Montag, 3. November 1941 sonatlicher Bezugspreis für täglich zweimalige Zustektung Mittag= und Abendausgabe) 3 Mi. einschl. 39 Rpsg. Botenlohn. Einselverkaufspreis: 10 Rpig. ##hbestelungen dei alten Bostanstalten.— Abbestellungen hinnen nur mündlich oder schriftlich spätestens einen Tag vor Konatsschluß bei unserer Geschäftsstelle(nicht durch unsere eonoer.——— Aete nt erteleen. AusgabeA (Täglich 2malige Zustellung) Nachened enzzeiger # die Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises.— Fernruf=Sammel=Nr.: 33041. Bankkonto: Dresdner Bank in Nachen. Girokonto 2830, Kreisspartasse Aachen. Postscheckonto Köln 31.480. Verlagsaustalt Kersontaine& Co. Gerichtsstand und Erfüllungsort Nachen. Beliebtes und wirksames Anzeigenblatt der Stadt und des Regierungsbezirks 63. Jahrgang Veriagsort Nachen Mittagausgabe Anzeigenpreis für 1 Mill.meier Höhe und 22 Millimerer Breite 7 Rpig.— Textanzeigen und geschäftliche Hinweise je Millimeter Höbe und 85 Millimeier Breite geine Texzspalte) 35 Rpig Vereinsnachrichten, die nicht der Wirtschaftswerbung dienen. k Millimeter Höde, eine Tertspalte dreit. 10 Apfg. Wortanzeigen (22 Millimerer breit) senngedrucktes erstes Wort 10 Rpfg., jedes weitere Wort 5 Rpfg, Plat= und Datumwünsche nach den allgemeinen Geschäftsbedingungen. Druck: Verlagsanstalt Cerlontaine& Co. (vorm. La Ruellescher Zeitungsverlag) Sprechstunden der Schriftleitung: Dienstags. und Donnerstags von 10—12 Uhr und von 17—17.30 Uhr. Zuschriften nicht mit einer Ramensanschrift verseben. Nr. 1588 te* Gnieser Scheunen# dem gibe ier tiesen t. icht? Dai# Genero der diesen n müssen agen eu## will, den e forden telten un käse. Man schrien sin ihnen dien den Jah nd Gäni# er stiegen nnte aud 8 zu den olen war dlich aber dlen, was „Nachts Gerstenmn in den en, streisunen und sere Aug18, vergisreinander ar zuwik ldigen zu n zweiten auf mich alljährlich se gekomackt hatte eich! 36 „Ich wil cht' klamder jeden Ich schrie m Toben er in der n Kampf ewundert, habt mit geholfen, Heu und Sgeholfen, kägel und und in r genomd ich mit zu hleim Willen eurer sich Gemeinzure Ausstolz seiffer ber Maiirtmarkige trotz und nen. Um 8 er nur en kommt l einfiele, zu entnen heute müdlicher e. Hat sie an weiß die preuder und Preußen Gedröhn Der Brizen Schar ge e enem Säne Jagd!: serd. Roß unter sein ische Gard Kitzen“, und muß on. Aufenen. 1. Es ist Mut und , d a ß d e r s Kaisers frecht und er:„Sire, sibt es in orte schlaGeneral unsicher. enommen. Lützow in ir Achtung stemüs „ Die ASA haben Deutschland angegriffen Im weiteren Vorgehen auf Sewastopol Roosevelts Dokumente Fälschungen— Feststellungen der Reichsregierung, auch in Noten an die Neutralen Führerhauptquartier, 1. Nov. Die Reichsregierung gibt, Folgende amtliche Verlautbarungen bekannt: I. Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika #at in einer Rede vom 28. Oktober folgende Behauptung ufgestellt: 1. Die Regierung der Vereinigten Staaten sei im Besitz Einer geheimen Landkarte, welche in Deutschland von der Reichsregierung hergestellt worden sei. Es handele sich um Eine Landkarte von Mittel= und Südamerika, so wie der Führer es neu organisieren wolle, indem er aus den in iesem Raum befindlichen vierzehn Ländern fünf unter##orfene Staaten machen und damit den ganzen südameri#anischen Kontinent unter seine Herrschaft bringen wolle. Eeiner dieser fünf Staaten solle angeblich auch die Repu#lik Panama einschließen sowie den Panamakanal. 2. Die amerikanische Regierung sei im Besitz eines zwei###en Dokuments, welches von der Reichsregierung verfaßt #worden sei. Dieses Dokument enthalte den Plan, nach em durch Deutschland gewonnenen Kriege alle bestehenden Religionen in der Welt zu beseitigen. Die katholische, rotestantische, mohammedanische, hidustanische buddhistiiche und jüdische Religion sollen in gleicher Weise besei#igt, der Kirchenbesitz eingezogen, das Kreuz und alle anWberen Symbole der Religionen verboten, der geistliche ##and unter Strafe des Konzentrationslagers zum Schwei##en gebracht werden. An Stelle der Kirchen solle eine inter#ationale nationalsozialistische Kirche treten, in der von er nationalsozialistischen Reichsregierung entsandte Reder amtieren würden. An Stelle der Bibel sollen Worte us dem Buch des Führers„Mein Kampf“ aufgezwungen And als heilige Schrift in Kraft gesetzt werden. Das Kreuz hristi soll durch das Hakenkreuz und das nackte Schwert rsetzt werden, und schließlich solle an Stelle Gottes der Führer treien. Die Reichsregierung stellt demgegenüber fest: 1. Es existiert weder eine in Deutschland von der Reichsregierung hergestellte Landkarte über eine Aufteilung Mittel= und Südamerikas noch ein von der Reichsregierung hergestelltes Dokument über eine Auflösung der Religionen in der Welt. In beiden Fällen muß es sich daher um Fälschungen gröbster und plumpester Art halten. I 2. Die Behauptungen einer Eroberung Südamerikas burch Deutschland und einer Beseitigung der Religionen und Kirchen in der Welt und ihre Ersetzung durch eine nationalsozialistische Kirche sind so unsinnig und absurd, daß es sich für die Reichsregierung erübrigt, darauf einzu#g.######, iamne Get unzRahamhen gflam uenstuale: Die Reichsregierung hat vorstehendes allen neutralen Megierungen, darunter auch den mittel= und südamerika#ischen Regierungen auf diplomatischem Wege notifiziert. Scefestung Sewastopol Tag und Nacht von der Luftwaffe bombardiert— 441300 BRT im Oktober im Kampf gegen die britische Versorgungsschiffahrt versenkt II. Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika hat in seiner Rede vom 28. Oktober erklärt, daß ein amerikanischer Zerstörer am 4. September und ein anderer amerikanischer Zerstörer am 17. Oktober von deutschen Seestreitkräften angegriffen worden seien. Die amerikanische Regierung sei gewillt gewesen, das Schießen zu vermeiden. Aber das Schießen habe begonnen und die Geschichte habe festgelegt, wer den ersten Schuß abgegeben habe. Amerika sei angegriffen worden. In Wahrheit ergibt sich aus den Meldungen der deutschen=Bootkommandanten und den veröffentlichten amtlichen Erklärungen der amerikanischen Marinebehörden folgender Sachverhalt: Bei dem Vorfall vom 4. September handelt es sich um den amerikanischen Zerstörer„Greer“, bei dem Vorfall vom 17. Oktober um den amerikanischen Zerstörer „Kearny“. Der Zerstörer„Greer“ hat in enger militärischer Zusammenarbeit mit englischen Seestreitkräften ein deutsches =Boot stundenlang verfolgt. Bei dieser Verfolgung ist das deutsche=Boot, das sich unter Wasser befand, mit Wasserbomben angegriffen worden. Erst nachdem dieser Angriff erfolgt war, hat das deutsche=Boot von seinen Kampfmitteln Gebrauch gemacht. Der Zerstörer setzie die Verfolgung mit Wasserbomben noch mehrere Stunden erfolglos fort. Der Zerstörer„Kearny“ fuhr als Geleitschutz eines Konvois, als er die Hilferufe eines zweiten Konvots an einer anderen Stelle des Atlantischen Ozeans auffing, der im Kampf mit deutschen Seestreitkräften stand.„Kearnen“ änderte daraufhin seinen Kurs, begab sich an die Stelle des im Gange befindlichen Kampfes und griff ein deutsches=Boot mit Wasserbomben an. Der amerikanische Staatssekretär Knox hat selbst bestätigt, daß„Kearney“ Wasserbomben geworfen habe und daß„erst einige Zeit später“ drei Torpedos auf ihn abgeschossen worden seien, von denen einer den Zerstörer getroffen habe. Die Reichsregierung stellt somit fest, daß 1. die von Präsident Roosevelt in seiner Rede gegebene Darstellung, daß amerikanische Zerstörer von deutschen Seestreitkräften angegriffen worden seien und daß somit Deutschland Amerika angegriffen habe, nicht den Tatsachen entspricht und durch die amtlichen Erklärungen der amerikanischen Marinebehörden selbst widerlegt wird und 2. daß im Gegenteil die beiden amerikanischen Zerstörer deutsche.Boote angegriffen haben und daß somit Amerika Deutschland angegriffen hat, was in gleicher Weise durch die amerikanischen Marinebehörden bestätigt wird. Erstes Auslandsecho zur Regierungserklärung Abofrdeneindräusden widerieht Rom, 3. November. Eine klare und energische Antwort auf die Albern##eiten. Fälschungen und Lügen der Rede Roosevelts vom 28. Oktober nennt der„Popolo di Roma“ die ErAlärung der Reichsregierung, die von der römischen Uonntagspresse im Wortlaut veröffentlicht wird. Mit beifendem Sarkasmus dementiere die Note, mit der die Reichsregierung aus ihrer bisherigen Zurückhaltung heraustritt, die Deutschland von Roosevelt untergeschobenen Absichten und stelle ein für allemal eindeutig fest, daß die leA und nicht Deutschland der Angreifer sind. V Dem Präsidenten bleibt jetzt nur übrig, erklärt Gayda Ain„Voce'talia“, entweder diese sog. Dokumente heruszurücken oder seinen neuesten und schwersten Akt vorüätzlicher Fälschung einzugestehen. Da er die angeblichen eweise für seine Behauptungen nicht vorzeigen könne, #sehe er vor dem amerikanischen Volke und vor der internationalen Moral als unverantwortlicher Agent des poliEtischen und geistigen Umsturzes da. Diese letzte Tat getüge, um die Völker über die Anführer und Methoden des woidamerikanischen Kriegshetzertums und über die mora###ische Zurechnungsfähigkeit des Mannes aufzuklären, der Asch als Hüter der internationalen Gerechtigkeit und Ehre auspiele. Das Blatt hält die angeblichen deutschen karten über eine Aufteilung Südamerikas für das unbe„Hobrdste! 1 □ Kurster 8S EEE c Surssuee Keumstra kPHendnfunrh eu her. ecne eise DBoscndgr lapenet! echantüccr Were buggesergge Lomiterr, bschachl N· STAliocheme Mastch MiaRUROLE „umtrcherter Eschtuteren 8 weigleisige Eisenbahnen um=Hngeeig# Oberlauf des Donez in breiter Front erreicht der Verfolgung des Gegners im Donezbecken wurde der Oberlauf des Donez von den deutschen und verPudeten Trappen i brsiter Vron, elithih gliese(M) holfene, von jeder politischen Sachkenntnis ungetrübte Produkt der neuen Agitation des Obersten Donovan. Gayda schließt mit der Fesistellung, daß der USA=Präsident mit seinen verlogenen Reden und unbesonnenen Handlungen getrost fortfahren könne. Seinen Ruf als Gefahr Nr. 1 für das Glück des USA=Volkes und als Gefahr Nr. 2 für Frieden und Ordnung der Welt könne er nicht mehr retten. Helsinki, 3. November. Die Erklärungen der Reichsregierung anläßlich der Rede Roosevelts werden in der sinnischen Presse mit großen Ueberschriften besonders herausgestellt. Der Berichterstatter von„Uusi Suomi“ hebt hervor, die deutsche Regierung habe festgestellt, daß die Vereinigten Staaten Deutschland angegriffen hätten, da Roosevelt einen militärischen Zwischenfall mit den Achsenmächten wollte. Die Beweise Deutschlands hätten nichts geholfen, denn Roosevelt habe nach immer neuen Beschuldigungen gesucht, bis USA=Schiffe endlich die deutschen Schiffe angegriffen hätten, wie es jetzt in der Erklärung festgestellt werde. Ankara, 3. November. Die aus dem Führerhauptquartier am Samstag herausgegebene amtliche Erklärung über Roosevelts Umtriebe findet in der Türkei stärkste Beachtung. Der volle Text wurde durch die Agence Anatolie am Sonntag morgen den türkischen Zeitungen zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Auch der Sender Ankara verbreitete in seiner Sendung am Sonntag morgen den vollen Wortlaut. In türkischen Kreisen vertritt man die Meinung, daß der Präsident der Vereinigten Staaten eindrucksvoll widerlegt worden sei. Lissabon, 3. November. Die großen Lissaboner Sonntagszeitungen bringen alle auf der ersten Seite die Erklärung der deutschen Reichsregierung, in der die Anschuldigungen, die Roosevelt in seiner letzten Rede machte, widerlegt werden. Der„Diario de Noticias“ schreibt:„Das Reich antwortet auf die Anschuldigungen Roosevelts“. Der„Diario da Manha“ nennt die deutschen Erklärungen ein Dokument der Geschichte. „O Seculo“ hebt hervor, daß die deutsche Regierung die Behauptungen Roosevelts widerlege. New York, 3. November. Ein Leitartikel des„Washington Times Herald“, der noch vor der deutschen Erklärung geschrieben wurde, besaßt sich mit Rosevelts Wettlauf hinter dem Krieg. Darin heißt es: Sollte Amerika in den Krieg hineingezogen werden, so müßte dieser Krieg„Roosevelts Krieg“ genannt werden. * Jüdischer Hausbesitz in der Slowakei enteignet ti Preßburg, 3. November. Drahtbericht unseres Mitarbeiters Nachdem bereits vor einiger Zeit der gesamte jüdische Bodenbesitz zugunsten des Staates enteignet worden ist., geht jetzt als zweite einschränkende Maßnahme zur Entjudung des Eigentums von Grund und Boden auch der gesamte Hausbesitz mit dem 1. November in das Eigentum des Staates über. Aus der Verkaufssumme wird ein eigener Aussiedlungsfonds für die Juden geschaffen. Simferopol genommen Aus dem Führerhauptquartier, 2. Nov. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: entschlossener Ausnutzung unseres Sieges auf der Krim wird die Verfolgung des geschlagenen Geqners schwungvoll fortgesetzt. Der Nordrand des JailaGebirges ist, wie bereits durch Sondermeldung bekannt gegeben gegeben, in breiter Front erreicht. Deutsche und rumänische Truppen haben gestern Simferopol, die Hauptstadt der Krim, genommen und befinden sich in weiterem Vorgehen auf Sewastopol. Donezbecken brachen deutsche und italienische Truppen trotz schlechtester Wegeverhältnisse seindlichen Widerstand und besetzten weitere Industriegebiete. Vor Leningrad wurde ein erneuter Uebersetzversuch über die Newa unter Verlusten für den Feind abgewiesen. Die Beschießung kriegswichtiger Ziele in Leningrad und in Kronstadt wurde mit guter Wirkung fortgesetzt. Die Lustwaffe bombardierte bei Tag und Nacht die Seefestung Sewastopol. Sie erzielte Volltreffer in den Hasenanlagen, beschädigte ein sowjetisches Kriegsschiff und warf einen größeren Transporter in Brand. Kampfflugzeuge griffen in der letzten Nacht wichtige Versorgungshäfen an der Westküste Englands an. Der Feind warf in der Nacht zum 2. November an einigen Orten Nordwestdeutschlands Spreng= und Brandbomben, drei britische Bomber wurden abgeschossen. Im Kampf gegen die britische Versorgungsschiffahrt versenkten Kriegsmarine und Lustwaffe im Monat Oktober 441 300 BRT seindlichen Handelsschiffsraumes. An diesen Erfolgen sind Unterseeboote mit 255.200 BRT. Ueberwasserstreitkräfte der Kriegsmarine mit 18000 BRT und Verbände der Luftwaffe mit 168 100 BRT beteiligt. 441 300 BRT feindlichen Handelsschiffsraumes, das sind Schiffe mit einer Ladefähigkeit von rund 618000 Tonnen, also 618000000 Kilogramm. Von Waggonladungen und Güterzügen haben die meisten Menschen eine klarere Vorstellung als von Schiffsfrachten. Die Größe des Verlustes, die Englands Versorgung allein im letzten Monat erlitten hat, wird daher anschaulicher, wenn man bedenkt. daß es die Ladung von 41.200 Eisenbahnwaggon zu 15 Tonnen oder von rund 687 Güterzügen mit je 60 Wagen ist. Der Inhalt von fast 700 vollbeladenen Güterzügen— und die Schiffe nach England sind heute bis an die Grenzen des Frachtraumes ausgenutzt und weit über die in normalen Zeiten zugelassene Ladegrenze vollgepackt— hat also den Weg in die Tiefe genommen und wurde damit der britischen Versorgung entzogen. Handelsschifse von 5000 BRT sind durchschnittlich 120 Meter lang. Nimmi man als Durchschnittstyp der im Oktober versenkten Schiffe diese Größe— was sicher zu hoch gegriffen ist, da die Engländer, wie aus zahlreichen Berichten deutlich hervorgeht, alles an Schiffsraum zusammenkratzen, was sie auf hoher See gebrauchen können, und angesichts der immer größeren Lücken in wachsendem Maße auch kleine Schiffe einsetzen— und reiht man die Anzahl der versenkten Schiffe aneinander, so ergibt sich eine Länge von 14.8 Kilometer. Bei einer Länge eines Güterwagens von zehn Meter ist der Güterzug, der in England, bildlich gesprochen, im Okte eingetrossen wäre, wenn=Boote und Luftwafse das nicht verhindert hätten, 412 Kilometer lang. Man stelle sich das von, dann hat man ein Bild von dem, was England im Ottober verloren ging. Verpasste Gelegenheit PT Berlin, 3. November. Von unserem militärischen Mitarbeiter In einer Operationslage, bei der die Südlüste der Ukraine bis über Taganrog hinaus von deutschen Truppen besetzt gehalten wird, konnte die Halbinsel Krim in der Hand eines entschlossenen Besitzers eine Rolle spielen, die in ihrer flantierenden Stellung zur deutschen Operation von nachhaltiger Wirkung hätte sein können. Aus ihrer geographischen Flankenlage heraus hätte eine stärkere Bedrohung der deutschen rückwärtigen Verbindungen stattfinden können. Es ist nicht gesagt, daß eine sowjetische Besehlsstelle auf der Krim ihre Flankensitellung durch ständige Landangriffe zum Tragen hätte bringen müssen. Es gab auch andere Einwirkungsmöglichkeiten. Eine Krim, die fest in sowjetischer Hand geblieben wäre, hätte starken Luftgeschwadern als Bodenbasis zu Angriffen gegen die rückwärtigen Verbindungen dienen können. Der Kriegshafen Sewastopol hätte die Seebasis einer aktionsfreudigen Schwarzmeerflotte sein können, die die Küsten unter ständigem Druck gehalten hätte. Schließlich wäre eine sowjetische Krim unter gewissen Umständen in der Lage gewesen, weiter als Rüstungsbasis auf Grund der Eisenerzlager von Kertsch zu dienen, wenn die Frage des Transportes über See nach einem Kaulasushasen hätte geklärt werden können. Schließlich bildete die Krim überhaupt. einen gewissen Flankenschutz für den gesamten Kaukasusraum, der als Verbindungsbrücke zwischen der Sowjetunion und der britischen Oststellung nicht nur Moskau— heute muß man schon sagen Samara— sondern auch London interessiert. Der Angriff auf die Krim war aus solchen Gründen eine Notwendigkeit, die bei der scheinbaren Außenseiterbedeutung nicht jedermann ins Auge siel. Die sowjetische Führung wußte allerdings, was sie mit der Krim verlieren würde. Sie setzte darum alles ein, um deutschen Divisionen den Zutritt auf die Halbinsel zu verwehren. Bis zum Beginn des deutschen Angriffs hat sie jedoch nichts getan, um die Gunst der geographischen Lage für sich auszunutzen. Dabei waren die sowjetischen Luftstreitkräfte keineswegs geringfügig, wie sich das im Verlauf der Kämpfe dann auch gezeigt hat. Deutsche Streitträfte haben nicht weniger als 158 Sowjetmaschinen abgeschossen. Es hat während der zehntägigen Kämpfe um den Zugang der Landenge von Perckop immer wieder seindliche Bombenangriffe gegeben, um den eigenen, durch Stulas und Artillerie. beschießung mitgenommenen Kräften die Situation durch Gegenangriffe aus der Luft zu erleichtern. In diesem Sinne spielte die sowjetische Luftwaffe an der Krim aber nur eine taktische und keine operative Rolle. Die Chance, die die Krim in den Händen der Sowjets bot, ist von ihnen nicht ausgenutzt worden. Sie haben die Bedeutung der Insel nicht in das Operative umzusetzen gewagt. Nun haben sie die Krim trotz härtestem Wider: stand, trotz raffinierter Verteidigung, trotz Artilleriemassierung, trotz ausgedehnten Minenfeldern im Nordwestabschnitt den deutschen Divisionen überlassen müssen. Sie glauben selbst nicht mehr an den Nutzen eines weiteren Widerstandes. Trotzdem wird dieser unternommen werden, denn die sowjetischen Kräfte auf der Krim sind sicherlich nicht geringfügig. Das operative Juwel haben sie in seinem Wert nicht zu nutzen verstanden. Nun wird ihnen gezeigt werden, welche Folgen eine verlorene Krim für sie haben wird. Das rensieste Proviein der Votschewisten Englischer Zeitungsvertreter über die Lage in der Sowjetunion 27 700 Gefangene beim Durchbruch durch die zweile Krim=Siellung Funkbericht Stockholm, 3. Nov. Wie„Svenska Dagbladet" berichtet, ist der englische Journalist Alexander Werth soeben aus Moskau, wo er längere Zeit tätig war, nach London zurückgekehrt. Werth versuchte, die Lage der Bolschewisten so optimistisch wie möglich darzustellen. Was er zugab, genügt aber durchaus, den entscheidenden Erfolg der deutschen Waffen zu kennzeichnen. So räumte Werth ein, daß bei den Sowjets ein gewisser Mangel an Offizieren herrsche und„selbstverständlich" Mangel an Ausrüstung— besonders Panzerwagen „nach den erlittenen Verlusten und nach der deutschen Eroberung vor. Charkow und Brjansk, die noch vor kurzer Zeit 100“ k. iter in den Waffenfabriken beschäftigten.“ Der rorrespondent äußerte sich dann über das Bemühe. pjets, im Ural wieder eine Industrie aufzubauen. der sowjetische Widerstand sortgesetzt werden könne, und wenn er Wirkung genug habe, so erklärte er mit vorsichtiger Verklausulierung, dann beständen Aussichten, daß einige der verlorenen Industrieanlagen in den kommenden Monaten wieder in Gang gesetzt werden könnten. Man dürfe aber natürlich nicht erwarten, daß es sich dann um eine auch nur annähernd normale Produktion Penbele. u. Geslunt mnsschen SeiDiese rosarote Erklärung, bestimmt, englischen Laien noch etwas Hofnung zu machen, reizt zum Lachen mit ihrem„wenn" und„aber“. Sollte es bei dem gegenwärtigen Tohuwabohn im sowjetischen Hinterland wirklich möglich sein, einige im Kriegsgebiet ausmontierte Maschinen bis zum Ural zu bringen, so dürfte dort manches andere erforderlich sein, um sie aufzustellen und in Gang zu setzen. Glaubt man aber, jemanden einreden zu können, solche Improvisationen könnten eine Kriegsindustrie ersetzen, von der in diesen Monaten äußerste Leistungen gefordert werden? Jeder deutsche Rüstungsarbeiter weiß, was es heißt, ein großes Werk auf volle Touren zu bringen, und welche umfassenden Planungen, welche bis ins Kleinste gehenden Vorbereitungen dazu erforderlich sind. Mit dem Transport einiger Maschinen ist es Piglgch,nischz, Hinzu kommt aber noch etwas anderes: blem der Bolschewisten ist nach dem britischen Zeitungsvertreter der Lebensmittelmangel. Er sei entstanden durch den Verlust der Weizen= und Zuckeranhaugebierin der Ukraine. Die Bevölkerung der Sowjetunion werde sicher noch vor harte Proben gestellt werden. Funkbericht Berlin, 3. Nov.(dub) Nach dem Durchbruch der deutschen Truppen durch die erste zäh verteidigte Stellung der Sowiets im nördlichen Raum von Perelop, dem Zugang zur Krim, gelang am 27. Oktober nach zehntägigen schwersten Kämpfen in völlig deckungslosem Gelände, trotz schwerster feindlicher Artillerie= und Luftabwehr, der Durchbruch durch die stark verminte zweite Stellung. Die Gefangenenzahl, die bis dahin in diesem Kampfabschnitt 12.000. Gefangene betrug, erhöhte sich auf 27.700. Unübersehbares Kriegsmaterial siel dabei in deutsche Hand. Birkenhead und Cardiff bombardiert Funkbericht Berlin, 3. Nov.(dub) Ein stärkerer Verband deutscher Kampfflugzeuge griff in der Nacht zum 2. November den kriegswichtigen Versorgungshafen Birkenhead mit Sprengund Brandbomben an. Bei guter Erdsicht konnten in den Anlagen am Mersey zahlreiche Treffer mit nachfolgenden Bränden beobachtet werden. Andere Kampfflugzeuge bombardierten Dock= und Fabrikanlagen in Cardiff. Außer wirkungsvollen Schlägen gegen die britische Handelsschiffahrt, durch die in zehn Stunden des 31. Oktober 31.000 BRT versenkt wurden, setzten, deutsche Kampfflugzeuge am gleichen Tage ihre Angriffe auf sowjetische Schiffsziele mit gutem Erfolg sort. Vor der Westküste der Krim wurden außer dem bereits als versenkt gemeldeten Handelsschiff ein bolschewistischer Kreuzer, zwei Zerstörer, ein Truppentransporter und ein beladener Tanker durch Bombentreffer schwer beschädigt oder in Brand geworfen. 6000=Tonner auf der Reede von Suez versenkt Funkberich: Berlin, 3. Nov.(dub) In Nordafrika griffen deutsche Kampfflugzeuge am 1. November stärkere Kraftfahrzeugansammlungen bei Sollum mit guter Trefferlage an und zersprengten sie. Auf der Reede von Suez versenkten deutsche Kampfflugzeuge in der Nacht zum 2. November ein 1 Handelsschiff von 6000 BRT durch Bombenvolltresier. Ramen beweisen Oktober 236 Britenflugzeuge abgeschossen Berlin, 3. Nov. Die immer verlustreicher werdenden Einflüge der Briten über den Kanal und das Reichsgebiet zwingen das britische Luftfahrt= und Insormationsministerium, bei Veröffentlichung von geradezu phantastischen Zahlen über deutsche Verluste ihre eigenen möglichst niedrig So werden für die Zeit vom 1. bis 31. Oktober 1941 von Reuter einsach 94 an der Westküste und über dem Reich abgeschossene britische Jagd= und Bombenflugzeuge unter236 Flugzeuge wurden in der angegebenen Zeit und im genannten Raum von deutschen Jägern, Flakartillerie und Marineeinheiten vernichtet. 142 Verluste geben die zuständigen britischen Stellen immerhin zu.„ Dieser klägliche Versuch der Briten, ihre schweren niederlagen in der Luft abzuleugnen, sind umso schamloser, als auf deutscher Seite die Beweise für den Zusammenbruch der britischen Angriffsversuche vorliegen. Die Briten selbst aber brauchen nur die nicht zurückgekehrten Flugzeuge zusammenzuzählen und die Namen der vermißten Besatzungen mit den von deutscher Seite lausend verössentlichten Namen abgestürzter oder gefangen genommener Flieger und Besatzungsmitglieder zu vergleichen. Als Unterlage für dieses Verfahren werden heute folgende weitere Namen abgeschossener und tot geborgener Angehöriger der Royal Air Force bekanntgegeben: Squadron Leader R. A. L. Knight, Erkennungsnummer 37772; Pilot Officer D. L. Cropper, Erk.=Nr. 60 762; Officer E. S. Aldous, Erk.=Nr. 82 708; Officer R. C. Southerland, Erk.= Nr. 3721; Ossicer D. Steward=Olark, Erk. Nr. 78 535; Sergeant D. H. Warden, Erk.=Nr. 1264, 316: Sergeant W. J. Archibald, Erk.=Nr. 68 515; Sergeant A. D. J. Shuckburgh, Erk.=Nr. 901834; Sergeant E. W. Graneger, Erk.=Nr. 6664 137: Sergeant Booty, Etk.=Nr. 903 448; Sergeant C. E. Harris, Erk. Nr. 903086. Sie unterlagen der deutschen Abwehrkraft und ruhen in der von den Trümmern ihrer Maschinen bedeckten Erde an der Kanalküste. von La Valetta und den Flughafen von La Venezia auf Malta an. Irland wird sich bis zum Tode verteidigen Funkberich: Dublin, 3. Nov.(dub) Ministerpräsident de Valera hielt am Sonntag in Trales vor irischen Truppen eine Ansprache, in der er u. a. sagte:„Der einzige Schild, den wir zur Abwehr eines Angriffs haben, ist die Möglichkeit, uns bis zum Tode gegen jeden Angriff zu verteidigeig., Irland könne nur auf sich selbst rechnen, um seine Freihe## erhalten, betonte de Valera. Margesson will die Frauen dp Stockholm, 3. November. Drahtbericht unseres Mitarbeiters Die englischen Frauen sollen, wie das Kriegsministerium nunmehr angeordnet hat, sich doch nicht darauf vorbereiten, in die Heimwehren einzutreten. In einigen illustrierten Zeitschriften hat man in den letzten Wochen Bilder von Frauen mit Gewehren gesehen, die sich auf den SchießHeldenhafter Kampf eines italienischen Wachschiffes Berlin, 3. Nov. In heldenmütigem Kampf gegen fünffache Ueberlegenheit hat sich die Besatzung eines kleinen italienischen Wachfahrzeuges unter der Führung des Fregattenkapitäns Fiorelli in einem Seegefecht ausgeSeschne... g.4-4u, in dum eäcnc Das italienische Wachschiff sichtere bei einer nächtlichen Patrouillenfahrt eine Einheit von vier oder sünf britischen Kriegsschiffen in einer Entfernung von nur 1000 bis 2000 Meter. Da die britischen Schiffe sich schnell näherten, gab der Kommandant des italienischen Wachschisses sofort den Angriffsbefehl. Als das italienische Schiff das Feuer eröffnete, entwikkelte sich die Formation und kreiste das Schiff ein. Es waren drei leichte britische Kreuzer und zwei Zerstörer. Trotz der Aussichtslosigkeit ihrer Lage setzten die Italiener mit ihren beiden kleinen Kanonen die Beschießung der britischen Schisse fort, die ihrerseits das italienische Boot mit einem Hagel von Granaten von allen Seiten her überschütteten. Als ihre Kanonen durch Treffer unbranchbar geworden waren, setzten die italienischen Matrosen das Feuer mit Maschinengewehren fort. Schon nach den ersten britischen Salven war die Funkstation des italienischen Schisses zerstört worden, so daß es keine Hilse herbeirufen konnte, Bis zum letzten Augenblick wehrten sich die tapseren italienischen Matrosen gegen die vielfache britische Uebermacht. Die britischen Granaten rissen das Deck auf, zerstörten die Aufbauten und trafen den Maschinenraum. Die italienische Besatzung aber feuerte weiter. Als ein weiterer Widerstand unmöglich geworden war, ließ der Kommandant des italienischen Wachschiffes, Fregattenkapitän Fiorelli, die Ueberlebenden der Besatzung in die Rettungsboote gehen. Seine besondere Fürsorge galt den Verwundeten. Unter den Trümmern des sinkenden Schisses suchte er weiter nach verwundeten Kameraden Als alle geborgen waren, gab er den Rettungsbooten den Besehl, vom Schiff abzulegen. Die britischen Schisse versenkten das ohnehin schon sinkende Schiff durch einen Torpedo und fuhren ab, ohne sich um die schiffbrüchigen Italiener zu kümmern. Der tapfere Kapttän Fiorelli ging mit seinem Schiff unter. Für seinen heldenmütigen Einsatz wurde der Fregattenkapitän mit der goldenen Tapserkeitsmedaille ausgezeichnet. ten Zeitschriften hat man Flauen mit Geweyten#ohen, die sich auf den ständen zu schaffen machten. Hier und dort konnte man auch weibliche Trupps ererzieren sehen. Die Regierung ist aber dagegen. Demnächst wird ein Arbeitsdienstgesetz für Frauen durchgeführt werden, und vermutlich wird auch eine Verordnung herauskommen, wonach Frauen zur Teilnahme an der Tätigkeit der unisormierten halbmilitärischen Hilfskorps vermendet werden können, die die Marketendereien, Verwaltungsaufgaben und dergleichen versehen. Aber in„vorderster Linie“ wünscht Kriegsminister Margesson keine Frauen zu sehen. USA müssen weiter Steuern erhöhen II Genf, 3. November. Von unserem eigenen Mitarbeiter Der USA Finanzsekretär Morgenthau hat eine *“. ger Stougen angskündigtun weitere Erhohung der Sienern angerundigt unter der Begründung, daß die bisherigen Steuereinnahmen die Ausgaben der amerikanischen Aufrüstung nicht zu decken vermöchten. Ueber die Beziehungen zu den kriegführenden Staaten sagte der Präsident, daß sie durch alte oder neue Vertrage bestimmt seien. Zu den Beziehungen zu Deutschland erklärte Inönü, der Führer des Deutschen Reiches habe anläßlich der Balkan=Aktion in einer persönlichen Botschaft seine schaft für die Türkei bekundet. Die Antwort, so sagte der Präsident, die ich dem Führer im Einvernehmen mit der Regierung sandte, und der darauffolgende neue Austausch von Botschaften schufen eine Atmosphäre gegenseitigen Vertrauens, die dem deutsch=türkischen Vertrag vom 18. Juni als Grundlage diente. Ich möchte dies mit großer Befriedigung hervorheben. Die deutsch=türkischen Beziehungen entwickelten sich seither in einer ungetrübten Freundschaft. Die Bedingungen des Freundschafts= und Nichtangriffsvertrages vom 18. Juni haben ihre Wirkungen gezeigt und werden sie im vollen Umjange weiter zeigen. Das deutsch-türkische Wirtschaftsabkommen, das kürzlich unterzeichnet wurde, darf als glückliche Folge dieser Politik der Freundschaft und des Vertrauens betrachtet werden.. Zu dem türkisch=englischen Bündnisvertrag vemerkt bei Staatspräsident, daß dieser mit den freundschaftlichen ziehungen der Türkei zu Deutschland nicht unvereinbar sei und seine Prüfung bestanden habe. Die Türkei habe einer der größten Mächte der Erde einmal gezeigt, daß sie auch in schlechten Tagen die Freundschaft halte. Die Türkei erscheine als ein Hort des Friedens und als notwendiger Faktor der Zivilisation. Sie werde ihre Politik stets in klarer und loyaler Form führen und ehrlich ihre Verpflichtungen erKurz gefaßt füllen. Heftige Sowjet=Vorwürfe für England Türkischer Wunsch nach Frieden Ankara, 3. Nov. Der türkische Staatspräsident Inönü hielt vor dem türkischen Parlament eine Rede, in der er ausführte: Der Krieg habe sich immer mehr ausgebreitet, und die Türkei, das Bindeglied zwischen dem europäischen und dem asiatischen Kontinent, sei eine Oase des Friedens und der Ruhe geblieben, und der Wunsch nach Frieden im Rahmen der Verpflichtungen und der Freundschaftstreue und der Wahrung der Sicherheit und Unversehrtheit des Landes sei der Angelpunkt der türkischen Politik. re Istanbul, 3. November. Drahtbericht unseres Mitarbeiters In Basra haben jetzt neue britisch=sowjctische Militärverhandlungen begonnen, zu denen die Sowjets eine große Kommission unter der Führung eines Generals entsandt haben. Die Sowjets erneuerten in dringendster Form ihre Forderung auf schleunigste Ueberlassung von schwerem Kriegsmaterial und sollen sich auch mit wütenden Worten über die Nichterfüllung der bisher gegebenen Zusicherung beschwert haben. Von britischer Seite sind neuerlich die „großen Verkehrsschwierigkeiten“ als Entschuldigung eingewendet worden. Bezüglich der Lieferungen selbst wurde von britischer Seite erklärt, daß man neue Instruktionen aus London abwarten müsse. Hungerdemonstrationen in Samara Auf einer Besichtigungsfahrt durch den Bereich der Su, Gruppe Westsalen sprach Staatschef Lutze am Sonntag vor mittag zu den auf der Kampfbahn Rote Erde in Dormmu## angetretenen Männern der SA. und der SA.=Wehrman, Präsidenten der Deutschen Kongreß Zentrale## Reichsminister Dr. Goebbels den Staatssekretär Gutts, rer, zum Vizepräsidenten den Ministerialdirektor Bernd# ernannt. Geschäftsführender Vizepräsident und Betriebsführer ist der bisherige Stellvertretende Vorsitzende Karl F. S98 e#.. Dr vorme gichen Haubficht unl Die Hird=Tagung, die der norwegischen Lauphsale!a diesen Tagen das Gepräge gibt, erreichte mit einer Großkundgebung vor der Osloer Universität ihren Höhepunk. In Gegenwart der führenden Männer der Nasjonal Sam ling und vor Vertretern des Reichskommissariats und der Wehrmachtsteile nahm Vidkun Quisling die Weihe neuer Hird=Fahnen vor. In der Nacht zum Samstag haben unbekannte Täter in Cannes die Statue des englischen Königs Eduard VII auf der Croisette Esplanade umgeworfen und zertrümmert. Das ist die erste antienglische Demonstration größeren Umfangs im unbesetzen Frankreich,.,„ Aniaten Staaten mat! Die Aussicht, daß England den Vereinigren Swaren weitere Stützpunkte zur Verfügung stellt, läßt auch die Fragder Ueberlassung uruguayischer Stützpunkte an die U82 wieder aufleben. Nach Feststellungen mittelamerikanischer Kreise ist es dem Secret Service der Vereinigten Staaten unter der Leitung des Obersten Donovan gelungen, allen mittelamerikonischen Ländern die Erlaubnis abzusprechen, eine An interamerikanische Polizei einzurichten, die dem Secret Service untersteht und die die Staatspolizei dieser Länder konDer Londoner Korrespondent der Columbia=Rundfunkgesellschaft meldet, daß gegenwärtig schätzungsweise 25 000 Amerikaner in London in amtlicher USA.=Eigenschaft seien. Nach einer Meldung aus Washington wird die USARegierung in Ibero=Amerika neue Maßnahmen in Kraft setzen, die den mit der Einführung der Schwarzen Listen geführten Schlag vervollständigen sollen. Während der letzten Monate tragen USA=Funktionäre alle Unterlagen für die Aufstellung„Grauer Listen“ zusammen. Der kanadische Premierminister Mackenzie, Kinz traf aus Ottawa für eine zweitägige Konferenz mit noosevelt in Hydepark ein. sa Rom, 3. November. Drahtbericht unseres Mitarbeiters In Samara werden Einwohner ohne Rücksicht auf die Straße gesetzt. Die Kommissare mit ihren Geliebten sicherten sich, wie aus neutraler Quelle gemeldet wird, natürlich die besten Wohnungen. Da alle vorhandenen Lebensmittel für die Sowjetbonzen beschlagnahmt wurden, kam es zu Revolten. Ein Güterzug wurde von hungernden Frauen geplündert. Italienische Luftangriffe auf Ma'ta Rom, 2. Nov. Der italienische Wehrmachtsbericht vom Sonntag hat folgenden Wortlaut: Mehrere feindliche Flugzeuge überflogen in der vergangenen Nacht das Gebiet von Ragusa auf Sizilien und von Castellammare di Stabia, wo sie einige Bomben abwarsen, die keine Opser forderten und nur geringfügigen Schaden verursachten. In Nordasrika wurden bei Einflügen in die Cyrenaita vier britische Flugzeuge abgeschossen. In Ostafrika brachte die Bodenabwehr der Stellung von Urlag ein seindliches Flugzeug zum Absturz. Ein zweites Flugzeug wurde von der Bodenabwehr der Stellung von Culanabert in Brand geschossen und fiel innerhalb unserer Stellungen zu Boden. Der südafrikanische Flugzeugführer, Kommandant der Staffel, die den Einflug ausführte, wurde aus den Flammen gerettet und gefangen genommen. In der Nacht zum 1. November grissen Bomberformationen der italienischen Luftwasse den Flottenstützpunkt Ereignisse aus aller Welt Münchener Künstler in Köln 3. Nov. Das rege kulturelle Leben, das trotz dem Kriege überall im weiten deutschen Vaterland blüht, kam am Sonntag im Gau Köln Aachen in der Eröffnung zweier Ausstellungen zum Ausdruck, von denen die eine Münchener Maler, Graphiker und Plastiker in Köln zu Wort kommen läßt und die andere oberrheinische Kunst im Aachener Grenzland zeigt. Die Kölner Ausstellung, die von etwa 50 Künstlern beschickt ist, gewinnt ihre künstlerische Eigenart durch das Farben= und Lichterspiel zauberhafter Stimmungen, das den meisten im Haus des Kölnischen Kunstvereins ausgestellten Gemälden, soweit es sich um Landschaften handelt, eigen ist. Zum anderen erhält sie ihr besonderes Gepräge durch die große Zahl der Porträts, die in ihrer anmutigen Schönheit ein seines seelisches Abgestimmtsein ihrer Schöpser bezeugen, die auch einem großen Teil der rheinischen Maler eigen ist. 74 Tealtenl. Dieser durch vielfathe Beweise erharteten Feustellung gab auch Oberbürgermeister Dr. Peter Winkelnkemper bei der Eröffnung dieser Ausstellung Ausdruck, indem er es als einen glücklichen Gedanken bezeichnete, einen künstlerischen Austausch zwischen den beiden großen Kulturstädten Köln und München vorzunehmen. Stadtrat Reinhard, der als Vertreter der Stadt München an der Feierstunde teilnahm, gedachte ebenfalls der alten Beziehungen zwischen den beiden Städten und erinnerte daran, daß gerade die Städte heute die besondere Verpflichtung hätten, der Kunst und Kultur zu dienen, die in ihren Mauern erstanden sei. Dieses Ziel zu fördern, sei auch der Zweck der Ausstellung Münchener Kunst am Rhein. Gewohnheitsverbrecher zum Tode verurteilt „Seefahrt ist Not“ abgeschlossen Köln, 3. Nov.(Funkbericht.) Am Sonntag ist die große Leistungsschau der deutschen Schulen„Seefahrt ist Not“, die von der Reichswaltung des NS.=Lehrerbundes in Verbindung mit dem Oberkommando der Kriegsmarine in Köln veranstaltet wurde, abgeschlossen worden. Diese Ausstellung, die den Wettbewerb„Seefahrt ist Not“ auswertete, hat zusammen mit diesem in vorbildlicher Weise und mit großem Erfolg um die Festigung und Vertiesung des Seefahrtgedankens bei der deutschen Jugend und im deutschen Volk geworben. Das beweist in Anbetracht der Kriegsverhältnisse die ungewöhnlich hohe Besucherzahl. Nicht weniger als 225000 Menschen sind Gäste der Ausstellung gewesen. Düsseldorf, 3. Nov. Das Gesetz zur Aenderung des Reichsstrafgesetzbuches vom 4. September 1941 bestimmt im § 1:„Der gefährliche Gewohnheitsverbrecher(§ 20a STGB) und der Sittlichkeitsverbrecher(§ 176 bis 178 STGB) verfallen der Todesstrafe, wenn der Schutz der Volksgemeinschaft oder das Bedürfnis nach gerechter Sühne es erfordern. Auf Grund dieser Bestimmung verurteilte die Strafkammer in Düsseldorf den am 9. August 1908 in Mannheim geborenen Franz Saiko zum Tode und zur Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebensdauer. Saiko wurde bereits als Vierzehnjähriger mehrmals straffällig und seither in Mannheim, Frankfurt, Mainz, Altona, Verlin, Hannover, Dresden, Leipzig und Breslau wegen Sittlichkeitsverbrechens, Nötigung, Bettelns, Betrugs, Diebstahts, Paßvergehens, Urkundenfälschung und hauptsächlich wegen Erpressung im ganzen 29mal vorbestraft. Seine letzte, gegen ihn in Leipzig verhängte Strafe von drei Jahren Zuchthaus hatte er am 16. März 1938 verbüßt. Er tauchte dann in Düsseldorf auf, wo er, anstatt einer geordneten Arbeit nachzugehen, herumlungerte und von ErPressungen übelster Art lebte. Goethe=Medaille für Fritz Hofmann=Breslau Ehrungen für den Erfinder auf dem Gebiete der Herstellung des Buna Berlin, 3. Nov.(Funkbericht) Der Führer hat dem Direktor i. R. des schlesischen Kohlenforschungsinstituts der Kaiser=Wilhelm=Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft, Professor Dr. Dr. Fritz Hofmann in Berlin aus Anlaß der Vollendung seines 75. Lebensjahres in Würdigung seiner Verdienste auf dem Gebiete der Erforschung des synthetischen Gummis die Goethe=Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen. Gleichzeitig hat der Führer dem Jubilar in einem herzlich gehaltenen Telegramm seine Glückwünsche zum Ausdruck gebracht. Professor Dr. Fritz Hofmann, Breslau, dem verdienstvollen Forscher und Erfinder auf dem Gebiet der Herstellung des synthetischen Kautschuks wurde anläßlich seines 75. Geburtstages durch Gauleiter Hanke die vom Führer verliehene Goethe=Medaille für Kunst und Wissenschaft als Anerkennung seiner Leistungen zum Gesamtwohl des deutschen Volkes überreicht. Reichsminister Dr. Todt übersandte in seiner Eigenschaft als Reichswalter des NS=Bundes deutscher Techuil zugleich im Namen der im NS.=Bund deutscher Technik vereinigten deutschen Ingenieure dem Jubilar ein in herzlichen Worten gehaltenes Glückwunschschreiben, in dem es unter anderem heißt:.„ Sie haben durch Ihre Forschungen und Erfindunge auf dem Gebiete der Herstellung des synthetischen Kautschuks der deutschen Wirtschaft die Möglichkeit gegeben, sich von der Einfuhr des Rohkautschuks in weitestem Maße unabhängig zu machen. Aufbauend auf Ihren epochalen Forschungen gelang es der deutschen chemischen Industrie in Weiterverfolgung Ihrer Gedankengänge, den synthetischen Kautschuk„Buna“ herzustellen, um damit der deutschen Wirtschaft die Möglichkeit zu geben, trotz Einfuhrdrosselung des Rohkautschuks des Rüstungsindustrie den notwendigen Gummi zu verschaffen. Todesstrafe für Einbrecher Essen, 3. Nov.=Das Essener Sondergericht verhandelte in zweitägiger Verhandlung gegen den 22 Jahre alten Ernst Loth aus Essen=Kupferdreh, der monatelang die Gegend au der mittleren Ruhr durch Diebstähle und Einbruchstaten unsicher gemacht und insbesondere während der Sommer monate die Strandbäder und Bootshäuser an der Ruhr heimgesucht hat. Später hat er seine Diebestaten auch auf Nachbarbezirke ausgedehnt und zahlreiche Diebstähle in Geflügelställen und Schrebergärten verübt. In der Verhandlung gab der Angeklagte allein 24 Diebstähle zu, unter denen sich fünf Fälle befanden, die unter Ausnutzung der Verdunkelungsmaßnahmen begangen worden sind. Das Sondergericht verurteilte den Angeklagten ling zum Tode, zu lebenslänglichem Ehrverlust und ordneu außerdem die Sicherungsverwahrung an. Wieder zwei nordamerikanische Militär. flugzeuge verunglückt New York, 3. Nov.(Funkbericht.) Wieder sind zwei amerikanische Militärflugzeuge verunglückt, wobei insgesamt fünf Flieger ums Leben kamen. Bei regnerischen Wetter stürzte bei Findlay im Staate Ohio ein Bomben= flugzeug der USA=Armee ab. Die vier Mann Besatzung wurden getötet. Weiter wird aus Honolulu gemeldet, daß ein Jagdflugzeug auf der Suche nach einem vermißten Militärflugzeug ins Meer gestürzt ist. Der Pilot ertrank. Unwetter auf den Kanarischen Inseln Santa Cruz de Tenerifsa, 3. Nov. Die zu den Kanarischen Inseln gehörende Insel La Gomera wurde von einem schweren Unwetter heimgesucht. Die Ueberschwemmungen in vielen Dörsern richteten einen Gesamtschaden von rund acht Millionen Peseten an. Nach vorläufigen Feststellungen werden zwölf Menschen vermißt. Etwas umständlich Er:„Ach, mein Fräulein, würden Sie mir wohl erlauben, bei Ihrer Hochzeit anwesend zu sein?" Sie:„Aber ich bin ja noch nicht einmal verlobt!“ Er:„Ja, ich meine nur, ob ich wohl der Bräutigam sein dürfte?“ .., 3. Nov. Zimmt den Aus bndern das Be es einzelnen, di spfel in den§ bie in unermüd er einzelnen: us Außergewöl hrer Stütze bed hobe halten zu Es ist gut, ausenlosen Ein ie Sowjets wü Wehrmachts kolonnen und und Gleisanlag ung nur, aber kännlichen Ein s Fliegers, de en ins Ziel br hieser Aktionen hwietischen Ra ermürbend tri besatzungsmitgl Seit Beginn ier als ein Be n Einsatz. Es lte Kamerad i egt lahmgesche Perft. Verlust sicht. Denn mi sowwendig, sich er hat ihm in hie meisten habder gesagt, als xiff in lausend en und Eisen Vor Morger owjetrußlands slorgengrauen em Gefechtssta befehl durchgek ngriff auf Ei kaume von Mi sordersten der riginell“, bri keint es nicht at. als gäbee Nach einer en an ihre den Mittag. tarter senkt di den Mittag vom Boden kont hinein, d ber der weiße Stur wird urch das licht #eller. 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Ein gesenkter Blick, eine jähe Röte, eine winzige Geste der Unsicherheit vermögen einen ganzen Berg von Schwüren hinwegzusegen, wie ein Staubkorn. So wandte sich denn auch Heino herum, um sorschende Blicke auf Rainer zu richten, und es bleibt ungewiß, ob nicht letzten Endes auch Rainer, in dem ein unbehagliches Gefühl überband nahm, sich in der einen oder anderen Weise verraten hätte. Glücklicherweise aber tat sich die Tür auf und, in eine Parsümwolke gehüllt, schleierumflattert und mit zwei wehenden Silbersuchsschwänzen, obwohl es Hochsommer war. im Gefolge, betrat Mizzi Frankl den Laden, das heißt. erst als sie zu sprechen ausing, was sie allerdings unverzüglich tai, erkannte Rainer, der sie verwundert und immer verwunderter ansah. Mizzi Frankl in ihr. Sie warf den Schleier mit unerhörter Grazie aus dem Gesicht, nickte Rainer flüchtig zu und setzte sich in einen Empirestuhl, der. wie die meisten Möbel dieser Zeit, ebenso unbequem wie geschmacklos war. Sie schlug die Beine übereinander, die in wunderschönen Strümpfen staken, und überreichte Heino, fortwährend redend. ein großformatiges Kuvert, das, wie sie sagte, soeben in seiner Wohnung abgegeben worden war Allerdings hatte sie es, da es ein in Gold geprägtes Wappen auswies, aus Interesse— wie sie sagte— bereits geöffnet, und es enthielt die Einladung irgendeines Grafen zu einer Veranstaltung am kommenden Samstag. nd ob. dies war die Kernfrage, auf die sie unmittelbar vorstieß. diese Einladung sich auch auf ihre Person bezöge oder ob damit nur der Doktor Heino Anderla allein gemeint sei. Jedenfalls sei sie sofort darauf, ohne erst die Entscheidung abzuwarten, zu ihrer Schneiderin geeilt, bei der ein phantastisches Abendkleid— wie sie es nannte— gerade in Arbeit sei, und habe unter schärfster Bedrobung die Fertigstellung bis äußerst Samstag mittags erzwungen Sofort darauf wandte sie sich, ein wenig hochmütig, an Rainer und fragte in ihrem kuriosen Hochdeutsch: „Und Sü. Herr Bölmöntö, haben Sü auch eune Eunladung zu dem Herrn Grafen bekommön?" Rainer, der sich nur schwer von seinem Erstaunen erholte, siel es gar nicht mehr ein, diese als Dame verkleidete Mizzi Frankl zu duzen, wie er es sei eh und se geian „Ich weiß nicht“, sagte er,„um welchen Herrn Grasen es sich handelt. Aber wenn es der Graf Molitor ist, so werde ich allerdings gleichfalls am Samstag anwesend sein. Allerdings wußte ich nicht, daß es eine größere Veranstaltung sein würde. Heino wird Sie aber bestimmt mitnehmen. Oder nicht?“ „Selbstverständlich“, beeilte sich Heino zu versichern,„es ist tatsächlich Molitor“ „Und hast du öfter Einladungen von ihm erhalten?“ „Ein paarmal im Winter. Uebrigens habe ich immer abgesagt.“ „Zu vornehm“, sagte Rainer spöttisch. „Unsinn“, siel Mizzi, das schlichte Mädchen aus Kum rowitz, ihm ungestüm in die Rede,„man kann do nit absag'n, wann a Graf ei'm einladt! Des tut man nit!“ Heino warf einen vorwurfsvollen Blick auf Rainer Rainer, um nicht zu lachen, Schnitt eine Grimasse. „Sie, Fräulein Mizzi“, sagte er,„möchten wohl sehr gerne hingeben?“ „Wahnsinnig gern“, rief sie,„übrigens, die Frau Gräfin, kummt die aa?“ „Das weiß ich nicht“, sagte Rainer, der es wirklich nicht wußte. „Die Frau Gräsin“. fuhr Mizzi, der es zu mühsam wurde, hochdeutsch zu reden, neugierig fort,„wie schaugt die aus?“ „Ich glaube. Sie kennen sie bereits", erwiderte Rainer. „Ich!“ rief Mizzi sast erschrocken,„##kenn ka Gräfin nit!“ „Doch“, versetzte Rainer.„Sie haben sie einmal in meinem Atelier gesehen, als sie eine rote Mappe holen kam.“ Mizzi starrte ihn mit offenem Munde an. Ihr Erstaunen, vor allem ihre Sprachlosigkeit war so reizend, daß Heino sofort den Entschluß saßte, sie unter allen Umstän den zu Molitor mit zunehmen. „Des also war die Frau Gräfin von Molitor!“ rief Mizzi erhitzt,„und i hav nix'wußt davon und hab nur anä Frau z' ihr'sagt— ob die sich vleicht beleidigt hat deswegen?“ „Keine Spur“, lächelte Rainer. „Bestimmt nit?“ „Ah wo!“ „Wie sagt man denn, i moan, vorschriftsmäßig, zu aner Gräfin?" „Frau Gräfin.“ „Sonst nixk“ „Nein.“ Mizzt schien irgendwie befriedigt. Dann sagte sie nachdenklich:„Aber i hab mir's glei denkt, daß des a sehr a seine Dame muaß sein. Die hat wirkl!' sehr vornehm ausgschaugt!“ Dann aber, nach dem uralten Gesetz, daß die Eisersucht immer ein paar Tage älter wird als die Liebe, warf sie Rainer einen prüsenden Blick zu. „Und Sie, Herr Belmonte“, fragte sie in merkwürdigem Tonfall,„Sie kennau d' Frau Gräfin guat— des heißt privatim?“ „Flüchtig“, sagte Rainer,„nur ganz flüchtig.“ Heino wunderte sich zwar, warum Rainer das sagte, aber dann glaubte er, einzusehen, daß Rainer Gründe haben mochte, seine Beziehung zu Carla vorläusig zu verschweigen. Mizzi ihrerseits ließ das Thema fallen, denn— eigentlich— traute sie Rainer eine so vornehme Gräfin wirklich nicht zu, andererseits fesselte ihr bevorstehender Eintritt in die große Welt alle ihre Gedanken. Also ließ sie von der Gräfin ab und begann von ihrem Abendkleid zu sprechen, dem ersten ihres Lebens, da sie, wie bekannt, bisher jahrein, jahraus nur blaue Röcke und weiße Blusen getragen hatte. aber offenbar war nunmehr der Ballen blauen Stoffes, den sie von einem Verehrer erhalten haben mochte, aufgebraucht, und Mizzi Frankl. das schlichte Mädchen, hörte auf, schlicht zu sein und ward eine Dame. Mizzi Frankl wurde wirklich eine Dame. Zwar erstreckte sich diese Entwicklung auf eine längere Zeit, indes, aufgeweckt wie sie war, unverdorben in der Seele und von warmer Menschlichkeit erfüllt, konnte ein Wesen wie Carla in jedem Betracht nur von segensreichem Einfluß auf sie sein, zumal da Carla, die ansänglich nur eine Rivalin in ihr hatte sehen wollen, sich späterhin in liebevoller Weise ihrer annahm. Dies jedoch, dieser jähe Umschwung der Gefühle, hatte seine Ursache in den Vorgängen, die sich während des Festes im Stadtpalais des Grafen Molitor ereigneten, und wobei Mizzi eine Rolle von weittragender Bedeutung spielte, indem sie, urplötzlich vor eine Situation gestellt, der sie in keiner Beziehung gewachsen war, dennoch, und dies nur dank ihres ungemein schnellen und praktischen Verstandes, blitzartig einzugreifen und alles im Gang befindliche Unheil entscheidend zu beeinflussen vermochte. 9. Kapitel Das Stadtpalais des Grasen Molitor befand sich etwas außerhalb des Stadtzentrums in der sogenannten Schreibwaldstraße, die eine sehr breite Allee, zur rechten Seite durchwegs prächtige Villen mit hoch in die Weinberge aufstrebenden Gärten und Parkanlagen auswies, während links weite grüne Flächen zum Fluß hinabführten, hinter dem wiederum die begrünten Hügel ausstiegen. Zu den prächtigen Villen indes konnte Molitors Stadtpalais keineswegs gerechnet werden. Einerseits war es mehr als eine Villa, eher ein kleines Barockschlößchen, tief in einem hohen und dichten Park gelegen, den ein wunderbar geschmiedetes Eisengitter umschloß. Andererseits jedoch befand es sich in einem bedenklich sortgeschrittenen Zustand des Versalls, der es keineswegs als Zierde dieser vornehmen Villenstraße erscheinen ließ. Im Innern des Hauses. das, wie viele dieser Art eine wunderbare hehe Halle besaß, in der zu beiden Seiten breite Marmortreppen nach oben führten, hatte sich Molitor bemüht, durch aufgelegte Teppiche, Gobelins und Beleuchtungskörper einen Schimmer des ehemaligen Glanzes vorzugankeln, das heißt, sich selbst vorzugaukeln, denn an den Gästen lag ihm verslucht wenig, obwohl er sie großzügig bewirtete. In dem großen, sogenannten Spiegelsaal spielte eine Tanzkapelle, während in den anliegenden Räumen wunderbar ausgestattete Büsetts aufgestellt waren, von denen die Gäste beifällig Gebrauch machten. Es waren etwa fünfzig Leute eingeladen und ihre Auswahl schien nach keinerlei Gesichtspunkten vor sich gegangen zu sein. Das Gemeinsame, das diese Leute vielleicht noch verband, war die Tatsache, daß sie entweder etwas mit Kunst oder etwas mit Pferden zu tun hatten. Auffällig indes war, daß bis auf ein paar Schauspielerinnen keine Frauen anwesend waren. Molitor liebte es, derartige Veranstaltungen in durchaus ungezwungener Weise durchzuführen, woran eine größere Anzahl Frauen ihn ohne Zweifel gehindert hätte. Er liebte es auch, seinen Gästen Ueberraschungen zu bereiten, die zumeist recht sensationeller Natur waren und wesentlich dazu beitrugen, seine Abende äußerst begehrt und beliebt zu machen. Nun gab gerade zu dieser Zeit eine orientalische Tänzerin, Fatme, wie sie sich nannte, ein Gastspiel in der Stadt, das nicht unerhebliches Aufsehen erregte. Alle Männer, denen es gelungen war, rechtzeitig in den Besit einer Eintrittskarte zu gelangen, versicherten in seltsamet Uebereinstimmung, daß diese Tänzerin in jedem Betracht höchst bemerkenswert und ungewöhnlich genannt werden mußte. Insbesondere übe, so wurde gesagt, ihre Erscheinung eine geradezu beklemmende Faszination aus, die sich, einer Lähmung gleich, in die Hirne hinabsenkte und noch nachhielt, nachdem sie selbst längst die Bühne verlassen habe. Diese erstaunliche Wirkung, so sagten einige, liege in der ungewöhnlichen Schönheit ihres Körpers, der jenen winzigen Ueberschwang zur Wildheit der Linien aufwies, der einzig die Sinne zu umklammern und zu fesseln vermag: andere indes bestritten dies und erklärten, ledig lich der Blick ihrer Augen, die von abgründiger Tieft, schwarz und beinahe unheimlich leuchtend waren, erziel jene merkwürdige Bezauberung, während wieder andete diese Bezauberung nur in der Bewegung erblicken wollten, in dem fremdartigen und wundersamen Spiel ihrer herklichen Glieder, das, mit wahrhaft magnetischer Kraft, jeden, der es sah, unwiderstehlich in Fesseln schlug. Aber wir dem auch sein mochte, die großartige Wirkung, die von ihr ausging, war unbestritten. De eben .“ W wigeht. #0geg miegen kolonne #ume So g res ir Sann zu A Sootola ###de ist, bi der mmt bndern hem, Bei Art Von Fortsetzung; folgt DAS KLEINE Lachen„Das ist ja eine schöne Geschichte!“ sagte Kleiner seiner Frau.„Da habe ich doch vergessen, das Gas in de Küche ab zustellen, als wir von Hause abfuhren!" „Du brauchst dich nicht zu beunruhigen!" antworten seine Frau.„Es besteht keine Gefahr, daß Feuer ausbrech könnte... ich habe vämlich vergessen, den Wasserhahni 1 B a d e z i m m e r z u z u d r e h e n!" er St. tag vor Frimut zrmam. #ale## Jutt. er betriebt4 Karl# stadt in r Groß hepunkt a. Samund der Weihe Täter in VII auf ert. Das Imfangs ten weie Fragie 1182 t es dem Leitung amerikoeine An eret Serder konundfunkse 25000 aft seien. ie 11SA= in Kraft Listen der letzagen für Kinz It Roohnik verin herzdem es indungen en Kauteben, sich Naße un. epochalen Industrie syntheder deutEinfuhrtrie den rhandelte ten Ernst egend an uchstaten Sommer der Ruhr auch auf stähle in der Verzu, unter tzung der id. Das olksschädd ordnet litärNCemneenttapgen auf! Vom täglichen Einsatz eines Kampfgeschwaders im Osten Von Kriegsberichter Erich Tüllner(PK) sind zwei bei insnerischen Bomben= Besatzung eldet, daß vermißten st ertrank. seln sen Kanaurde von erschwemmtschaden orläufigen erlauben, 1“ tigam sein Beleuchanzes vornn an den großzügig saal spielte Räumen aren, von und ihre vor sich diese Leute e entweder un hatten. mspielerinliebte es, zwungener ihl Frauen luch, seinen recht senbeitrugen, nachen. lische Tänel in der Alle Mänden Besitz n seltsamer m Betracht int werden ire Erscheius, die sich, e und noch e verlassen inige, liege rpers, der Linien aufd zu fesseln irten, ledigdiger Tiefe. ren, erziele der andere ken wollten, ihrer herrKraft, jeden, Aber wie die von ihr tenKleiner z1 Gas in der !“ antwortett rausbrech“? sserhahn in 3. Nov.(dub) Nicht das Außergewöhnliche bekimmt den Ausgang des Krieges gegen die Sowjetunion, mndern das Beständige. Nicht die große, strahlende Tat s einzelnen, die wie ein steiler, den meisten unersteiglicher sipfel in den Himmel ragt, entscheidet den Sieg, sondern se in unermüdlichem, tapferem Einsatz gezeigte Haltung einzelnen der Gesamtheit. An ihr erst entzündet sich Außergewöhnliche, auf ihrer Grundlage wächst es, und rer Stütze bedarf es, um sich in der dünnen Luft der söbe halten zu können. Es ist gut, sich dieser Tatsachen zu erinnern, um den zusenlosen Einsatz der deutschen Kampfaeschwader gegen je Sowjets würdigen zu können. Fast jeden Tag erwähnt Wehrmachtsbericht die Angriffe, die gegen seindliche olonnen und Feldstellungen, gegen Eisenbahntransporte nd Gleisanlagen geflogen werden. Eine kurze Erwähung nur, aber sie umsaßt ein Uebermaß todverachtenden sännlichen Einsatzes! Kein Name, weder des Ortes noch e Fliegers, der gegen die feindliche Abwehr seine Bomm ins Ziel bringt. Und doch verbirgt sich hinter jeder jeser Aktionen eine Tat, die hineingreifend in den weiten swietischen Raum wie eine gewaltige Faust den Gegner eermürbend trifft und den uneingeschränkten Einsatz aller esatzungsmitglieder fordert. Seit Beginn des Ostfeldzuges ist das Geschwader, das ier als ein Beispiel für viele stehen soll, ununterbrochen Einsatz. Es hat Verluste hinnehmen müssen. Mancher se Kamerad ist nicht zurückgekommen. Manche Maschine egt lahmgeschossen oder mit technischen Schäden in der erst. Verluste, Opfer, sie schmerzen, aber sie entmutigen scht. Denn mit jedem Flieger fliegt der Tod. Und es ist swwendig, sich gut mit ihm zu stellen. Jeder dieser Mäner hat ihm ins Gesicht gesehen, kühn und entschlossen, und je meisten haben ihn überwunden. Und nichts wurde darder gesagt, als dieser kurze Satz:„Die deutsche Luftwaffe fiff in lausendem Einsatz feindliche Kolonnen, Feldstellunm und Eisenbahnanlagen im Raume von Moskau an.“ Vor Morgengrauen schon— auf der weiten Ebene owjetrußlands glänzt der erste bleibende Schnee— vor korgengrauen finden die Besatzungen der Gruppe sich auf im Gefechtsstand ein. In der Nacht noch ist der Einsatzefehl durchgekommen. Was gibt es? Das Uebliche, also lngriff auf Eisenbahnanlagen und Züge einer Strecke im aume von Moskau. Ein Blick auf die Karten, in der die irdersten deutschen Linien eingetragen sind.„Wenig ziginell“, brummt einer der Flugzeugführer. Aber er leint es nicht so, er sagt es nur eben, weil es den Anschein u, als gäbe es für die Gruppe keine anderen Ziele mehr. Nach einer kurzen Flugbesprechung gehen die Besatzunin an ihre Maschinen. Es ist wie jeden Morgen, wie den Mittag. Die Flugzeuge rollen zum Start— der starter senkt die Flagge— Start! Und wie jeden Morgen, m Mittag seit Wochen und Monaten heben die Ketten vom Boden und donnern in die vorwinterliche Wolkennt hinein, die nun schon wie ein dickes, dreckiges Tuch ber der weißen Einöde schwebt. Stur wird Kurs geflogen. Während die Propeller sich uch das lichtgraue Gewölk schrauben, wird es allmählich iller. Plötzlich zerreißt der Nebel. Die Maschinen stoßen uch und fliegen weiter auf dem weitmaschigen Netz von Lollenhaufen, in deren Löchern aus großer Tiefe der sische Schnee heraufschimmert. Es knarrt in der FT=Haube.„Wir überfliegen die ront“, sagt der Flugzeugführer. Die Front! Vier lugenpaare richten sich auf die Erde. Das Land scheint er zu sein. Allein die frisch ausgehobenen Schützenlöcher ind Gräben zeugen von Kämpfen. Und irgendwo auf einer straße, die im Blickfeld sichtbar wird, bewegen deutsche anzer sich vorwärts, brennen Dörfer wie rote Blutfackeln, blägt dicker, schwärzlicher Rauch aus den Häusern einer einen Stadt, die von den Volschewisten beim Rückzug anczündet wurde. Die Aufmerksamkeit der Besatzung richtet sich ganz auf en feindlichen Raum. Noch eine Viertelstunde bis zum Ziel. Endlich kommt es in Sicht. Sowjetische Flakartillese schießt ihren feurigen Unsegen herauf, unter den Wolm schrauben sich ein paar Jäger an uns heran. „Bombenklappen auf", befiehlt der Pilot. Langsam— es sieht fast aus wie in einem Marionettenheater— mit kurzen, ruckartigen Bewegungen öffnen sich se Klappen. Der Funker lauert am MG auf die Jäger, irtend liegt der Bordschütze in der Wanne. Und nun fallen die Bomben aus dem Rumpf, lösen sich schweren Brocken unter den Tragflächen, rauscht das ählerne Verderben erdwärts. Sie fallen. Unerträglich lang erscheinen die Sekunden. Ind fallen, werden immer kleiner— sind nur noch schmale Etriche auf der weißen Schneetünche, die den Erdboden bedeckt. Endlich detonieren sie. Die Maschine bäumt sich inter dem Erplosionsdruck, der bis zu uns heraufschlägt, pie ein ungeduldiges Füllen. „Wie liegen die Bomben?“, fragt der Flugzeugführer. Uenan im Ziel— die Wagen brennen— ein Mords##uerll“„Haut hin!" Und mit einer Affenfahrt zieht der Flugzeugführer die kaschine in die nächste deckende Wolke, um sie dem Feuer Flak und den Angriffen der Jäger zu entziehen. Es bird nicht mehr viel gesprochen auf dem Rückflug. Jeder der vier denkt: Wieder mal geschafft— wieder mal heil wongekommen. Jeder der vier weiß: gewonnen— und, das an uns liegt, nicht zum letztenmal. Eine Stunde später landen die Maschinen im Heimatsien. Während das Bodenpersonal sofort damit beginnt, Maschinen zu tanken, neue Bomben zu laden und die kassen durchzuprüfen, gehen die Besatzungen zum Geschtsstand, unt die Erfolgsmeldung zu erstatten. Noch liegt der neue Einsatzbefehl nicht vor. Die Män# stehen vor den Karten, vertieft in die neue Frontlinie, #. eben eingezeichnet worden ist, versunken in jenes ungewisse Warten, das der Vorbereitung dient. Eine Stunde seigeht. Endlich wird der Befehl für den zweiten Einsatz nurchgegeben. Und wieder starten die Maschinen, wieder blegen die Besatzungen neue Angriffe gegen seindliche kolonnen, Feldstellungen und Eisenbahnanlagen im Raume von Moskau. So geht es drei und viermal am Tage, wenn das Wet#es irgend erlaubt, bis die Dunkelheit einbricht. Irgendvann zwischen den Flügen wird Mittag gegessen— drauein am Liegeplatz. Irgendwann kaut man ein Stück schokolade, knackt ein paar Kelse, gleichgültig, wie! Und ##de ist man, verdammt, wenn der Tag zu Ende geht und nl der ketzten Landung schon die Dämmerung über dem Platz liegt. Müde— hundemüde! Aber was macht Unseren Fliegern geht ein ganzer Kronleuchter auf: „Verflirt, das ist ein sowjetischer Kommissar, ganz ohne Zweifel!“ Und nun überschlagen sich die Ereignisse. Auch dem Sowjetrussen dämmert's, sein Gesicht färbt sich weiß und rot... und umgekehrt. Unser Leutant„schaltete“ schneller, sein Pistolenlauf war im Bruchteil von Sekunden boch, Bruchteile vor dem sowjetischen. Ein Schuß, und der Kommissar fällt zu Boden. Damit bricht die bolschewistische Meute los. Vier Deutsche fechten gegen eine Uebermacht, mit Pistolen, Maschinenpistolen und MGs, erkämpfen sie sich den Rückweg zur Maschine, steigen ein, halten den Gegner mit Bordwassen in Schach, wersen die Motoren an, rollen mit aufheulendem Getöse davon, rollen einen Sowjet, der im verblendeten Wahnwitz halt gebieten wollte, tot. rollen, rollen... und schaffen den Start. Eine Besatzung seiert„Geburtstag“. Was unmöglich schien, gelingt. Mehr und mehr klärt sich die Situation. in die Navigationskarten kommt Leben. Es lüftet sich der Schleier: Kampfflieger landeten bei Archangelsk. am östlichsten Zipfel des Weißen Meeres, starteten nach beftigem Feuergesecht... und erreichten den Heimathorst! Britische Luftwaffe unterlegen Berlin, 3. November. Funkbericht Die Briten rühmen sich immer wieder ihrer militärisch wirtungslosen Nachtangriffe auf das Reich. Sie müssen zwar selbst zugeben, daß sie vom 1. April 1941 bis zum 30. September, also innerhalb des Sommerbalbjahres, 13381 Tote und 13 182 Schwerverletzte als Opfer der deutschen Luftangriffe auf das Schuldkonto Churchills zu schreiben haben. Die britischen Luftangrisse gegen das Reich beweisen aber schon durch die Opfer, die sie hervorriesen, eine Schwäche, die die Briten der deutschen Luftwasse jetzt ständig seit Beginn des Ostfeldzuges zu unterstellen pflegen. 2400 Deutsche verloren ihr Leben durch die verbrecherischen britischen Luftangrifse, 5311 Deutsche wurden dabei verletzt. Hierzu rechnen auch die Leichtverletzten, die sofort oder nach kurzer Zeit wieder vollarbeitssähig waren. Es gibt noch einen Beweis für die Unterlegenbeit der britischen und die Ueberlegenheit der deutschen Luftwaffe. Die deutsche Flak und die deutschen Nachtjäger schossen in der Zeit vom 1. August 1941 bis 31. Oktober 1941 bei 57 nächtlichen Einflügen der Briten ins Reich 250 britische Bomber ab. In derselben Zeit des Jahres vorher flogen die Briten zweiundachtzigmal ins Reich ein und verloren hierbei 128 Bomber. Diese Zahlen beweisen eindeutig, daß die Angriffskraft der britischen Luftwasse der ständig weiter anwachsenden Abwehrkraft der deutschen Luftwaffe immer mehr unterliegt. Rund unl Aadien Von der Ernährungsstelle Brand, 3. Nov. Die Ernährungsstelle ist von Montag, dem 3. d. Mts., bis Mittwoch, dem 5. November einschließlich geschlossen. Urlauber und sonstige nicht ausschiebbare Fälle werden auf Zimmer 24 abgesertigt. Reinigungspflicht der Bürgersteige Brand, 3. Nov. Mit der einsetzenden Winterszeit wird nochmals auf die Ortssatzung betrefsend der Reinigung der Straßen und Bürgersteige aufmerksam gemacht. Bei Glätte sind die Grundstückseigentümer oder Hausverwalter bezw. Nutznießer verpflichtet, die Bürgersteige und Fahrstraße mit abstumpfenden Mitteln wie Sand oder Asche zu streuen. Von der Gemeindeverwaltung Brand, 3. Nov. Für die neu angelegten Bürgersteige der Rollesstraße, und zwar vom Eingang zur Hochstraße bis zur Ringstraße sind Plan und Kostennachweis aufgestellt worden. Auf Grund der Ortssatzung betr. die Anlegung und die Unterhaltung von Bürgersteigen und die Aufbringung der hierfür notwendigen Kosten vom 24. 9. 38 sind die Eigentümer der anliegenden Grundstücke beitragspflichtig. Der Kostenplan und Kostennachweis liegen auf dem Rechnungsamt des Rathauses Zimmer 30, zur Einsicht offen. Lebensmittelkartenausgabe Brand, 3. Nov. Die Ausgabe der Lebensmittelkarten für die Zeit vom 17. 11. bis 14. 12. 41 erfolgt am Donnerstag, dem 6. d. Mts., nachmittags von 14 bis 17 Uhr, in den bisherigen Ausgabelokalen. Die Ausgabe von Milchkarten an Personen über 70 Jahre wird auf Anordnung des Provinzialernährungsamtes mit Beginn dieser Zuteilungsperiode in der Rheinprovinz der Regelung gleichgestellt, wie sie für das übrige Reichsgebiet schon immer bestand. Diese Personen erhalten Milchkarten über 1/4 Liter Milch täglich nur noch auf Antrag und gegen Kürzung der vierwöchentlichen Zuteilung an Butter um 125 Gramm und Fleisch um 700 Gramm oder um die doppelte Menge für eines dieser Lebensmittel. Anträge sind an die Ernährungsstelle Rathaus, Zimmer 23, bis zum 12. d. Mis. zu stellen unter Vorlage der Fett= bzw. Fleischkarte. Unterstützungszahlungen Brand, 3. Nov. Die Auszahlung der Monatsrente an die Wohljahrtsunterstützungsempfänger und Kleinrenier erfolgt am Donnerstag, dem 6. d. Mts., während die Auszahlung der Monatsrente für November an die Sozialrentenempfänger erst Donnerstag, dem 13. Nov. d. J. erfolgt. Die Auszahlungen geschehen jeweils in der Zeit von 9 bis 12 Uhr bei der hiesigen Gemeindekasse. Kohlscheid eröffnete seine Gemeindebücherei Kohlscheid, 3. Nov. Im Rahmen des Ausbaues des Büchereiwesens im Regierungsbezirk Aachen— wir berichteten in unserer Samstagsausgabe darüber— wurde gestern morgen mit einer Feierstunde im Saale des Lichtspielhauses die neue Gemeindebücherei Kohlscheid erössnet, die hier im Kohlenrevier eine besonders wichtige kulturelle Aufgabe zu lösen hat. Dank der tatkräftigen Förderung des Büchereigedankens durch den Bürgermeister und Ortsgruppenleiter Pg. Zimmermann, konnte die sauber und zweckentsprechend ausgestaltete Bücherei, deren Betreuung Rektor Corsten übernommen hat, mit einem Bestande von 1000 Büchern eröffnet werden. Eine Erweiterung um 200 Bände steht unmittelbar bevor. In der Eröffnungsfeier sprachen der Leiter der staatlichen Büchereistelle Aachen, Schlagheck, und Kreisamtsleiter Drucks über die Bedeutung des Buches im Rahmen der nationalsozialistischen Kulturpflege. DSC erfolgreicher verteidiger Schalke 04 wurde mit:1 besiegt Das sechste Endspiel um den Tschammer=Pokal wurde ein sportlicher Festtag in dem schon lange vorher ausvertauften Olympiastadion. Der Dresdner Sport=Club reihte seinem vorjährigen Erfolg über den 1. FC Nürnberg einen neuerlichen Sieg. diesmal über den Fl Schalle 04 mit:1 (:0) Toren an. Dieser Sieg des Pokalverteidigers muß als völlig verdient angesehen werden. Der DSC setzte mannschaftlich sich weitaus stärter ein als die Westfalen. Die in diesem Spiel nur wenigen Torgelegenheiten verstanden die Dresdner, eingangs durch Kugler, und als Kuzorra bald nach der Pause gleichgezogen hatte, durch Carstens, zu nützen. Mit seinem zweiten auseinanderfolgenden Sieg ist der Dresdner SC erster Anwärter auf den Pokal des Reichssportführers. Stand der Tabellen am 2. November Gauklasse Köln=Aachen Die Ipiele dom Jonntag Gau=Klasse Tlege. Binde— hundemnee! über wus macht das! Monate schon geht es so, und morgen und übermorgen bid es weiter so gehen, jeder, ob Flugzeugführer, Beobvler, Funker oder Bordschütze will dabei sein. Jeder von enen ist gemeint, wenn die Heimat vom Einsatz der Luftasse gegen feindliche Kolonnen, Feldstellungen und EisenFonanlagen liest. Denn nicht das Außergewöhnliche begimt den Ablauf des Krieges gegen die Sowjetunion, oidern das Beständige. Und allein die in unermüdecem, tapferen Einsatz gezeigte Haliung aller einzelnen Gesamtheit sichert den Sieg. Unglaublich, aber wahr Bei Archangelsk gelandet und heil zurückgekehrt Von Kriegsberichter P. Bohlscheid=PK. Seit Stunden fliegt ein deutsches Kampfflugzeug über mit Sturmwolken angehäufte Polarsee, sucht sich, von eeen geschüttelt, einen Weg zu den entferntesten Küsten#tstraßen der Sowjets nördlich des 70. Breitengrades! ##mflug! Sturm steht auf, seine Gewalten und die damit * unsere Ju folgende Abdrift können nicht nach euroElschen Maßen gemessen werden. Wo die Polarhölle tobt, 'slaßt die verwegenste Phantasie. s eins kommt zum anderen, so sagen Leute, die gewitzt en wollten. Heute war's tatsächlich so: Instrumente fallen :. und nach der Zeit hätte man doch längst zu Hause g“ müssen— hätte! Verflogen,„verfranzt“, verechelte Situation!. Unter den vieren aber tut sich plötzlich Lichtblick auf: ebene, moosbedeckte Fläche, eigentlich uneinellbar in der freudlosen Lappen=Tundra, in einem en, dem Gott nur Felsen und Seen schenkte.„Da müßte Landung mit Fahrwerk möglich sein“, ein Gedanke, * sich vom Flugzeugführer bis zum Bordschützen sortP ##volternde Sekunden, gelingt's? Es haute hin. Die BeFeing steigt aus, sieht sich in der Landschaft um, blickt über 'ie Wasser, die nach rechts kein Ende finden wollen. * Nenschen laufen herbei, einer davon weit vorweg. esentümlich diese Gesichter, die verlumpte Kleidung, #eitümlich, daß sie bewaffnet sind. Der erste beginnt ein Totach, redet mit den Händen, aber zu verstehen ist nichts. ** es kam, weiß ich nicht, nur das eine blieb dem Kominten im Gedächtnis haften: das undefinierbare Ge### trug eine Mütze, darauf ein winzig kleiner Sow#nern mit Hammer und Sichel. Rhenania Würselen—. Spielvereinigung Sülz 07:3 (:2) Nur knapp verloren die Rhenanen gegen diesen großen Gegner. Durch ein Selbsttor des sonst hervorragenden Torhüters Spürk blieb der Mannschaft wenigstens ein Unentschieden versagt. Die letzte halbe Stunde ging hoch an Würselen, aber die großartige Abwehrleistung des Sülzer Schlußdreiecks rettete den Gästen beide Punkte. In der zur Zeit stärksten Besetzung traten die beiden Einheiten an. Auf beiden Seiten begann das Spiel sehr aufgeregt. Simons 2 verpaßte eine große Gelegenheit, indem er freistehend den heranstürmenden Sülzer Verteidiger Könen anschoß. Dann zeigte bei Rhenania Spürk einige glänzende Abwehrleistungen. Auf der Gegenseite leistete sich der Verteidiger Schmitz bei einer verunglückten Fußabwehr beinahe ein Selbsttor, aber knapp am Psosten vorbei rollte der Ball ins Aus. In der 8. Minute ging Sülz durch den Linksaußen Schulz, der einen Strafstoß verwandeln konnte, überraschend in Führung. Bei Rhenania war das Stellungsspiel unzureichend, so daß die ausgezeichnete Sülzer Läuferreihe unter Teschs Führung sehr oft zerstören konnte. Durch einen großen Deckungsfehler der Würselener Deckung, konnte Sülz durch Maierthaler auf•0 erhöhen. Doch in der 35. Minute bekam die Platzelf neuen Mut, da der Halbrechte Friedrichs nach einer herrlichen Kombination auf:1 verringern konnte. Für Kelter unhaltbar, schlug der Ball ins Netz.— Nach der Pause setzte Rhenania alles auf eine Karte. Das Zuspiel wurde bedeutend flüssiger. Auch der Sturm setzte sich bedeutend erfolgreicher ein. Kleinen bot jetzt als Verteidiger eine bessere Leistung wie vor dem Wechsel. Trotzdem kamen die Gäste zum 3. Tor. Maierthaler schoß Spürk bei einem Geplänkel an, dieser ließ den haltbären Ball fallen, so daß der nachsetzende Maierthaler nur noch einzudrücken brauchte. Noch fünf Minuten waren zu spielen, da erhielt der vorzüglich postierte Simons 1, an der Strafraumlinie stehend, den Ball, unhaltbar ging sein Schuß unter die Latte.:2 stand die Partie für Sülz. In einem erneuten Angriff der Rhenanen ertönte der Schlußpfiff, ohne daß es zu dem vollauf verdienten Unentschieden reichte. H. H. Meisterschaftsspiele VfR Köln rrh.— Troisdorf 05:0(:0) Düren 99— Viktoria Köln:3(:3) Bonner FV— Mülheimer SV:1(:0) 1. Klasse Alemannia Aachen— Alemannia Mariadorf:2(:). Mit diesem Unentschieden endete das Spiel, den beiderseitigen Leistungen entsprechend durchaus gerecht. Bis zur Pause hatten beide Mannschaften ihre Haupttrümpfe bereits ausgespielt. Als lachender Dritter steht Kohlscheid im Hintergrund und konnte sich keinen besseren Ausgang wünschen. Die Gäste hatten zeitweise wesentlich mehr vom Spiel und insbesondere nach dem Wechsel drängten sie die Aachener wiederholt in ihre eigene Spielhälfte zurück. Ohne nun die Leistungen der Mariadorfer herabmindern zu wollen, hatten sie bei ihren beiden Erfolgen doch auch reichliches Glück. Ersatztorwart Fritz im Aachener Tor war nicht ganz schuldlos an den beiden Mariadorfer Erfolgen. Auf der anderen Seite rettete Fritz jedoch wieder verschiedentlich sehr gut. Zweimal gingen die Nachener in Führung und jedesmal konnten die Mariadorfer ausgleichen. Nach der Pause waren beide Mannschaften reichlich ausgepumpt. Daher kam es auch, daß beide Verleidigungen den abgekämpften Stürmerreihen standhalten konnten. Die Mariadorfer hatten jedoch in dieser Zeit wiederholt Pech, indem ihre Stürmer zweimal hintereinander sichere Torchancen ausließen. Die Aachener begannen das Spiel mit einer überraschenden Frische und Zielstrebigkeit, die auch bereits in der fünften Minute zum ersten Erfolg führte. Noch kurze Zeit waren die Aachener tonangebend, bis die Gäste sich sanden und mit allem Eifer sich ins Zeug setzten. In der 24. Minute schoß der Linksaußen Müller an dem zu diesem Zeitpunkt noch reichlich unsicher spielenden Fritz vorbei ein. Nach weiteren zehn Minuten quittierte Schneiders seinem Linksaußen eine schöne Flanke mit dem ten Tor. Damit hatten die Gastgeber zweimal schöne Tore erzielt durch ihre beiden Außenstürmer, welche auch zweisellos die besten Spieler waren. Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff erzielte Caesar für Mariadorf erneut aus einem Weitschuß den Ausgleich. Nach der Pause ließen beide Mannschaften erheblich nach, insbesondere aber die Aachener. Die Gäste hatten mehr vom Spiel. H. Jugend Eupen— Alsdorfer SVag ausgefallen. SC Bardenberg— Kohlscheider BC:3(:). Obwohl die Bardenberger mit verstärkter Mannschaft gegen Kohlscheid zu Felde zogen, mußten sie doch am Ende eine Niederlage hinnehmen. In der ersten Hälfte hielten sie dem Gegner zwar die Waage, aber die gewollten Gegenerfolge blieben versagt. Nach der Pause blieb der Kampf vorerst noch offen. Ungefähr in der 10. Minute konnte der Kohlscheider Aderbold den Vorsprung auf:2 erhöhen. Als dann der Gästerechtsaußen noch einen 3. Treffer anbrachte, stand die Partie für Bardenberg endgültig verloren. Viktoria Kellersberg— VfR Forst:0(:). Wenn auch die Kellersberger den Kampf mit dreisachem Ersatz bestreiten mußten, so konnten sie doch zu dem verdienten:=Tieg kommen. Allerdings in der 1. Halbzeit kamen auch die Forster oft gefährlich vor, aber sie hatten keine Torschützen, um den von dem Kellersberger Cöhnen schon gleich in der ersten Minute erzielten Führungstreffer wettzumachen. Bis zum Wechsel blieb es bei diesem knappen Vorsprung der Platzelf. Nach der Pause gewannen die Gastgeber dann mehr und mehr die Oberhand. FV Haaren— VfR Uebach Palenberg:1(:). In Haaren konnten sich die Uebach=Palenberger nicht so recht finden. Und als sie sich mit den Platzverhälmissen vertraut gemacht hatten, war es bereits zu spät. Nach der Pause konnten sich die Uebach=Palenberger besser entfalten und konnten das Haarener Tor auch mehrfach ernstlich gefährden. Aber sie brachten es nicht mehr fertig, gute Hintermannschaft zu schlagen. Reichsbahn Eschweiler— SG Eschweiler:4(:). Diese beiden Lokalrivalen lieferten sich einen spannenden Kampf. Diesmal ging Reichsbahn in Führung, aber jedesmal war bald der Ausgleich fällig. Kurz vor Schluß kam Eschweiler zum 4. Tor und damit zu einem glücklichen Sieg. Ein Unentscheieden wäre gerechter gewesen. rk. 2. Klasse SV Horbach— SV Streiffeld:8(:). In Streiffeld hatten die Horbacher nicht vielz zu bestellen. Wenngleich sie auch ein Tor vorlegen konnten, so standen sie doch von Anfang an auf verlorenem Posten. Concordia Merkstein—. SV Baesweiler:0(:). Die Baesweiler kämpften zwar eifrig und mit viel Einsatz, aber es gelang ihnen nicht, den von den Merksteinern bereits in der ersten Halbzeit erzielten:0 Vorsprung wettzumachen. SV Kohlscheid— Schwarz=Weiß Bank:0 abgebrochen. Die Gäste traten mit nur neun Spielern an, die sich innerhalb 30 Minuten aus sieben verringerten. Bis dahin lagen die Kohlscheider aber bereits mit:0 in Führung. In Anbetracht der Aussichtslosigkeit gaben die Gäste dann den Kampf auf. Sparta=Würselen—. SVag. Straß:3(:). Nun haben die Spartaner die Spitzenführung an Straß abgeben müssen. Daß der Kampf für die Würselener verloren ging, lag in der Hauptsache an den schwachen Leistungen der Stürmer, die einen schwarzen Tag hatten. Die Straßer kämpften mit viel Einsatzbereitschaft und gewannen auch verdient. Rhenania Schaufenberg— Pannesheide:1(:). Die Gäste aus Pannesheide erwiesen sich als äußerst schwach und kamen gegen die Rhenanen überhaupt nicht an. VfL 05 Nachen— S6 Moresnet:2(:). Diese beiden Gegner waren sich durchaus ebenbürtig und ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf mehr entsprochen. Eynatten=Hauset— SC Aachen:9(:). Die Sportklübler aus Aachen machten in Eynatten ganze Sache und schossen ihre Tore nach Belieben, ohne sich dabei ausgeben zu müssen. Erst beim Stande von:3 kamen auch die Gäste zu einem Gegenerfolg. Postsportverein Nachen— Korn““. diesem Kampfe hatten beide Parteien je eine Halpzeil für sich. Währeno die Postsportler in der ersten Hälfte mehr vom Spiel hatten und auch bis zur Pause zwei Tore vorlegen konnten, gewannen die Abteistädter in der zweiten Halbzeit leicht die Oberhand und konnten durch zwei Gegentreffer zum verdienten Ausgleich kommen. SB Lontzen— FC Eupen:18(:). Das war ein Katzund Mausspiel, das sich den wenigen Zuschauern in Lontzen bot. Völlig einseitig ging der Kampf über die Zeit endete:18 für Eupen. TuS Raeren— Vorussia Brand:4(:). Diese beiden Gegner lieferten sich einen ausgeglichenen Kampf, der bis zur letzten Spielminute reizvoll blieb. BR Würselen— SV Eilendorf:1(:). Die dorfer haben von ihrem früheren Können viel eingebüßt und hatten Glück, daß sie einen Punkt mit nach Hause nehmen konnten, obwohl die Würselener auch mit dreifachem Ersatz den Kampf bestreiten mußten. SV Weisweiler— SG Stolberg:2(:). Die Weisweiler, die mit einigen Urlaubern gegen Stotverg zu Felde zogen, gewannen diesen Kampf verdient. Rhenania Rothe Erde— Schwarz=Rot Nachen ausgef. BfR Eilendorf— Broichweiden ausgefallen. rk. Sieg der deutschen Handball Elf Das 50. Handball=Länderspiel des deutschen Handballsports führte am Sonntag die deutsche Nationalmannschaft in Hamburg zum sechsten Male gegen die dänische Landesvertretung. Dänemarks Nationalelf mußte in diesem Spiel auch ihre sechste Niederlage hinnehmen und wird mit 13:8 (:3) Toren klar geschlagen. Ueberraschung bei den Handballern Post=Sportgemeinschaft— BfB:3(:). Im Poststadion war gestern ein Spiel zu seben, an dem man seine Freude haben konnie. Es standen sich zwei Mannschaften gegenüber, die sich nichts nachstanden. Auf der einen Seite war die bessere Hintermannschaft und auf der anderen Seite der bessere Sturm. Die Läuferreihen hielten sich die Waaae. Post war nach dem Spiel vom Vorsonntag nicht wieder zu erkennen. Hätte bei Bewegung nicht Schellberg zwischen den Pfosten gestanden und vor ihm die bewährten Verteidiger Görres und Canisius. wäre die Niederlage wohl noch höber ausgesallen. Der Sturm der Post war derartig schnell und wendig, daß diese drei immer wieder eingreisen mußten. Bei Bewegung waren von der Stammannschaft nur Schellberg, Canisius, Görres, Wolters, Roggentamp und Heuer vertreten, die übrigen waren Gastspieler. Post hatte Gehlen, Bever, Clemens, Krings, Haamann, Meisters, Strunk, Cloot, Gorgels. Mever und Barth zur Verfügung. Vom Anwurf weg entwickelte sich ein schnelles Spiel. Nach etwa zehn Minuten ging Post durch Tirunk in Führung. Kurze Zeit später erhöhle der gleiche Spieler auf:0. Jetzt zogen die Rothosen los, eine Kombination Wolters, Roggenkamp, Heuer führte zum:1. Gorgels gelangte durch einen Stellungssehler der Verteidigung frei vor Tor, genau warf er in die untere, linke Ecke, und jetzt konnte man das großartige Können von Schellberg bewundern, unter startem Beisall bätt er diesen Ball. Bewegung war im Angriff. aber die stabile Postverte#digung läßt keinen piacierten Wurf zu. Post erhohte auf:1, Jetzt drängene der Altmeister stark und bis zur Pause war der Gleichstand erreicht. Trotz dem:3 blieb das Spiel nach Wiederbeginn sair. Es war Mever, der nach wechiclvollem Kampf Schellberg täuschie und für seine Mannschaft das Ziegestor warf. Als verdienter und glücklicher Sieger verlassen die Postsportter das Spielfeld. Gauslasse, Staffel 2 Nachen Nachener Turngemeinde— Reichsbahnsportgemeinschaft Iulich ausgesallen. Zur angesagten Zeit waren die Jülicher nur mit acht Mann zur Stelle und stellten sich dennoch nicht ihrem Gegner, der dadurch kampflos zu den Punkten kam. Nachener Turnerbund— Burtscheider Turnverein:9(:). Die jungen Burtscheider sicherten sich ihren dritten Platz mit einem erfolgreichen Spiel an der Vaaiserstraße gegen den Aachener Turnerbund, Während die ersten dreißig Minuten ebenbürtige Leistungen erbrachten, konnte der Gast nachher besser auskommen und hatte den Erfolg verdient. Der A2B spielte hier recht unglücklich. Sportverein Streiffeld— Sportgemeinschamt Teutonia Weiden (für Streiffeld gewonnen). Die Teutonen hatten Mannschaftsschwierigkeiten und sagten das Spiel schon um die Mittagsstunde ab, so daß Streisseld sich diese Punkte gutschreiben kann. 1. Frauenklasse Sportverein Streiffeld— Sportgemeinschaft Teutonia Weiden (:). Durch dieses Unentschieden ist Streiffeld Herbümeister geworden. Alsdorfer Sportvereinigung— Kohlscheider Ballspielklub:3 (:), Auch der KBC konnie durch diesen Gewinn seine dritte Selle weiter behaupten. Allerdings spricht auch das knappe Ergebnis für die Platzherrinnen, die sich damit recht gut hielten. Köln=Aachener Fußball Pokalelf aufgestellt Nach dem Siege über die Westmark steht die Köln Aachener Fußball=Gauelf in der zweiten Vorrunde um den Reichsbundpokal und tritt hier am 9. November in Köln gegen Bayern an. Für diesen Großkampf wurde nachfolgende Elf zusammengestellt: Böltje(Mülheimer S9); Müsch(Troisdorf 05), Paffrath(MSV); Alsons Moog(PfL 99 Köln), Ruff. Hoofs (beide MSV): Bars(VfL 99), Scholl(Sportfr. Düren), Leinen, Kuckertz(beide BfL 99), Becker 2(PfR Köln rrh). Die Mannschaft ist auf einigen Posten verstärkt worden. Bayern muß schon in bester Form spielen, wenn es diesen Gegner ausschalten will. Keine Brennstoffverschwendung bei der Raumbeheizung Die Reichsstelle für Kohle weist auf folgendes hin: Kohle ist die Grundlage vieler kriegswichtiger Erzeugnisse. Außerdem sind große Kohlenmengen nötig, um der Wehrmacht im Osten warme Unterkünfte zu beschaffen. Es ist natürlich, daß hierdurch das Transportwesen sehr stark belastet wird. Die Bevölkerung muß deshalb mithelfen, diese große Aufgabe zu erfüllen. Dazu ist besonders notwendig, daß mit den gelieserten Brennstofsen so sparsam wie nur möglich umgegangen wird. Niemand lasse sich durch die Tatsache, daß in den Sommermonaten eine gute Hausbrandversorgung durchgeführt werden konnte, dazu verleiten, auf die nötige Sparsamkeit bei der Heizung zu verzichten. Jeder Volksgenosse muß sich darüber klar sein, daß die ihm vom Wirtschaftsamt zugeteilte Kohlenmenge für den ganzen Winter ausreichen muß. Es ist deshalb auch falsch, die Räume zu überheizen, wie das immer wieder festgestellt werden muß. Die Normaltemperatur für Wohn= und Aufenthaltsräume beträgt seit jeher 18 Grad Celsius. Jeder sorge dafür, daß die Temperatur dieses Maß reöglich nicht überschreitet. Auch die Einsparung von Brennstoff hilft uns, den endgültigen Sieg zu erreichen. Liebe zu Büchern Ein leidenschaftlicher Bücherleser war Friedrich der Große. Da er auch die von wenigen gekannte Kunst übte, nicht nur dem stummen, sondern auch dem gesprochenen Text zu lauschen, hielt er sich einen eigenen Vorleser. Wie Napoleon, hatte er in jedem seiner Schlösser eine erlesene Bücherei. Nie aber konnie er sich von seinem einfach gebundenen Lucrez trennen. Macchiavellis„Buch vom Fürsten“ war nicht nur die ergiebige und geliebte Lektüre Friedrichs des Großen, sendern auch Napoleons. Bismarcks und des italienischen Staatsmannes Cavour. Kaiser Karl der Fünfte, in dessen Reich die Sonne nicht unterging, kannie dies Werk fast auswendig, und es stak im Gewande König Heinrichs IV. von Frankreich, als in Ravaillaes Dolch durchbohrte. Am besten aber kannte es Katharina von Medici und nützte es besser als ihr Vater, de mes gewidmet war. Zu Napoleons Lieblingsbüchern gehörte Goethes„Werther“, den der Kaiser jahrelang stets mit sich führte. König Ludwig I. von Bayern trennte sich nie von Schillers Gedichten, die er in gewöhnlichem Pappband immer in der Tasche hatte. Von Voltaire, dem französischen Philosophen, Dichter und Spötter, wird erzählt, er habe aus seinen vielen dicken Folianten die meisten Bläter herausgerissen, die ihm nicht wesentlich genug erschienen seien. Er war der Meinung, daß von den meisten Büchern nur wenige Seiten des Aufhebens würdig seien Man weiß, wie der große Philosoph Emanuel Kant seine Tagesordnung streng eingeteilt hatte und sie peinlich innehielt. Nur einmal ist sie mehrere Tage hindurch von ihm jäh durcheinandergebracht worden. Das war, als er Rousseaus„Emile“ kennen lernte. Diese Lektüre nahm ihn so in Anspruch, daß er jast alles andere vergaß. Bismarck, der Eiserne Kanzler, hat aus allen Welt= und Kriegsmühsalen heraus sich oft auf eine Robinson=Insel geträumt. Noch in Versaiges, in den Tagen der Kaiserkrönung. bekannte er, daß er mit einem Fünftel der GoetheBände,„mit sieben oder acht Bänden von den vierzig“, gern eine Zeitlang allein auf einer wüsten Insel leben wolle. Fritz Alfred Zimmer. Hauptschriftleiter: Fr. Achilles; Verlag und Druck: Verlagsanna## Cersontaine& Co.; Verlagsteiter: J. Cersontaine; Preist. Nr. 10. Ir“ gol dor Hosunt Das dritte Volkshumphonekonzert nese bAeue, Aude ud u e a in ecg, Stuka=Einsatz für das WHW.! Der„Eiserne Roland“ des Weltkrieges hat einen zeitgemäßen Nachsolger erhalten: unter der Rotunde des Elisenbrunnens hat die NSV ein naturgetreues St Modell ausgestellt und ladet nun die Aachener ein, zu Gun sten des WHW.„Nägel met Köpp“ zu machen, das heißt, dieses Modell gegen eine Spende von 50 Pfg. zu benageln. Der Kreisleiter und die führenden Persönlichkeiten Nachens machten gestern mittag den Anfang und schlugen die ersten Nägel in das Modell das seiner A entsprechend äußerst solide gebaut ist. Die Firma Junkers — deren Gründer Aachen als Ehrenbürger verbunden war— hat dieses Modell ihrer weltberühmten Ju 87, dem Schrecken unserer Feinde, gestiftet und genau nach den DesMennicken in Massivkonstruktion angesertigt. boby, an. 2a auf dieser Stula eineg haben— Neugierige können einmal raten, wie viele wird der Ertrag für das WHW. sehr stattlich und erfreulich sein. Finnisches Konsulat in Nachen. Dem finnischen Wahlkonsul in Nachen, Mar Lauter, ist namens des Reichs unter dem 13. Oktober 1941 das Exequatur erteilt worden. Die Weihnachtswerbung des Einzelhandels Trotz der kriegsmäßigen Beschränkung seines Warenangebots wird der Einzelhandel auch in diesem Jahr beSeshschelsehe esecie cs es e die schon in den Vorjahren gültigen Richtlinien exinnert. In Anpassung an die Verhältnisse der Kriegswirtschaft De Weihnachswerbung des Eimzelzarkels„mub geschmackvoll sein. Die Verwendung der volrischen uno sakraempfinden widersprechende Verbindungen mit der Warenwerbung vermieden werden. Auch bei der Vexnendugg von Krligsmotven I Geschasiel rsag sch in geschmacholer Form möglichst auf die eigentlichen z ine ezger zuchgrhlezige Advent, erschznachzgwerbung die Grundsätze beachten die bei der Weihnachtswervung die Grunosatze veachten, die 5 achichkeloenton Gtsiag wrcdent. Eir„esetriae der kausanregende, Nerbung wird, schon, in Anberracht Kriegsbewirtschaftung nicht in Frage kommen. Strümpfe 2. und 3. Wahl zur halben Punktzahl Die 11. Durchführungsanordnung zur Verordnung über und Strümpfe 2. und 3. Wahl auf die zweite oder dritte den, ist nur die Hoiste, Gumite zu Jordern. Außer den Punkten ist auch der entsprechende Wrezhatenrgezin, gnag. trennen. Bei Abtrennung der untandeten##cr#en, weise darf jedoch in diesen Fällen nicht eine um 50 Prozen höhere Punktzahl gefordert werden. Jugendarrest und Einberufung Der Reichsminister der Justiz hat zur Klarstellung folgende Entscheidung getroffen: Wenn das Erziehungs= und Zuchtmittel Jugendarrest verhängt wurde und der urteilte vor Einleitung des Vollzugs unmittelbar zur Wehr macht einberusen wird, so wird die Vollstreckung auf Anregung des zuständigen Gerichtsherrn grundsätzlich für die Dauer der Militärdienstzeit zurückgestellt. Nach Abschluß der Dienstzeit wird in aller Regel ein Gnadengesuch gewährt werden können. gewachsen, lang die Zigennerlieder vonziegepater ian glanlenden Crescendt wurdez spannungsvolle Musialiät, die sceascsieche Llealiaeli diescesche ie iu drer Vberaschenden Bielsalt.— Tegggechgurg ist, Perdoven gab er gelsh und in bessemalizs henununger vstrungen. Pfitzner die Wiedergabe der Sympho, ustoben) e gelannten Analvse verlangt. Für die wohl getroffene Harmonie der Stimmung fand sich eine überaus dankbare Zuhörerschar. Franz Achilles Flaschen für die Wehrmacht Entrümpelt die Keller für die Soldaten im Osten onatlicher Bezu Kittag= und Abe Ein: des Jugendamtes auf die N2.=JugegsiZugendgise 3a# sammenarbeit von Jugendamt und A.=,iuharung mit dem bonderzartesdonzsel gelrosen. Die pannstig, un Sesesehe. Im Auftrage des Oberkommandos der der Reichskommissar für Altmaterialverwertung eine neue große Sammelaktion eingeleitet, die unter dem Motto Flaschen für unsere Wehrmacht“ am gezzzenberggguge tag, dem 8. November, im ganzen Reiche durche ührt wird. Diesmal geht es um die Entrümpelung der Ke in denen schätzungsweise Hunderte von Millionen Flaschen gestapelt sind, obwohl diese heute dringend benötigt werden. Der Flaschenbedarf der Wehrmacht ist durch den Ostfeldzug außerordentlich gestiegen. Der bevorstehende Winter macht es notwendig, die Truppen zusätzlich mit wärmenden und stärkenden Getränken aller Art zu versorgen. Trotz der gegenüber dem levten,aschenfahrisen bedarf es Hazu einer duktion der deutschen Flaschenjagzttern bedgiig es desg#erner zusätzlichen Belieferung der Heeresvervitegggggeenge Großabfüllielen ui tjich von der Wehrmacht und“ ##besteklungen #nnen nur mün Ponassschut bei und Großabfüllstellen mit vielen Millionen Aktion wird gemeinschaftlich von der Wehrmacht und der Partei durchgeführt. Sie wird organisiert von den Altder Vlegr, materialeinsastäben mit ibrer zop ges geyr Beichspinnstof, sind übertragbare(orschuste: Tg#cbiecht en#### sammlung außerordentlich, b Aundtr und de Vireger. geschsile: Dad necht ur Venenweien sind überitagbure Gilegem und Veisanden an das nung von Vormünd=Flügung des Jugendamtes bei der ihm a(Gemeindewaisenrat obliegenden Beaufsichtigung von indern, Pflegern und Beiständen, die Beratung dieser Kräfte und die Unterstützung des Jugendamtes bei der erzieherischen Betreuung der Amtsmündel. Oberrheinische Kunst in Nachen Pflege der kulturellen Beziehungen zwischen den rheinischen Gauen Paitten im Krtege, im Mörz diesger, schtere pz it per. Aus. gabe, das künsterische und kulturehe Aipstser ie.d Gehzieten dieser Bestrebungen war die Kunstausstellung der Maler und Bildhauer des Köln, die in ihrer Vielsalt einen Ueberblick über das künstlerische Schaffen des ganzen Gaugebietes ermöglichte. Inzwischen ist diese Ausstellung nach Baden=Baden gewandert, und damit wurde ein Kulturaustausch zwischen den Gauen oe eur ischest ansanstellung, den it. De gestern oberrbeinisguzchzeunggepellung in Aacen Zir, Fong.. mit einer schlichten Feier eingetettet wur dez, 16 oher des Suermondt=Museums, das diese Aussieuung gastlich aufnahm, ehe der Stand der Erneuerungsarbeiten die Eröffnung des ganzen Hauses ermöglicht, konnte Kreispropagandaleiter Schwenzer eine kleine Gästeschaar begrüben, darunter Porioterishent Vogelsang. Der Auliureserent des Gaues Oberrbein, Heiner St H, Gemeinsamtest des stzicksals der beiden Gaue und die Besonderheiten in der mitd übersonnten ecgämpigg den Bodoante hboud=Hase,„Obercheinische Schale= fnd brei der iun Koinoer und Bischesrgele, Id Leren Sesckauntst. und Wurzelwerks, Gnomen und Elfen beheimatet sein Prauist Kutterer, Karlsruhe und für die selisam flächig schenen„Gebirgspferde im Bergwald“ von Karl Baum, Freiburg i. Br. Die Vorliebe für gedämpfte Farbwirkunden Sazgebg gaemgmp Karlsrube, bei aller unterschiedfern und Helferinnen, die sich schon ver ert##g. sammlung gußerordentlich, bewährt haben. Die Weyrmacht stellt nach Möglichkeit Lastkraftwagen und Soldaten für das Zusammentragen und die Abfuhr der Flaschen. Gesammelt werden Flaschen aller Art, insbesondere Weinflaschen, Weinbrandflaschen, normale Likörflaschen, Sektflaschen und Saftflaschen. Nicht angenommen werden medizinische oder kosmetische Flaschen, auch nicht Bier= und Selterwasserflaschen. Eine Vergütung erfolgt nicht, die Flaschen sind eine Spende des deutschen Volkes für die Wehrmacht. Der Erfolg einiger Versuchssammlungen in Berlin, wo allein in einem Kreis 120000 Haushaltungen mehr als eine halbe Million Flaschen aufbrachten, rechtfertigt die Erwartung, daß durch die Reichssammlung nicht nur der Bedarf der Wehrmacht gedeckt, sondern darüber hinaus auch eine fühlbare Entlastung des zivilen Sektors in der Flaschenversorgung erreicht wird. e Bedinderung #uckzahlung des anitonte: Esse Nachen. Fersontalne 63. Achtung, Verdunkelungszeiten! Dienstag, den 4. November, Sonnenaufgang 8,28 Uhr, Sonnenuntergang 18,02 Uhr. nit en war einsühriden Roren de Vergehuur), ux bon Estar Bagemann, Hariseuste, bel aler anterschez. ensdbouneb engue e### salt ponz, i sichen Technut auch den Biumentügen eighgigeseug. ebertbeimichen Menichen iu erahutern, besten Verspon, siren Zeiz nun aus der Farbarmonie graßzsumgg, Ei., nenheit in Verbindung mit der glüickhaften rheinischen leben oder zeichnerisch genauen Wiedergave vielnenheit in Verbindung mnt ver Zscag Tchaffen formen. Lebensanschnung auch sein künftleritgaß GaupropagandaAls ein Sinnbild dieses„Krieges say Gauptorggnda, leiter Ohling dieses Wirken des Gaukulturwerkes, als ein Zeichen dafür, daß die deutsche Kraft nicht nur ausreicht, dem kulturzerstörenden Bolschewismus und den kulturell verflachten Demokratien mit der Waffe entgegen zu treten, sondern stark genug ist, mitten in diesem Kampfe auch noch das eigene kulturelle Leben zu aktivieren und die Grundlagen dessen zu schafsen, was hagzegtung perr, Sgenen baut werden soll. Der nach der Heraussteuung per eigenen künstlerischen Leistung eingeleitete Kulturaustausch mit dem Gau Oberrhein wird sich am Austausch mit den Gauen Bayern und Steiermark fortsetzen. Der Gaupropagandaleiter drückte die Hoffnung aus, daß sich die Wechselbeziehungen zwischen den rheinischen Gauen auf alle Gebiete und kulturellen Schaffens ausdehnen möge und übergab damit die Ausstellung der Oeffentlichkeit. Ein Gang durch die Ausstellung, die mit einigen Plastiken und einem bescheidenen Anteil der Graphik über 120 Bilder umsaßt, läßt als ersten Eindruck über die Vielsalt der unterschiedlichen Leistungen und Begabungen dere Eigenheit der allen gemeinsamen oberrheinist Wesensart, spürbar werden. Aus der heimatlichen Landschaft und dem oberrheinischen Volkstum schöpfte die Mehrzahl der Künstler ihre Anregungen, darüber hinweg aber pannt sich der thematische Bogen von der leisen Farbharng: nie reizvoller Blumenstücke bis zur dramatischen heit des lebensvollen Kriegsbildes. Das Porträt, der Charakterkopf und der Akt sind zwar nur selten, aber in ausgewählter Form vorhanden. Auffallend ist bei allen Künstlern, besonders aber den Landschaftsbildnern gemeinsame Neigung zu romantischer Naturbetrachtung, die auch gleichsam leben over der ,sast deron nehmen Nehen Hünsilern des gestaltiger Wiesensträuße neymen. neben Künstlern des Karlsruher Kreises, wie der erwähnte Oskar Hagemann, Willi Henselmann, Wilhelm Nagel, Karl Vocke, Wilhelm Winkler und Walter Wohlschlegel, fallen S Als ceiles Aaischls slel iesihshen gebung auf. Diese Zurückhaltung in der Farbenwahl wird nur bei einigen Trachten und Frauenbildern durchbrochen, die stark dekorativ wirken, wie etwa ein„Mädchen Schuttertal“ von Hans Drechsler, Lahr, ein Mädchenbild mit roter Weste von Siegfried Czerny, Karlsruhe, oder auch der Mädchenakt von Wilhelm Hempfing, Eine Sondertellung in diesem Frgilgzireifge geigen die elsässischen Maler ein, die, angeregt ourch wennliche Einflüsse, eine ungemein dekorative, leuchtende Farbigkeit entwickeln. Beispielhaft für diesen Farbenrausch ist der Straßburger Lucian Haffen, der mit einem Frühlingsbild mit blühenden Bäumen und einem etwas unruhigen oder reizvollen Bild eines deutschen Mädchens in leuchtend roter Bluse Farborgien seiert. Diese lebensfrohe Farbigkeit kennzeichnet auch die Elsässer Braut von Ludwig Philipp Kamm, die Interieurs und die Landschaften, unter denen das Straßburger Münster ein gern gewähltes Motiv Bescheiden ist der Anteil der Graphik am Gesamteindruck der Ausstellung. Bemerkenswert ist hier eine Reihe kraftvoller Holzschnitte mit historischen Porträts von Ernst Feuerstein, Karlsruhe, und einige feinsinnige Zeichnungen der als Buchillustratorin bekannten Hanna Nagel, Heidelberg. Aus der kleinen Auswahl an Plastiken, zu denen auch einige Kleinplastiken gehören, seien ein Knabenbildnis von Hellmut A. Hopp, Freiburg, und eine Porträtbüste von Otto Schließler, Karlsruhe, erwähnt. Herden Meisterabend froher Unterhaltung im Neuen Kurhaus Georges Boulanger und Bansa Lecentegng, Künstler von Format, geben dem Meisterabend froher Unterhaltung am Freitag, 17,30 Uhr, im Neuen Kurhaus sein Gepräge, Dazu gesellt sich das ausgezeichnete italienische Orchester Canaro. Zauber einer Geige und einer wundersam geformten Sopranstimme werden diesen Abend zu einem Erlebnis werden lassen. Georges Boulanger, der populäre rumänische Meistergeiger, der sich längst Heimatrecht in Deutschland mit seinem eigenartigen, geigerischen Stil erworben hat, dessen ungezählte Schallplatten und dessen häufige Mitwirkung in den deutschen Rundfunkprogrammen ihn zu einem festumrissenen Begriff bei allen Musikfreunden hat werden lassen, wird zumeist Stücke aus dem reichen Schatz seiner eigenen Kompositionstätigkeit zum Vortrag bringen: Rumänische Nationaltänze, Wiegenlieder, heiten virtuos=witzige Stücke. Vanja Leventova, ganz neu für Deutschland, begleitet von dem Ruhm ihrer ständigen Gast spiele an den großen repräsentativen Theatern Italiens und des Balkans, wo sie in ihren Paraderollen, vor allem als Butterfly und Violetta Stürme der Begeisterung und Verehrung um sich branden sah, wird und Arien singen. Mit den beiden Künstlern wird sich das italienische Orchester Canaro die Sympathie der Zuschauer erspielen. Sturm auf Mariupol. Ein schneller Verband der Wassen=f drang zuerst in die wichtige Stadt am Schwarzen Meer ein und eroberte sie. In packenden Bildern hat der Kriegsberichter, der mit dabei war, die Kämpfe festgehalten. Sie sehen diese Aufnahmen in der neuen Ausgabe der Kölnischen Illustrierten Zeitung. Versteigerung. In behördlichem Auftrage werde ich am Dienßtagzg dien 4. November 1941, ab 10 Uhr in Nachen, Eilfschornfreinstraße 5(Versteigerungslokal) versteigern: 1 Partie Kleider= und andere Schränke, 1 Herd. Oelgemälde Harmonium, Ausziehtische. Waschkommoden, Betten, TischStühle, Flurgarderaben, Porzellan= und Glassachen, Bilde Klavier, Schmucksachen und vieles mehr. Besichtigung der gebrauchten Sachen 2 Stunden vorher Ei schornsteinstraße 5.„„„ G Jacob Laoriaire Vereidigter Versteigerer für Stadt und Land Vereidigter Taxator Monheimsallee 20 Ruf 22532 Helsinki, 3. hienstelle gib nige Original ersehen ist, ankos, des so Leningrad zu Der Befehl#lt in seiner. i, daß die Of nsomolorgan ne echte bolsch Fiellen. Weit ##rgeschwader 4 En Besehlshal Senweise Wo Diese Bande ###., Dig 5a Tagesbefeh mmen, daß enze Anzahl .(es folge #ran sowie ar zu einer E burden. Ein anderer eg der Haupt m Navigatio #tte, ein Fl Kotenstützhun Daaschine eine ##rloren und 1 Fährend des #oß mit dem ogte dem P Infolge de Echtigterweise uetthunet Fure. Eine der Besehl ar Alles dies ist schen. Erzieh Hauptmant ers 44 und Barnung. M #ents 15, un Weisserung der ind durch de tiegsrat die 6 Freitag, 7. November, 17.30 Uhr Neues Kurhaus Maserniendirderinenen K Georgen Boulanger dar berühmte rumänische MeisterMontag, den 3. November 1941. 17 bis 19.30 Uhr: Der Barbler von Sevilla 4 Vorst. Platzmiete F. Freier Kartenverkauf. Preise 2. Dienstag, den 4 November 1941, 17 bis 19.30 Uhr: Dr. med. Hlob Prätorlus 4. Vorst. Platzmiete G. Freier Kartenverkaut. Preise 3. B der berühmte rumänische Meistergeiger mit dem italienischen Orchester Canaro u. d. herrl. bulgarischen Sopranistin vanja Zum i. Male in Deutschland! Leventova der große Star der repräsentativen Theater des Balkans und Italiens Rechtzeitig Karten kaufen! Für Dauerkarten. besitzer Karten in beschrankter Anzahl zu RM.25.—. Vorverkauf Kassenhaus Neues Kurhaus. S V Ernst Hartmuth am 1. 11. 1941 In tiefer Dankbarkeit zeigen, die glückliche Geburt ihres ersten Kindes an Lisbeth Schmidt-Blümel geh. Gebhard Ernst Adolf Schmidt-Blümel, Dipl.Ing., Bergreierendar Parssap tr. 88. 2 2t. imfelde ( asecantalt bachene. wenn ich aber die lästige Hornhaut und die bösen Hühneraugen abgeschält habe, sollten Sie Ihre Füße weiter pflegen mit S6scb Fußcreme,-puder und-bad! Cewaltig sind die Aufgaben der Deutschen Reichsbahn gewachsen. Weit über die Crenzen des Großdeutschen Reiches hinaus spannt sich heute das Verkehrmetz. Von der Meisterung der gestellten Aufgabe hängt Entscheidendes ab für die kämpfende Truppe und für die Heimet. Fast 5 mal so groß wie vor dem Kriege ist heute der Arbeitsbereich des deutschen Eisenbahners Weiter hei aß mehrere und erschossen Nreuzers„An In Bord des Kruzer„Awi Pranienbaum nannten O Pesatzung ebe * Ebenfalls olarnoja en zum To Was die ##.vorden, Wae stattig r die Se uupt kein## Diese Ver Eisen und ührt word #ren Artille Zuern aber verlangen Sie mich. die bewöhrte und zuverlössige 30441 60266 0 30443 SchWE Jansschule Fee Bartk AACHEN, Hindenburgstraße 54 Telefon 31170 Laufend Beginn neuer Kurse Einzelunterricht 30428 Weitere persönliche Anmeldungen rechtzeitig erbeten Hausgehilfin, mit Kochkenntnissen, in allen Hausarbeiten erjahren. für kl. Etagenhaushalt sofort gesucht. Jahreszeugnis erbeten. Angeb. V 30404 Geschst. Annelle Luise Ullrich Kan L. Diehl Werner Kraut Wo..00 u..30, So. 11.00..30 u..30 Jugendl. über 14 Jahre zugelassen Ees re Aus der Weit des Zirkus Eugen Klöpter- Carste Löck Hilde Körber Arlbert Wäscher Wo..00 u. S. 30. So. 11.00..30 u..30 Uurondiche uucgtensen Ehe man Ehemann wird H. Finkenzeller- E. Beiser E. Fiedler- G. Lüders 11.00.00.05.90 Uhr K M Kameraden Willy Birgei- Karin Hardt bigendliche nechm. zugelesser Wo..13.10.45 Uhr Irrtum des Herzens Paul Hertmann- Leny Marenbach Hans Söhnker Nicht für Jugendliche Wo..30.20.50 Uhr Wunschkonzert Ase Werner- Carl Raddatz Heinz Goodecke ugendiche uugelessen Wo..30.15.45 Uhr Karnsaure schrcbertche fealen und vorzeitige keimen de Kartoffeln u. Hockfruchten Die praktische Streudose ausreichend für-10Ztr. kostet—.75. Zu haben in Drogerien und Lebensmittelgeschäften. 60110 Hersteller: Arthur Krone& Co. KG., Buchschlag(Hessen). ernsgsener-KAabvercent möglichst mit Gummirädern. eventuell Selbstfahrer mit abnehmbarem Bock, zu kaufen gesucht. FINO·WERKE Andernach Rhein. 30435 im Obermat, Sicht, Rheuma. Magen-, Darmkatarrh, sowie Arterienverkalkung. Saures Brennen, Gallen- u. Nierensteine sind Zeichen schlechter Magenpllege. 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Teig leingang. 7518 DieVersorgung von Front und Heimat verlangt, daß der Schienenweg von jedem entbehrlichen Transport entlastet wird. Die verständnisvolle Mitarbeit von allen, die Güterwagen beladen oder empfangen, ist unentbehrlich. Beachten Sie daher folgendes: diese Benachrichtigung bescl Jeder vermeidbare Stillstand eines Gü- fernmündlich durchzuführen. terwagens auf dem Verlade- und Bestim-„u„„ gen f6n 1: mungsbahnhof schädigt das Volksganze. Die Be- und Entladezeiten müssen auf ein Mindestmaßbeschränktwerden. Die Güterabfertigungen benachrichtigen deshalb nach Möglichkeit die Verfrachter oder Empfänger schon von dem voraussichtlichen Eingang der anrollenden beladenen und leeren Wagen im voraus. Ein besonderes Meldesystem zwischen den Durchgangsbahnhöfen und bestimmten Zielbahnhöfen ermöglicht es, diese benlachrichtigung Beschleunigt Alle Vorbereitungen für die Be- und Entladung des anrollenden Güterwagenskönnen und müssenhiernach rechtzeitig getroffen werden. Auf jeden Wagen kommt es an! wraicne tornt Aung„„ HILF DER DEUTSCHEN REICHSBAHN UND DU MILFST DIR „Uebelne wahrhaf unmögli wäre. warten, pmmerhin, 0— Fr gterreichisd #ngabe ihr aube ich, vorden.“ Aber d „Natürli eines verst Erglaglie lier vlishrat! Lanke. diene h werde scheidenen #i dem #stlichen, doch Der Pr üttelte S er09 un * Straß en cht hat e neue Motto Sams. geführt Keller, laschen werden. feldzug r macht en und rotz der in Prosu einer Aemter n. Die und der den Altsen Helinnstoff. ehrmacht für das sammelt flaschen. hen und sche oder rwasserhen sind cht. Der so allein ne halbe wartung, darf der ine fühlenversorKontag, 3. November 1941 Eenatlicher Bezugspreis für täglich zweimalige Zustellung ##ittag= und Abendausgabe) 3 Mk. einschl. 39 Rpig. Botenlohn. Einselverkaufspreis: 10 Rpig. ##bestellungen dei allen Postanstalten.— Abbestellungen #nen nur mündlich oder schriftlich spätestens einen Tag vor Sonatsschluß bei unserer Geschäftsstelle(nicht durch unsere Soiau= Goten) erfolgen. (Täglich 2malige Instellung) Abendaus gabe Anzeigenpreis für 1 Mill.meier Höhe und 22 Millimerer Breite 7 Rpfg.— Textanzeigen und geschäftliche Hinweise je Höbe und 85 Millimeter Breite seine Textspalte) 35 Rpig Vereinsnachrichten, die nicht der Wirtschaftswerbung dienen.# Millimeter Höbe, eine Tertspalte dreit. 10 Rpfg. (22 Millimeter breit) fettgedrucktes erstes Wort 1o Rpfg., jedes wettere Wort 5 Rpfg. Platz= und Datumwünsche nach den augemeinen Geschäftsbedingungen. Kachenerke.g? J die Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Suckzahlung des Bezugspreises.— Fernruf=Sammel=Nr.: 33041. Hankkonto: Dresdner Bank in Aachen. Girokonto 2830 Kreisspar= asse Aachen. Postscheckkonto Köln 31 480. Verlagsaustalt Kersontaine& Co. Gerichtsstand und Erfüllungsort Aachen. Beliebtes und wirksames Anzeigenblatt der Stadt und des Regierungsbezirks 63. Jahrgang Verlagsort Rachen Druck: Verlagsanstalt Cerfontaine& Co. (vorm. La Ruelle'scher Zeitungsverlag) Sprechstunden der Schriftleitung: Dienstags, Mittwochs und Donnerstags von 10—12 Uhr und von 17—17.3 Zuschriften nicht mit einer Namensanschrift verseben. Nr. 4500 Cishirinnesigtendel den Ecwzeie Aufschlußreiche Befehle in finnische Hand gefallen .28 Uhr, urhaus Künstler erhaltung Gepräge Orchester n geformErlebnis rumäniDeutsch= erworben n häufige imen ihn kfreunden m reichen Vortrag er, heiter neu für igen Gast Italien vor allem erung und sche Lieder ed sich das Zuschauer der WasSchwarzen n hat der festgehalAusgabe stag, den sornstein beigemähes ten, Tische gen., Villdg rher Eilf Land Funkbericht Helsinki, 3. Nov.(dub) Die finnische staatliche Nachchienstelle gibt bekannt: Den finnischen Truppen sind nige Originaldokumente in die Hände gefallen, aus denen ersehen ist, daß die Disziplin unter den Verteidigern lankos, des sowjetischen Stützpunktes in Finnland, und Leningrad zu wünschen übrig läßt. Der Befehlshaber der sowjetischen baltischen Flotte El in seinem Tagesbefehl vom 4. Oktober 1941, Kronstadt, bi, daß die Offiziere, die politische Leitung, die Partei und hnsomolorganisation nicht genügend Aktivität zeigten, um ne echte bolschewistische Ordnung unter den Truppen her#ellen. Weiter heißt es: Seit längerer Zeit ist im rgeschwader 44 eine Bande von Dieben tätig, die allerlei in Befehlshabern gehörende Gegenstände, Fliegerhelme, stenweise Wodka, Honig, ja sogar Hühner gestohlen hat. diese Bande hat bisher nicht festgenommen werden könen. Die Sauferei in dem gleichen Geschwader, so stellt r Tagesbefehl fest, hat nunmehr derartige Formen angehmmen, daß die Kampfaufgaben darunter leiden. Eine hnze Anzahl Versorgungsoffiziere, Azarow, Platonow w.(es folgen zahlreiche Namen) beteiligen sich ständig hran sowie am Kartenspiel. Dies führte am 25. Septemhr zu einer Schlägerei, bei der sogar Waffen gebraucht surden. Ein anderer Fall wird angeführt: Am 27. September bebeg der Hauptmann Belov, nachdem er sich zusammen mit em Navigationsoffizier des Geschwaders völlig betrunken htte, ein Flugzeug, um seine Kampfaufgabe bei dem klottenstützpunkt Hanko auszuführen. Dabei streifte die Naschine einen Fels. Ein Teil des Landungsgeräts ging krloren und der Boden des Flugzeuges machte sich los. Fährend des Fluges zündete der Hauptmann Lichter an, hoß mit dem Maschinengewehr auf die eigene Seite und sobte dem Piloten mit seiner Schußwaffe. Infolge der allgemeinen Nachlässigkeit erschienen unbesechtigterweise allerlei Personen auf dem Gebiete des lugstützpunktes, darunter Zivilisten und sogar Deserkure. Eine Kompanie Matrosen hat sich ohne Erlaubnis der Befehl auf dem Gebiet des Flugplatzes niedergelassen. alles dies ist eine Folge des niedrigen Niveaus der polischen Erziehung der Truppen. Hauptmann Usatschev, Befehlshaber des Fliegergeschwabers 44 und Kommissar Besnosov erhielten eine ernste Barnung. Major Arfejev, Befehlshaber des Fliegerregibents 15, und Kommissar Erenpreis sind beauftragt, eine esserung der Lage bis zum 15. Oktober herbeizuführen nd durch den Befehlshaber der Luftstreitkräfte dem tiegsrat die Aufhebung jener Verhältnisse zu melden. gez.: Der Befehlshaber der baltischen Flotte Vizeadmiral Tributs usw usw. Weiter hebt dann das gefundene Dokument hervor, aß mehrere Offiziere wegen Feigheit zum Tode verurteilt ind erschossen worden sind, darunter der Kommandant des reuzers„Awrora“, Ivan Sakov, und der ältere Politruk In Bord des gleichen Schiffes, Nikolai Filatow. Der Nreuzer„Awrora“ wurde am 26. September im Hafen von Pranienbaum vom Feinde bombardiert. Die beiden oben henannten Offiziere verließen das Schiff und ließen die besatzung ebenfalls an Land gehen. * Ebenfalls wurde Michael Kurganov, Kommandant der olarnoja Zwesda“, wegen konterrevolutionärer AgitaVon zum Tode verueteilt. Was die Verteilung von Wodka betrifft, so ist verord#worden, daß der Mannschaft nur an den Tagen, wo Geutie stattfinden, Wodka gegeben wird. An die Befehlshber, die Stäbe und die Versorgungstruppen wird überupt kein Wodka verteilt. Diese Verordnungen scheinen sehr streng gehandhabt zu ##rden und sind bereits bei mehreren Offizieren durchFführt worden, darunter bei dem Befehlshaber einer gröeren Artillerieformation. der finnischen Luftee Funkberich: Helsinki, 3. Nov.(dub) Die finnische staatliche NachrichtenWie aibt folgendes beionnt: eer uurd 1 S, Unsere Luftstreitkräfte haben am 31. Ottover und 1. Nodember wiederum die Murmanbahn nördlich Karhumäkt vombardiert. Es wurden Volltreffer auf Bahnanlagen, Siationen und Transportzüge erzielt. Außerdem wurden seindliche Truppenlager mit Bomben belegt und beschossen. is dem Onega=See wurden feindliche Schlepper und Prähme mit Maschinengewehrfeuer beschossen und mit Bomben belegt, wobei Treffer erzielt wurden. Am Samstag griffen unsere Luftstreitkräfte feindliche Schisse im östlichen„Teil des Finnischen Meerbusens an, wobei ein Schlepper in Brand= geschossen und zwei Wachschiffe manövrierunfähig abgetrieben wurden. Bei einem Angriff auf drei feindliche Motortorpedoboote wurden zwei durch Beschuß sofort zum Explodieren gebracht, und es wurde festgestellt, daß auch das dritte, nachdem es in Brand geraten war, später in die Luft ging. Ein feindlicher Zerstörer und zwei Kanonenboote, die zu Hilfe eilten, wurden ebenfalls unter Feuer genommen, wobei man beobachten konnte, daß auf dem Deck der Kanonenboote zahlreiche Matrosen getroffen wurden. Eins der Kanonenboote geriet ferner in Brand, so daß es manövrierunfähig wurde. Ueber Lempaala haben unsere Jäger einen Fesselballon abgeschossen. Die Bodenabwehr brachte in der gleichen Gegend ebenfalls einen Fesselballon zum Absturz und schoß weiterhin eine seindliche Bombenmaschine ab. Unsere Jagdflugzeuge haben über dem Finnischen Meerbusen ein feindliches Jagdflugzeug abgeschossen. Eine eigene Maschine kehrte nicht zu ihrem Stützpunkt zurück. Bei den Operationen geriet eine finnische zweimotorige Maschine in starkes feindliches Abwehrfeuer, wobei der linke Motor sechs Volltreffer und der rechte zwei Volltreffer erhielt, so daß die Maschine in Brand geriet. durch Beschuß das Leitwerk getroffen. Durch die Kaltblütigkeit der Bedienungsmannschaft gelang es jedoch, das Feuer zu löschen und die Maschine sicher an ihren Stützpunkt zurückzubringen. Die Besatzung blieb unversehrt. Nach der Eroberung von Petroskoj durch finnische Truppen werden nun die Zahlen der Gefallenen und in Gefangenschaft geratenen Sowjets bekannt. In diesen Kämpfen verloren die Sowjets 18000 Mann an Toten und an Gesangenen 5000 Mann. In der angeführten Zahl der Gefallenen sind die zahlreichen Toten nicht einbegriffen, die noch in den Wäldern liegen. Die Beute an Kriegsmaterial ist gewaltig. Die sowjetischen Kräfte, die den Finnen in diesen Gebieten gegenüberständen und deren Widerstand durch besondere Geländeschwierigkeiten— undurchdringliche Wälder und verzweigte Seen— begünstigt wurde, bestanden aus drei verstärkten Divisionen. Das Kommando dieser sowjetischen Truppen hatte der General Avakunoff. von deutscher Erklärung tief betroffen New York, 3. Nov.(dub) Die Feststellung des Führerhauptquartiers zu Roosevelts Flottenrede überschatten in der Washingtoner Sonntagspresse alle anderen Ereignisse. Alle Washingtoner Blätter bringen die deutsche Entgegnung auf der ersten Seite mit großen mehrspaltigen Schlagzeilen im Wortlaut und widmen der dadurch geschaffenen Lage viele Spalten. Leitartikel dazu sind bisher nicht erschienen, jedoch zeigen die Aufmachung und der Inhalt der Meldungen, daß die Erklärung sehr stark gewirkt hat und daß eine Antwort darauf nicht bei der Hand ist. Auch die New Yorker Blätter bringen die amtliche deutsche Erklärung unter Riesenüberschriften. Die Blätter geben die ausführlichen Berichte aus Berlin wieder, die die wichtigsten Stellen der Erklärung im Wortlaut zitieren und weiterhin die Tatsache verzeichnen, daß die deutsche Regierung sämtlichen neutralen Ländern mitgeteilt habe, daß Roosevelts jüngste Anschuldigungen betrefsend die Deutschen in Südamerika und die Religionspläne grobe Fälschungen seien. se Erfolge im Osten Sowjets auf der Krim in zwei Gruppen zersprengt— Zehn zur Flucht bereit gestellte Transporter mit zusammen 38000 BRT versenkt Kursk genommen Funkbericht Aus dem Führerhauptquartier, 3. Nov. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Unter dem Druck der scharfen Verfolgung durch deutschrumänische Verbände wurde der in der Krim geschlagene Gegner— wie schon durch Sondermeldung bekannt gegeben — in zwei Gruppen zersprengt, von denen die eine über Gewastopol, die andere über Kertsch zu entkommen versucht. Im Angriff auf die zur Flzcht, dieser Kräfte bereit gestellten Transporter hat die Tu##waffe zehn Handelsschiffe mit zusammen etwa 38000 C. durch Bombentreffer versenkt, vierzehn weitere schwer beschädigt. Andere Kampfflugzeuge bombardierten Sewastopol und das Hafengebiet von Jalta, sowie militärische Ziele in der Straße von Kertsch und an der Nordostküste des Schwarzen Meeres. Ein großes Schwimmdock erhielt Bombentreffer schweren Kalibers., zuuzen## Bei den Durchbruchs= und Verfolgungsrampfen auf der Krim wurden bisher insgesamt 53175 Gefangene eingebracht sowie 230 Panzerkampfwagen, 218 Geschütze, mehrere Panzerzüge und große Mengen an sonstigem Kriegsmaterial erbeutet oder vernichtet. Ferner wurden über 13000 Minen beseitigt, die zur Verhinderung unseres Vormarsches ausgelegt waren. Italienische Truppen nahmen im Donezbecken weitere Industrieorte durch Kampf in Besitz. Im mittleren Abschnitt der Ostfront wurde gestern— wie ebenfalls durch Sondermeldung bekannt gegeben— die als Eisenbahnknotenpunkt und Industriezentrum bedeutsame Gebietshauptstadt Kursk durch Insanterie= und Im Segebiet um England versenkten Kampflug, zeuge einen Frachter von 4000 BRT und trafen sechs Schiffe so schwer, daß mit weiteren Verlusten gerechnet werIn Kordafrika zersprengten deutsche gezrslug zeuge Ansammlungen britischer Kraftfahrzeuge Bei Luftangriffen auf die Reede von Suez wurde ein Handelsschiff von 6000 BRT vernichtet. Kampfhandlungen des Feindes über dem Reichsgebiet fanden nicht statt. ken en I lenden voraus. vischen ind belicht es, leunigt Be- und ternechrechtes an! die Richtige staren.rschwer in Liebesroman aus Rom von Hans von Hülsen Perriacht 148 in Trometbent=Verian chr Schacker Keübenel=sünchen (Nachdruck verboten.) „Uebelnehmen? Wie käme ich denn dazu?! Ich fange wahrhaftig selber an, Ihrer Ansicht zuzuneigen— unmöglich mir das vor wenigen Tagen noch erschie#n wäre. Aber ich kann Ihnen wahrhaftig mit nichts ##lwarten, was Ihnen dienlich zu sein vermöchte. Anmerhin, was ich weiß, steht zu Ihrer Verfügung. #.— Frau Verdirame war ganz kurze Zeit mit einem getreichischen Sportsmann verheiratet, der nach ihrer ##gabe ihr Vermögen durchgebracht hat. Die Ehe ist, #aube ich, in Wien geschlossen und auch wieder geschieden orden.“ Aber die Dame ist doch Italienerin von Geburt?“ „Natürlich. Sie ist doch die Tochter eines Obersten— enes verstorbenen Obersten—, der in Belluno ein #etglaglieri=Regiment kommandierte. Vorher war er #litärattaché... so genau weiß ich das leider nicht.“ *„Lanke. Und da sagen Sie noch, Sie können mir bicht dienen? Das ist ja alles ungemein wichtig! Also, werde nun sofort veranlassen, was in unseren beMbeidenen Kräften steht. Und Sie halten mich, dem lausenden über Ihre Erkundigungen bei dem gettlichen, der Sie getraut— oder nicht getraut #er doch getraut hat:. * Der Polizeipräsident stand hinter dem Tische auf, #ttelte Sor Mario die Hand und geleitete ihn zur Tür. Der alte Priester .Mit achtzig, neunzig, ja hundert Kilometer ###windigkeit jagte der Chauffeur Cipolla, von seinem merrn unablässig zur Eile getrieben, den Wagen über De Straße, die das Tibertal aufwärts führt Mario Cavarelli sah nichts von den großartigen Bildern, die sich zur Linken und zur Rechten immer von neuem dem Auge darboten. Er war ganz brennende Neugierde, vor dem Pfarrer zu stehen und die Wahrheit zu erfahren. Gegen ein Uhr mittags erblickten sie die Türme von Perugia hoch über dem weiten, sanftgehügelten Lande. Bei der Einfahrt in die Stadt erfragte Cavarelli den Weg nach San Lorenzo, zu seinem unaussprechlichen Aerger verfuhr sich Cipolla— und es war zwei Uhr, als er endlich den rostigen Klingelzug an dem baufälligen Haus neben dem Dorfkirchlein zog, das man ihm als die Wohnung des Pfarrers bezeichnet hatte. Ein altes Weib öffnete die Tür und schüttelte— verwundert, wie es schien— den grauhaarigen Kopf, als er seinen Namen nannte. Sie ließ ihn stehen, um den Pfarrer zu wecken, der sein Mittagsschläfchen hielt, kam dann aber zurück und führte ihn in eine kleine, nur mit dem Allernotwendigsten ausgestattete Stube, wo sie ihm einen der landesüblichen Stühle mit schilfgeflochtenem Sitz hinschob. Es dauerte nicht lange, aber für Sor Marios Ungeduld doch viel zu. lange, bis der Geistliche erschien, ein großer, grobknochiger, vom Alter gebeugter Mann in fleckiger Soutane, der sich, nach Art eines Blinden um sich greisend, an den wenigen Möbelstücken ins Zimmer tastete. „Herr Commendatore“, sagte er mit einer schon greisenhaft schwachen Stimne,„was führt Sie noch einmal pne Da war es Sor Mario, als säße ihm ein Knebel im Halse...„ „Noch einmal—“, was brauchte er weiter zu fragen? Lag nicht in diesen beiden Worten schon die Antwort auf die Frage, die ihn mit HundertkilometerGeschwindigkeit hierher getrieben hatte? „Noch einmal— Hochwürden, ich weiß nicht, Sie das meinen. Ich, habe nie im Leben einen Fuß nach Sewastopol auch am Sonntag bombardiert Funkbericht Berlin, 3. Nov.(dub) Am 2. November griffen deutsche Kampfflugzeuge abermals den Kriegshafen Sewastopol auf der Halbinsel Krim mit Bomben an. Sie ein größeres Handelsschiff und eines von 4000 BRT. Weitere Volltreffer in den Hasenanlagen sowie schwimmende und feste Flakeinrichtungen wurden einwandfrei beobIm Nordabschnitt der Ostfront unternahmen deutsche Kampfflugzeuge Angriffe auf Ansammlungen von Truppen, Panzern und Kraftfahrzeugen. Der Feind erlitt hohe Verluste an Menschen und Material. Die Hauptstadt der Krim Die Hauptstadt der autonomen Sowjetrepublik Krim, Simferopol, liegt an den ördlichen Vorbergen des Jailadag, der dem eigentlichen Jaila=Gebirge vorgelagerten Gebirgskette. Von der Stadt aus sieht man nach Süden bereits auf Gebirgskuppen, nach Norden auf die baumarme Steppenlandschaft, die den größten Teil der Krim ausfüllt. ses Uebergangsgelände zeichnet sich durch Obst und Weinbau aus. Die ursprüngliche Bevölkerung der Krim, die tatarische, macht nur noch ein Zehntel der Bewohner von Simseropol aus, denn seit dem Ausgang des 16. Jahrhunderts sind Großrussen und daneben auch Ukrainer in steigendem Maße auf dem flachen Lande und in ven Städten der Halbinsel ansässig geworden. Ihnen sind die Juden gefolgt, die heute ein Viertel der Bewohner von Simferopol ausmachen. Dem Stadtbild ist diese geschicht; liche Entwviclung abzulesen. Im Süderzgpprsaitz krunumer der alte griechisch=tatarische Teil, ein Gassen mit einem Zigeunerviertel, im Norden und Nordwesten dehnt sich auf dem linken Ufer des Saiger ein neuer Stadtteil mit den öffentlichen Gebäuden. Auf dem rechten Ufer des Flusses hat sich eine Neustadt, Nowoyj Gorod, mit vielen Villen und Landhäusern herausgebildet. Berühmt ist die„Weiße Moschee", dazu kommen aus der Neuzeit Theater, Museen, Zentralbibliothek, ein landwirtschaftliches Institut, Partei= und VerwaltungsSan Lorenzo gesetzt und niemals die Ehre gehabt, Sie „Da weiß ich wiederum nicht, wie Sie das meinen, Herr Commendatore, sagte der alte Geistliche, indem er sich auf einen Stuhl am Fenster niederließ.„Es ist doch erst wenige Tage her, daß ich Ihre Hand mit der Ihrer Verlobten zum heiligen Ehebunde zusammen„Ah, haben Sie das wirklich?“ rief Cavarelli, der seine Erregung nicht mehr beherrschen konnte,„Hahen Sie das wirklich?!— Mein Gott, so sehen, doch an und sagen Sie, ob Sie mich jemals gesehen haben bis auf den heutigen Tag!“„.g gächeln uu Der alte Pfarrer hatte ein ergevenes Tachemn auf seinem knochigen Gesicht, um das das weiße Haar ein Heiligenschein stand.„Es tut mir leid, Herr Commendatore, aber auf meine alten Augen darf ich mich nicht mehr verlassen, sie versagen schon längst nahezu den Denst.“.,..,. un Hachwpörcter“ „Dann will ich Iynen was sagen, wochwurden“, rief Cavarelli.„Sie sind das Opfer eines raffinierten Betruges geworden! Eine gerissene Frau hat Sie mißbraucht. Sie haben einen anderen unter meinem Namen getraut— wüßte ich nur wen?!“ Der Pfarrer schüttelte den Kopf.„Wie sollte das möglich sein? Wer sollte es wagen, das heilige Sakrament der Ehe zu einem Betrug zu mißbrauchen?“ Da mußte Cavarelli laut lachen— seine ganze Bitterleit machte sich in dät sem Lachen Lust.— „Meinen Sie? Meinen Sie wirklich, Hochwurven? Sie haben wohl Ihr Leben in diesem Dorse verbracht und kennen die Welt nicht und wissen nicht, was alles in ihr ist! Und daß es Leute gibt, die vor dem Mißbrauch des Allerheiligsten keineswegs zurückschrecken, wenn sie damit ihre eigensüchtigen Ziele fördern Und er begann, wie vor ein paar Stunden beim Polizeipräsidenten, alles zu erzählen, was ihm vor und mit dieser mysteriösen Trauung begegnet war. Jeldlazarett von Briten angegriffen Funkbericht Rom, 3. November. Der italienische Wehrmachtsbericht vom Montag hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: In der vergangenen Nacht bombardierten Einheiten unserer Luftwasse erneut den Flottenstützpunkt von La Nordafrika beträchtliche Tätigkeit unserer Artillerie an der Tobruk=Front. Angriffsversuche des Feindes wurden sofort zurückgewiesen. Im Verlaufe eines Luftangriffes auf das Gebiet von Bengasi wurden einige Wohnhäuser beschädigt. Es gab ein Opfer und einige Verwundete unter der arabischen Arvdike. rung. Im Luftkampf schossen unsere Jagdflugzeuge eine engIn Sstafrika bombardierten und belegten englische Flugzeuge das Feldlazarett von Culquabert, das deutlich mit dem Rotkrenz Abzeichen gekennzeichnet war, mit Bomben und MG=Feuer. Unter den Insassen sind Opfer zu be klagen. für unfere Treit An den Fronten von Ualag und Celga für unsere Truppen günstig verlaufene Gefechte. Der Feind ließ einige Tote sowic Waffen und Munition auf dem Kampsplatz zurück. gebäude, Rundfunksender und ein Flugplatz. Außerdem birgt Simferopol noch eine Reihe von Fabriken sehr verschiedener Art. Da das Straßen= und Eisenbahnnetz der Krim dank der geographischen Lage spinnennetzartig von Simserovol ausstrahlt, ist es die gegebene Zggptstzgt de# Halbinsel. Sie wurde deshalb im Jahre#### nach der ersten Besetzung der Krim durch die Deutschen vom General der Insanterie Kosch zum Sitz seiner Armeegruppe ge macht. Wer Herr der Stadt ist, hat nicht nur die Hauptstadt der Halbinsel in der Hand, sondern macht auch dem Ossizsäede erößere Truppenverschiebung auf der Krim Mit der Einnahme der Stadt Kursk ist wiederum ein wichtiger Verkehrs= und Industrieort der Sowjetunion in deutsche Hand gefallen. Sie liegt inmitten des Schwarz= erde=Gebiets der Tuskara, einem Nebenfluß des Sseim, auf zwei Hügeln, die das enge, tiese Flußtal des in die Tuskara mündenden Kur voneinander trennt. Heute zählt die Stadt bereits 120000 Einwohner dank ihrer Lage inmitten eines Raumes mit einer gut entwickelten Landwirtschaft, mit dem sie durch eine Reihe von Straßen und Eisen: bahnen verbunden ist. Vor allem schneider sich Nord=Süd=Verbindung Moskau—Tula—(Charkow mit der West=Ost=Verbindung Kiew—Woronesh). An die ältere Geschichte der Stadt erinnern noch ein als Museum benutztes Schloß sowie ehemalige Kirchen und Klöster. An rüstungswichtigen Betrieben besitzt Kursk eine Motorenfabrik, eine Waggon=Reparaturwerkstatt, Fabriken zur Herstellung von synthetischem Kautschuk sowie weitere Werke der chemischen Industrie und ein noch im Bau befindliches Hüttenwerk. Außerdem sind Unternehmen der Textil=, Leder=, Holz=, Rohstoff=, Lebens= und GenußmittelIndustrie in Kursk vertreten. Ferner besitzt Kursk eine größere Wassenfabrik, die Panzerabwehrkanonen, Flak und anderes mehr herstellt. In der Nähe der Stadt wird Steinkohle gewonnen. Bekannt ist Kursk weiterhin durch die im gleichnamigen Gebiet liegenden Eisenerzvorkommerg## Vorkommen sollen mit zu den umfangreichsten der Sowjetunion gehören, sie sind jedoch von verhältnismäßig geringem Eisengehalt. Sie liegen bei Korostowo,., perzch, 100 Kilometer südostwärts von Kursk.„So tresser,#####.. dene Faktoren zusammen, die den Aufstieg der Staot zu ihrer jetzigen Größe erklären. Das Ritterkreuz Berlin, 3. Nov.(dub) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshaber des Heeres, Generalfeldmarschall von Brauchitsch, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Generalleutnant Cräßner, Kommandeur einer InfanterieDivision, Generalleutnant Strecker, Kommandeur einer Infanterie=Division, Oberst Wegener, Kommandeur eines Insanterie=Regiments, Hauptmann Leuschner, Führer eines Bataillons in einem Schützen=Regiment, Oberfeldwebel Limmer, Spähtruppführer in einer Aufklärungs=Abteilung. „Sie können also gar nicht angeben, Hochwürden", schloß er,„wie der Mann aussah, der sich meinen Namen angemaßt hat? Ja, hatte er denn die nötigen Papiere?“ „Gewiß hatte er die“, erwiderte der Pfarrer.„Alles, was ersorderlich war, hatte er, und es lautete auf Ihren Namen. Mein Sakristan, der lesen kann, hat die Papiere gesehen, und die beiden Zeugen, die mit den Herrschaften kamen, haben auch bestätigt, daß es sich um den Herrn Commendatore Cavarelli handelt.“ „Eine tolle Frechheit! Eine ganz unglaubliche Frechheit!— Es müssen gefälschte Papiere sein— meine eigenen Dokumente liegen bei mir im Schreibtisch eingeschlossen, ch habe sie nicht aus der Hand gegeben! Wo ist denn Ihr Sakristan, Hochwürden? Der müßte doch bezeugen können, daß ich nicht derjenige war, den Sie unter meinem Namen getraut haben!" „Das würde er sicher können, Herr Commendatore. Unglücklicherweise aber ist er heute nicht hier in San Lorenzo, sondern eines Trauersalles wegen in Siena, wo gestern seine einzige Schwester gestorben ist.“ „Aber Sie haben doch gewiß die Sache in das Kirchenbuch eingetragen? Und auch die Namen der Trauzeugen? Es wäre, wie Sie begreisen werden, für mich von größter Wichtigkeit, sie zu erfahren!“ Der alte Geistliche stand auf und holte aus einem Schranke das Kirchenbuch hervor. Es war ein uralter Foliant mit völlig zerschlissenem Lederrücken und eine## Papier, wie es zu Zeiten unserer Ur=Ur=Großväter mi der Hand geschöpft wurde. Sor Mario blätterte es gierig auf. Die letzte Eintragung war die über seine Trauung. „Der Sakristan führt das Buch", erklärte der Priester.„Seit meine Augen nicht mehr recht wollen.“ Wahrhaftig—a stand Valentinas Name— die steifen, weltmännischen Schriftzüge, die er aus ihrem einzigen Briefe her kannte! Und daneben stand wirklich seine eigene Unterschrift— und war nicht einmal ohne Talent nachgemacht! (Fortsetzung folgt.) Die Rengepfatz un der Venau Frag mich pb Budapest, Anfang November. Ungarn ist vor kurzem durch die Freilegung eines kulturhistorisch sehr bedeutenden Bauwerkes im Herzen Landes bereichert worden. Wenig mehr als 50 milometer von Budapest, oberhalb des großen Donautnies, wo der Strom in vielen Windungen die bewaldeten Ausläuser der Ofener Berge durchbricht, in Estergom, auf deutsch Gran, ider alten Residenz der ungarischen Erzbischöse, haben die Ausgrabungsarbeiten der Nationalkommission für die historischen Baudenkmäler die beträchtlichen Reste der mittelalterlichen Königsburg der Arpaden aus Tageslicht gefördert. So besitzt das Ungartum— ähnlich der deutschen Kaiserpfalz ins Goslar— nunmehr die Königspfalz seiner ältesten Dynastie, deren Stammesfürst Arpad seine Reiterscharen aus dem Osten, von ihren letzten Wohnsitzen, in Südrußland ins Karpathenbecken geführt hatte. Stephan d. Hei. des ersten Ungarkönigs Vorgänger, Geza, hatte an einem zur Verteidigung geeigneten Punkt, auf einer Anhöhe, die als steile Felswand zur Donau abfällt und von der Landseite durch einen bewaldeten Abhang geschützt ist, um das 1000 die Burg anlegen lassen, die bis 1256 Residenz der ungarischen Könige war und später den Erzbischösen überkassen wurde... Pis. der Gurg zöhlen zu den Die erhalten gebliebenen Teule der Burg zunien zu den schönsten Erinnerungen mittelalterlicher Kunst auf ungarischem Boden. Der ausgedehnte zweigeschossige Palast hatte ursprünglich einen prächtigen Mantel aus rotem Marmor, wovon jedoch heute kaum noch Spuren zu sehen sind. Ein kleiner Hof in der Mitte der Anlage weist an drei Fronten romanische Rundbogenportale mit in die Nebenpfeiler eingefügten Säulen aus, deren Giebelfelder Reste von Fresken zeigen. Das prächtiger ausgeführte Tor an der Mittelwand bildet den Eingang zur Schloßkapelle, ein in seinen kleinen Dimensionen beachtenswertes Kunstwerk. Darüber dominiert ein gewaltiges Fenster in Rosettenform. Die in ihren Grundlinien romanische Kapelle weist mit ihrer frühen Anwendung gotischer Stilelemente auf französische Vorbilder hin. In die Harmonie der gerippten Wölbungen und Doppelsäulenreihen hat ein Niccolo di Tommaso 1350 prächtige Wandmalereien— Sybillen und Propheten— gezaubert. Die beiden romanischen Portale, welche den Eingang der Schloßkapelle flankieren, führen in die Räumlichkeiten der Burg. Unweit der Bibliothek gibt es eine Kapelle Stephans des Heiligen, der an dieser Stelle geboren wurde. Ein Saal im Renaissance= stil zeigt an der Hauptwand gut erhaltene Fresken aus dem Cinquecento, die vier Tugenden darstellend. Der große Thronsaal mit zwei eigenartig der Fensterfront gegenüber angeordneten Doppelportalen war einst durch ein Kreuzgewölbe gedeckt. Während die 250jährige osmanische Besetzung von dem Ofener Palast des Renaissancekönigs Matthias Corvinus nichts übrig ließ, konnte der untere Teil der Arpadenburg in Esztergom gerettet werden. Als sich der Halbmond in bedrohlicher Nähe zeigte, füllten die Belagerten, um eine besserer Verteidigungsbasis zu bekommen, in wilder Hast das untere Burggeschoß mit Erdmassen vollständig aus. Auf dem festgestampften Boden wurden Geschütze in Stel lung gebracht, das obere Stockwerk wurde teils abgerissen oder von seindlichen Geschossen zerstört. Allmählich geriet der Palast in Vergessenheit. Mit den vorhandenen Marmor= und Steintrümmern baute eine neue, von Erinnerungen unbeschwerte Zeit— genau so, wie das Rom der Päpste seinen Bedarf an Baumaterial für seine Kirchenbauten aus den gewaltigen Stein= und Marmormassen des Kokosseums zu decken gewohnt war. Im 15. Jahrhundert wurde von Thomas Bakocz zwischen der Burg und der alten Basilika eines der schönsten Renaissancedenkmäler Ungarns geschaffen, die Marmorkapelle des Andrea Ferrucci. Wie durch ein Wunder überdauerte sie alle Stürme und wurde 1824 als künftig wertvollster Bestandteil des neuen Domes. Stein für Stein an den Ort versetzt, den sie gegenwärtig einnimmt. Seither beherrscht der weiße Kuppelbau der in neoklassischem Stil erbauten Kathedrale des Fürstprimas weithin das Donautal. Bomben auf Kanalanlagen von Suez Funkberich: Berlin, 3. Nov.(dub) In der Nacht zum 2. November waren deutsche Kampfflugzeuge im Raum über dem nördlichen Suez=Kanal=Gebiet eingesetzt. Während kurze Zeit vorher mehrjach kriegswichtige Ziele bei Marsa Matruk und zwischen Futa und Alexandria angegrisfen wurden, warfen die deutschen Besatzungen diesmal ihre Bomben aus Kanalonlagen im Port Tau Fig. Es konnten zahlreiche Tresser beobachtet werden. Auch der Bezirk von Kairo wurde bei diesem weiträumigen Einsatz berührt. Britischer Konteradmiral aus dem Wasser gesischt Funkberich: Stockholm, 3. Nov.(dab) Der britische Konteradmiral Greghton=Emswoth, dessen Schiff torpediert wurde, erreichte mit wenig Ueberlebenden seiner Besatzung England, meldet der„Daily Telegraph". Das Schiff des britischen Konteradmirals sank nach dem Torpedotrefser innerhalb von zwei Minuten. Rettungsboote konnten nicht mehr ausgesetzt werden. Zehn britische Ueberlebende retteten sich auf ein Floß und fischten den Konteradmiral aus dem Wasser. Prozeß in Riom am 15. Januar 1942 Funkberich: Vichy, 3. Nov.(dub) Am 15. Januar 1942 wird der Oberste Staatsgerichtshof von Riom zusammentreten, um die Verantwortlichen für die Niederlage Frankreichs, die bereits durch die Sanktionsmaßnahmen des Marschalls auf die Festung Portalet verbracht worden sind, abzuurteilen. Die Hauptangeklagten des Riesenprozesses sind bekanntlich Daladier, Leon Blum, La Chambre, Cot, Jacomet und General Gamelin. Unsere technische Plauderei: Aus dem„Külbel“ wird die Flasche Jährlich werden in Deutschland viele hundert Millionen Flaschen angefertigt und für den Bedarf jedes Deutschen als Milch= Bier=, Wein=, Arzneiflaschen u. v. a.., aber auch für technische Zwecke in unzählig vielen Formen, Arten, Farben und Größen hergestellt. Eines der ersten industriellen Erzeugnisse, das jedes Kind in frühester Jugend benutzt, ist die Flasche. Man hält diese Erzeugnisse deutscher Technik für so selbstverständlich, daß man ihnen kaum einen Blick schenkt, haben sie ihre Pflicht getan, so werden sie irgendwo abgestellt und vergessen. In Millionen Stückzahlen stehen daher Flaschen aller Arten in Kellern und Kammern ungenutzt und verstaubt herum. Gelegentlich verwendet der eine oder andere eine Flasche zum zweiten Male, im großen und ganzen gesehen aber bleiben die riesigen Mengen an Gebrauchsflaschen ohne weitere Verwertung. Man führt sie nicht dem Wiederverbrauch zu, ja, man hält sie für so wertlos und unbedeutend, daß man sie nicht einmal fortwirft, sondern stehen läßt, wo sie einmal hingestellt sind. Und doch zeugt jede Flasche von deutschem technischem Geist, von deutscher Wertarbeit. In den deutschen Glashütten werden die Flaschen in Präzisionsarbeit hergestellt. Hierbei müssen Ingenieure und Chemiker, Ofenspezialisten und Glasarbeiter ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zusammentragen, um ein in jeder Beziehung einwandfreies Erzeugnis herzustellen. Wir wissen, daß sich das„Glasmachen" bis in älteste Zeiten zurückverfolgen läßt. Heute noch werden zum Teil die alten Verfahren und Methoden zur Herstellung von Flaschen angewendet. Sie sind erprobt und haben ihre Eignung bewiesen. Hand und Mund sind bei der auch heute noch geübten alten Herstellungsweise ausschlaggebend. Wenn z. B. dickwandige Grünglasflaschen hergestellt werden, verfährt man u. a. noch nach folgender Arbeitsmethode, die das große Können des deutschen Glasarbeiters deutlich zeigt. Mit der Glasbläserpfeise wird eine gewisse Menge Glas in teigigem Zustand aus dem Ofen, in dem die Glasmasse geschmolzen wird, herausgenommen. Der Glasbläser dreht und schwenkt die Pfeise, so daß der Glasklumpen eine kugelförmige Gestalt erhält. Dieser Klumpen erstarrt langsam. Zu wiederholten Malen wird er wiederum in den Glasteig eingetaucht und mehr Glas übergezogen. Gleichzeitig wird durch das Mundstück am anderen Ende der Glasmachpfeise, die aus einem Eisenrohr mit Griffen besteht, Luft in die Glasmasse hineingeblasen. Dadurch beult das Glas; es bildet sich eine Höhlung, entsprechend etwa dem Innern der fertigen Flasche. Man nennt dies: ein wird ein Külbel gebildet. Durch weiteres dauerndes Schwenken und Drehen müssen die genauen Abmessungen der Wandstärke usw. der späteren Flasche erreicht werden. Diese Arbeit verlangt große Geschicklichkeit und großes Können. Der Glasbäserberuf erfordert daher ganz bestimmte Eigenschaften und Kenntnisse, die nur von Jugend an erlernt werden können. Nicht alle Flaschen werden selbstverständlich nach dieser einen Arbeitsmethode hergestellt. Man würde nicht die Vielzahl und Formenmannigfaltigkeit von Flaschen herstellen können, die der Lebensstandard des deutschen Volkes verlangt. Konstrukteure und Ingenieure haben sich deshalb auch mit diesem Gebiet beschäftigt und im Laufe der Zeit leistungsfähige Maschinen erfunden, die zunehmend den Menschen von der schweren Glasbläserarbeit befreien und schnell und zuverlässig die Flaschenmengen herzustellen erlauben, deren ein Kulturvolk für unzählige Zwecke bedarf. So gibt es neben anderen Ausführungen eine deutsche vollautomatische Flaschenblasemaschine für die Herstellung von Flaschen für Wein, Bier, Mineralwasser usw. Diese saugt die teigige Glasmenge aus einer Wanne, die Glas ständig gleicher Temperatur enthält, in eine Vorform ein. Dann schneidet sie mit einem Messer den nicht benötigten Glasfluß ab. Nun ist wieder ein Külbel entstanden, entsprechend dem bekannten Vorgang bei der Glasmacherpfeise. Die Vorform öffnet sich, die Flasche wird am Kopf festgehalten, und eine andere Form, die sogenannte Fertigform, legt sich nun um das Külbel. Es ist ein Vorgang, wie er beim Kuchenbacken der Kinder mit Sandformen zu beobachten ist. Dann wird die Flasche durch Preßluft ausgeblasen und nimmt in der„Kuchenform“ Flaschengestalt an. Durch einen Stempel im Boden entsteht je nach Ausbildung die bekannte Vertiefung im Flaschenboden. Eine derartige Maschine ist mit einer Anzahl eiserner Arme versehen. An den Armen sind die Formen angebracht. Die notwendigsten Arbeitsvorgänge werden bei genau vorgeschriebenen Bewegungen der Maschinenarme durch die Formen ausgeführt. Der fertige Gegenstand wird an den Kühlofen abgeliefert. Die Arme packen nun wieder zu und in ununterbrochener Folge beginnt der erste Arbeitsvorgang von neuem. Die Leistung derartiger Maschinen erlaubte schon vor gewisser Zeit, daß eine sechsarmige Maschine bis zu 36 Flaschen in einer Minute herstellte. Doch ist diese Leistung durch verschiedene Verbesserungen in jüngster Zeit wesentlich gesteigert worden. So sind auch schon Maschinen gebaut, welche die Herstellung ganz verschiedener Flaschenformen auf ein und derselben Maschine zulassen. Auch die Zahl der arbeitenden Maschinenarme ist erhöht worden. Eine derartige Maschine erspart den mühevollen Arbeitsaufwand und Einsatz einer großen Anzahl von Menschen. Ihre Konstruktion ist auch ein Zeichen der bei uns ständig im Vormarsch befindlichen echten Rationalisierung, die den Menschen von schwerer körperlicher Arbeit befreit, der Maschine diese Arbeiten überträgt und den Menschen für wichtigere Aufgaben frei hält. Es ist selbstverständlich, daß unsere deutschen Ingenieure nicht nur eine Form der zweckmäßigen Flaschenherstellung erarbeitet haben. So gibt es auch Flaschenblasemaschinen, die das Glas durch geeignete Vorrichtungen selbsttätig dem Schmelzofen entnehmen und der Maschine zuführen lassen, um dann die Arbeitsvorgänge vorzunehmen und schließlich das Erzeugnis an den Kühlosen abzugeben. Aus vielen Gehirnen stammen die Ideen, die sich dann in die Gestalt verschiedenartigster, zweckvoller Maschinen umwandeln und Zeugnis von deutscher Qualitätsarbeit ablegen. Man soll deshalb eine einsache Flasche nicht über die Achsel ansehen, weil man sie in vielen Ausführungen von klein auf in Verwendung hat. Jede Flasche ist ein Erzeugnis deutscher Arbeiter und Ingenieure. Jetzt werden viele Millionen Flaschen für die Wehrmacht benötigt, deshalb wollen wir so viele von ihnen, wie nur möglich, unseren Soldaten zur Verfügung stellen und ihnen damit den harten Dienst und Einsatz an der Front etwas erleichtern helfen. Die Millionen Flaschen, die noch vergessen und unbenutzt in deutschen Haushaltungen, Betrieben, Kantinen und Kellern herumstehen, müssen heraus aus dem Dunkel des Ungenutzten und an der Front Verwendung finden. Dr.=Ing. Hans=Otto Karl. Der Tod im Kirchturm Obermoschel(Westm.), 3. Nov. Auf der Turmtreppe der Kirche wurde der greise Uhrmachermeister Karl Weihrauch mit gebrochenem Genick tot aufgefunden. Die Umstände sprechen dafür, daß Weihrauch nach dem Aufziehen der Kirchturmuhr ohnmächtig geworden und die Treppe hinuntergefallen ist, wobei er durch den Sturz den Tod fand. Als Jenny vier Jahre alt wurde, beschlossen die Eltern, sie in den Zoologischen Garten zu führen, aber es war keine Vergnügungsfahrt für die Eltern, eher das Gegenteil. Schon in der Straßenbahn, die recht gefüllt war, erscholl Jennys lautes Stimmchen durch den Raum: „Sag', Papi, ist das Kamel im Zoo größer als du?“ „Natürlich, Kind“, sagt die Mutter und bekommt einen roten Kopf. Doch Jenny läßt sich nicht beirren. „Neulich hast du aber gesagt, ein größeres als Papi gebe es gar nicht mehr!" Da stiegen sie rasch aus und gingen den Rest des Weges zu Fuß. Von den Nilpferden wurden sie empfangen. „Ei“, rief Jenny,„hat das ein großes schönes Maul.“ „Das Nilpferd hat einen Rachen.“ „Wo denn?“ „Dort, wo der Hund die Schnauze hat.“ „Warum hat der Hund keinen Rachen?“ Auf solche Fragen gibt es keine Antwort. Die Störche, die als nächste besichtigt wurden, standen alle auf einem bein. 84uhe 19 „Haben die Störche zu enge Schuhe an?“ „Störche haben keine Schuhe.“ „Bringen die Störche die kleinen Kinder?“ Ja, natürlich: M14g „Welcher hat denn mich gebracht, Muni?“ „Da hinten der große." „Loch, der ist gar nicht schön, ich möchte gern einen anderen Storch haben.“ „Vielleicht war es auch ein anderer.“ Da lacht Jenny, daß alle Leute stehen bleiben. „Mutti ist aber dumm, die weiß nicht mal, wer mich Gemeinsam flüchtet man zu den Asfen, doch Eltern bald ein, daß Jennys Fragen bei diesen Tieren einfach nicht zu beantworten sind, und so wendet sich die Famille dem Löwenkäfig zu. „Sieh, Papi, der große will raus.“ „Er kann nicht raus, sei nur ruhig.“ „Warum kann er nicht, Papi?“ „Weil die Gitter davor sind.“ „Wenn die Gitter nicht davor wären, könnte er raus, nicht wahr, Papi!“ * „Und weshalb hat man ihn eingesperrt?“ „Damit du ihn dir ansehen kannst.“ „Wenn ich ihn aber nicht sehen will, darf er dann raus?“ „*** „Der große hat so viele Haare auf dem Kopf.“ „Das ist die Mähne. Der große ist der Löwe, und daneben der Löwe ohne Mähne, das ist die Löwin, seine Frau.“ „Warum hat die keine Mähne?" „Damit der Löwe sie besser erkennen kann.“ Endlich landen sie im Schlangenhaus. Staunend bleibt Jenny vor den Glaskästen stehen. „Wo ist denn die Schlange?“ „Na, hier liegt sie doch!“ „So klein?“ „Wenn sie sich aufrollt, ist sie ganz groß. „Wenn ich mich aufrolle, bin ich dann auch groß, Papik“ „Natürlich, Jenny.“ „Wo ist denn das Ende von der Schlange?“ La unten!“„„„ „Eigentlich", stellt Jenny fest,„hat die Schlange nur einen Schwanz und einen Kopf drauf, ist das immer so?“ „Jo.“ Nach zwei Stunden fuhren sie todmüde in der Bahn zurück. Ihnen gegenüber saß ein Mann mit zerrupftem Haar. wulstigen Lippen und abstehenden Ohren. „Papi, der große Affe war aber viel hübscher als der Nann Po.“. g 4i mi., Jaumft hu. Fa mas Tagen““ „Jenny“, ruft die mutter,„wie kannnt on so was sagen! „Aber der Affe hört es doch gar nicht.“ Da stiegen siè rasch aus und legten den Rest des Weges London erfindet Funkbericht Berlin, 3. Nov.(dub) Mit einer neuen, abermalt fundenen Siegesmeldung von einer Seeschlacht in der see wartet der Londoner Nachrichtendienst auf. Er gib#### Welt bekannt, daß die Bolschewisten einen geradezu au artigen Sieg über Einheiten der deutschen Kriegsman## davongetragen hätten. Ohne die geringsten Bedenken### der Londoner Nachrichtendienst bei dieser Gelegen## Dutzende deutscher Kriegsschiffe in den Grund, tötet### vernichtet sämtliche an Bord befindlichen Mannschaften Offiziere und läßt zuguterletzt noch eine phantastische3 deutscher Flugzeuge in die Ostsee stürzen. London Moskau haben in letzter Zeit gemeinsam soviele er reiche Schlachten gegen die Deutschen in der Ostsee gesat gen und gewonnen, daß von Rechtswegen die Ostsee Trümmern, Schiffsteilen und Leichen bedeckt sein mut In Wirklichkeit aber ist auch die neueste Londoner dung über einen bolschewistischen Sieg in der Ostsee#### Anfang bis Ende erlogen. Konaticher De Mittag= und A Es gesbesellungen können nur mi Nonatsschluß## umschuldung notierte wieder 102,80. Dekosama 3 wurde: 1½ Prozent heraufgesetzt. Länderanleihen waren größ teils unverändert. 29er Mecklenburg Schwerin zog Repartierung um ½ Prozent an. Von Altbesitzemissio gewannen Lübeck ¼, Ostpreußen ¾, Westfalen ½ Oberhessen 1¼ Prozent. Andererseits ermäßigte sich ringen um ¼ Prozent. Am Markt der Reichsanlein# kam die 38er Ausgabe 2.-0 Prozent niedriger 4½prozentige Reichsschätze lagen im Hinblia auf die folgte Kündigung einer einzelnen Folge der 37er Emiss nen schwächer. So verloren 37er Foige 1 0,10 Proze# Folge 2 0,27½ und Folge 3 0,20 Prozent. Auch## Reichsschätze, 38er Folge 1 und 2 und 40er Folge 5 und waren leicht rückgängig. 36er Reichsbahnschätze wur# ¼ Prozent höher bewertet, während die 4½prozeniich Reichspostschätze ¼ Prozent hergaben. Industrieobli# tionen waren bei stillem Geschäft nur geringen Abweicht gen unterworfen. Der Privatdiskontsatz stellte sich wieder auf 2½ Proi## in der Mitte. Die Börse schloß bei sehr stillem Gesch unerholt. Ver. Stahlwerke handelte man schließlich 146⅛ und Farben mit 196¼. Gegen den Verlaufssia bezw. gegen erste Notiz schwächten sich RWE und Scher um ½ Prozent und Klöckner sowie Bemberg um ¾ P zent, ab. Nachbörslich fanden kaum noch Umsätze statt. Die Behindern Rückzahlung de Bankkonto: kasse Aachen. Cersontain Schlußkurse Altbesitzanleihe 162,37; 5proz. Gelsenkirchener Bg.=# von He Motor 191,75; J. P. Bemberg 162,75; Berliner Kraft Licht 211,50; Buderus Eisenw. 138; Charlottenburger W ser 128,75; Conti Gummi 390,25; Daimler 185,50; Dem 209.50; Dt. Contigas 155.25; Dt. Erdöl 170,75; Dt. Lin leum 160,62; Dt. Eisenhandel 205,.50; Elektr. Schlesien 1 I. G. Farben 196.25; Feldmühle 161.50; Felten=Guilleau## 216,75; Gesfürel 212; Goldschmidt 195; Harburger Gum## 340; Harpener Bergbau 178,75; Hoesch 159,50; Holzma 148.50; Hotelbetrieb 141; Ilse Genuß 197.25; Jungha 151; Klöckner 160,50; Lahmeyer 179; Mannesmann 159 Rhein. Braunkohlen 304; Rhein. Stahl 181; Rhein.=WeiElektr. 158; Rheinmetall 165,75; Rütgerswerke 207; Sit detfurth 247.50; Schering 214,.50: Schl. Elektr. B. Gas 170## Schultheiß 165; Siemens=Halske 315; Siemens=Vorzut 304.50; Südd. Zucker 320.25; Ver. Stahlwerke 146,12; Wei Kaufhof 139,50; Wintershall 171; Zellstoff Waldhof 243# Kasaakurse der Berliner Börse zu Fuß zurück. C. S. Berlin, Nov. 1 * „Fliegende Festung" in Kalifornien abgestürzt New York, 3. Nov.(Funkbericht.) Eine viermotorige sogenannte„fliegende Festung" stürzte, wie die United Preß aus Sacramento meldet, in Kalifornien ab. Zwei Besatzungsmitglieder konnten sich durch Fallschirmabsprung retten, sieben andere werden vermißt. Bei dem Absturz von zwei Armeejagdflugzeugen fanden nach einer Associated Preß=Meldung aus Kalifornien die beiden Piloten den Tod. Resie cece d er eer certe Steuer=Gutscheine vom 11. 12. 1937...... 96 II. Juni 1942 109 50 „„„ II. Juli 1942 109 Steuer=Gutscheine II, August 1942.... 108 75 II. September 1942 II. Oktober 1942 II. November 1942 108 75 108 107 87 Einheitekuree der fortlaufend notierten Wert Reichsaltbesitz Bank f. Brauind. Reschsbank 162 26 184 131 87 Bombenschuge kander die Kampfmaschine Minuten zwischen Leben und Tod— SOS, Flugzeugführer verwundet Von Kriegsberichte Rudolf Dietrich(PK.) Allgemeine Lokal und Kraftwerke Hapag Hamburg=Süd Hansa Dampt Nordd. Lloyd 217 50 95 50 164 50 0 95.25 ... 3. Nov.(dub) Wie alles geschah, wissen die Männer der Besatzung des Leutnants B. kaum zu deuten. In den gefahrvollen zwölf Minuten, in denen sie dem Tod näher waren als dem Leben, handelten sie instinktmäßig, fühlten im Unterbewußtsein, daß sie das Schicksal vor eine Bewährungsprobe stellte, wie sie härter kaum denkbar ist. Die Sorge um ihren Flugzeugführer, der besinnungslos in seinem Sitz hing, und ihr soldatisches Gewissen schoben die Hand, die der Tod nach ihnen ausgestreckt hatte, zur Seite. In den Tagen des Kampfes um Dagö war es, als Leutnant B. mit seinen Männern in den Morgenstunden zur bewaffneten Aufklärung startete. Eine gute Stunde mochte vergangen sein, als das Ziel— Infanteriestellungen der Sowjets— in Sicht kam. Leutnant B. drückte die Maschine und flog das Ziel zweimal an. Schon beim zweiten Ansturm sahen die Männer in der„Ida=Ludwig", wie die Kameraden vom Heer die beim ersten Anflug beworfenen Stellungen der Sowjets im Sturm nahmen. Noch enthielten die Schächte mehrere Bomben. Leutnant B. setzte zum dritten Anflug auf rückwärtiger gelegene Stellungen an. Im Tiefflug segte die Maschine über die Widerstandsnester der Bolschewisten. Da krachte es plötzlich in der Maschne. Der Bombenschütze warf einen Blick zur Seite, auf den Flugzeugführer, der neben ihm saß. Ein eisiger Schrecken durchfuhr ihn. Leutnant B. hatte den Kopf zur Seite gelegt, aus Gesicht und Hals quoll es rot heraus. Ein kleinkalibriges Sprenggeschoß der Sowjets hatte dem Leutnant den Kiefer zerschlagen, Hals und Weichteile ausgerissen. Eine tiefe Ohnmacht hielt Leutnant B. umfangen. Der Steuerknüppel lag in seinen Händen. Langsam verlor die Maschine die Höhe, näherte sich mit einer Geschwindigkeit von 300 Stundenkilometer dem Erdboden. Jede Sekunde konnte das Ende bringen. Behutsam löste der Bombenschütze Unteroffizier Z. die Hände des Leutnants und ergriff den Steuerknüppel. Langsam stieg die Maschine wieder, hielt über Oesel Kurs auf Richtung Moon. Unteroffizier Z. stieg der Schweiß auf die Stirn. Seine Kameraden, der Funker und Bordschütze, waren wie er des Fliegens unkundig. 88 Feindflüge standen in ihrem Buch verzeichnnt. Sie hatten schon manches tolle Ding mit ihrem Leutnant gedreht— aber was hier noch vor ihnen lag, war gegen jede Verabredung. Schräg an den Sitz des Leutnants gelehnt, den rechten Fuß in die Kanzel gestemmt, umklammerte Unteroffizier Z. den Knüppel. Ratlos richteten sich hinter ihm der Bordsunker und Bordschütze, die beiden Obergefreiten G. und Sch., auf. Was war hier zu tun? Der Leutnant mußte die Maschine landen, mußte wenigstens für eine Minute aus seiner Ohnmacht erwachen, sonst waren sie alle verloren. Sie wischten ihrem Flugzeugführer das Blut vom Gesicht und Hals, dann riefen, brüllten und schrien sie: Herr Leutnant, Herr Leutnant, Bernd, komm doch zu dir! Sie rüttelten ihn— aber der Leutnant blieb stumm. Für einen einzigen Augenblick überfiel sie die ganze Hoffnungslosigkeit ihrer Lage. Sie dachten daran, die Maschine durch Absprung mit dem Fallschirm zu verlassen. Aber was sollte dann aus ihrem Leutnant werden? Noch klopfte sein Puls, war Leben in seinem jungen Körper. Ihn allein lassen? Das kam nicht in Frage. Indessen schebberte die„Ida=Ludwig“ der Insel Moon entgegen. Der Funker hämmerte auf die Taste:„SOS, SOS, Flugzeugführer verwundet, Standort M. über Moon“. Der Bombenschütze überlegte fieberhaft. Er wollte das aussichtslos Erscheinende wagen, er, der nie am Steuerknüppel einer Maschine gesessen hatte, mußte die Maschine bruchlanden, um den schwerverwundeten Flugzeugführer zu retten. Aber die beiden anderen Kameraden, der Bordschütze und der Bordfunker, mußten die Maschine verlassen, sollten zu neuen Taten bereit bleiben. Er gab ihnen den Befehl, mit dem Fallschirm abzuspringen. Schnell verlor die„Ida=Ludwig“ an Höhe. Es war höchste Eile geboten. Als mit der Wanne unten der Bordschütze verschwunden war, zeigte der Höhenmesser noch 150 Meter. Für den Funker also schon zu spät. In diesen Augenblicken, die über Leben und Tod entscheiden mußten, gab dem Leutnant für wenige Augenblicke die tödliche Nähe der Erde das Bewußtsein zurück. Er nahm die Gashebel etwas zurück und wurde wieder ohnmächtig. Die Ju schwebte einer langen Wiese bei M. auf Moon entgegen. Schnell schob der Bombenschütze, der immer noch schräg über dem Leutnant hing und krampfhaft das Steuer hielt, den Knüppel von sich. Krachend und splitternd setzte die Maschine auf, rutschte auf dem Bauch zwei riesigen Steinblöcken entgegen. Und dann: eine kleine Drehung nach links, und die„Ida=Ludwig“ schlidderte haarscharf an dem letzten Hindernis vorüber. Gerettet. Genaue zwölf Minuten hatte der Rückflug von der Verwundung des Leutnants bis zur Bauchlandung des Bombenschützen gedauert, zwölf Minuten, in denen deutsche Kampfflieger ein wunderbares Bild soldatischer Tapferkeit gaben. „Einfach kriminell war's,“ ist das zusammenfassende Urteil der Besatzung. Und wenn der Leutnant aus dem Lazarett zurückkommt, wird weitergeflogen.“ So sind unsere Kampfflieger im Osten. Männer, die den Teufel nicht fürchten und kaltblütig das eigene Leben aufs Spiel setzen, um einen verwundeten Kameraden zu retten. Leeumollatonen A. E. G. Aschaffend. Zell Bayern Motor I. P. Bemberg Berger Tiefbau Bekula Berliner Masch. Bubiag Buderus Charl. Wasser Chem. v. Heyden Conti Gumm Daimler Demag Deutsch. Atlanden Deutsch. Contigas Deutsches Erdöl Deutsch. Linoleum Deutsch Waffenu. Munitionsbed. Dt. Eisenhande Dierig Christian Dortmund. Union Elektr. Lieferung 0 177 50 150 50 192 75 163 50 7 210 174 0 139 50 128 50 392 50 187 50 211 0 156 25 17025 361 25 162 30 183 50 132 363 175 50 149 191 75 162 75 215 211 50 173 31 50 137 50 128 70 0 391 210 0 0 155 50 171 161 50 I. Tieserung. Elekt. Licht uKraft Engelhardt X. G. Farben Feldmühle Felten& Wallleaume 287 .650 290 325 25 0 159 25 197 50 164 75 218 12 217 50 Ges. f. Elektr. Goldschmidt Hamb. Elektro Harburg Gummi Harpener Hoesch Holzmann Ilse Bergbau Ilse Genuß Gebr. Junghaus Kali Chemie KlöcknerwertLahmeyer Laurahütte Leopoldgrube Mannesmann Mansfeld Bergb. Maschinenbau u. Bahnbedf..G. früh. Orenstein Maximiliansb. Metallges. Rhein. Braunk. Rhein. Elektro Rheinstabl Rhein.=Westfäl. Elektro=Werk Rheinmet.=Borüg Rütgerswerke Salzdetfurth Schering.=G. Schubert& Salzer Schultheiß Siemens& Halske 213 195 62 0 0 178 16037 149 75 Berlin, Dagbladet“. deutsche Krieg hres Berliner jeken, dem sahlbewirtsch virtschaftsmit General vi hegen Ausfüh Präsidenten 9 falsche Di gibt. In sei unächst fest, beekriegführu auf die ein. Hinsichtl kal von Hani krieges beder vährend des Lorsprung a berden. Besondere henerals vo kraft Deutsch weist dar koffvorkomm führenden zu vohl aber se großer Bedei offen und 1 um nur impf zur 2 id der hei 158 25 166 75 207 249 75 216 196 165 25 318 Siemens-Vorzüge 3 8 50 New Yor Kordamerika #dons Stellur ###ie britische britische Austausch di #land, wird ungen gegei So rechn 165 5 207 248 Stöhr Kammgarn Stolberger Zint Thür. Gas Ver. Stablwerke Voge! Telegr. Westd. Kaufhof Wintershall Zellst. Waldhof Otavi Minen 0 0 0 14750 0 141 50 173 50 246 50 24 75 Kaesawerte 5% Reichsanl. 4 ½% Aachen RM. 29 4½% Pr. LandPfdbr. R. 4 4½% do. Kom. 16 4 1/% Pr. Zirst. 3. 6. 10. 4 1/% Pr. Ztr.= Boden 28 4½% do. Kom. 26/28 5½% Int. Reichsanl.(Loung=Anl.) 10075 106 25 103 50 10650 Berl. Handelsges. Commerzbank Deutsche Bank Dtsch. Uebersee Dresdner Bank Rhein.=Hyp=Bank Rh.=West. Bodkr. Westd. Bodkr.=Bk. 150 50 141 50 143 50 76 14125 177 174 50 0 Aach. Kleinbahn Di. EisenbahnBetrieb 115 77 Wirtschaft und Handel Berliner Börsenbericht Berlin, 3. Nov. Bei kleinen Umsätzen bröckelten die Aktienmärkte zu Beginn der neuen Woche auf der ganzen Linie leicht ab. Die Aufnahmeneigung hielt sich in engen Grenzen, so daß bereits kleine Verkäufe genügten, um die Kursentwicklung entscheidend zu beeinflussen. Schwächer lagen neben chemischen Papieren in erster Linie Versorgungswerte und Spezialaktien. die gleichfalls überwiegend zur Schwäche neigten, verloren Buderus ¾, Mannesmann und Ver. Stahlwerke je'/ sowie Rheinstahl 2 Prozent. Braunkohlenwerte erwiesen sich als widerstandsfähig. Bei den Kaliaktien büßten Wintershall 1½ Prozent ein. In der chemischen Gruppe eröffneten Farben um ½ und Rütgers um 1½ Prozent schwächer. Von Gummi= und Linoleumwerten gaben Conti Gummi 1¼ und Harburger Gummi 2 Prozent her. Von Elektrowerten erhielten Dt. Atlanten, Licht=Kraft, Accumulatoren und die beiden Siemenswerte eine Strichnotiz. Gesfürel verloren 1 und REG 1¼ Prozent. Bei den Versorgungswerten gaben RWE um ¾ Schlesien und Schles. Gas je um 1½ Prozent nach. Autowerte wurden gleichfalls niedriger notiert. Bei den Maschinenbaufabriken schwächten sich Rheinmetall Borsig um ¾ und Demag um 2½ Prozent ab. Kabel= und Draht= sowie Bauwerte und Brauereianteile lagen, soweit notiert, bis zu ½ Prozent schwächer. Textilwerte hatten sehr ruhiges Geschäft. Zu erwähnen sind noch Dt. Eisenhandel und Feldmühle mit je minus 1, Westd. Kaufhof mit minus 1½, Gebr. Junghans und Südd. Zucker mit je minus 2¼ Prozent und AG für Verkehr mit minus 3 Prozent. Die Reichsaltbesitzanleihe blieb mit 162⅝ unverändert. Valuten stellten sich auf Samstagbasis. Im Verkauf hielt die Schwächeneigung an den Aktien= märkten weiter an. Man handelte Ver. Stahlwerke mit 146½, und Farben mit 196¼. Wintershall, BMW und Bekula verloren 1, Daimler 1½/8, Salzdetfurth 1½ und Rhein. Braun 1¾ Prozent. Höher veranlagt waren Erdöl mit plus ½, Klöckner mit plus ¾ und Rütgerswerke mit plus 1½ Prozent. Am Kassarentenmarkt blieben Pfandbriefe gefragt. Stadtanleihen waren nur wenig verändert. GemeindeAugsb.=Nurnd. Bachm.=Ladewig Basalt.=G. Bergng, El.=W. Berl. Holzkontor Bremer Vulkan Busch=Jäger Byk Gulden Chem. Gelsent Chem. Albert Deutsche Babcock Deutsches Kabel Deutsche Spiege! Didier, Stettiner Chamotte Dortm.Akt.=Bräu " Ritterbräu Dürener Metall Dynamit Nobe! Eschweiler Berg Gebhardt& Co. Germania Portl. Gerresheim Gladbach Wolle Gebr. Goedhart Guanowerk. Hackethal Hilgers Verzink. Köhlmann Starke Kölner Gas Krauß=Maffei Lindes Eismasch. Lorenz C. Miaa Müh'.n Mälheimer Bergi Rhein. Spiegel Rh.=Westf. Kalt Riebeck Roddergrube Rositz Zucker Sachsenwert mit Div.=Garant. dito abgest. oh. Div.=Garant. Sächs. Webstuhl Sachtleben Sarotn Siemens Glas Steatit Gebr. Stollwerc Tuch Aachen Ver. chem. Charl. Ver. Deutsche Nickelwerke Ver. Glanzuo Elberfeld Wandererwerke Warst. Gruben Wens. Draht Wicküler Kupper Zucker Rastenbg. Nach.=Münchener Feuerversich. Aach. Rückversich. Allianz=Stuttg. Verein od. Lebensveruch. Neu=Guinea Schantun 5% G. Hoffh. 1937 1939 4½%: J. G. Fard.= Industr. Oblig. 254 Uihre Zivilbe üube als die Einen no nner dem darauf aufn lihre Soldate dem Feuer drein auch Aögwngen, Dl Ebensos kommt, däm Engländer sich kämpfen rgend mögl In einen bekannte en inglands a hätten sich a Niederlage guf einen er stehe, auf di höre man betische Offe nordamerika auf eine m Schriftsteller kten einer neint End bringen. A ind der Be die deu kommen wi deutschland Die Uni genden, die sichert hätte unst, daß! nindestens velche Wir! „Krofesso Ettlarte in loosevelt 1 SA=Volk M erzeugen eine aktive begen eine Staaten nern in de Krieg als bähnung d K 1415 5 141% 177 174 0 0 wngrede ge 106 37 „A 10511 108 1062 Berlin, 3. Nov. Metalle lektrolytkupter(Wirebars) 74.80 S0 für 100 Kilogramm newo eis Hamburg, Bremen. Die Fei den v der Budap Der den Ehlict ine en Roo ig de Präsid hauptun geicht schli ## durch der von