10 sinerba ohne##. ste lauter n. Pi Mäiyi. S 24. 3 I Stoer estchorg Mittwoch, 13. Januar 1937 gpreis für die Millimeterzeile(Grundschrift Kolonch, preit. 7 Rpsg.; Familienanzeigen 6 Rpsg.; Textanzeigen Eist cerspatez,. S ium vreit, de Aillmererjele 26 Posa. insankündigungen, die nicht der Wirtschaftswerbung dienen, Ersternteit je mm 10 Rpsg. Einspaltige Wortanzeigen: FeiEtenche Ueberschist Vort 10 Rosa, jedes weitere Wort Nachlässe ze nach Preisliste Nr. 9. Im Falle eines Pose, Lonkurses sült der bewilligte Nachtaß fort. Ausgabe A Täglich 2 malige Zustellung Mittagaus gabe Monatlicher Bezugspreis für täglich 2malige Zustellung Mittag= und Abend=Ausgabe, 3 Mt. einschl. 39 Rvig Botenlohn Einzelverhaulspreis: 10 Rpig. Postbestellungen bei allen Postanstalten.— Abbestellungen können nur mündlich oder schriftlich spätestens einen Tag vor Monatsschluß bei unserer Geschästsstelle(nicht durch unsere Boten) erfolgen n hemme s lebhe tligt I. be ne allgn n8 ue # A um Aur. 5 tregung, iber die ligten#### t einer ahre au verr das in letzien gezogen 178, 1% Bu## berhaupt zent hiur# erten#### Am# zemeinen Prozent gewanne ent, wäh nen Ausßlich zu erw und Lai ge zeign und ½ Proz mnleihe nen #. Suot 8 Pfund kten weich aber bu Muag Großi ulisse gan handel mens ingskurs ener um einen se# ationspfan bei frn zelt mut Auch Veränder Landscha eckverbäne it niedrin höher. innen. bicklung indstimm en 10 1 varen in Prite rieobligan s, Braubar# elassen. sorders lösten. geshöchltn Sschlosen P sucht bich uag. " stellte .49(un ranzjöste Franken Indusr chehen rozent m It wurie R staltung interworsa ebersee=But zent böbr# ortagsstar en Beu iten um Nachener Anzeiger Holirisches Tageblalt n Falle von höberer Gewalt, Betriebsstörung, Verdot, hat der Weiecher teinen Anspruch auf Lieserung der Zeitung oder auf Kuckzahlung des Bezugspreises. Fernruf=Sammel=Nr.: 33041. Bankt.: Dresdner Bank in Nachen. Postscheck. Köln 31480. Verliegsansalt Cersontaine& Co. Gerichtst u. Erfülungort Nachen. Beliebtes und wirksames Anzeigenblatt der Stadt und des Regierungsbezirks Druck: Verlagsanstalt Cerlontaine& Co. (vorm. La Ruellescher Zeitungsverlag) Sprechstunden der Schrifteiung: Dienstags, Mittwochs und Donnerstags von 10—12 Uhr und von 17—17.30 Uhr. Zuschriften nicht mit einer Namensanschrift verseben 50. Jahrgang Vertagsort Rlachen Feiebenswile gegen Hehe Die Entspannung nach der Aussprache des Führers mit dem französischen Botschafter Das entspannende Wort —4 Die direkte politische Methode, der sich die deutchen Staatsmänner wiederholt schon mit Erfolg be#ient haben, hat auch diesmal gegenüber den üblen interhältigen Treibereien der an der Trübung der heutsch=französischen Beziehungen interessierten Kreise esiegt. Der Führer hat gelegentlich des Neujahrs#pfanges am 11. Januar mit der Offenheit, die ihm #igen ist und die alle„diplomatischen“ Winkelzüge verbbscheut, dem französischen Botschafter in eindeutigen Worten das gesagt, was gegenüber den Verdächtigungen Deutschlands durch die französische Presse festgestellt erden mußte, daß nämlich das Reich keinerlei Absichen auf Spanisch=Marokko hat oder gehabt habe. par erfreulich, daß Francois=Poncet daraufhin im Nanen seiner Regierung sofort bestätigen konnte, auch sie ei entschlossen, die Integrität Spaniens und das Staut von Spanisch=Marokko im Rahmen der bestehenden Verträge zu achten. Wie einfach und wie menschlich sympathisch ist dieses Verfahren, das obendrein den großen Vorzug hat, politische Gefahren mit einem Schlage wegzuwischen. Diese Gefahren hätten gar nicht erst heraufzuziehen brauchen, denn keinerlei tatsächlicher Anhalt für die Deutschland unterstellten Absichten lag vor. Englische Zeitungskorrespondenten, die eben aus Tetuan zurückgekommen #sind, haben gegenüber den bewußt gemeldeten französischen Pressemeldungen unumwunden festgestellt, sie hätten sich durch die eigene Anschauung davon überzeugt, daß von deutschen Truppenlandungen, dem Bau #von Militärbaracken, der Anlage von Befestigungen und was alles noch geschwindelt wurde, keine Rede sein könnte. Die englische Presse hat sich denn auch gegenüber der Pariser Lügenpropaganda sehr reserviert ver#halten und das mag etwas ernüchternd gewirkt haben. Auch der britische Generalkonsul in Tanger hat bestätigt, daß die Behauptungen gewisser französischer Zei#tugen jeder Grundlage entbehren. In französischen Regierungskreisen atmet man erleichtert auf und man ist freimütig genug einzugestehen, daß das Verdienst an dieser raschen Entspannung der Lage dem Führer und seiner offenen Erklärung ##schreiben ist. Das Kabinett Blum fürchtet die politischen Extratouren seines kommunistischen Gefolgschaftsteils. Er hat ihm innen= und außenpolitisch bereits genug Ungelegenheiten bereitet. Daß er auch in diesem Falle der Anstifter der gehässigen Verleumdungen Deutschlands und damit der Zuspitzung der deutsch=französischen Beziehungen war, daran kann gar kein Zweifel bestehen. Man braucht sich nur die journalistischen Kräfte anzusehen, die zur Lancierung der aus den Fingern gesogenen Meldungen über Spanisch=Marokko benutzt wurden. Es ist bekannt genug, daß sie immer die engste Fühlung halten mit den politischen Agenten des Herrn Litwinow=Finkelstein, in dessen Gefolgschaft sie auch in Genf aufzutreten pflegen. Wenn es noch eines Beweises für die bolschewistische Mache, die hinter der ganzen Angelegenheit stand, bedürfte, dann wäre er dadurch geliefert, daß die infamen Verleumdungen Deutschlands gleichzeitig mit der Veröffentlichung in einigen Pariser Zeitungen auch in der Moskauer Presse erschienen und von dem katalanischen Präsidenten Companys in einem Zeitungsinterview bekanntgegeben wurder.„Die Regie ist hier zu deutlich, als daß man sie übersehen könnte. Die Entspannung, die auf beiden Seiten Platz geKarsboungent ist zu begrüßen, zumal die weiteren Ver##olungen über das spanische Problem kühle Köpfe und wirkliche Unvoreingenommenheit verlangen. An. der Seine sollte man aber aus den letzten Vorfällen die Lehre ziehen, daß man den geheimen Mächten, die hinter der Szene wirken und die jeden Anlauf zu einer wirklichen Verständigung zu sabotieren suchen, nun endlich einmal das Handwerk legt. Eine verantwortliche Politik ist kaum möglich, wenn unverantwortliche Elemente, die mit Vorliebe im Dunkel bleiben, sie bei jeder Gelegenheit durchkreuzen. Die Pariser Presse zur Entspannung DNB Paris, 13. Jan. Der Eindruck, daß nach der Umterredung zwischen dem Führer und dem französischen Botschafter außenpolitisch eine fühlbare EntspanZius, eingetreten ist, hat sich in Paris im Laufe des Zienstags merklich verstärkt. In einigen Blättern findei man sogar mehr oder minder deutliche Bemerkunzen und Andeutungen, die in Widerspruch zu den bisherigen Behauptungen der französischen Presse über angebliche deutsche Absichten auf Spanisch=Marokko sichen. Im allgemeinen versucht man jedoch das Gesicht zu wahren und aus dieser für Frankreich wenig kühmlichen Angelegenheit noch insofern Kapital zu schlagen, als man behauptet, daß die Beilegung des Streitfalles einzig der entschlossenen Haltung der französischen Regierung und der französisch=englischen Zusammenarbeit zu verdanken sei. Der„Petit Parisien“ erklärt, die bedeutungsvolle Entspannung erstrecke sich zunächst nur auf einen begrenzten Gegenstand, auf Spanien und Spanisch=Maroklo. Wenn sie in Spanien andauere, sei die Atmosphäre für die Prüfung weiterer Fragen, die nicht nur Deutschland und Frankreich, sondern die meisten Großmächte angingen, vorbereitet. Der Außenpolitiker des„Echo de Paris“ ist unzuen und findet, Francois=Poncet hätte besser getan, nicht zu eilig seine Zufriedenheit zum Ausdruck zu bringen. Die Mittagausgabe umfaßt 8 Seiten „Le Jour“ erklärt, daß ein Schritt zur Entspannung zwischen Paris und Berlin getan sei. Aber man müsse sich vor der doppelten Gefahr hüten, die Berliner Erklärungen zu überschätzen oder zu unterschätzen. Die radikalsozialistische„Ere Nouvelle" erklärt, daß die in Berlin gemachten Zusicherungen sowohl von der einen wie von der anderen Seite so klar und so formell seien, daß nunmehr die Polemiken über diese Angelegenheit aufhören möchten. Wenn es anders sei, würde das nur dazu dienen, den europäischen Horizont wieder zu verdunkeln. Der Zwischenfall müsse als endgültig abgeschlossen angesehen werden. Die Lösung müsse heißen: Jetzt an die Arbeit. Frankreich müsse ohne Zögern die Arbeit am europäischen Aufbau wieder aufnehmen. Die Gelegenheit sei wahrlich günstig; man müsse sie ergreifen. Stärkster Eindruck der neuen Friedenserklärung des Führers in Amerika DNB. Washington, 13. Jan. Die vom Führer beim Neujahrsempfang des Diplomatischen Korps dem französischen Botschafter gegebene Versicherung, daß Deutschland nicht die Absicht gehabt habe, die Integrität Spaniens oder der spanischen Besitzungen in irgendeiner Form anzutasten, wird hier allgemein aufs wärmste begrüßt. In amtlichen amerikanischen Kreisen drückt man gleichfalls große Befriedigung aus und sieht in dieser Aeußerung des deutschen Staatsoberhauptes eine erneute Bestätigung des Friedenswillens Deutschlands. Auch Portugal weist die französischen Zwecklügen zurück DRB Paris, 12. Jan. Wie erinnerlich, befand sich unter den Falschmeldungen der Madame Tabouis im „Leuvre“ am Sonntag auch die Behauptung, in Funchal auf Madeira habe man eine lebhafte Tätigkeit deutscher Ingenieure festgestellt. Ferner hat diese Berichterstatterin von deutschen Organisatoren auf den Kapverdischen Inseln phantasiert. Von deutscher Seite sind diese unverantwortlichen Lügen bereits energisch dementiert worden. Nunmehr stellt auch die vortugiesische Gesandtschaft in Paris die in den letzten Tagen erschienenen Meldungen über eine angebliche deutsche Durchdringung der Kapverdischen Inseln und Madeiras auf das entschiedenste in Abrede. „Unverschämte Forderung Moskaus“ Die Umtriebe Maiskys in London bestätigt In London wird die Meldung des Labour=Blattes „Daily Herald" bestätigt, daß der sowjetrussische Botschafter Maisky dem Außenminister Eden vorgeschlagen hat, die britische Flotte solle sich an einer„internationalen Aktion“ zur Beendigung der Tätigkeit der Seestreitkräfte der spanischen Nationalregierung im Mittelmeer beteiligen. Außenminister Eden hat, wie verlautet, zwar versprochen, die Angelegenheit zu erwägen, gleichzeitig aber auch erklärt, daß er sich in keiner Weise zu irgendetwas verpflichten könne, bevor die Frage sorgfältigst erwogen und mit dem Kabinett besprochen worden sei. Das Verlangen Maiskys, daß die britische Flotte die Kriegsschiffe der spanischen Nationalregierung im Mittelmeer daran hindern solle. Sowjetschiffe zu durchsuchen, wird von der„Evening News“ als eine„unverschämte Forderung Moskaus" bezeichnet. Tiumage nin dei Mareite=Spul Presse widerlegt sich selbst— Zeugnisse französischer Offiziere (Funkbericht) DNB Paris, 13. Jan. In der französischen Presse mehren sich die Erklärungen und Tatsachenberichte, die bestätigen, daß in Spanisch=Marokko alles normal ist und daß dort weder deutsche Truppen angekommen sind, noch erwartet werden. Oft veröffentlichen die gleichen Blätter derartige Meldungen und Aeußerungen, die noch Ende der vorigen Woche jene gewissenlose Hetze gegen Deutschland eröffnet und eifrig geführt haben, der erst durch das Eingreifen des Führers zur Sicherung des Friedens und durch energische Abwehr der entrüsteten deutschen Presse Einhalt geboten werden konnte. Aus den Sachberichten, die heute veröffentlicht werden, geht mit aller Deutlichkeit hervor, daß Paris entweder Informationen aus sehr trüber Quelle benutzt hat, oder daß eine Reihe von Zeitungen in übler Absicht bewußt Falschmeldungen brachte. Jedenfalls meldet der„Matin“ heute, daß General Noques bereits vor einiger Zeit den Obersten Berenger zum spanischen Hohen Kommissar gesandt habe. Oberst Berenger habe aber keine deutschen Truppen in Spanisch=Marokko festgestellt. Auf Anfrage habe der spanische Hohe Kommissar ihm erklärt, alle für französische oder englische Offiziere zur Nachprüfung der Lage in Spanisch=Marokko angeforderten Passierscheine würden gegeben werden. Der„Figaro" berichtet, Hauptmann Luiset, der französische Militärattachée in Tanger, habe soeben einen Passierschein für die gesamte spanische Marokko=Zone erhalten und habe bereits einmal eine Rundreise in Spanisch=Marokko gemacht. Kapitän Luiset habe nach dieser Reise erklärt, daß er nichts ungewöhnliches bemerken konnte. Der Sonderberichterstatter widerlegt den Außenpolitiker Pertinax, der bekannte Hetzredakteur des„Echo de Paris“, macht zunächst noch einmal den Versuch, wenigstens etwas von seinen Lügenmeldungen zu retten. In sensationeller Aufmachung gibt er einen sachlich völlig unbegründeten Bericht der„Times“ wieder, in dem behauptet wird, die Deutschen seien Herren der spanischen Marokko=Zone. Aber selbst Pertinax muß zugeben, daß die Berichte und Telegramme von General Berenger diese Darstellung nicht bestätigen. In dem gleichen Blatt wird aber dann ein sehr deutliches Telegramm eines Sonderberichterstatters aus Tanger vom 12. Januar wiedergegeben, das im krassen Gegensatz zu den dauernden Verdächtigungen des Außenpolitikers Pertinax steht. Das Telegramm lautet: „Ich bin gestern in Tetuan gewesen. Die Stadt sieht aus wie immer. Es gibt dort etwa 20 Deutsche, die bei der Verkehrsfluglinie Tetuan—Sevilla angestellt sind. Der spanische Hohe Kommissar Beigbeder hat mich empfangen und hat formell die Ausschiffung deutscher Truppen in Marokko dementiert. „Wir sind nicht so verrückt“, so hat mir der Oberst im einzelnen gesagt,„um eine Ausschiffung zu erlauben, die sofort einen europäischen Krieg herbeiführen würde. Wir brauchen diesen Krieg nicht. Was wir wollen, ist der Sieg. Aber um den Sieg zu erringen, müssen wir Truppen nach Spanien schicken und nicht Truppen nach Marokko ziehen. Wir brauchen keine deutschen Truppen. Darüber hinaus wird das nationale Spanien niemals dem Ausland einen Zoll spanischen Bodens abtreten. Diese Falschmeldung kommt aus Valencia, wo man nicht davor zurückschreckt, Frankreich in einen fürchterlichen Krieg hineinzuziehen, um sich selbst zu retten. Heute bin ich in Ceuta gewesen, und ich habe der Einschiffung eines Bataillons beigewohnt, das für Spanien bestimmt war. Aber ich habe keinen Deutschen gesehen.“ Aus spanischen Reservisten macht die Lügenpresse deutsche Soldaten Ebenso deutlich straft der Sonderberichterstatter des „Journal“ die Pariser Hetzpropagandisten Lügen. Er kabelt unter dem 12. Januar aus Casablanca u..: „Ich komme aus Tetuan und Ceuta. Während meiner Reise bin ich in keiner Weise belästigt worden. Die spanischen Behörden haben mir im Gegenteil alle Erleichterungen verschafft, damit ich meine Aufgabe erfüllen konnte. Sie haben nur gefordert, daß ich das schreiben möge, was ich gesehen habe. Vom militärischen Gesichtspunkt aus gesehen, habe ich nichts ungewöhnliches bemerkt. In Tetuan gibt es keine neuen Kasernen. In Laucien besteht immer noch das alte Lager der Fremdenlegion, wo etwa 12 000 Soldaten untergebracht werden können. In Ceuta gibt es Kasernen für 2000 oder 3000 Mann. In den Straßen habe ich nicht einen Soldaten gesehen, der deutsch aussah. Gut unterrichtete Einwohner haben mir erklärt, sie hätten niemals davon gehört, daß deutsche Freiwillige in Ceuta ausgeschifft worden seien, um in die Fremdenlegion einzutreten. Die in den letzten Tagen in der Presse erschienenen Meldungen über die Ausschiffung von 6000 deutschen Soldaten in Ceuta gehen wahrscheinlich auf folgende Tatsache zurück: Als General Franco neue Truppen brauchte, hat er im nationalen Spanien die Hälfte einer Reserveklasse unter die Fahne gerufen. Um diese neuen Rekruten auszubilden, hat er sie nach Marokko geschickt. Dort wurden sie einer aktiven Einheit zugeteilt. Nach einigen Wochen wurde die neugebildete Einheit nach Spanien an die Front geschickt. Gerade heute sind in Ceuta ungefähr 3000 Reservisten ausgeladen worden, die aus Spanien kamen. Auch die Geschichte von den berühmten 42=cm=Geschützen in Ceuta ist eine Fabel, die sofort in nichts zerfällt, wenn man die Angelegenheit an Ort und Stelle prüft. In Wirklichkeit hätten die Hafeneinrichtungen von Ceuta die Ausschiffung derartiger Stahlmassen niemals gestattet. Seit dem Beginn des Bürgerkrieges hat der Generalstab des Generals Franco gewisse Verteidigungsarbeiten durchgeführt, die notwendig waren, um Ceuta gegen Angriffe von Schiffen der Roten zu verteidigen. Aber zwischen dieser Tatsache und der Behauptung, daß Ceuta heute die Meerenge von Gibraltar beherrsche, liegt eine ganze Welt. In dem Flughafen von Tetuan sind etwa 20 Mechaniker und Flugzeugführer deutscher Nationalität. Dieses Personal ist für das gute Funktionieren der Fluglinie Tetuan—Sevilla notwendig. Von den Angestellten dieses Flughafens abgesehen, gibt es in der ganzen spanischen Marokko=Zone kaum 50 Deutsche. In den Städten Ceuta, Tetuan und Larache sind die Warenlager weniger groß als in normalen Zeiten. Nichts deutet darauf hin, daß plötzlich die europäische Bevölkerung in diesen Häfen zunehmen könnte.“ Nr. 10— 1. Blatt Zwei Schiffskatastrophen fordern 63 Tote Finnisches Motorschiff gesunken (Funkbericht) DRB London, 13. Jan. An der Nordostküste Schottlands lief am Dienstag das finnische Motorschiff „Johanna Thorden“ auf einen Felsen und sank unmittelbar darauf. Von den 39 Personen, die an Bord des 3400 Tonnen großen Schiffes waren, ertranken 32, darunter zwei Frauen, zwei Kinder und der Kapitän. Die übrigen erreichten in einem Rettungsboot die Küste. Schiffsunglück auch an der japanischen Küste DRB Tokio, 13. Jan.(Ostasiendienst des DNB.) An der Westküste von Hokkaido strandete ein 3000 Tonnen großer japanischer Frachtdampfer und ging nach kurzer Zeit unter. 31 Mann der Besatzung kamen dabei ums Leben, während sich acht retten konnten. Ernst mit der Nichteinmischung? Am Donnerstag wird Frankreichs Außenminister Delbos im Minisierrat eine Vorlage unterbreiten, durch die die Regierung die Bejugnisse erlangen soll, die spanische Grenze wirksam zu bewachen und die Anwerbung von Freiwilligen sowie die Entsendung von Kriegsmaterial für Spanien zu verhindern. Der Unterausschuß des Nichteinmischungsausschusses hielt im Laufe des Dienstags mehrere Sitzungen ab, auf denen die verschiedenen mit der Nichteinmischung verbundenen Probleme erörtert wurden. Tag der deutschen Polizei Der Reichsorganisationsleiter Dr. Ley veröffentlicht zum„Tag der deutschen Polizei“ folgenden Aufruf: „Am 16. und 17. Januar 1937 wird in allen deutschen Gauen der„Tag der deutschen Polizei“ durchgeführt. Darbietungen und interessante Vorführungen aus allen polizeilichen Dienstzweigen werden die Bevölkerung über den vielseitigen und verantwortungsvollen Aufgabenkreis der deutschen Polizei aufklären und erneut Einblick in eine Arbeit vermitteln, die nicht neben dem Volke oder gar wie einst gegen das Volk, sondern im Volk für das Volk geleistet wird. Die deutsche Polizei im Deutschland Adolf Hitlers ist eine Volkspolizei. Der deutsche Polizeibeamte ist Kamerad und Helfer jedes einzelnen Volksgenossen und dem Schicksal des schaffenden deutschen Menschen aus tiefstem Verständnis verbunden. Dem„Tag der deutschen Polizei“ werden deshalb nicht zuletzt die in der Deutschen Arbeitsfront zusammengeschlossenen schaffenden Männer und Frauen ihre besondere Beachtung und allen Veranstaltungen und Sammlungen am 16. und 17. Januar 1937 ihre tätige Unterstützung widmen! Alle Dienststellen der Deutschen Arbeitsfront und der RSG. Kraft durch Freude werden auch von sich aus mit freudiger Bereitschaft den Maßnahmen des Chefs der deutschen Polizei für den„Tag der deutschen Polizei“ begegnen und diese entsprechend fördern.“ Generaloberst Görings Geburtstag DRB. Berlin, 12. Jan. Ministerpräsident Generaloberst Göring stand zu seinem Geburtstag im Mittelpunkt einer Fülle von Ehrungen, die ihm aus allen Volkskreisen zuteil geworden sind und erneut den Beweis für die große Volkstümlichkeit erbrachten, deren er sich als einer der engsten Mitarbeiter des Führers erfreut. Der Führer hat seinem alten Mitkämpfer und ersten SA.=Führer persönlich seine herzlichsten Glückwünsche ausgesprochen., nahm zurächg vi. GuiArsr Der„Ministerpräsident nahm zunächst die Glückwünsche seines Stabes entgegen und wohnte dann am Reichslustfahrtministerium dem Ausziehen der Wache seines Regiments bei. Gegen Mittag erschien der Stabschef der SA. Viktor Lutze in Begleitung fast sämtlicher Obergruppenund Gruppenführer und Amtschefs der Obersten SA.=Führung zur Gratulation. Der Stabschef machte ihm offiziell Mitteilung von der vom Führer vollzogenen Ernennung zum Chef der Wachtstandarte„Feldherrnhalle“. Anschließend nahm der neue Chef der Standarte vor dem Haus der Flieger in der Prinz=Albrechi=Straße den Vorbeimarsch ab. Generaloberst Göring begab sich dann zum Garten seines Hauses, wo ihm die vereinigten Musikkapellen der Luftwasse, des Regiments General Göring, des Heeres, der SA., der Leibstandarte Adolf Hitler und des Arbeitsdienstes unter Leitung des Heeresmusikinspizienten der Lustwasse Prof. Husadel ein Ständchen darbrachten. Im Hause selbst stellte sich dann nach und nach eine stattliche Schar von Gratulanten ein. Berge von Telegrammen häusten sich unter Blumen und Blüten und den verschiedenartigsten Gaben. Es waren darunter viele Zeichen rührender Anhänglichkeit zu sehen, die dem Ministerpräsidenten in Form von schlichten Glückwunschschreiben und kleinen Gaben mitten aus dem Volk dargebracht wurden. Obergruppenführer Brückner überreichte dem Ministerpräsidenten ein Gemälde des Führers. Das Geschenk der SA., das Stabschef Lutze überbrachte, bestand aus einem Becherservice, hergestellt aus Mangal, einem im Rahmen des Vierjahresplanes erzeugten Leichtmetall. Reichsminister Dr. Goebbels ließ durch seinen persönlichen Reserenten Ministerialrat Hanke zusammen mit einem Handschreiben ein transportables Rundsunkgerät überreichen. Aus dem Auslande haben u. a. der italienische Stabschef Ministerpräsident Mussolinis und der ungarische Ministerpräsident Daranyi telegraphisch des Geburtstages gedacht. Glückwunsch des Führers an Reichsleiter Rosenberg Anläßlich des 44jährigen Geburtstages von Reichsleiter A Rosenberg übersandte der Führer ihm folgendes Telegramm: „Lieber Pg. Rosenberg! Zu Ihrem Geburtstag sende ich Ihnen, meinem alten Mitkämpfer, die aufrichtigsten Glückwünsche. Mögen auch die kommenden Jahre Ihrer Arbeit vollen Erfolg bringen. Ihr Adolf Hitler.“ Der Arbeitseinsatz Weiter günstiger Beschäftigungsgrad— Die Entwicklung des Arbeitseinsatzes im Dezember TNB Berlin, 12. Jan. Der Arbeitseinsatz stand nach dem Bericht der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung im Dezember weiterhin im Zeichen des günstigen Beschäftigungsgrades der deutschen Wirtschaft; er hal lediglich aus Saisongründen eine Abschwächung erfahren. Die Zahl der Arbeitslosen stieg im Dezember um 281000 auf 1 478000, im Dezember 1935 dagegen um 521000 auf 2508 000. Der sommerliche Tiefpunkt lag 1935 im August, 1936 im September. Bis Ende Dezember erfolgte im Jahre 1935 eine saisonmäßige Zunahme der Arbeitslosigkeit um 802000, in diesem Jahre um 443000. Die geringere Zunahme dieses Jahres ist die Folge des anhaltend guten Auftragsbestandes. Die durchweg milde und für Außenarbeiten günstige Witterung dieses Jahres hat den Willen zum winterlichen Durchhalten erheblich begünstigt. Das gilt vor allem für den Westen des Reiches. Aehnlich, wie im Vormonat, zeigen daher auch die sechs westlichen Landesarbeitsamtsvezirke(Westfalen, Rheinland Hessen, Südwestdeutschland, Niedersachsen und Nordmark) mit einer Zunahme von rund 67000 Arbeitslosen insgesamt eine erheblich schwächere Ausprägung des winterlichen Anstiegs als die sieben übrigen Landesarbeitsamtsbezirke, in denen die Zunahme insgesamt 214000 betrug. Die Zunaume war in Ostpreußen sogar etwas größer als im Vorjahr: in Schlesien wurde die Zunahme des Vorjahres fast erreicht. Die Zunahme der Arbeitslosigkeit entfällt, wie in den Vormonaten, überwiegend auf die Saisonaußenberufe, auf die insgesamt 88.2 v. H. der Zunahme entfallen. Aber auch die Zunahme in den übrigen Berufsgruppen ist auf rein saisonmäßige Gründe zurückzuführen. Entsprechend der Zahl der Arbeitslosen ist auch die Zahl der Unterstützten gestiegen. Die Zahl der von der Reichsanstalt Unterstünzten hat eine Zunahme um 227000 erfahren und beträgt 896000, die Zahl der anerkannten Wohlfahrtserwerbslosen ist geringfügig um 15000 auf 165000 gestiegen. Von der öffentlichen Fürsorge werden jetzt nur noch 15,6 v. H. aller Unterstützungsempfänger betreut. Die Zahl der Notstandsarbeiter war leicht rückläufig. Sie verminderte sich um 12000 auf 76000. Die EA. im neuen Jahr Im Standartensaal der Adjutantur des Stabschefs fand am Montag nachmittag der erste Appell der Führer der SA. Gruppen und Amtschefs der Obersten SA.=Führung statt. Der Stabschef teilte eingangs die von der SA. aus Anlaß des Geburtstages des ersten Führers der SA. aus dem Jahre 1923, des SA. Obergruppenführers und Generalobersten Hermann Göring, vorbereitete Ehrung durch die SA. mit. In seinen weiteren Ausführungen umriß Stabschef Lutze die vom Führer der SA. übertragene Durchführung der nationalsozialistischen Kampfspiele. „Das nun beginnende fünfte Jahr der deutschen Revolution,“ so führte der Stabschef aus,„wird die SA. genau wie im Jahre 1936 geschlossen bereit finden, der ihr übertragenen Aufgabe gerecht zu werden.“ Mit dem 30. Januar, dem Tage der nationalen Erhebung, ist der am 9. November angetretene Marsch zur Durchführung des ersten Teils des nationalsozialistischen Weltanschauungskampfes, der Uebernahme der Führung des deutschen Staates und Volkes, als Abschluß dieser ersten Etappe des symbolischen Marsches anzusehen. Damit werden für die Zukunft, erstmalig am diesmaligen 30. Januar Beförderungen und Ernennungen auf diesen Tag und den 9. November festgelegt. Gleichzeitig begeht die SA. im ganzen Deutschen Reich in allen Einheiten in feierlicher Form diesen Tag der Erneuerung und des Beginns eines neuen Kampfabschnitts unter Einbeziehung von erstmalig durchgeführten Kampfspielen einer jeden Formation unter sich. Wie auch im vergangenen Jahr wird die SA. für die ihr ausgestellte Aufgabe, sundierend auf der nationalsozialistischen Weltanschauung, Formungs= und Durchführungsbestimmungen treffen lassen, die Abhaltung und Erweiterung für die Zukunft garantieren. Wie einst die Olympischen Spiele der Griechen in ihren anfänglichen Formen eine ausübende Art ihrer Lebensanschauung waren, die sie unter anderem in ihren Tempelhöfen abhielten, so werden auch die NS.=Kampfspiele für die Zukunft zu einer sich immer mehr erweiternden Feier des Nationalsozialismus werden. Aus dem Fundament der weltanschaulichen Vertiefung der SA. wird diese körperliche Erziehung und Ertüchtigung erst ihrem wahren Sinn und Zweck zugeführt. Damit ist die Größe der einmaligen und dadurch zeitlosen Aufgabe für die SA., die sich heute in ihrem Ausmaße noch nicht übersehen läßt, klar gekennzeichnet. Aus dem ewigen Geist der SA. und dem Gestaltungswillen der Formationen werden sich in weiterer Zukunft erst die endgültigen Formen der nationalsozialistischen Kampfspiele ergeben. Mit der Leitung des neugeschaffenen Hauptamtes Kampfspiele wurde Obergruppenführer Kasche, Führer der SA.=Gruppe Niedersachsen, beauftragt. Der Stabsführer der Obersten SA.=Führung, Obergruppenführer Herzog, brachte dem Stabschef den einmütigen erhöhten Einsatzwillen der gesamten SA. zur Durchführung aller vom Führer gestellten großen Aufgaben im nun beginnenden neuen Kampfjahrabschnitt 1937 zum Ausdruck. Der Stabschef beschloß diesen ersten Appell mit dem Gelöbnis unverbrüchlicher Tieue zum Obersten SA.=Führer Adolf Hitler. os 8 24 # LLETELERNDIS RAEN 28 e r P eprach e n r F 8 Teichenentiärung ½ Zur Sandschak=Frage Um den nördlichsten am Mittelmeer gelegenen Bezirk Syriens, den früheren türkischen Sandschak Antiochia und Alexandrette, ist ein ernster türkisch=französischer Konflikt ausgebrochen. Der Sandschak ist ein reiches und fruchtbares Land, das schon im Altertum als Stätte hoher kultureller Entwicklung berühmt war. In ihm wohnen etwa 300000 Menschen, von denen 97 v. H. Türken sind. Obwohl Frankreich früher den nationaltürkischen Charakter dieses Grenzgebietes anerkannte, soll der Sandschak jetzt rein syrisches Gebiet werden. Dagegen protestiert die Türkei mit allen Mitteln. Die Lage des Sandschaks inmitten der unruhigen Welt des Nahen Ostens zeigen unsere Karten. Gliese(). Condeet=beatschen Kulturpolitische Aufbauarbeit im Saarland— schöpferischen Kräfte Einsatz der wachgerufenen Alexandrette demonstriert„in Kopfhöhe“. In Antiochia und Alexandrette, vor kurzem noch ziemlich uninteressante syrische Orte, ist jetzt infolge des von der Türkei erhobenen Anspruchs auf die Autonomie der Sandschaks allerhand los. Die Bevölkerung gruppiert sich nach ihrer politischen Einstellung und jede Gruppe bemüht sich, schon in ihrer äußeren Erscheinung zu zeigen, für welches politische Ziel sie eintreitt. Mittel der politischen Demonstration sind in Antiochia die Kopfbedeckungen. Diejenigen, die für die Ansprüche Kemal Atatürks begeistert sind, tragen runde schwarze Filzhüte, sogenannte Melonen. Die konservativen Mohammedaner, die sich mit den Reformideen der modernen Türkei noch nicht abgefunden haben, halten an ihrem Tarbusch fest. Die kleinen Händler wieder, die offen ihre Sympathien für Frankreich zur Schau zu stellen wünschen, bedecken ihren Kopf mit jenen einfachen schwarzen Baretts, die man in Pariser Straßen so häufig sieht. So kann man, wenn man durch die Straßen von Antiochia geht, in Kopfhöhe die politische Struktur der Bevölkerung, wie sie sich zu der augenblicklich aktuellen Frage darstellt, mühelos ablesen. RSK. Als vor nunmehr zwei Jahren, am 13. nuar 1935, der Kampf um die Saar mit dem überwältigenden Siege der deutschen Sache sein Ende fand, stellte die nun endlich wiedererrungene Freiheit das Saarvolk in allen Lebensbereichen vor gänzlich neue Aufgaben. An die Stelle der Abwehr und des Angriffs trat gebieterisch die Forderung des Aufbaus. Auch und nicht zuletzt im Bereich der Kulturpolitik. Abwehr und Angriff waren in der Vergangenheit, in der Zeit des Kampfes, auch für alle kulturpolitische Arbeit an der Saar die verpflichtenden Forderungen gewesen. Immer wieder galt es, alle Kräfte, die zu kulturpolitischen Trägern des Deutschtums werden konnten, zu vereintem Einsatz zusammenzufassen. Und wie wichtig es war, auf solche Art allen offenen und versteckten Französierungsbestrebungen und später dann allen marxistisch=separatistischen Propagierungsversuchen einer„freien“ Kultur ein Bollwerk deutschen Geistes und deutscher Kultur entgegenzusetzen, steht heute außer Zweifel. Und nach der Rückgliederung? Fast noch größer, fast noch vielgestaltiger erscheinen die Aufgaben die der kulturpolitischen Arbeit an der Saar für die Gegenwart und Zukunft gestellt sind. Ist es doch auch der vielfach durch die Tat bekundete Wille des Reiches, die Saar nun nicht etwa sich selbst zu überlassen, sondern! sie nun erst recht ausbauen zu helfen zu einem Bollwerk deutscher Kultur, zu einer Festung des Friedens! Ein großes, zentrales Ziel, auf das sich alle Aufbauarbeit auszurichten hat. Vieles galt es und gilt es nachzuholen, was im Reich inzwischen längst feste Formen angenommen hat. Die NS.=Kulturgemeinde als zentrale Trägerin der neuen Kulturpolitik hat ihren Aufbau vollzogen und auf allen Gebieten eine fruchtbare, fördernde und anregende Tätigkeit begonnen. Ein neues Leben ist in das kulturpolitische Geschehen an der Saar eingezogen, nachdem es mit dem der Pfalz unter einheitlicher Leitung zusammengefaßt und und unter den größeren programmatischen Begriff „Westmark“, gestellt wurde. In großen Gaukulturwochen wurde nun auch an der Saar die bildende Kunst, die Musik und das dichterische Schaffen der Heimat in das Licht der breitesten Oeffentlichkeit gestellt. Der Führer hat Saarbrücken ein neues Theater geschenkt, für das bereits jetzt das Gelände bereitet wird. Ein großes Geschenk, dessen sich nicht allein die theaterschaffenden Kräfte an der Saar, sondern auch die Oeffentlichkeit würdig erweisen muß. Und zu dem Meerau uberant „Eine ganze kommunistische Armce in der Tschechoslowakei im Werden“. von ihm geleitete Freimaurerloge sei offen wegen eingeschritten worden, weil ständige zu Trotzki mit Hilfe anderer Freimauterlogen lande unterhalten werden. In Moskau rechne man damit, daß im Ven#### Prozesses die Tätigkeit dieser Sowzetfreiman### möglichst wenig berührt werden würde, damn### den zu den entsprechenden französischen Freima## kreisen, die sich für die Sowjetunion so vorteilde## wiesen, nicht aufgedeckt werden. Aschener Reichssender Köl Donnerstag, den 14. Junnar Theater ist nach der Rückgliederung noch eine weitere, ungemein wichtige Bastion in die Kulturfestung Saar eingebaut worden: der junge Reichssender Saarbrücken, dessen stolzes Funkhaus sich einmal auf dem Wackenberg erheben soll, auf jenem Berge, der eine Woche vor der Abstimmung den ewig denkwürdigen„Marsch der 350000“ erlebte. Schließlich wurde in Saarbrücken eine Hochschule für Lehrerbildung errichtet. Und gerade dieses Kulturinstitut wird in besonderem Maße dazu angetan sein, das rege geistige Leben, das in den Jahren des Kampfes zu so erfreulicher Blüte erweckt wurde, unter allen Umständen für die Zukunft wach zu halten und fördernd zu lenken. Es ist ja in der Tat so, daß in den Jahren des Kampfes um die endgültige Entscheidung im Saarland aus der Notwendigkeit der beständigen Abwehr= und Angriffsbereitschaft heraus eine geistige Regsamkeit erwachsen ist, wie man das vorher kaum hätte erwarten dürfen. Und es steht auch außer Zweifel, daß diese Regsamkeit den Boden bereitet hat, auf dem nunmehr eine wirklich bodenständige Kultur sich stark und sicher entwickeln kann. Wichtig aber ist, daß gerade in der neuen Hochschule für Lehrerbildung eine organische Einrichtung geschaffen wurde, die die einmal wachgerufenen geistigen und künstlerischen Kräfte an der Saar weiter zu erheben vermag. Denn nur durch die Kräftigung und weitere Entwicklung des geistigen und kulturellen Lebens wird die Saar seiner wichtigen Aufgabe in vollem Umfange gerecht werden können, letztes Bollwerk deutschen Volkstums zu sein gegenüber den geistigen Expansionsbestrebungen des Westens. Groß und bedeutsam ist somit die Arbeit, die der Kulturpolitik an der Saar aufgegeben ist. Wenn auch heute, nach knapp zwei Jahren intensiver Vor= und Aufbauarbeit, alles noch ein Anfang ist, so ist stolz und verheißungsvoll zu nennen, was bisher auf allen Gebieten getan wurde. Vor allem auch haben das Stadttheater Saarbrücken und der junge Reichssender durch ihre Spielpan= und Sendegestaltung erkennen lassen, daß sie der Erfüllung der großen Aufgaben, die ihnen aus der Verpflichtung der Grenze gestellt sind, mit letztem Einsatz nachstreben. Für das übrige Reich aber bleibt es weiter die Verpflichtung, das rege kulturelle Leben im Grenzland an der Saar auf dem Wege seiner weiteren Entwicklung zu begleiten und der besonderen Mission des dortigen Werdens und Schaffens stets auch besondere Aufgeschlossenheit zu beweisen.—1. 6,00 Morgenlied— Wetterbericht für den Baun 6,05 Von Stuttgart: Leibesübungen. 6,30 Von Leipzig(aus Dresden): Frühkongert. Edas Donath=Orchester, Leitung: Herbert Dollu##. 7,00 Von Leipzig: Nachrichten; anschließend aus Morgenlied— Morgenruf. 8,00 Kalenderblatt— Zeit, Wetter, Wasserstandsn gen. 8,10 Hilde Bremus: Frauenturnen. .30 Von Königsberg: Ohne Sorgen jeder Morgen. Orchester des Reichssenders###igsberg, Leitung: Ti.# dolf Kästner. 1. Morgenblätter Walzer, von Joh. Sin## 2. Ouvertüre zu„Ein Morgen, ein Mittag, ein Aben Wien“, von Fr. v. Suppé. 3. Jutermezzo, von Joh. 4. Türkischer Marsch, von W. A. Mozart. 5. Barcarole# E. Waldteusel. 6. Melodien aus„Rigoletto“, von G.### 9,30 Sendepause. .45 Zeit, Nachrichten, Wasserstandsmeldungen. 10,00 Von Hamburg: Volksliedsingen. Liederbla#### Leitung: Heinrich Stapelberg. 10,30 Sendepause. 11,50 Bauer merk' auf. 12,00 Die Werkpause des Reichssenders Köln. 13,00 Mittagsmeldungen— Glückwünsche. 13,15 Mittagskonzert. Das Kleine Orchester des Re#### senders Köln unter Leitung von Leo Eysoldt Hubert ku#(Bariton). 14,00 Mittagsmeldungen. 14,15 Fortsetzung des Mittagskonzertes. Solist: Kirsch(Bariton), 1. Italienisches Vorspiel, von F. W. v 2. a) Confiture, Capriccio, von H. Löhr. b) Im Teeh zu den hundert Stufen, von C. Zimmer. 3. a) Mein#### hat Heimweh nach deiner Liebe, von H, O. Borgmann, Der kleine Weg zum großen Glück, von H. Kirchste## (Hubert Kirsch, Bariton). 4. Orientalische Folge: von Popy. a) Die Bajaderen, b) Am Ufer des Ganges, c) Ta### des Almees, d) Patrouille. 5. a) Mädel, ich bin dir so## Lied, von G. Enders. b) Am Koblenzer Eck, von W. Czrnik.(Hubert Kirsch, Bariton). 6. a) Abschied von Nearch von T. Murzilli, b) Rokoko, von B. Derksen. 7. Teepuppa parade, von Noiret. 15,00 Sendepause. 15,45 Wirtschaftsmeldungen. 16,00 Am Büchertisch. Dr. Josef Mahlberg bespit Neuerscheinungen. 16,15 Konzertstunde. Ausführende: Ine Menneman#(Sopran); Margarete Klatt(Violine); Hanns ha Klavier). Karlrobert Kreiten(Klavier). 17,30 Aurora's Hochzeit. Von Peter Tschaikowsky. dem Ballett Dornröschen). Ausführende: Londoner## harmonisches Orchester.(Schallplatten). 18,00 Blasmusik. Es spielt der Stabsmusikzug## Hilfswerk Nord=West, Bad Godesberg, unter Leitung du## Stabsmusikzugführer Karl Siegfried Nußbaumer. 1. Reg### mentskinder, Marsch, von J. Fucik. 2. Kärntner Liede# Marsch, von A. Seifert. 3. Vorspiel zur Operette„### Reiche des Indra“, von P. Lincke. 4. Walzer aus der Op## rette„Der Rastel=Binder“, von F. Lehar. 5. a) Grillendau# ner, Marsch, von W. Lindemann. b) Erzherzog Albrech von K. Komzak. 6. Die beiden Sennerinnen, voi# Der Arzt 5 das unbed 1. Wir sink weren Kran eenn wir reck Oberen ahr „Gehilfen ## nannte Stie mit viel #lie man ih dem Grinsen Noch um 1 Prs#en füre srafe androh maromische V erzu mußte bolt werden sperimente Kruhmiesten # Vorbereit Seisen, die an Secher vorgen billig zur V Somertenäche! ###o bezeichne #ariser Fried n Bauchhöhl #e.„Nachde in einem weide in de Punde wieder Sezierungen is zum 16. ##enschlichen #en die Aerzt Dmie herantr ##em Gewif Beschen erteile n harte Kär n anatomisa ieser wissen Saint=Foix ge sch freut, dem Ein Jahrl ehr als Ver ##enschen, die #ach dem To Fugung stellen rzählt man ipp Friedrich ##arb. Ein j1 Conders vereh benen, um d Als er mit: mußte er zu Klingeln nich Konnte abere Wohnung des warteten 70 A. Hübel. 7. Der Torgauer, Armec-Marsch. 8. a) Rakocz# Marsch, Armee=Marsch. b) Neuner Alpenjäger=Marsch, vun R. Kummerer. 9. Wiener Bürger, Walzer, von C. M. Zied rer. 10. Egerländer=Marsch, von Kopezky. 11. Andreas Hofer=Marsch, von G. Mahr. 19,00 Kleine Musik. Es spielen die Funkschrammeln Solist: Heinz Hoersch(Tenor). 1. Tiroler Spielbua Marsch, von F. Ringler. 2. Wiener Comtesserln, Walzer von R. Heuberger. 3. Ein Gläschen Wein, Lied, von 61 Schmalstich.(Heinz Hoersch, Tenor). 4. Zecherlust, länder, von Uschmann. 5. Sein wir lustig, Ländler, von B. Meyer. 6. Ich lieb’ dich, du Märchenstadt Wien, von 2e maning=Rott.(Heinz Hoersch, Tenor). 7. Unter der lachen den Sonne, Marsch, von K. Eisele. 8. Badener Grüße, Walzer, von H. Kauler. 9. Sonnenschein, von G. Beyer. 1 Für Freiheit und Ehre, Marsch, von H. Blankenburg. 19.45 Momentaufnahme. 20,00 Erste Abendmeldungen. 20,10 Festkonzert zum zehnjährigen Bestehen## Großen Orchesters und des Kammerchors des Reichssen ders Köln, 1. Sonata pian e forte, von Giovanni=Gabrieli (Bläser des Großen Orchesters, Leitung: Leo Eysoldt). 1 Vorspruch— Paul Heinrich Gehly—. 3. Sinfonie„D Uhr“, von Josef Haydn.(Leitung: Otto Julius Kühn. Ansprachen. 5. Fantasie für Klavier, Chor und Orchester Werk 80, von L. v. Beethoven.(Solist: Hans Haaß, Klavier, Leitung: Josef Breuer). 6. Sinfonie Nr. 5=moll, Werk 6, von L. v. Beethoven.(Leitung: Otto Julius Kühn). 22,00 Zeit, Wetter, Nachrichten. 22,30 Das Schatzkästlein enthält:„Die Winterreise“ 2. Teil. Eine Liedfolge von Franz Schubert. Nach Gedich ten von Wilhelm Müller. Es singt: Gerhard Hüsch ton); am Flügel: Hanns Udo Müller(Schallplatten). 23,05—24,00 Von Stuttgart: Unterhaltungskonzert. spielt die Kapelle Theo Hollinger. Solisten: Emmy Sche# (Violine); Nico Schnarr(Flötte); Heddy Stützel(Klavier). Auch Der„Völkische Beobachter“, der vor einigen Tagen je Enthüllungen des rischen Blat: Ma Die Halloren bei Reichsminister Dr. Goebbels Reichsminister Dr. Goebbels empfängt aus Anlaß des Neujahrsempfanges durch den Führer die in der Reichshauptstadt weilende Abordnung der„Halloren“, die dem Reichsminister traditionsgemäß Salz und Brot überreichten. Weltbild(). die Enthäuungen des ungarischen Vlalkes„Magyarsag“ über die enge Zusammenarbeit zwischen Moskau und Prag wiedergegeben hatte, weist am Dienstag auf eine Meldung in der tschechoslowakischen Presse hin, der zufolge in den Grenzgebieten kommunistische Sturmkorps organisiert wurden. Die Sturmkorps hielten Fuß und zu Rade Uebungen ab. Ihre Uniform, ganz soldatisch, sei dunkelgrau und habe auf dem linken Aermel einen roten Lappen. Bei den Uebungen werde besonderes Gewicht auf Wurfübungen gelegt, wie sie für das Werfen von Handgranaten und Bomben in Frage kämen. Der„Völkische Beobachter“ zitiert in diesem Zusammenhang die Prager christlichsoziale„Deutsche Presse“, die dem Minister Erwin Zajicek nahesteht und als Prager Regierungsblatt gewertet werden muß. Man könne ihr daher kaum nachsagen, daß sie„NaziPropaganda" betreibe oder gar gegen den tschechoslowakischen Staat eingestellt sei. Die„Deutsche Presse“ schreibe zu den Uebungen der erwähnten Sturmkorps:„Es ist also eine ganze kommunistische Armee in der Tschechoslowakei im Werden begriffen— denn was in den Grenzgebieten geschieht, wird sicher auch in allen Gegenden in gleicher Weise durchgeführt, und zwar unter der Leitung einer hohen Zentrale, die für Unterhalt, Bekleidung, Bewaffnung und einheitliche Instruktion der Mannschaft Sorge trägt. Denn wer glauben würde, daß sich diese Leute, die sich jedenfalls aus Arbeitslosen zusammensetzen, kein Geld erhalten oder daß sie nur zu ihrem Vergnügen Geländeübungen machen und nur beim Spiele mit Holzstäben bleiben wollen, der wäre wohl wegen seiner allzu großen Naivität zu bedauern. Und das geschieht alles unter den Augen der Behörden, die nichts davon sehen und wissen wollen. Wie verträgt sich dies mit der vom Staatspräsidenten immer wieder versprochenen sozialen Ordnung und politischen Disziplin, die allen Ausschreitungen nach rechts und links ausweichen soll. Denn was sind diese sturmkorps und ihre geheimen, in sicherem Versteck aufgespeicherten Mordwafsen anderes als die Vorbereitung der furchtbarsten Tragödien für das ganze Reich, sowie die geplante Zerstörung des ganzen Staatswesens? Die Pläne liegen offen zutage— denn die Berichte von Spanien sind noch zu frisch, wenn man schon die Geschichte Sowjetrußlands vergessen hätte. Hilversum 1 8,41 Schallplatten.— 10,41 Morgenfeier.— 10,55 Schalplatten.— 11,10 Orchesterkonzert.— 11,55 Schallplatten.— 12,10 Orchesterkonzert.— 13,10 Unterhaltungskonzert.(K% vacs Lajos).— 14,40 Vortrag.— 15,10 Orgelkonzert.— 15,40 Stickstunde.— 16,25 Schallplatten.— 16,40 Für Kraw kenhäuser.— 17,10 Klavierkonzert.— 17,30 Hörspiel.-— 18,10 Orchesterkonzert.— 19,10 Sportfunk.— 19,41 Für di Kinder.— 19,45 Klavierkonzert.— 20,10 Englisch.— 20f1 Meldungen.— 20,50 Sinfonie=Konzert.(Aus dem Konzert haus Amsterdam. Ltg.: Prof. Dr. Willem Mengelberg).— 23,10 Englische Schallplatten.— 23,40 Meldungen.— 2330 bis 0,40 Tanzmusik. Nachdem d fahr hinger drohen kön Brennstofft lastung die wurden in mit elektris Die Au Und doch scheint man solche Unternehmungen nicht als staatsfeindlich anzusehen, sondern eher als eine berechtigte Entwicklung des Fortschritts, weil es den Gottesleugnern offenbar gelungen ist, das bisher mit dem Stehlen, Rauben und Morden verbundene Odium zu beseitigen. Wer aber, wie der gewesene Präsident Azana, das Heranreifen solcher dunklen Pläne unter seinen Schutz nimmt, der muß dann zusehen, wie sein Vaterland mit den Trümmern der kostbarsten Kulturgüter und mit dem Blute seiner edelsten Bürger bedeckt wird. Die Reue kommt dann zu spät.“ Hilversum II .40—9,55 Schallplatten.— 10,40 Schallplatten.— 100 Andacht.— 11,25 Schallplatten.— 11,40 Schallplatten.— 12,10 Andacht.— 12,40 Mitteilungen.— 12,55 Orchester konzert.— 14,40 Frauensunk.— 15,40 Schallplatten.— 1655—16,25 Frauenfunk.— 16,40 Bibelstunde.— 17.0 Jugendsunk.— 18,10 Hörspiel.— 18,40 Lieder von mann, Schubert und Wolf.— 19,25 Planderei.— 19.9 Mitteilungen.— 19,55 Wochenschau.— 20,25 Reportage.— 20,40 Nachrichten.— 20,55 Orchesterkonzert.— 21,40 Ueber tragung. Anschl.: Plauderei.— 22,15 Konzertfortsetzun — 23,10—0,10 Schallplatten, Bibellesung. Gleiche Brüder— gleiche Kappen! DNB. Warschau, 13. Jan. Die seit vielen Jahren bestehende enge Verbindung zwischen den sowjetrussischen und französischen Freimaurern geht nach hier aus Moskau eingetroffenen Berichten aus sensationellen Einzelheiten der Anklageschrift gegen Radek, Piatakow und Genossen hervor. Danach war Radek„Meister vom Stuhl“ der Sowjetfreimaurerloge„Stern des Nordens“. Zu dieser Loge gehörte eine Reihe führender sowjetrussischer Diplomaten sowie zwei Mitglieder des Zentralausschusses der kommunistischen Partei, deren Namen streng geheimgehalten werden. Dieser Loge komme das Verdienst der Anknüpfung enger Beziehungen zu ausländischen Freimaurerkreisen zu. Insbesondere sei engste Fühlung mit französischen Freimaurern genommen worden, um so zum Schrittmacher für die Anbahnung möglichst freundschaftlicher Beziehungen zwischen Frankreich und der Sowjetunion zu werden. Gegen Radek und die Auf anderen Wellen Deutschlandsender: 20,45 Orchesterkonzert.— Hamburk 20,10 Und abends wird getanzt.— München: 20,10 Zeitsun mit kleinen Fehlern.— Stuttgart: 20,10 Aus Hamburg.= Brüssel 1: 21,30 Orchesterkonzert.— Droitwich: 20860 Orchesterkonzert.— Luxemburg: 21,15 Konzert.— Mailand 21,00 Freund Fritz— Radio=Paris: 21,00 Lieder. Vereinsankündigungen werden unter dieser Bezeichnung am Schluß des Textteils sun verbilligten Preis von 10 Pfg. jemm Höhe für die 85 mm breite Textspalte berechnet. Die Ankündigungen dürfen sich nur auf Versammlungen and Veranstaltungen beziehen, die nicht der Wirtschaftswerbas# dienen. Reispiel: ..! Verein. Sonntag, den... Juni,#ukrlich 20 Uhr, findet im Lokale... unsert Monatsversammlung statt. Dieser Hinweis kostét 75 Rpig. Jede weitere Zeile kostet 25 Rpig. mehr. 8 Penar eintaure 1 amit.# Freiman vorteilher achener Anzeiger Gite iud Politilches Tageblaft Jen eils gam Pfg. rechnet. von und verbang Uatich unsere Chirargen in dieten Die Aerzte hatten es früher nicht leicht— Bei Fehlschlägen im alten Paris Strafen wie für Mörder— Helme für Blinddarmoperktionen nuat Baue errt. g. #. 1b aus stands: Morgen. ung: Dr. Joh. Sta Aben Joh. Sue# arcarole on G. B gen jederblat In. des Rec## bubert Ruch olist: F. W. Ro Im Teeha Mein#### orgmann. Kirchte## lge: von ges, c) n dir so# on W. Cie## von Neapch Teepunung besprtz Mennenuch anns wsTv.(Ru# doner usikzug s# Leitung du# er. 1. Repi## ner Lieder rette„Ja 18 der Sp## Grillendar 10 Albrech. rinnen, vn### a) Rakoc## Narsch, wn 5. M. Ziet „ Andreas## schrammeln Spielbuam In, Walzer , von C. ust, Rhei er, von B. 1, von 2 der lachenner Grüße Beyer. 10 nourg. stehen## =Gabriel. Eysoldt). 1 sonie„ Kühn. Orchester ß. Klavier, I, Werk S. ihn). interreise, ich Gedich isch(Barten). onzert. my Sche### (Klavier. 55 Schalplatten..— zert.(80 onzert. Für Kran spiel. 1 Für die 9.— 20/1 1 Konzert elberg).— 1.— 2350 — 1055 latten.— Orchester latten.— — 178 von Schu — 190 ortage. 40 Ueber ortsetzung Hamburk, Zeitfun mburg. sich: 200 Mailanv= er Arzt hat es auch heute immer noch nicht ganz leicht, das unbedingte Vertrauen seiner Patienten zu erwerWir sind ihm zwar dankbar, wenn er uns von einer weren Krankheit befreit hat, aber noch lieber ist es uns, nn wir recht wenig mit ihm zu tun bekommen. In ###ren Jahrzehnten und Jahrhunderten war die Aufgabe Sehilsen der Natur“— wie Galeanus den Arzt einE nannte— natürlich noch ungleich schwieriger. Er ## mit viel Mißtrauen zu kämpfen. In Karikaturen ###e man ihn nur mit blutriesendem Messer und sataniNoch um 1800 bestand in Paris ein Gesetz, das allen ##iten für eine ungünstig verlaufende Operation dieselbe androhte, wie sie Mördern zuteil wurde. Der erste ####omische Versuch fand im Jahre 1494 in Paris statt. #zu mußte die besondere Erlaubnis Ludwigs XI. einPholt werden, der sich über Verlauf und Ergebnisse der Averimente genau Bericht erstatten ließ. Die seinerzeit Sruhmiesten französischen Aerzte kamen nach 2. Vorbereitungen zu dieser sensationellen Operation zu Seisen, die an einem an„Steinschmerzen“ leidenden Ver###cher vorgenommen wurde. Der Kranke hatte sich freibillig zur Verfügung gestellt, weil man ihm dafür Schmerzensgeld und Straferlaß versprach. Die Operation Suo bezeichnenderweise in der Leichenballe eines großen ##riser Friedhoses statt. Die Aerzte öffneten kunstgerecht . Bauchhöhle des Patienten und legten die Eingeweide „Nachdem sie alles gehörig besehen hatten“, so heißt in einem zeitgenössischen Bericht,„legten sie die Einweide in den Leib des Menschen zurück und nähten die #nde wieder 3u.“. Hn# 2 Mm Sezierungen von Leichen wurden erst viel spater erlaubt. # zum 16. Jahrhundert galt die Zerschneidung des #enschlichen Körpers als Verbrechen. Kaiser Karl., an # die Aerzte mit der Bitte um Einrichtung einer AnaEmie herantraten, befragte erst die Theologen, ob man mit uem Gewissen die Erlaubnis zur Zergliederung von eichen erteilen dürfe. Auch die französischen Aerzte mußn harte Kämpfe ausfechten, ehe man ihnen in Toulouse Ein anatomisches Institut einrichtete. Ueber dem Eingang ieser wissenschaftlichen Forschungsstätte steht das von #int=Foix geprägte Wort:„Hier ist der Ort, wo der Tod sch freut, dem Leben zu helfen.“ Ein Jahrhundert später sah man die Anatomie nicht sehr als Verbrechen an, und es fanden sich nicht wenige ##enschen, die letztwillig bestimmten, daß man ihren Körper #ach dem Tode einem anatomischen Institut zur VerJugung stellen solle. Eine groteske Anekdote Przählt man sich von dem Tode des berühmten Arztes PhiSipp Friedrich Theodor Meckel, der im Jahre 1803 in Halle ##arb. Ein junger Student, der seinen Lehrer Meckel beSonders verehrt hatte, ging in die Wohnung des Verstorbenen, um der Witwe seinen Beileidsbesuch abzustatten. Als er mit tiefbetrübter Miene an der Klingelschnur zog, mußte er zu seinem Erstaunen feststellen, daß man das Klingeln nicht zu hören schien. Sein lauschendes Ohr Sonnte aber einen ziemlichen Lärm vernehmen, der aus der Wohnung des toten Arztes drang und garnicht mit der erwarteten Trauerstimmung in Einklang zu bringen war. Auch Italien macht sich wirtschaftlich unabhängig Rau R Als er nochmals läutete, erschien endlich mit hochrotem Gesicht in aufgeregter Eile die junge Tochter des Hauses. Der Student drückte ihr in stummem Beileid die Hand und erkundigte sich nach dem Befinden ihrer Mutter und ihrer Brüder. Und maßlos überrascht hörte er die Antwort= „Die haben jetzt leider keine Zeit, sie kochen nämlich gerade Papa!“ Vollkommen aus der Fassung gebracht, machte sich der Student auf den Heimweg. Ein paar Tage später erfuhr er, daß das junge Mädchen tatsächlich die Wahrheit gesprochen hatte. Meckel hatte in seinem Testament ausdrücklich bestimmt, daß seine Leiche skelettiert und der anatomischen Sammlung einverleibt werden sollte. Als tüchtige Arztfamilie hatten es sich seine Angehörigen nicht nehmen lassen, den letzten Wunsch des Verstorbenen selbst in die Tat umzusetzen. Die„Laternchen“ In einzelnen Teilen Chinas bestand bis vor kurzer Zeit die Sitte, daß ein Arzt soviele Laternchen vor sein Haus hängte wie er Todesfälle in seiner Praxis zu verzeichnen hatte. In einer großen Stadt war die Frau eines hohen Verwaltungsbeamten erkrankt. Der besorgte Gatte eilte davon, um einen Arzt zu rufen. Doch an den Häusern der Aerzte, deren Namen in der medizinischen Welt Klang hatten, sah er mindestens zehn bis zwanzig Laternchen hängen. Er überlegte krampfhaft: Sollte er einen berühmten Arzt holen und vielleicht seine Frau verlieren? Dann wollte er schon lieber zu einem unbedeutenden Mediziner gehen, der zwar noch nicht im ganzen Land bekannt war, aber vielleicht weniger gefährliche Methoden anwandte. Er rannte also weiter, kreuz und quer durch die große Stadt, bis er endlich einen Arzt gesunden hatte, vor dessen Haus nur sieben Laternen schaukelten. Aufgeregt pochte er an die Tür und bat den Heilkundigen, ihm zu seiner kranken Frau zu folgen. Der war auch sofort bereit, mitzukommen, und in höchster Eile ging es zu der Patientin. Als der Gatte ihn in sein Haus führte, meinte er bewundernd:„Ihr müßt doch sehr tüchtig in Eurem Beruf sein. Nur sieben Laternchen...“„Oh“, wehrte der Arzt das Lob bescheiden ab,„ich habe ja meine Praxis erst heute mittag begonnen!“ Besonders unbeliebt scheinen in aller Welt die Blinddarmoperationen gewesen zu sein. Auch als die medizinische Wissenschaft bereits so weit vorgeschritten war, daß eine solche Operation mit fast hundertprozentiger Sicherheit gut ausgehen mußte, ließen sich die Patienten erst im äußersten Notfall dazu überreden. Zum Beweis sei ein merkwürdiges Inserat angeführt, das Anfang November 1923 in einer in Kansas (Amerika) erscheinenden Zeitung stand und das ein bezeich nendes Licht auf die verständliche Scheu aller Menschen vor dem Messer des Chirurgen wirft. Dort war wörtlich zu lesen:„Stabsarzt Dr. Clover hat beschlossen, 30 Tage lang jeden Patienten, der sich einer Blinddarmoperation unterziehen muß, kostenlos zu behandeln und ihm noch dazu einen deutschen Helm zu spenden. Da die Zahl der Helme beschränkt ist, empfiehlt es sich, möglichst bald zu kommen.“ Los entschied über Leben und Tod Hauft den=Sahenne nach Erinteur Ein Erlaß, der zu spät kam...—„Lieber begehen wir Selbstmord!“ Gaspard sand zuerst die Sprache wieder:„Wir wollen sie vergessen. Es ist noch eine lange Fahrt bis nach Trinidad.“ Am nächsten Vormittage legte sich der Sturm wieder. Aber die Haifische hatten das Boot nicht verlassen, und unerbittlich brannte die Sonne nieder. Plötzlich wurde einer der Sträflinge, Robert, vom Wahnsinn ersaßt Mit drohenden Fäusten grifs er Gaspard an. Bevor die übrigen Sträflinge, die zu rudern ausgehört hatten, einen Entschluß fassen konnten, hatte Gaspard den Irrsinnigen über Bord gestoßen. Das letzte Wasser Der siebende Tag brach an. Die blaue See war völlig ruhig. Aber die Sonne und der Anblick der Haisische machten den Sträflingen das Leben zur Hölle. Die Lebensmittel gingen aus, und am neunten Tage wurde das letzte Wasser getrunken. In ihren Gehirnen brannte nur die eine bange Frage: Wie weit ist es noch bis Trinidad? Dann wurde Depuv, ein Fälscher irrsinnig. Im Fiebertraum stammelte er einzelne Worte heraus— von den Seine=Ufern in Paris, vom Schatten unter den Bäumen des Bois de Boulogne und von den Eisgetränken, die er in den Boulevard Cafés getrunken hatte. Genau zwei Wochen nach dem Antritt der Fahrt der Sträflinge durch die blaue Hölle erschien ein Schoner am Horizont. Der Kapitän ließ auf das Boot zusteuern. Fünf der Schiffbrüchigen zeigten noch schwache Lebenszeichen. Sie wurden an Bord des Schoners gebracht, während das Boot ins Schlepptau genommen wurde. Dann ging es mit höchster Kraft nach Port of Spain, dem Hasen von Trinidad. Als Gaspard seine Augen öffnete, lag er im sauberen Bett eines Hospitals, in dem er, wie ihm die eintretende Schwester mitteilte, bereits seit drei Tagen untergebracht war. Auch die anderen vier Geretteten waren am Leben geblieben. Aber zwei von ihnen waren wahnsinnig geworden. Am nächsten Tage wurde Gaspard von zwei britischen Ofifzieren vernommen, die bereits wußten, daß die Geretteten von der Teufelsinsel geflohen waren. Zum ersten Male erfuhr er dann von dem französischen Erlaß, der nicht nur die Deportierung von Sträflingen nach Cavenne beendet, sondern darüber hinaus in Aussicht stellt, daß die auf der Teufelsinsel untergebrachten Sträflinge in andere Anstalten geschafft werden sollen. Morin ist frei ist Roger Morin“, fragte dann einer euch KR Nachdem die Zeit der Sanktionen Italien auf die Gefahr hingewiesen hatte, die ihm in bezug auf Brennstoff drohen könnte, führt man nun Fahrzeuge ein, die von Brennstoffmangel nicht betrossen werden und zur Entlastung dienen können. Im Zuge dieser Maßnahmen wurden in Rom Oberleitungsautobusse zum Betrieb mit elektrischem Strom in Dienst gestellt. Weltbild(M) New York, im Januar. Auf der britischen Insel Trinidad. an der Nordküste Südamerikas, befinden sich fünf französische Sträflinge, denen es gelang, von der Teufelsinsel zu entkommen. Nach den Gesetzen der britischen Kolonie müßten sie eigentlich in dem Boote, in dem sie ihre Flucht durchführten, auf dem offenen Meere ausgesetzt werden, damit sie dann das Festland zu erreichen versuchen. Aber sie hatten so entsetzliche Abenteuer zu bestehen, daß sie, obwohl sie sämtlich Schwerverbrecher sind das Herz der Bewohner von Trinidad rührten. Zi mimn ihnen sind überdies wahnsinnig geworden. Die Bewohner der Insel schickten auf Betreiben der Behörden ein Gnadengesuch an die französische Regierung ab Bis zum Eintreffen der Antwort dürften die Sträflinge in der Kolonie bleiben. Die nachstehende Schilderung ist auf Grund eines Berichtes geschrieben, der in der amerikanischen Presse erschien. Ein bewaffnetes französisches Regierungsschiff befand sich auf der Fahrt von Cayenne, der Hauptstadt von Französisch=Guiana, nach der Teufelsinsel. Als es die Küste unweit der Mündung eines kleinen Flusses passierte, lag dort ein Boot im Schutze des urwaldartigen Gestrüpps, dessen zwölf Insassen mit angsterfüllten Blicken nach dem Regierungsschiff Ausschau hielten. Aber ohne seinen Kurs zu ändern, fuhr der Dampfer in der Richtung auf die Teuselsinsel weiter, um nicht lange danach am Horizont zu verschwinden. Zum ersten Male seit Wochen atmeten die zwölf Männer erleichtert auf. Denn sie waren von der Sträflingsinsel entflohene Verbrecher. Sie wußten jetzt, daß sie nicht verfolgt wurden und daß sie das Wagnis unternehmen konnten, nach der tausend Kilometer entfernten britischen Insel Trinidad zu rudern. Dort aber winkte ihnen die Freiheit. Fern der Teuselsinsel, unter deren unerbittlich heißer Sonne sie für ihre in Frankreich begangenen Verbrechen hatten büßen müssen, würden sie dann ein neues Leben beginnen können. Lange hatten sie ihre Flucht vorbereitet. Monate hindurch hatten sie sich ihre jetzigen Vorräte von ihren täglichen Wasser= und Eßrationen abgespart und ihrem Anführer Gaspard abgeliefert. Sie hatten sich auch einige Barmittel zu verschaffen gewußt, mit denen sie durch Vermittlung eines Buschnegers das Ruderboot gekauft hatten. Eine gute Nachricht Die Flüchtlinge wußten nicht, daß der Regierungsdampfer eine gute Nachricht nach der Teuselsinsel brachte— eine Nachricht, die auch ihr Schicksal zum Besseren gewendet haben würde. Der Kapitän hatte nämlich der Verwaltung der Sträflingskolonie zu melden, daß laut Verfügung der französischen Regierung künftig keine Verbrecher mehr nach der Insel deportiert würden, ja, daß später sogar alle dort untergebrachten Sträflinge fortgeschafft werden sollten..g u Kaum war das Schiff verschwunden, als sie aufs offene Meer hinausruderten. Das Schicksal schien ihnen günstig zu sein, da nur eine leichte Brise wehte. Am zweiten Tage war ihr Boot von Haifischschwärmen begleitet. Dennoch hofften sie durchzukommen, wenn die See weiterhin ruhig blieb. Aber am fünften Tage setzte ein schwerer Sturm ein. Die Wellen spülten über das Boot hinweg, so daß ein Ruder verlorenging und ein Teil der Lebensmittel naß und ungenießbar wurde. Als die Lage immer bedrohlicher wurde, erklärte Gaspard:„Entweder springen vier von uns freiwillig über Bord oder wir sind alle verloren.“ Die elf übrigen Männer blickten auf das wilde Gesicht Gaspards. In der Hand hielt er ein langes Messer, die einzige Waffe, die im Boote vorhanden war. Dann schienen sie sich zu überlegen, wer von ihnen die vier Schwächsten waren, die im Kampfe unterliegen würden und daher über Bord gestoßen werden könnten, um eine sichere Beute der Haifische zu werden. Roger Morin, der schwächste der Zwölf, hatte jetzt das Wort.„Gut“, schrie er mit einer Stimme, aus der seine ganze Verwweiflung herausklang,„ich werde mich freiwillig opfern.“ Holzsplitter entscheiden „Nein“, unterbrach Gaspard,„wir wollen nicht unfair sein. Hier besehle ich und mein Messer. Wir werden auslosen, wer von uns über Bord springen soll.“ Dann schnitt er, während die übrigen aufs Wasser blickten, in dem sich die Haisische tummelten, mit seinem Messer von der Bootswand zwölf Splitter ab, acht längere und vier türzere. Wer von ihnen, so fragte sich jeder, würde die kürzeren ziehen? Das Los entschied sich gegen Roger Morin, gegen die Bankräuber Hinault und Alarin und den Raubmörder Poquin. Morin sprang als erster über Bord, die anderen mußten ihm folgen. Sofort färbte sich das Wasser rot. Die Kurzgeschichte Die große Rummer Von Siegfried von Bedczy Hilde Ahlsberg wuchs als blondes Mädel in einer kleinen norddeutschen Stadt auf. Ihr Vater war Schneidermeister und sein Wunsch war immer, daß auch seine Toch##ter später irgendwo eine große Schneiderwerkstatt aufmachen könnte. Die Interessen seiner Hilde waren aber andere. Mehr als einmal hatte sie schon ihrem Vater gesagt, sie wolle heraus aus der engen Atmosphäre der Schneiderstube, sie wolle sich draußen in der weiten Welt eine Existenz gründen. Hilde wollte zur Bühne. Das Wort allein genügte, um den biederen Alten in flammenden Aufruhr zu bringen. Seine Hilde... und Schauspielerin! Niemals. So länge er jedenfalls noch lebt, kam das garnicht in Frage. Diesen Gedanken sollte sie sich aus dem Kopf schlagen. Hilde schlug sich den Gedanken ganz und garnicht aus dem Kopfe. Im Gegenteil. Heimlich ging sie eines Tages, sie einmal bei ihrer Tante zu Besuch war, in eine Schauspielschule und ließ sich prüfen. Der Erfolg war gering. Man sagte ihr, für die Bühne käme sie nicht in efrage, das schauspielerische Talent reiche nicht aus. Die einzige Möglichkeit sei das Varieté. Hier könne sie vielleicht etwas erreichen. Drei Jahre sind ins Land gegangen. Hilde ist aus der neinen Stadt weggekommen. Sie geht im Westen auf eine Schneiderschule. Daß sie sich nebenbei noch artistisch ausbilden läßt, weiß der Vater nicht. Und gerade diese Nebendeschäftigung ist es, die sie überhaupt noch in der verqualmten Fabrikstadt hält. „Seit zwei Tagen steht draußen am Rande der Stadt der Zirkus. Zu Hunderten sind die Leute hinausgepilgert und haden sich mit Staunen und Bewunderung die Leistungen angesehen. Wie jeden Abend kommt um acht Uhr Hilde zu chrer artistischen Ausbildung. Aufgeregt laufen ihr schon eon weitem ihre Kolleginnen und ihre Kollegen entgegen. man gratulieren? Ist ja einfach fabelhaft. Du ean doch sicher angenommen? Solch eine Chance bekommst Du ja nie wieder!“ steht einen Augenblick verdutzt vor den jungen ihr die Hand entgegenstrecken und sie beneiden. alle übers Was ist denn überhaupt los? Seid Ihr denn üvergeschnappt, oder wollt Ihr mich verkohlen?" „Ach Du weißt noch garnichts? Im Zirkus ist eine Tänzerin im Ballett ausgefallen. Sie gibt ihre Tätigkeit überhaupt auf und da hat sich der Direktor an unsere Schule gewandt und gefragt, ob wir nicht jemanden hätten, der die Stelle ausfüllen könnte. Und da bist Du vorgeschlagen worden!“ * Ein Jahr steht Hilde Ahlsberg— sie heißt jetzt Jerry Cook— Abend für Abend in dem großen Zelt. Musik jagt ununterbrochen über die Manege. Diener in einer grünen Livree mit Silberborten, andere in roten Uniformen mit Goldtressen gehen geschäftig auf und ab. Dumpf erfüllt das Rumoren der Unterhaltungen das große Zelt, das bis auf den letzten Platz ausverkauft ist. Grell zuckt das Licht der Scheinwerfer darüber hin, trifft auf Glas oder Metall, wird gebrochen und tausendfach zurückgeworfen. In blauen Uniformen lausen die Platzanweiserinnen auf und ab. Jerry Cook steht hinten in einem Winkel des großen Zeltes und läßt das bunte Flimmerwerk auf sich wirken. Jeden Abend sieht sie das gleiche Bild und jeden Abend hat es die gleiche magische Wirkung auf sie. Wie ein Märchen aus tausendundeiner Nacht. Vor einem Monat noch lief auch Jerry in der blauen Uniform herum und wies die Plätze an, riß Eintrittskarten ab. Heute ist sie Vortänzerin in dem Ballett, in dem sie bisher als kleine Anweiserin genau wie die anderen nur in einer nebensächlichen Nummer in der Masse mittanzen durfte, um sich dann schnell wieder umzuziehen und weiter die grünen, roten und blauen Eintrittskarten zu kontrollieren. Jetzt braucht sie es nicht mehr. Die Vortänzerin ist davon befreit. Langsam dreht sich Jerry um und geht hinüber in ihren Wohnwagen. Langsam zieht sie ihr helles Abendkleid aus und legt es behutsam über ihr Bett. Bedächtig holt sie ihr Tanzkleid aus dem Kleiderschrank, fährt vorsichtig mit dem Handrücken darüber hin und beginnt sich fertig zu machen. Der Augenblick ihres Auftretens ist gekommen. Schwatzend stehen die Mädchen hinter dem Vorhang zum Eingang. Sie warten noch, bis die Musik den Tusch spielt. Und dann geht es hinein in die weite Arena. Sie fassen 1 sich an, drehen sich, wiegen sich rechts, wiegen sich links. „Wer von der Offiziere. Gaspard berichtete von dem entsetzlichen Ende des Gefährten.„Schade", erwiderte der Brite.„Das Schiff, vor dem ihr euch verstecktet, brachte die Nachricht für ihn mit, daß er sofort auf freien Fuß gesetzt werden sollte. Ein Verbrecher. der während eines Pariser Bankraubes gesaßt wurde, hat nämlich=eingestanden, die Banknotenfälschungen begangen zu haben, deretwegen Roger Marin abgeurteilt wurde.“ Nachdem sich die Flüchtlinge wieder hinreichend erholt hatten, wurde ihnen erklärt, daß sie auf Grund eines Gesetzes von Trinidad in dem gleichen Boot, in dem sie gefunden waren, wieder aufs Meer ausfahren müßten, um zu versuchen, eine andere Küste zu erreichen. „Lieber begeben wir Selbstmord", erwiderte Gaspard erschaudernd.„Nie wieder werden wir durch die blaue Hölle fahren.“ Die Bewohner von Trinidad ließen darauf das Gnadengesuch an die französische Regierung Bis zum Eintrefsen der Antwort aber dürsen die Sträftinge in Trinidad bleiben. Sohn des deutschen Botschafters in tödlich verunglückt dub Paris, 13. Jan. Botschafter Graf Welczek und Gräfin Welczek sind am Montag abend nach Deutschland gereist, wo ihr Sohn, der in einem schlesischen Reiterregiment diente, tödlich verunglückt ist. Für 20000 Mark Waren gestohlen Eintdrattf der einlem Frantsurter Inleiter wld. Frankfurt a.., 13. Jan. In dem Geschäft eines Juwelenhändlers am Kleinen Kornmarkt wurde ein dreister Einbruch verübt, bei dem Juwelen und Goldsachen im Werte von etwa 20000 Mark gestohlen wurden. Ueber den Hergang der Tat erfahren wir folgendes: Der Juwelenhändler pflegt des Abends nach Geschäftsschluß die wertvollen Stücke aus seinem Bestand in einem Koffer mit nach Hause zu nehmen. Dies hatte er auch am Samstag getan. Als er am Montagmorgen sein Geschäft betrat, wurde er kurz nach seiner Ankunft zu einem Nachbarn am Fernspreche gerufen. Es meldete sich eine Frau, die dem Juwelier mitteilte, daß ein für den Nachmittag en Aussicht genommenes Geschäft noch nicht zustande kommen könne. Die Frau hielt den Juwelenhändler einige Zeit am Telephon fest, indem sie um verschiedene Auskünfte bat. Als der Juwelier nach einigen Minuten in seinen Laden zurückkehrte, fand er die Ladentür oifen stehen. Sie war von einem Unbekannten mit einem Nachschlüssel geöffnet worden, der noch im Schloß steckte. Im Laden fehlte der Koffer, den der Händler auf die Theke gestellt hatte. In dem Koffer befanden sich u..: 15 Armbänder; 20 Herrenbrillantringe, 35 Damenbrillantringe, eine Brosche mit 11 Brillanten, eine alte Die Mbsik diktiert den Takt. Ihre dünnen Kleider fliegen im Winde. Jerry steht in der Mitte. Ihr ganzer Körper ist in Bewegung, Rhythmus. Um sie fliegen die Mädchen des Balletts. Die Musik steigert sich ins Unermeßliche. Endspurt. Jäh reißt alles ab. Die Gruppe der Mädchen ist zusammengesunken. Nur steil steht in ihrer Mitte Jerry. Hochaufgerichtet. Beifall dröhnt durch das Zelt. Die Nummer ist zu Ende. * Seit Monaten hat Jerrv Uebungen am hohen Trapez durchgeführt. Ihr Kollege Bill Bag, der Meister der Lüfte, wie ihn das Programm nennt, hat ihr die Kniffe gezeigt und Jerry ist eine gelehrige Schülerin. Nur der doppelte Salto nach rückwärts wollte ihr zunächst garnicht glücken, aber jetzt war es schon seit zwei Monaten nicht mehr vorgekommen, daß Jerry sich unvermittelt im Netz unten wiedergesunden hatte. Sie war durchaus„luftsicher“, wie Bill sie nannte. Vor einigen Tagen hatte der Direktor sich ihre Leistungen am hohen Trapez angesehen und war begeistert. Jerry wurde im nächsten Programm als„fliegende Frau“ geführt und seit dem Abend zeigt sie Abend für Abend in einem violetten, flimmernden Sportdreß ihre atemberaubenden Künste am hohen Trapez. Die Nummer zehn, die in fetten Lettern die Namen von Bill Bag und Jerrv Cook bringt, wird die Glanznummer des Programms. Alles ging über ein Jahr gut, bis sich Stimmen im Zirkus und auch draußen in der Oeffentlichkeit hören ließen, die meinten, es sei alles Spielerei, was die beiden zeigten. Mit einem Netz könne das ja jeder. Bill und Jerry sind entrüstet. Bill murmelt etwas von „sensationslüsternem Volk“ und„Menschen kaputt machen.“ Jedenfalls ist der Erfolg, daß die beiden sich einigen, ihre Vorführungen auch ohne Netz auszuführen. Das Zelt ist jeden Abend ausverkauft, die Leute kommen viele Kilometer herbei, um die beiden mutigen jungen Artisten zu sehen. Der Zirkus bekommt Weltruf und die beiden haben Angebote nach allen Städten der Welt zu den höchsten Preisen. Sie bleiben bei ihrem Zirkus. Sie wollen ihr Wanderleben nicht an den Nagel hängen. Ein Gastspiel ist in Hamburg angesetzt. Mit Sack und Pack ist der Zirkustroß in die große Hafenstadt eingerückt. Ueberall hängen die grellbunten Plakate mit dem Namen des Unternehmers und gleich darunter stehen, sast noch größer, die Namen von Jerry und Bill. Das Zelt ist bis zum letzten Platz ausverkauft. Reiche Kaufleute sitzen vorn in den Logen. Matrosen hinten auf Schleisenbrosche, massiv Platin mit 42 Brillauten; 4 Colliers mit Brillanten, 5 Krawatiennadeln mit Brillanien und Perlen, 10 Damen= und Herrenarmbanduhren, 5 Herrenringe, ziseliert mit Lapis bzw. Turmalin oder Topas, 12 ziselierte Siegelringe, 10 goldene Herrenuhrketten, 1 einseitige Panzeruhrkette von 67 Gramm. Weiter waren in dem Koffer: ein braunes Portemonnaie mit 103 Mark Bargeld, ein kleiner Papierkarton mit 218 Mark Bargeld und zwei Pistolen. Die Frau, die den Juwelier gerufen hatte und der Täter sind ohne Zweifel Komplicen, die die Tat von langer Hand vorbereitet haben. Beide waren schon am Samstag in dem Juweliergeschäft, wo die Frau zwei Damen=Brillantringe zum Kauf anbot. 10 8 Der Täter wird wie folgt beschrieben:# Jahre alt, 1,70 Meter groß, braunes, ovales, auffallend häßliches Gesicht, er ist wahrscheinlich Ausländer, spricht gebrochenes Deutsch. Die Frau ist etwa 30 bis 32 Jahre alt, hat volles Gesicht, leicht geschminkt, kleine, spitze Nase, auffallend rote Haare: sie spricht fließend hochdeutsch. Der Geschädigte hat für die Wiederherbeischaffung des gestohlenen Gutes eine Belohnung von 1000 Mark ausgesetzt. den letzten Bänken. Das Programm rollt vorschriftsmäßig ab und der obligatorische Beifall braust durch das Zelt. Die Nummer zehn der Spielfolge ist herangekommen. Atemlos sehen die Zuschauer von ihrem Programm. Hoch oben von dem Dach des Zeltes hängen die Stricke und Ringe des Trapezes herab. Die Musik setzt ein. Weich und harmonisch erfüllen die Töne das Zelt. Jerry und Bill stehen oben auf dem schmalen Brett, schwingen leicht und sicher hin und her und grüßen in das große Rund. Bill schwingt hinüber auf das andere Brett. Sie stehen sich gegenüber, lächeln sich zu. „Hopp!“ Jerry schwingt sich hinüber. Das Zelt dreht sich unter ihr weg. Salto. Hopp. Jerry hat die Füße von Bill erfaßt, arbeitet sich empor. Beifall. Licht. Bunt gekleidete Diener. Frohe Menschen. Wie weiße Flecke leuchten ihre Gesichter herauf. Musik. Glitzern. Hopp! Jerry schwingt zurück, dreht sich zweimal in der Luft, schnellt hoch, dreht sich wieder und hängt an der Stange zwischen den Stricken. Wieder Beifall. Schreien. Toben. Bill wirbelt hinterher. Jerry. Bill. Jerry. Ein wildes Durcheinandertoben der Körper. Hoch oben in der Luft. Viele Meter. Unten der glatte Zirkusboden. Der Höhepunkt kommt. Doppelter Salto rückwärts mit anschließender Seitendrehung. Dann hinüber zu Bill. Jerry bleibt einen Augenblick still stehen, sieht hinüber, wartet auf den Augenblick des Absprunges. Achtung, Jerrv! Jetzt! Los. Bill schwingt ihr entgegen. Jerry schnellt in die Luft. Hoch, drehen. Zufassen. Zufassen! Die Leine von Bill ist bereits im Zurückschwingen. Jerry greift ins Leere. Einen Augenblick Schweigen. Den Bruchteil einer Sekunde nur. Dann mischt sich in den Schrei der jungen Akrobatin der Aufschrei der Arena. Jerry fällt. Der Erdboden raft näher. Lichtblitze. Grauer Boden. Bunte Seile. Der Wind schlägt für Zehntelsekunden das Zelt ein wenig auf. Fahler Mond blickt herein. Vorbei. Jerry fällt. Ein kleiner dumpfer Aufschlag. Tage später wacht Jerry auf. Weiße Bettlacken sind um sie getürmt. Chloroformdunst liegt in der Luft. Auf Zehenspitzen gehen Krankenschwestern auf und ab. Benommen schließt Jerrv wieder die Augen. Irgendwo hatte sie Schmerzen verspürt. Wo eigentlich? Jerry ist noch zu schwach, um es genau sagen zu können. Nach weiteren zwei Wochen kann sie sich schon eine Zeit wach halten. Sie sieht um sich. Die gleichen Eindrücke, die sie noch vor ihrem ersten Erwachen im Unterbewußtsein registriert hat. Ein alter Mann sitzt an ihrem Lager und schaut sie an. Er sagt kein Wort. Jerry blic“ „Vater...“ Bühnenball 1937 Die entlessekte Fledermaus im Alten Kurhaus am 23. Jan. 1937 Die Künstler bedienen selbt Grohes Kabaretl im großen Saal Kebareit im Ballsaal und kleinen Saal 4 Tanz-Kapellen Stimmung am laufenden Band Sektzeile und Buden Tombola Schneps im fidelen Gefängnis?7 Rledeige Verrahrageelen Vorverkauf ab heute! An den Kassen des Stadttheaters, im Lloyd-Reisebüro, städt. Verkehrsamt, Clermont, Kaiserplatz, Musikhaus Hogrebe, NSKulturgemeinde, Büchel.— Preise: Im Vorverkauf: Mk..50, an der Abendkasse: Nik..00. Der Reinertrag fließt in die Wohlfahrtskassen der Fachschaft Bühne! Bühnenball 1937 Ki Minwocn, 19 30, E. geg. 22.15 Uhr. 17 Vorst Platzm. C u. 9. Vorst. Halhm. C Gr. 1(lila) und freier Kartenverkauf Preise 3: Der blaue Heinrich. 82380 Musikalischer Schwank von Viktor Corzilius. Donnerstag, 20. E. geg. 22.15 Uhr. Vorstellung für die NS-Kulturgemeinde, Serie D Reihe 1 und treier Verkauf zu M. 3,00: Spiel an Bord. Lustspiel von Axel Ivers. 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Der Mary Sträter, geborene Roothaan, zu Aachen ist Einzelprokura erteilt; bei der Firma:„Aachener Musterkartenfabrik Geulen& Nebe, Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ in Aachen: Durch Gesellschafterbeschluß vom 24. Dezember 1936 ist die Umwandlung der Gesellschaft auf Grund des Gesetzes vom.Juli 1934 und der Durchführungsbestimmung vom 14. Dezember 1934 in eine offene Handelsgesellschaft mit der Firma Aachener Musterkartenfabrik Geuten& Nebe in Aachen beschlossen worden. Die Firma ist erloschen. Als nicht eingetragen wird bekannt gemacht: Die Gläubiger der Gesellschaft können, soweit sie nicht Befriedigung fordern können, binnen 6 Monaten seit dieser Bekanntmachung Sicherheitsleistung verlangen; die offene Handelsgesellschaft:„Aachener Musterkartenfabrik Geulen& Nebe“ in Aachen. Gesellschafter: Karl Martin Geulen und Alexander Geulen, beide Kaufleute in Aachen. Die Gesellschaft beginnt mit dem Tage der Eintragung in das Handelsregister. Jeder Gesellschafter ist zur Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft berechtigt. Als nicht eingetragen wird bekanntgemacht: Geschäftszweig: Betrieb einer Musterkartenfabrik, insbesondere die Fortführung des bisher zu Aachen von der Firma„Aachener Musterkartenfabrik Geulen & Nebe G. m. b..“ betriebenen Unternehmens. Geschäftsräume: Friedrichstraße 17; bei der Kommanditgesellschaft:„Nachener Metallhandelsgesellschaft Matthias Bock& Co.“ in Aachen: Ein Kommanditist ist aus der Gesellschaft ausgeschieden. Die Einlagen zweier Kommanditisten sind erhöht, die Einlage einer Kommanditistin herabgesetzt worden; bei der Firma:„Jakob Fut“ in Aachen: Die Firma ist erloschen. 5 Amtsgericht 5, Nachen. Zollernstraße 22 abgeschlossener 2. Stock, 2 Zimmer, Küche, Bad, Dachkammer, Zentralheizung sofort zu vermiet. Ausk. 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Januar 1937, vormittags 9 Uhr. in der Pfarrkirche St. Adalbert gehalten.— Die Beerdigung findet am gleichen Tage nachmittags 2 Uhr von der Kapelle 1 des Priedhofes am Adalbertsteinweg aus statt. Man bittet von Beileidsbesuchen abzusehen. Annahme von Anzeigen uud Avonnements für den Aachener Anzeiger Politisches Tageblatt I Antike Sachen werden gekauft. Offerten B699 Geschäftsst. Es rächt sich, wenn man am falschen Ende spart. Pfeifers Jüng. ster hatte sich als Freiwilliger zum Reichsheer gemeldet. Damit büßte die Familie einen Mitverdiener ein, und Vater Pfeifer mußte seinen Abendschoppen etwe. ben. Na in Et Tith Möbliertes Zimmer zu vermieten. Reimannstraße4, Cloeser. 704 Agentur Michael Schröder=Schoffers Friseur Bosten (Einzelverkauf) Lieferung der Zeitung durch Postbezug auch außerhalb St. Vith's Schön möbl. Zimmer mit Balkon, fließendes Wasser, Heizung, elektr. Licht und allen Bequemlichkeiten zu vermieten. 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Ausgestattet mit einem reichen Wissen und hervorragenden Eigenschaften des Geistes und Herzens war uns der Verstorbene 55 Jahre hindurch ein Vorbild treuer Pflichterfüllung und restlosen Eintretens sowohl für die Firma als auch für alle mit ihm Schaffenden. Wir betrauern in dem Verschiedenen einen Menschen nicht nur mit reichen Kenntnissen und Erfahrungen, sondern auch von besonderer Herzensgüte, der um das Wohlergehen aller, die unter seiner Leitung arbeiteten, stets treu besorgt war. Hugo Heusch& Cie. 6. m. b.., Carl Huhn& Cie. und Die Gefolgschaft. 8918 Wie vo s aussp ermate ird näm nd noch Pito 1. ist #nd Würd Aachen Onserer S Klimatisie Hrückbares den hat. hon im sonienmei Fiches aus ein für: Prinz de ann eröff Angeahnte die Festste in stolzer Selbstgefäl Ein Ac Auspizien Budem, um ie rühri Die Männ ind, sind er allein Voll der K ein Volksf eiligen so ihren eiger harsich mn. Sei abgebroche pflegt wor der wire nicht #entschieden Bendigung danken h meister Li Deie Sache schaftliche Adie Nutzni verscheinung Bichen uund von dem 9 #en sind. 93, Lnn. Am Dienstag früh fuhr der Kauf. mann Walter Meuenstoa aus Recklinghausen in der RuhrEssen mit einem Personenkraftwagen gegen einen Wagen geriet sofort in Brand. Während Meckenstock mit schweren Brandwunden aus dem Wagen Eefreit werden konnte, war ein zweiter Insasse, dessen bisher nicht festgestellt werden konnte, bereits vollständig verbrannt. Der Verletzte wurde dem Krankenhaus in Keitwig zugeführt, es besteht Lebensgefahr. Jurchtbare Bluttat im Berliner Norden dub. Berlin, 13. Januar. In Berlin=N. wurde in den Morgenstunden des Dienstag eine furchtbare Bluttat entdeckt, die sich nachts in einem Hause in der Joachimstraße abgespielt hat. Als gegen 6 Uhr früh der 27jährige Adolf K. in seine Wohnung kam, fand er in der Küche seine 27jährige Eheund im angrenzenden Zimmer seinen 34jährigen Schwager Hans G. und seinen Freund, einen 80jährigen Fritz Sch., mit tödlichen Brustschüssen in Blutlachen am Boden liegend auf. Die Mordkommission stellte fest, daß Fritz Sch. noch eine Mehrladepistole in der Hand hatte, aus der aller Wahrscheinlichkeit nach die todbringenden Schusse abgegeben worden sind. Der Ehemann erklärte, daß er zusammen mit seiner Frau, seinem Schwager und dem ihm befreundeten Sch. am rpaten Abend, ein Lokal besucht habe. Nachts zwischen und 2 Uhr habe er sich dann von den anderen getrennt und allein noch mehrere Gaststätten aufgesucht, während urüichgeieber sel. den beiden Rönnern in die Mordkommission ist mit der Aufklärung dieses geheimnisvollen Verbrechens beschäftigt. See in zwei Teile zerschlagen. Von zwei Rettungsbooten, die heruntergelassen wurden, erreichte nur eins die Insel. Außer Bewußtlosen wurden auch mehrere Leichen an Land geschwemmt. Die genaue Zahl der Todesopfer des Schiffsunglücks steht noch nicht fest. Erdrutsch bei einer Parade in dub Paris, 13. Jan. Auf der großen Strandpromenade von Nizza hat sich am Dienstag vormittag während einer kleinen Truppenparade ein Erdrutsch des Bürgersteiges am Meeresstrand ereignet. Es entstand ein drei bis vier Meter tiefer Erdspalt, in den 20 Zuschauer der Parade stürzten. Sie wurden mit mehr oder weniger schweren Verletzungen hervorgeholt. Vier von ihnen mußten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ueber die Ursache des Erdrutsches ist man sich noch nicht im Klaren. Man vermutet, daß der Bürgersteig vom Meere unterspült worden war. Neues schweres Flugzeugunglück in Amerika Los Angeles, 13. Jan. Ein großes Passagier= flugzeug der Western Air Expreß=Gesellschaft ist in der Nähe von San Fernando, etwa 15 Kilometer vom hiesigen Flughasen entfernt, abgestürzt. Das Flugzeug, das in Salt Lake City aufgestiegen war, geriet im Gebirge in einen schweren Schneesturm und stürzte in derselben Gegend ab, wo am 27. Dezember vorigen Jahres das bisher noch nicht aufgesundene Flugzeug der United Air Lines mit 12 Personen verunglückte. An Bord des jetzt verunglückten Flugzeuges besanden sich zwei Piloten, eine Stewardeß und zehn Fluggäste, zu denen auch der berühmte Afrikaforscher Martin Johnson mit Frau gehörte. Eine Rettungsexpedition ist in das Gebirge aufgebrochen, um über das Schicksal der Flugzeuginsassen Gewißheit zu erlangen. vogelfrei betrachten und nach ihnen schießen wie auf Witd ist es erklärlich, daß die Nomaden niemals ihre schützenden Urwälder verlassen. Andererseits ist nicht nur der Mensch. sondern auch der Tiger ihr bitterster Feind, der, wie jener, dazu beiträgt, die letzten Reste dieser vielleicht seltsamsten Urwaldnomaden zu vernichten. Das Ergebnis der Forschungsexpedition Bernatziks beweist, daß die Zeit der Entdeckungen unbekannter Vertreter der menschlichen Rassen noch nicht vorüber ist. Vier Todesopfer einer Vergnügungsfahrt im Segelboot dub London, 13. Jan. Wie aus Aden berichtet wird, kamen dort am Sonntag vier Soldaten auf einer Vergnugungsfahrt im Segelboot ums Leben. Das mit fünf Artilleristen der Festung besetzte Segelboot kenterte 6 Kilometer vor der Stadt. Einem der Insassen gelang es, trotz der zahlreichen Haifische, unversehrt an Land zu schwimmen. Am figur Außen 2 Finnisches Motorschiff an der schottischen Küste gestrandet dub. London, 13. Januar. Bei der Insel Ronaldsbu a der p 13. Jonnar. Vel der Insel Ronalds. Nordostküste Schettlands lief am Dienstag das finnische Motorschiff„Johanna Phorder“(3400 Tonnen) mit insgesamt 39 Personen an Bord auf der Rückreise von Amerika auf einen Felsen. Es wurde von der tosenden Erster Erfolg der Expedition Bernatziks Reste einer mongelischen Arraffe Wechselkurse an Auslandsbörsen dub Bangkok, 13. Jan. Die Expedition Dr. Bernatziks, die drei Monate verschollen war, ist nach Nan, der alten Königsstadt der Laos in Nordsiam, zurückgekehrt. Expedition hatte den Versuch unternommen, mit ven„Nu Tong Luang“, einem sagenhaften, wissenschaftlich n Urvolk, das die fast unübersehbaren gebirgigen Urwälder nordsiams bewohnen sollte, aufzufinden. Die einzige verwertbare Kunde über dieses Volk stammt von einem schwedischen Forstingenieur, der vor mehreren Jahren zufällig auf eine wandernde Gruppe gestoßen sein soll Seit dieser Zeit fehlt jede Nachricht von diesem Volk. „Phi Tong Luang“, das heißt „Geister der gelben Blätter“, werden diese unbekannten Menschen nach den alten vertrockneten Windschirmen genannt, die hie und da von Jägern angetroffen wurden. Alle Forschungen der siamesischen Behörden blieben aber erfolglos, so daß man bereits an der Eristenz der Ka Tong Luang zu zweiseln begann. von nur wenigen Tragern begleitet, tief in das Innere des Urwaldes vor, der die steilen Gebirge zwischen Siam und Anam bedeckt. Nach vierwöchiger, mühseliger Fußwanderung durch die pfadlose Wildnis, nach wiederholten Mißerfolgen und Schwierigkeiten mit Trägern und Proviantversorgung, ist es den Forschern tatsächlich gelungen, mit vier aus mehreren Mitgliedern bestehenden Ka Tong Luang=Horden zusammenzutreffen, mit ihnen wochenlang zu leben und alle anthropologischen, linguistischen und ethnologischen Fragen zu lösen. So steht es jetzt fest, daß es sich bei den Ka Tong Luang um die spärlichen Reste einer mongolischen Urrasse handelt, die eine selbstständige sehr primitive Sprache spricht und die die reinsten heute lebenden Vertreter der sogenannten Bambus=Kultur vereint. Es stellte sich somit gegen alle Erwartungen heraus, daß die Ka Tong Luang weder zu den Negritos noch zu den Pygmäen gezählt werden können. Sie sind jedoch die weitaus primitivsten Menschen, die Bernatzik während seiner zahlreichen Forschungsfahrten angetroffen hat. Da die benachbarten viel höher kultivierten Völker die Ka Tong Luang kaum als Menschen und jedenfalls als Wechsel am 12. 1. Berlin London Paris Brüssel Zürich Amsterdam Newyork Madrid Rom Prag Wien Mark= Notierungen in Baris Pri. 863 106.15 361.00 491/62 1172.00 21.4025 112.75 75.00 Oslo Kopenhagen 164,25 183,40 Prag 11,505 Wien. 216.59 Stenhaup schriftleiter: Ferdinand Ebses Veranrm rreter des Hauptschriftleiters Franz Achilles. Eofes Für Loraseg Politik, Theater und Schriftum: Fert Vermischtes und um uns: Franz Achilles. für Svort Bermischtes und Unterhaltung: Ludwig Lenzen, für Um #el und die übrigen Teilgebiete: Walter Hevdes zür Gebier fall u Venannten erstreckt sich auch auf die zeigen.—#tenden Bilder.— Matthias Stamms für Ar geigen.— Sumtlich in Aachen.— Anzeigenpreisliste Nr. 9. D. A. XII. 36 Gesamt 7268, davon Ausgabe B 5390. Versiag und.36 Gesamt 7268, davon Ausgabe B 5390. La Ruellescher Zeitungskarlagd wat. e= sontaine& Co. Grrt Ku a, e Prinz Karneval ist gekürt Stio k. heißi der nurrische Herrscher Rosenmontag wie noch nie Wie voller Gesang das klingt, wie herrlich rheinisch sich aussprechen läßt, mit einer langen, ausschwingenden #ermaie über dem i: Otto Schmitz! Dieser Name Eird nämlich in aller Zukunft über dem unvergeßlichen End noch nie dagewesenen Aachener Karneval 1937 stehen. Otto l. ist der vom Karnevalsausschuß mit allen Ehren und Würden gekrönte Prinz Karneval. Obwohl er nicht Aachen geboren wurde, hat er sich seit dreißig Jahren nserer Sprache und unseren vaterstädtischen Gefühlen ##limatisiert. Doch auch in seinen Adern braust ununterrückbares Oecher Blut, das ihm seine Mutter mitgegeen hat. Wir können gewiß sein, daß dieser Prinz, der ##on im Jahre 1935 seiner Tollität Gustav I. als Zereonienmeister beigegeben war, in großen Bogen sein närisches Szepter über die tollen Tage schwingen wird. Wenn #an aus einer Indiskretion heraus, die Jacques König#ein für diese Zeit erlaubt hat, verraten darf, daß unser rinz den vielbezeichnenden Spitznamen„Mucki“ trägt, ann eröffnen sich selbst für ein unkarnevalistisches Gemüt ngeahnte Perspektiven. Nach diesem Verrat erübrigt sich Die Feststellung, daß Otto l. ein netter Junge sein muß, in stolzer Prinz in herrlicher Gewandung, den wir mit Selbstgefälligkeit überall herumzeigen dürfen. Ein Aachener Fasching, der unter solchen persönlichen en sset enr uich Bunchen etch. Aahte- Kund udem, um wieder in den Ernst der Sprache zu kommen, die rührige Arbeit des Aachener Karnevalsausschusses. Die Nänner, die hier seit vielen Wochen an der Tätigkeit #ind, sind zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen, aus er allein ein echtes Volksfest entstehen kann. Denn das ##oll der Karneval in diesem Jahre mehr je denn werden, in Volksfest, an dem sich jeder Nachener mit Ehrgeiz be#eiligen soll. Es gilt ja zu beweisen, daß unsere Stadt hren eigenen Karneval hat, der sich dem lustigen Treiben achbarlicher Tradition ebenbürtig an die Seite stellen Seit drei Jahren ist aus dem Rathaus heraus die ebgebrochene Ueberlieferung aufs neue aufgestellt und ge##pflegt worden. Und jetzt ist wohl die Zeit gekommen, in der wir endlich die reisen Früchte pflücken dürfen. Es nicht verkannt werden, daß für eine solche Ernte eine entschiedene Arbeit notwendig war, deren energische Beendigung wir allein den Männern des Ausschusses zu verdanken haben. Präsident Königstein und Bürgermeister Lürken haben sich mit ihren Mitarbeitern für eine Sache eingesetzt, die vor allen Dingen auch eine wirtschaftliche Seite hat. Und gerade in diesen Tagen werden die Rutznießer dieser nüchtergen, aber wichtigen Begleiterscheinung des Karnevals die tausenderlei organisatorischen und finanziellen Schwierigkeiten nicht übersehen, die von dem Ausschuß mit lokalpatriotischem Eiser gelöst worden sind. Da steht vor allem der Rosenmontagszug im Mittelpunkt aller Veranstaltungen. Wir kennen das Motto:„Loß bür noch ens senge“, unter dem der Zug durch die prächtig geschmückten Straßen ziehen wird. Ein ganzes Dutzend prunkvoller Großwagen, die von fachlicher und künstlerischer Hand entworsen wurden, wird die tausendköpfige Zuschauermenge zu begeisterten Alaaf hinreißen. Mehr als sonst soll der Zug aufgelockert werden durch bunte und malerische Fußtruppen. Von den Liedern, die sich die Erbauer der Wagen zur Devise erwählten, nur einige Beispiele:„Was frag ich nach das Silber“, „Jusch, jusch, jusch, ene Klonemann“,„Wir sitzen so fröhlich beisammen“,„Nun schwig mich doch dervan“,„Die Kou, die hau zwei Höne“ oder„Soldatenleben, ja das heißt lustig sein!“ Das ist erst einiges, was heute verraten werden soll. An dem Nachener selbst, an jedem einzelnen liegt es nun, daß der Ruf unseres Karnevals bis weit über die Grenzen hinausdringt und alles heranzieht, dem der Sinn nach Humor und Lustigkeit steht. Ein Volksfest wird es, aber ein Volksfest verpflichtet auch die Bürgerschaft, sich in restlosem Einsatz an ihm zu beteiligen. Unter solchen Umständen kann unsere Abordnung auf dem Internationalen Karnevalskongreß in München vermelden, daß wir ebenso auf der Höhe sind, wie die vierzehn Nationen, deren Vertreter sich um das Münchener Kindl scharen. Richtpreise für Alt= und Abfallstoffe Das Gaupresseamt in Köln teilt mit: Im Gau KölnNachen werden die mit grüner Armbinde versehenen Straßensammler bei der Sammelation des Altmaterials die nachfolgend verzeichneten Preise zahlen, die im Einvernehmen mit dem Beaustragten des Gauleiters für die Haussammlung von Altmaterial, Gauinspekteur Lindau, Besie al s che Aabse ld= M lie Siesleen. Psg.; Zink bis 10 Pfg.; Blei bis 16 Psg.: gemischte Papierabfälle bis 1½ Psg.: Zeitungen bis 2 Pfg.: Weinflaschen bis 3 Pfg.: Kaninselle bis 20 Pfg.; Hasenselle bis 25 Psg.: Konservendosen und Blecheisen kostenlos. Die Preise gelten für ein Kilogramm(zwei Pfund). Die Garde marschiert Wer erinnert sich nicht des glänzenden Gardetreffens verbunden mit der Befreiungsfeier der Rheinlande? Das war im Jahre 1930. Auch nach dieser Zeit bat die Garde nicht geruht. Entsprechend ihrer stolzen Ueberlieferung steht die Garde in Treue sest zu Führer und Vaterland. „Die Gardekameradschaft Nachen feiert Ansang Juni ihr 50jähriges Gründungsfest, das mit der Gardegautagung der Semper=talis Gruppe(ehemalige Angehörige des alten Ersten Garde=Regiments zu Fuß) zusammenfällt. Die Gardekameradschaften Rheinlands und Westfalens sind zu dieser Feier eingeladen worden. Höhere ehemalige Führer der Gardetruppen werden in Nachen sein. Die noch fernstehenden Kameraden des Gardekorps und der aus ihm entstandenen Truppenteile werden gebeten, an der Jahreshauptversammlung am 1. Februar um 20 Uhr im Nachener Bürgerbräu teilzunehmen, um dort die Kameradschaft kennen zu lernen, die sich eben die Garde nennt. Anmeldungen nimmt der 1. Schriftführer der Gardekameradschaft Postinspektor Trelle. Aachen, Lochnerstraße 53, entgegen, der jede Auskunft gerne erteilt. Vor dem Richter Vorfahrieechtmaß brachtel werden Ein Aachener Kraftwagenbesitzer fuhr eines Tages in der Peliserkerstraße einen Kleinwagen an. Es war an der Kreuzung der Aretzstraße. Der Kleinwagen hatte dort das Vorfahrtrecht, was der Fahrer der Limousine nicht beachtet hatte. Wegen der Verletzung des Fahrers des Kleinwagens wurde der Aachener angeklagt. Da sich einwandfrei herausstellte, daß er allein die Schuld an dem nicht großen Unfall trug, wurde er verurteilt. Er erhielt 20 Mark Geldstrafe. Ein Mann aus Aachen, der schon einmal wegen Zechprellerei vorbestraft war, hatte zur Abweslung wieder einmal gebettelt. Mit dem Erlös besuchte er Wirtschaften. So kam er am Ende seiner Reise auch nach Herzogenrath. Da ihm das Trinken nun so gut gefiel, hielt er sich daran. Schließlich hatte er eine Zeche von drei Mark anstehen. Als es nun aus Bezahlen ging, stellte sich heraus, daß der Zum Tag der Deutschen 17. Januar. dem„Tag der Deutschen Polizei“ werden diese kleinen Schupomänner als Anstecksiguren verkauft. Der Erlös fließt ausschließlich dem WhW. zu. Weltbild(). Mann nichts besaß. Er wurde festgenommen. Wegen Zechprellerei erhielt er sechs Wochen Gesängnis und wegen Bettelns drei Wochen Haft. In einer Organisation hatte ein Mann das Ehrenamt des Kassenwarts. Als er nun nach Berlin berufen wurde, stellte sich heraus, daß die Kasse 835 Mark Fehlbetrag aufwies. Man klagte nun den früheren Kassenwart der Untreue an. Da er in Berlin weilte, war er von dem persönlichen Erscheinen zu der Verhandlung vor dem Nachener Schöffengericht entbunden. In dieser Verhandlung ergaben sich aber gar keine stichhaltigen Beweise für die Schuld des Angeklagten. Daraufhin wurde das Verfahren kurzer Hand eingestellt. Der amtliche Bericht Die Polizeipressestelle teilt mit: An der Ecke Jülicherstraße und Josef von Görresstraße erfolgte am 11. Januar um 12.20 Uhr ein Zusammenstoß zwischen einem Personenkraftwagen und Lastkraftwagen. Durch das scharfe Ausbiegen des Lastkraftwagens wurde ein Arbeiter erfaßt, zu Boden geworfen und am Kopf schwerverletzt. Lebensgefahr besteht nicht. Er befuhr mit einem Handkarren die Jülicherstraße in Richtung Aachen. Die Schuldfrage bedarf noch der Klärung. Eine Frau in ihrer überfallen wld. Wegberg, 12. Januar. Wie erst jetzt bekannt wird, wurde in den letzten Tagen in Rickelrath ein dreister Raubüberfall ausgeführt. Als gegen.30 Uhr eine Hausfrau ihre gewohnte Arbeit aufnehmen wollte und in die Küche trat, wurde sie von zwei Männern, von denen einer eine Maske trug, überfallen, geknebelt und betäubt. Die Täter durchwühlten dann sämtliche Schränke und Schubladen und entkamen mit ihrer Beute unerkannt. Der Ehemann fand seine Frau ein halbe Stunde später in bewußtlosem Zustande auf. Dem herbeigerufenen Arzt gelang es erst nach längerer Zeit, die Frau wieder ins Leben zurückzurufen. Die Polizei bittet die Bevölkerung, an der Aufklärung dieses dreisten Ueberfalles mitzuhelfen. Die Täter sind etwa.75 bezw. 1,65 Meter groß, einer von ihnen trug einen grauen Mantel(Pfeffer und Salz), der andere hatte eine schwarze Schirmmütze und braune Schuhe. Wunder des Reisens Es ist doch etwas Wunderbares, wenn man sich so ganz sorglos in seinen Sitz in der Eisenbahn zurücklehnen kann und hinaus durch die Fensterscheiben in die fliegende Landschaft blinzelt. Man fährt irgendwohin. Am besten ganz weit weg, dann hat man das Gefühl, als führe man buchstäblich aus seiner eigenen Haut heraus, als ließe man den alten Alltag weit hinter sich zurück. Und das ist schön. Dann hat man keine Sorgen mehr, so glaubt man wenigstens für die kurzen Stunden der Fahrt, bis die nachgesandte Post erst eintrifft— man sinnt vor sich hin oder liest in einem Buch, das man aus einer verstaubten Ecke der Bücherei hervorgekramt hat. Das gleichmäßige„Rattata Rattaia“ der rollenden Räder auf den Schienen gibt die Begleitmusik und oben im Gepäcknetz schaukeln die Koffer und Kartons. Draußen hinter den halbgefrorenen Fensterscheiben vollführt das Land einen tollen Tanz. Wippend grüßen in der hellen Sonne blanke Kupferdrähte, die den Schienen getreulich von Station zu Station folgen, als müßten sie ihnen den Weg zum nächsten Bahnhof weisen. Die Telegraphenmasten gehen in die Knie und schnellen wieder hoch. Auch sie wollen es nicht versäumen, dem Zug in stummer Ehrfurcht ihren Gruß zu bezeugen. Die kleinen Dörser in der Ferne sehen aus, als wären sie von spielerischer Kinderhand geordnet, als wären sie aus einem Baukasten willkürlich aufgebaut. Manchmal greift irgendjemand von den Mitreisenden zu seiner Aktentasche oder in das Köfferchen, und das Knistern alten Pergamentpapiers klingt so verlockend, daß man selbst schon ein wenig Hunger verspürt. Man schielt zum eigenen Gepäck, man wartet noch ein Weilchen, und dann geschieht's. Die Bücher sind vergessen, die Landschaft draußen, die mag ruhig weitersausen— man kaut. Man ißt so ruhig und so hingebungsvoll, wie man es schon lange nicht mehr iun konnte. Man hat ja soviel Zeit..! Man freut sich schon auf seine Zigarette, die dann folgen wird und kann sich selig den Gedanken überlassen. Von Zeit zu Zeit da hält der Zug. Man liest die Namen völlig fremder Stationen. Man sieht Gesichter unter Hüten an den Fenstern vorbeihasten. Man sieht die rote Mütze eines Stationsvorstehers. Man hört das Rusen fremder Leute. Die grünen Jacken eiliger Dienstmänner muten an wie seltsam bunte Blumen in dem Wimmeln auf dem Bahnsteig. Die helle Bahnhofsuhr zeigt eine Stunde. Und dann bewegt sich wieder unser Zug. Er stampft und prustet wie ein Urweltungeheuer und saust wie eine Riesenschlange durch die Landschaft. Man ist jetzt bald am Ziel. Man zieht den Mantel an und wickelt dicht den Schal um seinen Hals. Man nimmt den Koffer in die Hand, man sieht nervös auf seine Uhr. Es fehlen nur noch wenige Minuten. Dann ist man da. Der Bahnhof ist noch fremd. Doch es geht schnell, da findei man sich schon zurecht und kennt den kleinen Ort, an dem man nun acht Tage ausspannen will. Ab 1. April außer Kurs gesetzt Der Reichsminister der Finanzen hat durch Verordnung vom 29. Dezember 1936 die alten Eine Mark=, eine Reichsmark= und Fünf Reichsmark Stücke außer Kurs gesetzt. Ab 1. April 1937 gelten sie nicht mehr als gesetzliche Zahlungsmittel. In den folgenden drei Monaten, und zwar bis zum 30. Juni 1937 einschließlich, werden diese Münzen von den Reichs= und Landeskassen noch in Zahlung genommen und gegen andere Zahlungsmittel umgewechselt. Ab 1. Juli 1937 hört die Einlösungspflicht auf. Die Münzen haben dann nur noch ihren Metallwert. Die Außerkurssetzung umsaßt alle Eine Mark= und eine Reichsmarkstücke aus Silber und die alten großen Fünf Reichsmark=Stücke. Die zur Erinnerung an besondere Begebenheiten geprägten Fünf Reichsmarkstücke sind von der Außerkurssetzung nicht ausgenommen. Im Kurs bleiben demnach von den Eine Reichsmark=Stücken nur die aus Reinnickel geprägten Münzen und als Fünf=Reichsmark=Stücke nur die neuen kleinen Fünf ReichsmarkStücke Es liegt daher im Interesse jedes Volksgenossen, die in Rede stehenden Münzen so schnell als möglich in Zahlung zu geben, damit sie in den Besitz der mit der Einziehung beauftragten Reichsbank gelangen. Wie wird das Wetter? Witterungsvoraussicht des Reichswetterdienstes Ausgabeort Köln, vom 13. Januar Wetteraussichten für Mittwoch: Bei lebhaften Winden zwischen Südost und Südwest wechselnd bewölkt, teilweise neblig trüb, nicht überall trocken. Oertlich geringe Bewölkung, hauptsächlich über dem südlichen Rheinland geringer bis mäßiger Nachtfrost. Höchsttemperatur gestern: 7/6 Grad: Tiefsttemperatur gestern:—07 Grad. Beobachtungen von heute morgen 7 Uhr Ortszeit: Temperatur:.3 Grad: Wind: SW 2, bedeckt. Sonnenaufgang am 14. Januar:.33 Uhr, Untergang 1758 Uhr. Mondaufgang.08 Uhr, Untergang 19,24 Uhr. Zeitgleichung--9 Minuten 7 Sekunden. Außen=Institut der Technischen Hochschule: den Vierundzwanzigern bei Verdun im Februar 1916 bis zur Einnahme des Forts Douaumont Oberstleutnant H J. Haupt=Berlin, der den Vortrag über die Einnahme des Forts hielt, ist selber der Erstürner von Douaumont. Als damals ältester Offizier der Pierundzwanziger sprang er als erster in den FortBraben, um mit seinen brandenburgischen Märkern, BerEinern und Oberschlesiern das Fort im Sturm zu nehmen. Ras dem alles vorausging, was war und was hätte nders sein müssen, welche soldatische Tugend an Verantwortlichkeit, Entschlossenheit, Ausdauer, Disziplin, Kühnheit und Heldenmut dort verwirklicht wurde, das muß #ran von einem wahrhaften Soldaten wie Oberstleutnant aupt selbst gehört haben, wenn man sich ein Bild von ##den wenigen, aber heißen Kampftagen machen will, die der Vortragende schilderte. Bekanntlich gehört das Ringen um Verdun zu den Kampfhandlungen nach dem Plan der zweiten Obersten Heeresleitung(Falkenhayn), wonach die Franzosen an iner Stelle gefesselt und dort aufs äußerste geschwächt Henen sollen. Diese Stelle war Verdun, die nach den ###s des Vortragenden gleichsam das rechte Schulter#serzk, der französischen Linie darstellte. Gelang es, dieGelenk auszukugeln, dann war die Macht des Feindes c anen und die Sitation des ganzen Krieges mußte au ilen Fronten ändern ####n ersten Angriffen der Deutschen gingen zahlreiche Eirgungsmanöver an allen Frontabschnitten voran, um Ekanzosen möglichst von Verdun abzulenken. Währenddessen gingen drei Armeekorps gegen Verdun vor, und als Tag des Angriffs wurde zunächst der 13. Februar festgesetzt. Aber das Wetter verlangte eine Verschiebung des Angriffs, so daß die Franzosen immerhin beträchtliche Bereitschaft vorsehen konnten. Am 21. Februar begann der deutsche Angriff. Aus allen Schlünden spie das Feuer, und die Hölle war losgelassen. Oberstleutnant Haupt bestimmte für seine Vierundzwanziger, und er gab es auch als Rat nach oben: möglichste Ausnutzung des ersten Schlages. Schon errangen die Deutschen gute Anfangserfolge. Aber Haupt mit seinen Leuten mußte noch in Reserve bleiben, und der Vortragende schilderte, wie die Zurückgehaltenen ihrer Ungeduld mit Spott und Humor Luft machten. Endlich, am 23. Februar, bekam er im Operationsgebiet um Fort Douaumont freie Hand. Nach einer mutigen Auskundschaftung des Geländes ging er am 24. Februar, nachmittags um 4 Uhr, zum Angriff über. Seine vorzüglich eingeübten Leute leisteten das Höchste an Stoßkraft und Tapferkeit. Bald, am 25. Februar erreichten sie den Graben von Douaumont; die Panzerfeste selbst liegt unter dem Feuer der deutschen Artillerie Die Gelegenheit ist günstig, aber die Meldung nach hinten: Feuer vorverlegen! findet kein Gehör, weil die Verbindung gestört ist. Da dringt Haupt mit den Seinigen durch das eigne, Feuer, die Drahwerhaue werden durchschnitten, die Deutschen springen in den Graben: Douaumont wird erstürmt! Endlich können sie von der Panzerkuppe des Forts aus die deutsche Artillerie verständigen, und schon müssen sich die Erstürmer des Forts zu seiner Verteidigung anschicken. Es war der größte Tag der Vierundzwanziger. Viel Tote und Verwundete sah dieser Tag, aber noch mehr Heldentum; und so schloß Oberstleutnant Haupt seinen Vortrag, nachdem er im Lichtbild die schlichten Kreuze der Heldengräber gezeigt hatte, mit schweren Dichterworten auf das heldische Opfer des Krieges. Generalleutnant Noskoff=Berlin, der am Montag, den 18. Januar, im Außen=Institut sprechen wird, ist ein russischer General. Er war früher im Generalstab des russischen Heeres tätig und während des Krieges Mitarbeiter in der russischen Obersten Heeresleitung. Er lebt jetzt in Berlin. Im Außen=Institut wird er sprechen über„Rätsel und Fragen um Tannenberg.“ H. Tieraufnahmen auf freier Wildbahn Lichtbilder=Vortrag im Kaiser=Wilhelm=Gymnasium Gestern abend zeigte der Revierförster Benning von Schevenhütte in der Aula des Kaiser=Wilhelm=Gymnasiums eine Reihe selbsitgemachter hochinteressanter Tieraufnahmen. Der erste Teil des Abends war ausgefüllt durch erstklassige Aufnahmen aus der Vogelwelt. Der Vortragende erläuterte die Lebensart der Raubvögel an Hand der Bilder. Trotz der Schwierigkeiten, die sich bei der Aufnahme von Raubvögeln ergab, war es doch Herrn Benning gelungen, mit Hilfe einer Fernkamera die scheuen Tiere wie aus nächster Nähe auf die Platte zu bekommen und ihr Leben zu belauschen. Die nistenden Tiere, das Füttern der Jungen, die Sorge der Eltern um ihre Vogelkinder, wurde in klarer und eindrucksvoller Weise den Besuchern vor Augen geführt. Der Vortrag, der mit heiteren Selbsterlebnissen ausgeschmückt war, wurde mit großer Aufmerksamkeit und Freude ausgenommen. Im zweiten Teil zeigte der Vortragende einen großen Teil der Tiere, die unsere deutschen Wälder bevölkern. Ein Dachs kroch in seine Höhle. Das Blitzlicht überraschte eine Schar äsender Rehe Selbst Meister Reineckes Verschlagenheit konnte ihn nicht davor retten, auf die Platte zu kommen. Flüichtige Hirsche verschwinden im Dunkel des Waldes. Selbst die Brunftzeit dieser Tiere hatte er belauscht und das Bild eines röhrenden Hirsches ist wohl eines der besten aus seiner Sammlung. Der Vortragende bat zum Schluß, die deutsche Tierwelt zu achten und zu schützen, ihr im Winter ein Freund zu sein und sie in Notzeiten zu füttern und zu pflegen. Der gut besuchte Vortrag wurde mit größtem Beifall aufgenommen und alle Besucher gingen mit dem Bewußtsein nach Hause, einen genußreichen Abend verbracht zu haben. An dieser Stelle sei nochmals Herrn Benning gedankt für die Anstrengungen und Mühen, denen er sich zu Förderung und Nutzen unserer deutschen Waldbewohner unterzogen hat. H. R. Technische Hochschule Der Reichs= und Preußische Minister für Wissenschaft Erziehung und Volksbildung hat auf Antrag der Fakultät für Allgemeine Wissenschaften der hiesigen Technischen Hochschule Dr. phil. Werner Linke beauftragt, vom Winter=Semester 1936/37 ab, vorbehaltlich des Widerrufs, das Lehrgebiet„Flugzeugbau“ in Vorlesungen und, soweit nötig, in Uebungen zu vertreten. Außerdem hat der Reichs= und Preußische Minister für Wissenschaft, Erziebung und Volksbildung dem Antrage der Fakultät für Bauwesen der hiesigen Technischen Hochschule entsprechend Dr.=Ing. Pfannmüller beauftragt. vom Winter=Semester 193637 ab in dieser Fakultät das Lebrgebiet„Erddruck Theorie“ in Vorlesungen und, soweit nötig, in Uebungen zu vertreten. Kund am Auchei Aus dem Wurmkohlenrevier Geflügelzuchtverein Alsdorf 2 Alsdorf, 13. Januar. Dieser Tage hielt der hiesige Geflügelzuchtverein seine erste diesjährige Monatsversammlung ab. Der Vereinsvorsitzende Clemens begrüßte die zahlreich Erschienenen und dankte für das treue Zusammenstehen im vergangenen Jahre. Zur Tagesordnung übergehend besprach der Vorsitzende mit anschaulichen Worten das große Ereignis der Reichskleintierschau in Essen, die von rund 200 Geflügelzüchtern des Kreises besucht worden ist. Er lud alle Mitglieder zur Kreisgeflügelschau, die nächsten Sonntag in Eilendorf stattfindet, ein. In der weiteren Tagesordnung wurden dann die Vorarbeiten zu der Kreisschau, die im Herbst dieses Jahres in Alsdorf stattfinden soll, besprochen und in Angriff genommen. Gestohlenes Fahrrad nach anderthalb Jahren zurückerhalten 2 Alsdorf, 13. Januar. Einer Dame aus Schaufenberg wurde vor etwa anderthalb Jahren ein Fahrrad gestohlen. Sie erstattete damals Anzeige. Die Ermittlungen der Polizei blieben jedoch ohne Ergebnis. An einem der vergangenen Tage wurde in der Nachbargemeinde Herzogenrath ein Fahrrad als Fundsache abgegeben. Bei diesem Rad handelte es sich um jenes Fahrrad, das vor 18 Monaten gestohlen wurde. Das Fahrrad wurde an die Eigentümerin abgegeben. Geilenkirchen=Heinsberg selbständiger Kohlenscheinausgabe z. Merkstein, 13. Jamar. Die Ausgabe der Kohlengutscheine für die vom Winterhilfswerk betreuten Volksgenossen erfolgt morgen in der Geschäftsstelle der NSV. in der Zeit von—12 und von 15—18 Uhr. Höngen Mariadorf r. Höngen, 13. Januar. Im Lokale Johann Theler hielt die Krieger Kameradschaft Höngen am Sonntag eine außerordentliche Generalversammlung ab. Der Verbandsführer war mit seinem Stabe anwesend. In der Gemeinde wird die Vereinigung sämtlicher Sportvereine erwogen. Die Verhandlungen sind im Gange. Der Obersteiger der Grube Maria Hauptschacht Dipl.= Ing. Walter Aschke wurde nach Kohlscheid versetzt. Aus der Großgemeinde Uebach=Palenberg (0 Uebach, 13. Jan. Die Bezugsscheine für Konsummargarine ohne Verbilligung gelangen in der Gemeinde Uebach=Palenberg wie folgt zur Ausgabe: In Scherpenseel heute, den 13. Januar für die Orte Scherpenseel, Marienberg, Windhausen und Siepenbusch von—13 Uhr im früheren Rathaus in Scherpenseel; in Frelenberg heute, den 13. Januar für die Orte Frelenberg und Zweibrüggen von—12 Uhr im Jugendheim, Aachenerstraße; in Palenberg am Freitag, den 15. Januar von—17 Uhr in der Schule; in Uebach am Montag, 18. Januar von—17 Uhr für die Buchstaben—K einschließlich und am Dienstag, den 19. Januar für die Buchstaben—3 im Jugendheim, Kirchplatz.— Der Unterricht der gewerblichen Kreisberufsschule in Uebach wurde heute morgen wieder ausgenommen. — Mit Wirkung vom 1. Januar 1937 wurde in der Gemeinde Uebach=Palenberg eine Gendarmeriemeisterstelle eingerichtet, die durch den Gendarmeriemeister Friedrich Neumann besetzt wurde.— Ein Metzger, der in Marienberg bei einer Familie eine Hausschlachtung vornahm, tat bei der Verrichtung seiner Arbeit einen Fehlgriff und durchschnitt sich dabei eine Ader seines linken Armes. Er mußte sich sofort in ärztliche Behandlung begeben.— Ein sechsjähriges Mädchen aus Boscheln wurde von einem Hund angefallen und in das Gesicht gebissen. Hierbei wurde die Augenpartie erheblich mitgenommen. Der Führer als Pate 6) Linnich, 13. Jan. Für das neunte lebende Kind der Familie Jos. Korsten im benachbarten Gevenich, hat der Führer und Reichskanzler die Patenschaft übernommen. Gleichzeitig ließ er ein Geldgeschenk von 50 Mark überreichen. nsg. Geilenkirchen, 13. Jan. Am vergangenen Sonntag ist der bisherige HJ.=Bann 242 in zwei Banne aufgeteilt worden. Der Bann 242 umfaßt nur noch die Kreise Jülich und Erkelenz, während der Großtreis GeilenkirchenHeinsberg selbständiger Bann wurde. Aus diesem Anlaß sand am Sonntagnachmittag in Geilenkirchen eine große Kundgebung der Hitlerjugend statt, auf der Gebietsführer Wallwey den Führer des Bannes 389 Geilenkirchen, Unterbannführer Fritz Fricke, einführte. Gleichzeitig fand die Einführung des neuen Führers des Jungbannes, Stammführer Franz Delonge, statt, der an Stelle des nach Schleiden versetzten Jungbannführers Rudi Ernst den Jungbann übernimmt. An der Feier nahmen alle HI.= Führer, der Kreisleiter mit den Ortsgruppenleitern und Mitgliedern des Kreisstabes und Vertreter der kommunalen und staatlichen Behörden teil. Gebietsführer Wallwey sprach, wie in Jülich, über die Aufgaben der HJ. im begonnenen Jahr. Nach dem Gebietsführer ergriff Kreisleiter Volm das Wort, der seiner Freude über die Errichtung des Bannes 389 Geilenkirchen Ausdruck gab. Amtsbezirk Baesweiler Kameradschaftsappell reichen Abstimmungstag. Auch gedachte der Redner der toten Kameraden, die ihr Leben für die Heimat ließen. wobei sich die Anwesenden von ihren Sitzen erhoben und das Lied vom guten Kameraden erklang. Das Verlesen der Namen der in der Kampfzeit gefallenen Kameraden, sowie das Absingen der nationalen Lieder leitete über zu einem gemütlichen Beisammensein, das mit humoristischen Vorträgen, gemeinschaftlich gesungenen Liedern und Tanz endete. Versammlung der Baesweiler Feuerwehr (5) Baesweiler, 13. Jan. Die Führung der Freiwilligen Feuerwehr Baesweiler hatte ihre Mitglieder am vergangenen Sonntag zu einer Versammlung im Lokale Braun eingeladen. Hauptbrandmeister Braun eröffnete die Versammlung. Der Geschäftsführer Mirbach erstattete den Bericht der letzten Versammlung, der genehmigt wurde. Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde beschlossen, am zweiten Kirmestage einen Kameradschaftsabend ab zuhalten. Ferner wurden die Mitglieder, die fünf, zehn und fünfzehn Jahre treu zur Wehr standen, geehrt. Die Turnabende der Wehr finden wieder regelmäßig in der Schlageterschule unter der Leitung des Wehrmanns Strozick statt. Der bereits fertiggestellte Fahnenschrank soll jetzt im Lokale der Brauerei Keller aufgehängt werden. Vereinsleiterwechsel (8) Baesweiler, 13. Jan. In Saale Fliegen hielt die Kriegerkameradschaft Baesweiler, einen Kameradschaftsappell ab. Nach der Begrüßung gab Kameradschaftsführer Lenzen die neuen Richtlitien des Kuffhäuserbundes, sowie die Führeranordnungen bekannt. Es wurde beschlossen, den Kameradschaftsball bei der Antoniuskirmes in üblicher Weise zu begehen. Sodann wurde beschlossen das Winterhilfsschießen am 24. Januar zu beginnen. Hierzu wurde schon jetzt eine große Anzahl wertvoller Preise gestiftet. Weiter gab der Kameradschaftsführer bekannt, daß am 6. Februar eine Büchsensammlung des Kuffhäuserbundes in Verbindung mit der NSKOV., sowie mit dem Luftschutz durchgeführt wird. (8) Baesweiler, 13. Jan. Der Verein für Bühnenkunst und Gesang, Oidtweiler, hielt im Lolale Mürkens seine Generalversammtlung ab. Die gutbesuchte Versammlung, die von dem Vereinsleiter Pletz eröffnet wurde, befaßte sich zuerst mit der Bekanntgabe der Jahresberichte. Aus dem Bericht des Kassierers war zu entnehmen, daß die Finanzverhältnisse gut sind. Es ist vorgesehen, am 31. Januar einen Lichtspielabend aufzuziehen. Zum Vereinsleiter wurde das Mitglied F. Kellenter einstimmig gewählt. Er ernannte das Mitglied Joh. Beckers zum Stellvertreter. Der neugewählte Vereinsführer dankte für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und bat, ihm dasselbe Vertrauen entgegen zu bringen, wie seinem Vorgänger. Gedenkseier des Saarvereins (8) Baesweiler, 13. Jan. Am Sonntag abend veranstaltete der Saarverein Baesweiler im Lokale Braun eine Gedenkfeier zum Abstimmungstag des 13. Januar 1934. Nach der Begrüßungsansprache des Vereinsleiters Heß, hielt das Ehrenmitglied Krämer, Alsdorf, einen längeren Vortrag und gab nochmal einen Rückblick auf den ereignisUnter herabfallendes Gestein geraten (8) Baesweiler 13. Jan. Am Ende der Montagmittagschicht geriet der Hauer H. Renner aus Baesweiler in Revier 3 der Grube Karl=Alexander plötzlich unter herabfallendes Gestein. Der Bedauernswerte mußte mit erheblichen inneren Verletzungen dem Bardenberger Krankenhaus zugeführt werden. Ein Pferd scheute (s) Baesweiler, 13. Jan. Montag nachmittag gegen 3 Uhr scheute in Oidtweiler plötzlich ein Pferd des Landwirts Kuckerol. Das Tier, das vor einen Karren gespannt war, rannte die Landstraße hinunter in Richtung Schaufenberg und lief sich, nachdem es mehrere Bäume umgerissen und einen Zaun zerstört hatte in einer Hecke fst. Anterbuntsutionder=Hitler Fagene usg. In den vergangenen Jahren bekannte sich die deutsche Jugend immer mehr zur Hitler=Jugend, so daß die Organisation in ihrem bisherigen Rahmen zu eng wurde. Auch im Gebiet Mittelrhein machte die allzu starke Belastung einzelner Banne und Jungbanne eine Umorganisation notwendig, die nun mit Wirkung vom 1. Januar 1937 in Kraft tritt. Im einzelnen treten folgende Aenderungen ein: Die bisherigen Banne 25(Aachen), 65(Köln=Land), 161(Düren) und 242(Jülich) wurden geteilt. Der Bann 25 in Bann Aachen=Stadt(25) und Bann Aachen=Land(386), der Bann 65 in Bann Köln=Land (65) und Bann Bergheim(387), der Bann 161 in Bann Düren(161) und Bann Schleiden=Monschau(388), der Bann 242 in Bann Jülich=Erkelenz(242) und Bann Geilenkirchen(389). Da die Anzahl der Jungbanne den Bannen wegen der Gleichheit ihrer Aufgaben angeglichen werden mußte, waren Zusammenlegungen mehrerer Jungbanne notwendig. So wurden die Jungbanne 2] und 3242 zum Jungbann Jülich=Erkelenz (242), die Jungbanne 1] und 2240 zum Jungbann Sieg (240), die Jungbanne 1] und.217 zum Jungbann KölnSüd(217), die Jungbanne 1/ und 2/53 zum Jungbann Köln=Nord(53) und die Jungbanne 1] und 2/160 zum Jungbann Bonn(160) vereint. Der Jungbann•25 wurde in Jungbann Aachen=Land(386) umbenannt. Das Gebiet Mittelrhein besitzt nunmehr 16 Banne und 16 Jungbanne. Nachfolgend werden die Banne und Jungbanne des Gebietes sowie die Namen der Bann= und Jungbannführer bekannt gegeben: Bann Köln=Ost(16) Oberbannführer Hans Krenzer. Bann Aachen= Stadt(25) Unterbannführer Hans Bergmann. Bann Köln=Nord(53) Unterbannf. Heinz Schnütgen. Bann Köln=Land(65) Bannführer Erwin Klein. Bann Bonn(160) Unterbannführer Werner Wallrabe. Bann Düren(161) Stammführer Robert Albert. Bann Köln=Süd(217) Bannführer Fritz Nüttgen. Bann Sieg(240) Bannführer Hugo Zimmermann. Bann Oberbergisch(241) Unterbannf. Otto Rißmann. Bann Jülich=Erkel.(242) Unterbannführer Kurt Reinken. Bann Euskirchen(272) Bannführer Max Borner. Bann Rhein.=Berg.(314) Bannführer Günther Politz. Roman des Politischen Tagcblafts- Aachener Anzeigers KLL Pasas Kampf um „So, für heute haben wir genug geredet, Alter!“ Hialmar Torsten hatte sich erhoben und streckte die sehnigen Glieder. Dabei gähnte er ungeniert. Auch der Förster war aufgestanden. „Ich zeige Dir Dein Zimmer, Hialmar.“ Der wehrte lachend. „Unnötig.“ Ich weiß noch Bescheid. Bleib ruhig sitzen, Bartels. Ich finde mich allein zurecht.“ Er drückte dem Alten fest die Hand, nickte ihm noch einmal zu und stieg dann gemächlich die knarrende Holztreppe des alten Fersthauses hinauf. Ein feiner Duft von Harz und Kien lag über dem ganzen Treppenhause und verstärkte sich nach oben, wo der Mond hell durch die Dachluke des einstöckigen Hauses schien und das alte Gerümpel beleuchtete, das in dem großen Bodenraum umherlag. Sehr ordentlich sah es hier nicht aus. Hialmar blieb stehen und sah lächelnd um sich. Alles war noch wie früher, als er das letzte Mal mit dem verstorbenen Vater Gast des alten Bartels gewesen war. Dann trat er in eines der Fremdenzimmer ein. Hier hatte er als Knabe schon geschlafen, zuweilen auch gewacht, wenn die Erregung und die Hoffnung auf Jagdabenteuer ihn munter hielt. Dann hatte er dem Rauschen des Waldes zugehört, das auch jetzt zu ihm herüber tönte. Er stieß das kleine Fenster auf und zündete die Kerze an, die auf dem Nachttisch stand. Das war schön hier, dieses Primitive, Einfache! Hier fühlte er sich wieder als Mensch, hier war alles klarer als draußen, in dem fremden Land. Aber Hjalmar hielt sich nicht lange bei sentimentalen Betrachtungen auf. Er war ein Mensch der Tat der Gegenwart, und augenblicklich war er rechtschaffen müde. Schnell hatte er sich entkleidet und in das Bett geworfen, das unter der plötzlichen Last leise ächzte und stöhnte. Aber bald wurde es ruhig. Hialmar war eingeschlafen.——— Wie lange er geschlafen hatte, wußte er nicht, als er mit einem Ruck in die Höhe fuhr. Was war das? Sekundenlang blinzelte er erstaunt umher. Mattes Dämmergrau lag in dem Raum. Irgend etwas schien ihm so anders. Eine leise Erregung zuckte in ihm. Hatte er geträumt? Nein!— Im nächsten Augenblick sprang er aus dem Bett und griff nach dem Gewehr, das in der Ecke des Zimmers stand. Da unten im Hause ging etwas vor. Er spürte es in jedem Schlag seines Herzens. Jetzt glaubte er sogar, ein schleichendes Geräusch gehort zu haben. Sekunden stand er starr. Dann hatte er die Tür aufgestoßen. Da erklang unten lautes Poltern, eine Tür schlug. Irgend jemand schrie auf und fluchte. Schon war Hialmar an der Treppe und stürzte hinunter, unten rannte er fast den Förster um, der an dem Treppenpfosten stand und sich den Fuß hielt. „So ein Hund, so ein verdammter", stöhnte der dabei. Hjalmar fragte nicht was geschehen war. Die offene Haustür, die der Wind jetzt knallend zurückwarf, wies ihm den Weg. Wie der Blitz war er draußen. Im Halbdämmer des neuen Tages sah er über die Wiese vor dem Forsthause einen Mann rennen. Einen Moment überlegte er ob er versuchen sollte, ihn einzuholen. Doch der Vorsprung des andern war zu groß. „Halt oder ich schieße!" brüllte Hialmar deshalb aus Leibeskräften. Aber der Flüchtige kümmerte sich nicht darum. Eben verschwand er in dem schützenden Waldesdickicht. Der Bursche war entkommen, er hatte Glück, einen Hialmar im Schlafanzug, ohne Schuhe an den Füßen, als Verfolger zu haben. Weit wäre er damit nicht gekommen. Und dann Bartels! Herrgott noch einmal! Auf einmal fiel ihm der Förster ein. Vielleicht war der schwer verwundet. Er stürzte zurück. Da kam ihm der Alte schon entgegengehumpelt. „Bist Du verletzt?“ fragte Hjalmar besorgt. „Auf den Fuß hat er mich getreten, mir fast die zerquetscht der Halunke“, stieß Bartels hervor. Jetzt mußte Hialmar lachen. Es war ein herzerfrischendes, lustiges Lachen. „Wenn es weiter nichts ist. Ich dachte schon, der Kerl hätte Dir eine Kugel in den Leib gejagt. Was war denn übrigens los? Was hatte er denn gewollt? Ich hörte nur den Lärm.“ „Und kamst runter, so wie Du bist!“ Der Förster strahlte und sah schmunzelnd auf seinen jungen Gast. Das war ein ganzer Kerl, so wie er als Junge schon zu werden versprach. Er hatte sich gar nicht geändert, der Hialmar. „Soll ich vielleicht da oben bleiben, wenn sie Dir hier unten das Lebenslicht ausblasen?" fragte Hialmar lachend. „Nun, nun, so schlimm wäre es wohl nicht geworden", wehrte der alte Bartels ab.„Irgendein Landstreicher mußte es gewesen sein, der hier niemanden vermutete. Vielleicht hatte er auch beobachtet, daß Du gekemmen warst und nahm an, daß wir draußen auf dem Anstand lägen. Da hat er Sehnsucht nach der Speisekammer verspürt. Dort hörte ich ihn nämlich herumschleichen, als ich aufwachte, und als ich dann herauskam, war er wie der Blitz weg, ehe ich zugreifen konnte. Und dabei hat er mich erbärmlich auf die Füße getreten. Schuhe hatte ich in der Eile auch nicht angezogen.“ Der Förster, der ziemlich aufgeregt erzählt hatte, schien sich jetzt erst wieder auf den schmerzenden Fuß zu besinnen und ächzte vernehmlich. Aber Hialmar lachte auch diesmal nur. „Steck die Füße in kaltes Wasser, das hilft dabei am besten, Alter“, rief er.„Aber was machen wir jetzt? Noch einmal ins Bett zu kriechen, lohnt wohl nicht. 10000 Hollar Belohnung für Ergreifung des Kindesmöldert dub New-York, 13. Jan. Der Mord an dem zehnjährig Charles Mattson hat in der amerikanischen Oeffentlicht. größtes Aufsehen und Entsetzen erregt. Einstimmig#o alle Kreise der Meinung, daß nunmehr alle Möglichkein eingesetzt werden müssen, um den Urheber dieses schaulichen Verbrechens zu fassen und seiner gerechten Sura zuzuführen. Präsident Roosevelt hat, wie aus Washington bekan wird, persönlich angeordnet, daß alle Polizeikräste### Bundesregierung zu mobilisieren sind, um die Suche#### dem Entführer und Mörder des kleinen Mattson auszun men.— Generalanwalt Cummings hat eine Belohnun von 10000 Dollar für die Ergreisung des Mörders au gesetzt.— Wie verlautet, soll im Justizministerium Person des Täters bekannt sein. Es soll sich um ein geistesgestörten entlassenen Sträfling handeln, der die### begangen hat, um sich an dem Vater des Knaben zu rächg Als im Offel in 9 hen, auf mpfe nac chen, Na sichert. urde und Borsta süßen kön sportli und bestat l. Die kortlicher bezeit un eweis zu #itere Er bisbond In Ag #bsiverstät brmation undenheit Seisen. C ##rder Kal der Ve der S so nicht soch an di ebnisse ab Als dri iegfried, haftsführ em Nache Pird. We Bann Aachen=Land(386) Unterbannführer Fray, Brochhausen. Bann Bergheim(387) Bannführer Friedel Keller, Bann Schleiden=Monschau(388) Jungban fühg, Frwin Hamelbeck. Geilenkirchen(389) Unterbannführer Friz Jungbann Köln=Ost(16) Jungbannf. Wilh. Rützgen „Nachen=Stadt(), Jungbannfühn Jungbann Köln=Nord(53) i. V. Stammführer WilhelHeer. 464 Jungbann Köln=Land(65) Stammführer Erich Haffn Jungbann Bonn(160) Stammführer Heinr. Oedekoven Jungbann Düren(161) Unterbannf. Ernst Krausko# Jungbann Köln=Süd(217) Jungbannf. Karl Kunz Jungbann Sieg(240) Stammführer Gerhard Grau. Jungbann Oberbergisch(241) Stammführer Waltr Bornemann. Jungbann Jülich=Erkel.(242) Unterbannführe Alois Keßler. Jungbann Euskirchen(272) Jungbannführer W5 Stockhausen. 400 Jungbann Rhein.=Berg.(314) Stammf. Leo Hofman Jungbann Aachen=Land(386) Jungzugführer Kan Posthausen. Jungbann Bergheim(387) Stammf. Heinr. Schmitz. Jungbann Schleiden=Monschau(388) Junzbannführer Erwin Hamelbeck. Jungbann Geilenkirchen(389), Fähnleinführ igen Franz Delonge. Nach Dewicht ei Rundfunkansprache des Jugendführers des Deutschen Reichesnateurl dub Berlin, 13. Jan. Wie der Deutsche Rundfunk m teilt, wird Baldur von Schirach am Freitag, den 15. Jo nuar in der Zeit von 19,10 Uhr bis 20 Uhr über alle demeaner schen Sender zur Heimbeschaffungsaktion der deutschen# gend sprechen.#lso besti nie große Es gibt keine DAF=Mitglieds= Wich dieser nummer 9 #er lein a usg. In der letzten Zeit wurden Gefolgschaftsmitgliede Per vielfach ersucht, ihre DAF.=Mitgliedsnummer anzugeben Die DAF.=Gauwaltung Köln=Aachen gibt hierzu bekannt daß es in der Organisation aller Schaffenden keine Mit gliedsnummern gibt, folglich auch in Zukunft eine Frag nach der DAF.-Mitgliedsnummer nicht gestellt zu werder braucht. e Fliege achener ußerst sat ei der Ol lasse Der der Gaum uch beis allen. Ir nd Samt aß er nic #eht. New=Yorker Baumwollbörse New York, 12. Jan. Baumwolle gut behauptet. k, 12. Jan. Baumwolle gut behauptet. Bam wolle vorr. middl. 13,09; Januar 12.45; Februar 12/7, März 12.49—12.50; April 12.44; Mai 12.38; Juni 1236. Juli 12,33; August 12,20; September 12.07; Oktober 11,3; November 11,94; Dezember 11,95—11,96; Tages zufuhren 12000 Ballen. wird bereits hell und ich fühle mich auch völlig frisch und ausgeschlafen.“ „Um so besser! Warte, ich koch uns Kafsee! Geh nur in die Stube! Ich komme gleich.“ Er verschwand eilig in seiner Schlafkammer, aus der er nach kurzer Zeit fertig angezogen wieder zum Vorschein kam. Hjalmar Torsten aber schien sich trotz der Morgenkühle in seiner luftigen Kleidung wohl zu fühlen. Der Schlafanzug ließ deutlicher die kräftige, ebenmäßige Gestalt des jungen Mannes erkennen. Er hatte sich inzwischen draußen am Brunnen den Oberkörper gewaschen und das dichte blonde Haar glatt zurückgestrichen, so daß sein gebräuntes Gesicht mit den blitzenden, blauen Augen und der kantigen Stirn noch besser zur Geltung kam. Bartels betrachtete ihn mit Wohlgefallen. Es erfüllte sein altes Herz mit Freude, daß Hialmar sich zuerst an den alten Freund seiner Kindheit erinnert hatte und zu ihm gekommen war, ehe er nach Hause zu den Geschwistern ging. Hjalmar Torsten war immer sein Liebling gewesen, jetzt aber würde er sich für ihn in Stücke reißen lassen. So dachte der Alte in seiner etwas überschwenglichen Art. Aber plötzlich kam ihm in den Kopf, daß er leider dem jungen Mann das Unangenehme, dem er entgegenging, nicht abnehmen konnte. Dann saßen sie sich beim gedeckten Tisch gegenüber. Hjalmar auf dem alten bequemen Ledersofa. Anders tat es Bartels nicht. Er selbst hatte sich einen Lehnstuhl herangezogen und säbelte mit seinem Hirschfänger dicke Stücke von dem kräftigen Landbrot, auf daß sie dann fast ebenso dick die frische, goldgelbe Butter strichen. „Das schmeckt verdammt gut nach solch einer komischen Jagd“, sagte Hjalmar und biß hungrig in das Brot.„Ich finde, Du verstehst zu leben, Bartels.“ Der Alte schmunzelte. Sie aßen eine Weile schweigend, und jeder ging seinen eigenen Gedanken nach. „Mein Bruder Edgar läßt sich wohl selten hier drauin sehen, was?“ fragte Hjalmar plötzlich. ßen sehen, was „Der Herr Doktor ist kein Jagdfreund", erwiderte der Alte ausweichend. Damit hatte er vor Hjalmar seine Stellung zu dessen älterem Bruder klargelegt. Der junge Mann lachte kurz auf und nickte. „Ja, ich weiß, Edgar muß Pferde laufen lassen und Briefmarken sammeln.“ Etwas wie Geringschätzung lag in seinen Worten. „Woher weißt Du das?“ „Er schrieb mir selbst davon. Ich habe manche seltene Marke für ihn aufgegabelt. Warum sollte ich nicht, wenn ich ihm damit eine Freude bereiten konnte, wenn es auch nur eine kindliche ist.“ Immer der leicht geringschätzige Ton. Bartels nickte gedankenvoll. „Ja, der Herr Doktor ist anders, ganz, ganz anders als sein Vater. Aber Du, mein Junge, Du gleichst ihm ganz und gar. Bist auch so ein fröhlicher Weidgeselle. Schade bloß, daß unser Terrain hier so eingeschrumpft ist. Der größte Teil der Jagd ist verpachtet, nur das Jagdhaus hier und seine nächste Umgebung gehören uns noch.“ Er sagte„uns“, so sehr fühlte er sich mit der Familie Torsten eins. Hialmar zuckte die Achseln. „Das sind Dinge, die sich ändern lassen", erwiderte er trocken, aber in dem Ton lag etwas von Festigkeit und Energie. Hjalmar war keiner von denen, die sich unterkriegen ließen. Bartels fühlte es und seine Freudé Er war glücklich, wirklich glücklich. Das war ein Junge! Hjalmar hatte inzwischen unbekümmert weiter gegessen. Nun war er satt und sah sich suchend um. „Sofort“, sagte Bartels. Er war schon aufgestanden und nahm von einem Wandbrett ein paar kurze Pfeifen und den Tabakkasten. Heute lag eine feine Marke darin. Den hatte Hjalmar mitgebracht. Sei nen gewohnten Knaster hätte der Förster ihm auc kaum anbieten mögen, obgleich er sicher war, daß der junge Mann auch den nicht verschmäht haben würde Der schreckte vor nichts zurück. Das war des Alten unumstößliche Meinung. Nun qualmten die Pfeisen und der seine Geruch von holländischem Shag erhöhte die Gemütlichkeit. „So, nun erzähle einmal, was Du so von zu Hause weißt“, sagte Hialmar und lehnte sich behaglich zurüc, ein Bein über das andere schlagend. Der Alte sah ihn prüfend an. „Was soll ich erzählen? Du wirst selbst sehen, meh Junge. Viel weiß ich ohnehin nicht. Ich komme sel ten zur Stadt und auf Geschwätz gebe ich nicht viel.“ „Immerhin, vielleicht weißt Du doch, weshalb mic mein Bruder so plötzlich und so dringend nach Haus zu kommen bat. Bisher hatte ich den Eindruck, er s ganz froh, daß ich draußen blieb und mich nicht in# Leitung unseres Verlages einmischte.“ Bartels schien verlegen. „Heraus mit der Sprache, Alter!“ ermunterte H mar.„Du brauchst Dich nicht zu scheuen. Ich kam# einen Puff vertragen und bin auf alles vorbereitet.“ Der alte Förster gab sich einen Ruck. Es war auch sinnlos, etwas verheimlichen zu wollen, wain Hialmar über kurz oder lang doch erfahren mußte.# „Man sagt, Herr Doktor Torsten ginge mit dem Plat#um, den Verlag zu verkaufen.“ „Sieh da!“ Nun schien Hialmar doch überrasch aber keineswegs beunruhigt. Schließlich hatte sen# Bruder ihm doch schon mehr als einmal geschrieben, der Verlag in letzter Zeit nicht mehr soviel## warf, wie Edgar für seine kostspieligen Liebhabereien brauchte. Wahrscheinlich hatte das die Vorbereitun### sein sollen. Auch über Thea hatte er geschrieben, die einze### Schwester, die nach kurzer Ehe als Witwe wieder Hause zurückgekehrt war. Es schien ihr wohl angene# mer, ihre verhältnismäßig hohe Pension als Nade geld zu behalten und sonst an dem üppigen Leben# einstigen Vaterhaus kostenlos teilzunehmen. Hialmar mißgönnte ihr das nicht. Sie hatte ja Anrecht darauf. Ihre Mitgift war niemals ausgezaht worden, sondern als Betriebskapital im Verlag stehe#n geblieben und sie alle drei waren nach dem Willi des Vaters gleichbeteiligt an der Erbschaft. Er selbst hatte bisher keinerlei Ansprüche erhobe Bei dem Tode des Vaters war er bereits in einer## bezahlten Stellung in den Staaten, und es hatte s# ihn kein zwingender Grund dafür bestanden, diese Steig lung aufzugeben und sich an der Leitung des Verlag“ zu beteiligen. Er hatte gelernt, immer noch gelet da draußen. Die Geschwister, die ihm beide niemals besonde nahegestanden hatten, waren ihm fast fremd gewore# Und in diese Verhältnisse sollte er nun hinein. war eine Kraftprobe. Aber er fürchtete sich nicht dare Es war auch zwecklos, jetzt schon irgendwelche En# schlüsse zu fassen. Erst mußte er sehen und prüfen dann haudeln. ppolländisch unger Ki bestartet. Starts in hied. S richt kam) er und Beweis unutzen Ansche Leicht Ricolags, desfarben Kämpfe, zu werden große in Kämpferh diese Kla vird. Ueber genügend vorer vor Kölner ve Frank sinternatio kers volla isten Sinn seiner Bri Osthollan mit bestimmt er ein en Techn Nolle, ligen Sta besitzt. S 8 bat enn während den beid zum tragen. 4 nicht Die Schwerg Polland Willi auf ihre ##ewann legen ve Rolle st Ley, diesem vverlässig Nur Sechsta 6192. Wzogen =Wambst mit sein um die Im #Stellver Sie gel BFrührer Männer auch de Ros Großse #ses gdie ab messen Rennfo 9. Der G e n e r e tages (Fortsetzung folgt.). Tagen #kämpfe biders Der Goxgcoßkampt im Westpark zehnjährig Seitentlichep nstimmig### dieses schaue echten Helomn der Inniterinem aiten deden Rianner. igton bekon lizeikräste### ie Suche nu son auszun ie Belohnn. Nörders unde nisterium sich um eine# der die z. zu räche hrer Keller. Jungban ichrer Frihe ch. Rürrgen nabannführ prer Wilhel Erich Haffn k. Oedekovr st Krauskar karl Kunz### pard Grau ihrer Walr erbannführe hrer B# en Soiumt gführer Aur## r. Schmitz. 188) Hmr Ihnleinführ ührers als im Oktober des Vorjahres die belgische Nationaliiel in Aachen startete, versprachen uns die Veranwwortauf Grund des großartigen Erfolges, weitere Großpie nach Aachen zu verlegen und der Start der hollänschen Nationalacht wurde uns für Mitte Januar zuEichert. Wir freuen uns, daß dieses Versprechen gehalten krde und Donnerstag die Freunde der Lederschwinger Vorstaffel des Nachbarlandes hier im Westpark beißen können. Zumal, weil in früheren Jahren ein groEr sportlicher Verkehr zwischen Holland und Westdeutsch#s bestand, der nun im Westpark neu besiegelt werden ###. Die Borsportanhänger werden die Nachbarn in Portlicher Kameradschaft empfangen, um unserem Nachbarn bezeit unseren Willen zur aufrichtigen Freundschaft unter weis zu stellen. Wir erwarten von dem Treffen eine Eitere Enwwicklung der Beziehungen des Nederlandschen bisbond zum Fachamt Boxen. Aachen ist das Interesse für diese Veranstaltung itverständlich groß. Sämtliche Behörden und die NS.= brmationen werden bei dieser Gelegenheit ihre Verkndenheit mit dem Boxsport durch ihr Erscheinen beeisen. Erfreulich ist auch die Tatsache, daß viele Holnder Karten bestellten. Der Veranstalter hat insofern eine Neuerung getroffen, der Saal in Stuhlreiben eingeteilt wurde. Es wird so nicht wie beim Kampf gegen Belgien vorkommen, daß lch an die 500 Interessenten draußen im Garten die Erebnisse abwarten müssen. als dritter Mann im Ring wurde der Nachener Gelder, iegfried, bestimmt, der von dem holländischen Mann haftsführer, Gaufachamtsleiter Bruckmann, Köln, und em Aachener Brehm, Roland, als Punktrichter assistiert bird. Wenn dann der erste Gonaschlag ertönt, werden sich Fliegengewichtler Lambillion, Rotterdam, und der Nachener Kaiser gegenüberstehen. Der Holländer, der eine ußerst saubere Linke schlägt, machte mit Matta, Italien, ei der Olympiade den besten Kampf der Fliegengewichtshlasse Der Nachener Kaiser hat sich durch seine Starts in er Gaumannschaft in ganz Deutschland bekannt gemacht, luch bei seinen hiesigen Kämpfen wußte er immer zu gebllen. International ist er ebenfalls kein Ansänger mehr nd Samstag zeigte er noch beim Kampf seines Vereins, aß er nicht nur zu schlagen, sondern auch zu nehmen verBehi. So verspricht also schon gleich die Eröffnung einen assigen Kampf. Nach neuester Meldung entsendet Holland im Bantamvicht einen besseren Mann, als ursprünglich vorgesehen. Kienwenburg, der mehrfache holländische Meiser, ist in Deutschland kein Fremder. Leute, die im Amateurlager zur ersten Klasse gehören, mußten sich von hm schlagen lassen. Bei der Vor Olympiade in Paris 935 wurde er Zweiter. icht weniger als 32mal hat er ein Land repräsentativ im Ausland vertreten. Sein undfunk un den 15. Ju ber,#le den egner Mertens, genannt der Kölner Wirhelwind, steht Leurschen##lo bestimmt vor einer schweren Aufgabe. Immerhin ist #ie große Reichweite des Kölners seine Hauptwaffe und uf Grund seiner reichen Erfahrung wird er es verstehen, ###ich diesen Draufgänger vom Hals zu halten. Warum sollte auch zur Olympia Kernmannschaft gehört haben, wenn kein ganz großer Fighter wäre! Ein offener, aber vielersprechender Kampf. Der Federgewichtler Post, Amsterdam, gilt als die neue ftsmitgliede rzu bekann,## lgnd sche, Heifnung seiner Klasse. Es ist zwar ein noch keine Mitunger Kämpfer und hat somit erst zweimal international estartet. Eine gute Empfehlung ist jedoch, daß er diese Starts in Norwegen und Schweden zu seinen Gunsten entchied. Sein Gegner ist der Kölner Virnich, da Ostlender sicht kampffertig ist. Der Kölner ist ein erstklassiger Figher und hat verschiedentlich in Nachen sein Können unter beweis gestellt. Er versteht jede Situation geschickt aushunutzen und müßte der Papierform nach Sieger bleiben. Anscheinend haben die Gäste blüffen wollen, denn auch Leichtgewicht melden sie nun den Meister der Klasse, Nicolaas, der schon seit Jahren international seine Lanbesfarben vertritt. Bei der Olympiade gewann er zwei kämpfe. um dann von Cattarall, Südafrika, ausgeschaltet zu werden. Sein Geaner Biemer hat zwar noch nicht solch broße internationale Erfahrung, dafür bringt er aber ein Kämpferherz mit, wodurch die Gewißheit gegeben ist, daß diese Klasse einen Kampf auf Biegen und Brechen briagen ird. Ueber den Weltergewichtler Dekkers haben wir schon egzugend. geschrieben. Er findet in dem Kölner Fluß einen #### vor, der mit der Größe seines Gegners wächst. Der KKölner vertrat schon Deutschland international und hat sich in Frankreich, Belgien, Holland und Luxemburg so viel sinternationalen Schliff geholt, daß er den Anstürmen Dek#####rs vollauf gewaypnet ist. Qnentemeyer stammt im wahraben würde ien Sinne des Wortes aus einer Voxersamilie, denn zwei r des Alten##inc Brüder tragen wie er den Titel eines Miisters von Pitbolland. Er ist vergleichsweise ein Kämpfer wie Dek##kers mit großer Erfahrung. Der Kölner Geisel steht also bestimmt vor einer schweren Aufgabe. Glücklicherweise Abat er eine saubere Rechte, die bisher schon manchen groen Techniker stoppte. Nolle, der Meister von Friesland, hat in vielen unzähAligen Starts bewiesen, daß er einen äußerst harten Schlag eütt„Sein Gegner Kreitz besitzt nun dieselbe Eigenschaft, ##urcanntlich ging er erst einmal über die volle Strecke. zwayrend seine Rekordliste sonst nur Niederschlagssiege in den beiden ersten Runden verzeichnet. Kreitz trägt offiziell zum erstenmal das Gautrikot und wird dafür Sorge Pragen, daß die Zuschauer, nicht zuletzt die Sportbebörde, nicht enttäuscht ist. Die vierte Verstärkung melden die Holländer im Schwergewicht in Ninaber, der Meister von Ost= und NordPvolland ist. Vor drei Wochen startete er in Schweden und eine Frag t zu werder se ptet. Baum bruar 1267. Juni 1236. Rtober 11.887 ageszufuhren weiter ge# id um. i aufgestanpaar kurs eine feine racht. Seiihm aud ar, daß der Geruch von it. mi zu Hafe glich zurüc, sehen, meh komme se icht viel.“ eshalb mic nach Haut druck, er nicht in### nterte Ich lan rbereitet.“ Es war#### ollen, wos# wuchhe. it dem überrasch hatte 15500 hrieben, soviel jebhabtzu.n sorberrunhteg die einpe wieder nac #l angeh als Mot n Lebenin Kreuz und quer Willie den Ouden und Anni Timmermanns startete #auf ihrer Nordlandreise auch in Stockholm. Den Oude ###ewann das 100 Meter Kraul= und Rückenschwimmen über ##legen vor Timmermanns, während die Schwedinnen kein Rolle spielten. □ Ley, Gall, Kraus, Stelzer und Henne steuern #diesem Jahr die BMW. Maschinen in Rennen unn eeschchee . Nur wenig Zuschauer waren beim Start des Brüsseler #schstagerennens am Montagabend anwesend. Dienstagwar das Feld bereits vollkommen auseinanderDebruycker=Jean Aerts, Schön=Deneef und Lambst Raynand lagen vorn: der Kölner Hürtgen hatte git seinem belgischen Partner Debaets bereits sachs Runden ###m diese Zeit eingebüßt. Leichtathletik=Führerrat ist jetzt Dr. Rasche der Stellvertreter des Reichsfachamtsleiters von Halt, nachdem Shristian Busch(Köln) zum Generalbevollmächtigten für ##ole gesamte Körperschulung im DRsL berufen worden ist. # Frauensportwart H. Voß(Wuppertal) ist aus dem ihrerrat ausgeschieden. Alle sporttechnischen Fragen der Manner und Frauen erledigt der Reichsfachamtsleiter, der auch den Posten des Sportwarts innehat. #. Grgege. und von Delius starten am Samstag #iesas Grosvenor Preis“ in der Nähe von Kapfta *545%„Rennen wird ebenfalls mit Vorgaben ausgefahr menaber gegenüber East London etwas vernünftiger Mennfahrg 4 diesem Rennen kehren die deutsch ##iennfahrer in die Heimat zurück. Gener(3eicssportführer hat an den Ministerpräsiden „.neraloberst Hermann Göring anläßlich des 45. Gebur ##tages ein Glückuinschtelegramm gerichtet. Tagen deutsche Wiltergewichtler Katter, der vor einigen #lämpier, 482 gefahren ist, darf nur gegen Gegner gumpfen, die voryer vom BDF genehmigt werden. Norwegen sehr erfolgreich, nachdem er schon in Frankreich und Belgien Lorbeeren ernten konnie. Der Mirtelrhein besitzt nun in Vosen einen Vertrever, der bisher in allen Ländern Europas mit sehr großem Erfolg die deutschen Farben vertrat. Somit verspricht also auch die Schlußpaarung zweier internationaler Kämpfer, großen Sport und wir tipen aus den Mittelrheinler. In der Gesamibewertung verspricht also dieser Borabend genau wie die früheren Großkämpie erstklassigen Sport. Hoffen wir, daß auch die Wünsche des Veranstalters restlos befriedigt werden, damit sie zu neuen Taten angespornt werden. Der Boykott gegen Schmeling mißglückt dub New York, 13. Jan. Der Boykott der New=Yorker Juden gegen Schmeling soll nach den letzten Meldungen auch auf von Schmeling beabsichtigte Schaukämpfe in den Vereinigten Staaten ausgedehnt werden. Mißglückt ist ein Versuch, auch die Negerbevölkerung gegen Schmeling auf zuwiegeln, da die Negerführer zur größten Enttäuschung der jüdischen Drahizieher erklärten, daß ein solcher Schritt nicht im Interesse der Negerbevölkerung liege. New York Herald Tribune greift in einem Leitartikel als erste große Zeitung die Boykotteure an und macht den Juden klar. daß sie zur Völkerverständigung und zur Erhaltung des Weltfriedens mehr beitragen würden, wenn sie von der Boykottierung des Kampfes abließen. Sie könnten ja selbst dem Kampf fern bleiben. Es führte jedoch zu weit, wenn man Schmeling, nur weil er Deutscher sei, das ehr lich erkämpfte Recht zum Kampf um den Weltmeistertitel versagen wolle. Die Kreisführung des gibt bekannt Die Kreisführung im Reichsbund für Leibesübungen bittet um Aufnahme nachstehender Zeilen: Die nach dem Vertrag angeordnete Ueberführung der Jugendlichen des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen in das DJ. im Alter von 10—14 Jahren ist erfolgt und hatte in Aachen folgendes Ergebnis. Es wurden überführt: 292 Knaben, die bereits dem 9J. angehörten, 31 Knaben, die dem DJ. noch nicht angehörten, 254 Mädchen, die bereits dem B2M. angehörten, 27 Mädchen, die dem B2M noch nicht angehörten. Es schieden also insgesamt 604 Jugendliche aus den Vereinen des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen aus Für die sportliche Betreuung der zu bildenden freiwilligen Sportdienstgruppen der Knaben des 2J., die sich verpflichteten, außer dem..=Dienst an einem Wochentage regelmäßig zusätzlichen Sportdienst zu leisten, haben sich erfreulicherweise bisher 42 Uebungsleiter des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen zur Verfügung gestellt. Die Bildung der Sportdienstgruppen ist bereits in Angriff genommen und wird bis zum 15. Januar beendet sein. Es wird bei den Knaben mit etwa 30—35 freiwilligen Geuppen in Stärke von 30—40 Ig. gerechnet. Die Zahl der zur Verfügung gestellten Uebungsleiter bietet die Gewähr dafür, daß die Durchführung des Sportdienstes im Bereich des Jungbannes.25 Aachen gewährleistet ist. Nach Festsetzung der Uebungszeiten, die sich auf 2 Tage, nämlich Montag und Dienstag verteilen, und nach Zuteilung der Uebungsleiter wird der Sportbetrieb sofort beginnen. Das wird Anfang Februar der Fall sein. Teiunisse i Kaciener Franadcer Mittelrhein— Sachsen in Aachen Wie das Reichsfachamt für Handball mitteilt, trägt die Auswahlmannschaft des Gaues Mittelrhein ihr erstes Spiel um den Handball=Pokal des Fachamtes am 14. Februar in Aachen aus. Gegner ist der Gau Sachsen, mit den Spielern des MTSV. Leipzig, der bekanntlich gegen Minden das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft bestritt. Die Austragung erfolgt auf dem städtischen Sportplatze am Hasselholzerweg; die Durchführung liegt in den Händen des VfB. 08. Gaumannschaft gegen Aachener Ligamannschaft Jugend=Opsertagsspiel am 31. Januar Am Jugend=Opfertag, dem 31. Januar, findet auf dem Platze am Hasselholzerweg ein Spiel der Gaumannschaft Mittelrhein gegen eine Aachener Auswahlmannschaft statt. In beiden Mannschaften werden nur Spitzenspieler des Gaues bzw. der Stadt Nachen berücksichtigt werden. Dieses Spiel soll für die Gaumannschaft gleichsam die Generalprobe für das Pokalspiel am 14. Februar sein. Großes Hallen=Handball=Turnier in Dortmund An dem Nationalen Hallen=Handballturnier in der Dortmunder Westfalenhalle nehmen VfB. Aachen, Tura Barmen, Eintracht Dortmund, SC. Spenge, DSC. Hagen, SC. Somborn, Hindenburg Minden und der Sieger des Mannheimer Turniers, Eintracht Frankfurt, teil. In der Vorrunde triff VfB. Aachen auf Hindenburg Minden. Da der Verlierer aus dem weiteren Wettstreit ausscheiden, werden beide Mannschaften wohl mit größtem Sie##### sen in den Kampf gehen. * Zu einem achttägigen Lehrgang für Spitzenspieler wurden vom VfB. 08 Kreutzberg, Coenen, Breuer, Plum, Bahnen und v. Ameln nach Duisburg ein geladen. Stiltungslekt des Weidener Juenvereins 1869 Ichauturnen in Broichweiden „Der Sport ist die edelste Gabe aus dem Gebiete der Volkserziehung, den Körper zu stählen, den Geist zu schmieden und die Seele des Menschen auf sittlichem Wege zu erziehen.“ Unter diesem Motto veranstaltete der Weidener Turnverein am Sonntag anläßlich seines 67. Bestehens ein Schauturnen, wie es für einen Landverein als mustergültig bezeichnet werden kann. Der Festsaal des Vereinslokales Sauren war voll besetzt, als Vereinsführer Schmoll die Gäste, darunter verschiedene Ehrengäste, begrüßte und willkommen hieß. In einer Ansprache streifte der Vereinsführer kurz die Ereignisse und Erfolge des vergangenen Jahres, um dann die Ziele des Vereins darzulegen. Das turnerische Programm legte beredtes Zeugnis davon ab, daß der Weidener Turnverein den Wert deutschen Turnens erkannt hat. Nicht auf die Leistung allein kommt es den Turnern an, die Breitenarbeit ist es, welche die Vereine des Fachamtes 1 seit jeher in den Vordergrund gestellt haben. Da gibt es neben dem Geräteturnen Freiübungen, Gymnastik, Tänze, Pferdsprünge, Keulenschwingen, Körperschule und dergleichen mehr, die am Sonntag alle berührt und unter der Leitung des noch jungen ober begeisterten Vereinsoberturnwarts Hermanns reibungslos vorgeführt wurden. Eindruck erweckten besonders die Jugendlichen, sowohl mit ihren exakten Barrenübungen als auch mir einigen Gruppenbildern und einem sehr gut wirkenden Keulenschwingen. Ein zwölfiähtiger Knirps machte Handstehen mit einer Sicherheit, daß es eine Freude war, zuzusehen. Aber auch die Turnerinnen waren bemüht, ihr Bestes herzugeben, sie turnten am Barren, erledigten Freiübungen, machten eine zweckmäßige Keulengymnastik und tanzten prächtig. An Stelle der sonst üblichen Volkstänze, sah man diesmal neben einem Flaggentanz auch einen neuzeitlichen Matrosentanz der Turnerinnen, der starken Beifall auslöste. Während der Verein im Geräteturnen durchweg über Durchschnittsmaterial verfügt, wurden hier und da auch ganz achtbare Leistungen gezeigt. Einige Turner haben bestimmt das Zeug in sich, einmal Spitzenklasse zu erreichen. So sah man am Barren Handstehen mit und ohne Drehung, Luftrollen vor= und rückwärts und als Abgänge teilweise Kreiskehren oder=wenden in guter Ausführung. Am Reck versuchte es einer dem anderen in der Drehung von Riesenfelgen gleichzutun. Auch die Handballer zeigten mit einer Sprungriege am hochgestellten Pierd ihre zweckmäßige Hallenarbeit, während einige Kunstfreiübungen der Männer das reichhaltige Programm beendeten. Kreislehrgang im Jugendturnen in Stolberg Zu einem Kreislehrgang im Jugendturnen hatte Kreisjugendwart Krings am Sonntag nach Stolberg eingeladen. Die Lehrstunde besaßte sich neben einer ausführlichen Grundschulung im Aufbauturnen an den einzelnen Geräten, in erster Linie mit den Uebungen für den am 14. Februar in Stolberg zum Austrag gelangenden Winterkampf der Jugend. Er sieht einen Gerätesiebenmannschaftskampf vor. Außerdem findet noch im Laufe des Winters. und zwar in zwei Stufen, voraussichtlich am 14. März in Würselen der Bannerkampf, der Jugend statt, wofür die Uebungen ebenfalls eingehend durchgenommen wurden. Meldungen zu den beiden Kämpfen sind umgehend, spätestens aber bis zum 17 Januar an Kreisjugendwart Jean Krings, Stolberg, Horst=Wessel=Straße 20, abzurichten. (Vereine, die keine Mannschaft zusammen bekommen, können auch Einzelteilnehmer melden.) Düsseldorf gibt seine Mannschaft bekannt Wir wiesen schon kurz auf das Schau= und Werbeturnen des Aachener Allgemeinen Turnvereins hin, das am kommenden Sonntag im Alten Kurhaus stattfindet. Bekanntlich findet im Rahmen der Vorführungen der verschiedenen Abteilung ein Wettkampf im Kunstgeräteturnen gegen die 1. Riege des Düsseldorfer Turnvereins von 1847 statt. Heute sind wir in der Lage, die Namen der Düsseldorfer Turner bekannt zu geben: Alfred Schmela, Alfons Jansen, Willi Vorrmann, Hugo Erkens, Wolfgang Politzer, Heinrich Braun Ludwig Seligmann, Georg Sich. Die Aachener stellen dem entgegen: Willi Kremer, Matthias Fryns, Jakob Steinbeck, Heinrich Genten, Hermann Sittardt, Jean Genten, Stiefan Linzenich. Aler Herren. Die Oberleitung hat Gaumännerturnwart Kolla Esser, Nachen, dem als Kampfrichter Keeismännerturnwart Karl Buchbinder, Aachen, und Bernhard Voigt, Düsseldorf, zur Seite stehen. Geturnt wird an Reck, Barren, Pferd=Sprung, Seitpferd. Ringen und eine Freiübung. Aus technischen Gründen findet der Pferd=Sprung und das Turnen an den Ringen schon vormittags in der Turnhalle an der Beeckstraße statt. Alle übrigen Uebungen aber werden innerhalb der Schau= und Werbeveranstaltung des Vereins gezeigt. 75=Jahrfeier des Haarener Turnvereins Ein großes Ereignis wird am 17. und 24. Januar in Haaren feierlich begangen. Der dortige Turnverein kann in diesen Tagen auf ein 75jähriges, erfolgreiches Bestehen zurückblicken. Einige wackere, deutschgesinnte Haarener Männer, an ihrer Spitze die Gebrüder H. und Reiner Graf waren es, die sich im Jahre 1862 mit dem Entschlusse zusammenfanden, in Haaren einen Turnverein zu gründen. Dem Willen folgte die Tat. Haaren war der erste Ort im Kreise Aachen=Land, wo deutsches Turnen im Sinne Friedrich Ludwig Jahns vereinsmäßig gepflegt und gefördert wurde. Der neugegründete Haarener Turnverein stand sehr bald als eine gefestigte Einheit allen Nachbarorten mit leuchtendem Vorbild voran; als dann im Laufe der Zeit auch in anderen Gemeinden der Ruf nach turnerischer Betätigung erscholl, eilten die Haarener Turner hin, um für die Turnerei zu werben. So haben sie manchen Verein mit aus der Taufe gehoben. Der Jubelverein hat sich bereits damals ein großes Verdienst um die Enwicklung der deutschen Turnsache erworben, da er Wegbereiter und Ansporn für die turnerische Idee in der Aachener Gegend war. Mit Recht darf er daher auf die 75jährige erfolgreiche Vereinsgeschichte in stolzer Genugtuung zurückblicken. Als Auftakt der Feierlichkeiten tritt der Haarener TV. am Sonntag mit einem groß ausgezogenen Schau= und Werbeturnen an die Oefsentlichkeit. Wir werden auf die Veranstaltung noch näher eingehen. Karl Schäfer zieht sich zurück Karl Schäfer will sich nicht an den Europa= und Weltmeisterschaften 1937 im Eiskunstlaufen beteiligen. Diese Wiener Meldung kommt nicht überraschend, denn schon seit Monaten lausen Gerüchte, daß der mehrfache Weltmeister und Olympiasieger diese Absicht habe. Man glaubte aber immer, daß die wenigen Erklärungen, die Schäfer in dieser Hinsicht abgab, mehr einer augenblicklichen Unluststimmung entsprachen und zunächst nicht ernst zu nehmen seien. Wie Schäfer mitteilte, ist es ihm zuviel geworden, sich nun wieder dem mühevollen und langwierigen Training für das Pflichtlausen zu unterziehen, zumal er auch jetzt als Inhaber eines Wiener Sportgeschäftes in anderer Hinsicht stark in Anspruch genommen ist. Man kann diesen Standpunkt verstehen. Es ist nicht das erste Mal, das Eiskunstläufer über die Last des Trainings aufstöhnen. Unverständlich ist aber Schäfers Plan, seine Laufbahn als Amateur keineswegs auszugeben. Er will sogar nach den USA. reisen und dort Schaulausen bestreiten. Dieser Zustand dürfte auf die Dauer kaum tragbar sein und Schäser wird sich über kurz oder lang entscheiden müssen, entweder Berufsläufer zu werden oder sich überhaupt vom aktiven Eissport zurückzuziehen. Auf welche Weise auch Schäfers Austritt erfolgen wird, er bleibt auf jeden Fall zu bedauern. Schäfer gehört zweifellos zu den erfolgreichsten Eiskunstläufern des letzten Jahrzehnts, und es gelang ihm, der Wiener Schule große Erfolge gegen die von Gillis Grafström vertretene nordische Schule zu erringen Durchführung der Deutschen Eishockenmeisterschaft Eishockey=Fachwart Alfred Steinke gab über die Durchführung der Deutschen Eishockev=Meisterschaft 1937 nähere Bestimmungen bekannt, denen wir folgendes entnehmen: Austragungsorte der Kämpfe sind Dortmund, Düsseldorf, Köln und Krejeld. Bis zu 12 Mannschaften nehmen teil: sie werden in Gruppen zu dritt oder viert geteilt. An die Spitze der Gruppen, die durch das Los zusammengestellt werden, werden die vier besten Mannschaften der letzten Meisterschaft gesetzt, das find: Berliner SC. SC. Riessersee. EV. Füßen und„Brandenburg". Mannschaften aus gleichen Gauen sollen in verschiedenen Gruppen spielen. Gewonnene Kämpfe zählen einen, verlorene 0 Punkte. Gruppensieger ist die Mannschaft mit der höchsten Punktzahl, bei Gleichheit entscheidet das bessere Torverhältnis. In der Schlußrunde spielen die vier Gruppensieger jeder gegen jeden. Die siegende Mannschaft erhält den Titel „Deutscher Eishockevmeister 1937“, Meldeschluß ist der 17. Januar. Die Auslosung erfolgt drei Tage später im Haus des deutschen Sports Nachener Kegelsport Der zweite Gang der Meisterschaftskämpfe brachte, wie erwartet, einige sehr schöne Resultate. Wahrend sich die Spitzengruppe zusammenschob, erreichte Franz Develer mit 720 Holz auf Schere auch auf 1 Holz die Spitze. Nach 200 Kugeln Bohle und Schere die zehn Besten: Bohle: 1. J. Sommer 1482; 2. H. Thönnessen 1477; 3. F. Develer 1476: 4. W. Schweitzer 1468; 5. E. Frauenrath 1468: 6. M. Kuck 1466; 7. J. Holzapsel 1463: 8. W. Odekerke 1459; 9. H. Mertens 1455: 10. St. Lennerts 1450. Schere: 1. W. Janßen 1397; 2. F. Develer 1396; 3. J. Holzapsel 1389; 4. W. Schweitzer 1383; 5. H. Thönnessen 1366: 6. M. Kuck 1364; 7. H. Mertens 1358; 8. E. Frauenrath 1356; 9. W. Odekerke 1352; 10. J. Sommer 1336 Holz. Am Sonntag, den 17. Januar, findet auf den Bahnen A. Scheusen, Rosstraße 9, das Winterhilfslegeln der Nachener Kegler statt. Von 10 bis 22 Uhr haben alle Gelegenheit, im Kampfe um das WoW. Gedenkblatt des DRB, gegen Hunger und Kälte das Werk des Führers zu unterstützen. S. L. Billardsport Das vom Billardmeister Wiese, Schwelm, im Restaurant Heinrichs ausgezogene Billard=Turnier war ein voller Erfolg. Als Gegner stellte sich der Aachener Meisen. Hier zeigte sich bald, daß Wiese das Können des Nacheners, mit einer Vorgabe von 200(die Partie ging über 400) unterschätzte und daher das Nachsehen hatte. Nach Schluß dieses Kampfes zeigte uns Wiese mehrere Kunst= und Phantasiestöße die eine erstaunliche Routine verrieten und großen Beifall fanden. Den Höhepunkt des Turniers bildete der Montagabend. Hier zeigte sich Wiese in Höchstform und gewann zwei aufeinanderfolgende Partien, gegen den bekannten holländischen Meisterspieler Poyk und gegen Frohn. Aachen. Höchstserie 139. Einen besonderen Genuß bildete der letzte Kampf des Abends zwischen dem als Gast anwesenden Herrn Ponk und dem Nachener Meisen. Was Ponk zeigte, war erste Klasse. Er beendete die Partie über 200 in drei Aufnahmen, mit einer Serie von 160. Als Schiedsrichter hatte sich bei den Turnierkämpfen in dankenswerter Weise Herr Frohn zur Verfügung gestellt. Die Fahrer für die deutschen Rennwagen Vor einigen Tagen hat die Auto=Union die Liste der Fahrer des P Wagens für die Rennzeit 1937 herausgegeben. Rosemeyer, Stuck, von Delius, Hasse und der deutsche Motorradmeister H. P. Müller(Bieleseld) wurden verpflichtet. Die Mercedesmannschaft besteht aus Caracciola, Lang und dem Engländer Seaman. Weiter stehen dem Untertürkheimer Werk noch Kautz(Schweiz), Zehender(Frankreich) und die deutschen Nachwuchsfahrer Brendel, Bäumer (Bünde) und Hartmann(Dortmund) zur Verfügung. Der Vertrag mit dem Franzosen Louis Chiron wurde nicht erneuert, auch die Verhandlungen mit von Brauchitsch sind noch nicht beendet. Es ist durchaus möglich, daß Mercedes in der Rennzeit 1937, wo zum letztenmal die.750 Kilogramm=Formel“ Gültigkeit hat, auf Brauchitsch verzichtet. Chiron wird voraussichtlich einen französischen Sportwagen fahren. 3000 Nennungen zum Berliner Turnier Das Internationale Berliner Reitturnier, das in der Zeit vom 29. Januar bis 7. Februar im Rahmen der „Grünen Woche“ in der Deutschlandhalle durchgeführt wird, hat mit über 3000 Nennungen ein überragendes Meldeergebnis aufzuweisen. Stärkste Beachtung fanden die Jagdspringen, auf die der größte Teil der Nennungen entfällt. Die Mannschaften von Holland, Ungarn und Deutschland sind im Preis von Deutschland die Gegner. Diese drei Nationen bestreiten ferner auch den Mannschaftspreis der Zivilreiter, der erstmalig zur Entscheidung kommt. Für die übrigen großen Springen liegen noch Meldungen aus USA vor.— Hervorragend besetzt sind die Dressur=Prüsungen, für die insgesamt 491 Nennungen eingingen. Aus dem Ausland nehmen die besten Vertreter Schwedens, Dänemarks. Ungarns und der Tschechoslowakei teil. Die Gespannprüfungen schließen sich mit elf bezw. neun Nennungen für den Viererzug und Mehrspänner neben den Prüfungen der SA., SS., HJ und ländliche Reiter würdig an. W Sei S DER N. S. OEMEINSCHAFT 4% in Rie Aräft vullch Sitube Sportkurse von KdF. beginnen wieder! Es ist üblich, daß man am Ende des Jahres Bilanz zieht. Dabei wird mancher von uns zu seinem Bedauern feststellen müssen, daß er viele seiner guten Vorsätze gröblich verletzt und die primitivsten Pflichten gegen sich selbst, die Pflicht zur Erhaltung der Gesundheit und der Leistungsfähigkeit, vernachlässigt hat. Auf alles kann der Mensch verzichten, nicht aber auf seine Gesundheit. Verschließt euch deshalb nicht grundlos dem Gedanken der Leibesübungen. Rafft euch selbst zu positiver Arbeit auf und pflegt euren Körper durch Leibesübungen; sie sind unendlich wichtig zur körperlichen und geistigen Erhaltung und zur Förderung des allgemeinen Wohlbefindens. Gerade jetzt im Winter, wo der Körper in erhöhtem Maße den vielfachen Einflüssen der wechselnden Witterung sowie der ausgenutzten Lust in den Fabriken und Büroräumen und deren schädlichen Einwirkungen ausgesetzt ist, sind die Leibesübungen geradezu eine dringende Nowwendigkeit. Volksgenossen, die ihr noch nicht von den Leibesübungen erfaßt seid, tretet ein in die Kurse der RS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“. Unser Programm, das ihr durch euren Betriebsgemeinschaftswalter kostenlos erhaltet und das über alles Wissenswerte über den Sport in der „Kraft durch Freude"=Gemeinschaft Auskunft vermittelt, ist außerordentlich reichhaltig. Noch nie war die Gelegenheit zu sportlicher Betätigung so günstig. Im neuen Jahr wollen wir endlich unsere Trägheit abschütteln, in die Kurse von„KdF.“ gehen, wo sich Gleichgesinnte und sportlich nicht Ersaßte zum fröhlichen Spiel und zur Pflege des Körpers und der Gesundheit zusammenfinden. Unsere Uebungen sind leichterer Art und passen sich der Leistungsfähigkeit des einzelnen an. In heiterem Freundeskreise ohne Drill und in freudiger Zusammenarbeit sollen die Leibesübungen eine wahre Schule des Körpers und des Geistes sein. Uebungsplan für Mittwoch: 19.45 Uhr, Großkölnstraße 37, Fröhliche Gymnastik und Spiele(Frauen). 16 Uhr, Beeckstraße 26, Deutsche Gymnastik(Frauen). 20,30 Uhr. Casinostraße 13, Deutsche Gymnastik(Frauen) 20 Uhr, Friedensstraße 14, Jin=Jitsu. 20,15 Uhr Elisabethstraße 12, Schwimmen(Gemischt). Außerdem Hallentenniskurse in der Tennishalle Peterstraße 48. Alsdorf: 20 Uhr Marienschule. Allgemeine Körverschule(Gemischt). Kohlscheid: 20 Uhr, Turnhalle, Allgemeine Körperschule(Gemischt). Walheim: 20 Uhr, Gasthof, Breisingel. Restaurant zum guten Quell), Allgemeine Körperschule(Gemischt). Eschweiler: 21 Uhr Kaiserstraße Schwimmen(gemischt). Gressenich: 20,30 Uhr Rest. Kurpfalz Allgemeine Körverschule(Männer). Stolberg: 20.30 Uhr Grünthalstraße 9 Fröhliche Gymnastik und Spiele(Frauen). Weisweiler: 18 Uhr Rest. Kahlen Allgemeine Körperschule(gemischt). Nothherg: 15,15 Uhr Ledigenheim Allgemeine Körverschule(Männer). Tägerre.e, Aas seder itmacht drehen einen Film— Das ist der echte Geist der neuen Jugend— Der Film vom Hochlandlager 1936 zeigenpreit Vmm preit. ne Terisde Freinsan kün Tertiell, bruckte Ue Ppie Na Kor „Phänominal“, war das einzige, was jener Hitlerjunge, ein Bauernbub aus Kempten, sagen konnte, als er den Film sah, in dem er einen der„Hauptdarsteller“ spielt. Eine seltene Umgebung für diesen Jungen, dem die Sonne seiner Heimat das Gesicht gebräunt und ihm ein frisches Aussehen gegeben hatte. Er stand im Synchronisationsraum der Bavaria=Film=AG., da draußen vor den Toren des schönen München in Geiselgasteig. Sein„Partner“, ebenfalls ein Hitlerjunge, der als Schlosser in München schafft, dachte wesentlich realer. Er fragte nach diesem und jenem Filmschauspieler, behauptete, daß die Einrichtung des Ateliers ziemlich„okkultistisch“ sei und daß man sich fast fürchten könnte. Plötzlich aber, nachdem der Film vor seinen Augen abgelausen, schwang er sich zu der Erklärung auf, daß er jetzt jeden Tag ins Kino gehen werde, denn er sei ja„Fachmann“. Fachmann? Er möge hören, was jene anderen, seine Kameraden sagen, die an dem Film schöpferisch mitarbeiten durften. Sie können etwas ermessen, was dazu gehört, auf dem Gebiet des Films Fachmann zu sein. * Wie jene beiden Jungen, so erlebten auch wir das Geschehen des Films, der„Kameraden von uns“ heißt. Es ist ein Werk, geschaffen von der Hitlerjugend des Gebietes Hochland, unter dankenswerter Anleitung und Mithilfe der erfahrenen Praktiker der Bavaria=Film=AG. Schon das Hochlandlager 1935 hatte Anreize geboten, das Leben und Treiben der Jungen im beweglichen Bild festzuhalten. Man drehte auch etliche Meter, aber der Zelluloidstreifen blieb als Fragment in seiner Blechkassette und erst im Jahre 1936 wurde unter erheblichen Schwierigkeiten ein mustergültiges Werk geschaffen. Es ist zwar ein Film, aber ein solcher mit namenlosen Darstellern, mit Spielern, die genau so gut in Ostpreußen oder Westfalen, in Schleswig=Holstein oder im Rheinland beheimatet sein könnten, wie in den Bergen. Lange bevor das traditionelle Hochlandlager begann, waren mit der Filmgesellschaft alle entscheidenden Fragen besprochen, und so rollte mit den ersten Kolonnen junger Braunhemden ein Wagen mit Aufnahmeapparaturen auf das Gelände bei Königsdorf zwischen Wolfratshausen und Tölz. An der Kamera stand Operateur Weiß, ein Familienvater, der nun unter den Jungen— er wohnte fünf Wochen im Lager— noch einmal jung wurde. Es war der Wunsch der Gebietsführung und der Bavaria=Film=Gesellschaft, nicht eine Bildreportage zu drehen. die in zwei Tagen bei gelegentlichem Dortsein„zusammengehauen“ wurde, nein, man wollte einen Film schaffen, der echt und natürlich das Leben der Jungen, ihre Art, ihre Gewohnheiten und ihren Geist, so wie sich alles im Lager offenbarte, wiedergab. Es ist nicht der erste Film, den Pa. Weiß mit der jungen Generation dreht. Gerade darum fiel die Wahl auf ihn. Auch hat er als Meister der Bildkunst einen Namen durch seinen hervorragenden Film„Ein Meer versinkt" und nach dem HI.=Film wird er auch demnächst überraschen mit„Weltraumschiff Nr 1 startet“. „Die Jungen selbst haben mir mit ihrer Frische und Lebendigkeit, mir ihrer Fröhlichkeit und ihrer aufrichtigen Haltung so recht den Feuereifer für die Arbeit gegeben“, meinte Operateur Weiß.„Ich wurde wieder jung und es kam in mir etwas auf wie Neid, wenn ich sehen mußte, wie die heutige Jugend frei und dennoch diszipliniert in der herrlichen Natur aufwächst, ausgerichtet auf ein Ziel.“ Dieser Filmoperateur hat mit seinen Gehilfen als Aelterer und Fachmann in beispielloser Zusammenarbeit mit den jungen HI.=Führern— H. Seybold schrieb das Manuskript, Adam Eckard Schneider zeichnet für Entwurf und Regie verantwortlich— und den Hitler Jungen selbst bewiesen, daß gemeinsames Anpacken einer Aufgabe mit der notwendigen Liebe zur Sache unbedingt zu einem Erfolg führen muß. Jetzt sind die nicht immer einfachen Synchronisationsarbeiten beendet. Lieder, entnommen dem Liedgut der jungen Nation, gesunden von der Rundsunkspielchar der Hitlerjugend des Gebietes Hochland, und Musik, geschaffen von dem jungen Künstler Zoepf, dessen Name in den nächsten Jahren durch seine Werke einen besonderen Klang bekommen wird, untermalen den Film, den Geist und Inhalt des Hochlandlagers der Hitlerjugend lebendig werden läßt. Wir sehen die Jungen ins Lager kommen, werden vertraut mit den Einrichtungen, nehmen teil an den frohen Spielen, sehen die Segelflieger und Motorradfahrer arbeiten, treten mit an zum Frühsport in diesem Lager ohne Rangabzeichen. Wir lassen uns den Jungen gleich das Essen schmecken und ziehen gemeinsam mit den Kolonnen unter den fliegenden Fahnen der jungen Generation durchs Land. Da gibt es Stimmungsbilder am Weiher, hier wird die Lagerpost verteilt, dort wirft man Medizinbälle— und in stillen Nächten lohen die Flammen auf den Bergen: man ist zur Feierstunde vereint. Oft wechselt das Bild, immer neue Motive fesseln den Beschauer, bis schließlich der letzte Lagertag kommt und die kernigen, gesunden und braunPhot AIs Hlammerer Marika Rökt spielt die Rolle der Maria Seydlitz in dem Ufa-Tonfillm „Und du, mein Schatz, fährst mit“ gebrannten Jungen ihren selbstgeflochtenen Latschenkranz am Ehrenmal in München niederlegen. Der Film klingt aus in den Worten:„Die Großen unserer Nation weckten uns, die junge Garde. Ihr Heldentum ist unser Befehl. Die Zeit der Tat ist angebrochen!“ Was einzelne Photos, was Berichte nicht so zeigen und sagen können— dieser Film kann es! Er wird auch im übrigen Reich seine Wirkung nicht verfehlen. Ist das Hochlandlager für die Hitlerjugend von München=Ober= bayern ein Begriff— so wird es für alle übrigen Gebiete der HI ein Ziel sein, denn es muß dahinkommen, daß der Gedanke des Jugendlagers ein nicht mehr hinweg denkbarer Bestandteil unseres öffentlichen Lebens wird. Dieser Film wird einem nichteingeweihten Elternpublikum notwendige Aufklärung geben, er wird beitragen, viele Unklarheiten und Zweifel zu beseitigen, mit denen heute teilweise diese Jugendlager kritisiert werden. In einem Lager, in dem alle Jungen lachend die notwendigen Härten und Strapazen als Freude auf sich nehmen, wird wie nirgends anderswo das Ich dem Wir untergeordnet. Disziplin und Glauben war der Leitsatz des Hochlandlagers 1936, durchgeführt von den Gebieten der Hitlerjugend, das dem Gedanken nationalsozialistischer Großlager der deutschen Jugend im Jahre 1934 zum erstenmal Form und Inhalt gab. Namenlos darum jener Bauernjunge aus dem Allgäu, namenlos auch der Schlosserlehrling aus München, namenlos alle anderen, die im Film mitwirken. Und dennoch tragen sie als Jugend gemeinsam den einen Namen, der ihnen Verpflichtung ist: Hitlerjugend! Von dieser Jugend der Disziplin, die groß wird im Glauben an den Führer und sein Werk, vermittelt der ausgezeichnete Film ein echtes, wahres Bild. Sonne, Berge, Zelte und Fahnen sind der Inhalt, Hitlerjungen die Darsteller. Man wird sich noch öfter dieses Films erinnern, noch lange wird die Musik in den Ohren nachklingen, uns den prächtigen Bildstreifen zurückrufend, von dem jeder deutsche Junge im Osten und Westen, im Süden und Norden sagen wird:„Das sind Kameraden von uns!“ Gert Sachs. Poot. vie Hanmeres Kleine Janka, vertrau auf mich! Hansi Knoteck(Janka) und Viktor Staal(Wolski) in einer Szene des Ufa=Tonfilms „Ritt in die Freiheit“(Herstellungsgruppe Alfred Greven, Spielleitung Karl Hartl) Junder des Kurkarsirmt Ein vorbildliches Gebiet neuen deutschen Filmschaffens- Von Rudolf von Hahn Es ist immer ein feierlicher Augenblick, wenn man in dem Zuschauerraum eines großen Kinos sitzt und das Licht langsam verglimmend löscht. Wie hundert blasse Schatten erscheinen die Gesichter der Menschen in den Sitzreihen. Klirrend und leise raschelnd schiebt sich ein Vorhang zur Seite und die große weiße Leinwandfläche steht steil und straff vor dem Publikum. Erwartungsfrohe Sekunden, in denen nervöse Finger aus gelesenen Programmseiten knitternde Gebilde formen. Dann blendet die Kamera auf. Ein weißes Lichtbündel liegt schräg durch den ganzen Raum. Staubteilchen tanzen wie winzig kleine Kobolde einen ausgelassenen Tanz in dem klaren Lichttrichter. Der Kulturfilm hat zunächst das Wort. Ein merkwürdiger Zauber ist es, der von den ruhigen, schönen, künstlerischen Bildern ausgeht, der immer wieder Hunderte, Tausende und Hunderttausende von Menschen in Stadt und Land in seinen magischen Bann zieht. Sanfte Musik, Melodien, die die Landschaftsreize der vielgestaltigen Filmbilder noch weiter untermalen, noch mehr betonen und hervorheben, klingen über das Publikum hin. Die Harmonie, die Bilder, Handlung und Ton zu einem großen Eins zusammenfügt, ersaßt auch die Sinne der Menschen, die unten vor der Leinwand sitzen und hinaufstarren. Vielgestaltig sind die Themen, die in den Kulturfilmen oder Kurzspielfilmen behandelt werden. Mit besonderer Liebe sind die 600 Meter Bildfolge ausgenommen, geschnitten und aneinandergesetzt. Es ist etwas Unrechtes, diese kleine Filmschöpfung schlechthin als„Vorprogramm“ zu bezeichnen und mit einem Achselzucken abzutun. Der Kulturfilm ist mehr als eine Beigabe zum Hauptfilm, er ist mehr als ein Füllsel für 15 Minuten eines Kinoabends, er ist mehr als eine Ueberleitung zum Spielfilm, in dem die Namen großer Stars glänzen und die Lichtreklamen den Namen des Spielleiters herausschreien. Der Kulturfilm ist ein Film, der Kultur pflegt und Kultur hat. Er ist ein abgeschlossenes Ganze, an den keine Wertmaßstäbe im Sinne des Spielfilms gelegt werden können. Was den Kulturfilm am ehesten vom Spielfilm scheidet, ist das Fehlen einer großen Handlung, die den Zuschauer mitreißt, ihm Sensationen bietet oder ihn mit Problemen auseinandersetzt. Landschaft, Volkstum, Tiere, Kinder, Technik, wissenschaftliche Themen— das sind die Elemente, aus denen sich ein Kulturfilm in erster Linie zusammensetzen wird. Tiere und Kinder sind, zwei Motive, die allein schon durch sich selbst wirken. Geschickte Photographie, gewandte Spielleitung und guter Schnitt tun ein übriges, und der Film muß geradezu ein Erfolg werden. Bei Filmen, die sich mit landschaftlichen Motiven auseinandersetzen— wobei unter„Landschaft“ auch Architektur, Geologie, Bergbau, Schiffahrt und all die vielen anderen verwandten Themen gemeint sind— müssen alle technischen Mittel eingesetzt und bis zum äußersten genutzt werden, um gute Arbeit zu leisten. Es ist nichts langweiliger als ein Landschaftsfilm, der den Eindruck photographierter Postkarten hervorruft. Die moderne Phototechnik hat dem Kameramann im Zeitraffer und der ZeitFalle vo Feieder teit Dutsahlung ankk.: Drei ##sanstalt Mater: Terra=Film Sybille Schmitz in dem Wusbar=Schmitz=Film der Terro) „Die Unbekannte“. Wü 2NB L. Neue Filme Carl Anton und Felix von Eckhardt wurden bem## tragt, das Drehbuch für den Tobis=Rota=Film„Mit v# siegelter Order" zu schreiben, bei dem Carl Anton die Ren führen wird. Tobis=Rota beabsichtigt, den Roman von Hares Baumgarten„Fünf Millionen suchen einen Erben“ zu### filmen. Spielleiter soll Herbert Selpin sein. Weiter wit Tobis=Rota das Schicksal des Bäderdampfers„Königu## Luise“ filmisch verarbeiten, der in den ersten Tagen### Weltkrieges in der Themsemündung Minen gelegt hau und dann versenkt wurde. Olaf Fjord hat die Spielleitung von„Pan“, in du### Marie Luise Claudius mitwirken wird. Ralf Benatzky schreibt die Musik zu dem Film„### ganz große Torheit", dessen Hauptrollen Paula Wesseh und Rudolf Forster spielen. Anni Ondra spielt in dem deutsch=tschechischen### meinschaftsfilm der Bavaria„Der Scheidungsgrund“. n gie hat Carl Lamac. Es wirken weiter mit Paul Hörbige Elga Brink, Jack Trevor, Robert Dorsay, Siegfrie Schürenberg. „Lumpaci Vagabundus“, ein Styria=Film da Bavaria, der in Wien uraufgeführt wurde, erhielt in Oester reich das amtliche Prädikat„künstlerisch wertvoll“. Du deutsche Erstaufführung findet im Laufe des Januar stat. Jürgen von Alten hat die Spielleitung von„Tor ger". Darsteller sind Paul Hartmann, Renate Müller, Nat thias Wiemann, Heinz Salfner, Paul Otto, Maria Krahn, Fritz Odemar, Walter Franck, Hilde Seipp, Fritz Ra Paul Wagner. Am Filmband der Welt Beitere Zunahme des Kinobesuches lupe ein Hilfsmittel in die Hand gegeben, das dem Film völlig neue Möglichkeiten eröffnet hat. Heute ist es möglich, buchstäblich das Gras wachsen zu sehen und in Mikrophonaufnahmen eine Zellenbildung zu verfolgen. Der Röntgenfilm erschließt die tiefsten Geheimnisse des menschlichen Körpers. Was aber hat der Zeitraffer mit der Landschaftsaufnahme zu tun? Dafür ein Beispiel! Ein neuer Kulturfilm„Raum im kreisenden Lichte, eröffnet durch den Zeitraffer grundlegend neue Ausblicke in die Welt des Filmes von der Architektur. Licht fällt durch ein Kirchenfenster. In gewissen Zeitabständen folgt eine Filmaufnahme der anderen. Bild reiht sich an Bild. Die seltsamsten Figuren, eigenartige Kreise, Schatten= und Lichtkonturen huschen über alte Kirchenstühle, spiegeln sich im Prunk eines Barockaltars und zergehen im schluckenden Dunkel hoher Emporen. Der Zeitraffer fing die einzelnen Abschnitte ein. Fügte sie zusammen und was sich in Stunden und aber Stunden abspielte— hier ist es ein fortlaufender Vorgang. Kreisendes Licht— Wunderzauber moderner Kulturfilmtechnik. Viele Schönheiten, viel Wissenswertes und Interessantes ist erst durch die Männer der Kulturfilmproduktion erschlossen und der breiten Oeffentlichkeit zugängig gemacht worden. Zeigen wir ihnen unsere Dankbarkeit durch erhöhte Aufmerksamkeit und gesteigerte Empfangsbereitschaft für die wunderbaren Ergebnisse ihrer Arbeit. Aus Zahlen, die die Reichspropagandaleitung da NS DAP., Amtsleitung Film, veröffentlicht, ergibt sich ein weitere Zunahme des Filmbesuches. Während der Spiel zeit 1932=33 wurden die deutschen Filmtheater von 238 Millionen Besuchern besucht, die den Theaterbesitzern ein Brutto=Einnahme von 176,4 Millionen Mark brachten. I der Spielzeit 1935 steigerte sich die Zahl der Besucher an 305.5 Millionen, die 226 Millionen Eintrittsgelder zahlter Diese Zahlen entsprechen einer Steigerung von 28,1 v. k. ohne daß damit das Fassungsvermögen der deutschen Filw theater erschöpft wäre. ür Eden Vleciatten eme des en Auße #d der V Aßenpolit Sbaupten, gar bedr iuation Ar größt Eitischen genüge, .Crelaug Avder alg. Abst daru bngssyster keit, die ke m spani en, sei Enne aud besem Gr Fumtschurt berde dies Zukunft ti Edene m Ende seidliche Regierung 1 ieser Reg sicht von keine eige Fremde si sangszeit Eine d ationale besen, Er rinen in sliche aß sie di ien ablel en Welt Bewicht Ausschlief #uch die L siemals( denke, un Internationale Filmkammer und Weltfilmvertrieb Im Mittelpunkt der Verhandlungen der Internatie nalen Filmkammer, die vom 18. bis 20. Januar ein Tagung abhalten wird, werden Fragen stehen, die sich mi dem Weltfilmvertrieb befassen. An der Tagung werden Vertreter aus Deutschland, Italien, Polen, Dänemark, Be gien, Frankreich, Finnland, Jugoslawien, Luxembom# Schweden, Schweiz, Tschechoslowakei und Ungarn teilnee men. Deutsche Filme in Frankreich Deutschland ist in Frankreich unter den 197 im ersti Halbjahr 1936 herausgekommenen Auslandsfilmen mit? Filmen vertreten; 31 davon liefen in deutscher und siel in französischer Fassung. An der Spitze der Auslandsfil in Frankreich stehen die Vereinigten Staaten mit 113 3 men. Nachsynchronisiert wurden 70 amerikanische und andere Filme, darunter vier deutsche. A6. Folo: Klogemann-Film Tobis Rote Eine ganze Fuhre Gemüse und sich selbst schmuggelt Jenny Jugo nach Erfurt hinein— in dem Klogemann-Füln der Tebis Rots„Die Nocht mit dem Koiser“. ja, d iches s Don die Oberhat eis ichts n Rittwoch, 13. Januar 1937 eis für die Millimeterzeile(Grundschrift Kolonel), rum breit. 7 Apig.; Famitienanzeigen 6 Apig.; Textanzeigen Ene Terispalte). 85 mm breit, die Milimeterzeile 35 Rpig. Erensanlündigungen, die nicht der Wirtschaftswerbung dienen, Tertteil je mm 10 Rpfg. Einspaltige Wortanzeigen: FettSruckte Ueberschrift Wort 10 Rpfg., jedes weitere Wort Käpia. Nachlässe 2e nach Preisliste Nr. 9. Im Falle eines Lonkurses sällt der bewilligte Nachlaß fort. Ausgabe A Täglich 2 walige Zusellung Abendausgabe Monatlicher Bezugspreis für täglich 2malige Zustellung (Mittag= und Abend=Ausgade) 3 Mk. einschl. 30 Rpfg Botenlohn Einselverhanlspreis: 10 Kpig. Bostbesellungen dei allen Postanstalten.— Abbestellungen können nur mündlich oder schriftlich spätestens einen Tag vor Ronatschlut bei unserer Geschäftsstelle(nicht durch unsere Boten) erfolgen achener Anzeiger= Holilische. Tagerkalt Falle von höherer Gewalt. Betriebsstörung, Verbot, hat der Frieber leinen Anspruch auf Lieserung der Zeitung oder auf Tuckzahlung des Bezugspreises. Fernruf=Sammel=Nr.: 33041. Hankk.: Dresdner Bank in Aachen. Postscheckk. Köln 31480. Vergsanstalt Cersontaine& Co. Gerichtsst. u. Erfüllungort Nachen. Beliebtes und wirksames Anzeigenblatt der Stadt und des Regierungsbezirks Verlagtort Bachen Druck: Verlagsanstalt Cerlontaine& Ce. (vorm. La Ruelle scher Zeitungsverlag) Sprechkunden der Schriftleitung: Dienstags. Mittwochs und Donnerstags von 10—12 Uhr und von 17—17.30 Uhr. Zuschristen nicht mit einer Namensanschrift verseben Nr. 10 Eine aussenpolitische Rede Edens Die Wen braact gromeige Jusumnnenarten Würdigung der Neujahrsbotschaft des Führers— Keine Nation kann vom Niedergang der anderen leben burden beun m„Mit m don die 8r0 von Haro## rben“ zu S Weiter witzers güngt Tagen### gelegt du Pan“, in in m Film„ aula Wesea zechischen## Sgrund“.#. aul Hörbign , Siestro ria=Film in ielt in Oetr rwvoll“. an Januar san ng von Le Müller, Nat# Raria Kubn Fritz Ras lt suches aleitung da# rgibt sich ein id der Spie r von 284 besitzern ein brachten. J Besucher au selder zahlien on 28.1 v. 5. utschen Fil r und DNB London, 13. Jan. Der englische Außenminir Eden sprach bei einem Bankett der Foreigns Preß sociation in London über die außenpolitischen Proeine des Augenblicks. Eden erklärte, Ziel der britien Außenpolitik müsse die Pflege der Beharrlichkeit #d der Verständigung sein. Diesem Ziel werde die uißenpolitik im neuen Jahre folgen. Es sei töricht, zu haupten, daß das neue Jahr ohne beängstigende oder gar bedrohliche Anzeichen in Europa beginne. Die stuation in Spanien gebe in der ganzen Welt weiter Er größten Besorgnis Anlaß. Die Ansichten der Sitischen Regierung seien so oft bekundet worden, daß genüge, dem noch folgendes hinzuzufügen: England sei ein demokratisches Land und der EngEnder glaube daher, daß die Bewohner jedes Landes Abst darüber zu entscheiden hätten, welches RegieUngssystem sie vorzögen. Es sei ihre eigene Angelegenseit, die keinen anderen etwas angehe. Jeder Versuch, m spanischen Volk ein Regierungssystem aufzuzwin#en, sei nach englischer Auffassung unberechtigt und Enne auch keinen dauernden Frieden bringen. Aus niesem Grunde habe England jeden Versuch fremder Einmischung in Spanien zu verhindern versucht und #erde dies, soweit das in seinen Kräften liege, auch in Bukunft tun. * Eden erklärte, es herrsche vielfach die Ansicht, daß Am Ende des spanischen Bürgerkrieges Spanien unverseidlich entweder eine faschistische oder kommunistische Regierung haben müsse. Das sei aber nicht seine An#cht. Im Gegenteil glaube man in England, daß keine Dieser Regierungsformen Spanien entspräche und auch sicht von Dauer wäre. Spanien werde mit der Zeit keine eigene Regierungsform entwickeln, und je weniger Fremde sich einmischten, um so kürzer werde die Ueberangszeit sein. Eine der beängstigendsten Tendenzen in der interationalen Lage des vergangenen Jahres sei die gebesen, Europa entsprechend den zwei politischen Dokrinen in zwei entgegengesetzte Lager zu teilen. Die nglische Regierung habe wiederholt öffentlich erklärt, haß sie die Teilung Europas in zwei seindliche Ideoloien ablehne. Im Namen der ganzen englisch sprechenden Welt müsse er das volle moralische und politische Bewicht Englands gegen eine derartige Doktrin der Ausschließlichkeit in die Waagschale werfen. So sei ##uch die Lehre des Klassenkampfes vom englischen Volke iemals angenommen worden, weil es praktisch genug ##enke,„um zu erkennen, daß das sinnlos sei. KlassenAnteressen seien nicht ausschließlich, sondern ergänzten #ch. Für ebenso falsch sähe er die weitere Ausdehnung einer Auffassung an, durch die die Nationen nach poliKischen Weltanschauungen getrennt würden. In EngRand traue man deshalb der parlamentarischen DemoKratie und stelle die ganze Macht hinter sie, weil man sie für ein praktisches System halte. Eden fuhr fort, es werde gesagt, daß Europa jetzt in Das heroische Zeitalter eintrete. Auch England wolle beroismus haben. Aber man müsse Europa als Land nsehen, in dem Helden leben und nicht in erster Linie sterben sollten. Der Begriff Heroismus und Heroen bürfe nicht verfälscht werden. England habe den Glaudie Demokratie noch nicht verloren. Diese politische Philosophie habe zwei Seiten. Sie ei zunächst eine positive Doktrin und zweitens mache man kein großes Aufheben von seiner Ergebenheit zu ihr, obwohl zweifellos die Bereitschaft vorhanden sei, notwendigenfalls Opfer dafür zu bringen. In seinen weiteren Ausführungen versicherte Eden der Presse, es sei nicht wahr, daß Großbritannien sich einem Lande zuwenden und dem anderen den Rücken kehre. England wünsche vielmehr, den Kreis seiner Freunde und Mitarbeiter so weit und umfassend wie möglich zu gestalten. Mit besonderem Nachdruck erklärte der Außenminister, nicht einen Konflikt wolle man, wohl aber die Zusammenarbeit. Die Welt habe in einer langen Geschichte gelernt, daß der Lebensstandard nur in geduldiger Zusammenarbeit gehoben werden könne, niemals aber durch Krieg, Mißtrauen, Haß und Rüstungen. Eden zitierte dann wörtlich einige Abschnitte aus der Neujahrsbotschaft des Führers und betonte, daß die englische Regierung die Sätze des Führers warm begrüße, indem dieser sich für eine Verständigung und Versöhnung unter den Nationen einsetze, durch die allein die wirtschaftlichen Grundlagen, das Blühen und der Fortschritt der Menschheit gesichert werden könnten. Dieser Aufgabe, so sagte Eden, müsse man sich im kommenden Jahre widmen. Soweit England in Frage käme, könne er versichern, daß es sich mit ernstestem Bemühen dieser Aufgabe unterziehen werde. Das könne aber nur in der politischen und wirtschaftlichen Sphäre erreicht werden, da die eine die andere beeinflusse. Solange kein politisches Vertrauen herrsche, gebe es keine wirtschaftliche Gesundung in Europa. Wirtschaftliches Unglück aber sei eine Gefahr für den Frieden. Alle Friedensfreunde müßten daher auch das wirtschaftliche Elend zu beheben wünschen. Die britischen Rüstungen, die den nationalen Wohlstand belasteten, seien ausgezwungen. Es gäbe aber einen besseren Weg. England zöge Butter nun einmal den Geschützen vor. Es sei bereit, sein Bestes auf dem Gebiete der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und der europäischen Befriedung zu tun. Er wolle auch bemüht sein, zu helfen, daß andere auch Butter haben in einer Welt, die keine Kanonen brauche. Im Jahre 1937 müßten die Nationen einen großen Schritt vorwärts tun. Die internationale Lage, der Woolstand und das Glück der Welt könnten gehoben werden durch internationale Verständigung, freie Zusammenarbeit zwischen den Völkern, Verkleinerung der internationalen Wirtschaftsbeschränkungen und durch den ehrlichen Versuch, die Gefühle, so tief und stark sie auch sein mögen, zurückzustellen. Ziehe man sich aber auf sich selbst zurück, verstärke man die Isolation und die Rüstungen bis zur wirtschaftlich tragbaren Grenze und darüber hinaus. so nähere sich die Welt vielleicht einer noch größeren Katastrophe als der. von der man gerade beginne, sich zu erholen. Das sei ein Weg der Torheit. Es möge eine Zeit gegeben haben, in der Nationen unabbängig und selbstversorgend gewesen seien, diese Zeit sei aber vorüber. Heute könne keine Nation von dem Niedergang der anderen leben. Gehe man von den von ihm aufgezeichneten Gesichtspunkten aus, schloß der Außenminister, so werde sich eine Lösung der anscheinend unlösbaren Probleme finden lassen. aufzeigte, gab es am zweiten Tage eine„Aussprache". Soweit die Redner, die in dieser sog.„Debatte“ das Wort nahmen, sich überhaupt mit dem Haushalt beschäftigten, mußten sie sich darauf beschränken, den in der Erhöhung der Rüstungsausgaben zum Ausdruck kommenden„Willen zur Stärkung der Landesverteidigung“ zu rühmen und dem„weisen Führer der Menschen“, Stalin(!), Lobeshymnen zu singen. eigentliche Thema„Finanzwirtschaft der Sowjetregierung, Steuerpolitik“ usw. wurde überhaupt nicht berührt. Die ganze Tagung wurde von den Sowjetmachthabern wie üblich zu einer großangelegten Hetzpropaganda benutzt, die unter der Losung stand:„Gegen den Faschismus und für die Politik der Sowjetregierung". So diente eine Uebersicht über die internationale Lage, die der Sekretär des Zentralvollzugsausschusses, Kissilew, gab, vollkommen der Verbreitung wüstester Hetzgerüchte über die„faschistischen Staaten“ und der bewußten Auspeitschung der Kriegsstimmung in der Sowjetunion. Die Tagung wurde weiter dazu benutzt, um das Antreiber= und Ausbeutersystem eines Stachanow gegenüber dem russischen werktätigen Menschen zu schärfen und dadurch den„Sieg über die verfluchten Feinde der Sowjetunion davonzutragen. Feutikreich konn näher Hoffnung auf Entspannung auch in der Gesamtheit der internationalen Probleme Wie Havas in gut unterrichteten Pariser Kreisen erfährt, hat man sich noch am Dienstagabend nach der langen Aussprache zwischen Außenminister Delbos und Botschafter Francois=Poncet an zuständiger Stelle über die Versicherungen geäußert, die der Führer und Reichskanzler und der französische Botschafter bei dem Neujahrsempfang über die Marokko=Frage austauschten. Es wird gesagt, daß die zuständigen Stellen die Wichtigkeit dieser gegenseitigen Versicherungen nicht überschätzen sollen. Man hüte sich aber auch, ihre Tragweite zu verringern. Die Entspannung, die sofort zwischen Frankreich und Deutschland eintrat, beweise schon an sich den Wert der Zusicherungen. Weiter heißt es, man hoffe, daß die allgemeineren Probleme, die zwischen Deutschland und Frankreich noch schweben, geprüft werden könnten, wenn die jetzt erreichte Entspannung bestimmtere Formen annehme. Auch zu der Freiwilligenfrage liegen Aeußerungen vor. Danach sind die Leiter der französischen Politik bereit, alle Maßnahmen zu einem Verbot der Abreise von Freiwilligen aus Frankreich zu ergreifen— unter der Bedingung, daß alle in Frage kommenden Regierungen die gleiche Maßnahme treffen. Um ihren guten Willen zu beweisen, wird die französische Regierung nach diesen Verlautbarungen am Donnerstag in der Kammer eine Gesetzesvorlage einbringen, in der sie die Uebertragung von Vollmachten zur Verhinderung der Abreise von Freiwilligen verlangt. Andererseits wünsche die französische Regierung, daß eine Kontrolle für Waffensendungen ebenso wie für Freiwilligenverschickungen nach Spanien so schnell und so wirksam wie möglich eingeführt werde. Da die Antworten aus Burgos und aus Valencia noch nicht eingetroffen seien, habe die französische Regierung in dem Wunsche nach einer möglichst schnellen Lösung in London den Vorschlag unterbreitet, ohne länger zu warten, eine Kontrolle in den Abfahrts= und Durchreisehäfen und an den Landesgrenzen auf französischem und portugiesischem Gebiet an den Zugangswegen nach Spanien einzurichten. Die Ausführungen von Havas schließen mit der Hoffnung, daß die in der Marokkofrage erreichte Entspannung auch einen günstigen Einfluß auf die Gesamtheit der internationalen Probleme haben könne, die mit dem spanischen Bürgerkrieg in Zusammenhang stehen. Sowjetdebatten! Sie dienen der internationalen Brunnenvergiftung DNB: Moskau, 13. Jan. Nachdem in der Eröffnungssitzung des Hauptvollzugsausschusses am Montag vom Finanzkommissar der Staatshaushaltsplan für 1937 vorgelegt worden war, der die gewaltigen Steigerungen der militärischen Ausgaben der Sowjetunion Der Großmusti von Jerusalem gegen die jüdischen Bestrebungen in Palästina DRB Jerusalem, 12. Jan. Der Großmufti von Jerusalem, der am Dienstag in Anwesenheit zahlreicher inländischer und ausländischer Pressevertreter vor der britischen Untersuchungskommission gehört. wurde, wandte sich in z. T. sehr scharfen Worten gegen die britische Palästina=Politik und die jüdischen Bestrebungen. Er ging davon aus, daß Palästina in den vergangenen Jahrhunderten und in der Vorkriegszeit ein arabisches Land gewesen sei und wies auf das Versprechen der völligen Unabhängigkeit aller arabischen Länder hin, das England während des Weltkrieges dem König Hussein von Hedschas abgegeben habe. Dieses Versprechen habe zeitlich vor der„Balsour=Erklärung", die bekanntlich den Juden ein„jüdisches Nationalheim“ in Palästina in Aussicht stellte, gelegen. Der Großmusti schilderte dann die Widersprüche und Zweideutigkeiten der Nachkriegsverträge und die Haltung des Völkerbundes, die sich zum Nachteil des arabischen Volkes ausgewirkt hätten. Zum Schluß seiner Rede gab der Großmusti die arabischen Forderungen bekannt, die, wie er sich ausdrückte, dem Heiligen Land endlich Frieden geben würden. Er forderte die Beseitigung des„jüdischen Nationalheims“ und der Balsour Erklärung, Beendigung der jüdischen Einwanderung, Verbot des Landverkaufs, Gleichstellung Palästinas mit den anderen arabischen Ländern und die Konstituierung einer unabhängigen arabischen Regierung in Palästina. Wie wird das Wetter? Witterungsvoraussicht des Reichswetterdienstes Ausgabeort Köln vom 13. Januar Vorhersage für Donnerstag: Bei zeiwweise auffrischenden Winden aus südlicher Richtung diesig und meist stärker bewölkt. Auch tagsüber kalt, bei geringen Niederschlägen. In Tallagen Glatteisbildung möglich. Hauptschriftleiter: Ferdinand Ehses. Stellvertreter des Hauptschriftleitens Franz Achilles. Verantwortlich für Politik, Theater und Schrifttum: Ferd. Eöses- Für Lokales und Kunft: Fran; Achiles für Soort. Vermischtes und Unterhaltung: Ludwig Lenzen, für Umgebung, Handel und die übrigen Teilgebiete: Walter Heyden. Die Verantwortung der Genannten erstreckt sich auch auf die in ihr Gebiet fallenden Filder— Matthias Stamms jür Aueshgeir 2e eäimtlch in Nachen.— Anteigenprisiste Nr a4. 2. A. XII. 36 Gesamt 7268, davon Ausgabe B 5390. Verlag und Druck: Verlagsanstalt Cersontaine& Co.(vorm. La Ruelle scher Zeitungsverlag). Nachen ich 197 im erstn ilmen mit er und sief luslandssil mit 113 3 nische und Roman von Feita Cautser i Asthachen Nachtsschubh, Drol Quelonstoliog, Tönigtbrlich(os. Drasden) 2.(Nachdruck verboten.) „Die werden Ihnen bald zu vertrauten werden. Und Ach verspreche Ihnen gern, Sie dabei zu unterstützen... Mit unsern Welflingern werden Sie fertig werden. Es Bind gemütliche Leut'. Das Herumdoktern in der NachParschaft bei den Bauern und den Holzknechten zwiEchen den Bergen ist schließlich nicht jedermanns=GeIchmack. Aber mit dem Riedwangersepp in der Berg#ass, dem Doktorkutscher unseres verstorbenen Oelchläger, macht sich die Sach' schon. Und sicher wird er Na auch für Sie den Schimmel aufschirren und das Korbwägle aus dem Schuppen ziehen..“. Bliebe noch immerhin bedeutsame Angelegenheit mit der WohRung und dem Kochtopf. Aber wissen's, das wird sich keichter zuwege bringen lassen, als Sie vielleicht den#. Da gehen wir beid' nachher zur Rosalie und schauen zu. So. Und wüßten Sie nun noch etwas, dem man in die Wessentasch gucken müß?“ Dieter Beltz lächelte dankbar. Gemütliche Leut'! sa, das mochte wohl sein— mit Ausnahme von #ater Schröck schließlich, der von dieser Eigenschaft ichts zeigt. Aber schwerlich würde ein Welflinger mehr von dieser gemütlichen Art an sich haben, als sie das #verhaupt der Stadt soeben für sich selbst unter Bewbeis gestellt.„Nein, Herr Bürgermeister, ich wüßte gichis mehr. Und ich darf Ihnen sagen, wie dankbar ich Ihnen bin und wie dankbar dem Geschick, das mich nach Ihrem Welflingen geführt hat... Nur eine Frage noch: wer ist diese Rosalie, von der Sie sprachen?“ Borngräber sog an seiner erloschenen Zigarre und hatte, listig lächelnd, eine zustimmende und verstehende Handbewegung. „Eine begreifliche Frage. Wir Welflinger wissen's, daß Rosalie eben die Rosalie ist. Ihnen natürlich fremd. Die Rosalie Schmidt ist also eben unseres verstorbenen Anton Oelschlägers Haushälterin, die ihm, ein Vierteljahrhundert bald, Hausfrau und Hausdrach' in einem gewesen ist. Sie sitzt nun da in des heimgejahrenen Doktors Haus— also in diesem Haus in der Roßgasse— wie eine Witib... Irgendeinen Anhang hat der alte Kauz meines Wissens nicht gehabt, wenigstens ist nie etwas davon über seine Lippen gekommen.„Kein Sohn und keine Tochter, kein Vetter und keine Bas werden sich einmal bei meiner Leich ins Tränentüchlein schneuzen“, hat er jeweils gesagt.— Und so ist's ja denn auch wirklich gewesen, als wir ihn hinausgetragen haben. Nur die Rosalie ist als die einzige ihm Nächste hinter seiner Bahre hergeschritten. Und ich möcht's für wahr haben, daß sie seiner Hinterlassenschaft Erbin geworden ist. Ja, und sehen Sie, Herr Doktor, daß Sie nun in das Haus in der Roßgasse einziehen können, wo alles an Messern, Pinzetten und ähnlichem Doktorhandwerkzeug vorhanden ist, und wo Rosalie nun auch Sie bekochen und bestricken wird— der Strümpf' hinsichtlich, nein' ich natürlich nur—, das glaub' ich für ganz gewiß. Denn Rosalie wirds gar nicht mehr anders können, als für einen Doktor zu sergen und wird arg erfreut sein, wenn ich ihr für ihren Anton Oelschläger einen Ersatz ins Haus bringe...“ Matthias Borngräber verschnaufte sich und zündete, pfiffig lächelnd, seinen Zigarrenrest von neuem an. Und Dieter Beltz hielt während dieser Zeit des Schweizens vergnüglich=überlegenden Rückblick auf das Gehörte. Wahrhaftig: des Wunderlichen in Welflingen hatte abermals eine Erweiterung für ihn erfahren. Und daß er mit diesem neuen Stück der Wunderlichkeiten nun vielleicht bald selbst in Berührung kommen würde, das mußte eigentlich als das Allerwunderlichste bei dieser ganzen Geschichte gelten! Ein heiteres, lebensfrohes, lebenshungriges Gefühl drängte sich, durch Schlacken müder Verzichtleistung elend machender Lebensverneinung verschüttet, an die Oberfläche eines seelischen Menschen. Eb würde... oo ja: er würde hier gesunden... vergessen... alles... das damals um jene Frau... das damals nit dem Fehlspruch... Alles!... Frische, sprudelnde Wasser einer zum Lichte drängenden Quelle brachen mit hellem, leuchtendem Rauschen aus neu angeschlagenem Gestein... „Und Sie werden nun mit mir zur Rosalie gehen und die Frage tun nach Bleibe und Atzung, Herr Doktor?“ fragte Borngräber in das Sinnen seines Besuchers hinein und füllte die Gläser mit dem Rest des Aeppelweins aus dem Krügle. „Wie könnte ich anders, als bejahend antworten. Herr Bürgermeister, nach so vielen Beweisen Ihrer Hilfsbereitschaft... Und wann dürfte ich wiederkommen, um Sie abzuholen?“ „Wiederkommen?“ Borngräber hob nach dieser höchstlich erstaunt geäußerten Frage sein Glas.„Wieso wiederkommen? Ich lege selbstverständlich Beschlag auf Sie als meinen Tischgast. Das Dorle wird jeden Augenblick zur Tür hereinschauen und vermelden, daß angerichtet sei. Leberknödel und Hammelbraten! Lecker! Das Dorle und die Barb sind ausgezeichnete Köchinnen nach meiner seligen Frau Abschied— die's noch besser verstand... Und Sie bleiben natürlich, gelt?“— Dieter Beltz konnte nur mit einem Kopfneigen zustimmen. Etwas wie Rührung schnürte ihm die Rehle 3u.„„„ Schl#.# us „Zum Wohle denn, Herr Doktor! Daß wir Glück haben möchten bei Jungier Rosalie in der Roßgasse.“ Während die Gläser aneinanderklangen, kam das Dorle, vom Herdfeuer im Gesicht gerötet, freudig erregt, mit lachenden Augen. „Es ist angerichtet Vater.. Bitt' schön, ohn' Verzug! Daß sich die Hammelkeul' nicht verkühlt.“ Als das blecherne Bimmeln der Flurglocke zum ersten Male durch das Haus lief und die seit Tagen nicht gestörte Stille in ihm aufscheuchte, blieb Rosalie Schmidt seelenruhig sitzen— in der Küche am Herd, wo sie ihres verstorbenen Herrn Strümpse von den nicht hineingehörenden Löchern befreite— und nahm sich vor, dem Einlaßbegehrenden nicht zu öffnen. Entweder war es einer, der ansprechen wollte, oder es stand ein Bäuerlein draußen, vielleicht auch ein Holzknecht, die ihrer leiblichen Not Abhilfe zuteil werden lassen wollten und die, in einem fernabgelegenen Winkel der Berge wohnend, von der Hinfahrt Anton Oelschlägers noch nichts gehört hatten. Nun, sie Rosalie Schmidt, war nicht imstande, ein Tränklein zu verordnen, so wenig sie gewillt war, die Gebefreudigkeit Antons in Fortsetzung zu üben, und so würde sie also dem Ruhestörer nicht öffnen. Sie blieb auch nach dem zweiten Läuten sitzen, hatte es ebenfalls nach dem dritten vor, erhob sich dann aber doch, da es aufbegehrend und dringend geklungen, um wenigstens von einem der Vorderzimmer aus, hinter der Gardine verborgen, die Person des Einlaßbegehrenden festzustellen. Ah so, der Herr Bürgermeister in Begleitung eines Fremden! (Fortsetzung folgt.) Achtköpfige Falschmünzerbande festgenommen dub Altona, 13. Jan.(Funkbericht.) Der Falschgeldstelle der staatlichen Kriminalpolizei Aliona ist es nach längeren Beobachtungen gelungen, eine Falschmünzerbande festzunehmen. Es handelte sich um fünf Männer und drei Frauen im Alter von 20 bis 30 Jahren. Soweit bisher festgestellt werden konnte, hat die Bande seit etwa Mitte des vorigen Jahres im Großstadtgebiet Hamburg Altona selbst hergestellte Falschstücke, und zwar Einmark, Zweimark= und Fünfmarkstücke vertrieben. Verschiedene Gewerbetreibende sind empfindlich geschädigt worden. Bei der Festnahme und Durchsuchung sind, ein Vorrat von Falschstücken sowie das Herstellungsmaterial und Geräte vorgesunden und beschlagnahmt worden. Die Täter sind dem Richter zugeführt worden, der gegen sie Haftbefehl erlassen hat. Unrasiert in die Fastnacht Das„Berliner Tageblatt" läßt sich aus Karlsruhe melden: „Die Karlsruher Männerwelt wird durch die örtlichen Zeitungen ausgefordert, sich während der Fastnachtszeit den Bart stehenzulassen. Dieser Bart, der auf allen Kinnen, Wangen und Oberlippen endlich einmal wieder ungeköpft sprossen darf, soll Schonzeit haben, solange die Fastnachtszeit läuft. Man hofft, daß die Ausführung der Idee„ungeahnte Folgen haben werde“. Ein individuell gezwirbelter Schnurrbart soll gleich zu einer wundervoll gezwirbelten Fastnachtsstimmung verhelfen. Auf die Frauen soll die männliche Zier von unbeschreiblicher Wirkung sein. Wir zweifeln nicht daran. Wir zweifeln nur, ob die Vorbereitungszeit für die Kandidaten nicht ein wenig zu kurz ist. Oder sollte den Karlsruher Männern der Bart schneller wachsen als Männern wie Charles Laughion, Clark Gable und Hans Albers, wenn diese einen brauchten? Wo ein Wille ist, findet wahrscheinlich auch ein Bart seinen Weg durch die Haut.“ Die Pro-Bartianer führen folgende Argumente ins Feld: 1. Die Durchführung kostet nichts. 2. Der Bart schafft außer äußerer Verwandlung die innere Bereitwilligkeit mitzumachen. 3. wird er das für den Ausschwung der Karlsruher Fastnacht nötige Gemeinschaftserlebnis schaffen. 4. wird der Vorschlag Erfolg haben, weil er einzigartig ist, noch nirgends durchgeführt wurde und sich nur an die zielbewußten, tatkräftigen Männer richtet. Wahrscheinlich wird ein roter Biber mit Wasserwellen dann preisgekrönt.“ Flugzeugunglück in Amerika dub Los Angeles, 13. Jan. Die Rettungsexpedition, die von San Fernando zur Absturzstelle des Passagierflugzeuges der Western Air Expreß=Gesellschaft eilte, hat mitgeteilt, daß ein Passagier getötet worden ist. Die drei Besatzungsmitglieder und die übrigen neun Passagiere wurden verletzt, sieben von ihnen schwer. Unter den Schwerverletzten ist auch der Afrikaforscher Martin Johnson und dessen Frau, die beide Beinbrüche erlitten haben. Kältewelle im amerikanischen Westen 20 Tote, 10 Millionen Dollar Schaden dub Denver, 13. Jan. Der Westen und Südwesten von Amerika wurde von einer Kältewelle erfaßt, bei der die Temperaturen bis auf 26 Grad Celsius fielen. Die Kältewelle erstreckte sich bis nach Kalifornien. Durch den plötzlichen Frost sind im Gebiet der Rocky Mountains 20 Menschen erfroren. Insolge der Frostschäden ist ein Schaden von schätzungsweise 10 Millionen Dollar verursacht worden. U. a. wurden große Teile der Zitronenernte vernichtet. Neue Werkschließungen in der amerikanischen Autoindustrie dub Detroit, 13. Jan. Infolge des Ausbruchs neuer Streiks in der Autoindustrie, bei denen die Ausständigen die Werke besetzten, mußte das Fleetwood=Werk der General Motors Company seinen Betrieb schließen. Damit ist die Zahl der Angestellten und Arbeiter des Konzerns, die durch den Streik und durch damit in Zusammenhang stehende Werksschließungen arbeitslos wurden, auf 114000 gestiegen. Herz eines Hundertzweiundzwanzigjährigen Ueber einen wohl einzig dastehenden anatomischen Befund berichtet die„Umschau in Wissenschaft und Technik" (Frankfurt am Main). Bei der Untersuchung der Herzen eines im 112. und eines im 122. Lebensjahr Verstorbenen zeigte sich trotz starker Arterienverkaltung kein krankhafter Befund. Dagegen bestand eine mächtige Vergrößerung des Herzens, zumal der linken Kammer. Diese erhebliche Herzvergrößerung soll die ungeheure Lebenskraft des Menschenherzens, die sich bis ins hohe Alter im Wachstum des Herzens äußert, beweisen. Der eine Greis hatte noch im 100. Lebensjahr eine Operation in Allgemeinnarkose ohne Herzschädigung durchgemacht; der andere arbeitete noch bis zum 118. Lebensjahr, obwohl er an einem Nierenleiden litt. Redeverbot bei Operationen? Auf Grund von umfangreichen Beobachtungen und Versuchen ist man zu der Forderung gekommen, daß während der Operation jedes Sprechen zu vermeiden sei. Trotz der besten Asepsis kann es nämlich zu Infektionen und langwierigen Eiterungen kommen, wenn der Chirurg während der Operation spricht, sei es, daß er von den Operationsgehilfinnen Instrumente anfordert, sei es, daß er Studierenden Erklärungen gibt. Wie die„Umschau in Wissenschaft und Technik“(Frankfurt am Main) berichtet, ist die Ursache dieser Insektionen eben dann zu erblicken, daß beim Sprechen Speicheltröpschen in die Wunde gelangen, an denen oft eitererregende Bakterien haften. Entsprechende Einarbeit mit den Assistenten und Schwestern erübrigt jedes Sprechen und vermindert so die restlichen Insektionen. Seitdem Primarius Dr. Riese das„stumme Operieren“ an seiner Abteilung eingeführt hatte, sank die Zahl der Eiterungen nach Operationen auf ein Siebentel, nämlich unter ein Tausendstel aller operierten Fälle. AR REISNNSEEED Eito Kuhrmanns Aoschiebein szenierung Der blaue Heinrich Es ist ja ein Schwank mit Drastik und mit Drückerchen, mit herausgepellten Witzen und lose gereihten Einfällen. Und Otto Kuhlmann mühte sich, ihn ohne allzu großen Klamauk einzurichten, damit die Würde des Stadttheaters keinen Stoß erleide. Doch gelang es ihm, die Situationen des zweiten Aktes so zuzuspitzen, daß vom Gelächter und Gekicher das Wort der Spieler verschlungen wurde, so war sein Erfolg entschieden, der ihm von den Rängen heftigst quittiert wurde. Fast war es wie die Einleitung zu der faschingsfrohen Zeit, an der auch das Theater teilnehmen darf, und deshalb wohl geriet man an dieses Stück, für das vier Autoren die Verantwortung übernehmen, und dem Viktor Corzilius eine Musik in festen Schlagerrhythmen schrieb. Die grotesk geschnitzten Figuren schob indes der Spielleiter mit loser Hand an den pseudoromantischen Kulissen Heinz Lahayes entlang, so daß er ein Tempo vortäuschen konnte, das dem Schwänklein bei seiner Geburt nicht mitgegeben wurde. Die sichersten und geschicktesten Helfer waren ihm dabei Hans Madin und Maja Hilgers, die einen hübschen Step wiederholen mußten. Auch der steifbeinige, gespreizte Graf Heinrich von Heinz Evelt entfesselte das Parkett wie Emmy Grätzens mutige Frieden wegen Aehhrten nefert Das Steinbombardement auf die Zehn Jahre hat dieser Konflikt zwischen Aegypten und Saudi Arabia gedauert. Jetzt endlich ist unbeachtet von der großen Welt ein Friedensschluß zustande gekommen, der für Arabien, für Nordostafrika und für ganz Kleinasien von höchster Wichtigkeit werden kann. In einigen Wochen wird wieder der Mahmal nach Mekka und Medina reisen. Der Mahmal war die Ursache jenes Kampfes, jenes Konfliktes. Dabei ist der Mahmal nichts anderes als eine große Decke, ein Teppich, der dazu dienen soll, in Mekka die heilige Kaaba zuzudecken. Der verhängnisvolle Aufmarsch Entsprechend einer alten und seit dem 13. Jahrhundert gepflogenen Tradition lieferte Aegypten zu jeder Pilgersaison einen solchen Mahmal, eine derartige heilige Decke. Ein großes, besonders zu diesem Zweck ausersehenes Kamel mußte die Decke nach Mekka hinauftragen. Es war Sitte, daß eine ägyptische Militärabteilung dem Kamel folgte. Als aber im Jahre 1926 die Aegypter nicht nur eine Militärabteilung, sondern auch noch eine Musikkapelle mitschickten, waren die Wahabiten, die jede Musik hassen, der Ansicht, daß man Mohammed und das heilige Land der Moslims verspotten wolle. Die Folge war ein Steinbombardement. Die ägyptischen Soldaten kamen in Wut und schossen zurück. Aus der Pilgerfahrt wurde ein Blutbad. Es erforderte eine energische Intenvention des Wahabitenkönigs, um weitere ernste Folgen zu verhüten. Seit jener Stunde aber wurde den ägyptischen Truppen der Einmarsch nach Sandi Arabia verboten. Aegypten seinerseits streikte und schickte keine Kaaba=Decke mehr. Immer mehr spitzten sich die Differenzen zu. Darstellung des an allen Reizen der Weiblichkeit zu kurz gekommenen Tippfräuleins. Juanita Anbuhl begnügte sich, nett auszusehen, und Hans Quaiser sächselte nach Herzenslust. Eine strenger Diener seines Herrn war Gerd Prager, um so gebändigter in der Haltung, als sich Renate Freihen in Sprache und Gebärde gehen lassen durfte. Otto Kuhlmann, der sich selbst als mächtiger afrikanischer Tierbändiger ins Ensemble einspannte, erinnerte hin und wieder mit seinem sonoren Baß, der von Erich Richter und Josef Kreitz an zwei Klavieren akkompagniert wurde, an all die Dienste, die er in sechs langen Jahren der Oper, der Operette und dem Schauspiel leisten konnte. Strohm hatte den geborenen Aachener mit sicherem Griff aus der Kölner Musikhochschule hierher geholt, und bald fand sich für ihn vielfältige Verwendungsmöglichkeit, die er selbst am eifrigsten ausnutzte. Ueber manches wird ihm sein schöner und unverwüstlicher Humor dabei hinweggeholfen haben. Aber er sang auch den Colonna im Rienzi, den Alberich im Siegfried, den Fasolt im Rheingold, den Fallstaff der lustigen Weiber. Sioli stellte ihn, als er Eberhard Königs mächtige Trilogie für Aachen eroberte, gar als Wittich heraus, und nun beweist er sich zum Schluß seiner Aachener Tätigkeit in flottem Zuge als Spielleiter. In Fürth wird er seinen Weg machen, die Grundlagen, die er sich hier schuf, geben ihm alle Fähigkeiten dazu. Franz Achilles. die henige Srur Militärkapelle Brief aus Kairo Nach zehnjähriger Pause: eine Einigung Die Aegypter waren der Auffassung, daß die Wahabiten ein anmaßendes Volk seien. Die Wahabiten hatten die Aegypter im Verdacht, daß diese sich an den lfern des Roten Meeres, im Hedschas und in Saudi Arabia festsetzen wollten. Die ersten Friedensverhandlungen wurden in dem Augenblick eingeleitet, als der italienische Abessinien=Feldzug begann. Heute ist eine Verständigung dahin erreicht, daß Aegypten wieder die heilige Decke liefert, die ägyptischen Soldaten aber die Decke nur bis nach Jedda, dem Hafen von Mekka, bringen. Hier wird sie dann von der Wahabiten=Regierung übernommen und nach Mekka weiterbefördert. Die treibenden Kräfte bei dieser Einigung waren die Außenpolitiker von Saudi Arabia und Aegypten, die im Hinblick auf die einstige Verwirklichung des pan=arabischen Gedankens alle derartigen Konfliktstoffe aus der Welt zu schaffen bestrebt waren. Wirtschaft und fänder Aktien und Renten fester Berlin, 13. Jan. Nachdem sich der Eindruck einer fühlbaren außenpolitischen Entspannung durch die Unterredung zwischen dem Führer und dem französischen Botschafter am Dienstag verstärkt hat, setzte sich auch heute wieder an der Börse eine allgemein freundliche Grundtendenz durch. Allerdings erstreckte sich das Interesse an den Aktienmärkten vorzugsweise auf einige Spezialpapiere, während die Umsätze im allgemeinen angesichts einer nur unbedeutenden Publikumsbeteiligung kein größeres Ausmaß annahmen. Zu diesen Spezialpapieren gehörten BemDie Borsehkurse Kassakurse der Berliner Börse Berlin, Jan. 13. 13. 12. 13. Blanko=Tagesgeld für erste Adressen.50—.75 Steuerscheine=Verrechnungskurs 110 20 Steuerscheine=„ ohne, 1934 111 80 Steuerscheine=„ ohne, 1935 113 20 Steuerscheine= ohne, 1936... 113 90 Steuer=Gutscheine 1934....... 103 75 Steuer=„ 1935 107 75 Steuer„ 1936 111 75 Steuer=„ 1937 114 75 Steuer= 1938 113 20 110 20 111 80 113 20 113 90 103 75 10775 111 75 114 75 113 20 Einheilskurse der fortlaufend notierten Werte Reichsaltbesitz Bank f. Brauind Reichsbank Allgemeine Lokal und Kraftwerke Dt. Reichsb. Bzg. Hapag Hamburg=Süd Hansa Dampf Nordd Lloyd Accumulatoren Aku A. E. Aschaffenb Zell Bayern Motor I. P. Bemberg Berger Tiefbau Berl. Karlsr. Ind werke Bekula Berliner Masch. Bubiag Buderus Charl. Wasser Chem v. Heyden Comp. Hispano (große Comv Hispano kleine) Conti Gumm Daimler Deutsch. Atlanten Deutsch. Contigas Deutsches Erdöl Deutsches Kabel Deutsch. Linoleum Di. Eisenhandel Dierig Christian Dortmund. Union Elektr. Lieferung. Elekt. Licht u Kraft Engelhardt I. G. Farben Feldemitie 14.— 6iscinterstal selten&„(Zellst. Waldhof Guilleaume 13950 139 875 Otavi Minen Tendenz: Freundlich 143 25 128 75 149 0 151 119 139 125 182 25 151 50 117 375 0 135 25 126 50 143 50 124 50 15 125 0 119 125 156 137 125 0 151 75 30 194 75 89 226 50 135 875 151 25 146 130 150 75 159 151 50 120 140 184 149 25 116 125 0 136 25 126 50 143 50 124 50 15 625 134 50 120 155 137 50 194 154 50 0 194 75 89 75 224 50 133 5 151 50 Elektro=Werk Rheinmet.=Borsig kütgerswerke Salzdetfurth Schles. Bg. Zink Schubert& Salzer Schuckert Schultheiß Siemens& Halske Stöhr Kammgarn Stolberger Zink Thür. Gas 129 151 139 179 0 136 50 160 625 102 198 125 91 50 138 50 119375 0 57 135 137 875 158 75 25 625 129 50 152 139 50 178 75 21 75 137 160 75 10225 197 75 127 91 0 120 25 0 57 135 138 158 50 25 625 13. 126 625 111 114 136 75 107 75 6 145 25 36 50 104 36 50 82 0 9250 137 0 0 0 0 88 0 101 875 26 108 160 50 114 50 0 9350 0 163 50 0 170 88 0 0 91 0 0 248 192 297 119 Metalle Berlin, 13. Jan. Elektrolytkupfer(Wirebars), 72.00 RM. für 100 kg vetto cif Hamburg, Breinen. Geld- und Wechselmarkt Dzb. Berlin, 13. Jan. Kurse der ausländischen Zahlungsmittel für drahtliche Auszahlungen.— Die Notierungen verstehen sich für Buenos Aires, London, New York. Japan. Rio de Janeiro für eine Einheit, Amsterdam, Brüssel, Danzig. Kopenhagen, Christiania. Stockholm, Helsingfors, Italien, Paris, Schweiz, Spanien, Lissabon, Prag, Jugoslavien, Sofia, Wien für 100 Einheiten Budapest zu 100 Pengö(1 Pengö= 12 500 Kronen), Riga(100 Latts). Friedenskurse(Goldparität): Niederlande 169, Buenos Aires 1,782. Belgien 81, Norwegen 112.5, Dänemark 112.40, Schweden 11,25. Italien 81. England 2043. New York 425. Frankreich 81, Schweiz 81. Spanien 81, Japan 209. Rio de Janeiro 229, Wien 85. Bulgarien 81. donners berg, die zum ersten Kurs 3½ Prozent gewannen, so allerdings wieder ¾ Prozent hergaben. Besondere#### tung fand die Einführung und die erste Notiz der Dampfschifjahrt=Gesellschaft, wobei ein Kurs von 1203 stande kam. Am Montanmarkt traten mit Ausnahme# Klöckner(minus ¾ Prozent) wieder Erholungen um# ½ Prozent ein, Buderus gewannen 1 Prozent. Bra## kohlenwerte waren vielfach gestrichen, sonst aber ohne hebliche Veränderungen; nur Rheinbraun minus 2 zent. Bei den Kaliwerten standen Salzdetfurth mit mins 2½ Prozent im Gegensatz zu den übrigen Werten Marktes, die etwa ¾ Prozent gewannen. Am chemisg Markt konnten Farben einen Anfangskurs von 1# (minus 1 Prozent) später nicht ganz behaupten. Tages wurden Goldschmidt 1¾ Prozent höher bewertet. Gummiaktien waren Conti Gummi bei kleinem Bedarf## 2¼ Prozent gebessert. Elektrowerte lagen nicht ganz heitlich. AEG befestigten sich weiter um 3/8, Licht u. Au## um 1 und Deutsch Atlantische um 1¼ Prozent, währ Siemens, ungeachtet der optimistischen Dividendense gen, um 1½ Prozent zurückgingen. Bei den Versorgunn# papieren trugen weitere Anlagekäufe zu erneuten kleine Steigerungen bei. An den übrigen Märkten fielen noch Reinmetall mit plus 13/8, Stöhr mit plus 1½ Süddeutsche Zucker mit plus 2 Prozent, dagegen Bre### Wolle mit minus 4½ Prozent auf. Am Rentenmarkt wurden Wiederaufbauzuschläge Zinsvergütungsscheine ⅛, einige Industrieobligationen bis 3/8 Prozent höher notiert. Die Reichsaltbesitzanleu# stellte sich auf unverändert 117¼, die Umschuldungsanl##### auf unverändert 90,80. Blanko=Tagesgeld erforderte unverändert 2½ bis## Prozent. Von Valuten errechnete sich das Pfund mit 12,23, Dollar mit 2,49. Im Verlauf bröckelten die Kurse teilweise unter Eindruck der Geschäftsstille leicht ab. Farben ermäßign sich gegen den ersten Kurs um insgesamt 1 Prozent 169⅜, im gleichen Ausmaß waren auch Rheinbra# schwächer, Junghans verloren 78, Wintershall ¾, Schucke ½ Prozent. Andererseits wurden Gesfürel 13/8 und mens ½ Prozent höher bewertet. Am Kassarentenmarkte bewegte sich das Geschäft freundlicher Grundstimmung weiter in ruhigen Bahn#### Für Hypothekenpfandbriefe ergaben sich kaum Veränder#### gen, Liquidationspfandbriefe lagen bis ¼ Prozent seitz Stadtanleihen verkehrten in uneinheitlicher Haltung Das gleiche gilt für einzelne Kommunalobligationen Für landschaftliche Goldpfandbriefe waren nennenswer## Schwankungen nicht festzustellen. Der Markt der Provin## anleihen war auf einen freundlichen Ton gestimmt. Besserungen betrugen durchschnittlich ½ Prozent. Länd#### anleihen verkehrten in uneinheitlicher Haltung bei Ku### schwankungen bis 1/8 Prozent nach beiden Seiten. Markt der Reichsanleihen lagen Postschätze fester. Schu## gebiete waren um 5 Pfennige gebessert. Auslandsren### tendierten nicht einheitlich. Von Industrieobligationa waren Farben um 1⅛, Aachinger um ½ und Hoesch 58 Prozent gebessert. Der Privatdiskontsatz wurde bei 3 Prozent belassen. Gegen Schluß der zweiten Börsenstunde entwickelte sit etwas lebhafteres Geschäft in Siemens, die bis zu 20½# anzogen und dann den ersten Kurs um 4 Prozent über# schritten. Im übrigen traten größere Veränderung kaum ein, der Grundton blieb auf allen Gebieten freundlich### Farben gingen mit 169¼ aus dem Verkehr. Nachbörslich galten Siemens 201½ Geld. Bei der amtlichen Berliner Devisennotierung ergaben# sich kaum Veränderungen. Das Pfund notierte unde## ändert 12,235, der Dollar ebenfalls unverändert 2,49. Am Einheitsmarkte überwogen für deutsche Industri### aktien Kurssteigerungen bis 4¾ Prozent. Lediglich Nor### deutsche Eiswerke büßten 2½ Prozent ein. Von Banken, diem uneinheitlich lagen, fielen Ueberseebank durch eine Beseit gung um 1½ und von Hypotheken Deutsche Hypotheken= banken durch eine solche von 1 Prozent auf. Auslands aktien konnten ihren Stand behaupten. Am Markt der# Kolonialwerte gingen Deutsch=Ostafrika um 1½, Schantun### um 2¼ Prozent zurück. Steuergutscheine blieben unverändert. Schlußkurse Rheinischer Getreidegrotzmarkt in Köln Amtlicher Preisbericht in Reichsmark je 100 Kilogramm, Frachtlage Köln, Mehl zuzüglich .50 Reichsmark Frachtausgleich bei Abnahme von mindestens 10 Tonnen frei Empfangsstation gemäß Anordnungen der W. V. Kleie ab Mühle. Stroh ab rheinischer Station. Industriegerste 0,00; Weizenmehl, Type 812 für und 16 29,15; Deutscher Weichweizengrieß, Mühig preis und Frachtausgleich 34,90; Roggenmehl, Type für R 18 23.15; Roggenmehl, für R 15 22,95; für## 22,.85; für R 13 22,75; Roggenschrot, Type 1800, für R“ 19.65; für R 15 19,45; für R 14 19,35; für R 13 Weizenkleie, W 19 11,65; Weizenkleie, Handelspreis 12 Weizenvollkleie, Handelspreis 0,00; Weizenfuttermehl, 19, Handelspreis 14.50; Roggenkleie, R 18 10,80; Rosl% kleie, Handelspr. 11,15; Roggenvollkleie, Handelspr. 12 Wiesenheu, lose 4,60—5,10; Rotkleeheu 5,00—5,40; Luzelvg kleeheu 5,50—6,00; Roggenstroh, gepreßt, rhein. Stai### 1,40—1,50; Weizenstroh, gepreßt, rhein. Station 1,40—%% Hafer= und Gerstenstroh, gepreßt 1,20—1,30. Roggen und Weizen wurden laufend angeboten.# terhafer wird von den Erzeugern etwas mehr abgelich und findet bei den Heeresversorgungsämtern Aufnah' Futtergerste fehlte. Ebenso Industriehafer und Ins### gerste. Braugerste wurde nur wenig in passenden täten angeboten. In Weizen= und Roggenmehl war mäßiges Bedarfsgeschäft. Arsegenpreis mm breit. 7 keine Textspalt endanfiund Aeet se Im Leine. se bedruckte ueber Falle von Bezieher reiner Rückzahlung d Bankk.: Dresdi lagsanstalt Cer 59. Besarun Dtsch. Anl. Ausl.=Sch. einschl. 18 Ablös.=Schuld 1173553 6proz. Hoesch Eisen= und Stahl=Obl.(102,50); 5proz. teld. St. v. 1936(100,50); 4¾proz. Ver. Stahl=Obl. 195½ 100,125); 4¾proz. Ver. Stahl=Obl. 1947(95,25); 4½proz Ver. Stahl=Obl.(96); Reichsbank(188,50);.=G. für Ve kehrswesen 124,875; Allgem. Lokalb. u. Kraftw.(149); Deut sche Reichsbahn Vorzüge 126,25; Hamburg=Amerika Paler fahrt 16,25; Hamburg=Südamerik. Dampf. 41,50; Hanst Dampf 120; Norddeutscher Lloyd 16; Accumulatoren Fabri### (202,50); Allgemeine Elektr. Ges. 39,25; Aschaffenburger# Zellstoff(138,50); Bayerische Motoren=Werke(141,375); 5 P. Bemberg(107,125); Julius Berger Tiefbau(140); lin=Karlsruher Industrie(165,25); Berl. Kraft u. Lich 165,125; Berliner Maschinenbau(137,75); Braunkohlen und Brikett(216); Bremer Wollkämmerei(166); Buderus Eisen werke(122,25); Charlottenburger Wasser(121,375); Chen von Heyden(139,50); Cont. Gummi=Werke(172,25); Daim ler=Benz 124,375; Deutsch=Atlantische Telegraph.(118.55 Deutsche Conti=Gas, Dessau 112,625; Deutsche Erdöl 150.25/# Deutsche Kabelwerke(146); Deutsche Linoleum=Werke(167/# Deutscher Eisenhandel(151); Christian Dierig(171,50## Dortmunder Union=Brauerei(199); Elektr.=Lieferung (138,50); Elektr. Werke Schlesien(121,875); Elektr. Licht## Kraft(151,50); J. G. Farbenindustrie 169,75; Feldmübl Papier(143,75); Felten u. Guilleaume(139,75); Gesfürch Ludwig Loewe u. Co.(146,25); Th. Goldschmidt(130.505 Hamburger Elektr.(150); Harpener Bergbau(152,50/0 Hoesch=Köln=Neuessen 119,75; Philipp Holzmann(140|# Ilse Bergbau Genußscheine(150,50); Gebrüder Junghan### (116,625); Kaliwerke Aschersleben 136,75; Klöckner Wert# (126,50); Kokswerke u. Chem. Fabr.(143,50); Lahmeyer#. Co.(124,50); Laurahütte(15,625); Mannesmannröhren werke 120; Mansfeld.=G. für Bergbau(155); Maschinen bau=Unternehmung 137,50; Maximilianshütte(194); Mt tallgesellschaft 155,50; Orenstein u. Koppel(89.50); Rhein. Braunkohle u. Brikett(224,50); Rhein. Elektr.(136): Rheinische Stahlwerke 152; Rhein.=Westf. Elektr. 129.50; Rheinmetall=Borsig(152); Rütgerswerke(139,625); Salzdetsuch Kali(178,75); Schles. Elektr. und Gas B.(134); Schuben u. Salzer(138); Schuckert u. Co. 162; Schultheiß Patzen hofer(102,25); Siemens u. Halske 201,50; Stöhr u. Co. Kammgarn 127,25; Stolberg Zink(91,875); Süddeutsch Zucker(205); Verein. Stahlwerke 120,375; Wasserwerk Gelsenkirchen(164,50); Westdt. Kaufhof(57,125); Wester egeln Alkali 134,50; Windtershall 137,50; Zellstoff Waldhof## (160). Die eingeklammerten Ziffern bedeuten die letzte laufen Notiz. da kein Schlußkurs zustande gekommen ist. *„In diesen egann Präsi undeskongre prderte— k bestehen, wen Instrument i Perwirklichun ischen Wirrn mmer wiede ieder ein fr al entschlos Folgerung, d merikanische penn sein R rument im Man wird merikanische ines europä berragt. 9 Sinn und G bhängigkeits per in ander Furopa bei Regierung n ann beispiel Besetz einbri ber er ist d Freunde, als einen entspr Ven. Im üb sament, an tung des wacht der O Spruch ein gebilligtes C keiner Mein Merfassunge Roosevelt in nem wirtscha Industrie er hof hat ihm kreits gearbe gerissen. Jetzt verl Führer der allein veran Entscheidung Eein so große Mittel dazu verwaltung, Interesse ei ags von ge ### auch rganzkontr mleuten der Stellen, in Der Fina Roosevelts entscheiden, gegeben wer Das bedeut schen Arbeit anbetrifft,s wesens“ der Wdie bei den gelben Auge uund ersetzt sch im ##i kein chat vertretendes lich. Mit brechen. A Eidamerita Börse vom 12. Januar Weizen, rhein., 75—77 Kilogramm, ab Erzeugerstatt#h W 19 21,40; W 16 21,00; Handelspreis frei Köln, W. 21,80; Futterweizen 0,40 mehr; Roggen, rhein., 69—71 logramm, ab Erzeugerstation, R 18 17,70; R 15 R 14 17.20; R 13 17,10; Handelspreis frei Köln, R 18,10; Futterroggen 0,40 mehr; Futterhafer, rhein., 46 Kilogramm, Erzeugerpreis, H 16 16,80; H 13 16,40; 9 ½# 16,60; H 18 17,00; H 19 17,10; Handelspreis frei Köl### H 16 17,80; norddeutscher 0,00; Industriehafer.00; E tergerste, rhein., 59—60 Kilogramm, G 12 17,70; G ½, 17,50; G 14 18,00; Handelspreis frei Köln, G 12 W In mi