Hauptgeschäftsstelle und Schriftleitung für Rechtsrheinisch: Mülheim, Adamsstraße 1, Fernruf: Nummer 618.. Die Schalter sind durchgehend von 8 bis 19 Uhr geöffnet. Postscheckkonto: Ami Köln Nummer 59000 Die große Kölner morgenzeitung Verlaa. Geschäftsstelle und Schriftleitung: Köln am sihein, Stolkgasse 25-31 Fernsprech=Anschlüsse: Von—20 Uhr: Sammelruf 220301; nach 20 Uhr: Hauptschriftleitung: Ruf 220301; Sportschriftleitung: 220302: Schriftleitung: 220303; Anzeigen=Abteilung: Ruf 220304; Betrieb: Ruf 220305 179 Wahllisten mit 1233 Kandidaten aufgestellt Am Sonntag Neuwahlen in Belgien Leidenschaftliche Agitation mit üblen Mitteln 7 Eine Zersetzung der Rexistenpartei? Die Mehreinkommensteuer Von unserem WN-Berichterstatter Brüssel, 31. März. Am Sonntag werden in Belgien die Neuwahlen für den Senat und die Kammer durchgeführt. Die Zahl der Stimmberechtigten beträgt mit 2 667341 rund 32 v. H. der gesamten belgischen Bevölterung. Die Frauen sind mit Ausnahme von 7760 Frontkämpferwitwen nicht stimmberechtigt. Die Stimmabgabe ist obligatorisch, die Auswahl der Abgeordneten erfolgt nach dem Verhältnissystem. Für die Kammer sind 20., für den Senat 101 Abgeordnete zu wählen. Die restlichen 66 Senatoren werden durch die Provinzial= verbänd und durch Zuwahl vom Senat selbst bestimmt. Für die Kammer sind in ganz Belgien insgesamt 179(!) Wahllisten mit zusammen 1233 Kandidaten aufgestellt worden. Neuwahlen sieht die belgische Bevölkerung im allgemeinen mit Gelassenheit entgegen. Es wäre aber diese Gelassenheit auf eine große Selbstsicherheit und Ruhe hinsichtlich dei zukünftigen Geschicke des belgischen Staates zurückzuführen. Sie ist vielmehr erklärlich durch eine gewisse Resignation des Wählers, der von vornnerein weiß, daß bei dem herrschenden politischen System seine Stimmabgabe an den bisherigen Zuständen wenig oder nichts ändern wird. Das in Belgien geltende proportionelle Wahlverfahren, das sich durch höchst verweckelte Kombinationsmöglichkeiten auszeichnet, macht tatsächlich eine gründlegende Umschichtung der Parteiverhältnisse, wie sie zum Beispiel in England üblich ist, beinahe unmöglich. Die Neuwahlen werden daher an der bisherigen Zusammensetzung des Parlaments nicht viel ändern, o h in erster Linie, daß auch nach dem 2. April der belgische Staat bis auf weiteres durch eine Koalions oder besser gesagt, Kompromißregierung der drei stärksten Parieien, nämlich der Katholiken, Liberalen und Sozialdemokraten, geleitet wird. Die Forderung vieler Kreise, die je nach ihrer Haltung weder eine starke Rechtsregierung oder eine Art Volksfrontkabinett wünschen, werden wohl nicht in Erfüllung gehen Schon am 15. April werden die neue Kammer und der neue Senat zum erstenmal zusammentreten. Man wird versuchen, bis dahin eine neue Regierung auf die Beine zu stellen, da das Mandat des orschaftfuhrenden Kabinetts Pierlot nur bis zum Abschluß der Neuwahlen läuft. So wenig der Wahlausgang an der äußeren Strut tur der Staatsführung und an den Schwächen des Systems ändern wird, so wenig werden auch durch ihn die inneren Gegensätze und Spannungen in den Par teien und im Volke verschwinden. Man erinnert lich, duß die Auflösung des alten Parlaments unmittelbar durch den Streit veranlaßt wurde der um die Berufung des flämischen Arztes Martens in die königlicheslämische lkodemie für Heilkunde entbrannt war. Dieser Streit wurde durch die Brüsseler und wallonischen Fronikämpfer verbande, denen die Liberale Partei Hilfsstellung entete, in die Oeffentlichkeit verpflanzt, was zu Straßentumulten in Brüsse! und zur permanenten Beset gierungsviertels durch die bewaffnete Macht führte. Auf dem Wege über die Angelegenheit Martens wurde den völkischen Geaensätzen zwischen Flamen und Wallonen ein neuer Anstoß gegeben, die Flamen trugen ihre Forde rungen vor allem nach kultureller Amonomie in nach drückicher Weise vor Man kann sich vorstellen, daß diese Vorgänge durch die Wahlvronaganda der Parteien nicht gerade gemildert worden sind Alle Parteien habn mit den krafsesten Mitteln versucht, den Wähler für sich einzusongen. Den Wählern wurde übrigens wirder einmal — wie es schon bei den Gemeindewahlen im Oktober letzten Jahres geschehen war— das Schreckg###enst der „entschen Gejahr“ vor Augen geführt. Kaum eine Par.e gibt es voi. links nach reche#ie iich rüchigen Vorgehens bedient. Der flämische katholische „Stondard", der bisher den antideutschen Rummel nöt lich mutgenacht hatte, findet plötzlich ein Haar in der Suppe. Ihin ist offenbar ein Licht darüber ausgegungen s die franzesisch geschriebene Presse nur den Zweck verfolgt. die slämische Bewegung zu verleumden * Die üblichen Voraussagen über den Ausgang der Whlen sind diesmal ziemlich übereinstimmend. Man rechnet zunächst mit einem leichten Stimmenverlust der Der neue rumänische Gesandte beim Führer Unterstreichung der engen Wirtschaftsbeziehungen Berlin?1 Marz. Der Führer empfing heute in der Neuen Reichskanzlei den neuernannten Kgl. rumanischen esandten Radu Crußescu zur Entgegennahme seines Beglaubigungsschreibens und des Abberufungs screibens des Gesandten Djuvara, der als rumanischer sotschafter nach Athen versetzt worden ist. Gesandter Crutzescu wurde in einem Kraftwagen es Führers von der rumanischen Gesandtschaft abgeholt id unter dem üblichen Zeremoniell nach dem Ehrenhof eer Neuen Reichskanzlei geleitet, wo ihm bei der An n A b j a h r t e i n e E h r e n w a c h e d e s H e e r e s m i t S p i e l mann unter Führung eines Offiziers militarische Ehren be#ngungen erwies. In seiner Ansprache bei dem feierlichen Empfang ging der Gesandte aus die enge wirtschaftliche Verbindung beider Länder ein, die in der mächtigen Wasserstraße der Donau und in den sich gegenseitig er ganzenden Bedürfnissen ihren natürlichen Ausdruck findet Der Fuhrer wies in seiner Erwiderung auf die durch das jungste deutsch=rumanische Wirtschaftsabkommen eingeleitete wirtschiftliche Zusammenarbeit und die guten und ausbaufahigen Beziehungen beider Staaten hin. An den Empfang schloß sich eine längeke Unterhaltung des Fuhrers mit dem neuen Gesandten. Sozialdemokraten zugunsten der Kommunisten in der Annahme, daß die dem„nationalen Sozialisten“ Spaak feindlichen Elemente der Partei zu den Bolschewisten abwandern werden. Die Katholische Parttei, die bisher 65 Kammersitze hatte, wird wahrscheinlich fünf bis sechs Sitz gewinnen und damit wieder die stärkste Partei werden. Im letzten Parlament waren die Sozialdemokraten mit 10 Sitzen die stäriste Fraktion. Auch für die Liberalen rechnet man mit einem Bewinn von drei bis vier Sitzen. Die katholischen und liberalen Gewinne dürften auf Kosten der Rexistenpartei gehen, die sich im Zustand der Zersetzung befindet. Was schließlich die flämischen Nationalisten betrifft, so kürfte diese Partei, die unter der gehässigen Agitation der fran zesisch geschriebenen Presse besonders leiden mußte,# Fortschritte verbuchen. kaum Vorm Stapellauf in Wilhelmshafen Das deutsche Schlachtschiff„E“ 7 Festfreude in der Stadt Wilhelmshaven. 31. März. Die festlich gestimmte Er Eine ungewöhnliche Belebung hat auch der Hasen er e s t a d t a m J a d e h u s e n d i e f a h r e n. A u s A n l a ß d e s S t a p e l l a u s e s i s t e i n e g r o ß e wartung in der Kriegsmarinestadt am Jadebusen, die Zahl von Einheiten der Marine im Reichsdem Führerbesuch und dem Stapellauf des,(riegshafen Wilhelmshaven eingelausen, unter anderem neuen deutschen Schlachtschisses„(2“ gilt, das Schlachtschisf„Scharnhorst“, das Flottenflaggsteigert sich von Stunde zu Stunde. Noch sind alle Hände damit beschästigt, die Straßen, durch die der Führer zur Werft und von do zum Hasengelände fährt, die Häuser fronten und Fenster, mit Jahnen, Girlanden, Blumen und Transparenten zu schmücken, obgleich alle Straßen züge bereits jetzt ein außerordentlich eindrucksvolles Bild der frohen und festlichen Stimmung bieten. Tausende von Cästen sind schon am Freitag in Wilhelmshaven emn getroffen. Die Zohl der für Samstag angekündeaten Sonderzüge ist inzwischen auf rund 50 angewachsen H nu kommt der gewaltige Verkehr an Omnibunen, Keaftwagen und onderen Transportmitteln. Aus der Ost rark dem Sudetengan und dem Memelgebiet allein sind 1250 Teilnehmer gemeldet. Wilhelmshaven bietet ein völlig verändertes Bild Große Menschenmengen stauen sich in den Straßen, Marincabteilungen marschteren durch die Stadt, überoll llingt Musik auf. Auf der Werst geht die Arbeit in er höhtem Tempo ro. sich. Aber auch in allen anderen Werkstätten und Geschäften und albst in den###oat harsern will man noch schnell das Nötigste erledigen, um an dem großen Festtag teilnehmen zu können. schif' Panzerschiff„Admaral Graf Spee“, mit dem Frontenchef Admiral Boehm an Bord, Panzerschiff „Admiral Scheer', Panzerschiff„Deutschland“ mit dem Besehlshaber der Panzerschiffe, Vizeadmiral Marscheil. an Vord, Kreuzer„Nürnberg", Flaggschiff des Besehlshabers der Aufklärungsstreitkräfte, Vizeadmiral Densch, der Zerstörer„Teberecht Maaß“ mit dem Führer der Torpedoboote, Konteradmiral Luttjens, an Bord, ferner zwei Zerstörerslottillen, außerdem das neueste Schiff der deutschen Flottte der Zerstörer„Karl Galster“, die vierte und sechste Torpedobootsflottille, dir zweite Räumbootflollille, einige Boote der zweiten und dritten Unterseebootsslott'lle, sowie zahlreiche andere Einheiten dei deutschen Kriegsmarine. Zu diesen Repräsentanten der deutschen Macht zur See wird sich weiter noch das neueste Schiff des Friedens. der KdF=Dampfer overt Ley“, gesellen der am Samstag aus der Wilhelmshavener Reede eintrifft. Vom Stapellauf berichten alle Reichssender am Samstag, 1. April, im Rahmen ihres Unterhaltungskonzerts von 1920 Uhr. Paris—Bukarest Der französisch-rumänische Handelsvertrag Paris, 31. März. Der von Außenminister Bonnet und dem rumänischen Botschafter in Paris am Quai ’Orsay unterzeichnete französisch rumänische Handels vertrag ist das Ergebnis von Verhandlungen, die seit mehreren Monaten mit dem hauptsächlichen Ziel geführt wurden, den Güteraustausch zwischen den beiden Landern zu beleben. Der Vertrag enthält Maßnahmen, die die volle Ausnutzung der Kontingente fördern sollen Der neue Finanzplan, durch den sich das Reich die notwendigen Geldmittel zur Finanzierung der großen nationalpolitischen Aufgaben der Gegenwart beschafft, enthält neben den Bestimmungen über die Ausgabe von Steuergutscheinen auch eine neue, man muß sogar hinzufügen, neuartige Steuer. Sie erfaßt das Mehreinkommen, das von einem Steuerpflichtigen in einem Jahre gegenüber dem Vorjahre erzielt worden ist. In erster Linie erstreckt sich diese Steuer auf das Mehreinkommen größerer Unternehmungen. Sie wird deshalb auch vielsach als Mehrgewinnsteuer angesprochen. Insofern sie aber auch Steuerpflichtige mit mittlerein Einkommen betrifft, ist sie seit ihrer Ankündigung Gegenstand lebhafter Aussprachen und Erörterungen gewesen. Die Neuartigkeit der Steuer sowie das Fehlen der angekündigten Ausführungsbestimmungen, durch die eigentlich erst recht ersichtlich wird, in welcher Weise Steuer vom Mehreinkommen erhoben werden soll, rechtfertigen diese Erörterungen bis zu einem gewissen Grade. Es erscheint deshalb nützlich und angebracht, den tieferen finanzpolitischen Sinn der neuen Gesetzgebung und eine Reihe jener Fragen anzuschneiden, die unter Steuerpflichtigen erörtert werden, eben weil sie zurzeit noch nicht von seiten der zuständigen Finanzfachleute beantwortet sind. Das Kernstück des neuen Finanzplanes ist, wie ein Blick auf die erlassenen Verordnungen beweist, nicht die Mehreinkommensteuer, sondern die Ausgabe von Steuergutscheinen. Diese Ausgabe tritt an Stelle der bisherigen Finanzierung der nationalpolitischen Aufgaben durch die einstmaligen Arbeitsbeschafsungswechsel, die späteren Lieserschatzanweisungen und die Auflegung von Reichsanleihen. Da mit der Einbehaltung von Steuergutscheinen durch Unternehmungen eine Reihe steuerlicher Vorteile verbunden ist und durch die Inzahlungnahme der Gutscheine für spätere Steuerzahlungen durch die Finanzämter früher oder später ein gewisser Ausfall an Einnahmen der Steuerkassen eintritt, mußte schon jetzt dafür Sorge getragen werden, diesen Ausfall in irgendeiner Form wieder wettzumachen. Es ist für keinen Staat der Welt in Gegenwart oder Vergangenheit angenehm und volkstümlich gewesen, sich Einnahmen durch Einführung neuer Steuern zu verschaffen. Allein der Sozialismus innerhalb staatlicher Finanz= politik hängt nicht davon ab, ob Steuern erhöht oder neue Steuern eingeführt werden. Kein Land der Welt kann darauf verzichten, sich die notwendigen Geldmittel zur Durchführung seiner als richtig erkannten politischen Zielsetzung und zur Behauptung im großen Kräftespiel der Weltvolitik zu sichern. Worauf es vielmehr ankommt, wovon der sozial gerechte Charakter der Steuergesetzgebung abhängt, das ergibt sich einzig und allein aus der Beschafsenheit der Steuerverordnungen. Es gibt Länder, in deren Steuergesetzgebung die indirekten Steuern den Hauptteil der staatlichen Einnahmen ausmachen. Es gibt auch Staaten, die sich rühmen, überhaupt keine Steuern zu erheben. In SowjetGoldtransporte aus England rußland beispielsweise zahlt der Bolschewist keine eingetrossen. In Wirtschafts Steuern wie in den meisten zivilisierten Staaten. Dafür esen, daß die„Manhallgn., beschaffen sich die Herren im Kreml das Geld für ihre denen das Weltkapttol sein, Tostspgligen Wirtschaftsexperimente und ihre sieberhaften Schiffe mit Amcrika hortel 60 oh der Goldbestande der Welt Newyork, 31 März. Die sind am Freitag in Newyort treisen wird darauf hingewie eines der fünf Schisse, auf Geld, in Sicherheit brachte, den bisher größten Gold vorral befördert habe, der je verschifft worden sei. Es Rüstungen durch Zuschläge auf sozusagen sämtliche ver handele sich um 60 Millionen Dollar. Gleichzeitig habe käuflichen Produkte die„Normandie" für 28 Millionen Dollar Gold ausgeladen. Damit ist Amerikas Goldschatz auf über 16 Milliarden Dollar angewachsen, so daß es bereits 60 v. H. der Gold bestände der Welt hortet Immer wieder Bo nbenanschläge in England ##R 9 22 V ##I S*— Auf eine der größten Brücken über die Themse, die Hammersmith-Brücke, wurde in der Nacht ein Bomben-Attentat verübt. Unser Bild zeigt, wie ein Polizist den entstandenen Schaden betrachtet Photo: Schirner Der Bürger des bolschewistischen Rußland lebt so in dem Wahn, keine Abgaben an den Staat zu leisten. In Wirklichkeit zahlt er aber für jeden Mantel, für jeden Schuh wie für jedes Pfund Zucker einen viel höheren Preis als in anderen Staaten und bei der Größe des sowjetrussischen Geldbedarfs und dem niedrigen Verdienst des Sowjetbürgers meistens sogar einen unerschwinglichen Preis. Im allgemeinen neigt der Finanzminister zu allen Zeiten und in allen Staaten dazu, in Zeiten großen Geldbedarfs zu groben und dadurch ungerechten Steuerersassungsmaßnahmen zu greisen. Eine derartig grobe steuerliche Maßnahme wäre beispielsweise eine allgemeine, jeden Steuerpflichtigen gleichmäßig betressende prozentuale Erhöhung der Einkommensteuer. Die Steuer vom Mehreinkommen unterscheidet sich von einer solchen groben Erhebungsmethode auf das schärsste. Sie stellt geradezu das Gegenteil, nämlich eines der seinsten Verfahren dar, die in der Steuergesetzgebung möglich sind. Staatssekretär Reinhard hat sie von Anfang an als eine außerordentlich schwierig zu erfassende Steuer bezeichnet, schwierig deshalb, weil sie so differenziert ist, daß erst durch Ausführungsbestimmungen und erst auf Grund gewisser Erfahrungen Art und Weise der Erhebung festgesetzt werden kann. Es erscheint zunächst durchaus gerecht, wenn derjenige, der im Vergleich zu anderen größere Gewinne erzielt hat, auch mehr an Steuern zahlt, als derjenige, dessen Einnahmen sich im Vergleich zum Vorjahre gleich blieben. Namentlich empsindet man dies dann als in der Ordnung, wenn die besteuerten Mehrgewinne in erster Linie auf Grund der staatlichen Ankurbelung des Wirtschaftslebens erzielt wurden. Folgendes muß aber von all jenen beachtet werden, die im Herbst mit einer Veranlagung zur Mehreinkommensteuer rechnen. Der Mehrgewinn wird stets nur einmal einer steuerlichen Belastung unterworfen. Wenn sich das Einkommen eines Pflichtigen im nächsten Jahr nicht wieder erhöht, sondern gleich bleibt, ist eine Veranlagung nicht mehr zulässig. Die Erhöhung des Lebensstandards, die sich aus jeder Einkommenssteigerung ergibt, wird also nur in einem Jahre, nicht aber mehr in den darauf folgenden beschnitten. In vielen Fällen werden allerdings Mehreinkommensteuerpflichtige ihre Lebensführung auf den erhöhten Verdienst umgestellt haben, ohne dabei an eine mögliche steuerliche Abgabe von diesem Mehrverdienst zu denken. Man darf deshalb annehmen, daß die Durchführungsbestimmungen die hieraus entstehenden Härten miloern, namentlich 54**„**** ****** +** 5** Samstag, 1. April 1939 Neue Tag Nr. 91 Mussolini in Reggio „Volk und Regime ein einziges, geschlossenes Gange“ Rom, 31. März. Wie in Cosenza, wurde Mussolini auf seiner Reise durch Calabrien auch in Reggio von Zehntausenden und aber Zehntausenden unter begeisterten Huldigungen empfangen. Nach Besichtigung des Parteihauses und des Ehrenmals, wo der Duce die Angehörigen der dort ruhenden gefallenen Faschisten begrüßte, richtete Mussolini das Wort an die Schwarzhemden. Er führte u. a. aus: „In diesen zwei Tagen habe ich Art und Wesen dieses Volkes von neuem kennengelernt. Es ist aus jenem dann, wenn inzwischen das Einkommen vielleicht schon wieder abgesunken ist. Auch bei einer großen Reihe von Steuerzahlern, die durch die neue Verordnung betroffen worden sind, werden erst die Ausführungsparagraphen Aufschluß geben, in welcher Weise den persönlichen und besonderen Umständen bei der Veranlagung Rechnung getragen wird. So fragt sich etwa mancher junge Akademiker, der eine Arzt= oder Rechtsanwalts=Praxis eröffnet hat, ob er von den erstmalig erzielten Einnahmen, die ja zugleich ein Mehreinkommen gegenüber dem früheren Zustande des Nichtverdienens bedeuten, eine steuerliche Abgabe leisten muß. Auch derjenige Angestellte, dessen Einkommen sich ohne eine bestimmte Tarif= oder Besoldungsordnung infolge des natürlichen beruflichen Aufstiegs erhöht, ist daran interessiert, ob er steuerlich den staatlichen An gestellten, den Beamten gleichgeordnet wird. Antwort auf diese Fragen wird in jedem Falle erst der steuerlich Durchführungserlaß geben.— ert Metall, aus dem man Spaten und Schwert, Pflug und Gewehr anfertigt. Wer hierher kommt, erhält beim Anblick der Zehntausende und aber Zehntausende eurer Kinder die absolute Gewißheit, daß unser Vaterland in den Jahrhunderten fortbestehen wird. Das mögen sich jene gesagt sein lassen, die unter dem verherenden Einfluß exotischer Methoden und Theorien, die sich in der Praxis als absolut idiotisch erwiesen haben, das Vaterland zunächst blut= und kraftlos werden lassen, bis es schließlich erlischt. Stark sind nur die fruchtbaren Völker, die unfruchtbaren dagegen sind schwach. Wenn diese Völker zu einem elenden Haufen alter Schwächlinge herabgesunken sind, werden sie kraftlos zusammensinken. Meiner Rede vor den alten Kämpfern in Rom ist herzlich wenig hinzuzufügen. Wir vergessen nichts! Wir bereiten uns vor! Wir denken an die Jahrzehnte und sind daher immer bereit, mit der Sicherheit eines Volkes zu warten, das starke Waffen und stahlharte Herzen hat. Kaum sind vier Jahre ins Land gegangen, seit die in Sizilien stehende Division Peloritana mobilisiert wurde. Vier Jahre Kämpfe und schwerer Opfer, die jedoch zur Eroberung des Imperiums geführt haben, des Volksimperiums. Ein Volksimperium, das vom Volk zu Lande, zu Wasser und in der Luft gegen jedermann verteidigt werden wird! Einige Schwachköpfe von jenseits der Alpen(langanhaltendes Zisch= und Pfeifkonzert), die die Wirklichkeit mit ihrem Wunsch verwechseln, haben von einer Entfremdung des italienischen Volkes vom Regime gefaselt. Euer Pfeifkonzert beweist ihnen das Gegenteil. Volk und Regime sind ein einziges, geschlossenes Ganzes. Wehrmacht und Volk sind ein einziges Ganzes(laute JaRufe), und dieses italienische Volk ist bereit, den Tornister zu schultern, da es wie alle jungen Völker den Kampf nicht surchtet und des Sieges sicher ist.“ Diese Schlußworte des Duce wurden mit langanhaltendem Beifall von den Zehntausenden unterstrichen, die bereits zu Beginn der Rede und während derselben die Worte Mussolinis immer wieder in Sprechchören mit den Rufen„Tunis, Tunis, Tunis!“ unterstrichen hatten. Wo bleibt da nun die Logik? Chamberlain dementiert deutsche Bedrohung Polens und gibt gleichzeitig eine Garantie, die gar nicht verlangt wurde Zwischen Brünn und Preisburg Erlebnisbericht aus leidvoller und großer Zeit von Fritz Dalichow IV. Im Bahnhof Preßburgs herrschte bewegtes Leben. Hlinka=Garde und Grenzbeamte, die ebenfalls wie die Polizei die Abzeichen der Hlinka=Garde— eine blaue Binde mit einem weißen Kreis, auf dem ein rotes Doppelkreuz ruht— trugen, schauten sich die Fahrgäste genau an. Uns ließ man ungefragt aus dem Bahnhof heraus, und wir bestiegen eine Taxe, die uns in rasender Fahrt in das Hotel Carlton trug. Wir wurden im Wagen beim Nehmen von Kurven und beim Ausweichen des Wagens von der einen Wand an die andere geworfen und auch sonst durch die geradezu phantastische Fahrkunst des Chauffeurs durcheinander gewirbelt. Als wir ihn lachend fragten, ob man in Preßburg immer so führe oder nur in solchen bewegten Zeiten wie den jetzigen, antwortete er in leidlichem Deutsch, man führe in Preßburg immer so. Vor dem Carlton=Hotel war gerade eine große Trauerkundgebung für gefallene Hlinka=Gardisten zu Ende, und Polizei und Gendarmerie hatten noch tüchtig zu tun, um die Massen in Schach zu halten. Es war sehr schwer dabei zu beurteilen, wer in der Gasse sich gegenseitig gegenüber stand, wie es überhaupt des näheren Einblicks in die Verhältnisse dieser schwierigen Stadt bedurfte, um ihre Probleme zu erkennen: Am Rande des slowakischen Siedlungsraumes liegend und nur zu 50 Prozent slowakische Bevölkerung bergend, während die zweite Hälfte von Deutschen, Magyaren und Ruthenen eingenommen wird, alte und aus der frühesten Zeit unserer Kultur stammende Bauwerke und moderne Hochhäuser fast nebeneinander stehend, hochgewachsene blonde Männer und zigeunerhafte und jüdische Typen nebeneinander bietend, ist diese Stadt zwiespältig und zerrissen; sie beginnt erst jetzt, wo sich eine nationale Tradition um diese alten Mauern webt, wie sie bisher mehr im Lande drin, in den Städten Thyrnau, Rosenberg, Neutra, St. Martin lag, klarer und einheitlicher zu werden, und schon die zwei Tage, die wir dort lebten, boten sich uns als aufsteigende Linie. Nachdem wir in unserem Hotel erste Bekanntschaft mit den zahlreichen deutschen und ausländischen Journalisten erneuert und nachdem wir erste Informationen von Vertretern der in Preßburg maßgebenden Stellen eingeholt hatten, meldeten wir unsere Telephongespräche an und überließen uns in der Zwischenzeit den reichhaltigen Eindrücken der Hotelhalle und des Telephonistenraumes. Wie Von unserem VII-Berichterstatte * London, 31. März. Premierminister Chamberlain hat am Freitag im Unterhaus die lange erwartete Erklärung über das Ergebnis der britischen Aktion abgegeben. Sie war in den frühen Vormittagsstunden von einer außerordentlichen Kabinettssitzung in den Einzelheiten festgelegt worden. Die Londoner Regierung hat damit zum ersten Male Verpflichtungen auf dem europäischen Kontinent in gewissem Ausmaße übernommen. Bereits seit einigen Tagen stand fest, daß die britische Aktion sich nun auf den„Fall Nalen“ konzentrieren werde. Die Erklärung enthält im Gegensatz zu den Vermutungen keine formale Garantie der polnischen Grenzen, sieht keine mit Polen gleichlaufende Hilfeleistungsverpflichtung für Rumänien oder andere kleine Staaten vor, und ist zunächst nur eine einseitige Erklärung Großbritanniens und Frankreichs. Moskau ist— wie bereits seit einigen Tagen feststand— zu dieser Aktion mit Rücksicht auf Polens Wünsche nicht zugezogen worden. Die amerikanische Regierung wurde fortlausend über die diplomatischen Verhandlungen unterrichtet, und hat den Wortlaut der Chamberlain=Erklärung bereits vor der Unterhaussitzung übermittelt erhalten. Der englische Premierminister erklärte, daß die britische Regierung sich verpflichtet fühlen würde, der polnischen Regierung alle ihr zur Verfügung stehende Hilse zu gewähren für den Fall, daß die polnische Unabhängigkeit in einer Form bedroht sei, bei der die polnische Regierung es für notwendig erachte, mit ihren Streitkräften Widerstand zu leisten. Chamverlain fügte hinzu, daß er ermächtigt sei, zu sagen, daß die französische Regierung die gleiche Haltung wie die britische einnehme. * Man fragt sich nun, was eigentlich die ganze Aktion bedeuten soll. Welche Gründe haben die Londoner Regierung veranlaßt,— wie Chamberlain selbst zugab— den von notorischen Hetzern konstruierten Eventualfall eines Angriffs auf Polen vorauszusetzen? Die britische Aktion ist selbstverständlich gegen Deutschland gerichtet. Die Londoner Regierung will damit den Eindruck erwecken, daß nunmehr Großbritannien sich an die Spitze aller demokratischen Staaten gestellt habe. Alles ist nur allzu eindeutig auf den äußeren Erfolg und auf innerpolitische Beruhigung abgestellt, denn der Regierung ist ja nach ihrem eigenen Geständnis bekannt, daß die wilden Gerüchte über einen„bevorstehenden deutschen Einmarsch in Polen“ nichts als Lug und Trug darstellen. Vom deutschen Standpunkt aus muß daher die britische Aktion in größter Scharfe als völlig unbegründet, heuchlerisch und widersinnig abgelehnt werden. Sofern die Londoner Regierung, durch diese Erklärung ein aktives Interesse für den europäischen Osten zum Ausdruck bringen will, schlägt sie einen gefährlichen Kurs ein, der unter keinen Umständen als eine Befestigung des europäischen Friedens ausgesaßt werden kann. Wenn die Regierung aus innerpolitischen Gründen zur Beruhigung der hysterisch gewordenen eige nen Oessentlichkeit diesen Schritt für notwendig gehalten hat, so kann man es nur lebhaft bedauern, daß die Regeerung kein anderes Mittel sand, um der künstlichen Stimmungsmache und Heße entgegen zu treten. In seiner Unterhauserklärung begann Chamberlain zwar mit der Feststellung, daß die Regierung keinerlei Bestätigung der Gerüchte über einen geplanten Angriff auf Polen habe. In der anschließenden Unterhausdebatte wurde gleichfalls durch den Ministerpräsidenten darauf hingewiesen, daß die Regierung keinerlei amtliche Informationen habe. Ueber diese zahme Erklärung hinaus hat die Regierung es jedoch nicht für notwendig gehalten, dem hetzerischen Treiben, das seit gestern abend eingesetzt hat, ein Ende zu bereiten. Aehnlich wie vor einem Monat kamen auch diesmal die gestern abend in ganz London verbreiteten Gerüchte über einen„deutschen Einmarsch in Polen“ aus Newyork. Die Londoner Börse setzte darauf heute früh mit einer Baisse auf der ganzen Linie ein. Die Kurse fielen unter dem Eindruck der panikartigen Stimmung im Parlament rapide, um aller Voraussicht nach bereits heute abend oder spätestens morgen früh in dem gleichen rapiden Tempo wieder anzusteigen. Die Vermutung liegt nur allzu nahe, daß die gestrige und heutige Panikstimmung wieder einmal ein jüdisches Manöver war! Wie immer sind an der Newyorker und Londoner Börse auf Kosten eines gutgläubigen Publikums von sprupellosen Geschäftemachern Vermögen verdient worden. ein unruhig atmendes Tier schien uns das alles: Auf der Straße fiel einmal ein Schuß, und eine Fülle von Menschen hastete durch die großen Drehtüren der Hotelhalle. Hlinka=Garde und Polizei drängte hinterher und suchte nach einem Mann, der ihr entwischt war. Erregte Diskussionen wurden für und gegen geführt. Dann rief der Telephonist durch diese Menschen hindurch, etwa daß das Blitzgespräch nach London für Mister Soundso da wäre. Ober, Hoteldiener und Boys wandten sich mit Speisen, Getränken, Koffern, Telegrammen und Aufträgen durch diese brodelnde Menge hindurch, in der stark östliche Typen mit Pelzmützen und dunklen Bärten sowie schwarzhaarige Frauen mit seurigen Augen vorherrschten. Unter den zahlreichen Journalisten bildete sich eine Art Börse, in der man Nachrichten, Mitteilungen und Interviews fast austauschte. Nach langem Warten erreichte uns unser Gespräch, und wir waren nunmehr frei, um unseren ersten längeren Spaziergang durch die Stadt anzutreten und erste Eindrücke von dieser Stadt und ihrer derzeitigen Situation zu sammeln. Es war aber inzwischen später Abend geworden, und um 9 Uhr mußten infolge eines gewissen Belagerungszustandes die Straßen geräumt sein. Dennoch gingen wir sicher und im großen unbehelligt durch die Stadt, wo Ordnungsdienst von verschiedenen Seiten in Doppelpatrouillen, die Gewehre und zum Teil aufgepflanzte Seitengewehre zeigten, geleistet wurde. Die Hlinka=Garde stellte den größten Teil dieser Ordner, Polizei mit Hlinka=Abzeichen tat ähnlichen Dienst, dazu sah man Ordner mit Hakenkreuzbinden, an die wir uns besonders mit unseren Fragen wendeten. Nachdem wir recht unfreundlich von einer Polizeipatrouille aufgefordert waren, schleunigst nach Hause zu gehen, mußten wir, um noch etwas sehen zu können, zu einer List greifen. Wir behaupteten vor allen uns begegnenden Patrouillen, daß wir zur Hauptpost wollten, um dort ein Telegramm aufzugeben. Eine dieser Patrouillen, die uns anscheinend nicht recht traute, bot sich uns unabweisbar zur Begleitung an. und so mußten wir, von zwei furchterregenden Gestalten mit Gewehren und aufgepflanzten Bajonetten begleitet, zur Hauptpost und bis an den Telegrammschalter herantreten. Daheim wird man sehr überrascht gewesen sein, telegraphisch freundliche Grüße aus Preßburg zu bekommen. (Fortsetzung folgt.) Wenn man die Chamberlain=Erklärung vor dem Unterhaus mit den britischen Pressestimmen der letzten Tage vergleicht, und zugleich den Ereignissen gegenüberstellt, deren Zeuge wir in den letzten Stunden waren, wird sich überrascht von einer solchen Häufung von Widersprüchen an den Kopf fassen. Eine zeitmäßige Aufzählung der Ereignisse enthüllt den inneren Widerspruch am deutlichsten: Englische Zeitungen melden aus heiterem Himmel deutsche Drohungen gegen Polen, der polnische Ministerpräsident dementiert energisch, da kommt plötzlich die neue Nachricht von einem deutschen Ultimatum an Polen. Solchen Unsinn sind wir nachgerade gewöhnt, aber bislang durfte man voraussetzen, daß die britische Regierung sich ihre Handlungsweise nicht von bewußten Lügenmeldungen vorschreiben ließ. Aber nun werden wir Zeuge einer Unterhaussitzung, die uns an der Logik der Denkungsweise der englischen Regierung zweifelr lassen muß. Chamberlain dementiert jede deutsche Bedrohung Polens. Jeder vernünftige Mensch, der außerdem von der bevorstehenden Reise des polnischen Außenministers durch Deutschland nach London weiß, muß annehmen, daß alles in Ordnung sei. Aber weit gefehlt! Herr Chamverlain und sein Kabinett fühlen sich veranlaßt, einen Sprung ins Dunkle zu wagen: sie geben völlig unmotiviert eine Garantieerklärung für Polen ab, die Polen gar nicht verlangt hat. Es bleibt nur die Folge offen, daß gegen alles bessere Wissen und gegen jede Logik der britische Ministerpräsident den Einflüsterungen jener sattsam bekannten Kriegshetzer und Prophezeier erlegen ist, die schon einmal ihre Politik am Ende der Sanktionspolitik gegen Italien mit einem Fiasko enden sahen. Uns läßt auch jene neue englische Medizin kalt, mit der man den Leichnam von Versailles zu neuem Leben erwecken will. w. Kauf von Schleppern Hinweise für die Landwirtschaft Berlin, 31. März. Obwohl seitens der zuständigen Stellen, insbesondere des Reichsministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, alles getan wird, um der Landwirtschaft eine möglichst große Zahl von Schleppern zur Verfügung zu stellen, ergeben sich doch häufig Lieferschwierigkeiten. Es wird daher dringend davor gewarnt, Pferde zum Ankauf des Schleppers zu verkaufen, ehe der Schlepper angeliefert worden ist. Es haben sich mehrfach größte Schwierigkeiten aus dieser Voreiligkeit ergeben, in Einzelfällen ist sogar die Weiterführung des Betriebes in Frage gestellt worden. Anderseits tauchen Bedenken auf, jetzt Schlepper zu kaufen, weil man befürchtet, daß manche Fabrikate in Zukunft infolge der Typisierung der Ackerschlepper ausfallen werden. Dazu wird mitgeteilt, daß auf jeden Fall dafür gesorgt ist, daß bei denjenigen Schleppern, die jetzt zum Verkauf zugelassen sind, der Ersatzteildienst auch für den Fall sichergestellt ist, daß dieser Schlepper in Zukunft einmal ausfallen wird. Es besteht demnach kein Anlaß, mit dem Kauf von Schleppern zurückzuhalten. Es kann aber immer wieder nur geraten werden, sich bei den zu ständigen Landesbauernschaften Auskunft darüber zu holen, welcher Schlepper im Einzelfalle am brauchbarsten ist. Stabschef dankt der SA Hervorragend bei den historischen Ereignissen bewährt Berlin, 31. März. Im Anschluß an die jüngsten historischen Ereignisse, bei denen die SA durch ihren Einsatz wesentlich zum Gelingen der Aktionen beitrug, hat Stabschef Lutze folgender Tagesbefehl erlassen: SA=Männer! Bei den jüngsten großen geschichtsichen Ereignissen hat die SA wie immer ihre Einsatzbereitschaft in vorbildlicher Weise bekräftigt. Rund 60000 SAMänner waren eingesetzt, um für die in Böhmen und Mähren einrückenden Heeressäulen, die schneeverwehlen und vereisten Straßen frei und passierbar zu machen. Damit ist wiederum die enge kameradschaftliche Zusammenarbeit mit der Wehrmacht sichtbar zum Ausdruck gckommen. Zahlreiche Anerkennungsschreiben seitens höherer Kommandestellen des Heeres bestätigen, daß es dem tatkräftigen und selbstlosen Einsatz der SA zu verdanken war, daß der Vormarsch trotz anhaltender schlechter Witterung reibungslos vonstatten gehen konnte. Ich fieue mich, allen Sll Männern diese Anerkennung weitergeben zu können. 5 Auch bei der Rückgliederung des Memellandes hat die SA ihre Einsatzkraft bewiesen. Durch ihren Glauben an den Führer und durch ihre zielbewußte Vorarbeit hat sie wesentlich dazu beigetragen, daß das Memelland ohne Reibung vom Führer ins Großdeutsche Reich eingegliedert werden konnte. Alle SA Männer und Führer des Memellandes grüße ch nunmehr als Teile der großdeutschen SA und spreche ihnen meine besondere Anerkennung aus Es lebe der Führer! Es lebe Großdeutschland! Wehrmacht hilft der Landwirtschaft Berlin, 31. Dez. Im Laufe des Jahres 1938 hat die Deutsche Wehrmacht der deutschen Landwirtschaft erhebliche Hilfskräfte während der Erntezeit zur Verfügung gestellt, und zwar wurden zu Zwecken der Erntenothilfe 52 955 Soldaten und 5240 Pferde eingesetzt. Diese Zahlen sind besonders hock, zu werten, da berücksichtigt werden muß, daß die Wehrmacht im Jahre 1938 durch ihren Einsatz in der Ostmark und im Sudetenland, sowie durch die verstärkten Aufbauarbeiten stark beansprucht wurde. Das erste Rasthaus im Eudetenland Japan nimmt die Spratly-Inseln in Besitz Tokio, 31. März. Das Außenamt erklärte in einer offiziellen Verlautbarung, daß die Regierung die SpratiyInseln östlich der Kuste von Französisch-Indochina unter die Verwaltungsoberhoheit des Generalgouvernements von Formosa gestellt habe Der stellvertretende Außenminister habe den französischen Botschafter in diesem Sinne unterrichtet. In der Verlautbarung heißt es weiter, die herrenlosen Spratly=Inseln seien seit 1917 von japanischen Staatsangehörigen wirtschaftlich entwickelt worden. Die japanische Regierung habe wiederholt durch Entsendung von Kriegsschiffen die japanischen Interessen anerkannt. Das Fehlen einer Verwaltungsoberhoheit zum Schutze des Lebens und Eigentums der Japaner, sowie die Vermeidung unnötiger Auseinandersetzungen mit Frankreich habe die sapanische Regierung zu diesem Schritt veranlaßt. General Uler vom Führer empfangen. Der Führer und Oberste Besehlshaber empfing den mit dem heutigen Tage ausscheidenden Kommandierenden General des XI. Armeekorps, General der Artillerie Ulex, zur Abmeldung. Wien, 31. März. Am Freitag wurde im Beisein des Reichsinspekteurs für das deutsche Straßenwesen, Dr.=Ing. Todi. das Rasthaus Mährisch=Trübau an der Reichsautobahn Breslau— Wien, die durch das mährische Protektoratsgebiet führt, der Oeffentlichkeit übergeben. Es handelt sich hier um keinen Neubau, sondern um die Umgestaltung eines alten Franziskanerklosters. Das neue Rasthaus in Mährisch=Trübau fügt sich würdig in die Reihen der Rastanlagen der Reichsautobahnen ein, von denen ja bekanntlich schon sechs in Betrieb sind, während vier weitere in allernächster Zeit der Benutzung übergeben werden. 75 Kriegsschiffe für das„bedrohte" Amerika im Bau Washingion, 31. März. Das amerikanische Marine ministerium vergab gestern den Kontrakt für den Bau des 19 900 Tonnen Flugzeugmutterschiffes„Hornet“, an eine Schiffswerst in Newport News(Virginia). Die Baukosten betragen 31,8 Millionen Dollar. Insgesamt befinden sich jetzt 75 Kriegsschiffe und Hilfskriegsschifse für die UISA-Marine im Bau, darunter 35 000=Tonnen=Schlachtschiffe, denen sich zunächst 45.00 Tonnen=Schlachtschiffe zugesellen werden. Mit der „Hornet“ besitzt die amerikanische Flotte sieben Flugzeugmutterschifse. Schweres=Bahnunglück in Newyork Newyork, 31. März. Gestern abend, nach Büroschluß, ereignete sich in Newyork ein schweres UntergrundbahnUnglück. Es forderte nach den bisherigen Feststellungen über 100 Verletzte, darunter 11 Schwerverletzte. Das Unglück ereignete sich in einer scharfen Kurve im Stadtteil Queens auf Long Island. Infolge einer schadheften Kuppelung fuhr ein Zug in den vor ihm fahrenden Zug, der zum Stehen gekommen war, hinein. Die Fahrgaste wurden wüst durcheinandergeworfen. Gleichzeitig entstand Kurzschluß, der zu einer starken Rauchentwicklung führte. Die Fahrgäste stürzten, da sie an einen Brand glaubten, in wilder Panik aus den dichtgefüllten Wagen und zogen sich dabei Knochenbrüche und innere Verletzungen zu. Der Materialschaden ist sehr gering, da die Züge aus Stahl gebaut sind. Diese Nummer umfaßt 16 Seiten Druck und Verlag Kolner Vertagsanstalt und Druckerei 16. in Koln. Vorstand und Verlagsleuung: Dr###nc Vaternabm Koln. Hauptschriftleuer: Dr. pans Koch.### vertreter des Hauptschriftleuers und verantwortlich fur Polmik und Wirtschaftstell: Dr Augun voluit und stadtkolnischen Heimaneel: Dr. Hans Koch, fur den Umgebungs= und Provinzeil: Paul Saupe: fur den gesamten Unterhaltungsteil: Werner Hofer, fur den Sporten: Th. Kirschbaumein Urlaub): B O Lowia, fur das rechtsth Gebiet: O. Lowig, alle in Koln; fur den Bonner Heimetteil, Rob. Colmani in Benn, für Türener Heimae#l: Huber: Mever in Duren Beldverantwortliche Abteilungs= eter: Verantwortl cher Anzeigenleiter: ddec Muller in Koln=A II. 1939: Der Neue Tag über 27000: hiervon Betlage Rechts deenisches Koln uder 5500 Freitage uder S10: Beverkaausgab. Bonn uder 1200: Bezirksausgabe Duren uber 1100 Erscheint wochentlich siedenmal morgens Beuospreis: Monatlich KM.30. Pestbezug monatlich RN.30 einichleeßlich 43 Pig Postzeitungsgebühr), zuzugle# 19'a Zustellgeld Preislißte 10 Zahllose zufriedene Rasierer erfreuen sich fäglich der angenehmen, hautschonenden und zeitsporenden Eigenschaften der mit Olivenöl hergestellten PalmoliveD Rasierseife. Massieren Sie Gesicht und Hals zweimal täglich mit dem milden Schaum der mit Palmen- und Olivenölen hergestellten Palmolive-Seife zur Erzielung einer frischen, 1 STUcK50 reinen Haut. *— Nr. 91 seitere 80 Millionen Mark für Kleinsiedlungen und Kleingärten — Berlin, 31. März. Durch Runderlaß vom 18. Juli 1938 hatte der Reichsarbeitsminister die Bereitstellung von weiteren 80 Mill. Mark zur Einleitung des 7. Abschnitts der Kleinsiedelung und zur Förderung der Errichtung von Klingärten angekündigt. In der Zwischenzeit und eingehende Erhebungen über den Bedarf und die Durchführungsmöglichkeiten in den Ländern und Bezirken angestellt worden. Der Reichsarbeitsminister hat daraushin nunmehr den Betrag von 80 Mill. Mark auf die Länder und Verwaltungsbezirke verteilt. Damit stehen olso den Bewilligungsbehörden weiterhin ausreichende Mittel zur Weiterführung dieser Maßnahmen zur Verfügung. Das Reich hat somit einschließlich der rückliegenden Abschnitte bis jetzt für Kleinsiedelungen und Kleingärten bereitgestellt: Kill.., später gekürzt auf 182 Mill. M. (erste Zuteilung) 80 Insgesamt sind also 457¼ Mill. M. bereitgestellt worden. Anträge sind, wie bisher, an die Gemeinden(Gemeindeverbände) oder an die Bewilligungsbehörden (d. h. die für die Kleinsiedelung zuständigen Obersten Landesregierungen—. Sozialverwaltung—, in Preußen und Bayern die Regierungspräsidenten; im Ruhrsiedelungsverband an den Verbandspräsidenten in Essen; in Berlin an den Stadtpräsidenten der Reichshauptstadt; im Saarland an den Reichskommissar für das Saarland in Saarbrücken) zu richten. Einzelgesuche an, das Reichsarbeitsministerium zu richten, ist zwecklos, da Einzelfälle dort grundsätzlich nicht behandelt werden können. Der schnellste Mann der Welt Flugkapitän Dieterle fliegt 746 Std. /km 7 Ein Weltrekord # Steeturze Einrichtung des Pflichtjahres gewöhnt und die Arbeitsämter ihre Erfahrungen gesammelt haben, kann das Pflichtjahr jetzt mit größerem Nachdruck als während der Anlaufzeit durchgeführt werden. Aus den Schulentlassungen zu Ostern werden nach Schätzungen der Arbeitseinsatzbehörde 200000 bis 300000 Mädchen für das Pflichtjahr in Frage kommen, wobei zu bedenken ist, daß die Einführung für Oesterreich bisher nicht erfolgt ist. Wie Frau Oberregierungsrat Dr. Gaebel im„Arbeitseinsatz und Arbeitslosenhilfe" erläuternd ausführt, wird man jetzt von Ausnahmen des Pflichtjahres viel mehr absehen Reichsbeihilfen für Umlegungen Der Reichsernährungsminister hat Richtlinien über die Gewährung von Reichsbeihilfen zur Förderung der Umlegungen erlassen, die am 1. April in Kraft treten. Die Umlegung ist hervorragend geeignet, vorhandene landwirtschaftliche Betriebe in ihrem Bestande zu stärken, die Erzeugung von Nahrungsmitteln und Rohstoffen zu Dex Werbung bedürfe es heute weniger bei den teigern. Um die beschleunigte Erreichung dieser„Bisele Mähg., die durcg'in BoM schon stark für das Pflichtsicherzustellen, gewährt die Reichsregierung Beihilfen Jfür jahr ger„an seien als bei den Eltern, die ihre Tochter die Einstellung von Kräften zur Steigerung der Um= pielfach immer noch für zu schade hielten,„den Kuhstal eeungstaltgteit, serner für die Herabminderung der von)v. LIsax; oder„anderen Leuten den Dreck wegzutehren“. den Teilnehmergemeinschaften zu tragenden Ausführungs=“ V, Pzlichtjahr vor oder nach der Berufsausbildung kosten, für die Auslockerung der Ortslagen zum Zwecke ahzuleisten ist, müsse nach Läge des Einzelfalles entder besseren Wirschastsführung und während der Dauer schieden werden. In den Berusen, in denen starker Andes Viersahresplanes auch für die Instandsetzung der l9tug, herrscht, z. B. den Büroberufen, werde es zweckneden Srundtücke. In erster Linie werden Veng'stz, mätzig sein, das Blichsahr vorwegzunehmen. Im Voranträge aus densenigen Bezirken berücksichigt, die feit Hergrung jehe die Versorgung der Landwirtschaft mit Inkraftreten der Reichsumlegungsordnung eine erheb=[dersrund sey augemen weroe es sich empfehlen, die liche Steigerung der Umlegungstätigkeit nachweisen. IIm v. Ltsahrmädchen in Familien mit Kindern anzusetzen. einzelnen ist aus den Richtlinien zu entnehmen, daß Pflichtjahrmaochen in I Reichsbeihilfen zu den Ausführungskosten bis zu 50% Nach der Durchführungsverordnung könnten die Eltern der Kosten bewilligt werden. Auch für Instandsetzungs= sich selbst Stellen für ihre Kinder besorgen. Hierbei werde kosten können bis zu 507g der baren Aufwendungen zu saber darauf zu achten sein, daß es sich wirklich um zuglich der Hälfte des Geldwertes der Hand= und Spann-#AnniA, Mchaitanerhältnisse handelt. In GastwirtBerlin. 31. März. Die deutsche Lustfahrt konnte! General U det Pfingsten 1938 den Rekord über 100 Kilo= 12=.22 Lamährt werden, ueber die Durchfäbrun der ordentliche Arbeitsverhältnisse handelt. In am Vonnerstagabend einen ihrer stolzesten Erfolge er= meter mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 634 Kilo-(Aufsocker, der Ortslagen ergehen noch besondere Be= schaften, Pensionen, in der Regel auch in Geschäftshe ringen. Ein Jagdflugzeug der Heinkelwerke, ein weiter meter erreicht hat. Der internationale Rekord für Land zimmungen entwickelter Typ des Rekordflugzeuges He 112 U, mit dem flugzeuge wurde von Dr. Wurster auf einer Messer=s Generalleutnant Udet Pfingsten 1938 einen Geschwindig- schmittmaschine 109 mit 610 Kilometer gehalten. Der###n emern dienste gewährt werden. Ueber die Durchsugrung ver..— Mensignen in der Negel auch in GeschäftshausAuflockerung der Ortslagen ergehen noch besondere Be=schaften, Pensionen, in der Reger uu. stimmungen. shalten gehörten keine Pflichtjahrmädchen. Berufsschwache Geuernaleunant udei Pfngten 163s einen Geschoindie= schmitmeichine 10 mit 610 Rliometer gehalten. Der Zu ostern gehen über 200 0do Mädchen ius Brüchehe Wädhen lieter gieligt, hsnd der wiszgtagenzögen keitsrekord über 100 Kilometer aufstellen konnte, hat den absolute Rekord des Italieners Agello ist nunmehr um Nachoem sich im Laufe des letzten Jahres sowohl die unterzubringen. Die Geg#hin absoluten Geschwindigkeitsweltrekord für Deutschland er= rund 37 Kilometer auf 746,5 Stdkm. verbessert worden,„ugochen und ihre Eltern, wie auch die Betriebe an die frichte sich nach den ortsüblichen Loy obert. Flugzeugführer war der Flugkapitän Hans wobei zu berücksichtigen ist, daß das Wasserflugzeug Dieterle, der über die vorgeschriebene Dreikilometer= Agellos hinsichtlich der Start= und Landestrecken keinen Meßstrecke in der Nähe des Werkflugplatzes Oranienburg Beschränkungen unterworfen war. Trotzdem bleibt der mit dem einsitzigen Flugzeug 746,66 Stdkm. erreichte und Rekord des Italieners Agello eine ganz außerordentliche damit den seit dem 23. Oktober 1934 von dem Italiener Leistung. Francesco Agello mit 709,209 Sidkm. gehaltenen Welt=] Zu der in einem Landflugzeug vollbrachten Leistung Frankreichs Bischöfe beglückwünschen Daladier Von unserem LG-Berichterstatter (auch beim Wenden nicht über 400 Meier Hohe gegungen] 9 Naris, 31. März. Jetzt haben sich auch die franzoDer Führer hat zu der großartigen Leistung des werden darf. Dies ist rein fliegerisch eine besonoe# sischen Bischofe zur Außenpolitik zum Wort gemeldet. „„Reistung meil Bruchteile von Sekunden fur das qute#mm. o. rbi.l. Ageue in VoozresPrim. Fen.„..==—„„II Der in„ rekord um rund 37 Kilometer überbot. Das Flugzeug ist des Flugkapitäns Dieterle betonte Staatssekretär Milch ein mit einem Mercedes-Benz=Flugmotor DZ 601 von noch besonders, daß der Rekord über die Meßstrecke in 1175-PS=Leistung ausgerüstetes einmotoriges Jagdflug= Höhen unter 75 Meter geflogen werden muß und daß zeug.(auch beim Wenden nicht über 400 Meter Höhe gegangen Führer hat zu der großartigen Leistung des werden darf. Dies ist rein fliegerisch eine besondere sischen Bischofe zur außenponmt„ Heinkel=Jagdflugzeuges Professor Heinkel, Flugkapitän Leistung, weil Bruchteile von Sekunden für das gute Sämtliche Kardinäle und Bischöfe von Frankreich, die Dieterle und Generaldirektor Kissel der Daimler-Benz=Einhalten der Höhe und Flugrichtung entscheidend sind. gegenwärtig ihre Jahresversammlung in Paris abhalten, Werke telegraphisch seine Glückwünsche übermittelt.] Der Rekord wird zweifellos in der ganzen Melt er; haben Kardinal Verdier beauftragt, an Ministerpräsi Generalfeldmarschall Göring hat Flugzeugführer hebliches Aufsehen erregen und zwar gerade bei dent Daladier ein Schreiben zu richten, in dem die Dieterle unmittelbar im Anschluß an seinen Rekordflug den Nationen, die auf diesem Gebiete bisher stark gear= Bischöfe die außenpolitische Haltung und das innenpolizum Flugkapitän ernannt.„beitet haben: bei Italien, das bei den Geschwindigkeits= tische Werk der französischen Regierung befürworten. Darlrekorden ja bisher an der Spitze lag, und fliegerisch be= über hinaus machen sie sich auch zum Anwalt der DemoStaatssekrtetär Genergloberst Milch gab vor Presse, kanntlich überhaupt auf sehr großer Höhe steht, sowie bei trate und ihrer Einrichtungen. In dem Schreiben des vertreiern emge Erlauterungen zu dem neuen stolzen xngland und den Vereinigten Staaten. Deutschland muß Kardinals Verdier, der heute vom„Petit Parisien“ verErfolg der deuischen Lunjahrt, durch den der abselut, daher natürlich gewappnet sein, den soeben errungenen offentlicht wird, heißt es u..:„Die Kardinäle und Geschwindigteiswelrekord Lur Deutschland erobert wuroe, Rekord zu verteidigen. Die deutsche Lustfsahrt hat den festen Bischöfe von Frankreich haben mich beaustragt, Ihnen der erst 24 Jahte alte Fleger Dieterle, der auf Grunn, und ernsten Willen, ihre führende Posion auch in Zu= ihre Glückwünsche und ihre heißesten Wünsche auszueiner dervortagenden Leitung von Generalseloningu., zunst beizubehalten. Dafür bürgen das hohe Können und sprechen zu einer Zeit, in der Sie, Herr Ministerpräsident, Voring sofort bevorzugt zum Fiugkopitan besorv.., die vorvildliche Einsatzbereitschaft der deutschen Konstruk= Iyr großes Werk des öffentlichen Heils unternehmen. Sie wvorden li. dat einen Reiord autaestelt der, wie Stag., zaure und Biloten swerden mit alen Krästen sie bes dieser Ausgabe der etreiär Genergloberst Vilch bervorhob, wohl allgemein, Anschließzend machte ein Vertreter des Reichslustfahrt= nationalen Wiederaufrichtung unterstützen. Die Kardinäle n der Sattscget der aden a3 ve: ohie.... umsterums noch einige ergänzende Angaben über das und Bischöse fühlen wie Sie, daß Frankreich unter den den der abioluen Geschwindigteit über drei Atomen..,“ ug, Das Flugzeug war mit einem Mereedes= gegenwartigen Umständen eine große Mision zu erfüllen Dieser Rekord, der früher mit dem„Schneider=Pokal“ metorhhugzeng, Das Fuzzenz un..,.####.#t aann Eranfreich uper seine Sicherheit und seine Die polnische Opposition beim Staatspräsidenten Von unserem FT-Berichterstatter * W a r s c h a u, 3 1. M ä r z. I n p o l i t i s c h e n K r e i s e n f i n d e t ein Empfang viel Beachtung, der gestern im Warschauer Schloß stattfand. Dort hatten sieben Hochschulprofessoren, die allen Oppositionsparteien nahestehen, gemeinsam mit dem früheren Innenminister und Mitglied der Oppositionellen Arbeitspartei, Ratajski, eine dreistündige Besprechung mit dem Staatspräsidenten. Man will wissen, daß diese Besprechung der Erörterung der innen= und außenpolitischen Lage Polens gegolten hat. Anschließend wurden vom Staatspräsidenten zwei führende Mitglieder der Bäuerlichen Volkspartei empfangen, die angesichts der Rückkehr ihrer Führer, die bis jetzt als polnische Emigranten im Ausland gelebt haben, für diese um die Anwendung des Amnestiegesetzes gebeten haben. Von manchen Kreisen wird in diesen Empfängen ein Zeichen für den Beginn einer Verständigung mit den Oppositionsparteien gesehen. In gut unterrichteten Kreisen glaubt man aber, daß diese Auffassung nicht gerechtfertigt ist. Der Staatspräsident hat vielfach in Laufe der letzten Jahre führende Vertreter der Oppositionsparteien zu sich gebeten, um sich deren Auffassung über die Lage anzuhören, ohne hieraus irgendszeug war mit einem Mercedes= gegenwartigen Umstanden eine große Mision zu ersune., Inzsche Schlußfolgerungen für die weitere Gestaltung des ausgeristet, der 1175 PS ent: hat. Wenn Frankreich über seine Sicherheit und seine innerpolitischen Lebens zu ziehen. Daß man in entverbunden wor, ist bereits vor dem ann griege, ausge.1, a1., Mwekgeräte für die Zeitaufnahmen haben die Unabhängigkelt wachen muß, muß es auch zu einem tregen worden. In den, Jahreg nach dem Kriege konnte wigeui,„Merke zur Verlüigung gestellt und zwor handelt großen Teil dazu beitragen, der Welt unsere Zivtisation, alg beteilig,, an auf Grund des Versailer es sich dabei um die Askania=Renn=Meßkamera, die eine s d. h. die Prinzipien und die Einrichtungen zu behüten, niemals betelligen, weil es auf Grund des Versailer„.Asenaugkeit von ein Tausendstel Sekunde ermöglicht. die in den menschlichen Beziehungen die wahre Freihelt Hauptgegner in dem Pokaltampf waren in den letzten Die Drei=Klometer=Meßstrecke mußte viermal, zweimal und Gleichheit aller Menschen und die christiche BrüderJahren haupsächlich Enaland und Italten Während in jeder Richtung, durchslogen verden.. Piniserorzshent Daladter hat Kardinal Perdier zunachst die Englander etwas voran lagen, gelang es Besonders hervorzuheben ist, daß der Rekord mit,(gegugportet und ihm für diese Wünsche und dem Italiener Agello am 23. Oktober 1934 mit einem einem normalen einmotorigen Jagdflugzeug errungen umgeheno geWasserflugzeug auf dem Gardasee mit einer Geschwindig= wurde nicht etwa mit einem besonders konstruierten Renn= dieses Bekenntnis gedan keit von 709 Kilom. den Rekord für Italien zu sichern. gebilde, das keinerlei praktischen Nutzen hätte. Man wählte zu den Rekordversuchen bisher stets Wasser=, Dieterle ist damit der„schnellste Mann der Welt" geflugzeuge, weil die hohe Fluggeschwindigkeit eine ent= worden. Die Stundengeschwindigkeit von 746,660 Kilosprechend hohe Landegeschwindigkeit und eine lange meter, die er. bei seinem Rekordflug erreichte, bedeutet Startstrecke bedingt. Zum erstenmal ist der Rekord jetzt eine Geschwindigkeit von 207 Meter in der Sekunde, die von einem Landflugzeug auf einem Flugplatz von im normale Begriffe beinahe unsaßbar erscheint. ganz normalen Ausmaßen aufgestellt worden, und zwar 1. Minlf. in Oranienburg Neue Bombenanschläge Zum Schluß schilderte Flugkapitän Dieterle sympathisch Dramenburg. und humorvoll mit einer angesichts seiner hervorragenden Das Rekordflugzeug ist ein Jagdflugzeug der Heinkel= Leistung besonders anerkennenswerten Bescheidenheit seine werke, eine Weiterentwicklung des Flugzeuges, mit dem Verbereitungen und die Durchführung des Rekordfluges. Sieben Autos in den Mississippi gestürzt Newyork, 31. März. Da das Hochwasser des Mississippi einen Teil der Brücke bei Vicksburg fortgespült hatte, er eigneten sich in der Nacht zum Donnerstag schi Unglücksfälle. Der Reihe nach sturzten sieben Automobile, die in ilnkenntnis der Sachlage über die Brücke fahren wollten, etwa aus 15 Meter Höhe in den Strom. Im ganzen kamen 15 Menschen ums Leben. Macht Beck Station in Paris? IA Paris, 31. März. In einer Havas=Auslassung heißt, es, man glaube zu wissen, daß Außenminister Bonnet den polnischen Außenminister ausgefordert habe, gelegentlich seiner bevorstehenden Londoner Reise auch nach Paris zu kommen. Oberst Beck habe diese Ein ladung seines französischen Kollegen grundsätzlich an genommen, sie jedoch auf einen späteren, noch nicht fest gelegten Zeitpunkt verschoben Heute nacht in Birmingham, Liverpool und Coventry London, 31. März. In der Nacht zum Freitag kam es England wieder zu drei Bombenanschlägen. In Birmingham explodierte in einer Wohnung eine Bombe mit Zeitzünder, wobei das Gebäude beschädigt wurde. In Liverpool wurde in einer der Hauptstraßen ein Geschäftshaus durch eine Bombe nahezu völlig zerstört. In Coventry ist eine Tankstelle in die Luft gesprengt worden. In allen drei Fällen dürste es sich wiederum um Anschläge irischer Nationalisten handeln. Dr. Goebbels auf der Akropolis. Als Freund und Bewunderer der Antike widmete Reichsminister Dr. Goebbels während seines Aufenthaltes in der griechischen Hauptstadt einen der ersten Besuche der Akropolis, wo die Schönheit der Bauwerke und Ruinen den Reichsminister erneut lange Zeit fesselten. innerpolitischen Lebens zu ziehen. Daß man in entscheidenden Stunden auf bestimmten Gebieten des staatlichen Lebens auch die Oppositionsparteien zu Worte kommen lassen will, soweit sie guten Willens sind, zeigt die Tatsache, daß der Staatskommissar für die neu ausgeschriebene Luftabwehranleihe in das Hilfskomitee die Vorsitzenden der sieben größten Oppositionsparteien gebeten hat. Die führenden Opposttionsparteien haben diese Einladung angenommen. Damit werden die polnischen Parteien zum erstenmal seit vielen Jahren sich an einer staatlichen Aktion großen Stils mitverantwortlich beteiligen. Bestürzung in Kairo über Roosevelts Baumwoll-Dumping Kairo, 31. März. Die amerikanische Baumwollexportprämie, das neueste Rooseveltsche Dumpingprodukt, hat in Aegypten, welches von dieser Maßnahme besonders betrossen wird, außerordentliche Bestürzung hervorgerusen. Trotz der an und für sich schon niedrigen Kurse wurde die Tendenz am hiesigen Baumwollmarkt weiter geschwächt. Eine Parlamentsabordnung ist beim Ministerpräsidenten vorstellig geworden und hat um sofortige Maßnahmen zum Schutz der ägyptischen Baumwollausfuhr gebeten. Besuch General Reinhards in Burgos. Reichskriegerführer General Reinhard, der zurzeit in Spanien weilt, besuchte am Donnerstag mehrere Minister. Er wurde empfangen von Außenminister General Jordana, Innenminister Suner und vom Kriegsminister Davila. Meister Zwirn erwartet seine Freunde am Sonntag! Dieser Sonntag wurde von Meister Zwirn und seinen Getreuen monatelang vorbereitet, denn für Stadt und Land ist er in Punkto Kleidung einer der wichtigsten Tage des Jahres. Wer von seinen Freunden die Gelegenheit ergreift, trifft ein lückenloses Lager an und bringt sich in den Genuß von allen Vorteilen, die ein so großes Fachgeschäft bieten kann. Was Vater, der große Sohn und die lieben Kleinen im Frühjahr haben müssen, ist sowieso fällig. Wer wollte also bei dieser günstigen Gelegenheit noch zögern! ESDERS·DYCKHOFF .: Das gute Haus für Herren= und Kuabenkleidung: Köln= Hohe Straße Ecke Blindgasse . —— Der Film daheim und draußen Reichssender Köln im Spiegel „ a. n E i l m t h e f. g r a ß o n O e s t e r r e i c h e r. Z w e c k d e r R e i h e i s t, k l a s s i s c h e i m neuerung und Umgestaltung des italienischen Filmschaf sens. Während die Filmgesellschaften in Cinecitta bisher wenig teuere Großsilme, sondern vorzugsweise gute, unterhaltende Durchschnittsfilme herstellten, erwägt man nun in Aussprachen mit kulturellen Verbänden die Erzeugung künstlerischer Spitzenfilme. Man hofft einen geeigneten stud. med. Emil Jannings Deutschland hat die meisten Filmtheater in Europa Eine neuere Filmstatistik weist auf der ganzen Welt insgesamt 93016 Kinos nach. Das Schwergewicht liegt hier wie in anderen Dingen immer noch bei Europa, wo sich zwei Drutel aller Lichtspieltheater, nämlich 63243 befinden. In Europa wieder marschiert Deutschland an der Spitze aller„Kinoländer“ mit 6700 Lchtspieltheater, dann kommen England mit 5300 und Frankreich mit 460, dem dichtauf Itatien mit 4049— alle nach dem Stande von 1938— folgt. Italienische Namen für italienische Lichtspieltheater In Italien ist eine Veroronung ergangen, nach der Lichtspieltheater wie überhaupt Theater, Vergnügungsstätten, Konzerthäuser, Tanzlotale und ähnliche Unternehmungen keine ausländischen Namen oder ausländisch klingende Phantasiebezeichnungen tragen dürfen. Dergleichen „romantische“, Namen, wie sie auch bei uns immer mehr verschwinden, werden in Italien nicht mehr geduldet. Volksführer Illinka im Film Die Gestalt des verstorbenen Volksführers der Slowaken Andrei Hlinka soll jetzt im Mittelpunkt eines Films erscheinen, den man in Preßburg drehen wird. Das beste Manuskript für diesen Film soll durch ein Preisausschreiben ermittelt werden. Bernhard Shaw ist böse mit Hollywood Bernhard Shaw, Englands, ungezogener, aber liebenswürdiger Spötter ist nun auch böse mit den Leuten aus Hollywood. Die„Akademie für Filmkunst und Wissenschaft“ hat ihm nämlich für das Filmmanuskript für „Pygamalion“ einen Preis in der Gestalt einer Statue verliehen, weil es„das beste Filmmanuskript des Jahres“ gewesen sei. Das hat G. B. S. nun gewaltig in Harnisch gebracht.„Ob ich stolz darauf bin?“, so ungefähr hat er sich unter anderem darüber geaußert.„Eine Beleidigung ist das für mich, das ist es! Wie kann man so mit mir von einem Stück reden, das bereits seit zwanzig Jahren ein Erfolg ist. Ich glaube, die in Hollywood haben über haupt bis jetzt zum ersten Mal von mir gehört! Sie den ken vermutlich, ich bin ein junger Mann von 24 Jahren!" „Macheth“ und„Hamlet“ als Farbenfilme Eine englische Filmgesellschaft beabsichtigt jetzt eine Anzahl Shakespeare Stücke als Farbenfilme zu drehen. Zunächst sind„Macbeth" und„Hamlet“ in Aussicht ge nommen.„Macbeth“ wird natürlich in Schottland hergestellt werden. Die Titelrolle im„Hamlet" soll von einer Frau gespielt werden. Man denkt daber sogar., Greie„Nachwuchs von reinen Filmschauspielern, die von den wirklichen läßt, steht noch sehr dahin. Die Gesellschaft hat Bühnenkünstlern getrennt werden sollen, in der an Einebisher u. a. Stücke von Bernhard Shaw versilmt. Einil Janninds halt es Iit den vorbereitungen seiner neuesten Rolle sehr genau. Bekanntlich wird er in seinem nächsten Film die Gestalt des berühmten und verdienstvollen deutschen Forschers Robert Koch verkörpern. Um sich nun mit Werk und Umwelt dieses Gelehrten vertraut zu machen, besuchte er das Institut, in dem Robert Koch und Ernst Virchow(den Werner Krauß darstellt) gewirkt haben. Die Gewissenhaftigkeit eines verantwortungsbewußten Künsllers gcht also so weit, daß er sich auch mit weilen Mäusen anfreunden muß Photo: Tobis-Hoffmann Das Memelland Wie anders kam das Pausenzeichen des Reichssenders Königsberg in diesen großen Tagen zu uns, das Pausenzeichen, das die ersten Takte des charaktervollen rungsliedes enthält. Selten spiegelt sich eine Landschaft so in einer Melodie wider, wie die hohen weißen Wanderdünen,.e Wellen des Haffs und der Ostsee, die Wälder und der Himmel mit seinen weiten Worten in diesem Liede. Diese Nehrung war jäh unterbrochen durch Versailles. Oft hockten bei flammenden Holzstößen schon im Niemandsland die Segelflieger und sprachen von den Kameraden, die jenseits der Grenzpfähle flogen Das alles ist wieder deutsch, ganz deutsch Und für den Rundfunk entsteht die große, gewaltige Aufgabe, diese Landschaft lebendig werden zu lassen. Der Hörer muß des Erfolges teilhaftig werden. Er muß das neue, olte Land kennen lernen, muß über die Brücken Prags wandern, muß durch die hohen böhmischen Wälder schreiten und auf jenen, hohen, weißen, dampfenden Bergen liegen, die im Nehrungslied, im Pausenzeichen Königsbergs wiekehren und die wieder echtdeutsch sind. Maria Stuart Seit seinen Anfängen bemüht sich der Funk um die klassischen Dramen. War es vor dem Umbruch das persönliche Geltungsbedürfnis einiger volksfremder Kreise, so ist es heute der Wille, dem Hörer das zu bringen, was er hören kann. Zwei und drei Stunden dauerte es früher. bis Hamlet und Shakespeare abrollten. In einer einstündigen Sendung brachte der Rechssender Köln Schillers Königinnendrama. In einer klugen, verständnisvollen Auswahl hatte er markante Szenen herausgegriffen So entstand ein Abglanz der großen Dichtung. Auf abertriebenen akustischen Aufwand hatte man verzichtet, nur hin und wieder war das Beschehen leise angedeutet. So wurde die Hinrichtungsszene mit dumpfem Trommelwirvel zum starken Erlebnis. Verachtet mir die Meister nicht! Eine neue Sendereihe, betrem von Generalmusikdirektor Schulz=Dornburg, begann mit Franz Schubert, dem großen Oesterreicher. Zweck der Reihe ist, klassische un moderne Musik, von Meisterhand geschaffen, dem Hore inhezubringen. Die erste Sendung mußte leider setz gekürzt werden, aber sie zegie den Weg., Neben, bekannten. längst vertrauten Weisen steht ebenbürtig das seltenGehörte. Aber auch der Dichter ist ein Meistsr, der nich verachtet werden darf. Und so wäre es Erfüllung eine: Funkaufaabe. wenn neben dem von das Wort stunde wenn das Gedicht und die kurze Erzählung in diese Mes. stersendungen eingebaut würden. Und morgen wird die Sonne wieder scheinen Wie einfach ist es doch den anspruchsvollsten Hörer# zufriedenzustellen. Einige Schallplatten genugen, um eine halbe Stunde hervorzeggubern, die in wort saler.) ir ihrer abgeklärten Schönheit, in ihrer tiefen Wirkung? unvergeßlich bleibt. In später Abendstunde hörten wr eine kleine Schallplattensendung, die einige der schönsten Straußlieder und die Scherzis der ersten uno zwenen Brucknerschen Sinfonie brachte. Die Ansage störte de# zarte Band, das sich von Lieo zu Lied, vom Lieo uum Scherzo schlang. Wenn man schon mal ohne die Melodein aus Köln am Rhein herunterspielen läßt sollte man diese seinen Folgen vorher oder nachher i haltlich bezeichnen. Solche Sendungen wünschen wir vielz Ihr Stil ist richtig. Ihre Zusammenstellung weniger# Frage des Verstandes, als des Herzens und des Gefüh: was neben dem Können zur Schaffung jeglicher Kunst hört und wodurch sich der Künstler vom„Intellektuellunterscheidet. Im übrigen brachten Licht, Freude, Sonne und Farbe in die un rige Vorfühlingsstimmung eine beachtliche Austausch dung, in der die Wiener und die Kölner Rundfunkschn hre schönsten Lieder sangen. Daß die Wiener uns o gefielen, ist kein abfälliges Urteil für die tüchtigen un ner Es wird immer so sein, daß die Propheten in ihrer Heimat weniger gelten... Dr. Haanen Der deutsche Tender Niemel Der Empfang reichsdeutscher Sender war einst verboten Filmfragen in Italien Das italienische Versuchsinstitut für Kinematographie beschäftigt sich augenblicklich mit einer bedeutsamen Ercitta angeschlossenen Filmakademie heranzubilden. Die neuen Pläne stoßen auf größtes Intcresse des Filmpublikums, der Italiener ist überaus kinofreudig. Viele Filmtheater zeigen in einer Vorstellung zwei große Spielfilme, mehrere Wochenschauen und„Topalino“, einen Trickfilm, der den bekannten Mickymaus Filmen entspricht. Japanischer Film vom chinesischen Krieg „Li Ming“ heißt ein japanischer Film, der auf dem chinesischen Kriegschauplaß gedreht wurde. Es ist, genau genammen, ein Kriegsfilm— und doch unter scheidet er sich von den Filmen, die in Europa und Amerika in der Erinnerung an den Weltkrieg hergesteilt wurden. Dieser japanische Film bezieht seinen#aff nämlich von einem K ieg, der noch nicht beendet ist. Die Kamera folgte den Soldaten au dem Fuße. Es wurde eine beziehungsreiche Spielhandlung erfunden, die sowohl von den politischon wie von den völkern###chologischen Be dingungen dieses Krieges eine deutliche Vorstellung gibt. Das Militärische ist ausfallenderweise ziemlich un Hinter grund geblieben. Es tritt eigentlich— mit fernem Artilleristeuer und nahem Maschinengewehrbeschuß— nur als Gerauschkulisse auf. Die Tendenz des Füms sollie aus dem Menschlichen heraus entwichelt werden, genauer gesagt: aus der Mentalität des chinesischen Menschen. Das ist immerhin ein Zeichen von bemerkenswerter Objeltivi= tät, die ein Volk wie das javanische, das in China aurf der Siegerstraße zieht, sellest ehrt Es wird die karge Geschichte eines chinesischen Bauern##ates gezeigt, das vor dem Krieg fluchtet und dabei Bekanntschaft mit den sapanischen Soldaten macht, die sichtbarlich beweisen, daß sie nur den Frieden mit dern hineVolke wollen, während ihr Kampf deen Bolschewiemus gilt Die Kamera begleitet das kliehende Paar und enthullt Habei die eigenar= Bilder aus der ch gesischen Landschaft und dem chmnesischen Leden. Das m der eigentliche, über da. Polnische hirausreichede Vorzug des Films: aus oo unwiderlecbate Weise mit dem Anzlißz der chinesischen Erde und ihrer Menschen vertrau, zu werden. Wr sehen kahlgreegte Ebene und zerkluttetes Gebirge, den endlosen Saum der chinesischen Mauer und die verwurrende Betrichsamkeit der Stadte und die oft groteske Ueberschneidung von Tradition und Technik, von dauerlicher Einfachheit und städtuicher Modernität. Auf Grund einer freien Vereinbarung zwischen Berlin und Kowno ist das Memelgebiet an das Deutsche Reich zurückgegeben worden. Rundfunkmäßig gesehen fällt ein neuer Sender an den deutschen Rundfunkorganismus. Es handelt sich um den 10 Kilowaitsender Memel, der bisher in den amtlichen Wellenplänen unter dem Namen Klaipeda auf Welle 531 Meter verzeichnet wurde. Litauen besitzt nunmehr nur seinen starken Langwellensender in Kowno, der auf 120 KW verstärkt wird, und einen starken Kurzwellensender, der gerade seine Versuchssendungen ausgenommen hat. Der Memeler Sender ist immer ein höchst umstrittener Gegenstand im europäischen Rundsunkgesüge gewesen. Litauen eröffnete seinen Rundfunkbetrieb im Juni 1 mit einer Station in Kowno, im Frühjahr 1936 nahm der Sender Memel mit 10 KW seine Versuchesendungen auf, offiziell wurde er etwa zum gleichen Zeitpunkt eingeweiht, als Litauen das zehnjährige Bestehen seines Rundsunks feiern konnte. Nar 19.36 war das Memelland oißziell auf den Sender Kowno angewiesen— wenn es nicht auch einen deutschen Rundfunk und nicht einen Reichssender Königsberg gegeben hätte. Kowno wußte um die Kraft der deutschen Sendungen und plante im Jahre bereits einen 50=KW Sender für Memel. Man wird allein aus der Sendestärke ersehen können, daß diese Station nicht allein den Zweck hatte, das Memelland ausreichend mt Rundfunk zu versorgen, sondern daß dem Sender auch Funktionen zukommen sollten, die über die Grenzen— nach Deutschland hin nämlich— wirken sollten. Die Pläne, einen 50 KW=Sender zu errichten, wurden Darüber hinaus ist der Fem seinem Stile nach, wenn er auc da und dort auf europäische Erjahrungen anspielt, durchaus asiatisch gehalten. Die Szenen sind me von aphoristischer Kürze und bedienen sich einer verhangenen Atmo phäre, die ein Zeichen sapanischer Tuchzeichnungen ist. Die chinesischen Schauspieler machen nicht krampfhaft auf Ausdeuck. Die unschuldsvolle Einfalt, die iarem Valke eingevoren ist, verläßt sie auch dort nicht zwar fallen gelassen, dafür ordnete der damalige Krieg# kommandant für das Memelland an, daß der Empfan. von deutschen Sendern— das wurde zwar nicht drücklich gesagt, wohl aber war es eindeutig so gemem verboten wurde. Bei bis zu 5000 Lit Geldstrafe um 3 Monaten Gefängnis sowie Androhung der Entziehm des Wohnrechtes im Memelgebiet. Diese Verordnung traf rund 2400 Rundfunkhörer in Memel=Stadt und er: 600 in Memel=Land. Diese„Aether-Polizeiverordnung war mit dem Memelstatut zwar nicht in Einklang zu vrin gen wohl aber mit dem bereits bestehenden Verbot der Einsuhr und Verbreitung deutscher Druckerzeugnisse. Abriegelung des auf dem Papier autonomen Staateallte völlig durchgeführt werden. Gewissermaßen als G gengewicht wollte Kowno eine halve Million Lit aus werfen, um im litauischen Reindfunkprogramm den wo sie ein Gefuhl zu„plakatieren“ haben. Die dem Fla beigegebene Musik verrät Klänge, die wir— melodiich urd harmonisch verzuckert— auch bei hiesigen Komponisten schon andeutungsweise gehört haben. Sie sche: uns ein interessanter Beiwag zu sein zu der Frage, mie asiatische Formüberlieferungen und europäische Gevor bedingungen miteinander in Einklang genracht werden kannen. Wie gesagt: es geht dem Film zunächst inn soliische M inungsbildung, aber er vermag auch vielfältige künstlerische Reize zu vennitteln, die uns um so willkommeneg sind. je fremder sie uns bisher blieben(Scala- Theater) Werner Holer Sendungen in erweitertem Umfange einzusetzen. D den Bau des Senders in Memel— deutsche Fu waren bei der Bauvergebung ausdrücklich ausgeschlosser wurden diese Pläne hinfällig: es war nur interessant, dar erwa zur gleichen Zeit— im Oktober 1934 nämlich von einem litauischen Schwarzsender ein Aetherkrieg gein Kön asberg begonnen wurde. Der Memeler Sender unterstand dem litauischen statut obwohl es— da vor mehr als einem Jayr## gestellt— keinerlei Rundfunkbestimmungen vorsah Memelländern wurde jedoch keine„Rundfunkautonol ewährt— wir erinnern in diesem Zusammenhange un, daß Praa 1 im Rahmen der Neuregelung tschech## sendet— sondern es wurde nach einem Schlüssel, der i euf die Rundfunkteilnehmerzahl m Memelland### eine bestimmte Zahl von deutschsprachigen Sendu auf der Station Memel zugelassen. So war die Lage#### Ende März 1939. Wir schließen mit den obigen Am engen der tatsächlichen Geschehn sse dieses Kapitel ab Ich hatte im vergangenen Jahr vielfach Gelege mich mit Memelländern über die dortigen Runkfunk: hältnisse zu unterhalten. Sie kannten nur einen A funk: den deutschen, der über die Reichsgrenzen h zu ihnen sprach. Das war ihr Rundfunk, das war scher Rundfunk, wie sie sich ihn wünschten. Von den 100.000 Deutschen, die ins Reich heimkehren, m schätzungsweise 8000 Rundfunkhörer sein die nur nuch der großen Gemeinschaft derer angehören, die Kundfunk an allen Zeitgeschehen teilnehmen. Am 22. März wurde in Memel der Rundfunk ibernommen, der nunmehr in deutscher Sprache Programme und zunächst naturgemäß Bekanntmach verbreitete. Daneben lief auch ein Nachrichtendien= stauischer Sprache, um eine umfassende Unterrichtung Oeffentlichkeit zwecks reibungslosen Ablaufs der gabevorgänge zu ermöglichen. K. WagenfühLEinwand -S-.. #n Fondant-Dotter Eier## g, Tnickebeis-Eierinstanzle#0 10 ef. Dragee-Eler #f Viren n. 6n 12f(ramm Marzipan-Dragee-Eler m Dragee-Krem-Ber mit Schokolade##f. 1 40.1 501 Wattel-Eier mit SchokUberzug„„ 10 Sthc Walleihaven mit Schok.Oberzug S46 17 et 35• 350 250 Fondant-Dotter-Eier Fondant-Küken Balsser Kopf-Eier Marripan-Eier Peralpan-Eier 2 K Stack 45 0 Perslpan-Streußl-Eier *"—— Oster Mischg.(Marr-Eier. Kuhen)" 84A1 4 9 Pf. Balueer Oster-Tiere 250 1 S et. Sehck S Pf Sde 25 01. 2501 25 10 0 Marzipan-Eier Stden.-. 75. 50. 20. 2c. Prasent-Eief An 8 Stöck 1. 80. BU Pf. Schokolade-Hasen* beden 30. B0, 20, 18. Sf Schokolade-Hasen 1. Stan. Stder.-, 79. se. 20. 10e Veinbrand-Likör Knickebein-Ei. Große Ausvahl n Ostergeschenk- Packungen Eler. Hasen. Pralinen#rm= Stollweron" Barott1- Lind: Caller- Nestie- Berger- Hant Krem-Bier In Stanniol LAUTSPRECHER Und Nr 1939 April Samstag se um Höre leh sekannselten * nich einer stünde e Meien Hörer m eine iligteit, Zirkung n wir höniten zweiten rte das 25 zum mpan# n läßt her in r viel. er en Befüh: inst uel ie 11# usdh unsichn s besse en Köl in ihrer an e oten Auf wertdeutschen Gauen Ssseu S—— Westdeutsche Kurzmeldungen Streckenwärter vom Zug überfahren Am 29. März, in den Mittagsstunden, wurde der Streckenwärter Emil Wommer, beschäftigt bei der Bahnmeisterei Türkismühle, beim Streckenbegang kurz vor dem Bahnhof Nohjeiden=Nord, von einem Personenzug angefahren und so schwer verletzt, daß er innerhalb weniger Minuten verschied. Der Verunglückte war verheiratet und wohnte in Hierstein bei Birtenseld. Wie es zu dem bedauerlichen Unfall kam, ist noch ungeklärt. Jamilientragödie In einem Hause der Herforder Straße in Bielefeld wurde eine 35 Jahre alt Ehefrau und ihr neunjähriger Junge von dem von der Arbeit heimkehrenden Eyemann bewußtlos ausgefunden. Die Ermittlungn ergaben, daß die Frau die seit Jahren nervenkrank ist, zuerst ihren Sohn durch Eingeben eines Schlafmittels eingeschläfert hat. Dann hat sie elbst ein Schlafmittel zu sich genommen und in der Küche den Gashahn aufgedreht. Das Kino ist inzwischen im Krankenhaus gestorben während die Frau noch in Lebensgfahr schwebt. Inlandsbriefgebühren 1 Vom 1. April 1939 an gelten im Postdienst vom hübrigen Reich nach dem Protektorat Böhmen und Mahren für gewöhnliche Briefe und Postkarten Insandsgebühren. Die an Soldaten in Böhmen ind Mahren gerichteten uriefe. Postkarten und Päckchen sind nach Inlandssätzen freizumachen. Der#rtige Sendungen dürfen also nicht als gebührenfrei aufegeben werden. Außerdem müssen sie in der Anschrift mit Uebungsnummer und Postleitstelle versehen sein. Die Absender ersparen den Empfängern unnötige Kosten, wenn sie ihre Sendungen an Angehörige der Wehrmacht in Böhmen und Mähren richtig freimachen. 20 Jahre Reiterregiment 15 Anläßlich des 20. Gründungsjahres des Reiterregiments 15 findet am 25. und 26. Mai 1940 die 1. Wiedersehensfeier aller ehemaligen 15er Reiter, bzw. Kavalleristen, statt. Die Schirmherrschaft hat der alte Kommandeur. Oberst z. V. Graf von Schmising, Münster i. W. (1923—1927 Kommandeur des Reiterregiments 15) übernommen. Alle ehemaligen 15er Reiter bzw. Kavalleristen, wollen ihre Anschriften dem Kamerad Fritz Russe, Hagen ., Vereinsstraße 19 bekannt geben, der auch nähere Auskunft erteilt. Bei Auskunft Rückporto beifügen. Vom eigenen Kraftwagen überfahren Einem tragischen Geschick siel ein Kraftwagenfahrer in Stolberg zum Opfer. Als der Fahrer mit seinem Lastwagen abfahren wollte, setzte plötzlich der Motor aus. Der Fahrer stieg ab und setzte den Motor mit der Kurbelwelle in Betrieb. Da er aber vergessen hatte, den Gang auszuschalten, setzte sich im gleichen Augenblick der schwere Wagen in Bewegung und drückte den Unglücklichen gegen ein anderes Fahrzeug. Der Kraftwagenfahrer trug so schwere Verletzungen davon oaß er bald nach der Einlieferung ins Krankenhaus starb. Sechsjähriges Kind auf der Fahrbahn Beim Ballspiel lief ein sechsjähriger Knabe gegen ein Motorrad. Der Junge trug so schwere Verleizungen „davon, daß er bald nach der Einlieferung ins Krankenhaus starb.— Dieser bedauerliche Vorfall möge erneut den Eltern zur Mahnung dienen, ihre Kinder strengstens anzuhalten, nicht auf der Fahrbahn zu spielen. Rollende Röntgenstation Italienische Gäste in unserem Gau Studium der Gesundheitsführung in den Betrieben Zum Studium der deutschen Maßnahmen auf dem Gebiet der Gesundheitsführung unternimmt augenblicklich eine italienische Kommission eine Rundreise durch Deutschland, die sie am Donnerstag und Freitag auch in den Gau Köln=Aachen führte. Die Gäste. die bereits in München von ersten Fachkennern zwei volle Tage mit sämtlichen volksgesundheitlichen Problemen vertraut gemacht wurden und anschließend vorbildliche Maßnahmen in den Betrieben kennen lernten wie Unfallichutz, einwandfreies Licht, gute Luft, warmes Essen, Sportstätten. Schönheit der Arbeit und vieles mehr, wohnten im Gau Köln=Aachen den Untersuchungen bei der Rheinischen Zellwolle AG in Siegburg bei. Sie ließen sich hier vom Gauamtsleiter Dr. Hartung eingehend über den Stand und den Erfolg dieser bedeutenden Gesundheitsbetreuung unterrichten. Dr. Har tung konnte feststellen, daß mit den bisher erfolgten rund 250000 Untersuchungen am Arbeitsplatz fast ein Viertel der gesamten schaffenden Bevölkerung unseres Gaues gesundheitlich überprüft worden ist. Mit sichtbarer Bewunderung nahmen die italienischen Gäste zur Kenntnis, daß bereits 31 748 Arbeitskameraden mit einem Heilverfahren, Kurzkuren, KdF= oder NSV=Erholungen oder durch das Eingreifen der Aerzte gesundheitlich gefördert worden sind. Nachdem die Italiener dem Gang der Untersuchungen längere Zeit beigewohnt hatten. fuhren sie zur Schleifscheibenfabrik Guilleaume in Beue. am Rhein, wo die erstmalig in Deutschland eingesetzte rollende Röntgenstaiion des Professors Dr. Janker, Bonn, zur Durchleuchtung der Arbeitskameraden dieses Werkes angefahren war. Auch hier ließen sich di Italiener eingehend unterrichten und zollten der schnellen und mustergültigen Durchführung der Röntgenuntersuchungen ihre volle Anerkennung Am Freitagnachmittag haben die unter der Führung des Kammrabgeordneten Dr. Berna, Rom. stehenden Aerzte, Sozialpolitiker und Chemiker nach der Besichtigung des Forschungsinstituts der I. G. Farbenindustrie die Weiterfahrt nach Berlin angerreten. Bevölkerungsstatistik Geburtensoll von 22:1000 noch nicht erreicht Köln, 31. März. Nach der Statistik über die Bevölke rungsbewegung in den westdeutschen Städten, herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft der Statistischen Aemter westdeutscher Städte brachte auch das Jahr 1938 einen erfreulichen weiteren Aufstieg der Geburten. Wenn auch bei den westdeutschen Städten der Prozentsatz der Lebendgeborenen auf 1000 Einwohner insgesamt 16.5 im Johre 1937 und 169 im Jahre 1938 angestiegen ist so muß doch darauf hingewiesen werden daß er noch weit unter dem Geburtensoll von 22:1000 entfernt ist das nach den Berechnungen von Prof Burgdörfer notwendig ist, um die Volkskraft und den Volksbestand Deutschlands für die Zukunft zu sichern. Als einzige westdeutiche Stadt erreichte Bottrop das Geburtensoll mit 22.2 Geburten auf 1000 Einwohner. Die wenigsten Geburten hatte FrankfurtMarn, mit 13,3:1000. In den zehn westdeutschen Großstädten mit mehr als 200 000 Einwohnern wurden 1938 insgesamt 85 685(1937 81 968) Kinder geboren. Duisburg hatte in dieser Gruppe mit 19.:1000 die meisten Geburten Es folgen Gelsenkirchen mit 18.5. Essen mit 18.1 Kassel mit 17.8, Dortmund mit 17,5 Düsseldorf mit 17 4, Bochum mit 16.9 Köln mit 16.1, Wuppertal mit 143 und Frankfurt Main mit 133.— 16,8:1000 war in dieser Gruppe die Gesamtzahl aller Geburten Die zwölf westdeutschen Städte mit über 100 000 Einwohnern verzeichneten 1938 31333(1937: 30 180) Geburten. Hier war Oberhausen mit 19.:1000 die geburtenreichste Stadt, gefolgt von M Gladbach mit 18,9 Saarbrücken 18.4, KrefeldUerdengen 16.4 Mainz und Mülheim=Ruhr 16.0, Hagen 15.8, Darmstadt 15.1, Aachen und Wiesbaden je 14.6. Bonn 14,5 und Remscheid mit 14,4. Hier betruig die Gesamtzahl 16.33:1000. In den kleineren Städten des Westens gab es 1938 21323(1937: 20064) Neugeborene. In dieser Gruppe hatte Bottrop, wie schon erwahnt mit 22,2:1000 (1937: 21:2) die absolut höchste Geburtenziffer. Die nächsten Plätze nehmen ein Trier mit 21,0 Gladbeck 20.7 Neuß und Recklinghausen mit je 19,9 Castrop=Rauxel mit 19•5, Koblenz und Lünen mit je 18.7. Wanne=Eickel 18.5. Herne 18.0. Witten und Wattenscheid mir je 16 7 und Rheydt mit 13.9. Diese Städtegruppe verzeichnet eine Gesamtzahl von 18,8:1000, übertrifft also die übrigen Gruppen bedeutend. Auch die Eheschließungen haben 1938 weiter zugenommen 1936 traten in den von der Statistik erfaßten 41 Städten Westdeutichlands 68 958 Paare in den Ehestand, 1937 wanen es 70 136, 1938 erhöhte sich die Zahl weiter auf 75 174. Die meisten Eheschließungen gab es in Rheydt mit 11.:1000 die wenigsten in Castrop=Rauxel mit.:1000. Bemerkenswert dürfte noch sein, daß den insgesamt 138 323 Lebenogevorenen in den Städten des Westens 87.754(82 226 in 1937) Todesfälle gegenüberstohen. Die Stadt Aachen hatte mit 12,1:1000 die höchste Sterbeziffer, die niedrigste Lünen mit 7,8:1000. Samstag, 1. Avril 1939 Nr. 91 Handwerkskammer Nachen Bertho Kistemann ist neuer Präsident Aachen, 31. März. Zum neuen Präsidenten der Handwerkskammer für den Regierungsbezirk Aachen wurde mit Ablauf der Amtszeit des bisherigen Präsidenten Engelbert Reiff der Obermeister der Aachener Bäckerinnung, Bertho Kistemann, ernannt. Der neue Präsident ist seit 1937 auch Bezirksinnungsmeister für das Bäckerhandwerk im Rheinland. Er hat bisher sehr erfolgreich mitgearbeitet an der Neugestaltung des Innungswesens, der Lehrlingsausbildung und der Gesellenfortbildung. Erst vor wenigen Wochen entstand auf seine Initiative hin das schöne Erholungsheim für das rheinisch=westfälische Bäckerhandwerk am Fuße des Drachensteins, dem in diesen Tagen ein zweites Grundstück hinzuerworben wurde. Straßenwetterdienst Reichsautobahnen und Reichsstraßen mit nachstehenden Ausnahmen sämtlich schnee= und eisfrei, Verkehr unbehindert.— Reichsstraßen, Gebiete: Sauerland und Westerwald: Stellenweise feste Schneedecke, teilweise Glatteis, teilweise Schneedecke tauend, Schneematsch, Verkehr nur stellenweise behindert und durch Spurrinnen erschwert.— Hochsauerland: Schnee über 15 Zentimeter, teils Schneedecke tauend, Schneematsch, Verkehr durch Spurrinnen erschwert.— mmosel und Hunsrück: Schneedecke tauend, Schneematsch, Verkehr unbehindert. Die Landstraße 1. Ordnung Nr. 46 zwischen Morbach und Bruchweiler ist zwischen Kilometer—9 wegen Schneeverwehungen unpassierbar. Verleihung des„Goldenen Ehrenringes“ Die deutsche Gesellschaft für Goldschmiedekunst verlieh ihren Goldenen Ehrenring der Goldschmiedin Elisabeth Treskow=Essen für hervorragende Leistungen. Zwei Arbeiter verschüttet In der Nähe von Konz ereignete sich ein furchtbarer Unglückefall bei Arbeiten in einem Kanalschacht. Hierbei wurden zwei Arbeiter aus dem Kreise Saarburg in einer Tiese von etwa fünf Metern durch nachstürzende Erd massen verschüttet. Leider gelang es den Bemühungen ihrer Kameraden nicht mehr, sie lebend zu bergen. Zwei weitere Verschüttete konnten sich selbst befreien. Das Weller Bei nur schwach bewölktem Himmel konnte die Sonneneinstrahlung am Freitag die Lufttemperatur in unserem Bezirk etwa bis auf 14 Grad ansteigen lassen. Der hohe Druck behauptet zunächst seine Herrschaft in Mitteleuropa weiter. Die Störungseinflüsse über Südwesteuropa und dem östlichen Atlantik können vorerst keine stärkere Wetterwirksamkeit erlangen. Stäckeren Teeperaturrück= gängen in der Nacht wird tagsüber bei vorwiegend heiterem Wetter kräftige Erwärmung folgen. Auch für Sonntag darf noch mit überwiegend trockenem und freundlichem Wetter gerechnet werden. Korhersage für Samstag: Oestliche bis südöstliche Winde, vormittags stärker dunstig und örtlich neblig bewölkt, meist wolkig bis heiter und trocken, tagsüber recht mild, nachts frisch.— Weitere Aussichten: Vorwiegend freundlich. Amtliche Wasserslände Rheinfelden.26 42, Breisach.07 unv., Kehl.60 18, Marau.95 4 7, Mannheim.30—1, Mainz.26 —6. Bingen.27—7, Kaub.58—8, Trier.32—7, Koblenz.85—3, Köln.01—10, Düsseldorf.45—11, Duisburg.46—11, Mülheim.42—5, Ruhrort.74 —10, Wesel.78—13, Emmerich.07—.10. hen Ne jahr: rsah. to and tsche I, der st1 endi Lage Am el ab Alegent en R n h par den nin die funk che nach ndien chtun Uehe Genfüh407 S a „Frisch gepflückt“ welch em 11 Genuß! Alles, was frisch ist, hat mehr Aroma. Das gilt auch für den Tabak: Frisch schmeckt die Zigarette am besten; dann entfaltet sie ihr volles Aroma. Der StannioltresorF der ALVA-Packung verlundert das Austrocknen der Zigarctten und bewahrt ihnen Frische und Aroma. Den Vorteil diesce neuartigen Stannioltrcsors empfindet jeder Raucher schon beim Offnen: Aromafrisch dustet ihm köstlicher Tabak entgegen. Darum schmeckt-AINN 3o gietDer Al.VA- Stannioltresor ist durch Deutsches Reichspaient(Nr. 646 326) vor Nachahmung geschützt und kommt duher nur dem AlVA-Rauche: zugule. 1 985 * WIE NIE ScteeLRA, EAEEAAAN L S S * 2. — **** Samstag, 1. April 1939 Herbert H. Eckert erzählt: Die vorsichtige Mrs. Dickenson Gleue Tag Das Telephon! Mrs. Dickenson nimmt den Hörer. „Hallo, du, Billie! Was gibt's? Ich soll mit dir am Abend ausgehen? Heut morgen beim Frühstück hast du davon noch kein Wort geredet! Mit euch Männern erlebt man schon seine Ueberraschungen! Na, meinetwegen! Wohin wolltest du denn mit mir?— Was, in die Douglas=Bar? So groß? Da mußt du ja ein gutes Geschäft gemacht haven... Was ich anziehe? Ja, was nur, Moment!... Du. ich denke das rote Pannkleid und das Brillantkollier dazu! Dein Glück, daß du einverstanden bist! Ich hätt nämlich auch ohne dein Einverständnis die gleiche Aufmachung gewählt!... Zu dumm,, daß ausgerechnet heute der Chauffeur seinen freien Tag hat! Abholen kannst du mich wohl nia.... Na ja, ich sehe das ja auch ein! Es bleibt mir also nichts anderes übrig, als selbst zu fahren!... Good by, Billie! Um 9 Uhr vor dem Eingang zur Bar! Good by, Darling!" Helen Dickenson sitzt am Steuer. Die Villengegend, durch die sie fahren muß, ist vornehm und ruhig, fast unheimlich ruhig um diese Zeit. Die schöne Frau nimmt jetzt eine Kurve und ist in der ziemlich engen Downstreet. Ein Wagen kommt ihr entgegen, hält direkt Richtung auf sie, Ist der denn wahnsinnig! denkt sie ausgebracht und bremst heftig, das andere Auto auch. Nur noch einen guten Meter weiter und sie wären auseinandergeprallt. Helen hat aber keine Gelegenheit, ihrem berechtigten Zorn Luft zu machen. Schon preßt ein maskierter Mann im langen Mantel ihr ein Tuch in den Mund. Ein kühner Griff nach ihrem Kollier und weg ist er damit. Als Mrs. Dickenson sich von dem Schreck erholt hat, ist der Straßenräuber mit dem Wagen längst verschwunden. Wie gut! sagt Helen zu sich, lächelt und fährt weiter. Kurz vor der Doualas=Bar stoppt sie. Aus der Wagentasche holt sie ein Etui mit einem kostbaren Brillantkollier. Wie gut, wiederholt sie, daß ich vorsichtig war und mir heimlich die Imitation arbeiten ließ! Mag er damit selig werden!... Vor dem Eingang wartet schon Billie, ihr Mann. Durch den Unfall hat sie sich verspätet, und Billie scheint über das Warten ein wenig nervös geworden zu sein. Er nimmt ihr das Abendcape ab. Fast hätte er es fallen lassen. Seine Augen hängen starr und fassungslos an dem Kollier. Ein Glück, daß Helen mit sich beschäftigt ist und sein Gesicht nicht sehen kann. Gewaltsam reißt er sich zusammen, als ihm seine Frau von dem dreisten Raub erzählt, bei dem sie gottlob nur die Imitation des kostbaren Schmuckes eingebüßt hätte. „Da siehst du, was für eine vorsichtige Frau du hast! Du hättest mich ja wegen der Imitation glatt ausgelacht, wenn du davon gewußt hättest.“ „Du bist wirklich eine sehr kluge Frau, Helen!“ sagt Billie und küßt ihr galant die Hand. Es wurde ein reizender Abend mit viel Cocktail und Champagner. Und Helen war von Herzen froh, nicht wieder am Steuer sitzen„u müssen...„Welch Glück, Helen, Taß der Räuber nicht das echte Kollier erwischt hat( sind zu herrliche Steine!“ meint Billie beim Auskleiden, nimmt den Schmuck und vertauscht ihn schnell mit der von ihm erbeuteten Imitation. Dann atmet er tief auf. Er ist gerettet, kann morgen die fälligen Wechsel einlösen und den Konkurs abwenden. Nie hätte er es fertig gebracht, der geliebten, verwöhnten Frau von seinen quälenden Sorgen zu sprechen. In der höchsten Verzweiflung war ihm diese tollkühne Raubidee gekommen, die trotz der gelungenen Ausführung einer kümmerlichen Erfolg gehabt hatte. Aber das Schicksal kam ihm noch einmal zu Hilfe und nun war er ohne Das Ende der Hexe von Rapid City Finsteres Amerika 7 Aberglaube und Dummheit 7 Faule Zeichen Die amerikanische Oeffentlichkeit hatte##isher nie daran glauben wollen, daß Amerika, das Land der Aufklärung, noch tief in den Banden des Aberglaubens liege. Nun aber hat ein merkwürdiger Vorfall im Staate Montana bewiesen, daß auch die schlimmsten Befürchtungen von der Wirklichkeit noch übertroffen worden sind. Rapid=City ist eine kleine Landstadt mit 2000 Einwohnern. Die Bevölkerung besteht in der Hauptsache aus Lardleuten die ihre in der Nähe des Stadtgebietes liegenden Ländereien bewirtschaften und Vieh züchten. Nun hatte im vergangenen Sommer ein gewisser Ben Dawion festgestellt daß seine beiden besten Milchkühe auf einmal erkrankten und im Lauf einer Woche eingingen. Bei dem Farmer Charles Dickins sal! die Milchproduktion bei den Kühen plötzlich ruf die Hälite. Die Kühe des Farmers Georges Coughlin ader warfen nur tote Kälber. Es kamen noch fünf oder sechs andere Farmer hinzu, die sich gleichfalls ürer den schlechten Zustand ihres Viehs beklagen mußten. Man zog den Veterinär zu Rate. Dieser enweckte ganz natürliche Ursachen: die Kühe des Ben Dawson waren die Opfer einer Insektion geworden In anderen Fällen war die herrschende Trockenheit ichuld an dem Ausfall an Frischmilch. Den Bauern von Rapid City schienen diese Erklärung wenig einleuchtend. Wohl aber erinnerte sich Charles Dickins daran, daß er mit einer alten Wahrsagerin, Marie Sokoroky, eine heftige Auseinandersetzung gehabt hatte. Vielleicht hatte### Wahrsagerin sein Vieh behext. Aus dem Herücht wurde rasch eine Wirklichkeit. Schließlich lebte man in eine: Gegend, wo vor gar nicht so langer Zeit die Pferdediebe in der Weise bestraft wurden, daß man sie am nächsten Baum aufknüpfte. Bei Menschen dieser Mentalität lag die Lösung aller Zweifel sehr nahe: man holte eines Morgens die unglückliche Marie Sokorsky ab schleppte sie in eine Scheune und berief ein Dutzend Bauern als Richter. während 200 andere Bauern sich als Zuhörer einfanden. Im Scheine von zwei Autolampen verhörte man die alte Frau einen ganzen Tag lang. Sie gab kleine Felddiebstähle zu. Sie gestand auch, ab und zu einmal Kräuter gesammelt zu haben, um daraus Getränke herzustellen. Und als es abend geworden war war sie durch die Verhöre so erschöpft, daß sie alles zugao wi man von ihr wissen wollte. Der Prozeß ging mit einem stummen Urteil zu Ende. Einige Monate später fanden Kinder in der Nähe von Rapid=City ia einer Sand. grube nur leicht in der Erde verscharrt den Körper einer Frau. Die Polizei die bis dahin von den Vorgängen nichts erfahren hatte, stellte fest, daß es sich um die Leiche der Marie Sokorsky handelte. II. K. große Anstrengung in den Besitz des echten Schmuckes gelangt. „Billie, bitte, gib mir das Kollier!" reißt ihn die Stimme Helens aus seinen Gedanken.„Ich will es einschließen!" Langsam, unsicher, geht er zu ihr. Seine Hände zittern, als er ihr das Kollier reicht. Wenn sie die Imitation erkennt? Er wagt nicht, weiter zu denken. „So auserlesen reine Steine gibt es so bald nicht ein zweites Mal!“, sagt Helen, betrachtet den Schmuck wohlgefällig und legt ihn in das Etui zurück. „Bestimmt nicht, Helen!" pflichtet Billie bei und kann es nicht verhindern, daß er bis unter die Haarwurzeln errötet. Um- und Ausbau am Eigelstein Auf eigenen Wunsch ins Gefängnis! Gewinnerin des grofsen Loses auf der Flucht vor ihrem„Verehrer“ Die Polizei von Algier wurde durch einen Telephonruf in Alarm gesetzt. Wenige Minuten väter fuhren mehrere Detektive im rasenden Tempo zu einem Hotel. das etwas abseits der Hauptverkehrsstraßen liegt. Nach dem der Portier informiert worden war wurden Männer des Sicherheitsdienstes in den ersten Stock geführt, wo sie vor dem Zimmer Nummr 7 Ausstellung nahmen. Als auf das wiederholte Klopfen keine Antwori erteilt wurde und sich die Tür nicht örnete wurde diese kurzerhand erbrochen. Im Zimmer fand man eine Frau, zwar unverletzt, aber ohnmächtig neben dem Schreibtiich liegen, den Telephonhörer mut dem sie einige Minuten vorher die Polizei um Hilfe gerufen hette. noch immer in der Hand. Das große Loo soll erpreßt werden Als man nach längeren Versuchen die Frau m sich bringen konnte, war ihr erster Gang zum Kleiderschrank, wo sie zu ihrer Befriedigung ein großes Bündel Banknoten aus ihrem sicheren Versteck hervorholte. Erst Gann ließ sie sich zu einer Erllärung gerbei:„Ich din Polin und heiße Madame Bauctae erklärte sie.„und hatte vor einigen Tagen dae Gleick wer auch das Unglück, das große Los der algericchen Landeslotterie zu gewinnen. Ich bekam.500 00)(, an ken ausgezahlt, eine Summe, mit der ch nerten D ment nichts anzufangen wußte. Dann aber taufte ich mir ein Auto für 90 00 Franken, ließ meine Wohnung für 800000 Franken neu einrichten und ging zur Schneiderin. Mein Liebhaber. Ahmed Letrache, der natürlich von meinem Reichtum gehört hatte, wurde sofort von mir mit einem Geschenk von 300000 ranken beNicht. Aber das genügte ihm nicht. Er forderte mehr. erst in järtlicher Weise, dann aber drohend won er mich natürlich vor den Kopf stieß Morddrohungen Nachdem Ahmed Latrache auf verschiedene Weise versucht hatte, das übrige Geld seiner Freundin, zu erpressen, war er an diesem Abend in das Hotel eingedrungen und hatte die Frau mit einem Messer bedroht, aber seine Adsichten noch nicht in die Tat unge# Er zwang aber die junge Polin ihm zu venoreche das Geld bie zum nächtten Tag in einem bestimnten Haus abzuliefern andernfalle sie ihres Ledens nie mehr sicher sein wurde. Raum hatte er das Zimmer verlassen nachdem er ihr noch grob einige Püffe versetz: hatte. da war Madame Baurelac an das Telephan gerannt um nach der Polizei zu ruten was ihr auch noch gelang, bis ihr vor Aufregung die Sinne schwanden. Der gefährliche Erpresser hatte nicht angenomnen. daß ein großer Teil des Geldes sich im selben Zimmer befand. Sonst hätte er sicherlich die Gelegenheit ergriffen alles einer gründlichen Untersuchung zu unterziehen So aber verließ er das Zimmer ohne Schwierigienten, da er den Schlüssel dazu besaß, und betrat die Straße ohne das irgend jemand ihn daran hinderte, die Polizei die einige Minuten später dann dasselbe Zimmer betrat versucht zwar Frau Baurelac zu Sechwschtigen und ihr jeden erdenklichen Schutz in Aussicht zu stellen. Aber die Polin wollte nicht einen Moment mehr in diesem Hotel bletben Sie stellte das Frsuchen, bis zur Verhaftung Ahmed Latraches im Staatgefängnie Aufenthalt nehmen zu dürfen, was man ihr schließlich nach läncerem Widerreden gestattete. Ein Polizeiauto wurde schließlich bestellt und die Horelgäste konnten den erstaunlichen Anblick geneehen, die ehrenwerte und am oo reiche Polin hineinneigen zu sehen Das viele Geld das sie so leichtsinnig bei u beberberge hatte wurde auf halbem Weg zum Gefangnis bei einer Bank deponiert. Jetzt wartet Madume Bauwiac in einer dunklen Zell- auf den Augenblick die wenig gastliche wenn auch sichere Stätte wieder verlassen zu können und sich ohne Gefahren ihres„#rogen Loses zu freuen. Der Narr Während emnes Aufenthaltes in Breslau besuchte Friedrich der Große auch die dortige Irrenanstalt Ber der Führung ichren der Direktor dem König auf einer Wendeltreppe voran. Hinten nach folgte der Adzutani. Sag er mir ooch", fragte Fnderich den Direktor, „wie dekommi er denn die Kranken diese enge Sege hinauf?" Ganz eintach Matestat ein Wärter geht voran ein anderer bilden den Beschluß. Der Narr geht in der Der König lächelte und meinte:„Na na mein Lieder da wollen wir doch die Plätze###fte=“ und ern jetzt merkte der bestürzte Anstaltaditektor, daß er sich ein wenig ungeschickt ausgedrückt hatte. Uebelgenommen wurde es ihm aber nicht Das Spezialgeschäft Halbreiter am Eigelstein, hat jetzt durch Einbeziehung des Nebenhauses eine zusätzliche Erweiterung erfahren. Ihr ging vor mehr als zwei Jahren bereits ein größerer Umbau voraus. Damals handelte es sich darum, neue, dem Umfang und der Bedeutung des Geschäftes entsprechende Raumverhältnisse zu schaffen, was nur durch Um= und Ueberbau der Erdgeschosse und Höfe der rückwärts angrenzenden Häuser Adolf=Hitler=Platz 8 und an der Greesbergstraße möglich war. Die Vergrößerung und architektonische Gestaltung des Verkaufsraums machten das Unternehmen zu einem gut ausgestatteten Einzelhandelsgeschäft. Ende vorigen Jahres bot sich nun die Gelegenheit zum Erwerb des dem Stammhaus am Eigelstein benachbarten Hauses Nr. 128, in dem sich bisher eine Metzgerei besand. Damit war auch die Möglichkeit zu weiterem Raumgewinn und beträchtlicher Vergrößerung der Schausensterfront gegeben. Den schwierigen Umbau des Erdgeschosses und seine Herrichtung für die neuen Zwecke übernahm Architekt Peter Baumann. An der Straßenfront sind nur geringe, doch sehr wirksame Aenderungen vorgenommen worden. Bei den Obergeschossen, genügte die Fortnahme des Regen abflußrohres an den Hausgrenzen, sowie ein gleichartiger heller Anstrich der Mauerflächen, um die beiden Fassaden zu einer Einheit zusammenzuschließen. Das Erdgeschoß des Hauses Nr. 128, dessen Treppenhaus jetzt über den Eingang zum Hause 130 erreicht wird. verlor die bisherigen Laden= und Hauseingänge und erhielt dafür drei Schaufenster, mit einem Innenausbau aus rotbraunem, gemaserten Wurzelholz, die gleiche Verkleidung mit Labrador. Durch Verwertung des Altmaterials war es sogar möglich, die Schaufenster mit den gleichen Bronzerahmen auszustatten, wie die des Stamn „„„L„f L„„ Jhi„.). hauses. Es ist so eine einheitliche, auch farbig eindrucks volle Fensterfront mit guter Werbewirkung en. Im Innern wurde durch einen sechs Meter breiten Durchbruch der Trennmauer der beiden Häuser nicht nur die organische Eingliederung der neuen Räume, sonder auch eine Ausweitung des älteren, schmalen und sehr tiefen Verkaufsraumes erreicht. Die Ausstattung, die hie aus deutscher Eiche, in dem hinteren neuen Raum aus Eiche und Makassarholz besteht, steigert sich im vordere# den Abteilungen Damen=Oberbekleidung, Strickware Badeartikel usw. vorbehaltenen Raum zur gewissen R präsentation: Verglaste, teilweise mit Spiegelscheiben versehene Wandschränke und Verkaufstische aus Makassar holz, grauer Teppich, Hängeleuchter aus böhmischem Kristall. Die Zahl der Anprobekosen konnte um drei vermnehrt werden. Der verwinkelte Grundriß des Hauses und die Unterschiede in der Höhe der Decken boten dem Archttekten nicht geringe Schwierigkeiten, zugleich aber auch die(6 legenheit, durch reizvolle Uebergänge und geschickten Ausgleich gute Raumwirkungen zu erzielen. Die geschmae liche Eigenart der Innenausstattung sichert dem Unte nehmen einmal den Vorteil des Zuwachses an Raum. zugleich aber auch den Charakter des persönlich geführten Geschäftes. AUsTohfeng Ger Gesunen Glaserarbeiten Eigelstein 102. Rut 75825. Julius Flohr Malermeister Werkstatt1 dekor. Kunst. Schleifb„ assadenaustrich. Kostenanschläse underb. Huhnegas#e 15. Rul 21 90 f4 Werbung schoftt Arbeit Fritz Kleebank Mainzer Straße 18 aug. Koltholf Dürener Straße 4 Kunstschmiede u. Kleineisenbau führte die Schaufenstererweiterung in Bronce aus HAL STED CGEEUE S Lambert Billig Gesundheits echnische Anlagen und Central-Heizungen Kön Maybachstr. 22 5 0M Das Halbretter-Haus ist größer geworden... noch croßzügiger, noch schöner. (Vlorsichtbch sind die Waren geordner und zur Schau gestellt, mut einem Blick ist anes zu übersehen... es ist ein Schmuckkaten, wie man ihn sich schöner nicht denken Kann. So groß unsere Räume jettt auch sein möten, wir bleiben. was wir waren: da- vorbildlich reführte Spesialzeschäft, das stets in engstei persön icher Fühlung mit seiner Kundschalt#stcht. Gutes zu versprechen und Bestes zu leisten bleibt auch weherhm oberser Grundsatz unseres großern Hauses. ** Teiihunee ... und sein Steckenpferd: DIEOUALITAT GELSTRIN 130 — dicht am Adolf-Hltler- Platz **** Kleine Reportagen Mit Caruso in den Tod! In San Sebastian ist in diesen Tagen der Sänger Antonio Trabaledo, dem der ehemalige König von Spanien Alphons XIII. den Titel Marquis verlieh, und der am Ende des vorigen Jahrhunderts eine Berühmtheit in der alten und neuen Welt war, nach schwerem Leiden gestorben. Sein Name ist eng mit dem des italienischen Meistersängers Caruso verbunden. Als Enrico Caruso sein erstes Konzert in Madrid gab, suchte er vorher den von ihm hoch verehrten Antonio Trabaledo auf, um sich von ihm noch einige Anweisungen in der Atmungstechnik geben zu lassen, die er, wie er meinte, noch nicht ganz beherrschte. Trabaledo, der damals von Caruso noch nicht viel gehört hatte, war von dessen Stimme so begeistert, daß er ihn nach der ersten Gesangprobe stürmisch in seine Arme schloß. Er. der von Caruso als Meister verehrt wurde, wurde selbst ein Verehrer Carusos, dessen überragende Kunst er neidlos anerkannte. Als Trabaledo jetzt im Alter von 83 Jahren die Augen schloß, ließ er sich kurz vor seinem Tode noch einmal T eine Carusoplatte mit dem Lied„0 sole mio“ vorspielen. Autobus mit Spiegeln Eine reizende Neuerung hat dieser Tage die Verkehrsgesellschaft der französischen Hauptstadt ihrem Autodus=Publikum bereitet. In den neuen Fahrzeugen, die soeben in Verkehr gestellt wurden, befinden sich Spiegel. vor denen die männlichen und weiblichen Schönheiten rasch ihr Aeußeres auffrischen können. Die Plätze in der Nähe dieser Spiegel sind ständig besetzt. Die Eitelkeit sich sozusagen ungehemmt aus. Und ein junges ädchen, das kürzlich von einer Zeitung über die neuen sspiegel interviewt wurde, erklärte beglückt:„Ich finde Spiegel reizend. Ich reise jetzt nur mit mir selbst. s ist sehr interessant. Ich unterhalte mich dabei so t. daß ich neulich sogar drei Stationen zu weit geren bin.“ Abfindungssumme„leicht verunglückt“ In der Gepäckabsertigung des Bahnhofs in Kimber= ley in der Südafrikanischen Union lagerte seit Jahren eine bescheidene Kiste, die man gleichsam als Strandgut in der Ecke stehen ließ. Sie war von irgendwoher nach Kimberley gekommen und nicht abgeholt worden. Zuletzt diente sie einem Hilfsarbeiter als Sitzplatz während seiner Mußezeit. Neulich bekam der gute Mann aus rgendwelchen Gründen einen Wutanfall Er trat zornig mit seinen Stiefeln gegen die Kiste. Der Deckel flog auf und was zeigte sich zwischen altem Küchengeschirr im Innern? Ein Bündel mit Banknoten, die bei sorgfältiger achzählung die glatte Summe von 15000 Pfund Ster ling ergaben. Der Hilfsarbeiter hatte sich jahrelang auf einem Vermögen ausgeruht Die Auslösung des Rätsels war sehr merkwürdig Nach längeren Nachforschungen ergab sich, daß das Paket vor Jahren von einem Mann an seine geschiedene Frau als„Abfindungssumme“ geschickt worden war. Die Frau war von der Ankunft der Kiste benachrichtigt worden. Sie hatte aber die Annahme verweigert, da noch eine Nachgebühr zu bezahlen war. Offenbar hatte sich der Mann nicht mehr um seine ehemalige Frau gekümmert. So lagerte das Geld in der Kiste in Kimberley. Bis der Fußtritt den Schatz an das Tageslicht brachte. Die Adressatin, die inzwischen ermittelt werden konnte, hat bereits die Nachgebühr mit Zins und Zinseszinsen und einer größeren Abfindungssumme für den Entdecker des Schatzes beglichen. Man telephoniert mehr! Ebenso wie das Auto ist auch das Telephon in einem Siegeszug begriffen, dessen Abschluß noch gar nicht abzusehen ist. So hat die Zahl der Fernsprechstellen in Deutschen Reich(ohne die Ostmark und Sudetenland) 1938 nach den jetzt vorliegenden Zählungen vom 31. Dezember eine Erhöhung auf 3 787 484 erfahren. Ein Jahr vorher betrug sie 210000 weniger. Dabei stieg die Zahl der Hauptanschlüsse auf 2147 750. die der Nebenanschlüsse auf 1 551 273 und die der öffentlichen Fernsprechstellen auf 88 461. An dieser Entwicklung ist Berlin als größte Stadt des Reiches naturgemäß führend beteiligt. Auf 100 Einwohner entsielen 13.3 Sprech= stellen, so daß rund jeder achte Berliner ein Telephon besitzt. Da die Entwicklung seit dem Frühjahr 1938 aber ganz beträchtliche weitere Fortschritte gemacht hat, wird man für die Gegenwart noch höhere Zissern vermuten dürsen. 12 Mark für ein Liter Milch Die teuerste Milch trinkt unzweifelhaft augenblicklich jeden Tag die kleine Tochter der Kronprinzessin von Holland. Prinzessin Beatrix ist mit ihren Eltern in Grindelwald in der Schweiz, wohin holländische Milch regelmäßig geschickt wird, damit das Prinzeßchen seine gewohnte Nahrung erhält. Die Milch, die von einer besonderen Molkerei bezogen wird, erhält eine neuartige Verpackung und gelangt dann mit dem Flugzeug nach Zürich, mit einem zweiten Flugzeug nach Bern und von dort mit dem Schnellzug endlich in die Hände der Kinderfrau der kleinen Beatrir. Eine Handschrift für 101 000 Franken In Par., sand in diesen Tagen eine Versteigerung ihren Abschluß, die vierzehn Tage lang die Gemüter von Sammlern und Bibliotheksleitern heftig erregt hatte. Es handelte sich um den Verkauf des Manuskrints Geist der Gesetze“ von Montesquicu, einem der Köpse, die seistig die französische Revolution vorbereiten halsen Die Handschrift wurde von der Nationalbibllothek in Paris für einen Preis von 401000 Franken erworben HANDEL UND WIRTSCHAFT Berliner Börsenbericht Fest Berlin, 81 MAra Die in der gestrigen ersten des Zentralausschusses der Reichsbank unter der neuen Rei hebankleitung von Reiche###rtschaltsminister und Reichsbaia-dent Funk gemachten Darlegungen über die neuen Wege in der deutschen Finanzpolitik bildeten nicht nur das ausschließliche Gesprächsthema der Berse. sie haben sich. wie sich an der Umentzet#gerurg und Kurebee##rung e kennen#eß auch bereite praktisch in einem stärkeren Wertpapierumechlag ausgewirkt. Insbesondere werden für die Börse nut der angekunngten Arthebung de. Arl. hestockgesetse- und der in Aussicht genommenen Beenng der rogenalnten Spealatonesteuerhemme ieee abgeschafft. die die Uarrken mehr oder„ habn Die 1 berub:##eteile auf.###ngen dee derrienab gen H. dels kums am deeem ap;e#.] aus dem Konontermn Vertü##ng stchen, sAhrend anderseits Angebot nur in be sche!m Umlange vorla Amvarialen Rentenmarkt zogen Reichesltbert um ½ 2.40 die Gemendemecharlngenhe um 5 Pfern ge auf 93.60 an Am Gedmarkt waren um ¼ höhere Blankofag von 3K bis 3% Pror. zu zahlen VonValn errschietee sich das Mund mit 11.67, * Ponarme:„ 193 und der Franzen niit 6 Rheinisch-Westfälische Börse Weiter fest Dusseldorf 81. Narz D einge.„ Berss„Ing Mae fort.ark. Beschtn Reit leide: schafl zu ler blieb gen einig bie 3 an der greir gen Bonse ch heate in verstärktem den di. Ausfuh en d. Die Nichterneuerung des An e die in Ausecht genommene Ab regte di. Ban##underhal er 85 1em Rheinland: Rindile'sch 109 Viertel, I. Qualitat 79, II. Gunlitat 67. III Gaalitat 56. Kälber 15. 1. Qualität 95. Eingeführtes Fieisch aus Holland: 188 kg Innere#en. Einge führte- Fleisch aus Dancmark: 17 103 kg Innereien. Ein Fleisch aus Pole-: 2000 kg Innereien. führtee Fleisch aus Jugoslawien: 2981 kg. Innereien. Ge schäffsgang flott Viehmarkt in Köln Köln, 31. Marz. Auftrieb Kühe 1 Schafe 165. Schnrie de. Verlauf. Schafe Jebhaaft. Schyrine zugetellt Pre. „Ammer und llammel: ar 52. be 52. Schueine: a 38.0, b1 57,5, b2 56,5, c 52,5. d 49.5. Sauen gl 57.5. Rheinischer Großmarkt Getreide und Futtermittel Köln.#. Mart 100 kg Frachtlage Koln lt anderes vermerkt: Weizen rhein 75.77 kg Preis für den Erzeuger ab Staton W AIX 21.70 WXNI 2190. dio. Non delpreu Frachtlage Koln W XIX 22.10. Roggen rhemn 10 72 kg Preis für den Erzeuger ab Staton R XVIII0, R XV 19.60. R XNV 19.50 R XIII 19.40. dto. Handen#en Frachts- Kein R XVII1 20.40. Futterhafer rhein 46 49 Fr# für den Erieuger ab Sianon H VI 181 17 60. H1 ANN 178. 11 XNI1 18.20, H XIX 18.90. Furter gerete rhein. 59 60 kg’reis für den Erzeuger ab Sta##n G AII 1810. 0 XI 1790, O XIV 18 40. dio Hamtelab Station G XII 18.50. Die nachfolgende Notlerung für Wezen- und Rorgenmchl sowie Roggenschrot versicht sich gemaß Arordnung der HVDO kre. Empfangsstation aufn ch RA.50 Frachtausgleich. Auf- und Abechlägs gen 40 #gen der HVIG. Weizenmehl Inl Grundeone 812 Vol met! fu. W XIX und W XVI 29.75. Deutecher.ch „ peeis sonarna Blich Frachtauegleich 35“. Rorgenmchl Grurdhiype po7 fo: R XNII 23.15. R XV 22 XIV 228. R XIII 22.75. Rorgeumehl Type 1150 für R NVIIT 22u. R AV 2EI RAN 2T R NIT 222 Rorgenechrat Inl Tyne 180 fu. R AVII 90.15. R IV Weizenkleie Grundoras Weizentollk'sle Han K TIX Hand-lenten " 12 80 dto Hanele reie 11.50 dto Harnlele Gruniprese 10.90, d10. d. Fre#en Handl in 11 % Prot. an. Re wa- na-hg lendietten r uch auf die Kun-rberee. Da% hi war henre erraben eich eben!: ggen Bo 101en Den...- 3½ Pror 2 P. Im N. In#t ebot an Die Nachtrage hat Vergerete und st 1 nmeh Dye 44 Prot Alekand geweiren 4 Pror errt 8 Proz und Walther 2 Pror D. 1 " ani Paas:-t 64“., oooter Terg 1e: Breurkohl- Z #be Lrdbl 1274. I 6. Farbemml## ".# 134¼. Nech Koln Ne# Kr„ " A a h e s m i r e 1 1 2. R b.-- B r a n R„. Stal. werte 136 ½. Siem-ns u. Mal-. • a g r c z 1 m 4. V e l e i r t e P t c h l u e r k e 1 0 5 W 4 „ . oon Kurhverscherung 3 Kölner Großhandelspreise Fleters und Fettveren in Prese a: 50 Ko RN #mdel. Oelben 92. fleischige Ochten e s v o l l d e s r s B a l l e e r e. K u n f l e i s c h *neng. Kübr 67. genne gezührte Koh 4 r n r e- d e t T h r s e e a n f l e b# e d: .„##neae ber. Anf. umm Sir#he 4. Hemmelflessen beste .c fette v###h Sed#e# Kunge##cb und Hamme se#er In so. Aprllnenlat Der Abeatr von gar bei di#rmdem Angedlamier schnenig Rauhlulternotterung — Rheer aoher. Girohmar##r Ger.elde und Fattemmtttel u Koin, genas Anoruung der Heuftvereingung der Deutschen Oetserie- urd Futtermittelw##tchaft Bern 1. Hm: Eumigerprene waggonite Eorngervolbahn tation für 100 ag a Wiescphen handel.üblien. gesind. .n m:.anli bis eine eis Deettel an minderwertig.: RA“ s0 b Weenben gut. gesund. trorh. mit chem Hoaat: be eins ein 7chntel an mindern.: ger Crübern RM.60. Timothecber, Luterne- und paver#theus gemind. trorken bar-ielübern mit D= ttel an voluestgem Oedserd##chsiche KN# gee##mi. trorten sch’ne Yarbe mit bie eins#t. #nte an voner# sem Grüserd###ch# b. RM.60 Kl. gund trorken, handel##blich mie bi. en.* #ttel suwertigem Grbserdu#chwuche KN.60. b) gnt pI 116- fer schhge Tach..e be eiwe ein-onie „ Vi-.durenwiche KN 900 8. Strod. E; *„ d: Haleretcon.40-.10 des ds. Geretenetroh* 4 . 2 7 0 d e n d i a u e s b i r d i e d e n e r### r e b r e n l e; g e b ü n e## V o r •ahlzef.:e Stee Heu RN.40. Héchstaufechlag je 100 kx ###: drehtgeprehtee Stroh KM 0 20 Höcbetanfechlag i 100#7 mn: enem Dradt RN.10. Bei Abbolen ab Hof 4eigers fü. Heu und###ne be. Latternnngen unter 5 km RA• ae 10 ag Hürhstaberbar für jedenv.r RA 0b3„ 100 ax Hechetabschlas stmmingebercht: Heu büeb bei genugem Angeh#t #### g e n d g e i r a g t. D a s G e s c h l l t m S t r o h w e r v e r t e r l a b haft Der modisch richtige und korrekte HerrenMantel zum Frühjahr ist der Kugelschlüpfer. Wirbringen ihn in neuer Linienführung mit weitfallendem Rücken, hergestellt aus haltbaren Cheviotstoffen in moderner Fischgraf bindung zu SS 5 Ein Frühjahrs-Sakkoanzug mit vielen guten Eigenschaffen. Das Material: hochwertige Kammgarnstolfe in neuenStreitenmustern, moderne Formen mit sorgfältigerelastischer Innenverarbeitung. 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Die 5000 Farbige zählen ja nicht, denn lgroßzügig gebaut und auf starken Bevölkerungszuwachs sie wohnen außerhalb der Stadt, auf der sogenannten berechnet. Blonde deutsche Kinder in den Straßen, blonde Werst, das heißt in der Eingeborenenstadt, die jeder Weiße gern meidet. Abends, nach Anbruch der Dunkelheit, darf sich kein Farbiger mehr in Windhuk aushalten, darf sich nicht mehr auf der Straße blicken lassen. Wiirde ihm schlecht bekommen, denn die Union Polizei mit dem goldenen„SWAP“=Abzeichen auf der Achselklappe(Süd westafrikanische Polizei) wacht und sperrt jeden Farbigen, der dies strenge Verbot übertritt, ohne Erbarmen für langere Zeit in Numero Scher. Fruher hätte es kein Farbiger gewagt, auf dem Bürgersteig zu gehen, bei seinen täglichen Wegen und Verrichtungen. Der Bürgersteig war der Weg des weißen Mannes und der weißen Miß und der kleinen weißen Kinder. Es war selbstverständlich, daß der Farbige auf der Straße schritt, aber nun hat, in Laufe der letzten Jahre, der Kraftwagenverkehr so rasend zugenommen, daß der Fußganger auf dem Fahrdammi der„Tintenpalast einfach ein Unding und ein Hindernis bedeutet Also weg!, Und morgen ist der 1. Mai, Tag der Arbeit, nationaler mit ihm auf den Bürgersteig, ohne Rücksicht auf die Haut= Feiertag für alle Deutschen. Auch in Windhuk wird man farbe. ihn zu seiern wissen. deutsche Kinder in den Anlagen, blonde deutsche Kinder überall, und immer wieder die deutschen Inschriften und Bezeichnungen. Droben, rings um das Regierungsebäude, den„Tintenpalast“ wie der Volksmund sagt, hat man eine der schönsten Anlagen Afrikas aus dem Boden gestampft, ein Zeichen, daß auch in Südwest alles nächst, menn mit Wasser nicht gespart zu werden braucht. Etwas Schöneres und Farbenprächtigeres als diese Gartenanlage mit den tausend Blumen und den betäubend füßzduftenden Pflanzen und Blüten kann man sich kaum vorstellen. Schwer hängen dunkelrote Dolden über die Mauern, und ringsum ist's ein Surren und Sirren von Insekten und Kerbtierchen. Hier darf sich die starke Natur Afrikas ungehemmt entsalten. Einsam, stolz, fast abweisend, dicht neben dem schmucken Denkmal für die Schutztrupper, steht Jugend wie daheim, nur etwas sonnenbrauner, und es scheint mir, als leuchteten die Blondhaare dieser Kinder hier noch blonder. Wir sind hier in Afrika wahrhaftig die Herrenrasse, das kommt einem zum Bewußtsein beim Anblick dieses prachtvollen Nachwuchses. Und ringsum, sozusagen als Kulisse, stehen die Farbigen in ihr m besten Sonntagsstaat und freuen sich, daß die Weißen sich freuen. Ob sie den Sinn dieses Festes verstehen? Tanz um den Maibaum in Afrika Jetzt ertönt das alte Lied„Der Mai ist gekommen", ertönt hier unten in Afrika zu gleicher.it, da man es droben in Deutschland wohl auch singt, aus hunderttausend Kehlen. Der Mai ist gekommen, und für Südwest bedeutet er das Ende der h ißen Jahreszeit. Für Südwest ist der Mai der Schlüssel zum Winter, genau wie bei uns der Eintritt in die warme Jahreszeit. Im südafrikanischen Mai gibt es schon eiskalte Nächte, wenn auch die Tage, wegen der Nähe des Aequators, immer noch sehr heiß und tronisch sind. „Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus", singt diese deutsche Jug nd in Südwestafrika, und die Blondköpfe leuchten in der Sonne. Und nur jene, die schon einmal in Deutschland waren— es sind nicht viele—, wissen. was das bedeutt. Hier schlagen die Bäume im Mai nicht aus, hier blüht alles zu anderen Jahreszeiten, manchmal ganz unregelmäßig und so wie der Regen es will. Im Laufe der letzten Jahre hat es oft und viel geregnet, strichweise. Auch in Windhuk. Das heißt, was man hierzulande„viel regnen“ nennen kann. Immerhin, der Mai ist gekomm n, und dort, in der Mitte des pulvertrockenen, sandigen Flußbettes, steht der Maibaum. Seine bunten Bänder flattern im Wind. Ringsum. am Rande der steilen Böschungen, st hen Jungen in ihrer kleidsamen Pfadfinderkluft neben den Masten mit wehenden Hakenkreuzfahnen. Unten, rings um das Rednerpult. dm Maibaum gegenüber, haben die Jungen ihre Fahrtenwimpel in den Boden gestoßen. Und nun ist es soweit. Die Mädel beginnen ihre Tänze um den Maibaum, alte, gute, deutsche Tänze,.nau wie im gleichen Augenblick im fernen Deutschland um zahllose deutsche Maibäume getanzt wird. Hier aber ist der Maibaum keine Tanne, er ist etwas Künstliches, weil Bäume und Stangen hier schon etwas seltener sind. Aber der Tanz ist genau so fröhlich und unbeschwert wie daheim. Und dann spricht ein deutscher Mann, spricht zu den deutschen Menschen, die zahlreich erschienen sind, erzählt ihnen von der BeStraße in Windhuk deutung der Maifeier, vom Sinn der Arbeit und vom Wollen des Führers und vom Wesen und Streben der Partei. Alle Hände erheben sich zum Deutschen Gruß und hier. im ausgetrockneten afrikanischen Flußbett, erschallen unsere d utschen Nationalhymnen. Ein Trommelwirbel, die Veranstaltung ist geschlosser Einer nach dem anderen windet sich den Kraftwagen m schwerarbeitendem Motor aus dem Sand der Rivier strebt bergan zur Pfad. Die Sonne will gerade unte gehen und die Berge ringsum liegen wie in Blut ge taucht. Ihre Schatten sind tiefblau, und der Himm brennt. Wieder einmal bietet sich das wundersame Schal spiel ds Kampfes zwischen Tag und Nacht, zwischer Licht und Dunkel, und immer wieder schauen die Menscher hin, auch jene, die seit 30 und mehr Jahren im Land sind Nie wird ein Auge müde, dieses wundersame Erlebreines afrikanischen Sonnenunterganges zu schauen. Fai mit einem Ruck ist die Nacht da. Hoch in den Lüften kämpfen jetzt noch die Lichtbahnen. Wir fahren zurück. Strichkschmal steht die Mondsichel am Himmel, aber per kehrt. Es ist rasch kühl geworden. Der Nachtwind atmet regelmäßig und rauscht in den Büschen vor dem Hotel Morgen ist wieder ein Sonnentag. und morgen gehi es wieder hinaus auf Pad, das heißt auf Reise, denn eine Groß=Farm muß besichtigt werden. Sie lesen morgen: Ierr über 100 000 Morgen Land— Leben auf einer deutschen Farm in Südwest ihn zu seiern wissen. „Der Mal ist gekommen solch eine Zusammenballung von Kraftwagen finder, man so leicht nicht wieder. Es laufen in Wndhuk und Umgebung rund 1500 Kraftwagen, und was für pracht“].... 4. 26# Mineune E. se die schduse Anoschau, Schlbirdten, bel eriauct., 1. Mai 193, Seif dem frühen, Nargen.de rchs ud lus, und der Swlas Mam poiht as. vie 1. Mai wu. seteri. gerge, Kerlis elschen Beita 65 ein Luchs, ob alles auch gut und reibungslos durchläuft. Augenblick daheim in der fernen deutschen Heimat feiert, Komm, Mar, wr müssen uns versiecken, wir können wenn auch.I. Ouugtez, Lraucen vor der Stadt los, im Fluß Staubihr nur nach zufahren, um zu wissen, wo der Versammlungsplatz Komm'. Mar, wir müssen uns verstecken, wir können wenn auch bi anderen Tagestemperaturen hier nicht mehr mit, besonders jetzt, di uns die Namib] Um 15 Uhr geht es draußen vor der Stadt l noch etwas zerzaust hat. Eiiaes en dir ist gelockert und Sand einer pulvertrockenen„Riviere", also eines auseinandergerüttelt, dann bist du verletzt, weil eine bettes. Zahlreiche Kraftwagen fahren hinaus. Bi Kliope dich wie ein Geschoß traf. Deine Reserve-Batterie wolke will nicht mhr abreißen Man braucht ih Klippe dich wie ein Geschoß traf (sie hing wohl doch etwas zu tief, lieder Meister Land wenr?! ist zersetzt und zerschlagen, und ein. Beule hast du auch wieder am rechten Schundlech. und Schlangen toter bis du geworden. Mar, wir sind Buschleute, imn Vergleich zu diesen prachtvollen Wagen, die hier die Kaiserstraße sieren. Wahrhaftig, die Autaschau lohnt sich schon Und es lohnt sich ein Blick in die Schaufenster der zahlist Und dann ist man geradezu grenzenlos überrascht von diesem Schauspiel. Im Schatten der steilen Böschungen hat sich die Jug nd gelagert Nicht anders als daheim in Deutschland sinat die Jugend. singt die gleichen Fahrtenund Kampflieder. Einzelne Spielgruppen bilden sich Es wird gelacht, geschrzt und gesungen. Es in dieselbe Die deutsche Jugend in Windhuk an C Der Schritt vom Die Geschichte der Effi Briest 1 Von Theodor Fontane 17 Fortsetzung Beides kam Essi laß schon an ihrem kleinen Schreibtisch, einen Briesbogen vor sich. die Feder in der Hand Als Roswitha das Zimmer wieder verlassen hatte, schloß Esst sich ein, sah einen Augenblick in den Spiegel und sente sich dann wieder. Und nun schried sie:„Ich rr mnnrnen mit dem Schiff, und dies sind Abschiedezenernen ermactet mich in wenigen Tagen zurück, aber ih komme nicht wieder... Warum ich nicht wiederkomme. Sie wissen es... Es ware das beste gewesen, ich hatte dies Stück Erde mie gesehen. Ich be schwore Sie, dies nicht als einen Vorwurf zu fassen; alle Schuld ist bei mir Blicke ich auf Ihr Haue Idr Tun mag entschuldbar sein, nicht das meine. Meine Schuld int lehr schwer, ader vielleicht kann ich noch heran Daß wir hier abberufen wurden, ist mir wie ein ichen, daß ich noch zu Guaden angenommen werden kann Veressen Sie das Geschehene, vergessen Sie mich Ihre Esst Sie überflog die Zeilen noch einmal, am fremdesten war ihr das„Sie'; aber auch das mußte sein; es sollte ausdrucken, daß keine Brucke mehr da set. Und nun schob ne nie u9.- in ein Kuvert und ging aus ein Haus zu zwischen dem Kirchhof und der Waldecke. Ein dunner Rauch stieg aus dem halb eingesallenen Schornstein Da gad sie die Zeilen ab—— Abschied von Kessin Das Schiff. ein leichtes Segelschiff(die Dampfboote gingen nur sommers), fuhr um zwölf. Schon eine Viertelstunde vorher waren Essi und Innstetten an Bord; auch Roswitha und Annie. Das Gepäck war größer, als es für einen aus so wenig Tage geplanten Ausslug geboten erschien. Innsteiten sprach mit dem Kapitän: Essi, in einem Regenmantel und hellgrauen Reisehut. stand aus dem Hinterdeck. nahe am Steuer, und musterte von hier aus das Bollwerk und die hübsche Häuserreihe, die dem Zuge des Bollwerks folgte. Gerade der Landungsbrücke gegenüber lag Hoppensacke Hotel, ein drei Stock hodes Gebäude. von dessen Giebeldach eine gelde Flagge, mit Kreuz und Krone darin, schlaff in der stillen, etwas nebeligen Luft derniederding. Essi sad eine Weile nach der Flagae hinauf, ließ dann aber ihre Augen wieder abwärts gleiten und verweilte zuletzt aus einer Anzahl von Per sonen, die neugierig am Bollwerk umberstanden. In diesem Augenbink wurde geläutet. Essi war ganz eigen zumute; das Schiff setzte sich langsam in Bewegung. und als sie die Landungsbrucke noch einmal musterte, sah sie daß Crampae in vorderster Reide stand Sie erschrak bei seinem Anblick und freute sich doch auch Er seinerseitin seiner ganzen Haltung verandert, war sichtlich bewegt und grüßte ernst m ihr hinnder, ein Gruß. den sie ebenso. aber doch zugleich in aroßer Freundlichkeit ermiderte: dadei laa etwa Bittendes in ihrem Auge. Dann ging sie rasch auf die Kasite zu. wo sich Roswitha mit Annie schon eingerichtet hatte. Hier in dem etwas stik kigen Raume blied sie, die man aus dem Fluß in die weite Bucht des Breitling eingefahren war; da kam Innstetten und rief sie nach oben, daß sie sich an dem herrlichen Andlick erfreue, den die Landschaft gerade an dieser Stelle bot. Sie ging dann auch hinauf. Ueber dem Wasserspiegel hingen graue Wolken und nur dann und wann schoß ein halb umschleierter Sonnendlick aus dem Gewölk hervor. Essi gedachte des Tages, wo sie, vor jetzt gerade fünf Vierteljahren, im offenen Wagen das Ufer eben dieses Breitlings entlanggefahren war. Eine kurze Spanne Zeit, und das Leben oft so still und einsam. Und doch, was war alle. seitdem geschehen! Auf dem Friedrichstraßen=Bahnhof war ein Gedränge; aber trotzdem, Essi hatte schon vom Coupé aus die Mama erkannt. Die„reude des Wiedersehens war groß, das Warten in der Gepäckhalle stellte die Geduld auf keine allzu harte Probe und nach wenig mehr als sünf Minuten rollte die Droschke neben dem Pferdebahngeleise hin in die Dorotheenstraße hinein und auf die Schadowstraße zu, an deren nächstgelegener Ecke sich die „Pension" besand. Roswitha war entzückt und freute sich über Annie, die die Händchen nach den Lichtern ausstreckte Nun war man da. Essi erhielt ihre zwei Zimmer, die „„ n Reni nicht zartet. neben, denen der Frau von Bri + Eine Erinnerung an dlie Spaziergange zur alten Muhle Photo: Terra aber doch auf demselben Korridor lagen, und als a seinen Platz und Stand hatte und Annie in einem B chen mit Gitter glücklich untergebracht war, erschiene wieder im Zimmer der Mama, einem kleinen Salon Kamin, drin ein schwaches Feuer brannte; denn es ni mildes, beinahe warmes Wetter. Auf einem runden T mit grüner Schirmlampe waren zwei Kuverts gelund auf einem Nebentischchen stand das Teezeug. Du wohnst ja reizend, Mama“, sagte Effi, währ sie dem Sofa gegenüber Plaz nahm, aber nur um gleich danach an dem Teetisch zu schaffen zu ma „Darf ich wieder die Rolle des Teefräuleins ut nehmen?“ „Gewiß, meine liebe Essi. Aber zur für dich Ich meinerseits muß verzichten, was mir beinahe schi. fällt Ich verstehe, deiner Augen halber. Aber nun mir, Mama, was ist es damit? In der Droschke. die dazu so klapperte, haben wir immer nur von Innst und unterer großen Karriere gesprochen, viel zuni das geht nicht so weiter; glaube mir, deine Augen mir wichtiger, und in einem finde ich sie, Gott sei ganz unverändert, du siebhst mich immer noch so fre lich an wie früher“. Und sie eilte auf die Mama zu küßte ihr die Hand „Effi. du bist so stürmisch. Ganz die alte.“ Ach nein, Mama. Nicht die alte. Ich wollte, es so. Man ändert sich in der Ehe“ Frau von Briest erzählte nun, daß es der Augene für Blutandrang nach dem Gehirn aus gegeben Daher kame auch das Flimmern. Es müsse mit## zwungen werden: Bier, Kafsee, Tee— alles gen. und gelegentlich eine lokale Blutentziehung, dann n es bald besser werden.„Er sprach so von vier Tagen. Aber ich kenne die Doktorangaben; vier Tage heißt sechs Wochen, und ich werde noch hier wenn Innstetten kommt und ihr in eure neue Wodi einzieht. Ich will auch nicht leugnen, daß dies das von der Sache ist und mich über die mutmaßlich Kurdauer schon vorweg tröstet. Sucht euch nur recht Hübsches. Ich habe mir Landgrasen= oder Keithstte gedacht, elegant und doch nicht allzu teuer.“ Fortsetzung *** KöLNam Rhein Wir Notieren Lebensgefährlich verletzt Am 30. März, gegen 20 Uhr, wurde auf der Severinstraße ein dreijähriges Kind von einem Straßenbahnzug der Linie 7 angefahren und lebensgefährlich verletzt. Die Schuldfrage wird noch geklärt. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, ihre Anschrift dem 10. Kriminalkommissariat, Am Weidenbach 10, Zimmer 65, Ruf 210781, mitzuteilen. Auf den Bürgersteig geraten In der Schildergasse geriet ein Omnibus mit dem linken Vorderrad auf den Bürgersteig und erfaßte eine in gleicher Richtung gehende Fußgängerin. Diese erlitt nur geringfügige Verletzungen.— Ein unachtsam die Fahrbahn überquerender Fußgänger wurde an der hristophstraße von einem Personenkraftwagen erfaßt und leicht verletzt. Sichergestellt Von der Kriminalpolizei Köln wurde ein Mantel schergestellt, der sehr wahrscheinlich aus einem Kraftmagen oder aus einem Lokal gestohlen worden ist. Es Andelt sich um einen schwarzen Herrenmantel(Fisch####mmuster) für große Figur. Als Tatzeit kommt die Zeit #ischen dem 8. und 10. März in Frage. Etwa Ge##ädigte wollen sich bei der Kriminalpolizeileitstelle Köln. Am Weidenbach 10, Zimmer 50, melden(Ruf: 210781). Gegen ein Eckhaus gefahren Aus bisher noch ungeklärter Ursache geriet ein in Richtung Militärringstraße fahrender Kraftradfahrer auf der Luremburger Straße von der Fahrbahn und prallte gegen ein Eckhaus. Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde der Motorradfahrer ins Krankenhaus geschafft. Vorfahrt nicht beachtet An der Ecke Lindenallee und Schillingsrotterweg stießen zwei Personenkraftwagen zusammen, weil ein Fahrer die Vorfahrt nicht beachtet hatte. Es gab nur Sachschaden.— An den Dominikanern, Ecke Marzellenstraße, stieß eine Kraftdroschke mit einer in die Marzellenstraße einbiegenden Straßenbahn zusammen. Auch hier blieb es bei Sachschaden. Zwei Fahrgäste verletzt Am Domhof stieß ein von der Südseite des Domes kommender Omnibus mit einer zum Alter Markt fah renden Straßenbahn zusammen. Zwei Fahrgäste des Omnibusses wurden leicht verletzt, die beiden Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Opernhaus Felir Knapper singt am Montag, 3. April, den Lothario in der Mignon=Aufführung Am Dienstag, 4. April, wird die„Entführung aus dem Serail“ mit Trude Wüsten(Konstanze) als Gast gegeben. Beide Vorstellungen beginnen um 20 Uhr Noch einmal„De Prinzessin us Engeland“ * Der große Erfolg des neuen Divertissementchens der Cäcilia Wolkenburg hat die Generalintendanz veranlaßt, noch ein Gastspiel für den 11. April vorzusehen Wie verändert sich die Cäcilienstraße? Häuserabbrüche rings um das Gesundheitsamt Ein Blick vom Neumarkt in die Cäcilienstraße zeigt die unmöglich gedrängten Verkehrsverhältnisse, die hier durch die Abbrüche verbessert werden. Die Häuser in der Mitte und links werden abgebrochen. In der Hintergrundecke links erscheint das Bürgerhospital, das spater an die erweiterte Cäcilienstraße grenzen wird. Der Kindesdiebstahl an der Hohe Straße Der Kindesdiebstahl, der sich am verflossenen Samstag nachmittag ereignete, bewegt in großem Maße die Gemüter der Kölner Bürgerschaft. Wie wir erfahren, ist das Elternpaar über jeden Verdacht erhaben, selbst am Verschwinden des Kindes mitbeteiligt zu sein. Es sind Zeugen vorhanden, die beobachteten, daß die Mutter des Kindes über ihrem Einkauf in dem Geschäft an der Hohe Straße zum Kinderwagen zurückging, um dem acht Wochen alten Säugling einen Schnuller zuzustecken, damit er nicht weine oder quengele. Es stimmt auch nicht, wie unverantwortliche Gerüchte behaupten, daß die Eltern des Kindes sich auffallend sorglos gäben. Das direkte Gegenteil ist erklärlicherweise der Fall. Alle Angehörigen der sehr gut beleumundeten Familie, Mutter und Vater in erster Linie, sind natürlicherweise über das tragische Verschwinden ihres Kindes, Enkels und jüngsten Sprossen tagnachmittag ereignete, bewegt in großem Maße die in maßloser Aufregung. Die Nachbarschaft nimmt an dem Schmerz der Eltern denkbar größten Anteil. Wir verweisen dabei noch einmal nachdrücklichst auf den gestern bereits veröffentlichten Aufruf der Kriminalpolizei, ihr alle und auch die geringfügigsten Beobachtungen hinsichtlich der Kindesdiebin mitzuteilen. Es wird, wie bereits veröffentlicht, nach einer mittelgroßen bis großen Frauensperson in etwa den dreißiger Jahren gefahndet, mit bleichem Gesicht und unbedecktem und ungepflegtem Bubikopf. Die Kriminalpolizei behandelt alle Mitteilungen auf Wunsch vertraulich, die ihr entweder schriftlich oder mündlich zugeleitet werden mögen zum Weidenbach 10., 11. Kommissariat Zimmer 88 oder durch Fernruf 210781 oder durch Meldung bei der nächsten Polizeistation. Städtische Schauspielschule Köln Unter dem Vorsitz des Landesleiters der ReichsTheaterkammer Richard Riedel fand kürzlich dee Ab schlußprüfung der Schauspielschule Koln statt. Sämtliche 8 Absolventen und Absolventinnen haben bestanden, darunter 3 mit dem Prädikat„Gut“. Von den Schülern sind bereits 4 an mittlere und großere Bühnen verpflich tet worden. „Ewiges Volk“ ersteht Xst Unzählige fleißige Hande sind zur zeu dabei, die soße Reichsschau„Ewiges Volk“ mieums und des Hauptamtes für VolkAP in der Südhalle der Ausstellungsnauen KolnDeu einen Blick in diese Ausstellung zu wersen, werden erstaum sein mac lene Reschsschau transportiert wurde, alles enthalten haben In öffnei und jeder Volksgenosse von Köln und Umgebuung hat dann Gelegenheit, diese einngartige Ausstellung zu besichngen und zu erleben Besonders sei darauf hingewiesen, daß die Einirute preise trotz hoher Unkosten nieorin gehelten# daß jeder Schaffende sich diese##haltige und lehrreiche Autritt#kerten durch die NS Gemerrscheft„Kraft durch Jrende“ zum Preise sind erhältlich bei der Zentralvorverkaufsstelle Köln, Neumarkt 36 in Köln=Kalk, Kalker Hauptstraße 130, in Koln=Mulheim, Wilhelm=Gustloss Pan 1. slowie be Hitlichen KdF Dienststellen und beim Köiner Verkehrs perein(gegenüber dem Dom) Die Arbeiten zur Durchführung der zukünftigen großen Ost West=Straße vom Schlageterplatz zum Heumarkt gehen in diesen Tagen wieder mit Riesenschritten vorwärts. Zwischen Hahnenstraße und Neumarkt liegt seit kurzem ein freies Blickseld, hier sind vorläufig die Abbrüche beendet, und der zukünftige Straßenzug erscheint in seiner ganzen übersichtlichen Breite. Anders liegen die Verhältnisse am gegenseitigen Ende des Neumarktes, am Eingang zur Cäcilienstraße. Viele Kölner haben sich schon vergeblich den Verlauf des Durchbruches in diesem Abschnitt klarzumachen versucht. Zunächst er scheint die Situation hier auch wirklich etwas kompli ziert. Die Cäcilienstraße ist verhältnismäßig eng. Die Frage hört man immer wieder: Wie soll in ihr die notwendige Breite des Durchbruches erreicht werden? Man beginnt die Betrachtung am besten in der Mitte der Cäcilienstraße. Auf der Gegenseite des Gesundheitsamtes hat die Spitzhacke bereits eine mächtige Bresche in die Häuserfront gelegt. Zwischen den Häusern mit den Nummern 30 und 44 sind alle Bauten bis auf die Fundamente abgerissen, so daß eine sehr tiese Lücke ent steht, deren Rücksront erfreulicherweise keine kahlen Brand manern, sondern Bäume und Gartenmauern zeigt. Die Häuserreihe zwischen dieser Lücke und der Antonsgasse bleibt erhalten. Nach dem Neumarkt zu stehen noch die zwei Häuser, neben denen ein kleiner, zurzeit noch im Straßenzug zurückspringender Parkplatz liegt. Wenn diese beiden Häuser gefallen sind, hat die Cäcilienstraße vom Neumarkt bis zur Höhe des Gesundheitsamtes schon die doppelte Breite gemonnen. Auf der Seite des Gesundheitsamtes steht ebenfalls eine ganze Häuserfront in oder vor dem Abbruch. Die Ecke Cäcilienstraße Fleischmengergasse wird von einem dessen Schicksal noch ungeklärt erscheint Dann folgt ein protziger Bau(Cäcilienstraße Nr. 9) im Pseudo=Renaissancestil der Zeit um 1880 mit Säulen, Balkonen, Terrasse, Türmchen und viele überladenen Zieraten, dessen oberste Zone im Abbau steht. Das folgende Haus, Nr. 7, dessen Tage ebenfalls gezahlt sind, bildete mit seinen glatten schlichten Formen einen auffallenden Gegensatz iu dem nachbarlichen„Palast". Daran schließen sich klei nere, bereits niedergelegte Häuser an, schließlich Hofbezirke, die zum Bürgerhospital und Gesundheitsamt gehören und mit häßlichen Baracken und Schuppen besetzt sind, denen niemand eine Träne nachweinen wird Schade ist es höchstens um die stattlichen und hohen Bäume, die diese Baulichkeiten überschattet und einen Schimmer von malerischer Wirkung zwischen die nüchternen Backsteinmauern gebracht haben. Die Häuserabbruche auf dieser Seite gehen ziemlich tief nach rückwarts, und zwar bis zur Höhe des Bürgerhospitals, dessen Seitenfront später die neue Cäcilienstraße direkt begrenzen wird. Von dem Vorhof des Bürgerhospitales aus wird man dann auch direkt in die Cäcilienstraße gelangen können. Nachdem alle diese genannten Häusergruppen abgebrochen sind, besitzt die Cäcilienstraße die gewünschte Breite; auch das Gesundheitsamt, das unsprünglich als „Insel" verbleiben sollte, fällt! Wenn man die bildliche Ausdrucksweise beibehält, kann man den zukünftigen Lauf des Verkehrsstromes in Ost-West=Richtung folgendermaßen kennzeichnen: Vom Schlageterplatz aus fließt der Verkehrsstrom am Hahnentor vorbei in die erweiterte Hahnenstraße, kreuzt die Venesisstraße und die Straße An St. Aposteln und mündet auf den Neumarkt, der dann wir ein großes seeartiges Becken erscheint. Aus diesem Becken fließt der Strom mit einer kleinen schrägen Richtungsänderung in die neue Cävilienstraße. Von dem Platz vor St. Cäcilien, auf dem früher die Schule An der Wollküche stand, geht es weiter durch die Blindgasse zum Augustiner=Platz— wo des Kasinogebäude abgebrochen wird—, dann durch die Pipinstraße über den Elogiusplatz und nach dem Abbruch von einigen Häusergruppen schließlich zum Heumarkt Seitlich der Cäcilienstraße sollen übrigens an verschiedenen Stellen Baumreihen angepflanzt werden und.. Jedoch genug für heute! Damit greisen wir schon Fragen der zukünftigen Verschönerung der Cäcilienstraße auf, die nicht aktuell werden, solange die Männer mit der Spitzhacke dort noch am Werke sind. Dr. L. Probieren Sie doch einmal ROTBART BLAULACK, eine 9 Pfennia-Klinge für hohe Ansprüche! Die Schlüsselgewalt Interessante arbeitsgerichtliche Entscheidung Ein Urteil von grundsätzlicher Bedeutung über die Auslegung der Schlüsselgewalt fällte das Kölner Arbeitsgericht in folgendem Rechtsstreit. Unter Verwendung eines Formularblattes nach den Richtlinien der Reichsmusikkammer schloß die Ehefrau eines Handwerksmeisters mit einem Musiklehrer einen Vertrag ab, nach dem dieser der Toter der Familie Klavierunterricht erteilen soll gegen ein Honorar von monatlich 6 Mark. Da schließlich seitens des Handwerksmeisters Zahlung verweigert wurde, klagte der Musik= ehrer am Arbeitsgericht am Zahluing von 71 Mark für Unterrichtsstunden. Der Beklagte wandte ein, er habe bis zur Zistellung der Klage keine Kenntnis von dem abgeschlossenen Vertrage gehabt und überhaupt nicht gewußt, daß seine Tochter Mustkunterricht erhalte. Seine Chefrau habe den Vertrag ohne sein Wissen getätigt. Ei sei zwar bereit, die tatsächlich von seiner Tochter swohrgenommenen Unterrichtestunden zu zahlen, nicht jedoch auch den Betrag für versäumte Unterrichtestunden, wie es der Vertrag vorsehe Das Arbeitsgericht hielt jedoch das Klagebegehren für erechtiertigt. Gemäß§ 1357 BG B lei die Ehefrau berechtigt, innerhalb ihres häuslichen Wirkungskreises die Geschafte des Mannes zu besorgen und ihn zu vertreten. Dieser häusliche Wirkungskreis umfasse nicht nur die zur Führung des Haushalts erforderlichen Geschäfte, sondern auch Geschäfte, die sich auf den Haushalt nicht beziehen, aber zu den ehelichen Lasten gehören, wie die Erziehung des Kindes. Der Abschluß des unstreitig von der Ehefrau des Beklagten getatigten Vertrages über die Erteilung des Musikunterrichts an eines der Kinder des Beklagten gehöre zu den Besorgungen, deren besondere Beschaffenheit nach der bestehenden Sitte auf eine Erledigung durch die Frau hinweise und zu denen die Ehefrau berechtigt sei. Gemäß§ 164 BGB wirke der oon der Ehefrau innerhalb des ihr zustehenden Vertretungsrechtes mit dem Kläger geschlossene Vertrag unmittelbar für und gegen den Beklagten, und zwar in allen Punkten. Hiernach war der Bekligte„kestenpflichtig" zu verurteilen, an den Kläger 71 Mark zu zahlen. Mit Rücksicht auf die grundsätzliche Bedeutung des Rechtsstreites wurde die Berufung gegen das Urteil zugelassen. 8 Zu Ostern 1939 Beschränkung im Expreßgutverkehr Zur Entlastung der Reisezüge, ut denen Lekanntlich eilige Güter befördert werden, treten für den Expreßgutverkehr zu Ostern vorübergehend gewisse Einschränkungen ein. In der Zeit vom bis zum 10. April werden folgende Güter von der Annahme als Expreßgut ausgeschlossen: Sperrige Güter, unhandliche Güter, die im Regelverkehr nur unter bestimmten Voraussetzungen angenommen werden, und Güter im Einzelgewicht über 50 Kilogramm. Die Annahme von„Beschieunigtem Eilgut“ ist in dieser Zeit denselben Beschränkungen, wie bei Expreßgut, unterworsen. Im Interesse der verladenden Wirtschaft und der Verkehrstreibenden empfiehlt es sich, für größere Güter mehr als bieher günstige Eilgutverbindungen zu benutzen, und in dem zu erwartenden Spitzenverkehr zu Ostern frühzeitig mit dem Versand zu beginnen. UUnsere Oster-I CE We #. weid-a hente n AT m. er# cer A TCLCLNE EELEEEEEE EEELS SE in mode #en T. Terben Sreiienlarbig. Beschten 5. Köln. Breite Str. E Ecke Kichmodstr. Samstag, 1. April 1939 Nr. 91 Neue Tag April beginnt Wetten, daß wir wieder aus den 1. April hereinfallen? Ganz sicher sagt schon früh morgens, wenn wir zur Arbeit gehen, irgend ein kleiner Junge höflich zu uns:„Ihr Schuhband ist aufgegangen!“, um dann gleich voller Freude zu schreien„April, April!“, wenn wir mit verdutztem Gesicht auf unsern Stiefel blicken. Wieder mal hereingefallen! Und dann kommen die lieben Kollegen, die uns ans Telephon schicken, wenn niemand am Apparat ist oder die uns wichtig mitteilen:„Sie möchten gleich ma. zum Chef kommen!“, worauf der Chef, wenn wir höflich durch die Tür blicken, wütend ruft:„Machen Sie, daß Sie rauskommen— das ist nun schon der Sechste heute, der in den April geschickt wird! Bei mir nicht, Herr!“ Auf diese Weise etwa führt sich der neue Monat ein, den schon die ältesten Chronisten als launenhaft bezeichnen Schon der erste Tag hat es, wie gesagt, in sich. Er ist einer der aus dem grauen Mittelalter übriggebliebenen „Narrentage“, und niemand braucht sich zu wundern, wenn man Narrenpossen mit ihm treibt. Uebrigens rächen wir uns ja alle, indem wir unserseits mit anderen lieben Freunden und Verwandten unsere kleinen Späße treiben und sie ebenfalls„in den April schicken". Meistens beweist dann der April während seiner ganzen Dauer, daß er wirklich ein ziemlich närrischer Monat ist. Keiner kann ihm trauen. Er weiß selbst nicht recht, ob er zum Winter oder zum Frühling gehört. Und zu seinen beliebtesten Kunststücken gehören Hagel= und Schneeschauer, denen gleich eine halbe Stunde später lieblichster Sonnenschein folgt. „Es ist kein April so gut— es graupelt auf den Hut!“ sogt ein alter Vers, und es heißt sogar, daß, wer solche Graupelkörner auf den Hut bekommt, das ganze Jahr Glück hat. Also— hineln in den Graupelschauer! Immerhin— wenn sich auch der April von recht wetterwendischer Seite zu zeigen pflegt— er ist dennoch der Monat, der die erwachende Natur zur Entfaltung bringt. Was der März ganz schüchtern begann, das führt der April, unterstützt von manchem linden Frühlingsregen fort: die Bäume und Sträucher dehnen sich, die Knospen springen, und allenthalben bricht das erste Grün aus den Zweigen. Aus dem Boden aber schauen überall kleine Frühlingsblumen— der Leyz hält seinen Einzug. Diesmal ist der April wie im Vorjahre Ostermonat. Und könnte es ein schöneres Symbol der Auferstehung allen Lebens geben als das frische junge Grün und die bunten Blumen, die Frau Sonne aus dem Boden zaubert? Für viele, ganz besonders für die Jugend, pflegt der Monat April einschneidende Veränderungen mit sich zu bringen. Zwar die Würfel der Versetzung sind bereits gesallen, die Österserien haben begonnen. Aber gleich nach dem Fest beginnt das neue Schuljahr. Der neue Jahrgang der kleinen ABC=Schützen tritt an um in die Grundlagen des Wissens einzudringen; für viele, die die Schulze;t nun hinter sich haben, öffnen sich neue Schultore: Berufsschule, Universität, Lehre, für andere beginnt der Arbeitsdienst oder die Militärzeit Lebensabschnitte werden beschlossen, neue beginnen— unsere Jugend aber vaai die Zukunft mit mutigen starken Armen an und wird sie meistern! Nicht nur die Jugend stürzt sich voller Schasfensfreude in die Arbeit— wir alle spüren, wie im Frühling sich neue starke Kräfte in uns regen, Tatendrang und Arbeitsfreude, und wie die Arbeit uns leicht und froh von den Händen geht. Ganz besonders draußen auf dem Lande beginnt jetzt die Zeit der Arbeit Die Frühjahrsbestellung der Aecker muß bewältigt werden, in Feld und Garten gibt es Arbeit in Hülle und Fülle Schon liegt im Monat April der erste lichtgrüne Schimmer über den Saaten, und noch immer schreitet an manchem Ort der Bauer über die Scholle und sät die Körner in den Boden, aus denen das Brot der nächsten Ernte wächst. Der Landwirt ist auch keinesfalls böse, wenn sich der April noch von schlechter Seite zeigt— das muß so sein. Denn: Bringt der April viel Regen, bedeutet es auch Segen! Ist der April kalt und naß, dann wächst das Gras! Nun öffnen sich die Herzen der Sonne und dem Frühling. Daher hat der Monat April auch seinen Namen. Die Römer pragten ihn. Nach Ovid kommt der Name Aprilis von aperire, öffnet, weil sich im Frühling die Natur der Sonne entgegenöffnet. Karl der Graße soll den April „Ostermonat“ genannt haben, weil meistens das Österfest m ihn fällt. Ehe Julius Cäsar die Kalenderreform einführte, hatte der April nur 29 Tage, im Julianischen Kalender war er der vierte, in altrömischen der zweite Monat des Jahres. Heute steht er wieder an vierter Stelle und hat bis jetzt seine Launenhaftigkent Jahr für Jahr aufs neue bewiesen. S Kölner Künstler auswärts Olga Tschörner sang in ihrer sudelendeutschen Lleimat In Reichenderg, der Heimat des Kölner Opernsoprans Olga Tschoerner, und in Gablonz sanden kurzlich zwei Konzerte zugunsten des Winterhilfswerks statt. In beiden Konzerten wirkte Oiga Tschoerner mit größtem Erfolg mit. Ueber das Sinfoniekonzert in Reichenberg, mit Werken zeitgenossischer Tonkunst, heißt es in der„Reichenberger Zeitung":„Olga Tschoerner, eine gebürtige Reichenbergerin und jetzt an der Kölner Oper tatig, sang die sinsonischen Gesänge von Josef Haas. Die schwierigen Anforderungen besonders in der Hohe erfordern eine Sängerin von Format. Olga Tschoerner nahm gleich zu Beginn durch die Sicherheit und Schonheit ihrer Tongebung gesangen und erfreute immer wieder durch die Warme des Gefühls, das in allen Lagen von bestrickender Zartheit des Ausdrucks ist. Daneden wußte Olga Tschoerner aber auch den dramatisch gesteigerten Stellen die nötige Durchschlagskraft zu geden und so den Gefuhlsgehalt des Werkes voll auszuschöpfen Olaa Tschoerner, in ihrer Heimatstadt zum ersten und hoffentlich nicht zum letzten Male auf dem Podium, konnte reiche Blumenspenden als Willkommensgruß der Heimat entgegennehmen. Dem Konzert wohnte Reichskommissar und Gauleiter Konrad Henlein dei“ Ueber das Konzert in Gablonz heißt es in einer anderen sudetendeutschen Zeitung:„Die Orchesterlieder von Haas sang Olga Tschoerner vom Opernhaus Köln mit einem großen, metallisch klar ansprechenden Sopran, der in diesem Falle, wo es galt, die Singstimme gegen das große Orchester durchzusetzen, am rechten Platze war.“ * Der Kölner Chormeister Lorenz Corzelius, der seit Januar 1939 den Wuppertaler Sängerchor leitet, hatte in seinem Frübjahrs=Konzent nach über einstimmendem Urteil der Presse einen großen Erfolg. Der Einbrecherprozeß ging zu Ende Schwere Zuchthausstrafen für die Hauptangeklagten Nach siebentägiger Verhandlung wurde gestern in dem großen Einbruchdiebstahlsprozeß vor der Ersten Großen Strafkammer des Landgerichtes Köln das Urteil gesprochen. Dieses Urteil entsprach in seiner Strafhöhe genau dem staatsanwaltschaftlichen Antrag. den wir vorgestern veröffentlichten. Von den vier Dieben erhielt der Angeklagte Hu., der minder beteiligt war, eine Gesamtstrafe von zwei Jahren neun Monaten Zuchthaus und dreijährigen Ehrverlust, der Angeklagte Fa. unter Einbeziehung einer früheren Strafe sechs Jahre Zuchthaus und sechs Jahre Ehrverlust, der Angeklagte Ha., ebenfalls unter Einbeziehung einer früheren Strafe, acht Jahre Zuchthaus und zehn Jahre Ehrverlust, der Angeklagte Sch. zehn Jahre Zucht haus und zehn Jahre Ehrverlust. Von den drei Hehlern wurde einer, der schuldlos in die Sache hineingeschlittert war, freigesprochen. Der Angeklagte Dü. erhielt sieben Jahre Zuchthaus und zehn Jahre Ehrverlust, der Angeklagte Wei. ein Jahr zehn Monate Zuchthaus. Gegen Ha. und Sch. wurde die Sicherungsverwahrung angeordnet. Vier Verurteilte stehen künftig unter Polizeiaussicht. Mit Rücksicht auf die Geständnisse wurden allen Angeklagten die teilweise beträchtliche Untersuchungshaft angerechnet. In der Urteilsbegründung ging der Vorsitzende, Landgerichtsdirektor Eich, die einzelnen Straftaten noch einmal durch. Die fortgesetzten Diebstähle seien als Bandendiebstähle zu betrachten. Bezüglich des Großhehlers Dü. habe das Gericht nicht die Ueberzeugung gewinnen können, daß er der Anstifter der Diebstähle und Einbrüche sei. Den Anstifter, den„Dunkelmann“, habe auch die mehrtägige intensive Gerichtsverhandlung nicht ermitteln können. Was die Person des Angeklagten L. anbetraf. so erklärte der Vorsitzende mit Nachdruck, daß dieser Angeklaate seiner ganzen Persönlichkeit nach nicht in den Rahmen der Verbrechergemeinschaft, die in der Anklagebank sitze, hineinvasse. Das Gericht bestätigte diesem Angeklagten ausdrücklich, daß er nicht der Verbrecher sei, als den ihn gewisse geistige Verwandte der Verbrecherklique hinzustellen bestrebten. Dabei war gerichtsbekannt, daß sich eine Kreatur an einen Presseberichterstatter wandte mit dem Ansinnen, den Namen dieses Angeklagten., wenn er verurteilt würde, voll ausgeschrieben in der Zeitung zu veröffentlichen. Der Strafkammer oblag es weiter, die Frage zu prüfen, inwieweit die Hauptangeklagten als gemeingefährliche Gewohnheitsverbrecher zu bezeichnen seien. Trotz erheblicher Bedenken glaubte die Strafkammer bei dem Großhehler Du. von der Verhängung der Sicherungsverwahrung Abstand nehmen zu können, weil er in der festen und geordneten Gemeinschaft seiner Familie lebte. Wenn auch bei dem jungen Aachener Fa. formell die Voraussetzungen zur Verhängung der Sicherungsverwahrung gegeben waren, so fah das Gericht von dieser Maßnuhme ab, weil der junge Mensch nach seiner Strafverbüßung in geordnete wirtschaftliche und soziale Verhältnisse hineinkomme, die hoffen ließen, daß er wieder zu einem brauchbaren Mitglied der menschlichen Gesellschaft würde. Der auch noch recht junge Angeklagte Ha, der unter Einbeziehung einer früheren Strafe acht Jahre Zuchthaus erhielt, habe sich noch in der Hauptverhandlung und trotz seines Geständnisses als ein kleiner Held betrachtet. Er sei trotz seiner Jugend ein gemeingefährlicher Gewohnheitsverbrecher Ihm und dem Angeklagten Sch., dem„Doov“, habe das Gericht die Sicherungsverwahrung zud'ktieren müssen. Diese beiden Angeklaaten nahmen auch ihre Strafen nicht an bzw. erbaten sich Bedenkzeit. Landgerichtsdirektor Eich schloß seine in der atemlosen Stille des dichtgefüllten Gerichtssaales vorgetragene Urteilsbegründung mit einem besonderen Danke an die Gerichtsbeteiligten, vor allem den Ersten Staatsanwalt Kemper. der mit seltener Intensität und vorbildlicher Elastitität das überaus schwierige Prozeßmaterial in so verblüffend kurzer Zeit gemeistert habe und es dadurch dem Gericht ermöglichte, eine Einbrecherbunde der gerechten Strafe zuzuführen, die lange Zeit hindurch große Städte des Rheinlandes und Süddeutschlands beunruhigte. An der Aufklärung der schwierigen Materie habe auch Kriminalkommissar Stötzel ganz besonderen Anteil, der gerichtsseitig mit allem Nachdruck gegen die Verleumdung in Schutz zu nehmen sei, er habe die Angeklagten zu einem Geständnis gezwungen. Endlich drückte der Gerichtsvorsitzende den Anmälten der Angeklagten ohne Ausnahme seine hohe Anerkennung aus für ihre beispielhafte Mitwirkung bei der Wahrheitsfindung und Offenbarung so mancher, noch dunkler Prozeßpunkte. Steuer- und Wirtschaftstermine für April 1939 1. April: Inkrafttreten wichtiger Aenderungen des Einkommensteuergesetzes. Bemerkung: Durch das Einkommensteuer=Aenderungs= gesetz vom 17. Februar 1939 sind eine Reihe von Neuerungen eingeführt worden, die erstmals für den Veranlagungszeitraum 1939 und beim Steuerabzug vom Arbeitslohn erstmals für den lausenden Arbeitslohn, der für einen Lohnzahlungszeitraum gezahlt wird, der nach dem 31. März 1939 endet(§ 4 Abs. 1 des Eint St Aend.= Gesetzes). Es handelt sich um folgende Aenderungen: 1. Beseitigung der steuerlichen Vergünstigung für die Beschäftigung von Hausgehilfinnen. Den kinderreichen Familien und den körperbehinderten, kriegsbeschädigten und altersschwachen Personen wird, wenn sie auf eine Hausgehilfin angewiesen sind und ihre wirtschaftlichen Verhältnisse es gebieten, auf Antrag weiterhin eine Steuerermäßigung gewährt werden, die der bisherigen steuerlichen Vergünstigung für die Beschäftigung von Hausgehilfinnen gleichkommt. Beseitigung der Pauschbeträge für Sonderausgaben und Werbungskosten. Als Sonderausgaben ist künftig nicht mehr abzugsfähig die Kirchensteuer. An der Abzugsfähigkeit der Schuldzinsen, Versicherungsprämien, Beiträgen zu Bausparkassen ändert Während der IIA Der Messcturm alZeppelin-Ankermast Phote: Wser Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren, plant die Ausstellungsleitung eine große Ueberraschung für die Internationale Verkehrs Ausstellung. In den Bestredungen, alle Verkehrsmittel möglchst lebendig und nicht mit toten Statistiken und Bildern auszustellen, wurde ein Zeppelin=Ankermast für das Joa=Gelande vorgesehen Mit eingehenden Versuchen, die heute stattfinden. wird geprüst, ob man den Ankermast, ähnlich wie man dies dei Wolkenkratzern in Newyork geian hat, auf dem Messeturm anbringen kann. Zur Durchführung dieser Versuche ist heute in den frühesten Morgenstunden ein Zeppetin eingetrossen und hat am Messeturm provisorisch festgemacht. Wenn die Versuche zur Zufriedenheit ausfallen, werden wir Gelegenheit haben, den Zeppelin am bisherigen Messeturm während der Ausstellung zu verankern. Die Versuche werden heute Mittag um 12 Uhr in aronem Umsange sortgesetzt Auf dem„Robert Ley“. Urlauber aus dem Gau nach Hamburg gestartet Gestern mittag fuhren 16 Volksgenossen und Volksgenossinnen aus dem Gau Köln=Aachen nach Hamburg. Sie haben das Glück, auf Einladung des Amtes Reisen, Wandern, Urlaub in der NSG„Kraft durch Freude" an der ersten Ausfahrt des neuen KdF=Flaggschiffes „Robert Ley" teilzunehmen. Die acht Urlauber und acht Urlauberinnen, die aus den verschiedensten Betrieben ausgesucht wurden, trafen sich im Kölner Hauptbahnhof, wo nach einem kurzen Imbiß der Gaureferent des Amtes Reisen, Wandern, Urlaub eine herzliche Ansprache an die Urlauber hielt. Er legte ihnen klar, welch großes Glück ihnen zuteil werde, daß sie als erste Urlauber dieses neue Schiff betreten können. Um 11.13 Uhr ging es mit dem=Zug nach Hamburg, wo sie sich noch am gleichen Abend einschifften. Heute morgen werden sie vom Flaggschiff„Robert Ley“ aus dem Stapellauf des Panzerkreuzers„E in Wilhelmshaven in Anwesenheit des Führers beiwohnen. Im Anschluß an den Stapellauf lichtet das Schiff die Anker und trin seine erste Fahrt an, die in die Nordsee führt. Am Montagabend treffen die Urlauber wieder in Hamburg ein und kehren gleich anschließend in ihre Heimat zurück. sich durch die Beseitigung der Pauschbeträge nichts. Sie müssen jedoch einzeln nachgewiesen werden. Gleiches gilt für den Pauschbetrag der Werbungskosten, wozu bekanntlich die Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte und Beiträge zu Berufsverbänden gehören. Diese Ausgaben sind also gleichfalls nach wie vor abzugsfähig, soweit sie glaubhaft gemacht werden. Der Pauschbetrag für Werbungskosten und Sonderausgaben, der in die Lohnsteuertabelle eingearbeitet ist, wird durch das EinkSt Aend.Ges. vom 17. Februar 1939 nicht berührt. Die Personen werden insoweit bei der Lohnsteuer besser gestellt sein als bei der Veranlagung. 3. Aenderung der Einkommensteuer=Tabelle. Durch§ 1 Ziff. 2 Buchst. b EinkSt. Aend.Ges. werden die Steuerpflichtigen in vier Steuergruppen eingeteilt. Steuergruppe IV ist untergeteilt nach der Zahl der Personen, für die Kinderermäßigung gewährt wird. In die Steuergruppe I fallen die Unverheirateten, in Gruppe II die Personen, aus deren Ehe nach fünfjährigem Bestehen noch kein Kind hervorgegangen ist, in Steuergruppe III die Personen, die heiraten, es sei denn, daß sie bisher einer anderen Gruppe als der Steuergruppe I angehört haben. In die Steuergruppe IV fallen die Personen, denen Kinderermäß gung zusteht. 4. Erweiterung des Kreises der Kinder, für die Kin derermäßigung gewährt wird. Künftig wird Kinderermäßigung für Kinder auch dann gewährt werden, wenn sie nicht zum Haushalt des Steuerpflichtigen gehören, jedoch im Veranlagungszeitraum überwiegend auf Kosten des Steuerpflichtigen unterhalten und erzogen worden sind. Ferner wird Kinderermäßigung künftig auch für„andere minderjährige Angehörige" gewährt, die zum Haushalt des Steuerpflichtigen oder von ihm überwiegend unterhalten oder erzogen werden. Kinderermäßigung für kinderlos Verheiratete und für Unverheiratete. Wird von einem Unverheirateten ooer von einem kinderlosen Ehepaar ein Kind adoptiert oder als Pflegerind angenommen oder werden die Kosten des Unterhalts und der Erziehung für einen anderen minderjährigen Angehörigen übernommen, so kommt der Unverheiratete aus der Steuergruppe I und das kinderlose Ehepaar aus der Steuergruppe II oder III in die Steuergruppe IV. 6. Unverheiratete nach Erreichung einer bestimmten Altersgrenze. Unverheiratete Männer, die das 65. Lebensjahr und unverheiratete Frauen, die das 55. Lebensjahr vollendet haben, kommen aus der Steuergruppe I bzw. II in die Steuergruppe III, un verheiratete Frauen, die das 50. Lebensjahr vollendet haben, kommen aus der Steuergruppe I in die Steuergruppe II. — A p r i l: Z a h l u n g o d e r U e b e r w e i s u n g d e r e i n b e h a l tenen Lohnsteuerbeträge für die Zeit vom 16. bis 31. März 1939 bzw. für den ganzen Monat März 1939, wenn die in der ersten Hälfte des Monats März 1939 einbehaltenen Lohnsteuerbeträge die Summe von—00 Mark nicht überschritten haben. Arbeitgeber, die zu Beginn des Kalenderjahres oder bei Eröffnung des Betriebs nicht mehr als 5 Arbeitnehmer beschäftigen, brauchen die Lohnsteuer erst dann abzuführen, wenn sie für die gesamten Arbeitnehmer der Betriebsstätte den Betrag von 50 Mark überschritten hat, jedoch spätestens (ohne Rücksicht auf die Höhe des Betrages) am 5. des auf den Ablauf eines Kalendervierteljahres folgenden Monats, aso am 5 April 1939 für das erste Vierteljaht 1939. Zu erwähnen ist noch, daß bei mitarbeitenden Ehe frauen die Kinderermäßigung auch der Ehefrau zusteht Kinderermäßigung wird also im Ergebnis für das ge samte Einkommen gewährt, das von beiden Ehegatten erworben wird. Bekämpfung der Blutlaus Das Büro für Pacht= und landwirtschaftliche An gelegenheiten der Hansestadt Köln macht darauf aufmerk sam, daß die Verordnung zur Bekämpfung der Blutlaus vom 10. Mai 1938 auf Grund des§ 3 der Verordnung der Schädlingsbekämpfung im Obstbau vom 29. 10 sowie die nach§ 1, Abs. 2 der Verordnung der Bekämp sung der Blutlaus erlassenen Richtlinien vom gleichen Tage genauestens zu beachten sind. Die Ver ordnung und die Richtlinien können bei den städtischen Verwaltungsstellen. im Rathaus, und im Zimmer 524 des Stadthauses bis zum 1. 7. 1939 während der Dienststunden eingesehen werden. Wer den Vorschriften Verordnung zuwiderhandelt, wird nach§ 13 des Geset zum Schutze der landwirtschaftlichen Kulturpflanzen be straft. Ein Arbeitsjubiläum Herr Wendelin Mohr. Brück, Lindlarer Straße. heute, 1. April, 25 Jahre bei der Dresdener Bank tang. Er trat 1914, nachdem er die Reiseprüfung bestanden, als Lehrling bei der Filiale Neuwied ein. Bei Kriegsausbruch ging er als Freiwilliger zu den Fahnen und kehrte Ende 1918 als Offizier zurück. Er war dann zunächst wieder bei der Filiale Neuwied tang, wurde aber 1921 nach Köln versetzt. Während der letzten Jahre war er Kassierer an der Depositenkasse Adolf=Hitler Dem Arbeitsjubilar, der sich sowohl bei den Berufs kameraden wie in weiten Kreisen der Bankkundschaft eingeschränkter Sympathie und döchster Wertschätzung freut, wurden mannigfache Ehrungen zuteil; wir schlie uns den zahlreichen Glückwünschen umso lieber an. al Herr Mohr seit nunmehr 15 Jahren Abonnent unsereBlattes ist. Neue Tag Nr. 51 er Kölner Hauptmarkt war gestern wieder sehr ig beschickt. Man hatte allgemein wohl ein etwas eres Angebot erwertet, da in der Donnerstag=Versteigerung am Bonner Tor die heimischen Marktbeschicker besonders berücksichtigt wurden. Auch das gute Wetter der letzten Tage hatte keinen Einfluß auf eine stärkere Beschickung, denn der Bauer hat jetzt mit der Bestellung in Feld und Garten alle Hände voll zu tun und kann sich so weniger um das Einholen der letzten Reste von frischem Gemüse kümmern. Dei Bedarf war sehr groß und bald nach Beginn des Marktes gab es fast nichts mehr. Spinat fand reißenden Absatz und als gegen 6 Uhr Heumarkt eine Sendung eintras, war diese in wenigen Minuten verkauft. In Weiß= und Rottoh. owie Wirsing war das Angebot auch sehr groß. Ein Großhändler hatte noch-00 Zentner dieses Gemüses von Holstein bezogen, das alsbald unter den Kauflustigen verteilt wurde. Möhren waren auch bald vergriffen, Rosenkohl war besonders knapp, Grünkohl sah man In den frühesten Morgenstunden war der Markt bereits geräumt. In den Monaten März und April ist alljährlich mit einer Gemüseknappheit zu rechne. Die Sonne der letzten Tage scheint auf die unter 'as gezogenen Erzeugnisse ihre wohltätige Wirkung ausgeübt zu haben, denn es kommt jetzt langsam etwas Kopfsalatz, Salatgurken, Kettensalat, Rhabarber, Rüb stielchen, Radieschen, Kohlrabi, Gewürzkräuter und Gemüsepflanzen zum Markt. In Zwiebeln war kein merklicher Mangel. Im Vorverkauf in der Markthalle am Donnerstagnachmittag hatten sich viele Aufkäufer aus dem Industriegebiet auf dem Heumarkt und dem Platz hinter der Halle so'che für andere Bezirke eingefunden. die mich einen Teil des geringen Angebotes zu erhaschen en In der Markthalle war das Angebot an ausländischen Waren auch gering. Es gab dort kleinere Sendungen Apfelsinen aus Italien und Spanien. Ferner Blumenkohl und Salat aus Italien, Chicoree aus Belgien, Kopfsalat aus Holland, Salatgurken aus Ostfriesland, und zum Schluß traf noch eine Sendung Aepfel aus Belgien ein, für die noch kein Preis bestimmt war. Der Kartoffelmarkt war überreich beschickt und der Absatz vouzog sich nur langsam. Der Obstmarkt war auch in kürzester Frist ausverkauft. Auf dem Geflügelmarkt waren die ersten Eintagsküken eingetroffen, die künstlich in Schirmglucken ausgebrütet worden waren. Man forderte hierfür 60—70 Pfg. das Stück. Dann gab es hier holländische Kalinchen mit ihren Jungen. Die Jungtiere kosteten Mark das Stück. Legehühner waren billiger und tosteten jetzt 5— Park das Stück. An geschlachteten Tieren waren die ersten Lämmchen, das Kilo zu 75 Pfg., ferne. Frühmastgänse das halbe Kilo zu 190 Pfg., Hühner kosteten 110, Gänse 136, Hähne 150, Enten 150 Pfg. das halbe Kilo. An den Seefischstanden war das Angebot genügend groß und der Absatz vollzog sich recht flott. Schellfisch kostete 24, Islandsware 60, Kabeljau 19, Filet 31, Rotbarsch 39, Seelachs 27, Heilbutt 110—130 Stockfisch 25 Pfg. das halbe Kilo. Rohesser 1,50 Mark die 2½=Kilo=Kiste, Sprotten 1,80 Mark die 1½=KiloKiste. Salzheringe 4,50—6, Rollmöpse—10, Matjesheringe 11—21 Mark die 100 Stück. Es kosteten im Großhandel: Spinat 15—17, Feldsalat 32—38, Weißkohl—.5. Rosenkohl 25—29, Rotkohl—9. Wirsing—9,5. Möhren 7,5, Zuckermöhren 8,5, Karotten—7, Schwarzwurzeln 25—29, Sellerieknollen 16 bis 23. weiße Rüben 7, Steckrüben—7. Rosenkohlgemüse 7, Treibhausrhebarber 40—50. Kettensalat 70—75, Sauerampfer 100 Pfg das halbe Kilo. Schwarzer und weißer Reitich—5, Meerrettich 14—18. Breitlauch—8. Treibhaus=Kohlrabi 25 Es kosteten im Großhandel: Apfelsinen 20—32, belgische Chicoree 32—35, Bananen 28—32 Pfg das halbe Kilo. Ita lienische Blumenkohl 30—40, bolländischer Kopfsalat 22 Pfg das Stück. Zitronen 18—20 Mark die Kiste. Bei den Importeuren waren noch eingetroffen: 2 BahnWeitere großartige Funde Fortgang der Ausgrabungen unter St. Severin Zu den im Gange befindlichen Ausgrabungen unter der Severinskirche teilt die Römische und Germanische Abteilung des Wallraf=Richartz=Museums mit, daß für die allemächste Zeit mit weiteren wichtigen Funden zu rechnen ist. Nach Hebung der dre: reich ausgestatteten Frauengräber wurde deren Umgebung untersucht und dabei festgestellt, daß unter diesen Plattengräbern des 6. Jahrhunderts wiederum ältere Beisetzungen in schweren Steinsarkophagen ruhen. Einer davon, der inzwischen geöffnet wurde, war zwar völlig ungestört, enthielt aber keine Beigaben; es dürfte sich danach um eine christliche Beisetzung des 1. Jahrhunderts In der äußerst erreichten Stelle der Grabung wurden wieder mehrere fränkische Plattengräber angeschnitten. Ihre Hebung war noch nicht möglich, da sie noch von beträchtlichen Erdmassen überlagert sind die wegen der Standsicherheit des Kirchenfußbodens noch nicht weggeräumt werden können. Indes konnte man auch hier bereits durch die Ritzen der Steinplatten in das Innere hineinsehen. In einem Falle liegen über der Leiche die Reste des Holzsarges, so daß von Beigaben zunächst nichts zu sehen ist. Bei einem zweiten Behälter ist es gerade umgekehrt; dort sind die Reste der Leiche am zu erkennen, von einem hölzernen Sarg ist nichts zu Allem Anschein nach handelt es sich aber um ein überaus wichtiges Grab. Denn vor dem rechten 5 den Fuß des Toten. steht eine hölzerne Schale, während en beiden Beinen deutlich noch die Lederriemnen von Wickelgamaschen zu erkennen sind. Die Oeffnung dieses Grabes wird mit allergrößter Vorsicht vorgenommen werden müssen, damit dieser wichtige und bisher Befund zunächst einmal einwandfrei im Bild werden kann. Denn es steht noch nicht fest ob es ge lingen wird, die Lederteile durch Präparation so festigen, daß sie entnommen werden können. das Grab noch sonstige Beigaben enthält, ist durch schmalen Spalt nicht zu erkennen, aver anzunehmen. Im übrigen ist man zunächst damit beschäftigt, eine absolute Sicherung des bie jetzt Ausgegravenen vorzunehmen. Denn es sollen Gegenstände der Erde entnommen und nach dem Museum verbracht werden, sondern der monumentale Befund, d. h. die verschiedenen Mauern und Sargbehälter sollen in ihrer ursprünglichen Lage an Ort und Stelle verbleiben und dauernd zugänglich gemacht werden. So könnte nach und nach im Fortgang der Grabungen eine Art Unterkirche entstehen, die mit ihren Denkmälern bis ins 3. Jahrhundert hinaufreichen würde Die Voraussetzungen für diesen Plan sind die denkbar günstigsten. Damit könnte zugleich eine neue und einzigartige Sehenswürdigkeit geschaffen werden, an der alle diejenigen, die Sinn für die große Vergangenheit unseres Heimatbodens haben, in Zukunft nicht vorübergehen können. wagen italienische Orangen. 4 Bahnwagen Kopfsalat, 5 Bahnwagen Blumenkohl aus Italien, 2 Bahnwagen Kopfsalat aus Holland, 3 Bahnwagen Orangen aus Spanien, 1 Bahnwagen Chicoree aus Belgien, diese sind hauptsächlich für auswartige Bezirke bestimmt. Persönliches Heute wird Herr Wilhelm Küpper, Pantaleonswall 30, — alt. Er besitzt noch eine gute Körper= und Geistes75 Jahre olt frische. T Sonntag geöffnet—7 Annah me von Ehedarlehen RICHMODSTR, 8 Ecke Streitze uggasse Der Sport im Neuen Tag im mer aktuel! in Wort und Bild Hier Reichssender Köln: Ihu Sonntag, 2. April .00 von Hamburg: Halenkonzert auf dem Luxus dampfer„Cap Arcona“ der Hamburg Südame rikanischen Dampfschiffahrtsgesellschaft .00 Wetter. Wasserstand .05 Zeitgemäße Gedanken aus Adalbert Stitters " Werk Feierliche Musik von Anton Bruckner(Indu strie Schallplatten), 1. Ouvertüre in gmoll Queen's Hall Orchester, Leitung: H. 1 Wood). 2 Messe in-moll(Aachener Domchor mit Bläsern der Berliner Staatskapelle, Leitung: Domkapellmeister Th. B Rehmann Musik am Sonntagmorgen(Industrie Schall platten Darin: 10.30—10 40 Uhr. Neue Geschichten vom „Alten Fritr“ 11.00 von Breslau: Uebertragung aus Leitmeritz. Tag des deutschen Rudersports Der Reichs sportführer gibt den Startschuß für alle auf .15 .15 11.25 12.00 13.00 13.10 14.00 15.30 16.00 den deutschen Strömen und Seen bereitliegen den Ruderboote zum Auftakt des Ruderjahres 1930 Soldaten— Kameraden, Kunst in der Kaserne Uebertragung aus dem„Neuen Kurhaus“ in Bad Aachen: Frohe Weis“ zu Trank und Speis'. Es spielt das Westmark Orchester Aachen Leitung: Detler Grümmer Nachrichten— Glückwünsche Fortsetzung der Uebertragung aus Bad Aachen Melodein aus Köln am Rhein Für große und kleine Leute:„Sorge und Leid“. Ein Marchenspiel von Irmtrant Hngin Unterhaltungskonzert. Es spielt Hermann Hage stedt mit seinem Orchester, 1.’rinzeß Golschuh. Ouvertüre von F. W. Rust 2 Eine kleine Dorfgeschichte von H. Bund. 3 Wiener Moment von II Häuser. 4. Die. Fünfzigjährige tanzt von Gabriel Marie 5. Arabeske von R Schönian 6. Polka in Moll von II. Ritter 7. Wolgageister von Leuschner, 8. Marurka von Popp. 9 Im ’avillon von W van den Berg. 10 Das kleine Blumenkonzert# von., J. Kauffmann 11 musctte von Vossen. 12 Hidigrigei von W Kaiser Eric 13 Der Klarmetten Murkel von J. Datenberger. 14. Vom Menuett zum Walzer von W Geisler. 15 Rheinländer von Feste. 16 Spanisches Ballett von H. Zander, 17. Wenn eine Geige zu einem Cello spricht von V. Ranzato 18. Tanz auf der Glaskugel von F W. Rust, 19. Tarantelle von A. Spiet 17.30 Das deutsche Lied(), Lieder von Hanz Pfitz ner. Ausführende: Clemens Kaiser Breme(Bari ton), Erich Rummel(Klavierbegleitung, 1. Der Hlimmel 2. Im tiefen Wald 3. Untreue und Trost. 4. Michael Kirchplatz, 5. Ich und Du. 6 Nachts 7. Abschied, 8. Schnsucht. 9. Gegen liebe. 10. Mudle 18.00 Wo bist du, Kamerad? Rundiunkappell alter Frontsoldaten Der lustige Rätselfunk Der Sonntag Im Rundfunkbericht Sportvorbericht Tanzmusik der Meisterkapellen(Industrie Schall platten) Nachrichten Der Lenz ist da! Das Große Orchester des Reichssender. Köln unter Leitung von Otto Juliue Kühn. Hermann Schmedt Berikoren Tenor). 1. Frühlinge Rückkehr von Raft 2. Siegmund: Liebeslied aus der Oper„Die Wal Kure“ von R. Wagner. 8 Ein Frühlingsfest, 18 30 10.00 19.20 19.30 20.00 20 10 BESTELLSCHEIN Der Tee im Haushalt 11. Anserinentee, ein vorrügliches Heilmittel bei verschiedenen Uebelständen Von der Pflanze finden Kraut und Wurzel Verwendung in der Heilkunde Anserinen“ee wird mit Milch gekocht. Auf 154 Tee nimmt man ½ Liter Milch. Nach dem Kochen warte man etwa 5 Minuten, seiht den lee ab Bei Magenkrämpien findet dieser Tee besondere Verwendung Bei Durchfall wendet man folgende Mischung az: 2 Teile Vogelknöterich 3 Teile Wegerich 4 Teile Anserine. Jede Stunde trinke man von diesem Tee 1 Löffel. Geden Herzschmerzen findet eine Mischung aus 3 Teilen Anserine 2 Teilen Bibernelle 2 Teilen Leonorus Cardiaca L(Herzgespann) 2 Teilen Melisse 1 Teil Weinraute Anwendung Von dieser Mischung werden 15 g auf ½ Liter Wasser genommen. Stündlich nehme man einen Eßlöffel Tee Die Bes’andteile der einzelnen Teemischungen sind # im Handel erhaltlich Im übrigen lautet unser Rat stets: Beirage bei allem den Arzt. Rufen Sie 220301 an ###ond teben Sie Ihre Stellen-Angebot für die Sonntat#Austabe auf la einer Zeit der Verknappung der Arbeitskräfte müssen alle Redister gerogen werden, um rur Vertügung stehenden Arbei’splätze zu besetzen Gehen Sie lhr Stellenangehot auf in: der troßen Kölner Morgenzeitung„Der Neue Tag ur sind überzeugt, daß Sie Erfolt haben werden. uten sie deshalb noch heute bei uns an. Dieser Raum kostet .— Rm. An die Anzeigen- Abteilung Der Neue Tag, Köln Stolkgasse 25—31 Verötientlichen Sie nachtolgende Anreige—— me Zerung. de. A. Ballett aus der Oper„Hamlet“ von Thomas. 4. a) Mattinata von Leoncavallo; b) Frühlingslied von Gouncd, 5. Tanz der Blumen, aus dem Ballett„Naila“ von Delibes. 6. Horch, die Lerche singt im Hain, aus der Oper„Die lustigen Weiber“ von Nicolai, 7. Frühlingsteler, aus der„Arkadischen Suite“ von Ph Scharwenka. 8 Heißer Frühling von Reuß 9 a) An den Frühling von Grieg; b) Frühlingsrauschen von Sinding 10. Frühling im Dorf. Walzer von W. Weiler. 11. Der Lenz von Hildach Darin. 21.00—21,10 Uhr:„Enthaltsamkeit ist ein Vergnügen—. An Sachen, welche wir nicht kriegen“. Vergnügliche Verse von Wilhelm Busch, Sprecher: Hans Balzer 22.00 Nachrichten 22.30 Nachtmusik und Tanz. Ausführende: Leo Eysoldt mit seinem Orchester. Das Kölner Klavier Duo: Hermann Faßbender. Paul Mauel. Das Heitere Instrumental Quintett: Willi Jansen, Itermann Arzig(Akkordeon), Willi Beuster (Baß). Edmund Engels(Gitarre), Hermann Kreisel(Saxophon) 24.00 bis.00 von München: Nachtmusik 9#Pasies Ad.ese Neue Tag Köln, Stolkt 25/31 Anzelgenpreis für Stellenangebote je mm einspaltig 10 Pennig GENASESIE Site -ALS-. ZeE KN -EY.NII LET-T -eE TN Frühjohrs- Komplet Kleid: bonter Seidendrec Montel, schw. Wollgeorgese Kommgarn-Kostüm schaefder mäbig geatbeiel. Negerbor und 1 Angoro-Monte grobe: leine: Koro, lollig Ober- und Uglertel 13 An Sonniog von„ -7 Un osofre! Haus der guten Damenmoden: Köln- Hohe Str. 111 *"—**** Samstag, 1. April 1939 Neue sag Nr. 91 THEATER KONZERTE VERGNUGEN Kerlle Iremiere! PALAST 3. Woche- letzte 3 Tage Bel ami Der Schlager der Köln begeistert .55.40.00.20 CAPITOL Woche letzie 4 Tage Das unsterbliche Herz Der bisher größte Fil mersolg .55.40.5S.20 Ein meisterhafler Film! humorvoll. spannend, abenteuerlich Lord Jeft GLORIA .15.20 Das interesse für diesen Film ist so groß. Deshalb wiederholen wir zum 20. Male HEUTE Samstag, abds. 22.30 Uhr Spät vorstellung und MOHGEN Sonntag, vorm. 11.15 Uhr Frühvorstellung SI Heute Premiere Das große Osterprogcamm Leni Gret Burges Solotänzerin Harry Marlon der scharmante Plaudere konteriert Maxow mit seinen„Joschi“&„Flocki“ äquilibristische Spielercien Die angekündigten Vorstellungen des Films Kampf um Grobdeatschland fallen aus. da der Film nicht rechtzeitig fertiggestellt werden konnte. -Zimmer-Einrichtung für Rm 1000. Kuche: Nußbaum, Büfetf, 180 breit, Tisch, 2 Stühle- RM 285. Schlafzimmer: Birnbaum RM 495.— Wohnzimmer: mit Ausziehtisch und 4 Stühlen...— RM 220.— RM 1000.— Möbel-BusL Könn, Hohe Str.-7 TOber-Dueh sonntag geöffnet Vor du Neusen kan 2 Benz „Der lebende Propeller Epernay& Assistentin CharlyDer Man mit den Uhren“ Lotty& Billy Musik Erzentrik John and Bobby anz- Step- Exzentrik im Tempo Täglich nachmittags 4 Uhr- abends 8 Uhr IIschbestellungen erbeien unter 22 63 9 1/95 Praten am Waidmarkt Ab 1. April spielt Meistergeiger Will Zäch mit seinen Solisten Eintritt srei Ab 20 Uhr Sonn- u. Feierleg:-Uhr-Tanz-Tee N Tan# Jne du K W Wetr uud in di lact Samstag, 1. April 1939, 23 Uhr. Spätvorstellung Sonntag, 2. April 1939, 11 Uhr. Frühvorstelung Der hochaktuelle Film, der in einer dramatischen Reportage die weltpolitisch. Ereignisse der letzten Jahre packend gestaltet. Sieg über ersallles 20 Jahre Unrecht wieder gulgemacht Das Schicksal der Tschechoslowakei von Versailles bis zum Einzug des Führers in der Prager Burg Schicksalstage Bohmens und Mahrens Die Befreiung der Memeldeutschen 2. ein Regiment— Mangerrr Weingmasckinen Breite Str 42—46 Schau-Faum gegenüber sind Kultur stätten des deutschen Volkes! Sie vermitteln, Unterhaltung Aufklarung und Wissen in anschaulicher Spreche Der Dämon Rußlands Glanz und Untergang des Zarenhofes Rasputin und die Frauen Sein Einiluß auf die Zarin Alexandra Feodorowna- Natascha, die Hofdame der Zarin- Die hypnotische Macht des„schwarzen Mönches“ Weltgeschichte im Tonfilm! HPOLLO ITEETTEEEE TAGLICH S UHR ABENDS Sonntag 2 Vorstellungen Nachmittags zu ermäßigten Preisen IN EINZIGARTIGER AUFFUHRUNG FRANZ LEHARS WIEISTEROPERETTE PRUNKVOLL AUSGESTATTETE NEUINSZENIERUNG 100 MITWIRKENDE" GROSSES BALLETT In den Hauptrollen: Charlotte Wolf Max Reichart v. d. Staatsoper Dresden als Gast v. d. Dulsburger Oper als Gast Vorverkauf an der Theaterkasse jeweils für 3 Tage- Telephonische Vorbest. unter 21 33 44. Preise: RM.80 bis RM.—. Erwerbslose und Militär Ermäßigung ∆ 0 GLORIA * Breite Straße- Karten ab 14.00 Inh. E Lieffert: Köln Hohe Str. 38 Fernrut 22•2802 Heute Premiere! Steildichein der Attrak ionen I Besuchen Sie uns in Schalt der arbeil 54 Düsseldorf Blädel und Blädel konferieren in Wort und Ton Manning Class Etwas verrückt aus Amerika bensationell komische Seiltänze 4 Imperials Eine herrliche Musikal-Schau Dolly-Daisy Fntzückende Tanzsterne Travendt-Garnier Exsentric=Comedy-Akt „Klarinettist gesucht“ Ein lustiger Skeich 3 Original Hamburger Straßensänger The Christys unth marion der Welt bestes Wurt-Trio Richard Großkopf mit seinen Solisten 2 Rennen zu Neus Sonntag. 2. April, 15.15 Uhr Mittwoch. 5. April, 15.30 Uhr 38000 RM. Preise u. a. Obertor-Jagdrennen Ehrenpreis RM. 4000 Vo kstümliche Eintrittsprerse nent der IIeute; Opernhaus: 20 Uhr Die toten Augen von Eugen d Albert. Preisc B 10.60 bie.10) 6. Aufführung der Miet reihe 6c. Ende gegen 22 Uhr Schauspielhaus: 20 Uhr Amphitryon von H. v. Kleist. Preise C 10.60 bis .100 8. Aufführung der Mietr. 6a. mie gugen 22.30 1h. mann Knapp, Thury. Nowigk., Gräfin: Franke Booch; Graf; Thor v. Bartsch. Russar: Stimme aus der Imann: Beatrice: Waibler: Don Hlöhe: Thury Ricardo: Fitze: Felicia: Genest: sonntag, den 2. April 1 Opernhaus(Te. 2108 21 Parsifal von R. Wagner Musikalisch. Leitung: Fritzn Bühnenleitung. Alexander Spring Amforlas: Frese: Titurel: Germann: Gurnemanz. Tappolet: Pareifal: Rasp: Klingser: Griebel. Kundry: Henderichs: 1 Gralsritter; Engels; 2. Gralsritter: Germann: 4 Knappen: Anfang 17.30. Ende nach 22.30 Uhr Preise C(0 75—.10 7 Aufführung der Mietreihe 41 Schauspielhaus(Tel. 22 60 48) Fahrt ins Osterland von R Raaf luszenierung; Vitus de Vries Murikal, Leitung. Gerhard Büttner Kurt: Genest: Grete: Campi: För ster: Verden, Osterhase; Ronvel: König: Simshäuser; Willdieb: Raaf: Prinzessin; Klas: Fee: Waibler; Osterhasenrichter: Wehle; 1. Hasc: Schmitt; 2 Hase: Fitze: 3. Hase: Krismanek: 4. Hase: Drobilitsch: Blumenmuhme: Bischoff; Gänse blume: Legers: Veilchen: Claus nizer: Schneeglöckchen: Jansen: Vergißmeinnicht: Kolling: Herr Aprn: Bechmann: Regenbogenfrau: Sigrist: Frau Hinkelbein: Giese Anfang 15. Ende 17 Uhr Preise ½ B 10.25—.05 Hoffmann. Thury, Alsen. Veenker: Die Herrin von la Paz von E. Ellis 6 Blumenmädchen; Hoffmann, Neu — RE Inszenierung: Alfons Gedard Ana: Klas: Carlos: Schmitt: Don Aleantara: Recknitz: John Verney; Bechmann: van Rennen: Krrmanch: Juana: Hausa: Margot; Sigrist Pedro: Drobilitsch; Maria. Campl Pierre: Simshäuser; Franccsco: Froitzheim; Riaz; Wehle Anfang 20. Ende gegen 22.30 Uhr Preise B(.50.10) 8. Aufführung der Mietreihe 7a Montag, den 3. April 1939 Opernhaus; 20 Uhr Mignon von A Thomas. Preise B(.60—.10) 6. Auf führ, d. Mietr. 7c. Ende geg 23 U Schauspielhaus, 16 Uhr Für die Katz von A. Hinrichs Geschl. Auff für das WIIW. Kein Kartenverkauf Ende 18.30 Uhr 20 Uhr: Aimée ven II Coub Preiee B 10.50—.100. 8. Aufführal der Mietreihe 5b. Ende 22 Uhr SATTEEE Die Bar für Sie Mtternachts- Betrieb tat eilnrune 31 Nahe Auollf-Hutlerplatz Koralle nzigartige Künstlerhaus der Altstadt Zur Traube“ 4kademlestraße 4 Anserles. Weine(.rentauell-Pliener Heinz Iysanderspielt a. eing Das * O Werbung schafft Arbeit Cardas-Janz-Kabarett Bühnenschau 15 Nummera Eintru# trei Bis 5 Uhr geoftnei 2 Tanzttdtten Oüsselderf, Kasernenstr. Rut 24705 70n Billiger Samslag &a. OC und Sonnlag Eintrittspreis RM-.50, Kinder RM-.30 Verbilligte Straßenbahn-Rückfahrscheine auf der Hinfahrt lösen Größter lierpark des Rheinlandes! Viele neue Jungtiere! HEEIUT LIE HIEUIEIT CLELET CINEIEILE Residenz Köln-Mülhelm Primus Shrenfeld Twoht Trogs: Neußer Str. 216 Kölner besucht Eure Theater! II HAILA Aus den wildbewexten Tagen der amerikanischen Preiheitskämpfe Ueber die Grenze entkommen .00.30.15 ben 2. Woche Der weiße Tiger Schüsse in der Prärie .00.0.10" Jug. nicht zugel. 2. Woche Der Werkpilot mit Clark Gable Vorletzter Tag wie jeben wir doch nlücklich Ab.00 Uhr—. Jugendl. zugel. Gustav Fröhlich- Camilla Horn In geheimer Mission Ab 11 Uhr ununterbrochen Gustav Frohlich- Camilla Horn In geheimer mission Gustav Fröhlich- CamillaH In geheimer mission Gustav Fröhlich- Camilla Horn In geheimer Mission .00 5. 30.00 Gustav Fröhlich- Camilla Horn In geheimer mission Pour ie Merite S 15 lugendl. zugel. LLH: ATRIUM Zonlstock Höninger Weg 148 Alemannia ChIg Ber esratber Julg traße 1673 PHOEBUS Sülz. Sülzbarestr. 140 LUS Loilsioch Höninger Ves 173 Elisaberh Flickenschildt in „Ein mädchen gehl an Land“ 3 00 1/26.00 Gustat Gründgens- Spbille Schmntz Tanz auf dem Vulkan .40.00.30" Jug. nicht zugel. Hans Söhnker füchtig. tüchtig die Pasemanns 3 40.00.15 Gustaf Gründgens- Sybille Schmitz Tanz auf dem Vulkan .40.00.40 Nopoleon ist an ollem Schuld .40.00.30 2. Woche ’hikaco 2.20.20.0 FFISCD-ERDreSS (Kamol um Liebe. Gold u. Heimat lugendl. frei.30.30.40.00 Ab 11 Uhr Spätvorstellung arieté mit.Albers. Annabella. A. Horbis Die Liebesabenteuer eines Piraten! Der sch.warze Korsar Zu iedem Filmprogramm: Variete Wählen Sie hren Lieblinastim *** Totentn Nr. 91 Samstag, den I. April 1939 Auftakt zur„Deutschen“, wie wir ihn uns wünschten Sülz 07 erwartet Fortuna! Die Kölner werden kämpfen müssen, um gegen die glänzend aufgelegten Düsseldorfer bestehen zu können Fortuna klarer Favorit. aber... Es ist wieder soweit. Das Interesse der großen Fußballoffentlichkeit hal mit dem morgigen ersten Spielsonntau der Kämpfe um die deutsche Meisterschaft den Rahmen der Gaugrenzen gesprengt und wendet sich nunmehr den gegenüber den einfachen Meisterschaftsspielen schon weit größeren Entscheidungen innerhalb der Gruppenspiele zu. Das Blickfeld ist jetzt bedeutend weiter abchse der gesteckt, wird sich noch weiter spannen, wenn einmal die Gruppensieger bekannt sein werden und unter diesen dann unter der unerbittlichen Bedingung:„Wer verli ct, scheidet aus" die wahren Entscheidungskämpfe zum Austrag gelangen. Wir sind zwar im Augenblick noch lange nicht so weit, aber man spürt doch schon irgend ie das Heraustommen dieses seltsamen Fußoallfiebers, das uns ja alle, die wir dem Lederball verschrieben sind, in jedem Jahic von neuem befällt, wenn auf dem grünen Rasn größere Sachen der Entscheidung harren. Dann ist ein Vir sind uns gewiß srieverhältnis in der Appell richtet sich an das Kölner Publikum, unserem Gaumeister die notwendige Rückenstärkung angedeihen zu lassen. Es dars morgen nur eine einzige Parole geben: für Sülz 07. Den„Groll“, den man vielleicht noch als Träger anderer Vereinsfarben von der verrlessinen Meisterschaftssaison her im Herzen trägt, unterdrücke man mannhaft bis zum Beginn der neuen Spielzeit. Unser Meister braucht die Unterstützung aller. Fortuna kommt ja auch nicht allein, bringt als absoluter Favorit sogar eine große Schar von Parteigängern mit. Wir werden sie morgen im Stadion sehen und hören, das ist gewiß. Also weiß ein jeder Mittelrheinler, was er zu tun hat. Wir sagten ja schon einmal nach dem letzten entSülz 07 Bornemann Baldus Wendt Broich Sülz ist Außenseiter, gewiß, hat aber auch die Chunce eines solchen. Dabei braucht man nicht einmal auf die glorreiche Ungewißheit im Fußball zu spekulieren, denn leizten Endes st auch eine Fortuna Düsseldorf verwundbar hat selbst schon in Gaumeisterschaftsspielen einen Bezwinger gesunden. Nicht zuletzt wird sich auch eine Fortuna selbst dieser Tatsache bewußt sein, und wenn mian auch im Lager der Düsseldorfer des Gruppensieges so ungefähr jetzt schon sicher ist, man wird sich aber sichetlich nicht dazu verleiten lassen, die Sache auf die leichte Schulter zu nehmen. Meistens ist es ja auch so, daß der nach der reinen Papierform unterlegene Partner am Konnen des Größeren emporwächst, spielerisch und vor Albrecht Zwo’ancwski Wigold Janes Kenter Euter Siegtried Schubarih Bender Pesch Leers Finken Zarges Hemmersbach scheidenden Meisterschaftssonntag und haben es in unserer kürzlich gebrachten Mannschaftsviographie über Sülz 07 erneut unterstrichen, daß wir uns unseres Gaumeisters wahrhaftig nicht zu schämen brauchen. Die Rothosen sind zwar nicht mehr die frühere„Swatisch“= Mannschaft, aber aus dieser glorreichen Zeit ist doch noch so etwas wie eine gesunde Grundiage der Mannschaft erhalten geblieben, die ihr Swatosch damals in so ausgeprägter Form gab. Sülz hat in der verflossenen Saison in den Meisterschaftsspielen keinen ausgesprochenen Dusel als Helfer gehabt, im Gegenteil, andere M unschaften, die sich vielleicht dem Meister ebenbürtig fühlen und, was rein spielerische Fertigkeit angeht, sich sogar überlegen dünken, haben den Beistand der Glücksgötin weit aus mehr beansprucht als Sülz. Sülz kann sich als Meister der verflossenen Saison auf den besten Durchschnitt berufen, eine Tatsache, die ja durch das weitaus beste Torverhältnis zur Genüge erhärtet wird. Sülz kann spielen und lämpfen, das hat die Mannschaft, die sich in der ganzen Spielzeit kaum einen nennensweten Scitensprung ertaubte, mehr als einmal beweisen können. Wir vermögen uns daher auch nicht dazu zu entschließen, in unserem Meister nun den„Nur"=Außzenseiter zu sehen, dem nicht die Spur einer Siegeschance geboten ist. Legen die Hintermannschaft der Rothosen wird auch ein Fortungsturm nicht im Handgelopp, die Treffer anvringen können, hat diese doch zwei überragende Gestatten in Culer, und Kelter, den wir in seiner augen##icklichen Form geiron neben den Fortunnhüter Pesch, wenn nicht sogar über diesen stellen dürfen. Und wenn schließlich auch der Sülzer Angriff nur wenige Glenz punkte besitzt, vielleicht einen solchen nur in Siegfried hat, so beweisen doch die letzten Torziffern aus der Meisterschaft, daß auch im Sülzer Angriff eine Wendung zum Besseren eingetreten ist. Koblerski Pickartz Bach Czaika Fortung allem kämpferisch. Gerade die Düsseldorfer können daron ein Lied singen, und manches knappe Resultat, gegen einen anderen nur simplen Niederrheinvertreter erzielt, gibt davon Zeuguis. Und als Sülz damais„ganz groß“ war, ist es ihnen nicht anders ergangen. Gegen Sülz wuchs damals mancher über sich selbst hinaus. Mit diesem Einsatzwillen der Sülzer ist diesmal auf seiten der Fortuna ganz und gar zu rechnen. Es ist eben eine Begegnung, die als effektive Prüsung einen höheren Leistungsgrad verlangt, auch von Favoriten, als mun es in den gewöhnlichen Meisterschaftsspielen gewohnt ist. Daß allerdings die Fortuna zurzeit wieder in einer ausgezeichneten Form ist, oder sein muß, das beweist vielleicht am trefflichsten dieses sensationelle Resultat gegen den Pokalsicger Großzdeutschlands, Rapid Wien, das dazu noch ohne Deutschlands größten Verteloiger Janes erzielt wurde. Bekanntlich mußten die Wiener, die vorher eine Krefelder Stadtmannschaft mit 711 geschlagen hatten, gegen Fortuna mit•4 die Segel streichen. Wir müssen gestehen: Sürz bringt eine solch bombastische Empfehlung leider— nicht mit. Es nutzt nichts, jetzt nach Parallelen zu such n, beiderseits errungene Siege gegeneinander abzuwügen, es frommt auch nicht, darauf hinzuweisen, deß elde Mannschaften sich„kennen". Nein, sie kennen sich nicht, oder doch nur kaum, denn wenn auch bei Sü z Jarges und Leers schon dabei waren, als man vor Jahren gegen die Düsseldorfer in die Schranken trat, es und doch zu viel andere Leute da, hier wie dort, die sich noch me gegenüberstanden. Die Antwori auf alle Fragen Für und Wider hat einzig und allein die Tagesform und nicht zuletzt das Spiel selbst in seinem niemals vorher richtig abzuschätzenden Ablauf zu geben. Wir erwurten, daß es ein wirklicher Kampf wird, groß genug, um würdig einer ersten Vorentscheidung um die deutsche Meister* # 849 Pesch in typischer Abwehrpose rinrich Zarges, der geschickte Aufbauläufer jeder von uns ungefüllt mit gespanntester Erwartung, die #ch, sosern man das Glück hat, Zeuge einer solch großen Begegnung zu sein, ja immer so wohltucnd im ersten Beisallssturm auslöst. # So ungefähr, wenn morgen im Kölner Stan Sülz 07, unser Mittelrheinmeister, im Kampf gegen den großen Favoriten riuna Düsseldorf das— erste Tor treten Wie? W— 4 24 S im klaren darüber, wie das uns besonders interessierenden ##pe 2a in Wirklichkeit ist, wir wissen auch, wie die 1e ungefähr zwischen Sülz und Fortung stehen. aber sollte unserm Meister nicht auch einmal gegen olchen Gegner ein sogenanntes Ueberraschungstor So eiwas ist jedenfalls immer dann möglich, # eine Mannschaft, wie hier Sülz, ganz zu Hause fahn, wenn ein jeder der elf Spieler von der Gewiß„ ugen ist, daß das eigene Publikum die Manneinzelnen zu unterstützen bereit ist. Unser schaft und den Trio der Fortunen-Cracks: Torwart Pesch. Paul Jancs und Mittelläufer Bender Photos: Maier schaft zu sein. Wenn Sülz dieser Forderung gerecht zu werden vermag, und das glauben wir bestimmt, dann haben die Rothosen sich als ehrlich gewordener Meister des Mittelrheins erneut bestätigt. Es wäre unangebracht und auch undankbar gegen unsere eigenen Vereine des Mittelrheingaues, wollte man in diesem Zusammengang eine delikate Untersuchung über die Spielstärke unseres und des Nachbargaues anstellen. Wir glauben, daß es in Deutschland nicht viele Gaumeister gibt, die sich mit einer Fortuna Düsseldorf in solcher Art Entscheidungen auf eine Stufe stellen können. Man vergesse nicht, daß in den Fortunen ein Auchfavorit für die— Deutsche Meisterschaft steckt. Wenn also Suig am morgigen Sonntag schließlich die Segel wird streichen müssen, so ist das dann vor einem Größeren geschehen, gegen den man das Pech, vielleicht aber auch das Glück hat, antreten zu wüssen. Das kann man so und so auslegen. Ueber die Mannschaftsaufstellungen der beiden Gegner ist zur Stunde, da dies geschrieben wird, Endgültiges noch nicht bekannt. Vielleicht entschließt man sich hüben wie drüben noch im allerletzten Augenblick auf diesem oder jenem Posten für eine Umbesetzung. Im großen und ganzen dürften aber wohl die Leute schon nominiert sein. Sülz erscheint vielleicht mit einer einzigen Auenahme wahrscheinlich in der Besetzung, mit der auch die Meisterschaftsspiele hauptsächlich bestritten wurden. Die Spieler sind namentlich an anderer Stelle unseres Blattes der besseren Uebersicht wegen veröffentlicht. Wünsche und Fragezeichen kreisen hier wohl nur um die Außenstürmer, die Schmerzenskinder der Rothosen. Auf Hemmersvach wird man wohl nicht verzichten können. Zudem ist oer Sülzer ja auch ungeheuer ehrgeizig und demnach sleißig dabei, und es hat ja auch Spiele der Sülzer gegeben, in denen Hemmersbach zu den besten Leuten gehörte. Vermutlich wird man aber auf Linksaußen den jungen Bornemann, ein Prooukt des eigenen Nachwuchses, aufstellen. Allerdings, und das muß ganz dick unterstrichen werden: die Außenstürmer der Rothosen tragen gerade dies.nal viel Verantwortung, denn mit betontem Innenspiel ist gegen eine Fortuna, wo ein Bender die Mine besetzt hält. nicht viel zu machen. Na ja, wir werden ja sohen. Zweifellos nimmt sich die namentliche Phalanx der Fortuna bedeutend wuchtiger aus. Es sind da za alles bekannte Namen, die wir teils schon als namhafte Mitglieder unserer Nationalmannschaft sahen. Die Glanzpunkte sind wohl fast allen geläufig. Als da sind: Janes und Pesch, dann die gesamte Läuferreihe, die wir als Mannschaftsteil als das Beste der Streitmacht ansehen, Czaika=Bender=Zwolanowski, und im Sturm Pidartz, sobierski und vielleicht noch Wigold. Es sind also olle Voraussetzungen für einen wirklihen Großkampf gegeben. Der Tan, mag beginnen. C. F. Berger. -AHRT--LINEITE TELEHITE HEIH EE * — Samstag, 1. April 1939 Gleue sag Nr. 91 Im Gau aufserhalb Kölns Gute Gäste in Bonn und Neuendorf In Köln ist wegen der Begegnung Sülz— Fortuna ab 12 Uhr Spielruhe angeordnet. Außerhalb der Kölner Mauern gibt es aber in unser Gaugebiet einige interessante Begegnungen. So hat sich die Bonner Tuca die Mannschaft des bekannten Stürmers Sold, den FV Saarbrücken verschrieben und die Beueler ElbernMannschaft hat zur gleichen Zeit Hamborn 07 zu Gast. In Koblenz empfängt die Gauchel=Elf die bekannte Borussia Neunkirchen. Der VfR Köln schließlich trägt vormittags in Düsseldorf ein Spiel gegen die dortige Turu aus. Die übrigen Gruppenspiele Auch hier Eröffnung mit grossen Fulsballschlagern Rugby-Meisterschaftskampf 1. RC Köln—SC Neuenheim im Stadion Wir wiesen schon darauf hin, daß am Sonntagnachmittug auf der Westkampfbahn des Kölner Stadions ab ab 16.30 Uhr ein weiterer Kampf um die Deutsche Meisterschaft abgewickelt wird. Hier handelt es sich allerdinas nicht um Fußball, sondern— Rugby! Der 1. Kölner RC als Vertreter des Westens erwartet zum Vorrundenspiel den Meister des Gaues Baden, SC Neuenheim. Er steht vor keiner leichten sportlichen Aufgabe und hätte daher einen guten Besuch verdient. Man dars wohl annehmen, daß ein großer Teil der Hauptkampfbahnbesucher die Möglichkeit nicht unausgenutzt läßt, nach Ende des Treffens Sülz— Fortuna einen Abstecher nach der Westkampfbahn zu tun, um sich hier noch die zweite Halbzeit des Rugbykampfes anzusehen. Köln tritt mit Schluß: v. d. Meeden; Dreiviertelreihe: Wolters, Welter 2; Struckmann, Werner; Halbs: Verbindung: Prest; Gedränge: Klings; 3. Reihe: Winnen, Zermack, Broich; 2. Reihe: Dieler, Wesemann; 1. Reihe: Hübel, Meier, Kemmer an. Diese Streitmacht, die in den letzten Wochen einige hübsche Erfolge verzeichnete, kann nur bei allem körperlichen Einsatz gewinnen. Eine Portion Glück gehört ebenfalls dazu— und dann könnte es vielleicht gelingen, eine Runde weiterzukommen. Neuenheim ist eine starke Mannschaft, die auf eine sportliche Tradition zurückblicken kann. In den Jahren 1912, 1920 und 1924 konnte sich der Verein in die Ehrenliste der Deutschen Rugby=Meisterschaft als Titelträger eintragen. Die Hauptschlagkraft der Badenser liegt in einer äußerst schnellen und ballsicheren Dreiviertelreihe, die alle Möglichkeiten geschickt auszunutzen weiß. Der Sturm ist, wenn auch körperlich nicht so kräftig, doch spielerisch mit den Dreiviertelleuten so gut eingearbeitet, daß den westdeutschen Vertretern ein Punktgewinn nicht leicht fallen wird. Überraschungen gefällig? Gruppe I: Blau-Weiß Berlin— Hamburger SV in Berlin VfL Osnabrück— Hindenburg Allenstein in Hannover Gruppe III Admira Wien— Stuttgarter Kickers Gruppe IV: FC Schalke 04— SC Kassel 03 in Gelsenkirchen VfL Osnabrück— Hindenburg Allenstein Gruppe Blauweiß Berlin und Hamburger SV Gruppe I beginnt am Sonntag gleich mit zwei Spielen, also sämtliche vier Mannschaften sind, im Kampf. Favorit dieser Gruppe ist der Altmeister Hamburger S V. dem eigentlich nur der VfL Osnabrück den Rang ablaufen kann. Im Berliner Olympiastadion müssen die Hamburger am Sonntag gegen den jungen brandenburgischen Meister Blau-Weiß Berlin in die Schranken treten. Ohne Zweifel kann man der erfahreneren Hamburger Elf gegenüber den Berlinern die besseren Aussichten einräumen. Der HSV mit seiner starken Sturmreihe und seiner sicheren Abwehr besitzt heute wieder eine Klassemannschaft, die im deutschen Fußballkonzert eine maßgebliche Rolle spielt. VfI. Osnabrück—Ilindenburg Allenstein Der neue Niedersachsenmeister, der den Deutschen Meister entthronen konnte, spielt in Hannover gegen den Ostpreußenmeister. Die Hannoveraner werden mit einem lachenden und einem weinenden Auge zusehen, aber doch geschlossen hinter ihrem jungen Gaumeister stehen. Die Osnabrücker haben sich prächtig herausgemacht und stellen heute eine wirklich erstklassige Elf, die nicht nur eine eiserne Abwehr, sondern jetzt auch einen gefährlichen Sturm besitzt. Die ostpreußischen Soldaten werden gegen diese Elf trotz aller Tapferkeit nicht bestehen können. Beginn machen am Sonntag Admira Wien und Stuttgarter Kickers im Wiener Stadion. Die Wiener haben ihre Glanzpunkte in den Nationalspielern Platzer und Hahnemann, die gerade gegenwärtig in Hochform sind. Die Elf ist technisch glänzend geschult, sie besitzt aber auch Kampf- und Durchschlagskraft. Doch der Württembergische Meister, die Stuttgarter Kickers, hat einen schönen Siegeszug hinter sich. Ein ausgezeichnetes Schlußdreieck mit einem starken Sturm sind die Stützen der Elf. Besonders gespannt ist man auf den einstigen Nationalspieler Edmund Conen, der letzthin den Kickers-Angriff sehr erfolgreich führte. Ein ausgeglichenes Spiel, das die Wiener knapp gewinnen müßten. Gruppe Il Das Radsportprogramm Kampf um„Goldene Räder“ in Berlin Ein vielseitiges Radsportprogramm wird am Wochenende abgewickelt. An Bahnveranstaltungen interessiert besonders der Berliner Renntag in der Deutschlandhalle mit dem Wettbewerb um die„Goldenen Räder“ der Steher und Berufsflieger im Mittelpunkt. Eine hervorragende Besetzung haben beide Prüfungen erhalten. Weltmeister Metze, der deutsche Dauerfahrermeister Lohmann, Hoffmann und Ehmer starten hinter der Schrittmachermaschine, die Flieger=Extraklasse Jef Scherens, Michard, Chaillot, Georget(Frankreich), Pola(Italien), Meister Richter, Toni Merkens und Mathysiak sind die Träger der zweiten Hauptprogramm-Nummer. Auch die Straßenfahrer drängen mehr und mehr nach vorne. Das schöne, hoffentlich anhaltende Sonnenwetter dürfte die Teilnehmer der verschiedenen Fernfahrten zu besonderem Kampfgeist anspornen. Der „Robert-Rütgers-Erinnerungspreis“, in Aachen interessiert im Westen. Zum ersten Male wird er als Rundstreckenrennen auf dem Lousberg ausgetragen, dessen herrlicher Parkweg(2,3 Kilometer) Schauplatz ist Der Gau mirtelrhein ist bei dieser reichsoffenen Prüfung selbstverständlich mit bestem Aufgebot zur Stelle. Aachen stützt sich natürlich auf Jarob Kropp, der am vergangenen Sonntag vielversprechend das Straßen=Radsportjahr 1939 einleitete. Aus Wuppertal kommt Müller, aus Köln Mandelartz, Hammerschlag, Pesch, Westerholl, Tabai u. a. m. Insgesamt starten 45 A=Fahrer und 330 Jugendfahrer. Admira Wien—Stuttgarter Kickers Sehr stark ist die Gruppe III besetzt. Admira Wien, VfR Mannheim, Stuttgarter Kikkers und Dessau 05. Der Sieger dieser Gruppe kann tatsächlich größte Ansprüche auf das Endspiel erheben. Einen Favoriten gibt es hier überhaupt nicht, wenn man nicht vielleicht den Wienern etwas mehr zutraut. Den Gruppe IV Schalke 04 ist Favorit In der vierten Gruppe kann man eigentlich am Endsieg des Altmeisters Schalke 04 nicht zweiseln. Die Mannschaft ist in diesem Jahre, im Gegensatz zu früheren Jahren, gerade zu den Endspielen topfit. Als schärfster Widersacher tritt der Schlesienmeister VfR Gleiwitz auf, der mit seinem Einsatz und seiner Kampfkraft am ehesten das Zeug in sich hat, die Meisterelf aus dem Rennen zu werfen. Schalke 04—SC Kassel 03 Der Altmeister hat sein erstes Spiel in der engeren Heimat, uno zwar auf dem Union-Platz in Gelsenkirchen. Der Westfalenmeister ist mit seinem berühmten Kreiselspiel dem Gast aus Hessen weitaus überlegen. und in technischer Hinsicht werden die Gäste stark abfallen. Die Hessen können aber kämpsen, das darf man nicht vergessen, und daher werden sie Schalke einen großen Kampf liefern, ohne freilich die Niederlage gegen Kuzorra, Szepan, Tibulski, Gellesch usw. abwenden zu können. Schalle ist auch jetzt in technischer Hinsicht kaum erreicht, aber dieses Kreiselspiel darf nicht zum Endziel werden, darf nicht übertrieben werden, dann schlägt sich Schalke selbst. Die Technik muß in den Dienst des Erfolges gestellt werden, aus dem Kreiselspiel auf engem Raum muß auch raumgreifendes Durchspiel zum gegnerischen Tor werden, dann ist Schalke wieder Favorit Nr. 1 für die deutsche Meisterschaft 1938/39. VfR Gleiwitz—Wormatia Worms Die Zeiten sind vorbei, daß man den Schlesienmeister über die Schulter ansehen kann. Nicht zuletzt der Endsieg der Gaumannschaft im Reichsbundpokal hat das Allgemeininteresse nach Schlesien gelenkt. Der GauDer 1,5-Liter-Mercedes ist da! Start mit Caracciola und Lang in Tripolis In eingeweihlen Kreisen wunie man schon lang, daß Daimler=Benz sich mit dem Bau von 1½=Liler.— Renuwagen beschäftigte und die Feuerprobe in Tripolis am 7. Mai beim Großen Preis sein sollte. Jetzt ist es soweit. Die Untertürckheimer Werke haben nach Abschluß der Versuchsfahrten offiziell zwei dieser neuen Fahrzeuge zum Rennen in Tripolis gemeldet. Die deutsche Industrie hat sich mil dem Bau dieser neuen Modelle auf ein Gebiet begeben, das von den Fabrikanten der italienischen Fabriken(Alfa Romeo und Maserati) und der englischen Industrie(Era) beherrscht wird. Das erste Rennen an dem der 1500=ccmMercedes keilnimmt, ist deshalb mehr einer harten Versuchsprüsung im Wettkampf auf der Rennbahn vergleichbar die zeigen wird, ob wir mit den erfolgreichen ausländischen Modellen zukünftig konkurrieren können Bei der guten deutschen Werkmannsarbeit und den sorgfältigen Vorbereitungen in Untertürckheim dürfte der Erfolg kaum anzuzweiseln sein. Training im Sprühregen Caracciola dreht die schnellste Runde in Pan In den Straßen der französischen Pyrenäenstad Pau die am kommenden Sonntag Schauplatz des ersten diesjährigen Automebilrennens ist, herrschte am Freitag lebhafter Trainingsbetrieb. 13 von den 15 gemeldeten Fahrzeugen hatten sich am Start versammelt. Der Himmel war bedeckt und ein leichter Sprühregen ginz hernieder, als die ersten Fahrzeuge durch die Starasten. Trotz der verhältnismäßig ungünstigen Wie rung gelang es Europameister Rudolf Caraccio der im Vorjahre von dem Franzosen Drensus besit worden war, mit:45,2 Min.(94,5 Km.=Std.) en neue Rundenbestzeit herauszuholen. Aber auch die anderen Mercedes=Wagen drehten viel versprechende Trainingsrunden. So erreichte Brau chilsch:48. Lang:50.4 und Seaman. der als Ersatzfahrer der deutschen Mannschaft mit nach P# gekommen ist,:493 Min. Der Sechs=Zylinder Deiahaye machte gleichfalls einen guten Eindruck. ebder Alfa Romeo von Sommer. Elancelin als schnellster Fahrer der Talbot=Mannschaft legte den Kurin:51 Min. zurück. meister Vorwärts=Rasensport Gleiwitz stellte die meisten Spieler zur Gaumannschaft und besitzt in seinem eisernen Abwehrdreieck eine mächtige Stütze. Der Angriff ist aber auch recht stark und kann vor allem schießen. Am Sonntag müssen diese Gleiwitzer, die Vorjahr in ihrer Gruppe an Fortuna Düsseldorf sch terten, die erste Feuerprobe gegen Worma### Worms bestehen. Wahrscheinlich werden die Wormer technisch reifer sein, aber die ungeheure Wucht der Sa sier wird sich darüber doch hinwegsetzen. Vingst auf dem Weg zur Meisterse Im Brennpunkt des Interesses die Abstiegfrage 7 Dazu ein Pokalspiel Die Punktespiele Vingst 05— Union Frechen— Nippes 12 Bayenthal— Horrem Poll— Rhenania Blauweiß— Jugend Kalk Pokalspiel Kölner BC— Quadrath Nachdem am vergangenen Sonntag der CfB Niehl durch seine Niederlage gegen den ViL Poll wohl aus dem engeren Wettbewerb um die Meisterschaft ausgeschieden ist, dürfte für Vingst der Weg zum lockenden Endziel freigeworden sein. Frechen hat zwar seinen Abstand zum Tabellenführer wahren können, im Spiel gegen die Kölner Union aber wenig uberzeugende Leistungen gezeigt. Wir können uns daher kaum mit dem Gedanken vertraut machen, daß Frechen noch entscheidend eingreifen kann, zumal es noch mehrere Spiele draußen Tag das deutschen Rudersnorts austragen muß. Damit ist also bereits gesagt, daß wir as des deutschen Nuuerer an dem Enderfolg der Blauweißen vom Germaniaweg In Leitmeritz fällt der Startschuß kaum noch zweifeln. Während heute, Samstag, in England zwei Universitätsmannschaften gewissermaßen die englische Rudersportsaison eröffnen, begeht der deutsche Rudersport am mo gigen Sonntag in vollendeter Einheit und Uebereinstimmung den„Tag des deutschen Rudersports Nach einem Willen des Reichssportführers und des Reichsfachamtsleiters ist der 2. April gleichzeitig mit der Eröffnung des Ruderjahres zum Opsertag des deutschen Rudersports für das größte Werk der Gemeinschaft eines einigen Volkes, zum Opfertag für das Wyw# worden. Und wie in früheren Jahren, so werden auch in diesem Jahre die deutschen Ruderer an der Schwelle eines neuen Sportjahres gerne der Brüder und Schwestern gedenken, die noch in Not und Sorge darben. Nachdem vor vier Jahren dieser Tag erstmals eingerichtet und in Anbetracht des damaligen hundertsten Ruderjahres von Hamburg aus eröffnet wurde, in den nachfolgenden Jahren Frankfurt a. M. und Berlin den Platz stellten, ist dieses Mal die Wahl auf die alte Ruderstadt an der Elbe, die im Oktober vergangenen Jahres zum Mutterland zurückkehren konnte, gefallen. Leitmeritz wird in diesem Jahr die Eröffnung des Ruderjahres in die großdeutschen Gaue senden. Präsident Pauli, der Reichsfachamtsleiter, wird den Besehl geben, auf den Bootshäusern des Großdeutschen Reiches zu gleicher Stunde die Flaggen des Reiches und des NSReichsbundes zu hissen! Durch den Acther wird der Großzdeutsche Rundfunk am Sonntagvormittag um 11 Uhr den Befehl des Rudersportführers hinausrusen, durch den Rundfunk wird der Startschuß an alle deutschen Ruderex ergehen, mit einem Dauerrudern das Sportjahr zu eröffnen. So feiert der deutsche Rudersport die Eröffnung seines Ruderjahres als ein Fest der Gemeinschaft, indem er sich gleichzeitig bei dem auf allen deutschen Bootshäusern stattfindenden Eintopfessen einer größeren Gemeinschaftstat erinnert. L. Um so brennender tritt jedoch die Abstiegfrage in den Mittelpunkt allen Interesses. Sehen wir einmal von den wohl hoffnungslos am Ende des Zahlenspiegels rangierenden Vereinen Jugend Kalk und Horrem ab und geben den Blauweißen aus Lindenthal trotz ihrer 28 Minuspunkte noch einige Hoffnung, so kann vom vierten Tabellenplatz ab eigentlich noch kein Verein als gesichert gelten. Das führt natürlich zu einer bisher kaum gekannten Kraftentfaltung auf der ganzen Linie, die sich auch bereits in den Spielen am kommenden Sonntag auswirken wird, die im übrigen mit Rücksicht auf das am Nachmittag im Stadion stattfindende Vorrundenspiel zwischen unserem Gaumeister Sülz 07 und dem Meister des Gaues Niederrhein, Fortuna Düsseldorf, sämtlich vormittags ihre Erledigung finden. Vingst 05— Union. Wenn man zwischen dem spielerischen Können dieser beiden Mannschaften einen Vergleich zieht, fällt dieser zweifellos zugunsten der Vingster aus. In den letzten Spielen war ihre Form allerdings nicht immer beständig und mehr als einmal kam die Front, des kommenden Meisters ins Wanken, wenn der Gegner zu beherzten Angriffen überging. Auch die vom Abstieg bedrohten Jonier werden dieses Rezept versuchen und wenn wir auch für die Gastgeber keine unmittelbare Gefahr wittern, geben wir ihnen doch den guten Rat, größte Vorsicht walten zu lassen. Nur bei Beherzigung dieser Warnung erwarten wir einen Sieg der Vingster. Frechen— Nippes 12. Die Frechener haben zwar noch nicht alle Hoffnungen aufgegeben, doch noch entscheidend in den Endkampf eingreifen zu können. Das ist allerdings ein recht gewagtes Unterfangen, denn erstens ist der Vorsprung der Vingster reichlich groß und zum anderen trauen wir den Frechenern eine solche Energieleistung gar nicht zu. Am letzten Sonntag entgingen sie nur mit Glück einem Punktverlust und auch diesma. sind die Aussichten nicht allzu rosig, denn die Nippeser haben sich prächtig entwickelt und schlagen eine gute Klinge. Zeigen sie den Kampfgeist wie in den letzten Wochen, so würde uns eine Punkteteilung nicht überraschen. Bayenthal— Horrem. Nichts ist unbeständiger als die grünweiße Elf aus Bayenthal. Es ist daher beinahe schon ein Wagnis, wenn man ihr, selbst gegen den schwächsten Gegner, gute Aussichten einräumt. Wenn wir diesmal trotzdem an einen sicheren Erfolg der Gastgeber glauben, dann nur deshalb. weil wir uns nicht vorstellen können, daß die Horremer dem elanvollen Spiel des Bayenthaler Sturmes gewachsen sind. Wir erwarten sogar einen recht eindeutigen Sieg und werden diesmal wahrscheinlich nicht enttäuscht. Pol!— Rhenania. Die„Veilchen“ feiern am Vorabend dieses für sie sehr wichtigen Spiels ihr 39. Stiftungsfest. Es bleibt abzuwarten, ob die freudvollen Stunden nicht auf die Leistungen der Mannschaft abfärben. Die wieder sprichwörtlich gewordene Gefährlichkeit der Mannen vom Poller Damm verlangt den restlosen Einsatz eines jeden einzelnen Spielers. Die Elf wird daher in altgewohnter Frische aus den Plan treten und das verspricht einen hervorragenden Kampf, dessen Ausgang noch nicht vorauszusehen ist. Eine Punkteteilung würde dem derzeitigen beiderseitigen Können am meisten entsprechen. Blauweiß— Jugend Kalk. Durch ore letztsonntägliche Niederlage sind die Blauweißen fast hoftnungslos zurückgefallen, und es müssen schon Wunder geschehen, wenn die Elf noch vor dem Abstieg gerettet werden soll. Sie wiro zwar nichts unversucht lassen, um der drohenden Gefahr doch noch zu entgehen, aber vorerst sehen wir sehr schwarz. Auch gegen die Kalker Jugend, deren Kampfkraft trotz aller mißlichen Lage noch ungebrochen ist, werden die Lindenthaler einen schneren Stand haben. Wir vermuten sogar einen überraschenden Erfolg der Gäste. Nur ein Pokalspiel in Köln Kölner BC— Quadrath. Man muß den der ersten Kreisklasse angehörenden Quadrathern unbedingt Achtung zollen, und man ist gespannt, ob ihre zweisellos kaum zu übertreffende Schlagkraft auch gegen den KBC erfolgbringend wirkt. In technischer Hinsicht werden sie den Altmeister zwar nicht erreichen, und wenn dieser, gewarnt durch die Niederlage der Frechener, mit vollem Ernst bei der Sache ist, müßte er eigentlich zu einem klaren Siege kommen. Fraglich ist jedoch, ob er die durch den Abgang von Karpierz, Eckhoff und Erkelenz, die zum Arbeitsdienst eingerückt sind, entstandenen Lücken erfolgreich auffüllen kann. Unser zweiter noch im Pokalbewerb rerbliebener Kölner Bezirksklassenverein VfB Niehl muß beim Tabellenführer der Staffel 2 Friesdorf antreten. Ein nicht gerade leichter Gang, zu dem wir den Niehlern Hals= und Beinbruch wünschen und zugleich erwar daß sie die Kölner Farben würdig vertreten werden Gruppe I Godesberg— Euskirchen Rheidt— Siegburg Beide Spiele sind für die Ermittlung der Abst kandidaten von größter Bedeutung. Alle vier M schaften müssen auf die Erringung der Punkte be sein, da ein Verlust sie hoffnungslos zurückwirft. Gedesberg, das noch in der ersten Serie lange Zeit Tabellenspiegel anführte, verlor in der zweiten Spiel auf Spiel und hat nunmehr das Pech, in den lichen Treffen nur gegen starkbedrohte Mannschaften treten zu müssen. Rheidt hat durch das Uneitsch gegen den Bonner FV am vergangenen Sonntage wertvollen Punkt erkämpfen können, der die Mann zweifellos anspornen sollte, auch gegen Siegbur einem Erfolg zu kommen. Godesberg— Euskirchen. Das Hinspiel Euskirchen endete mit einem recht glücklichen Sieg Badestädter. Dies könnte zu der Annahme berecht daß auch das Rückspiel mit einem Erfolg beendet den sollte. In den Euskirchenern empfangen die G berger aber eine Elf, die vorzüglich zu kämpfen rei und erst nach erbittertem Ringen in die Knie gezwu werden kann. Wenn die Euskirchener so; kämpfen w Pokaltreffen gegen Friesdorf vor 14 Tagen. wo dorf erst nach größten Anstrengungen zu einem kn :=Sieg kam, so haben die Badestädter das Rennen lange nicht gewonnen. Rheidt— Siegburg. Auch für die Rheidter es eine knappe Niederlage aus dem Heimspiel: wettzumachen, was auf eigenem Platze nicht schlossen erscheint. Ein klarer Sieg der Rheidter üb m letzter Zeit sehr enttäuschenden Siegstädter würd daher nicht überraschen. Um den Pokal Friesdorf— Niehl. In diesem Pokaltres werden die Friesdorfer beweisen, daß sie in der GraBonn ein achtungsgebietender Spielgegner sind. hin dürfen sie ihre Kölner Gäste nicht unterschätzen. mal diese es in den bisherigen Pokalkampsen: den eine gute Rolle zu spielen. Aus diesem Gru auf dem Platz„an der Maar“ mit einer erbitterten einandersetzung zu rechnen, die mit einem knapf folg der Gastgeber enden sollte. Der BFV in Neuenahr. Die Schwar müssen morgen zum angesetzten Pokaltreffen nach Neuenahr und stehen hier vor keiner leichten Au Wenn die Neuenahrer auch in den Mesterschafte### ihrer Gruppe keine große Rolle zu spielen vern so sind sie dennoch mit der größten Vorsicht zu genWir erinnern hier an die vorjährige Pokalbegenin zwischen Neuenahr und Tura=Bonn, die mit der Badestädter endete. ********* ****** dieser in den Romeo a) be=cemharten i verreichen önnen n serg= ste der Pan enstad ersten Frei. gemelIt. Der n gin Stal Wil io! besit ei n vie Fran der als h Par Delaebenso in als n Kurs z stellte sitzt in ge allem die im f scheim 9 Vormser r Schi Jeue Tag Hallo— die erste Kreisklasse! Der Aufstieg winkt... Schwarzweils und Viktoria am Scheidewege 7 Meisterprüfung in Zündorf n 0 rwa# rden. Es ist so weit... In Höhenhaus und am Bonner Wall wird man sich wahrscheinlich darüber klar sein, daß Schwarzweiß und Gleuel sozusagen mit einem Bein in der Bezirksklasse stehen, wenn die Bickendorfer morgen Viktoria schlagen und wenn die Vorgebirgler siegreich aus Zündorf heimkehren sollten.— Wir betonen:„Mit einem Bein" und wenn, ja wenn...! Im übrigen ist man geneigt, mit den Vorbehalten gegenüber dem Spitzenreiter der dritten Staffel noch etwas weiter zu gehen, denn ein Blick auf den Terminkalender belehrt uns, daß Gleuel außer der morgigen Strapaze noch zwei anstrengende „Fußteuren" nach Efferen und Bensberg zu unternehmen abt, während Schwarzweiß gegebenenfalls von sechs Pluspunkten ausgezeichnet leben könnte. mmerhin: so wie wir die hervorragende Kampfaus dem Kölner Kohlenpott kennen, wird sie ihren ung zu behaupten wissen, wenn sie die Meisterg am Zündorfer Rosenhügel erfolgreich besteht. Hößenhaus selbst darf in den noch ausstehenden Spielen eber auch keinen Punkt mehr verlieren, wenn es in letzter Minute den Tabellenführer noch abfangen will Wir halten die Rechtsrheinischen in ihrer augenblicklichen Form dafür fähig, so daß wir so oder so ein dramatisches Ende erwarten.— In Gruppe 1 hält Viktoria Koln das Schicksal noch selbst in der Hand und mächtig würden die Chancen steigen, wenn den Königsblauen an der Gürtelbahn ein Handstreich gelänge. Um was es morgen also in der Hauptsache geht, dürfte klar sein. Daneben verdient die Abstiegfrage starke Beachtung. An fast allen Fronten wird zummdest von einer Seite mit dem Mute der Verzweiflung gekämpft werden, und wo sich gar zwei Leidensgenossen gegenüber stehen, werden die Auseinandersetzungen an Dramatik die Spitzenkämpfe erreichen. Der Aufstieg winkt— der Abstieg droht Die Parole ist gegeven. Alle Augen also nach Bickendorf, nach Zündorf, Neu=Ehrenfeld und Hürth, denn hier treffen sich ja die Kandidaten, von denen gerade die Rede ist. Der Vorrang gebührt unstreitig dem Treffen an der Gürtelbahn, wo entweder der Grundstein zum Endsteg der Schwarzweißen gelegt wird oder wo Viktoria an seine Zugehörigkeit zur zweiten Liga erDie Impulse sind gleich stark und werden er#t durch das Unentschieden im Vorspiel. Einfach und schmerzlos könnte man sich die Voraussage durch eine abermalige Punkteteilung machen, zumal diese sehr nahe kegt, aber weil wir gerne einen Sieger sehen möchten, wir die Fahnen auf Vollmast. Sie können schwarz= weiß und können königsblau sein, und wenn wir uns schon zu einem Tip entschließen, dann machen wir meist eine Gewaltkur. Und die wäre?—:2!— Kein Ausrufezeichen würde uns allerdings auch nicht wundern. Sodann hat Germania Zündors gegen Gleuel das Wort, wobei wir uns darauf beschränken können, festzustellen, daß die Germanen immer noch in höchster Abstiegnot schweben. Wenn Gleuel, wie eingangs erwähnt, siegreich aus dem mörderischen Gefecht hervergehen würde, dann könnte das nur durch eine Leistung ersten Ranges geschehen. Wir glauben an sie, verkennen aber daß Zündorf zu Hause und im guten Sinne zu allem fähig ist. Am Blücher Park und im Hürther Stadion steht eine anders geartete Entscheidung auf dem Programm. Eintracht gegen Zollstoa und Hürth wider Bensberg tragen den doppelten Stempel des Seins oder Nichtseins auf der Stirn. Dabei lassen wir die Feststellung, daß Zollstock nicht mehr zu retten ist, außer Ansatz, so daß im Grunde lediglich der Platzvorteil der Kölner Eintracht übrig bleibt. Er wiegt allerlei, vielleicht noch mehr als in Hürth, weil hier Grüngold der Gegner ist. In Zahlen umgerechnet ergäbe das ein :1 bzw.:0 zugunsten der Platzvereine. Ein Fragezeichen geben wir allerdings sowohl den Hürthern als auch den Bensbergern gerne mit auf den Weg. Höhenhaus wartet ab So nebenher möchte vielleicht der Tabellenzweite im Hinblick auf das mit Spannung erwartete Zündorfer Ergebnis seine Punktespielverpflichtung gegen den Deutzer SpV erledigen. Vielleicht stützt man sich dabei sogar auf die katastrophale Niederlage der Deutzer gegen Dellbrück. Gut wird es für die Höhenhauser sein, zu wissen, daß nicht alle Tage die Siege so hoch zu schrauben sind, und daß die Deutzer freiwillig niemals als Punktelieferant aufzutreten belieben. Im Gegenteil: die Gäste werden diesmal ihre Haut um so teurer verlaufen wollen, ohne aber den Enderfolg der Höhenhauser verhindern zu kön in Hochform und werden nun gegen Efferen versuchen, erneut den Tagesrekord zu erzielen. Allerdings kamisch müßte es schon zugehen, wenn die abwenr= und angriffsstarken Vorgebirgler das zuließen. Ein Sieg der Preußen, die als einzige Kölner Mannschaft um 16 Uhr beginnen, sollte deswegen aber nicht in Frage stehen, denn dafür waren die letzten Erfolge doch zu imponierend. Deutz 05, Gremberg und Meschenich auf„Glatteis“ Drei mehr oder weniger Bedrohte unternehmen gefährliche Reisen. So wird Gremberg auf der Villenhöhe ein Parkett vorfinden, auf dem sich normalerweise nur Viktoria Hermülheim zu bewegen weiß, während am Kradepohl die Bergischen gegen Deutz 05 nicht minder als Favorit gelten. Bliebe also noch der Fall Porz kontra Meschenich. den wir trotz allem auf den gleichen Nenner bringen wollen, so daß wir nur noch gespannt sind, wer schließlich eine Ausnahme zuwege bringt. Vorerst halten wir unentwegt zu den Platzmatadoren. „Ausländer“ Generalangriff der Nippes 10 ist wieder mal gemeint, weil es an der Geldernstraße zur Abwechslung drunter und drüber geht. Sieg und Niederlage wechsein in bunter Reihenfolge, so daß nach einem ungeschriebenen Gesetz wieder einmal nen. Die eben genannten Dellbrücker sind offenbar ein Generalangriff der„Neulinge" fällig ware. Kräftig Kreitz war Droog Längen voraus Vielversprechender Kölner Messering-Kampftag Bestes Paar: Esser—Bielski Man wußte es ja im voraus: dieser wieder erste Versuch seit damals würde schwer sein, denn zuviel hat das seinerzeitige Fiasko vom Vertrauen des Publikums abgebröckelt. Und da es bekanntlich schwerer ist, verlorenen Boden wieder aufzuholen, als Neuland zu gewinnen, wird man auch für die Folge sehr vorsichtig operieren müssen, um das Publikum langsam wieder zu gewinnen. Cs ist daher auch nicht verwunderlich, daß der gestrige Kampftag vor keinem ausverkauften Haus stattfinden konnte. Immerhin waren einige Tausend zugegen, als die Vorstellung der Paare, allerdings mit reichlicher Verspätung, erfolgte. Und was die Hauptsache ist: die Leute waren einigermaßen zufrieden, und wenn man auch bei dem einen oder anderen Gefecht über eine gewisse Eintönigkeit nicht hinauskam, so sorgte aber doch das Schlußtressen zwischen unserem Kölner Exmeister im Leichtgewicht, Albert Esser, und dem tüchtigen und schlagstarter Bieisky dafür, daß der Abschluß das Erlebnis der ganzen Veranstaltung gut abrundete. Also Esser und der blonde Bielsky waren die eigentlichen„Helden" des Abends. Ein jeder gab, was er hatte. Man sah technisch gutes Boxen, durchsetzt und zünftig gewürzt mit erbitterten Schlagwechseln, bei denen einmal dieser, das andermal jener Vorteile hatte. Das Unentschieden wurde beiden gerecht. Beide erhielten Beifall auf offener Szene und dürsen, ja sie sollen sogar, im nächsten Programm wiederkommen. Nr. 91 Aus dem Kölner Rudersport Abschiedsabend für Ruderlehrer Max H. Ehlert Für den während des Monats März in Köln tätigen Ruderlehrer des Reichsfachamtes, Max EhlertBerlin, wird am heutigen Samstag, 20 Uhr, in Bootshaus des Ruderklubs Germania(KölnPoll Rheinallee 126) seitens des Fachamtes und des Kölner Regatta=Vereins ein Abschiedsabend veranstaltet Sowohl die Teilnehmer am Ruderwartlehrgang, wie aber auch alle anderen Ruderkameraden werden aus diesem Abend einen besonderen Nutzen ziehen können denn Kamerad Ehlert bringt einen wirkungsvollen Film„Rudern leicht gemacht" zum Ablauf. Der dieses Abends kann nicht dringend genug empfohlen werden, soll er doch am Vorabend zum„Tag des deutschen Rudersports“ die Verbundenheit aller Kölner Ruderer beweisen. L muß er schon sein, um eine Mannschaft vom Schlage des KBV 07 aus den Angeln zu heben. Noch sind die Veilchen unser Favorit. Drei weitere Platzfiege in Sicht Treten sie tatsächlich ein, dann würde sich unter den Geschlagenen auch die einstmals stolze Mannschaft der Bergheimer Jugend befinden, die sich gerade etwas zu erholen schien. In Balkhausen treten die Erststädter an, und daß die Türnicher zu Hause nicht zu scherzen belieben, dürfte bekannt sein. Als Matador zieht Weiden auch gegen Grefraty zu Felde, zumal die Gäste damals in Bickendorf offenbar einen Knax erhalten haben. Weniger wundern würden wir uns indes über einen Austausch der Rollen im Falle Bedburg gegen Rodenkirchen. Sie sind nämlich wieder gehörig auf Draht, diese Strandbadestädter, während Bedburg in letzter Zeit hin und her pendelte. Trotzdem heben wir noch einmal oder endlich die Erftstädter auu den Schild. Ein Auge sei sodann noch nach Klettenberg riskiert, wo Quadrath als letzter Poralpionier die Ehre der Kreisklassen zu verteidigen har. Ein Unmöglich werden die Erftstädter auch an der Militär=Ringstraße nicht kennen und in jedem Falle nur mit fliegenden Fahnen untergehen. Zum Schluß sei noch einmal vermerkt, daß mit Ausnahme des Dellbrücker Spiels sämtliche Treffen im Stadtgebiet Köln um 11 Uhr beginnen und daß alle andere Spiele zur üblichen Stunde(16 Uhr) angepfiffen werden. R. Durchweg konnte man mit den Leistungen zufrieden sein. Denn auch die Amateure, die den ersten Teil der Kampffolge bestritten, zeigten sich von einer guten Seite. Das gilt vor allem von unseren Kölner Jungens: Fluß, Overmauer, Biemer und mit Abstand Krumm, der mit außerordentlichem Wohlwollen der Kampfrichter gegen den schnellen und unberechenbaren Baumann aus Duisburg, der sich schnell die Sympathien der Zuschauer errang, ein schmeichelhaftes Unentschieden bekam. Krumm wußte sich schlecht einzustellen und mußte zwei Runden klar abgeben. Fluß siegte in großer Haltung über den Mülheimer Ebertz. Obermauer machte auch einen sehr guten Kampf gegen seinen nicht schlechten Gegner Kusch aus Essen, und Biemer wurde schließlich auch mit dem Rechtsausleger Hallas(Duisburg) fertig. Der Hauptkampf zwischen Kreitz und Nico Droog endete natürlich mit einem klaren Siege unserer Halbschwergewichtshoffnung. Der Kampf verlief wohl etwas eintönig, eben weil Droog auch mit saftigen Volltreffern niemals ernstlich zu erschüttern, geschweige denn von den Beinen zu bringen war. Die beste Runde war die siebente, in der Kreitz mit schnellen Ein-zwei Schlägen auf Körper und Kinn ins Ziel kam und sogar deutliche Wirkung erzielte. Der Aachener machte auch eine gute Schlußrunde, riskierte auch Schlagwechsel, war aber dann doch zu vorsichtig, wie auch stets vorher, um seinen Mann bedingungslos zu fighten. Aber das gilt wohl als feststehend: Kreitz hat sich kolossal verbessert, er kann boxen und auch schlagen. Was ganz besonders gefällt, ist selne saubere und technisch betonte Kampfweise. Wir werden vermutlich auch in Zukunft noch viel von Kreitz hören. Von ihm nur als Hoffnung zu sprechen, ist vielleicht nicht einmal ausreichend, um ihm gerecht zu werden, Kreitz ist schon ein— Trumpf. Bliebe noch kurz der Weltergewichtskampf zwischen Prodel und Kuoth(Düsseldorf) zu erwähnen. Knoth war wohl der bessere Boxer, hatte auch in den ersten Runden klare Vorteile, scheiterte schließlich aber über die Distanz an der größeren Schlagkraft Prodels, der ihn in der fünften und sechsten Runde bis Fünf und bis Zwei am Boden hatte. Gegen Schluß war Prodel klar der überlegene Mann und ersocht über einen auf müden Beinen kämpfenden Gegner einen verdienten Punktsieg. CFB eidte Furo. 0 ot MIRTETE SOTAer * I 1 0 0 Helttage 9 15 ler Können.I8 gins kurge Preiz. eraich er i. e segn. is die Wahl zur aUs Chevie . 38.Der auie Kamerad 69.— Salto-Antigg# 29.—0 32.- Jo 25.75 39.75 45.75 55.— 09.- 79. 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M. 75 Opernhaus Parsiial Preise C. 17.30—22.30 Mignon Preise B 20.00—23.00 Die Entführung aus dem Serall Preise B 20.00—22.45 Lohengrin Preise C. 18.00—22.45 Keine Aufführung Keine Aufführung La Traviata" Preise B 20.00—22.45 Parsifal„„ Preise C. 17.30—22.30 Alda„„ Preise B. 14.30—18.00 Cosi lan tune Preise B 20.00—22.30 Keine Aufführung Schauspielhaus Fahrt ins Osterland Pr. ½ B. 15.00—17.00 Die Herrin von La Paz Preise B 20.00—22.30 Für die Katz(Geschl. Auff. WHW.) 16.00—18.30 Aimer Preise B 20.00—22.00 Spiel mit Europa Preise B 20.00—22.30 Der Widerspenstigen Zähmung Preise H 20.00—22.30 Die Herrin von La Paz Preise B 20.00—22.30 Keine Aufführung(Kartreitag Kassen geschl.) Amphitrvon Preise B 20.00—22.—7 Faust(I. Teil. Preise C. 19.00—23.45 Faust(II. Tei. Preise C. 19.00—23.45 De Prinzessin us Engeland Preise C. 20.00—23.30 Am Samstag, 1. April 1939, 12 Uhr, Durener Straße 223: 1 größerer Posten verschiedener gebr. Möbel. 1 Staubsauger, Teppiche u. a. mn. 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Messe.45 nI Me.se schaftsmesse()..30 Kundergottesdienst amt 10.30(P und 11.30(P. lerzte hi Nes kerche-.30.30— S: Johann .30..30(),.30 Hlochamt. 11(D 18 Andacht— St Kolumba 7. 8. 9 7. 8. 9. 10. 11 Uhr: 15 Christenlehre, 18 Andacht.— Dünnwald: St. Josephskirche: Hl. Messen 6 7 und 11 Uhr.— St Nikolauskirche: 8 Uhr stille bl. Messe,.30 Uhr Hoch amt.— Stammheim: 7. 830, 10 Uhr.— Flittard: .30. 8..45 Hochamt.— Kalk: St. Joseph:.45.30. 9 11 Uhr— Bickendorf: St Rochus. 6. 7(),1-.15.15,.15, 11 30 Uhr. Kinderandacht 12.30. Pfarr9 Kindergottesdienst. 10 Hochamt. 11.15 Hochamt.##andacht 17 Uhr.— St Marien. 6. 7. 8. 9 Kindermesse. 10 Imt. 11.15: 14.30 Christenlehre: 17 Uhr Pfarrandacht.— Humboldt. 6. 7 fP. 9(), 10 Hochamt. 11 15 Uhr.— Gremberg.30 Hochamt. 11().— Poll: St Joseph: 6..30(Pl..30 Hochamt. 10.30(P) 14 Uhr Christenlehre mit Andacht.— St. Dreifaltigkeit..30, 10 Uhr.— Höhen berg St. Elisabeth:.30,.30()..30 Kindermesse. 930 lochamt, 11().— Vingst. 6. 7. 9 Kindermesse, 10.30 Uhr St. Bruder Konrad Kirche 7, 8 30. 10.30 Uhr.— Bock Jemünd.30 S. 930 Hochamt.— Braunsfeld, St Josef.30 7 30..30..30 Hochamt. 11 15.— Deutz St Hertbert 6. 7. 8 und 9(). 10 Hochamt. 11(). St Ichen.15 730(Pl. 930(). 11().— Ehrenfeld St Anna 6. 7. S(.. 9(), 10 Hochamt. 11.15()/ St 9(P 10 Hochamt. 11.15(P) (),.20 Schulmesse,.30 Hoch 6. 7. 8(), 9(., 10 Hochamt, 6 30()..30(),.30(),.30 Junkersuort: Kloster vom 40..30.30().— Klet .30()..30 Hochamt, 10.30 Joseph 530 6. 7(). 8 St. Mechtern: 6..30 7 15 amt. 11(). St. Peter: 11.15()1 St. Barbara: lochamt. 11.15().— Guten Uirten. Aachener Ser tenberg.30.30(P 7 Uhr Frühmesse. ()..30(). 10.30 .30.45 Hochamt. (1 30 Gemern ()..15 Hoch sen— Elonds Baptist.30. 12 Christenlehre. 11 18 Andacht Werktag= hI Messen 7 und 8 Uhr.— St Kunbert 6 7(P 8 Schulgottesdienet met Katechese. 9 zweimal im Monar mit Predigt. 10 Hochamt 1130 fP'.— Marts vom Frieden(Schnurgasse)..30.30 9 45. 11 19.30 An dacht— St Maria Hit 6 7 8. 9 Kundermesse 10 Hochamt. 11, 12 Christenlehre. 19 Andicht Mar.a llimmelfahrt 6 7, S(1% 9%, 10 Hloch amt(P) 11 15().— St. Maria im Kapitol:.30. .30(%,.30()..30 Hochamt. 11().— St Maria in der Kuofergasse: 6. 7(). 8(P. 9(%), 10 Hoch amt 11 15 Uhr— St Maria- in Lyskirchen: 7 9 Kommunionmesse, 9 Kindermesse mit Christenlehre. 11 15(1— St Martin — St Maternus.15. Hochamt. 11 15().— 8 15 Kindergottesdienst. — S1 Michael.30. 11().— St. Pan 10 Hochamt. 1130(); 5..15 745 9— St. 1an Schulmes-e(P, 10 Hochamt. 7(). 8(), 8 45 Kndermesse 12 15 Christenlehre. 18 Andacht 7. 7 45(). 9 Jugendgottesdione# — S: Severin 6. 7(), 8'). 10 15 1% 11 15(P— St. Ursnls .30(T, 10.15 Hochamt. 11 30(l (). 11.30().— Lundenthal St. Stephan. 6..45. .30(P,.30()..30 Hochamt. 10 30(). 11.30(P)/ Lin denthal Krie messe(). 10.30 P) heim %).— Schulmesre Frühmesse 7..1 St. Albertus Magnus: 7. 8(). 9 Kinder 10().1 St. Laurentius. 7. 8(P, 9 Hochamt, Longerich: 6, 7..15 10 Uhr— Mauen St. Quirinus 6.(P. 130(). 9 Hochamt#Pl. 10.30 Merheim Irh. Hleinig Kreuz Pfarre. 7(),.30 (') (P) Predigt und Segen. 10 Hochumt 7. S(',.30 llochamt 10.30(') .50 P S 45 Schulmesse(P) 10 Se Mauritlns.30. 7(I 6 .30 Hochamt 10.30(1) 1130(l .30 und 8 30()..30 llochamt. taleon 6. 7. S 9 K 14 16 Andacht. Werclage 6 1 n 645 7(). 8(P. 9 11(P— St Peter 6 (). 10 Hochamt. 11 30(D — St Robert: 6 7. 10 Hochamt(P II 9 Kndergottesdienet(I 6, 6 45..30(). S 30 fI .30 Hechamt. 111 Al se.— Melaten: Christi Auferstehungs Kirche: .30. 11; 17 Andicht.— Müngersdorf:Vitalis: „ 8. 9 30 bachamt. 11 Uhr. Werktags. 6 30. 7 Uhr Merkenich.30.30 Hochamt, 1430 Andacht lags.30." Uhr— Niehl.30. S(Pl..30 Hochamt. 11 1P)— Niones: St. Bonifatius: 6,.30.30, 930 Hoch umt. 10 30. 11 30/ St. Josef:.15..15,.30 Kindermesse. 9 45 Hochamt 10.45 11 45. 7 Rektorat St. Franz(Am Bilder stöckchenn.30,.30 Uhr. 1 St. Maren:.30, 6(P. 7(%), S(). 9 Schulmesee 10 Hochamt. 11.30().— Rader na 7. 8. 9 Schulmesse. 10 Hochamt. 11.15 Uhr— Riehl 630..30(%,.30 Schulmesse,.30 Hochamt. 11.15().— Sülz: St. Nikolaus 5 45.30. 7 15(P,.30 Deutsche Singmesse.— Ostheim: .30 Hochamt.— Brück: 7(...30 (.)— Merheimrrh.: St. Gereon: 7, 11, 12 Christenlehre, 17 Uhr Andacht. Evangelisch: Innenstadt: Antoniterkirche: Palmsonntag; 10 Uhr Werner: 18 Uhr Schmidt 20 Uhr Nack, Abendmahl für die früheren Konfirmanden.— Gründonnerstag: 20 Uhr Nack, Abendmahl.— Karfreitag: 10 Uhr Schmeling. Abend mahl: 14.30 Uhr Nack, Abendmahl; 18 Uhr D. Radecke, Abendmahl. Palmsonntag: 10 Uhr Nack Kirche. 6 UhrI Trinitatiskirch Gründonnerstag: 20 Uhr Schmeling. Abendmahl.— Karfreitag: 10 Uhr Werner, Abendmahl. Christuskirche: Palmsonntag: 10 Uhr Becker.— Werk IGrümlonnerstag: 18 Uhr Berker Abendmahl mit Einzelkelch.— Karfreitag. 10 Uhr D Radecke. Abendmahl: 17 Uhr Berker; liturgische Feier. Abendmahl Lutherkirche: Palmsonntag: 10 Uhr Schmidt.— Gründonnerstag: 20 Uhr Schmidt. Abendmahl.— Karfreitag: 10 Uhr Lie Hasenzahl. Abendmahl Kartäuserkir( Konfirmation: 18 Uhr Hegel, Abendmahl. man: 18 Uhr Köhler, Krauzkapelle he: Palmsonntag: 11 Uhr Hegel. Werner.— Gründonnerstag: 20 Uhr Karfreitag: 11 Uhr Schmidt, Aben-lAbendmahl. Palmsonntag:.30 Uhr Preußmann, Karfreitag:.30 Uhr Köh )..30 Hochamt. 10 45(). 11 45(). 1 St. Borromäus: 7, 8. 9(), 11(P)— Tenhoven. St. Johann Baptist: 7,1Abemlmahl. .30 Hochamt— Weiler Volkhoven: St. Kosmas! Lindenthal: Palmeonntag: 10 Uhr Hochamt.— Worringen:.firmation.— Gründonnerstag: 20 Uhr Thiemens. Vorl und heiliges Aberdmahl.— Kurfreitag: 10 und Damian 7(). 930 7..30 Kundermesse 9 4. mt ochamt (alle mit Predigt Zollstock: St. Pius: 6..30(),.30(P. .30 Hochamt. 10.45(%. 11 30(P)/ Heilig-Geist .30(Schulkinder). 10.30().— Fühlingen Uhr— Rheinkassel: 7,.30 Uhr. Mülheim. St. Antonis 6 bendmahl. Thiemens. Kon itung Uhr Thiemens. Bayentba 10 Hochamt. 11 15 Vororte: Maschia= 7. a(). 9 Schulmesse St Maria Könggin(Manenburg): amt. 11(°) amt 11 amt 11 Schulme 7(). 8(P. 7(). S(). Ilolweide Dellbrück — Canismue: 6. 7 15 — St. Elisaberh. 6 15. Herz Jesu: 6. 10.15 Hochamt. 11.15 9(), 10 Hochamt 9 Schulmesse(D und.15(T P,.30()..45 Hoch 7 8(). 9(), 10 Hoch .15 und.15()..15 P— Liebfrauen.45. 11 15().— Mauritius: 6. 10 Hochamt. 11.15().— 6. 7(). 8 15()..30 Hochamt. 11().— 6, 7. S 9. 10 J1.15 Uhr— Höhenhaus: f. Kinder), Vorbereitung und hl. Abendmahl: Zu gleicher Zeit findet in .30,.15, Gemeindesaal Lindenthalgürtel 30/32, ein Parallelgottesdienst 7 15..30 Istatt. Die Predigt hält Herr Pastor Schmidt. Sülz: Palmsonntag: 10 Uhr Borsen.— Gründonners .30 Hoch- tag: 20 Uhr Bor#-n. Karfreitag: 10 Uhr Schloßmacher, Vorbereitung und heiliges bendmahl. Braunsfeld: Palmsonntag: 10 Uhr Oesinghaus.— Gründonnerstag; 20 Uhr Oesinghaus, Vorbereitung und hl. Abendmahl.— Karfreitag: 10 Uhr Oesinghaus. Vorberei tung und hl. Abendmahl. Efferen: Karfreitag: 8 Uhr Schmidt. Vorbereitung und hl. Aberdmahl. Ninnes: Lutherkirche: Palmsonntag; 10 Uhr•## Konfirmation; 18 Uhr Krümpelmann.— Gründonner20 Uhr Fuckel. Abendmahl.— Karfreitag: 10 Uhr Mü Ibendmahl; 17 Uhr Fuckel, Abendmahl.— 20 Uhr jed: Abend Passionsanlacht, Abendmahl. Riehl: Palmsonntag: Wohnstift: 9 Uhr Tang. Kreu: kapelle: 10 Uhr Encke.— Gründonnerstag: Wohnstift: 17 Uhr Tang, Abendmahl. Kreuzkapelle: 20 Uhr Encke. Abendmahl. durfreitag: Wohnstift: 9 Uhr Schellenburg, Abendmah Krezkapelle: 10 Uhr Encke, Abendmahl; 14.30 Uhr Encke. Feier der Todesstunde Jesu. Abendmahl.— 20 Uhr jeden Abend Passionsandacht. Abendmahl Mauenheim: Betsaal: Palmsonntag; 9 Uhr Krümp. mann.— Gründonnerstag: 20 Uhr Krümpelmann, Abn mahl.— Karfreitag: 10 Uhr Encke, Abendmahl. Longerich: Kapelle: Karfreitag:.15 Uhr Tang, Abendmahl. Zollstock: Palmsonntag:.30 Uhr Salge. Gottdienst,— Karfreitag:.30 Uhr Salge, Gottesdienst. Abendmahl: 18 Uhr Frenz. Abendmahlsgottesdienst. Ehrenferr- Palmsonntag: 10 Uhr Konfirmation des Pfarrb. Nueser, Chor. Kein Kindergottesdienst, keine A handlungen.— Montag: 20 Uhr Altkirchl. Passion: Vor Kaiphas! Abendmahl. Bingel,— Dienstag: 20 Passion: Vor Pilatus! Abendmahl. Schwier. 20 Uhr: Altkirchl. Passion: Fußwaschung! Abemtmahl. Nusser. Auch für Angehörige der Bickendorf; Palmsonntag: 9 Uhr mation der Jungen? 11 Uhr Schwiers. Mätlehen, kein Kindergottesdienst, keine Mittwoch: 20 Uhr Schwier. Altkirchl. Pass Bayenthal: Palmsonntag:.30 firmation.— Montag: 18 Uhr Drießler. Konfirmanden und ihre Angehörigen. Rodenkirchen- Gemeindehaus. Frenz, Konfirmation mit Feier des hl. Deutz: Palmsonntag: 10 Uhr Kirchenchor.— Gründonnerstag: 20 Uhr Fauth. Abendn für die Neukonfirmierten.— Karfreitag: 10 Uhr Fa Abendmahl, Kirchenchor Poll: Karfreitag: 9 Uhr Flemming, Abendmahl; 18 Fauth, Abendmahl für die Neukonfirmerten. Christlich-wissenschaftliche Vereinigung Gottesdienet; Albertusstraße 29. Sonntag 10 Uhr. The Inwirklichkeit. Sonntagsschule: 10 Uhr. Zeugns Versa lung: Mittwoch 20 Uhr. Lerezimmer: Albertusstraße 34. 1 wochs von 16—19.30 Uhr und Freitags von 19—21 Uhr. Uhr Altki Miten Konfirman Konfirma Schwiers, Ko Konfirmation Amtshandlun Uhr Drießler, K Abendmahlsfeier Palmsonntag: 10 Abendmahls. Fauth. Konfirmat Altkatholische Kirchen Deutsches Hochamt, Palmenweihe. Presligt, allg Beichte und hl. Kommunion. Auferstehungslirche Julicher Straße und Moltkestraße: 10 Uhr Pfr. DemmErloserkirch. Köln-Norl. Let#os-Vorbeck-Straße 32: 11 Paubitschke; 17 Uhr Kanzer.— St. Jot kapelle, Mulheim. Freiheit 87•89:.30 Uhr Pfr. Pauli:11. Ginr die Sonntag nach mittag von-7 Uhr geöffnet! Oslen- Einkäsfe empfehlen wir einen Besuch unserer Fach-Abteilungen mit ihrer umfassenden Auswahl! Modische Kleidung für die Damie und für den Herrn- Einkäufe für das Heim- und auch hübsche Öster-Geschenke linden Sie bei uns zu leicht erschwinglichen Preisen! Für die Kleinen:„Bei den Osterhasen“ im 2. Stock. **—