er ent. ab 98 0 voll 1 ut 0 50 12 ab 0 905 tiick. 95 0 c 1 öhh % rücht 3 60 ler gass ehr en Osh inn 40 r10 ogb alz s e ersch aufeh *c d. che% senen er 9 ster28.— Erstes Platt. Verantwortlicher Redacteur: August Schmits in Köln. Verleger und Drucker: M. Du Mont=Schauberg in Köln. Expedition: Breitestraße 76, 78. Agenturen in Deutschland Dinstag, 28. Jannar 1873. in gam Heut- Ibonnements=Preis; in Köln 2½ Mu. in gunz Deutschland, Oesterreich und Luremburg 253 M Anzeige=Gebühr: 3½ Ser. die Zeile nnd Lugemeigg ur M. #### Heue oder deren Raum. Reclamen 15 Sg. Agenturen in Deutschland: Cleve F. Quehl. Duisburg. Mülheim a. d. R. u. Ruhrort F II Nieten. Düsseldorf W. de Haen. Elberfeld W. 4menes, I. H Rorr Egsen ## u, auhrort F. II. Nie Nagen C. mitr Vrankg.##cnts, I. II. Born. Essen G. D. Baedecker. nagen C. Butz. Frankfurt a. M. Jager'sche Buchh., G.., Danbe& Co. Hannover u. Leipzig C. Schüssler. Leipzig E. Fort. Mainz D. Frenz. Solingen A. Pfeiffer. Stuttgart Südd. Annoncen-Bureau. Wesel Voss& Fincke. Würzburg Stahel’s Annoncen-Bureau. Strassburg August Ammel. 5 Rue brülée. E. Waldmann's Lieder! Sgr. für eine Singstimme mit Pianoforte=Begleitung. Von dem so schnell beliebt gewordenen Lieder=Componisten erschienen so eben: Otes 29. Das Menscheuherz 10 „ 30. Ein donnernd Hoch dem Wein 31. Hoch von den Zinnen meiner Burg Ludolf Waldmann's Lieder-Album, enth. 16 seiner beliebtesten Compositionen, eleg. br. mit dem Portrait des Componisten 1 Thlr. 15 Sgr. Vorräthig in allen Musicalienhandlungen! In unserem Verlage ist so eben er. Im Firmen=Register des 18 schienen: Zehn Jahre innerer 1862—1872. Reden des Ministers des Innern Grasen zu Euleuburg, von seinem Eintritt in das Ministerium Seststen bis zur Fenseuung der Kreisordnungs= Reform. Paesin 3; geh. Preis 1 Thlr. Schli, im Januar 1873. Terlin, im Januar 1873. Rönigliche Geheime Ober=Hofbuchdruckerei(R. v. Decker). Zu beziehen durch die IuMont=Schauberg'sche Duchhandlung in Köln. Vertag von F. Heuschel, So eben erschien: Actenstücke betressend das vom Kgl. Consistorium über Kreoizer verhängte Disciplinarverfahren. 10 Bogen. geb. 15 Sgr. im Unter der Presse befindet sich und Uird in einigen Tagen erscheinen: Allerhant Stockstes tum Vöardregen et löstig tugeht on wo et so nau nit häult van Pöls. :„„Inhal=Verzeichniß. 1) Pitter em Kasino. 2) g ein Rastts: à“ König kennt meck. 39 Renlich on ahnständig. 2) Pitter op der Wachstov. 2) Dä lange verfretene Jann. 6) Op wecker Aht de## Pitter anden sind. 7) Piller en Berlin. I) Dä reite Lebenswecker. 10 Jins on Troast. 1c) wat me nit weet, makt em nit heer. bestfälinger Icreigt des Königli „Kreisgerichts zu Arnsberg ist 125 getragen: Nr. 92. Bezeichnung der Firmen=Inhaber: die Witwe des Kaufmanns Heinrich Kempenich, Gella geb. Hecht zu Neheim mit ihren sechs noch minderjährigen Kindern: 1) Mathilde, 2) Abraham, 3) Jenny, 4) Elise, 5) Olga, 6) Ludwig, Geschwister Kempenich. Ort der Niederlassung: Neheim, Bezeichnung der Firma, Zeit der Eintragung: die Firma kann rechtsgültig nur von der Witwe Heinrich Kempenich, Gella, geb. Hecht, gezeichnet werden. Eingetragen zufolge Verfügung vom 16. Januar 1873 am 18. Januar 1873 ck. Acten über das men=Register Band 2, Seite Bootz, Kanzlei=Rath. Bekanntmachung. Handels=Register des Königlichen Kreisgerichts zu Hagen. Eingetragen am 17. Januar 1873: a) in das GesellschaftsRegister: ad Nr. 201. Firma der Gesellschaft: „Fabrik für Eisenbahnbedarf; Brenne, Hangarter& Co.“ Sitz: Haspe. Rechtsverhältnisse der Gesellschaft: Die Gesellschaft ist eine CommanditGesellschaft und hat am 4. Januar 1873 begonnen. Die persönlich haftenden Gesellschafter sind: 1) der Kaufmann Richard Brenne zu Stennert bei Haspe. 2) der Ingenieur Caspar Hangarter zu Haspe. b) in das FirmenRegister: ad Nr. 310. die Firma Richard Nöckel zu Voerde und als deren Inhaber der Kaufmann Richard Nöckel daselbst. c) in das ProcurenRegister: ad Nr. 136. der Kaufmann Richard Nöckel zu Voerde hat für seine sub Nr. 310 des Firmen=Registers eingetrage Firma seiner Ehefrau Carolit geb. Stein, Procura ertheilt. Hanbers=Reg., gene line, Sgr. Fraie 7½8 Sor. erkolcram# 0= Einsendung von e gt Franco=Zusendung.) Elberfeld, den 24. Januar 1873. Born. Neues blatt in Hresden. es Wochenauthron. bew### Ein Kuctristisches Wochenblatt. Probenummern in allen Buchhandlungen gratis. iw Leser dieser Möchenschef“ tische a. Gxift, nanciell Revue" aufmerksam. DieZeitung machen wir s auf die„Berliner t, financiell=poliBlatt Bsinende ist die einzig in Berlin erBörk* Wochenschrift, welche die ersenverhältnisse einer genauen Beallen unterzieht. Unabhängig von Hr. Börsen=Einflüssen verfolgt das seine##ie Aufgabe, mit scharfer Kritik :. Leser auf die guten und schlechten etenschaften der alten und neuen Padeßhalb gagnt gar zu machen, und dürfte des Königlichen Kreisgerichts In unser Firmen=Register ist unter Nr. 311 die Firma Ludwig Köhler zu Hagen und als deren Inhaber der Kaufmann Wilhelm Ludwig Köhler daselbst am 17. Januar 1873 eingetragen. Vom 1. Februar d. I. elle Net Rheinische Eisenbahn. februar d. I. ab wird die Haltesteh.Ttererer en Eif und Blankenheim un der Eifelbahn gelegen, vorläufig für den PersonenVerkehr eröffnet werden. Die welche in Urft halten, werden auch in Nettersheim halten. ein, in. Aunu, gie Ztretion. Scheinef. Eisenbahn. die Anlieferung, von 1,500,000 Stua hartgebrannter Ziegelsteine, franco Schiff Hochfeld oder franco irgend einer Station der Rheinischen Eisenbahn, soll im Wege öffentlicher Submission der Art vergeben werden, daß die Anlieferung der ersten Hälfte bis zum: ersten April a.., die der zweiten Hälfte bis zum ersten Juni a. o. öfferten und Probesteine werden bis zum fünften Februar a. C. erbeten. Mülheim a. d. Ruhr, den 23. Januar 1873. Der Bahn- u. Betriebs=Inspector, Bessert=Nettelbeck. Reiche Eise in Etsng=a, n Straßburg und Müchausen Die in den Werkstätten zu Montigny, abgängig gewordenen alten Materialien, als:„. Schmiedeeisen, Gnßeisen, Stahl, eiserne und gußeiserne Roststäbe, Eisendrehspäne, alte Bandagen aus Puddelstahl, alte Gummiwaaren, altes Glas, Leder= und Filz=Abfälle, den Meistbietenden verkauft werden. Die abzugebenden Offerten sind portofrei und versiegelt mit der „Oferte auf Ankauf von MaterialienAbgängen“ versehen, bis zum Submissions=Termin, SZoun Sonnabend den 8. Februar 18•5, Vormittags 11 an die Central=Werkstätten=Materialien= Controle, Bahnhofstraße Nr. 8, einzureichen, in welchem Termine dieselben in Gegenwart der etwa erschienenen Die Submissons= und Kaufbedingungen mit Angabe der Diagperteätter: den jedem Kauflustigen auf Verlangen Seitens der Eepzrtggrei zu richten Materialien=Controle, an welche dergleichen Anträge portos###- zu richten sind, zugesandt werden. 1079 Straßburg, den 15. Januar 1819. Kaiserliche der Eisenbahnen in Dieselben Credit-Bank sind jederzeit zum Tages=Course der Berliner Börse ohne Berechnung von Nebengebühren zu beziehen. bieten als verbürgte Special=Hypothekenbriefe die sicherste Capital=Anlage, sie werden auf eigenthümlich erworbene beste Hypotheken in Antheilen bolt 50, Königliche Saarbrücker ihe Eisenbahn. Die Lieferung von 15 Personenwagen III. Cl., 50 offenen Güterwagen zum Coaks= resp. Viehtransport, 100 Satz=Achsen mit Rädern und 200 Trag=(Federn, 250 Spiral= Fevern, soll im Wege der öffentlichen Submission verdungen werden. Offerten hierauf sind mit entsprechender Aufschrift versehen, versiegelt und portofrei, spätestens bis Donnerstag den 6. Februar d. ., Nachmittags 4 Uhr, an die unterzeichnete Königliche Eisenbahn-Direction einzureiche, in deren Geschäftslocal am Bahnhofe St. Johann die Eröffnung der Offerten zu bezeichneter Stunde und im Beisein der persönlich erschienenen Submittenten Statt finden wird. Auf später eingehende Offerten kann nicht gerücksichtigt werden. Die Lieferungs=Bedingungen und Zeichnungen liegen bei uns zur Einsicht offen, können aber auch auf portofreie Gesuche von uns bezogen werden. Saarbrücken, 15. Jan. 1873. Bekanntmachung. Handels=Register des Königlichen Kreisgerichts zu Senlo=Hamburger Eisenbahn. und Ga#s besonders den Kaufleuten nisse au#listen, welche ihre Ersparverläszigzu zen wünschen, als ein zuIkathgeber zu als ein zu sein(se Rathgeber zu empfehlen “: Die Redaction der„Berliner nschrift" hat sich Mitarbeiter nen(ellt, welche die Börfe genau Fiche die Dorse henun kenbie“ mit ihr in beständiger Führung -eiden und sich nicht zu scheuen brauEntwicer Ansicht über die weitere Alle ans! der Course auszusprechen. Grundeiter gehen aber von dem sond."e aus, nicht für die Börse, die'n, für das Publicum über das Sorse zu schreiben, und das ist „Be##itterscheidende Merkmal der allen.* Wochenschrift“ vor liegt Zuderen Börsenorganen. Darin Leser 5 Grund, daß die Zahl der Wog: Freunde der„Berliner Weitere" schrift“ sobedeutend steigt. wonz“ Abonnements-Aum dungen 4 9105 Wolle uu Fnements= Anmelbungen dition!“ adressiren an die Expetin,##### Berliner Wochenschrift, Bersendung Pprätzerstraße 19. Gegen EinQuartak von 1 Thlr. 15 Sgr. pro Sonng## wird die Wochenschrift jeden nd direct franco versendet. Ieenschwäiche äche ere c. 9 S schpede.swache, drie#en, Hysterie, Hypochonten kiewpie alle Nervenkrankheizu befz:““; sicher und dauernd billi „ sicher und Bauerno ##gen lehrt das Buch: Werner's sichere und NerEingetragen am 11. Januar cr.: a) ins Firmen=Register: 1) Nr. 307:.buch## Die Firma Richaro Braß zu Nürnberg mit einer Zweigniederlassung zu Hagen und als deren Inhaber der Kaufmann Richard Braß zu Nürnberg; 2) Nr. 308: Die Firma Aug. Lindemann zu Hagen und als deren Inhaber der Kaufmann August Lindemann hierselbst, ), Nr. 309: Die Firma S. Speyer zu Herdecke und als deren Inhaber der Kaufmann Samuel Speyer daselbst, b) ins Procuren=Register: zu Nr. 79: Die dem Kaufmann Carl NeuDie Lieferung und Aufste schmiedeeiserzer, Fensteg##r rung des Locomotiv=Reparaturschuppens auf Bahnhof Osnabrück im Gesammtgewicht von circa 6700 Pfund Schmiedeeisen soll im Wege der Submission vergeben werden. Submissionsbedingungen, Arbeitsverzeichnisse und Zeichnungen liegen in dem Bureau(am Bahnhof Nr. 8) in Osnabrück zur Einsicht aus, können auch gegen Erstattung der Copialien von dort bezogen werden. Offerten mit entsprechender Aufschrift sind versiegelt bis zum 6. Februar cr. an mich einzusenden. Osnabrück, den 22. Januar 1873. Der Abtheilungs=Baumeister, oisserée. haus zu Herdecke von den Inhabern der sub Nr. 122 beGeiellschaftzezesegisters eingetra, genen Geseuschaft Richaro Tewaag& Falk zu Herdecke ertheilte Procura ist gelöscht. Subhastations=Patent. Die im Hypothekenbuche von AmsVol. I, Fol. 79 und 47 eingenige Heilung für Vorräthig. in Wei . jeder Buchhandlung:3 Sihn Suztung, in Köln engfeld.— im In d bc ung A. O englischen Garten, be Nr. ich 80 erilh en # ei Anwesen-#set Sir:). reisteheude### bestehend aus einem ven Herrschaet mit Einfahrt versehemit je einen zu drei Etagen, Peun Piecen kellen, breiten Gang und Judenmit Hagz Nebenge„uusmeisterwohnung, den ewei Remisen, HeuboIzum und“ einem tiefen Färten, welcher großen Fruchtund Parall 100,000(u zu verkaufen.— Preis Lalge auz zu verkaufen.— Greiz ein Prechender Parscherung ii Britttheif Seestcrtuug mindestens „xutmn=erpeheig.“ 182 an die Antragenen Grundsticke, des,„ Wirths und Fabricanten August Withelm Tiemann, welche die Vierschlingen genannte Stätte Nr. 20 zu Amshausen III Nr. 1991, 29364, 14027 16828, 17% Wege der nothwendigen Subhastation auf Antrag des Concursverwalters am 7. März 1873, Nachmitan Ort und Stelle auf der vorbezeichneten Stätte vor dem unterzeichneten Subhastationsrichter versteiDie Grundstücke sind mit einem tenver und wizur Gehäudesteuer veranrolle, der Hypothekenschein und andere die Grundstücke betreffende Nachweisungen(sowie die Kaufbedingungen) können in unserm Bureau IIIa eingesehen werden. Alle Diejenigen, welche Eigenthum oder anderweite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Hypothekenbuch bedürfende, aber nicht eingetragene Realrechte auf die zur Subhastation stehenden Realitäten geltend zu machen haben, werden aufgefordert, dieselben bei Vermeidung der Präclusionspätestens im VersteigerungsDas Urtheil über Ertheilung am 8. März 1873, Vormittags 10 Uhr, an der hiesigen Gerichtsstelle verkündet Königliche KreisgerichtsDeputation. Der Subhastationsrichter, gez. Wex. noncer cen. in München. 24 Sabmmnssien. 8 bis Zur Beschaffung von: 1800 Mille Drahtstiften in verschiedenen Längen, 100 Mille Messing=Drahtstifte 3/4",„ 455 Kilo Messingdraht in verschiedenen Starten, 250 Kilo Kupferblech, 1,56 mm. stark, 5100 Tafeln Weißblech, 2250 Kilo Messingblech, 250 Kilo Zinkblech, 400 Mille Blechnieten, 15 Mille Chamottsteine, 5000 Kilogramm Leim, haben wir einen öffentlichen Submissionstermin auf Freitag den 7. Februar er., Morgens 10 Uhr, in unserm Bureau hier anbergumt. Die Lieferungs=Bsgigorgenz von soendaselbst täglich, mit Ausnahme der Sonn= und Feiertg### 12 Uhr, Nachmittags von 3 bis 6 Uhr, einzusehen, werden auf auch zur Einsicht unfrankirt übersandt. Versiegelte frankirte Offerten mit der Aufschrift: „Submission auf Drahtstifte 2c.“ so wie wohlverwahrte und mit der betreffenden Firma deutlich bezeicht Proben werden, □ chuntar an bis Mittwoch den 5. Feoraat er., auf unserm Bureau entgegengenommen. Ein mündliches Abgebot findet nicht Die Direction behält sich nicht allein vor, je nach Ausfall der, Preise, event. die einzelnen vorstehend aufgeführten Posten an verschiedere, Umerney#et, sondern auch die Lieferung überhaupt nur an Zieserungen bewährt haben. welche ihre Qualification bereits durch frühere Lieferlungen bewährt haben, resp. dieselbe nachzuweisen im Stande sind. iw Spandau, 23. Januar 1879. Direction der Artillerie-Werkstatt. der Norddeutschen Grund die sicherste Capital=Anlage, sie werden auf eigenthümlich erworbene beste Hypot 100, 200, 500 und 1000 Thalern ausgefertigt, sind mit halbjährlichen Zins=Coupons versehen und nach halbjähriger Kündigungsfrist rückzahlbar.# 44 8 11* Näheres in den Bureaux der Norddeutschen Grund=Credir=Baur, Charlottenstraße Nr. 48. Berlin, im Januar 1873. Die Direction: Dr. Goldschmidt. Rosenstein. Jochmuss. Hypotheken= AntheilZur Annahme von Aufträgen auf obige 5% scheine ist der Unterzeichnete bereit. Koln, im Januar 1873. F. Kolvenbach. Bekanntmachung. Tharingsche Eisenbahn. ung vo Stül Die Lieferung von 80,000 Stück Lascheuschrauben und 350,000 Stück Haknägeln soll im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Die Offerten sind mit der Aufschrift „Oferte auf Lieferung von Schienenbefestt= gungs=Materialien“. versehen,.s zu dem auf den 5. Februar d.., Vormittags 11 Uhr, in unserem Geschäftslocale anberaumten Submissions=Termine, in welchem die Eröffnung der eingegangenen Offerten in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten erfolgt, versiegelt und portofrei an uns einzureichen. Die Lieferungs=Bedingungen, von welchen ein unterschriftlich anerkanntes Exemplar der Offerte beigefügt sein muß, werden auf portofreie Requisition von unserem Secretariate unentgeltlich Erfurt, den 20. Januar 1873. Die Direction der Thüringischen Eisenbahn= Gesellschaft. Wein=Persterg... 3 zu De Theim Montag den 3.. nächst Aufstellung der er zur VertängeSenlo Gah ger Eisenbahn. Die Ausführung der Maurerarbeiten zu den kleinen Brücken und Durchlässen, Wege=Unter= und Ueberführungen auf der Streae Issum bis Wesel (Section IV und), incl. theilweiser Lieferung der Materialien, soll im Wege der Submission verdungen werden. Die Zeichnungen, Massenberechnungen und Bedingungen liegen im Bureau des Sections=Baumeisters Gudden in Geldern zur Einsicht auf, können auch von dort gegen Erlegung der Copialien bezogen werden. Offerten sind portofrei und mit der Aufschrift: „Submission auf Maurer=Arbeiten zu den Brücken=Durchlässen 2c. in Section IV. u..“ bis zum 10. Februar curr., bend ester Gabte an Herrn Sections=Baumur Suoven Wesel den 20. Januar 1873. Der Ober=Ingenieur, Dreling.— Am Montag den 3. Febr. 1873, Nachmittags um 1 Uhr, die Frau Witwe Peter Marx isen und deren Kinder in der lassen worden ist, Ostentihte persteigern. Vorlansige Anzeige. in Im Laufe des Monates März soll n Utrecht(Holland) vor dem Sterbe*1 freundl. Wohnung von etwa 3 * Räumen, mit freiem Eingang(nicht d. e. Lad.), im mittl. Stadtth., v. 2 still. Leut.ges., A. F. Vivroux, St. Agatha 5A. hause der Mad. M. C. Boellaard, der Verkauf einer reichen und kostbaren Sammlung von altem Porcellan, blauem und anderm, als: Teller, Vasen, Thee= und Kaffee=Servicen u. s.., seltenen und merkwürdigen Gegenständen in Elfenbein, sächsischem und chinesischem Porcellan u. s. w. u. s. w. Statt finden. tärz zwölf Uhr sin, Morgens halb send, läßt Herr Heinrich Molitor, Gutsbesitzer in Deidesheim wohnhaft, im Saale des Herrn Carl Sachs daselbst, nachstehende, größtentheils selbstgezogene Weine aus den bessern Lagen der Gemarkungen Deidesheim und Ruppertsberg öffentlich versteigern: 2 Stück 1858er, * zusammen 90 Stück. 1868er, 1869er, 1870er, 1871er, 2 Stück 89 e,„ionomiesZellern des Verstei, Die Weine lagern in den Haus- zund Oeignolgit.-Reuttn des Bersligerers. Tabetage am)., 132, Januar 1873 Vetuute. u. 24 Notar. 1 23 9 43 2 5 9 und 19., 20., 27. und 28. Februar. eidesheim, uu. Scren 1873. J. Baumann, Schreiner=, Schlosser=, Glaser= und Anstreicher. zum 270 Arbeiterwohnungen einer Consum=Anstalt in der Colonie Scheederhof bei Essen sollen im Ganzen oder in getrennten Loosen im Wege der Visentrrch= ggnangg und gun rebn den Zeichnungen, Kostenlnschtlatze uund Bedingungen liegen im vergeben werder. Lußstahlfabrik, Westendstraße, zur Einsicht offen und können von demselben gegen Erstattung der Kosten bezogen werden. Offerten „Suomission auf Bauarbeiten für die Arbeiter= Colonie Scheederhof“. portofrei bis zum 8. Februar einzusenden, cem Tage Vormittags 10 Uhr, die Eröffnung derselben im Baubureau I an welchrn per gtwa erschienenen Submittenten Statt finden wird. Gußstahlfabrik bei Essen, den 22. Jouur 1973. Fried. Krupp. Zu verkaufen oder auch in gegen eine andere auswärtige Besitzung in Bad Homburg vor der Höhe ein im Mittelpunct der Stadt gut gelegener und im besten baulichen Zustande befindlicher bürgerlicher enthaltend neben entsprechendem Gastlocal 10 Fremdenzimmer, 5 Mansarden, Kellerräume, Hinterbau, Waschküche 2c. Kichen. Ein Geschäftshaus mit zwei Ladenlocalen und zwei separaten Wohnungen in der Nähe des Curhauses sind aus freier Hand zu verkaufen. Auskunft durch die Agentur dieses Blattes in Nachen. Overkahnstein. Zu vermiethen. Ein neues, dreistöckiges, auf das comfortableste eingerichtetes Haus, vis--vis dem Bahnhofe und in unmittelbarer Nähe der Landungsplätze der Rhein=Dampfschiffe, ist ganz oder getheilt zu vermiethen. Dasselbe eignet sich wegen seiner frequenten Lage zu jedem Geschäftsbetrieb. Frankirte Offerten teliebe man an die Exp. d. Bl. unter V P15 zu richten. 9 0000 Thater. Bekanntmachung. Die Restauration in dem Cursaale zu Bad Ems soll Montag den 10. Februar I. Jahres, Morgeus 11 Uhr, in dem Geschäftszimmer der unterzeichneten Stelle auf die Dauer von 6 Jahren wiederholt öffentlich verpachtet werden Zum Betriebe derselben werden eingeräumt: die nothwendigen gelegene Theil des Curgartens und ein Eiskeller. Die Verpachtungs=Bedingungen liegen dahier stets zur Einsicht offen, können aber auch abschriftlich gegen Erstattung der Copialgebühren bezogen werden. Nach denselben haben Pachtlustige vor Einlegung von Geboten ein disponibles Vermögen von 10,000 Thalern nachzuweisen. Bad Ems, den 25. Januar 1873. Königliche Badeverwvaltung. Ein Privathaus in einer stillen Straße gelegen, bestens erhalten, Hof und Hint.rbau, enthaltnd 9 Zimmer, 5 Mansarden, Keller, Küche, Waschküche, Speicher 2c. Fre 5000 Circa 32 Morgen Oekonomie= Gelände in verschiedenen einzelnen Parzellen, bestehend in Aeckern, Baumstücken, Wiesen und einem Garten. Gesnmmtprerr 6000 Dessenrliche Versteigerung eines industriellen Etablissements. Mittwoch den 29. Januar 1873, Nachmittags 3 Uhr, wird in der schreibstube Scha# des Herrn Diemer, Notar in Mulhausen im Elsaß, Baslerthor 1, eine fast neue, im vollen Betriebe befindliche Gaumwoll spinnerei Die Lieferung von 20,000 KubikMeter Zur„ in unc hei gsn.m zu Bauten in und ber Essen son im Ganzen oder successive binnen 4 Monaten— Baut n in getrennten Loosen im We 880 ver aufahren das Nähere auf de R ver es! u, gtanten ersügetgeg state uun deit Baubureau I vergeben werden. Restertn Offerten sind ois ene Aebhahehou zum 15. Februar er. versiegelt und mit entsprechtizut 11 Uhr, im Locale des Baubureaus am bezeichneten Tage, Morb“ ger etwa erschienenen Submittenten Gußstahlfabrik in Gegenwart werden. sollen I der eröffnet Gußstahlsabtir bei den 22. Januar 1873. 24 om GarFried. Arerr Ostöckiges Wohnhaus, neun Zimmer 7000 Thlrm. zu verkaufen.„eneistäß Ricker in Eltville am Rhein. Orecher gesucht für ein zechnisches Bureau. 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Hahn II., Hptm. vom Feld=Art.=R. 7, Corps=Art., Schillinger, Hpim. vom Feld=Art.=R. 8, Corps=Art., zu Battr.=Chefs, Dieckmann, Maj., commd. als Bats.=Cmdr. im Fuß=Art.=R. 7, zum Bats.=Cmdr. in diesem Rat., Reinsdorff, Maj. u. etatsm. Mitgl, der Art.=Prüf.=Comm., unter Feid=Art.=R. 14, Div.=Art., Engler, Maj. vom Bad. Feld=Art.=R. 1 Art., als Abth.=Cmdr. in das Feld=Art.=R. 10, Div.=Art., v. Hellfeld, Maj. rom Fuß=Art.=R. 7 u. Art.=Off. vom Platz in Köln, als Bats.=Cmdr. in das Fuß=Art.=R. 5 versetzt. Baron v. Eynatten, Maj. u. Battr.=Chef im Bad. Feld=Art.=R. 14, Div.=Art., als etatsm. Stabsoff. des Rats., Sterzel, Hpim. vom Fuß=Art.=B. 9, unter Entb. von dem Commdo. als Vorstand des Art.=Depots in Stade, in das Fuß=Art.=R. 7 versetzt u. gleichz. als Art.=Off. vom Platz in Köln commandirt. Ising, Maj. vom.=Fuß=Art.=R. u. Vorstand des Art.=Dep. in Berlin, ein Patent seiner Charge verliehen. Dieterichs, Hptm. u. Comp.=Chef im Fuß=Art.=R. 7, von dem Commdo. als Art.=Off. vom Platz in Schlettstadt entbunden. Gropp,.=Lt. von der Art. des Res.= v. Schönermarck,.=Lt. vom Train=B. 8, zur Dienstl. bei einer Mil.=Intend. commandirt. Hartmann,.=Lt. vom Eisenb.=Vat. des 1. B. Ldw.=R. 42, in das 2. B. Ldw.=R. 77, Alpen,.=Lt. von der Inf. des 1. B. Ldw.=R. 84, in das Res.=Ldw.=B. Frankfurt a. M. 80, Junker,.=Lt. von der Inf. des Res.=Ldw.=B. Berlin 35, in das 1. B. Ldw.=R. 81, Obst,.=Lt. von der Art. des 1. B. Ldw.=R. 13, in das Ldw.=Bat. Saarburg, Huber,.=Lt. vom Eisenb.=Bat. des 2. B. Ldw.=R. 15, in das 2. B. Ldw.=R. 96, Gregorovius, Maj. von der Inf. des 1. B. Ldw.=R. 19, Pohl,.=Lt. von der Art. des Res.=Ldw.=B. 1 Breslau 38, in das 2. B. Ldw.=R. 16, Rothkehl,.=Lt. von der Inf. des 2..=Ldw.=R. 65, in das 2. B. Ldw.=R. 56, Schmieding, .=Lt. von der Juf. des 2. B. Ldw.=R. 16, in das 1. B. Ldw.=R. 57, Kochs,.=Lt. von der Inf. des 1. B. Ldw.=R. 53, in das 1. B. Ldw.=R. 25, Bauer,.=Lt. von de Ins. des 2. B. Ldw.=R. 45, in das 1. B. Ldw.= R. 25, Becker,„.=Li. von der Inf. des 2. B. Ldw.=R. 65, in das 2. B. Ldw.=R. 20, Eich II.,.=Lt. von der Inf. des 2. B. Ldw.=R. 28, v. Kaiser, von der Art. des Res.=Ldw.=B. Berlin 35, in das Res.=Ldw.=B. Köln 40, Hein,.=Lt. von der Inf. des Res.=Ldw.=B. Frankfurt a. M. 80, in das 1. B. Ldw.=R. 65, Schaumburg,.=Lt. von der Inf. des 2. Bat. Ldw.=R. 72, Mühlhoff,.=Lt. von der Inf. des 2. B. Ldw.=R. 79, in das 2. B. Ldw.=R. 29, Petry,.=Lt. von der Inf. des 2. B. Ldw.=R. 29, in das 2. B. Ldw.=R. 30, Lingemann,.=Lt. von der Inf. des 1. B. Ldw.=R. 81, in das Res.=Ldw.=B. Hannover 73, Tschipke,.=Lt. von der Inf. des Res.=Ldw.= B. Hannover 73, in das 1. B. Ldw.=R. 77 einrangirt. v. Zitzewitz,.=Lt. vom Drag.=R. 7, in das Hus.=R. 5, v. Briesen,.=Fähnr. vom Gren.=R. 89, in das Cuir.=R. 8 versetzt. Schmitt=Peffenhausen,.=Lt. vom.=R. 87, auf ein Jahr zur Dienstl. beim 1. Großh. Hess. Drag.=R. 23 commandirt. Dr. Seuff, Stabsarzt der Ldw. vom 2. B. Ldw.=R. 87, in das Res.=Ldw.= B. Berlin 35 einrangirt. Die Assist.=Aerzte der Landwehr: Dr. Brunnabend vom 2. B. Ldw.=R. 82, Dr. Moritz vom 2. B. Ldw.=R. 30, Dr. Strack vom 2. B. Ldw.=R. 70, Dr. Kayser vom 1. B. Ldw.=R. 56, Dr. Uhlenbrock vom 1. B. Ldw.=R. 53, Dr. Hanstein vom 1. B. Ldw.=R. 25, Dr. Weiler vom 1. B. Ldw.=R. 70, Dr. Greven vom 2. B. Ldw.=R. 82, Dr. Hünefeld vom 1. B. Ldw.=R. 74, Dr. Wietheger vom 2. B. Ldw.=R. 13, Dr. Reinhard vom 1. B. Ldw.=R. 53, Dr. Rheinstädter vom Res.=Ldw.=B. Köln 40, sämmtlich zu Stabsärzten der Landw. befördert. Den Assist.=Aerzten: Dr. König rom Res.=Ldw.=B. Köln 40, Dr. Rintelen vom 2. B. Ldw.=R. 56, Dr. Witthoff vom 1. B. Ldw.=R. 65, Dr. Pleuß vom 1. B. Ldw.=R. 68, Dr. Kuhlmann vom 2. B. Ldw.=R. 28, Dr. Classen vom 1. B. Ldw.=R. 17, Dr. Esser vom 1. B. Ldw.=R. 68, Dr. Kunschert vom 2. B. Ldw.=R. 30, sämmtlich der.=Lts.=Rang verliehen. Dr. Hoppe, St.= u. Bats.=Arzt vom 2. B. Inf.= R. 84, zum Füs.=B..=R. 68, Dr. Zedelt, Assist.=Arzt vom Gren.=R. 8, zum Hus.=R. 15, Dr. Frese, Assist.=Arzt vom.=R. 57, zum Feld=Art.=R. 5, Div.=Art., versetzt. Dr. Dieterici, Unterarzt der Res. vom 2. B. Ldw.=R. 16, Dr. Augenete, Unterarzt der Res. vom Res.=Ldw.=B. Köln 40, dieser unter Einreng. in das 2. B. Ldw.=R. 15, Dr. Herr, Unterarzt der Res. vom 1. B. Ldw.=R. 88, zu Assist.=Aerzten der Res. befördert. v. Wichert, Maj. von der 3. Gend.=Brig., v. Heydebrand u. d. Lasa, Maj. von der 1. Gend.=Brig., v. Steinbach, Maj. von der 7. Gend.=Brig., alle drei à 1. s. der Land=Gend. gestellt u. der Gendarmerie in Elsaß=Lothringen überwiesen.— Abschieds= bewilligungen 2c.: v. Theobald, Oberst=Lt. u. Cmdr. des.=FußArt.=., in Genehm. seines Abschiedsges. unter Verleih. des Charak. als Oberst mit Pens. 2c. zur Disp. gestellt. Pauls,.=Lt. vom Feld=Art.=R. 11, mit Pens. 2c., Sametzli, Hptm. von der Art. des 1. B. Ldw.=R. 51, als Maj. mit seiner bish. Unif., Lemcke,.=Lt. von der Art. des 2. B. Ldw.=R. 13, als.=Lt. mit der Ldw.=.=Unif., Hellwig,.=Lt. von der Art. des Res.=Ldw.= B. Frankfurt a. M. 80, als Hptm. mit der Ldw.=.=Unif., Maaßen,.=Lt. vom Train des Res.=Ldw.=V. Köln 40, v. Meyer, Hptm. von der Inf. u. Comp.=Führer des 2. B. Ldw.=R. 82, mit der Aussicht auf Anstell. im Civildienst, Dr. Thelen, Stabsarzt der Ldw. vom 1. B. Ldw.=R. 25, sämmtlich der Abschied bewilligt. Schmidt v. Knobelsdorf, Maj., commd. zur Wahrnehm. der Geschäfte als Bez.=Cmdr. des 2. B. Ldw.=R. 2, unter Stell. zur Disp. mit der gesetzt. Pens., zum Bez.=Cmdr. des ged. Ldw.=B. ernannt. Dr. Lauut, Assist.=Arzt der Ldw. vom 1. B. Ldw.=R. 25, als temporair Ganzinvalide mit Peus. unter dem gesetzt. Vorbehalt ausgeschieden.— Militär Beamte: Teßmann, Zahlm.=Aspir. des 3. B. Füs.=R. 37, zum Zahlm. heim Füf.=B. des.= R. 50 ernannt. 5 Berlin, 26. Jan. Bei Hof wird morgen das Geburtsfest des ältesten Sohnes unseres Kronprinzenpaares begangen: der Prinz Wilhelm vollendet morgen sein 14. Lebensjahr.— Auf gegebene Veranlassung und da es wünschenswerth erscheint, daß bei der im Art. 16 der ReichsMaß= und Gewichts=Ordnung zugelassenen Beschränkung der Befugnisse der Eichungsämter auf einzelne Zweige des Eichungsgeschäfts in den verschiedenen Bundesstaaten möglichst gleichmäßig und unter Beachtung derjenigen Gesichtspuncte verfahren werde, welche sich aus den Anwendungsgränzen der den einzelnen Eichungsämtern zur Verfügung stehenden Prüfungsmitteln ergeben, hat die Normal=Eichungs=Commission(des Reiches in einer Denkschrift sich über die in der erwähnten Beziehung zu beachtenden Grundsätze des Nähern ausgesprochen. Der Handels=Minister hat sich mit diesen Grundsätzen, nach welchen in Preußen auch bisher bereits im Wesentlichen verfahren worden ist, einverstanden erklärt und die Eichungs=Inspectoren angewiesen, künftighin bei Instruction der Gesuche wegen Errichtung neuer oder anderweiter Competenzregelung Beitiedspläne in einem Kalender=Monate abgeben, die überschießenden Mengen des steuerpflichtigen Materials, sobald sie weniger als den der Besteuerung zu Grunde liegenden Einheitssatz betragen, nicht bei jeder einzelnen Declaration, sondern nur bei der Gesammtzahl der Declarationen eines Monats dergestalt außer Betracht bleiben dürfen, daß diejenigen Litermengen, welche bei Feststellung des vorangegangenen Betriebsplanes für denselben Monat keine Steuereinheit gebildet haben, auf die folgenden Betriebspläne übertragen und erst bei dem letzten Betriebsplane des Monats außer Berücksichtigung gelassen werden. * Posen, 27. Jan. Graf Mycielski, bisher Rector des aufgelösten Jesuiten=Collegiums zu Schrimm, wurde aufgefordert, sofort die Provinz Posen zu verlassen, nachdem sein an das Reichskanzler=Amt gerichtetes Gesuch um Gestattung weiteren Aufenthalts abgelehnt worden war. Er darf seinen ferneren Wohnsitz nicht wählen in Schlesien, Preußen, Westfalen, Rheinland, Berlin und Potsdam. = Dresden, 25. Jan. Der Landtag geht nun endlich langsam seinem Abschlusse entgegen. Montag oder Dinstag wahrscheinlich wird er sich nochmals mit der unvermeidlichen Eisenbahnfrage befchäftigen, d. h. mit einer weiteren Zahl von Petitionen aus dem ganzen Lande um Eisenbahnconcessionen, welche nachwachsen wie die Köpfe der lernäischen Hydra, obschon das Land bereits bis in seine fernsten Winkel, wie kein anderes, mit Schienenwegen bedacht ist. Dann soll die Steuerfrage auch noch einmal zur Verhandlung kommen. Nachdem das erste Project der Regierung, das wesentlich auf eine sogenannte„Ertragssteuer“ ging, von der Zweiten Kammer verworfen, aber auch kein anderer Vorschlag an dessen Stelle angenommen worden, hat, wie man hört, die Regierung mit der Deputation der Ersten Kammen zusammen ein neues Project ausgearbeitet, das unter der Firma dieser letzteren erst an die Erste, dann an die Zweite Kammer kommen wird. Dasselbe hält die bisherigen Steuerformen theilweise aufrecht, fügt aber als eine Art Supplementarsteuer eine Einkommensteuer hinzu. Sachkenner wollen auch diesem Projecte wenig Erfolg versprechen; es sei, meinen sie, nur für den Grundbesitz günstig, für die anderen Steuerzahler aber wenig acceptabel. In nächster Woche werden nun auch wohl die großen Organisationsgesetze zur Verabschiedung gelangen, die, wenn sie glücklich und ohne wesentliche Abschwächung vor sich gehen, die wichtigste Frucht dieses Landtages sein werden. Denn— darüber sind alle unbefangenen Liberalen einverstanden— diesen Gesetzen liegt ein großer und freier Gedanke zu Grunde und sie sind mit guter, aufrichtiger Absicht gegeben. Wenn, wie zuverlässig verlautet, in dem sogenannten Vereinigungsverfahren (zwischen den Deputationen der beiden Kammern) die Hauptwidersacher dieser Gesetze in der Ersten Kammer ihren Widerstand dagegen in allen Hauptsachen aufgegeben und sich mit einigen Zugeständnissen begnügt haben, die den Kern der Gesetze nicht antasten, so ist das ein bedeutender Erfolg, der in erster Linie der Festigkeit, womit der Minister des Innern, v. Nostiz, sein Werk in der Ersten Kammer vertheidigt, aber auch zu Vermittlungen, wo sie möglich waren, die Hand geboten hat, daneben der den Gegnern selbst vielleicht unerwarteten Einigkeit und Standhaftigkeit zu danken ist, welche die liberale Partei in der Zweiten Kammer bei dem Kampfe ums Schulgesetz bewiesen hat. Hätte bei diesem der Vertreter der Regierung, der Cultus=Minister, eben so wie sein College v. Nostiz auf Seiten der Volksvertretung, statt auf der des Herrenhauses gestanden, so würde wohl auch dabei der Widerstand des letzteren kein unüberwindlicher gewesen sein. Ueber dem Schicksale des Volksschulgesetzes schwebt noch immer ein Schleier: die Einen sagen, es wird publicirt trotz des Widerspraches der Zweiten Kammer, weil die Ablehnung nicht mit zwei Dritteln erfolgt ist, Andere halten dies für unmöglich oder doch unwahrscheinlich. Physiognomiker wollen aus den heitern Mienen gewisser Hochtories in der Ersten Kamer folgern, daß ihnen gelungen sei, dem Hrn. v. Gerber etwaige constitutionelle Scrupel auszureden. An letzterem selbst und seinen Räthen will man indeß noch ganz vor Kurzem eine sehr gedrückte Stimmung wahrgenommen haben. EO Straßburg, 25. Jan. Das Unterrichtswesen in Elsaß=Loth= ringen wird in der allernächsten Zeit gesetzlich geregelt werden, und zwar wird sich diese Regelung nicht nur auf die sogenannten niederen oder Volksschulen, sondern sie wird sich auch auf die sogenannten Mittelschulen, d. i. auf jene Schulen erstrecken, welche für einen kleineren Theil von Schülern die Uebergangsstufe zur Hochschule und ähnlichen Anstalten bilden, für die Mehrzahl der Schüler jedoch als der Abschluß des Lernens in der Schule, und zwar für die ganze Lebenszeit, zu betrachten sind. Man hat außerhalb Elsaß=Lothringens die Abneigung der Bevölkerung gegen eine gründliche Neugestaltung des Schulwesens vielfach in ein zu grelles Licht gestellt. Vielleicht ließe sich die Behauptung siegreich durchführen, daß in keinem anderen Landestheile Deutschlands die Bevölkerung im Großen und Ganzen befähigter und geneigter ist, dem Zweckmäßigen und wahrhaft Praktischen so schnell die günstige Seite abzugewinnen, als gerade hier in Elsaß=Lothringen. Viel auf einmal, wer könnte es bestreiten, stürmte von allen Richtungen her auf diese Bevölkerung ein. Neben den bis zum Monat October v. J. unablässig fortdauernden, oft künstlich genährten inneren Aufregungen und Beängstigungen lag den Bewohnern dieses Landes gleichzeitig ob, ihre Denkkraft und ihr Auffassungsvermögen mit einer nie geahnten Fülle neuer Begriffe und Anschauungen zu durchdringen. Gegenüber dieser Aufgabe nach allen Seiten hin nicht nur den strengsten gesetzlichen Sinn, sondern auch die Klarheit und Erkenntniß für das Zweckmäßige und Zuträgliche in den sich unablässig folgenden Gesetzgebungsacten bewahrt zu haben, das dürfte die Bevölkerung dieses Laudes der höchsten Anerkennung würdig erscheinen lassen. So gibt, um auf die Angelegenheiten der Schule zurückzukommen, nicht nur der im steten Steigen begriffene Schulbesuch die erfreulichsten Belege für das oben Gesagte, sondern es ist auch Thatsache, daß, vereinzelte Ausnahmen abgerechnet, die Gemeindevertretungen allenthalben sich eifrig bemühen, den Bedürfnissen für ihre Schulen auf alle mögliche Weise gerecht zu werden. Demnach besteht auch nicht der mindeste Zweifel, daß das neue, umfassende Unterrichtsgesetz überall im Lande mit Achtung und aufmerksamer Ruhe empfangen und bei näherer Prüfung auch den gebührenden Beifall finden wird; dies um so mehr, als es mit schonender Hand an ältere Verhältnisse anknüpft, mit anderen Worten, die längst bestehende Freiheit des Unterrichts nur vor einer willkürlichen Auslegung des Wortes und Begriffes der Freiheit in Schutz nimmt. Der gesunde Sinn des Volkes wird namentlich auch in diesem Falle die Plane und Ränke jener Feinde der Bildung und Freiheit aus dem Felde schlagen, die zugleich noch die unversöhnlichen Feinde des Vaterlandes sind. Oesterreich. * Wien, 24. Jan. In der für kommenden Montag im Herrenhause angesetzten Debatte über den Gesetzentwurf bezüglich der Reform der Universitäten lauten die Anträge der Regierung und des Ausschusses dahin, daß das geistliche Kanzler=Amt, das den jeweiligen Erzbischöfen von Wien und Prag zusteht, aufgehoben sei. Gegen diese Bestimmung wird sich die Opposition und damit auch das Erscheknen des im Herrenhause so seltenen Cardinals Schwarzenberg richten. Auch Cardinal Rauscher wird gegen diese Maßregel auftreten. Das N. W. Tabl. bemerkt dazu: „Ein interessantes Zusammentreffen ist es gewiß, daß einer unserer ersten Juristen, der schon in einer vor mehreren Jahren erschienenen Broschüre die Unhaltbarkeit des geistlichen Kanzler=Amtes vom historischen wie vom juristischen Standpuncte beleuchtete, heute auf der Ministerbank ist und von dieser aus vielleicht in der Lage sein wird, diese Frage auch im Herrenhause eingehend zu erörtern. Es ist das der Minister ohne Portefeuille, Dr. Unger, dessen im Jahre 1869 publicirte Vorschläge =Zur Reform der österreichischen Universitätene jetzt durch die Regierungsvorlage zum größten Theile zur praktischen Durchführung gelangen werden. Der Vortrag des Ministers Lasser über das Reichsraths=Wahlgesetz ist dem Kaiser bereits ersatet worden. Die Gptepontag festge sesztertigug der Gesetzvorlage wird schwerlich vor der auf tehr des Monarsen von Besh ersohen, Sornt fir Heit Lugenbick noch action Betreffs Durchführung der Wahlreforn. a. vn..4 in der Schwebe. Der Versuch der Czechen, ihren Sturm gegen die Wahlreform auf Nähren auszudehnen, ist gescheitert. Lypschiesenz de# dritten Provinz der gezechischen Krone“, hat man, des„ voraus sicher, nicht einmal gewagt, die Agitation zu versuchen. Luch das diplomatische Unternehmen der Czechen, die polnischen Abgeoron zu gewinnen, scheint nicht vorwärts zu kommen. Das„Vaterland“ stätigt heute, was es bisher geläugnet hatte: das Eintreten der polnischen Emigration für die directen Wahlen. Wie es nämlich mittheilt, richtete Fürst Georg Czartoryski, anläßlich der diesbezüglichen Journalmeldungen, an den Fürsten Wladislaw in Paris ein Schreiben. In der Antwort erklärt sich Fürst Wladislaw unumwunden für die directen Wahlen und fordert seine Landsleute zu einer analogen Politik auf. = Wien, 24. Jan. Sie wissen bereits, welche Anstrengungen von Seiten der Nationalen, der Feudalen und Ultramontanen gemacht werden, um das Zustandelommen des Wahlgesetzes zu hintertreiben. Rieger aus Prag ist hier, um sich mit den Polen über ein gemeinsames Verhalten zu verständigen. Da man auch der Abgeordneten von Tirol, Vorarlberg und Krain gewiß zu sein glaubt, so hofft man durch Fernbleiben von den Sitzungen des Reichsrathes das Abgeordnetenhaus beschlußunfähig machen zu können. Es wird das unter allen Umständen nicht gelingen, gut aber ist es, daß die Minister die Handhabe des Nothwahlgesetzes besitzen, um dadurch solche Umtriebe zu Gegner der Verfassung wollen aber auch Schritte bei der Person des Monarchen thun, und zu dem Ende ist der Cardinal Fürst Schwarzenberg aus Prag hergelommen, der zugleich Herrn Rieger eine Audienz beim Kaiser zu erwirken hofft. Beide wollen ein Bild der entsetzlichen Felgen entwerfen, welche das Wahlgesetz für die Rechte des Thrones und den Bestand der Monarchie haben werde. Diese Versuche werden aber eben so fehlschlagen wie die Hoffnungen, welche auf die Wirren am pesther Reichstage gebaut werden. Es ist nicht zu läugnen, daß eine Solidarität zwischen den Deakisten und der hiesigen Verfassungspartei besteht und daß der Erfolg der Einen durch die Niederlage der Anderen beeinträchtigt werden müßte. Nun ist aber die erwartete Spaltung der Deakisten nicht eingetreten, und der Keil, womit Lonyay sie auseinander treiben wollte, ohne Wirkung geblieben. Die Gefahren, welche die Budgetdebatte heraufbeschwören sollte, mindern sich ja bereits. Es ist wahr, die Finanzen sind der bedenklichste Punct im ungarischen Staatsleben, und bedeutende Capacitäten in diesem Verwaltungszweige sind noch nicht hervorgetreten. Kein Volk trägt die Steuerlast so wider und Genossen aufgefordert hat.— Die Regierung welche sich gleich der von Zug schite, zur. Beschikzug stände solche Schwierigkeiten, wie dort. jedoch seinem bedrängten Collegen Kerkapolyi zu Hülfe gekommen und hat in einer glänzenden Rede überzeugend dargethan, daß Ungarn große financielle Opfer bringen müsse, um sprungweise nachzuholen, was auf den Bahnen der modernen Cultur zu lange versäumt worden ist. Das kostspieligste, aber auch das unentbehrlichste Hülfsmittel zur Beförderung des matcriellen Fortschritts bestehe in dem Bau von Eisenbahnen. Dieser sei aber wie die Lanze des Achilles, welche die Wunden, die sie beibrachte, auch wieder heilte. Dieses fruchtbare Land müsse,um seine inneren Reichthümer zu verwerthen, gute Landstraßen, Canäle und Eisenbahnen haben, und dürfe vor den Kosten solcher Unternehmungen nicht zurückschrecken. Genug, Szlavy sprach so überzeugend, daß er selbst die gemäßigte Linke entwaffnete, so daß ein glatter Verlauf der Verhandlungen zu erwarten steht. Die Intrigue scheitert somit überall, denn unsere Minister genießen das ungeschmälerte Vertrauen des Monarchen, und der alleinige Nachtheil dieser Ränke besteht darin, daß die Vorlage des Wahlgesetzentwurfs sich verspätet. Die Minister versichern sich vorher einerseits der Zustimmung der Krone, andererseits der UebereinLimmung mit der Verfassungspartei, und wollen endlich auch ihre Gegner nicht brüskiren, vielmehr versuchen, ob sich nicht mindestens mit den Polen ein Abkommen treffen läßt, das sie ohne Nachtheil für das Wesen der Sache befriedigt, ohne neue Spaltungen in Galizien zu erzeugen. Gelingt das nicht, nun, so sind bereits Vorbereitungen zu energischen Schritten geschehen, um allem Widerstande der Gegenparteien zum Trotz das abgesteckte Ziel zu erreichen. Das Gute bewirken wider Willen die Gegner, daß, sobald der Wahlgesetzentwurf zur Berathung gelangt, die Verfassungstreuen eilen werden, diese werthvolle Einrichtung so rasch als möglich unter Dach und Fach zu bringen. Schweiz. = Bern, 25. Jan. Italienischerseits sind als Abgeordnete für die Conferenz über den Anschluß der Gotthardbahn an die italienischen Bahnen in Chiasso, deren Zusammentritt demnächst erwartet wird, die Eisenbahn=Inspectoren Biglia und Nella abgeordnet; schweizerischerseits Staatsrath Torni aus dem Canton Tessin und Gotthard=Inspector Koller. Der schweizerischen Abordnung wird sich außerdem noch ein Bevollmächder Gotthardbahn=Direction anschließen.— Die französische Note ßlich doch noch basler Diöcesan=Conferenz am 28. d. entschwsseu hat, wird auf durch die Regierungsräthe Segesser und Kopp vertreten wort der genfer Regierung auf den letzten Protest des Nuntius,„de# selbe sei enfach adk acta gelegt“, ist dem Migr. Agnezi vozz. Weut rathe, wie erwartet, ohne weiteren Commentar mit der Bemer mitgetheilt worden, daß dieser Zwischenfall hiermit als beendigt trachtet werden müsse.— Ein polnischer Gutsbesitzer hat den bekamt Graf Ladslaus Poter Zu boivem Pintergasenschaft sot für die 95 mehrere Hunderttausende betragende„ Bern, 27. Jan. Eine standalöse Geschichte, die den Bundert zu einer ernsen Rüge veranlaßte, wird dur, epzsez Foß. ger### ter Maßen zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Krn, B.#—— M tärvorstand von Obwalden und die Militär=Commission in gegenseiti, Einverständniß, haben dem Bundesrathe für die Internitzene. 134 Fr. 40 Rp., für 48 Tage zu viel Sold und Ver,#### verrechnet. Der Bundesrath hat diesen Betrug entdeckt und drunt## Herrn Regierungsrath Reinert, dem neu erwählten Nationalrath, desen Vorwissen diese Handlung begangen urgg r gerenger p. vertuschen gesucht wurde, mit Schreiben vom 29..—. Befremden und seine ernste Mißbilligung über das eingeschragene## fahren und über die Art und Weise aus,„wie strafbare Haubrn von Ihrer Behörde noch zu rechtfertigen gesucht werden". Die zi berechnete Summe, die ein Schützen=Lieutenant Röthlin bezogen hat, es scheint, ohne den Dienst überhaupt gemacht zu haben, muß Obrd# der französischen Regierung zurückvergüten. Italien. * Rom, 27. Jan. Der Klostergesetzausschuß beschloß, ein Subcom zu ernennen zur besonderen Prüfung der Artikel über die Gütercon## tirung. Den Ausschuß wird der Minister erst nach Beendigung Arbeiten vernehmen. Der Italie zufolge haben die Handelsvertraß Unterhandlungen mit Frankreich noch nicht begonnen. Die Regier# will das Ergebniß der industriellen Enquête abwarten und von französisch=britischen Vertrag Kenntniß nehmen. Betreffs der Laurh Frage sagt die Italie: Italien und Frankreich suchten die guten# Oesterreichs nach, welches in Athen einige Vorschläge machte,# Griechenland mit anderen unannehmbaren Vorschlägen beantro## Die Laurion=Frage hat somit keinen Schritt vorwärts gemacht. * Paris, 27. Jan. Die Betrachtungen der hiesigen Blätter### die Fusion sind verfrüht und fruchtlos, so lange die Berichte übeg Thatsache selbst noch widersprechend lauten. Mit Recht weist das Public darauf hin, daß, wenn die Absichten der verschiedenen Mitgl des Hauses Bourbon der Art sind, wie man behauptet, ohne Zwei ein Manifest erlassen werden wird: dann erst sei die Zeit gekomm die Eventualität selbst und das Programm der Bourbonen zu die platonische Polemik bestehe in bloßen Gerüchten und sei nicht St ruhiger und für die Interessen des Landes besorgter Politiker. und Polen. Sadik Pascha(Czajkowski) hat Kiew zu seinem Aufentyallsorte gewiesen erhalten. Dort lebt er in Gesellschaft seiner Gattin, schönen jungen Griechin, seines Adjutanten, des Hauptmanns Mo zowicz, und eines türkischen Dieners. Er bezieht von der türkischen gierung eine jährliche Pension von 72,000 Piastern oder 6000 Am 22. Jan. sind aus Warschau die Feldmarschälle Fürst Bat tinsky und Gich Erg mn Pellt.„, kan ud Graf Berg in Vetersburg eingetrosten., zie gzelle 9e hustichen Woeht, Booy,Zeuichand und König von Prch Tentschland und Renig trt Prrg J. zum Ge je des russischen Der„.4en#.### richt eingetroffen, der Kaiser von Wilhelm I. werde im April d. J. zum Geburtsta, sers nach Petersburg kommen. In Folge dessen wiro ous in stationirte Petersburger Grenadier=Regiment des Königs Friedrich helm III.(dessen Chef eben der Kaiser Wilhelm 1. ist) zu... des Aprilmonats nach Petersburg berufen werden und hier wähl der ganzen Zeit des Aufenthalts des Deutschen Kaisers verbleiben. Regiment wird aus Warschau nach Petersburg im vollen Best, expedirt werden, die erste Compagnie desselben aber sich nach der Wirballen begeben, um als Ehrenwache den Deutschen Kaiser zu pfangen. In Folge einer hierüber bereits getroffenen Anordnung den gegenwärtig alle zum Ausmarsch des Regiments nach Peters erforderlichen Anordnungen getroffen. Africa. Das englische Kriegsschiff Briton unter dem Commano# von pitän Malcolm ist als Vorläufer der anderen Sir Bartle Frere“ Verfügung gestellten Kriegsschiffe am 15. Dec. in Zanzibar kommen. Einem Privatbriefe aus Zanzibar vom 19. Dec.,## auf diese Thatsache Bezug nimmt, entnehmen wir folgende Mitthe „Wir langten in Zanzibar am 15. December, 8 Uhr Abends, an, am nächsten Morgen fanden wir eine ganz anständige Stadt sowohl Größe als dem Aussehen nach vor uns liegend. Als wir unsere Ft## aufhißten, feuerten wir 21 Kanonenschüsse ab, um den Sultan zu liren, konnten aber der furchtbaren Regengüsse wegen vor 3 Uhr mittags das Schiff nicht verlassen, obgleich wir uns gerade jetzt trockenen Jahreszeit befinden. Nachmittags besuchten wir Dr. Kirh, englischen Consul und Freund Livingstone's. Er sieht sehr krank Er sagte, daß der furchtbare Orcan, welcher so große Verwüsith auf der Insel und der Küste des Feftlandes angerichtet, eine solche rage nach Arbeit hervorgerufen habe, daß es äußerst schwierig tigter der Solhaltrahn„„1 Se zu Gunsten der französischen Ooligationsinhaber der Ligne'Italie ist wegen Abwesenheit des Bundesraths Schenk, des Chefs des Departements des Innern, in dessen Departement die Angelegenheit gehört, noch nicht beantwortet worden und eben so auch noch nicht die italienische, welche, wie man vernimmt, die Anfrage stellt, welchen Einfluß die von der Bundesversammlung beschlossene Concessionsentziehung auf den Weiterbau der Linie auf italienischem Gebiet ausüben wird und ob nicht hierdurch die projectirte Durchstechung des Simplon bedroht werden könnte. Wie es scheint, will man mit diesem letzteren Punct, mit welchem auch die Herren Keratry und Lavalette ins Feld gerückt sind, indem sie versicherten, für den Fall, daß die Concession der seitherigen Gesellschaft nicht aufrecht erhalten bleibe, sei an eine französische Subvention für die Ausführung jeues Projects nicht mehr zu denken, dem vorliegenden Conflicte einen internationalen Charalter geben. Jedenfalls scheint die Absicht einer gemeinschaftlichen Pression unverkennbar. Bedeutungsvoll ist übrigens auch, wie die walliser Regierung mit Händen und Füßen jede Verantwortlichkeit von sich abwehrt, während sie es sich über einen Vertrag zur Unterdrückung der Sclaverei zu wir auf den Sclaveum Die Frauen waren in Gruppen vertheilt, je nachdem sie zur oder zu Concubinen bestimmt waren. Letztere waren gemalt und ausgeputzt, und der höchste Preis, der für eine derselben verlangt## war etwa 60 Thlr. Seyd Burghash, Sultan von Zanzibar, ist ein mittlerer Größe, beleibt, mit schwarzem Haar und Bart, großen, sc¼ zen Augen und olivenartiger Gesichtsfarbe. Er ist Sir Bartse Freik dessen Planen sehr abgeneigt. Jeden Tag wird ein junger Stiet opfert, und die Derwische und andere Priester gehen durch die Sprüche aus dem Koran oder Gebete hersagend, indem sie Gott die Götter je nach der Glaubensfarbe anflehen, das Unheil von abzuwenden. Am 18. wurden wir dem Sultan vorgestellt; lang bildeten seine Truppen, Araber und Neger, Spalier. In#r des Palais und in den Hallen und Gängen waren Perser(seine Truppen) aufgestellt, und 40 Schritte von ihnen entfernt stan, Sultan selbst mit seinem Vezir, seinen Brüdern, Neffen und Offte 96) 6 Die Kainszeichen. Roman von F. W. Hackländer. (Forts.— S. Nr. 27 d. Bl.) Ich bin bis jetzt noch im Hause des Herrn Joseph Schropps, entgeguete Sophie, Herr Nathan ist vor Kurzem gestorben, was indessen auf meine Stellung dorten, die angenehm war und in der ich mich zufrieden fühlte, wenig oder keinen Einfluß gehabt hätte— fühle mich aber trotzdem noch glücklicher, nun jenes Haus verlassen zu können. Und du willst dieses Haus verlassen, fragte er, noch aufmerksamer werdend, warum und zu welchem Zwecke, mein Kind? Hat sich dir etwas Anderes dargeboten, was dir angenehmer erscheint? Sie schaute ihn mit einem herzlichen Blicke an, da sie sich aber sogleich besann, daß er den Ausdruck ihres Gesichtes nicht zu sehen vermöge, so umfaßte sie seine Hand mit ihren kleinen Fingern und drückte sie innig, während sie mit weicher Stimme sagte: Wie kannst du so fragen, lieber Vater, nachdem ich dich gefunden? Beinahe heftig fuhr der Blinde auf und seine Stirn zeigte tiefe Furchen, als er in einem rauhen Tone zur Antwort gab: Worauf deuten deine Worte? Doch nicht, daß du eine behagliche Existenz, vielleicht das Glück deines Lebens aufs Spiel setzen willst, um eines armen, elenden Menschen willen, der das unverdiente Glück gehabt, am Ende seiner Tage so reich beschenkt zu werden, daß die Wonne dieses GeGeis iun Stade 1, Vn de Aurchon, 46 und ulien ehus — die schwersten, letzten Stunden, setzte er 2e, und mühum aumen hinzu— und ich werde welche haben. Der gütige Gott wird dir guädig sein, und wenn dein letzter Augenblick für dich wie für uns Alle kommt, so will ich bei dir sein, um dich Kindische Phantassen, rief er aus, die deinem guten, Heizen machen, die sich aber nicht verwirklichen können und sollen.— Du trittst heiter in den jungen Tag, hoffentlich deinem Glücke entgegen, während ich auf schmutzigem, schlüpfrigem Pfade rasch abwärts gleite dem Ende zu— irgend einem tiefen, stillen Wasser, murmelte er kaum hörbar, wobei sein Kopf auf die Brust herabsank, um dann wieder lauter, in entschlossenem Tone fortzufahren: Du hast Forderungen an das Leben zu stellen, die dir erfüllt werden müssen, mein armes Kind, vom Schicksal erfüllt und von Menschen, die dir eine glückliche Existenz schuldig sind.— Du hast eine Mutter— und sie lebt. Nicht für mich. Doch, doch, sie wird dich anerkennen, sie wird dir ihre Arme öffnen, wenn sie deine liebe, weiche Stimme härt, die so unverkennbar die ihrige ist. Nie, nie! Sie lebt in glücklichen Verhältnissen, frei und unabhängig, und ich hutte nicht geglaubt und gehofft, fuhr der Blinde in traurigem Tone sort, ihr in diesem Leben nochmals zu begegnen, aber es muß sein, und ich werde ihr mittheilen, was du mir gesagt, ich werde sie fragen, ob sie ihre Herzlosigkeit so weit treiben will, dich abermals zu verläugnen, dich, die ihr wie ein Wunder aufs Neue geschenkt wurde. Und dadurch einen neuen Schatten in ihr Leben werfen, der auch meine künftigen Tage verdunkeln müßte, sagte Sophie, und fuhr alsdann in bittendem Tone fort: O nein, laß die Vergangenheit in dem Grabe ruhen, in das sie mich versenkt glaubt, laß mich bei dir bleiben, Vater, um Freude und Leid mit dir zu theilen— viel Leid, viel Schmerz, wenn es sein muß, und dann wird die Zukunft meinem vergangenen Lag bei diesen Worten etwas besonders Schmerzliches, etwas unverkennbar Kummervolles im Ton ihrer Stimme, was dem feinen Gehör des Blinden nicht entging und beredter zu ihm sprach, als es ihre feuchten Augen vermocht, wenn er sie hätte sehen können, klang etwas in diesem Tone, was ihm, der das Leben genossen und gekannt, wie die Klage eines jungen Mädchenherzens erscheinen mußte— genug, er wandte ihr die todten Augen mit einem Ausdruck des Gesichtes zu, in welchem tiefer Schmerz zu lesen war, er umfaßte ihre kleine Rechte mit seinen Fingern, drückte sie zärtlich und flüsterte leise: Du liebst, armes Kiad, und liebst ungüchich,..„. e unglüicklich Fesungalgs. Ja, Vater, ich liebe— und liebe recht unglaunch— höffnungslor. Armes Kind, du liebst ihn, den du mir vorhin genannt. Ja, ihn, obgleich er keine Ahnung davon hat, und daß er sie nicht hat, beweist dir am besten, wie unglücklich ich bin— deßhalb, Vater, fuhr sie dringender fort, indem sie ihre Arme um seinen Hals schlang und sich an ihn schmiegte, deßhalb siehst du wohl ein, welch großes Glück es für mich ist, dich gefunden zu haben und nun mit dir vereint leben zu dürfen— und wie schön das werden kann, fuhr sie aufschluchzend fort, ich als deine Stütze in jeder Hinsicht, für dich arbeitend, für dich sorgend,— dich führend durchs Leben, frei und unabhängig — o, ich habe viel gelernt und es wird mir ein Leichtes sein, uns eine glückliche Existenz zu begründen! Du liebes, schönes, großes Herz, entgegnete er mit bewegter Stimme, welch ein kostbares Gut habe ich in dir gefunden, und wie ist es möglich, daß Andere dich nicht so erkannt? D, es sind mir auch Andere schon mit großer Herzlichkeit und Liebe entgegen gekommen— andere gute Menschen. Welches Glück, ein solches Herz sein nennen zu dürfen— und er war nicht im Stande, ein solches Glück zu ahnen? Weil er es für kein Glück ansah, nein, nein! und du ließest es ihn nie fühlen, daß er dir werth sei? Wie hätte ich das später zu thun vermocht? fragte sie in einem fast verweisenden Tone— ja, vor Jahren, als Kinder, haben wir uns nicht verhehlt, daß wir einander gut seien, und haben in lindischer Phantasie Luftschlösser für die Zukunft gebaut— aber laß das jetzt, Vater, es ist das alles vorbei und muß alles vorbei sein, laß uns lieber Plane machen für unser neues Leben. Plane machen, rief er schmerzlich aus, was kann ich für Plane machen? Wie könnte ich nür im entferntesten den Gedanken fassen, mich an dich zu hangen, um dich mit mir in den Abgrund zu ziehen? Du weißt nicht, welch ein elendes Geschöpf du vor dir hast, und wenn es mir auch das Herz bricht, so muß ich es dir doch sagen. Ich weiß, daß du arm, krank und elend bist— aber ich bin deine Tochter. f— ich Sieh dich um in diesem Stuochen, fuhr er erregter sott, ich weiß nicht, wie groß es ist und wie es ausfieht, aber daß es mich vor Regen schützt und vor Kälte, verdanke ich der Barmherzigleit unbekannter Menschen. Fühle diesen Rock, der mich wärmt, das Mitleid hat ihn mir geliehen, und in einem Winkel unter der Treppe werden die feuchten, halbvermürbten Lumpen liegen, in welchen ich durch die Straßen zog, um dort vermittels jener kleinen Orgel mein Brod vor den Fenstern zu erbetteln. Mp.4 Hen Schrecklich, schrecklich! hauchte das junge Marchen, den Kopf in ihre Hände verbergend. Das war meine jüngste Vergangenheit und wurde meine nächste Zukunft sein, wenn ich nicht überzeugt wäre, daß sich der Tod recht bald meiner erbarmen wird. Entsetzlich, entsetzlichl g„ 6558 Und dieses zerstörte, verglimmende Leven, dieses kranke, elende, mit dem Schmutz und dem Fluche der Armuth und einer traurigen Vergangenheit besudelte Dasein sollte ich in verworfenem Egoismus knüpfen an deine reine, unbefleckte Existenz— Fluch über mich, wenn ich es thäte— tausendfältiger Fluch über mich!.. an Mäd Ein Schauder, der ihren Körper überflog, preßte dem jungen####chen einen tiefen Seufzer aus, der wie ein Weheruf klang, während sie erschreckt den blinden Mann anblickte, wie er sich rasch erhob, mit den Händen tappend die Wand erreichte, augenscheinlich in der Absicht, die Thür zu finden. Wohin, Vater— wohin willst du? Den Mann herbeirufen, der mich bisher so freundlich und gütig gepflegt, meine Lumpen verlangen und in die Welt hinausziehen— fliehen vor aklem, was glücklich ist— fliehen vor dir, meine geliebte Tochter, welche mir in ihrer unbegreiflichen Liebe, in ihren herzlichen Worten, im Tone ihrer Stimme genügend hinterlassen hat, um glücklich zu sein bis an mein letztes Ziel. Fliehen vor mir— fliehen vor mir? sprach sie, wie betäubt dastehend, so hast du kein Gefühl für mich, so hast du keine Ahnung von dem Glück, das es mir gewähren würde, für dich zu sorgen, für dich zu arbeiten? O ja, ich habe dieses Gefühl, rief er, mit den Händen abwehrend, habe es hier in meinem Herzen und da, da in meinem Kopfe, es macht mich selig, noch so glücklich geworden zu sein, und wenn dieses Gefühl, wie ich ja nicht anders glauben kann, aus deinem guten, edlen Herzen kommt, so ist es für mich der schönste Traum, aus welchem gewaltsam zu erwecken eine nicht zu entschuldigende Grausamkeit wäre— laß mich so glücklich träumen die kurze Zeit, welche ich noch vor mir habe, und mit diesem Traum, der zu gleicher Zeit eine Vergebung zu enthalten scheint für viel schwere Schuld meines Lebens, laß mich Und wenn ich auch diesen letzten dunklen Pfad mit dir theilen wollte? sagte Sophie in kaum verständlichem Tone, mit niedergeschlas Doch hatte er ihre Worte so wohl verstanden und begriffen, als" sie mit Posaunenschall in seine Ohren gedröhnt, und die rechte und energisch emporhebend, rief er in deutlichem und bestimmtem Kein zweites ähnliches Wort, Sophie, oder es müßte denn sein,### dir gleichgültig wäre, ob du von den Lippen des armen Bettlers oder Fluch vernähmest— kein Wort weiter— leb' wohl, nimm Dank für deine unermeßliche Güte— leb' wohl! Mit hoch erhobener Hand blieb er vor ihr stehen, aufwärts ge die erblindeten Augen, die aber in solchem Glanze, strahlten, a er durch die irdische Finsterniß, die ihn umgab, ein unvergäns“ und auch für ihn wieder leuchtendes Licht.— Leb' wohl, bis wit dussens wicherhoben! Sie suchte seine Rechte zu erfassen, sie suchte sie herabzuzien ihre Lippen, doch wehrte er sie sanft von sich ab, während er mit: der Stimme sprach: Du wirst noch glücklich werden, mein Kind mußt noch glücklich werden— leb' wohl. Leb' wohl denn, hauchte das junge Mädchen, während sie st“ zögernden Schritten gegen die Thür zurückzog, dabei nach ihm umsche um mit tiefer Wehmuth zu sehen, wie ein Strahl der Freude sein ches Gesicht verklärte, während er die Hände gegen und übe ausbreitete. Neunzehntes Capitel, worin leider bewiesen werden muß, daß Wiederfinden nicht imun##### Gücke führt. Drunten an der Treppe fand Sophie Herrn Kniegel, sie erwe und in der Gesellschaft des Kellners, welcher der Dame eine tief“ furchtsvolle Verbeugung machte, während es auf dem sonst so, gültigen Gesicht des Sensals eigenthümlich zuckte und er seinen der Hand hielt, als wolle er auf solche Art seine volle und tie## gebenheit, vielleicht auch noch ein anderes Gefühl bezeigen. Doch war sie nicht in der Verfassung, Aehnliches zu bemer## nachdem sie den Kellner mit zu Herzen gehenden Worten gebe seiner Sorgfalt für den Kranken droben nicht nachzulassen, und ihn ihrer vollen Dankbarkeit versichert, beeilte sie sich, das ärmliche“ mit den lärmenden Gästen in dem schmalen, düsteren Garten### lassen, und erst als sie ein paar Straßen hastig durchschritten blieb sie tief aufathmend stehen, um Herrn Kniegel zu erwar! etwas hinter ihr zurückgeblieben war. Darf ich Sie bis nach Hause geleiten, liebes Frauem, frate milder Stimme, oder hätten Sie sonst noch Befehle für mieguen, Befchle habe ich nie für Sie, lieber Herr Kniegel,„nur„is weinn Sie so freundlich sein wollten, noch ein paar Straßen## zu gehen, bis ich mich zurecht finde, so würde ich Ihnen sehr At: 89. Mit dem größten Vergungen, doch mussen wir die Straßnehmen. Dem Dr. Kirk gab er die Hand und begrüßte ihn freundlich. Wir blieben am Eingange des Thronsaales stehen. Der Sullan kam uns an die Thür entgegen, bat uns einzutreten und nahm selbst mitten im Saale Platz— zu seiner Rechten sein Vezir, ein schlauer, alter Araber, und sein Kriegs=Minister, ein Perser, alle in ihrem barbarischen Staate. Zur Linken war Dr. Kirk, Capitän Malcolm und die Officiere des Briton. Kaffee und Scherbet ward aufgetragen, und das Gespräch Frchte sich um unbedenkliche Gegenstände, bis der Sultan den Capitän Malcolm plötzlich fragte, wie es denn mit dem 2Meerkönige stehe. Es war dies ein dem Sultan gehöriges Schiff, das verloren gegangen war und dessen Mannschaft der Briton einem Prisengericht überliefert hatte. Glücklicher Weise konnte Capitän Malcolm sagen, daß dies alles geschehen war, bevor er das Commando seines Schiffes übernommen hatte, und der neben ihm stehende Officier gab eine so kluge, ausweichende Antwort, daß keine Zwietracht aus diesem Zwischenfall hervorging. Fürst uud Volk hassen uns gründlich, und wir werden nicht anders denn als eine Art Seeräuber betrachtet, und wenn es in ihrer Macht stände, würden sie uns wohl auch als solche behandeln. Man wundert sich, daß ein reiches Volk, wie das englische, sich um die Sclaven an der ostafricanischen Küste kümmert und sich nicht an den Angelegenheiten des eigenen Landes genügen läßt.“ Pariser Briefe. 5 Paris, 24. Januar. La femme de Claude. Das lang erwartete Ereigniß hat endlich das Licht der Bretter erblickt, und das Gymnase spielt das Drama, in welchem Alexander Dumas der Hungere seine Theorie vom Verhältniß des Mannes zur schuldigen Seit am praktischen Beispielentwickelt. Lassen Sie mich Ihnen ein Weniges Barider Gerichen Sie kennen ohne Zweifel den Sohn, welchem Dumas am Schlusse Ers Nomme kemme die vortrefflichen Rathschläge zur Hochzeit gibt: rec bist gut, du bist weise, du bist edel und verzeihend, du richtest sie 44½ wenn sie gefallen, du zeigst ihr den Weg, wenn sie geirrt, du öwingst sie, denn sie bedarf dessen; dann aber, wenn alles das nicht wirkt, wenn sie, der Stimme des durch Generationen verdorbenen Blutes in eeren Adern gehorchend, deine Räthe verlacht, deine Güte mißdeutet, deine Kinder verläßt, deinen Namen besudelt, dann— tue-la!“ Nun Woyl, besagter Sohn ist inzwischen ausgewachsen, heißt Claude, hat sich dem Büchsenmachergewerbe gewidmet und erfindet neue Kanonen, spcciel ein allerneuestes System, welches so vortrefflich ist, daß er, ohne sich #em Verdacht des Renommirens auszusetzen, auf offener Sceue darf, er könne damit dreihunderttausend Menschen und eine Festung einer Viertelstunde vernichten. Durch schwere Leiden frien Ranges in einer Siertetsunbe erenachten. Dutch#en im reinen Idealismus bekehrt, gedentt er mit seiner Erfinoung dem daterlande sich dienstbar zu machen; ja, mehr noch, der Welt durch sermittlung seines Vaterlandes: er weiß, daß seine Waffe die Kriege nmöglich macht, weil sie jede Invasion erstickt, weil der Gedanke auch dem Angreifer die Haare sträubt, daß er es nicht wagen mag, eine Festungen# seine Familien sich selbst ihrer Wirkung auszusetzen. In lebrigen ist er nach wie vor fromm, tugendhaft und tugendstolz, und Tcheirathet— doch ehe ich von seiner Frau spreche, erlauben Sie mir, hnen seinen übrigen Hausstand vorzustellen. Sie kennen ohne Zweifel auch den alten Daniel und sei eteca aus Jpanhoe. Run wohl, die Beiden habeg lich er Jahrhunderte moderne Civilisation(und in der Darstellung ganz verhältnißmäßig christliche Nasen) zu verschaffen gewußt, fürchten sich icht mehr vor einem Schinken, verwahren ihr Gerd nicht mehr in alten strümpfen, haben dessen nach wie vor eine Menge, und wohnen bei Llande zur Miethe. Ihre Namen haben sie beibehalten, die Tochter der ist blond geworden; der Vater schwärmt für Wiederherstellung der i Stämme Israels, die Tochter ist nach der Methode erzogen, welche ie Mädchen„Alles“ wissen lehrt, was man übrigens im Stücke nicht Lemerkt, wenn nicht vielleicht eine Geographielection, die einmal im dintergrunde vor sich geyt, darauf deutet. Hat der Verfasser, um ihre Superiorität hervorzuheben, absichtlich die Erdkunde ins Spiel gebracht, der hat er einfach nicht bedacht, daß gerade der Globus in der Hand es wissenden Mädchens mit unwiderstehlicher Komik an die bekannte Schwäche seiner Landsleute erinnern muß? Genug, Rebecca ist da, ist dissend, und liebt ihren Hausgenossen, den genialen Erfinder, aber mit mer Liebe, die von der Erde nichts hofft und nichts hoffen will; ihrem Sater sagt sie erst nichts, dann, als die Treunung naht, gesteht sie erst 9m, was sie bewegt, und hierauf hält sie Claude eine längere Rede tder den Gegenstand, ruhig, ohne Frechheit, aber auch ohne den feinen Hauch der zugenden Unschuld, und ohne Interesse zu erregen. rist sie mit ihrem Vater auf die Reconstruction der eilf Stämme Israels We und da sie sonst im Stücke nichts zu thun haben, außer etwa der Sclchtigleit einiger Hauptpersonen gegenüber als Folie zu dienen, wollen die die Beiden ruhig verschwinden lassen. Offenbar soll Rebecca nach duichs Absicht die Mesultate der von ihm vertretenen Weise der Mädchendus Austriren, man kann aber nicht gerade behaupten, daß das uich einen etwas pedautischen Vortrag üter„Liebe, die 16h.9 gile. ede fücht, getügend geschehe, und so kann denn auch Helodlonde Schönheit der Rolle nicht das Leben geben, Valeria's herzgewinnendes Schweigen das aus meitem Leben genicht, was sie getharz, onz, gebe 65 c5. hicht de bescheichenz, daselbe wicd in einen Kaoster mit geheinen Schloß verwahrt und Antonin erhält den Schlüssel, gedemüthigt, stolz, ür den Augenblick voll Willens und guter Vorsätze. Und dann erscheint sie. Sie ist von der Reise gekommen, in einen schwarzen Mantel gehüllt, etwas bleich, aber mit einem herausfordernden Zuge dämonischen Willens in dem immer noch schönen Gesichte; sie gab an, bei ihrer Bilcgs u. den Vune., b ug gache 200 gei, diue Cche= obmute beon ver git sah; tezu. Viertelsahe war se adusend, und Niemand im Hause hat nach ihr gefragt, ihre Kammerjungfer erkundigte sich beim Empfange nach dem Geliebten, mit dem sie damals durchgegangen„Was weiß ich, vielleicht ist er irgend in der Welt, vielleicht ist er todt!“ Antonin, der poverino, ist der erste Mann, der ihr bezegnet, er verräth seine Leidenschaft deutlich genug, und sie coquettirt ein wenig mit ihm; nebenbei bemerkt, fürchtet sie das Schießen— soll es eine Ahnung sein, oder hat sie vielleicht schon einmal einen verhängnißvollen Schuß abgefeuert? Mau erfährt es nicht, aber die heimliche Angst vor der physischen Gewalt steht ihr gut zu ihrem ruchlosen Muth gegenüber der moralischen Macht des Gesetzes. Claude begegnet ihr und geht ruhig an ihr vorüber; aber er bedarf ihrer einen Augenblick; denn er will sein Haus verkaufen, da seine Erfindung ihn den Rest seines übrigen Vermögens gekostet hat. Der Agent Mr. Cantagnac ist da, besichtigt die Wohnung, und sie als Miteigenthümerin soll nach strictem Recht ihr Wort dreinzureden haben. Sie erscheint; weßhalb ist sie eigentlich zurückgekommen? Im Gespräch mit Edmée hat sie gesagt, um ihres Mannes willen; sie wolle seine Liebe gewinnen. Jetzt bietet sie ihm das mitgebrachte Geld an; er weist es zurück, nicht gerade verächtlich, sondern ruhig, kalt; er spricht mit ihr wie ein Staatsanwalt mit einem Verbrecher, dem er bereits vor Jahren gesagt:„Bemühen Sie sich nicht, ich weiß, daß Sie ein absoluter Lump sind, und es lohnt nicht der Mühe, Sich vor mir verstellen zu wollen.“ Man sieht, daß sie für ihn jenseit der Linie jeder menschlichen Beziehung steht. Dann geht er fort und der Agent tritt ein; die Verwicklung beginnt. Der anscheinende Biederman Cantagnac entpuppt sich als geschickter Agent einer Handelsgesellschaft, die sich die Aufgabe gestellt, die Erfindungen talentvoller Männer zu stehlen und auszubeuten. Er tritt ihr brutal gegenüber:„Ich weiß, Sie sind coquet, leichtsinnig, ruchlos und käuflich. Ich verlange von Ihnen das Geheimniß Ihres Mannes, wenn Sie nicht wollen, werde ich Sie zwingen.„Wir kennen Ihren Lebenswandel und werden ihn, wenn nöthig, Ihrem wache verrathen.“— Lassen Sie hören, was Sie verrathen wollen.—„Ehe Sie ihn heiratheten, waren Sie schon eine Verlorene; soll ich es ihm sagen?“— Er weiß es.—„Ein Vierteljahr nach der Ehe sind Sie da und dort mit Dem und Jenem zusammengetroffen.“— Er weiß es.—„Ihr Kind haben Sie verlassen und im Elend ist es umgekommen.“— Er weiß es, er hat es selbst gepflegt.—„Er hat Ihnen verziehen?“— Ja wohl.—„Dann ist er mehr als ein Mensch, oder weniger.“— Er ist mehr.—„Hall! Vor drei Monaten sind Sie mit Herrn v. N. in der Rue Vaugirard Nr. 13 abgestiegen; seitdem...“— Genug, ich bin verloren; das weiß er nicht.—„Ich dachte es mir, denn wenn er es wüßte, ohne es auzuzeigen, wäre er Ihr Mitschuldiger, und wenn er mehr ist als ein Mensch, wie Sie sagen, so betheiligt er sich nicht an einem Verbrechen.“ Sie verspricht Alles, will aber, ehe sie sich ganz dem Verderben hingibt, noch einen letzten Versuch machen. Sie wendet sich noch einmal an Claude, beschwört ihn, ihr wie ein Mensch, nicht wie ein Halbgott zu verzeihen, an ihre Liebe für ihn, deren Verzweiflung allein ihre letzten Escapaden erkläre, zu glauben, sie zu retten. Er weist sie von sich, ruhig, tugendstolz wie immer, und sie flucht ihm und der Welt, ihr Dritter Act. Claude im dunkeln Zimmer allein, er betet: Gott, gib mir ein Zeichen, soll ich ihren Lauf hemmen oder nicht? Soll ich, muß ich sie tödten? Du weißt, wie ich mit Dir gerungen, gib mir ein Zeichen, oder erleuchte sie, daß sie umlehrt, schicke ihr, dieser verlassenen, elenden Seele, ein gutes Gefühl,„schicke iyr die Versuchung zum Guten“!(Claque, wie oben!) Dieses Gebet charakterisirt den Mann; er ist der Repräsentant des Dumas'schen Mysticismus, der des Steile ierson's elchem etwa oriolan erfüllt. Charatedie Luuuersugser, Cedmst, weiche, uben eineg. ernt, uie au pe die eltene Eigenschaft hat, au den Thüren zu gerhen, auter, adöptirter Schüler und Gehülfe, Antoni besd der Boniye, Agene boh, Glasez; wis Achenesehung it Vorliebe den Coquetten als Opfer und Werkzeug zur Seite zu horchen, und ein ververvollständigen das und besitzt benen ist,— kann mas Blasphemie aussprechen, als jenes in der Einsamkeit, ohne Leidenschaft gesagte„Gib mir ein Zeichen, ob ich sie tödten soll“, oder jenes, der Claque zum Applaus markirte„Schicke ihr die Versuchung zum Guten!"? Um ihn noch mehr hervorzuheben, läßt der Dichter ihn durch den Eintritt Cantagnac's unterbrechen, der vorgibt, sich verabschieden zu wollen, und den angebotenen Wagen mit den Worten ablehnt:„Ich weiß nicht, ob ich eine Seele habe, aber ich weiß, daß ich einen Bauch besitze, der einige Bewegung nach Tisch verlangt, ich gehe zu Fuß“ und der Unglaube ist dem gebührenden horreur Preis gegeben! Die Handlung schreitet dann rasch dem Ende zu: Die Kammerjungfer erscheint, wirft sich Clande zu Füßen und erklärt ihm, daß sie Alles behorcht; seine Frau habe Antonin verführt, der Agent sei ein Schurke und sie wolle ihm das Geheimniß seiner Erfindung verrathen; er sei nicht abgereist, sondern halte sich verborgen. Claude geht ab, um nach bei solchen, welche die auswärtige Politik betreffen. Sie nahm st über= ferner in Erwigung ein Anendenent Broet, das dem Präsdenten das Recht gibt, geyört zu werden bei Interpellationen, welche die allgemeine Politik betreffen; die Versammlung soll über einen dahin gehenden Antrag entscheiden. Die Commission wird mit der Regierung über die Amendements Duchatel und Broet eine Besprechung veranlassen. Darauf verhandelte die Commission über eine neue Redaction des Art. III, die von Ernoul vorgeschlagen ist und lautet: Die Commission der Dreißig bleibt beauftragt, der National=Versammlung noch weiter einen Entwurf vorzulegen, durch welchen eine Zweite Kammer hergestellt wird, die erst in Wirksamkeit tritt nach der Auflösung der gegenwärtigen Versammlung. Diese Commission wird sich vereinigen mit der Commission für das Wahlgesetz, um dasselbe vorzubereiten. Der erste Theil des Artikels von Ernoul ward angenommen. Morgen wird die Commission den zweiten Theil berathen und dann zugleich einen Beschluß fassen über die Conferenz mit der Regiein Betreff der Amendements Broet und Duchatel. = Paris, 27. Jan. Das Journal de Paris, Organ der Prinzen Orleans, theilt den Brief des Figaro über die Unterredung zwischen Herzog von Nemours und General Manthuy mit, ohne denselben mit irgend einer Bemerkung zu begleiten. Die Union, das Hauptorgan der Leaitimisten, ist mit der Erklärung des Herzogs nicht zufrieden;„in unseren Augen“, so sagt sie,„benimmt der Brief den Erzählungen, esche man über die Unterredung mitgetheilt, ihren bestimmten Charakter. Wir haben schon ähnliche Erklärungen gehabt, wie die, welche in dem Briefe Gauthier's enthalten sind, ohne daß dadurch die Zweideutigkeit in dem Auftreten des Prinzen beseitigt wurde. Es gehört nur eine geringe Anstrengung dazu, um anzuerkennen, daß der älteste der Prinzen des Hauses Frankreich der natürliche Vertreter ist; es wäre traurig, wenn noch eine größere Anstrengung nothwendig wäre, um bis zur praktischen Consequenz einer solchen Erklärung zu gehen; es würde nicht weniger traurig sein, daß die Erklärung des Prinzen nur üorde oh, peon oe, weiche Bedziugungen Vettess einer Motarge anAsch-Bo fr. Birnl. S241 68 „ 5% III. Fy. 974G Bes-Aih, f. Ser. 965 8 „ 824 B 44% IV." 99 B „„ V. J 985 0 „„ VI.„ 984 B do. Aach.-Düss. 4% 88 G „ 4% II. Em. 88 G III.„ 97 G. Inländische Eisenbahn-Frioritäts-Keeien. 44% 894 B(do.(dortm-soost 93( Nordh.-Er do.(dortm.-soestl 95 G „„„ II. Ser.— "(Nordbahn) 1023bz (Ruhr-Crf.)III.— Berlin-Anh. 45% 99 B Berlin-Hamburg— Cöln-Mind. 44%— 5% II.Em. 104 B 4% II.„—„ 4% III.„ 894 B 44% III.„ 984 G 4% IV.„ 898 G 4% v.„ 898 G eine Hypothese wäre, Weiche Tebingungen Ertreffs einer Monarchie unterworfen wäre, vie nur eine Verläugnung der monarchischen Ideen selbst wäre.“ In allen Fällen, fügt der Prinz hinzu, wird der natürliche Repräsentant dieser Idee keinen Mitwerber in seiner Familie finden. Dieses ist auch nicht neu und gibt uns keine Befriedigung für die Vergangenheit, keine Hoffnung für die Zukunft. Wir glaubten, daß der Herzog von Nemours der bewegten Haltung aller Royalisten am 21, etwas Anderes schuldete als eine Erklärung, welche Frankreich Angesichts der Parteien der Revolution läßt, deren Intriguen nur durch die Spaltung der Kräfte der Monarchie Erfolg haben. So die Union, aus deren Erklärung hervorgeht, wie bereits mitgetheilt, daß Chambord 26. Jan. National=Versammlung. In der heutigen Sitzung legte Froulard seinen Bericht über das Reglement der Sitzungen nieder. Derselbe beantragte, daß die öffentlichen Sitzungen eine halbe Stunde früher beginnen, daß des Mittwochs keine öffentliche Sitzung Statt findet und derselbe ausschließlich den inneren Arbeiten der Kammer gewidmet wird. Der Bericht it morgen zur Discussion. Die Kammer nahm alsdann in dritter Berathung das Gesetz über die Gründung von Succursalen der Bank zu den Departements, das über die Modification einiger Artikel des Strafgesetzbuches und das über landwirthschaftliche Syndicats=Associationen an. Die Discussion war ohne Interesse. do.(düss.-elbf. 4%— „„ 44%— Nordb.-Erfurt. Oberschl. Lit. A.— :" E. 8136 „ F. 99 G „ Em. v. 1889 1024 C Rechte Oder-Ufer 1014 B Rhein. 4% privil. 89 bz „ 34% garant. 825 G. „ 45% III. Em. 985G „ 44% 1862/64 988 G „ 44% 1865 985G „ 5% 1021 G Rhein-Nahe 44% 1005 G Schleswiger 44% 965 G LIgd.-Hlb.Pr. L. B. 81 bz 44%— Niederschl.- M..I. 924G Ausländische Eisenbahn-Prioritäts-Actien.„#„ Amsterd.-Rotterd.964 G. Oest.-Franz. 3% 2958 B Mosk.Chemu.-Comotau 911G Dux-Prag 85bz Füinfkiroh-Rärcs 8315-— do. neue Oest.-Südl do. nene 3% 2834 6 uag 3% 3513 B 248s G Ala Smolensk 5% 954bz Cugar. Nordostb. 11 Alab. u. Chattan. 467 B 462 R Fünfkirch.-Bärcs 833bz do. neue„. gozpg Central-Pacifie 864 G Galiz. Kri-Ldw. I. 938 B(Oest. Nordurrsrtz,..- Packford R. Isld. 335 G Kaschau-Oderb. 85 1/1gbz(Cbark.-Azow n. 95, G Rockforg.### Mainz-Ludwvigsh. 1023 B Kursk-Kicw 5% 958 G Industrie-Actien Aach.-M..-V. 2285 G. ArenbG., Bb.u. Ilb.3348 G B Brg.-Mrk. Bw.-V. 130 G G Aach. Rückv.-A. 620 Brl. Leb.-Vers. G. 700 Colonia.-Vers.— Concordia(Cöln) 580 B Cöln.Hagelvs.-A.— Cöln. Rückvers. 1194 B Dtsch.Trsp.-.-G.— Dresd.Allg. do. 281 Düssld. Allg.-G.— Elberf..-Vers. 860 Gladb..-Vrs.-G. 114 Magdeb. Feuerv. 910 Mgdb. Ilag.-.-G. 75 Migdb. Rückvers. 190 Niedrrh.Güt.-Ass.245 Preuss. Hagel-V. 85 Preuss. Hyp.-Vrs. 120 Rhn.-Wstf. Lloy d 180 Rh.-Wstf. Rek.-V. 100 Sächs.Rückvers. 95 Thur..-G. zu Erf. 92 Union, Allg.D. 99 Aach.-Höng. Bw. 181 Berlin, 27. Jan. Berl. Eisenb-Bed. 190 bz Bischweiler 726G Bel. Brg.-.Lt.A. 3144 G „„ Lit. B. 288 G Boch..-.-Gssst.229 G Bonifacius, Bw. 164 G Borussia Bw.-A. 405 B Cölner Brg.- V. 20f1 C RROCRHUTC II. Isid. 334 G St. Ls. u. Sta. rast. 70äbz Hörd. Brg.-.-V. 1693 G Königs- u..-B. 245 G Mass. Brgw.-Ges. 146 G Märk.-Wf.-V. 98352 Mechern..-A. 130 b2 Menden u. Schw. 1411bz Osnabr. Stahlw. 100 G „ Junge 105 G Phönix, Lit. A. 2354 G Lit. B. 402 G Cölner Brgw.-V. 2061 G 2. Lit. en g Cöln.-Mils..-V. 169 G Plnto, Brgw. Pt###### B! Commern.ll.-A. 130 G G) Courl, Wstf. Bw. 2165 G B Dtsch. Brgw.-A. 80 B B! Donursm.-Hütte— G Dortm. Brauerei 714 B B Dortmund.Union 1735 G Rhein. Bau-Ges. Jor G Sächs. Gssst.-Fbr. 315, G Schles.Zinkh.-A. 1078 G Siegena... 83 b2 Siegrhein..-V. 127 B Steinhaus. Hütte 1244 G junge 1625 G Stollb.Zinkh.-Gcs. 531 B Duxer Khln-Ver. 87 B Hagener Gussst. 894G Hamb. Wag.-Fbr. 1054 G Harpen, Brgb-G. 448 B Harzer Eisenwk. 108 Hochdahl 104 „„ St.-Pr.-A. 94. G Wstf.Draht-Ind. 1241 G Westfäl.Spiegel 91 G BlWiss. Bgw.-.-P. 1334 G .Dessauer Gas-A. 178 B G. Görl. Eisenb.-Bd. 773G Wien. (Schlusscourse.) 25. 67.20 71.50 966.00 332.25 219.00 239.50 m 331.09 Lombard. Eisenb. 188.75 Credit Looso ug.#00.0 Die Stimmung war fest. Paris. per Ende d. Mts. Januar 25. 27. 1372er 5% Anleihe 8932 Januar Papier-ente.. Silber-kento National-Bank Credit-Artigozeg Nordbahr-## Böhm. Westbahn Staatsbahn 27.— 67.29 71.90 964.00 332.25 218.00 240.00 332.00 192.75 000.00 1860er Loose. 1864er Loose Galizier London Hamburg Paris Silber Preuss. Cass.Napoleond'or Januar 89.275 Oest.Nordwestbahn Lombard. Priorit. 5% Türk. Consols 5%„ neue 6% American. Anl. per Ende d. Mts. 25.— 500.00 445.00 253.00 53.42 332.00 105.872 27. 000.00 451.00 253.09 53.32 331.00 106.00 einigen Minuten wieder an der Thür zu erscheinen. Seine Frau und Antonin treten sinzwischen auf, sie veraulaßt ihn, das gehei etwas mehr, Antonin erklärt dem Lehrer, er wolle fort, nach Paris, eie kein Zug des Menschlichen. Ich habe ihr bemerkt es, erfährt jetzt erst, wie sie sich an ihrem Manne rächen will, sein guter Geist empört sich dagegen, er ringt mit ihr, sie schlägt das Fenster ein, um Cantagnac zu rufen— aber im Hintergrunde hat Claude das Gewehr erhoben(nebenbei bemerkt, den von Antonin neu erfundenen Hinterlader), der Schuß kracht— Cay est! Und der Vorhang fällt. Der erste Eindruck ist der, daß jetzt das Drama erst recht anfangen sollte; denn damit, daß man seine Frau sie ist nicht eine an ihren Leidenschaften zu Grunde gegangene 1872er 5% Anleihe 1871er 5% Anleihe 3% Rente Anlcihe Morgan 5% Italien. Rente Ital. Tabaks-Oblig. Franz.-Oest..-A. 772.00 Die Borsa war üiberhaupt ziemlich fest. Rente stieg auf-54 65 und chloss etwas billiger, zu 54.35. Neue Anleihe, die auf 89.57 gestiegen, ging auf 89.25-89.27 zurück. Französische Eisenbahnen waren fest. Bank von Frankreich stieg um 20. Crédit Foncier, Crédit Mobilier und Ottomanische Bank gewannen 2½, Lombarden 6¼ fr. Mehl, 8 Marken, per Jan. fr. 69.25, per Febr. 69.50, per März-April fr. 70.00, per März-Juni fr. 70.50. Stimmung fester. shs slcet a. eic ece sichee noch 1700 B. begeben. Rio mit 100-112, Bahia Entrepot mit 98 und zollfrei Bahia mit 105, für Gonaives 104 bezahlt. Neiv-Fork.(Schlusscourse.) Januar Gold, höchster Cours niedrigst. " Schlusscours Wechsel Londoni.G. -20er Bonds 1885 5% Fonds 1871 -20er Bonds 1887 Illinois-Eisenbahn 25.— 1141 113¾ 113¾ 10938 116½ 115½ 116⅜ 121 27.—— Jan 4(Erie-Eisenbah 133½ Baumwolle 27. 11 113¾ 113¾ 199 5/8 116 3/8 115 3/8 1165/8 121 Januar 25. 27. Eria- Eisenbahn 64¾ 64¾ Daumwone. 20 78 21 Petroleum 22½ 21½ „ in Philadelphia 210 21 Weizenmehl, extra..80,8.00.80..00 Zucker, Hav. Nr. 12 9¾ Zink, schles., in Gold 9¾ Der Dampfer Minnesata ist hier angekommen. Handels-Nachrichten. Weche e Geuste iehe, Behich, gasich igend fachen am ihen Ger Porauf blieb sie einen Angeneict zuperub serzen, Aauem ue weiche sie bis ett beschästgt, Vorte 9gtegeh, iher Gtigel, die dher uicht gerades Meges nach Guse, fgaihgen, nöchte worher 9 deit Hause 565 Hern Schroyps Mühyltha,; vom hier ein goßer Herrn Major Quinscheidt besuchen— ist vus ven grt ein v# esdage ucg, Aer Masen der A Nsen, Bie adz; Sche geaschen, Wesier die zue dern Butlshebt uidt 19 v, guan und halbe den "“ dort kenne ich die Straßen nach Hause ganz genau s ue Aue uch, geunh, zunt unb in Aas hunge Mächen de Sann gingen sie mit einander sort, und Da igttet Leise einen halben Schritt hinter Peiten Shienr, de üdr Geit, ualch den. engsorn, Pigenterns “ sich bereits in dem kleinen Stübchen ihres eyrmatigen Dekelte, die Trüigeriy, der V, Ge, i, hiseizl chtpee Das ist das Stück; esten Cheanuiteg be Vbon, Heig, de ich uch gen erächt Kate, buide epef PRaum beanspeuchen; die Rücsicht auf biesen hat mich auch veranlaßt, in der Expostion die chronologische Ordnung der einzelnen Scenen nicht ganz correct wiederzugeben; doch wird das der Gesammtbildes keinen Eintrag thun. Berlin, 27. Jan. Abgeordhetenhaus. Der Prösitenjzngg geiel. Berlin, 27. Jan. Weizen fest, per Jan. 82½, per April-Mai 8278. Roggen unveräudert, per Jan. 57¼, per April-Mai 5n. Rüböl fcst. loco 22 5/16 per Jan.-Febr. 22%, per April-Mai 231½. Spiritus höher, loco 18.07, per Jan. 18.14, per April-Mai 18.23.— Schönes Frostwetter. Berlin, 27. Januar.„. Hug Tantaske Ging. Preussisone und deutsche Fonds, 48% cons.St.-Anl. 1038bz do.44% unkündb. 978bz Brnschw. 20M-L. 248 B 44% frw. St.-Anl. 102., Kur-.Nm.Schldv. 874 B 44% St.-Anleibe 1011 G. Ostpr.Pfndbr. 4% 918 G 4% 96. B Rb. u. Westf.Rthr. 934 G %e h. Soöhr. Bad. Eis.-Aul.5% 1031 G Bad.Pr.-A. 1867 1124bz Bad. 35-Fl.-Loose 404 B Baicr. Prm.-Anl. 1164 B 34% Staats-Sch. 898bz 34% Pr.-A..1855 125 B Berl. Stdt-.44% 101 B do. Pfandbr. 5% 102sbz .-.-.5% kdbPf102 B do. 5% unkdb. Pf. 1044bz Bremer St.-Anl. 1011bz Cln..Pr.-.-Sch. 95 G Cöln. Stadt-Obl. 98äbz Dess. St.-Pr.-., 1058b2 Hamb. St.-Anl. 1054 G Kurh. 40--Obl. 72 B Mecklub.-Sch.-V. 833 B — Rheinprov.-Obl. 998 B Körper vorausgeeilt sich bereits in dem leinen##homel fauernd neben dem %, wo sie sich bereits auf dem niederen Schemel kauernd Schsiutse seh, wie sie als=Ktud io Vit. Gerhoizu peiz wichigens Ve Cezeimuiss amertraute— beute bster aue mit den guten n n u u ue ud u a aee a ae eagan, aun ue asesie e aun 9 den besten Rath für sie * sein könne, darüber war sie allerdings selbst im Unklaren Denkschrift eingee, so trostlos finster erschien ihr Alles ebesgen de de Budte Spod, GHatangne Leid Her Kigel Strebers wohnte; unten an dem Garunzuun ie ion mit vorzstrecten Hale Bonbeytshgte zu der Gaube, daßh dd hate Ichon gesaubt, der Ver Modor seige Frau, wiche uach Sedur user alter Freund) Stoder ut uiegz ig Hehzsch lacht *** Gewohnheit über irgend etwas Unbedeuten Prad Hat eliten Hlüchelgen Raturzusand, uageshaunte Lachen, doß bid Sopde vernachn das herziche, idr wog:, zu den Fröhichen estedte 68s hren düisteren Genüthzustande, 19) urz iauen sagte. ecen, beshonders da Herr Kuiegel nach näheren Huig e eiuem 6 der Major nicht in der Laube sei, also wahrscheinlich aus sr dante ih Ihnen herzsich für Ihe Vegletung unrd zu gie Gaud dde iuns Haus gehen, erwiederte das junge Mädchen, ge Für— Sie gehen doch wohl zu Strebers in den Gatern: gm L4c einen Angenblick, ja, liebes Fräulein, doch nur für einen uuge e bait uacz bitzige Gechiste an der Aerhesgkeng, aigl) Abänderung des Abegoseove, Pagesgrbnung abgesetzt, weil die Regierung E5 folgt die foritgesetzte Verathzung des Jusiz=Eiats, weicher Setschzug Verathung des Landvirthschaftsetats wicd der Autag Berlin, 27. Jan. Der Kaser emphnggereutznegn nuach in der Oberkirchenraths=Präsidenten Herrmann, dem Vernehr Ssoup oen ug ohenbet, guach den iest antlch ehgeselen Rehalel Paris, u. Ju. D, guth hgasche aes oeganen dun Kensle das Recht beilegt, auch bei Interpellationen gehört zu werden, jedoch do. Milit.-Anl. do..-A. v. 1870— Ausländische Fonds Amer. 1881 St.-A. 1014 G Oest. Pap.-Rente 611 B Rumän. Anl. 8% Amer.18828t.-A. 974 G Oest. Silh.=Rente 65öbz Luss. Pr.=.1864 Amer. 1885 St.-A. 983 B Oest. 250-Fl.-L. 94 G Amer.Bonds.5% 97 G Oest. Credit-L. 118 G .-York Stadt 7% 94äbz Oest. 1860er L. 932 B Finnländ. 10--L. 94 GlOest. 1864er L. 924G Franz. Rente 86 B do. Boden-Credit 928 B Italien. Rente 644 G do.54% Silb.-Pfdb. 838bz Tabaks-Obl. 93Sbz Raab-Graazer L. 84äbz Russ.Pr.-A. 1864 1278b2 Russ.Pr.-A. 1866 129 bz Russ. ö..(Stiegl.) 908 G. Russ. Bod.-Credit 918b2 Türk. Anl..1869 633 G Türk. 400-Fr.-L. 175 G Ungarische Loose 631 B Wien. Sb.-Pfb.54% 804 G In- und ausländische Eisenbahn-Stamm-Actien. Crf. Kr. Kp.St.-Pr. 85; G Dux-Bodenbach 63Abz Elisabeth-Westb. 115: B Oesterr.-Franz. 204 B do. Nordwestb. 1328bz Rechte Oder-Ufer 1 264 bz Galiz.(Kri-Ldw.) 105sbz Reichenb.-Pard. 808bz 10 175z Rheinische E. A. 1554bz do. Lit. B. 924 G 834 B Rhein-Nahebahn 448 G 834bz Rumän..-Anl. 444bz Aach. Mastricht 468bz Altona-Kiel 118 G Amsterd.-Rottd. 1018 G Berg-isreigeie 123 G Hordgreihsahu sidr Berlin-Anhalter 209 G Hess. Ludwigsb. 174àbz Berlin-Görlitz 116 bz Kaschau-Oderb. do. do. St.-Prior. 1078bz Löbau-Zittau Berlin-E Berl. Berlin-Stettiner 1868bz Magdb.-Halberst.1328 G Stargard-Posen 994G Böhm. Westbahn 1104 G Magdeb.-Leipzig 2668 B Südöstr. St.(Lb.) 1178bz Bresl.-Schwdn. 122 bz Münster-Hammer 964 B/ do. Ultimo 1178bz Brsl.-Wrsch. St.P. 65 bz Nordh.-Erf., gar. 788bz Thüringer St.-A. 1489 B Cöln-Mindener 165 G Oberhess., gar. 76äbz Tilsit-Insterburg 438bz do. Lit. B. 1133 B Oberschl. L. A. C. 216à B/Vorarlberg.. Cref.Kr. Kemp. Ind.498bz do. Lit. B. 1938 B Warschau-Wien Deutsche und ausländische Bank-Actien. Aach. Industrie 96 G Aach. Disconto. 107 G * Berlin, 27. Jan. Die von dem Samstag mit hinübergenommcen Festigkeit blieb auch im Sonntagsverkehr fortbestchen, ohrg, Gass. Geschäft an diesem Tage die engsten Gränzen überstiegzgrengtreng## augenehmeren Eindruck musste es machen, die hentige Böreg E# hausse zugespitzt und die Umsätze wesentlich erweitert zu schen### einigen Gebieten und namentlich auf dem Industrie-Actienma herrschte eine animirte Haltung, welche die Betheiligung des Pr Es traten heute die verschiedensten Umstände ihrer Gesammtheit wohl geeignet waren, die günstige Disposition unserer Börse nachdrücklich zu wecken. In erster Linie verursachte diey sentliche Mehreinnahme der Lombarden namentlich für dieses, Papigr, dann aber auch für die anderen Ressorts eine ertreulicbe Tczagng,, zweiter Reihe war der heute publicirte Ausweis der preussischen Bank Derselbe verdient auch dicso Auslegung und berechtigt immer entschiedener zu der Annahme einer ferneren Zinsluss-Ermässigungr##e: Baarvorrath hat sich nämlich um 1,103./009 Thhr. eranherzganden da reserve um 3,814,000 Thlr. verringert. Diese Positionen entn###g n dass sich das Wechselportefeuille um 2,508,000 Thlr. und der Gruck dieter Thatzaichen zoch zu erichen, kam die Wahrnchmdng. 4as: die Ultimo-Regulirung sich ohne die geringste Schwierigkeit ab Unser überaus flüssiger Geldmarkt gibt hierzn die Veranlasssung, indem sich tägliches Geld auf 2% und per ultimo Februar fast auf 51% stellte. Die Reports waren demzufolge sehr niedrig und bezifferten sieh für Franzosen auf 3/—¼, für Creditactien auf 1/ Thlr. per Stück, während Lombarden abermals glatt hineingenommen wurden. Für Eisenbahnactien betrugen die Reports durchschnittlich ca. 5½ pCt. Da auch die russisch-englischen Complicationen dadurch gelöst zu sein scheinen, dass nach einer Mittheilung einer officiösen Wiener Correspondenz Russland in Gemeinschaft mit England in Turkestan eine Gränzlinie zu ziehen beschäftigt, so fiel auch heute ein jeder beunrubigende politische Einfluss fort. Auf dem Speculationsmarkte sind in vorderster Reihe Lombarden mit einem Plus von 13/8 Thlr., dann Creditactien mit einem solchen von 3/8 Thlr. ausschliesslich die 1/ Thlr. höheren Franzosen zu erwähnen. Französische Rente zog ⅞, Türken ⅛ pCt. an, während sieh Italiener und Americaner gut behaupteten. Inländische und deutsche Bank, Pfand- und Rentenbriefe fest, aber es wurde am Cours wenig verändert. österreichische still fund etwas niedriger, russische und Bodencredit anziehend. Eisenbahnactien gingen bei fester Ialtung nur mässig um. Grösseres Intercsse zeigte sich für österreichische Nordwestbahn, Rumäner, Köln-Mindener, Rheinische und Berlin-Hamburger. Bankactien verfolgten meist steigende Richtung. Zu den beliebtesten Devisen gehörten Disconto-Commandit, Vereinsbank Quistorp, Centralbank für Bauten, Allgemeine Depositen, Esscner Creditanstalt, Deutsche Vereinsbank und Thüringer Bankverein. Industriepapicre sehr animirt. Bergwerks-Actien streng steigend, besonders Pluto, Menden und Sbewerte, Kölner Bergwerk nmt Hörder Hütten. Zeche Lauise Tielbau-abermals Wechse): Wien kurz 91¾., dito 2 Alt. 91¼ bz. Petersburg kurz 085abz., dito 3 Mt. 89⅝ bz., Warschau kurz 82 bz.— Friedrichsd'or Stettin. 27. Jan. Weizen fest, per Jan.—, per Frühjahr 82¼. Roggen fester, per Jan.-Febr.—, per Frühjahr 55¼. Rüböl fest, loco 23⅛ per April-Mai 22½ per Sept.-Oct. 23½. Spiritus matt, loco 17 1½2 per 95 Brcslau, 27. Jan. Spirltus behauptet, per Jau. 1738, Aprik=llai 181. Roggen fest, per Jan. 57½, April-Mai 57½,Mai-Juni.—, Rüvöl wenig verandert, per Jan. 22½, April-Nai 23, Sept.-Oct. 24½. Zink Frankfurt, 27. Wechsel: Amsterdam 983g. Bezlin 105. London 118 1/. Paris 92⅝. Wien 107 5/1c. 6% Americaner 96¾. Oesterr. NationalBank 1035, dito Credit-Acticn 357. Darmstädter Bank-Act. 471¾. Franz.-Oesterr. St.-B. 3561 g. Ludwig-Bexb.195¾. Hessische Ludwigsb. 174 ¼ Baierische 4% Pr.-A. 116⅝. Oest. 1860er Loose 96 5/8. Lombarden 206. Napolcond'or.20½. Köln-Mind. Loose 95. Franz. Rente 8478. Spanier 265/8¾, Neue Staatsb. 308½. Oest.-Deutsche 119¾. Hahnsche Effectenbank 136½, Rheinische Eiffectenhauk 125½. * Frankfurt, 27. Jan. Die neuc Woche, weiche heute beginnt, zeigr ganz die alte Situation des Geldmarktes: leichter Geldstand, Neigung zur Hausse, kleine Erfolge in steigender Richtung und Mangel an Kraft, dieselben zu verfolgen. Man begann bereits heute, sich etwas mit dem Ultimo zu beschäftigen, der aller Voraussicht nach günstig verlanten wird; die Reports sind nicht bedeutend und stellen sich bei Staatsbahn auf 15 kr., Credit mit den Zinsen auf 3 kr., Lombarden glatt für Zinsen; der Procentsatz lässt sich im Durchschnitt auf-5½% Exiren. Die Eröffnung des heutigen Verkehres stand unter dem Einflusse günstiger Berichte aus Wien und Paris, und die Tendenz war prononcirt fert. 3erlin war derselben Meinung und unterstützte die feste Stimmung unseres Platzes ebenfalls durch höhere Notirungen. Die Hauptaufmerksamkeit wandte sich dem Speculationsgebiete zu, auf welchemstrieder Lombarden heute dic erste Rolle spielten; dieselben weisen eine Mehreinnahme von circa 69.000 fl. aut und erfuhren eine beträchtliche Coursaufbesserung. Staatsbahn und Credit waren gleichtalls sehr fest. Der preussische Bankausweis, dessen Ziffern eine sehr günstige Situation constatiren lassen, blieb, weil fast als selbstverständlich angeschen, ohne Wirkung. Dagegen aber führte eine londoner Nachricht= Meldung des Reuter'schen BurcausTaus Bombay—,„dass Seitens der mit Russland verbündeten Turcomanen Angriffe auf unter englischem Schutze stehende Plätze gemacht und die Commandanten derselben gefangen an Russland ausgeliefert worden scien“, eine merkbare Ermattung herbei, die allerdings nicht von langer Dauer war; der Schluss besserte sich wieder, ohne dass indessen die Anfangscourse wieder erreicht wurden. Das Geschäft war Anfaugs sehr belebf, dann aber ruhig. Staatsfonds fest ohne Veränderung, Eisenbahnen waren im Allgemeinen fest bei gestrigen Coursen, eben so Pricritäten, von ersteren waren nur Vorarlberger stärker offerirt und waren 1 Gulden niederer als am Samstag: Elisabeth sehr gesuchf. Loose hielten sich durchgüngig sehr gut, recht beliebt waren Köln-Mindener, dieselben scheinen lungsam ihren Rückgang wieder ausgleichen zu wollen; Raab-Grazer ½% niederer, augenscheinlich auf Rcalisatiohen. Die Lethargie auf dem Gebiete der Banken dauert fort, das Geschift in diesen Effecten war ohre Bedentung und die Course namentlich bei den vollbezahlten Actien fast unverändert, nur Darmstädter hoben sich um 2 Gulden. Von jüngeren Actien kann man nichts Günstigeres berichten, nur einzelne hiesige Institute, denen es gelungen war, in der letzteren Zeit die Aufmerksamkrit etwas auf sich zu ziehen, waren lebhafter umgesetzt, so z. B. Deutsche Handelsgesellschaft, welche bis über 109½ gchandelt wurden, Baubank fest bei etwa 106½. Von auswärtigen Instituten bleiben ProvincialDisconto sehr beliebt, auch Continental recht fest. Wechsel ohne grösfere 3 Uhr Nachmittags. Galizier 244. Elisabethbahn 2691g. Nordwestbahn 231¼. Franz Josephsbahn 238. Oberhessen 76. Baier. Ostbahn 131. Silber-Rente 65⅞. Papier-Rente 61¾. Raab-Grazer Loose 81. 82r Americaner 96¾. Deutsche Vereinsbank 132¾. Prov.-Disc.-Ges. 166½. Reichs-Continental-Bank 119½. Würtemb. Vereinsbank 183. Frankfurter Wechslerbank 105½. Frankturter Bankverein 148 18. Frankfurter Ban85 G 861 G Amsterd. Bank 103 G Anglo-Deut. Bk. 119 B Antiverpner Buk 1098 G Badische Bank 1154G Bankf.Rh..Wf. 994bz Barmer Bankv. 1231 G Baseler Bankv. 1048G .Märk. B. Elberf. 102 1 Brg.-Mrk. Ind.-A. 1374 G Berliner Bank 114 G Berl. Bankverein 1464 G Berl. Hand.-Ges. 1464 G Cin. Wchsl..-.10f G Mgdb.Bank-Ver. 123 G Dän. Landmansb. 1034 GlMgd.Bau-.Cr.-B. 89 G •14 p..168 O-bl R- 054 Darmstadt. Bank 188 G Barinst. Betteib.IIW Meckicne..-C. Hypothek 9546 61 G Darmst. Zettelb. 1144 G„ Hypothck. 91 Dess. Landes-Bk. 136äbz Meininger Cr.-Bk. 145 G Deutsche Bank .Effectenbank D. Eisenb.-.-G. 1075 G 1304 B *— Nordd. Bank 1744G Nrdd.Grunderw. 105 G Oesterr. Credit 2043b2 D. Lisenb..-G. 935 G Oesterr. Credit, 3U Dtsch.Genoss.-B. 1343 B Oest.-DeutscheB. 1204 B „ Italien. Buk „ Union-Bnk 100852 Disc.-Comm.-A. 276 G Disconto Elberf. 114 B Dresd. Wchslerb. 126 G Berl. Wechslerb. 618 G Engl. Wechslerb. 298 G Börsen-Handlsv. 106abz Braunschw.Bank 124 G do. Credit 1071G do. Hypoth. 974 G Bremer Bank 1151 G Brsl Dsc. Fräthl. 1198 G Gewb. ISchusfe Brsi. Wechslerb. 1288 B Hessische Bank Brüsseler Bank 1124.B Centr.-.f. Baut. 232 G Cntr.-..Hdl..I. 1098 G Centr.-Gen.-Bnk. 1275 G Essener Credit 135 G Frkf. Wechslerb. 105 B Franz.Italien.-B. 90 G Genfer Credit 74bz Gerner Bank-A. 1403 G Gewb. II. Schuster l Hessische Png##8 Intern. Bk.i. Hmb. 1zz. G Intern.Handelsg. 101 8bz Leipziger Credit 1744b2 Leipz. Vereinsb. 934 G Coburger Credit 104sbz Lusemb. Bank 13815z Ostdeutsche Bnk. 101 G 2 Petersburg. Disc. 133 B Pfälzer Buk-V. 102 G Prss. Bank-Anth. 200 bz Pr. Bod.-Crd.-A. 1705 G Pr. Cntr.-.-.-A. 1318G Pr. Cred.-Anst. 145 G Prov.-Disc.-Bk. 1633 G Rhein. Effecten 123 B Rh.-Wstf. Ind.-.170 G Rittersch.Pr.-B. 1131 G Sächs. Cred.-Bk 133 B Schaaffh. Bukver. 1714 B Schles. Bankver. 159 G Südd. Bod.-Cred. 1998 C Weimarer Bank 117492 Westfäl. Bank 143 G Wien. Union-Bk. 1594b2 u Schlugs an. Roggen fest, ner Närz fl. 197, per Mai fl. 200, ver nat ohne HIandel. Rüböl fest, eff. f. 43¼, per Prühjahr 4433;, Leinöl preishaltend, esf. G. 38½, per Frühsahr 's 53¼, 3% ausländ. Spanier am Vvtcug. V. 1853 41½. Oesterr. Sarg, V. gürken 5211g. Amerien 205¾, Nordwestbahn 230¾/, Silber-Rente 65¾-11/16. Schwankend, Schluss fester. Amsterdam, 27. Jar Oet. fl. 205. Kapssaat, 44, per Herbst fl. 44½. L. bo an, Bbe Jan. 24 wirkl. Schula Bu z. 328 v. 1867/71 26ihig. 3% inlüinc. dito 231, 3% port Papier-Reute 60¾, dito Silber-Rente 61 19/16, 5% caner v. 1882 98⅛/8;, Neue Spanier 26 5/8. Fraug, nu 187172 81¼.— Wechsel auf Paris 56 3/16 Br. autwernen, 27. Jan;„Petroleum Anfangs fau, schloss fester, disp. fr. 41½-45, per ban. tr. 44-15, per Febr. fr. 44-½, per März fr. 45. Umsatz von Wolle 720 Ballen, wovon 237 Ballen russische Schweiss- zu fr. 2, 287 -18b, Paste fester und vielgen u. 3375 Atiteavische Schwreiss un bezahlte, Schwreineldlisch(est, sang fr. 93, shart fr. 101-2. 92 Sssich. Pr.n. zut London kur 2533. Rosgen höher, kr. 19½, Gerste höher, kr. 22⅛, Hasen“. Sotb cnt Stark. Rento—, dito neue v. " echr Starn. Löwen, 27. Jan. fr. 33½, preuss. fr. 37¾ Hafer tr. 27, Die Ange93. Gross Getreidezufuhren. Preise unverändert. Wetzen fr. 33. Roggen fr. 18 ½2¾. Gerste fr. 23. Hafer fr. 18. Termonde, 27. Jan. Leinöl niedriger, fr. 82. Rüböl flau, fr. 88-83. Paris, 27. Jan. Rüböl ruhig, per Jan. fr. 97.25, März-April fr. 9750, Mai-Ang. fr. 99.00. Melll. matt, 8 Marken per Jan. fr. 69.00 März-Aprli fr. 69.75, März-Juni fr. 70.60. Spiritus per Jan. fr. 55.60.— Wetter:schön. London, 27. Jan. Consols 92¼. Mexicaner 18½. 1852er Russen Wa½. Lombarden 17⅛. Spanier, Pass. conv. 265/8. Türk. Console 52½. Btlber 5978. Illinois(Eisenbahn) 961#. Kltaliener 64½.-20er Bohds 92 5/8. Ertse Bahn 50Rz,. 5% dmer. 91. Amsterdam, 27. Jan. Die Niederländische Bank hat den Discesto von 5 auf 4½% herabgesetzt. ###ur sehr solide, gut Brentirenbe industriete Unternehmungen, die wunschen in Actien=Gesellschaften umgewandelt zu werden, ist ein sehr solls Berliner BankGeschäft geneigt, die Vermittelung zu übernehmen. Adressen unter Lit. S U 924 an die Annoncen=Expedition von senstein& Vogler in Berlin. An der höheren Bürgerschule zu Diez an der Lahn(Regbzk. 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Vorlaufig machen wir schon die Mittheilung, daß uns Herr Augast Zenaert sein hier schon seit einer Reihe von Jahren bestehendes Geschäft in Fensterund Spiegelglas am 15. Februar dieses Jahres übertragen wird. Köln, 24. Januar 1873. Der Vorstand. Brauerei auf Alteburg. Unter der Rubrik:„.a 14114 Praktische Winke für Privat-Capitälisten bringt der jetzt in Berlin erseheinende Börsenwächter) in fortlaufenden Artikeln— sowohl Belehrungen über Speculations Geschäfte im Allgemeinen, als auch specielle Anleitung zur vortheilhaften Betheiligung an denselben. *) Der„Börsenwächter“ erscheint drei Mal wöchentlich und ist durch jede Postanstalt gegen Abonnements-Betrag von 24 Sgr. pro Quartal oder 8 Sgr. pro Monat zu beziehen. Westsaltscher Hof— Bielefeld, estens. d. Tieg nahe am Bahnhofe, empfiehlt sich dem reisenden Publicum besten. Comfortavie Einrichtung. 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Oberhausen 545,7“, 74o. 1120, 145f. 4, 745“, 10 Osnabrück 545,“, 740, 1120, 4. Rotterdam 545,“, 740, 1120, 145f. Ruhrort 545,“, 740, 10f, 1120, 4. Siegen 645, 108e, 255, 625. Wesel 545,“, 740, 1120, 145f, 4, 745%% Wetzlar 645, 1030, 255, 625. bedeutet Schnellzng,“ Courierzug. Dl Züge, so wie der mit einem t verse Expresszug(10), Eilzug(145), und## nenzug(1030) fahren vom Central-Bahn“, in Köln ab und halten in Deutz nicht“ Alle abrigen Zage fahren von Deuts) Rheinische Eisenbahn. Abfahrt von Cöln nach Aschen 6s, 75, 910, 1140, 130, 3, 6. 1080. Amsterd. u. Rotterd.(via Cleve) 7, 915, 145 Antwerpen 63, 78, 910, 1140, 130, 3, 10 90 Bonn 6, 720, 9, 920, 1145, 115“, St. 248, 5, 62, 720, 950, 1155. Brüssel 63, 73, 910, 1140, 130, 3, 1090. Cleve 7, 915, 145, 245, 530. Coblenz 6, 720, 9, 920, 1145, 248, 5, 720. P Crefeld 7, 915, 1130, 145, 245, 530, 8. 10 25 Düsseldorf 7, 915, 1130, 145, 245, 530, 8, 10% Essen 7, 915, 145, 530, 8. Euskirchen 73, 910, 3, 6, 780. Frankfurt 6, 9, 920, 1145, 5, 1155. Linz(rechtes Ufer) 6, 920, 1145, 240, 62, London 1140 Vm., 1030 Ab. Mainz 6, 720, 9, 920, 1145, 248, 5, 1155. München 6 Vm.(in 15½ St.), 5, 1155 40 Neuss 7, 915, 1130, 145, 245, 520, 8, 1025. Nymegen 7, 915, 145, 530. Ostende 63, 910, 1140 Vm., 1080 Ab. Paris 63, 910, 1140 Vm., 1080 Ab. Saarbrücken 9, 1145, 248, 1155. Trier(p. Eifelbahn) 78, 910 Vm., 3 No Venlo 7, 915, 1130, 145, 245, 530. Wien 9 Vm.(in 25 St.), 5 Nm. Wiesbaden 6, 9, 11.45, 240, 5. Abfahrt nach Cöln von Aschen 320, 645, 7, 985, 1240, 315; 530, 735, 1010. Amsterdam(via Cleve) 820, 1120, 280 Antwerpen 555, 915, 950, 118, 450, 10. 22 Bonn 455, 65, 615“, 745, 1040, 1225, 145. 445, 625, 880, 920. Brüssel 720, 943, 11, 152, 555, 1030. Cleve 6, 930, 12, 410, 620. Coblenz 245, 6, 9, 115, 12, 225, 455, 645, 8. Crefeld 7, 738, 959, 1120, 125, 330, 55% Düsseldorf 710, 752ff, 950, 1135ff, 125,“ 550, 8181f. Essen 543, 883, 126, 430, 643. Euskirchen 655, 915, 1280, 562, 790. 0 Frankfurt 525, 745, 1020, 150, 245, 445.% Linz(rechtes Ufer) 630, 921, 1132, 384, 6 80 London 740 Vm., 885 Ab. Mainz 680, 850, 1130, 255, 4, 550, 1130. München 6 Vm.(in 16 St.), 1285 Nm., 10 50 Neuss 785, 88, 1020, 1155, 150, 4, 690, 8 80 Nymegen 829, 1059, 254, 524. Ostende 489, 645, 657, 917 Vm., 255, 62“ Paris 720 Vm., 345 Nm., 8, 955, 1120 Rotterdam(via Cleve) 8, 1045, 25. Saarbrücken 820, 12, 5. Trier(p. Eifelbahn) 825 Vm., 315, Venle 614, 939, 1212, 24, 419, 644. Wien 9 Vm., 445 Nm.(in 26½ St.), 5“ Wiesbadon 6, 820, 1125, 3, 5. * Fällt an Sonn- und Festtagen auf 1 Extrazug an Sonn- und Festtagenit Ab Berg.-Märk Station Dasseido), billigst E. Francke, Magdeburg. S. ase eud eiene Kur uer Syph.lis, Geschlechts-, HautNerven- und Unterleibsleiden durch den homöopath. Arzt Dr. Heilbrunn in Berlin, Jerusalemer strasse 27. 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Bleyberg„ Verviers„ Paris„ Brassel 9 Ostende„ London 1115Ad. * 5 291„ 2 1110 V 22 N. 2 60 V. 85 60„% 721 Ab.## 733„ 57 736„ 853„: lie 8. Se 1014 Ab. 1115„ FF, 28.— Zweites Platt. Verantwortlicher Redacteur: August Schmits in Köln. Verleger und Drucker: M. Du Mont=Schauberg in Köln. Expedition: Breitestraße 76, 78. Tamsim. Agenturen im Auslands: London..Panzer, 91 London Wall; A. Duensing, 8 Littie Newport Street, FrrssserSg##e; Dellzy Davies& Co, 1 Cecllstr. Stranck, Cowi e& Co., 2 8. Ann's ###.#t. Martin's le Grand; B. York& Co., 60 City Road; A. Siegle, 110 LesdenHall-Str.; A. Maurice, 13 Tavistock Row, Covent Garden; J. Parker&., 377 Strand. gsxemthurg Piexre Brück. Zürich u. Basel Haasenstein&Vogler: R. Mosse. eeeeen müssen bei der unterzeichneten Expedition direct angemeldet werden. Abonnements für die Monate Februar und März Das Abonnement für ganz Deutschland beträgt 2 Thlr. 5 Sgr. und kann durch Post=Einzahlung berichtigt werden. Arnzseige. Parie Raras-Ladtte-Balierkog ande dn Commerce, Salnt-André-des-Arts, Brügse. diner& Muet, Via S. Margherita. Florenz u...; Malland Palen: Antwerpen L. Legros. Amsterdam Sepflard-gche 9ur Vin del Panzan. 88 # san Dumas.ussens Buchh. Rotterdam H. Nicb Die Expedition der Kölnischen Zeitung. Aautliche Nlachächten. Berlin, 27. Januar. Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht, dem Sanitätsrath Dr. A. Neumont zu Aachen den Charakter als Geheimer Sanitätsrath, dem Kreis=Physicus Dr. Dollmann zu Trier und den praktischen Aerzten Dr. Braun zu Oeynhausen, Dr. Bruch zu Köln, Dr. Ebermaier und Dr. von den Steinen zu Düsseldorf, Dr. Neuhaus zu Berlin, Dr. Schaller zu Charlottenburg und Dr. Schlegel zu Coblenz den Charakter als Sanitätsrath zu verleihen; so wie dem Ober=Secretär Wallraff beim Appellations=Gerichtshofe in Köln bei seiner Versetzung in den Ruhestand den Charakter als Kanzleirath zu verleihen und den bisherigen unbesoldeten Beigeordneten der Stadt Elberfeld, Kaufmann T. Dietze, in gleicher Eigenschaft für eine fernerweite sechsjährige Amtsdauer zu bestätigen. Deutschland. .* Berlin, 27. Jan. Die Denkschrift, welche der evangelische Oberkirchenrath bezüglich der Falk'schen Gesetzentwürfe an das Abgeordnetenhaus gesendet hat und deren Einlauf heute vom Präsidenten in der Sitzung mitgetheilt wurde, war nur in einer beschränkten Anzahl von Exemplaren verfügbar und daher sehr schnell vergriffen. Neben einer Dekonung des Umstandes, daß die Gesetze dem Oberkirchenrathe nicht dor ihrer Einbringung in das Abgeordnetenhaus bekannt gewesen, stellt der Oberkirchenrath die Bedürfnißfrage der Gesetze für die evangelische Kirche in Abrede und erklärt, daß der Staat im Begriffe stehe, mit der Rusdehnung der Gesetze auch auf die evangelische Kirche, namentlich in Bezug auf das Disciplinargesetz, die evangelische Kirche„in ihrem inneren Tevensgebiete“, recht empfindlich zu schädigen. Der Oberkirchenrath wunscht den Ausschluß der evangelischen Kirche von den Gesetzentwürfen, mindestens in Bezug auf das Disciplinargesetz, und hofft auf eine durchKreifende Amendirung aller drei Gesetze, über deren Einzelheit sich die Dentschrift ausführlich verbreitet.[S. den Wortlaut unten.] Dem Wunsche des Oberkirchenrathes, der evangelischen Kirche allen diesen Gesetzen oder auch nur dem Disciplinargesetze gegenüber eine Ausnahmestellung zu erhalten, kann natürlich nicht entsprochen werden, was sich auch der Oberkirchenrath wohl selbst schon gesagt haben wird; an durchgreifenden Amendirungen dagegen wird es nicht fehlen. Dafür spricht sich auch die heutige national=liberale Berl. Aut. Corr. aus. Sie hält dafür, daß es in Wahrheit gar nicht in der Absicht der ReZierung gelegen habe, die Macht der bureautratischen Verwaltung über die Kirchen zu verstärken, erklärt aber dann weiter:„Wir können aber auf der andern Seite nicht in Abrede stellen, daß Einzelheiten der Geletzentwürfe zu der mißverständlichen Auffassung verleiten könnten, als ob es sich im Gegensatze zu Gesetz und Recht um eine Stärkung der Polizei= und bureaukratischen Willkür handle. Wir heben in dieser Beziehung namentlich hervor: die Strafandrohungen, welche nicht unter die Controle eines richterlichen Verfahrens gestellt sind; ferner das Einspruchsrecht des Staates, welches im Texte der Vorlage noch nicht gebunden ist an solche Vorbedingungen, die ausschließlich der staatlichen Aufsicht angehören und objectiv genug sein müssen, um einem richterlichen Ausspruche unterworfen zu werden. Endlich fügen wir noch hinzu, daß die Absicht der Vorschriften über die Ausbildung der Geistlichen nicht dahin gehen kann, ihr theologisches Wissen in einer besümmten Weise zu controliren. Ueberall, wo die Gesetze solche Irrthümer als möglich zulassen, wird es Aufgabe der Commission sein, in bestimmten Ausdrücken Abhülfe zu schaffen.“ Das national=liberale Organ schließt:„Wir haben diese Gesichtspuncte schon früher einmal hervorLehoben, glauben aber mit aller Entschiedenheit auf dieselben zurückkömmen zu müssen, weil wir überzeugt sind, daß die gesammte liberale Partei auch bei den vorliegenden Kirchengesetzen diejenigen Grundsätze nicht verläugnen darf und nicht verläugnen wird, welche ihr gesammtes politisches Leben im Kampfe gegen Willkür der Bureaukratie und Rechtslosigleit seit Jahren bestimmt haben.“ Die Regierung wird hoffentlich duf diese Gesichtspuncte der liberalen Fractionen um so williger einSchen, als sie sich der Erwägung nicht wird verschließen können, daß fir audernfalls Gefahr laufen würde, ihre Verwaltung mit Verantworttichteiten zu überlasten, welche dieselbe nicht hinlänglich frisch und energisch Purde tragen können. Wenn auf irgend einem Gebiete die Heranziehung vor Selbstverwaltungs=Elementen nothwendig ist, dann ist es auf diesem heikeln Gebiete. Die Frage wegen des Immediat=Vortrages bei Sr. Majestät über die Staats=Ministerial=Angelegenheiten wird noch vielfach in der Presse zeitig mitässiger“ Quelle theilt die Nat.=Z. mit, daß gleichMinisterium. D erfolgten Ernennung des Ersten Raths im Staatsgung der# Sr. Majestät genehmigt worden ist, daß eine VereiniPusd der beiden bisherigen Abtheilungen des Civilabinets, deren erstere früher von dem Ersten vortragenden Nath im Staats=Ministertunt 9“ iet würde, erfolgen, und dem Geheimen Cabinetsrath Sr. Majestät auf den großen Umfang der ihm jetzt zugewiesenen Seutgeit eine Hüffstraft beigegeben werden soll. Es bleibt wie früher “techalten, daß sowohl der Minister=Präsident als die einzelnen Minister, ist es erforderlich erscheint, selbst den Vortrag bei Sr. Pigestz üöher die bezüglichen Angelegenheiten übernehmen. Dagegen ist flung über Stellvertretung der Minister durch gudere Vortragende nicht die sich Die N. A. Z. bringt folgende Mittheilung:„Die Opinione, biederholentlich mit der Frage der Besetzung des Postens eines, deutschen Oesandten am italienischen Hofe beschäftigt, steht darin nuche##### ein großer Theil der Presse, auch der deutschen, hat vielfach erörtert, wer zum Nachfolger des verewigten Grafen Brassier de St. Simon bestimmt lete. Alle Combinationen, die angestellt werden, müssen verfrüht erscheiven, wenn man in Erwägung zieht, daß nicht nur diese, sondern noch uchrere andere Missionen des Deutschen Reiches im Auslande die Ertennung eines neuen Chefs zu gewärtigen haben, daß es sich um ein sormliches Revirement des diplomatischen Corps handelt und daß daher ticht die eine Personenfrage vereinzelt, sondern die sämmtlichen Bestimetungen im Zusammenhange zu erledigen sein werden. Diese Erledigung üder ist abhängig von der definitiven Regulirung des Staatssecretariats, Eriche zu ihrer Voraussetzung hat, daß der Reichstag den betreffenden Stat budgetmäßig festgestellt haben wird. Dieser letzte Punct erscheint Farum als der eigentliche Angelpunct der vielbesprochenen und aus obi•3 Gründen noch nicht zur Reife gelangten Angelegenheit.“ Wie man dem Hann. Cour. aus Aurich meldet, ist Rector Gittermann (ücer dessen Anklage wegen Theilnahme am Protestantenverein schon Eerichtet ist) am 23. Jan. vom hannover'schen Consistorium dahin Ftcheist worden, daß der Angeklagte seines Dienstes als Rector der 2Oheren Bürgerschule in Esens zu entlassen, daß ihm, als Candidat der “-dlogie, die licentia concionandi zu entziehen sei, daß ferner das eveil einstweilige Suspension vom Ante mit sich, fühgrz,. daß. Fostenen Ht auf den von dem Angeflagten geführten beantragt mieneand höhern Orts die Bewilligung einer Pension IVe zur Dahrnchnung der Geschäfte als Corps=Geueral=out bes Garde,g.: cos commandirte General=Arzt und Regimenv=urzt des ——.Surassier=Regiments, Dr. Wegner, Leibarzt Sr. Kaiserlichen und Jelehrt..7 Hoheit des Kronprinzen, ist von Wiesbaden Der" hat seine Dienstgeschäfte wieder übernommen. Professor der Geschichte, Dr. Oncken in Gießen, hat Königsberg erhalten.. Hutg Hamhag ist gus* Geheime Ober=Postrath, Dr. zur. Orto wampurz, gse zugleich zum Fried.:;, glichen Professor in der juristischen Facultät der königlichen iche Wilhelms=Universität zu Berlin ernannt worden. kanzlerg vorgestrigen parlamentarischen Diner des Fürsten Reichssecretär) hmen Theil die Abgeordneten Dr. Achenbach(UnterstaatsDr.“: Dr. Bamberger, v. Benda, v. Bockum=Dolffs, v. Brauchitsch, Golt dun, Dr. v. Cottenet, v. Denzin, Dr. Gneist, Dr. Frhr. v. d. Graf###Len, Dr. Hammacher, Kannegießer, Dr. Löwe, Miquél, Overweg, v. 9 clard, v. Unruh, v. Watzdorff, v. Wedell=Melchow, Willmanns, rath) Thilenius, Dr. Lucius, Graf Limburg=Stirum(Legations29 uud der Legationsrath Frhr. v. d. Brincken. * Verlin, 27. Jan. Die vorgestrige Rede des Fürsten Bismarck darin. der politischen Welt in dem Sinne aufgefaßt worden, daß nicht etwa nur eine beruhigende Erklärung über die jüngsten Vereine bedent d ministeriellen Sphäre gegeben werden sollte, sondern auch Durch ein deutung für eine weiterhin zu verwirklichende Reform. Aine Portes Teutisches Ministertum für Reichsangelegenhetent, zutzoger Analogie in über den Eindruck dieses aus ezuander, ob nach einen Ruf einflußreichauet würde, wie man glaubt, der Gedanke auderer ga Stellung auch in Preußen nach englischer Theiles Zagrmn wieder hervortreten. So viel über den E ein solg Jede. Die Ansichten gehen nur darüber as Dou dem a“ schon für eine nahe Zukunft ins Auge gefaßt ist oder erste, gr Gürsten vorerst nur als wünschenswerth bezeichnet wurde. Di guf, fassung stützt sich, in vielleicht etwas verfrühter Weise, darolgt P die Barlozung des Planes wohl nicht mit solcher Offenheiterend 6 Ich auschlepuet, Im ein. Opurzikegrze z ge gae wüe btez— Die setz iun ausführlichen Tert vortegende Rede des eiesrauschen Jusiz=Ministers v. Mituacht st nochentgegenkommender wegen der Rechtseinheit gehalten, als der telegraphische Auszug schon annehmen ließ. Der Eindruck auf die würtembergische Kammer war denn auch, nach allen vorliegenden Zeugnissen, ein günstiger.— Die englischen Blätter lassen sich, mit einigen eigensinnigen Ausnahmen, mehr und mehr beruhigt über die central=asiatische Frage vernehmen. Interpellationen an die Regierung sind nach dem Zusammentritte des Parkaments unvermeidlich und man kann, nach der ganzen Lage der Dinge so wie nach allen bisherigen Nachrichten aus unterrichteten Kreisen, vorhersehen, daß die englischen Minister sich weit unbefangener als die londoner Presse aussprechen werden. Ein englisches Wochenblatt hat schon vor einigen Tagen behauptet, man wolle von Berlin aus Unfrieden zwischen England und Rußland säen. Dieser Unsinn bedarf keiner Widerlegung. Uebrigens wurde auch gerade von Berlin aus zuerst der günstige Erfolg der Schuwalow'schen Mission auch in englischen Blättern signalisirt. Wenn die londoner Presse mehr als nöthig aufgeregt war, so wird sie nur sich selbst dafür verantwortlich machen können. isk Berlin, 27. Jan. Am Samstag Abend kamen die Petitionen der Directoren und Lehrer an Gymnasien und Realgymnasien, Realschulen I. und II. Ordnung, höheren Bürgerschulen und Töchterschulen in der Unterrichtscommission zur ersten Berathung. Dieselben fordern für die Gymnasien und Realschulen I. Ordnung städtischen, stiftischen und Privatpatronats die Einführung des Normaletats und für die Progymnasien, Realschulen II. Ordnung, höheren Bürger= und Töchterschulen die Aufstellung eines entsprechenden Normaletats und gleiche Durchführung desselben für alle diese Anstalten. Der Referent, Abg. Florschütz, stellte den Antrag: die sämmtlichen Petitionen der Staatsregierung zur Berücksichtigung zu überweisen, und zwar mit dem Antrage, noch in dieser Session dem Abgeordnetenhause einen Nachtrags=Etat zum Staatshaushalts=Etat pro 1873 vorzulegen, in welchem von dem Abgeordnetenhause ein weiterer Zuschuß aus Staatsmitteln im Betrage von 240,000 Thalern gefordert wird, um die Lehrergehälter an denjenigen Gymnasien, Realschulen 2c., welche weder aus unmittelbaren noch aus mittelbaren Staatsfonds Zuschüsse erhalten, auf den an diese Anstalten zu Recht bestehenden Normaletat zu bringen. Die Verhandlung und Beschlußfassung wurde auf Wunsch des Vertreters des Cultus=Ministeriums ausgesetzt, um zu derselben auch einen Vertreter des Finanz=Ministeriums zuzuziehen, und wird baldigst zu Ende geführt werden. Oesterreich. * Wien, 27. Jan. In der heutigen Sitzung des Herrenhauses kam der Gesetzentwurf über die Organisation der Universitätsbehörden zur Berathung. Der Cardinal Fürst Schwarzenberg beantragte, die Vorlage an die Regierung zurückzuweisen, um vor Weiterem die Rechtsverhältnisse der wiener und der prager Universität einer genaueren Feststellung zu unterziehen. Nachdem Hasner sich gegen diesen Antrag erklärt und namentlich die Aufhebung der Beschränkung des Kanzleramtes auf die theologische Facultät befürwortet hatte, schlug der Cardinal Rauscher den Uebergang zur Tagesordnung vor, fand aber keine hinlängliche Unterstützung. Die Debatte soll deßhalb morgen forigesetzt werden. Wie die hiesigen Abendblätter melden, sind die Mitglieder des Verwaltungsrathes des Central=Bauvereins, Marquis Vasquez=Pinos, Reichsfreiherr Daublebsky=Sternek und Botstieber wegen Betruges verhaftet und dem Landesgerichte eingeliefert worden. Für die verstorbene Großfürstin Helene Paulowna von Rußland ist die Anlegung einer zehntägigen Hoftrauer befohlen. Frankreich. * Paris, 27. Jan. Die legitimistische Camarilla des geistesarmen Homme-principe bietet Alles auf, um den Orleans die Buße für die Sünden ihres Vaters und Großvaters möglichst schwer zu machen. Der Graf Chambord empfiehlt seinen Getreuen, keinen entgegenkommenden Schritt zu thun, keine Verbindlichkeit einzugehen, keinen wichtigen Entschluß zu fassen, ohne ihn vorher um Rath gefragt zu haben: man will erstens sich durch Principienstrenge heben, zweitens die Orleans demüthigen und drittens nichts zusagen, um, wenn man am Ruder ist, gänzlich freie Hand zu haben. Denn der Syllabus erfordert, wenn er oberstes Gesetz in der französischen Theokratie werden soll, demüthige Herzen und gefügige Charaktere. Indeß man rechnet dabei stark auf die Ereignisse in Italien und Deutschland. Seit die aus Deutschland vertriebenen Jesuiten der Mehrzahl nach sich in Frankreich eingenistet haben, sind ihre dortigen Blätter, zumal das Univers, voll deutscher Nachrichten oder vielmehr voll Verunglimpfungen gegen das deutsche Volk und die Regierung in Berlin. So schreibt heute das ultramontaue Blatt:„Wir sind jetzt auf dem Puncte, wo man in Frankreich während der bürgerlichen Constitution des Clerus war; die Schreckensherrschaft wird nothwendig folgen; aber ihre Aera wird von kurzer Dauer sein.“ Es folgt eine Bewunderung des Episcopats und Clexus, deren Hingebung an„die Sache Gottes“ bewundernswürdig seien. Das Colonialblatt Avenir meldet, daß am Nachmittag des 6. December 1872 an der Thür der Mairie von Ponte==Pitre auf Guadeloupe ein Telegramm angeschlagen war, worin die Abdankung des Präsidenten der Republik gemeldet wurde. Der Moniteur de la Montagne erhielt am 24. November von New=York ein Telegramm, worin gemeldet wurde, die National=Versammlung habe in Versailles die Monarchie proclamirt. Hieraus erhellt, daß gewisse Leute, als Changarnier das Säbelgerassel machte, Kerdrel seinen Antrag auf einen Tadel gegen die Botschaft stellte und Ducrot seinen Truppen schon Marschbefehl zum Losschlagen ertheilt hatte, den Sieg der Monarchie bereits für eine feststehende Sache behandelten und Telegramme wie die obigen in die Colonieen schickten. à Paris, 27. Jan. Wie man versichert, wird das neue Gesetz über die Gemeindeverwaltungen auf folgenden Grundlagen abgefaßt: 1) Unterdrückung der Central=Mairieen in Lyon und den übrigen großen Städten; 2) Modification des Wahlgesetzes in den großen Städten; 3) Ernennung der Maires durch die Regierung, die sie jedoch in dem Gemeinderathe wählen muß. Was die Maires anbelangt, so wurden dieselben seit ungefähr einem Jahr in den Städten von unter 20.000 Einwohnern gewählt. Thiers wollte bekanntlich, als man das verceffende Gesetz berieth, daß die Regierung alle Maires ernenne. In der Decentralisations=Commission verlangte de Goulard mit großer Energie, daß die Regierung dieses Recht wieder zurückerhalte, und die Commission scheint nun darauf eingehen zu wollen. Im Lande wird dies viel böses Blut machen. Spanien. 4 u * Madrid, 26. Jan. Clericale Blätter wouen von einer Unterredung des Königs mit Ruiz Zorrilla wissen, worin letzterer herbe Worte über die Langsamkeit in der Unterdrückung des Carlisten=Aufstandes habe hören müssen. Zorrilla habe Alles aufgeboten, den König zu beruhigen, was ihm jedoch nicht gelungen sei. Die Clericalen erwarten natürlich, daß dieser Vorfall von unberechenbarem Nachtheile für die radicale Partei sein würde, Inzwischen trifft wenigstens eine tröstliche Nachricht ein: daß die Bande Casarte in der Provinz Guipuzcoa vollständig geschlagen und gesprengt worden sei. Auch kündigt General Moriones an, daß er in den baskischen Provinzen und Navarra binnen kürzester Frist die Ruhe hergestellt haben werde. Das wäre sehr zu wünschen. In Malaga und Umgegend werden jetzt Werbungen für die Carlisten vorgenommen; der Recrut erhält ein Handgeld von 500 Realen; wobei ihm ein täglicher Sold von 8 Realen versprochen wird. Die Leute, welche dumm genug sind, auf die Verlockung eigzugehen, werden nach Catalonien befördert, Es scheint also, daß die Behö sehr schlecht aufpassen; wahrscheinlich aber sind die geheimen Werbungen gar nicht so bedeutend, wie die Blätter sie machen. Großbritannien, * In den Kreisen, welche dem Vonapartismus ein besonderes Interesse entgegenbringen, wird viel Aufhebens von dem Zwiespalt zwie schen der Kaiserin Eugenie und dem Prinzen Napoleon gemacht. Duß die Redensarten von der großen Einigkeit der bonapartistischen Partei, wie sie in dem vom Daily Telegraph veröffentlichten Schriftstück vorgee führt wurden, blauer Dunst waren, konnte man schon aus den bekannven Beziehungen der beiden Personen schließen, und Mittheilungen der ; P o s t b e s t ä t i g e n e s j e t z t. M a n e r z ä h l t s i c h, d a ß N a p o l e o n z w e i oepy,#o v.„Zode eine Anleihe von 270.000 L. mit eingen opoy, autf Hder Iusel Wight abgeschlossen und damals in einen Awerichnern n Neurg gesagt:„Revenir dans deur mois; au je Oespräche us v. guelgue chose.“ Aus diesen eiwas rähseledi nor on e Vern u, galser eigen Salstuich eberedte bote, Seiden.geige Laut. iene Aneianer benileben, wenn sie erfahren müßten, daß sie ihr Gold in einen grundlosen Brunnen geworfen hätten, der landwirthkinister CampVerhandlungen des preußischen Landtages. Abgeordnetenhau Berlin, 27. Januar. Am Ministertische: Justiz=Minister Dr. Leonhardt, Minister schaftlichen Angelegenheiten Graf v. Königsmarck, Finanz=M hausen, Cultus=Minister Dr. Falk, Geh.=Rath v. Lebbin, Geh. Ober=Regie rungsrath Hoffmann und mehrere Regierungs=Commissare. Präsident v. Forckenheck eröffnet die Sitzung um 12¼ Uhr mit geschäftlichen Mittheilungen. Vom Ober=Kirchenrath sind einige Exemplare einer Denkschrift übersandt worden mit dem Titel: Einige Bemerkungen über die kirchlichen Gesetze: 1) Austritt aus der Kirche, 2) Vorbildung und Anstellung der Geistlichen, 3) geistliche Disciplinargewalt und Errichtung eines königlichen Gerichtshofes. Das Haus trit in die Tagesordnung ein. Die vier ersten Puncte derselben: 1) dritte Berathung des Entwurfs eines Gesetzes, betreffend den Rechtszustand des Jadegebietes; 2) dritte Berathung des Entwurfs eines Gesetzes, betreffend die Lösung von Jagdscheinen in den hobenzollerischen Landen; 3) dritte Berathung des Entwurfs eines Gesetzes, betreffend die Abänderung und Ergänzung des hannoverschen Gesetzes vom 8. November 1856 über Aufhebung von Weiderechten; 4) dritte Berathung des Entwurfs eines Gesetzes, betreffend Abänderung der Wegegesetzgebung der Provinz Hannover, werden ohne Debatte durch Annahme der betreffenden Gesetze erledigt. Den fünften Punct der Tagesordnung: dritte Berathung des Gesetzentwurfs, betreffend die Theilung des Kreises Beuthen, beantragt der Regierungs=Commissar, Geh.=Rath v. Lebbin, von der Tagesordnung abzusetzen, da die Regierung nach Einholung des Gutachtens des Kreistages sich entschlossen habe, statt der früher in Aussicht genommenen Dreitheilung eine Viertheilung vorzunehmen. Das Haus gibt dem Antrage Folge. Es folgt die Fortsetzung der Berathung des Etats der Justizverwaltung. Zu Cap. 71 ergreift das Wort Dr. Eberty, und derselbe berührt hierbei die unzureichenden Gehaltsverhältnisse der Beamten des berliner Stadtgerichts, welche letztere um Aufbesserung derselben schon verschiedentlich petitionirt haben. Redner empfiehlt die Berücksichtigung dieser Petitionen erstlich wegen der in Berlin herrschenden Theurung der Lebensbedürfnisse und zweitens wegen der viel größeren Arbeitslast der berliner Stadtgerichts=Beamten gegenüber denen der Provinz. Er beantragt schließlich: Das Haus der Abgeordneten wolle beschließen, die Petitionen der Stadtgerichts=Secreläre, Kanzlei= und Bureaudiätarien, Kanzlisten und Protocollführer 2c, der königlichen Staatsregierung zur Berücksichtigung zu überweisen und dieselbe zugleich aufzufordern, die Verbesserung der Gehälter der Boten und Executoren bei dem berliner Stadtgericht in Erwägung Der Antrag, wird der Budget=Commission überwiesen und darauf sämmtliche Positionen nach den Anträgen der Budget=Commission genehmigt. Bei Cap. 83:„Criminalkosten. 3. Sonstige Auslagen und Untersuchungssachen“ weist der Abg. Peltzer darauf, daß durch das Antragstellen auf Verfolgung gewisser Vergehen dem Criminalfonds mehr oder weniger erhebliche Kosten entständen, da diese Strafanträge in vielen Fällen vor dem Erkenntniß des Gerichtshofes zurückgezogen und dann die Kosten niedergeschlagen würden, so daß diese also der Staatscasse zur Last fielen. Es empfehle sich dies bei der in Aussicht stehenden Revision der Criminalproceß=Ordnung zu berücksichtigen. Ferner seien beim rheinischen Gerichtsverfahren die Gebühren der Untersuchungsrichter zu gering bemessen, denn die Vorschriften, auf denen sie erhoben würden, beruhten noch auf einer Verordnung aus dem Jahre 1811, also aus einer Zeit, wo noch ganz andere Verhältnisse als heute maßgebend gewesen. Redner will hierauf ganz besonders die Mitglieder des Reichstags aufmerksam machen. Außerdem entständen der Staatscasse große Unkosten aus einer zu rigorosen Befolgung der am Schlusse des Jahres 1854 von der Regierung erlassenen kirchlich=politischen Gesetze, die auf dem§. 340 des Strafgesetzbuches basiren. Es seien in Folge der hierzu erlassenen Vorschriften, die zu einer Verwechslung zwischen Christen= und Kirchenthum geführt hätten, eine bedeutende Anzahl Staatsangehöriger strafrechtlich verfolgt worden, die hernach hätten freigegeben werden müssen, und die Kosten dieses Verfahrens habe natürlich die Staatscasse zu tragen. Reg.=Comm. Geh. Justizrath Rindfleisch: Diefe drei Puncte haben die Aufmerksamkeit des Justiz=Ministeriums bereits in Anspruch genommen. Dasselbe hat sich aber sagen müssen, daß sie nur auf dem Wege des Gesetzes zu ändern seien, und daß dabei das Reichsgesetz den Vorrang habe, um so das Uebel gleich an der Wurzel zu erfassen. In Betreff der schlechten Gebühren der Untersuchungsrichter beim rheinischen Gerichtsverfahren wird sich das hohe Haus demnächst mit einem Gesetze zu beschäftigen haben, wobei man auch im Auge gehabt hat, die betreffenden Bestimmungen von 1811 einer Revision zu unterziehen. Was die financiellen Folgen der Sonntagshelligung betrifft, so bin ich völlig außer Stande, ihre Tragweite in dtr##r sofort zu übersehen, und es wird auch so schnell nich: möglich sein, den Umfang der der Staatscafse daraus entstehenden Kosten zu ermitteln. Reichensperger(Coblenz): Ich möchte in Bezug auf den ersten Panct die preußische Regierupg ersuchen, ihren ganzen Einsluß aufzubieten, damit vom Reiche aus diese Angelegenheit wirksam ins Auge gefaßt wird. Diese Angelegenheit der Antragsverbrechen bildet schon seit dem Bestehen des StrafGesetzbuches einen Gegenstand eingehendster und schärfster Kritik in denjenigen juristischen Kreisen, die sich mit dem Criminalrechte befassen. Ich habe bei allen Assisen gehört, daß mit diesen Antragsverbrechen nicht aus= und durchzukommen wäre. Was die Kosten betrifft, so kann ich versichern, daß da wahrhafte Scandalosa vorkommen, daß eine Verhöhnung der Justiz nicht bloß objectiv Statt gefunden hat, sondern auch im voraus projectirt worden ist. Wie mir von sehr glaubhaften Personen mitgetheilt worden, sollen sich sogar Gesellschaften von jungen Leuten gebildet haben, welche sich das Vergnügen machten, sich gegen Einen von ihnen wegen Mißhandlung bei der Justiz zu beklagen. Ein großer Theil der Gesellschaft, der in einer anderen Stadt wohnte, wurde dann als Zeugen gerufen, die Sache spielte dann, so lange sie gehen wollte, und kam endlich vor das Zuchtpolizeigericht, wo dann der Kläger erklärte, daß er auf die Bestrafung des Angeklagten verzichte. Die Zeugen theilten die Zeugengebühren, und so hatte dann der Staat die Kosten zu tragen und die Leute lachten noch obendrein die Justiz aus! Ich glaube, das genügt in Verbindung mit dem, was hier schon vielfach berichtet worden ist, meine Bitte zu motiviren, und ich hoffe, daß derselben möglichst bald praktische Folge gegeben wird. Justiz=Minister Dr. Leonhardt: Ich nehme an, daß dem Vorredner derartige Fälle mitgetheilt worden sind, aber die Quelle wird wohl auch nicht recht lauter sein, wie ich denn auch dienstlich erfahren habe, daß di Beschreibung, die der Hr. Abgeordnete vor einiger Zeit in Betreff der Reisegelder einiger Justizbeamten in der Rheinprovinz machte, sich nicht so verhalte, und daß am Rheine nichts davon bekannt sei. Im Uebrigen muß ich anerkennen, daß die Behandlung der Antragsverbrechen keine glückliche ist, und besonders sind die Uebelstände hervorgetreten auf Grund von Abänderungen, die der Reichstag beschlossen. Hier hat man sich zu stark beeinflussen lassen durch die Gesetzgebung für das Königreich Sachsen; dort sind so trübe Erfahrungen wie in Preußen nicht gemacht worden. Die königliche Staatsregierung erkennt Uebelstände der Art in erheblichem Umfange an, sie hat jedoch geglaubt, daß die Verhältnisse sich im Laufe der Zeit besser gestalten werden. Ich habe dem Reichstage bei Einführung des Reichs=Strafgesetzes gesagt, daß dieses Gesetz nicht ein solches sei, welches Anspruch habe auf eine längere Dauer; es wäre durch die Verhältnisse geboten, daß nach fünf Jahren eine Revision eintrete. Dies meine ich auch jetzt noch, und bei dieser Revision wird auch wohl eine bessere Prüfung des Systems der Antragsverbrechen nicht umgangen werden. So schnell mit Aenderungen hervorzutreten, ist mir etwas bedenklich, Reichensperger(Coblenz): Der Hr. Justiz=Minister hat sich gemüssigt gesehen, meinen früheren Aeußerungen in Bezug auf die Reisegebühren der rheinischen Richter in Privatstreitigkeiten eine Art Dementi zu geben; ich halte dieselben aber im vollen Umfange aufrecht. Da ich mich bereits 42 Jahre in der rheinischen Justizpflege bewege, so wird wohl ein Jeder glauben, daß ich über die dortigen Vorgänge einiger Maßen unterrichtet bin. Ich bleibe bei meiner damaligen Aussage und behaupte, daß der Irrthum sich auf der Seite befindet, welche sich gegen meine Aussage gerichtet hat! Peltzer: Mir sind in den 40 Jahren meiner dortigen juristischen Thätigkeit keine derartigen Fälle vorgekommen, wie der Abgeordnete Reichensperger berichtet. Daß vielleicht hin und wieder einmal etwas vorkommt, was nicht ganz so ist, wie es sein sollte, halte ich noch für keinen Grund zu einem öffentlichen Tadel hier im Hause, Reichensperger(Eoblenz): Mir ist nicht bekannt, ob der Herr Vorredner überhaupt längere Zeit gerichtlich gearbeitet hat. Es kann sein. Ich wüßte aber gar nicht, wie ich von ihm eine Rüge oder etwas einer Rüge Aehnliches verdienen könnte. Ich habe damals ausgeführt, daß der Richter dadurch, daß er die Auslagen selbst zu machen hat, leicht in Conflict mit seiner Delicatesse käme, und ich gehe dem Hause anheim, zu beurtheilen, ob der Herr Abgeordnete irgendwie Anlaß hat, dem hier in irgend einer Beziehung zu widersprechen, und ob sein Widerspruch irgendwie Bedeutung hat.(Sehr wahr!) Die Position des Art. 3 des Cap. 83 im Betrage von 787,310 Thlr. wird nunmehr bewilligt und auch die wweiteren Capitel bis 88ohne Discussion genehmigt, Zu Tit. 4 der„Einmaligen und außerordentlichen Ausgaben“, der eine fernere Rate von 220,000 Thlr. für den Bau eines Gefängnisses am Plötzersee bei Berlin verlangt, ergreift das Wort der Abg. Dr. Eberty, um sich gegen die Anwendung der Einzelhaft als Strafmittel auszusprechen, unter Hinweis darauf, daß auch die jüngst zu einer Conferenz in London versammelt gewesenen Gefäugniß=Directoren sich gegen diese Art der Haft erklärt hätten. Auch in America und besonders in dem Staate Pennsylvanien, aus dem die Einzelhaft stamme, habe man sich bereits davon abgewandt. Auch Professor v. Holtzendorff spreche sich in seinem Bericht dagegen aus, und die Einzelhaft gehöre in der That nicht mehr in das gegenwärtige Zeitalter, sondern sei eine Ausgeburt mönchischer und pietistischer Einrichtungen, über die der Zeitgeist längst gerichtet habe. Es sei Aufgabe, die Menschen zum vernünftigen Gebrauche der Freiheit zu erziehen, und dahin ziele man mit den zur Einzelhaft bestimmten Gebäuden nicht. Aber außer diesem ethischen Gesichtspuncte käme auch der financielle hier in Betracht; denn die Kosten derartiger Gefängnisse beliefen sich auf viele Millionen. Die Beschäftigung in der Freiheit sei in Holland fast durchgängig angewandt und auch viele Mitglieder des Abgeordnetenhanses beschäftigten ja Gefangene. Er wolle daher den Justiz=Minister bitten, ferner nicht so kostspielige Bauten für ein so verwerfliches System aufführen zu lassen. Justiz=Minister: M..! Es dürfte hier nicht an der Zeit sein, festzustellen, ob die Einzelhaft besser sei oder eine andere. Die Sachlage liegt einfach so: durch das Strafgesetzbuch ist es zugelassen, Strafen, insonderheit Gefängnißstrafen, in Einzelhaft verbüßen zu lassen, und auf Grund dieser Bestimmungen bin ich ermächtigt, Gefängnißstrafen in der Gefangenenanstalt am Plötzerse in Einzelhaft absitzen zu lassen. Ich weiß nur nicht, welche Bedenken der Herr Abgeordnete dagegen geltend machen kann, wenn ich dasjenige thue, was mir durch Reichsgesetz gestattet ist. Der Herr Abgeordnete sagt, durch die Geschichte wäre die Zellenhaft als verwerflich gerichtet; das ist mir ganz neu, eben so, daß man sich in London gegen die Zellenhaft erklärt hat. So viel ich weiß, sind die Verwaltungen meistens dafür, die Zellenhaft im Anfange der Strafhaft zu empfehlen. Wenn jetzt am Plötzersee ein Flügel des Gefängnisses für 300 Personen zur Zellenhaft eingerichtet wird, bei einer Gefangenenanzahl von 1200 Personen, so ist das keineswegs zu viel, am allerwenigsten gegenüber den berliner Sträflingen. Der Herr Abgeordnete sollte einmal die Gefängnisse ansehen und sich bei den Directoren und Aufsehern erkundigen, und er würde finden, wie schlimm die Zustände in Berlin, und wie nothwendig es ist, die Zelle für diese Leute zur Anwendung zu bringen. Ich weiß, daß die gemeinschaftliche Haft namentlich hier in Berlin durchaus keine erfreulichen Resultate liefert, denn es ist hier eine ganz böse Societät von Verbrechern. Die Zellenhaft ist diesen gegenüber so nützlich wie nur etwas! Der Herr Abgeordnete Dr. Eberty scheint aber in der That nur Theoretiker zu sein; das praktische Leben ist ihm fern geblieben. Wenn der Herr Abgeordnete sich diesem praktischen Leben hingeben wollte, und betrachten, welche Erfordernisse dieses stellt, so wäre es gar nicht nöthig, darauf hinzuweisen, daß der Strafvollzug in Zellen ein verfassungsmäßiger ist. Ich habe nichts gehört, worauf die Ungesetzmäßigkeit der Zellenhaft sich begründen ließe. Ich stehe auf dem Boden des Strafgesetzbuches und werde mich darin durch die Reden des Herrn Abgeordneten nicht beirren lassen! Dr. Eberty: Ich bin allerdings Theoretiker dieser Frage gegenüber. Praktiker ist nur der; welcher längere Zeit im Gefängnisse gewesen ist.(Anhaltendes, schallendes Gelächter.) Ich bedauere aber recht sehr, daß die ergreifenden Worte der Mitglieder des Reichstages, die Gefängnißstrafen verbüßten, keinen tieferen Eindruck gemacht haben. Ich empfehle ihm die Lecture der Berichte, in welchen die Herren Abgg. Wiggers und Ziegler die Qualen schildern, die sie in der Einzelhaft ausgestanden haben. Er sollte die Berichte von Holtzendorff—. die noch dazu dem Minister bereits erstattet sind oder doch bald erstattet werden— lesen!(Redner verliest hier eine längere Stelle aus dem erwähnten Berichte des Prof. v. Holtzendorff.) Justiz=Minister: M..! Ich bin allerdings nur Theoretiker und verlange von Hern Dr. Eberty durchaus nicht, daß er Praktiker wird, in der Richtung, daß er als Sträfling sich einsperren läßt oder als Anstalts=Direc= tor; aber wünschenswerth scheint mir, daß ich als Theoretiker dem Leben näher trete, d.., daß ich mich in das Gefängniß begebe, um mich von dem Erfolge oder Mißerfolge zu unterrichten. Ich möchte ihm anheimgeben— wie ich es thue— sich die Zellen aufschließen zu lassen und mit den einzelnen Sträflingen sich zu unterhalten. Das kann man in sehr weitem Umfange thun. Indem man sich die Zellen aufschließen läßt und mit den Gefangenen spricht, lernt man mehr als man auf Congressen in London lernen kann. (Sehr richtig! rechts.) Aber der Herr Abgeordnete bewegt sich immer auf wissenschaftlichem Gebiete. Ich höre überall in den Strafgefängnissen, daß der Herr Abg. Eberty sie nicht besucht hat. Dr. Eberty: Wohl habe ich auch Gefängnisse besucht— so daß mich der Vorwurf des Herrn Ministers in dieser Beziehung nicht trifft— und nicht nur in Preußen, sondern auch im Auslande! Götting: Ich muß doch dem Abg. Eberty darin widersprechen, daß die Wissenschaft über das System der Einzelhaft gerichtet habe. Es ist noch vor drei Jahren auf dem Juristentage in Heidelberg als richtig anerkannt und vom Reichstage erst vor zwei Jahren angenommen worden. Den Berichten gegenüber, die der Herr Vorredner zur Lecture empfahl, empfehle ich, die Berichte einiger Gefangenen zu lesen, die in Bruchsal und andereu badischen Gefängnissen in Einzelhaft saßen. Die Gefangenen haben dort das Recht, nach sechs Jahren Einzelhaft die Verbüßung der weiteren Haft in Gesellschaft zu verlangen, aber die meisten bitten in einem solchen Falle, sie weiter in der Einzelhaft zu belassen, da die Bekanntschaft im Gefängnisse der Heerd der Verderbniß wird. Berichterstatter Lasker bemerkt, daß sich in der Budget=Commission keine Stimme gegen die Einzelhaft erhoben habe. Auch er sei früher dagegen gewesen, sei aber anderer Ansicht geworden, seitdem er Gefangene in Einzelhaft besucht habe. Viele ließen sich lieber auf kurze Zeit in Einzelhaft stecken, als längere Zeit mit einer schlimmen Sorte von Verbrechern zusammen. Die Pasition von 220,000 Thlr. wird nunmehr angenommen und die weiteren Tite: dieses Abschnittes ohne Weiteres genehmigt. Frasident v. Forckenbeck, eröffnet die Discussion über den vom Abg. Eberty gestellten Antrag, betreffend Aufbesserung der Beamtengehälter beim berliner Stadtgerichte. Abg. Lasker als Referent der Budget=Commission empfiehlt Ablehnung, da man nicht zwei oder drei Kategorieen in Bezug auf die Gehälter be= vorzugen könne. Reg.=Comm. Geheimrath v. Lebbin bemerkt, daß der Antragsteller eine besondere Sympathie für seine eigenen Verwaltungsbeamten zeige. Die Regierung könne aber nur allgemeinen Anträgen auf Verbesserung der Gehälter gewisser Beamten näher treten. Es empfehle sich daher nicht, die Petitionen Einzelner zu berücksichtigen.... Hin daß zs kokar deng in Be Dr. Ebertt weist nochmats carauf hin, eng es besonders in Berlin ganz unmöglich sei, mit 1 Thaler pro Tag zu eeben, und ersucht das Haus nochmals, die Petition der Regierung zur Berücksichtigung zu überweisen. Lasker verweist darauf, daß erst im vorigen Jahre Gehaltsverbesserungen eingetreten seien. Man könne nicht mit einem Male Allem abhelfen, was durch Menschenalter hindurch sich ergeben habe. Der Antrag Eberty wird abgelehnt. Ueber die hierzu eingegangenen Peritionen beschließt das Haus den Anträgen der Commission gemäß. Das Haus geht nunmehr über zur Berathung des Etats der landwirthschaftlichen Verwaltung und erhält zuerst das Wort Referent v. Wedell=Malchow: Die Aenderungen, welche die Commission zu treffen sich veranlaßt gesehen hat, sind, obwohl formel, doch nicht derartig in Einnahmen und Ausgaben eingreifend, daß die Bilanz gestört würde, Inzwischen ist nun der Antrag des Abgeordneten Virchow in das Haus gekommen, eine bedeutende materielle Aenderung vorzunehmen, nämlich, das Veterinärwesen dem Ministerium der geistlichen Angelegenheiten zu unterstellen. Dieser Antrag hat der Commission nicht vorgelegen, sie hat aber, wie aus dem Antrag hervorgeht, den ganzen Etat des Veterinärwesens beim landwirthschaftlichem Ministerium belassen und nur einige formelle Aenderungen mit demselben vorgenommen. Ich muß annehmen, und ich thue es, daß die Majorität der Commission der Ansicht gewesen ist, den Etat so zu belassen, wie ihn die Regierung vorgelegt hat, deßhalb glaube ich, daß es mir zusteht. im Namen der Commission gegen den Antrag Virchow zu sprechen. Daß die geschehene Uebertragung nicht anerkannt werden kann, das ist eine staatsrechtliche Frage, auf deren Erörterung ich hier nicht näher eingehen möchte: ich erwarte dies von geschickterer Seite; aber ich muß erwähnen, daß es sich nicht empfiehlt, die Sache in abstracto zu behandelu, man würde besser thun, jeden einzelnen Fall in concreto zu untersuchen. Sehen wir uns die Sache vom praktischen Standpuncte an, so müssen wir bemerken, daß in einer Zurückverweisung im Sinne des Antrags Virchow eine Schädigung der Interessen der Landwirthschaft liegen würde. Daß sich die Trennung des Veterinärwesens empfehlen würde, muß ich entschieden bestreiten. Jetzt ist der Herr Culius=Minister mit so bedeutend wichtigen Gegenständen beschäftigt, daß er sich nicht mit voller Energie auf die Veterinärfrage werfen könnte. Schließlich habe ich nochmals hervorzuheben, daß es sich empfiehlt, den eigentlichen Streit über die stagtrechtliche Seite der Angelegenheit bei Seite zu lassen....# d Be 3e Bähr(Kassel): Es ist fruyer der Beschluß gefaßt worden, die königliche Staatsregierung aufzufordern, dem Landtage einen Gesetzentwurf vorzulegen, wodurch das Kostenliquidationswesen mit den Behörden vereinfacht wird. Der Herr Regierungs=Commissar erklärte sich grundsätzlich damit einverstanden, er erklärte, daß schon 1850 ein Gesetz vorbereitet gewesen sei, welches diese Angelegenheit regeln sollte, und daß in der nächsten Session eine Vorlage geschehen oder bei Hinderung die Gründe derselben angegeben werden würden. Im borigen Jahre wurde als Entschuldigung angegeben, das Gesetz sei noch nicht fertig; in meinen Augen nicht ganz zureichend. Dieses Jahr nun haben wir noch nichts vorgelegt bekommen. Es versteht sich von selbst, daß derjenige Minister nicht verantwortlich dafür gemacht werden kann, der jetzt die Geschäfte übernommen hat, aber ich will constatiren, daß ein als dringend anerkanntes Bedürfniß bis zum heutigen Tage keine Abhülfe gefunden hat. Wenn ich mich berufen fühle, diese Angelegenheiten wiederholt zur Sprache zu bringen, so geschieht es deßhalb, weil dieses Auseinandersetzungswesen gerade in Hessen eine Rolle spielt, und ich möchte mir erlauben, den Herrn Minister der landwirthschaftlichen Angelegenheiten einiger Maßen auf die dortigen Verhältnisse aufmerksam zu machen. Es ist das Verfahren in Hessen durch eine 1867 octroyirte Verordnung eingesührt. Die Bedenken, welche dagegen geltend gemacht worden sind, sind bisher im Ministerium spurlos verhallt. Es thäte eine Revision sehr noth. Nun sagt man uns, die Gesetzgebung sei genau der altpreußischen entsprechend; in der That hat sich aber nachträglich gefunden, daß unsere Verordnungen in ihren rigoristischen Zwangsbestimmungen über die altpreußischen Bestimmungen hinausgeht; ja und man hat sogar in neueren Gesetzen andere mildere und gerechtere Grundsätze aufgestellt. Ich bin der Ansicht, daß unsere Provinz ein Recht hat, zu begehren, daß diese Bestimmungen günstiger und milder gestaltet und für sie in Anwendung gebracht werden. Diese Gesetzgebung wirkt nachtheilig auf das Rechtsbewußtsein in unserer Bevölkerung, sie wird excitirt, und wenn eine so ruhige Bevölkerung, wie die hessische, exeitirt wird, so muc sie ihrem Bewußtsein nach wenigstens glauben, daß sie nicht berückschtiet wird. Sollte der Herr Minister auf meine Bedenken eingehen, so würde ich ihn bitten, nicht allein altprußische, sondern auch hessische Beamten bei Rauz derung dieser Angelegenheiten Theil nehmen zu lassen. minister der landwirthschaftlichen Angelegenheiten: M..l. acceptire bestens die Aeußerungen meines Heurn pstsiche der dermeintlicheFester in demn vuon mir setgeleiteten Mahiher nicht verantwortlich zu machen sei. Ich muß Sie aber darauf aufmerf' machen, daß ich erst vor zwei Tagen die Minsterians Abernomuen hobs und daß es mir in der.Peaite maines möglich gepesen ist, mich khit dem Etat so eingehend, Jco un es gewigscht häits.,„ Ich werde daher, glaube ig icgen, wie 465 reonen, öütsen, wenn ich die Vertretung desop. ug ut Dür Zutimnung oerngengen Räthzen zumeist überlasse, uudteriums bei der Veratung dasgnigen Näithe eue ertege, wuage bei Austlung der Buidiuns Sie besser und gründlicher unterichten werden, als Regierungs=Commissar Geheimrath Heider: Es ist ein Gesetz ständig fertig ausgearbeitet, und es ist nur deßhalb dem wargeligt worden, weil es noch nicht gewiß ist. ob der jetzige u der Vorlage zusimmt. 0 e ur aut krue Har Minister Parisius: Ueber die landwirthschaftlichen Lehranstalten ist seit Jahren geklagt worden: sie gehen zurück. Diese Klage wird zum großen Theile auch von den Lehrern getheilt, und zwar geben einzelne der Herren Lehrer, welche anerkannt tüchtig sind, einen großen Theil der Schuld dem Umstande, daß solche Anstalten unter dem landwirthschaftlichen Ministerium stehen und geben speciel dem Decernenten in diesen Sachen Schuld.(Ahal rechts.) Ich glaube, daß die Herren es nicht verstehen, welche„Aha“ schreien; gehen Sie nach Proskau, Eldena u. s. w. und überzeugen Sie Sich. Von dem gegenwärtigen Herrn Minister kann ich keine Auskunft verlangen, da er sich erst zwei Tagt an der Spitze der Geschäfte befindet, aber den Wunsch will ich aussprechen, speciel die Frage zu untersuchen, ob die landwirthschaftlichen Lehranstalten dem Minister für geistliche Angelegenheiten übertragen und da nicht alle diese Anstalten einer einheitlichen Leitung unterstellt werden müßten. v. Kardorff: In gewissem Grade befinde ich mich in Uebereinstimmung mit dem Herrn Vorredner, nach meiner Meinung können auf die Dauer die Zustände nicht bestehen bleiben; die Anstalten leisten meiner Meinung nach nicht das, was sie in Anbetracht ihrer Kosten könnten. Es liegt zum Theil daran, daß die höheren Lehranstalten verbunden sein müssen mit einer Universität. Dann wird es landwirthschaftliche Mittelschulen zu errichten nöthig sein, diese aber dann dem Culius=Ministerium unterzustellen, würde nicht gut sein. Parisius: Ich will dem Herrn Vorredner entgegnen, daß ich ihm darin Recht geben muß, daß ich mich in der Bezeichnung geirrt habe; aber ich habe allerdings nur die höheren Lehranstalten gemeint. Bei den anderen möchte allerdings das Resultat zweifelhaft erscheinen. v. Kardorff: Noch einen Punei möchte ich hervorheben. In ihrem jetzigen Bestande als landwirthschaftliche Lehranstalten ist es unmöglich, mit einem Male diese Institute dem Cultus=Ministerium zu unterstellen. Jetzt liegt die Möglichkeit nicht vor. Dr. Virchow: Ich will nur hervorheben, daß wenigstens für eine dieser Anstalten die erwähnte Unmöglichkeit nicht zutrifft. In Eldena würde nichts entgegenstehen, jeden Augenblick die Vereinigung zu vollziehen. Eldena hat Beziehungen zu einer Universität und räumlich liegt sie so, daß sie jederzeit angeschlossen werden kann. Es wird eine ernste Frage sein, wie denn diese Anstalt von Jahr zu Jahr herunterkommt, während die anderen Anstalten eine in der That so überraschende Blüthe erreicht haben. M..! Diese Anstalten sind mit Universitäten zu verbinden, und wenn gesagt wird, daß es Anstalten gibt, welche in ihrer Isolirung eine größere Bedeutung erlangt haben— ich meine Proskau—, so ist es nur ein Ausnahmefall, und dieser berechtigt gar nicht zu einer Verallgemeinerung. Ich beklage im höchsten Maße, daß durch die überwiegende Aufmerksamkeit, welche die Cultus=Minister den geistlichen Angelegenheiten geschenkt haben, die Unterrichtsangelegenheiten sich ihrer Aufmerksamkeit mehr entzogen haben. Es ist von höchst verderblichem Einflusse, daß jeder Minister sich seine eigenen Lehranstalten unterstellt sieht, dadurch kommt Zersplitterung und Unrechtes zu Stande. Zu Titel II des Etats für die landwirthschaftlichen Angelegenheiten: „Einnahmen bei der Verwaltung des Veterinärwesens" stellt der Abgeordnete Virchow folgenden Antrag:„Das Haus der Abgeordneten wolle beschließen: 1) zu erklären, daß es die im Laufe des vorigen Etatsjahres durch Allerhöchste Verordnung vom 27. April v. J. angeordnete Uebertragung der Veterinärverwaltung einschließlich der Thierarzneischulen auf das Ministerium der landwirthschaftlichen Angelegenheiten als gerechtfertigt nicht anerkennt; 2) Cap. 32 Tit. 4 der Einnahmen und Cap. 108 der Ausgaben (Veterinärwesen) in dem Etat des landwirthschaftlichen Ministeriums zu streichen und in den Etat des Ministeriums der geistlichen, Unterrichts= und Medicinal=Angelegenheiten aufzunehmen“, und begründet denselben mit folgenden Worten: M..! Mein Antrag ist nicht aus einseitiger Parteiauffassung hervorgegangen, wie das Haus glauben kann, sondern um eine ernste constitutionelle Frage zu berühren; wenn ich sie freilich nicht in derselben Schärfe betonen will, wie in der vorigen Session, so können Sie doch darin den Wunsch erkennen, die Schwierigkeiten des Augenblicks nicht mehr zu häufen als nöthig ist, aber still schweigen kann ich doch über das unerhörte Verfahren nicht. Ich erinnere Sie daran, daß der vorige landwirthschaftliche Minister seiner Zeit auf eine Interpellation über vorliegenden Antrag keine andere Antwort gab als die, er habe sein Ministerium auf eine breitere Basis stellen wollen, um ihm eine dauernde Existenz zu sichern; er beging also damit einen Verzweiflungsact(Heiterkeit), er griff nach den Thierarzneischulen und dem Veterinärwesen als dem letzten Strohhalm, und trotzdem hat er seinen Platz als Minister nicht behauptet. Als nun der neue Cultus=Minister eintrat mit dem neu ernannten Unter=Staatssecretär, als also die Information im CultusMinisterium fehlte, benutzte Herr v. Selchow die Zeit, um sich dieses Strohhalms zu bemächtigen(Heiterkeit). Der neue erfreut sich einer ähnlichen Situation wie der neue Cultus=Minister, er kennt die Verhältnisse noch nicht, er muß seinen Räthen vertrauen, und wir müssen endlich das wieder gut machen, was seine Räthe im vorigen Jahre dem Tultus=Ministerium angethan haben(Heiterkeit). Obgleich ich darauf verzichte, auf die Sache in ihrer Verfassungswidrigkeit näher einzugehen, so betone ich doch die Unerträglichkeit, daß dis Regierung das Recht für sich beansprucht, im Laufe eines Etatsjahres nach dem Zustandekommen des Etatsgesetzes derartige Translocirungen vorzunehmen. Wenn wir hierbei schweigen, dann verlassen wir den Standpunct, den das Haus mit großer Majorität bei der Annahme des Oberrechnungskammer=Gesetzes eingenommen hat. Dem Einwande gegenüber, daß die Translocirung des Veterinärwesens zweckmäßig gewesen gegne ich: wenn Sie alles vom Cultus=Ministerium fortnehmen wollen, was früher schlecht verwaltet wurde, dann möchte ich wissen, was übrig bliebe.(Heiterkeit.) Ich möchte z. B. wissen, ob der Herr Referent es nicht auch vielleicht für wünschenswerth halten könnte, die Verwaltung der Museen dem landwirthschaftlichen Ministerium unterzustellen(Heiterkeit). Ich gebe zu der landwirthschaftliche Herr Minister hat vielleicht Räthe, welche die Sache besser verstehen, als die des Herrn Custusministers. Aber dann finde ich es eigenthümlich, daß behörden als vermindert bezeichnet und sogar in Aussicht genommen sei, die General=Commission von Posen oder Stargardt aufzuheben. Er fragt daher den Herrn Minister, wie sich diese Angelegenheit verhalte, oder ob man davon zurückgekommen sei. Minister der landwirthschaftlichen Angelegenheiten: Allerdings ist die Vereinigung der General=Commission zu Posen mit der zu Stargardt in Aussicht genommen; eben so sollten die General=Commissionen von Frankfurt und Berlin vereinigt werden, doch bin ich darüber nicht hinreichend informirt. Die erstere Vereinigung halte ich jedoch wohl für ausführbar. Indessen glaube ich, daß dazu ein Gesetz nöthig sein dürfte. Eine dahin zielende Vorlage wird daher in nächster Zeit Ihnen zugehen. Regierungs=Commissar Heider erklärt sich gegen den Antrag. Namentlich seien erst im letzten Jahre die Gehälter der Feldmesser verbessert worden, und zwar sehr erheblich. Es läge daher kein Grund vor, eine Verbesserung von Neuem vorzunehmen. Der Antrag des Prinzen Handjery geht an die Budget=Commission. Schellwitz spricht seine Freude aus, daß seinem vorjährigen Antrage wenigstens in so weit entsprochen ist, als das pensionsfähige Gehalt der Feldmesser erhöht worden. Um so mehr müsse er bedauern, daß die Diäten der Special=Commissarien den Gesetzen nicht ganz entsprächen, als der Durchschnittssatz nicht 3½ sondern 3¾4 Thlr. betragen müßte. Redner kommt nun auf den Arbeitsmangel bei den Separationen zu sprechen. So sei die General=Commission in Breslau nicht im Stande, den an sie gestellten Ansprüchen zu genügen.(Hört! hört!) Der Grund des Mangels liege unzweifelhaft an dem ungenügenden Ersatz. In Breslau allein seien 14 Assessoren in andere Branchen übergegangen, ohne daß für genügenden Ersatz gesorgt war. Redner bittet zum Schluß den neuen Herrn Minister, sich der Behörden seines Ressorts anzunehmen und namentlich den Special=Commissarien eine solche Stellung zu geben, daß hinreichender Ersatz gefunden werde. Die übrigen Titel des Cap. 106 werden hiermit ohne Discussion genehmigt. Einem Vertagungsantrage wird Statt gegeben. Schluß der Sitzung 4¼ Uhr. Nächste Sitzung Dinstag 11 Uhr. Tagesordnung 1) Provincial=Gesetze; 2) Fortsetzung der Berathung über den Etat des landwirthschaftlichen Ministeriums; 3) Etat der Gestütsverwaltung; 4) Antrag Miquél, betreffend Revision der Städteordnung; 5) Petitionen. * Denkschrift des Ober=Kirchenraths zu den Falk'schen Vorlagen. Wir geben in Folgendem den Wortlaut der Bedenken, welche der evangelische Ober=Kirchenrath bei den Kirchenrechts=Vorlagen an das Abgeordnetenhaus gerichtet hat: Einige Bemerkungen zu den Gesetzes=Entwürfen über: 1) den Austritt aus der Kirche, 2) die Vorbildung und Anstellung der Geistlichen, 3) die kirchliche Disciplinargewalt und die Errichtung des Königlichen Gerichtshofes für kirchliche Angelegenheiten. Die vorstehend bezeichneten Gesetzes=Entwürfe mußten nach ihrem Erscheinen um so mehr dem evangelischen Ober=Kirchenrath Veranlassung geben, sie von seinem Standpuncte aus einer Erwägung zu unterziehen, als er bis dahin keinerlei Gelegenheit zu einer Kenntnißnahme von ihrem Inhalt erhalten hatte. Diese seine Erwägung hat ihn nicht zu überzeugen vermocht, daß die evangelische Kirche, sei es durch ihre principielle Stellung, sei es durch ihr thatsächlich bestehendes Verhältniß zum Staate, einen begründeten Anlaß zu der vorliegenden Gesetzgebung dargeboten habe. Weder die Grundsätze noch die realen Beziehungen, welche die evangelische Kirche dem Staate gegenüber festhält, können das Bedürfniß nach einer solchen Gesetzgebung nahe gelegt haben. Wenn aber dennoch, anscheinend aus politischen Rücksichten, deren Würdigung den legislativen Factoren des Staates zusteht, die fraglichen Gesetzes=Entwürse auch auf die evangelische Kirche ausgedehnt worden sind, so dürfen die Organe der letztern nicht unterlassen, darauf aufmerksam zu machen, daß der Staat im Begriffe steht, mit dieser sachlich nicht begründeten Ausdehnung, insbesondere des Gesetzes über die kirchliche Disciplinargewalt, die evangelische Kirche in ihrem innern Lebensgebiete recht empfindlich zu schädigen. Wir können so deßhalb in erster Linie nur als dringend wünschenswerth bezeichnen, daß eine Anwendung der Gesetzes=Entwürfe auf die evangelische Kirche überhaupt, mindestens aber in Betreff des Gesetz=Entwurfes über die kirchliche Disciplinargewalt, ausgeschlossen werde, haben uns aber hiedurch der Pflicht nicht für überhoben ansehen können, noch in dem gegenwärtigen legislativen Stadium diejenigen Puncte in Nachstehendem eventuel hervorzuheben, bei welchen unter allen Umständen uns eine Abänderung der Gesetzesvorlagen den Forderungen der Gerechtigkeit und Weisheit zu entsprechen scheint. ad I. Gesetz, betreffend den Austritt aus der Kirche. a)§§. 1 und 3. Durch die Bestimmungen in diesen Paragraphen wird die Vorschrift des§. 17 der Verordnung vom 30. März 1847(Ges.=S. de 1847, S. 125) beseitigt, nach welcher die vor dem Richter abgegebene Erklärung über den Austritt aus der Kirche nur alsdann rechtliche Wirkung haben soll, wenn die Absicht, aus der Kirche auszutreten, mindestens vier Wochen vorher dem Richter in gleicher Weise erklärt worden ist. Durch dieses Erforderniß einer zweimaligen, durch einen vierwöchentlichen Zeitraum geschiedenen Erklärung des Austritts sollte der seelsorgerlichen Einwirkung des Parochus auf das zum Austritt entschlossene Gemeindeglied Raum gegeben werden, und wurde deßhalb in fine des citirten§. 17 zugleich bestimmt, daß der Richter von der zuerst bei ihm abgegebenen Erklärung dem competenten Geistlichen sofort Mittheilung zu machen habe. Gewiß ist es Aufgabe der Kirche, ihre Glieder durch seelsorgerliche Mittel von einer Handlung abzumahnen, welche sie für seelengefährlich halten muß. Andererseits lieat es aber auch im dringenden Interesse des Staates, als sittin§. 5 an der Stelle, wo von vorgeschriebenem dreijährigem Stuotum die Rede ist, eintreten zu lassen. b.§. 9. Hier erscheint eine zusätzliche Bestimmung in einem Absatz 4 erforderlich, durch welche von der in al. 2 und 3 angeordneten Beaufsichtigung durch den Ober=Präsidenten der Provinz solche der Vorbildung der evangelischen Geistlichen dienende kirchlichen Anstalten ausgenommen werden, in deren Curatorium bereits ein Vertreter des Ministers der geistlichen Angelegenheiten Sitz und Stimme hat oder über welche sonst schon der gedachte Minister die Mitaussicht führt. Solche Anstalten sind die Prediger=Seminare der evangelischen Landeskirche, namentlich das Dom=Candidaten=Stift hierselbst. Bei ihnen ist die Aufsicht des Staates durch die Stellung des Ministers der geistlichen Angelegenheiten zu denselben vertreten, und würde für sie ihrer ganzen bestehenden Einrichtung nach die Uebertragung der staatlichen Beaufsichtigung an den Ober=Präsidenten nur ohne ausreichenden Grund und ohne ersichtlichen Zweck Inconvenienzen herbeiführen. c.§. 18. Der Anwendung der in Absatz 1 vorgesehenen Bestimmung, wonach jedes Pfarramt innerhalb eines Jahres, vom Tage der Erledigung gerechnet, dauernd besetzt werden soll, auf die evangelische Kirche steht in der Allgemeinheit, in welcher die Vorschrift aufgestellt ist, entgegen, daß fast durchweg in der evangelischen Kirche die Hinterbliebenen eines mit Tode abgegangenen Pfarrers einen gesetzlichen Anspruch auf das Beneficium der Gnadenzeit haben. In diesen Fällen wird das Amt zwar mit dem Ableben des Pfarrers, die Pfründe dagegen erst nach Ablauf der Gnadenzeit erledigt, deren Dauer in Westfalen und in der Rheinprovinz generel ein Jahr sechs Wochen beträgt und in den übrigen alten Provinzen der Monarchie eine mehr oder weniger verschiedene, theilweise kürzere, theitweise aber auch noch längere ist. Eine die Wiederbesetzung gestattende Erledigung der Stelle tritt demnach hier erst mit diesem Ablauf des Beneficiums der Gnadenzeit, als dem Termine ein, welcher die Verfügung über das Stellen=Einkommen erst wieder frei gibt. Daß auf dieses Verhältniß bei der Fristbestimmung in Absatz 1 des§. 18 Rücksicht genommen worden sei, ist weder aus dem Wortlaut der Vorschrift, noch aus den Motiven zu derselben erkennbar, und würde deßhalb eine Vervollständigung der Bestimmung nach dieser Seite hin unerläßlich sein. Wir sind indessen principaliter der Meinung, daß, da innerhalb der evangelischen Kirche die Besetzung der Pfarrämter entweder durch Behörden, deren Mitglieder sämmtlich vom Könige ernannt werden, erfolgt, oder doch nur unter deren Bestätigung wirksam werden kann, aus den Gründen, auf welchen§. 28 der Gesetzesvorlage beruht, es sich empfehlen möchte, die ganze Vorschrift des§. 18 für die evangelische Kirche außer Anwendung zu setzen. Eventualiter ab.r würde es hier entweder eines Zusatzes dahin bedürfen, daß für die evangelische Kirche die Festsetzung in Alinea 1 außer Anwendung bleibt, wenn bei Erledigung des Amtes durch den Tod des Pfarrers eine Gnadenzeit von näher zu bestimmender Dauer den Hinterbliebenen desselben zusteht, oder es würde für Fälle der fraglichen Art als Anfangspunct der einjährigen Besetzungsfrist der Tag der Freiwerdung der Pfründe bestimmt werden müssen. d.§. 20. Es kommt nicht selten vor, daß Geistliche bei ihrer Anstellung zu einer bestimmten jährlichen Abgabe von dem Pfarreinkommen Behufs Verwendung für eine dringend nothwendige, auf anderem Wege nicht erreichbare kirchliche Einrichtung in der Parochie vocationsmäßig verpflichtet werden, wie namentlich zur Aufsammlung eines Fonds für einen Pfarrhausbau. Die vocationsmäßige Uebernahme einer solchen Verpflichtung hat den Charakter einer vertragsmäßigen Vereinbarung, und würde, wenn sie unter die Vorschrift des§. 20 subsumirt und demzufolge als unverbindlich angesehen werden müßte, ein Verfahren verhindert werden, dessen Zulässigkeit im kirchlichen Interesse aufrecht erhalten werden muß. Es empfiehlt sich deßhalb eine Aenderung im§. 20, welche die Anwendung desselben für Fälle der bezeichneten Art ausschließt. Die Organisation der evangelisch=kirchlichen Behörden(§. 28), durch welche die vocationsmäßige Auflage mit dem anzustellenden Pfarrer vereinbart wird, gewährt dem Staat eine ausreichende Sicherstellung gegen den Mißbrauch. Eventualiter möchte der Absicht des Gesetzes entsprochen werden, wenn in fine des Paragraphen anstatt„sind unverbindlich“ gesetzt würde:„sind nur mit Genehmigung der Staatsbehörde zulässig.“ ad III. Gesetz über die kirchliche Disciplinargewalt und die Einrichtung des königlichen Gerichtshofes für kirchliche Angelegenheiten. a.§. 9. Die Mitwirkung des Staates bei Vollstreckung kirchlicher Disciplinar=Entscheidungen, von welcher der Paragraph handeln will, ist die administrative. Es erscheint deßhalb eine Fassung des Paragraphen, welche ter=Statsertärs Lehnert berufen; das Herr Minister habe als Landrath von Chodziesen ernstlich die Absicht gehabt, einen Abdecker zum Kreisthierarzt zu ernennen.(Unruhe und Heiterkeit.) M. ., ich muß schließlich betonen, daß meiner Ansicht nach die Thierarzneischulen unter dasselbe Ressort gehören wie die übrigen gelehrten Anstalten und bitte sie daher dringend, meinem Antrag zuzustimmen. Dr. Friedenthal: Ich kann dem Herrn Abgeordneten Dr. Virchow nur dankbar sein, daß er bei einer Etatsberathung die Sache nicht völlig hat vorübergehen lassen, wenn ich auch nicht in allen Theilen demselben Recht geben kann.— Wir haben diese Frage nur als eine Opportunitäts=Frage zu behandeln und danach zu erwägen. Was diesen Punkt betrifft, so gestehe ich von vornherein, daß ich nicht zu denen gehöre, welche diese Frage als eine Parteiangelegenheit betrachten; im Gegentheil, ich habe bei allen einschlagenden Verhandconstatirt, daß ich nicht zu den sogenannten„landwirthschaftlichen Interissen=Vertretern“ gehöre. Wir finden uns hier doch dem thatsächlichen Zustai de gegenüber, daß Berg= und Gewerbeschulen dem Handelsminister, Forst= und Veterinärschulen dem landwirthschaftlichen Minister unterstellt i der Gedanke durchgeführt ist, der auch gier zur glegierungsmaßergel Anlaß gab, da finde ich denn nicht wohl gethzan, trgreuh.u„# Theile herauszureißen und damit beliebig herum zu experimennten. M. c“ bin der Meinung, daß ich eine andere Organisation des landwirthschaftlichen Ministeriums sehr wünsche, daß, da ich die Landwirthschaft für das wichtigste Gewerbe des Staates halte, ich wünichez es guegde muit Handel und Industrie zu einem gemeinsamen verbunden. Ich glaube, M. würde der Landwirthschaft mehr damit genützt werden, als wenn man sie als etwias Besonderes herausreißt. Das ist also die Ansicht, von der ich wünsche, daß sie recht bald Verallgemeinerung fände. Dagegen muß ich jedoch entschieden Widerspruch hebend, daß die Thierärzte das Verlangen haben, unter das Cultusministerium Es ist eine Petition eingereicht worden. In dieser ist zunächst der Wunsch ausgesprochen, dem Ministerium des Innern überwiesen zu werprivatim ist mir aber von diesen Verezanhpirfeschzgige, deß man eine itliche Verbesserung vom Uebergange zum..... chen Ministerium wesen..uxg.. 9 wpürde. Nach meinem Dafürhalten wird erwarte, und gern vu. u) eiy gnihgren für die Organsation dann der richtige in diesem Falle, wie in bieieit 9..., die Sache der Selbstverwaltung der Weg eingeschlagen werden, wenn wi..:„wägen haben, wie weit Kreise Kreise überweisen, und würden wir dabei zu. erzzg.,—., betrift, die sich bei in Berücksichtigung zu ziehen seien. Was die urvetstane..— Centrum der Veterinärpolizei herausgestellt haben, so liegen dieselben nicht in.... sondern an den einzelnen Orten. Der Kreisausschuß muß mitwirkend sein; dies wäre der rich tige Weg. Ich glaube nun, im Ganzen nachgewiesen zu haben, daß es nützlicher sei, die Verbindung des Veterinärwesens mit dem landwirthschaftlichen Ministerium zu erhalten. Zum Schluß komme ich auf die Petition der Thierärzte auf Aenderung ihrer Stellung den Behörden gegenüber. Ich will mich hier eingehender Anträge enthalten; ich möchte nur noch zum Schlusse betonen, daß mit dem Uebergange zur Tagesordnung, den die Budgetcommission empfiehlt, sachlich die Bitte der Petenten nicht abgewiesen ist, sondern nur besonderer Umstände halber, die jetzt im Ministerium eingetreten sind. Minister für die landwirthschaftlichen Angelegenheiten: M.., der Abg. Virchow hat Ihnen vorher mitgetheilt, es sei ihm erzählt worden, ich habe als Landrath von Chodziesen die Anstellung eines Abdeckers als Kreisthierarzt lebhaft gewünscht. Ich will es nicht mit Stillschweigen übergehen, denn es könnte angenommen werden, daß diese Aneldote Jahr sei. Ich würde es lebhaft bedauern, wenn man dies annehmen we Ich bemerke erstens, daß ich niemals Landrath des Kreises Chodsollte.—. hin(Heiterkeit); demnächst glaube ich dem Herrn Abgeordueten ziesen geswest:"., wie dieses Gerücht entstanden sein kann. Sie können andeuten 35 gerantige Gerüchte bisweilen entstehen. Einer meiner Söhne daraus finden, angesessen, und dieser hat sich vor drei oder vier Wochen ist im Kreise Chovs#rstgporgänger gewandt mit der Bitte, die vacante Stelle an weihten Hern vun,„hildeten Thieratztse zu besetzen, baldmigtiche mit einem veov Medieinalzftscheri treße. weil inzwischen ein Abdecker Dies als persönliche Bemerkung gegen Herrn Virch in Summa 692,985 und zwar deßhalb, (Große Heiterkeit,) kurzen Schlußworté Virchow abgelehnt mit 27,320 Thlrn. der Verwaltung Darauf werden die sonstigen Titel der Einnahmen gierung zu ersuchen, dafür Sorge zu tragen, daß bei den Auseinarggehehitutgg; behörden die Arbeitskräfte vermehrt, so wie namentin., tionen der Special=Commissarien und Feldmesser verbessert verv## Der Antragsteller vertheidigt seinen Antrag, indem er einige Fälle an“““ wo Jahre lang die Separationen verschleppt worden wären; so ruhten in Rixdorf unmittelbar bei Berlin die Auseinandersetzungsarbeiten schon seit 10 Jahren. Das Arbeitsquantum sei eben für die vorhandenen Arbeitskräfte zu groß. Schmidt(Stettin) will die Flittertage des Herrn landwirthschaftlichen Ministers zwar nicht stören(Heiterkeit), will denselben aber darauf aufmerksam machen, daß von dessen Vorgänger die Arbeiten der AuseinandersetzungsDiese Möglichkeit der Ausübung der Seelsorge wird aber so gut wir lich gemacht, wenn gemäß§. 1 des Gesetz=Entwurfs die erste und einmalige Erklärung den Austritt mit voller bürgerlicher Wirkung begründet. Eine seelsorgerliche Abmahnung kann dann nicht mehr Statt finden, wie dies das Gesetz selbst dadurch anerkennt, daß es in§. 3 Alinea 2 die abschriftliche Mittheilung des über die Austritts=Erklärung aufgenommenen Protocolls nicht an den zuständigen Geistlichen, sondern an den Vorstand derjenigen Kirchengemeinde, welcher der Erklärende bisher angehört hat, anordnet. Eine solche Erleichterung des Austritts muß provocirend dazu wirken, und welches staatliche Bedürfniß zu einer in ihren Folgen so bedenklichen Abänderung der bisherigen Gesetzgebung ist nachgewiesen? Die Motive zu dem Gesetzes=Entwurf sagen hierüber an der betreffenden Stelle nur: „Die Wirkung der Austritts=Erklärung zu diesem Zweck(seelsorgerliche Einwirkung) zu suspendiren, liegt kein genügender Grund vor.“ Wir können nur dringend eine Abänderung der Vorlage empfehlen, durch welche die Bestimmungen des§. 17 der Verordnung vom 30. März 1847 vollständig aufrecht erhalten werden. b)§§. 4, 5. Soll die in dem ersten Absatz des§. 4 als Folge des Austritts aus der Kirche vorgesehene Befreiung von den auf dem Parochial=Verbande beruhenden persönlichen Verpflichtungen zu Abgaben und Leistungen mit dem in§. 5 dafür bestimmten Termin unbedingt auch für die Beitragspflicht zu den kirchlichen Baukosten eintreten, so würde nach vorliegenden Erfahrungen befürchtet werden müssen, daß dieser Umstand nicht selten einen unwürdigen Antrieb zu Austritten aus der Kirche abgeben, und in weiterer Folge die Fortexistenz einer nicht geringen Anzahl von ohne diese Beiträge nicht wohl aufrecht zu erhaltenden Parochial=Verbänden ernstlich bedrohen werde. Der Abwendung dieser Gefahr wird vorgebeugt, wenn in allen Fällen, in welchen bereits vor der Austritts=Erklärung das Baubedürfniß entstanden und die Vornahme des Baues vorschriftsmäßig beschlossen worden war, die Befreiung von der parochialen Beitragspflicht zu den Baukosten nicht schon zu dem Termin des§. 5, sondern erst nach Ablauf von 5 Jahren, vom Tage des Austritts an gerechnet, gewährt wird. Es wird dadurch den Austrittsgelüsten solcher Parochianen, welche durch den Austritt sich der Bauverpflichtung entziehen wollen, wirksam entgegen getreten, und entspricht es zugleich der Billigkeit, daß, wenn der Bau bereits beschlossene Sache war, die später aus der Kirche austretenden Parochianen überhaupt so lange für die aus ihrem bisherigen Parochialverhältniß entstandene Beitragspflicht verhaftet bleiben, bis der Bau ausgeführt ist. Die hiefür arbitrirte 5jährige Frist ist nicht zu hoch gegriffen und dürfte auch deßhalb keine Bedenken haben, weil, wenn der Bau früher zu Ende kommt, damit dann von selbst der Rechtsgrund zu weiteren Leistungen wegfällt. Eine dem entsprechende Modification der Bestimmungen der§§. 4 und schern: deßhalb das hierbei sehr wesentlich mit betheiligte kirchliche Interesse zu erfordersl.—— ad II. Gesetz über die Vorbildung und Anstellung der Geistlichen. a) ss. 1 und 4. Die Bestimmungen, daß ein geistliches Amt in einer der christlichen Kirchen nur einem Deutschen übertragen werden dürfe(§.), und zur Bekleidung eines geistlichen Amtes die Zurücklegung eines 3jährigen theologischen Studiums auf einer deutschen Staats=Universität erforderlich sei, dürften einiger das Erforderniß der deutschen Nationalität betreffenden Die französtsch=rformirten und überhaupt die zeformirten Gemeinden im Staate können sich zur Besetzung ihrer Pfarrstellen die erforderlichen geistlichen Kräfte häufig nur aus dem Auslande, namentlich Frankreich und der Schweiz, verschaffen, und möchte daher für solche Fälle im Interesse der Pfarrbesetzung eine Bestimmung sich empfehlen, durch welche der Minister der geistlichen Angelegenheiten auf vorgängigen Antrag der Kirchenbehörden zur Ertheilung einer Dispensation von der bezüglichen Vorschrift des§, 1 ermächtigt wird, Andererseits kann es vorkommen, daß ein zum Pfarrer an einer ausländischen evangelischen Gemeinde berufener deutscher Geistlicher aus dem inländischen Unterthanen=Verbande austreten und Staatsangehöriger des auswärtigen Staates werden muß. In solcher Lage befindet sich z. B. der mit Zustimmung der zuständigen diesseitigen Kirchenbehörde in das Pfarramt der evangelischen Gemeinde in Belgrad getretene, der evangelischen Landeskirche Preußens gewesene Geistliche, welcher in den serbischen Unterthanenverband hat übertreten müssen und dessen spätere Rückkehr in den diesseitigen mit Sicherheit zu erwarten steht. Zu einem gleichen Verhältnisse liefert d Verbindung, in welcher zehlreiche außerdeutsche evangelische Gemeinden mit vreußischen Landeskirche stehen, einen ergiebigen Stoff. Es ist nistrative Mitwirkung.“ Es bleibt alsdann von der Bestimmung unber# daß auch der bürgerliche Richter angerufen werden kann, um im Rechtswege die Vollstreckung herbeizuführen, wogegen bei der jetzigen Fassung der Zweifel aufkommen könnte, ob eine andere als im Verwaltungswege erfolgende Vollstreckung überhaupt zulässig sein solle. Die Mitglieder der evangelisch=kirchlichen Disciplinarbehörden werden von des Königs Majestät ernannt: in Fällen, in welchen gegen einen Superintendenten eine Disciplinarstrafe ausgesprochen wird, bedarf es sogar einer Allerhöchsten Bestätigung der Entscheidung. Nicht bloß würde es mit der Würde des Allerhöchsten Trägers der Kirchengewalt in der evangelischen Kirche unvereinbar sein, wenn ein von Ihm bestätigtes Disciplinar=Erkenntniß erst noch von dem Ober=Präsidenten für vollstreckbar erklärt werden müßte, sondern es fehlt überhaupt bei der bestehenden Organisation der kirchlichen Disciplinarbehörden an einem zureichenden Grunde für den Staat, um seine Mitwirkung bei dem Vollzug ihrer Entscheidungen von einer vorgängigen Erklärung der Vollstreckbarkeit durch den Ober=Präsidenten abhängig zu machen. Es erscheint deßhalb vom Standpuncte der evangelischen Kirche aus ein Zusatz zu dem Paragraphen erforderlich, welcher die Bestimmung enthält: die ist des Absatzes 1 findet keine Anwendung, wenn die Disciplinarheidung von einer Behörde abgegeben worden ist, deren Mitglieder vom nige ernannt werden. §. 11. Die hier sub 1 und 2 vorgesehene Form, in welcher ein Recurs an die Staatsgewalt gegen Entscheidungen der kirchlichen Disciplinarbehörden zulässig sein soll, geben uns dem Inhalt und der Fassung nach zu den erheblichsten Bedenken Anlaß. Wenn sub Nr. 1 gesagt ist, die Berufung findet Statt, wenn die Entfernung aus dem Amte als Disciplinarstrafe oder sonst wider den Willen des davon Betroffenen ausgesprochen ist und die Entscheidung für eine willkürliche erachtet wird, so knüpft sich daran, von sonstigen durch die Fassung nahe gelegten Zweifeln über die Tragweite der Bestimmung abgesehen, die nicht abzuweisende Besorgniß, es werde mit der Prüfung der Willkürlichkeit der kirchlichen Entscheidung dem staatlichen Gerichtshofe eine Urtheils=Competenz auch in den innersten kirchlichen Angelegenheiten beigelegt, deren Uebergang an eine staatliche Instanz für unmöglich erachtet werden muß. Besteht insbesondere die von der kirchlichen Instanz angenommene Strafwürdigkeit der Handlung eines Geistlichen, welche die Entscheidung auf Entfernung aus dem Amte herbeigeführt hat, in Verletzung seiner Amtspflicht durch Verkündigung von Irrlehren, so wird nach dem Wortlaut des Entwurfs auch ein solcher Verurtheilter des Recurses an den königlichen Gerichtshof sich bedienen und der letztere sich für berufen halten können, über die an der kirchlichen Lehrnorm zu bemessende Richtigkeit oder Willkürlichkeit des angefochtenen Erkenntnisses ohne Einschränkung zu entscheiden. Damit wäre der Staat zum obersten Richter über die Frage der Kirchenlehre gemacht: er entschiede über die der kirchlichen Lehrfreiheit durch die kirchliche Lehrordnung gezogene Gränze, und schwerlich könnte dann noch von einer Kirche die Rede sein, welche nicht Staatsanstalt wäre. Wir halten daher dafür, daß die Bestimmung§. 11, 1 nicht stehen bleiben kann und es den anzuerkennenden Interessen des Staates ausreichend entspreche, wenn etwa gesagt würde:„Die Berufung findet Statt, wenn von den kirchlichen Obern mit Ueberschreitung der rechtlichen Gränzen der kirchlichen Amtsgewalt auf Entfernung aus dem kirchlichen Amte erkannt worden ist.“ Der Recursgrund sub 2 dagegen kann, wie uns erscheint, überhaupt gar nicht zu einer Rechtsprechung durch den staatlichen Gerichtshof im Sinne des vorliegenden Gesetzes führen, sondern allein nur im gewöhnlichen Beschwerdewege seine Erledigung finden. Es handelt sich um ungerechtfertigte Verlängerung der vorläufig erfolgten Suspension vom Amte durch Verschleppung des weiteren Verfahrens, also um einen Beschwerdegrund, welcher lediglich Stein auf die beiden jetzt schon auf viele Meilen sichtbaren Thurmriest. schafft, wie in dem jetzt zu Ende gegangenen. Da, sobald der Aufbau# dritten Thurmstockwerkes vollendet ist, die Hauptmassen der Thürme bem sind, dürfen wir in den nächsten Baujahren bei verminderter Stärk Mauerwerkes einem um so schnelleren Aufbau der Umfassungsmauern gegensehen, vorausgesetzt, daß der am Rheine mehr und mehr werdende Mangel an Werkleuten dem Dombau trotz der reichlich## denen Baumittel keine unverhofften Zögerungen bereitet.— Nur noch Figuren in reicher Glasmalerei fehlen in den großen Fenstern des schiffes, und es deuten die einstweiligen Holzverkleidungen an, daß sich kein Gönner und Dombaufreund für einzelne dieser Fenster gefunden Dagegen sind die das Innere des Domes schmückenden Heiligen=Stand nunmehr als Geschenke hiesiger Bürger sämmtlich zur Ausführung g Es bleibt sonach die Aufgabe der nächsten Jahre, bis zur Vollendu#### Thürme, gleichzeitig auch den figürlichen Schmuck des West= und Nord### zum Abschluß zu bringen.— Ueber den Fortgang der Vorarbeiten Gusse der auf ein Gewicht von 500 Centnern bemessenen Kaiserglocke Domes, welchen bekanntlich der Glockengießer Herr Andreas Ham Frankenthal in der Pfalz zu dem Preise von 7000 Thalern überno# hat, ist als erfreuliche Thatsache anzuführen, daß in diesen Tagen eine glocke in ¼ der wirklichen Größe hier eingetroffen ist, deren To# Bezug auf Richtigkeit und Reinheit demnächst einer Prüfung zu unter ist, um danach beim Gusse der großen Glocke mit vollkommener Sich des Gelingens verfahren zu können. Voraussichtlich dürfte bei dem gün Fortschritte der Bauten an den Oefen der Guß unserer Kaiserglocke sch Monat Juni d. J. zu Frankenthal erfolgen, und es würde dann die zu Schiff den Rhein herunter bis an das Trankgassenwerft geschafft m um sodann auf untergelegten Eisenbahnschienen in die Halle des san Thurmes transportirt zu werden. Die vorgestern abgehaltene Comite=Sitzung der Großen Carnevals=Gesel darf wiederum als eine recht gelungene bezeichnet werden. Unter den erschienenen vielen Ehrengästen befanden sich der Hr. General=Lieuten Kummer und der Hr. Ober=Bürgermeister Bachem. Vor Beginn der valistischen Unterhaltungen machte der Präsident des Kleinen Rathe Mittheilung, daß eine nach Wiesbaden an den Kronprinzen entsand putalion zwar nicht habe empfangen werden können, daß der Kronprin in einem an den Kleinen Rath gerichteten Schreiben für das ihm neb Attributen der Großen Carnevals=Gesellschaft überreichte Gedenkblatt vorstehenden Jubelfestes seinen Dank und zugleich sein Bedauern ausgesst habe, daß er voraussichtlich verhindert sein werde, dem Feste beizum Der beigefügte Wunsch auf ferneres fröhliches Gedeihen des kölner Car wurde mit freudigem Danke ausgenommen, der sich in einem# ligen stürmischen Hoch zu erkennen gab.— Auf die fernere Mitthe daß der Kleine und der Große Rath der leipziger Carnevals schaft am Abende des 8. Februar hier eintreffen würden, um## mite=Sitzung des folgenden Tages beizuwohnen, wurde beschlossen weisen Narren aus Leipzig bei ihrer Ankunft feierlichst zu empfanget, mit Musik und Fackelzug vom Bahnhofe abzuholen. Eine berittene tation der berühmten Narren=Akademie von Dülken wurde mit lautem begrüßt und, nachdem sie auf ihren hölzernen Rossen, vulgo Steckenp in den Saal geritten und noch eine Promenade zu Pferde durch denselb macht hatten, nach einem Ehrenplatze geleitet. Der Führer dieser ihreS pferde mit ausgezeichnetem Anstande tummelnden Abgeordneten nahm nächst auch das Wort zu einer Rede voll Witz und Humor, die sich### gemeinsten Beifalls zu erfreuen hatte. Letzteres gilt nicht minder von se Reden und Liedern, unter deren Verlauf die Stunden rasch dahineilten. zum Schlusse der Sitzung ausgebrachtes allgemeines Hoch galt dem to Führer unserer 15. Division, Herrn General=Lientenant v. Kummernächsten Sonntage wird die Comite=Sitzung wegen des auf diesen Toh beraumten großen Maskenballes ausfallen. Für diese Lücke wird aber, wir nicht zweifeln, jene vom 9. Februar reichen Ersatz bieten. Unsere Notiz in Betreff des mit einem Festballe verbundenen Comites der„Kameradschaftlichen Vereinigung“ ist dahin zu berichtige die Festlichkeit nicht heute, sondern erst morgen— Mittwoch— finden wird. Seit einiger Zeit cultivirt in Köln eine anscheinend gewandte Hochst ihre Schwindeleien, wobei es hauptsächlich auf Officierfamilien abgeseh die sie durch Erzählungen von mehr Dichtung als Wahrheit zur Herg Darlehen zu bewegen versteht. Zu Nutz und Frommen aller mit For dieser Operationen bedrohten Herrschaften bemerken wir, daß das geld## mittelgroße Dämchen von der Natur mit schwarzen, durch dicke Flecht stärkten Haaren, hellen Augen, breitem Gesicht und(nichts für ungut) Gesichtsfarbe ausgestattet ist. Auf der Breitstraße erlitt gestern ein Mann von hier einen Beinbru# mußte in Folge dessen dem Hospital überwiesen werden.— Die Frau, sich vor einiger Zeit aus dem Fenster eines an der Breitstraße lich Hauses hinabstürzte, ist an den Folgen der hierbei erlittenen Verle# gestern im Hospital gestorben.— Gestern Abend gerieth zu Deutz ei# Rangiren eines Zuges beschäftigter Arbeiter mit dem Kopfe zwisch Puffer und blieb auf der Stelle todt. 4 In der Benesisstraße wurde zur Abendzeit ein etwa 6 Fuß langes rohr von einem Hause gewaltsam abgerissen und gestohlen. Im benachbarten Bickendorf wurde ein Mann durch Messerstiche verwundet. Der Thäter wurde gestern in Haft genommen. Köln, 28. Januar. Amsterd. k. 1404 „ 2 Mt. 1398 Paris kurz 79 6/10 2 Mt.— Antw., Brüss.k. 80½ Handels-Nachrichten. Notirungen der vereideten Wechselmäk!' Wechselcours. G London kurz.223 BlAugsburgkurz## G„ 3 Mt..208 bz„ 2 Mt. 89 B Hamburgkurz— Wien kurz 90 „ 2 Mt.—1" 2 Mt. 9 B Eisenbahn-Actien. Elisab.-Westb. 1152 B Galiz.(Karl Ld.) 1054 B Mainz-Ludwigsh.175 B Oberschl. Lt..C. 217 B Oest.-Frnz.Stsb. 204 B Oest.-sdl.(.) Stb.117 G In. und ausländische Fonds. Prss. Rente 44% 1044bz Baier. 4% Anl. 1164 G Oest.1860er L005% Se# 19 n Cin.-.34% Pr.-A. 953 B Cin. Stdt-Obl. 44%984 G Franz. Rente 5% 854 G Italien. Anl. 5% 65 B Oest. 100 Fl. Cd.-.1184 B Eisenbahn-Prioritäts-Obligationen. Berg.-Märk, III. S. 824 G. Cöln-Md. II. Em. 104.Oest.-Frz., Sud Aachen-Mastr. 463 G Amsterd.-Rottd. 1014G Berg.-Märk. 1223-23bz dito junge 1193b6 Cöln-Minden 1654 B „ Lit. B. 113 G Pram.-St.-Anl. 129 5 Pr. St.-Sch. 34% 894 B Amer. Anl..1882 978 G v. 1885 994 B Bad. 4% Anl. 1123 G Rhein..-A. " Junge „ Litr. B. Rhein-Nahe-.-8 Rumän.Eisenb. Vorarlb. Eis. St.-F „ 1864erLoos " Silberrente Rheinprov.-Obl. Rb.-Westtaggt Türk. Anl. V. S. 984G VI. S. 988 B „„VII. S. 1024 B (Nordb.) 1024 B Cöln-Mind. I. Em. 994G Versicherungs-Gesellsch. Aach.-Mch..-V. 309 G Colonia Gladbacher„ Leipziger„ Magdeburger„ Schlesische„ Stettin. Nat.„ Vaterl. Elberf. 259 B 1133 B 249 G 173 127 163 der I gußer Geistlichen bei weifel zu stellen, einer Wiederwünschenswer.y, Wittegau dem betreffenden anstellung in der diesseitigen evangen####en als„Deutscher“ nicht entgegenstehe....; Lum Erfarderniß Es erscheint ferner nicht ganz unzweifelhaft, ov bei dem Ersotbernep eines dreijährigen theologischen Studiums auf einer deutschen StaatsUniversität der vorgeschriebene nationale Charakter der letzteren nur in der engeren politischen, oder in der weiteren nationalen Bedeutung des Wortes zu verstehen ist, und also auch etwa schweizerische und holländische Universitäten unter den Begriff der„deutschen" fallen. Eine nähere Bestimmung hierüber erscheint wünschenswerth. Endlich wird im Interesse einer den gegenwärtigen Anforderungen entvon wissenschaftlichen Durchbildung der Theologen eine Verlängerung sprechenven Trienniums für dieselben in nahe Aussicht genommen werden des akademischen hasb zur Vermeidung möglicher, wenngleich unmüssen, und möchte es deph kesche innerkirchliche Anordnung rathbegründeter, Einwendungen gegen eine.....38 dreijährigen 2c.“ sam sein, an der vetreffenden Stelle in§. 4 statt„ein„* ein„mindestens“ dreijähriges Studium zu setzen und denselben Zusatz anz des Miteren Wirjuy., Ase um einen Geschwerorgrun,, das Untersuchungs=Verfahren und dessen begleitende Maßregeln, nicht aber die Entscheidung betrifft und deßhalb auch nicht in den durch die nachfolgen den Gesetzes=Paragraphen vorgeschriebenen Formen des Recurs=Verfahrens gegen Entscheidungen der kirchlichen Disciplinar=Behörden behandelt werden kann. Für die evangelische Kirche reicht in Fällen dieser Art der Beschwerdeweg innerhalb der kirchlichen Instanzen aus. §. 12, Abschnitt 2 und 13. Da gemäß§. 7 der Ober=Präsident von jeder kirchlichen Disciplinar=Entscheidung gleichzeitig mit der Zustellung derselben an die Betroffenen Mittheilung erhält, so ist nicht abzusehen, weßhalb für ihn die Einlegung der von Amts wegen ihm zustehenden Berufung(§. 11, Abschnitt 2) an keine Frist gebunden werden soll.(§. 13.) Es möchte sich hierbei die Bestimmung einer Necursfrist von drei Monaten empfehlen. Eben so möchte es angemessen sein, s. 11, Abschnitt 2 im Eingange statt„liegt ein öffentliches Interesse vor“, staatliches Interesse zu sagen. §. 21. Die Bestimmung dieses Paragraphen läßt die Frage offen, ob, wenn der staatliche Gerichtshof auf Vernichtung der von dem Recurrenten angefochtenen kirchlichen Disciplinar=Entscheidung erkannt hat, eine Wiederaufnahme derselben Disciplinarsache, selbstverständlich mit Anerkennung und Zugrundelegung der in der Entscheidung des staatlichen Gerichtshofes aufgestellten Grundsätze, Seitens der kirchlichen Disciplinarbehörde zulässig bleibt. Hierbei wird es wohl auf die Natur des in dem vernichtenden Erkenntniß angenommenen Cassationsgrundes ankommen, so daß z. B. jedes weitere Urtheil der kirchlichen Behörde ausgeschlossen bleiben muß, wenn der staatliche Gerichtshofwegen Mangels der strafbaren Handlung das Erkenntniß vernichtet hat, dagegen ein solches zulässig bleiben würde, wenn der Gerichtshof zwar die Absetzung für willksirlich gehalten oder eben damit eine andere disciplinare Folge der Handlung nicht ausgeschlossen hat. Eine Bestimmung hierüber scheint zur Vermiidung von Verwgclungen geboten. „§. 33, Absatz 1. Es scheint angemessen, eine Bestimmung über die Qualification auch der nicht aus angestellten Richtern bestehenden Mitgliedern des königlichen Gerichtshofes in das Gesetz aufzunehmen. Dem Zwecke und der Zuständigkeit desselben wird es am meisten entsprechen, wenn in Uebereinstimmung mit den Motiven des Gesetz=Entwurfs bestimmt wird, daß diese Mitglieder aus den Kreisen der höheren Verwaltungsbeamten, angesehener Rechtslehrer und hervorragender Geistlichen entnommen werden müssen. Westd. Vers.-Bk. 103 Aach. Rückvers.230 Cölner" 120 Magdeburger„— Rhein.-Westf.,— Agripp., See-, Fl. 119 B Düsseld. See-, Fl.— Niederrh..-Ass.140 G Rh.-Westf. Lloyd1os G Rhenania,.-G. 102 B Concordia,.-V. 137 C Germ. Stett.„— Cöln, Hagelv. 103bG Elberf.„ 100 B Union„ 102 B Prss. Hyp. Hübn. 120 G Dampfschiff.-Gesellsch Cölner 103 B Düsseldorfer 107 B Cöln. Schleppsch. 65 G Ver. Ruhr.-MIlh.„ 66 B Tauerei, Cölner 97 G Aach. Disc.-Ges. 106à G Aach. Bk.f...I. 96 B Schaaffb. 1714-171b2 Amsterdam Bnk. 1023 G Antw. Cntr.-Bk, 1093 B Bk..Rh. u. Westf. 993 G Barmer Bankv. 123 bz Brg.-Mrk. Ind.-.137 G Berl. Hand.-Ges.147 B Stimmung fest. III." 984 G " IV.„ 891 B „ V.„ 891 G Mainz-Ludwigsh. 1024 G Oest.-Frz. St.-B. 297 B Industrie-Actien. Spinn- u. Weberei. Cöln. Bmw.-Sp. 114 G Gladb. Bmw.-Sp. 109 G Ravensb.Sp.-Ges.— Vorw. Flachssp.— Cln. Gumm.-Fbr. 1074 B Rhein. Bau-.-A. 93 G Rhein.Papierfbr. 100 B Westf.Glashütte 98 B Eisen- u. Kohlenwerke. Aach.-Höng. V. 184 Arenb. Bw.-.-.340 Berg.-Hochd. 104 B Berg.-Märk. Bw. 1274 B Brg.-V. Fr..-H. 107 B „ 6% Pr.-St.-A. 151 Berzelius, Bb.-G. 116 Boch, Gussst. 230 Bonner Bw.-.-V. 99 Commerner Bgw.130 Cöln. Bergw. 207 bz Cöln. Maschinenbl814 G Cöln-Müsener 167 G Concordia, Eschw 105 P Conc. Oberhaus. 1824 G Dtsch.Brgw.-V. 87 G DtschStahl-.alt.— Donnersmark.100 B Dortmund.Union 173 G Eis.-I.(.-Schw.)141 B Eschw. Brgw.-V. 1241 G Essen. M. F. Un. 1383 bz Bank-Actien. Cöln. Privatbank 1141 G Cöln. Wechsl.-B. 102 G Darmst, Bank 1874 G " Zettelbank 114 G Deutsche Bank 109 B „Eff.u. Weh.-B.— Disc.-Commandit 275 G Ess. Cr.-Anst. 135 G Luzemb. B. 13835, 393G Rheinische 44% „ 5% „ bonn-Kö " Köln-Creie“ Rhein=Nche 80 Hann. Masch.-F. Harkort M. u.-G½ Harp. Bergb-A. Harzer Eisenr Hörder Bergw. Humboldt...% dito Pr.-Obl. König Wilhelm Louise, Tfb.,-4 Mass. Bw.-G. „ Prion.-BMecher. BergV. Neu-Oegerb--8 Phönix, Brgw. „ Lit. b. Preuss..-u.-% Ritterburg BNESchalke, Gr..) Siegrh..-.-Pe Pr.-A. Siegena Schvfg Staitb. Zinkb. „ St.-Pr.-Pit Styrum. Eis.-1% Ver. Bonif.-.% WsttBgwCou #stf. Eisendr“# W138 6%-Eg dito Lit. P; Warmren. 7o Ch. Fbr. Hochfe Chem. Ind.-A0* Meininger Crt. Oesterr. CrediPreuss. BankProv.-Disc.-G½ Rh. Effeet. Rh.-Wstf.Gen-P Rh.-Westf..-ASächs. Bank Süche-Pod.=S Amsterdam 4½ Antwerpen4s-54 Augsburg.. 5½ Basel Berlin Bremen Brüsse! Bank-Disconto. 4½ s 4½ Frankf. a. M. 4 Lamburg Köln Leipzig Mailand -5 4½ 5 5 Kölner Köln, 28. Januar. Die seitherige anhaltend milde und für alle Thätigkeiten im Freien überaus günstige Witterung während der Wintermonatehat es ermöglicht, die Bauarbeiten am nördlichen Domthurme bis hieher im ununterbrochenen Fortgange zu halten. Diesem Umstande ist zu verdanken, daß die Ausgleichung der Steinschichten bis zur Höhe des Hauptgesimses in kurzer Zeit erwartet werden darf. Dem Vernehmen nach wird sich demnächst die Bauthätigkeit auf die Vollendung der Mittekhalle zwischen den Thürmen, die Ausführung der zahlreichen Fialen, Kreuzblumen und Fenstergiebel, so wie auf die Einwölbung des dritten Thurmgeschosses erstrecken, bevor mit dem Abbruche der vorhandenen Baugerüfte und dem Aufbau des für das vierte Thurmgeschoß bestimmten neuen Baugerüstes begonnen werden kann.— In keinem einzigen Baujahre ist der Fortschritt an unserem herrlichen Dome so augenfällig zu Tage getreten und hat die Dampfmaschine so ununterbrochen Stein auf Friedrichsd'or.20. 9 B,.20. 3G Pistolen.16.— B..15. 9 G 20-Franken-St..10, 6 B, 5. 9. 8 G Wilhelmsd'or.18. 6 B,.18.—G Fünffranken St..10.—B, l. 9. 9 G Livre-Sterling..22. 6 B,.21, 9 G Imperials.16, 3 B,.16. 9 G Goldkronen 9..— B, 9. 5. 9 G Ducaten 3..— B, 3. 4. 3G Geldsorten und Banknoten. Parte Petersbe Wien. Gold-Dollars.11.6 B. Holl. Silberguld. 17.—B. Franz. Banknoten Belgische„% Englische„ Holländische„ Süddeutsche„ Oesterreich.„ Russische Amtliche Notirungen der Handelsmäkler— Wetter: SCP Rüböl matter, eff. 12110.; per Mai 12¾, 710 bz., 12¾.“ per Oet. 121%., 129/10 G.„0 Weizen unverändert, eff. hies. 8 ¼- 7/12., fremder 8 1—5/19.g0 .14.,.13.; per Mai.11.6.,.11.; per Juli.11 B.%% Roggen dito, eff. hies, 5½., fremder-2.; per Mai’ .10.; per Mai.15.,.14.6.; per Juli.17.,.16 G. Nottrungen der kölner Productenhändler. Weizen unverändert, eff. hiesiger 8½-82,3., frew 18 2 0z. u.., März.14.,.13.; per Mai.11½.*%1 .10½ bz. u..,.10 G. 11½ Roggen matt, eff, hiesiger 5½/-5%., fremder 5.; per Brg) .,.10.; per Mai.14½ bz. u..,.15.; per Juli.17 Pe 6o Rüböl niedriger, eff. 127/10.; per Mai 12 8/10, ¾, 7/10 Dj. .: per Oet. 12%0 bz. u.., 12%0 G. (Landmarkt.) Bei einer Zufuhr von zieml ch unverändert. (Marktpreise.) Eier per Viertel 18 Sg; Butter per S# 12 Sg; Karvollen 1 2 5 Sg, Aepfel 6, 7 und 8 Sper 100); Truthahnen 3 S 15 Sgr, Truthühner 2 M 15 Sg., Hasen 1 M 5 Sgr, Gänse 1 2t 25 Sgr bis 2 2 10 Sg, Kaninchen 9 Syr per Stück; Enten 1 Sl 10 Sx, Hühner 1 941 2 29, Hahnen 1 S A Sg, Tauben 9 Sg 6 Sy per Paar; Aepfel-8 Sg per Viertel; Apfelsinen 1 Sg und 1 Sg 6 Sy per Stück; Nüsse 5 Sgr per 100 Stück; Haselnüsse 4 Sg per Maass. Schiffahrts-Anzeige.„##— Angekommen von Rotterdam R. Wilson,„Köln, Nr.“, mit 5927 Crr, M. Wieler,„Köln, Nr. 16“, mit 3919 Cr, und J. Kamps,„Köln, Nr. 23“ mit 4443 Ctr. In Ladung: nach Rotterdam M. Greven,„Köln Nr. 12“, Boote„Pollux“, „Johanna-Hendrika“ und Math. Poss,„Lucia“; nach Rotterdam und Amsterdam C. W Beyer,„Herm. Löhr“; nach Amsterdam Boot„Amsterdam Nr.“; nach Mannheim und dem Neckar Boote„Pfalz Nr.“, „Amsterdam Nr. 2“ und I. Mussig„Gebrüder Hergenbühler“; nach Neuwied J. Schilowsky. Wasserstands-Nachrichten. Mannheim, 27. Jan., Abends. Rheinhöhe 7 Fuss 9 Zoll, gef. 6 Zoll. Frankfurt, 27. Jan. Mainhöhe 1,32 Meter, gef..14 Meter. Mainz, 28. Jan. Rheinhöhe.49 Meter, gef. 0,10 Meter. Caub, 28. Jan. Rheinhöhe 8 Fuss 2 Zoll, gef. 5 2oll. Oberwesel, 28. Jan. Rheinhöhe 9 Fuss— Zoll, gef. 8 Zoll. Coblenz, 28. Jan. Rheinhöhe 10 Fuss 4 Zoll, gef. 12 Zoll. Köln, 23. Jan., 7 Uhr Morgens. Rheinhöhe.74 Meter= 11 Fuss 1120ll; Mittags 12 Uhr 3,74 Meter= 11 Fuss 11 Zoll. Düsseldorf, 27. Jan. Rheinhöhe.98 Meter. gef..30 Meter. Duisburg, 27. Jan. Rheinhöhe.96 Mtr.(12 Fuss 8 Zoll), gef. 0,20 Mtr. Ruhrhöhe 4,20 Mtr.(13 Fuss 3 Zoll), gef..20 Mtr. Fahrwasser.10 Mtr. L& C Rotterdam, 27. Jan. Vergangene Nacht hielt der Frost an, jedoch mässig. Das Eis in den Binnenhäfen ist ungefähr 1 Centimeter. dick. Helles Wetter. Neues, 28. Jan. Weizen 1. Qual. M.17, 2. Qual. M.2, 3. Qual. M.24: Wintergerste 2# .19; Rübsen Kartoffeln 2# troh 44.3. Rüböl in grösseren Particen 12 M4 27 Sg in Kleineren Partieen 13., gereinigtes Oel in grösseren Partieen 19 39 12 89, in kleineren Partieen 13 M 15 Sg. Rübkuchen(Stampf-) 3 01; Presskuchen M4 48. Die Zufuhren am heutigen Markte betrugen etwa 650 Sack, meist Weizen.— Wetter: Frost.„„„„ V „iberield, 27.Jan. Seiden-Condition. Eingeliefert am 25.5an.: 5 Nrs. 57! Kil. Vom 1. bis 25. Jan.: 179 Nrs. 8776 Kil. Total 184 Nrs. 9053 Kil. Elberseld, 27. Jan. Oesterr.Gulden Sgr 19 5/6. Brab. Krthlr. M.16. 5 Fr.Stücke 9..9. Ausl. Pistolen M.15, 20-Fr.-Stücke 20..6. Essen, 27. Jan. Von der heutigen Börse melde ich Ihnen folgende Sourse: A. Gewerkschaftlich betriebene Bergwerke: Cours per Kuxe. 8. in 1000 Kuxe cingetheilt: Baaker Mulde 2450 Br. Ver. CarolinenSlück 1200 Br. Centrum 2850 G. Ver. Constantin der Dahlhausen Tiefbau 1200 Br., 1175 bz. Ver. Deimelsberg 2200 Br. Ver. Dorstfeld 2400 Br. Ewald 600 G. Friedrich der Grosse 1200 G. Ver. Helene und Amalie 1650 G. Hercules 800 G. Jacob 425 Br. König Ludwig 555 G. Königin Elisabeth 2700 G. Langenbrahm 1600 bz. Minister Stein 775 Br. Mont Cenis 450 bz. Unser Fritz 800 G. Ver. WasserSchneppe 300 G. Wolfsbank 3000 bz. b. in 10,000 Kuxe eingetheilt: TTremonia—. c. in 128 Kuxe eingetheilt: Carolus Magnus und ConStantin der Grosse 11,000 Br. Ver. Nottekamps-Bank 3000 bz. Ver. Pörtingssiepen 1500 Br. Ver. Sälzer und Neuack 31,000 G. Ver. Sellerbeck 5000 G. B. Bergwerks-Gesellschaften: Aplerbecker Actien-Verein für Bergbau 220 Br. Arenberg’sche Actien-Gesellschaft für Bergbau und Huttenbetrieb 338 bz. Bochumer Bergwerks-Actien-Gesellschaft 310 bz. Borussia, Bergbau-Actien-Gesellschaft 400 bz. Kölner Bergwerks-Verei 205 bz. Harpener Bergbau-Actien-Gesellschaft 438 bz. Holland, Bergbau-Actien-Gesellschaft 330 Br. Magdeburger Bergwerks-Actien-GesellSchaft 315 bz. Massener Gesellschaft für Kohlenbau 136 bz. Neu-Essen, Bergbau-Gesellschaft 350 G. Pluto, Bergbau-Gesellschaft 32 0. Pg. J Mond, Steinkohlen-Bergbau-Actien-Gesellschaft 105 Br. vresspnansche Bergbau-Actien-Gesellschaft 214 bz. Wihelmine Victoria, Bergbau-ActienGeselllschaft, Litr. B. 110 bz. u. G. C. Hütten-Gesellschaften: Köln-Müsener Bergwerkks-Actien-Verein 166 bz. Dortmunder Union 173 bz. Phönix, Actien-Ges.,Uschaft für Bergbau und Hüttenbetrieb 231 bz. Rheinische Bergbau- und Jüttenwesen-Actien-Gesellschaft 170 Br. Rheinische Stahlwerke 180 bz. u. G. Actien-Gesellschaft für Eisenindustrie in Styrum, Litr. A. 225 bz. u. S. Maschinenbau-Actien-Gesellschaft Union 138 G. Westdeutsche Versicher#8- Actien-Bank 101½ bz. u. Br., 101 G. Essener Credit-Anstalt 135 bz.— Coacks-Kohlen, Coaks und Roheisen fortwäh25. Jan. Wolle. Den in Ehaben Fir poeh gg. 300 chk. Ruseen zu angeblich 63 A per Gh für Sachsen an. V Zite Partigen pjelleicht ausr am Platze zu gleichem Zwecke, einzelne kle..“#. Rheine fanden circa senommen, keine Käufe abgeschlossen. Nach de:#fangg gger S und 500 Cr theils feiner Einschuren zu hoch 70er bis Anfang-, 80er### dergleichen Locken um Mitte 60er 2 Absatz, während E.;„hgenwasggt Täglich einige Verkäufe an Fabricanten aus Spremberg, Ln##e. Finsterwalde etc. Statt fanden. Die Preise erhalten sich fest, weisen aber trotz der mässigen Bestände keine Besserung auf, indem die nür durch den Bedarf in den Markt geführt werden und die bestehenden Merlin, 25. Jan. Häute und Leier: Die Lederentahren waren in allen inländischen Fabricaten sehr klein. Von Hemlockleder trafen mel Tere grössere, durch die schleppende Bahnbeförderung schon vorlänggrer Zeit erwartete Partieen ein. Der Consum ist bei der sehr nassen WitteTung stärker als die Zufuhren und das Geschäft der Grosslederhandler ein Ziemlich belebtes. Bei im Ganzen ruhiger Haltung der Käufer waren nule Artikel gut gefragt, und Preise erhielten sich nicht nur fest, sondern zeigten, namentlich in Schlleder und Kipsfahlleder, gegen die leipEser Marktpreise einige Besserung für gute passende Sortimente, und Was davon in den Markt kam, wurde zum Tagescourse ziemlich schnell schommen, Rheinische Wildschlieder waren bei sehr knappen Zufuhren * Sarker Waare von 200 Bd per Bürde und darüber gut gefragt, und würde für hochfeine Salzochsen- bis 63 M per Gr zu machen sein, Leichte Wittteigewichte, weniger begehrt, zeigten keine wesentliche Preisbesse4½6 Norddentsche Sohl- und Halbschlieder, wie auch Brandschlieder die durch:“*#en Posten untergeordneter nasser Waare am Platze, drückten““: Sopcurrenz des Hemlockleders nur zu unverändert ge*teisen Käufer findet. Für schone starke Waare ist gute 1/8e: Von beriner Brandsehledern wurden deutsche in ietziger Trockmit 53-57 J. 84½2 2, dito Stiere mit 50-51 M und Wilbrandschlieder getr- Per Er bezahlt. Vacheleder fehlte und ist nur in Von Blankleder findet bei ruhiger Stimmung schwarzes Sahligg.:: Nr braunes bis 18 Sp per 90 Käufer. Fahlieder oder Kips — Sder und wenig vorhanden und gute Waare ist zu etwas besseren -Tütceu begehrt. Ronsleder-Artikel aind in setongt gesezeß eu ere Eür verkälich, untergeordnete aber eitgage Von Wilchänten Kalbfelle bleiben in kräftiger Waare gesucht Und'““; gehr fester StimTiich nene Zutahren leichter Nebensoren em;, Peahsganten guriehNung der Inhaber und hohen Forderungen Geschäfte nicht zum AbWaltend mit Ankäufen und kamen gröbseszmere, wurden wintertrocken Schlusse, Deutsche Riudhäute, lechte wiergeit die Voräthe der Händler Wie exin gesalzen in grösseren P ozanfrgeht, achaltenen Preisen verkauft Singen, nach Süddentschlaud Rogshäute zind in schwerer Waare wenig id bieiben, vettespaare Sudet zu etwas schwächeren Preisen schlank Vorhanden; Miso.. b. Jan im Preise festgehalten, wegen ungeNchmer. Rohe Kelbteule vruroe, zchwach gehandelt, und sammein sicn Vorräthe au. Die ersten kleinen Zuführen russischer Kalbfelle wurden sofort weiter versandt. Von Schaffellen wurden grössere Posten zu anPreisen von kirchhainer Gerbern aus dem Markte genommen. Kohe Ziegenfelle blieben lebhaft begehrt; was verhanden war, wurde von Händlern aus Frankfurt a. M. genommen; alte Mutterziegen- mit A a 20½ Sg, Heberlinge bis 1 M 7 bg pro Stück für hicsiges Sortiment, Bielefeld, 25. Jan. Die gute Stimmung im Garngeschäfte hält an. Aufträge laufen regelmässig ein, geforderte Preise werden gern bewilügt und Lager sind nur klein. Auch in Jutegarnen hat sich Nachfrage sebessert bei festen Preisen.— Das Leinengeschäft hat sich im neuen Jähre ganz zufriedenstellend gestellt; es erweisen sich die Lager ziemdie auch nirgends auf Widerstand stossen. Das Wäschegeschäft hat in S6e vesch, Arbetegrästen uur jerg gerigen, Hobald Lich das PrühsehrsNltein Anscheine nach eine sen. lege#rgen, sobald sich das Frühj: Geschäft noch etwas mehr entwickelt..(Termine fest. Roggen * Hamburg, 27. Jan, Weizen loco und auf loco und auf Termine ruhig. Weizen, per Jan. 256 Bgz, HBzg Febr. 256., 254.., Roggen, per Jan. 165., 164 Gz, gru.-epzi,.6 4 G. Allesper 1000 Fr., AeGafleg animifrt-Umaste 50do Sack, Petto PPirins matt, per Jan. 46½, euge Amm2, Vz. Wetter; Prost. eim matt, Standard phite loco le.., 11½8 G. znig Aenderung; Preise Wouuheim, 26. Jan, Im GetreidehayHe).Ftg, Umsätze jedoch debnd für ale Getreidegattungen lest bebaurz, Rheinwärts angeromähtt. Der Consm bes Hezeng geienten, Zutenthells nach der De Autchren rosischen Weisens Bezen, PPrerur- Gezste, hesonden Advdiz, Roggen Andet für Batern masagen Abetihi, wir potiren guten en cenz füir Bragungere(ersigeigi, Roggen A. 10-101, Gerste, Pfsiagr fr. 19/-16, geringergr. ,1, 114g, Alles ver 100 Kll. nater h. #ätzer n. 10¾-11, fränkische fl. le, 44ue grbe e. bn., ziemarikt, De Gecteldeumdtese diener erd s. 24. Jan. Getreiaenua,e., ugg Ster MNais zn uurerPeschrankten sich auf 4000 Star weizen und Auvy Prc; tug ger Woche Seltend mxa6e, welche Tendenz eigh. auch an, Segh rager pirt halten. siu machte, während die erentuenen Käufer.:- od. 3gg 9. DalmaClivenöl. Verkauft 16 F, Korfu Schwimmend zu fl. ao, 900 O. Dal Mailand, 25.Jan. Die heute beendigte Woche unseres Seidenmarktes *sanz mit gutem Vertrauen, doch liess gegen Mitte derselbeg bei den Vrirten Beiden das Geschäft wiedernach, Icher,prhirzen, Gateseortente wüsigungen verlangten, aie nicht Bugent-zortpährend begehrt bei gerourreute reppzgn,. hlige ergaben: 1822 S 117=-11750, bessere kingem Vorrathe. ½8-119; 2024 K Techte Tranen erzielten 2430 S Psgef( azi Eiengern nach derlängeren Fa-* 100.— Die Zwirner fanden bei den Bin nen uer auch essere Geneigtheit zu Concessronen Gregeg, und besonders wurden clags: II# Lyon, wurde immer beichter fy,. 1g verkauft zu P esdische vorgezogen. Venotianische 9/11 Würct ,0;, verschiedene frinsce ghbug S 1o, uidenünhogze SeHg ich, Jous 5or. 3. Diesehhate Frag-10o, mehr corrente,IU/1.—„lusge gegenüber der gänzlichen vers nach Greges dauerte bis zum Soh.l Gaggamen waren etwas mehr nachlässigung der ouvrirten Seiden.„avon Waare von einiger Güte #stragt. namentlich Struse,„und wurde Ga““, diese Woche: Greges 3125 15-17 verkauft.— Eingezeichnet V#otg 717 B. von 57,735 Kll. Kil. in der Paris, 27. Jan. Am heutigen Vichmarkte ing, 1g5ffette Schweine, NeNRdue Au Aun un ceet een e Vinbezahlte für erste, gweite Rug. 9r1 ehafe f. 9“ Oeh.99; fette Soche 118; Külber tr. 225, 210,.803 Sr.., sf. 225, 45, e 146. 140, 133, Verlout bene-zumankt ver während der ae Guer ealie 5. au, Getreide Der Venisgatzung unsgter genche Seieh geit Tage wenig belebt, Die S(grzichlenbester 22 e die Aue Buede, Aende, Muaige, hasche De Keidenr von Braskckreisg, iz, Lsianeu g e Dampfers„Savoie“, welcher in diesem Augenblicke noch in Quarantaine liegt, gibt ohne Zweifel Anlass zu grösseren Umsätzen und steigenden Preisen. Cacao ohne bemerkens geschng, glandel. Gertjuzg, zamengieh Pfeffer, matt. Der Markt für Oelsamen war im Verlaufe der woche sehr still. Preise ohne Veränderung, aber ener zum Rückgange geneigt. Fabrikölsaat blieb gut preishaltend, aber ohne Geschäftsbewegung. Sesam disp. fr. 92-92.50, auf Lieferung vernachlässigt, per Jan.-Juni fr. 93, Juli-Dec. fr. 95. Speiseöle fr. 114 bezahlt. Fabrikolivenslu“ Wolle herrschte nicht die Lebhaftig. b Gine, Pleinen Wyöoche Forber, wohl wegen der auf den 19. 20. und 21. Febr, angezeigten Auction, in welcher 11,194 Ballen verschiedener Herl.* kommen. Baumwolle äusserst ruhig, Geschäft sehr unbeHerkunft vorkemme zur Baisse. Die umsatze erreichten nur 700 deutend, P reisygrrzäh peträgt 12.606 Ballen. Der Markt für Seide und Cocons befindet sich in unveränderter Haltung; schöne Seide wegen der schwachen Vorräthe in fester zengenz; eben so halten sich Cocons sehr gut. Januar Meteorologische Beobachtungen. 2034 ü. d. Nordsee. Therm. n. R. Wind. Wetter. 27. Abds. 9 U. 28. Dirgs. 7 U. Mtgs. 1 U. 28 Z. 28 2. 28 2. .7 L. .6 L. .0 L. Barometer- und Thermometerstand am 27. Januar, Morgens, Königsberg 342,2— 4,6 Berlin 341.3—.6 Breslau 3359— 5,3 Köln Trier Bremen 338,5+.5 333.6— 0,3 340.9—.1 Brüssel 338,8++ 0,1 Haparanda—— Petersburg 344,0—15,0 Waare haben sich e eddene urad uber eiäenue Ar- P Haesaghel fehie be. .ie chick dlene eis, Bn. de B. Dax Vesetehungtäg S4- Sesck-RPe-erie tetue unr un. Aue ien ueneghechehte an#el- der Stock b,(90 ,209 Kil. In Fu.---..lechten Wetter 2U, — Pteiht die schwachere Nachfrage dem schte Ciristand der Stadt Köln.— 26. und 27. Januar. Joh., S. v. Wilh. Grützenbach, Schneider, Michaelstr..Carol, T. v. Joh. Krämer, Schreiner, Spulmannsg.43—.- Wilh. Philipp, T. v. Pet. Kerp, Schuster, Perlengr. 23.- Joh., S. v. Joh. Ant. Panzler, Schlosser, Sterneng. 64.- Pet., S. v. Carl Marx, Schreiner, Klapperg. 20. Anna Maria, T. v. Joh. Bremer, Schlosser, Rosenstr. 5.— Anna. T. v. Joh. Kiermeier, Fabr.-Arb., Eintrachtstr. 34.— Win. Theod. Mich., S. v. Joh. Fuss, Schneider, Rochusstr. 14A.- Anna und Barb., Zwill. v. Gerb. Buchheim, Dachdeckermstr., Catharinengr. 29.— Therese, T. v. Math. Mager, Postamts-Ass., Friesenstr. 56.- Heinr., S. v. Wilh. Müller, Kfm., Schilderg. 19.— Carol. Henr., T. v. Jac. Knopp, Maurer, Plankg. 26.— Anna Maria, T. v. Pet. Basten, Tagl., Achterstr. 25—.- Cathar., T. v. Franz Kamberg, Drechsler, Unter Taschenm. 8.- Pet., S. v. Pet. Barth. Schuster, Heinrichstr. 15.- Marg., T. v. Hugo Traine, Kfm., Mittelstr. 13. Emil, S. v. Wilh. Gerh. Kreckler, Schutzm., Kahlenh. 2A.- Anna Elise, T. v. Friedr. Wilh. Bertram, Anstr., Reinoldstr. 35.- Sus. Wilhelm., T. v. Aug. Stähling, Schmied, Severinsw. 55.— Heinr., S. v. Ant. Haas, Tagl., Thieboldsg. 94.- Hedw. Henr., T. v. Aug. Lühl, Kfm., Hochstr. 112.- Jacob, S. v. Pet. Wilh, Cürten, Fabric., Lungeng. 45.Cath., T. v. Joh. Scheben, Tagl., Thieboldsg. 48.-— Aloys, S. v. Theod. Könker, Schreiner, gr. Griechenm. 90.- Anna, T. v. Pet. Pott. Fruchttr. Hahnenstr. 18.— Cath., T. v. Jos. Crefeld, Tagl., Severinstr. 141. Sterbefälle. Servatius Bergs, verh., Tagl., 66 J. alt, Wilhelmstr..Steph. Schumacher, 1 M. alt, Gereonsw. 45A.- Pet. Paul Charles, 2 M: alt, Mühlenbach 45.- Franz Wilh. Strauff, verh., Kutscher, 55 J. alt, Wehrg. 3.— Cath. Bäsgens, Wwe, Thormann, 56 J. alt, Cäcilienkl. 11.Ernst Wilh. Reisgen, unverh., Fabr.-Arb., 31 J. alt, Filzg..— Johanna Odenthal, 20 M. alt, Maximinenstr. 58.- Everh. Rings, 2 M. 13 T. alt. Carthäuserh. 4.— Ferdinand Nikolai, 10 ,M. alt, Achterstr. 55.- Franz Helferich, 2 J. 10 M. alt, kl. Griechenm. 72—.- Petron, Odenthal, 2 J. alt, Krahnenbäumerh. 4.- Cath. Hilden, 6 T. alt, Friesenstr. 30.- Maria Anna geb. Holl, Wwe. Holl, 60 J. alt, Königin Augusta-Halle 22A.Christ. Breuer, verh., Pflasterer, 52 J. alt, Alte Mauer an Aposteln 21. Margar. Berger, geh. Sontag, 60 J. alt, Weichserh. 28.- Anna Helena Hubert. Förg, 21 J. alt, Herzogstr. 27.- Friedr. Busenbender, 14½ J. alt, Malzm..- Franz Carl Jos. Cramer, verh., Kfm., 34 J. alt, Lysk, 5. Marie Muster, 49 J. alt, Ursulastr. 3.- Paula Popper, 1 J. 10 M. alt, Rheinaustr. 15.— Alwine Conr. Carol. Paul, 4 M. alt, Eintrachtstr. 167. - Herm. Jos, Sehneider, 17 M. alt, Mariengarteng. 3.— Maria Anna Messeler, Wwe. Klüger, 79 J. alt, Berlich 20.- Joh. Anton Bösenhagen, verh., Rentner, 56 J. alt, Machabäerstr. 48. Heirathen. Sev. Colling, Schuster, v. Strödt, und Anna Elisa Pesch, v. Sinzig.- Herm. Otto Scheibler, Kfm., v. Crefeld, und Anna Helena Willelm. Mever, v. hier. Vermischte Nach richten. Bonn, 27. Jan. Heute Mittag 12 Uhr wurde die neue gynäkologische Klinik, in welcher bereits seit Weihnachten v. J. Kranke Aufnahme gefunden haben und Vorlesungen gehalten worden sind, feierlich eingeweiht, Es hatte sich zu der angegebenen Zeit in dem großen Hörsaale ein zahlreiches, meist aus Professoxen und Studenten aller Facultäten bestehendes Publicum eingefunden. Auch der Curator unserer Universität, Herr Geh. Ober=Reg.= Beseler, Herr Oberbürgermeister Kaufmann und andere angesehene Bürger unserer Stadt waren anwesend, Herr Geh.=Rath Professor Dr. Veit stattete in einer längeren Rede zuerst den staatlichen Behörden und den am Neubau der Klinik thätig gewesenen Architekten den gebührenden Dank ab, und ging darauf zu einer eingehenden Beschreibung der einzelnen Theile und Einrichdes prachtvollen Gebäudes über und schloß mit dem Wunsche, daß die neue Anstalt eine segensreiche Thätigkeit entwickeln und zu Nutz und Frommen der Wissenschaft blühen und gedeihen möge. Nachdem Herr Geh.= Rath Veit seine Rede beendet, dankte ihm einer seiner Schüler im Namen der Commilitonen für die vielen und großen Bemühungen, welche sich der allverehrte Lehrer um das Zustandekommen der neuen Kunik gegeben, und brachte demselben ein dreimaliges Hoch aus, in welches die Anwesenden bezeistert einstimmten. Herr Geh.=Rath Dr. Veit dankte mit kurzen Worten und lud darauf die Versammlung zu einem Gange durch die einzelnen Räume des Hauses ein, deren Zweck und Einrichtungen er dabei genauer Düren 27. Jan. Die hiesige Stadtverordneten=Versammlung hat in einer kürzlich Statt gehabten Sitzung den Beschluß gefasßt, den Unterhaltung des hiesigen Gymnasiums geleisteten zahrnchen Zuschuß von ungefähr 2500 Thlr, so lange nicht weiter fortzuzahlen, bis der städtische Charakter der Anstalt mit seinen Consequenzen von der königl. Regierung anerkannt sein werde...— Rachtnagen nicht Trier, 25. Jan, Wie mitgetheilt wird, tonnte gestern der Posttongen nicht nach Hermeskeil gelangen wegen des auf den Höhen liegenden hohen Schnee's, sondern mußte, ohne sein Ziel erreicht zu haben, umkehren, Mülheim a. d. Ruhr, 23. Jan. Unter zahlreicher Betheiligung der hiesigen Bürgerschaft aus allen Confessionen fand heute die Beerdigung der Leiche eines gltkatholischen Mitbürgers Statt. Auf Wunsch des Verstorbenen wurde der Leichenconduct durch den Pfarrer der altkatholischen Gemeinde zu Crefeld, Professor Dr. Herzog, geleitet. Wie bei der hier herrschenden confessionellen Eintracht vorauszusehen, bewegte sich der Leichenzug unter Vorantritt des Turnvereins und der Turnerfeuerwehr, welchen der Hingeschiedene als Mitglied angehörte, ohne die geringste Störung zum Friedhofe, Nach Einsenkung des Sarges eröffnete der Pfarrer die Leichenfeier mit einem Gebet nach katholischem Ritus, aber in deutscher Uebersetzung, und gedachte dann in kurzen, aber erhebenden Worten des Versiorbenen. Nach beendigter Leichenfeier begab sich eine große Zahl der Theilnehmer in das Turnvereinslocal, woselbst in Folge besonderer Einladung auch Herr Dr. Herzog erschien und in einer längexen Ansprache den anwesenden Katholiken es dringend ans Herz egte, durch Gründung eines Vereins die altkatholische Sache zu fördern. Sashnrch ae, en elsr ie, eaus escehich ehch e. enp engect, h iboe, sechg de vgzehgem ele eeehrg oen Der Verein hat diese Forderung mit gro400 Thalen geaht wosden bot,„Die, Eintritskarten solen cheis zu 10, bem Enhusasmus aungenommg., r aigcben werden. In Wien kamen teils zu. 5 und der Bes zu 2 Pootern Zuisen ist 6s dem Publeum nur sie icher Zeit bis auf 50 Guden, Gntyun gepahen. In dem Folle nämlich. daß die Zahl der Vewerder um die Pläte der ersten beiden Kategorier absonderlich starke sein sollie, würde die dritte Clasitz, spemrgress theilweise das Feld räumen müssen. Der unermüdliche Eifer, mit welchem Wagner rungswürdig. We Capitalien auch nur e Graige Ve. Sshag dai un Crnichunge eäheng eBalen Herr! Ich ersuche meiner persönlichen Empfindung anführen: Sscher, o ge, woht thut nicht der Sonnenbisck im Lenz Alse Ferundes Angescht in Bünkein Togr gu. die, Eeneuerung denm hellr Tag, bos butrsien wpie un risgteiper gundzem Geise derselbennaoch als in meiger Vrnchnung dor der Rrchsihen Behsthe gspracheiz, uge he sucz, schauchan, und dach richch, die is Abenr ane Poschsteg. e bus g de es ther grchsichen Sitauthen darus bommen u bosehzg, Boagae der auten Sache nutr Vit Hostuno vzuchthschenden sgeäiste der Geneinichaft de dor, uobd e iche de buo Hermnaufrichig für die Keisigung ds iunen Pestrier Daum bute 9horn.., uanz, uch, lasg eie nich hrgshen, Halts, die Sie meinem Bewußtsithy, gege,; biz Feiex, bei der Sie mir die von verheißüngsvoller Bedeutsamkeit ist witr ie Lenztiche Volk, das Volk der Sesce oteait. Je, uue un Aidher Gashchigshe ier Praun, inr Reformatien, das Volk der Denker, des Mannesschwerteo,.: etsF Bidung, Freiheit— es wird großen Bestimmung für Menschheit, Cutrut, zscen Geist gehärt die Zuimmer mehr sich selbst finden, und benz Erzetgurter. Herr, und bite Sie, die kunft! In dieser Zuversicht grüße 19), Giz, ee Gesinzungegegosg zu grüßen. Der Jytige S y.„ vernimmt, den per Gez, gegierungerath Pertz hat, wie das D. Do... 4 nie, Wunsch ausgesprochen, die Herausguns der„Monuments Ge derzulegen. Wenn, wie zu erwarten, dem Wunsche gewillfahrt wird, so dürfte die Fortsetzung der Herausgabe einer Commission der Akademie der Wissenschaften übertragen werden. Königsberg i. Pr., 27. Jan. Das Haff ist zugefroren und die bereits eröffnete Schiffahrt wieder geschlossen. Stendal, 22. Jan. Unter der Zahl derjenigen, schreibt man der Magd,., welche bei den neuesten Ordensverleihungen bedacht worden sind, finden wir auch den Oberküster und Organisten am hiesigen Dom, Bräsicke, dem der Adler der Inhaber des königlichen Hausordens von Hohenzollern verliehen worden ist. Gegenüber dieser Nachricht sehen wir uns in der Lage, mit der größten Bestimmtheit zu versichern, daß der Genannte nicht beabsichtigt, die ihm zugedachte Decoration anzunehmen, weil sie viel zu spät kommt. Er ist nämlich schon vor acht Monaten verstorben. — Wie das Niederbarnimer Kreisblatt mittheilt, sollte ein Brunnen ausgebessert werden, der sich aber auf 40 Fuß derart mit Stickluft angefüllt zeigte, daß weder Licht noch Pulver darin brannten. Nachdem man etwa 180 Quart siedendes Wasser hineingegossen, war die Luft durch den Wasserdampf in einer Viertelstunde gereinigt. Leipzig, 27. Jan. Die Deutsche Allg. Ztg. meldet, daß von 910 in den Offieinen der vereinigten Buchdruckereibesitzer beschäftigten Gehülfen 314 die Arbeit niedergelegt haben; der Rest setzte die Arbeit fort. München, 24. Jan. Dem Vernehmen nach hat unser Gemeindecollegium in gebeimer Sitzung 50,000 Gulden für ein Gemälde bewilligt, welches Hr. Professor Piloty im großen Sitzungssaale des neuen Rathhauses herstellen wird. In dem Gemälde soll die Geschichte Münchens in allegorischer Form zur Darstellung gelangen. Eppingen, 23. Jan. Der ledige Maurer Jakob Müller von hier, wescher letzten Sonntag als der Brandlegung verdächtig verhaftet wurde, hat sich als Urheber nicht nur des letzten großen Brandes, welcher einen Schaden von mehr als 300,000 Fl. verursachte, sondern auch zweier großen Brände des vergangenen Jahres bekannt. * Aus Baden, 27. Jan. In unserem Oberlande scheint die altkathosische Bewegung jetzt nach dem entschiedenen Vorgange Konstanz' in einer Meise um sich zu greifen, welche das neueste Rundschreiben des ErzbisthumsVerwesers Dr. Lothar Kübel an den Clerus als einen wahren Noth= und Angstruf erscheinen läßt. Wie bemerkt, dem Vorgehen der alten See= und Concilsstadt folgen bereits zwei andere Städte, Waldshut und Thiengen, mit bedeutenden katholischen Gemeinden, nach, und zwar in der gleichen Weise, indem ein von den angesehensten Einwohnern dieser Orte unterzeichneter Aufruf für die„ihrem alten Glauben Treugebliebenen“ das„von den Vätern mühsam zusammengeschossene“ Kirchengut und die Gotteshäuser in Anspruch nehmen. Von Moßkirch und Pfullendorf, gleichfalls bedeutenden Orten im Seekreis, wird baldige Nachfolge erwartet.— Schweizer und einige mannheimer und karlsruher Bankhäuser haben eine„internationale BergbahnbauGesellschaft“ in Basel gebildet, zu deren ersten Projecten auch eine Bahn auf das heidelberger Schloß u. s. w. gehört. Mülhausen, 21. Jan. Man liest in schweizer Blättern:„In Boswyl litt ein erwachsenes Mädchen zeitweise an heftigen Convulsionen. Den 14. d. rühlte es ein leichtes Stechen auf der Brust, erblickte beim Untersuchen die Spitze einer Nähnadel und konnte dieselbe glücklich herausziehen. Vor 16 Jahren hatte es eine Nadel verschluckt, und verschiedene ärztliche Versuche, dieselbe zu entfernen, waren ohne Erfolg geblieben; jetzt fühlt sich das Mädchen 9oyg EH. Die„Geselschaft für Erhaltung der geschichtlichen Denkmäler des Elsasses“, die früher bestand und manche rühmliche Lebensäußerung von sich gab, besteht der Form nach auch jetzt noch fort. Die Centralorgane der Gesellschaft mit ihrem Sitze in Straßburg forderten unlängst die alten Mitglieder ziemlich kategorisch auf, die demnächst zur Einsammlung kommenden regelmäßigen Vereinsbeiträge pünctlich zu entrichten, sofern sie nicht als Ausgetretene angesehen werden wollten. Dem gegenüber erheben einige der besagten Mitglieder in der Presse das Verlangen nach einer in den Statuten begründeten Generalversammlung, da die Gesellschaft seit zwet Jahren thatfächlich ruhe und das Mandat des straßburger Comites seit dem gleichen Zeitpuncte erloschen sei. Ehe nicht vor einer Generalversammtung ordnungsmäßige Rechnung abgelegt und der gegenwärtige Stand der Gesellschaft klar auseinander gesetzt sei, haben, so wird beigefügt, die Beschlüsse und Entscheidungen des straßburger Comites nicht den mindesten Werih, nicht die leiseste Berechtigung. Sollte dann der Fortbestand der Gesellschaft, wie gehofft wird, als möglich erscheinen, so gibt sich vielfach der Wunsch zu erkennen, es mögs das ganze Unternehmen auf eine freiere Grundlage gestellt werden, als dies früher der Fall war. Metz, 24. Jan. Vor einigen Tagen fand ein junger Mann von Serviany=les=St.=Barbe eine in einem Wassergraben gelegene, nicht explodirte Grangte, nahm solche mit nach Hause und wollte sie daselbst entladen. Während er den Verschluß aufzudrehen versuchte, was in sitzender Stellung geschehen sein soll, entlud sich das Geschoß und riß dem Unglücklichen beide Beine ab. Der Tod trat kurze Zeit darauf ein, Wien, 25. Jan. Die österreichische Nordwestbahn hat die Lieferung von anderthalb Millionen Centner Eis für hiesige Brauereien und für Unternehmer übernommen. Das Eis kommt von den Flüssen und Teichen von der Deutschbrod=Iglan=Znaimer Strecke. Der Bürgermeister Dr. Felder, so wie der Präsident der Handelslammer haben an die Directionen der in Wien einmündenden Bahnen Zuschriften gerichtet, in welchen sie, mit Rücksicht auf die Wichtigkeit der Zufuhr von genügenden Quantitäten Eis nach Wien um die Bemessung möglichst niedriger Frachtsätze für diesen Artikel ersuchen. — Das Univers bringt in seinen letzten Nummern eine Serie historischphilosophischer Betrachtungen,„Berlin und Rom“, worin erzählt wird, daß der Vater Kaiser Wilhelmn's aus Besorgniß vor einer Insurrection im Jahre 1842 mit dem römischen Stuhle ein Concordat zur Regelung der Beziehungen zwischen Staat und Kirche in Preußen abgeschlossen habe. Und in unmittelbarer Folge darauf ist gesagt:„Die preußische Verfassung, octroyirt im Jahre 1846, garantirt die Unabhängigkeit der katholischen Kirche u. s..“ #* Frau Mallinger wirh, laut Rufs, Corr., ihren bleibenden Aufenthalt in Petersburg nehmen, da ihr von der russischen Oper acceptable Anerbietungen gemacht worden sind. Bei ihrem ersten Auftreten in der italienischen Oper hatte sie bekanntlich Fiasco gemacht; goer die russische Oper hat ein wesentlich anderes Publicum als die zkalienische, so daß die Habitucs der einen selten oder gar nicht die andere besuchen. —* Der Praceß gegen den des Mordes angeklagten ehemaligen Kirchspiellehrer Netschajew ist vor dem Schwurgerichte zu Moskau am 20. Januar verhandelt worden. Die Anklage lautete nicht auf Hochverrath, sondern beruhte ausschließlich auf den protollarischen Aussagen der an dem Morde Mitschuldigen Ousspencky, Kornezow, Pryjow und Nikolajew, die sich theils im Zuchthause theils in den Bergwerken Sibiriens befinden, so daß sie nicht direct zu den Verhandlungen zugezogen, sondern nur ihre protocollarischen Aeußerungen verlesen wurden. Dagegen waren durch den Gerichtshof sechs andere Zeugen vorgeladen, um über die Thatsachen zu berichten, die dem Verbrechen voraufgegangen waren. Auf einen besonderen Vertheidiger hatte der Angeklagte verzichtet. Gleich bei Beginn der Verhandlung verweigerte er jede Auskunft auf die üblichen Generalfragen, weil ein russisches Gericht nicht über ihn zu verhandeln berechtigt sei. Mit lauter Stimme rief er:„Ich bin Emigrant, ich habe aufgehört, Unterthan des russischen Kaisers zu sein. Die Formalitäten Ihres Gerichtsverfahrens haben für mich keinen Werth. Ich würde mich beschimpfen, wenn ich freiwillig mich von Ihnen verurtheilen ließe.“ Darauf ließ der Vorsitzende ihn abführen, während das Publicum (es waren etwa 250 Karten ausgetheilt worden) laut rief:„Hinaus mit ihm!“, was freilich auch sofort eine Rüge und die Drohung, die Galerie räumen zu lassen, zur Folge hatte. Der Staatsanwalt erklärt, die Identität des Angeklagten mit Netschajew sei erwiesen. Von den vorgeladenen sechs Zeugen war nur einer erschienen, die anderen fünf waren nicht zu ermitteln gewesen. Bei der Bildung der Jury lehnte der Staatsanwalt fünf Personen ab; der wieder eingeführte Angeklagte, gefragt, ob er von diesem Rechte auch Gebrauch machen wolle, antwortete:„Die Formalitäten gehen mich nicht an.“ Wieder abgeführt, schrie er in der Thür:„Ich bin nicht mehr der Schaßse Eures Despoten. Es lebe die Landesversammlung!“ Der Staatsanwalt verlangte, diese Worte zu Protocoll zu nehmen, Die Jury bestand nunmehr aus fünf Kaufleuten, zwei Beamten. zuug, Bürgern, einem Handwerker, einem Ehrenbürger und einem, Wager. Dann wurde der Angeklagte wieder herein9eftcchtt und die Anklageschrift verlesen. Dieselbe lautet dahin, daß Netschajew am 21. November 1869 den Studenten Iwanow von der Petrowski'schen landwirthschaftlichen Akademie bei Moskau ermordet habe. Bekanntmachungen. Gefährlicher Gestalt, dunkelbraunen Haaren, bartlosem, blassem Gesicht und grauen Augen wegen schweren Diebstahls in Verhaft genommer. Derselbe gibt an, daß er George Syepyerd heiße, verheiratheter Schneider aus SaratogaSprings(Staat New=York) sei und erst im November v. J. mit einem nicht näher bezeichneten Postdampfer in Hamburg angekommen sei. Dieser äußerst gefährliche Dieb, welcher schon mittels Durchbrechens der Mauer aus dem Gefängnisse zu entkommen suchte, macht ganz den Eindruck eines aus einer Strafanstalt entronnenen Sträflings. Wir bitten sämmtliche Behörden um Aufschluß über diese Person und bemerken, daß wir, sobald uns irgend welche Anhaltspuncte geboten werden, der betreffenden Behörde sofort unter Anschluß der Photographie des Verhafteten nähere Mittheilung zukommen lassen werden. Pforzheim, den 22. Januar 1873. Grh. Bad. Amtsgericht, Bekk. empfehlen sich: Rickchen Hoffmann, Istoor Stein. Bielefeld, Crefeld, im Januar 1873.“ Verlobte: Elise Osterhaus, Carl Toelle. Coblenz und Wiesbaden, Januar 1873. Samuel Meyer, Verlobte. Deutz. und Düsseldorf, Januar 1873. Verrobte: Josephine vau Münster, Dr. med. Carl Fackeldey, prakt. Arzt. Emmerich, im Januar 1873. kurzem Leiden, sanft und ruhig, unser einziges, innigstgeliebtes Söhnchen Conaro, im Alter von 5 Jahren. Diese Trauer=Nachricht widmen Verwandten und Freunden mit der Bitte um stille Theilnahme. Hagen, den 27. Januar 1873. Die tiefbetrübten Eltern, F. Camphausen u. Frau, geb. Kampmann. e tunigeleste de de. Mutter, Tochter, Schwiegertochter. Schaster und Schuigern, utchies, Clara Pavidis, geb. Stockter, ist heute Abend 6 Uhr, nach langem, schwerem Leiden, entschlafen. Wer die Verstorbene gekannt, weiß, welchen Verlust wir erlitten. Verwandten, Freunden und Bekannten machen wir diese traurige Mittheilung und bitten um stille Theilnahme. Namens der Hinterbliebenen. Der tiefbetrübte Gatte, Carl Davidis. Kettwig, den 26, Januar 1873. * Anna Heinrich Heckhoff, Verlöbte. a. d. Ruhr und Eiber-15, im Januar 1873. Tarl von Rosché, Bertha von Rosché, geb. Vennewitz, Porta Westfalica, im Januar 1873. *Hurch die Geburt eines gesunden ∆ Mädchens wurden erfreut Hugo Traine und Frau, Elise, geb. Rick. Köln, 26. Januar 1873. Ein kräftiger Junge. Fritz Morhand, Elise geb. Kropp. Burtscheid, 27. Januar 1873. Dem Allmächtigen hat es nach seinem Rathschluß gefallen, unsere liebe Tochter und Schwester, Auna Helena Hubertine Foerg, nach einem kurzen Brustleiden plötzlich zu sich zu nehmen. Sie starb, frühzeitig mit den h. Sacramenten versehen, im jugendlichen Alter von 21 Jahren. Um stille Theilnahme bitten die trauernden Hinterbliebenen. Köln, 26. Januar 1873. Die Beerdigung findet am Mittwoch den 29. Januar von Herzogstb. 27, T1½ Uhr, aus Statt. Sollte Jemand aus Versehen keine Eiztadung erhalten, bitte dieses als jolche zu beachten. Sodes=Anzeige. Gestern Abend 7¼ Uhr verschied sanft nach kurzem, aber schweren Leiden unser geliebter Gatte, Vater, Bruder, Schwager und Schwiegersohn, Herr Hohnnn-Anton Gakre kainse 8 3 6t im 57. Jahlt seines Lebens. Um stille Theilnahme bitten die Hinterbliebenen. Köln, den 27. Januar 1873. Die Beerdigung findet Statt Mittwoch den 29. ds.., Nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause, Machabäerstr. 48 aus, wozu ergebenst eingeladen wird. Tebes=Anzeigr. Nach langem Leiden entschlief heute Nacht um 1 Uhr unser lieber Sohn, Bruder und Schwager, Arnold Hotz. Handlungs=Gechülfe, im Alter von 24 Jahren, wohl vorbereitet durch den Empfang der hh. Sacramente, Mütheim a. Rh., 28. Januar 1873. Die Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Statt an. Freitag den 31. Januar, Vormittags 9½ Uhr, vom Sterbehause, Dünnwalderstraße Nr. 5, aus. S der Uhr D GFolge eines Sturzes in Grube starb heute früh 5½ nach vierwöchentlichem, schwerem Leiden unser treuer Freund und College, Herr 3. Martin DüberDer edle, offene Charokter des Dahingeschiedenen sichert demselben unser ehrendes, lieberaues Andenken. Sapp, ven 27. Januar 1873. Die Beamten d. Krupp'schen Hüttenverwaltung. Die Beerdigung findet Statt Donnerstag Morgen 10 Uhr. anzeige. Heute Morgen entschlief sanft nach längerem Leiden, gestärkt durch die Heilsmittel der kath. Kirche, aunsere innigst geliebte Gattin, Mutter, Tochter, Schwester und Schwägerin, Frau Ernestine Lettweis, geb. Goltstein, im Alter von 40 Jahren. Um stille Theilnahme bitten die trauernden* Hinterbliebenen. Verviers, Köln, Opladen und Johnstown, 24. Januar 1873. Rheinischer Verband. Am 1. Februar tritt ein nah Tarif für die Beförderung oon Steinkohlen, Coaks und Brqüets von diesseitigen Kohlenstationen nach Stationen des Rheinechen Eisenbahn=Verbandes in Kraft. Derselbe ist auf den betreffenden Stationen und in unserem Geschäftslocale hier zum Preise von 2 Sgr. pro Exemplar käuflich zu haben. Köln, den 25. Januar 1873. Die Direction der Rheinischen EisenSähnGesellschaft Telegraphische 27. Jan. Unterhaus=Sitzung. Der Finanz=Minister tritt in der Budgetdebatte den Ausführungen der Opposition entgegen und empfiehlt die Annahme des Ausschußantrages. Seinen Erklärungen zufolge ist ein Theil des Gesammt=Deficits von 67 Millionen durch die realisirte Anleihe von 45 Millionen, der Rest durch Steuererträge und Staatsgüter=Veräußerungen gedeckt. Das Deficit des Extraordinariums ist durch außerordentliche Einnahmen, eventuel unter Heranziehung des mobilen Staatsvermögens im Betrage von 12 Millionen zu decken. Eine befriedigende Lösung der Bankfrage ohne Außerachtlassung der Interessen der cisleithanischen Reichshälfte steht in sicherer Aussicht; im nächsten Jahre ist keine Ausgaben=Erhöhung nothwendig. Die zu 30 Millionen veranschlagten Staatsbauten machen eine Anleihe=Aufnahme erforderlich. Zur Deckung der Eisenbahn=Garantieen wird die Regierung die Anweisung eigener Fonds beantragen. 27. Jan. General Gonzales hat die Bande des Pfarrers Santacruz gänzlich geschlagen, 35 Mann getödtet, 20 gefangen genommen und viele verwundet. Im Congresse wurden zahlzeiche Petitionen überreicht, welche die unmittelbare Aufhebung der Sclaverei in Cuba und Portorico verlangen. Ein Antrag wurce gestellt, daß ein Drittel der Rente in Silber gezahlt werde, statt in Papier, jedoch mit einem Steuerabzuge von 20 pC1 28. Jan. Einem pariser Telegramm der Times zufolge wird Thiers heute den englisch=französischen Handelsvertrag unterzeichnen. Tobes=Anzeige. Heute Morgen 11 Uhr verschied, in Gott ergeben, Restaurateur Carl Zöger, im Alter von 62 Jahren. Verwandten und Bekannten, zömen statt besonderer Melduung viese Trauernochricht mit, der Bitte um stille e ue die trauernden Hinterbliebenen. Berge=Borbeck, 27. Januar 1873. Hessischer Güter=Verkehr. Am 1. Februar er. tritt der erste Nachtrag zum Rheinisch=Hessischen Gütertarife vom 1. December a. pr. in Kraft. Derselbe ist zum Preise von 1 Sgr. pro Exemplar in unserem Geschäftslocale hierselbst und bei den betreffenden Güter=Expeditionen käuflich zu haben. Köln, den 27. Januar 1873. Die Direction der Rheinischen Eisenbahn. GelsPchatt. Todes=Anzeige. Statt besonderer Meldung. Verwandten und Bekannten die traurige Nachricht, daß unser lieber Gatte, Vater, Groß- und Urgroßvater, C. J. Holl, Pfarrer em., im vollendeten 80. Lebensjahre, nach kurzem Unwohlsein sanft entschlasen ist. Berschweiler bei Baumholder, den 26. Januar 1873. Die trauernden Hinterbliebenen. beunztig. Heute Morgen 5¼ Uhr entschlief sanft, nach langen, schmerzhaften Leiden, im Alter von 64 Jahren, unser geliebter Gatte, Vater, Groß= und Schwiegervater, Herr Carl Eduard Heymann. Um stille Theilnahme bitten Sibylla Heymann, geb. Jaussen. Trinette Coenen, geb. HeymMarie De 970. Otti###mann. Vente gublique à Anvers * LARD CAEE 'Amerique, plus ou Berlin, 28. Januar.(Anfangscourse.) Berg.-Märk.-A. 123 Rheinische.-A. 155 Lombard.Staatsb. 117¼ Oest.-Frz. Staatsb. 203½ Amer. 1882er Sts.-A. 97⅛ Oesterr. Silb.-Rente 65¾ Oest, Credit-Aetien 203¾ Oest. 1860er Loose 96½ Cöln-Mind..-A. 165 Die Stimmung ist fest. Borlin, 28. Januar.(Anfangspreise.) Weizen per Jan. 82¾, per April-Mai 82 7/8. Roggen per Jan. 57¼, per April-Mai 55⅞. Rüböl per Jan.-Febr. 22¾, per April-Mai 23⅜8. Spiritus per Jan. 18.07, per April-Mai 18.22. Wetter: trübe. Wien. 28. Januar, 10 Uhr 35 Min. Vorm.„ 101 25 1860er T. Credit-Actien 331.50. Staatsbahn 332.00. Lombarden 191.49. 100vos LOose 8 3450, 1864er Loose 140.50. Galizier 228..:.—33 wzrgg 299.50. branco-Austrian 130.25. Silber-Rente 71.90. leond'or.70. Das Geschäft ist still. London, 28. Januar,„„„„ Dente Der Times zufolge sind Goldauttrage aus Deutschland eingetroffen werden jedoch durch australische und andere Zufuhren gedeckt werden Man glaubt, dass Spaniens Einkäufe völlig beendigt seien. .75. Anglo-Austrian Papier-kente 61.20. NapoNitic Heymann. Gustav Coenen. Ernst Remkes und Enkel..„ 16—„ Crefeld, den 20. Januar 1873.“ Statt jeder besonderen Meldung. Heute Morgen gegen 2 Uhr wurde uns unsere innigst geliebte, treue Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Schwester, Frau Wwe. Joh. Gottfr. Soutng, Wilhelmine, geb. Schooff, in ihrem 78. Lebensjahre nach kurzem Krankenlager durch den Tod entrissen. Wer die Verblichene gekannt, wird unsern tiesen Schmerz zu würdigen wissen. Um stille Theilnahme bitten Essen, den 26. Januar 1873. Futiernten— Sten machen und Bekannzeige, dasi wir dieschmerzliche AnTheodor Hilgard, gestern Aben um 9 Uhr nach längerem Leiden im 83. Lebensjahre sanft verschieden ist. Heidelberg. den 27. Januar 1873. Die trauernden Hinterbliebenen. moins avarie’eau de mer. Margaes Knapp et Co. et et Co. Sans frais aucuns pour les acheteurs. Le Mercredi le 29. Janvier 1873. à 2 heures de rclevée, les Courtiers soussignés vendront publiquement, en la salle de la Cité,’erdre et pour compte de qui ilappartiendra, en préschce de Messieurs Ed. Van Peborgh et Alph. Genicot, délégués des assureurs, par le ministère de Tchuissier EDN. ZOMBAERTS: 649 caisses LARD SALE ’'Amerique marques Knapp& Co. et Syzulding & Co. plus on miins avarié ’eau de mer.— Importées 2e New-York en ce port, par je navire Ginhilda, à la Corgnation de M. C. H. Schepeler. La marchandisc est deposée au Hangarn. 5, de la Compagnie des Docks-Entrepöts, derrière’Entrepôt royal de cette ville, et y sera à voir la veille et le jour de la vente, dés 8 heures du matin. Pour plus amples reseignements ’adresser aux Courtiers: P. CAUTEREELS-VAN AER. DEN, L. HORMESS, ChI, MOONS. Au 0. Ftuige Versteigerung. Freitag den 31. d.., „von Morgens 9 Uhr ab, Unterzeichneten in dem Hause Altenmarkt 46, Zollstraßenecke, eschestange esishuts Stühle, Bettstellen, Bettzeug, Spiegel, Küchengerathe 2c. 2c. visentlich dem Meistbietenden verkauft werden. Aug. Brochschütz, Auctionator, Altenmarkt 18. Zu verkaufen. Ein Haus mit Specereigeschäft, in guter Lage Kölns steht zu verkaufen. Bescheid Spulmannsgasse Nr. 50. Ein Unterhaus und 1. Etage, mit Gas= und Wasserleitung, Hof und Gärtchen, nahe an Mauritius, stey#r bis zum 15. Aprilzu verm. W. f. d. E. K Zu Neuwied, in bester Lage am Rhein, unmittelbar nahe der Stelle des künftigen Trajects, 29. d. Mts. Ja### kommt am 29. d. 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Ein Schriftsetzer=Lehrling wird gesucht, Marsplatz 10|12. Ein tüchtiger Preßvergolder und ein Eguter Buchbinder gesucht. Dauernde Beschäftigung und hoher Lohn. Adr. A. Schipperges, Verviers. * EEin geschickter Silberarbeiter findet Gsogleich Beschäftigung bei Löwenthal& Co.. Glockengasse 12. Lehrling gesucht. Ein hiesiges Materialgeschäft en gros sucht einen mit den nöthigen Vorkenntnissen versehenen katholischen jungen Mann in die Lehre, der gleich eintreten kann. Auskunft in der Exp. Ein Mann, mit guten Zeugnissen, Ewird in einem Fabrikgeschäft als Portier gesucht. Näh. in der Exp. Ein zuverl. Hausknecht, welcher das Packen versteht, gesucht. P. W. Ossendorff, Waidmarkt 19—23.“ Karten à 1 Thlr. für Damen und Fremde sind von Donnerstag ab im Gürzenich, so wie in den Cigarren=Handlungen der Herren Nakatenus& Richard, Löckenhoff und Feinhals, Hochstraße; Feith, Schildergasse und Imhoff, Die Mitglieder der Gesellschaft haben freien Zutritt gegen Coupon Nr. 6. Der Kleine Rath. Große CarnebalsGeseuschaft. Die diesjährige ordentliche General=Versammlung findet Sonntag den 2. Februar, Vormittags 11 Uhr, im Hausasaale des Rathhauses Statt. Auf der Tagesordnung stehen: Jahresbericht, Rechnungslage, Budget pro 1873, Neuwahl des Vorstandes. Zur Ausstellung im Vereinslocale ist bereits eine ansehnliche Zahl interessanter Erzeugnisse des Gewerbefleißes angemeldet. Fernere Anmeldungen werden mit Dank angenommen und wird der Vereins=Bibliothecar Hecker, unter Goldschmied Nr. 24, gewünschte Auskunft ertheilen. Am Abende um 8 Uhr wird im Wiener Hofe der Stiftungstag durch ein Festessen gefeiert. Theilnehmerlisten sino in Umlauf gesetzt und auch im Vereinslocale aufgelegt.— Die Einführung von Gästen wird gerne gesehen. Der Vorstand. Städtischer Gesang=Verein. Morgen Mittwoch Abends 75 Uhr präcise Salve Regina, für Frauenchor: und Sopransolo, von Fr. Gernsheim; die erste Walpurgisnacht, von F. Mendelssohn=Bartholdy. Sing=Alubemir. Josug, Mittwoch 29. dss., Abends 7 Uhr. Kaufmannischer Verein. (Isabeulensaal.) Donnerstag den 30. Januar, Abends 8½ Uhr: Vortrag der Madame Sezzi, membre de la société des gens de lettres, del’Athenéede Paris&., über „Les femmes et la mode“. Hierauf wird Frau Professor Lina Schneider die Güte haben, das Glöcklein von Innisfare von Halm vorzutragen. Karten für Nichtmitglieder à 20 Sgr. sind zu haben in der Schloßschen und seber'schen Musicalien=Handlung. Gesellschaft College. General=Versammlung Unentbehrlich für Freunde des Carnevals und Leute, die den Frohsinn lieben, sind die 95 der Großen CarnevalsGesellschaft in Köln. Dieselben erscheinen nach jeder Sitzung und enthalten die vorzüglichsten Reden und Lieder, sowie ein carnevalistisches Feuilleton, großere humoristische Aufsätze, Parodieen, Schnurren, komische Annoncen 2c. 2c. Preis pro Nummer 2 Sor. Im Ganzen erscheinen 9 Nummern in groß Jonoformat und werden dieselben bei frankirter Einsendung von 21 Sgr. von Friedr. Heyn in Göln, vor St. Martin 21, ebenfalls franco geliefer Penstonat und höhere Töchterschule der Geschwister Moses, Berlich Nr.., Köln. * Auf Verlangen die besten Referenzen. Freitag den 31. Januar, Abends 8 Uhr. Die Direction. Kerztlicher Zese-Verein. General=Versammlung: Mittwoch den 29. Januar, Abends 6 Uhr.* Mittwoch Abend Versammlung. Pensionar in Praktische Erlernung der engl. und franz. Sprache und gründlicher wissenschaftlicher, Unterricht. Freundliche, von großem Garten umgebene Wohnung. Reserenzen ertheilt: Herr Pastor I. Axenfeld in Godesberg und Herr Superintendent Pastor Dr. Wolters in Bonn. Prospecte durch die Vorsteherin. Emllte Schutewins. Ein Conditorgehuise * Ein erster Brauergesell wird in einer Suntergährigen Brauerei in der Nähe von Köln gesucht. D. E.., w. 2 Oberkellner, 3 Saalkeltren, Kellner für Restaurant, 2 Kutscher, 1 Diener ges., I. Baum, Andreaskl. 6A Zur Bedienung einer ZOpf. liegenden Dampfmaschine wird ein Mann, am liebsten Schlosser mit gut. 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Jan., Abends 6½ Uhr, in der Bäckergaffel abgehalten. Der Vorstand, Brandenburg. und Gesellschaften Clavier=Unterricht wird gründlich ertheilt, Ehrenstr. 30.4 aoloien Fshulenösen so wie ein empfehlen eine reichhaltig Auswahl neuer Cotillon-Tof ren, Knall-Bonbons mit scher haftem Inhalte, Surprisen un Cotillon-Attrane % Als Novität Osen für 2 Zimmer zu heizen, billig zu verkaufen, Eigelstein 44. auerel auf 1e Die neue Brauerei im Bayenthal kauft 5 reines Kluß= oder Teich=GiH zu 2½ Sgr. per Centner. Pferdekarren ohne Unterschicd mit mindestens 10 Centner Inhalt werden zugelassen. (Sinz, Mädchen für halbe oder ganze Tage zu Kindern gesucht, Marzellenstraße 3. Ein Ackergut von 120—206 Morgen wird zu pachten gesucht, am liebsten auf der linken #theinseite. Unterhändler verbeten. Von wem, sagt die Exped. d. Bl.* Eins der größten und ältesten Kölnisch=Wasser=Geschäfteam hiesigen Platze ist mit der Firma Jean Maria Farina 2c. 2c. und dem betr. Hause unter leichten Zahlungsbedingungen zu verk. 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