e Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn= und Festage. Bezugspreis für Januar(frei ins Haus gebracht) 900 Mk. bei Postbezug f. Februar 1575 Mk.— Einzelnummer 40 Mk. Anzeigenpreis: 1 mm Höhe einspaltig 20 Mk. für auswarts 1 m m 30Mk. Reklamen; 1 mm Höhe 100Mk. Nachlaß n.Tarif. Schluß der Annahme für den betreffenden Tag um 9 Uhr. Geschäftstunden von 8.—6 Uhr. Amtliches Kreisblatt für den Stadtkreis Solingen. Hauptschriftleitung u. verantwortlich für Politik u. Kunst: C. Müller=Sohler, für Stadt= und Landkreis: H. Gothe, für Wirtschaft. Unterhaltung u. den übrigen Teil: H. Heinen, für Sport: R. Schaberg, für den Anzeigenteil: H. Schmitz, alle in Solingen. Berliner Schriftleiter: Banasch=Berlin. Druck und Verlag: B. Voll in Solingen. Geschaftstelle, Brüderstraße 6=14, Fernsprecher 24 u. 209. Ooincares Gewaltpolitik. Von Freiherrn von Lersner, M. d. R. Was der Verfasser über die Widerrechtlichkeit eines französischen Vormarsches ins Ruhrgebiet zu sagen hat, ist besonders deshalb von Wert, da er seinerzeit Präsident der deutschen Friedensdelegation in Versailles war und die hierauf bezüglichen Verhandlungen selbst mit Clemenceau gepflogen hat. Die Schriftleitung. Wer hätte gedacht, daß Herr Poincare eine solche Torheit begehen könnte! Nach meiner Versailler und Pariser Zeit hätte ich es nicht für möglich gehalten, daß seine Verblendung so weit gehen würde. Denn an Poincares Unvernunft ist die Konferenz von Paris gescheitert. Dies Scheitern trotz der weit entgegenkommenden Haltung Englands den französischen Forderungen gegenüber wird der Welt mehr die Augen öffnen, als alle Noten, die wir schreiben können. Poincare hat sowohl den Vorschlag Bonar Laws als auch das endgültige Reparationsangebot der deutschen Regierung kurzerhand verworsen. Tabei ging das Hamburger Sylvesterangebot des Reichskanzlers weiter, als man es mit der Leistungsfähigkeit unseres Volkes überhaupt vereinbaren kann. Nur die schwere Sorge unserer Regierung um unsere bedrängten Volksgenossen am Rhein und der Wunsch, sie endlich von den Qualen der Besetzung zu erlösen, läßt dies ungeheuer weite Entgegenkommen verständlich und entschuldbar erscheinen. Denn Deutschland ist durch seine gigantischen Leistungen und Lieferungen an unsere Feinde ruiniert und kann auf viele Jahre chinaus aus eigener Kraft nichts bezahlen. Leider besteht sogar im deutschen Volke— vom Ausland garnicht zu reden— eine völlige Unkenntnis darüber, was wir eigentlich an die Entente seit Kriegsende geleistet haben: Etwa 6 Milliarden Goldmark für die Rheinlandbesatzung, für die Ententekommission, für die Zahlungen im Ausgleichsverfahren 1,5 Goldmilliarde deutsche Barzahlungen. 1,85 Milliarden deutsche Sachleistungen. 1.6 Goldmilliarden Wert der abgelieferten Eisenbahnen und Automobile, 1,1 Goldmilliarde Wert der weggenommenen Saarbergwerke, 3 Goldmilliarden Wert der in den geräumten Gebieten zurückgelassenen Güter, 4,7 Goldmilliarden Staatseigentum in den abgetretenen Gebieten, 7 Goldmilliarden Ueberweisung der Ansprüche Deutschlands an seine ehemaligen Verbündeten in die Hand der Entente. 7,3 Goldmilliarden Wert der abgelieferten deutschen Handelsschiffe, 11,7 Goldmilliarden liquidiertes deutsches Eigentum im Auslande macht im ganzen über 45 Milliarden Goldmark deutscher Leistung, d. h.: über das Elffache von dem, was Frankreich 1871 an uns als Kriegsentschädigung bezahlt hat. Aber Poincare geht es ja An Wirklichkeit garnicht um Geld und deutsche Leistungen. Es will— in dürren Worten ausgedrückt — nichts anderes als die Zerschlagung und Zertrümmerung des Deutschen Reiches und des Deutschen Volkes. Denn worauf anders soll der Plan der Besetzung des Ruhrgebietes hinauslaufen! Dabei ist ein Vormarsch in deutsches Gebiet nach der Inkraftsetzung des Friedensvertrages von Versailles— dem 10. Januar 1920— ein glatter Vertragsbruch. In monatelangen mühseligen Verhandlungen im Herbst 1919 habe ich den amtlichen Verzicht Clemenceaus, der damals als Präsident des Obersten Rates der verantwortliche Wortführer der ganzen Entente war, auf jeden Vormarsch nach Deutschland durchgesetzt. Zum Beweise dieser These will ich meinen amtlichen Notenwechsel mit Clemencean im Worklaut anführen, der im In= und Auslande immer noch nicht genügend bekannt ist. Am 15. Dezember 1919 schrieb ich als Schlußnote meiner Einmarschverhandlungen an die Entente: „Die Deutsche Regierung nimmt davon Kenntnis, daß nach der Ansicht des Obersten Rates das Recht nur Geltung haben soll, bis durch die Inkraftsetzung des Friedensvertrages(10. Januar 1922) der Friedenszustand hergestellt Clemenceau antwortete mit darauf in einer Note vom 23. Dezember 1919: „Was die Sicherungsmittel betrifft, von deren Anwendung die Mächte hoffen absehen zu können, so möchten sie feststellen, daß die deutsche Regierung hinreichend davon unterrichtet ist, daß, wenn nach der endgültigen Wiederherstellung des Friedenszustandes(10. Januar 1929) die Anwendung von Sicherungsmitteln, wie sie der Krieg mit sich bringt, ihr Ende gefunden hat, andererseits die im Vertrag vorgesehenen besonderen Maßnahmen, sowie die völkerrechtlich anerkannten Verfahrensmaßnahmen genaue Anwendung finden werden." Nirgends im Friedensvertrag, nirgends im Völkerrecht besteht das Recht zum Vormarsch nach Deutschland. Die Besetzung des Ruhrgebiets wäre daher nicht nur ein Vertragsbruch, sondern Bruch des Völkerrechtes, ein Bruch des Friedens. Wir erwarten von der Reichsregierung, die den Franzosen wahrhaftig weit genug, überweit, entgegengekommen ist, und vom Reichstag, daß sie fest bleiben. Aber mehr denn je hängt das Geschick Demschlands von der einmütigen, entschlossenen Haltung der Reichsregierung, des Reichstages und des deutschen Volkes ab. Bleiben fest, stellen wir uns geschlossen hinter eineReichsregierung die entschlossen ist, alle friedlichen Mittel gegen französische PfänFxpalitik,„ Sanktionspolitik, Gewaltpolitik, gegen französischen Rechts-, Vertrags- und Friedensbruch restlos anzuwenden, so wird Herr Poincare sich hüten— im ureigensten Interesse Frankreichs— seine Drohungen wahr zu machen. „Larum: Einmätige Entschlossenheit ist unserer erste, unsere heilige Pflicht. Montag, den L. Jonnanr 1930. Vor weiteren Entscheidungen. Die drei deutschen Berichterstatter nach Paris abgereist. TU. Berlin, 7. Jan. Wie die Telegraphen-Union von zuständiger Stelle erfährt, sind die deutschen Berichterstatter, die auf Einladung der Reparationskommission über die angeblichen Verfehlungen Deutschlands in den Kohlenlieferungen in Paris berichten sollen, nach Paris abgereist, es handelt sich um die drei Herren: Geh. Regierungsrat Ruppel vom Wiederaufbauministerium, Direktor des Kohlensyndikats Lübsen und den Vertreter des Reichskohlenkommissars Wallmichrath. Die Lage in England. „TU. London, 6. Januar. Die Frage die jetzt hier im Vorderbezieht sich darauf, welche Schritte nunmehr die englische Regierung unternehmen wird. In dieser Beziehung steht vorläufig nur fest, daß England gegen einen Einmarsch Frankreichs in das Ruhrgebiet durch eine Note protestieren würde, die ausdrücklich die Verantwortung für die Folgen eines solchen Vorgehens ablehnen würde. Die Zurückziehung englischer Truppen vom Rhein, die bereits von einigen Blätter dringend gefordert wird, könnte unter Amständen im weiteren Verlauf der Ereignisse eintreten, ist aber vorläufig nicht zu erwarten. „ Im ührigen wird die Haltung Englands ohne Zweifel in hohem Maße durch die Stellungnahme der Washingtoner Regierung bestimmt werden. Alle diesbezüglichen Nachrichten werden von der hiesigen Presse mit größter Spannung erwartet. Vielfach wird angenommen, daß Präsident Harding schon in den nächsten Tagen eine freundschaftliche Warnung an Frankreich richten werde und daß noch eine schwache Hoffnung bestehe, daß auf diese Weise ein Ausweg aus der Krise gefunden wird, da Frankreich kaum so weit gehen werde, dem gemeinsamen Druck Englands und der Vereinigten Staaten zu widerstehen. Jedenfalls wird hier damit gerechnet, daß entscheidende Schritte in den nächsten Tagen weder von Frankreich, noch von England zu erwarten seien. Das englische Kabinett ist in seinem Entschluß schon dadurch behindert, daß die wichtigsten seiner Mitglieder z. Zt. abwesend sind. Dei Außenminister Lord Curzon ist in Lausanne, der Schatzminister Baldwin in Washington und der Kriegsminister Lord Pershi, der bei wichtigen Entscheidungen eine nicht geringe Rolle spielen dürfte, an der Riviera. England wartet das Vorgehen Frankreich ab. WTB. London, 6. Jan. Reuter berichtet, Bonar Law habe beschlossen, den britischen Kabinettsrat nicht einzurnfen, falls nicht andre Entwicklungen in der internationalen Lage einträten. Der Erste Minister warte ab, um die genaue Art des unabhängigen Vorgehens kkennenzulernen, was Frankreich im Ruhrgebiet beabsichtige. Wenn diese Haltung feststehe, werde die britische Regierung eine endgültige Erklärung über die britische Politik abgeben. Die britische Mißbilligung des Einmarsches ins Ruhrgebiet und die Entwertung des Franken müßten ein Zögern bei Frankreich hervorrufen. Die Schwierigkeit, die zähe westfälische Bevölkerung zu zwingen, sei ein weiterer Faktor, der erwogen werden müsse. #. Die Erklärungen Bradburhs. WTB. Paris, 7. Jan. Der diplomatische Berichterstatter der Agentur Havas erfährt über die gestrigen Erklärungen Bradburys im Wiederherstellungsausschuß, die nach seiner Ansicht einen neuen Beweis für die entgegenkommenden Absichten Englands liefern, Bradbury habe zunächst festgestellt, daß er am vergangenen Samstag von London aus die Vertagung der Verhandlungen über eine Verfehlung Deutschlands in den Kohlenlieferungen, die ursprünglich auf Mittwoch, den 3. Januar, angesetzt gewesen seien,verlangt habe, bis die verbündeten Regierungen ihre Verhandlungen über die Entschädigungsfrage zu Ende geführt hätten. Dabei habe ihn die Absicht geleitet, der Auffassung der Regierung nicht vorzugreifen. Heute, nachdem die Pariser Kexferenz ergebnislos ausernandergegangen sei, sei die englische Abordnung bereit, an allen Verhandlungen teilzunehmen. Bradbury habe im Anschluß hieran darauf hingewiesen, daß er seit Nitte 1922 mehrmals aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt angeboten habe, daß er jedoch auf Ersuchen des damaligen Kabinetts im Amte geblieben sei. Er habe ferner Wert auf die Bemerkung gelegt, daß die englische Abordnung wenn sie entgegen gewissen irrigen Gerüchten weiter in dem Wiederherstellungsgusschuß, bleibe, nichtsdestoweniger von den Folgen derjenigen Beschlüsse abzurücken gedenke, denen sie nicht beitreten werde, und daß sie in dieser Beziehung keinerlei Verantwortung zu übernehmen wünsche. Diese Auffassung sei im übrigen, fügt der Berichterstatter hinzu, streng vertragsmäßig auf Grund des Paragraphen 21, Anhang 2, wonach keine der verbündeten oder assoziierten Regierungen eine Verantwortung hinsichtlich einer andern Regierung übernimmt. Schließlich habe Bradbury den Wunsch ausgesprochen, die Beziehungen zwischen England und Frankreich möchten sich bald wieder so gestalten, daß ein umfassendes Zusammenwirken möglich sei. Barthou habe Bradbury gedankt und mit den Worten geschlossen:„Zwei Wanderer, die am Rande eines Waldes ankämen, könnten je nach ihrem Geschmack der eine ihn umgehen, der andre ihn durchqueren. Darum kommen sie beim Ausgang aus dem Wald doch wieder zusammen. So wird es mit England und Frankreich sein.“ Die Chicago Tribune berichtet: In Paris macht eine Bemerkung Aufsehen, die Bradbury, als er gegen die Feststellung einer deutschen Verfehlung in der Frage der Holzlieferungen sprach, vor einigen Tagen fallen ließ. Er bemerkte: „Seit das hölzerne Pferd von Troja gebaut wurde, ist Holz niemals zu einem solch abschenlichen Zweck verwandt worden.“ Er erklärte den Vorschlag, eine vorsätzliche Verfehlung Teutschlands festzustellen, für unbegründet, da die Kommission sich früher damit einverstanden erklärt hätte, daß die Angelegenheit geschäftsmäßig behandelt würde. Die Bemerkung Bradburys ist in Pariser amtlichen Kreisen allgemein bekannt geworden. 114. Letzte telegraphische Meldungen. Die Besetzung des Ruhrgebieis unmittelbar bevorstehend. MTB. London, 8. Jannar. Die Daily Mail meldet aus Paris: Die Besetzung des Ruhrgebietes wird mit Blitzesschnelle vor sich gehen. Die Welt wird erst Kenntnis davon erhalten, wenn Telegramme aus Essen, Bochum und vielleicht auch Frankfurt a. M. melden, daß die Frauzosen eingerückt sind. Von Düsseldorf aus wird das Ruhrgebiet in wenigen Stunden besetzt sein. Der französische Generalstab besitzt genau ausgearbeitete Karten der zu besetzenden Städte und Ortschaften. Nach einem reiflich erwogenen Plan besteht auch die Absicht, die Mainlinie zu besetzen und so Süddeutschland und Norddeutschland zu trennen. MTB. Paris, 8. Jannar. Das 149. Infanterie=Regiment und das 62. Feldartillerie=Regiment, welche in Epinal in Garnison liegen, haben Befehl zum Abrücken erhalten, damit sie sich am Mittwoch am Rhein befinden. MTB. Paris, 8. Januar. Wie der Chicago Tribune aus Coblenz gemeldet wird, wartet man im französischen Hauptquartier jeden Augenblick auf den Befehl zum Vorrücken. Der amerikanische Oberbefehlshaber General Allen habe in aller Eile in der Nacht seinen Stab zusammen berufen. Man nimmt an, daß sich die Beratungen mit dem französischen Vormarsch beschäftigen. Die unter dem Befehl des Generals Allen stehenden französischen Truppen bleiben in ihren Quartieren. Ein zwischen Amerikanern und Franzosen vereinbartes Fußballspiel wurde von letzteren abgesagt mit der Begründung, daß Zusammenstöße mit der Zivilbevölkerung vernieden werden sollten. Französische Ingenieure unterwegs nach Essen. WTB. Paris, 8. Januar. 40 Jugenieure sind gestern vom Nordbahnhof nach Essen abgereist. In Essen werden sie auf die Hauptbergwerke des Ruhrgebietes verteilt, deren Leitung sie auf Anweisung von Paris aus übernehmen. England behält das französische Gold. TU. Paris, 8. Jan. Die britische Gesandtschaft ließ der Abendpresse eine längere Note zu der Angelegenheit des seit 1916 in der Bank von England durch Frankreich deponierten Goldes zugehen. Dieser Note zufolge ist England nicht verpflichtet, die 150 Millionen Pfund Sterling die Frankreich 1914 nach land sandte, um den Goldkurs aufrecht zu erhalten und die von England nach den Vereinigten Staaten gesandt sind, an Frankreich zurückzuzahlen, bevor dieses seine in England aufgenommenen Schulden bezahlt hat. In diesem Sinne sei zwischen den beiderseitigen Regierungen am 13. Dezember 1919 in Paris ein Abkommen geschlossen worden. Die englische Note fügt hinzu, daß eine auf dieses Abkommen bezügliche Reserve, die späterhin von der französischen Regierung gemacht worden sei, ihrerseits wiederum durch einen Brief des französischen Finanzdelegierten in London vom 23. Februar 1920 aufgehoben worden ist. „„* * Kurze letzte Nachrichten. BB. Berlin, 7. Jan. Staatssekretär Bergmann, der, wie angekündigt, gestern aus Paris hierher zurückgekehrt ist, hat noch in den späten Abendstunden dem Reichskanzler Bericht erstattet. Am Montag wird er seinen Bericht dem Kabinett vortragen. TU. Hamburg, 6. Januar. Der Direktor des Instituts der Schiffs= und Trovenkrankheiten, Obermedizinalrat Professor Dr. Nocht ist zum Mitglied des Gesundheitsausschusses in den Bölkerbund berufen worden und zu den Sitzungen des Ausschusses nach Genf abgefahren. Finanzieller Druck auf Frankreich. United. Tel. Paris, 6. Jan. Die finanziellen Kreisé zeigen sich sehr beunruhigt, daß der französische Franken den Kursrückgang der Mark mitzumachen beginnt, wenngleich auch nicht in demselben Ausmaß. Während der Marksturz an allen Auslandsbörsen gestern erheblich niedriger bewertet wurde, blieb die Pariser Notierung für den Marksturz stabil, dafür wies aber der Frankenkurs an allen Auslandsbörsen eine mehr oder weniger starke Abschwächung auf. Während sich in New York, Amsterdam und Zürich der Rückgang in geringen Grenzen hielt, stellte sich der Franken in London erheblich schlechter. Diese Erscheinung wird mit großen Frankenabgaben der Londoner City im Zusammenhang gebracht und als ein Anzeichen dafür betrachtet, daß die englische Finanzwelt infolge des Abbruchs der Pariser Konferenz einen starken finanziellen Druck auf Frankreich auszuüben beginnt, der bereits vor einigen Tagen angekündigt worden war. Die Haltung Belgiens. WTB. Paris, 6. Jan. Nach der Chicago Tribune hat der belgische Ministerpräsident Theunis gestern abend auf Befragen erklärt, Belgien habe sich auf keinerlei militärische Maßnahmen festgelegt. Die belgische Abordnung sei nicht ermächtigt gewefen, derartige Abmachungen zu treffen. Sie haben den Standpunkt vertreten, daß der französische Plan zur Verhandlungsgrundlage gemacht werden müsse, weil die englische Vorschläge einfach unannehmbar gewesen seien. Was deren Ablehnung Die heutige Nummer umsaßt 6 Seiten. PIE anbelange, stehe Belgien entschieden hinter Frankreich, hoffe aber, daß sich eine Möglichkeit finden lasse, die bestehenden Meinungsverschiedenheiten zu überbrücken. vur Gerig.# Frankreich und Amerika. TU. Paris, 6. Januar. Das wichtigste Ereignis in der jetzigen euroväischen Lage, die Absicht Ameritas, zu intervenieren und die Einladung der amerikanischen Regierung an Frankreich, wn einer Fachmännerkonferenz zu beteiligen, findet in der Pariser Presse bisher auffallend wenig Beachtung. Umso bemerkenswerter sind die Ausführungen der„Ere Nouvelle", in heißt:„Niemand kann heute mehr bestreiten, daß der levarationsolan von Washington angeregt war. Die Ssceinisten. Staaten, die sich so lange vom Kontinent ferngehalten terezieren, sich, nieder für uns, in dem Maße wenigstens, mag„Ere arehemten den Frieden Eurovas zu zerstören verZmangemohngsu Poineares, mit allen bic Sosin snabmen immerhin bis zum 15. Januar zu warten, da bis barig uuch manches eintreten könnte. Dann weist das Blatt auf den starten Sturz des Franken hin, der dadurch nicht aufgehalten wurve. als gestern auf der Pariser Börse auf amerikanische Mst sgicht an äuse schienen u den nach einem eventuellen Zusammenbruch der Rachgmeknehmer in erwartenden weiteren Frankensturz gemacht in dem Frtitei inanziellen und die volitischen Fragen sind, wie trennen. Das Schicfal der eurowäischen Poltik hänat Aus Stadt und Amgegend. Solingen, 8 Jan. Die endgütige Einlommenstener für 192. Das Reichsfinanzministerium hat angekündigt, daß es diesmal die endgültige Steuereinschätzung für 1922 so frühzeitig wie möglich vorzunehmen beabsichtigt. Nachdem daher das Kalender= jahr nunmehr vollendet ist, dürfte es für die Steuerzahler Zeit sein, sich damit zu beschäftigen, welche Steuern sie auf ihr Einkommen im abgelaufenen Jahre zu zahlen haben. Es dürfte sich da vielfach um erhebliche Summen handeln, die der Einzelne nur mit großen Schwierigkeiten auf einmal wird zahlen können. Zwar sind die Steuertarife im Laufe des Jahres mehrfach abgeändert worden, um sie der fortschreitenden Geldentwertung anzupassen. Aber auch die kurz vor Weihnachten vom Reichstage angenommeiur ariche für das Jahr 1922 sind immer auber zu der inzwischen vollzogenen Geldentwertung noch imurt ungerordenlich hoch. Von allen steuerpflichtigen Einkommen bis zu 400 000 Mark ist eine Einkommensteuer von 10 Prozent zu zahlen. Die Einkommensbeträge von 4 bis 600 000 Mark sind mit 15 Prozent, die von 600 000 bis 800000 Mark mit 20 Prozent, die von 800000 Mark bis eine Million Mark mit 25 Prozent Prozent Festenerf, Fauion(u 1“4 Millionen Mark mit 30 Sschug: zunn geht die Progression weiter bis zum Hazrursche von 60 Progent. er B6 Einkommen bis zu 400000 Mk.ist der Steuerpflichtige tleuging, von seinem errechneten Steuerbetrage für sich und Augenbisck von der Antwort ab, die Frankreich den Amerltanern berachigt diuommen bis au 40000o Mrist der Steuerpflichige Senen wird tankreich den Amerikanern brtculag, von seinem erkichmnn Ennergeltug fur suz und, Frauzscheitealeniche Eintracht. Abzug zu bringen. fur Seine Chefrau se 340 Mork in Tu. Paris, 6. Jan. Wie wir aus zuverläsiger Quelle er. kommen bis zu 1 9 p. ider guscdurt. auterdem bei einem Einsestren, Jesen de franzsichialtenichen Verkandlungen wegen von der Siteuer Peilignen Nark zur setes Eind di0 Mar Einonnderung von 30000 zuverläsigen Arbeitern nach Frank.= mehr vom Einkor duug vringen. Die Abtige baiben alio vnich unmitelbar vor dem Abschlußz. Als Genenleistung wird erfolgen, wie dies ber, undern ven der Einkomnmenstener uu sich Italien verpflichten, die Einsahr halbfertiger Produkte der gehandhabt wird. Wer uu dr Lohnenpfänger breits Hanzschen Hitenindastrie und de Einwanderung franzsischen 60 0 Mi. heicht, bart u. i. de in Jchrscintonnen von gaptas nach Jalien zu geseisen. erumng fronzöschen 600000 B. urgug, hot, wemn er unverheiratet ist, 30 660 Mork Diese Nachricht ist gerignet, die Haltung der stallenischen Re. Steuer von B6.270 Mu. ut Sinder but, nur eine Ferung auf der Pariser Konferenz in mancher Hinsicht verssänd.I Neu geregeltist n geh. ach erscheinen zu lassen.———— Linig gist gge au die Frage der Verbungskosten. In erser Frankreichs Appel an die Rleine Entente. nach weischem der u a er 13 des Einkommenstenergesetes, Tu. Paris, 6. Jan. Der Matin schreibt: Poineare hat scherungsbeiträge uiw aan go g ruin der Aerbungskosten, Vergestern nach Warschau, Balarest, Prag und Belgrad telegraphiert, In jsedem a gue un von Eintommen in Abzug zu bringen h. um die befreundeten Reyierungen über die durch den Abruch der den Bett gaue ader dars der Steuerplichtige fütr das Jahr 1922 Konserenz geschaffene Lage zu unterr bten. Sie Knnten aber von 1080 Mark von der Steuer gur ommen der den Vettag beruhigt seig, man werde nicht von ihnen verlangen, zwischen sicherungsprämien zu Aodin bringen. Schensor. den beiden Machten zu wählen, die die hauptfächlichsten Gründer Sterbekassenbeitre urien die dum Vertage von 1600 Nari, eis eas schr Se Fi gensen seien Siewistendaß Fantraich orten.—d e aucd Ket ien Gnteunen arith e a ae n er ersce u enen een e u Logierzwecke freigemacht werden.— Es ist zunächst sonderbar, daß von dieser nicht unwichtigen Angelegenheit die Bürgerschaft erst durch die sozialistische Presse erfahren muß. Die Vertreter der Linksvarteien hätten schon aus taktischen Gründen Wert darauf legen sollen, die gesamte Presse durch die Stadtverwaltung unterrichten zu lassen, damit man nicht auf den Gedanken kommen konnte, als sollte hier lediglich für Organisationen der Linken gesorgt werden. Offen bleibt immer die Frage, warum man in dem Hause. das eingestandenermaßen für Bürozwecke ungeeignet ist, keine Wohnungen gemacht hat. Es wäre lehrreich, hierüber die Meinung des Wohnungsamtes zu hören. *„* Aus dem Landkreise Solingen. * Die Handelserlaubnisstelle Solingen=Land hat erneut Veranlassung, darauf hinzuweisen, daß der Großhandel mit alkoholfreien Getränken(Mineralwasser. Selterwasser usw.) der Erlaubnispflicht unterliegt.„Diese Vorschrift findet auch Anwendung auf den Absatz selbsthergestellter Getränke dieser Art an Wiederverkäufer. Ferner bedürfen Bäckereien und Metzgereien, die ihre eigenen Erzeugnisse an Hanbelserlaubnig. e abseden wollen, ebenfalt einer Höhscheid, 8. Jan. Der 1. Januar in Höhscheid abgeschafft. Die Sonhdere Kasiad, Lsaser i Solinger Bezirk spielt voltisch eine die u# bekannt ist, daß wir hier nicht näher darauf eindessen Reven und Taten Höhscheids Ruhm in alle West hinaustr. ankalten, Volks= und Verufschulen, snd beut Vrscernischosliar an der Kasekelenberichernins estnresfr aulf dle streben. Deutschland zu tao vrlrzgmheß, das Geagnus iu den ve. *„* Semtertasen hoihe ein Ergon zur ucheruasne der Acsetangen Vegrist, Uberchunstun der Genscherngsegrngeu r „.#####, Die Erhöhung der Müll=, Kanal= und StraßenreinigungsSemschlens(1 gcuen wur k. Zt. von der Tagstordung der StadverorduetenWeatschland. versammlung abgesetzt worden. um sie erst in der Baukommission vorDie Deutsche Deuolkratische Partel auen Sweate. süe de Venatung bechlos an Domertag, de Gebihr „II. Fol. 7. Januar. Eberlo wie die Deusche Volspoaret Die Kanalgerze der Miliselitevan i Nr aul uw gi. in ertiten“ nlent der Provinzialverband der Deuschen Demokratischen Partei trugen Sebäcdestenernutungswertes be im Rbeinlande in einem Flugblatt gegen die Loslösungsbestrebun=swäßseu bei direkter und 240g bei indirekter EntSel.en Snets und Genosen mit auberordenlich schweren Ge deire u eiareiedt Veider Stratenreinigng belte die aücernein eeene ee„ Die Laelsung der Wbeinlande von deuschen geit eien griberen Lel ibenebnen erna 1e wäshend de Aulieger bastrie beiger gantdpitsihcht Liue schpere Shädigung seiner Iu. herigen Sitenuearen bil nan esbei den u6 und der Entwickana seinter Sülbte, Kendern ver alemn eine Krechz.(9) Eine Ernat e situite iun erit uit Jahlennaterial säb zerissen; Die Mittel, mit denen die Smeia Prozenatzu. aten. Die Steuer wichd von 40 Brozent auf 3334 und Genosen sich diese rheinische Franienwäßrung zu erkausen viugeut ermaßigt. Insolgedessen sind die Kinos seit Samstag e esese eae en eauz enr en e a g 100 Minle ein einut e umme“ und außerdem von "####tiarben auein für die Einführung der Franken=Währung im Rheinlande werden als verbrecherisch, und das Ganze als die moderne Form der Sklaverei bezeichnet. ex brauchen. Es genügt den Kommunistenführer Lüchem zu nennen, Diesern wiel vinaustragen. So z. B. wenn man shan einen Vor ium einen Vorwurf daraus machte, daß die letzte Stadtverordnetensitzung auf seinen Wunsch am 1. Januar abgehalten wurde, der für das übrige Deutschland ein Feiertag ist. Jetzt haben Raumar aae Niche gsie nden, daß es in Höhscheideinen ersten tut dar, daß Höhscheid nicht nur in volitischer und komme sondern auch in postalisch d kalenderrefgrmerischer ga d“ der Welt voran gebt. 1 in 8. Jan. Schaufenstereinbruch. In der Nacht zum Sonntag wurde mit einem Stein, welcher in ein Taschentuch eingedreht war, das Schaufenster des Geschäftslokals Knook(früh. Quast) Central, durch das Geräzisch der.. dandtaschen entwendet. Als die Täter unerkauni zunge Burrchraan is Lggtraße nach Ringelshäuschen zu. Eswaren junge Burschen von 18—20 Jahren. Laut heutiger Anzeige setzt der „Lohlene eine entsprechende Belohnung für die Ergreifung der Täter Li, Irähent F. Jan. Eingebrochen wurde in der vorletzten Nacht in den inlagen stehende Vogelskaue des Kaufmanns E zu Hoche und em wewehr und Patronen entwendet. 5 Gräfrath, 8. Jan. Diebstahlsversuch. Weiter wurde in der Nacht zum Sonntag versucht, einen Einbruch in die Kontorräume des Stantwarengeschäfts von Gustav Wirth. Schulstr., zu machen. In ihrem Vorhaben wurden die Diebe jedoch, als sie schon eine Fensterscheibe eingedrückt und mit dem Ausbohren der Türfüllung beschäftigt waren, erkannt im Dunkel der Nacht. Am Tatort wurde Handbohrer und Meißel, welche die Diebe in der Eile liegen ließen, versiuchten einubrechen ist es das die Diebe schon das 7. Mal dier nerstag, den 11 Jamuar statt. Diekagesordnung wei eine Farsadie Deckug des Destzits für das Rechnungsjahr 192 und Lms, hluge in der Denkmalfrage vor dem Rathaus das größte Interesse veanspruchen. Bei den übrigen Punkten handelt es sich um Kommissonswahlen und formelle Beschlüsse.4 8 s0h in n wieder gevisnel worben. Arb=ek.“ berschtet m infolgedisce Kartosseln soll„ wie die ( Ein= ver: Wierur u enzerschaftsvertreter Theater=Spielplan. Reee ece ece ct . Elberfeld.„Stptt h ienstag 7½ Uhr: Der Weibsreufel. Mittwoch 3 uhr: Aschenorodel. 6½ Uhr: Der Rosenkavalier. Donnerstag 7½ Uhr: Fidelio. Freitag 7½ Uhr: Einmaliges Gastspiel des großrussischen Basalaika=Orchesters und des russischen Meisterranzerg, Jwgn Hrlik. Samstag 5½ Uhr: Gastsviel der Kammersänund Ziolde. Sonntag3. ottgen: Tristan diert: Der Epangelimam. De einstuMaria Stuart. Donnerstag 719 Pthr.: Der u amwe. 7 Uhr: 7 Uhr: Gastspiel Heinrich Rigge. Jere ebemann. Freitag 3 Uhr: Rladdin die Wunderlane. Samstag die Wunderlampe. 7 Uhr: Im weißen Rößl rästicang Boiazig= Sonntag; Nien;s: Dienstag: Piansatoa: Cavaneria runteung. Bujafso: Sonntag: Rielng vienstag: Rigoierto. Letzte wirtschaftliche Nachrichten. Berliner Wertpapierbörse. "„Massengrotest der Berliner Mieter. TU. Berlin, 8. Jan. Die dem Bunde Deutscher MieterSrischedie sier, Mietrongeniselionen Wransalten anie buid hur eit Aitatr au Sün to Fersammlungen, um gegen die neuen Mieten und soll am ze gueue auerpreisertöhung in Sicht“ Wie verlautei, Die Art arer Vereanung, etellung zu nechnen. In einer ein Man annar eine neue Vierpreikersöhung in Kraft enmen Teseereg Grichlehzung wurcken soshgende Forsuag vich vn enen Brscklag vun aud Mark se Hetiocter, une de Susotae= ons sepung der Grundmieten, Beschrin=swer iuer przenten Ertsthung Gleicktane. Die Brauereien eien ee. Semmegzue auf oas unbedingt notwendige, Herab= werden sc in dieser Wache voraussichtlich darüber schlüsig Setzurg dex„ Verwaltungskosten unter Verücksichtigung der menur ReichsbankDiskont 10% Heutiger Anlangs wu 1 Voriger Schlusskurs Heuliger Anfangs vur3 beit der MietergertrngPiosten unter Verucschtigung der Miar. ernt netetverrretung und Beschränkung der Zuschläge für der Bonner Studenten. u ene eie i. Som Schlas beish 6.: De Mick= Bacak eit Basch is aun. Sealsag spoer Kuschsaht der Gtdald gnen Seresigene aiuer Leistungsschiakeit angelungt. Wird Sandenten hersfeasgtet. eaund phl Fuchs, über de Kok der Voner chnt se iche Va.g Serpertung ier licht Rechnung getragen, so swei Solinger Geselschaten a; omien wir berits mitelen. bas a S fire Srkuntortung für die darauf entstehenden grolve Ses greie Sertelseursigenelins n. Aue. sizsd Ver Zodschd Mleckt Disr Kehas aunien uis alir dr seden imiennse, Sapuar. Die Anwesentelt der Vertreter der angegtisch en der Underliät Vom zu gaüte Er wurde i. gie be Kölns Veranlasung gun... Vöin gab der gung am Samstag abend im Voltshaus eine große vereins ersehene Vorütende des bieligen Vaterländischen Fr Der Letischen Snd aus der Geist der Kelses wecde se Köde Kachenl. Balc ud Zisedoe die e ie Klchek Sobhithte eusce, Veasieite Bralt, der Vaser, Vadenade und dur Kanue dunan Bag u us der Seataud ur bur u. Reiner verurteilten scharf die fransischen Pläne. Die Sozialisten Lewerbern, dem Gerwerschaftze u u den eitden der ganen Welt wüeden gegen die inverialstschen Bläne Front ktasse zwei Prsenu dus und der bügemeinen Oertanten. machen. Fiuur Oeons lasse, zwei gaufer, die diese Voraussetzung erfüllen. Einverstanden „ Lariehen füir die Prese. uur man mit dem Voriclat He ur Behaung bes Grabtüickes bus aeschte=cd, ainz 6. Jem. Aus Ersachen des Vereins Deuscher olen die Bor, de den daute eit e ie en se, Sresderkand für Hesen=Kasan und besensaus satz uuee e ie Seuereciche . ae Festare eiegerung zur Linderung der Rollage der Presse sch als undeuerect werden. Solte der Anban dei Stadtauies der Gewöhrung eines Darlehens von 60 Millionen Mark ugesnach er erders unaue büdtichen Bürns zu fasen, bomüsen grgr- nvar etwa erforderliche Räume für die Stadtverwaltung reserviert bleiben. Die im Gewerkschaftshaus freiwerdenden Räume sollen für 5% D. Reichan! Hamb.-Amerik. Nordd. Lloyd Barmer Bank Darmst. Bank Deutsche Bank Disk.-(esellsch. Dresdener Bank A. E. G. Alexanderwerk Bemberg A. G. Bing& C’o. Bismarckhütte Bochum.(dußst. Buderus Dtsch. Luxemb. Otsch. Kaliw. aimler Motor. Elberteld. Farb. Felten& Guill. Voriger Schlusskurs * 11000 3515 8015 6450 25500 15000 25400 22000 6300 7900 12000 9455 5990 2450 3150 8000 4500 3450 6010 4400 21500 4600 12980 25500 17650 5250 7400 10800 Gelsenk. Bergw. Glanzst. Elbert. Hirsch Kunter Hösch Eisen Kronpr. Metall Wannesm. Röhr. Srenst& Conne! Phönix Bergb. Rheinstahl Rhein. Metal Rhein. Sprengst. Reisholz Papier Sarotti Schnlte Velbert Siegen-Solingen Siem,& Halske Stettin. Vulkan Tietz W. K. C. v. d. ¾yp.& Wiss. 25000 16500 14000 22000 20000 25000 28500 13400 25250 19000 16000 13500 21550 21250 4610 6300 6300 4310 27000 4500 23000 25500 2790 8000 70000 43000. Holländer 3700, Franzosen 6.ah Pollar 930, Einsländer 1700, Italiener 470.— Stimmung: fest. Belsier 590, Schweiter Berliner Dollarkurs 9425.00 Mk. Gute Möbel d. h. solche, die guf gearbeitet, schön in der Form und zweck. mäßig zugleich sind, die dabei der Forderung der Zeit entsprechend niedrig berechnet, also sind, kaufen Sie im ersten Hause für Wohnungseinrichtungen und Numnslgrweche A. Eick Söhne ESSEN uderbar, daß aft erst durch Linksvarteien u sollen, die uu lassen, dasollte hier Offen bleibt naestandenergemacht hat. tes zu hören. erneut Veralkoholfreien aubnispflicht f den Absatz fer. Ferner zeugnisse an besonderen schafft. Die isch eine bedarauf einnzu nennen, naustragen. mal unrecht. aß die letzte abgehalten Jetzt haben einenersten dgestempelte ostkuriosum lpolitischer, ziehung in Nacht zum eingedreht st) Central. indet. Als sten. liefen Es waren se setzt der der Täter tzten Nacht uns E zu de in der räume des In ihrem isterscheibe igt waren. anden unein großer zen ließen, Mal hier am Donunkte auf. 1922 und rößte In3 sich um um letzten och abend ztaufflibe e Weibskavalier. es GastMeisternmersänTristan u einstunsel und 7 Uhr: Freitag Samstag din und ittwoch: walleria Nr. 6, 114. Voriger Schlusskurs 25000 28500 13400 25250 19000 16000 13500 21550 21250 4610 6300 6300 4310 27000 4500 23000 25500 2790 8000 10000 änder Teige? UIk. ** Montag, den 8. Jannar 1923. Pettlekres=Sahllttlosten. Die Deutschen werden angehört. 6. Jan. Der Wiederherstellungsausschuß erörterte heute ausschließlich die Zulassung eines deutschen Vertreters in der Frage der Kohlenlieferungen. Barthou bemerkte, daß der Ausschuß schon während seines Aufenthalts in Berlin von den deutschen Einwendungen bezüglich der Kohlenlieferungen Kenntnis genommen habe, und daß es überflüssig erscheine, sie noch einmal zu hören. Bradbury, der der Sitzung beiwohnte, bestand darauf, daß Deutschland gehört werde. Es wurde sodann beschlossen, einen Vertreter der deutschen Regierung Montagnachmittag zu hören. Neue Beratungen in Paris. Paris, 7. Jan. Die Ere Nouvelle teilt mit, Peutschen, Vertreitern Frage der Kohlenlieferungen verMinister im Elysee eine Sitzung abgehalten. Sehrpt, I. Freiugenbuck der unwiderruflichen Entscheidung gessert fart., gunen gut unterrichtete Leute gedacht. Das Blat Wenn unsere In tionen richtig sind, is war es wenigstens Wceie Informationen richtig sind, so n Augenblick der Willensanwandlungen. Es die technische Besetzung verzich heißt, daß man der Augenvlick der Willensanwandlunger Gesetzung Izichtet hat. Der allgemeine Einhupgthese befinbe Sudium der Generalstab nicht daran denke, diesen Schritt durchzuführen. Der Berichterstatter glaubt sogar, daß man in englischen militärischen Kreisen den französischen Standpunkt sehr gut versteht, und daß man aufrichtig wünsche, die von Marschall Foch vorgesehenen Operationen würden sich mit Erfolg entwickeln. In der City bespreche man die Nachwirkung der Pfandnahme auf das deutsche Wirtschaftsleben. Man sei sehr skeptisch, gebe aber zu, daß vielleicht keine Unruhen zu erwarten seien. Auch dieser Berichterstatter sucht Stimmung in Frankreich zu machen dadurch, daß er von einer baldigst wieder erfolgenden Zusammenarbeit leider Regierungen spricht, wenn auch auf einer völlig neuen Grundlage. Deutsche Denkschrift über die Kohlenlieferungen. ine Perssrist 7: Jan. Die französische Presse veröffentlicht der französischen Regiegung über die deutschen Sachlieferungen, die anscheinend der Pariser Konferenz als g# borgelegt worden ist. Zweck dieser Denkschrift ist es, den Nachweis zu erbringen, daß Deutschland nicht nur bei den Holzlieferungen, für die der eine deutsche Verfehlung feststellende Ansicht aller rein wirtschaftlich denkenden Kreise den einzigen Weg dar, die Bedürfnisse Frankreichs zu befriedigen, indem nun Deutschland die notwendigen Mittel erhält, um die nach Frankreich gehenden Kohlen= und Koksmengen durch fremde Einfuhr zu ersetzen, ohne seine finanziellen Leistungsfähigkeit bis zur Unmöglichkeit zu gefährden. Die deutschen Sachverständigen haben schon wiederholt vor der Reparationskommission Anlaß genommen, auf die Einzelheiten aufmerksam zu machen, die einer restlosen Erfüllung der Kohlenforderungen entgegenstehen und sie haben gelegentlich der Anwesenheit der Reparationskommission in Berlin Anfang November 1922 besonders auf die schweren gesundheitlichen Folgen hinzuweisen, Gelegenheit gehabt, welche die durch die Reparationslieferung bedingte derzeitige Kohlenfrage Deutschlands für die deutsche Bevölkerung und insbesondere für die Arbeitermassen im Gefolge haben muß. * Reichskanzler a. D. Dr. Wirth über die Lage. 7. Januar. Zu dem am 7 Januar, vormittags 1114 Uhr, angekündigten Vortrag des früheren Reichskanzlers Dr. Wirth über„Die innen= und außenpolitische Lage" im großen Saale der hiesigen Bürgergesellschaft hatte sich eine mehrtausendköpfige Zuhörermenge eingefunden, von der ein großer Teil wegen Ueberfüllung des Saales wieder Kehrt machen mußte. Vor der dichtgedrängten Zuhörerschaft rechtfertigte Dr. Wirth seine Politik, wobei er sich bestrebte, Aufrichtigkeit nach jeder Seite hin walten zu lassen. Er beklagte den Mangel einer einheitlichen politischen Willensbildung in Deutschland, der es jeder Regierung unendlich schwer mache, die Kräfte im gegebenen Augenblick zu An andrer Stelle schreibt das Blatt: Informationen zufolge soll der Generalstab nicht für eine Teiloperation sein. Die Hitzigsten in dieser Angelegenheit scheinen die Zivilpersönlichkeiten zu sein. Das vor einigen Tagen verkündete System der sogenannten technischen Besetzung soll wegen materieller Schwierigkeiten als erledigt gelten. GleichSeitisgepemischete der Wiederherstellungsausschuß seine Unabhängtg, ber dem Quai dOrsay zu bekunden und seine Rosicht darzurun, gerecht und korrekt zu verfahren. Man darf aus Hassungsauschuibe wuarte“ uch in der Anzelegenheit des Cum auf Grend.. der Frage der vom Reichskanzler Cund auf Grund seiner ersten Verhandlungen mit den deutschen Industriellen,vorgeschlagenen Pfänder die Vertreter der deutschen Gteiegeung gehrt werden. Sis wicheet hält es für möglich, daß der Unabhängigkeitsinn u S###cherstellungsausschusses ebenso günstige wie unerwarleie Ergeonisse zeingen werde. Ueber den Verlauf des gestrigen Ministerrats schreik ds Bat: 4 Sirig gen Vegeheng in de Verlauf die Absicht sofor. us Burschiag gäußert worden ist, hat sich der Ministerrat auf Bolschlag Poincares auf den Standpunkt gestellt, daß die Regierung, bevor sie die Zwangsmaßnahmen durchführe, abwarWiederherstellungsausschuß die wiederholten Verfehlungen Deutschlands festgestellt habe. Das Blatt fragt, wenn dieses Verfahren in französischem Sinne seinen Abschluß gefunden habe, würde dann der Plan der Zwangsmaßnahmen durchgeführt? Am nächsten Dienstag solle ein neuer Ministerrat abgehalten werden, der sich wahrscheinlich dieser Angelegenheit noch einmal werde zu äußern haben. Keine Zurückziehung der Engländer vom Rhein. K3. Paris, 6. Jan. Der Londoner Berichterstatter des Petit Parisien meldet, man habe sich gefragt, ob die englische Regierung nicht die britischen Truppen aus dem Rheinland zurückberufen würde. Der Berichterstatter glaubt zu wissen, daß Bonar Law im vollen Einvernehmen mit dem Weschlun der Wi hrasanstammindeu Versehlung feltstellende sammesch schwer mache, die Kräfte im gegekenen Augenblick in Beschluß der Reparanonsrommission ergangen ist, sondern auch sammeln und zu einem einheitlichen Ziel zu führen, eine Zerrissenbei der Lieferung von Kohlen, Pflastersteinen, Schotter und Stick= heit, die z. B. in England ganz unerhört sein würde. Sehr einstoff in der Behandlung der sogenannten Le Trochuer'schen zebend befabte sich der Erkaniler. Plane gegenüber den ihm obliegenden Verpflichtungen sich systematische, absichtliche Verfehlungen habe zu Schulden kommen lassen. Zu den Ausführungen der französischen Denkschrift wird von zuständiger Stelle unter anderem folgendes mitgeteilt: Der Vergleich der deutschen Istlieserungen mit den im Friedensvertrag vorgesehenen Zahlen der Kohlenlieferungen ist abwegig, da diese Zahl nur die Höchstgrenze eines Verlangens bezeichnet, das, nur so weit ausgeübt werden darf, als es die lebensnotwendigen Bedürfnisse Deutschlands zulassen. Der Reparationskommission ist im einzelnen nachgewiesen worden, wie sehr die innere deutsche Wirtschaft, die gesamte Lebenshaltung und der Gesundheitszustand des deutschen Volkes unter dieser Belastung leiden und daß die Aufbringung der Mengen nur infolge der gewöhnlichen Kohleneinfuhr mit ihren verheerenden Folgen für die deutschen Finanzen möglich gewesen ist. Im übrigen ist das Defizit zum größten Teil auf willkürliche Weigerungen Frankreichs bei der Abnahme wegen angeblicher Qualitätsmängel (besonders bei Koks) zurückzuführen. Der Hinweis, daß die deutschen Lieferungen sich den gesteigerten Förderzahlen im Ruhrgebiet nicht angepaßt hätten, ist insofern irreführend, als hierdurch der Eindruck geweckt wird, als hätte sich die deutsche Kohlenlage in der zweiten Jahreshälfte 1922 gebessert. Esd fehlen trotz' der Steigerung der Ruhrförderung 1,5 bis 2 Millionen Tonnen monatlich gegen früher. Im übrigen kann das Jahr 1913 infolge der gänzlich veränderten innerwirtschaftlichen Lage Deutschlands weder ein Maß für die heutige deutsche Kohlenabgabe an Frankreich noch für den heute notwendigen Bedarf innerhalb der deutschen Grenzen sein. Es ist an sich selbstverständlich, daß sich die französische Industrie, deren Konkurrenzfähigkeit nicht auf ihrer Leistungsfähigkeit, sondern auf dem Bezuge des billigen deutschen Reparationskoks beruht, mit allen Kräften gegen die Möglichkeit wehrt, die Zwangslieferungen des Friedensvertrages durch Lieferungen im freien Verkehr gegen Barzahlung ersetzt zu erhalten. Was diese Feststellung aber mit einer angeblichen Verfehlung der deutschen Regierung zu tun hat, ist nicht verständlich, da die deutsche Regierung niemals eine solche Forderung gestellt hat. Auf die Dauer stellt die Lieserung geheno besaßle sich. der Etlanzter bann mit der sogenannten Erfüllungspolitik und dem Sinn der Note vom 13. November 1922. Die beste Rechtfertigung seiner Politik sieht Dr. Wirth in Aeußerungen Lloyd Georges, der ihm gegenüber erklärt habe:„Wenn Sie nicht die Politik der Leistungen geübt hätten, dann wäre Teutschland in Stücke gerissen worden, Sie haben mit Ihrer Politik die Einheit Deutschlands gerettet!" Redner erinnerte dann die Gegner daran, daß ein Volk, das alles getan habe, was in seinen Kräften stand, Anspruch auf Gerechtigkeit habe. Unter dem tosenden Beifall der Versammlung erklärte Dr. Wirth, es sei der größte Frevel am Menschengeschlecht, heute noch die Kriegsfurie über den Kontinent dahinrasen zu lassen und noch einmal von französischer Seite den Gedanken zu erwägen, das deutsche Volk am Rhein von seinem Mutterlande zu trennen. Redner warnte die Gegner auch davor, die deutschen Arbeiter zum Frondienst verurteilen zu wollen. Der deutsche Arbeiter arbeite nur dann. wenn er in Freiheit arbeiten dürfe; zuerst müßten diejenigen, die die Früchte ihres Fleißes abgeben müßten. Brot haben. Wenn es den Franzosen wirklich darum gehe, die französische Finanznot zu heilen, dann müßten sie das deutsche Volk in Frieden und Freiheit arheiten lassen, nicht aber den Anschein erwecken, als wenn sie auf Machterweiterung ausgingen und das deutsche Volk zertrümmern wollten. Aus dem Chaos erwachse aber nichts weiter als Verwüstung, Zerstörung und Not. Redner wandte sich dann den innerpolitischen Verhältnissen zu und vezeichnete die Forderung nach der großen Koalition als die einzig richtige und sachliche Politik im deutschen Vaterlande, eine zu der man sich mittlerweile auch auf der Rechten, wenigpofizische Führungd di #####9grung burfe nicht auseinanderfallen mit der Führung der Indusirie. Es gälte auch, sich von allen nationalistischen Ertrapaganzen fernzuhalten. Das' historische Gerassek mit dem den man nicht hobe, müsse man den Kindern überlassen. Die Metyode volitischer Kinder sei es auch, in den Regierungstrühergsin, Heilmittel a erblicken. Redner forderte die einheitliche Willensbildung: Den Zusammenschluß aller vositiven Kräfte dadurch, daß man das Bürgertum und die Arbeiterwelt zur gemeinsamen politischen Arbeit gewinne. Nicht Bürgerkrieg, sondern Bürgerfrieden sei die Losung. Ueber das jetzige Kabinett äußerte der Redner sich dahin, daß nun eine Koalition derjenigen Kräfte vorhanden sei, die nornehmlich im bürgerlichen Lager geschätzt werden. Aber auch für sie wachse die Größe der Last und die Schwere der Verantwortung. 35 überflüssigen Töchter. Roman von Marie Diers. (Nachdruck verboten. Du bist ja furchtbar freundlich, dachte Thea. Aber es bedrückte sie weiter nicht sehr. Ihr konnte es ja recht sein, wenn sie Neber allein lag und ihre Gegenwart nicht so viel brauchte. Die Kranke tat einen ergebungslosen Seufzer und drehte den Kopf wieder der Wand zu. Sie hatte doch wieder leise und heimauf die Gesellschafterin. Vielleicht war es einmal etwas für sie. Aber auf dem ersten Blick sah sie schon, daß ihr Hoffen beinahe lächerlich gewesen war. Thea machte in diesem Augenblick ja auch nicht gerade ein Gesicht, das sie sehr empfahl. Sie sah hochmütig aus, bewußt ungezogen, und hatte den gewissen unbestimmten gleichgültigen Blick, der oft verwöhnten Menschen eigen ist. Außerdem sah ie Peternianr senleug, wroh der boib auß sie ein hübsches chen war. rwöhnten Menschen eigen ist. Außerdem sah Jetermann sogleich, Uop der halben Lämmerung im ja mehr: ein raffiniert reizendes Mäddieser Stelle also war Thea sozusagen mit Dank entlassen, Scherst nsgespannt, noch ehe sie den Wagen überhaupt angeWas war nun eigentlich ihr Amt hier? Das war für sie selbst und auch für andre schwer anzugeben. Herrn Petermanns Villa hatte ungefähr neun oder zehn lag im Garten und wurde von allerhand Dienstpersonal: Mädchen, dem Fahrer, einem Gärtnerjungen, der bei Tisch uufwartete, in Ordnung gehalten. Es war wirklich keine Lücke die sie einzutreten hatte. Oder vielmehr: eine senusce, gpor. schon d#, bei der kranken Frau, aber die hätte durch seinand anders gesunt werden müssen. nun freilich den Tec zu bringen, hin und wiein der Zeit von ast bia umisf nuer Plaleu Lissen aufzutzeben, Geis von eis bis zwolf am Vormittag die Zeitung oder u angefangenen Roman vorzulesen, augenblicklich war man P.„Sell und Haben“. Dann konnte sie im Wintergarten die lich dann har iu e es aber vergaß, war es auch kein Unsigur herumzusehen. upt genz als Spott. vor sich selbst, band sich Thea eine e, helle Schürze vor und stäubte an den Möbeln herum, die schon ehe sie aufstand, gereinigt und abpoliert waren. Zustand gosegwiß von Natur kein Pflichtierchen, aber dieser sagte Sophige e 209), 70 je, Fräulein don Kummer, vin Sct## inmal haben wir hier eine richtige KrankenDie bet immer wie eine graue Krähe am Tisch K keine lustigen Abende. Er sagte ihr einmal:„Ja, wenn ich meine Freunde hier haben könnte. Aber das greift sie an, auch wenn wir am andern Ende des Hauses sitzen würden. Sie ist sehr empfindsam. Und es bedrückt einen auch, immer eine Kranke in der Nähe zu wissen.“ Er sprach von seiner Frau immer nur per„sie.“ Am zweiten oder dritten Tage fragte sie ihn geradezu:„Herr Petermann, was soll ich hier eigentlich? Ich komme mir ja dumm vor. Ihre Frau schickt mich hinaus, und in den Zimmern ist auch nichts für mich zu tun.“ . Herx Petermann antwortete nicht sofort. Er sah ihr tief in die augen, daß sie unruhig und verlegen wurde, dämpfte seine Stimme und sagte dann:„Was Sie hier sollen? Fühlen Sie das nicht, Kind? Hier könnte es vielleicht heißen: die Schwachen bedürfen des Arztes nicht, sondern die Starken— die sogenannten Starken. Kind— ich war sehr einsam und lebensüberdrüssig, ehe Sie kamen. Bringen Sie###em einsamen Mann, der es schwerer hat, als Ihr Kindersinn ahnen kann, die Jugend zurück. Dann leesten Sie mehr als Tausende Ihres Geschlechts, die von früh bis spät sich abarbeiten.“ So war das? Na, denn also gut. kleine Thea war unter den traurigen, fast sentimentalen Worten des Graubarts leicht errötet, ein kurzes, hochmütiges Anrucen des Köpfchens, ihr selber kaum bewußt, deutete ihm sann die Grenzlinie an. Es war auch etwas in der Art, wie er sprach und sie ansah, was ihr nicht recht war. Aber ihr MitSehbfen anre Paste de. 3.a einer fünfzig Jahre sch er gut und urpfirgl aub, hatir schöne Fingernägel, ein sehr leises angenehmes Paxfim und zog sich mit Geschmack an. Dann war er gutmüitig und so vanrvar für ein bißchen Lustigkeit. Gleich in den ersten Tagen, als er mit ihr den Nachtischkaffee im unhenutzten Musikzimmer trank hatte sie es gewagt und den Flügel aufgeklappt.„Ob ich mal darf?“ Eigentlich wär's eine Tollheit, sie konnte nichts wie die Dudeleien und neuesten Schlager, die sie im Vorübergehen auffing und für die eine merkwür. Sie d Schmefirigkeit hatte. Er war ganz entzück:„Können frechen fleinen Talte gn.— uich gernd, und se denete die „Famos!“ sagte er.„Gott sei Dank, daß Sie nicht Beetheurg vertragen gollen. Los jetzt, bitte, bitte. Singen Sie auch dazur zurten Sie mal einen Augenblick, ich will mal erst die Türen zumachen.“ Sie konnte natürlich nicht singen, aber sie tats doch, eingesessen mit dem Herrn und ein langweiliges Gesicht gemacht. Das, hat er gesagt, könnte er nicht aushalten. Sonnenschein muß ins Haus hat er gesagt.“ Nä gut, also Sonnenschein. Doch wenigstens etwas. Es war auch vielleicht wirklich Bedürfnis dafür. Es war alles hier wie von einer grauen, schweren Luftschicht überhangen. Beim Bau oder bei der Wahl des Hauses, bei der Einrichtung mußte ein bestimmter Sinn gefehlt haben. Alles war reich, schwer und kostbar, unddoch unerfreulich. Man fühlte sich nicht wohl dazwischen. Viele Zimmer waren in bestimmtem Stil gehalten, und Herr Petermann erklärte sie Thea. Aber sie beide standen gleich dumm und eigentlich auch unbeteiligt dazwischen, sprachen achtungsvoll die Bezeichnungen aus und hatten davon doch keine unmittelbare Wirkung auf die eigene Stimmung. Die Fenster hatten buntes Glas, nur von ganz untergeordneten Nebenräumen konnte man ungehindert nach draußen sehen. Solche Fenster waren modern gewesen, als man die Villa kaufte. Einmal sagte Frau Petermann:„Ich liebe so sehr, den fallenden Schnee zu sehen, aber seit Jahren ist mir das nicht mehr möglich. Im Sommer stehen ja allenfalls die Fenster offen, aber im Winter ist alles fest geschlossen, wenn ich in einen Raum komme. Und dann habe ich immer nur die bunten Enten und Hirsche und die blumenpflückenden Jungfrauen vor mir.“ Thea schlug vor, einfaches Fensterglas einsetzen zu lassen. Sie konnte die Klage der kranken Frau verstehen. Sie selber hatte immer ein Gefühl, als sei schlechte Luft in solchem abgesperrten Raum. Aber Frau Petermann entgegnete, jedes einzelte Fenster habe achtzig Mark gekostet, das tue man nicht so einfach weg. eine trübe, muffige Stimmung in dem reichen Haus. An der Mittagstafel nahm die Hausherrin nicht teil. Kinder hatte es nie gegeben. Die vielen Räume standen gebohnert, geputzt und unbewohnt. Bisweilen kamen Besuche. Die galten nur der Kranken, erschöpften sich in Trostworten, an die niemand glaubte, und empfahlen sich, sobald es schicklich war. Das Ehepaar selbst stand auf steifem, fremdem Fuß miteinander. Nun sollte das Licht, das von außen nicht hereindrang und immer fehlte, von dem kleinen Kummermädel gebracht werden. Sie merkte es förmlich Herrn Petermann an, wie er darauf wartete, Als sie beim ersten Mittag in ihrer Lieblingsfarbe, in Hellblau, hereinkam, Haar und Haut wie eine Lichtquelle im dammrigen, schweren Raum, starrte er sie ein paar Sekunden an, dann zog er sein Gesicht breit und sagte halblaut, wie zu sich selbst: Es wird hel.: Imn is g iig helht wur so reich ind hatte soich schuderhosies Heim. Gwog de kranle, sach drausoz. itrlich nicht singen, aber sie tauts doch, ein traurige, unzufriedene Frau. Kein Leben und Lachen im Haus, und zuletzt summte er mit. rrachtet. Man müsse suchen, zu einer großen Gemeinsamkeit mit der Arbeiterwelt zu kommen. Im Verlaufe der Rede lehnte Dr. Wirtb es ab, das Wort:„Der Feind stebt rechts“ in dem verallgeprägt zu haben, sondern er habe sich nur gegen den Mephisto im eigenen Lande, gegen den Geist gewandt, immer, wieder Gift in die Wunden des deutschen Volles deutschpätischen Gruppe gehöre, die den Haß im deutschen Ravollo=Vertrag bezeichnete irth als ein Instrument der Verständigung und Versöhnung zwischen Deutschland und Rußland. Durch ihn sei der Ring durchbrochen worden, der zur Knechtung Deutschlands führen sollte. Lit, Sezugtuung stellte der Redner fest, daß heute die gesamte Stisgustrie auf dem Boden dieses Vertrages stebe. #chteslich bezeichnete Dr. Wirth es als das höchste Ziel der Jeutschen Politik: Gewinnung der nationalen Freiheit und Sicherung der Rheinlande beim Reich. Er mahnte angesichts der kommenden Dinge zur ruhigen, nüchternen und versöhnenden HalWillensbildung, die jedeg Deutschland in einer einbeitlichen kinder müsse. Dr Mirtg weitere Ultimatum ablehne, zusammenHilfedienste V. 1. au0 eine leise Hoffnung auf die ganische Volizie daß die ameridung Eurovas rase“ landlam vor sich gebe, denn die Verelene So gase im Eilzugstemvo dabin.— Eindrucksvoll schloß .. her mit einer Bitte um Friede, Freiheit und Brot. Hier ist die Hand, Herr Poincare, die helfen will, die französischen Ruinen aufzubauen, aber die Arbeiter, die bereit sind, zu helfen, wollen in Frieden und Freiheit ihr tägliches Brot verdienen!" Sntschistrchii verlas der Vorsitzende Justizrat Mönnig eine der Einspruch gegen die von Frankreich uns zugedachte Vergewaltigung erhoben wird.„Diese Politik“, so beißt Zeraktung und Verstsrung. asie nur Sviel rettete für die Elberfelder ihre Verteidigung. Solingen ist nach wie vor in den Meisterschaftsspielen stark vom Pech verfolgt. — Fortuna Düsseldorf besiegte Barmen 72 mit 4:0. Den Ausschlag gab die energischere Svielweise der Fortunen. Durch die Sviele wird sich der Stand der Gauligatabelle etwas verschieben. Rheinland=Westfalen. Direktor Weimer des Turmhof.=Gasez erschossen har 6. Jan. Die städtische Badeanstalt geschlossen! Mit Rücksicht auf die ungeheuerlich gestiegenen Zuschüsse, die noch von Tag zu Tag höher werden, wurde beschlossen, den Betrieb der silusenen, sodtischen Badeanstalt zunächt auf ein Vierelsahr S## Mit dem Hallenschwimmlbade müssen leider auch die senigen Valer geschlossen werden. #. Ssren, 6.„Jan. Die entgegenkommende Eisenbahndirektion. ener Vereinigung der Industriellen hat erreicht, daß als Ersay fur die ausfallende Kreisbahn zur Beförderung der zahlauf der Staatsstrecke Düren—Heimbach mehrere neue Personenzüge eingelegt wurden.(Vielleicht nimmt sich die Eisenbahndirektion Elberfeld, die noch kürzlich einen ähneeee hurgn, fir die Strecke Solingen=Vohwinkel ablehnte, ein 6. Jan. Was alles geplündert wird. Ein beliebtes Seirit, ür de Spitbuben sind die Jagdhütten, aus denen mit „#en, Kocheinrichtungen, Geschirre, Decken usw. her— Wale die bei Fintang der edten Nächte wurde zun zweiken Mille die dei Winierberg gelegene Wohnhütte des Pianoechri eczeosen. a. Hogen ausgeräumt. Die Diebe heben nven Krcy, Spiegeln, Bleirohren und Wasserhähnen sogar einen irischen Tunerofen mitgeschleppt. sebrseinschräntungen u. i Stradenbahnen. Die Vergang. Auf der Linie der Straßenbahn nehmen ihren Fortkommt sortan an Wach.ner, Bochum=Helsenkirchener Straßenbahn un Wochenlagen der Zehnminutenverkehr zwischen Hauptbahnhof und Haus Weitmar in Wegfall. weister Dr. Zofarg de sich in der Nacht zum Dienstag erschossen. Es wird angenommen, daß die Tat in einer durch groß Bergisch=Märkische Gauliga. trat Fiherfeld in seen SS. Elberseld 6: 6. Zu dem Spiel timt Elberseld in stärkster Aufstellung an. Unter anderem bemerkte man in der Elf die Repräsentativen Hastrich und Ammerknannend en—. Ersatz für den linken Verteidiger einstellen. Das-Spiehli. aid eid lieferte ein gutes Spiel, steuen. Dur Opiel war im allgemeinen scharf, aber reich an heran. Verteidigung Stinen De Läuierreibe„eischl. Torhüter ist beste westdeutsche ragte nicht v zut im Akwehrsoiel. Der Sturm überinsgesamt. z besten war der Linksauben. Solingen svielte a. sme gur. Bogel im Tor hielt mehrfach gefährliche Sachen, ##en man, in die Verteidigung gestellt hatte, fiel durch vefreienden Schlag auf. In der Läuferreihe svielte Schmitz Der noch junge Spieler hat bei richtiger Anleitung ine gute Jukunft. Im Solinger Sturm überragten die Außenzu Anfang des ad Frust Weber. Schade war es, daß Kurn gleich des Soicles verletzt wurde und nur noch als Statist pest iöser gelichte Die h. Svieler der Rot=Schwaren taten ufrichen sein I van nann mit den Gesamtleistungen der Ell zuftieren sein. In der ersten Halbzeit war das Feldsviel verteilt. Wechselnde Kampfbilder boten spannende Momente. Elberfeld #ater unnötige Schärfen in das Spiel, welche von Solingen zeitig ein Pei mundenzeeemeng scdier sriss aber recht. Stümer aber keine n aumerimumen Verteidigern konnten die wer„ Tore erzielen. In der zweiten Halbzeit ging Solingen aus sich heraus und war meistens überlegen. Die ElverSesegeiste unic ran die im übrigen Glansleistun## eeiete, und wunten das Sviel knavv halten. Den sicheren Sieg leß Solingen aus, indem es einen Elfmeter verschoß. Im übrigen hatten die 95er wieder reichliches Pech. Ohne die Verletzung von Kurz würden sie das Spiel gewonnen haben. Gefährlich wurde Elberfeld lediglich durch seine gefährlichen Flügeldurchvon denen Vogel einige geschickt unschädlich machte. Herr Döring(Harmen 46) leitete das Spiel mit großer Amsicht. Er nund vor keiner leichten Aufgabe, hatte das Treffen aber stets in der Hano. Schade, daß wir wenige so gute Schiedsrichter haben. Stand der Spiele am 8. Januar 1923. Verein Sviele gew. unentsch, verl Tore 5 0 4" 1 3 2 3 1 2 1 Union Düsseldorf 5 SC. 99 Düsseldorf 6 Sport u. Sviel Elberfeld 8 BV. 04 Düsseldorf 5 BC. Düsseldorf 5 Fortung Düsseldorf 5 FC. Solingen 95... 5 Barmen 72..... 4 SC. Cronenberg 6 VfB. Remscheid.... 5 29:8 11:8 13:11 17:11 7: 7 9:6 8:12 4:12 15:24 5:17 Gesellschaftsspiele Solinger Mannschaften. Vereine des Bezirkes Solingen trugen gestern Geellchaftsspjele##e.„ Fer BC. Gräfrath vermochte gegen keinen Gast, den Sw. Remscheib nach flottem Sviel einen 4:0 Sieg herausholen.— BfR. Ohligs brachte das Kunststück fertig, den =Gladbach mit 4:1 einwandfrei zu schlagen.— Der Obligser FC. schickte den Barmer Turnverein 1846 mit 4:1 geschlagen nach Hause. Die Altenherrenmannschaften der Vereine brachte grag zu Eine inavve Riederlage von 2:1 nuh Sterte esseren, Spiels, der VSV. Solingen 38 vom Spielacr Jar“t ade mit huch Hause.— Die Ligareserve des Stlinger l..I gewann gegen die gleiche Mannschaft von SS. Elberseld sanmmlung widmeten sihmn. Mozstrat und Stadtverordnetender. #tung teiemrten um ehrende Nachrufe. Vermischte Nachrichten. Se„ Das Arteil im Prozeß Klaute. Bertin, 1. Jan. Im Klaute=Prezeß fällte die Strafkammer gstzern nach zweistüindiger Veratung folgendes Urteil: Max Klante die Kaonkaursordnung suchungshaft wied in west, Nart Geldstrafe verurtellt. Die Untergerechnet. Auserdem wird er zu fünfan. Jahr drei Monaten auaule un guesihnigen eignent Verailgt uich wan Bit. und 50000 Mark Geldstrafe asspiel zu brei Ronaten Gefängnis und do nee Rurk=Gelnntust verurteilt. Epstein wegen Beihilfe zum Urtersuchungshof. und Dethleffsen wegen Beihilfe zum gewerbszwei Wochen Untersuchun an##sbaft sowie zu 50000 Mark Geldstrafe. jedoch wird die Ersungnisstrafe in eine weitere Geldstrafe von 50000 Murt umgewandelt. Epstein und Hornigk wurden drei Jahre BeNark und Epstein 300000 Mar“ a.. Hornige 100000 Max Klaute wird Stagf vun zahlen. Der Laftbefebl gegen anfochngen u— gegen Stetung einer Kaation von 500000 Mark Ein Berliner Bauklehrling mit 85 Millionen verschwunden. TU Berlin, 8. Jan. Mit 10000 Dollar(rund 85 Millionen Mk.) Anfales oder eines Verbrechens geworden is.g das Ovier eines Ein zweiter großer amerikanischer Kaual? KZ. Paris. 6. Jan. Ingenieure des amerikanischen Kriegsdem Gilantiscgen Vorschlag, einen zweiten Kanal zwischen und dem Stillen Ozeau anzulegen. Der Staatsglaubt das der a. von, diesem Projekt nicht alzusehr entzückt. Er Imuuol, baß der Banamalanal ausreichen wird, um den Verkehr während schlagen für den Gegen die Inder=Lohnberechnung in Oesterreich. schlossen, dac Fir osted Retallwarenproduzenten hat beinzwischen zu ermitelndang sied des Verbondes ohne Rücksicht auf den Inder bis Ende* amtlichen Inder der gegenwärtige mehr die Lohns Jannar zu gelten habe und bernach auf keinen Fal werden foll daverechnung auf Grund des amtlichen Inder zugestanden Der Fußballsport vom Sonntag. Nur zwei Punktespiele der Gauliga. B.2-Keut den gestrigen Sonntag angesetzten Meisterschaftsgelangten nur zwei zum Austrag. Der Solinger Fußballklub 1895 spielte gegen den SS. Elberfeld mit 0:6 unentschieden. Die Solinger stellten die bessere Mannschaft und waren besonders in der zweiten Hälfte stark überlegen. Das Spielklub Sterkrade 97 gegen Solingen 98 2: 1(1:1). Die 98er folgten einer Einladung in den Kohlenvott. Wenn der Sieg auch in Sterkrade blieb, so zeigte sich Solingen 98 im ganzen Spiel, besonders aber in der 2. Halbzeit als die weitaus bessere MannSterkrade erzielt das erste Tor, doch holt Solingen 98 gegen dise 9de, Mannschaft seich Es secht so aus, ols ob i uberlegen. Dann ändert sich das Bild. Sterleader Mannschaft Fetweiben doch gewinnen würden. Die * gruber Mannz wird förmlich eingeschnurt und kommt wohl die ersten 2# Minuten nicht einmal über die Hälfte. Toch Schmit viel daurch assen, andererseits verdirdt Schmis r. zurch sein eigennütziges Spiel. Hin und wieder gelingt der Sterkrader Mannschaft ein Durchbruch, und aus solchem realisiert auch das siegbringende Tor. Solingen 98 spielt unentwegt weiter und beherrscht bis zum Schluß das Feld. Zu einem e wen S####icht mehr reichen, obwobl Gelegenheiten genue La waten. Der Lessere hat unverdient verloren. Die Besten von Solingen 98 waren Rom und Köbeler. Besonders konnte man sich an dem frischen, eifrigen Spiel Köbelers, der zum Schluß wieder Mittellaufer spielte, erfreuen. Weck spielte wie immer gut und erfolgreich. Ebenfalls der Ersatzverteidiger Vogt. Kaufmann auf der rechten Seite eifrig und mit Erfolg svielend, findet suh auf biesem Posten immer besser. Rudi Baltzer müßte beweglicher sein; sein Spiel ist sonst gut. Sein Bruder Heini litt unter dem eigennützigen Spiel von Schmitz. Man kann nicht verstehen, daß die gute linke Flanke so vernachlässigt wird. Tönges war die Rittelläuserwosen konnte seinen waren die beiden Taue nicht auiuen: Für Oto Tilmann seinen Leistungen zufrieden sein. Spiel ein guter Leiter. Der Schiedorschy„Besig en VC. Gräfrath 03 gegen SS. Nemscheid 4:6(2: 6). Das Spiel nahm einen flotten, sportlichen Verlauf. Nach 20 Minuten geht Gräfrath durch ein schönes Tor in Führung, dem es bald darauf ein zweites Tor folgen läßt. Mit 2:0 geht es in die Esmisie, Nach Wiederanstoß wird Gräfrath etwas besser. Der S##sfreudige Sturm erzielt nach gutem Durchspiel ein Nilles und viertes Tor. Remscheid stellte eine junge Mannschaft, aute Anlagsen Namentlich der Torwart seiste Gräfrath geftel die ütrigen ragte keiner besonders bervor. Bei rechten Gäuferg, der schemt dintermannschaft mit Ausnahne de befindet. Im Sturmgeuia vielerich sch auf absteigendem Ast besten Leite. Dem Sea; garen Rechtsauben und Linlsinnen die leicht gemach e Amt beiderseitzgsebe Gräfrath 2. gegen BSV. Solingen 98 2. 2: 2. BC. Gräfrath 1. Schüler gegen SS. Nemscheid 1. Schüler 1:2. Sportverein Höhscheid gegen Wald=Merscheider TV. 4:2. Am, gestrigen Sonntag stellten sich beide Mannschaften dem Masd=oerschei(SFC. 1835) zum Meisterschaftsspiel. Die beste Stüte zat uldte. Der Sturm versagte volliommen. In bisne Einzr der Mannschaft war der Torwart, der sehr gut arbeitete. Höhscheid zeigte ein flüssiges gefälliges Spiel, vor allem gutes Zusammenspiel und hatt den Sieg verdient. Wirtschaftlicher Teil. Zu hobe Ausfuhrmindestpreise. wird uns geschriehen „In einem soeben aus Lüderitzbucht bei einem deutschen Exporteur eingetroffenen Brief heißt es: .„Die Geschäfte klagen Jetzt allgemnein, daß die deutschen #men die Rechnungen In Sterling-Währung ausstellen. Wenn dieses auch für Deutschland günstig sein mag, so haben die deutschen Fabrikanten doch keine Ahnung von den Weltmarktpreisen; die in Deutschland festgesetzten Sbilling-Preise sind zu boch. Die Engländer und Amerikaner bieten jetzt weit billiger ihre Waren an; ich möchte Sie daher bitten, ehe Sie in bestellen, doch auch die ausländischen Offerten berücksichtigen zu wollen, wie Sie es bisher getan haben. ist ssr Enkaut in Deutschierähritggggünstig. 80 kst es besser. rtien noch, bis„, agrikanten sich mit einem kleineren Gexinn besnügen, als dan wir nier graußen die teueren Waren Aehnliche Klagen liegen uns auch aus anderen Ländern vor. Es besteht die große Gefahr, daß der deutsche Export zum Stilluändischeriut: denn die Forderungen der Fabrikanten in ausveschtrien u. thruns hezw, die von den Preisprüfungsstellen festBestizten mindestpreise sinn zu hoch; dazu tritt die große Erschwerung durch die Außenhandelskontrolle und die Belastung #sparts durch die Ausluhrabrabe, Presseabgabe und sonstige * Umsatzsteuerausfuhrkurse. „Die, Umsatzsteuerausfubrkurse für ausländische Zahlungsmittel im Dezemper sind vom Reichsfinanzminister wie folgt festworden: Belgien 478. Bulgarien 53, Dänemark 1476. Engand 33 115. Finnland 180, Frankreich 519, Holland 2871, Itallen ##., Norwegen 1380, Deutschösterreich(100 Kronen) 10,220, Rumanien 42 67, Schweden 1929. Schwelz 1364, laran 3491- Prasschechei 223. Ungarn 3077, Arsentinien 2707, „apan Guri. Brasilien 856, Amerika 7210. Die Festsetzung der übrigen Kurse erfolst Mitte Jamar. 816 9r Aenderungen des deutschen Zolltarits. .. Zu dem nach dem Friedensvertrag möglichen frühesten ernun, dem 10. Januar 1923, hat die Reichsregierung eine Abderung des Zolltarlis von 1902 vorbereitet. Als erste dieser Maßhammen ist unter dem 30. Dezember v. Is. eine Verordnung erasssg, worden, die in Nr. 1 des Reichsgesetzblattes vom 5. d. M. Vercheitiicht worden ist. Dabei handelt es sich in der Hauptsache um Ermäßigung der Sätze für Klee- und Grassaaten. Küchengewächse, Obst, Bau- und Nutzholz. Die erste Kölner Messe. . I,Die, 1. internationale Messe in Köln wird vom 6—12. Mai tellerchumehg halten werden. Die bis heute vorliegenden AusStelter-Alnneidungen naben das 3. Tausend überschritten. * Die Krise In der Schuhindustrie. S# Aus Firmasens wird uns geschrieben: Die Krise in der Schunmidustrie dauert unvermindert weiter. Die Arbeitszeit soll p Ehslopfälzer“ vorläufig nicht unter 24 Stunden betragen. Pre### ot. wei das zum Kaufe gezwungene Publikum die ie doch duret wehr anlegen kann, die kaufkräftige Bevölkerung jeudeh aufen Vorratskäufe hinreichend versorgt ist. Infolge dieser Absatzstockungen macht sich besonders im ganzen Pirmasenser Industriegebiet eine überaus große Betriebseinschränkung notIndustrie und Handel. * Erneuerung de deutsch-spanischen Handelsvertrages. Am Sonnabend trifft hier in Madrid eine deutsche Kommission ein, „autati der spanischen Regierung über den Abschluß eines neuen st zu gerhandeln. Der alte Tarit ist am 20. Derember abgelauten. Die bisnerigen Taritsätze bleiben aber bis zum AbSerden Apissieh... Kratt, Wichtise Tarkänderungen der neuen Verhandlungen nicht erwartet. Man nimmt vielmehr an, daß auch dem neuen Vertrag die alten Bedingungen zu Grunde gelegt werden. Auf alle Fälle will Spanien auch für den neuen Vertrag eine sogenante Webertaxe gegen Dumpingsgefahr vorsehen, deren Höhe sich jeweils nach der Entwertung der deutschen Valuta richtet. Starke Erhöhung der Margarinepreise. Im Hinblick auf die „erschlechterung der Mark sind durch die vereinigten Margartnelabfchen die Preise mit Wirkung vom kommenden Montag an um 80 Mark ie Pfund erhöht worden. so daß sich die billigste Sorte auf 1030, die beste auf 1225 Mark je Pfund stellt. Das neue G. m. b. H.-Gesetz. Nr. 1 des Reichsgesetzblattes vom 5. Januar 1923 enthält das Gesetz zur Aenderung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung. Im wesentlichen wird dadurch das Mindestkapital einer G. m. b. H. auf 500 000 Mark statt wie bisher auf 20000 Mark festgesetzt. #4 Der Aptauf von Gold für das Reich durch die Reichsbank und Fost ernuigt, der Woche vom 8. bis 14. d. M. zum Preise von 26000 Mark fur ein Zwanzigmarkstück. 13000 Mark für ein Zehnmarkstück. Für ausländische Goldmünzen werden entsprechende Preise gezahlt. Der Ankauf von Reichssilbermänzen Gufen die Reichsbank und Post erfolgt unverändert bis auf weiteres zum 600fachen Betrag des Nennwertes. s„* Amtliche Devisenkurse. Kölner Börse: Por drahtl. Ausz. Holld. Paris Beig Engid. N. Vorte Zörich Ronn Berliner Börse: 9571.55 3988 45 3571.55 3388 45 590.52 599.48 59251 595 42 545.13 54787 55361 356 39 3 76 81 83573.69 39000 75 39799 25 8578.50 8821.54) 8513.58 8523 42 1610 9s 1619.04 1620.23 1629 07 427.42 429 58 42ou 432.08 6 Januar Geid 1 Stet Mir. 1 118. Dänem Norw. Schwo Span Pras Zudap Wen 1728.16 179524 1591.91 1598 90 2264 32 2275.68 1319.19 1325.81 24488 296.12 324 328 133 132 1229.63 17204 158851 1593.49 2259 33 1321.98 24438 8.24 19.8 2270 67 1328 12 245.62 8.26 115 Für drahtl. Ausz Hocken. Soliuger FC. 1895(1. Herren) gegen BE. 65 Düsseldors(1. herren) 5:4, Die, Holinger Mannschaft lieferte im allgemeinen ein gutes Sviel. Lrsonders der Sturm zeigte sich von der besten Seite. Von den Toren erzielte Vantini drei, während sich in die übrigen Erfolge Eckstein und Dr. Strohmeyer teilten. BC. 05 bot ein durchdachtes und gutes Zusammenspiel. Die Mannschaft stellt eine der besten Düsseldorfer Hockevabteilungen. Der Sieg von Solingen ist deshalb als großer Erfolg zu bezeichnen. Holle Beig. Nerw. Dänem Schwe Finn'd. Italten Eneid. S Januar Geld Ak Peied 8 D leuner Pries Ak Geld A. 3441 37 546.13 1655.85 1795.50 2654.10 23 47 431 41 40199 25 343393 5815: 548.87 553 61 1664.15 16152. 1804 50 1745.62 2835 50 2294.25 209 59 307 48 493 50 428 52 40400 75 S9530 0 3338 48 556.39 1824.65 1754 58 2305 75 398.53 431 08 39819 88 Für Grahti. Ausz X.Jocke Paris Zürich Span. B.Aires Wien Prat Unearn 8578 25 8721.73 598 50 601.50 1625 N8 1613 08 1841.63 134837 B216.96 8333.57 12.34 12 42 250 57 251.63 8 26 328 S515.15 85535 598.50 601.50 1810 96 1619.94 1331.55 gimes 12.14 122## 24n 88 246 12 9 94 826 Fay'’'s ächte Sodener Mineral- Pastillen " geine: seit nanenn 40 Jahren beriens bewührt G Seten Kusten, Helter. eguree keit und Verschleimung Nenthel-Toeate) absrall erbällich, nüchttge: Am Samstag verschied nach langem Leiden unsere Kontoristin PraumPreud Kruhm nagert allgekommen. &* Eugen Müller u. Frau Wir verloren in ihr eine in jeder Beziehung mustergültige Beamtin, die seit ihrer Schulzeit in unseren Diensten stand, weshalb wir ihr frühes Hinscheiden aufrichtig betrauern und an dem Schmerze ihrer Angehörigen herzlichen Anteil nehmen. P. D. Raßpe Söhne. Solingen, den 8. Januar 1923. Packer für dauernde Beschäft. ges. Carl Schlieper, Rathausstr. 4. Jugendliche redei tal senles sekeillg deimhes (Ein altes Sprichwort.) o0e * P8W eniA dren en. eine Handvoll 8 arbeiter u. Junge zum Fräsen sofort ges. Gebr. Christians. Wilhelmine geb. Klein. Solingen(Nordstr. 8). 7. Januar 1923. Für die uns beim Heimgange unseres lieben Entschlafenen erwiesene Teilnahme sprechen wir hiermit Allen unseren Herziiehsten Bank Der unerbittliche Schnitter Tod entriß uns am Samstag nach einem langen, qualvollen Krankenlager unsere liebe Kollegin Prieus-Krumm in der Blüte des Lebens. Ihr aufrichtiges, gerades Wesen, vereint mit seltener Pflichttreue, wird uns stets ein gutes Vorbild sein. Wir empfinden ihr viel su frühes Hinscheiden auf das Schmerzlichste und werden ihrer immer in Freundschaft gedenken. Die hauln. Beantinnen u. Beapten der Fa. P.D Rahpe Söhne. Tüchtige, selbstöndige Erzentervressenarbeiter sofort gesucht. Albert Dörschel, Friedrichstr. 52. LOcott-Smeine Tüchtige Maler= und Anstreicher=Gehilfen für sofort gesucht. Thomalla, Malteserstraße 55. ferner jedem 5000. Löser ein 1000 Mari-Schein können Sie bei richtiger„Lösung obigen Rätsels erlangen, denn Sie erhalten nach Einsendung Nerselben gratis und ohne Verpflichtung ein Anrecht t ilzunehmen an der Verteilung der oben ausgesetzten Gewinne. Jeder Einsender erhält einen Trostpreis.— Die geringen Versandspesen für den Trostpreis werden vom Löser getragen.— Für gewünschte Auskunft, Schreibarbeit ist Rückporto beizutügen.(Neues Briefporto beachten!!— Schreiben Sie sofort an „Globus-Versand“, H. Stamm, Braunschweig Nr. 644. Lehrlinge aus. Familie Stock. Solingen, den 8. Januar 1923. für unsere Abteilung „Maschinenbau" zum 1. April gesucht. F. W. Beckmann G. m. b. H., Schmirgelwerk= und Maschinenfabrik. Nicht lange überlegen. Nigrin kaufen, esglüt keinen besseren Schuhputz. Danksagung. Für die überaus zahlreichen Beweise innigster Teilnahme an dem Heimgange unserer lieben, teuren Entschlafenen, insbesondere dem Walder Männerchor und Herrn Pfarrer Schöpwinkel für die trostreichen Worte im Hause u. am Grabe Gannen An Kerchust. Familie Patzer. Todes-Anzeige. Gestern entschlief nach einem arbeitsreichen Leben und langjähriger, treuer, gewissenhafter Tätigkeit in meinem Geschäft hert c. Ausust Lucs! Ein ehrendes Andenken ist ihm gesichert. C. Aug. Kassenberg Wwe. Solingen, den 7. Januar 1923. von 18—19 Jahren geg. guten Lohn sof. gesucht. Gebr. Lobe, Ecke Hofstraße. Läuffunge gesacht. Druckerei Wilh. Aretz. Blumenstraße 115. Proveres, junges Madchen Kontoristin. cha urcha Zum baldmöglichsten Eintritt eine durchaus ersadrene Kontoristin, perfekt in Kurz= und Maschinenschrift. in angenehme Stellung gesucht. Kenntnisse der engl. Sprache erwünscht. aber nicht erforderlich. Diskretion wird zugesichert. Angeb. mit Altersangabe, Zeugnisabschriften erb. u. E. 691 an die Ann.= (Erped. 8d. Elben, Solingen. Erfahrener, branchekundiger Exportkaufmann für kleinen, bürgerlich. Haushalt sofort gesucht. Näh. in der Gesch. Berichtigung. Die Beerdigung des mit englischen und französischen Sprachkenntnissen, möglichst per sofort gesucht. Schriftliche Angebote an J. H. Becker X.=G. Herrn Karl Sohl findet am Dienstag nachitag rath statt. Brücke nach Rhein-Bergiche Ronlungenolenichatt Kollnung c. C. m. v. H. vorm. ½. E. Knecht, Tel. 303, Kaiserstr. 126. Getragene und Arbeits=Schuhe, gut durchrepar. kaufen Sie nur Brunnenstr. 28. Zu sofortigem Eintritt gesucht: in die Fabrik gesucht. Stahlwarenfabrik Heinr. Böler& Co. A.=G., Federmesser=Abteilung. Für die Leitung unserer galvanischen Anstalt suchen wir einen durchaus F* Für die Leitung eines unserer Kaufhäuser mit Svezia'abteilungen für Manusaktur-, und Schuhwaren suchen wir einen tüchtigen und erfahrenen Fachmann als Unserem lieben Kegelmeister Fritz Gerhards zu seinem heutigen Wiegenfeste ein dreifach donnerndes „Gat Hols!“ Kegelklub„Einigkeit. e Pihdheler! 9. H. Becker A.=G., Grünstraße 2—6. Ausführl. schriftliche Angebote erbeten an Zentrale Köln=Kalk, Roddergasse 41/75. Die Personalabteilung. Größere Scherenfabrik in Solingen sucht zum sofortigen Eintritt möglichst mit fraut, und engl. Sprachgrenninissen. Gehalt nach Uebereinkunft. welches ähnlichen Posten bereits betleidet hat. ( für Graugußscheren# sofort gesucht. Rob. Hoppe, Neuenhoferst. 56. Herren- Mode- Geschäft Paul Vogel, Kaiserstr. 230 empfiehlt Regenmäntel (Eer Saslu. Carlschore I. Suligerchr 64. zur Führung der Kartothek u. ähnlichen Arbeiten, mögl. mit Fachkenntnissen. Schriftl. Angeb. u. 7721 an die Gesch. Dächliger Tchläger sofort gesucht. # Ausführliche Angebote u. E. 692 an vie Ann.=Exped. Ed. Elven, Solingen. Flinke sowie Junge nach der Schule für einige Ausgänge ges. Restaur. Sporthalle, Kaiserstraße 13. 7Ih Wäsche Näherin für Betrieb gesucht. C. Kaimer, Kölnerstraße 97. Ein in all. Hausarb. erfahrenes, sauberes Mädchen Für ein erstklassiges Feinkosthaus suche eine branchekundige, erste Verkäuferin. Ebenfalls ein Lehrmädchen gesucht mit prima Schulzeugnissen. Angebote unten 7825 an die Geschäftsstelle. sofort gesucht. Frau Fritz Kasten, aur. Viktoriastr. 125. In besseren, ruhigen aushalt wi? Hau-hul-woird ein verstandiges, sauberes Mädchen 85b 5, eine Wäsche. —. Viktoriastr. 109. ge Tucht Kaochen Kadennau zum Messerputzen gesucht. Stahlwarenfabrik Heinr. Böker& Co. A.=G., Federmesser=Abteilung. gesuucht. Kölnerstr. 140, 1. Etg. Aug. Köbeler, Emilienstraße. StellenHngebote Für unser SeifenEngros=Geschäft suchen wir bei d. Friieur=, Drogenund Kolonialw.=Kundschaft gut eingef. Kleinfabrikant sucht ig. Herrn od. Dame, welche versch. Sprachen beherrschen, zur Erled. der Korresvondenz in den Abendstunden. Ang. u. 7744 a. d. G. Wir suchen noch für blaue und ord. blaue Klingen Dauernde Beschäftigung wird zugesichert. un Für Abteitung Einkaut bei hohem Eink. Deutsche Seisen=Gesellschaft, Düsseldorf, Jahnstraße 113. ScherenKontrolleur zum sofortigen Eintritt gesucht. Paul Schreiner, Blumenstraße. Gebr. Bell, Kom.=Hes., Gräfrath=Solingen am Rathaus. zum baldigen Eintritt 20—25 jähr. jung. Mann gesucht mit mehrjähr. Praxis. Ang. mit Zeugnisabschr. u. fruhest. Eintritt an Ritterwerk E. Pack Söhnem. in dauernde Stellung gesucht. R. Haastert& Büll, Wald, Emilienstraße. Sauberes Mädchen in angeneume Stellung für ganze oder halbe Tage gesucht. Guter Lohn und Behandlung. Näh. in der Gesch. Sofort gesucht: * Oreher und * Maschinenschiosser PUNGE Einige Mädchen Auf sofort eine saubere Waschfrau gesucht. Frau Hugo Röttgen, Brüderstraße 15. für meine galvanische Anstalt sofort gesacht Carl Eickhorn, Solingen. Stellengesuche Vorleseailler, für leichte Beschäftigung gesucht. Fuhrmann& Hartdegen, Körnerstraße. (nicht unter 25 Jahren). Nur tüchtige Kräfte wollen sich melden. E. Siepmann& Co., Sommerstraße 16/17. Perichtes welches die engl. u. franz. Sprache vollkommen beherrscht, zum baldmögl. Eintritt von größerer Stahlwarenfaorik gesucht. Es kommt nur eine wirklich erste Kraft in Frage. Angeb. u. E. 684 an WIe Au Ctbeck. ud. über. Sainer.) welcher an selbständig. Arbeiten gewöhnt ist, sucht Stellung. Näh. in der Gesch. der wd Haseligse Kale Asgen Gosel Seoin gesucht. Schube u. Hauskleidung wird gestellt.) für die Abendstunden die Geschäftsteile. christlich u. 7816 an) Heimarp. gITP A B g. Ttiostund. Reider sucht mit zwei tüchtigen Hifskräften Arbeit in der Fabrit, wo Arbeitsgerätschaften gestellt werden. TeilBd Ubn-dieni. arbeit nicht au G“. ni4sgeschlossen. ungebote unter 7710 an die Geschäftsstelle. Ma.ch. aus gut. Mittelstand w. eine Stelle als Haustochter oder Stütze im Haushalt Kinder, mit Familienauschluß, ges. Ang. u 7093 a. d. G. Kaufe jeden Posten Schlachtgeftüger zu den höchst. Tagespr. L. Will. Wichtig fül Megger! Fleischmühlenmesser werden zum Schleifen übernommen. Näheres Mangenberg, Adlerstr. 12. Schleiferei nimmt noch#a. Bestecke für lausend an. Anfragen unt. 7735 an die Geschäftsst. geretten-Theater Dir.: Grieb& Nerz, Telef. 2155. Solingen=Grünewald.— Dienstag, d. 9. Jan., abends 7½ Uhr: Der große Heiterkeitserfolg! Zum letzten Mal: Das Liebesverbot Overette in 3 Akten von Herm. Beutten. Voranzeige! Urd Ku-re 2 (Grünewalder Künstlerfest) Samstag, 20. Jan., abends 7½ Uhr: Künstler-Fest zu Gunsten der Ferienkasse des darstellenden Personals. Festkarten sind ab Montag zum Preise von 800 Mk. exkl. Steuer in den bekannten, Vorverkaufsstellen und bei samtlienen mitgliedern zu haben. Potthof. Tor-Zimmermann, Solingen, Kölnerstr. 40 a. Erstes u. ältestes Institut am Platze. Wiederbeginn des Unterrichts: Dienstag, den 9. Januar 1923. „### Neuanmeldungen ragi von 5—7 Uhr nachmittags. Der sämtl. Zweige der Musik und wird von den Anfängen bis zur Reife erteilt. Prospekte frei. Durch Einbruch wurde mir in der Nacht vom Samstag zu Sonntag aus dem Schaufenster „ am eeaschen im Werte von 90 000 Mt. gestohlen. """ rng Pirma Araehslahrwarenbrahche im In- und Auslande bestens eingeführt, Sdcht Verbindung Miitfeistunge gr.. Paermähten Jegiche Scherheiten vorhenden. Wariin Apgehgre unter 15024 an Ala-Hansenstein& Vogler, Bekanntmachung von AufnahmeVorschlägen. Jeden Abend: Konzert „Im Kyffhäuser“ Kaiserst. Gartenst. 15 PS. Motor, Kupferwicklung geg. mehrere kleine umzutauschen. Angeb. u. 7801 a. d. G. Herz- Pelz verloren. Neujahrsnacht auf der Kaiserstr. vom Mühlenplatz bis St. Sebastian Schützenfeld. Gute Relohnung Angaben: Sehützenstr. 35. beschaffung beri gewarnt. Für die Wiederder Täter setze ich eine ieu die Ergreifung Belohnung aus. Zweckdienliche Angaben erbeten. Hermann Knaak, Foche=Solingen. 50000 Kurt Belbhnung. der Woche var Weihnachten wurden mit Manikurescheren Storchscheren Anfragen erbeten unt. 7794 a. d. Gesch. Krensaorer (Spezialität: Graugußscheren) übernimmt noch größere und kleinere Aufträge. Angebote unter 7690 an die Geschäftsst. „=ss4c9 Kleinfabrikant übernimmt für Exporthaus oder Ausländer die Fabrikation von Ia. Rasiermessern. Fertige Lagerposten vorhanden. Angeb. u. 7822 an die Gesch. Vertretung! triebe etwa aus meinem Be29 Dutzend Falschhirschhorn=Messer, Kamen„Bees:. Die Schalung war schwarz lackiert mit blanken einPochte voin 1. sim 3. Zanngr wurden mir mittels Einbruch in der 4000 Stück 9½ cm Kasten, fertig lackiert, mit Kiste, gestohlen. In der Nacht vom 5. zum 6. wurden mir gleichfalls 250 Stück 13 cm Kasten, roh, entwendet. eine kleine Schor eingedrücke, war auf der flachen Seite am Rücken schaffung der Ware nähere Angaben machen kann uu d so angibt, daß ich denselben gerichtlich belangen kann. tellung II. Solingen=Rangenberg, Tel. 2334 oder an Wilhelm Drexelius, Blücherstr. 12 Gebr. Herd zu verkaufen. Elisenstr. 10. Zu kaufen gesucht: 2 rer Motel, " 960 Touren, 220 Volt. Nieso, Stahl= u. Metallwarenfabrik, Gebr. Niepenberg. Wald, Teleson 1549 Solingen. Rotbraun. langhaar. Teckelentlausen. Wiederbringer Belohn. Wilh. Hörster, Kaiserstr. 76a. „Sonntag abend von Karternb. bis Schwertst. Kinderschirm verloren. Gegen gute Belohnung(Lebensm.) abzugeben Müngstenerstr. 21. Gebr., weiß emaill. Gaskocher mit Tisch zuverk. Otto Schmidt, Gerichtsst. 14. Schdnes Grammophon, ohne Trichter. m 20. Pl., preiswert zuverkaufen. " Gierlich, Kölnerstraße 61, Eing. Poststr. Lackier= und Prägeanstalt. Vor Ankauf der Ware wird gewarnt. erialten 5—10 Dtzd. Kaufmann, 28 Jahre, mit erstklass. nissen, zuletzt in leitender Stellung, der französischen Sprache kundig, sucht Vertretung von leistungsfähiger Stahlwarenfabrik für auch Luremburg. , aa Stortet zu verkaufen. Ang unt. 7695 an die G. vonrnals in Saarlonis unter Nr. 81 erbeten. Verkrelung für Argentinten in Solinger Stahlwaren sucht W. Hartl, Berlin=Steglitz, Bismarkstr. 2. Grössist in Kandinavien sucht leistungsfähige Fabrikanten für Bestecke, Scheren u. Taschenmesser. Angebote unter 7738 an die Geschäftsstelle. Schaterhand (Rüde) Kirschbaumstamm 3½ m hoch, 1.50 m im Umfange. eine B. Trompete, ein 5 PS. Drehstr.=Motor m. Einschalter u. Marmortafel. 3 Tage gebr., weil zu stark f. m. Betrieb, zu verkaufen. Peter Schmitz, Wald Wittkullerstraße 59. Gelegenheitskauf für Aerzte evtl. Ex" porteure: Werkzeuge für Operationszwecke und dergl. besteh. aus Schneidwerkzeugen. Zangen. Augensviegel, Spritzen usw. Sämtliche Art. sino Friedensqual. u. neu. Gefl. Zngehote unter K 668 an die Annoncenerbes. Ed. Elven. Solingen. Hochstr. 32. Ver banen! gesucht Ein= ob. Zweisamilienhaus mit Werkst. od. Fabrikgeb., a. liebst. mit elektr. Anschl., sof. zu kauf. ges. Ang. u. 7811 a. d. G. Einige Dtzd. Rastermeßser, gute Qualität, zu kaufen gesucht. Ang. unt. 7739 an die 6. Gnterhaltene Gemicht he ugr. I. Peeite im Gewicht bis 1000 Kilo zu kaufen gesucht. Angebote unter 7764 an die Geschäftsstelle. NiederspannungsDynamo-Maschine 4 Volt ca. 100 Amp. zu kaufen gesucht. Exb. Ed. Elven, Solingen. S Nehnungstausch. Gesucht 7—8 ZimmerBohnung in Solingen. Geboten 5 Z.=Wohn. in b. Lage Münchens mit Küche. Kammer, Bad. Ev. Kettentausch. Ang. a.Dr. Kiesselbach, Facharzt für Chirurgie Solingen, KrankenJch Kastenmesser, vmi. Schlus. ferner größere Lagerposten Laufe Brot= und Schlachtmesser, sowie Scheren, mittl. Qualität und erbitte äußerste, bemusterte Anstellung. Hans Benning, Essen, Berta Kruppstr. 8, Tausche meine 3 Zimmer=Wohnung labgeschlossene Etage), Schlaabaum, gegen eine 4 Z.=Wohnung. Nähe Schlagbaum oder Solingen. Angebote unt. 7471 an die Gesch. Wer tauscht eine schöne 3 3.-Wohnung mit Garten. Nordstadt, gegen eine 3—4 3.-Wohnung, mögl. Mitte der Stadt? Ang. u. 7691 a. d. G. 1 gute Remington= Schreibmaschine billig z. verk. N. i. d. G. Sofort zu verkaufen wegen Anschaffung schwerer Motore: 1 Elektro=Motor 5 PS., AEG., 220 Volt: 1 Elettro=Motor 1 PS., Siemens=Schuckert, 220 Volt: „„ Deutzer Gasmotor ##liegend, Modell 1921, fast fabriknen. „Nieso- Stahl= und Metallwarenfabrik Gebr. Niepenberg, Wald, Tel. 1549 Solingen. Amerikanische Einkäuf.=Adressen für Stahlwaren lief.Brockhaus& Co. Barmen=U. Antiquarische Bücher besond. Konversations= Sösch=VBörterbücher n. Inh. kauft Buchhdlg. L. Bäcker, Soling. Kaiserstr. 129. Fernsprecher 3065. (zum Drucken unverwendbar) in Rollen von ca. 200. 177 und 95 kg. 60 cm breit und 114 kg 31,5 cm breit als Emnwickeipapier preiswert abzugeben. Solinger Tageblatt. tauscht 2 kleine Mansarden gegen Es kommt nur eine alleinstehende, anständ., weibliche Person in Frage, welche unentgeltlich wohnen kann. Näh. Kölnerstr. 101. zu mieten gesucht entlaufen am Samstag nachmittag kurz vor Burg, dunkelwolfsfarbig, auf den Namen„Roland“ hörend. Besondere Kennzeichen: rechtes Stehohr, linkes Kippohr. Viederbringer erhält gute Belohnung. Vor Ankauf wird gewarnt. H. Haussels, Solingen, Ritterstraße 68/70. Telef. 2138. Noch einige KüchenEinrichtungen unter Tagespreis zu verkaufen. Rob. Stein, . Schreinerei. Kohlfurterbrücke 63. Talshawngr a. 150 ka Buurgzustihtee, Frittion, komplett, fast zu verkaufen. 4en, zu verkaufen. Näh. 3. Stockdum 17. Kinderwagen. gut erhalten, zu verk. Tannenstr. 31. 100 Dutzend Esslöffel(Rundstiel). „: Kaffeelöffel(Rundstiel), „5s" Essgabeln(Rundstiel). „" Hotel-Esslöffel(Rundstiel), " Kafleelöffel(Spitzstiel). 1" Hotel-Essgabeln(dto.), Sofart#ra Perlrand-Raslöntel sofort ab Lager greifbar geg. Kasse zu verkauf. Inbeick& Co. G. m. b. Wald, Demmeltrath. evtl. gebraucht, zu kauf. gesucht. Ang. u. 7726 an die 6. Gebr., guterhaltener Schreibtisch, Geldschrank und Schreibmaschine zu kaufen gesucht. Ang. u. 7805 a. d. G. Sofatisch und Nohrstühle zu kaufen gesucht. Ang. u. 7804 a. d. G. Guterhaltener Kleiderschrank zu kaufen gesucht. Ang. u. 7810 a. d. G. Welche edeldenkende Familie wäre geneigt. einem jungen ordentlichen Brautvaar baldigst abzustehen? Zuschriften erbeten unter 7546 an die G. Der Ankauf von sämtl. Ausschußware in Scheren sow. blanken überzähl. Scherenbecken befindet sich bei Erast Schen, Hauptstr 262, früher Kaiserstr. mit oder ohne Pension in Gräfrath, Wald, Solingen oder Vohwinkel. Gebrüder Hillers Schokoladenfabrik, Gräfrath. Geräumiger mit elektr. Anschluß, für Fabrikation geeign., sofort oder baldigst zu mieten gesucht. Nähe Post o. Bahnh. bevorz. Ang. u. 7746 a. d. G. 1 oder 2 gar Mobi. Eimmer in besserem Hause dei lieben Menschen von jungem Kaufmann im Mittelpunkt der Stadt zu mieten gesucht. Gefl. Ang. unt. 7535 an die Geschäftsst. Jurist sucht in besserem Hause nter E. 700 an, die Annonc.= Expedition do. Elven, Svl., Hochstraße. Selbst Kaufmann sucht möbl. Zimmer mit oder ohne Pension in ruhigem Hause. Ang. u. 7646 a. d. G. Möbl. Zimmer mit oder ohne Pension geaueht. Ang. u. 7592 an die 6. Ig. Mann sucht gut möbl. Zimmer mit Morgenkaffee. Ang. u. 7008 a. d. G.