ner sbiete und gesacht ehiger ellungsbe. t Wechachsen. er st.18, san he. r lür ba pesue:“ 86 Gesch ondeking! 9 Belieblen und wirksamtes Anzeigenblatt der Siadt und des Regierungsbezirks weitere Wort 5 RPfa. Platz= und Datumwünsche nach Schriftleitung: Dienstags, Mittwochs und Donnerstags versehen. Anfragen und zeigen(22 Millimeter breit) fettgedrucktes erstes Wort 10 RPfg nach den allgemeinen Geschäftsbedingungen.— Sprechstund stags von 10—12 Uhr und von 17—17.30 Uhr. Zuschriften nicht: Namensanschrift versehen. Anfragen und unverlangten Einsendungen ist Rückporto beizufügen. Druck: Verlagsanstalt Cerfontaine& Co.(vorm. La Ruelle'scher Zeitungsverlag). fg., jedes den der mit einer Montag, 17. Mai 1943 Vertagtort Rachen T. Johrggng.— Nr. 113 t straße 11. cht anter solort 04 en im Ge ucht. Ane uf. jücken m. früber: Gehaltsa1 Geschs sche Hagerver räste nieh önnen anstelluns Lichtbils Teneni. Eintrit s prüchen ststelle. Alte tieheit,## der Lohnerscnalbür ung. selbt. finden geeignet nögelichtet d, Lebenisabschrt. min u. Ge K 3280 d. Zeitun, Serhilsen ollwarenet sitten untetsstelle. Ssen zu kaufe cht. Kohl, lekon 2237 Pradtillg extilabtäle ven, Turn 568. 32781 Füchse, 990 lend rtstr. 38 /40 iden, Fele ern 3258 teniten sucht Kle. e zu kaglen 4639 Aie Art, gur sse, Kleider nerbach 22 —. 325 Kantel Reser 30-40000.-— rster Stelle bstverleiber vergeben. lerten unter 63 Gieschst Vetrden bad Jahre. jürger. Westl. gehnns inscht tschaft haih scherer zwecks 95 Der Eiiselnhebüngsring an der Sellahisi-rrelt gesehllossell Der Schlußbericht Drahtbericht unseres militärischen obg=Mitarbeiters Berlin, 17. Mai. Die Heeresgruppe Afrika hat ihre schwere Aufgabe erfüllt. Abgeschnitten von jeder Möglichkeit, Nachschub an Munition und Verpflegung zu erhalten, hat se das harte Schicksal auf sich nehmen müssen, den ungleichen Kampf gegen die gewaltige Uebermacht des Gegners einzustellen. Mit tieffter Anteilnahme hat das deutsche und das stalienische Volk dieses letzte heldenhafte Ringen unserer Afrikakämpfer beobachtet. Ueber das harte Ringen während der letzten drei Tage n zusammenfassend noch folgendes zu sagen: Nachdem britisch=nordamerikanische Kräfte in die Linie Hamman=Lif am 12. Mai eingebrochen waren, zogen sich die Verbände der Achse mit stärkeren Kräften in das bergige Waldland der halbinsel Bon zurück, während ein starker Verband dem Druck des Feindes nachgebend in das Bergland von Zagdonan auswich, wo die Südflanke unter dem italienischen General Messe seit zwei Tagen in heftigem Abwehrkampfe stand. Britische und nordamerikanische Kräfte stießen beiderseits der Straße nach Hammamed durch, schnitten damit das innesische Bergland von der Verbindung nach Westen ab und begannen mit seiner Einkreisung. Sie stießen längs der Aüste bis in die Nordspitze der Halbinsel bei Kap Bon vor, während andere Feindkräfte, von Hammamed aus der Küste solgend, den Vormarsch nach Norden antraten Damtt waren de deutsch=ktalienischen Kräfte auf der Halbinsel ein#chossen. Inzwischen hatte das Drama im Bergland von Zaghonan #ein Ende gefunden. Unter massiertem Panzer= und Fliegereinsatz hatten die Briten und Australier unter Führung ihres Generals Freyberg die Reste des deutsch=italienischen Afrikakorps am 12. Mai erneut angegriffen. Wie der Bericht betont, int dieser Angriff von Norden her durch die starken britisch=nordamerikanischen Panzerkräfte unterstützt worden, die den ersten Durchbruch auf Tunis ausgeführt hatten. Hier entwickelte sich eine erbitterte Schlacht, in deren Verlauf zahlreiche Panzerwagen des Gegners geopfert werden mußin, bis es ihm gelang, den geplanten Durchbruch durch die Berge in östlicher Richtung zur Küste zu erzwingen, dann aber stürzten sich erneut dentsche Grenadiere, die in die Berghänge ausgewichen waren, mit blanker Waffe auf die brtischen Kräfte, die die Sperre aufgebrochen hatten. Doch der Gegner setzte frische Verbände zum Gegenstoß an. Dieser gewaltigen Uebermacht erlagen dann die tapferen Verteidiger der Achse, denn immer wieder sahen sich beiderseits Zaghonan kämpfende Verbände zur Einstellung des Widersandes gezwungen, weil ihnen die Munition restlos ausgegangen war. Immer noch forderten indes an einzelnen Abschnitten der Südflanke Teile des Afrikakorps einen außerordentlich hohen Blutzoll vom Feinde für jeden Meter boden, den sie ihm überließen, bis dann gegen Abend auch de letzten Resie unserer heldenhaft ringenden Truppen ihr Schicksal erfüllt sahen. Zehnfache Uebermacht Drahtbericht unseres sa=Mitarbeiters Kom, 17. Mai. Mit dem langen Rundfunkbericht, den der Chef des ttalienischen Generalstabes Exzellenz Ambrofio gab, ist für Italien der Krieg in Nordafrika vorläufig abgeschlossen und nur das Losungswort:„Wir lehren zurückl“ wird im Herzen aller bleiben, bis der Sieg errungen ist. Der Generalstabschef, der noch einmal die einzelnen Stappen des Afrika=Feldzuges schilderte, sagte u.., wenn einmal die Zahl der in Tunesien eingesetzten deutschstalienischen Streitkräfte bekannt gegeben wird, werden sich die Anglo=Amerkkaner wahrscheinlich über ihre zaghafte Kriegführung ärgern. Tatsächlich war, wie auch andere miliüürische Stellen bestätigen, das Verhältnis zwischen unseren und den feindlichen Truppen öfter:10, das der Panzer sogur:20 und mehr. Strategisch und taktisch war der Krieg in Nordafrika ein voller Beweis für die deutsch=italienische Ueberlegenheit, denn sonst wäre Nordafrika schon bei El Alamein verloren gewesen. Nur die Masse der gegnerischen Kräfte zu Wasser, zu Lande und in der Luft trug schließlich den Sieg davon. Es ist zu erwarten, daß die Luftangriffe auf Italien in der nächsten Zeit an Heftigkeit zunehmen, da die feindliche Luftwaffe in Afrika frei geworden ist. Aber ein Einsatz der anglo=amerikanischen Landstreitkräfte ist vorerst nicht mehr möglich. Was in dieser Hansicht auch geplant sein nag: ein Sturm auf die Festung Europa ist kein Krieg wie auf dem Schachbrett„Wüste Afrika“ und kein Landungsmanöver wie in Algerien und Marokko, wo es so gut wie leinen Widerstand gab. Itakien sieht deshalb der Entwicklung der Dinge mit größter Ruhe entgegen. Der Korrespondent der Reuter=Agentur im französischen Generalquartier in Nordafrika berichtet, daß vom 8. Novemder 1942 bis 8. Mai 1943 durch Luftangriffe und Marineationen der Achse im Mittelmeer ungefähr 300000 Tonnen anglo=amerikanischer Handelsschiffsraum verloren gingen. Judenfeindliche Strömungen auch in USA Telegramm unseres kb=Korrespondenten Lissabon. 17. Mai. Als ein Probleig von Ernst bezeichnet die angeseheng USA.=Zeitschrift„Atlandie Judenfrage in den Vereinigten Staaten, und sie beaustragte den Schriftsteller Nock damit, eine Enquete über dieses Problem zu machen. Nock veröffentlicht in der„Atlantik“ zwei ausführliche Artikel, die unerwartete Enthüllungen zu diesem Thema bringen. Rocks Studien führen ihn zu der Ueberzeugung, daß das Zusammenleben der Nordamerikaner mit der jüdischen Rinderheit in der alten Form unmöglich geworden sei. In den breiten Massen des USV.=Volkes hat er ein antisemitisches Gefühl festgestellt, das sich bereits in antijüdischen Kundgebungen in Neuvork und den großen Städten der Pazefiküste entlade. Allein die Zahl soscher Kandgezngen in New York beziffert er auf bis zu 60 in der Woche. Der Hauptgrund für diese Entwicklung ist nach Nock der beherrschende Einfluß der Juden auf die En einfacher Mann sagte ihm:„Man lann in den Regieungsbüros keinen Beamten antreffen, der nicht einen votberdammten Juden an seinem Schreibtisch sitzen hätte. Vorsichtige Schätzungen berechneten den a der Beamtenschaft der Washingtoner Zertraigernrgepung u 25 Prozent. Von den etwa eine Mlurg. geupgen#en s zvilen Hilfsdienstes sei etwa die Höilge,-eg B 5f. 68 auf diese Weise vor dem Kriegsdienst vinnen. für wahrscheinlich, daß die heute noch schlummernden Küite des vordamerkanischen Anisemitsgzigegsegereisen Asbrechen und den Juden das gleiche Schicksal. bei Lurden wie bei ähnlichen Vorgängen in den letzten zehn Zabrhumnderten. Eine Aussöhnung des Judentums mit en Rassen des USA.=Volles auf der Grundlage des. ird. er erstandenen Rodus bivendi bezsgtige, aucd mit en 19. Die Juden selbst rechneten im übrigen auch ähnlichen Entwicklung und hätten sich bereits in 18 Schutzbereinen zusammengeschlossen. Otenisl-Fialie-Hirreintel Oslen Drahtbericht unseres dp= Mitarbeiters Burma wieder im Mittelpunkt Stockholm, 17. Mai. Von Washington aus wird in diesen Tagen offensichtlich versucht, einen Nervenkrieg gegen Japan zu treiben. Sämtliche Nachrichten=Agenturen der Allierten behaupten aus vertraulicher, aber gut informierter Quelle zu wissen daß wieder einmal eine Offensive gegen Burma bevorstehe, andererseits verbreitet die„Unijed Preßz“ aus Australien, daß der dortige Oberkommandierende, General MacArthur, mit Admiral William Halsey zusammengetroffen sei, um über die kömmenden Operationen im Südpazifik zu beraten. Die Kämpfe im Pazifik träten nunmehr in eine neue Phase. Der Vollständigkeit halber erwähnen die Amerikaner auch die Möglichkeit, daß im nördlichen Winkel der Fronten gegen Japan auf den Aleuten ein Vorstoß unternommen werden könnte. Die Mitteilung, daß General Wavell, der sich in Washington auflält, zuvor längere Zeit in London geweilt habe, soll ebenfalls für das große Publikum dahin ausgelegt werden, daß von Indien aus ein neuer Vorstoß vorbereitet werden soll. In dieses Spiel mit Hypothesen platzte am Donnerstag die Meldung aus Tschungking herein, daß die Japaner ihrerseits mit einer Offensive begonnen haben, freilich ohne zuvor auf internationalen Konserenzen von ihr zu reden. Der japanische Angriff gilt nach der Darstellung aus dem Hauptquartier Tschiangkaischek den wichtigsten Reisanbaugebieten der Provinz Hunan, deren Ernteertrag für die Lebensmittelversorgung Tschungking=Chinas von grökter Bedeutung ist. Der seit Monaten schon in Washinaton weilende Außenminister des Tschungking=Regimes, Herr Soong, wird also augenblicklich die Aufgabe haben, Roosevelt und Churchill auseinanderzusetzen, daß eine Offensive gegen Burma, die bis spätestens nach der Monsum=Periode einsetzen kann, seiner Regierung nicht vor Ablauf eines halben Jahres Entlastung bringen kann, während der japanische Druck auf militärischem und kriegswirtschaftlichem Gebiet für das isolierte Tschungking=China von Monat zu Monat unerträglicher wird. Der großostasiatische Nervenkrieg der in Washington versammelten angelsächsischen Politiker wird abbo mitt durchans unzulänglichen Mäitteln geführt. Einschließungsring an der Schansicheont geschlossen Funkbericht Toklo, 17. Mak. Domei berichtet von der Schansi=Front: Wie aus Frontmeldungen hervorgeht, haben japanische Einheiten in den Gebirgen von Nord=Taihsing längs der Küste zwischen Schansi und Schonan die Einschließungsbewegung gegen die dort stehenden Tschungkingtruppen zu Ende geführt und verengen jetzt ihren Ring um den Feind. Eine Kolonne japanischer Truppen, die von Schensien nahe der am weitesten nördlich gelegenen Grenze Honans operiert, hat die Säuberungsaktion gegen feindliche Truppen in Hsungchikuan beendet. Diese Einheiten rücken jetzt nach Norden vor. In Zusammenarbeit mit diesen Einheiten hat eine weitere japanische Kolonne, die in südlicher Richtung vorgeht, einen Teil der feindlichen Guerillakorps, die zu der 129. Tschungking=Division gehören, an einer Stelle nördlich von Hsiyang, im Osten der Provinz Schansi, einige 100 Kilometer nördlich von Schensien, aufgerieben. Aus weiteren Meldungen geht hervor, daß die gleiche Einheit eine Abteilung seindlicher Truppen bei Iklangtsun, 15 Kilometer östlich von Hsiyang, aufgerieben hat und jetzt ihren Vormarsch nach Süden sortsetzt. Gleichzeitig marschiert eine andere japanische Kolonne vom Osten her, während der Feind von einer anderen japanischen Einheit vom Westen her angegriffen wird. Andere Frontberichte geben bekannt, daß kaiserlich jsapanische Streitkräfte in enger Zusammenarbeit mit Einheiten der Nationalregierung von China ihre Säuberungsaktionen in Litscheng und in der Umgebung von Schansi sortsetzen. Diese Ergebnisse wurden während der dreitägigen Kämpfe, die am 13. Mai begannen, erzielt. PfeS AUSSERE MAONGDLE! LFRANZ.: #MDOCHINAS In den letzten Berichten vom nordchinesischen Kriegsschauplatz ist mehrmals außer von den erfolgreichen japanischen Kämpfen gegen die Tschungking=Truppen auch die Rede von den Kämpfen gegen die Kommunisten gewesen, die vor allem im Zentrum der Provinz Schansi ihr Aufmuarschgebiet haben und hier an verschiedenen Stellen, wie in den übrigen Gebieten Nordchinas, von den Japanern geschlagen wuircden. Diese kommunistischen Truppen stehen, seitdem die 4.„Rote“ Armee in Kiangsi 1941 von Tschiangkaischek aufgelöst worden ist, kämpfend nur noch in Nordchina mit den Tschungkingsoldaten zusammen. Ihre Beziehungen haben sich in letzter Zeit so erheblich verschlechtert, daß wieder der Beginn einer Kriegführung gegeneinander bevorstand. Wie japanische Streitkräfte in den Taihangbergen zwischen den Provinzen Schansi und Hopeh feststellen konnten, befanden sich die dort stationierten Tschungkingtruppen gerade im Begriff, eine Strasexpedition gegen die kommunistischen Kräfte in Schansi durchzuführen. Unsere Karte, die den eisernen Ring markiert, den Japan um das isolierte Tschungking=China gezogen hat, deutet punktiert einige Gebiete an, in denen der kommunistische Einfluß in Tschungking=China sich geltend macht. Der Grundsatz der Grundsatzlosigkeit Drahtbericht unseres diplomatischen om=Mitarbeiters Moskaus seltsame Vertragsfreiheit Berlin, 17. Mai. Die Berichte, die das Auswärtige Amt aus den französischen diplomatischen Akten über die grundsätzliche Einstellung der bolschewistischen Politik zu Verträgen mit anderen Staaten veröffentlicht hat, sagen demjenigen, der das Wesen des Bolschewismus kennt und seine Haltung in internationalen und diplomatischen Fragen in den letzten 23 Jahren verfolgt hat, an sich nichts Neues wenn sie auch wegen der zynischen Prägnanz sehr bemerkenswert sind. mit der von zwei bedeutenden Persönlichkeiten der Moskauer Politik hier der Grundsatz der Grundsatzlosigkeit zum System erhoben wurde. Man darf wohl sagen, daß Deutschland, das ja bereits in Brest=Litowst im Jahre 1919 die erste Berührung und Erfahrung mit der bolschewistischen Taktik in Vertragsangelegenheiten gemacht hat, alle Abmachungen, die es mit der Sowjetunion in den späteren Jahren traf. in dem Bewußtsein geschlossen hat, daß es von diesem Partner die Beobachtung von„Treu und Glauben“ nicht erwarten konnte, die sonst auch in internationalen Fragen immerhin eine gewisse Rolle spielen. Namentlich die Diplomatie des Nationalsozialismus, zu dessen Lebenselementen die Wachsamkeit gegen den Bolschewismus gehört, ist sich keinen Augenblick im Zweifel darüber gewesen, daß politische Geschäfte mit der Sowietunion als vollkommen moralfrei betrachtet werden müssen. Die veröffentlichten Lokzmente beweisen aber, daß diese Tatsache auch in Paris, London und Washington ebenso bekannt war wie in Berlin. Sie beleuchten deshalb in besonders scharfer Weise die Verlogenheit und Heuchelei der demokratischen Diplomatie, die ihr intimes Verhältnis zu dem Bolschewismus mit den moralischen und zivilisatorischen Qualitäten des„Holiche, wismus zu rechtfertigen versucht. Nicht, daß sie mit der Sowjetunion abgeschlossen hat, wird ihr einst von dem Urteil der Geschichte vorgeworfen werden, sondern daß sie wider besseres Wissen für diese Verträge der Welt und ihren Völkern gegenüber den sittlichen Wert einer„gemeinsamen demokratischen Weltanschauung“ und eines„gemeinsamen zivilisatorischen Zieles“ im Dienste der Menschheit in Anspruch nimmt. Zu den Lieblingsbehauptungen der englischen und amerikanischen Politik gehört bekanntlich der Vorwurf, daß mit dem nationalsozialistischen Reich keine Abmachungen und Verträge eingegangen werden könnten, weil ihre Einhaltung von dieser Seite nicht gewährleistet sei. Ganz abgesehen davon, daß die Beweisführung für diese Behaupjung, die sich auf die systematische Zertrümmerung des Versailler Vertrages durch die nationalsozialistische Diplomatie stützt, gänzlich unhaltbar ist— was wir hier im einzelnen nicht nachzuweisen brauchen—. zeigen die Dokumente aus einem der demokratischen Archive, daß das frühere Frankreich und seine Verbündeten keine Skrupel kannten, mit dem Bolschewismus Verträge abzuschließen, wenn diese nur dem einen Zweck, dem der Niederhaltung und diplomatischen Einkreisung Deutschlands dienten. Was folgt auf Tunis? Die sehr verschiedenartigen Eindrücke, die durch den Abschluß der Kämpfe in Tunesien bei Freund und Feind hervorgerufen wurden, beginnen sich allmählich zu klären, und es kristallisieren sich die bleibenden Erkenntnisse aus diesen dramatischen Ereignissen heraus, Dabei steht unzweifelhaft der Gedanke im Vordergrund, welche geradezu übermenschlichen Leistungen von den Truppen der Achsenmächte in ihrem heroischen Kampfe gegen die gewaltige Uebermacht der Engländer und Amerikaner in Nordafrika vollbracht worden sind. Der Kampf bis zur letzten Patrone ist im Hinblick auf die Verteidigungsgesechte auf der Halbinsel Bone keine leere Redensart geblieben, sondern er ist in sehr zahlreichen Fällen zu voller, harter Wirklichkeit geworden. Mit diesem ausopfernden Ausharren aber haben die deutsch italienischen Soldaten den strategischen Zweck dieses Feldzuges erreicht. Sie haben dem Gegner gewaltige Verluste zugefügt, und sie haben mehrere Monate Zeit gewonnen, die auf dem Kontinent von unseren Bundesgenossen ausgenutzt worden sind, um die Stellungen an allen Küsten bis zur Unangreifbarkeit zu verstärken. Der Siegesrausch, der sich in London und Washington zunächst bemerkbar machte, ist angesichts der Feststellung von diesem unanzweifelbaren Erfolg des langen deutschen und italienischen Widerstandes sehr rasch wieder verflogen. Man beginnt auch beim Gegner einzusehen, daß in Nordafrika keineswegs eine Entscheidung des Krieges gefallen oder auch nur vorbereitet worden ist. Wenn der Vizelönig von Indien auf die Meldung vom Abschluß der Kämpfe in Tunesien hin das prahlerische Wort aussprach, nun hätten die Allierten den Achsenmächten den Fuß auf den Nacken gesetzt, so mußte man beim Gegner sehr schnell zu der Einsicht kommen, daß diese naive Großsprecherei vollkommen unbegründet war. Man fragt sich vielmehr, was nun geschehen soll, und da selbstverständlich der Gedanke naheliegt, von Afrika aus einen Angriff auf eine der südlichen Fronten Europas zu unternehmen, so muß man sich ebenso selbstverständlich Rechenschaft darüber geben, wie außerordentlich schwierig jede Aktion gegen die europäische Front sich gestalten würde. In Rom haben die Unterstaatssekretäre der drei Wehrmachtteile im italienischen Senat eine geaue Darlegung der militärischen Voraussetzungen eines Kampfes gegeben, der sich bei einem eventuellen Angriff der anglo amerikanischen Streitkräfte entwickeln könnte, und schon aus diesen Eröffnungen war zu entnehmen, wie aussichtslos eine gegnerische Attacke auf Italien sein würde. Aber ganz abgesehen von diesen Feststellungen der italienischen Wehrmacht ist man auch beim Gegner ganz von selbst offenbar zu kommen, wie gefährlich es sei, das Ergebnis des Feldzuges in Tunesien im Hinblick auf die Kämpfe zu überschätzen. In der„Times“ ist erklärt worden. es wäre geradezu verbrecherisch, wenn man verkennen wollte, daß das Mittelmeer noch keineswegs frei ist und daß die deutschitalienische Kriegsmaschine gußerordentlich stark ist. Rimmt man hinzu, daß die Erfolge der Japaner an der burmesisch=indischen Grenze dem Feinde ebenfalls viele Sorgen machen, so zeigt sich klar, daß ein gegnerischer Angriff auf die Front Europa für den Feindbund keine Aussichten eröffnet, sondern daß die Achsenmächte, wenn die Entscheidung des Krieges an Stelle gefallen ist, nach den Worten des Duce bestimm auch nach Afrika zurückkehren werden. Nacht erneut bombardiert und mehrere Schiffe im Hafen Der Angriff zweier Karker nordamerikanischer Bomberse ench bei ier ose Unsere Jäger warfen den Feind über See zurück und schofen zusammen mit Einheilen der ErzZgpzgngzenge gingen motorige Bomber ab. Vier eigene Jagdrlugzeuge. gingen verloren. Ueber den besetzten Westgebieten und auf dem Atlantik wurden acht feindliche Flugzeuge, darunter Elagioe berlsche Flagenge unterneians giäiechenlsh. gangenen Nacht Störflüge über Nord= und Mitteldeutschdie Stdostkiüse Englands vor und grisen mittärische Zele an In der vergangenen Nacht bonbarzerte, Ziäzesgupggte Eunderland. Spreng= und Brandbomben Flagzeuge sehrten von den Angrissen gegen die britische Insel nicht zurück. Weitere Erfolge am Kuban-Brückenkopf Verlin. Britschnordamerkantsche, iFast zuz, Westeuropa Sam I3. und 14. Nai bei ihren Angrrsezeit bersgren de Ründestens 112 Fhogzenuge, von denen wiedenum mindestens 47 Feindflugzeuge vernichtet Aus dem Führerhauptquartier, 15. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gab am Samstag bekannt: Am Kuban=Brückenkopf durchbrachen Grenadiere einem örtlichen Angriffsunternehmen mehrere Stellungen der Sowjets und vernichteten dabei eine feindliche KräfteSchwere Artillerie des Heeres setzte südlich des Ladogasees und vor Leningrad die wirkungsvolle Bekämpfung von Bahn= und Industrieanlagen fort. Das Hafengebiet von Bone wurde in der vergangenen Nacht von deutschen Kampfflugzeugen angegriffen. Dabei wurde ein Tanker versenkt und ein Handelsschiff mittlerer Größe, durch Bombentreffer beschädigt. Feindliche Fliegerverbände stießen am gestrigen Tage in die besetzten Westgebiete und zur norddeutschen Küste vor. Durch Bombenwürse auf die Stadt Kiel und einige belgische Orte, darunter die Stadt Antwerpen, hatte die Bevölkerung Verluste. Bei diesen Angriffen wurden dreißig feindliche Flugzeuge vernichtet, unter denen sich vierzehn viermotorige USA=Bomber befanden. Sieben deutsche de enpindliche Niederlage. Iu besgziecLerim mindetens Sicherungstreiträste der Kriegsmarine versenlten in der gindestens 112 Flugzeuge, von denen wiebrtumm.—- Nacht zum 14. Mai vor der niederländischen Küste bei a mehrmotorige Bomber waren. einem Gefecht mit feindlichen Seestreitkräften ein britisches Schnellboot und schossen zwei weitere in Brand. Eigene Verluste traten dabei nicht ein. und Brandbomben auf Sunderland Aus dem Führerhauptquartier, 16. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gab am Sonntag bekannt: Der Angriff an der Ostfront des Kuban=Brückenkopfes wurde fortgesetzt und brachte weitere Erfolge. In den zweitägigen harten Kämpfen wurde in Zusammenarbeit mit der Lustwasse die Masse der Insanterie von drei Sowjetdivisionen zerschlagen und dem Feinde hohe blutige Verluste zugefügt. Die Sowjets verloren neben einer Anzahl von Geschützen und Panzern viele leichte und schwere Infanteriewaffen. Lebhafte eigene Stoßtrupptätigkeit,„ urP, sechzigeche# wehr eines feindlichen Angriffs südlich den von der übrigen Ostfront gemeldet. Bei der Fischerhalbinsel versenkten schnelle deutsche Kampfflugzeuge ein seindliches Frachtschiff von 3000 BRT. Das Hafengebiet von Bone wurde in der vergangenen Die Schiffswerften und Docks von Sunderland. in denen sich ein großer Teil der von deutschen Seisghaztstöstez### geschlagenen Schöszicpietr gehanepechern###. der und in denen Tankschiffe gebaut werden, waren in der Nacht zum 16. Mai zum 37. Male das Ziel eines starken Verbandes schwerer dentischer Kampfflugzeuge, Surz, uang Mitternacht stießen unsere Kampfflieger gegen Sunderland vor. Der Himmel war wolkenlos und die Sicht durch das Zeie in alen EinzelPhmtzeanschperen Kasihers aus are sich greifende Brände. Ausgedehnte Brandherde erkannten unsere Flieger ferner an den Ufern des Wear=Flusses. Großflugboot über dem Atlantik abgeschossen Funkbericht Berlin, 17. Mai. Wie im Wehrmachtsbericht vom 16. dais mase mil Schpinmersanmngel berschene Vietmnaleige Fernaufklärungsboot an, das bei der Annäherung der deutschen Flugzeuge seine Wasserbomben im Notwurf abwarf. In dem sich entwickelnden Luftkampf ging das. schossene seindliche Flugboot, das sich verzweifelt gewehrt hatte, mit starker, Rauchentwicklung auf deg. Wasser nieder, wo es auseinanderbrach. Die„Short=Sunderland“, ein gepanzertes Schulierdecker=Flugboot, hat eine Besatzung von neun Mann und eine starke Bewaffnung. Sie besteht aus einem Vierlings=MG=Stand im Heck und aus sieben beweglichen MGs, die nach allen Seiten feuern können. Rom. Seit dem Eintritt Italiens in den Krieg haben italienische Luft= und Seestreitkräfte insgesamt 95 feindliche =Boote im Mittelmeer vernichtet. Rom. Die in Tunesien geschaffenen Kriegsgerichte des Feindes gehen scharf gegen die italienischen Staatsangehörigen vor, die sich ihrem Vaterlande als Freiwillige zur Verfügung gestellt hatten Die Verluste der angloamerikanischen Luftwafte In dreieinhalb Monaten 2532 Flugzeuge Berlin, 17. Mai. Ueber dem europäischen und dem Mittelmeerraum haben die deutschen und italienischen Luft=, Land= und Seestreitkräfte seit Februar dieses Jahres inszesamt 2532 britische und nordamerikanische Flugzeuge abgeschossen. In dieser Abschußzahl sind etwa 1800 mehr= und viermotorige Bomber enthalten, wobei der Prozentsatz der viermotorigen Flugzeuge, also jener Typen, die von der seindlichen Agitation wegen ihrer Panzerung und der starken Verteidigungswaffen wiederholt für nahezu unbesiegbar erklärt wurden, besonders hoch ist. Seit dem ersten Auftreten der viermotorigen Großbomber auf dem europäischen Kriegsschauplatz hat sich die deutsche Luftverteidigung in einem Maße auf die Bekämpfung dieser Maschinen eingestellt, daß selbst amtliche britische Stellen die schweren Einbußen gerade an viermotorigen Bombenflugzeugen nicht mehr verschweigen konnten. Auch in den USA haben die von Monat zu Monat steigenden Verluste an viermotorigen Flugzeuge Bestürzung hervorgerufen. Militärische Sprecher in Washington führten vor wenigen Tagen die bodeutende Verstärkung der deutschen Luftverteidigung und die Anwendung neuer Abwehrmethoden als Entschuldigung für die schweren Flugzeugeinbußen an. Nun haben die US=Amerikaner eigens einen neuen Langstreckenjäger„Thunderbolt“ herausgebracht, der die Aufgabe hat, und in der Lage sein soll, die viermotorigen Bombenflugzeuge bei ihren Unternehmungen vor den Angrifsen der deutschen Jäger zu schützen. Am 13 Mai trat der „Thunderbolt“ bei einem Tagesaygriff britisch=nordamerkanischer Bomber gegen Nordwestfrankreich in Erscheinung. Der Rimbus, mit dem dieses amerikanische Jagdflugzeug in den letzten Wochen von der britischen Agitation umgeben worden war, ging jedoch schon bei seinem ersten Einsatz verloren. In den Luftkämpfen mit Focke=Wulf Jägern waren die„Thunderbolts“ weder schneller noch an Feuerkraft überlegen. Eine von ihnen zerplatzte bereits nach dem ersten Feuerstoß eines Focke Wulf=Jägers in der„Luft. Bei einem zweiten Zusammentreffen unserer Jagdflugzeuge mit diesem neuen nordamerikanischen Jägertyp am 14. Mai trat die Ueberlegenheit unserer Focke=Wulfs und Messerschmitts erneut klar zutage, denn vier Maschinen dieses neuesten nordamerikanischen Baumusters konnten in Luftkämpfen vernichtet werden. USA gegen England und Südamerika -Söse zun baglang— 044 44 en— A NrT Chle Rr#n Ausfohr. isser gap 19355 Brasilien 1913 1933 1912 9913 1999 1912 die Pacht= und Leihlieferungen aus Nordamerika nicht als Konkurrenz gegen die amerikanische Wirtschaft auf fremden Märkten einzusetzen. Ein prozentualer Vergleich der USA mit den englischen Anteilen am Außenhandel der ABC=Staaten(der mengenmäßig in den Kriegsjahren an sich stark zurückgegangen ist) ergibt ein charakteristisches Bild des wirtschaftlichen Vordringens der IISA auf Kosten seines englischen Verbündeten, vor allem in Brasilien und Chile. Die Kurzmeldung Die robusten Ausbeutungsversuche der USA in den Ländern des Empire sind nicht die einzigen Bestrebungen, den britischen Verbündeten aus allen seinen wirtschaftsund militärpolitischen Machtbereichen in der Welt zu verdrängen, in denen er so lange herrschend war. Wo überall der Dollarimperialismus am Werke ist. Einfluß zu gewinnen, ist er darauf bedacht, England aus seinen alten Wirt schaftspositionen zu verdrängen und sich an seine Telle zu setzen. Ein markantes Beispiel hierfür bietet Südamerika, ein Länderkomplex, dessen Wirtschaftskraft als Abnehmergebiet nordamerikanischer Ausfuhrprodukte 113=Amerika seit Jahren für sich in Anspruch zu nehmen bemüht ist, dessen Rohstoffgüter seit Verlust der ostasiatischen Rohstoffquellen in zunehmendem Maße in den Dienst der USAKriegswirtschaft eingespannt werden. Sowohl was seine Ausfuhr= wie Einfuhrwirtschaft betrifft. hat der Yankee auf die Drosselung des britischen Handels mit Südamerika eingewirkt, wobei zu beachten ist, daß Roosevelt Amerika auf Grund der starken Kriegsanspannung seiner Industrie und des zunehmenden Tonnagemangels die Bedürfnisse Südamerikas nur äußerst gering zu befriedigen vermag. Eine Sicherungsklausel in Pacht= und Leihgesetz verpflichtete England bereits 1941, Berlin. Von einem Feindflug kehrte Oberleutnant Günther Hannak, dem der Führer für seine Leistungen und Erfolge im Sommer vorigen Jahres das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh, nicht zurück. Berlin. König Christian X. von Dänemark hielt am Samstag anläßlich der Wiederaufnahme seiner Regierungsgeschäfte nach längerer Krankheit eine Rundsunkansprache an das dänische Volk. Berlin. General Giraud hat den Bey von Tunis abgesetzt, weil er die Sicherheit von Tunis gefährde. Stockholm. Wie der„Manchester Guardian“ berichtet, wurde der englische Stabsarzt William John Mitchell durch Urteil des Kriegsgerichts aus dem Militärdienst entlassen, weil er in einem Wirtshaus gesagt hatte:„Hitler hat recht daran getan, die Jnden zu bekämpfen.“ Tolio. Das Ministerium des kaiserlichen Haushalts gab am Sonntag die Zustimmung des kaiserlichen Elternpaares zur Heirat ihrer ältesten Tochter Tern, die im Dezember 1925 geboren wurde, mit dem ältesten Sohn des Prinzen Higachikuni, Prinz Merihiro, bekannt, geboren im Mai 1916. Die Hochzeit findet im Herbst statt. Das Ritterkreuz Berlin, 17. Mai. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Generalleutnant Wolf Trieren= berg, Kommandeur einer Infanteriedivision; Oberfeldwebel Wilhelm Bürgerhoff, Zugführer in einem Prenadierregiment: Oberfeldwebel Franz Gerl, Zugführer in der Infanterie Geschützkompanie eines Grenadier= regiments: Oberfeldwebel Gerhard Steinführer, Zugführer in einem Panzergrenadierregiment: Feldwebel Alfred Müller, Zugführer in einem Grenadierregiment; Hauptmann Strähler=Pohl, Kompaniechef in einem Fallschirmjägerregiment: Oberleumant Rapräger, in einem Lustwassen=Feldregiment. italienischen Wehrmachtsberichte Rom, 17. Mai. Der italienische Wehrmachtsbericht vom Samstag hat folgenden Wortlaut: Deutsche Kampfflugzeuge versenkten bei einem Nacht angriff auf don Hafen von Bone einen Tanker und beschä digten einen mittelgroßen Handelsdampfer. Civitavecchia, Palermo, Sassari und verschiedene andere Orte Sardiniens waren gestern das Ziel seindlicher Luftangriffe. Die Bevölkerung hatte Verluste. Es entstand Gebärdeschaden, besonders in Civitavecchia. Neun Flugzeuge wurden von der Flakartillerie auf Sardinien, zwei von der Flakartillerie von Palermo vernichtet. An der Ostküste Sardiniens stellten unsere Jäger einen Feindverband und schofsen zwei zweimotorige Flugzeuge ab. Der italienische Wehrmachtbericht vom Sonntag hat folgenden Wortlaut: Flugzeuge der Achse bombardierten erneut den Hasen von Bone. Die Stadt Trapani wurde in den ersten Stunden der vergangenen Nacht von einem feindlichen Flugzeugverband angegriffen. Es werden nur geringe Schäden gemeldet. Vier der angreisenden Flugzeuge wurden von der Bodenabwehr abgeschossen. Eiwatzderrrädehvolranltscheidender beueutung Rundfunkansprache England gesteht den Verlust eines=Bootes Berlin, 17. Mai. Am 14. Mai meldete der italienische Wehrmachtbericht, daß im Tyrrhenischen Meer ein deutsches Kriegsschiff ein U Boot persenkte. Es handelt sich um das britische U Boot„Splendid“, das der deutsche Zerstörer „Hermes“ zur Strecke brachte. Da ein großer Teil der Besatzung der„Splendid“ von dem Zerstörer„Hermes" gesangen genommen wurde, hat sich die britische Admiralität gezwungen gesehen, diesen Verlust jetzt bekannt zu geben. Die„Splendid“ war vor kurzem in Dienst gestellt worden und eine der neuesten und modernsten Einheiten der britischen U1=Bootwaffe. Englischer Handstreich auf Martinique? Drahtbericht unseres=Mitarbeiters Genf, 17. Mai. Martinique befindet sich in höchster Gejahr. Informationen aus New York und Martinique melden, daß die Briten auf den Martinique benachbarten englischen Besitzungen starke Truppenkonzentrationen vornehmen. Von den Bermudas und der Insel Trinidad und den sonstigen britischen Kronbesitzungen in der Karibischen See sind große Truppeneinheiten abgezogen und auf der nur 40 Kilometer südlich von Martinique liegenden Insel St. Lucia konzentriert worden. Pon den aus Martinique nach Bermuda kommenden Flüchtlinge wird erklärt, daß die Befestigungs= und Hasenanlagen von Fort de France in Verteidigungszustand gesetzts werden. Man mache sich keine Illusionen darüber, daß dies kaum über eine Geste eines symbolischen Aktes hinausgehe, zumal die gesamte unter der Hungersnot leidende Bevölkerung eine Aenderung, ganz gleich wie, erhofft. Berlin, 17. Mai. Reichsinnenminister Dr. Frick hielt Sonntag vormittag im Großdeutschen Rundsunk eine Ansprache, in der er u. a. ausführte: Auf der Höhe der Kriegsereignisse im vierten Kriegsjahr gehört unser ganzes Denken und Fühlen zunächst unseren Soldaten. Ihnen gelten die heißen Wünsche des ganzen Volkes. Aber auch unsere Mütter haben an den Lasten des Krieges mit am schwersten zu tragen. Welcher Ansopferung unsere Mütter, fähig sind, offenbarte sich in vollem Umfange bei der Verkündung des totalen Krieges. Gerade die deutsche Frau weiß zu ermessen, was der Bolschewismus für die Familie bedeutet, deren Mittelpunkt und Seele die Mutter bildet. Ausgelöscht für immer würde das dem Deutschen heilige Familienleben werden, seine Mitglieder in alle Winde zerstreut, zu Sklavendiensten erniedrigt, Hunger und Elend preisgegeben, das auch vor den Kindern nicht haltmachen würde, wie wir es von der Sowjetunion wissen. Und so ergießt sich nach dem Ruf des Führers ein Strom von Frauen nach den Arbeitsämtern, um die durch die vermehrte Einberufung von Männern geschaffenen Lücken zu schließen und eine erhöhte Rüstungsproduktion zu gewährleisten. Aber nicht nur in den Rüstungswerken, sondern auch zur Aufrechterhaltung des zivilen Lebens ist der Einsatz unserer Frauen von entscheidender Bedeutung geworden. Lebenswichtige Betriebe, wie vor allem die Verkehrsmittel, werden heute weitgehend durch Frauen in Gang gehalten. Und wie wäre es wohl um unsere Ernährung bestellt, ohne den tatkräftigen Einsatz der Landfrau! Alle diese Leistungen werden neben den häuslichen Sorgen für die Familie vollbracht. Unser aller Hochachtung haben sich aber die Mütter und Frauen durch ihr Verhalten bei den Terrorangrifsen der feindlichen Luftwasse erworben. Wenn der Gegner geglaubt hat, die Heimat zermürben zu können, so hat ihm die Haltung unserer Frauen das Gegenteil bewiesen. Unerschütterlich blieben sie und haben sich unseren Soldaten an der Front ebenbürtig gezeigt. In unzähligen Fällen ist es ihrem Einsatz zu verdanken, daß Brände gelöscht, wertvolles Material erhalten und Menschen gerettet werden konnten. Umso bewundernswerter empfinden wir es, daß unsere Frauen auch im vergangenen Jahr einer großen Zahl Kinder das Leben geschenkt und beigetragen haben. das Leben unseres Volkes sichern zu helfen. Die Nation wird nicht müde, mit allen der Partei und den staatlichen Organen zur Verfügung stehenden Mitteln den Müttern ihr Los zu erleichtern, sie gesund und lebenskräftig zu erhalten. Die Sorge gilt auch den werdenden Müttern. Das vor einem Jahr erlassene Mutterschutzgesetz hat hier eine feste Grundlage geschaffen. Besonderer Dank gebührt dem Mütterdienst des deutschen Frauenwerks und der NSV., die die Maßnahmen des Staates unterstützen. Voll tiefer Anteilnahme gedenken wir der Frauen, denen der unerbittliche Krieg den Gatten, Sohn, Bräutigam nahm oder die selbst durch Feindeinwirkung ihr Leben lassen mußten. Nach dem Sieg wird die deutsche Frau und Mutter sich Dasrübhkumwarzedt Ke Boygricht in Cart Auncher Leran, der in N1 75 (Nachdruck verboten.) R O MANVON PAUL VAN DER HURK Hogart achtete nicht darauf, sondern saßte sich plötzlich ans Herz und machte ein schmerzverzerrtes Gesicht. „Ich werde heute noch nicht ins Theater gehen können .5#en ernennen wir denn da zu Ihrem Stellpextreter: Ju, benke an Reinecke. Reinecke ist ja sozusagen bei Ihnen in die Schule gegangen. Ich halte ihn übrigenIhnen in die Schule gegungen. Isch hatie ihn notsgens Wird sich freuen, der##unge, daß er endfür sehr begabt. Wird sich freuen, der Junge, daß lich auch mal an die Spitze kommt. Nur...“, er zögerte, „wissen Sie, Reinecke— setzen Sie sich doch noch einen Augenblick hin— Reinecke ist mir zu temperamentlos— literarischer Kammerspielregisseur. Wir wollen ihm nächstens doch mal eine Inszeuierung geben, um zu sehen, ob er aus sich herauskommt— merken Sie sich das mal vor für die nächste Spielplanbesprechung— oder sind Sie anderer Ansicht?“ „Ich habe hier keine Ansicht mehr zu vertreten“, sagte Scherer kühl. Hogart saßte sich von neuem ans Herz.„Dann hätte ich ja Aussichten, noch mal gesund zu werden. Leider bin ich aber noch nicht gesund.“ Der Regisseur lenkte ein. „Bis zum Ende der Spielzeit wird es wohl wieder so weit sein!" Der Direktor bot ihm eine Zigarre an. „Na, bis dahin werden Sie sich aber wieder etwas beruhigt haben.“ Mit diesen Worten steckte er selbst auch eine Zigarre zwischen die Zähne. Sein Herz schien sich mit einmmal wieder beruhigt zu haben. „Tja, wovon sprachen wir gerade?. Von der Protektions= wirtschaft. Muß natürlich ein Ende haben. Hat ja sozusagen schon ein Ende genommen. Leider ein böses Ende.“ Und plötzlich unvermittelt:„Was ich Sie fragen wollte, liegt denn die alte Fassung der„Komödie" noch vor? Ich habe mir nämlich über Nacht überlegt, wir müssen das Stück trotzdem weitergeben. Stehen ja mit Bergreen im Vertrag Soll die Souchy die Rolle spielen! Wird ein toller Zulauf. passen Sie mal auf!" Scherer hatte dagegen Bedenken, hiekt aber mit seiner Meinung zurück. „Und wer soll den Georgi spielen?“ fragte er beiläufig. :„Deu Georgi?“ “„Wir können doch Günther nicht zumuten—.“ Hogart kratzte sich hinterm Ohr. „Manchmal haben Sie auch wieder recht— nein, das geht natürlich nicht. Müssen wir uns jemand aus Berlin kommen lassen. Aber sprechen Sie heute morgen noch mit der Souchy, damit wir möglichst bald mit den Proben beginnen können.“ Alice wohnt schon seit sieben Jahren bei der verwitweien Frau Sponholz. Obwohl die beiden Zimmer, die sie innehatte, nicht gerade als übermäßig lururiös anzusprechen waxen, und obwohl ihre Gage ihr längst die Einrichtung einer eigenen Wohnung gestattet hätte, hatte Alice sich nie dazu entschließen können, ihre Behausung, wie sie sie selbst oft nannte, bei Frau Sponholz aufzugeben. Sie hatte sich nun mal an Frau Sponholz gewöhnt. Frau Sponholz sorgte für ihre Mahlzeiten, Frau Sponholz hielt ihre Wäsche instand, Frau Sponholz nahm ihr die kleinen Besorgungen ab, kurzum, Frau Sponholz sorgte für alles. Gegen 11 Uhr wachte Alice auf. Immer wieder war Frau Sponholz leise ins Zimmer getreten, um zu fragen, ob sie das Frühstück bringen könne, aber die Schlasende hatte sich nicht gerührt. „Fräulein Souchy“, konnze Frau Sponholz sich nicht enthalten, ihr vorzuwerfen.„Sie sollten nicht so viel Schlafmittel nehmen.“ Die Schauspielerin sah sie aus kindhaft verträumten Augen an „Das gewöhne ich mir schon wieder ab", versprach sie; aber es klang nicht mehr glaubwürdig. Frau Sponholz machte ein sehr besorgtes Gesicht. „Sie werden noch ganz krank von all dem Zeug.“ Alice versuchte, sie zu beruhigen.„Ist ja halb so schlimm, Sponhölzchen! Glauben Sie, der Arzt verschreibt mir etwas, was mir nicht bekommt?" „Sie müssen selber wissen, was Sie iun", warnte die Wirtin, aber wenn ich Ihre Mutter wäre—“ „Sie sind aber doch nicht meine Mutter.“ Zärtlich griff Wiss, nach ihrer Hand.„Sie sind doch nur wie eine Frau Sponholz ahnte vielleicht, was im Innern der Schauspielerin vorging. „Sie dürsen sich den Tod von Fräulein Findteis nun nicht so zu Herzen nehmen“, sprach sie ihr guf zu.„Auch wenn Sie ihr mal den Tod gewünscht haben. So etwas sagt man im Zorn, aber man meint es doch nicht so.— Run frühstücken Sie erst mal!“ „Haben Sie noch etwas gehört?“ fragte Aliee. „Nur was auch in der Zeitung steht, weiter nichts. Ich wüßte, wer es gewesen ist, hätte man „Das glaube ich auch.“ „Die Milchfrau unten meinte, in vierund zwanzig Stunden wüßten sie es. Das ginge heute schnell bei der Polizei. Uind, we der Kommissar Wiedekind die Sache in der Hand Es wurde energisch geläutet. wieder ihrer ureigentlichen Aufgabe widmen können. Heute wollen wir geloben, uns des Opfermutes von Front und Heimat würdig zu erweisen, alles für den Sieg einzusetzen, um in selsensestem Vertrauen auf den Führer eine bessere, glücklichere Zukunft aufbauen zu helfen. Die Reichsfrauenführerin Scholtz=Klink hielt gleichsalls eine Ansprache, in der sie u. a. ausführte: Je mehr dieser uns aufgezwungene Krieg sich in die Länge zieht, je mehr Belastungen er bringt, um so klarer kristallisiert sich das Gesicht der Mütter aus unserem Volk heraus, um so wacher wird ihr Herz und um so sorschender werden ihre Augen. Sorge zeichnet manches Muttergesicht, aber sie hat Glauben und Zuversicht im Herzen. Wenn die Gläubigkeit und Zuversicht in der Welt eine Heimstatt hat, dann im Herzen der Mutter, deren Lebensgrundlage diese beiden Eigenschaften sind. Was heute von unseren Müttern gefordert wird, von ihren Händen und Herzen, könnte einen äußerlichen Beschauer manchmal zu der Frage bringen: Haben enere Frauen denn mehr Kraft als andere Frauen? Und wir könnten ihnen immer wieder antworten: Sie haben nur zwei Hände wie alle anderen auch, aber sie haben das Bewußtsein, die verlängerte Front zu sein und damit die direkte Verbindung zu ihren Männern zu haben. Wenn so am Muttertag unsere Gedanken unabwendbar zu unseren Soldaten gehen und in stiller, dankbarer Verpflichtung da und dort über ein Grab wandern, dann wollen wir immer wieder wissen, daß neden der kämpfenden Front und den toten Wächtern draußen nichts in einem Volk stärker ist als seine Mütter. Von den Müttern kann man Verstehen verlangen für alles, auch wo andere nicht verstehen und wo die Kämpfenden ihr Verstehen für die Härte unserer Zeit vorleben. Wo die Toten dieses Verständnis mit dem Leben besiegelt haben, da müssen die Mütter in der Heimat die unerschütterlichen Träger aller aläubigen Zuversicht sein, weil sie sonst ihre ureigene„Mission verraten würden. So wollen wir alle immer nur um Kraft bitten. um die Kameradschaftsmache jederzeit zu halten, und mit diesem Willen grüßen wir heute am Muttertag 1943 unseren Führer. und sonstigen Dienststellen der NS=Volkswohlfahrt zzu, und haben besonders auf dem Lande zur Entlastung Volkspflgerinnen und Gemeindeschwestern, beigetragen. Neuerdings wächst die Zahl der bei den sozialen Beiriebz. arbeiterinnen zur Fürsorge für unsere werktätigen Frauez eingesetzten Gesunderhaltung des deutschen Volkes In diesen Tagen besteht der Frauenhilfsdienst für Wohlfahrts= und Krankenpflege fünf Jahre. Dieser von der Reichsfrauenführerin ins Leben gerufene Ehrendienst hat sich in dieser Zeit als wertvolle Hilfe in der gesundheitlichen und pflegerischen Betreuung unseres Volkes erwiesen. Da der Mangel an Fachkräften durch die vielfachen Aufgaben, die u. a. auch die neuhinzugekommenen Gebiete stellen, nicht nachgelassen hat, kommt ihrer Unterstützung durch die Frauenhilfsdienstmädel nach wie vor Bedeutung zu. Seit Bestehen der Einrichtung konnten rund 12.000 Frauenhilfsdienstmädel eingesetzt werden, davon 40 v. H. in Krankenhäusern, Lazaretten und Säuglingsheimen. 13 v. H. widmetn sich der Betreuung von Kindern in Kindergärten und=heimen. 32 v. H. waren in Gemeindestationen zien Frauenhilfsdienstmädel. Von den im Jahre 1942 ausscheidenden Mädeln ginge73 v. H. in eine pflegerische und soziale Berufsausbildung über oder verblieben in sozialpflegerischer Arbeit, teilweise an ihren alsen Arbeitsstellen. Ein Teil ehemaliger Frauenbilfsdienstmädel hat sich für den Einsatz im Osten, insbe. sondere in Kindergärten, zur Verfügung gestellt. Mit Rücksicht darauf, daß die gesteigerte Einschalting weiblicher Kräfte in den Arbeitsprozeß auch stärkere Anforderungen an die gesundheitliche und soziale Betreuung der Frauen und ihrer Familien stellt, behält der Frauenhitedienst auch weiterhin seine Aufgabe, die Fachkräfte in ihre Arbeit an der Gesunderhaltung des deutschen Volkes m unterstützen. Keine Benachteiligung bei Meldung zum Osteinsatz In den Betrieben gibt es vielfach Sonderzuwendungen wie das Weihnachtsgeld, die nicht vorbehaltlos, sondern freiwinig von Hun zu Gall gezahlt werden. Das Reichsarbeits. Während Frau Sponholz hinausging, um zu öffnen, lauschte Alice gespannt. Sie hörte eine Stimme, konnte sie aber nicht erkennen. Es war Scherer, der sie, wie er sagen ließ, im Auftrag der Dircktion dringend sprechen wollte. Was kann es schon Dringendes sein, dachte Alice. Dennoch ließ sie ihn biten, nur ein wenig Geduld zu haben, sie würde sich beeilen. Scherer ging nachdenklich in ihrem Wohnzimmer hin und her. Er kannte sie zur Genüge, um zu wissen, daß ihm eine unangenehme Unterhaltung bevorstand. Hogart hatte leicht reden: sprechen Sie noch heute morgen mit der Souchy.— Es würde nichts bei dieser Unterredung herauskommen, das wußte Scherer im voraus. Und dann war da noch etwas, worüber er mit Aliee sprechen wollte, etwas, worüber er dringend hoffte, sich Gewißheit verschaffen zu lönnen. Sinnend und von ungefähr betrachtete er ein Bild, das auf dem Schreibtisch stand. Es war eine große, silberumrahmte Photographie von Axel Rodegger mit der schon etwas verblaßten Widmung: Meiner inniggeliebten Aliee zu ihrem ersten großen Bühnenerfolg, von ihrem Axel Rodegger. Das muß schon eine ganze Weile her sein, dachte Scherer, zu einer Zeit, als wir alle noch im Werden waven. „Entschuldige, daß es so lange gedauert hat, aber ich bin nach allen den Aufregungen erst gegen Morgen eingeschlafen.“ Alice war eingetreten, was ihm in diesem Augenblick peinlich war, weil er noch immer Rodeggers Bild in der Hand hielt. Sie nahm es ihm ab und legte es, abne weiter ein Wort darüber zu verlieren, auf den Schreibtisch. „Wenn mir Frau Sponhol; nicht gesagt hätte, du kämest im Auftrag der Direktion, hätte ich dich wirklich nicht empfangen.“ Er fühlte sich etwas befangen und war dadurch förmlicher als es sonst seine Art war.„Es tut mir leid, wenn ich ungelegen kommel aber der Direktor...“ „Ist Hogart denn von der Reise zurückgekommen?“ Er gab ihr darüber Auskunft und fragte dann unvermittelt, fast sich selbst unterbrechend:„Seit wann steht denn dieses Bild wieder auf deinem Schreibtisch?“ Mit einer gleichgültigen Handbewegung ging sie darüber hinweg, indem sie es umdrehte, so daß es nunmehr mit der Bildseite nach unten lag. „Was gibt es denn Neues?“ fragte sie, um auf etwas anderes zu sprechen zu kommen.„Wie ist die Sache gestern ausgegangen?“ Sie war gesprächiger als es sonst ihre Art war. Prüsend sah Scherer sie an. Und dann stellte er die Frage. die ihm auf den Nägeln brannte: „Wem hast du eigentlich gestern abend Vergreens Mantel gegeben?“ „Den habe ich irgendwo hingelegt“, war die gleichmütige Antwort. „Du solltest ihn aber doch Bergreen persönlich zurückgeben. willig von Fall zu Fall geze gericht hat mehrfach gesagt, daß ein Unternehmer grundsätzlich alle in gekündigter Stellung befindlichen Gefolgsmänner von einer Sonderzuwendung, die den Charakter einer Treueprämie hat, ausschließen kann. Allerdings genüge nicht allein die Tatsache des Gekündigtseins, sondern es komme darauf an, ob das Gefolgschaftsmitglied sich nicht als treu erwiesen habe. In Fortführung dieser Rechtsprechung hat das Landesarbeitsgericht Leipzig(24 SA. 16/24) zu einem Fall Stellung genommen, in dem ein Gefolgschaftsmitglied wegen seiner Kündigung vom Weihnachtsgeld ausgeschlossen war. Der Ausfall war für die beklagte Firma besonders deshalb wenig erfreulich, weil es ein gut eingearbeiteter früherer Lehrling war. Andererseits, so heißt es in der Entscheidung, könne aber das Verhalten des Klägers nicht schlechthin miß. billigt werden, da man von jeher Wert darauf gelegt habe, daß die Jugend sich in der Welt umsieht. Allerdings müsse im Kriege auch jungen Leuten zugemutet werden, berechtigte Wünsche zurückzustellen. Man könne es dem Unternehmer deshalb nicht verdenken, wenn er einer unerwünschten Abwanderung durch Ausschluß von Sondervergünstigungen entgegenzuwirken versuche. Der Kläger habe sich aber zum Osteinsatz gemeldet, der im Interesse des Reiches liege. Er habe also auch um höherer Pflichten willen gekündigt. Sein Ausschluß von der Zuwendung sei deshalb in diesem Falle nicht zu billigen. Schweinebestand muß wieder vergrößert werden Einen würdi mvserprobten in Empfang d Kundgebung nich, als sie in n ihrem Gaste oder Kameradst ###nde der Stof ## der Abendst Eu jedem voni Einte ihnen so h Führungs#uche aufschluf ihm überi benschlichen bol ##eten. In d □ Führers im berdersten Kam Beireiten und u #erkennung, di ### ihr Lebenf usache, daß d. #rngsaufgaben Dinen verantw Commen hat, in rogen der Mä Oinen das Bew Aront mit, daß ampfentschloss chalten und z zeichen für die #r Heimat und Asatz und der eoßtruppmänn is bleibende E Nach diesen ###daten am S #ricken, die sie „uihren Angeh ungersehnten ###n den Wüns ##nd frohe Urle RAD.=Führerinnen bevorzugt bei Anstellung im öffentlichen Dienst Durch eine Verordnung des Reichsinnenministers## die Versotgungsregelung für RAD.=Führerinnen weiter ausgebaut worden. Für ehemalige Lehrerinnen, Volkzpflegerinnen, ehemalige Schwestern, Kindergärtnerinnen usw. erfolgt bis zu zwei Jahren eine teilweise Anrechnung der Ausbildungszeit auf das Versorgungsdienstalter. Weiter wird bestimmt, daß Reichsarbeitsdienstführerinnen, die sich auf Grund eines Reichsarbeitsdienstscheines um Beamten= oder Angestelltenstellen des öffentlichen Dienstes bewerben, vor allen sonstigen Beiverbern hevorzugt werden, se weit es sich um Stellen handelt, die zweckmäßig mit weiblichen Personen zu besetzen sind. Die Bewerbung ist jedoch um innerhalb von zwei Jahren nach Ausstellung des Reichsarbeitsdienstscheines zulässig. Voraussetzung ist natürlich die erforderliche Vorbildung der Bewerberinnen für die Stellen. Inhaber des Reichsarbeitsdienstscheines für die weibliche Jugend haben sich sofort nach der Aushändigung des Scheines nach freier Wahl um eine Anstellung im öffentlichen Dienst zu bewerben. Nachdem das Schwert den beengten Raum nach Osten aufgestoßen hat und dort inzwischen alle Voraussetzungen für eine große Ernte geschaffen wurde, muß der Schweinebestand in Deutschland wieder vergrößert werden, um die zu erwartenden Futtermittel völl zu verwerten. Wie in der NS.=Landpost mitgeteilt wird, hat deshalb eine große Nachfrage nach Ferkeln eingesetzt. Diese Belebung des Marktes als des Motors der Erzeugung ist grundsätzlich zu begrüßen. Auswüchse konnten aber nicht geduldet werden und gaben daher den Preisbildungsstellen Anlaß zum Eingreifen. Es wird ein Erlös gesichert, der die Erzengung praktisch ermöglicht und die weiter erwünschte Vermehrung nicht behindert, zugleich aber auch die eigentlich Mast nicht durch überhohe Ferkeleinkaufspreise zu sehr vorbelastet. Vom leichtesten Ferkel bis zum fertigen Masschwein muß der Preis je Gewichtseinheit lausend fallen unterbrochen wird diese fortlausende Linie nur durch di# bewußt niedrig gehaltenen Preise für Schlachtschweine der Klassen E uns F. deren vorzeitigen Verkauf man dadurch verhindern will. Die Kilopreise für schwere Ferkel und für Läufer bis 50 Kilogramm müssen also zwar unter denen der leichten Ferkelklasse liegen, sie können aber einen entsprechenden Abstand vom Preis für sertige Mastschwein halten. Erfolgreicher Bann 386 Die Spiele der HJ um die Gebietsmeisterschaft sahen die Bannauswahl von Aachen=Land(Bann 386) über den Bann 388 Schleiden(AH.=Burg Vogelsang) hoch mit 13; (:3) siegreich. Aachen=Land war in der Hauptsache durch die K86 Broichweiden gestellt, deren Jungen sehr gut ein gespielt waren und den„Vogelsängern“ in Schnelligkeit und Ballbehandlung einiges voraus hatten. Es war ein schönes, flottes Spiel. Der Besuch smstag nach #n Kölner Eü #ts den die 5# uanterie, en éelöbwis hög inntnis der Vinem Sinnbi als Gaulei uch eintraf, h die Grenadier #auleiter ließ ##vorstellen und Nachdem( ##treten hatte Schlossen an i Mit dem Nänner der #des kulturelle köln=Aachen # die Gauamts führer. Man leiters für. A doerr(Mds kreisleiter #oeder von uungspräsiden bürgermeister us, den K Valter Hövel #amtes Köln= Aies Landesw ###r höherer: Kreisleiten mit herzlicher Dann sprdes Stoßtrut besondere üb vunkt dieses imn Zeugnis Coldaten, w u trotzen, o liegende Gel schluß über Stärte und allem aber e schauliches B Ueberlegenhe nem bolsche dntum, geb und dem Ge sich auch in lein Zweifel Anschließ seiner, von drungenen 9 weilende St terie, zähle, habe, daßs sei und ble denen jeder reicherung d abe, wolle andern aber „Sollte ich warten, bis es Herrn Bergreen gefiel, ihn gnädigst in Empfang zu nehmen?“ gab sie gereizt zur Antwort.„Herr Bergreen war nicht da, und da habe ich mis erlaubt, seinen Hut und seinen Mantel auf einen Sessel zu legen.— Oder sollte ich sie ihm bis in die Loge nachtragen! — Bist du deshalb hergekommen, um nach dem Verbleit von Herrn Pergreens Mantel zu fragen?" „Rein, das nicht.“ Er wollte noch näher darauf eingehen. Ihre Antwer# war die einfachste und logischste Erklärung dafür, daß er sich von einem Hirngespinst hatte verleiten lassen. „Sondern!“ fragte sie, noch immer in etwas unfreundlichem Ton. Er gab sich den Anschein, als wäre das, was er jetzt zu sagen hatte, nichts Besonderes. „Hogart läßt dich bitten, die Rolle der Tatjana zu übernehmen. „Was!“ In ihrem Gesicht stand unverhohlene Empörung. „Er will das Stück unbedingt weiterspielen.“ „Das finde ich insam!" Scherer zuckte leicht die Schultern. Wenn auch gegen seine Ueberzeugung, so pflichtete er doch seinem Direktor bei. „Von seinem Standpunkt aus, ist es verständlich. Das Stück ist natürlich jetzt Sensation.“ Alices Gesicht erstarrte. Ihr leicht mokantes Lächeln# hatte beinahe etwas Maskenhaftes. „Das ist das Theater. Wenn das Publikum nur seine Sensation hat.“ „Hogart meint, daß du mit zwei, drei Proben auskommen würdest, so daß wir am Tage nach Veras Begräbnis herauskommen könnten.“ „Solange will er also wenigstens warten?“ Jetzt kam der schon längst erwartete Ausbruch. „Das ist ja grauenhaft!“ schrie sie. Na schön, dachte er“ soweit sind wir jetzt. Hogart weiß. warum er mich vorgeschoben hat, statt sie einfach zu sich ine Büro zu bestellen. Aber es ist eine nachahmenswerte Methode. Wenn ich später mal Direktor bin... Jetzt fing er an, ihr gut zuzureden. „Aber Alice, sei doch vernünftig! Du weißt, ich wat kein Freund von der Verg. Aber, daß mir die Sache ebense nahe geht wie dir, das kannst du mir glauben. Sie wai schwierig und intrigant, und wir haben Konflikte mit 19; gehabt, aber daß es ein solches Ende nehmen würde...“ Sie hörte ihn an, ließ ihn aber nicht im unklaren datüber, daß seine Worte wenig Eindruck auf sie machten. „Sage Herrn Hogart einen schönen Gruß“, gab sie aller Ruhe zur Antwort,„und daß ich verzichte. Ich lehne ab. Und wenn es mich mein Engagement kosten sollte. Das kann ich nicht. Das ist mir unmöglich.“ Roch gab er es nicht auf. „Hör mal, Aliee! Laß doch mal mit die reden. Dein; Position war erschüttert—“ „Aber nicht durch mein Verschulden“, fiel sie ihm ins Wort. „Darüber brauchen wir jetzt nicht mehr zu reden.## hast jetzt die Chance...“ Fortsetzung folgt.) # 11 3e7 etragen. etriebsFrauez gngen bildung eilweise Fraueninstechaltung Ansor. ung der enhilfein ihrer ltes zu ndungen ern freiarbeitsrundsätzsmänner r Treue. ht allein darauf erwiesen Landes. all Stelo wegen sen war. deshalb früherer cheidung, hin miß. egt habe. is müsse erechtigte ernehmer hten Abtigungen ber zum liege. Er igt. Sein em Falle tellung sters## weiter Voltznerinnen rechnung ter. Weinen, die n Beams bewereden,## zeiblichen soch um Reichsürlich die die Steldie weibung e n öffentßert ich Osten setzungen schlweine: um die Wie in ie grote ing des ndsätzlich det werlaß zum e Erzeuchte Verigentlich sehr vorn Masfallen urch i# zeine der dadurch und für er denen nen enttschweine ifst sahen über den mit 13; che durch gut eingkeit und schönes, fiel, ihn zur Ante ich mir Sessel zu chtragen! Verbleid Antwort daß er infreundr jetzt zu jana zu e Empöich gegen m Direkch. Das Lächeln nur seine en ausBegräbart weit, u sich inerte Me„Ueber allem aber steht die Infanterie“ einen würdigen Ausklang ihres Besuches erlebten die mserprobten Grenadiere des Ostfrontstoßtrupps neben Empfang durch den Gauleiter und der Teilnahme an „Kundgebung der RSDAP. im historischen Kölner GürEnich, als sie in den Samstagabendstunden im Stapelhaus E ihrem Gastgeber, Gauleiter Staatsrat Grohé, in herzIher Kameradschaft zusammen sein konnten. Zur großen Snde der Stoßtruppmänner nahm der Gauleiter im Ver#., der Abendstunden Gelegenheit, sich in Einzelgesprächen L jedem von ihnen auf das herzlichste zu unterhalten. Er Lonte ihnen so über die großen politischen Aufgaben sowie „ Führungs= und Betreuungsmaßnahmen der Partei ##che aufschlußreiche Erklärung geben, während die Män., ihm über ihren harten Kampfeinsatz gegen einen un##nschlichen bolschewistischen Feind in Einzelerlebnissen beLgieten. In diesen Gesprächen zwischen dem Statthalter Führers im Gau Köln=Aachen und den Abgesandten der ersten Kampffront, tapferen Grenadieren im Rock des lafreiten und Unteroffiziers, fand die Ehrung und dankbare Brkennung, die die Heimat den Männern schuldet, die tägihr Leben für sie einsetzen, ihren höchsten Ausdruck. Die ###sache, daß der Mann, dem die höchsten politischen FühLugsaufgaben in der Heimat anvertraut sind, sich zwischen Dinen verantwortungsvollen Dienstgeschäften die Zeit ge##mmen hat, in persönlichen Gesprächen an allen Nöten und Lsorgen der Männer des Stoßtrupps Anteil zu nehmen, gibt Ainen das Bewußtsein in den Urlaub und später an die ###ont mit, daß in der Heimat alles getan wird, um die Nampfentschlossenheit und den härtesten Abwehrwillen zu ##halten und zu festigen. Sie war zugleich ein sichtbares seichen für die Stärke des deutschen Widerstandswillens in r Heimat und für die Verbundenheit zwischen dem Front#nsatz und der politischen Arbeit. Jeder der anwesenden #oßtruppmänner erhielt ein Gastgeschenk des Gauleiters lus bleibende Erinnerungsgabe an seinen Besuch in Köln. Nach diesen erlebnisreichen vier Tagen fuhren die Front###daten am Sonntag morgen, erfüllt von den reichen Ein###icken, die sie in der Gauhauptstadt Köln empfingen, nun In ihren Angehörigen, zu ihren Frauen und Kindern, in den Aungersehnten und wohlverdienten Heimaturlaub, begleitet ###n den Wünschen des Gauleiters für eine gute Erholung Unnd frohe Urlaubstage im Kreise ihrer Lieben. * Der Besuch des Stoßtrupps fand seinen Höhepunkt am samstag nachmittag mit einer Kundgebung der NSDAP. n Kölner Gürzenich. War sie zunächst Ausdruck des Dan##s, den die Heimat für unsere Soldaten, insbesondere die ##snsanterie, empfindet, so wurde sie zum anderen durch das slöbnis höchsten kämpferischen Einsatzes und das BeAmntnis der äußersten Kraftanstrengung der Heimat zu Ainem Sinnbild absoluter Siegeszuversicht. 9 Als Gauleiter Grohé mit seiner Begleitung im GürzeTuch eintraf, hatten im Isabellensaal zur Meldung an ihn ie Grenadiere des Stoßtrupps Aufstellung genommen. Der ##auleiter ließ sich von dem Stoßtruppführer alle Männer vorstellen und begrüßte sie durch Handschlag. Nachdem Gauleiter Grohé den Festsaal des Gürzenich betreten hatte, rückten die Männer des Stoßtrupps gePgi— Pläte. ren Kampf zu erleichtern. Jung und alt kennten nichts anderes, als das zu schaffen, was zur Erringung des Sieges notwendig sei. Heute gebe es in Deutschland nur noch eine Konkurrenz. das sei die der höchsten Leistung. Die Kraft hierzu schöpfe das Volk aus dem Bewußtsein, daß dieser Krieg über Sein oder Nichtsein des deutschen Volkes entscheide. Er sei entfesselt worden durch das Judentum, um alle Völker sich dienstbar zu machen. Zur Erreichung dieses Zieles bediene es sich einmal des Kapitalismus, der die Völker tyrannisiere, nur nach dem Profit frage und von sozialer Gerechtigkeit nichts kenne. Die zweite Wasse des Bolschewismus bilde der Kommunismus als proletarische Weltidee, der zwar die Gleichheit predige, in Wirklichkeit aber die Leistung unterbinde. Der Nationalsozialismus dagegen erstrebe nichts anderes als die Freiheit der Völker und eine soziale Gerechtigkeit unter den Völkern. Darum entscheide dieser Kampf letztlich um Freiheit und Recht oder Unterdrückung und Tod. Das deutsche Volk und mit ihm Europa hätten begrifsen, daß sie den Krieg gewinnen müßten, wenn sie leben wollten. „Wir wissen aber auch“, so fuhr der Gauleiter fort,„daß wir ihn gewinnen werden. Einmal deshalb, weil das moralische Recht und damit die böchste Kraft auf unserer Seite sind, und zum anderen, weil wir zum höchsten Einsatz bereit und entschlossen sind. Wo sich aber deutsche Tüchtigkeit, deutsche Tapjerkeit und deutsches Soldatentum zur höchsten Kraftanstrengung verbinden, da kann und wird der Sieg nicht ausbleiben!" Was uns aber noch mehr in der Gewißheit des Sieges bestärke, so betonte der Redner, sei unser Glaube an den Führer. Er verkörpere nicht einen Staatsmann wie viele andere, sondern sei eine göttliche Sendung für unser Volk. Was die materielle Voraussetzung unseres Sieges angebe, so möge jeder bedenken, daß nicht die Materie den Erfolg verbürge, sondern die Kraft und der Geist und nicht zuletzt der Glaube, der Berge versetze. Unbeschadet dessen aber müsse, berücksichtigt werden, daß Deutschland auch die materielle Voraussetzung für den Sieg besitze. Es habe die größte Rüstungsindustrie der Welt, die die Amerikas weit übertreffe. Dazu komme, daß Deutschland unter Hinzuziehung anderer Völker weitaus mehr Menschen für die Rüstung einsetzen könne als unsere Feinde. Zu den ausreichenden Rohstossbasch trete die Sicherung der Ernährung unseres Volkes, die heute, im vierten Kriegsjahr, wesentlich besser sei als in der gleichen Zeit des Weltkrieges. Sei das allein schon Grund genug, der weiteren Entwicklung des Krieges ruhig entgegenzusehen, so habe zum anderen auch der bisherige Verlauf dieses Kampfes unseren Glauben an den Sieg so fest verankert, daß er durch nichts erschüttert werden konne. Denn unsere Sotdaten stünden nicht, wie zum Beginn dieses Ringens, bei Aachen und Saarbrücken, sondern am Kanal und am Atlantik, nicht bei Niel, sondern am Nordkap und statt bei Danzig vor Leningrad. Deutschland halte weite Gebiete Europas fest in seiner Hand und werde auch künftig wieder neue Schläge austeilen. Wenn der Gegner aber, da er uns schon militärisch nicht besiegen könne, glauben sollte, uns dann moralisch zerbrechen zu können, so werde das für ihn die größte Enttänschung werden. Front und Heimai, so schloß der Gauleiter, bildeten heute stärker denn je eine geschlossene Einheit. Und so könnten alle Soldaten die Ueberzeugung mit an die Front nehmen, daß die Heimat treu zu ihnen stehe. Deutschland sei das größte Volk Europas mmit einer ruhmreichen Geschichte. Darum stehe ihm ein Recht zum Leben zu. Wenn alle diesem Ziele zustrebten, werde die Stunde kommen, wo die Hakenkrenzfahne nicht nur über allen deutschen Gauen siegreich wehen, sondern auch den Untergang des Jndentums verkünden werde. Angesichts dieser Zielsetzung wollten wir der Vorsehung danken, daß sie uns einen Mann, Adolf Hitler, geschickt habe, der den Vorksmann und den militärischen Führer zugleich in sich verkörpere. Achtung! Verdunkelungszelten Dienstag, 18. Mai, Sonnenaufgang.33 Uhr, Sonnenuntergang 21,21 Uhr. Aufruf zur Spinnstoff- und Schuhsammlung 1943 Deutsche Volksgenossen, deutsche Volksgenossinnen! In diesen Wochen sind die schaffenden Meuschen in der Heimat zu erhöhtem Einsatz für den totalen Krieg ausgerusen worden. Organisationen und Betriebe, die keine kriegswichtigen Aufgaben zu erfüllen haben, wurden stillgelegt. Dadurch wurden Arbeitskräfte, Rohstoffe und Material zum unmittelbarem Einsatz für Frout und Rüstung freigemacht. Im Zeichen der totalen Kriegführung kommt es nun aber auch darauf an, neue Rohstoffreserven zu erschließen, die— im kleinen für den einzelnen von geringem Wert— in der Zusammenballung zu einem Gemeinschaftszweck von nicht zu unterschätzender Bedeuning sind. Wiederum und jetzt erst recht müssen unsere Soldaten gut und zweckmäßig ausgerüstet werden. Die zur Rüstungsindustrie strömenden Volksgenossen müssen mit Arbeitskleidung und Arbeitsschuhwerk, Millionen europäische, für die deutsche Rüstung tätige Arbeitskräfte neu eingekleidet werden, damit Gesundheit und Leisting erhalten bleiben. Bisher hat sich das deutsche Volk noch in jeder Phase kossen an ihre Platze. 945n., des Krieges hart, entschlossen und opferfreudig gezeigt. So mit dem Gauleiter waren zu der Kunogevung füyrende wird auch weiterhin jede Maßnahme im Sinne nationalRänner der Partei, der Wehrmacht, der Behörden sowie des kulturellen und wirtschaftlichen Lebens aus dem Gau köln=Aachen erschienen, vor allem die Gauhauptamtsleiter, #die Gauamtsleiter, die Kreisleiter und die Gliederungsführer. Man bemerkte u. a. den Beauftragten des Gauleiters für Wehrmachtangelegenheiten, Gauhauptamtsleiter doerr(MdR), den Hoheitsträger der Hansestadt Köln, Kreisleiter Alsons Schaller, Generallennant Freiherrn oeder von Diersburg, Generalleutnant Burchard, Regieungspräsidenten Dellenbusch, den Vertreter des Oberbürgermeisters der Hansestadt Köln, Bürgermeister Brands, den Kölner Polizeipräsidenten, SA.=Gruppenführer Palter Hövel, den derzeitigen Leiter des Reichspropagandaamtes Köln=Aachen. Gauschulungsleiter Kölker, den Leiter des Landeswirtschaftsamtes. Dr. Bertgen und weitere Leitr höherer Behördendienststellen unseres Heimatgaues. Kreisleiter Alsons Schalled eröffnete die Kundgebung mit herzlichen Worten der Begrüßung. Dann sprachen ein Oberleutnant und ein Unteroffizier des Stoßtrupps über den Krieg an der Ostfront und insbesondere über ihren Einsatz an einem wichtigen Brennpunkt dieses Kampfraumes. Alle ihre Schilderungen legin Zeugnis ab von der mutigen Entschlossenheit unserer Soldaten, wenn es galt, auch einer gewaltigen Uebermacht z trotzen, oder wenn es darum ging, das vor der Front liegende Gelände zu erkunden, um auf solche Weise Aufschluß über die Vorbereitungen des Gegners, über seine Stärke und die Zahl seiner Kampfstände zu erlangen. Vor allem aber ergab sich aus ihren Erlebnisberichten ein anschauliches Bild der geistigen und zugleich der kämpferischen Ueberlegenheit des deutschen Soldaten im Vergleich zu seinem bolschewistischen Feind. Ein stilles, aber großes Heldntum, geboren aus dem Wunsch höchster Pflichterfüllung und dem Geist echter Kameradschaft, wurde hier spürbar das sich auch in der Zukunft bewähren und uns— darüber blieb lein Zweifel— den Sieg geben wird. Anschließend nahm Gauleiter Grohé das Wort. seiner, von der Ueberzeugung des deutschen Sieges durchdrungenen Rede führte er aus, daß der gegenwärtig in Köln weilende Stoßtrupp zu jener Truppengattung, der Infanterie, zähle, von der der Führer mehr als einmal gesagt habe, daß sie das Schwergewicht der deutschen Wehrmacht sei und bleibe. Den Soldaten dieses Stoßtrupps, von denen jeder einzelne einen wesentlichen Beitrag zur Bereicherung der ruhmreichen Geschichte dieses Krieges geleistet habe, wolle die Heimat ihren Dank abstatten, ihnen zum andern aber auch zeigen, was sie tue, um ihnen ihren schwesozialistischer Gemeinschaft und Selbsthilfe die letzten Hoffnungen unserer Feinde auf ein Erlahmen der deutschen Widerstandskraft zuschanden machen. Wiederum rufe ich alle deutschen Volksgenossen und Volksgenossinnen auf, alle im eigenen Haushalt irgendwie entbehrlichen oder nicht mehr gebrauchsfähigen Spinnstoffwaren, Lumpen und Flicken, Altkleidung, Wäsche sowie Schuhe und Stiefel jeder Art zur Spinnstoff= und Schuhsammlung 1943 zu spenden! Durch die mit diesem Appell eingeleitete Sammelaktion wird das deutsche=Volk, davon bin ich fest überzeugt, der deutschen Wehrmacht und Rüstung in reichem Maße neue Textil= und Leder=Rohstoffe für Kampf und Sieg zur Verfügung stellen. Berlin, den 15. Mai 1943. gez. Waltber Funk, Reichswirtschaftsminister. * Zwanzig Millionen Haushalte des Deutschen Reiches bilden die Quelle für die neue Spinnstoff= und Schuhsammlung 1943(23. Mai bis 12. Juni). Front und Heimat brauchen große Mengen von Textilien, zu deren Herstellung Rohfasern aus dem Auslande nicht mehr wie im Frieden zur Verfügung stehen. Deshalb muß im totalen Kriege auf die Altspinnstoffe in den Haushalten zurückgeorissen werden. gign 124 4 Kann man heute, nach vier Jahren Krieg, noch etwas von den zivilen Beständen abfordern? Die Frage ist, alles in allem, mit Ja zu beantworten. Daß man sich das leisten kann, beweist den hohen Bekleidungsstandard der deutschen Zivilbevölkerung. Das ist darauf zurückzuführen, daß im Frieden pro Kopf jedes Einwohners jährlich unter Abrechnung des technischen Textilbedarfes etwa sieben Kilogramm Spinnstoffe verbraucht wurden. Selbst wenn man annimmt, daß die Hälfte dieser Menge total verichleißt, was ja nie der Fall sein kann, so müssen noch riesige Mengen an verbrauchten Kleidungs= und Spinnstossen aller Art in den Haushaltungen liegen. Folgendes ist zu bodenkon: Mit dem zweiten Vierjahresplan hatte sich die Deutsche Textilindustrie von der Zufuhr ausländischer Rohstoffe möglichst unabhängig gemacht. Durch die ungebeuer rasche Enwicklung der Zellwolle-Erzeugung wurde dafür gesorgt, daß der gegenüber früher noch sehr gesteigerte Uniformbedarf gedeckt werden konnte. Jetzt wird nur jede Alttextilie, sei sie auch noch so minderwertig, sei es das zevsetzte Abwaschtuch und der verjettete Bohnerlappen, sowie der schmutzige und zerrissene Teppich gebraucht, sie dient als Rohstoff der Pappindustrie nicht nur der Front, sondorn im gleichen Maße der bombengeschädigten Heimat. Verwertet werden die gesammelten Stücke für die Wehrmacht in erster Linie, als Berusskleidung für den Rüstungsarbeiter, für die ausländischen Arbeiter, die meist in einem surchtbaren Bekleidungszustand nach Deutschland kommen und nicht zuletzt für die Bombengeschüädigten. Der Rüstungsarbeiter, sei er Schweißer, Gießer oder Heizer braucht Arbeitskleidung, er kann micht mit seinem vielleicht einzigen Sonntagsanzug an der Drehbank oder am Hochofen stehen. Der Bombengeschädigte, der alles verloren hat, benötigt Wäsche, Anzüge und Kleider. So weit es geht, werden diese Bedürfnisse zwar aus dem Textikkontingent der deutschen Wirtschaft gedeckt, aber bei einem oftmals so plötzlichen und hohen Anfall, wie ihn ein großer Fliegerangriff auf eine Stadt mit sich bringt, sind nicht immer die ersovderlichen Mengen zur Hand. Hand in Hand mit der Spinnstofssammlung gehi die Schuhsammlung. Auf diesem Gebiet wurde bisher nur einmal, im Sommer 1941 eine Sammlung von Spezialschuhwerk durchgeführt und zwar wurden damals Schaftstiefel zur Beschubung von neu in der Landwirtschaft eingesetzten Arbeitskräften mobilisiert. Es soll jetzt durch eine Mobilisierung der ungenutzten Bestände eine Verbesserung der Versorgung von Verbrauchern erzielt werden, bei denen ein neuer, zusätzlicher Bedarf entstanden ist. So benöngt zum Beispiel die neu in den Arbeitseinsatz gelangte Frau mehr Schuhe als vorher. Daneben steht der kaufmännische Angestellte, der jetzt in der Rüstungsindustrie arbeitet und wiederum nicht zuletzt der ausländische Arbeiter. An erster Stelle steht, wie bei der Spinnstofssammlung unsere Weyrmacht, deren Marschleistungen natürlich von einem besonderen Verbrauch an Schuhzeug sprechen. Die Verwertung der auskommenden Schuhe ist lückenlos organisiert; von dem Schuhwerk, das ohne Bearbeitung einsatzfähig ist, bis zu dem das ausgetrennt werden muß, um brauchbare Lederteile zu gewinnen, wird alles aus dem sohnellsten Wege seinen Verbrauchern zugeleitet.— Zur Erfassung aller dieser Spinnstoffe und Schube wurden 60000, Annahmestellen errichtet, 32000 Ortsgruppen organisiert und stellten sich 500000 ehrenamtliche Helfer zur Verfügung. im Kriege hat hier ihre stille, aber zwingende Antwort gefunden. Viktoria Köln unterlag dem bessoren * Saarbrücken 510 Der Köln=Aachener Meister Viktoria Köln mußte in der zweiten Vorrunde um die Deutsche Fußballmeisterschaft die Ueberlegenheit der Mannschaft des Fr Saarbrücken anerkennen, der seinem Gegner in allen Belangen überlegen war. Immerhin sah es bis zur Halbzeit für die Kölner nicht hoffnungslos aus, denn bis dahin lagen die Gäste nur mit:0 in Führung. Allein die schnelle erste Halbzeit forderte ihren Trivut und nach der Pause ergab sich eine klare Ueberlegenheit der Saarbrückener, die noch vier weitere Trosser erzielten, während den Kölnern das immorhin verdiente Ehentor versagt blieb. Dabei darf jedoch nicht unerwähnt bleiben, daß die Kölner schon bald durch eine ernsthafte Verletzung von Mittelstürmer Konert gezwungen waren, diesen als Statist auf rechtsaußen zu stellen, so daß der Sturm nunmehr ohne Führer war. Die Saarbrückener rechtfertigten den ihnen vorausgebenden guten Ruf und hatten sich bald in die Herzen der Kölner Zuschauer gespielt, die netdlos den besseren Leistungen Beifall zollten. In der zweiten Hälfte vermißte man den üblichen Kampfgeist der Viktoria, die jedoch ihr bestes Pulver bereits verschossen hatte. Nach diesem Siege bleibt die Mannschaft von Saarbrücken für die wetteren Spiele um die„Deutsche“ zu beachten... A E Mäuhigen#Am Samstag abend gav es noch ein ruckständiges Pokaispiel zwischen Sülz 07 und Phönix Ehrenfeld, das die klasseniederen Ehrenfelder in der Verlängerung vordirnt mit:3 für sich entschieden. Bei Halbzeit stand das Treffen 13 und beim Schluß der requlären Spielzeit 333.— Vingst 05 weitte als Gast beim SV Bayenthal und mußte die Kampfkraft der Gastgeber anerkennen, die zu einem beachtenswerten:=Siege kamen, nachdem sie bei Halbzeit schon mit 510 in Führung lagen.— ViR Köln rrh. hatte den VfL Poll zu Gast, der sich tapfer wehrte, jedoch eine :=Niederlage nicht verhindern konnte. Bei Hutbzeit führte der BfR bereits mit:0. Der falsche Kraftfahrer Schweiz— Ungarn:3 In Genf standen sich vor 22•000 Zuschauern, so viel wie im Durchschnitt jedes der Zwischenrundenspiele um die Deutsche Meisterschaft angelockt batte, die Fußbguhotzangt; mannschaften der Schweiz und Ungarns gegenüber. Unter der Leitung des Kölner Schiedsrichters Dr. Bauwens holten die Ungarn einen:1(:)=Sieg heraus. Zunächst übernahmen die Schweizer durch ein Tor des Mittelstürmers Monnard auch zahlenmäßig die Führung. Doch nach einer halben Stunde erzielte Bodola den Ausgleich, und schon eine Minute darauf ging Ungarn durch Zsengeller in Führung. Zwei Minuten vor der Pause wurde durch Bodola das 311 bereits hergestellt. an dem sich nach der Halbzeit nichts mehr änderte. coehmeisterschaft der Mdaner Eine der Ueberraschungen der Zwischenrunde zur Deutschen Hockenmeisterschaft der Männer war das Ausscheiden des oftmaligen Deutschen Meisters Berliner SC, der in Leipzig von dem dortigen VfB mit:0(:0) besiegt wurde. Nicht ganz erwartet war auch das:1 von Etuf Essen gegen HC Heidelberg, das trotz zweimaliger Spielverlängerung bestehen blieb; den Bestimmungen entsprechend käme Heidelberg als reisender Verein in die Vorschlußrunde. Uhlenhorster HE schlug TV Wenigenjena glatt:1(:0) und 57 Sachsenhausen war mit 511 über die Wiener Arminen ee Leipzig— VeT siel Leipzigs siegbringercder Treffer drei Minuten vor Schluß nach einer Strasecte durch Rohrwacher. Bis dahin hatten die Gäste ein leichtes nisches Uebergewicht, was die Leipziger jedoch durch Kampfeifer ausglichen. Die Heidelberger führten in der Pause gegen Etuf Esseu mit•0, und mit:1 schloß die Spielzeit ab. Trotz zweimaliger Verlängerung blieb es dann bei diesem Ergebnis. Wenigenjena ging schon stark benachteiligt in das Trefsen mit Uhlenhorst. Einmal sind die Spielmöglichkeiten zu Hause“ nicht so wir dir der Gegner, und außerdem kamen sie ohne ihren guten linken Läufer. Die Uhlenhorster waren so in jeder Spielphase überlegen und siegten durch Treffer von Heuser(), Suhl(), Duggen(2) und Lorenzen. Eine Minute vor dem Abpfiff kamen die Gäste durch Weber zum Ehrentor. Die Wiener in Frankfurt mit einer sehr gediegenen Leistung auf, batten aber das Pech, den deutschen Altmeister in allerbester Form anzutressen. Fritz Cuntz(), Erich Cuntz(2) und Ulrich schossen die Tore für Sachsenhausen, Koller das für Wien. n. Deine ihm ins den. Du Vewandelte Gärten Von unserem hm=Mitarbeiter Paris, Mitte Mai. Langsam und festen Schrittes stapfen zwei Männer omter einem Brabanter Karren her, den zwei Pferde müham über den Acker ziehen. Ueber den Acker? Wir befinden uns doch im Tuileriengarten mit seinen hohen, weiß und kot blühenden Kastanien? Gewiß, stimmt alles! Mitten in der Weltstadt Paris sind wir auf dem Lande. Einer der beiden Männer nähert sich dem massiv=eiserien Gittertor, das bei Eintritt der Dunkelheit geschlossen wird; aus Gründen der öffentlichen Sittlichkeit und zur Beludigung der vielen dicken, setten Ringeltauben, die girrend und gurrend auf den Aesten und Zweigen hocken und Nacht für Nacht demf ersten Sonnenstrahl entgegenwarten. „Sie sind wohl Landwirt?“, frage ich den Mann.„Nein“, lacht er,„ich bin Angestellter beim Ernährungsministerium. Es ist, schon ziemlich lange her, daß ich solche Arbeit zu verschten hatte. Jedenfalls ackerbaure ich zum erstenmal in weinem Leben in Paris!“„„„ Ja, man ist dabei, den gepflegten Rasen der Pariser Garten und Anlagen umzupflügen; beim Invalidendom, um den Louvre und jetzt auch in den Tuilerien. Das ist worigens garnicht so einfach, wie man annehmen sollte. de Umwandlung eines Blumengartens in einen Kar1 sselacker hat nicht nur landwirtschaftlich=technische, sonem mehr noch administrative Schwierigkeiten. Bis zur Rüte der neuen Kartoffeln hat der Bürokratisms seine astenstaubblüten getrieben. Und für die sach= und facheemäße Beackerung der Tuilerien ist nicht der Ernährungsmmister allein zuständig. Die Verwaltungsbehörde der Schönen Künste“ hat da auch noch ein Wort mitzureden. jseder Pflugstreifen schmerzt sie wie eine Peitschenstrieme dem Buckel ihrer Verantwortlichkeit für die schönen, nünigsach geformten Kegel, Kugeln und Pyramiden aus darus und Buchsbaum, die zu den besonderen Zierden der Gärten gehören und ein Ausweis der Ordnung, des Ge9mackes und der Sauberkeit der Verwaltung sind. Das war im vergangenen Jahr noch anders, als die sergen der„Schönen Künste“ noch kleiner waren, weil man Rasen mit dem Spaten umgrub und die„Bauern" bei dem Stich peinliche Sorafalt walten ließen. Aber heute, zwei solide, kräftige Gäule der Mobilgarde den Karren s dem Dreck ziehen sollen! Man versteht die Bedenken der eichnenliebenden Gartenbauverwaltung gegen den Unterechmungsgeist des robusteren Ernährungsministeriums: Was kommt bei dieser landwirtschaftlichen Aktivität blausk, fragt man sich. Ein Hektar Boden soll umgepflügt eerden. Was soll angepflanzt werden? In erster Linie Kayrscheinlich Kartoffeln, über die Brillat Tavarid in se „Physiologie du gout“ noch schweigen konnte, ohne sich Vorwurf des Hochmuts und des Verwöhntseins auszuden. Vielleicht ist auch an Zwiebeln gedacht oder an den * F r a n k r e i c h s o g e s c h ä t z t e n K n o b l a u c h, s c h l i e ß l i c h k ä m e n * besondere Neuerung Oelpflanzen in Frage. Jedenfalls sorachten die im Vorjahre bepflanzten städtischen Rasen13be vier Tonnen Kartoffeln für die Pariser Bevölkerung, sich in der Hoffnung wiegt, ihre Ernährungswünsche süigen in diesem Jahre mehr noch als im vergangenen in Stfullung, um mit Senf, Saucen und mancherlei Zutaten * Speisen wieder geschmackvoll würzen zu können. Aufklärung eines Justizirrtums Lissabon, 17. Mai. In einer Straße der vortugiesischen Hauptstadt wurde vor einigen Monaten ein Mann beobachtet, der aus dem Fenster einer im vierten Stockwerk gelegenen Wohnung sich auf die Regenrinne schwang und an ihr zum Dache emporkletterte. Er rannte über das flache Dach hinweg auf das Nachbarhaus und verschwand dann in einer Luke. Die Polizei wurde benachrichtigt. Es dauerte nicht lange und in einem Bodenraum, dessen Türen fest verschlossen waren, stieß man auf einen Mann in den dreißiger Jahren, der ein sehr intelligentes Gesicht hatte, aber die einfache Kleidung eines Arbeiters trug. Der Mann wurde festgenommen und auf der Polizeiwache verhört Er wollte keine Angaben machen. Nicht lange danach identifizierte man ihn zur allgemeinen Ueberraschung als den tüchtigen und angesehenen Advokaten Pedro Padrella. Er leugnete nicht, dies zu sein, verweigerte aber jede Auskunft. Doch das Motiv eines Einbrechers schien klar zutage zu liegen. In dem Hause, aus dem er auf die Dächer geflüchtet war, wohnte; nämlich der Kaufmann Fernando Morodal. Der Kaufmann führte einen Prozeß gegen einen anderen Kaufmann, dessen Anwalt der festgenompene Padrella war. Es handelte sich um wichtige Dokumente, und man legte nun dem Padrella zur Last, er habe für seinen Klienten in der Wohnung des Morodal Beweismaterial stehlen wollen. Padrella war zum Sprechen nicht zu bewegen. Man stellte ihn vor Gericht und unter starken Indizien wurde er Einbruchversuchs zu einer Gefängnisstrase verurteilt. Der Skandal war ungehener. Das Leben des Advokaten Padrella war ruiniert. Denn die Verurteilung zu entehrender Strafe gestattete ihm nicht mehr die Ausübung seines Berufes. g iner /211 Padrella hatte schon einige Monate seiner Strafhaft verbüßt, als er eines Tages als Zeuge in einer Strafsache dem Gericht vorgeführt wurde. Als er den Saal betrat, war die Sache noch nicht ausgerufen, da die vorher angesetzte Verhandlung einer anderen Sache noch fortdauerte. In dieser anderen Sache war ein Fuhrmann namens Paiva wegen schwerer Mißhandlung seiner Frau angeklagt. Die Frau, sehr schön und sehr zart, war als Zeugin erschienen. Der Mann, ein brutaler Kerl, wurde zu Gefängnis verurteilt. Als er abgeführt wurde, stürzte die Frau plötzlich auf den vorgeführten Padrella zu und rief:„Luis, du hier? Endlich finde ich dich!“ Schluchzend umschlang sie ihn. Padrella aber brachte nur ein Wort hervor, den Namen der „Carmela!“. Die Szene ging nicht unbemerkt vorüber. Man fragte sich, wieso die junge Frau den Advokaten, den sie gut zu kennen schien, mit einem falschen Vornamen angeredet hatte. Der Verteidiger Padrellas ging der seltsamen Sache nach und ermittelte Dinge, die geradezu romanhaft anmuten. Pedro Padrella hatte Carmela gut gekannt. Sie aber wußte nicht, daß er Advokat war, und glaubte, er heiße Luis Estevao. Carmela hatte auf Geheiß ihrer Eltern den Fuhrmann Piva geheiratet. Sie war eine geschickte Schneiderin. Der Mann war roh, träge und trunksüchtig, schlug seine Frau und vergendete deren Einnahmen. Eines Abends am 1, Mai bis 16 August durchgefi wurde Carmela von einem Kuts angesahren, Es Por bos Einzel, ader, Doppellose, werden zum Preise von 033 RM Auv= Padreila tämmerte sich uma die muut dem Schxrcten, H,w, s, oder Do xut Verzauf angeboten. ebnmächtige Frau.) v Zuägesamt gelangen.5 Millionen Ooppellose zur AusGeld=Lotterie 1943 für das Deutsche Rote Kreuz Auch in diesem Jahre wird die Geld Lotterie des Deutschen Roten Kreuzes im gesamten Reichsgebiete iz der Zeit 17. Mai bis 16. August durchgeführt werden. der Fahrer bate be uus bemn, hrea für den Chauseur gabe. 175840 Gewinne im Gesamtbetrage von 400000 RM Frau gegenüber gab sich vun Lodteug, Puiz Eebag, Ram— darunter der Höchstgewinn von 50000.M— werden ausentspann sich ein inniges Liebesverhältnis. Eines Abends geschüttet. Die Auszahlung der ggrsng, grfolgt,#####age befand sich der falsche Kraftfahrer bei der jungen Frau, als ihr Mann sich unversehens früh einstellte. Es helgte drellas Flucht über die Dächer, wobei er unglückicherweise in das Haus eines Prozeßgeaners geriet und so für einen Einbrecher gehalten wurde. Er hatte geschwiegen, um Carmela zu schonen. Denn er wußte wohl, daß sie ihres Lebens nicht sicher sein würde, wenn ihr Mann die Wahrhei# erführe. Carmela aber hatte keine Ahnung, wie es dem Manne, der für sie Luis Estevao hieß, ergangen war. Denn der Prozeß gegen den Advokaten Pedro Padrella konnte sie nicht interessieren. Sie glaubte, ihr Liebhaver wolle nichts mehr von ihr wissen. Der Prozeß des Advokaten Padrella wurde wieder aufgenommen und endete mit Freispruch. Haus Salcher gestorben Köln, 17. Mai. Der weit über Köln und das Rheinland hinaus beliebte Kölner Schauspieler und komischer Charak= terdarsteller Hans Salcher ist im 51. Lebensjahr einem Schlaganfall erlegen. Als Hauptgestalt der„Drei lustigen nach der Ziehung vom 17. bis 20. Jugun gegen Runhabe der Lose durch die LotterieEmissions=Ges. mb H. Berlin W 8, Die Rottrenz=Geld Lotterie, die sich sett Jahren in alen Volkskreisen größter Beliebtheit erfreut, wird auch in diesem Jahr zu einem vollen Erfolg führen. Abnutzung der Kleidung im Luftschutzdienst Für stärkere Abnutzung der eigenen Kleidung im Luftschutzdienst wird nach den geltenden Bestimmungen eine besondere Entschädigung von 50 Psennig gewährt. „Sirene" weist daranshin, daß nach den Richtlinien des Reichsluftfahrtministeriums eine starke Abnutzung der eigenen Bekleidung mit Rücksicht auf die längere Kriegsdauer bei nachts abzuleistendem Bereitschaftsdienst in der Regel dann angenommen werden kann, wenn den Luftschutzdienstpflichtigen keine Liegestätten mit Bettwäsche zur Verfügung gestellt werden. Eine stärkere Abnutzung der eigenen Bekleidung liegt auch vor, wenn eine sog. Arbeitskleidung nicht zur Verfügung gestellt wird, die das Tragen der eigenen Oberbekleidung entbehrlich macht. Schutzanzüge (Kombinationen), die nach ihrer Beschaffenbeit oder nach Gesellen“ hatte er in den Frohen Samstagnachmittagen, Lage der Sache nur über der eigenen Oberbekleidung getrades Reichssenders Köln bis zum Ausbruch des Krieges gen werden können, sind nicht als Arbeitskleidung in dieimmer wieder Millionen deutscher Rundsunkhörer begeistert sem Sinne anzuseben. immer wieder Millihnenbentschr Runbsunthotgt, beixistelt und den Erfolg dieser Sendung gerade durch seine suggestiv bezwingende Art persönlich mitbegründet. Aber nicht nur im Rundfunk hat sich die herzhafte und aus echter Volkstümlichkeit gewachsene Schauspielerpersönlichkeit Haus Salchers die Liebe und begeisterte Verehrung aller, die ihn hörten, erworben, sondern schon von früh an, in den Kölner Heimatrevuen in Groß=Köln, in zahlreichen Aufführungen mit einer von ihm zusammengestellten Kölner Schauspieltruppe im großen Saal der Bürgergesellschaft, als Vortragskünstler im Kölner Karneval und vor allem in den letzten Jahren als Hauptdarsteller in humoristischen Kurzszenen bei der Frontbühne in West und Ost, Nord und Süd hat er aus übervollem Herzen und einem reinen und idealen Gemüt heraus den Menschen immer nur Freude gespendet. Mit ihm ist einer der begabtesten kölnischen Mundartdarsteller dahingegangen, der auch in Stücken von Wilhelm Schneider=Clauß manche echte und gültige schauspielerische Leistung auf die Bühne gebracht hat. Nur klare Siege Zwischenrunde der Deutschen Fußballmeisterschaft Die Zwischenrunde um die Deutsche Fußballmeister=, schaft stand im wesentlichen im Zeichen klarer Siege. Eine ganze Reihe von Spielen sah überlegene Torerfolge der Siegermannschaften. Nur wenige, darunter der Meister Schalke 04 und der Pokalmeister 1860, München, hatten schwere Kämpfe zu bestehen. Vienna Wien gegen LSV Reinecke Brieg:1 und ViR Mannheim gegen Westende Hamborn:0 hatten die höchste Torausbeute. Peit:0Toren siegte der FP Saarbrücken über Viktoria Köln und :1 lautete das Ergebnis im Spiel zwischen SGOP Pax= schau und BfB Königsberg zugunsten des Ostpreußexrnet,, Dagegen mußte sowohl der:=Sieg des Meisters Schalle 04 über Wilhelmshaven 05 wie der:=Erfolg des Dresdn# SC über Eintracht Braunschweig schwer erkämpft werden. In beiden Begegnungen leistete der Unterlegene eine Stunde lang harten Widerstand. Auch der:=Sieg von 1860 Munchen über die Offenbacher Kickers stand im Zeichen letzten Einsatzes, und der:=Sieg von Holstein Kiel über den Berliner Meister BSV 92 war das einzige, nicht ganz so erwartete Ergebnis. Fast 200000 Zuschauer waren zu den acht Zwischenrundenspielen auf die Plätze geeilt. Die Fußballspiele des onntaas wurden zum Ausschnitt der Praftentsaltung des Reichsmittel für die Kinderheilfürsorge Der Reichsarbeitsminister hat kürzlich zur Ferdguge der Kinderheilfürsorge wie in den Vorjahren rund 700 000 MM zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe dieses Zuschusses werden Heilkuren für Kriegerwaisen und für Kinder Kriegsbeschädigter und Sozialversicherter durch Vermittlung der Bezirksfürsorgeverbände durchgeführt. Mord an einer neunjährigen Schülerin Berlin, 17 Mai. Seit dem 26. Februar wird die neun Jahre alte Schülerin Helga Quandt aus der Straße am Weidendamm 1 a in Berlin NW 7 vermißt. Nunmehr konnte die Vermißte als Leiche aus dem Westhasen geborgen werden. Das Kind ist vermutlich schon am Tage seines Verschwindens nach voraufgegangenem Sittlichkeitsverbrechen von dem noch unbekannten Täter erwürgt worden. Die bisher von der Mordkommission gemachten Feststellungen deuten darauf hin, daß Helga Quandt am Tage ihres Verschwindens angeblich mit einem unbekannt gebliebenen Rann gesehen worden ist.. Garchrncens Zur Aufklärung des verabscheuungsvollen Verbrechens ist eine Belohnung von 10000 RM ausgesetzt.“ Das Rundfunkprogramm Dienstag, 18. Mai Reichsprogramm: 12,35—12,45: Der Bericht zur Somntags gburden zum ausschnmt der Klastentsalmmnn des Lage. 15,30—46: Knab, Havemann, Haag(Solistenkonzert). deutschen Sports mitten im Krieg, der keiner überzeugender) 16—17: Aus Nicolais Oper„Mariana“. 17.15—18: KlinWorte bedarf. Soldaten, gerade für ein paar Urlaub== gender Gruß aus Königsbeng. 18.30—19: Der Zeitspiegel. stunden aus dem Einsatz, spielten für ihre Kameraden. son,.930: Frontberichte. 20.15—21: Händel=Sonate, Rüstungsarbeiter, zwischen den harten Schichten einmal nicht#.:„ 2g: g. znterhelpingsmste am Hochofen, an der Drehbank oder in der Grube, und sonst überall nur Uniformen, Uniformen des Heeres, der Marine und der Luftwaffe bevölkerten die Spielplätze. Jede übergründliche Frage nach dem Zweck des Sports Mozart=Sinsonie. 21—22: Wiener Unterhaltungsmusik. Deutschlandsender: 17,15—18,30: Von Händel bis Casella. 20.15—21: Unterhaltsaree Kleinigkeiten. 21—22; „Eine Stunde für dich.“ Voleder der Reimax Die Kursaison hat begonnen Wenn man das anspruchsvolle Programm, mit dem am Samstag abend die diesjährige Kurzeit im großen Saal des Neuen Kurhauses eröffnet wurde, als Maßstab für die kommende Zeit zugrunde legt, so darf man auf die zukünftigen Darbietungen gleicher oder ähnlicher Art mit Recht gespannt sein. Galt es doch, wie Hansjoachim Worringen— vom vollbesetzten Hause stürmisch begrüßt— in seiner Ansage betonte, eine knappe Uebersicht von den kommenden Veranstaltungen zu vermitteln. Namhafte Künstler unseres Theaters hatten sich bereitwilligst zur Verfügung gestellt und verhalsen dem Abend zum vollen Erfolg. Voran Walter Buckow, der mit reifer, edler Stimme drei Lieder von Richard Strauß,„Morgen", „Breit' über mein Haupt" und„Cäcilia" zum Vortrag brachte. Eugenie Emmerich=Conrads, die groß artige Darstellerin der Venus in der gegenwärtigen Tannhäuser Aufführung, bot anschließend Richard Wagners„Der Engel“ und„Träume“ voll Innigkeit dar. Der weit über Aachens Grenzen hinaus bekannte Pianist Joe Hoffmann, spielte sodann mit souveräner Beberrschung des Instrumentes Schumanns großartige Phantasie für Klavier in=Dur. Die zukünftigen Opernabende fanden ihren ersten Niederschlag in einer entzückenden Szene(BelmonteOsmin) aus Mozarts„Entführung", trefflich dargeboten von Hansjoachim Worringen und Walter Buckow. Ein besonderes Lob verdient das ausgezeichnete Kuronhester unter der bewährten Leitung von Detlev Grümmer. So hörte man, als Vorgeschmack für die kommenden abendlichen Serenaden im Kurpark, das Mennett aus„Der kleinen Nachtmusik", Mozarts, Märsche, Unterhaltungsmusiken und nicht zuletzt vorzügliche Begleitungen der Opernarien und Duette. Die Zuhörerschaft folgte dem Programm mit zunehmender Aufmerksamteit und dankte zum Abschluß allen Teilnehmern durch anhaltenden Beifall. Pöppinghaus. Reich und besonders in den besetzten Gebieten von entscheidender Bedeutung sind. Der Einsatz dieser Reserven hat so sparsam und zweckvoll wie möglich zu erfolgen. Die Ausrichtung der in den Betrieben mit Ausländern zusammenarbeitenden deutschen Volksgenossen spielt für die Durchführung unserer Kriegswirtschaftsaufgabe eine besondere Rolle. Durch ständige politische und charakterliche Schulung sowie durch hochwertige Ausbildung der deutschen Kräfte müssen zugleich die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einsatz der ausländischen Arbeitskräfte geschaffen werden. Die deutschen Arbeitskräfte müssen überall in Haltung und Leistung das Vorbild abgeben. Der gleiche Grundsatz der Leistung gilt auch für den Einsatz der Arbeitskräfte in den besetzten Gebieten. Auch hier darf keine Verschwendung durch unzweckmäßigen Einsatz getrieben werden. Dabei spielt, genau wie im Reich, neben gerechter Entlohnung und angemessener Unterkunft die pflegliche Behandlung und Betreuung der fremden Arbeitskräfte für die Leistung eine wesentliche Rolle. Verstärkte Anler= nungs= und Umschulungsmaßnahmen führen auch hier zu einer Mobilisierung beachtlicher Leistungsreserven. Dem gleichen Ziel dient auch die Eindämmung einer ungeregelten Fluktuation. Die deutsche Arbeitseinsatz= und Reichstreuhänderverwaltung ist sich ihrer großen Verantwortung im Schicksalskampf unseres Volkes bewußt. Sie wird in restloser Hingabe ihre ganze Kraft und ihre reichen Erfahrungen einsetzen und die ihr im Krieg übertragenen großen Aufgaben bestens zu lösen suchen. Zwei Volksschädlinge hingerichtet Am 11. Mai 1943 ist der am 2. Mai 1908 in Hagen geborene Heinrich Gehlen hingerichtet worden, den das Sondergericht in Aachen als Volksschädling zum Tode verurteilt hat. Er hatte als Postschaffner zahlreiche Postsendungen, darunter viele Feldpostpäckchen, beraubt und das Diebesgut zum Teil zu Tauschgeschäften verwandt.— Am 11. Mai 1943 ist der am 14. Januar 1913 geborene Matthias Pauquet aus Aachen hingerichtet worden, den das Sondergericht in Aachen als Volksschädling zum Tode verurteilt hat. Er hat, um ein ausschweisendes Leben führen zu können, umfangreiche Betrügereien und Erpressungen gegenüber ausländischen Arbeitern verübt und sich dabei als Polizeibeamter ausgegeben. Latten= und Bretterverschläge müssen von den Bodenräumen entfernt werden, weil sie die Brandbekämpfung erschweren. PP. Verteilung von Trockenfrüchten Die Reichsstelle für Garten= und Weinbauerzeugnisse wird im Auftrag des Reichsernährungsministers Trockenfrüchte und Schalenobst(Rüsse, Traubenrosinen, Sultanas sowie getrocknete Aprikosen und Pflaumen) in einer Menge zur Verfügung stellen, die es ermöglicht, jedem Verbraucher im Reichsgebiet einmalig 125 Gramm Trockenfrüchte oder Schalenobst zuzuteilen. Zeitpunkt und Verfahren der Zuteilung werden jeweils örtlich geregelt. Kinderzuschlag für Luftwaffenund Marinehelfer Nach einem für den Bereich der Verwaltungen ergangenen Erlaß des Reichsfinanzministers wird der Kinderzuschlag für über 16 Jahre alte Schüler, die als Luftwafsen= und Marinehelfer herangezogen sind, weitergezahlt, solange die Schulausbildung fortgesetzt wird und das eigene Einkommen des Schülers außerhalb des Kriegshilfseinsatzes nicht 40 des Reichsmark monatlich erreicht. Appell des Gauleiters Sauckel an die Arbeitseinsatzbehörden und Reichstreuhänder Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz, Gauleiter und Reichsstatthalter Sauckel, hat einen Aufruf an die Arbeitseinsatz= und Reichstreuhänderverwaltung erlassen. Nach einem Appell zu noch größerer Einsatzbereitschaft und zu ständiger nationalsozialistischer Haltung stellt der Aufruf die Grundsätze heraus, die für die totale Mobilisierung und den erfolgreichen Einsatz aller Reserven im Der Tag der Mütter unseres deutschen Volkes Mütter! Euch sind alle Feuer Alle Sterne aufgestellt. Mütter, tief in eurem Herzen Schlägt das Herz der weiten Welt. Ueber ganz Deutschland liegt an diesem Tage der Mutter eine große seierliche Stimmung. Was früher ein Fest der Familie war, ist heute ein Fest des ganzen Volkes geworden und der Krieg hat die hohe Bedeutung dieses Tages noch vertieft. Im großen Maße ist die nationalsozialistische Bewegung daran beteiligt, die das hehre Muttertum durch Verleihung des Mutterkreuzes krönte. In allen Gauen Deutschlands wird diese Ehrung der Mütter festlich begangen. Aus den vielen Veranstaltungen in unserem Kreise greifen wir die Feier der Ortsgruppe Katschhof heraus, die im Ballsaale des Alten Kurhauses stattfand. Feierliche Musik eröffnete den Nachmittag und verklang in den Worten: „Mutter, aus deinem schützenden Schoß wuchs unser Leben, wurden wir groß", und„Mütter, eure unermeßlichen Kräfte tragen das Vaterland, unsere Heimat!" Das gemeinsam gesungene Lied:„Heilig Vaterland", war wie ein Schwur, wie eine Antwort darauf. Die Verbundenheit der Front mit der Heimat zeigte die Verlesung eines Briefes, den ein Soldat der Mutter aus dem Felde schrieb: der ewige Dank an das durch die Mutter geschenkte Leben. Ein Vortrag umriß die tiefe Bedeutung des Tages und folgende Gedanken führte der Sprecher aus: Wohl hat der Krieg tief in das Leben des deutschen Volkes eingegriffen und manche Familie auseinandergerissen, aber der gemeinsame Kampf auf Leben und Tod hat die Herzen nur noch fester zusammengeschmiedet:„Mütter! ach nehmet das Herz in eure Hände und hütet mit ihm die göttliche Kraft, die der Kämpfer da draußen braucht, wie der ragende Baum seine Erde.“ Wer wüßte nicht um die ewige Verbundenheit der Mutter mit ihrem Kinde, selbst über den Tod hinaus. Durch den Krieg empfängt der Tod seine Heiligkeit. Das ist kein Tod, wenn einer im Kampfe fällt, denn daraus erwächst dem Volke noch größere Kraft. Sind nicht Soldaten und Mütter gleiche Kämpfer, sind sie nicht Hüter und Streiter zu gleicher Zeit. Ist dieser Kampf des deutschen Volkes doch nicht aus der Lust am Morden geboren, sondern zur Erhaltung des Lebens unseres Volkes, unserer Nation. In dieser Stunde geht es um die ewige Wiedergeburt der deutschen Lebenswelt. Wie groß sind die Mütter in dieser Stunde. Mütter und Frauen stehen dicht an der Seite der Männer und Söhne, um diesen Kampf siegreich zu beenden. Das ist durch zahlreiche Beispiele aus dem Leben der Frauen bewiesen. So geht denn unser Blick zuletzt zu der großen gemeinsamen Mutter, aus der wir alle stammen: zur Mutter Heimat, unser Vaterland. Ihr gilt unser besonderer Dank und Gruß und wir verstehen die Worte des Führers:„Aus den Opfern der Toten und den Ruinen unserer Städte und Dörfer wird ein neues Leben erblühen, um den Staat wieder zu gestalten, an den wir alle glauben und für den wir kämpfen: Das nationalsozialistische Großdeutsche Reich.“ Nach dieser Ansprache nahm der Hoheitsträger die Verleihung der Ekrenkreuze an die Mütter vor und beglückwünschte sie. BDM.=Mädel überreichten dabei Blumensträuße. Eine solche Stunde der Ehrung verbindet uns ganz besonders mit dem Führer, dessen ganze Sorge der großen Familie unseres Volkes gilt und so schloß die Feier mit dem Siegheil auf den geliebten Führer, und den Liedern der Nation. W. Dithmar Rund um Aachen Doppelmord Voerendaal, 17. Mai. In Voerendaal wurde am 20. April ein Doppelmord entdeckt. Im Interesse der polizeilichen Untersuchung wurde bisher nichts darüber gemeldet. Am Morgen des 20. April sand man auf einem Feldwege zwischen Voerendaal und Heerlen Blutspuren, ebenso ein Paar Damenhaarkämme. Sofört stellte die Polizei Untersuchungen an und fand in einem 10 bis 12 Meter tiefen Brunnen zwei Leichen. Beiden Opfern, einer Frau und einem Manne, waren die Halsschlagadern durchgeschnitten. Die Armband= uhr, welche bei dem Manne vorgefungen wurde, war auf ungefähr 10,30 Uhr stehengeblieben. Asich ließ sich erkennen, daß ein heftiger Kampf stattgefunden haben muß. Erst eine lange Untersuchung ergab, daß es sich bei den Toten um den 32jährigen L. M. aus. Hengelo und der 30jährigen Frau A. T. aus Enschede handelt. 91. Ceburtstag Baesweiler, 17. Mai. Am Sonntag, dem 16. Mai, konnte Frau Heinrach Mirbach Maria geb. Keufen in Baesweiler, Roßkaulstraße, ihren 81. Geburtstag feiern. Frau Mirbach besitzt als Mutter von zwölf Kindern das Ehrenkreuz der Deutschen Mutter in Gold. Weidefrevel wird bestraft Baesweiler, 17. Mai. In den letzten Tagen wurde mehrfach beobachtet, daß Jugendliche mit Behältnissen durch die Felomarken streisen, um Futter für die Kleintierhaltung einzusammeln. Hierbei dringen die Jugendlichen in Wiesen ein und schneiden dort das junge Gras ab. Dieses Verhalten ist strafbar. An den Feldwegen, Wiesenrainen und Feldmarken ist bereits ein üppiger Grasaufwuchs festzustellen, der hinreichend Gelegenheit bietet, den Bedarf an Grünfutter für die Kleintierhaltung zu decken. Ehrentag der Mutter Würselen, 17. Mai. In einer Feierstunde der NSDAP., die bereits am Samstag abend im Saale Zimmermann in würdiger Weise durchgeführt wurde, konnte Ortsgruppenleiter Büchel nach einer herzlichen Ansprachdie Würselener Müttkr, 16 Mütter unserer Stadt mit Chrenkreuz der Deutschen Mutter auszeichnen. Mit Ehrenkreuz 1. Stufe(bronze) wurden zehn, 2. Stufe(sn fünf Mütter und mit dem Ehrenkreuz 1. Stufe(gold) eine Mutter ausgezeichnet. Die Programmgestaltung Feierstunde hatte die Hitlerjugend übernommen, die ihren Darbietungen eine wirkliche feierliche Stimmung kommen ließen. Messerstecherei Someren, 17. Mai. Der 16jährige I. V. M. bekam#### mit einem 15jährigen Kameraden, welcher zum Schluß### anderen ein Messer in den Rücken stieß. Lebensgesährs verletzt wurde der Getroffene ins Krankenhaus Der junge Täter wurde festgenommen. Kurse für deutsche Kindergärtnerinnen Valkenburg, 17. Mai. Zurzeit findet im Schulungsh## der NVD.(Niederländischer Volksdienst) auf dem Cau### ein Kursus statt für deutsche Kindergärtnerinnen, die in Niederlanden als Leiterinnen der deutschen Kinderta### stätten eingesetzt sind. Diese Schulung dient der weltansa. lichen und fachlichen Weiterbildung. Der Sport vom Sonntag 1. Klasse Alsdorfer SVag— SG Eschweiler:0(:). Die Esch ler enttäuschten in Alsdorf sehr. Obwohl sie einige Urla## in ihren Reihen hatten, konnten sie sich nie zu einheitlichLeistungen zusammenfinden. Daher konnten die Alsdo##### die mit sehr viel Eifer bei der Sache waren, einen üe zeugenden Sieg erringen. 2. Klasse SB Streiffeld— Rhenania Schaufenberg:2(:). Schaufenberger mußten in Streiffeld eine bittere#### schlucken, da sie als Staffelmeister eine:=Niederlage## zunehmen hatten. Um die Aachener Stadtmeisterschaft SC Aachen— BfR Aachen=Forst:0(:). Die For#### waren bei weitem nicht so unterlegen, wie das Ergehn vermuten läßt; im Gegenteil, sie spielten sogar groß und hielten den Sportklüblern streckenweise die Waage. der anderen Seite beweist Sportklubs überzeugender### daß die Sportklübler sich auf den errungenen Meisterschaf# lorbeeren nicht ausruhen wollen, sondern bestrebt sind, derzeitig gute Form noch zu steigern. VfL 05 Aachen— Alemannia Aachen:6(:). DieseSpiel war ein reicher Torsegen beschieden. Die Alemanne## begingen zu Anfang den großen Fehler, die 05er von leichten Seite zu nehmen, was zur Folge hatte, daß sie### zum Wechsel mit:2 im Rückstande blieben. Die 05er### gen gingen sehr temperamentvoll zu Werke und ließen an Eifer und Einsatzbereitschaft nicht fehlen. In Freundschaft Schwarz=Rot Aachen— FV Haaren:3(:). Es schdaß diese beiden Vereine, in deren Reihen der Sport la#### geruht hat, wieder aufleben wollen. Zwar konnte man in sem Wochenendspiel feststellen, daß noch manches zu schen übrig blieb aber der gute Wille war vorherrst und mit großem Eifer gepaart. SG Moresnet— FC Eupen:1(:). Die Moresn haben wieder eine kampftüchtige Mannschaft zur Verfügn die, nachdem sie sich eingespielt hatten, ganz gnoß in Fa kam. Bis zur Pause kostetete es den Gastgebern allerdin Mühe, bis sie einen Torerfolg zuwege bringen konnn Nach dem Wechsel aber gewannen die Moresneter klar## Oberhand und machten durch drei weitere Tore den Si## eindeuttg.„.. Jen Gröhriosen 18 11.00 S. Sparta Würselen—. VfR Aurselen:0(:). Zwische diesen beiden Lokalrivalen kam es zu einer wirklich syn# nenden Auseinandersetzung, die auch immer ritterlich mun fair durchgeführt wurde. Das ganze Spiel über hielten die Varieten die Magge. Alemannia Mariadorf—. SG Stolberg:2(:). J Mariadorfer versuchten in diesem Freundschaftstreffet# einige Nachwuchsspieler, die auch zufriedenstellend einschlegen. Aber die Platzelf hatte doch Mühe, um die niederhalten zu können. Hauptschriftletter: Fr Achilles: Verlag und Druck: VerlagsantaCerfontaine& Co.: Verlagsleiter: I. Cerfontaine: Preisl. Nr. 1 Monatité bestellung schluß bei keinen Ar Berlin, vom 13. 2 hervorgeho von Italie ihren erbi konzentrise Uebermach dazu gab. Seit de kampf in sche Solda ter einem ihrer Stell sie tagelan Panzer, m nichte und stand die und hielt 8. britische den Angri Verluste h ungeheurei der tunesis den her n der unter, Armee an der 8. bri# den doppe Ringen ar Messe den Am 12 Anerkenni zum Aus bestände 1 haltbarer. fest entsch lehnen, fa Ehren zuein, den kämpft, biauch für d nene sechs führung! Die G seiner 1. Verleihun net wurd vom 13.! „Die 6 Führung der lange und neuer neut durc Zukunft: — neute Heinz Rühmann ch vertraue Dir meine Frau an LI Adine- Werner Fuetterer Nicht für Jugendliche Täglich.30,.4s,.15 Uhr. Herthe Feller: willy Frlisch Der kleine Grensverkehr Saltner- Sessak- Deudert Nicht für Jugendliche Wo..30,.45,.13 Uhr So. 10.30,.30,.45, 7. 15 Uhr Paracelsus Werner Krautz Harald Kreutzberg Mathlas Wiemann- Martin Urtel Vorstellungen läglich ab 11 Uhr 11.00,.25,.50,.35 Uhr W e Fode ichter ton! Frühlingsluft Magde Schnolder- Albach-Reity Wo..90,.00,.15 Jugendverbot W W Ein Eüm vol übgrschbumender Lebenstreude. Fräulein Frechdache Nicht für Jugendliche Wo..43.45.15 So. 10.30,.43,.45, 7. 15 Uhr Bewerbungen für die IngenieurOffizier-Laufbahn in der Luftwafte. Bewerber für die Ingenieuroffizier-Laufbahn in der Luftwaffe reichen ihr Gesuch nicht mehr an die ihrem Wohnort zuständige Annahmestelle für Offizierbewerber der Luftwaffe in Blankenburg Thür. ein. Die bisher eingegangenen Gesuche werden dieser Annahmestelle zugeleitet. Angehörige des Geburtsjahrganges 1926 reichen ihr Gesuch sofort, spätestens aber bis 30. 6. 1943 ein; auch Angehörige des Geburtsjahrganges 1927 können sich bereits bewerben. Der Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Luftwaffenpersonalamt. 64818 Stadttheater Montag, 18.00 Uhr. Miete A Heinrich und Anna. Dienstag. 18.00 Uhr, Miete G Heinrich und Anna. Mach auch Du Dir das Loben leichter- versichere Dich! Ge deutschen Veruicherangunternehmünger 64757 Corand guüter Arznei-Prdparate — soll 1993— Chem. Fabrik Kreuel-Leuffen C...E. Ksis Kerd 6400 Za vermisten Stadtmitte möbliert.Zimmer frei., Mostardstraße 20. 4733 Tauschgesuche Ein eigenes Haus letst durch steverbegönstigte: Beusperen pienmählg vorbereiten! Verlangen Sie kostenles den W von Deutschlend: gecher Aueeechen JAF Hächeretie tadsiechuugttüctenben 64166 geweichte Guterhaltener WechselstromVolksempfänger gegen Gleichstrom zu tausch. gesucht Südstraße 16, untere Schelle. 4735 Verloren Urlauber verlor Geldbörse mit rund 200.— RM. 1 Gutschein für Trinkbranntwein, 2 Gutscheine für Tabakwaren. 1 Kuchenkarte. Dienstag, 11. 5. JuermondtplatzJülicherstraße. Hohe Belohnung. Willi Bieren. Bismarckstr 191. 4723 sind noch zweistündigem Einweichen meist schon s0 sauber, daß man sie kaum noch nochzuwaschenbraucht. Wiederum eine nicht unwesentliche Ersparnis an Arbeit und Seife! Aber bitte bodwarm einweichen! Ein gehäufter Teglöffel voll DALLITA genögt für eine Einweichschüssel(co. 5 Liter). Noch dem Einweichen bitte vorsichtig ousdrücken und gründlich spülen. Ueberführung von Geschäftszweigen der Zweigstelle Aachen der Rheinischen Girosentrale und Provinzialbank auf die beiden Aschener Sparkassen Im Zusammenhang mit den Maßnahmen, die der totale Krieg auf dem Gebiet der Wirtschaftsführung erfordert, hat sich die Rheinische Girozentrale und Provinzialbank entschlossen, ihre Zweigstelle Aachen im Einverständnis mit dem Reichsverteidigungskommissar für den Gau Köln-Aachen für die Dauer des Krieges in Aachen nicht mehr weiterzuführen. Die Schließung der Zweigstelle erfolgt am 15. Mai 1943. Inzwischen sind von der Rheinischen Girozentrale und Provinzialbank, Zweigstelle Aachen, die Spar- und Girokonten sowie die Depots unserer Kundschaft, deren Einverständnis wir vorausgesetzt haben, auf die uns angeschlossene Kreissparkasse Aachen und Stadtsparkasse Aachen übergeführt worden. Die Stadtsparkasse Aachen Hauptzweigstelle Hindenburgstraße 22, führt ab Montag, den 17. Mai 1943, folgende Konten und Depots: 1. Alle Sparkonten mit gesetzlicher Kündigungsfrist(d. h. ohne vereinbarte Kündigung), deren Inhaber in der Stadt Aachen wohnen. Ausgenommen hiervon sind die Sparkonten mit gesetzlicher Kündigungsfrist(d. h. ohne vereinbarte Kündigung) mit den Nummern 25 000 bis 27 999 einschließlich. 2. Alle Sparkonten mit vereinbarter Kündigungsfrist, deren Inhaber in der Stadt Aachen wohnen. 3. Alle Depotkonten(offene Depots), deren Inhaber in der Stadt Aachen wohnen. Die Kreissparkasse Aachen Friedrich-Wilhelm-Platz 3, führt ab Montag, den 17. Mai 1943: 1. Alle Sparkonten, deren Inhaber außerhalb der Stadt Aachen wohnen. 2. Die Sparkonten mit gesetzlicher Kündigungsfrist(d. h. ohne vereinbarte Kündigungsfrist) mit den Nummern 25 000 bis 27 999 einschließlich. 3. Alle aufgewerteten Sparkonten. 4. Alle Sparkonten, deren Inhaber ihren Wohnsitz im Ausland haben. 5. Alle debitorischen und kreditorischen Kontokorrentkonten. 6. Alle Depotkonten(offene Depots), deren Inhaber außerhalb der Stadt Aachen wohnen. Wir bitten unsere Kundschaft, für diese durch den Krieg bedingte Maßnahme Verständnis zu haben und benutzen die Gelegenheit, unseren Kunden für das uns bisher bewiesene Vertrauen unseren Dank auszusprechen. Rheinische Girozentrale und Provinzialbank Zweigstelle Aachen BAUER&ap CIE Seit Jahrzehnten hochwertige Präparate zur Erhaltung des täglichen Wohlbefindens und zur Vorbeugung gegen Ansteckung der oberen Luftwege. Fereschriet baut Fertechritt auf 8114 Hobelspäne Ksten abzugeben. Reimannstr. 08 4627 L. eppensshirme- Sotaklssen Verdecktatter- Anfertigung. 4732 Janßen, Rochusstraße 55. Wer übernimmt Aenderungen EI(Kleiden in oder außer dem Hause? Teleion 24463. Auskunft in der Geschältsstelle. 32810 Mäntel u. Uister wendel Franz Dobbertin, Versandgeschäft für Maßbekleidung. Hamburg 11. Graskeller 8 hp. u. 1. Etg., Rut 36 55 88. 63994 Zu kaufen geeueht Kanine, Hasen, Füchse, Märder, Altisse usw., kauft laufend Pelz-Vogel, Adalbertstr. 38/40. Um Fäulnis zu vermeiden, Felle Sofort abliefern. 32679 DR MADAUS& C0. RADEBEULTDRESDEN 64905 Ollene Stellen Drogistin als Verkäuferin für Droserie und Photo in Nachbarstadt gesucht. Bewerbungen unter W 32795 an die Geschäftsstelle dieser Zeitung. Mehrere Stenotypistinnen, nicht unter 21 Jahren, für den Osteinsatz im Generalgouverhement v einer Dienststelle gesucht. Angebote mit Lichtbild, Lebenslauf, lückenlosen Zeugnisabschrft., frühestem Eintrittstermin und Gehaltsansprüchen unter R 3280 an die Geschäftsstelle d. Zeitung. Nur in Fochgeschöhen Gehtelle-Fobrik Köle Im Generalgouvernement werden für sofort oder später noch einige tüchtige Stenotypistinnen nicht unter 21 Jahren, gesucht. Angeb. mit Lichtbild. Lebenslauf, lückenlosen Zeugnisabschritten, frühestem Eintrittstermin u. Gehaltsansprüchen unter A 32799 an die Geschäftsstelle erbeten. sroßküche eines GemeinschaftsG2 lagers stellt per sofort in ruhiger Gegend Thürmgens, landschaftlich schön gelegen, einen Wirtschaftsleiter ein. Diesem obliegt der gesamte Lebensmitteleinkauf. Verkehr mit Wirtschaftsamt und Abrechnung des Bezugscheinwesens. Gefordert wird selbständ. Arbeiten und vollkommene Verfrautheit mit der Materie. Bewerber aus dem Hotelfach werden bevorzugt. Bezahlung richtet sich nach dem für den Betrieb maßgebenden Tarif. Wohngelegenheit im Lager. Bewerbungen mit Zeugnisabschriften und Lichtbild sind zu richten an: Re chsausbildungslager 1 der HJ. Heiligenstadt-Eichsteld. 32774 (weibliche Kräfte nicht unter 21 Jahren), werden für sofort od. später von Dienststellen im Generalgouvernement gesucht. Ang. mit Lichtbild. Lebenslauf, lücken losen Zeugnisabschritten, frühest. Eintrittstermin und Gehaltsansprüchen unter P 32801 Geschst. Kaufmännische Kräfte für Büroarbeiten und Lagerverwaltung(weibliche Kräfte nicht unter 21 Jahren, können im Generalgonvernement Anstellung finden. Angebote mit Lichtbild. Lebenslauf, lückenlosen Zeugnisabschriften, frühestem Eintrittstermin und Gehaltsansprüchen u. Z 32802 an die Geschäftstelle. Ksächung Verteilung von Zuckerwaren In den nächsten Wochen wird eine weitere Verteilung von Zuckerwaren durchgeführt werden. Zur Ausgabe gelangen je Kopf der nachgenannten Bezugsberechtigten 250 Gramm. Bezugsberechtigt sind die Inhaber der rosa und gelben Sonderkarte, die Inhaber der roten Sonderkarte(Selbstversorger in Brot und Mehl von—18 Jahren, ausländische Zivilarbeiter. Gemeinschaftsverpflegte einschließlich der Arbeitergemeinschaftslager(ausgenommen sind Insassen von Heil- und Pflegeanstalten, Ostarbeiter in Gemeinschaftslagern— Männer und Frauen—) sowie Wehrmachts- und sorstige Urlauber, die zur Zeit der Ausgabe nidestens eine Woche in Urlaub sind. Die genannten Sonderkarteninhaber haber die Zuckerwaren in der Zeit vom 17. bis 1 Mai 1943 bei einem zur Verteilung zugelassenen Kleinverteiler durch Abtrennung des Abschnittes V 5 bezw. V 5/SV(hier nur rote Karte) der Sonderkarten vorzubestellen. Der Verteiler versieht bei der Abtrennung des Vorbestellabschnittes das für den Vermerk über die erfolgte Vorbestellung vorgesehene Feld V 5 der Sonderkarte mit seinem Firmenstempel. Ausländische Zivilarbeiter nehmen die Vorbestellung auf den Abschnitt W 9 der Wochenkarte 3 für ausländische Zivilarbeiter für den 49. Versorgungsabschnitt während der gleichen Zeit vor. Der Kleinverteiler trennt auch hier den Bestellabschnitt ab und versicht die Rückseite der Stammabschnittes mit seinem Firmenstempel und dem Vermerk„Zuckerwaren“. Die Träger der Gemeinschaftsverpflegungsstätten melden dem zuständigen Ernährungsamt Abt. B zweckt Ausstellung von Bezugscheinen die Zahl der Bezugsberechtigten bis zum 20. 5. 1943 mit Stichtag vom 17. 5. 1943. Diese Bezugscheine sind i der üblichen Weise an den Großhandel gegen Empfangsbestätigung weiterzugeben. Die Lieferung der Zuckerwaren erfolgt dann später am Grund dieser Empfangsbestätigung. Neue Bezugscheine werden hierfür nicht ausgestellt. Wehrmachts- und sonstige Urlauber erhalten während der Zeit der Verteilung der Zuckerware Berechtigungsscheine. Zur Annahme von Vorbestellungen sind nicht berechtigt: Gaststätten, Kantinen, sämtliche Vergntgungsstätten(wie Lichtspielhäuser, Theatef usw.), das ambulante Gewerbe. Milch-, Obstund Gemüsegeschäfte, Spirituosen-, Weinund Tabakwarengeschäfte, Süßwarenspezialgeschäfte. Kioske und Trinkhallen ohne betretbaren Verkaufsraum, sofern sie nicht in Besitze einer Ausnahmegenehmigung sind. Die Sonderkarte und der Stammabschnitt der Wochenkarte 3 für den 49. Versorgungsabschnitt für ausländische Zivilarbeiter sind sorgfältis aufzubewahren, da die spätere Ausgabe von der Vorlage dieser Karten abhängig gemacht bezw. die Ausgabe auf einen Abschnitt de# Sonderkarte aufgerufen wird. Die zur Annahme von Vorbestellungen zugelassenen Kleinverteiler haben vom 17. 5. 1943 30 in ihrem Ladenlokal einen Aushang anzubringen, der auf die Annahme von Vorbestellungen für Zuckerwaren hinweist. Wegen der Ausgabe erfolgt zur gegebenen Zeit weitere Weisung. Diese Vorbestellung von Zuckerwaren erfols unabhängig von der in meiner Bekanntmachung vom 2. 4. 1943 bekanntgegebenen Vorbestellung. Ueber diese Ausgabe erfolt ebenfalls eine weitere Veröffentlichung. Die Kleinverteiler haben die entgegengenommenen Bestellabschnitte aufgeklebt in der Zen vom 20. bis 26. 5. 1943 den zuständigen Abrechnungsstellen des Ernährungsamtes Abt. B Vol“ zulegen. Das Ernährungsamt stellt einen Bezugschein aus. Bestellabschnitte von Verteilern, die zur Entgegennahme der Vorbestellung nicht berechtis sind, werden von den Ernährungsämtern nicht angenommen. Die Kleinverteiler leiten die Bezugscheine bis spätestens zum 29. 5. 1943 in der üblichen Weise einem rheinischen Großverteiler oder einem Hersteller zu. Zur Annahme sind jedoch nur Großverteiler mit..- 00 ...-Nr. für Süßwaren oder Hersteller berechtigt. Die Geschäftsstéllen der Wirtschaft' gruppe Einzelhandel sind unterrichtet, welche Hersteller zugelassen sind. Die Großhändle tauschen die erhaltenen Bezugscheine A und? beim Ernährungsamt Abt. A. Aachen, Herzs straße 15, in eine Abrechnungsbestätigung um Stückelungen finden nicht statt. Die Abrech“ nungsbestätigungen sind bis zum 9. 6. 1943 den Zuckerwirtschaftsverband Rheinland in Bonn Beethovenstraße 66, einzusenden, der einen oder mehrere Hersteller mit der Lieferung 5“ auftragen wird. Abrechnungsbestätigungen.* vom Großhändler direkt an die Hersteller“ hen, werden nicht beliefert. Die Abgabe Von Zuckerwaren an den Großhandel darf von den Herstellern ausnahmslos nur auf Grund beson derer Lieferungsanweisungen des Zuckerwil“ schaftsverbandes Rheinland in Bonn vorgenom men werden. 6472 Aachen, den 15. Mai 1943. zahl ku den Laz Falkenbi genwärti nern da tungct beitsfror organisa innerhal Hauptsch ken, die ten Poli lassen he versehrte Dr. zeichnun gen, bei gender mungen ter jeder der Jud Abschnit das kein beit. Esondern lands C Heimat hat sein. Tapferke genon Tokio, Montag Gener 24. Arm Kontrolle men mit kräfte un den nutz Honan 1 von dem der Nat für den zuwirken Die Ernährungsämter Aschen-Stadt und Aschen-Lané.