Kontag, 26. August 1929“ Nachener Anzeiger 51. Jahrgang— Nr. 395(681) An nt nur auf brgel.## satz in brns# straßburg taatlicher# ntliche Kilometer während bst kommen rgie von 12 on 3469 den biähr raßburz u eine neue ibauen. ister am dfunk der Frank### meister erhal der Stäht## ns Rosbe## Lebensjahre er die Stäht Teil der beich onzerte diri# ch als Kon# r wird neben auch einen te dirigieren und dem eh## nen Klangig# rten wird meister peich „„uge. portlich: Für Volitik Kunst Sischene Serüchactd. Ebses: für Lokales. Presigsceiste etche 2 Fermischtes u. Kundfunk. Een, Schlles; Für den Sbort. bern Hafges i Anzeigenund Eeschöstliches: M. Stamms— Nachen,„TP Andendurostr 24123. T e. 33941 Aunton ge düche ei. posond Ertillonsertklochen. Lolitische, Tageblatt erscheint tählich zweiwal. in einer MittagSs einer, Vbderkersezissring Jer Halle von höderer Hewalt, Streck Abbestellungen können nur mündlich oder schriftlich spätestens einen Tag vor Ronatz= chlus beiunsere, Geschäftstelle Bindendurastr. 2228 riolgen. Durch die Boten werden Abbestellungen nicht gngenommen. Zeilenpreis: Hertliche Anzeigen ie eunb 5 Psal. cosbärises bebördsiche v, tabellarische Ant kr98fa. Geschöstsiches Ressomen (75 min).50 Mark. Reklamen 1 Seite.— Marf. Bei Wiederbolungen entsprechend. Nachlatz. BeiZablungsverzug kein Rabatt Kogerrung, Verriezestorzug, Perdot, d un Lieferung der Zeitung oder aut Monatlicher Bezugspreis.30 M. einschl 46 Pfg. Botenlohn, Postbestellung bei allen Bostonstalten. Einzelderkaufspreis: Mittags 10. abends 5 Pfe. Helcheisten oin die Redallon Alchk mit eiger Palenloderse eriebent Für telepbonisch aufgegebene Anzeigen wird keine Garantie übernommen Fortschritt in der Räumungsfrage WTB. Paris, 25. Aug. In der Frage der Rheinlandräumung kündigen die Sonderberichterstatter aus dem Haag einen Fortschritt in der Verhandlung an. Es wird namentlich betont, daß in der Frage des Feststellungs= und Ausgleichsausschusses eine Angleichung des französischen Standpunktes an den deutschen Standpunkt stattgefunden habe. So berichtet der „Excelsior“ aus dem Haag: Einer der Gründe zur Besorgnis sei, daß die politische Beratung über die Rheinlandräumung zum Ziele führe, bevor man noch über den Ausgang der Finanzberatung Bescheid wisse. Man scheine sich über den oft erwähnten Vergleichsausschuß so gut wie geeinigt zu haben. Es werde sich nicht mehr um einen Feststellungsausschuß handeln, der im Rahmen der Locarnoabkommen und des Völkerbundstatuts ständigen Charakter annehmen würde; ein entsprechendes Schriftstück werde zurzeit verfaßt. flacher Seich Aber bald Pathetik. war also Lar es wenig piel nicht so erhaltsame# gentlich die 94 am anpg zie zu starte alcb ane e iren, die der inn vielleicht zu einem# as aber hat# Warun rt und Klan akteristisch## und schäft# e eriuuen Gewachegr ung vor den Finzelhen, dr Plastik des : Konversation war diese# che kein Erfolg 5• iar ie Sesie rni ä an... Podaurtetitcge Seitung a Ustenug der Vetug aiek aul Müchallans ii Beauchbrick Belieotestes und wirksamstes Anzeigen=Organ der Stadt und des Regierungsbezirks#. 2 Mittagausgabe(1. Blatt) Alle Anzeigen aus der Rittagausgabe fiuden auch im„Nachener Anzeiger, Anzeigenblatt für den Regierungsbezirk Nachen“ unentgeltliche Aufnahme— Verlagsort: Nachen Alexander Bessere Aussichten in Haag 25. Aug. Heute vormittag 11,30 Uhr fand eine Sitzung der französischen, belgischen, italienischen und japanischen Delegierten git den Reichsministern Curtius und Hilferding statt, in der die Frage der Formulierung des Angebots der vier Gläubigermächte an England behandelt wurde. Anschließend blieben die Delegierten dieser vier Mächte in Gegenwart Briands unter sich noch etwa eine Stunde usammen. Diese Besprechung wurde am Nachmittag zwischen ihnen weitergeführt. Italien gibt nach W Paris, 26. Aug.(Drahtbericht.) Der Haager Korrespondent des„Petit Parisien“ meldet im 2,30 Uhr nachts, Italien habe sich in später Stunde bereit erklärt, die Befreiungsschuld der Tschechoslowakei, deren Abtretung an Großbitannien vorgesehen sei, in Höhe von 6 bis 8 Millionen zu garantieren. Dieses Zugeständnis würde die Großbritannien anzubietende Summe zwar nicht sehr erhöhen aber qualitativ briesern. Reuter über die Lage W2B. London, 25. Aug. Der Haager Reuter##drrespondent meldet: Die Vertreter der vier Nächte werden ihre neuen Vorschläge wahrscheinlich erst morgen in schriftlicher Form richen können. Die Delegierten scheinen end#lich begriffen zu haben, daß die Zeit drängt und daß die Folgen eines Abbruchs vielleicht sehr mst sein werden, während Großbritannien sie nit viel größerm Gleichmut tragen könnte. Besonders Briand bemüht sich nach Kräften, auf die ernste Störung der Ruhe Europas hinzuweisen, die durch ein Fehlschlagen der Konferenz verursacht werden würde. Es verlautet, daß die italienischen Delegierten sich jetzt nicht mehr vie in der vorigen Woche vollkommen unzuzänglich verhalten: sie scheinen vielmehr in nehreren wesentlichen Punkten nachzugeben. Die aufgegebene Pariser Reise Briands WTB. Paris, 25. Aug. Ministerpräsident Briand hat, nachdem er von seiner geplanten Reise nach Paris Abstand genommen hat, seinen Kabinettchef Leger beauftragt, den am Montag in Paris zusammentretenden Ministerrat seine Vorschläge bezüglich der Zusammensetzung der französischen Abordnung für die Völkerbundtagung zu unterbreiten. * Angeblich überbringt der Kabinettchef des Ministerpräsidenten die Liste der Delegierten für die Völkerbundversammlung. Es wird aber allgemein angenommen, daß er, nachdem Briand die geplante Reise nach Paris aufgegeben hat, dem Ministerrat einen eingehenden Bericht über den Stand der Verhandlungen im Haag erstatten wird. Namentlich dürfte es die Räumungsfrage sein, über deren Stand er im Auftrage Briands Aufklärung geben wird. England in der Rheinlandkommission W. Paris, 26. Aug.(Drahtbericht.) Der Sonderberichterstatter des„Oeuvre“ im Haag erklärt, Briand habe noch nicht alle Hoffnungen verloren, von Henderson die Zusicherung zu erlangen, daß in der dritten Zone, die Frankreich nur nach Annahme des Youngplanes räumen werde, ein britischer Vertreter in der Rheinlandkommission verbleibe, so daß die Besatzung bis zum letzten Tage einen interalliierten Charakter bewahren könne. Soeelsaceie neerstropee Der Burent Der=Zug Paris—Warschau in Buir entgleist 14 Tote 18 Peste mungntanbeh „Graf Jeppelin“ in Los Angeles (Nachrichten auf Seite 2) genialen und äußert sich physikalischen Verwertugn inung, ebensber Vorstelln itsprechen, in# em telgrn en Mollungen Zigkeit,„Gu Die typischen nlagung trath von Aegen kindlichen 5n seines in dens, de P des Schul starken flüsse, und u fbahn war g. uf, den er sellig# kentelegraphte. waser mö al nahe! en Kennzeihrn meistens alg schnet Auo i Sse. ucg seines Biologie, en kultursgn gen. Bei des.) eiten eines t der intellelt echnischen Seick tige be Doch selgtec Seine Selbig aftigkeit sie Welt der würdigt, bleibenden eche 33 Aieg uche wr r Die neuen vorschläge an England W. London, 26. Aug.(Drahtbericht.) Die Neldungen aus dem Haag sprechen von einer lichten Besserung der Lage. Reuter berichtet bon gestern abend: Es heißt, die vier Mächte slaubten, jetzt in der Lage zu sein, 75 Prozent der Forderungen Snowdens zu befriedigen. Ialien ist, wie verlautet, bereit, 10 Millionen Nark seiner geschützten Annuität freizugeben, während die anderen Mächte bereit sind, 26 Ailionen Mark ihres Anteiles beizusteuern. Pertinax meldet dem„Daily Telegraph“ aus den Haag folgende Einzelheiten über die neuen korschläge der vier Delegationen: I. wird darauf hingewiesen, daß das britische Schatzamt eine Summe von 100 Millionen Nark übersehen habe, die England bereits über sinen normalen Anteil an der Annuität hinaus chalten habe. 2 erklärt Frankreich sich bereit, 220 Millioven Mark aus dem Dawes=Ueberschuß, die ihm größtenteils zugewiesen worden waren, freizugeben. Sollte übrigens die britische Delegution mit der Auffassung einverstanden sein, 55. Deutschland noch immer verpflichtet sei, die ziferenz des Ueberschusses unter dem DawesEnstem(ungefähr 80 Millionen Mark) zu zahly, dann würde der britsche Anteil sich. noch in diese Summe erhöhen. Die französischen Eropdengr gisen versichern noch immer, daß rgheue Einwände gegen eine Vergrößerung der deutschen Last sich nicht auf diesen Punkt Eziehen können, doch wird die Sache nicht erdähnt werden, da die vier Delegationen nach ien Erfahrungen der letzten Tage nicht wünhen, Dr. Stresemann um irgend etwas zu ersuchen. „I. hat sich die italienische Regierung bereit #eklärt, die Zahlung von 150 Millionen Goldnark voll zu garantieren, die sie a conto der Fggrnter Befreiungsanleihe von der Zschechoslowakei fordert. Dieses Zugeständnis, kst Pertinax, wird wahrscheinlich Briand in einen Konflikt mit der Tschechoslowakei bringen. 4 wird der unverteilte Ueberschuß des geshitzten Teiles der Annuität England zugeA bieken werden. Die vier Delegationen waren! sanit auf Deutschland einen Druck auszuüben, minn der geschützte Teil der Annuität um 80 # Läillionen Mark erhöht werde, doch wird der Versuch nicht unternommen werden, weil Snowkas Rote als ein Veto dagegen aufgefaßt 0 „“ Frankreich verpflichtet sich, den kleinen Saaten auf eigene Kosten und außerhalb des Bungplanes eine Entschädigung für den VerTTihres Teiles der geschützten Annuität zu geben. 6. Bezüglich der Sachlieferungen wird vereinai; daß nach zehn Jahren im Falle eines ###storiums Sachlieferungen nur wieder auf# kommen werden sollen, wenn zuvor ein internler Auschucß in dem Engsand vertreten! acben 8u“ ein günstiges Gutachten abgegeben hat. akertinax schließt, man glaube, daß hierdurch drshen, sent, der britischen Forderungen gedeckt rrtb. Köln, 25. August.(Drahibericht.) Am 25. August, vormittags 8,04 entgleiste bei seiner Einfahrt in den Bahnhof Buir bei Düren der Schnellzug Paris— Warschau. Es entgleisten Lokomotive und sieben Wagen, darunter drei ausländische. Getötet wurden nach den ersten Feststellungen sechs Personen. Zahlreiche Leute sind schwer verletzt, meistens Ausländer. Die Ursache des Unglücks ist noch nicht jestgestellt. Hilfszüge und Geräte. wagen aus Düren und Köln waren rechtzeitig zur Stelle. Sanstätsärzte und Feuerwehr aus der Nachbarschaft ellten sofort zur Hilse. Verireler der Reichobahndirektion Köln, darunter Vizepräsident Orunzke, sowie die zuständigen Amtsvorstände befinden sich an der Unsallstelle. Die Alarmierung Der Fahrdienstleiter von Buir, vor dessen Augen, wie oben berichtet, sich das Unglück abspielte, sperrte um.05 die Strecke nach beiden Seiten ab, damit nicht etwa ein herankommender Zug in das Trümmerfeld noch hereinfuhr. Er gab die in einem Schema fertig vorliegenden Telegramme dem Telegraphisten, und Sekunden darauf war die ganze Bahnstrecke Köln=Aachen alarmiert. Dann setzte die Alarmierung von Düren und Umgebung durch Telephon ein. Das erste Telegramm lautet: „Strecke gesperrt, haltet Züge zurück!“ Dieses Telegramm liegt in einer besonderen Mappe zu oberst. Dann folgt ein Telegramm, das Geräte= und Hilfszug anfordert. Sowohl auf dem Bahnhof Düren wie in Aachen und Köln ertönten wenige Augenblicke, nachdem die Signalisierung eingetroffen war, Alarmsirenen. Darauf stürzten alle in der Nähe befindlichen Beamten und Arbeiter, die für diesen Dienst eingeteilt sind, herbei, und Minuten darauf konnte der Zug losfahren. Eine Viertelstunde ist ihm für das Fertigmachen zur Fahrt, Herbeischaffung des Arztes usw. gelassen, und diese Viertelstunde ist in keinem Fall überschritten worden. Der Kölner und der Nachener Zug brauchten natürlich durch die längere Fahrstrecke entsprechend mehr Zeit als der Dürener Zug. Gleichzeitig wurde dann der Reichsbahndirektionspräsident, in diesem Falle der Vizepräsident, Grunzke, da Herr von Guerard in Urlaub ist und daher nicht erreicht werden konnte, benachrichtigt. Er sowohl wie die Reichsbahnoberräte Bonnemann, Dubois und Hartmann, der Leiter der Pressestelle, Friedrich, und eine Anzahl anderer höherer Beamte fuhren sofort zur Unglücksstelle. Auch die Reichspost wurde benachrichtigt und sie stellte sofort alle in der ganzen Umgegend verfügbaren Postomnibusse zum Abtransport der leichter Verletzten und der übrigen Passagiere des Zuges zur Verfügung; die Wagen wurden dann im weiteren Verlauf des Tages zur Verfügung gestellt, um den Verkehr auf der unterbrochenen Strecke aufrecht zu erhalten. Telegraphenbeamte schlossen dann gleich an der Unglücksstelle mehrere Telephone an, die der Reichsbahn zur Verfügung gestellt wurden, um eine möglichst schnelle Abwicklung des Telephonverkehrs zu ermöglichen. Außer den genannten Stellen werden der Staatsanwalt, Aerzte, Sanitätskolonne usw. unterrichtet. Es waren zuletzt acht Aerzte anwesend. Der Heizer des Zuges konnte noch nicht vernommen werden, da er offenbar durch den Schrecken in eine derartige Verwirrung geriet, daß er querfeldein davonlief. Bei dem verunglückten Zug handelt es sich um den planmäßig von Paris nach Warschau fahrenden Schnellzug D 23, der mit Reisenden bis auf den letzten Platz besetzt war. Die Unfallstelle liegt etwa 500 Meter vor der Station Buir entfernt. Auf dieser Durchfahrtstrecke werden Gleisarbeiten vorgenommen, so daß der Verkehr auf ein Nebengleis umgelegt werden mußte. Der Lokomotivführer hatte von Düren aus schriftliche Weisung, auf dieser Strecke langsam zu fahren. Trägt der Lokomotivführer die Schuld? wtb. Düren, 25. August. Eisenbahnunfall bei Düren folgende Einzelheiten: Zu dem schweren ersahren wir no0 Augenzeugen berichten, daß die Stundengeschwindigkeit schätzungsweise 90 Kilometer betragen habe, so daß angenommen werden müsse, daß der Lokomotivführer sich an die Weisung nicht gestört habe. Die Unfallstelle selbst veranschaulicht ein Bild grauenhafter Zerstörung und unbeschreiblichen Durcheinanders. Die Maschine, aus den Schienen geworfen, liegt mit dem Tender zur Seite, der Packund Postwagen schoben sich eine acht Meter hohe Böschung hinauf und schachtelten sich ineinander. Der nächste Wagen zweiter Klasse ist vollständig zertrümmert, die folgenden mehr oder weniger beschädigt, während der Schlafwagen quer über den Schienen steht. Man ist mit Schweißapparaten dabei, die Türen zu öffnen. Soweit dies nicht gelingt, werden die Dächer der Wagen aufgerissen und auf diese Weise die Toten und Verletzten geborgen. Die ganze Umgebung sowie Sanitätswagen aus Köln und Aachen, über 60 Beamte und 100 Sanitäter beteiligen sich an der Hilfsaktion. Bis 12 Uhr konnte man keine zuverlässigen Angaben über die Anzahl der Toten und Verwundeten erfahren, es verlautete, daß bis 12 Tote und 30 Schwerverletzte zu beklagen seien. Das Krankenhaus Buir vermochte die Toten und Verletzten nicht alle aufzunehmen; die Leichtverletzten wurden daher in die Krankenhäuser der Umgebung, selbst bis Köln, geschafft. Die Verständigung mit den Verwundeten ist sehr schwer, da sie meist nur ihre Heimatsprache beherrschen. Es handelt sich zum überwiegenden Teir um Polen und Franzosen. Unter den französischen Fahrgästen befinden sich auch Mitglieder eines Pariser Schwimmklubs, die zu Wettkämpfen nach Berlin und Warschau verpflichtet waren. Einem von ihnen wurde ein Bein abgequetscht, während die übrigen mit dem Schrecken davonkamen. Die Strecke ist für den=Zug=Verkehr gesperrt; Umleitung erfolgt über Euskirchen. Der Personenverkehr wird durch Umsteigen aufrechterhalten. Man rechnet mit einer zweitägigen Dauer, bis die Strecke wieder befahrbar ist. An der Unfallstelle weilen neben dem Vizepräsident der Reichsbahndirektion Köln, Grunzke, die Reichsbahnoberräte Bonnemann und Hartmann. Trauerfeier in Düren Düren. 25. August.(Drahtbericht.) Dürens Festfreude beim Schützenfest war durch das Eisenbahnunglück, das sich vor den Toren der Stadt abspielte, in eine jähe Trauerfeier verwandelt worden. Anstatt der vorgesehenen Parade am Markt war an gleicher Stelle ein Trauerakt der Schützenvereine, bei der Oberbürgermeister Dr. Overhues in warmen Worten der Toten und Verletzten gedachte. Die Kapellen spielten„Ich hatt einen Kameraden“, worauf sich die Vereine ohne Spiel in ihre Quartiere begaben. Die offiziellen Besuche der Stadtverwaltung bei den Vereinen waren ebenfalls abgesagt worden. Die Toten Die bei dem Eisenbahnunglück in Buir tödlich verunglückten Leute sind: der Schaffner Gerhard Roderburg aus Nachen, die Wartefrau des =Zuges aus Berlin, Frau Gasierwski aus Paris, Joseph Waismann aus Polen, Leopold Palkowsti aus Krakau, Herr Grünsstein aus Warschau, Max Herrmann aus Newyork und Leopold Lewtow aus Poitiers. Die Personalien einer Frau und eines Mannes konnten noch nicht festgestellt werden. Im Lause der Nacht wurden noch weitere vier Tote unter den Trümmern hervorgeholt, so daß sich die Zahl der Toten nunmehr auf 14 erhöht. Es ist möglich, daß sich noch ein oder zwei Tote unter den Trümmern befinden. Der tödlich verunglückte Schaffner Roderburg wohnt hier Kalverbenden 62. Er hinterläßt eine Witwe und drei unmündige Kinder. Bürgermeister Servais hat sofort, nachdem er Kenntnis von dem Unglück bekam, die Witwe aufgesucht und ihr das Beileid und die Hilfsbereitschaft der Stadtverwaltung ausgesprochen. Die Schwer= und Leichtverletzten bis 17 Uhr wtb. Köln, 25. August.(Amtlich.) Nach den Feststellungen waren bis 17 Uhr als Opfer des Eisenbahnunglücks 8 Tote, 17 Schwerverletzte und 25 Leichtverletzte festgestellt worden. Es wurden folgende Schwerverletzte festgestellt: Reindsiun Rachel aus Polen, Beima Bloch aus Polen, Wiera Pieprakiewich aus Polen und Helene Woicikodska aus Polen. Als leichtverletzt wurden ermittelt: Moritz Weber aus Viroflay, Herbert Hauceca aus London, A. Gombos aus Berlin, Frau Lea Topar aus Paris, Hanna Rydel aus Lodz, Laiba Rosenfeld aus Boulogne, Frau und Fritz Jeretzky aus Berlin, Felix Craun aus Berlin=Friedenau, Richard Bernhard aus London, Frau Gertrud Daunhausen aus Nachen, Felix Jellineck aus Nachen, Paul Menke aus Altona, Stanislaus Zawadzka aus Warschau, Maurice Rybach aus Litauen, Frau Professor Willmann=Grabowska aus Warschau, Ellers, Oberpostsekretär aus Köln, Jean Gassornisti aus Paris, Peter Meyer, Oberpostsekretär aus Köln, Rudolf Meyer aus Revak(er besaß einen Diplomatenpaß der estländischen Republik), Frau Romana Korramiowska, woher unbekannt, Agathe Stadtnie aus Polen, Frau Luno aus Berlin, Julie Kuvaltseie aus Pzemisl, Frl. Margarethe Renan aus Schweden und Rudolf Felzer, wohir unbekannt. Der schwefverletzte Lokomotivführer aus Hamm heißt Nordhaus. Die Echilderung eines Augenzeugen Ein Augenzeug des Unglücks gibt uns folgende Schilderung: D 23, der sogen. Warschauer, der von Paris über Nachen, Löln, Berlin, Warschau bis an die russische Grenze fährt und sich als typisch internationaler Zug darstellt, war mit wenigen Minuten Verspätung in Nachen abgefahren. Wir hatten Düren nach ganz kurzem Aufenthalt passiert, und der Zug war gerade ein paar Minuten wieder in voller Fahrt— ich schätze das Tempo auf etwa 70—75 Kilometer— als es plötzlich einen gewaltigen Ruck gab, so wie ihn etwa das Ziehen der Notbremse bei voller Fahrt verursachen könnte. Aber ich merkte gleich, daß es kein bloßes Ziehen der Notbremse war, ein Schwanken und Zittern des Wagens verriet, daß er aus dem Geleise gesprungen war und— ich hatte diesen richten Gedanken noch nicht ganz erfaßt—, da drehte sich unter furchtbarem Krachen und Klirren unser Wagen mit eminenter Geschwindigkeit und Wucht im Halbkreis und zur Seite zugleich und ein Regen von Koffern und Glasscherben ging über mich nieder. Zwei Damen, die die Fensterplätze hatten, lagen in einem Knäuel mit sämtlichen Koffern usw. des Abteils in einer Ecke. Alles stieß Schreckensrufe aus. Ich konnte mit Mühe die Abteiltür noch so weit aufstoßen, daß ich mit den Damen, die ich aus ihrer schwierigen Lage bald befreit hatte, das Abteil verlassen konnte. Abgesehen von einigen Hautabschürfungen und Beulen waren alle Insassen meines Abteils mit dem— nicht geringen— Schrecken davongekommen— Gott sei Dank! Da sich unser Wagen direkt mit der Stirnseite in die Böschung gegraben hatte und die Plattform vollständig abgerissen war, konnten alle Insassen meines Wagens leicht ins Frei gelangen. Welch schreckliches erschütterndes Bild bot sich da dem Auge. Alle früheren Schilderungen und Abbildungen von Eisenbahnunglücken können auch nicht entfernt diesen grausigen Eindruck der Wirklichkeit wiedergeben. Es war kurz vor der Station Buir an der Blockstelle. Die Lokomotive und der Tender lagen quer über den aufgerissenen Geleisen, die samt den Eisenschwellen ein weites Stück entlang aus dem Boden gerissen und an die Böschung geworfen waren. Aus der Maschine sprudelte das heiße Wasser heraus. Der vor der Blockstelle befindliche Signalmast war überfahren und lag verbogen wie ein Stückchen Zinndraht unter der Maschinenachse. Der Postwagen und vor allem der Packwagen (französischer) waren sehr arg mitgenommen und teilweise direkt aufeinander geschoben. Dahinter kamen zwei polnische=Zug=Wagen— hauptsächlich 3. Klasse— die am meisten gelitten hatten. Diese waren größtenteils mit armen polnischen Arbeitern, die mit Kind und Kegel aus Frankreich von der Arbeit zurückkehrten, besetzt. Der eine Wagen war vollständig auf die Seite gefallen und so eingeklemmt, daß zunächst gar kein Zugang zu den darin Eingeschlossenen vorhanden war. Aus diesem Wagen drangen auch die erschütternde Schreckens= und Schmerzensrufe der verwundeten Frauen, Männer und Kinder. Aus dem Orte Buir erschienen sehr rasch neben vielen Einwohnern Feuerwehrleute, Landjäger und Polizeibeamte und Mitglieder des Stahlhelms. Auch ein Arzt mit Verbandskasten war bald zur Stelle und es begann die Bergung und Behandlung der Verwundeten. Welch traurige Bilder! Es muß zur Anerkennung der Einwohner von Buir gesagt werden, daß viele Männer und Frauen sich sehr hilfsbereit zeigten und Wasser, Weinbrand, Verbandsstoffe und Fahrzeuge mit an die Unglücksstelle brachten, während sich mehrere junge Burschen, sogar auf entsprechende Aufforderung hin, weigerten, irgend welche Hilfsdienste zu leisten. Das Unglück hatte sich kurz nach 8 Uhr ereignet. Der erste Hilfszug aus Köln traf erst.07 Uhr an der Unfallstelle ein, was reichlich spät erschien. Gegen Düren soll die Bahndrahtleitung nicht funktioniert haben bezw. durch das Unglück unterbrochen worden sein, so daß von dort überhaupt keine Hilfe erschien. Der zweite Hilfszug aus Köln kam gegen 9,50 Uhr. Die beiden Schlafwagen, der Speisewagen und die vier letzten =Zug=Wagen wurden wenig in Mitleidenschaft gezogen. Die ganze Breite des Bahnkörpers ist ein Trümmerhaufen, zu dessen Beseitigung sowie zur Wiederinstandsetzung der Gleisanlagen mehrere Tage nötig sein werden=K 5 Neue Beitragsmarken für die Invalidenversicherung In den Verkehrsnachrichten für Post und Telegraphie lesen wir: Vom 30. September 1929 ab werden neue, für alle Landesversicherungsanstalten gültige Beitragsmarken der Lohnklassen 4 bis 7 für eine Woche und der Lohnklassen 1 bis 7 für zwei Wochen ausgegeben. Die Einwochenmarken für die Lohnklassen 1 bis 3 bleiben unverändert. Ferner bleibt der Geldwert der sämtlichen Beitragsmarken unverändert. 8. 1. Die neuen Einwochenmarten der Lohnklassen 4 zu 120 Rpf. und 5 zu 150 Rpf. stimmen in Form, Größe, Markenbild, Wasserzeichen und Pavier mit den zurzeit gültigen Einwochenmarken überein, jedoch ist fortan die Farbe bei der Lohnklasse 4 violett, bei der Lohnklasse 5 azurblau. Der Schutzdruck ist fortan bei der Lohnklasse 4 violett, bei der Lohnklasse 5 graublau. 2. Die Einwochenmarken der Lohnklassen 4 zu 180 Rpf. und 7 zu 200 Rpf. zeigen eine von den Einwochenmarken der Lohnklassen 1 bis 5 deutlich abweichende Zeichnung. Bei dem ebenfalls von einem Linienrand eingefaßten Druckbild wird der geprägte Reichsadler seitlich und unten von dem in Großbuchstaben ausgeführten Wort„Invaliden= vers.“ winkelförmig begrenzt. Die linke untere Ecke trägt die schräggestellte Klassenbezeichnung in römischer Zahl; die rechte untere Ecke wird von der schräggestellten Wertangabe in arabischen Ziffern ausgefüllt. Die Marbenfarbe ist bei der Lohnklasse 6 rot und bei der Lohnklasse 7 blau, der Schutzdruck ist bei beiden gelbgrün. 3. Die neuen Zweiwochenmarken sind in der bisherigen Form eines liegenden Rechtecks auf weißem Papier mit dem Wasserzeichen„Ring“= muster hergestellt und mit einem Netzmuster versehen. Die Größe ist dieselbe wie bei den Einwochenmarken und beträgt einschließlich des gezähnten Randes 23,5X14 Millimeter. Das von einem Linienrand umschlossene Markenbild ist, zur besseren Unterscheidung von den Einwochenmarken, in langrunder Form ausgeführt und zeigt in der Mitte des oberen Teils den Reichsadler in weißem Prägedruck., n a) Marken der Lohnrlassen 1 bis 5. Bei diesen Marken befindet sich links neben dem Adler die Klassenbezeichnung in römischer Zahl und rechts die Wertangabe in arabischen Ziffern. Der untere Teil der Marken trägt in zwei Zeilen die in lateinischen Großbuchstaben ausgeführte Bezeichnung: Zwei Wochen Invalidenvers. b) Marken der Lohnklassen 6 und 7. Diese beiden Markensorten zeigen eine von den Marken zu a) deutlich abweichende Zeichnung. Der geprägte Reichsadler wird seitlich und unten von den in lateinischen Großbuchstaben ausgeführten Worten„Zwei Wochen Invalidenvers.“ winkelförmig begrenzt. Die linke untere Ecke trägt die schräggestellte Klassenbezeichnung in römischer Zahl; die rechte untere Ecke wird von der schräggestellten Wertangabe in arabischen Ziffern ausgefüllt. Die Marken haben dieselbe Farbe wie die Einwochenmarken: Lohnklasse 1 zu 60 Rpf. rot Lohnklasse 2 zu 120 Rpf. blau Lohnklasse 3 zu 180 Rpf. grün Lohnklasse 4 zu 240 Rpf. violett Lohnklasse 5 zu 300 Rpf. azurblau Lohnklasse 6 zu 360 Rpf. rot Lohnklasse 7 zu 400 Rpf. blau. Außerdem tragen die Marken der Lohnklassen 1, 2, 3, 6 und 7 einen gelbgrünen, der Lohnklasse 4 einen violetten und der Lohnklasse 5 einen graublauen Schutzdruck. 4. Die zurzeit gültigen Beitragsmarken sollen aufgebraucht werden. Die Postanstalten beginnen mit dem Verkauf der neuen Marken erst, wenn die gleichwertigen Marken der bisherigen Art restlos abgesetzt worden sind. Das Nachlösen von Fahrkarten Unkenntnis der Bestimmungen über Nachlösezuschlag bringt häufig Auseinandersetzungen zwischen Reisenden und Zugpersonal. Zur Aufklärung sei mitgeteilt, daß der Nachlösezuschlag in folgenden Fällen nicht erhoben wird: 1. wenn der Reisende auf einer Anschlußstation wegen Verspätung des benutzten Zuges oder wegen kurzer Uebergangszeit eine Fahrkarte zur Weiterfahrt nicht lösen konnte und dies unaufgefordert dem Schaffner sofort gemeldet hat. 2. Wenn der Reisende in demselben Zuge über die Bestimmungsstation seiner Fahrkarte hinausfahren will und auf dieser Station keine Zeit zur Lösung einer neuen Fahrkarte hat; der Reisende muß in diesem Falle aber spätestens auf der ursprünglichen Bestimmungsstation dem Schaffner die Absicht der Weiterfahrt gemeldet haben. 3. Wenn der Reisende in einem auf der Bestimmungsstation seiner Fahrkarte nicht haltenden Zuge über diese hinausfahren will und dies dem Schaffner spätestens auf der letzten Haltestation vor der ursprünglichen Bestimmungsstation gemeldet hat. 4. Wenn der Reisende in eine höhere Klasse übergeht und dies vorher dem Schaffner unaufgefordert meldet. 5. Wenn der Reisende eine Zuggattung mit höheren Fahrpreisen benutzt und dem Schaffner davon sofort unaufgefordert Meldung macht. Im übrigen: Rote Ausweise kann ein Reisender verlangen auf Stationen, wo der Schalter bis zur Ankunft des Zuges nicht besetzt ist, weil etwa der Schalterbamte zugleich die Sperre oder den Zug bedienen muß. In diesem Falle ist bei unaufgeforderter Meldung nur der einfache Fahrpreis ohne Zuschlag zu zahlen. Schließlich: Reisende, die zur Lösung eines Fahrausweises zu spät kommen, erhalten weiße Ausweise und zahlen bei unaufgeforderter Meldung einen Zuschlag von 50 Rpfg. zum tarifmäßigen Preise, jedoch nicht mehr als das Doppelte dieses Preises. Preußische Klassenlotterie. Am Samstag vormittag fielen zwei Gewinne zu je 200 Nr. 191.802, zwei zu je 100 000 Mark auf Nr. 128 206. an der Verkehrsunfälle. Am Samstag wurde Ecke Kurhausstraße, Peterstraße ein einem Personenkraftwagen angefahren und leicht verletzt. Das Fahrrad wurde stark beschädigt. Gestern wurde ein Mann in der Haarenerstraße von einem Motorradfahrer angefahren und leicht verletzt. Der Motorradfahrer erlitt auch eine leichte Verletzung. Aachener Wetterwarte Wetteraussichten bis Mitwoch morgen Meist trocken; zeitweise Abnahme der Bewölkung; der Jahreszeit entsprechende Temperatur. Aus der Umgegend Kriegerdenkmalseinweihung in Höngen !! Höngen, 26. August. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung der Gemeinde Höngen W ch 25 Jahre treue Dienste leistete der Wickler, Herr Joh. Jungheim, den Deutschen Elektrizitätswerken zu Aachen— Garbe, Lahmeyer u. Co.— Aktiengesellschaft. Als Anerkennung für den in dieser Zeit bewiesenen Eifer und zur Anregung für weiteres ersprießliches Zusammenarbeiten wurden dem Jubilar von dem Vorstande der Firma ein Geldgeschenk sowie ein nach künstlerischem Entwurf ausgeführtes Diplom überreicht. Bei der Firma Garbe, Lahmeyer u. Co. kommten bisher 72 Beamte und Arbeiter für 25jährige Dienstzeit und 5 40jährige Dienstzeit ausgezeichnet werden. für Die Geschäftsstelle des Gemeindeverbandes der kath. Kirchengemeinden der Stadt Aachen befindet sich, wie in der heutigen Bekanntmachung angegeben ist, vom 2. September dieses Jahres ab nicht mehr Heinrichsallee 26, sondern Neupforte 5/7 — frühere Kinderkrippe des Vaterländischen Frauenvereins. Alle die kath. Kirchensteuer betreffenden Angelegenheiten werden in Zukunft nur noch Neupforte 5/7 erledigt. Auch die Erhebung der Kirchensteuer, die bisher bei dem Städtischen Einziehungsamte Beeckstraße erfolgte, findet jetzt in der Neupforte statt.— Nur die zwangsweise Beitreibung der Kirchensteuer erfolgt nach wie vor durch die Vollstreckungsstelle des städtischen Einziehungsamtes.— Alle Zahlungen, auch die Rückstände der früheren Jahre, sind in Zukunft nur noch bei der Kirchensteuerkasse Neupforte 5/7, auf Postscheckkonto Köln Nr. 66889 und durch die auf dem Abschnitt des Steuerbescheides angegebenen Zahlstellen zu entrichten. wurde gestern das neu erstellte Kriegerehrenmal enthüllt. Das Fest wurde durch einen imposanten Fackelzug, an dem sich sämtliche Ortsvereine beteiligten, eingeleitet. Gestern morgen war Festgottesdienst. Anschließend wurde an der KriegerEhrentafel in der Kirche ein Kranz niedergelegt. Nachmittags um 3 Uhr versammelten sich sämtliche Ortsvereine und viele auswärtige Vereine auf der Festwiese des Herrn Franz Johnen. Gegen.30 Uhr bewegte sich durch die festlich geschmückten Straßen des Ortes ein großartiger Festzug, dem eine unabsehbare Menge von Ehrengästen voraufging. Nach der Ankunft auf dem Denkmalplatze an der Kirche begrüßte der Vorsitzende, Herr Hubert Kehr, die überaus zahlreich erschienenen Festteilnehmer, insbesondere die Angehörigen der gefallenen Helden. Nach einem stimmungsvollen Choral der Feuerwehrkapelle und einem Gesangvortrag des Höngener Männer=Gesang,Vereins ergriff Bürgermeister Hartung das Wort und erinnerte in zu Herzen gehenden Worten an die Taten unserer gefallenen Brüder, die im Glauben an unsere gerechte Sache das Leben hingaben, um die bedrohte Heimat und das Vaterland zu schützen. Tiefe Bewegung ergriff die nach Tausenden zählende Menge, als unter den Klängen„Ich hatt einen Kameraden“ die Hülle fiel. Auf einer mehrere Stufen hinaufführenden, mer groben Blausteinen belegten Empore unmittelbar neben der alten, schönen Pfarrkirche, erhebt sich der drei Meter hohe Sockel mit Kirchheimer Muschelkalk, der vorne die Widmung und an beiden Seiten die Namen der 122 gefallenen Helden von Höngen trägt. Gekrönt ist dieser Sockel von dem in Stein ausgehauenen Bildnis des„sterbenden Kriegers mit dem trauernden guten Kameraden“. Dieser so recht dem Volksempfinden auf beste angepaßte Entwurf ist von dem zurzeit auf der Kunstakademie Der Flughafen von Los Angeles Sturz mit dem Fahrrad Der Lehrling Hermann Baumanns stürzte in Kohlscheid mit seinem Fahrrade. Die Kette war gebrochen und hatte sich im Hinterrad festgeklemmt. Er erlitt einen Kniescheibenbruch und Handverletzungen und wurde in das Mariahilfkrankenhaus überführt. = Eilendorf. Am Samstag morgen wurde in einem hiesigen Geschäft ein von einem bekannten Schmuggler dort abgesetzter Sack Kaffee beschlagnahmt und der Zollbehörde überwiesen.— Einer Familie, die vergessen hatte, ihre zum Bleichen ausgelegte Wäsche abends wieder aufzunehmen, wurde die ganze Wäsche gestohlen. Der Schaden beläuft sich auf ungefähr 100 Mark. Letzte Nachrichten Stresemann im Rundsunk lickwün) ninister Berlin, Belegerwa bei der ilt zu sei warundflug n er ihm d Eragende Le is dem glei Dninister Gli von Deutse ##=G. in 2 halske.=0 141 in Düsseldorf tätigen Bildhauer Adolf Wamper Stimmen aus dem Leserkreise Schützt die Denkmäler! Die Stadtverwaltung hat bereits seit längerer Zeit Verwarnungen anbringen lassen, die das Verunstalten der öffentlichen Anlagen mit Strafe be drohen. Jeder ordnungsliebende Bürger, der 25. Aug. Reichsaußenminist Stresemann sprach heute mittag auf Ein ladung der holländischen Rundfunkvereinigung über den Haager Sender. Er dankte dabei zu nächst für die großzügige Gastlichkeit, die den Delegierten auf der Haager Konferenz in die sem schönen Lande zuteil geworden sei. E habe sich außerordentlich gefreut, den Haag kennenzulernen und auch den Geist und der Charakter des Landes, in dem er zum erstenmal weilt, zu empfinden. Die Stille, Vornehmheit und die Schönheit des Meeres stünden im Gegensatz zu der Vorstellung von der Welt stadt, auf die wir uns zu Unrecht festgelegt hätten. Dr. Stresemann sprach weiter von der schönen Architektur, von der Landschaft, die an Ostfriesland erinnere, und er verglich den Haag mit einer Insel der Ruhe, die uns alle mit voller Freudigkeit erfüllt. In der Wahl des dauer #tmund. I der Holz ##solange n freigewerk Ftlichen Gen westfälische Sdie Arbeitn tgeber nicht ##en, sonder einzelmeiste sirn, welch # sollen ein Verst der Durch die nen. aus Kohlscheid, die Bildhauerarbeiten wurden ausgeführt von dem hiesigen Bildhauer Math. Opree. Die Erstellung des Denkmals und der Anlagen wurde unter der Leitung des Gemeinde=Baumeisters Bosch aufs glücklichste ausgeführt. Nachdem im Verlaufe der Feier mehrere Schulkinder durch Vortragen sinnvoller Gedichte die dankbaren Gefühle gegenüber unseren unvergeßlichen gefallenen Brüdern zum Ausdruck gebracht hatten, wurde seitens der Vereine eine große Zahl zum Teil prachtvoller Kränze am Denkmal niedergelegt. Danach begaben sich die Festteilnehmer in geschloffenem Zuge zur Festwiese Johnen, wo sinnvolle Musik und turnerische Darbietungen die Bürger Höngens in weihevoller Stimmung bis in den Abendstunden zusammenhielten. Mit diesem Denkmal ist durch den Opfersinn der Bürger unser Ort um eine wertvolle Sehenswürdigkeit bereichert worden. Interesse am Gedeihen der Vaterstadt und am Anwachsen des Fremdenverkehrs hat, wird diese Anordnungen begrüßen. Leider muß man beobachten, daß die Verordnungen von den Jugendlichen nicht genügend beachtet werden. Dies trifft besonders zu auf die Denkmäler. Die meisten Denkmäler sind zwar mit einer Umzäunung versehen, so daß das Betreten des Monumentes selbst nicht mehr möglich ist. Eine Ausnahme in dieser Beziehung machen das Kriegerdenkmal in der Monheimsallee und das Kaiser=Friedrich=Denkmal am Adalbertstift. Das Standbild selbst ist den Jugendlichen zwar unerreichbar. Aber der Sockel des Denkmales wird um so schlimmer heimgesucht. Eine direkte Schädigung des Sockels ist zwar bei der Festigkeit des Steines nicht zu befürchten. Aber es ist doch nicht angängig, daß das Bauwerk als Tummelplatz der Jugendlichen dient. Es wäre zu wünschen, daß den Jugendlichen schon in der Schule ans Herz gelegt würde, die Denkmäler der Stadt zu schonen und nicht als Spielplätze zu benutzen. Die Revision der gewerblichen Mädchenschulen. Die probeweise mit der Leitung der gewerblichen Mädchenschulen der Stadt Aachen beauftragte Gewerbeoberlehrerin Margarete Kühn ist vom Minister für Handel und Gewerbe unter Vorbehalt des Widerrufs im Nebenamte zur Revisorin des gewerblichen Unterrichts an den gewerblichen und hauswirtschaftlichen Schulen für das weibliche Geschlecht ernannt worden. Zur Beaussichtigung sind ihr sämtliche gewerbliche und hauswirtschaftliche Schulen für das weibliche Geschlecht im Regierungsbezirk Aachen mit Ausnahme der von Städten und Gemeinden unterhaltenen Schulen mit hauptamtlicher Leitung zugewiesen worden. Tödliches Unglück. Am Montag, den 19. August, verunglückte auf dem Bahnhof Rothe Erde der Eisenbahnhandwerker Bengels. Das Unglück geschah, wie uns mitgeteilt wurde, bei der Bedienung eines Kranwagens. Mittwoch, den 21. August, morgens gegen 9 Uhr, starb der Verunglückte. Todesursachen sind Quetschungen und Rippenbrüche in der linken Brusthälfte.— Die näheren Umstände, die das Unglück herbeiführten, bedürfen noch der Aufklärung. 1 Traf„. inn üder 2os zingeler Gute Jahrt trotz Nebel und Wind 7 Wieder eine Kursänderung San Francisco überflogen Die dritte Elappe Wettstreit=Erinnerungskonzert der Tokio, 25. August. Die Funkstation Ochiischi hat im Laufe des Tages zahlreiche Funksprüche von Bord des„Graf Zeppelin“ aufgefangen. Den letzten Standortmeldungen zufolge hat das Luftschiff ewa ein Drittel der Strecke über den Stillen Ozean zurückgelegt. Dr. Eckener teilte mit, daß der „Graf Zeppelin“ seine Geschwindigkeit erhöht habe, da seit Anbruch der Nacht eine Besserung der Wetterverhältnisse eingetreten sei. Die Geschwindigkeit betrage jetzt etwa 115 Stundenkilometer. Das Wetter habe im Laufe der letzten 24 Stunden ständig gewechselt. Auf Perioden schönen Wetter seien Regen, dichter Nebel, Bewölkung und Gegenwinde gefolgt, die das Luftschiff zwangen, seine Geschwindigkeit erheblich zu vermindern. Die Leitung des„Graf Zeppelin" teilte der Funkstation Ochiischi ferner mit, daß sie mit amerikanischen Funkstationen in Verbindung gestanden und von diesen Berichte über die Empfangsvorbereitungen in Los Angeles erhalten habe. Dr. Eckener kündigte ferner an, daß er infolge des Tiefdruckgebietes im Golf von Alaska wahrscheinlich gezwungen werde, den beabsichtigten Besuch in Seattle aufzugeben. In diesem Falle würde das Luftschiff die amerikanische Küste in der Gegend von San Franzisco erreichen. Handhabung des Luftschiffs. Der„Graf Zeppelin“ wird mit seiner Nase am Ankermast befestigt, während seine hinterste Gondel auf einem Gestell ruht, das mit Gummirädern versehen ist. Das Luftschiff wird sich also mit dem Winde um den Mast drehen. Just vor einem Jahre war es, daß die„Hilaria“ ruhmbekränzt von der„Haager Sängerkonferenz“ zurückkehrte. Nach heißem Kampfe war es ihr gelungen, den 1. Preis zu erringen; und es war wohl Anlaß genug vorhanden, diesen Tag gebührend zu seiern. Die„Hilaria“ lud zu einem Konzert in den Westpark ein, wo Erinnerungen aufgefrischt werden sollten: Erinnerungen sowohl für die Sänger, wie auch für die, von denen sie in Aachen so begeistert empfangen wurden. An dem bis auf den letzten Platz besetzten Saale war wieder zu erkennen, daß der Aachener stets gerne bereit ist, seine ruhmreichen Mitbürger zu feiern. Das Musikkorps„Wilhelmina Terwinselen“, etwa 100 Mann stark, wartete im Nachmittagskonzert mit flotten Märschen und Unterhaltungsmusik auf. Die Holländer zeigten sich erkenntlich für das, was ihnen im vorigen Jahre von Aachenern Sängern geboten worden war. Den Höhepunkt des Abendkonzerts bildeten die Preischöre, mit denen der Verein den Sieg errang: „Totenvolk“ von Hegar und„Eripe me, Domine“ von Kools. Man konnte wohl verstehen, daß diese Leistung genügte, die Hilaria mit dem 1. Preis zu krönen. Die Schwierigkeiten des„Eripe me“, deren Lösung dem Chore vom Preisgericht zur Aufgabe gestellt wurden, lassen den errungenen Sieg wertvoller erscheinen. Hegars„Totenvolk“ ist von jeher ein Glanzstück der Hilaria. Herr Hans Beaujean, von Herrn Willi Beckers begleitet, sang Strauß'„Zuneigung“ und zeigte in der Arte des Figaro, daß er sich nicht zuviel zugetraut hatte. Seine Lieder zur Laute bildeten mit ihren lustigen Klängen ein Gegengewicht zu der ernsten Muse der Preischöre. Das„Rheinische Soloquartett“ vervollständigte das Programm mit einigen Liedern, von denen vor allem„Ich weiß eine Hütte“ unseres Nachener Komponisten Röhrig hervorzuheben ist. Ein Glückwunsch der American Legion an Dr. Eckener Die Landungsvorbereitungen in Los Angeles wtb. Los Angeles, 25. August. Auf dem Flugplatz wird eine Patrouille von 10 Flugzeugen bereitgehalten, die bei Annäherung des„Graf Zeppelin“ aufsteigen wird, um ihm den Weg zum Ankermast freizuhalten. Sie wird das Luftschiff bis zur erfolgten Verankerung in einer Entfernung von 500 Metern umkreisen und alle anderen Flugzeuge zwei Meilen vom Luftschiff entfernt halten. Während der Landungsmanöver dürfen keine Flugzeuge vom Flugfeld aufsteigen oder landen. Denjenigen, die diese Vorschrift verletzen, wird die Entziehung der Flugerlaubnis angedroht. In 67 Stunden bis San Francisco die Sichtweite betrug etwa 36 Kilometer. w. San Francisco, 26. August.(Drahtbericht.) „Graf Zeppelin" überflog die Stadt um 6,45 Uhr abends Pazifikzeit. Orte sehe er ein gutes Omen für das Gelingen der Konferenz trotz der Schwierigkeiten, deren Ueberwindung in den letzten Wochen hier versucht worden sei. Die Aufnahme in den Niederlanden werde allen Teilnehmern im b Angedenken bleiben, und wenn die Arbeiten zu einem Ergebnis führen, das eine Liquidation der bisherigen Gegensätze und damit eines Fortschritts der Befriedung Europas bedeutet,## schloß der Minister, dann hoffe er, daß die Haager Konferenz mit nicht zu verlöschenden Leitern in die Blätter der Geschichte eingeschrieben werde. Solinge ##lingen. 2 wird d aufweise! einführung Pechnerett IGE! #ung bereits empfohle demnächst Von Ge Zusammenstöße Eine Rekordfahrt w. Sau. Francisco, 26. August.(Drahtbericht.) Statt wir erwartet auf das Festland in Richtung Point Reyes zuzusteuern, bog„Graf Zeppelin" vorher nach Süden ab. Das Luftschiff flog im rken Nordwest schnell der San Francisco=Bay stat Von San Francisco aus gesichtet w. San Francisco, 26. August.(Drahtbericht.) ed=Preß). Die (Associated=Preß). Die auf den Farallones=Inseln Philadelphia, 25. August. James Dieghan, der Abteilungsadjutant der American Legion, des großen amerikanischen Veteranenverbandes, sandte an Dr. Eckener einen Funkspruch, in dem er ihm zu dem Rekordflug beglückwünscht und u. a. erklärt: „Wir sind alle stolz auf Sie.“ Dieghan richtete ferner an Dr. Eckener das Ersuchen, auf dem Flug nach Lakehurst die Stadt Scranton in Pensylvanien zu überfliegen, wo in der Zeit vom 29. bis 31. Aug. der pensylvanische Staatskonvent der American Legion stattfinden wird, an dem, wie man erwartet, mehr als 100000 Personen teilnehmen werden. stationierte Marinewarte sichtete das Luftschiff Graf Zeppelin“ um 6,02 Uhr abends Pazifikzeit(Montag früh 2,02 Uhr MEZ.) Wenige Minuten danach wurde das Luftschiff auch vom Presidio in San Francisco, direkt auf das Goldene Tor zusteuernd, gesichtet. w. San Francisco, 26. August.(Drahtbericht.) „Graf Zeppelin" überflog das Goldene Tor um.25 Uhr abends. Die Wetterlage im Stillen Ozean San Francisco, 25. August. Im nördlichen Teil des Stillen Ozeans und an der nordwestlichen Küste des amerikanischen Kontinents sind meteorologische Störungen eingetreten. Das hiesige Wetterbüro hat infolgedessen heute der Leitung des Luftschiffs„Graf Zeppelin" durch Funkspruch angeraten, den Plan, die amerikanische Küste bei seattle anzusteuern, aufzugeben, und einen südlicheren Kurs zu wählen. Beamte des Wetterbüros erklärten, das Luftschiff würde auf der nördlichen Route Gegenwinde antreffen. Der Barometerdruck läge dort unter 29,40 Zoll und die vom Golf von Alaska ausgehende Störung werde voraussichtlich 24 bis 36 Stunden anhalten. Falls der„Graf Zeppelin" die Große Kreisroute nach San Francisco weiter verfolge, werde er das Tiefdruckgebiet nicht berühren und Rückenwinde haben. w. San Francisco, 26. August.(Drahtbericht.) Tausende von Menschen füllten die Hügel bei San Francisco, um den wunderbaren Anblick des durch eine Nebelbank gleitenden sonnenbestrahlten silbernen Luftschiffkörpers zu genießen. Der Leuchtturmwärter von Point Reyes, das etwa 54 Kilometer nordwestlich vom Goldenen Tor liegt, hat das Luftschiff zuerst gesichtet. Das Wetter war sehr klar, ##A. St.r. Ueber San Francisco um.11 Uhr abends zu. Die Küstenwachschiffe patrouillierten am Goldenen Tor, während andere Fahrzeuge dem„Graf Zeppelin“ entgegenfuhren. Flugzeuge mit Zeitungsberichterstattern flogen dem Luftschiff entgegen, umflogen es wie Insekten und eilten wenige Minuten später mit den aufgenommenen Photographien zurück. Auch ein Geschwader von Armeeflugzeugen flog dem Luftschiff entgegen. Zwischen dem Abflug des Luftschiffes von Kasumigaura und der Sichtung in San Francisco verstrichen nur 67 Stunden 49 Minuten. Um 6,45 Uhr glitt das Luftschiff über Marketstreet, San Franciscos bekannteste Straße, dahin und überflog dann das Stadtinnere. Diejenigen, die den Ereignissen mit dem Radiohörer an den Ohren folgten, hörten wie die Beamten einer Funkstation sich bei der Fahrtleitung des Zeppelin erkundigten, ob ihnen da oben San Francisco gefalle und hörten, wie man aus der Höhe antwortete:„Ja, großartig.“ Nach Ueberfliegen des Präsidiums drehte das Luftschiff südwärt ab und schien der Küste zu folgen, ein Kurs, den es offenbar bis Los Angeles beibehalten wird. Um 7,45 Uhr meldete die Stadt Santa Cruzeal das Auftauchen des Luftschiffes. Dort hatte man drei mächtige Scheinwerfer bereitgestellt, die den Zeppelin aufs Korn nahmen und ihn zehn Minuten lang in ihr weißes Licht tauchten, ehe er in der Richtung nach Los Angeles entschwand. In Jerusalem und anderen Teilen stinas sind Unruhen ausgebrochen, bei denen### Menschenleben zu beklagen sind und Sa# schaden angerichtet wurde. Die Regierung von Palästina hat die notwendigen getroffen, um Ruhe und Ordnung wieder her# zustellen und Leben und Eigentum aller Einwohner ohne Rücksicht auf Stand und Rasse schützen. Freitag nacht wurden Angriffe in den außerhalb Jerusalems liegenden Kggnig unternommen. In Nablas sah sich die Po## gezwungen, auf die Menge zu schießen, als H versuchte, in die Kaserne einzudringen; Personen wurden dabei getötet. In sind unter der städtischen Bevölkerung Todesopfer zu beklagen. In Jaffa verannalteten die Araber Kundgebungen, ohne daßes zu Tumulten kam. Die Zahl der Tohrsofig in Jaffa ist noch nicht bekannt, unter ihnen## findet sich ein Engländer, der als Hilfspolizs Dienst tat. Zwei Bataillone Truppen wurder nach Palästina entsandt. Die Admiralität bestätigt die Nachricht, auf Ersuchen des britischen Oberkommissars in Palästina die Kriegsschiffe„Barham“ uu „Sussex" dorthin entsandt worden sind. gemeldet wird, ist in Jerusalem das Kriegsregt verhängt und die Presse unter Zensur gestell worden. urg a. mete sich a ##r ein schn zum Opf sich plötz #massen, di vorgent ##ung des er Nieder # lam. N #s der Be ##er zu ber Vor der Landung w. Los Angeles, 26. August.(Drahtbericht.) Die Leitung des Luftschiffhafens wurde von Bord des „Graf Zeppelin“ benachrichtigt, daß das Luftschiff gegen 5 Uhr morgens zu landen beabsichtige. 15 art! N 18 rr # 0 M * „rol Zeppeiln! erlebte einen Samstag von 48 Stunden Landungsmanöver in Los Angeles Los Angeles, 25. August. Die für die Hilfeleistung bei der bevorstehenden Landung des„Graf Zeppelin“ bestimmte Bodenmannschaft nahm heute unter Leitung des Vertreters der von Meister, Uebungen vor. Von Meister bezei nete den neuerrichteten Ankermast, der inmitten einer kreisförmigen Betonfläche von 35 Durchmesser steht, als geradezu ideal Metern für die Zwischen den Erdteilen Asien und Amerika liegt die„Datumscheide“(der 180. Meridian), die „Graf Zeppelin“ auf seiner Fahrt nach Los Angeles am Samstag passierte. Beim Passieren dieses Meridians ändern die Seefahrer. die den Weg von West nach Ost nehmen, ihr Datum u. den Wochentag erst nach 48 Stunden, so daß die Passagiere des„Graf Zeppelin“ das Wunder eines Samstags von 48 Stunden etieben konnten. Hinweise „Meineid.“ In kaum geahnter Weise verntg der große Film„Meineid“ Tag um Tag“e, Nig sen zu sich zu ziehen. Jede Vorstellung ist kegz# ausverkauft und viele müssen zurücksehrenn keine Plätze mehr vorhanden sind. Alle, venen vergönnt ist, diesen wundervollen Film zu## sind voll des Lobes. Franz Lederer, derz ga pathische Partner der Schauspielerin Bergner, spielt die Hauptrolle neben der, La Jana, Inge Landgut und Alice Roven Letzte Vorstellung abends 8,15 Uhr im Bav theater am Elisenbrunnen. „Die Rache des Araberfürsten“.„Is“ eu Weise wie der Film„Meineid“ gefäut der zwe Bildstreifen des Programms im Bavaria 1 Araben gleicher Otosteien des Progtunug im Babarig, Elisenbrunnen: nämlich„Rache eines fürsten“.— Dazu: Tonfilmprogramm. Es is „Liebe im Schnee“ mit Maria Paudler. kaum in Worte zu kleiden, welche ulkige und an sante Situationen der Lustspielschlager„Sichi,e Schnee“ bringt. Neben Maria Pauplez##o# Georg Alexander, Luvio Pavanelli und# ig Tiedtke und Iwa Wanja.— Außenaufggrsteung Garmisch und St. Moritz.— Letzte Vorst abends.15 Uhr. „Sünde und Moral“. Neben dem Gan, ften, Lustspiel„Liebe im Schnee“, das nentem Erfolg im Bavaria 2 gespielt wirh, der Sittenfilm„Sünde und Moral“. Haupt steller: Hilde Jennings, Karl Auen usw. „Ein Katzensprung nach„Englaud“! Am „Ein, Katzensprung nach Englgergstraie uo# Septemver fährt die nächste vinige He#### und England mit Besuch von Brüssel, Antwerpen Rm. lasse Bahn einschließlich aller Kosten für Aachen—Aachen, volle Verpflegung, von Brüssel, Antwerpen und London im Aun unter deutscher Leitung, einschließlich Wer Hien gelder und Steuern und der erforderl### zzhrlich Anmeldungen umgehend erbeten. Aus'##### Prospekte kostenlos durch das Reisebüro u. Co., Nachen, Kapuzinergraben 13. V Eln Deutscher auf deutschem Flugseng Sieger im EuropaRundfing .. Frita Morsik, Berlin-Staaken(), erhielt u. a. den vom französischen AeraCiud gestifteten Wanderpokal und den 1. Geldpreis in Böhe von 100000 Frank zugesprochen. Das von ihm benutste „BF..“-Leichtflugzeug(Konstruktion Messerschmitt) war mit einem deutschen 70 PS Siemens-Sternmoter ausgerüstet; es ist Eigentum der Deutschen Verkehrsfliegerschule, an welcher der als langjähriger Streckenpilot der Deutschen Luft-Hanse bewährte Morzik Fluglehrer ist. c dischen ußenministl tag auf Ein kvereinigung kte dabei zukeit, die den erenz in die den sei. 6 den st und der zum eer Stille, Vr### keeres stünden on der Weitcht festgeleg eiter von der schaft, die an lich den Haag 1s alle mit er Wahl de r das Gelinchwierigleiten, Wochen hier hme in den nern im besten e Arbeiten zu e Liquidatior eit eines Fortbedeutet, io daß die Haaschenden eingeschrieben #ckwünsche des Reichsverkehrsninisters an den Sieger des Europafluges Berlin, 25. August. Reichsverkehrsminister eiegerwald beglückwünschte den Flug# bei der Deutschen Verkehrsfliegerschule it zu seinem Siege im internationalen ##rndflug und richtete an ihn ein Schreiben, En er ihm die wärmste Anerkennung für seine nagende Leistung aussprach. #s dem gleichen Anlaß sandte der ReichsverErinister Glückwunschtelegramme an den Aerovon Deutschland, die Bayerischen Flugzeug#=S. in Augsburg und die Firma Siemens S talske.=., Flugmotorenwerk, in Berlin#an. dauer des rheinisch=westfälischen Holzarbeiterstreiks #tmund. In einer stark besuchten Versammder Holzarbeiter wurde beschlossen, den Esolange weiterzuführen, bis die Forderungen reigewerkschaftlichen Verbandes und des #tichen Gewerkschaftsverbandes für das rheiSpeitfälische Holzgewerbe restlos erfüllt sind. ##ie Arbeitnehmer soll der Innungsverband der igeber nicht mehr als Vertragsgegner in Frage En, sondern vielmehr die Einzelinnung oder einzelmeister. Arbeiter, die bei Arbeitgebern ##in, welche den neuen Tarif angenommen # sollen eine besondere Ausweiskarte erhalten. ###teit, der bereits seit 23. Juli im Gange ist, ##urch die letzten Beschlüsse an Schärfe zuge#r. tot, während von den übrigen zwei schwer verletzt und zwei leichter verletzt waren. Eine geheimnisvolle Betrugsangelegenheit in Kassel Kassel. Eine geheimnisvolle Fälschungs= und Betrugsangelegenheit beschäftigt seit einigen Tagen die Kasseler Kriminalpolizei. Im Kasseler Arbeitsamt sind von unbekannter Seite 25 verschiedene Arbeitslosenquittungskarten, mit falschem Namen versehen, an der Kasse vorgelegt und die darauf lautenden Beträge abgehoben worden. Die Beamten des Arbeitsamts stehen vor einem Rätsel. Die Leidtragenden dieser Affäre sind arbeitslose Metallarbeiter, die die eidesstattliche Versicherung abgegeben haben, daß sie die Unterschriften nicht geleistet hätten. Ein Unbekannter, der auch in anderen Aemtern sein Unwesen zu treiben scheint, muß sich in einem unbewachten Augenblick in das Arbeitsamt eingeschlichen und dort die Betrügereien vorgenommen haben. Ein neuer Rheinmündungshafen Frankfurt a. M. Die niederländische Handelskammer für Deutschland Frankfurt a. M. teilt mit: Neben den bereits bestehenden niederländischen Seehäfen hat nunmehr auch die Stadt Dordrecht einen eigenen Seehafen und einen eigenen Wasserweg zum Meer für die größten Seeschiffe erhalten. Bei dem neuen Dordrechter Seehafen, dessen Lage am Knotenpunkt zahlreicher Schiffahrtsstraßen sehr günstig ist, denkt man zunächst in der Hauptsache an den Umschlag von Massengütern wie Erze, Holz und dergleichen. Flugunfall in Magdeburg Der neue Magdeburger Flughafen hat seinen ersten Flugunfall zu verzeichnen. Ein von Kassel kommendes Sportflugzeug setzte falsch auf, überschlug sich und begrub die Insassen unter sich. Flügel und Propeller der Maschine sind vollkommen zertrümmert. Die Insassen konnten unverletzt unter den Trümmern hervorgezogen werden. Im Bergwerk verschüttet wtb. Weilburg. Auf der Grube Georg Josef bei Weilburg wurden fünf Bergleute durch heradfallendes Gestein verschüttet. Zwei Verschüttete konnten nur noch als Leichen geborgen werden, während einer mit einer schweren und zwei mit leichteren Verletzungen in das Krankenhaus gebracht werden mußten. Zwei Frauen von einem Eber getötet wtb. Kattowitz. Bei einer Treibjagd in der Nähe des Gutes Ostrowice bei Stanislau durchbrach ein riesiger Eber die Treiberkette, durchschwamm den Dujestr und tötete zwei auf dem Felde arbeitende Frauen. Die das Tier verfolgenden Jäger konnten es kurz darauf erlegen. Von einem Hunde zerfleischt Das zehnjährige Söhnchen eines Einwohners von Bark wurde von einem bissigen Hund eines Landwirts angefallen, der dem Kind das Gesicht vollständig zerfleischte. In besorgniserregendem Zustand wurde der Knabe ins Krankenhaus gebracht. lefert zu Somme KokS blsen Koksgroßhandel HERMANN HOPFER R SSNE Roggonverend domr.60 stattrottont vom Rachener Teilen n, bei denn unbd 8 Regierung von Maßnahmen g w i e d e r um aller Einund Rasse zu Angriffe in nden Kolonien sich die Polizei hießen, als si dringen; acht In berrg lkerung zwölf affa veranfte, ohne daß 6 der Todesopfer inter ihnen Is Hilfspolizä ruppen wurden Nachricht, das rkommissars in Barham" und den sind. Wie das Kriegsrecht Zensur gestell solingen soll eine kommunale Biersteuer erheben ##lingen. Durch den Ausfall von Beschulungs#n wird der Alt=Solinger Etat einen Fehl##aufweisen. Wie es heißt, hat die Regierung inführung der kommunalen Biersteuer, welche ###adtverordneten=Versammlung anläßlich der ##eratungen entgegen den Wünschen der Ver#ug bereits einmal abgelehnt hat, zum Aus##empfohlen. Der Hauptausschuß wird sich ###mnächst damit zu befassen haben. Von Gesteinsmassen erschlagen ##nburg a. d. Lahn. In Wirbelau an der Lahn nete sich auf der Grube Georg Joseph gegen ##r ein schweres Unglück, dem zwei Menschenum Opfer fielen. Bei den Abbauarbeiten sich plötzlich von dem Hangenden große Ge#nassen, die fünf Leute verschütteten. Bei den ## vorgenommenen Rettungsarbeiten unter ung des Steiger Kreger ereignete sich ein er Niederbruch, durch den der Steiger ums ## tam. Nach verzweifelten Anstrengungen ge### der Belegschaft, die fünf verschütteten Berg#ir zu bergen. Der Hauer Weber war berei:s Das Unglück auf der Tauernbahn Das Beileid Dr. Dorpmüllers w. Berlin, 24. August.(Drahtbericht.) Anläß= lich des schweren Eisenbahnunglücks auf der österreichischen Eisenbahnstrecke nach Salzburg hat Generaldirektor Dr. Dorpmüller dem Generaldirektor der Oesterreichischen Bundesbahnen die Anteilnahme der Deutschen Reichsbahngesellschaft ausgesprochen. Absturz eines polnischen Militärfliegers über Marienwerder w. Marienwerder, 24. August.(Drahtbericht.) Gestern abend gegen.30 Uhr stürzte wahrscheinlich infolge Motorschadens über den Heimstättensiedlungen in Marienwerder ein polnisches Militärflugzeug ab. Der Führer, ein polnischer Fliegerleutnant, wurde mit inneren Verletzungen dem Städtischen Krankenhaus in Marienwerder zugeführt. Das Flugzeug weist Beschädigungen am Propeller auf. Unwetterkatastrophe in Bulgarien Sofia. Ueber ganz Bulgarien gingen Gewitter nieder, die mit Wolkenbrüchen und Hagelschlägen verbunden waren. Die telegraphischen und telephonischen Verbindungen Sofias mit Nordbulgarien sind zum Teil gestört. Auch die Eisenbahnlinien sind an zahlreichen Stellen unterbrochen. In Südbulgarien riefen die ununterbrochenen Der Bezirksausschuß bei der Aachener Regierung verhandelte in seiner Sitzung vom 23. d. Mis. unter dem stellvertretenden Vorsitz des Regierungsrates Dr. von Brauchitsch über 15 Verwaltungsstreitsachen und eine Reihe von Beschlußsachen. Abgewiesen wurde die Klage des Aachener Llympia=Theaters auf Freistellung von der für die Vorstellung am Karfreitag d. J. veranlagten Vergnügungssteuer. Den punktus saliens bildete der Film„Das schwarze Geschlecht“, für den ein Steuernachlaß auf Grund des§.3 der Vergnügungssteuerordnung nicht in Frage kommt. Gegen die durch die Stadt Aachen vorgenommene Veranlagung zur Wertzuwachssteuer für ein Grundstück in der Heinrichsallee klagte N. V. Der vom Kläger geltend gemachte Einwand, es handle sich hier um einen Verkauf unter Familienangehörigen, und für diesen könne keine WertzuwachsGrundstüück Ecke Friedrich=Ebert=Allee und Zeise. Die hier aufgeführten 550 Neubauten mit etwa 4000 bis 5000 Einwohnern ließen das Gericht die Bedürfnisfrage bejahen.— Abgelehnt wurde der Konzessionsantrag des A. D. in Haaren für den Kleinhandel mit geistigen Getränken in versiegelten Flaschen. Haaren besitzt eine große Anzahl von Gast= und Schankwirtschaften und außerdem noch drei Verkaufsstellen für Spirituosen im Unterdorfe, ferner ist gerade in Haaren die Zahl der Erwerbslosen so außerordentlich groß, daß sich das Gericht nicht dazu entschließen konnte, innerhalb der notleidenden Gemeinde eine Spirituosenverkaufsstelle zu bewilligen. Gegen die Reichseisenbahngesellschaft klagte die Wegepolizeibehörde in Merkstein. Es handelt sich hier um einen Weg, der vom Bahnhof Nordstern nach Alsdorf führt. Während die Reichseisenbahnsteuer erhoben werden, wurde als nicht stichhaltig gesellschaft diesen Weg als verworsen. Weg erklärt, will ihn die Wegepolizeibehörde für g'g Averweltung in Blumenthal batte auf den ötsentlichen Verkehr in Anspruch nehmen, da Programm der westdeutschen Rundfunk.=G. Dienstag den 27. Augußt .45—7,00 Leibesübungen. 7,00 Wettervorhersage. 7,00—.30 Ausgewählte Schallplatten. 7,30—8,30 Brunnenkonzert aus Bad Salzusten. Die Kurkapelle(Städtisches Orchester Hildesheim), Leitung: Kapellmeister Keil. 10.15—11,50 Schallplattenmusik(Homocord= Platten). 10.30—10,40, Unterbrechung der Schallplattenmusik durch: Erste Tagesnachrichten. Amtliche Wasserstandsmeldungen. 12,10 Schallplattenmusik(Homocordplatten). 12.50 Erster Wetterbericht. 12.55 Nauener Zeitzeichen, 13.05 zweite Bekanntgabe der neuesten Tagesnach1305—14.30 Mittagskonzert. Leitungz, Szlongt, olisten: Else Zimmermann(Sopran), Max Lando (Tenor), Grape(Begleitung). 13,30 Unterbrechung des Mittagskonzertes durch „Programmbemerkungen“. 15,00—15,30 Els Vordemberge: Kinderspielstunde: Mit Buntpapier und Schere. 15.30 Wirtschaftsberichte. 16.25 Zweiter Wirtschaftsbericht. 917,05—17,30 Dr. Gustav Naß: Psychologie der Reklame..7, 8. 17,35—18,30 Besperkonzert der Kapelle Kobert, Leitung: Willi Kobert. Operettenmusik. 18,15 Unterbrechung des Vesperkonzertes durch „Programmbemerkungen“. 18.30—18,50 Hulda Pankok: Spanische Impressionen(). 18.30 Vom Tage. Anschließend: Wirtschaftsmeldungen, zweiter Letterbericht Die Polizeiverwaltung in Blumenthal hatte auf den öffentlichen Verkehr in Anweisung des vorgesetzten Landrats von Schlei= er den den den Antrag auf Entziehung der Bestallung des dortigen Landmessers K. gestellt, da K. dem Trunke ergeben sei und Anzeichen von Geistesstörung vorlägen. Der Bezirksausschuß hielt die von der Polizeiverwaltung erbrachten Beweise nicht für ausreichend und gab der Klägerin auf, zur Klärung der Sachlage ein Gutachten durch den Kreisarzt ausarbeiten zu lassen. Sodann erteilte der Bezirksausschuß drei Wandergewerbescheine. In allen drei Fällen waren vom Kommissar zur Wahrung des öffentlichen teresses keine öffentlichen Bedenken geltend gemacht worden.. besaäbigten 8 i. u. Dem schwerkriegsbeschädigten K. in Roetgen hatte der Kreisausschuß in Monschau die nachgesuchte Konzession zum Kleinhandel mit Spirituosen versagt. Seine Klage beim Bezirksausschuß hatte Erfolg, zumal auch der Kommissar zur Wahrung des öffentlichen Interesses die Bedürfnisfrage bejahte. Roetgen besaß bisheran trotz seiner mehr und Sportvorbericht. Iu Sisphoulgarten„riesen die ununterbreseuagz aiz Zud Sinwohner auter den Gast= und SchantRegengüsse in der Umgebung von Bodomir, Dreg wirschaften keine Verkaufstelle für Spirituosen, konden 24/Iogung, parde Hertagt, da vorerst die Bedürfnis= Personen den Tod. Das ganze Vieh wurde sort= ausschuß wurde vertagt, da vorerst die Bedürfnisgeschwemmt. Die Bahnlinie Radomir—Dupnteas frage in einer gerichtlichen Ortsheischtigung nazogeSicer gershet eenen i— bd„ Aaderse, ean garschlsegeshet., li. 16s1! er den Ersatzweg eines unterdrückten öffentlichen Weges darstelle. Der heftig umstrittene Tatbestand soll durch eine Ortsbesichtigung nachgeprüft werden, zu der man auch einen Vertreter der Stadt Alsdorf hinzuziehen will. R. R. in Bernardshammer klagte auf Freistellung von der veranlagten Kreiskonzessionssteuer. Er bestritt, daß der von ihm vorgenommene Umbau seiner Restauration eine Erweiterung seines Betriebes im Sinne der Kreiskonzessionssteuer darstelle. Auch hier ordnete das Gericht eine Ortsbesichtigung an und vertagte die endgültige EntAbgewiesen wurde das Schankwirtschaftskonzessionsgesuch des B. Z. in Aachen für das Anwesen Alexanderstraße 67(Ecke Mariahilfstraße). Da sich in der Alexanderstraße schon elf Wirtschaften befinden, verneinte das Gericht die Bedürfnisfrage. Dieses durch die zwingenden Vorschriften des Gesetzes gebotene Urteil siellt insofern eine Härte dar, als sich in dem Gebäude schon über 50 Jahre eine Schankwirtschaft befindet und auch gegen die Person des Antragstellers keinerlei Bedenken vorlagen und außerdem der Miteigentümer des Hauses, Apotheker., infolge der Abtrennung von Eupen und Malmedy seine Apothekerkonzession in Eupen verloren hat. Der Bezirksausschuß gab seine Zustimmung zu zwei Polizeiverordnungen betreffend die Sperrung der Wehebachstraße, sowie zur Bekämpfung des Schmuggels. Wetterberich 19.15—19.35 Wirtschaft und Gesellschaft im Buch. Dr. Hans Stein:„Literatur zu den westdeutschen Grenzlandfragen 19.35—20.00 Hermann van Ham: Wirtschaftssorgen des westdeutschen Grenzlandes(). 20,00 auch über den Deutschlandsender Königswusterhausen. Abendkonzert Westdeutschen Runddes Kleinen Orchesters des sunks, Leitung: Eysoldt. 21,00 Intermezzo: Uebertragung von den Salzburger Festspielen: Serenaden von Mozart. Dirigent: Dr. Bernhard Baumgartner. Orchester: Die Wiener Philharmoniker. Anschließend Fortsetzung des Abendkonzertes. Anschließend: Letzte Meldungen, Bericht über das geistige Leben, Sportbericht. Funkstille. —1— Herrenalb, nördl. Schwarzwald, 23. Aug. Die Stärke des diesjährigen Sommerverkehrs erhellt aus der Tatsache, daß am 21. August seitens der Kurverwaltung der 10.000. Kurgast verzeichner werden konnte. Bei der günstigen Witterung ist auch der Sonderfahrtenverkehr der Reichspost— an manchen Tagen bis zu 4 an der Zahl— ordentlich belebt. Der frühere beliebte Kurkapellmeister, A. Honrath, Veteran von 1870/71, ist 82jährig zu Karlsruhe gestorben. G uc Wicht vomt Zulan Gblansis-Sen, 2 söndern die Sicherheit steis erhöhem ist ein Ziel demjeder Aotomobisn an. strebf. Sie verstärken den Sicherheitsfaktor nicht dadurch, daß Sie von einem Betriebsstoff zum anderen hinüberwechseln. Wollen Sie sich vor unangenehmen Zufällen schützen; dann wählen Sie das Bewahrte und bleiben Sie bei ihm.— Dieser Rat bedeutet: Tankt SHELL BENZIN BREEFLUTOSSSS 925 94 A cmeenenucheeeke PPR.We E 8903 e SONDG Tanzpavillon Die eleganteste Unterhaltungstätte Aachens Das hervorragende Programm: Ly Roland Soubrette und Conferenciere Genia.Vittorio, Mexikanischer Zigenner-Akt Les deux Farinti das akrobatische Tanzpaar 4½ Uhr Tanztee: 8½ Uhr Cabaret u. Tanz Vornehme Herren-Bar 52240 Gil. Aachens schönste Tanzstätte. 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Wegen Verlegung unserer Geschäftsstelle von Heinrichsallee 26 nach Neupforte Nr. 5/7 bleiben die Geschäftsräume vom 29. bis einschl. 31. August 1929 geschlossen. Wir verweisen hierbei auf die Ausführungen in dem lokalen Teil der heutigen Nummer dieser Zeitung. Aachen, den 26. August 1929. Gemeindeverband der kath. Kirchengemeinden der Stadt Aachen. 52821 2leere Zimmer Kaiserallee, an berufst. Dame oder Hrn. zu verm. Dringl.=K. erforderl. Off. u. K 52748 Gst. gnahmefreie 2 Zimmer=Wohnung für alleinstehende Person geeignet mit allen Bequemlichkeiten im Mittelpunkt der Stadt für 40.— Friedensm. sofort zu w ze Geschst. 4164* verm. Aust. Geschsr. Auto=Voxe zu vermieten. Jean Ottmann, Adalbertstraße 29. 52790 5 groge Cardraume mit Vorplatz, Lagerraum, Autounterstellung und Zentralheizung, Stadtzentrum, sofort zu vermieten. Mietpreis 115.— Mark. Offerten unter E 52812 an die Geschäftsstelle. Stellen-Angeboteu. 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Man kar kleinen Ste sheiden. nittelbar teiligten L Staaten ur das Kriegs nit der ei bracht sind ss wieder leisten könr fragen auc rchtigkeit Ihr utionalen schüssen vo ja ders die C halten, ur ### an sich e Rleichtsho glegt wor illerdings tralitätsge ger gut g alte eidgen Krieges so beut la pe Paris wi nicht. Eine p Staaten Eie stehen Art von V shlen sic Frankreid für das Geschäftssahr, ter sind und, je.— densa Vermieter, die Hausbesitzer sind und, je“aus uim der Mieter als Beisitzer bestellt werven sollen und soviele stellvertretende Beisitzer., ztessvertretenden .) Zur Wahl der Beisitzer und steuert.### sitzer fur das Geschäftsjahr 1930 fordere ich mi## auf den§ 4 der Ausführungsverordnung über Mieterschutz und Mieteinigungsämter vom tember 1923(Preuß. Ges. Sammlung S. 449) f bindung mit§ 3 der ersten Ausführungsgumri demselben„Gesetze vom 15. August 1923/emeizen S. 405) hiermit„die in den einzelnen.. Barich# stehenden Hausbesitzer und Mietervereine auf, listen für das Geschäftsjahr 1930 mir bis zum 1. U d. Is. einzureichen.#. Ich weise varauf hin, daß 1. Personen, die nach§ 32 des Gerichtsve gesetzes zum Schöffenamt unfähig sind sonen, die nach den§§ 33, 34 desg,ggfüh fassungsgesetzes,§ 33 des Preußischefez, zum gesetzes zum Gerichtsversgsitzsgog erner Peris fenamt nicht berufen werden sonlen,### die nach§ 7 Abs. 3 des Mieter Beisitzern nicht bestellt werden sollen oder## nicht vorzuschlagen sind und, daß######## nennung solcher Personen, die nachung nit richtsverfassungsgesetzes in Verbin. zum# der ersten Ausfuhrungsverordnung zzmter über Mieterschutz und Mieteinigr ngn#i# 15. August 1923 die Berufung ablehesich nicht empfiehlt, gg; nen aufgenb 2. wenn in die Listen auch Personen Amtag werden, die als Beisitzer bei einem tätig sind, dies bei den einzelnen Namer merken und gleichzeitig anzugeben Personen sich zur Uebernahme des„ehen# Beisitzer beim Mieteinigungsamte„„##n# Tätigkeit beim Amtsgericht bereit ertilt“ Am . Morge Entfernu# gaste auf 3. einzureichen sind, in denen diese sich besten für den Fall ihrer Wahl für Dritte keine“i oder ehrenamtliche, Tätigkeit ausdtßänge### die auf Mietverhaltnisse über e Gebäudeteile bezieht und, daß im Veisngerach schäftsvereinigung der in die Listgpflicht Personen mit anderen auch die Be::, Fang erklärungen dieser Personen, keine solch im Bezirke des Mieteinigungsamte. lühen en kreis Aachen gegen Vergütung auszul buden lä schlasene 6 der 5 .4ger Fleuen 0 einen Gl deise rich und San P 5te9 treiben, der in d. beratur Garne 5 0 gatur die 1 mo Ate weichen stod. 84 Personen, die schon fur var####scgworenes zu Schöffen ausgewählt oder zu Er,en sollen, geschlagen sind, nicht gewählt wezram, u# Ich mache nachdrücklich darauf aufmerzngsichen Vorschlagslisten, die den angegebenen###htigt### lichen Bestimmungen entsprechen, beruu### können. bis unte Zeltdecke lenden zit den Aachen, den 22. August 1929. Der Vorsitzende des Kreisauss Classen. au von Schreinerarbeiten(Türen, Fußböhn gannest B und F für die städt. Wohnsiedlung 9. 2— suug Angebotsunterlagen sind zum Preise vor, i0 erd#### das Los im Zimmer 22, Hindenburgstraß, 11 ubr wohin die Angebote, bis zum 2. Septem- zLleßen zureichen sind. Die„Eröffnung findet aust# Zimmer 1 statt. Aachen, den 26..1929. Der Oberbütt ###ela sort mi be i. „0vin summer üfett Rontag, 26. August 1929 Anzeiger„Politisches Tageblatt 2. Blatt— Nr. 395(682) (Mittagausgabe) kleinen Staaten den 1885) als r in den n großen in dankblreichen geiunden. sechulg ichten. rn. sof= Stommeln n Hedi Kasinsk Friedrich sseldorf.— per, 65., Düssl cenbrecht, 80 3 rtz, Elisabeth## Franz Hietbri sseldorf.—# geb. 10. r. Isse. Rasaann Scheerbat iplom=Volksm Weisweller Lemmens, ter: sig Kierdorfi# Brennen? währte Univer# überraschend. Münsterap### sung stellvertreten nasamt für d0 49. jeder Gemeinde eiler und Stolt aus dem Kreise ). je 2 aus dem k rden sollen unden# stellvertretenden! rdere ich mit irdnung zum sämter vom P5. ung S. 449) in ihrungsarwngz 1923(Preuß. lnen Gemeirt reine auf, ir bis zum 1. Oh Das Recht der kleinen Staaten hat im weltkriege einen besonders laut betonten Programmpunkt der Ententepropaganda gebildet, ztwohl die Ententemächte selbst von dieser Forzerung nach Achtung des Rechtes der kleinen Staaten recht wenig Gebrauch gemacht haben. man denke nur an die Behandlung der neutalen Länder in der Handelsblockade und an zie Vergewaltigung Griechenlands, das man aegen seinen eigenen Willen in den Krieg hineingezogen hat. Die Schaffung des Völkerkundes nach Kriegsende solle gesinnungsmäßig chenfalls von der Gleichberechtigung aller Länder, der großen und der kleinen, ausgehen. In der Völkerbundsversammlung besteht formal venigstens diese Gleichberechtigung. Die Einrichtung des Völkerbundsrates mit seinen ständigen und nichtständigen Sitzen hat aber gezeigt, daß man der Praxis Rechnung tragen wollte und daß man die Tatsachen anerkannte. Tatsache ist in der Nachkriegszeit mehr denn je, daß die Großmächte für die Gestaltung der Politik uusschlaggebend sind und daß den kleinen Staaen nichts weiter übrig bleibt, als sich grundsätzsich oder von Fall zu Fall der einen oder der anderen Gruppe anzuschließen. Bei allen Tagungen und Konferenzen wiederholt sich immer pieder das Schauspiel, daß man die kleinen und lleineren Staaten bestenfalls zuläßt, daß aber alle Entscheidungen im engeren Rate der Groten getroffen werden. Im Haag hat man wieder ein vernehmliches Murren ob dieser politischen Gewohnheiten gehört, das besonders deutsich aus der polnischen Ecke erscholl. Bei der Besetzung der großen Ausschüsse trat dieses zlleinige Entscheidungsrecht der großen Staaten ##sehr deutlich in Erscheinung. Der gewiegte #ußenminister der tschechoslowakischen Rezublik, Herr Benesch, hat sich klüglicherweise gar richt nach dem Haag begeben, sondern hat inwischen in den vertrauten Genfer Amtsstuben sich politisch betätigt. Er hat sich dadurch den hämischen Angriffen der Opposition im Lande etzogen, die in Polen recht vernehmbar gegen die Verantwortlichen der Außenpolitik geworden Ind. Man kann zwei Gruppen von kleineren und keinen Staaten in der Nachkriegszeit untersheiden. Zur einen Gruppe gehören die unnittelbar am Kriege oder Kriegsausgange beteiligten Länder, zur anderen die neutralen Staaten und diejenigen Staaten, die doch durch das Kriegsende nicht irgendwie in Reibungen nit der einen oder anderen Mächtegruppe gebracht sind. Unter den neutralen Staaten gibt s wieder eine bestimmte Gruppe, die es sich listen können, in den brennendsten Gegenwartsstagen auch heute eine neutrale und der Gerechtigkeit dienende Haltung einnehmen zu können.„Ihre Mitarbeit ist gerade bei den interutionalen Körperschaften und in ihren Aussen von besonderem Wert, da diese Staaten les sich ja leisten können, in Fragen, die besondie Großmächte in feindliche Lager zerlhalten, um der Sache willen zu arbeiten. Es ###an sich durchaus berechtigt, daß Einrichtun#en, wie der Völkerbund und der internationale Gerichtshof nach der Schweiz und nach Holland glegt worden sind. Innerhalb der Schweiz ist allerdings Genf für die Verkörperung des Neutalitätsgedankens atmosphärisch erheblich wenizer gut geeignet als beispielsweise Bern, die alte eidgenössische Bundesstadt. Während des Krieges sagte man nicht mit Unrecht:„Paris beut la paix, mais la Geneve ne la veut pas“, Paris will den Frieden, aber Genf will ihn nicht. Eine politisch sehr rege Gruppe von kleinen Etaaten bilden die Länder der kleinen Entente. Eie stehen ebenso wie Belgien politisch in einer Art von Vasallitätsverhältnis zu Frankreich und sihlen sich schon ihrer Entstehung nach an Frankreich als den Bürgen der Friedensdik### und ihrer Bestimmungen gebunden, selbst wenn wirtschaftliche und sonstige Beweggründe eine andere Orientierung angebracht erscheinen lassen. Ueber alle inneren Schwierigkeiten und Gegensätze hinweg haben sich diese Staaten zu einem Block von etwa 40 Millionen Einwohnern zusammengeschlossen, der als Ganzes schon das Gewicht einer Großmacht haben könnte, wenn die nach außen vorgetäuschte Einheitlichkeit auch wirklich bestehen würde. Soeben hat ein Ministerrat in Prag wieder das Protokoll über die Verlängerung der Bündnisverträge zwischen der Tschechoslowakei, Jugoslawien und Rumänien genehmigt. Die Presse macht in Prag gar keinen Hehl daraus, das dieses Bündnis auch militärischen Charakter hat. An den Manövern in Mähren hat auch der jugoslawische Generalstabschef und der rumänische Generalstabschef mit Gefolge teilgenommen. Bezeichnenderweise gesteht das offiziöse Organ des tschechischen Außenamtes diesen militärischen Charakter der Geheimbündnisse ein und die Zeitung„Poledni List“ gibt bekannt, daß auch eine gemeinsame Heeresleitung im Kriegsfalle für die Armeen der Kleinen Entente vereinbart ist. Naiverweise hält es das offiziöse tschechische Blatt für bedenklich, daß auch die deutschen und die slowakischen Minister an dem Ministerrate beteiligt waren. Das besagt allerhand über den Inhalt dieser Verträge. Der ungarische Ministerpräsident Graf Bethlen hat kürzlich einmal geäußert, daß„die Spatzen von den Dächern schon den Inhalt der militärischen Geheimverträge der Kleinen Entente pfeifen". Bisher sind diese Verträge dem Völkerbunde noch nicht vorgelegt worden, wie es den Satzungen des Völkerbundes entspricht. Man erinnert sich dabei an die militärischen Geheimverträge eines anderen kleinen Staates, nämlich Belgiens. Das Gerichtsverfahren gegen den Urheber der seinerzeit so aufsehenerregenden Enthüllungen ist inzwischen eingestellt worden. Es kann bezweifelt werden, ob diese bedingungslose außenpolitische Angliederung kleiner Staaten an bestimmte Großmächte mit allen ihren auch militärischen Konsequenzen dem europäischen Frieden und den kleinen Staaten selbst zum Vorteil gereicht. Beutsch=utnernuntsche Lamsenliege Von Ingenieur Werner Ahrens (Nachdruck verboten.) In Berlin tobt bekanntlich zurzeit ein Tonfilmkrieg. Es sind wiederholt Vorführungen von Tonfilmen— oft im letzten Augenblick, als die Besucher schon versammelt waren— wegen Patentverletzung durch gerichtliche Verfügung verhindert worden. Die Schriftleitung. deutschen und den amerikanischen Tonfilmapparate= fabriken ist keine neue Kriegsart. Wie heute die Verstärkerröhre, so hat vor 50 Jahren die Kohlenfadenglühlampe den Angelpunkt für weit ausgedehnte Kämpfe gebildet. Im Vordergrunde dieser Kämpfe standen der damals 35 Jahre zählende Thomas Alva Edison und der auf dem Felde der Elektrotechnik und in industriellen Fragen kampferprobte 67jährige Werner Siemens, dessen Firma schon im Geburtsjahr Edisons gegründet war. Hinter und zwischen den Kulissen standen zwei Männer, die auf ihre Art ebenfalls überragend waren, nämlich Emil Rathenau und der später als Begründer des Deutschen Museums in München bekannt gewordene Reichsrat von Miller. Die Edisongesellschaft, aus der in Amerika die heutige General Electric Co. hervorgegangen ist, beanspruchte ganz allgemein alle Ausführungsrechte für Glühlampen, auch in Deutschland, und drohte für alle Verletzungen ihrer Rechte Schadenersatzklagen an. Werner Siemens, der sich als Vater der deutschen Patentgesetzgebung mit Recht als sachverständig für die Frage bezeichnen durfte, welche Aussichten Edison in Deutschland habe, hielt Edisons Aussichten für gut. Am 19. Februar 1883 schrieb er:„Wir sind daher vollständig gehemmt, da wir die Chance später zu zahlender Patentstrafen nicht laufen können.“ Er war daher zur Verständigung geneigt, bereitete aber den Boden auch für den Kampf vor, falls sich die Verständigung als unerreichbar erwiesen hätte. So wies er in den Briefen an seine Brüder darauf him daß er Edison auf dem Patentgebiet überall die eigene Macht gezeigt habe, auch in England und Amerika. In Deutschland seien in neuerer Zeit alle Patentgesuche Edisons auf die Einsprüche von Siemens und Halske hin abgeschlagen worden. Die Verständigung mit Edison kam zustande. Die Firma Siemens und Halske zahlte für jede Glühlampe, die sie nicht von der Edisongesellschaft erwarb, 50 Pfennig Lizenzgebühr; die mit Rathenau und Miller an der Spitze gegründete Deutsche Edisongesellschaft verpflichtete sich dagegen, ihren Bedarf an Maschinen und Einrichtungen von Siemens und Halske zu beziehen. Sie wurde, wenn man von der Glühlampenherstellung absieht, unter dem Zeichen dieser Vereinbarungen zu einer reinen Installationsgesellschaft., Wensg# Eine vier Jahre später auf Wunsch beider Teile vollzogene Vertragsauflösung brachte der Deutschen Edisongesellschaft, die sich vom amerrikanischen Hause loslöste und nunmehr Allgemeine Elektricitäts=Gesellschaft hieß, volle Bewegungsfreiheit. So erwuchs der Firma Siemens und Halske der erste große Wettbewerber. Freilich würde es nicht der dauernd anwachsenden Bedeutung der Elektrotechnik entsprochen und noch viel weniger zur Weltanschauung von Werner Siemens gepaßt haben, eine mächtige Industrie zu seinem alleinigen Monopol auszubauen. Die beiden im Wettbewerb stehenden Gesellschaften gingen lange Zeit ihre eigenen Wege, aber es kamen später die Zeiten, in denen sie sich mehr und mehr auf Gebieten gleichen Interesses zu gemeinsamem Handeln vereinten. Wie uns unser Mitarbeiter Max Fischer zu vorstehenden Ausführungen mitteilt, unterliegt es heute keinem Zweifel mehr, daß die Firma Siemens und Halske seinerzeit die Lizenzgebühr von 50 Pfennig für jede Glühlampe zu Unrecht an die Edisongesellschaft gezahlt hat. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß Edison gar nicht der Erfinder der Glühlampe ist, daß vielmehr bereits 25 Jahre vor der Patentanmeldung Edisons auf die elektrische Glühlampe der Deutsche Heinrich Göbel Glühlampen angefertigt und öffentlich in Newyork gezeigt hatte, die der späteren Edisonlampe vollkommen gleichwertig waren. Dies war damals vollkommen in Vergessenheit geraten und ist erst im Jahre 1893 wieder bekannt geworden. Aus den Ausführungen des Herrn Ahrens geht hervor, daß die Edisongesellschaft auch in Deutschland damals jeden Verletzer ihres Glühlampenpatentes mit einer Schadenersatzklage bedrohte. In Amerika hat die Rechtsnachfolgerin dieser Gesellschaft, die General Electric Co., tatsächlich eine ganze Reihe von Firmen, die Kohlenfadenglühlampen gemacht hatten, wegen Patentverletzung verklagt und in jedem Prozeß gesiegt. Zuletzt verklagte sie auch Anfang 1893 eine Bostoner Gesellschaft. Zu allgemeiner Ueberraschung nahm diese Klage von Anfang an einen ganz anderen Verlauf als die früheren: Die Gesellschaft hatte nämlich von der Tatsache der früheren Erfindung Heinrich Göbels Kenntnis erhalten und konnte nun nachweisen, daß Edisons Patent nichtig war und überhaupt nie hätte erteilt werden dürfen, weil eben Heinrich Göbel schon 25 Jahre vorher seine Glühlampen nicht nur im Schaufenster seines Ladens sondern auch auf einem Karren, mit dem er auf den Straßen von Newyork herumgefahren war, öffentlich brennend gezeigt hatte. Damit war die Monopolstellung der General Electric Co. in der Glühlampenherstellung endgültig gebrochen. Hätte Werner Siemens etwas von seinem deutschen Landsmann Göbel gewußt, so wäre er in der Glühlampenherstellung von der General Electric Co. vollkommen unabhängig gewesen, und die Entwicklung der deutschen Elektrotechnich wäre hiervon stark beeinflußt und sicher auf manchen Gebieten in andere Bahnen gelenkt worden. Heinrich Göbel, der am 20. April 1818 als Sohn eines Schokoladenfabrikanten in Springe bei Hannover geboren war, wanderte im Alter von 30 Jahren nach Newyork aus. Er hat den Ausgang des erwähnten Prozesses und die ehrenvolle Anerkennung seines Werkes noch erlebt. Kurz darauf starb er an einer Lungenentzündung am 16. Dezember 1893 in Newyork. Warum seine Erfindung— er hat tatsächlich schon damals recht vollkommene Kohlenfadenglühlampen hergestellt— trotz ihrer Wichtigkeit und der ungeheuren Bedeutung, die sie später erlangt hat, in Vergessenheit geraten konnte, liegt für jeden Elektrotechniker auf der Hand: Sie war eben der Zeit insofern vorausgeeilt, als Werner Siemens damals die Dynomomaschine noch nicht erfunden hatte, so daß das Mittel zur wirtschaftlichen Erzeugung des zur Speisung der Glühlampen erforderlichen Stromes noch fehlte, und die Glühlampe infolgedessen als ganz interessante, aber für den Gebrauch nicht in Frage kommende Spielerei erscheinen mußte. Dr. Hermann Beckmann hat das Andenken an Heinrich Göbel durch mehrere glänzend geschriebene Aufsätze in Fachzeitschriften und Tageszeitungen wieder aufleben lassen. Im Deutschen Museum in München hat das Bild des deutschen Erfinders einen ehrenvollen Platz in der Reihe der bedeutenden Männer erhalten. Der Elektrotechnische Verein in Hannover will am Geburtshaus Göbels eine Gedenktafel anbringen und davor nach dem Vorschlage Dr. Beckmanns eine Glühlampe, die Tag und Nacht zu Ehren Göbels brennen soll. Es bleibt aber bedauerlich, daß Werner Siemens seinen Landsmann Heinrich Göbel nicht kennen gelernt hat, nicht nur, weil dann nicht große Geldbeträge in Gestalt von Linzenzzahlungen unberechtigterweise ins Ausland geflossen wären, sondern weil sich die elektrische Beleuchtungstechnik durch eine Zusammenarbeit dieser beiden Männer zweifellos schneller entwickelt hätte. Vermischte Nachrichten Die vermißte Berliner Schülerin gesehen Berlin. Wie die„B3.“ meldet, ist die seit Dienstag nachmittag vermißte 15jährige Handelsschülerin Rosemarie Otto am Freitag nachmittag von einer Klassenkameradin gesehen und auch gesprochen worden. Sie machte einen krankhaften Eindruck und erzählte, daß sie noch nicht zu Hause gewesen sei. Die Freundin versuchte, Rosemarie zu überreden, mit ihr in die elterliche Wohnung zu gehen. Das Kind folgte aber dem Rat nicht. Auch am Samstag vormittag ist Rosemarie wieder von einem Freund der Familie in Halensee gesehen worden. Eye er aber an das Kind herankommen konnte, war es verschwunden. Das Mädchen war auch hier ohne Begleitung. Der Grund für iyr Verhalten ist noch ungeklärt. Am Montag war der Großvater gestorben, der Rosemarine sehr geliebt hatte. Sie hatte sich den Tod sehr zu Herzen genommen und war sehr betrübt. Rosemarie Otto galt als eine der begabtesten Schülerinnen der Handelsschule. Architekt Schubert wieder aufgefunden wtb. Berlin. Nach dem nächtlichen Ueberfall auf seinem Gärtnereigrundbesitz war, wie mitgeteilt, der Architekt Emil Schubert spurlos verschwunden. Ein Gärtner, der früher bei Schubert beschäftigt war, traf ihn in Falkensee, wo er planlos umherirrte. Schubert gab auf Fragen nur verwirrte Antworten und machte auch sonst einen sehr hinfälligen Eindruck. Der Gärtner nahm sich seiner an und benachrichtigte die Familie, die den Vermißten abholte. Schubert hat allem Anschein nach einen schweren Nervenzusammenbruch erlitten, er ist seit Freitag unterwegs gewesen. Schweres Bootsunglück auf der Donau Zwei Tote Ulm. Im Auftrage des Straßen= und Flußbauamtes Neu=Ulm unternahmen vier Beamte an der alten Donaubrücke Ausbesserungsarbeiten. Dabei mußten sie in einem Boot um einen Pfeiler herumfahren. Sie ließen sich deshalb an einem Seil zurück und waren eben im Begriff, sich wieder hochzuziehen, als der 19jährige Baupraktikant Wilhelm Schmid ins Wasser fiel. Der junge Mann konnte durch Schwimmen das Boot wieder erreichen. Durch die einseitige Ueberbelastung und bei der starken Strömung an der Brücke stürzten jedoch die übrigen drei Insassen ebenfalls ins Wasser. Der verheiratete 30jährige Bauführer August Wagner wurde von den Wellen fortgetrieben, während der Bootsführer, der Vorarbeiter Lehle, sich durch Schwimmen retten konnte. Der dritte Insasse, der verheiratete 39jährige Wasserbauarbeiter Alois Frank, ertrank und konnte nur als Leiche geborgen werden. Wiederbelebungsversuche blieben ohne Erfolg. Die Leiche des Wagner konnte bisher noch nicht gefunden werden. Betrügereien eines hohen Beamten in Kopenhagen w. Kopenhagen. Der Abteilungschef im Handelsministerium, Arendrup, hatte vor einigen Tagen Selbstmord begangen. Bei der Untersuchung seiner Papiere wurde festgestellt, daß er sich Betrügereien gegen den Staat hat zu schulden kommen lassen. Diese Betrügereien, die seit 1923 von ihm ausgeführt wurden, belaufen sich auf etwa 250.000 Kronen. Arendrup verwaltete im Handelsministerium die im Weltkrieg errichtete Seekriegsversicherungskasse. Ein verkehrsflugzeug abgestürzt Dier Tote 7 Im Nebel die Orientierung verloren Absturz über dem Wald bei Fulda tu. Fulda, 25. Aug.(Drahtbericht.) Das Flugzeug D 757 geriet gestern bei Ellen in der Nähe von Fulda plötzlich in Nebel und verunglückte in dem bergischen Waldgelände. Hierbei kamen der Führer Bauer und zwei Insassen, ein Amerikaner Joseph Groß aus Louisville und der Polizeioberwachtmeister Rückert aus Frankfurt a.., ums Leben. Ein Fräulein Neubauer aus Berlin und Frau Rückert wurden schwer verletzt. Wie ergänzend mitgeteilt wird, ist inzwischen auch Fräulein Neubauer ihren schweren Verletzungen erlegen. Der Flugzeugführer Bauer war einer der bewährtesten Piloten der Lufthansa. Er beflog die Unglücksstrecke schon seit geraumer Zeit. Gerichtliche Untersuchung wtb. Fulda, 25. Aug.(Drahtbericht.) Zu dem schweren Flugzeugunglück, das sich gestern 9 Uhr bei Elm ereignete, wird weiter gemeldet: Das Unglück spielte sich zwischen den Gemeinden Elm und Hutten ab. Man sah das Flugzeug über dem Walde mehrere Male hin= und herpendeln, dann stürzte es in den Wald. Das Flugzeug wurde vollständig zertrümmert. Zwei sofort herbeieilende Aerzte stellten den Tod von drei Personen fest und veranlaßten die Ueberführung von zwei schwerverletzten Damen nach dem Kreiskrankenhaus in Schleuchtern. Es wird angenommen, daß die Verletzungen der Verunglückten zum Teil durch die Aeste eines umgerissenen Baumes hervorgerufen worden sind. Eine Gerichtskommission aus Frankfurt am Main begab sich sofort an die Unglücksstelle, um die Ursache des Unglücks festzustellen. Im dichten Nebel Fulda. 25. Aug.(Drahtbericht.) Nach einer anderen Meldung ist das Flugzeug schon geraume Zeit vor dem Unglück außerordentlich niedrig geflogen. Ueber den Bergen der Fuldaer Gegend lag während des ganzen Samstag vormittag dichter Nebel. Zur üblichen Zeit, ungefähr um 7 Uhr. erschien das Verkehrsflugzeug. Es siel auf, daß das Flugzeug dreimal über der kleinen Siadt Elm kreuzte, wahrscheinlich deshalb, weil es in dem undurchdringlichen Nebel die Orientierung verloren hatte. Was die Lufthansa dazu sagt wtb. Frankfurt a.., 25. Aug.(Drahtbericht.) Wie die Deutsche Lufthansa mitteilt, ist die Ursache des schweren Flugzeugunglückes in der Nähe von Elm bei Schleuchtern wahrscheinlich in dem dichten Nebel zu suchen, der dort heute vormittag herrschte. Der Flugzeugführer Bauer müsse dabei die Sicht vollständig verloren haben. Er kam mit seinem Flugzeug infolgedessen über dem gebirgigen Gelände so tief, daß das Fahrgestell gegen Bäume stieß und abriß. Das Befinden der schwerverletzten Gattin des bei dem Unglück getöteten Frankfurter Polizeioberwachtmeisters Rückert ist sehr ernst, jedoch besteht keine unmittelbare Lebensgefahr. Die Verletzte ist bei Bewußtsein. Reise in die Sahara III. Am Südhange des SaharaAtlas =s. Aln Sefra, 12. August. Morgens. Die Schotts leuchten i# weiter entfernung auf. Verschlafen kriechen die FahrLaste auf den Bahnsteig, der nur aus hartKirampelten Sand besteht. Aus den Bretter#uden längs der Schmalspurbahn kommen verWhlasene Neger. Es gibt Kaffee, der wunderbar n der herben Morgenluft erfrischt. Man hält im allgemeinen die Sahara und diese Nordkrecken an den Südabhängen des Atlas für inen Glutofen an Hitze. Doch ist das nur teilbeise richtig. Die ungeheure Glut, die Steine Sand tagsüber in sich aufsaugen und sie bis Litzegraden am Boden von 70 Grad hinaufreiben, strahlt in der Nacht ebenso schnell wiein den stillen Wüstenraum aus. Die Temerkatur sinkt dann am Boden mit einer Schnelegleit, die uns Nordeuropäern nicht bekannt ist. #., ist der Glutball hinter den westlichen Ausit auszuüben,## isern des Atlas verschwunden, fällt die Temüber Eissegeg### kratur rapide, zum Teil um fünfzig Grad. Es die diste eingern.###. die ungeheure Abkühlung, die das bewirkt. ch die Vervsc###d so kann men in der Sahara die Beobachuig machen, daß in der Nacht Temperaturen Ziguter dem Gefrierpunkt auftreten. Feuchte gia# en, Handtücher werden steif, und in den zu Geschworenek# Leschützten Sandmulden hat man die BeobachGerichtsversig fäbig uregrua# 34 des Gericht tßischen Ausführ ungsgehepp, e Perch lenser- Gunh Wieterschuberg en sollen oder## id, daß aug die nach 8%g Verbindung ordnung zum teinigungsämtg, ung ablehnen ersonen agig sei einem zelnen Namen nzugeben ihme des Ants igsamte neben ereit schrisflsch, slisten eefe gichn gerche ere eine bengd Dritte s vn ehänhe n, keine solche ung auszuüben, den besenlicher e berücksichtigt Kresitanftse sen. ung Sukr gmr Panmeich suno— reise von Eebsenber r Aberbürs von Eisbildungen in der Nacht gemacht. uch hier in Chalfalla klappern die hin und hernenden Ghoumiers und die paar Europäer den Zähnen. Noch ist die Sonne nicht über as aume im Osten heraufgestiegen, noch sieht e aus wie in ein totes Licht getaucht. Die ##en blauen Mäntel, in die sich die arabischen Eendarme gehüllt haben, flattern wie Nachtsin allenthalben hin und her. Ab und zu sart an die tiefen Gutturallaute der Araber, “ man hinter dem Wassertank gehockt sitzende Eolinen durch die Stille ihr Morgengebet #e#r: Dann und wann tönt der leis verhal gut uingklang einer Porzellantasse an dem reit unter freiem Himmel, das Knirschen der Stiefel im losen Sande. Sonst eine Stille, die packend wirkt, eine Stille, die mit der Zeit in den Ohren schreit. Nun leuchten im weiten Osten die scharfen Grate des algerischen Atlas wie Rosenfeuer auf. Höher am Himmel zeigen sich violette, smaragdne und purpurne Tinten. Es rieselt aus diesem Osten wie Diamanten über Felsund Sanddünen. Die Farben sind unwahrscheinlich. Tinten, die das Auge nicht gesehen, wechseln schnell und schneller ab. Nun kocht am Ostrand über dem scharfen Felsgrat weißglühendes Feuer empor. So scharf und hell, daß die Augen unwillkürlich sich schließen und, wie mit einem Hub, eigenartig schnell, hebt sich der rotglühende Sonnenball über die Steinwelt, Nicht eine Sonne wie im Norden, scheibenförmig, flach, unreal, sondern wirklich eine Kugel, größer in den Ausmaßen, es gewohnt sind, feuriger, stolzer. Ein Wind erhebt sich, der hier in diesen heißen Strichen kühl, ja kalt wirkt. Man dreht sich unwillkürlich seine Wolldecke fester um Hals und Schultern, und nun Windstöße, die mit eigentümlich klagenden Tönen aus den Felsen herausheulen, über die Dünen wallen und in der Ferne verschwinden. Die Steinhalden und Sandeinöden klagen; das sind die winzig kleinen Kristallkörper des Sandes, die im einzelnen mit Silbertönen aneinanderreiben und in ihren Massen einen rauschenden, in der Ferne leise donnernden Ton verursachen. Es ist der Morgenwüstenwind, der wie mit Fanfaren das steigende Gestirn„begrüßt. Nur kurze Zeit dauern diese Stoße. Dann beruhigt sich die Luft und rasch steigt die Sonne. Kaum ist sie ganz im Ostrande hervorgetaucht, ließt man auf dem Termometer 43 Celsius ab. Das geht wie in einem Uhrwerk Tag für Tag, Nacht für Nacht, und so frißt am Tage dieses Höllenfeuer der Sonne am Felsen, sprengt ihn, reißt ihn auseinander, mahlt ihn langsam zu Staub. Und was der Tag nicht vollendet, die Nacht fort mit der Abkühlung. So entstehen aus diesen gequälten, verschundenen Felsen in äonenlangen Perioden zermahlenes Gestein, das der Wüstensturm hier wegfegt und dort anweht. Dunenoildung in der Sahara! IV. dem Mehari nach Bon Denib =s. Colomb=Béchar, 15. August. Ahmed, mein Diener schon von Ain=Sefra her, reitet voraus; die Spahis folgen. Die Sonne wirft fast keinen Schatten. Sie umhüllt uns mit einem glühenden Mantel. Selbst die kleinsten Steinchen erscheinen von fern wie Bergkuppen. So sehr hat man in dieser unermeßlichen Weite jedes Schätzungsvermögen verloren. Gegen 9 Uhr ist die erste Halte. Man rutscht mit schlaffen Beinen vom Buckel seines Reitkamels(Mehari) und sinkt wie leblos neben dem Tier im Schatten seines Körpers auf den sand. Serrir nennt der Araber diese Wüste, „klein“, denn der Sand ist mit unzähligen erodierten Steinen bedeckt. Im Flugsand schleifen diese Felsreste zu den wunderbarsten Formen aus: Blumen(bekannt und kostbar ist die Sahara=Rose aus der Tanesruft, dem „Land des Durstes"), Stengel, Blattformen, Gestalten von Tieren usw. Alles mögliche formt der glühende Simoun, der Giftwind der Wüste. Schnell kocht Ahmed uns Kaffee, der trotz der Hitze kühlt und erfrischt. Dann schaut man eine Weile wie traumverloren über die unendliche Weite. Ueber den Boden klingt leise der malende Flugsand. Und in der vollkommenen Stille klingt sein Tönen wie silbernes Läuten. Tief aus dem Südwesten heraus leuchtet eine zitronengelbe Wolke über dem Horizont. Die Spahis schaufeln nach dieser Seite hin den Kamelen Sand gegen Beine, Hals und Rücken und deuten immer wieder aufgeregt auf die schnell sich nähernde Wolke. Nun opalisiert das Licht, wird blutrot, ockergelb, braun wie reife Feigen. Nach kaum zwanzig Minuten fauchen die ersten Glutstöße über die Ebene. Man dreht sich den Schech um den Kopf und vor das Gesicht; denn der Sand, von Simoun mit 65 Grad gesättigt, brennt sich in die Haut ein. Wie Nadeln sticht er, und man vergräbt die Hände in die Taschen, so tief es geht. Unheimlich heult es in tiefen Sirenentönen. Man versteht, daß die Araber Gebete sprechen, immer lauter und schneller, je schneller die Windstöße erfolgen. Es wird so heiß, daß der Atem stockt und man den Gluthauch bei jedem Einsaugen der Luft in die Lungen dringen fühlt. Wie aus einem Glasofen bläst einem der Sturm an. Die halbe Stunde, die etwa der stärkste Sandsturm dauert, läßt Angstgefühle auskommen, die jedoch sofort nachlassen, wenn der Sturm abklingt. Das Aergste ist schon vorüber. Im Südwesten leuchten die Sanddünen wieder ockergeld und goldfarbig. Nach Nordosten zieht der Sturm ab, und in einigen Minuten merkt man nichts mehr. Die Kamele schauen nur mit der Nasenspitze aus dem Sand. Sie recken ihren langen Hals und beginnen ihr ewiges Trompeten. Wie ein Siegesgesang schallt es, seltsam dumpf, wie in Watte gehüllt, über das Lager hin. Nun noch einen stärkenden Kawa(Kaffee), und weiter geht es auf die Wasserstelle Ain Moussa(Mosesquelle) zu, dem halben Weg nach Bor Denib. Man klettert auf sein Mehari, schnallt den Riemen des Helms unter das Kinn, und mit lautem arrhé der Spahis springt ein Tier nach dem anderen erst hinten, dann vorn auf die Füße. Der Weg geht immer über den höchsten Punkt, den der Sturm in der Sanddüne geschaffen. An der Schattenseite der Düne nämlich sinkt man beim ersten Schritt knietief im losen Sand ein. Wem beim Wandern es passiert, daß er über den Kamm abrutscht, der muß unter Umständen mit dem Seil wieder in die Höhe gezogen werden; denn aus eigener Kraft kann er aus dem wie Wasser fließenden Sand nicht zur Höhe gelangen. Stunde um Stunde verrinnt. Hin und wieder summt einer der Blaumäntel ein improvisiertes Liedchen. Inzwischen sinkt der Abend herein, der Mond steigt im Westen auf, und seltsam, mir fallen die einfachen Töne des „Guter Mond, du gehst so stille“, ein. Ahmed hat das vorne sofort aufgeschnappt, stimmt begeistert mit und ruft stolz: „Lied deitsch, Mainz occupé“, gibt damit gleich die Erklärung. Er war in Mainz in Garnison und hat manches deutsche Wort aufgefangen. Wie stolz er ist, so weit nach Norden gekommen zu sein! Nun erscheint ein dunkler Streifen am Horizont. Der vorderste Kamelreiter weist mit der Hand darauf hin und ruft uns zu:„Ai Moussa! Hamdul Illah!“„Da liegt die Quelle, Gott sei gelobt!“. Aber wir reiten noch vier und eine halbe Stunde im schnellen Paßgang der Kamele. Bis einige Saxaulgebüsche und Tamarisken mit einer Dattelpalme auftauchen. Aber dieses elende Gebüsch mutet wie eine Erlösung an. Im Wasserloch messe ich das brockige Salzwasser. 31 Grad! Wir füllen die Bidons und tauchen die in Filz genähten Flaschen dann noch in dieses Wasser. Die schnelle Verdunstung aus dem Filz treibt die Temperatur in der Flasche zurück auf 29 Grad. Und doch schmeckt das Wasser kühl und ist ein wahres Labsal in der glühendheißen, trockenen Luft. Das Brot ist hart wie stein, und eine Handvoll gekochten Bohnenmehls schmeckt vorzüglich. Als Dessert gibt es eine Handvoll Datteln, die man in dieser Kostbarkeit nur hier genießen kann. Es sind Saharadatteln, von denen der Araber sagt:„sie sind wie?: Süßigkeit des Paradieses, auf die Zunge des armen Gläubigen gelegt“. Hoch stehl der Mond in seltsamer Pracht über dem Sandmeer. Man macht sich in nördlichen Breiten keine Vorstellung von der Leuchtkraft des Sternenhimmels hier am 32. Breitegrad. Man kann auch ohne Mondlicht, nur beim Glanz der Sterne, lesen und schreiben. Unheimlich still ist es. Man hört sogar das Herz schlagen und glaubt in der Ferne allerlei Geräusche zu vernehmen. Denn die Phantasie arbeitet hier ganz anders als bei uns. Jetzt aber heißt es schlafen und Kräfte sammeln für den kommenden Tag. Man schaufelt sich im Sand eine Mulde zurecht; wirft die Kleider ab und legt sich auf die tiefere Sandschicht, die wunderbar kühl wirkt. Der eine der Spahis hat die Frühwache, die etwa bis Mitternacht dauert. Die anderen lösen sich danach ab. So geht die Nacht in dumpfem Brüten, ohne eigentlichen Schlaf, vorüber. Schon gegen 4 Uhr wird schnell wieder alles gepackt. In der herrlichen Morgenkühle reiten wir wie durch ein erfrischendes Bad dem Endziel, Bou Denib, entgegen. Verantwertlich: Helus Haverts, Aachen. Eestern nach NTAGEBLATT VoN 26. KLGSS Boussus kampflos Sieger BEILAGE ZUMAACHENERANZEIGER-POLITISCHE. K Deutschland schlägt England:4 Der Leichtathletik=Länderkampl in Itamsort Beigde: 35.000 Tusckauee- England gewinnt vier Stalleln Pferderennen zu Duisburg Mühlheim=Duisburg, 25. August. Bei prachtvollem Wetter hatte der Mülheim=Duisburger Rennverein am Sonntag wieder einen vollen Erfolg. Der Besuch war hervorragend, ein Umstand, der außer der Beliebtheit der Bahn auch den wirklich guten Prüfungen zuzusprechen war. Die einzelnen Prüfungen boten bei guter Besetzung äußerst Intergssante Momente. Bahn und Geläuf waren in tadelloser Verfassung. Der Preis der Stadthalle wurde ein großer Erfolg des Stalles Jansen, dessen beide Pferde als Erste einkamen. Das Feld kam geschlossen ab, doch setzte sich der aus der Zentrale entsandte Tanit bald an die Spitze vor Jahrtausend Amenophis und Lausitzer, während Gebt Feuer dichtauf folgte. Tanit ging mit der Führung in die Gerade, doch wurde in der Distanz Jahrtausend in Front gebracht, der gegen seine Stallgefährtin gewann, die den zweiten Platz mit dem gut gelaufenen Amenophis teilen mußte. Stahleck kam als vierter ein und der Berliner Tanit endete im geschlagenen Felde. Lausitzer enttäuschte abermals. Das Hauptergebnis des Tages, der Preis von Mülheim über 2400 Meter, war wenig interessant. Vom Start weg setzte sich Agitator an die Spitze des kleinen Feldes vor Augapfel und Audi. Letzter war der rätselhaft gerittene Daland. Gegenüber rückte Drachenberg auf. Im Bogen wurde das bis jetzt flaue Rennen etwas lebhafter. Agitator bog als Erster in die Gerade vor Augapfel, Drachenberg und Audi. An den Tribünen ging Agitator vom Felde weg, um angehalten mit Längen zu gewinnen. Augapsel hielt sich sehr gut, während Daland stark absiel. Deutschlands besserer Durchschnitt in den Einzelkämplen ausschlaggebend Ergebnisse: ete Weitsprung.41 Meter und Dobermann wurde mit en du ue au u u age# an a aiate, Kas aeit ichius Genehe aun England, der am Samstag im Londoner Stadton] Eleich in der viermal 440 Pards=Staffel Mar[obrg#t vaxweisen. Im Stabhochsprung entBad Homburger Tennisturnier Bad Homburg, 24. Aug. Das Tennis=Turnier in Bad Homburg wurde bei glänzendem Wetter an Samstag sehr gefördert. Mit dem Besuch konnt man ebenfalls in jeder Hinsicht zufrieden sein. Das weitaus größte Interesse beanspruchten die Vor, entscheidungen im Herren=Einzel. Der deutsche Meister Boussus und Otto Froitzheim qualifizierten sich für das Endspiel. Bei den Damen stehen sio Stamford Bridge zum an. s hestenrese ene Lauscend ae ine besiech bsed bn er bie nu is von, L. Hade por i. Jlatz verweisgn., Vr. Siet hehsggr Peier san Sontag Frau, Rletersetberman uid unr eutschland durch die Verletzung Stättrnann gegen schied Wegener mit einem Sprung von 3/1/12#rniz, Hoffmann im Finale gegenüber. Ergebnisse de Ae en, eene aene aen e e en has he ale Aelschiand beäni de Geshtn ae es husce eanr di. Kis K ir. s de Srsctate H5 Has achenen chun ens eanne, beviernadt in Budt cusie, de venu— Z. Ghragn echgehers ähishse 2 uicht viel„ Lie-euleland=0) Pinnean Engand 1 bnenen an bun aun, Aue, e. ee der ae aed eache gun, hasfäiche Banaeu auniacher Gir 6. Sis hescähice. kassel, die als Vendettaste“ i, ve)se Zeime gegen 3a Seklunden, die die Briten bendigten.— Vigtechechzfbrung; 1. Wegener(), 381 Meter; Gebr. v. Knop Hrz. 93;, Excppeim=Dr. Buß bein sen, den Deutschen von vornherein überbaupt ke.n= Iu der Olpmpischen Staffel, konnte sich Dr. Pelzek s2. Köchermann(.), Bord(.) und Forz(.),/e Gosewich=Heidenreich Siegesaussichten ließ. In den übrigen Wettbewer= gegen den ausgezeichneten Briten Elis re ben waren unsere Vertreter ganz überlegen in aus der Affäre ziehen. Er gab das Holz Front, mit Ausnahme des 3 Meilen=Mannschafts= tig an Körnig ab, der zusammen mit Dr. Wi laufes, der einen englischen Sieg im Einzellauf ere em eche Gedunen u u e e e#. Keilcl bel Sasie baschen gaunz Virnigze Cianihes): Gesand u Salicdher. Laushan Haseo. 843 Fi, wistchenen eur belegen dier weit de beiden eriten Biote. von den Engländern. gewonnen.— Dge, berkauls1 Punit, Engsond, 0 Bizstherngasel: 1 Enalanz] Damen=Loperz, Vre., Parplehg jech, 6 g 5 äen Der äußere Rahmen des Länderkampfes war 120 Pards=Hürdenstaffel wurde in der Mine ee) Viermal 120 Bards=Rürsemett zurzg##ic burgk gegen Frl. Nogk; Frl. Straupv gegeen### recht imponierend; denn es hatten sich gegen, 35000 Spielfeldes als Pendelstaffel gelausen, womit die 62, Sekunden; 2. Deutschlagd. weit zurück. Deutsch, Richter=Weihermann=Frl.„Hoffgragrn gra##ri# Zuschauer eingefunden, ein Veweis, wie boch man deuischen Chanen— wenn man lolche hb janien land 0 Punkte, Erglatzpr( b. Köpte(.). und Tur shen.=chomburak gegen Frau Egener=Fräulen in England die Athletik schäßzt, und welch sgegen geltend machen konnte— auf, berzäuertszürzte vor Hochsprung; ,I. Pysta.“3: Bradbrock()..80 Eöf.531..1: Frl. Horn=Gräfin e enbrachte Das riher Austrien der sebien Hirde, muste zuric und drior mnd Pr.()genscsand Jah Rleter 1 Panat, Engand Fuil Schgeser. Kl. Siünlen 83. 64, Bl. ban Fußdal Frau 1. Rennen. 1. L. Hahns Goldjäger(A. Zimmer= mann); 2. Sinumbra; 3. Butterfly. Tot.: 14, 13, 20:10. Ferner liefen: Lütkeschwienstärt, Fantasia, Spitzweg.—5. Lg. 2. Rennen. 1. Gestüt Ebberslohs Felsen(F. Broda); 2. Le; 3. Bunte Welt. Tot.: 21, 17, 59:10. Ferner: Grießwart, Troßdirne, Kalis. 2½—4 Lg. 3. Rennen. 1. H. Schetters Woher(Präger); 2. Orla; 3. tot Mohawk; J. tot Eisenbraut. Tot.: 70. 18, 23, 29,:10. Ferner: Tutankhamen, Pilgerin, Tremonia, Richbotin, Weglinde, Karissima, Bassano, Prophet, Ballast..—K. Lg. 4. Rennen. 1. R. Janssens Jahrtausend(A. Zimmermann); 2. tot Amenophis; 2. tot Gebt Feuer. Tot.: 25, 18, 24, 27:10. Ferner: Stahleck, Tanit, Ohio, Lausitzer, Grimm, Numantia, Brunstzeit. 5. Rennen. 1. L. Klingers Agitator(J. Staudinger): 2. Augapfel; 3. Drachenburg. Tot.: 23, 15, 28:10. Ferner: Daland, Audi.—½ Lg. 6. Rennen, 1. M. Keßlers Lord Offaly(Stangl); 2. Lotteken; 3. Ferina. Tot.: 77, 32, 31, 64:10. Ferner: Mozart, Le Fanfaron, Marokkaner, Moselkern, Merkur.—2 Lg. 7. Rennen. 1. Abteilung: H. Hensels Föhn 2 (Staudinger): 2. Gaukelei; 3. Desdemona. Tot.: 107, 25, 15, 35:10. Ferner: Mistral, Hochalp, Pipkin, Lady' Alice, Mira 2, Irene.—2 Lg.— 2. Abteilung: 1. Gebr. Röslers Freigeist(Zimmermann); 2. Sirokko; 3. Heiduck. Tot.: 23, 14, 19, 16:10. Ferner: Santa Paula, Sündenbock, Schneeschmelze, Hocksteinerin, Carol, Harriet. 1½ Lg. internationalen am Sonntag — alle Envoe un(a eiagiche, Versältase—, Mosie, hanmen elsib. B, Masbel oegen Aldal Heani.)Jz. Selz.,; Heais aP eushgetent Helbungen eshgesige 3ie Khestehease na. Wetter war für enagische Verhältniszzganz ausge, Staffel, kamen Schigen und Walper, gegen, Riden)““ Pood(.); 8. Ko9g(8% 18##— wieder eine, anseonliche, Zv1ogriginen warerse zeichnet, so daß alle Vorbedingungen für einen ein= und Thomas schon stark ins Hintertreifen und(der Deuischland 1 Punkt, Englang 0 Punktgn,„.„ Plätzen im Kurparr geront; Prs,; den letzten Jahren wandfreien„Verlazf, der Vexpset zimmer, zu Engz, Pöcher, Jief, dann I2, 1PPete, Pügstand den Stad Kugelstoßen: 1. Uebler(21, 14,(a5 jzgs gut besucht, wie man es poie gefuicher uim ben eng endneu aund, e e aea ee n ie Senende Micgs is baite bb Aa e he e es c ne besde en e e en une une ug don azäde, Palgaung, Keiz abulmigr, 1 Dauschlang ig6 mun. Bauschlaus taim wege Kaliser tensis un Sinseunen Publiktum lebhaft applaudiert es am Anfang,wechselnde Fugrung. Koon, Wood) Min., 2. Deniznd 1 Punkt.„a ve witer 3 So kam der Franzose kampfiog zum Siege und du und Leovers eien bald duric und Soyn beste)“ Weishrung. 1. Köchermnann(D) I4l Meter:.1 Meisershastsrevange bleb auch aus. Im=Aluere ene ee ae en eie aeen d ue bon., Heas. Kaeschag ionte ia. Lasgekhtsihesche ste den s und auch jede gute Einzelleistung fand ein dankbares Publikum. Der Verlauf der Kämpfe Die deutsche Mannschaft trat ohne den Düsseldorfer Kilp an, für den der Berliner Kohn zur 90d— Ir duet Sicheldanpser denten die Biten), de=Zlezchain, Hion) Jas altz; L Coez Psiacd Koechdsaes Mshescen Kchte e gig mscgg e Soedezg, sug hahs Aick.-Peausland 1 Pank, Enslands gen Froisbeinz=Zr, Aechaund, Fren, Aichter Gaus Sielle wor. Az tragsch it es auch zu. Herzghnen tomnte Turner mui 183 Meter de Leitung der bet.)loghnitge, ain. Deusclons uge furdh scheritz, sim gas, omeneinzel. vit. 63.6 schaft der 400 Meier=Mann Kisters, verlest und“.80 Meiter des zweiten Briten entschieden zu Gesamtergel da kein geeigneter Ersatz zur Stelle war, starten Gunsten Deutschlands. Köchermann erreichte im England4 Die ersten Mleisterschaltsspiele Pferderennen zu Baden=Baden Ergebnisse: 1. Rennen. 1. M. J. Oppenheimers Galleria Reale(E. Grabsch); 2. Chevalier; 3. Altmühl. Tot.: 14, 11, 14:10. Ferner: Ordnungssinn. 1¾—5 Lg. 2. Rennen. 1. v. Opels Irländer(K. Narr); 2. Lucetta; 3. Farinelli. Tot.: 52, 18, 18:10. Ferner: Felix esto, Exzellenz, Moewe. 1½—1½ Lg. 3. Rennen. 1. M. J. Oppenheimers Szin arany (E. Grabsch); 2. Dollar; 3. Caro Bube. Tot.: 33, 14, 19, 17:10. Ferner: Juliest, Teukros, Tramontang, Lagina, Perfekt, Maravedis, Nonne, Miramar.—2½. 4. Rennen. 1. M. J. Oppenheimers Serapis(E. Grabsch); 2. Farn; 3. Metrodorus. Tot.: 64, 16, 13, 13.10. Ferner: Liederkranz, Felix esto, Malmesbury, Pamphlet.—½ Lg. 5. Rennen. 1. tot W. Bresges Feuerprobe(H. Schmidt) Tot.: 52, 29; 1. tot de Jumilhacs Grapillon(R. Vincent) Tot: 46, 35; 3. Träumer. Tot.: 17:10. Ferner: Islam, Somali, Oberon 2, Sergius, Bonheur. Madonna'Arrezzo, Tiber, Helmzier, Redopp, Kismet. tot—K. Lg. 6. Rennen. 1. L. Galtiers Moukentosh(Eglitton); 2. Bakou; 3. Le Tournemain. Tot.: 56, 19, 20, 39:10. Ferner: Hanap, Agathos 2. Lazy, Houblon, Fruszl, Ro Friend, Hofgräfin, Tamaratteau, Novillero. —2 Lg. Westen hat mit dem gestrigen Sonntag der Kampf um die Punkte wieder eingesetzt. Die Ruhepause war stets etwas zu kurz, so daß den Vereinen nur wenig Zeit gegeben war, ihre ersten Mannschaften scharf zu trainieren. Bei den heutigen ersten Punktespielen waren alle Klassen mit einem reichhaltigen Programm vertreten. Es gab gleich große Ueberraschungen. Der„erste Schritt“ in die neue Saison hat schon vielen Vereinen den ersten Punktevorsprung gebracht. In der Hauptsache sind es gerade die Favoriten, die„bluten“ mußten. Allerdings darf man die ersten Begegnungen nicht allzu kritisch betrachten; denn zum Schluß pflegt ja doch alles anders zu kommen. Deutsche Turnerschaft Aufstiegspiele Rheinbezirk Mülheimer S. V. gegen Viktoria Rheydt:1. Kölner B. C. gegen Blauweiß Köln:1. Bonner F. V. gegen BfR. Köln:3. SC..=Gladbach gegen Sp. Vgg. Sülz 07:0. SC. 03 Düren gegen Tura Bonn:4. Alemannia Aachen gegen Borussia Gladbach:1. FfR. Köln gegen FC. Berg. Gladbach(GesellZugend Kalit gegen Ahenania Löin(Gesellschastspiel 35. ger V. Wöran 4. Köln 99 gegen Germania Düren:3. Jugend Düren gegen VfB. Aachen:2. Berg.=Märk. Bezirk Fortuna Düsseldorf gegen VfL. Benrath:3. BV. 04 Düsseldorf gegen SC. 99 Düsseldorf:2. Turn Düsseldorf gegen Union Krefeld:4. Ratingen 04 gegen Eller 04:0. Gerresheim 08 gegen SV. 04 Düsseldorf.2. SC. Schwelm gegen S. u. Sp. Vgg. Barmen:2. In Süddeutschland Verbandsspiele Nordbayern 1. FC. Nürnberg gegen Bayern Hof:2. SpVg. Fürth gegen 1. FC. Bayreuth:2. 3V. 04 Würzburg gegen BfR. Fürth•2. Südbayern Wacker München gegen Teutonia München Bavern München gegen Jahn Regensburg 450. DSV. München gegen FV. Ulm 1894:0. Württemberg Germania Brötzingen gegen VfB. Stuttgart:0. Union Böckingen gegen Bf8. Bepkgrngz2 Kickers Stuttgart gegen 1. Frgzegzzg Sportfr. Stuttgart gegen Fe. wirkenfeld:2. Baden SpVg. Freiburg gegen FV. Karlsruhe:10. Phönix Karlsruhe gegen SpVg. Schramberg:0. FV. Villingen gegen FC. Freiburg:0. Rhein FC. 08 Mannheim gegen Phönix Ludwigsh.:3. SpVg. Sandhofen gegen SV. Waldhof:2. SpVg. Mundenheim gegen FC. Rohrbach:1. BfR. Mannheim gegen VfL. Neckarau:2. Saar Saar Saarbrücken gegen BfR. Pirmasens:0. FE. Pirmasens gegen 1. FC. Idar:1..0 FC. Saarbrücken gegen Borussia Neunkirchen:0 Main ziemlich leicht gegen das enttäuschende Fr. e benu9 amburg). Das Endspiel im Damendepa um die Meisterschaft von Süddeutschland zwischen Frau Friedleben=Frau Schumburgk Richter=Frl. Hoffmann wurde beim Staude von •4,:6 wegen Dunkelheit abgebrochen und au Montag verschoben. #### von #istreffen der 9 Telnechmer ##iche Veister der ein äu Eleich zu Urmannen, per bekannt einem Uner #e wie im ##=Sieg un n Formverh ###lbar günstigst Eiem Spiel au ##streffen sch #mschung b die ersten zel # in Vorte # Schwarz=Gel ###r Borussias #chr an Te durch di zu Meiste #emoment; Durch ih die Aleman ###s manche Ch som vor, h Am Palm Amosphäre die gereizte #l besonders ##en es. Abder Verte der Aache m Tag. #en Zwischer Gedränge, wlr um b0 # der Balli ##im Boden geworfen? ##). Wir en # wurde das war bald Freistoß kor der 9 mit welc #ten. engels im 2 Ball hiel Elfmeter avor Begeif ##en nun## ##se in die 9 uteressant: #und großer Darin: die Niederle epielhälfte ##leicht spranc #cläge des Sich mit ihn Tennis=Klubkampf in den in Schalle verleten Huber an, wos..) D. Gladixez,izabteistung des Düseldorser 65. Vesen bes ebeue, bont beongihe.rgtgre Ge. M5 und der Temnisz, und Lasenstbubt.=dl23 Verlauf des Spielez hars bemerkbar machte. T/9; 1 ten.bch die Tenpiss und Hocken=Klub.=Glados nisch boten die Süddeutschen eine unnenn.....—. Tennis=Klubkampf, der von den ersten ehsce Gbalcse Keslche chsche a is is c aes es bae ae aes his esid en s, Beuiche. Leute waren die Verteidiger, rechter Läufer, Mittel-=), Berlin, 25. Aug. Die deutschen Senior=Tenit stürmer und der Halblinke., Schon in der fünften meisterschaften brachten am Eröffnungstage, Minute fiel der erste Ersolg für Dortmund, dem besonderen Ueberraschungen. Im Herren=Einzl e Aute ode voc her Pechsek woren De Gest, lud der Pezsetfis Hon iy der diten Kiunde m beoen), Pter.„herisep den„München te urch und Otto(Berlir), schon in der driten. Aund; er dio, w Fegrun, mucte sch dann ader Ves haben gute Aushwgerz de Goglgeinen Erich ungh Halbrechten in Führung, rzurte siag, dagn aber drei ihnen der Hamburger de Boß keinen Strich. Gegentore gefallen lassen. Ern wenige weinuten vo: die Rechnung macht. Die Doppelspiele sin dem Abpfiff verringerte Münchens Halbrechter die noch ein gutes Stück zurück. Helen Wills amerikanische Schalte 04 gegen ReC. Kairo.3 Lanenckennismesterschefteg sr Fersechse. 65 Gelsenkirchen, Tb. Aug.(Drahtbericht), grsing meisterin Helen Wills, sicherte sich erwartungsgeni Spiel der äghptischen Meisterelf Nation=geäitg gzug den Titel gegen die Engländerin Mrs. Wation,) Club Kairo hatte einen ausgezeichneten Besuch auf, vorher Mrs. Mallory geschlagen hatte, durch eine zuweisen. Annähernd 8000 Zuschauer sahen einen g9I5ß., Sieg. interessanten, schnellen Kampf, der mit dem UnentUnion Niederrad gegen Kickers Offenbach:1. Germania Bieber gegen Eintracht Frankfurt:2. Rot=Weiß Frankfurt gegen FSP. Frankfurt:0. Spög. Griesheim 02 gegen 1. FC. Hanau 93 312. F. F. B. Eschweiler=Röhe gegen T. V. Arnoldsweiler:1(:). Die Eschweiler gewannen das Spiel in dieser Höhe verdient. Der Sturm war in sehr guter Verfassung. T. V. Büsbach 1 gegen Allg. T. V. Aachen 1:10 (:). Einen überzeugenden Sieg buchte Ata. Es gelang der Mannschaft den Büsbacher mit 10:1 das Nachsehen zu geben. T. V. Büsbach 2 gegen Allg. T. V. Aachen 2 :2(:). T. V. Linden=Neußen gegen T. V. Weiden:2 1111). Niederrhein=Bezirk Duisburg 99 gegen Union Hamborn:3. Meiderich 06 gegen Westfalia Herne:1. Rasensport Oberhausen gegen Grafschafter SV. Moers•2. Ruhr=Bezirk FC. Schalke 04 gegen München 1860(.):1. Alemannia Dortmund gegen München 1860:3. Preußen Bochum gegen Fortuna Düsseldorf Hort=Emscher gegen F. B. Godesberg 745., M. B. V. Linden gegen Preußen Krefeld:4. Germania Herne gegen Preußen Essen:3. Castrop 02 gegen B. V. Altenessen:2. Hessen Wormatia Worms gegen SV. 98 Darmstadt:1. Hassia Bingen gegen SV. Wiesbaden:2. ViL. Neu=Ysenburg geg. Alemannia Worms:1. FSV. 05 Mainz gegen 1. FC. Langen:2. Dauerrennen in Köln Ax, Nachen, belegt den dritten Platz Köln, 25. Aug. Auf der Radrennbahn in KölnRiehl kamen nach 14monatiger Unterbrechung wieder Dauerrennen zur Durchführung, welche die Ortsgruppe Köln—Aachen des Deutschen Rennfahrerverbandes veranstaltete. Die Dauerrennen wurden mit Ausnahme von Dederichs durchweg von Nachwuchsfahrern bestritten, die z. T. ein recht achtbares Können an den Tag legten. Dederichs blieb zwar im Preis der Wiederkehr siegreich, er hatte aber in dem Kölner Dumm einen recht scharfen Konkurrenten. Dritter wurde Ax, Aachen, vor Hermann Fischer, Köln. Auf der Prinzenpark=Bahn in Paris, die den Belgier Benoit als Sieger sah, konnten Krewer und Möller nur den fünften und sechsten Platz belegen. Ostellschalltshiele Schalke 04 gegen München 1860:1 Mittelrhein=Bezirk Gelsenkirchen, 25. Aug.(Drahtbericht.) Im Schalker„Glück=auf=Stadion“ gab der wesideutsche Meister, Schalke 04, am Samstag nachmittag gegen den SV. 1860 München eine ausgezeichnete Vorstellung. Die 5000 Zuschauer bekamen ein durchweg interessantes Gesellschaftstreffen zu sehen, das die VfB. Lützel gegen Union Gelsenkirchen(.):4. technisch besseren Westdeutschen verdient zu ihren Neuwied gegen Sp. V. Nassau:3. Gunsten entscheiden konnten. Die Münchener F. V. Neuendorf gegen Union Gelsenkirchen:4.„Löwen“ konnten trotz der Niederlage ausgezeichnet F. V. Engers gegen FC. Metternich:1. gefallen. Der Sturm kombinierte zeitweise recht Schalte O4 gegen Natonal Sporting Club Kairo gefällg, aber im entscheidenden Augenklich, haterte Gselseastagsen 3a. 41us Lud Bodu, Iz. Ghalse Sitrnet woren der bel Sparta Nordhorn gegen Arminia Bielefeld:2. aber bald hatte Jazek, der diesmal Mittelftürmer Teutonia Lippstadt gegen Sp. Vog, Hertez. 3., Prethe., 4 a2s Kuchen..J. der. P. Peirite 46505 Hammer Sp. Vag. gegen B/L. Osnabrück:2. intekessanten, schneuen Kampf, der mit dem Unentschieden einen entsprechenden Ausgang nahm. Schalke hatte für Sabottka einen Ersatzhüter zur Stelle, spielte im übrigen in der gleichen Aufstellung wie am Vortage gegen München 1860. Die Elf des westdeutschen Meisters lieferte auch gegen die Aegypter eine überragende Partie, ließ aber in Aachener Turngemeinde gegen sportverein Düsseldorf:2 1. Herrenmannschaften die Aegypter eine überragende Partte, bie6 zuz..] Die Düsseldorfer Gäste, die über einen der zweiten Hälste etwas nach, was wov.(piesten guten Ruf verfügen, enttäuschten sehr. Vortagsspiel zurückzuführen ist. Die Gähte anzches, griffsreihe, die stets geschlossen vorkam, konniz.g sehr, schrel und überaus[apiel der Gastgeber nicht ihren Leistungen gefallen, die Läuserreiße, s rect abstunden ud wecselten der Psgeris ung bringen. Idre Ausdougzieicgensegen 8n der Shon nach hurger Zet den Loster)tasd ben schlschiesen Eindruck mache die emas btshe Aushtech und duch einen scharen Shziz, ZePais, öhge Pase as) eiheiel. eingen, die„Rilknaben“ sogar in Führung. Bis liche Ruhe und Sicherheit mitbrachtg., Auftieden zum Wechsel kamen die Schalker durch Kuzorra zum den Aachenern konnte man nicht resttvs##. Ausgleich und Führungstreffer. In der zweiten sein. Anfänglich legte die Verteidigung und,.#e Hälfte flaute das Spiel etwas ab, beide Mann= ders Heusers im Tor große Unsicherhetfzg###e schaften schienen ermüdet. Ein weiter Schuß Scheirs Tag. In der Halbreihe war der unergtiefigga brachte der Gästemannschaft schließlich den Aus= rer tonangebend. Sein schnelles Abstir ixzan gleich, Schalkes Endspurt scheiterte an dem aus= loben. Seine Nachbarn unterstützten Pgiug## gezeichneten dowehr=Trio Kairos. Einen Rieseneiser Zeige,“, Atpenirgg gezeichneten.— dem rechten Flügel, Das Innentr#o, Lam Gebr. Peagitsch arbeitete uneigennsiggisch host Hertha BSC. geschlagen Das erste Tor siel für Düsseldorf,„Peagssisg ue „uruiars bald auf. Schließlich gelang den Gästen#z Beginn des Berliner Viktoria=Turniern„ ter billiger Erfolg. Lange sah es dann nach egslin, 22, Aug.,12, utogschur nng#'ig 76 Sieg der Gäste aus. Erst kurz vor Schluß erst des Viktoria=Jubilaums=Fuzbauturniers in Berlin brachte mit der Niederlage des Berliner Meisters, Hertzasssc., eine große Ueberraschung. Die Herthaleute unterlagen gegen den Jubelverein mit :3(:0) Toren. Im zweiten Spiel des Tages Whmüra de österreichische Vexgisspielerngannschaft ra Wien den Deutschen FC. Prag ganz überlegen mit:1(.0) Toren. 18000 Zuschauer wohnten den interessanten Spielen bei.— Der Spandauer SV. hatte die bekannte dänische Mannschaft von Boldklubben 93 Kopenhagen zu Gast, die mit :0(:0) Toren geschlagen wurde. Südwestfalen=Bezirk Lichtenplatz SC. gegen Witten 92:2. Hagen 1911 gegen SC. Barmen:0. Sportfreunde Siegen gegen Hagen 05 Rothardt aus vollem Lauf ein und der gleiche Spieler erhöhte noch vor der Pause auf:1. Nach dem Wechsel schoß Kuzorra ein wunderbares Tor, das den Endstand ergab. Hessen=Hannover=Bezirk Kurhessen Kassel gegen Hannover 96:4. Hessen 09 gegen Garmania Marburg:4. BC. Sport Kassel gegen K. E. f. Rasenspiel Hermanig Kassel 33 AlemannialSC. 95 Dortmund gegen München 1860:3 Dortmund, 25. Aug(Drahtbericht.) Auch im zweiten Spiel der Wesideutschland=Reise mußte München 1860 eine Niederlage einstecken. Die Elf trat in Dortmund ohne den Mittelläuter Bledl und Berlin gegen Hamburg Der Fußbaß=Städtekampf am 8. September Berlin. Der traditionelle Fußball=Städtekampf Berlin gegen Hamburg, der infolge Differenzen zwischen den beteiligten Stadtverbänden eine Unterbrechung erfahren hat, kommt nunmehr am 8. September erstmalig wieder zum Austrag. Die Begegnung findet in Berlin auf dem Platze des Meisters, Hertha/BSC., statt. Für das Rückspiel wurde Butz= und Bettag als Termin genannt. A. Peagitsch den Ausgleich. J. Samenmannschaften 78. Die Düsseldorferinnen traten mit gachene, Damen den mit zehn Damen spielendegehet# rinnen entgegen. Der Sieg war den zwien oe der rheinischen Gartenstadt nie zu nehriungeziug Damen der Turngemeinde fehlte noch diger,## erforderliche Spielerfahrung; die Düsselder men konnte die bessere Ballführung und entscheidend in die Wagschale werfen. Der Hockeyklub Hilversum wird von a Hockenlud am nächten Samstag epzschen ger auswärtige Klub gehört zur holländtschen klasse. Der Deutsche Hockeybund yar####t. d# Spiel der Aachener seine Genehmigung er volles Vertrauen zu der Aachener Vei hat. Der Erlelenzer Hockenllub sogte gogiragung K in letzter Stunde ab, da ihm zur Kämpfe nur unvollständige und ersaßstighgug Einheiten wegen des in Erkelenz stattfinden“ tages zur Verfügung standen. Spiele Nachener Vereine ier Turnier etter am h konnte in. Das die Vordeutsche ifizierten tehen sich und Fu nann 62. 2; Froit=Einzel: :1: Frl. 6. 622); chomburgt in Rheinin gegen Buß gegen e Frl. Hoff:3, 63; Hoffmannitzheim gechomburgts.•0,.0; Frau Vor:0; Frau geen Frl au Frieder=Fräulein jedel gegen Frl. Hornrl. Fußdal segen Frau :4. rnationalen m Sonntag — alle EmZetter haute se nach den in waren so zten Jahren in den Endn deutschen m deutschen ), da Froitnicht antrat. jege und die Im„Diger: den Sieg erdings war Boussusmit:3, 64 Kampf gechter(Frankmit:1, 62 Frl. Hoffe Damendoppel and zwischen gegen Frau Stande von en und auf Alemannia gegen Borussia:1 nachmittag war die Krefelderstraße uri von Menschen, die zu dem ersten Meisterizireffen der Alemannen gegen die Borussen an dem vorjährigen Rheinbezirksmeister 5 Teilnehmer an den Endspielen um die Westiche Neisterschaft hatte Alemannia einen GegI der ein äußerst interessantes Spiel erwarten gleich zu Anfang aber sei gesagt, daß sich gemannen, die auf eigenem Platze als große ### bekannt sind, selbst übertrafen. Hatte man einem Unentschieden oder mit einem knappen wie im Vorjahre gerechnet, so überraschte ##=Sieg umsomehr. Alemannia stellte sich in Formverbesserung, vor und hinterließ den var günstigsten Eindruck. Darf man von dieiem Spiel auf den Verlauf der anderen MeisterEistreffen schließen, so, steht uns noch manche #erraschung bevor. die ersten zehn Minuten ungefähr war Borussia mis im Vorteil, dann setzte sich aber der Sturm Schwarz=Gelben durch und bedrängte den Torussias gnehrmals hart. Das Spiel nimmt amehr an Temnpo zu, und bald zuckt die Erung durch die dichtgedrängten Massen, wie es Meisterschaftsspielen gehört. Interessante nelmomente geben dem Spiel Abwechslung und Durch ihren etwas nervösen Eifer verscherdie Alemannen vor dem Heiligtum des Geg## manche Chancen. Der Hüter stellt sich in guform vor, hat aber auch reichlich Glück. us Palmen dann:0 verwandelte, wurde Amosphäre noch gespannter. Denn nun mußdie gereizten Borussen, deren linker Sturm##l besonders gefürchtet ist, loslegen. Sie veres. Aber es blieb bei dem Versuch, denn der Verteidigung, die nicht zu brechen war, der Aachener Sturm eine seltene Stoßkraft imn Tag. ein Zwischenfall: Vor dem Borussentor entsteht Gedränge, der Torhüter springt zwischen die vser, um den Ball zu greifen—, aber schon ## der Ball im Netz, während der Hüter regungsim Boden liegt. Durch einen unfairen Stoß worsen?(böse Zungen waren anderer Mei). Wir enthalten uns eines Urteils,— jeden# wurde das Tor nicht anerkannt und der Torwar bald wieder in guter Verfassung. Bei Freistoß für die Borussen, nicht allzuweit Tor der Alemannen, war es eine Lust anzumit welchem Eifer die Alemannen Abwehr #rten. #ngels im Tor der Borussen, der manch gefährBall hielt, mußte vor der Pause aber noch # Elfmeter passieren lassen,:0. Die Zuschauer avor Begeisterung. Die Borussen drängen und nun vorwärts, aber:0 geschlagen, müs##se in die Pause gehen. #uteressant war es, während der Pause die klei#und großen Kritiker unter den Zuschauern zu Darin waren sich alle einig, daß die Borus#die Niederlage nicht verbeißen und in der zweispielhälfte zu großer Form auflaufen würden. #licht sprangen die Borussen auf den Platz. Die #chläge des erfahrenen Sturmführers Pohl, #ich mit ihnen zu einer geheimen Beratung zurückgezogen hatte, schien sie mit Zuversicht zu erfüllen. Langsam traten die Alemannen an. Die Borussen legen kräftiger vor. Kommt nun die Wendung? Die Alemannen sind aber bald wieder im Vorteil, die erwartete Wendung bleibt aus. Im Gegenteil, Behr zeigte ein Kabinettstückchen hervorragender Fußballkunst. In unglaublichem Tempo, leicht und flink wie ein Wiesel, schoß er über die grüne Bahn, umspielte die Verteidigung— Augenblicke atemloser Spannung— und ehe noch alle auf den„rasenden Ajax“ aufmerksam geworden waren, hatte Behr schon ganze Arbeit geleistet.:0. Es war zweifellos die schönste Leistung des ganzen Spiels. Der Jubel wollte kein Ende nehmen. Nun schienen sich die Borussen endlich zu besinnen. Aber Zolper hatte einen guten Tag und hielt die schwersten Bälle. Das Spiel wird zum Kampf. Es wird sehr hart gespielt— leider nicht zum geringsten Teil auf der Seite der Alemannen. Die Spieler stürzen hin, manche bleiben für Augenblicke liegen. Die Borussen holen auf. Das Eckenverhältnis spricht für ihre gute Arbeit. Aber die Abwehr Alemannias ist zäh. Das Spiel wird verteilter. Durch seine Geistesgegenwart verhindert Engels ein viertes Tor. Auf beiden Seiten zieht man das Spiel noch schärfer an. Der Rechtsaußen der Borussen macht zweimal Hand; es wird übersehen. Der Schiedsrichter sucht dem Spiel aber gerecht zu werden. Der verdiente Ehrentreffer bleibt den Borussen nicht versagt. Zolper hält den Ball, rutscht aber aus, und der Ball geht über ihn weg ins Netz.:1. Kurz vor Schluß zieht Alemannia dann noch einmal an.(Hinter mir sagt jemand:„Ich hab ein Gefühl, als gäbs noch was“.) Schon wird eine Ecke:1 verwandelt. Dieses überraschende Ergebnis bleibt bis zum Schlußpfiff. Tosender Beifall und ein kräftiges dreifaches„Hurra!“ Die Jugend scharte sich um ihren Helden Zolper, der auch gestern wiederum selten gutes Können zeigte. Die einzige Schwäche der Alemannen=Elf, die in der zweiten Spielhälfte öfters zum Ausdruck kam, liegt in der linken Flanke, wo Palmen, obwohl er ein Tor schoß, und auch Scholl nicht immer auf der Höhe waren. Ein anderes Kapitel: Das Spiel gab wegen seiner zeitweisen Härte sehr zu denken. Sind Meisterschaftsspiele denn undenkbar, ohne daß mehrere Spieler zu Boden gestreckt werden? Es ist die denkbar unglücklichste Werbung für den Sport. Die Spielleiter müssen unbedingt auf eine straffere Disziplin sehen. Bei aller Hochachtung vor dem Eifer und dem Können Münzenbergs— sein Spiel muß unbedingt an Härte verlieren. Im übrigen freuen wir uns über diesen ersten, vielversprechenden Erfolg unserer Alemannen=Elf. L. L. gegen Postsportverein:1 Beide Gegner traten nur unvollständig an und kämpften aber mit rastloser Energie. Die Postler waren ihrem Gegner durchaus ebenbürtig, zuweilen sah es für den Klub recht schwarz aus. Kurs nach Beginn mußte der Hüter einen scharfen Wurf des Linksinnen Roß durchlassen. Sportklub führte :0. Aeußerst störend wirkte das laute Rufen einzelner Spieler. Sportklub hatte die bessere Hälfte gewählt, ließ aber seine Angriffe zu sehr von einem Mann leiten, nämlich von dem Linksinnen. Die Flügelstürmer waren fast dauernd zur Untätigkeit verurteilt. Die Postler richteten sich in ihrer Verteidigung danach ein und wußten den ganzen Angriff des Klubs lahmzulegen. Falken bringt System in seine Einheit und der Sturm trägt schöne Angriffe vor. Leider haperte es vor dem Wurfkreis mit den entschlossenen Torwürfen, und so blieb vorerst den Postleuten ein Treffer versagt. Nach einem schnellen Durchbruch konnte Meuter aus einer schwierigen Stellung mit Hilfe des starken Windes ein zweites Tor für Sportklub erzielen. Die zweite Hakbzeit bot fast das gleiche Bild. Der Sportklub hatte dank einer Umstellung etwas mehr vom Spiel, ohne sich aber gegen die gute Hintermannschaft nochmals erfolgreich durchsetzen zu können. Einen Strafwurf konnte Beckers prächtig verwandeln. Nun flaute der Kampf stark ab und blieb bis zum Schlußpfiff torlos. Nicht immer konnte der Unparteiische befriedigen. St. die Nachener meist ln der Defensive, aber die vor, zügliche Verteidigung mit dem überragenden Tormann Körwer ließ keinen Erfolg zu. Schließlich gelang es aber doch dem Mittelstürmer Stollenwerk, aus 15 Meter Entfernung einen idealen Schuß anzubringen. Die Gäste haben einen guten Eindruck hinterlassen. * Haarener Fußballverein gegen V. f. L. 05 Aachen:3 Der Haarener F. V. hat für die beginnenden Kämpfe eine durchschlagskräftige stabile Mannschaft herangebildet, die ihren Mann stehen wird. Vom Schwarz=Rot gegen Sportklub Jülich:5 Die Schwarz=Roten mußten eine verdiente Niederlage einstecken. Es fehlten bei den Hiesigen wieder die herzhaften Torschüsse. Bis zur Pause hielten sich die Parteien die Wagschale. Die besten Torchancen hatten die Hiesigen bis zur Halbzeit. Als aber die stämmigen Jülicher den ersten Erfolg erzielt hatten, wuchs ihr Können von Minute zu Minute. Die Ueberlegenheit der Jülicher mußte Schwarz=Rot mit weiteren vier Toren quittieren. Zum Spiel: Zuerst die bekannten heftigen Angriffe der Schwarz=Roten. Der Reichsinnen schießt einen Eckball über das Gehäuse. Der Gegner greift an. Ein Knäuel entsteht vor dem Tore SchwarzRots. Der Rechtsinnen Sportklubs schießt wiederum über das Gehäuse. Der jugendliche Tormann Schwarz=Rots wehrt eine Bombe der Gäste erfolgreich ab. Der Sturm der Hiesigen hat leichte Momente. Einige Bälle sausen auf das gegnerische Tor. Der Tormann erntet wegen seiner Paraden Beifall. Der Gegner hat Pech. Der Ball schwirrt sehr oft an den Latten vorbei ins Leere. Torlos gehts in die Pause. Nach Halbzeit leisten die Hiesigen vorerst hartnäckigen Widerstand, aber noch hartnäckiger erkämpft sich der Gegner die Vormachtstellung. Der Rechtsinnen Schwarz=Rots köpft über das leere Tor. Vorstoß der linken Gegnerflanke. Bombe des Linksaußen. Der Ball prallt an der Innenkante ab. Eine Minute später haut der Linksinnen Jülichs den Ball aus der Lust auf Tor. Der Ball entgleitet dem Hüter und springt über die Linke. :0. Die Klübler werden immer gefährlicher. In kurzen Abständen erzielt der Rechtsinnen das zweite Tor, der Linksinnen diktiert das 3. 4. und 5. Tor. Die rechte Flanke Schwarz=Rots muß sich zu besseren Leistungen aufschwingen. Es wird mitunter zu kopflos gespielt. Die Ballabgaben waren schlecht. Der Gegner stellt eine ausgeglichene Elf, die wohl noch manchen hereinlegen wird. Die Leitung war einwandfrei.—g. Jugend Düren— V. f. B. Aachen:2 Düren, 25. August. Am Vorabend der Punktespiele hatte man für ein Gesellschaftstreffen wenig Zuschauer. Auf dem weiten Platze des Jugendsiadions sah es auch sehr öde aus. Schon in der ersten Minute konnte der Nachener Mittelstürmer Herrenbrück den ersten Treffer erzielen. Das Spiel ging dann eine Zeit lang hin und her, bis der Halblinke Schäfer den zweiten Erfolg für die GästeElf herausholte. Kurz vor der Halbzeit kam Jugend in eine scharfe Angriffsstellung, bei der es dem Rechtsaußen Harand gelang, den ersten Schuß für die Platzelf zu erzielen. Nach der Pause lagen Anstoß ab war das Spiel interessand. Zuerst Waren die Oer in hoher Fahrt und konnten die Haarener Deckung zweimal durchbrechen und den Hüter schlagen. Dann vermochten die Schwarz=Gelben ein Tor aufzuholen. Ungestüme und vorbildlich inszenierte Angriffe hatten dann weiteren Erfolg. Noch zweimal mußte Bleugels das Leder passieren gang, als Dautzenberg im Strafraum regelwidrig lassen. Man vermutet einen unentschiedenen Ausvon einem 05er gelegt und deswegen vom Unparteiischen Elfmeter gegeben wurde. Reiß dirigierte das Leder in den Kasten und der verdiente Sieg war sichergestellt. DoJunte Rsucher ohnnbtemigunh Die Feier, eine Werbung für den j. Alsdorf, 25. August. Was der Verein in den zehn Jahren seines Bestehens geleistet hat, steht einzig da. Man muß sich vor Augen halten, um welch kleine Gemeinde es sich hier handelt. Die in den Jahren erzielten Erfolge sind nur auf richtige Zusammenarbeit und unbedingten Willen zurückzuführen. Eine ganze Reihe von Meisterschaften wurden errungen, ganz unerwartet stieg der Verein 1928 in die erste Bezirksklasse auf. Hier behauptete sich die mit unermüdlichem Eifer beseelte Mannschaft recht gut und konnte sogar Vereine wie Sülz und Dürener Sportklub einwandfret schlagen. Nur zwei Punkte fehlten, dann wäre sogar der Aufstieg in die„Sonnenliga“ geglückt. Die Alsdorfer Sportvereinigung kann mit Recht stolz sein. Der Verein pflegt Fußball=, Handball=, Radsport und Leichtathletik und hat sich das Wort des Reichspräsidenten v. Hindenburg:„Leibesübung ist Dienst am Vaterlande!“ zum Grundprinzip gemacht. Die Tage des zehnjährigen Bestehens feierte die Alsdorfer Sportvereinigung in würdiger Weise. Schon nach 6 Uhr strömten am Samstagabend die zahlreichen Zuschauer zu dem ruhmvollen Sportplatz. Die Alsdorfer Sportvereinigung gegen Spielverein Dohr:0 ein Freundschaftsspiel lieferte. Die Gäste gehören zur 1. Bezirksklasse. Es kam zu einem schönen und fairen Kampf. Daran ändert auch nichts, daß der Alsdorfer Verteidiger Dammers kurz vor Schluß verletzt wurde und ärztlichen Rat zu Hilfe ziehen mußte. Die Zuschauer spendeten großen Beifall. Besonders der Gästetorwart sicherte sich die Sympathie der Zuschauer. Dohr verdankt es ihm in der Hauptsache, daß die Niederlage nicht höher wurde. Trotz Ersatz war Alsdorf in ansprechender Form. Gute Ardelt zwischen Läuferreihe und Sturm sowie kräftige und saftige Torschüsse gaben der gegnerischen Deckung viel Mühe. Durch das genauere Zuspiel blieb Dohr trotz eifrigster Bemühungen immer etwas im Nachteil. Das Resultat entspricht ungefähr den gezeigten Leistungen. Der Spielverlauf wurde von den Zuschauern mit besonderem Interesse verfolgt. Die beiden Tore fielen schon vor der Pause. Das erste war ein schneller Durchgang des Rechtsaußen, der auf das Tor schoß; als der Hüter den Ball nur abwehren konnte, schoß der Spieler unter großem Jubel ein. Fünf Minuten später brachte eine sabelhafte Kombination den zweiten Erfolg. Von der Mitte aus gingen die Stürmer durch, ohne daß ein Gegner den Ball berührte, Weber war der Schütze. Nach dem Wechsel blieb Alsdorf vor dem Tore immer die gefährlichere Partei, doch der Hüter übertraf sich selbst und ließ keinen Erfolg mehr zu. Schallenberg hatte leichte Arbeit, mußte aber doch einen Gästespieler wegen unsportlicher Reden des Platzes verweisen. Nach dem Spiel konzertierte die Alsdorfer Feuerwehrkapelle. Im Anschluß hieran bewegte sich ein imposanter Fackelzug mit Musik und Trommelschlag durch die Straßen. Auf dem Platz folgte die Gedenkfeier. Trotz später Abendstunde versammelte sich jung und alt in großer Schar. Die Darbietungen des Trommler= und Spielvereins Schaufenberg, des Männerquartetts Schaufenberg sowie der Feuerwehrkapelle wurden lebhaft applaudiert. Unter den Zuhörern befanden sich zahlreiche Behördenvertreter. Als Vertreier der Gemeinde sprach der erste Beigeordnete Rommershausen herzliche Worte namens der Gemeinde und der Regierung und überreichte zum Schluß eine Geldspende zur Verschönerung des Sportplatzes. Studiendirektor Dr. Schmitz wies auf die große Erfolgskette der Alsdorfer Sportvereinigung hin und dankte der Führung und Mannschaft für die großen Leistungen. Ferner galt sein Dank den edlen Spendern und Gönnern. Dann sang man das„Deutschlandlied". Es waren erhebende Augenblicke. Den Abschluß des in jeder Weise gut verlaufenen Abends bildete ein Feuerwerk. Der Sonntag brachte in Alsdorf mannigfache Sportveranstaltungen. Von 10 Uhr ab traten die unteren Mannschaften in Funktion, während von 11 bis 1 Uhr ein Morgenkonzert der Feuerwehrkapelle war. Das Hauptinteresse brachte man natürlich dem Hauptkampf entgegen: Alsdorfer Sportvereinigung gegen Schalke 96:4 Leider erschienen die Gäste durch das Zugunglück mit einstündiger Verspätung. Ueber 2000 Menschen wohnten dem großartigen Spiel bei. Alsdorf mußte für den verletzten Dammers Ersatz einstellen, der sich gut bewährte; aber im Sturm war eine Lücke entstanden. Die Mannschaft verstand es aber durch den Einsatz der letzten Kraft nicht nur ein ausgeglichenes Spiel zu liefern, sondern manchmal ein leichtes Plus herauszuarbeiten. Die Niederlage kam sehr plötzlich. Beim Wechsel stand die Partie :0 für Alsdorf und kurz vor Schluß war der Gast immer noch mit:1 Toren im Nachteil. Bei den Platzbesitzern konnten deutliche Ermüdungszeichen durch die übergroßen Anstrengungen festgestellt werden. So ging der Vorsprung in den letzten Minuten klar verloren. Das dritte Tor hätte Kuchen halten können, während das letzte aus einem Elfmeten erzielt wurde. Jedenfalls hinterließ der Kampt einen sehr guten Eindruck; es wurde immer fair gekämpft. Wenn die Alsdorfer auch verloren haben, so ist das Ergebnis dennoch ein Erfolg. Am Abend war im Lokale Kehr noch eine große Familienseier. Sechs verdienstvolle Förderer erhielten die Goldene Ehrennadel. Die gleiche Ehrung mit der Aufnahme in die Vereinsehrenmitgliedschaft wurde den Herren Bürgermeister Becker und Freiherrn Joseph von Blanckart zuteil. *· 4 lieferadbach ersten wurde. 4543 gen •2 20 m au and e! 40 — e 0 MWOR NatVorBeinahe täglich hören Sie neue Namen, und eins will besser sein als das andere. Bewahren Sie sich Ihr kritisches Urteil: experimentieren Sie nicht mit Ihrer Wäsche herum, die wirklich zu schade dazu ist. Sie können sicher sein: etwas vollkommeneres als das Ihnen seit langen Jahren bekannte Persil gibt es nicht! Das werden Ihnen auch die vielen Hausfrauen bestätigen, die gelegentlich etwas anderes ausprobierten, aber immer wieder auf Persil zurückgekommen sind! Es ist in der Tat so: Waschmittel gibt es freilich viel— ein OrG DPF. 75 1 den Kustreprg itstabenn! Niemals lose— nur in Originalpackung. 8999 Deutscher Schwimmer=Sieg Fußballturnier in Niederbardenberg Gestern feierte der zur 1. Gauklasse aufgestiegene C. Accordia, Niederbardenberg, sein 10jähriges Schwimm=Länderkampf Deutschland gegen Schweiz 176:76 München, 25. August.(Drahtbericht.) In chen nahm Samstag der Schwimm=Länderkampf Deutschland gegen Schweiz seinen Anfang. Die deutschen Vertreter spielten eine hervorragende Stistungsfest. Im Rahmen der Festlichkeiten stand Rolle und sicherten sich bereits am ersten Tage mit das Fußballturnier, zu dem vier Vereine von Be88:38 Punkten einen beträchtlichen Vorsprung. deutung ihre Zusage gegeben hatten: aus der 2. Deutschland stelle in den Stasseln sämtiche Steger Herzogentalt, aunz herr 1s. Hautlass, Sparta Bürse., und in alen anderen Koniurenzen belegten unfere sen und otzischeider Balspiellub. Leider war StolVertreter die beiden ersten Plätze. berg nicht erschienen, so daß notgedrungen F. C. Ergebnisse:„.7 Accordia zum Mitspielen gezwungen war. Die Lagenstaffel 4mal 50 Meter: Deutschland:15,8 Auslosung gab als erstes die Paarung Minuten, 2. Schweiz:26,5 Min. 100 Meter Rückenschwimmen: 1. Schulz=Deutsch= F. C. Accordia gegen Kohlscheider land:17,4 Min.; 2. Frank=Deutschland:19,4 Min.; Ballspielklub:3 3. Siegrist=Schweiz 120 Min.(neuer Schweiter Ve.) Zurch den am Morgen niedergegangenen Regen M 4 He#tschland 90r4 war die grasreiche Platzanlage sehr schlüpfrig, soBruststaffel 4mal 50 Meter: 1. Deutschland:29/2 daß sich des östern lustige Szenen ergaben. Der Min., 2. Schweiz:35,4 Min. Gastgeber war forsch bei der Arbeit und bewies, 40 Meter Freisilschwimmen: 1. Bol.=ewuig, per zin verezer gaustlasse atgeben wird“ Fehlende land 5321 Min, 2. Reitzel Zeutschland 5234 V..—[Techuit ersetzie er in ausreichendem Maße durg 3. Ztrilli=Schweiz 62027 Min.., anerkennenswerten Eiser. Kohlscheid spielte sehr 50 Meter Streckentauchen: 1. Budig=Deutschland verhalten und blieb Sieger mit:0 nach über36,2 Sek., 2. Rohleff=Deutschland 37/8 Sek., 3. Frey= legenem Spiele. Im Anschluß daran stellten sich Schweiz 46 Sek. Sott A Kupenbellen In Rürze Bewegung Eschweiler gegen Rhenania Eschweiler:0 j. Eschweiler, 25. August. Die Bewegung feierte das 10. Stiftungsfest und hatte sich den klassehöheren Lokalgegner eingeladen. Die Wenigsten glaubBerg ist für Gastmannschasten ein großes Die Elendorfer haben einen, Lehzr auten Pervhecse Sticher Herg, Vr Der Gortgoun..1:„ sndesbin Die Eilenborfser. Laben., Tachut waren tore WasHindernis. Der Sieg der Bewegung son indes in keiner Weise geschmälert werden. Die Mannschaft kämpfte mit großer Hingabe und hatte im Sturm ein Plus. Beim Wechsel stand die Partie:0, denn schon kurz nach Beginn konnte ein geschossen werden. In der zweiten Hälfte wurde dem ersten Tor ein zweites zugefügt, so daß die Ueberraschung wahr wurde. ersten Treffer Abtänden von Elendorf wieber Liregzeltz, Bose sodann bald auch schon das b. etpag nach, woEilendorser Rannen lieben Freffer unhaltbar einburch Horst lodonn(Erhpurt let Eilendorf nochenderhefig los, und so gelang auch das 6. Tor. liefert. Kampfeiser und Teoznt:— Vorjahre den sen. So gewann Eilendorf wie im#m Pokal. Columbia Stolberg gegen Reserve Düren:0 j. Stolberg, 25. August. Einen Bombensieg vermochten die Columbianer zu erringen. Er ist aber insofern gut zu verstehen, als die Dürener mit nur neun Leuten antraten. Nach der Pause verloren Arminia 1 Eilendorf gegen Rhenania 1 Rothe Erde:3 Geger in der Geschicklichteltshrüfung bein#. mobilturnier in St. Moritz wurde Stug Austro=Daimler; den ersten Preis in der heitskonkurrenz errang die deutsche Marke zedes=Benz. * Die Deutsche Meisterschaft im Einerstr# fahren gewann Risch, Berlin. Den Meisterschaftstitel in den BDNB=#un# schaften sicherte sich Max Brecht, Frankfurt, an Brin! chunsspertge. gawortlich: Für Ferd. Eöse Gnrapbeitz. Iul Sermiche3 Reber er Piatücher. D in Nacherz Senburotr.49 Kore: Frch! en Bostscheg Nicht ganz so überzeugend, wie es das glatte wurde dieser Kampf erst Imn Verlause des Bezhgate uir Leihesher Wäre der Eilendorfer Sturm nicht so weich gewesen, dann wäre das Resultat des Spieles wohl anders ausgefallen. Die glänzende Arbeit der RheAbwehr muß hervorgehoben wersgpgu“,heg de nech einen Stürmer, io doh die Phate steis bas vor allem ihr Tormann tapfer wirte. Rahmenkonkurrenz: Kunstspringen: 1. Plumann= Sp. u. Sp. Herzogenrath gegen Sparta vin 123.06 Punkte. 2. Riebschläger=Zeitz 119.52 Würselen:1 Röiln Punkte. Sp. u. Sp. Auch am zweiten Tage mutten sich die Schwei, triumphieren kounte, schlug den in sehr schlecter zer wieder mit den letzten Plätzen begnügen. Sie konnten am Sonntag nicht eine Konkurrenz an sich bringen, so daß Deutschland im Gesamtergebnis mit 176:76 Punkten Sieger blieb. Das Wasserballspiel gewann Deutschland mit •2. Form befindlichen Gegner verdient:0. Kohlscheider Ballspielklub gegen Sparta Würselen:2 Duisburg 98 gegen SSFr. Barmen:3 Westdeutsche Wasserballmeisterschaft iommen zusammenbrach, Solumbig, haut arz 868 per, Die DRU=Mannschaftsmeisterschaft die erste Opelmannschaft, Berlin. aner Abe Gcng de holte AbSieger in der Fahrt„Rund wurde Hodey, Essen. um Hannung Maronnier gelang es zum zweiten Male. wall auf der Berliner Olympiabahn eine Niet# lage beizubringen. beit in der Hand und sgoß die Tore noch Ve, antralchtiger pers„echniz pooren sie ihrem Geaner überlegen. Was den Eilendorfern in lieben. bei weitem überregen.„ Gdas den Ellernzgergr. i. Freund gegen Alemannia Mariadorf, der Eiser spetzumachen. Ihr Tormann hate viele 4 hier.— Sachen zu meistern, denn die Verteidigung grbeij. Brand, 25. August. Es handelt sich hier um tete sehr unzuverlässig. zwei Rivalen, die immer mit großer Verbissenheit um den Sieg stritten. Diesmal blieb die Platz= Abschluß der Sportwerbewoche partei sicher im Vorteil, denn in technischer und tak= in Weiden tischer Hinsicht war sie dem Gast überlegzag Beim) Die van den We war für den jungen Verein ein In einem Rad=Länderkampf gegen blieb Italien:3 Sieger. Faminch Zur □ Moeskops fuhr mit 31 Sekunden einen un Weltrekord über 500 Meter mit fliegendem#### noch unentschieden 111, vogg nach g. Die, von den Werdzzer Hertjgnge, gzerzin eie Bei der Jubiläumsveranstaltung des Berliu## SC Komet gewann Harper, England, das Kilometer Championat“ in:23:45,8. der Pause mußten die Gäste dem großen Drang der Freunder unterliegen. ganzer Die Sieger aus den beiden Spielen kämpften um den Besitz eines Pokals, den Gönner des F. C. Accordia dem Verein zu seinem Stiftungsfeste gespendet hatten. Zweidrittel Spielzeit dominierte Kohlscheid durch seine größere Schußfreudigkeit. die aber meistenteils durch Spartas Torhüter, der Duisburg, 25. August. Ihren imponierenden eine Klasse für sich war, um ihren Erfolg gebracht Sieg über Poseidon Köln am Freitag abend konn=wurde. Als der K. B. C. sein erstes Tor ten die Duisburger am Tage darauf zu Hause kei= glaubten die meisten, in ihm den Sieger gefunden nen weiteren Sieg über Barmen anreihen. Die zu haben. Aber schon zwei Minuten später erzielte Duisburger waren vom Vortagsspiel noch ermüdet der Gegner den Gleichstand und dann durch fabelund konnten den Barmern nur geringen Wider= haften Endspurt in überraschender Weise das Siestand entgegensetzen. Stefansky und Jäger brachten gestor. Mit:1 errang Sparta Wstrselen den aus Barmen in der ersten Hälfte in Führung und nach gesetzten Pokal. 9— dem Wechsel schoß Döpper den dritten Treffer. Barmen hat jetzt noch ein Spiel gegen Poseidon Köln in Köln auszutragen, das bei einem Unentschieden schon den Meistertitel einbringt. Adler Büsbach gegen Sportklub Nachen :3 Träulein] 1. Stolberg, 25. Juni. Einen gleichklassigen Die holländische Rekordschwimmerin, Frautein Gegner hatten sich die Büsbacher eingeladen, um Braun, stellte ihre ausgezeichnete Form bei den die Mannschaft für die kommenden schweren Spiele nationalen Holland=Meisterschaften in Utrecht er- zu rüsten. Man kann sagen, daß die Platzleute neut unter Beweis. Im 500 Meter Freistilschwim= diese Feuerprobe gut bestanden haben. Sie leisteschieden schon den Meistertitel einbringt. Frl. Braun in Rekordlaune Sportwerbewoche Die Handballmannschaft des Sportvereins Rhegegen Rötgen.:5 Handhallels der D. F. K. Westwacht Beiden einen ). Stolberg, 25. August. Die Eifelleute vermoch Handballkampf, den die Schwarz=Gelben überlegen ten einen unerwarteten Sieg zu erringen. Er lst/7.3 zu ihren Gunsten entscheiden konnten.— Am verständlich, wenn berücksichtigt wird, daß die Mün= Samstag trennten sich die Alte Herren=Mannschafsterbuscher mit mehrfachem Ersatz antraten. Die ten Teutonia Weiden und Rhenania Würselen Gäste zeigten die einheitlicheren Leistungen und Am Sonntag trat die erste Elf der Teutonen gegen haben diesen deutlichen Sieg volkommen verdient, die Sportfreunde Mariadorf an, und mußten sich wider alles Erwarten:2 beugen. Die Gäste, die Städterampf Linnich., gegen V. Scgeher“ Besentlich an Können gewonten haben, 1. Eschweiler, 25. August. Dieses Spiel wurde zu ber gute Weidener Hüter nicht gewachsen war. Tor Gunsten des„Rheinischen Jugendtreffens“ aus= Fiel auf Tor. Die Platzleute gaben sich schon vor getragen. Die Eschweiler Mannschaft verlor knapp, ham Schlußpfiff, endgültig verloren. Der Leiter aber nicht unverdient. Mit der Zusammenstellung ar gut konnte man nicht zufrieden sein, denn die Spieler war bur. mit den verschiedenartigen Systemen fanden niemen verbesserte sie die Europa=Bestleistung der Wie= ten den Nachenern, die in letzter Zeit viel von sich nerin Löwy auf:51,4 Min. Frl. Braun schwamm reden machten, überaus großen Widerstand. Das weiter und verbesserte den holländischen 1000 Meter=Rekord auf 16:15 Minuten und über 1500 Meter auf 24:24,4 Minuten. Den alten 1500 Meter=Freistilrekord hielt Frl. Braun ebenfalls mit 25:33 Min. Taris' neueste Rekorde Paris, 25. August. Der französische Rekord= schwimmer Jean Taris stellte in Toulouse wieder zwei neue französische Bestleistungen auf. Ueber 100 Meter Freistil verbesserte er mit:02,2 Min. seinen eigenen Rekord um zwei Zehntel Sekunden, und über 500 Meter Freistil blieb er mit:27,4 Minuten um fast 7 Sekunden unter seiner alten Rekordmarke. erste Tor fiel in der 16. Minute durch den Halbrechten Idon, als der linke Verteidiger einen Ball dem Torwart zurückschob. Es dauerte recht lange, bis der Ausgleich fiel. Auf dem schlechten und unebenen Gelände hatten die Aachener mit ihrer flachen Spielweise keinen Erfolg. Aber zehn Minuten vor der Pause wurde aus einem Elfmeter das erste Gegentor fabriziert. Noch vor dem Wechsel fiel der Führungstreffer durch den Halblinken. Das Spiel war bis jetzt schon lebhaft, aber nach der Pause entfaltete sich ein noch schnellerer Kampf. Beide Mannschaften erzielten noch ein Tor, und das war auch das richtige Ergebnis. Sportklub hat verdient gewonnen. mals den richtigen Zusammenhang. Jülich=Linnich zeigte großen Eifer und brachte zudem eine gut eingespielte Mannschaft auf den Plan. Das er Tor schossen die Gäste. Aber Harter und Grotclaes schafften zwei weitere Erfolge, so daß mit:1 für Eschweiler die Seiten gewechselt wurden. Nach der Pause übernahm der Gast vollkommen das Kommando. Nur dem Glück ist es zuzuschreiben, daß die Niederlage nicht höher wurde. Mit:3 Toren konnte die kombinierte Mannschaft Jülich=Linnich den Platz verlassen. Spiele unterer Mannschaften •3. Alsdorfer Sp. V. 2. gegen Gereonsweiler 1.:0. Alsdorfer Sp. V. 3. gegen Sparta Würselen 2. Alsdorfer Sp. V. 1. gegen Eschweiler B. V. Haarener F. B. 1. gegen F. C. Eupen 42(Handball). Sportverein 1. Eilendorf gegen Rasensport Forst:2 Gestern trafen sich vor etwa 1000 Zuschauern auf dem neutralen Platz der Borussia Brand eine zu einem entscheidenden Pokalspiel. Bei dem Internationalen Kopenhagener#### athletik=Meeting lief Tolan die 200 Meter in 2 Deutscher Flugweltrekord geschlagen Paris, 25. August.(Drahtbericht.) Der beka### französische Flieger Burtin, der erst kürzlich#### neuen Weltrekord im Höhenflug mit 1000 gi gramm Nutzlast aufstellte, überbot jetzt auch### Höhenweltrekord mit 500 Kilogramm Nutzlast.### Franzose erreichte hier eine Höhe von 9500 Mtn womit er den Rekord des Deutschen Schienzu## um 310 Meter schlug. 15 Kilometer Werbegehen des BV. 04 Düsseldorf Postsportverein Aachen Sieger Düsseldorf, 25. August. Im Rahmen seiner Jubien vesteuten vigg de Verzse, Bine licder dies chunswache berantaltet der B. T. 6i,2 bse 35 Deutscher Kraftwagen=Rekord=Versa mit Raketenwagen Bremen. Die zu dem am 1. September Fichtenhail=Rennbahn in Holstein(Heide) stan denden Motorrad= und Automobilrennen mit ih Raketenwagen erscheinenden Ingenieure Sa### und Volkhardt tragen sich mit der Absicht, noch Laufe des Herbst ein Fahrzeug zu bauen, mit im kommenden Frühjahr auf der klassischen## rekordstrecke in Ormond Boach(Florida) ein griff auf den Weltschnelligkeitsrekord für A mobile unternommen werden soll. Während zurzeit von Sander und Volkhart auf Vorführm fahrten im Ausland benutzte Raketenfahrzeug Raketenkörper besitzt, soll das Rekordfahrzeug Raketen von je 120 Millimeter Durchmesser en## ten. Den Berechnungen nach muß es mit dem ten Fahrzeug möglich sein, die 400 Kilometer=5 dengrenze zu überschreiten. Haag, ben, die B Kerni u ##bringung ein Reichsmark f. Pusen houngpiat, r dem die fruhe oie sich um katten. Ob vorden ist, uachdem heut rrechung nu #ur. Die he üichlich der ns sechs Mi glaubt mmmenhang Paris bei rgenüber sei verhältn #igt worden Ebrigen M rand betor ###i Frage de Tagen le ##gelung die U Haag,: rehnungen, ber die ang rigen Glät Zusam: bi herein. Sie trugen ab und zu gefährliche Angrise sagen nur vom Posportverein Nachen und dem vor, aber im Eilendorfer Strafraum war aue nunst Veranstatter bestritten wurde. Die Aachener Geher zu Ende. Im ersten Teil stellte Eilendorf das lagen beim 8. Kilometer bereits 500 Meter vor den Spiel auf.30. Mit vermehrtem Eiser begannen Düsseldorfern und siegten zum Schluß mit 150 Medie Gorster nach Seitenwechsel, Lomhzirztign zum ter Vorsprung; die Zeit betrug 119 Stunden. die Forster nach Seitenwechsel den Kampf, wobei., Marzprun, es dann auch kurz nach schöner scomvination zum ter Vorsprung; Guse- Helorrad Fahrschule Adam Schumache behördlich zugelassen Limousine- und offener Lehrwagen Hindenburgstraße 30, Telephon 2359 die Polizei wissen, daß bei der KriminalROMAN VON OTFRIED VON HANSTEIN COPTRIGHT BY DUNCKER-VERLAG, BERLIN (Nachdruck verboten.) indessen durch die das 10. Klemens Ullrich ging Straßen von Swinemünde. Noch lastete Furchtbare der letzten Stunden auf ihm. Die Ankunft in Swinemünde, der Augenblick, als ihn ein Kriminalbeamter stellte, ehe er noch das Schiff verlassen konnte. Das Entwürdigende dieses Verhörs, die Stunden, die er auf der Polizei in einer Zelle zu warten hatte, ehe die Nachforschungen beendet waren. Er war nun wieder frei. Immerhin, seine schon durch die Trennung von der Heimat, durch die Erkenntnis, daß Renate ihm verloren war, tief erregten Nerven vermochten sich nicht zu beruhigen. Der Scheck war fort! Der Scheck, von dem er genau wußte, daß er ihn dem Senator gebracht hatte. Obbergen war Rusius Feind, wenn er auch nicht durchschaute, warum er es war. Obbergen war jedenfalls ein Mann, der niemanden schonte, und Klemens glaubte hierin klar zu sehen: Obbergen selbst hatte den Scheck vernichtet, hatte es getan, um ihn zu verderben. Aber wie konnte er gegen den Senator vorgehen? Und was war das für eine rätselhafte Sache mit dem Geld, das für Rusius eingezahlt war? In jedem Polizisten, der auf der Straße stand, glaubte er jemand zu sehen, der ihn wieder verhaften wollte. Unrast war über ihm. Der Gedanke an den Vater, an die Schmach, an die jetzt den Beweis haben, daß Klemens Ullrich nichts mit der Sache zu tun hat.“ „Den Beweis?“ „Wir wissen jetzt, wer den Betrag an Senator Rusius in Zoppott eingezahlt hat.“ „Wer, wenn ich fragen darf?“ Ihnen das Möglichkeit, daß man ihn wieder verhaften, Und dabei wollte Ullrich unschuldig sei! Er klingelte nochmals behörde an. 55 „Klemens Ullrich scheidet vollig aus, sonst sind wir gern bereit—“ Obbergen hängte empört ab. Der Diener meldete Stanislaus Kraserski. „Ich denke, Sie sind in Warschau?“ „Ich bin Ihretwegen geblieben, denn ich habe von dem Pech gehört, das Sie gehabt haben.“ „Sie meinen den Diebstahl—“ „Die Polizei läßt mich völlig im Stich!“ Kraserki zuckte die Achseln.„Polnische Polizei würde—“ Obbergen war nervös.„Würde!“ Was habe mmen, ich davon. Ganz ehrlich— die hundertfünfzig= zu tommen. war die Freundin meines „Ihre Schwester Sohnes und—“ „Herr Senator, ich muß bitten, meine Schwester ist eine Dame und— aber Sie brauchen ja nicht zu wollen— Sie gestatten dann wohl, daß ich gehe, ich muß unbedingt mit dem Nachtzug nach Warschau fahren." Der Senator überlegte butschnell.„Sie haben das Geld bei sich?“ „In meiner Tasche—“ Er erinnerte sich daran, daß sein Sohn sich geweigert hatte, Renate zu heiraten und daß Bianka Kraserski— „Wie ist das mit der Filiale in Warschau, die mein Sohn...“ „Mein Schwager braucht nur nach Warschau „Wir sind in fünf Minuten in Warschau. habe meinem Bruder versprochen, Sie an sem Tage unter meine Fitliche zu nehmer. wohne im Hotel Bristol und schlage 36h, habe Leine Verechtigrgo,#., lich davon. Ganz ehrlich— die hundertsighig,)„Sie sind ein— mitzuteiten. Sie haben kein Regt, sicg in viek tausend Gulden habe ich morgen der Warschauers#.iu, Gef“ g#, ig marafischerr Geschäftsverhältnisse des Herrn Senator Rusius Bank zu zahlen." 1„sreine Beleidigung. Was int motulischer? einzudrängen.“ Es genügt, daß wir es wissen.“„Ich denke, Rusius hat den Wechsel ein=Wenn ich meiner Schwester durch eine VerSo!“ bindung, die mir paßt, eine Position geben will, „Wir sind natürlich bereit, weitere Ermitt=]„Mit meinem Gelde! Jawohl! Aber Siel oder wenn ein „Nicht weiter!“ „Also schweigen wir lieber! Man muß nicht lungen nach dem Diebe anzustellen.“ wissen, welche Prämie Sie mir zugesagt haben, Danke, ich weik auch, wer der Dieb st. Nie, wenn ich die Frma Rusius in unser Luggalhen zu bedenklich sein, wenn man in dieser Zeit weimand anders als Klemens Ulrich. Hat er das überbringe. Wie steht es jetzt damit: upharzen ke, fammen win zui in dieser Ze Geld nicht an den Senator Rusius gezaht, was wird sich mit Rusius lieren, die andere, diel ter grsarzez g# mir vorläufig noch seltsam erscheint, dann hat deutsche Partei, gewinnt, ich bekomme das Geld FA#le##05.50 er es eben mitgenommen.“„ungFam daß.a nicht und sehr wahrscheinlich stecht in den nächsten)„Sie. mich i, doch in der Hand“ „ Ich mache Sie darauf aufmerrsam, daß es Tagen anstatt der Firma Rusius die Firma)„Hitte oben wigzie nacgh, ach jetze natirlich strafbar ist, einen ehrlichen Mann zu ver=Obbergen vor dem Konkurs! Glauben Sie, daß„Bitte, zählen Sie. ngch,#.#1##e.# dächtigen.“„ lich solche Summen aus dem Aermel schüttele?“ „Ich weiß, was ich tue!“]„Polen verläßt seine Freunde nicht.“ Wieder ging der Senator in Empörung von) Obbergen lachte.„Wollen Sie etwa morgen voraus, daß Sie den Fau Rustus und den Diebstahl weiter verfolgen und mir den Betrag zurückstellen, wenn diese Sache geordnet ist.“ dannen. Ein anderer Dieb kam gar nicht in bei der Warschauer Bank meine Schulden be= Kraserski zählte die Scheine auf den Frage.— Der Kriminalrat aber sah ihm kopf= zahlen?" hielt eine Quittung und dann fuhr er im Auto schütteind nach...„, m.schein!„Vielleicht.“ Sollte etwa wirklicht unsinn:— Wayrschein=]„Das wäre in der Tat eine großzügige Handlich hatte der Senator den Scheck verlegt. Derstung!“ Fall war für die Polizei vorläufig erledigt.—„Wie immer von unserer Seite.— Sagen Warschau. Er war erregt und zugleich ängstlich. Am Abend erschien ein Artikel in der„Dan= Sie, Herr Senator, denken Sie noch immer Stanislaus hatte ihn am Abend vorher in Danziger Zeitung":„Es hat sich erwiesen, daß der daran, Ihren Sohn mit Renate Rusius zu ver= zig in sein Abteil geleitet und hatte sich, bevor V esen Gn u Sie fuhren durch die Straßen von Warsa Während das Auto zuerst durch die Aleja zolimska und dann durch die Ulika Przedm Krakowskie zuglitt und endlich vor dem### Bristol hielt, hatte Kristobal das peinliche fühl, in der Gewalt fremder Mächte zu sein. lebhafte Treiben der Großstadt umbrandete aber er vermochte keinen Laut zu verstehen. Sie saßen am Frühstückstisch. Schon das fühl, in jeder Weise von Bianka abhäng sein, war peinlich, zumal diese jetzt nicht deutsch zu ihm sprach, sondern französisch. Stanislaus war nicht da— an diesem sollte sein Onkel den Wechsel bezahlen, un saß hier, er, der das Geld verspielt hatte. vor ihm standen Delikatessen, die Bianka anbot, der Luxus eines Welthotels umgad während sein Gewissen pochte und er si liebsten irgendwo in einen Winkel verko# hätte. Bisweilen hatte er das Gefühl, als m es eine Erleichterung sein, wenn plötzlich Polizist gekommen wäre und ihn ber### 8äbe....... Aatung ebe Bianka hatte sich eine Zeitung geyrn und blätterte sie durch. Dann hatte.ste.“ den, was sie suchte und reichte mit einem ufriedenen halb gekränkten Lächeln das V. Genf, brinnen am ## die ersten ## an deren #. Ratstagu nber, die #ließen## Aussch en der E ##ldes und huftslebend ###em Gebie Wirtscha #ryesetzt we kähren vom ##n, der dab Interesse #gsparität Eitung anor ##it des Go ut bezeicht eratungen Fogramm u Kaufkraf er Ausschu manzkomit indigen vo Anfrühere #umann, # Rand. Earbeitun kontrolle stion und #lerbunds richt erwa zur Bahn. Er war äußerst zufrieden mit sich.— Am Morgen dieses Tages trat Kristobal übermüdet aus dem Schlafwagen Danzig— 311 orten, gauto gettulten Lutgein dab hinüver. „Lesen Sie selbst.“... 6 Es war eine Warschauer Bertzgg, glen mit Rücksicht auf die fremdsprachlichen in französischer Sprache erschien. 5 „Nachricht aus Danzig. Die etwa als Gefangenen nach Danzig bringen könne, ließ ihn verzweiseln. Seine Papiere waren ja in Ordnung, er besaß das brasilianische Visum und wertvolle Empfehlungen nach Rio de Janeiro. Er ging wahllos in ein Schiffahrtsbüro und erfuhr, daß in wenigen Stunden ein kleiner, von Stettin kommender Frachtdampfer nach Para Belem fuhr, der unter Umständen auch Passagiere mitnahm. Nur fort, schnell fort, ehe ein neues Schrecknis kam! So belegte er die Passage, kam auf den Dampfer, zitterte vor Aufregung, als die Polizei die Pässe untersuchte und war erst froh, als gegen Abend die letzten Feuer der deutschen Küste verschwanden. Nur an den Vater hatte er noch einen Brief geschrieben. Einen traurigen Brief, wie ihn ein Mensch schreibt, der sich in der Hand eines unbarmherzigen Schicksals Gegen Mittag des gleichen Tages, ungefähr zu derselben Zeit, in der Klemens den Schiffsplatz belegte, wurde Senator Obbergen noch einmal zur Polizei bestellt. Der Kriminalrat war sehr kühl. Wit5 um E. „Ich wollte Ihnen nur mitteilen, um Sie vor unüberlegten Schritten zu bewahren, daß wir Verdacht, der einen Augenblick auf der Person heiraten?“ des Bankkassierers Ullrich von der Firma Lu=]„Wollen Si der Zug abfuhr, mit einem Gutenachtgruß von „Wollen Sie mich verspotten?“. ihm verabschiedet. Er hatte die Nacht mit Wenn ich Ihnen einem Polen, mit dem er kein Wort reden des Danklassierers aurich verwaltung legt Wert darauf, dies zur Ehren= rantien haben. Es gab eine Zeit, in der der darauf, Stanislaus aus der Tür des Nebe rettung des fälschlich Beschuldigten bekanntzu= Herr Senator Ludolf Obbergen seinen Vorteil abteils treten zu sehen. Statt dessen kam gehen....9 Te meinten der alte unlrich un auf der anderen Seite suchte und recht deutsch Bianka sehr vergnügt auf den Gang. In dieser Nacht weinten der alte Ullrich undg#n]„Guten Morgen, lieber Freund.“ Renate Freudentränen, während Konrgd Pgsiuys Obbergen ging wortlos auf und nieder. „Sind Sie Deutscher oder Pole?“ fragte schlaflos nachgrübelte: Wer hat nur das Geld geschickt? Wer anders als Kristobal, aber wo war dieser jetzt?“ 6. Kapitel Als Ludolf Obbergen in höchst ärgerlicher Stimmung in sein Büro kam, fand er den Beoder Kraserski. „Meine Mutter war Polin.“ „Wie wäre es, wenn Sie sich uns enger verbänden. Ich weiß, Ihr Sohn liebt meine Schwester—“ „Daher weht der Wind!“ richt der cht der Danziger Bank vor:.——„„urr uus#ur 2 „Ihr Scheck wurde am Donnerstag vermillags## ner abgewonnen. Hören Sie, — also etwa eine Stunde, nachdem Sie den ehrlichen Spiel abgewonnen. Hätt Verlust bemerkt haben wollen— von einem völlig unbekannten jungen Mann, den wir für einen Ihrer Angestellten hielten, vorgelegt und nathrlich bezahlt!“..E. zunge M K 8 Also ganz sicher verselve junge Mensch, der etwas später das Geld in Zoppot für Rusius einzahlte! „Wo ist Ihr Herr Bruder?“ „Sie sind nicht gerade sehr höflich, mein Bruder kann erst morgen nachkommen, er hatte noch ein wichtiges Geschäft in Zoppot, das gestern nicht mehr zu erledigen war.“ „Dann ist mein Onkel verloren!" Sie trat dicht an ihn heran.„Ich würde nicht Wind!" so laut sprechen. Sie sind ein recht undankbarer „Herr Obbergen, wir wollen keine Komödie Mensch, lieber Freund. Mein Bruder mußte spielen. Ich habe das Geld dem jungen Brasi= heute morgen noch einmal zur Bank gehen. Ich lianer abgewonnen. Hören Sie, im fairen, sagte Ihnen ja, wie feinfühlend er ist. Glauben chrlichen Spiel abgewonnen. Fulte ich es nicht Sie, er wolle sich an Ihnen bereichern? Er getan, wäre es ein anderer gewesen, also brau=zahlt wahrscheinlich in diesem Augenblick in chen wir unser Gewissen nicht zu beschweren. Ihrem Namen dem Senator Obbergen das Geld Ich leihe Ihnen das Geld.— Ihr Sohn verlobt aus, das Ihr Onkel ihm schuldet.“ sich mit meiner Schwester. Ich glaube, daß ihm!„Das tut er?“ dies persönlich angenehmer sein wird als eine!„Sie brauchen mir ja nicht zu glauben.“ Sie Verbindung mit Renate Rusius." machte dabei ein gekränktes Gesicht. Der Senator ging auf und nieder.]„Sie müssen mir schon verzeihen— ich bin. deten Schwierigleiten der rein besnse gegen die polnischen Bestrebungen, Firma Rusius, von denen wir meldeten, behoben. Das Haus ist seinen Verpflicht pünktlich nachgekommen.“ Kristobal drückte aufatmend Biankas „Das danke ich Ihnen. „Und dafür sitzen Sie da und machen sicht, als wäre ich ein Gefängniswärter. „Also, Ihr Bruder?“ „Nicht weiter fragen, Vertrauen hab — ein wenig nett sein.“ Kristobals Stimmung schlug um. Schuld war von ihm gehoben. Das### bezahlt, er hatte nicht einmal die### Blicke ertragen müssen, mit denen ihn es# empfangen hätte. Jetzt erst frühstückt Genup.„. B 2kar Geisten. 4 „Jetzt wollen wir Warschau beseh“### sollen wir heut anderes tun? Weigung wird morgen hier sein und dann au Herren besprechen, was werden soll. trauen— Sie passen nicht in einen Kontorstuhl. Sie sind ein lebenslustisga## Sie sind kein pedantischer Deutscher.# len Sie in Danzig? Dort ist verlo:,### Warschau ist schön und mein Brude:„# Sie sorgen. Hier lebt es sich anders, Danzig.“ (Fortsetzung folgt.) Us die 1l cuets her #svolle C Lykke Ebrenne P blieibe ich mir giese mor A beiß ni elleich Vielleich #ertben K7e sch . eine M Kotil einner #me es ser Gre .60 weit Sraushat 1 Rontag, 26. August 1929 beimn ins Stuck der larte Auch Feinerfacce N3 Behenne nkfurt. # Verlag: La Ruelle'scher masverlgg G. m. b. H. Verscportlich: Für Politik. Kunst Dr geuilleton; HauptschriftEnr berzspositik un Wirschoft. W hirsch für Westdentsch## Vermischtes u. Rundfunk. Euz Achilles; für den Sport: havertz= für Anzeigen und eschöstliches: M. Stamms= Nachen. Verlagshaus Ezenburgstr. 24128, Tel.33041 eionto: Dresdner Bank in in Postscheckk. Köln 31480 ebs-Prhaflermasorr an eier und Erfüllungsorr Nachen. Aachener Anzeiger 51. Jahrgang— Nr. 396(683) ass Holtische, Tageblatt erscheixt täglich sweiwal, in einer Mittageiner Abenb=Ausgabe.— Im Falle von böberer Gewalt. Streit, Taderrung, Betriebsstörung, Verbot, hat der Bezieher leinen Anspruch 27Lieserung der Zeitung oder auf Rückzablung des Bezugspreises. POtrtyeTVetl Abbestellungen können nur oder holte Unparteiische Zeitung Beliebtestes und wirksamstes Anzeigen=Organ der Stadt und des Regierungsbezirks Fürteleddonisch aufgegebene Anzeigen wirdi mündlich oder schriftlich spöteRes e-ece. schluß bei unserer Geschäftsstelle HAindenburast. 2928 eriolsen. Durch die Boten werden Abbestellungen nicht angenommen. Zeilenpreis: Oertliche Anzeigen (36 mm) 20 Pfg., auswärtige. behördliche u. tabellarische Anzeigen(36mm) 40 Pfg., Hinweise 40 Pfg. Geschäftliches Reklamen (75 mm).50 Mark. Reklamen 1. Seite.— Mark. Bei Wiederbolungen entsprechend. Nachlaß, BeiZablungsverzug kein Rabatt Monatlicher Bezugspreis.30 M. einschl. 46 Pfg. Botenlohn. Postbestellung Seichrste an Vie Febarkiant n cenPreis: Mittags 10, abends 5 Bfa. einer Namensadresse verseben keine Garantie übernommen Achendausgobe in Male, eine Riede im Frankr# einen nuc genden des Verliug and, das hagener 1et Meter in 2 geschlagen## ) D e r b e l a n## t kürzlich en# mit 1000 jetzt auch n Nutzlast. von 9500 Ma en Schienzug kord=Versat en ptember auf (Heide) stan ennen mit ih## enieure San Absicht, noch bauen, mit klassischen florida) ein ord für Während auf Vorführm Sersishrgen skordfahrzeug urchmesser en## es mit dem Kilometer= Der Losung tungigen Das neue Angebot an England" Etwa 60 Prozent der Sorderung Snowdens gedeckt zur Befriedigung Englands 0 Haag, 26. Aug.(Drahtbericht.) Nach Angaben, die aus dem Lager der nächstbeteilig## Abordnungen stammen, ist gestern die Auf#hingung einer Summe von etwa 36 Millionen #neichsmark für 37 Jahre zu entsprechender Verrößerung des englischen Anteils an dem #houngplan rechnerisch festgelegt worden, nach###en die früher von Snowden abgelehnten Ange###ote sich um etwa 22 Millionen herum bewegt ###tten. Ob diese Höhe tatsächlich voll erreicht ###rden ist, scheint einigermaßen zweifelhaft, uchdem heute abend in einer französischen Be##rechung nur von 55—60 Prozent die Rede ##vr. Die heutigen Bemühungen galten hauptichlich der Aufbringung einer Summe von vier Uns sechs Millionen jährlich, die man England uoch glaubt bieten zu müssen. In diesem Zukanmenhang wurden besonders an Italien, das ## Paris bei der Aufstellung des Youngplans genüber seinem Anteil an den Dawes=Zahlunverhältnismäßig nicht unerheblich begün##igt worden war, dem Vernehmen nach von den #ibrigen Mächten Anforderungen gestellt. riand betonte in einer Presseerklärung, daß # Frage der Vergleichskommission in den letzTagen lebhaft erörtert worden sei und eine ##gelung dieser Frage zu erwarten stehe. □ Haag, 26. Aug.(Drahtbericht.) Die Be#hnungen, die in den verschiedenen Lagern er die angebliche Höhe des Angebots der vier trigen Gläubigermächte an England gemacht werden, weichen vielfach voneinander ab. Dies dürfte seinen Grund darin haben, daß neben festen Summen mit einem Gesamtwert von angeblich etwa 28 Millionen Goldmark, die das Ergebnis einer pro rata=Beteiligung Frankreichs, Belgiens und Italiens an der Ueberlassung von Annuitätteilen darstellen, nicht bezifferte Summen aus verschiedenen Quellen in dem Angebot eine Rolle spielen, die nach hier kursierenden Angaben von den Anbietenden auf 20 Prozent der britischen Forderungen bewertet werden. Diese Berechnung würde, wenn man sie als zutreffend ansehen wollte, also ergeben, daß von der Gesamtsumme der britischen Forderung etwa drei Viertel gedeckt werden. Eine Berechnung, die den Wert des Angebots auf 55—60 Prozent beziffert, scheint dieser zweite Teil des Angebots mit Rücksicht auf die früher gegen unbezifferte Angebote vorgebrachten englischen Einwände nicht in Betracht zu ziehen. Ueberreichung des neuen Angebots an Snowden W. Haag, 26. Aug.(Drahtbericht.) Das Angebot der vier übrigen Gläubigermächte an England wurde heute früh 8,15 Uhr Snowden übermittelt. Er hat sich Frist zur Prüfung des Angebots, das etwa 60 Prozent der britischen finanziellen Ansprüche decken und die Befriedigung der englischen Wünsche mit Bezug auf die verschiedenen Sachlieferungsfragen bringen soll, bis heute nachmittag vorbehalten. Dem Vernehmen nach ist bei der Zusammenstellung der Summen, die England neuerdings zugesprochen werden sollen, mit Rücksicht auf die in den Verhandlungen aufgetauchten Differenzen in der Frage des Zinsfußes diesmal die Berechnung auch der Kapitalsbeträge, die in dem Angebot enthalten sind, ausgehend von fest gewährleisteten Jahresraten, erfolgt. Ueber die Aufnahme des Angebots, das infolge seiner spezifizierten und näher begründeten Fassung eine eingehendere Prüfung erforderlich macht, verlautet bisher englischerseits nichts. Die Besprechung der Rheinlandmächte auf morgen vertagt W. Haag, 26. Aug.(Drahtbericht.) Die für heute mittag 12 Uhr angekündigte neue Besprechung der vier Rheinlandmächte hat nicht stattgefunden, sondern ist auf morgen vormittag verschoben worden. Der Kabinettschef Briands bei Painlevé W. Paris, 26. August.(Drahtbericht.) Nach Abschluß des heutigen Ministerrats hat sich der Kabinettschef Briands, Léger, ins Kriegsministerium begeben, wo er eine Unterredung mit Kriegsminister Painlevé hatte, an der auch der Chef des Generalstabes, General Debeney, teilnahm. Havas will berichten können, daß sich diese Unterredung auf die Räumung des Rheinlandes bezog. vumache s sen Lehrwagen ephon 2333# 1 Warschan. sen, Sie an zu nehmen. schlage Zusammentritt von Völkerbundsausschüssen V. Genf, 24. Aug. Nach mehrwöchiger Pause einnen am nächsten Montag im Völkerbunds# die ersten Ausschüsse wieder zusammenzutre# an deren Sitzungen sich Ende der Woche die #. Ratstagung und am Montag, den 2. Sep##ber, die 10. Völkerbundsversammlung an#ließen werden. Beratungsgegenstand des Ausschusses ist die Untersuchung der Ur#en der Schwankungen in der Kaufkraft des ##des und ihrer Rückwirkungen auf das Wirt##itsleben der Staaten. Damit sollen die auf ###en Gebiet vom Finanzkomitee auf Wunsch ## Birtschaftsrats unternommenen Arbeiten ##resetzt werden. Die Frage war vor 1° sichren vom Wirtschaftsrat aufgeworfen worn, der dabei eine Stäbilisierung des Kredits # Interesse der Aufrechterhaltung der Wäh#ngsparitäten sofort im Interesse der Vergung anormaler Schwankungen in der Kauf#it des Goldes als außerordentlich wünschensbezeichnet hatte. Bei den bevorstehenden ratungen sollen zunächst das Arbeits##gramm und die Methoden für die Prüfung ### kaufkraft des Goldes aufgestellt werden. r Ausschuß besteht aus fünf Mitgliedern des ###nzkomitees und fünf besonderen Sachver#digen von internationalem Ruf, darunter früheren Vizepräsidenten der Reichsbank, #ufmann, Professor Gustav Cassel und Regi#0 Mand. Der zweite Ausschuß steht unter # Vorsitz von Graf Bernstorff und ist mit der Parbeitung eines Abkommensentwurfs über # kontrolle der Herstellung von Waffen, Muund Kriegsgerät beschäftigt, worüber #lerbundsrat und Bundesversammlung einen Picht erwarten. Eine neue litauische Note an den Völkerbund WTB. Kowno, 24. Aug. Ministerpräsident Woldemaras hat eine neue Note an den Generalsekretär des Völkerbundes gerichtet, als Antwort auf die Gegenerklärungen der polnischen Regierung zu der ersten litauischen Note vom 11. Juli, die, wie erinnerlich, durch den Generalsekretär des Völkerbundes der polnischen Regierung seiner Zeit zur Stellungnahme zugeleitet wurde. In der litauischen Note, die elf Schreibmaschinenseiten umfaßt, werden einleitend noch einmal die Anklagen zusammengefaßt, die Litauen in der ersten Note gegen die polnische Regierung erhoben hat. Der Note ist eine Liste beigefügt, in der eine Anzahl neuer Grenzzwischenfälle aufgezählt sind. Heldengedenkfeier am Tannenberg= Nationaldenkmal Hohenstein(Ostpreußen), 25. Aug. Aus Anlaß des 15. Jahrestages der Schlacht von Tannenberg fand heute am Tannenberg=Nationaldenkmal eine Gedenkfeier statt, bei der 60 Gedenktafeln enthüllt wurden, die von westpreußischen und ostpreußischen Regimentsvereinen den in der Schlacht bei Tannenberg gefallenen Helden gewidmet worden sind. Im Namen des Tannenberg=Denkmal=Vereins begrüßte Generalmajor Kahns die Erschienenen. Nach weiteren Ansprachen des Wehrkreispfarrers Müller=Königsberg und des Standortpfarrers Poschmann ergriff Generalfeldmarschall von Mackensen das Wort. Er wies darauf hin, daß es nur die restlose Hingabe an das Vaterland gewesen, sei, mit der es sich die ehemalige Armee zur Aufgabe gemacht hätte, die Ehre des Vaterlandes zu verteidigen. Den Gefallenen gebühre Dank und Ehre, denn sie seien für das Vaterland gestorben. Nur im Vertrauen auf Deutschlands Wiederaufstieg könnten wir wieder einig sein. Nach einem Weihegebet erfolgte sodann die Enthüllung der Gedenktafeln und die Kranzniederlegung durch die Vertreter der Behörden und Vereine, während die Kapelle das Lied vom guten Kameraden spielte. Ein Vortrag des Sängergaues „Tannenberg“ und der gemeinsame Gesang des Liedes„O Deutschland hoch in Ehren!" beschlossen die Feier. Nationalsozialistische Uniform verboten WTB. Koblenz, 24. Aug. Durch Beschluß vom 22. Mai 1929 hatte die Interalliierte Rheinlandkommission die Verwendung und Beförderung von Uniformen und Ausrüstungsstücken durch die Mitglieder der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei für die britische Zone verboten. Am 16. Juni dehnte sie dieses Verbot auf die französische Zone aus. Unter dem 13. August 1929 hat die Oberkommission dieses Verbot nunmehr auch auf die belgische Zone erstreckt. Infolgedessen ist die Verwendung und die Beförderung von Uniformen und Ausrüstungsstücken durch die Mitglieder der Ortsgruppen der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei von jetzt ab im gesamten besetzten Gebiet verboten. Sicherheitsmaßnahmen gegen Schlagwetterkatastrophen Im Preußischen Landtag hat die Deutsche Volkspartei eine Kleine Anfrage eingebracht, in der unter Bezugnahme auf die Waldenburger Schlagwetterkatastrophe die Einführung besserer Sicherheitsapparate verlangt wird. In der Anfrage wird auf Presse=Mitteilungen hingewiesen des Inhaltes, daß der Erfinder eines solchen Sicherheitsapparates, ein Ingenieur Nellissenz aus Bielefeld, durch allerlei unlautere Manöver von industrieller Seite, aber auch von Regierungsstellen, in der Verwertung seiner Erfindung gehindert worden sei. Die Staats, regierung wird ersucht, Nachforschungen anzustellen und eventuell dafür zu sorgen, daß diese wichtige Erfindung zur Sicherung des Lebens der Bergleute und zur Verhinderung weiterer Katastrophen nutzbar gemacht und dem Erfinder die ihm gebührende Rechtfertigung verschafft wird. Internationale protestantische Kredithilfe Die europäische Konferenz für kirchliche Hilfswerke faßte am Freitag einen Beschluß, um Kirchen und kirchlichen Liebeswerken, die sich in finanzieller Bedrängnis befinden, durch Beschaffung von Darlehen zu mäßigem Zinsfuß zu Hilfe zu kommen. Die Erfahrung der Zentralstelle für zwischenkirchliche Hilfe hat gezeigt, daß für die vielfach unter den Nachwehen des Krieges leidenden gemeinnützigen Anstalten und Einrichtungen der übliche Zinsfuß von 12 und mehr vom Hundert nicht tragbar ist. Veranlaßt von dieser Zentralstelle hat ein Ausschuß schweizerischer Bankfachleute einen eingehenden Plan für eine internationale protestantische Kreditgenossenschaft ausgearbeitet. Faszistische Maßregelung eines Jesuitenpaters Das„Neue Wiener Tagblatt“ meldet aus Rom: Großes Aufsehen erregt in kirchlichen Kreisen die Suspendierung des Jesuitenpaters Roß von der Redaktion der von ihm seit 25 Jahren geleiteten offiziellen Zeitschrift„Der Jesuitenorden". Roß hat aus seiner Feindschaft gegen den Faszismus niemals ein Hehl gemacht. In letzter Zeit hat er scharf gegen die Versöhnung des Papstes mit der italienischen Regierung polemisiert. In einem seiner letzten Artikel verglich er Mussolini mit Napoleon und prophezeite ihm dasselbe Schicksal. Das war offenbar den Faszisten zu viel, und der Vatikan sah sich veranlaßt, dem Pater zu empfehlen, einen längeren Urlaub in Spanien zu verbringen. Interessant ist jedoch, daß Pater Roß vom Papst in einer Abschiedsaudienz empfangen wurde und daß der Papst ihm hierbei eine goldene Medaille überreichte. Die Kulastrophe von Ursache der Entgleisung war zu schnelles Durchfahren einer Weiche Der Aachener nach Buir Wie wir erfahren, ging der erste Hilfszug von Aachen zur Unglücksstelle um.58 Uhr ab. Erst um 8,46 Uhr hatte die Hauptbahnhofsverwaltung in Aachen Nachricht von dem Unglück erhalten. Also innerhalb zwölf Minuten war der Zug bereitgestellt. Er bestand aus drei Wagen: dem Arztwagen, dem Gerätewagen, der das vollständige Material zum Aufbrechen der Schienen, Wagen, die Schweißapparate usw. enthält, und dem Mannschaftswagen. Die Aerzte, die so schnell nicht zur Stelle sein konnten, fuhren mit einem Nachzuge um 9,17 Uhr ab Aachen. Als Bahnärzte fuhren Dr. Schlösser und Sanitätsrat Dr. Kranz zur Unfallstelle. Regierungspräsident Stieler begab sich sofort, nachdem ihm das Unglück gemeldet worden war, zur Unglücksstätte. An Hilfsmannschaften fuhren aus Aachen ungefähr 15 mit, die durch Dürener Mannschaften auf rund 60 ergänzt wurden. Der erste Hilfszug langte ungefähr 50 Minuten nach der Abfahrt an der Unfallstelle an. Die Aufräumungsarbeiten sind heute noch nicht beendet. Wie uns mitgeteilt wurde, wird der Personenzugverkehr durch Umsteigen aufrechterhalten. Die Eil= und Schnellzüge werden über Düren—Euskirchen—Kalscheuren und umgekehrt umgeleitet. Die dadurch eintretende Verspätung beträgt 50—60 Minuten. Wir haben uns bei den Angehörigen des Herrn Jellineck, der bei dem Eisenbahnunglück als leicht verletzt gemeldet wurde, nach dessen Befinden erkundigt. Wie wir erfuhren, hat Herr Jellineck seine am Sonntag angetretene Reise fortgesetzt. Es scheint also glücklicherweise, daß die Verletzung nur ganz leicht ist. * Der Bericht eines Augenzeugen wl. Düren, 26. Aug. Ein Augenzeuge, der zurzeit des Unglücks am Flurfenster gestanden hat, erzählt, ihm sei die sich stets steigernde Geschwindigkeit des Zuges aufgefallen. Plötzlich habe sich der Wagen nach der einen Seite gelegt. Darauf drückte der Mann das Fenster ein und sah wie die Lokomotive zur Seite rutschte. Er sprang auf das Dach. Aus der Maschine schlugen hohe Flammen. Ueberall hörte man Frauenstimmen schreien und Männer stöhnen. Er kletterte durch einen Wagen durch und half mit den anderen Passagieren die Verwundeten bergen. Sie wurden in der Nähe auf ein Stoppelfeld gebracht, wo man aus den umherstehenden Garben Lager herrichtete. Ein Mann bat ihn, bei ihm zu bleiben. Es war der Deutschamerikaner Max Hermann, der von Newvork kam und zu seinem Bruder nach Köln wollte. Dieser ist inzwischen auf dem Transport nach Düren gestorben. Der Augenzeuge war leicht verletzt und ließ sich dann, als genügend Hilfe zur Stelle war, nach Hause bringen. Eine amtliche Darstellung w. Köln, 26. August.(Drahtbericht.) Ueber das Eisenbahnunglück bei Buir wird folgende amtliche Meldung ausgegeben: D 23 sollte als erster Zug am 25. August im Bahnhof Buir wegen Brückenumbaues in Buir=Soindorf in das Ueberholungsgleis geleitet werden. Bei der Ablenkung fand die Entgleisung statt: Lokomotive, dahinter Post= sowie Packwagen und fünf=Zugwagen stürzten um und wurden teilweise ineinandergeschoben. Hierbei wurden der Packmeister, die Dienstfrau und zwölf Reisende getötet. In Krankenhäusern befinden sich 21 Verletzte, darunter der Lokomotivführer und Zugführer. Aerztliche Hilfe war sofort in reichlichem Maße zur Stelle, ebenso Samariter und Hilfsmannschaften. Die Alarmierung und Heranführung der Hilfszüge von Düren, Köln=Deutzerfeld, Köln=Betriebsbahnhof und Aachen erfolgte in der vorgeschriebenen Zeit. Die Ursache der Entgleisung ist zu schnelles Durchfahren der Ablenkungsweiche in Buir. Dies ist mutmaßlich in erster Linie auf mangelhafte Verständigung des Lokomotivpersonals zurückzuführen. Die Untersuchung ist im Gange. Das beteiligte Personal war nicht übermüdet. Die Aufräumungsarbeiten sind sehr schwierig. Eingleisiger Betrieb wird voraussichtlich im Laufe des 27. August wieder ausgenommen. Bis dahin wird der durchgehende Verkehr durch Umleitung, Lokalverkehr durch Pendelzüge und durch Postautobusse zwischen Düren und Buir aufrechterhalten. Eisenbahnamtliche Berichtigungen und Ergänzungen w. Köln, 26. August.(Drahtbericht.) Nach Mitteilung der Reichsbahndirektion Köln wurde der Reisende Lucian Brugnot bei dem gestrigen Eisenbahnunglück nicht— wie gestern gemeldet— getötet, sondern schwer verletzt. Noch nicht identifiziert ist eine Frau, die als Leiche geborgen wurde. Die Namen der heute aus den Trümmern geborgenen vier Toten sind: Oelzielski, von den polnischen Staatsbahnen in Warschau, Mooris Gishine, Wollreisender aus London West 1, Ducheß Street Nr. 9, Arthur Meyer, Kaufmann aus Berlin=Schöneberg, Berchtesgadener Straße Nr. 35, Irma Sauvant aus Berlin. Noch ein Toter Auch der schwerverletzte Lokomotivführer Nordhaus ist im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Zu schnelles Fahren die Ursache der Katastrophe w. Berlin, 26. August.(Drahtbericht.) Zu der =Zug=Katastrophe bei Buir erfahren wir von unterrichteter Seite:„Die bisherigen Ermittelungen der von der Reichsbahnhauptverwaltung und dem Reichsverkehrsministerium an die Unglücksstelle entsandten Untersuchungskommission hat ergeben, daß als Ursache der Katastrophe zu schnelles Fahren des Zuges anzusehen ist. An der Unfallstelle werden Umbauarbeiten vorgenommen, sodaß die Züge auf das Gegengleis umgeleitet werden müssen. Wie üblich, war dem Zugführer und dem Lokomotivführer auf dem Bahnhof Düren von dem Fahrdienstleiter ein sogenannter Vorsichtsbefehl gegen Quittung ausgehändigt worden, in dem auf die Umleitung des Zuges an der Baustelle hingewiesen worden ist. Außerdem war auch ein besonderes Ueberholungssignal aufgestellt worden, das auf eine zu passierende Weiche hinwies. Der Lokomotivführer hatte mit einer neuen Lokomotive in Aachen den Zug übernommen, war also erst ungefähr zwei Stunden im Dienst. id ind machen Wricmarter! haben trauen Gug Das Get n. al die denen ihn der frühstückte er Die Rotinsonade einer schönen Frau Roman von Margarete v. Oertzen-Fünfgeld Serechtlich geschützt dem LIf. Bur. M. Lincke, Dresden (Nachdruck verboten.) #Us die kleinen Wagen mit den Kotillon=hereingefahren wurden und die erwarElsvolle Erregung des Kotillons alle ergriff, ##hkte unter den Blumen. Er kam mit ga mend roten Nelke zurück. ist mein Abschied. Bis zum Schluß Ei bleiben und Sie in Ihr Hotel zu bringen, esich mir aus vielen Gründen versagen. Ich] #naitz pigen in aller Frühe die Hauptstadt neiß nicht, wann wir uns wiedersehen. Veelleicht niemals,“ sagte Aase und hing an bch 6a heugte sich kurz und ging. #“ sah nicht mehr das Lächeln, das flüchtig ##ine Mundwinkel spielte— otillon tobte um sie herum, der Blumenhernm rt sie schrecklich an die Totenkränze Solaker, Löckchen hingen als Strähne und rot waren alle Gesichter, ein #r Grad von Auflösung machte sich bemerk#t krg, sollte es nie kommen,“ dachte Aase, dien batnung. Der König und die K 6 garren sich längst zurückgezogen. Frau er suchte mit den Augen die stellverbastgeberin, Frau Brahe, um sich endgültig von dem Hofleben zu verabschieden. Ein Becher, an dem sie nur genippt hatte— um ihn für alle Zeiten aus der Hand zu geben. Doch da geschah es, daß die Hofdame sie geflissentlich übersah. Auch war sie umringt von knixender Jugend. In diesem kritischen Moment tauchte der Kammerherr auf wie aus der Versenkung. Er flüsterte ihr ein paar Worte zu. „Ich habe Ihren Wagen heimgeschickt. Ich muß mit Ihnen sprechen. Bitte erwarten Sie mich in der Vorhalle. Ich bitte um die Ehre, Sie in meiner Equipage nach Hause bringen zu dürfen.“ „Sie wohnen doch im Schloß,“ entgegnete Aase mit leichter Abwehr. „Nicht diese Nacht. Ich bin dienstfrei bis morgen mittag um eins. Verzeihung, die Pflicht ruft— in zehn Minuten also in der Vorhalle—“ Was blieb ihr übrig, als nach seinem Willen zu tun, da er ihren Wagen fortgeschickt. Diese Art, über sie zu verfügen, ließ ihr Blut sieden. Man hüllte sie in ihren Pelz, der fast zu reich, zu kostbar war für ihre Zartheit. Raben und Tauben, bis zur Unkenntlichkeit vermummt, drängten sich auf den Treppen. Die Winternacht war eisig, der Nordwind fuhr durch die Wipfel des Parkes und pfiff den Heimkehrenden einen gellenden Zapfenstreich. „Der Wagen des Herrn Kammerherrn Roustad!“ meldete mit Kommandostimme der Lakai vom Tordienst. In Pelz und Glanzhut stand Roustad neben Aafe „Darf ich bitten?“ „Ein vornehmes Paar,“ sagte hinter ihnen eing Aste Game eine alte Dame...... kam es mit lüsternem „Das ist doch die Eifer zurück. — Sie hörten nichts mehr, der Wagenschlag fiel zu, die Pferdehuse donnerten auf der Rampe und die Räder quälten sich durch den Schnee der Parkwege bis auf den Drammensveien hinaus, wo die Straße hartgefroren war wie Eisen. Aase würdigte den schweigend neben ihr Sitzenden keines Wortes. Nur schien ihr, als ob sie schon längst angekommen sein müßten. Aber statt der Häuser— Bäume. Kein Hotel. Verschneite Gärten— und das Brausen des Meeres klang deutlich herüber. Endlich brach Roustad das Schweigen. „Es ist eine herrliche Nacht.“ Ich habe mir erlaubt, einen kleinen Umweg anzuordnen. Trotz der Gefahr, Ihren Unwillen zu erregen,— aber da Sie mich ständig abweisen, und meine Besuche nicht empfangen, griff ich zu diesem Gewaltmittel. Ich habe die Pflicht, Sie über etwas— nein, über jemand aufzuklären.“ Aase hatte die Hand am Wagenschlag. „Sie wählen hierzu eine sonderbare Stunde, Herr Kammerherr." Er beugte sich tiefer über sie, und im Schein des grünlich flimmernden Wintermondes sah sie seine Blässe, die nervöse Ueberreizung in seinem sonst so beherrschten Gesicht. „Mißdeuten Sie nicht meine Beweggründe,“ beschwor Roustad sie in einem Tone, der ihr fremd war,„meine Aufgabe ist eine sehr peinliche, sie bringt mich sogar in Konflikt mit meinen eigentlichen Begriffen von— sagen wir— gesellschaftlicher Ehre. Sie zwingt mich, heimlich zu warnen, wo doch die Umstände mich hindern, es in aller Oeffentlichkeit zu tun.“ Aase horchte auf. Sie zog ihren Pelz fester um sich. Jedes einzelne Härchen des kostbaren Tierfelles schien mit Elektrizität geladen.### „Heimliche Warnungen sind wertlos.“ „Mag sein. Vielleicht sogar auch— würdelos. Ich nehme das Odium auf mich, weil Ihre Ruhe, Ihr— Glück mir lieber sind, als... „Bitte, kommen Sie zur Sache.“ Aases kleiner Fuß in den hohen Pelzstiefeln stampfte mehrmals heftig auf. „Abenteurer gibt es, doppelt gefährlich, weil es noch nie einem Menschen gelungen ist, sie eigentlich zu entlarven. Deren Leben, von dunklen Gerüchten umschwebt, sich außerhalb des Ringes abgespielt, den Geburt, Ueberlieferung, Erziehung, kurz, unsere sogenannte Welt um das Dasein eines Staatsbürgers ziehen. Solche Leute machen sich ihre eigenen Gesetze; sie haben ihre eigenen Begriffe von Ehre, von Menschenrechten, von Rücksichten, die sie dem andern Sterblichen schuldig sind. Sie bilden die größte Gefahr für alle jene, die selbst nur zu gern jeden Zwang abstreifen und in der ursprünglichen Natur ihren einzigen Gott finden. Ein solcher Mensch, eine blendende Persönlichkeit, dem keine böse Tat nachzuweisen ist, und an dessen Fersen sich dennoch Unheil heftet, ist— Graf Lyk Lykke.“ Aase rührte sich nicht. Er wußte nicht, was in ihr vorging,— da war das Zollhaus, wo nach seinem Befehl der Kutscher zu wenden hatte.— „Ich will Sie nicht mit dem endlosen Quatsch langweilen, der sich seit Jahren dieses Mannes bemächtigt hat,“ fuhr Roustad gequält fort, als gälte es nicht, anzuklagen, sondern sich selbst zu entschuldigen.„Seine Anfänge liegen Jahre zurück. Er war ein Junge voll Rasse und Feuer, vermochte sich aber in nichts zu fügen. Sein Schulweg war eine Kette von Konflikten, er hatte nie Ordre parieren gelernt, schlug über die Stränge wie ein wilder Gaul, den man frisch eingefangen hat. Er war Student, Soldat und wer weiß, was alles noch, er verhöhnte die Vorgesetzten und, da er die Eltern früh verlor, wurde er bald Herr über ein großes Vermögen. Von da ab gab es für ihn keine Vorgesetzten mehr und, nachdem er ein paar aufwieglerische Reden gehalten, schloß er sich einer Nordpolexpedition an. Dieser soll er wertvolle Dienste geleistet haben, überwarf sich aber mit dem Führer. Nun gab es tolle Jagden im Gebirge, dann wollte er den Zaren absetzen, verschwand auf Jahre, kam wieder, spielte eine Rolle in der Gesellschaft und— das Merkwürdigste— hörte nie auf, der Liebling des Königs zu sein, der so etwas wie einen verlorenen Sohn in ihm sah. Zur großen Erleichterung der Vernünftigen und Wohlgesinnten ist er nun über fünf Jahre fortgewesen; was er in dieser Zeit getrieben, entzieht sich der Kenntnis der Zeitgenossen: Ich bedaure, erwähnen zu müssen, daß ein bekannter Sportsmann unseres engeren Kreises ihn in einem sehr berüchtigten Viertel von Singapore angetroffen haben will. Dort trug er sich indisch; und er hat in der Tat etwas Exotisches angenommen. Es gibt nichts, worüber er sich nicht lustig machte; sein beizender Spott verschonte niemand, machte nicht einmal vor der eigenen Person halt. Unsere verwöhnten Damen behandelte er wie minderwertige Wesen, Köpfe ohne Intelligenz und Kleiderträger ohne Herz. Und jedesmal, wenn er zurückkam, umschwebte ihn diese gewisse Atmosphäre von Abenteuer, von Geheimnis und mühsam verhaltener Lebensgier in verstärktem Maße. Sie sehen in ihm den Typ des gräflichen Abenteurers, der den Abenteurer, welcher den Grafen spielt, aus dem Felde schlägt. Ich bin zu Ende.“ Wortietzung folgt! Nachener Börsen=Courier Hamdel Kölner Wertpapierbörse Kurse der Berliner Börse Hansa Dampfschiff 158 Norddeutsch. Lloyd 111.50, Allg. Elektriz=Gef. 19825, Bayer. Wozgrerg;# I. P. Bemberg 305, Bergmann Eler.;„—4. Maschinenbau—, Buderus Eisenw. 74,75, Charlottenb. Wasser 106,75, Compania Hispano 435.25, Contin. Caoutchouc 167,375, Daimler=Benz 51.00, Dessauer Gas 191,50, Deutsche Erdöl 112,29, Soskeun=Wert, 48, Donamit k. Robe..102), Unser TGinsoh deg wekenropzlsgen, e heriche Eiektriso gte= Lzie 143,S ch Farbenindustrie 218. gebietes. Die Lustbewegung ist. loka, gan geränBerlin August 23. 26 23. 26. Boln. Ananst 123. 26. 93. 26. Feldmühle Povier 133,Ferlieg...vesegtrw= Antern. Ge esentzgo, Setzichmide 2350 Hamburger Elektr. Reichs= und Staatsanleihen Ablösungsschuld mit Auslos.= recht Ablösungsschuld ohne Auslos.= recht # 10% Pr. 9750 9 95 75 Ablösungsschld. =Anleibe mit Auslosungsr. —60000 Festverzinsliche Werte Wbis.=Prleize 5210 52 6% oln. Stadt. die Reichsaul. 105 50 0 00 210.50, Th. Golbschmibt###, Jumburger 141,25, Harpener Bergbau 148. Hoesch Eisen 9750 9450 84150 Schantung Baltim. Obio Eisenbahn= und Schiffahrtsaktien Hambg.= Kanada Hambg.=Am. amerika=D. 166 Hans.=Dampf.##25 Nordd. Lloyd 140 Ver. Elbeschiff 23 Fardenbonds Barmer Bankd. Berg. Märkische Industrie Berliner Daudelsgesellsch. Darmstädter Nationalbank Deutsche Bank Ilol=Nom=H. 271 163 50 150 Bankaktien 0 127 Kaliw. Aschersteben WZöhn.eutesiener Bowp. 13030, 272 164 150 Reichsbas! Kommeriban! (Dresdener Han! Mitteldeutsche Trebttban! Rb. Bauernbk. Rbein.=Westfal. Bod.=Kredtbk. Rbein.=Westfäl. Kreditbank 132 133 123(122 Ludw. Loewe 19950, Mannesmannröhres. 1 Mansfelder Bergbau 137, Maschinenbau=. g mungen 54.50, Metallb. u. Metallurs, 5% Porod, Stahl 128.50, National. Automob. 25.50, Wollk. 13850, Oberschl. Eis=Bed, Pg, g65g, Of. Kokswerke 104.75, Orenstein u. Koppet gan 373.50, werke 230, Phönix Bergbau 108, PolyPhr, g..15 “ in Braunk. u. B. 283.25, Rhein. Eltaniz#cät Stahlwerke 124.625, Whegzerzwelf, v 184 156 25 111 75 24 25 Versicherungsaktien Bankaktien Bankel. Werte 150 25 Bank f. Brau 155 75 Sschnch Com.=u. Pr.=B177 Darmst. Bank 272 Deutsche Bank 164 150 150 64 299 875 135 122 Neeum.Hagen 0 Adlerwerke 46 75 Alexanderw. 41 50 Allg. El.=Ges 192.50 Augsb.=Nrnb. 83 Bamag Meg. 0 Basalt.=G. 45 Bemberg.F. 308 Berger Tiefb. 367 BergmannEl. 222 75 Berl.=Karls= ruher Ind. Berl. Masch. Braunkoblen und Brikett 162 50 Bremer Bulk. 111 Buderus Eis. 73 875 Busch=Lüdsch. 0 Busch=Wagg. 0 Bilk=Gulden 58 Calmon Asb.] 26 Charl. Wasser 106 Cdem. Heoden] 75 74 0 4675 41 50 198 50 83 50 0 4550 307 369 50 224 50 81 75 50 Abem. Gelskr. 61 50 163 25 51 50 Edem. Albert Continentale Caoutchouc Daiml. Motor Dtsch.=Atlant. Lelegraph. Dessauer Gas Dtsche. Erdöl Deutsche Kab. 71 Dtsche. Masch 0 Otsch. Spiegel 85 Dsch. Eisenbd. 72 370 Dortm Aktb. 230 Dortm. Ritter brauerei A. G 294125 Dortm.Union 249 50 Dür. Metallw. 161 60 50 165 875 51 Dürkoppwerk 2450 2450 Don. A. Nobel 102 875 102 25 El. Lieferung 164 167 205 50 196 Elektr. Licht und Kraft Eschw. Braw. Essen. Steinkodlen Fablberg=List Farbenindstr. 217 Felten u. Guil. 139 Friedrichsh. Gebbard Co. Gebb. u. Kön. Gelsenkirchen Bergwerk Girmes u. Co. 226 Gladd. Wolle 146 Goedb. Gebr. Goldschmidt 7275 Guans=Werk. 53 Dacketbal Dr. 92 375 Hammers. Sp. 130 Hann. M. Eg 0 Harv. Berab. 148 Hartmann M. 0 Otlgers Verzk Industrieaktien. Krauß u. Co. 4975 Kronpr. Met. 50 Labmeveru. C 170 25 Laurabütte 66875 Leopoldsar. 65 50 Lindes Eism. 158 Loewe u. Co. 195 Lorenz 160 Magdeb. Bw. 63 Mannesmr. 116 Mansf. Vrod. 135 Maschl Untu. 53 75 Maximilbütt 0 M. W. Linden 130 125 Metallb. Frkf. 122 50 Motor. Deutz 6975 Mülb. Bergw. 104 50 Nat. Automb. 26 25 Niederl. Kobl. 141 Nordd. Woll. 135 25 125 Oberschl.=B 84 105 50 Obschl. Koks 104 125 74[Orenst..Kop. 87625 74 1Ostwerke 22750 Phönix Brab. Böge Elektr.## 25 Rasauin Ibw Reisbolz Pap 0 Rb. Braunk. 283 Rb. Chamotte und Dinasw. 5975 Rb. Elektrizit. W. Mannh. 14950 Rb. Spiegelgl 140 Rhein. Stabl 122 R. W..=W. Rbein. Kalkw. Rbein.=Westf. Sprengstoff Niebeck Mont. Roddergr. Br. Rositzer Zuck. Rütgerswerk Sachsen werke Salzdetfurth Kali Sarotti Cbo Schering Schles. Zink Schles. Prior Schött, Herm. Schubert SIz. Schuckert u. C. Schultb.= Patzenb. Br. Siemens Gl. Siemens u. H. Stett. Cham. Stöhr Karn. Stolba. Zinkbütte Thörls V. Oel 4975 0 17025 65 75 65 50 158 25 198 159 50 63 118 50 134 50 54125 174 75 129 123 68.50 103 50 26 875 141 137 75 84 104 25 88 230 108 39 25 8725 0 282 Nlach.=Müuch. 3 Aach. Rückvers. Agridvina=V. Allianz=Versich. Allianz Stuttg. Colonia Feuer " F. kleine " Rückvers. „ Rückv. gr. Gladb. Feuer Kölner Dageld. Kölner Llovd Köln. Rückv. gr. Kölner Nückv.kl. Leidziger Feuer Leipzig. Feuer! junge Leipz. Feuer 11 alte 0 Leipz. Feuer 1 junge Leipz. Feuer 1I Leipz. Feuer III junge Magdeb. FeuerVersicherung Magded. RückVersicherg.! Magdeb. RückVersichere. 1I Minerva Rb.=W. Llovd Schles. Feuervf. Stett. National Union, HagelVersicherung Vaterl. u. Rben. Viktoria Allg. Rhein. 150.50, Rhein. Elektr. 235,75, A. Riebeck=Montan—. Rüt80.75, Salzdetfurt Kali 385, Schles. El. u. 176,50, Schles. Portland=Zement 189.50, u. Salzer 282, Schuckert u. Co. 223, Patzenh. 291, Siemens u. Halske 375.25, Svenska Akt. 397, Thür. Gas Leipzig 136,875, Leonhard Tietz 204.50, Transradio 145, Ver, Stahlwerke 118,625, Westeregeln Alkali 230.75, Zellstoff=Waldhek Otavi Minen u. Eisen 64, Ver. Glanzs. 98975 Elder Kölner Börsenbericht Auch hier Belebung durch günstige Nachrichten aus dem Haag dkf. Köln, 26. August.(Drahtbericht.) Zum Wochenbeginn eröffnete die Börse in ruhiger aber Wetterbericht vom 26. August ev. Die Vewöltungsabnahme bat weitere derlich. Dte Vewo=pengachzr wge„Bot und Sie Tiesstemperaturen sanken bis auf 8 Grad. Die se strichweise Regenfälle hervorrust. In den benbetragen 10—14 Grad. Niederschläge sind nicht wärme. Nachener Bürgerbräu eingenommen. Hier statta namens der Gäste der Kolonnenarzt Sanitätzta Dr. L. in herzlichen Worten den Dank ab für u. freundliche und interessante Führung und fan### Worte höchster Anerkennung für die reichen die Aachen in seinen Mauern berge und die ei beredtes Zeugnis ablegten für Aachens ruhmpol. Vergangenheit. Sein Hoch galt der Aachener lonne. Nach dem Essen besichtigte man unFührung von Dir. Schweitzer und Frl. Neumam die Kur= und Badeanlagen des Quellenhofes.## bei den Besuchern uneingeschränkte Anerkennung fanden. Der Besichtigung schloß sich eine fahrt über den Lousberg und durch den NachenStadtwald an, bei den Gästen ebenfalls ange nehme Eindrücke hinterließ. Nach kurzer Besichz, gung des Waldstadions und einer Kafferast au Siegel wurde gegen 7 Uhr die Heimfahrt angenun Wetter in Bädern und Kurorten vom 26. August Nordseeküste: Wilhelmshaven 14 heiter, Helgoid 15 wolkig, Borkum 16 wolkig, Westerland 14 Swinemünde land Östseküste: Saßnitz 15 heiter, 14 wolkig, Kolberg 15 Regen, Travemünde 14 heiter, Ostscebad Cranz 17 Regen. Schlesien: Flinsberg 14 wolkig, Krumhübel 14 wolkig, Schreiberhau 14 heiter, Bad Reinerz 15 wolkig, Bad Landeck 16 wolkig. Westfälische Bäder und Kurorte: Bad Oyhausen 12 heiter, Salzuflen 16 heiter, Bad Pyrmont 9 volig, Köln 13 Rebel, Koblenz 13 der Umgegend j. Brachelen, 25. Aug. Hier ereignete sich en## schweres Radfahrunglück; ein Korbmacher stunn so unglücklich mit seinem Fahrrad, daß er sich einen doppelten Schädelbruch zuzog. Der Verunglüch, der an der gefährlichen Kurve des Lindern—Rande, rather Weges an der Unterdorfschule wahrscheinlig die Herrschaft über das Fahrrad verloren ha## schlug mit dem Kopf gegen die Umfassungsmaun des Schulhofes. Ein sofort hinzugezogener Au## ordnete die Ueberführung in das Linnicher##### kenhaus an. Dort ist der Verunglückte, der Ba# von drei unmündigen Kindern ist, ohne das B# wußtsein wiedererlangt zu haben, seinen schweree Verletzungen erlegen. Adler=Brauerei Adler=Kohle Alexanderwerk Industrieaktien Ariend. Sprud. 130 Basalt Bielefeld, mech. Weberei Bonner Bergw. Buderus Brannk.=Zuk. Dahlbusch 44 Vorz.=Akt. 155 Dolorit Basalt Deutsch=Atlant. Telegr. Deutsche Erdöl Ver. Stablwerke Deutsche Masch. Deutsche Reichsbahn bez. Düsseld. Masch. Donamit Robel Eschweil. Bergwerk Farbenindustr. Felten≈ Suill. 40 198 217 138 Vortl. Zem. Hdb Kabel Rbevdt Klöcknerwerke Kölner Gummi Köln=Neuess. B. Laurabütte Mand Piano Mannesm. Röb. Motorenf. Deutz Bbönir Beroh, Rasquin, Farb. Ravensb. Spin. festerer Haltung, Stimulierend wirkten die Gün] Worfchgg. Zeuenahr 12 trüb, Trier 12 Nebel, Bad stigen Nachrichten aus dem Haag. Die Spekulation Revet, Bao-., ter, Friedrichshaven 17 bedeckt. 0 111 50 117 75 0 59 75 Gelsenk. Bergw. 136 294 247 156 208 50 198 233 25 110 50 13950 141 875 83 125 82 50 21750 14025 136125 137 50 Gerresb.Glas 112 114 Ges. f. el. Unt. 208 125 208 25 226 150 218 50 219 50 0 133 860 45 50 81 75 108 150 138 124 25 235 111 0 134 25 860 45 81 10625 Gladbach Wolle Hammersen Havag Harkort Eis.=Br. " Prior Harven. Bergb. Hilgers Verzink. Hösch Eisen Houbenwerk Rhein. Braunk. 279 Rhein. Bauges. 20 Rb..=V. f. Zuck. 125 nahm in einigen Werten Deckungen vor. Von Kauheim 14 heile, Friedrichshaven Schwarzwald: Baden=Baden 16 heiter, Wert11350 tanwerten standen Phönix und Vereinigte Stahl= heim 14 Nebel, Freiburg 14 woltig. werke, welche 1% Prozent höher notiert wurden, Bayrische Bäder und Vordergrunde des Interesses. Sonst waren ster, Garm,Hherspgrz s1go geizer, eagr öhe lie eiter im noch Mannesmann um 3½, Rhein. Braunkohler, um Tegernsee 14 heiter. 118 29 2½ und Klöckner um 1½ Prozent gesteigert. FarHubert. Braunk. 126 50 126 50 Kalker Brauere 121(121 Verkehrsaktien Rheinstabl Rb. Spiegelglas Rd. Wasserwerk Rd.=W. Spreng. Roddergrube Schalk. Glas Sp. Schoeller=Eit. Schuckert Elek. Sichel, Julius Stadtb. Hütte Stollwerk Tietz. Leonb. van d. Zoven Biers. Spinn. 35 Wegelin=Ruß 115 Westd. Handges.! 0 .DrabtHamm 86 Wittener Guß 0 Zellst. Waldbofl 0 Gewerksch. Sleb. 189 Verein. Mosaik und Wandpl. 137 ben wurden noch 1¾ Prozent höher bezahlt. Am Elektromarkt gingen Felten und Guilleaume zu 139¾ um. Schuckert notierten 1¼ Prozent höher. Banken waren fast unverändert und geschäftslos. Im Verlaufe war die Tendenz bei stillem Geschäft weiter freundlich. Der Kassamarkt hatte gut gehaltene Kurse. Eine Ausnahme bildeten Wegelin Ruß, die 3½ Prozent verloren. Versicherungen waren umsatzlos. Die Börse schloß sehr still. Allgemein ist eine Besserung der Witterung eingetreten. In Bayern, im Rheingebiet auch zum Teil im Schwarzwald herrscht allgemein stärker aufgeheiterte Witterung. An der Ostsee fällt ganz vereinzelt etwas Regen. Die Temperaturen der Jahreszeit entsprechend. j. Venrath, 25. Aug. Der 22 Jahre alte Jose Hermanns aus Venrath zog sich beim Fußballspiell eine Knochenverletzung zu. Es traten schon ba## heftige Schmerzen ein, die eine Ueberführung in### Krankenhaus notwendig machten. Hier starb# Verunglückte an den Folgen der Verletzung. Schlingenlegen sind Die Sanitätskolonne vom Roten TzgrPerre er. Ein Jagdhüter aus Nöthen hatte zwei Leu### aus Münstereifel, von denen der eine schon wegnn# Jagdvergehens vorbestraft ist, im Verdacht### Wilddieberei. Am Morgen des 25. Januar beo## achtete er die beiden, als sie den Distrikt Hirnb#### durchschweiften. Im Neuschnee verfolgte er ihm gut sichtbaren Spuren und entdeckte dabei### Drahtschlingen. Er hatte die Leute schon mehrsag verwarnt, wollte sogai diesmal noch von ein Anzeige absehen, da sie arm und erwerbslos war#### Man antwortete ihm mi traf die Reisegeselschaft in großem Personenomnibus über Heerlen kommend hier ein. Sie wurde von dem Vorstandsmitglied der Aachener Sanitätsu. Küln 26 Anaust.(Eig, Drahver) V Spruzt Unter seiner Führung beschigte man den Kre e beng, ben eg s Friähzaich—. ungsal und ie eleaseleune aie ien Bet. Papiere im Freiverkehr 137 —. Braunk. Brikettanl.(,79, Car. Vrttzg, ga#. Chem. Wagner—, Deulig Film—, Deutsche Lastauto—, Elsaß—, Grauwacke—, Hansa Lloyd—, Koll und Spitz—, Köln=Lindenth. Metall=Werke 62., Kölner Hausbesitzer—, Lamberts Sohn Lederwerke Rheindalen—, Parkhotel— Pohlig 112., Rhein. Glashütte 14., Rhein. Volksbank 100., Selve—, Siegwart Glas—. Tiag—. Vema—, Webko—, Wessels Wandplatten 145., Westd. Bau=Union—. Welter Elektr.—. Tendenz: ruhig. hauses sowie die Kleinodienkamnirt mit ven Krönungsinsignien. Dann begaben sich die Besucher zum Münster, wo die Schatzkammer unter Führung von Schatzmeister Crumbach besichtigt wurde, während Rektor Lentz die Führung im Münster selbst übernahm. Das Mittagessen wurde im Restaurant leidigungen strotzte und nannten sein Schreibe einen„Drohbrief". Das war dem Jagdhüter den doch zu viel und erstattete Anzeige. Wegen Jag## vergehens und Beleidigung wurden die beide dann vom Amtsgericht Gemünd zu 70 bezw. Mark Geldstrafe verurteilt. Der Amtsanwalt le### nun Berufung ein: derartige geringe Geldstrafes seien nicht geeignet, dem, überhandnehzmergg,### ben der Schlingenleger, ourch deren sinnlost.##### viel Wild verloren gehe, Einhalt kleine Strafkammer erkannte auf fünf, bezw. dnn Wochen Gefängnis. 381 50 157 321 106 50 116 4250 278 22225 384 158 321 107 116 4250 281 22550 Preuß. Rhein=Dampf. Köln..... 280 Düsseldorfer Dampf 280 422 Wechselmarkt Dzb. Berlin, 26. August. Kurse der ausländischen Zahlungsmittel für drahtliche Auszahlungen: Berliner Metallbörse. dkf. Berlin, 26. August, 10.35 Uhr.(Tel.) Rus aller Weil 291 75 124 75 371 50 80 75 132 Hirsch Kupfer 137 132 Hoesch Eisen Hobenlobe W. 96 75 Holzmann Pb 103 25 3 375 58 50 93 130 34 14975 0 70 134 50 132 875 95 103 143125 92 Thüring. Gas 136 25 HubertusBrk 126 875 126 875 Ilse Bergbau 214 Iülich. Zucker 70 Kaliw. Aschrsl 227 Karlerube 171 Karstadt Rud. 177 50 Klöckner KöblmannStärke Kölner Gas u. Elektrizität Köln=Neuefs. König Wilb. Lörting Gebr 112 85 50 80 12 217 64125 215 125 70 226 172 180 25 114 Tietz, Leonh. Tronsradio 144 50 Tuchf. Aachen 0 Barzin. Pap. 121 V. Cbem. Chrl. 72 Ver. Deutsche Nickelwerke 162 50 Verein. Glanz stoff Elbers. Ver. Stablw. V. St. Zoven Vogtl. Masch. Wandererwrk Warst. Grub. Wegelin Ruß 295 124 50 375 50 84 132 50 age Stockholm, Helsingfors, Italien, Paris, Saoweiz, Spanien, Lissavon, Prag, Ingoslawien, Soptg.,„eier, 1 550 Lr pen Elektrolytkupfer(wirebars) prompt eif Hamburg, Bremen oder Rotterdam für 100 kg RM. 170.75 Zeppelin gelandet 26. August. heiten: Budapest zu 100 Pengö(1 Pengo= Riga(100 Latts) Devsiene Kurse. D Auugult Geld Orie! 143 92 136 625 206 143 106 50 121 71 85 50 7950 12950 217 63 163 50 393 117125 175 78 70 126 50 114 75 Westereg. Alk. 231 W. Dr. Hamm Westf. Kupfer Wicking Prtl. Wickratb Led. Wickül. Küpp. Witt. Gußst. Zeiter Mosch 128 Gellst. Waldb. 232 25 8650 62 130 25 0 243 50 4750 392 75 118 50 175 78 7275 126 50 0 229 8725 64 50 129 75 43 24325 4525 128 25 23 Nen Guinea Kolonialwerte. 524 1 Otavi=Minen Buenos Aires... Kanada Javan Kairo Konstantinopel London New=York Rio de Janeiro Urugnay Amsterdam=Rotterd. Atben Brüssel=Antwerpen Budapest Danzig Helsingfors Italien Jugoslawien Kovenhagen.... Lissabon=Oporte Oelo Paris Prag Raykjawit Riga Schweiz Sofia Spanien...... Stockholm=Gotheb. Tallinn Wien Bukarest .758 .171 .958 20.855 .998 20338 4,195 .497 .106 168.06 .43 58.315 73.17 81,31 1054 21.94 .370 111,66 18.74 111,68 16.42 12.414 91.93 80.60 89.74 .82 61.70 112,36 111,64 59.7 .491 12 .110 .962 2/895 .002 20.378 .203 .499 .114 168.40 5,44 58.435 7331 81.41 10.56 21,98 7,384 111,88 18.78 111.90 16.46 12.434 92.11 80.76 80.90 .038 61/82 112.58 111,86 59.19 2,495 26 A Geld .709 .167 150 2086 .998 20.342 4 0/4% 4,106 168.11 5,.433 58.325 73.17 81.32 10541 21,95 .370 111,69 188 111,70 16.415 12.425 91.93 80.64 80,755 .082 61.70 112,39 111,64 59.09 .491 .463 .146, .962 20.90 .002 20.382 .204 .499 4,114 168.45 .443 58,445 73.31 81.48 10561 21.99 7384 111.91 18/85 111.92 16.455 12.445 92.11 80.80 80.915 .088 61,82 112,61 11186 59.21 .495 der amtlichen Notierungskommission am Schlachtviehmarkte zu Aachen. w. Los Angeles, 26. August.(Drahtbericht.) Das Luftschiff„Graf Zeppelin“ ist um 2,16 Uhr Mas zu Boden gegangen und die Haltetaue, wurden ergriffen. Um.40 Uhr ist das Luftsche#, am Ankermast befestigt worden. Reihe verdächtiger Männer wurde aufgegrissch Ob einer von ihnen für die grauenhafte Tat Frage kommt, steht noch dahin; umfangreiche Na nahmen wurden ergriffen, um den Täter aussih dig zu machen. Neuer Ueberfall auf ein Mädchen in Düsseldorf Auftrieb zu Aachen am 26. Aug. 1929 Marktverlauf bei Großvieh schleppend, Ueberstand: bei Ochsen... Bullen.. Kühe Färsen... Schweine 83 Die Preise sind Marktpreise wogene Tiere und schließen sämtliche Spesen des Handels ab Stall für Fracht=, Markt= und Verkaufskosten, Umsatzsteuer sowie den natürlichen Gewichtsverlust ein, müssen sich also wesentlich über die Stallpreise erheben. Schlachtwertklassen a) Vollfleischige, ausgem. höchsten Schlachtwertes 1. jüngere 2. ältere...... b) Sonstige voufleischige 1. jüngere 2. ältere c) Fleischige d) Gering genährre.. 2) Jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwertes b) Sonstige vollfleischige oder ausGlückliches Ende der dritten Etappe w. Los Angeles, 26. Aug.(Drahtbericht,), 308 erotenug Luftschiff, das Los Angeles bereits um 2, 9 Uhr Schweinen langsam erreicht hatte, hat zunächst die Stadt und den Flugscut hafen passiert und den Weg nach San Pedro einfür nuchtern Ge= geschlagen, das weiter südlich von Los Angeles an der Longbeach, ebenfalls an der Küste des Pazi gelegen ist. Dr. Eckener hat ja bereits der Leitung des Lufthafens mitteilen lassen, daß er erst bei Anbruch des Tages zu landen beavsichtige und der eingeschlagene Kurs läßt errennen, daß er an dieser Absicht festhielt. Jedenfalls hat das Luftschiff genau genommen vereits gestern das seiner dritten Etappe erreicht und damit 16880 Meilen der Strecke seiner Weltreise hinter sich gebracht, während ihm noch 2500 Meilen zu bewältigen bleiben. Preis pro 50 kg Lebendgewicht in Reichsmark. w. Düsseldorf, 26. Aug. Gestern abend ein junges Mädchen von einem Mann, mittags in Neuß kennen gelernt hatte, auf Rheindeich in Richtung Mönchenwerth, weil seine unsittlichen Anträge abgelehnt hatte, zwei Stiche in den Kopf, acht in den Rücken und die Seite schwer verletzt. Als das junge Mädt## um Hilfe rief, ergriff der Mann die Flucht.#### schwer verletzte Mädchen wurde in ein Hospital bracht. Die Polizei nahm mehrere verdächtige sonen fest. 00—00 00—00 00—00 00—00 00—00 90—00 Eintreffen der offiziellen Vertreter zur Begrüßung w. 524 Versicherungsaktien. 63 75 164 gemästete.... c) Fleischige d) Gering genährte 00—00 50 42—45 90—00 Nach=Münch. Jeuerversich. 300(295 Woch Nuckversich. 130 130 80. Schweiz 81. Spanien 81, 81, Wien 85, Bulgarien 81. drf. Berliner Börsenbericht Erfüllte Hoffnungen Berlin, 26. August.(Drahtbericht.) Die Erwartungen des heutigen Vormittagsverkehrs hinsichtlich einer freundlicheren Börsenstimmung sind in Erfüllung gegangen. Mit Recht hatte man auf Brund der leichten Geldverhältnisse und des reichlichen Reportgeldangebotes mit Deckungen gerechnet, die noch durch kleine Kaufaufträge der Provinz am Montanmarkt eine Verstärkung erfuhren. Die Krise bei den Haager Verhandlungen hält man im Moment ebenfalls wieder für überwunden und glaubt an eine befriedigende Regelung. Die ersten Meldungen von dem Beginn der Leipziger Herbstmesse lauteten zwar sehr zurückhaltend, doch waren wohl die Erwartungen von Anfang an nicht allzuhoch geschraubt. Sonst ist an Momenten noch auf günstige internationale Eisenberichte und auf festere Auslandsbörsen(Newyork, Landon und Schweiz) hinzuweisen. Natürlich hielt sich die Spekulation von Neuengagements etwas zurück, um die entstehenden Reportkosten zu sparen, sodaß das Geschäft an den meisten Märkten keine stärkere Belebung erfuhr. Die Kursbesserungen einen guten Eindruck machte. Besonders waren die anfangs gedrückten Papiere gut erholt, aber auch Spezialitäten, wie AEG, Feldmühle, Reichsdank, Julius Berger, Conti Caoutchouc usw., erzielten 3 bis 4prozentige Gewinne. Die Bewegung der AEGAktien brachte man mit der morgen stattfindenden außerordentlichen Generalversammlung in Zusammenhang, zu der die alten Aktien einen Kurs von 200 haben müssen, um den Vorzugsaktien beim Umtausch den Parikurs zu sichern. Anleihen etwas fester, Ausländer geschäftslos, Pfandbriefe nur knapp gehalten und eher schwächer. Devisen auf leichteres Tagesgeld fester. Geldmarkt unverändert, Tagesgeld mit 5 bis 8 Prozent weiter leicht, Monatsgeld mit 9½ bis 10½ Prozent nicht meyr so stark gefragt, wie in den letzten Tagen, Warenwechsel zirka 7¾ Prozent. Die Tendenz am Kassamarkt war bei kleinen Umsätzen nicht einheitlich. Die Schwankungen vetrugen 2 bis 4 Prozent nach beiden Seiten. Franiurter Angemeine Parigzäuse auf 123 Nm. Guano8) Zungere vollfleischige, vöchsten Schlachtwertes..... d) Sonstige vollfleischige oder ausgemästete c) Fleischige ad) Gering genährte....... 47—52 Los Angeles, 26. Aug.(Drahtber.) Gouverneur Young und seine Gattin trafen um 3 Uhr morgens zur offiziellen Begrüßung des Luftschiffes ein. Unter den Anwesenden bemerkte man hohe Armee= und Marineoffiziere, den Bürgermeister von Los Angeles, Porter, Konsularpertreg, kerschiedener Länder, darunter die deutschen Konsunn von Wentig(San Francisco und Hagen(Los Angeles, und den japanischen Konsul. Schioeres Motveradungsück Zwei Tote Bonn, 25. Aug. Am Samstagabend gegen# Uhr fuhr in einer Kurve zwischen Röttgen Bonn=Endenich ein Motorrad, auf dem drei## ner Herren saßen, gegen einen Wagen. Zwei fahrer waren sofort tot, der dritte wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. 40—46 35—39 28—31 a) Vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes. d) Vollfleischige 0) Fleischige........ 49—54 00—00 35—41 a) Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht b) Vollfleischige Schweine von ca. 240—300 Pfund Lebendgewicht c) Vollfleischige Schweine von ca. 200—240 Pfund Lebendgewicht d) Vollfleischige Schweine von ca. 160—200 Pfund Lebendgewicht e) Fleischige Schweine von ca. 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht. t) Fleischige Schweine unter 120 Pfund Lebendgewicht g) Sauen 00—00 00—00 90—91 86—89 30 Stunden Aufenthalt in Los Angeles w. Los Angeles, 26. Aug.(Drahtbericht.) Dr. Eckener hat funkentelegraphisch mitgeteilt, er hoffe innerhalb 30 Stunden nach der Landung in Los Angeles den Flug fortzusetzen. Wie dazu ergänzend verlautet, dürfte die Flugroute El PasoCansas—City—St. Louis—Chicago—Cleveland— Lakehurst gewählt werden. Die Flugzeit TokioLos Angeles wird hier mit 75 Stunden drei Minuten und die Durchschnittsreisegeschwindigkeit mit 80 Meilen die Stunde errechnet. Beim Hinwegfliegen über den Lufthafen quittierte die Luftschiffbesatzung für den losbrechenden Begeisterungssturm, bei dem die Hupen der im meilenweiten Umkreis um den Flugplatz wartenden Autos eine große Rolle spielten, durch Schwenken einer Laterne. Schwere Bluttat in Essen=Haisingen w. Essen, 26. August.(Drahtber.) H. schweren Bluttat kam es heute morgen ge##g# Uihr in der Gastwirschaft Sonnenschein un A, bei einem Tanzpergnügen. Im Verlail. Wortwechsels zwischen dem Wirt und einem; mann, der wegen seines rauflustigen Zerstramn Lokal verlassen sollte, tötete Hausflur der Wirtschaft den Wirt durch Schuß. Der Bruder des Erschossenen wurd einen Streischuß verletzt. Parotz, getrogen. Schuß wurde ein Gast in die Preiz, eszgengun Täter wurde von einer Polizeistle### sen00—00 00—00 Stimmung: Bei schleppendem Geschäftsgang konnten sich auf dem Großviehmarkt die vorwochigen Preise halten. Es verblieb in den geringeren Qualitäten Ueberstand; bei langsamem Geschäftsgang gingen die Preise auf dem Schweinemarkt etwas zurück. Werke gewannen zirka 5 Prozent, Stettiner Elek=Erhöhung des Privatdiskonts trische 7 Prozent, Rheinische Zucker und Busch Optische 6 Prozent, währeno gries u. Höpflinger 5 Prozent, Ford und Kronprinz Wezahggi, Prozen; und Gebhard u. Co. 11 Prozent einbützten. Auf die Srhohuuge, gun uig Grozent nahm die Sperndkf. Berlin, 26. August.(Drahtbericht.) Der Privatdiskont ist für beide Sichten um ½ Prozent auf 7¼ Prozent erhöht worden. helten sich meist in 1= bis 2prozentigen Greppen, für beide Sagien uuf aee Ptogent stagnt die Epezudarüber hinaus waren einige Montanwerte, Salz=Intin später wieder Realisationen vor, sovaß sich Barader hinaus waren einige Monlänwerte, Salzdetfurth, Conti Caoutchouc, Deutsche Linoleum, RWF und Simons, bis 4 Prozent gebessert. Andererseits zeigten Laurahütte, Fahlberg List, Kunstseidenwerte, Feldmühle und Tietz zu Beginn eher schwächere Veranlagung. Nach den ersten Kursen wurde die Stimmung aber durchweg fester und das Geschäft auf Deckungen und Rückkäufe, angeblich auch für Frankfurter Rechnung, lebhafter. Es wurde der Reichsbankausweis für die dritte Augustwoche bekannt, der mit einer Veringerung der gesamten Kapitalanlage um 197 Millionen, einer Notenverminderung um 139,6 Millionen, einer Goldund Devisenzunahme um 36,3 Millionen und einer Besserung der Deckung auf 52,4 bzw. 59.9 Prozent für beide Stcheen uuf in Plogen. u r.616 aich tation= spale. wieder brealisationen Pet, spbaß ich verschiedentlich kleine Abschläge ergaven. schloß nicht einheitlich. Schiffahrtswerte, aktien, Conti Caoutchouc, Feldmühle und Reichsbank lagen 1 bis 3 Prozent fester. Schlußkurse. Allg. Dt. Credit=A. mer Bank=Ver. 127,125, Bayer. Hyp.= u. Wechselb. 144.50, Bayer. Vereinsb. 145,25, Berlin HandelsGes. 203, Commerz= u Priv.=Bz13835, Nat=B. 272.50, Deutsche Bank. g.#ig Komm. 150.350, Dresdner Bank 159.—,— 15660 D4. kehrsw. 13325, Allg. Lokalb. u. 2ggpterz, Ba Reichsb. Vrz. S. 4 86,50, Hambg.=Ame. Pak. 119, Hamba. Hochbahn r. Hamba.=Sudamerit. Dpf. 184, Die amtliche Großhandelsrichtzahl vom 21. August 1929. Die auf den Stichtag des 21. August berechnete Großhandelsrichtzahl des Statistischen Reichsamts ist mit 138,0 gegenüber der Vorwoche (137,9) nahezu unverändert. Bedeutende Zahlungseinstellung in der Verliner Kleiderstoffbranche. Die Firma Fender u. Schulhof, Kleiderstoffe engros, Berlin, Charlottenstraße 58, hat, wie„Die Textil=Woche" erfährt, mit zirka einer halben Million Mark Passiven die Zahlungen eingestellt und strebt einen außergerichtlichen Vergleich an.—— Zwei Kinder ermordet aufgefunden wtb. Düsseldorf, 25. Aug. Wie die Pressestelle des Polizeipräsidiums mitteilt, wurden gestern morgen die sechsjährige Gertrud Hamacher und ihre zurzeit auf Besuch weilende Verwandte, die dreizehnjährige Luise Lenzen, die beide von den Eltern als vermißt gemeldet waren, ermordet ausgefunden. Gegen 6,45 Uhr erschien der Vater der Gertrud Hamacher auf dem Polizeirevier und gab an, daß die beiden vermißten Kinder in einem Garten zwischen der Volmerswerther= und FleherStraße, unweit des Kirmesplatzes und nur etwa 200 Meter von der eigenen Wohnung entfernt, ermordet aufgefunden worden seien. Ein Wirtschaftsgehilfe, der sich um 6 Uhr morgens auf dem Wege zur Kirche befand, hatte die beiden Kindersleichen bemerkt. Die sofort zum Tatort geeilten Polizeibeamten stellten fest, daß Gertrud Hamacher durch eine Schnittwunde am Hals und Stiche in die Rückengegend ermordet worden sind. Beide Mordkommissionen und alle zuständigen Stellen der Polizei erschienen sofort an der Mordstelle. Die Einsatzbereitschaft und 30 Beamte der berittenen Polizei waren gleichfalls alsbald zur Stelle und Tstreiften das Gelände in weitem Umkreis ab. Eine Perste umgsberlag Fers ez Wikr SR nd Sexmischt Acilles, hapertz: irliches: in Nachen benbureghr Vrndckrnc des Politische und einer Abung. Egglan Schweres brücken— Sechs Tote w. Gersweiler bei Saarbrücken, 26. (Drahtbericht.) In der hiesigen erfolgte heute früh gegen 9 Uhr beim Auswechh der Glocke eines Gasometers eine schwere Ey durch die sechs Arbeiter getötet und einer verletzt wurde. Ueber die Ursache ist Eeng noch nicht festgestellt, doch dürften sich in den meter, der angeblich entleert war, noch Gu#n befunden haben. TU. Haa ordnung h letzte Angel schristliche das Angeb Von der er Angebot, de wurde, nun Die engl gung füri eine Erhöh Millionen langt. Nark betre ordnung d ihr am 22. 28/6 Mill Angebot se die der brit reicht wort folgt zusam a) Nach einen Betr Zahlungen Dawesplan Deckung sei 1929 bis 1 in Young neues Ang englische R Detauisatil Verrechnun teiles beder beziffere si. d. h. nach lionen Mo ständigen genommen nur auf 6 5) Belg England zu Nark aus des Dawes In Stelle nur eine für die D ses Angebbehalten: gang des: trag von rührt. 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Vicnar 11½, Becker 11, Grünfelo 20.“. Iu thisen 10(), Madodezi, Tartakower 1#a 9½(), Johner, Sämisch 9, Colle 8 gz# Yate 8½, Gilg 6½(), Menschit 3, Jünde## Am Montag findet die letzte die Preisverteilung während zugeteilt sabe sich en Zahl: angebot lessen vo Uhangig 1. Vor imer Aer den Bedi R Pe Gawesar gechselnd e. S birse De unds nit 1 bolden. 2. Da davon a gebot — junehme un die Nulien. Nach abordni gelehnt.