schaft son vird berei wien an idet in 8 er angeser tember „Hem drei bei ehen Verlag und Schriftleitung: Köln, Stolkgasse 25—31. Die Schalter sind durchgehend von 8 bis 19 Uhr geöffnet. Postscheckkonto: Der Neue Tag, Amt Köln Nr. 590 00 Nr. 74 Die große Kölner morgenzeitung Freitag, den 15. März 1940 Sammelruf: 22 03 01; nach 20 Uhr: Hauptschriftleitung: 2203 01; Sportschriftleitung: 2203 02; Schriftleitung: 22 03 03: Anzeigen: 22 03 04; Betrieb: 22 03 05 Einzelpreis 10 Pfg. phaillzunee! ircelond Sevilla## Talavers rletzt in en erm an . Espag aber es e 1 der ickelung das Reich istellen ai bestimn n Grurpe Juni Branden#### Paarung## nehmen am 9. treffen Vorschl uni ist el wir #hr, sich Hans H mm tett Hambu vom 17 vom Facha# kani Theit gest zugelasse e folgt (alle B Kurt G F. r(Hau an der in aut mlich (alle irt heinseit sem 2 am 31. en Gaun ertreterin deren##### Rennen" n ein. und sollziehen est, sollte chtsrhei 0 dem Ren ndspur m Examan e 1 ro ischen Duncan 00 Mer n Wel hschnitt alte Rekz, Wolf Europan nstadion jahr 1910 22. Märi. ien für tbewerd ten das Namen Die Quittung für das britische Blutbad von Amritsar Attentat des Inders neuer Schlag für London Er wollte seinen Bruder rächen 7 Erinnerung an das„korrekte Vorgehen“ Dyers rv. Berlin, 14. März. Die Schüsse in Amritsar trafen den verantwortlichen Gouverneur der indischen Provinz Punjab Sir Michael O Dwyer tödlich. Die Kugeln eines Inders rächten das„Blutbad von Amritsar“ vom 14. April 1919, eine der scheußlichsten Gewalttaten in der an Ungeheuerlichkeiten so reichen Geschichte der britischen Herrrschaft in Indien. Weil der Begriff„Amritsar“ heute in der ganzen Welt ein Symbol für britische Roheit und Rücksichtslosigkeit geworden ist und jetzt nach fast 21 Jahren der verantwortliche Gouverneur dem Attentat eines indischen Freiheitskämpfers erlag, steigen die Erinnerungen an jenes Blutbad noch einmal vor uns auf. Wir stützen uns dabei auf den Bericht der amtlichen englischen Untersuchungskommission, der sogenannten Hunterkommission von 1920. Er beruht auf den Bernehmungen britischer Militärs und vor allen Dingen des berüchtigten Generals Dyer. Schon während des Weltkrieges 1914/15 hatten sich die Bewohner des Punjab gegen die englischen Massenaushebungen und rücksichtslosen Steuereintreibungen erhoben. 1914 wurden 28 aufgehängt und 100 deportiert. Im Januar Februar 1915 griffen die Bauern erneut zu den Waffen. 400„Aufrührer" wurden entweder zum Tode oder lebenslänglich zur Zwangsarbeit verurteilt. Trotzdem vermochte Gouverneur'Dwyer 1917 vor der indischen Ratsversammlung zu erklären, daß die Provinz sich später absolut loyal benahm, ihre Rekrutierungsziffern von keinem anderen Teil Indiens erreicht wurden und sie unter den Kriegsanleihezeichnern an dritter Stelle in Indien stand. 1919 kam es infolge Bruches der feierlichen britischen Versprechung der Gewährung einer indischen Verfassung erneut zu Unruhen in ganz Indien. Am 9. April 1919 fanden in der indischen Stadt Amritsar große Demonstrationen statt aus Anlaß der Teuerung und teils auch aus Erregung über das Geschick der Türkei. Am 10. wurden zwei einheimische Agitatoren verhaftet und fortgeschafft. Darüber empörte sich der Mob teilnehmer nicht aus Einwohnern der Stadt bestand. Am 14. April empfing der General von seinem Vorgesetzten General Beynon und von dem Gouverneur O' Dwyer folgendes Telegramm:„Ihre Handlung korrek!, Gouverneur billigt sie.“ Nach dem Blutbad auf dem Versammlungsplatz rückte General Dyer mit seinen Truppen ab, ohne sich um die Toten und Verwundeten zu kümmern.„Er hielt das nicht für seine Aufgabe, weder die Zivil= noch die Militärbehörden scheinen überhaupt etwas dafür getan zu haben.“ Infolgedessen wurde die Zifter der Toten zuerst auf 200 frisiert. Später ergaben die ersten Ermittlungen 291 Tote und am Schluß 379. General Dyer wurde von seinem verantwortlichen Gouverneur Sir Michael'Dwyer lediglich zu einer viertelstündigen Unterredung befohlen und um einen Bericht gebeten. Der Gouverneur maß dem Blutbad so wenig Bedeutung bei, daß General Dyer seinen Bericht erst Ende August 1919 ablieferte. Fortsetzung siehe 2. Seite Die Front kämpft— die Heimat opfert Aufruf Görings zur Sammlung kriegswichtiger Metalle Der Geburtstagsdank des deutschen Volkes an den Führer Norlin, 14. März. Generalfeldmarschall Hermann Göring erläßt folgenden Aufrut an das deutsche Volk: Deutsche Männer und Frauen! Die Heimat kennt keine größere Aufgabe und stolzere Verpflichtung, als der Front zu dienen. Sie ist unversiegbarer Krafiquell und gewaltige Waffenschmiede für die Wehrmacht. Die Front kämpft und siegt, die Heimat arbeitet und opfert. An der inneren Geschlossenheit des Volkes sind alle heimtückischen Angriffe der Feinde zerschellt. Unsere Wirtschaft trotzt jedem Blockadeversuch. Mögen die Aufgaben wachsen: Stärker noch wächst unser Wille, sie zu meistern. Nach allen ihren Fehlschlägen gung alle entbehrlichen Gegenstände aus Kupfer, Bronze, Messing, Zinn, Blei und Nickel in nationalsozialistischer Opferbereitschaft zur Versügung stellen. Diese freiwillige Spende soll das Geburtstagsgeschenk sein, das die deutsche Nation dem Führer zum 20. April darbringt. Deutsche Volksgenossen! In Millionen deutscher Haushaltungen und Betriebe gibt es zahlreiche entbehrliche Gegenstände aus diesen Metallen. Im Besitz des Einzelnen sind sie im Kriege für die Volksgemeinschaft nutzlos, für die Reichsverteidigung aber sind sie als gesammelte Reserve von größtem Wert. Ich bin davon überzeugt, daß jeder Deutsche nach Ie, Sesche, Wait ier Liale Lcd Sthsche. Li. i. eteunt A. heushlas selslenuercher beste e an.. 212. en, Kounr 1uich d. 541 Sielling der Menge gewonnen werden können. Wir werden ihnen darauf die rechte Antwort erteilen und uns vorsorglich eine jederzeit verfügbare Reserve an diesen Metallen schaffen. Dazu sollt Ihr alle beitragen! Ich rufe Euch deshalb heute auf zu einer großen Sammelaktion. Wir wollen der Reichsverteidiraubte. Am 11. April kamen auf Veranlassung des damaligen Genverneurs von Punjab, Sir Michael'Dwyer, 100 nalische und 200 indische Soldaten mit General Dyer nach Amritsar. Am 13. April 1919 verhängte General Dyer, der Kommandeur von Amritsar, einer Stadt von etwa 170 000 Einwohnern, den Belagerungszustand. Da es an diesem lag heiß war und die Militärs den anstrengenden Mursch durch die ausgedehnten Straßen scheuten, wurde nur auf wenigen Straßen und Plätzen der Stadt der Belagerungszustand verkündet und konnte nach den Feststellungen der Untersuchungskommission von höchstens #000 Personen gehört worden sein. Am 14. April 1919 scherten die Inder in Amritsar ein großes religiöses Fest, zu dem zehntausende von Bauern aus dem flachen Lande hereinströmten. Mittags um 12 Uhr erfuhr General Dyer, um 16.30 Uhr eine öffentliche Versammlung der stattfinden sollte. Da er mit Panzerwagen nicht durch die engen Straßen der Stadt heran konnte, ging er mit 50 Mann an einen Eingang des Platzes. Ueber was dann geschah, spricht der Bericht der Hunterumission in solgenden lapidaren Sätzen:„Als er dor ankam, sah er eine große Menschenmenge auf dem Erdboden hocken und jemand auf einer kleinen Anhöhe zu ionen sprechen. Die Zahl der Versammlungsteilnehmer wird verschieden auf 15 000 bis 20 000 Personen geschätzt. General Dyer stellte 50 Mann an den vorhandenen Eingangen auf und eröffnete sofort ohne Warnung der Aufforderung, den Platz zu verlassen, 0s Feuer auf die Teilnehmer. Sobald die sten Schüsse sielen, begannen die Leute, durch die wewird. Wir danken für alles, was er Volk und Reich gegeben hat Die Spende ist die schönste Geburtstagsgabe für den Führer. Gebe jeder Volksgenosse hierzu freudig seinen Beitrag! Er hilft damit dem Führer in seinem Kampf um Deutschlands Freiheit! Göring Generalfeldmarschall. Siche auf 2. Seite „Heilund Sieg den deutschen Waffen“. Hacha an den Führer zum Jahrestag der historischen Wende Prag, 14. März. Staatspräsident Dr. Hacha sandte an den Führer folgendes Telegramm: „Der heutige Tag ruft mir ins Gedächtnis, daß ich vor Jahresfrist bei Ew. Exzellenz vollstes Verständnis fü: das damals schwer heimgesuchte tschechische Volk gefunden habe. Dadurch, daß Sie es unter den Schutz des Reiches nahmen, ist es wertvoller Vorteile teilhaftig geworden; es blieb vor allem von den Schrecken des Krieges verschont, obzwar es selbst im Rahmen des Großdeutschen Reiches an dem gegenwärtigen Krieg teilnimmt. Es drängt mich daher heute, den glorreichen deutschen Wafsen, die auch das tschechische Volk schirmen, Sieg und Heil zu wünschen. Staatspräsident Dr. Emil Hacha.“ Das Antworttelegramm des Führers an Staats bigen Ausgänge des Platzes hinauszulaufen, aber General präsident Dr. Hacha hat folgenden Wo tlaut: her feuerte weiter, bis die Munition ausging. Im ganen wurden 1650 Lagen abgefeuert, und die Verluste beFrugen mindestens 379 Tote und etwa 1200 Verwundete.“ Zeim Verhör des Generals Dyer durch die Komsion gab er zu, einen Terrorakt geplant zu laben. Er hätte auch mit Maschinengewehren gefeuert, #enn er sie zur Hand gehabt hätte. Bei der Untersuchung urde an General Dyer die Frage gerichtet„Erschien es sonen nicht fürchterlich?“, worauf dieser antwortete:„Das licht, ich denke mir, es war eine dankbare Sache. Ich fächte, gut und genau schießen zu müssen, damit ich oder sonn einer nicht von neuem anzufangen brauchte. Das ma Mögliche war Gewalt. Ich halte es sehr wohl für #####lich, daß ich die Menge ohne Schießen auseinanderesen hätte können, aber sie wäre sicherlich wieder zuEiimengekommen und hätte gelacht. So hätte ich mich i zum Narren gemacht.“ Von den Toten waren 87 ##ohner aus der Umgebung, die die Kundgebung des gerungszustandes nicht gehört haben konnten. General eyer gab zu, daß ein großer Teil der Versammlungs„An Se. Exzellenz, den Stuatspräsidenten Dr. Em Hacha, Prag. Ihre Erinnerung, Herr Staatspräsident, an unser erstes Zusammentreffen vor einem Jahr hat mich tief bewegt. Die Erkenntnis, daß die Notwendigkeit des friedlichen Zusammenlebens der beiden Völker auf so engem Raum eine unwiderrufliche geschichtliche Tatsache ist, verpflichtet uns alle. Es ist daher auch nicht das Ziel und die Absicht des Deutschen Reiches. das tschechische Volk mit Lasten zu bedenken, die seine nationale Existenz bedrohen oder sein nationales Geveissen mit allgemeinen Reichsnotwendigkeiten in Konflikt bringen könnten. Deshalb hoffe ich auch, daß es gelingt, gerade, diesem Teil des Reiches die Schrecken des Krieges zu ersparen. Es wird dadurch die Weisheit der Entschlüsse vom März 1939 am besten bewiesen. Ich danke Ihnen., Herr Präsident, für Ihre Wünsche in dem großen Kampf, den unser gemeinDas Pfund sinkt weiter Folge der diplomatischen Niederlage Englands Amsterdam, 14. März. In den letzten 48 Stunden hat ch an den internationalen Devisenmärkten die Abhwachung des englischen Pfundes in einem Ausmaße ortgesetzt, das in London größte Bestürzung hervorrufen hat. Während man am Dienstag beispielsweise Newyork noch einen Kurs von 3,86½ notierte, stellt sich jetzt auf 3,74½. Damit ist ein Tiefstand erreicht orden, wie er bisher noch niemals zu verzeichnen war. abei wird an sämtlichen internationalen Devisenmärkten Is ursächlich hierfür neben der neuen Anordnung, daß wisse englische Ausfuhrwaren nur noch gegen Devisen erkauft werden sollen, ausdrücklich auch die schwere Plomatische Niederlage Großbritanniens bezeichnet, die ngland im Zusammenhang mit der jüngsten politischen stwicklung erlitten habe. Durch den britischen Prestigebust sei das Vertrauen in das Pfund noch weiter unteraben worden. sames Reich heute zu führen hat. Mein Wunsch aber ist es, daß der endgültige Sieg ebenso sehr dem deutschen, wie auch dem tschechischen Volke dauernden Frieden, Wohlfahrt und reichen sozialen Nutzen bringen möge. Adolf Hitler.“ Anläßlich des ersten Jahrestages der Errichtung des Protektorates Böhmen und Mähren sandte der Reichsprotektor Freiherr von Neurath an den Führer folgendes Telegramm: „Zur Wiederkehr des Tages, an dem Sie, mein Führer, die Länder Böhmen und Mähren in den starken Schutz des Reiches wieder übernahmen und an der Spitze der deutschen Wehrmacht Ihren Einzug in die alte deutsche Kaiserstadt Prag hielten, drängt es mich, Ihnen zugleich im Namen der gesamten Bevölkerung des Protektorats von neuem für Ihre historische Tat zu danken und das Gelöbnis unverbrüchlicher Treue dieser Länder zu Ihnen und dem Großdeutschen Reich zu erneuern. Freiherr von Neurath.“ Das Antwortielegramm des Führers an den Reichsprotektor Freiherrn von Neurath lautet: „Sr. Exzellenz dem Reichsprotektor Freiherrn von Neurath, Prag. Ich danke Ihnen, Herr Reichsprotektor, für Ihre Erinnerung an die Wiederkehr des Tages, an dem das Deutsche Reich die alten Länder Böhmen und Mähren wieder in seinen starken Schutz genommen hat. Fast tausend Jahre lang galten die beiden Länder als schönste Perlen des alten Deutschen Reiches. Es ist mein Wunsch, daß dieses Treueverhältnis zum Segen des deutschen und des tschechischen Volkes im neuen Reich seine ewige Fortsetzung findet. Adolf Hitler.“ 24600 BRS versenkt Erfolgreiche Feindfahrt des Kapitänleutnants Schuhart Berlin, 14. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der Westfront keine besonderen Ereignisse. Südlich Straßburg wurde ein französisches Flugzeug vom Muster Mureaur durch deutsche Flakartillerie abgeschossen. Kapitänleutnant Schuhart konnte nach Rückkehr seines-Bootes von der letzten Fahrt gegen den Feind die Versenkung von 24600 BRT melden. Damit hat Kapitänleutnant Schuhart, der im September des vergangenen Jahres auch den britischen Flugzeugträger„Courageous“ vernichtete, im Verlaufe zweier Feindfahrten insgesamt 66 566 Tonnen versenkt. ..., 14. März.(PK). Kampfgezeichnet wie ein alter Krieger, so lief gestern das=Boot des Kapitänleutnants Schuhart in den Stützpunkt ein. Nicht, daß es Narben trug, aber die Politur war dahin und die so leuchtende, grau=blaue Paradeuniform in eine Patina übergegan, gen, an der man mit ein wenig Phantasie einen ganzen Unter= und Ueberwasserroman ablesen könnte, genau so wie einst an dem Rock der stahlgewohnten Krieger die Geschichte ihrer Schlachtentage. Und den Rest erzählten die Gesichter. Vielleicht wissen die Jungen mit den Männerantlitzen selbst nicht, wie diese Tage und Taten, die hinter ihnen liegen, sie geformt, gemeißelt haben. Was hinter ihnen liegt? Der Großadmiral, der ihnen die schwieligen Hände drückte, sagte es in einem Wort:„Wurdig eines Weddingen!“ Einige Wochen waren sie draußen, zogen ihre Kreise um Englands Küsten, tauchten in den Geheimgewässern des Empires, spielten mit englischen Flugzeugen um den letzten Einsatz und sorgten für einige neue schlaflose Nächte des Herrn W. C.... So nebenbei sandten sie mehrere Tausendtonner zu den Fischen, d. h. der eine machte zuvor einen Luftsprung. Es war in den Stunden, in denen der Tag mit der Nacht zu kämpfen beginnt. Plötzlich taucht am Horizont die schwarze Silhouette eines 6000=Tonnen=Dampfers aus. Das Boot schleicht auf nicht letzten Kohlen nach Italien Es handelt sich um 12 Millionen Tonnen! 12 Millionen Tonnen Kohlen pro Jahr wird Deutschland künftig nach Italien liefern, und damit fast den gesamten italienischen Einfuhrbedarf dieses wertvollsten Stoffes decken. Rechenkünstler mögen feststellen wieviele Waggons und wieviele Güterzüge das ausmacht. Die vor zwei Tagen zwischen den Regierungen der beiden Achsenmächte getroffene Vereinbarung stellt ein einzigartiges Ereignis im internationalen Güteraustausch dar. Denn wann wurden je Abkommen ähnlichen Ausmaßes getätigt, und zwar zudem noch zu einer Zeit, da der Lieferpartner sich im Kriegszustand befand und schließlich noch einige weitere Aufgaben zu lösen hatte als die, außer seinem eigenen Kohlenbedarf den Bedarf einer anderen Großmacht zu dekken? Das Abkommen stellt einen neuen großartigen Triumph der Achse Rom—Berlin dar und einen neuen Beweis für die Wirksamkeit ihres Daseins auf allen Gebieten. Auch hier hat sich die Zusammenarbeit der beiden Partner bewährt, auch hier wurde den Intrigen der Briten der Garaus gemacht. Die Kohlenversorgung Italiens ist nunmehr vollkommen gesichert, und zwar unter totaler Ausschaltung der Krämer jenseits des Kanals. Nicht einmal den Versand stören können sie mehr, selbst diese „Waffen ist stumpf geworden. Denn die 12 Millionen Tonnen werden ja auf die Schienenweg rollen, direkt aus Deutschland nach Italien, höchstens unter Zwischenschaltung der Schweiz. Der Schlag ist er kleinste unter denen, die England in den Jahren und Monaten bezog. Italien stehen heute 130 000 eigene Güterwagen zur Verfügung. Das sind 20 Prozent über dem letzten Weltkriegsbestand in Italien. Seitdem aber hat sich der Faschismus gerade der Verbesserung des Eisenbahnwesens mit besonderer Anstrengung angenommen. Die durchgehende Elektrifizierung der Zentraleisenbahn Brenner—Sizilien, die Verkürzung dieser Strecke vor allen Dingen zwischen Bologna und Florenz, die außerordentliche Pünktlichkeit des italienischen Eisenbahnverkehrs, die Verbesserung des Oberbaues haben das italienische Eisenbahnwesen weitaus leistungsfähiger gemacht, als es die Steiderung der Zahl der Lokomotiven und Güterwagen zum Ausdruck bringt. Infolgedessen wird sich die deutsche Kohlenlieferung solchen Ausmaßes bewältigen lassen, zumal die Hauptverbrauchsgebiete Italiens mit den Industriezentren in Norditalien, nahe der Grenze, liegen. Dem deutschitalienischen direkten Austausch stehen außer den Schweizer Pässen drei gut ausgebaute Alpenpässe mit Bahnverbindungen zur Verfügung. England hat durch den Verlust des Exportes nach Italien, der vor der Sanktionszeit einmal 9 Millionen Tonnen betragen hat, eine außerordentlich empfindliche Einbuße seines Kohlenexportes erlitten. Bereits vor dem Kriege hatte der auf 11,6 Millionen Tonnen angewachsene polnische Export der englischen Ausfuhr nach Skandinavien außerordentlich geschadet. Deutschland, dessen Export 1938 nicht weniger als 38.2 Millionen Tonnen betrug, übernimmt nun allein 12 Millionen Tonnen des italienischen Bedarfs; ihm stehen noch zusätzlich die 11,9 Millionen Tonnen zur Verfügung, die Polen früher exportierte, und die sich mühelos etwa verdoppeln ließen. England verliert also den größten Teil Skandinaviens und ganz Italien als Kunden. Auf der anderen Seite ist, ebenso wie im Weltkriege, der Kohlenexport der Vereinigten Staaten, der 1938 12,9 Millionen Tonnen betrug, in den ersten Kriegsmonaten so mächtig in die Höhe geschnellt, daß die Vereinigten Staaten ihren Export auf etwa 24 Millionen Tonnen verdoppeln werden. Auch dieser Fortschritt geht zu Lasten des englischen Exportes. Das ist eine nicht gleichgültige Nebenerscheinung des Krieges. England verdiente an seinen Kohlenexporten im Jahre rund eine Milliarde Mark. Dieser Verdienst war neben dem aus seiner Schiffahrt eine der wesentlichsten Deviseneinnahmequellen des Landes. Zweifel, daß es sich um einen bewaffneten Dampfer handelt. Am Gegner leuchtet eine Stichslamme auf. Der Pott macht einen Luftsprung. 80 Sekunden nach dem Abschuß sackte er ab. Es war eine saubere Arbeit, eingeleitet von einem deutschen Torpedo und vollendet von englischen Granaten, die den Schiffsrumpf füllten. Die Kameraden am Westwall wissen solche Volltreffer unserer =Boote ganz besonders zu schätzen. Auch Konteradmiral Dönitz schmunzelt, als er den Bericht des Kommandanten hört und feststellen kann: „Auf den Spuren eines Weddingen! Tollkühn und voller Schneid!“ Eine Botschaft Dr. Tisos Preßburg, 14. März. Zur Feier des ersten Jahrestages der Selbständigkeitserklärung der Slowakei würdigte Staatspräsident Dr. Tiso die Bedeutung des 14. März 1939. Dr. Tiso verwies auf die bereits im ersten Jahr geleistete Aufbauarbeit, wobei er betonte, daß alle diese Erfolge in erster Linie der schützenden Hand des deutschen Volkes und seines Führers Adolf Hitler zu danken seien, der dem slowakischen Volk die Ruhe nach außen sicherte, damit es sich ungestört seinem inneren Aufbau widmen konnte. Finnische Proklamation finnische Regierung gab am Mittwochabend eine Proklamation an das finnische Volk „rl„, in der u. u. ausgeführt wurde, daß mit dem am 12. März 1940 unterzeichneten Vertrag die Feindseligkeiten und Rußland eingestellt worden seien. Mit vorbildlicher Einigkeit hätten Armee und Volk einen Verteidigungskampf von dreieinhalb Monaten geführt. Getragen von dem Gedanken, das finnische Volk vor noch größerem Unglück zu bewahren, habe die Regierung nunmehr den Beschluß gefaßt, die Feindseligkeiten: zu beenden. Dabei habe Finnland das teuerste seiner Güter, seine Freiheit, bewahren können. Finnland habe seine nationale Ehre und sich das Recht zu ungestörter Aufbauarbeit erworben. Während der Krieg der Großmächte seinen Fortgang nehme, werde das Schußweite heran. Deutlich ist am Heck das Geschütz des finnische Volk sich nun ganz der Arbeit des Friedens bewaffneten Dampfers zu erkennen. Es unterliegt keinem widmen.2 Vetedens Freitag, den 15. März 1940 DERNEUETAG Nr. 74 Fürkei zieht Lehren aus dem Finnlandstreit Rom, 14. März. Tevere meldet aus Istanbul, der sch=russische Friedensvertrag habe eine erschütternde irkung auf die Türkei ausgeübt. Die englandfreundlichen Kreise Istanbuls und Ankaras seien vor allem über das Ausbleiben der versprochenen Hilfe für Finn land stark beunruhigt. In der Tür # ver Türkei beginne sich die Ansicht durchzusetzen, die Neutralität mit allen Mitteln aufrechtzuerhalten, und man sei entschlossen, solange das Land selbst nicht in Gefahr sei, jedem Druck zu widerstehen. Das Attentat des Inders (Fortsetzung von der 1. Seite) Hand in Hand mit der Massenerschießung ging eine Reihe der brutaisten Befehle zur Drangsalierung 44 „Wir handeln auch hier vorsorglich Göringüber die Metallspende! Einzelheiten über Abgaben Berlin, 15. März. Aus Anlaß des Aufrufes zur Metallspende gewährte Generalfeldmarschall Göring dem schriftleiter des Völkischen Beobachters, SA-Obergruppenführer Wilhelm Weiß, eine Unterr dung, deren Inhalt wir nachstehend auszugsweise wiedergeben. Frage: Dieser Aufruf zur Metallspende, Herr Generalfeldmarschall wird zweifellos Aufsehen erregen und voraussicht lich im Ausland Anlaß zu allen möglichen Verdächtigungen und Kombinationen geben. Antwort: Das ist sicher! Es gibt ja keine Maßnahme in Deutchland, die sie mit ihren Lügen nicht zu entstellen versuchen. Wahrscheinlich wird man in den Gazzetten in Paris und London zu lesen bekommen, wir pfeisen auf dem ltzten Loch! Das Ausland täuscht sich, es hat ja auch aus unserer Lebensmittelrationierung zu Beginn des Krieges schon ähnliche Schlüsse ziehen wollen und mußte später einsehen, daß k mit Keihe der brutartten Besehle zur Diungsore.o der Einwohner. man nahm den wohlhabenderen diese Rationierung kein Zeichen von Schräche war, sondern Indern aue Motorfahrzeuge ab, kausend, ipezert zdgr Bohlosen veiche England und Frankreisch, ekenials Meiale drei Kollegs von Amritsar wurden zu 17 Meilen tag aller Art au; den Haushalten. Wir handeln auch bier lichen Fußmarsches in der Glutsonne gezwungen, eine nach nationalsozialistischer Art vorsorglich Straße in Amritsar, in der eine Engländerin belästigt Bez un eren wirtschaftspolitischen Maßnahmen haben wir uns worden war, durfte von den Straßenbewohnern und niemals allein von Augenblicksb dürfnissen leiten lassen, von allen Passanten nur auf allen Vieren kriechend passiert dern immer auf lange Sicht gearbeitet. Infolgedessen werden. In der gleichen Gasse ließ man 16 Gefangene haben wir auch heute schon von den fraglichen Metallen weit des Untersuchungsgefängnisses, gegen die lediglich ein größere Vorräte im Lande als man draußen Verdacht, aber kein Urteil existierte, an den Belästigungen giaubt und es unseren Feinden licb ist, Indessen fasse Amma-u. Tais hurcneitschon Eine Hochzeits=wir ster beteiligt gewesen zu sein, durchpeitschen. Eine Hochzeitsgesellschaft, die zufällig aus mehr als 10 Personen bestand, wurde verhaftet, einer von ihnen wurde durchgepeitscht. Der Bezirksoffizier gab folgende Erklärung ab, als er einen von ihnen verurteilte:„Er ist jung, das Durchpeitschen wird ihm gut tun.“ Als in der ganzen zivilisierten Welt diese Brutalität bekannt wurde, mit denen England für„die Freiheit der kleinen Völker" kämpfte, zog es die Regierung vor, den General Dyer an einen anderen Posten zu versetzen und Gouverneur 'Dwyer nach England heimzuberufen, wo er Gegenwir stets alle Möglichkeiten ins Auge. Wir wollen rur alle Fälle gewappnet sein, und daher legen wir eine möglichst große nationale Reserve an Metallen an, auf die wir dann jederzeit zurückgreifen können, Frage: Welches Aufkommen ist voraussichtlich aus der Metallspende zu erwarten? Antwort: Die Spende erfolgt, darauf weise ich in diesem Zusamenhang noch einmal hin, gleichzeitig mit der Erfassung der Metallgegenstände in den Behörden. In den Behörden sind, das weiß ich ganz genau, ganz beträcht. liche Mingen an entbehrlichen Gigenständen aus Kupfer, Messing und anderen Metallen vorhanden. Diese ErfassungsIch bin davon überzeugt, daß das deutsche Vo hellster Freude an diese Spende herangehen wird. Denn es hat hier wieder eine Gelegenheit, durch die Tat zu beweisen, mit welcher Liebe es am Führer hängt. Wir alle können nun wieder vor aller Welt bezeugen, mi welcher Entschlossenheit wir alle an den Sieg denken. Frage: Auch im Weltkriege sind vereits Metallsammlungen veranstaltet worden. Ist da nicht von den früher vorhandenen Beständen schon sehr viel vorweggenommen Antwort: Das ist nicht, ganz so. Die Bestände sin. damals keineswegs restlos erfaßt worden. Nach dem Kriege wurden diese abgelieferten Gegenstände zum großen Teil wieder ersetzt und neu erworben, so daß heute wieder betrachtliche Vorrate vorhanden sind. Im übrigen kommt es gar nicht darauf an, daß jever einzelne für sich allein große Mengen abliefert. Auch die kleinste Spende ist willkommen. Bei den vielen Millionen Haushaltungen in Deutschland fallen schon bei kleinen Gaben viele tausende von Tonnen an. Frage: Herr Generalfeldmarschall, wie soll nun die Sammlung durchgeführt werden? Antwort: Die genauen Anweisungen hierüber sind bereits ergangen. Sie betonen vor allem, daß die Spenden absolut freiwillig gegeben werden sollen. Wenn es gilt, dem Führer zu seinem Geburtstag eine große Freude zu bereiten, so wird ganz gewiß keiner zurückstehen. Jeder liefert das ab, was er in seinem Haushalt für entbehrlich hält. Kunstwerke und auch kunstgewerbliche Gegenstände und alte Erinnerungsstücke braucht niemand abzuliefern. Ebenso wenig das, was er für seinen Haushalt dringend braucht. Wenn die Hausfrau es wünscht, kann sie sich an den zuständigen Blockleiter der Partei wenden, der ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Im übrigen wird die Partei darüber wachen, daß keinerlei Druck von allzu Eifrigen ausgeübt wird. Wer spendet, erhält eine Dankurkunde ausgehändigt, die ich persönlich unterzeichnet habe. Die Inhaber der Urkunde werden mach dem Kriege bei dem Wiedererwerb der abgelieferten Gegenstände bevor zugt behandelt. Ich bin überzeugt, daß ich am 20. April dem Führer einen Finnland evakuiert die abgetretenen Gebiete Helfinki, 14. März. In ganz Finnland werden nunmehr alle vorhandenen Kräfte eingesetzt, um in den Grenzen der festgesetzten Räumungsperiode Eigentum und Bevölkerung aus den abgetretenen Gebieten zu evakuieren. Auf Grund eines Erlasses des Volksver sorgungsministeriums wurden alle Last= und Lieferwage Helsinkis für Evakuierungsaufgaben requiriert. Ein groß r eingestellt. und all neuen Grenz Teil der fahrplanmäßigen Züge ist eingestellt, und alles rollende Material wurde ebenfalls in die bezirke zur Evakuierung gebracht. Langsam kehrt Helsinki in den Friedenszustand zurück. Die Verdunkelungsmaßnahmen wurden in der vergangenen Nacht noch beibehalten, werden aber in Kurze aufgehoben. Der Straßenbahnverkehr ist in vollem Umfange wieder ausgenommen worden. Etwa 200000 aus Helsinki evakuierte Bewohner werden von offizieller Seite „BNIZ d. durch hie Räumung dringend aufgefordert, wegen der durch die Räumung dringend notwendigen Verkehrsbeschränkungen bis auf weiteres nicht nach Helsinki zuruakzukehren. um ein Verteidigungsbündnis dieser drei Staaten in die Wege zu leiten. Am stärksten dabei hat wohl in der hiesigen Oeffentlichkeit berührt, als bekannt wurde, daß die finnische Initiative zu diesem Schritt schon einige Zeit vor den Verhandlungen unternommen worden ist, die dann zum russisch=finnischen Frieden geführt haben. Soweit sich feststellen läßt, entsprechen solche Bestrebungen durchaus dem Bedürfnis und den Wünschen der politischen Kreise sowie der öffentlichen Meinung Schwedens und Norwegens, die aus den nunmehr offen zutage liegenden und von den Westmächten eingestandenen Kriegsausweitungsplänen bittere Erfahrungen gesammelt haben und nicht neue hinzulernen möchten. 'Dwyer nach Englano heimzuberufen, wo er Weye“ uung wird durch die freiwillige Spende, zu der ich das Iu.„„„„ stand besonderer Ehrungen und Auszeichnungen für Oie Luuug deutsche Volk aufgerufen habe, ergänzt Wisch: Mangen ganz großer. Erfolg melden kann, der vor aller Welt bekundet ausgezeichnete Handhabung britischer Kolonialmethoden—4 ge, Spende zusammenkommen, läßt sich vorher kaum daß das deutsche Volk im Opfern ebenso stark und unüber wurde. Jetzt, nach 20 Jahren, erhielt er die Quittung. berechnen, das hängt von der Opferbereitschaft unseres Volkes ab Der Täter hat bei seiner Vernehmung offen erklärt, er habe nicht nur einen geschworenen Feind Indiens erschossen, sondern auch mit dem Tod von'Dwyer seinen Bruder geracht. der bei dem Blutbad von Amritsar ums Leben gekommen sei. Warnungszeichen für London Von unserem OE-Berichterstatter Eines aber weiß ich, sie werden nicht gering sein. gezwungenen Krieges windlich ist wie im Kämpfen an der Front dieses uns aufSturmzeichen im französischen Parlament Was hinderte Daladier...?“ Südrouie der Kriegshetze Ein Blutspender auf 1000 Einwohner Vonunserem LG-Berichterstatter Partie in Skandinavien wird in den nächsten Tagen über die Regierung niedergehen. Daladier hatte bekanntlich am Dienstag um Aufschub der großen Finnland=Debatte gebeten und als Termin den kommenden Dienstag genannt. * Amsterdam, 14. März. Wenn irgendetwas England beweisen konnte, daß heute in Indien eine politische Front vorhanden ist, die sich nicht mehr durch Redensarten abspeisen läßt, dann ist dieser Beweis durch die Tat des Inders angetreten, die als Ausdruck der Notwehr eines Volkes anzusehen ist. In Indien laufen in den letzten Tagen hartnäckig Gerüchte um, wonach die auf den 15. März angesetzte Sitzung des indischen Nationalkongresses durch die britischen Behörden verboten werden soll. Aus Kreisen der englischen Kolonialbehörden verlautet, daß keine der—— Möglichkeit mehr bestehe, die Verhandlungen zwischen hat der Abgeordnete Fernand Laurent den Führern des Nationalkongresses und den englischen vor der Vertagung ausgerufen:„Wir wollen wissen, was Bechtrene„„ n L Blssreb merhelasms Deiodier gchinhort hat das zu tun was er tun * Genf, 15. März. Im französischen Parlament stehen wesenheit der englisch=französischen Streitkräfte im Mittel= mindestens ab die Zeichen auf Sturm. Der Unmut über die verlorene meerraum demonstrativ in Erinnerung zu rufen. Bedeutung auch b Peinliche Fragen an Chamberkain L6 Genf, 14. März. Die knappe Unterhaus=Erklärung lamborlaina hat natüirlich daa onalische Polr in keiner Berlin, 14. März. Aus den jetzt im Wortlaut vorliegenden Richtlinien des Reichsministers ergeben sich interessante Einzelheiten für den künftigen Ausbau des Blutspenderwesens im Rahmen der Volksgesundheitspflige. Der Bedarf an Blut spendern beträgt etwa einen auf 1000 Einwohner. Dementsprechend sind für das Gebiet des Reiches etwa 60 000 Blutspender erforderlich. Die Einrichtung der Blutspenderzentralen ist eine freiwillige Gemeinschaftsaufgabe der Krankenhäuser und niken. Ein Spenderkreis soll mindestens aus 20 Spendern bestehen, die sich auf die vier Blutgrupper. g euggietleg. Die Ueberwachung, hat in jedem Bezirk das zustandige heitsamt Die Zentvalstelle fur die Bearbeitung aller Bestimmungen auf dem Gebiet des Blutspenderwesens ist das RobertKoch=Institut in Berlin. Als Blutspender kommen in der Regel nur gefunde, unbescholtene Personen im Alter von erwa 21 bis 50 Jahren in Betracht Sie erhalten einen amtlichen Spenderausweis. Die Vergutung fur die abgegebene Blut menge beträgt 10 Mark für die ersten 100 Kubikzentimeter, * Mark für jede weitere angefangenen 100 Kubikzentimeter, aber 20 Mark. Die Bluttransfusion hat besondere ei der Behandlung lebensbedrohender Krank heiten im Kindesalter. Alle Ausflugslokale zu Ostern geöffnet Die Abgeordneten hatten sich in Anbetracht der Chamberlains hat natürlich das englische Volk in keiner unentschiedenen Lage der Verhandlungen in Moskau Weise befriedigt. Schon im Parlament hat man sich Berlin, 14. Behörden weiterzuführen. Gegenüber dem Kongreß werde Herrn Daladier gehindert hat, das zu tun, was er tun vermulich das Gesetz„über die Verteidigung Indens(pollel. Desen. Soß Lern,„Igr., isi aee Haeklane Stimmung herrscht. nehmen, die im französischen Parlament die russischen Petroleumquellen, die russischen Schwarze= ssich„auf dem sehr langsam funktionierenden Transport angewendet werden. Sollten sich diese Gerüchte bestätigen, so werfen sie ein bezeichnendes Licht auf die Tat des Inders in London. Sie besagen nämlich, daß England gewillt ist, die Maske fallen zu lassen. Der Tert der Entschließung, die dem indischen Nationalkongreß bei seiner bevorstehenden Session vorgelegt werden sollte, heißt:„Der Kongreß erklärt, daß die durch die englische Regierung vorgenommene Erklärung Indiens zu einem kriegführenden Land und die Ausbeutung der indischen Hilfsquellen für die Führung des Krieges ohne Einvernehmen mit dem indischen Volk eine direk Beleidigung darstellt, die ein freiheitsliebendes Volk nicht dulden kann. England führt den Krieg offensichtlich um imperialistischer Ziele willen, zur Verteidigung und Festigung seines Imperiums, dessen, Wohlstand auf, der im Ausbeutung März. Durch die Einschränkung des Reise Verkehrs ist in diesem Jahre damit zu rechnen, daß stärker als in den Vorjahren während der Osterfeiertage Ausflüge in d nähere Umgebung der Städte stattfinden werden, Es ist Richtung einige peinliche nicht nur erwünscht sondern dringend erforderlich, daß Saisonbetriebe des Schankgewerbes insbesondere Ausflugslokale In erster Hwsg, gerg Hore Belisha den Premier an. Er wie auch andere##########tebe fr cht in einem Erlaß die Erwartung aus sind nämlich der Ansicht daß die Truppen= gungsgweer prichtin Kriegshetzer sind nämlich der Ansicht, daß die Truppen zahl, die nach den Erklärungen Daladiers für Finnland bereit stand(50000 Mann), unzureichend gewesen wär“. Verschiedene Anzeichen deuten darauf hin, daß die! Sinclair verlangte amtliche Angaben über die den ranzösische Kriegshetze einen Positionswechsel vornimmt. Finnen gesandten Waffenlieferungen. Chamberlain gab a a. A. närblichen Rortto“ af daß jeder dieser Betriebe der Forderung nachkommt damt jedem Volksgenossen während der Osterfeiertage die Möglich. keit gegeben ist, in der näheren Umgebung Erholung zu finde Sonntagsruhe am Jahrestage der Errichtung des Protektorats Böhmen und Mähren Nachdem die Pläne der„nördlichen Route" zerstört sind, zu, daß die verbreiteten Zahlen inoffiziell seien und daß möchte man sich nun der„Südroute“ zuwenden, auf der ein beträchtlicher Unterschied bestehe zwischen dem in.—. 96.2 Aulaß des ersten Jahrestages man Deutschland zu tressen hoft, das heißt allo: Kaukasus, Fyonland gurktlich, einaerauenen zzoniersigen Trausport der Errichtung des Preiektorats Böhmen und Mähren Meer=Häsen.„Frankreich und England müssen zeigen, daß sie noch zu kämpfen verstehen“, ruft„Ordre“ und nennt als solchen Aktionsplatz den Südosten. Der ehemalige Kriegsminister Fabry stößt im„Matin“ in das.—.##. Lialen Manöverwechsel der West= Kl. Stockholm, 14. März. In nicht geringerem Maße, Es trifst sich für diesen Manöverwechset ve, Agz,..— die nichtkandinavische Welt wohl am Mittwoch weg“ befunden habe. Nordisches Bündnis herrscht heute Freitag, den 15. Marz 1940 im gesamten Protektoratsgebiet Sonntagsruhe. Automobil AG., Köln Braunsfeld Diese Kraftfahrzenghandelsgesgllschaft, weist für mächte gut, daß gerade der Chef der britischen Lustwaffe in dem 1 mittleren Orient und sein französischer Kollege eine durch die dem die nichtskandinavische Welt wohl am Mittwoch Meldungen über den russisch=sinnischen Friedensder Vöster, Indienz und anderer gsatscher groß aufgezogene Besuchereise in der Türtel ienerezugn, scziegs in Erlaunen versetze wurde, i. die hielige, Oesient. und afrikanischer Völkerschaften beruht. Unter diesen Um Gegenwärtig besichtigen. Pc..c in uherstirst am Vorzwungen werden, für die Interessen Englands Krieg zu führen, sowie dagegen, daß indische Rohstoffe und Nahrungsmittel für den Krieg ausgeführt werden. Der Konlichkeit am Donnerstag überrascht worden. Die Ueberraschung bot eine Erklärung des schwedischen Außenministers, daß die finnische Regierung bereits in Verhandlungen mit der norwegischen und schwedischen stehe, greß erklärt, daß das indische Volk volle Freiheit will und daß es selbst die Struktur seiner Verfassung und seiner Beziehungen zu anderen Staaten bestimmen kann. Selbstverständlich versucht man heute in London, die Tat des Inders, der nach neuesten Meldungen ein 37 Jahre alter Ingenieur namens Azed sein soll, moglichst unauffällig aufzumachen. Schon diese Tatsache verrät die Bestürzung, die man in London über dieses Attentat empfindet, aber sie verrät auch, daß man in England nicht gewillt ist, gegenüber Indien einen Weg zu beschreiten, der nicht mit Phrasen und Lügen und leeren Versprechungen gepflastert ist. Am 19. März tritt die indische Kongreßpartei zu ihrer Vollversammlung zusammen, um darüber zu beschließen, ob eine zivile Ungehorsamkeitsbewegung für ganz Indien proklamiert werden soll. Man kann annehmen, daß die Schüsse in der Caxton=Hall auch hier ihr Echo finden werden. träge von insgesamt.13(.28) Mill. RM aus ein Gewinn von 205 409(331 989) RM, der sich um den Vortrag aus dem Vorjahr von 67 070(45 081) RM auf„/2 479 (377070) RM erhöht, Kölner Gewerbebank, Köln Die Bank hatte im Jahre 1939 eine weiter steigende Geschäftsentwicklung zu verzeichnen. Seit Ausbruch des Krie ges jedoch hielten sich Geschäftsausdehnung und Umsätze auf etwa gleicher Höhe. Die Einlagen bei Sparkassen und Banken stiegen weiter an, so daß sich die Rilanzsumme auf .%.0 Mill. RM erhöhte. Dabei verteilt sich, der Zugang last gleichmäßig auf Kontokorrentkonto, Depositenkonto und Speareinlagenkonto. Das Kreditgeschäft war lebhaft. Der Jahresabschluß ergibt nach einer Sonderabschreibung auf Bankgebäudekonto in Höhe von 38000(50000 RM emn Rein gewinn von 46 300(55 930) RM, woraus eine Dividende von nieder 5 Prozent zur Verteilung gelangen soll. FRITZ KöHLER: Aus Akten, betreffend: fahrlässigen Landesverrat er Fei nd liest auch mit! Be##n AN DIE FALSCHE ADRESSE winzigsten..5„—..„„ schließt sofort vom Kleinen aufs Große und vom Einzelnen aufs Ganze. Lernt aus diesem schlechten Beispiel. Die Männer an der Front sind, nebenbei gesagt, gar nicht so neugierig nach unseren Benzinfabriken. Das Heizkissen für Onkel Albert Es gibt Briese, durch deren Geschwätz nicht nur das Leben von T Das ist ihm nicht geman endkönnen nicht aloniki geflüstert. Man muß dazu wissen, was auf dem Spiele stand: Deutschland exportierte 1938 nach Südosteuropa für 41 082000 Mark an Elektrowaren: England brachte es auf ganze 4 559·000 Mark. Da kam die Nachricht von dem Heizkissen für Onkel Albert, aus der vom kleinen auf's große geschlossen wurde, den englischen Händlern gerade recht. Es hat der unermüdlichsten Anstrengungen unserer ": Forisetzung dem Spiel stehen kann, sondern ebenso gut Millionen ..:.LanE[beträge von heute bitter benötigten Devisen. Hier ist ater iunt em Dichtop! einer deser Ar:. 26 Stmdr 1 Der nachstehende Brief ging an einen Teilnehmer des 29. Dezember polnischen Feldzuges. Wir geben ihn im Auszug wieder.]„..ich habe die Kinder eben schlafen gelegt. Ich Er gibt Bericht aus einem Dorf, man hört von Kühen zvollte noch platten, aber vorigen Samstag ist mir das einer Braut und von Mäxie. Zwischen den Zeilen steht Platteisen kaputtgegangen. Wenn Du hier wärst, könntest Wder diei meyr: 1990 Du es vielleicht noch mal ganz machen. Ich muß mal ..... d. Septemder 190—:#ren, wo ich ein neues herbekomme. In dem ElektroGestern schrieb uns die Bank, daß unser Geld geschäst in der Bismarckstraße hat man mir gesagt, Plättn da ist. Auch alle anderen, die Land für die neue eisen werden nicht mehr gemacht. Das Metall braucht „„„.he □ 4-.„a. gur. non Mhuttern Ihr alles Auslandsvertretungen bedurft, um diesen Unsinn zu entausenden unserer braven Soldaten auf larnen. Exportaufträge zur Devisenhereinnahme haben bei Willionon...— Wer einen Waggon Glühlampen uns den Vorrang. braucht, bekommt den prompt. Aber der Leser hat bear ffen, warum wir zur äußersten Vorsicht in Brief und Wort raien müssen. Das Heizkissen für Onkel Albert hätte uns eine Schiffsladung Nickel oder Manganerz kosten können.(Fortsetzung folgt) Die Tänzerin La Jana gestorben Fabrik abgegeben haben, haben ihr Geld gekriegt, Schreibe shr jetzt besser. Ich werde mir von Mutern ihr altemir rech“ bald, was wir mit den beiden Kühen, der Polzeneisen holen. Schecke und der alten Schwarzen, machen sollen. Ich Heizkissen hat der Mann 11 auch nicht mehr gehabt, sonst will nicht mehr mit Milch fahren, wir könnten uns ruyig haue ich für Onkel Albert eins zu Weihnachten gekauft. ein wenig verpusten. Aber Du kennst ja Vater mit seinem Der wird jetzt ziemlich klapprig. Da auch Spielzeug knapp Dickkopf. Er will weiter Milch fahren. war, habe ich Anita eine Musse gemacht. Sie hat nicht Mariechen will nun auch heiraten und dann nach gemerkt, daß die Muffe aus einem alten Pelzkragen Berlin machen. Ihr Bräutigam hat dort gute Arbeit. mir war... Hier wird alles umgekrempelt. Geleise von der Klein=] E; erscheint auf den ersten Blick völlig harmlos, wenn bahn bis zum schon gelegt. D haben wir jetzt neue Benzin. Ich habe schon ordentlich Angst, wenn die Mängel: sie sind eine Folge der gegenwärtig vagabundie neue Bude mal in die Lust fliegt. lrenden Kaufkraft, wie der neugeprägte Ausdruck lautet Maxie hat den Husten. Hoffentlich wird kein Keuch:] Diese Geschichte mit den kissen kam auf einem Umweg seinolichen X 70 husten draus sei „ehdr. Sie wurde sofort an das LonTrade weitergegehen und schließlich in in dem Blatt der britischen EisenwarenWenn dieser Brief einem Agenten des Agenten zu indlichen Nachrichtendienstes zu Gesicht doner Board of kommen ware oder er auch nur Kenntnis von entsteller Form: oimmen hätte, das Intelligence Service händler, das ein itz einer Meldung gekommen sein, wie Seit Jahren mang. sie wertvoller gar nicht sein kann. Mit dem Ort des Ab, um dem deutschen Export La Jana in ihrem letzten Film„Stern von Rio“ en Boheh boenue bosg, u. Buahep gdb ede b,zui Jazen muast der beisene Zoodg de geishe suregag, Bozgngtangenge, an Aus gee wurde in den Besitz einer Meidung, gekomwegu., sein, Vo: Austrengungen, um dem deutschen Export an Eleltro= und Herzmuskelshwäche. Cowozl hervorragende Kerzte um di Nach der Kunde vom plotzlichen Ableben des Komikers Ralph Artbur Roberts wird eine neue Todesnachricht alle, die mit dem Film schaffend oder schauend zu tun haben zutiefst bewegen: die Tänzerin La Jana ist gestorden. Die Künstlerin ist in den letzten Jahren immer wieder im Rahmen einer großzügig aufgezogenen Tourné durch Deutschland gereist eie hat in letzter Zeit auch verschiedentlich mit eindeutigem Publikums erfolg in Koln gastiert Von der letzten Gastspielreise bat sie sich nach Berlin zurückgekehrt sofort in eine Klinik begeben müssen. Zu einer Grrope gesellten sich eine eine Mittelohrentzündung Kranke bemüht waren, konnten sie den Tod nicht vom Lager der schönen Frau verscheuchen. Am Mittwochabend setzt; das Herz aus. Im Alter von dreißig Jahren, auf der Höhe ihres Ruhms, wurde ihr Leben ausgelöscht. Wohl das schönste Gesicht des deutschen Films— schön im Sinne eines modisch verfeinerten Geschmacks— gehörte der Tänzerin La Jana. Erst recht die Beschaffenheit ihrer Körperlichkeit, mit deren Demonstration sie ihre Tanzdarbietungen weitgehend ausfüllte, erfüllte einen von zahlreichen Publikumskreisen als verbindlich anerkannten Schönheitskanon. So hatte sie es bei ihren Tänzen keineswegs auf dramatische Gestaltung oder pantomimische Studien oder bewegungsmäßige Musik deutungen abgesehen, sondern auf ein dekorctives und attrak dves. rbvthmisch gymnastisch angelegtes Spiel der Glieder Mit dieser Art von Tanz ist sie schon vor ihrer Filmzeit auf dem Revuethater und beim Varieté bekannt geworden. Der Film hat diese ihre Eigenschaften unverarbeitet übernommen und in zahlreiche Varietédramen(am bekanntesten wurde „Truxa“) und die großen Ausstattungspanokamen vom Stile des„Indischen Grabmals“ eingebaut. Es war oft rührend zu sehen, wie die Tänzerin auch im Spiel und im Dialog um eine vertieften Ausdruck rang. Der letzte Film dieser Art, in dem sie zu sehen sein wird, heißt„Der Stern von Rio“. Der exotisierende Begriff La Jana umschrieb den gut bürgerlichen Namen eines theater= und tanzbeiessenen Mädchenaus Frankfurt am Main Die prominente La Jana war der beiratet mit dem bekannten Sänger und Filmdarsteller Michacl Bohnen. Wer La Jana persönlich kannte, wird gern bestätigen daß sie ein fröhlicher, kindhafter und fleißiger Mensch war. In einer Zeit, da der deutsche Film dabei ist, mehr und mehr große, ausgeglichene künstlerische Persönlichkeiten einzusetzen erfullte sie als eine der letzten den Begriff des Stars, der ruhmumflossenen, angeschwärmten und mit reklametüchtigen Superlativen bedachten Diva. Der Filmproduktion ist nun ein Name von bedeutender Zugkraft genommen, dem Film publik um ein immer wieder wohlgefällig angestaunter Liedling. Der Gedanke, daß sie sich den Todeskeim wohl au einer ihrer sprapaziösen Gastspielreisen bei denen es kein Schonung für sie gab, geholt haben wird, ist nicht ohne Tragik. in deren bitterem Spiegel das Bild von„Deutschlands schönster Tänzerin“, wie es stets auf den Plakaten zu lesen stand, neue Züge erhält.—er. Photo: Tobis-Kilian Preitag A Gift: Düsseldor lung im weiteres Me früheren Au zählt, ihr fri ein anderes gewesen un geschäftlichen mit Linkenh luderter Ge Der Sohn bei seiner W nicht mehr uder Dre Im weiterei des Verstorl ihrer Famili heiten vorg kerngesunder Die Verk Von Nachen, 1 Nachen ver angehörigen Gesamtstrafe Geldstrafe, Angeklagte dort seinen Trotdem bo Reichsbank Amsterdamer ohne die G aber, das Juden Schie Café einen Dieser wußt aus Berlin Kurierdienste es der Judi Reichmar gelang. Bei vergangenen Diese Nummer umfaßt 8 Seiten Drug und Verlag Kolner Verlags Anstalt unt 2. uderer G m d. H Verlagsleiter: Dr Erech Vaternahm— Hauptschriftleiter: Dr. Hans Koch, alle in Koln. Ne der in der Lintgass Kath straße Fischn Wollsstr herr: leiter: Blauback Amt f. leiter: Straße Nohrens Karl ter: K Rheinaus herr: Baulei zollern Sionstha herr: heimer Knapp: Poststral Rösger Große Große Bauhe Baulei Straße Schwalb Bau. Merkei vos. I St Ba Ange schäf Bär Suche lichen Schlaf und! Bäck ur YNUR 136 Freitag, den 15. März 1940 DERNEUETAG Nr. 74 Aus westdeutschen Gauen Giftmordprozeß Linkenheil Düsseldorf, 14. März. Im weiteren Verlauf der Verhandlung im Mordprozeß Linkenheil wird die Angeklagte ein weiteres Mal auf verschiedene Widersprüche in ihren früheren Aussagen aufmerksam gemacht. Einmal hat sie erzählt, ihr früherer Mann sei gut zu ihr und sehr ruhig gewesen, ein anderes Mal hat sie betont, ihr Gatte sei sehr aufgeregt gewesen und habe sie bedroht. Ein Mann, der Linkenheil in geschäftlichen Angelegenheiten half, erklärte als Zeuge, er sei mit Linkenheil öfter ausgegangen, und Linkenheil habe in verluderter Gesellschaft als haltloser, zynischer Mann verkehrt. Der Sohn des Verstorbenen hat Zeugen erzählt, er habe es bei seiner Mutter, seitdem Linkenheil in der Familie verkehrte, nicht mehr so gut wie früher gehabt. Auch habe seine Mutter über Drogen und Gifte gut Bescheid gewußt. Im weiteren Verlauf der Verhandlung wird dann ein Bruder des Verstorbenen vernommen, der darauf hinweist, daß in ihrer Familie mit neun Kindern keine nennenswerten Krankheiten vorgekommen seien. Sein verstorbener Bruder sei ein kerngesunder und nie krank gewesener Mann gewesen. Die Verhandlung wird am Freitag fortgesetzt. Von einem Juden beschwätzt Nachen, 14. März. Die Dritte Strafkammer des Landgerichts Nachen verurteilte einen 44jährigen niederländischen Staatsangehörigen wegen Devisenvergehens in vier Fällen zu einer Gesamtstrafe von zehn Monaten Gefängnis und 5500 Mark Geldstrafe, ersatzweise weiteren 110 Tagen Gefängnis. Der Angeklagte hatte in Köln eine Tätigkeit ausgeübt, hatte dort seinen Wohnsitz gehabt und war damit Deviseninländer. Trotzdem bot er nicht das Gehalt, das er in Holland bezog, der sleichsbank an. In einem anderen Falle hatte er für ein Amsterdamer Unternehmen 400 Mark an Inländer ausgezahlt, ohne die Genehmigung zu haben. Viel schlimmer war aver, daß er sich dazu hatte verleiten lassen, für Berliner Juden Schiebungen vorzunehmen. Er hatte in einem Kölner Café einen anderen Niederländer kennengelernt, der Jude war. Dieser wußte ihn zu beschwätzen, für ihn zunächst 5000 Mark aus Berlin abzuholen und nach Köln zu bringen. Diese Kurierdienste nahmen dann immer weiter zu. Endlich brachte es der Jude fertig, den Angeklagten zu bewegen, 18 000 Reichmark über die Grenze zu bringen, was auch gelang. Beim zweiten Versuch wurde er dann am 31. August vergangenen Jahres im Kreis Geilenkirchen an der Grenze angehalten. Man fand bei ihm über 32000 Mark in deutschem Geld und in Devisen, sowie zahlreiche Goldschmucksachen Geld und Schmuck gehörten Juden in Berlin. Der sofort Festgenommene legte ein umfassendes Geständnis ab, auf Grund dessen man die Hintermänner fassen konnte. Er selbst wurde in Aachen angeklagt, wo er bei seinem Geständnis blieb. Devisen und Goldschmuck sowie das zum Schieben benutzte Auto wurden eingezogen „Diebstahl aus Verärgerung“ Neuwied, 14. März. Vor der Strafkammer hatte sich der 31 Jahre alte Walter Melcher aus Uerzig zu verantworten, der im November und Dezember 1939 in Leutesdorf bei Neuwied mehrere Diebstähle unter Ausnutzung der Verdunkelung begangen hatte. Der An= Jahr und sechs geklagte, der damals in Leutesdorf beschäftigt war, hatte an sechs verschiedenen Abenden Wäschestücke gestohlen, die in Gärten zum Trocknen aufgehängt waren. Obwohl seine Beute— ein Oberhemd, ein Nachthemd, ein Arbeitsanzug, Strümpfe und Taschentücher— keineswegs besonders wertvoll war, mußte ihn die Zuchthausstrafe treffen, weil er in vier Fällen die Verdunkelung ür seine Spitzbübereien ausgenützt hatte. schuld'gung brachte er vor, daß ihm selbst Zu seiner Entsäsche entwendet worden sei und er mehr aus Verärgerung als aus Sucht zum Stehlen gehandelt habe. Die vernommenen Zeugen bestätigten ihm aber, daß er in Leutesdorf über seine Verhältnisse gelebt hatte und sich gern wichtig tat. Erschwerend fiel auch ins Gewicht, daß er erst vor wenigen Monaten wegen Diebstahls bestraft worden war. Die Strafkammer verurteilte ihn wegen Verbrechens gegen§ 2 der Verordnung gegen Volksschädlinge in vier Fällen und wegen schweren Diebstahls in zwei Fällen zu einer Zuchthausstrafe von einem Monaten. Tagung der B2M-Führerinnen Ks! Um den BDM=Führerinnen neue Anregung, neue Freude und neue Kraft für die Arbeit zu geben, fand das im Rahmen der Tagung aller BDM=Führerinnen im Gau Köln=Aachen vorgesehene erste Treffen des Jahres für die BDM=Untergaue Erkelenz, Geilenkirchen, Aachen=Stadt und Aachen=Land und den Ring Monschau in Aachen statt. Die nächsten Treffen werden dann in Düren, Bonn und Köln stattfinden. Vierhundertfünfzig Mädel= und Jungmädelführerinnen trafen sich am Sonntagmorgen im Krönungssaal der alten Kaiserstadt Aachen und erlebten hier eine Morgenfeier in festlichem Rahmen. Gauschulungsleiter Kölker richtete einen eindringlichen Appell an die Mädel und zeigte ihnen die große Aufgabe, die ihnen als Führerinnen der jungen Generation gerade jetzt gestellt ist.— Die Tagung selbst fand dann im alten Kurhaus statt. Hier gab Obergauführerin Aenne Bernd=Maassen die Anweisungen für die kommende Arbeit. Die Führerinnenschaft habe bewiesen, daß sie jeder neuen Aufgabe gewachsen sei, genau wie zu Beginn der BDM Arbeit, als es galt, eine Mädelorganisation aufzubauen, für die es in der Welt kein Vorbild gab. Nun ist das Bestehen dieses Mädelbundes Selbstverständlichkeit geworden und vor allem das Jungmädel in seiner frischen, lebcnidigen Art. Hier gebührt der Dank ganz besonders den jüngsten Führerinnen, die es fertig brachten, diesen Typ des Jungmädels zu schaffen. Die Obergauführerin sprach dann von den Forderungen, die das„Jahr der Bewährung" den Führerinnen und den Mädeln stellt. Die Aufgabe der Führerin ist es, ihren Mädeln Vorbild in allen Dingen zu sein. Sie muß fest und sicher in der Welt stehen, dann wird sie ihre Mädel richtig erziehen und führen im nationalsozialistischen Geist. Und in dieser Zeit werden sich die Besten bewähren.— Für die Führerinnenschaft, die zum größten Teil aus Landmädeln besteht, war ein besonders festlicher Abschluß des Tages ein gemeinsamer Theaterbesuch in Aachen in einer Veranstaltung für den BDM: Hebbels Trauerspiel„Agnes Bernauer“ in einer sehr guten Aufführung fand sehr großen Beifall. Westdeutsche Kurzmeldungen Beherzte-Lebensretterin. Am offenen Mansardenfenster eines Hauses in Walsum spielte ein vierjähriges Mädel. Plötzlich stürzte es aus dem Fenster. Einer im ersten Stockwerk zu Besuch weilenden Frau gelang es in geistesgegenwärtiger Erfassung der Situation und unter Aufbietung aller Kräfte, das Kind aufzufangen und es unverletzt zu bergen. Ein „Schutzengel“ also in der Person einer beherzten und tapferen Frau. Greisin durch Rauchvergiftung getötet. Bewohner eines Hauses in Dorsten bemerkten Brandgeruch. Die Feuerwehr brach die verschlossene Tür der Wohnung der 79jährigen Mathilde L. auf und fand zwei Betten brennend vor. In deren Nähe saß in einem Sessel die Greisin. Der Arzt konnte nur noch den Tod durch Rauchvergiftung feststellen. Vierjähriges Kind tödlich verbrübt. In Ehlingen bei Bad Neuenahr stürzte ein vierjähriges Kind in einen Kübel mit kochendem Wasser. Die dabei erlittenen Verletzungen waren so schwer, daß das Kind nach wenigen Stunden starb. Dummer Scherz ooer Diebstahl? Wie der Polizeibericht meldet, wurde in Solingen ein nicht alltägliches Obiekt gestohlen: eine Straßenwalze nämlich. Da dieser nicht alltägliche Diebstahlsgegenstand immerhin seine sieben Zentner wog, ist nicht anzunehmen, daß ein einziger Dieb die Walze mitgenommen hat. Man sieht indessen, daß nichts vor Dieven sicher ist. Fortunas Füllhorn über Koblenz. Ein pfundiger Gewinn von 200000 Mark fiel bei der heutigen Ziehung der Deutschen Reichslotterie nach Koblenz. Mehrere Volksgenossen sind von diesem Glückssegen bedacht worden, da das Glückslos in Achteln gespielt wird. Fortuna hat auch die richtige Wahl getroffen; die Gewinner waren bisher keineswegs mit Glücksgütern gesegnet. Notwehr oder Mord? Euskirchen, 14, März. In Euskirchen wurde in der Nacht zum Mittwoch ein etwa 35 Jahre alter Schäser tot aufgefunden. Die sofort angestellten Ermittlungen ergaben, daß der Mann erschossen worden war. Schon nach kurzer Zeit gelang es, den Mann festzunehmen, der den tödlichen Schuß abgegeben hat. Bei seiner Vernehmung gab er an, daß er en Notwehr gehandelt habe. Ob diese Aussage stimmt oder ob Mord oder Totschlag vorliegt, muß die eingehende Untersuchung ergeben. Nachweis zur oss Baugewerbe Neubauten, Um- und Erweiterungsbauten Nachweisung der ertellten Bauerlauhnisse ia der Woche vom 16.—22. Febr. 1940. Katasteramt Lintgasse 21. Wohnhaus(). Bauherr: Kath. Kirchengem. St. Martin. Zollstraße 17. Bauleiter: Hubert Molis. Fischmarkt 1/3. Wollsstraße 1 a. Baul. Aenderung. Bauherr: L. Steinhilber daselbst. Bauleiter: Paul Rust. Sudermanstraße 8. Blaubach 1. Baul. Aenderung. Bauherr: Amt f. Volkswohlfahrt, daselbst. Bauleiter: Cl. A. Westphalen. Gemünder Straße 2. Nohrenstraße 16. Umbau. Bauherr: Karl Petry. Mohrenstraße 17. Bauleiter: K. Ludwig. Ritterstraße 50. Rheinaustraße 7. Hofüberdachung. Bauherr: Carl Richelshagen, daselbst. Bauleiter: Schröder-Lauterbach, Hohenzollernring 57. Sionsthal 37 d. Baul. Aenderung. Bauherr:" Kurfürstenbräu. Bonn. Bornheimer Straße 42. Bauleiter: G. A. Knappstemn. Remiglusstraße 41/43. Poststraße 12. Fassade. Bauherr: Christ. Rösgen, daselbst. Bauleiter: A. Kehr. Großer Griechenmarkt 129. Große Neugasse 36. Baul. Aenderung. Bauherr: Frau Gerta Hassel, daselbst. Bauleiter: Schmitz& Wolf, Berliner Straße 1002. Schwalbengasse 42. Um- u. Erweitgs.Bau. Bauherr: Frau Elise Tussing. Merkensstraße 4 Bauleiter: Fr. Zervos. Bernhardstraße 143. Deutz-Mülheimer Straße 131. Abortanl. Bauherr: Westwaggon.-Ci., daselbst. Bauleiter: E Wieschhoff..-Gladbach Katasteramt Il Brühler Str. 29. Garage. Bauherr: Konrad Adolis daselbst. Bauleiter: Jos. A Krah. Bonner Straße 249. Maarweg 68/70. Erweitg. Bauherr: Otto Herber, daselbst. Bauleiter: Hans Stumpf. Lindenthalgürtel 84. Oskar-Jäger-Str. 101/3. Erweitg. Bauherr: Johann Abel, daselbst. Bauleiter: Jean Meyer. Am Mönchshof 4. Nikolausstraße 39. Umbau. Bauherr: Frau Anna Hennes. Weyertal 43. Bauleiter: H. Winterscheidt. Weyertal 13. Dürener Straße 322. Luftschutzraum. Bauherr: Frau Meindorf, daselbst. Bauleiter. Adam Lang. Lindenthalgürtel 83. Gerolsteiner Straße 112.-Baul. Aendg. Bauherr: Hans Weißweiler, daselbst. Pellenzstraße 10. Schornstein. Bauherr: Richard Mokroß, daselbst. Vogelsanger Markt 1. Um- u. Erweiterungsbau. Bauherr: Gem.-G. für Wohnungsbau. Deutscher Ring 20. Thleienstraße 42. Schuppen. Bauherr: Gerh. Kleinsorg Söhne, daselbst. Bauleiter: Ferd. Sittard. Kasemattenstr. 2 Katasteramt Mülheim Grafenmühlenweg 109. Ueberbrückung. Bauherr: Radium-Cummiwerke.m. .., daselbst. Bauleiter: L. Albert. Berg.Gladbacher Straße 1165. Olnener Straße 411. Bienenhaus. Bauherr: Dipl.-Ing. Theod. Bier, daselbst. Bühnen der EE Heute: Opernhaus(Ruf: 21 08 21) Der Opernball 19.30 bis 22.30 Uhr Mietreihe 5c Apollotheater(Ruf: 22 60 48 Nur f. Wehrmachtsangeh. d. KdF. Minna von Barnhelm 16 bis 18.30 Uhr Minna von Barnhelm 20 bis 22.30 Uhr Mietreihe 5e Samstag den 16. März Opernhaus(Ruf: 21 08 21) Tosca 20 22.30 Uhr Mietreihe 6c Apollotheater(Ruf: 22 60 48) Die Prüfung des Meister Tilmann 20 bis nach 22.30 Uhr, Mietr. 6 a. Gust. Carl Lehmann, Köln IHAEIIET Stellenmarkt ( Zum mögl. baldigen Eintritt suche ich für mein Spezialgeschäft in angenehme Dauerstellung je eine branchenkundige, tüchtige Verkäuferin für die Artikel: Strumpfwaren Handschuhe Baby-Artikel Damenwäsche Kurzwaren Modewaren Angebote von jüngeren Damen, die in lebhaften Geschäften tätig waren, erbeten an Elgelstein 128/130 Zwangsversteigerungen Am 16. März 1940, vorm. 11 Uhr, sollen In Köln-Mülhelm, Montanusstr. 44, verstelgert werden: 1 Posten gebr. Möbeln. 1 Klavier. 1 Schreib- und 1 Nähmaschine. 1 Staubsauger u. 1 Plattenformmaschine#.a. m. Kolb. Obergerichtsvollz In.-Mülheim. I1 Die Woche 3. Os Riesenerfolges wege 25 Feitag Samslag sonnlag abends euzriller Ein Monumentaltuim besond. ar: Massenszenen v. ungeheurer Wucht Ein Spiel um wahre Begebenheiten und Sagen Die Vernichtung de. Kreuzes Der Schwur des fanat. Mönches und sein Opfertod Im Intrigensplel der Verräter. Verzweifelte Kämpfe- In den Klauen des Feindes- Das Ende des Verräter Zwei Frauen kämpten um den Mann und Geliebten EIn ErlebnisfUr AI — Nicht für Jogendliche— Film-Palast DOPPELTHEATER KOLNS he Straße 11.13 Ruf 2236 39 BOCCT01O chil ergase 90 ••S Buchtorst Olympia Eigelstein Ahambra E renstraße 11 Alemannia Cil1g Verreur alber JUlx Praße 162 I AENLETETEIE Bärke- u. Konolioriehrling gesucht. Suche zu Ostern anständigen ehrlichen Jungen in die Lehre. Kost u. Schlafen un Hause. Gute Ausbildung und Behandlung selbstverständlich. Bäckerei u. Konditorel Max Arnolds. Sindorf(Kreis Bergheim) ∆ 0 TAEKLETDUNGTHAUF Oliatt NUR GUTE QUALITATENG öh Severinste. 52e Stellenangebote 70 vermieten Einfaches, braves Mäichen gesucht für kleinen Ge schäftshaushalt Herzogstraße 28 3556 Halbtagsmädchen zu 3 Personen Vorzustellen ab 18 Uhr. 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März in dem Gebäude Antoniterstraße 19—25 wieder eröffnet. Die stationäre Abteilung im Bürgerhospital bleibt bestehen. Dringliche(chirurgische) Krankheitsfälle können während des Umzuges dort ausgenommen werden. Oberbürgermeister, Köln Karin Hardt- Dorothea Wieck Carsta Löck- Käthe Haack Dein Leben gehört mir .00 1/36.00 Keine Vorstellung Wegen Renovierung geschlossen Gefährliche Frauen Anfang 11 Uhr. letzte Vorstellung 9 Uhr abends Paul Hörbiger- Fita Benkhoff Theo Lingen OPERNBALL .30.45.00 Carola Höhn- Trene v. Meyendorft Wir lanzen um die Well Jusendfrei Carola Höhn- Irene v. Meyendorft Wir lanzen um die well Jugendtrei Jenny Jugo- Carl Lucwig Diehl Der hofinungslose Fall .00.30.10" Jugdl. nicht zug. Charlotte Thiele- Harald Pauisen Wir fanzen um die Well .40.00.15 Neue Sprechstunden der Beratungsstelle für Geschlechtskranke. Montags und Donnerstags von 8 bis 12.30 Uhr und 16 bis 19.15 Uhr. Dienstags und Freitags von 8 bis 16 Uhr. Mittwochs und Samstags von 8 bis 13.30 Uhr. Oberbürgermeister, Köln Muelk. Instrumente Plano Panler Frieeenplatz 13 Italien. Geigen größte Anewahl. HIöfer.— Neuißer Straße 250 Jugendherbergsauswelse Der Reichsverband für Deutsche Jugendherbergen, Kreisverband Köln teilt mit, daß die Geschäftsstelle sich nicht mehr in Köln=Deutz, Mindener Straße 22, befindet, sondern nach Köln=Deutz, Helenenwallstr. 57, verlegt wurde. Jugendherbergsausweise werden dort in der Zeit von 15 bis 19 Uhr ausgestellt, Samstags von 10 bis 13.30 Uhr. Außerdem werden Jugendherbergsausweise ausgestellt beim Jugendamt der Hansestadt Köln, Brückenstr. 19, Dischhaus, Zimmer 112 während der allgemeinen städtischen Dienststunden. Fumburg tröher KINO 3 Neußer Str. 264 Neues Theater Köln- Mülhelm Buchheimer Str. 24 Hotburg Mülhelmer Preihen bellbrücker Lichtspiele Teilzahlung Herrenanzüge Herrenmäntel Knabenkleidung Damenkleider Damenmäntel Rlusen Röcke Barpreise Kreditaufechlag Monat 50 Pfennig Gimbel-Plieren baum. Köln. Hohe Pforte 22(3000) Alleinmädchen sauber u. zuverin kleinen gepflegten Hauehalt für sofort oder später gesucht Patt, KölnMülheim, GrafAdolf-Straße 81 Se Unterricht II EUTL Paul Hörbiger- Theo Lingen Fita Benkhoff OPERNBALL .20.40.20" Jug. nicht zugel. Heinz Rühmann Nurra 1 ich bin Papa! .20.40.20" Jugendl. zugel. Robert Taylor„ Wallace Beery Die Stunde der Vergeltung Hansl Knoteck- Wolf Albach-Retty Heimatland .00.45.20 Der weide Tiger Karin Hardt Karl Schönböck bein Leben gehört mir .00.30.00 Paul Hörbiger Unsterblicher walzer .00.45.15" Jugendfrei Theo Lingen- Grethe Weiser Paul Hörbiger Hochzeitsreise zu Dritt Jug. nicht zusel..00.00.15 2. Deussche Reichslotterie Gewinnauszug Ohne Gewähr — 5. Klasse Nachdruck verboten Kaufgesuche Silber Silbergeld kauft Juwelier Wagner. Hohe Pforte 22—. 1837. Zulassung C 20 811 Vnterricht für Schülerfinnen). die aus beeon deren Gründen an der öflent lichen Schule Schwierigkeiten haben. Vorbereitung für alle Klassen. Abitur. Mittelreife'm schulung Schul ersatz, Nachhilfe Privatiehrer Schnitzler Salier ring 58 213719 Französischer Sprachklub: Tilshotel, AndreasLernen ist nicht schwer, wern man den richti gen Lehrer fin det Auekunft über geeignete Lehranstalten geben die Unter richtsrubriken in der Morgenzeitung Der Neue Tag Autofahrten Transpor Spedition Gerh. Strohe Möbeltransporte Rollfuhrwerk 22 22 03(938 Tanzstunden jederzeit. Seheine Probsteigasse 21. 217271(4) Overzier, Gesang Laute. Klavier, Akkordeon 57 649 verschiedenes Gute Brillen von Optikermeister R. Vetter. Köln, Luxemburger Str. 28. Alle Kranken kassen(3283) Pteffen, Heinrichs Oeterkarten Kupfertiefdruck für den Straßenhandel in Mappen sortiert liefert billigst Großhand lung Jütte. Gr Griechenmarkt 43/47 Ruf 21 50 33 (3119) Püllfederhalter zeparaturen Becker, gasse 26 Krebe (47) Verlieren Sie auch nicht die weiteren Angebote in unseren Bezirksaus gaben aus dem 12. Ziehungstag 12. März 1940 In der Nachmittagsziehung wurden gezogen 6 Gewinne zu 10000 3M 79366 99660 I5 Gewinne zu 5000 KM 97830 135515 19723 227) 387119 9 G e w i n n e z u 4 0 0 0 R M. 9 0 8 5 3 1 3 6 8 4 3 6 1 2 6 2 3 Gewinne zu 3000 RM. 81017 54 Gewinne zu 2000 NM 21176 38315 137109 144971 201037 207221 207573 208000 239022 286734 305573 328355 39•323 337454 343214 344777 347725 381640 20 Gewinne zu 1000 RM. 1874 8588 22624 22987 26548 2836 30226 58636 60735 62463 66138 84351 105210 111755 27018 135601 138332 141480 162663 163765 167872 175757 178072 194351 207748 250556 254997 266262 270664 274446 275801 295016 305939 340039 346441 355225 371207 366173 390911 398075 13. Ziebungstag 13. März 1940 In der Vormittagsziehung wurden gezogen 9 G e w i n n e z u 5 0 0 0 R M. 1 1 7 1 8 9 2 7 5 4 3 5 3 0 8 9 9 2 12 Gewinne zu 4000 RM. 33604 88402 114403 38780 18 Gewinne zu 3000 RM. 18124 139889 221555 319042 354822 381779 33 Gewinne zu 2000 KM, 4036 25678 60075 86872 128405 23019 172347 211067 247576 313335 331587 102 Gewinne zu 1000 AM. 13895 40842 51824 45519 55554 72714 79322 79826 85011 98323 112656 112365 139544 153289 156178 179842 188519 201087 21012S 212637 213320 21566 22729 2691 g 277 247i 3206#os. 181# 190 Dnn DI!— Kristall Palast Wo..00.45.45 So..00.00.00 Jugend nicht zugelassen Ein mitreißender Bavaria-Film! Joachim Gottschalk Charlotte Susa Brigitte Horney GIUck und Leid einer wundervollen Frau! HT-Annahmestelle für Anzeigen und Bezug befindet sich Salier-Rina 19 Zigerrenhaus E. Schwensmann Ruf: 215421 (Neue slag Freitag, den 15. März 1940 DERNEUETAG THEATER KONZERTE VERGNUGEN FILM-PALAST PROGRAMMFOLGE AB FREITAG Unteres Theater Heinz Rühmann Kurra! ich bin Papa Stunden der Freude Stunden des Lachen: Stunden der Begeisterung Ein Film voll prühender Heiterkeit logendl zugelassen! Obere. Theater Charles Kullmann La Paloma Der pannende Film auf dem buntbewegten Leben eine: Abenteurers. Temperamentvolle Tänze Herrliche Melodien Ein Film, der begeister und mit eißt logendl. zogelassen! Spät-Vorstellung 3. woche Freitag. Samstag, Sonntac 23 Uhr Kreuzritter Ein Monumentalfilm von ungeheurer Wuch und Oramatik. Ein unvergeßliche Erlebnis Bobi UE Enrenstraße 18 lohrpost— DAS DOPPELTHEATER KOLNS HOHE STR. 11/13" RUF 22 36 39 ANN Lichtspielee Klettenberg-Sdlz BAND Sevtenrather Str. 381/ Rut 4 6607 Nur Freitag bis einschl. Montag(15.—18. März) Persönliches dasteple! Kosaken-Chors des berühmten Stbirischen ROSakei-enors 10 Sollsten— Gesang und Bale alka Dazu Im Fllmtell: Diener lassen bitten Eines der herrlichsten Lastspiele mit Hans Söhnker/ Pita Benkhoff Joe Stöckel Rose Stradner Werktage 17.00 20.00 Am onnta: 1430 17.00 20 00 Dienstag bis einschl. Kartreitag: Ruf 218003 Leuchtfontöne Landing-Ballett mit Original-Kostümen Schönheitstänze Carola und Don Fredo Spanisch akrobatische Höchstleistungen Orchester Richard Freundgen Tägl. 20 Uhr Sonntags auch 16 Uhr Toklo-Bar- Bauernschenke bis 3 Uhr geöffnet Rivalin der Zarin Schildergasse 99/101. 1. Stoch Fernrul: 22 63 05 Kasino und Bar Täglich ab 19.00 Uhr Konzert und Tanz Kapehe Artur dietrich und seine Sollsten Va chus Veen hg Ein Kriminalfilm s Dein Beben gekört mir'!? iing Karin Hardt, Doroth. Wieck, Carsta Löck, Käte Haack I. Petrovich, K. Schönböck, H. Paulsen., Chr. Kayssler Von erschütternder Grausamkeit sind in der Geschichte die Bilder großer Ereignisse. Doch auch das Geschehen, das nur einen kleinen Kreis von Menschen erfaßt, steht oft den großen Verwicklungen an Unerbittlichkeit in nichts nach. Nichts ist so ernüchternd wie die plötzliche Demaskierung der Menschen um uns. Stets wird vieles zerbrochen und nur was echt ist, bleibt. Eine Freundschaft die unter dem Unstern eines Ereignisses geboren wurde, ist wertvoller als die Verbrüderung zweier Masken im Taumel eines Festes. Wenn die Maske fällt, zeigt sich das wahre Gesicht Hansa So..45- Wo. 3, ½6, 8 Uhr für Anzeigen und Berug BA Aachener Str. 23 Hahn 219959 Adoll-Hlltler-PI. 2 Henseler 73980 Alter Markt 30 Ludwix Laisdorft! Wwe. Ruf 2261.35 Brüsseler Platz 6 Beckmann 55407 1 Diele kamen und vergingen— ein Film aber wird fortbestehen in unser aller Erinnerung als ein herrliches Werk, so heiter, so rührend und so wahr, weil er in jedem Einzelnen Saiten persönlichsten Erlebens anklingen läßt: Mutterlie Der Gustav Ucicky-Film der Wien-Film o. Ufa mit Käthe Dorsch, Paul Hörbiger, Wolf Albach-Retty, Hans Holl u. v. a. In jedes moderne Büro gehört die gute Drucksache, hergestellt von der Kölner Verlags-Anstalt und Druckerei darum die 5. Woche in Köln! In den ersten 4 Wochen sahen 75000 Besucher diesen einmaligen, einzigartigen Film. Unzählige aber haben ihn schon jetzt mehrmals gesehen und waren jedes Mal von neuem begeistert. Auch Sie dürfen ihn nicht versaumen! Nur noch wenigeTageim Breite Straße im Herzen der Stadt Vorher Tobis-Wochenschau. Jugend zugl. Beginn: tägl..15.00.15.30 Uhr Die große Familie, Kulturfilm Ehrenstraße 53 Neunzig Eiselstein 101 Wessel Fischmarkt Dries Friesenstraße Gülich Gereonstraße 40 Hostell 228809 Große Budenkasse 1Ecke Unter Coldschmied Franz Hockerts. 221887 Hohe PlortelEcke Sternengasse Hansen 227845 Köln im Banne eines Füms! FAULA WESSELT WIELT BIRGEL IN annstraße Louise Simon Komödienstr 75 Scheuer 22 54 26 Krefelder Str 28 Burgwinkel 738 93 Levstapel Waaner 227290 Veumarkt 33 Killan 212128 Der bieler schönste Ganglio#er-Film! #e Ufa-Palast Peterstraße 13 Bloch 217072 Salterring 19 Schweinsman un 215421 Schanfenstraße 47 Hos Hamm 21 47·01 Severinstraße 204 Dohm Uhlerring 24 Holland 97533 Waisenhausgasses3 Damm Ein grosses Erleinis für jeden! Allesin dlesem Film ist Schönhelt, Grazie und achendes Leben. Um so tleter erarein uns die Tragik des Ausgangs. Vorber: Spanische Hofreitschole(Kulturfilm) und Tobis-Wochenschau 2. M0CHE GGCAPITOL .00.40.60.20 Jua zugel. Das lheater der 2000 am dir Tülnicher Str 4 Schulze Sonntag 111 Früh Vorstellung Luis Trenker Ein Der Kampf ums Matterhorn n ge Erstbesleigung des Malterhorns in d. Dahren 1841 1864 kine gewallige Bergkeite rieht den natürlichen Trennungsstrich zwischen Schweiz und Itallen Steinschlag- Lawinen und die Wucht des Hochgebirges in seiner ganren Pracht zelgt dieser Film aru die neue Wochenschau. Peter OstermayrFilm der UFA mit Hansi Knofeck Paul Richter- Hedwig Bleibtreu- Eduard Köck.- Erika Dannhoff- H. A. v. Schlettow und dem kleinen Martin Schmidhofer In rauschenden Wäldern, auf sonnigen Wiesen, in der ganzen Herrlichkeit unserer Alpenwelt wurde dieser Film gedreht, der von dem Schicksal dreier Menschen berichtet, die durch die mystische Einwirkung eines Naturvorganges in einen gefährlichen Konflikt getrieben werden Ein Ua-Fim, der jedem gerällt! Auch sie werden begeistert sein! UFA-PALAST UFA Kultorfilm und UFA Tonwochenschau Jogendliche zugelassen „Hohenzollernring 22—24 Vorverkauf fäglich ab 11.00 Beginn:.30.10.15.25 K —5 Freitag, den 15. März 1940 Nr. 74 KöLNam Rhei „Saisonbeginn“. der Kinderspiele Ab A Interview mit Professor Papst Der Generalmusikdirektor der Hansestadt zur Aufführung der Matthäuspassion im Dom Tag der Wehrmacht 1940 Die Reihe der Veranstaltungen KRIEGS-WINTERHILESWERR Die Nachricht von der Aufführung der Matthäus Passion von Johann Sebastian Bach im Kölner Dom hat nicht nur in Köln, sondern darüber hinaus in ganz Deutschland wie das Presseecho beweist, größten Widerhall gefunden. Unser Musikreferent hat deshalb Gelegenheit genommen, sich mit dem Leiter der Aufführung, Generalmusikdirektor Professor Eugen Papet, über das bevorstehende künstlerische Er eignis zu unterhalten. Die Anfänge der Messen, als deren ragendsten Gipfel wir die am 15. April 1729 während der Karfreitagsvesper in der Leipziger St. Thomaskirche uraufgeführte Passionsmusik nach dem Evangelisten Matthäus von Johann Sebastian Bach be zeichnen können, liegen bei der gregorianischen Passion der liturgischen Evangelienlesung der Leidensgeschichte während der Karwoche. Aus diesen Anfängen entwickelte sich die sogenannte lateinische Choralpassion. Der lange Entwicklungsweg von dieser ältesten Form der Passion über die durchkomponierte Motettenpassion und die ältere dramatische Passion, bei der nur die„Stimme des Volkes“, die Einleitung und der Schluß im polyphonen Satz komponiert wurden, während die Erzählung des Evangelisten und die Worte der Einzelpersonen immer noch in den alten Lektionsformeln verharrten, bis zum kunstvollen Bau von Bachs dramatischen Oratorienpassionen soll hier nicht im einzelnen verfolgt werden. Indem nunmehr Bachs Matthäuspassion im Kölner Dom zur Wiedergabe gelangt, wird ein über die Jahrhunderte sich ausdehnender Kreis sozusagen symbolisch geschlossen. Kennern der Geschichte der Kirchenmusik sind die Kämpfe bekannt, die zumal im 17. und 18. Jahrhundert gegen die im Zusammenhang mit der Entwicklung der Oper und des rezt tativischen Stils stehende Verweltlichung der Kirchenmusik und des Kirchenstils geführt wurden. Auch das Schaffen Seb. Bachs ist in diesen Streit der Meinungen gezogen worden. Wie ernst es indessen der Meister selbst mit seiner Kunst nahm, gebt besonders aus einer sehr interessanten Stelle im Anstellungs vertrag Bachs mit dem Magistrat der Stadt Leipzig hervor, wo es heißt:„In Beybehaltung guter Ordnung in denen Kirchen, Ver Dom 15 In türmen Photo: Weltbild Die Saison der„Frühlingsspiele" unterer Kinder hat ngesetzt. Schon sausen Jungen und Mädel auf Rondurch die Straßen. Sobald Frau Sonne die wilden Strahlen auf die Erde schickt, beginnt es uf den Straßen von Kindern lebendig zu werden. Aus llen Häusern und Wohnungen kommen sie heraus, die kleinsten noch in Trainingsanzügen mit bunten Wollützen auf dem Kopf, und sogleich beginnt das Frühlingsspiel. Wenn Schmitzens Fritzchen zum ersten Male seinen oller oder„Schnelläufer“ herausholt, dann weiß Mutter, ß die„Saison“ ihren Anfang nimmt. Besonders in en stilleren Seitenstraßen, die weniger vom Straßenverhr berührt werden, hat das fröhliche Leben der spielenin Kinder begonnen. Auf dem Asphalt werden die ersten ##ttrennen mit Rollern oder Rollschuhen ausgetragen. lbst in den Wohnungen hört man das Geschrei munterer inderstimmen. Wenn erst Roller und Rollschuhe die Straße zurückobert haben, dann dauert es meistens nicht lange, bis uch der erste„Dilldopp“(hochdeutch: Kreisel) wieder be. das Pflaster tanzt. Durch Jahrzehnte hindurch haben ch bestimmte Kinderspiele treulich erhalten. Rollschuhe ab es schon vor dem Weltkrieg, obwohl sie immerhin och eine neuere Erfindung sind. Noch„jünger“ ist der soller. Der Kreisel dagegen tanzte schon in Großvaters ugendzeit über das Pfaster, obwohl seine eigentliche lütezeit“, erst mit der Erfindung der asphaltierten traßen begann. Auch die Murmeln, auf kölsch: immer, pflegen alljährlich im ersten Vorfrühling wieder fzutauchen. Kaum ist der Boden in den Anlagen und s kleine Stückchen Erde rings um die Bäume in den straßen weder aufgetaut, so beginnt auch schon das immerspiel". Wie gut, daß Ostern vor der Tür steht: r Österhase pflegt nämlich alljährlich nicht nur Eier zu gen, sondern auch Murmeln. Und im Vertrauen geigt, wenn er für unsere Jungen und Mädel irgendwo nen Beutel mit fünfzig oder hundert dieser kleinen iden Kugeln versteckt, freuen sie sich darüber meistens hr als über das schönste Österei. Es gibt noch so viele andere Spiele. Kleine Mädchen s lieben besonders das Kästchenspringen. Sobald Straßen trocken sind, findet man wieder allenthalben großen weißen Kreidefelder aufgezeichnet, in denen ge und Friedchen mal auf dem rechten, mal auf dem ken Bein oder mit beiden zusammen herumhopsen. n wunderschönes Spiel für den Vorfrühling, weil man bei auf alle Fälle warm wird...—8 Probelauf der Luftschutzkirenen Der Polize spräsident teilt mit: Das Probelaufen der uftschutzsirenen in Köln wird am heutigen Freitag, März, im Laufe des Vormittags durchgeführt. Es urd das Signal„Entwarnung“ 1 Minute lang auselöst. Uraufführung im Reichssender Köln en der Sendereihe„Dusik im Felde stehender mponisten“ brachte der Reichssender Koln ein neues rk:„Puszta=Lieder“ für gemischten Chor, Sopran, und Baritonsolo mit Orchester von Wilhelm Adams ür Urauffuhrung. Diese Gesänge der Puszia nach einer von #anz Peter Kurten entworfenen Zusammenstellung unga her Natur= und Liebeslorik bedeuten in ihrer volkstümlichen echt musikantischen Haltung um so mehr eine wirkliche Vereicherung der Literatur, als zu den rein musikalischen Vorigen auch solche der technischen Faktur treten. Die Stim ung der ungarischen Landschaft wie der ungarischen Volks ele ist im musikalischen Bilde vortrefflich zum Ausdruck geracht worden, und die nicht sonderlich schwierigen Bedinnaen der Wiedergabe gestatten auch Chören mit einfacheren kalen Mitteln eine erfolgreiche Tarstellung des Werks. Vielchi macht sich der Komponist noch die Mühe, den Orchester s für Klavier für zwei oder vier Hände zu bearbeiten, um * Verbreitung seines gediegenen Werkes noch mehr Mogchkeiten zu geben Die Wiedergabe im Reichssender Köln urch den Rundfunkchor und das Orchester des Funkes unter eitung von Josef Breuer und die Solisten Greie Avrilfreuzhage, Trude Fischer und Hans Losch gaben * Uraufführung ein durchaus erfolgreiches Gepräge. G. Der Generalmusikdirektor der Hansestadt Köln. Prof. Eugen Papst, am Pult Photo: Archiv die Music dergestalt einzurichten, daß sie nicht zu lang währen, auch also beschaffen seyn moge, daß sie nicht overnhafftig herauskomme, sondern die Zuhörer vielmehr zur Andacht aufmuntere.“ Bis zum Jahre 1863, wo Friedrich Koenen als Domkapellmeister nach Köln berufen wurde, ist der Kölner Dom eine besondere Pflegestätte kirchlicher Vokalmusik in bindung mit Instrumenten-gewesen. Es war der tapellmeister Leibl, der Vater des Malers Wilbelm Leibl, der im Kölner Dom die kirchliche Vokal= und Instrumentalmusik dirigierte und nicht nur zahlreiche Instrumentalmessen von Mozart und Havdn, sondern auch andere geistliche Chorwerke von liturgisch weniger gebundener Haltung zur Aufführung brachte. Im Augenblick interessiert vor allem die alte Domkapelle, auf die ja bekanntlich unser Städtisches Orchester seine ersten Anfänge zurückführt. Sie bestand vor 1800 aus sechs Sängerinnen, vier Sängern, einem Organisten und strumentalisten, dazu noch einigen Hilfsträften. Den der französischen Revolution fiel auch die alte Domkapelle zum Opfer, aber die Liebe für musikalisch reich ausgestattete Kirchenmusiken im Kölner Dom blieb unverändert und führte 1808 zur Gründung eines„Vereins der Dommusik", der von nun an mit den Resten des früheren Domorchesters und begeisterten Kolner Musikliebbabern regelmäßig im Dom Instrumental messen und andere kirchliche Gebrauchswerke zur Aufführung brachte. Im Repertoire befanden sich fast alle bedeutenden Messen von Mozart, Josef und Michael Haydn, Beethoven, Chernoini, Jommelli, Peter von Winter und anderen Meistern. Außerdem aber— und dies scheint uns im Augenblick be sonders bemerkenswert— wurde im Kölner Dom alljährlich am Karfreitag das Passions=Oratorium„Die sieben Worte des Erlösers“ von Haydn zur Aufführung gebracht. Man erkennt aus alledem, daß diese Passionsaufführung bereits eine stattliche Reihe von„Ahnen“ besitzt. Keineswegs soll damit nun einer musikalischen Neueinrichtung dieser Art das Wort geliehen werden. Wie die Matthäuspassion von Bach zu den erhabenen Ausnahmewerken der musikalischen Kunst gehört, so muß auch diese Passionsaufführung im Dom als ein seltener Ausnahmefall in der Geschichte musikalischer Aufführungspraxis gewertet werden, wenn man auch den Wunsch hegt, daß sich dieser Ausnahmefall alljährlich einmal wiederhole. Vielleicht hegt auch Generalmusikdirektor Professor Eugen Papst, der zuerst den Gedanken einer Passionsaufführung im Tom erwogen und ausgesprochen hat, diesen Wunsch. Auch er findet in dieser„Dompassion“ eine wundervolle Verbindung der einen Kunst und Ausdruckswelt mit der anderen.„Wie die nsen solemnis von Beethoven“— wir dürfen hier wohl die Ausführungen von Professor Papst wörtlich zitieren—„geht auch Bachs Matthäuspassion sozusagen die ganze Christenheit an. Ich empfinde die ganze Passionsmusik insgesamt als so weihevoll und kirchlich, daß ich mich nur aus praktischen, nicht aber aus stilistischen Gründen zu einigen Kürzungen für die Aufführung im Dom entschlossen habe. Im Verhältnis zum Ganzen aber sind diese Kürzungen sehr unwesentlich. Aber noch ein weiteres Moment ließ in mir den Gedanken einer Passionsaufführung im Kölner Dom aufkommen. Als Kunstwerk ist der Kölner Dom sozusagen geistiges Eigentum der ganzen deutschen Nation. Zu diesen nationalen Besitztümern aber gehören auch Bachs Passionsmusiken. Kein Geringerer als Richard Wagner hat von den Passionen gesagt, daß sich in ihnen das ganze Wesen, der ganze Gehalt der deutschen Nation verkörpere.. So ist diese Passionsmusik im Kölner Dom nur eine einzigartige Verschmelzung zweier nationaler Besitztümer. Gerade jetzt scheint mir diese Verschmelzung besonders be deutungsvoll, und es mag für sich sprechen, daß wir sozusagen „gleich hinter der Front“ uns zu einer solchen Kundgebung deutschen Wesens und deutscher Kunst entschlossen haben. Ich habe, als ich den Gedanken dieser Passionsaufführung im Dom erwog, vor allem auch an unsere Soldaten gedacht. Leider ist es uns nicht möglich gewesen, allen Wünschen dies mal gerecht zu werden, und eine Wiederholung der Passion im Lom ließ sich aus einleuchtenden Gründen nicht ermöglichen. Aber es werden von der Aufführung Platten hergestellt und von den verschiedenen deutschen Reichssendern übertragen. Es wäre aber ein idealer Zustand, wenn uns das Domkapitel all jährlich den Dom zu einer Aufführung der Passion überlassen würde. Man gelangte mit der Zeit dann zu einer Tradition, die in der ganzen Welt geradezu einzig dastehen wurde. Vorerst aber bin ich dem Domkapitel zu lebhaftem Dank verpflichtet, daß es mir für die kulturelle Bedeutung dieser Passionsmusik im Dom so viel Verständnis entgegengebracht und die Auf führung gestattet hat.“ Soweit Professor Papst, der während seiner Hamburger Tätigkeit die Matthäuspassion alljährlich in der großen Michaeliskirche dirigiert hat. Ter Kölner Generalmusikdirektor zeigte uns dann noch einige musikalische Schätze aus seiner Bibliothek, darunter die Fassimile Partituren von„Tristan", „Parsifal",„Friedenstag“ und... der Matthäuspassion, an FUR DEN TAGDER WEHRMACHT AM 10.UND 17. MARZ 1940 Der Tag der Wehrmacht, der schon in den vergangenen Jahren in Köln so starken Zuspruch fand, wird auch in diesem Jahre, am kommenden Samstag und Sonntag, mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen durchgeführt. Wieder einmal und erst recht in der gegenwärtigen Kriegszeit werden die„ Kölner und Kölnerinnen ihre Verbundenheit mit„ihren Soldaten unter Beweis stellen. Die kleinen, bunten Troddeln, die viele heute schon in den Knopflöchern tragen, sind das Kennzeichen des Tages.Illebrigens, diese Troddeln gibt es nicht überall in Deutschland, in anderen Gauen werden die Fahnen und Standarten getragen, die der Gau Köln Aachen schon im vorigen Jahre herausbrachte. Diese 12 verschiedenfarbigen Troddeln sind ein Erzeugnis der erzgebirgischen und schlesischen Webindustrie, der sie zusätzliche Arbeit gebracht haben. Insgesamt 1,9 Millionen Stück wurden hergestellt. Die Veranstaltungsfolge in Köln sieht vor: Am Samstag veranstaltet die Wehrmacht von 16.30 bis 18 Uhr Platzkonzerte auf dem Heumarkt, Schlageterplatz, Post Kalk, Wiener Platz Mulheim, Bahnhofsvorplatz, Marktplatz Ehrenfeld und auf dem Adolf-Hitler=Platz. Am Sonntag marschieren zwischen 9 und 11.30 Uhr verschiedene Wehrmachtseinheiten mit Musik durch Koln.,. Um 11.30 Uhr beginnt die große Essenausgabe. Eine Unzahl von Portionen Erbsen oder Bohnen mit Einlage, von der Wehrmacht kostenlos zur Verfügung gestellt, werden zum Preis von 50 Pfennig pro Liter „ohne“ ausgegeben.„Die Essenausgabe dauert bis 14.30 Uhr, und zwar kann man die schmackhafte Soldatenkost an folgenden Stellen in Empfang nehmen: auf dem Heumarkt, dem Neu markt. Am Hof, am Adolf Hitler=Platz, am Schlageterplatz, am Marktplatz Ehrenfeld, am Wilhelm Platz Nippes, an der Post Kalk und am Wiener Platz Mülheim. An diesen Plätzen wird zur Zeit der Essenausgabe Konzert veranstaltet. Da diese Ausgabestellen aber bei der Riesenmenge der Portionen nicht reichen würden, geben gleichzeitig die Gemeinschaftshäuser der NSV: Rheingasse 8, Ursulaplatz 16, Buschgasse 21, Sülz, Palanter= straße 13, Ehrenfeld, Helmholtzstraße 26, Mülheim, Wallstraße 95 Essen ab: außerdem kann man es in Poll, Rheinallee 131 und Müllergasse 16, in Deutz, Deutzer Freiheit 48 und Jugendherberge Mindener Straße und in Mülheim, Mülheimer. Freiheit 48, empfangen JJeder muß seinen Löffel mitbringen.) wahrend das übrige Geschirr gestellt wird. Familien, die das Essen zu Hause einnehmen wollen, werden gebeten, ihren Bedarf in der nächstliegenden NSV=Küche, die oben angegeben sind, mit einem Kochgeschirt abzuholen. Am Samstag und Sonntag wird auf dem Neumarkt dütrch eine Feldbäckerei Kommißbrot gebacken, das an die Bevölkerung ebenfalls„ohne“ verkauft wird Nach dem Essen beginnen in Köln ab 14.30 Uhr bis 18 Uhr die Vorführungen der Wehrmacht in ihren Unterkünften. Ganz Köln wird am Sonntagnachmittag in die Unterkünfte der Wehrmacht strömen. Die Soldaten sind bereit! Liebe Leut' nun laßt’s Euch sagen Pfeffenminz ist nun einmal nicht zuschlagen! deren Betrachtung er so viele feine Bemerkungen zum Aufführungsstil der Passionsmusik knüpfte, daß man in ihm einen vortrefflichen Kenner des großen Johann Sebastian Bach zu erblicken hat. Robert Greven buch einer Weffwallreife III. k Lager... Ueber den Bergen der Eifel mit ihren vorfrühlingsmatten Farben strahlt an einem leuchtend blauen Himmel die Sonne. Zu gleicher Zeit segt aber auch ein eisig tatter Wind über die tahlen Höhen. Und aus der Aufeinanderfolge von Nebel, Kälte und Sonnenschein erhält das Bild der Natur einen Zug, wie wir ihn noch nie eriebt haben: Der Nebel hat sich an der Leeseite der Zweige und Aeste der Bäume und Sträucher zu zentimeterbreiten Eisfahnen verdichtet, die jetzt im Sonnenlicht wie Kristallglas blitzen und gegen den blauen Himmel oder unten im Tal überraschende Kontraste zaubern. Zu dem optischen Eindruck kommt noch ein akustischer, das Eis singt im Winde, splittert klirrend zur Erde. Während wir dann über die Höhen wandern, hören wir von fern das grollende Donnern schwerer Artillerie. Drüben auf halber Höhe des Berges sehen wir eine leichte Batterie beim Fahrexerzieren. Und ganz am Horizont, oben auf der Höhe des Berges recken sich die Rohre schwerer Flak in den blauen Himmel, durch den sich von Nordosten nach Südwesten ein deutscher Aufklärer schraubt. Das Bild der Landschaft verschweigt trotz dieser militärischen Züge, daß sich hier der größte Festungswall der Welt befindet; wenn man es nicht wußte, man glaubte es nicht. Die Berge wölben sich noch wie gestern und ehedem, die Felder liegen da und warten auf die Frühjahrsbestellung oder es keimt die Saat schon in der Erde, und doch spannt sich hinter diesem friedlichen Bild die geballte Verteidigungskraft eines Volkes, unsichtbar und nur ganz gelegentlich einen Zipfel ihrer Geheimnisse lüftend Das ist das Werk der Männer, in deren Mitte wir nun leben, und sie bauen weiter! Wir schreiten zwischen eis glitzernden Hecken und Baumreihen und der Lagerführer erzahlt, wie er sich wie ein Vater um jeden einzelnen seiner Manner kümmert. Voller Stolz spricht er davon, wie er Erleichterungen und Bequemlichkeiten für sie erreichte, und wie diese Fürsorge ihre Früchte trug. Die Lagergemeinschaft steht heute wie ein Mann hinter ihm. Auch der letzte der Männer hat es inzwischen begriffen, daß hier ein Lagerführer sich um sie wie um seine Kinder bemüht. Die Disziplin, die er dafür verlangt, die Kameradschaft, sie wachsen aus Achtung und aus der Erkenntnis der Notwendigkeit. Seit Kriegsbeginn ist in der Organisation der Lager die straffe militärische Zucht und Ordnung eingeführt, die sich zur Führung von Massen noch immer als die beste Form erwiesen hat Die Lagerinsassen sind zu Kameradschaften zusammengefaßt, die morgens ge schlossen zur Meldung antreten. Der Tag wird unter ein be stimmtes Wort des Führers oder ein Zitat aus dem Schat deutschen Geistes gestellt. Der Luftschutz der Läger ist bereudurchorganisiert und im Aufbau begriffen in der Freizen wird vormilitärische Wehrerziehung getrieben Davon erzählt uns der Lagerführer, und wir haben Anlaß uns später von dem Gesagten zu überzeugen. Wir hatten in diesen Tagen mehrfach Gelegenheit, Männer kennen zu lernen, die fuhrend in der Organisation oder Be treuung der Läger stehen. Bei allen fanden wir, obgleich sie in Alter und Wirkungsbereich sehr verschieden waren, den gleichen Idealismus, die gleiche Hingegebenheit an ihre Auf gabe. Und so wie sie wuchsen mit den Forderungen, die man an sie stellte, so ist es auch mit den Arbeitern. Auch sie formieren ich dem Grade ihrer Begeisterungsfähigkeit und Aufgeschlossen heit entsprechend um den Lagerführer, nehmen zusätzliche Aufgaben auf sich, fühlen sich eingeordnet in das große Werk. Hier zeigt sich, wie der deutsche Idealismus auch in dem letzten Deutschen schlummert und, einmal geweckt, sich entfaltet. Familienunterhalt Kriegsgetrauter Aus gegebener Veranlassung weisen wir auf die Unterhaltspflicht bei kriegsgetrauten Kriegerfrauen hin. Man ist häufig der Meinung, daß Unterhalt und Mietbeihilfe zwangsläufig bei Kriegsgetrauten gewährt werden müssen. Demgegenüber ist festzustellen, daß die Familienbeihilfe nicht gezahlt wird, wenn bislang noch kein eigener Hausstand vorlag und die Erwerbstätigkeit ungemindert besteht. Besondere Umstände wie Niederkunft, körperliche Beeinträchtigungen genießen selbstverständlich nach wie vor die Aufmerksamkeit der Kriegshilfsstellen. Nach Ankunft des Kindes tritt die Unterhaltspflicht automatisch ein, was natürlich nicht besagt, daß die Mutter fortan der Erwerbspflicht enthoben ist. Großzügigkeit der Behörden dürfte in allen Fällen gesichert sein. In Zweifels= oder Antragsfällen gibt bekanntlich die NSKOV mit ihren Dienststellen in den Kreisen und Ortsgruppen sowie ihrer Gaudienststelle, Köln, Claudiusstr. 1, Auskunft. Was überhaupt getan werden kann, wird von hier aus nach bestem Ermessen und eingedenk des ihr vom Führer erteilten Auftrags, bei der Hinterbliebenenbetreuung an erster Stelle eingeschaltet zu werden, getan. Seit Kriegsbeginn wird die Gasmaske mit zur Arbeitsstelle genommen „Die Brautschau" im Schauspielhaus(Apollo= theater). Unter der Leitung von Paul Riedy sind die Proben zu der vom Schauspielhaus zur Uraufführung erworbenen Komodie von Gogol, deutsche Bearbeitung von Audolf Blummer, im Gange. Es wirken mit die Damen: Franke Tooch, Genest, Bischoff, Blasius und die Herren: Thormann, Rouvel, Verden, Winzer. Hetting. Wehle, Drobilitsch. Das Bühnenbild stammt von Erich Mepold. L. und F. Rav, Blitzjongleure, die ols die besten ihrer Art gelten, gastieren in der zweiten Hälfte März im Kaiserhof. Freitag, den 15. März 1940 DER NEUETAG Nr. 74 Wir notieren... Zusammenstoß Eine üble Hausgenossin Eine 21jährige Hausangestellte aus Kleve wurde festgenommen, die in einer Pension in der Allerheiligenstraße, wo sie seit fünf Tagen in Stellung war, einem sort wohnenden Manne 40 Mk. aus einem verschlossenen Ein Lastkraftwagenfahrer, der die in Verlängerung Koffer gestohlen hat. Im Laufe der Ermittlungen geder Drehbrücke gelegene Verbindungsstraße zwischen der stand die Täterin zwei weitere Gelddiebstähle ein, die alten und der neuen Siegburger Straße benutzte und sie vor zwei Monaten in ihrer früheren Stellung auf der nach links in die neue Siegburger Straße einbiegen Moltkestraße ausgeführt hat. Für das gestohlene Geld wollte, stieß infolge Nichtbeachtung der Vorfahrt mit hat die Festgenommene sich Bekleidungsstücke, darunter einem nach Poll fahrenden Lastkraftwagen zusammen. ein Paar Schuhe im Werte von 50 Mark, gekauft. Bei dem Zusammenstoß zog sich der Fahrer des ersten Unterschlagungen Fahrzeuge wurden schwer beschädigk. Außerdem entstand aus gain denupoizel nahm eszeg, 3hjährigen Packer einer in der Nähe der Unsausteur schlagen hat. Das Geld hat der Mann zwei Tagen stehenden Gaslaterne. Personenwagen in Schleuderbewegung durchgebracht.— Ferner nahm die Kriminalpolizei eine 55jährige wohnungslose Frau von auswärts wegen Unterschlagungen und Urkundenfälschungen fest. der Nachene Straße ein Personenkraftwagen ins Schleu, Zusammenstößse mit zum Teil bösen Folgen dern. Im weiteren Verlauf der Schleuderbewegung geriet das Fahrzeug auf die linke Fahrbahnhälfte und stieß mit einem entgegenkommenden Straßenbahnzug zuDie„Nibelungenwälder“ bei Wiborg Russische Künstlerkolonie auf der Karelischen Landenge 7 Die Vegetariernda des Malers Rjepin 7 Liebestragödien am Wassertall## Von Dr. A. von Andreersky Ein Radfahrer, der aus dem Verbindungsweg zwi schen Litzmann=Straße und Gladbacher Wall kommend Mit der karelischen Landenge kehrt ein Gebiet an Rußland zurück, das noch vor dem Weltkriege eine ganz besondere kulturelle Bedeutung hatte. Das wildromantische Land um Wiborg mit seinen Seen und reißenden Strömen war bei den russischen Vertretern geistiger Berufe außerordentlich beliebt. Eine ganze Künstlerkolonie bevölkerte die Ortschaften auf der Eisenbahnstrecke nach Wiborg. Der russische Wagnerübersetzer Victor Kolomitzeff, ein Mann, dem die Verbreitung der Wagnerwerke in Rußland zu danken ist, war ein begeisterter Liebhaber der finnischen Natur.„hier lebt ein richtiger Wagnergeist", pflegte er zu sagen,„in diesen Wäldern hätte sich der Nibelungenring abspielen können“. Jeden Sommer nach links in die Straße Gladbacher Wall einbog, wurde verbrachte dieser leidenschaftliche Wagner=Verehrer mit sammen. Hierbei entstand an beiden Fahrzeugen leichter von einem Lastkraftwagen angefahren. Schwerverletzt seiner Familie in einem idyllischen Häuschen an einem Sachschaden* mußte er einem Krankenhaus zugeführt werden.— Beim See in der Nähe von Wiborg seine Ferien. Sachschaden.„„„„„„„„ Abbiegen nach links in die Düppelstraße stieß ein aus Dem Beispiel des bekannten Schriftstellers folgten zahlFahrerflucht?. Richtung Hindenburgbrücke kommender Lastkraftwagen reiche Sänger der Petersburger Staatsoper. Die bekannte auf der Deutzer Freiheit mit einem aus entgegengesetzter Altistin Eugenie Sbrujewa, Besitzerin einer herrlichen Am 13. März abends wurde auf der Straße Franken= Richtung kommenden Kraftradfahrer zusammen. Dieser Stimme, eine Künstlerin, die von dem beruhmten deut verft ein 57jähriger Radfahrer von einem aus Richtung wurde bei dem Zusammenstoß so schwer verletzt, werst ein 57jähriger Radfahrer von einem aus Richtung wurde bei dem Zusammenstoß so schwer verletzt, daß schen Dirigenten Felix Mottl zu den Munchener Wagner= Hindenburgbrücke kommenden Personenkraftwagen von seine Aufnahme in einem Krankenhaus erforderlich war. Festspielen engagiert wurde, kaufte sich ein Grundstuck hinten angefahren und schwer verletzt. Der Fahrer ist, Außerdem entstand noch Sachschaden an beiden Fahrzeu= unweit des Kolomitzeff=Hauschens. Die bekannte russische ohne zu halten, weitergefahren. Der Kraftfahrer wirdgen.— An der Haltestelle Braunauer Straße fuhr auf Sängerin Adelaide Andrejewa, die eine Zeitlang der aufgefordert, sich bei der Kriminalpolizeileitstelle Köln, der Frankfurter Straße ein Straßenbahnzug von hinten Berliner Hofoper angehörte, siedelte sich gleichfalls in der Am Weidenbach 10, Zimmer 65, zu melden. Personen, auf einen haltenden Omnibus auf. Ein Fahrgast des beliebten Künstlergegend an und zwar in Terisoti die über den Hergang des Unfalles Angaben machen Omnibusses wurde leicht verletzt, beide Fahrzeuge leicht können, werden ebenso um Meldung gebeten. beschädigt. Berufswahl: Landwirtschaft Beachtlich für Städter vor der Schulentlassung Der Zeitpunkt rückt näher und näher heran, daß die man sich an die Kreisbauernschaft und die BerufsBald wurde die ganze Gegend eine einzige Künstlersiedlung. Die beliebtesten Schauspieler und Sänger kauften sich Villen mitten in der gesunden Natur des finnischen Fichtenwaldes. Eine Berühmtheit ersten Ranges war der größte russische Maler Ilja Rjepin. Fast ein Menschenalter lebte er in einer Villa, die er sich in Kuokola, dem beliebtesten Seebadeort der karelischen Landenge, erbaut hatte.„In den Pennaten“, so hieß das Haus des Meisters, traf sich alles, was im geistigen Rußland einen Namen hatte. Berühmte Dichter, Sanger und Maler waren dort oft und gern gesehene Gäste. Am häufigsten traf man dort Schaljapin, dessen Stimme die Nachbarn Rjepins nächtelang lauschen konnten. Im Hause herrschte ein sonderbarer Stil. Der Schulentlassenen den für das Leben entscheidenden Schritt beratungsstelle des Arbeitsamtes. zur Berufswahl treffen müssen. Sowohl die Eltern] Auch die jetzt zur Schulentlassung kommenden Mäd wie die vor der Schulentlassung stehende Jugend haben chen finden in der Landwirtschaft geeignete Lehrstellen.. dabei oft Entscheidungen zu treffen, die bei der Vielzahl Im Gegensatz zum Stadtleben bietet das Landleben eine ganze Haushalt zeugte von der Originalitat des Hausder einzuschlagenden Berufe nicht immer ganz leicht viel größere Verbundenheit mit der Natur und ihren herrn. Am Eingang hingen drei große Plakate:„Beleidigt sind.(Geschöpfen. Die Land rau sorgt dafür, daß ihre junge nicht die Dienstboten mit Trinkgeld".—„Gewöhnt euch „„ Helferin die Hauswirtschaft erlernt Auf dem Lande ist an Selbsthilfe, laßt euch nicht von Dienstboten anmelden, Bei Betrachtungen der verschiedenen Berufe offenbart#.:..schaft bedeutend vielseitiger sondern bedient euch freudig und selbstbewußt des Gongs, sich bald dieser bald jener Vorzug. In vielen Fällen zeigt spielsweise dem Tierpflegerberuf widmen. Wer Freude am Umgang mit Maschinen hat. kann den Beruf eines Schlepperführers, Dreschsatzführers oder Maschinen= vogtes ergreifen. Andere wieder finden gute Möglichkeiten des Fortkommens als Milchkontrollassistent, Saatguttechniker, oder als Techniker für Landeskulturarbeiten. Bei besonderer Neigung steht auch der Beruf des landwirtschaftlichen Rechnungs Buchführers offen. Erwähnt seien auch die vielen landwirtschaftlichen Berufe. die im weiteren Sinne dazu gehören, wie Gärtner Molkereifachmann. Melker. Geflügelzüchter usw. Jeder Veruf in der Landwirtschaft hat seine Zukunft. Voraussetzung für die Wahl des landwirtschaftlichen Berufes ist gute Gesundheit und Arbeitsfreudigkeit. Wer sich den ver chiedenen praktischen Berufen der Landwirtschaft zuwenden will. muß zunächst als Grundlage die Landarbeitslehre durchmachen. In dieser Grundlehre lernt der Lehrling die Grundbegriffe der bäuerischen Arbeit kennen. Ohne die allgemeinen landwirtschaftlichen Kenntnisse kann ein Spezialberuf in der Land„ und umfassendor als in der Stadt Ob die erworbenen der vor der Tür hängt.—„Bleibt nicht zum Essen ohne 2/che###ke Käntig ist ag.sennt daß sich Kenntnisse später auf dem Lande oder in der Stadt an= eingeladen zu sein“. An der Tafel saß auch der Hausnische Berufe. Häufig ist gar nicht bekannt, daß sich#menget werden dürkte gleichaunig sein. Jedenfalls stehl knecht. für Arbeitskräfte mit technischem Verständnis beson=.# daß die Jugendiahre besser auf dem] Um 6 Uhr nachmittags wurde im Speisesaal das sogeders in der Landwirtschaft ausgezeich: Gande in freier Natur, als hinter der Schreibmaschine, nannte„große“ Essen serviert. Der Maler war Begetarier. seie Verussauslichten ergeven. dem Lidentisch oder in der Fabrik verbracht werden. Es Es wurden seltsame Speisen aufgetischt, wie etwa Suppe Es wird überhaupt vergessen, daß die Landwirtschaft hat sich gezeigt, daß viele Mädchen, die einmal den Wer aus Heu, Kuchen aus Mohrrüben und eine Spezialität des sehr günstige Berussmöglichkeiten bietet. Die Vielseitigkeit zum landwirtschaftlichen Beruf gefunden haben, soviel Hauses. ein Gericht aus Kartoffelschalen. Sogar Butter der Landwirtschaft ermöglicht es, daß jeder ein seiner Freude daran finden, daß sie diesen als Lebensberuf und Milch waren streng verpönt. Weder Rjepin noch seine Neigung und Leistungsfähigkeit entsprechendes Arbeits= wählen und vielfach auf dem Lande auch einen Lebens= Frau trugen Lederschuhe. Sie rührten überhaupt nichts cebiet finden kann: Tierfreunde können sich bei= gefährten finden.— an, was von einem geschlachteten Tier stammte. Der deutschen Landwirtschaft sird jetzt in der Kriegs.] Die Mahlzeiten waren stets sehr lustig. Man saß zeit besonders wichtige Aufgaben gestellt. Es kommt dar= stundenlang am Tisch. Besonders starke Lachsalven begleiauf an. die höchste Leistung zu vollbringen, damit das teten den Versuch eines Neuankömmlings, nach Tisch zu deutsche Volk in der Ernährung unabhängig vom Aus= rauchen. Es durfte nämlich nur mit Hilfe einer besonderen land bleibt. Das alles ist aber nur dann zu erreichen, Vorrichtung geraucht werden, um die Luft im Zimmer wenn tüchtige Fachkräfte in der Landwittschaft tätig sind. sicht zu verderben. Die eigenartige Vorrichtung bestand Die landwirtschaftlichen Berufe sind als kriegswichtig aus einem riesigen Trichter, der in ein Ofenrohr mündete. und herausgestellt worden. Der Berufsnachwuchs ist in der Der Raucher mußte den Kopf in den Trichter hinein=ns ungenzs#ft Prransgestent, Wotchen. zn dan anderen stecken und dann den Rauch ins Rohr blasen. Nach Be Gegend angesiedelt, endigung der Mahlzeit mußten die Gäste das Geschirr an Tuberkulose litt, in der Küche abwaschen. Beim Abschied wurden die Gäste] Die Gegend um den Imatra=Wasserfall unweit von von der Herrin des Hauses in das Wohnzimmer geleitet, Wiborg war nicht nur wegen ihrer Romantik bei Malern wo sie noch folgendes Plakat bewundern konnten:„Es ist beliebt, sondern wurde auch von Liebespaaren gern * Im Wald bei Wiborg Photo: Archit Landwirtschaft ebenso notwendig. kriegswichtigen Wirtschaftszweigen. jedoch war ihm das Klima, da er zu rauh. Die wachsame Marktpolizei den Herren streng verboten, den sogenannten Damen beim Gmi. JIei grztI. Anziehen behilflich zu sein. Die Gleichberechtigung der Verschiebung von Blumenkohl vereitel: Fr u will von süßlichen Kavalierdiensten nichts wissen“. Da haben sich einige Straßenhändler böse die Finger ver= Ga wer Piasin ichreahntalang die Gansation d brannt, die glaubten, in diesem Kriege genau wieder so Schiebergeschäfte machen zu konnen wie in den beiden letzten Jahren des Weltkrieges. Diese Leute, fünf an der Zahl, mußten sich jetzt vor der Fünften Strafkammer des Landgerichtes Koln wegen Rettenhandels verantworten besucht. Wieviele unglückliche Liebespaare haben sich schon von der Imatrabrücke in den Wasserfall gestürzt! Als einmal die Tochter eines hohen Würdenträgers zusammen mit einem Studenten, den sie aus Standesrücksichten nicht So war Rjepin jahrzehntelang die Sensation der Künstlerkolonie von Kuokola, zu der sich immer mehr Pro= heiraten durfte, in den Imatra=Wasserfall sprang, wurde minente, Sänger und Schriftsteller gesellten, wie beispiels=„jungen Leuten bis zu 25 Jahren“— so lautete das weise der vor dem Weltkriege sehr beliebte Dichter Leonid seltsame Plakat an der Brücke Andrejew. Auch Tschechow hätte sich gerne in dieser streng verboten. — das Betreten derselben war am 9. „„„„ J a n u a r a u s i r g e n d e i n e m E r z e u g e r g e b i e t wirtschaft nicht eingeschlagen werden. Die Landarbeits= ein Waggon mit 4000 Köpfen Blumenkohl eingetroffen, der lehre ist die Zeit des körperlichen Erstarkens fur Kolner Einzelhändler bestimmt war, also unmittelbar an und des geistigen Reifwerdens. Während dieser den Verbraucher gehen sollte. Die Marktpolizei kam aber bald Tritter kam mit 100 Mark Geld Zeit kann der Lehrling den für ihn passenden Beruf in dahinter, daß der Waggon umdektoriert war auf einen Groß= Mitangeklagten konnte eine Be der Landwirtschaft aus eigener Erfahrung heraus er= bändler im Aachener Gebiet. Der Großhändler hatte die Ware geschaft nicht einwandfrei nachgen von einem Kolner Straßenhändler erworben und einen er mangels Beweises freigesprochen. wählen. Im Normalfall betragt die Landarbeitslehre beblichen Preisaufschlag gezahlt. Wäre die Kölner Marktpolizei ein Mithelfer muß zwei Wochen ins Gefängnis, und ein kam mit 100 Mark Geldstrafe davon. Zwei weiteren teiligung an dem Schieber gewiesen werden. Sie wurden nicht wachsam gewesen, so lief dieser Waggon an den stimmungsort bei Aachen, und dort wäre dann der Blumenkohl wieder ers zum Kleinhandler und dann erst zum Verbraucher zwei Jahre. Auf die Landarbeitslehre baut sich die Sonderlehre für den einzelnen landwirtschaftlichen Beruf auf die ebenfalls zwe Landwirtschaft mi ein festgelegter Tariflohn gewahrt. seiner Vorstrufenliste von 32 Nummern auf. Er erhielt wegen Für die Auswahl einer geeigneten Lehrstelle wende verbotenen Kettenhandels acht Monate Gesängnis, der Jahre dauert. Dem Lehrling in der gekommen. Tadurch hatte sich die Ware ungemein verteuert. dei Jahre dauert. Dem Lehrling in der]: Die meisten Angeklagten hatten viele Vorstrafen wegen vird neben Unterkunft und Verpflegung Gewerbeverzehens; der Hauptangeklagte wartete sogar mit Erfolgreiches 1. Kriegstrimester Im Zusammenyang mit der Feier des zweiten Jahrestages der Wiedervereinigung Oesterreichs mit dem Reich führte der NS=Deutsche=Studentenbund an der Universität Köln seinen Abschlußappell des ersten Kriegstrimesters durch. In einer kurzen Begrüßungsansprache konnte Gaustudentenführer Dr. Luyken auf den großen Erfolg der studentischen Erziehungsarbeit und auf den als vorbidlich anerkannten studentischen.Einsatz hinweisen Das Hauptreferat hielt Gauamtsleiter K. Thiel, der selbst den feldgrauen Rock trägt. Er erläuterte im einzelnen die großen politischen und militärischen Erfolge unserer Führung seit Kriegsbeginn, denen geradezu eklatante Mißerfolge der Politik unserer Feindmächte gegenüber stehen. Er kam dabei zu dem Ergebnis, daß unser erhebliches Uebergewicht auf allen Gebieten die sicherste Gewähr für die Erringung des Endsiegs sind. Die Kochkempers Roman von Christel Brochl-Delhaes Copyright dy Karl Köhler& Co., Berlin Schmargendorf (Nachdruck verboten.) 15. Fortsetzung Armin Bruuns, der Arzt, war ein Mann, der sich bisher eingebildet hatte, jeder Situation unbefangen entgegen zu treten und sich durch gar nichts überrumpeln zu lassen. So dachte er wenigstens. Hier aber. von Agelin plötzlich allein gelassen, einer jungen Dame gegenüber, die er kennen sollte und die ihm fremd geworden war, fremd, aber neu und inte ssant, einer jungen, ernsten Dame mit blassem Gem##ngesicht und dunklen Ringellocken, versagte, seine Unvers orenheit. Er blieb auf der Schwelle stehen und sah auf sie nieder, die ohne Bewegung auf dem breiten, altmodischen Sofa saß und ihm entgegensah. Aber dieser Barbara Hochkemper erging es noch tansendmal schlimmer. Sie war in dieses Haus gekommen, um für ihren Bruder mit Agelin Bruuns zu kämpfen und sie fühlte, daß dieser Gang vergeblich gewesen. Irgendwie jedoch mochte das Schicksal eine Verknüpfung wünschen zwischen den Hochkempers und den Bruuns. Denn Barbara soh diesem Bruder Agetins entgegen, als habe sie noch nie im Leben einen Mann gesehen und als würde ihr durch ihn die erste Offenbarung ihres Lebens. Se sahen sie sich beide an, aufgeschreckt und befangen. Ewigkeiten vergingen in diesen Minuten, in denen niemand sprach. Bis Armin sich aufraffte und bedachte, daß er jetzt etwas sagen müsse, und er fand in seiner Verwirrung die dümmste Anrede, die er wählen konnte, er sagte: „Es freut mich sehr. Ihnen hier zu begegnen, gnädiges Fräulein.“ Die ernste Barbara Marie lauschte seiner Stimme nach, hob ein wenig die Hand. sah ihn bezwingend an und sagte dann: „Bitte, nicht so! Als wir uns zuletzt sahen, duzten wir uns noch. Soll es nicht auch so bleiben, Armin?“ Sein Name, so leise und so vertraut, von den Lippen dieses bekannten, neuen Mädchens klingend wurde ihm anders und einmalig. Eine helle tiere######e schwall in Die allzun#ele Distanz war durchbrechen. Der ihm an junge und tüchtige Arzt durchmaß mit einigen schnellen, kräftigen Schritten den Raum zwischen ihm und Barbara Hochkemper, und dann setzte er sich lachend neben sie auf das Sofa, ihre Hand nehmend, wie er einst ihre Hand gehalten hatte als sie auf der Schaukel saß und höher, immer höher verlangte. „Wie geht es dir denn Varvara Marie?“ „O, danke. Armin“, sie ließ ihm ihre Hand, die er genommen, wie träumend,„du bist also so einer geworden, der Kranke heilt.“ „Zu heilen versucht", wehrte sich Armin gegen das Lob, das unauffällig im Ton ihrer Stimme ruhte. „Schon früher gelang es dir am allerbesten, uns zu verbinden, wenn wir hingefallen waren oder uns sonst verletzt hatten: ich kann mir denken, daß du ein guter Arzt bist. Ihre Worte, so ernst und mit so viel echter Wärme und Bewunderung, machten ihn so befangen wie noch nie in seinem Leben. Das Zutrauen, das ihm da von diesem Mädchen entgegenströmte, beschämte ihn und erfüllte ihn mit Kraft zugleich. Wundersam war dieses Zurrauen. Ohne seine Antwort abzuwarten, die wiederum voll leichter, lächelnder Abwehr sein würde, fuhr sie fort: „Bleibst du jetzt hier? Ich meine, einige Tage? Du könntest wieder einmal zu uns kommen. Vielleicht mit Agelin?! Mutter hat sie so dringend eingeladen.“ Ein Schatten ging kurz über sein Gesicht. Zu den Hochkempers? Nein. Der Alte behandelte alle Nichtfabrikanten wie Menschen zweiter Ordnung. Er wehrte— wie er meinte— freundlich ab:„Danke, Barbara, aber bei uns ist dus alles viel zwangloser.“ Sie dachte eine kleine Weile, daß sie ihren Gedanken vielleicht besser für sich behalten sollte; dann eber sprach sie ihn doch aus:„Ihr meidet uns deutlich, ihr Bruuns!" In Armins Gesicht malte sich Erstaunen ab. „Auch Agelin?“ fragte er. „Also auch du!“ triumphierte Barbara.„Männer sollten mehr Mut haben!" „Es kann auch— Stolz sein!“ „Wenn man ader“, hier wußte Barbara nicht genau, was sie sprach, es zwang sich ihr auf, sie mußte es aussprechen,„irgendein Ziei erreichen will, darf man nicht immer nur— stolz sein. Es könnte Demütigungen geben, die sein müssen, damit man sich um so stolzer erheben kann „Meinst du. Barbara? Meinst du?“ sagte Armin und seine Blicke ließen die ihren nicht los. Da trat Agelin wieder zu ihnen und das Gesorän hm allgemeine und unverfängliche Formen an. Aber Armins und Barbaras Augen suchten immer wieder einander und auf ihren Gesichtern lag die Freude über dieses Wiedersehen. Theodor Emanuel Hochkemper hatte seinen schwarzen Tag. Er hatte Schwierigkeiten in der Fabrik. Die Herstellung litt erheblich unter einem aussichtslosen Mangel an Rohstoffen, aber Hochkemper verschloß sich nach wie vor den Vorschlägen seines Sohnes Henner, der lich erdreisten wollte— wie Hochkemper senior es nannte— einen gleichwertigen Ersatz hergestellt zu haben. Ja, sogar gegen die Bezeichnung„Ersatz“ wehrte sich Henner. In einem ausgedehnten Briefwechsel, der allerdings meist einseitig blieb, wenn nicht einer der Prokuristen des westdeutschen Hochkempers sich zu einer Antwort erbarmte, legte Henner seinem Vater die Vorzüge seiner Erfindung auseinander, ohne auf Verständnis und Beachtung zu stoßen. Dieser Henner hatte einen verdammten Ton, der dem alten Hochkemper nicht passen wollte. Langsam kamen seine bewährten Leute, wagten sich an ihn heran und meinten, man solle versuchen, wenigstens versuchen! Soweit war es also schon. Man sollte diesem verflixten, eigenwilligen Bengel zu Kreuze kriechen! Er wußte es ja, daß man es mußte, er erwartete es seit langem. Aber nichts konnte den Brief übertreffen, den Hochkemper senior heute erhalten hatte: Henner weigerte sich, länger die Entschlußlosigkeit seines Vaters zu bestürmen und darauf Rücksicht zu nehmen. Er war es seinem Lande und dem ganzen Volke schuldig, mitzuarbeiten daran, daß keine Betriebs und Herstellungsstockungen eintraten. Selbstverständlich mußte und würde seine Erfindung nicht nur für eine Firma ausgenutzt werden, denn auch die anderen Betriebe der Branche brauchten den Rohstoff, aber er hätte dennoch der elterlichen Fabrik den Vorzug gegönnt und den ersten Gebrauch der Neuheit. Das war ein deutliches Entweder=Oder! Theodor Emanuel hieb die Faust auf den Tisch, daß die Papiere sprangen. Es gab niemand, der an diesem Tage keine Angst vor Theodor Emanuel hatte. Er kam nicht zum Essen. Nachmittags verband er sich mit Dresden, rief aber ncht Hen ner, sondern Hugo Hochkemper an. Aber auch die Stimme des heiteren Bruders erschien Theodor Emanuel fremd und unbekannt. Hugo Hochkemper, der Fortschrittliche und Wagemutige, hätte noch vor Tagen einen prächtigen Fürsprecher für Henners Ideen und Pläne abgegeben. Heute urteilte er ein wenig anders, zurückhaltender, wenn auch ner Ehrlichkeit entsprochend durchaus nicht ab' hnnd. Aber es genügte Theeder Emanuel nicht. Selbst Hugo also stand den Dingen skeptisch gegenüber?! Preitag Schon kur Ringer gegen unserer stark Dresden eine raschenden 6: kommenden E an. Der Kam der ersten## Wunsch des den Staffeln eingesetzt wer bereits schon olympischen Ringer sind tesheim und Silvestri. Da Deutschland 1 kampfes an, hat. Im Fe im Mittelgew eingesetzt. Es ergebe Italien Martini, Silr Die Mit dem Eau Mittelrh lmateurboxme kämpfe werde gs ab 17 r. und v in Boxer di u besond daß ein st Die mittel les vertreten. kannte Kräfte mauer, den in Profittlich 1, hließlich den em besten T des Reiches 1 Abei nicht uch zahlreich klid tragen. Kanonalo##ger nern aus de in der Rhein Sie und viele beitrugen, das rheinischen 2 Höherunkt we Vorführen lassen! Versuchen! Abwarten! rieten die bewährten Mitarbeiter, warnten vor hitzköpfiger Verschlie ßung und Ablehnung, vermittelten, wollten beruhigen Hochkemper wurde nur unzugänglicher. Er sah sich umstel und eingefangen. Er wollte aber nicht. Noch war er der Mann, wie sie ihn kannten und fürchteten. Zwar hielt er sonst nicht viel von Hugos, seines Bruders, Meinung und Rat, aber in diesem Falle bekräftigte dies nur seine eigene Ansicht. Um die gleiche Zeit, in der die beiden Hochkempers miteinander telefonierten, spazierte Henner Arm in Arm mit Julia Schrade durch den beginnenden Sommer. Sicher und stürmisch zugleich, wie Henner alle Dinge anpackte, die sich lohnten, von denen er überzeugt war und die er ganz durchdringen wollte, warb er sofort um dieses Mäd chen, das er beim ersten Sehen liebte, gewann die scheue, ängstliche Frauenseele, die sich schon ganz in sich selbst zurückgezogen hatte und hilflos dahinschwamm, in dem Strom von Verwöhnung und leiser Ermüdung, durch Rührung und Dankbarkekt einem alten Manne in die Arme getrieben und— wie es zunächst aussah— rettungslos darin verharrend. Henner kam und gab sie ihrer Bestimmung zurück. Ihre Jugend sollte nicht in die schwache Resignation eines festbestehenden, wankellosen und ruhigen Kreises eingeordnet werden, nein, ihre Ju gend sollte erleben, mitstürmen, mitzittern, mitbeben und mitjubeln. „Bisher arbeitete ich einzig und allein um der Arben willen“, sagte Henner Hochkemper, und seine Hand auf ihrem weichen, schmalen Arm war so dicht an ihrem Herzen, daß er es pochen spürte,„aber jetzt will ich auch Geld verdienen, viel Geld, damit ich dir alle Schönheiten des Lebens zeigen kann, nah bei uns und in der Ferne.“ „Ich brauche so wenig im Grunde——“ widersprach Julia,„ich bin glücklich———“ „Dennoch hast du durch mich viel verloren. Die Freundschaft mit Lydia, die Aufenthalte in der bezaubernden Villa und ihrer Umgebung. Unser Haus wird viel kleiner sein, aber für uns allein; alles wird nur uns gehören.“ Julia, an seinem Arm. erschrak und trat einen Schritt zurück, als wolle sie sich hinter Henner verbergen. Hochkemper kam in seinem Wagen vorbei, heiter und ange nehm, nicht selbst am Steuer, sondern von kundiger und bewährter Hand gefahren. Einen Augenblick sah es aus, als wollte Hochkemper anhalten lassen, dann aber grüßte er nur, grüßte fröblich und überaus liebenswürdig, mit vorgeneigtem Oberkörper, mit seinen Blicken nur Julia umfangend.(Fortsetzung folgt) Wie sind: ocht Gewichts Fliegen nich. ir Gest S Tri der ersten R mauer ist mit antan (Trionia) err Kreiome n Hüclih * Endrund Schlag ederg ind die aus (Aachen orkämpfen Ueterraschung Leichtg dienen hier ane Nagel n den noch im übregen mae(Trier, Beelter sichtlichk in an Distanz Aachen) ist Aus Würdi erhältn die Jahrest die aber d Nun wird bereits der Pfingstsams besseren Ak unserm un Laufkunst: werven aud unerreichte Tänzen eb letzten Hie Plätze um Im übr michs, der chritte mac bach, Brigi Gerdom un versuche" s# allem unse Jugendmes gelangte, haupt unse erfreut. De dazu wied. Eine S umseren N dn Kölner Prauch erst lauf über Karipf mit auch die C gerade um verein We die Fahrt kö'scherseit: zukehren, heit hatte könnte der Preitag, den 15. März 1940 DERNEUETAG Nr. 26 Italien—Deutschland im Ringen Zum Rückkampf am kommenden Sonntag in San Remo Meisterschafts-Rehraus am Mittelrhein Zwei Schlager zum Abschluf3: VfL.— Sülz und Beuel— Troiscorf Nachdem bereits am verflossenen Sonntag die beiden Gruppenmeister ermittelt worden sind, kommt nun die Meisterschaft unserer mittelrheinischen Gauklasse— wenn 0.„ Ans lHaptrnor IArinno man von einigen Nachhutgefechten in der Bonner Gruppe absieht— zum Abschluß. Freilich die Krönung, die Ermittlung des Mittelrheinmeisters zwischen den beiden ennannaggen Traichdarf umd Miilheim steht noch aus. Schon kurz nach dem ersten Ländertreffen unserer Ringer gegen Italien, welches bekanntlich vor 4 Wochen unserer stark verjüngten, doch prächtigen Auswahl in Dresden einen überlegenen und in dieser Höhe überraschenden:=Sieg brachte, treten unsere Mannen am kommenden Sonntag schon zum Rückkampf in San Remo an. Der Kampf kommt unter den gleichen Bedingungen der ersten Begegnung zum Austrag, das heißt, auf Wunsch des Italienischen Ringerverbandes sollen in beiden Staffeln keine Leute im Alter von über 25 Jahren eingesetzt werden und weiterhin nur zwei Ringer, welche bereits schon einmal an Europameisterschaften bzw. an olympischen Spielen teilgenommen haben. Diese beiden Ringer sind auch diesmal auf unserer Seite wieder Nettesheim und Schweikert und beim Gegner Liverini und Silvestri. Da wir gerade bei den Mannschaften sind: also Leutschland tritt in der gleichen Aufstellung des Vorkampfes an, während Italien auf zwei Posten geändert hal. Im Federgewicht ringt Volpi(statt Balzani) und im Mittelgewicht wurde Martini an Stelle von Rangon eingesetzt. ergeben sich demnach also folgende Paarungen: Italien: Liverini, Volpi, Campanella, Rigamonti, Martini, Silvestri und Vechi. Deutschland: Müllich, Schweikert(beide. Wiesental), Nettesheim(Köln), Fink(Stuttgart), Schweikert (Berlin), Leichter(Frankfurt), Müller(Bamberg). Schon nach dem damaligen:=Sieg, den selbst die größten Optimisten nicht für möglich gehalten hatten, wurde in allen Kritiken übereinstimmend gesagt, daß sich die Italiener ausgezeichnet geschlagen hätten. Unser Erfolg muß also weit schwerer erkämpft werden, als es nach dem Ergebnis den Anschein haben könnte. Und so darf man schon erwarten, daß unsere Mannschaft diesmal auf fremder Matte und nach einer langen Reise einen ungleich schwereren Stand haben wird und schon zufrieden sein wird, schließlich einen knappen:=Sieg mit nach Hause zu bringen. Denn damals kam Müller im Schwergewicht nur zu einem ganz knappen 211=Punktsieg wie auch Fink im Welter erst in den letzten Minuten zur knappen Sicherung seines Sieges kam. Die deutsche Mannschaft wird anschließend noch an zwei weiteren Plätzen ringen. Für den 19. März ist ein Kampf in Genua vorgesehen, während unsere Staffel am 21. März in Brescia auf der Matte kämpfen wird. Wir wünschen unserer Ländermannschaft im befreundeten Italien viel Glück, Heil und Sieg! Se. Mltung des Wiilkarhemnnenslerk Gruppensiegern Troisdorf und Mülheim steht noch aus. Es war eigentlich schade, daß in diesem Jahre der Kopfan=Kopf=Kampf bis ins Ziel ausgeblieben ist, weil die P„„bhshie ninon 2n Storfon RorGegner heißt Sälz 07. und die Gaumeister=Eif, mag sie vorher sogar manchmal recht schwach ausgesehen haben, lieferte den Merheimern noch stets eine brillante Partie. Das ist sozusagen Tradition und wird auch wohl diesmal so sein. Der VfL steht und fällt mit seinen großen Gastspielern. Hat er sie zur Stelle, dann wird auch Sülz unterliegen müssen. Andernfalls aber wird es recht knapp zugehen draußen im Weidenpescher Park. In Höhenberg werden die Aachener Alemannen ervon oorngee g gen: wartet. Beim Hinspiel in Aachen lieferten sich beide Gegsprung gewannen, aber letztlich haben sich die Verfolg## ner ein zeyr beachtliches Gefecht. Heute erscheinen uns nichr uiry: die energiegeladenen Rasensportler stärker, und wir 4E 2r 91hnnor die unrettbar dem AbStaffelersten von vornherein einen zu starken VorPhelbankten, Weer.....„„„„„ hier wie dort selbst zuzuschreiben, wenn es nicht mehr ganz langte; wir hatten frühzeitig darauf hingewiesen, daß in der diesjährigen kurzen Spielzeit jeder verlorene Punkt doppelt ins Gewicht fallen würde; nun, die„Leidtragenden" erfuhren es am eigenen Leibe, wie bitter es ist, um vielleicht zweier Punkte willen alle Meisterschaftshoffnungen vorzeitig begraben zu müssen. Es ist müßig, jetzt noch viel darüber zu reden, freuen wir uns lieber darüber, daß gerade die sogenannten Verfolger den gesunden Ehrgeiz haben, sich einen möglichst imponierenden die energiegerarenenefe=y 01. glauben nicht, daß die Aachener, die unrettbar dem Ab stieg verfallen sind, das damalige Unentschieden wieder erreichen können. Mülheim fährt nach Würselen, und die MSVer wissen .— fl. 9c ihrer ersten und zugleich so emofinogenau, was sie nach ihrer ersten und zugleich so empfindlichen Niederlage ihrem Ruf nun schuldig sind. Das Vorspiel=Ergebnis war sensationell, aber diesma ist die Situation so, daß man auch mit einem kleinen Bruchnicen Syige Aubeng tu, et### uteil der damaligen Torquote zufrieden sein wird. Immerund glanzvollen Meisterschaftsabgang zu verschaffen und'n zu einem Sieg müßte es bei den Mannen um daß sie, darüber hinaus, wie eine Reihe, von Verpflich= Hogfs jedenfalls langen. Der SV Beuel hat wieder einen großen Tag, denn die Zugkraft der Troisdorfer ist auch jetzt, da alles bereits entschieden ist, immer noch beträchtlich. Marcel aus dem Stamme der Elberns, augenblicklich die Seele der Beueler Elf, wird zweifellos wieder das Tempo des Wirbelns“ bestimmen. Aber ob es gegen so bewährte Kaliber wie die aus Troisdorf reichen wird, wagen wir zu bezweifeln.— Tus Neuendorf ist Gast in Andernach. Ein Sieg der Gauchel=Elf ist wahrscheinlich, wird ihr aber schwerlich noch etwas nützen können. Lo. tungen schon jetzt beweisen, ihren Anhängern in den näch sten Wochen eine Reihe großer Spiele zu bringen beab Unter diesen Gesichtspunkten ist beispielsweise die Begegnung zwischen Sülz und dem VfL 99 immer noch ein großer Schlager, auch, wenn es hier nur um die, na sagen wir, Kölner„Vize=Meisterschaft“, geht. Die Merheimer stehen diesmal zweifellos im Glanz ihres überzeugendsten Sieges, und wenn sie nicht gar so unterschiedlich ausgetreten wären, würde man in ihnen vorbehaltlos auch die diesmaligen Gewinner sehen. Aber der Von Nik Obermauer bis Peter Vosen Die Gaumeisterschaften unserer Amateurboxer im HDA-Ring Mit dem Wettbewerb um die Gaumeistertitel beschließt der Eau Mintelrhein seine Vorbereitungen fur die lmateurboxmeisterschaften, die Anfang April stattfinden. Die Kämpfe werden am Sonntag(vorm. ab ½11 Uhr und nachin ar ab 17 Uhr) im HDA=Ring an der Severinstraße durch. einr. und von rund 40 Sportlern bestritten. Zugelassen wurBoxer die sich bei den Kreismeisterschaften in Köln und lachen besonders hervortaten weiterhin Kameraden aus Trier, daß ein stattlicher Bewerber=Kreis auftritt. Die mittelrheinische Spitzenklasse ist selbstverständlich restvertreten. So finden wir in der Teiln. kannte Kräfte wie den zweiten Europameister Nikolaus Obermauer, den immer mehr nach vorne drängenden Nagelschmrikt, Profittlich 1, im Vorjahre noch Deutscher Jugendmeister, und chließlich den unverwustlichen Altmeister Peter Vosen, der auf em besten Wege ist, erneut an dem Kampf der Gaubesten des Reiches teilzunehmen! Abei nicht nur unsere Besten sind zur Stelle, wir können uch zaltreiche Gäste begrüßen, die zurzeit das graue Ehrenkleid tragen. Da fallen besonders die früheren Meister= uno ationawoexer Miner und Büttner 1 auf, die gerade den kolnern aus dem seinerzeitigen Länderkampf gegen Frankreich in der Rheinlandhalle wohl noch in bester Erinnerung sind. Sie und viele andere Wehrmachtangehörige werven gewiß dazu beitrugen, daß die diesjährigen Gaumeisterschaften der mittelrbeinischen Amateurboxer zu einem besonderen sportlichen Höherunkt werden. Vom Fliegen- bis Schwergewicht Wie sind nun die Aussichten der einzelnen Kämpfer in den ocht Gewichtsklassen? Geben wir sie der Reihe nach durch: Fliegengewicht: Nikolaus Obermauer(Colonia) ist h. ir Gefahr. Der tapfere, schwer zu boxende Zeeh vom ben ST Trier wird den Besieger von Nardecchia(Italien) in ersten Runde gewiß prüfen, aber dann abfallen, denn mauer sollte den mit einer guten Reichweite ausgestatteten Gast mit seinem technischen Rüstzeug sicher ausschalten Lantamgewicht: Schlöpke(Wihrm.) und echliter (#ionia) erwarten wir im Endkampf, wo Schlöpke den bei Kreismeisterschaften erzielten Sreg wiederholen sollte. * Hüctihoven) ist boxerisch noch nicht weit genug, um in Endrunde vorzudringen; er darf allerdings auf Grund einer Schlagkraft nicht unterschätzt werden. edergewiicht: Mit sechs Teilnehmern ist diese Klasse gut besetz: Lubjanski, Büttner und Cremer(alle Wehrmacht) iine die aussichtsreichsten Starter. Virnich(Colonia), StollenFAachen) und Reucher(Wehrmacht) werden wohl in den orkämpfen„hängen" bleiben. Reucher könnte allerdings eine Ueberraschung bringen... wenn er seine Nervosität ablegt! Leichtgewicht: Die Soldaten Miner und Schnür verdienen hier besondere Beachtung. Sie und Biemer(Colonia) ene Nagelschmidt(Stollwerck) bilden den Favoriten-re 8, den noch der starke Ostlender(Wehrmacht) eintreten konnte, im übrigen zählen zu den Anwärtern Eskes(Wehrm.), Thomae(Trier, und Pleer((Eupen). Leeltergewicht: Boxt Hoch(Leverkusen) den voraussichtlick in der Endrunde zu erwartenden Grötsch(Wehrm.) auf Tistanz, dann ist ihm der Gaumeistertitel sicher. Kutsch Aachen) ist Dritter im Bunde. Mittelgewicht: Ziemlich ausgeglichen ist die Mittelgewichtsklasse besetzt. Profittlich 2(Aurora), Quingt(Wehrm.) und aus Kii ger(Colonia) können Meister werden, vielleicht bringen aber auch Kohler(Aachen) und Mitschke(Trier) eine Ueberraschung gcitschwergewicht: Sons(Wehrmacht) und Prositt lich 1(Autora) haben die besten Gewinnaussichten. Heuser (W hrmacht) ist in seiner Form zu unbeständig, als daß man ihn zum Favoriten stempeln könnte. Luma(Eschweiler) und Otte(Wehrm.) sind weitere Teilnehmer, von denen Otte es weit bringen kann. Schwergewicht: Wie schon einleitend erwähnt, geben wir Altmeister Peter Vosen im Schwergewicht die besten Chaneen Ter Bonner zählt immer noch zu den zuverlässegsten Kämpfern unseres Gaues. Stark nach vorne drängen die Wehrmachtsangehörgen Ortmanns, Kohlbrecher und Hörl. Welff Nache::) und Becker(Wehrmacht) vervollständigen die Reihe der Schwergewichtslämpfer. Soweit die Aussichten auf dem Papier. Ob sie sich auf dem Riueboden bewahrheiten, muß abgewartet werden Wir wollen jedenfalle hoffen, daß die besten Boxer nicht durch Verletzungen oder andere ungünstige Zwischenfälle ausscheiden. Den aussichtsreichsten und tüchtigsten Teilnehmern gebührt der Titel der ihm die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften sichert. Auf ein gutes Gelingen— Ring frei!—er Baventhal will Meister werden! Phönix das letzte Hindernis 7 Union und Rhenania unter sich Eine starke Mittelrhein=Turnriege wurde für den Hagener Vorrundenkampf zur deutschen Bereichs neisterschaft im Gerateturnen aufgestellt. Es treten am Senntag an; Schlösser Köln 43), Hahn(TV Ehrenfeld), Breitkopf(Wehrm.), Holzkämper(Whrm.), Elsner(Koln 43), Isenhardt(Eckenhagen), Müller(Köln 43), Kabza(Troisdorf), Ersatzleute sind Metternich(Heddesdorf) und Distelrath(Köln 43). Wenige Tage vor dem Friedensschlug ist Finnlands Meisterturner Matti Uosikkinen bei den Kämpfen am Ladoga See gefallen Uosikkinen war bei den Länd rkämpfen mit Deutsch land 1935 und 1938 vor unserem Olympiasieger Schwarz= mann jedesmal der beste Einzelturner. Es würde an dieser Stelle zu weit führen, all die Möglichkeiten zu erwägen, wenn Bayenthal verlieren... wenn Union und Rhenania Unentschieden machen... wenn einer dem anderen das Nachsehen eder wenn die Grünweißen selbst an der Takustraße die Punkte teilen lassen würden. Noch imn sterer sähe es aus, wenn dieses und jenes nicht so, sondern so kommen würde, wie man sich das am Vorgebirgstor und in Braunsfeld errechnet. All das ist aber nicht entscheidend, sondern maßgebend ist einzig und ellein, was Bayenthal tut und welche Rolle dabei Phönix Ehrenfeld zu spielen gedenkt. Erst dann sprechen die Veilchen und Jonier das Wort mit, das sie vor acht Tagen eigentlich mitzusprechen vergaßen. Ganz besonders gilt dies für die Mannen vom Vorgebirgstor, weil sie die größte Chance der Saison überhaupt selbst aus der Hand gab.n. Sie hätten sprichwörtlich der„lachende Dritte“ sein können, wenn man sich bei der Auseinandersetzung gegen Frechen der Mittel bedient hätte, die zu seinem Heile der Gegner anwandte. Die Beilchen haben dagegn im Kampfe gegen den Matador einiges Pech entwickelt, und müssen nun tatenlos zusehen, daß der Abstiegskandidat Nr. 1 das vollbringt, was ihnen selbst versagt blieb. Gewiß, unmöglich ist bei König Fußball nichts, aber es wäre doch vermessen, die glorreiche Ungewißheit in einem Maße auszuschlachten, für das man im Augenblick überhaupt keine handfesten Unterlagen hat. Viel eher glauben wir, daß die Bayenthaler den„Rechenschiebern" und Kalkulatoren eine Antwort erteilen, die mit einem Schlage alle frommen Wünsche über den Haufen wirft, So und nicht anders stehen im Augenblick die Aktien an der Takustraße. Trotzdem könnte es ein Kampf werden, der sich wurdig dem Duell Union kontra Rhenania zur Seite stellen kann, denn gerade die Ehrenfelder haben nie den Grünweißen sonderlich gelegen. Wir erinnern in diesem Zusammenhang an das Unentschieden im Hinspiel, glauben aber diesmal, wie gesagt, die Pott und Cremers gegen eine Ueb rraschung gefeit. Viel unklarer dünkt uns dagegen der Ausgang des Treffens am Vorgebirgstor. Wenn„halb“, Hamburg und Nürberg dabei ist, dann wird bei der Kraftprobe auch die Frage nach dem schöneren und erfolgreicheren Spielsystem eine gewichtige Rolle spielen. Im Augenblick haben die Veilchen einige Vorteile, die aber durch den Platzvorteil und durch die vorläufig noch außergewöhnliche Wichtigkeit der Auseinandersetzung wettgemacht werden könnten. Bei den übrigen Spielen fehlt eine ähnliche Parallele. Nur Vinast 05 benötigt im Kampfe gegen Nrppes 12 noch den einen Punkt, um gegen alle Eventualitäten gesichert zu sein. Die Rechtsrheinischen sollten diesen trotz aller Schwierigkeiten diesmal erzwingen können. KBC und Schwarzweiß werden sich unbeschwert aller Sorgen in Zollstock einen hochstehenden Kampf liefern, bei dem die Aussichten pari st hen. CfB Niehl wird auf eigenem Gelände wahrschein. lich Jahn Küpperneg schlagen und SC Nord gegen 8fL Voll vergeblich versuchen, zu einem zweiten Sieg zu kommen. R. W. Rund um den Volkspark Arnoldshöhe Die Kriegs-Waldlaufmeisterschaften des Gaues Mittelrhein Ausklang mit Herber) Baier Würdiger Abschluß der Kölner Eissportzeit erhältnismäßig spät hatte das Kölner Eisstadion um die Jahreswende mit seinen Veranstaltungen begonnen, e aber dann einen ungemein großen Erfolg brachten. Nun wird auch hier zum Kehraus geblasen, nachdem bereits der Termin der Eröffnung der Schwimmbahn auf Pfingstsamstag festgelegt worden ist. Man konnte keinen besseren Abschluß finden, als den mit Herber Baier, inserm unerreichten Weltmeisterpaar, dessen vollendete Laufkunst zu sehen immer wieder ein Genuß ist. Sie werden auch diesmal wieder vor vollbesetzten Rangen chre unerreichte Meisterkür laufen und mit ihren gefälligen Tänzen ebenso großen Beifall finden, zumal bei ihrem letzten Hiersein die Kartennachfrage die verfügbaren Plätze um ein Mehrfaches überstiegen hatte. Im übrigen bietet die Folge unserm Kölner Nachnichs, der im Laufe der letzten Monate beachtliche Fortschritte machte, erfreulich weiten Raum. Friedgar, Kolven#ic, Brigitte Mönnich, Lydia Olligschläger, Anneliese Gerdom und Hermann Braun sind über die ersten„Gehversuche“ schon beträchtlich hinausgewachsen, und vor allem unser junges Paar Gerdom Braun, das bei den Jugendmeisterschaften in Garmisch auf den dritten gelangte, läuft schon recht gefällg und sicher, wie überhaupt unser gesamter Nachwuchs sich großer Beliebtheit erfreut. Der Kölner Eis=Klub kommt seinen Freunden dazu wieder mit einer hübschen Walzer=Szene. Eine Schnellaufstaffel über 3000 Meter, die von umseren Nachwuchsläufern bestritten wird, leitet den letzn Kölner Eistag, der entgegen dem bisher gepflogenen Prauch erst um 16 Uhr beginnt, ein. Ein weiterer Schnelllauf über 3000 Meter wird unsere Spitzenläufer im Karipf mit denen aus Dortmund sehen. Westfalen sind auch die Geaner unserer Kölner Eishockeymannschaft die gerade um diese Begegnung bat, weil die vom Eissportverein Westfalen den Kölnern durch ihren kürzlichen Sieg die Fahrt nach Garmisch„versauerten". Man brennt kölscherseits nur so darauf, die damalige Niederlage umzukehren, und da man in der Zwischenzeit hier Gelegenheit hatte, von großen Vorbildern einiges zu lernen, könnte der Versuch schon von Erfolg gekrönt sein. Lo. Als Höhepunkt und Abschluß der Winterveranstaltungen der Leichtathleten wird am Sonntagnachmittag, 15 Uhr. die erste Kriegs=Gauwaldlaufmeisterschaft in Köln gestartet. Vor wenigen Wochen standen die Leichtathleten der 14 RSRL.=Kreise des Sportbereichs Mittelrhein im Kampf um den besten Waldläufer, und die beste Mannschaft ihres Kreises zu ermitteln. An allen Orten, wo diese ersten Kriegs=Kreiswaldlaufmeisterschaften ausgetragen wurden, meldete man nur Erfreuliches. Ein Zeichen, daß die mittelrheinischen Leichtathleten auch in dieser Zeit am Sport hängen, und getreu nach dem Aufruf des Reichssportführers von Tschammer und Osten handeln, daß der Sport trotz Krieg nicht vernachlässigt werden dürfe. Ganz besonderer„Dank aber auch unseren wackeren Sportlern, die das Ehrenkleid der Deutschen Wehrmacht tragen und sich selbstlos in den Dienst des Sportes miteinschalteten. Man braucht nur die Siegerlisten der einzelnen Kreiswaldläufe zu überprüfen, und man findet gerade von unseren Soldaten Leistungen, die sich sehen lassen können. In manchen Kreisen holten sie sich nicht nur den Sieg in der Einzelwertung, sondern konnten auch als Einheit die Mannschaftsmeisterschaft gewinnen. Bei der Gauwaldlaufmeisterschaft, dürfte es nichts anders sein. Nun zu den sonntäglichen Kämpfen Mit Absicht hat der Bereichsfachwart Köln als Austragungsort gewählt, da die Domstadt von allen Richtungen unseres Gaugebietes am besten zu erreichen ist. „Rund um den Volkspark“ in Arnoldshöhe ist die Rennstrecke der Mittelrhein=Meisterschaft benannt. SportBereich Mittelrhein und die rührige Betriebs=Sportgemeinschaft Stollwerck richten die ersten Kriegs=Gauwaldlaufmeisterschaften aus. Die Rennstrecke ist wie für diesen Lauf geschaffen, denn sie führt durch flaches Gelände, und bietet dem Sportler und Zuschauer klare Uebersicht während des Kampfes. Somit ist also von vorneherein eine technische Frage glänzend gelöst, die viel zur reibungslosen Durchführung beitragen wird. In sechs Klassen erscheinen die Sportler= und Sportlerinnen am Ablauf. Männer, Frauen und Hitler=Jugend geben sich zu der ersten Kriegs=Gauwaldlaufmeisterschaft ein Stelldichein. Die Besten der RSRL=Kreise starten, so daß man hier von einer großen Heerschau mittelrheinischer Leichtathleten sprechen darf, ein gutes Omen für die die vor der Türe stehende Bahnkampfzeit. Gang durch die einzelnen Klassen... In der ersten Klasse. in der nicht allein nur die Gaumeisterschaft im„Einzel“, sondern auch um den Titel im Mannschaftslauf gekämpft wird, dürfte es erbitterte Kämpfe absetzen, die vielleicht erst im Ziel entschieden werden. 8000 Meter ist die Strecke, die die Teilnehmer der Meisterklasse zu bewältigen haben. Henkel(OrangeBlau), dem die Streckenkenntnis sehr zustatten kommt, hat sich guter Gegner zu erwehren. U. a. Peter Schieffer (Dürener TV. 1847), Brinkmann(Wehrmacht BFV.), Peters(DLC. Aachen) und Unteroffizier Schwertel(Luftwaffe). Unter diesen wird der neue Gaumeister zu suchen sein, wenn nicht zu guter Letzt' noch ein Langstreckler von Format auftaucht und alle Berechnungen über den Hausen wirft. Wer aber wird Mannschaftssieger? Einstmals war dieser Wettbewerb eine„Domäne“ des Kölner ASV., der aber seine Langstrecklergarde unter Waffen hat, und sich nicht in voller Stärke beteiligen kann. Durch die gute Geländekenntnis könnte es hier die Mannschaft des SC. Orange=Blau schaffen, die neben Henkel noch in Maibaum und Mechlinski gute Langstreckler hat, sie dürfen aber keinesfalls die Rechnung ohne die guten Ein heiten der Wehrmacht machen. In weiteren zwei Klassen haben die Männer Gelegenheit, ihr Können voll auszuspielen. Klasse 2, deren Strecke über 4000 Meter führt ist vorbehaltlos den Soldaten und den Sportlern anderer Fachämter überlassen, während in der dritten Klasse, deren Teilnehmer 1000 Meter zu laufen haben, sich hauptsächlich die Sprinter treffen dürften. Die Frauen machen mit. 1000 Meter haben sie zu bewältigen. Hier geht's wieder um Meisterehren! In erster Linie rechnen wir mit unserer Kölner Meisterin: Frl. Dellweg(BSG Stollwerck), die ihre letzten Waldläufe in so überzeugendem Stil gewann, daß sie diese aussichtsreiche Herausstellung verdient. Weiter aber muß sie sich mit der Bonnerin Schubach(BFB), der Andernacherin Krahforst und ihrer Vereinskameradin Berg auseinandersetzen. Im Mannschaftssauf werden viele Bewerber auftreten. BSG Stollwerck, Bonner FV, SpBG Andernach, BSG KaufhofAG Köln, TV Kalk 1874 und die Mädels der Kölner Reichsbahnsportgemeinschaft sind als die aussichtsreichsten zu nennen. Die Hitler=Jugend bestreitet ebenfalls in zwei Klassen ihre Kämpfe. In der ersten Klasse— 3000 Meter— dürfte es einen harten Kampf zwischen Bosse (Post Bonn) und den Kölnern Heilmann 1 und Klefisch geben, während in der„jüngsten Klasse“ ebenfalls ein Bonner Postsportler— Jöbgen— die besten Aussichten hat, wenn nicht der Kölner Heilmann 2(OrangeBlau) die Ueberraschung bringt. Start und Ziel befinden sich in der Nähe des Sportplatzes der BSG Stollwerck — ehem. MSC=Platz— in Köln=Arnoldshöhe, zu erreichen mit Linie 9 bis Endhaltestelle. Wie immer bei den Winterveranstaltungen, der Leichtathleten, wird der Reinertrag dem Kriegs=WHW zur Verfügung gestellt. Fulsball-Nachwucha verlor Bereich Brandenburg siegt mit:0(:0) Nach ihrem:3 gegen Wacker Berlin mußten die Lehr gangsteilnehmer am Donnerstag in Spandau sich gegen die brandenburgische Fußballelf mit:0(:0) geschlagen bekennen. Entscheidend für den Ausgang war der besse:: Zusammen hang der Bereichsmannschaft. In der ersten Hälfte zeigte der Angriff der jungen Talente gutes Können, in erster Linie taten sich der schußfreudige Halbrechte Baumann(Hannover) und der Mittelstürmer Lechner(Augsburg) hervor, dennoch konnte die starke Abwehr des Gegners nicht überwunden werden. Vielmehr kam Brandenburg urch einen Freistoß seines Läufers Buchmann und später durch den Angriffsführer Graf zu zwei Treffern's zur Pause. Nach dem Wechsel traten die Kursisten mit jechs neuen Spielern an. Außer der Angriffsreihe war noch der Läufer u. Schmidt durch den Fürther Proll ersetzt vorder, dagegen nahm Brandenburg nur zwei Umstellungen vor. Die eistungen der neuen Sturmlmie waren bei weitem nin eindrucksvoll. Es wurde viel zu eng und nach der Mite gespiel., so deß Erfolge bei dem sehr sicheren gegnerischen Schlußdreieck aus. blieben. Brandenburg konnte in dieer Halvzen durch den frischen Linksaußen Berner sogar noch ein drittes Tor erzielen. Beim Nachwuchs war Rickert im Tor zu Beginn unsicher, er fand sich aber später. Bester Verieidiger war A. Moog (VsL 99 Köln), in der Läuferreihe###el Männer aus. Die Kursistenelf spielte in der Aufstellung: Rieckert(Ret weiß Frankfurt); Dzur(Dresdner SC), A. Moog(BfS 99 Köln); A. Schmidt(Eintracht), pater Pröll(Fürth), Kacl (Admira Wien), Männer(Hannover 96); Biallas(Tuisburg), Baumann(Hannover 96), Lechner(Schwäben Augsburg), Fiederer(Fürth), Arkt(Risa). Nach der Halbzeit war der Sturm besetzt, mit Reinhardt(Frankenthal), Wirsching(Eintracht), Liesen, Bauchrowitz(beide Hamborn 97), Arens(Altenessen). Ringen für das Kriegs-WHN Großveranstaltungen in Efferen und Worringen Am Wochenende bringen die Schwerathleten im Kreise Köln zwei Ringerveranstaltungen zur Durchführung, deren Reinertrag dem Kriegs=WHW zufließt. In Efferen steigt am Samstagabend, 20 Uhr(bei Hilpert) eine große Veranstaltung mit Herausforderungskämpfen im Ringen, zu welcher recht gute Gegner gewonnen wurden. Die Startkarte weist folgende Paarungen auf: Feder: Meyer(Efferen)— Ollig(Reichsbahn); Leicht: Zim. mermann(Efferen)— Veesen(Reichsbahn); Welter: Löhrer (Efferen)— Burbach(Mülheim 92); Mittel: Roggendorf (Efferen)— Weber(KKfK 93); Halbschwer: Erich Drewing (Efferen)— Westphal(Mülheim 92); Schwer; Zündorf(Efferen)— Tohr(Reichsbahn Bonn). Weiter ringen: Bantam: Zündorf(Mulheim 92)— Böhm(Ubia); Jugend: Buschke Efferen)— Nietschke(Mülheim 92). In Worringen kommt am Sonntag. 17 Uhr(bei Gladbach ebenfalls ein gutes Programm mit Herausforderungskämpfen zum Austrag mit folgenden Begegnungen: Leicht: Mertes(Worringen)— Nietschke(Mülheim 32); Leicht: Feuchthoven Worringen)— Schmitz(Reichsbahn); Welter: Stanko(Worringen)— Bläsing(KKfK 93); Mittel; Schlimgen(Worringen)— Klug(Reichsbahn); Halbschwer: H inen(Worringen)— Lauterbach(KKfK 93); gemischtes Gewicht: Schneider(Mülheim 92)— Schumacher(KKsK 93); Welter: Nonnen(Reichsbahn)-— Herresbach(Ubia); Jugend: Schorn(Worringen)— Schumacher(KKfK 93). Meisterschaft im Gewichtheben Nachdem der Kölner Postsportverein knapp gegen Köln 82 die Kreismeisterschaft im Gewichtheben mit 2975 Pfund erringen konnte, liegt die Entscheidung um die Gaumeisterschaft nunmehr zwischen Trier und Post Köln. In diesem Zusammenhang soll nicht unerwahnt bleiben, daß Trier in den Kämpfen um die Kreismeistetschaft die stattliche Leistung von 3500 Pfund erreichen konnte. Se. * 2 Freitag, den 15. März 1940 Toelch köstlich Spiel voll Lachen, Uebermut und hellem Gaudium, mit, unvergleichlichem Humor dargeboten durch Ludwig Schmitz Jupp Aussels Lucie Englisch in We im Seitensprung Streiche und Abenteuer eines unverbesserlichen Schwerenöters, der sich selbst von einem Fegefeuer in das andere reitet. Wo.:.00.350.00 Oes überwältigenden Besucherzustrome: wegen auch Samstag spät 10.20 Uhr(Ende 12.35) und Sonntag früh 11.00,.00,.15,.40,.10 Man amüsiert sich königlich! DER NEUETAG Dom Lichtspiele Komödienstraße 36 Ab heute auf unserer neu eingerichteten Bühne Italienisch-spanisches Gastspiel Elieso Cittadini Rosita Torralba Italien. Heldentenor Spanische Tänzerin vom Wintergarten Berlin Diese beiden großen Künstler verkörpern mit ihren Solo-Darbietungen, Duetten, Gesangsund Tanzspielen echte südländische Volkskunst Musik. Begleitung 2 Gitarristen Am Flügel: Kapellm. Richartz Konzertflügel vom Pianohaus Fischer Im Filmteil ∆ 5 Gcala Theater in der Herzoastr. mit der Meister-Tonanlage Meister Franz Lehár mit dem Chor der Wiener Staatsoper und den Wiener Sängerknaben dirigiert persönlich seine Operette Frasquite Eine Fülle herrlicher Melodien umrahmen eine Handlung mit echtem Operettentempo, voll Humor und Schmiß! Ein Sängerpaar großen Formats: Jarmila Nowotna" Hans Helnz Bollmann und zwei Humoristen allererster Klasse: Heinz Rühmann: Hans Moser Weltbekannt wurden die Schlagermelodien aus„Frasquita“. Wer kennt nicht: Dazu das schöne Beiprogramm mit der neuesten Fox-Woche Anfangszeiten: 300 530 800- Sonntags ab 150 Bühnenschau zu jeder Vorstellung. Aus dem Leben gegriffen! Gute Drucksache von der Kölner Verlags-Anstalt Druckerei Gmbh. Echte Füchse Naturfüchse. Silberfüchse Frachtvoll- Peizmäntel vorrätlg Pelzhaus Pellen Pfälzer Straße 80 Ein mitreissender Film, dessen ungewöhnlich tiefer und menschlich ergreifender Gehalt seine Krönung durch die starke Darstellungsgabe namhafter Künstler erfährt. MAGDA SCHNEIDER Anneliese Uhlig— Viktor Staal PAUL WEGENER— ROLF WANKA Im Vorprogramm: Neueste Tobis-Wochenschau Kleiner Fluß am großen Strom(Kulturfilm) L. D. W. Hohenzollernring 60 KAMMER Spiele, Hohe Straße 90 — Gleichzeitig im— Tivoll Residenz Primus Mulheim Ehrenfeld Niobes ..W. und Vororte: Wo..00.30.00" Sonntag ab.25 Kammer: ab 11 Uhr ununterbrochen Jugendl. unter 18 Jahren nicht zugelassen Rheitische 3 9 Jupn Hussels Ludwig Schmitz- Lucie Englisch Viel Lärm um Liebe, um alte und junge Jahrgänge und eine bildhübsche Hochstaplerin wider Willen Echt rheinische Fröhlichkeit taut alle Herzen auf Beipro-ramm: DER TRICHTEK„ OLK ANS GEWEHR Für Jugendliche nicht zugelassen.00.30.15 Nr. 74 SSE — Köln, Bürgergesellschaft, Appellhofplatz vom 18.—31. März 1940 7 Uyenos Die besten japanischen karier Freddy Zay Meisterjongleur auf dem Hochrad Rondella-Ballett mit neuen Tänzen Brüder Glauer Akrobatik In der Zeitlupe und weitere Mellvils-Truppe Die große Luftsensation Jonny Walker und Erika Drahtseilkünstler Fredy und Alta Komische Excentriker Arthur Klein Famille Natürlich die Radfahrer Darbietungen Täglich 20.15 Uhr am C. 60 bis Rm.Mittwoch, Samstag und Sonntag 16 Uhr — Samstag, den 16. März keine Nachmittags-Vorstellung— nm.40 bis Rm.— Vorverkauf in den bekannten Verkaufsstellen.— Varietékasse geöffnet von 11—13 Uhr und ab 18 Uhr.— Ruf: 22 88 72 Breite Straße gegenüber Kaufhaus Peters IEHH Heimat-Bühne am Obernhaus Aachener Straße 5 Rut 21 16 97 Heute, Freitag. geschlossen! Samstag, 20.15 Uhr. Sonntag 16 u. 20.15 Uhr. lolgende Tage 20.15 Uhr: Eine Spritztour nach Berlin Große Posse mit Gesang. Tanz und Schlägerei von Wilh. Hartstein Vorverkauf: Millowitschkasse. Theaterkasse Neumarkt. Verkehrsverein Familien-Anzeigen werden zu ermäßigtem Preise berechnet Der Neue Tag Engelbert-Haas-Musikschule mit Seminar— Opern- u. Schauspielabteilung Ruf: 22 15 06 Gereonstr.-11 Gegr. 1900 Vollständige Ausbildung in sämtlichen Fächern der Tonkunst bis zur künstlerischen Reite Beginn des neuen semesters Freitag 5. april Sonntag, 17. März. 17 Uhr, im Kammermusiksaal d. Anstalt 2. Abend. JUGEND SDIeIt BEETHOUEN Bechstein-Flügel aus der Niederlage Sauerwald. Der Reinertrag fällt dem Stipendlenfond zu. III Die gemüttiche Tarezdieke Budengasse- ab 8 Uhr geöffnet Hollte an der Zeitunn fest: Sie diet ue im Stichee eaht! eute! Ein Meisterwerk der Bavaria-Fimkunst In ganz Deutschland mit allergrößtem Beifall aufgenommen SLCSE GILEINSCISTTEL Schadow-Theater, Düsseldorf meldet: 8 Wochen ununterbrochen auf dem Spielplan. Publikum und Presse begeistert. Brigitte Horney- Ewald Balser Oiga Tschechowa- Carl Raddatz Paul Dahlke- Hänschen Pfatt u. v. a. Das wundersame Schicksal eines scheuen, schlichten Bauernmädels, dessen mühevoller Wea bis zur gereiften Künstlerin in der meisterhaften Gestaltung von Brigitte Horney zu einer Filmschöpfung von einmaliger Wirkung wird! Beiprogramm: Nur ein Tümpel(Kulturfilm).00.30.10 Breite Strabe gegenüber Kaufhaus Peters