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Gerichtsstand eut err esuu und Erüillumotort Nacher. extspalte) 35 Apfo.„Vereinsnachrichten, die nicht meter Höhe, eine Textspalte breit, 10 Rpfg. Wortanzeigen(22 Millimeter breit) fertgedrucktes erstes Wort 10 Rpfg., jedes weitere Wort 5! Dienstags, Rpfg. 8. Mit Platz= und Datumwünsche nach den allgemeinen Geschäftsbedingungen.— Sprechstunden der Schriftleitung: Rittwochs u. Donnerstags von 10—12 Uhr u. von 17—17.3 Uhr. Zuschriften nicht mit einer Namensanschrift verseben. Druck: Verlagsanstalt Cerfontaine& Co.(vorm. La Ruelle'scher Zeitungsverlag). Dienstag, 7. April 1942 Vertagkort Bachen 71. Jahrgang— Nr. 80 Die Berlafte der Selhg inn u. Pic V W Ein Fahe za uberspengen Von unserem außenpolitischen Mitarbeiter 90 schwarzet in gute Hönes sggeben B Krugeusan 9922 Gulche 6 Garien u Martinstmse zu kausengen Pelz= on Nachen An str.38402 15 bst. sbz Berlin, Anfang Aprkl. us ergibt sich für England aus den verschiedensten Grün### aus Gründen, die nicht nur das Land selbst, sondern ### omte Welt kennt— die Notwendigkeit, zu überlegen, ## England das Kriegsjahr 1942 am günstigsten übersteht. ###em dabei die Wünsche der britischen Regierung voll und en scihst werden könnten, wicde man am liebsen dieses zsjahr einsach„überspringen." Vielleicht, so hofft man, ####england dann im nächsten Jahr in der Lage, den VerMümisen entsprechend ausgeruht und besser versorgt die #atung der allierten Kriegjührung mit allen Konsequenzen nuselucher an sich zu nehmen. Da auf dem wichtigen europät##ien Kriegsschauplatz kein anderer Partner als die Sowjetbleibt, muß man eben dieser die Verteidigung Eng55 für das laufende Jahr überlassen. Sie mag die briFront in Europa halten. Dafür ist London dann be# gewisse freundschaftliche Gesten zu zeigen und weitbende Versprechungen für die Nachkriegszeit zu machen. Der Kreml war sich offensichtlich schon bald über diese uch dem britischen Fiasko im Fernen Osten entstandenen Einen im Klaren, einmal, weil er die britische Mentalität E soiche kennt, die den Bundesgenossen so lange bluten wie noch ein Tropfen Blut in ihm ist, zum anderen, die ängstliche britische Zurückhaltung in der Frage der weten Front“ auf nichts anderes als Unvermögen schlieläißt. Es galt, also für die Sowjets, sich ihr Opfer so wie möglich bezahlen zu lassen. Die außenpolitischen ungen der Sowjetunion sind ja allgemein bekannt en, einmal durch die Enthüllungen, die der britische uminister Eden machte, zum anderen durch das sowche; Vorgehen im Nahen Osten. England hofft vermutlich zwischen die japanische und die deutsche Front durch zeitweilige“ Ueberlassung des Nahen Ostens an den belschewismus einen starken sowjetischen Keil zu schieben, er uach dem Ueberstehen der Gefahr einer möglichen deutschspanischen Vereinigung wieder weggezogen werden könne. Tefer greifend in das Privat=Britische wirkte sich aber sowjetische Druck im Lande selbst aus. Der durch die #üegsereignisse notwendig gewordene Umbau des„strate#icen Pans für das Jahr 1942“, das heißt der Wunsch #s Aus=der=Stelle=Tretens mußte dem Sprecher Moskaus, #ns wieder Oberwasser geben. Noch bevor er seine Reise New Delhi antrat, arbeitete er den Plan für die Niewerfung der noch bestehenden geheimen Fronde gegen die Psigräig#schewiserung Englands aus. Dieser Plan kom danm seiner Abreise ins Rollen. Während bislang der #t. u gergen den Tradikionalismus der privaten Initiative Preitaugt=erdrang, machte ihn die britische Regierung jetzt amtlich. 7 8914 u saßzte dabei, weil sie nicht mehr anders konnte, das Geschäftstc#oblem an seiner empfindlichsten Stelle an. Der Presse # bemokuatischen England wurde auf die durch Cripps Kaotat oopothel. Nachen ung Bei Tag und Nacht gegen Malta I. Stell g bei lag „Hppotsek RN 1401 sucht Obien 155194 Gartenlas zu kausen en Case Vin Nachen burgstmi Teleson 35 8901 Harnonim Herren=Lan mantel br schlante R kausen Angebetr I. 830. aen vornebne 6 schlanke bscheinung, varbischesk e. eg bängig urhn halt eraheh sucht Bekaus schaft mit nehmen drn bis 55 Jur zwedks büirch Heiratz, u. 18821 Sränlestz alleingen tath, 48 mit Ersparn IuchSrrun Setra Pa Veromn. u unter 923 d. Geschäfts übermittelte Forderung Moskaus hin die wie ein Heiligtum gehütete Meinungsfreihett genommen. Die amtlich formulierte Begründung war kennzeichnend für den Gedanken, der hinter dieser Maßnahme sieckt. Sie lautete nämlich, daß „zur Unterdrückung einer durch die Pressemeinung hervorgerusenen Verstimmung zwischen den Bundesgenossen“ die Zensur eingeführt werde. Der Innenminister Morrison hatte mit dem öffentlichen Angriff gegen den„Daily Mirror“ zunächst einmal die Zensur in die Debatte geworfen. Die Reaktion war selbst für britische Verhältnisse ungeheuerlich. Bei allem Vorbehalt gegen das angegriffene Blatt setzte ein Sturm der Entrüstung ein. Zunächst schien daraufhin die Regierung einen Rückzieher machen zu wollen. Man erklärte dem sowjetischen Botschafter Maisty, die Moskauer Forderung ginge zu weit. Die Antwort Maistys kennt man nicht, man weiß nur, daß nach seiner bisher unerhörten Rede gegen die britische Kriegführung die Londoner Presse seine Worte zum erstenmal kommentarlos wiedergab, geprügelten Jungen gleich, die ihre Bestrafung gerecht empfinden. Nach dieser Erfahrung konnte die„Times“, die ihr Ohr am nächsten beim Foreign Office hat, wenige Tage später erste Andeutungen über die„notwendige Haltung der britischen Presse gegenüber den Bundesgenossen Englands“ machen. Mit der dann anschließend erfolgten Zensurbestimmung der Regierung, die Winston Churchill in einer Rede vor den Konservativen verteidigte(„Die Kritik an Seiner Majestät Regierung hat ihre Grenzen, die ich gewahrt wissen will“), begann ein Umwandlungsprozeß, der noch nicht abgeschlossen ist. Der„Daily Mirror“ mußte seine beste Kraft, den von Millionen Briten täglich gelesenen Cassandra, den Iren 'Connor, entlassen, dessen scharfe Kritik gefürchtet war, er wurde Soldat.„Mowison“, so schrieb er in seinem letzten verloren. Bericht,„kann meine Feder haben, nicht aber mein Gewissen.“ Gleichzeitig mußte der bekannte Leitartikler des „Ebening Standard“. Frank Owen, gehen. Ihm folgten mehrere Mitglieder des Redaktionsstabes des„Daily Expreßz und der Daily Mail“. Alle Entlassenen wurden zum Militärdienst eingezogen. Innenminister Morrison, der auf Maistys Forderung diesen Weg beschritt, wird durch sein Vorgehen selbst eigenartig beleuchtet: er ist nicht nur selbst Mitarbeiter des„Daily Mirror“, den er hatte verbieten sollen, sondern schrieb im ersten Weltkrieg als Kriegsdienstverweigerer zahlreiche Artikel, in denen er die britischen Soldaten aufforderte, sich zu weigern, auf den Gegner zu schießen. Nach diesem ersten erfolgreichen Schlag gegen die demokratische Tradition zugunsten des Kreml hat Maisty, der anscheinend für die Zeit der Abwesenheit Cripps' das Amt des„Einpeitschers“ übernommen hat, eine weite Bresche für rücksichtslose Forderungen gewonnen. Als die letzte Kritik zum Schweigen gebracht wurde, konnte er zunächst einmal die große Massenversammlung auf dem Londoner Trafalgar=Square inszenieren, die im gleichen Zeitpunkt stattsand, als in den Kirchen die von den kirchlichen Stelen aich empfohlenen Palmsonntagsgebete stattfanden, im gleichen Zeitpunkt aber auch, während dessen der König im Rundsunk sprach. Die auf dieser Massenversammlung vorgetragene Forderung des sowietischen Botschafters um eine zweite Front hat dann inzwischen zu dem kläglich gescheiterten Versuch von Saimt Nazaire geführt. Das alte England aber sieht sich gezwungen, dieses bolschewistische Spiel mitzumachen. Während das rote England über diese Entwicklung fubelt, klärt der Emissär der britischen Regierung in den Vereinigten Staaten. Lord Beaverbrook, die Amerikaner über die Gedanken auf, die sich seine Regierung dabei macht.„Wenn die Deutschen“ so betonte er in einer Rundfunkrede in Washington,„die Sowjets in diesem Jahr über den Ural werfen, sind die Allierten vernichtet:“ Deshalb, so meint die britische Regierung, gibt der„Klügere“ vorläufig nach. In Zeiten der Bedrobung der nackten Eristenz hat das Wörtchen„vorläufig“ allerdings seinen Sinn Japuner kunden un Gotf ven Bengnien kent 44 Stellt Malta, der zentrale britische Luft= und FlottenBspunkt im Mittelmeer, durch natürliche Anlage und das seiner Befestigungswerke, Forts und Batteriesteleine Inselfestung ersten Ranges dar, so kann sie Bl ber vongen Summe dhrer Verteidigungssürte doch) Bd berdindern, doh dersiche und ddaltenische Romber ihre #le immer dann zu finden wissen, wenn der Besehl zum Weich gegeben 19. □ Sadk Tag, und Nacht“, diese Formullerung iesen wir im OKW=Bericht, bei Tag und Nacht starten die Prischen Jäger, Kampf= und Sturzkampfflieger gegen Raltg, um nach den Maßen einer auf weite Sicht angeEven Luftossensive mit planmäßiger Zähigkeit die mannigmilitärischen Anlagen der Briteninsel heimzusuchen. der wieder stürmen sie gegen die harte Mauer der briFlatsperre an, um in hervorragender Zusammen## dem Feind Verlust um Verlust auf den Flug= und #ssliegeplätzen, an Befestigungen, Material= und Munislagern, Docks und Flakstellungen zuzufügen. Ein Blick auf die Karte lehrt, daß Malta im wesentlichen der nach Nordwesten als Verteidigungswall erBictoria=Linie ab gegen Osten und B Laten zu den Krand seiner Bebelligungen dehhr! ##rend der breite Süden im naturgegebenen Schutz des Eeisens liegt, der zur Küste ein mehr als 200 Meter hohes Eeltes Abfallbollwerk bildet. Ueber das Inselinnere versich von Nordwesten nach Südosten die Flugplätze an Ficht Luca und Halfar, die wiederholt den deut#. Lombenangriffen ausgesetzt sind. Die Herzstellung Peigs aber ist der Hafen la Valetta, Englands wichtigster East Estzunkt im Mittelmeer, Auffangort für GeleitHandels= und Kriegsschiffe und ein bevorzugter Erseboot=Liegeplatz. Valetta ist darum ein zentrales r deutischen Lustossenspe. Von ia Volettia aus süh### in la Valetta münden alle Verbindungsstraßen säege der 246 alm umfassenden und von gut 250000 esgsn, bewohnten Insel. Eine Eisenbahn stellt die ##ndung mit der Garnisonstadt her. Im Südosten, in Bucht von Marsa Scirocco, befindet sich der Seeflugien der Prome von Briten aufgegeben Bangkok, 7. April. Der japanische Vormarsch in Burma geht weiter. Der Gegner hat unter starkem japanischen Druck jetzt auch seine Stellungen bei Prome im IrawadiTal ausgeben müssen und befindet sich auf dem Rückzug nach Norden. Das Oelgebiet von Ober=Burma, nächst Trinidad das wichtigste Oelzentrum des britischen Reiches, ist damit in unmittelbare Frontnähe gerückt. Die Oelförderung mußte britischerseits schon vor einiger Zett eingestellt werden. Nach dem Verlust der indonesischen Oelfelder bedeutet jetzt der Fortfall der burmesischen Oelproduktion einen neuen schweren Schlag für die britische Treibstoffversorgung in Asien. Ueberraschend erfolgte, wie von japanischer Seite jetzt mitgeteilt wird, in Akyab eine Landung der Japaner. Sie konnte mit großem Erfolg durchgeführt werden. Die Japaner verbreitern zurzeit ihre Landungsbasis. Der Ausbau von Akyab zum japanischen Luft= und Flottenstützpunkt fast unmittelbar an der indischen Grenze bedeutet, daß Kaltutta, die Hauptstadt Bengalens, in wenig mehr als einer Flugstunde von den japanischen Kampffliegern erreicht werden kann. Die Seezufuhren dieser größten Stadt Indiens können jetzt durch die japanische Flotte und Marinelustwaffe unterbunden werden. Das Kaiserliche Hauptquartier gab am Montag um 16 Uhr laut Domei bekannt, daß Luftstreitkräfte der japanischen Marine den Militärstützpunckt Colombo angriffen und schwere Schäden angerichtet wurden. In dem Kommuniqué wird gesagt, daß sich die japanischen Angrifse gegen seindliche Kriegs= und Handelsschiffe richteten sowie gegen die hauptsächlichsten militärischen Einrichtungen im Gebiet von Colombo. Große Teile Burmas sind in japanische Hand gefallen. Schon jetzt sind die Japaner in der Lage, von Akhab aus, das nur noch eine Flugstunde von Kaltutta, der größten Stadt und dem wirtschaftlichen Mittelpunkt Indiens, entfernt ist, die Seeverbindungen im Indischen Ozean und im Golf von Bengalen wirksam zu kontrollieren und zu stören. Der Hafen von Kaldutta, mit einem Jahresumschlag von mehr als sechs Millionen Netto=Register=Tonnen neben Bombay der bedeutendste Indiens, ist praktisch für England bereits verloren. Ceylon liegt, wie der Großangriff der sapanischen Marineluftwaffe auf Colombo und Trinkomali bewies schon in unmittelbarem Kampfbereich. Während die sapanische Flotte den Indischen Ozean von Singapore, den Häfen Sumatras, Malakkas und Burmas aus in Kontrolle nimmt, rücken die Truppen des Tenno auf das wichtige burmesische Oelgebiet und die altburmesische Hauptstadt Mandalay vor. Auf der ganzen Linie sind die Briten und die geschlagenen Hilfsvölker Tschiangkaischeks auf dem Rückzuge. Dem sapanischen Zangengriff nurßten sie auch hier, genau wie vorher auf Malakka und Jona, weichen. Das burmesische Volk tritt den Briten mit offener Feindseligkeit gegenüber und bereitet ihnen Schwierigkeiten, wo es nur kann. So zerstörten burmesische Freiheitskämpfer ständig britische rückwärtige Verbindungen, darunter auch die einzige nach Mandalay führende Bahnlinie, die für den britischen Nachschub besonders wichtig ist. Schon beginnt den Briten in Nordburma das Oel auszugehen. Ihre Kampfflieger und Panzer können wegen Treibstoffmangels nur noch in geringem Maß in die Kämpfe eingreisen. Während so Indien, das Herz des britischen Reiches, von Tag zu Tag mehr in die Hauptkampfzone einbezogen wird, bereitet sich auch Australien mit fieberhafter Eile auf seinen letzten Kampf vor. Den Japanern ist es, unterstützt durch die siegreiche Flotte und Kampfflieger, gelungen, auf der Australien vorgelagerten Insel Neuguinea eine Anzahl fester Stützpunkte zu gewinnen, von denen aus sie die nordausstralischen Flugplätze, in erster Linie Port Darwin wirksam angreifen können. Die nordaustralischen Gewässer, das Korallenmeer, die Torresstraße und das Alfurenmeer werden von der japanischen Flotte beherrscht. Auch die Luftherrschaft gehört hier ebenso wie in Burma eindeutig den Japanern. Die Ueberlegenheit in der Luft und zur See vom Nordwestpazafik bis hinunter zum Indischen Ozean, in einem Raum von mehr als 6000 Kilometer, wurde so zur Grundlage der großen Erfolge der sapanischen Wehrmacht, unter deren Schläge das Gefüge des britischen Reiches immer heftiger wankt. In einer ausführlichen Zusammenfassung der japanischen militärischen Operationen in China seit dem Beginn des Krieges um ein größeres Ostasien bis Ende März gibt das Kaiserliche Hauptquartier bekannt, daß die japanischen Streitkräfte in 34 Gefechten insgesamt 76 666 Mann Tschungking=Truppen getötet oder gefangen genommen baben. Hierunter befinden sich 58313 getötete und 18.353 Gefangene. In dem Kommuniqué wird gesagt, daß die japanischen Verluste sich auf nur 2536 Tote und 6382 Verwundete beliefen. Die von den Japanern gemachte Beute umfaßte: 5 Flugzeuge. 17 Panzer, 1470 Lastkraftwagen, 309 Eisenbahnwaggons, 2 Torpedoboote, 201. Geschütze verschiedener Kaliber, 1354 Maschinengewehre und 12 443 Gewehre, Ferner schossen die japanischen Streitkräfte 30 Flugzeuge ab und versenkten oder zerstörten vier Kanonenboote und dreizehn Handelsschifse. Keine feindseligen Gefühle gegen das indische Volk Ministerpräsident Tojo erließ im Zusamenhang mit dem Luftangriff auf Colombo am Montag nachmittag eine Erklärung, in der er darauf hinwies, daß Japan keine feindseligen Gefühle gegen das indische Volk bege. Japan sei jedoch entschlossen, England und seine militärischen Stützpunkte in Indien anzugreisen und den englischen Einfluß zu beseitigen. Deshalb sei auch für das indische Volk nunmehr die Zeit gekommen, Indien für die Inder zurückzugewinnen. Er hoffe, so schloß Toio, daß das indische Volk sich nicht wieder von englischen Versprechungen beeinflussen lassen werde. Australien im Schatten PT Aachen, 7. Apvil. Stafford Cripps hat die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit mit einer an Ausschließlichkeit grenzenden Intensität auf Indien gelenkt— sicher zu einem guten Teil wider Willen. Trotzdem ist man sich natürlich in Washington wie in London darüber klar, daß die Gefahr für Australien heute aktueller ist als jemals zuvor, auch wenn dieser entlegene Erdteil heute im Schatten des ungleich größeren und wertvolleren indischen Besitzes Englands liegt. Am 1. April trat in Washington der sogenannte Pazifische Kriegsrat zusammen, dessen erste Aufgabe die Sicherung Australiens ist. Gleichzeitig tagt in Australien eine Militärkonferenz, auf der sich der Armeeminister Forde und der Oberkommandierende der australischen Armee über die möglichen Maßnahmen gegen einen eventueulen japanischen Schlag besprachen. Wie steht es mit den Verteidigungsmöglichkeiten Australiens? Augemein lautet das urteil dahin, daß sie zumindest sehr schlecht, wenn nicht gar aussichtslos sind. Am 14. März deter Aussatz über Neuguineg, der die ganze Gefahr schildeter Aufsatz über NeuGuineg, der die ganze Gefahr schilderte, die Australien von dieser Seite her droht. Der Gewinn von Stützpunkten auf Neugnineg biete den Japanern ein ausgezeichnetes Sprungbrett für Operationen gegen Australien, die Insel sei von dem Erdteil nur durch die enge Torres=Straße getrennt, und habe geradezu die Bedeutung eines Wachturmes für die australische Ostküste. Port Moresby und Salamana wurden unter Berücksichtigung ihrer wichtigen Lage ausgebaut, wenn auch natürlich nicht so, daß sie dem japanischen Aufmarsch ernste Schwierigkeiten bereiten könnten. Der Nordosten Australiens wird jedenfalls von der genannten englischen Zeitschrift als der am meisten gefährdete Teil des Kontinentes bezeichnet, und man läßt deutlich Zweifel durchblicken, ob die Allierten genügend Truppen zur Verteidigung Australiens bereit steuen könnten. Damit aber ist es sehr schlecht bestellt. Die Briten brauchen ihre Truppen dringend auf anderen Kriegsschauplätzen, sie wagen es auch nicht, das Kontingent auf ihrer Insel durch irgendwelche Abzüge zu schwächen. Die Amerikaner haben zwar einige Formationen gelandet, aber es erscheint sehr fraglich, ob sie in der Lage sein werden, über die ungeheuere Entfernung von rund 10.000 Kilometer, die zwischen San Franzisco und Brisbane an der Ostküste Australiens liegt, die notwendigen Verstärkungen herauszubringen. Das wird außerordentlich schwierig, wenn nicht unmöglich sein, obwohl die Hawai=Inseln und die früher zu Frankreich gehörenden Gruppen Neu=Kaledoniens als Pfeiler dieser Pazifikbrücke zur Verfügung stehen. Die Australier selbst aber, die im ersten Weltkriege den Engländern 300 000 Mann zur Verfügung stellten, haben diesmal in Nordafrika und im mittleren Orient sowie auf den asiatischen Kampffeldern schon erheblich Truppen eingesetzt, die jetzt allmählich zurückgezogen werden. In Australien besteht zwar eine allgemeine Wehrpflicht, aber der Mangel an Menschen verhindert, daß diese Einrichtung zu einem Faktor werden kann, der der japanischen Wehrkraft auch nur vergleichbar ist. Die Japaner haben im Verlaufe dieses Feldzuges eine Reihe ungleich schwerer Aktionen durchgeführt, so daß auch Australien für sie keine unlösbare Aufgabe wäre. Das erscheint sicher, und auch in den USA beginnt man sich offenbar darüber klar zu sein. Vor einigen Tagen fand sich in der„New York Times“ jedenfalls im Rahmen einer großen Betrachtung die nüchterne und aufschlußreiche Feststellung:„Im kalten Licht der strategischen Realität betrachtet, ist Australien für die Vereinigten Nationen strategisch nicht lebenswichtig.“ Australien schon abgeschrieben? Fast will es so scheinen, wenn man das dominierende Interesse für Indien beobachtet. Ueber 100000 Gefangene in drei Monaten Die * b l a n m ä ß i g e n d e u t s c h= i t a l i e n i s c h e n A n g r i f f s f l ü g e herstellt, 9 91 die Mittelmeerfestung Malta bewirken immer nachsgrsg, die Umwertung Malias von einer seindlichen in eine Defensivstellung. Malta hat unter den Wit der Einsätzen der Acsenluststreitträfte, Lie„ganze #iäemschzehr und der Beschädigungen lebenswichtiger #en gr#lagen zu tragen und sieht so seine Kräfte gebunrischeine Zufahrtswege sind Linien tödlicher Gefahr für ruschz, Schisse geworden, während die Initiative der Pimspartientischen Verbündeten sich die Offenhaltung des ##gertweges nach Afrika sichert. Bei Tag und Nacht *7 Malta— der Feind auf der Festung bekommt es in psirent dr 5e“ 2720 Flugzeuge vernichtet Aus dem Führerhauptquartier, 4. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gab am Samstag bekannt: Im Donezgebiet und im mittleren Abschnitt der Ostfront führten die Sowjets vereinzelte Angriffe. Sie wurden unter schweren Verlusten des Gegners abgewiesen. Eigene Angriffsunternehmungen waren erfolgreich. Im nördlichen Frontabschnitt stärkere Kampftätigkeit. Allein im Abschnitt eines Armeekorps wurden fünfzehn feindliche Panzer vernichtet. Kampf= und Jagdfliegerverbände griffen militärische Anlagen in Murmanst mit starker Wirkung an: im Hafen wurde ein Handelsschiff durch Bombenwurf beschädigt. Die Sturmgeschützabteilung 197 hat seit Beginn des Ostfeldzuges 200 feindliche Panzer abgeschossen. In den ersten drei Monaten dieses Jahres erlitten die Sowjets bei ihren erfolglosen Versuchen, die deutsche Ostfront ins Wanken zu bringen, sowie bei deutschen Angriffsunternehmungen schwerste Verluste an Menschen und Material. Neben besonders hohen Ausfällen an Toten verlor der Feind in der Zeit vom 1. Januar bis 31. März 1942 104 128 Gefangene. 2167 Panzer und 2519 Geschütze. Die sowjetischen Luftstreitkräfte verloren während der gleichen Beit, Aage###.#tsmttg 1765 Flugzeuge in Luftkämpfen, 250 Flugzeuge durch Flakartillerie 995 Flugzeuge durch Zerstörung am Boden und 110 Flugzeuge, die durch Verbände des Heeres abgeschossen wurden. Großer Erfolg der Luftwaffe im Osten Aus dem Führerhauptquartier, 5. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gab am Sonntag bekannt: Im südlichen und mittleren Abschnitt der Ostfront wurden vereinzelte Vorstöße des Feindes abgewiesen. Bei der Säuberung des rückwärtigen Gebiets im mittleren Frontabschnitt wurde eine Gruppe von 3000 Partisanen vernichtet. Starke Kampf=, Sturzkampf= und Jagdfliegerverbände unterstützten wirkungsvoll die Kämpfe des Heeres im Nordabschnitt. Die Sowjets erlitten empfindliche Verluste an Menschen und Material. In Luftkämpfen und durch Flakartillerie wurden 47 feindliche Flugzeuge bei einem eigenen Verlust abgeschossen. Verbände der gleichen Luftflotte griffen die Reste der sowjetischen Ostseeflotte in den Häfen von Leningrad und Kronstadt an. Zwei Schlachtschiffe und zwei schwere Kreuzer erhielten Bombentreffer schweren und schwersten Kaliders. Die Beschädigung eines Minenkreuzers ist wahrSchwerste Artillerie des Heeres unterstützte die Angriffe der Lustwaffe durch Bekämpfung feindlicher Flakbatterien. Im Raum der Fischerhalbinsel und an der MurmanKüste versenkten Kampfflugzeuge durch Bombenabwurf ein Handelsschiff von 1200 BRT und beschädigten fünf weitere schwer. In Nordafrika wurde ein Vorstoß britischer Aufklärungskräfte abgewiesen. Flugplätze und Kraftfahrzeugkolonnen in der Marmarica wurden mit guter Wirkung bombardiert. Die Angriffe auf militärische Ziele und die Hafenanlagen in la Valetta sowie britische Flugplätze der Insel Malta wurden bei Tag und Nacht mit starker Wirkung fortgesetzt. Ein im Dock liegender britischer Kreuzer wurde durch Bomben getroffen. An der englischen Südwestküste bombardierten deutsche Kampfflugzeuge ein Werk der britischen Flugrüstungsindustrie., Aus einem britischen Bomberverband, der am gestrigen Nachmittag unter starkem Jagdschutz in die besetzten Westgebiete einzufliegen versuchte, wurden durch deutsche Jäger und Flakartillerie vierzehn Flugzeuge ohne eigene Verluste abgeschossen. Ein Jagdgeschwader unter der Führung seines Commodore Major Trautloft errang am gestrigen Tage den 2000. Luftsieg. Aus 69 Ortschaften geworfen Aus dem Führerhauptquartier, 6. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gab am Montag bekannt: An der Ostfront scheiterten mehrere örtliche Angriffe der Sowjets. Bei einem eigenen Angriff im mittleren Frontabschnitt wurde der Feind in mehrtägigen Kämpfen aus 69 Ortschaften geworfen. Er verlor hierbei außer Hunderten von Gesangenen und Toten 47 Geschütze, 27 Granatwerfer, 132 Maschinengewehre und zahlreiche Handfeuerwaffen. Am gestrigen Tag wurden an der Ostfront 46 feindliche Flugzeuge in Luftkämpfen oder am Boden zerstört. Zwei eigene Flugzeuge gingen verloren. Erfolgreiche Nachtangriffe der Luftwafse richteten sich gegen Anlagen der sowjetischen Flugzeugrüstungsindustrie in Rybins sowie gegen militärische Ziele in Moskau. In Nordafrika wurden erneute Vorstöße starker britischer Aufklärungskräfte auf Mechili abgewiesen. Die Eisenbahnstrecke Alexandria—Marsa Matruk wurde an mehreren Stellen durch Bombentreffer unterbrochen. Rollende Angriffe deutscher Kampf= und Jagdfliegerverbände richteten sich gegen militärische Anlagen der Insel Mal ta. In den Staatswerften, in Hafen= und Dockanlagen, Kasernen. Brennstofflagern und Versorgungsbetrieben wurden Volltreffer mit nachfolgenden Explosionen und Bränden beobachtet. Durch Bombenwurf wurde ein leichter britischer Kreuzer im Dock, ein Handelsschiff und ein Hafentanker beschädigt. An der englischen Südküste bombardierten deutsche Kampfflugzeuge ein für die Versorgung wichtiges Industriewerk. Britische Bomber griffen in der letzten Nacht Wohnviertel verschiedener Orte in Westdeutschland an, vor allem in der Stadt Bonn. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste an Toten und Verletzten. Militärischer oder wehrwirtschaftlicher Schaden entstand nicht. Dagegen wurde eine Anzahl öffentlicher Gebäude mit zum Teil hohen kulturellen Werten durch Bombenwurf beschädigt. Flakartillerie und Nachtjäger schossen fünf der angreifenden Bomber ab. Einen bedeutenden Erfolg brachte der Großangriff deutscher Kampf= und Sturzkampfflugzeuge auf die in den Hä fen Kronstadt und Leutugrad vernnkerten restlichen Einheiten der bolschewistischen Oftseeflorte. In den Abendstunden slogen die deutschen Kampfverbände die Kronstädter Bucht an, durchbrachen die dahren Flatsperren und losten ihre Bomben über den schweren Einheiten der bolschewistischen Flone aus. Umsonst versuchten die an den Molen festgemachten Kriegsschisse mit aufs äußerste gesteigertem Flakseuer die deutschen„Sturz: kampfflugzeuge abzudrängen. Undeirrt stürzte sich eine Angriffswelle nach der anderen aus die Kriegsschiffe. Das Schlachtschiff„Oktober=Revolution“ wurde durch eine 1000 Kilobombe mittschiffs getrossen. Der schwere Kreuzer„Petropawlowsk erhielt einen fer auf das Heck. Der schwere Kreuzer„Maxim Gorki“ wurde ebenfalls von einer 1000 Kilobombe mittschiffs getrossen, und der schwere Kreuzer„Kirow“ erhielt den Volltreffer einer 500=Kilobombe. Nach den Detonationen der Bomben auf den schwer beschädigten Kriegsschissen breiteten sich dichte schwarze Rauchwollen über dem ganzen Hasengebiet aus. Auch in den Molen und Magazilen, sowie in den Befestigungsanlagen von Leningrad und Kronstadt wurden durch Bombentreffer umfangreiche Zerkörungen hervorgerusen., Hem Gampsherhände Bi. bei Die Großangriffe der deutschen nampfvervanve, vie bei gutem Wetter und klarer Sicht ungefähr eine Stunde lang dauerten, wurden von deutschen Jägern wirksam geschützt, so daß der deutsche Angriff planmäßig verlief. Dock liegender Kreuzer wurde getroffen. Flugplätze und Startbahnen der Insel erlitten beträchtlichen Schaden. Eine Hurricane wurde im Luftkampf abgeschossen. Der Führer empfing den rumänischen Generalstabschef Führerhauptquartier, 6. April. Der Führer empfing in seinem Haupiquartier den königlich rumänischen Generalhschef General Steflea. General Steflea befand sich ses bemerkte, steuerte sofort einen anderen Kurs, um der Gefahr zu begegnen. Durch den kühnen Angriff des Tankers überrascht, tauchte das feindliche=Boot in aller Eile, ehrere Versuche machte, das Schiff anzugreidie schließlich Berlin, 7. April. Der Führer verlieh auf Vorschag Oberbesehlshabers der Luswasse, Reichsmarschalls ag.9 sen. Es erhielt jedoch mehrere, routresser, die schließlig das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Oberlenz, dazu führten, daß es unter Flammenentwicklung und giel, Flugzeugführer in einem Zerstörergeschwader worant es mertete Ans— Aaghete Das Ritterkreuz auf einer Deutschlandreise. Er besichtigte als Gast des deutschen Heeres Truppenteile Wehrmacht. und Einrichtungen der Japanischer Tanker versenkt seindliches=Boot Tokio, 7. April. Wie Domei aus Rabaul berichtet, wurde ein stindliches=Boot in inem heftigen Seegefecht mit dem japanischen Tanker„Hoyo Maru“ am Nachmittag des 31. März versenkt, als das=Boot das Schiff auf Fahrt ohne Geleitschutz in den Gewässern südlich von NeuIrland(Neu=Mecklenburg) angriff. Das=Boot unterschätzte die Kampfkraft des japanischen Schisses und verHinterlassung von Oelspuren sank. Roosevelt kauft Ecuador eum Funkberich: Genf, 7. April. Wie aus Washington gemeldet wird, haben die Vereinigten Staaten nunmehr auch mit Ecuador ein sogenanntes Pacht= und Leihabkommen abgeschlossen. Ecuador ist das achte der zehn südamerikanischen Länder, das sich damit in die Finanzknechtschaft der Wallstreetjuden begibt. In Washingtoner unterrichteten Kreisen wird erklärt, daß der Kredit wahrscheinlich 10 Millionen Dollar nicht übersteige. Ein Abkommen größeren Umfanges erscheine nicht notwendig, so wird zynisch hinzugefügt, weil ja USA.=Truppen bereits in Ecuador stationiert seien. Ganze 10 Millionen, das ist also der Judaslohn für den Verrat der eigenen wohlverstandenen Interessen an den Dollar=Imperialismus, und dafür erntete das Land noch Schwere Luftniederlage der Briten Berlin, 7. April. Wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, erlitten in den Mittagsstunden des 4. April die Briten bei einem Angriff an der Kanalküste eine erneute schwere Niederlage. In der Begleitung von zahlreichen Jagdflugzeugen vom Muster Spitfire versuchte etwa ein Dutzend zweimotoriger britischer Bombenflugzeuge, den belgisch=französischen Raum einzudringen. Die deutsche Abwehr setzte schlagartig mit Jägern und Flakartillerie aller Kaliber ein. Die feindlichen Flugzeuge wurden in erbitterten Luftkämpfen gestellt oder gerieten in schwerstes Abwehrfeuer. In kürzester Zeit war der britische Verband zersprengt und vom Ziel abgedrängt. Es kam nur zu vereinzelten Bombenabwürfen, die keine Schäden anrichteten. Nach bisherigen Meldungen wurden zwölf britische Flugzeuge abgeschossen, der Rest des Verbandes drehte über See ab, nachdem der seindliche Angriff an der schnellen und starken deutschen Abwehr gescheitert war. An dem Erfolge waren deutsche Jagdflugzeuge vom Muster FockeWulf hervorragend beteiligt. Sämtliche Flugzeuge kehrten wohlbehalten zu ihren Flugplätzen zurück. aber der Kapitän, der die Gegenwart des feindlichen SchifEinpfineniafe Bericste un Lantschisseraum Kiel, Flugzeugführer in eigem## an Oberfeldwebel Orty, Zugführer in einem regiment. Oberfeldwebel Heinrich Orth, am 4. Januar 181 Heerensohr geboren, gehört der Fallschirmtruppe seit 16.— Bestehen an und zeichnete sich bereits bei dem Einsag## Eben=Emael und bei der Eroberung der Insel Krei## besonderem Maße aus. In den schweren Abwehrkänzz. der Ostsront leitete er mehrere Stoßtruppunternehmen### unter seiner tapferen und umsichtigen Führung große z. liche Erfolge brachten. In nächtlichen Häuserkämpfen. er mit seinem Zug mehrere Ortschaften vom Feind„ säubert, einen Artillerie=Regimentsstab ausgehoben Funkstation und Geschütze zerstört und mehrere Granatwerfer erbeutet. Bei einem anderen Unterne#rieb sein Zug zwei seindliche Kompanien völlig auf hielt die eroberten Ortschaften gegen starke seindliche imane getr grn 9 uer g iu zu bringen #enstag und mmattäte griffe. Millionengrenze dreimal überschritten Berlin, 7. April. Durch das Versenkungsergebnis des Monats März sind in der Statistik des Handelskrieges gegen die britische und amerikanische Versorgungsschiffahrt drei neue Millionenziffern überschritten worden. Kriegsmarine und Luftwaffe zusammen liegen mit ihren Ersol*. g Gie Oriegsmarine übergen über 16 Millionen BRT. Die Kriegsmarine 4n* 19 Millignen=Zisser davan allein die=Bootschritt die 12 Minionen=Zisser, davon allein Es wurden seit dem 3. Sep16 274 Mill. BRT, 12078 Mill. BRT, 9032 Mill. BRT, 4 196 Mill. BRT. italienischen Wehrmachtsberichte Rom, 7. April. Der italienische Wehrmachtsbericht vom Samstag hat folgenden Wortlaut: In der Cyrenaika stießen feindliche Aufklärungsabteilungen auf den schnellen Widerstand unserer vorgeschobenen Abteilungen, die den Feind überall zurückwarfen und ihm Verluste an Menschen und Fahrzeugen beibrachten. Die Luftwasse war besonders aktiv und erzielte beträchtliche Erfolge. Bei einem Angriff im Tiefflug gegen britische Lastwagenkolonnen wurden einige zehn Fahrzeuge in Brand geworsen oder stark beschädigt. Unsere Jäger stießen in mehreren Luftkämpfen mit einem mehr als doppelt so starken englischen Verband zusammen. Unsere Piloten zeichneten sich wieder einmal durch ihren Mut und ihre Erfahrenheit aus. Sechs Curtiß wurden abgeschossen und andere wirkungsvoll getroffen. Fünf weitere Maschinen wurden von deutschen Flugzeugen zerstört. Eines unserer Die Eisenbahnlinie Alexandria-Marsa Matruk wurde von unseren Bombenflugzeugen getroffen und au mehreren Punkten unterbrochen. Die Angriffe von Luftverbänden der Achsenmächte gegen kriegswichtige Ziele der Insel Malta wurden heftig fortgesetzt. Im Luftraum von Malta verlor die englische Luftwasse im Kampf gegen deutsche Jäger sechs Flugzeuge. Im westlichen Mittelmeer gelang es einem unserer Unterseeboote unter dem Kommando des Kapitänleutnants Paolo Monelli nach langer siegreicher Verfolgung einen Tanker mittlerer Tonnage auf dem Weg nach Malta zu torpedieren und zu versenken. Der italienische Wehrmachtsbericht vom Sonntag hat Waffe die 9 Millionen=Ziffer. tember 1939 versenkt: Durch Kriegsmarine und Luftwafse durch die Kriegsmarine davon durch Unterseeboote durch die Luftwaffe Die Luftwaffe hatte die=Millionen=Grenze mit dem Januar=Ergebnis überschritten. Die Unterseeboote haben seit ihrem ersten Auftreten vor der amerikanischen Küste die 8= und-Millionen=Grenze überschritten. Auch die Ueberwasserstreitkräfte der Kriegsmarine sind laufend an den steigenden Erfolgen beteiligt. Seit dem Kriegsbeginn bis zum 31. März 1942 vernichteten die Deutsche Kriegsmarine und Luftwaffe in systematischem Einsatz nicht weniger als 2755 900 BRT feindlichen oder dem Feinde dienstbaren Tankschiffsraum. Diese verlorene Tonnage bedeutet für den Feind einen Verlust an Oel und Treibstoffen von mehr als 4,4 Millionen Tonnen. Das ist mehr als viermal soviel wie im Gebiet des Großdeutschen Reiches, also einschließlich der eingegliederten Ostgebiete und des Protektorats, im Jahre 1937 an Erdöl gefördert wurde. 8570 Güterzüge mit rund 300000 Eisenbahntantwagen würde man benötigen, um die Oelmenge zu transportieren, die auf dem Wege zu feindlichen Häfen vernichtet wurde. Oder, mit einem ausländischen Maßstab verglichen: die gesamte Jahresförderung des Irak, eines der wertvollsten Erdölgebiete der Welt, deckt mit rund 4,1 Millionen Tonnen noch nicht einmal den Verlust, der dem Feinde zugefügt wurde. Dabei sind in der angegebenen Versenkungszahl die Erfolge der italienischen und japanischen Wehrmacht nicht enthalten. Oberfeldwebel Orth starb in soldatischer Pflichten# lung im März den Heldentod. Der Träger des Rittertreuzes des Essernen Zuunges Leutant Arpke, Zugführer in einem Sturmreginen hat in Erfüllung seines vorbildlichen Soldatenlebenz den Kämpfen an der Ostfront den Heldentod gesundg Leutnant Hellmuth Arpte wurde am 20. März 1915 Graudenz geboren, meldete sich frühzeitig zur Luswaßund gehörte einem Fallschirmjägerregiment an. Er wunam 13. Mai 1940 als Feldwebel wegen seiner hewon genden Tapferkeit bei dem Fallschirmunternehmen Albert=Kanal mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuu# ausgezeichnet. Bei den Abwehrkämpfen an der Ostürg wurde er schwer verwundet und ist seinen Verletzug erlegen. giender? #izuneh Guern. B e Theichen Gur menurg ##er E # Seonderei Stalins schamlose Berlin, 7. April. Bewies schon die Enthüllung gefangen genommener Sowjets über die Provokation, die sich die Balschewisten leisteten um einen Vorwand zum Andie Bolschewisten leistelen, um griff auf Finnland zu haben, die verlogene Politik Stalins und seiner Trabanten, so ist eine Erklärung der sowjetischen Nachrichtenagentur TASS, das Attentat auf den deutschen Botschafter von Papen in Ankara sei von deutscher Seite inszeniert worden, um Unfrieden zwischen der Türkei und ihren Nachbarn zu säen, ein weiterer Beweis für die schamlose Lügenagitation der Bolschewisten. Der zurzeit in der Türkei geführte Prozeß gegen die Attentäter und ihre bolschewistischen Hintermänner zeigt klar und ungeschminkt, wer„Unfrieden“ stiften wollte. Genau so verlogen ist die TASS=Agentur mit ihrer Behauptung, die Sowjets hätten die schwedische Stadt Haparanda nicht bombardiert, obgleich die Schweden aus den Bombensplittern ganz einwandfrei die bolschewistische Herkunft ermittelt haben. Drei Beispiele für die Lügenpolitik der Sowjets. Sie können unbeschränkt erweitert werden, denn ohne seine Lügen kann Stalin nicht agitieren. Zwischen Washington und den Maschinenfabriken ein unblutiger, aber deswegen nicht minder hefna#s Papierkrieg und im Weißen Haus sitzt ein irrer vor dem Mikrophon, um der Welt vorzutäuschen, daß ihn berauschenden Zahlen auf dem weißen Papier vor u# fertiges Kriegsmaterial darstellten. Der Fall Roosen## hat viele Seiten. Diese ist eine Angelegenheit der Inn ärzte geworden. Die Kurzmeldung Peicherg nr Wirtumng erlichen A. Anforde werden.“ stillende rlor aun en Müttern wüglichte #t an bis auf An das Um Krante Höchstzu ##sciog m Mngstag. der Zuschle nberAes vollend pezug wie d " Gramm Opart get Trhunisteren ii ente Kanst folgenden Wortlaut:„ Artillerie= und Spähtrupptangreit an der CyrenaikaDer Gegner unternahm Einflüge auf Benghast und Derna. Militärische Ziele wurden nicht getroffen. Es gab einige Verletzte unter der Eingeborenenbevölkerung, Ein seindliches Flugzeug wurde von der Fiar von Benghasi, drei weitere durch deutsche Jäger im Luftkampf Starke deutsche Verbände griffen Tag und Nacht Malta an. Die Flughafenanlagen von la Venezia, Halfar und Luca wurden schwer mit Bomben belegt, zahlreiche Flugzeuge am Boden beschädigt und Artillerie= und Scheinwerferstellungen zerstört. Der italienische Wehrmachtsbericht vom Montag hat folkb. Lissabon, Anfang April. Vor einem Jahre etwa berief Roosevelt einen der bekanntesten Männer der amerikanischen Industrie nach Washington, Knudsen, den in Dänemark geborenen Direktor der großen Autofirma General Motors. Damals erklärte der Präsident der Vereinigten Staaten zum„Arsenal der Demokratien“ und beauftragte Knudsen damit, die Rüstungsindustrie in Schwung zu bringen, damit die Bedürfnisse der„demokratischen Freunde der USA“ nach Panzern, Schiffen und Flugzeugen befriedigt würden. Die Finanzierung dieser Rüstungshilfe machte keine Schwierigkeiten, der Kongreß stellte dafur zunächst 7, dann 5, weiter 9 und schließlich nochmals 7 Milliarden Dollar zur Verfügung. 28 Milliarden Dollar nach der Vorkriegszeit von 22,40 RM für den Dollar umgerechnet, ergeben 67 Milliarden Reichsmark. Kürzlich wurde nun bekannt gegeben, daß die den Alliierten der Vereinigten Staaten tatsächlich gegebene Kriegshilfe den Wert von einer Milliarde Dollar kaum übersteigt. In diesen beiden Ziffern— auf der einen Seite 28 Milliarden Dollar und auf der anderen eine Milliarde Dollar— offenbart sich am deutlichsten das völlige Scheitern der Produktions= Von unserem Korrespondeuten daß der Versuch Knudsens gescheitert ist, neben der normalen Friedensproduktion eine Kriegsrüstung zu schmieden. An seine Stelle trat Donald Nelson, der Generaldirektor eines großen Chicagoer Warenhauses. Der Fabrigenden Vortou:: Zabteillungen unterstägzt von ArFeindliche Aufklärungsabteitungen, unlersingt von 2. tillerie, wurden im Gebiet südöstlich von Mechili zurückgeschlagen. Im selben Gebiet grissen unsere Kampfflugzeuge mit sichtbarem Ersolg einen Kraftfahrzeugsammelplatz an und beschädigten eine beträchtliche Anzahr von Fahrzeugen schwer. Ein Flugzeug kehrte nicht zurück. Die Eisenbahnlinie Marsa Matruk—Alexandria wurde von unseren Flugzeugen wiederum bombardiert und an mehreren Punkten unterbrochen. Storte Nacht wiederholte Eiuflige auf die Insel Malia Butter“ zu prolamieren und bauten in la Valetta wurden heftig bombardiert und ein dort im flih um Ventrichsten das bollige Scheilern pläne Roosevelts. 11— jhm.: Gusscheihen uns Knudsen mußte gehen. Um ihm das Ausscheiden aus dem wichtigen Amt etwas erträglicher zu machen, schenkte Roosevelt ihm, der niemals ein Gewehr in den Händen gehalten hat, die Uniform eines Generalleutnants der 1SA.=Armee. Zum Leiter des Munitionsamtes im Kriegsministerium ernannt, soll er nun dafür sorgen, daß die USA.=Armee mit brauchbaren Wassen ausgerüstet wird. Mit ihm aber endete ein ganzes Wirtschaftssystem in den Vereinigten Staaten. Vor Jahresfrist wehrten sich die Nordamerikaner noch leidenschaftlich gegen eine Entscheidung, die auf eine inzwischen berühmt gewordene Formel gebracht,„Kanonen oder Butter“ hieß. Sie waren eingebildet genug, um für sich die Formel„Kanonen und Butter“ zu proklamieren und bauten in diesem Sinne im ch vier Millionen Automobile und was sonst aber ist es klar, kant wurde also durch den Organisator ersetzt. Aber das alles erklärt nicht, wohin denn die anderen 27 Milliarden Dollar geflossen sind, die für die AlliiertenHilfe ausgegeben wurden, ohne daß mit ihnen tatsächlich Hilfe geschaffen worden wäre. Die Betrachtung dieser Frage führt uns in die Nähe einer Angelegenheit, die später als der größte Schieberskandal aller Zeiten Sensation machen wird. Da Roosevelt neben der bestehenven Industrie eine Rüstung nicht schaffen konnte, machte er mit seinen alten Feinden, den Wirtschaftskapitänen der Vereinigten Staaten, Frieden und diese diktierten ihm dabei Bedingungen, die eine blutige Rache an zehn Deal darstellen. Der Umbau ihrer Werke für die Rüstung, die Einrichtung mit neuen Maschinen, und nach dem Kriege die Wiederherstellung des alten Zustandes— alles das muß der kleine Mann in USA aus seiner Tasche bezahlen, der nun langsam auch an seinem Geldbeutel spürt, wie„teuer“ ihm sein Präsident geworden ist. Am 1. Februar dieses Jahres schlossen die großen Automobilwerke in Detroit ihre Tore. Die Hälfte der hochqualifizierten Autoschlosser, etwa 300000 Menschen, flogen auf die Straße und vermehrten das Arbeitslosenelend. Die anderen wurden dazu eingesetzt, die gesamte Einrichtung der riesigen Montagehallen von Ford, General Motors und Chrysler herauszureißen, einzuölen und einzupacken. Jetzt stehen die wertvollen Maschinen in schnell zusammengezimmerten Abstellräumen und warten auf das Kriegsende. Die großen Hallen sind leer, aber es zeigt sich nun, daß auch der vielgerühmte Organisator Donald Nelson einen gewaltigen Rechenfehler beging: die neuen Maschinen für die Rüstungsproduktion sind noch nicht fertig. Man könnte fragen, ob denn die für den Autobau gebrauchten Maschinen nicht verwertbar sind. Studebaker hat ausgerechnet, daß von seinen 4000 Spezialmaschinen genau 64 für die Produktion von Panzern gebraucht werden können. Berlin. Zu den Kämpfen im mittleren Abschnitt# Ostfront teilt das Oberkommando der Wehrmacht mit:#### Laufe des 5. April führten die Bolschewisten sieben,### mehrstündigem Trommelfeuer unterstützte Angriffe gen## die Stellungen einer deutschen Infanteriedivision durch# zusammengefaßten Feuer der deutschen Truppen brachen### Angriffe völlig in sich zusammen. Deutsche Kampfslu# zeuge bombardierten am 5. April mit guter Wirkung## Flugzeugwerk Rybinsk. Die Einschläge mehrerer 10 Kilo=Bomben richteten große Zerstörungen an. Berlin. Der Reichsführer ¼4 Himmler und der Reich# organisationsleiter der NSTAP. und Reichsleiter### Deutschen Arbeitsfront Dr. Ley haben eine enge#### sammenarbeit zwischen der gesamten 44 und dem Deutsch Volksbildungswerk vereinbart. Helsinki. Feldmarschall Mannarheim, der Ode befehlshaber der finnischen Armee, stattete am Donner#### dem Oberbefehlshaber der deutschen Armee im hohen Zu### den, General Dietl, in seinem Hauptquartier einen## such ab. Die enge Kameradschaft, die die deutschen n finnischen Soldaten verbindet, kam besonders in den## zen Begrüßungsansprachen zum Ausdruck. Brüssel. Die Engländer haben in den letzten Tagen# Stadt Brügge, eine Perle mittelalterlicher Größe und Ba# kunst, mit Bomben beworfen. Dabei wurden zwei In## densschwestern und acht Kinder getötet. Bukarest. Marschall Antonescu weilte vor Osten Odessa, um sich an Ort und Stelle von der Arbeit Zivilverwaltung in dem eroberten Gebiet jenseits### Onsestr ein Bild zu machen.„ g4,., Grishnschen Stockholm. Der schwedische Gesanoie in Nusoyschrw## wegen Bombenabwurfs bei Haparanda am 2. April Instma# tionen erhalten, bei der Sowjetregierung Protest einzuleg und anheimzustellen, daß Vorkehrungen getroffen werde um eine Wiederholung des Vorfalles zu verhindern. Nanking. Im Mausoleum Sunyatsens zu Füßen### Purpurberges fand am Sonntag morgen die feierliche Ein# schreinung der von Peking nach Nanking gebrachten inner### Organe des Vaters der Chinesischen Republik, Sunyatsin statt. ing der einer Dai im Anschlu des C im 9 um 1942 ger Bestir #worden: Bid einer wrbünger nnd eines wenmare ung der Fai # wie eine V u bei der broi aus Begtum d Goethe=Medaille für Walter Petersen Düsseldorf, 7. April. Dem bekannten Düsseldorfer nismaler Professor Walter Petersen wurde anläßli seines 80. Geburtstages vom Führer die Goethe Mda## für Kunst und Wissenschaft verliehen. Reichsminister## Goebbels hat ihm die herzlichsten Glückwünsche übermitch Das Märchen Wilhelm Grimm besuchte einmal einen Freund. seinem Eintreffen verabschiedete sich von besagtem Frun# gerade eine auf„Jung“ zurechtgemachte Dame. Begeist fragte der Freund: „Nun, wie gefiel dir meine Freundin? Ist sie nicht in ckerd wie ein Mürcher“ g Dr 1 „Ja, allerdings!" entgegnete Grimm.„Es aal in mal...“ uit dem Die Hal haft h Damit heinung #tuhen aus wotwendig huuptverein Kurt Zse ##ndpost“ pführung s der Ma ader Bro ##sondere aud auf die einmes Leist nacktortdant: Pflicht zu jetzt in die böchste Unter Beizen un licherige G n und Bä mit die #nachen mi neeichen Welen., 1r ##sstände, 1 bereits etzung riuche 1) Froher Hauptschriftleiter: Fr Achilles; Verlag und Cersontaine& Co.; Verlagsleiter: I. Cersontaine; Preisl. Snädonenu derAörke ROMAN VONERIKA LEFFLER 23. (Nachdruck verboten.) Der Vater war abgestiegen und in seinen unsicheren Händen fanden sich weder Zügel noch Peitsche. Sie waren leer und zitterten, wie die Hände sehr armer oder sehr „Set dich, bitte“, begann er mit leiser Stimme.„Gutes ist es nicht, was ich dir zu sagen habe.“ Sabine sank gehorsam auf einen Klubsessel nieder. Zum erstenmal in ihrem Leben nahm sie sich aus eigenem An(8 ist..g der Vater stand vor der Bibliothel und von rückwärts gesehen schien er zu beabsichtigen, ein Buch auswählen,„ is nicht leic Sabine deckte mit der rechten Hand ihre Augen, sie wollte weder gesehen werden, noch selber sehen. Das Unabänderliche kam mit großen Schritten auf sie zu. „Hohenbühl gehört nicht mehr uns", fuhr der Vater mühsam fort.„Es ist so, daß wir nur noch ganz wenig Geld besitzen—— und am ersten Oktober müssen wir von Eigentlich hätte Sabine aufschreien müssen, so grausam traf sie dieser Schlag. Aber sie saß sehr still in ihrem Sessel, immer noch mit verdeckten Augen und ihr Inneres füllte tiefe Ruhe. Das Ende war da.— Es fiel ihr nicht ein, an ihr eigenes Vermögen zu erinnern, denn sie hatte begriffen, daß es ebenfalls jenen Weg gegangen war, auf dem alle anderen Besitztümer zerflossen. Sie horchte auf den wunden Ton, in dem diese Frage kam, und fühlte sich außerstande, zu antworten. „Ich meine, es ist Buße genug, dir das sagen zu müsSabine verstand.„Wohin werden wir gehen?“ erkunEr wandte sich um und kam langsam zu ihr.„Ich weiß es noch nicht, mein Kind.— Wenn du nach Groß Friedeberg möchtest, brauchst du es nur zu sagen.“ Ueberrascht hob sie den Kopf. Da stand der Vater mit leicht nach vorn zusammengezogenen Schultern und gesenktem Blick. Seine Hände hingen kraflos herab. Er sah aus, wie einer, der ein hartes Urteil erwarten zu müssen glaubt, und bereit ist, sich ihm bedingungslos zu unter„Wiast du allein sein)“ fragte sie bebutsam. Er wandte sich ab.„Auf mch kommt es jetzt nicht an. „Wenn du also mir die Entscheidung überläßt, möchte ich mit dir gehen", erklärte Sabine fest.„Oder hast du etwas dagegen?“ „Dagegen?“ Er warf sich in einen am Fenster stehenden, Sessel und vergrub sein Gesicht in beiden Händen.„Lieber Gott, das war meine einzige Hoffnung.— Ich habe doch nichts mehr als dich!“...4 E. 2 Sie saß still und wehrte der Bitterkeit, die sich in ihre Seele schleichen wollte. Nun er alles verloren hatte, sprangen die Tore seines Herzens für sie auf, redete er zu ihr, wie wenn sie ihm teuer wäre. Oder war sie es ihm wirklich geworden?— Als sie aufstand, um zu ihm zu gehen, schien es ihr fast zu spät für diese Wendung, aber während ihre Hand sein meliertes Haar liebloste, kam ihr jäh die Erlenntnis, daß es ein„Zu spät“ unter Lebenden nicht geben sollte. Der Vater weinte lautlos, mit heftig zuckenden Schultern. Sabine, ihn unablässig streichelnd, stand vor seinem Sessel, und so fügte es sich, daß sie auf ihn herabsah, daß er gleichsam kleiner schien als sie. Ihre Finger glitten sacht über seinen Kopf, ihr Blick ruhte still auf seinem gebeugten Nacken, und sie fühlte sich plötzlich alt. So alt, daß man es kaum mehr nach Jahren abmessen konnte. Aber das war wohl, weil ihr Verhältnis zu ihm in ein so sonderbares Geleise einmündete, und weil es sie zutiefst erschöpfte, den Vater bemitleiden, sich für ihn schämen zu müssen. „Wollen wir reiten?“ fragte er, ihre schmerzlichen Betrachtungen jäh unterbrechend. Seine Augen, nur rasch mit dem Taschentuch getrocknet, sahen sie an, wie die eines Kindes, das einen kleinen Schmerz beiseite tut, wenn eine kleine Freude am Horizont seines Lebens erscheint. Sabine lächelte milde auf ihn herab. Sie hatte den Kernprunkt seines Wesens entdeckt; deshalb sagte sie anscheinend heiter:„Ja, reiten wir—— solange die Pferde noch unser sind.“ Damit zeigte sie, wie restlos sie den Vater begriff, dessen Glück und Unglück zugleich auf seiner Eigenart beruhte, stets ausschließlich in der Gegenwart zu leben.— In den letzten Septembertagen, als die Reit= und Kutschpferde nebst Geschirren, Sätteln und Wagen versteigert wurden, sahen Sabine und der Baron von Lahusen einander wieder. Das heißt, sie erblickte ihn zuerst. Es war gegen Mittag, und kurz zuvor hatte die Apollonia tränenreichen Abschied von ihr genommen. Nun saß sie schon im Zug, der sie nach Groß Friedeberg bringen würde, obwohl sie einmal geschworen hatte, der Baronin von Meister, die ein Kind wie Sabine im Stich ließ, nie mehr im Leben die Hand reichen zu wollen. Sabines Wunsch, sie dort untergebracht zu wissen, den sie wohlweislich nicht verlauten ließ, sondern hinter einer unbestimmten Andeutung verbarg, aus der Apollonia die Hoffnung schöpfte, nach kurzer Zeit von ihrer jungen Herrin zurückberufen zu werden, hatte diesen finsteren Schwur zerbrochen. Denn unter diesen Umständen ging es der alten Frau nur darum, jederzeit und schnell zu erreichen zu sein, wozu sich Groß=Friedeberg ausgezeichnet eignete, zumal Sabine seit jener selbständig untemnommenen Besuchsreise im Vorjahr mit der Baronin in regem Briefwechsel stand. Der Baron von Lahusen befand sich in Gesellschaft eines Reitburschen, den er mitgebracht hatte, auf dem Wirtschaftshof; seine ruhigen, nur etwas zu hellen Augen musterten die beiden Grauschimmel, die, von Anton im Kreise geführt, mit boch erhobenen Köpfen zu wiehern begannen, während ihre unrihigen Blicke die Masse der Käufer überslogen.„..5 Jm Burch.9 865. Sabine, die aus dem Parr ram, sah ihn durch das offenstehende Tor und beschloß, vor dem Nachmittag das Haus nicht mehr zu verlassen; es lag ihr aus vielerlei Gründen wenig daran, dem Baron von Lahusen jetzt zu begegnen. Als sie sich jedoch hastig wandte, um möglichst rasch von hier fortzukommen, riß sich Anakreon, den eben ein schmächtiger Stallbursche ins Freie führte, jäh von dessen Hand los, und versuchte, durch das Tor, dem Sabine gerade den Rücken zugekehrt hatte, in den Park zu entfliehen. Der Baron von Lahusen besann sich nicht eine Setunde lang. Ehe noch einer der anderen Anwesenden zuspringen konnte, schnitt er dem aufgeregten Tier den Weg ab und erwischte mit knappem Griff dessen linken Halfterriemen. Der Fuchs bäumte sich wild, er schnappte mit rollenden Augen nach der Hand, die ihn aufhielt und vollführte mit seinen Hufen einen Höllenlärm auf dem Pflaster. Von diesem Geräusch beunruhigt, wandte Sabine den Kopf, und sah dem Baron von Lahusen, der Anakreons schimmernden Hals zu klopfen begann, gerade in die Augen. Er grüßte sie überrascht, aus seinem Blick strahlte ehrliche Freude. Sie nickte ihm zu und wollte weiter, „Ein ganz gefährlicher Bursche!“ rief er, auf den schnaubenden Fuchs an seiner Seite deutend. Sabine kehrte um und bot ihm die Hand. Irgend etwas in ihr zwang sie, sich der Begegnung zu stellen. Jetzt schien es ihr töricht, diesem Mann ausgewichen zu sein. Außerdem hatte er es nicht um sie verdient. „Anekreon ist ganz fromm“, erklärte sie lächelnd.„Er ist nur zwei Tage nicht geritten worden, weil ich keine Zeit Ihr Pferd?“ erkundigte sich der Baron interessiert. Ja.“ Er gab Anton, der herangekommen war, den Halfterriemen in die Hand, und sah dem ruhig an der Seite seines Pflegers fortschreitenden Tier lange nach. „Ich werde ihn kaufen“, sagte er leise. Sabines Blick, den er suchte, blieb seltsam ruhig. „Sie werden viel Freude an ihm haben“, meinte sie höflich. Der Baron von Labusen sah aus, wie einer, der bereit gewesen ist, ein großes Geschenk zu machen, und nun unverrichteter Sache wieder damit abzieben muk, weil keine Verwendung dafür existiert. „Ich darf ihn wohl noch bis nach dem Ersten hier sen“, fragte er zögernd.„. zf. 903 nicht näch Sabine lächelte still.„Meinetwegen ist vas nicht Baron.“ Und dann mit ernstem Blick, aus dem frem liche Wärme leuchtete:„Aber es war sehr nett von Iynn daran zu denken.“„ 647s138 g. 491 946 Ihre Beherrschung machte iyn hilftos. er trat## an sie heran und bekannte fast flüsternd:„Ich dachte, sollten ihn noch ein paar Tage haben.“##ug(eate## „Ich weiß“, nickte sie geduldig. Ihre Hand legte mit leichtem Druck auf seinen Arm.„Aber ich hänge n sehr an Anakreon.“ „Wie?— An solch einem Pferd?" „Nein“, sagte Sabine, den Baron ruhig ansehen; kann nichts dafür.— Da sind andere Dinge, die das schulden.“ 446 4 Er sah auf ihre Hand yerab, jäy errenneno, vaß i# Sorge um sie taktlos erscheinen ließ. „Und was wird mit Jim?“ mußte er trotzdem stor Sie lächelte milde, wie eine alte Frau, die die Welt und alle menschlichen Schwächen darauf begreist „Jim geht mit mir.— Für ihn reicht es noch.“ Der Baron von Lahusen verstrickte sich immer „Sicher heiraten Sie bald?“ erkundigte er sich hastig. Ihr Blick löste sich aus dem seinen, um ohne beson Eile über seine Schulter hinwegzugleiten.„Ich 9i jetzt kommt Anakreon zur Versteigerung“, meinte sie sam.„Es wird Zeit für Sie.“ Und dann, als er keine Bewegung machte, die darauf schließen ließ, sich verabschieden wolle:„Ja so— ich muß Ihne antworten.— Ich heirate nicht.“ Er schwieg und schämte sich maßlos. „Leben Sie wohl“, lächelte Sabine, ihm ruhig di bietend. Sehe ich Sse M1 Er umschloß ihre Finger seor fest.„Sche ich St wieher?“ „Das kann man niemals im Leben reit Frühli das Prog gewid Häl eöffnete r tt und in #schör brat ein Will ental“ us, die 4 # Tarantel #r verstan Polge rhy ei Arie 24. währe! Arie aus m Worr uf aus n gab. R ##em zu Eadtheat mulein“ vo# niert un ist in d Böttcher bilde 2 Gü nuerns, M berg. Bi für die ten det umch sagen“, meinte sie mit demselben Ausdruck Milde, der ihn schon kurz zuvor eines Teils seiner G0 beraubt hatte.„„ „Sie wissen, wie ich es meine, Sabine!“ seu mühsam. gt nicht, Bal„Ich weiß“, lächelte-sie still.„Aber es gebt ngezzen — Sehen Sie, es gibt Menschen, die keine Halgy;### und solche, denen man Halbes nicht anbieten dal).““ Sie wohl!“ Fortsetzung folgt Abunkler et. Das Böglig ie bel viel etmeiste DA Nicht seine Schuld 664 „Habe ich Ihnen nicht beim letzten Mal s“ möchte Sie hier nicht wieder sehen?" cber### „Ich weiß es, Herr Richter, ich weiß es... Schutzmann wollte es mir nicht glauben!“ 05 beriehung wader. i ehn ar 1916 Sei. und! Einsatz el Kreia u# wehrlamdag nehmen,### Wroße un f 95 ehoben. e Unternehn llig auf eindliche# Pflichters ten Kreuzez urmregimen itenlebenz od gesunden Närz 1917 1 ur Luftwaßi n. Er wun ner hervong mehmen rnen Kreuzen der Ostsra Verletzunge rfabriken#i# nder heinar# irrer M. schen, daß# apier vor## all Roosen eit der Im Abschnitt# nacht mit: en sieben, von ngriffe gegnn sion durch den brachen## e Kampflus Wirkung# nehrerer 1000 n. nd der Reichsichsleiter ne enge## dem Deutsch n, der Ohn im Donnersu### im hohen## rtier einen s deutschen rs in den tzten Tagen röße und### rden zwei En# vor Osten 5 der Arbeit t jenseits de## Kujbyschen April Instrat rotest einzuleg# troffen werden verhindern. zu Füßen## feierliche Ein# rachten inner# blik, Sunpatsen Petersen isseldorser wurde anläßlic Goethe-Madall## ichsminister sche übermitch n Freund. esagtem Freuch Dame. Begein zwischen Deutschlandsender und Reichssender Lenigen Hörer des Großdeutschen Rundfunks, die siedlichen Empfangsverhältnisse im Reichs#####he nur den Deutschlandsender oder die Reichszönnen, auch in den Genuß der durch das gegebenen Möglichkeiten des Programmwird mit Wirkung vom 7. April an #nzag und Donnerstag zwischen 20 und 22 Uhr gustausch zwischen dem Programm des ##nders und der Reichssender stattfinden. Die #gschlandienders hoben allo am Tlengzag und die Möglichkeit, am leichten Unteryaltungs#eilzunehmen, während die Hörer der Reichsin diesen Tagen auf das gehobene Programm gunen. Wir merken uns also: Der Deutschlandam Dienstag und Donnerstag von 20—22 Uhr E sinterdaltungsprogramm. Damit hat ein Wunsch u irer Exfiülluung gefudden. * besonderen Rationen für werdende Mütter und Kröchnerinnen neichsernährungsminister hat zu der teilweisen Rationen an Brot, Fleisch und Fett, wie #ichmg vom 6. April 1942 bestimmt worden ist, #acherlichen Anweisungen getroffen, um weiterhin den Anforderungen bestimmter Verbrauchsgruppen gem Zwischenraum, je eine Erstaufführung angesetzt. Die Intendanz bittet besonders darauf zu achten. Die große Nachfrage nach dem Lustspiel„Karl III. und Anna von Oesterreich“ von Daanfried Rößner gab resten Kreisen zugänglich zu machen. Die Reifeprüfung bestanden am Kaiser=Karls=Gymnasium alle 32 Prüflinge. Acht Schülern war bereits im Laufe des Jahres ohne Prüjung das Abgangszeugnis mit Reisevermerk mit Rückicht auf ihre Einberufung erteilt worden. An der Städtischen Oberschule für Mädchen(sprachliche Form) bestanden 13 Schülerinnen die Reiseprüfung. Rund um Aachen Wenn die Wintersaaten gelitten haben Kein übereilter Umbruch Der Reichsnährstand veröffentlicht einen Appell an die Landwirtschaft, keinen übereilten Umbruch bei schwachen Wintersaaten zu vollziehen. Durch die vielsach verspätete Bestellung und wegen des sehr früh einsetzenden und langen Winters haben die Wintersaaten stellenweise gelitten. Jeder Bauer und Landwirt sollte deshalb sein Möglichstes tun, die entstandenen Schäden wieder gutzumachen. Auf alle Kräftigungsmittel für schwache Wintersaaten ist die Kopfdüngung mit einem leichtlöslichen und schnellwirkenden Stickstoffdünger. Daneben verdient die Bearbeitung der Wintersaaten mit Walze, Egge und Hackmaschine größte Beachtung. Stehen die Wintersaaten im Frühjahr zu dünn, so kann man durch Einsaat von Sommerroggen, oder Gerste Abhilfe schaffen, soweit Saatgut zur Verfügung steht. Bei Winterölfrüchten ist erst, wenn kein Neuausschlag sich zeigt, an Umbruch und Neuansaat von Sommerölfrüchten heranzugehen. Zusatzkleiderkartenausgabe Brand, 7. April. Die Zusatzkleiderkarte wird auf Antrag an alle diejenigen Jugendlichen ausgegeben, die zwischen dem 2. September 1923 und dem 1. September 1928 geboren sind und bereits eine dritte Reichskleiderkarte erhalten baben.„.4iherVarten ersalDie Ausgabe dieser Zusatztlei#ertarten erfolgt bezirksweise gegen Vorlage der dritten Reichskleiderkarte der Jugendlichen und zwar: Bezirk 1 Dienstag, den 7.., von 10—12 Uhr; Bezirk 2 Dienstag, den 7.., von 15—17 Uhr: Bezirk 3 Mittwoch, den 8.., von 10—12 Uhr; Bezirk 4 Mittwoch, den 8.., von 15—17 Uhr: Bezirk 5 Donnerstag, den 9.., von 10—12 Uhr; Bezirk 6 Donnerstag, den 9.., von 15—17 Uhr; Bezirk 7 Freitag, den 10.., von 10—12 Uhr; Bezirk 8 Freitag, den 10.., von 15—17 Uhr; Bezirk 9(Krauthausen) Samstag, 11.., 11—12 Uhr. Ausgabestelle für die Bezirke 1 bis 8 ist die Wirtschaftsstelle im Rathaus und für den Bezirk Krauthausen das Lokal Nießen in Krauthausen, Dorfstraße. täglich 100 Gramm festgesetzt. Die den Von der Ortsgemeinschaft des DRK Fälle„muß vor einem übereilte..—.—,. zaHr gaapt f Brand, 7. April. Die nächste Dienststunde der Ortse Ssc## nicht doch noch sehens= gemeinschaft sindet am Freitag, dem 10. 4, 19.30 Uhr, in brobachen, um sestzustellen ob sie nicht, voch noc, beven.,, der hiesigen Schule an der Hindenburgstraße statt. Nach diesem neuen Erlaß wird für wer= Fälle muß vor einem übereilten Umbruch gewarnt werstillende Mattter sowie Wöchnerinnen die Nähr den Vielmehr muß man die Winterung jetzt seyr scharf Nüttern, Wöchnerinnen und stillenden Müttern jähig ist und gerettet werden kann. Ein ausgezeichnetes Möglichkeit, vom siebten Monat der werdenden ust an bis sechs Wochen nach der Entbindung statt # auf Antrag Butter zu beziehen, bleibt aufrechtUmtauschverhältnis wird auf 200 Gramm . 1 2 5 G r a m m B u t t e r w ö c h e n t l i c h f e s t g e l e g t. uin Krankenhäuser bekommen gleichfalls weiterhin Höchstzuschläge von Fleisch und Fleischwaren. wird auf 10 Gramm für einen Krankenfestgesetzt. Bei Tuberkuloseheilanstalten Aus den Lichtspielhäusern ungstag e Capitol Man kann nicht umhin beim Betrachten dieses Filmes steug wie der neue Erlaß weiter bestimmt, wöchent## Gramm Nährmittel, 625 Gramm Butter und 75 □ cduut wsählich erhalten. ung des Jahrgangs 1924 für den weiblichen Arbeitsdienst einer Mitteilung des Reichsministers des Innern zim Anschluß an die Erfassung, die weiblichen Dienstdes Geburtsjahrgangs 1924 für den Reichsim Reichsgebiet in der Zeit vom 15. Mai bis 1942 gemustert werden. Die hierfür schon bisher nen Bestimmungen sind durch folgenden Zusatz er#id einer Braut, deren Verlobter gefallen oder als ##ngehöriger der Wehrmacht bei besonderem Einsatz tlichen Befehls oder als Opfer der im Wege der NamensImmer wieder stoßen die Maschinen in kühnen Tiefangrifsen in pechschwarze Rauchwolken hinein, die über dem Werk der Zerstörung liegen. Mit jedem Anflug prasseln neue Feuerstöße und stürzen Bomben auf den Feind nieder. Auch diese Aufnahmen illustrieren die Frontberichte vom Einsatz der deutschen und italienischen Flieger an der Afrikafront, die wieder und wieder den Feind vernichtend treffen und damit die Erdtruppen in ihrem schweren Kampf wirkungsvoll unterstützen. Bilder vom Besuch des Königs Boris von Bulgarien im Führerhauptquartier, beim Reichsaußenminister und beim enem seiner Diebeszüge in eine Mordtut, die von einem Veich einrschal, Hosgt ein Bericht über eine liebung unserer Dritten aus sicherem Hinterbalt begangen wird. Dem mit Gepzirgspiomiere in den haverischen Bergen. Die Pioniere der Aufflärung der Tat bedachten Kriminal=Inspettor, ge: 9or-=1148pionier..... ziragtzach, hauten einen Stag und Zuschlag 40 Gramm Fleisch oder Fleischwaren an einen der letzten deutschen Kriminalfilme„Der Vierte verpflegungstag Vegetarier, die das sechste commt nicht" zu denken. Hier niefschürfende seelische und vollendet haben, können unter Verzicht auf den geistige Konflikte um das Warum des Mordes, die den Zuschauer von Anfang bis Ende in erregender Spannung hält, dort eine etwas dürftige konstruktive Handlung, die von vornherein den wirklichen Täter vermuten läßt. Ein seit geraumer Zeit gesuchter Einbrecher gerät auf uung der Familienname des Verstorbenen gewährt, so wie eine Verheiratete zu behandeln, sie ist also zum u bei der Musterung nicht verpflichtet.“ brei aus höchstmöglich ausgemahlenem Korn lingt es nach langwierigen Ermittelungen, in deren Verlauf selbst seine Frau und Tochter verdächtigt werden, den wahren Mörder und zugleich den langgesuchten Einbrecher namhaft zu machen.„. 7. Gänhm 41. Gianni Forziollini, m bessen Handen die Regie liegt, ist zwar stets durch eine wahre Häufung der Verdächtigten darauf bedacht, die Spannung des Geschehens zu fördern. Leider gelingt ihm diese für einen Kriminalfilm unbedingt notwendige Maßnahme nicht immer. Als beachtenswerte Schautspieler seien insbesondere Giulio Donadio und Mariella Lotti genannt. Pöppinghaus. Die neue Deutsche Wochenschau Die neue Deutsche Wochenschau bringt zum Abschluß der Frontbilder einen Bericht über den Einsatz unserer Luft## Begtum des Monats April wird das Brotgetreide, waffe in Afrika. Deutsche Stukas starten gegen Tobruk. In ut dem höchstmöglichen Ausmahlungssatz ausge geschlossenem Verband geht es nach Osten— dem EinsatzDie Hauptvereinigung der Getreide= und Futter= ziel entgegen. Ueber weite Wüste führt der Flug, und dann trischaft hat bierfür die notwendigen Anweisungen öffnet sich unter uns die Bucht von Tobruk, in der dicke Lamit sind die Konsequenzen gezogen, die die Transporter liegen. Die britische Flak schießt aus allen #rchaltung der Basis des Brotgetreideanfalls im Rohren. Ringsum stehen weiße Wöllchen am Himmel. ####iten aus der eigenen Ernte im 3. Kriegswirtschafts- Unsere Stukas stoßen in dieses Inferno hinein, direkt auf wivendig macht. Wie der stellvertretende Vorsitzende#. Schiffe zu, die iv Sekundenschnelle unserem Blick huuptvereinigung der deutschen Getreidewirtschaft, kut Zschirnt, in diesem Zusammenhang in der die Schisse za, die mi Seiünbenschemeren näher kommen. Fast senkrecht stürzen die Flugzeuge auf ihr e chut„Zschirnt, in diesem Ju.„. Agmassazigristische Ziel. Ein kurzer Stoß— die Bomben sind gelöst, die tragen Landpost“ mitteilt, hat die narionatsozialtisti Tod und Verderben in die Reihen des Gegners. In großer nührung schon lange vor dem Kriege in den Maß= Höhe sammelt sich wieder der Verband und nimmt Kurs der Marktordnung auf dem Getreidegebiet das auf neue Ziele. Deutsche und italtenische Kampfflugzeuge zu der Brotversorgung festgelegt. Intensive Schulung, und Jäger greisen mit Bomben und Bordwaffen einen kiondere auch bei Brotindustrie und Handwerk, haben, Feldflugplatz der Briten in der Wüste an. Materiallager #uu die gesetzlichen Anweisungen, zur Aufrechterhel, wwerden schwer getroffen, Flugzeuge am Boden zerstört. eines Leistungsprinzips mitgeholfen, wie es in der mutttordnung vorliegt. Die ganze Verantwortlichkeit Pflicht zur Leistung für ein Qualitätsbrot kommt ## jetzt in dem Augenblick zum Ausdruck, in dem es de höchste Ausnutzung des Brotgetreidekorns zu vollUnter Beibehaltung derselben Rohstoffe Roggen # Leizen muß auf neuem Wege ihrer Verwendbarkeit ###cherige Güte des deutschen Brotes gesichert werden. n und Bäcker werden sich in den nächsten Tagen und setzen über einen Gevirgsbuch, Riuten einen Steg und kämpfen am jenseitigen Ufer den Feind teste Ausbildung in der Heimat gewährt den evfolgreichen Einsatz an der Front.— Das ist der Sinn dieser Aufnahmen. Und dann: die Ostfront. Ein finnischer Stoßtrupp nimmt im Raume des Ladoga Sees Fühlung mit den auf, die starke Kräfte zum Angriff bereitstellen. Unsere Eisenbahnpioniere bauen neben den Trümmern einer von den Sowjets gesprengten Eisenbahnbrücke in sechs W einen neuen 240 Meter langen Uebergang. Mächtige Holzpfeiler tragen die schwere Eisenkonstruktion. Selbst bei Grad Kälte werden die Arbeiten planmäßig fortgesetzt, die in jeder Beziehung eine Meisterleistung darstellen. Ueber die Straßen nach vorn segen eiskalte Schneestürme Bei grimmiger Kälte, die auch an die Nachschubs größte Anforderungen stellt, geoi es planmäßig vorwärts. Diese Bilder zeigen aufs neue, daß die Leistungen unserer Soldaten bei den Winterkämpfen im Osten ohne Beispiel in der Geschichte sind. Batterien vor Leningrad belegen die kriegswichtigen Ziele der Stadt mit schwerem Feuer. Leichtere Geschütze vernichteten Grabenstellungen der Sowjets im Vorgelände. Im Süden von Leningrad greifen sowjetische Panzerwagen an. Flak= und Pak- Feuer schlägt ihnen entgegen und bringt sie zum Stehen. Die Volsche: wiken werden auch hier zurückgeworfen. Nun weroen unsere Panzerkampfwagen eingesetzt. Dem weichenden Feind hart auf den Fersen, dringen sie in seine Stellungen ein und holen die Bolschewiken aus ihren Schützenlöchern beraus. Im Schutze einer Nebelwand stoßen die Panzerkampfwagen immer weiter vor, den Feind in kühnen Gegenangriffen zu zerschlagen. Die Sportnachtichien Nes.9. Punktespiele 1. Klasse Alemannias große Stürmerleistungen Alemannia Aachen— Reichsbahn Eschweiler:1(:). mit dieser ihnen übertragenen neuen Arbeit ver In dieser Höhe hätte man den Alemannen wohl keinen Sieg issen. Zur schnelleren lieberwindung etwaiger Iber Hi. Reichsbahner zugetraut. Aber die Stürmerreihe nachen müssen, Zut suzikurten zuberwindung etwaiger agsschwierigkeiten wird durch die marktordnerischen über die Reichsbahner zugetlaun über die Sturmerrei zeigte sich gestern nochmals wie in alten Tagen. Man sah .. uu# Ballhehandlung und gesunde steilen, vor allem aber auch durch die zuständigen zügige Komvinationen, gure Sauorzanotung und gesunde dissände, das Erforderliche geschehen. Insbesondere bereits aus den Erfahrungen der vielen vor der der hierfür gültigen Anordnungen erprobten ersuche Hinweise für die einzelnen Betriebe erfolgen. Ist sie nich“groher Nachmittag im Kurhaus „Es war enuck: Verlagsanst e; Preisl. Nr. 1/ Ersten hier l das nicht nöta ius dem freun nett von Ihna# Er trat dithe Ich dachte. Hand legte r ich hänge nih zig ansehend, nge, die das bin## en Frühling und Frohsinn, der Heiterkeit und Liebe das Programm des frohen Nachmittags am ersten tag gewidmet. Hannsjoachim Worringen, in dessen poren Händen die Programmgestaltung und Ansage öffnete den munteren Reigen mit Irmgard See#eb, die mit ihrer prachtvollen Stimme Arien von en und im weiteren Verlauf drei reizende Kinderlieder #chör brachte. Als besonders dickes Osterei stellte die in Willy Hermann(Flöte) zum ersten Male einen umental=Solisten vor, eine Bereicherung des Prouut die auch in Zukunft beibehalten werden soll. Mit Laantella, einem spanischen Bolero und einem Wiener #ei verstand Ingeburg Niederberger= die musikali*folge rhythmisch aufzulockern. Friedrich Kempf hatte ##mei Arien aus„Das Land des Lächelns" besonderen ## während Arthur Bard mit ansprechendem Bariton * ur aus„Undine“ und in Verbindung mit HannsAin Vorringen das herrliche Duett zwisun: Fluth und Kui aus„Die lustigen Weiber von Windsor“ zum en gab. Reicher Beifall belohnte die Künstler, die ihrer##eem zu mancher Zugabe bereit waren. Föppinghaus. Torschüsse. In der Besetzung Schneiders, Schneider, Burger, Reiß und Barth setzte sich die Stürmerreihe ausgezeichnet in Szene und es fiel Tor auf Tor, eines schöner als das andere. Dabei war Eschweilers Elf wirdlich nicht ausgesprochen schlecht, wenn man auch in diesem Falle das Können und die unbedingt reisere Technik der Tivolielf als eine Klasse höher bewerten mußte. Während der ersten zehn Minuten konnte Eschweiler dem Tatendrang der Schwarz=Gelben Einhalt bieten. Dann sauste ein Strafstoß von Schneider, der enwas zurückgenend, daß ihn"#adtheater. Das musikalische Lustspiel„Bezauberndes dein“ von Ralph Benatzky, das von Friedrich Kempf mert und von Willy Schüchter musikalisch geleitet ii in den Hauptrollen besetzt mit den Damen: Chardoticher, Margarete von Benda, Camilla Steinhardt eide Wittwer, und den Herren: Karl Fürstenberg, Güntbermann, Friedrich Kinzler, Hans Albert Ens, Manfred Steffen, Erich Weiland und Heinrich Oberg Bühnenbild: Fritz Riedl. bir die Erstaufführungsmiete C sind am kommenden em darauffolgenden Mittwoch, also nur mit achttägitrotzdem frag nu, die die aan arauf begreift. es noch.“ sich immer sie sich hastig. m ohne besonden m.„Ich. alaus meinte sie lang in, als er zogen spielte, durch viele Beine des Gegners hinweg, flach wurde. ins Tor. In der 18. Minute flankte Reiß zu Barth, der im Alleingang loszog und unhaltbar in die kurze Ecke schoß. Wenige Minuten später war dann auch der eifrige Reiß mit einem Scharfschuß aus 20 Meter Entfernung erfolgreich. Durch zwei weitere Tore von Schneider, das letzte Tor kam durch die sichere Verwandlung eines Handelfmeters zustande, wurde mit:0 die Seiten gewechselt. Sofort nach Wiederbeginn schoß Lintsaußen Schneiders das Leder in vollem Lauf in die Maschen. Verschiedene Durchbrüche Eschweilers scheiverten an der aufmerksamen Läuferreihe Alemannias, in der Vanderbeyden, Wöllgens und Merkelbach emsig tätig waren. Mittelstürmer Burger nahm dann eine Rechtsflanke sofort an und schoß ein ohne ab zustoppen. Beim schen Fluth und Stande von•0 für Alemannia schoß Reichsbahn das Windsor“ zum Ehrentor, das nach einem Strasstoß des Rechtsaußen durch! die .##r Kopfball des Mittelstürmers erzielt wurde. Uneigennützig gab Reiß noch den Ball an den gut postierten Schneider zurück, der mit einem letzten Treffer das Ergebnis auf:1 erhöhte. SC Bardenberg— BfR Forst:0(:). Die Forster verloren den Punktekampf in Bardenberg unglücklich, denn mit all ihren Aktionen hatten sie trotz spielerischer Ueberlegenheit kein Glück. Wohl oder übel mußten sie sich am Ende doch mit einer Niederlage abfinden. An Torgelegenheiten mangelte es den Forstern zwar nicht, aber ihre Erfolg versprechenden Angriffe wurden stets von der guten Bardenberger Abwehr im letzten Augenblick vereitelt. Die Gegenangriffe der Bardenberger waren nicht weniger gefährlich, jedoch auch die Platzelf vermochte sich gegen die gute Abwehr der Forster nicht durchzusetzen. So verlief die erste Halbzeit völlig torlos. Auch in der zweiten Hälfte hatten die Forster spielerisch ein Uebergewicht, das sie jedoch zahlenmäßig nicht auszuwerten verstanden. Die Bardenberger dagegen, die inzwischen einen Freistoß im Nachdrängen zum:0 verwandelt hatten, vermochten diesen Vorsprung geschickt bis zum Ende des Spieles zu halten. Alsdorfer SVag— BfR Uebach=Palenberg:1(:). Wie schon so oft in dieser Spielsaison, stand auch in Al dorf den Uebach Palenbergern wiederum das Glück zur Seite, das ihnen auch bis zum Schlußpfiff hold blieb. Die erste Halbzeit stand durchweg im Zeichen der Alsdorfer, die sich jedoch nicht zu Erfolgen durchringen konnten. So ging denn diese erste Hälfte ohne jeden Torerfolg über die Zeit, da auch die Gäste keinen Erfolg zuwege zu bringen vermochten. Nach der Pause setzten die Asdorfer. Hann alles auf eine Karte und gewannen so klar die Obergand, daß mit einem unzweidentigen Sieg der Platzelf werden durste. Kurz nachher war dann gegen die#### ein Elfmeter fällig, der jedoch von Howenga verschossen wurde. Alle Anstrengungen der Alsdorfer, den Vorsprung zu erhöhen, scheiterten an der harten Abwehr der Uebach Palenberger. Als die Alsdorfer Verteidigung etwas leichtsinnig in der Abwehr wurde, kamen die Gäste ganz unerwartet zu einem Gegenerfolg, den sie, trotz erhöhter Anstrengungen der Alsdorfer, wieder Vorsprung zu ge winnen, bis zum Schlußpfiff vrieidigen konnten. Pannesheide— SV Horbach:3(:). heider kamen etwas glücklich zu dem unentschiedenen:3. Beide Mannschaften blieben hinter den gewohnten Leistungen zurück. Nachdem Horbach bis zum Wechsel:1 geführt hatte, kamen die Gäste durch ein Selbsttor eines Horbacher Spielers zum billigen Ausgleich. Als die Horbacher noch ein drittes Tor vorlegten, gelang es den Gästen, abermals aufzuholen. Postsportverein Aachen— SG Moresnet:1(:). Die Moresneter enttäuschten insosern, als sie es trotz spielerisechr Ueberlegenheit nicht fertig bringen konnten, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Aeußerst schnell und temperamentvoll wurde der Kampf ausgesochten, in dessen Verlauf sich die Aachener Abwehr als überaus stark und abwehrsicher erwies. Aus einem plötzlichen Durchbruch gelang es den Postsportlern, noch vor dem Wechsel:0 in Führung zu gehen. Die Gäste kämpften verbissen um den Ausgleich, der ihnen aber erst kurz vor Schluß möglich war. Ein Sieg, wie er dem Spielverlauf nach verdient gewesen wäre, wußten die tapferen Postsportler zu verhinBfR Würselen— Rhenania Rothe Erde:1(:). Das war ein Kampf, wie man ihn am Parkhotel lange nicht gesehen hatte. In ihren Leistungen waren sich die Parteien fast gleichwertig, wenngleich auch die Gäste bessere Einzelkönner in ihren Reihen hatten. Bis zum Wechsel mühten sich die beiden Parteien vergeblich ab, denn irgend ein Torerfolg kam dank der beiderseitig guten Torabwehr nicht zustande. Nach der Pause brachte der Mittelstürmer Bosch durch zwei kurz auseinander folgende Treffer die Rasenspieler zur:2 Führung. Erst nach geraumer Zeit gelang es dem Gäste=Linksaußen, auf:1 zu verringern. Um den Tschammer=Pokal Viktoria Kellersberg— Alemannia Mariadorf:1(:). Mehr als 800 begeisterte Zuschauer sahen einen Kampf, der trotz aller Härte ritterlich und fair durchgeführt wurde. Beide Mannschaften waren durch Urlauber wesentlich verstärkt. Besonders stark und abwehrsicher waren die beiden Hintermannschaften, die auch die ganze Last des Spieles zu tragen hatten. Nach einer torlosen ersten Halbzeit, folgte eine ausgeglichene zweite Hälfte, die ebenfalls torlos zu enden schien. Unmittelbar vor dem Abpfiff konnte der Mariadorfer Gandelheidt 2 doch noch den entscheidenden Treffer anbringen. rk. Sportgemeinschaft Eschweiler— Phönix Köln:1(:). Die zahlreichen Zuschauer, welche gestern die Sportanlage am Talbahnhof in Eschweiler umsäumten, kamen aus dem Staunen nicht heraus, denn die Grün=Weißen scheinen auch in diesem Jahre im Pokalwettbewerb wieder eine große Rolle zu spielen. Lange stand der Kampf auf Messers Schneide, denn die Kölner waren bis kurz nach der Pause der Platzelf unbedingt ebenbürtig, nur dem großen Endspurt Eschweilers fielen sie zum Opfer. tig angefeuert, besann sich Grün Weiß seiner großen Tage und schlug den Kölner Phönir überraschend boch,## Die Kölner Gäste nahmen den Kampf mit nur zehn auf, vervollständigten sich dann aber nach einer Viertelstunde. Aber dann hatte die Platzelf überraschend zwei Tore erzielen können, worauf Phönir nach einem guten Zusammenspiel der Angriffsreihe ein Tor aufholen konnte. Bis zum Wechsel lag Köln gefährlich im Angriff. so daß Eschweiler nur mit einer reichlichen Dosis Glück verteidigen konnte. Auch bis etwa 10 Minuten nach dem wechsel hatte Phönir etwas mehr vom Spiel. zielte Eschweiler ein drittes Tor. Dann kam der große Umschwung. Mit einem unwiderstehlichen Siegeswillen nehmen die Grün Weißen den Kampf auf. Zudem gab sich die Gastmannschaft dann beim Stande von:1 für Eschweiler geschlagen. Mit:1 ist Eschweilers Sieg zwar sehr hoch ausgesallen, doch keinesfalls unverdient. Altmeister Sülz 07 endgültig gesichert Am Ostermontag gab es im Gau Prv,=Zagegenzwpezen Punktespiel und zwar hatte Sülz 07 den Mülheimer SV, zu Gast. Die Sülzer, die schon in ihrem letzten Punktespiel gegen Rhenania Würselen verbesserte Leistungen gezeigt hatten, konnten sich bereits bei einem Unentschieden endgültig sichern, doch schlugen sie sogar auf Grund ihrer kämpferischen Fähigkeiten den Tabellenzweiten knapp aber verdient mit:1(:), so daß sie sich den weiteren Verbleib in der Gauklasse gesichert haben. Für den Bonner FV ist nun nichts mehr zu erhoffen, und zum ersten Male muß dieser alte westdeutsche FußballPionier in die erste Bezirksklasse absteigen. Uebrigens büßten die Mülheimer durch den heutigen Spielverlust den zweiten Platz in der Tabelle ein, den nunmehr bei gleicher Punktzahl aber dem besseren Torverhältnis der BfR rrh. einnimmt. Radsporttag der HitlerDie gestrigen Gebietsmeisterschaften und der Gebietsvergleichskampf der Hitler=Jugend im ausgezeichnete Leistungen. Den Vergleichskampf gewann Hessen=Nassau mit 14 Punkten vor Köln=Aachen mit 12 Punkten und Baden=Elsaß mit 10 Punkten. Höhepunkte waren das Auftreten des Elsässers Doell im Einerkunstfahren und die Leistungen der Mädel der Betriebssportgemeinschaft Glanzstof Oberbruch Zußeg,„Hampgfrogrb die Einer= wie im Zweiexkunstfahren. Im„Enblung, um die Gaumeisterschaft der Senioren des=32. im Zweiegrad: ball gewann die Mannschaft Houben=H. Cujai vom Flottweg Aachen. Einen ausführlichen Bericht bringen wir in der morgigen Ausgabe. Musina wurde Curopameister Am Ostersonntag wurde in Berlin der Europameisterschaft im Halbschwergewicht zwischen dem Deutschen Meister Richard Vogt und dem Italiener Luigi Musina ausgetragen. Rund 15000 Zuschauer wohnten in der Deutschlandhalle dem spannenden Kampf bei, in dem sich die hervorragende Technik des Italieners gegen die große Schlagkraft unseres Meisters durchsetzte. Nur in wenigen Runden des 15 Runden langen Kampfes gelang es Vogt, seine Schlagkraft einzusetzen, im übrigen triumphierte Musinas schnelle Schlagtechnik und brachte ihm einen ständig steigenden Punktevorsprung ein, der ihm schließlich einen klaren Punktsieg eintrug. 2. Klasse Rhenania Schaufenberg— Sparta Würselen:0. Die Spartaner, die allzu siegesgewiß in den Kampf gingen, mußten sich mit dem unentschiedenen•0 zufrieden geben. Man muß ihnen dabei zugute halten, daß sie sich auf dem ungewohnten Gelände nicht entfalten konnten, während die Schausenberger in bester Versassung waren. Als die erste Halbzeit torlos verstrichen war, rechnete man mit einer Wendung nach der Pause. Aber auch in der zweiten Hälfte kamen keine Torerfolge zustande.. SVag Straß— SV Kohlscheid:2(:). Mit soviel Widerstand der Kohlscheider hatten die Straßer bestimmt nicht gerechnet. Sie hatten Mühe, den Sieg für sich buchen zu können, denn die Gäste waren nicht nur in der Abwehr stark, sondern verfügten auch über einen angriffsfreudigen Sturm, der der Straßer Verteidigung viel zu schaffen machte. Schon nach acht Minuten Spieldauer hieß es:0 für Straß. Aber noch vor dem Wechsel konnten die Gäste ein Tor aufholen. Nach der Pause konnten die Straßer dann auf 311 erhöhen, worauf die Kohlscheider durch Weitschuß wieder auf:2 verringern konnten und damit den Sieg der Straßer in Gefahr brachten. Immerhin hielten die Straßer doch den Vorsprung bis zum Schlußpfiff. 1— Immer ein Genu undeine gute ornnerung Wrach Achtung, Verdunkelungszeiten! Mittwoch, den 8. April, Sonnenaufgang 6,51 Sonnenuntergang 20,14 Uhr. Uhr eßen ließ, 95 muß Ihnen 1c n ruhig die 50 sche d ereien S ante Drrc Abrtein ils seiner Fals# ine!“ seufzte geht nicht, se Seut-ie unh bieten durn. st achen Mal gesogt, a 4 n Erfüllte Träume. eünkler, naßkalter Herbstabend lag über dem * Das ungemütliche Wetter ließ jeden so schnell nach Hause eilen. * heller und freundlicher war es in der kleinen, diel Liebe eingerichteten Wohnung des jungen emeisters Erich. Das Abendessen war eingenommen, und jetzt saßen Erich und seine (74 zierliche, kleine Frau in einer gemütlichen Ecke beim Gespräch. Zukunftsfragen waren es, die immer wieder besprochen wurden. Grundlegende Veränderungen standen ja dem Haushalt bevor: Das erste Kindchen wurde erwartet! Das brachte Ausgaben mit sich, und Erichs Gehalt war Ftoch nicht hoch. Sinnend fiel der Blick der junEin auf ein buntbemaltes Holzfigürchen, das auf 1 ihrem Nähtisch stand.„Schrittmacher“, wandte sie sich an den kleinen Kerl,„jetzt ist deine Zeit gekommen, jetzt...“ Ein Klingeln an der Tür unterbrach sie. Wer konnte das noch sein? Ah, der Vertrautrauensmann von der Volksfürsorge. Sollte es sich um die Versicherung handeln, die Eriche Vater vor 20 Jahren für ihn abgeschlossen hatte und die in diesen Tagen fällig wurde? Beider Herzen schugen höher. Und jetzt— der jahrelange Traum wurde zur Wirklichkeit! Da lag die Versicherungssumme, mit den angesammelten Gewinnanteilen. Oh, welche Menge Geld für die beiden! Nun würde alles bereit liegen: die Jäckchen und die Höschen und das Bettchen und der Wagen und die vielen hunderterlei Sachen, die ein junger Erdenbürger für seinen Eintrilt ins Leben benötigt. Erichs Gedanken gingen noch weiter. Den weichen, bequemen Lehnsessel, den seine Grete sich immer im stillen gewünscht hatte, den sollte sie jetzt bestimmt erhalten. Grete wiederum dachte an einen guten Radioapparat, der Erich die Feierabende in seinem Heim gemütlicher, noch freudvoller gestalten sollte. Dann wandten sich beide an den Vertrauensmann. Wenn das Kindchen erst da wäre, dann muß es auch gleich in die Volksfürsorge ausgenommen werden. Ist's ein Junge, dann, um einmal einen guten Beruf erlernen zu können, ist's ein Mädchen, um jetzt schon für die spätere Aussteuer zu sorgen. Noch ein kurzer, herzlicher Dank, ein Glückwunsch, ein Gruß— und zwei überglückliche Menschen bleiben allein. Und unterhalten sich bis in die späte Nacht hinein, von ihrer Zukunft, von ihrem Leben zu dritt. Noch einmal streichelt verstohlen und zärtlich das die junge Frau Schrittmacher=Figürchen- ein erlebnisfroher Tag ging zu Ende. Ueber 7 Millionen deutsche Menschen sind bisher dem Ruf des Schrittmachers gefolgt und haben eine Versicherung bei der Volksfürsorge abgeschlossen. Rund 280 Millionen Reichsmark sind in den letzten zehn Jahren ausgezahlt oder als Gewinn gutgeschrieben worden, hier, um einer Familie die Zukunft zu sichern, dort, um einen Wunschtraum zu erfüllen. Und immer weiter geht die Arbeit im Wahrzeichen Schrittmachers, um an jeden schaffenden Deutschen den Versicherungsgedanken heranzutragen, um ihm zu helfen, sein Leben, seine Zukunft noch freundlicher und sorgenloser zu gestalten. 61488 Volkstürsorge-VersicherungenHamburg Geschäftsstelle Aachen, Kapuzinergraben 8 D Spoctnackichnen des.9. Der Handballsport Gauklasse, Staffel 2 Aachen Burtscheider Turnverein— Sportgemeinschaft Teutonia Weiden:9(:). Ihrem Namen als Spitzenreiter dieser Staffel machten die Weidener auf Siegel alle Ehre, denn gegen eine sehr stabil ausgestellte Platzelf ersochten sie einen Sieg, der durch sehr gute eigene Leistungen mehr als gerechtfertigt erschien. Recht muuter begann der Streit, denn BTV eröffnete den Reigen und Weiden mußte zuerst aufholen. Nach einem:=Führungsstand kam jedoch die klare Linie schon zum Vorschein und während des ganzen Spieles blieb BTV ein hartnäckiger Gegner, dem es nur immer wieder vergönnt blieb, einige Tore aufzuholen, aber niemals mehr entscheidend eingreifen zu können. Dafür blieb nun Weidens Ueberlegenheit konstant. Mit diesem Gang beendete der BTV seine diesjährige Punktespielzeit und hat sich, wie in den letzten Jahren, jetzt auch wieder einen guten Platz in der Schlußgruppe der Wertung gesichert. Sportverein Streiffeld— Reichsbahnsportgemeinschaft Jülich:5(:). Schon wegen der Wichtigkeit dieses Spieles, ging man mit äußerster Kraftentsaltung zu Werke. Leider litt das Spiel unter dieser Einstellung. Während die Platzleute zuerst mit Wind einen ganz klaren Vorsprung schaffen konnten, ging ihnen dieser bald im zweiten Teil restlos verloren, als Jülich sogar auf:5 herankommen konnte. Dann setzte Streiffeld aber nochmals Dampf auf und konnte noch dreimal erfolgreich sein. Aachener Turngemeinde—. BfB 08 Aachen:11(:). Es war eine recht harmlose Vormittagsunterhaltung. 08 ohne Heuer, dafür aber mit Schellberg, konnte erst im Verlause der zweiten dreißig Minuten den Sieg vollständig sicher stellen. BfB 08 konnte damit sein letztes Punktespiel zu einem zweistelligen Gewinn buchen. Was die Jugend meldet Die angesetzten Jugendspiele brachten wieder guten Sport und im Bann 25 Nachen=Stadt ist die Frage um die beste Einheit noch immer nicht geklärt. Der Aachener Turnerbund schlug die Aachener Turngemeinde mit:4(:3) und auf eigenem Platze verlor der Burtscheider Turnverein gegegen den BfB 08 Aachen mit:6(:). Die nächsten Spieltermine Mittwoch, den 8. April: Aachener Turnerbund 1 gegen Bannauswahlelf Aachen=Stadt(Bann 25). Sonntag, den 72. April: Gauklasse, Staffel 2 Aachen. Aachener Turnerburid— Sportgem. Teutonia Weiden. Postsportgemeinschaft Aachen— Aachener Turngemeinde. 1. Klasse. Turngemeinde Eupen— Alsdorfer Sportvereinigung. Frauen. 1. Klasse. Sportverein Streiffeld— Postsportgemeinschaft Aachen. 2. Klasse. TuS Weiden 1862— Sportv. Höngen. Alsdorfer Sportv. Res.— FC Alemannia Mariadorf. nochmals mn:6 der Eleichstand hergesteut, aber in der letzten Viertelstunde schossen die Matrosen noch drei weitere Tore, die auch den Sieg sicherten. „. D r#. J p s e Wpde des Lrusbeigs stehen in Bezug auf Leistung Rundstreckenrennen auf dem Lousberg Am kommenden Sonntag, dem 12. April, nachmittags, wird der Lousberg wieder Schauplatz radsportlicher Wettkämpfe sein. Der Radsportklub 1909 führt in 18. Wiederholung sein Frühjahrsrennen„Großer Erinnerungspreis“ durch, das dem auf dem Felde der Ehre gefallenen Kameraden Robert Rütgers und dem in Urlaub verunglückten Kameraden Reiner Kramp gewidmet ist. Die ersten Meldungen auswärtiger Fahrer sind bereits eingegangen. Es infolge der schwierigen Strecke in bester Erinnerung. „Sport ist frohes Leben“. Unter diesem Titel gestaltet der NS.=Reichsbund für Leibesübungen am Sonntag, dem 12. April, vormittags im Usa=Palast Friedrich Wilhelm=Platz unter Mitwirkung der Vorführungsgruppe des NSRL.=Gaues Köln=Aachen zwei Stunden frohe Leibesübungen. Es werden Ausschnitte aus der lebendigen sportlichen Arbeit des NSRL. in Kinder=, Frauen= und Männergruppen gezeigt. Karten sind, im Vorverkauf an der Kasse des Ufa=Palastes im Laufe der Woche erhältlich. .*„„# 1 n K u u r t l... auf die Tälerschaft des Bekannten und de## weisen sollte." Gaue 1 Die Strafkammer war der Ansicht, vaß dieser G# einen recht üblen Charakter deute und verurteis## fälligen Dieb zu acht Jahren Zuchthaus, fünf verlust und Sicherungsverwahrung. Erweiterter Unfallschutz Durch das kürzlich erlassene, aber schon mit Wirhme, 1. Januar 1942 in Kraft getretene 6. Aenderungsgein sind einheitlich fast alle Arbeiinehne Bei dem Millionär ohne Millionen Von unserem ständigen römischen Mitarbeiter Ein Freundschaftsspiel am Ostersonntag =Sportgemeinschaft Aachen—. Marineelf:9(:). Am Ostersonntag war eine ausgezeichnet zusammengestellte Marineauswahl auf Tivoli Gast der ¼4=Sportgemeinschaft, die sich durch die bekannten Spieler der früheren Alemannia=Handballabteilung. Peltzer, Frohn und Jansen, ergänzt hatte. Es kam zu einem temperamentvollen und sportlich hochstehenden Handballspiel, welches die Matrosen verdient gewannen. Das Spiel wurde in herzlicher Kameradschaft ausgetragen. Sofort nach dem Anpfiff zogen die Matrosen beherzt los und erzielten einen überraschenden :=Vorteil, aber bis zur Pause rissen die Aachener das Geschehen an sich und lagen bis dahin durch fünf saubere sa Rom, Anfang April. Der Postdampfer, der Neapel mit der Insel Capri verbindet, ist seit einigen Tagen so überfüllt, daß man nur bei Voranmeldung Platz findet. Bei der Ankunft im Hafen von Capri geht eine wilde Jagd auf die Einspänner los, mit denen man den höher gelegenen Ort Anacapri erreichen kann, denn ein anderes Beförderungsmittel gibt es nicht, es sei denn zu Fuß. So sieht man denn zweimal am Tage eine wahre Völkerwanderung den Berg hinaufziehen, wo in einem der kleinen weißen Häuschen der Schuhmacher Lorenzo Petralia mit seiner Frau und sechs Kindern wohnt, der Erbe von 126 Millionen Lire. Die Mehrzahl der Besucher(gestern traf der 2500. ein) besteht aus Bank= und Geschäftsleuten, Erfindern, Bittstellern und Neugierigen, darunter einige Journalisten, die sich gleich für einen längeren Aufenthalt eingerichtet haben, denn jeder Tag kann eine Neuigkeit bringen. Lorenzo hat sich inzwischen bei einer befreundeten Familie versteckt und überläßt es seiner energischen Frau, die unerwünschten Gäste abzufertigen. Ein Bekannter auf Capri übernahm es für mich, den Schuhmacher ausfindig zu machen und in meinem Namen über die Erbschaftsgeschichte zu befragen. Der Bericht traf heute ein und lautet: Ich fand Lorenzo Petralia, der in Bälde einer der reichsten Männer Italiens sein wird, in einem Weinberg beim Holzsägen. Er empfing mich wider Erwarten sehr vergnügt und war gern bereit, Ihnen die gewünschten Auskünfte zu geben.„Vor allem“, sagte er, „fühle ich mich noch längst nicht als reicher Mann, denn die 126 Millionen sind in Argentinien, und es bleibt abzuwarten, ob und wann ich sie bekomme. Deshalb habe ich auch nicht die Absicht, irgend einen Geschäftsmann zu empfangen oder einen der rund 4000 Briese zu öffnen, die in meinem Hause liegen. Noch bin ich der Schuhmacher Lorenzo und damit basta!" „Die Sache verhält sich ganz einfach: Mein Bruder Biagio wanderte im Jahre 1902 nach Argentinien aus, eröffnete ein Pfandhaus, hatte Glück und wurde ein reicher Mann. Hin und wieder schrieb er mir eine Postkarte, dann hörte ich nichts mehr von ihm. Vor einigen Wochen erhielt ich plötzlich einen Brief von meiner Schwester, die ihm in Buenos Aires den Haushalt führte. Ich möchte ihr, so schrieb sie, doch eine Generalvollmacht ausstellen. Fällt mir nicht im Traum ein, sagte ich zu meiner Frau. Am folgenden Tage kam auch schon die Mitteilung des argentinischene Generalkonsuls in Rom, daß mein Bruder gestorben sei und mich zum alleinigen Erben eingesetzt habe. Das ist alles.“„Viel Geld“, meinte ich nachdenklich. „Ja, viel zu viel für einen armen Teufel“, antwortete er, „auf den man nun eine Hetzjagd veranstaltet, obwohl er noch keine hundert Lire in der Tasche hat. Meine Verwandten haben zudem schon einen Prozeß gegen mich eingeleitet, meine Frau, mit der ich zwanzig Jahre glücklich gelebt habe, will in die Stadt ziehen, ich laun nicht mahr in moinom eigenen Haus Mohnen kann nicht mehr in meinem eigenen Haus wohnen, weil mir die Leute die Türe einrennen— alles wegen 126 Millionen, die ich noch nicht habe, und wenn ich sie habe, nicht brauche.“ „Und was werden Sie tun, wenn Sie das Geld nach Italien bringen können?“, fragte ich weiter. Lorenzo hatte wieder zu sägen angefangen und sagte so beiläufig:„Ich werde in Anacapri ein riesiges Hotel errichten, das modernste, das es gibt, denn bei uns hier oben ist es ja viel schöner als in Capri selbst. Die Preise werden so gehalten sein, daß sie nur die Unkosten decken. Außerdem will ich eine Straße von unserem Ort bis zur Blauen Grotte bauen lassen, denn es ist ungerecht, daß wir Anacapresen zuerst nach Capri gehen müssen, um diese Wunderhöhle zu besuchen, die zuerst einer der unsrigen entdeckt hat. Wenn diese beiden Projekte vollendet sind, werde ich noch Geld genug haben, um gemeinnützigen Unternehmungen zu helsen. Nur den Beruf will ich wechseln und Bauer werden". „Wo?“, fragte ich.„In Anacapri natürlich, denn es ist der schönste Ort, den ich kenne“. August Alexander Salzmann. Fünf Divisionen sammeln 415 837,27 Rm. für das WHW. Berlin, 7. April. Ein stolzer Beweis für die Verbundenheit des deutschen Frontsoldaten mit der Heimat ist sein Einsatz für das Kriegswinterhilfswerk. So haben fünf Divisionen, die seit Monaten im mittleren Abschnitt der Ostfront in ununterbrochenen Abwehrkämpfen stehen, 415 837,27 Rm. gesammelt. Darunter befindet sich eine niedersächsische Panzerdivision, die schwerste Durchbruchsversuche starker Feindkräfte mit vorbildlicher Tapferkeit zurückgeschlagen hat, die dem WHW. 87421,50 Rm. zur Verfügung stellen konnte. Einbruch aus Eifersucht Frankfurt a.., 7. April. Anfang September vorigen Jahres wurde in eine Villa in Höchst, deren Bewohner verreist waren, eingebrochen und Wäsche, Kleider, Silber, Schmuck und Sparkassenbücher usw. gestohlen. Beim Versetzen eines gestohlenen Ringes wurde als Täter der 30jährige Otto Möller wenige Tage nach dem Einbruch in der Frankfurter Altstadt festgenommen. Er war mit der Beute zunächst nach Bad Homburg gefahren, wo er die Sachen bei einer Frau abstellte, deren Mann ihm aus der Strafhaft bekannt war. Vor der Strafkammer gab Möller ein eigenartiges Tatmotiv an. Er liebte ein Mädchen, das in jener Villa beschäftigt war, hatte aber den Eindruck, daß ihm das Mädchen von einem Bekannten abspenstig gemacht worden war. Aus Rache habe er dann den Einbruch verübt und Unfallversicherung sinv ein,..## Sc heh deutschen Betriebe in den Genuß des Schußes de### Unfall=Versicherung gekommen. Hierzu tit mun in de### vielfach die Frage nach der für die Anmeldung Berufsgenossenschaft aufgetaucht. Der Reichsverkan# gewerblichen Berufsgenossenschaften, Berlin, empfet.# Unternehmern, auf diesem Gebiete vor eigenen Schuu## weiteren Bestimmungen des Reichsversicherungsamt# der einzelnen Versicherungsträger abzuwarten. neuen Gesetz unterstützen Kammern, Verbände, Wirna. gruppen usw. die Versicherungsträger bei der Emmm von Unternehmen, so daß auf Einzelanmeldung weinnn wird verzichtet werden können. Nach Ausfühnungse## des Reichsarbeitsministers sind versicherte Personen## ken, Krediteinrichtungen, Versicherungsunternehmer bänden, Kanzleien und ähnlichen Unternehmen, in### tungen, die nicht zu einem anderweitig versicheren u. nehmen gehören, sowie Hausbesorger bei der genossenschaft 68, Berlin=Grunewald, versichert#### Gastssätten und Beberbergungsunternehmen somte in# lanten Gewerbe nach Schaustellerart beschäftigten Per#### sind der Nahrungsmittelindustrie=Berufsgenosing Mannheim, zugeteilt. Für die Hausyalrungen sind de## ger der gemeindlichen Unfallversicherung zuständig. Haben sich seit dem 1. Januar 1942 in einem## nehmen, sei es Büro oder Haushaltung usw. unfälle von Gefolgschaftsmitgliedern— tödliche unfälle oder solche bei denen der Verletzte mehr alz## Tage völlig oder teilweise arbeitsunfähig war— endann müssen Unfallanzeigen erstattet werden. Die u# anzeigen müssen in zwei Exemplaren an den Versiche träger und in einem Stück an das zuständige Ge### aussichtsamt erfolgen, bei tödlichen Unfällen außerden in einem Stück an die Ortspolizeibehörde. Vordruck sind in Papierwarengeschäften erhältlich. Falls die### anzeigen nicht schon erfolgt sind, müssen sie unverz# nachgeholt werden, um die Rechte der Hinterbliebeng Verletzten zu wahren. * Be u bei 0 bei unser Bekanntmachung Abgabe von Speisekartoffeln In der Woche vom 6. bis 12. 4. 1942 erhalten alle#n cher, die im Besitze des gelben Bezugegrsserpie kartoffeln sind auf den Abschnitt 1 2½ kg dem Kleinverteiler, in dessen Die Kleinverteiler trennen den Bezugsabschnitt 1 ab m nen die auf Bogen ausgeklebten Abschnitte in der Zeit um## 15. 4. 1942 gegen Empfangsbescheintgung Goim Stadtkreis Aachen beim Ernährungsamt, straße, Zimmer 20, für den Landkreis Aachen bei den in## Ernährungsstellen.„. 84, Woche vom 6. b. P 4 Großverteiler erhalten fur vvr Pf, 70 gtagan auf ihre Bezugsausweise ebenfalls 2½ 16. Karkoffein se zu versorgenden Personen mit folgenden Ausnahmen: Lazarette 8418 Gaststätten und Werkküchen mit Tectverpflegung 2 t. Kriegsgefangene je Kopf. Aachen, den 4. April 1942. Die Ernährungsämte Nachen=Stadt und Nachen=n Kl 1942. Zwischen Himmel und Erde Werner Krauss- Gbela Uhlen Nicht für Jugendliche Wo..30.30.00 Uhr Peahadl-ungeier Turel Ein Kriminalfiim wie er sein sol! — Nicht für Jugendliche— Wo..30.30.00 Uhr W Der große Konig Otle Gebühr- Kristine Söderbaum Gustav Fröhlich- Hans Nielsen Vorst. läglich ab 11 Uhr morgers 11.00.00.30.10 Uhr W W Menschen Im Sturm Olge Ischeschowa- H. Scheih Siegfried Breuer- Gustav 1) ss! Jugendliche nicht zugelassen Anlang.30.C0.15 UhWE M Weiberregimert H. Finkenzeller, E. v. Thellmarn O. Sime, H. Erhardt, Th. Danes Nicht für Jugendliche Wo..30.30.00 Uhr Kadelten Matthlas Wiemann- Carsta-Sat Andrews Engelmenn- Theo Sn# Jugendliche zugelassen Wo..30.30.00 Uhr Verdunklungstarben Leuchtfarben Glühlampentauchlacke Verdunklungspapier 30987 stets vorrätig Gerhard Bock AACHEN— RUF 31757 Oligsbendengasse 31 und Adalbertsteinweg 18 Kittfabrik, Lack- und Farbengrohhandlung lienstag, den 7. April 18 bis 21.00 Uhr: Maske in Blau 15. Vorstellung Platzmiete G. Freier Kartenverkauf. Preise 1. Mittwoch, den 8. April 1942, 18 bis 20.30 Uhr: Erstaufführung Bezauberndes Fräu ein 18.Vorstellung Erstaufführungsmiete C. Nur noch Karten im III. Rang erhältlich. Preise 2. STADTTHEATER DIE PLATZMIETER des Stadttheaters werden gebeten, die nächste Rate(AprilRate) an der Kasse des Stadttheaters auf Postscheckkonto Köln 106522 oder an der Städt. Sparkasse Konto Nr. 6500 einzuzahlen und zwar SERIEA,B,C,D ausnahmsweise vom.—17. April SERIRE, P, G, H ausnahmsweise vom 17.—27. April Die Platzmietenkasse d. Stadteaters bleibt bis zum 6. April ainschließlich geschlossen. 8933 Heirat= suchende Damen und Herren aller Kreise finden in meiner langjähr.. gewissenhaften Ehevermittlung den passenden Lebenskameraden. Großeheanbahnung Frau Horstmann — Vertreten in 40 Städten— Lostenlose Beratung: Aachen Robensstraße 46, Ruf 32684. Aberall wo Du bist, lies Deine Zeitung! Knabenanzüge grau, in a blau und braun, len Größen Elagengeschäft Carl Keutmann& Co. Theaterplatz 1, I. 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Das ist eine Aufgabe, die bei aller Mühe nicht immer zu lösen ist. Denn darin sind wir uns wohl einig: Unsere Wehrmacht geht vor! Daher bitten wir um Verständnis— es kommt auch wieder anders. PerelVelny, Henko Sil Bosseldch iMi ATA Putzhilft auch Ihren Füßen. Ges. gesch. durch DR6M. Kein Metall, federleicht, stabil, elast. Lieferant aller Krankenkassen. Josef Lauscher. annstr. 9. H. Kremer, Zuverlässige Hai Hausangestellte Stockhaushalt gesucht. Salierallee 39, Telefon 25974. Hausgehilsin auch fur ¾ Tage gesucht. Pipinstraße 1. 8936 Stundenhilfe zum Reinigenvon Geschäftsräumen X wöchentlich gesucht. Adalbertstraße 7 1/1, Möbelgeschäft. 8919 Hausgehilfin, auch ältere, in gepflegtem Haushalt gesucht. Maria=TheresiaAllee 15. 8923 Zu verkaufen Junger, schwarzer Spitz in gute Hande abzugeben. RM 40.Krugenofen 31. 8922 Aeschch Gebrauchte Möbel kauft ständig: Möbelhalle Adalbertstr. 30. 29171 Kurzschrift und Maschinenschreiben. Städtische kaufm. Schulen, Aachen, Großkölnst. 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Preußweg 7, Tel. 31426. 8935 Handelsregister Amtsgericht Aachen (Für die Angaben in() keine Gewähr) 25. März 1942. Veränderungen: B 1006„Nachener Bürger=Bräu Peter Wiertz, Gesellschaft mit beschränkter Haftung", Aachen (Annuntiatenbach 17): Durch Gesellschafterbeschluß vom 5. März 1942 ist gemäß der Dividendenabgabeverordnung vom 12. Juni 1941 das Stammkapital der Gesellschaft im Wege der Kapitalberichtigung um 391 500 Reichsmark auf 913 500 Reichsmark erhöht und der Gesellschaftsvertrag in§ 1(Stammkapital) geändert worden. 31. März 1942. A 4034„Gustav Rieck“, Zweigniederlassung in Aachen(Tuchgroßhandlung, Horngasse 15), Hauptsitz Braunschweig: Die Firma der Zweigniederlassung ist geändert in:„Gustav Rieck, Zweigniederlassung Aachen". Otto Marschause und Peter Alertz in Aachen sind Einzelprokuristen für die Zweigniederlassung Aachen. Die Eintragung im Hauptregister Braunschweig ist erfolgt und in Nr. 41/42 bezw. 63/42 des Deutschen Reichsanzeigers uekannt gemacht. B 1214„Rheinische Elektricitäts= und Kleinbahnen=Aktiengesellschaft", Aachen(Adalbertsteinweg 59/61): Dr.=Ing. Josef Röhrig, Betriebsdirektor, Aachen, ist zum stellvertretenden Vorstandsmitglied bestellt. Die Prokura des Dr.=Ing. Josef Nöhrig ist erloschen. B 1215„Nachener Kleinbahn=Gesellschaft", Nachen (Adalbertsteinweg 59/61): Dr.=Ing. Josef Röhrig, Betriebsdirektor, Aachen, ist zum stellvertretenden Vorstandsmitglied bestellt. Die Prokura des Dr.= Ing. Josef Röhrig ist erloschen. 22 Der Abschnitt 12 der Futtermittelscheine### Pferde zur Versorgung in den Monaten Mai Ju### 42 wird hiermit aufgerufen. Die Verbrauch#### Abschnitte Nr. 12 sind bis spätestens 10. 4. 42 einn Verteiler zu übergeben. Der Verteiler hat die# schnitte Nr. 12 bis spätestens 15. 4. 42 dem für Wohnsitz des Pferdehalters zuständigen Ell, A. Umtausch in einen Verteilerbezugsschein vonlegen. Der Verfalltag der Verteilerbezugsschem ist der 25. 4 42. Bis zu diesem Termin ist der Le## teilerbezugsschein dem Getreidewirtschaftsverd# Rheinland, Bonn. Am Hof 32—34, zum Umtansch# einen Großbezugsschein einzureichen. Der Versel#### der Großbezugsscheine ist der 10. 5. 42. Rationssatz wird bei Umtausch des Verbrruun, Abschnittes bekanntgegeben. Ernährungsamt Abt! (Kreisbauernschaft Herzogstraße 15. Von den Südgebi i Anda: wisischen? ### nesige ##b des jap vrtützt auf #ndeten un ###ng im chin Pazifik, uttürischen Die Kart # gewalt ###n, der m. sapant Die Wel Inselkette b #eten werd iu richtige Ander zu un hier ü sehct aller #en wir Ueber di Nuchtausst sichen und un den wic #und innerh PVerr- e Nach Gottes heiligem Willen hat unser lieber Sohn, Bruder, Schwagef, Onkel und Neffe, mein lb. Bräutigan Vikar August Karl Adolf Schmidt Utfs. in einer...-Komp. am 13. Februar 1942, kurz vor Vollendung seines 28. Lebensjahres bei den Abwehrkämpfen im Osten, getreu seinem Fahneneid, den Heldentod erlitten. 31115 Bretten, Baden, Erfurt, Siegfriedweg 7. In tiefem Leid: Jakob Schmidt und Prat. Lydis geb. Bernhard- Martin Koch, s. Zi im Lazarett, u. Frau, Juliane geb.Schmidl Ludwig Schmidt, z. Zt. im Osten, und Prat Gretel geb. Junginger-Ilse Dietze als Brau Angaen 2 Ande ndischen der Gesch ##uch Srmatrat acherihn! Nachruf. Gott der Heir nhanm niegrn unseren lieben Bruder und Onkel Gatt der Herr nahm meinen guten Vattk, Wilhelm Joseph Joppen Verleger der Heinsberger Volkszeitunt Wiede wanisch Nonate ein fassen, d vierten zu sich in sein Reich. Der Tod riß ihn aus rastlosem verabt wortungsvollen Berufsschaffen, nach ein kurzen schweren Krankheit, 63 Jahre## Er starb, gestärkt mit dem Sakrament seine Kirche, im festen Vertrauen und Glauben seinen Erlöser. 890 Käthe Nonnenmühlen geb. Joppen Joppen- Christine Joppen- Annchen Sonr“ und die übrigen Anverwandten. Heinsberg(Rhld.), Berlin, Düsseldort, Felde, den 31. März 1942. Die Beerdigung hat bereits stattgefunden. Die feierlichen Exequien sind am Donperzrch dem 9. April um 9 Uhr in der Propsteig zu Heinsberg. Danksagung. Für die überaus große Teilnahme an Schmerz beim Tode unseres guten Georg, insbesondere für den Ausdrück großen Mitgefühls der Mutter(Inhaberm goldenen Ehrenkreuzes) gegenüber,#hbt wir allen, insbesondere der Stadtverwaltuut! Kreisleitung, Hitlerjugend und Arbeit## sowie alle übrigen. Familie Aloye Sohr“: 1118 Aschen, Vaalserstraße 115. Serbest 34 Ait Riege Ober dur Ae teinen and au Koße sende gprren er Sy eugrig Gerr Kar schwerst R 137 esamt ar