Rontag, 15. September 1941 #onatlicher Bezugspreis für täglich zweienalige Zustellung Vitag= und Abendausgabe) 3 Mk. einschl. 39 Rpig, Votenlohu, Einselverkaulspreis: 10 Bpig. #stbestellungen bei allen Bostanstalten.— Abbeselungen Ennen nur mündlich oder schriftlich spätestens einen Tag vor onatsschluß bei unserer Geschäftsstelle(nicht durch unsere Boten) erfolgen, Ausgabe A (Töglich Zmalige Zustellung) Mittagausgabe Anzeigenpreis für 1 Millimeier Höhe und 22 Millimerer Breite 7 Rpsg.— Textanzeigen und geschäktliche Hinweise je Millimeter Höbe und 85 Millimeter Breite(eine Tazspalte) 35 Rose. Vereinsnachrichten, die nicht der Wirtschaftswerbung dienen, kMillimeter Höhe, eine Tertspalte breit. 10 Rpfg. Wortanzeigen (22 Millimeter breit) fettgedrucktes erstes Wort 10 Rpfg., jedes weitere Wort 5 Rpfg. Platz= und Datumwünsche nach den allgemeinen Geschäftsbedingungen. Nachener Anztiger= Pollische.*“ Behinderung der Lieferung rechtsertigt keinen Anspruch auf Eichahlung des Bezugspreises.— Fernruf=Sammel=Nr.: 33041. Emnikonto: Dresdner Bank in Nachen. Girokonto 2830 KreissparEsse Aachen. Postscheckonto Köln 31.480. Verlagsanstalt Fersontaine& Co. Gerichtsstand und Erfüllungsort Nachen. 63. Jahrgang Beliebtes und wirksames Anzeigenblatt der Stadt und des Regierungsbezirks Verlagsort Rachen Druck: Verlagsanstalt Ceriontaine& Co. (vorm. La Ruellesscher Zeitungsverlag) Sprechstunden der Schriftleitung: Dienstags, Mittwochund Donnerstags von 10—12 Uhr und von 17—1730 Uhr. Zuschriften nicht mit einer Ramensanschrift versehen. Nr. 216 "„ i Sentgrader=Gesestpunger. D0 erten =Ufa Etsenbuhnstreien unterbrochen Luftangriffe auf Leningrad er vor gangen gte der ich dem orträge beträgt in Kerl. ine Finsoppe ist Entsetzen begreist suchen 9RB. Berlin, 15. Sept. In dem Kampfraum des mittren Abschnitts der Ostfront bombardierte die deutsche Eiwaffe am 14. September in starken Angriffen feinde Kolonnen und Eisenbahnverbindungen. Eine große #l von Lastkraftwagen und anderen motorisierten Fahr#en wurde vernichtet, und marschierenden Kolonnen Truppenansammlungen wurden schwere blutige Verbeigebracht. Ein Munitionszug geriet in Brand und gänzlich in die Luft. Ein Panzerzug wurde mehrfach rossen und schwer beschädigt. Die noch befahrbaren #nbahnstrecken wurden an vielen Stellen unterbrochen. Im Kampfraum um Leningrad richteten sich die #rifse der deutschen Luftwaffe am 14. September weitergegen die feindlichen Befestigungsanlagen, Feldstel#gen und Erdtruppen. Vor dem Rigaischen Meerbusen rden zwei kleinere Schiffe in Brand geworfen. Am Sonntag haben starke Verbände deutscher Sturzoiflugzeuge feindliche Befestigungsanlagen, auf der Uindbrücke zur Krim erfolgreich angegriffen. Artille##iellungen und Feldbefestigungen wurden schwer getrofwobei die völlige Vernichtung von mehreren Geschützen 40 Fahrzeugen beobachtet werden konnte. Bei einem Lchzeitigen Angriff auf einen Flugplatz wurden in den #en Brände hervorgerufen und mehrere Flugzeuge am den zerstchört. Zwei feindliche Flugzeuge, die während Angriffes zu starten versuchten, wurden aus niedriger durch den Explosionsdruck der deutschen Bomben wiezu Boden geschleudert, wo sie zerschellten. Leutsche Sturzkampfflugzeuge griffen am 14. Septemkeine feindliche schwere Batterie auf einer Insel an, der Dusepr= Mündung vorgelagert ist. Die Gebitsiellungen wurden zerstört. Das dazugehörige Munislager geriet in Brand, wobei eine Reihe starker Exionen entstand, Die Spitze einer deutschen Infanterie=Division stieß den Kämpfen, die in den ersten Septembertagen im udabschnitt der Ostfront stattfanden, nach dem srschreiten eines Flußlauses auf gut ausgebaute sowieFeldstellungen. Die Bolschewisten leisteten hier hart##en Widerstand. Die Insanteristen dieser deutschen ion brachen jedoch nach hartem Kampf tief in die bsetische Widerstandslinie ein. Im Laufe eines einzigen es wurden 150 Feldstellungen, Bunker und Wider#dsnester der Sowjets niedergekämpft. Insgesamt wurim Divisionsbereich 1800 Gefangene gemacht. Das weiVordringen der deutschen Division versuchten die wiets durch eilige Verminung des Geländes aufzuhalSofort vorgezogene deutsche Pioniere entminten jedoch Gelände und ermöglichten damit den Truppen der vision den Nachstoß in die zurückweichenden Bolscheien. In kürzester Zeit wurden von den Pionieren in #isem einen Abschnitt 800 sowjetische Minen aufgespürt unschädlich gemacht. Der Führer eines deutschen Pionierstoßtrupps stellte im #laufe der Kämpfe während der ersten Septembertage mittlexen Frontabschnitt der Ostfront eine ausgesowjetische Stellung fest. Aus eigenem Entschluß itete er sich mit seinen elf Pionieren im Morgendäman die Stellung heran. Unbemerkt von den Sowiets vgen die deutschen Pioniere ihre Ausgangsstellung für überraschenden Einbruch in das sowjetische Widerndsnest. Auf einen Pfiff ihres Leutnants schleuderten sie Fe Handgranaten zwischen die überraschten Bolschewisten brachen mit aufgepflanztem Seitengewehr in die bol##wistische Stellung ein. Die Sowjetsoldaten waren durch plötzliche Auftauchen der deutschen Soldaten vor treck so gelähmt, daß sie nur vereinzelt Widerstand lei#en. Die Pioniere machten bei diesem kühnen Unterimen 101 Gefangene, die sie allen Schwierigkeiten zum ot sicher zurückbrachten. Bei den Kämpfen im Südabschnitt der Ostfront hneten sich in der zweiten Augusthälfte die Schützen deutschen Panzerjägerabteilung durch besonders beidiges Vorgehen aus. Sowjetische Artillerie versuchte, das Vordringen der rin ist, Wrichen und rumänischen Insanteristen aufzuhalten. In ir viel be#esmutigem Draufgehen kämpften die der Insanterie zuimmert###lten Panzerjäger die sowjetischen Batterien nieder. B ihren motorisierten Geschützen fuhren sie ungeachlet bestigen Abwehrfeuers der Bolschewisten bis auf kurze usernung an die sowjetischen Batterien heran neten das Feuer. Gut gezielt, schlugen die Sprenggrangm# der deutschen Panzerjäger zwischen die Sowjetkanoe und entzündeten mehrere Munitionsstapel. Den #ikartig flüchtenden Bolschewisten setzten die deutschen ##ldaten nach und eroberten die sowjetische Batterie. Vier #schütze wurden vernichtet. Die deutsche Panzerwaffe hat sich in den schweren ## erfolgreichen Kämpfen im Osten in allen Einsätzen be's nun De###hrt und ihre eindeutige Ueberlegenheit über die bolscherochen. Lta# sische Panzerwaffe bewiesen. zorien, für die gewaltigen Leistungen der deutschen Panzer#####wagen sprechen die Kampferfolge, die eine einzige Schnüc##ische Panzerdivision in den Kämpfen seit dem 22. Juni 31. August erzielt hat. In dieser Zeit vernichteten oder erbeuteten die Panzerbiten dieser Division 854 sowjelische Panzerkampf= und nzerspähwagen, 40 sowjetische Geschütze aller Art, darer zahlreiche Panzerabwehr= und Flugabwehrkanonen, X. Flugzeuge wurden teils abgeschossen, teils am Boden fört bzw. erbeutet. Im Verlaufe dieser erfolgreichen Kämpfe stießen die #ischen Panzerkampfwagen oftmals tief in die sowjetien Linien und bis auf Flugplätze vor, die noch im Bewaren. Zahlreiche sowjetische Batteriestellungen wurangegriffen und im Nahkampf vernichtet oder überbren. Zahlreich waren die Gefechte, in denen sich deutsche sowietische Panzerkampfwggen auf kürzeste Enisergegenüberstanden. Mit unvergleichlichem Schneid eben die deutschen Panzersoldaten angegriffen und den #lschewisten schwerste Verluste zugefügt. Zwei Nachrichten=Gefreite erledigen einen Panzerwagen: In allen Abschnitten der Ostfront beweisen deutsche Erdaten täglich erneut ihren kämpferischen Schneid und # soldatisches Können. In den ersten Septembertagen Eöneten sich zwei deutsche Nachrichten=Gefreite in einem Bichnitt der Ostfront aus. Die beiden deutschen Soldaten ##den, sich auf Störungssuche, um eine zerschossene Fern'ctiettung wiederberzussellen. ötlich tauchte vor ihnen in nur kurzer Entfernung gichen zwei Baumgruppen ein sowietischer PanzerkampfEigen auf. Die beiden deutschen Soldaten verloren keinen #enblick ihre Ruhe. Sie sprangen zurück in eine Deckung # brachten ihr Maschinengewehr in Stellung. Mit rasselnden Ketten rollte der Panzerkampfwagen heran. Kaltblütig und ruhig zielten die deutschen Soldaten auf die Sehschlitze des Panzerkampfwagens, der immer näher herankam. In bedenklicher Nähe spritzten bereits die Geschosse aus den Maschinengewehren des Panzers in die Erde neben den beiden deutschen Soldaten. Plötzlich blieb der Panzerkampfwagen mit einem Ruck stehen. Sekunden später setzte er sich wieder in Bewegung und fuhr wild im Kreise herum. Die Besatzung schoß immer noch. Die beiden Gefreiten warfen einige Handgranaten auf den Panzerkampfwagen. Einer von ihnen sprang in einem günstigen Augenblick auf den Wagen hinauf. Im Fahren öffnete er die Einstiegluke und schoß mit seiner Pistole hinein. Die Besatzung brachte den Panzerkraftwagen zum Halten. Mit vorgehaltener Pistole zwang der Gefreite die Sowjet=Soldaten, unter denen sich ein Offizier befand, zur Uebergabe. Wie sich jetzt herausstellte, war der Fahrer des Panzerkampfwagens durch ein Geschoß aus dem deutschen Maschinengewehr getötet worden. Die deutschen Soldaten erbeuteten in dem Panzerkampfwagen wichtiges Kartenmaterial und sowjetische Befehle. spendenn um brizen Tag ist wohl r Obert. halten 6 eren teiüber die uckelchens ggesielte SchmulSchnulrklärt die ge Träv die sach t es aud n zu last reignissan hen Ziebganz un ie wollen die soni schwebr reizendes ite keiner weit sein: Rimmeles pußte BeRück und nem Erb Alsten### as ist.ab ein Ver wenn die rtert per vergleichen schaft blch Oberst der rin ist. Creiae Schnucker gewöhnen“ ist alben ssen.“ das Blu## n. sch0b Große Oelbrände in Suez DNB Berlin, 15. Sept. Wie nachträglich bekannt wurde, haben deutsche Kampfflugzeuge in der Nacht zum Sonntag die Hafenanlagen von Suez und Port Tewfik sowie die Oelraffinerien von Suez wieder mit Erfolg angegriffen. In den Oelraffinerien entstanden ein großer und mehrere kleinere Brände. Die Kais und Lagerhäuser wurden von anderen Bomben getroffen. Britisch=bolschewistische Verbrüderung in Iran DNB Teheran, 15. Sept. Eine Formation britischer und indischer Truppen in Iran machte am Samstag den sowjetischen Truppen in Kaswin ihren offiziellen Besuch. Der britische Gesandte in Teheran und der britische MilitärWresvand. Caridtirute Sokaliona. 26 K christliche Soldaten. ... so sangen Churchill und Roosevelt mit bekümmerten Mienen, als sich ihr Atlantiktreffen dem Höhe punkt näherte... und so sieht es in der bolschewistischen Praxis aus. Weltbild(). attaché werden sich auch nach Kaswin begeben, wo der Kommandeur der sowietischen Truppen ein Frühstück geben wird. Ferner wird der Kommandeur der sowjetischen Truppen den Briten in Hamadan in ungesähr einer Woche seinen Besuch abstatten Neue Schlachterfolge bahnen sich an DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 14. Sept. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Osten bahnen sich durch den günstigen Verlauf der Operationen neue Schlachterfolge an. Nachdem starke deutsche Kräfte in die Befestigungsfront von Leningrad eingedrungen sind, wird die enge Einschließung der Stadt trotz erbitterter Gegenwehr unaufhaltsam fortgesetzt. Südlich der Faröer=Inseln wurde am gestrigen Tage ein seindlicher Frachter durch Bombenwurf schwer beschädigt. Bei dem im gestrigen Wehrmachtsbericht gemeldeten erfolgreichen Angriff der Luftwaffe auf einen Geleitzug ostwärts Great Darmouth erhielt auch ein britischer Zerstörer einen Bombentreffer schweren Kalibers. In Nordafrika bombardierten deutsche Kampfflugzeuge in der Nacht zum 13. September und am gestrigen Tage britische Flatstellungen und Zeltlager um Tobrut. Kampfhandlungen des Feindes über dem Reichsgebiet fanden weder bei Tage noch bei Nacht statt. Am 12. September fiel in den Kämpfen an der Ostfront der Oberbefehlshaber einer Armee, Generaloberst Ritter von Schobert. * Generaloberst Ritter von Schobert wurde am 13. März 1881 als Sohn eines Offiziers in Würzburg geboren. Am 5. Juni 1902 trat er in das 1. bayerische InfanterieRegiment ein, in dem er 1904 Leutnant wurde. Bei Ausbruch des Weltkrieges zog er als Bataillonsadjutant dieses Regiments ins Feld und nahm in seinen Reihen an allen seinen Gefechten und Kämpfen des großen Krieges teil. Seine besondere Tapferkeit wurde neben der Verleihung der beiden Eisernen Kreuze und des Preußischen Hausordens von Hohenzollern durch die Auszeichnung mit dem Ritterkreuz des Bayerischen Militär=Mar. Josef=Ordens mit Schwertern gewürdigt, mit dem er auch den persönlichen Adel erwarb. Nach dem Zusammenbruch wurde Hauptmann Ritter von Schobert in das Hunderttausendmannheer übernomhens Kios Schnuc; Seelenban en mit t bestaunen ten Blicke Inbeteiligte der Ober Gesichter Verebreg ng eingetel den Sorgelh ie um st die zunebmeng — es wüch — und dem selle on ausbrach etternich. chte darüber eibrächehun Buchstchs richtig farte mt 8 men. Im Jahre 1924 zum Major befördert, wurde er ein Jahr später in den Stab der 7. bayer. Division versetzt. Im Jahre 1929 kehrte er als Kommandeur des 2, Bataillons Insanterie=Regiments Nr. 19 wieder in die Front zurück. Nach verschiedenen anderen Verwendungen und Befördsrung zum Oberst im Jahre 1932 wurde er 1933 Inspekteur der Insanterie, in welcher Stellung er sich um die moderne Gliederung und Ausbildung der deutschen Insanterie besondere Verdienste erworben hat. Nach der Machtübernahme übernahm er, 1934 zum Generalmajor befördert, im folgenden Jahre die 17. Division in Rürnberg. Nach der Rheinlandbesetzung stellte er die 33. Division in Heidelberg auf, in welcher Stellung er 1936 Generalleutnant wurde. 1938 ersolgte seine Ernennung zum Kommandierenden General des 7. Armeekorps und Besehlshaber des Wehrkreises 7 unter gleichzeitiger Beförderung zum General der Insanterie. Mit dem 7. Armeekorps nahm Generaloberst von Schobert in diesem Jahr am Einmarsch in Oesterreich und an der Befreiung des Sudetenlandes teil. Im Westfeldzug zeichnete sich General der Infanterie Ritter von Schobert als Kommandierender General besonders aus. Im ersten Abschnitt des Feldzuges griff sein Korps am rechten Flügel der 16. Armee durch Luxemburg hindurch auf Carignan an. Im zweiten Abschnitt der Operationen durchbrach das Korps am 12. Juni die Maginotlinie bei Montmedy. Ostwärts der Maas durchstieß das Korps dann die Nordfront von Verdun. Diese Kämpfe, die im letzten Abschnitt des Feldzuges mit der Wegnahme von Nancy und Toul ihre Krönung fanden, werden immer mit der Erinnerung an die überlegene Führung und den beispielhaften persönlichen Einsatz General von Schoberts verbunden bleiben. Mit der Auszeichnung des Ritterkreuzes und der Beförderung zum Generalobersten fanden seine Erfolge ihre verdiente Anerkennung. Im September 1940 wurde Generaloberst, von Schobert an die Spitze einer Armee gestellt, die jetzt im Feldzug gegen die Sowjetunion unter seiner Führung bereits größte Erfolge errungen und sich höchsten Waffenruhm erlämpft hat. Roosevelt häuft die Provokationen in DNB Washington, 15. Sept. Hohe Regierungsbeamte Washington weisen, wie die Associated Preß meldet, darauf hin, daß die Kriegsschifse der Achsenmächte Gefahr laufen, von der US=Marine in jedem beliebigen Teil der Meere angegriffen zu werden. Indirekt, aber unmißverständlich, haben Regierungsbeamte nach der Associated Preß klar herausgestellt, daß keine genaue Grenze gezogen und urkundlich festgelegt werden würde, wo„die=Boote Adolf Hitlers ungestraft operieren“ dürften und wo ihre bloße Gegenwart die„Vergeltung“ herausfordere, die Roosevelt in seiner Rede angekündigt habe,„um sich in etwa die Entscheidung über den Kriegseintritt der USA zu erleichtern“. Wie die Stimmung in Pressekreisen in Washington zeigt, hatte dort jedermann zum mindesten nach der Rede Roosevelts erwartet, daß die USA=Regierung eine genaue Bezeichnung und Abgrenzung der als„verboten“ bezeichneten Gewässer herausgeben würde. Auf diesbezügliche Fragen der Pressevertreter konnten weder der Pressechef noch Außenminister Hull eine Antwort geben, obgleich Hull in der Konserenz am Freitag zugeben mußte, daß die Reichsregierung ihre Blockadezone um Island in einer öffentlichen Proklamation und unter genauer Angabe der Längen= und Breitengrade festgelegt habe. Aus alledem geht klar hervor, daß es Roosevelt nur darum zu tun ist, neue Zwischenfälle zu finden, um das USA=Volk in gesteigerte Erregung zu versetzen und kriegsbereit zu machen. Wenn er den nachweislich bereits seit langem bestehenden Schießbedarf in seiner letzten Rede legalisierte, so ist das ein Glied in der Kette der kriegshetzerischen Politik des Präsidenten.„Es ist kein Kriegsakt, wenn wir uns entschließen, die Meere zu schützen, die für unsere Verteidigung lebenswichtig sind“, sagt zwar Roosevelt und versucht, sich als in der Desensive befindlich hinzustellen. Wir greisen nicht an, sondern verteidigen nur.“ Aber dieses Gerede von Verteidigungsgewässern, die schossen werden soll, dienen nur dem einen Zweck, jene unsichere Atmosphäre zu schaffen, die es Roosevelt ermöglicht, dem Falle„Greer“ weitere Provozierungen anzuhängen, immer mit dem Ziel, mit diesen Schüssen auch Breschen in die Herzen des US=Volkes zu schlagen und es durch die Häusung von solchen Aktionen ganz für seine Kriegszwecke bereit zu machen. Es kann darum nicht wundern, daß neben dem Chor der Zeitungen, die als williges Echo Roosevelts und anderer hetzen, Deutschland die Verantwortung für den Schießbefehl geben wollen. Einige vernünftige Stimmen in USA erklärten, Roosevelt habe die Gewässer als defensiv bezeichnet, wo er deutsche.Boote und Kaperschiffe angreisen wolle. Man sei geneigt, diese Ansicht des Präsidenten als komisch zu bezeichnen, wenn sie nicht zu tragischen, Folgen für das USA=Volk führen könnte. Wenn Roosevelt wirklich den ehrlichen Wunsch habe, das Schießen zu vermeiden, so müsse er die Verteidigungszone genau definieren und möglichst mit Deutschland darüber zu Verständigung gelangen, damit die zweifelhaften Unsicherheiten und die Kriegsgefahr ausgeschaltet und die Verantwortung für die Zwischenfälle klar ersichtlich würde. Das„New York Wold Tesegram“ sagt, daß es zwar alter USA=Tradition entspreche, die Angriffe auf eigene Schiffe abzuwehren. Aber zu schießen, um Schiffe anderer Nationen zu schützen, sei etwas ganz anderes, zumal der Präsident erklärt habe, daß schon die Anwesenheit von Schiffen der Achsenmächte in den Verteidigungsgewässern einen Angriff darstelle. Alles das, so siellt das Blatt fest, sei erheblich anders als das, was man in der Wahlkampagne versprochen, im England=Hilsegesetz gesehen oder sich unter der Revision des Neutralitätsgesetzes vorgestellt habe. Planmäßige Aufbauarbeit PT Aachen, den 15. September. Im Oktober jährt sich zum zweitenmal der Tag der Errichtung des Generalgouvernements. Zwei Jahre intensiver Aufbauarbeit durch die deutsche Verwaltung haben diesem für die Neuordnung des Ostraumes so bedeutsamen Bezirk deutscher Machthoheit ein völlig neues Gesicht gegeben. Gerade der im Augenblick sich vollziehende Entscheidungskampf mit dem Erzseind europäischer Kultur und Gesittung hat die Bedeutung des Generalgouvernements klar erwiesen. Ohne die opfervolle Einsatzbereitschaft der deutschen Verwaltungspioniere wäre die rechtzeitige Abwehr des geplanten bolschewistischen Dolchstoßes in den Rücken des um seine Existenz kämpfenden Reiches nicht möglich gewesen. Wenn jetzt zum zweiten Jahrestag des Bestehens des Generalgouvernements die Deutsche Post im Osten eine Sondermarke herausbringt mit der Aufschrift „Deutsches Reich— Generalgouvernement“, so ist das bezeichnend für die Entwicklung, die dieser Raum in den letzten zwei Jahren durchmachte. Das Generalgouvernement ist nicht nur ein Bestandteil des deutschen Machtbereichs, sondern, wie der Generalgouverneur kürzlich feststellte, des Großdeutschen Reiches schlechthin. Wenn das Generalgouvernement im Zuge der Neuordnung des Ostens jetzt noch um einen weiteren Distrikt, nämlich das galizische Gebiet, vergrößert wurde, so ist auch dieser Entschluß des Führers eine Anerkennung für den bisher geleisteten Beitrag der GeneralgonvernementsVerwaltung im Kampf um die Befriedung des Ostraumes. Die Eingliederung des„Distrikts Galizien“ erhöht die Ausdehnung des Generalgonvernements auf rund 149000 Quadratlilometer, während sich die Zahl seiner Bewohner damit auf schätzungsweise 17 600.000 vergrößert. Lemberg, die neue Distrikts=Hauptstadt, gehört sowohl der Herkunft, wie der wechselreichen Geschichte nach zum Weichselraum. Noch heute zeugen die zahlreichen Bauten und Denkmäler von dem segensreichen Wirken deutscher Kulturkräfte im galizischen Land. Die deutsche Führung hat deshalb auch unverzüglich alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet, um dem neuen Distrikt sein der Tradition entsprechendes Gepräge wiederzugeben. Die in der Proklamation des Generalgonverneurs angekündigte Wiederherstellung des Privateigentums, der Freiheit des völkisch=kulturellen Lebens und der freien Religionsübung rückt dieses Land wieder in den alten Reichszusammenhang und den westlichen Kulturkreis ein. Alles geschehene Unrecht wird in großzügiger Weise durch die deutsche Verwaltung wieder gutgemacht werden. Das„Sowjetrecht“ ist mit der Uebernahme der Verwaltung durch das Deutsche Reich außer Kraft gesetzt worden. Alle Verordnungen und sonstigen Rechtsetzungsalte werden in deutscher, ukrainischer und polnischer Sprache verkündet. Der chaotische Nachlaß des sowjetischen Terrorregimes und die verheerenden Folgen polnischer Mißwirtschaft werden durch eine allmähliche Rechts= und Verwaltungsangleichung des neuen Distrikts an die Verhältnisse im übrigen Generalgouvernement liquidiert werden. In wirtschaftlicher Hinsicht bleibt noch viel zu schaffen. Die Bodenschätze Galiziens werden erschlossen, Oed= und Moorflächen nutzbar gemacht und neue Verkehrsstraßen angelegt werden. Durch rationelle Arbeitsmethoden wird die.6 Millionen Hektar betragende landwirtschaftliche Nußfläche voll ausgewertet werden. Die Wiederingangsetzung der Erdöl= und Kaliindustrie gehört mit zum Aufbauprogramm der deutschen Führung. Auf allen Sektoren des öffentlichen Lebens werden so neue Kräfte mobilisiert und das nunmehr zwei Jahre bestehende Generalgouvernement steht damit an der Schwelle eines neuen Arbeitsjahres vor wichtigen Zukunftsaufgaben. Der Zentrale Politische Rat in Nanking beschloß die Ernennung des Erziehungsministers Lishengwu zum niemand kennt, Schießbefehle, ohne zu sagen, wo ge chinesischen Botschafter in Deutschland. 292000 BRE in der letzten Woche esenl DNB. Berlin, 15. Sept. Die deutsche Kriegsmarine erkämpfte in der Woche vom 6. bis 13. September außerordentliche Erfoige. Schnellboote versenkten am 7. September aus Geleitzügen fünf Handelsschifse mit 13.500 BRT. .Boote meldeten am 9. September die Versenkung von 21500 BRT. Sie grissen ferner in den Gewässern um Island einen ganzen Geleitzug von 40 Handelsschiffen an und schossen 28 Schifse mit 164000 BRT in den Grund. Vorpostenboote wiesen den Angriff eines britischen Schnellboowverbandes auf einen deutschen Geleitzug ab und versenkten drei britische Schnellboote. Rechnet man zu den Versenkungen britischer Handelsschifse durch deutsche Schnellboote und=Boote mit insgesamt 199.000 BRT noch die 93000 BRT hinzu, die die deutsche Lustwasse im gleichen Zeitraum versenkt hat, so verloren die Briten in dieser Woche 292.000 BRT Handelsschiffsraum. Fertlaufende Luftangriffe auf Tobruk DNB. Rom, 14. Sept. Der italienische Wehrmachtsbericht vom Sonntag hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: In Nordafrika lebhafte Tätigkeit unserer Artillerie. Verbände unserer Luftwaffe bombardierten trotz heftlger feindlicher Abwehr in der Nacht zum 13. Geptember in fortlausenden Angriffen zahlreiche Abschnitte von Tobruk. Mit Bomben großen Kalibers wurden Batterien, Befestigungswerke, Barackenlager und Munitionsdepots getroffen. Ausgedehnte Brände und Explosionen wurden beobachtet. In Bardia wurde ein englisches Flugzeug von deutschen Jägern abgeschossen. In Ostafrika wurde im Abschnitt von Culquabert eine sichtbar mit dem Roten Kreuz gekennzeichnete italienische Sanitätsabteilung mit Bomben und Maschinengewehrseuer belegt. Einige Verletzte sind zu beklagen. Ein Bombenflugzeug wurde von unserer Bodenabwehr abgeschossen. Im Laufe eines Luftangriffes auf einen unserer Geleitzüge wurden vier feindliche Flugzeuge vom Abwehrfeuer unserer Schisse brennend abgeschossen. Im östlichen Mittelmeer versenkte unsere Luftwaffe bei Aktionen gegen die feindliche Schiffahrt ein kleineres Haudelsschiff. Eröffnung der Kölner W9D Köln, 15. Sept. Nach den verschiedenen Messen im Reich eröffnete am Sonntag morgen auch die Kölner Herbümesse ihre Tore. Wenn auch das Bild dieser wirtschaftlichen Schau sich gegenüber den früheren Veranstaltungen gleicher Art nicht geändert hat, so kommt dieser vierten Kölner Kriegsmesse doch eine andere Bedeutung Ritterkreuz. für hervorragende Cruppenführer DNB Berlin, 15. Sept. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres, Generalfeldmarschall von Brauchitsch das Rittertreuz des Eisernen Kreuzes an: Generalleutnant Stapf, Kommandeur einer Insanterie=Division, Oberst Ritter von Hauenschild, Kommandeur einer Panzerbrigade, Masor Graf von Oberndorff, Kommandeur einer Aufklärungsabteilung, Oberleutnant nant Freiherrn von Brackel, Kompanieführer in einem Panzer=Regiment, Oberleutnant von Witzendorff, Kompanie=Führer in einem Insanterie=Regiment, Unteroffizier Arthur Becker, in einem Schützen=Regiment. Ferner Generallentnant von Arnim, Kommandeur einer Panzerdivision, Major Graf Strachwitz, Abteilungskommandeur in einem Panzerregiment, Hauptmann Weimar Bataillonskommandeur in einem Insanterie= regiment, Leutnant von Lucke, Zugführer in einem Panzerregiment, Leutnant Kegel, Zugführer in einem Panzerregiment, Leutnant Schwarz, Zugführer in einer Panzerjäger=Abteilung. Weiter verlieh der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwafse, Reichsmarschalls Göring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes: Oberleutnant Schenck, Staffelkapitän in einem Kampfgeschwader, Oberleutnant Ihrig, Stafselkapitän in einem Kampfgeschwader, und Generalmajor von Axthelm, Kommandierender General eines Flakkorps. Der Führer und Oberste Besehlshaber der Wehrmacht verlieh weiterhin auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres, Generalfeldmarschalls von Brauchitsch, das Ritterkreuz des Elsernen Kreuzes an: Oberst Lindemann, Artilleriekommandeur. Oberstleutnant von Pannwitz, Kommandeur einer Aufklärungsabteilung, Major Börtcher, Abteilungskommandeur in einem Artillerieregiment, Major Weller, Bataillonskommandeur in einem Infanterieregiment, Hauptmann Unger, Kompaniechef in einem Schützenregiment, Feldwebel Hans Hoffritz, Zugführer in einem Insanterieregiment. Britischer Ueberfall auf norwegischen Postdampfer Oslo, 15. Sept. Das norwegische Telegrammbüro gibt bekannt: Am Freitag, dem 12. September, wurde das norwegische Küstenschiff„Losoten“ plötzlich von einem brittschen Kriegsschiff und zwei britischen Bombern an der nordnorwegischen Küste angegriffen und im Verlauf von zehn Minuten durch Artilleriefeuer und Bomben versenkt. Nur ein Bruchteil der Passagiere, fast ausschließlich norwegische Zivilisten, darunter viele Frauen und Kinder sowie die Besatzung konnten gerettet werden. Die Engländer bekümmerten sich nicht um die mit den Wellen ringenden, hilfslosen Menschen, sondern dampften eiligst von der Stätte ihrer Untat davon. Vor einigen Tagen wurde bekanntlich ein englischer Angriffsversuch auf einen deutschen Geleitzug an der nordnorwegischen Küste durch die deutsche Abwehr erfolgreich abgewiesen. Da den Briten somit ein Trefsen mit deutschen Seestreitkräften zu riskant geworden ist, machen sie sich jetzt an wehrlose Opfer heran. Der Postdampfer„Losoten“ war nicht bewaffnet und fuhr auch nicht im Geleit, diente auch keinen militärischen Zwecken. Der seige englische Ueberfall ist darum schärfstens zu brandmarken als ein neuer Beweis für die unmenschliche Kriegführung, die diese Verbündeten der Bolschewisten ja schon immer im Seekrieg angewandt haben, und für die der Ueberfall auf die„Losoten“ ein neuer schmählicher Beweis ist. Ein Brief aus dem Weltkrieg jetzt angekommen Remagen, 15. 15. Sept. Bei einer hiesigen Familie traf dieser Tage ein Feldpostbrief ein, der rund 25 Jahre unterwegs war. Er wurde von einem inzwischen bereits verstorbenen, hier beheimatet gewesenen Soldaten an eine Familie gesandt, die dem Manne kurz zuvor ein Feldpostpäckchen hatte zugehen lassen. Trotz der Verspätung war der Brief für den Empfänger doch noch eine freudige Ueberraschung. viernn Koiner ningem„“ roch eine undels Eirentung zu als ihren zahlreichen Vorgängerinnen. Früher handelte es sich bei den Messen vorwiegend darum, Verkäufe und Käufe zu tätigen. Heute aber, zu Beginn des dritten Kriegsjahres, ist dieses Gesichtspunkt weitgehend in den Hintergrund getreten; für Aussteller und Besucher handelt es sich heute vorwiegend darum, die Verbindung zueinander aufrechtzuerhalten und die Messe zu benutzen, die Wünsche der Käuserkreise kennen zu lernen, und für diese wiederum darum, die Entwicklung der einzelnen Märkte zu beobachten und einen Ueberblick über den Stand der technischen Entwicklung zu gewinnen, Dinge, die für das zukünftige Wirtschaftsleben von großer Bedeutung sind. Würdigt man alles dies, so überrascht das große Interesse, das von allen Seiten der Kölner Herbütmesse zuteil wurde. Wenn auch in der Allgemeinen Messe einige Stände freigeblieben sind, so zeigt die Textilmesse eine beträchtliche Vergrößerung, die im wesentlichen durch die eistmalige Beteiligung der elsässischen Textilindustrie bewirkt wurde. Die Bedeutung, die in den westlichen Nachbarstaaten der Kölner Messe zuerkannt wird, zeigt sich in bohem Maße darin, daß sich Holland und Belgien in diesem Herbst nicht darauf beschränkt haben. Kollektivschauen zu zeigen, sondern findet beredten Ausdruck darin, daß eine große Zahl belgischer und holländischer Einzelaussteller diese Gelegenheit benutzt, die Erzeugnisse ihrer vielfältigen Industrien einem größeren Käuferpreis vorzuführen, gleichzeitig daran auch die berechtigte Hoffnung knüpfend, wertvolle Beziehungen zu deutschen Käufern anzubahnen und große Aufträge buchen zu können. Schon von den frühen Morgenstunden an berrschte auf dem großen Messegelände ein lebhafter Verkehr, der sich von dem früherer Messen in nichts unterschied, was allein Beweis genug dafür ist, daß die Kölner Messe nach wie vor die Anziehungskraft besitzt, die stets ihr besonderes Merkmal war. Bei einem Empfang wies Oberbürgermeister Dr. Winkelnkemper darauf hin, daß sich die Kölner Messepolitik als richtig erwiesen habe. Es sei immer ihr Ziel gewesen, Köln den Charakter der Metropole im Messewesen Westeuropas zu geben. Dieses Ziel sei sicherlich kühn gewesen, aber der Erfolg sei die beste Bestätigung für die Richtigkeit des Zieles. Die ständig wachsende Beteiligung des westeuropäischen Auslandes an der Kölner Messe zeige, daß es sich bei diesem Ziel nicht um einen Wunschtraum gehandelt habe, sondern daß er eine Realität geworden sei. Die Verwirklichung des Kölner Messegedankens sei eine Parallelität zur großen Europapolitik des Führers. Die enge Verflechtung des Kölner Raumes mit dem Nordwesten Europas sei nicht erst das Ziel der Gegenwart, sondern habe schon vor Jahrhunderten in den engen wechselseitigen Beziehungen aus wirtschaftlichem, politischen und tulturellem Gebiet seinen Ausdruck gefunden. Gauleiter Grohé an den Führer Anläßlich der Eröffnung der Kölner Herbstmesse 1941 sandte Gauleiter Staatsrat Grohé folgendes Telegramm an den Führer: „Mein Führer! Melde die Eröffnung der Kölner Herbstmesse 1941. Als vierte Kriegsmesse verzeichnet sie einen unaushaltsamen Aufschwung und ist ein Beweis für die ungebrochene Wirtschaftstraft im Westen des Reiches. Grohs, Gauleiter!“ „Vogelfluglinie“, Deutschland—Dänemark DNB Insel Fehmarn, 15. Sept. In Anwesenheit des Reichsministers und Generaldirektors der Deutschen Reichsbahn Dr. ing. h. c. Dorpmüller, des Generalinspektors für das deutsche Straßenwesen Reichsminister Dr. ing. Todt und des deutschen Gesandten von Renthe=Fink, des dänischen Ministers für öffentliche Arbeiten, Gunnar Larson, und des Generaldirekaors der dänischen Staatsbahnen, Knutzen, fand am Sonntag auf der Insel Fehmarn die Feier des ersten Spatenstichs für die„Vogelfluglinie Deutschland—Dänemark(Eisenbahn= und Autobahn=Verbindung) statt. Nach Begrüßungsworten des stellvertretenden Gauleiters Regierungs=Vizepräsidenten Stier ergreift Reichsverkehrsminister Dr. Dorpmüller das Wort:„Während die Augen der Welt auf das gewaltige Ringen gerichtet sind", so führte er u. a. aus,„das sich zwischen den Mächten der Neuordnung in Europa und denen der Zerstörung und des Admiral Woodhouse vermißt DNB. New York, 15. Sept. Der Associated Preß ist der britische Admiral Woodhouse als vermiße orden Er mnde lamzwaubieran ber 94hemigal meldet worden. Er war kommandierender Romtral auf L Wersten Gibraltars. Der Name des Schisses, auf den gewesen ist, wurde nicht bekannt gegeben. Leuchtku Der Oberbefehlshaber des Heeres Generalfeldmar von Brauchitsch hat Korpsführer Hühnlein Vollendung seines 60. Lebensjahres zugleich im Namen Heeres seine herzlichen Glückwünsche und den Dank für wertvolle Unterstützung ausgesprochen, die das RSKK. Heere geleistet hat. Eisenbahnunglück in Westengland Stockholm, 15. Sept. Bei dem Zusammenstoß zweis Züge om Sonntag morgen in Holme=Chapel zwisch und Allanchester tqurhen ie Router melhet enohZuge am Sonntag morgen in Holme=Chapel zwische Crewe und Manchester wurden, wie Reuter meider, menin Menschen getötet und ungefähr dreißig verwundet. Alttextilien durch die Schulaltstoffsammlut# abliefern Unterganges abspielt, sind wir hier zusammengekommen zu einer gewaltigen Friedenstat: zum Baubeginn der Fehmarn=Vogelfluglinie.“ Dr. Dorpmüller umriß sodann den Werdegang der Baupläne für dieses gigantische Werk. Die Entwickelung des Kraftwagens in den letzten Jahren habe eine schnellere und neuzeitlichere Verbindung zwischen Deutschland und Dänemark gefordert. Die nunmehr geplante Hochbrücke über den Fehmarn=Sund werde sowohl dem Kraftwagen wie auch der Eisenbahn eine solche Verbindungsmöglichkeit schaffen. Diese Brücke werde die Verbindung beispielsweise zwischen Hamburg und Kopenhagen um über 80 Kilometer verkürzen. Durch moderne Schnelltriebwagen und die ebenfalls neugeplante Schnellfährverbindung zwischen den Inseln Fehmarn und Laaland werden Deutschland und Dänemark mit den besten Verkehrsmitteln verbunden sein. Ereignisse aus aller Welt Gerechte Strafe für einen gemeinen Schwindler Düsseldorf, 15. Sept. Das Sondergericht in Düsseldorf verurteilte den am 2. März 1921 geborenen, nicht vorbestraften Friedrich Dotten aus Linz a. Rh. wegen Diebstahls, Unterschlagung und Betrugs in Verbindung mit Verbrechen gegen die Volksschädlingsverordnung zu zwei Jahren drei Monaten Zuchthaus und drei Jahren Ehrverlust. Nach seiner Entlassung aus dem Arbeitsdienst hatte er die Uniform nicht abgeliefert, war in Rheinland und Westfalen in einer Reihe von Städten herumgereist und stellte sich in der Unisorm, auf der er zu betrügerischen Zwecken das Westwallabzeichen und das Band des E. K. 2. Klasse trug, zahlreichen Leuten vor und erzählte ihnen wahrheitswidrig, er sei verwundeter Frontkämpfer, habe den Feldzug in Frankreich und aus Kreta mitgemacht und verstand es, auf diese Weise sich Verpflegung und Unterstützungen von Privat= personen, vom Roten Kreuz und in Soldatenheimen zu erschwindeln. Einem Mann, der zur Wehrmacht eingezogen war, stahl er einen Anzug und einen Wintermantel, und von einem Manne, der ihn zur Arbeit eingestellt hatte, erhielt er einen Vorschuß von 40 Rm., kam aber nicht mehr wieder. Da er diese Straftaten unter Ausnutzung der Kriegsverhältnisse begangen hatte, mußte er als Volksschädling bestraft werden. anerkannte Todesstrafe sühnen zu wollen. Bei diesem klaren Geständnis blieb sie auch in der zweitägigen Gerichtsverhandlung. Wulf dagegen bestritt zunächst jede Schuld. Nach der Beweisaufnahme bestätigte er jedoch in allen Punkten das Geständnis seiner Geliebten. Ein Mord aufgeklärt Saarbrücken, 15. Sept. Am 1. September wurde auf dem Winterberg bei Saarbrücken ein 62jähriger Gärtner von einem zunächst unbekannten Täter erschossen. Die Kriminalpolizei ermittelte bald als Täter den aus der Fürsorgeanstalt entwichenen 16jährigen Kurt Fiskal aus Kassel, der in Linz an der Donau festgenommen werden konnte. Er hat inzwischen ein volles Geständnis abgelegt. Ein teurer Kuß Zwei Todesurteile im Soester Giftmordprozeß Socst, 15. Sept. Vor der Strafkammer beim Landgericht Arnsberg fand jetzt das schwere Verbrechen seine Sühne, das sich im September 1934 in Soest zutrug und dessen Aufdeckung im April großes Aufsehen erregte. Die Arnsberger Strafkammer verurteilte die Angeklagte Witwe Emma Risse und ihren Liebhaber Franz Wulf, beide aus Soest, wegen gemeinsamen Mordes zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte. Gegen Frau Risse verhängte das Gericht außerdem wegen Giftbeibringung eine Zuchthausstrafe von drei Jahren. Im September 1934 starb in Soest der Seilermeister Franz Risse, ein angesehener Soester Bürger. Als Todes= ursache wurde ärztlicherseits Herzerweiterung angegeben. In Wirklichkeit war aber Risse von seiner Frau und ihrem Liebhaber durch Arsen ermordet worden. Das Verbrechen blieb verborgen, bis die Gewissensqualen der Frau Risse so stark und unerträglich wurden, daß sie sich einer Nachbarin anvertraute. So kam nach sieben Jahren die fluchwürdige Tat ans Tageslicht. Als Frau Risse von der Polizei festgenommen wurde, legte sie schon bald ein umfassendes und reumütiges Geständnis ab und erklärte, ihre Tat durch die als gerecht Kamp=Lintfort, 15. Sept. Die Mutter eines jungen Mannes hatte in der Zeitung angekündigt, daß sie ein Kleid zu verkaufen habe. Es sprachen in der Wohnung schon bald mehrere Frauen und Mädchen vor, die sich das Kleid ansehen wollten. In der Abwesenheit der Mutter bat der junge Mann eines dieser Mädchen in die Wohnung, das dann von dem stürmischen jungen Mann durch einen Kuß geehrt wurde. Diese Zärtlichkeit bildete anschließend den Gegenstand einer Gerichtsverhandlung. Das Gericht verurteilte den jungen Mann wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 50 Rm. Gefängnis für einen Trier, 15. Sept. Vor dem Koblenzer Sondergericht, das in Trier tagte, hatte sich ein bisher unbestrafter 62jähriger Angeklagter aus einem Eiseldorf wegen Vergehens gegen das Heimtückegesetz zu verantworten. Zwei Sammlerinnen des Deutschen Roten Kreuzes waren in Begleitung eines Herrn im April dieses Jahres zu einer Haussammlung bei dem Mann erschienen. Dieser begann aber sogleich über das Rote Kreuz in einer Form zu schimpfen, daß die Sammlerinnen und ihr Begleiter sich veranlaßt sahen, Anzeige zu erstatten. Vor dem Sondergericht bestritt der Angeklagte, daß heutige DRK gemeint zu haben. Er habe nur deshalb geschimpft, weil er, aus Gesangenschaft nach dem Weltkrieg heimgekehrt, vom Roten Kreuz nicht betreut worden sei. Diese Ausrede versing jedoch nicht, und der Staatsanwalt beantragte vier Monate Gejängnis. Das Gericht hielt dem Angeklagten jedoch sein straffreies Vorleben, seine Teilnahme am Weltkrieg und den Umstand, daß seine drei Söhne eingezogen sind, zugute und erkannte auf eine Gefängnisstrafe von zwei Monaten. DNB Wie aus zahlreichen Anfragen beim Reichsbea## tragten der NSDAP. für Altmaterialerfassung hervorge### sind viele Volksgenossen durch ihren Urlaub oder aus son### gen Gründen verhindert gewesen, ihren Beitrag zur Reic## spinnstoffsammlung zu leisten. Es wird deshalb mitgen### daß diese Alttextilien wie auch alle anderen Altstoffe sellz verständlich durch die Schulaltstoffsammlung geliesert werden können. Jeder Schüler und jede Schülerin ist nicht nur verpflic tet, sondern gerne bereit, Altstoffe in die Schule mitzun men. Bei größeren Mengen Alttextilien ist auch eine Ab## an den gewerblichen Sammler möglich, wobei für Lumz aus Wolle, Halbwolle oder Baumwolle ein Kilopreis 0,05 Rm. bezahlt wird. Marine=HJ. Aachen=Stadt Der Dienst der Marine=HJ. wird in kürzester Zeit genommen werden. Jungen, die der Marine=HJ. noch## zutreten wünschen, melden sich Dienstag und Freitags 18.30 Uhr aus dem Jungbann, Heim General Litzma Paßstraße 92. Die Einkleidung erfolgt sofort nach Zusan menstellung der Marine=HJ., so daß in kürzester Zeit zu ersten Male die Marine=HJ. in ihrer schmucken Unison geschlossen durch Aachen marschieren wird. Flurschäden Brand, 15. Sept. In den letzten Tagen wurde mehrsa# beobachtet, daß Jugendliche und auch erwachsene Persong in den Feldbezirken in eingefriedigte Wiesen eindring um Pilze zu suchen. Hierbei werden die Einzäunungen u# auch der Grummetauswuchs zertreten und beschädigt, durch für die Landwirtschaft ein empfindlicher Schad entsteht. Dieses Gebahren ohne Genehmigung des Gru## stückseigentümers ist strafbar und kann Bestrafung Grund des Feld= und Forstpolizeigesetzes nach sich ziet DNB. mandant, hinsetzen u Schon den Decks #ngs andere Mä für den jel Und dai an Bord. die vor ku abgeschlage wieder sein wiesen hat. „Unser boote, er hauptgefre Geschütz be nacht komn So toll Nacht, in hinter ununsere Kö nicht unnö merkt, was seine Fun gar nicht! tigen Sch versehen si Wir kü die dunkle der blicken Scheinwer feuer der deutsche 2 drüben ab Plötzlic Stimme: nen schar Schon hat fordert, d kurze Zeit doch versu signal fla Aber sen, die h tintenschw liegen sie boote hin haben sich Feuerkraf Rasen Eine Gefahrenquelle wird beseitigt Brand, 15. Sept. Schon vor dem Kriegsausbruch mit sich die Gemeinde mit dem Gedanken die hiesige Stolberg#### straße mit Bürgersteigen zu versehen. Gerade hier ist#n Fußgänger auf den alten schmalen Sommerweg angewiesgn dessen Benutzung bei einem regen Verkehr mit Gesahm verbunden ist. Der Bürgersteig auf der Stolbergerstratz## soll nun vorläufig linksseitig in Richtung Brand—Stolben angelegt und mit einer festen Plattenbefestigung versetawerden. Die erforderlichen Arbeiten werden voraussichti## noch in nächster Zeit durchgeführt. Hohes Alter Mariadorf, 15. Sept. Am heutigen Tage wird Frau Wu### Kramp, Mariadorf, Siedlung im Busch, 82 Jahre alt. Tie lich liest sie noch unsere Zeitung und nimmt regen Anti am Tagesgeschehen. Wir gratulieren. Ein gefährlicher Betrüger Stolberg, 15. Sept. Die Polizei sucht einen und schämten Betrüger. Dieser etwa 30jährige, anscheinend a# der Kölner Gegend stammende Mann, wurde zur Be## achtung ins Krankenhaus eingeliefert, lief aber fort, ne## dem er Kameraden seiner Stube eine Taschen= und ei Armbanduhr gestohlen hatte. Die Frauen dieser Kam## raden suchte er auf, um sich bei ihnen Geld zu erschwinde#### Die Frauen aber waren klüger als er und gaben ihm nicht Darauf hat der Gauner Stolberg verlassen. Aus amtlichen Bekanntmachungen„ Eupen, 15. Sept. In einigen amtlichen Bekanntmagn# gen macht der Landrat auf die Abgabe von Kondensmich auf die Abschnitte N 28/N 29 der Nährmittelkarte, auf dirAusgabe der Zusatzseisenkarten für Kinder und Kranke### den nächsten Tagen und auf die Ausgabe von Schokol### aufmerksam, die in der Zeit vom 22. September bis 19. U tober gegen Vorlage des Stammabschnitts der Nährmitnb#karte 27 und Abgabe des Abschnitts Scho 28 erfolgt. Auf die Abschnitte N 6/N 10 der Nährmittelkarte 28 wird### alegegeben. Kaufgelegenheiten für berufstätige Frauen Eupen, 15. Sept. Die Kreiswaltrng der DAF. bittet### Hausfrauen, den berufstätigen Frauen in der Zeit### 17—19 Uhr Gelegenheit zu geben, ihre Einkäufe ohne Ze# verlust zu erledigen. Hauptschriftleiter: Fr. Achilles; Verlag und Druck: Cerfontaine& Co.: Verlagsleiter: J. Cerfontaine: Preisl. Nr. 1 heutige Ausgabe umfaßt 4 Seiten Zwei Ringe oman dan derig von Gecbante COFVROHTSVKRANTCHVERLAG G. M..., S ERLIN 28. (Nachdruck verboten.) 19. Kapitel. Als Michael wenig später mit verschlossener Miene ins Haus trat, lief er auf der Treppe geradeswegs Frau Radis in die Arme. „Nun?“ fragte sie und wackelte gerührt mit den Ohrringen in ihren beiden fetten Ohrläppchen. Die Frage sollte etwa heißen:„Am Dampfschiffsteg gewesen? Traurigen Abschied genommen? Aber doch hoffentlich nicht für immer?" Diese wohlgemeinte weibliche Anteilnahme war genau das, was Michael noch brauchte, um vollkommen in Wut zu geraten. Mit hochrotem Kopf betrat er das Zimmer, schlug er die Tür zu, ging er, ohne Gina nur eines Blickes zu würdigen, zum Schrank und riß ihn auf. „Michael!" Gina war zu Tode erschrocken. So ganz anders hatte sie sich dieses Wiedersehen, dieses Wiederfinden ausgemalt. Mein Gott, fiel ihr ein, es ist ja wahr, er hat ja ein Recht, auf mich böse zu sein, aber ich will doch nun gerade alles wieder gut machen, ich will doch nun gerade jeden Stachel ausreißen, es soll doch endlich nach aller Verkehrtheit wieder schön werden zwischen uns... „Michael!“ sagte sie nochmals, aber er antwortete wieder nicht. Sie sah auch nun, was er suchte, seinen Koffer nämlich, der am Grunde des Schrankes lag, er zog ihn hervor, er schleuderte ihn auf einen Stuhl und begann die Halteriemen aufzureißen. „Was soll das heißen, Michael? Müssen wir abreisen? Ist etwas geschehen? So sprich doch ein Wort!" „Ich jedenfalls reise ab“, sagte Michael.„Was du tun willst, ist deine Sache.“ „Ist meine Sache? Du willst mich hier allein lassen? Das kann doch nicht dein Ernst sein. Michael!“ „Mein völliger Ernst. Du hast dich hier so gut eingelebt, daß ich gar nichts dagegen habe, wenn du noch bleiben willst— versteht sich, ohne mich, denn ich habe keine Veranlassung, zuzusehen, wie du...“ „Michael!" Er hatte begonnen, wahllos Schuhe, Wäsche, Anzüge in den Kosser zu werfen. Aber plötzlich fühlte er sich von Ginas kleiner harter Kinderhand angesaßt, die ihn vom Koffer wegriß. „Ich will dir etwas sagen, Michael. Wir haben uns beide sehr dumm benommen, du nicht weniger als ich, und trotzdem habe ich heute den Anfang machen und dir alles erzählen wollen, wie es gekommen ist, und daß gar nichts war, worüber ich besser nicht spräche. Aber wenn du so mit mir redest wie jetzt, dann sehe ich, daß es gar keinen Zweck hat. Dann kannst du meinetwegen auch abreisen, allerdings nicht ohne mich. Denn ich habe keine Lust, den Leuten hier im Haus noch zu guter Letzt ein Schauspiel zu geben. Was nachher in Berlin wird, darüber können wir noch reden, wenn du einmal ruhiger bist. Ich jedenfalls bleibe keinen Augenblick länger als nötig mit einem Mann zusammen, der kein Vertrauen zu mir hat.“ Michael sah sie sprachlos an. War das denn Gina? War dies das Kind Gina, das nur wie zum Scherz seine Frau geheißen hatte? Das war ja auf einmal wirklich eine Frau, eine kleine, zarte Frau noch immer, aber eine entschlossene und ihm— er fühlte es mit heißer Beschämung— in diesem Augenblick turmhoch überlegene Frau! Ginas Gesicht war schneeweiß, und ihre Lippen zuckten, aber auch nicht mehr so, wie sie wohl sonst taten, wenn ihr Kinderweinen sie ankam, sondern wie die Lippen einer Frau, die zu stolz ist, zu unterliegen. „Du läßt mich jetzt am besten allein“, sagte sie,„ich werde packen und alles in Ordnung bringen. Du kannst unten Frau Reindl=sagen, daß wir morgen mit dem Frühdampser fahren.“ Wortlos kehrte sich Michael zur Tür, es war wie ein Zwang, er mußte gehorchen. Unten hörte ihn Gina bei Frau Reindl anklopsen und hörte Frau Reindls klagende Stimme bis herauf schallen. So— nun ist das gut, sagte sich Gina. Nun bleibt weiter gar nichts zu tun, als die Koffer fertig zu machen. Eine sehr schöne Arbeit, dabei kann man nichts anderes denken. Ueberhaupt— was ist schon noch zu denken übrig? Es ist vorbei; damit hat man sich abzufinden. Einfach. Das Leben ist wirklich sehr einfach, bloß eben anders, als mir vorhin ein guter, weltfremder Mensch hat einreden wollen! Ich werde erst meinen Koffer packen müssen, sagte sie sich; er war schon auf der Herfahrt zu voll; was nicht mehr hineingeht, muß eben wohl oder übel wieder in Michaels Koffer. Ein dummes Gefühl, aber was hilft's? Sie holte ihren Koffer hervor, dann suchte sie in ihrem Handtäschchen nach dem Schlüssel. Er lag wohlaufgehoben im Seitenfach und neben ihm der kleine goldene Ring mit dem eingravierten Namen „Michael“ und dem Datum der Trauung. Gina war auf den Anblick nicht gefaßt gewesen. Und zum ersten Male packte sie der Zorn, der kalte Zorn auf diesen armen kleinen Gegenstand, auf sich selbst, auf Michael, und sie nahm den Ring, trat auf den Balkon hinaus und warf ihn mit heftiger Schleuderbewegung hinunter ins Wasser, nicht dorthin, wo die Boote lagen, sondern seitlich, dahin, wo die Büsche tiefhingen und wo selten eines Menschen Fuß den Strand betrat, es sei denn, der Toni mit der Soldatenhose träfe sich da mit seinem Mädchen, und die würden anderes zu tun haben, als einem blitzenden Ring am Grunde des Wassers nachzuspüren. Sie hatte geglaubt, daß ihr wohler sein würde nach dieser raschen Tat des Eisers und der Vernichtung. Aber es wurde ihr nicht wohler, und noch viel weniger nun, als sie Michael hinaustreten sah auf den Bootssteg, wo er sich umständlich, das Feuer gegen den Wind schützend, eine rette anzündete und damit unbeweglich, nur dann und wann einen verräterisch hastigen Zug nehmend, übers Wasser hinstarrte. Es geht nicht, ich muß arbeiten, sonst werde ich noch verrückt, dachte sie, und sie begann fiebrig zu packen: erst die Schuhe, wie sie es bei der Mama gelernt hatte, danach die Wäsche, zuletzt die Kleider, die schwereren nach unten, ganz nach oben die Blüschen, die Schleifen, all die kleinen hübschen Dinge, die Michael so lieb an ihr gehabt hatte. Aus! Schnapp zu, Koffer! Ich habe geschickt gepackt, nichts ist mehr übrig, ich brauche Michaels Koffer nicht für meine Sachen in Anspruch zu nehmen. Das ist gut. Einen Augenblick mußte sie sich setzen, ehe sie den zweiten Koffer in Angriff nahm. Sie würde erst einmal alles wieder herausnehmen müssen, was er so töricht hineingeworsen hatte, und dann— da fiel ihr ein: Michaels Hemden waren ja noch bei der Waschfrau. Sollte sie hinunterrufen, ihn daran erinnern? Nein, ich mag nicht! sagte sie laut vor sich hin. Er wird sich umdrehen, er wird vielleicht denken, daß es mir leid geworden ist, und daß ich ihm jetzt ein gutes Wort geben will— unmöglich— ich gehe selber. Warum soll er auch seine Wäsche abholen? Solange ich seine Frau bin, kann ich es ja für ihn tun. Ich habe sie auch hingetragen, ich habe mich auch erboten, seine Sachen zu packen— also! Die Waschfrau wohnte nicht weit, in einem einzeln stehenden Häuschen mitten zwischen schon zerblätternden Bauernrosen und flatternder Wäsche. Das Häuschen war geteilt in zwei sehr verschiedene Bezirke. Links ging es in die Schusterwerkstatt des Mannes. Von dort roch es nach Pech und durchdringend nach Leder, und der Schuster, ein noch junger Mensch von kräftigem Wuchs, saß im breiten Schurzfell auf dem Drehschemel und klopfte dicke Nägel in einen klobigen Bergschuh. „Die Frau ist in der Stuben“, sagte er auf Ginas Frage, „geh'n S' nur dreist hinüber, Fräulein!“ Gina klopfte zur rechten Hand an. Die Alte im Kopftuch kam zur Tür geschlurft und öffnete vorsichtig einen Spalt. „Es ist nur eine Frau“, rief sie in die Stube zurück und ließ Gina mit freundlichem Gruße eintreten. Es war eine hübsche alte Bauernstube, in der Mitte ein riesiger Tisch, bedeckt mit frisch duftender Bügelwäsche. In der Ecke am Fenster aber saß die junge Frau des Schusters, die Bluse hatte sie aufgeknöpft, und an ihrer schneeweißen Brust trank ein kleines wohleingebündeltes Kind, von der freilich nicht viel mehr zu sehen war als ein Hinterköpfan mit dünnen, flockigen Haaren und ein zittrig in der Lu## sechtendes Händchen, das gleichsam nachhalf bei dem leide# schaftlichen Genuß des Saugens und Schluckens. „Bitt schön, Sie warten schon einen Augenblick!“ sogt die junge Mutter, ohne von ihrem Kind aufzusehen.„ dauert nimmer lang, dann bin ich soweit. Mit was ich dienen?“ Jams „Ich wollte nur fragen, ob die Hemoen für meine Mann fertig sind“, sagte Gina. Sie erschrak nicht wern über sich selber.„Für meinen Mann“— es war ohm Ueberlegung gesagt, es war ihr sogar ganz leicht von Zunge gegangen, jetzt, wo es zu spät, wo alles zu wo sie nicht einmal mehr einen Trauring besaß... lich klang es geradezu hübsch, es klang gewissermaßen wolhabend und seelensruhig.— Ach, Unsinn! Wahrschein war an allem die alte Großmutter schuld mit ihrem ist nur eine Frau...“ Der erste Mensch auf Erden, d Gina ganz einfach„Frau“ nannte— und das heute, diesem schrecklichen Tage! Jetzt hob die junge Mutter den Kopf. „Ja, mein!“ rief sie aus. Ich hab allweil gemeint, san die Schwester vom Herrn Doktor Mencken. So junges Fräulein! Da sind Sie aber auch noch nicht latt verheiratet, gelt?“ Ein halbes Jahr! wollte Gina antworten. Es wat lächerlich, zu sagen: noch keinen Monat. Aber dann sie, wie die Röte ihr ins Gesicht stieg. Eine Frau muß lich sein! sagte die Stimme in ihr, und sie erwiderte fast entschuldigend klang es:„Drei Wochen.“ Es geschah gar nichts. Nicht das kleinste Lächeln erschie auf den Zügen der Frau, nur Freude war darin zu lt und Herzlichkeit. „Ja, mein!“ sagte sie wieder,„bei mir is es auch no net lang, noch kein Jahr her, und jetzt is schon der### da, der Lauser. Gar nie genug kann er kriegen. Geh, jetzt laß schon aus, daß ich der Dame die Wäsche...“ „Lassen Sie ihn doch!“ sagte Gina und trat näher. habe Zeit. Was er für schöne Härchen schon hat! Michs heißt er?“ Fortsetzung folgt sen. Ein aus Ma rasselt es, los über schlägt bi Granaten Schwe da liches du zu. Ein seiner N „Hart Steuerm der um. bei, aber zwischen nennt m Eine mann, di wieder gefreite das in n er, und boch, Fe Gegner Die Geschoßt bauten nicht he Rotoren dert Me dieses B Aber geschosse. unsere sämtlich unter d und M Vorpost Angreif Dan Leuchtku sind un nommer Wir Schifse sind un nach he nahen Die vor Fr einen 2 liche B Schnell kettend„We mich l Schulte unser! 3 DN hat die den vegeführt leiter Organ staatlich Vertief Spitze 45 Dänen Arbeit aufgeb und E Grof Ka dienste Führe tung gen( „Stift erklärt starker der S Volks Mögl geben Al Kultn von 10.000 Kunst DASKLEINE LachenEin junger Schriftsteller ist zum Souper bei ein steinreichen Bankier, dessen überaus charmante Tochter zu Tisch führen soll. Und er beginnt die Unterhaltung: „Gnädiges Fräulein, kennen Sie Scotts Werke?“ Die Antwort ist:4 „Nein, wieviel Dividende haben die denn ausgeschutte B berrse Musi lische AnwEhrei schaft bergi lische eröff „Mein Bart wächst so stark, daß ich mich zweimal tägl rasieren muß.“ „Was ist das schon?—— Mein Bart wächst so daß ich mich schon einen Tag im voraus rasieren muß!“ Prog Musi druck Haus kunst Rem trag Preßz 3 vermißt miral auf s, auf den Ateidmare nlein im Namen Dank für 8 RSRR. gland nenstoß zwen apel zwisch neldet, mehr## bundet. fsammlun# n Reichsbea## na hervorgen# der aus son### ag zur Reich dalb mitgen Altstoffe selb imlung nur verpfl## hule mitzung ich eine Abe ei für Lume Kilopreis ester Zeit HJ. noch# Freitags eral Litzmar t nach Zusa ester Zeit zu ucken Umison burde mehriel sene Persona## en eindring! zäunungen und beschädigt, licher Schad na des Grun## Bestrafung ach sich zien Cirrgesect fionchen Böder und Snale #uchttugeln erhellen die Luft— Vorpostenbwote vernichteten drei englische Schnellboote Von Kriegsberichter Hellmut Bierndt „ 15. Sept.(PK.)„Jungens“, sagt der Komgens“, sagt der Kom Werkeidirigieren werden, ferner Generalintendant Dr Heinz mandant,„kommt“ alle mal auf die Back, wollen uns mal Drewes und die Musikdirektoren Willy Schell, Peter Weber einsetzen und eins singen!", und Hans Elling. Neben zahlreichen bekannten Solisten b Zommen Unteroffiziere und Mannschaften gus I wirken ferner mit die Oner des Schon lommen, Ainlerossiziete und Vallnnschaften aus den Decks hervor und hocken sich auf Tauwerk und Reeling zings um ihren jungen Leutnant, der schon— wie auch andere Männer seiner Besatzung— das E. K. I trägt, und für den jeder an Bord durchs Feuer geht. und dann wird gesungen. Es ist eine frohe Stimmung an Bord. Einige Tage ist man nun schon wieder auf Törn, die vor kurzem erst einen Schnellbootangriff vernichtend abgeschlagen hat, bei dem der junge Leutnant z. Z. P. wieder sein ganzes Können als„Schnellbootknacker" bewiesen hat.„„„ U Unser Alter hat dirakt einen sachsten Tinn für Schnofk, wirken ferner mit die Oper des Stadttheaters Remscheld, das Bergische Landesorchester, das Huhn Quartett, zahlreiche Chöre, Werschöre und viele Männergesangvereine und Männerchöre der bergischen Städte. gt sausbruch ige Stolbern## de hier ist deg angewiese mit Gefahn Stolbergerstiet rand—Stolbns 19 voraussichtinn „linser Alter hal bireal einen sechsten Sinn für Schneuhoote, er wittert sie förmlich“, sagt lächelnd zu mir der haupigefreite, der auch das E. K. I trägt und das 10,5=cmGeschütz bedient, und darin meint der Leutnant:„Heutes nacht kommen sie bestimmt!“ So toll die Stimmung: an Bord ist, so toll wird die Nacht, in die wir gleiten. Kaum haben wir den Hasen hinter uns, brummt schon eine feindliche Maschine über unsere Köpfe, aber wir lassen sie unbehelligt, wollen unss nicht unnötig zeigen, aber der Flieger hat doch wohl bemerkt, was da unteh tatsächlich vor sich geht, hat wohl auch seine Funksprüche nach England gegeben, denn es währt gar nicht lange, da blitzen drüöben in Dover schon die mächtigen Scheinwerfer auf, die mit ungeheurer Leuchtkraft versehen sind und weithin den Kanal bestreichen. Wir kümmern uns wenig darum, wir suchen angestrengt die dunkle See ab nach feindlichen Bombern. Hin und wieder blicken wir auch auf die französische Küste, wo die Scheinwerfer englische Flieger ffassen, wo das Mündungsseuer der Flak grell aufleuchtet. Manchmal ziehen auch deutsche Bomber über den Kanal, um ihre Bombenkasten drüben abzuwerfen. Plötzlich ruft der Kommandant mit seiner hellen Stimme:„Da sind sie!" Wieder shat der Leutnant mit seinen scharfen Augen als erster den Gegner ausgemacht. Schon hat er mit der Pistole das Erkennungssignal angefordert, das mit sprühenden Sternen aufflammt und für kurze Zeit unser Boot erhellt. Der Gegner antwortet nicht. doch versucht er, uns zu täuschen. Ein falsches Erkennungssignal flammt auf. Aber schon hat unser Geschütz Leuchtgranaten geschossen, die heulend durch die Lüfte fahren, krepieren und die tintenschwarze Nacht erhellen. Ja, jetzt sieht es jeder. Dort liegen sie auf der Lauer. Dort haben sich englische Schnellboote hingeduckt, um unser Geleit abzufangen, aber sie haben sich etwas verrechnet. Sie haben sich getäuscht in der Feuerkraft unserer Boote und dem Geist unserer Soldaten. Rasend schießen sämtliche Bordwassen auf allen Schifsen. Ein wildes Feuerwerk schlägt dem Feind entgegen aus Maschinengewehren und Geschützen. Ohrenbetäubend Zwei Jahre Zuchthaus für einen Gauner Wanne=Eickel, 15. Sept. Der in Burgsteinfurt geborene Franz Beermann, genannt Krusenklas, nennt sich hochtrabend„Künstler“ und ist in Wirklichkeit ein abgeseimter Betrüger. Dreizehn Vorstrafen zieren sein Vorstrafenregister. Im Augenblick verbüßt er in Münster eine Zuchthausstrafe. Das Wanne=Eickeler Amtsgericht mußte sich nun mit weiteren Betrugsfällen beschäftigen, die besonders deutlich den krankhaften Trieb des Angetlagten zu Gaunereien zeigten. Einem Schneidermeister stahl er die Kleiderkarte, einem Invaliden ein Oberhemd und 15 Rm., einen Wirt betrog er um 18. Rm. Logisgeld und schließlich ergannerte er sich von einem Handwerksmeister 95 Rm. Krusenklas verkaufte in Wanne=Eikel Bilder, und bei dieser Gelegenheit kamen die Betrugsfälle zustande. Das Gericht verurteilte ihn zu zwei Jahren Zuchthaus und betonte, daß die Sicherungsverwahrung nicht mehr fern sei. Weitere Einstellung in die WaffenNSG. Die Ergänzungsstelle Wes(VI) der Waffen=4 teilt durch den NS.=Gaudienst Köm=Nachen mit, daß wiederum Freiwilligen die Möglichkeit gegeben ist, in die Wafsen ½ einzutreten. Annahmeuntersuchungen finden im Gau Köln=Aachen demnächst statt.— Die Divisionen der Waffen ½ kämpften auf allen Kriegsschauplätzen und stehen jetzt in vorderster Front im Kampf gegen den Bolschewismus. Ihre stolzen Taten sind ein Ruf an die deutsche Jugend und an die wehrhaften Männer. Vollmotorisiert umfassen die Divisionen alle Truppen, wie Infanterie, Artille= rie, Pioniere, Panzer, Nachrichtentruppen, Kavallerie, Panzerjäger, Flak, Kradschützen und Sanitätstruppen. Sofort eingestellt werden: a) Freiwillige aus Kriegszeit(ohne Dienstzeitverpflichtung) vom vollendeten 17. bis 45. Lebensjahr: vom 17, bis zum vollendeten 25. Lebensjahr nur für Insanterie, Panzer und Nachrichtentruppen(Funker).— b) Freiwillige mit Dienstzeitverpflichtung(4½ Jahre) vom vollendeten 17. bis zum vollendeten 35. Lebensjahr.— c) Freiwillige mit Dienstzeitverpflichtung(12 Jahre) vom vollendeten 17. bis zum vollendeten 23. Lebensjahr. Der Dienst in der Wafsen 44 ist Wehrdienst. Bei Eignung stehen den Freiwilligen die Unterführer= und Führerlaufbahn, sowie Sonderlaufbahnen offen. Einberufung zur Truppe erfolgt beschleunigt. Schriftliche Meldungen sind unter Angabe des Alters, der Größe und des Berufs an die HErgänzungsstelle West(VI), Düsseldorf, Graf=Recke=Straße Nr. 72, zu richten. Von dort wird auf Anforderung ein ausführliches Merkblatt übersandt. Achtung, Verdunkelungszeiten! Dienstag, 16. September: Sonnenaufgang.08 Uhr, Sonnenuntergang 19,45 Uhr. Ausklang der Kursaison Heiterer Abend mit Ferdinand Schmidt Ferdinand Schmidt, der behende und vielseitige Opereitenbufso unseres Theaters, löste im Rahmen des Kurkonzertes am(Samstag abend mit Geschick die nicht leichte Aufgabe, ein„abendfüllendes“ heiteres Programm zu bieten. Seine gute Laune teilte sich schnell dem Publikum mit. daß mit dankbarer Fröhlichleit seinen hübsch vorgetragenen kleinen Liedchen folgte, die in mannigsaltiger Abwechslung das Thema„Liebe" variierten. Und hinterher gab es zur Abwechslung ein paar nette kleine mimische Studien von schönheitspflegenden Mädchen und Obst essenden Laufejungen, gut beobachtete und wirkungssicher gestaltete Karikaturen, und schließlich noch ein wenig Stepptanz. Es gab stets einen herzlichen Beifall für Ferdinand Schmidt und Dr. Adolf Stauch, der ihn mit Aufmerksamkeit am Flügel begleitete. Das bunte musikalische Rahmenprogramm bot das Kurorchester unter der Leitung von Josef Recker. „ Herden „Abschied vom Sommer“ * Im Neuen Kurhaus wurde am Sonntag abend der Abschied vom Sommer gefeiert, den man, wie Hannsjoachim mit einer Karrasselt es, wenn die Maschinengewehre ihre Ladung pausenlos über See jagen. Das Boot erzittert und der Luftdruck 0 Worringen behauptete, ganz gewiß schlägt bis an die Brücke, wenn das Geschütz an der Backh Granaten dem Angreifer entgegenschleudert. Schwer getroffen ziehen sich die Boote zurück, aber da..., wie ein glimmendes Feuer zieht etwas Unheimliches durch die See seine Bahn, geradewegs auf das Boot zu. Ein Torpedo, das das phosphoreszierende Meer an igung verseint seiner Nase zum Aufschimmern bringt, schießt auf uns zu. voraussichtitzg„Hart Steuerbord.“, nist der Kommandant, und der Steuermann, der den Rudergänger ersetzt, schlägt das Ruder um. Haarscharf neben dem Bug haut der Torpedo worbei, aber auch achteraus schießen zwei Torpedos genau zwischen uns und dem folgenden Boot hindurch. Das nennt man Kriegsglück!„„. 4— Eine kurze Weile herrscht Ruhe. Dann ruft der Steuermann, der schon ein Leben lang zur See gefahren ist:„Da, wieder zwei!" Jeder hat sie jetzt erkannt. Der Hauptgefreite am 7,5 Zentimeter=Geschütz faßt das Boot voraus, das in nächster Nähe liegt, klar ins Visier.„Feuer“ befiehlt er, und eine ungeheure Detonation erfolgt. Wasser spritzt boch, Feuer sprüht auf, und nichts mehr ist von diesem Gegner geblieben. Die Geschütze aber haben das andere Boot mit einem Geschoßhagel belegt. Man erkennt deutlich, wie die Aufbauten weggerissen werden. Eine riesige Qualmwolke bicht hervor. Noch versucht der Brite zu entkommen, die sotoren brüllen auf, heulen übers Wasser. Einige hundert Meter zieht sich die Qualmwolke hin, dann sackt auch dieses Boot in die Tiefe ab. Aber noch andere Boote greifen an. Ihre Leuchtspurgeschosse fallen über uns her. Singend zischen sie über unsere Köpfe, schlagen in das Eisen. Doch wieder hämmern sämtliche Bordwassen aller Boote, furchtbar räumen sie unter dem Gegner auf. Die Geschosse vernichten Schiffe und Menschen. Und das Geschütz eines der folgenden Vorpostenboote zerreißt durch Volltreffer wieder einen Dann greift die Küstenartillerie ein. Leuchtkugel auf Leuchtkugel setzt sich über die Tommies, die noch geblieben sind und die immer noch von uns unerhört unter Feuer genommen werden, bis sie sich fluchtartig zurückziehen. Wir auf dem Führerboot schauen rückwärts. Fünf chiffe sehen wir schwarz im toffelhacke erschlagen hätte, wenn er zugegen gewesen wäre. Da uns der Sommer jedoch gerade in diesem Jahr wieder zahlreiche gute Kurveranstaltungen gebracht hat, mag ihm manches andere verziehen werden. Der bunte Abend„Abschied vom Sommer“ war zugleich ein Abschied von der Kurzeit, die heute die letzte große Veranstaltung bringt. Gute Unterhaltung wurde gestern geboten. Baßbuffo und Tenorbusso unseres Stadttheaters, die in diesem Rahmen den Aachenern schon öfter fröhliche Stunden bereitet haben, brachten auch gestern wieder in lockerer Folge einige gute Vorträge. Hannsjoachim Worringen hatte darüber hinaus noch emsig in seiner umsangreichen Witzkiste gestöbert und einige nette Sachen für seine Zuhörer herausgenommen. Elisabeth Grümmers angenehme weiche Stimme, und die nette Art ihres Vortrages hatten den gewohnten Erfolg. Besonders die Lönslieder wurden meisterlich vorgetragen. Ingeburg Niederberger tanzte leicht und geschmeidig, hingegeben an den blutvollen Rhythmus der Walzermelodien. Willy Schüchter begleitete am Flügel seinfühlig und zurückhaltend. Das Kurorchester, das im ersten Teil von Josef Recker und später von Detlev Grümmer geleitet wurde, bereicherte die Darbietungsfolge durch gute Unterbalungsmiust, gchasehem Haufes mar ta 8. Der Beisall des vollvesetzren wauses war so verzlich, daß mehrere Zugaben gewährt werden mußten. Erich Hahn Glanzvoller Auftakt der Spielzeit Der Rosentabaner ird Frau Jahre alt. Tie st rogen Anzi einen undnn inscheinend rde zur Be## aber fort, nat chen= und ein dieser Kanu erschwindel ben ihm nichzt en Bekonnamaho! Kondensmilh elkarte, auf de und Kranken von Schokolat# ber bis 19. C der Nährmitrh 28 erfolgt. A# 28 wird Re# Frauen AF. bittet der Zeit vor äufe ohne :; Verlagsmt Preist. Nr. 1 4 Seiten gen des jungen scomnznn.. e gicht gleich auch politisch die bedeutsamste und nachhaltigste war, * und die Mannschaft.“). Schizzen, Drei feind= weil gerade in ihr Wien als die vorgeschobene Festung des pundeten haben woir auf den persenkt weitere Reiches gegen Osten seine deutsche Sendung erfüllte, ist seitKind, von den Hinterköpscha## rig in der Lu### bei dem leider uckens. genblick!“ sogi zufzusehen.## Mit was kan en für meine# rak nicht wen### - es war odn# z leicht von du 8 zu Ende wat besaß... Eigen sermaßen grt Wahrschenig mit ihrem i# auf Erden,#### das heute,# eil gemeint,#### kencken. So e# noch nicht ten. Es war. ber dann fühle Frau muß eb# erwiderte als .“ Lächeln erschiel r darin zu is es auch schon begicha. zen. Geh, Wäsche...“ trat näher. hon hat! per bei einen nante Tochter“ Unterhaltung: s Werke?“ Schisfe sehen wir schwarz im Schein der Leuchtkugeln. Das sind unsere Vorpostenboote und unser Geleit, das wir nach hartem dreiviertelstündigem Seegefecht sicher in den naben Hasen einbringen Kommandanten aber st Die Augen des jungen Kommandanten über strahlen vor Freude, und die einen Verwitne...—... Ggptzcheit versenkt liche Boote aber sind mit Bestimmihent Beisentt, weitere Schnellboote wahrscheinlich so zerschossen, daß sie die teitende Küste nicht mehr erreichen... gtmg.22t „Was sagst du jetzt zu unserem jungen„Alten“=, fragt mich lächelnd der Hauptgefreite und schlägt mir auf die Schultern.„Hat er die Boote nicht wieder gewittert, unser Leutnant, unser Schnellbootknacker?“ Zwanzig Jahre Nordische Gesellschaft DNB Lübeck, 15. Sept. Seit nunmehr zwanzig Jahren hat die Nordische Gesellschaft Verständigungsarbeit zwischenrischen Geist, den verwandten germanischen Völkern um die Ostsee durch= wurde, e. geführt. Durch die Initiative und Tatkraft von neichs= seiner herbstli Das Theater hat's in diesem Jahr nicht leicht gehabt, das eröffnende Fest der Spielzeit ohne Aufschub- und ohne Einschränkung zu entfalten. Doch ist es der energischen Zusammenarbeit des Intendanten Otto Kirchner und des städtischen Theaterdezernenten Zieger gelungen, die angehäuften Schwierigkeiten mannigfaltigster Art beiseite zu schieben und sie in eine liebenswürdige Ueberraschung aufzulösen. Denn schon nach dieser ersten Aufführung der großen Oper kann der entzückte Betrachter gestehen, daß die steil aufwärts steigende Linie in der Neuentwicklung unserer Bühne selbst in diesem dritten Kriegswinter eingehalten wird und daß eine gefestigte Gemeinschaft guter Stimmen von Jahr zu Jahr breiter in den Aachener Theaterraum hineinwächst. Die glänzende kulturelle Tradition, die für eine kurze Zeit abgerissen schien, ist von neuem aufgeblüht und ist wiederum dabei, die Aachener Bühne auf den alten, im ganzen Reich geachteten Platz unter den westdeutschen Theatern zurückzurücken. Der erste Abend der neuen Spielzeit war ein glanzvoller, harmonischer Zusammenklang der Inszenierung, der stimmlichen Leistung und der musikalischen Deutung. Die szenische und die musikalische Leitung waren freilich in einer Hand vereinigt. Der Generaldirektor Herbert von Karajan war sein eigener Spielleiter, und man erlebte mit sachtem Erstaunen, welch starken Eindrücke in dem einen Jahr der ehrenvollen Aufträge, seit seinem ersten Inszenierungsversuch der„Meistersinger", an seiner künstlerischen Persönlichkeit gewirkt und geformt haben müssen. Was bei Richard Wagner noch wie das zaghafte Tasten auf alten, vom Festspielhaus ausgehenden Wegen aussah, das erscheint nun als ein festes Zupacken und Formen nach der zu eigen erworbenen Partitur. Ueberliefert uns die Kunstgeschichte eine besondere, bis auf den heutigen Tag lebendige süddeutsche Barocke, so hat diese Barocke in Wien ihr sublimiertes, eigenständiges Dasein, von dem diese Stadt in all ihren Aeußerungen überschattet geblieben ist. Der Einfluß dieser Epoche, die zuseiner stammelnden Unpersönlichkeit, nun wird es wie eine betont absallende Banalität.,. Gamne 63 Das Des=Dur Terzett aber ist der große Genuß des Abends, in vollendeter Schönheit gesungen, vom Orchester mit prachtvoller Farbe begleitet. Wenn der Beifall der Zuschauer losbricht, der am Samstag noch die Pforte im Eisernen Vorhang zu öffnen zwang, dann wünschte man sich dies Terzett als den wirklichen und endgültigen Abschluß wiederholt. Hier kam auch die Stimme der Marschallin von Eugenie Emmerich=Conraads zur vollen Entfaltung, die der Dirigent sonst zu einem überaus schwierig zu haltenden mezzo abdämpfte. Zumal sie als Partnerin den besten Oktavian hatte, über den Deutschland zurzeit verfügt, die Kammersängerin der Dresdner Staatsoper Martha Rohs, den Rosenkavalier der Festspiele in Salzburg, wo Karajan bekanntlich zu Hause ist. Martha Rohs, an und für sich eine der reizvollsten Erscheinungen der deutschen Opernbühne, hat für den Rosenkavalier jene erregende Mischung von Mädchenhaftigkeit und knabenhafter Draufgängerischkeit, die der heiklen Rolle den Schein der Wahrhaftigkeit gibt. Dazu kommen dunkle, orgelgleiche Töne, die in ihrer bezaubernden Reinheit das Theater zur atemlosen Hingabe berauschen. Sehr hübsch in Stimme und Haltung ist auch die Sophie der Uta Graf, die sich scharmant und leicht zu geben versteht. Das Schlußterzett dieser drei Stimmen unter Karajans Leitung ist tatsächlich ein Grad der Leistungsfähigkeit unseres neuen Ensembles, an dem diese Spielzeit bereits vorgemessen werden kann. Schließlich gibt Hannsjoachim Worringen einen Ochs von Lerchenau, der schauspielerisch überaus klug aufgeteilt und gesteigert ist, der nicht sich ins Turbulente verliert, sondern überall noch mit den gewichtigen Akzenten des Blaublütigen auftritt, auch da, wo eine überspitzte Forderung an den Tag gebracht wird. Er behält etwas von den barocken Selbstherrlichkeiten sächsischen oder niederrheinischen Mäzedem nicht mehr auszuwischen gewesen. Er ist immer wieder durch alle befremdende Tünche hindurchgebrochen und hat dem Wiener Kunsterzeugnis von je sein eigenes Gepräge gegeben. So auch der„Komödie für Musik“, in der sich Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauß in einer seltenen dichterischen und musikalischen Ergänzung begegneten, dem„Rosenkavglier“. iuer ostämtie „Der Rosenkavalier“ ist nicht nur in seiner rostumlichen Aeußerlichkeit ein barockes Stück, über dem allerdings die morbiden Schatten des Rokoko liegen, er ist es in seinem wieneaus dem er in die Welt der Bühne geboren er ist es in seiner schmerzlichen Empfindsamleit, in geführt. Durch die Initiative und Tatkraft von Reichs= seiner herbstlichen Resignation, in seiner Ueberlegenheit der leiter Alfred Rosenberg wurde sie zu einer großangelegten Weltbetrachtung, in seiner lächelnden Toleranz der menschOrganisation ausgebaut und mit der Pflege der zwischen= lichen Schwäche und Rücksälligkeit und in seiner unorigistaatlichen Beziehungen zum Norden und der Förderung der 1 nellen Flächigkeit der jugendlichen Liebesseligkeit. ResignaVertiefung des nordischen Gedankens beauftragt. An ihrer“ tion in ihrer tiefsten, nach tragischen Abgründen hinsintenSpitze steht als Leiter Gauleiter und Oberpräsident Lohse. den Schwere und jungenhafte, von keinem Gedanken be45 Kontore im Reich und das vor kurzem gegründete lastete Verliebtheit sind ja von Strauß geradezu thematisch änemark=Kontor führen eine systematisch aufgebaute gegeneinander gestellt. Und wenn auch die musikalischen manchmal bis zu schmerzender Erregung Länemark=Kontor führen eine systematisch, ausg Arbeit durch, die, auf dem Grundsatz der Gegenseitigkeit aufgebaut, dem deutschen Menschen einen Blick in Wesen und Eigenart der Länder des Nordens geben soll. Großes Kulturwerk des Gaues Oberschlesien Kattowitz, 15. Sept. Am zweiten Tage des ersten Gaudienstappells der NS2AP. verkündete während der vierten Führertagung Gauleiter Bracht unter dem Titel„Stiftung Oberschlesien“ ein umsassendes Kulturwerk des junden Grenzgaues Oberschlesien" im deutschen Osten. Die „Stiftung Oberschlesien" als Akt der Selbsthilfe wolle, so erklärte der Gauleiter, auf der materiellen Grundlage der gegeneinander Spannungen— v... d; Hauglsche Nusnutung 8. gedehnt—, wenn auch die klangliche Ausnutzung der Instrumente wie die„silbrig flirrenden“ Geigen von Wagner= schen Erfahrungen ausgehen, der formale Ausdruck der Partitur ist dennoch mozartisch. Die aus göttlicher Schöpferlust hervorgebrochene Ironie, die über den Figuren des Stückes waltet und die sie als vom Schicksal der himmlischen Drähte geführte Marionetten erkennen läßt, sie ist die geniale Ironie des„Cosi fan tutte“, die aus menschlichem Uebermaß gezogene Ironie Mozarts, des Meisters aller Puppenspieler,. Eesannt:g han Tir 8i: Bnst Das ist auch die Erkenninis, von der die musikalische srkärte der Gauleiter, auf der. an... Freziz Deutung Herbert von Karajans ausgeht. Ist man sonst starken Wirtschaft und der schaffenden Masse der urveiter gewohnt, daß nicht nur die jugendlichen Dirigenten die Stirn und der Faust des Gaues den Befähigten seines Tempi des„Rosenkavaliers“ überziehen und so seine GeRund um Aachen Achtung! Eltern! Unentgeltliche Diphtherie=Schutzimpfung! Bereits im Jakze 1934 ist es im Landkreis Aachen gelungen, durch eine aktive Schutzimpfung der Kinder die Diphtheriefeuche einzudämmen. Nachdem jetzt wieder ein Anstieg der Erkrantungsziffern festzustellen ist, soll in den Gemeinden Alsdorf, Brand, Broichweiden, Herzogenrath, Höngen, Merkstein, Richterich. Stolberg, Würselen, eine erneute Schutzimpfung aller Kinder vom vollendeten 1. bis 14. Lebensjahr erfolgen. Es wird bei dem gesunden Kinde durch zweimalige Einspritzung des Impsstofses unter der Haut gewissermaßen ein Depot angelegt, das den Körper zur Schutzimpfung anregen soll. Die Impfung ist ungefährlich, verläuft durchweg ohne unangenehme Nachwirkungen und ist bereits seit Jahren an Millionen von Kindern erprobt. Es ist die sittliche Pflicht aller Eltern, ihre Kinder zur Impfung zu schicken, denn nur bei lückenloser Erfassung aller Kinder wird es gelingen, der gefährlichen Seuche Einhalt zu gebieten..(4 u. 89 2i: 90 Testember Die erste Impfung erfolgt vom 22. bis 30. September 1941; die zweite Impfung vom 20. bis 28. Oktober 1941 gez. Volm gez. Classen Kreisleiter, MdR. Landrat Zahlung des Familienunterhalts Brand, 15. Sept. Die Auszahlung des Familienunter= halts für die zweite Hälfte des Monats September 1941 findet für die Familien mit den Anfangsbuchstaben—K am Montag, dem 15. ds. Mts., und für die Familien mit den Buchstaben—3 am Dienstag, dem 16. ds. Mts., statt. Beide Auszahlungen finden in der Zeit von—12 Uhr bei der hiesigen Gemeindekasse gegen Vorlage der Auszahlungsanweisung statt. Seifenkartenausgabe Brand, 15. Sept. Die Seisenkarten für den Versorgungszeitraum Oktober 1941 bis Januar 1942 einschließlich gelangen am Mittwoch, dem 17. ds. Mts., in der Zeit von 14 bis 17 Uhr zur Ausgabe. Die Ausgabelokale sind die gleichen wie bei der Lebensmittelkartenausgabe. Gleichzeitig gelangen die Seifenzusatztarten an die Bezugsberechtigten zur Ausgabe,„ Mn 8 Für den Ortsteil Krauthausen erfolgt die Ausgabe gleichfalls am Mittwoch, dem 17. ds. Mts., im Lokale Nießen in der Zeit von 15—16 Uhr. Die Ausgabe erfolgt nur gegen Vorlage der gelben Ausweiskarte. Jugendliche werden von der Inempfangnahme ausgeschlossen. Ausgabe der Zusatzkarten Alsdorf, 15. Sept. Die zusätzlichen Lebensmittel für hossende Frauen, stillende Mütter usw. für den Versorgungszeitraum vom 22. 9. bis 19. 10. 1941 werden in der Ernährungsstelle wie folgt ausgegeben: Buchstabe A und B Mittwoch, den 17. 9. 1941, vormittags von—12 Uhr; Buchstabe C bis G Mittwoch, den 17. 9. 1941, nachmittags von 14,30—17,30 Uhr; Buchstabe H bis K Donnerstag, den 18. 9. 1941, vormittags von—12 Uhr: Buchstabe L bis □ Donnerstag, den 18. 9. 1941, nachmittags von 14,30—17,30 Uhr; Buchstabe R bis 3 Freitag, den 19. 9. 1941, vormittags von—12 Uhr. Auf die Beschaffung von Luftschutzranmösen machte der Polizeipräsident in einer amtlichen Bekanntmachung aufmerksam, auf die besonders hingewiesen sei. Preis der Stadt Nachen Kittsteiner siegt im Lousberg=Rennen Seit einer Reihe von Jahren bedeuten die Rundstreckenrennen Höhepunkte im Aachener Sportleben. Gerne erinnern wir uns stets an alle packenden Kämpfe, welche am Colynshof, auf dem Grundhauskurs und auf der Lousbergrunde stattsanden. So wurde auch gestern die 21. Wiederholung des Großen Straßenpreises der Kur= und Badestadt Aachen zu einem vollen Erfolg. Hiermit hat sich aber auch der Aachener Radsportklub 1909 unter der tatkräftigen Leitung von Peter Goldhausen wiederum besondere Verdienste erworben. Alle gestrigen Rennen brachten schöne und mitreißende Kämpfe. Jedem Fahrer wurde auf der äußerst schwierigen Rundstrecke der letzte Einsatz abverlangt. Krönend aber mögen die Worte des Siegers in der Hauptklasse, des bekannten Nürnberger Rennfahrers Karl Kittsteiner sein, als er mit dem Lorbeckranz geschmückt vor das Mikrophon trat:„Ich freue mich ungemein, denn ich habe heute das schwerste Rennen meines Lebens gewonnen!“ Sehr tapfer fuhr unsere Hitler=Jugend in den stark besetzten Vorrennen. In der Klasse von 14—16 Jahren siegte der Bochumer Willi Schadt im Endspurt vor seinem Klubkameraden Krompholz und dem Kölner Embs. Prächtiger Nachwuchs stand sich in der Klasse 16—18 Jahre gegenüber. 30 Fahrer nahmen hier den Kampf auf, die besten weswdeutschen Jugendfahrer waren am Start. Nach einem großen Verlauf gewann hier Peter Römer, Würselen, als der tatsächlich beste Fahrer im Spurt.#### dur## 15 Uhr in der Buchenallee am Start der Hauptklasse um den Ehrenpreis des Oberbürgermeisters. Wir finden hier ein Aufgebot, wie es besser wohl kaum hätte sein können. An der Spitze der Deutsche Meister 1940, Karl Kittste natentums, in denen tatsächlich der wandelbare Jupiter seinem Klubkameraden Pfannenmüller, dann Kurt Boccaren seine panische Wiedergeburt erfuhr. Das rechte Gegenstück aus Remscheid, der Sieger in vielen großen Rennen. Ferner ist der Faninal Friedrich Läuters, dessen cholerische Heiler, Westig, und der Hagener Krause, Schulte, der beHinfälligkeit sehr gut zum Ausdruck kommt. In den mit kannte Kölner und eine Reihe der besten rheinischen StraSorgsalt besetzten kleineren Partien: die vielseitig erprobte tenfahrer. Nicht zu vergessen das Nachener Aufgebot mit Marianne Schröder als Annina, Friedrich Kempf als Leo Keutgens, Klinkenberg und Werker. Im Verlaufe einer ihr intriganter Begleiter, Ursula Kinzel als Duenna der#kurzen Unterhaltung mit den Fahrern, fragen wir kleinen Faninal, Frodewin Illert als Kommissar, Alex=) Kittsteiner über seine Aussichten.„Ich glaube, heute schaff' ander Remo als der italinische Tenorist der im Ton ich es!“, meint er lächelnd. Noch eine kurze Ansprache der tadellos getroffenen Des=Dur=Arie„Di rigori armato II Rennleitung und dann nehmen 25 Fahrer den Kampf auf. seno“ und die vielen anderen, die sich hier namentlich nicht Mit einer großen Schnelligkeit wird die erste Runde zurückaufzählen lassen, wie der von Pitz einstudierte und mit gelegt, doch bei der zweiten Durchfahrt ist schon ein Mann besonderen Aufgaben betreute Chor. Erwähnt seien nur alleine vorne, es ist der Nürnberger Pfannenmüller. Doch noch die überraschend guten Masken und Haartrachten von Heinz Dinter, die stilistisch etwas nüchternen Bühnenbilder von Fritz Riedl und die prachtvollen Kostüme, die leihweise zunächst enmal nach Aachen kommen mußten. Franz Achilles Der Zarewitsch Volkstums auf dem Gebiete der Kunst und Kultur Möglichkeit für ein vielfältiges und schönes Schaffe geben. Als ersten Beitrag Oberschlesiens zur gesamtdeutschen Kulturförderung verkündete Gauleiter Bracht die Stiftung von drei oberschlesischen Kulturpreisen in Höhe von je 10000 Rm., und zwar je eines Preises für die bildende Kunst, für Musik und für Dichtung. Die„Bergischen Musiktage“ eröffnet Burg a. d. Wupper, herrschaft von Gauleite ehtiage, wurden am Freig obenz Thloses Burg in leitung, die alternoe gastugn die an zuten Eisutrger. Oioden Feierstunde im Rittersagte, es satlichen Zahl von 1 krank wird, und den Huben Lktavian, der aus seiner verWirt=liebtheit in einen neuen liebestollen Ueberschwang stürzt, des er am Wege läßt. Zwischen beide * Lerchenau=Burleske, musikalisch herausgetrieben aus dem jachen Schwung der Walzer, den Tempi des„Mesenmouln:s, überzi dankentiefe bedenklich verwischen, Karajan ist hier behutsamer Jfast als Strauß selbst, dessen Auffassung uns noch von seinem Gastspiel bekannt ist, als Tiana Lemnitz als Unbekannte zum erstenmal den Oktavian sang, der später in Berlin die Ueberraschung der Verwöhnten wurde. Er zeigt sich hier unendlich verliebt in die mezza voce, in die gedämpften Töne, hinter denen man das Hintergründige, das zwiefach Auslegbare vermuten soll. Er will das greifbar machen was tatsächlich in Worten nicht mehr, nur noch in Noten auszudrücken ist: das pendelnd Menschliche zwischen upper, 13. Sept. Die unter der Schirm=“ dem kategorischen Imperativ des Charakters und der hemuleiter Florian stehenden„Bergischen mungslosen Hingabe des Gezuk';, Sggpellf, sr, uee den am Freitag abend mit einer musikg. Partitur beraus de„arschagin die an ihraen(erfabrungen Ochen Feierstunde im Rittersaale des anwesenheit des Gauleiters und einer stamahen Zahl und Wehrmacht und Wirt= liebtheit in einen neuen liel schaft sowie zahlreicher Vertreter der Nachbarstädte des] Opfers nicht achtend, das er bergischen Landes und vieler Persönlichkeiten des musika= spannt er den Bogen der lscchen Landes un zriz zurch Kreisleiter Brinkschulte( berausgetrieben aus dem sachen Schwung, der Palzer, der er dagegen von den Brettern mit puritanischer Sirenge abhält. Weder der Ochs noch das verkleidete Mariandl deuten auch nur mit einem geschleiften Walzerschritt ihre unN 61190 sgeschüttel“ zwetungl 150 t wächst so sebs steren nunh!! tischen Lebens des Bezirks durch Kreisleiter Brinkschulte Sie bringen in der Zeit bis zum 28. September ein Frogramm auserlesener Veranstaltungen hochwertige Musik und finden ihren gemeinschaftsverbundenen Aussruck in der Beteiligung aller Städte Hauptträger ist wie im Vorjahr die Stadt Remscheid. Di bsiterische Gesomtentzugzihzieltor und Kreismusilbeau. auch nür mit einem geschlengen belastete Vitalität an. Die Marschallin wird also so sehr zur Hauptfigur, daß sie selbst noch in ihrer Abwesenheit Haltung und Gebaren der anderen bestimmt. So hat man das Gefühl, als ob nach dem großen Terzett des dritten Psitzner und Prof. Dr. Paul Graener, die ihre eigenen mehr, das Liebesduett könnte gewollter Gegensatz sein in Die Operette maß ihr neues Ensemble an Lehar, und Lehar verlangt Sänger. Seine Forderungen, weit ausgeschwungene Schlager, richten sich vor allem an das erste Paar, und auch dieses scheint die Verpflichtungen aus früheren Spielzeiten zu überragen. Scheint, denn über die stimmlichen Qualitäten läßt sich nur zur Hälfte etwas aussagen, weil der bulgarische Tenor Guslar Raschko den Klimawechsel offensichtlich zunächst einmal mit einer zeitgemaßen Heiserkeit quittieren mußte. Immerhin glaubt aus seiner Technik auf eine gute und fleißige Schule zen zu können. Dagegen weiß man von seiner Partnerin Senta Nicol, die uns von einem früheren Gastspiel bekannt war, daß sie über einen tüchtigen Sopran verfügt, der ein besonders wohlklingendes Piano hergibt, und daß Entwicklung noch viele Möglichkeiten in der Steigung zum Försterhaus gesellt sich der Kölner Schulte hinzu. Der Nachener Keutgens hat bereits Reisenschaden und fällt dadurch zurück. Kittsteiner mustert kurz seine Begleiter, dann ein kurzer Antritt und schon reißt auch er aus und schließt zu Psannenmüller, Schulte und dem zurückliegenden Keutgens auf. Diese Vierergruppe vergrößert nun ständig den erzielten Vorsprung. Im Hintergrunde haben schon einige weit zurückgefallene Fahrer den Kampf aufgegeben und steigen aus. Einige Wertungsprämien fallen an den spurtstarken Kittsteiner. Bis zur 30. bleiben die drei Spitzenfahrer Kittsteiner, Pfannenmüller und Schulte zusammen. In der Verfolgergruppe bemerken wir Boccaren, Jünder, Heiler und Bronold. Dann ist plötzlich Schulte nicht mehr zu sehen. Von der Strecke kommt die Meldung, daß er an den „Schwarzen Brettern“ völlig erschöpft aufgegeben hat. Die beiden Nürnberger sind nun allein vorne. Aber dann hat es auch Psannenmüller erwischt, die schwere Fahrt hat ihn mürbe gemacht. Kittsteiner will ihn nicht verlassen, aber da hat in der 33. Runde die Versolgergruppe an den„Zwölf Aposteln" die Spitze gesichtet. Boccaren und Heiler verschärfen das Tempo. Noch beträgt der Abstand 30 Sekunden. aber in der 34. Runde liegen Kittsteiner, Boccaren und Mau verstebt, au, 2. Hagbj s 1, scheifgg, ohe alle ein, das Ziel und gewinnt regungen., Man versteht um so mehr sein Beyrühen, die kokettierende Piendotragu auf ervauliche Zwischenfälle abzulenten. Diese Zwischenfälle werden gerne von dem mit unverhohlenem Behagen wiederbegrüßten Bussopaar übernommen. Margot Pfeifser und Ferdinand Schmidt, die auf eine seltene und ausgelassene Einmütigkeit eingespielt sind, wachsen von Akt zu Akt mehr in einen lärmenden Beifall hinein. Tatsächlich liefern sie Capriccios, die sich in ihren Einfällen überpurzeln und die in ihrer tänzerischen Beschwingtheit nie ohne eine gewisse Grazie Edgar von Pelchrzim hatte die erste Gelegenheit, eine neue Tanzgruppe ins Feld zu führen. Die letzte technische Einheit ist begreiflicherweise noch nicht hergestellt, als temperamentvolle Solistin kann er immerhin neben Ingeburg Niederberger in der scharf rhythmisierten Tarantella des dritten Aktes Camilla Steinhardt glücklich einführen. 8 Eine recht erheiternde Episode gah es am Schluß noch mit Manfred Steffen als einem chevaleresk=eisersüchtigen Neavolitaner. Außer ihm in den übrigen Rollen: Otto Kraatz, Arno Ebert, Frodewin Illert und viele andere. Am Pult des Dirigenten gab Dr. Adolf Stauch den Sängern die Möglichkeit, mit langem Atem auszuschwelgen. Der Chor ging wie immer unter Wilhelm Pitz sicher seine vorgeschriebenen Wege. Achilles Das Schauspiel eröffnet die neue Spielzeit mit Grabbes Drama„Hannibal“ in der Inszenierung von Hans Schalla. Die Titelrolle spielt der neue schwere Held des Stadttheaters: Heinrich Wildberg. Karl Kittsteiner einen mächtigen Spurt an ganz überlegen mit fünf Längen Vorsprung vor Boccaren. Mit großer Begeisterung wird nun der Sieger begrüßt, so daß er sich der wohlverdienten Glückwünsche kaum erwehren kann. Hauptklasse: Sieger: Karl Kittsteiner, Nürnberg, Lustwasse, in:53,31 Stunden; 2. Kurt Boccaren, Remscheid. fünf Längen zurück; 3. Paul Heiler, Westig, in:53,45 Stunden; 4. Matthias Psannenmüller, Nürnberg=Herpersdorf, in 2·56,45 Stunden; 5. Rudolf Bronold, Köln, eine Runde zurück; 6. Werner Jünder, Duisburg, zwei Runden zurück; 7. Willi Bergrath, Düren: 8. Josef Spionkowfki, Düsseldorf: 9. Leo Keutgens, Aachen; 10. Matthias Klinkenberg, Aachen. Hitler=Jugend. Gruppe 1(14—16 Jahre): Sie: Willi Schadt, Bochum, in:48,28 Stunde; 2. Erich Krompholz, Bochum, eine Länge zurück: 3. Harry Embs, Köln, in:49,27 Stunde,; 4. Hans Eckel, Köln, dichtauf; 5. Hans Hilgers, Köln; 6. Willi Bartoschewiki, Bottrop; 7. Paul Boccaren, Remscheid, alle dichtauf. Hitler=Jugend. Gruppe 2(16—18 Jahre): Sieger: Peter Römer, Würselen, in:0327 Stunden; 2. Walter Butscheidt, Bonn, 1 Länge zurück; 3. Adrian von Hoegen, Würselen, dichtauf; 4. Heinrich Meyer, Köln, dichtauf; 5. Hubert Schwarzenberg, Nachen, in:04,10 Stunden: 6. Josef Reinigen, Bonn, in:07,28 Stunden; 7. Fritz Herf, Aachen; 8. Heinz Carl. Aachen, beide dichtauf; 9. Heinz Götzenich, Aachen, in:09,20 Stunden; 10. Peter Lessin, Eupen, in:10,20 Stunden. H. H. ger: K Intendant Otto Kirchner. Montag, 15. September 1941. 17 bis 20.30 Uhr: Der Rosenkavaller 1. Vorst. Platzmiete A. Freier Kartenverkauf in beschr. Umfange. Preise 1. Dienstag, 16. September 1941. 17 bis 20 Uhr: Der Zarewitsch 1. Vorst. Platzmiete B. Preier Kartenverkauf. Preise 2. Mittwoch, 17 September 1941. 17 bis 20 Uhr: Erstaufführung: Hannibal Tragödie von Chr. D. Grabbe. 3. Vorst. ErstaufführungsmieteC, Kartenverkauf in beschr. Umf. Preise 2. Aerztliche Bezirksvereinigung, Aachen. Von der Reise zurück Dr. med. Irle Röntgenfacharzt Aachen, Wilhelmstraße 45. AANYVEFT PEUTT Woniag 18. Beptember 18.30 Uhr NEUES KURHAUS Postliches Varloté Triumph der Leistung Destschlands weltberunmte Unlversalartisten &a PHILLIPS in ihrer großen artistischen Schau: Edith m br. Nunderpeert ul den Pahrras KIG uuf des Drattsef Oarite Roxy’'e Radio-Symphoniker das einzige Mundharmonika-Quartett Los Toledos maskierte Blitzjongieure Die 4 Phillipa der unnechahmliche Perche-Balance-Akt Dame Paul Scholdon der ausgezeichnete Manipulator Gorda Krotschmar de bervorragende Solotänzerin von der Volkseper Berlin Elstritt RM 2— bis 350 Kurgäste, Inhaber von zuschlagtreien und Dauerkarten RM.25 Vorverkauf: Kassenhaus Neues Kurhaus. E MO W W KA Immer nur Du ich. Hoostens- Dore Komar F. Benkhoft Wo..30,.15,.45 So..30,.00,.45 Für Jugendl. Ob. 14 Jahre zugelassen Familienaeschluß Rorson e grchh riatte .15.45 .00.45 Uhr Uhr ealenh Aufruhr Im Damenstift biorte Landerch 11.90 12.30.30.30.30 Une K MS Pedro soll hängen Guster Knush- Marie Landrock We..30.40.30.25 Uhr Kllos Uhne... nicht lange bedenken, Böcher schenken. Bei der Ausurahl hilft ihnen das große Lager der Buchhandlung Gemünd Holzuraben 5 Parkplats Café Vaterland Ruf 34524 s2 30174 30179 De bezige Kurveranstultung 4 Phillips und Gesellschaft begiand 18.30 Uhr ga3 Tanzkurse ab 15. Sept. Vettere persöaliche Anmeldungen zwecks possender Bintellung seitig erbeten. Nini Radermacher AACHEN Rei 23135 Schildstraße 7 Handelsregister Amtsgericht Nachen (Für die Angaben in() keine Gewähr.) 8. September 1941. Beränderungen: A 4508„Nacheuer Braunkohlen=Brikett=Vertrieb Averdieck, Dechene& Co., Kommanditgesellschaft", Aachen.(Harskampstraße 40). Die Einlagen der Kommanditisten sind erhöht. A 3700„Nikolaus Nelleßen“, Aachen,(Großhandel mit Obst und Gemüse, Deliusstraße): Die Gesellschaft ist aufgelöst. Der bisherige Gesellschafter Wilhelm Nikolaus Nelleßen, Kaufmann in Aachen ist Alleininhaber der Firma. A 3725„Pohl& Eßer“, Aachen, Steinmetzgeschäft, Adalbertsteinweg 199): Die Firma ist geändert in:„Pütz& Esser“. 51 -Boche urnebeicnl Diee Werner- Heinz Engelmann Carste Löck- Josef Sieber We..30.15.45 Uhr WEL Me -Boote westwärts! Nse Werner- Heinz Engelmann Carete Löck- Josef Sieber Wo..50.15.40 Unr s0 ein paar Mottenlöcher; meistens ist dann das gan2e Stück verdorben. Da hätte man besser gleich ein richtiges Mottenmittel genommen, eines das die Motten samt der Brut tötet, als Motki Koch tötef Motten und Brut Zobchee KOwrechs und bestchen. 90340 Offene Stellen Veitunglvell (auch Invalide) 30168 der radfahren kann, für Stadtrandtour gesucht. Ausk. Geschäftsst. Immobillen Einsamilien= haus, in bester Lage des Lousbergs, mit 8 Zimmern, Küche, Bad, 2 Mansarden u. Heizung. 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Obwohl zwar auch ein reichliches Schußpech dabei war, zeigten sich alle Stürmer vor dem Tor äußerst hilfslos. Glücklicher waren dagegen die Alsdorfer. Mit zurückgezogener Läuserreihe verteidigten sie erfolgreich den Strafraum, um sich nur auf gelegentliche Durchbrüche zu beschränken und dann— Tore zu schießen. Sogleich mit dem Anpfiff entwickelt sich ein schnelles= Spiel. Doch schon in den ersten Minuten zieht Alemannia wiederholt gefährlich vor das Tor der Sportvereinigung. Ueberraschend fällt dann in einer Drangperiode der Platzelf der Alsdorfer Führungstrefser durch den Rechtsinnen Back, der im Anschluß an einen Freistoß den Ball durch die Deckung hindurch, für Gilliam unhaltbar, einschießt. Alemannia hat nun wesentliche Vorteile, besonders im Feldspiel. In der Läuferreihe arbeitet Dollmann erfolgreich. Eine günstige Ausgleichmöglichkeit verpaßt Dautzenberg, indem er in Strafraumhöhe freistehend das Ziel verfehlt. Zahlreich sind jetzt die Angriffe, der sich die Alsdorfer Tordeckung zu erwehren hat. Aber der sehr gewandte Staneck im Tor und die Verteidigung Feck=Dammers zeigen große Abwehrleistungen. Besonders der alte Stratege Dammers, der sich seiner Mannschaft wieder zur Verfügung gestellt hat, zerstörte erfolgreich viele Angriffe der Aachener Stürmerreihe. Der zweite Treffer für die Gäste kam in der 27. Minute zustande. Mittelläufer Hovenga paßt flach zu dem günstig stehenden Rechtsaußen Looser, dieser flankt noch einmal zu dem vorlaufenden Rübben, dessen scharfer Schuß schlägt dann hinter Gilliam ein. Nach dem Wechsel gestaltet sich dann die Ueberlegenheit Alemannias zu einer noch offensichtlicheren Weise. Alsdorf beschränkt sich jetzt fast nur noch auf die Verteidigung. Dennoch fällt vier Minuten nach dem Wiederbeginn das dritte Tor. Drei Stürmer der Sportvereinigung sind allein vorne, während Alemannia des Gegners Strafraum belagert. Ein Abschlag des Torhüters wird von dem linken Läufer Schramm zu dem Linksaußen Jansen geleitet. Dieser schießt kurz entschlossen auf den Kasten, aber hier schlägt Gilliam bei der Abwehr den Ball selbst ins Netz. :0 steht die Partie für Alsdorf. Immerzu ist jetzt Alemanzia im Angriff, nur vereinzelt kommen die Gäste noch über die Mittellinie hinaus. Die ganze Elf verstärkt jetzt die Tordeckung. Zahlreich sind die Torgelegenheiten, die sich nun für die Aachener ergeben. Breuer, Reiß und Barth verschießen wiederholt freistehend. Mit verpaßten Gelegenheiten für Alemannia, aber auch mit einer reich lichen Dosis Glück für die Alsdorfer Sportvereinigung geht das Spiel zu Ende. H. H. BfR Forst— SG Eschweiler:2(:). Dieses Mal sorgten die Forster Rasensportler für eine Sensation in der 1. Klasse. Was keiner für möglich gehalten und woran die Forster selbst wohl kaum geglaubt hatten, wurde am „Schlackenberg“, in Forst Wirklichkeit. Die Grün=Weißen aus Eschweiler mußten sich trotz ihrer technischen Reise vor der größeren Einsatzbereitschaft der Forster beugen und mit:2 unter die Verlierer gehen. Dabei ist der Sieg der Forster durchaus in Ordnung und auch verdient. Schon in der 3. Minute konnte der Forster Salber den 1. Treffer erzielen und gut 20 Minuten später den Vorsprung auf:0 erhöhen. An diesem Ergebnis konnten die Gäste bis zum Wechsel nichts mehr ändern. Kurz nach der Pause erzielte Eschweiler den ersten Gegentreffer, um dann 15 Minuten später ausgleichen zu können. Für geraume Zeit sah es dann für die Forster böse aus, so daß man an alles andere, als an einen Sieg glauben konnte. Aber ausgerechnet inmitten der Eschweiler Drangperiode konnte der Forster Rechtsaußen Frohn seine Mannschaft erneut in Führung bringen. Das gab der Forster Mannschaft, die ohne Schül ler und ihren Torwart den Kampf bestreiten mußten, neuen Antrieb. Bald hatte der Rechtsinnen auf:2 erhöht und ein Handelfmeter für Forst stellte das Endergebnis mit :2 sicher. Die Gäste konnten trotz ihrer größeren Spielerfahrung diese Niederlage nicht verhindern. Der bei Forst eingestellte Ersatz, darunter auch ein Gastspieler, führte sich gut ein. aber es währte nicht lange, bis Eupen zum Ausgleich kam. Einen erneuten:=Vorsprung für Haaren konnte der Eupener Mattar wiederum ausgleichen. Noch bevor zur Pause gepfiffen wurde, hieß es:3 für Eupen. Kurz nach dem Wechsel schoß Haaren ein 3. Tor, das aber vom Leiter nicht anerkannt wurde, was Haarens Torwart zu seiner mit Platzverweis, geahndeten Unsportlichkeit verleitete. Dadurch waren die Platzleute sichtlich deprimiert. Der Ersatztormann konnte die scharfen Schüsse der Gästestürmer nicht meistern, was zur Folge hatte, daß die Eupener in gleichmäßigen Abständen ihren Vorsprung bis auf•7 erhöhen konnten. Viktoria Kellersbarg— SC Bardenberg:0(:). Obwohl die Kellersberger vierfachen Ersatz in ihren Reihen hatten, behielten sie doch das ganze Spiel über die Oberhand und Bardenberg vermochte trotz allen Eifers und aller Einsatzbereitschaft nicht einen Gegentreffer anzubringen. Ohne sich ausgeben zu müssen, spielten die Kellersberger wie in ihren besten Tagen und der Gegner fiel mehr und mehr zurück. Nachdem der Kellersberger Schubbert den Torreigen eröffnet hatte, konnten Köhnen und Kommerscheidt bis zum Wechsel den Vorsprung bis auf•0 erhöhen. Auch nach der Pause behielten die Kellersberger weiterhin die Oberhand. Nachdem Bodden den vierten Treffer erzielt hatte, leisteten sich die Bardenberger ein Selbsttor. Daraufhin konnten Promper und Schubbert je noch einmal erfolgreich sein und damit das Endergebnis miit:0 sicherstellen. Bekanntmachung FV Haaren— Jugend Eupen:7(:). Diese hohe Niederlage kam nur durch eine Unsportlichkeit des Haarener Torwarts Capellmann zustande, der beim Stande von:3 für Eupen wegen Nichtanerkennung eines Haarener Erfolges mit dem Schiedsrichter in Streit geriet und deswegen vom Platz gewiesen werden mußte. Der für ihn eingestellte Ersatztorwart Tropartz konnte die scharfen Schüsse der Eupener nicht meistern, wodurch die Niederlage der Haarener so hoch wurde. Keinesfalls aber hätten die Gäste so hoch gewonnen, wenn Capellmann im Tor hätte bleiben können. Von den Eupenern hätte man in Haaren immerhin etwas mehr erwartet. Bis zu dem unliebsamen Vorkommnis mach der Pause erwiesen sich die Haarener ihrem Gegner gegenüber als ebenbürtig. Schon 5 Minuten nach Spielbeginn ging Haaren zunächst:0 in Führung, Reichsbahn Eschweiler— Kohlscheider BE:1(:). Diese beiden Gegner, die besonders stark in der Hintermannschaft waren, erwiesen sich das ganze Spiel über als völlig gleichwertig. Schon gleich zu Anfang verwirkten die Reichsbahner einen Elfmeter, der von Kohlscheid glatt und unhaltbar verwandelt wurde. Alle Versuche der Platzelf, den gegnerischen Vorsprung aufzuholen, scheiterten an der guten, verstärkten Abwehr der Gäste. Aber auch die Kohlscheider vermochten keine weiteren Erfolge mehr zu erzielen, so daß es bei dem:1 blieb bis zum Schlußpfiff. BfR Uebach Palenberg— Alemannia Mariadorf:0 (:). Auch die Vereinigten aus Uebach Palenberg brachten eine Ueberraschung zuwege und kamen wiederum zu einem glücklichen:0 Sieg über die Mariadorfer Alemannen, die diesen Kampf mit vier Ersatzspielern, die keineswegs überzeugen konnten, bestreiten mußten. Im Feldspiel waren sich die Parteien durchweg gleichwertig, wie die beiden Geaner auch in der Abwehr gleich stark waren. Nachdem sich die Parteien 20 Minuten lang vergebens abgemüht hatten, kamen die Gastgeber schließlich zu einem Ueberraschungserfolg, den die Alemannen bis zum Schlußpfiff nicht aufzuholen vermochten. Ein Unentschieden hätten die Mariadorfer zum mindesten verdient gehabt, aber der verdiente Gegentreffer, der mehrfach in der Luft hing, blieb ihnen versagt. rk. Auf Grund der Anordnung Nr. 50 der Reichsstelle für Eisen und Stahl vom 23. 12. 1940 betr. die Herstellung und Beschaffung von Heizgeräten für Luftschutzräume, haben die Dienststellen des Reichsluftschutzbundes an die Hauseigentüber bezw. Verwalter Bezugscheine für Kohleöfen und elektrische LuftschutzraumHeizgeräte ausgegeben. In Verfolg meiner den Hauseigentümern mitgeteilten Anordnung zur Durchführung von Luftschutzmaßnahmen vom 25. 11. 1940 werden alle Hauseigentümer bezw. Verwalter hiermit aufgefordert, unverzüglich die ihnen erteilten Bezugscheine beim Fachhandel abzuliefern und die LS=Raum=Heizgeräte zu beschaffen. Wer dieser Verpflichtung nicht nachkommt, setzt sich der Möglichkeit der Bestrafung aus. Alle bis einschließlich 31. August 1941 ausgegebenen Bezugscheine verlieren am 15. Oktober 1941 ihre Gültigkeit. Die Luftschutzwarte sind gehalten, die vorstehende Bekanntmachung den auswärts wohnenden Hauseigentümern bezw. Verwaltern zur Kenntnis zu bringen. Aachen, den 13. 9. 1941. Der Polizeipräsident als örtl. Luftschutzleiter. Gauklasse Köln=Aachen Sülz 07— Viktoria:3(:2) Mülheimer SV— Troisdorf 05:2(:1) Düren 99— BfL 99 Köln:4(:2) kontag zuücher 8 wog= und# 81 gielungen pen nur in #isschlut# Behinder: Rtzahlung Otlonto: Nachen. Ptiontat Prosp. d. Chem. Lad. schneider Wiesbaden 63. 7B Ber gungs ppen auf Nlach vore spf erober * Ortschaf Sigt wurd ##n war. #terstellun Nachbar #er setzte #owjetisch der Gefeck * Anzahl im Lau iion in bassystem Verstands Division wietische? anderer nehrstöck In Truppei Oganlager leutiche #ber im #Lening Bolsche Sowjet nzerkam #erfen. ickgeschl #wiets so Kampfwa An der nischen greich so .Selän von zah Inter, dier Gef Pprisse, u ##ischen dilen, wo wiets a ##shaber Ablehat #isch, da #inant : Obe ots.: L giment em Se ommand ommand Schröt Verleut: nem S mpani ebel S Impan! 89646 Sie die KleinAnneigen! DNB bulg ne Fei utschla bohnten estrede, wiügen Nach 5. di gistete Erengen berde? uropas laft w Ichern l. Neues in Kürze Weltergewichtsboxmeister Gustav Eder(Deutschland) und der Italiener Orlandi haben sich um den freien Europameistertitel ihrer Gewichtsklasse offiziell bei der IBII beworben. Es ist anznehmen, daß die Anwärter zu einem Titelkampf zugelassen werden. Cerdan(Fran#reich) verlor den Gürtel kampflos kontag, 15. September 1941 Bezugspreis für täglich zwei hante und Abendausgaben 1 Ml. einscht.# Apia, Votrnlahe. Einselverkanfspreis: 10 Rpig. bei allen Postanstalten.— Abbestellunger un nur mündlich oder schriftlich spätestens einer buschluß bei unserer Geschäftsstelle(nicht durch unsere - Hoten) erfolgen. Leben eliebten ervater sel und sich i. 8 geh. r. geb. zujean, Aulean, Ernst lendin, z. Zt. zujean. sandten lönchen. * sembe: Irfedhef. dere Ansolche. 7148 Chem. lad. gihethater sohden eKleineigen! von und ausktovorwohAusgabe A (Abgbick Angttes Zattellung) Abendaus gabe Anzeigenpreis für 1 Millimeter Höhe und 22 Millimeter Breite Rpfg.— Textanzeigen und geschäftliche Hinweise je Millimeter Höhe und 85 Millimeter Breite(eine Textspalte) 35 Rvig. Vereinsnachrichten, die nicht der Wirtschaftswerbung dienen, Millimeter Höhe, eine Textspalte breit. 10 Rpfg. Wortanzeigen (22 Millimeter breit) fettgedrucktes erstes Wort 10 Rpfg., jedes weitere Wort 5 Rpfg. Platz= und Datumwünsche nach den allgemeinen Geschäftsbedingungen. achenee Fing S Behinderung der Lieferung rechtsertigt keinen Anspruch anf tzuhlung des Bezugspreises.— Fernruf=Samgel,Fr.:.011. #tonto: Dresdner Bank in Aachen. Girokonto 2830 urripsparNachen. Postscheckkonto Köln 31 480. Verlagsanstalt Oisontaine& Co. Gerichtsstand und Erfüllungsort Nachen. 63. Jahrgang Beliebtes und wirksames Anzeigenblatt der Stadt und des Regierungsbezirks Vertagsort Rachen Siegreiche Rampfe nn Gestungegurkel 89846 Funkbericht Berlin, 15. Sept. In den harten Kämpfen um die Eingungsanlage vor Leningrad haben die deutschen pen außerordentliche Leistungen vollbracht. #ach vorangegangenem schweren Häuser= und Bunker#i eroberte am 11. September eine deutsche Division Ortschaft, die von den Bolschewisten überaus zäh verDigt wurde und durch Feldstellungen und Bunker ge#n war. Die deutsche Division durchbrach die Feld= und ###erstellungen der Sowjets und stellte die Verbindung Nachbar=Division her. In den Kämpfen des 11. Sep##er setzten die Soldaten dieser deutschen Division über Ssowjetische Bunker, darunter schwere Geschützbunker, Gefecht, machte zahlreiche Gefangene und erbeuteten Anzahl sowjetischer Geschütze. Laufe des 12. September kämpfte sich die deutsche sion in einem durch Minenfelder geschützten Verteidi###ssystem der Bolschewisten weiter vor. Die sowjetischen #erstandslinien wurden durchbrochen. Die Pioniere diedivision räumten allein am 12. September über 1000 Setische Minen weg und setzten im Zusammenwirken mit anderen Truppenteilen 41 Sowjet=Bunker, darunter Anehrstöckige Werke und zwei Geschützbunker, außer Ge# In den Abendstunden des 12. September drangen Truppen der Division in ein durch zahlreiche VerteidiSanlagen und Stützpunkte gesichertes Dorf vor. deutsche Panzerkampswagen durchbrachen am 14. Sep##er im Verlauf der Kämpfe um die Befestigungsanlagen Leningrad ein neuzeitlich ausgebautes Stellungssystem Bolschewisten. In heftigen Gegenangriffen versuchten #Sowjets unter dem Einsatz von schweren und schwersten #nzerkampfwagen, die deutschen Panzerverbände zurück##erfen. Die bolschewistischen Angriffe wurden erfolgreich ickgeschlagen. Im Verlauf dieser Kämpfe erlitten die wiets schwere blutige Verluste und verloren zwölf PanRampfwagen, darunter mehrere von 52 Tonnen Gewicht. An der finnischen Front setzten die deutschen und #nischen Truppen am 11. September ihr Vordringen erPreich fort. In hartem Kampf erzielten sie weitere wichGeländegewinne.„zmhigg Prirchem u50 Samzistisch In zahlreichen Einzelrampfen wurden 150 sowjerische nker, die eine wichtige Straßenverbindung sichern sollten, #er Gefecht gesetzt und genommen. Sämtliche Gegenbrisse, mit denen die Bolschewisten das Vordringen der ##ichen und finnischen Truppen zum Stehen bringen #lien, wurden unter schweren blutigen Verlusten für die Oneis abgeschlagen. Neue Ritterkreuzträger Funkbericht #RB. Berlin, 15. Sept. Der Führer und Oberste Be##sbaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Ober##chlshabers des Heeres, Generalfeldmarschalls von BrauSisch, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: General##ant Holludt, Kommandeur einer Infanterie=Divi#i: Oberst von Groddeck, Kommandeur eines Ins.gts.; Oberst Specht, Kommandeur eines Infanterie#eiments, Major Dr. Müller, Batl.=Kommandeur in ##em Schützen=Regiment; Major von Lauchert, Abt.= eommandeur in einem Panzer=Regiment; Major Röckl, Anmandeur eines Radfahrer=Bataillons; Hauptmann Achröter, Batl.=Kommandeur in einem Inf.=Regt.; ##berleutnant Frhr. von Werthern, Kompanienchef in #nem Schützen=Regiment; Oberleutnant von Cossel, ompanieführer in einem Panzer=Regiment: Oberfeld#bel Sawatzki, Zugführer in einer Ins.=PanzerjägerDuhante. Bulgarischer * D N B S o f i a, 1 5. S e p t. A n l ä ß l i c h d e s g e s t r i g e n„ F e s t e s kr bulgarischen Erde“ fand im Nationaltheater in Sofia dne Feier statt, der unter anderm die Gesandten Groß##utschlands, Italiens, Ungarns und Kroatiens beiohnten. Landwirtschaftsminister Kuscheff hielt die Fsirede, in der er die Bedeutung und Aufgabe der bulrischen Landwirtschaft hervorhob. Gesgarien * Nach seinen Angaben ernährten sich in Bulgarten 78 1 5. der Bevölkerung aus der Landwirtschaft. 51 v. H. #stete die bulgarische Landwirtschaft am Nationaleinnmen und 94 v. H. entfielen auf die landwirtschaftlichen Eiseugnisse bei der bulgarischen Ausfuhr. Bulgarie beide dank seiner Landwirtschaft zumindest im Südosten propas eine führende Rolle zukommen. Die Landwirthaft werde überhaupt eines der wichtigsten Bindeglieder bei der internationalen Einigung im neuen Europa darNach der Feier gaben die Vertreter der Bauernschaft einen Empfang, bei dem Ministerpräsident Filoff eine kurze Ansprache hielt, in der er erklärte, die Regierung erachte die Hebung der wirtschaftlichen und kulturellen Lage des Dorses als ihre wichtieste Aufgeinen Finjahresplan Glückwunschtelegramm des Führers an den italienischen Kronprinzen DNB. Berlin, 15. Sept. Der Führer hat dem Kronprinzen von Italien zum Geburtstag telegraphisch seine herzlichen Glückwünsche übermittelt. minister Kuscheff forderte die Bauern und ihre Vereinigu auf, gegen die fremden und schädlichen Einflüsse im Dorf eine gemeinsame Front zu bilden und sie zugunsten der Ruhe und Ordnung auf dem Lande zu beseitigen. Wie aus einer peruanischen Regierungserklärung hervorgeht, haben in der Grenzzone am 11. ber drei Offiziere und 23 Soldaten der peruanischen Truppen ihr Leben verloren. In einem peruanischen Kommunique wird gegen die ekuadorische Darstellung protestiert, die von peruanischen Angriffen spricht. In der Erklärung Perus wird festgestellt, daß ekuadorische Truppen peruanische Patroillen in der Pern zugesprochenen Grenzzone feige aus dem Hinterhalt angriffen und somit erneut den Waffenstillstand mit Ekuador gebrochen haben. Einschließung Leningrads weiter verengt Große Angriffsoperationen in erfolgreichem Fortschreiten— Transporter von 10000 BRT an der britischen Ostküste versenkt Funkbericht DRB Aus dem Führerhauptquartier, 15. September. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Osten sind große Angriffsoperationen im erfolgDie Einschließung von Leningrad wurde in zähem Kampf um die neuzeitlich ausgebauten Befestigungsanlagen weiter verengt. Wiederholte, von schweren Panzern unterstützte Gegenangriffe des Feindes brachen zusammen. Vor der britischen Ostküste versenkten Kampfflugzeuge in der vergangenen Nacht aus einem Geleitzug heraus einen Transporter von 10000 BRT. In Nordafrika belegten deutsche Sturzkampfflugzeuge Zeltlager sowie Panzer= und Kraftwagenansammlungen der Briten bei Sollum mit Bomben schweren Kaüvers.„ Menkanben Bei dem Angriff eines deutschen Kampffliegervervandes in der Nacht zum 14. September auf die Hasengebiete um Suez und Port Tewfik wurden Oellager in Brand geDer Feind flog weder bei Tage noch bei Nacht in das Reichsgebiet ein. In der Aula der Preßburger Universität, die mit den Farben der Slowakei und des Großdeutschen Reiches festlich geschmückt war, fand am Sonntag die feierliche Eröffnung der Ausstellung des Reichsarbeitsdienstes statt. Druck; Verlagsanstalt Ceriontalne& Co. (vorm. La Ruelle'scher Zeitungsverlag) Sprechstunden der Schriftleitung: Dienstags,„Wiztwggs und Donnerstags von 10—12 Uhr und von 17—17.30 Uhr. Zuschriften nicht mit einer Namensanschrift versehen. Nr. 216 Italienischer Vorstoß am Tana=See Funkbericht DRB Rom, 15. Sept. Der italienische Wehrmachtsbericht vom Montag hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: In Nordafrika örtliche Aktionen der Infanterie und der Tobruk Front. Der Gegner erlitt Verluste und ließ Gesangene in unseren Händen. Italienische und deutsche Der Feind warf Bomben auf Tripolis und ihre Bomben= und Maschinengewehrangriffe auf unsere Im Abschnitt von loschesit traf unsere Artierie zahl. reiche feindliche Kraftwagen, die Truppenverstärkungen Im Abschnitt des Tana=Sees führte eine starke itaGuilio de Sitvo einen vehaunden woürden, Infolge von desich unter schweren Verlusten zurückzuziehen. Unsere Truppen bewiesen ihre gewohnte Tapferkeit und ihren Angriffs ders zeichnete sich die vierzehnte Abteilung der Reiterschwadron und das dritte Bataillon„Galliano“ aus, die in wiederholten Attacken und Gegenangriffen die völlige Auflösung der feindlichen Abteilungen bewirkten. Eine Erihenleistung englischer Enlefalschung ## THE ILLUSTRATED Elrs Meaurrus Aurremanm D. Dud Sshairmn un ellt. O C e m ee e 4 PADDY wes Soch ze They serts ser Empieel 25. r5 s 8. -ARETRUSA“ TRALRING SBIE sme um esr In der deutschen Presse erschienen im Juli 1941 erschütternde Bilddokumente über den bolschewistischen Blutterror und Massenmord in Lemberg. Eines der Bilder zeigt junge ukrainische Männer und Frauen, die in höchster Verzweiflung unter den grausam verstümmelten Leichen nach ihren Müttern, Vätern und Verwandten suchen. Dieses Bild war mit die schwerste Anklage gegen die jeder Menschlichkeit baren sowjetischen Mörder. Die englische Zeitschrift„Illustrated London News“ gebärdet sich meist als Ausbund plutokratischer Vornehmheit. So bringt sie es in ihrer Ausgabe vom 30. 6. 1941 fertig, dieses Bild mit einer den Sachverhalt in das Gegenteil verkehrenden Unterschrift abzudrucken. Sie spricht darin von russischen Frauen, die ihre von den Deutschen erschossenen Männer betrauern. Churchills primitiver Bildsälscher setzt die Ueberschrift„Schrei: ken der neuen Ordnung" darüber. Mit solchen Tricks entlarvt ein gewissenloser Journalist sich selbst und insgesamt die Methoden der nur auf Lug und Trug aufgebauten Agitation Churchills. Weltbild(.) England Brückenkopf für die USA Funkbericht DNB Hsingking, 15. Sept. Die„Harbin Nitschi stellt fest, daß die Vereinigten Staaten weit entfernt davon sind, die Freiheit der Meere zu sichern. Im Gegenteil sei es ihre Absicht, vollständig den letzten Ueberrest dieser Freiheit zu vernichten. Der Fall des Atlantik sei klar, schreibt das Blatt, denn die Vereinigten Staaten betrachteten die britischen Inseln als ihren Brückenkopf gegen Europa und alles, was zwischen den Vereinigten Staaten und England liege als ihre Verteidigungszone. So sähen die Vereinigten Staaten ausschließlich die Freiheit der Meere für sich. Im Pazifik, schreibt die Zeitung, sei die Freiheit der Meere seit langer Zeit durch das amerikanische Embargo und das Einfrieren der Guthaben wie auch durch den amerikanischen Druck auf Niederländisch=Indien illusorisch gemach worden. Kurz gesagt, so schließt die„Harbin Nitschi Nitschi“, Amerika bedroht den Frieden im Atlantik und Pazifik in gefährlichstem Ausmaße. Wo bleibt da noch die Freiheit der Meere?. besondere Lumperei DNB Bukarest, 15. Sept. Aufforderungen zur Ermordung des Marschalls Antonescu, die von dem Londoner Rundfunk in rumänischer Sprache verbreitet wurden, haben die größte Entrüstung und den größten Abscheu in der gesamten rumänischen Oeffentlichkeit gefunden.„Alle.,rumä, nischen Zeitungen geißeln mit der äußersten Schulfe derartige Maßnahme der britischen Agitation und unterstreichen, daß es ein Beweis für die Verworfenheit derjenigen ist, wenn sie sich einbilden, daß es auch nur einen einzigen Rumänen gibt, der in der Lage wäre, ohne innere Revolte einen derartig basse,Faizungglosgleit Hirste GroßAuch in seiner verständlichen Faisung=##-z1., tu#e Grotbritannien niemals vergessen, schreibt der„gnuggl“, daß das Gefühl der nationalen Ehre nicht das Monop#### eines einzigen Landes sei. Der Sender London, so heißt es im „Curentul“, sei von nationaler Agitation zu ganz besonderer Lumperei übergegangen. Das rumänische Volk ha niemals gesagt:„Schlagt euren Churchill tot“, der sich um persönlichen Ehrgeizes willen mit den Bolschewiken verbündet. Wenn England kein anderer Ausweg mehr bleibe, dann weise Rumänien solche Methoden mit Verachtung zurück. Der„Timpul“ unterstreicht, daß der Ton des Londoner Rundfunks und sein Aufruf an die Rumänen jede Grenze überschritt und das rumänische Volk nur verlect habe. Eine solche Sprache sei geeignet, das englische Volk zu kompromittieren. Die Zeitung„Viatza“ schließlich bemerkt, der Gedanke der Ermordung eines Mannes, ver sein Volk zu einer neuen Zukunft führe und sich als einer besten erweise, könne nur im tiefsten moralischen Sumpf entstanden sein. Von Monroe zu Roosevelt DRB Madrid, 15. Sept. Unter der Ueberschrift„Von Monroe zu Roosevelt“ schreibt die offiziöse Madrider Montagszeitung„La Hoja del Lunes“: Die jetzige amerikanische Außenpolitik ist eine Verhöhnung der MonroeDoktrin, die den Amerikanern ihre im Kampf gegen England errungene Unabhängigkeit sichern sollte. Der JeffersonMeridian sollte klar die Interessen Amerikas und Europas scheiden. Und dieser Grenzfentlegung verdankt Amerika fernen Aufstieg und seinen Wohlstand. Was aber bleibt heute von der damaligen Entscheidung übrig? Es ist klar, so lautet die Antwort des Blattes auf die Frage, daß der denkende und anständige Amerikaner nach wie vor diesem Ideal nachgeht, aber die ursprüngliche Demokratie der Amerikaner hat sich in eine Oligarchie des Geldes und des Judentums verwandelt. Diese Juden mit ihren dunklen Zielen, die ihre„ünsten Kolonnen“ in alles Welt unterhalten, haben oas Mourve=Ideal zerstört und Amerika zu einem Sprungbrett für ihre Weltherrschaft ausgebaut. Schon 1914 benutzten sie den europäischen, Aeieg. um durch enorme Gewinne ihre Stellung zu während der amerikanische Bürger mehr und mehr dem Ruin entgegenging. ROMAN TON PAUL HAIN nnemarie Susechtuschat: Hrstrcher Kommnsfesias vom.-ömericht. Ind Sache (Nachdruck verboten.) Mutter Trina faltet die Hände im Schoß. Ist also wirklich wahr, du gehst zu ihm ins Haus?“ „Fretlich, Mutter.“ Ganz klar kommt die Antwort. „Ich helf ihm, so gut ich kann, und dafür wird er Auns im Spätherbst helsen, wenn unser Acker wieder umvorsen werden muß. Und den Zaun wird er auch in #dnung bringen und das Dach werden wir auch noch ausflicken, daß es zum Winter nicht mehr in den Boden Ahneit. Er hat viele Bäume umgehauen auf seinem Kand und zur Schneidemühle bringen lassen. Da in nächster Zeit schöne Bretter, er braucht ja auch wioch Stallungen und allerlei, da fällt auch für das #lenhaus was ab.“ Mutter Trinas Gesicht wird verschlossen. *„Und da bildest du dir am Ende wirklich ein, daß Vuron sich drundh—.—. Gund Jach *„Wir haben uns gern, Mutter. Der Halr Fuchen ##'nd ich. Daß du's endlich weißt. Und ob er mich heiratet er nicht, daran hab' ich nie gedacht. Ich hab' ihn lieb ###d ich bin froh darüber. Er ist ein guter Mensch, Aatter: Trina Fink schüttelt sacht den Kopf. „Da ist es also so weit schon gekommen. Ich hab's Sicht recht glauben wollen. Die Leute hier übertreiben Aind klatschen so leicht.“ Annemaries Augen blitzen. „Das werden sie sich bald abgewohnen, die Leute. Wder Hans Jochen schlägt drein, Mutter. Und den ver###ckten Baron nennen sie ihn schon lang' nicht mehr, de# der drüben in Langemoor die beiden Knechte von Bauer Puhlmann, dessen Land an das seine stößt, mit den Köpfen zusammengeschlagen hat, als sie's ihm mit ihrer Höhnerei zu bunt trieben.“ Sie lacht belustigt vor sich hin. Es ist Sonntag vormittag. Lange hat Mutter Trina gezögert, Annemarie einmal über diese Dinge zur Rede zu stellen, nun endlich hat sie sich ein Herz gefaßt. „Kind, du weißt ja nicht, was du tust. Wohin soll denn die Liebelei führen? Niemand von den andern Burschen wird dich noch ansehen. „Warum sollten sie mich auch ansehen, wenn ich den Hans Jochen habe, Mutter?". Trina blickt ganz verstört drein. Dann flugt kaum merklich ein weicher Schimmer über ihr faltiges Gesicht. Aber gleich darauf stößt sie mit dem Stock, der an ihrem Stuhl lehnt, zornig gegen den Fußboden. „Du bist ja von Sinnen, Kind. Und warst so vernünftig, bevor dieser Trautenau herkam. Wenn ihm die andere, die reiche Braut, so bald den Laufpaß gab, wird er's ja wohl verdient haben.“ Annemarie schüttelt den Kopf, Spätsommersonne steht draußen über dem Land. Das Fenster der Wohnstube steht offen, noch immer ranken da die wilden Rosen bis zum Sims empor.„ „Nein, Mutter. Er wollte nicht Knecht sein, sondern „Was soll das heißen? Nicht Knecht sein als Besitzer eines der größten Rittergüter hier in der Gegend?“ „Nicht der Knecht des schwiegerväterlichen Geldes. Und das kann ich sehr gut verstehen.“ Trina seuist.. Burck uud kunch „Da hat er dir also richtig den Kopf ourch und durch verdreht. Ach, wenn ich nur besser laufen könnte, Kind, ich würde ihm schon Bescheid sagen, und das werde ich auch tun! Jawohl, du brauchst gar nicht zu lächeln, Annemarie.“.„, 4 K..2 C5m 6. „Ach Mutter, vieneicht kannst ou wur schon heute tun, 1 wenn du dann noch Lust hast.“ „Was soll das nun wieder?“ Annemaries Blick geht durch das offene Fenster. Das Lächeln in ihrem Gesicht vertieft sich auf eine eigene, heitere Art. Ein Funkeln ist in ihren Augen. Und da fällt ein Schatten über die Fensteröffnung, eine große, kräftige Gestalt steht da, beugt sich über das Sims, eine laute, frohe Stimme ruft: „Guten Morgen, mein Mädel, juvivallera, da bin ich, wie versprochen!“. M.4 „Hans Jochen!“ kommt es heu wie ein Vogeiruf von Annemaries Lippen. Er steckt den Kopf zum Fenster herein. „Von außen hab' ich euer Finkenhaus ja schon oft genug gesehen, nun muß ich deiner Mutter doch auch endlich mal guten Tag sagen!“ Er hält Annemaries Hand fest, die ihn verschmitzt anblickt. „Lh, sie wartet schon auf dich, Hans Jochen!“ „Grüß Gott, Frau Fink“, ruft er durchs Fenster der Frau im Lehnstuhl zu. Mutter Trina brummelt eine beklommene Antwort Sie möchte rufen, daß er nur draußen bleiben solle, daß er sich in Gottes Namen davonscheren möge, aber sie bringt nichts davon heraus. Und als Hans Jochen nun wenige Augenblicke später wirklich drinnen in der Stübe steht und ihr heiter die Hand schüttelt, da kann sie nur murmeln:„Grüß Gott, Herr Baron, Sie hier im Finkenhaus?“ „Ein liebes, altes Häuselchen, Mutter Fink. Und es ist wohl Zeit, daß man sich's näher anschaut, damit man sehen kann, wo's überall fehlt und was da instandzusetzen ist.“ „Nichts“, entfährt es Trina.„Gar nichts, Baron.“ „Hoho— ist das eine Sonntagsvormittagsstimmung, Frau Fink? Eine Hand wäscht die andere. Die Annemarie hat mir soviel geholfen, da hab' ich ein Recht, ach was, die Pflicht, mich auf andere Weise dafür zu revanchieren. Das müssen Sie schon gelten lassen!“ Er blickt sie ernst=freundlich an. Flüchtig denkt er: Dies ist Annemaries Mutter? Wie sonderbar. „Ja, ja“, murmelt sie etwas verstört. Annemarie lächelt verschmitzt. Wollte die Mutter nicht Oans Bescheid“ sagen? 64 8. Trina hört still zu, was er spricht. Er hat schon gleich gesehen, was hier alles an dem Häuschen wieder instandzusetzen ist. Herbst= und Winterarbeit. Er freut sich darauf. Und dann sagt er mit einemmal, den Arm um Annemarie legend: „Man redet viel über uns, ich weiß es schon geraume Zeitlang. Man wird den vorlauten Leutchen doch das Maul stopfen müssen. Sie meinen's ja vielleicht nicht so böse, und neidische Hammel gibt's eben überall. Aber trotzdem—“ Trina hebt den Kovf.#u Kereme;. „Es— es ist unrecht von Iynen, Herr Baron“ sie leise,„dem Mädel den Kopf zu verdrehen. Ich hab'? ihr schon vorgehalten... E. 18 9c „Unrecht, wenn wir uns lieren, Frau Finr: uch, da kann man wohl nicht von Unrecht sprechen, wie?“ Trina faltet die Hände ineinander. Was soll sie darauf antworten? Dieser Mann da, so hoch und selbstbewußt und kräftig, wie er da steht, mit diesem offenen, ehrlichen Gesicht, ach, der weiß wohl, was er spricht und was er will. Sie hat ihn sich so ganz anders vorgestellt gehabt. „Herr von Trautenau, einmal wird das doch vorbei sein. Und Liebe ist so ein großes Wort.“ „L ja“, erwidert Hans Jochen mit einem ernsten Lächeln und nickt der Trina Fink fröhlich zu. Sie blickt ihn fast streng und vorwurfsvoll an und spürt doch eine seltsame Beklommenheit unter dem hellen, strahlenden Blick seiner Augen, in denen etwas Machtvolles und Sieghaftes ist. „Nur haben Sie nicht recht, Mutter Fink. Es wird nämlich nicht einmal vorbei sein. Das niemals!“ * Die Vogelfluglinie über den Fehmarn=Sund An einem Tage von Hamburg nach Oslo— Dänemarks erste moderne Autostraße Von unserem Sonderberichterstatter ph. Fehmarn, im September. Seit einem Menschenalter beschäftigen sich Wirtschaftler und Techniker mit der Frage, eine bessere Verkehrsmöglichkeit zwischen Deutschland und den nordischen Ländern herzustellen. Es wird dabei von der sogenannten Vogelfluglinie gesprochen, das heißt der kürzesten Strecke zwischen Kopenhagen und Hamburg als den Endpunkten dieser neuen Verkehrslinie. Sie soll die Ostsee an ihrer schmalsten Stelle überqueren, zwischen dem noch auszubauenden Hasen Puttgarden—Marienleucht auf Fehmarn und dem dänischen Hasen Rödby auf Lolland. Hier ist die Ostsee nur 20 Kilometer breit, während sie auf der jetzigen Fährstrecke GedserWarnemünde gut doppelt so breit ist, und aus der schwedischen Strecke Saßnitz—Trelleborg etwa die viersache Breite hat. Von dänischer Seite ist das Projekt über den FehmarnSund deswegen besonders vorangetrieben worden, weil man auf diesem Wege hofft, für die zahlreichen dänischen Arbeitslosen gleichzeitig eine lohnende Beschäftigung zu Da die neue Linie tatsächlich eine gewaltige Verkehrsverbesserung für die Verbindung nicht nur zum östlichen Teil Dänemarks, sondern auch nach Schweden und Norwegen darstellt, wobei die Ausstrahlungen von Hamburg in der mitteldeutschen und westdeutschen und damit auch in den süd= und westeuropäischen Raum berücksichtigt werden müs sen, ist auch von deutscher Seite dem Plan der Fehmarn=Sund Linie zugestimmt worden. Die dänische Regierung hat 42 Millionen Kronen für den Ausbau der däuischen Strecke bewilligt, es ist dabei an die Schaffung einer neuen Eisenbahnlinie sowie an den Ausbau eines neuen Atoweges gedacht, da beide Verkehrsmittel auf dieser Fehmarn=Linie eingesetzt werden sollen. Auf der der Einsatz moderner dänischer Blitzüge mit 160 Kilgmeter Stundengeschwindigkeit vorgesehen, der dem Vorbild der deutschen Autobahnen gebaut werden, mit Fahrstrecken mit je 755 Meter Breite und einem vier Meter breiten Zwischenstreifen. Man plant den ganzen Autoweg erhöht anzulegen, um den Benutzern des Weges einen Ueberblick über die herrliche Landschaft zu gestatten. Bei der verhältnismäßig flachen Insel Lolland ist die Beschaffung der nötigen Erdmassen sehr schwierig, und so sind die dänischen auf den Plan verfallen, u. a. den Sand mitzubenutzen, der bei der Verarbeitung der Zuckerrüben in den zahlreichen Zuckerrübenfabriken Lollands abfällt. Diese Sandmenge wird auf 40000 Kubikmeter im Jahr geschätzt. Für die Ueberquerung des Fehmarn=Sund sollen moderne Fähren eingesetzt werden, für die die Pläne bereits vorliegen. Man verwendet dabei die Erfahrungen, die man auf den Fährschissen im Großen Belt gemacht hat. Neben dem Ausbau des Hasens Rödby sind auf dänischer Seite noch Brückenbauten erforderlich, die auf 5½ Millionen Kronen geschätzt werden. Der dänische Verkehrsminist# wies in der Begründung des großen Prgizies, Poggig, hig. schweren Schädelbruch, daß er nach wenigen Stunden starb. Der Verunglückte ist einer der ältesten Gendarmeriebeamten des Unterwesterwaldkreises. Zwei Kreuzottern aufgestöbert Voerde(Niederrhein), 15. Sept. Daß es in dem benachbarten Bucholtwelmer Heide= und Waldgebiet immer noch viele Kreuzottern gibt, beweist ein Vorfall, der sich in diesen Tagen dort ereignete. Beim Heidekrautpflücken wurden durch Ausflügler zwei Schlangen aufgestöbert, die bald als Kreuzottern erkannt wurden. Mit ein paar wohlgezielten Stockschlägen konnten sie zur Strecke gebracht werden. Im Walde verirrt und verunglückt Wollendorf, 15. Sept. Die Leiche, die in der vergangenen Woche in einem benachbarten Wald gefunden und schon beerdigt worden war, konnte jetzt als die eines Einwohners aus Münster in Westfalen festgestellt werden. Der Mann hatte von Leutesdorf aus eine Wanderung unternommen, sich dabei im Walde verirrt und den Heimweg nicht mehr gefunden. Die Angehörigen haben den Toten inzwischen an seinem letzten Wohnsitz in Leutesdorf beerdigen lassen. daß für die ganzen nordischen Staaten oessere zeiten im internationalen Zugverkehr erreicht werden, so daß man bequem in einem Tage von Hamburg nach Oslo reisen kann. Die Verbilligung der Fracht= und Fahrttosten spielt natürlich auch eine große Rolle, wobei es den Dänen darauf ankommt, die Qualitätserzeugnisse ihrer Landwirtschaft auf schnellstem Wege dem großdeutschen Markt zuführen zu können.: Mesnens 47952 In Dänemark werden übrigens noch mehrere große Pläne auf ihre Verwirklichung geprüft, die alle der Verkehrserschließung dienen. So haben die dänischen Ingenieure, die ihre Tüchtigkeit auch bei Bauten im Auslande bewiesen haben, den Plan einer Ueberbrückung des Großen Belt und des Oresund ausgearbeitet. Die dänische Regierung zeigt sich heute geneigter, im Zuge ihres großen Arbeitsbeschaffungsprogramms diesen Plänen ihrer Verkehrsleute und Ingenieure näher zu treten. Ehrendolch für Korpsführer Hühnlein DNB. Berlin, 15. Sept. Mit seinen Glückwünschen zur Vollendung des 60. Lebensjahres widmete der Oberbefehlshaber des Heeres, Generalfeldmarschall von Brauchitsch, als Zeichen des Dankes und der Verbundenheit dem Korpsführer des RSKK Hühnlein einen Ehrendolch als Geschenk des Heeres. Anekdoten aus dem Wartezimmer Der berühmte Arzt wurde eines Nachts zu einem Kranken gerusen, der nur an einer leichten Migräne litt, wahrscheinlich infolge irgendeines Zechgelages. „Haben Sie Ihr Testament gemacht?“, fragte er mit ernster Miene den Patienten.„Nein? Nun, dann muß sofort ein Notar gerufen werden, auf der Stelle. Und Ihre „Auf der Reise— in den Bergen.“, stammelte entsetzt „Sie müssen sogleich telegraphisch herbeigerufen werden!“ Der Diener raste fort, um die beiden Aufträge auszuNonatlicher Bezi Mittag= und AbBin Postbestellungen können nur mün Nonatsschluß bei Ziternd fragte nun der Mann im Bett: „Ja, um Himmels willen, Doktor, gibt es denn gar keine hr für mich kenn mich nichts mehr rette Hoffnung meyr fur mich, rann mich nichts mehr „Sie retten? Aber wieso denn! Sie sind ja kerngesund, es fehlt Ihnen ja nichts.“ „Aber warum dann der Notar und warum ein Telegramm an meine Söhne?“ „Nur darum, damit ich nicht der einzige Dumme bin, den Sie in dieser Nacht um seinen wohlverdienten Schlaf gebracht haben“, lautéte die Antwort des Arztes. Zwei Uhr morgens.„Hallo— bist du dort, Mutter?“ „Um Himmels willen ja, mein Kind— was ist— um „Rur eine Frage: Der Arzt hat Herbert verordnet, daß er alle zwei Stunden ein Pulver nehmen muß. Aber nun schläft er gerade so schön. Meinst du, daß ich ihn wecken muß!"„74 45m 5 „Ja, aber was fehlt ihm denn?“ „Er leidet doch so an Schlaflosigkeit!“ Demnächst „Was ist dein Bräutigam'“ 0, g6, fahrt Gatei. „Er ist Professor für tote Sprachen! Er lehrt Tarein, Griechisch und Englisch am Gymnasium!“ Wer will zur Gemeinde=Kriminalpolizei Die Staatliche Kriminalpolizeistelle Aachen teilt mitt#### Dienstag, Es besteht zur Zeit die Möglichkeit, Anwärter zür einfachen Vollzugsdienst der Gemeindekriminalpolizei## Regierungsbezirks Aachen im Alter von 18 bis 30 4 ren, Mindestgröße 1,70 Meter, einzustellen. Dem Bewerbungsgesuch sind beizufügen: 1. Ein selbstverfaßter und eigenhändig geschrieber Lebenslauf; 2 die zum Nachweis der deutschen oder artverwande Abstammung ersorderlichen Urkunden bis 1800(bei# heirateten Bewerbern auch für die Ehefrau), und u für sich(bzw. die Ehefrau) und für alle Vorfahren a) Geburtsurkunde oder Taufschein, b) Heiratsurkunde oder Trauschein. Erwünscht ist die Sterbeurkunde. Der Ahneny## ersetzt die Urkunden. 3. Zwei Lichtbilder 6X9 cm aus neuester Zeit(Vordund Seitenansicht). 4. Beglaubigte Abschrift des Schulabgangszeugnisses. 5. Beglaubigte Abschriften sonstiger Zeugnisse. 6. Lückenlose polizeiliche Führungszeugnisse. 7. Erklärung, daß gegen den Bewerber keine Verfahrs bei Strafverfolgungs= oder sonstigen Behörden, berun# ständischen Ehrengerichten oder Ehrengerichten## Partei oder ihrer Gliederungen anhängig sind. 8. Erklärung über Schuldenfreiheit. 9. Zeugnisse über die Beherrschung der Einheitskurzschr# (je Minute 80 Silben schreiben und 120 Silben leseg und des Maschinenschreibens. 10. Bescheinigung über die Zugehörigkeit zur RSp### oder einer ihrer Gliederungen. 11. Nachweis über den Besitz eines Sportabzeichens. Bewerbungsgesuche sind zu richten an die Staatlich Kriminalpolizei— Kriminalpolizeistelle Aachen Aachen, Kasernenstraße 25. die Behinderung Rückzahlung des Bankkonto: Dres kasse Aachen.## kerfontaine 63. Ritt auf einem Sowjetpanzer Die zweite Handgranate schaffte es— Kühne Tat eines Unteroffiziers Von Kriegsberichter Wilfred v. Oven Nachdem am Sonntag vormittag auf der Insel Fehmarn der erste Spatenstich auf der deutschen Seite zu der sogenannten Vogelfluglinie getan war, wurde am Nachmittag auf dänischer Seite in Flintinge auf der Insel Lolland die Arbeit an der neuen Verbindung zwischen Deutschland und Dänemark in der gleichen festlichen Form eröffnet. Auch hier wohnten der Reichsminister und Generaldirektor der deutschen Reichsbahn Dr.=Ing. Dorpmüller, der Generalinspekteur für das deutsche Straßenwesen Reichsminister Dr.=Ing. Todt, der Feier bei, ferner der deutsche Gesandte von Renthe=Fink, der dänische Minister für öffentliche Arbeiten Gunnar Larsen und der General= direktor der dänischen Staatsbahnen Knutzen. Wie auf der deutschen Seite, so hatte sich auch hier eine riesige Menschenmenge zu der Feier eingesunden. In einer Begrüßungsansprache führte Generaldirektor Knutzen in deutscher Sprache aus, daß mit dieser Arbeit ein alter Traum verwirklicht würde, Kopenhagen dadurch dem Kontinent um vier bis fünf Stunden näher rücke, Stockholm und Oslo um etwa zwölf Stunden. Auch der Güterverkehr würde dadurch eine wesentliche Verbesserung erfahren. Mit warmen und herzlichen Worten gab der Redner der Hoffnung Ausdruck, daß diese Annäherung sich nicht nur auf die materiellen Seiten des Lebens beschränken werde, sondern in noch höherem Maße dazu beitragen möge, das Verständnis zwischen dem dänischen und deutschen Volke zu fördern und vertiefen. Der dänische Verkehrsminister Larsen tat darauf den ersten Spatenstich und darauf, mit nochmaligen Wünschen für eine enge Zusammenarbeit zwischen Dänemark und Deutschland, den zweiten Spatenstich Generaldirektor Knntzen. Von Flintinge aus begaben sich dann die Teilnehmer nach Holenby, wo ebenfalls sehr feierlich die Arbeiten an der Autobahn eröffnet wurden. Auch hier wird, wie der dänische Verkehrsminister Larsen ausführte, ein Gedanke Wirklichkeit, der tief in der Geschichte des dänischen Volkes wurzelt. Auch diese Arbeit, so sagte er, fußt auf der Vergangenheit. Sie weist aber auch in die Zukunft und wird Dänemark dem Netz anschließen, das durch die einzigartigen Autobahnen des Deutschen Reiches in Mitteleuropa geschaffen ist. Diese erste große Autostraße Dänemarks ist aber, so führte Larsen aus, nicht nur das Verbindungsglied zwischen Dänemark und Deutschland, sondern zugleich für den Kraftwagenverkehr ganz Skandinaviens das natürliche Ausfalltor zum europäischen Kontinent.. Indem ich nun, so schloß der Minister, den ersten Spatenstich tue, gebe ich der festen Hoffnung und Zuversicht Ausdruck, daß diese Straße ihre Mission erfüllen wird. Unmittelbar sowohl, wie auch mittelbar wird sie zwischen den Ländern eine Brücke schlagen, von Volk zu Volk, zu einer immer engeren Zusammenarbeit. DNB..„ 15., Sept.(PK) Die Kompanie hatte an diesem Tage schon den dritten Gegenangrifj der Bolschewisten abgewehrt. Es war ein Brückenkopf von., wo die sowjets seit Tagen schon alles aufbieten, um unsere anfänglich nur schwachen Kräfte über den Fluß zurückzuwersen. Es gelingt ihnen nicht. Im Gegenteil, sie müssen Meter um Meter des zäh verteidigten Bodens ausgeben. Sie verfügen zwar über ungezählte Batterien aller Kaliber, sie haben Eisenbahngeschütze in Stellung gebracht, sie schaffen immer neue Truppenmassen heran. Ihr Munitionsnachschub scheint unbegrenzt, sie haben Bomber auf nahegelegenen Flugplätzen und Panzer von 32 und 52 Tonnen. Aber eines haben sie nicht: den unbändigen Siegeswillen, das unerschrockene Draufgängertum des deutschen Soldaten, den Geist, der sich auch dem erdrückendsten Material gegenüber als überlegen erweist. Zahllose kühne Einzeltaten deutscher Soldaten aus diesen Kampftagen zeugen dafür. Eine von ihnen, die des Unteroffiziers Werner, sei hier berichtet. Ganz vorne steht die Pak. Sie ist kostbarer, als wenn sie aus purem Golde wäre. Denn der Gegner verfügt über schwere und schwerste Panzer. Und wir haben hier nur wenige panzerbrechende Waffen. Der Transport aus Pontonfähren über den Strom im dichten feindlichen Artillerieseuer ist allzu schwierig. Aber die wenigen Paks und Geschütze leisten uns gute Dienste. Mancher Panzer hat in ihrem Feuer schon sein Ende gefunden. Die Bedienungsmannschaft ist ständig abwehrbereit. Unablässig suchen die Augen des Geschützführers das Gelände ab. Ein feindlicher Panzerspähwagen nähert sich. Der Geschützführer läßt ihn herankommen. Dann feurt er. Volltreffer. Es ist eine leichte Beute. Aber hinter ihm kommt sein großer Bruder. ein 32=Tonner. Da heißt es, genau zielen auf seine verwundbarsten Stellen, um ihn wirklich unschädlich zu machen. Der Geschützführer feuert und feuert, aber das scheint den Sowjets keinen Eindruck zu machen. Wirkungslos prallen die Geschosse ab. Die Pak feuert ununterbrochen. Weiter rollt der Panzer, vorbei an den Gefechtsvorposten. Unteroffizier Werner gibt seiner Gruppe Feuer frei. Was können Insanteriegeschosse schon dem stählernen Mammut anhaben, wenn selbst die Pak machtlos war? Aber deutsche Soldaten geben sich damit nicht geschlagen. Der Panzer muß vernichtet werden, koste es, was es wolle. Jetzt ist er an unsere Minensperre gelangt. Eine ohrenbetäubende Detonation zerreißt die Luft. Der Panzer hält. Fast hätte Unteroffizier Werner laut ausgeschrien vor Frcude. Gewiß hat der Panzer Kettenschaden. Jetzt ist seine letzte Stunde gekommen. Mit einem Satz ist er bei dem Stahlungeheuer, ein zweiter Satz, er hockt schon oben drauf, gleich hinter der Turmluke. Jetzt wird der Panzer gleich die Luke öffnen, um sich den Schaden zu besehen. Und dann ist es fällig. Die Handgranate hält der Unteroffizier abzugsbereit in der Hand. Aber nichts ereignet sich. Nach wenigen Augenblicken beginnen zum Erstaunen des Unteroffiziers die Ketten des Panzers wieder zu rasseln. Der Panzer rollt weiter, und hinten drauf hockt ein deutscher Unteroffizier. Das kann verwünscht unangenehm werden. Werner springt aber nicht ab. Er reitet auf dem Stahlungeheuer weiter. Vielleicht bietet sich doch noch die Gelegenheit, ihm den Todesstoß zu versetzen. Drinnen die Besatzung ahnt nichts davon, daßihr der Tod in Gestalt eines deutschen Unteroffiziers buchstäblich im Nacken sitzt. Und nach etwa hundert Metern hält der Panzer wieder. An der Minensperre selbst war er so vorsichtig, die Luke dicht zu lassen. Doch jetzt will er sich ansehen, was die Mine angerichtet hat. Langsam öffnet sich die Turmluke. Es erscheint unter der Lederkappe mit den Kopfhörern das breite Gesicht eines ahnungslosen Sowjetarmisten. Jetzt ist der Augenblick für Unteroffizier Werner gekommen. Handgranate abgezogen, rein in den Turm. Bruchteile von Sekunden höchster Spannnung vergehen. Gleich muß es krachen. Aber der Panzerkommandant ist geistesgegenwärtig. In hohem Boden fliegt die deutsche Handgranate, kurz ehe sie detoniert, aus dem Panzer wieder heraus. Nun geht alles Schlag auf Schlag. Wenn es die erste nicht schaffte, bekommt der Feind eben noch eine zweite Handgranate reingesetzt. Werner hat schon abgezogen. Einen Augenblick zögert er noch. Dem Gegner soll es nicht ein zweitesmal gelingen, sich seinem Verderben zu entziehen. Und eben, als er die Luke wieder zuschlagen will, fliegt die durch den kleinen Schlitz, der gerade noch offen ist. Und diesmal gelingt es. Wumm... Den Unteroffizier wirft es sast vom Panzer. Dann herrscht Totenstille. Von der Besatzung lebt keiner mehr. Der Panzer ist erledigt. Am Abend heftei der Regimentskommandeur dem unerschrockenen Unteroffizier neben dem Band des Eisernen Kreuzes das E. K. 1 an die Brust. Schlußkurse Altbesitzanleihe 161; 5proz. Gelsenk. Ba. Obl. 105.1 4proz. Fr. Krupp 36 103,75; 5proz. Mittelstahl=Ots 104,75; 4½proz. Ver. Stahl Obl. 103,87; Bank f. Brau 21 Reichsbank 139,62; A. G. für Lokalb. 246; Accumulatoren 403; A. E. G. 205; Aschaffen Zellstoff 168.75; Bayern Motor 227,50; J. P. Bembei175,50; Berger Tiefbau 253; Berliner Maschinen 19# Braunk. u. Brikett 331; Bremer Wollk. 201; Buders Eisenw. 159,75; Charl. Wasser 128; Chem. Heyden 250.50 Conti Gummi 435; Daimler 212.50; Demag 236; Dt. A. Tekegr. 103,50; Dt. Contigas 185.50; Dt. Erdöl 191,12;9 Linoleum 170; Dt. Telefon 211; handel 232,50; Dortmund Union 373,50; Eisenb. Verkes 278,50; Elektr. Lieferungen 229; Elektr. Licht=Kraft 30 I. G. Farben 222,75; Feldmühle 185,75; Felten=Guilleaum 246.50; Gebürel 240,50; Goldschmidt 227.50; Hoesch 185.50 Holzmann 317,50; Hotelbetrieb 149,50; Junghans 160; La# meyer 213; Mannesmann 176; Metallgesellschaft 234; Rhein Braunk. 340; Rhein. Elektr. 212; Rhein. Stahl 214.50 Rhein.=Westf. Elektr. 185; Rheinmetall 216.25; Rütger werke 242,25; Salzdetfurth 290; Schering 251,50; Elektr. B. Gas 205; Schultheiß 187; Siemens=Halske 368,79 Siemens Vorzüge 353: Stöhr Kammgarn 175; Süd Zucker 381; Thüringer Gas 205,75; Ver. Stahlwerke 163.12 Westd. Kaufhof 161; Wintershall 212,.50; Zellstoff Wall hof 260; Berl. Kraft u. Licht 223. Geoße Die Kassakdres de er Berliner Börse Berlin, Sept. 13 15. 13 Racte cance db eun Utertce II. Juli 1942 108 75 Steuer=Gutschein, I1, Lepten ber 1643::::: 10639 *" II. Oktober 1942 II. November 1942 107 75 10762 Einheitekurse der fortlaufend notierten Wert# Neichsaltbesitz Bank f. Brauind. 215 50 Reichsbank 139 75 Neuheiten auf der Kölner Herbstmesse Zusammenlegbare Handwagen— Kochstelle in Liliputformat Allgemeine Lokal und Kraftwerke Hapag Hamburg=Süd Hansa Dampf Nordd. Llopd 160 87 0 130 75 Die Reichswoche für den deutschen Kulturfilm DNB München, 15. Sept. Am 21. September beginnt in München die über 14 Tage sich erstreckende„Reichswoche für den deutschen Kulturfilm.“ Diese repräsentative Ueberschau über einen kulturell besonders wertvollen Zweig des deutschen Filmschafsens ist bekanntlich im Vorjahre— also auch bereits mitten im Kriege— durch das Kulturamt der Hauptstadt der Bewegung ins Leben gerufen und in diesem Jahre angesichts ihrer Bedeutung durch Reichsminister Dr. Goebbels als„Reichswoche für den deutschen Kulturfilm“ zur Reichssache erklärt worden. Wie bereits jetzt zu erkennen ist, wird die Kulturfilmwoche wieder eine große Anzahl von führenden Persönlichkeiten aus allen Zweigen des Filmschaffens in München zusammenführen. W9D Köln, 15. Sept. In der Fülle der Dinge, die auf dieser Kriegsmesse in Köln von Ausstellern vorwiegend aus dem westdeutschen Raum, aber auch aus den anderen Gebieten Großdeutschlands gezeigt werden, finden sich tron allen durch den Krieg bedingten Einschränkungen mancherlei Neuheiten, Ergebnisse erfindungstüchtiger Leute, die zugleich darum wissen, wie sie dem Verbraucher entgegenkommen, wenn sie ihm diese und jene Bequemlichkeit und Vereinfachung verschaffen. Von einigen solcher Neuheiten sei hier gesprochen. Da man mit Verpackungsmaterial sparsam umgehen soll, mit Papier wie mit Schnur, da das Einpacken sehr schnell gehen muß, und doch so haltbar, daß der Käufer nicht schon unterwegs seine eingekauften Dinge wieder aus der schützenden Hülle verliere, hat sich der Klebestreifen längst eingeführt. Run gibt es einen neuen praktischen Apparat, der mit der Hand über das Packstück hinweggeführt wird, wobei das Anfeuchten, Abrollen, Aufwalzen und Abreißen in einem Arbeitsgang vor sich geht; neben der Zeitersparnis wird durch die genaue Abpassung des erforderlichen Klebestreisens auch eine Materialersparnis erreicht. Dann gibt es zusammenlegbare Handwagen auf Kugellager und mit Luftbereifung, die für den Geschäftsmann gewissermaßen ein Ersatz für das heute fehlende Auto sein können. Aus Holzschliffmasse, einem neuen Werkstoff, werden Gefäßuntersätze angeboten, die hitze= und wasserfest sind, zudem um des freundlicheren Aussehens willen bunt bemalt. Es gibt einen praktischen Flaschenfüller mit Steinzeugbehälter, der selbsttätig arbeitet. Ein Trockenfeuerlöscher, der durch Schleuderbewegung in Funktion tritt, soll zum Löschen von Entstehungsbränden gebraucht werden, einer seiner Vorteile ist das nicht zu schwere Gewicht, das der Armkraft eines Mannes entspricht, die Ausführung wird in zwei Größen gezeigt. Für die Hausfrau ist die Konservenverschließmaschine von Bedeutung, deren Herstellerfirma gleichzeitig kochfeste Einsatzbeutel aus Glashaut für Schwarzblechdosen zeigt, von denen man erfährt, daß sie— bei schonender Behandlung— mehrmaligen Gebrauch aushalten. Eine Berliner Firma zeigt aus Kunstpreßstoff einen Halter für gebrauchte Rasierklingen, die auf diese Weise zu Trenn= und Schabmessern verwandelt werden können. Die Harpunenspitze an Fruchtpickern aus glasklarem Werkstoff soll das Abrutschen der aufgepickten Frucht verhindern. Ein in den Waschapparat eingebauter Strahlungsregler verteilt das Wasser gleichmäßig von der Mitte zum Rande des Waschkessels und beschleunigt und verbessert so den Reinigungsprozeß. Einkaufstaschen aus Holzspan und Dreihalmbast mit abwaschbarem Futter versehen, trifft man ebenfalls auf der Messe an, wie auch LebensmittelkartenTaschen, deren Einteilungen aus durchsichtiger Glashaut eine schnelle Uebersicht ermöglichen. Eine andere Neuheit, die nicht nur dem„möblierten" Junggesellen für sein gelegentliches Selbstkochen angenehm sein wird, sondern gerade auch für die Soldaten sich als praktische Gabe erweisen mag, ist eine winzige Kochstelle mit Trockenbrennstoff in Tablettenform; das ganze Gebilde, Kochplatte und Brennstoff, nimmt nicht mehr Platz ein als eine Zwanzigerpackung Zigaretten. Weiter gibt es Neuerungen auf dem Gebiet der Büro=Organisationsmittel und manches andere. Gewiß sind solche Neuheiten nicht immer gleich unerwartete Sensationen, aber wenn sie helfen, sich das tägliche Leben hier und da etwas zu erleichtern(und gelegentlich dem bastellustigen und dafür begabten Menschen Anregungen zu weiteren Verbesserungen zu geben), haben sie ihren Zweck durchaus erfüllt. Aeeumulatoren A. E. G. Aschaffenb. Zell Bayern Motor P. Bemberg Berger Tiefbau Bekula Berliner Masch. Budiaa Buderus Charl. Wasser Chem. v. Heyden Conti Gummi Daimler Demag Deutsch. Atlanten Deutsch. Contigas Deutsches Erdöl Deutsch. Linoleum Deutsch. Waffenu. Munitionsbed. Dt. Eisenhandel Dierig Christian Dortmund. Union Elektr. Lieferung. Elekt. Licht ukraft Engelhardt G. Farben Feldmühle Felten& Guilleaume 0 205 25 168 25 230 50 180 250 228 25 195 0 162 128 50 0 44 215 241 75 0 186 196 50 172 25 0 100 162 50 121 99 400 205 25 0 0 175 252 223 194 331 159 75 128 0 0 212 236 103 50 185 25 191 50 170 Ges. f. Elektr. Goldschmidt Hamb. Elektro Harburg Gummi Harpener Hoesch Holzmann Ilse Bergbau Ilse Genuß Gebr. Junghaus Kali Chemie Klöcknerwerse Lahmeyer Laurabütte. Leopoldgrube Mannesmann Mansfeld Bergb. Maschinenbau u. Bahnbedf. A. G. früh. Orenstein Maximiliansb. Metallges. Rhein. Brannk. Rhein. Elektro Rheinstabl Rbein.=Westfä, Elektro=Werk Rheinmet.=Borsig Rütgerswerke Salzdetfurth 0 232 50 329 37350 227 50 0 0 222 50 185 50 Schering.=G. Schuber Schuhert& Salzer Siemens& Halske Siemens-Vorzüge Stöhr Kammgarn Stolberger Zink Thür. Gas Ver. Stahlwerke Vogel Teuegr. Westd. Kaufhof Wintershall Zellst. Woldhof Otani spineDRB Berlin kontag mit st Gegen feindliche albschnitt m kückzugskolonn tuge am Bode tadt wurde m #utstanden. Der Am Sonnta laum ostwärts und Artilleriest Angriffen ##d Panzerkan Ueber 500 omben und chweigen gebi besecht gesetzt. schlreichen Bo twer beschädig Deutsche Ka folgreichen L hiele an der fäirts Odessa ##0 BRT dur bisches Hande Auf ihrem Rü rei weitere so ###en sie gleich Küste aus uurde mit Bo schweigen geb In den Kä karelischen ##were blutig mer größere ngene, die vi die Sowj Kämpfe i äflinge un en. Ein Ansturm Eine vor 9 vision dran shengelände # d z a h l r e i c h e digten. Das Kampf er nutschen Tru #wietische Bi pei Meter vodernster. Be Rengen sow deser Kämpfe beblich, unter unn den deut ewinnen. harten d nloren auße mar! Crapi IKtinen Kassawerte Wirtschaft und Handel 5% Reichsanl. 4 ½% Aachen 91M. 29 4 1/2% Pr. LandPfdbr. R. 4 4½% do. Kom. 16 4 1/2% Pr. Zirst. 3. 6. 10. 4 1/2% Pr. Ztr.= Boden 28 4½% do. Kom. 26/28 5½% Int. Reichsanl.(Loung=Anl.) 101 62 106 25 10587 Berl. Handelsges. Commerzbank Deutsche Bank Dtsch. Uebersee Dresdner Bank Rhein.=Hyp=Bank Rb.=Weft. Bodkr. Westd. Bodkr.=Bk. 162 151 50 154 81 151 25 187 25 176 0 Aach. Kleinbahn Dt. EisenbahnBetrieb 124 50 Berliner Börsenbericht Benno von Arent betreut Bühnenbildner nachwuchs Berlin, 15. Sept. Der Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung hat dem Reichsbühnenbildner Professor Benno von Arent die künstlerische Betreuung derjenigen im Bereiche des Reichserziehungsministeriums vorhandenen öffentlichen und privaten Einrichtungen übertragen, die sich mit der Ausbildung von Nachwuchs für Bühnen= und Kostümbildnerei, Bühnenmalerei, Mode, Festgestaltung und künstlerische Ausschmückung befassen. Vom Zuge überfahren Gerolstein, 15. Sept. Der von hier stammende Reisende Josef Müller, der sich auf einer Geschäftsreise befand, wurde von einem in den Bahnhof Gondelsheim(Krs. Prüm) einfahrenden Personenzug überfahren und auf der Stelle getötet. Der Verunglückte hatte wahrscheinlich das Herannahen des Zuges überhört. Berlin, 15. Sept. Zu Beginn der neuen Woche lag bei Eröffnung des Aktienverkehrs etwas mehr Angebot vor, wodurch auf den meisten Marktgebieten ein Abgleiten der Notierungen bewirkt wurde. Diese Kurskorrektur ist nach den bedeutenden Steigerungen der letzten Tage als durchaus gesund zu bezeichnen. Verschiedentlich wurden die Notierungen jedoch noch immer aus Mangel an Angebot vorerst ausgesetzt, die Umsätze waren zumeist etwas größer. Am Montanmarkt stellten sich Hoesch um ½, Vereinigte Stahlwerke um 1, Mannesmann um 1¼, Buderus um 1% und Rheinstahl um 3 Prozent niedriger. Von Braunkohlenwerten gaben Deutsche Erdöl 3 und die ausschließlich Dividende gehandelten Rhein=Braun 2 Prozent her. Kabelwerte stellten sich, soweit notiert, niedriger. Wintershall büßten 1¼ Prozent ein. Am Markt der chemischen Papiere blieben Farben mit 225 unverändert. Hevden wurden um 1 und Goldschmidt um 2 Prozent herabgesetzt. Am Elektroaktienmarkt kam in Licht und Kraft, Gesfürel und Lahmever vorerst eine Notiz nicht zustande. Niedriger lagen Accumulatoren und Siemens Vorzüge je um 2 und Siemens um 2½ Prozent. AEG kamen um ¾ Prozent höher an. Bei den Versorgungswerten, die vielfach unverändert lagen, stellten sich Schles. Gas um 1 und Bekula um 3 Prozent niedriger. Von Autowerten verloren BMW, von Gummi= und Linoleumwerten Conti Gummi je 3 Prozent. Bei den Bauwerten ermäßigten sich Holzmann um 5 Prozent. Für Maschinenfabriken waren die Meinungen geteilt. Während Berliner Maschinen um 2 Prozent anstiegen, kamen Demag um 3¾ Prozent niedriger zur Notiz. Zu erwähnen sind noch Hotelbetrieb und Westd. Valuten blieben unverändert.„) G2st=Bärnk. Im Verlaufe setzte sich die Abwartsbewegung an den Hachm=Hadewi, Aktienmärkten in verstärktem Maße fort. Man handelte Hazalt.=G. Ver. Siahlwerke mit 162¾, Farben mit 222½ und Reichs= Beram. El.=W. bankanteile mit 139¾. Vielfach traten 1½prozentige Rück= Verl. Holzkontor gänge ein. Mannesmann, Metallgesellschaft, Eisenbahn= Bremer Vulkan Verkehrsmittel, Conti Gummi, Siemens Stamm= und Vor=] Busch=Jäger zugsaktien und Bekula verloren 2, Erdöl 2¼, Dortmunder Ppk. Gulden., Union, Schultheiß, Schering und Bemberg 2½, Rhein= 1 Chem. 24987 129 50 Kaufhof mit einem Verlust von je 1½ Prozent. Bemberg dem Motorrad tödlich verunglückt Arenberg(b. Koblenz), 15. Sept. Während der Nachtstunden verunglückte der Gendarmeriemeister Berger aus Neuhäusl auf der Fahrt mit seinem Motorrad zwischen hier und Häusl tödlich. Beim Ueberholen eines Radfahrers stürzte Berger mit seiner Maschine und erlitt einen solch mit einem Abschlag von 1¾, Fehlmühle mit einem solchen von. 2½ und Waldhof von 4 Prozent. Eisenbahn Verkehr gaben um 2¾ Prozent nach. Demgegenüber gewannen Bank für Brauindustrie 2½, Allg. Lokal und Kraft 3 und Dortmunder Union 1 Prozent, Reichsbankanteile setzten zu 140% gegen 139¾ ein, notierten alsbald aber 140. Die Reichsbesitzanleihe blieb mit 161 unverändert. metall und Verkehrswesen 2¾, Rhein. Braun und Daimler 3 und Wintershall 3½ Prozent. Am Kassarentenmarkt hielt die Nachfrage nach Pfandbriefen an. Stadtanleihen waren meist wenig verändert. Genannt seien 29er Leipzig mit plus's Prozent bei Geldrepartierung. Gemeindeumschuldung notierte wieder 102¾. Dekosama 1 gab um ½ Prozent nach. Länderanleihen wurden größtenteils zu Vortagskursen gehandelt. 29er Mecklenburg Schwerin notierten ½ Prozent höher. Von Altbesitzemissionen lagen Westfalen und Oberhessen 1/8 Prozent schwächer, während Teltow ¼. Prozent höher notierte. 26er Brandenburg Provinz zog um ½ Prozent an. Am Markt der Reichsanleihen stiegen die 34er um 0,10 und die 2. Ausgaben der 38er und 39er um ½ Prozent. Leicht befestigt waren ferner 37er Reichsbahnschätze Folge 1 und 40er Folge 6. 38er Reichsschätze Folge 4 ermäßigten sich um 0,10 Prozent. 36er Reichsbahn und 4prozentige Reichspostschätze lagen geringfügig höher. Industrieobligationen lagen nicht einheitlich. Der Privatdiskontsatz blieb mit 2½ Prozent in der Mitte unverändert. Gegen Ende des Verkehrs kam die Abwärtsbewegung zum Stillstand. Man handelte schließlich Ver. Stahlwerke mit 161 3/8, Farben mit 222¾ und Reichsbankanteile etwas schwächer mit 139¾. Gegen den Verlaufsstand erholten sich Feldmühle und Siemens Stammaktien um ¼ und Bemberg um ½ Prozent, während Mannesmann weiter um ½ Prozent zurückgingen. Licht u. Kraft schlossen 2 und Chem. von Heyden 3½ Prozent unter erster Notiz. Nachbörslich war es ruhig. Chem. Albert Deutsche Babcock Deutsches Kabel Deutsche Spiegel Didier. Stettmner Chamotte Dortm. Akt.=Bräu 248 50 12937 8750 F87 Ritterbräu 166 290 Dürener Metall Dynamit Nobel Eschweiler Berg Gebharzt& Co. Germania Portl. Gerresheim Gladbach Wolle Gebr. Goedbar. Guanowerk. Hackethal Hilgers Verzink. Köhlmann Stärte Kölner Gas Krauß=Maffei Lindes Eismasch. Lorenz C. Miaa Müt' n Mülbeimer Berg Rhein. Spiegel 203 50 Rh.=Westf. Kalk Riebeck Roddergrube Rositz Zucker Sachsenwerk mit Div.=Garant. dito abgest. oh. Div.=Garant. Sächs. Webstuhl Sachtleben Sarorn Siemens Glas Steatit Gebr. Stollwerck Tuch Aachen Ver. chem. Charl. Ver. Deutsche Nickelwerke Ver. Glanzsto. Elberfeld Wandererwerke Warst. Gruben Westi. Draht Wicküler Kupper Zucker Rastenbg. Aach.=Münchener Feuerversich. Aach. Ruckversich. Allianz=Stuttg Verein od. Lebensversich. Neu=Guinea Schantung 5% G. Hoffh. 1937 1959 4½% J. G. Fard. Industr. Oblig. 290 2874 107 37 Die Nächte ##itten über: Uebergan bilig zu ver getarnt a die Nacht #innt. Dar nur no der Luft stitzen von nn mit ein ihnen. Scheinn suchtspur in Beworsenen Viermal ichtlichen F sitzenden F Känner der #indert an, #ißt, Tempe #haltes w jenseitige an Lan ## ein Scha eht es ein kitterie übe #ren die b chre brum: den sie ke Im schütz ietischen #re den U. #le auch ir der Kirche umer noch ten Komn Da plötzl den Fei Schrei a . cowjets #rbei. 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