischen Beruse, der öffentlichen Beamten und der Geistlichen.— Welche Beiträge Sie zu leisten haben, hängt von den Beshtimmungen des Stetutes ab.
Meteorologischer Wochenbericht.
(Nachdruck verboten.)
(O.=K.) Die Cantate=Woche hatte am Sonntage, dem 5. Mai, d. i. am zweiten Tage nach dem Vollmond=Termine des 3. Mai begonnen der zugleich die Erdferne des Mondes herbeiführte; daher rührte denn auch die absonderlich niedrige Temperatur während der ersten Hälfte der Woche, d. i. vom 5. bis 8. Mai. Hierzu kam noch, daß an den ersten Tagen, nämlich vom 5. bis incl. 7. Mai, auch zahlreiche SternschnuppenSchwärme sich einstellten, die gleichfalls die Temperatur herabzumindern pflegen. In gleichem Sinne wird unn aber auch das Auftreten der regelmäßig auf den 7. Mai sallenden Sonnenstörung während der letzten Hälfte der Vollmonds=Periode d. i. um den geuannten Tag sich geltend
machen, so daß also Gewitter Erscheinungen vom 7. zum 8. Mai zu
erwarten sind. Auch die in letzter Zeit anhebende Quadraturperiode des letzten Mondviertels vom 11. Mai dürfte in demselben Sinne die als Kälteperiode sich geltend machen, zumal am 8. Mai ein Vorübergehen des Mondes beim Jupiter, desgleichen am 9. Mai eine ebensolche Konjunktion des Mondes mit Saturn stattfinden wird. Vom 9. zum 10. Mai wird alsdann der Mond aus dem Zeichen des Steinbocks in das des Wassermauns hinüberrücken, infolge dessen es auch zu Regenfällen kommen dürfte. Am Samstag den 11. Mai, nämlich am Mamertus, wird dann Nachmittags 3 Uhr das letzte Mondviertel sich einstellen, bei welchem Vorgange nach Falb'scher Prognose etwas spärlichere Niederschläge jedoch vieler Orten unter Gewittererscheinung und Auftreten von Schneefall, sich einstellen dürften.— Auch die beiden Tage„Pankraz“ und „Servaz“ dürften sich diesmal als„Schneeschwärmer" bekunden, so daß also erst vom Beginn der Himmelfahrts=Woche d. i. vom 15. Mai ab die Temperaturverhältnisse allerwarts in Deutschland sich wieder
eskalten verben. Moriz Hanswald.
25. Charlotte, T. d. Franz Meiß, Kaufm Lütticherstr. 37. Hans, S.
Anton Dietrich, Buchdrucker. Schillingstr. 18. Wilhelm. S. v. Wilh. Koep. Friseur. Eintrachtstr. 85. Elise, T. v. Heinrich Hemmersbach, Tagel. Alteburgerstr. 246. Johann. S. v. Joseph Berntgen, Tagel., Elsoßstr. 8. Eduard, S. v. Wilhelm Breuer, Reisender, Martinsfeld 27. Anton. S. v. Cornelius Doetsch, Kutscher, Perlengr. 59. Heinrich S. v. Peter Jansen. Tagel. Karthäuserg. 3. Anna, T. v. Joh. Müller. Tagel. Elsaßstr. 36. Mathias. S. v. Mathias Marx, Schriftsetzer. Blankg. 30. Heinrich. S. v. Heinrich Schüller, Bauarb. Gereonewall 103. Anton. S. v. Martin Oehl, Tagel. Auf der Aar 8. Andreas,
S. v. Peter Becker, Tagel. Zugasse 29. Ferd., S. v. Ferd. Hahn, Lackirer Karthäuserwall 34. Sopdie. T. v. Heinrich Franken. Kaufmann, Moltkestr. 42. Gertrud, T. v. Florenz Schulte, Schreinermstr. MoselKr. 98. Ailhelm. S. v. Johann Lorent, Packer, Vor den Siebenburgen 51. Wilhelmine. T. v. Wilhelm Michel, Schmied, Eifelstr. 88. Anna L. v. Peter Schnackertz, Fabrikarb. Rodenkirchen. Anna. T. v. Wilh. Klein, Tagel. Zugasse 45-47. Heinrich, S. v. Heinrich Herrmann, Schlosser, Marienstr. 19. Sophie, T. v. Albert Stoffmehl, Korbmacher Karthäuserwall 28. Joseph. S. v. Theodor Becher. Restaurateur, Alteburgerstr. 510. Gottfried. S. v. Jakob Schmidt. Tagel. Karthäuserg. 36 Wilhelm. S. v. Christian Klotz, Buchhalter. Rosenstr. 14. Kath. T. v. Franz Silbony Tagel. Spulmannsg. 51. Katharina, T. v. Adolf Müller, Schreiner. Weichserhof 28. Anna, T. v. Peter Deinet. Schlächter Bolzeng. 7. Johann. S.“ v. Christoph Vosen, Commis, Friesenstr. 70. Anna, T. d. Georg Lülsdorf, Gestügelhändler, Lintg. 3. Elisabeth, T.
d Emil Friedrich, Maler= und Anstreichermeister, Kl. Witschg. 26. Friedrich, S. v. Friedrich Fuchs, Porzellanmaler, Altermarkt 58. Christ. S. v. Kar. Fußwinkel, Tagel. Weichserhof 42. Adam, S. v. Wilhelm Schmitz. Tagel. Holzmarkt 75.
Sterbefalle. Helene Welter, geb. Falkenstein, Wwe. 26 J. Karthäuserhof 29. Johann Altenberg, Tagel. unverb. 76 J. Zollstr. 19. Friedrich Lorscheid, Maurer, Wwr 85 J. Nachenerstr 2074. Heinrich Neukirchen, Goldarb. 49 J. Gilbachstr. 30. Maria Jakobi, 2 T. Weideng. 81. Max Gruner, 20 J. Blaubach 30. Agnes Dommes, 2 M. 15 T. Pfälzerstr. 38. Elisabeth Becker, geb. Richter, 31 J. Bobstr. 30. Jakob Steinborn, 29 L. Karthäuserg. 18. Gertrud Schnitzler 2 J. Vondelstr. 29. Friedrich Hemmerle, 1 J. 5 M. Pütza. 8. Jos. Schneider, 1 J. 7 M. Holzmarkt 75. Paul Longerich, 2 J Pflückhof 1. Barbara Zehnpfennig, geb. Pint, 34 J. Gr. Telegraphenstr. 21. Gottfried Piel, 1 M. 1 T. Duffesbach 14. Maria Maaßen, 2 J. 7 M. Nachenerstr. 6. Gertrud Pützkaul, 2 M. 15 T. Raderthal. Gertr. Schmitz, geb. Sester, Wwe. 88 J. Sülz. Joseph Küpper, 3 M. 17 T. Klapperhof 17. Moritz Wolf, Büchsenmacher verh. 33 J. Buttermarkt 3. Clemens Lercher, 1 J. 5 M. Gr. Witscha 33.
Heiraten. Joh. Köber, Elektrotechniker, von Nieder=Hammerstein, und Margareta Schreiner, von Scheuren. Arthur van Eldick. Amtsrichter, von Wesel und Toni Knoop von Bochum. Karl Solbach, Hausdiener, von Feldermühle und Anna Haak, von Kömpel.; Martin Patt, Postassistent von Eitorf und Sibylla Braun von hier. Gottlob Krauß. Schuhmacher Wwr. von Kirchheim und Anna Cremer von Frohnrath. Friedrich Zenk, Klempner, von hier und Helene Jumpertz. von Weyerthal. Albert Lindemann. Schachtmeister, Wwr. von Baldenberg. und Sophia Kux, von Wesseling. Jakob Scharmitzel, Lithograph und Mathilde Rosen, beide von hier. Siegmund Gompertz. Kaufmann Wwr von Geldern u. Amalie Fromm, geb Ajakoby, Wwe v. Jüchen. Heinrich Hausen, Kaufmann. von Eupen und Johanna Krahn. v. hier.
Heirats=Ankündigungen. Friedrich Heinrichs, Kutscher, Wor. u. Wilhelmine Schultz, beide Maybachstr. 174. Johann Sieberg Tagel. Deutz. Adolfstr. 11 und Anna Esch,. U. Kahlenhausen 5. Franz Wisten Hof=Goldschmied Hunnenrücken 28 und Bertha Feindler Eigelstein 98. Otto Deswatines. Buchbinder u. Johanna Dreißigacker, beide Pantalconswall 50A. Bruno Hopp. Wwr. Schlosser, Ehrenfeld. Benloerstr. 191, und Wwe. Johann Babilon, geb. Roerig, Poststr. 60. Albert Gillen, Polsterer. und Anna Schdneck, beide Hohestr. 28. Joseph Schriftsetzer. Salzmagazin 21 und Christine Adams, Rheinaustr. 26. Heinrich Gast, Wwr. Schreiner, Eintrachtstr. 93 und Wwe. Juliane Busen, geb Böhler, Friesenstr. 40. Kaspar Feidgen, Schriftsetzer, Wasserturmstr. 3 und Elisabeth Kittel, Josephstr. 9. Stephan Weder. Schneider, Hunnenrücken 8 und Amalie Rieth, Malzmühle 2.
Mutmaßliches Wetter für den 9. Mai.
Ziemlich warmeres, zeitweise heiteres, vorwiegend wolkiges bis trübes Wetter mit Regen. Stellenweise Gewitter.
Meanbein.
Rebl.
Wagen.
Mainz.
Trier,
Reblent.
###nd.
Röln.
Rudrort.
den
den
den
den
den
den
den
den
den
Wasserstands=Nachrichten.
7. Mai. 12 Uhr Vormillags 4,48 m ges. 0.12
7. Mai. 7 Uhr Vorruttags 2,97 m gef. 0.06
7. Mai. 9 Uhr Vormittags 4.50 ch gef. 0,10
7. Mai. 12 Uhr Mittags 1,75 m ges. 0.06
7. Mai. 12 Uhr Mittags 0.90 m gest. 0,05 m
7. Mai. 9 Uhr Vormittags 2,78 m gef. 0,03 m
8. Mai. 11 Uhr Vormittags 2,83 m gef. 0.09
8. Mai. 7 Uhr Vormittags 2,91 m ges. 0,10
7. Mai. 7 Uhr Vormittags 2,56 m gef. 0,11
Wie aus den Berichten(s. Broschüre) ersichtlich, empfehlen viele Professoren und Aerzte seit Jadrzehnten bei Verdauungsstörungen, Verstopfung und deren Folgezuständen, Kopfschmerzen, Blutandrang, Appetttlosigkeit, sowie bei Hamorrholdalleiden die
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Kolner Fruchtmarkt. Weizen 00.00 bis 00.00 Mark: Roggen 0,00—00,00, Haser 14,80—30,00 Mk.
Heu kostete 8,80—11,00, Richtstrot(Flegeldrusch) 5,20. Krummstroh 3.50. Maschinenstroh(Roggen) 4,70 4 die 100 Kg.
Rübsl(in Bosten von 5000 kg) 61,00 B.: Mai 55.50 G, 55,00 S.
Marktpreise. Eßbutter 2.20—2.40, Kochbutter 1.80—2,00 das Kilo Land=Eier 1,60—1,20, Kisten=Eier 1,20—0,00 Mark das Viertel; Enten 3,00 bis 4,00, Sänse 0,00=0,00, Revhühner alte 0,00—0,00, junge 0,00—9,00 Hähne alte 1,50=1.80, junge 1,30—1.30, Hühner alte 1,50—1.80, junge 1.80. 2.20, Kaninchen wilde 0,00=0,00, Tauven alte 0.40-0.50, junge 0,60—0,70 M., Fasanen 4,00—0,00 das Stück. Kartoffeln weiße 6,00—6,80, rothe 7,00—8.00, Kartosseln Nieren 6,00—10,00 Mk. die 100 Kg; Kochäpfel 0,18—0,28, Eßäpsel 30,00 bis 40,00, Blumenkohl 0.25—0,00, Roth= kohl 0.15—0,25 M. das Stück. Weißkohl 0,12—0,20 Mark das Stück, Zwiedel 0,10—0,16 Mk. das kg. Rindfleisch von der Keule 1,27—1,52, vom Bauch 1.10—1,23, Kalbfleisch 1,42—1.54, Hammelfleisch 1,13—1,55, Rindernierentalg 0,83—0,22, Schweinefleisch 1,65—1,78, Speck geräucher: 1.50—1.80, Speck gesalzen 1.46—1.58, Schweine=Schmalz 1,47—1.60 Mk. Truthähne 6,00=9,00 M. Schnepfen 0=4,00 M., Spargel 0,90—1,10 Mark das Kilo.
* Neut, den 7. Mai. Fruchtpreise. Weizen Neuer 1. Qualität 17,40 Mt.
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Haser 2. Qual. Weizenstroh die 500 Kilo Maschinenstroh„„„ Flegeldrusch
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14.70" 13.90„ 12.50„ 0000 Mr. 1829 12.80 M 00.00„ 18.00„ 21.00
Gerste 1. Qualität. 90.00 Mt.
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Buchweizen 1. Qualität. 00.00 Buchweizen 2. 00,00
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Aveel(Rübsen) 1. Qual. 00.00 Aveel(Rüdsen) 2. Qual. 00.00
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Gereinigtes Oel p. 100 Kilo 8 Mk. höher als Rüböl.
Heu à 50 Kilo 3,90—4,40 Duzernerheu,„„ 4,80—0,00
Kartosseln à 80 Kilo 3,00—4,00 Preise unverändert.
Pretzkuchen per 1000 Kilo 101,00 mt. Weizen=Vorschuß 00
à 100 kg 00,00
Kleie à 50 kg... 5.80
Butter per kg... 2.20 Sier per Schock(60 Stück) 4,20
Rüböl unverändert und Kuchen 2 Mk. niedriger.
Civilstand der Stadt Köln.
Vom 7. Mai.
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