osSs 36 (er Stadt und Land Sac" Pfa.: Familienanzeigen Enseigenpreis: enbatge., uig. us felite Reberschriktswen Pio: Bonaunden Brnuer bn.u a. das sene Wier m Vioe: Ver10 Vfa; geschäftliche Vortanzeigen ve. Wov.. guenen. 7 Big, se mm: Sportoue ern, bie Brchz der Be## Big, Jest gäilige Preistitee, * Wie en iun erteh e ee e,. Ganstag burchgeh..19 uhr. Die Neue Woche“ Mengenstaffel B: Schalterstunden—13. 15— C ke in eins SpeFußWalDeutz. Ilstr. 10 Tageszeitung für Köln RM..—(einschließl. a8 Big. Beitrag zu den Verlag und Schrifkleitung: Stolkgasse escte en e cece centcete ee es s a e. ..e ies eospesies Sonnlagsbelage die ilust. Wochenendausgabe Sprechtunden der Schriftleitung 12-13 ubr.— Postschekonto Kön Nr. 5900. Sonmntag (35) Einzelpreis 15 Pfg. gen der Montag, den 18. Mai 1936 r. 33 Nr. 137 83 Hindenburg auf seiner zweiten Nordatlantikfahrt Frankfurt Main, 17. Mai. Das „Hindenburg“ startete am Sonntag früh um.42 Uh Am Bord beffnden 40 Passagere. Außerdem land) in 500 m Höhe überflogen hatte, passierte .05 Uhr MEZ Bergen op Zzoom mit Kurs auf Vlissingen. Um.50 Uhr Dover. arate raucht, edarfsie entpieren, Reichsnährstandsausstellung eröffnet Eröffnungsrede des Reichsbauernführers bis Stoute e., u, Ven, Acht Lage ong Führer ersiaou der aue poltuichen Wdersädbe u3.6n LcKhhuiscet Ver. Verezwonzerg Bot Me eho, „ ae a e e eien d ie darea der Rasgsauernar, Räee Wehrhaftigkeit und Vonspotkt 19. 123 u Busehng ul g. ae bd an ane Rehse de Rechesnonmnher u en a ae#eeseses oa, a. os un eue ie. be dun eheungt iuse mar eng 15 Ssch ie ain ear ehsch e e. schhnn aschone, De eshnrscheische eteleten e us Achsch hslee elheseeigen sehhe ssäaint Als seitchue. e Ahegh ie hheh ht hsehhheheeen bd echeshehe eeseseee sheche eid ue, cechee heeehesesee Alsgt ead Aschusge es cgeich anr e. chlshatnsche hiäise en. Rsheneltesege daise Sateaz sie uaten aun iu. Sgaenr ble, Giseiont se aie, asonschen, gse beu, un sch er Mantzet Statgnater, Geizezte Organ,„onseher alle bestehenden Ländergrenzen bin= Mujep, Li,. 1/1.3 Lia eing Rettung aus Wirtchaftsweg führte sie eine zumindest herbei, ohne dabei selbst in überall Rücksicht DNB sterstr. 10 186) llen Neue Wege der Lehrschau M.50. Buritscher (9978) um MEZ befand sich das Luftschiff über ein Bordbericht 1 ner9. 27 h einHerrn reige7 7123 Köln das? K Jahren gut brei Nachruf zur des Korpsführers Hühnlein zum Tode des Brigadeführers Schreck DRB Stuttgart, 17. Mai. Korpsführer Hühnlein hat zum Tode des Brigadeführers Julius Schreck nach„Des Fihrers Fahter und Getreuer, in des Wortebestem Sinne sein Weggenosse, SS=Brigadeführer Schreck, ist tot. Ihe, dessen Element, wie das unsere, der Motor war, ist das Steuer für immer aus der Fahrkilometer hat er in den Kampfjahren bis heute des Führers Leben bei Tag id Nacht, bei Weiter und Wind, mit ummer gleich unbeirrbarer Sicherheit und Schnelligkeit durch die deut schen Lande geleitet und so die Bedeutung des Motors gen des Nationalsozialismus vielleicht war Juliuis e 32. Post reneheraufGastBuch ellaun 120 m. s Mk. MahlVerTeleun 22 sei Die der imn bewiesen. Dem Korps treuer Kameradschaft verbunden. ; deine Feldzeichen und Sturmstander seiner Bahre in stillem Gedenken und veryulle eine letzte Ehrung— für die Dauer einer Woche Is heigten Herzen ader Loe S. ot. 2, pr i. h. tende Vorbild des Mannes und Kämpfers, der in voller Treue seine Pflicht bis zum letzten er am Gut RSKK, sen nun am ngige e. 53 4 Amereichte Gebiete bleibt Gegensatz zur geeine zentrale am chen, Lubeten Teuer 417) gebungs füllte!“ Dann erst wird ihr Mut geboren,„ aterpgs, gdes* Herriot lehnt ab Léon Blum auch Außenminister? DNB Paris, 17. Mai. Die französischen Blätter ergehen sich in Mutmaßungen über die künftige des Außenministeriums. So glaubt das„Scho de Paris wissen, daß Herriot, dem das Außenministerium angeboten werden würde, ablehnen dürfte. Daraufhin wurde Léon Nlum neben der Ministerpräsidentschaft auch noch die Leitung der französischen Außenpolitik übernehmen und den sozialrepublikanischen Abgeordneten Vienot als Unterstaatssekretär ins Außenministerium berufen Raul=Bancour würde nach Ansicht des Blattes Staatsminister und ständiger franzoVertreter beim Völkerbund bleiben. gebracht habe. einzelnen Phasen, die aktiven Kreditpolitik nur der Feigling Im Geheul des Sturmes zittert ist verloren. diese Grenzen Was Max Eyth mit das konm alerdings erst der Reichzährstand volenden Peacd Ve seclche Kanscd, Achaesle li. Ssch eh. ge Italienische Sportler am Ehrenmal in Berlin d zu gen FF 23. Die Warnungen des Papstes die kommunistische Gefahr DRB Rom, 17. Mai. Unter der Ueberschrift„Papst, Kommunismus und Friede“ nimmt bieiner gede deg ses tände in Brasitien, ntrga Zie ossen ausgesprochene Gece aise ächse, Preilan. Peinden, Hobe, haobe deren sch de Konmunsten bes uer bedienten, indem sie den Ramp) voyt grem Frogramm segen die katpollsgz, Unternützung der demokratischen trschen, bove I, Llischen Lagers verschaft. Seit langer Porteien des katbotlischen„„nandersetzung zwischen Zeit schon bestehe eie An., Katholten der Apantgarde die in Frankreich und Belgen en nit der Lihre und den Progrgum a. mus. Das Bindeglied, Lprichgragtzischen Lathoiten sei munismus und diesen derotung Eg set zu hoffen, elce der aber habe man Grund, dies zu bezweir... 10., wrgeie, besh. im. Gesteribsz,. Heige, geldere Ausiegung zurücktrete. Genf bestätige diese Erklärung. er sischer ReißTribune über 30 bier458) Rückkehr Graf Cianos der und der Söhne Mussolinis DNB Rom, 17. Mai. Graf Ciano, der fast den ganzen ostafrikanischen Feldzug als Fiegerhauptmann an der Spitze der Flugstaffel„La Desperata“ mitgemacht hat, ist am Sonntagnachmittag mit den beiden Söhnen Mussolinis nach Rom zurückgekehrt. Mussolini und seine Familie sowie zahlreiche Vertreter IIder Partei und der Regierung erwarteten den heimkehrenden Minister, dem mit seinen Begleitern von der Menge ein jubelnder Empfang zuteil wurde. auermlos, fahr.75. Die aur88. 1 er nun Die erhebe Bläne des Negus LeibstenEr will ein Grundstück in Jerusalem kaufen DRB Jerusalem, 17. Mai. Der Negus empfing Samstag den Berichterstatter des DRB in Jerusalem in seinem neuen Heim, das er für die nächsten drei Monate gemietet hat, zu einer längeren Privataudienz. Der Vertreter des DRB überreichte dabei dem Negus schriftlich politische Fragen, deren Beantwortung den nächsten Tagen erfolgen wird. Nach Ablauf der — Vdrei Monate wird der Negus in Jerusalem ein Grundstück für die kaiserliche Familie ankaufen. Gegenüber einer von einer Agentur verbreiteten Meldung, wonach der Negus eine Herzattacke erlitten habe, teilte die Pressestelle des Negus mit, daß die Gesundheit des Kaisers lediglich durch eine Gasvergiftung leicht angegriffen sei, da eine fachärztliche Behandlung bisher unmöglich gewesen sei. für am 1n rahl. 85 t hiel vereinbar durchaus 11 Katholizis des Kom orte ernsten Enteiß. der 1 81 Berlin die italienische Rugbymannschaft, die ein Länderspiel gegen Kranz am Ehrenmal nieder. Unser Bild zeigt: Nach der Kranzniederlage im Ehrenmal 6lld. Fressepno Gestern mittag legte in Deutschland austrägt, einen * Heue sag Montag, den 18. Mai 1936 Nr. 137 Reichsnährstandsausstellung eröffnet Friede durch das Recht Reichsminister Dr. Frank Reichsrechtsführer Fortsetzung von der ersten Seite Die Großkundgebung auf dem Juristentag Landesökonomierat Wychgram, Landesökonomierat Ehati, Geheimrat Hansen, Geheimrat Schmidk,1##.:.: Dr. h. c. Schurig, Geheimrat Vogel, Vogelsanu....—##pzig. 17. Mai. Am Sonntagvormittag stand Oberlandstallmeister a. D. Exzellenz von Wentstern die Stadt Leipzig im Zeichen der Großkundgebung der ein Bild von Mar Epth. deutschen Rechtswahrer auf dem Reichsgerichtsplatz. Die Und nun erlebten die Teilnehmer an der Eröff= Rechtswahrer zogen in geschlossenem Zuge zum Kundnungsfeier die gebungsplatz. Den Fahnen folgten Ehrenformationen Uraufführung des Singspiels„Kleine Bauernkanlate“. srauzeutze uu everungen. Die 600 Referendare aus dem Aast vn Bezrg,.3 4e ge2, Feszsauez Han. Peu..Gea.2r Ausladoe, ud der. Cau1 Naver. Die Auführung durch den Arbeitsdienst hin= nahmen auf der Aufahrtsrampe zum Reichsgericht in Gefahr schutlos zu sein Mir terließ einen tiefen Eindruck. Bemerkenswert war die Ausstellung. Etwa 20000 Rechtswahrer füllten den som hoben saaksios au semn. Ut„ven, dier in dleeines neuen Musikinstruments, des„Hel= festlich geschmückten Platz. Gegen 11 Uhr traf der gagar di. aut Schande der.9g, Prozesses # a. Instrument, das vor einigen Wochen Reichsrechtsführer Reichsminister Dr. Frank ein. n gig Priegsverbrecher, erieden musten. on viesem dem Reichsminister Dr. Goebbels vorgeführt wurde, Am Portal des Reichsgerichts wurde er von dem ist heute dar Ir:# 10&a Mic####r. 9. soll in den Dienst einer Musik gestellt werden, die aus Fachschaftsleiter der Gruppe Reichsgericht, Reichs= den obersten Wahrer unseres wahre, Rechtsasen s. den zorderungen unserer Zeit neu./gese Menzelhalse Leleiet, Pgp gansen und in. die Zlier, zict, nur freigespracher wir sud in diesen Im Anschluß an die Aufführung sprach der Staats= Reichsgerichtspräsident Dr. Bumke ur, Oberreichs= Wir haben niemals als Volk ei. Verbrechen begangen ekretär im Reichs= und preußischen Ministerium für anwalt Dr. Werner mit den Senatspräsidenten und Wir Deutsche fühlen uns— und sind: krei von Ernährung und Landwirtschaft. den dienstältesten Reichsgerichtsräten sowie den Ver= jeder Schuld. Es gibt und gab kein Volk, das sich so Herbers Backe. iHen raten Amserahen ts3eichsgericht in wie das unsere für Frieden, Freiheit, Ehre und ArEr führte u. a. aus: Das Bauerntum habe zwei große####erccngsrsgs Pigte### genommen hatten, beit eingesetzt hat. Es konnte daher auch nicht ertragen Aufgaben zu erfüllen: Lebensquell des Volkes zu sein ungeheure Wandlung vin die sich seit de v die werden, daß man unser Volt für dauernd diffamierte. und die Volksernährung zu sichern. 1 tung im Heutaran Pa. jah u seit der Machtergrei=] Und so denken wir an das zweite große Ereignis, Adoff Hitler habe dem Bauerntum wieder seine 44“.". Lantan der nalsrungen gave. Dies sei densen unvergeßlicher Zeuge das Reichsgericht wurde. zwei ewigen Aufgaben gestellt Als der Reichsbauern= ihm keinem Deutichen gelungen jen gsig pv:: vor Es war im dahre 19n., als der Führer hier inmitführer im Juni 1933 vom Führer zum Ernährungs= Voltsgenossen zu einer Einheit zusamme e Hebäudes den Eid darauf ablegte, daß minister berufen worden sei, habe man die von ihm Er habe auch die Grundlau.11ei, geiten den Gesetzen des Lobens und des Reiches eingeleitete Agrarpolitik in weiten Kreisen des deut=sein arteigenes wirkliches Ralsar unerenz Volte die Macht erlangen wolle. Dieser Eid schen Volkes nur als einen Versuch angesehen, die erwachsen könne Der.s=...:.gtldes Führers vor dem Reichsgericht ist heute bereits soziale Lage des Bauerntums zu heben. Bald sei es o. Suru eune. Der Redner dankte Reichsminister eine geschichtliche Tat. zutage getreten, daß Deutschland in seiner Nahrungs=skeit des Recht verkündet und ehütet ha.. Vi gaten aus diesen Tiesen und Höhen des Erfreiheit von den anderen Staaten abhängig war. Dieser] Der Reichsrechtsführer Reichsministe rf, desem Gebäude nun zur alle Zukunst eines Augenblick sei im November 1935 eingetreten. Und erst wer Reichsrechtsführer Reichsminister zu erkennen: Man kann das Rechtsleben eines Volkes dann habe das deutsche Polk, der deutsche Arbeiter, ge Dr. Frank nicht loslosen von dem geschichtlichen Werden dieser]. D3B Berlin, 17. Mai. Vom Deutschen Juristensehen, warum der Führer als eine der beiden vore dankte dem Präsdenten des Reichegrichtes das auck du sgachsoene dat Es albt lein Recht auberhalb toa in. Leigig ist folgendes Telegramm beim Führer dringlichten Aufgaben bei der Machtübernahme die an dieser Stätte der hobe beiliae Gedanke der Unaßz=ldeutscher Baat.2 etgrien Reiches. Es kann kein und Reichslanser eingegangen: Reitung des Bauerntums verküindete. Das Mitel, umshängigleit des Richtertumes hochachalten gordau.:(Putlcdes. Recht auserdalb.,„ Einheitsguschazung, des! Die deutichen Rehtswahrer aler Gaue und Vedie neue Entwiäclung einzuleiten, sei neben dem Erb= und daß hier immer wieder versucht und alichaft ner= Kaate 24.42113113 Sben,gurs lann lein veniches hart, stiher am Deutichen Juritentes 106 in Ergehofgesetz das Reichsnährstandsgesetz und die darin auf= sucht werde, das Vertrauen des Volkes in die deutsche denn dieser Misse des Fühegrgd Funters tünde, vengelt und Tre.„.ven Führer. Wir geloben in unseS·/4 die Prisehahnste der Vie mean ie Kerichgste Bscheseschzuns Heas sich der Raicherechzeuter mutl saes Pecsekauten woilschen Daicnn au u. Lote, Feagis, de, Versagalgzasends ucd danit Wbren Las sestesche.h. ese de ergeliage Alesz, den MAitaldern ds. Zeicheerichtes aus die Fresteove iunz ia dicter Peiesunde diehe elunsge Einselt einat enteren Biaduu dcha u ent be Vorratswirschaft.(wies. Ein startes Reichsgericht, so führte er aus, sei um zur uud um das Heutsche, Recht, ist der Kampf)„u. gag.. Nr.“on“ Auf wirtschaftlichem Gebiet seien große Erfolge nur nur durch die Stärke des Reiches gewährleistet. Der mir-:: gung des Nationalsozialismus.] Der Führer und Reichskanzler hat hierauf mit foldurch Zurückstellung des Eigennutzes hinter den Ge= Reichsrechtsführer gedachte dann derer, die für die nat#g###ß hie alle jene in allen Kultur= gendem Telegramm erwidert: meinnutz zu erreichen. Man werde eines Tages fest= Stärke des Reiches gefallen sind. Racht...... vt wiwi„den Glauben an das Reichsminister Frank, Deutscher Juristentag, Leix stellen, daß die Erzeugungsschlacht nicht nur die Unab=] Nachdem das Lied vom guten Kameraden verklunglgen Mir tännan giec#t der Fulturwelt in sich tra] Die Mitarbeit der deutschen Rechtswahrer am Aufhängigkeit Deutschlands in der Nahrungsmittelversor= gen war, fuhr der Reichsrechtsführer u. a. fort: Einen verleihen de“ de Munsch gzu der#offnenia Ausdruck vanl des natzonalsozialistische,„ Deutschland ist eine der gung des deutschen Volkes erkämpft hat, sondern daß Rechtsglauben von der Stärke, wie der Nationalsozia= seitige Meßgre## Wunsch#. Führers, durch gegen=wichtichten Voraussetzungen für das Gelingen unseres die Erzeugungsschlacht auch eine sozialistische Tat war. lismus ihn gab, hat das deutsche Volk noch nie erlebt.] von den anderen####eden Frieden gu gewährleisten, Miße', grtes,„Ich nehm„dayer Ihr Gelöbnis treuer Zum Schluß eröffnete Eine Zuversicht, daß über unserem nationalsozialisti= Friede und g. Volkern aufgenommen werden möge. Mithilfe an dieser großen Aufgabe Keickasanernschter Balter Daure Pse MLet= Paiz, Grodte 2z. Jianik. astz, salbeg don, Rest Ke aunse Zal. CAashasier Beifelze i Git die 3. Reichsnährstandsausstellung mit einer längeren nicht erleht. Es ist eine Mist::“ 7001 Nachdem die Lieder der Deutschen verklungen nede in der er die neuen Aufgaoben in der Erzeu= micht erleo. Es ist emne Mison an sun als Deuischer waren, wurde die Kundgebung geschlsobe. gungsschlacht auf zeigte. Nachdem das Sieg=Heil auf den Führer begeisterten Widerhall gefunden hatte, beschloß das Deutschland= und das Horst=Wessel=Lied die Feierstunde. Die Gäste machten dann mit dem Reichsbauernführer einen Rundgang durch das inzwischen von Zehntausenden von Bauern belebte Ausstellungsgelände. Reichsbauernführer R. Walter Darré führte in seiner Ansprache u. a. aus: Das landwirtschaftliche Ausstellungswesen hat in Deutschland einen langen und dornenreichen Weg zurücklegen müssen, ehe es sich seinem Zwecke entsprechend in vollem Umfange auswirken konnte. Praktisch ist eine solche Auswirkung aber erst im Dritten Reich möglich DRB Leipzig, 17. Mai. Auf einer Amtswaltertagung des Deutschen Juristentages sprach der Führer der Deutschen Rechtsfront, Reichsminister Dr. Frank. in einer großangelegten Rede über die Arbeit der kommenden Zeit. Man könne, so führte er u. a. aus, mit Fug und Recht sagen, daß wir mit die revolutionäre Kampftruppe der Bewegung geblieben sind. Es kann für kein Ende des Kampfes und kein Ende der Wachsamkeit geben. Wir müssen gerade jetzt so handeln, wo wir uns den stolzen Titel Rechtswahrer erkämpft haben. Denn wir haben ihn erkämpft! Niemand hat ihn uns geschenkt, wir haben ihn uns selbst geschaffen, und wie haben wir für diesen Titel unserer Arbeit gekämpft! (Stürmischer Beifall.) Wer immer an dieser Stelle stehen wird als Reichsrechtsführer, der wird in aller Zukunft sagen können und sagen müssen, daß wir, die erste Generation des deutschen Rechtswahrerstandes, würdig waren des Vertrauens des Führers und des deutschen Volkes. Die Amtswalter jubelten dem Führer der deutschen Rechtsfront, der mit diesen Sätzen kundgab, daß es künftig keinen Juristenführer mehr, sondern nur noch einen Reichsrechtsführer geben wird, mit langanhaltendem stürmischen Beifall zu. Am späten Abend vereinigten sich die etwa 20 000 in Leipzig zusammengekommenen Rechtswahrer in den größten Sälen der Stadt zu Kameradschaftsabenden. Der Reichsrechtsführer ließ es sich nicht nehmen, auf mehreren Kameradschaftsabenden mit seinen Kameraden einige Zeit zu verleben. geboren zu werden. Aber es ist ein noch größeres Glück, Zeitgenosse Adolf Hitlers sein zu dürfen. Wir haben gestern den deutschen Rechtswahrer proklamiert und wir wollen in diesem Rechtswahrer den Wahrer des wahren Rechtes Deutschlands, des deutschen Volkes und der deutschen Volksgenossen sehen. . Dieses Reichsgericht hier ist ein Symbol der Geschichte unseres Volkes. uns Mitwirkun lertion". Do Der Fre gestern Aachen Vierse Am San Autob Gegen Mäda Stock: er Verle in Der Führer an den I1 Juristentag E Der seine einer Friede Exzell unter Difahrts für di merk mit d sten 2 den C Vi tor v die her b Seite gern entgegen und Adolf Hitler. besch a Polens Wehrfähigkeit * Die Aufgaben der neuen polnischen Regierung DNB Warschau, 17. Mai. Die erste Sitzung neuen polnischen Alomnerts Skladkowski fand am Samstag nach der Unterzeichnung der Ernennungsdekrete der neuen Minister durch den Staatspräsidenten und nach der Vereidigung der Minister statt. An der Sitzung, die als sogenannter Kabinettsrat streng vertraulich war, nahm der Generalinspekteur der Armee, General Rydzfmigly, teil, der, wie verlautet en da—weugen eine längere Ansprache gehalgeworden. In der Nachkriegszeit wurden die Grundgedanken Eyths, die im Lehrmäßigen und nicht Messemäßigen, in der Gemeinschaftsnicht in der Einzelwerbung bestanden, wesentlich vernachlässigt. Daher habe ich in meiner Eigenschaft als Reichsbauernführer bei der Eingliederung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft in den Reichsnährstand diese Gedanken voll und ganz wieder in den Vordergrund gestellt. In der Ausstellungswerbung bin ich auch bewußt einen neuen Weg gegangen, indem ich hier in Frankfurt zum ersten Male die Freilandlehrsch Form eines wirklichen Bauernhofes Hessen zeige, Um diesen hessischen Bauernhof gruppieren sich die Acker= und Grünlandflächen. Alles ist Teilgebiet dieser großen Schau, die überwiegend im Zeichen der Erzeugungsschlacht steht. Auch frühere Regierungen versuchten, die landwirtschaftliche Erzeugung im Hinblick auf die Einfuhrersparnis zu steigern. Daß sie ihr Ziel aber nicht erreichen konnten, lag an dem aus ihrer liberalen Einstellung kommenden falschen Verhältnis des Staates zum Bauerntum. Heute können wir sagen, daß der Nationalsozialismus hier von richtigen Voraussetzungen ausgegangen ist. Wir konnten aber nur tun, weil wir uns davor hüteten, uns in die romantischen Träumereien weltwirtschaftlicher Utopien zu verlieren, die seit dem Weltkriege 1914118 nicht mehr in die harte Welt der Tatsachen hineinpassen. Obwohl wir erst am Anfang unserer Arbeit stehen, können wir doch auf den Grundlage einer bodenständigen Tierzucht und Tierhaltung zu bilden. In der nächsten Zeit werde ich mein Augenmerk gerade im Rahmen der Erzeugungsschlacht der Förderung der Landeskultur zuwenden. Die Steigerungen der Leistungen auf dem vorhandenen Kulturboden und die entsprechende Betriebsumstellung würden nämlich nicht ausreichen, um den Nahrungs= und Rohstoffbedarf einer wachsenden Bevölkerung und einer Industrie zu decken, deren Rohstoffbasis bisher zum erheblichen Teil im Auslande liegt. Da müssen wir uns durch Bodenverbesserungen im Inlande die zusätzliche Fläche schafsen, die Neulandgewinnung großen Umfanges muß den Verlust ausgleichen, den uns das Versailler Diktat zufügte, das uns bekanntlich ein Siebtel unserer Bodenfläche raubte. Es wird nicht genügen, daß das Meliorationswesen allein durch die öffentlichen Organe und durch den Arbeitsdienst betrieben wird. Die Melioration muß vielmehr vom Hofe aus in viel stärkerem Maße zur Anwendung kommen. Die Parole„Kampf dem Verderb“ ist stärker in bäuerliche und hausfrauliche Kreise zu tragen. Der jährliche geschätzte Verlust von über einer Milliarde Reichsmark, der infolge mangelhafter Lagerung und Aufbewahrung bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen auf dem Hofe und in der Stadt entsteht, verlangt gebieterisch Verringerung. Ich kündige daher schon an, daß in dieser Beziehung auf dem Gebiete der mir unterstellten sämtlichen Frauenschulen durchgreifende Reformen beabsichtigt sind, die eine zweckmäßige Erziehung unserer zukünftigen Landfrau sicherstellen. Eine für Erzielung des Gesamterfolges nicht zu unterschätzende Rolle spielt die verstärkte Maschinenverwendung, nicht um Menschen zu paren, sondern um ihnen die schwere Landarbeit erleichtern. Deshalb muß die Landmaschinenindustrie mehr Maschinen herstellen, großen Praxis gerecht werden. Die Dritte Reichsnährstandsausstellung ist wieder Schritt weiter zum erstrebten Ziel. Sie will der weltanschaulichen und wirtschaftspolitischen Aufklärung dienen, damit das Landvolk lernt, welche Aufgaben ihm gestellt sind, und wie es diese zu meistern hat. Wir wollen auf diesem Wege weiterarbeiten, stets eingedenk des Grundsatzes, der für unsere Reichsnährstandsausstellung bereits historisch geworden ist: Bessere ist des Guten Feind. Die Ausstellung ist hiermit eröffnet. Ich bitte Sie, nach altem nationalsozialistischem Brauch des Mannes zu gedenken, den wir alles verdanken. Unserem Führer Hitler ein dreifaches Sieg=Heil!“ des und au in aUS Begrüßungsabend der Stadt Frankfurt den Vollmachtsgesetze für den Staatspräsidenten bis zum Dezember d. J. fordern. Eine Rede des Reichsbauernführers DRB Frankfurt a. Main, 17. Mai. Im historischen Kaisersaal des Römer begrüßte am Sonntagabend die Stadt Frankfurt am Main den Reichsbauernführer, Reichsminister R. Walter Darrc, die Mitglieder des Reichsbauernrates und eine Reihe von Ehrengästen, darunter Reichsstatthalter Gauleiter Sprenger und zahlreiche ausländische Bauern und Landwirtschaftsvertreter. Oberbürgermeister Staatsrat Dr. Krebs dankte in seiner Begrüßungsansprache dem Reichsbauernführer dafür, daß die Stadt Frankfurt die dritte Reichsnährstandsausstellung in ihren Mauern beherbergen könne. Als Zeichen des Dankes und der Verbundenheit mit Reichsbauernführer und mit dem gesamten der Oberbürgermeister dem Reichsbauernführer das von dem Altmeister Boehle gemalte Bildnis eines Bauern. Einen Stich des gleichen Meisters, eine heimkehrende Bauernfamilie darstellend, überreichte der Oberbürgermeister dem Reichsobmann des Reichsnährstandes, Meinberg. Reichsbauernführer Darrc, der darauf sprach, ging aus von dem Gegensatz zwischen dem Welthandel und dem Bestreben des Landvolkes, die inländische Ernährungsgrundlage unseres Volkes zu erhalten, wie er der liberalistischen Wirtschaftsentwicklung geradezu naturnotwendig innewohnte. Der Nationalsozialismus aber hätte bewiesen, daß diese scheinbar unvermeidlichen Gegensätze in Wirklichkeit nichts anderes gewesen seien, als die Folgen einer falschen Betrachtungsweise. Der Welthandel sei in Wahrheit nichts anderes als der Leistungsaustausch geschlossener Volkswirtschaften. Jede von ihnen dürfe nur als Gesamtheit betrachtet werden. Nur ihre Gesamtinteressen entschieden über die Gestaltung des gegenseitigen Leistungsaustausches. Dies seien die Grundgedanken der Neugestaltung unserer Wirtschaftspolitik gewesen. So gesehen ergebe sich ohne weiteres, daß von einer notwendigen Gegensätzlichkeit zwischen Außenwirtschaft und Innenwirtschaft, zwischen Welthandel und Landvolk nicht die Rede sein könne. Beide seien vielmehr durch die Marktordnung zu einer organischen Einheit verbunden. Getragen von dem durch Adolf Hitler wieder erstandenen Gemeinschaftsgedanken, finden sich wieder das Landvolk und das Handwerk zusammen, in deren Reihen schon auf Grund der wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinschaftsgedanke in erster Linie lebendig war. Im Landvolk und im Handwerk gab es noch den echten Unternehmer, der für eigene Rechnung wirtschaftete. Er weiß, daß über der Verantwortung für den eigenen Betrieb, für die eigene Gefolgschaft die Verantwortung für unser gesamtes Volk steht. Deshalb trat neben die ständische Ordnung die Ordnung der Märkte. Daß diese Folgerung in der Marktordnung des Nationalsozialismus gezogen wurde, bedeuter die endgültige Wiederherstellung der Gemeinschaft des deutschen Landvolkes mit dem Handwerk. Das Blatt der militärischen Kreise,„Polska Zbrojna“ hebt hervor, daß die öffentliche Meinung sich über die Aufgaben klar sei, die auf dem Gebiete der Stärkung der Wehrfähigkeit Polens aus der internationalen Gesamtlage sich ergeben. Es sei kein Zufall, daß an die Spitze des neuen Kabinetts der General getreten sei, dem Marschall Pilsudsti die Arbeiten an der materiellen Rüstung der Armee seinerzeit übertragen hatte. Nach einem Hinweis darauf, daß Ruhe u Ordnung im Innern die Voraussetzung für eine günstige Finanz= und Wirtschaftsentwicklung seien, schreibt oas Blatt, der neue Regierungschef, der durch und durch Soldat sei, bringe die guten und unerläßlichen Elemente der Disziplin und der unbeugsamen Entscheidung in das Staatsleben. Er werde das große Erbe des Marschalls treu bewahren und dabei die Unterstützung aller Soldaten des Marschalls finden, ob sie in Uniform oder in Zivil seien. Im„Expreß Poranny“ werden als Hauptaufgaben des Kabinetts die Stärkung des Wirtschaftslebens angesichts der notwendigen Ausgabenerhöhung für Wehrzwecke, der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit und das Schaffen von Arbeitsplänen für die neue Generation bezeichnet. Der Kabinettswechsel vom 15. Mai habe das Schiff der Regierung genau auf den Kurs eingevosef Pilsudski vor zehn Jahren vorgezeichnet es verschiedensten Teilgebieten der landwirtschaftlichen Erzeugung beachtliche Erfolge feststellen. Das deutsche Landvolk hat als Dienerin des kommenden Jahre noch um die Erringung der Nahder Begrenztheit wir mit weniger Tie„u höheren Leistungen kommen, damit aber keine Verengung der menschlichen Ernährungsbasis eintritt, ist eine weitere erhebliche Steigerung der Futtererzeugung auf den vorhandenen und hierfür besonders geeigneten Futterflächen notwendig. Dazu muß eine Ausdehnung des Zwischenfruchtbaues treten. Ich werde hierbei unterstützen, die der Erzeugung futtermittel im Inlande dienen. Selbstverständlich ist eine bessere Ausnutzung des vorhandenen Futters durch leistungsfähigere Tiere Voraussetzung. Daß wir die können, zeigt die Entwicklung der letzten Jahre, denn trotz verringerter Kraftfuttermitteleinfuhr ist es doch möglich gewesen, die tierischen Leistungen annähernd auf gleicher Höhe zu halten wie in den Jahren mit höherer Kraftfuttermitteleinfuhr. Das auf der eigenen Scholle gewonnene wirtschaftseigene Futter hat die deutschen Volkes für die große Aufgaben, rungsfreiheit zu erzielen. Angesichts unseres Raumes müssen ren dem Bauernstand überreichte 311 die dem Bedürfnis der ein alle Maßnahmen eiweißhaltiger KraftSchweres Verkehrsunglück DRB Würzburg, 17. Mai. Auf der Höhe der Lindleinsmühle ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall. Eine Zugmaschine mit Anhänger fuhr durch die Vehrbacher Landstraße stadteinwärts. Zu gleicher Zeit kam aus entgegengesetzter Richtung ein Omnibus, nahm eine Kurve zu scharf und streifte dabei den entgegenkommenden Anhänger der Zugmaschine, wodurch die linke Seite des Omnibus' aufgerissen und die Insassen auf die Straße geschleudert wurden. Zwei Personen erlitten o schwere Verletzungen, daß sie auf dem Transport ins Krankenhaus starben. Zwei weitere Personen wurden schwer und eine leicht verletzt. 65 Das D S Kindertuberkulose und des Analphabetentums. Die geKinder ohne Schulunterricht sundheitlichen Schädigungen rühren von dem Umstand „ her, daß die ohne Schulunterricht befindlichen Kinder in Spanien in vielen Fällen zu schwerer Fabrikarbeit herangezogen Swanten werden. Der politische Radikalismus wird durch die mangelhafte Kinderfürsorge der Behörden außerordentlich begünstigt. Die Stadt Barcelona hat verschiedene Pläne für den Bau von Schulen ausgearbeitet, doch sind die Arbeiten dafür bis jetzt weder in Angriff genommen, noch reichen sie dafür Kindern zum Schulunterricht zu verhelfen. Die Schließung der geistlichen Schulen Diese Rummer umfaßl 12 Seiten DRB Madrid, 17. Mai. In der spanischen Presse wird erneut mit Nachdruck auf den folgenschweren Uebelstand hingewiesen, daß Zehntausende von Kindern infolge des Fehlens von Schulen und Lehrkräften sich ohne jede Schulausbildung befinden. Allein in Barcelona, der industriell fortgeschrittensten Stadt Spaniens, gibt es über 50000 Kinder, die ohne jede geistige Erziehung leben müssen. Die Folgen dieses Zustandes, der sich durch die Massenentlassungen des geistlichen Lehrpersonals und durch die Schließung der zahlreichen unter dem Einfluß der Kirche stehenden Schulen in ganz Spanien erheblich verschlimmert hat, ist ein Anwachsen der Zahl der jugendlichen Verbrecher, des Bettelns der Kinder, der Druck und Verlag: Kölner Verlagsanstalt und Druckerei.=G. in Köln. Hauptschriftleiter Dr. Hans Koch; verantwortlich tur Politik und Wirtschaftsteil: Dr. August Wegener; für Kommunalpolitik und stadtkölnischen Lokalteil: Dr Hans 1 Koch; für Unterhaltung und Feuilleton: Werner Höfer; Tsaldaris gestorben fur den Umgebungs= sowie den Provinzteil: Paul Saupe; „ fur den Sportteil: Theo Kirschbaum; für das rechtsDNB Alhen, 17, Mai. Der griechische Staatsmann rheinische Gebiet: Otto Lowig: alle in Köln: für den und Führer der Volkspartes, Ponagiotis Tsaldaris, ist Türener Lokalteil: Hanns Heinz Teipel, in Düren; Bildam Sonntag um.30 Uhr nachts in Athen einem Herz= verantwortliche Ressortleiter; für Anzeigen: Tbeo Müller erlegen. Dse Beisetzung sonl am Dienstagvor Pezirksausgabe Vonn 233 säauggabe Düren 2129.— mittag m Form eines Staatsbegräbnisses stattfinden.(Zurzeiz is. Preisliste Nr. 8 gültig.) aus, allen 50000 AMRHEIN 7 **** ung leutiner iden und npfuns rkeit wir Kalender ben. Sonntag mit Verkehr Hachbetrieb des Tahres 65 uns Montag, den 18. Mai 1936/ Nr. 137 wie ipft! Von 0 bis 24 Uhr telle iller Köln verzeichnete den ersten Den 18. Mai— 1218: Eine große Schuldenmasse und zerrüttete Slnonyer. Jop, ig dise Er iues antrat Sie konmte 215 die Rezterugg bes Crsti), Pestegungen Philipos einem groben Teil ou, geg, Erhistums abzurunvon Heinsberg, den„ne singd würde vielleicht schon den und zu erweitern, um„.i, oa diefe, Schulden esentich gezrinde„ofarten.— zen hatten, wenn sa gewinnbringende Anlagen gesouyr, Bürgertrieges die Nachfolger nicht in den Zeiten 9er..., Graun, wischen Philipp von Schwoven Bojize ung die unschweig durch ihre ungesyu.: I, zu, den alten Schulguns der Verhältnisse immer neue 31. g. in den zehn den gerigt Hätten, Engelbezz ver,.. Spariamseit und Jahren seiner,Tezhezug P tcH grope. Stuex mehr i becmohg. De trrightg, er mit römischen Bürgern, vermindern. So erreichte er., Ausenthalt in Rom die seinem Vorgänger bei dessen Aufentz= gtammen eine große Summe geltey#iumme bewirkte. bos eine Herapsegt, gia d am 18 Mai 1218 das AbPopf Bovoiy,., guoft.ov, zinen hoben WürdenA träger, die Ausruyrung desselben zu überwachen. die * 9 des, Köln, des Ballonsturms Köln 1, der Uhr unter Führung von Willi Key am Ameren bei Der Freiballon gestern um 9 Aachener Tor aufstieg, landete glatt in Viersen an der wolländischen Grenze. Samstagabend entstand An den Dominikanern ein des chen es doch Am halAutobrand. Gegen 13 Uhr stürzte am Sonntag ein 21jähriges Mädchen in der Beethovenstraße aus dem dritten Stockwerk auf die Straße. Mit schweren Verletzungen wurde es in das Hospital eingeliefert. 000 den den. auf den In Maria vom Frieden Eine Kirchenführung festlicher Prägung Katholische Volksverein Köln 1867 beschloß einer Frieden in der Schnurgasse. Die Feier, an der auch Se. sten Meialtäre geworden ist, die man gegenwärtig tor van Kempen einen Vortrag uver die Geschicht de beilde, Fäihrung ereg 65 iseh Les hehscgriscer Seite ergänzt wurde durch Dr.=Ing. Schorn. Die Kirche ist als ehemalige Zagtersjighge vergaut beschuhten Karmeliterinnen im Jahre 1043 Der enrer Beg8— se* sen Kirchenmusikalischer Besuch in St. Vitalis em eil er in In dankbarer Erwiderung v..4g,., Bickendorter chien gestern morgen ver,„Shrhench, um in St. Bitolis Dreitönigenptarre in Müngeroo jeg Hogamts fur die ie musikalische Ausgestaltung eines„Bogrier Männerstorbenen Mitglieder des Mungertrue#### gesangvereins„Lied und Lust“ Zu aler musialischer Erstaufführung. Gestern konnte sachte eine gg e schee le se heege lie ae e scesecheenen e en, a du. u u u u u u e e ae eae eeo e e. enend eun ue ge e ge Mezger ge Höhe zu erklimmen pflegt, nicht nur im Rhein 9eo#tr., der Dhün etwa, nicht tstimmigen gemischten Ehertarium sangen die en n u u un au u u un aunan a a anan gag eo dash dicser Sonzteg einen. leiten e n u das Küsterhäuschen, dise zuie zim Giebelsfurz eite Großfeuer am Weichserhof bn„ sne c bshseshn noch von der Verehrung, die die Ao.. Zing die gölner worden. Wegen der Armut, her, Fcps pollendet we]t,“ Rot= und Kriegsseiten zu diesem Gnadenbibe(Eine Geburtstagsf MM n schshshshesehc ssh hasccn es gsechaselshesiche elie lie ehchesee er eae. ol1g. Photo: Maier Urper Beispiel für viele:„Großverkehr! der res ter so recht beziehungswei Jahres zum ersten betsälte Landstreisen Cdie Aatenethishe, schlecht geknirscht!). Gestern war Nase der nd g .— * und na # es um Sonntags 5• en at er W et, l ersten stromt alle Einw Wir kennen, Gestern war von wir wissen für dieses 97 19 St. zt, en n15 lich 1e 7729 rII, al 17 Tse E 1e n. das ch * 71 nen 9 Photo: Maier 1 # Rraft durch Freudehofs Der Einzug des Weihbis * 1 5 und Frauen ge2 1 ½ U h r. VorStock, Reden. Kölner 1 8 * t 1 e 1 1 0 9 0 Montag, den 18. Mai 1936 Nr. 137 Ueue Tag Betrieb im Maifestzelt Bunt ist die Welt der frohen Samstag=Nachmittage Einmal sind nie im Gürzenich, oann in der Messe, dann im Reichshallen=Theater. Was sich aber immer gleich bleibt, mag der Ort auch wechseln, das ist der große Besuch dieser Veranstaltungen. War das wieder ein Betrieb am Samstagnachmittag in der großen Zelthalle des KdF=Maifestes am Westbahnhof, wohin man diesmal das obligatorische Samstagvergnügen der NS=Gemeinschaft.„Kraft durch Freude" in Verbindung mit dem Kölner Reichssender verleg. att:! Längn vor Beginn war der sogenannte „letzte Platz“ mit dem besten Willen nicht mehr aufzutreiben. Und längst vor Beginn war die Stimmung bereits auf diversen Höhepunkten angelangt: denn ehe sich der Reichssender einschaltete, ließ Toni Witt seine Münchener Oberlandler„tröten“, was die Backen und die Instrumente aushielten. Alles war wieder zur Stelle: Käte Tellheim die Prachtjodlerin, und Hubert Kirsch und Willi Schneioer. die beiden Edelsänger des Kölner Reichssenders: die Funkschrammeln und— natürlich!— die drei lustigen Gesellen. Großes Hallo, als Walter, Hermännchens Freund, mit seinem Vater erschien.— Enä wat et nit all gitt!— Das kann man in diesem Fall wieder einmal ganz besonders sagen. Denn erstens einmal setzten während der Veranstaltung die Lautsprecher in der Zelthalle für kurze Zeit aus, so daß man, umgekehrt wie die Hörer am Lautsprecher, sehen, aber nicht hören konnte. Und dann sah eine 66jährige Frau aus der Euskirchener Gegend, die mit ihrer kleinen Enkelin nach Köln und zum frohen Samstag=Nachmittag gekommen war, nach 53 Jahren ihren Bruder wieder, der mit 17 Jahren in die Fremde gezogen war. Da kann man eigentlich nur immer sagen... Na, ihr wißt schon, was! Treue, Kameradschaft, Gehorsam Weihe des Arbeitsdankheims Ansprache des Reichsleiters des Arbeitsdanks Selbstmorde Sonntagmorgen gegen.50 Uhr tötete ein Kaufmann in seiner Wohnung in Lindenthal seine Ehefrau durch 6 Schüsse aus einer Pistole.35 mm. Alsdann brachte er sich einen Schuß in die rechte Schläfe bei. Da er noch Lebenszeichen von sich gab, wurde er mittels Krankenwagens ins Hospital gebracht. Die Leiche der Ehefrau in die Leichenhalle. Die Ermittlungen der Polizei sind noch nicht abgeschlossen. Am Samstagabend gegen 23.45 Uhr schoß sich auf einer Bank am Apostelnkloster sitzend, ein Dreher eine Kugel durch die Brust. Zwei vorübergehende Personen leisteten die erste Hilfe und benachrichtigten die Polizei, die für Ueberführung ins Krankenhaus sorgte. Es besteht Lebensgefahr. aus des Arbeitsdanks im Festschmi Photo; Maier Statt besonderer Anzeigel — Nach uen, sechreremn ut groder Getaid errnenen wein de tierr ,üher Leben und Tod heute abend 9 Uhr meine innigstgeliebte Gartin, unsere herzensgute treusorgende Mutter. Schwiegermutter. Großmutter Schwester. Schwägerin und Tante Frau Franz Leisten Anna Maria geb. Palm gestärkt mit den hl. Sterbesakramenten der rom.-kath. Kirche im Alter von 66 Jahren zu sich in die Ewigkeit Intiefer Trauer: Franz Leisten, Stadtförster i. R. und Kinder KOLN-GREMBERG(Forsthaus). Köln-Vingst. Köln-Hoheni Aachen. Vlatten d. Zülpich Gemünd den 16. Mai 1936 . 1g. P=ce, ore. 2 Uhr, is der, Plarcksehe 2u KolaelCver. Lesehenhalle des neuen Deutzer Friechote au. Es wird höflichst gebeten von Beileidsbesuchen Abstand zu nehmen. Gestern morgen erfolgte durch den Reichsleiter des Arbeitsdankes, Gauarbeitsführer Kurt von Hertzberg, die Weihe des ersten großen Heimes des Reichsarbeitsdankes. Schon um K Uhr traten in der Trankgasse Abteilungen des Arbeitsdanks, des Arbeitsdienstes, der SA und der Werkscharen an, um geschlossen zum Römerpark zu marschieren und am Kriegerehrenmal eine kurze Weihestunde zu veranstalten. Gauarbeitsdankwalter Harmuth hielt eine kurze Gedenkansprache, worauf die Kolonnen nach der Kranzniederlegung zu dem neuen Kameradschaftsheim am Deutschen Ring zogen und vor dem stattlichen und festlich geschmückten Goldankauf Juwelenankauf. Zahngoldankauf Silberankauf Sil bergeldkauf. 3165 Kellner. Kämmergasse 27(10 493 Gebäude Aufstellung nahmen. Nach der Meldung an den Reichsleiter des Arbeitsdankes„Arbeitsdank und Arbeitsdienst angetreten“, trat Gauarbeitsführer Kurt von Hertzberg auf dem Balkon zur Weiherede ans Mikrophon. Er erinnerte an die Herbsttage des Jahres 1933, wo von einigen führenden Männern des Arbeitsdienstes der Arbeitsdank, dessen Ehrenvorsitz Reichsarbeitsführer Konstantin Hierl übernahm, gegründet wurde. Zwei Aufgeiben habe der Arbeitsdank übernommen, einmal die Sorge für die aus dem Arbeitsdienst ausgeschiedenen Kameraden, zum zweiten Pflege der Tradition und die Fürsorge des Arbeitsdienstes. Früher Freude und Glück gibst du, wenn du der NSB noch heute eine Freistelle meldest! habe man die beiden Begriffe Tradition und Fürsorge nie in Einklang bringen können. Das sei heute anders. Beide hätten eine gemeinsame Wurzel in dem Erlebnis, das Menschen aller Klassen, Stände und Berufe zueinander fanden, wie einst die Kameraden im Schützengraben. Im Arbeitsdank werde nicht nur Tradition gepflegt, sondern Tradition im nationalsozialistischen Sinne, d. h. Kameradschaft der Tat. Ausdruck dieses Willens zur Tat, Ausdruck der kameradschaftlichen Selbsthilfe sei das Kölner Heim. Es sei Wohstätte und Hort der Kameradschaft sowohl für den Arbeitsdienst wie für den Arbeitsdank. Im Namen aller Kameraden des Arbeitsdankes dankte der Reichsleiter allen, die mitgeholfen, dieses Heim zu schaffen, vor allem den Besitzern des Hauses, dem Reichsarbeitsdienst, der Deutschen Arbeitsfront. der Stadt Köln, die mitgewirkt, das Heim auszugestalten und unter deren Schutz es weiterhin stehen werde. Der Arbeitsdank gelobe die drei Tugenden, die Pfeiler des Arbeitsdienstes, zu pflegen: Treue, Kameradschft und Gehorsam. „Das Haus soll“. so ging der Redner zur Weihe über.„den Namen Albert Leo Schlageter führen und Hamit den Namen des Mannes, dessen Leben nur Treue, Kameradschaft und Gehorsam gewesen ist. Ich weihe dieses Haus mit den letzten Worten Schlageters, bevor die feindlichen Geschosse ihn zu Boden warfen: „Mein Deutschland!" Alles das, was in diesen Worten liegt, so schloß der Reichsleiter des Arbeitsdankes, hat der Führer erfüllt. Ihm gilt in dieser Stunde unser Gruß.“ Brausend klang das Gelöbnis der Treue empor. Der Gesang der nationalen Lieder schloß sich an. Gauarbeitsdankwalter Harmuth erinnerte in seiner Schlußansprache an die Pflicht der Insassen, das Heim so zu führen, wie es der Reichsleiter des Arbeitsdankes erwarte. Ein Rundgang durch das Haus beendete die Feierstunde. Im Festzimmer sah man das mit Blumen reich eschmückte Bild Albert Leo Schlageters, vor dem die Gau=Arbeitsdank=Waltung Köln=Aachen einen Lorbeerkranz mit der Widmung„Unierem Vorkämpfer Albert Leo Schlageter in Treue“ niedergelegt hatte. * Am Abend wurde dann aus Anlaß der Einweihung des neuen Heims das kultische Weihespiel„Deutsche Not und Wende“ für den Gau Köln=Aachen vom Arbeitsdank Köln und dem Arbeitsdienst. Abteilung 1/212 Opladen unter Mitwirkung des Kölner Symphonieorchesters und eines Kölner Volkschors uraufgeführt. Das Weihespiel wurde von dem Arbeitsdienstführer Conrad Liß verfaßt und von dem Reichsleiter des Arbeitsdanks Kurt von Hertzberg vertont. Wir kommen auf die Aufführung zurück. MitEhedarlehnsscheine kaufen Sie preiswert bei Möbel-Froitzheim. Köln. Weiden bach 6.(9020 eines F Speisezimmer mit Nußbaum-Ausziehtisch. Polsterstüh len. billig abzu geben. Möbel haus Höfner“. Christophstr. 14 (Gereonskirche) 9024) Stahlmatratzen alle Reparaturen. Schonerdecken. 4 teilige Matratzen. Ehedarlehen. Frei lieferung— Vor orte. van Pee. Neußer Straße 711 18.(9473 SpeisezimmerBüfett neu, modern. 130. Mk., prachtvolle Küche, neu mo dern. 148.- Mk. Broch. Köln Kalk. Kalk-Mülheimer Straße 37 Betten Holz. Metall. kom plett. auch Ratenzanlung. Berren rather Str. 188. Toreingang Linie 19(10327 Speisezimmer Eichen, wenig ge braucht. preis ert abzugeben. Möbel- Walraven. Hlohenzollern n 41(10 403 Spendet für die NSU Esperanto leute Anfänger Steppdecken mit Kraus- und Schafwolle, spott billig. Textilges. 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Seltene Meister des XV.—XVII. Jahrhunderts. Theatermuseum, Köln, Salierring 45 Die Ausstellung„Deutsches Thea ter hinter Stacheldraht“ ist geöffnet werktags von 10—13 Uhr und von 14—18 Uhr. Sonntags von 10—13 Uhr. Städtische Puppenspiele. 17 Uhr „Hänneschen op'r Fahrt nom Glöck“ von Wilh. Boes.— 20 Uhr: Die Teufelsmühle" Heute: Opernhaus: Keine Aufführung Schauspielhaus: 20 Uhr Schwarzbrot und Kipfel v. W. v. d. Schulenburg. Preise N(0,50—.00), E. 22.45 Uhr Dienstag, den 19. Mai 1936 Opernhaus(Tel. 21 08 21) Donna Diana von E. N. v. Reznicek Musikalische Leitung: Eugen Bodart Inszenierung: Erich Bormann Don Diego: Witte; Donna Diana: Tschörner: Donna Laura: Veith; Donna Fenisa: Loos-Werther: Don Cesar: Rasp; Perin. Manager: Knäpper: Don Louis: Alsen; Don Gaston: Schüttler; Floretta; Russart; Masseur: v. Pelehrzim Anfang 20. Ende 22 Uhr Preise N(.60—.00 10. Aufführung der Mietreihe 2 a Schauspielhaus(Tel. 22 60 48) Othello von Shakespeare Inszenierung: Sigfrid Sioli Herzog: Senden: Brabantio: Manz; 1. Senator: Schroeder; 2. Senator: Raaf; Gratiano: Meinecke: Lodovico: Schöner; Othello; Borchert; Cassio: v. Klipstein: Jago: Rouvel; Rodrigo: Ströhlin; Montano: Simshäuser; Desdemona: Klas; Emilia: Franke-Booch Anfang 20. Ende 22.45 Uhr Preise N(.50—.00) 10. Aufführung der Mietreihe 2 b lochparterrehau Lütticher Straße 57. 3 Zim mer. Küche. Diele Bad. per sofort zu vermieten. Be scheid. 723 65 oder beim Haus meister Muller 10 156) 3 Zimmer Küche. Diele. Bad durch Umbau neu geschaffen Rothgerberbach 1— Preis RM 83.— und RM 85.—. Herrichtung nach Wunsch. 72365 (10 202) Euie Riforma-Knoblauchsaft besonders wirksam! -Liter-Flasche RM.50— 4 Fl..— — Knoblauchkapseln— geschmack- u. geruchlos. Dose(40 Stck.) 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Es entstand eine furchtbare Panik, die die Täter benutzten, um in Kraftwagen unerkannt zu entkommen. Drei Juden wurden durch die Schüsse getötet, drei weiDer Ausnahmezustand, der bisher nur über die Jerusalemer Altstadt und die nächste Umgebung verhängt worden war, ist nach den Vorfällen am Samstag auf ganz Jerusalem ausgedehnt worden. Zwischen und 6 Uhr ist der Aufenthalt auf den Straßen verboten. Die Erregung über den Feuerüberfall in dem jüdischen Kino von Jerusalem hält die ganze Stadt in ihren Bann. Die Straßen Jerusalems sind mit aufgeregten Menschenmassen überfüllt. Die Zetungen erklären, daß das Vertrauen der Juden zur Mandatsregierung schwer erschüttert sei, da diese ihre Zusagen für den Schutz von Leben und Eigentum angeblich nicht eingehalten habe. Am Samstag fand eine Besprechung führender arabischer Persönlichkeiten statt, über deren Frgeppis, och nichts bekannt wurde. Von maßgebender arabischer Seite wurde lediglich der Presse eine Erklärung zur Verfügung gestell in der es heißt, daß hergehende Unterbindung der jüdischen Einmondepung nach Palästina keinerlei Vorschläge der k datsregierung annehmen werde. Erstes Originalbild von der Flucht des Negus VERUDP LNTS — # r Der Negus verläßt mit der Kaiserin den Zug in Jerusalem Bild: Pressephoto Ausstellung„Film und Foto“ Am Samstag in Düsseldorf eröffnet Düsseldorf, 16. Mai. Die große Ausstellung„Fum und Foto“, die in sämtlichen acht großen Düsseldorfe Pracsktungehalte an Aden u. u 8 in Anwesenheit : S t a a t e s, d e r und der WirtEbel=Düsseldorf schilzeschichte dieser ersten ing nach dem UmJuni dauert, wurde am Samstagmittag festlich geschmückten Planetarium lreicher Ehrengäste, Vertreter de rtei, der Behörden, der Wehrmacht schaft feierlich eröffnet. Stadtrat derte die lange nationaliozialistischen bewegte Vor Filmausstell und brachte zum Ausdruck, daß heute mit berech em Stolz festgestellt werden könne, daß dar We. und ganz gelungen sei. Er gab ein Bild von dem Hhau der Ausstellung, die in allgemeinverständlicher Form das We- des deutschen Films jeoem Voksgenossen klarmach vortrag des Städt. Orchesters begaben sich die Eyalste zu einem Rundgang in die Aussiclungsgoren Ausstellung gibt ein Bild vom Fümscharfen, der phe graphichen Scharensrune Druck= und Repreduktionsgewerdes, wober... deutiche Eigenart im Vordergrunde neyt. Sie ist schaulich und lebendig, anziehend und vollskümlich und keine lehrmäßige oder akademische Anha totem Wissen. In der ersten Halle wird die Gesch Kinematographie einschließlich des Ton##me Vermit den ausgestellten kinogeschichtlichen anschaulicher Weise vor Augen gefuhrt. Fie sensation in dieser Abteilung— wie überhaupt ie Seniation der Ausstellung— ist hier ein großes n Betrieb befindliches Modell, an dem bruch tigte voll Aufb der hime bis zur Wiedergabe a. Leinwand zu aufnahme bis Jur.—„Dig nächste Halle wird von Vbr. Vum, itherzt inter: aufgebaut st. und in dem man erleben kann, wie die praktische Filmaufnahme vor sich geht. In der anschließenden Halle wird die Bedeutung und die Anwendungsmöglichkeit des Schmalsüms jür die Schule, die Familie, die Reise, die Wirtchaft und die Wissenschaft gezeigt. Eine weitere große der Photographie gewidmet. Man sieht die historische Entwicklung der Photographie, die Ausstellung der Amateur= und Berufsphotographen und die n H a r A b b a t a g r a p h i e i m D i e n s t e d e r P o l i t r k. I n der große: Sonderschau des Druck= und Reproduktionsnem abes ist alles äußerst lebendig gestaltet. Man sieht neben einer in Beiriev veimerichen Papierhandmühle in Be#an homndlicho Druckereimaschinen usw.— ch di.#irmen der Film= und Photoindustrie besonderer unnen ihre Erzeugnisse ausgestellt. Außereem gin; es in der Ausstellung nicht weniger als vier Kinos, deren Vorführungen man kostenlos beiwohnen kann: ein Urkino mit modernes Kino, in dem täglich ein großer Film der letzt zt wird, ferner ein Kino mit interrichtsschmalfilmen und ein weiteres mit Kulturfümen. bindung räten in Der neue österreichische Landwirtschaftsminister ernannt DNB Wien, 17. Mai. Wie amtlich bekanntgegeben wird, wurde der Präsident der Oberösterreichischen Lan deslandwirtschaftskammer, Peter Mandorfer, zum Vundesminister für Land= und Forstwirtschaft ernannt. Reichstheaterfestwoche in München Glänzender Abschlus, mit einer MeistersingerAufführung D9.B München 17. Mai. Die dritte Reichstheaterfestwoche in der Hauptstadt der Bewegung und Hauptstadt der deutschen Kunst, die vor allem dem dramatischen Schaffen nationalsozialistischer Bühnendichter gewidmet war, ist nach eindrucksvollem erfolgreichen auf am Sonntag zu Ende gegangen. hat in Gegenwart vieler führender Männer der deutschen Kulturpolitik und des deutschen Bühnenein überzeugendes Bild von dem hohen Stand naliezialistischer Theaterpflege und Theaterkultur gegeben und hat sich zu einer wichtigen Etappe auf dem von dem Präsidenten der Reichskulturkammer, Reichsminister Dr. Goebbels, so meisterlich gekenazeichneten Weg zum deutichen Nationaltheater gestaltet. seae hat g9#., daß auch auf dem Geviet des geBühnenschaffens die Früchte unbeirrbarer nasozialistischer Aufbauarbeit reiten und das perturvoliti so beder amen Festwoche hat ihre besonDev iombolhasten Abschluß der Verlat lebens nationc samten tional sönliche Gaebbels und Reichsstatthalter General Ritter von Evo sah. Weiter waren erschienen: Der Vizepräsident der Reichskulturkammer Staatssekretär Fun, der dave: rische Ministerpräsident Siebert, der Gauleiter des Traditionsaaues Staatsminister Adolf Wagner, der Präsident der Reichstheaterkammer Ministerialrat Dr. der Präsident der Reichsschrifttumskammer Staatsrat Johst, Gereralleutnant Ticherning, der MünPolizeipräsident SS=Obergruppenführer Frei# von irherstein, Brigadefuhrer Schaub, der Generalinpekteur für das deutsche Straßenwesen Dr. Todt, die Staatsräte Bocpple und Neumaier, der stellverReichspropagandatener icher. der Direktor des Kulturamtes der Stadt München Ratsherr Reinhardt, ferner zahlreiche Mitglieder des Reichskulturme die meinten anderen Besucher der Festvorstellung, mir ioren Damen erschienen waren, und über 160 deut'che Bühnenleiter und Intendanten, und üder Malleck Prof theateriestwoche bildete am Sonntagabend ch Nationaltheater die Festau Wagners„Die Meistersinger führung von Richard von NürnDie Mein ber:“ in einer Neueinstudierung unter der musikalischen###irung von Professor Clemens Krauß und Inszenierung von Kurt Barré mit den Bühnenbildern und Kostümen von Benno von Arent und mit durch Münchener Gesangvereine verstärkten Chören. Das festliche Haus war von kunstfreudigen suchern dicht besetzt, an deren Spitze man desten der Reichskulturkammer, Reichsminister über 111 Heuiche Buhneneenerum Aneen unter ihnen die Generalintendanten Walleck, Prof. Otto Kra#=Stuttgart, Meißner=Frankfurt a. M. und Iltz=Düsseldorf. Eine besondere Ueberraschung hatte die Generalintendanz den Besuchern der Festaufführung mit dem Programmheft geboten, das den Theaterzettel der Münchener Uraufführung der Meistersinger am 21. Jun und die Bilder der Haupidarsteller dieser Uraufführung zeigte. Die Festvorstellung war ein glanzvolles künstlerisches Ereignis, das den wurdigen Abschluß woche bildete. Den Hans Sachs sang Rudolf Bockelmann von der Berliner Staatsoper. Auch die Partie des Walther von Stolzing war in Franz Völker einem Mitglied der Berliner Staatsoper anvertraut, während in Ludwig Weber als Veir Pogner. Adolf Vogel ass Seadrchreiber Beckmesser, Cäcilie Reich als Eva und Karin Branzell als Magdalene führende Kräfte der bayerischen Staatsoper ihre Kunst in schon vom ersten Aufzug an stürmisch berubelten Aurführung stellten. ERAT 31 318 33. MUST Oie ERc det •se GAR #eb 9a # s Stte samt Un gen 4 werd. Cbe 720 Coostuc, eak ohn Ona en S Ch 2a Sah 0 de U IUCK bei te Oeste 0 Seg Te 0 F GSN C SCA V61 Unse Oie e A lechn Methog. Gar 8. die 20c au en M. %8 Jebak gend en O CH Oh FSo EiGan alltag Te FAGr IKEN tion 50 P4470 SPraHh1 e Der abri kat On auf 5 68 KA 8A 95 5 191 4 — Montag, den 18. Mai 1936 (Neue sag Nr. 137“ Kölns Anschluß an die Reichsautobahn Amfahrung durch Liniendreieck Notwendigkeit einer neuen Brücke 7 Starke Entlastung der Innenstadt vom Durchgangsverkehr Am Himmelfahrtstag, also am Donnerstag dieser Woche, wird die erste Teilstrecke der Reichsautobahn im Rheinland zwischen Köln und Düsseldorf durch Reichsminister Dr. Goebbels feierlich dem Verkehr übergeben. Dieses Ereignis wird sich auf die Gestaltung des Verkehrs im Kölner und Düsseldorfer Bezirk in stärkster Weise auswirken. Was die Hansestadt Köln speziell angeht, so wird man ohne Uebertreibung von einer Revolutionierung der Verhältnisse— wenn nicht sofort, so doch in absehbarer Zeit— sprechen dürfen. Ueber die Frage, wie Köln an den Zug der Reichsautobahn angeschlossen wird, handelt in der Zeitschrift„Die Straße“, dem amtlichen Blatt des Generalinspektors für das deutsche Straßenwesen(Volk und Reich-Verlag, Berlin), und zwar in dem soeben aus Anlaß der bevorstehenden Eröffnung erschienenen Sonderheft(1. Maiheft 1936), der Kölner Baudirektor Wilhelm Arntz sehr fesselnd und aufschlußreich: Für Köln mit seiner engen Innenstadt und den schweren Hindernissen, durch welche unter den Auswirkungen der ehemaligen Festungseigenschaft(die Stadt hat von 1880 bis 1920, also im Zeitraum von 40 Jahren, aufeinanderfolgend drei mächtige Festungsgürtel durchstoßen müssen!) die großen neuzeitlichen Eisenbahnanlagen den Straßenverkehr eingeschnürt haben, war es zwingende Notwendigkeit, sich rechtzeitig mit den Wandlungen der Verkehrstechnik auseinanderzusetzen. Das galt um so mehr, als seine weitüberragende Stellung im Eisenbahnverkehr, die es ihm ermöglicht hatte, im 19. Jahrhundert seine alte Stellung als deutsche Handelsstadt von europäischer Bedeutung aufrechtzuerhalten und auszubauen, mehr und mehr gefährdet wurde. Es war eine gebieterische Lebensnotwendigkeit, der Stadt beim Aufbau des Verkehrsnetzes der Zukunft, also im Luftverkehr und Kraftwagenverkehr, die Verkehrslage zu sichern, auf die sie nach ihrem Wesen als Handelsstadt in allererster Linie und weit mehr als andere Städte, deren Gedeihen auf Bodenschätzen oder anderen Wirtschaftsgrundlagen beruht, angewiesen ist. Wenn jetzt das Netz der Reichsautobahn diesen zwingenden Lebensnotwendigkeiten Kölns Rechnung trägt, so darf festgestellt werden, daß darin aus die alten Kräfte der deutschen und europäischen Verkehrslage Kölns Rücksicht genommen worden ist. In Köln wird sich die Linie von Holland über Duisburg—Düsseldorf nach Frankfurt, Süddeutschland und Oesterreich mit der Linie von Frankreich und Belgien über Aachen nach Kassel und Mitteldeutschland und mit der Linie Wuppertal—Münster—Hamburg— Skandinavien einerseits, Trier und Saarbrücken anderseits schneiden. Die beiden letzteren Linien werden ihm auch die Verbindung mit der Reichshauptstadt geben. Eine besondere Ueberlegung erforderte die Art dieser dreifachen Linienkreuzung. Als natürliche Lösung ergab sich die Umfahrung Kölns durch ein Liniendreieck, das aber erst im Laufe der Zeit seine volle Ausbildung erfahren kann. Da in Köln der Verkehr aus dem niederrheinischen Industriegebiet, der auf der rechten Rheinseite von Düsseldorf herkommt, das Rheinufer wechselt und von Köln rheinaufwärts das linke Rheinufer benutzt, spielt die Brückenfrage für diesen Verkehr eine große Rolle. Zurzeit wird er unter Benutzung der linksseitigen Rheinuferstraße durch die Stadt durchgeschleust. Nach Fertigstellung der Autobahn aus Richtung Düsseldorf über Köln nach Siegburg und Frankfurt ergibt sich die Notwendigkeit, im Zuge der Autobahn Kassel—Köln—Aachen mit einer neuen Brücke am südlichen Rande der Stadt auch den unmittelbaren Anschluß an die bestehende Autobahn Köln—Bonn herzustellen. Die Innenstadt wird damit von dem starken Durchgangsverkehr aus dem Industriegebiet zum Rheintal, Ahrtal und der Eifel entlastet. Die dann noch fehlende Dreieckseite, welche die im Bau befindliche Autobahn aus Richtung Hamburg—Münster— Wuppertal nach Trier und Saarbrücken weiterführen soll, muß zunächst der Zukunft überlassen bleiben, obwohl sie für den Anschluß des Kölner Flughasens und des großen Niehler Industriegebiets an die Autobahnen eine zwingende, durch keine andere Lösung zu ersetzende Notwendigkeit ist, Die Anlage dieses Umfahrungsdreiecks hat gerade für Köln mit seinem uralten konzentrischen Stadtaufbau die besondere Bedeutung, daß sie die angestrebte allgemeine Auflockerung und entlastende räumliche Auseinandergliederung des Stadtkörpers entscheidend fördern wird. Dieses Ziel ist auch der bestimmende Gesichtspunkt bei der Wahl der Anschlußpunkte und der Zubringerstraßen für das Kölner Straßengerüst. Die gegebenen Verhältnisse gestatten es nicht, den Anschluß in senkrechter Richtung zu der vorbeiziehenden rechtsrheinischen Autobahn zu suchen. Es würde sonst auch dieser neue Verkehr wiederum unmittelbar in den überlasteten Stadtmittelpunkt und auf die beiden überlasteten inneren Rheinbrücken geleitet werden. Die Aufgabe war, sowohl den von Norden wie den von Süden kommenden Verkehr der rechtsrheinischen Autobahn in schräger Richtung abzufangen und— im Norden über die vorhandene neue Köln=Mülheimer Rheinbrücke, im Süden über die für die Reichsautobahn nach Nachen und den Anschluß der Bonner Autobahn notwendige neue Rheinbrücke — so zum linksrheinischen Köln zu führen, daß er von vornherein sich mit Hilfe der bereits bestehenden großen Verteilerringe verteilen kann, ohne die enge Innenstadt berühren zu müssen. Der auf die linksrheinische und rechtsrheinische Innenstadt angewiesene Verkehr aus Richtung Düsseldorf und Frankfurt wird gleichwohl in glattem Zuge auf zwei neuen Straßenzügen in das Herz der Stadi geführt, die seit langem im Aufbau des künftigen Straßennetzes vorbereitet, teilweise in vorläufiger Gestalt auch angelegt sind, aber nun als Zubringerstraßen der Autodahn deschleunigt zur Ausführung gebracht werden müssen, wobei ihnen auf großen Strecken die ebenfalls seit langem geplante anbaufreie Führung zugute kommen wird. Die Autobahnstrecke Köln—Düsseldorf erhält ihren Anschluß an das Kölner Straßennetz bei dem Gute Schönrath. Es braucht hier nur eine verhältnismäßig kurze Strecke von etwa 850 Meter Länge neu angelegt zu werden, um die große rechtsrheinische Verkehrsader zu erreichen, die auf dem Gelände der früher Mülheim durchschneidenden Eisenbahnanlagen aus den ursprünglich dort angelegten Promenadenringen entwickelt worden ist. Die Finanzlage der Stadt welche durch die Schicksalsumstände ihrer Entwicklung in der Vergangenheit und durch die außerordentlichen Aufgaben ihrer Anpassung an die Erfordernisse der Gegenwart und Zukunft in beispielloser Weise in Anspruch genommen ist, hat es nicht gestattet, die Zubringerstraße in der geplanten Gestalt zum Eröffnungstag fertigzustellen. Der Verkehr muß zunächst mit einer Behelfslösung vorlieb nehmen, welche durch die vorhandenen Unterführungsbauwerke unter den Eisenbahnanlagen und die vorhandene Bebauung bestimmt wird. Immerhin wird der nach Köln einfahrende Verkehr ungefähr im Zuge der endgültigen Zubringerstraße geführt, während der von Köln zur Autobahn strebende Verkehr vorläufig über die Berliner Straße und die vorhandene ehemalige MilitärRingstraße auf einem Umweg zur Einfahrt Schönrather Straße geleitet werden muß. Im endgültigen Ausbau wird der Eisenbahnkörper in einer Doppelunterführung von je 9 Meter lichter Weite für jede Oeffnung bei etwa 40 Meter Länge unterfahren. Der anbaufreie Teil der Strecke bis zum Clevischen Ring erhält in jeder Richtung zwei Fahrspuren und eine Gesamtbreite von 20 Meter zwischen den die Straße begleitenden Grünstreifen. Der Clevische Ring selbst hat eine Breite von 32 Meter zwischen den Baufluchtlinien. Der aus Richtung Düsseldorf kommende Kraftwagenreisende erblickt schon von weitem die Türme des Kölner Domes. Bei seinem Eintritt in die Stadt muß er aber erst den bereits genannten Wall der Eisenbahnanlagen und einen Stadtteil durchfahren, in dem sich die ungeordnete und ungestaltete Industrie= und Verkehrsentwicklung des liberalen Zeitalters verkörpert hat. Es ist nicht möglich hier eine so eindrucksvolle Einführung zu schaffen, wie in manchen anderen Städten, beispielsweise München oder Mannheim. Es wird Jahrzehnte brauchen, um die trümmerhaften Stadtteile aus jener Zeit würdig zu gestalten. Um so wichtiger ist es aber, daß diese Zubringerstraßen soweit als möglich in den Stadtkörper hinein in Grün gekleidet werden. Gerade der Stadtteil Mülheim, der erst im Jahre 1914 mit Köln vereinigt wurde, hat eine Revolutionierung durchgemacht, welche kennzeichnend ist für die atemraubende Schnelligkeit und die Macht der Entwicklungen im Bereich der drittgrößten Stadt Deutschlands, aber zur Verheilung ihrer klaffenden Wunden und Entstellungen noch größerer Kräfte bedarf. Hausgemeinschaft im Mietshaus Von der Tagung der rheinischen Haus- und Grundbesitzer Wuppertal, 17. Mai. Anläßlich des Verbandstages des Verbandes rheinischer Haus= und GrundbesitzerVereine e. V. in Wuppertal fand am Sonntagvormittag im Thalia=Theater in Wuppertal=Elberfeld eine öffentliche Tagung statt, zu der zahlreiche Vertreter der der Behörden, der Wirtschaftsorganisationen und Delegierte der einzelnen Verbandsvereine erschienen waren. Der Verbandsleiter von Detten unterstrich in seiner Begrüßungsansprache die Bedeutung des Hausbesitzes, der 17,5 Millionen Haushaltungen Unterkunft und Wohnung biete, einen bedeutenden Teil des Volkseinkommens durch seine Hand fließen sehe, gewerbliche Räume in großer Zahl zur Verfügung stelle, eine große Verantwortung als Treuhänder und Sachwalter fremder Kapitalien und Spargelder trage, sowie große Aufträge der deutschen Wirtschaft zukommen lasse. Die Maßnahmen der nationalsozialistischen Regierung, Gebäudeinstandsetzungsmaßnahmen, die Anpassung der Hauszinssteuer und Grundsteuerlasten an die Ertragsverhältnisse und die Zinssenkung hätten die Lage des Hausbesitzes gebessert, wenngleich noch nicht alle Wünsche in Erfüllung gegangen wären. Jedoch seien alle Maßnahmen von einer positiven Einstellung zum Grundeigentum getragen. Besonders erfreulich sei es, daß der Wohnungsbau, dem Bestreben der Reichsregierung entsprechend, die private Initiative zu heben, wieder zum großen Teil in den Händen privater Bauherrn liege. Professor Dr. Arnhold(Berlin), der Leiter des Amtes für Arbeitsführung und Berufserziehung in der DAF, sprach über das Thema: Betriebsgemeinschaft und Hausgemeinschaft als Grundlage der Volksgemeinschaft wobei er u. a. unterstrich, daß der Gemeinschaftsgedanke, der die Betriebsführung und Gefolgschaft umfasse, als Kraftquell auch auf dem Gebiete des Wohnwesens Wurzeln fassen müsse. Wie der Begriff der Werksgemeinschaft lebendig geworden sei, müsse auch der Begriff der Hausgemeinschaft blutvoll wachsen. Wenn heute noch Streit und Hader in manchem Mietshaus herrsche, so sei das nicht nur eine Folge des Raummangels, sondern vor allem der mangelnden Gemeinschaft. Der Hausbesitzer dürfe seine Stellung nicht als ein bloßes Geschäft ansehen. Er müsse den Mietern gegenüber sich als Führer fühlen, der die Aufgabe habe, zu erziehen, mit Klugheit den häuslichen Frieden wieder herzustellen und den Mietern das Verständnis dafür zu öffnen, daß Besitz eine vorgeleistete, ersparte Arbeit sei. Es sei zu erwägen, ob nicht auch ähnlich wie Werkszeitungen entsprechende Zeitungen für die Hausgemeinschaften zu schaffen waren, und zu prüfen, inwieweit z. B. in Form der verpflichtenden Nachbarschaft die heute noch vielfach vorherrschende Interessengemeinschaft innerhalb der Häuser überwunden werden könne. Universitätsprofessor Dr. Most(Duisburg) machte darauf aufmerksam, daß die Leistungen des Hausbesitzers auch in der Vergangenheit angesichts der schnell wachsenden Städte groß gewesen wären. Freilich sei auch er ein Kind seiner Zeit. Daraus seien die Mängel in der Haltung zu verstehen. Bei ihrer Bewertung dürften aber die Schwierigkeiten der damaligen Lage für den Hausbesitz nicht übersehen werden, der in eine lebensbedrohende Schere zwischen wachsender Belastung, zunehmender Besitzentwertung und steigender Schwierigkeiten auf dem Kapitalmarkt gekommen sei. Der Hausbesitzer müsse sich nicht nur als Sachwalter deutschen Volksvermögens, sondern zugleich als Menschenwalter fühlen. Aber auch der Mieter habe die Pflicht, seine übernommenen Verpflichtungen anständig zu erfüllen, die ihm anvertrauten Werte pfleglich zu behandeln und den Lebensnotwendigkeiten des Hausbesitzers gebührend Rechnung zu tragen. Verbands=Geschäftsführer Dr. Heßberg(Köln) beleuchtete das Mietsrecht am 1. Mai auf Grund der Aenderungen des Reichsmietengesetzes und des Mieterschutzgesetzes und unterstrich, daß mit der Aenderung der Lockerungsbestimmungen zugleich eine Klarstellung und Vereinheitlichung des Mietnotrechtes erfolgt sei. Bei der jetzt erfolgten Neugestaltung des Reichsmieten= und des Mieterschutzgesetzes sei die grundsätzliche Einstellung des Gesetzgebers eine völlig andere als in früheren Zeiten gewesen. Wenn sich alle an der Wohnwirtschaft Beteiligten der tatsächlichen Verhältnisse im Geiste der Hausgemeinschaft bewußt seien, dann könnten bei der Anordnung des Mietsnotrechtes die Folgen vermieden werden, die sich früher aus der Beurteilung des Hausbesitzes ergeben hätten. Dobei sei festzustellen, daß die meisten Kündigungen in den vergangenen Jahren von Mietern ausgingen. Der Haus= und Grundbesitz habe grundsätzlich Interesse an seßhaften Mietern. Ein beträchtlicher Rückgang der Auseinandersetzungen zwischen Vermietern und Mietern sei seit 1933 festzustellen. Bei objektiver Beurteilung der Bedürfnisse beider Teile, der Mieter und der Vermieter, müsse eine Ersetzung des Notrechtes durch ein Dauerrecht möglich werden. Siedlungsbau ist soziale Tat Dr. Ley weiht die DAF-Siedlungen im Wurmrevier NSG Würselen,(Landkreis Aachen), 17. Mai. Wie das Gaupresseamt bereits vor einigen Tagen weldete, wird der Reichsorganisationsleiter und Reichsleiter der Deutschen Arbeitsfront, Pg. Dr. Robert Ley, die DAFSiedlungen im Wurmrevier einweihen. Die Siedlung Würselen umfaßt 100 und die Siedlung Uebach 127 Stellen. Die Siedlungen sind ein soziales Werk der Tat, das dem Bergarbeiter im Aachener Kohlenbecken wieder eine Verbindung mit der Scholle geben soll. Die glückliche Lage der Siedlung Würselen zu dem Arbeitsplatz, dem Kohlenbergwerk, vermittelt den Siedlern, die aus neun verschiedenen Gemeinden ausgewählt wurden, täglich eine größere Freizeit bis zu drei Stunden, denn die meisten hatten früher einen Anmarschweg zur Arbeitsstätte von etwa—1½ Stunden. Einzelne Stellen sind bereits am 15. Mai bezogen worden, während die übrigen Siedler nach der Einweihung ihr neues Heim erhalten. Die Baugeschichte, die im folgenden kurz dargelegt ist, dürfte von allgemeinem Interesse sein. Siedlung„Würselen" Lage der Siedlung: Die Siedlung wurde errichtet auf einer freien Fläche zwischen der Grube Gouley und der Schweilbacherstraße. Das Gelände ist städtebaulich und siedlungstechnisch denkbar günstig. Das rund 55 Morgen große Gelände hatte aber nicht weniger als 116 verschiedene Besitzer. Die ersten BeOpfer für die Jugendherbergen Photo: Maier Am Samstag und Sonntag wurde auch in Köln nach Kräften zugunsten des Jugendherbergswerks gesammelt; Jungvolk und BDM taten, was in ihren Kräften stand, und schließlich konnte man diejenigen nahezu zählen, die nicht die kleine Blume als Zeichen gespendeter Gabe trugen kartoffeln, Dünger usw. für jede Siedlerstelle 80 Stück Hochstämme und Beerensträucher. Für die Tierhaltung wurde für jede Siedlerstelle: 1 Schwein. 1 Schaf und 6 Hühner vorgesehen, die die Siedler, aus bestem Zuchtmaterial, erhalten. Die inneren Stalleinrichtungen sind bis auf den letzten Futtertrog mit eingebaut, um von vornherein eine fachgemäße Tierhaltung zu gewährleisten. Siedlerauswahl: Die Bewerbungen für die Siedlung Würselen waren durch die günstige Lage der Siedlung zur Zeche und zur Ortschaft sehr zahlreich. Von den 350 in die engere Wahl gezogenen Bewerbern wurden nach eingehender Prüfung durch einen Dreierausschuß und den Sozialberater des Reichsheimstättenamtes 100 als geeignet erscheinende Siedler ausgewählt und ihnen der Siedlereignungsschein ausgehändigt. Alles spricht dafür, daß sie sich des aus Mitteln der Deutschen Arbeitsfront erstellten Siedlerhauses würdig erweisen, das heißt, Haus, Stall und Garten so in Ordnung halten, wie es vom Siedler im Allgemeininteresse verlangt werden muß. Siedlung„Uebach“ Lage der Siedlung: Die Siedlung Uebach schließt sich unmittelbar an eine Siedlung bei Boschelen an. Abgesehen von dem wirksamen baulichen Abschluß, tritt hier die alte Auffassung der früheren Siedlung: Reihenhäuser, nicht genügende Landzulage, viel zu geringe Stallgröße, Mieter usw. gegenüber der neuen Siedlung der Deutschen Arbeitsfront klar zutage. Planung und Stellenzahl: Da in der bestehenden Siedlung Boschelen Kirche und Schule bereits vorhanden sind, ist bei der Planung die unmittelbare Verbindung mit der bestehenden Siedlung durchgeführt worden, und zwar durch Verlängerung einer bestehenden Straße, die sich in Form eines Platzes in der neuen Siedlung erweitert. Es wurden fünf verschiedene Typen gewählt. Als Material wurde ebenfalls, wie in der Siedlung Würselen, Ziegelstein verwandt Gartenwirtschaft und Tierhaltung: Ebenfalls wie in der Siedlung Würselen wurden die Gärten in Gemeinschaftsarbeit mit den Siedlern planiert, bei Notwendigkeit Bodenverbesserungsmaßnahmen durchgeführt und die Pflanzung vorgenommen, so daß zusammen mit dem Haus auch der Siedlergarten fertiggestellt ist. Geliefert wurden außer Saatkartoffeln, Dünger usw. für jede Siedlerstelle: 80 Stück Hochstämme und Beerensträucher. Tierhaltung wie in Würselen. Siedlerauswahl: Die Siedler setzen sich durchweg roeitern zurammen, die auf der Zeche „Karl=Alexander" beschäftigt sind, die auch das Gelände kostenlos zur Verfügung stellte. Einweihungstermin vas Gauheimstättenamt dem NS=Gaudienst mitteilt, wird die für 24 Mai vorgesehene Einweihung der DAF=Siedlungen in Würselen(Landkreis Aachen) und Bebach(Großkreis Geilenkirchen=Heinsberg) durch den Reichsorganisationsleiter Dr. Len um wird in Gürza#., erschoben. Der neue Termin wird in Kürze bekanntgegeben. mühungen, hier eine Siedlung zu errichten, schienen wegen der Schwierigkeit der Geländebeschaffung unmöglich. Nur durch das eifrige Bemühen aller Stellen, insbesondere der Stadt Würselen, gelang es, sämtliche Eigentümer zu einem Verkauf oder zu einem Umtausch des Landes zu bewegen. Die Errichtung einer Siedlung war in Wür'elen durch die dringende Notwendigkeit der Beschaffung von Wohnungen gegeben. Planung und Stellenzahl der Siedlung: Die Siedlung ist in der Planung ein geschlossenes Ganzes und bildet ein ineinandergefügtes, festes Bild. Der erste Bauabschnitt, der fertiggestellt ist, umfaßt 100 Stellen. Zur Ausführung gelangten vier verschiedene Siedlerhaustypen, die auf Grund der gesammelten Erfahrungen bei den ersten Bauabschnitten durchgebildet worden sind. Als Material wurde Ziegelstein verwendet und somit der heimischen Bauweise Rechnung getragen und der angrenzenden Ziegelsteinindustrie Arbeit gegeben. Die Häuser wurden geschlämmt und die Fensterrahmen aus Eichenholz hergestellt, um dem Haus längste Lebensdauer zu geben. Gartenwirtschaft und Tierhaltung in der Siedlung: Die Gärten sind in Gemeinschaftsarbeit mit den Siedlern planiert worden, bei Notwendiakeit wurden Bodenverbesserungsmaßnahmen durchgeführt, auch die Pflanzung wurde bereits vorgenommen, so daß zusammen mit dem Haus ebenfalls der Siedlergarten fertiggestellt ist. Geliefert wurden außer SaatAufregung im 30o Ueberfallkommando auf Löwenjagd Mannheim, 17. Mai. Am Freitag brach im Waldpark=Zoo der Löwe Rex aus und rannte fauchend und beutegierig durch den Tierpark, in dem sich zum Glück um diese Zeit keine Besucher aufhielten. Der Wüstensohn sprang ein Shetland=Pony an, das ihm in den Weg kam und riß es so schwer, daß es abgeschossen werden mußte. Da niemand riskierte, die wütende Bestie einzufangen, alarmierte man das Ueberfallkommando, zumal die Möglichkeit eines Ausbruchs des Raubtieres aus dem Zoo gegeben war. Bei der Treibjagd, die das Ueberfallkommando veranstaltete, wurde Rex das Opfer einer gut gezielten Kugel. Feine Nummer Haftbefehl gegen einen Volksschädling .=Gladbach, 17. Mai. Durch Haftbefehl wurde hier dem Treiben eines Volksschädlings ein Ende gemacht. Es handelt sich um einen Möbelhändler, der durch schwere Betrügereien meist junge Brautpaare schädigte. Er nahm Ehestandsdarlehensscheine an, ohne dazu berechtigt zu sein; außerdem verkaufte er Möbel, auf die von Käufern bereits Anzahlungen geleistet und die er nur noch bis zum Abruf in Verwahr halten sollte, an andere Käufer weiter. Wenn er dann von dem ursprünglichen Käufer zur Lieferung aufgefordert wurde, lieferte er kurzerhand andere Zimmereinrichtungen, wobei die Einzelstücke teilweise nicht einmal zueinander paßten. Montag, den 18. Mai 1936 Lang, lang ist's her ** 0 Nach farbigem Gefecht siegt die glückliche Platzelf NNeue Tag Italien-Österreich:2 der Elf vollkommen daneben griffen. So erblickte man in den Reihen des Meisters neben Leers den PhönixVerteidiger Emscher und als linken Läufer Balous vom KBC, der übrigens der beste Spieler des Feldes war. Euler stand wieder im Sturm und dirigierte ge—schickt Angriff und Abwehr, ohne allerdings seine letzte Roln. Wenn nun um Sumstagnreur vinhenht hundert Form zu zeigen. Der kleine Rick im Lindenthaler Lauf sahende Zuchauer den Weg zum Holichen Weden= harte sich unerbitlich an seine Fersen geheftet und ließ 4 te I.#n man dies nur bedauern. den Kapitän der Sülzer nicht zur Entfaltung kommen, so daß Viere, Lauscher, Broich und Ecks die Tore treten mußten. Wenn diese nun nicht gefallen sino, dann hat daran die Verspieltheit dieses Quartetts ein Großteil Schuld. Immer wieder verfingen sich beson—.„„„„„ Sicherhoit“ ab 99-k0 B:1 Das Zusammentreffen dieser beiden Mannschaften gleich, ob im Punktekampf oder im Gesellschaftssp. war einmal das Ereignis für das fußballbegeisterte Köln. Wenn nun am Samstagabend vielleicht hundert zahlende Zuschauer den Weg zum oyllischen Weidenpescher Park fanden, so kann man dies nur bedauern. Wir verneinen ein Absinken des beiderseitigen Könnens und behaupten, daß lediglich eine übersteigerte Sensationslust der Grund des mangelnden Interesses ist. Während die Klettenberger bis auf den kranken Busch in bester Aufstellung sich vorstellten, hatten die Rotweißen einige Ersatzeinstellungen vornehmen mussen So vermißte man Dr. Vogel, Moog 2. Schneider und Geipel. Aber wie der Spielverlauf lehrte, waren einige Posten sehr gut ausgefüllt. Vor allen Dingen machte der linke Flügel des KsC Freude. Hier standen in Hilgermann und Leymanns zwei Nachwuchsspieler, die bestes Fußballverständnis verrieten, und von denen vor allen Dingen der Linksaußen durch schnellen Start und gute Flanken angenehm auffiel. Um so mehr enttäuschte Lange als rechter Verbinder. Was dieser Mann verdarb, gung selbst nicht mehr auf die bekannte Kuhhaut. Paulus litt naturgemäß unter dem völligen Versagen seines Nebenmannes, hätte aber trotzdem durch schnelleres Flanken und auch durch größeren Eifer manches wettmachen können. Koch pielte wie einst im Mai, und Moog 1 fühlte sich auf dem Mittelläuferposten anscheinend recht wohl. Am wirksamsten war er unbedingt dann. wenn er offensiv wurde. Die reine Blockierungsstellung liegt ihm nicht recht. Marx entwickelte sich zu einem brauchbaren Verteidiger, der bald mit Schneider ein gutes Paar abgeben sollte. Kogel zeigte sich allen Situationen gewachsen, hatte allerdings in manchen Fällen reichlichen Dusel. Fraglich ist beim KSC immer noch die Stellung von Haubs, dem noch sehr viel zu einem guten Sturmführer fehlt. Hauptsächlich war seine geringe Aktivität zu bemängeln und seine falsche Stellung bei der Ballannahme. Die Stärke des KBC lag in der Hauptsache in der Hintermannschaft, einschließlich der Läuferreihe. Im Angriff standen zwar durchweg talentierte Leute; sie fanden aber nicht immer den notwendigen Konnex. Sonst wären wohl mehr Situationen erfolgreich ausgenützt worden. An Mangel an Gelegenheiten hatten sich die fünf wayrlich nicht zu beklagen. Der Spielverlauf stand vor der Pause im Zeichen einer leichten Ueberlegenheit der Klettenberger. Aber trotz allen Eifers fehlte im Strafraum des Gegners doch der letzte kämpferische Einsatz Nach dem Seitenwechsel hatten die Platzherren unstreitig meyr vom Spiel. Doch auch hier mangelte der Mann, der herzhaft hinhielt. Erst die letzte Viertelstunde sollte die drei Tore bringen. Dumoulin brachte die Klettenberger in Führung, die bald Leymanns durch schneidigen Schrägschuß ausglich. Kurz vor Schluß war es wiederum der linke Flügelmann der 99er, der das zweite Tor vorbereitete. Seinen Flachschuß ließ Engels gleiten, so daß Haubs und Paulus mit dem Ball nur ins Tor zu stolpern brauchten. Herr Tafchke hatte anscheinend nicht seinen besten Tag. Vork. Experimente hier und da Blau=Weiß— Sülz 07:2 Wer vor Wochenfrist beide Mannschaften spielen sah, wird festgestellt haben, daß das Sülzer Aufgebot diesmal schon entschieden besser war, und daß auf der anderen Seite die Lindenthaler bei der Neuaufstellung Der 10. Fulsball-Länderkampf im Stadion von Rom 50000 Zuschauer! ders Viere und Lauscher in dem„auf Sicherheit" aogestellten Spiel der Blauweißen. Ausgesprochen groß darin war hier aber lediglich Stövesand, der als linker Läufer geschickt nach innen lief, sobald es die Lage erforderte. Im übrigen verteidigte Kaufmann für Gromer, wurde aber dafür beim Aufbau vermißt. Schwach, sehr schwach war der blauweiße Angriff besetzt, und es zeigte sich einmal mehr, daß Drack auf die Daue kein Stürmer ist, zumal wenn er wie vorgestern, durch einen völlig kopflosen Sturmführer in Mitleidenschaft gezogen wird. Unter dem letzteren Umstand litt offensichtlich die ganze Mannschaft. So fanden die Außenstürmer Miethe und Dichant keine Gelegenheit, aus sich herauszugehen, und Plug blieb es vorbehalten, sich selbst die Bälle zu holen. Alles in allem: Kein Wunder, daß Sülz durch Lauscher und Broich nur zweimal ins Schwarze traf, obschon man zeitweise drückend überlegen war. und zweitens, daß Lindenthal nur durch einen Zufall einmal zum Ausgleich kam. Die Leitung des schiedlich, friedlichen Abendtreffens lag bei Eschweiler(vom Platzverein) in besten Händen. Spion. Glücklicher Sieger Phönix— Rhenania:2 Nach dem jüngsten:=Siege der österreichischen Nationalmannschaft über England sah man den. Zusammentreffen zwischen Oesterreich und Italien in Rom mit größter Spannung entgegen. Italiens Verbandskapitän Pozzo, der seit einiger Zeit mit Besetzungsschwierigkeiten zu tun hat, war nicht umsonst als Beobachter in Wien gewesen. Denn man hatte der neugebildeten Mannschaft der„Azzurri“ dieses Unenthieden nicht zugetraut. Dos Spiel gue iez toenz## regend. Oesterreich ging durch den(für eingestellten Jerusalem mit:0 in Führung. I kam vor der Pause durch Demaria zum Ausgleicsirei= fer. Als eine Viertelstunde vor Schluß Oesterreich durch tsichen die guseleler Zoihauer ibee Mansthrt. immer wieder an. Und wirklich, 6 Minuten vor Schluß glückte Bastinati unter ungeheurem Jubel der Gleich Von den bisherigen 16 Länderkämpfen hat bei 4 Unentschieden Italien erst 3, Oesterreich 8 gewonnen. Englische Niederlagen Die Gastspiele englischer Berufsfußballmannschaften auf dem Festland verlaufen zum mindesten wechselvor. So wurde der FE Liverpool, der vorher die Prager Kombination Sparta Slavia mit:2 besiegt hatte Agram durch den südslawischen Meister Gradjanst überraschend hoch mit:5(:2) geschlagen.— E schleierhaft mutet an, daß Huddersfield Town sich in Kopenhagen nach einem:=Siege über eine da: ter. Als eine Viertelstunde vor Schluß Venertenz:#7. Lit unn gegen die Städtemannschaft eine den zweiten Treffer des mit einem Schrägschuß erfolg nische.—, reichen Linksaußen Viertl dem Siege zuzusteuern schien,.=Niederlage keistere. Gauliga ist Trumpf! Kölner BV 07— BfR Köln:7 all.— In der 285. Minute kamen 2. Gelben zu ihrem ersten Tor. Eine Flanke von links ließ Kolzem zur Mitte, und der kleine Brodesser hatte wenig Muy lresSg, Setheb lesizers engr'ie. Acdhen echt der sien, dem Anstoß gelang den Friesdorfern durch Ehrentor, das er durch einen Kopfball fur Hirsch d So ist nun mal der KBV, diese unberechenbare Mannschaft vom Vorgebirgstor. Einen Sonntag himn hoch jauchzend, am nächsten Sonntag wie en:: Ehrentor, das er durch einen Roffenn# Fe### Kreisligamannschaft. Seegark und Müntzer sehlten aller=„al unhaltbar, erzielen konnte. Troßz merkacher dinas: von bekannten Spielern brackten die Rechte= sibterlegenheit der Gastgeber, die bis zur Pause anhielt, rheinischen auch nur Weber(rechter Verteidiger!), Macha, waren Erfolge nicht meyr zu verzeichnen. Kellershohn, Stadtfeld(Läufer), Gladbach, Becker und Pütz heraus. Aber selbst diese Garnitur— in also mehrere Stammspieler auf ungewohnten Dieses Spiel war der Auftakt der großzügig aufgezogenen Werbewoche anläßlich des 25jährigen Bestehens des FC Phönix Die außerordentlichen Bemühungen, die u. a. auch zur Verpflichtung des Niederrhein=Exmeisters. Bile Benrath, führten, hätten einen besseren Resuch verdient gehabt. Mit den spielerischen Leistungen konnte man in Anbetracht der drückenden Hitze zufrieden sein. Man mußte sich besonders über den äußerst schnellen Verlauf im ersten Spielabschnitt wundern, wo beide Tore ständig in Gefahr waren. E wurde zeitweilig sogar äußerst forsch zur Nache gangen, was den Patzverweis von Effertz, den Rhenanen=Mittelstürmer, zur Folge hatte; unter Berückstanden— genügte vollkommen, dem Gegner keinen Augenblick eine Chance für den Sieg zu lassen. Schnell liegt der BfR durch drei Treffer von Becker, Pütz und dem Mittelstürmer 310 in Führung. Der vierte Erfolg wird wegen Abseits(?) nicht gewertet, und ein klassischer Kopfball(bestimmnt 1 Tor wert) des klein Becker zischt am Pfosten vorbei. Döhmers Ersatzmann läßt sich unnötigerweise über die Linie drangen. Giae= rejunieren, Eus Ergromt bach macht den Fehler schnell durch Nr. 4 wett. Die diese wurden alle verpaßt. Blauen sind viel besser. Trotz der schwachen Leistung des!## inken Verteidigers suchen die Platzleute mit ihrem ken Flügel bei dem stärkeren und schnelleren Weber durchzustoßen. Auch später hält die Elf des Gauligisten das Spiel in der Hand. Durch den Mittelstürmer rappelt es zum PER Nach Seitenwechsel versuchten die Friesdorfer durch dauernde Angriffe zum Ausgleich zu kommen, aber für den bis dahin linksaußen spielenden Stuch hatte mon Kolter eingesetzt, der die an ihn gestellten Erwartungen keineswegs erfüllte und daher vollkommen ausfiel. Die Gelben Dagegen können Tor vorlegen und damit den Sieg sicherstellen.# viertes Tor von Brodesser, der in guter Manier durchaina und einschießen konnte, wurde vom Schiedsrichter wegen Handspiels nicht gegeben. Die Friesdorfer hatten zwar noch einige große Chancen, meist aus resultierend, das Ergebnis günstiger zu gestalten, aber estürmer, dur Folge hattez, unter Veruch,..,m Male, bevor Sessenhaus Schwinges Flanke schtigung der Ortsrivalität eine vielleicht etwos 3u, bzieg perwertet. Noch zwei weitere Einchläge(Marke Pütz), Schiedsrichter=Entscheidung. Nach dem Wechsel liep geg f. u.9 vollauf verdient das Tempo verständlicherweise merklich nach; dennoch a Lai Ai. Tore Hoc Jades oas Tempo verstalwlicherweie wurden in diesem Abichnitt die Tore des Tages erzielt. Zunächst gehen die„Veilchen“ durch Ney in Führung. Ein Mißverständnis zwischen Sebetzky und Enden führt durch Götz zum Ausgleich. Wiederum legen die Rhenanen ein Tor vor. Diesmal ist es Kilb. der einen Handelfmeter sicher zum Erfolg auswertet. Der abermalige Gleichstand wird ebenfalls durch einen ElfmeterStrafstoß herbeigeführt. Dieser Entscheidung lag allerdings ein krasser Irrtum des Spielleiters zugrunde. Im allgemeinen erwartete man im vorliegenden Falle einen Strafstoß gegen den Platzverein; denn Ender im Rhenanentor war klar der Leidtragende. Nachdem hüben wie drüben mancher Erfolg versiebt wurde, gelingt es Götz, mit sattem Schuß das Endergebnis herzustellen, obschon ein Unentschieden der beste Ausklang gewesen wäre. und BfR siegt:2 vollauf verdient Und Schiedsrichter Sturm schwitzte mächtig. schwer war es für ihn keineswegs. Argus. Derby“ in Godesberg Friesdorf— Godesberg 08:3 Wettkampf der Reichsbahn-Werkstätten Ausbesserungswerk Opladen gewinnt den Wanderpokal #fd. Minnos und Opladen liegen konnte Gute Leistungen wofif die Giste das Spielgeschehen in die Friesdorfer To stürme Anariffe zu erwehren. Der Gästesturm schien in Hochform zu sein, denn die vier kleinen Stürmer, die unter der guten Führung des erfahrenen Kolzem standen, heizten dem Friesdorfer Torhüter tüchtig ein. Eine verkennbare Feldüberlegenheit der„Gelben“ war nicht leugnen, wenn auch die Friesdorfer mitunter Zuch, bruchartige Angriffe vortrugen, die an Gefährlichkeit ebenfalls nichts zu wünschen übrig ließen. Erst Mitte der Halbzeit kamen die Friesdorfer mehr auf und ver standen sich aus der Umklammerung in etwa zu befreien. Einige gute Kopfbälle des Mitteistürmers Heinemann verfehlten knapp ihr Ziel, anderseits hatte der Tochüter P turer..—-. Der Sieg des Godesberger FV ist als verdient zu bezeichnen. In Schnelligkeit waren sie vor allein. dem Bezirksklassenneuling klar überlegen. Tus Höhenhaus— SC Preußen:3 In dem Kampfe der bisher durch zwei Klassen getrennten Gegner gab es zwei verschiedene Halbzeiten. Zuerst hatte der Platzverein das Kommando und konnte auch durch Linksaußen Weber. Halblinken Becker, Selbsttor des Gegners und durch einen Treffer des Halbrechten Jeschke bis zur Pause mit:0 in Führung gehen. Dann wechselte aber das Bild. Die Dellbrücker, die mit einer völlig umgebauten und jungen antraten wurden überlegen und konnten bis auf einen Treffer aufholen. Berücksichtigt muß allerdings werden, daß verschiedene Spieler von Höhenhaus während der Nacht noch ihren Berufsverpflichtungen nachgegangen und daher überanstrengt waren, so daß sie in der zweiten Halbzeit stark abfielen. Bei ihnen war der Angriff stark und durchschlagskräftig, ebenso auch bei den Preußen; bei den übrigen Mannschaftsteilen waren überragende Leistungen nicht festzustellen. SC Köln-Nord— Jugend Kalk:3 Den vielen schönen Erfolgen in letzter Zeit konnten die Norder nunmehr auch einen Sieg über die schon lange in der Bezirksklasse kämpfenden Kalker anschließen. Sie bestritten den Kampf in ihrer stärksten Aufstellung und lagen schon bald nach Beginn mir—. in Führung, ehe die Jugend zu ihrem ersten Treffer gelangte. Auch späterhin ging der Platzverein fast sterin Führung. aber die Kalker ließen nicht locker und holten den Vorsprung bis auf ein Tor stets auf. D Die Reichsbahn ist bedacht, ihren Lehrlingen, die in den Ausbesserungswerken tätig sind, neben der beruf lichen Ertüchtigung auch eine gute sportliche Ausbildung zukommen zu lassen, damit sie in allen ihren Mann stellen können. Aus diesem Grunde sind sie auch in die Reichsbahnsportvereine eingegliedert, wo sie in ihrer Freizeit sportlich durchgebildet werden. Um ihre Fortschritte zu prüfen wird alljährlich ein großes Wettturnen der Handwerkslehrlinge des Reichsbahnstattenbezirks Köln durchgeführt. Nach zahlreichen Vorentscheidungen werden die jeweils Besten eines Ausbesserungswerkes für diesen Hauptwettkampf bestimmt, die, in einer Riege zusammengefaßt, ihren Betrieb zu vertreten haben. Sie kämpfen um den von der Reichsbahndirektion Köln gestifteten wertvollen Wanderpreis. In diesem Jahre fand der Wettkampf auf dem Gelände des vorjährigen Siegers, dem Reichsbahnausbesserungswerk Köln=Nippes statt, wo sich am Sonntagvormittag die Wettkamnfriegen der Ausbesserungswerke Witten, Jülich, Nippes, Krefeld=Oppum, Mülheim=Speldorf, Opladen, Recklinghausen, Schwerte, Siegen und Wedau zum entscheidenden Gang stellten. Die Kampffolge bestand aus sieben Uebungen und zwar einer Schwungübung am Reck, einer Schwungübung am Barren, einer Pferdübung, einer Freiübung, Keulenzielwurf, Weitsprung und 100=Meter=Lauf. Man brachte diesen Kämpfen von seiten der Behörde großes Interesse entgegen, denn neben zahlreichen Zuschauern sah man unter den vielen Ehrengästen als Vertreter des Reichsbahnpräsidenten den Direktor bei der Reichsbahn Schaefer, Reichsbahnrat Feuser, Reichsbahnoberrat Andrae und Dr. Adam. AROPAFTUFATT. In den einzelnen Uebungen zeigten die Akteure teilweise beachtliches Können. Schon von Anfang an war klar erkennbe;, daß der Verteidiger des Wanderpreises Köln=Nippe=, u Opladen seinen schärfsten Gegner hatte und buß lediglich noch Recklinghausen mit in die Entscheidung eingreifen konnte. Obwohl das Ergebnis der Bewertung vollkommen geheim gehalten nur noch zwischen Nippes und Opladen liegen konnte. Nippes lag hier ganz gering zurück und jetzte seine Hoffnungen auf diese letzte Uebung. Obwohl seine Leute ganz ausgezeichnet liefen, konnten sie den Punktunterschied doch nicht ganz aufholen, denn der beste Mann der Opladener, der auch die beste Gesamteinzelleistung aufbrachte,(der im dritten Lehrjahr stehende Lehrling Höltgen) sicherte mit der vorzüglichen Zeit von 12 Sekunden seiner Mannschaft den Gesamtsieg. Anschließend an den Riegenwettkampf gab es dann noch eine Olympiarundenstaffel. Auch bei dieser Uebung fiel die gute Schulung der Opladener Lehrlinge, die ausgezeichnet wechselten, angenehm auf. Sie konnten aber dennoch nicht als Sieger erklärt werden. weil ihr letzter Mann in der Schlußrunde innen durchging und seinen Gegner behinderte. So fiel denn der Sieg an die ebenfalls gut gelaufene Mannschaft von Recklinghausen. Den Beschluß der Veranstaltung bildete ein interessantes Handballspiel zwischen den Werken Jülich und Schwerte. Hier fiel vor allen Dingen die Gefährlichkeit des Schwerter Sturmes ins Auge, und obwohl die Jülicher im Feldspiel keineswegs unterlegen waren, mußten sie den torhungrigen Westfalen einen 11:=Sieg einräumen. Nach Beendigung der sportlichen Kämpfe fand in der Turnhalle die Siegerverkündigung statt, die von dem Direktor bei der Reichsbahn. Schaefer, vorgenommen wurde. In beredten Worten anerkannte er die sportliche Ausbildung der Jugend. die vor allen Dingen erzieherisch wirke. Die Lehrlinge der Reichsbahn sollen nicht nur in ihrem Berufe großes leisten, sondern gerade durch den Sport zu ehrlichen, rechtdenkenden Menschen erzogen werden. Mit einem Sieg=Heil auf unseren Führer Adolf Hitler, den eifrigen Förderer des Sportes und der Jugend, endete die erfolgreich verlaufene Veranstaltung. Ergebnisse: Riegenwettkampf: 1. Reichsbahnausbesserungswerk Opladen 680 Punkte, Platzziffer 113½, 2. Köln=Nippes 674., Platzziffer 112½, 3. Recklinghausen 653 108 5/6, 4. Witten 626 104½, 5. Schwerte der Gelben, Hirsch, wieder einen guten Tag, Seine Para, Halbzeit=Ergebnis war 31 für Nord, Voll, Beuel und Wittlich in Front fn anssss hen üir Milich bastelte. Ber eumae vuergicheren eur Mittelrhein-Aufstiegrunde Gruppe 1 wittlich Poll Andernach Eilocf Beuel Oberrhein Engers 2 2 1 1— — — 1 — 2 Gruppe 2 2 — •4 :5 •4 :8 :0 :1 •4 :1 :1 :2 •4 •0 :2 •2 Oberstein— SB Beuel:1 Ein aufgeregtes und aufregendes Spiel zweieg jast Sesor beng a. ei. Alteise schehz duc hatie De. —#- Menolor nonon 11 für Wittlich darstellte. Bei etwas energischeren Sturmerleistungen der Gäste hätten die Wittlicher leicht beide Bunkte einbüßen können... sachten Wittlich begann zwar gut, schoß auch in der sech Minute durch Schäfer den Führungstreffer, dem sch nach fünf Minuten Eisele den zweiten Treffer folgen ließ. Danach schien es wider Erwarten mit der Kunst der Moselaner vorbei zu sein. Die also doch nicht so leicht geschlagen. Tatsächlich hatten die Wittlicher alle Mühe, den Gegner abzuweisen, we er sich, wie häufig, vor dem Tore sehen ließ. Kurz nach der Pause schlug es dann zum Gegentreffer der Eitorfer ein, die einen Handelfmeter verwandeln konnten. Witt lich blieb weiter bedrängt und rettete sich erst kurz vor Schluß durch ein drittes Tor Fischers, der einen Kopfball unterbringen konnte, vor dem drohenden Ausgleich der Eitorfer. Andernach— UfL Poll:3 800 Zuschauer erlebten ein durchweg faires, wenn obtev., Au gächeren auch hart durchgeführtes Aufiegspiel, das die Völner ###e. 4. Witten 626 104½, 5. Schwerte 611/10 1 5/8. 6. Wedau 610/101 3, 7. Siegen 605 100 ⅝8, 8. Jülich 571 95⅛, 9. Speldorf 558/93. 10. Krefeld9 83¾.— Olympische Rundenstaffel: 1. Reck gebnis der Bewertung vollkommen geheim gehalten Oppum 499 83 3/.— Dlympische„Mundemstassel: 1. wurde hatten nach Erledigung der ersten sechs Uebungen linghausen.05,8 Min. Handballspiel Schwerte—Jülich findige Köpfe doch ausgerechnet, daß die Entscheidung 11:7(:).—— deren Seite onnven Obersteiner Sturm auf der Hut und vermochten den knappen, aber verdienten Vorsprung der eigenen StürDurchweg stand das Spiel auch technisch auf beachtenswerter Höhe. Beide Mannschaften bewiesen, daß sie das Zeug in sich haben, den Aufstieg in diesem Jahre zu erreichen. Für die Beueler bedeutete der Sieg einen großen Schritt vorwärts auf ihr Ziel, und sie dürsen voller Vertrauen ihren Gegner von gestern demnächst in Beuel empfangen. Gelingt den Beuelern ein Sieg in Engers— und das wird man annehmen dürfen — so genügt ein Unentschieden, um in die erste Klasse zu gelangen. Wittlich— Eitorf:1 Wittlich erschien zwar in stärkster Besetzung, doch bot die Mannschaft nicht die kämpferisch gute Leistung, die sie im:3 gegen Poll in Köln am Vorsonntag gezeigt hatte. Man übertreibt nicht, wenn man sagt, daß in diesem Spiel der Platzvorteil sich ausschlaggebend verdient für sich entscheiden konnten. Bester Mann der Kölner Mannschaft der rechte Läufer Hochholz. Auch die Kölner Hintermannschaft sehr gut. namentlich von Hasselt und Nordhäuser, denen Werner nicht viel nachstand. Bei den Andernachern gefiel vor allem der Rechtsaußen Kretzer, während die übrigen Spieler nicht so einschlugen, wie man allgemein hätte vermuten dürfen. 0 Nach torloser erster Halbzeit, in der beide Mannschaften noch recht vorsichtig zu Werke gingen, überrumpelten die Kölner in der fünften Minute und in der zwölften Minute die Andernacher mit zwei Toren durch Jakobs, der einen Eckball direkt einköpfte, und durch Winkels. Kretzer brachte dann die Andernacher um ein Tor näher heran, und auch der Ausgleich kam noch zustande aus einem vielumstrittenen Elfmeterstrafstoß. Wenig vor Schluß wurde ein Poller Spieler im Andernacher Strafraum unfair gelegt. Der Elfmeter für Poll entschied den Kampf zugunsten der Kölner. Der Sieg war verdient. Montag, den 18. Mai 1936 Nr. 137 Neue sag „Zehntausend“ sahen ein Straßenrennen! Meurer(Köln) überlegener Spurtsieger im Stadion! Dazu: RE Staubwolke Glänzende Organisation Das erste von Amateuren ausgetragene RundstreckenStraßenrennen in Köln nahm einen in jeder Hinsicht ausgezeichneten Verlauf. Es war aber nicht nur ein sportlicher, sondern in erster Linie ein großer Publikumserfolg, denn das lachende Sommerwetter hatte rund 10000 Zuschauer ins Stadion gelockt, denen ein äußerst spannendes und kampfreiches Rennen serviert wurde. Mit der Veranstaltung wurde also der Beweis erbracht, daß die Zuschauer mit weit größerem Interesse ein Straßenrennen verfolgen, wenn sie sich von den harten und kräftezermürbenden Kämpfen unserer Helden der Landstraße selbst ein Bild machen können Wir wollen noch vorausschicken, daß die Organisation der Veranstaltung nach jeder Richtung hin mustergültig war. Es ist dies ein Verdienst des RC Komet=Delia, der allerdings auch die weitestgehende Unterstützung durch das Sportwerbeamt der Hansestadt Köln erhielt. Neben den vielen Zuschauern bemerkte man unter den Ehrengästen u. a. Kreisleiter Alfons Schaller, Stadiondirektor Reinarz. vom Sportwerbeamt Oberturnlehrer Hermessen und die Leiter Sahm und Weingarten. * Nun zum Ereignis selbst, das bereits um zwei Uhr mit den Jugendrennen seinen Anfang nahm. Zu diesem Zeitpunkt umsäumten bereits einige tausend Zuschauer die lange Rennstrecke, die besonders auf ihrem interessantesten Teil, dem Anstieg zum Jahndenkmal, recht stark besetzt war. In der Klasse der Jugendlichen von 14/16 Jahren sicherte sich der kleine Kaiser von der Staubwolke einen eindrucksvollen Spurtsieg, während in der Klasse von 16/18 Jahren Kaspers von den Kölner Fernfahrer in Front blieb. Alsdann folgte die Klasse der Eichenkranzfahrer, bei denen der Schmittermann Tobias einen glatten Spurtsieg errang, nachdem er auch während der meisten der 10 Runden stets als Spitzenfahrer die Distanz beendet hatte. Es war kurz vor vier Uhr, als die=Klasse kraftvoll in die Pedalen trat. Eine Minute später folgte die=Klasse. und eine weitere Minute danach die=Klasse. Schon in den ersten Runden gab es Ausfälle. Die staubreichen Wege forderten ihre Opfer: Biermann, Kirfel und Stamm von der=Klasse wurden in einen Sturz verwickelt. Stamm und Biermann konnten sich wieder heranarbeiten, während Kirfel später erschöpft aufgab. Später hatte auch Böttcher Defekt und schied aus. Kurz nach der 5. Runde wurde die noch verbliebene=Klasse von der=Klasse eingeholt und machte nun Jagd auf die=Klasse. Aber in dieser Klasse hielten 11 Fahrer zäh und verbissen aus, sie konnten sogar vorübergehend ihren noch gehaltenen Vorsprung von 54 Sekunden auf über eine Minute aus. dehnen. Als sich aber Schultenjohann an die Spitze des Feldes setzte, verringerte sich der Vorsprung zusehends, und in der 13. Runde war auch das Schicksal der CKlasse besiegelt. Einmal im Zuge, wurde das Tempo weiterhin verschärft, mit dem Erfolg, daß zahlreiche Fahrer die Waffen streckten und in der 18. Runde nur noch 27 Fahrer im Vordertreffen lagen. In der 25. Runde sollte dann die Entscheidung fallen. Schultenjohann trat beim Jahndenkmal plötzlich scharf an und gewann schnell einige hundert Meter. Meurer, Stamm und Jean Schorn folgten sofort, aber nur Meurer konnte nach einer rundenlangen Jagd den Anschluß an Schultenjohann erreichen, während Jean Schorn wieder in das Gros des verfolgenden Feldes zurückfiel und Stamm zäh und verbissen allein fahrend, in dritter Position blieb. In den folgenden Runden zeigten die beiden Nationalfahrer ihr großes Können. Von Runde zu Runde dehnten sie ihren Vorsprung immer weiter aus. Eine Prachtleistung vollbrachten auch die durch Sturz zurückgefallenen Fahrer Hohnen, Wirtz und Schmitt, die unter den Anfeuerungsrufen der Zuschauer wieder zu dem auf 13 Fahrer zusammengeschmolzenen Gros auflaufen konnten. Doch die beiden vorn liegenden Spitzenreiter und auch der wackere Stomm ließen sich nicht einholen. Als es in die letzte Runde ging, lagen Meurer und Schultenjohann bereits 2 Minuten vor dem Feld. Stamm folgte etwas über eine Minute zurück. Mit Spannung erwartete man nun das Eintreffen der Fahrer. Kurz nach dem Einbiegen in die Zielgerade schoß Meurer plötzlich wie ein Pfeil neben den führenden Dortmunder. Ein erbitterter Endkampf. Kurz vor dem Ziel war aber Schultenjohann geschlagen und unter dem Beifall der Zuschauer beendete der unstreitig beste Kölner Straßenfahrer Meurer das erste Rundstrecenrennen als überlegener Sieger. Auch der wackere Stamm wurde mit Beifall bedacht. Wenig später gab es erneut einen spannenden Einlauf, als das Gros sich um die Plätze bekämpfte. Hier blieb der kleine Moritz knapp vor Biermann in Front. Dadurch, daß Meurer und seine Klubkameraden Blum und Esser gute Plätze belegten, konnte sein Verein, die Kölner Staubwolke, auch das erste Anrecht auf den vom Veranstalter gestifteten Wanderpokal erringen. Den gleichen Preis in der Jugendklasse errang ebenfalls die Staubwolke und zwar durch die Fahrer Kaiser, Steingaß und Emonts. Ergebnisse: Hauptklasse 35 Runden, 87,5 Kilometer: 1 Meurer, Staubwolke Köln,:07,10 Stunden, 2. Schultenjohann, Dortmund, 3. M. Stamm(Schmitter Köln):08,11 Std., 4. Josef Moritz, VES Köln, :01,15 Std.. 5. Otto Biermann, Fröndenberg, 6. Veter Hohnen, Aachen, 7. L. Blum, Staubwolke Köln 8. W. Bebber, VCS Köln, 9. Jean Schorn, Liga Kalk. 10. Hans Schmitt, Komet=Delia, 11. H. Esser, Staubwolke Köln. 12. M. Odenthal, Kölner Fernfahrer. Ein klarer Sieg! SC Neuenahr— Bingst 05:3(:2) Die Vingster scheinen sich für die verlorene Meisterschaft in der Pokalrunde trösten zu wollen. Auch das gestrige Treffen gegen den Bezwinger der Kölner Viktoria endete mit einem glatten Siege der Blauweißen, die bereits beim Wechsel durch zwei unhaltbare Tore in Führung lagen und durch einen weiteren Treffer im zweiten Spielabschnitt sicherstellten. Auch Union ausgeschaltet StolbergAtsch— Union Köln:2 Der Pokalgang nach Stolberg war von vornherein für die Kölner Union 05 ein schwerer, da sie hier auf eine Mannschaft traf, die sich als Kreisklassenverein bis in die dritte Hauptrunde retten konnte. Auch diese überstand die Atscher Elf mit Erfolg, da sie Union mit :2 aus dem Rennen warf. Wenn wir hier das unverdient besonders herausstreichen, so ist hiermit der Sieg der Atscher gemeint, denn die Kölner führten ein tadelloses Spiel vor, scheiterten aber immer wieder an dem robusten Spiel der Stolberger. Nach 20 Minuten fiel das erste Tor für Atsch. Auf Flanke von links schoß der Rechtsaußen ein. Klefisch erzielte fast mit dem Pausenpfiff den Ausgleich. Union war immer wieder im Angriff, aber die Verteidigung der Atscher war auf der Höhe. Durch ihren Halbrechten konnte Atsch wiederum führen, aber Lohne glich darauf wieder aus. Erst kurz vor Schluß dieses aufreibenden Kampfes fanden die Stolberger Gelegenheit, den Siegestreffer anzubringen. Eichenkranzklasse, 25 Kilom.: 1. P. Tobias, Schmitter Köln, 38:25,6 Min., 2. T. Prinz, Rheinland Köln, 3. Funren, Frechen, 4. H. Corsten, Diamant Kalk, 5. P. Zimmermann, Durch Merheim, 6. K. Scholten, Fernfahrer Köln. Jugend 14/16 Jahre: 1. K. Kaiser, Staubwolke Köln. 2. Schüttenhasel, Solingen, 3. J. Wiesenmüller, Schmitter Köln. Jugend 16/18 Jahre: 1. P. Kaspers, Kölner Fernfahrer, 2. P. Bungarten, Hürth, 3. H. Steingaß, Staubwolke Köln.— Leuer immer besser! 3000 bei den Hamborner Steherrennen Die Hamborner Stadion=Radrennbahn war am Sonntag mit 3000 Zuschauern nicht gerade gut besucht, als die Steherrennen ihren Anfang nahmen. Gut fuhr wieder der Kölner Adam Leuer, der tatsächlich den Anschluß an die Spitzenfahrer zu finden scheint. Erich Möller konnte das Hauptrennen des Tages, das „Goldene Rad“ gewinnen, doch setzte ihm Leuer stark zu. Mit nur zwei Meter Abstand kam der Kölner auf den zweiten Platz. Ergebnisse: Eröffnungspreis, 10 Kilometer: 1. Großimlinghaus=Krefeld 9,03,8 Min., 2. Funda=Berlin, 3. Möller=Hannover, 4. Damerow=Krefeld, 5. GilgenZürich, 6. Leuer=Köln(alle dichtauf).— Frühlingspreis, 25 Kilometer: 1. Leuer 22:21 Min., 2. Gilgen 100 Meter zur., 3. Funda 150 Meter zur., 4. Großimling= haus 200 Meter zur., 5. Damerow 220 Meter zur., 6. Möller 400 Meter zur.— Goldenes Rad von Hamborn, 50 Kilometer: 1. Möller 46:25 Min., 2. Leuer 2 Meter zur., 3. Gilgen 50 Meter zur., 4. Funda 250 Meter zur., 5. Großimlinghaus 650 Meter zur., 6. Damerow 1750 Meter zur. Amateurrad=Rennen: Fliegerhauptfahren: 1. Aeymanns=Krefeld 12,2 Sek., 2. Lesaar=Düsseldorf, 3. Seegers=Duisburg, 4. Strauch=Dortmund. Prämien= fahren(10 Runden): 1. Aymanns. Schwerathletik Bonns Ringer mit 17:0 Punkten geschlagen Im Bonner Dreikaisersaal kam es am Samstagabend zu einer interessanten Kraftprobe zwischen den Ringerstaffeln der Städte Köln und Bonn. Die Gäste kamen in allen Gewichtsklassen zu Siegen. Ergebnisse: Bantamgewicht: Schmitz(Köln) besiegt Förderer(Bonn) in zehn Minuten durch Rückreißer; Feder: Becker(Bonn) muß gegen Pulheim nach 13 Min. wegen einer alten Verletzung aufgeben; Leicht: Felten (Köln) Punktsieger über Brungs(Bonn); Welter: Leichtgewichtsmeister Nettesheim, der für Oswald Möchel startete, besiegt Wallraff(Bonn) hoch nach Punkten; Mittel: Brach(Bonn) verliert gegen Klug(Köln) nach Punkten; Halbschwer: E. Drewing(Köln) Punktsieger über Felderer(Bonn); Schwergewicht: Roggenbuck(Köln) Schultersieger in 6½ Min. durch Abfangen eines Rollers über Dohr(Bonn). Nebenher gab es Prüfungen der Gewichtsheber. Schmidt(Köln) siegte mit 650 Pfund(190, 200, 260 Pfund). Rekord im Hammerwurf Greulich(Mannheim) warf 52,02 Meter Der Mannheimer Wurfathlet Bernhard Greulich, der sich in aller Stille einem Spezial=Training im Hammerwerfen unterzogen hatte, kam bei der ersten Gelegenheit — die führenden Mannheimer Vereine trafen sich zu den Kämpfen um die Deutsche Vereinsmeisterschaft— zu einem schönen Erfolg. Der erst im Vorjahre vom deutschen Meister Blask(Königsberg) aufgestellte Rekord von Überraschung— oder...? Merkens auch von Hasselberg bezwungen Der Sportleser wird gewiß stutzig, wenn er diese Zeilen zu Gesicht bekommt. Ja, es stimmt schon. Weltmeister Toni Merrens. der bis zum 26. April in Deutschland keinen ernsthaften Gegner hatte, bis ihn in Hamburg Lorenz=Chemnitz bezwang, wurde am Sonntag in Speyer=Dudenhofen ein zweites Mal besiegt. Diesmal war es der Bielefelder Hasselberg, der den Kölner kurz vor dem Zielband „halten“ konnte, als Merkens bedrohlich aufzukommen drohte. Wenn man allgemein der ersten Schlappe des Kölners in Hamburg keine allzu große Bedeutung zukommen ließ und wohl auch über diese neue Niederlage etwas oberflächlich hinwegsehen wird, so glauben wir doch, daß eine Forschung nach der Ursache dieser Niederlage notwendig erscheint. Vielleicht kommt es daher, daß Merkens Sonntag für Sonntag die gleichen Gegner hat, deren Fähigkeiten er genau kennt. Vielleicht liegt das Uebel aber auch in der Vielstarterei. Es wäre interessant, wenn sich der Meister einmal selbst hierüber äußern würde. Denn gerade er steht im Brennpunkt des radsportlichen Geschehens; ist er doch eine der größten deutschen Olympia=Hoffnungen! Die übrigen Rennen brachten in Karsch(Zeitfahren), Ihbe=Lorenz(Zweisitzerfahren) und Karsch=Hasselberg=Klöckner=Arndt(Mannschafts=Verfolgungsrennen) die erwarteten Sieger. Ergebnisse: Malfahren: 1. Hasselberg=Bielefeld, 2. Merkens=Köln, 3. Walter=Ludwigshafen, 4. Mertens=Krefeld.— Zweisitzerfahren: 1. Ihbe=Lorenz, 2. Hoffmann=Zorn, 3. Arndt-Klöckner.— 4000=MeterMannschafts-Verfolgungsrennen: 1. Karsch=Hasselberg — Klöckner=Arndt, 2. Hoffmann=Fücker— Nimptsch= Kurzawa. Ein 25=Kilometer=Mannschaftsrennen brachte schöne Jagden: Sieger Weimer=Mühr mit 21 Punkten vor Nimptsch=Kurzawa 16., 3. Jung=Rosenlöcher 8 In drei Zeilen... In Oslo endete der Davispokalkampf Norwegen — Belgien:3. Am letzten Tag schlug Lacroix den Norweger Jensen, und damit war der Sieg bei einer :=Führung sicher. Im Schlußspiel unterlag van den Eynde(Belgien) gegen den Spitzenspieler Norwegens, Haanes,:6,:2.:8,:6 Das am Samstag wegen Regen abgesagte Doppelspiel des Davis=Pokal=Kampfes Jugoslawien gegen Tschechoslowakei in Agram wurde am Sonntag nachgeholt. 2000 Zuschauer erlebten eine unangenehme Ueberraschung: Kukuljevic Puncec unterlagen gegen Hecht[Malecek:4,:9.:2,:6,:6. Damit führen die Tschechen mit:1 Punkten. * In Wien konnte das DavisPokal=Treffen Oesterreich gegen Polen, noch nicht abgeschlossen werden. Beim Stand:6,:2,:4,:6,:0 im Spiel Barbarowski gegen Hebda bedingte das regnerische Wetter den Abbruch des Kampfes, in dem der Pole führte. Die Spiele sollen am Montag stattfinden. * Das Davispokalspiel Schweiz— Dänemark in Montreux endete mit einem ganz überlegenen Sieg der Eidgenossen. Am letzten Tag schlug Max Ellmer den Dänen Niels Körner:3,:0,:6,:0. Dann bezwang H. C. Fisher den Dänen Plougmann:2,:5,:6, :0,:1. 51,66 wurde von ihm gleich beim ersten Wurf erheblich überboten. Greulichs Rekordwurf von 52,02 wurde unter amtlicher Kontrolle aufgestellt; den Kämpfen wohnte Fachamts=Sportlehrer Christmann bei. Greulich, der im Training schon mehrfach über 55 Meter kam, wird vielleicht in kurzer Zeit wieder seine eigene Bestleistung verbessern, womit die deutschen Hammerwerfer endlich den Anschluß an die europäische Spitzenklasse fänden. Das Rätsel um Thea-Luise ROMAN VON PAULA VON HANSTEIN-TURA 25. Fortsetzung „Ich— ich— kann es nicht.“ „Gut, dann will ich es tun. Das Glück wollte es, daß Ihr Bruder auf dem Gericht weilte. Ihr Vater wollte durchaus seine Frau sprechen. Frau Thea glaubte einen Wahnsinnigen vor sich zu haben. Aber bald wußte sie, wer vor ihn stand. Sie bat, flehte, sagte, daß sie seine Schwiegertochter war. Lag vor ihm auf den Knien,— ja— ja, Fräulein Forster, auf den Knien, um ihn zu bitten, wieder zu gehen. Seinen Haß, seine Rache nicht auszuführen. Sie steckte ihm Geld in die Tasche. Er kam zu mir zurück und erzählte mir alles. Jetzt endlich war er überzeugt, daß seine Frau nicht mehr lebte. Aber nun legte sich sein Haß auf Ihren Bruder. Zerstören wollte er die glückliche Ehe. Genau so zerstören, wie durch die Geburt seines Sohnes, es anfing in seiner Ehe zu kriseln. Auch ich tat alles, um Ihren Bruder und Sie, obwohl ich Sie gar nicht kannte. ich meine nicht als erwachsenen Menschen, zu schützen. Aber er besuchte heimlich zum zweiten Male die Villa Er wollte, brauchte es ja gar nicht. Aber fast diabolisch lachte er vor sich hin und freute sich, die kleine Frau so in Angst zu versetzen. Da schrieb ich an Frau Thea und bat um eine Zusammenkunft. Es widerstand mir, hinter dem Rücken ihres Mannes sich mit ihr in einem Kaffeehaus zu treffen. Es blieb mir keine Wahl. Ich mußte, ich hielt es für meine Pflicht, ihr zur Seite zu stehen und mit ihr, da sie ja nur einen Bruchteil der Tragödie wußte, alles zu beraten und zu verhindern suchen, daß der arme Fanatiker seine Drohung ausführte. Wir hatten Pech. Schon bei unserer ersten Zusammenkunft wurden wir erkannt. Frau Forster flüsterte es mir zu. Aber nun hieß es energisch vorwärts, handeln mußten wir. Ich weihte sie so gut es ging in alles ein. Und wir blieben immer im Zusammenhang. Es blieb nicht aus, daß sie einige Male in ihrer Angst zu mir kam und ihren Schwiegervater wieder flehentlich bat, abzureisen. Sie verkaufte ihren Schmuck, gab ihm das Geld. Traf sich mit ihm in den niedersten Bierschwemmen, weil sie hoffte, dort nicht gesehen zu werden.“ Der Regierungsrat sah auf Lu Forster. „Einmal hätten Sie uns beinah überrascht. Es war nach Oberhof, in dem Bierlokal, unten im Keller. Wir trafen Ihren Vater dort immer, um ihn zu überreden, weil Frau Forster es scheute, so oft in meine Junggesellenwohnung zu kommen. Wir sahen Sie an diesem bewußten Abend in den Bierkeller hinuntergehen. Da gaben wir die Zusammenkunft auf. Da bekam Ihr Bruder den ersten anonymen Brief. Dem Manne war nicht zu helfen. Trotz unserer Bitte, ging sein Haß unerbittlich weiter. Wieder berieten wir miteinander. Frau Forster reiste mit Ihrem Bruder nach Oberhof. In der Zwischenzeit nahm ich ihn mir vor. Aber als er erfuhr, daß sein Sohn mit seiner Frau abgereist sei, kannte sein Zorn keine Grenzen. Erst wollte er es nicht glauben und ging wieder in die Villa. Ein, zwei, dreimal. Dort erfuhr er und endlich glaubte er es auch, daß sie wirklich abgereist seien. Er wußte natürlich nicht wohin. Gott sei Dank nicht. Er hatte ja jetzt Geld, das achtlos im offenen Fach lag. Er nahm nicht einen Schein davon. Ihm lag ja gar nichts daran. Er haßte ja das Geld, dieses verfluchte Geld, das sein Leben so zerstört hatte. Als er das dritte Mal ergebnislos von der Lessing= straße zu mir kam, erhielt er einen Wutanfall, der so stark war, daß eine tiefe Ohnmacht folgte. Ich ließ den Arzt kommen. Der schüttelte staunend den Kopf. „Eigentlich müßte er längst tot sein.“ So sagte der Doktor. „Dieser Kranke hier hat auch nicht mehr ein gesundes Organ. Vollständig abgewirtschaftet Als ich aber hoffte, Ruhe zu haben, habe ich mich sehr geirrt. Kaum daß Ihr Bruder einen Tag fort war, ging es schon wieder los. Wieder schrieb er heimlich Briefe, versuchte sich hinter das Personal zu stecken. Und das war das Schlimmste. Das mußte verhindert werden. Ich hatte ihn wenigstens so weit, daß er mir fest versprach, nichts zu unternehmen, bis ich seinen Sohn zurück geholt habe. Darauf bestand er.“ „Aber warum?“ Lu Forster stieß halb erstickt vor Schmerz diese Worte hervor. „Ich habe nur noch Tage zu leben.“ Gab er mir zur Antwort. „Er muß nach München zurückkommen. Hier geben Sie meiner Schwiegertochter den Zettel. Geld will ich haben. Viel Geld.“ „Aber Sie brauchen es doch gar nicht.“ „Tut nichts— tut nichts. Angst soll sie ausstehen. Angst." „Schon dachte ich daran, ihn in eine Nervenheilanstalt zu bringen. Aber da fürchtete ich, daß alles an das Tageslicht kam.“ Jetzt stieß Lu Forster hervor, während ihre Tränen über das tief gerötete Gesicht rollten. „Und da reisten Sie nach Oberhof. Berieten mit meiner Schwägerin. Deshalb trafen Sie sich mit ihr? Deshalb reisten Sie mit ihr nach München zurück? Schützend wollten Sie neben ihr stehen— und ich — ich—“ Sie war auf den Stuhl zurückgesunken und schluchzte fassungslos. Thea stand neben ihr, war aber nicht im Stande, ein Wort zu sagen. Zu sehr kämpfte der Schmerz auch in ihr. „Ja! Ich stand schützend neben der armen Frau, auf der herumgetreten wurde. Sie ertrug alles. Lächelte ihrem Manne zu, obwohl ihr Herz vor Angst und Sorge um ihn zitterte. Oft glaubte sie zusammenbrechen zu müssen und weinte an meiner Brust. Ich tröstete so gut ich es vermochte. Aber schon stand es fest in mir, daß ich bald reden mußte. So ging das nicht weiter. Wir wußten, daß wir von Ihnen beobachtet wurden Wir sahen Sie in der Konditorei verschwinden, wir wußten alles. Und unsere Sorge wurde immer größer. Oft wünschten wir, es wäre alles vorbei und ich war im Begriff Ihren Bruder einzuweihen. Da war es wieder diese kleine tapfere Frau, die mich bat, zu schweigen. Sie ertrug alle Beleidigungen. Sie ertrug die Anklage ihres Mannes. Sie ertrug Ihre Schmähungen. Ihr liebendes Herz ware gebrochen,— wenn es nicht jetzt zur Aussprache gekommen wäre. So gut kann ein Mensch sein.“ Wieder schwieg der Mann und ließ seine Augen auf der jungen Frau ruhen. Auch Lu stand jetzt neben ihr. Man sah es ihr an, wie sehr sie litt, wie furchtbar es in ihr arbeitete. Mit brennendem Gesicht stieß sie hervor: „Kannst du mir meine harten Worte verzeihen? Du bist ja viel mehr wert, als ich und Hansjochen. Hast in deinem kleinen Fingerl mehr Gefühl und Takt wie wir in unseren großen Körpern. Wie kann ich dös wieder gut machen? Ich mein halt, ich wär nimmer wert, eine Luft mit dir zu atmen, so hoch stehst über mir.“ Thea wollte abwehren. „Still, still! Nichts mehr davon.“ So sagte Thealuise. „Ich konnte ja deine Gefühle verstehen. Aber nicht mir gebührt der Dank, sondern— dem da—“ Sie zeigte auf den Regierungsrat, der verlegen an seiner Unterlippe zog. „Wie ein Vater hat er mich beschützt, mir beigestanden. Ihm gehört deine Dankbarkeit, nicht mir.“ „Ich wag ihm ja gar net mei Hand zu reichen.“ Lu Forster blickte vor sich hin, während die Röte in ihrem Gesicht sich vertiefte. (Fortsetzung folgt.) c Dirndl-Kleider Sport- und Hauskleider in großer Auswahl Indanthren-Haus Schildergasse 32-34 Montag, den 16. Mai 1936/ Nr. 137 Die Teilnehmer der Ziuischenrunde: Schalke- Gleiwitz- Nürnberg-Fortuna Der letzte Spieltag der Vorrunde brachte keine Sensationen 5— 7 5— 7 4— 8 Ergebnisse und Tabellen: Gruppe 1 Pol.=SB Chemnitz— FE. Schalke 04:2 Hindenburg Allenstein—. BSB 92:3 FC Schalke 04 6 5 0 1 22: 7 10— 2 Pol.=SV Chemnitz S 5 S 1 19: 9 10— 2 Berliner SB 92 6 2 6 4 10:17 4— 8 Hindenburg Allenstein 6 S 0 6:24—12 Gruppe 2 Werder Bremen— TSV Eimsbüttel:0 Viktoria Stolp— RB Gleiwitz:3 BIR Gleiwitz S 5 6 1 21: 9 10— 2 Werder Bremen 6 4 0 2 22:11 8— 4 TSV Eimsbüttel 6 2 0 4 7214 4— 8 Viktoria Stolp S 1 0 5:20—10 Gruppe 3 1. FE Nürnberg— Wormatia Worms:1 1. SD Jena— Kickers Stuttgart:0 1. FC Nürnberg 6 5 1 6 19: 4 11—1 Wormatia Worms S 2 1 S 15:13 5 1. SV Jena 6 2 0 4:13 4— 8 Kickers Stuttgart S 2 O 4:17 Gruppe 4 Jortuna Düsseldorf— SV Waldhof:1 Kölner CfR— JC Hanan 93:0 Fortuna Düsseldorf S 5 6 1 16: 7 10— 2 FC Hanau 93 S 2 1 S 9: 6 SB Waldhof 6 2 1 S:10 Kölner CfR 6 2 0 4:12 Mit acht Spielen sind am gestrigen Sonntag die Vorrundenkämpfe um die deutsche Fußballmeisterschaft zum Abschluß gebracht worden. Besondere Ueberraschungen hat es an diesem letzten Tag der Vorrunde nicht mehr gegeben, es sei denn, man würde den entscheidenden Sieg des Titelverteidigers Schalte 04 über seinen damaligen Bezwinger Polizei=SU Chemnitz als eine solche betrachten. Mehr als 50000 Zuschauer hatten sich zu diesem Spiel auf dem OSC-Platz im Dresdener Ostragehege eingefunden, aber für diese Massen— soweil es sich um Anhänger des sächsischen Gaumeisters handelte— naven sich Hoffnungen auf einen abermaligen Sieg der Chemnitze Polizeimannschaft nicht erfüllt. Die Knappen waren seit dem unglücklichen Tag von Dortmund gewarnt; sie wußten, was sie von diesem gefährlichen Gegner zu halten hatten und ließen sich daher auf nichts ein. Es war ein spannender und auch spielerisch hochwertiger Kampf, den die in Einzeltechnik und Zusammenspiel klar besseren Westfalen mit:1 verdient gewannen. Schalke 04 hat es also auch diesmal wieder geschafft, und da zur gleichen Stunde auch der letzthin noch ausstehende Gruppensieger R3 Gleiwitz seinen Gegner Viktoria Stolp mit:1 niederhalten konnte, so ist die Front der diesjährigen Staffelsieger geschlossen. Schalke, Gleiwitz, Nürnberg und Fortuna sind nun die Mannschaften, die sich am 7. Juni an neutralen Orten in der Zwischenrunde gegenüberstehen werden, wobei wir gleich anfügen können, daß auch in diesem Jahre (1935 war es der BfB Stuttgart) ein sogenannter Außenseiter mil von der Partie ist: der RV Gleiwitz, der allerdings in seiner Gruppe so gute Mannschaften wie Werder Bremen und TV Eimsbüttel hinter sich gelossen hat. In dem Augenblick, wo diese Zeilen geschrieben werden, ist über die Orte und Paarungen der nonmehr seigenden„.=Runde noch nichte Zäheres bekannt; man darf jedoch mit ziemlicher Sicherheit annehmen, daß in einem Falle Närnberg und mitz auseinander treffen, womit es daneben dann zu der westdeutschen Paarung Schalke— Fortuna kommen würde und das Kölner Staoion Schauplatz dieses zugkräftigen Spieles woyl im Vordergrund der Debatte stehen wird. Es gäbe einmal mehr ein„ausverkauftes Haus“ in Müngersdorf. Nun noch kurz zu den übrigen Spielen des Tages. Jortuna Düsseldorf und 1. FC Nurnverg bestätigten ihre junge Meisterwürde durch Erfolge über Waldhos bzw. Wormatia Worms, die beide vor e oden teile euncie lie aeiene dlichen beier Siheuer uns ves in luiten bemnteche entesten brih.. Ken. in. noch gar nicht langer Zeit als heiße Favoriten angesehen wurden. Auch der Mittelrheinmeister Kölner CfR verschaffte sich durch einen verdienten:=Sieg über Hanau 93 einen guten Abgang, dagegen blieb der gegen Bersiner SB 92 mit:3 unterlegene Ostpreußenvertreier Hindenburg Allenstein ganz ohne Punktegewinn. Werder Bremen brachte es durch ein:0 über Eimsbüttel wenigstens zu einer„norddeutschen Meisterschaft“, und der LV Jena sicherte sich durch einen Sieg mit dem gleichen Ergebnis über Kickers Stuttgart den dritten Platz in seiner Staffel. -K Gruppe 1: E 1T—— Die Knappen haben’s geschafft! Verdienter:-Sieg über Polizei Chemnitz J Kuzorra zweifacher Torschütze über 50000 Zuschauer War das ein Gedränge um das„Ostragehege" und auf dem Platz des Dresdner SC! Aber es herrschte prachtvolle Stimmung bei trockenem, warmem Wetter unter bedecktem Himmel. Mit Statthalter Mutschmann an der Spitze waren die Vertreter der Behörden, der Partei und Wehrmacht erschienen. Aus allen Teilen Sachsens waren die Zuschauer in 50 Sonderzügen herbeigeeilt, aber auch Tausende hatten sich aus Westfalen und dem Rheinland In den Aufstellungen bemerkte man, daß der senmeister den verletzten linken Läufer Müller durch Schumann ersetzt hatte, daß der Westfalenmeister Szepan wieder in den Angriff vorgezogen hatte. Vol. SV Chemnitz: Weggel; Lieberwirth, Boch; Kiehl, Reicherdt, Schumann; Schneider, Helmchen. Groß. Munkelt, Mädler. XC Schalke 04: Mellage; Bornemann, Schweißfurth; Tibulski, Nattkämper, Valentin; Kalwitzki, Gellesch, Szepan, Kuzorra, Urban. Lieberwirth und Kuzorra losen. wobei der Schalker Spielführer die Wahl gewinnt und sich für die erste Halbzeit die Unterstützung des starten Rückenwindes sichert. Schalke beginnt auch gleich in großem Stile Beide Mannschaften kämpfen mit höchstem Einsatz. Die Knappen haben eine erste große Viertelstunde, in der sie auch die Entscheidung herbeiführen. Ihr Zusammenspiel läuft wie an besten Tagen. 4. Minute::0 durch Kuzorra Was im Dortmunder Spiel bei gleich gutem Start nicht gelingen wollte, wird hier Tatsache. Einen wundervollen Angriff schließt Kuzorra in der 4. Minute mit dem Führungstreffer ab. Die Chemnitzer Abweh hatte weder Zeit noch Gelegenheit, sich um den Ball zu bemühen. Schalkes Ueberlegenheit ist riesengroß, Nachdem Kuzorra in der 10. Minute das Ziel verfehlt hat, macht er sein Versehen zwei Minuten später wett. 12. Minute::0 durch Kuzorra Urban hatte den Chemnitzer Verteidiger Boch hoch überspielt, Kalwitzkis Schuß prallt av. ist im Nachschuß erfolgreich. Langsam kommt auch in das Spiel des Sachsenmeisters Ordnung; vorerst ge linat es, den lästigen Druck abzuschwächen, wenn auch Schalke weiterhin überlegen im Spiel bleibt. Den ersten Eckball fängt Weggel weg, im Anschluß daran verschießt Gellesch in aussichtsreicher Position. Ein Eckball der Chemnitzer bleibt erfolglos. Der Kampf pielt sich jetzt im Mittelfelde ab. Auf beiden Seiten wird sehr hoch gespielt, die große Linie Schalkes ist ganz verwischt. Jede Partei erzielt bis zur Pause noch eine Ecke. Schalke kämpft vorsichtig Nach dem Wechsel beschränkt sich Schalke fast ausschließlich auf die Verteidigung. Bei dieser Einstellung ist es selbstverständlich, daß nunmehr die Polizisten die Rolle des Angreifers übernehmen. Jedoch der sächsische Sturm spielt viel zu hastig und verkrampft, um die verstärkt verteidigenden Schalker ernstlich gefährden zu können. Zwar hatte Mellage kurz nach Wiederbeginn einmal Glück, als er einen Scharfschuß von Helmchen gerade noch im Fallen meistern konnte. Doch auch Weggel kam in Not, als er Kalwitzki im letzten Augenblick bremsen mußte. Gegen Schalkes Abwehrmauer finder Chemnitz kein Ziel mehr, die Schüsse müssen aus zu weiter Entfernung abgegeben werden. Schalke hält jeden Druck aus, macht die Chemnitzer Angriffe zu Stückwerk und spielt sich zum Schluß selbst wieder frei. Weggel muß einen Schuß Gelleschs zur Ecke retten. Helmchens Elfmeter::2 In der 83. Minute winkt den Sachsen der Ehrentreffer. Der überall auftauchende Szepan berührt im Strafraum den Ball mit der Hand. Helmchen verwandelt den„Elfmeter“ unhaltbar. Noch einmal setzen die Chemnitzer zum Generalangriff an. Schalke behauptet sich mit eisernen Nerven und geht aus dem dramatischen Kampf als verdienter Sieger und damit Gruppensieger hervor. Der Schlußpfiff des umsichtigen Schiedsrichters Wingenfeld=Fulda wirkt für die beiden sichtlich ermüdeten Mannschaften erlösend. sich schnell einen Vorsprung heraus und vollendete diese Taktik durch sichere Verteidigung. Nicht wie sonst konnten die Chemnitzer in der zweiten Halbzeit mit ihrem Elan den diesmal wachsamen Gegner überrumpeln. In der Zusammenarbeit zeigten die Schalker Meisterleistungen, die von den Chemnitzern nicht erreicht wurden. Bei dem hohen Einsatz konnte Schalke die große technische Linie natürlich nicht fehlerfrei durchführen— aber darauf kam es nicht an. Die Sachsen hatten ihre besten Kräfte in Munkelt. Kiehl, Reicherdt und Weggel. Bei Schalke haben sich Szepan, Nattkämper und die beiden Verteidiger hervorragend geschlagen, in zweiter Linie sind Gellesch, Kalwitzki und Mellage zu nennen. Die bessere Mannschaft gewann! Anzweifelhaft boten die Knappen die bessere, spielerisch reifere Gesamtleistung. Die Mannschaft spiekte Der erwartete Sieg Hindenburg Allenstein—Berliner SV:3 Auch im Rückspiel zu Allenstein vor 3500 Besuchern siegte Brandenburgs Meister mit:1. Seine Leistung hinterließ einen besseren Eindruck als die der Chemnitzer. Ohne den Verteidiger Kaminski und den Mittelläufer waren die Allensteiner zu Umstellungen gezwungen. Der Sturmdirigent Mohr ging vom halblinken Posten auf den des Mittelläufers zurück, wo er viel leistete— doch wurde der Angriff geschwächt. Nach einer Viertelstunde brachte Appel die Berliner in Führung. Allensteins Halblinker Michalczyk erzielte den Ausgleich, wiederum sorgte Appel für den Vorsprung. Nach der Pause war alles klar durch Ballendats dritten Treffer. Gruppe 2: Schlesienmeister bewährt sich Viktoria Stolp—RV Gleiwitz:3 3000 Zuschauer auf dem Sportclub=Platz in Steitin erlebten das„Meisterstück“ der Gleiwitzer, die sich mit dem einen noch notwendigen Punkt nicht begnügten, sondern erst vorsichtig wurden, als sie mit:1 in die Pause gegangen waren. Schlesiens Meister spielte ein modernes Spiel, ließ die Flügel ausschwingen und war im Innensturm stoßkräftig. Dabei Montag, den 18. Mai 1936 Nr. 137 Neue sag Gruppe 4: Mattes Spiel in Köln Hanau 93 bereitet 2000 Zuschauern eine Enttäuschung Evertons zweiter Sieg Deutsche Auswahl diesmal:1 geschlagen 12000“ in Frankfurt :0 für Kölner CfR! Lag es daran, daß der Ausgang dieses Spiels auf das Endergebnis der Gruppenmeisterschaft keinen entscheidenden Einfluß mehr haben konnte— oder aber: trug das schöne Frühlingswetter erstmals Schuld an dem wider Erwarten schwachen Besuch, der sich gestern nachmittag zu dieser letzten Auseinandersetzung zwischen unserem mittelrheinischen Vertreter und dem Gaumeister aus Hessen draußen im Weidenpescher Park eingefunden hatte. Knapp 2000 Zuschauer mögen es gewesen sein, die sich zur ungewohnt frühen Stunde auf dem KSC=Platz eingefunden hatten, und diese dürften von dem Ereignis selbst wohl kaum in einem besonderen Maße beeindruckt worden sein, weil der Kampf und insbesondere die Leistungen der Gäste reichlich hinter den gehegten Erwartungen zurückblieb. Die einzige erfreuliche Ausbeute des Tages war aber dann doch der knappe und sicherlich verdiente Sieg des Kölner Gaumeisters, der seinerseits wohl alles getan hat, um die sportliche Note dieser Angelegenheit auf ein gewisses Niveau zu bringen. Wenn also der Hessenmeister aus Hanau den Kölner Fußballfreunden (zumal nach dem jüngsten Triumph über FortungDüsseldorf) durch sein mäßiges Spiel eine glatte Ent täuschung bereitete, so war doch wenigstens der Abgang des mittelrheinischen Meisters von der deutschen Meisterschaftsbühne recht eindrucksvoll, und er wäre es auch in seinem zahlenmäßigen Ergebnis gewesen, wenn die Kölner in diesem Spiel und ganz besonders bei der versuchten Wahrnehmung ihrer Erfolgchancen weniger vom Pech verfolgt gewesen wären. Ueber die ganzen neunzig Minuten hinweg lieferte der Mittelrheinmeister seinem damaligen Bezwinger aus Hanau eine ziemlich überlegene Partie. Das Spiel der Kölner war nicht nur zwingender, sondern stach auch durch seine technische Reife äußerst wohltuend von der hohen und wenig orthodoxen Spielweise der Gäste ab, die übrigens die Reise nach Köln mit zwei Ersatzspielern angetreten hatten, was man aber keineswegs als Entschuldigung für ihr sichtlich schwaches Spiel ansehen darf. Wer gestern Hanau spielen sah, für den wird es unbegreiflich bleiben, wie diese Mannschaft den Gruppensieger Fortuna mit:1 hereinlegen konnte, und wir sagen sicher nicht zuviel mit der Behauptung, daß selbst in dem als schwach verschrienen Gau Mittelrhein ein halbes Dutzend oder noch mehr Vereine zur Verfügung vorehlte es im Feldspiel nicht an schönen technischen Züzen. Die Gleiwitzer sind für die Vorschlußrunde bestens Schon nach einer Viertelstunde führten sie:0 durch den Mittelstürmer Breitkopf und den Halblinken Mocys. Die Stolper kamen dann etwas auf, holten durch den Linksaußen Renhaack einen Gegentreffer, wurden unvorsichtig... und schon hatte der Gleiwitzer Mittelstürmer Breitkopf auf 311 erhöht. Nach der Pause paßte dann der Gruppensieger gut auf, daß er nicht mehr überrumpelt wurde. Werder wird„Nordmeister Werder Bremen—TSV Eimsbüttel:0 55 stehen, die dem Hessenmeister spielerisch etwas machen können. Philippi am rechten Angriffsflügel war mit Abstand der beste Mann in dieser Elf, die wohl gerade noch in Sonnrein und den beiden standfesten Verteidigern Eufinger und Schramm Spieler mit nennenswertem Können aufweist. Der Rest aber ist hier nicht mehr als bescheidener Durchschnitt, er mag wohl— wo es darauf ankommt— für eine kämpferisch bemerkenswerte Leistung gut genug sein, aber gestern in Köln stand ja nichts mehr auf dem Spiel— also spielten die Hessen ihr Pensum ohne viel Aufregung und Einsatzfreudigkeit herunter. Ganz anders der Kölner CfR. Wir müssen zwar einwenden, daß er die im Bonner Spiel gegen Waldhof gezeigte Form hier nicht ganz erreichte, doch schließlich tat die gestrige Temperatur auch schon ihr Teil dazu, und man muß gerade diesen Umstand in erster Linie für das frühzeitige Abfallen der Grünweißen verantwortlich machen, die nach einer guten ersten Halbzeit später ebenfalls in eine schleppende Gangart verfielen, aber selbst dann noch ganz offenbar das Kommando führten. Vor dem geschlossen guten Schlußdreieck stand eine in gleichem Maße sichere Deckungslinie, in der Bleser auch diesmal die Rolle des„Stoppers“ mit Erfolg versah. Er war nicht nur der beste, sondern auch der fleißigste Spieler der Kölner, die auch gestern ihre schlimmsten Mängel in der Angriffsreihe erkennen ließen. Mezger ist nun doch über„seine Jahre" hinaus, Schlawitzki sehr aktiv, aber auch der größte Sündenbock im Auslassen von sicheren Torchoncen. Daneben noch Weyers und Dahmen als technisch beste Stürmer, jedoch bei ihren Torschüssen ebenfalls wenig zielsicher. Alles in allem: der KCfR war um gute drei Tore besser als sein Gegner; wenn es trotzdem nur für den einzigen mageren Siegestreffer reichte, so war das halt Pech. Eine genaue Schilderung des Spielverlaufs erübrigt sich in diesem Falle. Das Tor des Tages erzielte Schlawitzki in der neunten Minute, indem er bei einer genauen Rechtsflanke von Dahmen den Fuß rechtzeitig hinhielt. Der Ball spritzte aus ganz kurzer Entfernung ins Netz, so daß Sonnrein keine Chance zur Abwehr hatte. Schiedsrichter Broden aus Duisburg zeigte sich auch gestern als ein perfekter Spielleiter; bei vereinzelten Verfehlungen hatten seine väterlichen Ermahnungen eine verblüffende Wirkung. — Ki— Nur noch„Formsache““ Fortuna Düsseldorf—SV Waldhof:1 Vor nur 5000 Zuschauern im Rheinstadion trafen sich die beiden großen Gegenspieler der Gruppe 4 im Rückkampf, von dem man ursprünglich die Entscheidung erwartet hatte. Aber der bedeutungslos gewordene Kampf begegnete nicht nur schwachem Interesse, auch die Mannschaften selbst kämpften nicht mehr mit ganzem Einsatz. Waldhof hatte übrigens außer dem verletzten Mayer auch den Rechtsaußen Weidinger ersetzt, Fortuna ließ Benoer aussetzen, für den Janes auf den Mittelläuferposten vorruckte, Nachtigall verteidigte und Paulus führte den Sturm. Die erste Halbzeit stand völlig im Zeichen der DisHerrliches Sommerwetter gab dem dritten Gastspiel der Everton=Elf in Deutschland einen prächtigen Rahmen; allerdings blieb die Besucherzahl mit rund 12 000 Personen hinter den Erwartungen zurück. Die beiden Mannschaften waren am Mittag von der Stadtverwaltung Frankfurt a. Main begrüßt worden, wobei jedem Spieler zum Andenken ein Becher als Ehrengabe der Stadt Frankfurt a. M. überreicht wurde. Die Engländer spielten bis auf zwei Umstellungen wie in Duisburg, uno zwar: Sagar; Jackson, Jones; Britton, White, Mercer; Geldard, Cunliffe, Bell, Stevenson, Gillick.— Die deutsche Mannschaft hatte folgendes Aussehen: Jürissen: Dilgens, Tiefel; Gramlich, Sold, Moll; Paul, Lenz, Becher, Gauchel, Siemetsreiter. In der ersten Hälfte war Everkon klar besser, da der deutsche Angriff ziemlich ausfiel und u. a. Siemetsreiter drei fast totsichere Gelegenheiten vergab. Dagegen spielte die deutsche Abwehr sehr gut, und vor allem der Oberhausener Jürissen zeigte einige hervorragende Paraden. Zwei prächtige Schüsse von Gauchel wehrte Sagar in sicherer Weise ab. Nach etwa halbstündigem Spiel prallten Britton und Tiefel mit den Köpfen zusammen, sie spielten nach kurzer Unterbrechung aber beide weiter. Dagegen erlitt Siemetsreiter einige Minuten darauf eine Armverletzung, die seine Behandlung im Krankenhaus erforderlich machte. Fünf Minuten vor dem Wechsel kam Everton zum Führungstor. Gillick erhielt einen von ihm getretenen Eckball wieder zurück, er legte sich den Ball zurecht und schoß wuchtig aufs Tor, wo Jürissen das Leder verpaßte und Tiefel es trotz Anstrengungen nicht mehr erreichen konnte. Die zweite Hälfte brachte bedauerlicherweise weitere Verletzungen; nach etwa 25 Minuten schied der Dortmunder Lenz wegen einer Beinverletzung aus, und wenig später erlitt auch der ausgezeichnete englische Rechtsaußen Geldard eine Verletzung, so daß Everton das Spiel mit zehn und Deutschland mit nur neun Leuten beendeten, da nach den Vereinbarungen keine Ersatzeinstellungen gestattet waren. Die Briten spielten auch in dieser Spielhälfte überlegen. Gleich nach dem Ausscheiden von Lenz schoß Cunliffe unhaltbar das zweite Tor, und bereits drei Minuten später schraubte Gillick das Ergebnis auf:0, indem er den Ball an dem herauslaufenden Jürissen vorbei einlenkte. In der letzten Spielminute wurde den Deutschen ein Handelfmeler zugesprochen; den Schuß von Sold hielt der hervorragende Sagar, doch wurde der Strafstoß wiederholt, weil Sagar zu früh gestartet war. Diesmai täuschte Gauchel den Engländer und erzielte damit das Ehrentor. Die Gesamkleistung der deutschen Auswahl war überraschend schwach. Ihr bester Mann war Jürissen im Tor, der nach dem Mittelläufer Sold genanni zu werden verdient. Mit Abstand folgen Tiefel, Gauchel und Moll. der seine Schwächen der ersten Hälfte später restlos wieder gut machte. Gramlich ist offenbar außer Form. Im Sturm enttäuschten besonders Lenz und Paul; auch Siemetsreiter war bis zu seinem Ausscheiden recht schwach, während Becher ebenso wie Ditgens keine Offenbarung war. Das Zusammenspiel war zeitweise erschreckend schwach.— Bei den Engländern, deren Sieg vollauf verdient war, konnten Geldard, Sagar, Mercer, Britton und Bell besonders gefallen. Die Elf war glänzend aufeinander abgestimmt.— Schiedsrichter BestHöchst a. M. erwartungsgemäß. seldorfer, die aber ihre Angriffe nicht mit genügendem Nachdruck versahen. Nur Albrecht machte eine Ausnahme. Als Wigold sich kurz vor der Pause zu einem Alleingang aufraffte, hatte er Erfolg, sein hoher Schuß schlug unhaltbar in der Torecke ein.— Nach dem Wechsel bot sich das gleiche Bild. Fortuna erhöhte in der sechsten Minute durch Wigold, der einen Abwehrfehler ausnutzte, auf:0 und ließ das Spiel nun laufen. Doch die Waldhofer, voran Siffling, zeigten keinen besonderen Ehrgeiz. Sie„erwachten" erst, als ihnen in der 20. Minute Nachtigall mit überflüssigem Handspiel entgegenkam, denn Schneider schoß den Elfmeterstrafstoß sicher ein. Die Zuschauer suchten sich durch Anfeuerung Waldhofs in Stimmung zu bringen. Doch vier Minuten später war der alte Zustand wiederhergestellt nach Fortunas:=Führung. Drayß mußte einen wuchtigen Freistoß von Janes abprallen lassen, und Zwolanowski war im Nachschuß erfolgreich. Es gab also wenig Aufregung in diesem fast einseitigen Kampf. Waldhof enttäuschte spielerisch sehr, die Mannschaft machte den Eindruck, daß ihr an einem Siege nichts mehr liege. Der kleine Torwart Drayß konnte sich immerhin wiederum mehrmals auszeichnen. Fortunas Leistung geirügte glatt zum sicheren Sieg, und unter dieser Berücksichtigung ist angesichts der bevorstehenden Vorschlußrunde am 7. Juni eine strenge Kritik kaum angebracht. Janes als Mittelläufer machte, was er wollte, das ruhige Spiel lag ihm besonders. Sehr schwach waren Paulus und Koarinn— Schiedsrichter Weingärtner(Offenbach) leitete sehr gut. In Braunschweig hatte dieses Treffen rur die 5000 Besucher vielleicht noch die Bedeutung einer inoffizielen norddeutschen Meisterschaft, die wiederum an den Reister von Niedersachsen fiel. Ohne eine besondere Leistung zu zeigen, blieben die Bremer klarer Sieger iber die ganz aus den Fugen geratenen Eimsbütteler. der Nordmarkmeister spielte so schwach, daß die chauer ihrem Unmut laut Ausdruck verliehen. Auch Rohwedder und Panse machten keine Ausnahme im Versagen. In der 5. und 41. Minute schoß Werder die beiden Tore durch den Mittelstürmer Maier. Gruppe 3: Der„Club“ ungeschlagen 1. FC Nürnberg—Wormatia Worme:1 Die 14000 Zuschauer auf dem Augsburger Schwabenplatz begrüßten die mit Ersatz für Oehm, Billmann und Spieß erschienenen Nürnberger recht stürmisch. Allerdings begnügte sich der Bayernmeister, technische Feinheiten zum Besten zu geben und kämpferisch wenig zu riskieren. So fehlte dem Angriff die Durchschlagskraft. Das unberechenbare Sturmspiel der Wormfer hatte freilich gegen die routinierte Nürnberger Abwehr wenig zu bestellen. Die sofort überlegenen Nürnberger gingen nach 21 Minuten durch den Mittelstürmer Friedel in Füdrung. Wormatia glich zwar eine Minute später durch den von Fath bedienten Leist aus, aber der Banernmeister drückte seine Ueberlegenheit durch den Siegtreffer Friedels nach 75 Minuten noch genügend aus. Dritter Platz für Jena IV Jena—Kickers Stuttgart:0 In der Thüringischen Landeskampfbahn zu Weimar durften 6000 Zuschauer mit der Rechtfertigung ihres Gaumeisters zufrieden sein, der durch diesen verdienten Sieg vor den Stuttgartern durch besseres Torverhältnis den dritten Platz belegte. In der Mannschaftsleistung war Jena besser als die wieder mit mehreren Ersatzleuten spielenden Kickers. Ein schöner Flachschuß des Rechtsaußen Richter ergab nach 20 Minuten den Führungstreffer, ein Alleingang des Mittelstürmers Meyer stellte in der zweiten Halbzeit den Sieg Jenas sicher.— Bei den Stuttgartern zeichneten sich der Mittelläufer Ribke und der Ersatzhalbrechte Miller aus. Für Jenas Sieg waren in erster Linie verantwortlich der Mittelläufer Werner, Torwart Winter und Mittelstürmer Meyer. Sieger des Tages: 5000 Zuschauer beim Hamburger Steherrennen Möller vor Prieto Ein geldlicher Fehlschlag war das„Goldene Rad“, das am Samstagabend in der Hamburger Hanseatenhalle vor nur 5000 Zuschauern ausgefahren wurde. Mit Ausnahme des Kölner Paul Krewer waren die zurzeit besten deutschen Dauerfahrer am Start, an der Spitze Meister Erich Metze, Walter Lohmann und Erich Möller. Metze zeigte sich wieder in großer Form und man darf sagen, daß er sich zum„Matador“ der Bahn in der Hanseatenhalle entwickelt hat. Seinen Vorlauf gewann er gegen Möller, Großimlinghaus und Danholt, um dann un Endlauf, der über 40 km führte, allen Angriffen zu trotzen. Für spannende Kampfszenen sorgte der nimmermüde Spanier Prieto, der nicht nur Möller auf den führenden Metze„hetzte“, sondern auch selbst, einmal an zweiter Stelle liegend, den Deutschen Meister ständig angriff. Pech hatte Lohmann. Mehrere Defekte warfen ihn im Hauptrennen aussichtslos zurück. Das„Kleine Goldene Rad“ sicherte sich der Krefelder Großimlinghaus. Ergebnisse:„Goldenes Rad von Hamburg", Steherrennen, 1. Vorlauf: 1. Prieto=Spanien, 2. Lohmann 30 m zur., 3. Schindler 160 m zur., 4. Kaeb 1200 m zur.— 2. Vorlauf: 1. Metze=Dortmund, 2. Möller 35 m zur., 3. Großimlinghaus 240 m zur., 4. Danholt=Dänemark 530 m zur.— Endlauf der Unterlegenen: 1. Großimlinghaus=Krefeld 19,26,2 Min.(20 km), 2. Danholt 300 m zur., 3. Schindler 420 m zur., 4. Kaeb 980 m zur.— Endlauf der Sieger(40 km): 1. Metze 37,54,2 Min., 2. Möller 375 m zur., 3. Prieto 840 m zur., 4. Lohmann 1800 m zur. Krewer vor Hille und Meuleman In Leipzig=Lindenau sahen am Freitagabend 8000 Besucher eine unterhaltsame Radrennfolge, die in erster Linie von den Dauerfahrern bestritten wurde. In guter Form stellt sich der Belgier Meuleman vor, der dank seines sportlichen Ehrgeizes für starke Belebung der einzelnen Rennen songte. Gesamtfieger in Großen Maienpreis, der Hauptprüfung des Renntages, blieb der Kömer Paol Krewer. Rennsportergebnisse Hoppegarten 1. Schlüsselblumen=Rennen: 1. Dietrichs Narrhalla(Streit), 2. Palladio, 3. Cobra. Sieg 14, Lg. 1½, 2½. a 2. Maiblumen=Rennen: 1. Bresges Martini (Böhlke), 2. Friedberg, 3. Claaßen. Ferner: Item, Rücklauf, Strandläufer, Volmar. Sieg 27, Platz 13, 14, 23. Lg. 3, Hals, 1¼. 3. Maraueriten=Rennen: 1. Erlenhofs Pan (Grabsch), 2. Max, 3. Der Wind. Ferner: Mardonius, Lapsus. Sieg 29, Platz 16, 18. Lg. 4, 2, 4. 4. Kisasszonn=Rennen: 1. Erlenhofs Nereide (Grabsch), 2. Unverzagt, 3. Alexandra Ferner: Treudeutsch, Hestia, kylophon, Anthyllis, Schwarzweiß, Grossularia. Sieg 13, Platz 15, 17, 27. Lg. Hals, 1¼ ½ 5. Botschafter=Rennen: 1. Mülhens Reichsfürst(O. Schmidt), 2. Wahnfried, 3. Periander. Ferner: Idomeneus, Pabst, Märchenprinz. Sieg 26, Platz 36, 23. Lg. Hals, ½. 6. 6. Anemonen=Rennen: 1. Goetschkes Maiflieder(Murphy), 2. Origenes, 3. Whist. Ferner: Amaranto, Prinzregent, Tantris, Pontifex, Scävola. Sieg 67, Platz 19, 22. 21. Lg. Kopf, Hals, ½. 7. Narzissen=Rennen: 1. Mendels Citadelle (Zuber), 2. Mediola, 3. Varus. Ferner: Balilla, Mithra, Olive, Tandem. Sieg 35, Platz 13, 12, 12. Lg. 1. ¾, 2. 8. Vergißmeinnicht=Rennen: 1. Butzkes Themis(O. Schmidt), 2. Treuer Geselle, 3. Monte Christo, 4. Gleisner. Ferner: Crispin, Osterblume, Atlas, Mondfee, Fünfkampf, Metullus. Sieg 48, Platz 12, 12, 14, 13. Lg. ½. 1. Leipzig I. Preis von Schönefeld: 1. Haniels Proserpina(Krvalek), 2. Frontkämpfer, 3. Maikäfer. Sieg 13. : Leipziger Mairmennen: 1. Schulges Maria Theresia(Vinzenz), 2. Rheinfels, 3. Machthaber. Ferner: Feengrotte, Teddy, Rio. Sieg 20, Platz 13, 12. * Naunhofer=Jagdrennen: 1. Junks Goal (Wolff), 2. Orsina, 3. Meine Freundin. Ferner: Harrietta, Lanze, Enzian, Vasco da Gama. Sieg 39, Platz 12, 11, 13. Lg. 5, 4, 2. 4. Wonnemond=Ausaleich: 1. Tannenyacs Gilt(R. Schmidt), 2. Nando, 3. Altpreuße. Ferner: Glücksgöttin. Sieg 62, Platz 23, 17. Lg. 2. 2½. 1½. 5. Lipsia: 1. Krahmers Fu(Müschen), 2. Salur, 3. Lorenz. Ferner: Feldpost, Jubel, Seydlitz=Kürassier. Sieg 31, Platz 19, 21. La. 1½, 2, 5 6. Gewandhaus=Ausgleich: 1. Winkelmanns Lysias(R. Schmidt), 2. Poets Fancy, 3. Periflor. Ferner: Blason, Crivelli, Schwadroneur. Sieg 50, Platz 20, 20. Lg. Kopf. N. 4 7. Waldmeister=Ausgleich: 1. Rademachers Loyal(Krbalek), 2. Varro, 3. Palfrey. Ferner: Kameradin, Marso, Deutschland, Drohne. Sieg 62, Platz 15, 16, 14. Lg. Kopf, 1. Dortmund 1. Wittekind=Rennen: 1. Eickholts Wellenberg(Starnecker), 2. Sintflut, 3. Steinmetz.; ferner: Snatok. Schatzfinder, Janina, Sifaro. Sieg 15, Platz 11, 12, 16. Lg. 5, 3. 3. 2. Markgrafen=Rennen: 1. Boths Schwarz= waldreise(Both), 2. Anführer, 3. Freihafen. Sieg 12 Lg. 15 Pfalzgrafen=Rennen: 1. Gymnichs Aurel (Haut), 2. Kujel, 3. Chemielehrer, serner: Nußtnacker. Sieg 17. Platz 15, 30. Lg. 3. 2. 4. 4. Preis von Düörven: 1. Röslers Palander (M.Schmidt), 2. Mein Fürst, 3. Wolkenflug, ferner: Szegeban. Sieg 23. Platz 16, 17. Lg. Hals. 8. 12 5. Landgrafen=Rennen: 1. Schiffers SauErgebnisse: Kleiner Maien=Preis(25 km): 1. Quietzsch 23,01 Min., 2. Walter 24,750 km, 3. Troitzsch 24,670 km.— Großer Maien=Preis, 1. Lauf, 40 km: 1. Krewer 34,20 Min., 2. Meuleman 39,910 km, 3. Schön 39,750 km, 4. Hille 39,590 km, 5. Gilgen 39,350 km, 6. Leuer 39,200 km.— 2. Lauf, 60 km: 1. Hille 52,55,2 Min., 2. Leuer 59,990 km, 3. Krewer 59,805 km, 4. Meuleman 59,600 km, 5. Gilgen 59,510 km, 6. Schön 58,950 km.— Gesamtergebnis: 1. Krewer 99.805 km, 2. Hille 99,590 km, 3. Meuleman 99,510 km, 4. Leuer 99,190 km, 5. Gilgen 99,090 km, 6. Schön 98,700 km. Aus der Turnerschaft Wird Wacker Schlagballmeister? Der vorigjährige Kölner Kreismeister im Schlagball, SC Wacker, stellte auch in dieser, am gestrigen Sonntag begonnenen, Spielzeit seine überragende Stellung im Schlagball unter Beweis. Auf den Spielwiesen am Loo— es war ein guter Gedanke von Wacker, vielen Zuschauern am Sonntagvormittag auf ihrem Bummel zwei schöne Schlagballwerbespiele unentgeltlich vorzuführen— überragte Wacker sowohl im Hinspiel als auch im Retourkampf. Das Hinspiel sah Wacker vornehmlich in der ersten Halbzeit in bester Form, die mit 33:5 P. beendet wurde; nachher zeigte aber auch BB als Neuling sehr schöne Leistungen und erzielte einen relativ günstigeren Punktestand als Wacker. Der Sieg verblieb dennoch am Schluß eindeutig dem Altmeister mit 42:16 Punkten, zeit glatt in Führung. Vermutlich wird Wacker sich in dieser Zeit aber auch stark für den Endspurt geschont haben, denn dieser gestaltete sich so überragend, daß Wacker am Ende dennoch mit 71:36 P. Sieger blieb. Man darf wohl heute schon nach den ersten Spielen in SC Wacker den kommenden Kölner Kreismeister vermuten. 8000 Zuschauer wohnter am Freitagabend den Radrennen in Leipzia bei. Den Großen Maienpreis gewann der Kölner Paul Krewer mit 99,805 km vor Hille(99.590). Meulemans(Belgien), Leuer (Köln) und Gilgen. 169. Platz 23. 17, 20. Lg. Hals. 2. 6. Kurfürsten=Jagdrennen: 1. Bottlenbergs Chevalier(Hochstein), 2. Ordensritter, 3. Lasso. ferner: St. Georg, Memlinck. Finor. Sieg 52, Platz 17, 17, 22. Lg. B. ½. 3.„„ 7. Burggrafen=Rennen(erste Abteilung): 1. Hopes Liebeswalzer(Loer), 2. Carna. 3. Helmwiege, ferner: Paramour, Pieta. Silberfee, Stolz des Hofes. Sieg 25. Platz 16 16. 26. Lg. 2½, 4. ½. Zweite Abteiluna: 1. Langhoffs Ma Clochette(Firnkes), 2. Ostgote. 3. Melle, ferner: Charolus. Monarchist, Graf Moltke, Bummelant. Sieg 126. Platz 17, 12. 17. La. 2½. 2. 5. Siegdoppelwette: Palander Sauhatz 632:10. Nr. 137 Montag, den 18. Mai 1936 Motorenschlacht vor den Toren Stuttgarts: Internationales Solitude-Rennen 1936 „„„„„12„..II s Caltanmaganrannan DKN-Fahrer Geils in Front 7 O. Ley(BMM) fährt Tagesbestzeit 7 Unglücksfall im Seitenwagenrennen nd„ Rolgco#— mimi! Der Stand der Meisterschaft ist nach diesem zwe „„ der locette. 5. Anderson(England) a. Velocette.— wicht=-n bn zmeite Plo 100000 Zuschauer! Das Internationale Solitude=Rennen hat sein Stamm=Publikum. Auch am Sonntag waren es wieder 100 000 Zuschauer, die sich die Kämpfe der Fahrer und Maschinen auf der 11,6 Kilom. langen Rundstrecke vor den Toren Stuttgarts nicht entgehen ließen. Vom frühen Morgen bis zum späten Nachmittag knatterten die Motore. In mustergültiger Ordnung wickelten sich die zahlreichen Rennen ab, so daß auch in diesem Jahre von einem großen Erfolg gesprochen werden kann. Als Tagesbester erwies sich der Nürnberger O. Ley, der BMW in der Halbliterklasse zum Siege führte. Mit 116,7 Kmstd. erreichte Ley zwar den im Vorjahr von Steinbach aufgestellten Streckenrekord(117,6 Kmst.) nicht, doch wurde seine Leistung nicht übertroffen! Verwegen fuhr der„kleine" DKW=Vertreter Arthur Geiß mit seiner 250er=Maschine, die jetzt ein ViergangGetriebe aufwies. Er schraubte als Sieger seinen eigenen Rekord von 101,5 auf 110,1 Kmst. und war damit schneller als der Zweite der 350er=Klasse. Hier fiel der Sieg an H. Fleischmann(NSU), der ebenfalls mit 115.4 Kmst. neuen Rekord fuhr(alter Rekord Mellmanns 106 Kmst.). Einige unerwartete Ergebnisse gab es in den Rennen der Seitenwagen. Toni Babl bewies mit seinem Siege in der 600=ccm=Klasse, daß er zu den Besten zählt. Mit 104,4 Kmst. verbesserte er Kahrmanns Rekord um 10 Kmst. und war gleichzeitig schneller als der Sieger der schweren Seitenwagen, Schumann, der mit 96,5 Kmst. unter dem Rekord von Braun blieb. Ein tödlicher Unfall ereignete sich leider bei den Rennen der Seitenwagen. SchneiderWesseling wurde mit seiner Sarolea=Maschine aus der Kurve getragen und fuhr in die hier stehende Zuschauermenge. Der Beifahrer Handelshauser und ein Zuschauer wurden dabei tödlich verletzt. Die während der Rennen sich zutragenden Stürze verliefen erfreulicherweise ohne weitere ernstlichen Folgen für die Beteiligten. Der Führer des deutschen Kraftfahrsports, Korpsführer Hühnlein, Vertreter des Staates, der Partei und der Wehrmacht, waren bereits anwesend, als Hans Geier auf einem Mercedes=Benz=Rennwagen unter dem Jubel der Zuschauer einige Runden zurücklegte. Dann konnten die Rennen beginnen, die für die Solofahrer zur Meisterschaft zählten. Geiß— eine Klasse für sich! Gemeinsam starteten die Fahrer der beiden Klassen (nicht über 250 und 350 ccm). Sie leiteten das Solitude=Rennen 1936 ein. Der DKW=Fahrer Geiß übernahm in seiner Klasse(250 ccm) die Spitze und ließ in dem über 15 Runden(174 Kilom.) führenden Rennen nicht nur seine Klassen=Gegner, sondern auch die „350er“ hinter sich. Er siegte mit vier Minuten Vorsprung vor seinem Markengefährten E. Kluge, W. Winkler und Stanley Woods, der das Pech hatte, am Ersatzteillager halten zu müssen, wodurch er eine Runde zurückfiel. H. Winkler(DKW) stürzte und gab auf. Steinbachs Pech— Fleischmanns Glück Strömberg=Schweden, Mellors=England und SandriItalien fehlten im Rennen der 350=ccm=Maschinen. Fleischmann und Steinbach, beide NSl, waren ihren Gegnern überlegen. Sie führten bald. Eine Rekordrunde von 118,4 Kmst. wurde Steinbach zum Verhängnis. Ein Ventilbruch zwang ihn zur Aufgabe. Für Fleischmann war so der Weg zum Erfolg frei. Er legte die 174 Kilom. in:30:02 Stunden(115,4 Kmst.) als Sieger zurück. Gut hielt sich Richnow=Berlin auf Rudge. BMW vor NSU und DKW— Leys Sieg! In Fachkreisen schenkte man dem Start der 500erBMW großes Vertrauen. Die beiden zweiten Plätze im Eilenriede=Rennen und im Berner Bremgartenwald deuteten auf eine steigende Leistungskurve hin. Und so war es auch. Ley schob sich gleich an die erste Stelle. Ungefährdet legte er Runde um Runde zurück, um schließlich in der Tagesbestzeit von:29:03,1 Stunden und 116,7 Kmst. vor dem NSU=Mann Fleischmann zu gewinnen. Müller=DKW wurde Fleischmann gegen Schluß gefährlich, doch gelang es dem NSl=Vertreter, Müller abzuschlagen. Hans Soenius hatte beim Start wenig Glück; er geriet ins Hintertreffen und gab nachher auf. Mansfeld=DKW und Gall(BMW) sowie Steinbach, der leicht stürzte, erlebten ebenfalls nicht den Schluß des über 174 Kilom. führenden Rennens. Spannende Seitenwagenrennen Großen Anklang fanden die Seitenwagen=Rennen, die spannend verliefen. In der 600=ccm=Klasse wurde durchschnittlich schneller gefahren als bei den„Großen“. Toni Babl und Kahrmann(beide DKW) waren eine Klasse für sich. Babl fuhr mit 55:59,4 Min. für Runden(92,8 Kilom.) neuen Streckenrekord in der 600er=Klasse. Schumann war bei den„Großen" überlegen. Meister Braun=Karlsruhe enttäuschte. Er wurde Letzter. Ergebnisse: Solomaschinen, 15 Runden(11,6 Kilom.) gleich 174 Kilom.:(2. Lauf zur Deutschen locette, 5. Anderson(England) a. Velocette.— Richt über 500 ccm: 1. Otto Ley(Nürnberg) a. :29:03,1 Stunden(116,7 Kmst., beste Zeit des Tages), 2. Fleischmann a. NSI:29:29,2(116,1), 3. H. Müller a. DKW:29:58,1, 4. Bogner(Ebingen) a. DKW. Seitenwagen(8 Runden gleich 92,8 Kmst.) Nicht Kilom.) gleich 174 Kilom.:(2. Lauf znl Erniicen" BaM 55·594 Min Meisterschaft). Nicht über 250 ccm: 1. Geiß(DKW) über 600 ccm: 1. Toni Babl a. DKW 55:59.4 M :34:26,4 Stunden(110,1 Kmst., neuer Klassenrekord), 2. Kluge(DKW):38:49,4(105,4) 3. Walfried Went Der Stand der Meisterschaft ist nach diesem zweiten Lauf(ein Sieg bringt 5 Punkte ein, der zweite drei, der dritte zwei und der vierte einen Punkt): Nicht über 250 ccm: 1. Kluge(DKW) 8 Punkte, 2. Geiß(DKW) 5., 3. W. Winkler(DKW), 4. Kohfink(Imperia=Rudge). Nicht über 350 ccm: 1. H. Fleischmann(NSu) 8 ., 2. Richnow(Rudge) 3., 3. Maier(Mannheim) 2 Punkte. Nicht über 500 ccm: 1. Ley(BMW) 8., 2. (104,4 Kmst.), 2. Kahrmann a. DKW 57:05,2(97,1), 3. Bock(Mannheim) a. Norton 59:09,2, 4. Nohner : GAD, eun, Aun,.: Slen, phe) neu zzenz Mliut gis Zup;]Manseld(Dau) 5 K. 1. 5. Müller(Dam)( P. (Essand) e. Daw, a. Gint a. Dam, k. Schu t. Schmann a. Beu.... B4(g4z), 1 4. J. Fleishmann(Nel) 3 V. I. Bodmer(Dau) (Frankfurt=Main) a. Bücker=Jap.— Nicht über 350 Zimmermann(Nürnberg) a. RSl 58:54,4(94,3), S. 4. D. 5 ecm: 1. Heinrich Fleischmann a. NSl:30:02(115.4 Wehres(Aachen) a. Harley=Davidson:00:0 Autie ueder Klasenrelel), 2. Haus Aichnon(Veria) beit Getzu.) 8. Trihwp). 192.—).. Sans Die Seitenwagensahter haben uch leinten Mester. 6. Rudge.363014(106), eine Runde zur.: 3. Meier(Wuppertal) a. Tornap=Jay 133.354, 6. Bronn vsu etshl (Geanspin) ae. Verton, 4 Binder(Helany&a. Ve,(Keiternse) e. Herz Caracciolas Siegesfahrt in Tunis —**„„„„II Illagas am Jial Deutscher Sieg im„Grossen Preis von Tunis“ 7 Nur vier von eif Wagen am Ziel Varzis Glück im Unglück Das dritte klassische Autorennen des Jahres, der „Große Preis von Tunis“, hat Deutschland wieder den Sieg gebracht. Rudolf Caracciola beendete das schwere Rennen auf Mercedes=Benz mit dem hervorragenden Stundenmittel von 160,324 Std.= Kilometern als Sieger. Als einziger von fünf gestarteten Deutschen lag er zum Schluß noch im Rennen, aber er brachte es fertig, auf dem heißen nordafrikanischen Boden ohne jeden Reisenwechsel seinen Wagen siegreich durchs Ziel zu steuern. Der Zweite, Pintacudy auf Alsa Romeo, lag zum Schluß zwei Runden zurück, Vimille auf dem alten Bugatti belegte den dritten Platz, und als vierter Teilnehmer brachte noch der Franzose Sommer auf Alfa Romeo die ganze Strecke hinter sich. Als der Generalresident von Tunesien das Zeichen zum Start gab, setzten sich unter den elf Teilnehmern die fünf Deutschen sofort in Führung. Stuck kam vor Rosemeyer und Caracciola als Erster wieder vor den Tribünen an. In der zweiten Runde drehte Rosemeyer aber mächtig auf. und es gelang ihm, mit einem Stundenmittel von 167,045 Std.-Kilo= metern die schnellste Runde des Rennens überhaupt herauszufahren. Er setzte sich in dieser Runde auch vor Caracciola, Varzi und Chiron an die Spitze des Feldes. Die deutschen Wagen blieben weiter allein vorn. In der fünften Runde, als Rosemeyer an Caracciola vorbeiraste, mußte Stuck anhalten. Ein Defekt an der Oelzufuhr machte eine Weiterfahrt unmöglich. Der Spanier Villapadierna auf Alfa und der für Farina gestartete Franzose Etancelin auf Maserati mußten ebenfalls das Rennen aufstecken. Der italienische Spitzenfahrer Brivio wurde in der siebenten Runde ebenfalls zum Ausscheiden gezwungen. Bei einem Vergaserbrand zog er sich leichte Brandwunden zu. Nach zehn Runden waren nur noch sieben Wagen im Rennen. Die afrikanische Sonne brannte unvermittelt, und das Thermometer zeigte 40 Grad an. Rosemeyer drehte mit unerhörter Gleichmäßigkeit Runde um Runde. Gerade in dem Augenblick, als Louis Chiron zur Spitze vorstoßen wollte, hatte der Franzose Defekt an der Benzinpumpe. Rosemeyer mußte ebenfalls anhalten, und in der 15. Runde sauste Caracciola als Spitzenfahrer mit 1,22 Minuten Vorsprung vor Rosemeyer über die Gerade an der Haupttribüne vorbei. In der 13. Runde wurde der Sieger von Tripolis und Vorjahrssieger in Tunis, Achille Barzi. mit seinem Auto-Union=Wagen in einer Kurve aus der Bahn getragen. Der Wagen überschlug sich. Varzi wurde herausgeschleudert, aber wie durch ein Wunder kam er unverletzt davon. Als dann in der 17. Runde Louis Chiron erneut anhielt und längere Zeit reparierte, waren zwei deutsche Wagen bereits ausgeschieden. Chiron konnte die Fahrt nicht für lange Zeit fortsetzen; auch er mußte aufgeben. Zum drittenmal hat der sympathische Franzose in diesem Jahre großes Pech gehabt. An der Spitze ließ sich Meister Rudolf Caracciola durch nichts beeinflussen. Hinter ihm machte Rosemeyer bis zur 20. Runde etwas Boden gut, aber dann wurde auch er durch ein eigenartiges Geschick aus dem Rennen gerissen. In der Nähe der Tribüne sah man plötzlich hohe Ilammen aus dem Auto=Union-Wagen auflodern. Rosemeyer besaß aber die Geistesgegenwart, und sprang aus dem brennenden Wagen heraus. Und wie in Tripolis, so konnte er sich an den Löscharbeiten beteiligen. Nur noch vier Wagen lagen im Rennen, an der Spitze als einziger Deutscher Rudolf Caracciola. Da er aber von Pintacuda, Bimille und Sommer nichts mehr zu befürchten hatte, konnte er seine Maschine etwas schonen und dennoch mit zwei Runden Vorsprung vor dem italienischen Alsa Romeo das Rennen als Sieger beenden. Stürmischer Jubel ertönte, als Caracciola freudestrahlend aus seinem Wagen stieg und aus den Händen des Generalresidenten von Tunesien den wertvollen Ehrenpreis empfing. Das Ergebnis:„Großer Preis von Tunis“, 381 Kilometer: 1. Rudolf Caracciola auf Mercedes=Benz :22,44,6 Std.(160.324 Std.-Kilometer); zwei Runden (— 25 Kilométer) zurück: 2. Pintacuda auf Alfa Romeo; 3. Vimille(Frankreich) auf Bugatti; fünf Runden zurück: 4. Sommer(Frankreich) aus Alsa Romeo. Neue Meister in Nürnberg Bantamgewicht: Brendel! Schwergewicht: Hornfischer Klasse bleibt Klasse! Die Bantam= und Schwergewichtsmeister im Freistil=Ringen wurden am Wochenende im N Der Sodolteun ermtel Ausgrungn wz g: heimische kamen zu Meisterehren: Olympiasieger Jakob Brendel und Europameister Kurt Hornfischr., schafts=Turniers die Titel. Die zahlreichen Besucher feierten ihre Landsleute herzlich. Brendel befand sich in wohrer„Weistersorrg., er ist eine unserer größten Hoffnungen! In seinen letzten Kämpsen schaltete er Muiler: Laompertshgin 13.55 Minuten und Herbert=Stuttgart nach 30 Sek.(!) aus, Mä dem Titelverteidiger M. er in die Entscheidung Brendel erhielt die PunktentDer Nürberger ist nach wie vor unsgre Hoffnung. Die restlichen Kämpfe bereiteten ihm keine Schwierigkeiten. Gehring. der ihn bei den Titelkämpfen im griechisch=römischen Ringkampf befiegen konnte und damit entthronte, wurde im Schlußkampf von Ho fischer nach 75 Sekunden entscheidend besiegt durch Schulter=Niederlage. Der bärenstarke Stuttgarter hatte ebenfalls einen Sieg über Gehring zu Ergebnisse: Bantamgewicht: Brendel=Nürn berg schlägt Müller=Lampertsheim nach 13.55 Min Möchel=Köln schlägt Meier=Thaleischweiler nach 11,10 Die Auswahl für Stuttgart Münzenberg, Ditgens, Elbern und Urban Am nachsten Donnerstag, Himmelfahrtstag, trägt Everton das vierte Uebungsspiel gegen eine deutsche Auswahlmannschaft in Stuttgart aus. Münzenberg, Ditgens(Borussia.=Gladbach), Elbern und Urban stehen in der deutschen Elf, die folgendes Aussehen hat:„ Jakob(Regensburg); Ditgens(Borussia.=Gladbach), Münzenberg(Alemannia Aachen); (Eintracht Frankfurt), Goldbrunner(Bayern München), Moll(Bayern München); Elbern(Beuel), Siffling(Waldhos), Eckert(Wormatia Worms), Urban Köln schlägt Meier=Thalenchweiter nach##2 ling(Waldhof), Eckert(Wormatia Wo Min., Herber=Stuttgart schlägt Rößler=Hohenbumnburt(Schalke 04), Fath(Wormatia Worms). unkten. Brendel=Nürnberg schlägt Hervert nach nach Punkten, Brendel=Nürnberg schlägt Herbert nach 30 Sek.!, Möchel schlägt Müller, der wegen Verletzung nicht mehr antreten konnte. Endkampf: Brende schlägt Möchel nach Punkten. Schwergewicht: GehrmgLudwigshofen schlägt Falter=Freising nach Hormfischer=Nürnberg schlägt Beu=Köln nach 3,10 Min., Lägerle=Stuttgart schlägt Gehring nach Punkten, Hornfischer schlägt Falter nach.35 Min., Hornfischer schlägt G. Gehring nach 1,15 Min. Die restlichen Titelkämpfe finden statt am 6. und 7. Juni in Untertürkheim im Feder=, Leicht= und Weltergewicht, am 20. und 21. Juni m Bad Reichenhall um Mittel= und Halbschwergewicht. Die englische Berufsspieler=Fußballmannschaft Huddersfield Town konnte in Kopenhagen eine dänische Mannschaft mit:1(:1) Toren überlegen schlagen. Neuzeitliche Telefon- u. Uhren-Anlagen Telefonbau und Normalzelt aktiengesellschaft Boxsport BC Oberspree— Berg. Gladbach 11:5 Den letzten ihrer fünf Starts in Westdeutschland trug die Mannschaft des BC Oberspree i Berg.Gladbach gegen den Bergischen Box=Club aus. Die Verpflichtung der Berliner war für einen Verein wie den BC. Berg.Gladbach— mit etwa 25 Aktiven— ein Wagnis, das aber durch guten Besuch belohnt wurde. Der Berliner Federgewichtler Horatzek konnte wieder kämpfen. Dafür fehlte der Schwergewichtler Lorbeer, für den der Trainer der Mannschaft, der 38= jährige, elfmalige Polizeimeister Gaikowski, dem man Der Sieg des Berliners Schwadtke war tnapp, aber wegen beines vielseitigeren Boxens verdient. Berg.Gladbach hatte sich zur Verstärkung zwei Leute des BC Norden gesichert. Im Gesamtergebnis kamen die Berliner zu einem 11:=Erfolg. Die Ergebnisse: Fliegengewicht: Wagener (Berlin) Punktsieger über Engelhardt(Norden). Bantamgewicht: Weinhold(Berlin) kämpfte mit Brock(Norden) unentschieden. Federgewicht: Horatzek(Berlin) verliert gegen Meurer II(Berg.Gladbach) nach Punkten. Leichtgewicht: Ewert(Berlin) besiegt Schmickler(Berg.= Gladbach) nach Punkten. Weltergewicht: Lipowski(Berlm) fiegt durch Aufgabe seines Gegners Schmitz(Berg.= Gladbach) in der ersten Runde. Mittelgewicht: Schwadtke Gchasten deunes he übende im Gutgopst wienen cher halshpngensche Nchosf(Gerian) unteriene gen Gönien Kampfdes Abends komn Conopvoy... drei(Meurer(Berg Gladdach) nach Punkten. Schwergewicht: Rischn Mittelgewicht, war das Puolitum nicht einverstanden. Punkten. Verwaltungsbezirk: Rheinland Flineerstr. 18/28 Teleion 20451 Köln, Hochhaus Teleion 58301 Bonn Wuppertal-E. Essen Krefeid Duisburg H. Gladbach Montag, den 18. Mai 1936 Neue Tag Deutscher Tennissieg über Angarn Ein:-Sieg ohne Satzverlust 7 Henkel schlägt Gabory, von Cramm Dallos Mit Doppelsieg auf:0 Es war sicher, daß unsere Davispokalvertreter im Kampf gegen Ungarn bereits am zweiten Tage den endgültigen Sieg mit einem:0 sicherstellen würden. Obwohl auch für diese Doppelbegegnung zwischen Gottfried von Cramm und Kaj Lund und den Ungarn, die für Dallos den stärkeren Gabory mit Ferenczy gepaart hatten, kein großartiger Kampf zu erwarten war, fanden sich fast 2500 bis 3000 Zuschauer bei herrlichstem Wetter auf der Anlage des Rochus=Klubs ein. Als Ehrengäste waren Gauleiter Florian, Oberbürgermeister Wagenführ und Generalkonsul Girardet erschienen, die zusammen mit den Tausendschaften bekundeten, welch großes Interesse in Düsseldorf und im Rheinland dem Tennissport entgegengebracht wird. Der deutsche Sieg stand nie in Frage, selbst nicht im zweiten Satz, wo die Ungarn das günstige Verhältnis von•7 herausholen konnten. Hätte Kaj Lund taktisch klüger gespielt und entsprechend seiner Aufgabe nicht so viel selbst riskiert und den Ball nur im Spiel gehalten, dann wäre durch den gut placierenden und tötenden von Cramm ein weit klareres schlag zu schwach und zu schwunglos war und wenig entscheidende Schläge zeigte. Gabory litt natürlich unter dem schwachen Partner und verlor zum Schluß, als nichts mehr zu retten war, ebenfalls seine Sicherheit. Der beste Spieler war Gottfried von Cramm, der heute einen weit verbesserten Aufschlag als am Freitag zeigte und durch seine schönen, stilvollen Schläge noch besonders gefiel. Lunds Hauptwaffe war der Aufschlag; er spielte etwas zu selbständig— was natürlich bei der klaren Ueberlegenheit zu entschuldigen ist — und verschlug manchen Ball. :3,:5,:0 siegten die Deutschen. In den beiden ersten Sätzen gingen die Ungarn jeweils:0 in Führung. Während aber im ersten Satz die Deutschen nach :2 mit:2 die Führung übernahmen und über:3 sicher zum Satzgewinn(:3) kamen, behielten die Ungarn im zweiten Satz mit:2,:3,:4 die Führung. Die drei nächsten Spiele wurden aber dann von dem deutschen Paar gebucht. Damit war der Widerstand der Gäste gebrochen, denn im letzten Satz gelang ihnen kein Spiel mehr. Gabory gab erstmalig seinen Aufschlag„zu Null“ ab und kam auch bei:0 mit seinem Aufschlag bis 40:0 zu keinem Punkt. Der erste Matchball mißlang dann, aber der zweite war nicht zu verNr. 187 Obermendig Deutsche Handball-Meisterschaft Gruppe 1: Berliner SB 92— Hindenburg Bischofsbg. 10:9, Post SB Oppeln— MTSA Leipzig 10:8. Gruppe 2: Post SB Hannover— TB Oberalster Hamburg 11:10, MSB Magdeburg— KTB Stettin 10:2. Gruppe 3: Spög Fürth— Hindenburg Minden :6, TB Altenstadt— TB Obermendig 11:9. Gruppe 4: Kurhessen kassel— ASB Darmstadt 10:12, Rasensport Mülheim— SB Waldhof:7. Zwischenrunde zur Frauen=Handball=Reisterschaft: SC Charlottenburg— PSV Dresden:3, TB Eimsbüttel— Germania Leer 14:1, Eintracht Frankfurt Magdeburger SC:1, BfR Mannheim— Spög Fürth :2. renden und lorenden von Sramm ein Weir Rarereren, Wu.„.— Ergebnis herausgekommen. Bei den Ungarn konnte hindern. Gabory vermochte einen Schmetterball von nur Gabory gefallen, während Ferenczy schon im Auf= Cramms nicht mehr zu placieren. Zwei Siege am letzten Tag Der Davispokal Deutschland gegen Ungarn in Düs= Runde in Berlin auf Argentinien, das uns ebenfalls seldorf hat uns also den erwarteten:=Sieg ge= den Weg zum Sieg nicht verlegen kann. bracht. Die ungarischen Tennisspieler, die am Freitag] 3000 Zuschauer taren anwesend, als Henkel und und Samstag nicht einen Satz gewinnen konnten, ver= Gabory begannen. Der Ungar spielte frischer und mochten auch in den Schlußspielen gegen die deutschen unbekümmerter als an den Vortagen, während Henkel Spitzenkönner von Cramm und Henkel nichts schlecht in Fahrt kam und seinem Gegner gleich eine auszurichten und verloren in drei Sätzen. Gabory:=Führung überlassen mußte. Henkel holte dann auf. zwang Henkel, der allerdings nur langsam in Fahrt:2,:2,:3,:3,:4 für den Ungar blieb es aber kam, zur Hergabe seines ganzen Könnens, dagegen war bis zum neunten Spiel.:5,:5 für Henkel,:6 und Cramm gegen Dallos auch nicht einen Augenblick in erst dann gelangen dem jungen Deutschen die beiden Gefahr, wenn es auch im zweiten Satz zu einem:5= Siegpunkte für den ersten Satz. Der zweite Satz brachte Ergebnis kam. Deutschland trifft nun in der nächsten ein Aufschlag=Duell, bis es:3 für Henkel stand, der die drei nächsten Spiele glatt gewann und damit den Satz:3. Sehr spannend verlief der letzte Satz. Gabory führte:1 und bei:2 und 40:0 stand er dicht vor dem Satzgewinn, als Henkel großartig aufkam und noch Satzausgleich erzwang. Bei:5 versuchte Gabory noch einmal, das Spiel zu seinen Gunsten zu gestalten, doch der vielseitigere Henkel, der hier verschiedentlich sein großes Können offenbarte, gewann auch diesen Satz:5. Von Cramm war seinem Gegner Dallos in allen drei Sätzen überlegen.:1 hieß es im ersten Satz, aber im zweiten Satz konnte Dallos:3 und im neunten Spiel 40:0 in Frout ziehen. Viermal hatte junge Ungar Satzball, doch der Deutsche wehrte jedes= mal ab. Nun machte Cramm ernst, und gewann in von der besten Seite, aber auch Dallos, der schließlich imponierendem Spiel die nächsten vier Spiele und den nichts zu verlieren hatte, gelangen einige sehr gute dritten Satz ebenso überlegen:3. Cramm zeigte sich Bälle. Weinkötz überspringt 1,99,5 Meter! Verheißungsvoller Auftakt der Kölner Leichtathleten Aber 600 Teilnehmer 72 48. 94OR EES Sme se Bei herrlichem Sonnenwetter eröffneten die Kölner Leichtathleten in der Westkampfbahn des Stadions unter zahlreicher Anteilnahme die neue Saison. Zur Austragung gelangte das Programm der planmäßigen Klubkampfrunde für alle Klassen um die deutsche schaftsweisterschaft. Die gemeldeten Vereine erfüllten ihre Meldungen, wodurch über 600 Teilnehmer zur Stelle waren, die der Veranstaltung zu einem vollen Erfolge verhalfen. Die sportlichen Leistungen lagen für den Saisonbeginn über dem Durchschnitt; sie waren zum Teil sehr vielversprechend und berechtigen zu neuen Hoffnungen und zur Belebung des olympischen Sportgedankens. Im Mittelpunkt stand der Klubkampf A SB— K BC. der aber nicht mit der stärksten Besetzung von beiden Vereinen bestritten wurde. Der ASV hatte eine ganze Reihe seiner guten Leute nicht zur Stelle, und auch der KBC hatte einige Ausfälle zu verzeichnen. Beide Vereine erreichten daher nicht die gewünschten Punkte und werden den Rekordversuch wohl oder übel an einem der nächsten Sonntage unternehmen. Eine große Leistung vollbrachte der ASVer Meinkötz, der im Hochsprung seine im Vorjahr erzielte Bestleistung um 1,5 Zentimeter überbot. Drei Versuche, 2,02 Meter zu überspringen, mißlangen nur knapp. In den Laufwettbewerben sind die Leistungen noch alle sehr verbesserungsfähig. Auch die technischen Uebungen können noch viel bessere Leistungen bringen. Wir nennen die Einzelergebnisse der besten Leistungen: 200 Meter: 1. Vollmert(ASB) 22,6; 2. Vogelsang(ASB) 22,7; 3. Zoumer(ASV) 23.— 400 Meter: 1. Kremer(KBC) 53,3; 2. Gängler(KBC); 3. Schmitz(KBC) 56,7— 800 Meter: 1. Nastanski (ASB) 2,00 Minuten; 2. Froitzheim(KBC) 2,02,3 Min.; 3. Düster(KBC), 2,04 Minuten.— 1500 Meter: 1. Nastanski(ASV) 4,15,2; 2. Froitzheim(KBC) 4,15,9; 3. Berg(KBC) 4,19,8 Min.— 5000 Meter: 1. Berg (KBC) 16.08.4 Min.; 2. Meyer(ASV) 16,43 Min.; 3. Henkel(KBC) 17,44,7 Min.— 110 Meter Hürden: 1. Kumpmann(ASV) 15,4; 2. Nottbrock, 16,1 Min.; 3. Raski(ASB) 19,6.— 400 Meter Hürden: 1. Nottbrock(ASB) 59,4; 2. Gängler(KBC) 63,5; 3. Winnemann(ASB) 65,3.— Weitsprung: 1. Weinkötz(ASV) 6,99 Meter; 2. Raski, 6,42 Meter; 3. Kerp(KBC) 6,39 Meter.— Diskuswerfen: 1. Herbst(KBC) 39,47; Frey(ASB) 38,35 Meter; 3. Metternich(KBC) 37,70 Meter.— Stabhochsprung: 1. Lohmar(ASV).50 Meter; 2. Rodenkirchen(KBC) 3,40 Meter; 3. K. mar(ASB) 3,20 Meter.— Hammerwerfen: 1. Grimm (ASB) 41,14 Meter; 2. Degen(KBC) 38,48 Meter; 3. Schmengler(KBC) 32,63 Meter.— Löring ist. wie wir erfahren, nach Dortmund übergesiedelt und hat sich dem Sportverein der Vereinigten Stahlwerke angeschlossen.— Hochsprung: 1, Weinkötz(AS) 1,99,5 Meter, neuer deutscher Rekord; 2. Winnemann(ASV) 1,70 Meter; 3. Elsen(KBC) 1,65 Meter.— Dreisprung: 1. Sälzer(ASB) 13,75 Meter; 2. Devilder(ASV) 12.75 Meter; 3. Bonn(ASV) 12,57 Meter.— Kugelstoßen: 1. Dengg(KBC) 13,70 Meter; 2. Weinkötz (AKV) 13,02 Meter; 3. Freese(ASB) 12,50 Meter.— Speerwerfen: 1. Wolf(KBC) 55,58 Meter; 2. Schutow (ASV) 53,37, Meter; 3. Weiland(ASV). 4mal100=Meter=Staffel: 1. ASV, 42,6 Sek.; 2. KBC, 43,8 Sek.; 3. ASV 2. Mannschaft, 44,1 Sek.; KBC 2. Mannschaft wurde wegen Ueberschreitens der Wechselmarke disqualifiziert. Gesamtpunktzavl: 1. ASV 9869,65 Punkte; 2. KBC 9770,27 Punkte. In den übrigen Klassen lauten die Gesamtergebnisse: A) Turnerschaft 43, 6630,5 Puntte; 2. Sportverein Allianz, 5521,20 Punkte; 3. TV Mülheim, 4719,68 B) Tus Stollwerck, 4612,95 Punkte; 2. TV Kalk, 4521,40 Punkte; 3. Post=SV, 3918,70 Punkte. C) Colonia, 3760 Punkte; 2. Köln 93 3729 Punkte; 3. Köln 1925 3530 Punkte. Jugendklasse: A) 1. KBC, 7880.40 Punkte; 2. MTV, 7605,21 Punkte; 3. TV Kalk, 5518,38 Punkte. B) Turnerschaft 43, 5431,37 Punkte; 3. PostSV 3755,30 Punkte. Frauen:=Klasse: SSV, 266.; Turnerschaft 43 253,25 Punkte; Post=SV 154,50 Punkte. =Klasse: TV Mülheim, 147,50 Punkte; 2. TV Kalk, 93.50 Punkte.=Klasse: Tus Stollwerck, 138,50.; 2. Köln 25, 91.50 Punkte. Weibliche Jugend: SSV, 420 Punkte; 2. Post=SV, 379.50 Punkte. kape Rund um Leverkusen-Opladen Blick über die idvllische Anlage des Düsseldorfer Rochus-Clubs während des Davispokalkampfes Deutschland—Ungarn. Wir sehen Heiner Henkel in Aktion Photo Herrliches Frühlingswetter ließ das reichhaltige Sportprogramm des Sonntags restlos zur Durchführung kommen. Von besonderer Bedeutung waren die Aufstiegspiele der Bezirks= und Kreisklassenvertreter sowie die Restspiele der Meisterschaft, die die Abstiegfrage zu:2, SSV Grund regeln hatten. In der Gruppe A der Bezirksklassen=Gruppenmeister trennten sich SSV Elberfeld und Rhenania Würselen mit:1, Somit konnten die Wuppertaler ihre Spitzenstellung befestigen. SVa, Bayer=Leverkusen holte sich den Kreismeistertitel durch den:=Sieg über den FC Solingen 95. Nach dem knappen:=Sieg. den die Farbenstädter am Vorsonntag auf eigenem Platz herausholten, war man auf die Rückspielbegegnung in der Klingenstadt mit Recht gespannt. Die Leverkusener, die eine Umstellung im Sturm vorgenommen hatten, zeigten sich von ger besten Seite. Sie führten wieder ihr taktisch richtiges Verteidigungsspiel vor und ließen dem(an sich sehr schwachen) Sturm der 95er keine Gelegenheit, zu Toren zu kommen. In der zweiten Halbzeit waren die Farbenstädter klar überlegen, aber erst acht Minuten vor Schluß gelang es endlich dem Rechtsaußen eine Vorlage von links zum verdienten ersten Treffer zu verwandeln. Kurz danach war es derselbe Spieler, der auch den zweiten Treffer für seine Farben buchte und damit den Leistungen entsprechend einen verdienten Sieg herausholte. Dem neuen Kreismeister auch unseren Glückwunsch. Die letzten Meisterschaftstreffen in den Kreisklassengruppen dienten zur Klärung der Auf= und Abstiegsfrage. In der 1. Kreisklasse Gruppe OpladenOhligs kam es mit dem letzten Spiel in der Gruppe zur Auseinandersetzung zwischen dem BV Wiesdorf und dem BfB Langenfeld. Die durchschlagskräftigeren Langenfelder, die ausgezeichnet zu verteidigen verstanden, konnten den sehr schwach spielenden Wiesdorfer Hüter mit:2 schlagen. Nach dem:=Vorsprung holten die Wiesdorfer zum:2 auf. Gleich mit demn Anstoß nach dem Ausgleich kamen die Langenfelder zum dritten Treffer und fügten gegen Ende des Spieles das vierte Tor hinzu. Mit diesem Erfolg halten sich die Langenfelder in der Klasse und überlassen den Abstieg dem BV Opladen und dem BV Wiesdorf.— In der Gruppe Solingen=Remscheid spielten Einigkeit Remscheid—Wermelskirchen 09:1(:). In der 2. Kreisklasse, Gruppe Opladen=Ohbigs. gab es durchweg Favoritensioge. Tus Manfort 03 blieb mit seinem überlogenen:=(:0= Sieg über den SC Baumberg auf dessen Gelände an der Spitze der Tavelle. Die endgültige Besetzung entscheidet sich erst am nächsten Sonntag mit der Begegnung TV Leichlingen—Tus Weyer. Die Leichlinger sind augenblicklich in bester Fahrt. Diesmal gaben sie dem SV 10 Monheim mit :1(:0) verdient das Nachsehen. Tus Weyer fand bei Germania Reusrath nur eine Halbzeit Widerstand, gewann dann im Endspurt mit:0(:), so eine Torziffer von 100:23 herausholend. In der Gruppe Solingen=Remscheid meldeten: Solingen 63—Tura Solingen RSV Hückeswagen:2, Tus Radevormwald—Reichsbahn Solingen:3. Gesellschaftsspiele: Jahn Küppersteg hatte am Samstagabend den zur Kölner Bezirksklasse gehörenden SC Schwarz=Weiß Bickendorf zu Gast. Die Küppersteger, die vor dem Großkampf gegen den BfL Benrath(der sich in der zurzeit stärksten Besetzung m Küppersteg vorstellt) nochmals versuchen wollten, bewieen mit dem:=(:=)Sieg ihre gute Veranlagung. Der TV Leverkusen=Bürrig 87 gab dem um zwei Klassen höher eingestuften BV Obladen mit.0(:0) das Nachehen. Der SV Schlebusch trennte sich vom SC. Engelskirchen mit:3(:). Der BV Burscheid gestattete der Union Wermelskirchen nur ein:=(:=)Ergebnis. Im Handball erledigten die Gruppenmeister Volksjugend=Remscheid und SVa Bayer=Leverkusen ihr letztes Aufstiealpiel. Wie im Hinspiel waren die Farbenstädter auch auf fremndem Platz den Remscheidern überlegen und sicherten sich mit dem 11:=(:=)Sieg den zweiten Tabellenplatz. der eotl. noch den Aufstieg bringen kann.— Der BV Solingen 97 gab Bilk 13 mit 11:5(:2) das Nachsehen. Tbd Kreuzweg und Tura Solingen trennten sich:7(:). Kaufkräftige Bezieher gewährleisten Anzeigenertolg TISCH-FUSSBALLSPIEL m Trichtigen Toren und 22 mechenischen Spielfiguren, die drit bein, passen und aun ieder Lage schießen können. Preis M9.59 Segem Wichsahne ARIO-OmD H. KÖLN-PODENKIRCHEN 6