Nr. 60.— Erstes Platt. Verantwortlicher Redacteur: Heinrich Kruse in Köln. Verleger und Drucker: M. Du Mont=Schauberg in Köln. Expedition: Breitestraße Nr. 76, 78. #c! AGENTUREN IN DEUTSCHLAND: Benrath& Vogelgesang; Berlin Gropins'sche Buchh, A. Baesis. 2 Eaasenstein& Vogler; Bonn Max Coben& Sohn; Coblenz K. ücker; Crefeld Kramer& Baum: Düsseldorf W. de Häen. Mittelstr. 16. Freitag, 1. März 1867. Prän.=Preis: in Köln 24 Thlr., in Preußen 28 Thir., im übrigen Deutschland 3 Thlr. vierteljährig. Anzeige=Gebühr: 24 Sgr. die Zeileoder deren Raum. Briefeportofrei AGENTUREN IN DEUTSCHLAND. Frankfurt a. M. Haasenstein& Vogler, Jäger'sche Buchh. u. G. L. Daube & Cp.: Hamburg, Basel u. Wien Hausenstein& Vogler; Leipzig H. Engler u. E. Fort Bremen E. Schlotte; Mürzburg Stahel'sches Annoncen-Bureau. Bureau zur Aufnahme der Verhandlungen, welche am Tage nach jeder Sitzung in gleicher Weise, wie bisheran die des preußischen ssonders abonnirt werden kann. und Ausiansng Verlage erschien so eben und ist in allen Buchhandlungen des In1o) porktbig.0n in der M. Du Mont=Schauberg'schen BuchhandTheorie und Praxis wesens nebst einer Charakteristik der englischen, stanzesischen und preußischen Bank von #1 g. der. * Jogen groß Octavformat. Preis 2 Fl. 42 Kr. 15 Ngr. ind Cztl“: 1. Die Bankelemente.— 2. Die Goldentdeckungen in Australien siche-“tornien, ihr Einfluß auf die Waarenpreise, auf die internationalen strrströme, auf die Silberpreise und ihre Bedeutung für die Bankpraxis.— ni“ imnenhang des Notenumlaufs mit der allgemeinen Productionsthätigreit, ## den Waarenpreisen und Handelskrisen. Gesetz und periodische Wiederkehr der Haus hezirenpreisen und Handelskrisen. Gesetz und verigdische Wiederkeht # delskrisen und die Vorausberechnung ihres Eintritts, Consequenzen für erse und Prazs,&4p Vom uneinlösbarem Papierogiog unrgd, Fogerate Fersctischen, französischen und preußischen Bank.— 6. Anb den Vereinigten Staaten. Gang der Londoner Wechselcurse auf Paris, Hamkteristik V. Auhänge: Jotenumlauf Khe esche dem Einfluß der Goldentdeckungen 2c. preußg#### Handelskammerzs 2c. Werth der Arbeitslöhne unter cher Handels orer Beschraneg. Privatbanken und die rer Sgchrrchg. E. 2. Fleischmann's Guchhanblung se Mächen Schiller's Werke in Auswahl, 6 Bände, Thlr. 1.— Dieselben vollständig in 12 Bänden Thlr..— fa'sche Original=Ausgabe; gefälliges Format und sehr deutlicher Druck.) 9g der g ggan 6. H. Heuser'schen Büchhandlung in Neuwied. lungen ZUschandlungen nehmen BestelHi in auf das besch kamenistugtbuch. Verhandlungen des Reichstages. Mit PorJedes Heft 2½ Sgr, Sühscription che Werke, 54 Lieferungen à 5 Sgr. 9. G. Schmitzsche lfangib 8. (August Lesimple), Hochstraße 1341) in Aaf des im 34. JahrLluge im Verlage von Joh. Veiur. Meyer in Braunschweig Escheinende Journal für Buchdruckerkunst, riftgießerei und verwandte Fächer, Fründet von Dr. Heinrich Meyer, und# alle Postatzstalten %Buchhandlungen des und Auslandes Abonne3 Jährlich 48 Nummern für g Thir, mit vielen Gratisbeg Regierungsbezirk Nächsten April beginnt boln. ein neuer kunft ertheilt bereitwilligst zeichnete Director N. Feckelsberg Die Baugewerkschule zu Höxter a. d. Weser beginnt ihren Sommer=Cursus am 6. Mai und den Vorunterricht den 15. April 1867. Das Winter=Semester beginnt am 4. November und der Vorunterricht den 14. October 1867. Anmeldungen der Schüler unter Beifügung der Schulzeugnisse, sind frankirt einzusenden. MMeis Zur Abnahme der Meisterprüfung für Bauhandwerker befindet sich eine königliche Prüfungs=Commission am Orte. Möllinger, Director der Baugewerkschule. Die durch das Absterben des Lehrers DJuris bei der katholischen Elementarschule zu Auenheim vacant gewordene Lehrerstelle soll ehestens wieder besetzt werden. Dus Jahresgehalt beträgt außer freier Wohnung 200 Thlr. Qualificirte Bewerber wollen sich binnen 14 Tagen unter Vorlegung ihrer Zeugnisse rbei dem Schulpfleger, Herrn Pfarrer Clefisch zu Paffendorf, dem Schulvorstande zu Auenheim und dem Unterzeichneten persönlich melden. Bedburg, den 27. Februar 1867. Der Bürgermeister, Scheller. Perlin wird Weltstadt. Unter dieser Ueberschrift bringt der Wachenhuser'sche folgenden Artikel: Auch der vielgereistte Krittler, der nur London und anerkennt, muß gestehen, daß Berlin seit zwanzig ein anderes Gesicht, seit zehn Jahren eine imposante Vergrößerung erhalten hat! Es geht ein Zug nach der Hauptstadt des preußischen Staates, welcher sie berechtigt, sich die Metropole des Nordens zu nennen. Keine Stadt in Deutschland, die sich in solchen nissen seit dem Eintritte der constitutionellen Aera vergrößert und bevölkert hat! Aus einer kalten und weitläufigen Residenz ohne befonderen architektonischen Schmuck, wie Berlin unter dem patriarchalischen Regiment der früheren Könige gewesen, ist eine geräuschvolle Handels= und Industriestadt geworden; glänzende Läden zählen zu Hunderten, prachtvolle Paläste und große öffentliche Bauten sind entstanden; ein paar Hundert Omnibusse vermitteln den Verkehr zwischen stundenweit entfernten Endpuncten, die guten Finanzen von früher verschwinden, und der Magistrat muß sein Deficit haben, um neue Steuern und neue Anleihen machen zu können— ja, ja, Berlin wird Weltstadt. „Es wird!“— die süße Hoffnung kann uns über die Rinnsteine und das schlechte Pflaster, über die Hausknechterei der Kellner in den Restaurationen und über viele andere Jämmerlichkeiten und Gebrechen der norddeutschen Hauptstadt trösten. Es wird am Ende auch in Berlin noch mit dem Fortschritte des Comforts so weit kommen wie anderwärts, wenn nur das erwählte Volk Israels nicht müde wird, an der Spitze der Bewegung zu marschiren. nicht bloß prächtige Façaden, sondern auch inneren Comfort; die Wasserleitung ist zu Ehren gekommen, und jeder gut situirte Bourgeois, der eine neue, theure Wohnung gemiethet hat, weist mit Stolz auf den Comfort seines, Badrzierzugtes und seines Waterclosets bin. Ja, einige verwegene, von Wistfighnren#enhchtete Bauherren haben sogar schon telegraphische Zimmerklingeln anbringen lassen und machen den feinen Dienstmädchen einen heillosen Schrecken mit dem Begriff: Verlin wird Weltstadt.„p Gzucht Sutzigigopbie da und Aber immer noch stehen die Prediger der Weltstadt=Pyuczor u, und gus dem en und jammern, daß aus dem reichen Philster von Fherporgebe und ihm wohlhabenden haumanne, kein richtiger Weltstadt.=Mensch hervr ggehe und ihm der Makel der kleinkrämerischen Geburt unvertilgbar anhafte, Es ist ja nicht genug, bequeme, schöne Stadtwohnungen zu haben— müssen sie zu ihrer stürzung vernehmen; denn liegen diese nicht in ist es nicht eine Schmach für einen Mann, der Geld und einer Kaserne zu wohnen für einen Preis, mit dem man sich beinahe nes behagliches und allein zu bewohnendes Haus bauen Geirogifngzgen, Sotgen, Lotages, liebe Bourgegs zund,frtmerische Krindhuschtägfesigteit des häuslichen liegt Comfort, weltstadtische Annehmlichkeit Daseins! Siehe London nicht allein, sondern auch das annectirte Frankfurt a. M. und das stolze Hamburg, wo jeder wohlhabende, gebildete sraufyerr seine Villa draußen in Blankenese, in Bergedorf oder den Vierorten hat! Wie schwer ist es aber einem Berliner Philistersinn, zu begreifen, daß der Fortschritt in der Wohnungsfrage ihn außerhalb der Steinkasten von Berlin und in ein kleines, ländliches Haus führen soll. My house is my castle, wie der Engländer sagt, ist ihm noch immer ein polizeiwidriger Begriff; er denkt nach der alten Schule: mein Haus ist ein Miethshaus und soll brav Zinsen tragen. Aber Berlin wird Weltstadt, und die Reichen und die Wohlhabenden, die Banquiers und Kaufleute, Pensionärs und Geheimräthe werden aus Berlin hinaus auf's Land verwiesen. Sie sollen ihre Cottages haben, ihr eigenes Haus, ihren Garten, gesunde Lust, ihre eigene Colonie. Im alten Berlin war der Gesundbrunnen solch eine Cottage; sie ist jetzt eine Vorstadt geworden. Die Villen im Thiergarten, sonst nur zur Sommerzeit bewohnt, haben den Charakter einer Stadtstraße am Parksaume angenommen. Wer hier ein eigenes Haus kaufen will oder bewohnen kann, muß ein großes Vermögen besitzen. Schöneberg ist theuer und nicht mehr zeitgemäß; Moabit ist eine Schmiedeesse geworden; Tempelhof ist zu weit und zu umständlich zu erreichen. Vor etlichen Jahren schlug man vor, eine Eisenbahn von Berlin über Charlottenburg an den Havelseen vorüber nach Potsdam zu führen, um in der reizenden Natur an diesen Seen die Anpflanzung von commercienräthlichen und plutokratischen Villen zu bewirken. Aber dies Project ging verloren und ist bis jetzt Phantasie geblieben. Wo sollte man nun anders noch eine Cottage für Berlin begründen als in dem stillen Charlottenburg, seit jeher schon eine beliebte Charlottenburg liegt eine kleine Meile von Berlin, und diese Meile legt man auf einer herrlichen Chaussee durch den schattigen Thiergarten zurück. Es hat eine durch den Grunewald und die Jungfernhaide, geschützte, Lagez, eine gefinde Luft, einen schönen Schloßpark, Wasser, Landschaft. Die rleine, sriue, landliche Stadt das Neuilly Berlins und eine Residenz der königlichen Familie zeit mehr Fise Schulte=Witten, Rdolph Brinkmann, Verlobte. Corstfeld und JZeche ver. Carlsglück, im Febrüchr 1864. Eduard Dreesen, Clara Dreesen, geb. Kirch, Vernählte. voln u. Neuß, 28. Februar 1867. die Geburt eines gesunden Knaein wurden erfreut Wm. Kraemer, Käthchen Kraemer, Hiler geb. Klein. bichenbach, den 26. Februar 1867. ettewurde meine liebe Frau Maria, M.„Mumm, von einem gesunden grechen glücklich entbunden. Erefeld, den 27. Februar 1867. kobert Dahmann. eine liebe Frau Marie, geborne er Scheibler, wurde heute von uleim gesunden Mädchen glücklich entden Erefald, 27. Februar 1867. #### Fritz Schneider. Die heute erfolgte glückliche, EntbinMathitde, geb. veehre ich Bacante Lehrerstelle. An der höheren Bürgerschule in Schwelm soll zu Ostern d. J. die neu gegründete Lehrerstelle für Zeichnen= und Elementarunterricht mit einem Gehalt von 400 Thlru. besetzt werden. Die Anstalt bildet mit Anfang des Sommer=Halbjahres eine Secunda, um sich zu einer berechtigten höheren Bürgerschule zu erweitern. Geeignete Bewerber wollen ihre Meldungen schleunigst dem Rector Köttgen ein(Schwelm den 21. Februar 1867. Curatorium. Ein militairfreier junger Mann, mit Eden besten Zeugnissen versehen, welcher die Landwirthschaft theoretisch und praktisch gründlich erlernte, sucht unter bescheidenen Ansprüchen ein Betriebsführer Stelle an einem größeren Gute. Näheres unter Lit. B Nr. 17 bei der Buchhandlung von Max Cohen& Sohn in Bonn zu erfragen. keine auf meiner Vrgu,zHcer iche e Duiaermit anzuzeiger. ## von einem Mädchen hiermit anzuzeigen. Stöburg, den 27. Februar 1867. Eduard Quade. DHeute Morgen wurden wir durch die * Leburt eines Knäbchens erfreut. #### G. J. Werz und Frau. In,aterscheid, den 27. Februar 1867. Meine liebe Frau Bertha, geb. eing ehrkind, wurde heute von sich“ gesunden Knaben keicht und glück##tbunden. Arähwinklerbrücke bei Lennep, den 28. Februar 1867. Wilhelm Lausberg. Heute früh ließ uns der Herr in groher Gnade einen gesunden kräftigen In geboren werden. .en entfernten Freunden und VerZahdten widmen wir diese frohe Nachstatt besonderer Anzeige. Jolingen, den 28. Februar 1867. Lastor Schürmann und Frau. Für Chemiter, die einen unzweifelhaft rentablen Artikel in längerer Praxis genau kennen gelernt haben und denselben in eigener Fabrication, zunächst allein, später unter activer Betheiligung eines dazu speciell auszubildenden Sohnes des Suchenden, cultiviren können, bietet sich Gelegenheit zur Erlangung der Geldmitlel, die, je nach Rentabilität des im Anfang möglichst klein zu haltenden Etablissements, zugeschossen werden können. Franco=Offerten unter BX 48 durch die Expedition d. Bl. 1 Todes=Anzeige. In der vergangenen Nacht folgte zu enem besseren Leben seinem in verEgener Woche dahin geschiedenen Schwesterchen unser lieber einziger Sohn Mar, Ater von fünf Jahren, nach fünfAgigem schwerem Leiden. Altenessen, den 28. Februar 1867. E. Hintze und Frau. Das Jahrgedäckttniss für Hern Zoscph BicKlont wird am Samstag den 2. März, Morgens 9 Uhr, in der Pfarrkirche Maria in der Kupfergasse abgchalten, wozu Ver#randte und Freunde hiermit hö.Tichst eingeladen wverden. Fin jun ger fleißiger Mann, katholisch, Eim 18. Lebensjahre, wunschr sich in Einemt tüchtigen Geschäfte auszubilden. .Fr.Off. nehst Beding, werden u.#4 * poste resrante Erefele erbeten. Ein Kaufmann wünscht Agentur einer Sleitungsfähigen Mechl= Bindsaben= Fabrik. Mit Artikel und Kundschaft bekannt. Beste Referenzen. Franco=Offerten Crefeld poste restante R V 110. Eine rheinische Papier=Fabrik sucht Ezum baldigen Eintritt einen Reisenden. Nur auf solche Personen wird reflectirt, die schon in der Papierbranche thätig waren und empfehlende Zeugnisse vorlegen können Namen der Fabrik bei der Exped. d. Bl. zu erfragen. Deutsches Rettungswesen zur See. wir zum dritten Male mit einer Ansprache vor unsere Mitbürger hintreten, haben wir zunächst die frohe Kunde mitzutheilen, daß durch die neuerdings erfolgte Uebernahme des Protectorats der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger Seitens Seiner Majestät des Königs das deutsche Retrungswesen zur See die nationale Weihe empfangen hat. b dar#um Fuhieten Weiter haben wir die erfreuliche Mittheilung zu machen, daß dem Erbieten Bremers, 1000 Thlr. der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger wenden, falls 9 andere Personen zu Bremen, oder 19 außerhalb Bremens Gleiche thun würden, durch die Erfüllung der ersteren Voraussetzung ein cht, allen denjenigen 8490 chr Auf der hiesigen Central=3 station ist in dem am 20. d. Genüge Endlic geschehen ist. erfüllen wir die uns angenehme Pflich danken welche durch ihre Beiträge uns in den Stand gesetzt haben, Stee„ellschaft zu Bremen am 22. d. Mts. 2000 Thlr. herzlich zu dem Vorübersenden zu Sruue, pus Neuilliy stande der Gesetzuge gr Bremen Wir glauben uns der Hoffnung hingeben zu dürfen, daß auch noch in weiteren Kreisen unsere Bemühungen Anklang und Unterstützung finden und daß auch diejenigen, denen bis jetzt eine Beitragsliste nie tenden Falles eine Beisteuer nicht versagen werden. und ht vorgelegen hat, eintreMarcus. Noß. Emil Weibezahn(E v. Ammon(Vorsitzender des Comité'). Oberbürgermeister Bachem(Stellvertreter des Vorsitzenden). W. I. Bürgers. Arthur, Samplausen. Th. ee: bo D J. F. Hellmers. Fr. Herstatt(Schatzmenter). Franz Gustav Luchtenberg. Julius A. Neven=Du Mont. Chr. fer. A. Rautenstrauch. H. Stein. Tilmes. — schriftführer).cnm Ahevertandische Gandels=Geseuschaft. am Mittwoch, den 13. März 1867, von ungefähr: 5,100 Ballen Java=Kaffee, lagernd in Rotterdam, ae 900„ Amsterdam Macassar B 36.900 .900 3,200 11,200 1,700 Die Muster sind ., 11., 12. und 13, März, und Schiedam die des allda lagernden. Amsterdam, den 26. Amsterdam, idem idem Middelburg, Schieg zu besichtigen in Amsterdam und in Rotterdam den.,., Närz, und an denselben Tagen in Middelburg und in sebruar 1867. Die höhere Lehr= und Erziehungs=Anstalt für F. Sallmann in Hessen=Kassel, von Kölnische=Straße 304, eröffnet ihren diesjährigen Cursus am 1. Mai. peete mit Angabe der Schul= und Pensions=Bedingungen theilt auf Verlangen die Vorsteherin mit. Nähere Anskunft über die Anstalt zu ertheilen sind die untengenannt Bibliothecar der Landesbibliothek, PersonenMts. aus ge eine der sich legitimirende Eigenthümer beliebe sich des Empfanges an uns zu wenBelgien eingetroffenen Frühz Blechdose mit Geld gefunden. wegen Des Estpfugges an uns zu, we den. Köln, den 27. Februar 1867. Die Direction. Ausloosung von BriBei der Oloner Kreis=Obligationen sind folgende Nummern gezogen: a. I. Emission. Lit. A. 38. B. 70. 170. 274. C. 301. 327. 395. 471. 497. 536. 622. D. 942. 968. 1034. 1075. 1082. 1408. 1477. 1528. 1620. 1621. b. II. Emission. Lit. A. 42. B. 128. C. 286. 287. D. 522. 534. Die Besitzer dieser Obligationen werden aufgefordert, die Capitalbeträge ad a am 1. April, ad b am 1. Juli 1867 bei der hiesigen Kreiswegebaucasse gegen Rückgabe der Obligationen und der noch nicht fälligen Zins=Coupons in Empfang zu nehmen. Mit den gedachten Tagen hört die Verzinsung auf. Die bis jetzt im Wege der Amortisation eingelösten Kreis=Obligationen sind durch Feuer vernichtet. Brilon, den 15. December 1866. Die Chaussee=Bau=Commission. Herren freundlichst bereit. Herr Dr. theol. Bernhardi, sgher, or H. guazgenberger, Herr Herr Ober=Schul=Inspector, Profetzor Dr. Beizenbergzer, Hern ge Ddr: Falkenheiner, Prediger au der Frupre, Natho, Fer Realschul=Director wr. Grebe, Herz, Pfarrer, Jatho, Preoiger an der lutherischen Gemeinde, Herr Pfarrer Weipe diger an derselben Gemeinder o. erster rt, Pre1 5 1 y Berlins und eine Residenz, der königlichen Famisie seit m denn einem Jahrhundert, ist unläugbar bestimmt, mir der Hauprstadt in die innigste Verbindung zu treten. Schon ist der Bauplan Berlins bis zum zoologischen Garten aufgestellt, wo er mit dem Charlottenburgs sich vereinigt; schon streckt Moabit mit den Fabriken am Ufer der Spree seinen eisernen Arm bis nahe Charlottenburg aus und hat den Theil desselben jenseits der Spree zur Annexion vorbereitet. Trotz der Verhöhnung durch das Berliner und Charlottenburger Philisterium ist eine Pferde=Eisenbahn zwischen diesen beiden hergestellt worden, und sie macht zum Trotz desselben gute Geschäfte. Kommt in die Eisenbahn=Directionen auch noch ein wenig Weltstadt=Sinn, so wird die Hamburger Bahn eine Station in Charlottenburg errichten, und thut sie es nicht, so wird die neu projectirte Berlin=Rathenower Bahn sich diesen Vortheil nicht entGenug, Charlottenburg, leicht und bequem zu jeder Tageszeit mit Berlin in Verbindung, ist der vortrefflichste Ort für eine Cottage, und die Speculation war nicht übel, hier mit der Thatsache der Gründung einer Villa=Colonie vorzugehen. Eine Gesellschaft angesehener Männer und Beamten, so wie begüterter st etwa unter dem Namen„Westend“ geThalern für ein nothwendiges Capital von fünfhunderttausend Thakern ausgegeben. Ein großer Theil dieser Actien ist untergebracht und das Unternehmen als durchaus gesichert anzusehen. überdies die Gesellschaft„Westend“ von ihrem Territorium dreißig Baustellen zur Anlage und unter der Bedingung der Bebauung in vorgeschriebener CottageManier verkauft, hat sie sogar eine Rentabilitätsberechnung aufstellen können, wonach in fünf Jahren nicht nur hundert Thaler pro Actie zurückgezahlt sein sollen, sondern die Actie selbst noch eine Jahresdividende von mindestens vierehn Thalern ergeben würde. Streitbar im Gefühl ihres Verdienstes und ihrer einer solchen Cottage, yat sie in inserirten Artikeln bsichten siegreich Front gemacht und sogar einen Berliner Feuilletonisten niedergerannt, der in der Anwandlung einer verflüchtigten kriegerischen Laune die unschuldige Bemerkung in der„Kölnischen Zeitung" machte, daß sich in der lebenslustigen Metropole schwerlich„die nöthige Anzahl Wenschenfeinde finden werde, die fiür sechs Monate auf alle Freuden der Geselligkeit verzichte. Der Verfasser reproducirt nun die Intentionen der Gesellschaft, wie sie unseren Lesern durch deren Inserate bekannt geworden sind und sagt zum Schlusse noch: Wer mag nun läugnen, daß in dieser Charlottenburger Cottage ein solches Haus zu besitzen Vielen sehr wünschenswerth sein wird, die es sich erwerben können? Es wird einem Beamten, einem Banquier, einem Kaufmann, einem Künstler, einem Schriftsteller(sollte wirklich einer mit dem nöthigen AnlageCapital gesegnet sein), einem Buchhändler u. s. w. nicht so ungeheuerlich vorkommen, in der Charlottenburger Cottage„Westend“ sein Tusculum zu haben, in dem er Sommer und auch Winter über wohnt. Er kann Morgens auf der Pferdebahn und gewiß später auch auf der Eisenbahn nach Berlin fahren— will er als Hämorrhoidarius bei gutem Wetter nicht gehen; er versieht sein Geschäft in der Stadt und kehrt Nachmittags zurück in den Tempel seines häuslichen Glücks. Denn nur für glückliche Eheleute ist diese Cottage rathsam, da sie Menschen voraussetzt, die einen größeren Theil ihrer Lebensfreuden am häuslichen Heerde finden. Deßwegen sind aber die abendlichen Unterhaltungen der Hauptstadt nicht abgeschnitten, den Besucher des Concerts und Theaters führt noch um 11 Uhr Abends. ein Waggon der Pferde=Eisenbahn zurück, und wer einen Nauthz hat die chefeslschase wvie s0 Sum, Rücktransporte einen Wlagen zu mi Auch hat die Geseuschaft nicht unre werde, da sie mit fünfzig oder mehr vergrößern, um in sich selbst einen und Genoss Fensiönnat de Demoiselles Français-Allemand, dirigé par les Ssoeuts de la Congrégation des Filles de la Croix et établi à Rath pres Dusseldorf. Le semestre’été commence le 1. Auril. Französisch=dentsches Pensionat unter Leitung der Töchter vom h. Kreuz in Rath bei Düsseldorf. Aspirantinnen, welche sich zum Examen für Elementar= oder höhere Töchterschulen vorbereiten wollen, finden in dieser Erziehungs=Anstalt vollständige Ausbildung. Das Sommer=Semester beginnt am 1. April. Nähere Auskunft ertheilen Herr Velten, Pfarrer zum h. Andreas in Köln und die Oberin des Klosters. so zum Rücktransport einen Waten# nethen. nicht unrecht, wenn sie annimmt, die rleine Colopie ehr Häusern gleich entsteye, sich schnell so weit besonderen geselligen Verkehr aufzurufen. Die Herren Werkmeister und Genossen, die wohl selbst auf dieser Cottage wohnen sind offenvar teine Unmenschen, und wenn sie selost versichern, daß im weder das LcHombrespiel noch das Mendelssohn'sche Quartett, weder (Ein tüchtiger Geschäftsmann, dem achtSbarste Referenzen zur Seite stehen, wünscht einige Agenturen für den hiesigen Platz sowohl, wie auch besonders zum Export passender couranter Artikel, für leistungsfähige Häuser oder Fabriken zu übernehmen. Vieljährige Bekanntschaft mit den bedeutendsten Exporthäusern hierselbst setzen denselben in den Stand, recht ansehnliche und solide Ordres zuzuwenden. Gef. Offerten, signirt F P 190, an estein& Vogler Haasenstein gler in Hamburg. Commis= und Reisenderstelle frei. Für ein größereres Fabrick=Geschäft wird ein tüchtiger Mann, der mit allen Comptoir=Arbeitex, Hollkommen vertraut und ein durchaus selbstständiger Arbeiter ist und auch ein gewandter, solider Mann als Reisender zu engagiren gesucht. Fr.=Offerten unter L. N 64 wolle Oettrg an die Exx gelangen lassen. man an die wedition dieses Blattes #S Für eine Eisenhütte in Westphalen wird ein tüchtiger, fachkundiger und solider Reisender gesucht. Näheres bei der Exp. d. Ztg. n die wohl selbst auf sen, und „Westend“ weder das'Hombrespiel noch das Mendelssohn sche Quartett, die geselligen Tafelfreuden noch die Lectüre mit vertheilten Rollen ausgeschlossen sein sollen, so läßt sich wohl auch annehmen, daß alte Herren, denen ein Winterabend zu lang werden sollte, hier vergnügt und ungenirt ihren Tempel auf, schlagen können. 15I Bad Neuenahr, Rheinpreußen. Bekanntmachung. In dem Concurse über das Vermögen des Kaufmannes Ludwig Trepper zu Hagen ist zur Verhandlung und Beschlußfassung über einen Accord Termin auf den 12. März 1867, Vormittags 11 Uhr, in unserem Gerichtslocale, Terminszimmer Nr. 26, vor dem Commissar, Herrn Kreisrichter Heyland, anberaumt worden. Die Betheiligten werden hiervon mit dem Bemerken in Kenntniß gesetzt, daß alle festgestellten oder vorläufig zugelassenen Forderungen der Concursgläubiger, so weit für dieselben weder ein Vorrecht, noch ein Hypothekenrecht, Pfandrecht oder anderes Absonderungsrecht in Anspruch genommen wird, zur Theilnahme an der Beschlußfassung über den Accord berechtigen. Hagen, den 22. Februar 1867. Königliches Kreisgericht, 1. Abtheilung. Der Neubau der Schule zu Niederberg, D Bürgermeisterei Friesheim, soll nach dem Kostenanschlage und Plane des Communalbaumeisters, Herrn Schubert zu Bonn, im Betrage von 3085 Thlrn. am 11. März eurr., Mittags 12 Uhr, in der Wohnung des Wirthes Schein zu Niederberg öffentlich and den Wenigstfordernden durch den Unterzeichneten, auf dessen Bureau zu Lechenich auch vom 1. März curr. ab Anschlag, Plan und Bedingungen offen liegen, verdungen werden. Lechenich, den 22. Februar 1867. Der Argen Buschgasse Prere Woh isse 3, Ja, 3b u. 5a sind mehWohnungen bill, zu vermiethen, Ein Hotel, ein fen oder zu mieth Sachsenhausen 285) botel garni zu Beschend ger. kauKöln, Kaufgesuch. Ein Haus mit großem Garten oder eine kleine Besitzung, zum Anlegen von Baumschulen und einer Handelsgärtnerei geeignet, in freundlicher Gegend, wenn möglich in der Nähe einer frequenten Stadt, wird zu kaufen gesucht. Gef. Franco=Offerten unter Chiffre L E übernimmt L. Bosheuyers Buchhandlung, Cannstatt. Ein Ackergut im Bergischen, ca. 70 =Morgen Ackerland, Wiesen und 30 Morgen Wald, ist unter günstigen Bedingungen zu kaufen oder zu pachten und gleich anzutreten. Näheres beim Eigenthümer am Zehnhoff in Kölr, Sachsenhausen 280).### S: Ga 2 che särt iu Bändert und Knöpfen wird pro Mai oder fr ein gewandter Reisender gesucht. Gef. werden mit Angaben igkeit und Referenzen an die Expedition d. Ztg, erbeten. tn Vacante Reifestelle. Eine seit säggeger. Zeit bestehende, leistungsfähige Seioenfaprik in Crefeld sucht einen mit der Kundschaft bekannten soliden und cautionsfähigen Reisenden, hauptsächlich für Süd=Deutschland. Wenn auch nicht speciel in dieser Branche, ist es doch erforderlich, daß er im Manufacturwaarenfache bewandert sei. Gef. Franco=Offerten beliebe man unter abschriftlicher Beifügung der Zeugnisse, die retournirt werden, unter Lit. C C 27 zur Beförderung an die Exped. d. Bl. gelangen zu lassen.0 Annonce. Ein j. Mann, mit guten Zeugnissen, d. I. Lehrzeit b. einem Jahre in einem tüchtigen Colonialw.=Geschäfte bestand, sucht sich zu verändern, u. wünscht eine Stelle als Commis. Gefl. Fr.=Offerten u. H.200 nimmt die Exp. entgegen. Ein evangelischer Knabe, 15jährigen Alters, von guter Familie, verwaist und arm, aber brav, außerdem in den Fächern einerguten Elementarschulegründlich unterrichtet und mit den a besten Geistesanlagen begabt, wünscht gegen freie Kost und LoPrincipal eine Stelle ber, am liebsten auf einem Bureau oder Comptoir. Die geehrten Reflectanten wollen sich gef. unter K 0 Nr. 42 an die Expedition dieser Zeitung wenden. zarten Alters, gegenentsprechende ei wore Famili ständen könnte dasselbe adoptirt werden. Bns..-—.2 Vergurung in sorgsamste, en erbiete Reas zu nehmen. dete kinderlose Fa bildete und liebevollste bietet sich eine gezmilie. Unter UmStrengste Verschwiegenheit zugesichert. Fr.=Offerten unter I. K 61 besorgt die Expedition dieser Zeitung. Ein militairfreier junger Mann, welacher seit circa 5 Jahren als Lehrling und Commis in einem niederrheinischen Kurzwaaren=Geschäfte en gros in nürnberger und französ. Artikeln thätig ist und sich hauptsächlich auf dem Lager beschäftigt, sucht zu seiner fernern Ausbildung unter sehr bescheidenen Ansprüchen in einem ähnlichen Geschäfte Stelle. Der Eintritt könnte gleich oder auch später erfolgen. Franco=Offerten unter K I 50 besorgt die Exp. d. Bl. 11 * EEin junger Mann, kath. Confession, Ewelcher längere Zeit inder Oekonomie thätig war, sucht bei einer guten ordentlichen Familie auf einem Gute eine Stelle als Volontair.— Ansprüche: gute Behandlung. Franco=Offerten Lit. J 2 26 besorgt die Exp. d. Bl, Ein Chemiker, der schon in einer landwirthschaftlichchemischen Versuchs=Anstalt beschäftigt war, sucht eine ähnliche Stelle oder eine solche in einer künstlichen Diingerfabrik. Franco=Offerten u. L. R 68 befördert die Expedition dieses Blattes. Mehrere auf Blaudruck geübte Perrotinen=Drucker werden gegen guten Lohn und dauernde Die Casino= Gesellschaft in keinen Concierge vortheilhaften Bedingungen. Frankirte Offerten zu adressiren an den Vorstand. sucht unter die Unternehmung des neuen Theaters der Stadt Leipzig betreffend. Der Bau unseres neuen Stadttheaters geht, den deßhalb vorher festgestellten Bau=Dispositionen völlig entsprechend, seiner Vollendung entgegen. Der Betrieb desselben soll vom 1. September d. J. ab an einen Unternehmer auf sechs Jahre vergeben werden. Indem wir daher alle diejenigen, welche darauf reflectiren, auffordern, bis zum 16. Marz d. J. ihre diesfallsigen Bewerbungen bei uns einzureichen, bemerken wir, daß die Vertrags=Bedingungen bei unserer Rathsstube eingesehen und auf Verlangen abschriftlich in Empfang genommen werden können und heben nur noch besonders hervor, daß den pensionsberechtigten Mitgliedern des Theaters durch einen reich ausgestatteten Theaterpensionsfonds genügende Sicherheit gegen drückende Noth in ihren alten Tagen gewährt wird. Leipzig, den 19. Februar 1867. Der Nath der Stadt Leipzig. Dr. Koch# Schreißner. Inr Bopand u hanscht: zwei herrschaftliche Häuser, das eine gelegen in der Rhein=Alleestraße,enth. 20 Zimmer, Speicher, Waschküche, Stallung, Hofraum und großen Keller, geeignet zur Weinhandlung; das andere in schöner Lage an der Hauptstraße, enthaltend 8 Räume, Wasserleitung in die obere Etage mit Badeeinrichtung, Waschküche und Trockenkammer, großen Hofraum, Gärtchen, Bleichwiese, Rémise und Stallung, Alles umschlossen durchein Eisengitter; dieses Haus kann auch möbl. in Miethe abgegeben werden. Ferner ein mit den edelsten Obstsorten und bürgunder Reben angelegter, 3 Morgen großer Garten in ddeundlichster Lage: dicht an der Stadt gelegen, von der Staatsstraße an das Rheinufer laufend, zu Bauplätzen vorzüglich geeignet; dann ein im Amte St. Goarshausen belegenes Weingut, so auch ein Lager reingehaltener rother und weißer Weine, eigenes Wachsthum, der besseren Jahrgänge. Bemerkt sei, daß in Boppard keine Gemeindesteuer, ein Gymnasium und zwei Töchter=Penfionate bestehen. 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M. *Ein tüchtiger, militairfreier junger GMann, der längere Jahre in einem größeren Fabrikgeschäfte als Commis und auf Reise thätig war und gegenwärtig für ein Manufacturwaarengeschäft reist, sucht Stelle in einem ähnlichen Geschäfte als Reisender. Es ist demselben darum zu thun, sich eine dauernde Stellung zu erwerben, und stehen ihm die besten Zeugnisse zur Seite. Gefällige Franco=Offerten wolle man an die Expedition dieser Zeitung unter Lit..N 14 gelangen lassen. S ce.#u aereech Ein junger Mann von angenehmem Aeußern, im Alter von 30 Jahren, im Besitze einer Stellung, die ihm jährlich 1500 Thlr. fest einträgt, in einer größeren Stadt des Auslandes, sucht, da es ihm an deutschen Damenbekanntschaften fehlt, auf diesem Wege eine Lebensgefährtin im entsprechenden Alter, ein disponibles Vermögen von 6= bis 8tausend Thaler wäre erwünscht. Damen, welche hierauf einzugehen geneigt sind, wollen Briefe mit Hinzufügung ihrer Photographie unter Chiffre I. G. 5s an die Expedition d. Ztg. einsenden. GebändeVersteigerung. Am 21. März d.., Morgens um 11 Uhr, lassen die Erben des Georg Schell in hiesigem Rathhause ihre an der Hauptstraße gelegenen Gebäude versteigern. Dieselben bestehen in einem Wohnhause, worin 7 Zimmer, Küche und Keller, in 2 großen Ställen, Scheune und Remisen. Ein geräumiger Hof nebst Gärtchen, so wie die Lage der Gebäude eignen sich zu verschiedenem Geschäftsbetrieb. Mit geringem Kostenaufwand läßt sich daraus eine schöne, freundliche Wohnung für eine vermögende Familie schaffen. Eltville im Rheingau, den 20. Februar 1867. Königliche Bürgermeisterei, Bott. Aufrichtiges Heiratzs=Gesach. Ein Kaufmann, Geschäftsbesitzer, mit 7000 Thlr. Vermögen, 30 Jahre alt, kkath, sucht eine Lebensgefährtin von annäherndem Alter und Vermögen, welches jedoch zu ihrer eigenen Disposition verbleibt, da es im Geschäfte nicht erforderlich. Nicht anomyme Fr.=Offerten bes. die Expedition d. Bl. u. J D 5. 4 Ein junger Mann aus anständiger Familie, der bereits 1½ Jahr auf dem Comptoir seines Vaters Anleitung gehabt hat, sucht in einem respectablen Hause zur weiteren Ausbildung eine Lehrlingsstelle. Zeugnisse über sonstige gute Vorkenntnisse sind beizubringen. Fr.=Anfragen un die Exp. d. Bl. 1/G 8 besorgt 1 Für ein Kurzwaaren=Geschäft en Oet en détail wird ein“ raelit) zum baldigen Franco=Offerten die Expedition dieses Blattes. HolzVersteigerung. Am Freitag den 8. März d.., Morgens 9 Uhr anfangend, sollen die nachverzeichneten Holz=Sortimente aus den Gemeinde=Waldungen von Dattenberg und Leubsdorf im hiesigen Rathhaussaale öffentlich meistbietend versteigert werden: I. Gemeinde Dattenberg. a) District„Stumpfberg“. 36 Eichen=Stämme. 10 Klafter Eichen=Knüppelholz, 6 Buchen=Scheitholz, 3„Nadelholz(Rahne=), b) District„Eichyell“. 22½ Klafter Buchen=Scheitholz, 11¾„Knüppelholz, 0) District„Steinhügel“. 53 Eichen=Stämme, 7½ Klafter Eichen=Knüppelholz, 7½„ Buchen 8½ Buchenreiser. II. Gemeinde Leubsdorf. a) District„Geiselter“. 25 Eichen=Stämme, 7½ Klafter Eichen=Knüppelholz, 10# Buchen=Knüppelholz, b) Distriet„Buchenplatz“. 13¾ Klafter Nadelholz(Rahm=), 0) District„Aliter“. 5 Klafter Buchen=Knüppelholz, d) District„Adamsberg“. 100 Eichen=Stämme, 17¾ Klafter Eichen=Knuppelholz. Linz, den 26. Februar 1867. Der Bürgermeister, Thiesen. Detten détail wird ein Lehrling(Ist digen Eintritte, gesucht. unter FT 144 an sagt die Expedition. Für Walzwerke. Von einem soliden Kaufmanne in Duisburg wird ein Commissionslager in Stabeisen u. s. w. zu übernehmen gesucht. Derselbe ist im Geschäfte erfahren. Fr.=Offerten durch die Exped. d. Ztg. unter K i (Fesucht wird ein gewandter Commis, Gtüchtig in Buchhaltung und Correspondenz und mit guten Zeugnissen versehen, welcher baldigst eintreten kann. Franco=Offerten unter der Chiffre ##1. U 71 werden durch die Exp. d. Bl. erbeter, in ii soc Ein Eisenwaarengeschäft, verbunden mit Schlosserei, in guter Lage Düsseldorfs, ist zu übertragen und gleich anzutreten. Das Ladenlocal mit großer Werkstätte und Lagerraum ist zu miethen oder unter günstigen Bedingungen zu kaufen. Gebäulichkeiten, so wie Werkzeuge sind fast neu und in bestem Zustande. Hierauf Reflectirende wollen ihre Franco=Offerten poste restante Düffeldorf M.90, einsenden. r. Pommern, Posen, Westpreußen und der Mark. zu deren Erwerbung Anzahlungen von 6000 bis 150000 Thlri erforderlich sind, kann ich den ankaufslustigen Herren Landwirthen, unter Hinweisung auf meine täglich in der Kreuzzeitung erscheinenden specielleren Güteranschäge, eine große Auswahlzum Theilbrillanter undäußerst vortheilhafter Besitzungen vorlegen. Mit der Bitte, sich mit mir vertrauensvoll in Verbindung zu setzen, erklärellich mich mit Vergnügen bereit, auf frankirt an mich gerichtete Anfragen, jede gewünschte speciellere Auskunft zu ertheilen. Kaufmann in Stettin. 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Es scheint, daß für die Stelle des ersten Präsidenten für den Grafen Schwerin die meiste Aussicht ist; für die Stelle des zweiten Präsidenten wird man voraussichtlich einen Abgeordneten aus den neuen Provinzen oder aus den Bundeslanden ausersehen. Vom 1. März ab werden die Gebühren für eine einfache telegraphische Depesche zwischen den Stationen der Linie Köln=Bonn(Köln, Brühl, Bonn), Köln=Aachen(Köln, Düren, Eschweiler, Stolberg, Aachen) und Köln=Düsseldorf(Köln, Deutz, Mülheim a. Rh., Düsseldorf) von 8 Sgr. versuchsweise auf 5 Sgr. herabgesetzt und die Hälfte der letzteren Gebühr für jede weitere zehn Worte erhoben. * Berlin, 28. Febr. Das Journal de Geneve hat vor einigen Tagen wieder die angeblichen Compensationen zur Sprache gebracht, welche von Preußen in Paris vor dem letzten Kriege mit Oesterreich in Vorschlag gebracht wären. Es wird dabei gewöhnlich auf baierische und darmstädtische Gebietstheile hingewiesen, deren Ueberlassung an Frankreich preußischerseits in Aussicht genommen wäre. Das genannte Journal hört sogar, daß die darauf bezüglichen Verabredungen bereits bei der Anwesenheit des Ministers Grafen v. Bismarck in Biarritz Statt gefunden hätten. Das französische Gelb= und das Blaubuch enthalten bekanntlich auch nicht die Spur einer Andeutung von Verhandlungen, um Frankreich in Deutschland dafür zu entschädigen, daß es der nationalen Entwicklung nicht hindernd in den Weg trete. Alle Actenstücke in diesen Büchern lassen erkennen, daß die Erweiterung des preußischen Gebietes in Deutschland als ein im Interesse Frankreichs liegendes Ereigniß von dem pariser Cabinet aufgefaßt und vermittelt worden ist. Aber die Durchführung ist nicht von Compensationen an Frankreich abhängig gemacht worden. Jenes Gelbbuch trägt kein Bedenken, hervorzuheben, daß Herr v. d. Pfordten die Vermittlung Frankreichs in den Verhandlungen mit Preußen angerufen habe, es konnte aber keiner Verabredungen in Biarritz Erwähnung thun, weil diese nicht Statt gefunden haben. Diese Sachlage ist schon oft erörtert worden, aber die Compensationen sind ein beliebtes Mittel in der Hand der Gegner Preußens, um in Süddeutschland oder Belgien Argwohn zu erregen und durch die Wiederholung dieser alten Erdichtungen das Vertrauen zu denjenigen Männern zu erschüttern, welche in Würtemberg, Baden und Baiern einer Verständigung mit Preußen auf den Grundlagen des Prager Friedens das Wort reden. Wird doch außerdem schon die Bevölkerung durch die Behauptungen getäuscht, daß Preußen durch Einschüchterungen Süddeutschland in den Norddeutschen Bund zu locken suche. So fordert eine Correspondenz in der Allgemeinen Zeitung (26. d..)„Vom Neckar“, Baden möge bekennen:„Unsere Bemühungen, ein politisches Band mit dem Norden zu knüpfen, sind gescheitert.“ Baden hat keine Versuche gemacht, mit Preußen eine politische Allianz zu schließen. Daß diejenigen, welche in Süddeutschland ein Bündniß mit Preußen erstreben, nicht dazu verlockt sind, darüber mögen sich Preußens Gegner in der gestern citirten Schrift des Bischofs von Mainz belehren. # Berlin, 28. Febr. Die Vorarbeiten zur Umgestaltung des Feldlazarethwesens sind noch im vollen Gange, und es läßt sich, bei dem Eifer und der Sorgsamkeit, mit welcher die wichtige Angelegenheit betrieben wird, erwarten, daß an der Hand der Erfahrung das Bessere herheigeführt werden wird. Als ein wesentliches Surrogat wird auch die künftige Stellung der Militär=Aerzte zur Erwägung kommen müssen. An Vorschlägen und Gutachten fehlt es nicht; hat doch einer der bedeutendsten Chirurgen und activen Generalärzte, der Geheime Ober=Medicinalrath Professor Dr. Langenbeck, zeitiger Rector unserer Universität, bei der Feier des vorjährigen Geburtsfestes Sr. Majestät in öffentlicher Festrede verschiedene Uebelstände zur Sprache gebracht, die der bald darauf ausgebrochene Krieg sicher in ein neues Licht gestellt hat.— Kürzlich ist durch das schlesische Kreisgericht zu Neumarkt in Betreff des Dissidentenwesens eine sehr bemerkenswerthe Verfügung ergangen, welche allerdings noch durch die ferneren Instanzen gehen wird, ehe sie zum Abschlusse gelangt. Ein vor zwei Jahren gestorbener Arbeiter, Gottfried Kilian(so berichtet das Schles. Morgenblatt in seiner heutigen Nummer), war, auf Grund des Gesetzes von 1847, aus der evangelischen Landeskirche geschieden und hatte demgemäß auch seine jetzt 13jährige Tochter Henriette und seinen nun 11jährigen Sohn Ernst nicht taufen lassen. Der Vormund der Kinder war gleichfalls ein Dissident, Namens Hecker, in Pirschen. Durch eine Anzeige an das vorgedachte Kreisgericht erließ dieses unterm 20. v. M. eine Verfügung, worin es aussprach, wie der erklärte Austritt des Vaters aus einer Landeskirche nicht zur Folge hat, daß auch die ihm später geborenen Kinder von selbst zur Dissidentengemeinde gehörten. Das Gericht ermächtigt nun den evangelischen Pastor zur Zwangstaufe, und spricht der Mutter das Recht ab, dem zu widersprechen und sich den Anordnungen des Pastors zu widersetzen. Da der Vater früher evangelisch gewesen, so sollen seine Kinder diesem Bekenntnisse zugeführt werden. Der Vormund ist seines Amtes entsetzt worden. Die Mutter erklärte dem Prediger in Gegenwart der Ortsbehörde, daß sie freiwillig die Taufe nicht zulasse. Zu bemerken ist noch, daß der Vormund gesetzlich das Recht hat, seine Vormundschaft im Wege der gerichtlichen Klage erstreiten zu können. O. Hannover, 27. Febr. Bei der gestrigen engeren Wahl für Emden hatte, nach vorläufiger Ermittelung, Professor Ihering in Gießen, von altfriesischer Familie, 2500, Consul Brons nur 2100 Stimmen.— Die Hannover'sche Landeszeitung, schon einmal suspendirt, ist eben aufs Neue sehr scharf verwarnt, mit dem Bedeuten, daß, wenn die feindliche Tendenz nicht sofort einer angemessenern Haltung Platz mache, die größte Strenge unnachsichtlich folgen werde. Entziehung der Concession und Maßnahmen gegen den Drucker als verantwortlicher Redacteur werden in Aussicht gestellt. Die hiesige Tagespost ist das zweite der täglich erscheinenden Blätter, das seit der neuen Ordnung untergeht. Die Zeitung für Norddeutschland versieht seit gestern mit ihrem Blatte die Abonnenten der Tagespost.— Die Zeitung für Norddeutschland nenut heute ihre eigene Nachricht von Abdankungsplanen des Fürsten zu, Waldeck unbegründet; es wird deßhalb wohl auch nichts an dem übrigens aus sonst unterrichteten Kreisen stammenden Gerüchte sein, daß Lippe=Detmold als souverainer Staat aufzuhören wünsche. — Der oldenburgische Landtag hat die Mittel zum Baue der Oldenburg=Leerer Bahn bewilligt: 1,900,000 Thlr. Nach dem Vertrage mit Preußen muß die neue Linie spätestens bis Ende 1870 in Betrieb gesetzt sein; die oldenburgische Regierung erklärte aber dem Landtage, daß sie, wenn, wie vorauszusehen, die Bewilligung rasch erfolge, die Eröffnung des Verkehrs auf den Frühherbst nächsten Jahres zusagen könne. 8p; Frankfurt, 27. Febr. Man wird dem Abschlusse der Verhandlungen mit denjenigen Regierungen, welche bisher zum Thurn und Taxis'schen Postgebiete gehörten, in Bälde entgegenzusehen haben. Geh. Postrath Stephan, Administrator des Taxis'schen Postwesens, hat sich deßhalb gestern von hier nach Berlin begeben. Auch die Abmachungen mit den Norddeutschen Staaten, welche selbständige Postverwaltungen führen, versprechen ein baldiges Resultat. Mit dem 1. Juli d. J. soll das große Werk der einheitlichen Organisation des gesammten Norddeutschen Postwesens in der Hand Preußens vollendet sein. Frankfurt erhält eine Ober=Postdirection.— Der zum Provincial=Steuerdirector in Kassel ernannte Geh. Ober=Finanzrath Schultze ist gestern nach Berlin gereist.— Die sächsische Regierung hat ihre bekannte, bei der hiesigen Bundes=Liquidations=Commission eingereichte Nachforderung von 52,738 Thalern zu den Kosten der holsteinischen Execution nunmehr fallen lassen, nachdem die Commission sie für unbegründet hatte erklären müssen. Für die Forderungen an das vormalige 8. Bundes=Armeecorps haben die betreffenden Corpsstaaten Würtemberg, Baden und Hessen eine besondere Commission aus Militär=Bevollmächtigten unter dem Vorsitze des hessischen Obersten Kehrer zu Worms niedergesetzt und wurden die bis jetzt bei der Liquidations=Commission angemeldeten derartigen Forderungen an jene Commission abgegeben. Zum zweiten würtembergischen Bevollmächtigten bei der Liquidations=Commission wurde an die Stelle des verstorbenen Grafen Zeppelin Ober=Tribunals= rath Mittnacht ernannt.— Die Baumgutsbesitzer in Mainz und Umgegend haben nunmehr für den in Folge der Armirung der Festung im Juli v. J. erlittenen Schaden an gefällten Obstbäumen eine Entschädigung von zusammen 90,635 Gulden zuerkannt erhalten. * München, 26. Febr. Ueber die Ministerkrisis wird der Allg. Ztg. geschrieben:„Als eine Thatsache kann ich Ihnen mittheilen, daß schon seit einigen Wochen, wenn ich mich recht entsinne, seit Ankunft der griechischen Majestäten in München, die principiellen Gegner des Fürsten Hohenlohe aus ihrer abwartenden Stellung getreten sind, die Köpfe hoch tragen und sehr offen gegen ihn zu Werke gehen. Diese principiellen Gegner sind nicht diejenigen, welche allenfalls gegen einzelne Theile oder Ausdrücke des Hohenlohe'schen Programms Bedenken haben, nicht die, welche über die zum aufgestellten Zielpuncte führenden Wege anderer Ansicht sein mögen. Es sind diejenigen, die jede nationale Einigung mit dem übrigen Deutschland, jede Versöhnung mit Preußen, jedes Heraustreten aus der bisherigen Isolirung— mit Ausnahme etwa eines unter französisch=österreichisches Protectorat gestellten südwestdeutschen Bundes— als Verrath bezeichnen. Diese Gegner, die sich dicht um die Person des Königs und um dessen unverantwortlichen Rathgeber gruppiren und die gegebenen Falls— so hört man— um die Mittel zum Zwecke nicht verlegen wären, sind zunächst in den Reihen einer hohen Verwandtschaft, dann in denen des Hofadels und der Kammer der Reichsräthe zu finden, und ihnen zur Seite sind einige fremde Diplomaten, ein Theil der Ultramontanen und endlich solche Mitglieder der höheren Bureaukratie nicht unthätig, welche dem Fürsten von Hohenlohe vorzugsweise deßhalb gram sind, weil er gegen alle Uebung ohne ihren Beirath und ohne ihre Zustimmung Minister geworden ist. Ob der Minister=Präsident diesen entschiedenen Gegnern in einflußreichen Kreisen aber so entschiedene und thatkräftige Freunde entgegenzustellen hat, ob namentlich die übrigen Minister, und welcher derselben, mit ihrem Collegen des Aeußern treu und fest zusammenhalten, ist mir nicht bekannt. So stehen die Dinge. Daß nun in dieser Richtung eine Krisis bereits ausgebrochen, weiß und glaube ich nicht. Ganz allgemein aber ist das Gefühl, daß irgend ein Zufall, irgend eine Laune solche Krisen jeden Augenblick herbeiführen kann. Und das ist in gegenwärtiger Lage sehr schlimm und sehr bedenklich.“ Ulm, 22. Febr. Die„fortificatorische Desarmirung" unserer Festung(wie der amtliche Ausdruck lautet) geht gegenwärtig vor sich, das heißt, die Unzäunung der Wälle mit Pallisaden wird wieder herausgenommen und die Pallisaden werden für den Frieden in Schuppen untergebracht. Ob sie jemals wieder gebraucht werden, bezweifeln Fachmänner, nicht weil sie an den ewigen Frieden glauben, auch nicht in der Voraussetzung, daß die Festung gänzlich demolirt werde, sondern weil Verpallisadirung der Festung mit dem heutigen Stande des Geschützwesens nicht mehr vereinbar, sondern ein ganz unnützer Aufwand sei.(St=.) Oesterreich. O Wien, 25. Febr. Der Plan, den Herr v. Beust bei der Neugestaltung Oesterreichs verfolgt, liegt jetzt in deutlich erkennbaren Zügen vor. Im Gegensatze zu dem vom Grafen Belcredi eingeschlagenen Wege kommt es ihm wesentlich darauf an, sowohl diesseit der Leitha als in den ungarischen Ländern den sicheren verfassungsmäßigen Boden wieder zu gewinnen und nur auf diesem den dringend nothwendigen Ausgleich mit Ungarn zu bewirken. Er hat deßhalb, nachdem die Ungarn zum ersten Male ausreichende Garantieen für die Aufrichtigkeit ihres Verlangens nach dem Ausgleiche gegeben, keinen Anstand genommen, ihnen auch seinerseits durch die Ernennung des Ministeriums ein Pfand für die Wiederherstellung ihrer Verfassung zu geben, in der Hoffnung, daß es gelingen werde, die Verfassungen in den beiden Reichshalften mit einander in Einklang zu bringen. Wie Graf Andrassy und sein Ministerium die Aufgabe übernommen haben, vor dem ungarischen Landtage für diejenigen Abänderungen der Verfassung von 1848 zu plaidiren, durch welche allein der Ausgleich möglich wird, so wird auch Herr v. Beust von dem Reichsrathe die entsprechenden Abänderungen der Februar=Verfassung verlangen. Sollte es ihm nicht gelingen, den Reichsrath zu diesen Beschlüssen zu bewegen, so würde Herr v. Beust seinen Plan als gescheitert betrachten und von der Leitung der Staats=Angelegenheiten zurücktreten. Ob er vorher noch zu dem constitutionellen Mittel der Auflösung des Reichsrathes greifen und es auf Neuwahlen ankommen lassen wird, hängt von den besonderen Umständen ab, unter denen die betreffenden Reichsrathsbeschlüsse zu Stande kommen. Dieser Rücktritt wäre jedoch nur als ein Aufgeben des von ihm persönlich verfolgten Weges, nicht als ein Scheitern des ganzen Ausgleichswerkes anzusehen; das letztere könnte vielmehr auf einem anderen Wege und sogar auch von dem jetzigen ungarischen Ministerium erstrebt werden, da die Ungarn ja immer an der Auffassung festhalten, daß sie allein mit ihrem Könige, nicht aber mit Reichs=Ministern oder gar mit anderen Nationalitäten über die Abänderung der 1848er Gesetze zu verhandeln haben. Bis jetzt glaubt man sich in Regierungskreisen zu der Erwartung berechtigt, daß der Ausgleich auf dem von Hrn. v. Beust eingeschlagenen Wege zu Stande kommen werde. Die deutschen Landtage beschicken ohne Ausnahme den Reichsrath, und zwar fast nur mit solchen Abgeordneten, welche den zwischen Hrn. v. Beust und den Ungarn getroffenen Vereinbarungen im Wesentlichen ihre Zustimmung geben. Die Polen hatten zwar als Vorbedingung ihrer Beistimmung die Gewährung einer galizischen Hofkanzlei verlangt; es ist ihnen aber bedeutet worden, daß die Regierung bereits beschlossen habe, für jedes Kronland, wie in früheren Zeiten, im Ministerium eigene Landes=Referenten zu ernennen, und daß sie damit dem Anspruche auf Autonomie in genügender Weise Rechnung getragen zu haben glaube. Es scheint, daß die Bemühungen des galizischen Statthalters, Grafen Goluchowski, in Verbindung mit einer dem Ausgleiche günstigen Polen=Fraction, den guten Erfolg gehabt haben, die Majorität des galizischen Landtages für die Beschickung des Reichsrathes zu gewinnen. Wenigstens erwartet man hier dieses Resultat mit ziemlicher Zuversicht. Ganz anders sieht es bei den Czechen aus, welche durch das Belcredi'sche Regiment in Böhmen und Mähren die Oberhand erhalten haben. Da die Regierung von dem prager Landtage eine einfache Zustimmung nicht erwarten zu dürfen glaubt, so hat sie dem Statthalter in Böhmen, Grafen Rothkirch, bereits die Instruction zugehen lassen, den böhmischen Landtag sofort aufzulösen, sobald er die Ueberzeugung gewinne, daß von dessen ferneren Verhandlungen kein günstiges Resultat zu erwarten sei. Es scheint, daß Graf Rothkirch schon in den nächsten Tagen in die Lage kommen wird, von dieser Instruction Gebrauch zu machen und Neuwahlen anzuordnen. Man betont es in hiesigen Regierungskreisen ausdrücklich, daß es dem Ministerium fern sei, aus irgend welcher Gehässigkeit gegen die czechische Nationalität oder auch nur aus Unwillen über dieselbe zur LandtagsAuflösung zu schreiten; es geschehe dies vielmehr nur deßhalb, weil die letzten Landtagswahlen unter Umständen und Voraussetzungen Statt gefunden hätten, welche auf die jetzige, ganz veränderte Lage der Dinge nicht mehr anwendbar seien, und weil das große Interesse des Gesammtreiches, die endliche Durchführung des Ausgleiches mit Ungarn, es dringend erheische, eine unbefangene, ungefälschte Vertretung der Bevölkerung dem Ministerium gegenüber zu sehen. Ueberdies wird es als ein von jetzt ab unantastbares Princip hingestellt, daß die Regierung den einzelnen Nationalitäten in den verschiedenen Provinzen nicht mehr gestatten dürfe, für sich Großmachts=Politik zu treiben und dem Gesammtreiche ihre Sonder=Politik auferlegen zu wollen. Alle Forderungen und Beschwerden, die über die Gränzen der einzelnen Provinz hinausreichen, sollen fortan nicht mehr in den Provincial=Landtagen, sondern ausschließlich in Wien, in der Gesammtvertretung des Reiches, vorgetragen und ausgetragen werden. Wenn eine Majorität aus separatistischen Nationalitätsgründen durch Nichtbeschickungs=Beschlüsse versuchen sollte, die Minorität an der Ausübung ihres Rechtes zu hindern, so wird es sich darum handeln, verfassungsmäßige Vorkehrungen zu treffen, um jeden Theil des Volkes in seinem Rechte zu schützen. Italien. ?? Florenz, 25. Febr. Der ultramontanen Partei ist bereits von ihren Führern das Losungswort der Wahlenthaltung zugegangen; nachdem das Terrain sondirt und gefunden worden, daß ernstliche Aussichten auf einen Erfolg, wie man ihn wünscht, nicht vorhanden sind, zieht man sich wieder in die Passivität zurück, welche vor allen Dingen das Gute hat, daß sie die wahre Stärke und Leistungsfähigkeit der Partei im Dunkeln läßt. Die Betheiligung der Geistlichkeit— auch der sich das Haus durch sie nicht im geringsten überrascht fühlte. So bo hätte nun Disraeli seinen störrigen Collegen bewiesen, daß er die* Emt von Anfang an richtiger aufgefaßt hatte, als sie, und nun ##erfang an richtiger aufgefaßt hatte, als sie, und nun wirhe 6 darauf ankommen, ob er sie dazu vermögen kann, sich in den### Co puncten der Bill ebenfalls der Nothwendigkeit zu fügen. Briksphon sie so weit, daß sie ihm gestatten, den Burgflecken=Census auf 5, Srafichafts= Sepius, auf 10 L. herabzusetzen und eine den Verhältsog. enlsprechenbe Neuelntheilung der Wahlbezirke zu beantragen, dann? für die Regierung die Möglichkeit vorhanden, sich zu behaupten. übe nicht, nicht. Die Alternative ist sehr klar gestellt. Am 7. k. Mirt“ aber erst, werden wir mit Bestimmtheit wissen, was bei den altsttt. Tories stärker ist: die Anhänglichkeit an ihren überkommenen cipien oder die Liebe zum Amte. Daß die Reform=Liga am nächtegne# Samstag wieder ein Meeting auf Trafalgar=Square abzuhalten und schlossen hat, ist unter den obwaltenden Umständen von sehr un geordneter Bedeutung. Und hielten sie deren ein Dutzend an ich Tage, zur Ertheilung des household suffrage und der geheimen stimmung werden sie die Majorität des Parlaments in seiner geße wärtigen Zusammensetzung doch nicht bewegen.— Briefe aus MOber, York vom 16., die zu Baltimore eingetroffen sind, sprechen von Bemühungen mehrerer radicaler Mitglieder des Repräsentanterhaltaufge den Präsidenten zum Einlenken zu bewegen; erwähnen gerüchtswepon daß er dem bekannten Horace Greely eine Stelle im Cabinet### Ober=Postmeister) angeboten habe, und sprechen die Besorgniß“ einer Erhebung der Indianer in den westlichen Territorien aus, sie sich angeblich zu Tausenden zusammenrotten, um gegen die Wes loszubrechen. 2 ens höheren— an den Wahlen, wird indeß nichts desto weniger eine bedeutende sein, da eine liberalere Strömung bei dem italienischen Clerus, eben so gut wie in Frankreich, neben der ultramontanen besteht, wenn erstere auch noch kein Organ von der Bedeutung des „Correspondent“ aufzuweisen hat. Die Finanzfrage bleibt noch immer in der Schwebe. Herr Depretis ist mit seinem positiven Projecte noch nicht hervorgetreten und er scheint sich Zeit nehmen zu wollen, zumal die laufenden Ausgaben für den Augenblick ausreichende Deckung haben. Man denkt jedenfalls nicht mehr an die Einführung neuer Steuern, vielmehr wird man die alten nothgedrungen erniedrigen müssen. Man glaubt indeß, daß der Reinertrag derselben für den Staat trotzdem erhöht werden könne, und das läßzt sich auch in der That nicht bestreiten, da die bisherige Art der Erhebung und Verwaltung der Steuern eine eben so unvollkommene, als kostspielige war. Es fragt sich nur, ob Herrn Depretis gelingen wird, was seine Vorgänger nicht zu Stande gebracht, nämlich die Reform auf diesem administrativem Gebiete. Auch wird der neue Minister, wie es heißt, eine weitere Reduction des Ausgabe=Budgets um 50 Millionen ankündigen. * Paris, 28. Febr. Das Berichtigungs=System des Ministens des Innern und des Seine=Präfecten steht nach wie vor in Blüthe. Erst gestern wieder ward den Debats die Pflichtleistung auferlegt, die officielle Entgegnung auf den letzten Brief des Senators Michel Chevalier über das Octroi und die große Industrie in Paris an der Spitze ihres Blattes abdrucken zu müssen. Ein Schönpflästerchen ist dieses neue Communiqué nicht. Der Communiquist wirft dem berühmten Volkswirthschaftslehrer, der zugleich als guter Stylist einen Namen hat, vor, er habe in einer längst„erschöpften“ Frage durch seinen Brief„weder eine neue Thatsache, noch ein neues Argument vorgebracht“, ja, der„eminente Schriftsteller“ scheine selber die„Nutzlosigkeit seines jüngsten Artikels zu fühlen". Zu diesen Sticheleien, die sich in einer amtlichen Mittheilung, Angesichts eines Senators, etwas wunderlich ausnehmen, wird der Tadel hinzugefügt, es ließen sich ihm leicht„Uebertreibung, ja, sogar die Nichtigkeit seiner Ansichten nachweisen; er habe„in völlig ungerechter Weise“ in seinen früheren Artikeln den Seine=Präfecten„herum genommen“ und„vergreife sich dieses Mal am Gemeinderathe von Paris“. In diesem Tone geht es fort bis zum Schlusse. Das gebildete Publicum, welches gewohnt ist, aus Michel Chevalier's Schriften immer etwas zu lernen, muß sich mit Recht über diesen Ton wundern; wenn man so mit einem Senator verfährt, was hat da erst ein gewöhnlicher Sterblicher zu gewärtigen, wenn er über eine gemeinnützige Frage einem höheren Beamten unbequem wird! Großbritannien. i* London, 27. Febr. Gladstone's Haus liegt nahe an dem der preußischen Gesandtschaft und bildet einen Bestandtheil von Carlton= Terrace, deren einzelne Häuser fast alle nach demselben Plane eingetheilt sind. Wie im preußischen Gesandtschafts=Hotel ist demnach auch im Hause Gladstone's der Treppe und der zu ihr führenden Vorhalle ein großer, man möchte sagen, ein im Verhältnisse zum Gebäude viel zu großer Raum eingeräumt, und daraus erklärt es sich, daß Gladstone die Parteigenossen, die sich gestern bei ihm eingefunden hatten, in Ermangelung eines geräumigen Salons, der sie alle hätté fassen können, im Treppenhause um sich versammelte und vom ersten Treppenabsatze aus ansprach. Erwähnenswerth ist der Contrast zwischen dieser Versammlung und der anderen, die Tags zuvor bei Lord Derby Statt gefunden hatte. Während letztere mißmuthig und verstimmt aus einander gegangen war, ungewiß über die Zukunft der Partei und mit der unliebsamen Ueberzeugung, daß ihre Führer unter einander zerfallen seien, charakterisirte sich das Meeting bei Gladstone durch das Vertrauen, das die Liberalen in sich selber und ihre Führer an den Tag legten. Als Gladstone sein Amendement vorlas, mit dem er den Reform=Resolutionen der Regierung ein frühzeitiges Ende zu machen beabsichtigte, zweifelte gewiß nicht ein einziger der Anwesenden, daß die Partei einig und stark genug sein werde, es durchzuführen; allesammt erklärten sie sich damit einverstanden, und wenn Einer anderer Meinung war, so war dieser Eine Bright, dem jede Schonung des ToryCabinets als bloße Zeitvergeudung erscheint. Hervorzuheben ist ferner, daß Lord Russell bei dieser Gelegenheit die Führerschaft der Liberalen in förmlicher Weise den Händen Gladstone's übergab, und schließlich, daß die Adullamiten wieder reuig in den Schooß der Partei zurückgekehrt sind, von der sie sich in der vorigen Session, wahrlich weder zu ihrem noch der guten Sache Vortheil, getrennt hatten. War auch Lowe nicht anwesend, so hatte sich doch Earl Grosvenor mit den anderen Gliedern der Fraction eingefunden, und daß Lowe selber keineswegs zu den Tories übergegangen ist, hat seine am vorhergehenden Abende im Unterhause gehaltene Rede genugsam bewiesen. So herrschte denn wieder Einigkeit im liberalen Lager, Einigkeit auf alle Fälle in dem Einen, daß die Reform=Vorschläge der Regierung in ihrer bisherigen Gestalt und ihrem bisherigen Gehalt unannehmbar seien. Von diesem Momente an wußte die Regierung, was sie thun müsse, um der compacten Opposition gegenüber auch nur den Schein der Macht zu wahren. Eine Stunde später fügte sie sich dem Unvermeidlichen und ließ durch Disraeli dem übervollen Hause die Ankündigung machen, daß sie bereit sei, die Resolutionen zurückzuziehen und durch eine Bill zu ersetzen. Es ist dies eine Wendung, auf die Sie gestern vorbereitet worden waren und die so allgemein vorausgesehen wurde, daß #t London, 27. Febr. Von zuverlässiger Seite wird mir folg'hbens interessante Thatsache mitgetheilt. Kaiser Maximilian von Mexico bekanntlich dem Kaiser Napoleon andeuten lassen, daß er, um sich Adet, Eurong wegen seines transgtlantischen Untornohm. ch dem Kaiser Napoleon andeuten lassen, daß er, um sich Adet, Saropa wegen semes Kunsallantischen Unterneymens zu rechtferlichnitte. in. die Lage kommen, toxne, gewisse Briefe, in welchen der franzöh Sich die Lage kommen könne, gewisse Briefe, in w Fcaiser iym bestimmte Versprechungen gemacht, und sonstige Sch. stücke, die er als sichere Garantieen betrachten zu dürfen glaubte, 1. veröffentlichen. Seitdem ließ Napoleon sich diese Papiere zurückerbichtichg und, als die Rückgabe verweigert wurde, mit allem Eifer auf die ben fahnden. Es wurde seiner Zeit gemeldet, daß die Kaiserin###n de lotte sie nach Europa mitgenommen und an guter Stelle aufbemi#en. habe. Neuerdings scheint die Kaiserin Grund zu der Besorgniß er####### ten zu haben, daß diese Schriften bei ihr oder an dem von ihr?sfra wählten Orte vor den französischen Nachstellungen nicht mehr sit Fi genug sind. Sie fertigte daher einen geheimen Boten, dem sie die piere anvertrauen durfte, nach London ab, mit dem Auftrage, sie da die ge e anvertrauen durfte, nach London ab, mit dem Auftrage, se ntr Königin Victoria eigenhändig zu übergeben. Vor Kurzem hatn Königin aus den Händen des Abgesandten die geheime Correspons##he entgegengenommen und die Versicherung ertheilt, daß sie dieselbe“ an Kaiser Maximilian selbst oder an einen von diesem zur Empfshch nahme Bevollmächtigten ausliefern werde. Loudon, 28. Febr. Ein aufmerksam beobachtender Polit welcher der Pall Mall Gazette hin und wieder werthvolle Beit# zur Beurtheilung der Sachlage in Frankreich liefert, äußert sich Kam die französische Auffassung der orientalischen Frage:„So oft Frchgse reich anderswie beschäftigt ist, läßt es den Türken in Ruhe seine#; schmauchen; wenn es aber in einem Anfalle von Langerweile zum#tit d. ster in die leere Luft hinausstarrt, so steigt vor seiner Phantasie hmer Fata Morgana ferner Minarets auf, und es setzt sich hin an sein A beer und holt ein staubiges Portefeuille mit der Aufschrift:„Die oriehtzliche müsse lische Frages hervor. Als der Marquis de Moustier von Konstal nopel zurückehrte, wünschte die französische Regierung, paksn Arbeit erwartete, im Osten Ruhe zu erhalten. Der Marquis felfuhr die allgemeine Ansicht richtig ist, gemeiniglich ins Ertarren hen Weg er auch einschlage, springt auch mit Leichtigkeit.z der, wenn geht, welchen einem Extreme ins andere. Nachdem er vorher sehr antitürkisch gesc; sen, war er um die Zeit seiner Abreise sehr türkenfreundlich geword Ste, und wie er auf dem Heimwege den Athenern eine Zurechtweisung 9s. so brachte er ähnliche Vorlesungen für die französische Presse mit Pfz#, Paris. Kein Feind aber ist so gefährlich, wie ein übereifriger Freutguf, und lange wor Maustier noch nicht in. Fremkreich greeior ör und tunge war Moustier noch nicht in Franrreich, als er schon### philhellenische Stimmung erregt hatte, die alle späteren Thorheiten Pa#i# Lügen der Griechen nicht verwischen konnten. Endlich sagt der Koste;; seinen Ministern, er sei nicht gewillt, sich in Paris unpopulärhlu machen, um in Konstantinopel populär zu werden. Der Marquis spie 8 Der Meerkönig. Erzählung von Galduin Möllhausen. (Forts.— S. Nr. 59 d. Bl.) Mit erleichtertem Herzen nahm Clotilde ihr Gespräch über die vielfach übel angebrachte Wohlthätigkeit wieder auf. Bis jetzt, meine theure Renate, begann sie mit einem schmachtenden Blicke und Renate einen Kuß zuwerfend, hat gewiß noch Niemand Anstoß an der Art der Ausübung Ihrer Wohlthaten genommen; im Gegentheil, man verehrte und bewunderte Sie und sprach stets mit der größten Hochachtung von dem edelmüthigen Doctor Bergmann, Ihrem jo treuen und braven Verbündeten. Besonders meinen Bruder hat der gute, alte Herr im höchsten Grade für sich eingenommen, und ich bin überzeugt, daß er ihn bei der nächsten Gelegenheit ersucht, die Stelle eines Hausarztes bei ihm auszufüllen. Jetzt aber, namentlich in den Verhältnissen, in welche Sie in nächster Zeit treten werden— Sie verzeihen mir, mein holder Engel, wenn ich unwillkürlich den Ton einer älteren, treuen Schwester anschlage—, würde indessen doch eine kleine Aenderung in Ihrem öffentlichen Auftreten rathsam erscheinen. Mein Bruder denkt freilich anders; er behaupket, man müsse Sie in Ihrem freundlichen Walten nicht stören; aber der arme Mensch ist vollständig verblendet, ich glaube, er würde es liebenswürdig von Ihnen finden, wenn Sie nach dem Monde hinaufschwebten, um dort Krankensuppen auszutheilen. Meinen Bruder von seinem Irrthume zu überzeugen, gelingt mir nicht; Sie dagegen, mein süßes Herzchen, werden mich vollkommen verstehen. Es liegt ja auch so klar auf der Hand, daß Sie bei Ihrem verborgenen Wirken in Beziehung zu Leuten treten, die zu tief unter Ihnen stehen, als daß Ihr Verkehr mit denselben nicht — nun, sagen wir: mindestens ein unfreundliches Licht auf Sie werfen müßte. Solche Gefahren aber vermeiden Sie, wenn Sie die öffentlichen Anstalten und deren Vorsteher zu Vermittlern zwischen Sich und den wirklich Hülfsbedürftigen wählen. So lange hatte Renate mit niedergeschlagenen Augen da gesessen und mit einer Mischung von Entrüstung und Verachtung den gleißnerischen Worten der Gräfin gelauscht. Als dieselbe aber nach der langen Rede, welche sie unzweifelhaft für ein Meisterwerk von klug berechneten Ermahnungen hielt, eine kurze Pause eintreten ließ, blickte sie erstaunt empor. Und ich soll nicht so leben, wie es meinen Neigungen am meisten entspricht? fragte sie mit einem Ausdrucke, daß Clotilde nunmehr ihrerseits verwirrt zur Seite schaute. Ich soll mich an das Urtheil anderer Menschen binden, die mir von meinem abwesenden Vater gütig zuerkannte Freiheit, sein väterliches Vertrauen zurückweisen, indem ich nicht dahin gehe, wohin mein Herz mich ruft und mein treuester Freund, der treueste Freund meiner verstorbenen Mutter, mich führt? Nein, liebe Gräfin, das kann Ihr Ernst nicht sein! Holder, süßer Engel! rief Clotilde tief gerührt aus, und ehe Renate sich dessen versah, fühlte sie deren kalte, schmale Lippen auf ihrer Stirn. O, wenn mein Bruder Sie so sehen könnte! Sie sind entzückend, bezaubernd! Ich wollte Sie überzeugen, und Sie überzeugen mich! Wie Recht hatte mein Bruder, als er mir vorhersagte, ja, noch mehr, seinen dringenden Wunsch aussprach, daß Sie nie Ihre Lebensweise ändern möchten! O, fahren Sie fort, mein holdes Schwesterlein, mit Ihrem stillen, frommen Wirken, fahren Sie fort, immer neue Segenswünsche von Armen und Bedrängten einzuärnten, und Ihr Loos wird bis an das Ende Ihrer Tage ein beneidenswerthes sein! Hier vermochte die eifrige Rednerin den auf sie einstürmenden Gefühlen nicht länger zu widerstehen; sie war gezwungen, ihre Augen zu bedecken, um einen reichen Thränenstrom zu verbergen. Renate, dieses redliche, offene Gemüth, welches keine Falschheit kannte, wurde bei diesem neuen Schauspiele wieder so verwirrt, daß die Worte ihr auf der Zunge erstarben. Sie wußte kaum noch, was sie glauben sollte, und indem ihre Gedanken flüchtig umherwanderten, tauchte Doctor Bergmann's biederes Antlitz vor ihrem Geiste auf, und wie derselbe sie oft schmollend verlassen hatte, wenn sie den von ihm gegen die Gräfin Clotilde gehegten Argwohn als eine harte Ungerechtigkeit zurückwies. Als letztere wieder Herr ihrer Gefühle geworden war, blickte sie, unter Thränen lächelnd, zu Renate hinüber. Verzeihen Sie meine Schwäche, hob sie im süßesten Schmeicheltone an, ich hätte dergleichen gar nicht berühren sollen— sprechen wir wenigstens jetzt noch von anderen, weniger ergreifenden Dingen— ich will sagen: von Ihrem Hausstande; Sie haben wohl eine neue Kammerjungfer genommen? Eine neue Kammerjungfer? fragte Renate befremdet, denn nachdem sie einmal von Mißtrauen gegen die Gräfin erfüllt war, lag ihr der Gedanke sehr nahe, daß auch hinter dieser Frage irgend eine Nebenabsicht verborgen sein müsse. chen, um in Konstantinopel populär zu werden. net seine Halsbinde, schneidet seine Feder und plötzlich sind die deren Aufstand er eben erst als durchaus grundlos verurt heilt heß seiner Meinung nach nicht nur berechtigt, Reformen und Zugestäs## nisse von der Pforte zu verlangen, sondern sogar ihre eigenen Gest und einen eigenen Herrscher zu fordern. Dabei sollte es jedoch stehen bleiben. Napoleon III. war nunmehr überzeugt, daß einstwes#gy Belgien dem Könige Leopold und die Deutschen ihren eigenen tigkeiten überlassen bleiben müßten. Eine leicht aufregende aber mußte aufs Tapet gebracht werden, ein Stoff, der die Zeitungs füllen sollte, ohne die Gemüther ernstlich zu beunruhigen. Des sers Blick fiel auf das interessante Antlitz Djemil Pascha's, des## kischen Gesandten.=Schön. Die Christen sind schlecht behandelt.## müssen den Patriarchen. für uns gewinnen, wenn es mit dem Pa#gege nichts ist. Dann haben wir auch Rußland; und Preußen, das un Ja viel Kopfbrechens macht, würde zwischen Frankreich und Rußland#ren eine unbedeutende Stellung gedrängt werden. Nichts gefällt den Ruslosse so sehr, wie ein Stückchen griechischen Enthusiasmus, und uns##### es nicht schaden. Wir wollen es versuchen.: Unter diesen Auss##pan heißt es, sei eine französisch=russische-Ententes auf dem Brette. e Russen wollen den alten Einfluß auf das griechische Gemüth wirde gewinnen, den sie durch des Kaisers Nikolaus Geständnisse an Haus ton Seymour verloren hatten, und das slawische Element unter Aner Maske serbischer Freiheit und Unabhängigkeit nach Süden hin vorschthaft ben. Sie werden gewiß jede Gelegenheit dazu benutzen; da aber bees Eine dem Anderen nicht traut, so wird wahrscheinlich der Augenbscne kommen, wo dieses Bündniß, plausibel als ein vorübergehendes gefährlich als eine dauernde Politik, eine Unterbrechung erleiden#n. Mittlerweile wird es voraussichtlich in nicht kanger Frist an die Oeffes to lichkeit treten.“ Eie, In voriger Nacht gerieth auf der Eisenbahn zwischen Lancaster##u Carlisle durch den Bruch einer Radachse ein Güterzug aus dem eige Den theilweise in das falsche Geleise. Unmittelbar darauf brauste ein andeter Güterzug heran, zertrümmerte einen der entgleisten Wagen, der jebeit Tonnen Pulver enthielt, das Pulver entzündete sich, eine furchtbe##nes Explosion erfolgte und es entstand eine Feuersbrunst, welche das ga### Holzwerk des zweiten Zuges, dessen Locomotive fast zertrümmert Wlände verzehrte. Der Heizer und der Maschinenführer wurden auf das hin geschleudert, wo man sie als verstümmelte Leichname auffand. Rfund Schienenweg, so wie eine Bahnbrücke erlitten starke Beschädigungsbrzu# in dem nahen Dorfe Yanwath sprengte die Explosion an mehrelisse Häusern Thüren und zenster. 8 Auf die Bittschrift der Reiselustigen, die während der pariser Weltacht stellung mit aller Gepäck=Durchsuchung in englischen Zollhäufern m# Cle schont sein wollten, hat die Regierung ablehnend geantwortet. Siesech nicht überzeugt, daß die englischen Ausstellungs=Besucher der Locksichen widerstehen würden, ausländischen Tabak und Branntwein in die### math einzuschmugget### die immen wird, von bereitet worden waren und die so allgemein vorausgesehen wurde, daß math einzuschmuggeln. de nunmehr ihrer Ja wovol, mein süßes Herzchen, oder war es nicht Ihre Kammer= als daß sie denselben hätte zuwiderhandeln mögen. Um sich Ja wohl, mein süßes Perzgen, oder war es nicht, Ihre. Kammerjungfer, die bei meinem Eintritte das Gemach verließ? Eine schöne Gestalt und sehr viel Anmuth in den Bewegungen, wie mir schien. Jedenfalls hat sie schon in guten Häusern gedient; es ist wirklich merkwürdig, wie manche Personen, die den niedrigsten Sphären entsproßten, die Manieren ihrer Herrschaften nachzuahmen verstehen. Sie täuschen Sich, Gräfin, entgegnete Renate, jetzt kaum noch fähig, ihren Unmuth ganz zu unterdrücken. Die Dame, welche Sie dieses Zimmer verlassen sahen, ist eine sehr liebe Freundin von mir, der unter meinen Dache die ungebundenste Gastfreundschaft zu erweisen mir zur Freude und Ehre gereicht. Sie ist freilich von niederer Herkunft, wie Sie es zu nennen belieben; das hindert indessen nicht, daß sie mit einem ungewöhnlich ansprechenden Aeußern die edelsten Eigenschaften des Gemüthes verbindet. Doch Sie werden vielleicht Gelegenheit finden, sie kennen zu lernen und Sich dann leicht überzeugen, daß ich nicht zu viel sagte. Die letzten Worte sprach Renate mit einer an ihr sonst ungewöhnlichen Bitterkeit, so daß die Gräfin sie betroffen anschaute. Ein seltsamer Argwohn beschlich sie, und indem sie wieder einen spähenden Blick in Renatens Inneres zu senken trachtete, zwängte sie ihr Antlitz mit Gewalt in jenes freundliche Lächeln, von welchem der schärfste Beobachter nicht zu behaupten vermocht hätte, ob dasselbe nur Maske sei oder wirklich aus einem wohlwollenden, versöhnlichen Herzen komme. Renate, geliebteste, theuerste Freundin, rief sie endlich vorwurfsvoll aus, wer hat Ihnen etwas zu Leide gethan, wer ist Ihnen zu nahe getreten? Und zu nahe muß Ihnen Jemand getreten sein, indem es sonst nicht in Ihrem Temperament liegt, die aufrichtigsten und wohlgemeintesten Worte auf die Goldwage zu bringen! Es war Ihre Freundin, mein süßes Herzchen, mithin auch meine! Ja, ja, mein lieber, schmollender Engel, fügte sie hinzu, schelmisch mit dem Finger drohend, Sie können nicht umhin, Sie müssen mich ihr vorstellen, und ob nun von hoher oder niedriger Geburt, ich werde Ihre Freundin in mein Herz schließen mit aller Innigkeit, welcher dasselbe nur fähig! Renate schaute wieder sinnend vor sich nieder. Ein heftiger Kampf tobte in ihrem Innern; sie war empört über die Mittel, zu welchen die Gräfin ihre Zuflucht nahm, um sich in ihr Vertrauen einzuschleichen und sie zu sich herüberzuziehen, und gern hätte sie noch in derselben Minute deren Wunsch erfüllt und Marie herbeigerufen. Allein der Doctor hatte seine Rathschläge zu fest und bestimmt ausgedrückt, als daß sie denselben hakte zuwiverhandeln mogen. Um sich daher### zu verrathen— denn es fehlte ihr ja die Gabe der Täuschung fuhr sie fort, nachdenklich vor sich hinzusehen und mechanisch einige Nen von der Tischdecke auf ihren Schooß niederhangenden Fransenschub zusammenzuflechten. Clotilde dagegen, ein solches Benehmen abermhof in der ihr am meisten zusagenden Weise deutend, nahm die Unterh#la tung wieder auf. O, wenn mein Bruder Sie jetzt sehen könnte! rief sie halb bewöhn dernd, halb bedauernd. Die beständig mit so wenig Zartgefühl wiederholte Erwähnung Bruders wurde Renaten unerträglich, um so mehr, da sie begriff, iden Clotilde mit solchen Andeutungen bezweckte. Sie ließ sie daher nitn zu Ende sprechen, sondern sich mit einer entschiedenen Bewegung empestä, richtend, blickte sie dieselbe fest an. Schon mehrfach brachten Sie den Namen Ihres Herrn Bruders Beziehung zu mir, begann sie mit bebenden Lippen, während die Rötln der Entrüstung sich über ihr liebliches Antlitz ausbreitete; darf ich i# erlauben, zu fragen, was mir die Ehre einer so willkürlichen und## nen Gefühlen keineswegs entsprechenden Aeußerung verschafft? Auf Clotildens Gesicht zuckte es wie ein Blitz des giftigsten Hass und der bittersten Enttäuschung. Sie gab ihr Spiel indessen noch nitzie verloren, und schon in der nächsten Secunde schwammen ihre Züge### der in einem fast wehmüthigen, verzeihenden Lächeln.9 6 Wie kann es Sie befremden, liebe Grafin, erwiederte sie, scheinbsite mit Gewalt eine schmerzliche Erregung niederkämpfend, wenn ich eine Gegenstand zu erörtern wunsche, der auch mich so sehr nahe berühtt Leitete mich doch im Grunde nur die nichts weniger als tadelnswer##hz Absicht, Sie zur Beantwortung des Schreibens zu veranlassen, welchde mein Bruder sich erlaubte, an Sie zu richten. Daß ich als tr# Schwester das Geheimniß meines Bruders theile, ist gewiß zu esti, schuldigen, mehr aber noch, daß ich, hingerissen durch den Anblick seitchi, ununterbrochenen, fieberhaften Angst, jetzt wage, Sie innig und asßie überströmendem Herzen zu bitten, die Frist abzukürzen, welche Sie vieße leicht bis zu Ihrer Entscheidung bestimmt haben. Gewiß, mei##### Renate, meines armen, geistig sich vollständig aufreibender. Prudes wegen ist meine dringende Ansprache an Ihr Herz sehr zu verzeiheßte Ah, Sie erinnern mich an den Brief, welchen Graf Hannibak mich richtete und ehrtel entgegnete innern mich an den Brief, welchen Graf Hannibak## nd in welchem er mich mit einem Heiraths=Antrage### Renate, die während der langen Rede hinreichend 30 ** Königin kam gestern von Windsor nach London, um die Prin### von Wales zu besuchen und nachher im Buckingham=Palaste * Empfang abzuhalten. Gegen Abend kehrte sie nach Windsor zurück. Hal' Schrauben=Fregatte„Galatea“, 26 Kanonen, ist unter ihrem Brings Capitän, dem Herzoge von Edinburgh, von Plymouth nach ir 5, ton abgegangen. chältns Schweden und Norwegen. dann!*cholm, 22. Febr. Eine Anzahl von 24 Mitgliedern der Eersten Ftier hat gegen die von der Kammer vorgenommene Abstimr. N über Zulassung fremder Glaubensbekenner zu gewissen Aemtern ien#4 P4 Rußland und Polen. nächt“rschau, 23. Febr. Der General=Director der jetzt aufgelösten salten-Rechnungskammer für Polen, der zugleich Vicepräsident des Staatshr um und Mitglied der Administrationsraths war, Wirklicher Geheimer an is" Funduklej, ist durch Allerhöchsten Befehl seiner Stellung entmen K. 1n0 in den Reichsrath als Senator nach Petersburg berufen r ge Am 20. d. M. hielt Graf Berg eine große Revue über die hier us###L0sirenden Truppen mit allem Pomp ab.— Während das Bureau von do Polizeimeisters früitzer, den Verwandten Poltscher, Pgahreche von 1## Polizeimeisters früher den Verwandten politische enhalts Loos der letzteren Auskunft und Zeugnisse ertye hal dies chtsus“"schört, und werden dergleichen Zeugnisse nur noch auf Verlannet saht., Lehörden ertheilt. Dies wird im heutigen Amtsblatte bekannt zniß aus, We418 Türkei. Konstantinopel, 20. Febr., wird über Marseille gemeldet: Lebant Herald zufolge#ureTgbensben, sich gehen. Ave Rot würde der Verkauf der Moscheengüter folgers vor sich gehen. Die Notabeln der verschiedenen christlichen 9aahrr Senatnisse soulen aufgefordert worden sein, zusammenzutreten sich Pa. Bunsche zu formuliren. Aus Jerusalem wird unterm 10. d. fertichnize, die Muselmänner zeigten Lust, unter dem Vorwande der Leinzöst#.#Vertheuerung die Christen umzubringen, der Pascha habe Scha Frungs=Maßregeln getroffen. übte,i Rumänien. kerbis'lcharest, 20. Febr. Der Gesetzentwurf, betreffend die Verlegung if dies Persten Gerichtshofes(Cassationshofes) von Bucharest nach Jassy n Ch“ der Kammer bereits zu sehr lebhaften Debatten Veranlassung bewü'st. Ein von mehr als zwanzig moldauischen Deputirten gestellter erht“siverlangte, daß die Verlegung des Cassationshofes als Dringihr"sstage behandelt werden und sofort zur Abstimmung gelangen hr j„Für diesen Antrag plaidirten die Deputirten Sturdza, Ghika, die 2900, Marzesco und Cogalnitscheano, sämmtlich Moldauer, gegen sie teuttag sprachen Costaforu, Bojaresco und Presbiano. Erstere hafzrgg 1s, daß die Verlegung des Cassationshofes nach Jassy eine spol#t Frage geworden sei, deren Verschleppung die Bevölkerung der elbe%il in einer Aufregung erhalte, welche für die Regierung durchmpie,### üinschenswerth sein könne; Letztere dagegen behaupteten mit igo die Feststellung des Budgets noch viel dringlicher sei, weil Politz Besämmte Nation interessire und weil die Budgetfrage erledigt Beitsz, bevor das Ministerium aus der Verlegung des Cassationssch dr Veläicht eine Cabimnetsfrage gachez, werszscherf geise. Sihheßung Scammersesion führen könne, In einem solchen Falle wurde das e P#sdann wiederum ohne Budget regiert werden mussen, was vor um Fzi Figen zu vermeiden sei. Bei der Abstimmung über die Dringstasie men##streffenden Gesetzentwurfs waren 54 Stimmen für und 57 N Drun gnn gegen dieselbe; es wird somit zuerst die Berathung des Budriech Pendet und die diesjährige Session höchst wahrscheinlich über den stad chen Termin des 27. Februar hinaus verlängert werden.— Das W. Fag. pol ist aufgehoben; weder auf den Anbau noch auf die sellt von Tabak darf irgend welche Steuer gelegt werden; nur die ###cr von fremdem Tabak wird besteuert, und zwar zahlen 100 Stück it 6i. s“ gleichviel von wer,e#, et Gen von 1 elcher Qualität, einen Zoll von 16 Piastern Die Ocka Rauchtabak ebenfalls 16 Piaster und Vol#g“ Schnupftabak 20 Piaster(1 Ocka= 24 Pfund). Damit gbaat die in seinen Magazinen aufgehäuften Vorräthe verwerthen jeder, der den Tabakhandel betreiben will, verpflichtet, monat6 0#, Ducaten), „V. 4 Schnupftabak ler, vor dessen geistigem Blicke ein Bild höchster Vollkommenheit steht, hat sich selber nie genug gethan, so lange er glauben muß, daß noch etwas zu thun übrig geblieben. Wenn das treffliche Ganze in seiner Haltung unangetastet bleiben mußte, so konnte sich doch an manchen Einzelheiten die künstlerische Sorgfalt von Neuem bethätigen. Der Uebersetzer hat aus seinem Werke kleine Flecken herausgebracht, von denen manche vielleicht nur seinem eigenen prüfenden Auge sichtbar geworden; erst jetzt, nachdem sie getilgt sind, merken wir durch sorgfältige Vergleichung der Texte, daß hier etwas zu tigen war. Nicht immer schlägt es zum Guten aus, wenn ein tunstreicher Uebersetzer seine glücklich abgeschlossene Arbeit später noch einmal wieder vornimmt. Je mehr er sich in seiner Kunst befestigt hat, um so höhere Forderungen richtet er an sich selbst. Nicht bloß den Geist des Originals will er in seine Nachahmung hinüberleiten, nicht bloß die Form in ihren festen Umrissen wiedergeben: er will auch alle jene kleinen Aeußerlichkeiten aufgreifen und festhalten, welche sich an dem Urbilde mehr oder weniger bemerkbar machen. In diesem Bestreben wird er immer gewissenhafter, immer pünctlicher. Ihm scheint es ein Raub an dem Original, wenn er etwa hier in einer ausgeführten Schilderung einen geringfügigen Zug übergangen hat: er muß ihn in die Uebersetzung treulich hineintragen; und wenn er vielleicht dort von den eigenthümlichen Redewendungen des Dichters sich allzu weit entfernte, so wird er bedenklich und hält es für seine Pflicht, sich ihnen mühselig anzunähern. Aber während er so mit eigensinniger Strenge alles Einzelne zwingen will, entfliegt aus seiner Arbeit der Geist, der das Ganze beseelt; sie verliert ihre bestimmte Physiognomie, die unmittelbar ergreifende Kraft des poetischen Ausdrucks schwindet, und das Werk der nachbildenden Kunst, das zuerst in geziemender Selbständigkeit sich bewegte, wird herabgedrückt zu einer ängstlichen Nachahmung, die mit allen Aeußerlichkeiten, mit allem kleinen Zubehör des Originals versehen ist— es fehlt nur das geistige Leben des Originals. Für Gildemeister war die eben geschilderte Gefahr nicht vorhanden. Sein künstlerisch ausgebildeter Sinn läßt ihn unfehlbar den Punct wahrnehmen, wo die Treue aufhört, Treue zu sein, und sich in eine sclavisch machtlose Abhängigkeit verliert. Er läßt eine Aenderung nur da eintreten, wo sie wirklich gefordert wird, und er ändert nicht, ohne in Wahrheit zu bessern. So war in den Versen, mit denen Manfred's Abschiedsrede an die untergehende Sonne schließt(Bd. 4, 44), der Sinn der Worte verfehlt: er ist jetzt richtig getroffen. An anderen Stellen, wie gleich im Anfange des Giaour, war die Beziehung der einzelnen Satztheile zu einander nicht deutlich genug hervorgehoben; ein bildlicher Ausdruck war ohne zwingenden Grund mit einem anderen vertauscht oder durch allzu künstliche Stellung der Worte die Wirkung beeinträchtigt— überall, wo die gleichmäßige Schönheit des Ganzen durch solche kleine Versehen gestört war, ist das Gleichmaß jetzt hergestellt. Zuweilen hatte die unerbittliche Noth des Reims den Uebersetzer verhindert, die Gedanken des Dichters in Klarheit herauszustellen oder den leichten, geschmeidigen Fluß der Verse in natürlicher Anmuth nachzubilden;— wie erfolgreich er in solchen Fällen an sich selbst praktische Kritik geübt hat, davon kann man sich auf das freudigste überzeugen, wenn man etwa im vierten Gesange des Childe Harold die jetzige Gestalt der 122. und 130. Strophe mit der früheren und dann mit dem Original zusammenhält. Niemals verläßt den Uebersetzer das feinste Gefühl für die charakteristisch zusammenstimmende Haltung der dichterischen Rede. Manchmal findet er in einer langen Reihe von Strophen, deren tadellose Trefflichkeit keine Aenderung gestattet, ein einziges Wort, das den Ton des Ganzen, wenn auch nur leise, zu verletzen scheint; dieses Wort, das dem Original vielleicht allzu genau entspricht, wurde anderswo ganz und gar an seinem Platze sein: hier aber trägt es ein freindartiges Ansehen und muß ausgewiesen werden. So hatte Gildemeister in einer jener entzückenden Strophen, die Clarens als Geburtsstätte und Thronsitz der Liebe verherrlichen(Childe Harold 3, 99— 104), den Ausdruck the worlds' waste(Strophe 103) durch„der Welt Verschleiß" wiedergegeben; das Wort klingt hier, wo jede Zeile Anmuth und Schönheit athmet, wirklich zu grob für unser Ohr; wir loben es, daß der Uebersetzer den streugen Anschluß an das Original aufgegeben, und mit ungestörtem Genuß verweilen wir jetzt bei den herrlichen Versen: „Wer nie geliebt, hier lernt er ihre Lehren Und macht sein Herz zum Geist; wer eingeweiht In ihr Geheimniß, wird sie inn'ger ehren; Denn hier ist ihr Asyl; in Einsamkeit Flieht sie den Druck der Welt, der Menschheit Leid; Denn wachsen oder sterben ist ihr Loos: Sie steht nicht still; wenn sie nicht welkt, gedeiht Zu einem Segen sie, so fur reuz eine bestimmte Summe Waare aus den ärarischen Magazinen men, und zwar werden alle Tabakhändler durch eine aus ihrer “ gewählte Commission in 5 Classen getheilt, von welchen die erste Kartlich. für 4000, die zweite für 2000, die dritte für 1000, die für 500, die fünfte für 100 Piaster Tabak kaufen muß. Als s(ung nimmt die Regie die beim Einkaufe ausgegebenen Tabakbons, ### auch alle anderen einheimischen Staatsbons statt baaren Geldes In zwei Jahren sollen auf diese Weise die Magazine der Regiesiar beräumt sein.(Nat=.) Ges Aegypten. ###t der Ueberlandpost kommt aus Alexandria die Nachricht, daß werlgyptische Minister des Aeußern, Nubar Pascha, in einer wichtigen .aktischen Mission nach Konstantinopel abgehen sollte. A. B Gildemeister's Byron in neuer Auflage.*) teeir viel unerfreuliche Erscheinungen sich auch im literarischen Treiben 2 dases ans Licht hervordrängen mögen, tröstlich und erhebend bleibt Palg#### ein Vortrefflichen, sobald es sich zeigt, lebendige Anerkennung (#emomt und der gebührende Platz ihm angewiesen wird. Kaum indtrens ist verstrichen, seitdem Gildemeister seine Uebersetzung der Werke mit der köstlichen Nachdichtung des Don Juan krönend abgeteser;. innerhalb dieser kurzen Frist hat sich die Theilnahme deutscher : 10 stark bewährt, daß wir jetzt schon das Werk in zweiter Auflage •Len. Die Arbeit des Meisters hat die löblichen, aber ungenügenz fungen verdienstlicher Vorgänger in den Schatten und die Kläglichvildu perhafter Versuche, die sich gleichzeitig hervorwagten, in ein grelles an er Anzens., uns das Werk zum zweiten Male dargereicht wird und seine rschphaft Eigenschaften uns von Neuem entgegenleuchten, fühlen wir uns # de„I wiederholter Würdigung desselben angeregt; denn das Vorzüg„senbart seine Kraft auch darin, daß es mit immer frischem Reize e gchiß, zum Geiste spricht und der Betrachtung immer aufs Neue den h-#rsten Stoff bietet. Wir müssen aber hier solcher Lockung wider=Hijeg, Unseren Lesern sind die Vorzüge dieses Werkes nicht unbekannt essetzutg"; wir haben sie, so weit dies im Bereiche dieser Blätter geschehen iese, einzeln herausgehoben und an hervorstechenden Beispielen nachgeUm Heute dürfen wir nur kurz andeuten, was dieser zweilen Auflage, sesiach titerschiede von der ersten, eigen, it., ###erschiede von der ersten, eigen ist. deten“ allerdings treffen wir hier auf kleine Verschiedenheiten. Der Ueberdie kurze Zwischenzeit, die ihm nach dem ersten Erscheinen seiner gnenes vergönnt war, nicht ungenutzt vorbeistreichen lassen. Er hat sein #iies Werk mit scharf spähendem Auge strenge durchmustert. Der Künsteemm## so gränzenlos, Wie die unsterolichen Gestirn in Aethers Schooß.“ Mit manchen glücklichen Veränderungen sind auch die lyrischen Gedichte vom Uebersetzer bedacht worden. Die traurig lieblichen Strophen When we two parted(Bd. 3, 9) haben jetzt eine ungleich vortheilhaftere Gestalt gewonnen. In dem ergreifenden Todtenliede auf Sir Peter Parker (3, 58) waren früher die ersten Verse etwas matt gerathen, und wem das Original nicht gegenwärtig war, der konnte sie wohl gar undeutlich finden; jetzt beginnt das Lied klar und prächtig mit den folgenden Worten, deren Nachdruck absichtlich durch die Häufung schwerer Sylben verstärkt ist: „Um alle Todten wird geweint, Und Trauer ehrt die ärmste Gruft; Doch wenn ein Held stirbt, schallt vereint Wehruf von Völkern in die Lust.“ In der zweiten Ausgabe seines Werkes hat Gildemeister aller Orten jenes Genie des Fleißes bewährt, ohne welches in der Kunst wie in der Wissenschaft nichts Dauerndes zu Stande gebracht wird. Jedoch mit der Verbesserung seines Werkes hat der Uebersetzer sich nicht begnügt: er hat auch den Inhalt desselben bereichert. Zwar empfangen wir nicht jene keck phantastische Dichtung, die schon in der ersten Ausgabe einen Platz verdient hätte und der wir in der zweiten sicher zu begegnen hofften— ich meine the Deformed Transformed. So wenig dieses Poem im Ganzen Freude gewährt, bekennen muß man, daß der Dichter ihm den Stempel seines Geistes tief eingedrückt hat.?) Uns wird statt dessen die Satire English bards and Scotch reviewers geboten, die trotzig wilde Ausgeburt eines maßlos aufgereizten Grimmes. An der Uebersetzung dieser Invective hat Goethe sich im Jahre 1821 erfolglos versucht; und wie hätte er auch damals eine satirische Strafrede von so erbarmungslos vernichtender Schärfe in seiner Sprache nachbilden wollen? Durch welche Mittel Gildemeister es erreicht hat, diese unbarmherzigen Verse im Deutschen wiederzugeben, ohne daß ihnen die mörderische Spitze abgebrochen worden, darüber vermögen wir keine Auskunft zu ertheilen; daß er es aber erreicht hat, können wir nach Recht und Gewissen bezeugen. Allerdings gehört diese Strafrede zu den bedeutsameren Aeußerungen des Byron'schen Geistes. Die Poesie des Ingrimms, der es in der englischen Literatur an Vertretern nicht fehlt, hat kaum ein kräftigeres Musterstück aufzuweisen, als diese Satire, die der einundzwanzigjährige Poet furchtlos in die literatische Welt schleauderte.) ischer Versache ans Gikt Er hatte vor Kurzem eine Sammlung poetischer Versüche ans Licht treten lassen; es waren in der That Versuche, die auch einem scharf blicken?) Es fand auch bei Goethe lebhafte Bewunderung; siehe bei Eckermann 1, 254. Dem Urtheile, das dann auf S. 256 ausgesprochen wird, kann man sich unbedingt anschließen:„Die ersten Scenen sind groß, und zwar poetisch groß. Das Uebrige, wo es aus einander und zur Belagerung Roms geht, will ich nicht als poetisch rühmen; allein man muß gestehen, H Vielleicht noch frecher, als die Satire selbst, kliungt das prosaische Nachwort, mit dem er die zweite Ausgabe derselben versah. Er spricht hier wirklich— um einen Shakespeare'schen Ausdruck zu brauchen— e netcner, Brsernt den Auge den künftigen Meister nicht verrathen konnten. Die kritische Zeitschrift(Edinburgh Review), welche damals fast unbeschränkt über die Meinungen der literarischen Kreise gebot, begegnete den Gedichten des jugendlichen Lords mit verletzendem Hohn und glaubte, den adelsstolzen Versmacher mit einigen stark gewürzten Spöttereien für immer abgefertigt zu haben. Aber Byron fühlte sich zur Gegenwehr aufgestachelt. Er erhob sich und stand mit Einem Male zu voller Kraft entwickelt vor den Augen derjenigen, die ihn noch eben als einen Schwächling leicht bei Seite geschoben hatten. Er handhabte das satirische Geschoß mit angeborener Sicherheit; es traf Kritiker und Autoren insgesammt. Er weihte seine eigene literarische Alleinherrschaft dadurch ein, daß er die Bilder derzenigen, die vor und neben ihm geherrscht, niederstürzte. Manche von denen, die er am schärfsten getroffen, am herbsten verletzt hatte, traten ihm später in freundschaftlschem, Verhältnisse nahe; selbst zuit dem gefürchteten Haupte der Krititer, der den wuthendsten ungriff erfahren, fand in spateren Jahren eine fur beide Theile gleich ehrenvolle Aussöhnung Statt. Byron wünschte von ganzem Herzen, daß jenes Probestück seiner satirifchen Kraft niemals vor die Augen der Menschen gekommen wäre. Konnte er auch hinwegsehen über die Verdrießlichkeiten, die ihm aus der Veröffentlichung der Satire entsprangen, so mußte er doch die jugendlich rasche That aus mehr als einem Grunde ernstlich bereuen. Im Sommer 1816, als er, von den bittersten Gefühlen durchdrungen, seinem Vaterlande schon für immer den Rücken gekehrt hatte, sah er sein satirisches Kraftstück noch einmal aufmerksam durch und schrieb zu den einzelnen Hauptstellen kurze Noten, die meist eine Verurtheilung seiner eigenen früheren Urtheile enthielten"); und am Schlusse des Gedichtes bemerkte er, es enthalte nicht bloß viele ungerechte Aeußerungen, sondern auch Ton und Charakter des Ganzen könne er nicht billigen, und wünsche daher, den größeren Theil der Satire niemals geschrieben zu haben. Wir begreifen diesen Wunsch und zweifeln nicht an seiner Aufrichtigkeit. Hatte er auch in jener Satire zum ersten Male seine Kraft theils gezeigt, theils ahnen lassen, so war doch in ihr sein eigentliches Wesen, das innere Leben seines Geistes und Gemüthes nicht zum Ausdruck gekommen. Der Satiriker mußte die edleren Seiten seiner Natur in Verborgenheit halten; und wie reich waren diese ausgestattet! Er mußte sich tief in das handwerksmäßige Getriebe der Tagesliteratur einlassen, gleich als ob er selbst zur Gilde gehörte; und doch war er, zu seinem eigenen Glück, frei von den Kleinlichkeiten, welche dem literarischen Handwerk anhaften.s) Er konnte aber auch deßhalb in späteren Jahren jene Satire nicht mehr mit günstigem Auge betrachten, weil er sich immer deutlicher bewußt ward, daß das satirische oder, in umfassenderem Sinne, das verneinende Element nicht den Kernpunct seiner Natur bildete. Zu allen Zeiten war der Drang nach dem, was ewig groß und ewig schön ist, mächtig in ihm. Welcher Formen er sich auch bedienen mochte, um seine Anschauungen von Wer und Menschheit auszusprechen, stets war er durch den geistigen Adel seines Wesens gezwungen, das Höchste und Reinste in seinen Gefühlen wie in seiner Phantasie festzuhalten. Sein Auge blieb emporgerichtet nach jenen Regionen, wo der Mensch die strahlenden Urbilder für alles Herrliche und Schöne sucht. Mit begeisterter Neigung hebt er das Edle hervor, das der gebrechlichen Natur des Menschen unvertilgbar eingepflanzt ist; er verkehrt zwanglos mit allem Großen, dem er sich verwandt fühlt. Und dies ist es, wodurch er sich glänzend heraushebt aus dem Kreise der Dichter, die mit ihm in Geistesgemeinschaft zu stehen wähnten. Er ragt unter ihnen nicht bloß als ihr Größter, als der geborene König, hervor— er ist, der ganzen Anlage seines Wesens nach, ein Anderer. Jene legen es darauf an, die menschliche Natur herniederzuziehen und sie aller angestammten wie aller errungenen Würde zu entkleiden; Byron aber wird nie müde, nachdrücklich, ja, geflissentlich mit der vollen Macht seines siegreichen Wortes zu verkündigen, daß alles, was den Menschen adelt und wahrhaft zum Menschen erhebt, eines geistigen Ursprungs sich rühme, von oben stamme und nach oben deute.“) Auch wenn er der unbelebeten Natur gegenüber steht, wird seine Anschauung eine durchgeistigte. Er dringt durch die Hülle der äußeren Erscheinung und verkehrt in wundersamem Zwiegespräch mit dem Geiste, der durch die Natur schaffend und belebend waltet. Und so gelingt es ihm in den Augenblicken der höchsten Inspiration, auf seiner mächtigen Harfe einen Nachhall der Harmonie des Weltalls zu wecken. Doch wir vergessen uns. Wir wollten nur mit wenigen Worten die neue Erscheinung der Gildemeister'schen Arbeit begrüßen, und wir lassen uns verleiten zur Betrachtung des Dichters selbst, dem sie gewidmet ist. Wir brauchen ferner nichts zum Preise Byron's vorzubringen: er kann fortan für sich selbst in deutscher Zunge vollkräftig zu den Deutschen sprechen. Wir schweigen, und wir schweigen um so lieber, da eine vieljährige Erfahrung uns nur allzu deutlich belehrt hat, daß stets das progische Wort unkräftig bleibt, wenn es sich vermißt, die Herrlichten ver oichterischen Genius auszusagen. *) Den gegen Jeffrey gerichteten Versen schrieb er die Wotzte,beßzegitgg ferocious— this is mere insanity, und:„All thi had ever a kinder heart for sympathy or a more open hand for the relief of distress; and no mind was ever more formed for the enthusiastic admiration of noble actions, providing he was convinced that the actors had proceeded on disinterested principles. Lord Byron was totally free from the curse and degradation of literature— its jealousies, we mean, and its envy.— Mit diesen edlen Worten zeichnete Walter Scott im Jahre 1824 den Charakter des eben Dahingeschiedenen, der als überlegener Nebenbuhler ihn aus dem Gebiete der höheren Poesie verdrängt hatte und auf dem Gebiete der politischen Meinungen sein Gegner gewesen war..35219 basts, 6) Wer diese Behauptung durch ein überaus glänzendes Beispier bestutigt sehen will, der lese den zweiten Gesang der„Insel“, eines der spätesten Werke, das gleichzeitig mit den letzten Gesängen des Don Juan entstanden ist. Pesth, 28. Febr. Der Minister=Präsident Graf Andrassy führte heute die Mitglieder des Cabinets in beide Häuser ein. Im Unterhause machte das Ministerium Vorlagen, betreffend die Vollmacht zur Forterhebung der Steuern in der bisherigen Weise, die Stellung von 48,000 Recruten und die Regelung der Municipal= und Preß=Angelegenheiten. Bucharest, 28. Febr. Die Kammer=Session ist bis zum 27. März verlängert worden. New=York, 28. Febr. Der Präsident Johnson hat seinem Cabinet mitgetheilt, daß er den von dem Congresse angenommenen Antrag auf Einrichtung militärischer Regierungen im Süden mit seinem Veto belegen werde. Im Repräsentantenhause ist eine Resolution eingebracht worden, den Präsidenten um Aufschluß über die Errichtung des„canadischen Königreiches“, welches der Sicherheit und dem Frieden der Vereinigten Staaten gefährlich sein würde, zu ersuchen; die Resolution wurde dem Ausschusse für auswärtige Angelegenheiten überwiesen. Mexico, 24. Febr. Die Communication zwischen der Hauptstad“ und der Küste ist durch die Liberalen abgeschnitten. Auf allen großen Routen verlassen die kaiserlich gesinnten Ausländer das Land. 28. Februar.(Anfangscourse.) Gold 140. Wechseleours auf London 108¾ in Illinois 116¼. Erie=Bahn 56. Gold.-20 Bonds 111¼. New=York, 28. Februar.(Schlußcourse.) 90 G Gold 139⅞. Wechselcours auf London 108¾ in Gowv.—#0 Bonds 111¼. Illinois 116. Eriz=Bahn 561/8. Baumwolle 32 C. Petroleum, rohes, 17 C. Berlin, 28. Februar. Vr Stes. 1858 1005. Fr. St.=Anl. 100 bz. 5% St.=A. 1859 1044 bz. 44% 54 55A: 57 100 bz. „ St.=A. 1859 100 bz. Preuß.Bank=Ant. 155 bz. Braunschw. Bank 944 G. Darmstädter Bank 85 bz. 4% St.=A. 1862 92 5z. 34% Staats=Sch. 844 bz. „ Prm.=A. 55 1218 bz. Rhein..westf.Rtbr.— B. und Fonds. Geraer Bank=A. 1054 G. Italienische Rente 54 G. Weimarer Bank 934 G. Kurhessische Loose 553 G. 42 /0 Stetn 1gf 100 bz. „ 1864 100 bz. 4%„ 5052 92 bz. 1853 92 bz. Preuß. und ausländ. Bank=Actien 484 bz. Bad. 35=Fl.=Loose 318 B. Amer. 1882 St.=A. 774 bz. Amsterd.=Rotterd. 1072 bz. Berg.=Märkische 1523 bz. Berlin=Anhalter 2208 bz. Berlin=Hamburg. 157 G. Berl.=Ptsd.=Mgd. 207 B. Berlin=Stettin 1358 bz. Ludw.=Berbacher 1504 G. Magdeb.=Halberst. 203 bz. Mainz=Ludwigsh. 131 bz. Mecklenburger 794G. Nordbahn=Actien 814 bz. „ Prior.=St. 1198 bz. Rhein=Nahebahn 338 bz. Süidost. Stsb.(Lb.) 1108 bz. Thüringer St.=A. 1328 bz. Wilh.(Cos.=Odbgr), 57 bz. In= und ausländische Eisenbahn=Prior.=Actien. „K- Unb Nach.=Düsseld. 4%— bz. 4% II. E.— G. 44% III. E. 94 G. Aach.=Mastr. 44% 625 bz. Mär. 456) 624 6. A Berl. Handelsges. 1074 G. Darmst. Zettelbank 963 G. Genfer Credit 29 G. Leipziger Credit 834 G. Luxemburg. Bank 82 B. Oesterreich. Credit 77 bz. NI-Verz, Gaz6. Colonia„ 4625 G. Elberfelder„ 500 G. do.(düss.=elberf.)— B. (dortm.=soest.) 85 G. „„ II. S.— B. Köln=Mind. 44% 998 bz. „ 5% II. E. 103 bz. 4% II. E. 877 G. 3, III E. 864 B. „ 44% III. E. 964 bz. „ 4% IV. E. 854 bz. „„ V. E. 851 B. schleswiger 44% 934 bz. Industrie=Actien. Magdeb..=V. 700 B. Stettiner„ 1124 G. Aach. Rückvers.=A. 600 G. Dresd.„„ 150 B. Köln. 98 B. Magdeb.„„ 1218B. Köln. Hagelvs.=A. 111 G. Union, Allg. D. 116 B. Agrippina=Actien 14568. Wechselcours. Amst. k. 144bz., 2M. 1434bz. London 3 Monat.23 bz. Hamb. 1514bz. 2M. 1514bz. Paris 2 Monat 80 11/12bz. Gold 110bz. Wien, Oest. Währ. 798 Deckungen veranlaßten eine günstig Brem.100 T. Zahlreiche Oest.=Franz. 3% 2443 bz. Oest.=Südl. 3% 236 B. Rhein. 4% priv.— G. „ 34% gar.— bz. „ 44% III. E. 94 B. 99 ## garant. 974 G. Rhein=Nahe 44% 952 bz. Ruhrort=Cref. 44%— bz. „ 4% II..— bz „ 45% III..— 5z. Dresd. Allg..=G. 260 G. Concordia(.Köln) 385 Minerva, Bergw. 38 B, Phönix, Lit. A. 1055##. Hörd. Hüttenver. 141 G. Dess. Gas=Actien 1548 bz. Preaß=Hyp.=Vers. 1084 B. „„Certific. 1014 G. Bielefld. Spinn.=.140 B. Wien 2 Monat 798 bz. Frankfurt 2 Mt. 56.26 bz. Petersburg 3 Wch. 894 bz. günstige Stimmung und Cours=Steigerung oe' neisten Specuations=Pgunsezesthe iematze waren zenzsch lebhaft. Von Banken stellten sich Preußische,#####ntheile abermals höher, Vorpxamen waren per ult. Marz /7%— 3 von Americanern baren Fer um. Marz 17¾— ¼ bz., bz.— Friedrichsdor 113½ bz. u. B. Gold=Kronen 9 Barren u. Sorten per Id fein Bankpreis. nals höher. Vorprämien per ult. April 78— 1 M 8½ Iar G. Silber in aren u. Sorten verz Ihd fein, Bankpreis.—.„.eighr 89 v..rzen f. Stettin, 28. Febr. Weizen hoher, loco 75—83, Fruyjah. 89 bz.— Roggen fest, -55½ bz., Frühjahr 52½ bz. u. G.— Ruvol behauplet, loco 1.„ 111 6 Frühjahr 111 8. 11 1/8 G.— Spiritus schwankend, loco 11⅛ loco loco 54½-55½ oz., Frühjahr 521 ., Febr. 111/6., Frühlagt 41 /6., Fraukfurt, 28. Febr. Weizen höher gehalten, eff. biesiger und wetterauer 15¼, fremder 15, per März—, per April 14¾ Br., 1/18., per Mai 15 Br., 14 11/12 G. Roggen höher, eff. hiesiger 11½, per April 11½ Br., ½., per Mai 117/3 B, G. Hafer unvexgudegt, eff. hiesiggr 8 1/8—1/19,„fremder 81/8— 7/12, per April 8½.., 3., per Mai 8½ Fr., 12 S.— Ruvol unverandert, eff. hiesiges(ohne Faß) 25, fremdes per Mar 23 bez. u.., 1/8 Br., per Oct. 23½ Br., 23¼ G.— Wetter: kalt.. 16 F. m Frankfurt, 28. Febr. Die Ultimo=Regulirung ging ver iner noch flüssigem Geldstand gut von Statten. Die Börse trug heute den Charakter der Mattigkeit für fast alle Effecten. Oesterreichische Werthe verkehrten schon im gestrigen Kölner Local=Nachrichten. r Köln, 1. März. Unter den während der letzteren Zeit, im hiesigen Hospital gestorbenen Bürgern Kölns befand sich einer, der hier nur sehr wenig gekannt war, den wir jedoch nachträglich erwähnen möchten, weil er zum gelehrten, schriftstellerischen Köln gehörte. Es war der Dr. phil. Sebastian Roderich Schneider, ein geborener Kölner, welcher, nachdem er in der zur Zeit der Fremdherrschaft in Brühl bestehenden Secundärschule die erste Vorbildung erhalten hatte, sich durch Selbststudium zum gelehrten Autodidakten, namentlich auf dem Gebiete der Linguistik, ausbildete und längere Zeit in Paderborn, Erfurt und Berlin privatisirte. Zu Erfurt gab er unter dem Namen eines von ihm mit Recht hochgeschätzten deutschen Dichters des 17. Jahrhunderts, des in einem schönen Gedichte von L. Schücking besungenen Jesuiten Balde, mehrere Romane und unter eigenem Namen einen Band lyrischer Poesieen heraus, die freilich zu den gänzlich verschollenen gehören, dieses Schicksal aber wegen ihres Reichthums von Gedanken und Bildern und glücklicher Handhabung auch der schwierigsten Kunstformen gewiß nicht verdient haben. Schneider's nähere Bekanntschaft mit dem späteren GeneralConsul Hesse, der, wie bekannt, zeitweilig im Ministerium Rochow eine ziemlich einflußreiche Stellung hatte, brachte zuwege, daß ihm die damals schwer zu erlangende Concession zur Herausgabe einer politischen Zeitung angeboten wurde, wovon er gleichwohl keinen Gebrauch machte. Von Berlin siedelte Schneider nach Danzig über, wo ihm indeß kein dauerndes Fortkommen blühte. Im Jahre 1843 wieder an den Rhein zurückgekehrt, beschäftigte der sehr vielseitig gebildete Mann sich an verschiedenen Orten, zuletzt in Köln als Privatlehrer, und fand schließlich, nachdem ihn ein Schlaganfall in sehr hülfsbedürftige Lage gebracht, für seine letzten Lebensjahre Aufnahme im hiesigen Bürger=Hospital. National 55½. Neue engl. sreie Pletal. 495gr 3g, 1250er Geagatz hahats Prigrich. Loose 74½ Bant=Actien 700. Credit=Actien 178-—118½. wir: 1882er Americaner 76 1- 5/8. 4½% Metall. 41¾ Steuerfreie Metall. ten 49. Lombarden 45½. Livorneser 33 7/8. Toscana 51¾. 4½% 97¾4,%0 Mizgchener, 190½, 413% RGierische, 9, 68. 5% Pram.=Ant. 100 5. 4½% Badische 5/g. 5% Baier. 100¾. 4% baier. Nassauel 919g. 3 1// Fran= Wien 92⅞. Paris 94¾. sise elsiten., Isch muß gesichen, ich hatte ihn im Drange der Ereig108 Lanz vergessen; außerdem hielt ich seinen Brief nur für einen etih Lerben und unpassenden Scherz, wie er sich deren schon mehrere ##, Schulden kommer lassen. ach 2# de biß sich auf: schmalen Lippen, daß die Male ihrer Zähne tauge nachher sicht.#r blieben, doch erlitt das auf ihren Zügen milde Lächeln keine Unterbrechung. sie zu, ich Ihnen abet heiig betheuere, daß mein Bruder, indem er ##en" beide Theile so vortheilhafte Verbindung vorschlug, an nichts dachte, als an einen seiner lustigen Streiche? fragte sie darüberzeugendem Tone. #n#), dann würde ich mich schwer dazu entschließen können, auf seiund ief eine Antwort zu ertheilen. warum nicht, meine liebe Renate, wenn ich fragen darf? Ich ssigt es liegen keine Gründe vor, welche eine Beleidigung unseres iuens und unseres uralten Hauses gerechtfertigt erscheinen lassen. ondem Clotilde ihre Maske zu lüften begann, hatte Renate, die so de gleichsam unter deren hinterlistigen Griffen schüchtern und un######s bebte, die Oberhand gewonnen und mit dieser wieder einen der sie so wohlkleidenden, bezaubernden Heiterkeit. Sie fühlte sich Ansichtbaren Fallen entronnen, welche ihre heimliche Feindin rings sie herum aufgestellt hatte. Ihre Erwiederung trug daher auch voll8i 49 das Gepräge einer aus edlem Selbstbewußtsein entspringenden Ich habe geglaubt— und ich glaube es auch jetzt noch—, keine Uwort sei in diesem Falle die beste Antwort, die ich ertheilen könnte. gr Die beste, meine gnädige Gräfin? fragte Clotilde, vor verhaltener 84ch erbleichend. Wie soll ich das verstehen, und wie soll mein Bru" die ganze Sache aufnehmen? . Sie erschrecken mich ja mit Ihrem ernsten und feierlichen Wesen! * Renate wie entsetzt aus, und um ihre vollen, frischen Lippen spielte hanz leiser, kaum bemerkbarer Zug von Schadenfreude. Indem Ihrem Herrn Bruder gar nicht antworte, gebe ich ihm zu verVhen, daß es mir schwerer wird, eine verneinende Erwiderung auf Piie Aufrage niederzuschreiben, wie ihm, dieselbe zu lesen. 2 Und wenn Ihnen die verneinende Antwort so schwer wird, was Sie ab, eine bejahende zu ertheilen? fragte Clotilde, noch einmal letzten Rest der ihr gebliebenen Ruhe zusammenraffend. Renate konnte nicht umhin, über das seltsame Mißverstanoniß in heiteres Lachen auszubrechen, welches Clotildens Wuth bis zum schsten Grade steigerte. Doch entweder bemerkte sie dies nicht, oder #e wollte es nicht bemerken, genug, noch immer den frohlichen Ton Ibehaltend, rief sie aus: Wenn ich ihn aber nicht mag, wie kann ich anders, als verneinend antworten? fin * Weßhalb fertigen Sie meinen Bruder in dieser Weise ab, Grasta: #te Clotilde, indem sie sich mit einer unbeschreiblichen, fast ans KoIIsche streifenden Erhabenheit erhob. Sie wissen doch, Graf Cavalier, und unser Name einer der ältesten und edelsten des Reiches! Um Renatens lieblichen Mund trat das spöttische Lächeln etwas deutlicher hervor. Von ihrem Vater bereits in ihrer Kindheit mit einsichtsvollen und verständigen Menschen umgeben, hatte sie längst den wahren Werth solcher schwungvollen Bezeichnungen kennen gelernt, und gerade in dem vorliegenden Falle erhielt sie wieder einen schlagenden Beweis, daß die ältesten und edelsten Namen nicht immer eine sichere Wehr gegen tadelnswerthe Handlungen sind, noch weniger aber gegen hervortretende Befangenheit des Geistes schützen. Und wäre Ihr Herr Bruder auf einem Throne geboren, sagte sie endlich mit heiterer Entschiedenheit, so würde meine Antwort nicht anders lauten. Sollte ich jemals in die Lage kommen, über meine Hand zu Gunsten eines Anderen verfügen zu müssen, so verlassen Sie Sich fest darauf, dieser Andere ist nur ein solcher, zu dem sich mein Herz hingezogen fühlt, unbeschadet seines Namens und seiner Geburt. Herr Doctor Bergmann hat in Ihnen eine sehr aufmerksame Schülerin gefunden, bemerkte Clotilde schneidend, indem sie sich ungewöhnlich tief verneigte. Ich nehme an, Sie entdeckten bereits auf Ihren nächtlichen Ausflügen und unter der treuen Leitung des ehrenwerthen Doctors diesen Jemand, dessen Eigenschaften Ihnen in so hohem Grade zusagen, daß Sie nicht zögern, zu seinen Gunsten über Ihre Hand zu verfügen. Ein tiefer Purpur überzog bei diesen Worten Renatens Antlitz. Sie fühlte sich getroffen, und dennoch bemächtigte sich ihrer eine heftige Entrüstung, daß Jemand versuchte, mit kalter Berechnung und frevelnder Hand in ihr heiligstes Geheimniß einzudringen, von dessen Vorhandensein sie kaum selbst eine Ahnung gehabt hatte. Doch was sich einzugestehen sie bisher noch nicht gewagt, das wurde ihr plötzlich im weitesten Umfange durch die Empfindungen klar, welche die an sie gerichteten boshaften Worte in ihr wachriefen. Verwirrt, mit kurzem Athem und hochwogendem Busen blickte sie vor sich nieder, unbekümmert um den halben Triumph, der auf der Gräfin scharfen Zügen zum Durchbruche gekommen war. Wenn auf der einen Seite es sie mit Scheu erfüllte, Clotilde zu ihrer Vertrauten zu wählen, indem sie ihr die kaum entdeckte Wahrheit einräumte, so widerstrebte es andererseits wieder ihrem Stolze, vor derselben etwas zu läugnen, was sie unstreitig längst aus ihrem Aeußern herausgelesen haben mußté.(Forts. folgt.) X Es ist zwar eine erfreuliche Erscheinung, wenn der dramatische Dichter in die Geschichte seines Vaterlandes greift und der Nation, der er selber angehört, sei es in erhebender und begeisternder, sei es in belehrender und warnender Weise, die großen und bedeutungsvollen Thaten der Vergangenheit in Herz und Seele singt: gewagt bleibt aber immer ein solcher Versuch, wenn er, das Wesen des Drama's und dessen Wirkungsfähigkeit verkennend, bei dem äußeren Factum stehen bleibt und die Personen seiner Dichtung nur als die Träger gewisser Ideen ansieht, denen sie bloß zur Verkörperung dienen. An diesem Fehler, in welchen jugendliche Kräfte nur zu oft verfallen, krankt auch das bei H. Costenoble in Jena erschienene fünfactige Schauspiel:„Stauf und Welf“, von Albert Lindner, dem preisgekrönten Dichter des Drama's:„Brutus und Collatinus". Die Wirkung dieses Schauspiels erstickt in der Ueberfülle patriotischer Tendenz, welche so„splitternackt“ hervortritt, daß man ihr„jegliche Rippe zählen kann". Das Pathos überwuchert die Individualität der Personen in ermüdender Weise. Dieser Umstand gibt den einzelnen Schönheiten dieses dichterischen Gebildes etwas Kaltes; sie glänzen und glitzern wie Sterne in einer Winternacht. Der Inhalt des Stückes befaßt sich zunächst mit dem traurigen Streben Barbarossa's, die italienischen Wirren zu schlichten, statt den Angelegenheiten des deutschen Reiches seine ungetheilte Aufmerksamkeit zuzuwenden, behandelt dann den Abfall Heinrich's des Löwen so wie das Ende und die Schlichtung des Streites zwischen Stauf und Welf durch Besiegu Vorwort“ zu dem Stücke spielt im Kyffhäuserberge, bezieht sich auf die jüngsten Kriegsereignisse und enthält manche patriotischen, beherzigenswerthen Worte. Von dem deutschen Kaiser singt der Dichter: Was braucht es ihn, mein Volk? Der beste Held Mußt du dir selbst sein in der eignen Sache. Begreift die großen Todten nur! Es mag Kein andrer Nutz aus ihrem Grabe steigen. Hängt nicht dem feigen Kaisertraume nach, Denn jede Zeit hat ander Maß und Zeichen. 4 Der Verlag von B. Tauchnitz in Leipzig reiht seiner„Collection of British Authors“ nunmehr eine andere:„Collection of German Authors“, an und erwirbt sich so um die ausländische Propaganda für deutsche Literatur(freilich in fremdem Gewande) ein ähnliches Verdienst, wie um die Verbreitung englischer Literatur auf dem Continente. Verschieden von der erstgenannten Sammlung, hat die zweitgenannte den Vorzug, daß sie auch in England eingeführt werden darf und also in der ganzen Welt Cours hat. Würdiger konnte das Unternehmen nicht vor das Publicum treten, als mit dem letzten größeren Meisterwerke Auerbach's. Der Roman:„Auf der Höhe“(On the Heights), in der Uebersetzung von F. E. Bunnett, bildet, seinen Namen Lügen strafend, den Grundstein der neuen„Collection". Das Original ist der deutschen Lesewelt schon zu bekannt, als daß wir seine Eigenschaften hier nochmals aus Licht zu setzen brauchten. Die Uebertragung, welche jenseit des Canals schon früher erschienen, ist fließend und natürlich, wie denn der klare Styl Auerbach's ihr geringe keiten vorlegt; auch ist der volksthümliche Ton, der unter Umständ die Mundart übergeht, mit Treue wiedergegeben. Den Franzosen, Hollzin, dern, Engländern, Americanern ist Auerbach's Werk nun schon zugangtn# gemacht; binnen Kurzem wird auch Italien wissen, wie es.„auf#hi aussieht. Eugenio Debenedetti übersetzt den Roman nämlich ins Ffa... sche, und„In Alto“ wird zuerst in dem Feuilleton der Gazzetta Ufficiate in Florenz erscheinen. 1„Deutsche Schüitzen=, Turner= und Liederbrüder Dder Versagferl, rigs Volk?“ Zeitgeschichtlicher Roman(von dem rerer anderen uns unbekannten Romane) in vier Bend ga, Ghap, noble). Der zeitgeschichtliche Zweck dieses Buches Is#### deweis zu führen, daß nicht die deutschen Schieß=, Titreznem Jahrg sfeste, sondern lediglich Preußen mit der Politik, die es seit einm Zuh##e offen bekennt, die Einigung Deutschlands zuwege bringen kann. Der mit eingeflochtene Roman schildert den Unfug des Muckerthums und des von ihm durchtränkten Vereinswesens. furter 82¾. Ostbahn 119¾. Darmst. Bank 21 ov 28. Febr.(Per Telegranm.)(Schlußcourse.) 5% Met. 61.50. 4½% Met. Treditn. Westbahn 160.25. Credit=Loose 132.00. 1860er Loose 90.00. Lombard. Eisenb. 209.00. 1864er Loose 84.20. 1864er Silber=Anl. 78.00. London 127.90. Hamburg 95.00. Paris 50.75. Prag, 26. Febr. Hopfen. Das Geschäft in dieser Woche ging etwas stiller, in Folge der schlechten naffen Witterung. Die Preise sind unverändert, da unter den Producenten wenig liegt und jeder Eigner hohe Preise fordert. In Ausch begehren die Producenten Fl. 200 und in Saaz wurde für Stadthopfen Fl. 230, für Bezirkshopfen Fl. 220 bezahlt, was meistens nur Mittelhopfen waren, indem Primawaare nicht mehr zu haben ist. Kleesamen. Das Geschäft begann Anfangs der Woche sehr matt. Die angekommenen Zufuhren fanden nur zu ermäßigten Preisen Käufer, und die Preise dürften bedeutend zurückgehen, wenn sich nicht ein lebhafterer Bedarf entwickeln wird. Rapssaat sehr still und Mangel an Käuberah, 2. Hoür Gaütrchalsecscte Keri ir diet Bitschal o. lebhafter wie gestern. Dänischer Weizen wurde zu Fr. 35, Polders zu Fr. 34, zu Fr. 31½, Polnisch=Odessa zu 35¾-36 verkauft, n Häuten wurden nur 40 Stuick geihairarnde pont PPrze Keilch zu Preig.41. 8g, Bollen Wolle wurden zu früheren Preisen verkauft. Petrokeum wurde zu gestrigen#tirungen gehandelt, der Umsatz war aber unbedeutend, disp. halbweiß Fr. 46, weiß 48 bei Partieen. Im Detail sind die Preise 2 Fr. höher.— Wechzercoarse 8 Paris, 28. Febr. Der neueste Bank=Ausweis der Bank von Frankreich ergibt eine Vermehrung des Baarbestandes um 4,500,000 Fr., des Portefeuilles um 30,000,000 Fr., der umlaufenden Noten um 41,000,000 Fr., der laufenden Rechnungen des Staatsschatzes um 3,333,060 Fr.; dagegen eine Verminderung der laufenden Rechnungen für Private um 7,660,000 Fr., der Vorschüsse auf 1865 000.00. 5% Ital. Rente 54.30. Franz,=Oesterr: 418.75. Sid(Lombarden) 418.75. Midi=Actien 586.20. 6% americ. Anl. 8258. Te Mob.=Credit=Ges. 518.75. Paris, 28. Febr.(Per 50, 6 Spiritus still, per d. M. Fr. 60,00, — Rübenrohzucker compt. ruhig, Fr. 20.00. London, 28. Febr.(Per Telegramm.) 1862er Russen 88½. Spanische Frrung. Koedbahn 1227.50. Rübol flau, per d. M. Fr. 96.00. Consols 9 11/16. Mexicaner 17⅝. 5% Griechen 15¾. 5% türkische Consols 30 7/8. Silber 60¾. Illinors(Eisenbahn)76½2. Italiener 53¾. Americ. -20 Bonds 73⅛.— Holländisch=indische Obligationen mit ¾ %8 Prämie bezahlt. London, 28. Febr.(Per Telegramm.) Die Zutrift am heutigen DonnerstagsHammelpreise: 4 S. 4 P. bis 5 S. 6., Ochsenpreise: 5 S. bis 6 S. per 8 Pfd. 3 M. 57-60 S. Auszug aus„La Semaine Financière“. Zur Ergänzung des gestrigen Artikels theilen wir noch mit:„Die hobe Eiselt und das Publicum sind versichert, daß die Unterzeichnung auf die Obligationen des österreichische, Boden=Credits, welche sehr reichlich auf Staatshypothecirt und unter Anderem gedeckt sind durch alle Einnahme aus diesen Domarnen, so wie durch das Capital dieser Anstalt, in Wien, auf u Heuztschen Plätzen und in Paris wenigstens eben so guten lehnt unter den gewöhnlichen Bedingungen von Privat=Anleihen, durch die Realisirung ihrer Metalliques Pfandbriefe, Devisen erlangen,##e bedeutend des Agios und welche dem Finanz=Minister nung aufgenommen worden. Der Boden=Credit ist in wenigen Jahren eine der hauptsächlichsten Grundlagen für unsere financielle und nationale Haushaltung geworden. Seine Obligationen Metalliques sind zu 102 Fl. für Anlagen auf längeren Termin sehr gesucht und seine Actien halten sich jetzt auf dem Lours von 185.,„.,„ ungsgeistes. Li natignasen Prheit urmaitent „Das Erwachen des Uinternehnungsgeistes und der nationaten Arbeil erweitert täglich den Kreis der financiellen Operationen und ermuthigt die großen Grundbesitzer auf dem Wege zu nützlichen Meliorationen. Die Hausse wird hier gleich unterstützt durch die constante Vermehrung der Einnahmen auf allen Ssentachrent.##. Sarat. Motto:„Während du schläfst, Wirken demne Inserate.“ Zur prompten Beförderung von Ankündigungen in alle hiesigen und tigen Zeitungen zu Originalpreisen ist die Annoncen=Expedition von Rudolf Mosse, Berlin, Friedrichstraße 60, zu empfehlen. erhält über jedes Inserat einen Belag, der neueste Insertions Tarif pro 1867 wird gratis verabfolgt. Monats=Uebersicht der 929 3cm Peeechr sa# Activa. Thlr. Gemünztes Geld. 344000 Cassen=Anweisungen und Noten der Preuß. Bank 90200 Wechselbestände..... 1877800 combardbestände mne 140800 Diverse Forderungen und Immobilien Wu## 318700 Röln, den 28. Februar 1867. 9500. Passiva. Banknoten im Umlauf. Guthaben von Privatpersonen mit Einschluß des GiroVerkehrs 21200 Verzinsliche Depositen=Capitalien: mit 2monatlicher Kündigungsfrist 96100 mit Zmonatlicher Kündigungsfrift. 432700 Die Direction. Carneval in Köln. Kur“ kfeste auf dem Gürzenich. Grösser-Mdaskenbah 528800 Schweinigig heuschaft„ul Cergbau und Die Herren Actionäre werden General=Versammlung benachrichtigt, daß die jährliche ordentliche am Donnerstag den 20. Marz dieses Jahres, 12 Uhr Mittags, zu Blankenberg=Stolberg Statt finden wird. Blankenberg=Stolberg, den 26. Februar 1867. Der Verwaltungsrath.9 Gewertschaft der Tamushütte. Die Herren Actionaire werden höflichst zu der am 13. März d. J. Statt findenden General=Versammlung hierher eingeladen. Tages=Ordnung: Bericht=Ablage über den bisherigen Betrieb: Wahl des standes für das Geschäftsjahr 1867: Wahl der Renisions=C am Carnevals=Montag, Abends 9 Derselbe wird von den Mitgliedern des großen Maskenzuges im Costum besucht, und wie im vorigen Jahre werden in dem mit Blumengruppen festlich gezierten Saale zwei Orchester das Fest beleben. Außer der Garderobe befindet sich im Erdgeschoß des Gürzenichs ein Local zum Verkauf von Gesichtsmasken und zum Verleihen von Dominos. Das Rauchen in den oberen Räumen ist untersagt. Eintrittspreis 1 Thaler 20 Sgr., Abends an der Casse 2 Thaler. Zweiter-Maskenban am Carnevals=Dinstag, Anfang 4 Uhr ie a Rags, Snde zud einrichtung wie am vorhergehenden Tage. Auch werden diesmal r abwechselnd die Tänze begleiten. Eintrittspreis 20 Silbergroschen. Vorstandes für dus Geschaftsjahr tIo07; Wahl der Revistons=Commission für die nächste Bilanz; verschiedene Anträge von Actionairen. Höchst a.., den 25. Februar 1867. Der Vorstand. Um dem Gedränge Abends am Eingange des Gürzenichs vorzubeugen, wird ebeten, die Eintrittskarten frühzeitig bei den nachbenannten Debitstellen lösen m Preussische Tehenr Tersicherungt gestz gebeten, die Eintrittskarten frühzeitig bei den na zu wollen, und zwar bei Tage im Gurzenich selbst, Eingang an Alban, von Norgens 9 Uhr an, bis eine Stunde vor Beginn des Festes; ferner bei den herren: Nakatenus& Richard, Hochstraße Nr. 121, Grandpré, Hochstraße Nr. 12, Maus, Brückenstraße Nr. 23, Dohm, Schildergasse Nr. 118, Perlia, Marzellenstraße Nr. 8, Fries, Obenmarspforten Nr. 5, Eml Liebst, Friedrich=Wilhelmstraße Nr. 4, Somborn, Obenmarspforten Nr. 6, und Abends an der Casse. Köln, den 25. Februar 18 67, g Das Restauration und Café von Heinr. Mosler, Hof=Conditor, vice, abi.###i# der Carnevalstage in den durch Neubau vergrößerten Ränmen vorzügseine, Austern, Caviar und Restauration à la carte, wogegen die Näuwe P# liche Locne, Auftein, enbinr und Restautunen& 1a dmeh arzigen die Räume im Parterre zum Late benutzt werden. Mildenstein bei Leisnig(Sachsen). Dietenmühle bei Wiesbaden. Klimatische Kuranstalt. Ersatz des südlichen Klima's. Die Direction sieht sich veranlaßt, dem leidenden Publicum die ergebene Anzeige zu machen, daß die Aufnahme in besagtem Etablissement nur nach Maßgabe der eintretenden Vacanzen Statt finden kann, da durch die unerwartet große Frequenz von Winterkurgästen fast sammtliche Zimmer des geräumigen Kurhauses vergeben sind. Es ist daher den geehrten Herrschaften, welche diese so wohlthuende Kur zu benutzen wünschen, anzurathen, sich nicht früher hierher zu bemühen, als bis sie von der Direction die Versicherung wegen ihrer Aufnahme ershalten haben, da andernfalls dieselben genöthigt sein würden, die Rückreise antreten zu müssen. Prospecte nebst Bedingungen werden auf jede Anfrage gratis zugedt#ln Die Direction. t sandt. Kaltwasser= und naturheilkundige Behandlung. Römisch=irische und russische Dampfbäder, Kiefernadel=Bäder, Heilgymnastik und Elektricität, pneumatische Apparäte. Cons. Arzt Dr. A. Genth. 11. Versicherungen auf den Todesfau, Spar=, Renten=, Aussteuer=, Reise=Versicherungen, Töchterversorgung 2c. Köln, Filzengraben 17. Die General=Agenten, G. Meumann,.=.=Assessor a. D. Dr. Loebner. Agenten in Köln, in der Rheinprovinz, im Regierungs=Bezirk Arnsberg werden unter vortheilhasten Bedingungen angestellt. K. K. Fre. Ersürlllichischr Lehr= und Erziehungs=Anstalt für Töchter Brannsches (vormals zu W — iesbaden. Staats-Eisenbahn-Gesellschaft. Vom Verwaltungsrathe mit der Auszahlung der Zins=Coupons der 3procentigen Obligationen obiger Gesellschaft beauftragt, beehren wir uns anzuzeigen, daß vom 1. März c. an der halbjährige Couvon Nr. 23 von Frcs..50 durch unsere Casse eingelöst wird. Die Coupons müssen mit numerisch geordneten, vom Eigenthümer unterschrieheusz, Verzeichwissen, welche bei unserer Casse zu erhalten sind, eingereicht Köln, 17. Februar 1867. Sal. Oppenheim ir.& Die Unterzeichneten haben diese vorzüglich renommirte Anstalt übernommen und dieselbe mit Erlaubniß Königl. Landes=Regierung dahin ausgedehnt, daß sie Mädchen jeden Alters darin aufnehmen und denselben gründlichen Unterricht in allen Elementar= und wissenschaftlichen Fächern, den neueren Sprachen, so wie in allen sonst üblichen Fertigkeiten zu Theil werden lassen. Die Pensionärinnen werden auf Verlangen in jeden Zweig der Haushaltung eingeführt. Beginn des Sommer=Semesters am 6. Mai. Zur Ertheilung näherer Auskunft haben sich gütigst bereit erklärt: Fräulein., S. und E. Braun, so wie die Herren Schulinspector KirDietz, Pfarrer Köhlex, Ober=Schulrath 0) Pfarrer Köhler, Ober=Schutrary Dr. Schwartz, OberRedicinalrath Dr. Haas, Dr. Schirm und Kaufmann Feyr, und kann man sich jeder Zeit wegen Anmeldungen und Prospecte an die Vorsteherinnen selbst wenden. Cornelie& Anna Cuntz. 9 Actien-Commandit-Gesellschaft Barmer Bank=Verein“. Großherzogl. S. Lehranstalt für Landwirthe Hinsberg, Fischer& Comp. Sis Schthiznsenr uu die Aeten des vorgenannten Iustitutes nehmen entgegen Sal. Oppenheim Jr.& Comp. Seydlitz& Merkens Joh. Heinr. Stein Statuten des Vereines werden an denselben Stellen an der Universität Jena. in Köln. ausgegeben. Die EinDie Vorlesungen für das Sommerhalbjahr 1867 beginnen Muskäuft gerthez Montag den 6. Mai 1867. Auskunst erchem.## die Direction, Dr. E. Stoeckhardt. vorgenannten Bankhäusern oder bei dem zahlungen sind zu leisten bei den Barmer Bank=Vereine in Barmen mit 25% am 31. März, „ 25„„ 31. Mai, „ 25„„ 31. Juli, Vollzeichnungen Piauuen.p. 25 g s 30. Sezt. wict werden onnen vei jedem Terntine unter Abzug von 4% Zinsen beBeylen in Köln, Maschinenfabrik und Eisengießerei. Specialität der Fabrication: Eiserne feuerfeste Geld=, Bücher= und DocumentenSchränke(prämiirt mit Gold-, Silber-und BrenceMedaillen etc. etc.), deren versuchen erprobt und anerkannt ist; Mauerschranke und feuerfeste Thuren zu Gewolben; eiserne Geldkisten und Chatoullen in jeder Größe; Centesimal=Brückenwaggen in Tragkraftvon 100 bis 1000 Centner, bohn=Magzans zum Abwiegen von Locomotiven, Eisenbühl=Waggons, Fuhrwerk 2c. eingerichtet; ch ganz in Eisen construirt, 50 Centner Fynes*#, H. iwanzallo Exposition Unfversehle, Paris 1867: E. METZ, de’Echiquier, empfiehlt sich allen Geschäftsfreunden als Commissionair. Derselbe gibt über alle Artikel Auskunft, sei es zum Verkauf oder Einkauf. Vertretung bei der Ausstellung. Briefe franco. Dach nunmehr erfolgter Eröffnung unserer Schifffahrt hält seine Dienste empfohlen Eugen Rüdenburg in Stettin, Speditions= und Commissions=Geschäft. Decimalwaagen Pragkrafte pon I in chemsecte Aoalnicen jeder Art werden ausgeführt im Laboratorium von Dr. A. Bettendorff in Bonn. Näheres brieflich. 4 Alten Tokaper, Krone aller Ungarweine, in Originalalten ganze Fener und Flasche à 15 Sgr., Voslauer Rothwein, ginal=Füllung, ganze Flasche(Größe Bordeaux) à 4 Sgr., in Kistchen 12 Flaschen angefangen, Kiste und gen Tragkraft,von ¼ bis 150 Centner; Drahtstiftmaschinen r Stittekleinster bis größter Gattung und mit gmenee Vorrichtungen fur gerauhte Stifte und zum NieSchwächliche Man will bemerkt haben und die Statistik weist es zweifellos nach, daß in neuerer und neuester Zeit mehr von Natur schwache Kinder vorhanden sind, als früher. Um die Kräfte folcher Kleinen zu ergänzen, haben sich die Hoff'schen Malzheilpräparate: das Malz=Extract=Gesundheitsbier, die Malz=Gesundheits=Chocolade, das Chocoladen=Pulver, der Brustmalzund die Bonbons aus der Dampfbrauerei und ChocoladenFabrik des Hof=Lieferanten. Johann Hoff in Berlin, Neue Wilhelmsstraße 1, als ganz vorzüglich geeignet bewährt. Hochgestellte Aerzte und sehr viele andere Personen haben dieselben zu besagtem Zwecke häufig angewendet und überraschende Resultate erzielt, wie folgende Schreiben nätzer berichten: Ferr Graf von der Recke=Volmerstein in Craschnitz bei Militsch Volmerstein in Craschnitz bei Militsch schreibt unter dem 11. Januar 1865:„Wurden Sie ein kleines niedliches Mädchen— früher abgezehrt und bleich, jetzt kräftig mit rothen Backen, munter und fröhlich— sehen, Sie würden Sich reichlich belohnt finden durch die Freude, diese Umwandlung durch Ihr Malz=Extract=Gesundheitsbier erwirkt zu haben.“— Einen ziemlich ähnlichen Fall meldet folgendes Schreiben:„Flensburg, 8. Januar 1867. E. W. glaube auch ich meine Anerkennung für die überraschend günstige Wirkung, welche der Genuß Ihres vortrefflichen Malz-Extractes bei meinem 2½jährigen Töchterchen hervorbrachte, aussprechen zu müssen. Seit einiger Zeit war das sehr zarte, aber lebendige Kind fast plötzlich träge, schläfrig, ohne Appetit und von einer nervösen Reizbarkeit, die uns mit großer Sorge erfüllte. Mit Zustimmung des Arztes ließen wir das Kind verdünntes Malz=ExtractGesundheitsbier trinken und bereits am zweiten Tage trat eine sichtliche Besserung ein. Nun, nach etwa dreiwöchentlichem Genuß Ihres Malz=Extractes hat das Kind bereits wieder rothe, runde Bäckchen, singt und springt den ganzen Tag, hat guten Appetit und ist vollständig wohl und munter wie früher. v. Meding, Hauptmann im Inf.=Regt. Nr. 84.“— Man sieht, daß die Wirkung bei Kindern eben so hervortretend ist wie bei Erwachsenen.„Das Chocoladenpulver“, sagt der Königl. Oberarzt des Stolper Invalidenhauses, Herr Dr. Weinschenk,„habe ich bei Säuglingen und älteren schlecht genährten Kindern mit gutem Erfolge angewandt, und durch die Malz=Gesundheits=Chocolade alte, am Brechdurchfall leidende Invaliden vollkommen hergestellt. Auch die BrustmalzVonbons haben sich bei katarrhalischen Brust= und Halskrankheiten vorzüglich bewährt.“ Dampfschiffahrt des österreichischen Lloyd in Triest. Die neuesten Fahrtenpläne und Tarife der Dampfschifffahrt des österreichischen Lloyd, sowie jede weitere Auskunft werden auf frankirte Anfragen ertheilt durch den Herrn— J. A. Bocker in Koln, Agenten des österreichischen Lloyd. ten=Schneiden; Eisenbahn=Oberbaugeräthe, eiserne Dach=Constructionen und Fenster, Beschlagtheile zu Locomotiv= und Güterschuppen, optische Telegraphen, Zug=, Kettenund Schiebe=Barrieren, so wie Wege=Ueberfuhrungen, Stations= und Curven=Tafeln 2c.; Gepäck=Zeigerwaagen, Locomotiv=Winden, KabelWinden, Flaschenzüge, transportable Schmiedeheerde, Copir= und Stempelpressen; Eiserne Bettstellen mit elastischen Einlagen, so wie Bandeisen=Belag; Eiserne Gartenmobel mit Holzbelag und Rohrgeflecht; Mantel= und Marmor=Oefen und Kamine nebst Feuergeräthen und sonstigen zugehörigen Gegenständen; Leinwandmangeln 2c. 2c. Garantie für solide und elegante Arbeit. Feste Preise. Zeichnungen, Preis=Courante 2c. gratis. Regelmäheige bampschlikt Verbindungen in Aosfteriamn. Nach London per Bodte der General-Steam-Navigation-Company jeden Dinstag, Donnerstag u. Samstag für Passagiere u. Güter, bei Gebr. SMITH, Londonper engl. Schraubenboot jeden Samstag, bei PH. VAN OMMEREN. London per Boote der Niederländ. Dampfschifffahrts-Gesellschaft, jed.Sonntag u. Dinstag, für Passagiere und Güter, bei..VAN OORDT& Co. London(via Harwich) per Boote der Great-Eastern-Railway-Comp., jePrDRGP’S BrPRRRES 4 Samstag, für Passagiere und Güter bei Liverpool per engl. Schraubenboot jeden Samstag, in directer Verbindung mit den Dampfbooten von Liverpool nach den Vereinigten Staaten von Nord-America und Süd-America und auch mit der täglichen Dampfschifffahrt zwischen Liverpool und Irland, bei PH. VAN OMMEREN & P. A. VAN ES& Co. Hull per engl. Räder- und Schraubendampfer, für Passagiere und Güter, jeden Mittwoch, Donnerstag, Samstag und Sonntag, bei BOUTMY& 3. CROLL& CO. und SEFTTWEN P- C und SEEU WEN& Co. Co., J. B. Glasgow via Grangemouth per Schraubenboot jeden Samstag Morgen bei D. BURGER& SOHN. Nevv-Castle per Schraubenbost jeden Samstag bei D. BURGER& SOHN. Hamburg u. Harburg per Schraubenboot j. Freitag bei..VANES& Co., Havre per niederl. Schraubenboot jeden.,.,., 11., 14., 18., 21., 24. und 28. jeden Monats, bei KUTPER, VAN DAM& SMEER. Des Hoflieferanten Johann Hoff Filiale in Köln, Comödienstr. 26. General=Depot für Frankreich rue de'Echiquier 38 in Pari Oiigun 8 Fabrits= und Dampffür Locomovile, schornsteine, Unnonee. Schrauben-Ventilatoren nut oder ohne Bewegungs=Mechanismus zür Trocknungs= und Ventilationszwecke empfiehlt Jacob Munk, Ingenieur, Wien, Praterstraße Nr. 42. Für Käuchet empfehle eine feine R1g Preisevon Pr. Crt. Thlr. 28. Havanna=Cigarre Pr. 1/10 Probekistchen, unter Nachnahme, Ir. Ert. Thlr. 2 24 Sgr. t Friedr. Erdmann Meyer, Bremnen. Alle Arten Garten=, Feld=, Wald= und ** Wiesensämereien, Obstbäume, Ziersträucher 2c. sind auf das Beste und Billigste zu beziehen. Preisverzeichnisse gratis aus der Samenhandlung des Kunst= und Handelsgärtners Theodor Kurten, in Hamm.d. L. 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Ebenso können jederzeit Selfactor's dieses Systems in meiner Fabrik in Augenschein genommen werden. C. F. Schellenberg, Maschinenfabrik in Chemnitz. Das beliebte welches sich als durchaus praktisch und besonders für Waschmaschinen geeignet bewährt hat, ist stets vorräthig bei Ferd. Dönicke, Marsplatz 14. Ladenbesitzer, welche den alleinigen Verkauf für Städte außer Köln übernehmen wollen, erhalten bei obiger Firma nähere Auskunft.4 Malz=Extract= der um Gesundheitsbier ähnlich und fünffach billiger als Hoff'sche Malz=Extract, mit gewöhnlichem Bier leicht zu machen. Franco=Offerten ub J K 3 besorgt das Agentur=, Commissions= u. Incasso=Geschäft von Carl Morret in Crefeld, P. P. Mit der im Laufe des Sommers bevorstehenden Betriebs=Eröffnung der Halle=Kasseler Eisenbahn, auf der Strecke von Nordhausen nach Heiligenstadt, rd die unmittelbar an der Bahn und in kurzer Entfernung vom nächsten Anfingerode, Kreis Nordhausen, aufgehoSeghonicemtent dariereng=sdiern gate ab beabsicgtigen die Besitzer, das betreffende Scarnssenent zu verraufen. Dasselbe besteht aus einem zweistöckigen Wohnhause neost zwei Seitengebäuden, enthaltend 18 Zimmer, 9 Wagenremisen, 6 überbaute Pferdeställe, zu je 8 Pferden, 2 Ställe für circa 400 Stück Schafe, eine große Scheune, Kuh= und Schweineställe, vollständig geschlossener großer Hofraum und einen mit Mauer umgebenen Garten.— Ferner gehören dazu die Chaussee=Obstbäume auf der Strecke von Sallstedt bis zur Bernteröder Gränze. Die Gebäude sind in gutem baulichen Zustande und mit 14000 Thlr. versichert. Das Etablissement eignet sich zu jeder gewerblichen Anlage, vorzugsweise aber zum OLekongniebetrieb, zumal gleichzeitig circa 70 Morgen gut culttvirtes Land läuftugh, und 80 Morgen desgleichen in Pachtung übernommen werden können. Hierauf Feflectirende, wollen sich versönlich oder in portofreien Briefen an den meseiche Rracte h dsethst wenden, der jede ger wuntsctztr stusrunft geben wird. der eingetheilt in Die Rückzahlung geschieht mit Frs. 14,300,000 vermittelst vierteljähriger Verloosungen mit Prämien von Frs. 100,000, 50,000, 30,000, 10,000, 500, 100 2e. 2c. ghreh weste und Packung gratis, oder Fäßchen von ½ Amer österr. gleich 25 preuß. Quart, Tokayer 25 Quart sammt Fäßchen 16 Thlr., Ofener, Voslauer(roth) 25 Quart 7 Thlr., verkauft gegen portofreie Geldeinsendung oder Angabe und Nachnahme des Betrages Alexander Floch in Wien, Ober=Döbling Nr. 28. 11 St. Marien=Hofp Seit meiner letzten Anzeige ferner eingehändigt worden: „O heil. Maria, vitte für mein in seinem Unternehmen und setz 1 Thlr.;„Heil Maria, Tröst Betrübten, bitte für sie!“ 2 D. Maria hilf!“ 15 Sgr.;„Maria Dir für Deine Hülfe! Bitte auch ferner!“ 1 Thlr.; von H. von zeil. Maria bitte für uns!“ N.„Heil Maria, Du hafte Mutter, bitte für mein Hatten, 2 Thlr.; Ertrag einer Lorrerie von Carl mit der Bitt heil. Mutter Gottes: Mach mit und stark! 3 Thlr.;„Maria, uns!“ 5 Thlr.;„Herr gib uns, selig, ist, nimm von uns,was lich isrl“ 2 Thlr.; Jahresbeitrag in Köln geborenen Herrn Pfc O. in P. 2 Thlr.; von einem geborenen Geistlichen 2 Thlr. 8 21 resbeitrag: Sngteschu Vorzügliches u. sehr bewährtes Mittel gegen Husten und Verschleimung. Der 9Prgege wtschleimnung, echte Zuaer ist in Tafeln à 1 Pfund und trägt jede Platte meinen Namen. Bauer, Apostelustr. 8, Material= und Farbwaarengeschäft en gros. Für Brauereien empfiehlt; Solnhofer Marmorplatten zur Plasterung der Malztennen, dergl. stärkere Sorten für Bier= und Gährkeller. Kosten=Voranschläge bei Pflasterungen und erwünschte Auskunft bezüglich der Fracht, die auf allen Bahnen für Solnhofer Steine eine außerordentlich erißigte ist, bin ich gerne bereit, mä ertheilen. 31 Johann Funk, Steingeschäft in Nürnberg. Karl genannt: # 64#Heil. Maria, Du Kranten, Du Trösterin der Be bitte bei Deinem lieben Sohne! Gesundheit meines lieben krank des!“ 2 Thlr.;„O Maria hilf!“ „Am Todestage meiner seligen den 14. Januar“ 25 Thlr.; von Pfarrer E. B. aus L. 2 Thlr. 6 Pfg. von Fräut. Agn. Lu. 50 aus Cochem:„O Maria, bitte 5 für uns, daß unser heißgeliebts uns erhalten bleibe!“ 1 Tyli heil. Maria, behüte und beschül vor allen ansteckenden Kran einige Pfund Pflaumen und Rei. genannt ein Krug Oel für die lampe;„Maria hilfl-2 Thlr.:1# k Baurath B. beim Schluß des# Februar 50 Thlr.; Ungenannt 5 Sgr.;„O Maria hiFf!“ Ungenannt„Zu Ehren der Gottes“ 1 Thlr. 15 Sgr.;„35 Zwecken" 1 Thlr.;„Heil Mari uns bei und erflehe uns Gest und Zufriedenheit, Du bist die der Christen! 16 Thlr.= zur Anst einer Monstranz von Herrn Thlr.; von A. R.„Heil Mar für die Ruhe ihrer Seele!“ 39 5# hemden, 17 Unterhosen, 16 Nas den und 22 Paar weiße Sto „Heil Maria, segnesie! 2 silbervch Kronen für die Statue der Mu tes mit dem Jesukinde: Um „Aus Dankbarkeit gegen vers Eltern“ eine schwarzseidene Case Opferkaften befanden sich an Ei zun geld pro Person 5 Sgr.: 5 Thr.) Die Geschenke in Baar wuch Casse des St. Marien=Hospitals Natural=Geschenke der Anstalt überwiesen. Im Namen der Leidenden d0 den frommen Gebern für ihre gaben. Köln, den 1. März 1867. P. Michels, Rechtschul r Be lin Dr s0 Co 910 Kr wo ter Nu sche We heu side “ nich in Wegen des Carnevalsfestes nächste Zusammenkunft erst am Sonntag den 10. Mde hen Locale Statt. er Vorste u 40 FG ew=Porr, den 1. Decembe NeurHrth, bem 1. Teerungz Europamüden diene zur gest daß ich das unter dem Namen Brückhei's Hov no erfo mer 950 Ver gen 5 Nr. 186 und 188 Washingtonstal Nach Hobocken gelegene Gasthauskänili nommen habe.### sion Dieses altbekannte und beliebt ist nur 3 Minuten vom Landung irc der Bremer und Hamburger##en entfernt.#a Ich ersuche meine geehrten ite und ein geehrtes Bublicum ch ersuche meine leut. und ein geeutiev Puvekeum, Srz haupt, bei mir einzukehren.#ben. stets mein Bestreben sein, durch Ver : und gute Bedienung bei mäßigen . ufrien.1 sen mir die Gunst und Zth. 1# Aller zu erwerben. Naegeli aus Zihi, Austern, Hummern, CavickhIr: Weine, Restauration à 13/ de, in J. H. 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Besondere Waaren=Kenntnisse sind nicht erforderlich; wohl aber wird demjenigen der Vorzug gegeben, welcher in gangbaren Artikeln Frankreich bereits mit Erfolg bereist hat. Nur solche wollen sich melden, welche Vorzügliches leisten und über ihre bisherige Wirksamkeit gute Zeugnisse beibringen. Franco=Offerten sub II W 198 besorgt die Expedition d. Bl. zur 5. und letzten Haupt=Gewinnziehung Königl. Preußischer Hannoverscher Lotterie. vom 4. bis 16. versehen, aus ganz frischen Dorschlebern, zum medicininischen Gebrauch ärztlich empfohlen und anerkannt von Herrn Dr. Virchow, sind in 1. à 29 Thlr. 20 Sgr., ½ à 14 Thlr. 25 Sgr., ¼ wird seines angenehmen süßlichen Geschmackes wegen von Kindern gern bei umgehender von à,7 Thlr. 12½ Sgr. gupt=Collection Jestellung zu beziehen durch die Königl. Haupt=Collect A. 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Dieselbe wird an jedem.Freitage nach dem Auslande versandt. Bestellungen für das am 1. Januar 1867 begonnene 2. Quartal oder auch für weitere Vierteljahrs=Termine wolle man baldigst bei den Agenturen sbo wie der portofteien Ernsendung des ensbrechenden Abonnenenlshbeltegesz, u de diteck bei der Erpeditom in Volnz, Vreitestraße 76 ud 78, angeneldet perden und bedarf Es dazu nur der. Genauen Adrese des in Auslante ansäisigen Eupfäünges, 60 D 4 ohne.! kransz lf1. ligch po# br 501 ste liehts Thlg sch Krash Rel bie Veraiagte Saten von Vortamnerien Vancouverselnsel 2 Thlr. 5 Pränumerations-Preise einschlieslich Porto por Guartal: Ser. Englans— Thir. 8 7 c. Werlioo, die Westindischen Insein, Brasilien, die Argentinische Republik, Cap, Ostindien, China, Japan und Australien 2 Thlr.= Costarica, Gaatemala, Nicaragua, Chill, Peru, Bonzzs, Eouader, San Salvador und Engand 1 Thhr. 20 Ser.—. Frenkresoh 1 Thlr. 22/ Ser.— Spanlen und Portugal 1 Thlr. 25 Ser. ean uud Australen 2 Tülr.— Costaroa, Gastenals, Wlozragua, Gel, Pera, Bon 8. In Holland, Belgien, Dänemark und Schweden kann die Wochen-Ausgabe nur durch die Post-Anstalten der betreffenden Länder bezogen werden. Se.! Matliche Nacheichsen. Berlin, 28, Februar. Diea Voösheriaglsch haodichen(Chieosben Ver vchansght Verzihtz, dem. Vorsantds der des 2 gr, den Rothen A3ka.8 31 Rastadt, K. L. Schnetzmuch Lahnwärter Cher.=Wit i0 dem arshezoglich badischen 11 Chranzeichen, Leden Zait garr gesus dig grund bei Rastadt das Algerneine Lo= ! □ 824 Marh Ehrenzeichen, Lengn. Zaui Kreis=chpuseo zgrund bei Rastadt as Algereine lin den Ff2(erner dem Kreis=Physiteus, Samitätsrath Dr. Prey zu CösDr. 7% Tcaratter als Geh. Sanitätsrath, und dem praktschen Arzt 2c. so mia ert in Faltenburg den Charakter als Sanitätsrath zu verleihen, Garite den Kaufnann Fr. W. Hanewintel in Rchnond=Virginia zum Consul daselbst zu ernennen. e Anstellung des lugg, des hisherigen Caplans Kaiser als katholischer r an der Realschule zu Trier ist genehmigt worden. 1 zrn sach 9oslsehrer Sich Vreiacxhieeraur.. se pec tem 2, Herren W. Eades und W. Soiht Hug aund ager 167 ein Petent, ReliClasse Strerath zu Dovern bei Exkelenz ist zum Kreises Erkelenz im Regierungsbezirk Nachen ernannt 64 1. 2 Th. Eades zu Birmingham ist unFchrezgr, 4 867 ein Patent auf eine nach der vorgelegten ZeichBeschreibung für, neu und eigenthümlich erachtete Vorrichtung wpich Leu senem Prag. iu idier gauzen Zusamugsetzurg, auf fünf Jahre, aisa ihen Zollger age, gau gerechnet, und für sämutliche zar. Gebiete des deutFalt Jolpereins gehörige Laudestheiledes preußischen Stateserheiltworden. 4 schulch 28. - c Febr. jetzt zur Deutschland. Nachdem der Reichstag durch die erledigten vollen Beschlußfähigkeit gelangt ist, werden sich sdentenpast.1— worgen die perschiedenen Parteien sch über die Pränicht dem Fau verständigen. Da Forckenbeck bis zum Samstag noch 131 Juf den Grstase angchören kann, so wendet sich das Augenmerk nur 1131 Juf den Gestuißt angehören kann, so wendet sich das Augenmerk nur sie derien Präshentersehterig oder auh auf Sinsonz für die beiden anan: wohr zuuuggeptenstellen dürften von liberaler Seite Compromisse so9 der Conserzatfricdigung der außeraltpreußischen Mitglieder wie auch noch zuerativen gesucht werden. Die Fractionsbildung ist bis jetzt err 4 mbe ges. 9105 esigen seren Buase zu(e zso werden wohl Sollte die Bildung einer äußersten Linken perden wohl die meisten, gemäßigt liberalen Mitglieder hrcgush=Teakion zusanmenteten. Die allidernle Fraction ist ber Jedneterv her Weise die einzige der liberalen Fractionen des AbgeVersizes.ue3, welche bei den Wahlen der Zahl nach eine bedeutende gen Sapius, erlangt hat. Herr Sinson aber widerstrebt einer vorellatt ren Feztitu uug,derselben als Fraction; doch soll bei einigen jüngeOu säsgrgatten der eigentlichen„National=Liberalen“ der Drang zur Bensch dach dor Rheoder ornlichen Absonderung, schon stark hervortreten. Gleich susich sungg. ger, Präsidentenwahl wird das Bundes=Präsidium den Verfassanzs an utwurf amtlich einbringen lassen. Daß derselbe ohne Commifsch aice Vorberachungen glesch durch das Plerum in Angriff geromnen * Pgen ist ip Grunde der Wunsch Aller. Die Commissions=BerathunAben würden das Plenum des Reichstages mehrere Wochen lang unbeen. Vesäst lsen, was den Reichstage in keiner Weise zu Staten läme. er%c denz#lich der Geschäftsordnung verlangt der Entwurf der Conservatiuch Pgeszhee Leogie des 8. 114 der Reichsverfassung von 1849, eine ise s 114“ der disciplinarischen Strafgewalt des Reichstages. DeReles e ee e e e Neuen Fr. Presse wurden an demselben Tage in den öffentlichen calen confiseirt. o Berlin, 28. Febr. Der bei dem Diner am Montage von Majestät dem Könige ausgebrachte Toast, so wie die Antwort sächsischen Ministers v. Friesen(beide schon mitgetheilt], welche gestern Abend der Staats=Anzeiger wiedergab, sind sehr bemerkt und viel besprochen worden. Der König brachte das Wohl der Fürsten aus, welche mit ihm den Norddeutschen Bund geschlossen, und Herr v. Friesen erwiederte auf das Wohl des Königs von Preußen, des renden Fürsten und Bundes=Feldherrn. Man hat daraus gefolgert, daß das Bündniß, welches an die Stelle des August=Bündnisses tritt, für gesichert gilt und die Regierungen die Militärhoheit Preußens schon jetzt anerkennen. Die Bundes=Verfassung kann selbstverständlich nicht als Bundesgesetz in Kraft treten und namentlich dem Staate keine Lasten oder einzelnen Staatsbürgern Verpflichtungen auferlegen, so lange sie nicht die Zustimmung der Kammern erlangt hat(Art. 48 der preußischen Verfassung). Darauf deutet auch ohne Zweifel der in jenem Trinkspruche von Sr. Majestät hinzugefügte Ausdruck der Hoffnung hin, daß die Völker und ihre Vertreter das Werk in demselben Sinne und Geiste, wie es ihnen dargeboten, aufnehmen mögen. Der in der Thronrede schon erwähnte, auf die Kammern bezügliche Satz stimmt damit in noch mehr präciser Form überein. In unterrichteten Kreisen will man gewisse Anhaltspuncte dafür haben, daß Preußen besonders diejenigen Regierungen möglichst zu vineuliren gesucht hat, welche ihre Haltung in früheren Jahren, die allerdings jetzt der Geschichte angehören, eine geringere Sicherheit zu bieten schienen. Die verbürgten und beschworenen Rechte des Landes können indessen davon nicht berührt werden. Daß die parlamentarische Zustimmung unter den bekannten, klar gegebenen Voraussetzungen nicht ausbleiben wird, ist unzweifelhaft. —. Die National=Liberalen hatten gestern Abend unter ziemlich zahlreicher Betheiligung der Mitglieder dieser Richtung eine Zusammenkunft, an welcher auch einige altliberale Abgeordnete Theil genommen haben. Man glaubt, daß die National=Liberalen sich bald constituiren werden, unter Zulasung verwandter, gemäßigt liberaler Elemente aus anderen Parteien. Ein Zusammengehen mit allen liberalen Schattirungen in den wichtigen entscheidenden Fragen wird dabei als selbstverständlich angenommen. Als das voraussichtlich wesentliche Programm der National=Liberalen ist, nach der in den Reihen derselben herrschenden und auch gestern Abend wieder mehrfach constatirten Stimmung zu urtheilen, die Annahme des Verfassungs=Entwurfes mit denjenigen Abänderungen anzusehen, welche als Minimum die Rechte der preußischen vte, dag gae Peichsverfassung verfügt bekanntlich:„Jedes Haus hat isteu bestaiche, Leute Mitelicher wegen unwütdigen Versaltans in Haset -4Die Geschaftsgs au fersten Falles auszuschließen. Das Nähere, bestimmt wisch) dann.34sordnung jedes Hauses. Eine Ausschließung kann I3/5½ Ausgesbrachen werden, wenn eine Mehrheit von zwei Iugie##rafen und äußersten Falles auszuschließen esc hisflchne solcher Verschäfung der Diszeivlin nach überzwiegenz man Sd Uusgesprochen werden, wenn eine Mehrheit von zwei Dritteln Stimmen sich dafür entscheibet.“ In den Kreisen der überalen bis jetzt eine entschiedene Abneigung gegen die n- Guene 5 ehrere Migister=Bevollmächtigte, unter ihnen die Minister v. Campe, ob ein Bedürfniß sich herausstellt. 0 MeiSich 2. Kaser a imster=Bevollmächtigte, unter ihnen die Minister v. Campe, Ztg. Härt v; Roessing zc., haben gestern Berlin verlassen. Wie die Voss. ep tretung„; sind die betreffenden Gesandtschaften mit der ferneren Ver##. Wie Peaustragt., 4 Breus.,ie Spen. Z, erfährt, sind diejenigen richterlichen Beamten in ess men haß. e ein Mandat zum Norddeutschen Reichstag angenomach ihran.;“ bereits in Kenntniß gesetzt, daß ihnen am 1. April von rosten#ehalt eine näher bestimmte Summe täglich als StellvertretungsJu Ootogen wirh ur Pohsele be un ungzsksite begonnen. Bekanntlich soll der Saal dort bis zum Herbste 20 tonz=Ijsähr achtzig Plätze erweitert werden, auch unfassende Ventila35 Wie srichtungen und mancherlei andere neue Einrichtungen bekommen. 241 Perte, Her. alis Panis schrist, ist dart von einen Beschasse der ### Landes## Forderung Serbiens wegen Räumung der Festungen des stehend, I gewähren, noch nichts bekannt geworden. Die entgegenalgeg, Nähricht österzeißhscher Ouelen hare daster. p Perscht ###. Du. Sogesen wig, # der Nachrute des Abgeordnetenhauses hat die Niederlegung der Wand an Quellen kann daher nur mit Vorsicht wiener gurag werden. Die Analyse eines türkischen Rundschreibens in tkandogtzshatern, wonach die Pforte zur Regelung, der serbischen und vr polnischa! Frage dasselbe Recht beansprucht, welches Rußland in der u wiederze“ Frage ausübt, scheint mehr dem Sinne als dem Wortlaute nach 19 Gung.2 Zeben zu sein. Allerdings will die Pforte die insurrectionellen Beweain Reiche als eine innere Landesangelegenheit angesehen wissen. den#e. 3. Pr. Ztg. schreibt:„Bei den innigen Bezehungen, welche ## wischau#sten Karl von Rumänien mit Preußen verknüpfen, ist die Enttey 13 der Krisis in den Donau=Fürstenthümern schon seit Mona2a sesahrsafer daer beobachtet worden, Der Fürst hatte eine schwierige und derahvolle Arbeit übernommen. Die beinahe zerstörten Finanzen der ie daegn Ven, Fursenthümer, de Desorgansaton der bewasfneten Maßt, alch sociz,d fleierorps in Parteien zerspalten war, die Zerrütung der ab von z Verhältnisse; das alles hätte den hohenzollern'schen Prinzen ein seiner Aufgabe abschreß— Eler 9 E Micz au Laps, apschrecen können, wenn ihn nicht das Bewußtsein u# suche, XLission getragen hätte. Auf mannigfache conspiratorischen Ver24 manm Prinzen das Schicksal seines Vorgängers zu bereiten, muß 107 je derse abt sein. Aber diese Versuche werden um so kläglicher scheitern, 3 dürfg cher dem rumänischen Volke die Thatsache vor Augen stehen as dunhe, Aab, wenn es disen Hart der Ordrung verliert, 6s vor einer 72, henzgst, und verhängnißvollen Zukunft stehen würde, und daß sein hoaiae Lschen Palscher Fürst die Scheidegränze zwischen dem gedeihlichen poliMutt, Fortschritte und einer Anarchie bezeichnet, welche unfehlbar die Tage 7 der Fremdherrschaft sein würde. Der Fürst hat sich vom ersten Vorpzöiner Regierung an der Aufgabe gewidmet, seinem Lande die bereig is der Gesetzlichkeit zu verschaffen. Ein großer Erfolg war es .94 einigt“ daß er von der Pforte Zugeständnisse erreichte, die den vere Hoszr a, Fürstenthünern die Freihseit der Bevezung einriumen. Wenn Mäß, Ststeß bei der freundschaftlichen Stimmung, der europäschen leicht““, die der Fürst für sich zu erringen wußte, ein vergleichsweise ingerkz, war. so muß allerdings der zweite Theil seiner Aufgabe, die gen zen Zustände Rumäniens zu ordnen, größere Mühen in sich tra## die zud eine längere Zeit in Anspruch nehmen. Es zeigte sich, daß ped.2Onau=Fürstenthümer nur auf zwei Wegen zu regieren seienz entsar,“ in der Manier der früheren Hospodare, welche sich auf die Bowracx Lestützt hatten und deren ganze Kunst darin bestand, mit den losetz Isten Grundeigenthümern den bequemen Ertrag eines fast regelRegiments zu theilen— eine mit schwacher Fürstlichkeit besetzte ihgen=Republik; oder aber die Volksmassen zu heben, zu veredeln, sin, Interessen zu organisiren und diesen Bestrebungen durch die Schaferstes guter Volkswehren einen zuverlässigen Rückhalt zu verleihen. Die dex'“ Methode, nur die ohnmächtige Spitze des Bojarenthums zu bilahgezepar dem Fürsten, von anderen Gründen einer gesunden Politik in 3chen, schon daduch untersagt, daß die Grund=Arsiokratie selber zerfallen war. Die andere Methode hatte mit außerordentlichen gechie rskeiten zu känpfen, weil das Gefühl, von wohlvolender Hand doc;, zu sein, nur langsam in den Volksmassen reift., Wir sind jeGes, überzeugt, daß gerade die jetzige politische Entwicklung und das I/,12hrvolle der Lage die heilsame Folge haben wird, die besonneneren 44 song hanen des Fürsten von der Nothwendigkeit einer kaschen ErschafPtichiger Volspeigen zu Urer. st m. 7e che. Merer dertefel Zeitschriften sich mannigfaltige Verdienste zu überzengenzu mn.ist im 73. Lebensjahre das Mitglied des Herrenhauses, v. Hertefeld auf Liebenberg, gestorben, der durch Unterstützung erworben hat um inne hatte und deren Stammschloß Hertefeld dort gelegen ist.) nzusehen, welche als Minimum die Rechte der preußischen Kammern auf den Reichstag, namentlich was das Budgetrecht angeht, übertragen würden, wobei Uebergangsbestimmungen für die nächsten zwei bis drei Jahre in zweiter Linie vorbehalten bleiben können. Heute Abend sollte eventuel die Präsidentenwahl zur Sprache kommen. Sachen des Budgets ist andererseits doch kaum zu glauben, daß selbst die gemäßigten Conservativen Rechte mit Gleichgültigkeit behandeln solten, welche sogar die früheren Stände eifersüchtig zu überwachen wußten. Die „Hand auf den Beutel“ ist kein ausschließlich liberaler Spruch allein, er kehrte häufig in den Reden des Herrn v. Gerlach wieder. Die Zeiten könnten sich doch einmal ändern, und selbst Graf Bismarck hat einmal nur in halbem Scherz in der Kammer gesagt, die Liberalen würden doch einmal wieder ein Ministerium ihrer Farbe erhalten. Dann würden es aber die Conservativen unliebsam empfinden, wenn sie ihnen dazu verholfen hätten, daß die Landesvertretung auf lange Jahre hinaus jedes reellen Einflusses auf die Regierung beraubt wäre. Dazu wird es dann auch in jedem Falle schwerlich kommen. Was die Constituirung der Abtheilungen im Parlamente angeht, so erlaubten Sie mir schon, zu bemerken, daß dieselbe für die Majorität nicht entscheidend sei. Man will überdies wissen, daß dabei eine Courtoisie der preußischen Conservativen gegen ihre vorausgesetzten Gesinnungsgenossen aus Hannover und Sachsen, ohne vorgängige Verabredung, maßgebend gewesen sei.— Es scheint richtig, daß hier am Orte Verhandlungen wegen des Privatvermögens des früheren Königs von Hannover geführt werden. Aus Schleswig=Holstein, 25. Febr. Nach dem heutigen„Verordnungsblatt“ ist Baron Karl v. Scheel=Plessen unter Gleichstellung mit den Ober=Präsidenten in den älteren preußischen Provinzen, definitiv zum Ober=Präsidenten für Schleswig=Holstein ernannt und Freiherr v. Zedlitz in dem Aute eines Präsidenten der schleswigschen LandesRegierung bestätigt worden. Im Ferneren veröffentlicht das officielle Blatt den mit 19.178,239 Mark Cour.(à 2/8 Thlr. preuß.) balancirenden schleswig=holsteinischen Finanz=Etat auf das laufende Jahr. Die Redacteure der dänenfreundlichen nordschleswig'schen Blätter Freia und Westslesvigsk Tidende, die Herren Fischer in Apenrade und Sörensen in Mögeltondern, sind wegen ihrer politischen Haltung verwarnt worden. Obernkirchen, 24. Febr. Sicherem Vernehmen nach steht eine Gränzregulirung zwischen der Grafschaft Schaumburg und dem Fürstenthum Bückeburg bevor. Es soll dabei namentlich darauf Rücksicht genommen werden, daß der lästige Schul= und Kirchenverband gelöst werde.(Hess..) * Wien, 27. Febr. Die Wiener Zeitung veröffentlicht den Erlaß, durch welchen der böhmische Landtag aufgelöst wird. Er lautet, abgesehen von den Formalien: Durch den Statthalter Unseres Königreichs Böhmen ist Uns der Beschluß des Landtages vom 25. d. M. zur Kenntniß gebracht worden. Die Gefühle der Treue und Anhänglichkeit an Unsere Person und Unser Haus, welche auch bei diesem Anlasse erneuerten Ausdruck gefunden haben, waren, wie immer, wohltbuend für Unser landesväterliches Herz, als treuer Nachhall der uns wohlbekannten Gesinnungen des Volkes von Böhmen. Ernstlich bedacht auf die Förderung der Wohlfahrt aller Theile Unseres Reiches und fest entschlossen, sie in dem Streben nach freier innerer Entwicklung zu unterstützen, erachten Wir es gegenwärtig als Unsere erste und wichtigste Regentenpflicht, die Regelung der verfassungsmäßigen Verhältnisse der Gesammt=Monarchie zu einem raschen und gedeihlichen Abschlusse zu bringen. Der Landtag selbst spricht die Ueberzeugung von der Nothwendigkeit und Dringlichkeit dieser Aufgabe aus. Nachdem aber derselbe in seiner Mehrheit einen Beschluß gefaßt hat, welcher, wenn Wir ihm Unsere Zustimmung ertheilen wollten, diesen Zweck vereiteln würde, so finden Wir Uns veranlaßt, Uns nochmals an die Bevölkerung Unseres Königreiches Böhmen zu wenden, und verordnen:), der Landtag, Unseres Königreiches Böhmen ist in Anwendung des§. 10 der Landesordnung aufzulösen und sogleich die Ausschreibung von neuen Wahlen anzuordnen; 2) Wir behalten Uns die Bestimmung des Zeitpunctes für die Einbernfung des neuen Landtages vor Der Reichsrath ist in Folge der Auflösung des böhmischen Landtages auf den 30. März vertagt. Die Polen in Galizien sind nicht abgeneigt, ihn unter gewissen Bedingungen zu beschicken. Man erwartet hier Führer ihrer Partei, um mit Herrn v. Beust zu verhandeln. Der mährische Landtag hat sich in eine Mehrheit unter Graf Sireny und eine Minderheit unter Giskra gespalten, von denen die erstere auch für den Reichsrath wählen will, aber nur mit einer Protest=Adresse, in der es heißt:„Nur mit schmerzlichen Gefühlen hat es der treugehorsamste Landtag wahrgenommen, daß Ew. Majestät Regierung der nichtungarischen Königreiche und Länder mit der unserem Staatsrechte freinden Bezeichnung der Westhälfte des Reiches gedenkt, was zu der Besorgniß Anlaß geben muß, als wollte ein besonderes Staatsrecht einer alle nichtungarischen Königreiche und Länder unfassenden Reichshälfte geschaffen werden. Eine solche Verfassungsgestaltung des Reiches würde nicht nur die staatsrechtliche Stellung der in demselben vertretenen Königreiche und Länder wesentlich verrücken, sie würde auch für die Einheit und Machtstellung des Reiches von den ernstesten Gefahren sein.“ Die Allg. Ztg. meldet:„Die Blätter berichten fortwährend von verschiedenen Demonstrationen gegen Oesterreich in Südthrol, welche auch nach den Ereignissen vom 31. Januar und dem Belagerungszustande fortdauern. In gleicher Weise dauern aber auch die Verhaftungen fort, welche in Trient und Roveredo bereits eine beträchtliche Zahl erreicht haben. Am meisten betheiligen sich an den Demonstrationen Gymnasiasten und sonstige Jünglinge, welche fleißig Petarden werfen und Viva IItalia! schreien. Aus den Schulbüchern werden die österreichischen Wappen ausgeschnitten und durch die italienischen ersetzt; in Luzzang nahmen junge Leute den österreichischen Adler ab und trugen ihn unter feierlichem Requiem und De profundis zum Scheiterhaufen und Begräbniß.“ Re de esie ele e eheete ece gende Analyse eines Rundschreibens vom neuesten Datum an die Vertreter der Pforte bei den auswärtigen Höfen:„Die hohe Pforte, die nach ihrer Anschauung in den Concessionen an die Unzufriedenen die Gränze des Möglichen erreichte, ist nicht Willens, fernere Nachgiebigkeit zu zeigen, sie ist der festen Ueberzeugung, daß weitere Concessionen nur dazu dienen würden, die Forderungen noch höher zu schrauben. Der gegenwärtige Moment ist aber am allerwenigsten geeignet, dem Drängen wegen Concessionen, selbst wenn dasselbe gerechtfertigt sein sollte, Gehör zu schenken; es hieße dieses Forderungen anerkennen, die gar kein Recht, selbst nicht jenes der Billigkeit für sich in Anspruch nehmen können; diese Anerkennung würde die Basis gänzlich untergraben, auf welcher das türkische Reich ruht. Die hohe Pforte fühlt sich stark genug, wie immer geartete Auflchnungen gegen ihre Oberherrschaft siegreich zu bekämpfen, und stellt an die=Schutzmächtes das einzige Verlangen, daß sie die ausgebrochenen und etwa noch ausbrechenden Unruhen allein bekämpfen könne. Die hohe Pforte kann die Ansicht durchaus nicht theilen, daß die kretensische Insurrection für den Frieden Europa's gefahrdrohend werden könne, wenn von gewissen Seiten derselben nicht auf eine unverantwortliche Weise Vorschub geleistet werden würde. Die hiedurch geschaffenen abnormalen Verhältnisse würden sofort aufhören, wenn dem bereits erwähnten billigen Verlangen volkommen Rechnung getragen würde. Die hohe Pforte nimmt in der kretensischen, so wie in der Donaufürstenthümer=Frage dasselbe Recht in Anspruch, welches in der polnischen Frage Rußland in Anspruch nehmen zu müssen glaubte. Auch die Regierung der hohen Pforte will die kretensischen Unruhen als eine ausschließlich innere Frage betrachtet wissen, und kann den Stivulationen des Pariser Vertrages nicht die Interpretation zugestehen, die selbe schon erfahren hat. (Da hat sie allerdings Recht. Ueber Kreta wurde in dem Pariser Vertrag vom 30. März 1856 gar nichts Specielles ausgemacht, wie über die Donau=Fürstenthümer und Serbien. Es kommt daher lediglich der Art. 11 in Betracht, welcher besagt, daß der Sultan den contrahirenden Mächten einen aus eigenem Antriebe seines souverainen Willens erlassenen Ferman mittheile, welcher das Loos seiner Unterthanen ohne Unterschied des religiösen Bekenntnisses und der Abstimmung verbessere und seinen wohlwollenden Gesinnungen gegen die christlichen Völkerschaften des Reiches gesetzlichen Ausdruck gebe sconsaere].=Die contrahirenden Mächtes, fährt der Artikel fort, 2constatiren den hohen Werth dieser Mittheilung. Es ist selbstverständlich, daß dieselbe in keinem Falle den genannten Mächten das Recht verleihen kann, sich gemeinsam oder einzeln in die Beziehungen Sr. Maj. des Sultans zu seinen Unterthanen oder in die innere Verwaltung seines Reiches zu mischens. D..) Die Regierung des Sultans hat so die übernommenen Verpflichtungen des Pariser Tractates, als auch jene, die ihr das bestverstandene Wohl ihrer Unterthanen und Schutbefohlenen vorschreibt, stets gewissenhaft erfüllt. Von diesen Anschanungen geleitet, kann die hohe Pforte mit ruhigem Gewissen jede Verantwortung für eintretende Eventualitäten von sich ab und auf jene wälzen, die unter der Maske der Freundschaft den Frieden Europa's bedrohende politische Zwecke verfolgen.“ Die„Presse“ schreibt mit Hinblick auf die jüngsten Duelle:„Es wäre endlich, sollte man meinen, an der Zeit, daß die Gebildeten jedes Standes sich vereinen, um energisch das wahnsinnige Vorurtheil zu bekstupfen, welches um einer nicht selten geringfügigen Ursache willen mit Menschenleben ein frevelhaftes Spiel treibt. Insbesondere wäre es Sache der Angesehenen des Militärs und Adels, von welchen Ständen das unglückliche Beispiel zumeist ausgeht und denen somit eine gewisse Verantwortlichkeit für die Fortdauer des Duells und dessen Opfer anhaftet, aus der bisherigen Passivität heraustretend, energisch mit aller Kraft dahin mitzuwirken, daß über Beleidigungen durch die mehrfach angeregten Ehrenrichter entschieden werde. Im Grunde befinden sich diejenigen, welche die Beibehaltung dieses mittelalterlichen Barbareirestes aus Ueberzeugung für eine Pflicht der Ritterlichkeit haltin, in eelatanter Minorität; die Mehrheit ergibt sich der einmal vorhandenen Pression. Wir können nicht glauben, daß sich nicht noch Männer finden, welche den Muth haben, für die Sache der Vernunft die Initative zu ergreifen, selbst wenn sich die Strömung in exelusiven Kreisen gegen sie. kehrte.“ Agram, 26. Febr. Heute wurde die General=Congregation des aaramer Comitates eröffnet. Obergespan Kukuljevic weist in der Eröffnungsrede auf die gegenwärtigen sehr ernsten Zeitverhältnisse hin und bemerkt, daß die croatische Nation nicht zu Grunde gehen werde, so lange sie mit bewaffneter Hand im Süden lebe.(Sehr enthusiastische Zivio=Rufe.) Die General=Congregation beschloß, Sr. Majestät eine Repräsentation mit der Bitte zu unterbreiten, daß vor der Verlautbarung der auf das Heeresergänzungs=Patent Bezug nehmenden Anordnungen diese letzteren sistirt und der Landtag baldigst einberufen werde. Ferner wurde beschlossen, allerhöchsten Orts zu erklären, dieses Comitat werde sich unerschütterlich an den Landtags=Artikel 42 vom Jahre 1861 halten, und Se. Majestät zu bitten, die Integrität des dreieinigen Königreiches ins Leben treten zu lassen. Auch wurde beschlossen, Jedermann als Landesverräther zu erklären, der anstreben würde, einen Theil des dreieinigen Königreiches von demselben loszutrennen. Sämmtliche Beschlüsse wurden einstimmig angenommen. Die Debatten waren sehr lebhaft. Agram, 26. Febr. So eben fand ein Fackelzug zum JellachichMonumente Statt, woselbst nationale Lieder abgesungen wurden. Lemberg, 22. Febr. Wie wenig Herr v. Beust selbst auf die Unterstützung der sonst der Regierung am meisten ergebenen polnischen Kreise zu hoffen hat, zeigt die einen entschieden oppositionellen Geist athmende Ansprache, welche der Statthalter Graf Goluchowski bei Eröffrung des Landtages an die Versammlung richtete. Der Statthalter recapitulirte zunächst den Inhalt des so eben verlesenen ministeriellen Eröfrungs=Reseripts und zollte dann dem bei den Landtagswahlen bewiesenen nationalen Eifer seine Anerkennung. Hierauf fuhr er wörtlich fort: Dieser Eifer ist nicht ohne Erfolg geblieben. Dies beweist die Schar edler und erleuchteter Männer, welche ich als Stellvertreter Sr. Maj. des Kaisers heute hier begrüße. Unsere gegenwärtige Versammlung wird von kurzer Dauer sein. Wir befinden uns nämlich am Vorabende des Augenblickes, wo der von Sr. K. M. berufene Reichsrath seine Thätigkeit beginnen wird. Die durch Jahrhunderte bewährte Macht des Staates und seine Sendung im Auge behaltend, schreiten Sie zu dem für uns wichtigen Werke mit gewissenhafter Ueberlegung und wählen Sie aus der Mite des Landtages die vorschriftsmäßige Zahl von 38 Deputirten; aber wählen Sie zu diesen Deputirten die würdigsten und edelsten Männer, welche in dem für den Staat und unser Land entscheidenden Augenblick als erleuchtete, aber auch unbeugsame und zugleich erfahrene und einsichtsvolle Sachwalter unserer unverjährten nationalen Rechte auf der Hochwacht des Grundsatzes der Verwirklichung der uns feierlich verbürgten, aber bis jetzt vorenthaltenen Freiheiten stehen. Diese Ansprache wurde von den volnischen Abgeordneten aller Fractionen mit nicht endenwollenden Beifallsrufen aufgenommen. Graf Goluchowski gibt sich alle Mühe, um so schnell als möglich die kaiserliche Bestätigung der in der vorigen Landtagssession beschlossenen Gesetze wegen polnischer Reorganisation des öffentlichen Unterrichts, Errichtung einer obersten Unterrichtsbehörde und anderer zu erlangen, (R. Pr..) Italiev...4.has gäkens Die Italie meldet, daß die Herren Eibrario und Castelli nächstens nach Wien gehen werden, um die Frage wegen der Archive zuordnen. Rustem Bey bleibt Minister der Pforte zu Florenz. 1 Garibaldi hat sich in Florenz ziemlich verstimmt gezeigt und ist dem bekannten Manifeste des Parlaments beigetreten, indem er die Erklärung veröffentlichte:„Ich trete dem Manifeste der parlamentarischen Opposition nicht nur von ganzem Herzen bei, sondern hoffe. daß die Dankbarkeit des Landes diesem patriotischen Document nicht sehlen wird, G. Garibaldi.“ Belgien. * Brüssel, 28. Febr. Der Fürst zu Hohenzollern=Sigmaringen ist gestern mit dem Grafen von Flandern hier angekommen. Der Senat hat sich heute in seiner Gesammtheit nach Hofe begeben, um dem Könige und dem Grafen von Flandern seine Glückwünsche zu des letzteren Verlobung darzubringen. Der Prinz de Ligne führte das Wort und sagte in seiner Rede, die hohen Eigenschaften, deren Ruf der Prinzessin bereits vorausgeilt sei, würden Ihr nicht nur die Rechte der Sachnatchs an Sache, hasden aich in Henaer de Aähichnr Aaie erwerben.— Bei der Berathung über einen Gesetzvorschlag, betreffend die Anwendung der Einzelhaft in Zellengefängnissen für verurtheilte Verbrecher, hat die Justiz=Commission zwei Amendements vorgeschlagen. Das eine lautet dahin, daß Verurtheilten, welche einen Theil ihrer Strafzeit in der Zelle verbüßen, für diese Verschärfung keine Ermäßigung der ganzen Dauer ihrer Haft zu Gute kommen soll, wie im Gesetzentwurfe vorgeschlagen war; das andere gibt der Regierung die Macht, die Einzelhaft auch über die Dauer von zehn Jahren zu verlängern. Der Jnstiz=Minister bekämpfte beide Amendements vom Standpuncte der Humanität und protestirte gegen die Einführung von so übermäßiger Strenge in das Strafgesetz, welche nicht im Geiste unseres Jahrhunderts sek. Der Senat nahm jedoch beide Amendements an. Es ist damit wie mit der Todesstrafe, welche ebenfalls gegen den Wunsch des Ministers beibehalten worden ist.— In der Kaumer der Repräsentanten ist bei Gelegenheit des Credits für die Entschädigungskosten für wegen der Viehseuche getödtetes Vieh zur Sprache gekommen, daß das System der Entschädigung bei einer allgemeinen Verbreitung der Seuche dem Staatsschatze große Schwierigkeiten bereiten könnte und daß nach richtiger Consequenz bei anderen ähnlichen Unglücksfällen in gleicher Weise Entschädigung vom Staate beansprucht werden könne. Die bisherigen Maßregeln sind jedoch von der Kammer gutgeheißen und die geforderte Summe vön 660.000 Francs einstimmig bewilligt worden.— Durch einen Beschluß des Ministeriums des Innern sind sämmtliche Gemeinden der Provinz Lüttich den Maßregeln gegen die Viehseuche unterworfen worden.— Der Gerichtshof zu Gent hat ein für die Actien=Gesellschaften wichtiges Urtheil gesprochen. Es handelte sich darum, ob die von einem der Administratoren einer Geselschaft bei derselben statutgenäß hinterlegten Actien im Falle von Unterschleif und Fehlern des Administrators von der Gesellschaft in Anspruch genommen werden können. oder ob diese bei dessen Falliment die Actien den Vertretern der Masse auszuliefern und für ihre Verluste in die Reihe der übrigen Gläubiger einzutreten habe. Der Gerichtshof hat der Gesellschaft das Recht zugesprochen, sich für die erlittenen Verluste an den hinterlegten Actien zu entschädigen, und hat die Klage der Vertreter der Fallitmasse abgewiesen. Frankreich. .* Paris, 28. Febr. Gestern ist der Gesetzentwurf über die Presse im Staatstathe definitkiv vom Leisten gekommen, und der Kaiser soll mit dem neuen Fabricate jetzt so zufrieden sein, daß es in den nächsten Tagen schon, wahrscheinlich in den Fastnachtstagen, dem gesetzgebenden Körper vorgelegt werden wird, dafern nicht wieder etwas dazwischen kömmt. Die Majorität ist jetzt nach der Heimkehr des Tiers=Parti unter Ollivier in den Schooß der immer zufriedenen Majorität vorbereitet, je nach Wink und Wohlgefallen der Regierung den neuen Schuh dem Lande eng oder weit anzupassen. Da das Versammlungsgesetz nach dem Vorbilde des Preßgesetzes liberaler umgebildet oder mit seinen ersten Beschränkungen eingerichtet werden dürfte, so ist allerdings die Spannung auf das Erscheinen des Preßentwurfs erklärlich. Die France feiert heute den Uebergang Ollivier's zu Rouher's Fahne mit den Worten:„Herr Ollivier hat keine Rede gehalten, er hat eine That gethan, er hat sich nicht von Herrn Rouher getrennt, er hat sich unbedingt dem Programme desselben angeschlossen und ist, wenn auch nicht Minister, so doch ministeriel geworden.“ Die France prophezeit nun aber, um auch ihrerseits Ollivier ein Compliment des Willkommens im Elysium zuzurufen, den Moment, wo Rouher und Ollivier einander in die Arme fielen, als den Beginn des goldenen Zeitalters:„Herr Rouher hat der Freiheit das ganze Feld geräumt, das ihr fortan gehört! Nach seiner Rede ward sofort die Majorität wieder hergestellt.“ Schließlich sagt die France noch ein anderes Ereigniß vorher, das für Frankreichs Zukunft vielleicht wichtiger als Ollivier's Verwandlung vom Saulus in einen Paulus des Kaiserreichs wird:„Nachdem Herr Emil de Girardin Herrn Ollivier einen Scheidebrief zustellte, wird er Bewerber um die Hand des Herrn Jules Fapre; schon liebäugelt er mit ihm.“ Wenn es sich bestätigen sollte, daß Girardin, der zum Aufhissen der Napoleonsflagge auf dem französischen Staatsschisse den Ausschlag gegeben, das Schiff verließ und sich auf das Rettungsboot der antidynastischen Opposition flüchtete, so wäre das eines jener Vorzeichen, welchen das Sprüchwort von den Ratten gilt. In der Kritik, die der France so sehr mißfallen hat, heißt es wörtlich:„Die gestrige Sitzung war schlimm für das Kaiserthum, weil man wohl sieht, wie es gegen den Strom schwimmen, doch nicht, wie es mit dem Strome gehen kann. Man denke sich einen Fluß mit Rouher's Zügen, wo Persigny das Zu Berg= und Ollivier das„Zu Thale bedeutet; das „Zu Berge besteht noch, das„Zu Thal= ist versunken, und so ist's kein Fluß mehr, sondern ein Se. Auch für die Freiheit war diese Sitzung schlimm, weil Grund zu der Besorgniß gegeben ward, daß die am 19. Januar aufgeriegelte Thür am 27. Februar wieder zugeriegelt wurde und geschlossen bleiben wird, wenigstens bis zu den nächsten allgemeinen Wahlen, wo dann freilich die Thür sperrweit aufgerissen werden muß, wenn es gilt, die Zweifel zu besiegen und das Mißtrauen bei Seite zu schaffen.“ Deutlich geredet ist das allerdings. Der Kaiser aber scheint nicht so düster in die Zukunft zu blicken; er erschien gestern auf dem Tuilerieen=Balle„ruhig und heiter und wohler, als jemals“. Auch die Delegirten der Departemental=Presse waren eingeladen. Man tanzte bis 3 Uhr Morgens. Die Preßmänner aus der Provinz haben auch„die Ehre gehabt, dem Herrn General=Postdirector Bandal die Dankbarkeit der Provincial=Blätter für die wohlwollenden Verwaltungs=Maßregeln auszusprechen, welche zu ihren Gunsten, ohne Ansehen der Meinung, getroffen wurden“, um mit der France zu reden. Der Etendard bringt Nachrichten über die Bestimmungen des in der heutigen Sitzung des Staatsrathes definitiv festgestellten PreßgesetzEntwurfes. Er führt 13 Bestimmungen an, von denen mehrere mit den unlängst von der France und anderen Blättern gegebenen Nachrichten übereinsimmen, Der Art. 6 sagt, daß bei Geldstrafen das Minimum der fünfzehnte Theil der Cautionssumme, das Maximum die Hälfte derselben ausmacht. Art. 10 verfügt, daß ein Batt nicht von einem Mitgliede des gesetzgebenden Körpers unterzeichnet werden kann; im Falle einer Contravention gegen diese Vorschrift wird es als nicht unterzeichnet betrachtet und als solches verfolgt. Art. 12 sagt: die Tribunale können gegen die Urheber von Verbrechen und Vergehen die Suspension ihrer Wahlrechte vorhängen; 13) die Voraussetzungen, welche die Suspension vorhängen, können in Betracht der Dringlichkeit exeutorisch erklärt werden, ungeachtet Opposition und Appel; aber in diesem Falle kann sofort Appel erhoben werden, selbst gegen die bei Abwesenheit gefällten Urtheile, wo der Appel wird binnen drei Tagen abgeurtheilt werden. 2— Paris, 28. Febr. Wie verlautet, hat der Kaiser an den Staats=Minister Rouher ein sehr schmeichelhaftes Schreiben gerichtet, worin er ihn wegen der Rede, die er vorgestern im gesetzgebenden Körper gehalten, beglückwünscht.—. Die letzten Diseussionen im gesetzgebenden Körper bilden auch heute noch den Gegenstand der Journal=Dehgaten. Die unabhängige Presse ritt sowohl gegen die Regieucz. gegen Ollivier fortwährend äußerst scharf auf. Girardin Dder Liberts die Worte Rouher's, der gesagt hat:„Wir zaber, 8as. Land jedes Jahr stufenweis zu besseren Geschicken hingeführt.“ Girardin meint, diese Behauptung sei höchst unklug, und sucht dann zu beweisen, daß Frankreich nicht stärker sei, als am Tage, der dem Staatstreiche voranging, und daß es dabei aber alle seine Freiheiten verloren habe. Es habe zwar drei neue Departements mit 738,000 Einwohnern mehr, aber es habe sie mit einer halben Milliarde und Tausenden von Menschenleben erkauft, deßhalb die Einheit Deutschlands und Italiens zugeben müssen, undsei hentegenöthigt. seine Arme zu reorganisiren, was ihm wieder Menschenkräfte und Millionen kosten werde. Er fragt dann, in wie fern die mexicanische Expedition zum Vortheil Frankreichs gewesen sei, was Frankreich für die armen, von ihm aufgestachelten Polen gethan, welche Vortheile man aus dem Krimkriege gezogen und was der deutsche Krieg genutzt, zu dem man aufgereizt, und der nicht einmal die Folge gehabt, daß, man auf eine preußischeitalienisch=französische Allianz zählen könne. Welche Reformen und Wohlthaten das Kaiserreich dem Inlande gebracht, dies wird Girardin,„obgleich er überall herumgesucht“, erst recht nicht klar. Er meint, Herrn Rouher sei es wohl nicht Ernst, wenn er glauben naßen wole, daiß der Statstrich Frantrich vor der Anachse bewahrt habe. Im November 1851 habe Niemand daran ge dacht, daß Frankreich der Anarchie Preis gegeben werden könne; dies sei auch deutlich dadurch bewiesen, daß der Präsident der Republik Macht genug gehabt habe, um die Verfassung zu zerreißen; von ihm habe übrigens nur allein damals Gefahr gedroht. „Wenn der Präsident die Verfassung hätte vertheidigen wollen, so würde Niemand gewagt haben, ihn anzugreifen. Mit oder ohne die Revision der Verfassung war nichts für dieselbe, nichts für die Fortdauer der Republik, für die Erhaltung der Freiheit und Ordnung zu fürchten. Di Wahlen für die National=Versammlung und für die des neuen Präsidenten würden im Mai 1852 eben so ruhig verlaufen sein, wie die Louis Napoleon's in dem stürmischen Jahre 1848, wo die Preßfreiheit und das Vereinsrecht keiner Gränze unterworfen waren; nirgends, in keiner Stadt, in keinem Dorfe, würde etwas vorgefallen sein, was dem allgemeinen Stimmrechte Schaden gebracht hätte. Was soll man also von der Sprache des Herrn Rouher, von dem Lobe, das er sich selbst spendet, halten? Nein, es ist nicht wahr, daß das Land unter seinen Händen jährlich besseren Geschicken entgegengegangen ist! Frankreich ist nicht mächtiger geworden, als im Februar 1851! Und ist es freier? Hing es von ihm ab, nicht wieder gut zu machende Fehler zu verhindern? Und wenn neue Fehler die Lage erschweren sollen, was kann es dann thun?“ So weit Girardin. Wenn man seinen Artikel liest, so muß man beinahe glauben, daß wir am Vorabende einer neuen Revolution stehen und daß— und ich sage dies nicht ohne guten Grund— die Regierung zu neuen Gewaltmaßregeln hingerissen werden soll, um uns plötzlich wieder auf den 1. December 1851 zurückzshren. Großbritaunien. London, 28. Febr. Aus den Zeiten Karl's II. haben sich einige zwecklose und daher alberne Phrasen, welche die Transsubstantiation und andere Lehren der römisch=katholischen Kirche als abergläubisch und götzendienerisch verdammen, in gewissen Eidesformeln fortgepflanzt, die jetzt hauptsächlich nur noch von den Lordkanzlern in England und Irland, dem Lord=Statthalter von Irland und den Kanzlern der Universitäten Oxford, Cambridge und Dublin nachgesprochen werden müssen; den vielleicht in amtlicher Eigenschaft anwesenden Katholiken zum Aergernisse. In der vorigen Session war im Unterhause der Antrag durchgegangen, dieses obsolete Wahrzeichen protestantischer Intoleranz zu beseitigen; im Oberhause aber scheiterte er an dem Widerstande des jetzigen Premier=Ministers. Sir Colman=Loghlen, ein tüchtiger irischer Rechtsgelehrter, hat den Antrag in dieser Session wieder aufgenommen und ihn gestern zur zweiten Lesung gebracht, ohne erheblichen Einwürfen zu begegnen. Zu längerer Discussion aber führte gleich darauf ein Gesuch, einen Antrag ähnlicher Tendenz zur zweiten Lesung gelangen lassen. Zur Zeit der Katholiken=Emancipation wurde die Ausschließung der Bekenner der römischen Kirche von fünf Aemtern aufrecht gehalten: ein Katholik sollte nicht zum Regenten des Königreichs, zum Lordkanzler von England, zum Lordkanzler von Irland, zum LordStatthalter von Irland und zum Vertreter der Königin bei der presbyterianischen Conferenz in Edinburgh ernannt werden können. 'Loghlen's Gesetzvorschlag erstreckte sich nur auf die beiden irischen Aemter; er verlangte, daß sie auch Katholiken geöffnet würden. Unter Anderen wies er darauf hin, daß die General=Gouverneure von Canada und Indien, die Gouverneure von Neusüdwales und anderen Colonieen doch, obwohl sie die königliche Majestät repräsentirten, tholiken sein sollten, warum also nicht der Lord=Statthalter von Irland? Diese Spinneweben der Unduldsamkeit müßten aus dem Versassungsgebäude ausgefegt werden. Für verständige Leute war natürlich der Der Reichstag genehmigt hierauf die Gültigkeit dieser Wahl und eben so die ferner von der 2. Abtheilung geprüften Wahlen der Herren Köppe, Haußmann, Szuldrzinski, Graf Solms, v. Rhaden, Herbig, Kurtz, Rewitzer, v. Kleinsorgen, Graf v. Bassewitz, Schepler, v. Kalkstein und Knapp (Nassau). Nennung seines Namens meldet sich der letztgenannte zum Worte: Meine Herren! Ich gehöre auch zu denjenigen, welche über Annahme des Mandats keine Erklärung abgegeben haben. Ich muß aber hier constatiren, daß mir weder von dem Wahlcommissar, noch von irgend welcher Behörde eine Benachrichtigung über die Wahl des 4. Wahlkreises von Nassau zugegangen ist. Ich hatte daher auch keinerlei Veranlassung, mich zur Annahme der Wahl bereit zu erklären. Ich habe das Resultat meiner Wahl in den Zeitungen gelesen.(Heiterkeit.) Ich bin am rechtzeitigen Termine hier eingetroffen, um von meinem Rechte Gebrauch zu machen, und ich denke, daß ist die praktische Annahme=Erklärung. Namens der 3. Abtheilung referirt Abg. v. Unruh-Bomst über folgende vom Hause ohne Discussion genehmigte Wahlen: v. Vincke=Olbendorf, v. Brauchitsch, Aßmann, Schrader, Graf Renard, Dr. Wiggers (Rostock), v. Hennig, Dr. Lette, Mottv, v. Hammerstein, v. Puttkammer (Brannschweig), Dr. Holzer, Kitz und Persius. Für die 4. Abtheilung berichtet Abg. Kehler über folgende, ebenfalls vom Hause anstandslos genehmigte Wahlen: Devens, Dr. Ellissen, Ausfeld, Born, Pilaski, Grumbrecht und Ulrich. Von der 5. Abtheilung werden die Wahlen der Abg. Pogge, v. Thünen, v. Grävenitz, Bockelmann, Krug v. Nidda und v. Gräve für gültig erklärt; das Haus tritt dem bei. Als Referent der 6. Abtheilung beantragt Abg. Hergenhahn die Gültigkeit der Wahlen der Abgg. Heyl, Becker(Prüm), Graf Hompesch, Graf Keyserling, Schmalz, v. Kehler, Evelt, Gebert, Dr. v. Gerber, v. Münchhausen, v. Puttkammer, Dr. Kaiser und Bode(Braunschweig). Er bemerkt: Gegen die Wahl des Letztgenannten ist ein Protest eingekommen, befürwortet von dem Reichstags=Abgeordneten Dr. Wigard. Derselbe ist darauf gegründet, daß im Herzogthum Braunschweig nach dem braunschweigischen Wahlgesetze nicht die zu dem Norddeutschen Bunde gehörigen Staatsburger hätten wählen dürfen, sondern nur die Landeseingeborenen Braunschweigs und auch diese nur da, wo sie ihren festen Wohnsitz gehabt hätten. Außerdem wird in der Beschwerde hervorgehoben, daß die Wahlurnen die Form von Hutschachteln gehabt hätten.(Große Heiterkeit.) Was den letzteren Einwand betrifft, so konnte die Abtheilung daran keinen Anstoß nehmen, da wir unmöglich der braunschweigischen Regierung die Form der Wahlurnen vorschreiben können. Was den ersten Theil der Beschwerde anlangt, so ist Folgendes zu bemerken: In dem Archiv des Norddeutschen Bundes von Dr. Glaser wird, was dieses braunschweigische Wahlgesetz betrifft, angegeben: die§§.—17 seien gleichlautenden Wortlauts mit den entsprechenden§§. des preußischen Wahlgesetzes. Das ist aber ein Irrthum und es wird vielleicht zweckmäßig sein, das zu bemerken, um zu constazu bleiben, was ihm als ausländischem Freiwilligen nicht verwehrt werden konnte, und seine philologischen Studien nicht zu unterbrechen?). Ueber denselben vergaß er aber die Musik nicht, für welche Talent und Sinn bereits vielfach im elterlichen Hause geweckt und genährt worden war. Er gab viele Unterrichtsstunden in derselben, ja, er gründete einen Musikverein unter seinen Commilitonen, dessen Concerte er dirigirte, wie er denn sowohl unter den Studenten(er war unter Anderem Senior einer Landsmannschaft), als in den sonstigen Kreisen, in denen er verkehrte, eine sehr beliebte Persönlichkeit war. Nach Vollendung seiner Studien brachte er den Sommer des Jahres 1817 in Mecklenburg auf den Gütern des Grafen Ernst v. Bernstorff zu, dessen Kinder er gemeinschaftlich mit einem anderen Lehrer unterrichtete. Den Winter verlebte er unter wissenschaftlichen Beschäftigungen wiederum in Berlin, von wo er Ostern 1818 onschule zu Aarau in der Schweiz berufen tiren, daß dieses Archiv nicht vollkommen zuverlässig ist. Es ist nämlich in dem braunschweig'schen Wahlgesetz im§. 1 bestimmt:„Wähler ist jeder unbescholtene Landeseingeborene, der das 25. Lebensjahr zurückgelegt hat!“ und im§. 8 wird vorgeschrieben:„Wer das Wahlrecht in einem Wahlbezirk ausübt, muß zur Zeit seinen Wohnsitz in demselben haben. Jeder darf nur an einem Orte wählen!" Darin liegt also der Gegensatz zum Beweis für die Zweckmäßigkeit der Neuerung leicht zu führen; doch befanden sich auch die Herren Schreiber, Newdegate und Whalley im Haüse, und somit war die Opposition gegeben. Was die beiden ersteren anführten, war einfach engherzige Beschränktheit; Whalley aber brachte durch seine naiv bornirten Bemerkungen die Zuhörer zuerst zu homerischem Gelächter und endlich zum Rufe nach Schluß, dem er gehorchen mußte. Er flehte das englische Volk und das Parlament an, die Augen zu öffnen für die große Gefahr, mit welcher die römische Hierarchie das Land bedrohe; und er ging so weit, der katholischen Geistlichkeit die Schuld des Aufstandes in Kerry zuzuschieben, als der Sprecher ihn mit einer derben Zurechtweisung unterbrach. Beachtung verdiente von den gegnerischen Reden nur diejenige des Secretärs für Irland, Lord Naas, welcher zu beweisen suchte, daß der Lord=Statthalter, als directer Vertreter des Souverains und Inhaber der größten von der Krone delegirten gesetzlichen Macht, ein Protestant sein müsse; dagegen begründete er außerordentlich gut die Zulässigkeit eines Katholiken als Lordkanzlers von Irland. Für den zweiten Theil des Antrages erklärte er sich demnach zu stimmen bereit. Der Rede merkte man die widerwillig ertragenen Selbstbeschränkungen an, welche amtliche Rücksichten dem Lord Naas auferlegten. Gladstone benutzte die daraus entstandene Schwäche der Argumentation sehr geschickt und widerlegte die erste hob er hervor, daß der LordHälfte der Rede mit der zweiten. Auch Statthalter unter dem Minister des Innern stehe, der möglicher Weise ein Katholik sein könnte. Das Gesetz, wie es jetzt bestehe, übertrage somit das untergeordnete Amt ausschließlich einem Protestanten, gebe diesem aber unter Umständen einen katholischen Vorgesetzten, was doch ein Widerspruch in sich sei und daher weggeräumt werden müsse. Die Abstimmung ergab zu Gunsten der zweiten Lesung eine Majorität von 195 Stimmen gegen 93. Die Ankünkündigung wurde mit lautem Beifalle begrüßt, wie denn überhaupt die Sitzung trotz des Mittwoch=Nachmittags eine ziemlich belebte war. Ein Statistiker hat die Berechnung gemacht, daß Mexico seit 1821 23 Präsidenten, 7 Dictatoren, 2 Kaiser, einen Vice=Präsidenten und einen Generalissimus, im Durchschnitte für jede 16 Monate einen des am 15. Nov. 1863 definitiv regulirt worden. neuen Herrscher, gehabt hat. Maximilian hat schon die längste Regierungszeit von Allen gehabt. Dänemark. Kopenhagen, 24. Febr. Der Nachlaß verblichenen Königs Friedrich VII. ist jetzt Derselbe hat einen Totalwerth von 1,236,288 Rthlr. ergeben. Universal=Erbin ist bekanntlich die Lehnsgräfin Louise Danner. Kopenhagen, 25. Febr. Heute beendigte endlich das Folkething die erste Behandlung des Heerorganisations=Gesetzes. Die zweite Behandzung wurde einstimmig beschlossen und die Niedersetzung eines Ausschusses von 15 Mitgliedern auf B. Christensen's Vorschlag genehmigt. Gewiß wird der Regierungsvorschlag im Wesentlichen, etwa mit noch einigen aus Ersparungen hinzielenden Modificationen, schließlich zum Gesetz erhoben werden.### uge Han te#####(H..) Verhandlungen des Norddeutschen Reichstages. &* Berlin, 28. Februar. Die Tribunen sind überfüllt, in der Hofloge abermals Prinz Wilhelm von Baden in Civiltracht und eine Anzahl von Kammernherren. Die Mitglieder sind so zahlreich anwesend, wie zuvor. Am Ministertische als BundesCommissare v. Roon, v. Savigny, und fünf nicht preußische Commissare. Alters=Präsident v. Franckenberg=Ludwigsdorf eröffnet um 1 Uhr 20 Minuten die Sitzung mit geschäftlichen Mittheilungen. Von den neu preußischen Wahlgesetz.— Die Abtheilung hat indessen hierin keinen Grund finden können, die Wahl zu beanstanden und trägt auf Genehmigung derselben an. Das Haus tritt dem bei. Namens der 7. Abtheilung berichtet der Abg. v. Wurmb über die Wahlen der Abgg. v. Watzdorf, v. Simpson, Hering, Dr. Oetker, Römer, Pilgrim, Graf zu Eulenburg, Hoffmann, Rückert und Dannenberg, welche ohne Discussion vom Hause genehmigt werden.— Abg. v. Wurmb(fortfahrend): Zur Wahl des Abg. Fürst v. Pleß ist den Actenstücken ein Protest beigelegt, welcher gegen ein grobes Vergehen eines Beisitzers Beschwerde führt. Derselbe habe nämlich mitten im Wahllocal einem Wähler einen auf den Fürsten v. Pleß lautenden Wahlzettel aus der Hand gerissen und ihm einen für den Gegencandidaten bestimmten zugesteckt. Das corpus delicti liegt hier vor(Redner zeigt unter großer Heiterkeit des Hauses einen zerrissenen Wahlzettel vor). Die Abtheilung glaubte diesen Vorfall öffentlich rügen zu müssen, beantragt übrigens die Gültigkeit, der Wahl. Das Haus stimmt dem zu. Alters=Präsident v. Frankenberg=Ludwigsdorf: Meine Herren! Die Wahlprüfungen für heute sind hiermit erledigt; und zwar haben wir heute 83 vorgenommen, welche mit den 83 gestern geprüften zusammen 166 gültige Wahlen geben. Die Zahl der Mitglieder des Reichstages beträgt 296, absolute Majorität also 149; es ist somit der Reichsrath beschlußfähig und wir können zur Präsidentenwahl schreiten. Ich schlage Ihnen vor, morgen früh 11 Uhr in der Abtheilung mit den Wahlprüfungen fortzufahren und die Präsidentenwahl bis übermorgen auszusetzen, damit die Herren sich besprechen können. Abg. Frhr. v. Vincke(Hagen): Ich trage darauf an, zur Beschleunigung der Geschäfte des Reichstages die Präsidentenwahl auf morgen anzusetzen. (Rufe: Nein! Ja! Nein!) Abg. Dr. Lasker: Die Wahl des Präsidenten ist so wichtig, daß wir damit wohl noch einen Tag warten können, besonders da wir uns noch nicht besprochen haben; wenn wir zu Doppelwahlen kämen, so würden wir darüber nur Zeit verlieren. Der Antrag des Abg. v. Vincke, die Präsidentenwahl morgen vorzunehmen, wird abgelehnt. Alters=Präsident v. Frankenberg=Ludwigsdorf setzt nunmehr die Fortsetzung der Wahlprüfungen in den Abtheilungen für Freitag früh 10 Uhr, und die nächste Plenarsitzung zur Wahl der Präsidenten und Schriftführer auf Samstag 11 Uhr fest. Schluß 2 Uhr 45 Minuten. hältnissen der Anstalt in Aarau und den Ansichten der ihr vorgesetzten Behörden, gab er im Herbste 1819 seine Entlassung und folgte der Einladung des Herrn E. v. Fellenberg, um an dessen ausgedehnten und berühmten Erziehungs=Anstalten zu Hofwyl bei Bern die Stelle eines Studien=Inspectors zu bekleiden. In dieser Stellung verblieb er bis 1821 in vielfach anregendem wissenschaftlichen und künstlerischen Verkehre mit den bedeutenden Lehrkräften, die an dieser Anstalt arbeiteten, die Ferien zu Geist und Herz erfrischenden Ausflügen in und über die Alpen nach Ober=Italien hinein benutzend, wie er denn immer ein überaus großer Freund der Natur war und ihm noch bis in das höchste Alter hinein nichts über eine solche Wanderung durch Berg und Wald ging. Und wie wußte er solche Fahrten auszunutzen, welches Talent, möchte man sagen, besaß er, neue Wege aufzufinden, neue Aussichtspuncte zu entdecken, und dabei scheute er keine Mühe, kannte keine Ermüdung! Im Herbste 1821 am Friedrich „ Jannte ken Ermngung. verließ er die Schweiz und kehrte, zum Professor We rder'schen Gymnasium ernannt, nach Berlin zurück, von wo aus er im Sommer 1823 zum Director des Gymnasiums zu Wesel berufen wurde. Am 22. Juni.823 als solcher vom Ministerium bestätigt, ging er im Herbste dorthin ab und wurde am 8. October desselben Jahres als solcher dort eingeführt. Was er nun aus dieser in der französischen Zeit ganz heruntergekommenen Alten Kuhberg ausgehend, setzte sich gestern Nachmittag Maskenzug des diesjährigen Carnevals in Bewegung. Die Ankusinök Venetia in unserer Freudenstadt ist nun gar nicht mehr zweifelhastckünd Dach un detrige Zug das gesammte Reisegepäck der Meereskönigststem Fach und Fuch gebracht und dem schaulustigen Volke einen unggtg#e Begriff verschafft hat von der erstaunlichen Menge nothwendig überflüssiger Gegenstände, welche eine so hohe Dame auf Reisen Ptiru brauchen pflegt. Die Fürstin scheint der rheinischen Kochkunst kein##? schmack abgewinnen zu können, denn sie hat ihre eigene Küche mitgseütig und die Köche waren eifrig beschäftigt über einem lustig flackernden#en DER 18 und die Rochewarn energ Aeschäftigt, über einem tustig stackerne,* feuer zu braten, zu kochen und zu schmoren. Fischverkäufer schobckärtt, sofort den Bedarf an Schollen, Bückingen un p zu liefern. Ihre lauten Rufe verkündeten dem Publicum, daß sie nur Waare, schöne Waare" zu verkaufen haben. Aber auch für die“ Genüsse des Geistes hat Venetia schon den nöthigen Apparat, in Hoftheater bestehend, mitgebracht, so daß also unsere Stadt, wern nur porübergehend, ein neues, ihrer würdiges Kunst=Institut besitzt. känd die Toilette der Furstin unzähliger Dinge bedarf, ist eine sich ech selbst verstehende Sache. Und so sahen wir denn diese Dinge, wen doch nur an den Efran tästen der Verkäufer ausgestellt sind, in öffentlichem Aufzuge einhe gen. Zu diesen gehören u..: ein großer Schwamm, unzählige Auge zwei riesige Flaschen mit Eau de Cologne, mittels derer man wenk vor einige Dutzend Straßen desinficiren könnte, zwei Töpfe mit Bären### Cob made, so groß, daß ihr Inhalt genügte, den wirklichen und den erhustäd Haarschmuck sämmtlicher Schönen unserer Stadt glänzend, geschmeidterner scheint an dem Hofe Anstalt gemacht, das bezeugt die Blüthe, zu der sich die Anstalt unter seiner energischen Leitung entwickelte. Bald begann auch ein reges musicalisches Leben in der Stadt; Quartett=, Gesang= und Orchester=Vereine entstanden, in denen er entweder selbst als Dirigent den Tactstock führte oder doch als belebendes Element thätig war. Durch die Vereinigung der musicalischen Kräfte der Umgegend aber wurde es möglich, Symphonieen, Messen, ja, selbst Oratorien aufzuführen; daneben war sein Haus eine Heimstätte der Kunstler von nah und fern. Seine Wirksamkeit in Wesel dauerte bis zum Jahre 1849, wo er seinen Abschied nahm und nach Bonn übersiedelte. Damals faßte er den Plan, eine Musik=Zeitung zu gründen, welche die Traditionen der reinen und echten classischen Kunst aufrecht erhalten sollte. In dieser Absicht gründete er im folgenden Jahre die Rheinische Musik=Zeitung, die bis 1853 bei M. Schloß herauskam, dann aber unter dem Titel der Niederrheinischen MusikZeitung in den Verlag der DuMont=Schauberg'schen Buchhandlung überwohlriechend zu machen. Die Erinoline scheime in vem Hose dieser# noch nicht in die Acht erklärt worden zu sein, denn ein Exemplar ben befand sich gleichfalls unter den Toilette=Requisiten. Außerdem rank ein riesiger Koffer einhergetragen, der gewiß noch tausenderlei Sacheaub, Sächelchen enthält, von denen außer den Herren Haarkräuslern, deidern wischerinnen und taillenxs de modes andere Menschenkinder keine Poble hern. Da Veneria die Musik sehr liebt, so hat sie gleich zwei Must'n, vorausgesandt, welche die Effecten mit klingendem Spiele in das### guaxtier der Fürstin geleiteten. Es versteht sich von selbst, daß der Nath der Großen Carnevals=Gesellschaft, der die hohe Dame eineimm hat, nichts unterließ, auch sein wachsames Auge auf die Effecten der am carnevalistischen Launen ausstaffirt, fröhlichen Antheil nahmen. auf die Chalerg sind am dieser Soihenie in den setzien. noch inner Leute genug, welche durch Uebel vergrößern tische Angaben sehr sporadisch auftritt und durchaus keinen Grund für Auswärtige tt nach Köln. Was er urch zahlreiche Artikel, ekrolog. Am Abend des 24. Februar erlag den Folgen eines Schlagflusses, der ihn am 20. Februar Morgens ganz unvorbereitet getroffen hatte, Professor Ludwig Bischoff. Welchen Verlust dieses Blatt und die Kunst überhaupt, der der Verewigte in den beiden letzten Decennien seines vielbewegten Lebens fast ausschließlich seine gesammte geistige Kraft zugewendet hatte, dadurch erlitten hat, werden die Leser der Kölnischen Zeitung, deren musicalischer Berichterstatter er seit fast einem Vierteljahrhundert ging. Um dieselbe Zeit verlegte er seinen Wohnsit nun hier theils als Redacteur dieses Blattes, theils Referate, Kritiken über Musikfeste, Concerte, Sänger=Feste und Fahrten 2c. 2c. gewirkt, brauchen wir hier nicht weiter zu erörtern, da wir alle ja dessen Zeuge gewesen sind und es an uns selbst erfahren haben. Am 27. Febr. Nachmittags geleiteten unter den Trauerklängen des Musikcorps eines der hiesigen Regimenter und unter dem Vortritt des Vereines der Freiwilligen von 1813 zahlreiche theilnehmende Freunde und Verehrer die Hülle des alten Kampfgenossen zu seiner Ruhestätte. Sein Grab umstanden Verwandte, Freunde, Schüler,„Lebens= und Strebensgenossen"; was er diesen allen und vielen Anderen gewesen, was in ihm gelebt und von ihm ausgegangen, dem wußte Herr Pastor Bartelheim in feiner Grabrede einen begeisterten Ausdruck zu geben. unsere Stadt während der Faschingstage zu meiden. In den beide#geld ten. Tagen sind gar keine Krankheits= oder Todesfälle vorgekommen.bz., ganzen Monat Februar sind nur 80 Personen an der Cholera Andere ansteckende Krankheiten, wie z. B. Nervenfieber, 1 haben oft in kurzer Zeit mehr Menschen in Köln" *) Die Liebe zu kriegswissenschaftlichen Dingen hat ihn aber seit jenen denkwürdigen Jahren, deren Erlebnisse seitdem oft im Familien= und Freundeskreise mit der bekannten Anschaulichkeit von ihm geschildert, die Zuhörer ganz in jene Zeit zurückversetzte, nicht verlassen und zu mehreren militärischen Schriften veranlaßt, z. B. Soltyk,„Napoleon im Jahre 1812. Uebersetzt aus dem Französischen"; dazu„Strategische Anmerkungen über den Feldzug von 1812“; ferner„Geschichte des Feldzuges von 1812“;— mehrere strategische Artikel über den Feldzug Napoleon III. in Italien in der Kölnischen Zeitung. „ K ö l n, 1. M ä r z. Aus der gestrigen Sitzung der Stadtverordneten referiren wir zunächst, daß, einem Gesuche des Herrn Directors Jäger entsprechend, der kleine Gürzenichsaal demselben für eine am 21. d. M. von den Schülern des Friedrich=Wilhelms=Gymnasiums zu begehende Vorfeier des Geburtstages Sr. Majestät des Königs zur Verfügung gestellt wurde. Nach Erledigung dieser Fest=Angelegenheit kam eine ganze Reihe von Baugesuchen zur Verhandlung. Für den Neubau der Häuser 33—35 der Friesenstraße wurde das Alignement in der Weise bestimmt, daß der betreffende Eigenthümer ein kleines Terrain zur Erbreiterung der Straße abzutreten hat. Die hiefür zu leistende Entschädigung wurde nach dem Antrage der Bau=Commission auf 1 Thlr. pro Quadratfuß festgesetzt. Einige Mitglieder des Collegiums erachteten diesen Preis für zu hoch; es wurde jedoch zur Rechtfertigung desselben auf die für Grund und Boden an der benachbarten Alberlera licher Empfindungen Meister zu werden,“ als bestes Präservatlo angelegt 161 empfiehlt. Dieses treffliche Werkchen des großen Weltweisen, als tausend Eirüe, murkt, ist in jeder Buchhandlung für einige Gistner Vorgestern Abend büßte ein Eisenbahn=Bremser im Dienste sein#### „ 6sttrr i es für ihre Um ein; in derselben Stunde, in welcher der Unglückliche verschied, wurdehres Frau entbunden. In dieser Stunde der Noth hatte dieselbe meidnen nach ihrem treuen Gefährten verlangt, und war später eine harte Aufgabe, der Entbundenen scheier macr Zen 94 # der Entbundenen das Rünmerwiedersehekust nern, daß schnelle Hülfe doppelte Hülfe ist! Plankgasse 45. das bei beres/5ö5 ue zu be 107 kkannte Sprüchwort 1865 Die arme Wöchnerin* Ro Vorgestern wurde in der permanenten Industrie=Aussteilung in der Glesstz gasse ein Individuum festgehalten; welches daselbst einige Gegenständter# stohlen hatte. Der Dieb behauptete, die bei ihm vorgefundenen#### von einem Dienstmanne angekauft zu haben, wurde jedoch vorlsufigßari näheren Feststellung der Wahrheit seiner Angaben in Haft genommeler 3 In der vorgestrigen Sitzung des hiesigen Zuchtpolizeigerichts„ rde? Fr vier rune M m erzier, der sich jedoch unter matcveurthgziung. Ein Hausire) ug, sesthschen. au ernen Wochen Gefängniß. Von drei Burschen aus Köln, welche der10 Mißhandlung eines Nachtmächters und Eruch#### der vorsaers ge enes Nachwachlers und Frachträgers beschuldigt## wurde einer freigesprochen, die beiden anderen besam gewesen, zu ermessen wissen; noch mehr aber, wer in näherem persönlichen Verkehr mit ihm gestanden und da Gelegenheit hatte, zu sehen, welche begeisterte Liebe zur Musik, unterstützt von den umfassendsten, in das feinste Detail gehenden Kenntnissen in ihm lebte und webte.„Wissenschaft und Kunst müssen ihr Wesen ins Volk tragen, nur dann sind sie die Genien der Menschheit!“ so schrieb er einst unter sein Brustbild. Seine eminente Gabe der Auffassung und Wiedergabe, die ihn zum Sprecher dessen machte, was eingetretenen Mitgliedern sind der 3. Abtheilung zugeloost Abg. Dr. Friedenthal, ter. Abg. Dr. Waldeck hat seine Abwesenheit wegen und der 5. Abg. v. Grun jortdauernden Augenübels entschuldigt. Von dem Abg. v. Arnim=Kröchlendorff wird ein Irrthum des stenographischen Berichtes berichtigt. Es ist darin Se. Königliche Hoheit Prinz Friedrich Karl als Redner einer kurzen Bemerkung angegeben, die von ihm(Abg. v. Arnim) herrühre. Abg. v. Hagke beklagt sich über einen fortwährenden empfindlichen Luftzug an feinem Platze, und bittet den Präsidenten um Abhülfe dieses Uebelstandes. Alters=Präsident v. Franckenberg=Ludwigsdorf: Ich werde verein. zuchen, der Luftströmung zu steuern.(Große Heiterkeit.) Das Haus tritt hierauf in die Tagesordnung(Wahlprüfungen) Ramens der 1. Abtheilung berichtet Abg. Graf Bethusy=Huc über die Wahlen der Herren Fürst v. Lich####wsky, Graf Oppersdorf, Dr. Jäger, Dr. Braun(Wiesbaden), v. Leipziger, General v. Schütz und Rhoden, welche sämmtlich vom Hause für gültig erklärt wurden. Namens der 2. Abtheilung referirt Dr. Riedel(Brieg) über die Wahlen Unruh=Bomst, v. Puttkammer, gültig erklärt. Gültigkeit die Abtheilung beautragt, erhält das Wort Abg. Lasker: Es hat sich in unserer Abtheilung ein Umstand bei der Prüfung dieser Wahl herausgestellt, den ich mich verpflichtet halfe, zur Kenntniß dieses Hauses zu bringen. Es ist nämlich in dem Wahlkreise Nachen, eben so wie ich es aus vielen anderen Wahlkreisen in Erfahrung gebracht habe, ein besonderer Militär=Wahlbezirk gebildet worden, d. h. es zind alle wahlbrechtigten Militär=Personen von der Civilbevölkerung ausgeschieden und zu einer besonderen Wahlversammlung vereinigt worden. In vielen dieser Wahlversammlungen ist nun der Wahlvorstand aus der Mitte der Wähler aus Militärpersonen, Officieren, Unterofficieren und Gemeinen gebildet worden, welche unzweifelhaft nach dem Wortlaute unserer Gesetze zu den unmittelbaren Staatsbeamten zu rechnen sind. Nun bestimmt aber§. 11 des Wahlgesetzes, daß bei der Wahlhandlung Gemeinde=Mitglieder hinzuzuziehen sind, welche kein ummittelbares Staatsamt bekleiden. Es ist in allen diesen Fällen gegen ein sehr erhebliches und dringendes Schutzmittel des Gesetzes gefehlt worden, und ich gläube, meine Herren, dieses Schutzmittel ist gerade in einem besonders hohen Grade bei den MilitärPersonen nothwendig, wo anzunehmen ist, daß, wenn überhaupt ein Einnoch in den letzten Monaten seines 73. Lebensjahres einen Operntext blühender Poesie und dramatischen Lebens vollendet. Ludwig Friedrich Christoph Bischoff war geboren zu Dessau, Hauptstadt des Herzogthums Anhalt=Dessau, am 27. November 1794, neben mehreren Töchtern der einzige Sohn des Kammermusicus Johann Christoph Bischoff, eines zu seiner Zeit berühmten Violoncellisten, den der König von Preußen Friedrich Wilhelm II., bekanntlich ein großer Musikliebhaber und selbst ausübender Künstler, öfters an den Hof nach Potsdam kommen ließ. Bis zu seinem 17. Jahre besuchte er die dortige Hauptschule, auf welcher er den Unterricht des damaligen Directors, nachmaligen Schulrathes Vieth, des Conrectors und späteren Directors der Bürgerschule und des Schullehrer=Seminars de Marées und Anderer genoß. Die eigentliche Leitung seiner ersten Bildung verdankte er jedoch dem 1810 verstorbenen Hofrathe Behrisch, damals in Ruhestand versetzten Erziehers des Erbprinzen von Dessau, bekannt unter den leipziger Universitätsfreunden Goethe's aus dessen Leben Th.., und nach dessen Tode dem Dr. Karl Wilhelm Kolbe, dem eben so gelehrten Sprachforscher als genialen Künstler, welche beide treffliche Männer sich des leohaften, viel versprechenden Jünglings mit großem Interesse und väterlicher Gesinnung annahmen und ihm auch die Richtung auf das classische Alterthum gaben, die ihn nach Vollendung seiner Gymnasialstudien 1812 auf die Universität Berlin geleitete. Hier hörte er die Vorlesungen von F. A. Wolf, Böckh, Buttmann, Rühs Grundeigenthum zu einem höheren Preise gelangen werde. Die Fluchtlinie eines in der Ortmannsgasse projectirten Neubaues wurde ebenfalls im Sinne einer kleinen Erbreiterung der Straße und dem Eigenthümer der Baustelle eine Entschädigung von-Thlr. 10 Sgr. pro Quadratfuß für das abzutretende Terrain bewilligt. Bezüglich eines an der Ecke der Schnurgasse und Paulstraße auszuführenden Neubaues hielt die Bau=Commission eine Straßen=Erbreiterung daselbst für durchaus nothwendig und beantragte des Endes den Ankauf eines 750 Quadratfuß haltenden Terrains zum Preise von 1 Thlr. 15 Sgr. pro Fuß. Dieser Antrag wurde ohne Weiteres genehmigt. Die früher auf 8 Thlr. pro Quadratfuß festgesetzte Entschädigung für ein am Hause Hochstraße 9 in die Straße falleneit diesen tzteren Satz erhöht. Hierauf kam das in einer der letzten Sitzungen verhandelte Bauproject Hochstraße 142 nochmals zur Sprache. Auch hier war der betreffende Eigenthümer nicht einverstanden mit den Festsetzungen der städtischen Behörden. Derselbe wollte die für Anbringung und Beibehaltung eines kleinen Vorbaues auf fünf Jahre beschränkte Zeitdauer bis dahin ausgedehnt wissen, daß an der rechten Seite der Baustelle noch andere, ebenfalls zurückzusetzende Neubauten entstehen. Außerdem verlangte er auch Entschädigung für dasjenige Terrain, welches ihm durch Errichtung einer Brandmauer verloren gehen wird. Dem Antrage der Bau=Commission conform genehmigte das Collegium die Beibehaltung des projectirten Vorbaues auf so lange, bis entweder die Häuser an der Südseite der Baustelle bis zur Großen Budengasse, oder aber die beiden nördlichen Nebenwutegenne frrgrgeerggef De Briden undtten bellimen jedrei Tage Gefänhg 18 Ein Tagelöhner und ein Schneider, beide aus dem Landkreise Köln,#l. den wegen voratzlicher Mißhandlung eines apdeun Samktrse Beamten in offieio z wurde ferner wegene von hier erkannt.— Ein Klempnermeister aus Köln und waren beschuldigt, zu verschiedenen Malen Quantitäten Zink aus hier projectirten vierten Gymnasiums in der Heinrich würden für überführt erktärt und Neubau des entwendet zu haben. Dieselben Meister zu sechs Wochen, und ale zum Verlust 3 drei Gest. 43 6 Du 9. die Gesellen aber zu Me Gefänb Sses Hentecheite er dirgelihen Ghrurcdse ausf die 20 beschulbigten Tagelöhner nom Vier, wrche, utvendung von Buter und 8 h u getehmi gvon gerrsontde“ Gtem Werrzte von herl wonlde m contumaciam auf einen nar Gefungniß und ein Jahr Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte er#### Dieselbe Strafe bekam ein anderer Ne wendung von 16 leeren Säcken von einer Karre.— Ein Dienstmäb#t. aus dem Landkreise Köln war beschuldigt, zum Nachtheil seiner Die H; herrschaft zwei Portemonnaies mit Geld gestohlen zu haben. Dassosco# hatte, als am Tage nach dem Diebstahl die entwendeten Sachen verdict wurden, diese letzteren zwar zurückgegeben, mit der Erklärung, daß es lenken, fand der angebliche Scherz keinen Glauben. Die Beschuldigte w7.## überführt erklärt und zu drei Monaten Gefängniß und einem Jahr Ve#### desgeser shenz vemnechie vernthelt. te häuser zurückgesetzt werden, jedoch unter der Bedingung, daß der Eigenthümer nach Ablauf der ersten fünf Jahre für die fernere Gestattung des künftiger und Anderen, und wurde von Böckh sogleich in das philologische Seminar aufgenommen, wie denn dieser Nestor der philologischen Wissenschaft ihn durch seinen lehrreichen Umgang und seine in allen Verhältnissen nah und fern bewährte Freundschaft zur größten Dankbarkeit verpflichtete. Da erscholl der Ruf zu den Waffen, zur Befreiung des deutschen Vaterlandes Joche bei Franzosen, und wie so viele nicht=preußische Jünglinge #er Verewigte von Berlin gus nach Breslau, dem Sammelpuncte zog auch der Verewigte von Berlin gus nach Breslau, dem Sammelpuncte der freiheitbegeisterten, thatendurstigen, todesmuthigen Jugend und trat dort am 16. Februar 1813 als freiwilliger Jäger in die erste Escadron des leichten Garde=Cavallerie=Regiments ein, nahm dann nach Ausbruch des Krieges an den Schlachten und Gefechten bei Großgörschen, Bauzen, Hainau, Dresden, Culm und Leipzig Theil, wurde im Gefechte bei Kösen an der Saale leicht verwundet und ging dann, auch innerlich krank in Folge der überstandenen Strapazen, am 24. October 1818 mit Urlaub zur Wiederherstellung seiner Gesundheit nach seiner Vaterstadt Dessau zurück. Nach seiner Genesung eilte er dem Heere nach, erfuhr unterwegs, daß sein Regiment mit den Reserven der österreichischen Armee nach der Schweiz abmarschirt und also weit vom damaligen Kriegsschauplatze entfernt war und begab sich deßhalb auf dem directen Wege über Düsseldorf, von dem dortigen Commandanten mit einer Marschroute versehen, zur Nordarmee. Dort wurde er von dem General Tschernitschew, an den er ein Empfehlungsschreiben von dem Herzoge Leopold Friedrich Franz von Anhalt=Deffau hatte, wohlwollend ausgenommen und festgehalten und wegen seiner Fertigkeit im Französisch=Sprechen und Schreiben zu Adjutantendiensten benutzt und auf städtischem Boden zu errichtenden Vorbaues bis zu dessen Beseitigung eine Miethe von 50 Thlr. pro Jahr an die Stadtcasse entrichte. Die beanspruchte Mehr=Vergütung für das zur Ausführung einer Brandmauer erforderliche Terrain wurde sodann zugestanden. Ein Antrag der Bau=Commission, das an dem Neubaue des Hauses Lintgasse 15—17 Behufs Erbreiterung der Straße zu erwerbende kleine Terrain mit 2 Thlr. pro Quadratfuß zu vergüten, fand keinerlei Widerspruch. Hinsichtlich des schon einmal verhandelten Bau=Projectes Schildergasse 94—96 wünscht der Bauherr, daß die dortige städtische Pumpe nicht Grade wüthend und machte mehrmalige Fluchtversuche; der Arrestaut jedoch trotzdem in sicheren Gewahrsam gebracht. 48 Aus einer auf dem Heumarkte gelegenen Wohnung wurde gestern Miheir mittag ein Ueberzieher mittels Einschleichens gestohlen. zrich Lei Handels=Nachrichten. Mutz.(Kölnische Hagelversicherungs=Gesellschaft.) Ind wurde den Actionären die Rechnu Aach.=Much..=V. 241 G. Wintzingerode und der schlesischen Armee nur deng, wurde er bet einer Ahgichfruacß Porheg in Soissons am 5. Mär zugleich mit dem Com an den General Rutzewitsch .— Arz 1814(#orgens vor den Thoren von Rheims Commandanten Fürsten Gagarin, seinem eigenen Kosaken und einem Ordonnanz=Husaren des Fursten gefangen; sie waren die EinNullpunct des Pegels zu liegen komme. Die Versammlung war nach kurzer Debatte, bei welcher eine möglichst große Tiefe des Brunnens zur Verbesserung der Qualität des Wassers empfohlen wurde, mit den Commissions=Vorschlägen einverstanden.— Zur besseren Regulirung der Martinstraße an der Stelle, wo früher das Haus Höhle 42 gestanden, und beziehungsweise an dem dort anliegenden schmalen Zugange zur Kirche St. Alban, findet der betheiligte Kirchenvorstand gegen das von der Bau=Commission befürwortete Alignement nichts zu erinnern, verlangt jedoch für das von ihm abzutretende kleine Terrain und beziehungsweise für den daselbst anderweit herzustellenden Thorabschluß ein Pauschquantum von 200 Thlr. Diese Forderung wurde genehmigt und gleichzeitig bestimmt, daß die dort befindliche Pumpe auf dem zu erwerbenden Terrain der genannten Kirche aufgestellt werde.— Dem Eigenthümer des Hauses Hochstraße 111 wurde für die nach Maßgabe des Alignements erforderliche Anlegung neuer Fundamente eine Vergütung in runder Summe von 100 Thlr. bewilligt.— Die Versetzung der an der nördlichen Seite des Neumarktes stehenden Kasten= oder Dreypumpe nach der Straße Am Klingelpütz und die Herstellung einer Säulenpumpe an Stelle der Drehpumpe wurde nach dem Vorschlage der Bau=Commission gut geheißen. Anläßlich dieser Fräge kam die ungenügende Leistungsfähigkeit verschiedener städtischer Pumpen zur Sprache, und es wurde empfohlen, bei künftigen Vergantungen von Pumpen=Anlagen ein gewisses Wasser=Quantum, etwa 3 bis 34 Quart für jeden Hub, contractlich zu bedingen.— Ein Antrag der Verwaltung, zur Ausführung von Desinfectionen noch verwendbaren Restfonds von 116 Thlr. durch Bewilligung eiues neuen Credits von vorläufig 200 Thlr. zu vermehren, wurde zum Beschluß erhoben, gab jedoch dem StadtverordFischer Veranlassung.„ üiher die nach seiner Agsicht mangelColonia Gladbacher Leipziger Magdeburger„ Schlesische Stett. Nat.„ Vaterl. Elberf.„, Aachen. Rückvers. 222 G. Kölner„ 974 B. Magdeburg.„ 122 B. Agripp, See=, Fl. 129 G. 247 B. 100 G. 170 G. 149 G. 100 B. 110 G. 1274 G. Schaafthaus. 122 G. Köln. Privatbank 103 G. Preüß. Bank=Anth. 1544G. Disc.=Command. 103 B. Industrie=Actien. Düsseld., See=, Fl. 107 G. Niederrh..=Ass. 140 G. Conc., Lebensvers. 1184 B. Köln. Hagelvecs. 1114 G. Ario 1008. „ 1084 B. Köln. Dampfsch. 66 B. Düsseld.„ 72 B. ist, Schleppschif. 40 0. Bahns 100 B. Stuhtgg 1111G6. Köln. Baumwollsp. 39 B. Bank=Actien, inbg. Gladboch. Baumw. 9Ver. Vorwärts Flssp. Solt. Jupit.= u. 113/em Maschinenb. 965 etir Hörder Verzw.=V. 111se. Phönix, Bgw.=A. 10400% Sieg=NRh. Bw.=.=.33 Köln=Müsener V. 69 Concordia, Eschw. 961# Märk.=Westf. w. 1754 SAülnr. Br.. 890. Worergw.=V. 50 Zwei „strev. Kh=B. 98 8r0b Berl. Hand.=Ges. 10¾ G. Luxemb. Bank 99 G. Darmst. Bank““ g 9 6. 50 G. Settelb. 964 Aachen=Mastr. 34 G. Amsterd.=Rotterd Oesterr. Credit 761 B. R E oterd. 108 B. Berg.=Mark. 153 P. Berl.=Hamb. 1574 B. Köln=Rinden 144 B. Eisenbahn=Actien. 1304 G. Rheinische 1182 ∆9 Anl. 1859 5% 104 G. „ 1854/64 44%994 G. Pr.=St=A. 34% 1214 G. Ry.cwbestf.Rentenb. 96.G. Oesterr. Nat.=Anl. 57 G. 1003. Erd.=L. p. St. 698 1860er Loose 714 B. 1864er Loose 442 B. Nordbahn 82 bz. Oberschl. Lit. A/O 189 G. Oest.=Fr. Staatsb. 1124 B. Lomb. Staatsb. 110 G. „Obligationen. Aneric. Anl. 778 B. Italienische Anleihe 54 G. Genfer Credit 284 bah Stamm=Pr. " Bonn=Kölner 120 Rhein=Nahe 334 V. KölnMind. Prior.= Oblig. Rhein. I. II. III. IV. V. 991G. 1024 96 G. 864 B. 861 B. er sicht litze Bonn=Köln. Pr. 974 Ssien Berg.=Märk. 3. S. 794 Oest.=Fr. Staatsb. 246 5. S. 95 lite rior.=Obl. 948 B. garant. 98 G. Roseg Phr: Bishe, Ieraplasung, sich üiher die nach seiner Ansicht man hafte Art und Weise der bisher in Anwendung gebrachten DesinfectionsMethode zu äußern. Herr Dr Fischer bemerkte daß diese Methode## zigen, die aus der überrumpelten Stadt entkamen, freilich um bald darauf in feindliche Hände zu fällen. Bei dieser Gelegenheit wurde er Navoleon selber vorgeführt, der ihn über die Stellung seines Armeecorps u. s. w. Lehzen des Professors I. Pettenkofer— so ziemlich die erste europäische Autorität in Sachen der Choara— keineswegs entspreche. Herr Dr. Fischer sluß von den Wahlvorständen und von den Vorgesetzten auf die Wähler ausgeübt werden kann, dies an wahrscheinlichsten bei Militar=Personen, bei welchen ja aus dem Privatleben und ihrem Berufe gewisser Maßen der Bezriff der Disciplin, des Gehorsams und der Gefälligkeit gegen ihre Oberen mit hineingenommen wird in das Wahllocal. Ich wollte mir daher mn, sämmtliche Referenten, welche Wahlen zu prüfen haben, zu denen Militärbezirke gehören, nachzusehen, ob die abgegebenen Militärstimmen für den Candidaten von entscheidendem Einflusse gewesen sind, Abg. Schmalz: Als Special=Referent dieser Wahl bemerke ich, daß die Zahl der Militärstimmen bei derselben ohne allen Eipfluß auf die Masorftst für den, Gewählten geblsehen it, ausfragte; er zog sich mit einer für seine Jugend bewundernswerthen Gewandtheit, die ihn auch in seinem späteren Leben nie im Stiche gelassen hat, aus der Sache, ohne die Interessen seines Vaterlandes zu verrathen. iyn in das Innere von Frankreich Danach brachte man ihn in das Inner-on Frantreich, nach Bellac bei Limoges, wo er blieb, bis der Pariser Friede iyn befreite. Jetzt eilte er nach Paris, meldete sich dort bei der preußischen Commandantur, und nach einem zweimonatlichen, besonders durch die fast tägliche Betrachtung der dort aufgehäuften alten Kunstwerke höchst lehrreichen Aufenthalte kehrte er zu seinen Studien nach Berlin zurück, wo er am 5. August 1814 seinen Entlassungsschein erhielt. Im Jahre 1815 zum Eintritte als Lieutenant in ein Infanterie=Regiment aufgefordert, aber mit seinem Wuusche, zum 5. oder T. Hufaren=Regmente versetzt zu werden, abgewiesen, zog er vor, zu Hause ermunn, noch, daß zur vollständigen Desinfection pro Tag und Kopf der Bevölkerung 14 Loty schwefelsauren Eisenvitriols erforderlich sei und daß dies hier, nach der Einwohnerzahl von Köln, einen Kostenaufwand von 66 Thlr. pro Tag bedingen würde.— Zür weiteren Anfuhr von Koch= und Trinkwasser für diejenigen Straßen, in welchen die anentlichen Brunnen Amsterdam k. 1433 G. „. 2 M. 1438 G. Paris turz 81 2/10 G. „ 2 M. 80 11/12 bz. Antw., Brüssel 81 1/10 G. London kurz.243 B. Stimmung fest. Wechselcours. London 3 M..224 G. Südl. 228### Barer. 4% Anleihe 101 9 00 Köln. Baumwoll.—##e „ Maschinenb.— Dam „ Stadt=Obl. 98“an Hamburg kurz 1512 2 M. 151 G. B. Bremen kurz 1103 G. Frankf. a. M. k. 57.4 bz. 9 oz. 2 M. 56.26 Augsburg kurz 85 6/20 0lihe Wien kurz 791 G. #.# 2 M. 784 G6. Tipzig kurz 993 E. (Amtliche Notirungen der Handelsmäkler.) Wetter: Schneeluft. „Rübölzzuvexändert, per 100 Pd mit Faß in Eisenband, eff. 100 Cit 141/10.; per Mai 129/10., 128/10.; Oct. 13 1/0 bz. u. Leinöl unverändert, eff. in Partieen v. 100 Ch 133, a“ Weizen unverändert, hies, eff. 8½ .,.3½.; Mai.9.,.8½ G, Roggen unverändert, hies. eff. 6⅛.; März.20.,.19½.: Mai.231 k .00 10 110 B fremder 81 Porttieen## an 605 t I itse wegen ihres schlechten Wassers geschlossen sind, würde ein fernerer Credit bewilligt. Zur Verbesserung des Wassers in dem städtischen Brunnen auf dem Blaubach erklärte sich die Versammlung mit der Vertiefung desselben einverstanden.— Nachdem der Stadtverordnete Kohlhaas, zur besseren Sicherstellung der Inhaber städtischer Obligationen— namentlich der dem Mittel= und Kleinbürgerstande angehörenden Inhaber— gegen Zinsenverlust in Vorschlag gebracht, die ausgeloosten Nummern jährlich viermal, und zwar an bestimmten Terminen, bekannt zu machen, verwandelte sich die öffentliche Sitzung in eine gehere n Gerste unverändert, vies. eff. Hafer unverändert, eff. 5 B. per März 8AAbert 6.; 6 fremder 2 63.,.24., .; oberländ.-7½/8 B. spiritus unverändert, exportfr. 30% Tr. eff. in Part. kölner Productenhändler.) per März 8 21 bz.,.0in 1 B.11.; Nov. ahn u. 3000 u. 21.. 13 B. SSchces epgsi, est. 84 A. femder b4.; B. alle g. 8 89 b u. K,%, 0; Jui.9 8, Roggen zremlich ume## 2. vi 49 bz.,.20.,.196 undert, eff. hies.#4., gedorrterb.; per März-elg, 5½ 8 89.; per Mai.23, 23.6 bz.,.24., 23.; per#p eff. hies. 5⅝., oberländ.-½ B. Hafer, eff. 5 B. as##%öl unverändert, eff. in Partieen v. 100 Er in Eisenb. 129/10.; per Mai Procent, aus der Concurrenz siegreich hervorgingen, so if #“:.; Oct. 13 1/10 bz. u.., 1330 B. durch das Uebergewicht der Anhänger des Stolze'schen St haftskründigt 2000 Sack Roggen. entschiedenste dargethan. Hierzu kommt noch, daß die beste inigetstern wurde irrthümlich Juli=T ., urde irrthümlich Juli=Weizen A.13 notirt, während dieses Juniungen heizen sollte. ndigg# Nontag den 4. und Dinstag den 5. März wegen Carnevals keine Börse. isen Ptrungen der hiesigen Oelmüller und Oelhändler.) Rüböl 13 4/10 M; raff. keichz, Leinol faßw. 138/10 Mt. mitgrüriger Landmarkt.) Zufuhren 70 Sack. Weizen sehr flau, M.12-.12; ndensen matt, M.15-.3; Gerste M.27.-.4; Hafer M.23-.26, per 200 chobefarktpreise.) Butter v. Ad 10, Eier vp. Viertel 12 Sar, Kaninchen v. St. 6, en uden v. Paar 6 Sgr, Enten p. Paar 1 M 12 Sgr, Hühner p. Stück 14 bis 20 nur Feuthahnr 3#### 10 Sg, Truthuhn 2 M, Salm 1 M1 8 Syr, Hecht 9, Aal 12, “ Sar, weiße Fische 2½ bis 4 Sgr p. 3sd, Karcoffeln p. 100 weiße 1 49 12 5gr. 1. März. Briefe. nur Fezthahn 3 T 10 Sg, Truthuhn 2 M, Salm 1 Du 8, Jor, Hecht.9, die Pier, Schleien 6 der, wergr gr#cge 2½ bis 4 Sg., 36, Kartoffeln p. iu#g een 1 M 20 Sg, rothe 1 Ml 10 Sgr, weiße 1 Au““ in weng sit=chnbiche Bsholen u granten=Stücke emeddor den Granken=Sihe einhe Geld. Französische Krthlr.— Brabanter Krthlr. Livre=Sterling— Imperials— Disconto der preuß. Bank 4 .16. 9 .16.— .22.— .16.— Schiffahrts=Anzeige. 14 ge 9gekommen: H. Dormölen mit 3820 Ctr., und G. Höndorp mit 3600 Ctr., wenk von Rotterdam. 8 g6ug 8 därent„#dung: Nach Andernach und Neuwied C. Kaiser und Wwe. Pera; i erb###slenz, der Mosel und Saar B. Leyendecker; nach Mainz und sämmtlichen meidi##idten M. Roth; nach Mannheim und dem Neckar G. Born. geser: Nach Amsterdam P. Willms,„Köln, Nr.“: g 8 Rotterdam und Antwerpen M. Greven,„Köln, Nr..“ ser g 4alh) Zmterdam P. Willms,„Köhn, Nr. dlar#. Rotterdam und Antwerpen M. Greven,„ kfurt 9## Wasserstands=Nachrichtegt.#a######.# 28. Febr. Mainhöhe 6 Fuß 1 Zoll franrf. Maß, gest. 7 Zoll. desherna: März. Rheinhöhe 10 Fuß 8½ Zoll, gest. 5½ Zoll. ##b1####el, 1. März. Rheinhöhe 12 Futz 4 Zoll, gest, 5 Zoll. e Bln, 7 3: März. Rheinhöhe 11 Fuß, 7 Zoll, gest. 8. Zol. Rheinhöhe 12 Fuß 9 Zoll, gest. 3 Zoll. gest. 3 Zoll. der Ruhr 170; 28. Febr. Wasserstand des Rheines 12 Fuß— Zoll, gest. 5 Zoll, Fedr. Iheinhöhe am 25. 12 Fuß 3 Zol, am 26. 1. Fuß 11 des am 27. 15 Fuß 7 Zoll. Traknheim, 27. Febr. Rheinhöhe 3 E. 2 P. 3., gef. 11 D. besochen“ 1. März. Weizen 1. Qual. A4.20, 2. Qual..10, 3. Qual..25, Bet 1. Qual. I.27, 2 Qual..17, Wintergerste.5, Buchweizen.4, Hafer Abstraß:““ Vd. Aveel 24—, Rübsamen.25 per berl. Scheffel. Kartoffeln## och Afaßm F 300 Jd. Heu Mi 1, Rüböl 13, faßw. Ml 13.3, gereinigtes M 13.15, git f heut:" 18, per 100 Sd. Rübkuchen Ml 43, Preßkuchen 40 per 2000 90.— : gez###en Getreidemarkte wurden, bei einer Zufuhr von etwa 400 Sack, cl unnegs““ Gerste und Samen höher bez.; im Uebrigen keine Aenderung. suerg andert. Rübkuchen fest.— Wetter: Schnee. ige 44.56 3, 8, Febr. Roggen loco 78-79pfd. 55-½ M ab Bahn bz., 79-80pfd. Mai=Juni der.=Mgx, äzitus loco ohne Faß 165g- 13, Au bz., per Febr. 1619. urc u. bz., April=Mai 16 8/—5/6-¾4 Ju bz. u.., 5 B B. u.., Juni=Juli 1 7/—1) Jl bz, Juli=August 17 7/12½½ Pbz. kranstudigt 12. 00d';: Spiritus(per 100 Lauart— 8000% Tralses) mit Fap, legs 1617 15000 Quarr, per Fehr. 154, per März 15⅛, per April 16, per 10 8/27 F -¼ „Spuitus(per 100 Quart, #rs der Fegr., 158, per 16 5/10, per Juli 16 2/3 Ml. br. Oelsaaten behauptet, n To 102, Tonterzaps, schlesischen 183-202, ganzischer (agle; hem 148-164 Sgr, Leindotter fand wenig Beachtung,##-160 Jor. 10⅛, per Iu Gchtprühsen 170-184. Winterraps, schlesischen 166.102 gaste 150 a0 Jruto galizischen 168-194 Sg, aglein P 148-164 Sar. Leindotrer fand wenig Beachtung, 48-160 der. bewahrte die seitherige Haltung, wir notiren per 150 Sd Brutto 52/3— 3 M, feinster über Notiz bezahlt. Haufsamen per 60 Jd 44-46 Sgr. Febr. 71 Br. r. Raps per se,ink per Febr. 62/8, Kleesaat, rothe sehr fest, weiße gefragt. rseyzen viectoum, 28. Febr. 24% wirkl. Schuld 54z, 4% oito 84½; HandelsSsinf. 5o, 24% span. 31⅛;, 3% oito 31 11/16; ausländ. dito 34½; 5% vortug. Metall. 46 9/16; 5% National=Anl. v. 1854 529/16; 5% Anl. zu bes sger, 503; Wiener Bank=Actien 699; österr. 500=Fl.=Loose 420; Mexicaner ort 1865 2/11 0% Fürken 29½-11/16—½;%, Griechen 14 15/16; 5% neue prasil. in* Rottazs 6% americ. Staats=A. v. 1882 76 1/16. nats.: dam, 28. Febr. Kaffee, Ablieferungen von Java-Kaffee während des cken Februar von Seiten der Niederl. Handers=Gesellschaft betrugen 106,570 148 Legen 56,328 Ballen gleichzeitig 1866. Gegenwärtiger Vorrath auf Zetständt. 49.383 Ballen. Neuer Vorrath bei der Handels=Gesellschaft 271,400 Ballen n Sen 884·000 Ballen 1866. Stock in Holland in allen Händen 480,000 Ballen Fusigsaris900 Ballen gleichzeitig 1866. mniecser 3g. 28 Febr. 3% Rente Fr. 70.25, höher 25; per Ende d. Fr. 70.27, Rente Fr. 100.00, höher 05; Bank=Actien Fr. 3575.00; Osturde NFr. 553.75. vo Loxz, 27. Fehr. 3 3340; 24% 31.20. 4 gau,. 260 asten 5. dov 3“ Pehr. Der Zuckermarkt ist anhaltend flau, Zov bezent pali 1. Vrur., etrag, Vereinigten, Jonigreny 136,940 „# begen 141,/468, Tons, raffinirter 2186 Tons gegen 9404 Tons. Der Im„ Rohzucker im Justaut betrug 21,664 Tons gegen 25,023 Tons gleichues 1866 En Kaffee kein Geschäft von Belang, kleine Posten er Adrid, 27. Febr. 3% 33.40; 23% 31.20. ner##b“ 21. Febr. Der Zugezmartt###mhaltend flau, zfür 3 39 Nr. 12½-13 wurden zu 34.5 gemacht. Am 1 Sehr riätls=vn Rohzucker in den Lagerhäusern im Vereinigt „###rn 171/468 Tons, raffinirter 2186, Tons gegen 9404 Tons. t##, von Nahnuckor im Januar betrug 21 Gül Tans gegen 25.022 ag u 1ovo. Iu Kusser rein Geschäft von Belang, kleine Posten erzielten letzte le. Salpeter ruhig und ohne Aenderung, raffinirter 23-23.6. Gewürze ### Tons Stolberger auf Ankunft zu L 21.12.6 er Schiff gethan. Straits=Zinn e.##. Kupfer flau, Chili=Barren L 74. Rüböl stetig. American. Terpentinöl (Fech. 43 Palmöl und Cocosöl nicht verändert. Talg flau, disp. S. 42.3, Oct.aus Hull, 27. Febr. Leinöl stiller, disp. 35, per Frühjahr 35.3. rich Bundee, 27. Febr. Die öffentlichen Versteigerungen in Flachs verliefen und### Wenige Umsätze kamen vor und Preise blieben ohne Aenderung. In efänschert# Werggarnen herrschte eine bessere Tendenz, ohne daß Preise sich g7% 27. Febr. Am heutigen Markte war fremder Weizen ohne allen Um deßleich alter 1., neuer-2 S. billiger käuflich war, als am letzten Mittnen,“. Gerste 1 S. niedriger. Hafer ebenfalls vernachlässigt. Bohnen und Erbsen erish gezdert. Von Flachs trafen vom 13. bis heute ein 18,000 VerkoDeutschland ist wieder lebhaft. Verkäufer halten sich zu14 Realen notirt. Fracht nach dem 908 rrüch Mär Sachhe te ot Blgz.9 u. Be Mitgs. 1 v: Meteorologische Beobachtungen. — ist schon daThstems aufs enschergen###### kommt noch, daß die beste urbeit von einem Stolzianer, Pauly, die zweitbeste wieder von einem Stolzianer, Graser, eingeliefert ist. Ein Gabelsbergerianer, Oppermann, nahm die dritte ein. Diese Nachrichten sind authentisch; alle entgegenstehenden, welche mit wenig beneidenswerther Ungewißheit von Seiten der Gabelsbergerianer verbreitet werden, stehen geradezu mit der Wahrheit in directem Widerspruche. Der lange Streit über die praktische Leistungsfähigkeit der Systeme ist demnach wohl durch das endlich zu Stande gekommene Wettschreiben zu Gunsten der Stolzianer entschieden. Bemerkenswerth ist noch, daß sich kein einziger Anhänger irgend eines anderen Systemes, namentlich nicht des so vielfach in Zeitungen gerühmten Ahrens'schen, gemeldet hatte.„ 9812 — Von competenter Stelle erhält die N. Pr. Z. folgende Berichtigung:„Der im Zuschauer der Kreuzzeitung vom 26. Febr., Nr. 48, aufgenommene Artikel, einen Raubanfall auf einen Officier des GardeFüsilier=Regiments in Civilkleidern in der Kesselstraße betreffend, entbehrt jeder Begründung. Vermuthlich ist diese Geschichte aus der einfachen Thatsache entstanden, daß am 22., Abends halb sieben Uhr, ein Officier des Regiments— in Uniform— einen betrunkenen Menschen, der ihn auf der Straße belästigte, ohne jedoch den Officier anzutasten, der Polizeibehörde übergeben ließ.“ Fulda, 1. März. Im Kreise Fulda=Schlüchtern=Gersfeld wurde in der engeren Wahl der Ober=Bürgermeister Rang zu Fulda(clerical) Stettin, 26. Febr. Heute haben die Stadtverordneten die von dem Magistrat beantragte Erhebung einer Communal-Grundsteuer einstimmig abgelehnt und die von der Rechnungs=Abnahme=Commission beantragte Herabsetzung der Personalsteuer auf die Hälfte mit allen gegen eine Stimme gleichfalls verworfen. Stargard, 26. Febr. Auf dem Gute Grassee, saatziger fand am 23. d.., Morgens 6 Uhr, eine Explosion des Dampfkessels der Brennerei Statt, welcher ein Menschenleben zum Opfer gefallen und die eine vollständige Zertrümmerung des Kesselhauses und des Dampfschornsteins, so wie starke Beschädigungen des Brennereigebäudes bewirkte. Der große, 120 Ctr. schwere Dampfkessel war 47 Fuß weit fortgeschleudert und lag außerhalb des mit sehr starken Mauern versehen gewesenen Kesselhauses, welches nur noch einen Trümmerhaufen darstellte. Die Böden des Dampf= und Feuerungs=Kessels waren abgerissen und in Stücken von 6 und 2 Ctr. Schwere einige Hundert Schritte weit über hohe Bäume hinweg in den Park hinein geworfen. Ziegelsteine des Gebäudes waren nach allen Richtungen hin mehrere Hundert Schritt weit gleich Granatschüssen fortgetrieben und bedeckten überall den Boden, nachdem sie sämmtliche Dächer der Hofgebäude beschädigt hatten. Ein Knabe von 17 Jahren, der Einzige, der sich zur Zeit der Explosion im Kesselraume aufhielt, war 247 Fuß weit, wahrscheinlich hoch durch die Luft geschleudert und wurde erst am Abend im völlig zerschmetterten Zustande auf dem engen Raume zwischen zwei neben einander stehenden Gebäuden vorgefunden. Theile seiner Kleidung waren nach anderen Richtungen hin fortgeführt. Der Knabe hatte auf dem Kesselmantel gesessen. Alle anderen Arbeiter der Brennerei waren zufällig in anderen Räumen beschäftigt und sind außer einem, welcher durch den mächtigen Luftdruck eine Strecke fortgeworfen wurde und eine Kopfwunde erhielt, unbeschädigt geblieben. Wäre die Explosion nur wenige Minuten später eingetreten, so hätte man wahrscheinlich mehrere Menschenleben zu beklagen gehabt, da sich in der Nähe der Unglücksstätte die Arbeiter, ehe sie zur Arbeit geschickt werden, zu versammeln — s Nachträglich kommt uns noch der österreichische Militär=Kalender des Kamerad(Wien bei I. Dirnböd) zu. Von dem Kriegsberichte von 1866 hätten wir mehr erwartet. —:]: Die am 1. Januar d. J. in Betrieb gestandenen Eisenbahnen der österreichischen Monarchie haben nach officiellen Angaben eine Längen entwicklung von 847 Meilen. Mehr als der vierte Theil hiervon fällt auf die 232t Meile lange Südbahn. Nach dem jetzigen Flächen=Inhalt der österreichischen Monarchie— nach Abtretung Venetiens 11,295 geographische Quadratmeilen— kommen auf je eine Quadratmeile nur .075 Meilen Eisenbahn, während in Preußen, das auf seinem jetzigen Flächen=Inhalt von 6395 geographischen Geviertmeilen 1257 Meilen in Betrieb stehende Schienenwege hat, auf jede Quadratmeile 0,2 Meilen Eisenbahn fallen. — Kommenden Mittwoch 6. März wird die für Mitteleuropa in diesem Jahrhundert letzte ringförmige Finsterniß der Sonne eintreten. Nur noch zwei Mal in diesem Jahrhundert, 22. December 1870 und 19. Aug. 1887, werden an Größe ähnliche in Deutschland zu sehen sein. Die erste Berührung findet Vormittags gegen 9 Uhr Statt an der rechten Seite der Sonnenscheibe etwas nach unten. Die größte Verfinsterung tritt etwa 20 Minuten nach 10 Uhr ein; der obere rechte Theil der Sonnenscheibe ist noch als schmale Sichel sichtbar. — Das Unglück, welches in Neapel durch die Explosion von Pulver im Posilipo verursacht worden, ist den Berichten nach dadurch entstanden, daß ein Dieb, welcher Pulver entwendet hatte, seinen Vorrath anzündete, als ihm polizeilich nachgeforscht wurde. Es sind mehrere Häufer eingestürzt, und man fand bis jetzt 20 Verwundete und 15 Todte. — Durch die physicalischen Untersuchungen, die man vermittels des Atlantischen Kabels anstellte, um den Unterschied zwischen der geographischen Länge Europa's und America's festzustellen, hat sich gezeigt, daß die Zeit, die ein Signal zur Beförderung durch das atlandische Kabel, braucht 81/100 einer Secunde beträgt. Dies gibt eine Schnelligkeit von 6020 englischen Meilen in der Secunde, eine bedeutend größere als beim Telegraphiren durch Landlinien erzielt wird. Berlin, 1. März. Die national=liberale Partei hat sich gestern Abend vorläufig auf Grund des Programms constituirt, daß die Rechte Amtliche Bekanntmachungen. In der Nacht vom 25. auf den 26. v. Mts. sind aus einem Hause in der Nähe der Severinskirche hierselbst vermittels Einsteigens folgende Gegenstände gestohlen worden: 102 Servietten, 1 Tischtuch, 10 Küchentücher, grau und weiß carrirt, und ein Gläsertuch, weiß mit blauem Rand, A. v. d. Helm und A. v. d. H. gez., ferner 9 Betttücher, 11 Servietten, 20 Handtücher und 3 Kissenbezüge, gez. theils J. C. theils E. B. Ich ersuche, Beaigz -3 1 u. 28. Februar 1867. Civilstand der Stadt Köln. Martha Fanny Maria, T. v. Franz Damian Leiden, Kaufm., lh. Heip.“ Friedr., S. v. Jos. Wilbert, Eisenb.=Beamt., Thieboldsg. 30.— h. Faust##S: v. Wilh. Achnitz, Schuhm., Thieboldsg. 89.— Anna, T. v. Sterberss###., Löhrg. 23. n Mheir.,“te. Hub. höch. ntf Guv, Baxdenheuer, 1 J. 8 M. alt, Ursulastr. 5.— Arn, Kuhl, trschmang44 J. alt, Weiherstr. 59.— Anna Gertr. Schlösser, Witwe enn, 43“ 76 J. alt, Antonitterstr. 23—25.— Anna Cathar. Wowszik, geb. .— Gerid- Jitz, Blaub. 83.— Margar. Hofenbetzer, 2 9 3 M ust. Frähnenb. 11.hoven, 3 M. 3 W. alt, Feuh J. aut. 81.— Peter Jos. Aloys Schell, 1 Veirathe8 3 J. 3 M. alt, Thurm. Löweng..-Heinr. Sauer, 4 W. alt, alt, Sterneng. 81.—Anna Lamp, 117#und#####ttfr. Schmitt, Schlosser, v. Ippendorf, und Anna Gertr. Siegberg, v. 1123ßem.“ Heinr. Robertz, Brieftr., v. Aachen, und Gertr. Vetten, v. Nieder96#tir Gottfr. Krux, Tagl., v. Fischenich, und Anna Maria Langen, v. Ro11— Heinr. Jos. Welches, Gutsbesitzer, v. Beilstein, und Maria Ther. 10#######: Ackermann, v. hier. 69 Bei 1n. Vermischte Nachrichten. 175X Neuenheim am Rhein wurde eine Kiste an das Ufer ge 59 Frzet; in welcher sich ein woniverschlossener zinnenener Sarg in der Kiste an das Ufer ge96 175 einer Kindesleiche mit der Aufschrift:„meine liebe Lilli, B. i ge#; gest. 2c." befand. Bei der im Beisein des Gerichtsarztes erfolgB. hs.,(nung dieses Sarges fand sich auf einem weichen Bettchen in ein : G. 7aues seidenes Kleidchen eingehüllt, die Leiche— eines Eichhörnchens! Vor Aus dem Münsterlande wird dem Westf. Mercur folgendes e=Cursosum mitgetheilt: Verschiedene Bauern waren schriftlich auf9gert, eine Candidatur zu unterstützen. Bald darauf meldet sich 12062“ bei einem„Comite=Herrn" und äußert sich, dahin: er könne “ gut den nach Berlin zu sendenden Herrn besonders„unterenoy er habe selbst Frau und Kinder; indeß solle es ihm auf 974# u monatlichen Bauernstuten(Weißbrod) nicht ankommen. (324 u8 Berlin, 27. Febr. Theodor Wachtel schloß gestern im dichtgefüllten 246##te Lause sein Gastspiel und wurde mit allen Ehren entlassen: Er 228 2/ 5 den Manrico in Verdi's Trovatore zur vorläufigen Abschiedsrolle 101 2 Cchlt. Frau Lucca sang die Leonore, war aber noch nicht völlig — Im königl Schauspielhause wurde gestern Abend eine 98 6, als sie dem Billet=Einnehmer ihre Eintrittskarte zum ersten eimn dsche Hie,ändigen wollte, vom Schlage getroffen, Sofort war ärztBerlin, 28. Febr. Das stenographische Bureau des Reichstages — Norddeutschen Bundes ist aus 9 Stolzianern und 3 Gabelsbergezusammengesetzt, und i, der über den mir oder der nüchterggerlich hererse Thalern zugesichert wird. Köln, den 1. März 1867. Der Ober=Procurator, Boelling. Bekanntmachung. In der heutigen öffentlichen Sitzung der städtischen Anleihe= und SchuldenTilgungs=Commission sind von den, in Gemäßheit des Allerhöchsten Privilegii vom 5. Juli 1861 ausgegebenen Duisburger Stadt=Obligationen II. Emission die Nummern 11, 65, 164, 167, 179, 195, 267 zur Amortisation ausgeesellschaft Friedrich Cur= loost. Die Inhaber werden daher auftius ausgetreten, und wird die Geseu= gefordert, dieselben am 30. Juni dieses schaft von den bisherigen Mitgesellschaf= Jahres bei der Casse des Rhein=Ruhrtern und nunmehrigen alleinigen Ge= Canal=Actien=Vereins oder dem BankBekanntmachung. In das Handels=(Gesellschafts=) Register des unterzeichneten Kreisgerichts ist bei Nr. 64, die Firma„Friedrich Curtius" betreffend, Nachstehendes eingetragen worden. Rechtsverhältnisse der Gesellschaft. Die Witwe Friedrich Curtius, Theodore, geb. Pilgrim, hierselbst, ist aus der Handels=Gesellschaft Friedrich CurAnterstahzung für die Hanowirter sellen(Gehulfen) oer Stadt Köln. Monats Februar Resechche e 3.„„ 7. u. 8. 5. I Gleichzeitig wird daran erinnert, daß für die Mitglieder des 4. Cassen=Verbandes die Za März c. und mit dem 1. 4t6*; und. Verbandes mit dem 15. März c. wieder wieder beginnt. Iekgr 186 Köln, den 28. Februar 1867. Das Ober=Bürgermeister=Amt, Thewalt, Die Rendantur, Peiffer. keine liebe Frau Albertine, geb. 2Launay, wurde gestern Abend von einem gesunden Knaben glücklich entbunden. Köln, 1. März 1867. „ Carl Jos. Mataré. * Zurch die leichte und glückliche Geeines gesunden, kräftigen Knaben wurden hoch erfreut Dr. Josue Wallerstein, Caroline Wallerstein, geb. Dülken. Danzig, 26. Februar. sellschaftern a. Kaufmann Julius Curtius, d. Kaufmann Friedrich Curtius jr. hierselbst unter Beibehaltung der Firma fortgesetzt. Eingetragen zufolge Verfügung vom 22. Februar 1867 am 23. Febr. 1867. Duisburg, den 23. Februar 1867. Kramer, Bureau=Assistent. Königliches Kreisgericht, 1. Abtheilung. Betanntmachung. In das Handels=(Firmen=) Register des unterzeichneten Kreisgerichts ist unter Nr. 349 nachstehende Eintragung erBezeichnung des Firma=Inhabers: Fabrikbesitzer Ewald Berninghaus zu Duisburg. Ort der Niederlassung: Duisburg. Bezeichnung der Firma: Ewald Berninghaus. Zeit der Eintragung: Eingetragen zufolge Verfügung vom 25. Februar 1867, am 27. Febr. 1867. Kramer, Bureau=Assistent. Duisburg, den 27. Februar 1867. Königliches Kreisgericht, I. Abtheilung. hause Th. Böninger Söhne hierselbst zur Zahlung einzureichen.— Die noch nicht verfallenen Zins=Coupons sind gleichzeitig mit abzuliefern; der Betrag etwa fehlender Zins=Coupons wird vom Capitale gekürzt. Duisburg, den 25. Februar 1867. Der Bürgermeister, Keller. Die städtische Anleihe= und SchuldenTilgungs=Commission. Arn. Böninger. Wilh. Stallmann. Th. vom Rath. TovesVerwandten und Freunden zeigen wir hiermit statt besonderer Meldung an, daß es dem Allmächtigen gefallen hat, gestern Nacht halb 1 Uhr unseren lieben Gatten und Vater, Herrn Sacob. früher Weinwirth in soin, zu sich zu Er starb, wohl vorbereitet, nach kurzem Krankenlager sanft und Gott ergeben im 69. Lebensjahre. Es bitten um stille Theilnahme 85, die trauernden Hinterbliebenen. Kalk und Köln, den 1. März 1867. Die Beerdigung und feierlichen Exe quien finden Samstag den 2. März in Kalk, Morgens 10 Uhr, Statt, wozu Freunde und Bekannte höflichst eingeladen werden. Todes=Anzeige. Gestern entschlief sanft und gottergeben zu einem bessern Leben, in seinem beinahe, vollendeten 84. Lebensjahre, unser geliebter Schwager, Onkel und Großonkel, der Inspector Holk, Ritter des Eisernen Kreuzes, des Rothen Adlerordens 2c. 2c. Cleve, den 27. Februar 1867. Die Hinterbliebenen. Es hat dem Allmächtigen gefallen, in der vergangenen Nacht gegen 11½ Uhr unseren lieben guten Gatten, Vater, Schwieger= und Großvater, Joh. Wilh. Hasenclever, nach langem schweren Leiden, im Alter von 57½ Jahr, zu sich in die Ewigkeit abzurufen. Um stille Tyeilnahme bitten die Hinterbliebenen. Remscheid, den 28. Februar 1867. Kölner Liedertranz. Einladung zum Begräbniß unseres Mitgliedes Herrn Mich. Esser Samstag den 2. März, Nachmittags 4½ Uhr, Cäcilienkloster 11. Ujest aufstellen, so daß Vice=Präsident würde. Bennigsen entweder Auf Anmeldung ist heute in das hieeisige Handels=(Procuren=) Register unter Nr. 419 eingetragen worden, daß der Kaufmann Carl Emanuel Engels in Köln für seine Handelsniederlassung daselbst unter der Firma:„Emanuel Engels" den in Köln wohnenden Peter Joseph Wassermeyer zum Procuristen bestellt hat. Köln, den 28. Februar 1867. Der Handelsgerichts=Secretair, Kanzleirath Lindlau. Belanntnachung. Königliches Kreisgericht zu Wesel. Erste Abtheilung. In das Procuren=Register ist 1) zu Nr. 13 bei der von der Witwe Johann Jacob Romen zu Emmerich für deren daselbst unter der Firma J. L. Romen bestehendes Handelsgeschäft dem Buchhändler Anton Fredebeul daselbst ertheilten Procura:„Die Procura ist erloschen"; 2) unter Nr. 59 die von der Witwe Johann Jacob Romen zu Emmerich für deren unter 1) bezeichnete Nr. 72 des Firmenregisters eingetragene Handelsniederlassung dem Buchhändler Johann Neesen zu Emmerich ertheilte Procura, zufolge Verfügung vom 23. Februar 1867 am 25. Februar 1867 eingetragen. Bekanntmachung. In das Gesellschafts=Register des unterzeichneten Kreisgerichtsist eingetragen: Colonne 1: Laufende Nr. 61, „ 2: Firma der Gesellschaft Trettner& Siewers, „ 3: Sitz der Gesellschaft Bünde, " 4: Rechtsverhältnisse der Gesellschaft. Die Gesellschafter sind: 1. Der Kaufmann Friedrich Leopold Trettner in Bünde. 2. Der Kaufmann Karl Friedrich August Siewers daselbst. Die Gesellschaft hat am 1. Januar 1867 begonnen und ist jeder der Gesellschafter dieselbe allein zu vertreten Eingetragen zufolge Verfügung vom 23. Februar 1867 am 25. Februar 1867. (Acten über das Gesellschafts=Register Bd. IV. Seite 49.) Agethen, Kanzlei=Director. Herford, den 23. Februar 1867. Königliches Kreisgericht I. Abtheilung. der In Theilungssachen Erben des verstorbenen Metzgermeisters Anton Zander in Köln sollen die nachstehend verzeichneten Immobilien, nämlich: 1) das sub Nr. 20 in der Mariengartengasse zu Köln gelegene Haus. Flächeninhalt 2 Ruthen 97 Fuß, taxirt zu 2000 Thaler; 2) eine zu Melaten gelegene GartenParzelle von 32 Ruthen 40 Fuß, begränzt von Beyerlein, Witwe Peter Öster, Paul Christian Raffelsiefen und Franz Conrad Haugh, taxirt zu 200 Thaler; ein zu Brühl neben Christian Müller und Heinrich Beckmann, Abtheilung an den Ställen, gelegeues Haus mit Hofraum und Garten, groß 7 Ruthen 50 Fuß, taxirt zu 400 Thaler, am Donnerstag den 4. März nächsthin, Vormittags 11 Uhr, vor dem Unterzeichneten in dessen Amtsstube, Apostelnstraße C/2 in Köln, an die Meistbietenden öffentlich versteigert werden. 8 Mülter, Notar. 3) Depeschen. 28. Febr. Ein königliches Decret, das so eben ergangen, betrifft die Formation eines„permanenten Mittelmeer=Geschwaders". Der Italie zufolge wird das Evolutions=Geschwader des Mittelmeeres, unter Ribotti's Commando, um die Mitte des Monats März nach den Gewässern der Levante gehen, um dort die italienischen Nationalen zu schützen. Laut Opinione wird Prinz Humbert von Menabrea nach Wien begleitet werden. Triest, 28. Febr. Die Levantepost bringt aus Konstantinopel, vom 23.d.., die Nachricht, daß Ismail Pascha, der frühere Gouverneur von Kreta, zum Polizei=Minister ernannt worden sei, und aus Patras, vom 24. d.., die Meldung, daß die Reorganisirung der griechischen Armee eifrig betrieben werde und große Waffenbestellungen bei französischen Fabriken gemacht seien. Auf Kreta nimmt die Uneinigkeit der Aufständischen überhand. Die türkische Regierung hat alle Freischärler, die auf Kreta gefangen genommen worden, auf freien Fuß gesetzt. Bucharest, 28. Febr. Oberst Savel=Manu, der vom April 1864 an Kriegs=Minister unter Kusa war, ist wieder in die rumänische Armee eingetreten. Kairo, 28. Febr. Das Gerücht von einer Vermehrung der Armee ist falsch. Ganz im Gegentheile hat der Vice=König decretirt, daß die Armee auf die Hälfte herabgesetzt werden soll. Berlin, 1. März, 1 Uhr Nachmittags. aus 9 Stolzianern und 3 zwar auf Grund eines am 18. Februar ste“ zehabten Wettschreibens, an welchem Theil zu nehmen die preußische * Vterung allen Bewerbern anheimgestellt hatte, Dasselbe war in der Ageorduet, daß aus einer früheren Kammerverhandlung ein Passus ## Ungefähr einer Viertelstunde###n wurde, welchen jeder der Peo ge, Vsche, ducer Viertstaucde vgroseset, rde. s A##r benden sofort selbständig und eigenyanoig in Currentschrift zu 3 de vertkogon hatte, Stenographen des Reichstages sollten diejenigen #s sern. zzelen, an dem Wetschreiben Theil. Von den letzteren haten vier dr beim preußischen Herrenhause, sünf beimn fücgugigggndtage bertragen Futir, ertenogrupten, des Reichstages sollten diejenigen .:, welche die zwölf fehlerfreiesten und vollständigsten Arheiten würden. Fünfzehn Stolzianer und zehn Gabelsbergerianer an dem Wettschreiben Theil. Von den letzteren hatten vier Credit=Actien 76 bz. 1860er Loose 71 bz. Köln=Mindener 144 bz. Die Stimmung ist fest. Rheinische Frankfurt, 1. März. Amsterdam 100⅞8. Berlin 104 7/8. London 119¼ Bie. 94658 Vien 92 7/8, 6% Americaner 76⅝/8.— Liverpool, 1. März. Middl. Upland 13½. Middl. Orleans 14. Bergisch=Märk. 152½ bz. Rheinische.=A. 119½ bz. Lombarden 111¼ bz. Oest.=Frz. Stsb. 112½ bz. Americaner 77⅛ bz. Italiener 54¼ bz. und Nordbahn ziemlich belebt. Oest. Bank=Actien 706. Oest. Credit=Actien 178. Darmst. Bank=Act. 216. Rhein=Nahebahn— Ludw.=Bexbacher 156½. Die Stimmung war fest. Hess. Ludwigsb. 134½. Oest. 1860er Loose 71⅛. 5% Oest, Nat.=Anl. 55⅝. 5% alte Metall. 41½. 4% Baier. Pr.=A.— Middl. fair Dholler. 11. Goodmiddl. Dholler. 10½. noch gar nicht zur Parlamentsprarts zehn Stolzianern neun, alss##g Gabelsbergerianers: Losr nur drei, also Pechehelgng tis gewesen, vier waren.,##. trotzder, von fünn ent, von zeyn Good fair Bengal 8⅞8. Oomra— Fair Dhollerah. 1112.,. Faix Benggl 8¼.(Pernambuch— Der Wochen=Umsatz betrug 52,730 Ballen, wovon zum Export 11.070 Ballen, der wirkliche Export 12,277 Ballen, zum Verbrauch 38,000 Ballen. Der Vorrath besteht aus 570,000 Ballen. Gestriger Verkauf 12,000, heutiger 10—12,000 Ballen. Buenos=Ayres, 26. Januar.(Per Rhone.) Telegramm von Lissabon, 28. Februar, Nachmittags. Preis von gesalzenen Saladero=Ochsenhäuten 33 Rl. Schlachtungen seit letzter Post 50,000 Stück. Total=Verkäufe 39,000 St. Abladungen nach dem Canal und direct nach England seit letzter Post 13,883 St. Vorrath von gesalzenen Häuten— St. Preis von getrockenen Häuten(halb Ochsen, hälb Kuh) für Deutschland 40¾ Rl. Verkäufe von trockenen Häuten seit letzter Post 94,000 St. Abladungen, Total 11,474 St. Vorrath trockener Häute aller Classen 41,060 St. Cours auf England 67½ S. Unzen— P. nom. Fracht für trockene Häute nach Antwerpen— S. Rio=Janeiro, 7. Februar.(Per Rhone.) Telegramm von Lissabon 28. Februar, Nachmittags. Neue Kaffee=Abladungen seit Abgang des letzten Dampfschiffes von Rio nach dem Canal und der Elbe 2200 Sack, desgleichen nach anderen Häfen 55/400 Sack. Vorrath von Kaffee in Rio 30,000 Sack. Preis von good first in Rio 6500-6700 Rs. Wechselcours auf London 23¼—½ nal 32½ S. Abladungen von Santos=Kaffe 12.80 P. Fracht nach 0 Sack. dem CaHurch einen vor dem Königlichen Notar Landwehr zu Köln am 26. Februar 1867 zwischen Johann Klein, Schenkwirth zu Nippes, Bürgermeisterei Longerich, im Landkreise Köln wohnhaft, und Gudula Schwamborn, ohne Geschäft, zu Köln wohnend, abgeschlossenen Ehevertrag, wovon ein Auszug heute in dem Audienzsaale des hiesigen Handelsgerichtes in der dazu bestimmten Tabelle angeheftet und öffentlich ausgestellt worden, haben die genannten Contrahenten bestimmt, daß unter ihnen die gesetzliche Gütergemeinschaft Statt finden soll, wie solche durch das sbürgerliche Gesetzbuch, namentlich Art. 1400 und folgende, bestimmt ist. Köln, den 28. Februar 1867. Für die Richtigkeit des Auszuges: Der Handelsgerichts=Secretair, Kanzleirath Lindlau. In unserem Handels=Register sind folgende Eintragungen bewirkt: I. Bei der unter Nr. 74 eingetragenen Firma Theodor und Ludwig Möllmann in Colonne„Orte der Niederlassungen". Volmarstein mit einer Zweigniederlassung in Bukarest. Eingetragen zufolge Verfügung vom 23. Februar 1867 am 25. Februar 1867. II. Unter Nr. 43 des Procuren=Registers: a) Bezeichnung des Principals. 1. Kaufmann Theodor Möllmann zu Volmarstein. 2. Kaufmann Ludwig Möllmann zu Bukarest. b) Bezeichnung der Firma, welche der Procurist zu zeichnen bestellt ist. Theodor und Ludwig Möllmann. c) Orte der Niederlassungen. Volmarstein mit einer Zweigniederlassung zu Bukarest. d) Verweisung auf das Firmenoder Gesellschafts=Register. Die Firma Theodor und Ludwig Möllmann ist eingetragen unter Nr. 74 des Gesellschafts=Registers. e) Bezeichnung des Procuristen. Kaufmann Julius Evertsbusch zu Bukarest, jedoch nur für die Zweigniederlassung zu Bukarest. t) Zeit der Eintragung. Eingetragen zufolge Verfügung vom 23. Februar 1867 am 25. Februar 1867. Kranke. Hagen, den 25. Februar 1867. Königliches Kreisgericht. und Länderei=Verkauf ui Voalten bei eiactien Leichlingen der DeutzHaaner Eisenbahn. Am Mittwoch den 3. April 186 4 2 Uhr, lassen die Geschwister Stöcker zu Balken in ihrer Wohnung daselbst ihre Immobilien, bestehend in Wohnhaus, Gerberei, einer Fruchtmühle mit 2 Mahlgängen und einem Lohgange, 2 Scheunen; ferner einem Areal von circa 13 Morgen Ackerland, Baumwiesen und Holzungen, theilungshalber öffentlich versteigern. Die Gebäude und mehrere Morgen Länderei, theils an der Wupper, theils an einem wasserreichen Bache von starkem Gefälle gelegen, eignen sich zur Anlage von Fabriken und sonstigen industriellen Etablissements, und sind nach Eröffnung der Deutz=Haaner Eisenbahn von Köln und Elberfeld in 1 Stunde zu erreichen. Opladen. D. Müller, Notar. Befentlicher Verrauf im Leihhause zu Köln. Der Verkauf der rückständigen Pfänder aus dem Monate Feoruar 1806 findet Statt am Mittwoch den 13. März 1867. Auszug. Durch Act des Gerichtsvollziehers Berlach zu Mülheim am Rhein vom heutigen Tage hat die in Mülheimam Rhein geschäftslos wohnende und zum Armenrechte zugelassene Eva Dreck, Ehefrau des ebenfalls in Mülheim am Rhein wohnenden Wirthes und Handelsmannes Peter Franzen, gegen diesen ihren Ehemann die Klage auf Gütertrennung erhoben, wofür der Unterzeichnete als Anwalt bestellt ist. Köln, den 27. Februar 1867. Lehmann, Advocat=Anwalt. Gurch einen vor dem Königlichen Notar * Johann Peter Lauff zu Calcar am am 24. Februar 1867 zwischen Peter Joseph Hoogen, Kaufmann, zu Calcar wohnend, und Josephine Helena Enck, ohne Geschäft, zu Calcar wohnend, abgeschlossenen Ehevertrag haben die genannten Contrahenten bestimmt, daß zwischen ihnen nur eine Gemeinschaft des Erwerbes Statt finden soll, so wie solche in den Artikeln 1498 und 1499 des bürgerlichen Gesetzbuches näher bestimmt ist. Cleve, den 27. Febrrar 1867. Der Landgerichts=Ober=Secretair, Daemgen. Auszug. Durch Urtheil des hiesigen Königlichen Landgerichtes, als Handelsgericht, vom 26. d. Mts. ist der hierselbst wohnende Kürschner und Kappenmacher Caspar Meyer für fällit erklärt, die Anlegung der Siegel verordnet, der Herr Landgerichtsrath von Hagens zum Falliments=Commissar, der AdvocatAnwalt Junck zum Agenten ernannt, und der Fallit unter Aufsicht der hiesigen Ortspolizeibehörde gestellt worden. Für die Richtigkeit des Auszuges: Cleve, den 28. Februar 1867. Der Landgerichts=Secretair, —eich **) schön möblirte Zimmer zu vermieE then. Vogteistraße 16. In dem Concurse über das Vermögen Odes Kaufmannes Johannes Schnatmann zu Windheim ist zur Anmeldung der Forderungen der Concursgläubiger noch eine zweite Frist bis zum 16. März d. I. einschließlich festgesetzt worden. Die Gläubiger, welche ihre Ansprüche noch nicht angemeldet haben, werden aufgefordert, dieselben, sie mögen bereits rechtshängig sein oder nicht, mit dem dafür verlangten Vorrechte bis zu dem gedachten Tage bei uns schriftlich oder zu Protocoll anzumelden. Der Termin zur Prüfung aller in der Zeit vom 3. Februar d. J. bis zum Ablauf der zweiten Frist angemeldeten Forderungen ist auf den 26. März d. Vormittags 9½ Uhr, vor dem Commissar, Gerichts=Affessor Berger, im Terminszimmer Nr. 9 gnberaumt. Zum Erscheinen in diesem Termine werden die sämmtlichen Gläubiger aufgefordert, welche ihre Forderungen innerhalb einer der Fristen angemeldet haben. Wer seine Anmeldung schriftlich einreicht, hat eine Abschrift derselben und ihrer Anlagen beizufügen. Jeder Gläubiger, welcher nicht in unserem Amtsbezirke seinen Wohnsitz hat, muß bei der Anmeldung seiner Forderung einen am hiesigen Orte wohnhaften oder zur Praxis bei uns berechtigten auswärtigen Bevollmächtigten bestellen und zu den Acten anzeigen. Denjenigen, welchen es hier an Bekani#schaft fehlt, werden die Justizräthe Müller, Neukirch, Denso und Piehl und die Rechtsanwalte Rodehuth und von Portugall hier und Metz zu Petershagen zu Sachwaltern vorgeschlagen. Minden, den 23. Februgr 1867. Känigliches Kreisgericht, 61. Abtheilung. Bekanntmachung. Der über das Vermögen des Banquiers A. van Treeck zu Emmerich eröffnete Concurs ist durch Vertheilung Wert ghnitgliches, Kaosste. Gerichtlicher Verkauf. Am 2. März 1867, Vormittags 10 Uhr, sollen durch den Unterzeichneten auf dem Heumarkte zu Köln: Tische Stühle, Sopha's, 1 Secretair, 1 Schreibpult, 2 Mantelöfen 2c. 2c. öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung verkauft werden. 907. Der Gerichtsvollzieher, Wm. Offermann. 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Frankirte Offerten nimmt der unterWestfaben enthgehen. un die Provit Eugen Roeßel, Münster. Offene =Stelle. Für eine bedeutende KratzenFabrik wird ein solider Reisender, welcher mit dieserBrauche vertraut ist, zum baldigen Eintritt gesucht. Franco=Offerten unter LM3 besorgt die Agentur d. Bl. in Aachen. esS anrmrtsiorär oder Agent in =Versicherungs=Gesellschaft. 12 pCt. der Baar=Einlage oder 12 Thaler pro Actie festgestellt und wird gegen Einlieferung des Coupons Nr. 3 der Serie II. von norgen ab bei nachbenannten hiesigen Bankhäusern ausgezahlte A.& L. Camphausen, J. D. Herstatt, Sal. Oppenheim Jjun.& Comp., A. Schaaffhausen'scher Bankverein, Seydlitz& Merkens, „i geng us: H. Stein. Korn, ven 1. Marz 1867. Verwaltungsrath. Großes Maskeufest zu Köln. sorat: Die Liehtour der:. M) geragu g Dom=Hotelz, für Reden ist sorgt; die###### bir letzten Eigung und vie Mützen wolle man mitbringen. Acht Uhr: Großer Fackel= und Geister=Zug, ter Begleitung zweier Musik=Corps durch folgonde Straßen# 87 geunte.—. Fetteuhennen#. bgenide Steupen: Vomkloster, Litsch, Löwengasse, Weberstraße, Follerstraße, Mathiasstraße, us acde nastasche Thelachne Schoet iun dut chit un uien Kleine R Der Musicalische Heute Abend keine Versammlung. Pyilharmonische Geseuschaft. Samstag Abend keine Versammlung. Verein. 2" 190 100 bigung des Faderzuges Darubrälletisches Lcheert in der E. ei. Fmt augemrint S Mnschiren Eirbil Groß Carmbalz Erstaschaft. Baste gselennontags Donnerstag, Freitag und Samstag, Morgens von 9 bis 1 und Nachmittags von 3 bis 7 Uhr gegen Vorzeigung ihrer auf dem Rathhause, Stadt=Secretariat(Parterre), Local=Abtheilung Bergheim. General=Versammlung am. Sonntag en 3. März, Nachmittags 3 Uhr, bei rn. Gastwirth Weidenbach in Bergheilt. agesordnung: 1) Besanuß uber den, den landwirthschaftlichen Casino's zu gewährenPichsiotheben. deu8 Anlage von 2) Vortrag des Herrn Argelander ManderseKurger..3, Jusituts der Wandertehter und über das Zweckmäßige der Gründung landwirthschaftlicher Casino's. Um die ferCasino= Bau=Actien. Am 24. November v. J. wurden bei der statutmäßig vorgenommenen Ausloosung folgende Nummern gezogen: Vesses 304, 333, 377. Zinsneren Vorträge recht nutzbringend zu machen, ist es wünschenswerth, daß die Vereinsmitglieder aus den verschiedensten Theilen des Kreises sich zahlreich zu dieser Versammlung einfinden. Lese=Cabmet. nebst den noch nicht verfallenen Coupons den Nominalwerth dafür vom 2. März ab bei Herrn Hch. Stein, Laurenzplatz 1, in Empfang zu nehmen, indem eine weikere Verzinjung nicht Statt findet und etwa fehlende Coupons an dem Capitale gekürzt werden. Ein Gleiches gilt für die Inhaber der am 25. November 1865 gezogenen und noch nicht eingelösten Casino=Bau=Actien Nr. 54 und 355. Köln, den 28. Februar 1867. Die Direction der Casino=Gesellschaft. CasinoBau=Actien. Thalia=Th Samstag den 2— Mitten in in 1 Act nach dewsoke Moritz oder: Eine unerlaubt Schwank in 1 Act# Die Africauerinihd Parodistische Posse mit 64 von Salingré. Musik½ Stadt=Theion Sonntag den 3. 18, Abonnements=Vorstelhut Der Postillon von Oper in 3 Acten. Musikdt Samstag den 2. März: General=Versammlutg. Vorlesungen des Herrn Medicinalrath Dr. Mohr. Der dritte Vortrag findet am Sonnabend den 2. März nicht Statt. Köln, 28. Februar 1867. Das Comité. nern wirksam zu sein von 500,000 Stück von genannten Artitese Sodrichnten verschnlich daraber ne, und stgetegt, ese ie weachen. esct Nähere Insormation mit frankirten Nr. 115, Bureau Arnheimer Zeitung in Arnheim. Für ein Fabrik=Geschäft wird Jein Correspondent gesucht, auch kleine Reisen zu machen hat. Franco=Offerten unter H J27 besorgt die Agentür d. Blattes in Aachen. (Ein junger Kaufmann, 25 Jahrealt, Ref. und coul. Handschrift, Eisen=, Kurz= u. Colonialwaaren= aesee iu. Farbtsaarensucht, für das Oetall einen Sagie deg.. die Lehre. Kost und Der##ten Vergütung im Hause. Fr.Tn: u k. 352 bes. die Exp. d. Bl. 9 * kling gesucht Besondere Serie, garantirt durch Hypothek auf österreichisches Staats=Eigenthum, bestehend in: Immobilien in Wien mit einem FlächenInhalte von 123,307 Metres Ländereien, ... u. s. w. mit einem Flächen-Inhalte von 2/974,244 Hectaren(circa 6,296,976 preuß. Morgen). in Empfang zu nehmen. Der Kleine Rath. im Thalia=Theatersaale. ) Dissen Novend kumme mer Em halfer Nüng, Oem uns ens drüvver zo berohde, Weil disse Summer em Kuvent, Der 9. Dach zosamme em Parlament, AN asse Suzmmer em Kuvents#.— er vum Dal, gebotz eß 14202 # wohde, Och sin noch ander Saache zu bespreche, Un dat zun gröhzter Wichtigkeit, Se dreuen luhter mem Huhs affbreche# noch bis hück dosteit, Der Jumpfer Knubbels hät et gester rack Der Werth dieser Güter beträgt nach einer durch die Boden=Credit=Anstalt statutmäßig vorgenommenen Abschätzung 375 Millionen Franken, so daß die ausgegebenen Pfandbriefe weniger als 50% desiHypotheken=Pfandes reDie Pfandbriefe sind in Stücken von estellt. 120 Gulden oder 10 Peusentiken. 300 Franken Vorkenntnissen in einem hiecös,. gentur= und Commi“.—6 Naer. d Ecmmissions=Gebecme Franco=fferten sub M D 80 besorgt die Expedition dieses Blattes. einen fleißigen, wohlerzogenen Mann, kathol. Confession, mit tüchtigen Schulkenntnissen und Handschrift, ist in einem HandLuggshause, eine Lehrlingsstelle vacant. " Sonbenttenven Falles freie 6 im Hause des Principals. Franco=Offerten unter L T sorgt die Exp. d. Bl. und WeißwaarenGGeschäft en gros et en détail suche station 70 beScheling. daldigen Antrükeinen Osnabrück I. Otto Esche. Eine Herrschaft auf dem Lande sucht einen Bedienten, der mit Pferden umzugehen weiß, fahren kann u. etwas Gartenarbeit versteht, eine Köchin, die einige Hausarbeit übernimmt und ein Zweitmädchen, im Putzen, Waschen, Bügeln und Nähen gründlich erfahren. Osserten erbittet man unter VA Beurath poste restante. Dieselben tragen 15 Franken Zinsen pro Jahr, halbjährlich am 1. März und 1. Setztguher an den Haupt=Emissions=Stellen zahlbar, zum Pari. cahig,d Plandbriefe erfolgt vermittetst Ausloosung in 46 Jahren : Dan Gr., und wird die erste Ziehung am 1. Juli d. J. Statt finden. Dir Emissions= Cours beträgt 230 Franken, nach der Zuthellung 30 am 10. Mai 1867(„ 75( Fres. 230 am 10. Juli 1867 I, 75) zum pariser Tagescourse zu bezahlen sind. Der Zinsgenuß beginnt vom 1. März 1867. Ve Seie„erzatun konnen im Voraus unter Vergütung von 4% Zinsen geDie Subscription ist eröffnet am ., 8. und 9. März 1867 in Paris bei der Filiale der Oesterreichischen und bei der Société Générale pour favoriser le dévelop### gement du Commerce et de’Industrie en France; serner in Wien, London, Amsterdam, Berlin, Frankfurt a. Prüel, Antwperpen und in Köln bei Seydlitz& Merkens, st auch ausführliche Prospecte zu erhalten sind. als brieflich erfolgen können, müssen Im Falle, die Zeichnungen 500,000 Stück Pfandbriefe übersteigen sollten, werdeur sbuche geichzäßig reducirt werden. verparlementet. En der Zweschezick wehd zum Amesehre Triaterstöck gespillt, genaumb: ühder: Der Raez eine Wohnung und Schreibstübe everlegte ich nach Altenbergerstr. 26. B „DDie fälligen Zins=Coupons pro 1866 der Casino=Bau=Actien werden nom? März ab bei Herrn gelöst. vol E. Stein einKöln, den 28. Februar 1867. Die Direction der Casino=Gesellschaft. Advocat. Meine Sprechstunden sind des Mor##gens von 9 bis 11 Uhr. Dr. Levy, prakt. Arzt, Wundarzt u. Gebuktshelfer, Höhle 14. Cafe Acheinberg 12. An den drei Carnevalstagen geiengenes Cas in Srinnterung fmrie der i 3 Tage große Restauratie erbun ergeenen Anzeige, daß während dieser abreicht wird: Aalgn it Instrumental=Concert, wobei verrinirte Häringe, italienischer Austern, rusischer Caviar, Sardinen, maKaffe so mis iusacheichmeteg Po läindischer Häring=Salat, beste Sorte MoccaNafser, f0 Wie ausgezeichnetes Dortmunder Lagerbier und rein gehaltene Weine. Ed. Mebas. 8 Jrand Hoter Pieteria (Heumarkt). J. Element. Hôtel& Restauration Limbach. Eit solden Setzer m Bicburg Für Bierbrauer. uepergei eier Mann, 50 Jahre selbständeg ketrige Dahzre eine Brauerei oder nächt wünscht in Köln in sole###er Umgebung Beschäftigung au##er, ohne Anspruch auf Salair, #i0 emn umgekehrt unter Umständen. ern Ungerehre unter Umstanren. Gef. Franco=Anerbietungen abzugeben an die Exped. d. Bl. unter LY Diederichs'sches Institut in Genf. ertiges Kenntnith des Franz — Näheres, nebft achtbarsten Englischen erzielenden Untericht. mm utn Referenzen, im Prospectus. n1 Aestautation Wriswritrt, Steinweg 8, am Gürzenich, empfiehlt für die Carnevalstage ihr vorzügliches niedermendiger Bier. gehaltene Weine und vorzügliche Küche zu gewöhnlichen Preisen. rein ußer unserem bekannten, Fwohlassortirten Lager in allen in= und ausländischen Weinen empfehlen wir: Ima engl. Austern, russ. AstrachauCaviar, Homards, OderZungen, Cablian, frischen Rheinsalm, geräuch. Lachs, frischen Spargel, Erbsen, Radieschen, Kopf= und Blumenkohl, feinste franz. Aepfel und Birnen, algier. Mandarinen und Datteln, franz. den, hainb. Hühnchen, straßburger Gäuseleberpasteten, Gäuseleber=,Trüffel=, Zungen=, Mosaik=, feinste gothaer Cervelatwurst, frankf. Knackwürste, hamb. Schinken u. Rauchgeräuch. pomm. Glaochen, einsite, ui uid chue Sristree zemachteund frische Trüfsein, Champignous, Sardines à Thuile, rufs. Pickel=Sardinen, Reunaugen, Roll=Aal, feinste holl. pur MilchnerHäringe, Oliven, Capern, eingemachte Anain Gläsern und Büchsen, fromage de Brie, de Safiko n rschafr. Der Maskenbalt findet am Sonntag den 3. März Statt und beginnt Abends 8 Uhr. Auf schriftliches Ersuchen eines Mitgliedes unserer Gesellschaft werden Nichtmitgliedern— Einheimischen und Fremden— zu diesem Balle auf den Namen lautende Karten à 2 Thaler, jedoch nur insoweit der Raum es ge". Dinstag den 5. Bei festlich bese# Häuse. Masken-e Anfang Abends 9üt Bestellungen zu festen an der Theater=Casse an# L. Broekmer Cirque Quadrte auf dem Heunse Täglich Vorstellung Aberhsch Hiltepohgung 8 Uhr.— Ste. x intpocs zwei. Vorstellunges zien.s Billets sind zu habsibe uir des Hotel Victoria. ind Broekmann, de stattet, am Samstag den 2. und Sonntag den 3. März, Vormittags von 12 bis 1 Uhr, in dem unteren Casindlocale ausgefertigt. Sämmtliche Ballbesucher werden gebeten, maskirt, costumirt oder mit einem carnevalistischen Abzeichen versehen, zu erscheinen. Köln, den 24. Februar 1867. Die Direction. Namchlos. ech Der Rentner## gel=Fabricant Fleischhauer au ist seit dem 16.16. Februar von Hausst.. Am Carnevals=Sonntag, im neuen Klütsch'schen Saale großes geschlossenes Damen-Comite nebst darauf folgendem Ball=Kränzchen. Anmeldungen für einzuführende Failion heliehe man bei unseu E milten beliebe mnmn der unserm Cassirer Herrn Theodor Wallraff, Schildergasse, oder im Vereinslocal zu machen. Der Vorstand. Silchert. den 2. März 1867: Großer Masken- Bah im Alten Kuhberg an der Schnurgasse. karten à 7½ Sgr.(Damen frei) sind zu haben bei den Herren Nakatenus& Richard, Hochstr.; Buntenbroch, Hochpf.; Feith, Malzbüchel; im Stammlocale, ZollNeutchatel, RoqueAnfang 8 Uhr. Ende??? Der Vorstand. send, ohne daß übfte Verbleiben etwasin ermittelt werden Man fürchtet dar ihm irgend ein# widerfahren sei, er in bg % den Fluthez# Rheines seinen T# hat. 9 brit #ub Traus& Stern in Männheim (Ludwigshafen.) Rh.) Incasso's, Agenturen. Ein, Commis(NFr., Rheinl. oder West## welcher im Manufacturwaaren= Geschafte routinirt, wird in Dortmund zum baldigen Eintritte gesucht. Franco=Offerten unter LZ 76 besorgt die Expedition dieser Zeitung. und Kellner für zur die CarueSvalstage ges. Hotel Stern,Hochst. 74. zuverlässiger Kutscher, Smit guten Zeugnissen zum sofortigen Eintritt gesucht, Mathildenstraße 36.“ 32 erf. Sattlergesellen gesucht von Spedition nach Süddeutschland, der Schweiz, Italien, Frankreich, a sesten, biligen Preisen * Eine junge Witwe, J. Strauch, Ehrenfeld 100. * Ein Brauergesell ges., gr. Griechenm. 37. Arin tücht. Steind. guchr. Seeindrucker sucht, Cond. .. Fr.=Lfft unter M F·82 bes. d. Exp. Zwei Kellner für die Fastnachtstage Ogesucht, Salomonsgasse 18. 24 Jahre alt, in der Führung der Haushaltung praktisch erfahren, sucht Stelle als Stellvertreterin oder zur Stütze der Hausfrau in einer vornehmen Familie. Eintritt kann sofort erfolgen. FrancoOfferten Lit. M K 93 bes. die Exp. in brave zuverlässige Person, womöglich schon bejahrte Person, im Besitze guter Zeugnisse, wird zur Aufwartung eines kleinen Kindes zum sofortigen Eintritte gesucht. Erfahrung im Nähen und Bügeln wäre erwunscht. Näheres Ursulastraße 5. Dwei erfahrene, erste Arbeiterinnen nach Auswärts zu engagiren gesucht durch Frank=Lehmann, scchgen ester Tggon mit*** ∆" nteuester Fucon, mir elastischen Doppelstangen, sind nur allein echt zu haben im neuen Bazar unter Fettenhennen 4 B David Voss. Neumarkt Nr. 24. (Ein junger Liefergesell, der namentlich in Keuerarbeit erfahren, und serviren kann, wird in einem hiesigen Gasthofe gesucht. Die Exp. sagt, wo. Emne hies. Material= und Farbwaa#renhdl. en gros sucht einen mit den nöthigen Vorkenntnissen vers. Lehrling. Fr.=Off. Z T 378 bez. d. Exp. d. Bl. cht“ ht Eine 2. Arbeiterin sucht Stelle in einem Modegeschäfte. Fr.Off. u. Nr. 175 poste rest. Coblenz erb ein Haustnecht, Schilzergasse 59, Glasladen. rei # gewandte Möbel=Bau #siichen Beschäftig. Eyrenstr. * Einige tichtige Brauerburschen finden Wo sont 8to(F. ger tuschreiner #enstr. 24—26 Stelle. Wo, fügt die Exped. #1 Bäckergesell ges., Eintrachtstraße 96. Erite tarker (Elt, starker, erfahrener Ixennergesell — gesucht, Mathiasstraße 21. treuer, starker Hausknecht findet Dienst, Unter Kästen 2. Brauergesell, gesucht, Mülheim Eam Rhein, grecgetstraße 125. 2 Kellner sofort gesucht, Marzellenstr. 21—. s ür ein hiesiges Strumpf= u. KurzIwaaren=Geschäft wird eine gewandte Ladengehülfin und ein Lehrmädchen per 15. April gesucht. Franco=Offerten unter M.88 nebst Abschrift der Zeugnisse für Erstere nimmt ie Eryedition dieser Zeitung bie Ein in allen Zweigen eines größeren =Hauswesens, so wie auch im Kochen gründlich erfahrenes Frauenzimmer wird als Haushälterin gesucht. „Nur solche mögen sich melden, schon längere Zeit in dieser Weise thätig gewesen und darüber durch gute Zeugnisse sich ausweisen können. Franco=Offerten unter L C 54 besorgt die Expedition dieser Zeitung. Zwei im Manufacturgeschäfte durchaus erfahrene Verkäuferinnen finden gute und dauernde Stellung bei Meyer Kahn in Trier. Ess. geh, Mädchen, katholisch, gesetzten Alters, aus achtbarer Familie, welches schon mehrere Jahre selbstständig den #Shalt lottoto Hausyall teitele, sucht eine solche Stelle in einer nicht zu großen Familie. Noch lieber übernähme es eine als Stütze der Hausfrau oder bei einer älteren und alleinstehenden Dame. Näheres in der Expedition dieser Zeitung. Ein unverheiratheter einzelner Herr Gsucht eine perfecte Köchin, welche gleichzeitig das Hauswesen zu leiten verteht. Fr.=Off. u. K A 27 bes. die Exp. die Echbinen dumr Hichng bis zum März 15. entgegen. * Eine Person, ges. Alters, die eine fl. Haush. selbstst. führen., gesucht. -Bureau* Atan kr. Buchel 1A. VermiethungsEin. Nädchen m. mehri.., ferm im — Kchen u. all. Hsarb., ges., Hochstr.59. TTord. Mädchen s. St., Bürgerstr. 22,.Et. Eine Fhchhgtg, verfect, empfiehlt sich e Brückenstraße 5a. (Eiu hrmpes Dienstmädchen für gleich -einzutreten gesucht, am liebsten, belches etwas im Specereigeschäfte erfahren ist. Näheres Severinstraße 2B. Er Eine perfecte Köchin(kath.) wird am — Tulnhersee vom 1. Mai bis 1. October gesucht. Die Exped. sagt, w. * Ein erfahrenes Küchenmädchen gesucht, S Sternengasse 9 und 11. * GGeübte Arbeiterinnen für eine Eau ###de Cologne-Fabrik werden gesucht, Friedrich=Wilhelmstraße 2. Ein Mädchen, das zu Hause schlafen kann, gesucht, Glockengasse 52. *(Ein Mädchen vom Lande #dern gesucht, Wollküche zu KinEine Köchin für den 1. April von Seiner Herrschaft auf dem Lande gesucht. Anmeldungen unter M K 87 franco an die Expedition d. Bl. n gewandte Verkäuferin in einem —Cigarrenladen gesucht. Fr.=Offerten in zuperl, Kindermädchen ge= unter A Z 379 besorgt die Exp. uicht, Aurthezugenstraße 9. 81 M S #4 Madchen g. h.., ges., Breitstraße 39. G Unser Seidenbandund Modewaaren=Geschäft verlegten wir heute von Obenmarspforten Nr. 28 nach 106, Hochstraße 106, nahe an den Vierwinden. Engros=Lager und Comptoir befinden sich erste Etage. Köln, den 1. März 1867. Desenberg& fort, Troyes, Chesterund Parmesankäse, Prima Emmenthaler Schweizerkäse, so wie alle in's Delicatessenfach einschlagende Artikel zur gest. Abnahme. B # Auster Hoflieferanten. Lohs mer dheile. Samstag den 2. März 1867: Großer Maskenball bei Herrn Wattler, Comödierstraße. Anfang 8 Uhr. Der Vorstand. Reingehaltene Weine. Graacher p. Fl. 5 Sgr., p. Ohm Thlr. 1388„Zsltinger v. Fl. 8 Sgr., v. Ohm ##Shtt. 30, Josephhöfer p. Fl. 10 Sgr., fr. Blumenkohl, Kopfsalat, ###en, beste Sardellen Melcherp. Ohm Thlr. 42, Ahrbleichart p. Fl. Sgr., p. Ohm Thlr. 36, Vordeaux=Weine Trüffeln, Champignons 2c., Essig= und Salzgurken, westph. Schinken, hamb. Rauchfleisch, Waldmeister, Apfelsinen, empfiehlt Wachendorf=Kutteus, Breitestraße Nr. 59. von 10 bis 40 Sgr., feinere Mosel= und Rheinweine in Gebinden und alter Cognac und Madeira, F. brun, Dominicaner 20, Köln. Obermöser pr. Anker 8 Thlr., Fl. 2 Thlr. eigen Sche arsraste uir iur d. tg“ Handschuhe in weiß, couleurt, roth à 5, 6, 7½—15 Sgr. wieder vorräthig, unter Fettenhennen 4B, bei David Voss. Militaireffecten, Waffenröcke, Paletots, Reitsättel, Revolver, Büchsen, Helme, Schärpen, Degen, Steuerbeamten-Interimsröckevorräthig; auchwerden zum Export getr. Civilkleider angekauft in Deutz bei Lcop. von Geldern, wei große Decimal= u. eine Balkenwagge mit Gewicht, ein Kabel mit Zubehör, eiserne und leinene Kaffeetrommeln zum Färben stehen billig zu verkaufen. Bescheid Königsstraße 2. 5 8 Mit dem heuugen Tüge erbffnere uch in dem Hause Rheingasse Nr. 2 ein Colonialwaaren=, Südfrüchte=, Tabak= und Cigarren=Geschäft. Mein eifrigstes Bestreben wird sein, mir das Zutrauen meiner geehrten Abnehmer durch gute Waaren, prompte und relle Bedienung zu ermarhg gcn dnt Koln, den 2. Marz 1867. rewberden. Johann Somm, vormals Dahmen. 5 6 78 Sox und höher, Sar u. hoher, Flasche 6, 7, 8 Sgr, und per Quart 8, 10, 12, 10 Sgr. u. per Anker von 7 Thaler an. Gereonstraße Nr. 36. Die rühmlichst bekannten Double English Peppermint Hermann Janssen, Hoter und Restauration Stern, 74 Hochstraße 74. Hhr., Duß 6 Sg., 65er Erdener pr. Anker 9½ Thlr., Dtz. Fl. 2 Thlr. 24 Sgr., sehr gute rothe Weine bei P. W. Bodden, Elogiusplatz 2. 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Samstag Abend zur Vorfeier des Carnevals großes humoristisches Instrumental=Concert von einem gut besetzten Orchester, ebenso während der 3 Carnevalstage, wobei ich meine ausgezeichnete Weine, echt Bair.=Bier, so wie der Saison angemessene Speisen à la carte zu jeder Zeit empfehle. Witwe Decker. stauration Volzeng. 8 Getränken und Speisen halte ich mich Restens empfohlen. Frau Hartzheim, Bollwerk 3. westph. Schinten, bamberger Schmalzbutter, holländische Häringe u. beste Sardellen empfiehlt en gros et en détail H. Tillmann, Greitstr. u. bleibt währendder Fastnachtstage geöffnet. Für Carneval. Pr. Lott.=Loose (16, 1/39 (Ziehung in 1, 15 u, 1. u Verkin) dem 2 Messtasten P doc 6/ cschieden am billigsten dei H. Borchard, Leipzigerstraße 42, Berlin. Eine große Partie Stricke und fettige richt) empsieht, Spinnahgünge Friedr. Mewes. ######(Hannover.) Masken=Anzüge billig zu verleihen. Anton Theisen, Büchel 28. fr. gr. Griechenmarkt 374. Bauern=Kittel von 14, 16, 20, 25 Sgr. per Stück, Bauern=Mützen von 2½, 4, 6, 8 Sgr., Bauern=Gamaschen von 6, 8, 10 Sgr. per Paar, weiße Glacé=Handschuhe für Herren 10 Sgr., für Damen 8 Sgr., eine Partie Masken per Stück 1 Sgr., hübsch garnirte Baute& Comp. (früher Camen) Dortmund. Westphäl. Fleischwaaren-Geschäft, namentlich: Schürzchen, Fischernetze, Mützchen 2c. in fl. Ab Gr. Kittel, Mützen und es Gamaschen 35 Sgr.## * Domino's zu leihen à 7½ 10 Ackerpferde, worunter, 4 junge Reit= und Wagenpferde sich bestnden, zu haben bei Kieselstein in Düren. Magere Schweine werden, *# rum in die Mast zu legen, zu guten Preisen angekauft.* Stärkefabr. Carthäuserw.26—. Ein Küchen= und ein zuverl. KinderSmädchen wird ges. Besch. Eigelst. 51. und höher, Masken und sonstige 8 Fastnachts-Artikel in großer Auswahl Breitestraße 169. 2 Für den großen sominos, großer Auswahl empf. zur ges.. onahme Lennarz=Bolten, Hochstraße Nr. 64. Havanna-Cigarren, Hr. 3, Carnevalszug empfehle ich Wurf=Bouquets à 5 und 10 per 100 Stück. Baum=Ermie, Martinstraße Nr. 39, Ecke der Höhle. Sternengasse 52 steht ein gut erhalte##nes Pianino zu verkaufen.* Oester Zweitmädchen für alle häuslichen ges., Schildergasse 49—. billig zu haben. Wo, sagt die Erped. u Ein Kaffee=Brenner von 25 Pfund zu verkaufen, Altes Ufer 51. alle Sorten rothe und weisse Weine in Flaschen, Champagner und moussirende Rheinweine von Matthäus Müller in Eltville, alle feinen Liqueure und Spirituosen empfehlen zur geneigten Abnahme Gassel& Comp., vorm. Groven-Bramino, Bolzeng. 4. *Neue Zündnadel=Büchse mit Zubehör 2U(v. Dreyse. Sömmerda) zu verkaufen. Die Exp. sagt, wo. Von 1842 Domblätter Nr. 1 bis zum Schluß 1866 sind käuflich zu haben. Zu er###. bei dem Secretäriat des Dombau. Am Abbruch Altenmarkt 59 u. 61 zu Sause stah enrenen Zeselsteine Laien, Sc Srandholz, Fenster, Thüren, Bretter, Treppen 2c. * Ein wachsamer Hofhund zu kaufen g##esucht. Um Preisangabe und Beschreibung wird gebeten. Fr.=Offerten u. L L 62 besorgt die Expedition d. Ztg. feine Schinkenu. Würste. (In London 1862 Preis-Medaille für Schinken. In Paris 1867 Ausstellung von Schinken im Saale Nr. 46.) Spedition, Commission und Incasso. Frische Maikräuter, Apfelsinen, Citronen, Pomeranzen, eingemachte Ananas, alle Compot- und Dessertfrüchte, westph. Schinken, Cervelatund frankfurter Knackwurst, eingemachte Erbsen, Capern, Trüffeln, Champignons, russ. Caviar, Häringe u. Sardellen, Sardinen in Oel, PickelSardinen, Prov.-Oel, ital. Macaroni, alle Sorten Käse, Thee und Chocolade empf. zur geneigten Abnahme Cassel & Co., vormals Groyen-Bramino, Bolzengasse 4. Frische Maikräuter bei Klemmer, gr. Griechenmarkt 52. Frische Maikräuter Gärtner P. J. Peil, Gereonsmühleng. 1. gramellen mit Reimen per Pfund C10 Sgr., Höhle Nr. 28. extrafein, französisches, Stachelbeer= und Johannisbeerwein ##wird zu kaufen ges., Breitstr. 47. Für Wirthe. für Fastnacht billig zu verleihen, Sternengasse 33. Nlle Arten Maschinen= u. Handan wardenn Näharbeiten werven prompt und gut ausgeführt, Heumarkt 61. Zür Carneval Tische und Bänke zu verleihen, Blaubach 88. Wirthsstühle zu verk., Schnurgasse 1. 54 Fahnen m. Stang. z. verk., Römerg.3. Ein schöner Mantelosen steht billig zu verkaufen, Pantaleonsmühleng..* Vin de BordeauR, etCognac, Ant.Vainde Bordeaux, Streitzeugg.29 Feinste ges. Butter in Klütten 7 Sgr., ges. Butter in Klütten 7 S, Ofrische Eier per 100 36 Sgr., Strohpapier 15/18 per Pack 20 Sgr., Partieenweise billiger, Merx, Heumarkt 69. 5 Thaler Belohnung dem Wiederbringer oder demjenigen, welcher sichere Auskunft geben kann über den Verbleib einer am 17. Febr. entwendeten Wächter=Controll=Uhr in messingenem, verschlossenen Gehäuse, circa 3“ Durchmesser, 1½" dick, gestempelt BREVETE S. G. D. G. und inwendig gezeichnet J. BURK-PATENT. Die Expedition sagt, w. Ein Rother Adler=Orden mit Schw. Gam 27. v. M. Abends verloren. Abzugeben gegen Belohnung in Deutz, Neuhöferstraße Nr. 3. funden Es wird deßhal mit an Behörden unth vate die dringen##r gerichtet, der Unte# neten doch geneigtstken Auskunftdarüber ersahl zu wollen, wenn sich bel Spurenseines Verbifn finden sollten, und demjenigen eine### nung von 100 T zugesichert, der die## tene Auskunft ers# kann. 13 Der Vermißte wizei Jahre alt, von 9 größe und gesetzter Shi glatt rasirt, hatte# Haare und trug am einen Trauring; erwekleidet mit einem scht blauen, etwas abs genen Düffel=Wint mit Sammetkragen, vom selben Stoffe, sch seidener Weste, scht seidenem Halstuche, strickter wollener 1 jacke, Piqué= Unter blaugrau wollenen Si s und kalbledernen Stiel einem leinenen Fal hemde mit Stehkrel worin die Buchstaben gezeichnet sind; sod mit einem schwarzseidt Cylinderhut. In s# Tasche wird sich der und ein kleiner## schlüissel befiuden. Köln, 17. Febr. 18 Victoriastraße Nr. 1 Was genügt in Köln, um gewäs werden? Voting cattle et pas bonus. 1867. Blumenkörbchen. Kann eine ganze Gesellschaft fü Aeußerung eines Mitgliedes, welches Präsidenten eine Ehren=Anerkenn'# zu Theil lassen werden will, auch nochverantwortlichgemacht werden, ein dahin zielender Vorschlag Se in zielender Vorsa, Seiten Vorstandes und der Gesellschaft auf entschiedenste zurückgewiesen den ist? Der Vorstal“ Ein schwarzer Pelzkragen verloren von =Brüderstraße bis Hochstraße. Geg. g. zlohnung abzugeben gr. Neugasse 36. Belbg gr##tt hr. Steugusse 30. Ein brauner Ueberzieher mit schwarzem SSammetkragen abhanden gekommen. Vor dem Ankauf wird gewarnt. Abzug. Café„La Bourse“, Heumarkt. Wir ersuchen das geeh# D# Publicum, uns größt Anzeigen Tags zuvor und kl nere bis längstens 10½ M des Vormittags zukommen lassen, indem wir nach die Zeit eine feste Zusage in treff der Aufnahme in das demselben Tage erscheinen Blatt nicht machen können. Die Expedition der Kölnischen Zeitut