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März die schwere Abwehrschlacht zwischen dem mittleren ukrainischen Bug und dem Dnjestr sowie im Raum von Balti mit unverminderter Heftiakeit an. Der Feind stieß in mehreren Abschnitten vor. An der Südflanke setzte er seine schweren Angriffe mit neun Schützendivisionen und einem Panzerkorps auf breiter Front fort. Er konnte auch hier Boden gewinnen, während an einer Stelle Truppen einer deutschen Panzerom ion stärkere feindliche Kräfte über einen Bache nschnitt nach Norden zurückwarfen. Im Raum südlich Proskurow sind harte Kämpfe mit von Panzern unterstützten sowjetischen Kräften im Gange: Dabei wurden Gefangene und Beute eingebracht. Im allgemeinen gelang es dem Feind, auch in diesem Raum weitere Bodengewinne zu erzielen. Unsere Luftwaffe unterstützte den ganzen Tag über, sofern es die ungünstige Wetterlage nur einigermaßen zuließ, die Abwehrkämpfe des peeres. Zwischen Dnjestr und Bug bekämpften unsere Schlachtflieger zusammen mit den schweren Kampfverbänden sowjetische Pan zerkolonnen und deren Trosse. Sie zerstörten 14 Panzerwagen durch Bombenvolltreffer oder gut gezieltes Bordwaffenfeuer und beschädigten eine Anzahl gepanzerter Fahrzeuge, darunter mehrere Sturmgeschütze. Ferner vernichteten sie auf den in das Frontgebiet führenden feind lichen Nachschubwegen mehr als 130 Fahrzeuge. Bei Brody wiesen unsere Truppen wiederholte, von Panzern unterstützte Vorstöße ab. Bei weiteren Angriffen gelang es dem Feind, eine Höhe zu nehmen, doch konnten die Angriffe unter Vernichtung von drei Panzern auf gefangen werden. Im Raum von Kowel warsen unsere Truppen den in eine Ortschaft eingedrungenen Feind im Gegenangriff hinaus und drückten die zäh kämpfenden Bolschewisten weiter nach Osten zurück. üdlich der Pripjetsümpfe verliefen die Abwehrkämpfe der deutschen Truppen erfolgreich. Hier zeichnete sich der im heutigen Wehrmachtbericht genannte Major der Reserve Strobel, Führer eines Artillerie=Regiments, dadurch besonders aus, daß er mit seinem tab einen wichtigen Stützpunkt gegen starke feindliche Angriffe verteidigte und eine wertvolle Straßenverbindung durch Infanterie= und Artillerieeinsatz offenhielt. Im Gebiet der Pri jetsümpfe zwischen den Flüssen Styr und Goryn verloren die Sowjets in den harten Kämpfen der letzten Tage 468 gezählte Tote, 192 Gefangene, 14 Geschütze, 70 Maschinen= gewehre, eine Anzahl Granatwerfer und Panrbüchsen sowie zahlreiches sonstiges Kriegsgerät. 1250 Minen wurden hier ausgebaut. Zwischen Dnjepr und Tschaußy trat der Feind mit neun Schützen=Divisionen und zwei Panzerverbänden zum Angriff an, dessen Stellungen, bevor die von Schlachtfliegern unterstützte bolschewistische Infanterie in Bataillons= bis Regimentsstärke Schutze künst lichen Nebels gegen unsere Höhenstellungen anrannte. Die Sowjets gerieten in das schlagartig einsetzende Abwehrfeuer aller Waffen, so daß der Angriff zusammenbrach. Im Höhengelände nördlich Kertsch, wo unsere Grenadiere die ersten Wellen der bolschewistischen Infanterie ebenfalls zurückgeschlagen hatten, wiederholte der Feind noch zweimal mit starken Kräften seine Vorstöße, ohne jedoch die deutschen Stellungen durchbrechen zu können. Zahlreiche Tote und Verwundete ließ er dabei zurück. Die geringfügigen örtlichen Einbrüche wurden in sofor tigen Gegenstößen bereinigt oder eingeengt. An der Perekop=Front wurden die Angriffsabsichten des Feindes gegen die deutschen Stellungen im Siwasch=Brückenkopf recht zeitig erkannt. Als die von Panzern und Schlachtflugzeugen begleitete bolschewistische Infanterie nach starkem Artillerievorbereitungs feuer zum Angriff antrat, wurde sie trotz künstlicher Nebelwände, die der Feind über seine Bereitstellungen legte, von der deutschen Artillerie mit. wirkungsvollen Feuerschlägen bekämpft. Der Angriff der bereits erheblich geschwächten Schützenbataillone brach im Infanteriefener zusammen. Dennoch wurden die Bolschewisten noch zweimal gegen die deiutschen Stellungen vorgetrieben, bis der Ansturm vor den deutschen Stellungen regelrecht verbluteté. Die Hauptkampflinie blieb unangetastet in deutscher Hand. Nach den hohen Verlusten, die der Feind bei seinen vergeblichen Angriffen gegen die deutschen Stellungen erlitten hatte, flaute die Insanterietätigkeit an beiden Fronten der Krim am 23. März wieder ab. Der einzige großere, von etwa hundert Bolschewisten am Nachmittag des 24. März am Siwasch geführte Vorstoß wurde blutig abgewiesen. An dem neuen Abwehrerfolg an den Krimfronten hatten auch Artillerie und Luftwaffe heworragenden Anteil. Nr., 1 L 1 Der japanische Einmarsch in Indien UsA=Berichte melden schwere Britenverluste an der Arakan=Front Das heißumkämpfte völllg zerschossene Aprilia 1·K Aufnahme. Kriegsberichter Rauchwetter(.H. Schwerpunkt im Raum östlich des Onjepr lag. In schweren Kämpfen errangen unsere ruppen einen bedeutenden Abwehr ertola. Starkes Trommelfeuer der Artillerie, Granatwerfer und Salvengeschütze hatten die Angriffe eingeleitet. An einigen Stellen brachen die mit zahlenmäßig weit überlegenen Kräften anstürmenden Bolschewisten in die Hauptkampflinie ein. Sie wurden aber in schwungvollen Gegenstößen wieder hinaus geworsen. In einem Abschnitt versammelte der Feind 20, in einem anderen Abschnitt 16 Panzer zum Angriff. Unterstützt durch besonders wirkungsvoll zusammengesaßtes Artilleriefeuer gelang es, die Panzer zu zersprengen und den Stoß der nachfolgenden Infanterie aufzufangen. Auch die in immer neuen Wellen vorgetragenen Angriffe südwestlich Tschaußy scheiterten am hartnäckigen Widerstand unserer ruppen. Die eingebrochenen Sowjets wurden im Gegensteß oder im Nahkampf vernichtet. Am Abend des harten Kampftages waren alle urchbruchsversuche, die der Feind mit äußerst schweren Verlusten zu bezahlen hatte, ge scheitert. Infolge der an den Vortagen erlittenen hohen Verluste legten die Sowjets am 25. März auf dem blutgetränkten Schlachtfelde von Witebsk eine Kampfpause ein. Sie beschränkten sich lediglich auf zwei kleinere Vorstöße, die ihnen jedoch keinerlei Gewinn einbrachten. Unere Grenadiere nahmen gegen hartnäckigen Widerstand einen am Vortage verlorengegangenen Teil der vorderen Linie wieder. Die Kampftätigkeit in der Luft war wegen des zumeist ungünstigen Wetters nicht besonders groß. Trotzdem entwickelten sich Luftgefechte, bei denen die Sowjeks 20 Flugzeuge verloren. Deutsche Jagdflieger im hohen Norden, die gegen einen Verband von 30 feindlichen Flugzeugen gestartet waren, vernichteten 8 von diesen. Flatartillerie der Luftwaffe schoß an der Ostfront insgesamt fünf sowjctische Fluczeuge ab. Bolschewistische Angriffe an den Krim-Fronten zerschlagen Berlin, 26. März.(onb) An beiden Fronten der Krim traten die Bolschewisten am 22. Marz zu den erwarteten Angrktien an. Die mit bedeutend stärkeren Kraften und Muninionseinsatz als bisher geführten Vorstöße wurden wiederum sämtlich, von geringfügigen Einbrüchen abgesehen, blutig abgeschla gen. An der Front von Kerisch legte der Jeind starkes Artilleriejeuer aus die deutschen 181 Stockholm, 26. März. In einer nord amerikanischen Meldung ist jetzt zum ersten Male zugegeben worden, daß der japanische Angriff auf indisches Gebiet nicht etwa wie in den britischen Berichten aus NeuDelhi bisher immer wieder hervorgehoben wurde— eine kleinere und an sich unbeden tende Operation sei, sondern daß es sich allem Anschein nach wirklich um eine regelrechte japanische Ofsensive gegen Indien handle. In einer Meldung aus Newyork heißt es:„Nach fast einjähriger operativer Stille in Asien ist die Burma=Front wieder in den Vordergrund des Interesses in der USA=Oeffentlichkeit gerückt, denn nun weiß man, daß die Japaner einen großen Versuch unternommen haben, um den Truppen Lord Monntbattens in den Rücken zu fallen. Insgesamt sind an der Front, an der die Japaner auf indisches Gebiet eingebrochen sind, 42 Divisionen eingesetzt. Die Front selbst ist mindestens 300 Kilo meter breit, der Angriff auf indisches Gebiei ist außerdem für die militärische Führung der Alliierten in Indien höchst überraschend ge kommen, um ganz davon abzusehen, daß er sehr schneil vorgetragen wird, was um so erstaunlicher ist, als die Wegeverhaltnisse in diesem gebirgigen Gelände besonders schlecht sind. Die Japaner haben bereits einen ersten taktischen Erfolg errungen, nämlich die Unterbrechung der strategisch wichtigen Imphal=Tamu=Straße.„Der japanische Haupistoß", so heißt es in der nordamerikanischen Meldung weiter,„richtet sich gegen Imphal selbst, und die japanischen Abteilungen, die auf dem Palel=Tamu=Weg vorrückn, haben bereits beträchtliche Erfolge im nördlichen Abschnitt der Front errungen, wo ihnen ein wichtiger britischer Stützpunkt in die Hände gefallen ist." In einem anderen nordamerikanischen Be richt heißt es, daß die Truppen der 14. bri tischen Armeg, die an der Arakan=Front sämp sen, bei den Kämpfen im oberen Tschindwin Tal schwerste Verluste erlitten ha ben. AN der 10 000 Kopfe betragenden Einwohner schaft von Bay Citn(Texas) zeigten plötzlich Krankheitserscheinungen, die man auf Lebens mittelvergietung zurückuhrt. Die borde erklärte, die Epidemie greife noch weiter um sich. Das Eichenlaub mit Schwertern für Generallentnant Heidrich Berlin, 26. März. Der Führer verlieh am 25. März Generallentnant Heidrich, Kommandeur einer Fallschirmjäger=Division,„als 55. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eeichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. mit dieser hohen Auszeichnung hat der Führer den heldenhaften Kampf unserer Fallschirmjäger, die dem Feind in den Trummern von Cassino so zahen und erfolgreichen Widerstand leisten, gewurdigt. Der Wehrmachtbericht vom 25. März, hob die Taten der Division unter namentlicher Nennung rühmend hervor. Inmitten seiner Männer hat Generallentnant Heidrich die Verteidigung der Schlüsselstellung von Cassino orgamsiert und bildet mit den Einheiten seiner Division ein Bollwerk, das zu stürmen den Anglo=Amerikanern trotz ihrer immer wieder vorgetragenen Angriffe nicht gelungen ist. Jeder einzelne Soldat vollbringt hier her vorragende Leistungen und stellt die 1. Fallschirmjäger=Divisien damit jenen Fallschirmjäger=Regimentern, gleich, die seinerzeit imter Generallentnant Heidrich über Kreta vom Himmel sprangen und Die Insel eroder Generallentnant H8 Juli 89 in Lewalde Sachen geboren, machte den Weltkmeg als Freiwiltiger und Führer einer Maschmen#ewehr Kompante mit und diente dann in der Reichewehr weiter. 1988 zur Luftwaffe übergetreten.verschrieb er sich der jungene Fall schirmjägerwaffe und stellte nachdem er unter dem senzigen Generalfeldmarschall Rommel auf der Potsdamer Kriegsschule als Taktiklehrer gewirkt hatte, dus erste deutsche Fallschirmjäger Bataillon auf. Fur seine im Kampf um Kreta bewiesene umsichtae und geschickte Führung wurde#er am 11 Juni 1911 mit dem Ritterkren; ausgezeichnet spater nannte ihn der Wehrmachtbericht mit seiner 1. Fallschirmjager=Tivision wiederholt wegen der besonders erfolgreichen Operationen an der Italieufront. Die Verleihung des Eichenlaubs zum Ritter krenz des Eisernen Krenzes vor wenigen Wochen am 5. Februar, war die Anerkennung des Führerfür die vorbildlichen Leisturngen der Fallschirm ioger=Tivision. Bei den zurzeit noch andanernden Kampfen an der Front von Cassino lobt General= leutnant HeidrichTag für Tag seinem Wahl spruch:„Die Kameradschaft macht nicht halt vor dem persönlichen Lebenskreis meiner Toldaten. Wir sind eine Gemeinschaft im Kampf, Leben und Sterben.“ Die Jugend gelobt dem Führer Treue und Gehorsam Reichsjugendführer Axmann sprach von der Ruhestätte Heinrichs l. aus über den Sinn der Verpflichtungsseiern Quedlinburg, 26. März.(dub) Am Sonntag legten nahezu eine Million Jungen und Mädel feierlich ihre Verpflichtung zu höherem Dienen und noch strengerer Erfüllung aller Pflichten ab. Der erste Abschnitt ihres Dienstes in der nationalsozialistischen Jugendgemeinschaft erzielt seine tiese Prägung durch den Freiheitskrieg der Nation. Er hat dieser Jugend in fruhen Jahren bereits die ganze Härte des Kampfes bewußt werden lassen. Selbst schon durch das Feuer eines barbart schen Feindes geschrutten, mut dem eigenen Erleben größter Opfer, gaben die Jungen und Mädel ihrer Verpflichtung selbst den Ausdruck eines heiligen Ernstes. Das Vorbild der kämp senden Brüder und Vater und der arbeitenden Mittter im Herzen und i Anblick eines blindwütigen Feindes hoben sie ihre jungen Schwurhände zum Zeichen des freiwilligen Dienens für den Sieg des Reiches und seines FührerAn der Ruhestätte des ersten Reichsgrün ders sprach Reichsjugendführer Artur Armann zu diesen Jungen und Mädeln und deren Eltern über den nesen Sinn dieser Verpflichtung einer opferwilligen und einsatzbereiten Jugend. Armann bezeichnete einleitend die Verpflichtung als eine Feier des Dankes der Jugend an die Eltern. Dieser Dank gebühre vor allem den Müttern, deren ganze Sorge trotz der harten Prüjungen dieses Krie ges den Kindern gelte. Die Dankbarkeit der Jugend müsse nicht nur in Worten, sondern in stillen Taten des Alltags ihren Ausdruck sinden.„Der Gehorsam, der Anstand und die Hilje gegenüber der Mutter“, so sagte der Reichsjugendführer,„ist die größte Freude für den Vater. So betrachte ich eure vorbildliche Haltung im Elternhaus als euren schönsten Kriegseinsatz". In diese Dankbarkeit schließe die Jugend auch ihre Lehrer ein, die ihr unter erschwerten Verhältnissen als treue Freunde und Kameraden das Rüstzeug für die Zukunft gegeben haben. Die Jugendführung aber erwarte von diesen Jungen und Mädeln eine beispielhafte Erfüllung ihrer in der HitlerJugend bevorstehenden Pflichten. Der Reichsjugendführer verwies auf die vielfältigen Kriegseinsatzaufgaben der deutschen Jugend und gedachte der Leistungen der Jugend in den Luftnotgebieten mit den Worten:„Ich habe nur den eenen Wunsch und die Hoffnung, daß ihr vom gleichen Geist der Hingabe beseelt und erfüllt seid". Als die Grundlage der zukünftigen Einsatzfähigkeit bezeichnete der Reichsjugendführer die Gesundheit der Jugend und unterstrich die Forderung, um des Volkes willen gesund zu leben und die Freizeit sinnvoll zu gestalten. Das Ideal unserer Zeit sei eine wetterseste, starke Jugend, aus ihm erwachse das Bild des unbesiegbaren deut schen Soldaten. An die Jungen gewandt, verwies Armann auf das große Aufgabengebiet der Wehrertüchtigung und die Tätigkeit der Sonderformationen der Hitler=Jugend. Die heldenmütigen Kämpfe des Heeres, der Lust wasse, der Kriegsmarine und der Wassenlieserten diesen Jungen ein leuchtendes Beispiel. Das Vorbild aller aber sei der unvergleichliche, deutsche Insanterist. Die Wehrfreudigkeit unserer männlichen Jugend im fünften Kriegsjahr belegte der Reichsjugendführer mu der Feststellung, daß nach den Berichten aus allen Teilen des Reiches die Zahl unserer jungen Kriegsfreiwilligen aus der Hitler=Jugend ständig im Steigen begrissen sei. Den Jugendlichen, die ihre Berufsarbeit in den Betrieben und aus den Bauernhöfen aufnehmen werden, pragte Armann ein: „Bedenkt immer, daß die Arbeit vom Volke geadelt ist; sie ist nicht nur Voraussetzung für das Dasein des einzelnen, sie ist notwendig für die Ewigkeit unseres Volkes". Allen Berusen sei die gleiche Ehre gemein; allein die Leistung rechtfertige Unterschiede. Das Programm des Führers, die fähigsten Söhne unseres Volks zur Führung zu berusen, sei heute Wirklichkeit geworden. Das Reich Adolf Hitlers bbiete einer gewissenhaften und fleißigen Jugend jede Möglichkeit des Aufstiegs, die zu nützen den Charakterstarken und den Tüchtigen vorbehalten sei.„Eure Zukunft“, so beendete Artur Armann seinen Appell an die zukünftigen Jungarbeiter und Jungbauern,„liegt also in euch selbst". Die Rescheseier schloß mit einem eindnicksvollen Bekenntnis zum Reich. Reichsjugendführer Armann vereinigte in dieser Stunde die gesamte deutsche Jugend an der heiligen Ruhestätte König Heinrichs., die der Verpflichtungsfeier im fünften Kriegsjahr einen gleichnishaften Rahmen bot. Im Geiste dieses Einigers der germanischen Stämme und Begründers des ersten Deutschen Reichs gelobe die Hitler=Jugend treue Gefolgschaft Adolf Hitler, dem Schöpfer unseres neuen Großdeutschen Reiches.„Sein Reich“, so sagte er,„wird nicht untergehen, da es auf den festen Grundlagen der geistigen und weltanschaulichen Einheit begründet ist und aus dem Boden der Rasse und des Volkes wachst. Dieses Reich ist unsere gottgewollte Sendung. Es wird bestehen, wenn wir die Höchstwerte unseres Blutes leben, die Ehre, die Treue, die Tapserkeit und den Opsersinn In diesem titanenhaften Ringen um die Freiheit des Reiches haben wir Gelegenheit, undurch die Tat in diesen Eigenschaften zu, bewähren. Indem wir für Deutschland arbeiten und leben, wollen wir die Helden verehren und der Gefallenen gedenken.“ Am Tage der Verpflichtung schlügen die Herzen der Jugend für den Führer, der nur Kampf und Sorge für sein Volk und seine Jugend gekannt habe.„Darum geloben wir, ihm durch alle Gefahren in Treue, strengem Gehorsam, Liebe und Dankbarkeit zu solgen, selbst wenn das Schicksal die Grenzen unseres Willens zu übersteigen droht, und bitten den Herrgott, daß er uns die Kraft gebe, diesen Schwur bis an das Ende unseres Levens zu halten".. Weitan Morge Bekommt Montgomery„Aulte Füße“? Wenn Montgommery in seinen letzten Reden etnas zurückhaltender war, als wir es von diesem großmäuligen General bisher gewohnt sind. so zeigt das, daß auch er offenbar die Berichte über Cassing ammerksam studert hat. Cassino ist ja ein Thema, das in den englischen Blättern immer wieder angeschnitten wird. Man mus immer wieder feststellen, daß„absolut noch keine Anzeichen“ für ein Nachlassen des deutschen Widerstandes vorliegen, nie der Daily Telegraph schreibt. Die Hoffnungen. die man auf die Luftuaffe setzte, haben sich also keineswexs erfüllt. Man frage sich. so schreibt der Frontkorrespondent der aily Mail. wie die Deutschen es fertiz brächten, die Bombenangriffe zu überstehen. denn jeder, der sie aus der Ferne erlebte. labe sie für so vernichtend gehalten, daß er glaubte, nichts und niemand werde sie überlehen. Aber schließlich, so kann man in anderen Schilderungen lesen, habe man eisentlich nichts weiter erreicht, als daß die großen Bombentrichter nun den eigenen Truppen Schulerigkeiten bereiteten. Man wurde sich mit diesen fur die Engländer s0 unerfreulichen Vorzängen wohl in den Londoner Zeitungen nicht so eingehend heigssen. wenn man sich nicht immer nieder die Frage vorlexen würde, welche Folgerungen aus diesen Erfahrungen für die zeite Front gezogen werden müssen. Es ist offensichtlich, so verkundet denn alich die Eden nahestehende Vorkshirc Post. daß diese Tatsachen und Intormationen einen direkten und möglicherweise entscheidenden linfluß auf die bevorstehenden Invesonsoperationen haben werden“. Anmerkungen zum Luftkrieg Dazu kommt nun noch die ueitere hittere Erkenntnis, daß zahlreiche Bomben nicht trafen. Der Luftfahrtkorraspondent der Daily Mail ist ehrlich zenug, diese Erfahrung auch auf die Angrisse auf deutsche Städte zu übertragen. Geuiß. 8 meint er. habe man die Zielsicherheit wohl verhessert., aber auchtbei den„stratezischen Bombenangriffen auf Deutschland“ verfehlten die Bomber imer noch ihre Ziele „und manchmal besonders stark“. Trotzdem tatman nach anben in zern 80, als ob man roße Teile der deutschen Rustungsprodukvon zerstört habe, wenn auch gerade jetzt son jetische Militärs ihren englischen Bundeszenossen erklärten, daß davon gar nicht die Rede sein könne. Die Anglo-Amerikaner möchten auch gern die Welt glauben machen, daß sie die deutsche Jagdwafse vernichtet hätten. Sie wissen naturlich ganz zenau, daß das nicht der Fall ist und die Verbreiten denn auch in ihrem für das Inland bestinmnten Nachrichtendienst immer wieder Darstellungen amerikanischer und enklischer Piloten über den heldenhaften msatz der deutschen Jäger und Kennzeichnungen der großen Schu Arme. in denen die deutschen Jäzer jeden feindlichen Verhand angreisen. Venn einmal die Feindbomber nicht auf eine deutsche Jagdahwehr stießen, so neis man drüben natürlich sehr genau, daß es sich um einen durch das Wetter bedinzten Vorgang handelt. Man kann Jäger nicht bei Bodennehel aufsteigen lassen, man kann aber auch die Jäger nicht einsetzen, wense erst eine Schicht kalter Luft durchstoßen mussen, in der also die Vereisungsgefahr groß ist, um die Feindgeschnader, die in 6000 Meter Höhe über diesen Kaltlußschichten fliegen, zu erreichen. Der Gezner selhst aber konnte dann unter anderen Wetterbedingungen starten, er konnte mühelos die für den Flug günstigen Höhenschichten erreichen. Das neiß man drüben natüirlich sehr genau, deshalb vermeideni auch die Engländer mösliche: Ane####e in hellen# Montag, gen 27. März 1944 Ungarische Presse stellt fest: „Die ungarische Oeffentlichkeit hat das die Wahrheit zu erfahren“ Budapest, 26. März.(dub) Die ungarische Presse beschäftigt sich mit der Notwendigkeit, daß die ungarische Oeffentlichkeit aus selbstmörderischen Träumen erwache, die ihr von fremden Anschauungen suggeriert worden seien DER NEUETAG Nr. 86 Reichsleiter Rosenberg sprach auf der 1200=Jahr=Feier der Stadt Fulda Fulda, 26. März.(dnb) Anläßlich der 1200 Jahr=Feier der Stadt Fulda sprach am Sonntag Reichsleiter Rosenvera in einer Feierstunde zur politischen Führerschaft des Haues Kurhessen der RSDAP und zur Bevölkerung der Stadt. In einer umfassenden Schau bezog In der Zeitung Magyarsag spricht der frühere er die stolze Bergangenheit der 1200 Jahre Abgeordnete Hubay von einer, wenn auch zif=salten Stadt in das Geschichtsbild des Reiches Schicht, deren Dr= und Europas ein, wie es die nationalsozialiabreichte Git aufgesogen häten, so daß sie Klcd:. Bepegung sieht, Ueber, alle Kämpie „einer grundsätzlichen Magenwaschung" bedürf und Europas ein, wie es die nationalsozialiung siehk. Ueber alle Kämpfe und Auseinandersetzungen der Geschichte hinweg sei „„# e v u r f= d e r g e r m a n i s c h= d e u t s c h e M e n s c h a l s d a s e w i g weltanschaulichen Gaukler kennen zu lernen. genommene Rede war umrahmt von Chor= und Die Presse macht auch Andeutungen, was Orchestermusik, sowie vom Vortrag deutscher die subversive Tätigkeit auf außen= und inner- Dichtung. politischem Gebiete anzurichten versuchte. In Reichsleiter Rosenberg zeichnete die leuchden Variationen sei z. B. der Nation eine tenden Gestalten deutscher Herrscher, die aus von 1648 habe Preußen durch den Begriff der! Der Wehrmachtbericht Staatsraison die germanische Substanz und der wetirmachlbericht den Reichsgedanken gerettet. Viele Deutsche hätten dann im Bismarck=Reich die Vollendung der Reichsidee gesehen, aber dieses Reich mußte im Jahre 1918 an seiner Weltanschauungs: losigkeit zugrundegehen. Aus diesem tiefsten Zusammenbruch aber habe sich die höchste Erhebung unseres Volkes in der nationalsozialistischen Idee entwickelt. Diese Idee sei die eigentliche Trägerin des Reichsgedankeas. Die nationalsozialistische Idee erkenne die gleichen Charakterwerte beim Feldherrn ebenso wie beim einfachen Soldaten, beim Politiker ebenso wie beim schaffenden Menschen. Dafür sei das Ritterkreuz ein Symbol, das zugleich den Ehr Weiter hartes Ringen im Süden der Ostfront Abwehrerfolg zwischen Unjepr und Tschaussy! Städte Balti und Proskurow geräumt Aus dem Führerhauptquartier, 26. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Am unteren ukrainischen Bug wurden mehrere Vorstöße und Uebersetzversuche der Sowjets zerschlagen. An der gesamten Front zwischen Perwomaisk und östlich Brody stehen unsere Truppen in schweren AbwehrAußenpolitik des„dritten Weges worden. Die gegen in diesem Kriege und Pflichtgedanken der Reichsidee in sich kämpfen, in deren Verlauf die Städte Balti schließe. Das Reich stehe vor uns als die Ver= und Proskurow geraumt wurden. Bei pflichtung vor der Zukunft und halte heute Tarnopol vernichtete einer unsrer Panzerverden rettenden Schild über alle Nationen bände in entschlossenem Vorstoß 25 feindliche Europas. Geschütze. Stellvertretende Gauleiter Gerland aufgetischt dem Dunkel- der Geschichte als Sinnbilder der dankte Reichsleiter Rosenberg für seine Ausworden. Die gegenüber dem Wort des Führers,1 Reichsidee hervorragen. Nach einem Hermann,] führungen und verlas ein Telegramm an in diesem Kriege könne es nur einen Sieger nach Theoderich, nach Karl dem Großen und den Führer und die Antwort des Führers giments, durch besondere Tapferkeit hervorgegeben, entweder Deutschland oder Sowsetruß Otto dem Großen, nach dem Zusammenbruch darauf. Pesouorre Topferten Pervals“ In den erfolgreichen Abwehrkämpfen südlich der Pripjetsümpfe hat sich der Major der Reserve Strobel, Führer eines Artillerie-ReSowjetruß land, verbreitete Auffassung, die behauptete, es gebe noch einen dritten Ausweg, auf dem man der bolschewistischen Pest ausweichen könne, denke an anglo=amerikanische Hilfe. Das sei eine der unglaublichsten und beispiellos leichtfertigsten Lügen gewesch, die nicht nur Leute in den Reihen der Massen, sondern auch solche in höheren Positionen geglaubt hätten. Weiter wird auf die Agitation linksgerichtetan. „Allesumsonst—Wozu diese Anstrengungon““en die Bolschewisten nach hefiger Arüllerie. vorbereitung mit mehreren Schützen-Divisionen und Panzerverbänden an. In harten Kämpfen errangen unsere Truppen einen vollen Abwehrerfolg. Oertliche Einbrüche wurden in schneidigen Gegenstößen bereinigt, eingebrochener Feind im Nahkampf vernichtet. Süd. östlich Witebsk führten die Sowjets infolge der an den Vortagen erlittenen hohen Verluste nur vergebliche örtliche Vorstöße. Im Hohen Norden wurden feindliche Angriffe im Kandalakscha=Abschnitt zerschlagen. In Italien wurden bei Cassino von Artiklerie unterstützte feindliche Stoßtrupps unter hohen Verlusten für den Gegner abgewiesen. Von der übrigen Front wird nur beiderseitige Späh- und Stoßtrupptätigkeit gemeldet Einige feindliche Störflugzeuge drangen in der vergangenen Nacht nach Westdeutsch land und in den Raum von Berlin vor. Spanischer Krititer über die anglo=amerikanischen Angriffe bei Cassino Erfolgreicher Nachwuchsflieger In 30 Minuten 3 Viermotorige ### Madrid. 26. März.„Die Alliierten setzen, macht worden, um einen Totalangriff zu ver= Beim Angriff auf Barlin nies Terrarhamba-— März.„Die Alliierten setzen gegen Cassino bisher noch nicht dagewesene Materialmengen ein und haben trotzdem noch ter Kreise hingewiesen. Neben Kritikern und keine Entscheidung errungen, so betitelt„Arriba volkswirtschaftlichen Faktoren und außerhalb einen Artikel ihres Militärkritikers Galindo der Interessenkreise des Judentums hätten sich Garcia. Der Verfasser nennt die Anstrengungewisse Schichten der ungarischen Presse, Litera##gen der Anglo=Amerikaner geradezu übertur und Kunst der zersetzenden und verheerenden Auffassung angeschlossen und in immer unverhüllterer Weise an dieser irreführenden, terrorisierenden Agitation teilgenommen.„Sie haben in ihrer Verblendung und Gewissenlosigkeit alles getan, um unsere Treue zu unserem Verbündeten, unsere Ausdauer und unseren Willen zum Siege zu erschüttern, um gleichzeitig auch den Glauben unserer Freunde auf unsere Verläßlichkeit und ihr Vertrauen zu uns zu untergraben“, stellt Uj Magyarsag fest. Dieses Spiel sei für immer ausgespielt. Der ungarische Ministerrat gerade zu natürlich, wenn man bedenkt, daß auf einen kleinen Raum über 2000 Tonnen Bomben abgeworfen wurden, was praktisch bedeute, daß auf den Quadratmeter rund ein Kilo Explosivstoff kam. Ferner waren aus einer Front von zwei Kilometer vier Divisionen— eine indische, eine neuseeländische und zwei marokkanische eingesetzt, die— anfänglich wenigstens— nur von einem deutschen Regiment verteidigt worden ist. Die Angriffsdichte der Anglo=Amerika ner übertresse alles bisher in beiden Weltkriegen dagewesene.„Was mag"— so fragt sich der Verfasser—„Der Grund für diese titanischen, wuchtigen und unfruchtbaren AnstrenBudapest, 26. März. Die Regierung hielt, gungen sein?" Weder taktisch noch moralisch wie M7I berichtet, unter dem Vorsitz des Mi, hatten die Ruinen von Cassino jenen Wert wie macht worden, um einen Totalangriff zu ver= Beim Angriff auf Berlin vier Terrorbomber meiden. Dieser Plan habe sich inzwischen als! heruntergeholt unmöglich herausgestellt, und deshalb sei man! Berlin, 26, März,(dub) Bei dem britischen vor über einer Woche zu diesem zuronkal= Bombenangriff##auf die Reichshauptstadt in angriff übergegangen. Aber nicht einmal den Abendstunden des Freitag gelang es schrittweise komme man vorwarts.„Häßliche einem jungen Nachwuchsflieger der deutschen Schwankungen“ machten die Kämpfe durch, Nachtjagd Feldwebel Hartl, innerhalb wobei es dem Gegner gelungen sei, von den, kurzer Zeit vier viermotorige BomTruppen der 5. Armee Höhen zurückzuerobern ber abzuschießen die diese nur unter den größten Mühen und schwersten Opfern vorher hatten besetzen könnisterpräsidenten Sztojay am Freitag einen Ministerrat ab, bei dem die Staatsbürgerschaft gewisser Personen sowie mehrere zeitgemäße dringende Fragen besprochen wurden. Die diesbezüglichen Maßnahmen treten bereits in nächster Zukunft im Verordnungswege in Kraft. Das Amtsblatt vom Samstag veröffentlichte eine Regierungsverordnung, wonach dem ungarischen Gesandten in Stockholm, Ullein Reviczkn, serner dem ungarischen Gesandten in Madrid, Ambri, und dem Beauftragten der ungarischen Revisions=Liga in Genf. Honti, die ungarische Staatsbürgerschaft entzogen wurde. Nächten, da ihnnen verlustreich werden dann ihre Angrüfe zu und deshalb bevorzugen z. B. im spanischen Bürgerkrieg die Ruinen der Madrider Uhiversitätsstadt. Der einzige Grund könne also nur der Wunsch sein, den gang zum Lirital zu erzwingen und mit bargen Diese Geschütze nämlich haben den Vormarsch dem schwer bedrängten Nettuno=Brückenkopf in Verbindung zu kommen. Aber selbst wenn dies gelänge, meint Garcia, würde die Gesamtlage an der italienischen Front noch immer keine entscheidende Wendung nehmen. Vorher müßten sich die anglo amerikanischen Truppen nämlich durch die engen Schluchten des Liritales hindurchkämpfen, dessen Hange von den deutschen Truppen sicherlich vorzüglich befestigt seien. Skeptisch meint der Verfasser schließlich, daß man nicht annehmen könne, daß selbst ein Durchbruch durch die deutsche Front in Italien bei Cassino###0 Amerikanern ohne wei ngris teres dieM verschaffen würde, mit Stadt dem Brückenkops in Nettuno m Verbindung zu durch treten. Noch weniaer aber konne man an— nehmen, daß es ihnen auf diese Weise gelange, liche Vorstöße des Geaners konnter den Krieg aus dem italienischen Kriegsschau=unk platz aus seiner Erstarrung zu lösen und wieder zum Bewegungskrieg überzugehen nen. Die Alliierten möchten gern den Balkanpartisanen helsen, bemerkt„Times“ abschließend, doch lägen sie in Italien noch zu weit zurück, um einen größeren Einfluß auf die Vorgänge auf dem Balkan ausüben zu können. Der Cassino=Korrespondent der Edinburger Zeitung„Scotchman“ schreibt seinem Blatt zu den starken Luftangriffen auf Cassino wörtlich: „Ausnahmslos waren diese Angriffe das surchtbarste und eindrucksvollste Schauspiel, das man auf diesem Kriegsschauplatz bisher erlebte. Bestimmt sind noch nicht soviel Tonnen Bomben auf einen derart kleinen Fleck gefallen. Die Luftangriffe hatten ein klares und ganz eindentiges Ziel: die Vernichtung eines Feldwebel Hartl ist seit September 1943 als Nachtsäger eingesetzt und unternahm am 24. März erst seinen 7. Flug gegen den Feind. Zusammen mit den vier Abschüssen dieser Nacht ist er nun schon elfmal Sieger im nächtlichen Luftkampf geblieben. Feldwebel Hartt erzählt, wie er diese Abschußserie erzielen kennte: öIch begab mich sofort nach meinem Start in den Raum von Berlin und wartete dort die Ankunft der seindlichen Bomber ab. Ziemlich lange mußte ich warten und glaubte schon, daß ich den Anschluß verpassen würde. Doch gegen 22.15 Uhr soy ich in nördlicher Richtung die ersten Leuchtspuren, die auf die Annäherung der Berlin, 26. März.(dub) Beim letzten Terrorangriff auf die Reichshauptstadt in der Nacht zum 25. März schoß Ritterkreuzträger Oberleutnant Schnaufer, Staffelkapitän in einem Nachtjagdgeschwader, in 30 Minuten drei viermotorige Bomber ab. Damit erhöhte er die Zahl seiner Nachtjagdsiege von 48 auf 51. britischen Flugzeuge schließen ließen. Funf jeden Hauses und Gebäudes von Cassino. al. Minuten später erwischte ich unter mir einen les sollte in Schutt und Asche gelegt werden, viermotorigen Bomber, griff ihn sofort an vor allem aber die alten festen Steinhäuser, und nach einem kurzen Feuerstoß geriet er einem erneuten wizen gerrenen errn. die die zahllosen deutschen Geschütze bargen.!# Brand. Ich zog mein Flugzeug wieder lich ihn. Noch im Absturz feuerten aus dem Aufschlag) Bomber, einige Maschinengewehre 2 Bordwaffen stürzte er sechs Minuten nach seinem Vorgänger in die Tiefe. Elf Minuten später erfolgte der dritte Abschuß. Beim ersten Anflug kam ich nicht zum Schuß, doch beim zweiten Mal holte ich ihn mit einigen sicheren Treffern herunter. Alle drei Abschüsse erfolgten nördlich des Zietraumes. Die britischen Flieger hatten also ihre Bombenlast noch nicht abladen können. Jetzt flog ich etwas näher an Berlin heran und soh auch schon bald gegen die hellerleuchtete Wolkendecke unter mir einen neuen Feind. Beim Angriff auf diesen Bomber hatte ich zunächst Pech und schoß vorbei, worauf dessen Besatzung mich erkannte und zurückschoß. Als er aber wegkurven wollte, um aus dem Bereich meiner Waffen zu kommen, bot er mir ein schönes Ziel, und mit einem erneuten kurzen Feuerstoß vernichtete hoch. beobachtete gerade noch den der fünsten Armee so beständig und hartnäckig per abgeschossenen Maschine, als ich auch abgewiesen.“ schon einen neuen feindlichen Bomber er—„ kannte. Nach wenigen Schüssen aus meinen Fortdauer der schweren Kämpfe=— Bomber einige Maschinengewehre zurück. Nach diesem vierten Erfolg war leider meine Munition verschossen, so daß ich zum Einsatzhafen zurückkehren mußte." Berlin, 26. März.(dub) An der süditalienischen Front nahm der Feind, wie nach seinen Be reitstellungen zu erwarten war, am Morgen des 23. März seine mit Panzern unterstützten sse gegen den Nord= und Ostrand der Cassino wieder auf. Sie wurden stärtstes Artilleriefeuer und rollende brin br 7000. Abschutz eines Geschwaders unter Führung von Ritterkreuzträger Oberstleutnant Mader Berlin, 26. Marz.(dub) Am 23. Marz errang ein Jagdgeschwader unter Führung des Ritterkreuztragers Oberstleutnant Mader seinen 7000. Abschuß, hiervon über.500 an der Ostfront. Ritterkrenztrager Lentnant Wolf erzielte in dem Jubiläumsabschuß des Geschwaders zugleich seinen.5. Luftsieg Zahlreiche hervorragende Jageslieger, wie Nowotny, Ostermann und Phillpp sind aus diesem Geschwader hervorgegangen Aoher erhielten 34 seiner Angehörigen das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes „Häßliche Schwankunger“ Genf. 26. März.(dub) Die Kämpfe um Cassino behandelt die Londoner„Times“(23..) im Leitartikel und nennt sie„wütend und von unseren zah Wderstand leistenden Fallschirmsagern in vorbildlicher Zusammenarbeit mit den schweren Wassen und der Artillerie zurnckgeschlagen werden. Erbitterte Nahkampfe forderten auf beiden Seiten erhebliche Verlaiste. Auch bei diesen schweren Kämpfen um Cassino haben sich wiederum in erster Linie ervitter!". Sie dauerten nun schon über die Fallschirmjäger Division unter ihrem Kom eine Woche, ohne daß es sich dabei etwa um mandeur Generalleutnamt Heidrich ausgeden ersten alltierten Anlauf zur Eroberung der lzeichnet, die hervorragend durch unsere ArtilStadt und des hochgelegenen Klosters Cassino slerieverbände unterstützt wurden welche Bereithandele. Den ganzen Winter hindurch wahrten stellungen seindlicher Panzer und Insanterieschon diese Kämpfe, die den Allnerten den ansammlungen in der Nähe des Bahnhofs Durchbruch in das Tal des Flusses Liri bringen, Cassino wirksam mu zusammengefaßtem Feuer sollten. Die früheren Anstrengungen seien ge=belegten meldet Renter. Ex war KommanEin Kommentator der nondamerikanischen Rundfunfgesellichaft 9B6 gab der Befürchtung Ausdruck, daß der japanische Vorstoß gegen Indien ernster sei, als allgemein angenommen werde und die Verbindungen der Alliierten nach Ischungking=China zerschlagen wurden. * Die Kriegsflotte Nationalchinas, die vor vier Jahren neu geschaffen wurde, besteht heitte ich der de 112n Arm Rittertreuz nach dem Heldentod Berlin. 26 Marz.(dub) Oberst Helnmit Geißler, geboren am 4. Juli 1906. in Delitzich, Provinz Sachsen, als Sohn eines Postuspektess. Komandeur eines Grewaer=Regiments, erhielt für seine entscheidende lat in den Kampfen eitwärts Witebik das Ritterkreu; des Eisernen Kreuzes. Den Somjets war es gelungen, in Starke von 2 Butaillonen uber einen Fluß zu setzen. einen Bruckenkopj zu bilden und die Nachschubstraße der Division zu blockieren. Obwohl .e Grenadiere seit Tagen in schweren Kampsen gestanden hatten, entschloß sich Oberst Geißler zu einem sefortigen Gegenangrist. In vorderster Lime mut hervorragender persönlicher Tapferkeit überlegen führend, verlich er dem Angrifs einen solchen Schwung, daß nach vierstmmdigem Kampf der größte Leil des Feindes vernchtet wurde. Oberst Helmatt Geißler, den am 15. Desemder bei den weiteren Kämpfen in vorderster Linie die tödliche Kugel traf, hat die hohe Ausseichnung nicht mehr erlebt Japans Kriegsentschlossenheit„Sre sug# Ministerpräsident Toso vor dem sapanischen Rordossengland. Reichstag Tokio, 25. März.(dnb) Der japanische Ministerpräsident Tojo sprach am Samstag anläßlich der Schlußsitzung des japanischen Reichstages in beiden Häusern seinen Dank aus für die schnelle Erledigung seines Programms. Hierdurch habe auch die Volksvertretung Japans der gegenwärtigen Lage Rechnung getragen. Tojo gab die Versicherung ab. daß Japan und Deutschland auch weiterhin dem gemeinsamen Gegner schwere Schläge beizubringen wüßten. Ferner erklärte Tojo, die Rüstung Japans steigere sich von Tag zu Tag. Er sprach bei dieser Gelegenheit dem japanischen Volk seinen Dank aus für die verständnisvolle und tatkräftige Unterstützung der weitgehenden Maßnahmen, die die Regierung in letzter Zeit zur totalen Mobilisierung des Landes habe ergreisen müssen. Der Reichstag habe durch seine entschlossene Haltung der Absicht Ausdruck verliehen, den Krieg mit allen Mitteln zu einem erfolgreichen Ende zu bringen. aus 29 Mann schiffen mit einer Gesamtzahl von Centralpreß zutolge Der Rundfunk am Dienstag Reichsproaramm:.00 bis.15 Uhr: Zum Horen und Behalten: Prozentrechnung, Gleichungen mit Klammern, Koordinaten.— 12.35 bis 12.40 Uhr: Der Bericht zur Lage.— 14.15 bis 15.00 Uhr: Allerlei von Zwei bis Trei.— 15.00 bis 16.000 Uhr: Beschwingte odien und flotte Rhythmen.— 16.00 bis M Neues in Kürze Das Washingtoner Schatzam erkläxte om Frei tag. die 11 SA=Goldreserve sei wahrend der letzten Jahres um über 1 Milliarde Dollar ab gesunken, hauptiachlich werl Gold, dazu Verwen dung finde, ununstige Handelsbelanzen auszu gleschen, die von großen Kriegseinkaufen im Aus- souartei inde herruhren. 1 bis 22.4 * rrb 17.00 Uhr. Aus der Welt der Oper. Solisten des pernyaufes Düsseldorf.— 17.15 bis 18.30 Uhr: Nurzweil am Nachmitiag.— 18.30 bis 19.00 Uhr Der Zeitspiegel.— 19.00 bis 19.15 Uhr: Wir laten mut Musik.— 19.15 bis 19.30 Uhr: Front20 15 bis 2100 Uhr. Abendmusik mit Werken von Händel, Bach, Hardn und Mozart,— 21.00 bis 22.00 Uhr: Aus Oper und Konzert. Deutschlandsender: 17.15 dis 18 000 Uhr: von Hermann Reutter:"Gesang des Deutschen" und Ballettmne„Die Kirmes von Delft". 18 00 bis 18.30 Uhr: Kammermusik. StreichNr. 1 von Joseph Haydn.— 20 15 Uhr:„Die lustige Witwe“, Operette von bar. TII dberst der nt ca Luittabrise Dem blan Ran, England be Flleger der kanadtschen Luftwaffe und Druckerei Gmbll. Verlagsleiter: Dr. Erich cher, ur von einem vor kurzem Vaternahm= Hauptschriftieiter: Dr. Haus Koch eigten Angne nichtzurng Freisl. 15. Gruckerg Grerg“: K. ner Ver axs-Anstalt und alernahm Schwester Linda ern mes ote“. Iu Gert: demack ir tatt „Ja, me „Un ach fort. lich habe es I. Und außerdem ich giert „Ich lasse mich nicht dirigieren. Soweit solltest du mich kennen. Er hat mir gesagt, das er mir unter dem Rennwort Liede auf den ersten Blick“ postlagernd schreiden wurde, so bald er zu Hause angekommen sei.“ „Das ist aber ein langes Rennwort. Und das hast du so ruhig, ohne zu erroten, am Schalter auf der Post ausgesprochen „Rot geworden din ich schon. Aber die Beamtin auf der Post ist doch auf Schweigepflicht vereidigt, und da kanns doch einem gleich sein, schli#ßlich ist sie doch auch nur a perion „Richtig— und Dann war ein Brief da? JUnd wae für einer „Und den hast du mit verschwiegen?“ „Ich habe mich auch gefragt, wie ich das tun konnte. Glaube mir, es war mir nicht leicht weil wir doch sonst alles miteinander besprechen. Aber in einem Falle kann man selbst seiner einzigen Herzen#freundin nichte sagen Dann sehlen einem die Worte. Man kann sie weder niederschreiden noch aussprechen. Man hat Angst. das zarte Gewebe könnte zerreißen wenn man es in die Worte kleidet, mit denen man auch alle anderen täglichen Dinge aus drucken kann... und das kommt so, wenn man aufrichtig liebt Linda sah Gerti von der Seite an. Sie hatte ernsthaft gesprochen. Nachdenklich und aufrichtig. Ganz leise griff Linda nach Gertie Hand.„Gerti.. Mädchen Mehr sagte sie nicht Sie schwiegen eine Weile. „Das ist schon so“ Gerti spann ihren Faden doe#weiter.„Ich hätte dir allzugerne gesagt, war war in meinem Innern vorging. Ich überraschte mich selbst damit, daß eo einsach nicht ging Vollte ich reden, so sehlten mir die Worte Alle kleinen Erlehnisse konnte ich dir bieher diri. berichten. Sie rührten zwar auch die Saiten in mir. aber niemals habe ich meine Gefühle in einer Melodie erledt. wie jegt. Ich vin selig, und dafür konnte es keine Worte geden.“ „Ja. aber Gerti, das ist doch alles sehr plotzlich gckommen. Kann es denn Liede geden. die so schnell aufslammt? Ist Liede nicht ein Baumchen das gepflanzt, gebegt und gepflegt werden muß? Macht nicht erst die Zeit an der Liede das aus, was wir mit unvergänglich und unauslöschlich bezeichnen?“ „Das fragst du, Linda? Du bist doch gerade Frauens= diejenige, die von einem unauslöschlichen Eindruck sprach, die der Oberleutnant auf dich gemacht dem du aus dem Basteiweg begegnet warst." „Gewiß, das gebe ich zu Aber ich kenne eben, wie gesagt, leider keine Forttetzung solcher wachgerufenen Empfindungen.“ Sie sind sehr einsach. In unserer Zeit heißt es zuigreisen. Das Leben packt uns Madel von heute derd an, unt seinen Pflichten und seinen Forderungen Wer sind nicht mehr die verjartelten Burgertochter aus der Biedermeierzeit. Wenn wir nicht wissen, was wir mollen und den Zeitpunkt versäumen, dann und andere vor uns am Ziet. Ich weiß, daß ich mit diesem Manne glücklich werden konnte. Im weiß, daß er mich lieb haben wird. Und das genugt mir „Und woher weißt du das?“ Er hat es mir gesoat. Wit hoben uns wiedergesehen Er hai es mir auch geschrieden „Was ist er?“ „Das weiß ich nur andeutungeweise. Das ist mir auch ganz gleich. Es gedt Gott sei Dank en Deutickland keine abenteuerlichen Existenzen wehr. Dieser Sorge sind wir em. hoden die Polizei und die affentliche Ernedung hat uns von der formellen Auskunft defreit. Wir haden also nur nach dem zu fragen, was und unser Herz sagt „Und zu solchem raschen Entschluß kannst du dich überwinden Es ist kein rascher Entschluß und keine Uedermindung. Es ist das Diktat des Schicksal: Die einfache Erkenntnis und ihr folgt das zwingende Muß.“ „Das heißt.....“ :„Ich liede Ewald. Er liebt mich Wir passen susammen. Wir lachen viel miteinander Er dat einen Mordsrespekt vor seinem Vater, wie ich vor meinem Vater Ader er sagte mir, daß sein Vater keine Schwierigkeiten machen wurde, obwohl er reich und ein wenig auf materielle Fragen im Leden bedacht ist In diesem Falle aber inmmnen Vater und Sohn überein Liebe ist kein Geschäft. Es kommt nicht darauf an, daß das Madel reich ist und woher sie konnnt. Es kommt darauf an, daß das Mädel gesund ist und daß sich beide lieb haben, daß sie sich getrauen, den weiten Lebensweg. der vielem Auf und Ab unter: worsen ist, gemeinsam miteinander zu gehen" „Wie heißt er?“ „Ewald Mehrefink, aber nach meinem Namen hat er noch nicht gefragt Ich soll die große Unbekannte für ihn bleiden. Er liebt nuich, so wie ich din, als Mensch. Es gibt hier einen Großindustriellen. Diese Medreiinks sollen immens reich sein" Es kann sein, daß er dazu gehört. Ich hade nur Andeutmgen von seinen Fobriken gedort. Ich heirate ihn und nicht sein Geld.“ Bravo, Gern. Und woron spurst du ergentlich, daß du ihn hebst? Ich meine, sind dir! Wenn sie v n 9 deine Gefudle auch wirklich klar? Ist er dir Bastetweg noch einmal begegnen wurd.? Das gentig überlegen oder macht er gußerlich ware bestimmt, sie fuhlte es, ihr Gluck geeinen solchen Eindruck auf dich daß du ion worden nammer vergessen konnit? Ich mochte gern] Linda seufzte etwas mehr in dein Inneres schaten." Itulieren Gerti es dem Zufall überlassen wann wir dem Hherrn Papa begegnen und eine Mbglichkeit gegeben ist, sich näher kennen zu lernen. Wr haben uns kein Programm gemacht. Der Zufall, nur der Zufall hat uns zusammengeführt. und daran halten wir fest. So wird uns mein Vater und sein Vater, den Segen geben.“ Gerti hatte ernst gesprochen. Linda sah Gerti zunn ersten Male so bestimnt in ihrem Leben. Die beiden Freundinnen standen aurf. Gerti hatte sich etwas von der Seele geredet, was sie schon lange belastet hatte, weil sie es ihrer Freumdin gegenuber verschwiegen hatte. Linda empfand bei allem Gluck, das sie ihrer Freundin gonnte, etwas wie eine Leere in sich. An ihr schien das Glück vorübergehen zu wollen Wenn sie doch dem Oberleutnant vorn „Ich will dir noch nicht graaber ich bin mit meinem Cwald ist mir geistig kaum überlegen Ich gerzen in deinem Gluck und netme mir davon glaude das nicht Ich mog auch keinen Mann, die Freude, daß es dir so geschicht" der aus sedem Stouskorn ein###rlosophische:"„Das ist lieb von dir. Linda. Ich maßte Prodlem macht. Ich liede deier=sonnige und daß du so denken wurdest. Und ich danke es undeschwerte Naturen die nur aui einem, amn dir. Ach Linda, jetzt wirst du sicher doppelt idrem Gediete erwas Tüchtiges leisten. Und so sschwer daran denken müssen, weil der Oberint er Io halte ihn m vielen Fallen für nm#leutnant vom Basteiweg nichts hat von sich Und gerode das liede ich on idm Den Jun. doren lassen Sie sagte es frei heraus, als erniete sie digen das Kind m ahm. Ich will ihn umsorgen Er hat keine Miutter. Ich werde ihm als mutterlich besorgte Hausjrau Sonnenschemn in sein Heim bringen" Das ist hubsch, und wann wallt ihr euch offentlich verloben?“ Das hat ein Weilchen Zeit. Wir wollen die Gedanken ihrer Freiuedin, „ader es wird dir nicht an Weidern fehlen." Plaudernd waren sie vor dem Buro des Notars Rammenau angelangt. Linda und Gerti reichten einander herzlicher als sonst die Hand. Fortsetzung folgt. Montag, 27. März 1944/ Nr. 86 Zähigkeit im Schwimmblock In allen deutschen Hallenbädern, die nicht vom Bombenterror zerstört worden sind, herrscht im fünften Kriegsjahr frohes Treiben wie nie zuvor. Während am Vormittag Wehrmacht, Betriebe und Schulen sich in das Bad teilen, ist es am Nachmittag die Hitlerjugend, die dann von den RSRL=Gemeinschaften am Abend abgelöst wird. Die materiellen Werte an Kohle und Aufwartung, die trotz des Krieges investiert werden, schaffen neue Lebensfreude und Lebenskraft für ungezählte Menschen. Freilich, die Oeffentlichkeit erfährt nicht viel von den Arbeitstagungen und Lehrgängen, die in Gauen und Kreisen durchgeführt werden, die aber doch die Voraussetzungen für die stetige Weiterführung und Entwicklung der Schwimmarbeit bilden. Mit einer Zähigkeit ohnegleichen sind hier unsere Schwimmwarte am Werk, um sich immer wieder zu vergewissern, daß die Arbeit weiterläuft, und vor allem bemühen, um neue Helfer zu gewinnen, wenn die bisherigen Mitarbeiter erneut ausfallen. Bei einem kurzen Rückblick über die zahlreichen Veranstaltungen, die im März zur Durchführung gelangten, fallen neben Gebietsvergleichskämpfen, Gebietsmeisterschaften und eausscheidungskämpfen eine Reihe von GauHallenmeisterschaften auf, die durchweg mit größter Beteiligung und bestem Erfolg gestartet wurden. Oder ist es etwa nicht beachtFußball im Gau Köln=Nachen Düren 99 kann noch Gaumeister werden DfL 99 Sülz 07— Viktoria Köln:4 KS6 Bonn— S6 Düren 99•9 BE Kohlscheid— Bingst 05:0 Ganz zum Schluß hat also die Fußballmeisterschaft im Gau Köln-Aachen doch noch eine sensationelle Wendung erfahren und so ziemlich allen Erwaxtungen zuwider eine Entwicklung gezeitigl, die sich zwar der unbefangene Fußballfreund leise herbeigewünscht haben mag, die jedoch auf Grund der im allgemeinen recht zuverlässigen Papierform nicht zu erwarlen gewesen ist. Sagen wir es also kurz: die Kölner Kriegsspielgemeinschaft UfL 99 Sülz 07, die sich gestern mit einem einzigen noch erforderlichen Punkt die Meisterschaft hätte holen können unterlag in diesem letzten Spiel ausgerechnet dem vorjährigen Reister Viktoria Köln mit dem klaren Ergebnis von:4 Toren und hat damit ihre wahrhaft große Chance unwiederbringlich versäumt. Zwar liegen die Kölner noch an der Spitze des Feldes, doch sie werden wohl vergeblich zuwarten, ob ihr einziger Rivale, die S6 Düren 99, in den letzten beiden(Wiederholungs-) Spielen, gegen DfR MSB und Viktoria Köln noch Federn läßt, was nur ganz unverbesserliche Optimisten im Lager der Merheimer und Sülzer zu hoffen wagen. Denn die Dürener sind nach wie vor mächtig in Jahrt, und nichts vermöchte dies besser zu beweisen, als ihr neuester:-Sieg über die Bonner Kriegsspielgemeinschaft, die hier keinen Augenblick als ernsthafter Gegner in Irage kam und schließlich nichts anderes tun konnte, als durch letzten Einsatz wenigstens ein zweistelliges Ergebnis zu vermeiden. Düren ist also über Nacht doch der große Javorit und bekennen. Der wahrscheinliche Meister geworden, aber auch wir sind ehrlich genug. zu sagen, daß uns diese unverhoffte Wendung zwar überrascht, doch keineswegs in Trauer versetzt hat. Für die Kölner mag es bitter sein, im letzten Augenblick doch noch aus dem Sattel gehoben zu werden— Düren aber ist als Mannschaft groß in Ordnung und wird auch in den künftigen Endspielen ein ernsthaftes Wort mitreden Und das ist gut so! Bingst 05 verlor in Kohlscheid mit :5 Toren und hat nach dieser Niederlage kaum noch Aussicht, vom letzten Platz wegzukommen. Alles weitere verrät uns die Tabelle: lich, wenn auf drei Veranstaltungen, nämlich in Wien, Breslau und Aussig von Jugendlichen im 100=Meter=Kraulschwimmen:05, von einem 12jährigen Pimpf:11(Wien), im 200Meter=Kraulschwimmen:30 und im 200=Meter=Brustschwimmen(Arnsberg)•49 geschwommen wird! Auf neue deutsche Meisterleistungen wollen wir heute nicht rechnen, aber erstaunlich ist es, daß in verschiedenen Gauen immer wieder in Einzel= uns Mannschaftskämpfen Verbesserungen der bisherigen Gaubestzeiten gemeldet werden. Erstaunlich ist es auch, daß sich im Frauenschwimmen, obwohl wir doch genau wissen, wie stark heute die deutsche Frau in den Arbeitsprozeß eingespannt ist, die Ergebnisse immer noch auf angemessener Höhe halten, wie die Schwimmfeste in Arnsberg, Krefeld, Hamm und Königsberg beweisen. Wie umfassend trotz widrigster Bedingungen im Wettkampfsport gearbeitet wird, zeigt auch die Durchführung von Wasserballrunden, unter denen besonders die Mutschmann=Pokalspiele in Sachsen zu nennen sind, und die Städtekämpfe, bei denen Jugend- und Frauen=Wettbewerbe im Vordergrunde stehen. Die Betrachtung wäre unvollständig, wenn nicht des Einsatzes der deutschen Schwimmwarte auch auf dem Gebiet des volkstümlichen Schwimmens und des Schwimmunterrichts gedacht würde. Das Wirken der Schwimmwarte im Nichtschwimmerbecken, wo heute in jedem Hallenbade Hunderten von ABC=Schützen der Schwimmkunst Unterricht erteilt wird, wirkt sich besonders segensreich aus. Ybema, Mittelläufer Reichmann und Rechtsaußen Sieberg. BE Kohlscheid— Vingst 05:0 Hatten die Vingster bis jetzt noch eine kleine Hoffnung, sich durch einen Sieg über Kohlscheld noch zu retten, so wurde hieraus leider nichts, denn die Elf spielte auf dem kleinen Platz in Kohlscheid reichlich zerfahren und hatte, nachdem sie die ersten 15 Minuten glatt überlegen spielte, nachher nicht mehr die nötige Sammlung, um Kohlscheid zu parieren. Anders dagegen die Kohlscheider, die zunächst die Vingster immer wieder aurennen ließen, dann aber genug Kraft sanden, um entscheidend gegenzuschlagen. In der 20. Minute gelang es dem mutigen Hammers, übrigens diesmal der erfolgreichste Torschütze, zum ersten Male einzusenden. Bis zur Pause hielten sich die Vingster noch einigermaßen, um dann aber mehr und mehr abzufallen. Die Kohlscheider spielten wie in ihren besten Tagen und sicherten sich durch weitere Tore von Linksaußen Steinbusch, Hammers(zweimal) und Mittelstürmer Jadina den verdienten:0Sieg. Eine überragende Partie lieferte der Kohlscheider Aderhold, der eines seiner besten Spiele lieferte. Weiterhin sind noch Hammers und Steinbusch zu erwähnen. Die Vingster haben in Kohlscheid stark enttäuscht. Spango und Mont Royal gewannen die Hauptrennen Sehr guter Besuch kennzeichnete auch das äußere Bild dieses Renntages, der mit programmgemäßer Pünktlichkeit und Ordnung durchgeführt werden konnte. So entsprach also auch der sportliche Querschnitt den Erwartungen. Die Bedingungen waren günstig, der Verlauf der Rennen einwandfrei. Und schließlich sind denn auch, um das Gesamtbild harmonisch abzurunden, die Favoriten durchweg brav gewesen und haben auf die ersten Plätze Beschlag gelegt. Von unseren Erwählten gewannen Spango, Amulett, Gundbert und Mont Royal, während im 6. Rennen der Einlauf sich umgekehrt gestaltete, das heißt: Alkuin schlug in einem scharfen Endkampf seinen Trainingsgefährten Renatus mit„Kopf". Dreifach siegreich war der Jockei Florian, der sämtliche Hindernisprüfungen gewann, allerdings saß er jedesmal auf dem ausgesprochenen Favoriten, die anderseits auch wieder nicht„allein nach Hause gehen". Allgemein bedauert wurde der plötzliche Todesfall des Jockeis E. Macßig sen., der vor dem Start zum 1. Rennen auf dem Pferde Wind einen Herzschlag erlitt. Mit Maeßig verliert der Kölner Rennsport nicht nur einen seit Jahren bekannten, tüchtigen Reiter, sondern auch einen ebenso tüchtigen Trainer, der also auch als solcher noch aktiver Rennreiter geblieben war. Maeßig ist auf dem Pferde groß geworden, er ist auch auf ihm gestorben. C. F. B. 1. Speldorfer Jagdrennen(3000 Meter): 1. Spango(Florian), 2. Glückstein(Brandis); ferner 3. Pampa, 4. Clitoria. Wind(gef. zurückgezogen). Sieg 13, Platz 10, 10. Einl. 18. Längen: Leicht 1¼— Weile— Weile.— 2. Preis von Dümpten(1400 Meter): 1. Dankwart(Stock), 2. Opanke(Maeßig jr.), 3. Cord (Schimonek), 4. Grietche, 5. Varus, 6. Zubringer; ferner Donnerwetter, Goldpeter(stehen geblieden). Sieg 92, Platz 38, 27, 23. Einl. 882. Längen: Leicht 4— Hals—.n.— 3. Heißen=Hürdenrennen(2800 Meter): 1. Amn lett(Florian), 2. Einhart, 3. Widukind, 4. Postillon, 5. Anfänger, 6. Patriot. Sieg 13, Platz 13, 18, 24. Einl. 72. Längen: Weile— 7— 3. 4. Preis von Saarn(1400 Meter): 1. Gunobert(Lommatsch), 2. Ramadan(Schimonet), 3. Constance, 4. Asket, 5. Für mich. Sieg 18, Platz 14, 24. Einl. 130. Längen: Leicht 2½— 2.— Weile.— 5. Mülheimer Jagdrennen (3000 Meter): 1. Mont Royal(Florian), 2. Pepi(Kuhnke), 3. Rüdiger(Brandis), 4. Grundstein, 5. Böcking, 6. Colon(ausgebr.). Sieg 25, Platz 12, 14, 13. Einl. 176, Längen: Ueberlegen 21— 2— Weile.— Preis von Holthausen(1400 Meter): 1. Alkuin(v. d. Blugt), 2. Renatus(Lommatsch), 3. Mentina(Stock), 4. Petersberg, 5. Heidgeist, 6. Prellschuß. Sieg 32, Platz 14, 13, 14. Einl. 146. Längen: Kampf Kopf— 2— 1.— 7. Broich=Ausgleich(1800 Meter): 1. Faustkampf(Höllein), 2. Domino (Haut), 3. Kürassier(Scharff), 4. Lupine, 5. Beerbusch, 6. Reiterfreude, Morgengruß, Heimkehr, Friede. Sieg 120, Platz 40, 21, 50. Einl. 772. Längen: Kampf Kopf— ½ K— 1. BfL 99 Sülz 07 Düren 99 Alem. Aachen VfR MSB Viktoria Kohlscheid Bayenthal KS6 Bonn Bingst 05 ViL 99 Sül Ausgerechnet in diesem entscheidenden Spiel, zu dem der VfL 99 Sülz 07 nur noch einen Punkt zur Meisterschaft brauchte, versagte die schon sehr früh auf den Meisterschild erhobene Elf. Zu allem Ueberfluß konnten die Vereinigten aber auch zu diesem wichtigen Spiel nicht mit kompletter Mannschaft— esefehlten u. a. Verteidiger Stock, Beck und der erwartete- Alfons Mogg— antreten. Man hatte den Emndruck als ob die Platzherren über ihre beste Form hinaus sind, vor allem spielte der Sturm mit Schiefer, Kuckertz, Viere. E. Moog und Faßbender sehr zerfahren. Viere als Mittelstürmer spielte zwar nicht schlecht, vermochte aber keinen seiner sonst so gefürchteten Schüsse anzubringen. Immerhin hatten die Vereinigten in vollständiger Aufstellung den noch notwendigen einen Punkt erzielen können, zumal die Vitioria trotz der Verstärkungen nicht besonders zu überzeugen wußte. Lediglich Euler lieferte als Mittelläufer ein großes Spiel, fiel allerdings später starker ab, wodurch manche voll Lucke in der Mitte entstand. Grawe brachte die Vitiona:schon bald auf•0. K S6 Bonn— Düren 99:9(:3) Die Durener brauchten sich in diesem Spiel kaum auszugeben, um den sicheren Sieg zu landen. Obschon bei den Bonnern Herbst als Halbsturmer und Porigen als Mittellaufer eingesetzt wurden, kam die Elf über eine Verteidigerrolle nicht hinaus. Der Sturm spielte sehr zerfahren und war selten im Dürener Strafraum zu finden. So sanden die Dürener immer wieder eine Lücke, um zum Erioig durchzustoßen. Ledialich in der ersten Hälste hielten die Bonner sich noch einigermaßen gut, mußten aber nach der Pause innerhalb zehn Minuten vier weitere Tore der Dürener zulassen. Einzig und allein Torwart Bona verhinderte eine höhere Niederlage. Mittelstürmer Bertz schoß allein fünf, Halbstürmer Linder drei und Rechrsaußen Sieberg ein Tor. Düren zeigte bei weuem nicht die Leistungen des Vorsonntags. Ueberragend waren Torwart Die erste Fußballklasse Ein Punktekampf— einige Freundschaftsspiele Im letzten rückständigen Meisterschaftskampf in Staffel 2 der ersten Klasse mußte sich Kölner BV 07 vor eigenen Zuschauern durch Nippes 1912 Wacker mit:4(:3) geschlagen ieger ist durch diesen Erfolg an die zweite Tabellenstelle vor Kölner BC, allerdings nur durch das bessere Torverhältnis, vorgerückt.— Bayenthaler SV hatte seinen alten Rivalen von der rechten Rheinseite, BsL Poll, verpflichtet, blieb aber durch drei Treffer von Pott im Vorteil. Der Ehrentreffer der Gäste fiel erst zwei Minuten vor Schluß durch den Mittelstürmer.— Der große Ortskampf in Bickendorf zwischen Schwarz=Weiß und dem Ehrenfelder Phönix endete mit einem hohen:=(:)=Sieg der Phömir=Leute, denen die jungen Stürmer des Platzvereins in keiner Weise gewachsen waren.— ViR MSV stellte sich an der Bergisch Gladbacher Straße einer Vertretung der Luftwasse, die aber den„Vereinigten“ nicht gleichwertkg war und mit:7. (:5) bezwungen wurde.— Kölner BC traf auf Sog Frechen und hatte wie immer gegen, diesen„alten Bekannten“, keinen leichten Stand. Bis zur Pause durch Treffer von Hungs und Vollmer klar in Führung liegend, drehte sich dann das Bild. Friedrichs holte nicht nur den ersten, sondern auch den zweiten Gegentreffer, und Neuther stellte schließlich durch einen dritten Erfolg den Sieg für die Gäste sicher.— Deutz 05 hatte den klassehöheren SC. Balkhausen, eingeladen und trennte sich von diesem mit einem 3·3=Unentschieden, welches Ergebnis schon in der Halbzeit feststand. Die Kölner gingen durch den Linksaußen in Führung. doch holte der Gast durch den Halbrechten auf. Auch ein von den Kölnern verwandelter Strafstoß wurde durch den gegnerischen Halbrechten wieder ausgeglichen. Der Halbrechte von Deutz schoß dann noch das dritte Tor, das von Balk hausens Mittelstürmer wiederum aufgeholt wurde. Im übrigen nahm das Spiel einen schönen, spannenden Verlauf, und der unent Gau Niederrhein KSG Duisburg— KSG Hamborn:1: Union Krefeld— Fortuna Düsseldorf:8; KSc Essen— Benrath:0; Westende Hamborn— Gelb=Weiß Hamborn:2; Helene Essen— Oberhausen 311. KSG Duisburg Westende Hamb. Helene Essen KSG Oberhausen Benrath Gelb=Weiß Hamb. Fortuna Düsseld. KSG Essen KS6 Hamborn Union Krefeld Fußball im Gau Moselland Schwarzweiß Esch schlug Tus Neuendorf:1 Im ersten Entscheidungsspiel um die Moselland=Fußballmeisterschaft in Esch mußte sich der Vorjahrsmeister Tus Neuendorf von Schwarz= weiß Esch glatt mit•1(:0) geschlagen bekennen. Die Platzherren zeigten die größere Angriffefreudigkeit und waren stets schneller am Ball. So kam es, daß die Neuendorfer fast während des ganzen Spieles mehr oder weniger in die Verteidigung gedrängt wurden, wobei ihre Hintermannschaft reichlich nervös spielte. Trotzdem kam Schwarzweiß erst in der 37. Minute zum Führungstreffer, als Nickel einen von Neuendorfs Mittelläufer Distelrath verwirkten Handelfmeter einschoß. Nach der Pause wurde die Ueberlegenheit der Gastgeber noch größer, und innethalb von zwanzig Minuten stand das Spiel durch zwei Tore von Mastrangelo 2 und ein solches von Nickel bereits:0, womit der Kampf praktisch entschieden war. Wohl kam Neuendorf in der 70. Minute durch Warth auf:1 und setzte minmehr alles auf eine Karte. Die Hintermannschaft von Esch zeiate sich jeooc von der besten Seite und hielt das Ergebnis sicher Dem Spiel wohnte u. a. auch Reichstrainer Herberger bei, der sich lobend über die Spielweise von Esch ausdrückte. Die Entscheidung um den Ganmeistertitel bringt in vierzehn Tagen das Rückspiel beider Mannschaften in Koblenz. Das Meisterschaftsspiel SV. Düdelingen gegen Schwarzweiß Wasserbillig endete unentschieden:1(:), womit der Staffelsieg von Schwarzweiß nunmehr endgültig feststeht. Aus den deutschen Fußballgauen Tennis Borussia steigt ab Die Berliner Fußballmeisterschaft wurde am Sonntag abgeschlossen. Die letzte Runde hat die Abstiegfrage endgültig geklärt. Tennis Borussia wird Minerva 93 nach der ersten Klasse begleiten. Das einst so große Schlager spiel„Hertha—Tennis“ strahlte erneut seinen alten Reiz aus. Obgleich Tennis mit starker Elf, der u. a. der Leipziger Breidenbach, Leh mann, Mohr und Thiele angehörten, gewann der mit viel Ersatz spielende Allmeister dennoch mit 312 Toren. Die Borussen führten durch den Läufer Schmidt bis nach der Pause mit:0, aber Smigielsti und Mohrmann brach ten Hertha-.1 nach vorn. Lehmann erzwang für Tennis bis:=Gleichstand. aber das von Hildebrandt geschossene dritte Tor entschied das Schicksal der„Veilchen". Den zweiten Platz behauptete der LSB Berlin durch ein klares 512 gleich die schwache Form ihres Meisters im Hinblick auf die beginnenden Endspiele einen schwarzen Schatten wirst. Hamburgs Halblinker Ludwig Janda brachte das Kunststück fertig, hintereinander drei Tore zu schießen. Beide Treffer, zwei vor der Pause und der Rest nach dem Wechsel, waren sein Werk. Der Mittelstürmer Gornick markierte dann den vierten Zähler und erst dann brachte Schoen durch Kopfball das einzige Gegentor an. Aber entsprechend dem starken Druck der Hamburger bis zum bssieren Ende war Gornick noch einmal erfolgreich. FC Bayern—Rote Jäger:1 Das Gastspiel der Roten Jäger gegen den südbayerischen Fußballmeister FC. Bayern München hatte seine Anziehungskraft in der Hauptstadt der Bewegung nicht verfehlt. Tausende von Zuschauern kamen bei dem prächtigen Spiele zweier gleichwertiger Mannschaften, die sich verdient:1 trennten, voll auf ihre Rechnung. Mit Ausnahme des Linksgußen Leonhardt, für den der Fürther Hack eingesetzt wurde, spielten die Roten Jäger in der angekündigten Besetzung. Beim FC. Bayern vermißte man zwar Streitle, aber dafür wirkte Siemetsreiter als Linksaußen mit, und er gab zusammen mit Heibach dem Münchener An griff Schwung und Kraft. Die Soldaten hatten in der ersten Hälfte weit mehr vom Spiel, aber sie scheiterten an dem guten Torwart Fink, der u. a. wuchtige Schüsse von Bammes und Moog unschädlich machte. Das Führungstor der Bayern war ein billiger Erfolg. Die Abwehr der Jäger glaubte dei Ball im Aus und Moog berührte ihn mit der Hand. Es gab einen Strafstoß, den Lindemann vom Elfmeterpunkt, in der 31. Minute verwandelte. Nach der Pause arbeiteten die Gäste stark auf den Ausgleich hin, aber sie verpaßten durch übertriebene Kombination einige sichere GelegenheiLeichtathletik Dritter NSRL= und HI=Waldlauf im Stadion Der Sportgau des NSRL und das der 53 Köln=Aachen richteten am Sonntagmorgen unter guter Beteiligung der und HI=Sportler den dritten diesjährigen Waldlauf aus. In allen Klassen gab es starke Felder und man darf diesmal sogar von einer ausgezeichnet besetzten Frauenklasse sprechen. Eine besondere Note erhielt die Veranstaltung dadurch, daß Eichenlaubträger Feldwebel Heinz Boigk(ASV Köln) die Sportler und Sportlerinnen als Starter auf die Reise schickte. In der Männerklasse gewann Fontius(Kalk) sicher und verdient; er führte die ganze Strecke und wußte sich auch zum Schluß der guten Angriffe von Viebahn (Köln) zu erwehren. Die Veranstaltung, die reibungslos durchgeführt wurde, lag m Handen des Gau= und Gebietsfachwarts Hans Plück(Köln), der mit den Kampfrichtern des RSRL, für eine flotte Abwicklung bemüht war. Die Siegerliste: Klasse 1(Männer 3000 Meter): 1. Fontius(TV Kalk 1874) 10.05,6 Minuten; 2. Viebahn(GehörlosenSV Köln) 10:12; 3. Müller(Gehörlosen=SV Köln) 11:30. Klasse 2(Männer, 2000 Meter): 1. Bleiweiß(KT 43):47,4; 2. Schmitz(FC Spich 1911)·7:14,8; 3. Mevgler (KSK 06):49.6. Klasse 3(Frauen, 1000 Metet): 1. Heinrich(ASV Köln):58,6; 2. Mertens—. Hannen(RSc Köln):59,4; 8. Mommer(Kölner VB):00; 4. Lüghausen (KT 43); 5. Valentin(KT 43)— Mannschaften; 1. KT 43 I 15 Punkte, 2. KT 43 II 24 Punkte. Klasse 4(5J, 2000 Meter: 1. Göbel(ASV Köln Bann 53):47,8; 2. Bendir (LBA Bonn(160):55,6; 3. Grasse(AHS Königswinter/240):59,2; 4. Petry(AbS Königswinter); 5. Hansen(AHs Königswinter/240)— Mannschaftensieg: 1. Adolf=Hitler= Schule Königswinter 12 Punkte. Klasse 5(23, 1000 Meter): 1. Disse(4/Bann 53):35 Min. Ein Hallensportfest in Kreuznach Vor mehreren hundert Zuschauern gab es in Kreuznach ein ausgezeichnet besetztes Hallensportfest, in dessen Verlauf es spannende Kämpfe und gute Leistungen gab. Den Sprinterdreikampf für Männer(Einladung) sicherte sich der Stuttgarter Kapellmann, während in der offenen Klasse Wagner(Post Heidelberg) zum Siege kam. Im Sprinterdreikampf der Frauen blieb Frl. Gundlach(Hassia Bingen) Siegerin. Im Hochsprung siegte Frl. Staudt (Limburg) mit der guten Leistung von 1,50 Meter. Im Hürdenlauf sowie im Sprinterdreikampf für Frauen(offene Klasse) kam Domagalla(Dinslaken) zum Doppelerfolg. Ergebnisse: Sprinterdreikampf Männer(Einladung) 50, 60, 75 Meter: 1. Kapellmann (Stuttgart) 21,9 Sek. Offene Klasse: 1. Wagner(Post Heidelberg) 22,2 Sek. Sprinterdreikampf Frauen 50, 60, 75 Meter, Einladung: 1. Gundlach(Hassia Bingen) 24,0 Sek. Offene Klasse: 1. Domagalla(Dinslaken) 25,0 Sek. Hochsprung: 1. Frl. Staudt(Limburg) 1,50 Meter. 75 Meter Hürden: 1. Domagalla (Dinslaken) 11,0 Sek. 4mal 75=Meter=Staffel: Frauen: 1. Post Heidelberg 42,0 Sek. Männer: 1. Post Heidelberg 38,0 Sek. H9: 1. Sp. Waldfischbach 37,6 Sek. BDM: 1. Post Neuwied 43,5 Sek. 75=Meter=Lauf BDM Klasse A: 1. Diener(Limburg) 10,5 Sek. Klasse B: 1. Comber(Neuwied) 10,3 Sek. ten. Auf der anderen Seite fand Lindemann nicht das leere Tor. Drei Minuten vor Schluß zogen die Jäger gleich. Wieder war es ein Strafstoß, den diesmal Bayerns Verteidiger Unger verwirkt hatte, und der von Moog nach Abwehr im Nachschuß eingesandt wurde. auferstandene“ SB Flittard hatte SB Leverkusen eingeladen, hielt sich gegen diesen gut und spielte unentschieden:1, welches Ergebnis schon vor der Pause feststand. Erste Klasse, Staffel 2 Schlußtabelle schiedene Ausgang war gerecht.— Der„neu](:1) über Minerva 93. Den dritten Rang verteidigte Potsdam 03 durch ein:=(:0) Unentschieden gegen den Vorjahrsmeister, BSB 92, und Tasmania holte sich die letzten Punkte mit :2(:1) von Wacker 04. 4SB Hamburg fiegt mit:-Toren Das Freundschaftsspiel im Dresdner Ostragehege vor 12000 Zuschauern endete mit dem überlegenen:=(:)=Sieg des LSV Hamburg über Dresdner SC. Der deutsche Meister steckt zur Zeit in einer starken Formkrise. Dazu kam, daß vor der Pause mit Machate und Richard Hofmann nur zwei Stammspieler im Angrift standen. Im zweiten Abschnitt sprangen Hugler und Helmuth Schoen ein, ohne jedoch eine Wendung herbeifuhren zu können, denn die Läufer Pohl und Schubert spielten weit unter Form und der Verteidiger Hempel sand sich erst nach der Pause. Es will viel besagen, wenn der Torwart über zwei bei funf Gegentoren noch ein Lob für seine mutigen Paraben erhält. Der LSV Hamburg spielte wie aus einem Guß. Es gab bei den Soldaten keinen schwachen Punkt, geschweige denn einen Versager. Alle Mannschaftsteile waren auf der Höhe und der Angriff suchte auf kurzen, zielstrebigen Wegen seine Erfolge. Die Dresdner konnten dem geradezu meisterlichen Spiel der Gaste den Beifall nicht versagen und erfreuten 10:24 sich an dessen abgerundeten Leistungen, obSchießsport Rheinische Jungschützen Im Vergleichskampf Gemeinsam mit den vier rheinischen H3Gebieten Ruhr=Niederrhein(10), Köln=Aachen (11), Moselland(12) und Düsseldorf(34) führte der Gau Niederrhein=Mittelrhein im deutschen Schützenverdand als Mannschafts= und Einzelkampf ein Vergleichsschießen durch, bei dem jeder Jungschütze die fünfzehner 53: Serie zu schießen hatte. Die Mannschaften umfaßten je vier Schützen eines HI=Bannes oder eines Schützenvereins. Die Veranstaltung hatte einen vollen Erfolg und dürfte in Zukunft regelmäßig durchgeführt werden. Bei guter Beteiligung gab es sehr ansprechende Ergebnisse. Den ersten Rang in der Mannschaftswertung belegte die Post Krefeld mit 486 Ringen, bester Einzelschütze war Henning vom Schützenverein Altenrade mit 134 Ringen Ergebnisse: Mannschaftswertung: 1. Post Krefeld(Gebiet 34 Düsseldorf Bann 56) 486 Ringe, 2. KNSB Kernschuß Köln=Nippes (11 53) 485 Ringe, 3. RSG Wurselen(11/25) 476 Ringe, 4. Schießverein Remscheid(34/231) 466 Ringe, 5. Schießverein Pilghausen (34/231) 135 Ringe.— Einzelwertung: 1. Henning(Schießverein Altenrade 10/469) 134 Ringe, 2. Czeback(Schießverein Osterfeld) 10 60) 131 Ringe, 3. Exner(KNSV Köln Nippes)•1153) 131 Ringe, 4. Doms(Schießverein Altenrade)(10 469) 130 Ringe, 5. Oster (KNSB Köln=Nippes)(11 53) 129 Ringe Bunte Reihe im Sport Westsalens Fußballmeister Schalke 04 folgt am 26. März einer Einladung nach Wuppertal zu einem Freundschaftstreffen gegen die K S6 Schwarz Weiß=Blau Gelb=Tura Wuppertal. Der neue Titelanwärter und Gaumeister des Mosellandes, Tus Neuendorf, hat am 19. März im Koblenzer Stadion den SB Wiesbaden zu Gast. * Die Fußballels des LSB Berlin, Zweiter in der diesjährigen Bereichsmeisterschaft, unternimmt Ostern eine Gastspielreise in den Bereich Mitte, wo die Flieger auf die Meister der letzten Jahre treffen werden. Am Karfreitag, 7. April, spielen die Berliner gegen den diesjährigen Titelhalter Dessau 05, am Ostersonntag, 9. April, ist der ehemalige Meister 1. SV. Jena der Gegner. * Das in Kiel ausgetragene Hocken=Vergleichstreffen zwischen, den Gauen Schleswig=Holstein und Hamburg brachte dem Hamburger Meister LSV, der in seiner Gesamtheit die Hansestadt vertrat, einn:0(:)=Ersolg. Die spielstarke Kombination Kriegsmarine Kieler HC leistete härteren Widerstand als im Ergebnis zum Ausdruck kommt. Drache als Strafschußspezialist legte das erste Tor vor, dem Kurt Weiß nach dem Wechsel ein zweites folgen ließ. Wie nicht anders zu erwarten war, belegten im 20=Kilom.=Spähtrupplauf der norwegischen Hird=Meisterschaften, in Lillehammer die norwegischen Mannschaften die Vorderplätze. Doch schlug sich die deutsche Wehrmachtmannschaft hervorragend und belegte in :48:53 hinter der siegenden Hird=Patrouille (•43:13) und einer norwegischen PolizeiMannschaft(:48:05) den dritten Platz. * Insgesamt 115 Läufer hatten sich am Start zum Geländelauf des LSV Hamburg in Klein=Flottbek eingefunden. Den Lauf über 1200 Meter holte sich Schochow(LSB) in :10,4 vor seinem Vereinskameraden Cronin (:11,1). Ueber 3600 Meter führte Lüders (LSV) von Anfang an und siegte in 10:15,4 vor Siemsen(St. Georg) mit 10:31,6. In den beiden Klassen siel der Mannschaftssieg an den LSV Hamburg. * Der Gau Südhannover-Braunschweig wird bei den deutschen Meisterschaften in Görlitz und Breslau seine stärksten Wafsen in dem früheren, deutschen„Bantamgewichtsmeister Wilke und dem ehemaligen deutschen Weltergewichts=Jugendmister Tritschak haben. Außerdem dürften Diekmann, Sander und Blumenthal die Fahrt nach Schlesien antreten. * Die Schimeisterschaften der finnischen Wohrmacht wurden in Ounasvaara mit dem Torlauf auf einer 700 Meter langen Strecke in Angriff genommen. Sieger wurde der achtzehnjährige Finné P. Alonen mit zwei schnele len, stilvollen Durchgängen, hinter iom der legte der Deutsche Dr. Dellekarth in..0 den zweiten Platz * Der Rückkampf der Stadtmannschaften von Breslau und Berlin im Gewichtheben wird an 16. April in der niederschlesischen Gauhauptstadt veranstaltet. Die Breslauer bereiten sich eingehend auf eine Ausmerzung ihrer Niederlage durch eine Begegnung mit Nativor am 1. Aprtl vor. * Die KSG FC 05— LSV Schweinfurt hat von der NS=Turngemeinde Dux eine Einladung erhalten, am Ostersonntag, 9. Aprik, ein Werbespiel in Dux auszutragen Den gesamten Reinerlös dieses Spiels stellt die NSTG Dux der durch Lutterror schwer geprüften Stadt Schweinfurt zur Verfügung. * Südbayerns Meister FC Bayern München empfängt am 26. März die Fußball=Elf der Roten Jäger zu einem Freundschaftsspiel. Die Begegnung wird im Dantestadion ausgerragen Montag, 27. März 1944/ Nr. 86 Frühling im Kleinen Ohne daß wir uns dessen bewußt wurden sind wir schon mitten im Frühling. Heimlich, still und leise sind wir über seine Schwelle die der Kalender vermerkt hat, hinweggeschritten. Nun ist es soweit, aber keineswegs fällt der Blick schon auf volle Lenzespracht Mancherorts läßt sich der Frühling Zeit. Trotzdem findet man ihn, wenn man in diesen Wochen mit offenen Augen durch die Welt geht. Man findet ihn sogar in der Stadt. In Anlagen lassen schon viele Sträucher kleine lichtgrüne Kätzchen, die wie Raupen von den Zweigen hängen, im Winde wehen. Und wer die Blicke am Boden entlangschweisen lußz., finbet schon allerlei„Frühlingshaftes" auch in den kleinen Gärten der Siedlungshäuser und der stilleren Seitenstraßen der Stadt. Dort hat der Frühling schon die Schneeglöckchen aus dem Boden gelockt, und zu ihnen gesellen sich bereits allerlei farbenfrohe Vorfrühlingsblumen. Vor allem die Krokusblüten, die sich zuerst als eng zusammengerollte spindelförmige Gebilde aus dem Boden schieben. Aber wenn die Sonne nur eine Stunde lang warme Strahlen über den Garten wandern läßt, entsalten sich die großen leuchtend gelben oder lichtblauen Blüten und stehen wie farbenfrohe Kelche auf dem grünen Boden Vorn am Zaun wächst schon ein Büschelchen lichtgelber Primeln und neben ihnen hat sich das erste Tausendschönchen, eine zartrosa Blüte, aus dem Boden gewagt. für sie Entschlüsse faßten, noch die Schule; sie allein müßten dafür eintreten, daß sie in dieser Entscheidung, dem Führer zu gehorchen und zu folgen, fest blieben, die Hoffnungen, die das ganze Volk auf sie setze als Erhalter dessen, was die Soldaten im Felde erkämpft, der Führer als Deutsches Reich gestaltet habe, erstillten und die Idee des ewigen Reiches weiter trügen. Die Zukunft werde ihnen allen, die sie„vor einem neuen Lebensabschnitt ständen, Arbeit bringen, die sie mit Mut und Fleiß, aber auch mit Freude und ausgeschlossenen Unsere Aufaabe: Schaffen und tapfer sein! Kundgebungen unter dem Leitsatz„Am Ende steht der deutsche Siee“ Pressestimmen des Auslandes besagen, daß eines der größten Rätsel für die Feindmächte die Haltung des deutschen Volkes sei. Uns selbst ist das wahrlich nicht erstaunlich, weil wir uns unserer Kraft bewußt sind und gleichzeitig die Unerbittlichkeit unserer Selbstbehauptung von uns äußerste Anstrengungen Liebe und Treue zum Führer und zur Fahne Verpflichtung der Vierzehnjährigen Feierstunde in einer Ortsgruppe Der Tag der Verpflichtung gab am gestrigen Sonntag der Stadt das Gepräge: Mädelgruppen in BDM-Dienstkleidung zogen in geschlossenen Reihen zu den Verpflichtungsseiern und die Trommeln des Jungvolks klangen durch die Straßen. In festlich geschmückten Räumen begingen die Jungen und Mädel innerhalb ihrer Ortsgruppen die schöne und ernste Stunde des Treuegelöbnisses an den Führer. In der Aula einer Schule hatten sich die Vierzehnjährigen der Ortsgruppe Hans Schemm und Justus Liebig mit ihren Eltern zusammengefunden. Beethovensche Musik Leitete die Veranstaltung ein, deren Rahmen durch von Mitgliedern der 5J und BDM vorgetragene Führerworte, durch Chöre der Rundsunkspielschar der Hitler=Jugend und Stücke alter Meister, vom Quartett der Ortsgruppe Hans Schemm dargebracht, bestimmt wurde An die zur Schulentlassung kommenden Jugendlichen richtete ein Vertreter der Schule eine kurze Ansprache, in der er rückschauend die großen und stolzen Tage und Ereignisse vorüberziehen ließ, die die Schüler und Schüle rinnen während der vergangenen acht Jahre miterleben durften. In den nächsten Wachen schon würden sie in den großen Kreis der Schaffenden eingegliedert und aus der Obhut des Elternhauses und der Schule in das Leben getreten sein. Gewiß werde es manche Schwie riakeit und vielleicht auch den ein oder anderen Mißerfolg zu überwinden geben, er, ihr Lehrer ober hoffe zuversichtlich, daß sie die kommenden Ausaben meistern und in der treuen Erfüllung ihrer Pllicht glückliche Menschen werden wurden. Kreisleiter Alsons Schaller erinnerte an e Kameraden und Kameradinnen, die vor sunf Jahren zum ersten Male im Krieg den Tag ihrer Verpflichtung begingen und nun das dem Führer gegebene Versprechen als Soidaten an den Fronten, als Schaffende innerhalb eines Berufes täglich neu ersüllten und teilweise sogar mit dem Heldentod gekront hätten. An sie sollten die Jungen und Mädel am heutigen Tage denken, damit sie in gleicher Treue dem Führer dienten und erkännten wojur sie lebten und kämpften.„Unsere Fahne ist mehr als der Tod“, diese Schlußzeile ihres Jugendliedes sollten sie nicht nur singen, sondern als ein Bekenntnis begreisen und befolgen, sei doch die Fahne das Symbol der deutschen Freiheit, um das der Führer in der Kampfzeit seine Mitkämpfer geschart und unter dem er mit ihnen für die Befreiung seines Vaterlandes gekämpft habe. Mit der Ver pflichtung träsen die Vierzehnjährigen zum ersten Male eine selbständige Entscheidung deren Verantwortung ihnen niemand abnehmen könne, weder die Eltern, die bisher Herzen beginnen und zum Inhalt ihres Lebens verlangt, wollen wir uns nicht ausgeben. Von machen sollten. Dieser Wille zur Arbeit im diesem Bewußtsein ist der letzte Deutsche durchZusammenhang mit dem Bemühen, alle von drungen, und die Bevölkerung, die schwerste der Natur verliehenen Fähigkeiten zu ent= Bombennächte in vorbildlicher Haltung durchwickeln und zum Nutzen der Gemeinschaft ein= stand, der Mann, der ungeachtet aller Schwiezusctzen, führe zur wahren Freiheit und ge rigkeiten seine volle Kraft hergibt, die Rüwahre volle Befriedigung. Alles, was diese stungsergebnisse zu steigern, und die Frau, Freiheit bedrohe, müsse deshalb bekämpft die sich ihm in gleichem Geiste zur Seite werden. Als hohes Glück für die Jugendlichen stellt, au welcher Stelle es auch immer sei, bezeichnete es der Kreisleitet, daß sie den sie brauchen keine agitatorische Aufpulverung Führer und sein Wirken erleben und ihm als nach Art angelsächsischer Selbsttäuschung oder dem leuchtendsten Vorbild nachstreben dürsten; gar etwa eine brutale Aufpeitschung bolschedas mache es ihnen leicht, ihr Versprechen an wistischen Gepräges; bei uns weiß ein jeder, ihn zu halten und ihre Tapferkeit und Treue was er zu erwarten hätte, wenn wir als Volk ihm gegenüber täglich zu beweisen. Ihre noch einmal schwach sein würden wie in jenen Verpflichtung solle daher unter dem Leitwort Tagen des Novembers erfolgen:„Am Ende steht der deutsche Steg Ein Führer der Hitler=Jugend nahm die Aufnahme der Vierzehnjährigen in die 53 und den BDM und die Verpflichtung vor. Gemeinsam sprachen die Jungen und Mädel die Worte des Gelöbnisses nach:„Ich verspreche allzeit meine Pflicht zu tun in Liebe und Treue zum Führer und Jahne.“ Nach dem gemeinsam 1918. Die Lehren von damals sind noch in zu frischer Erinnerung und waren allzu bitter, als daß sie hätten vergessen werden können, ganz abgesehen davon, daß unsere jetzige miltärische und politische Situation mu der gegen Ende des ersten Weltkrieges überhaupt nicht verglichen werden kann. Wenn die Partei in diesen Tagen wieder zu unserer mit Kundgebungen in allen Ortsgruppen an gesungenen die Oeffentlichkeit tritt, dann handelt es sich Durch Torheit in neues Unglück Als das Opfer einer schönen Frau konnte man wohl den 45jährigen Handelsvertreter bezeichnen, der sich wegen fortgesetzten Rückfallbetruges vor der 1. Strafkammer des Landgerichts zu##rantworten hatte. Zwar war dieser Angeklagte 17mal wegen der verschiedensten Eigentumsdelikte vorbestraft, hatte sich aber in den letzten 4 bis 5 Jahren gut geführt und jahrelang bei einer angesehenen Kölner Firma als Vertreter ordentlich und zu deren vollster Zufriedenheit gearbeitet, so daß man geneigt war, die zahlreichen früheren Straftaten auf jugendlichen Leichtsinn zurückzuführen. Aber Alter schützt doch vor Torheit nicht. So war auch der Angeklagte, als er vor zwei Jahren, ein Verhaltnis mit einer schönen Frau ansing, die sehr hohe Ansprüche stellte, wieder gestrauchelt. Da seine Einnahmen als Vertreter nicht ausreichten, um diese Ansprüche zu befriedigen, hatte er im Sommer 1942 seine Stelle aufgegeben und wollte ein eigenes Geschäft anfangen. Er mietete also eine kleine Werkstatt, in der er mut zwei Arbeitern Bisouteriewaren und Schmuckgegenstände herstellen wollte. Er wollte auch, da er die Branche kannte, solche Gegenstande zum Wiederverkauf einkaufen. Da Lied der Hitler=Jugend überreichte Kreisleiter bei dieser Aktion, wie gesagt, weder um eine Schaller den Jugendlichen Gedenkblätter. Mit Auspulverung noch um eine billige Illusionsder Führerehrung und den Liedern der Nation mache nach Art der gegnerischen Agitation, klang die Feier aus. ds, ssondern um eine Unterstreichung unseres Kraftbewußtseins und eine Zusammenfassung er von feiner Oiartrstertasases### unseres zielbewußten gemeinsamen Wollens. er von seiner Vertretertätigkeit her eine um Es verdoppelt die Kraft und nas Selbitbefangreiche Kundschaft hatte, die ihn gut kannte wußtsein eines jeden einzelnen, der Tag um lag auf sich gestellt, selbstverantwortlich seine und iym vertraute, war es ihm ein leichtes, großere Aufträge zu erhalten, zu deren Aus= Pflicht als dat odar•führung er Vorschüsse von einigen hundert bis kanz. Soidat oder Arbeiter der Heimct, tausend Mark verlangte, mit der Begründung, Echustar mit su wisch, daß Schulter an er sei Anfänger und verfüge noch nicht über Snuiter mit ihm die vielen Hunderttausende, die das Volk ausmachen, gleichen Sinnes sind. Das ist der tefe Sinn der Kundgebungen, die auch an diesem Wochenende wieder in einer Reihe von Ortsgruppen stattgefunden haben. er sei Anfänger und veringe noch nicht über genügendes Betriebskapital, müsse selbst aber die bestellten Waren sofort bezahlen oder die zur Herstellung benötigten Rohmaterialien gegen bar kaufen. Auf diese Weise gelang es ihm, in 18 verschiedenen Fällen 8000 bis 9000) Mark zu erschmindeln, die er restlos im Laufe von 8 Monaten für sich verbrauchte, ohne alich nur daran zu denken, die bestellten Waren zu beschaffen oder anzusertigen. Wurden die Kunden nach einiger Zeit ungemütlich und singen an zu mahnen, so wußte er sie mit allerlei Ausreden hinzuhalten und zu vei trösten, bis dann natürlich eines Tages die Bombe platzte. Vor Gericht versuchte er zuers, die einzelnen Fälle zu beschönigen und dar zu tun, daß er redlich bemüht gewesen sei, die übernommenen Aufträge auszuführen, mußte schließlich aus eindringliches Vorhalten aber doch zugeben, von Anfang an in allen Fällen am Betrug ausgegangen zu sein. Das Gericht erblickte in seinen Taten eine einheitliche HandIn der Ottsgruppe Winand Winterberg, die wir gestern besuchten, sprach Gauinspekteur Neumann über die militärische und politsche Lage und die Forderung, die sie an uns stellt. Die Gegner von 1918„Hamals die glei chen wie heute, seien es mit ihrem Wahnsinnsdiktat von Versailles gewesen, die uns durch eine harte Schule. hindurchgepeitscht hätten, so legte der Redner vor den Männern und Frauen der Ortsgruppe dar, die er in der Kampfzeit selber führte. Weil wir den Vernichtungswillen des Judobolschewismus und seiner Trabanten kennen, werden wir so lange kämpfen, bis auch der letzte Feind niedergezwungen ist. Mit jeder Schwere, die uns der Tag aufbürdet, kommen wir unserem Sieg näher. Unter der Ideengebung des Führers sind die Männer der Bewegung zusammengeschweißt als aktive Propagandisten für diesen Sieg. Das deutsche Volk mit seiner Hingabebereitschaft ist geschlossen einsatzbereit für dieses Zier und steht mit derselben Geschlossenheit hinter seinem Führer. Der Luftterror des Gegners, so legte Gaumspekteur Neumann in seinen weiteren Ausführungen dar, führe nicht zu einem Zusammenbruch, sondern zu einer Versteifung und Erhärtung unserer Haltung. Ein jeder wisse, wofür er diese Opfer bringe und wofür er' sich einsetze, denn das Großdeutsche Reich sei kein theoretisches Gebilde, sondern ein Sozialstaat, vorbildlich für ganz Europa, und es sei in diesen Stunden für das deutsche Volk ein geschichtliches Glück, an seiner Spitze einen Führer zu haben, dessen Zuversicht und Tatkraft unerschütterlich sind. In diesem Kriege werde es nur Ueberlebende und Vernichtete geben. Wenn unsere Gegner geglaubt hätten, im Jahre 1943 eine Chance zu haben, so sei von uns der Ausgleich gegen die Rückschläge, die der Verre Badogtios brachte, längst geschaffen worden. Der Luftterror habe uns nur noch stärker gemacht und Moral und Rüstungsproduktion hätten durch ihn nicht gelitten. Schaffen und tapfer sein, sek unsere Aufgabe hier in der Heimat. Die Menschen hier im Frontgau Köln=Aachen, so sagte der Redner am Schluß seiner Darlegungen, wissen um die Härte des Krieges vom ersten Tage an und in ihren Herzen lodert ein Haß gegen die Zerstörer unserer Kulturstätten und Wohnungen, der kalt und nüchtern alles daransetze, unsere barbarischen Feinde zu vernichten, die durchaus nicht so stark sind, wie sie es gern wahr haben möchten. Die Zeit werde kommen, in der dem Gegner das, was er uns zufügte, vergolten werde denn am Ende, so rief der Redner unter dem Beifall seiner Hörer aus steht der deutsche Sieg. Lo. lung und verurtei#te ihn wegen fortgesetzten kückfallbetruges zu einer Zuchthausstrafe von 4 Jahren und 100 Mark Geldstrafe. Von der Verhängung der Sicherungsverwahrung glaubte das Gericht, obwohl es ihn als gefährlichen Gewohnheitsverbrecher bezeichnen mußte, noch einmal Ab stand nehmen zu können, da er durch unglückliche Verhältnisse nach einer längeren Zeit guter Führung zu seinen neuerlichen Verfehlungen gekommen und da zu hoffen sei, daß diese erste Zuchthausstrafe ihm eine genugende Warnung für sein ferneres Leben sein werde Persönliches Statt jeder hesonderen Anzeige! 4m 25. Marz 1944 verschie menn lieber Mann, unser aufer Valer. Sehwegeraler, unser lieber Bru der. Schwager, Onkel und Freund Johann Bauch ah. des Kriegsvereienstkreute: 2 Kl. mit Schwertern, des E K. 2 1911 18 u. and. Auszeichnungen. nach schwerer Krankheif, Jedor unerwartet. im Aller von 66 Jah en. Sein.eben war Arbeil ohne In tiefer Trauer: Küte Bauch geh. Leimbruch KnIe RINe Bauch Mella Schwenke Rauch- Olel.-Kautm Walter Schwenke u. Anverwandte Koln-Klettenberg 1Ian begetr. 46). Kassel. Bonn. Mon dortSieg). Frequien: Mittwoch, 29. Marz. : 1 hr. St. Bruno. Reerchiaung am selben Tage. 13: Uhr. Sudfr#edhof. Heute nacht entschlief nach Au: ein echwerem, mit großer U1. duidertragenem Leiden, versehen m den Sterbeenkramenten der Lath. Klrche, meine Innigalge rhte Cattin, unsere herzeusgun Mutter. Schwester und Tante. Frau Elisabeth Kiepels geb. Erpenbach im Alter von 77 Jahren Engelbert Klepele- Franziah. Junder- UNr Paut Junker und die Ubrigen Anverwandten Koln Ehrenfeld. s aße 35), den 24. Murz 1914. Fregulen: Dienstag. 28 Mar 1914. 000 Uhr. Kapelle am Marl Brerdigung am selhen Tage 1810 nr. Melaten ium Ehrenlelder h o f Gute alte Hausmittel bancein Kuege doppehen We: a" es. Pormoa. zu bekomolen. Gerade dobe Jnd die guten aren Hausmte we Umschoge. fußboder Wiael Osw. wienng Die werwollen krder deutscher Heiin vel indosreobersoben ernsie-Lront 0n vOrberarge nabe#e fecher sol d0r00 A∆ Herde u. Ofen gegen.-.-.Schecie eefort lleferber Caspar Blume G. m. b. H. 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