gesen 925 ntritt flochtenn von#### im Rou N 66n Amen a verborg Pfiff punkelne kt sich u und äglein ratten1mstände m zu ine, wecn Ainen 20. Oktober 1941 Ronaticher Bezugspreis für täglich zweimalige Zustelung Mitag= und Abendausgabe) 3 Mk. einschl. 30 Rpsg, Votenlohu. Einselverkauispreis: 10 Rpig. gostbestelungen dei alten Bostanstalten.— Abbestellungen nur mündlich oder schriftlich spätestens einen Tag vor bei unserer Geschäftsstelle(nicht durch unsere Ronatsschus b. B#4eu) erfolgen, Ausgabe A (Täglich 2malige Zustellung) Mittagausgabe Anzeigenpreis für 1 Millimeter Höhe und 22 Millimeter Breite 7 Rpfg.— Textanzeigen und geschäftliche Hinweise je Millimeter Höbe und 85 Milimeter Breite(eine Teuspalte) 35 Rvig Vereinsnachrichten, die nicht der Wirtschaftswerbung dienen k Millimeter Höhe, eine Tertspalte breit. 10 Rpfg.,„Wortanzeigen (22 Millimeter breit) fettgedrucktes erstes Wort 10 Rpfg., jedes wettere Wort 5 Rpfg, Platz= und Datumwünsche nach den allgemeinen Geschäftsbedingungen. „„ polayc,„ O f. Ul###an Gasionteine& Co. die Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises.— Fernruf=Sammel=Nr.: S8041. Banikonto: Dresdner Bank in Nachen. Girokonto 2830 Kreisspartasse Aachen. Postscheckkonto Köln 31.480. Verlagsanstalt ersontaine& Co. Gerichtsstand und Erfüllungsort Nachen. Beliebtes und wirksames Anzeigenblatt der Stadt und des Regierungsbezirks Druck: Verlagsanstalt Ceriontaine& Co. (vorm. La Ruellescher Zeitungsverlag) Sprechstunden der Schriftleitung: Dienstags, Mittwochund Donnerstags von 10—12 Uhr und von 17—17.30 Uhr. Zuschriften nicht mit einer Namensanschrift versehen. 63. Jahrgang Vertagsort Rachen ine klein m uralnn Sommas von ein vor, nich m Anfar zum Essch us verliehh m au n sie. 5 en seinel r geradn Telephor sich, e in diesh ephon au el zwischa er ab, bis „Halloy e sie nich Ihr Kla## nun:„Be in es. B 1 und n das Tel# es folgt n es. 18 chaffen. . Er brb e am nit hn wien ondern aub# ir und 9 . Und wit wartete a s dieselbr die Geliche war, obn beim A iebesraser erholt hanzum Teh elcher Runs lt, nicht na Nun biech onieren und san# r nicht als lete ihm Stunde sein ährige.„De von seinen durch sein r schön vons chts anders# 1gs telephen .: H. 84 Die große Doppelschlacht ist beendet Taganrog genommen Verfolgung des geschlagenen Feindes zwischen dem Asowschen Meer und Donez schreitet ##rfolgreich fort— Weitere Erhöhungen der Gefangenen= und Beutezahlen aus der Doppelschlacht Aus dem Führerhauptquartier, 19. Oktober. Infanteriedivision; Oberst Thomas Kommandeur eines F##—sgmmande daer gwahrmacht gibt bekann:: motorisierten Infanterieregiments; Major Gottfried Weber, Bataillonskommandeur in einem Insanterieregiment; Hauptmann Fondermann, Bataillonskommandeur in einem Schützenregiment; Unteroffizier Walter Weber, Kompanietruppführer in einem Infanterieregiment. !“ Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Zwischen dem Asowschen Meer und dem Donez schreitet ie Verfolgung des geschlagenen Feindes erfolgreich fort. Verbände der Waffen=i nahmen im Häuser= und Straßenampf die Hafenstadt Taganrog. Auf der Krim wurden in der letzten Nacht sowjetische Flugplätze bombardiert. Wie durch Sondermeldung bekannt gegeben, ist die oppelschlacht von Brjansk und Wiasma siegreich beEndet. unter dem Oberbefehl des Generalfeldmarschalls von Boc haben Truppen des deutschen Heeres in engstem Zuammenwirken mit der Luftflotte des Generalfeldmarschalls Eesselring die sowjetische Heeresgruppe des Marchals Timoschenko in Stärke von acht Armeen mit # Schützen= sechs Kavallerie=, sieben Panzer=Divisionen und bichs Panzerbrigaden vernichtet. Die Säuberung des ampfgebietes ist im wesentlichen abgeschlossen. Die in der gestrigen Sondermeldung bekannt gegebenen ahlen haben sich inzwischen auf: 657948 Gefangene, 1241 Panzerkampfwagen und 5396 Geschütze #rhöht. Unübersehbares Kriegsmaterial wurde erbeutet #er vernichtet. Die blutigen Verluste des Feindes ind wiederum schwer. An der Durchführung dieser Operationen waren die Armen des Generalfeldmarschalls von Kluge, der Geeralobersten Freiherrn von Weichs und Strauß so ie die Panzerarmeen der Generalobersten Guderian, Soth, Hoepfner und des Generals der Panzertruppen Keinhardi beteiligt. Im Kampf gegen Großbritannien bombardierten Kampf#ugzeuge in der Nacht zum 19. Oktober Häfen an der engSischen Südostküste. Mehrere Brände entstanden. Einflüge des Feindes in das Reichsgebiet erfolgten #cht. 126500 BRE in einer Woche Berlin, 20. Okt.(dub) Der Kampf der deutschen Kriegsnarine gegen die britische Versorgungsschiffahrt war in #der Woche vom 12. bis 18. Oktober wieder sehr erfolgreich. ##-Boote versenkten im Atlantik am Anfang der Woche drei bandelsschiffe mit 23.000 BRT. deutsche Schnellboote vernichteten bei einem Vorstoß egen die britische Küste aus einem durch Zerstörer, Schnelboote und Flugzeuge stark gesicherten Geleitzug trotz Sbesiger Gegenwehr in scharsem Gesecht sechs Handels#ichisse mit zusammen 16.000 BRT und einen britischen Versiörer und wenige Tage später ein Bewachungsfahrzeug. En mehrtägigen zähen Angriffen versenkten andere deutiche=Boote aus einem von Nordamerika nach England bebenden Geleitzug, nach Eintritt in das Blockadegebiet, rotz starker Sicherung durch Zerstörer und Geleitfahrzeuge Eichenlaub für Oberfeldwebel Hoffmann Berlin, 20. Okt. Der Führer hat dem Oberfeldwebel Hoffmann, Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader, anläßlich seines 62. Luftsieges das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und ihm folgendes Telegramm gesandt: „In dankbarer Würdigung ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen anläßlich ihres 62. Luftsieges als 36. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Adolf Hitler.“ Kroatien hat Semlin erhalten ii Agram, 20. Oktober. Drahtbericht unseres Mitarbeiters Der kroatische Staat hat dieser Tage die volle Verwaltungs= und Wirtschaftshoheit über das Gebiet von Semlin, das sogenannte Ostsyrmien, übernommen. Semlin liegt am linken Save=Ufer und war während des jugoslawischen Regimes der Stadt Belgrad angegliedert worden. In einer außerordentlichen Sitzung des kroatischen Ministerrats brachte nun der Proglavnik seinen Dank und den Dank des ganzen kroatischen Volkes an den Führer und die Reichsregierung für diese endgültige Regelung der bisZum großen Sieg Marschall Antonescus Den Oberbefehl über die siegreichen Truppen, die nach heldenhaftem Kampf in Odessa einrückten und mit der Eroberung des größten Schwarzmeerhafens den Sowjets eine neue Zußerst, scwogge, 3pisdersggg geoi, brachten, hatte der rumänische Staatsführer Marschall Antonescu. Unser Bild zeigt ihn m Führer veriechenen Riteritreug bei einer Lagebesprechug(Peltusfgahmer Kriegsbericher Knauer(Wi, her noch strittig gewesenen Grenzfragen zum Ausdruck. Eine Abordnung der Regierung mit Marschall Kwaternik und Außenminister Dr. Lorkowitsch an der Spitze begab sich hierauf zum deutschen Gesandten, um ihm den Dank an den Führer zu übermitteln. Die Verseigung dee Geyiere Berlin, 20. Okt.(dub) In der Ukraine haben die Truppen des deutschen Heeres am 18. Oktober die Versolgung des geschlagenen Gegners fortgesetzt. An vielen Stellen wurden ausgebaute Feldstellungen, in denen die Bolschewisten mit der Waffe oder mit starken Nachhuten den deutschen Vormarsch aufzuhalten versuchten, durchbrochen. Der Feind wurde auf der ganzen Front, wo er Widerstand leistete, geworfen, häusig in erbitterten Kämpfen. An einem Flußabschnitt erreichten die deutschen Truppen eine vom Feind in Brand gesetzte Brücke und löschten das Feuer trotz feindlichem Artilleriebeschuß, noch ehe die Benutzbarkeit beeinträchtigt worden war. Vier große Panzer wurden vernichtet, sechs Geschütze erbeutet. Im möttleren Frontabschnitt wurde ein besonders stark ausgebautes und von den Bolschewisten mit dem Einsatz aller verfügbaren Kräfte außerordentlich hartnäckig urde eirp igentlich drg brochen. kräfte, die von Panzern unterstützt wurden, vernichteten die Truppen des deutschen Heeres am 18. Oktober an einer einzigen Stelle 18 große Panzerkampfwagen. Bei der Vernichtung von zwei weiteren eingeschlossenen bolschewistischen Gruppen wurden 7000 Gefangene gemacht und zahlreiche Beute eingebracht. Die blutigen Verluste der Bolschewisten waren sehr hoch. Im nördlichen Frontabschnitt wurden zahlreiche Angriffe der Sowietruppen abgewiesen. Bei einem dieser Kämpfe wurde ein Sowjetpanzer vernichtet, zwei weitere blieben zwischen den Linien bewegungsunfähig liegen. Im Raum von Charkow bombardierten Kampfflugzeuge mit nachhaltiger Wirkung Eisenbahnlinien und Rückzugsstraßen der Sowjets. Verbände deutscher Sturzkampfflugzeuge griffen im Laufe des 18. Oktober sowjetische Feldstellungen, Batterien und Truppenansammlungen unter schweren Verlusten für die Sowjets an. Allein bei einem Angriff auf sowjetische ehn Handelsschiffe mit zusammen 60000 BRT, darunter verteidigtes Stellungssystem an mehreren Siellen durchrei vollbeladene Tanker. Ferner wurde ein weiteres brochen. Bei der Abwehr von Gegenangriffen der SowjetSchiff von 5000 BRT torpediert und in nächtlichem Kampf begen die feindlichen Sicherungsstreitkräfte zwei Zerstörer #s Geleitzuges versenkt. Die Briten verloren also in ieser Woche durch die deutschen.=Boote insgesamt neuneon Handelsschiffe mit 101 000 BRT, ferner drei ZerMorer und ein Bewachungsfahrzeug. Zählt man dazu die sluste, die die deutsche Luftwasse der britschen HandelsMegagt, im selben Zeitraum mit insgesamt 25.500 BslT #und einem mit einer Tonnage nicht genannten großen Hanelsschiff zufügte, so beläuft sich die britische Einbuße an Wisrssschiffstonnage in dieser Woche auf mindestens 126500 BRT. Die deutsche Kriegsmarine setzte ferner ihre Ver#inung der britischen Häfen planmäßig fort. Ihre Artille#ie beschoß die Funkanlagen in Dover mit beobachteter irkung und schoß mehrere britische Flugzeuge am Kanal ab . Im Osten setzte die deutsche Kriegsmarine ihre MinenBräumung im Schwarzen Meer und im Finnischen Meerbusen fort und griff mit ihrer Artillerie in den Kampf des beeres und der Luftwaffe mit guter Wirkung ein. diplomatische verließ Moskan Genf, 20. Okt.(dub) Meldungen aus verschiedenster Quelle bestätigen endgültig, daß das gesamte diplomatische Rorps bis auf wenige Ausnahmen Moskau verlassen hat. Es nordamerikanische Botschafter Steinherdt reiste ##s einer der ersten mit dem Personal seiner Mission ab. Es, britische Militärmission hat Moskau ebenfalls veris, wie am Freitag durch Reuter mitgeteilt, wurde. Als ettausiges Reiseziel der Diplomaten, denen sich die aus#endischen Presseberichterstatter anschlossen, wurde Kasan ##gegeben. Auch die USA.=Berichterstatter reisten ab Funkbericht Stockholm, 20. Okt.(dub) Der New Yorker Sender RCA gab folgende Mitteilung bekannt:„Die amerikanichen Pressevertreter verließen Moskau. Wir weisen daruf hin, daß wir von nun ab nur noch Nachrichten vom Sowjetinformationsbüro erhalten.“ Artilleriestellungen wurden 23 Artilleriestellungen vernichtet oder beschädigt. Ein Panzerzug erhielt mehrere Volltreffer. Bei den Tageseinsätzen der deutschen Luftwaffe am 19. Oktober wurden zahlreiche bolschewistische Stellungen mit Erfolg angegriffen und hierbei starke Zerstörungen erzielt. Bei einem Angriff gegen einen Flugplatz im Südteil der Ostfront wurden acht Flugzeuge am Boden vernichtet, außerdem zahlreiche Gebäude und Lastkraftwagen zerstört. möchte Panik entgegenWieken sa Rom, 20. Oktober. Drahtbericht unseres Mitarbeiters Das Blatt der sowjetischen Wehrmacht veröffentlicht einen Besehl an die politischen Kommissare, in dem es u. a. heißt, sie hätten auf alle Fälle mit allen Mitteln den um sich greisenden Panikstimmungen entgegenzutreten. In den offiziellen Moskauer Kreisen dagegen wird zur gleichen Zeit behauptet, der Rückzug der Truppen vollziehe sich diszipliniert und in bester Ordnung. Warum also solche Befehle? Keine große Meinung im Kaukasus re Istanbul, 20. Oktober. Drahtbericht unseres Mitarbeiters Im Kaukasus haben die Sowjets jetzt die Einberufung aller Männer zwischen dem 16. und 60. Lebensjahr angeordnet. Sie stoßen dabei jedoch auf starke Widerstände, und ein sehr hoher Prozentsatz der Einberufenen entzieht sich der Gestellung durch die Flucht in die Berge. Roosevelt inszeniert neuen Zwischenfall Marinedepartement gibt Torpedierung des Zerstörers„Kearny“. hüllt sich in sein Schweigen bekannt— Roosevelt zu retten, halten und in dem cku). Film=Usa. Das Ritterkreuz Berlin, 20. Okt. Der Führer und Oberste Befehlshaber Per Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers bes Heres, Generalfeldmarschalls von Brauchitsch, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Oberst Horst von Volff, Kommandeur eines Insanterie=Regiments; Hauptmann Rätzel, Kompanieführer in einem SchützenRegiment; Hauptmann Adolf Wolff. BataillonskommanFur in einem Insanterie=Regimene; Leutnant Kürsten, Blichührer in einem Nanzer Zegiment: Gefreiter Sebaltan #Lter Richtkanonter in einem Arüllerte Regiment Der Führer und Oberste Besehlshaber der Wehrmacht Verlieh ferner auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des beres, Generalseldmarschalls von Brauchitsch, das RitterBeidt des Eisernen Kreuzes am General der Iulanierie Piedrich d. och. Kommandierender General eines ArmesWbE; Generalmator Bohnstedt, Kommandeur einer Washington, 20. Okt.(dnb) Wie das USA=Marinedepar= tement bekannt gibt, soll der Zerstörer„Kearny“ am Freitag morgen auf einer Patrouillenfahrt 350 Meilen südwestlich von Island torpediert worden sein. Es seien keine Verluste zu beklagen. Trotz den Beschädigungen sei das Schiff imstande, mit eigener Kraft die Reise sortzusetzen. Wie die Asociated Preß dazu meldet, traf die Nachricht von der Torpedierung des Zerstörers„Kearny“ ein, als sich das Repräsentantenhaus zur Abstimmung über die Widerrufung des Neutralitätsgesetzes hinsichtlich der Bewaffnung der USAHandelsschiffe anschickte. Die Fragen der Journalisten, die ihn zu einer Stellungnahme zu dem angeblichen Zwischenfall aufforderten, habe Roosevelt, wie die Assaciated Preß weiter meldet, „behutsam“ zurückgewiesen. Just in dem Augenblick, da Roosevelt sich vom Kongreß die Genehmigung geben lassen will, durch die Bewaffnung von Handelsschiffen das Neutralitätsgesetz wenigstens in einem Teil aufzuheben und dadurch wieder einen Schritt näher an den Krieg heranzukommen. läßt Roosevelt die Nachricht von der Torpedierung des Zerstörers„Kearny“ durch sein Marinedepartement bekannt geben. Es mag für Roosevelt eine bittere Enttäuschung gewesen sein, die ursprüngliche Absicht, das Neutralitätsgesetz überhaupt aufzuheben, durch den Widerstand der amerikanischen Oeffentlichkeit wenigstens vorläufig aufgeben zu müssen. Da er sich nun mit der Abänderung des Neutralitätsgesetzes nur auf den Punkt der Bewaffnung der Handelsschiffe beschränken muß, liegt ihm daran. um der Opposition die Gelegenheit zu nehmen, ihre Stimmen weitgehend hören zu lassen, seinen Antrag in kürzester Zeit durch den Senat und den Kongreß durchzupeitschen. Vor allem aber ist ihm darum zu tun, das Abstimmungsverhältnis zu seinen Gunsten möglichst hoch zu treiben. Um das zu erreichen, braucht Roosevelt ein Mittel, das er glaubt, in dem Zwischenfall des Zerstörers„Kearny“ gefunden zu haben. Es ist nicht das erste Mal, daß Roosevelt solche„Zusammenstöße“ auf dem Meer schwindelt, um durch sie im rechten Augenblick der abebbenden Kriegspsychose in USA neuen Austrieb zu geben. Der„Greer"=Zwischenfall. wo Roosevelt ohne weiteres ein deutsches=Boot zum Angreifer machte, spielt gegenwärtig in den Vereinigten Staaten eine besondere Rolle, da jetzt der Untersuchungsausschuß zu ganz gegenteiligen Ergebnissen kommt. Auch bei den vorhergehenden Zwischenfällen zur See, bei der„Robin Moore“ und der„Jamjam“, versuchte es Roosevelt, durch verlogene Darstellungen und durch Verschweigen der Wahrheit— nämlich der Rettung der amerikanischen Passagiere— das 11SA=Volk über die Gegenstandslosigkeit der erdichteten Angriffsgefahr zu täuschen. Bezeichnenderweise hüllt sich Roosevelt jetzt über die näheren Umstände seines neuesten Zwischenfalles mit der „Kearny“ einstweilen in Schweigen. Nach seinen bisherigen Erfahrungen scheint er nicht mit Unrecht der Aufsassung zu sein, daß ein ausgelegter Schwindel nicht den Einfluß auf die Kriegsstimmung im Lande haben könnte wie diese arglistige dunkle Verdächtigung. Es ist das ein Beweis dafür, daß Roosevelt und seine Hintermänner unter dem Druck der öffentlichen Meinung in den Vereinigten Staaten zu immer komplizierteren und immer seineren Methoden greisen müssen, um zu ihren Zielen zu gelangen. Die Welt sieht aber auch, daß Roosevelt kein Mittel zu abgeseimt ist, um zu versuchen, Schritt für Schritt die 11SA und ihr Volk in den Krieg hineinzubringen. Die Associated Preß erfährt aus Panama=Stadt, daß das Kabinett von Panama in seiner Samstagsitzung die PT. Aachen, 20. Oktober. Von unserem militärischen Mitarbeiter Die Gegenseite liebt es, Schlagworte zu prägen. Sie erfand den Begriff der Schlacht im Atlantik. Sie erdachte sich das Schlagwort von der Schlacht um Moskau. Sie ahnte nicht im Augenblick der Entstehung dieses Wortes, daß die militärischen Ereignisse sich so schnell folgen würden, um diesen Begriff von einem Tag zum anderen rauhe Wirklichkeit werden zu lassen. Das sowjetische Heer ist geschlagen in drei großen und vielen kleineren Kesselschlachien, von denen jede noch groß genug gewesen wäre, auf einem beschränkteren Kriegsschauplatz die volle Entscheidung herbeizuführen, als es der des Ostens ist. Es lassen sich Gefangenenverluste von drei Millionen Mann und 20 000 Panzern überhaupt nicht ersetzen. Auch das Versprechen Lord Beaverbrooks. mit 30.000 Panzern zu helfen, ist nichts mehr als eine Geste, deren Motive sich die Sowjets selbst deuten können. Aber mit dem Gefangenenverlust war es allein nicht getan. Der Ausfall durch die hohen blutigen Verluste kommt hinzu. Was einmal im Begriff des sowjetischen Feldheeres zusammengefaßt war, existiert nicht mehr. Nur noch Reste sind an örtlichen Stellen übrig Es ist die Ironie der Weltgeschichte, daß der gewaltige bolschewistische Körper in dem Augenblick keine vollgültigen Verteidigungskräfte bereit halten kann, wo die bolschewistische Zentrale unmittelbar bedroht ist. Unter solchen Umständen werden auch hastig ausgebaute Befestigungsaulagen recht illusorisch, denn sie nützen nur, wenn sie von Soldaten verteidigt werden, die sie auszuwerten verstehen. Darum ist die von Stalin bis zum letzten beabsichtigte Verteidigung der Hauptstadt eine viel fragwürdigere Angelegenheit als der Widerstand in Leningrad, wo sich immerhin noch gewisse Kampfkräfte der Teile der, Woroschilow= Gruppe in den Bunkern, Schützenständen und egräben zur Vom militärischen Standpunkt aus ist eine Verteidigung Moskaus sinnlos. Denn sie ist mit dem Augenblick unmöglich, da zu der frontalen Bedrohung, die tatsöchlich schon seit der Schlacht von Smolensk im Juni bestand— damals wurde ja Timoschenkos Aufgabe ausdrücklich in dieser Richtung festgelegt— umfassende Bewegungen aus dem Nordwesten und Südwesten gegen die Pfeiler dieser Befestigung zu drücken begannen. Es wäre durchaus somsetische Manier, wenn der hundert Kilometer vor Moskau beginnende Befestigungsgürtel eine erhebliche Tiefe hätte. Aber selbst Tiefenzonen, die von aktiven Truppen verteidigt waren, sind von uns überrannt worden. Auch der Moskauer Verteidigung wird es nicht anders ergehen, umso mehr, als sie nur noch vereinzelt vollgültige Kräfte zur Verfügung hat. Dabei ist es unserer Wehrmacht überlassen, wie sie den Angriff auf Moskau zeitlich und räumlich gestalten wird. Die sowjetische Verteidigung kann nur auf das warten, was ihr von deutscher Seite diktiert wird. Die Schlacht von Moskau ist Wirklichkeit. Sie wird dann bis zum Ende gekämpft, wenn es die Führung für erforderlich hält. Die Wahl zwischen Vernichtung und Uebergabe bleibt den Sowjets. Ihr Entschluß wird nach vorangegangenen Erfahrungen in der Selbstvernichtung liegen. Eine Hauptstadt ohne totale Verteidigungskraft— das ist das Ende einer Zusammenballung militärischer Macht, die die Sowjets in zwanzig Jahren angehäuft hatten. Bewaffnung der Schiffe von Panama beschlossen habe, und daß das Bewaffnungsverbot, das der Präsident Arias kürzlich erließ, schleunigst widerrufen wurde. Peru wird provoziert Berlin, 20. Okt.(dub) Wenige Tage nach dem Staatsstreich in Panama wird ein neuer Versuch der Vereinigten Staaten, ganz Ibero=Amerika zu terrorisieren, bekannt. Achtzehn Flugzeuge, die die peruanische Regierung aus den Beständen der früheren norwegischen Regierung in Kanada gekauft hatte, wurden während des Umladens in New Vork auf Veranlassung des Staatsdepartements beschlagnahmt und sollen jetzt an die Sowjetunion geliefert werden. Dieser Eingriff in die souveränen Rechte einer amerika nischen Republik ist umso unglaublicher, als Washington zunächst die peruanische Regierung ermutigt hatte, die Flugzeuge von Kanada nach Brooklyn zu bringen. Ein peruanischer Tampfer war im Vertrauen auf die Zusage des Staatsdepartements, die Durchfuhr dieses Kriegsmaterials zu erleichtern, eigens nach New York geschickt worden. Das Schiff hätte natürlich die Flugzeuge genau so gut in einem kanadischen Hafen abholen können. Hinzu kommt, daß der Grund für die Beschlagnahme viel weniger in dem plötzlichen Bedürfnis zu suchen ist, den Sowjets zu helfen, als vielmehr in dem Wunsche, Peru zu kränken, denn, wie eine kangdische Verlautbarung besagt, haben norwegische und bxitische Piloten diese Maschinen als qualitativ minderwertig zurückgewiesen. Erst daraufhin wurden sie an die peruanische Regierung abgestoßen. Daß der Sowjetunion, die sich im Kampf gegen die beste Luftwafse der Welt befindet, mit diesen schlechten Maschinen nicht geholfen werden kann, liegt daher auf der Hand. Mit der Beschlagnahme der Flugzeuge wird Peru auf das schwerste provoziert. Es ist deshalb verständlich, daß der peruanische Luftfahrtattaché in Washington, der durch seine Non=stop=Flüge bekannte Flieger und Arzt Oberst Revored, seinen Rücktritt eingereicht hat. Der ganze Fall ist symptomatisch für die häßlichen Intrigen, die die Rooseveltsche Diplomatie ununterbrochen in und zwischen den einzelnen ibero=amerikanischen Staaten zu stirten sucht. Bald werden dort seit Generationen ansässige Bürger europäischer Abstammung in gleicher Weise verleumdet, wird die Opposition gegen den Vereinigten Staaten nicht genehme Regierungen geschürt, wird die Abwesenheit eines Staatspräsidenten zu einem Umsturz benutzt und der Staatspräsident, der trotzdem zurückkehrt, auf Veranlassung des UISA=Botschafters eingesperrt, weil er Roosevelt nicht pariert. Bald werden an sich unbedeutende Streitigkeiten zu bewaffneten Konflikten erweitert, Kabale und Dollars sind das Wesen jener nordamerikanischen Politik, die angeblich nichts als den Frieden und die Sicherheit der Hemisphäre zum Gegenstand hat. probleme. Das einzige nach dem Kriege auftauchende Problem, das die beteiligten Kräfte wirklich fesseln dürfte, ist die Gehaltsgestaltung der Ligabeamten. Sie kann schon jetzt als hundertprozentig aussichtlos erklärt werden. Der Mufti in Albanien? sa Rom, 20. Oktober. Drahtbericht unseres Mitarbeiters Nach einer allerdings noch nicht offiziell bestätigten Meldung eines italienischen Blattes soll sich der Großmufti von Jerusalem in Albanien befinden. Kurz gefaßt Nach einer Reutermeldung aus Teheran haben die britischen wie die sowjetischen Truppen die iranische Hauptstadt am Samstag verlassen. Wie dazu verlautet, ist der Beschluß, die Truppen aus Teheran zurückzuziehen, infolge der Zwischenfälle gefaßt worden, die sich zischen den bolschewistischen und den britischen Truppen in der iranischen Hauptstadt ereigneten. Reichswirtschaftsminister Funk ist am Sonntag mittag in der italienischen Hauptstadt eingetrossen, um den vom italienischen Außenhandelsminister Riccardi vor einem Jahr in der Reichshauptstadt gemachten Besuch zu erwidern. Am Samstag abend kehrte der Oberbefehlshaber der Hlinka=Garde und Innenminister Sano Mach von seinem zutschlandbesuch in die slowakische Hauptstadt zurück. Grober Unfug Brand, 20. Okt. In der letzten Zeit wurde wiederun sestgestellt, daß die Baumbepflanzungen in der Niedersorn. bacher und Kirchheidstraße durch junge Burschen beschädig worden sind. Die Erziehungsberechtigten werden aufmerksam gemacht, daß sie für jeden festgestellten Schaden haftbar gemacht werden. An die Bevölkerung der mit Baumlanzung versehenen Seraßenzüge ergeht die Bitte ihreDeutschandbefuch in dir stoibalische Hauptsadt zurück. Vereinzelte britische Flugzeuge, die sich der Küste des besetzten Gebietes zu nähern versuchten, wurden von sofort einsetzendem deutschen Flatsener zum Abdrehen gezwungen. Deutsche Marineartillerie schoß zwei britische Flugzeuge ab. Eine besonders nachhaltigen Angriff führten Formationen italienischer Bomber in der vergangenen Nacht auf bepflanzung versehenen Sttaßenjuge ergehl die Bille, ihrerseits ein Augenmerk auf die Baumpflanzungen zu haben und jede Zuwiderhandlung unverzüglich zur Anzeige u# bringen, da außer der Verschandelung des Ortsbildes Volke# vermögen vernichtet wird. ven Vigticnce Malta durch Von 90 bis 5 Uhr; Führer. Der große Saal war geradezu überfüllt, als un miltäriche Ziele der Insel Datia vutw. von zu Oie 9—.: dem Fahneneinmarsch Ortsgruppenleiter 4g. Schöner# morgens bombardi=rtetggäsen piseg, Flugzeuge in Zeriene; erschienenen Partei= und Volksgenossen, oarunter die De sendem Rollen die winghäsen zacaoba, Halfar ung bo. z. treter der Wehrmacht, den Behördenvertreter, insbesonde sia. Auch der Flonenstütpunkt von La Valetia wuro. aber den Riedner des Tages, Kreisheiter Pa. Konrao Von mit Bomben belegt. Uraufführungswoche in Leipzig Unser Sieg muß die vollständige Freiheit Deutschlands bringen Würselen, 20. Okt. Die Massenkundgebung in Würselen am gestrigen Vormittag im großen Saale Cornely gestalten sich zu einem überwältigenden Treuebekenntnis für den Führer. Der große Saal war geradezu überfüllt, als nach einmarsch Ortsgruppenleiter Pg. Schöner dien er die Ver. sSbesonder m Roosevelt unterzeichnete Beschlagnahme=Gesetz Von unserem Korrespondenten Washington, 20. Okt.(dub) Das Beschlagnahme=Gesetz, durch das die USA Regierung ermächtigt wird, für die nationale Verteidigung benötigtes Material zu requierieren, ist, wie die Aociated Preß meldet, von Präsidenten Roosevelt unterzeichnet worden. Das Gesetz bestimmt, daß der Präsident zu entscheiden hat, ob das in Frage stehende Material dringend benötigt wird. Sollte über die Bezahlung keine Einigung zustande kommen, so wird eine Entschädigung entsprechend dem Marktwert gewährt. Das Alte Theater al Leipzig, im Oktober. der Reichsmessestadt Leipzig, mit sellschaftsdrama mischt, und in der das Urwüchsige, Bodenständige in Gestalt des ursprünglichen Besitzrechts sich gegenüber dem„Neuen“ und Fremden behauptet. Ein psycholoKabinett Tojo von der gesamten japanischen Presse begrüßt Tokio, 20. Okt.(Ostasiendienst des DNB) Das neue Kabinett Tojo wird von der gesamten japanischen Sonntagspresse eingehenden Betrachtungen und Kommentaren gewürdigt, wobei die Blätter übereinstimmend die Auffassung vertreten, daß das japanische Volk mit Recht von der neuen Regierung eine starke Politik erwarten dürfe, wie sie heute dringend erforderlich sei, um der gespannten Lage gerecht zu werden. Auf ein solches Kabinett habe, wie die„Jomiuri Schimbun“ schreibt, das japanische Volk seit langem gewartet. Die Schnelligkeit, mit der Tojo die neue Regierung geschaffen habe, deute darauf, daß man von diesem Kabinett Aktivität erwarten könne. Vor allem sei die Einigkeit und die Geschlossenheit des neuen Kabinetts wichtig. Auch die„Tokio Nitschi Ritschi“ unterstreicht, daß die Auswahl der Minister diesmal so getrossen wurde, daß eine Uneinigkeit beseitigt werde. Die„Tokio Asahi Schimbun“ schreibt, das japanische Volk erwarte vom Kabinett eine starke und klare Politik. Die„Hotschi Schimbun“ verlangt, das Volk solle positiv und mit allen Kräften die Regierung unterstützen, damit sie ihre Aufgaben verwirklichen könne. Tojo habe seinerseits ein starkes Kabinett geschaffen. Ministerpräsident General Tojo stellte am Samstag abend in einer Verlautbarung fest, daß Japan auch weiterhin seinen Beitrag zur Erhaltung des Weltfriedens durch die Fortführung seiner Grundpolitik leisten werde, indem es den China Zwischenfall bereinige und die ostasiatische Wohlstandssphäre schaffe.„Innerlich müssen wir unsere Kriegswirtschaft festigen, während wir nach außen hin unsere Beziehungen zu unseren Vertragspartnern noch enger gestalten.“ Tojo fügte hinzu:„Ich habe die Zuversicht, daß wir diese Ziele durch die feste Entschlossenheit der ganzen Nation erreichen können. Der Ministerpräsident sagte außerdem:„Ich fordere die Nation zu einer rückhaltlosen Mitarbeit auf und bitte um Vertrauen für die Regierung, um so die 3000 Jahre alte Tradition Japans, die ruhmreich ist, zu rechtsertigen“ Er unterstrich dann, daß die Ueberwindung der gegenwärtigen Krise, vor der Japan stehe, in der raschen Ausführung geeigneter Maßnahmen liege, und schloß:„Ich bin bereit, in meiner Eigenschaft als Premierminister mein Bestes zut un, um die Staatspolitik zu leiten.“ Tojo verlas die obige Erklärung etwas später im Rundfunk für die ganze Nation. Karoline Neuber, die Urheberin des guten Geschmacks au der Bühne, ebenfalls wirkte, dieser jetzt so festlich geschmückte Bau beging die Feier seines 175. Geburtstages in würdigster Weise. Weit über Leipzigs Mauern hinaus gewann die von vielen Gästen aus dem Reich besuchte Uraufführungswoche Bedeutung, die der sichtbarste Ausdruck solchen Arbeitsfanatismus war und hohe Anforderungen an alle Beteiligten stellte. Sechs Werke zeitgenössischer Dichter, vom großen tragischen Wurf bis zur beschwingten Komödie, erlebten an sechs Tagen hintereinander ihre Uraufführung, klug gewählte Werke, deren jedes, nach seinem Maßstab gemessen, auf hoher Stufe stand, alle auch sichtbare Beweise starken schöpferischen Kulturwillens in der Kriegszeit. Den Auftakt bildete des Berliner Dichters Hans Schwarz„Kassandra“ mit der er den kühnen Versuch der Neugestaltung der Tragödie klassischen Stils unternimmt, und die, schon von dem Kriegsfreiwilligen des Weltkriegs geschrieben, durch ihre Problemstellung besonders zeitnahe ist. Krieg ist das große Thema und mit ihm die Einsatzbereitschaft für Volk und Vaterland, dokumentiert am Untergang Trojas, der Veraltetes untergehen läßt, um Neues aufsteigen zu lassen. In gewaltigen Linien ist alles gezeichnet, in großgespanntem Rahmen lief die Inszenierung, die Generalintendant Dr. Schüler selbst besorgt hatte, und in der meisterhaft geführte Sprechchöre(unter Johannes Fritzsche) und massige eindringliche Bühnenbilder Max Eltens die Wirkung des wuchtigen Werkes unterstrichen, das die Hörer aufs tiefste ergriff. In der Titelrolle bot Erna Korhel eine unübertreffliche Leistung. egler gegen Westen“ nennt der junge Königsberger Dichter Hans Joachim Haecker ein Schauspiel, in dessen Mittelpunkt Kolumbus steht, der Entdecker, den die unbekannte Weite lockt, der fanatisch ergriffen ist von seiner Abenteuersehnsucht und dem unbegrenzten Inhalt seiner Träume, um schließlich an sich selbst zu scheitern. Diese Träume und Visionen, die nicht nach dem fragen, was des Theaters und der Bühne ist, bilden den wesentlichen Inhalt dieses Werkes, das, jugendlich ungehemmt, vielleicht nicht um der Bühne selbst willen geschrieben ist. Paul Smolny hatte die nicht leichte Aufgabe der Regie dieser eigenwilligen Schöpfung, in der die schauspielerische Leistung von Hans Jochaim Recknitz in der Titelrolle eine besondere Ueberraschung bot. Fast kammerspielhafte Töne dagegen schlägt des auf der Leipziger Bühne längst heimischen Richard Billinger „Melusine“ an, sechs Akte, mit deren symbolischen Gehalt der Sage von der Meermaid Melusine sich ein modernes GeMd., begrüßte, und damit die Kundgebung eröffnen Nachdem der Gesallenen gedacht und durch Erheben geedn worden waren, erstattete der Standortführer der Hitlerjugend, Pg. Leisten, dem Ortsgruppenleiter Meldung, die in die Partei zu überführenden Mitglieder der H J. un des BDM. angetreten seien. In einem kurzen feierlichen Akt wurden diese jungen Aktivisten dann in die Partei aufgenommen und jeder Einzelne durch Handschlag durch der Ortsgruppenleiter verpflichtet. Im Anschluß daran sprach dann Kreisleiter Pg. Volm zu den Würselener Volksgenos## kurzen Zügen führte Kreisleiter Volm den Zu wundervolle lyrische Partien die unerbittlichen dämpfen. Hier zeigte Paul Smolny als Regisseur eine besonders kluge und geschickte Hand, die die Hauptdarsteller Lola Kneidinger, Hele Heift und Alfred Schlageter gut zu führen wußte. Kr 5 In Leipzig wirkt Hervert Vetter, dessen„Wendelin Steiger“ vor wenigen Jahren hier uraufgeührt wurde. Sein neues Schauspiel„Ein Dorf bricht auf“, kurz vor dem jetzigen Kriege entstanden, wird den Gesetzen der Bühne gerecht und führt in die Zeit kurz nach dem Weltkrieg an die finnisch=russische Grenze. Dramatisch geballte Szenen wechseln in sieben Bildern mit solchen stilleren Zeitmaßes, und der Regisseur Curt Bartz fand zwischen beiden einen guten Ausgleich. In tragenden Rollen glänzten Hans Finohr, Detlef Krüger und Franz Kutschera. Die Bühnenbilder Heinz Helmdachs atmeten Düsternis und Melancholie russischer Landschaft. Der beschwingten Muse wurde mit Friedrich Schreyvogels reizvoller Komödie„Die kluge Wienerin“ ein guter Platz bereitet. Liebenswürdige Dialoge, seiner und besinnlicher Humor, und köstliche Menschenkenntnis zeichnen das unterhaltsame Stück auf, das unter der Regie von Sigurd Baller eine treffliche Darstellung fand. In der Titelrolle gab die junge Agnes Fink eine unwiderstehliche Leistung. Neben ihr stand Peter Lühr. Als Abschluß gab es unbeschwerte Unterhaltung, nämlich einen Plausch um Dinge, wie sie das alte k. k. Ischl anno tobak hätten bewegen können. Zdenko von Kraft schrieb mit kundiger Hand und liebenswürdigem Humor eine Komödie„Kabinettskrise in Ischl“, in deren Mittelpunkt die auf höheren Befehl zustande gekommene Ehe des Feldzeugmeisters von Gloßmayer steht. Diese kleine kleine Krise im Kabinett Gloßmaver kreuzt sich mit einem Aktendiebstahl politischen Einschlags, und als deus er machina erscheint der gute Kaiser Franz persönlich, um alles glückhäft einzurenken. Ein nettes Spasetterl, nicht ohne klug dosierte Spannung und mit Aphorismen zur Lebensweisheit, zur Liebe im allgemeinen und zum Stiwowitz im besonderen. Auch hier war eine liebevolle Spielleitung(Sigurd Baller) am Werke, und die Darsteller, an der Spitze Alfred Schlageter als leicht ergrauter Feldzeugmeister, taten ein Uebriges. Es waren sechs unumstrittene, herzliche Erfolge, an denen auch alle persönlich erschienenen Autoren teilhaben konnten— Haecker und Vetter in Feldgrau—, Erfolge, die auch der Leipziger Theatergeschichte zur Ehre gereichen. Dr. Alfred Lehmann. ten. 81 Wgese,„ltar, iüe g# hörern die Geschehnisse der vergangenen Jahrhundern# vor Augen, die den Beweis dafür erbrachten, daß gerade das jüdische Volk es immer war, das die Völker gegeneinande# hetzte und aus den kriegerischen Handlungen der einzelne### Völker seinen Nutzen zog. Um seine Gold= und Profitgie restlos zu befriedigen, habe sich das Judentum Englands und dessen Imperium bemächtigt und von dort aus der# Kampf gegen die Völker geführt. Als Gegenstück zum N. tionalsozialismus habe der Jude dann den Bolschewismu# aufgebaut, gegen den sich unser Kampf in der Hauptsach richte. Diesen Kampf werde das deutsche Volk gemeinsan mit den Helden an der Front bestehen und siegreich beenden denn die Form der jetzigen Volksgemeinschaft habe da deutsche Volk zu einem nationalsozialistischen Volke gemach Ereignisse aus aller Welt Genfer Liga vom Winde verweht Funkbericht Genf, 20. Okt.(dub) Nach einer Meldung der„Times“ Goethe=Medaille für Professor Umber Berlin, 20. Okt. Der Führer hat dem ärztlichen Direktor wurde im englischen Unterhaus der Wunsch laut, etwas über den Verbleib der Geufer Liga zu erfahren. Der Unterstaatssekretär des Auswärtigen Amtes Law gab darüber erschöpfende Auskunft. Danach ließ der Verein in Geuf nur Horchposten zurück und ging nach Uebersee. Das Gebäude in Genf liegt verwaist da. Seine bisherigen Insassen sind in alle Winde zerstreut. Sie sind„nur noch tätig, soweit es die Finanzlage des Bundes erlaubt" erklärte Law. Die Wirtschafts= und Finanzabteilung ist in Princcton in den USA untergekommen. Das ständige Hauptamt für Opium ist nach Washington, das Schatzamt nach London gezogen. Das sogenannte internationale Arbeitsamt hat Geuf mit Montreal vertauscht, wo es, weitab von jeder Arbeit, die vielleicht noch eintressenden Gehälter in glänzender Untätigkeit— wie seit seiner Begründung— verbraucht. Einige Abteilungen„studieren“ angeblich die gegenwärtige wirtschaftliche Weltlage und die nach dem Kriege vermutlich auftauchenden Finanz= der 1. Inneren Abteilung des Städtischen Krankenhauses Westend der Reichshauptstadt Berlin, Professor Dr. Friedrich Umber, aus Anlaß der Vollendung seines 70 Lebensjahres in Würdigung seiner Verdienste um die medizinische Wissenschaft, insbesondere auf dem Gebiete der Stoffwechselerkrankungen, die Goethe=Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen. Rennen im Krakauer Schachturnier Krakau, 20. Okt. Im zweiten Schachturier im Generalgouvernement, das der Großdeutsche Schachbund auf Einladung des Generalgouverneurs Reichsministers Dr. Frank veranstaltete, wurde am Samstag die letzte Runde ausgetragen. Die beiden an der Spitze stehenden Meister waren siegreich, so daß der erste und zweite Preis geteilt werden mußten. Aljechin bezwang mit den schwarzen Steinen in einer sehr interessanten Partie den Leipziger Blümich, und der Soldat Schmidt, der ebenfalls die schwarzen Steine führte, war nach langem Kampfe über Lokveno ersolgreich. Bogoljubow siegte über Hahn, der die Bedenkzeit überschritt. Sonst war noch als Nachziehender Reger über Nowarra erfolgreich, während mit den weißen Steinen Mroß über Carls siegte. Kieninger erwies sich wieder als Favoritenschreck und nahm durch ein unentschiedenes Spiel über nahezu acht Kampfstunden Junge einen halben Punkt ab. Im Endergebnis teilen also der Soldat Paul Schmidt und Weltmeister Aljechin mit je 8½ Punkten den ersten und zweiten Preis. Dritter wurde Bogoljubow mit 7½ Punkten, vierter Junge mit 7 Punkten und fünfter Lokveno mit 5½ Punkten. Dann folgen Reger P. Blümich, Hahn und Kieninger je 4½., Carlam, Mroß und Nowarra mit je 3½ Punkten. Explosion in einem kalifornischen Magnesium=Werk New York, 20. Okt. Eine fürchterliche Explosion, die 20 Kilometer im Umkreis verspürt wurde, ereignete sich in einem Magnesium Werk in San José(Kalifornien), das erst vor zwei Monaten mit einem Kostenaufwand von zehn Millionen Dollar eröffnet wurde. Die Werkleitung teilte mit, daß es zahlreiche Verletzte gegeben habe und forderte sämtliche verfügbaren Krankenwagen an. Bereits kurz vor der Inbetriebnahme verbrannten drei Arbeiter des Werkes, als sich Magnesiumstaub selbst entzündet hatte. Aus Höngen Mariadorf Höngen, 20. Okt. Im großen Säale Palmen in Maria dorf sand am Samstag abend eine Trauerkundgebung fu den auf dem Felde der Ehre gefallenen Ortsgruppenleit der NSDAP., Ortsgruppe Höngen, Pg. Willi Meyer, stang Pg. Meyer gehörte als Kreishauptstellenleiter der Kreis leitung Aachen=Land an. Seit mehreren Jahren stand Par Meyer der Ortsgruppe Höngen als Ortsgruppenleiter vor Freiwillig meldete er sich zur Wehrmacht und ließ al Gruppenführer in einem Infanterie=Regiment sein junge Leben im Alter von 31 Jahren. Die Geschäfte des Ortgruppenleiters werden von dem bisherigen kommissarischen Ortsgruppenleiter Pg. Josef Kermann geführt.— Am heu tigen Tage wird Frau Wwe. Johann Johnen geb. Offer geld, Höngen, Jülicherstraße, 83 Jahre alt. Seit Jahrn liest die Jubilarin unsere Zeitung und nimmt regen Au teil am Zeitgeschehen. Auch wir wünschen der Altersjubils rin, die geistig noch sehr rüstig ist, einen langen sonnige Lebensabend.— Einen schweren Verlust hat die HandbalAbteilung(Frauen) des Sportvereins Höngen zu beklagen. Fräulein, Mia Karduck, die lange Jahre in Aachen wohn und beruflich zum Postamt Hängen Mariadorf übersieden, siel unerwartet einem Unglücksfall zum Opfer. Als Spielerin der 1. Mannschaft hatte Frl. Karduck am Handbalsport der Frauen große Verdienste. Es war der #ichen Imperi hauber des Mee Erisiert dieser Peren imperiali hütterungen n brem natürlich behnung vollzo Platz mehr lief England gi haffte in drei Pr S #ur Lebensuini burde der Leb ier neben sich she Seemacht und zwang da ## mehr alle? berieten sie in kenn diese kon sbschneiden un verwältigen. #and niemals d berfechten. En errschaft in d Neer. Der Weg d uropa und 9 Ausdehnung. roßen Teil in rierworien, um Koloß de epflastert mit Fruckung kleine Ind Kautasier, #arelier und em Riesenrei So entstan . Jahrbunde brnien, und? Kördlichen EiMan zählt ene National bismus unte ußert wurde ußt, daß die pgut als ein n diesem Fal #l verbunden Der Landh roß und ziel ind Indiens. 18 zum ru konsdruck der durch die b erstörender Kommunismu en Welt zu en Führer prien und d nd Ostkareli hen Ausdeh zeanischen A aus in dere Ringkämpfe in Bacsweiler Bacsweiler, 20. Okt. Zu dem Wiederholungskampf u Baesweiler trat der Werksportverein Hückelhoven nur mit vier Mann an. Der Vereinsführer richtete einen Appell an die Jugend und sprach kurz über den Wert der Leibes übungen. Anschließend übergab er Ringrichter Münster mann(Helios Aachen) die Leitung der Kämpfe. Im leitungskampf gelang es dem Hückelhovener Klein, seine Hückelhoven erlittene Niederlage gegen den Baesweil#### Schöngen wettzumachen. Baltes, Baesweiler, besiegte na# schönem Kampf den zwei Klassen stärkeren Dominik, Hückel hoven, durch Ueberwurf. Im dritten Kampf verlor K# spareck, Baesweiler, in der dritten Minute gegen Klein Hückelhoven, nach drei Minuten durch Selbstwurf. Eina### äußerst lebhaften Kampf lieferten sich Bohlinger, Bacweiler, und Klein 1, Hückelhoven. Der älteste der Gebruoa Klein mußte die Ueberlegenheit des Bacsweilers anerkennen und verlor durch Ueberwurf, wodurch der Kampf 22 Anschließend wurden Jugendeinlagekämpfe und Vor führungen von Handstandakrobatik des Vereinskameraden Kampmann durchgeführt, der für seine Leistungen viel Beifall erntete. Von den Einlagekämpfen seien besonder die Kämpfe zwischen Koevenich und Klein 2 erwähnt, di Koevenich nach hartem Kampfe für sich entscheiden konnn Bemerkenswert war der Kampf zwischen dem alten Langendörfer, der dem starken Gorny den Sieg wia leicht machte und für seine Jugend eine erstaunliche Härtz zeigte. Haupischrifteiter: Fr., Aciles; Vexag und Druck, Lezlgszansta Hawpschnshtester, Fr. A61es: Venag, und. Prack, Hergsger Cerlontaine& Co.: Verlagsleiter: II. Cersontamne: Breist. Nr. 1. Familiennachrichten Geboren: Ein Sohn: Vitus Müller und Frau##### sabeth, Aachen. Felix Seulen und Frau Maria geb. Kloeser, Eupen.— Gestorben: Otto Geilen, 54 Jahre, Kühlwetterstraße 18. Kufser anf Salid Roman von Hugo Marie Kritz Coppricht iy Verlag Koor&am; Kirth, Kommanditgeselchalt, Aneben 1940 26. (Nachdruck verboten.) „Zu Befehl, Euer Gnaden. Der Grasel hat die Reichen beraubt und die Armen beschenkt. Er ist in vielerlei Verkleidungen ausgetaucht, einmal als reicher ungarischer Pferdehändler, dann wieder als ehrwürdiger Domherr, man hat ihn nie erwischen können, bis zuletzt die Regierung in Wien eingreisen mußte und mit großem Aufwand von Militär ganz Mähren durchkämmte. Er starb, ein österreichischer Karl Moor, am einunddreißigsten Jänner achtzehnhundertachtzehn. Noch heutigestags pflegt man im mährischen Lande, wie Euer Gnaden ohne Zweifel bekannt, ungeratene Knaben Grasel zu nennen, wobei häufig der Aberglaube vorherrscht, es handle sich um eine legendäre Gestalt. Der Grasel hat aber tatsächlich gelebt, und in den Polizeiarchiven von Wien gibt es riesige Aktenbündel über 9V.„e 724l Phiner Tahend „Sie haben das gut gelernt“, sagte Rainer lobend, „Räubergeschichten sind wohl Ihre Lieblingslektüre?“ Der Rundkopf blickte geschmeichelt zu Boden. „Ein gewisser Hang zur Romantik, Euer Gnaden“, versetzte er bescheiden. „Uebrigens“, sagte Rainer, während er die Knöpfe in sein Abendhemd steckte,„weil wir gerade von Räubern und solchem Gelichter sprechen— ist Ihnen ein Mann namens Lakatosch bekannt?" „Lakatosch?“ fragte der Hausmeister und verfärbte sich. „Ja, Lakatosch. So ein langer, dürrer Mann mit einem Schurkengesicht ersten Ranges.“ „Euer Gnaden meinen doch nicht", stotterte der Hausmeister Schosulan,„meinen doch nicht am Ende unseren— unseren Herrn Verwalter?" Nun hob Rainer erstannt den Blick.„Euren Verwalter?“ „Unseren Verwalter, Herrn Lakatosch, wenn Euer Gnaden den meinen, so würde allerdings die Beschreibung— ich meine, Herr Lakatosch ist allerdings von langer und dürrer Gestalt—“ 9 „Dann stimmt auch das Schurkengesicht“, sagte Rainer und versiel in Nachdenken. Schosulan, immer noch lächelnd, wenn auch ein wenig wächsern und erstarrt, wagte es nicht mehr, etwas zu erwidern. Die Nennung des Namens Lakatosch genügte, um ihn vollauf einzuschüchtern. „Sie“, sagte Rainer und ließ einen prüfenden Blick an ihm herabfallen,„Sie haben wohl eine Heidenangst vor dem Verwalter, wie?“ Schosulan trat unruhig von dem einen Fuß auf den anderen. „Es liegt im Interesse des Personals“, sagte er endlich diplomatisch,„sich mit dem Herrn Verwalter gut zu verstehen.“ Rainer nickte zerstreut. Er erinnerte sich all dessen, was ihm Carla über Lakatosch und seinen hochgeborenen Herrn gesagt hatte. Es erschien ihm alles nun in viel klarerem Licht. Wer nämlich nach Carlas Vermögen trachtete, war niemand anders als ihr eigener Mann. Er war es gleichfalls, der sie bespitzeln ließ. Er war es, von dem Carla gesagt hatte, er sei ein willenloses Werkzeug des Lakatosch. Nun wurde ihm auch sogleich etwas anderes klar. Man mußte Carla von diesem Mann, der ihren Untergang betrieb, befreien, eine Aufgabe, die keinem anderen vorbehalten war, als ihm, dem Maler Rainer Belmonte, und sie war nicht zu lösen, ohne daß die Ursache alles Uebels ausgerottet wurde, die Ursache, die zweisellos Lakatosch hieß. Es schien seltsam, daß Lakatosch in so hohem Maße die Fähigkeit besaß, Menschen zu beherrschen. Die gleiche Unrube, die Carla befallen, als sie von ihm gesprochen hatte, war nun deutlich auch in dem Verhalten des Hausmeisters zu verspüren, und wenn sich Rainer seine persönliche Begegnung mit Lakatosch in jener Gewitternacht wieder in Erinnerung rief, so mußte er sich eingestehen, daß auch ihn eine gewisse Furcht bedrängt hatte. Bei diesen Gedanken zog er unwillkürlich die Brauen zusammen. Er sträubte sich gegen diese Feststellung und wollte sie nicht wahr haben. Er erkannte, daß es allen Mut und seinen ganzen Willen beanspruchen würde, mit einem Menschen wie Lakatosch fertig zu werden. Rainer gab sich auch einigen Trugschlüssen hin. So glaubte er selsenfest, daß seine Anwesenheit auf dem Schloß nur eine zufällige Ursache hatte und seine Beziehung zu Carla durchaus geheim war. Er vermeinte, seinen Gegnern dadurch etwas voraus zu haben, daß sie ihn als Feind gar nicht erkannten. So wollte er in voller Ueberlegung seine Entscheidungen tressen, um alsdann zum Schlage auszuholen. Darunter stellte er sich zwar noch etwas recht Verschwommenes vor, und er erwartete zunächst eine Aussprache mit Carla, denn er wußte keineswegs genau, wie sie eigentlich nun zueinander standen. Auch während der Abendmahlzeit wurde ihm Carlas Haltung nicht völlig klar. Er wurde nicht den Verdacht los, sie könnte ihn nur dabehalten haben, um ein böses Spiel mit ihm zu treiben. Er durchschaute sie weniger denn je. Aber noch vor dem Abendessen hatte Rainer eine Begegnung mit Lakatosch. Rainer kam die Treppe herab und blieb in der schlecht erleuchteten Halle unschlüssig stehen, da er sich nicht sosort zurechtfand. Während er in die Gänge links und rechts spähte, um sich zu orientieren, stand mit einemmal, ohne daß Rainer ihn kommen gehört, die hochaufgerichtete dunkle Gestalt des Verwalters neben ihm. Die Begegnung traf ihn unvorbereitet, und er schrak ein wenig zusammen. „Ach, Sie sind'“, sagte Rainer und trat ein wenig zurück, um Entfernung zwischen sich und den Lalatosch zu bringen,„wenn ich nicht irre, so kennen wir uns bereits.“ Lakatoschs Gesicht, spitz, weiß, kalt, regte sich nicht. Seine eisengrauen Augen waren auf Rainer gerichtet wie zwei Revolvermündungen. „Es ist mir leider entfallen“, sagte er,„wann ich die Ehre gehabt haben soll, Ihnen zu begegnen.“ „Ich heiße Belmonte." Lakatosch neigte ein wenig den Kopf.„Lakatosch. Ich bin Verwalter der gräflich Molitorschen Güter und Liegenschaften..... 8. in Weine, Wah„Sie waren vor ein paar Tagen in meiner Wohnung. Es wäre höchst seltsam“, sagte Rainer mit leichtem Spott, „wenn das Ihrem Gedächtnis entfallen sein sollte.“ „Ich bitte um Verzeihung“, versetzte Lakatosch unbeirrt, „in der Tat erinnere ich mich jetzt, Sie besucht zu haben. Ich hoffe, Sie sind mir nicht böse wegen der nächtlichen Störung, Herr Belmonte.“ „Die nächtliche Störung“, sagte Rainer, ist ganz unerheblich. Sie haben, wie Sie mir damals sagten, eine Dame gesucht, deren„verbrecherisches Treiben gegen Ihren Herrn gerichtet sei. Meinten Sie mit diesem Herrn etwa den Grafen Molitor?" „Ganz recht, den meinte ich.“ „Nun, Herr Lakatosch, dann will ich hoffen, daß es Ihnen gelungen ist, die„verbrecherische Dame' auf frischer Tat zu ertappen. „Es ist mir leider nicht gelungen“, sagte Lakatosch,„denn während Sie mich ins Atelier führten, ist jene Dame durch Ihre Wohnung und dank Ihrer Mithilfe, wie ich ausdrücklich bemerken muß, entwischt." Rainer lachte.„Sie besitzen die Gabe, den Nagel auf den Kopf zu treffen. Herr Lakatosch. Genau so und nicht anders hat es sich abgespielt. Wundert es Sie vielleicht?“ fragte er herausfordernd. „Durchaus nicht", wehrte Lakatosch mit leicht erhobener Hand ab,„kein ritterlicher Mann hätte in Ihrer Lage anders gehandelt.“ „Kein ritterlicher Mann“, sagte Rainer schneidend,„jagt eine Dame über Balkone und durch fremde Wohnungen, Herr Lakatosch! Ihr Vorgehen ist ebenso empörend wie verächtlich, besonders wenn man bedenkt, daß diese Dame niemand anderes ist als—“ „Herr Belmonte“, fiel Lakatosch ihm in die Rede,„es läge durchaus in Ihrem Interesse, sich nicht weiter um die Dinge zu bekümmern, die Sie nicht übersehen. Soweit mir bekannt, hat der Graf Sie lediglich zu dem Zwecke hierberkommen lassen, um Bilder zu malen, wobei ich Ihnen zu bedenken gebe, daß die Rolle, die Sie bereits einmal in Angelegenheiten des Grafen gespielt haben, ihn bis dato nicht bekannt geworden ist. Diese Lüge erschien dem Lakatosch durchaus notwendig um Ruiners Argloohn zu Belanden. m Rainers Argwohn zu betäuben Rainer indes ließ sich von seinem Temperament hin eißen.„Mir ist es völlig gleichgültig, was dem Grafez ekannt ist und was nicht! Wozu sagen Sie mir das? ge bekannt Iv.... Ihr Schweigen zu e das vielleicht ein Wink sein, mir Iyr Schrorigen zu „Ihre Anwesenheit auf dem Schloß könnte in einen anderen Licht erscheinen, Herr Belmonte.“ „Was soll das wieder heißen?" fuhr ihn Rainer „Habe ich mich etwa dem Grafen aufgedrängt oder ha er mich ausdrücklich hierher gerufen? Ist es denn etwe meine Schuld“, rief er, leider in völliger Verkennung Sachlage,„daß der Graf über die Machenschaften seine Verwalters nicht unterrichtet ist?". Lakatosch legte ein wenig den Kopf zuruck und verz## seine schmalen grausamen Lippen zu einem fast unmer“ Ueberlegenheit in diesem Augendaß sie Rainer plötzlich wie ein lichen Lächeln. Seine Arrre#### ätlich mi blick war so sonverän, vun nie Rainer plötzlich wie unerklärliche körperliche Lähmung zum Bewußtsein „Seien Sie meiner Diskretion versichert“, sagte Lal# tosch, während er immer mehr sein gelbes Wolfsgebis enibtochre..„: Mätanh Sgräber Haß u. bch## „Ich“, rief Rainer, wureno varuver, oaß er sich der geheimnisvollen Wirkung dieses Mannes nicht entziehe konnte,„ich verzichte auf Ihre Diskretion, um nicht In der g Engländer u olle des Ob roßräuber oßen mußte er Ostsee üb seht sich der Imperia Ostsee un navien. R en und In krimkrieg 18 id achtziger id drückte ung Indien ertvolle Kr. iu Lord C. mdien geleg folgreich ach China or und ließ is ganze 19 kitanniens es Haisische Als Eng pnien aufte ntente cord leuropa, de in Großrät sieg wurden erozeanisch en Front onnte dama ind nur die kat vor ein Rit der M befahr aus kittelmeerre hen den be s. Die Ac efreiungsp Dieser K ropäischen teppe fand utonomen eht der Kan er der Achs ehärtet un ben und de die Führ onären A Zuftwaffe e bwehrkraft #ltigt. Die die gegen d n außeror Beide G st es im ind der St ertraute d roßen Zal hoffte Le r Virisch die den sämpft sie Westen uge. De sagen, ich pseise auf sie! Welches Interesse sollten Sie haber#sit. zu meinem Vorteil diskret zu sein?“ Dies leuchtete auch sofort dem Lakatosch ein. Daru# sagte er, indem er sehr gut den vertraulichen Ton trat# in dem subalterne Menschen von ihren Vorgesetzten spit chen:„Unsere Interessen, Herr Belmonte, decken sich diesem einen Punkt vollkommen. Das Mißlingen jen diesem einen Punkt vollkommen..-„##orgug nächtlichen Aktion hat mich bewogen, sie lieber gänztichn verschweigen, da der dämit verbundene Prestigeverlust den Augen meines Herrn für die Vertrauensstellung, n: das na härkster Di tonären soch kein G .Gegend mi sich Er 0 den Augen ich hier bekleide, höchst nachteilig wäre." „Sehr unangenehm“, sagte Rainer sarkastisch, Ihnen eine Interessengemeinschaft zu besitzen.“ „Ganz meinerseits“, sagte Lakatosch, worauf er sich beugte und die Halle verließ. uropas u Prenden: #rs ist ger Pesten wei Europa twickeln ond des T igeheure Eiderseitie nieppe nic anschich Fortsetzung folgt DAS KLEINE Lachen Die Hausfrau:„Gertrud, sehen Sie mal her! Ich kg auf diesem Tisch meinen Namen schreiben, so viel liegt bier!“„„„„„ 6— Das Mädchen, voller Bewunderung:„Oy, gnä' Fre“ wie schön ist das zum Unterrichten!" „Fühlst du denn gar nichts, Theodor, wenn du dier herrlichen Deckengemälde betrachtest?“ „Doch, meinen Kragenknopf!“ ichenn eschädte Datau Schade 1 Baum ie, ibrer zu haber zeige s Bot# hlands Würselen gestaltene für ber Die Großraueet Der Innperialismus des Westens und Ostens wird gebrochen war der englische Geograph Mackinder, der dem BriImperium und Rußland die Bezeichnung„Groß####ßer des Meeres und der Steppe“ gab. Tatsächlich charat# d i e s e r A u s d r u c k s e h r g u t d i e b e i d e n G r o ß r e i c h e, ####en imperialistische Ausdehnung große weltpolitische Erhutterungen mit sich brachte. Beide Imperien haben auf nachrlichen Raum eine rücklsichtslose und brutale Ausdie für andere Lebensformen keinen fahr schafft Grundlagen für die Neuordnung Europas und der Welt. In dieser neuen Welt aber wird Curopa nicht mehr das Zerrungsfeld der Großräuber sein. RDS Der Dauerredner Amerikanischer Rekord Professor Speaker bereitete sich zur großen Sportleistung beise im dbrei Jahrbungerten, Inseiln, Stüispunite, Lolonien eihgnen in allen Erdteilen in unersättlicher Gier besonden Volm eröffnen en geeon r Hitlerung, dai HJ. und feierlichen artei aus. durch den an sprac olksgenos den Zu rhunderr serade das neinander brem Beonung pollzogen, #lat mehr ließ.„„g a n England ging den Weg über See in ferne Länder, es I vor. Er wollte den Hundertstundeuretord des Tauerredens #### Jahrhunderten Inseln. Stützpunkte, Kolonien brechen. Täglich deklamierte er ununterbrochen achtzehn Stunden. Im Einschlafen sprach er noch, und wenn er aufwachte, sich wusch und ankleidete, sprach er schon wieder. Auch aus dem Traume sprach er. Während des Haupttrainings legte er sich eine Woche lang nicht nieder und hielt schon bei hundertfünfzehn Stunden. Da las er die niederschmetternde Meldung: In London tauchte ein Redner mit einer Zweihundertstundenleistung auf. Er versicherte, es nach Belieben auch auf drei=, vier= und sogar fünfhundert Stunden zu bringen. Dieser Redner war der elektrische Dauersprecher, der Maschinenredner. Er spricht, solange er Strom und Schallplatten im Leibe hat. Wenn es sein muß, einen Monat lang. Professor Speaker verlor mit einem Male all seinen Mut. Alle Anstrengungen sind unnütz, die Maschine selbst schlägt jeden Rekord. Auch diesen. Aber bald traf die Freudenbotschaft ein. Die großen Dauerredner schlossen den Maschinenredner von der Teilnahme aus. Nur wirkfür der###) Konzessionen in allen Erdteilen in unersättlicher Gier als na 4. Der Weg über See in die fernen Besitzungen wurde söner de Lebenslinie Großbritanniens. Das unendliche Meer die Ve.###rde der Lebensraum des britischen Sceräuberstaates, der neben sich keine andere Macht mehr duldete. Die britibe Seemacht übt das Monopol auf den Weltmeeren aus End zwang damit Völker und Erdteile unter ihren Willen. K: wehr alle Völker e mehr alle Völker am Seeverkehr teilnahmen, desto mehr brieten sie in Abhängigkeit von der britischen Seemacht. diese konnte jederzeit die Seewege der anderen Völker Sschneiden und durchtrennen, um sie so durch Blockade zu ##verwältigen. Als Großräuber des Meeres konnte Engknd niemals die wahre Freiheit der Meere anerkennen oder erfechten. England will nie etwas anderes, als die Vorerrschaft in der Welt und die Alleinherrschaft auf dem Neer. Der Weg der russischen Ausdehnung ging über Land. kuropa und Nordasien wurden das Element der russischen lusdehnung. Der Riesenraum Eurgsiens wurde zu einem den Maschinenredner von der Teilnahme aus. Nur wir einzelnen##roßen Teil im Laufe von sast 300 Jahren von den Russen liche Menschen dürfen sich beteiligen. Ehe sie zu sprechen Profitgie##nerworfen. Der Weg vom Großfürstentum Moskau bis anfangen, werden sie untersucht, ob sie nicht Platien und Englands##m Koloß der Sowjetunion war ebenso wie der englische Leitung in sich aus der##epflastert mit zahllosen Kriegen, Eroberungen und Unterzum Na. Wruckung kleinerer Völker. Nach und nach wurden Ukrainer hewismus#nd Kaukasier, die Turkmenen und die sibirischen Völker, die Hauptsach##arelier und die baltischen Völker, die Polen und Finnen Speaker und begann von Uuptigur zemeinsan h beenden habe das e gemach in Mari, jebung iu Wanteen lever, ltan der Kreis stand 18 ileiter vor ließ al ein iunge des Ori nissarischenß Anz ben# geb, Osiri eis Jahueng regen Au### ltersju bils n sonnign Handbar u beteunh hen hrobur übersieder Als Spie. Handbal gskampf u in nur mut Appell ann der, Leibes r Münster Im En in, seine### Baesweiler esiegte na# inik, Hückes verlor Re# en Klein2# ourf. Eine ger, Bacs r Gebrüder## rs anerkenKampf 22 und VorStamerer tungen viel i besonder rwähnt, dun den konnn st. 19 Jab Sieg wic nliche Härt Verlagzensg reisl. Nr. 1 Frau en geb. Kloeser em Riesenreich eingegliedert. So entstand ein gewaltiges Festlandsreich, das schon im Jahrhundert Sibirien erreichte und im 18. sogar KaliErnien, und das sich von der Ostsee bis zum Pazisik, vom Kördlichen Eismeer bis zur afghanischen Grenze ausdehnte. Man zählt heute in der Sowjetunion über 80 verschiene Nationalitäten, die alle von der Diktatur des Bolschebisnus unterdrückt und ihrer nationalen Eigenart ent#ißert wurden. Viel zuwenig wird dem Mitteleuropäer beußt, daß die Sowjetunion ein Vielvölkerstaat ist, der ebenSaut als ein Kolonialreich betrachtet werden kann, nur daß # diesem Fall die Kolonien mit dem Mutterland kontinen##l verbunden sind. Der Landhunger des zaristischen Rußlands war schon roß und zielte mehrmals auf Gebiete Europas, Kleinasiens und Indiens. Gehörte doch auch Finnland von 1809 bis bis zum russischen Reich. Der Landhunger und Erpanonsdruck der Sowjetunion wurde noch gefährlicher, weil durch die bolschewistische Ideologie noch unheilvoller und ###rstörender wirken mußte. Die staatszersetzende Idee des Kommunismus drohte die Staaten Europas und der übrien Welt zu vernichten. Die Forderungen Molotows an en Führer in Richtung auf Finnland, Rumänien, Bul#rien und die Türkei, die Bolschewisierung des Baltikums und Ostkareliens zeigten deutlich die Tendenz der sowjeti#en Ausdehnung. Dem britischen Machthunger in der #eanischen Welt steht also eine gleichgroße Machtgier Mossus in der eurosiatischen Welt gegenüber. In der großräumigen weltpolitischen Auffassung der ngländer und Russen spielte die übrige Welt nur die Rolle des Objektes der Ausbeutung. Es war klar, daß beide Proßräuber bei weiterer Ausdehnung einmal zusammensoßen mußten. Das trat im 19. Jahrhundert ein. Von #er Ostsee über Europa, Vorder= und Mittelasien bis China Beht sich der Zerrungsgürtel, in dem der britische und russihe Imperialismus auseinander trafen. Rußland drängte Ostsee und Nordmeer, England stellte sich hinter Skannavien. Rußland drängte an die Meerengen, nach Per#en und Indien, England unterstützte darauf die Türkei Krimkrieg 1854—1856). Rußland eroberte in den siebziger und achtziger Jahren die Emirate Turkestan und Buchara ind drückte auf Indien, England organisierte die Verteidiuung Indiens und versuchte einen Schutzgürtel um diese ##ertvolle Kronkolonie zu legen. Nach der Glacistheorie In Lord Curzon sollte ein Gürtel von Pusserstaaten um Indien gelegt werden, nur Afghanistan entzog sich dreimal Ffolgreich der britischen Eroberung. Als Rußland auch ach China vorzudringen versuchte, schickte England Japan #r und ließ es die russische Invasion zurückschlagen. Fast ##s ganze 19. Jahrhundert hindurch tobte der Kampf Großkritanniens und Rußlands um Asien. Es war der Kampf s Haisisches gegen den Bären. Als England und Rußland 1907 Persien in Einflußhnen aufteilten, näherte sich Rußland grundsätzlich der ntente cordiale. Das hatte verheerende Folgen für MitKleuropa, denn es war nun eingeklemmt zwischen die beiEn Großräuber des Meeres und der Steppe. Im WeltEieg wurden die Mittelmächte in dem beiderseitigen Druck rozeanischen britischen Front und der kontinentalen russi#en Front aufgerieben. Das kleinräumige Mitteleuropa nnte damals dem überwältigenden Druck kaum standhalten, und nur die Tapferkeit des deutschen Soldaten hat die Hei#at vor einer Ueberflutung durch die Großräuber geschützt. ##it der Militarisierung des Bolschewismus erschien die Sejahr aus dem Osten von neuem. Mitteleuropa und der Rittelmeerraum bezeichnen heute das Zerrungsfeld zwi##en den beiden Imperialismen der Meere und des LanAes. Die Aichse ist daber eine streng logische Erscheinung der Peireiungspolitik Europas. Dieser Krieg zeigte ein erneutes Zusammengehen der reitung in sich haben. „Bravo“, sprach Professor neuem zu üben. Während er trainierte, hatte er plötzlich einen großartigen Einfall. Er wird sich elektrische Zuhörer vauen lassen. Denn wenn der Mensch Zuhörer hat, hält er das Reden länger aus und kann noch größere Rekorde erzielen. Und bei einer Fernrede ist nicht so sehr die Rede als das Zuhören die große Leistung. Der Redner kann aus Fleisch und Blut, doch die Zuhörer müssen aus Eisen sein. Ihre Nerven aus Draht. Professor Speaker erhoffte, daß ne Idee das Problem der großen Volksversammlungen ein für allemal lösen und eine neue Blütezeit der Rhetorik anbrechen werde. Mit Recht hoffte er das. Die Zuhörer, die er sich bauen ließ, waren tadellose Maschinen. Wer nicht wußte, daß sie Maschinen waren, verwechselte sie mit Menschen. „So ist es!“—„Sehr richtig!“—„Bravo!“—— riesen sie dazwischen und klatschten Beifall. Professor Speaker sprach schon den vierten Tag ununterbrochen. Da geschah das Selisame. Die Maschinenhörer ließen ihre Köpfe sinken und schliesen ein. Einer nach dem andern. Sie singen zu schnarchen an. Spealer war begeistert vom Erfolg und von der Tuggestionskraft seiner Rede.„Die habe ich niedergerungen“, sagte er selig und sprach weitere drei Tage. So wurde er Weltmeister. G. K. neue Buch Dr. med. Karl Linser:„Die Geschlechtskrankheiten, ihre Gesahr für Familie und Volk, ihre Behandlung und Bekämpfung“, 31 Abbildungen, 3 farbige Taseln. Verlag des Deutschen Hygiene= Museums GmbH., Dresden=A 1, Lingnerplatz 1. Der Kampf gegen die Geschlechtskrankheiten ist ein Kampf für die Gesunderhaltung der Rasse und die Steigerung der Leistungssähigkeit, der in der Ausbauarbeit der kommenden Jahre erhöhte Bedeutung beizumessen ist. Jeder sorgfältig vorbereitete Kampf aber setzt auch ein Wissen um den Gegner, die seindlichen Stellungen und die anzuwendende Taktik voraus. In alle Schichten unseres Voltstums muß dieses Wissen eindringen, wenn dem Kampf durchgreisender Erfolg beschieden sein soll. Es ist deshalb begrüßenswert, daß der Facharzt Dr. Karl Linser, Dresden, auf Grund seiner reichen Prariserfahrungen eine gemeinverständliche und gleichzeitig das soziale Empfinden und das soziale Wollen mächtig anregende Arbeit über „Die Geschlechtskrankheiten und ihre Bekämpfung" verfaßt hat. Nach dem Eingangskapitel„Die Keimdrüsen und die Wunder der Fortpflanzung“ werden die Gefahren für Familie und Volk, die Schleichwege und die Verbreitung der Geschlechtskrankheiten geschildert. Der Hauptteil bringt eine Uebersicht über die einzelnen Krankheitserscheinungen und streift dann, soweit dies der Umsang des Buches gestattet, ihre Behandlungsmöglichkeiten in einer sachliche und erzieherische Interessen harmonisch vereinigenden Form. Durch zahlreiche Bilder und durch farbige Tafeln wird der besprochene Stoff dem Laien noch besonders anschaulich gemacht. Die Spiele vom Jonntag Troisdorf 05— Rhenania Würselen 790 550) Wie schon aus dem Ergebnis hervorgeht, kamen die Troisdorfer zu einem eindentigen Siege über die Rhenanen aus Würselen, die allerdings den Kampf mit einer sehr jungen Mannschaft aufnehmen mußen, der es für solche Spiele noch an der nötigen Kampserfahrung sehlte. So konnten sich die Troisdorfer frei ausspielen und in regelmäßigen Abständen kamen sie zu ihren Torenerfolgen, für die der Halbrechte Errmann(), Brenner als Linksaußen(2) und der Halblinke Struck(2) verantwortlich zeichneten. Das Ergebnis wäre beinahe noch höher ausgefallen, wenn nicht Spürk im Rhenania=Tor zahlreiche weitere gute Gelegenheiten der Troisdorfer zunichte gemacht hätte. Außer dem Torwart gefielen bei den Rhenanen noch Mittelläufer Lenzen 1 sowie Mittelstürmer Palm. Beste Leute bei Troisdorf waren der Verteidiger Müsch, sowie die Stürmer Struck(Urlauber) und Bierekoven, während Errmann zu langsam war. Schiedsrichter Hillgenfeldt(MsV) hatte es bei der ritterlichen Kampfesweise beider Mannschaften leicht. Gauklasse VfL 99 Köln— Mülheimer SV:2(:1) BfR Köln rrh.— Viktoria Köln:3(:1) Düren 99— Sülz 07•0(.0) Pokalspiel Jugend Eupen— Alemannia Mariadorf:3(:2) Nach Verlängerung:4 Der Gegner Alemannia Mariadorf hatte seine Anziehungskraft nicht verfehlt. Zwei ebenbürtige Mannschaften standen sich gegenüber, so daß ein unentschiedener Ausgang nach der regulären Spielzeit für beide Teile gerechtfertigt war. Wir müssen vorweg erwähnen, daß Mariadorf den Ausgleich durch Elsmeter erzielte. Die vom Schiedsrichter getroffene Entscheidung war hart und hat der Eupener Mannschaft den Sieg gekostet. Hinzu kam noch, daß der Jugendstürmer Friedrichs kurz nach Beginn der zweiten Spielhälste vom Platz verwiesen wurde und die Mannschaft 40 Minuten mit zehn Mann spielen mußte. Die Mariadorfer Gäste waren mit ihrer besten Mannschaft zur Stelle. Bei den Eupenern vermißte man den Torwächter Reichard, den Verteidiger Frank und den Mittelläufer Vlekken. Die Ausstellungen: Mariadorf: Jussen, Warimont, Finken, Lambertin, Böhm, Gandelheidt Fr., Müller, Lohmann, Cäsar, Gandelheidt., Condel. Jugend: Derwahl, Falter, Gilles, Herne, Fischer, Zimmermann, Reul, Friedrichs, Mathar, Siebenmorgen, Keuigen. Mit einem schnellen Angriff der Eupener begann der heißumstrittene Kampf. Der Ball ging ins Aus. Einwurf für Eupen. Kopfball Friedrichs an Siebenmorgen, der schön an Mathar vorlegte und das Führungstor war da:•0. Es war bereits in der zweiten Minute. Auf beiden Seiten wurde sehr nervös gekämpft, wodurch ein schönes Spiel nicht aufkam. Im Feldspiel zeigten sich die Mariadorfer den Eupenern überlegen, aber vor dem Tor dritten buchen. kropäischen Mächte. Die Großräuber des Meeres und der erwiesen sich die Jugendstürmer als schußfreudiger. Toreppe fanden sich wiedar zusammen im Kamyf gegen die wächter Jussen mußte öiters eingreisen ols der Eupener Eepbe sanden sich wieder zusammen im Kanpf gegen die Ptonomen Kräfte Europas und des Mittelmeeres. Nur seht der Kampf heute unter einem anderen Gesetz. Die VölE der Achse sind unter der Führung ihrer genialen Führer #bärtet und zusammengeschweißt. Während die Demokra##en und der Bolschewismus langsam und schwer handeln, #n die Führung und Initiative des Krieges auf die revoluenären Achsenvölker übergegangen. Ueberdies hat die Bustwaffe einen neuen Faktor in die Strategie gebracht. Die Abwehrkraft Europas hat sich durch die Luftwaffe verviel##tigt. Die Schlagkraft gegen die britische Flotte sowohl Die gegen die sowjetische Wehrmacht ist bei den Achsenmächn außerordentlich gewachsen. Rainer al Beide Gegner setzen bewußt die Größe ihres Raumes ein. igt oder ba##i es im Osten die Weite und Unendlichkeit des Landes denn etm##nd der Steppe, so ist es im Westen die Weite des Meeres. Vertraute der Kreml auf die bereits gebrochene Wucht der Koßen Zahlen, die formlose Masse, die Zahl der Leiber, hoffte London vergeblich auf die Kraft seines Goldes, seier Virtschaft, seiner Schisse und Maschinen. Beiden hat ih die deutsche Wehrmacht in vollendeter Weise angepaßt. Kupst sie im Osten mit großen Armeen und Lustflotten, so Westen mit der großen Zahl der=Boote und Flugge. Dazu aber setzt sie ein neues Prinzip in den Kampf N: das nationalsozialistische Prinzip einheitlicher Führung, hirkster Disziplin und größter Opferbereitschaft. Der revokionären Kraft der deutschen Wehrmacht aber hat bisher soch kein Gegner widerstanden! „Gegen den Großräuber der Steppe, den Bolschewismus, haben, Ue# notwendig rament bin dem Grasa ir dast Sn eigen zu er# ste in einen ckennung„# haften seine und verz### fast uuugele esem Augen lich wie ein stsein kam. Toote A Wolfsgebi 3 er sich der icht entziehen um en wächter Jussen mußte öfters eingreisen als der Eupener Torwächter Derwahl. Nach 13 Minuten Spieldauer gelang es den Gästen, das Ausgleichstor zu schießen. Eine Flanke von links köpfte der Linksinnen über den Torwächter hinweg ins Netz::1. Der Ausgleich war den Mariadorfern jedoch nicht lange vergönnt. denn bereits zwei Minuten später lag Jugend wieder in Führung und zwar war es wieder Mathar, der eine schöne Vorlage von Siebenmorgen unhaltbar einschoß::1. Mariadorf erzwang in kurzen Abständen zwei Eckbälle, die allerdings nichts einbrachten. Eine leichte Ueberlegenheit der Gäste war unverkennbar, aber der Eupener Ersatztorwächter hielt die unglaublichsten Sachen. Auf der anderen Seite mußte allerdings Jussen auch seine Kunst zeigen, denn immer, wenn der Jugendsturm durchkam, war es brenzlig vor dem Mariadorfer Tor. In der 32. Minute gelang es sogar der Jugend, den Vorsprung auf:1 zu erhöhen. Wieder war es Mathar, der Jussen zum dritten Mal schlug. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff konnte Gandelheidt H. den Vorsprung auf:2 verringern. Nach dem Wechsel dasselbe Spiel wie vorher. Für den Zuschauer sehr interessant und spannend. Es kam nun in der 13. Minute zu dem verhängnisvollen Elfmeter, der von Gandelheidt Fr. unhaltbar verwandelt wurde 333. Bei diesem Resultat blieb es bis zum Schluß. In der Verlängerung erzielte Alemannia Mariadorf in der 4. Minute das siegbringende Tor. 1. Klasse SG Eschweiler— Alsdorfer SVag.:1(:). Die Alsrlaren diesen Kampf äußerst unglücklich, denn dem noch zu Ende ging, konnte Eschweiler noch einen Tresser anbringen und damit den Sieg für sich Alsdorfs Anstrengungen, die Niederlage abzuwenden, scheiterten an der sicheren Abwehr der Platzverteidigung. Viktoria Kellersberg— FB Haaren:0(.). Die Haarener hatten trotz ihrem Eiser und ihrer Einsatzbereitschaft in Kellersberg nicht viel zu bestellen. Sie wehrten sich zwar tapfer, aber mit ihren allzu durchsichtigen Angriffsaktionen konnten sie sich gegenüber der guten Kellersberger Abwehr nicht zu Erfolgen durchringen. Wäre Haarens Verieidigung nicht so gut gewesen. sicherlich wäre der Sieg der Kellersberger noch um einige Tore höher ausgefallen. Trotz spielerischer Ueberlegenheit kamen die Kellersberger erst in der 30. Minute zu ihrem ersten Torerfolg und zwar durch Gölden. Derselbe Spieler war es auch, der kurz hernach auf:0 erhöhte. Unmittelbar vor dem Wechsel war dann noch ein dritter Treffer für Kellersberg fällig. Nach der Pause hielt die Ueberlegenheit der Kellersberger, die allerdings schon verhaltener spielten, weiter an. Aber dennoch kamen sie trotz guter Abwehr der Haarener Verteidigung zu weiteren Erfolgen. Nachdem Kommerscheid noch ein viertesmal ins Schwarze getroffen hatte, stellte Köhnen durch ein fünftes Tor den endgültigen Tieg sicher. 2. Klasse Sparta Würselen— Rhenania Schaufenberg:1(:). Im Lager der Spartaner war man von dem soliden Können und dem Eiser der Gäste nicht wenig überrascht. Im Verlauf der ersten Hälfte standen die Schausenberger den Spartaner nicht viel nach. Technische Vorteile der Würselener glichen die Gäste, die über eine äußerst starke und abwehrsichere Verteidigung verfügten, durch kämpferische Einsatzbereitschaft aus. Obwohl beide Tore oft genug gefährlich bedrängt wurden, blieben Erfolge doch vorerst versagt, so daß die Partie bei Halbzeit immer noch:0 stand. Nach der Pause kamen dann die Spartaner besser auf und hatten auch verschiedentlich Erfolgsmöglichkeiten. Aber Schausenbergs Abwehr war nicht zu schlagen. Erst 20 Minuten vor Schluß konnte Spartas Rechtsaußen Hallmann einen gefährlichen Schrägschuß anbringen, den der Schaufenberger Torwart passieren lassen mußte. Ungefähr zehn Minuten später war es dann der Rechtsinnen Brandt, der Spartas Vorsprung auf:0 erhöhte. Aber schon im sofortigen Gegenangriff konnte Schausenbergs Mittelstürmer durch unhaltbaren Schuß auf:1 verringern. Der restliche Teil des Spieles stand dann zumeist im Zeichen der Gäste, die aber trotz starkem Drängen nicht zum gewollten und verdient gewesenen Ausgleichstreffer kommen konnten. SV Streiffeld— SV Kohlscheid:1(:). Um es vorweg zu sagen, die Kohlscheider kamen noch glimpflich davon, denn wenn ihr Torhüter nicht so gut gewesen wäre, die Niederlage wäre bestim it noch um einige Tore höher ausgefallen. Die Streiffelder hatten eine überaus starke und schnelle Mannschaft zur Stelle, die aber zu ihrem eigenen Nachteil zu engmaschig spielte und dadurch dem Gegner die Abwehr erleichterte. Trotzdem hatten die Gastgeber dauernd das Spiel in der Hand. Schon früh konnten die Streiffelder:0 in Führung gehen. Aber durch einen Fehler in der Verteidigung kamen die Kohlscheider überraschend zum Ausgleich. Aber schon bald darauf ging Streiffeld erneut in Führung und konnte bis zum Wechsel auch noch ein drittes Tor vorlegen. Auch in der zweiten Hälfte behielten die Platzleute die Oberhand und konnten trotz mehrfachem Mißgeschick dennoch den Vorsprung auf:1 erhöhen. Die Tore für Streiffeld, das verdient gewann, schossen Funk drei, Kirchhoff zwei und Schmitt ein Tor. Concordia Merkstein— SV Horbach ausgefallen. Die Merksteiner einigten sich mit Horbach auf Verlegung des Spieles auf einen späteren Termin. Rhenania Rothe Erde— VfR Würselen:0(:). Die Würselener waren bestimmt keine vier Tore schlechter als die Rhenanen aus Rothe Erde, aber die Gästestürmer hatten mit ihren Torschüssen kein Glück und hatten überdies gegen eine Verteidigung anzustürmen, die allen Angriffen gewachsen war. Im Verlauf der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber ein leichtes Uebergewicht, das sie auch zahlenmäßig zum Ausdruck bringen konnten. Schon in den ersten Spielminuten konnte Rhenanias Rechtsinnen eine gute Flanke zum:0 verwandeln. Dann war das Spiel für geraume Zeit verteilt, bis der Mittelstürmer gegen Mitte der ersten Halbzeit den Vorsprung auf:0 erhöhen konnte. Noch bevor aber zur Pause gepfifsen wurde, war es wiederum der Rechtsinnen, der den dritten Treffer erzielte. Zwischendurch konnten auch die Würselener das gegnerische Tor oftmals gefährden, aber sie hatten kein Glück bei ihren Angriffsaktionen. Kurz nach dem Wechsel Unsère Marine gastierte auf Tivoli Kombination Alemannia und Teutonia Weiden gegen Marineelf 19:11(:5) Samstag nachmillag kam es zwischen einer Aachener Vertreiung, die aus Spielern von Teutonia Weiden, Alemannia Nachen und der Aachener# Sportgemeinschaft bestand, und einer Mannschaft der Marine zu einem prächtigen Handballspiel, welches in bezug auf Schneltigkeit und Leistungsstand keinen Wunsch ossen ließ. Die Matrosen hatten eine ganze Reihe von erstklassigen Spielern in ihren Reihen. Bewundernswert war die ausgeprägte Körperschulung. So zeigte sich Böhme als ein Torhüter von besonderen Qualitäten, er hatte besonders in der zweiten Spielhälste die Hauptlast des Kampfes zu tragen, da vor ihm eine Verteidigung stand, die wenig glücklich arbeitete. Gut war auch die Lauserreihe, die allerdings nur mit großer Mühe die großartig ausgelegte Nachener Stürmerreihe stören konnie. Das Glanzstück der Mannschaft war besonders vor der Pause die außerordentlich behende Stürmerreihe. Hervorzuheben sind hier die Taktiker Tachowfky und Gründgen, die immer wieder die Aachener Tordeckung durcheinander wirbelten und sich bei ihren geschickten Kombinationen mit ihren Nebenleuten Niemeyer, Wandel und Bußmann ausgezeichnet verstanden. Leider traute sich die gesamte Mannschaft nach der Pause, als die Aachener zu einer wirklichen Hochform aufliesen, zu wenig zu. Jedenfalls gehört diese Marine Auswahl zu den besten Einheiten, die wir bisher in unserem Sportbezirk sahen. Die Nachener hatten zu diesem Spiel die besten Leute zur Verfügung. Im Tor hatte Peltzer keinen guten Tag, einige Tore hätte er unbedingt halten können. In der Verteidigung stand neben Ulrich nach längerer Zeit wieder der bekannte Verteidiger der Alemannia, Jansen. Diese Deckung kam nach einem schwachen Beginn dann aber doch sehr gut in Fahrt und zerstörte ausgezeichnet. Als Mittelläufer bewies Müller wiederum seine großen Vorzüge als Ballverteiler: überhaupt ergänzie sich die Läuferreibe mit Frohn und Rosen geschickt. Aber auch hier gesiel ein glänzender Strm. Der beste Mann war hier unstreitig der wieselflinke und schußgewaltige Mittelstürmer Bockmühl, der eines seiner besten Spiele lieferte. Bestens unterstützt wurde er von seinen Nebenspielern Vossenkaul und Senn, wobei sich Vossenkaul als Strafwursspezialist zeigte. Aeußerst schnell waren auch die Außenstürmer Görres und Bücken. Der Sieg der Gastgeber geht in Ordnung, ist aber zahlenmäßig doch enwas zu hoch. Bereits in den ersten Minuten gelang den Blauen eine Ueberrumpelung. Eine Vorlage des Läufers Rommerslirchen nahm der vorgestürmte Gründgen geschickt an und schon ist Peltzer bezwungen. Zwei Minuten später bieß es schon:0. Dann verringerte Görres, der durchgebrannt war, durch einen langen Wurf auf:1, worauf jedoch die Gäste bereits in der gleichen Minute mit einem weiteren, allerdings haltbaren, Tresser antworteten. Dann hatte auf der Gegenseite Bockmühl seinen Kameraden Senn geschickt freigespielt, hier warf sich der Marine Torwart Böhme zu früh. Die Nachener wurden jetzt immer besser Gegen einen Strafwurf, in alter Meisterschaft von Pitt Vossenkaul geworjen, ist kein Kraut gewachsen.:3 stand die Partie. Durch den nach rechts gewechselten Bockmühl kam bald darauf das:3 zustande. Während ein Bombenwurf des aufmerksamen Görres ein weiteres Tor einbrachte, hieß es bald wiederum durch Bockmühl:3. Die Mairosen holen aber nun durch Senn und Gründgen nach sein eingeleiteten Angriffen zwei weitere Tore auf. Ein Strafwurf Vossenkauls und ein genauer Weitwurf stellten mit 8·5 das Halbzeitergebnis her. Nach dem Wechsel ließen die Gäste etwas nach, während die Nachener immer schneller und besser wurden. Ein flacher Wurs von Bockmühl konnte der sich wersende Böhme nicht mehr festhalten. Durch die Verteidigung hindurch ging dann Niemeyers Geschoß an Peltzer vorbei. Aber Görres und Senn erhöhten wieder auf 11:6. Nachdem die MarineAuswahl durch Wandel noch einmal erfolgreich war, sorgten drei Tore durch Bossenkaul und eins durch Bockmühl für ein hohes 15:=Resuliat. Durch einen unhaltbaren Drehwurf von Tachowsky und flache Würse von Wandel und Vogelsang kamen die Gäste zwar für eine kurze Zeit nochmals ewas auf, doch im Endspurt waren die Nachener zweimal durch Bockmühl und einmal durch Bücken erfolgreich, während Tachowsky einen tadellosen Durchbruch mit einem letzten Tor abschloß, bevor der gut amtierende Schiedsrichter Mühlenberg abpfiff. * Vor Beginn des Kampfes ehrten die Nachener die tapferen blauen Jungens durch ein Erinnerungsgeschenk und durch ein prächtiges Blumenangebinde. Der Abend brachte noch einige frohe Stunden der Kameradschaft, bei welchen ein tolles Seemannsgarn und Oecher Verzällchere abwechselten. H. H. Handball Meisterschaftsspiel Ergebnisse Gau Köln=Nachen, Staffel Köln Turnerkreis Nippes— HsV Bocklemünd 10:10(:). 78 Wahn— BS6 Ford 11:6(:). Mülheimer SV— Ordnungspolizei Köln 13:8(:). I Vingst 05—9sL 99 Köln 11:1(:). Gauklasse, Staffel 2(Nachen) Postsportgemeinschaft Nachen—. Streiffelder Sportverein:4(:). In diesem wichtigen Punktegang konnte Post verdient die wertvollen Punkte holen. Streiffeld war nicht so gut aufgelegt wie an den Vorsonntagen und verfiel allzusehr in Kleinarbeit. Nachdem zuerst jede Partei einen Erfolg anbringen konnte, ging Post auf 311 davon. Streiffeld holte zwar ein Tor auf, aber bei der Pause war der alte Vorsprung wieder gegeben. Nachher allerdings wollte der Gast es schaffen und lag mit:3 und noch einmal mit:4 gut im Rennen, dessen Aussichten aber mit einem sechsten Platzerfolg zunichte waren. 1. Klasse Rhenania Rothe Erde— Turnverein Eupen 1848 16:2(10.). Am Zehnthofweg konnte man nun auch das dritte Spiel klar für sich entscheiden und mehr als sonst gelten die Rhenanen als der große Favorit. Reichsbahnsportgemeinschaft Aachen— Sportverein Streiffeld Reserve 25:9(13:). An der Hahnbrucherstraße gab es ein schönes Schützensest dadurch, daß der Gasthüter mehr als schwach spielte. Die Bahnleute sind neben Rothe Erde bestimmt die beste Mannschaft dieser Klasse. Alsdorfer Sportvereinigung— Turngemeinde Eupen :2(:). Die Platzherren hatten Urlaubsverstärkung aufzuweisen und hatten so eine stabile Elf zur Stelle, die den Gast kein einziges Mal recht aufkommen ließ. ensthe ge den Großräuber der Steppe, den Volschewismus,I E6 Eschweiler— Alsdorfer SBgg..1(01). Die Als Glü.“: kzu: dem Miztellsäufer der Abenanen: m nicht##in Eurova endlich in Erkenntnis der großen„Gefahr dorfer verloren diesen Kampf äußerst unglücklich, denn dem gelang er runn een inzmm## der Rhenanen durch Sie habchpr. It. Wie in der Zeit der Hunneneinfälle, der Mongo= eigentlichen Spielverlauf nach hatten sie zum mindestens Ueberraschungserfolg, den Würselener Torhiter ein viertes eiurme und Türkengefahr sieht setzt wieder die Kraft ein Unentschieden verdient. Aber das Glück war ihnen mal zu schlagen. Im weiteren Verlauf Hier. gur.g##. Oarmer“kopas unter deutscher Führuna im Kampf gegen die zer= nicht hold. In der ersten Halbzeit hatten die Alsdorfer dann durchweg offen bis in der letzten Viertelstunde, ein. Danos. Wbos unter denische, Führug in, Lantzi, segen die 1ser. sen Ton trot##fenden Kräfte des Ostens. Die Niederlage dieses Geggesetzten spr##ls ist gewiß, und gestärkt wird sich Deutschland gegen den decken sich#sen wenden können. ßlingen en I. SAräuh Ligeperlgf isstellung, o# kastisch,„M en.: uf er sich Europa muß erkennen, daß es nur leben und sich frei ##twickeln kann, wenn es den Imperialismus des Ostens #d des Westens niederwirft. Es ist ein Zeichen für die #geheure Lebenskraft des deutschen Volkes, daß es den Lerseitigen Druck der Großräuber des Meeres und der bievye nicht nur ge=Lhielt sondern ihn sogar zu beseitigen nicht hotb. In der ersten Halbzeil halten die Alsborser ein deutliches Uebergewicht und konnten in der 30. Minute durch Bouvenga den längst verdienten Führungstreffer erzielen. Auch im weiteren Verlauf blieben die Gäste noch im Vorteil und hätten verdient gehabt, wenn ihr Vorsprung bis zum Wechsel um einige Tore höher ausgefallen wäre. Nach der Pause kamen dann die Eschweiler weit besser zur Geltung als vorher und konnten durch den Linksinnen Druck der Großräuber des Meeres und der Schömer auch bald den Ausgleichstreffer erzielen. Kurze beebe nicht nur aushielt, sondern ihn sogar zu beseitigen Zeit später war es dann Courth, der durch Kopfball seine eanschickte. Aber erst die volle Ueberwindung dieser Ge=I Mannschaft zur Führung verhalf und bevor der Kampf dann durchweg offen bis in ver.###telg Pga ug die Würselener Rasenspieler sichtlich mehr vom Spiel hatten, aber trotzdem keinen Gegenerfolg zuwege bringen konnten. Das Reichssportabzeichen in Gold errang Jean Rinkens, Mitglied des BfL 05, Aachen. Rinkens hat sich seinerzeit im leistungsmäßigen Sport als Handballer, als Geher und als Leichtathlet in verschiedenen Uebungen, besonders über kurze Laufstrecken, gut hervorgetan. W We WE T S VERLANGEN SIE ES IM FACHGESCHAFT! Achtung, Verdunkelungszeiten! Dienstag, den 21. Oktober, Sonnenaufgang 8,04 Uhr Sonnenuntergang 18.28 Uhr. Reu Aus dent Büllker ents Ssfum-Eient! Lilberweißes Lichs, wie Sie os zieb wünseben Eine gerade heute wichtige Neuerungs Osram-KryptonLampen von;, 4o und 60 Watt! Der Arbeitspreis beträgt meist nur noch 8 Rpf. und weniger für die Kilowattstunde. Trotzdem kommt es darauf an, die verfügbare Elektrizitätsmenge sichtig auszunutzen. Osram-Krypton-Lampen sind klein und gefällig in der Form, geben ein silberweißes — dureb die neuen Otrem-Krypten-Lampen! Licht, sparen aber Strom! Die Ostam-Krypton-Lampe 4o Watt/22o Volt ist z. B. fast viermal so hell wie eine OsramLampe t1 Watt/zzo Volt. Das ist der Erfolg der Edelgasfüllung. Verwenden Sie darum Osram-Krypton-Lampen zichtiger Wattstärken, je nach dem Beleuchtungszweck. OSRAM-KRYPTON-LAMPEN Wg m K 8 kontag, Si Vouatichr Bg Rittag= und Eis W Ich klage an u. Hatheyer- Paul Hartmenn Mathles Wiemen Nicht für Jugendliche läglich.15 u..15(Ende.00 Uhr) Leichte Muse Willy Feitsch- Adelheid Seeck Grete Weiser * Nicht für Jugendliche ogsche ma e. Soeene. 6 Tage Heimaturlaub Gustav Fröhlich- Marie Andergest 11.00.00.10.30(Ende.00, WE Frau Luna L. Waldmüller- Theo Lingen Paul Kemp- Fite Benkhoft Wo..30.00.50 Uhr W W Der Gasmann Heinz Rühmann- Anny Ondra Erike Heinke" Charlotte Susa Wo..50.25.00 Uhr M Der Gasmann M Heinz Rühmann- Anny Ondra Erika Heinke" Charlotte Susa Wo..10.25.45 Uhr Müde rube drei Saltrat wieder frisch. 1/0 Uhre Füße echmerzen ver Obereüdung und Uberanstrengung. Ein Fußbad mit Saltrat macht eie wieder frisch und kräftig! Fragen Sie wiederhch nach Saltrat, wenn Sie Sastrat! es beim ersten Ver. 2% such nicht gleich erhalten. 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Vorst. Platzmiete G. Freier Kartenverkauf. Preise 1. Mittwoch, den 22. Oktober 1941. 17 bis 19 Uhr: Erstaufführung! Hockewanzel Ein Volksstück v. Hans Christoph Kaergel. .Vorst. Erstaufführungsmiete C. Freier Kartenverkauf i. b. Umf. Preise 2. 90454 OtrUnledens 30376 für Luttschutz gefüllt mit Plocken od. ungefüllt, zu haben bei m. Adalberistraße 72, Rut 25626 ( Habe meine Praxis wieder aufgenommen 30375 De. wed. R. Meisseler Aachen, Jülicherstraße 88 Privatwohng. Salvatorstr. 10, Ruf 25382 Sprechstunden geändert: 8½-10, 17-18½ außer Mittwochsund Samstagsnachmittags. WERBEDRUCKSACHEN ein- und mehrfarbig PROSPERTR- ZEITSCHRIFTEN KATALOOB · MASSENAUFLAGEN Lieferung in kürzester Fust Aachener Anzeiger · Politisches Tageblatt Abteilung Buchdruckerei Aschen, Hindenburgstraße 24/28- Pernrut 33041 und 330.42 Reichsärztekammer Sprechstundenänderung ab Monlag, den 20. Oktober 1961 von 9 bis 10 u. von 17 bis 18 Uhr außer Mittwochs- und Samstagsnachmittage. 3os73 De. 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D hmmando Spiegel der Reimat Die Betriebsobmänner trafen sich Das zWenle Bonlsshinphoineronzert Im Rahmen einer Gesamtschulung trafen sich. gestern morgen im Haus der Frau sämtliche Betriebsobmänner des Kreises Aachen Stadt. Schulungswalter Pg. Laufenberg eröffnete den Schulungsappell und konnte eine ansehnliche Zahl von Betriebsobmännern und insbesondere den Referenten Gauredner Pg. Leckebusch, Köln, begrüßen. Zunächst ergriff Pg. Braun das Wort zu einem kurzen Referat über die Werkbüchereien. Er legte in kurzen Worten klar, welcher Wert den Werkbüchereien zuzumessen ist. Hierbei komme es insbesondere auf die fachmännische Beratung durch den berufenen örtlichen Buchhändler an. Er rief die Betriebsobmänner auf, erneut ein besonderes Augenmerk auf Werkbüchereien zu legen. Hierauf ergriff der Hauptredner Pg. Leckebusch das Wort zu einer Rede, welche allergrößten Anklang sand. Er schilderte in wirklichkeitsnahen Worten Erlebnisse, die er erst kürzlich auf einer fünswöchigen Rednerreise durch den Warthegau hatte. In klaren Worten zeichnete er den Tiefstand der ehemaligen polnischen kulturellen Einrichtungen, die der insbesondere kulturell hochstehende Westen des Reiches sich überhaupt nicht vorstellen könnte. Die Armut der arbeitenden Bevölkerung gegenüber den prassenden Großgrundbesitzern und der dort bis zur Befreiung durch das Reich herrschenden Herrenklasse, sei in einem derart krassen Verhältnis gewesen, daß man sich keinen Begiff davon machen könne. Allmählich merke man jedoch schon die ordnende deutsche Hand. Vorerst könne es sich aber nur um kleinere und allgemeine Aufgaben handeln. Wenn erst der Krieg zu Ende ist, müsse und werde dort mit einem großzügigen Arbeitsplan begonnen werden. Es eröffneten sich Probleme von allergrößten Ausmaßen, die aber bei der bekannten deutschen Organisationskunst und Arbeitskraft schon bewältigt würden. Nach dem Kriege würden sich gerade dort für jeden schaffenden deutschen Menschen Perspektiven eröffnen, die später noch manchen nach dort ziehen würden. Heute sei es schon soweit, daß mancher, welcher bereits dort sei, schon nicht mehr zurück wolle. Zum Schlusse dankte Pg. Laufenberg dem Redner für feine trefflichen Ausführungen. Stadttheater. Herbert Schneider vom Stadttheater wurde zu einem längeren Gastspiel an der Volksbühne in Berlin eingeladen.— In der Erstaufführung des Volksstückes„Hockewanzel“ von Hans Christoph Kaergel, das Hans Schalla inszeniert und Fritz Riedl bildnerisch ausstattet, sind die Hauptrollen besetzt mit den Damen: Emmu Graetz und Helene Grundmann, und den Herren: Heinrich Wildberg(Titelrolle), Arno Ebert, Karl Fürstenberg, Günther Günthermann, Kurt Haars, Friedrich Kinzler, Udo Löptin, Hans Albert Martens, Artbur Orlop. Heinz, Roslowski, Manfred Steffen, Erich Weiland. Gewährung von Steigerungsbeträgen Der Reichsminister hat im RGBl. Nr. 118 vom 17. Oktober eine Verordnung erlassen, wonach für die Zeiten der Teilnahme an dem jetzigen Kriege in der Rentenversicherung in der knappschaftlichen Pensionsversicherung Steigerungsbeträge nach der Klasse gewährt werden, zu der der letzte Beitrag vor der Einberufung zur Wehrmacht entrichtet worden ist, jedoch mindestens Steigerungsbeträge der zweiten Klasse. Der Versicherungsträger kann statt dessen einen Beitrag zugrinde legen, der dem Durchschnitt der in den letzten drei Monaten geleisteten Beiträge entspricht. Auf Antrag des Berechtigten hat dies zu geschehen. Hat ein Versicherter vor der Einberufung mehreren Versicherungs zweigen gleichzeitig angehört“ so wird der Beitrag zugrunde gelegt, der den höchsten Steigerungsbetrag ergibt. Steigerungsbeträge aus der knappschaftlichen Pensionsversicherung der Arbeiter und der Rentenversicherung der Arbeiter werden nebeneinander gewährt. Kriegshilfsdienst in den neuen Westgebieten Nach einer Verordnung des Reichsarbeitsführers kann der Kriegshilfsdienst des Reichsarbeitsdienstes für die weibliche Jugend ab 1. Oktober auch im Elsaß, in Lothringen und in Luxemburg abgeleistet werden. Am Sonntag morgen dirigierte Gustav König in Aachen sein erstes Konzert. Die Proben, die er mit dem „Don Carlos“ und dem„Rosenkavalier" im Theater gegeben hatte, genügten offenbar, ihm, sogleich einen bis über den letzten Platz hinaus besetzten Saal zu bescheren, der das sehr geschickt zusammengestellte Programm mit äußerster Beifallfreudigkeit aufnahm. Im Sommer 1940 unterbreitete eine sehr bekannte und sehr verbreitete deutsche Wochenschrift ihren Lesern ein interessantes, allerdings in„sachlichen“ musikalischen Kreisen nicht gern gesehenes Experiment: Ein Maler hatte eine Beethoven=Symphonie unter Furtwängler und unter Karajan gehört und seine Impressionen in zwei farbigen Landschaften festgehalten. Es ist klar, daß solche persönlichen Eindrücke keinen Anspruch auf eine allgemeine und für jeden verbindliche Gültigkeit erheben können, weil die Phantasie des Zuhörers nicht zu der gleichen Gegenständlichkeit auf die Note reagiert. Dennoch möchte der Kunstbetrachter ausnahmsweise für heute dieses Hilfsmittel für sich in Anspruch nehmen, da er bei Mozarts „Kleiner Nachtmusik" stets das jedem Aachener bekannte Rokokogitter vor dem Kerstenschen Pavillon auf dem Lousberg vor sich sieht. Denn wenn man auf dem Platze steht, von dem ehemals die Kanonen aus dem siebziger Kriege ihre harmlos gewordene Drohung ins Tal riefen, dann sieht man die Aachener Landschaft von Jahreszeit zu Jahreszeit zwar verschieden, aber man sieht sie immer hinter demselben Ornament, das in seiner schlanken und koketten Asymmetrie die stilistische Beständigkeit vor der natürlichen Wandlung bleibt. Nun hat Mozart die Beständigkeit der Form geprägt, doch die Landschaft, die sich hinter hr auftut, die zu malen, ist der Kunst des Dirigenten gegeben. Bei Gustav König sah man hinter dem fröhlichen Rokokogeschnörkel des Gitters die Aachener Täler und Hügel im sonnbeschienenen Schnee. Das mag vielleicht typisch sein für das Temperament des jungen Dirigenten, bei dem alles sehr klar und präzise sein muß. Die Kleine Nachtmusik, von der sich sonst sehr gerne die Tanzgruppen zu mancherlei Deutungen anregen lassen, gab sich hier wohl munter belebt, aber auch streng in den Tempi und gezügelt in den Abschweifungen einer angeregten Phantasie. Mit einer ähnlichen Werkauffassung trat uns Gustav König in Schuberts„Unvollendeter“ und in Beethovens Erster Symphonie entgegen. Die Partitur, die auch er fest im Gedächtnis hat, wurde genauestens ausgeschlagen ohne Furcht vor Längen und Pausen. Jede Fermate, jede Modulation wurde wie jede dynamische Vorschrift mit peinlicher Genauigkeit innegehalten, wobei das Orchester die Feinheiten mit einer energischen Willigkeit herausarbeitete. Der Dirigent gab ihm an dem großen Beifall seinen verdienten Anteil. Panz Achilles Sonderkon ert des Lonchores Ein Konzert des Domchores ist stets ein künstlerisches Ereignis. Nicht zuletzt, weil Domkapellmeister Prof. Rehmann hinsichtlich der Vortragsfolgen Einfälle hat, die andere heute nicht haben. So war er diesmal darauf verfallen, im geistlichen Teile des Programms meist Tonsetzer zu Wort kommen zu lassen, die sich mit nichtgeistlichen, und im weltlichen Teile solche, die sich mit geistlichen Werken einen Namen gemacht haben. Infolgedessen wartete der Komponist des humorerfüllten„Barbier von Bagdad“, Peter Cornelius, jetzt mit einer kunstvoll gearbeiteten, für mein Gefühl jedoch ausgesprochen diesseitigen Messe und der Schöpfer der übermütig=drastischen„Lustigen Weiber von Windsor“, Otto Nicolai, mit einem achtstimmigen, nicht minder meisterhaften und herrlich volltönenden „Paternoster“ auf. Umgekehrt sang Josquin du Prés „Minneweisen“ und klagte der große Kapellmeister am Petersdome zu Rom. Palestrina, in bewegten Tönen, daß ihm„ein strenges Schicksal nichts von all den Seligkeiten der Welt“ gönnen wolle! Ein klanglich wahrhaft wunderbares„Ave Maria“ vom Schöpfer zahl= und erfolgreicher Opern zu hören, wundert einen nicht, wenn man sich des Requiems Verdis erinnert. Dagegen wollte(und will) mir Franz Philipps Wagnis, in einer dem Aachener Domchor gewidmeten achtstimmigen Cäcilienhymne Latein und Deutsch in einem Werke unterzubringen, als ein nicht befriedigend gelöster Versuch erscheinen. Die deutsche Musikseele strömt zwar immer reiche Klänge aus, mag die Wünschelrute, mit der man sich ihr naht, aus noch so fremdem Holze geschnitzt sein; aber beim Lateinischen antwortet sie auf allzu andere Weise als beim Deutschen, als daß beide Weisen sich in einem ernst gemeinten Werke nebenund miteinander vertrügen. Zumal, da Philipp das Anfangs=Ave in betont mittelmeerisch=morgenländische, linienhaft schweifende Melodien gefaßt hat, die den Gegensatz zum Deutschen erst recht in volles Licht setzen. Die Ausführung aller Werke war vorbildlich— oder fehlte der Cäcilienhymne doch noch der letzte Schliff? Beim ersten Hören eines so verwickelten Werkes ist das nicht mit unbedingter Sicherheit zu beurteilen. Jedenfalls klang Geistliches wie Weltliches, kamen selbst die höchsten Töne leicht und klar, wurde alle Singkunst in den Dienst werkgerechten Ausdruckes gestellt und wurden so echte künstlerische Erlebnisse vermittelt. Anstelle von Heinrich Weber spielte Dr. Klotz eine Mozartsche Orgelphantasie in f= und ein Vivaldisches Konzert in-moll. In beiden Werken erwies sich Dr. Klotz wiederum als meisterhafter Beherrscher des Klangreichtums der Konzerthausorgel, der es sich gelegentlich auch gestatten darf, das völlig Ungewohnte zu wagen und damit doch Zustimmung zu finden. Der überfüllte Saal kargte nicht mit Beifallsbezeugungen. Wie werden sich aber erst unsere Soldaten in Belgien und Frankreich freuen, wenn der Domchor demnächst ihnen alle die Gaben seines gestrigen Sonderkonzertes bringt! Allerdings könnte ich mir denken, daß ihnen Geistliches und Weltliches im umgekehrten Verhältnis, als vorgesehen, mehr läge... 15 Uhr; in Herzogenrath: Oberschule Schulkind### .30 Uhr, Schule Adolf=Hitler=Platz Kleinkinder 14,30 Uh Schule Bierstraß Schulkinder 14,30 Uhr, Kleinkinder 16 Uhr in Höngen: Schule Mariadorf und Hilfsschule Schu## kinder 14,30 Uhr, Kleinkinder 15,45 Uhr, Schule Siedlung Begau Schulkinder 14,30 Uhr, Kleinkinder 16,15 Uhr;# Würselen: Schule Lehnstraße Schulkinder 14,30 Uh Kleinkinder 15,30 Uhr, Schule Scherbergerstraße Schulkind## 1430 Uhr... 114.1 I emelten 8= Die Schulkinder werden auch bei der zweiren Schu impfung klassenweise geimpft, die Kleinkinder erhalten b sondere Aufforderung. Es wird gebeten, die angegebeng Zeiten pünktlich einzuhalten. Sollte versehentlich ein Kin nicht aufgefordert sein, werden die Eltern gebeten, eine Impftermin aufzusuchen. In Eilendorf und Richterich wird die zweite Diphthern Schutzimpfung Anfang November durchgeführt werden. R. Zimmermann. Froher Nachmittag im Kurhaus Die Mitglieder unseres Stadttheaters pflegen neben der „großen“ bisweilen recht gerne auch einmal die„kleine Kunst" und traditionsgemäß gibt das Neue Kurhaus dazu den geeigneten Rahmen. Hansjoachim Worringen, der Spielbaß unseres Theaters, der zungengewandt schon den ersten dieser Frohen Nachmittage vor vierzehn Tagen betreute, unternahm es auch gestern wieder, seine Freunde aus Oper und Schauspiel einem gutgelaunten Publikum vorzustellen. Das Programm war außerordentlich weit gespannt und umfaßte von der großen Opernarie bis zum Schlager alles, was singenswert ist. Friedrich Kempf, der Tenorbufso, eröffnete den Reigen mit der Beteuerung „Die Welt ist schön“ und gab damit das Leitmotiv für die weitere Programmfolge, zu der Uta Graf heitere und lyrische Spenden, u. a. das Auftrittslied der Dubary und„Du bist meines Lebens Seligkeit" beitrug, neben einem Duett mit Friedrich. Kempf. Ungeachtet ihrer Herkunft vom Schauspiel, steuerte auch Charlotte Böttcher mit hübscher Stimme einige nette Chansons bei. Aus dem Gebiet der„großen“ Kunst hatte Alexander Remo, unser italienischer Heldentenor mit dem lyrischen Stimmklang, sein Repertoire gewählt und bezauberte das Publikum mit dem weich dahinströmenden Wohlklang seiner geschmeidigen und ausdrucksvollen Stimme. Der Beifall zwang ihm eine ganze Reihe der beliebtesten Arien aus der italienischen Opernliteratur ab, von Puccinis allzu schmelzendem„Wie eiskalt ist dies Händchen“ bis zu des Troubadours bewegtem„Lodern zum Himmel seh ich die Flammen“, dazwischen lagen die Arien aus Rigoletto und dem„Liebestrank" Donizettis. Mit Hansjoachim Worringen zusammen sang er das Duett Lionel=Plumkett aus Martha, während Worringen selber noch mit dem Porterlied aus der gleichen Oper das Publikum ergötzte. Kapellmeister Kreitz war am Klavier ein feinfühliger Begleiter. Die Zwischenmusiken spielte das Kleine Unterhaltungsorchester. Heyden Rund um Aachen Eltern, versäumt nicht eure Schützt das Leben und die Gesundheit eurer Kinder! Kostenlose Schutzimpfungen finden statt am Dienstag, dem 21. Oktober 1941 in Alsdorf: Aufbauschule Schulkinder 9 Uhr, Schule Ofden Schulkinder 10,30 Uhr, Kleinkinder 10,30 Uhr, Marienschule und Hilfsschule Schulkinder 14,30 Uhr, Kleinkinder 16,00 Uhr, Schule Kellersberg und Hilfsschule Schulkinder 14,30 Uhr, Kleinkinder 15,30 Uhr, Schule Schaufenberg Kleinkinder 14,30 Uhr: in Merkstein: Schule Hofstadt Schulkinder 14,30 Uhr, Kleinkinder Aus amtlichen Bekanntmachungen Die dritten Reichskleiderkarten werden wie folgt, Amtsbezirk Kornelimünster zusammen mit den Bezug karten für Gemüsekonserven, ausgegeben: Kornelimünster: Dienstag, den 21. Oktober, vi mittags von 8,30—12 Uhr, in der Wirtschaftsstelle. Oberforstbach, Eich: Dienstag, den 21. Oktobe nachm. von 2,30—5 Uhr, im Lokale Hamacher, Oberforstbag Breinig, Breinigerheide, Schützheide Breinigerberg: Mittwoch, den 22. Oktober, vorn## von 8,30—12,30 Uhr und nachm. von—5 Uhr, im Lokal Recker, Breinig.„„ Walheim, Friesenrath: Donnerstag, den 2 Oktober, vorm. von 8,30—12,30 Uhr, im Lokale Schunich Walheim— Bahnhof. Schmithof: Donnerstag, den 23. Oktober, nachu# von 2,30—4,30 Uhr, im Lokale Kohl, Schmithof. Venwegen: Freitag, den 24. Oktober, vorm. von .30—10 Uhr, im Lokale Roßkamp, Venwegen. Hahn: Freitag, den 24. Oktober, vorm. von 10,30 bi# 12,30 Uhr, im Lokale Schnitzler, Hahn. Rütheim=Schleckheim: Freitag, den 24. Oktober nachm. von—5 Uhr, im Lokale Siemons, Schleckheim. Die Karten für Vicht=Breinigerberg, Münsterau un Münsterbildchen werden zugestellt. Kohlscheid: Entsprechend den Nummern der blaue# Ausweiskarten am Mittwoch, dem 22. Oktober, von—1 Uhr Nr. 198—500 und Nr. 2933—3200, von 14—20 Uhr Nr. 501—875 und 3201—3552, am Donnerstag von—13 Uh 876—1150 und 1497—1750, von 14—20 Uhr 1151—1496 un 1751—1997, am Freitag, von—13 Uhr 1999—2250 und 355 bis 3800, von 14—20 Uhr 2251—2513 und 3801—3989. Auf Samstag werden ausgegeben in der Zeit von—14 Um Nr. 2514—2932 und von—13 Uhr im Bezirk 1 Nr.—1 Bardenberg: Dienstag von—13 Uhr von—5 von 15—18 Uhr 501—800: Mittwoch von—13 Uhr Nr. 8 bis 1300, von 15—19 Uhr 1301—1700. Richterich: Dienstag von—13 Uhr. Horbach: Mittwoch von—13 Uhr. Bank und Wilsberg: Donnerstag von—13 Uhr Die Konservenkarten werden ausgegeben: Broichweiden: am Dienstag für Weiden, Vor weiden, Merzbrück und Quinx, am Mittwoch für Linden## Neusen, Broich, Dr.=Ley=Siedlung, Euchen, Schleichbach Kom, 20. an der lich von genen zu #ter aus die nach hung dur und um aus so echenland Usse mußt den Ausien beste ten, sow ssungen. sie trotz bri in die einer V Reede genen ei ragten Achsenn „USA=9 New Yor Vorsitzen ##kanische ##l Materi. l bekäme Lieb Ppriabt 193 Birk. Kohlscheid 25. Mittwoch, den 22., und Samstag, den 5. Oktober, in der gleichen Ordnung wie die Ausgabe de Reichskleiderkarte. Die Partei ehrte einen Altersjubilar Würselen, 20. Okt. Am vergangenen Sonntag konnte de hier Nordstraße 26 wohnhafte Volksgenosse Hermann Josc Vondenhoff in seltener Rüstigkeit und Frische i# Kreise seiner Angehörigen seinen 90. Geburtstag feiern. D dem Altersjubilar zuteil gewordenen Ehrungen waren seitiger Art. U. a. erschien auch im Auftrage des Orts gruppenleiters Pg. Chermin bei dem Gefeierten und über mittelte ihm unter Ueberreichung einer herrlichen Blumer# spende die Glückwünsche der Partei. Mario C hier, a sein H nie vo ergab jemand Ehe bil Als Val ien lasse her im bleben n serleucht war Plötzlich angefo zerknü es n ann Vorfluter reinigen Freund, 20. Okt. Die Grundstücksbesitzer sind gehalten nunmehr an die Reinigung der Vorfluter heranzugebes Bei etwaiger Verschlammung der Vorfluter kann eine Steit kung der Abführung der oberirdischen Abwässer eintreten Der hierdurch entstehende Schaden geht voll zu Lasten### Säumigen. Als Gil den H erst sch Erstens urmzeihrat, ni de sich auf virsch: Kontag, 20. Oktober 1941 #natlicher Bezugspreis für täglich zweimallge Zustellung Stuag= und Abendausgabe) 3 Mk. einschl. 39 Rpsg. Botnlobn. Giuselverkauispreis: 10 Rpig. (Täglich 2malige Zustellung) #sstedungen dei alten Bostanstalten.— Abbeselungen nur mändlich oder schriftlich spätestens einen Tag vor enstzschluß bei unserer Geschäftsstelle(nicht durch unsere Conatsschluß De:— Pgten) erfolgen. Abendaus gabe Anzeigenpreis für 1 Millmeier Höhe und 22 Millimerer Breite 2 Kpfg.— Textanzeigen und geschäftliche Hinweise je Millimeter Höbe und 85 Millimeter Breite(eine Teuspalte) 35 Rpig, Vereinsnachrichten, die nicht der Wirtschaftswerbung dienen. k Millimeter Höde, eine Textspalte breit. 10 Rpig. Wortanzeigen (22 Millimeter breit) fettgedrucktes erstes Wort 10 Rpfg., jedes weitere Wort 5 Kpfg, Platz= und Datumwünsche nach den allgsmeinen Geschäftsbedingungen. ächener Anzeiger Polilische. Tageetalt Behinderung der Lieferung rochtfertigt keinen Anspruch auf Saaahlung des Bezugspreises.— Fernruf=Sammel=Nr.: R8041. #nttonto: Dresdner Bank in Nachen. Girokonto 2830 KreissparEse Aachen. Postscheckonto Köin 31.480. Verlagsanktalt Leisontaine& Co. Gerichtsstand und Erfüllungsort Nachen. Beliebtes und wirksames Anzeigenblatt der Stadt und des Regierungsbezirks 63. Jahrgang Druck: Verlagsanstalt Cersontaine& Ce. (vorm. La Ruellescher Zeitungsverlag) Sprechstunden der Schriftleitung: Dienstags, Mittwochund Donnerstags von 10—12 Uhr und von 17—17.30 Uhr. Zuschriften nicht mit einer Namensanschrift verseden. Nr. 24460 WE SV Schulkinde## er 14.30 inder 16 Uhr schule., Sou galle Stiedlus .15 Uhr; er 1430 u ie Schulking deiten Schu erhalten angegebench tlich ein Kin# jebeten, ein# te Diphthern tt werden. vie folgt, den Bezug Oktober, vor stelle. 21. Ottekr Obersorsthzgn chützheiden Klober, berch hr, im Loka# Stag, den# kale Schunich eberlegenheit der Sturmgeschütze Funkbericht #erlin, 20. Okt.(dub) Die deutschen Sturmgeschütze en bei den Kämpfen an der Ostfront in zahllosen, vielEigen Einsätzen ihre eindeutige Ueberlegenbeit über die Sieischen Abwehrwafsen bewiesen. Einen Eindruck von erfolgreichen Kämpfen und Einsätzen der deutschen ##rmngeschützabteilung, die in der Zeit zwischen dem 22. Ei und dem 18. September in einem Kampfabschnitt an Ostfront eingesetzt war, in dem besonders heftig geEpst wurde, gibt nachstehende Aufstellung der erzielten ###lge. In dieser Zeit halsen die Sturmgeschütze der anterie und den Pionieren bei der Niederkämpfung Setischen, Widerstandes in Bunkern und Feldstellungen. #in 63 sowjetische Bunker, darunter acht modernster art, wurden durch die Granaten der Sturmgeschütze er Gesecht gesetzt. Im Kampf mit sowjetischen PanzerEpswagen vernichteten die Sturmgeschütze insgesamt 78 Setpanzer. Davon waren sechs Panzerkampfwagen erster Bauart. Die bolschewistische Artillerie hatte die Angriffe der deutschen Sturmgeschütze schwerste ##uste. Insgesamt vernichteten oder erbeuteten die ##rmgeschütze dieser einen Abteilung 280 Sowiet=Ge##tze. Es spricht für den Schneid der deutschen SturmMieristen und für die Ueberlegenbeit dieser deutschen Wse, daß unter oden 280 Geschützen allein 35 Geschütze en, die an Feuerkraft den Sturmgeschützen überlegen cen. Außerdem sind in den 280 Sowjet=Geschützen 102 ##zer=Abwehrkanonen der Sowjets enthalten und zwölf Geschütze. 234 leichte und schwere Maschinengewehre oren die Bolschewisten an die Sturmgeschützabteilung. Eerdem erbeuteten die Artilleristen dieser Abteilung zahl## sowjetische Zugmaschinen und Lastkraftwagen. Insmt wurden erbeutet oder vernichtet 42 Zugmaschinen 336 Lastkraftwagen und drei mit Kriegsmaterial aller #vollbeladene Güterzüge der Bolschewisten. Außer Vern an Material fügten die Sturmgeschütze dieser Ab##ng den Sowjets weitere schwere Verluste an Menschen Die Abteilung machte im Verlauf der Kämpfe rund Gesangene. Die Zahl der gefallenen Sowjetsoldaten Fseigt 10000. Pelagerungszustand über Moskau Funkbericht Stockholm, 20. Okt.(dub) Im Moskauer Rundsunk wurde #.Montag früh ein Erlaß des Staatsverteidigungs###tees über die Verhängung des Belagerungszustandes #der Sowjethauptstadt verlesen, den Stalin unterSnet hat. Danach wird jeder Personenverkehr auf den #ßen während der Nacht verboten. Gleichzeitig wird ##ordnet, daß Ruhestörer unverzüglich vor das Kriegsnal gebracht werden sollen.„Provokateure, Spione andere Agenten des Feindes“ seien auf der Stelle zu Sießen. Die bewaffneten Zivilisten werden dem Milimmando unterstellt. Gefangene aus Tobruk Funkbericht Rom, 20. Okt.(dub) Ein Sonderberichterstatter der Stean der Tobrukfront hatte Gelegenheit, mit einigen lich von den Italienern eingebrachten englischen Geenen zu sprechen. Ihr Schiff war im vergangenen #er aus einem englischen Hafen ausgelaufen und erSie nach wochenlanger Fahrt und nach ständiger Beung durch deutsche und italienische=Boote im AtlanKund um die afrikanische Küste herum Aegypten. Von aus sollten die englischen Soldaten mehrfach nach Pechenland, bzw. Kreia transportiert werden. Ihre Eisse mußten jedoch wegen der Luftangriffe immer wieder #den Ausgangshafen zurückkehren. Nach dem Einfall in #ien bestanden die Truppen, zu denen die Gefangenen ###en, sowvohl im Kampf als auch durch Krankheiten harte #ungen. Nach ihrer Rückberufung nach Aegypten wur## sie trotz den Versprechen einer einmonatigen Ruhezeit #i in die erste Linie geworfen, wodurch die Dringlicheiner Verstärkung der Tobrukfront offensichtlich wird. Reede von Tobruk biete nach den Aussagen der Ge#enen ein wüstes Bild der Zerstörung. Aus dem Was#ragten überall die Trümmer der durch die Lustwaffe Achsenmächte versenkien Schiffe heraus. ,USA=Materialhilfe für die Sowjets unsinnig“ Funkbericht #ew York, 20. Okt.(dub) Laut Associated Preß erklärte orhhende des Kongrehausschusses zur Antersuichzung rikanischer Umtriebe in einer Rede in Cleveland, die Materialhilfe für die Sowjets sei unsinnig, das Ma##l bekämen am Ende doch nur die Deutschen. Anaufhaltsam gegen das Donezbecken Auch an den übrigen Frontabschnitten erfolgreiche Operationen— Bomben auf Häfen und kriegswichtige Anlagen der britischen Funkbericht Aus dem Führerhauptquartier, 20. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Südteil der Ostfront rücken die deutschen, italienischen, ungarischen und slowakischen Divisionen unaufhaltsam gegen das Industriegebiet im Donezbecken vor. Auch an den übrigen Frontabschnitten verkaufen die Operationen erfolgreich. Die Luftwaffe richtete an der gesamten Ostfront wirksame Angriffe gegen wichtige Eisenbahnlinien und Verkehrsverbindungen. Im Südosten, Süden und Südwesten der britischen Insel wurden Häfen und kriegswichtige Anlagen bombardiert. Im Seegebiet des St. Georg=Kanals warfen Kampfflugzeuge ein größeres Handelsschiff in Brand. In Nordafrika griffen deutsche Kampfflugzeuge am 19. Oktober und in der Nacht zum 20. Oktober mit guter Wirkung die Hafenanlagen von Tobruk an. Der Feind flog nicht in das Reichsgebiet ein. Siegreicher Ausfall der Verteidiger von Culquabert Funkbericht Rom, 20. Oktober. Der italienische Wehrmachtsbericht vom Montag hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: Während des gestrigen Tages überflogen feindliche Flugzeuge die Ortschaften Comiso und Licata auf Sizilien und warfen Explosivbomben ab, die zum größten Teil ins Meer fielen. Weder Opfer noch Schäden. In Luftkämpfen, in die sie von unseren Jägern auf der Höhe der sizilianischen Küste verwickelt wurden, wurden zwei britische Flugzeuge abgeschossen und weitere vier getroffen. Unsere Flugzeuge hatten keine Verluste. In Nordafrika griffen größere Verbände unserer Jäger feindliche Einheiten auf der Straße von Bug=Bug an, sowie Zeltlager und Kraftfahrzeuge im Gebiet von Sidi el Barani. Verschiedene Kraftfahrzeuge wurden in Brand gesetzt und andere beschädigt. Deutsche Flugzeuge bombardierten Anlagen und Luftabwehrstellungen von Tobruk. Der Gegner führte einen Einflug auf Benghasi aus. In der Umgegend der Stadt wurde einiger Schaden angerichtet. In Ostafrika unternahmen drei Kolonnen nationaler und kolonialer Truppen unter dem Befehl des Kommandanten der Stellung von Culquabert, Obersten Augusto Ugolini. am 18. einen Ausfall und drangen tief in das vom Feind besetzte Gebiet ein. Nach heftigem Kampf, während dessen eine stark gesicherte seindliche Stellung erstürmt und in Brand gesetzt wurde, wurde der Gegner in die Flucht geschlagen und ließ über 200 Tote auf dem Kampfplatz zurück. Unsere Kolonnen erbeuteten Waffen, Material und Lebensmittel. Bei dieser siegreichen Aktion zeichneten sich durch Zähigkeit und Angriffsgeist die Abteilung der Karabinieri und der 14. und 240. Bataillone der Schwarzhemden sowie das 67. Kolonialbataillon aus. Im östlichen Mittelmeer griffen unsere auf einem bewaffneten Aufklärungsflug befindlichen Flugzeuge ein feindliches Handelsschiff an und versenkten es. Fernaufklärer schießt drei Sowjetjäger ab Berlin, 20. Okt.(dub) Im Südabschnitt der Ostfront wurde am 19. Oktober ein Fernaufklärer des deutschen Heeres bei einem Aufklärungsflug von sowjetischen Jaadflugzeugen angegrissen. Die Besatzung des deutschen Aufklärungsflugzeuges wehrte den bolschewistischen Angriff erfolgreich ab. Nach kurzem Luftkampf schoß die Besatzung des Aufklärungsflugzeuges drei der angreisenden Sowjetflugzeuge ab und führte ihren Austrag weiter durch. Die zudischen=Geidbarone ven=Sadafrna Von unserem England=Berichterstatter tit Lissabon, im Oktober. Auch draußen im Empire blühen die Kriegsgewinne in wahrhaft plutokratischen Formen. Allen voran Südafrika und in ihm die Judenstadt Johannesburg. Das ist Plutokratie in Reinkultur und außerdem das gelobte Land der Juden schlechthin, das Land, wo zwar auch Milch und Honig vor allem aber das Gold in reichen Strömen fließt. 1868 wurden die ersten größeren Goldvorkommen entdeckt, 1889 gab es schon 92 Goldbergwerksgesellschaften. 347 456 000 Unzen Gold wurden bisher gefördert. Die ungeheuren Vermögen, die aus den Gold= und Diamantengruben der Union gewonnen wurden, aber auch dort verankert sind, gehören zu den gewaltigsten Kapitalanlagen, die die englische Oberschicht in Uebersee besitzt. Die Goldminen am Witwatersrand sind eine rein jüdische Domäne. Die Namen Barnato, Joel, Lewis, Oppenheimer, Schlesinger, Epstein, Robinson und Dreyfus sind unter den mehreren hunderttausend Juden, die das Gold wie die Fliegen aus aller Welt, vornehmlich aber aus Polen anzog, nur einige besonders typische Beispiele für die rassische Abstammung der südafrikanischen Finanzaristokratie, wenn sie inzwischen auch mit ihren Lord=, Baronets= und KnightsTiteln den verräterischen Klang dieser Namen anglisierten. Diese jüdische Gold= und Diamanten=Dynastie ist um so gefährlicher, als zahlreiche Familienmitglieder im Unterhaus sitzen. Indirekt, meist durch Familienbande, oft aber auch durch Geschäftsbeziehungen hängen diese Großkapitalisten— das Haupt der Joel=Familie kontrolliert beispielsweise mit seinen Söhnen 45 Gesellschaften mit einem Gesamtkapital von 43 Millionen Pfund— wieder mit den Rüstungsmagnaten zusammen und haben so allen Grund, außer ihren höchst persönlichen Geldinteressen auch kriegswirtschaftliche Spekuationen in Betracht zu ziehen. Die südafrikanischen Goldgruben arbeiten, seit die Union in den Krieg eintrat, mit besonderem Hochdruck. Die Herren des Landes wußten auf Grund ihrer unwiderstehlichen Kapitalsmacht und ihrer gewichtigen Stimmen in der Regierung eine bevorzugte Versorgung mit den äußerst billigen und willfährigen farbigen Arbeitern zu erhalten. Als Rechtfertigung hierfür wird geltend gemacht, daß die absinkende Lebensdauer der Goldminen— die ganz unterschiedlich auf zwanzig bis hundert Jahre tariert wird— nur durch eine geballte Steigerung der Produktionsmenge ausgeglichen werden können. Es scheint, als hätten die jüdischen Minenbarone getreu dem Grundsatz: nach uns die Sintflut ein Interesse daran, so schnell und so viel nur irgend möglich aus dieser Erde zu schürfen, ehe sie vielleicht eines Tages gewaltsam ihren raffenden Händen entrissen wird. Aber auch die südafrikanische Regierung ist lebhaft bemüht, diese Rechnung vom Minus der Vorkommen und dem Plus des eingesetzten Menschenmaterials stets aufgehen zu lassen, da die von ihm erhobene Steuer jährlich 10 Prozent des Produktionswertes einbringt. So werden auf Kosten der Landwirtschaft und der Kolonialtruppen ganze Legionen von Farbigen für die Goldbergwerke rekrutiert, ein unaufhaltsam sich erneuernder Strom, da der seine Staub allen nach kurzer Zeit die Lungen zerfrißt. Obschon die Golderzeugung vorerst stetig steigt. sind— und dies war vielleicht eine der befremdendsten Erscheinungen an der Londoner Börse— die Halbjahrsdividenden reduziert worden. Im Johannisburg Consolidated Konzern haben nur zwei von sieben Produktionsgruppen ihre bisherigen Dividenden aufrechterhalten. Teilweise war die Senkung so stark, daß sie alle gehegten Befürchtungen übertraf. Offiziell wurde die Erhöhung der Produktionskosten und die erhöhte Kriegsbesteuerung als Grund angegeben. Wer jedoch zwischen den Zeilen zu lesen versteht, wird in der Verlautbarung, daß die Goldminenunternehmen eine „Politik höherer Reservezuweisungen" verfolgen, erkennen, in wessen Taschen die Gewinne wandern. Murman=Bahn erneut bombardiert Funkbericht Helsinki, 20. Okt.(dub) Die finnische staatliche Nachrichtenstelle gibt bekannt: Am Samstag, dem 18. Oktober, haben unsere Luftstreitkräfte wiederum die Murman=Bahn zwischen den Orten Sorokka am Weißen Meer und Kontupohja am Nordufer des Onegasees an mehreren Punkten bombardiert. An einigen Stellen wurden auf Gleisanlagen, auf Bahn= und Lagergebäude, die in Brand gerieten, sowie auf einen Zug Volltreffer erzielt. Unsere Jagdmaschinen haben am Norduser des Onegasees ein seindliches Flugboot abgeschossen. Die Bodenabwehr auf der karelischen Landenge brachte zwei sowjetische Jäger und ein Aufklärungsflugzeug zum Absturz. Ein feindlicher Sperrballon, der über die Frontlinie auf die finnische Seite getrieben war, wurde eingebracht. Ferner wurde ein sowjetisches zerstörtes Flugboot nunmehr aufgesunden. Eine eigene Maschine kehrt nicht an ihren Stütpunkt zurück.„ 6 Die finnischen Truppen setzten im Laufe des 19. Oktober ihre Kämpfe im Raum zwischen dem Ladoga= und dem Onegasee erfolgreich fort. In dem Abschnitt eines finnischen Armeekorps führte ein in den Rücken der Bolschewisten angesetzter Angriff, zur Umfassung und Einschlietung bolschewistischer Kräfte. Auch an anderer Stelle gewannen die finnischen Truppen nach der Niederkämpfung sowjetischen Widerstandes und der Fortsetzung ihres Angriffes weiter Raum. Die finnischen Truppen machten im Verlauf des 19. Oktober insgesamt 900 Gesangene. Es spricht für die Härte der Kämpfe, daß demgegenüber im Kampfgebiet über 5300 gefallene Sowietarmisten gezählt wurden..,.9 Sutis Mankiazazig, Nach der Einnahme des Ortes Mundjaervenlathi am 10. Oktober und der Besetzung der Straße Soujoervi— Mundjaervi im nördlichen Teil des Aunusgebietes stießen die sinnischen Truppen in nördlicher Richtung weiter gegen das Seengebiet nordwestlich des Onegasees vor. Nach einem umfassenden Angriff am 12. Oktober fiel das Kirchspiel Porajaervi und damit die wichtige Straßenkreuzung nach Karhungeki in finnische Hand. Von hier aus konnte sodann nach Herstellung der Verbindung von Westen und Süden aus auch der Angriff in nordöstlicher Richtung auf Seehaervi—Karhumaeki weiter vorgetragen werden, wobei bisher, wie von unterrichteter Seite verlautete, bereits bedeutende Erfolge erzielt worden sind und am 17. Oktober das Seengebiet von Soutojaervi erreicht wurde. Durch diese Operationen der sinnischen Truppen geht der Ort Kontupolja, der durch seine Fabriken, ein Kraftwerk und als Hafenplatz am Oncgasee nahe der Murmanbahn große Bedeutung hat, von Norden und Süden her seiner Einkreisung entgegen. Stimmung in London auf dem Relbn! Funkbericht Stockholm, 20. Okt.(dub) Die Stimmung in London nähert sich nach einer Meldung des Londoner Korrespondenten von„Svenska Morgenbladet“ wieder dem Rullpunkt. Jedesmal, wenn neue Aushänge der mit Nachrichten von der deutsch=sowjetischen Front erschienen, drängten sich schweigende enttäuschte Menschenmassen davor. Die britische Untätigkeit beunruhige die Engländer, jedoch sei das ganze Gerede von einem englischen militärischen Eingreisen im Westen plötzlich wieder verkiummt. g 42SLLdarg Bant u m. Der Londoner Nachrichtendienst verbreitet am Montag früh einen Lagebericht von der Ostfront, in dem sehr kleinlaut zugegeben wird, daß„der deutsche Druck am neunzehnten Tage des neuen Angriffs immer anwächst“. Die Lage sei nach wie vor ernst. Das klingt erheblich anders als die hochtrabenden Töne, die man aus London noch vor kaum 24 Stunden vernehmen konnte und wobei von dem „großartigen Rückzug der Sowjets ohne Parallele in der Kriegsgeschichte“ gesprochen wurde. Wie immer, wenn es einem der verratenen Bundesgenossen an den Kragen geht, so beeilt sich der Nachrichtendienst Churchills auch setzt wieder, mit Nachdruck zu betonen, daß man die sowjetische Hauptstadt„bis zum letzten Blutstropfen“ verteidigen werde. Worte sind ja so billig, die Hauptsache ist, daß englisches Blut auch weiterhin geschont wird, so war es im Falle Warschau, so war es mit Paris, mit Belgrad und Athen. Der englische Nachrichtendienst teilt weiter die Verhängung des Belagerungszustandes über Moskau mit und gibt schließlich, möglichst versteckt am Ende des Berichtes, die Einnahme der Hasenstadt Taganrog durch die deutschen Truppen Zu. Hauptschriftleiter: Fr. Acilles: Verlag und Druc: Verlagsanstalt Tersontaine& Co.: Verlagsletier: J. Cersontaine: Preisl. Nr. 10. n 24. Oktobei schleckheim. künsterau und Die Richtige finden ist schwer Liebesroman aus Rom von Hans von Hülsen 13 Uhr Ver Linder eichback ag, Stei treieh be Priadt 198 dn Prometbens=Verlag Dr Lichacker. Gröbenell Wüncher (Nachdruck verboten.) 'atio Cavarelli hörte schon lange nicht mehr zu. Er hier, aber im körperlichen Sinne, denn sein Geist # sein Herz waren weit fort. Waren bei einer Frau, # nie von Sicherheiten gesprochen hatte, als sie sich ##ergab und anvertraute... bei Kindern, von denen ##somand gezweifelt hatte, daß sie den wahren Sinn ce bildeten... is Volentina gegangen war— und er hatte sie! en lassen, ohne den Vorschsag zu machen, den er er im Sinne gehabt: daß sie den Abend zusammen Reben wollten— da wanderte er lange in seinem #kleuchteten Zimmer auf und nieder. Aber sein ## war leer und unfähig, etwas zu denken. Pötzlich bückte er sich über den Papierkorb, kramte angefangenen Brief an Adriana hervor und warf zerknüllten Bogen in das letzte Feuer des Kamins, es noch einmal in hellen Flammen hochflackerte. Pann schellte er nach Giuseppe und befahl ein Bad. große Nein 's Eongo Tahino am nächsten Mongen kam, fand! Wten herrn Kommerdatore zu seinem Erstaunen in! Ferst schlechter Laune. berstens ließ er ihn lange warten, was immer ein irmzeichen war, und als er endlich das Zimmer Est, nickte er ihm nur flüchtg mit dem Kopfe zu, sich an den Schreibtisch, trommelte mit den Finauf der sorgfältig ausgeräumten Platte und sagte, spirsch:„Machen Sie es kurz, ich bin eilig!“ Tadino zog die Brauen hoch, er bemerkte erst jetzt, daß der Commendatore einen karierten Anzug mit Knickerbockern trug. Er konnte sich nicht entsinnen, ihn jemals an ihm gesehen zu haben. Will er etwa in dieser Vermummung in die Stadt und zu Valentina? dachte er. Seinem Ungeschmack ist alles zuzutrauen!— Ach, wie wenig Instinkt haben die Frauenl 8 Er sagte:„Ich habe die gewünschten Papiere besorgt, hier sind sie.“ Cavarelli nahm ihm die Scheine aus der Hand. Ohne sie anzusehen, legte er sie unter die bronzene Wölfin mit den beiden Knäblein, die ihm als Briefbeschwerer diente. weiter?“ „Alles übrige habe ich Ruffiero übergeben, der mich vertreten wird. Ich glaubte, mich heute schon für keure: laubt halten zu dürsen.„„ „Ach so, ja. Na, reisen Sie glucklich.— Und nochmals: Vorsicht mit den Frauen. Kann man Ihnen nicht genug empfehlen.“.4er 2 „Danke sehr", erwiderte Tadino mit einer kleinen Verbeugung. Der Commendatore war viel zu zerstreut, um sie zu bemerken: „Wünscht der Herr Commendatore, daß Ruffiero mit der Post kommt?“ Aber Cavarelli machte nur eine abwehrende Handbewegung und starrte vor sich hin. In dieser Stellung blieb er auch, als der Sekretär bereits das Zimmer verlassen hatte. Nach einer Weile raffte er sich zusammen, riß die Sprechdose des Haustelephons von der Gabel und befahl, daß Cipolla den Wagen vorfahren solle. Giorgio Tadino ging langsam den Lungo Tevere hinauf. Es war zu früh, nach dem Hotel Majestic zu fahren.— Valentina schlief gewiß noch. Sie hatten gestern beim Frühstück draußen in der Villa Borghese verabredet, daß er heute vormittag noch einmal zu ihr kommen sollte, um sich zu verabschieden. Denn er war entschlossen, mit dem NachmittagsSchnellzug nordwärts zu fahren: nach Florenz zuerst, wo er einen Bruder hatte, von da nach Meran, wo es in der Höhe erträglicher sein mußte, als in dem heißen Rom. Auch besaß er in Bozen eine Freundin, mit der er sich treffen konnte. Was hatte Cavarelli gesagt? dachte er, während er das Tiberufer aufwärts wanderte, zur Linken die Gärten des Gianicolo, vor sich die gewaltige Kuppel von St. Peter. Vorsicht mit den Frauen?— Das klang ja sehr nach dem gebrannten Kinde, das das Feuer scheut! War überhaupt in einer komischen Verfassung gewesen, der Herr Commendatore! Ob die beiden sich gezankt hatten?... Eine Hoffnung dämmerte in ihm hoch— und damit waren seine Gedanken wieder bei Valentina. Er war eigentlich unzufrieden mit sich. Mit der Rolle, die er sich ausdrängen ließ, und die er spielte, wie ein solgsames Kind. Wohin trieb ihn das alles? Valentina war eine Illusionistin, wenn sie glaubte, er habe eine Chance, sobald sie Cavarellis Frau wäre. In Wirklichkeit würde er nur eine unendliche Qual haben, sie, die er nun einmal bis zum Schreien aller Nerven liebte, als die Frau des Mannes zu sehen, von dem er abhängig war und der es sich in seiner Rücksichtslosigkeit nicht versagen würde, ihn in ihrer Gegenwart genau wie vorhin zu behandeln, wenn er einmal mit dem linken Fuß zuerst aus dem Bett gestiegen war! Nein, nein, es nützte nichts, sich Illusionen zu machen: das Ganze war ein doppeltes Unglück für ihn! Einmal verlor er die Geliebte, und bald würde er auch seine Stellung verlieren, weil er's nicht ertrage würde, sich vor ihren Augen gedemütigt zu sehen. Er war in einer Zwickmühle sondergleichen. Hätte ich sie niemals kennen gelernt! dachte er erbost. Aber am Ponte Sant Angelo, der Engelsburg gegenüber, sprang er doch auf eine Straßenbabn, um zu ihr zu fahren. Die Linie S machte beträchtliche Umwege über die Porta del Popolo und um die riesigen alten Stützmauern des Pincio herum— auf diese Weise würde er gerade zur rechten Zeit kommen... Er trat in die Halle des„Majestic“ und schrak zusammen— in der Tiefe eines Klubsessels, hinter einem Zeitungsblatt halb verborgen, saß Cavarelli!— Nein, es war ein Amerikaner, der nur ähnliche Knickerbocker trug. Er fuhr zu Valentina hinauf, die in einem leichten Morgengewand beim Frühstück saß. Auch sie war ersichtlich nicht guter Laune. Sie schaute böse auf die Zigarette, die er sich anzündete, obwohl er sonst immer in ihrer Gegenwart hatte rauchen dürsen, und zeigte sich einsilbig. „Es scheint eine Epidemie von Ungnade in Rom ausgebrochen zu sein“, sagte er.„Ihr zukünftiger Herr Gemahl hat sich auch wie ein rasender Roland aufgeführt, so daß ich sroh war, den Staub der Casa Cavarelli von meinen Füßen schütteln zu können...“ Sie lächelte zu seinen Worten, aber es war nicht ihr altes Lächeln, das ihn so oft beglückt hatte. „So? Ist der Commendatore schlecht gelaunt? Was können wir denn tun, ihn wieder in rosige Stimmung zu versetzen?“ „Wir“ ist gut! Ich persönlich kann dazu jedenfalls nichts tun. Und ich bin leider überzeugt davon, daß Sie es auch allein fertig bringen. Valentina! Mich freut nur, daß ich für die nächste Zeit nicht Zeuge gemeinsamen guten Laune sein muß. Sagen Sie mir um Gotteswillen, wo Sie Ihren Honigmonat verleben werden, damit ich Ihnen dort nicht etwa in die Arme laufe!“ Da strahlte sie ihn an:„Auch schlechter Laune, lieber Freund?“ Er ergriff ihre Hand. (Fortsetzung folgt.) Landung in den Tod Bolschewistische Landung bei Leningrad blutig vereitelt— Im Inferno der deutschen Abwehr Von Kriegsberichter Martin Jank(PK) Drei lange Schleppzüge schleichen langsam über das unbewegte, mondbeglänzte Wasser der Kronstädter Bucht. So gespenstisch wie dieser Zug, scheint das Unternehmen; denn niemand an Bord weiß, wofür er bestimmt ist. Vor drei Tagen ausgehoben, mit neuen Unisormen ausgerüstet, mit Wäsche, Handschuhen, Kopfschützern und Mänteln, Marsch= verpflegung und Feldflaschen mit Schnaps. Da mußte wohl schon etwas dran sein, und die Sowjets kamen sich bei diesem Gedanken sogar wichtig vor. Nur wenn sie daran dachten, daß sie vielleicht gegen deutsche Soldaten kämpfen sollten, überlief sie ein Schauer, und fröstelnd krochen sie an Deck zusammen. Doch es ging gewiß nach Kronstadt, und das bei Nacht, damit sie nicht vom Ufer aus beschossen würden. Eine Stunde später setzte am Ufer bei Peterhof ein höllischer Lärm ein. Sowjetflugzeuge überflogen den Küstendamm und warsen Bombe auf Bombe. Ein schönes Schauspiel für die Soldaten der sowjetischen Flotte und die zusammengewürfelten Insanteristen, die wie zu einem Feuerwerk, zu einem Vergnügen über das Wasser geschleppt wurden. Fontäne auf Fontäne spritzte aus dem Uferschlamm, riß den Erdboden auf, dazwischen bellten Flakgeschütze, zogen Leuchtspurgeschosse ihre schöne Bahn am gestirnten Himmel, blitzten Mündungsfeuer schwerer Geschütze drüben auf und erhellten für Sekunden die parkartige Uferlandschaft. Plötzlich hatte alles Träumen ein Ende. Der Kurs ging nicht mehr auf Kronstadt. Die Schlepper bogen landwärts ab, warfen die Seile los, und nun wurde den bolschewistischen Besatzungen furchtbar klar, welchen Zweck ihre Fahrt hatte. Mit scharfen Worten erklärten die Kommissare die Aufgabe: Landen, stürmen und alles kurz und klein schlagen, was sich ihnen entgegenstellte... Zögernd ruderten sie dem Lande zu, tauchten leise die Riemen ein, sprachen kein Wort, und lähmende Angst legte sich auf die Gemüter. Da streiften Boote die ersten Schilfhalrze, „Stopp! Aussteigen!“ Was hier im Wasser? Aber die Kommissare ließen nicht mit sich spaßen. Ihr wollt wohl nicht? Gut, hier ist eine Maschinenpistole. Wer bei drei nicht draußen ist... und auf jedem Schlepper stehen genug Maschinengewehre bereit... Plötzlich löst sich entsetzlicher Lärm vom Ufer. Da knattern Maschinengewehre, knallen Pakgeschosse und pfeisen mit Hui an den Ohren vorbei, schlagen spritzend und zischend ins Wasser. Eine Panik überkommt die Sowjets. Nun hilft nur ioch eins: raus aus den Booten, ins Wasser, ins schützende Schilf, wo man nicht mehr gesehen wird... Kein langes Ueberlegen! Jeder greift nach der Last, wie er gelernt hat: nach den Wafsen, den Schnellfeuergewehren, den Maschinengewehren, den Munitionskisten, den Granatwerfern... und dann heißt es: Vorwärts auf Biegen oder Brechen; denn hinter ihnen, da gibt es nur den Tod. Da ist es, als würde ein Vorhang vor der Nacht weggezogen. Im Scheine heller Lichter, die am Himmel schwimmen, könneu sie alles um sich sehen: vorn die Stellungen der deutschen Soldaten, die Maschinengewehrnester, die Schützenlöcher mit den Erdaufwürfen, die Läuse, aus denen glühender Tod blitzt, die Rohre von Pakkanonen, aus denen tödliches Feuer kracht, die dunklen Gestalten, der rasch handelnden und hart zuschlagenden deutschen Soldaten... Und neben ihnen Hunderte von Sowjetarmisten, bis an die Brust im Wasser, sich keuchend und vor Kälte zitternd einen Weg ans Ufer suchend, durch Schilf und Schlamm, wo es von Verwundeten und Versinkenden stöhnt und jammert... und hinten die Boote, die schon wieder zurückrudern zu den Schleppern, auf denen sich die Offizierskommissare aus dem Feuer der deutschen Batterien nach Leningrad retten, während hier ein Massenschlachten ohne Erbarmen beginnt. Man hat ihnen ja eingebläut, die Deutschen erschießen ihre Gefangenen. Da wehrt man sich lieber bis zur tödlichen Kugel, dann merkt man nichts mehr. Und— kann es nicht auch noch gut gehen? Es sind ja sogar einige Offiziere und Politruks mitgelandet, ihre Armzeichen glänzen golden auf im Lichtgewitter des Kanonenfeuers. Nur an Land, in Deckung, dann wird sich vielleicht ein Ausweg finden. Aber die deutschen Soldaten sind wachsam gewesen. Ueberrumpeln lassen sie sich nicht, und schon gar nicht, wenn Ratas eine Stunde vorher ihnen die Nachtruhe nehmen und sie wachhalten. Das ist mindestens verdächtig. Dabei diese seltsamen, lächerlichen Fahrzeuge auf dem Wasser... Und die Germanski feuerten, was sie an Munition laden konnten, aus jedem Lauf, aus jedem Rohr. Den Sowjets sollte die Lust an solchen Unternehmen vergehen. An einer Stelle, wo unsere Stellungen weiter oberhalb waren, fanden die Landenden keinen Widerstand und schöpften Mut. Sie gruben sich Schützenlöcher, gingen in Gräben weiter vor, bis das Gelände steiler anstieg. An der Uferstraße sammelten sie sich. Plötzlich Pakfeuer von links. Alles in den Graben. Aber die Leuchtspur segte durch den Graben und schlug und brannte alles zu häßlichen Klumpen was darin lag. Schnell hinüber ins Feld, an den Berg, von dem es so gefährlich herunter hämmert. Da sind Büsche, da ein Taleinschnitt, eine schmale Rinne, die bergan führt, in den Hang hineingeschnitten. Einige bleiben vorher liegen, rühren sich nicht mehr. Alles andere drängt in das schützende Loch, zwanzig, dreißig Mann— da sausen Handgranaten von oben hinein. Ehe der Granatwerfer aufgebaut ist, richtet ein Maschinengewehr von oben seinen Lauf in die kletternde, kriechende Masse und was davon noch übrigbleibt und sich bewegen kann, tastet sich blind und stumpf über Hausen zerrissener Leiber. Da kennen die letzen kein Halten mehr. Was gilt ihnen noch Deckung, was gilt ihnen die Wasse? Ergeben, das geht nicht: denn wer sieht bei der Dunkelheit die erhobene Hand? Granatwerfer und Maschinengewehre lassen sie stehen, alles Entbehrliche der Ausrüstung fliegt beiseite, und es geht um das Leben, das nackte, erbärmliche Leben! Zurück über den Acker, durch das Gebüsch, durch lehmige Gräben, wo die Stiefel steckenblieben, dem Ufer zu, dem Wasser, aus dem sie kamen. gemäß stelle dieser neue Schuß aus dem Hinterhalt ein gemeines Verbrechen dar. Der brutale englische Ueberfall auf den friedlichen Küstendampfer rief in der norwegischen Presse einen Sturm der Empörung hervor. Die Engländer, so betont man, hätten wahrscheinlich wieder sogenannte„Siege“ gebraucht und sich bemerkenswerter Weise nicht an deutsche Kriegsschiffe, sondern an ein wehrloses norwegisches Küstenschiff gehalten, mit dessen Torpedierung auch viele norwegische Frauen und Kinder ohne jede Warnung dahingemordet wurden. „Aftonbladet“ wendet sich mit der Ueberschrift„Der Becher ist voll“ in schärfster Sprache gegen die neue englische: Untat und brandmarkt den Zynismus, mit dem die englische Agitation solche unmenschlichen Ueberfälle auf wehrlose Einrichtungen der Zivilbevölkerung begleitet.„Morgenbladet" stellt fest, daß die Nachricht von dem englischen Ueberfall mit klarem Abscheu ausgenommen wurde. Man empfinde Bitterkeit und Empörung gegen die Briten, die solche ungeheuerlichen Tragödien in Szene setzten.„Morgenposten“ schreibt, man dürfe sich nicht wundern, wenn in Norwegen die Erbitterung über diese britischen Angriffe auf norwegisches Leben und Eigentum ständig wachse. Preisverteilung in Krakau Krakau, 20. Okt. Am Sonntag waren die am 2. Schachturnier im Generalgouvernement beteiligten Vertreter des Großdeutschen Schachbundes von dem Schirmherrn Reichsminister Dr. Frank auf die Burg eingeladen, wo Präsident Ohlenbusch, der Leitung der Hauptabteilung Propaganda, die Preisverteilung für das vierzehntägige Turnier vornahm. Der Bundesgeschäftsführer Post verteilte anschließend die drei vom Generalgouverneur gestifteten Schönheitspreise wie folgt: 1. Schönheitspreis: Aljechin für seine Partien gegen Kieninger und Blaemoch, 2. Schönheitspreis: Schmidt für seinen Sieg über Nowarra und 3. Schönheitspreis Klaus Junge für seinen Triumph über Mroß. Dr. Goebbels zur Kriegsbuchwoch. Als Heldentenor nach Bonn Luxemburg, 20. Okt. Der durch Rundsunk und zahlreiche Aufführungen der Volksbühne bekannte Lützelburger Otto Niodner ist ab 1 Payenrhor yam Stadtthoater Bann für Filoff über Funkbericht Sofia, 20. Okt.(dub) Ministerpräsident Professor Dr. Filoff gab nach seiner Rückkehr vom Staatsbesuch in Budepast Pressevertretern gegenüber seiner Befriedigung über den Empfang in der ungarischen Hauptstadt Ausdruck. Aus den in Budapest geführten Besprechungen habe er den Eindruck erhalten, daß die ungarischen Staatsmänner und das ungarische Volk aufrichtige Sympathie gegenüber dem bulgarischen Volk heaten, und daß sein Besuch zur Festigung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Ungarn und Bulgarien beitragen werde. Ministerpräsident Filoff erklärte abschließend, daß Ungarn und Bulgarien sich über die Verwirklichung ihrer nationalen Ideale freuten. Das Schicksal der beiden Völker sei mit dem Aufbau der neuen Ordnung in Europa verbunden. Rieoner in ab 1. Robembel vom Smbliheuter Bonn für die noch lausende Spielzeit als jugendlicher Heldentenor verpflichtet worden. Nach der„fidelen Sitzung" ins Zuchthaus Remscheid, 20. Okk. Man mußte es dem schon in reiferen Jahren stehenden Remscheider Junggesellen lassen, Geschmack hatte er, und er wußte auch, was man einer lustigen Gesellschaft als nächtlicher Gastgeber schuldig war: ausgezeichneten Weinbrand und hervorragenden Likör. Nur hatte er in seiner übergroßen Freude und der Sucht, vor netten Mädeln auch zu imponieren, ganz und gar vergessen, daß ihm, dem vierzehnmal Vorbestraften, das Zuchthaus drohen würde, wenn es heraus kam, daß all die leckeren Sachen, die da in der Nacht auf den Tisch kamen, gestohlen waren. Und das waren sie.„Nur für einen Augenblick“, hatte sich der Junggeselle aus seiner Wohnung entfernt, um„etwas zu besorgen.“ Aus dem„Augenblick“ wurden aber anderthalb Stunden. In dieser Zeit hatte er den Einbruch in einer Gaststätte bewerkstelligt. Zu allem Ueberfluß hatte der alte Zuchthausveteran auch noch das Pech, daß die Polizei eine der leeren Flaschen auf dem Hof seiner Wohnung fand. Der Renscheider Strafrichter hielt den galanten Kavalier auf Grund der eingehenden Beweisaufnahme des schweren Einbruchdiebstahls im Rückfall für einwandfrei überführt und verurteilte ihn zu einer Zuchthausstrafe von zwei Jahren und drei Jahren Ehrverlust. Für längere Zeit hat der Verurteilte sicherlich den letzten„Asbach Uralt" und auch den letzten„Kakao mit Nuß“ getrunken. Berliner Theaterbericht Die Stimme des Gewissens im Bühnenspiel Der Reichsminister für Volksaufklärung und Proz. ganda und Reichspropagandaleiter der NSDAP Goebbels erläßt zur Kriegsbuchwoche 1941, die vom Oktober bis 2. November durchgeführt wird, folgen Aufruf: Das deutsche Volk schöpft aus den Werken seiner#### ter und Denker Mut und Kraft. Es trägt während Kriegsbuchwoche 1940 das seinige dazu bei, um unsere daten an allen Fronten mit guten Büchern zu versorge### Denn das Buch ist ein Schwert des Geistes. Wir sind##### darauf, daß es im Kampfe unseres Volkes um sein Leben recht wiederum ein treuer Begleiter unserer Soldaten worden ist. Dr. Goebbels. Konatlicher Bezu ## und Abei (Orase chns stahl und Junghans um ¾ und Di. Erdöl um 1 Prowogegen Dessauer Gas 1¼ und Feldmühle 1½ Proz. ke gaben. Am Kassarentenmarkt traf die Nachfrage Pfandbriefen wieder auf leere Märkte. Auch Stadtanleih lagen ruhig und ohne größere Veränderungen. Gemei umschuldung stellten sich unverändert auf 102,90. Dekosa 1 und 3 waren wegen Ziehung gestrichen, Serie 2 und ändert. Länderanleihen hatten kaum größere Bewegungg 1929er Mecklenburg=Schwerin gewannen 1/8 Proz. Altbesitzanleihen waren Ostpreußen ½ Proz. höher. Un den Reichsanleihen ermäßigten sich 1934er um 0,20 Pra Die übrigen blieben unverändert. Bei den Reichsschut ergaben sich für 1937er 1 und 2 kleine Abschwächungg für 1938er 1 sowie für 1940er mit Ausnahme von Serie Erhöhungen bis zu ½ Proz. 4½prozentige Postscha# erzielten gegen den 12. 9. im Briefkurs plus 0,10 ProReichsbahnschätze von 1936 gewannen ½, von 1939 Proz. Reichsbahnanleihe von 1940 waren gut behaupt Bei den Industrieobligationen erfolgten bei ruhigem## kehr kaum nennenswerte Schwankungen. Der Privatdiskontsatz stellte sich wieder auf 21/8 Pro in der Mitte. Gegen Ende des Verkehrs wurde die## tung noch eher etwas fester. Neben kleineren Schwanku gen erzielten Felten und Berger plus 1, Mannesmay plus 7/8, Gesfürel plus 1½, ebenso Harpener plus 1½ und EW Schlesien plus 1¾ Proz. Ver. Stahl blieben zu Schluß gestrichen, Farben notierten 194¼. Die Reichsaltbesitzanleihe stellte sich zum Schluß 162¼ gegen 162,20 im Verlauf und 162,10 am Vortag. Nachbörslich fanden kaum noch Umsätze statt. die Behinderung Rückzahlung des Bonkkonto: Dresd kasse Aachen. P Cerfontaine Rede de Berlin, im Oktober. Im Berliner Schillertheater erlebt ein Schauspiel seine Auferstehung, das von den Berufsbühnen lange nicht gezeigt worden ist, H. Laubes„Karlsschüler“. Es hat erhebliche Wandlungen an sich vornehmen lassen müssen. Die Handlung, von Buchholz und Martin bearbeitet, ist klarer geworden, aber auch einige Personen sind hinzugekommen, ohne daß sie als Charaktere uns besonders beschäftigten und mit spürbar begründeter Kraft in das Gefüge eingriffen. Auch wird viel über Probleme diskutiert, ohne daß uns die Probleme aus den Situationen mit Eigenmacht ausprächen, aber vor der Gefahr, uns belastet und aufgehalten zu bewahren uns in der Aufführung des Schiller= fühlen, theaters Horst Caspar als jugendlich lodernder Schiller und Heinrich George, der mit bald dröhnender, bald launiger, bald feierlich ergriffener Stärke den Herzog von Württemberg spielt. Es ist ein Gewinn, wieder einmal dem jungen Schiller in Person zu begegnen, weil die Stimmen in seiner Brust ihn so vorbildlich auf den einzig richals literarische und menschliche Wichtigkeit des Bühnenwinters 1941/42 nicht vergessen. Diese Biberpelz=Fortsetzung nimmt das bisher komisch geschaute Motiv ernst. Die Täterin, die ungestraft ausgeht, lacht sich nicht mehr ins Fäustchen, sondern sie leidet in ihrem Vorteil, bis sie der Tod erlöst. Nur ist das Werk, zu dem sich die Bühnen selten entschließen, durch gefälligere Ware, durch die„Annelise von Dessau", ersetzt worden. Es ging aber lange. Auch Ludwig Thoma hat ein Gewissens=Spiel geschrieben, die Komödie„Moral“, die im Berliner Staatlichen Schauspielhause von Jürgen Fehling inszeniert worden ist. Dieses sarkastische Stück, dieser glänzend geschriebene Salon=Mimus, käme nicht zu seinem Effekt, wenn nicht all die„Ehrentölpel"(um mit Nietzsche zu reden) soviel auf dem Kerbholz hätten! Auch der literarisch beste Mimus ist immer um ein Haar gottlos. Mit den Unerfreulichkeiten der Atmosphäre versöhnt halbwegs die von Fehling famos geleitete Aufführung. Bewegungstechnisch ist das Zusammenspiel des gesellschaftlich schneidigen Polizei=Assessors(Walter Tarrach) mit der Grand=Kokotte(Maria Bard) ein tigen Weg leiten: hier scheint das, was Sokrates unter dem ebensolches Gaudium wie die von Gewissensangst reichlich Deimonion verstand nämlich das Gewissen und das was, beunruhigte ölige Biederkeit das Pentiers Beormann(AriDarmonion Verstand, nantrich dus Gewissen, und dus, wus Goethe damit meint, nämlich der unheimlich=ungestüme Vorwärtsdrang, vereinigt zu sein. Jung=Schillers„Räuber“ inszenierte Heinz Hilpert im„Deutschen Theater" Berlins. Er empsand die lyrischen und romanzenhaften Gehalte des Werkes nach, die bei sonstigen Aufführungen untergehen und daher dem Publikum fast ungeläufig sind. Für die Gestalt Franz Moors setzte er den hochbegabten jungen Charakteristiker Wilfried Seyforth ein: man weidet sich wohl an der komödiantisch bunten Lösung der barock zurechtgedachten Gewissensangst des Bösewichts. Aber hat ein solcher Ausbund der Bosheit ein Gewissen? Hat er es, so ist er kein Bösewicht mehr. Hans Gobsch schildert mit seinem Drama„Herr Varnhusen liquidiert“ insofern einen möglichen Vorgang, als hier ein Mensch, den selbstische Triebe auf den Weg des Betruges drängen, vom Gewissen nicht eher in Ruhe gelassen wird, bis er sich aus einer anständigen Charakter=Grundlage heraus zu Wahrheit, Gerechtigkeit und Arbeitsamkeit entschließt. Diese Entwicklung zeigt im Berliner„Theater in der Saarlandstraße" Carl Kuhlmann. Sein passiver Gegenspieler, ein Diener, erst übervorteilt, schließlich anerkannt, ist Fritz Rasp. Der mystische Erziehungsvorgang endet in Gerhart Hauptmanns„Rotem Hahn“ nicht mit einem praktischen Läuterungs=Erfolg, aber mit einem begnadeten Zustand. Wir werden die Aufführung im Berliner„RoseTheater“ mit der überzeugenden Veteranin Ida Orloff vennrühigle biige Bieverleil des Rentiers Beermann(Aribert Wäscher) in der Begegnung mit der höfischen Geschliffenheit des Kammerherrn(Paul Henckels). Gold von id Frankfurt, im Oktober. Von unserem eigenen Mitarbeiter Die Frankfurter Städtischen Bühnen, die sich schon einmal vor Jahren zu Kurt Kluge bekannt hatten— durch die Aufführung seines Stückes„Die Ausgrabung der Venus“ — brachte jetzt ein kurz vor dem Tode des Dichters vollendetes Werk zur Uraufführung. Kluge hat sein Werk „Das Gold von Orlas“ in bescheidener Zurückhaltung und vorsichtiger Erwägung dramatischer Abgrenzungen ein „Bühnenspiel“ genannt. Es ist das Gold aus den Kellern des Schlosses Orlas, das den General von Mansfeld aus bedrängten Kriegssituationen retten soll, nämlich auf dem Wege einer Heirat. Aber die Liebe dringt in die Politik ein und schafft völlig veränderte Verhältnisse. Das Spiel gipfelt schließlich in der These: Sieg und Größe durch Armut. Die Kräfte der Frankfurter Bühnen(vor allem Hermann Schomberg, Erich Musil, Franz Schneider, Robert Michal, Adolf Peter Hoffmann, Otto Rouvel, Antje Runge und Grete Binter) brachten das Werk mit seiner Fülle von Sentenzen und Lebensweisheiten zu einer warm und herzlich aufgenommenen Aufführung. Die Spielleitung hatte Dr. Benno Hattesen. Josef Dirks Gespräch mit Sano Mach: Von unserer Sonderberichterstatterin Ilse Stöbe Aber die Deutschen schießen von allen Seiten. Pakgeschosse schlagen in das Ufergeröll, prallen als Querschläger ab und schlagen tödliche Löcher. Weiter— ins Wasser! Auf die Mole! Doch wo sind die Boote? Ist keines zurückgeblieben, die Flüchtenden aufzunehmen? Nur die Wracks, die gespenstisch aus dem Wasser schauen, beleuchtet von den schwimmenden Fackeln der in Brand geschossenen Fahrzeuge, sind übriggeblieben. Aber lieber ertrinken, als in dem Blutbad untergehen. Vielleicht gibt es auf dem Wasser noch eher Rettung als vor den Mündungen der deutschen Gewehre... So blutig ging selten ein Morgenrot auf wie an diesem Morgen über Leningrad. In rosigem Grau standen die dunklen Schattenrisse der großen Werften, der Fabriken und der Kathedrale. Drei Sowjets retten sich noch auf die Mole. Vielleicht finden sie weiter draußen ein Boot? Doch umsonst. Da stehen zwei von den Matrosen auf und heben die Hände, wollen sich ergeben. Wahrhaftig, das Feuer wird schwächer. Schweigt ganz. Die Deutschen haben Erbarmen, sie schießen nicht auf Wehrlose! Doch da erhebt sich die Kreatur eines Sowjetkommissars aus dem Schatten. Zwei harte Schüsse, die erhobenen Arme erstarren, und kopfüber stürzen die Getroffenen ins Geröll. Ein dritter Knall,— der Kommissar hat die Mündung gegen sich selber gerichtet. Gefangenschaft? Das würde— so mag er ahnen— das Ende einer trügerischen Welt bedeuten. Diese Welt ist zum Tode verurteilt. Zuviel Verbrechen lasten auf ihrem Gewissen, und dieses letzte, das ist er seiner Sache wohl schuldig... ist. Preßburg, im Oktober. Unsere Sonderberichterstatterin Ilse Stöbe hatte von einigen Tagen ein Interview mit dem slowakischen Innenminister Sano Mach, der augenblicklich auf Einladung Dr. Leys in Deutschland weilt. Der slowakische Minister äußerte sich über die Gründe, die zur Einführung des Arbeitsdienstes in der Slowakei geführt haben. Auf die Fragen unserer Mitarbeiterin führte der Minister u. a. folgendes aus: Schlußkurse Altbesitzanleihe 162.25; 5proz. Gelsenkivchener Ba.=Ou 105,50; 5proz. Mittelstahl=Obl. 104; Reichsbank 131,87; A. für Verkehr 153.75; Accumulatoren 353; A. E. G. 1 Aschaffenburger Zellstoff 145,50; Bayern Motor 187; J. Bemberg 164,75; Berger Tiefbau 214,50; Berliner und Licht 205.25; Bremer Wollk. 185.50; Buderus Eisen 136; Charlottenburger Wasser 124,12; Doimler 176.25; mag 206.25; Dt. Contigas 150,75; Dt. Erdöl 169; Dt. leum 157; Dt. Eisenhandel 204,75; Eisenbahn Ver 242,75; Elektr. Schlesien 147,75; Elektr. Licht=Kraft 269;1 G. Farben 194,25; Feldmühle 160,50; Felten=Guilleg 214; Gesfürel 211,50; Hamburger Elektr. 189; Harp Bergbau 170; Hoesch 157,25; Holzmann 274; Hotelbet 134; Ilse Genuß 197,.50; Junghans 148,75; Klöckner 15 Lahmeyer 174; Leopoldgrube 174; Mannesmann 153: schinenbau und Bahn. 141,75; Metallgesellschaft 219; Rhe Stahl 179,50; Rhein.=Westf. Elektr. 158; Rheinmetall 13 Rütgerswerke 205; Salzdetfurth 240.25; Schering 2155/ Schultheiß 158; Siemens Halske 311,50; Siemens Vorzug 302; Südd. Zucker 320,50; Thüringer Gas 193: Ver. Stah werke 144,75; Westd. Kaufhof 142,50; Wintershall 17½ Zellstoff Waldhof 237,12. Die Börsenkurge Kassakurse der Berliner Börse Berlin, Okt. 18 20. 18 R Reste cerecr ch er eer ere 0 109 50 109 Steuer=Gutscheine vom 11. 12. 1937..... „„ II. Juni 1942 „„„ II. Juli 1942 Steuer=Gutscheine II, August 1942..... „„ II. September 1942.... II. Oktober 1942 II. November 1943... 108 75 108 75 108 10787 Einheitekuree der fortlaufend notierten Wert Reichsaltbesitz Bank f. Brauind. Reichsbank 162 10 181 50 132 Allgemeine Lokal und Kraftwerke Hapag Hamburg=Süd Hansa Dampf Nordd. Lloyd Ueberfall auf norwegischen Küstendampfer Funkbericht Die Ursachen für die Einführung des Arbeitsdienstes sind die gleichen wie in Deutschland. Seine Hauptausgabe liegt auf dem Gebiet der Erziehung der jungen Generation zu nationaler Disziplin. Das slowakische Volk, unter den früheren Regimen in slowakischem Geist erzogen, muß erst lernen, was es heißt, im eigenen Staat zu leven und ihn selbständig zu führen. Es muß erkennen, daß die Erhaltung des eigenen Staates, insbesondere während seiner ersten Lebensjahre, Opfer von jedem fordert, vor allem Opfer an Disziplin. Die Erziehung zur Disziplin aber ist umso notwendiger, als das slowakische Volk im Kampf um seine Selbständigkeit oft zum Ungehorsam und Widerstand gegen die früheren Regierungen greifen mußte. Jene Männer, die damals die Opposition leiteten und schließlich die Selbständigkeit durchsetzten, haben auch heute die Führung in ihren Händen. Doch sind die Ziele, die jetzt angestrebt werden, anderer Art. Denn das Interesse des eigenen Staates verlangt von jedem einzelnen als erstes die selbstverständliche Erfüllung der Pflicht und darüber hinaus auch freiwillige Opfer. Dies dem slowakischen Volk, insbesondere aber der jungen Generation verständlich zu machen, ist unsere Aufgabe. Zu ihrer Lösung wird der Arbeitsdienst Wesentliches beitragen. Denn er ist ein Ehrendienst für das Vaterland, den jeder in dem stolzen Bewußtsein verrichten wird, damit seinem Volke zu helfen. Man kann die Arbeit, die während der Arbeitsdienstzeit geleistet wird, auch als eine Art Arbeitssteuer für das Volk ansehen, die dazu beitragen wird, daß endlich alle, voran bürgerliche und studierende Jugend, die Bedeutung der physischen Arbeit richtig zu werten lernen. In Fabriken, auf den Feldern, im Wald, an Straßen und Bahnstrecken werden Arbeiter neben Studenten, Büromenschen neben Bauern arbeiten. Diese Gemeinschaft wird, wenn sie auch nur vorübergehend ist, einen tiefen Einfluß haben. Sie wird die junge Generation seelisch umbilden und reif machen für die politischen Grundsätze des neuen slowakischen Staates. Der Arbeitsdienst wird durch ein Gesetz eingeführt werden und die gesamte männliche Jugend verpflichten. Doch wird ihn in der ersten Arbeitsperiode nur eine Gruppe junger Männer absolvieren. Wir wollen nämlich, bevor wir dem Arbeitsdienst seine endgültige Form geben, praktische Erfahrungen sammeln. Die Slowakei kennt übrigens Einrichtungen, die dem Arbeitsdienst ähnlich sind. So gibt es beispielsweise die Arbeitskorps der Armee, denen jene wehrdienstpflichtigen jungen Männer angehören, die für den Wehrdienst nicht tauglich sind. Außerdem besteht eine Zwangsarbeitsdienstpflicht für Zigenner, Juden und asoziale Elemente. Aber auch hierbei handelt es sich um Anfangsversuche oder Uebergangslösungen. Dem ausländischen Beobachter mag es seltsam erscheinen, daß wir diese oder auch andere Maßnahmen nicht sofort hundertprozentig durchführen. Würde er jedoch die in der Slowakei ganz besonders gelagerten Verhältnisse studieren, so würde er erkennen, daß sie uns ein Vorgehen in Etappen aufzwingen. Es gibt eine Fülle von Komplikationen, die sich bei uns ergeben und die oftmals„Sofort“= Lösungen im Wege stehen. Das Ziel aber bleibt unverändert, und es wird erreicht werden— in dieser wie in jeder anderen Frage. Wirtschaft und Handel Oslo, 20. Okt.(dub) Das norwegische Telegrammbüro meldet einen feigen britischen Ueberfall auf einen friedlichen norwegischen Postdampfer. Der Schnelldampfer„Vester Aalen“(678 BRT) ist auf der Strecke Hammerfest—Tromsö am Freitag, dem 17. Oktober nachmittags ohne vorherige Warnung durch einen heimtückischen Torpedoschuß eines britischen=Bootes in der Nähe von Veksförd versenkt worden. Das Schiff sank nach heftiger Explosion in wenigen Minuten. Nut einige Mann der Besatzung und ein Passagier konnten gerettet werden. Mehr als 60 Norweger, darunter auch die norwegischen Postbeamten, sind Opfer dieses ruchlosen Angriffs geworden. Die„Vester Aalen“ fuhr, wie das norwegische Telegrammbüro weiter berichtet, ohne militärischen Geleitschutz, auch war kein deutsches Schiff in der Nähe. Efensowenig stand die„Vester Aalen" im Dienste der deutschen Wehrmacht, sondern fuhr ausschließlich für zivile norwegische Zwecke. Diese Routendampfer stellen die einzige Verkehrsmöglichkeit für die Bevölkerung Nordnorwegens dar. Wenn der Feind glaubte, ein Schiff mit Konterbande vor der Feind hmuen, ein Schiff iit Konleroänge vor sich zu haben, so war er nach dem internationalen Seekriegsgesetz verpflichtet, das Schiff zu stoppen und zu untersuchen. DemBerliner Börsenbericht Berlin, 20. Okt. Kleine Umsätze und zahlreiche Strichnotierungen waren auch zum Wochenbeginn bei der Eröffnung das Kennzeichen der Aktienmärkte. Die Kursgestaltung ließ außerdem eine einheitliche Linie vermissen, jedoch waren die Wertschwankungen zumeist gering. Elektrowerte wiesen etwas festere Haltung auf, auch Metallaktien stellten sich höher, während Zellstoffanteile und einzelne Spezialpapiere zur Schwäche neigten. 9 8. Von Montanwerten blieben Rheinstahl und Ver. Stahlwerke unverändert. Harpener verloren ½ und Mannesmann 5 Prozent, während Buderus und Hoesch je ½ Prozent gewannen. Braunkohlenwerte veränderten sich kaum, Brauereiaktien wurden durchweg gestrichen. Von Kaliwerten stiegen Wintershall um 1½ Prozent. Am Markt der chemischen Papiere notierten Farben weiterhin 194. Schering zogen um 1 Prozent an. Elektrowerte konnten sich bei kleinen Umsätzen befestigen. So stiegen Gesfürel und Siemens Vorzüge je um ½, AEG um 1, Siemens um 1½, und Accumulatoren um 3 vom Hundert. Bei den Versorgungswerten gaben RWE um 1 Prozent nach. Dessauer Gas wurden um ¾ Prozent heraufgesetzt. Am Markt der Kabelund von Bei Drahtwerte gewannen Felten 2 Prozent, während Autowerten BMW im gleichen Ausmaße nachgaben. den Maschinenbaufabriken büßten Demag ½ und Bahnbedarf ¾ Prozent ein. Metallwerte konnten sich befestigen, so Metallgesellschaft um 1 und Dt. Eisenhandel um 1¼ Prozent. Zellstossaktien wurden überwiegend niedriger bewertet. Feldmühle verloren 1 und Aschaffenburger 1½ Prozent. Bei den Textilwerten kamen Bremer Wolle um 1⅞ Prozent niedriger zur Notiz. Zu erwähnen sind noch Eisenbahnverkehr mit plus X, Gebr. Junghans mit plus 1 und Südd. Zucker mit plus 1½. Hotelbetrieb verloren 1 und AG für Verkehr 1¼ Prozent. Reichsbankanteile stellten sich auf 131¾ gegen 131⅞. Reichsaltbesitz stiegen auf 162,20 gegen 162,10. Valuten blieben unverändert. Im weiteren Verlauf ergaben sich bei ruhigem Geschäft nur geringfügige Zufallsschwankungen. Die meisten Veränderungen gingen über ½ Proz. nicht hinaus Ver. Stahlwerke zogen noch leicht auf 144¾ an. IG Farben blieben mit 194 unverändert. Im übrigen befestigten sich RheinAecnmulatoren A. E. G. Aschaffenb. Zell Layern Motor X P. Bemberg Berger Tiefbau Bekula Berliner Masch. Bubiag Buderus Charl. Wasser Chem. v. Heyden Conti Gumm Daimler Demag Deutsch. Atlanzen Deutsch. Contigas Deutsches Erdöl Deutsch. Linoleum Deutsch. Waffenu. Munitionsbed. Di. Eisenhandel Dierig Christian Dortmund. Union Elektr. Lieferung. 0 171 25 147 188 0 0 205 25 0 297 136 0 216 0 176 40650 0 151 167 25 158 50 162 12 181 131 75 0 95 25 0 114 25 9725 Elekt. Licht uKraft 269 12 Engelhardt §. G. Farben Feldmühle Felten& Iailleaume 0 194 50 162 75 21. 75 Ges. f. Elektr. Goldschmidt Hamb. Elektro Harburg Gummi Harpener Hoesch Holzmann Ilse Bergbau Ilse Genuß. Gebr. Junghaus Kali Chemie Klöcknerwerke Lahmever Laurabütte Leovoldgrube Mannesmann Mansfeld Berab. Maschinenbau u. Bahnbedf..G. früh. Orenstein Marimiliansh. Metallges. Rhein. Brannk. Rhein. Elektro Rheinstabl Rhein.=Westfal. Elektro=Werk eg Rütgerswe Saegbetfugto. Schering.=G. Schubert& Salzer Schultheiß Siemens& alske 354 171 50 146 188 164 75 214 50 0 172 0 136 124 12 0 37925 176 25 206 25 0 210 194 143 50 0 21950 3 285 172 178 50 282 .3 75 283 50 0 0 0 0 194 160 75 212 50 Siemens-Vorzüge 158 180 25 0 0 214 50 194 50 15937 1572 8 2062 2415 2155 0 157 311 50 31150 3150 Stöhr Kammgarn Stolberger Zink Thür. Gas Ver. Stahlwerke Vogel Telegr. Westd. Kaufpof Wintershall Lellst. Waldhof Otavi Minen .150 156 0 193 145 0 1428 17130 237 15 2450 Kassawerte 5% Reichsaul. 4½% Aachen RM. 29 4 1/2% Pr. LandPfddr. R. 4 4½% do. Kom. 16 4 ½% Pr. Zirst. 3. 6. 10. 4½% Pr. Ztr.= Boden 28 4½% do. Kom. 26/28 5½% Int. Reichsanl.(Doung=Anl.) 10190 10187 105 75 Berl. Handelsges. Commerzbank Deutsche Bank Dtsch. Uebersee Dresdner Bank Rhein.=Hyp=Bank Rh.=West. Bodkr. Westd. Bodkr.=Bk. 150 75 141 25 143 76 140 75 Aach. Kleinbahn Dt. EisenbahnBetriev 15150 141 174 50 174 110(110 75.25 75 Augsb.=Nürnd. Bachm.=Ladewig Basalt.=G. Bergm. El.=W. Berl. Holzkontor Bremer Vulkan Busch=Jäger Byr Gulden Chem. Gelsenk. Chem. Albert Deutsche Babcock Deutsches Kabel Deutsche Spiegel Didier. Stettiner Chamotte Dortm. Akt.=Bräu " Ritterbräu Dürener Metall Dynamit Novel Eschweiler Berg Gebhardt& Co. Germania Portl. Gerresheim Gladbach Wolle Gebr. Goedhart Guanowerk Hackethal Hilgers Verzink. Köhlmann Stärke Kölner Gas Krauß=Maffei Lindes Eismasch. Lorenz C. Miaa Mühln Mälbeimer Berg Rhei. Spiegel Rh.=Westf. Kalk Riedeck Roddergrube Rositz Zucker Sachsenwert mit Div.=Garant. dito abgest. oh. Div.=Garant. Sächs. Webstuhl Sachtleben Sarotn Stemens Glas Steatit Gebr. Stollwerd Tuch Aachen Ver. chem. Charl. Ver. Deutsche Nickelwerke Ver. Glanzio Elderfeld Wandererwerke Warst. Gruben Westf. Draht Wicküler Kupper Zucker Rastenbg. Aach.=Münchener Feuerversich. Aach. Rückversich. Allianz=Stuttg. Verein od. Lebensversich. Neu=Guinea, Schantung 5% G. Hoffh. 1937 *„„ 1989 4½% J. G. Farb.= Industr. Oblig. 13 250 1505 Kom, 21. O mtpräsident B Kleialienischen beleistet hatte, h Rom eine Rede siche Größe der bewaltige Ausm brdnung und B sitz. Italien fä Reichsminister begebenen Leber ine gesunde N slichen Verhältn des Mittelmeer Röglichkeiten li brücke zwischen adurch den ge nenten zu ver In seinen! nister Funk Leltkriege und der zwise diesem Kriege n en Handelseführt werden ustausch geger ungen des Kri Achsenmäch ropäischen Ko Staaten des e Als erstes rbeit hob Zwang der br kroßwirtschafts sotwendiger ur hängig zu maAutarkie das est überzeugt, istauschbeziel der Been verden, weil ach nicht auf! sitzen bleiben! Vor allem mwahrhaftig nmnis für el propagand #beute mit Ste Länder, insbes für die Beibel zunehmend Innen- und A diese Propage mperialistische Der Grund Kirschaft“ gi Bährungs führung der T as Clearings des internatio stellen. 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