Lienersahz Millienen Werl. In tel. ee cker Ik. wie heidung der vom 16.3 nterliegt die h1 aus den r Einholung in Höhe var von Zuchr ing einer begJausschufer mit rund un mschasten, s Utien“ under# aegründet eine Zweig, Bankgewerbes in der biner 5 das Bani Elbersehler er. Schutzperdan Vorstz den ren Vertreier Hessens an.chstag wurk dung der bri. rde, den Ruie Abermitct. G. Aachen. ach Düssekdof eht u. a. die von 15 a5 ur. Ochlien# Fresser 255 ärfen, Vallen 1; Schuse len Sodntene Schlachmrteh gusgemätr Jahren 43-—-43 P adenteh ältere 26-1/12 Al. heries b3 n mästete Kühe C. ältere, aus dere Lüche und Färsen 15ert. Billen u. ertes nicht u äbig genächt I. Doppeischte# Lölber 64-—7 6: D eriann zere Mastältei stiert. Schweit Asch uchd urch buerricht s gewicht-U E. Stuen uog es der Sr## rb. Guf 8n ulgerichen Bun konnten sch gemart Verlisch diecd tcherkunt s. leriche Orfet über Verpflche Es handelt ortfsimmen, Hetacn# er und A. Br## Vorkurser Pa ler mit 81.! Alberto birh ie mit 1241 schreren ander Futell saliane, beke rden sind, in des Golentes ind, wührgih zichstens) bittwvoch, 27. Februar 1924 91ls Mheshiah. ## Fericg La Ruellescher Zeitungsverlag G. m. b. H. Ezschristleitung: Ferd. Ehses, zugleich verantwortlich solitk. Kunst, Feuilleton und Unterhaltung; für #, Westdeutschland. Wirtschaftliches und Handel: ###agsbeim; für den Anzeigen= u. geschäftlichen Teil: We g. Stomgas. Alle in Rochen. ##sstelles Büchel 61; Fernruf 5293.— Eige: Bänk, Nachen.— Postscheckkonto Köln 31 480. Schriftleitung und Druckerei: Schildstraße 4. — Fernrut sors und 6077. Fittäg=Ausgabe 1. Blatt Aachener Anzeiger Unparteiische Zeitung. Amtliches Blatt für behördliche Bekanntmachungen. Hervorragendes Anzeigenblatt für die Stadt und den Regierungsbezirk. 46. Jahrgang.— Nr. 123. Bezugspreis einschließlich Trägergebühr für die Zeit vom 16. bis einschl. 29. Febeuar.........70 Mark Abbestellungen nur an die Geschäftsstelle(Büchel 61). 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Aaz vo.(Haweiz,n Se#cee .Schhng 2 Beti chee 1 Jurischzseche SP Ahe- Pug kurzen ve), Gust w. Sit is Simp=ec), ndre-1 grin berson), 8. E Fechbre eie Prr and, Enil 9. Sitesherehte Beper-ung an. Pert,g b en Stobt:#### Pe. ae e Kart Mlostig ehmer der 9r Gerie Bricrneh Asternine Pensfen Wen Punch rrach.-Techee? ra# Erster##u ee) um 13 urichgetert. er che nim. 39.20 anstene ui Sete r u wie beP ulch u ee wen 10 de Nr. uun 645 serdenr e Den ertichet eien wrchch uns. aber dann die Zuversicht, daß unsere Wirtschaft in kommt und wir wieder besseren Zeiten entgegenEn der wir frauen uns vielleicht noch einmel für eine turze Spanne Zeit an der Seifenblaseanscheiden Wohlergehens, verlieren aber dabei sicher sesen Stand der Währung, stürzen wieder in den Tauder Juflation und gehen damit unaufhaltsam dem Lültigen finanziellen und wirtschaftlichen Zusammenunseres ganzen Volkslebens und damit auch des belnen entgegen.“ seichsanzler Marx, der gestern die langerwartete bie politische Aussprache mit einer vom Ernst des ##enblicks getragenen Regierungserklärung eröffnete ##ichnele mit diesen Sätzen klipp und klar die Lage, in sch das Reich befmndet. Das heutsche Volk steht am ##idewege. Die Regierung weist zur Rettung aus dem überwundenen Elend der Inflation auf den hardornigen Weg durch die Wüste der Einschränkungen, sehrungen, Belastungen des Einzelnen wie der Gescheit. Jeder Schritt von diesem Wege, jede Absicht auch n einem solchen Schritt führt ins Verderben. Das #inett ist entschlossen, jeden aus parteitaktischen, frak#spolitischen Hintergründen hervorbrechenden Sturm die von ihm erlassenen Notverordnungen mit allen ein, wenns not tut, auch mit sofortiger Auflösung des #stages abzuwehren. Das Leben der Nation ist wertler als das der Fraktion,— sitze sie nun auf der Rechten nuuf der Linken des hohen Hauses. Jeder Fanatiker Partei sollte aus den Worten des Ministerpräsidenten ##n, daß nicht Alles unter dem Gesichtswinkel des tiens oder Weichens der Mitgliederzahlen angesehen ##en darf. Mit goldenen Lettern müßten demnächst rden Pforten aller Wahlkampflokale die Sätze leuch#ie Marx den Reichsb oten zurief: „Die mühsam errungene und noch leineswegs gesicherte #ität unserer finanziellen und wirtschaftlichen Lage nicht zuv Plattform des Kampfes der #rtelen gemacht werden. Dazu besitzt sie noch nicht hend Tragfähigkeit und Widerstandskraft. Uns allen die Sorge um das gefährdete deutsche Volk höher als Parteidoktrin und Wahltaktik. Es geht richt ugkräftige Wahlparolen, es geht um Leben und den unseres Volke?.“ dem Geist volksaufwühlender Kritikseligkeit setzt die ung die feste Entschlossenheit zu beruhigender Tat Diktatur?— Mit Rocht wies der Ministerpräst# darauf hin, daß ein Parlament, das in Zeiten schhvei###ot sich in Geschäftsordnungsquengeleien und Rede#en erschöpft, an die Stelle der Idee wahrer Volksast ein volksschädliches, gefährliches Spiel mit der Form der Demokratie setzt. Das Kabinett Marx gewillt, die Nation ins Elend spielen zu lassen. Wer FAllfür alles hat, was auf dem Spiele steht, wird ihn Ammen. Mag man von Dikiatur reden; es ist die Dilder Vernunft! Der Sitzungsbericht. Eersin, 26. Febr. Präsident Löbe eröffnet die Sitzung um # ihr mit einem Nachruf auf den verstochenen deutsche #udlen Abgeordneten Dr Rösicke. Dann begann das Haus ### ersten Lesung des Notetats, womit die Beratung aller Frrenden Anträge auf Aushebung und Aenderung der ibnungen der Reichsregierung verbunden wird. Die Regierungserklärung. de von Reichskanzler Marx verlesene Regierungserkläühn nach einem turzen Hinweis auf das Bud bei Eomüchtigungsbesehes vonn 8. Degenbher vorigen # u. a. aus: Drei Ziele s die damals allen, denen es ernftlich darum zu tun Bisch und Volk vor dem drohenden Herfall zu retten, Als vor Augen standen: Beibehaltung des. gerinee“ die er durch die von dem Kabinett Stresemann ticten Resormen geschassen worden war, P3 bs 1924 vorzulegenden Stats und endlich die WiederSbuig der Wirtsch.ft. Ausgerüstet mit dem Ermächtigungs## von der Reglerung leine Verordnung erlassen wordoß ihr dabei die oben gelennzeichneten Ziele ###itten. Ob die Verordnungen in ihren Einzelheiten Aus Richtige getroffen haben, darüber kann man veris Reinung sein. Die Kritlk an ihren Maßnchmen woil erung in keiner Weise beschränken, aber sie kann sich #. igem Gewissen das Zeugnis aussiellen, doß He.,,B; ###uig aller Kraft die unter den augenblicklichen, w# galt: vollkommene Erreichung der genannten Ziele .A hren Raßnchmen erstrebt hat. #„ier minschaftsichen besonders bedenungsstelle ich fest: Die Mark ist mit Mitte Novem#sreben Wenhöhe gesbliechen. Toi Sgh. gchr in der Lohndüte des Arbeiters. e Soi und Haben reinen.„Dle #donsultiond= und Schiebertums sind hossentich, rür er Infoigebessen it eine Berrchiggung unserer ach mehr Wirtschaft herbeigeführt worden, wie wir sie ###r erleben konnten. Der Haushalt, wiee sochen Umrissen den von der Reparationstemmnf: #ert hinschach fändigen vorgelegt # Nier mehrerun ggr. ipneren Ausgaben des Reiches freiVersiguung Voraussetzungen, deren wichtigste die über die Steuern und Zölle Pracderihtes ist. Den Ländern und den Gemeinden sind Bernien„Penmellen zur Bolmnzserung ihrer hantE# de inohe, Die Wirschaft erholt seh gecg er iign und“seundere aus der Abnahme der Begeggggns; ##ser##der Kurzarbeiter zu erkennen chastüichen ianmer Pog, Gasaete mie Wirtschaft an Rhein und Ruhr unterbunden ist. Das Vertrauen der Devölkerung zum Staate ist wieder erstarkt und die Hoffrung, daß die Reporationsfrage endlich doch noch einer erträglichen Lösung zugeführt wird, hat sich neu belebt. Leider konnten diese Ersolge nur erreicht werden durch ungemein harte und rücksichtslose Maßnahmen. Der Kanzler erinnerte in diesem Zusammenhange an die Personalabbauverordnung, an die außerordentlich geringen Goldgehälter der Beamten, an die Verlängerung der Arbeitszeit und an die Aufwertungsfrage, ferner an die Verminderung der Erwerbslosenunterstützung, an die schvertressenden Steuern, die in weitem Uinsange die Vermögenssubstanz angreisen und namentlich auch die Landwirtschaft schwer belasten. Die Reichsregierung, so fuhr der Redner fort, war sich beim Erlaß ihrer Maßnahmen der schweren Verantwortung voll und ganz bewußt. Sie war sich aber auch voll und ginbewußt, daß es sich um das eine Große handelte: den Zusammenhalt des Reiches, das Fortbestehen und die Fortentwicklung der deutischen Nation zu sichern. Sie ist überzeugt, daß bei der Vorlegung der Frage, ob wir diese schreren Entbehrungen tragen oder die wahnsinnige Inflation wie der heraufbescktvören wollen, jeder einzelne Staatsbürger sich mnbeding: für das erste entscheiden wird. In der Tat gibt es keinen anderen Weg: Enwweder nehmen wir eine Zeit lang auch schwere Lasten und Sorgen auf uns, haben aber dann die Zuversicht, daß unsere Wirtschaft wioder in Gang kommt und wir wieder besseren Zeiten entgegengehen oder wir erfreuen uns vielleicht noch einmal für eine ganz kurze Spanne Zeit an der Seifenblase eines anscherneuden Waclergchens, verlieren aber dabei siter den festen Stand der Wichrung, ftürzen wicder in den Taumel der Inflation und geben damit unduch=Aisam dem endgültigen finanzellen und wirtschaftlichen Zusammenbruch unseres ganzen LoKkswpesens und damit auch des Einzelnen entgegen. Geraten wir noch einmal in eine Inflation, dann ist jeder weitere Versuch, unsere Wark zu st wbilisieren, vallkommen aussichtslos; dann ist unser wirtschaftlicher Rain und damit das Scicksal unseres Volkes besiegelt Das ist nicht rur die nung einzelne Sechverständiger, das ist die übereinstimmende Weinung des Auslandes, und es ist auch die Ueberzeugung aller einsichtigen Teile unseres Volkes. Freilich wird chne eine Besserung unserer außenpolltischen Lage alle Wfche und Aubekt nur ein Stickwerk bleiben. Wi: appellieren in der Reparationsfrage nicht an das Mitleid der anderen Völker, wir appellieren an die Vernunft der Welt, an den gesunden Menschenverstand, der allein den Zusammenbruch Europas verhindern kann. Fast wille“ mir sckeinen, als mnn spät, aber vielleicht nicht zu spät, die Vernunft auf dem Maishe ist. Bei dieser Gelegenheit wies der Reich anzler auf die bedeutungsvolle Wendung hin, welche die Revarattor 3frage in den letzten Monaten erkahren hat, sowie auf die Tär gkeit der uarlschoftlichen Sa##be stindigen, um dann fortzesachren: Das Reparationsproblem ist Deutschlands Schickfalsfrage. Es ist von uns bei den zublreichen Lösung versiuchen steis als verhängnisvoll enrtkunden werden, daß sie Alienwvlegend von der pol tischen Seite aus anzefaßt wurden. Auch andere Staaten, insbefondere unter den Alliierten, leiden an schhwerer Verscunldung an da3 Vu Aand. Sie. wird ihnen indessen nicht zum Verhängnis. wreil hinier ihrem Zah umawvermögen nicht wie bel uns die stalv aktion Tereite pasitischemilitärische Vollstreckung lauert. Keinem anderen der in Schuldvervflichhugen besangenen Kriegsteiluckmenstuaten Euravas droht der militärische Einmrrsch oder andere die Wirtschaft und dm Venschr drosselnde Gewelimaßnehnen. Wür begrüßen, daß endlich Artchaftführer mit der Prüfung der Revarationsfrage betraut worden sind und sehen chrer Entschedung ohne ilbertriebenen Optimismus, aber dach mit der Luwversicht entgegen, die sich auf die Urte Lskraft urrd dos morzlische Verantwvortungsgefihl von Münmern dieser Größenordmmng arlindet. Das 19. Ichrhundert bracte die Wischnuung der Scheldrechrschrft im prihrten Rechtsverkehr. Hofsen wir, daß auch im völkerrechtlichen Vollstreckung Verzihren von der Verknechtung und der militär'schen Eimalt dee Mg zur friedlüchen und befreienden Abwickelung führen wito. Ich bin(ew'ß, daß der Leidenswveg, den wir jetzt gehen müssen, in eine lichte Dutunft führt, wenn wir nur starkmütig urh entsegend die Opfer bringen, die doch nur dem Wederanstieg der Errettung und dem Elsick unserer Kinder gebracht werden. In'befondere erwarte ich von dem dentschen Beamten, den die Not des Vaterlandes besonders schmerzlich trifft, daß er in treuer Pflichterfillung aushält und dem Stogte in seiner Bedränanis durch Hingabe und Treue seine unentbchrliche Hilfe gemöhrt. Auch in die Volksvertretung sete ich das Vertnmen, daß sie das Vongehen der Rezierung billigen wird, wenn sie ohne Vorurteis die von der Regierung erlassenen Verordnungen unter diesem Gesichtspunkte betnachtet und beurteilt. Die Regierung erwartet, daß die Volk Vertretung, wenn sie von den Ressortministern die nähere Begündung über die einzelnen Bestimmnungen gehört hat, ihre Zusstimmung nicht versogen wird, mag mander auch in den Einzelheiten eine andere Regolung für zweckentsprechender und besser enackten. Die Kritik schenen wir nicht und wir werden gern Verbesserungsvorschläge entgogenehmen. Mit allem Ernst aber müssen wir uns die Frage vorfogen, wie wir uns gegenüber dem durch das Ermäichtigung gesetz der Volksveriretung gegaebenen Rechte, die erlassenen Verordnungen aufzuhchen, verhalten sollen. Abänderungsanträge zu den erlassenen Verordmmgen sind nach dem Borslamut des Ermächtigungdgesetzes ausgeschlassen. Eine Abänderung der Verordnunngen Lann nur auf dem Wege neuer Gesetze svorlagen oder vom Reichstag auf Guund der Armachme von Initiativantrögen herbeigesschrt wenden. Zweifellos sind unter den Verordnungen auch fasche, die nicht uncbhedingt wwesentliche Bestondteile des von der Reoierumng aufgerichteten Gehöndes darstellen, auf die men zur Rot auch verzichten könnte. Eine große Zafl der Verordnungen aber ist von so weserrlicher Bedartung für die Erreichung der gesetzten Zirle daß ihre Auffchurng den schon errungenen Erfolg, jedensells aber die weitere Auswickung desselben völlig in Frage stellen wirde. Es ist nicht eine Laune der Regierung sonder ein Ausfluß des ernsten und starken Pflichtvillens, wenn die Reichsregierung hiermit durch mich die Erklärung abgeben läßt, dus sie den Bestand ihres ganzen Resormwerkes gefährdet und gar vernichtet sicht, wenn eine der seitens der Reichsregierung als unumgänglich bezeichneten Verordnungen durch den Reichstag aufgehoben oder wesentlich verändert würde. Sie erklärt, daß sie angesichts der Bedeutung dessen, was auf dem Spiele steht bei der Annahme eines Aufhebungsantrages sich genötigt sehen würde, die nach ihrer Ansicht pflichtmäßigen Folgerungen zu ziehen und bei dem Herrn Reichspräsidenten die Auflösung des Reichstages zu beantragen in der Ueberzeugung, daß es sich in einem solchen Falle für das wirtschaftliche und nationale Leben des Volkes in unentbehrliche Maßnahmen handeln würde. Dasselbe gilt auch von der Annahme von Inittattvanträgen, die eine wesentliche ubschwächung der von der Reichsregierung als lebenswichtig bezeichgeten Vererdnungen bedenten wüchen. Die Regierung sordert mit aller Entschiedenheit das hohe Haus auf, solche Antrüge, die bereits gestellz, sind, zurzeit abzulehnen. Es handelt sich um fogenannte Notverordnungen, die bestimme sind, der durch die Entwickelung der innen= uns Verhältnisse in Deutschland geschaffenen Rotlage unverzüglich abzuhelfen. Ihre Geltungsdauer ist natürlich nur so lange bemessen, bis diese Rot einigermaßen behoben ist und die durch eine Abänderung naturgemäß hervorgerusene Veunruhigung ertragen werden kann. Alsdann ist die Regierung durcheus gewillt, die Aufhelung oder auch ois Ve=besserung der lebenswichtigen Rotverordnungen entweder sellst vorzunehmen oder auch zuzulassen. Zurteit muß sie aber jede Veränderung des durch den Erlaß der Verordnungen geschiffenen Zustönde als für das Gesamtwohl von Reich und Volk bedrahlich und deshalb unmöglich ablehnen, die das:reichte Ziel: die Stabilisierung unserer Währung und die Balenzierung des Ctats in Frage stellt. Ein'ge Verordnungen tragen freilich ihrer Natur nach einen endgültigen Charakter. Dies gilt insbesondere für die Auswertung, bei der endliche Ruhe in unser Wirtschaftsleben kommen muß. Wer die Auswertungsregelung in Frage ticht, macht sich schuldig daran, daß die Kreditnot unseres Volkes nicht behoben wird. Die Reichsregierung muß ferner auf das Drivgendste verlangen, daß von der Veratung der einzelnen, auf die Abänderung lebenswichtiger Verordnunger gerichteten Anträge in den Reichstagseusschüssen Abstand genommen wird. Unsere finanzielle und wirtschaftliche Lage ist noch immer eine so überaus unsichere, daß jeder Schritt hier bedenflich werden ka.n Schor einige(#genhafte Tusstrenungen in der Auslandspresse über angeblich ungünstige Neußerungen der au swärtigen Sachveiständigen haben genügt, den Wert der deutschen Mark an den Auslendshörsen vorübergebend zu erschüttern. Eine langwierige Verhandlung der Steuernotverordnungen würde sofort eine sheraus verderkliche Stoching in der Veranlegung und im Flusse lebensnatwendiger Steuern zur Folge baben. Fus diesen scheraus wichtigen und bedeutungsvollen Gründen bitte ich namens der Reichsregserung, insoweit von jeder Ueberweisung von Anträgen an eine Kommission Abstand nehmen zu wollen. Mit den Grundsätzen der Demokratie ist dieser Wunsch der Regierung durchaus vereinbar. Das Wesen wahrer Demofratie kännte nur verkümmern, wenn das Parlament in der Zeit der Rot alle geschäftsordnungsmößigen Mäglichkeiten erschöpsen und damft die Idee dunch die Form erdrücken würde. Die Reicksregierung erflärt sich jedoch bereit, in eingehenden interfraktionellen Verhandlungen die einzelnen Bestimmngen der Vorlogen zu bereten. Nur cuf diesem Wege glaubt die Negierung eine sachliche Pehandlung dieser für das deutsche Volk lehenswichtigen Fragen gemährleiset zu sehen und erwartet daher von der Raltsvertretung, daß sie die Regierung in ihrem ehrlichen uns pflchberubten Pestreken, dem Vosse eine nere Beunruhi: gung zu erbaren und in Finanzen, Recht und Währung nich: eine nere Unsicherheit hineineutragen, unterstötzt wird. Die mühsam errungene und noch keineswegs gesicherte Stabilität unserer sinanziellen und wirtschaftlichen Lage darf nicht zur Plattsorm des Kampfes der Partesen gemacht werden. Dazu besitzt sie noch nicht genügend Tragfähigkeit und Widerstandskraft. Vlles Sorgen und Streiten um einzelne Maßnahmen und Härten muß untergehen in dem starken Willen, das Reich und das Leben der Nation zu retten. Daß in der größten Rot unseres Vaterlandes der hereinbrechenden Flut ein Damm gesetzt worden ist, daß statt vieler Worte in stiller Arbeit Taten geschehen sind, das soll die Rechtfertigung sein. Noch haben wir das sichere User nicht erreicht. Uns alle muß die Sorge um das gefährdete deutsche Volk höher stehen als Parteidoktrin und Wahltaktik. Es geht nicht um zugkräftige Wahlparolen, es geht um Leben und Sterben unseres Volkes. Die Regierung scheut sich nicht, die volle Verantwortung für ihre Taten zu übernehmen in dem Bewußtsein, daß alles, was sie getan hat, dem Wohle von Reich und Volk, dem Bestand der deutschen Nation, der Rettung vor dem Untergang dienen sollte. Die Rode des Kanzl os wurde vom Haus im Ganzen ruhig aufgenommen. Nur hin und wieder erregte sich die Opposition, besonders die äußerste Linke, als der Rodner von der Verminderung der Erwerbslosenunterstützung sprach. Besonders libhaft war die Zustimmung der Regierungsparieien, als der Kanzler darauf hinwies, daß es g lie, die Zähne zusimmenzubeißen, damit nicht wieder der Wahnsinn der Inflation heraufbeschworen würde. Die Aussprache. Schreibmaschinen. IN U AACHEN 4363 Ndeal- Erika-Verfrefund Türschliesser GLe AACHEN 4363 Marke Freiosugunng Kurz das Wichtigste. Im Reichstag wurde die große politische Aussprache mit der Regierungserklärung eröffnet, die darin gipfelt, daß die Regierung bei der ehentuellen Annahme eines einzigen das Resormwerk gefährdenden Abände ungsantrags den Reichstag auflösen werde. Die Reichstagswahlen sollen vielleicht schon am 6. April sein. Der Hitlerprozeß brachte nach der Vorlesung der Anklageschrift eine vierstündige Rede Hitlers. In Belgien ist das Kabinett Theunis durch den Wirtschaftsvert.ag mit Frankreich gefährdet, den die Sozialdemokraten und die vlämisch=christlichen Demokraten ablehnen. Die Sachverständigen=Konferenz Die Arbeiten vom Dienstag. EEA. Paris, 27. Febr.(Drahtbericht.) Ueber die gestrige Nachmittagssitzung der beiden Unterkommissionen des ersten Sachverständigen=Ausschusses ist nichts näheres bekannt geworden. Sir Arthur Salter wird heute dem Ausschuß ein Memorandum über die finanzielle Gesundung Oesterreichs vorlegen und am Donnerstag früh über diese Fragen gehört werden. Die Sachverständigen für die Monopolfrage wrerden Donnerstag oder Freitag angehört werden. Vorher werden sie ihren Bericht vorlezen, so daß er von den einzelnen Sachverständigen vor der Anhörung eingehend geprüft werden kann. W. Paris, 26. Febr.(Drahtbericht.) Der ständigenausschuß Dawes hat heute vormittag den Bericht des Haushaltsunterausschusses über den deutschen halt 1925.26 geprüft. Die Lage in der Pfalz. □ Köin, 27. Febr.(Drahtbericht.) Wie die„K. der Pfalz meldet, sind die im Regierungsgebäude in Speyer untergebrachten landfremden Separatisten bis auf 50 Mann, die mit Aufräumungsarbeiten beschäftigt sind, weggebracht worden. Die separatistischen Führer haben Speyer verlassen. Der sogenannte Presseches Schmitz=Epper wird sich noch Ems begeben, wo sich ein separatistisches Nest befindet. Die im Regierungsgebäude aufgestapelten Warenvorräte wurden vor dem Abzug der Separatisten unter diese verteilt. Jeder verheiratete Separatist erhielt 250, Unverheiratete 200 Franten bei der Entlassung.... g ur 6is Jusauce. In Pirmasens haben nach demselben Blatte die ortsansässigen Sonderbündler neue Wassenscheine erhalten. Der fpanzösische Kommandant verlangt von der Stadtverwaltung die Zahlung der doppelten Erwerbslosenunterstützung, sowie Lieserung von Wäsche und Kleidern für die Angehörigen der bei dem Sturm auf das Bezirksamtsgebäude getöteten Separalisten. Wie die„K..“ weiter aus Ludwigshasen berichtet, bemühte sich der Arbeitslosenführer Kunz, der während der Sonderbündlerherrschaft als Wirtschaftsminister der Separatisten fungierte, um die Gründung einer separatistisch eingestallten heimischen Arbelterpartei für die Pfalz umdd Rheinhessen. Als erster Parteiredner sprach Hermann Müller(Soz.), der sch zumäckst mit der Repartionsfrage besatzte, Wie, guggh wirtschaftlichen Gesichtspunkten und nicht durch gelöst werden könne. Das besetzte Rheinland dürse nicht zur Reparationsprovinz gemacht werden, das ganze Deutschland müsse an diesen Weiter wünschte der Redner Auskunst über den Stand der Verdaudburgen zur Gründung der Godnotenb Tr, Bie, Hagd habung des Ausnahmezusterdes, und des gesetza) böten Antaß zur schärsten Kritik. Den amten müsse ein weitachendes Beschwverderecht. werden. Der Redner bekämpfte dann die Trustchilbung und die Arshelung des Achtstundentaped.., gachemge Die Widerlegung der Angrifse des sozialdemokrattschen Redners auf die Soz alpolitc der Reichsregierung übemahm, von häufigen Zuutschenrusen unserbrochen, Reichsarbeitsminister Dr. Brauns. Ordonnanz 245. W. Köln, 26. Febr.(Drahlbericht.) Die Rheinkandkommission.röffentlicht folgende Ordonnanz NumArt. 1. Alle Vereine, deren Ziel und Tätigkeit sich gegen die öffentliche Ordnung, die Sicherheit und die Unterhaltung der Truppen richtet, sind von rechtswegen verboten.„ Art. 2. Wer einem in Art. 1 bezeichneten Verein angehört, verwickt eine Geldstrase bis zu 2000 Goldmack und eine Gesängnisstrafe oder nur eine dieser beiden Strafen. Art. 3. Wird von einem der in Art. 1 erwähnten Vereine eine gcheime Tätigkeit entfaltet, oder wird seine Wirssomckeit auf die besetzten Gebiete ausgedehnt, obwohl er seinen Sitz außerhalb der genannten Gebiete hat, so seine Mitglieder eine Strafe, die sich auf das Doppelte der für Zuwiderhandlungen gegen den vorhergehenden Artitel vorgeschenen Strasen beläust. 848 Art. 4. Wer einem Verein angehört, der Anschläge auf das Leben der Mitmenschen organisiert, durch die die össentliche Ordnung und die Sicherheit der Armee gesährdet werden, wird zu einer Geldstroße bis zur 10000 Pergarsund# Gesängnis bis zu 10 Jchren, im Falle Die Kaustraft der Löhne, so führte er aus, sei übennäßig Anwerduung der Verordnung 71 bis zu lebenslänglicher haft gesunken. Der Hebel müsse bei der Wirtschaft angesetzt werden, verurteilt. Die furchtbare Rot nötige zur Sparsamkeit tschem Gebiete. Trotdem halte eiupie, sesgeter eltstuge, Sozialpolitik nach wie vor aufrecht, e hper,„ oie egronige namentlich der Rechten, erinnerte der Redner an die Lampromisse bezügl. der Arbeitszeit. Von den Parteien sei damals anerkannt worden, daß diese Vorlage dem Kompromiß im wesentlichen entsprach. Der Reichstag und der Sozialpolitische Ausschuß dätten aber den Enspurf Färtz, setiterbße ger. Der habe die dann entstandenen Arbeitskämpfe, durch eine Verordnung auf Grund des Artikels 48 hintanhalten wollen, habe aber bei den Freien Gewerkschaften Leine Endlich im Dezember sanden sich die dem Entwurf zuzustimmen. Jesenfals war die Haltung der Sozialdemokraten in der Arbeitsheit anders zu der Zeit, als sie in der Regierung beteiligt war, als heute. Der Minister verwahrte sich entschieden gegen den ministerium habe von sich aus die Löhne gemacht. Das Verlangen verschiedener Arbeitgeberkreise nach einem nadikalen Abbau der Sozialpolitik lehnte der Minister entschieden ab. Gegen 6 Uhr vertagte sich das Haus auf Mittwoch 2 Uhr. Man erwartet eine Rede des Außenministers Dr. Stresemann. Die Reichstagswahlen Am 6. April. □ Berlin, 26. Fedr.(Drahtbericht.) Wie den Blättern mitgeteilt wird, ist es angesichts der Tatsache, daß dem Reichsminister des Innern die Anberaumug des Tages der Reichstagswahlen überlassen ist, möglich, der 6. Aupril der Wahltag sein wird. Die Regierungskoise in Belgien. ∆ Brüssel, 27. Febr.(Drahibericht.) Der belgische Ministerpräsident Theunis ist weiter bemüht, die Abstimmuung über den belgisch=französischen Wirtschaftsvertrag zu einem Sieg für die Regierung zu gestalten. Von sozialistischer Seite wird der Sturz der Regierung für unvermeidlich gehalten; in diesem Falle wird Vanderwelde die Regierung übernehmen.— Gestern vormittag hat die Kammer die Beratungen des französtsch=belgischen Wirtschaf'svertrages wieder aufgenommen. Man hält es in politischen Kreisen für möglich, daß die Regierung eine Niederlage erleiden wird, da sich minmehr auch die vlämischchriftlichen Demokraten gegen den Vertrag ausgesprochen haben. GEA. Büssel, 27. Febr.(Drahtbericht.) Die Debatte über den belgisch=kranzösischen Wirtschaftsverirag wurde gestern nachmittag mit einer Rede des Abg. van Couvelaert, dem Führer der vlämischen und katholischen Minderheit und mit einem letzten Appell Jaspers beendet. Der erstere hat für seine Partei die Freiheit in Anspruch genommen, das Abkommen abzulehnen, ohne sich damit gegen die allgemeine Politik des Kabinetts aussproch m zu wollen. Der Außenminister hat noch einmal das Abkommen verteidigt, indem er dies besonders mit Hilfe von Zahlen mathematisch zu beweisen suchte, daß dieses Absommen Belgien schätzenswen# Vorteile verschaffe. KachenerWahtef., mehr für Wiederbelebungsversuche. Die sind durch die GeldAußeninstitut. seine recht interessanten espanntem Interest., Zhichzliche, Enwpickelung des Landes in end die Schooune, Einsatz deiz Vemotraischen Buddhismus. pars Franz Xaver wor dos Beich,ringen Lez“ Schientus gmus, Asaon Ranicen Kaite 83,. Setlisesche G a. n. auch Mittelstand zusammengesetzt. Der„Schintuismuus, hate, auch die Oessnung des Landes auf sein Pregramm pertzu, gung Die Kultur des gegenwärtigen Japans i#:. Mzungr Mischung von europäischer und altjapanischer. Die sind im Amts- und Geschästsleben europaisch gefleidet, Frauen dagegen gehen immer in sapanischer, Biod einer Stadt veigr eizsenische oder Geschstshäuser. Bei man selten, es sind dann#senitug##e:##n##m den Japanern sucht die Mutter die Braut für den Sohn. Man schläft und sitzt auf Kissen, die man auf dem Boden ausbreitet und nach Gebrauch wieder fortlegt. Reis ist das Hauptnahrungsmittel der Bevölkerung. Merkwürdig ist es, daß die japanische Schrift sehr viele Schriftzeichen aus dem Chinesischen übernommen hat. Sculzwang besteht vom 6. Lebensjahre 6 Jahre, auf den Gymnasien ist der deutsche Spraguner.richt als Fach aufgenommen. um Neusahrstag= gezhnzg#r Japaner einen Tannenbaum auf, ähnlich sitte, der Brauch ist dort uralt, während unsere Sitte aus dem 16. Jahrhundert stammt. Lichtbilder aus dem sernen Land ilustrierten den Vortrag. besonders interessant waren die Bilder von der süngsten Erdbebenkatastrophe.. Veigan a Zum Schluß wurde Herrn Tsuboi unter dem Beisall der Zuhörer wärmster Dank für seine Arbeit ausgesprochen, durch die er dazu beigetragen hat, in die schwerverständliche Geschichte und das Wesen des fremden Volkes einzudringen.=hl. Verkehrswünsche. Insolge der sett etwa einer Woche begonnenen Wiederaufnahme des Durchgangsverkehrs in der Kölner Zone haben alle Verkehrskreise des Rheinlandes ein großes Interesse daran, daß hie alten Verlehrsbeziehungen möglichst schnell wieder ausgenommen werden. Mit entsprechenden Anträgen aus bereisen der Interessenten wird die Reichsbahndirektion Köln zurzeit überschwemmt. Um einer irrigen Meinung zu begegnen, wird zunichst hervorgehoben, daß durch die begonnene Wiederaufnehme des Verkeyrs die engen Grenzen der Reichsbahndirettion Köln nicht erweitert worden sind. Die Reichsbahndirekvion Köln hat nur soigende Strecenabschnitte göin—Buir der Strecke Köln—Nachen, Köln„Prüh der Stiecke Köln—Koblenz, KölnPorz der Strecke Komn—nieverlahnstein, Köln—Kierberg der Strecke Köln—Euskirchen—Trier, Köln—Worringen der Strecke Cleve urd Köln—Stommeln der Strecke Grevenbwoich—M. Gladbach, Eisdorf, Ost—BergheimRommerskirchen ausschließlich, Benzelrath—Modrath-Ober= bolheim—Horrem—Bedburg ausschließlich, Horte—: ausschließlich. Von den Streckenabschnitten Köln—Düsseldorf ist der Abschnitt Köln—Mütheim von der Reichsbahndirektion Köln, der Abschnitt Köln—Mülheim—Reisholz von der Reichsbahndirektion Elberseld, der hinter Reisholz liegende Abschnitt von der Regie betrioben. De Strecken Köln—Oberrath, Bensberg und Köln—Elberfeld fallen mit Ausnahme der Kölner Bahnhöse in den Bezirk der Reichsbahndirektion Eiberseld. Es hat mithin wenig Wert und erschwert den Geschäftsgang der Eisenbahn, sowie die Erfüllung der Wünsche aus Verkehrskreisen, wenn Fahrplananträge für die zurzeit nicht in der Hand der Reichsbahndirektion Köln besindlichen Strecken, beispielsweise Bonn—Euskirchen oder.-Gladbach—Aachen, bei der Reichsbahndircktion Köln angebracht werden. Sonderfürsorge für die Kriegsopfer. Die Verordnung über die Fürsorgepflicht vom 13. Februar 1924 übertrug die Sonderfürsorge für die Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen, für die Sozialrentner und Kleinrentner auf die Länder und Gemeinden. Die Behauptung, darin liege ein Abbau und eine Verschlechterung oder gar eine hen1érüwigung dieser Fürsorge, ist sallch. Diese Sonverfürforge ist auch nach ihrer Uebergabe auf andere Träger nicht dem freien Ermessen freigegeven. Sie bleibt wie bisher Pflichtaufgabe und steht unter dem Schutze des zwingenden Rechts. Für die Durchführung erhalten die Länder und Gemeinden aus der dritten Steuernotverordnung die nötigen Einnahmequellen. Auf diesem Finanzausgleich gründet sich auch die Bestimmung, daß für die Voraussetzung, für Art und Maß der Sonderfürsorge die bisherigen Vorschristen bis auf weiteres maßgebend sind. Damit bleibt die Fursorge für die Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen, Sozial= und Kleinrentner: trotz des Wechsels im Lastenträger und die berechtigte Eigenart gewahrt, was auch dem Wunsch der Reichsregierung entspricht. en hperten wonte, so glaubt die Regierung, daß bei dem heutigen Bildungs= und Kulturstande der Bevölkerung sie doch behalten, Entschsbgnwen, die Wsehergesehungspers bandenen der vorhandenen uis iu beriüigen, Denz, Ve L4 vt, ahe: Gekihedug erbeh. Einsatz von Leben oder Gesundheit oder Gefahrdung dem Ausübenden aus seiner Hilfstätigkeit Schaden erErwerdslosen für längere Zeit eine geden. Die Stadt Dortmund erklärt sich als nicht in der Lage, erheblichen Kosten der Anlage allein zu bestreiten. Man rechnet auf Unierstützung durch die Vereine der Stadt, die Leibesübungen betreiben, durch Handel und Gewerbe, ducch staatliche Zuwendungen sowie auf die Opferwilligkeit der Bevölkerung. Am Mittwoch, den 27. d.., wird in der Aula des Gymnasiums über die Anlage des Stadions beraten werden, wobei die Mittel und Wege besprochen werden sollen. die zur baldigen Verwirklichung des Plaues führen können. Für das 42. Berliner Sechstage=Rennen hat die Direktion des Velodroms Kaiserdamm bisher folgende Mannschaften fest verpflichtet: Saldow=Bauer, van Nek=Lewanow, Lawrene=Toyior, Aner; sgpose Nak, Krapiat, StekRanthen=Koch, Schroge=Zariner jedoch noch nicht fesisehen. Aer Aeser winl dus zovertüshe underichtenhe. aust erbeltende, inerlich gehaltvolle, Sußerlich gefällige, in der Haltung vornehme, anparteiische Zeilung mit eigenem Urtei! und entschiedenem Eintreten für ausdauende Politik. Das Politische Tageblatt Ausübenden aus seiner Wer seine Freikarten verliert. Die Zahl der verlorenen Freifahrtausweise der Reichsbahn, die zur Verhütung mißbräuchlicher Venutzung im lausenden Jahre überwacht müssen, beträgt bis jetzt nicht weniger als 124. Dovon kommen auf die Freikarten der Reichstagsabgeordneten, gültig für alle Reichsbehnstrecken, allein 39, so daß ungefähr Reichstagsabgeordnete seine Karte verloren hat. Deutsche Freikarten, die ohne nähere Bezeichnung ecensalls überall gelten, werden 18 gesucht. Sie gehen bis zur Nummer 7017. Von den Mitgliedern des Reichswirtschaftsrats, auch für alle Reichsbahnstrecken, haben 11 ihre Karten verloren, vom Reichsrat 3. Die Zahl der verlorenen Freikarten der Landtagsakgeordneten, Vermischte Nachrichten. Weltstenographentag. Vom 28. Juli bis 3. August 1924 wird in Lausanne der 13. Internationale Stenographentag stattfinden. zer Landessprachen Deutsch, Französisch und Italienisch sollen bei den Verhandlungen zugelassen sein. Das Vorbereitun 'schen Mitglieder des Verbindungsausschussas bereits in Brüssel beschlossen haben, nicht in Lausanne zu erscheinen und den näcksten Weltstenographentag erst 1927 in Brussel abzuDie Zchl der verlorenen Freikarten der, Landtagsakgeordneten, halten. Auch vor zwei, Jahren kunden swpei Tagungen stat, in de nur für die früheren brengichhelischen Strecden gellen, Straßbung und in Dreiden, da die ranzostichen une Lectscen betrügt 18. Versdwindend gering ist dagegen„Die, Zaht der, Stenagrephen trot, des Protestes von schmreizericher, Seite, die .“ für der Oienlgebrauch mit nur 10. epenso wie die) Deutsten und Losterreicher nicht nung, Straßburg einzenusen hatten. Der Streit um Tutankhamens Grab. Kairo, 25. Febr. Nachdem das Ministerium für öffentliche Arbeiten die Konzession für Professor Carter zurückgezegen hat, hat Carter durch seinen Rechtsampalt beim zustöhndigen Gerichtshof um eine Verfügung schen Regierung verboten werden soll, das Grab Tutanshamens zu betreten. Die Angelegenheit wird am 23. Februar zur Verhandlung kommen.— Der Generaldirektor für die Altertunssorschung in Kairo, Pierre Lopau, ist nach Luror abgereist. Vor seiner Abreise richtete er an Professor Carter ein Telegramm. in dem er ihn von seiner Absicht in Kenntnis setzte, Samstag nachmittag 2 Uhr mit den Arbeiten am Grabe Tutanihamens zu beginnen. Heiraten auf Entsernung. Eine wichtige Entscheidung, die für die ganze Einwandererpolitik der Vereinigten Staaten von großen Folgen sein kann, ist von dem Bundesrichter Lowel in Boston, gesänt Porden. Das Urteil geht dahin, daß Verz“ zure zu.gande besindwohnern der Vereinigten Staaten und im Austunde besindlichen Personen rechtskräftig sind und vollkommen genügen, dem betrefsenden Auslänter, sei es Mann oder Frau. das Betreten des amerikanischen Hasens als Mann oder Aus dem Konsulatswesen. Dem zum Königlich Belgischen Honorarkonsul in Aachen ernannten bicherigen Vizeoonsul Edouard Dargent ist namens des Reichs das Exequa##: erteilt worden.— Nach einer Mitteilung der Kaiserlich Persischen Gesandtschaft in Berlin umsaßt das Generaltonsulat Köln die Preuß. Rheinprovinz mit Ausnahme des Kreises Wetzlar, die Provinz Westsalen und den Kreis Grafschaft Schaumburg.— Nach einer Mitteilung der Peruanischen Gesandtschaft in Vertin erstreckt sich der Amtsbereich des Perugnischen Konsulats in Köln aus die Rheinprovinz und die Provinz Westfalen.— Nach einer Mitteilung der Fiunischen Gesandtschaft in Berlin und ausweislich der vorgelegten Bestallungsurkunde ist Rudolf Grolmann zum Finnischen Vizekonsul in Düsseldorf ernannt worden. Dem Genannten ist namens des Reiches das Exequatur erteilt worden.— Bei der nach Mitteilung der Königlich Griechischen Gesandtist erfolgten Abgenzung der Amtsbezirke der Königlich Griechischen Vertretungen in Deutschland ist der Regierungsbezirk Nachen dem Generalkonfulat Köln zugeteilt worden. Mädchenstudium. Der Direktor des städtischen Oberlyzeums, Großlölnstraße, sendet uns folgende Auftlärung für die Eltern: Schülerinnen mit dem Schlußzeugnis eines Lyzeums werden ohne Prüfung in das Oberlyzeum ausgenommen und erhalten in drei Jahren das Zeugnis der vollen Universitätsreife. Wührend der 3 Jahre wird auch Unterricht im Lateinischen erteilt. Befähigte Schülerinnen der Volksschule und der Mittelschulen können nach 7jährigem Schulbesuch auf Grund einer Prüsung ausgenommen werden. Die Aufbauschule ist eine höhere Schule und führt in 6 Jahren zur vollen Universitätsreise. Die Eisenbahnpersonentarif=Aenderung, nach der unter anderem der Kilometer in der vierten Klasse drei Psennig und in der dritten Klasse 4,5 Psennig kostet, tritt am 1. März in Kraft. Die Fahrkarten behalten auch während der Aenderung ihre viertügige Gültigkeit. Um am Vortage derselben einen erhöhten Andrang an den Fahrkartenschaltern zu vermeiden, werden schon am 27. und 28. Februar Karten mit dem Aufdruck„29. Februar“ ausgegeben, deren viertägige Gültigkeitsdauer erst mit dem aufgedruckten Tagesstempel beginnt. Eine Tarisänderung für Zeitkarten tritt nicht ein. Fundsachen. Mehrfache Vorkommnisse lassen es geboten erscheinen, auf den§ 978 des Bürgerlichen Gesetzbuches hinzuwveisen, der kautet:„Wer eine Sache in den Geschäftsräumen oder den Beförderungsmitteln einer öffentlichen Behörde oder einer dem öffentlichen Verkehr dienenden Verkehnsanstalt findet uud an sich nimnt, hat die Sache unverzüglich an die Behörde oder die Verkehrsanstalt oder an einen ihrer Angestellten abzuliefern.“ Hiernach müssen also auch Sachen, die in einem Straßenbahn= oder Kleinbahnwagen oder in einem Warteraum einer Verkehrsanstalt oder dergleichen gesunden werden, unverzüglich an den zuständigen Bahnangest=llten(Schuffner usw.) abgkliefert werden. Wer dieser gesetzlichen Verpflichtung #iderhandelt, und das Fundstück an sich nimmt, macht sich #insbar. Freitarten fül den Tiensigeblauch mit nur 10, ebenso wie die zum Schulbesuch und zur Berufsausbildung der Angehörigen. Aus den Aachener Lichtspielhäusern. Das Monopol=Theater teilt uns mit, daß der zweite Tei! des großen Filmgemäldes„Königskind“, und zwar die dritte Episode„Der Brief der Königin“, die vierte Episode„Das Drama von Varennes“ und die fünfte Episode zwei alten Frauen“, zusammen 10 gewaltige Großakte, das Programm mit etwa 2½ Stunden Spieldauer füllend, bereits ab heute Mittwoch zur Vorführung gelangt. Das verstärkte Monopol=Theater=Orchester wird das Filmwerk mit passender künstlerischer Musik umrahmen. Ansang der Vorführungen nachmittags 3 Uhr, Kassenöffnung eine halbe Stzagte,Jantef. Dringend ist zu empfehlen, möglichst die Nachmi tutz##... lungen zu besuchen, da zu erwarten ist, daß der Anorang zur letzten Abendvorführung, die gegen 8 Uhr beginnt, wiederum ein großer sein wird. Stimmen aus dem Leserkreise. Gedenket der Bögel! Dick fällt der Schnee, der Wind geht kalt, habe kein Futter, erfriere bald. Wer hat als Kind nicht diese rührende Fabel von W. Hey gelernt? Nun müssen wir sie aber auch beherzgen. Unsere Kinder freuen sch den ganzez,g## ben eiziel Arten Vögel, die auf unseren überdachten Baiton zum Fulkerplatz kommen. Da ist zuerst die Kohlmeise, sie kommt rezetmäßig seit November zu dem Meisenfutterapparat, den wir ihr mit Erdnüssen, Hanssamen und Feit füllen. Jeden Tag neu, denn er ist bei allen Meisen der Umgegend bekannt. S# besuchen ihn aber nur einzeln. Wie zierlich und gewandt ziehr der Vogel das Säckchen mit den Nüssen mit seinem starken Schnabel hoch, um ihn beim Fressen mit seinen Zehen gu. der Sitzstange sesitzuhalten. Amseln, Stare, Rotlehleenz. und Spatzen trauen sich nicht an das schwanlends, Funer## streuen wir geschnittene Käserinden, Wursthaute, Abgelochle Knochen und Abfälle. Unser treuester Kostgänger ist ein Star mit einem Bein. Bei dieser dicken Schneedecke sollte kein Singoder Nutzvogel umkommen, solange wir Menschen es verbindern können. Auch wird die Liebe für die Vögel in den Kinderherzen geweckt. Die Aufwertungsverordnung. Es gibt wohl wenige Gesetze, durch die die Bevölkerung mehr beunruhigt wurde als die Auswertungsbestimmungen der dritten Steuernotverordnung. Es wird aber gut sein, wenn Gläubige und Schuldner dieser mit Gesetzeskraft versehenen Bestimmung nicht zu großes Vertrauen entgegenbringen, da es höchst zweiselhaft ist, ob diese Verordnung von den Gerichten als rechtsgültig wird anerkannt werden. Nach der Verordnung darf der Gläubiger von Hypothekenschulden diese nur mit 15 Prozent des Betrages in Zukunst geltend machen. Hat also zum Beispiel im Jahre 1913 jemand sein Haus verlauft und die Hälfte des Kauspreises auf dem„Hause, als Hypothek stehen lassen, so kann er heute nur 16 Prozem der Restsumme beanspruchen, während der Käufer ruhig im Besitze des Hauses verbleibt. Eine solche Bestimmung bedeutet einen Eingriff des Gesetzgebers in das private Eigentum. Da aber nach der Verfassung jedem Deutschen sein Eigentum garantiert ist. so bedeutet die dritte Steuerverordnung eine Versassungsänderung, da nach der Verfassung nur die Gerichte über Eigentum zu versügen haben, nicht aber die Regierung. Das Ermächtigungsgesetz gibt nun der Regierung keine Ermächtigung zu Versassungsänderungen. Um die keit der Steuerverordnung zu erreichen, müßte die Reglerung diese also dem Reichstag vorlegen und dieser mit einer Mehrheit von zwei Drittel Stimmen ihr zustimmen. Daß dies geschieht, ist bei der heutigen Zusammensetzung des Reichstags aber ausgeschlossen. Danach dürfte es ausgeschlossen sein, daß die Gerichte dieser Verordnung Gesetzeskraft beilegen. Aus den Gerichtssälen. Straftammer.„ Cr Teuerer Strang. Den verkaufte im Juni vorigen Jahres ein Kleinhändler in Stolberg und schlug zum gleich am zweiten Tage 57 Prozent; er sagt, die Geldentwertung habe plötzlich eingesetzt und er daher höher verkaufen den Wiederbeschaffungspreis gesordert zu haben, bestritt er. Scharse Worte sand ein Sachverständiger gegen diesen Wucher und der Staatsanwalt stellte die Konsumenten in Gegensatz zu den Kaufleuten; die hätten nur an das Erhalten des Vermögens gedacht, statt teilzunehmen am gemeinsamen Schicksal des Volkes. Bei dem Urteil des Schöffengerichtes bleibt es: 50 Goldmark für 14 Tage Gesängnis. Zwei Auslandsbriefe soll ein inzwischen entlassener Postangestellter in der Briefträgerei des hiesigen Hauptpostamtes „unterdrückt" haben; nach recht langer Verhandlung wurde der kriegsbeschädigte Mann, der sich 10 Jahre lang im Postdienst gut geführt hat, seine Schulklosigkeit energisch betonte und in.=A. Dr. Vonhoff einen warmen Verteidiger sand, steigesprachen; der Staatsanwalt hatte 6 Monate Gesängnis Vergessene Prozesse rollte eine bis zum Abend währende Verhandlung auf gegen einen Händler aus Köln und einen Schreiner von hier. Im Herbst 1919 wurden Einbrüche bezw. Speicherdiebstähle in der Adalbert=, Kleinmarschier= und Robensstraße ausgeführt, die später zur Verurteilung mehrerer Personen wegen Diebstahls bezw. Hehlerei führten. Ein erwerbsloses lediges Mädchen hat nun als Beteiligte Angaben seiner Zeit gemacht, wonach die Obengenannten mehr oder weniger mitgetan hätten; sie bestreiten das. Jenes Mädchen hat sich 1920 vor dem Schwurgericht wegen Kindesmords verantworten müssen, ist aber freigesprochen worden; die kleine Leiche, die wochenlang in einem Karton gelegen hatte, war derart mumifiziert, daß die Aerzte ein ausschlaggebendes klares Gutachten über die Frage, ob das Kind gelebt hat oder nicht, nicht erstatten konnten. Dazu kommt, daß die Aussagen des Mädchens in der Diebstahlssache Widersprüche zeigten und dasselbe nach dem Gutachten des Dr. Sch. etwas geistesrank ist. Der Schreiner wurde freigesprochen und der andere Angeklagte wegen Hehlerei in einem Fall zu 3 Monaten Gesängnis verurteilt. Heutige Veranstaltungen. Stadttheater: Rigoletto. Serie B. 7,45 Uhr. Edentheater: Der letzte Walzer. 8 Uhr. Puppenbühne: Johannesnaat und Der Zauberring. 8 Uhr. Verein zur Förderung der Bühnenkunst: Rezitationen. 7,30 Uhr evangelisches Gemeindehaus. Rheinischer Sport. Eine Stadionanlage in Dortmund geplant. Dortmund, 25. Febr. Seit Jahren wird die Anlage eines Stadions in unserer Stadt erstrebt. Der Erwerb der für die Anlage notwendigen Grundstücke erwies sich aber als schtvierig, daß die Verwirklichung des Planes immer wieder hinausgeschoben werden mußte. Durch Kauf, Tausch und Enteignung von Grundstücken ist es nun endlich der Stadtverwaltung gelungen, im Südwesten der Stadt ein für die Anlage des Stader Aachener Anzeiger die einmalige Tagesansgabe des Politischen Tageblaubieten einen großzügig ausgebauten, aus ersten Quellen sd.öpfenden politischen und wirtschaftlicken Nachrichtendiens. eine selbständige Wertung der Tauesfragen in Leitartikel und Wochenschau. Reichhaltige Beilagen erhöhen den Wert der beiden Blätter: It: Gachen“ „Die Auslese“ „Der Erzähler" „Die Welt der Frau“ werden auch hohen Ansprüchen gerecht Vom 1. März ab sind neue Schritte zum Ausdan der Zeitung geplant und eingeleich Der rechte Leser wirbt für sein Blatt! dieser Entscheidung ist Susanna Sahina. eine junge P gicsin, freigelassen worden. nachdem die Einwanderungsbehörden sie vor Monaten in Providence festgehalten hatten. Diese Ausländerin hatte sich vorher durch Fernheirat mit Manuel Gomez in Philadelphia verheiratet, und zwar, während sie noch in Portugal weilte. Der Richter Lowell betont in seinem Urteilsspruch, daß es für seine Entscheidung keinen fall gebe. Er berust sich aber darauf, daß früher manche königliche Heirat auf diesem Wege zustande kam, so zum Beispiel die der Königin Maria von England mit Philipp 1I. Wenn man königliche Heiraten dieser Art als gesetzlich betrachte, so liege kein Grund vor, bei bürgerlichen Personen etwas anderes anzunehmen. Diese richterliche Entscheidung wird zweisellos in Amerika noch viel Staud auswirbeln. Nachener Devisen vom 27. Februar 10 Uhr vormittags. (Mitgetellt von der Dresdner Pank.) 26. Fedruar England... 19,275—19,375 Frankreich 191—197 Belgien 168—173 Holland Amerite Schweig London. Berlin(Billionen) Frankreich Belgien Holland Amerife Schweiz Zürich. Vertin gemter Ergland Franfreich Belglen Holland“ Amerite 1,675—1,685 4,460—4,505 770—790 27. Februar 19.550—19,650 194—195 166—172 .200—1,710 .500—4,000 775—795 Wechselkurse. 26.2. 100.22 23.46 2 Kölner Börsendepeschen. Wertpapiere. (Die Kurse verstehen sich in=Milliarden=Prozent.) aoin, 1924 25 2. 26. 2. 25. 2. 26. 2. Barmer Bankverein Brg=Närr. Indunt. Darmstädter Bank Aachener Spinnerei Ader=Brauerei #ad. A. ilin u. Soda Basalt Bertiner Speditenr Verzelius Bieleselder meid.Wed. Bochumer Gußstahl Bnderus Vonner Bergiverk Chem. Weiler Continentale Isola Dahlvusch Deutsche Atlant. Dynamit Robel Helten u. Guttlaume 27 49 47 1 875 0 15 5 1575 Bank=Aktien. Deutsche Bank Distonto=Gesellschaft Dresdner Bank 15 4 19 9 52 Industrie=ktien. beren Bbrr ore Eis. St=Pr. Hammer Hartort Harpener Verguan Hilgers Dodertus Sraunkaßte Humboldt Nuiker Brauerei Papiere im Freiverkehr. Uxnotierte Werte in Milliarden Prozent. Köln, 26. Febr.(Drahtbericht.) Allg. Baukverein 80—100; Andern. Möbel 275—350; Alsberg 8000; Avramikos 600—675; Arienheller 18000; Becker Kohle 11 500—12 500; Becker Stahl 11—12 250; Vergina 475—575; Berkowicz 600, Braunkohle Ind. bis 1550; Leverwerke Rheindahlen—900; desgl. junge 7— Leprince und Sivele 575—625; Löwenstein—450; Manöseh der Kupfer 14—15000; Minlos 850—950; Mittelrh. Sägewei## 250—300; Niwel 625—700; Otoba 650—750; Parthotel 1. 18—24000; Pohlig.=G. 25—354); Rapaille 650—750; Re# sert 6250—7250; Rhein..=G. 150—200; Rhein. Glashün 14 500—16 000; Rhein. Preßhefe 225—300; Rhein. Volksb#### 350—425; Rogler—3500; Selve 15500—17.000; Siegwutz Glas 19—26 000; Schildesche Eisen 575—675; Schokol. Rhe## 125—175; Spuddawerk 6750; Stahlberg Bezüge 575—74 Stahlwerk Krone 22—2450; Stahlwerk Oese 725—925; und Kopp 11—1400; Südharzer Holzind. 13—1500; Te Meyer 925—1025; Tiag 3750—4500; Thienhaus 2100—29 Tonind. Worr. 4000—5500; Udelhosen 3250—3750; Vema 1 bis 1300; Vulnoplast 350—400; Webko 12—15 000; Westdeutsch Baunnhretlweb. 475—625; Wessels Wimndpl. 13—14.500; Westt Holzunion 11—1300; Westd. Draht und Kabel 1500; Wiln scheidt 375—425; Wynen Zig. 225—290; Zalewski 400—500 Hinweise. Stadttheater. Donnerstag geht als geschlossene Vor## lung für den Bühnenvolksbund Hermann Bahrs Lu### „Das Konzert“ in Steug, Bülmenvolksbund. Donnerstag den 6. März, abends Uhr,„Macbeth“(—2400). Kartenausgabe ab Donne#### den 28. Februar. Sonntag den 16. März, nachmittags Uhr,„Taxtüff“(2401—3200 und 6001—7200) Kartenausz# ab Freitäg den 7. März. Weitere Vorstellungen werdenu bekannt gegeben. Näheres im Mitteilungsblatt für Städtischer Gesangverein. Donnerstag 7 Uhr Gesamt hemoll=#tesse und Johannel=Passion. Hilaria. Am Rosenmontag in sämtlichen Räumen Westparks: Grodes Kostümfest. Idee: Ein Leben im Wia Pices. W a am Hotel Cornelius=Bad: Nachmittags und abends Konze# Kath. deutscher Frauenbund und Akademiker=Verbaut## Professor Rademacher=Bonu spricht am.,., 6. März abe 7 Uhr in der Aula von St. Ursula über das Thema:„Chust tum und Menschentum! 1. Abend: Spaltung zwisch Christentum und Menscheutum.— 2. Abend: Wege zur## heit zwischen Christentum und Menschheit.— 3. Abend:### Diesseitssiellung des Katholiken.— Karten für alle Aben 3 Mark. Einzelvorträge 1,50 Mark. Kartenverkauf im## des Frauenbundes täglik von 10—12 Uhr. Deutscher Beamten=Wirtschaftsbund. Der Not der Zeit gehorchend, ging vor einem Jahre dem vom Ortskartell des Deutschen Beamtenbundes ge#### deten Wirtschaftsausschuß der Nachener Beamten=Wirtscht verein als eingetragene Genossenschaft hervor. Die Umbild war erforderlich, um dem Verein eine größere Beweglicht auf allen Gebieten der Wirtschaft zu geben und rechtssähg schäfte mit dem Handel abschließen zu können. Gerade die tere Form wurde von allen Beamten freudig begrüßt, durch endlich die Aussicht bestand, die Ueberbleivser ver Kriez zeit, d. h. die bei den einzelnen Behörden und Dienstitelt ins Leben gerufenen, jeder Rechtsgrundlage entbehren Lebensmittelausschüssen den Todesstoß zu geben. Wenn nicht verkannt werden soll, daß in anormalen Zeiten die nannten Ausschüsse teilweise Vorteile geboten haben, so doch vielfach Auswüchse entstanden, die geeignet waren, un verlässigen Personen Unterschlupf für nicht einwandfrete schäfte zu bieten. Die Beamtenschaft begrüßte daher die Bildung einer Cenossenschaft, die, wie nicht anders.# warten, dem Deutschen Beamten=Wirtschaftsbund in angegliebert wrde. Hierdurch war der Weg geschalte Einrichtungen der Zentrale in Berlin auch der Aacher## amtenschaft zugänglich zu machen. Die Vorteile in der versorgung im letzten Jahre sind allen Mitgliedern ebenso die Versorgung mit guten und billigen Stoifen, allen Beamten, Hilfsbeamten, Angestellten und bequeme Gelegenheit zum Einkauf zu geben, wurde Verkaufsstelle Roonstraße 14 gegründet. Die gestattete erst recht neben Lebensmitteln, KonfektionTextil= und Schuhwaren einzuführen, Artikel, euter Qualität und preiswürdig bei leichter vorhanden sind. Daneben dienr vie Geschäftsstelle Po## 14 einer wetteren Abteilung des Wirtschaftsbundes, schen Beamten=Feuewversicherung als zentraße, Poghag einrichtung der Beamten und Lehrer, gegründet ugmme ratungsstelle, woselbft, Dem Pirzchaz ehuncs in Rerlis wolhl Abskunst erteilt wird. Zahl von Hagmten=Erbazungshelnt weiter über eine größere Zah,von. geamten-T ynzies pech, worüber Auskunft erteilt und unterbringung vera#####t kann. Die Beamten=Großzorganisationen sind, Her.„ bunde in Berlin sämtlich angeschlossen. Dieser#en#### auch gebeten, in allen Fachversammlungen auf.ingwpeisch schäftsstellen Kockerellstraße 24 und Noonstraße 12 Vin,# Die Mitglieder wollen ihre eigene Genossenscha, ten“### Einkauf unterstützen und die Anteilscheine aufwgeghigg mitglieder sind eingeladen. die Geschäftsstellen zu## prüfen und sich als Genossen einschreiben zu lassen„#g gangenheit hat gezeigt, daß die Beamten, Ange###### Staatsarbeiter auf sich selbst angewiefen sind und Zukunft 56-59000; desgl., Anleihe—8000; Bruckmann Film eigene Los verbessern können, wenn sie einig und 550—650; Carl Friedrich 4750-5250; Chem. Kreigl,“ zusammengechen, wozr im Oeutschen Beamten=Wirtsch Chem. Wagner—4500; Herm. C. Starck 2750—3200; Kredilbank Mittelrhein 325—375; Dempewolf 1150—1250; Deulig Film 650—775; Deutsche Fahrzeuge 475—625; Deutsche Lastauto 4500—5500; Deutsch=Nationale Bank 190—250; Dolerit Basalt 11—12500; Dortmunder Zement 12—1300; Elsas 1150 bis 1300; Ermag 5500—7000; Faibwerk Hipp 16—2000; Grauwacke und Basalt—4750; Hansa Imm. 5250—6500; Hansa Lloyd 21—2300; Harburger Hobelwerk 13—1500; Herminghaus —9000; Hermes Likör 3250—3750; Hermes Handel 550—650; Jagdfeld 80—120; Janke und Kunkel 12—1300; Ind.= u. Siedl.= Bau.=.=G. 12—1350; Isolierrohr=.=G.—600; Jung—250; Kabel Rheydt 12—13000; Karstadt 3700—4100; Koll und Spitz 18—2000; Elberselder Kupfer—500; Lambertz u. Sohn 1500 mte ggn, wozn im Denischen Son.....„Fen Genel die Möglichkett gegeben ist. Die Anzeige der m.# versammlung erscheint demnächst in dieser Zeitu.4. Paletts-forg— blatt de iger den Tageblatte ndienst, zen Kerb engtche in Blatt! fl. tunge 7— —450; Manöset telrh. Sägewert Parthotel.# 650—750; Reu hein. Glashüt thein. Volksba## 7000; Siegwag Schokol. ezüge 375—34 725—925; 6 —1500; 2 aus 2100—29 5750; Vema 1 000; Westdeutch —14 500; Be el 1500;## ue 490—160 cchassene Bocht Bahrs Lut### a, Näune Leven im Wien abends Konzen ddemiler=Lette 6. März aben Thema:„Christ paltung : Wege zur E# — 3. Abend: für alle Aber werkauf im e KOsTERLOSP RENSL NAeiArtzrikA Wenn Sie Verwandte und Bekannte in Nord- oder Südamerika besuchen wollen, die die Überfahrt bezahlen können, dann teilen Sie uns deren genaue Adresse mit. Wir werden uns mit diesen ohne Kosten für Sie in Verbindung setzen und dahin streben, Ihnen Überfahrt sowie das sonst erforderliche Reisegeld zu deschaffen. Fachmännischen Rat über alle einschlägigen Fragen erteilen wir Ihnen ebenfalls kostenfrei. Auskün te und Drucksachen durch BANRURG·AMERIGA.INTE Hemburg, Alsterdamem 25 und deren Vertreter in: AACHEN: Nerm. Heyerbach& Co. Priedrichstrasse 89. 73837 mn ern! 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Is. einzureichte. 500d Maihmanp ober# Die Bestimmungen über Wahlberechtigung, Wählbarkeit und Waytggg“ 900 Ostomart oder Gul= And in der Wahlordnung für die Landwirtschaftskammer vom 6. bürgersiches Wohnhaus gee Atten und durch meine Bekanntmachung vom 25. Januar 1931 veröffen! tu gtches u##m. Gestimmungen können bei den Wahlkemmissaren und Gemeinbeverstähtt“ 1# ch t. Angevvis uusse gesehen werden. Kobleug, don 9. Jebruar 1928. Der Oberdräsident der Rheiuprevinh Im Auftrage: gez. Kreuzberg. N 2453 an die Geschäftost. Schulneulinge erhatten planmäßigen Unterricht durch Lyzeallehrerin. Off. unt. 0 2433 an die Geschäftestelle. lastere richt. 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Alle in Nachen. unnsstelle Büchel 61; Fernruf 5293.— Bankkonto: aner Bank, Aachen.— Postscheckkonto Köln 31 480. Schriftleitung und Druckerei: Schildstraße 4. Fernruf 6076 und 6077. Rittag=Ausgabe 2. Blatt Rachenenee. Feiger * Anparteiische Zeitung. Amtliches Blatt für behördliche Bekanntmachungen. Hervorragendes Anzeigenblatt für die Stadt und den Regierungsbezirk. 46. Jahrgang.— Nr. 124. Bezugspreis einschließlich Trägergebühr für die Zeit 16, bis einschl. 29. Februar.........70 Mark Abbestellungen nur an die Geschäftsstelle(Büchel 61). Durch Trägerinnen werden Abbestellungen nicht angenommen. Zeilenpreis: Oertliche Anzeigen(36 mm) 0,20; auswärtige und behördliche Anzeigen(36 mm).30; Hinweise.30; Geschäftliches, Reklamen(90 mm).—; Reklamen 1. Seite.— Festmark. Bei Wiederholungen entsprechender Nachlaß— Anzeigen sind sofort, bei Rechnungserteilung innerhalb 5 Tagen zu bezahlen. Nach Ablauf wird die dann galtige Teuerungszahl berechuet Mechlitde. Alle nicht auf Nachrichtenseiten stehenden Anzeigen finden auch im„Nachener Anzeiger, Anzeigenblatt für den Regierungsbezirk Aaden“ uneutgeltliche Nufnahme. Volk, Masse, Pöbel. Roehl. winn! mer für die Rhelupret sezirten geai allsstonnsser! at in Nachen " Iülich Heinsberz Essen " Mörs * Krengun Grevenume Krefeld " Neuz " Wesel Köln PS. ulceh " Kbinergu Summeer Kovienz Wittlich Simmem Ahrmele, " Meisentels Von Marlin vielleicht in keinem andern Lande Europas sind in den Jahren die Grundbedingungen für die Möglichkeit #Losksgemeinschaft, die Schwierigkeiten in dem Ver#s des Einzelnon zur Masse und die Voraussetzungen ###fer begründeten aristokratischen Lebensauffassung Schig disbutiert worden wie in Deutschland. Der Grund Pliegt nicht nur darin, daß dem Deutschen eben leicht um„Problom“ wird, was anderen Völkern als werständlich außerhalb aller Diskussion steht— es ben auch der tiefen Aufgewühltheit und Unsicherheit aller nente des Gemeinschaftslebens, die unsere Geneerleben mußte, um die elementarsten Begriffe der Aien Beziehungen einer neuen Prüfung zu unterziehen. # vick ist freilich bei der Diskussion bisher nicht herausnen, vor allem deshalb, weil alles, was mit dem „Volk und Masse“ zusammenhängt, sofort in worte mit ganz bestimmter politischer und poleTendenz eingepreßt und eine wirkliche Verständikaum gesucht wurde. Und doch tut hier Klärung Lvil man nicht ständig aneinander vorbeireden und die wirtung nur vergrößern. ##okk und Masse— der Gegensatz beider Komplexe wird mehr unwillkürlich cmpfunden, als in seiner logischen ##üfe ersaßt. Wie es denn überhaupt fraglich bleibt, die Fülle uralter Beziehungen, Gebundenheiten und nisgemeinschaften, die im Wort„Volk“ lebendig einer genau abgrenzenden Bestimmung fühig ist. sieht jedenfalls, daß ein Volk niemals eine mechanische lufung von Menschen gleicher Sprache, gleicher Staatssthörigleit oder gleicher Rasse bedeuten kann. Eine #ion wird durch Landosgrenzen bestimmt, ein Volk darüber hinaus so weit und solange das Gefühl pischer, schicksalhafter Verbundenheit auch über räumScheidungen hinweg lebendig bleibt. Wir erleben mseren abgetrennten Minderheitan das beste Beispiel A auch die Polen waren ein Volk schon zu einer Zeit, ##sie noch in drei Staaten getrennt lebten und von aler Selbständigkeit keine Rede wor. Die natioRinderheiten dem eigenen Volk einzuschmelzen, jeder Staat, der Versuch kann in dem Augenblick ##eglückt betrachtet werden, wo die Minderheit sich als ##ndiges Glied dieses Staatsvolkes fühlt und freiwillig en Schicksalsstunden seines Glückes und Unglückes hen Anteil nimmt. Sprache und Herkunft sind, die#entscheidenden Faktor der Erlebnisgemeinschaft gegen*. Symptome von minderer Bedeutung. So hat ein #ichtlicher Teil des deutschsprachigen balt. Adels bei Pausbruch völlig russisch gefühlt uid gehandelt, wähungekahrt die gänzliche Teilnahmlost,rkeit der Tsche#und Südslawen gegenüber dem österreichischen SchickAm besten btweist, daß es in Osterreich nur Völker, # kein Volk gab. Wenn nun der Sprachgebrauch auch #rhalb desselben Staatsvolkes bisweilen zwischen und Gebildeten unterscheidet, so soll damit nur die ausgedrückt werden, daß die soziale Trennung verschiedenen Schichten und Bildungsstufen zu einer ##temdung geführt hat, die ein gemeinsames Erleben ###lturellen und polttischen Schicksals nur noch in Zeiten r Not und härtesten vationalen Daseinskampfes auf##m läßt. Und weil eben bei uns diese Entfreindung ##s erschreckenden Umfang angenommen hat, weil es fast unmöglich erscheint, über alle politischen, relin und sozialen Zerrissenheiten bimveg wirklich ein in tiefen und erlebnishaften Sinne des Wortes zu nn, darum will, vor allem in der jungen Generation, #Astussion über diese Frage nicht verstummen, und hofAugen richten sich auf jeden, der die tiese deutsche #sucht nach wirklicher Volksgemeinschaft zu erfüllen wpricht. Besentlich fünger und einfacher in ihren Voraus##n ist die Erscheinung der Masse. Masse ist ein bickt der Großstadt, und man denkt heute dabei in ester an die Industriearbeiterschaft. Man hat in dem #idualistischen Zeitalter vor dem Kriege vielfach ##ch von Massenkultur und Massenpsychologie oder gar wahn gesprochen, man hat beim Ausmarsch der Wen Volksheere dann sehr plötzlich die Schönheit der en entdeckt und im Verlauf des Krieges viel Geistund Törichtes über den Massenkrieg und seine Beenterscheinungen zusammengeschrieben. Tatsächlich ist die E äschetisch und sozial nur eine neue, aber weder eine wertlosere noch eine wertvollere Erscheinung als die kleinen Menscheugemeinschaften oder der tsolierte Einzelne (von den wenigen Genies natürlich abgesehen). Sie entbehrt natürlich im Gegensatz zu dem andern Sammelbegriff„Volk“ der reichen Differenzierung und organischen Gliederung, denn sie ist das Kind eines mechanisterten Zeitalters und wird von anderen psychologischen und sozialen Gesetzen beyerrscht als die kleineren, leichter übersbaren Gemeinschaften früherer Zeiten. Sie ist zugleich eigemilliger und lenklarer, törichter und instinktsicherer, höberer Opferleistungen und gräßlicherer Ausschreitungen fähie, als einfachere Gebilde. Auf die Dauer aber bleibt sie ein williges Instrument doch nur in der Hand echter Führernaturen, die es verstehen, ihr Vertrauen nicht zu entäuschen. Es ist ebenso einsältig mit den Massen, die im Grunde immer geführt sein wollen, einen verlogenen Kultus zu treiben, wie es anmaßend und dumm ist, sie einfach mit dem Pöbel zu identifizieren. Der Pöbel— pessimistische Betrachter meinen wohl, daß er sich nie so laut und aufdringlich gebärdet habe wie in unserer Zeit. Doch darf nicht vergessen werden, wie schon Nietzsche und Schopenhauer sich über die allgemeine Verpöbelung berlagten, und es bleibt doch schließlich zu allen Zeiten bei dem Goetbewort:„Uebers Niederträchtige niemand sich beklage, denn es bleibt das Machtige, was man dir auch sage.“ Krieg und Revolution verändern die ewig gleiche Struktur des Menschenwesens nicht von Grund aus, sie räumen nur Hemmungen fort, die das bürgerliche Alltagsliben aufgebaut hatte, und erlauben den edlen wie den niedrigen Trieben eine fessellosere Entfaltung. In solchen Zeiten wirkt das Beste wie das Schlechteste im Menschen sich schrankenloser aus, da alber in jedem ein Stück Pöbel steckt, das nur durch Zucht und ständiger Arbeit an der Veredlung und Verfeinerung der Instinkte endlich hinweggeläutert wird, sind es trübe Schlammfluten, die sich Bahn brechen und die geordnete Wolt der bürgerlichen Gesellschaft überschwenmt.—Ein grobes Mißverständnis wäre es, den Pöbel nur da zu suchen, wo Volksleidenschaften aufflammen oder wo die Erbitterung verhetzter Massen sich roh und wild austobt. Dirgleichen aufgepeitschte Erregungen können doch oft noch einen Zug von Größe haben, wie denn überhaupt echte Leidenschaft nie nur niedrig und gemein wirkt. Den Pöbel erkennt man aber unfehlbar daran, daß er es inmner mit der Macht hält, daß er bei jedem Konflikt unweigerlich für den Stärkeren Partei nimmt und den Schwachen, Wehrlosen im Stiche läßt. Jede Straßenrauf wei, jede Roheit gegen Kranke und Kriegsbeschädigte beim Ansturm auf die Bahn und beim Kampf um den besten Platz bestätigt diese Erfahrung. Wobei die gröbsten Rücksichtslosigkeiten meist nicht von den Leuten im schlichten Arbeitskleid verübt werden. Pöbesgesinnung ist auf keine Beaufsklasse und auf keine Bildungsstufe beschränkt, die großen Städte mit ihrem rafenden Lebenstempo und gesteigertem Daseinskampf fordern sie freilich viel intensiver heraus als die gemächlichere Provinz, und müssen in Perioden allgemeinen Zerfalls der Formen zu ihrem weithin sichibaren Tummelplatz werden. Die neuen Reichen mit ihrer Auffassung von Ellbogenfreihett und geschäftlichen„Usancon“ gehören zu ihren erfolgreichsten Vorkämpfern und Vertretern. In Berlin zum Betspiel braucht ein Fremdling. der die wahren Pöbelmanieren in ihrer ungobrochenen Betätigung kennenlernen will, sich nur einmal einen der großen Boxkämpfe oder ein Sechstagerennen anzusehen; ist ihm das zu viel des Aufwandes, so genügen schließlich auch ein paar Fahrten mit dem Autoommibus, der die gesegneten Gefilde des Kurfürstendamms mit der inneren Stadt verbindet, besonders zu den Studen, wo die Theater und Vergnügungen beginnin. Der Gegensatz zwischen der übereleganten Kleidung und dem sehr viel weniger eleganten Benehmen der Fahrgäste ist das groteskeste Schauspiel, das sich denken läßt. Womit nicht gesagt sun soll, daß die„schneidige" Tonart vieler Kreise derjenigen Gesellschaft, die sich selbst die„gute“ nennt, gegen Menschen geringerer sozialer Schicht, die abenso merkwürdig mit der abgezirkelten Formpeinlichkeit„umnter sich“ kontrastiert, etwa einer vornehmeren Gesinnung entspringt. So mischen sich Volk, Masse und Pöbel, nur dem geschärftem Blick in ihren Lebensbedingungen und psychologischen Voraussetzungen erkennbar, regttloser denn je, und zu wünschen und zu fordern bleibt nur die Arbeit der Besten unserer Nation an dem Aufbau des ewig werdenden, nie vollendeten Werkes, des deutschen Volkes. Die Internationalisierung der Reichsbahnen. Der Plan einer Internationalisierung der deutschen Eisenbahnen im Nahmen der Regelung der Reparationszahlungen, gegen den sich kürzlich noch führende deutsche Wirtschaftskreis. gewandt haben, wird in der ausländischen Presse in Zusammenhang mit dem belgischen Reparationsplan und den jüngsten Sachverständigenberatungen eingehend erörtert. Wenn auch die Uebertragung der deutschen Eisenbahnen an internationale Unternehmer für Deutschland eine sheinliche Angelegenheit sei, so meint man im Auslande und im heutralen Auslande. z. B. in Holland, daß man sich in Deutschland doch damit abfinden werde. Vor allem verweist man darauf, daß die Internationalisierung der Eisenbahnen die einzige Möglichkeit sei, um die Eisenbahnen im besetzten Gebiete von der franko belgischen Regie wieder zu befreien. Die franko=belgische Regie im besetzten Gebiet soll nach der„Nieuwe Rotterdamsche Courant“ in der kürzlich stattgesundenen Unterhaltung zwischen Poincaré und dem deutschen Botschafter von Hoesch eine besondere Rolle gespielt haben. Der franzesische Ministerpräsident erklärte bei dieser Gelegenheit, daß Frankreich die Hoheit über die Eisenbaynen des besetzten Gebietes aus Gründen der Sicherheit nicht mehr aus der Hand geben würde. Dagegen ließ er die Möglichleit offen, daß auf die Dauer die Finanzverwaltung der Bahnen im besetzten Gebiete wieder gemeinsam mit den Eisenbahnen im unbesetzten Deutschland vorgenommen werde. Aber den einmal erreichten politischen Vorteil will er vicht mehr fahren lassen. In deutschen politischen Kreisen sei man aber der Ansicht, daß die Frage der Sicherheit Frankreichs international so verbürgt werden könne, daß Frankreich jeder Vorwand gegenüber seinen Alliierten in dieser Beziehung genommen werde. sich in dem Bahnnetz an Rhein und Kuhr festzusetzen. Dieses politische Argument werde vielleicht mehr Einfluß auf die Berliner Beschlüsse in der Frage der Internationalisierung der Eisenbahnen haben, als irgend welche anderen Erwägungen. In dem envähnten holländischen Blatt wird in Zusammenhang mit dieser Angelegenheit hervorgehoben, daß eine Internationalisierung der deutschen Eisenbahnen auch Holland stark in Mitleidenschaft ziehen könnte. Eine solche Regelung tönne die Protektion, die gewisse Staaten mit allen erlaubten und auch weniger schönen Mitteln zum Vorteile ihrer Häsen ausübten, wohl eine gute Gelegenheit bieten, um diese Protektion noch zu verstärken. Holland werde aufpassen müssen, daß Regelung der Eisenbahnfrage nicht seine Häfen zu gunsten anderer denachteilige. Sptimn, E: In Verbindung damit ist noch von Interesse, daß vor einiger Zeit von ausländischer Seite in aller Stille eine Sachverständigenuntersuchung über den Stand der deutschen Eisenbahnen veranstaltet worden ist, die einige Monate gedauert hat. Das Ergebnis dieser Untersuchung war sehr ungünstig. Eisenbahn und Material seien sehr verwahrlost. Es werde auch dringend nötig sein, den Personalbestand gründlich nachzuprüsen und ihn stark einzuschränken, wenn günstige finauzielle Ergebnisse erzielt werden sollen. Wer die deutschen Eisenbahnen übenehme, müsse jedenfalls viel Geld hineinsteicen. „Wiederaufhau!“ Von christlich gewerkschaftlicher Seite wird uns geschrieben: Im Lause der letzten Jahre hat unser Volk Krisen durchleht wie sie die Geschichte wohl kaum aufzuweisen hat. Wirtschaftlich sind wir von Stufe zu Stufe gesunken. Der weitaus größte Teil unserer Industrie sam, nachdem uns das Ausland erst ausgekauft hatte, im Laufe des letzten Jahres fast völlig zum Erliegen. Nachdem der ernsthafte Versuch zur Schaffung einer vorläufigen stabilen Währung erfolgte, zeigte sich sehr bald, daß das Ausland mit teilweise niedrigeren Preisen konkurierte. Es muß daher mit allen Kräften versucht werden, hier die erforderlichen Wege zu finden. Nicht um der Industrie dadurch besondere Gewinne zuzuführen, sondern, um ungefähr einem Drittel des deutschen Volkes Brot und Lebensmöglichkeit zu verschaffen. Leider hat mit dem Sinken unserer Wirtschaft auch die Moral und Sitte in unserem Volke und ganz besonders auch in der Wirtschaft eine Verschlechterung erfahren. die der alten Papiermark nabezu gleichkommt. Der Tanz um das goldene Kalb feiert seine herrlichsten Orgien und alle Kreise des deutschen Volkes nehmen teil an diesem Fasching. Für den Wiederaufbau der Wirtschaft ist besonders störend das starke Mißtrauen, welches hüben wie drüben vorherrscht. Wenn zwei Menschen irgend ein Geschäft unternehmen sollen und beide bringen sich nicht gegenseitig ein gewisses Maß Vertrauen entgegen, so ist der Erfolg ihrer Arbeiten sehr in gestellt. Die Gründe für das heutige Mißtrauen liegen, da sie in der menschlichen Natur begründet sind, auf beiden Seiten und sollen hier nicht näher beleuchtet werden. Wenn wir allseitig unsere Fehlei erkennen, dann wird der Weg zum Aufstieg geebnet werden. Seit Jahren hat die Arbeiterschaft um ihre Anerkennung als Subjekt im Wirtschaftslehen gerungen. Dies ist ihr äußerlich durch eine Reihe von Vorgängen gegeben worden. Die Gründung der Arbeitsgemeinschaften im November 1918 entrollte das Programm der Gemeinschaftsarbeit zwischen Kapital und Arbeit. Es zeigt sich hier mit aller Deutlickkeit, wie in Zeiten schwerster Not die Volksgenossen zu einheitlichem Handeln zusammengedrängt werden. Dem Arbeitsgemeinschaftsgedansen entsprangen auch die weiteren Regelungen als da sind: Schaffung von Betriebsräten, Selbstverwaltungskörper, Schlichtungswesen usw. Im Reichsarbeitsministerium finden diese Dinge ihren Ausgangspunkt. Das Verhalten gegenüber dem Schlichtungswesen besonders in neuester Zeit zeigt uns, wie wenig wir eigentlich den Arbeitsgemeinschaftsgedanken ersaßt haben. Man muß sich immer wieder vor Augen halten, daß man es mit zwei streitenden Parteien zu tun hat. Der Grundgedanke des Schlichtungswesens ist, in versöhnender Weise Ausgleiche zu schaffen. Wo würde es hinführen, wenn dem wirtschaftlich Schwächeren nicht eine Möglichkeit gegeben wäre, durch einen Vermittler innerhalb der großen Volksfamilie sein Recht zu wahren. Die menschliche Natur ist zu stark den Einflüssen der Eigenliebe ausgesetzt, um in allen Fällen dem Allgemeinwohl Rechnung zu tragen. So lange die Menschheit in der Arbeit den Fluch Gottes sieht und die Arbeit als etwas Lästiges betrachtet, während ein anderer Teil glaubt, in der Arbeit nur eine Erwerbsmöglichkeit zu sehen, um immer mehr aufzuhäusen, werden die scharfen Gegensätze bestehen bleiben. Nicht den Fluch wollen wir in der Arbeit sehen, sondern den Segen, durch die Arbeit Lebensmöglichkeiten für unsere Mitmenschen zu schaffen. Nicht die Maschine soll herrschen über den Menschen, sondern der Mensch soll über der Maschine als Schöpfer und Erzeuger stehen. Von diesen Voraussetzungen aus soll auch die Frage der Arbeitszeit betrachtet und geregelt werden. Wir sind uns als Arbeiter darüber klar, daß alle Kräfte im Wirtschaftsleben angespannt werden müssen, wenn wir wieder in Gang kommen wollen. Wir sind uns aber auch darüber klar, daß in organisatorischer Beziehung, sowie in technischer, noch manche Verbesserung eingeführt werden muß, wenn wir wieder leistungsjähig werden wollen. Eine Arbeitszeit, wie sie heute vorübergehend in der Schwereisenindustrie eingeführt ist, kann kein Dauerzustand für die Arbeiterschaft sein. Der Mann, der am Feuerosen sengenden Hitzegraden ausgesetzt ist. kann nur eine Zeitlang ohne nennenswerte Schädigung seiner Gesundheit eine derartige Leistung vollbringen. Man komme nicht und weise auf die Vorkriegszeit hin, denn die beweist das oben Gesagte zur Genüge. Wenn trotzdem die Arbeiterschaft der Schwerindustrie heute eine solche leistet, so bringt sie damit der Gesamtheit des Volkes ein schweres Opfer, welches leider von weiten Kreisen nicht gewürdigt wird. Damit, bewetft## Arbeiterschaft erneut, daß sie den Gemelzsch=Gec. v# erfaßt hat. Sie darf daher auch mit vollem Recht verlangen, daß auch andere Volksteile sich ihrer Pflicht voll bewußt werden. Es hat sich noch stets gezeigt, daß ein Volk, wenn es noch so schwer darniederlag und noch so gedemütigt war, und es dann im rechten Geist der Nächstenliebe und des gemeinsamen einheitlichen Willens zum Wiederaufstieg beseelt war, keine Macht im stande war, es daran zu hindern. Wohlan denn! Es gilt, eine hohe Aufgabe zu erfüllen. Es ist wirklich des Schweides aller Edelgesinnten wert, dieses Ziel zu Von unserer Zeit soll dereinst die Geschichte schreiben: „Eine harte Zeit fand ein starkes Geschlecht!" J. K. DersTag der Post= und Telegraphenbeamten. Vom 18. bis 20. Februar hielt im Posthörsaal in Berlin, der Verband Deutscher Post= und Telegraphenbeamten seine 36. Verbandstagung. Er ist die älteste und Haupthextretung der mittleren Gruppen des Postpersonals und umfaßt rund 25200 Mitglieder. An den Beratungen nahmen auch der Reichspostminister Dr. Höfle, Staatssekretär Sauter und die Reichstagsabgeordneten Allekotte, Delius, Morath und Vogel=Berlin, sowie Landtagsabgeordneter Barteld teil. In seinem Vortrage,„Die Politik des Verbandes im laufenen Geschäftsjahre", gedachte der Verbandsvorsitzende, Postinspettor Schnelder, mit heißem Danke der Holtung des Postpersonals an Rhein und Ruhr und behandelte dann hauptsächlich die Themen: Personalreform, Personalabbau, Dienstleistungsmaß, Besoldung, Organisationspolitik und in längeren Ausführungen den Entwurf des Reichspostfinanz= gesetzes.: Staatssekretär Sauter wohnte der Tagung am 1. Verhandlungstage bei und nahm mehrmals in ausführlicher Weise zu den aufgeworsenen Fragen, insbesondere zum Reichspostfinanzgesetz Stellung.„ eichr 2. Am 2. Verhandlungstage wies Reichspostminister Dr. Höfle darauf hin, daß eine Besserung der Verhältnisse immerhin eingetreten sei, er warne allerdings vor allzugroßem Optimismus. Unsere wirtschaftliche Gesundung hinge: einzig und allein von Ruhr und Rhein ab. Solange die Reparationsfrage nicht gelöst sei, müsse auch die Beamtenschaft alle Hoffnungen begraben. Unsere auswärtige Politik bleibe der Angelpunkt aller Lebensfragen. Im Vordergrunde stehe die Fürsorge für die Ausgewiesenen. Es sei nicht am Platze, aus dem Postfinanzgesetz Bedenken für die Beamtenschaft im Punkte ihrer rechtlichen Stellung und ihrer wohlerworbenen Rechte herzuleiten. Der Minister erklärte, völliges Verständnis für die Mißstimmung in der Beamtenschaft zu haben. Aber bei den immer wiederkehrenden Vorwürsen, der Reichstag habe versagt, müsse doch berücksichtigt werden, daß wir noch in den Zuckungen des verlorenen Krieges steden. Eine Aufbesserung der Beamtenbezüge sei unbedingt notwendig. Zum 1. Verbandsvorsitzenden wurde der bisherige Vorsitzende, Postinspektor Schneider, wiedergewählt. Der Tagung war am Sonntag den 19. eine Konferenz der Verbandsvertreter mit dem Verbandsvorstande, an der auch Reichspostminister Dr. Höfle teilgenommen hatte, voraufBens. Gebr. Maassen Auto-Spedition im besetsten Gebiet und Holland. 51582 Jekobstrasse 200 Telephen 2537. Daus Bitburg en noch bekanst A Stülgr be ee ureichen. und I. Seouner 190 Fa ver N r duen esee Rouüichen Leit Miudderlchelten der deutschen Rechtschreibung. Von Gertha Jung=Struben, Nachen. Jalob Grimm nennt unsere deutsche Rechtschreibung— Epand, in dem unsere Schriftsprache erscheint,— barva* Eie sei belastet mit einem Ueberfluß von Zeichen, die Vortbild verunzierten, und der nicht immer in den Lauten bundet sei. Und wirklich, unsere Rechtschreibung ist sehr nctürlich. l. Schade, ich bin um einige Jahrzehnte zu früh auf die Welt eimen. Unter Freundinnen läßt sich da sa wohl ganz nett Selten, denn bei einer Frau hat die Zeit vom 2, p6un schensjahre mehr als zwei Jahrzehnte. Iv. Aptagr### sch nichts ausrichten, sonst würde ich noch einmal AbePe. Tenn während meiner Schulzeit durfte man leider nicht streiten, wenigstens die Hosenmätze nicht, Hoort, Hänz Eran! In der Rechtschreibestunde wenigstens. Vergebens 'ich mir damals meinen Kinderschädel zergrüben, waram Schl, der Saal, das Mal nicht gleich schreiben darf, wenn ** gleich ausspreche. Wir sagen„der Tor“ und„das Tor“, * keis- und„das Reis“; Reis wird gleichlautend gusge: een und auch auf dieselbe Art geschrieben. Warum schreibe #iin Dder Mohr“ und das Moor“,„die Fiber“ und das *“, wozu ist da ein Unterschied? Wenn man sich heute eis Schriften zur Hand nimmt, so freut man sich über seine llache Rechtschreibung. 1534 erschien Valentin Ickelid keutsche Grammatica. Im Mittelhochdeutschen ist hier e die Regel angebahnt: jede betonte Silbe ist lang. Die Pschaseg üder Lürze einer Sübe durch Dehnung oder #se und.a3: bezeichnen, kam später auf die verschiedenste ##·# wenig folgerichtig zur Burchführung. Das„ies behischreighe als das Ungeschickteste in der deutschen Rung 2,ai2:, Das„h“ kommt im 16. Jahrhundert, schon als dender" vor. Wie„h“ dazu kam, in solcher Weise Enune: 3u werden, weiß man nicht. Der Gebrauch uu sit wurde ganz willürlich geregelz. Koeggoß nenn; ae tleichgiltig, ob das„#e vor oder Drurcg, a. Sotel nachdem es allex bequämlichest steht", bechst bezeichnend:„Mit dem„h“ trifft mans auch seästen Schreiber erkennen in dem K“ Anhängsel, wie Frangk sich ausdrückt„ein zierd“. everschydige, Schreiber enthtaße, Bergepbenhifneg Pestache Vepmloe Rage vom Bochgge geeiceeue u Stungen und Sliederhatungen die eine Rcermnech grode. Verwirrung herbeiführten. Das 17. Jahrhundert ist für unsere Rechtschreibung die schlimmste Zeit. Eine überladene Breitspurigkeit zeigt sich nicht nur in Tracht, Bauart, Wohnungsausstattungen. Lustbarkeiten usw., auch die Schriftsprache wird schwulstig und spaziert auf doppelt hohen Stelzen Zewschlie daßser. Mit einer Verwelschung der Sitten hebt ein Rückgang in Sprache und Schrift an. Das ganze Jahrhundert ist arm an eigenartigen literarischen Erzeugnissen. 1624 erwarb sich Opitz ein großes Verdienst durch sein„Buch von der deutschen Poeterey“, in dem er den verwilderten deutschen Versen Fesseln anlegte. Wie Opitz für die Richtigkeit der deutschen Sprache und Schrift eintrat, so bestrebte sich auch die„fruchtbringende Gesellschaft“, eine Besserung zu erzielen. Dieser folgten dann Ratichius und Justus Georg Schottelius mit der gleichen Bestrebung einer Sprachreinigung, 6 Geutz nach Schwierig, Die Dehnungen machen uns auc veure nor Hon nichie keiten. Da ist zunächst das„“, das bei Frangk schon nichts als ein schönes Anhängsel,„ein zierd“ ist. Wohin gehört es seächrend.bescheren= und Ischerenr, das Unglickswurm entSchgur und zahlose udere Wörter. Die Hühner haben ei in sich, während der Hüne auch ohne„h“ ein ganzer Kerl ist. Wozu muß ich die Schuhsole von der Salzsole durch ein„h“ unterscheiden, während es bei„Töpferton“ und ei Rusikton ehne diose-uy,wpähtend der Haßr vosch nicht darau Blume gendesamer ist und datauf verzschtef, krosden wied geker. Auch=führn= und grihen; haben dieses überfüsige er v. Vv, Pame Echam; aber nicht zum', zlam“, „zam“. Wenn wir„Mahl“,„Zahl“ schreiben, so müßten wir f ach folgerichtig„schmahl“ und„Tahl“ schreiben. Außer dem Dehnungsth gitzt es uum g, Pere, gefhasgt. „Bet“ neben„Bett“. Wenn wir„Bet“ schrieben, wiche wohl niemand versehentlich Blumen ins Bett pflanzen und sich ins Beet zum Schlafen legen(er käme denn gerade aus dem Wirtshaus heraus).„Tor“ wird ohne Dehnung mit einem„o“ geschrieben; keinem Menschen würde es deswegen einfallen, „Torr“ zu lesen. Wozu nun„Bote“ und„Boore“,„Mal“ und „Mahl“,„Zahl“ und„Saal“? Umlaute werden, sagt die Regel, nicht verdoppelt. Also heißt es nicht etwa in der Mehrzahl„die Sääle“, sondern„die Säle“, einsach mit einem„“, ohne daß man„Sälle“ deswegen spräche. Die Seele kann mit einem„e“ nicht auskommen,„selig“ kann man auch mit einem„e“ sein. Hiermit ist aber das grausame Spiel noch keineswegs zu Ende.„Mein Lieber“ schreibe ich nicht etwa mit zwei„!“, denn das„i“ hat dieselben Vorrechte wie die Umlaute, es wird nicht verdoppelt. Das gedehnte„!“ in Form des„ie“ bezeichnet, wie oben gesagt, schon Ickelsamer als das Ungeschickteste der deutschen, Rechtschrebung Sinz, Fhrhag#e und alleinstehendes„i“ wird aber auch gedehnt „Fiber“,„Brise“; wenn, das auch nicht deutsche Stammwörter sind, so werden sie doch ohne„ie“ im Deutschen lang sprochen. Das liebe Vieh hat nun gar nicht nur„ie“, sondern außerdem noch ein„d“ als ein Schwor=gtef, Pgep, Hehmung „inie“,„nie“,„wie“ kommen auch ohne diese Doppeldehnung Damit nun die Regel von der Verdoppelung der Mitlaute nicht gar zu einsach und schlicht durch unsere Rechtschreibung webt, gibt es auch hier Ausnahmen.„Brand" und„Branniwein“.„Kunst" und„Kenntnis“,„Nummer" und numerieEs sind das alles Wörter, die denselben Stammlaut „!“ und die Umlaute, nicht Straf,„nt wircd flung gusgesprachen, laut folgt.“ ren“. haben. bedarf keiner Verschärfung, Würde die„Katze“ scharf kratzen, wenn man„Kaze" und„krazen“ schrieb? Der Zungenvorschlag„!“ liegt ja sowieso schon im„“, und wenn ich nach Mitlauten lein„t“ brauche, wozhpoertz, zstpi, efe he bei Selbstlauten, haben? Das gleiche Mißoxgguzeur gesteht bei .„Zlarke“,„„alken“, Ranke“. Kran“, FTrank“, Folle“ kann ich wie„Herz“,„Schmerz“,„Kranz“,„Warze“ ohne Verschärfung schreiben. Wozu muß da der Böcer, Hn zc und wozu, wenn eine Verschärfung erforderlich nicht„Bälker“,„Kutkukk“ schreihen, wenn ich doch zwei„““ geEine wettere Schwierigkeit bieten die beiden F und ge. Rlen dater vich inner bester— wie:„Mein Fetter wird immer fetter“. Für das Ohr ist da gar kein Unterschied, weshalb muß denn für das Auge einer da sein? Der Graf und das Schaf haben hinten ein„f“ und fühlen sich wahrscheinlich wohl dabei. Brav kann man aber nur mit einem„b“ am Ende sein; wohl ist es von dem französischen„bravour“ abgeleitet, hat aber im Lause der Zeit den französischen Sinn verloren. Könnte man ihm nun nicht Heimatrechte zugestehen und ihm ein„f“ statt des„v“ anhängen? „Fuchs“,„Knacks“,„Knicks“,„Haxe“,„Hexe“,„Lachs“, „Büchse",„Wachs“ klingt alles gleich im Ohr, die Feder aber macht Unterschiede in der Schreibweise. Ueber all diese Schreibunterschiede bei ganz gleichlautender Aussprache staurt nicht nur sehr häufig der Laie, selbst der Fachmann stutzt da manches liebe Mal. Es ließe sich Vieles auf ganz einfache Weise vereinfachen. Um unsere so schlecht lautenden Regeln richtig auszuführen, bedürfte es nur eines kleinen reinigenden Hausputzes in unserer Rechtschreibung. Die vielen Wenn und Denn könnten ruhig ausgeschaltet werden. Durchgreifende Vorschläge für eine lautliche Schreibweise glauben Dr. Fricke: und der vor einigen Jahrzehnten gegründete„allgemeine Ferein für sereinfahte Deutse rehtfreibung“ zu geben. Eine derartig willkürliche Veränderung hieße aber das Kind mit dem Bade ausschütten und bedeute#e auch wohl keine Verbesserung. Wir brauchen auf unsere deutsche Eigenart nicht gleich zu verzichten, Hauptwörter können nach wie vor groß geschrieben werden, es soll nur eine Rechtschreibung zustandekommen, die nicht mehr an mittelalterliche Willkürlichkeiten erinnert, die: auch ein Kind begreift, und die auch der weniger gebildete im täglichen Leben schreiben kann. Man komme mir nun nicht mit langen und breiten Erklärungen von Stammsilben, Lehnswörtern, Wurzeln usw. Wenn ich einen Brief schreiben will, habe ich nicht Zeit und Lust, erst die Ahnengalerie einzelner Wörter auszustöbern. Außerdem besitzt nicht jeder Laie die hierzu erforderlichen historischen Kenntnisse, um ein Wort zweifellos richtig ableiten zu können. Zudem sind unsere Biegungen selbst nicht regelmäßig. Wir haben„denken“, „dachte";„geben",„Gift“(nicht Gibt),„alt",„Eltern“;„Angst“, „Enge“;„manch“,„Menge";„Hahn",„Henne“;„Hag“,„Gehege's Heud“, beherbe': Schall, schellen“ Hal.„S usw. Solange sich der Laie nicht durch diese Unregelpungg: keiten der Regeln herausfindet, ist unsere Schriftsprache unnatürlich und bedarf einer Verbesserung. Schwierigkeiten hierbei bieten weiter die zu Hauptwörtern erhobenen Tätigkeitsund Eigenschaftswörter. Westdeutschland. Von der Urfttalsperre. Heimbach(Eisel), 26. Febr. Der über 2000 Heltar große See der Urfttalsperre ist mit einer 15 Zentimeter diaen Eisschicht bezogen, für Schlittschuhläufer eine willkommene legenheit zur Ausübung des Sportes. Den Touristen bie die große Eisfläche, umsäumt von schneebedeckten####n, ein herrliches Bild. Im Brunnen umgekommen. Schleiden, 26. Der Küster und Organist wollte morgens vor dem Läuten der Morgenglocke noch einen Elner Waisser aus dem Brunnen holen und muß dabei auf den vor dem Brunnen vereisten Aioden ausgeglitten und ##phüber in den Brunnen gestürzt sein. Gesunden wunde er erst, als Pfarrer und Gläubige später die Kirche noch verschlossen fanden und daraushin in der Küsterwohnung nachforschten. Bahnräubereien. Köln, 26. Febr. Von den eigenen Töchtern wurde ein alter Güterbodenarbeiter wegen größerer Bahnraubereien angezelgt. Er war bereits 33 Jahre im Bahndienst tätig und genaß das größte Vertrauen seiner Vorgesetzten. In seiner Wohnung sand man Sosse, Wäsche und verschiedene andete Gegenstände. In der Voruntersuchung zählten die Töchter all diese Gegenstände aus, die der Vater nach und nach von der mitbrachte. Beide weigerten sich später, nähere Angaben zu machen, weil sie sonst mit den Eltern in rieten. Das Gericht verurteilte den Mann zu einem und die Frau wegen Beihilfe zu 2 Monaten Gesängnis. Großseuer. Köln, 26. Febt. In der vergangenen Nacht brach in dem Hinterhaus Sternengasse 83,85 Großseuer aus, zu dem uns von der städtischen Pressestelle mitgeteitt wird: Das Feuer wurde 4,46 Uhr gemeldet. Beim Anrucken der Feuerwehr stand das ganze Haus bereits in Flammen. Die Entstehungsursache des Feuers konnte bisher nicht ermittelt werden. Das Feuer wurde in einer Stunde gelöscht. Die Aufräumungsarbeiten zud noch im Gange. In den abgebrannten Räumen waren is städtische Grundsteueramt und das Schätzungsamt untergebracht, die infolge des Brandes außerordentlich in Mitleidenschaft gezogen sind. Ein großer Teil des Atten= und Veranlagungsmaterials der Grundsteuer= und SchätzungsAbteilung ist vernichtet. Nur ein kleiner Teil ist erhalten geblieben. Das Grundsteueramt wird zunächst im Gewerbehaus Johannesstraße 72.80 untergebracht und dort die Wiederhertellun ###nung der Abteilung sofort in Angriff genommen werden. Bis auf weiteres ist das Grundsteueramt für den Verkehr des Pubilume geschlosser 00 fsen. Ein betrügerischer Bankdirektor. Düsseldorf, 27. Febr. Die Zahlungsschwierigleiten, die sich bei der Düsseldorser Credithauf G. m. b. H. seit einiger Zeit herausgestellt haben, erweiterten sich und führten dazu, daß die Staatsanwaltschaft sich der ganzen Angelegenheit angenommen hat. Auf deren Veranlassung wurde heute der Direktor der Gesellschaft Wolterstorsk und zwei weitere Angestellte in Hast genommen. Den Besckuldigten wird zur Last gelegt, größere Betrügereien dadurch verübt zu haben, daß sie eine erhebliche Anzahl tatsächlich nicht ausgeführte Esseltenverkäufe aus das Konto der Mitglieder des Vorstandes und deren Frauen verbuchten und sich so beträchtliche buchmäßig gesälschte Gewinne sicherten. Sie Bank wurde nicht nur mit diesen Gewinnen dieser Lustgeschäfte belestet, sondern sie mußte auch noch die Steuern dafür entrichten. Der verhaftete Direktor Wolterstorss wird außerdem beschuldigt, die Bank bei Devisenverkänsen betrogen zu haben. Schwere Eisenbahnunfälle. Elberfeld, 26. Febr. Am Samstag ereigneten sich im Eisenbahndirektionsbezirk Elberfeld drei schwere Unglücksfälle. Morgens kurz nach 8 Uhr wurde im Bahnhof Schwelm=Loy der mit Gleisarbeiten beschästigte Oberbauarbeiter Gustav Isken von einem ausfahrenden Personenzug ersaßt und zur Erde geschleudert. Er erlitt verschiedene Kopsverletzungen und wurde ins Krankenhaus überführt.— Gegen.30 Uhr wurde auf dem Bahnhof Siegen der mit Gleisarbeiten beschästigte Bahnunterhaltungsarbeiter Joseph Steinmetz von einem Güverwagen ersaßt und am Kopf und den Beinen schwer verletzt. Nach Ueberführung in das Krankenhaus starb er.— Abends gegen 7 Uhr wurde auf dem Bahnhos Vohwinkel der Schaffner Kauider, der mit Hemmschuhlegen beschäftigt war, von einem abgestoßenen Wagen überfahren. Es wurde ihm das rechte Bein abgefahren. Nach Anlegung eines Notverbandes mihie Trn„„ Wiigig wurde er in das Elberseider Krautenyaus überführt. Sepeoimnibv oder Taunendheaf 4 wurcde um Duisburg, 27. Febr. Im Hause eitagabend der Arbeiter Heuser tat ausgesunden. AnscheiFreit„abend der Arbeiter Heuser tat ausgest nend war er einer Gasvergiftung erlegen. Bei der Untersuchung des Todessalles durch die Polizei ergaben sich Verdachtsmomente gegen die Ehefrau, die schließlich zu deren Verhaftung führten. Nach ihrer Vernehmung vor dem Untersuchungsrichter wurde die Frau jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt. Eine endgültige Klärung des geheimnisvollen Todessalles soll erst die Obduktion der Leiche bringen. und Streikgefahr im rheinisch=westfälischen Gas=, WasserElektrizitätsgewerbe. Essen, 26. Febr. Gegen den am Freitag durch den Vertreter des zuständigen Schlichtets gefällten Schiedsspruch für das Gas=, Wasser= und Eleltrizitätsgewerbe lausen die daran beteiligten Arbeitnehmerorganisationen Sturm. Nachdem es vor zwei Wochen gelungen war, die Streikgefahr vorläufig zu beseitigen, scheint es, als ob es nunmehr zu einem Streik in diesem Gewerbe komme. Eine für den vorigen Sonntag anberaumte Delegiertenkonserenz der im Gas=, Wasser= und Elektrizitätsgewerbe vertretenen Organisationen des gesamten rhein.= westf. Industriebezirks lehnte einstimmig den Schiedsspruch ab. In der Entschließung heißt es, daß die Arbeitnehmer die von den Organisationen vorgesehenen Kampfabwehrmaßnahmen .##.#Aheitgeber auf ihrem hisherigen Grundbeergreisen würden, faus die utbeltgevet auf ihrem bisherigen Standpunkt, eine Vertängerung der Achtstundenschicht vorzunehmen, beharren würden. Die Tagung der Grundbesitzer. Bochum, 26. Febr. Die eheinisch=westsällschen sitzer hielten in Bochum ihren diesjährigen Verhandstag ab, in welchem unter anderem Reichstagsabgeordneter Winneseld von der D. V. P. scharf den Standpunkt der Hausbesitzer verteidigte. Ferner griff der Verbandssyndikus Dr. Raab=Essen die Wohnungspolitik des preußischen Wohlfahrtsministers an, der mit einem unverständlichen Optimismus seine Wohnungszwangswirtschaft letzthin verteidigt hatte. Als Mittel zur Gesundung des Wohnungssesens nannte der Redner unter anderem die Hebung der Kreditnot auf dem Baumarkte, Verbilligung der Produktion, Befretung der Industrie und des Mittelstandes von der Flut untragbater Steuern mit der Folge, daß dann das Kapital aus der Reserve heraustrete und somit die Möglichkeit der Begebung von Hypotheken gegeben sei, ferner eine durchgreisende Aenderung des Baukostenzuschußverfahrens, ausreichende Verzinsung bei Alt= und Peuhäuser, und wenn möglich, Steuerbefreiung bei Neubauten. Verbandsvorsitzender Götte=Essen rektärte, daß zur Frage der Einstellung des Verbandes zu den kommenden Wahlen der Vorstand es für ratsam ansehe, eine endgültige Parole noch nicht herauszugeben. Herzogonrath, 26. Febr. Am Sonntag hielt die Deutsche Volkspartei im Wurmrevier zwei Mittelstandsversammlungen ab in Alsdorf und Herzogenrath. Gewerbelehrer Tersluisen aus Köln hatte in beiden Versammlungen das Reserat übernommen. Beide Versammlungen, die in Alsdorf im Kasino und in Herzogenrath bei Frau Wie. Nießen stattfanden, waren bis zum letzten Stuhl besetzt. In klarer gemeinverstindlicher Weise sprach Herr Tersluisen über alle den Mittelstand interessierenden Fragen, insbesondere die Steuer— Gewerbesteuer— Umsatzsteuer— Mietzinsabgabe— sodann über die Zwangsmiete— das Hypothelenaufwertungsgesetz und den Beamtenabbau. Er betonte, daß in all diesen Fragen die Fraktion der Deutschen Volkspartei stets auf der Seite des Mittelstands gestanden hätte, daß sie insbesondere auch beim Beamtenabbau es durchgesetzt hätte, daß dieser in möglichst gerechter, nicht schablonenhafter Weise durchgeführt werde. Halt machen müsse der Abbau vor der Schule, da diese ein Kultursaktor sei, ohne die die sittliche Verwahrlosung unserer Jugend noch erschreckendere Fortschritte machen würde. Die Volkspartei stände insbesondere vollständig auf dem Boden der konsessionellen Schule und würde allen Anträgen, die diese zu beseitigen versuchten, auf das entschiedenste entgegentreten. Die Ausführungen des Redners sanden allseitig großen Beifall. In Herzogenrath schloß sich an das Reserat noch eine sehr interessante Aussprache, an welcher sich insbesondere auch die christlich organisierten Arbeiter lebhaft beteiligten. Der ruhige und vornehme Ton, auf den diese Aussprache abgestimmt war, bewies den Fortschritt unserer Bevölkerung in der politischen Schulung. Ein Dank an den Redner für seine tehrreichen Ausführungen schloß die Versammlungen. einem Mordversuch einen Setdstmord, der infolge des allzu harten slawischen Schädels ergebnislos verlies. Der Russe die gleichfalls auf dem Mühlenhofe bedienstete Magd Erna Bentin töten, weil sie seinen Anträgen kein Gehör schenkte. Er gab aus einem Revolver zwei Schüsse auf sie ab, als sie sich frühmorgens nach dem Kuhstall begeben wollte. Da er glaubte, das Mädchen getötet zu haben, richtete er die Waffe gegen sich selbst. Er brachte sich eine Verletzung an der rechten Schläfe bei, die jedoch nicht tödlich war, da die Kugel in der dicken Wand der Schädeldecke stecken geblieben war. Da „unglücklicherweise“ auch noch die letzte in der Trommel befindliche Patrone ein Versager war, verzichtete der Russe auf den Selbstmord und begab sich an die Tagesarbeit. Hier nahm sedoch die Gendarmerie bald seine Verhaftung vor, um ihn allerdings vorerst der Rostocker Klinik zuzuführen, wo die Kugel aus dem Schädel entfernt werden soll. Die Verletzungen des Mädchens sind glücksicherweise nur leichter Natur. Unterschleife. Mainz, 26. Febr. Beim Reichsvermögensamt MainzStadt sind Unterschleise durch einen vertraglich Angestellten namens Petry festgestellt worden, die in Verbindung mit drei Mainzer Handwerkern vorgenommen wurden. Die Unterschleise sollen den Gesamtbetrag von 2000 bis 3000 Goldmark nicht überschreiten. Der verhaftete Angestellte hat den Oberverwaltungsdirektor Büttner verschiedener Verschlungen bezichtigt. worauf dieser wegen Verduntlungsgefahr ebensells verhastet wurde. Büttner hat gegen die Verhastung Bestwerde eingelegt. Die sofort eingeleitete Untersuchung der vorgesetzten Behörde hat ergeben, daß die gegen die Amtsleitung erhobenen Vorwürfe unbegründet sind. der der englischen Expedition unternahmen verzweifelten Vorstoß nach der sibirischen Küste davon nicht mehr zurück. Sie tießen den vierten Ja# den oben erwähnten Anight, der bettlägerig war. zurück. Mit ihm wurde auch das Eskimoweih zuricgn Knight beschwert sich nun in seinem Tagebuch darse die Eskimofrau Blackjack sich weigerte, irgendwelche a# den Kranken zu tun und daß sie auch behauptete, sie nz. Wild schießen, obgleich feststand, daß sie ein Politische in ei #l u. Veri unldihte Polins, #a. West Schütze war. Das Tagebuch schließt mit dem 21. Jch. Die letzte Eintragung ist noch mit fester Handschni nommen, ein Zeichen drfür, daß der Todd damals undd bevorstand. Mehrere Seiten waren dann aber aus den### buch herausgerissen. Als die Rettungsexpedition Insel ankam, sand sie die Leiche des Knight vor und einen vollständig= abgezehrten Körper, während die##### Blacksack in ausgezeichneter gesundheitlicher Verfassungd Mr. Noice schließt aus allem, Daß die Eskimofrau schmähter Liebe den Engländer einfach hat verhungen Unsstelle Nr Bar Shr6 Al Die Schwere Gasentzündung. a.., 26. Febr. Insolge undichter Gasleitung gestern abend in dem Hause Metzergasse 7 eine Frankfurt ereignete sich, penn..— schwere Gasentzündung. Der ungehenere Luftdruck zertrümmerte das Erdgeschoß und segte die Trümmer mit großer Geralt durch die ganze Gasse. Gleichzeitig wurden die oberen Stockwverke mitsamt ihren Wohnungseinrichtungen in ein Chaos verwandelt. Die meisten Hausbewohner wurden durch, die Trümmer mehr oder weniger schwer verletzt. Die gesährdeten Bewohner wurden von der Feuerwache in Sicherheit gebracht. Sochs bis acht Personen wurden schwer verletzt. Auch in den beiden Nachbar= und den gegenüberliegenden Häusern wurden durch den Luftdruck schwere Schäden angerichtet und die Wohnungseinrichtungen zertrümmert. Abbau der Stadtverwaltungen. Frankfurt a.., 26. Febr. Die Zahl der Stodterordneten wird hier voraussichtlich durch ein neues Ortsstatut auf 71 festgelegt, also um rund 20 weniger als bisher. Der Aeltestenansschuß der Stadtverordnetenversemmtlung schfägt außferdem einen Abbau des Magistrats vor, und zwar zunächst in der Weise, daß die zwei über 60 Jahre alten besoldeten Magistratsmitglieder bis zum 1. April ausscheiden. Die Verringerung der Zohl der unbesoldeten soll durch die neue Stadtverorductenversammiung gelöst werden, die ja sämtliche neu zu wöhlen hat. Wie an die Beamtten, so ist auch an die besoldeten Mugistratsmitglieder die Frage gerichtet worden, ob jemand freiwvill'g bereit sei, auszuscheiden. Daraushin hat sich eines der zünesten Mitglieder des Mygistrats, der besoldete Stadtrat Dr. Schmude, bereit erklärt, freiwillig gegen das Wurtegeld von 80 v H. aushuschelden. Vermischte Nachrichten. Der kugelsichere Dicschädel. Berlin, 26. Febr. Der bei dem Mühlenbesitzer Thiessenuen in Blitzctv in Mecklenbuurg Schiverin bedienstete russische Arbeiter Abraham Medzurg unternahm dieser Tage nach Die Roche einer verschmähten Eskimofrau. London, 26. Febr. Im vorigen Jahre wurde eine englische Rettungservedition nach der Wiiangel=Inisel im nöndlichen Eismeer geschickt, um Forschungen nach vier Engsändern anzustellen, die auf einer Erbedition nach dieser Insel verschrelen waren. Der Führer des völlig ersolglosen Rottungsuuternehmens, Mr. Harold Noice, ist jetzt nach Neiv=York zurücksclehrt und hat dort über das Ergehnis seiner Forschuagen Mitteilungen gemecht, die darauf sckkießen lassen, daß sich in der Eisregion im Zusemmenhu#g mit dem Verschwinden der englis#eh Forscher Ereignisse von romanhafter Tuagik abgespielt haben. Ats Mr Roice mit seiner Erpcdition im vorigen Sommer auf der Wrangel=Insel ankam, konnte er sofort feststellen, daß die vier Engländer, die dort vor ihm gelaudet waren, inzwischen den Tod gefunden hatten. Nur eine Gatnofron, die den Engländern als Dienerin belgoarben war, namens Bachjack, war om Leben goblieben. Mr. Noice teilte mit, dett. aus dem Togebuch des Engläuders Kniaht, eines Mitgliedes der verunglückten Erpodition, seltsamte Dinge zum Vorschein kemen. Danach hatte Freu Blacksack, das Eskinnoweid, jedem der vier Mitglieder der Expedition einen Heiratsantrag gemackt. Als sie von allen vier zurückgewviesen wurde antwortete sie wit der Venwveigenung der Arbeit. Drei Mitalie. Der Ballsaal als Kampfplatz eines Faurilienduese Bukarest, 26. Febr. In dem rumänischen Dorf, lapid bei Crajowa stehen die beiden reichsten Familien## meinde schon seit Jahren auf Kriogsfuß miteing zwar wegen eines Grundprozesses, der um einen bei#e kämpften Acker geführt wird. Das Grundstück wechselt öfter den Besitzer; zurzeit gehört es der Familie Jana feindliche Familie Bobin hat den Ignats deshalt Nache geschtworen. Ihre Rache zu kühlen, glaubten## einem Dorfball. auf dem alle Einwohner des Dorsez sammelt waren, die beste Gelegenheit zu haben. Au gebenes Zeichen zogen die Mitglieder der Familie Ba### Revolver und gaben auf die Familie Ignat eine Feu# ab. Es entstand natürlich eine ungeheure Verwirrung######ns de die Familie Ignat war ebenfalls bewaffnet und erwi# Saüsse der Bobin in gleicher Weise. Dem regelrechten### gefecht, das sich entwickelte, mußte erst durch die Gendu# ein Ende gemacht werden, die sämtliche Mitglieder der Familien verhastete. Auf dem Kampfplatz blieben n# Leicht= und Schweiverletzte, darunter natürlich Unbeteiligte. ##ch einig ###. Brauns Die Loh Soiut, fonder #e Löhne oder Berlin, 26. Febr. Hier starb im Alter von fast 70S der in Kreisen des Rennsports wohlbekannte und gue Erich Bauer, genannt„Hauptmann Bauer“. Er wa fost vier Jahrzehnten Leiter und Trainer eines unserer ten Ställe. In einem Stall standen die Pferde so guter### leute wie C. v. Lang=Puchhof. A. v. Schmieder, Friu Von besonders erfokgreichen Pferden, die er zu großen gen führte, seien genannt: Hamilkar, Hut ab. Husch## Laurin. Von dieser Saison an war Bauer als Tminz den Rennstall des Hauptgestüts Altefeld verpflichtet won der Rechtsprechung. Die Doktorwürde. Koblenz, 26. Febr. Vor dem hiesigen Gericht wurde#### der eigenartiger Vorfall verhandelt: Ein Referenda gu## berfeld hatte zur Erlangung der Doktorwürde bei der## schen Fakultät der Universität Köln eine schristliche Arten# -gereicht mit der eidesstattlichen Versicherung, diese selbs fertigt zu haben. Der Fakultät erschien die Sache etwas felhaft, und bei näherer Untersuchung gab der Reserend### daß ihm ein Revetitor geholfen und einen Hauptteil der verfaßt habe. Das Gericht verurteilte den Reserenda### Monaten Gesängnis bei Strafaufschub gegen Zahlung vo### Goldmark. Die Verhandlung gegen den Repetitor wurte## tagt, weil er sich darauf beries, der Mitangeklagte habe### klärt, daß er in Heidelberg promovieren wolle, wo ein sicherung an Eidesstatt nicht verlangt werde. Bestrafte Rohlinge. Koblenz, 25. Febr. Eine rohe Tat begingen im Setie vorigen Jahres vier Wanderburschen übelster Art, sämtlich Köln, an dem stimmungsvollen Kapellchen auf der Land#### Sie brachen durch ein Feuster in das Kirchlein ein und in### darin ihre Schandtaten. Sie beschädigten die Kerzen# und das Altarbild, erbrachen einen Schrank und den On# und beraubten sie. Als Abschluß ihrer Heldentaten verum ten sie noch in flegelhaftester Weise die Kapelle. Einigen i# Leuten, die hinzukamen, gelang es, die Burschen, nachden# Nanien festgestellt waren, zu vertreiben. Die Strafkamm### urteilte die Kirchenschänder zu Gesängnisstrafen von fün. und zehn Monaten. * Samtälter Tagesordnung zu der am Freitag den 29. Februar 1924, nachmittags 5 Uhr, im Stadtverordneten=Sitzungssaale des Rathauses(Eingaug Markt) Kaltfindenden 3. Ossentlichen Sitzung der Stadtvererdneten=Versomnlung. sind unterwegs für Nats Falast-A. Rutgert Hindenburgstrasse 77 Telephon 7011 G. m. b. H. 1. Erlaß einer neuen Vergnügungs=Steuerordnung. 2. Voranszahlung auf die Gemeindegewerbestener für das Kalenderjahr 1924. 3. Erhöhung des Sparkassenbetriebskavitals. 4. Iustandletzungsarbeiten im Rathause. 5. Justandsetzungsarbisten am Rädt. Dienstgedäude Richgelstraße 14. 555# C. Renderung der Gedührenoronung für vas Vermessungsomt. 7. Benderung der Baupolizei=Gebährenerdnung. 8. Gedährenfestsetzung für die Zuchtstierkörung. 9. Erweiterung der Moßnahmen gegen Wohnungsmangel. 10. Festsetzung der Mieten für die Rädt. Kleinwohnungsdanten. 11. Mitteilungen. 12. Fortführung der netwendigsten arbeiten. 13. Anstellung von Beamten. 14. Versetzung von Beamten in den Ruhestand. 15. Adänderung des Ortsstatuts zur Ausführung des Kommnnaldeamtengesetze 2. 16. Festlegung der Bedingungen bei Holzverkäufen. 17. Verkauf von Grundstücken. 18. Vermietung von Lagerplätzen und Räumlichkeiten. 19. Reubildung städt. Ausschüsse. Nachen, 26. Fedruar 1924. Der Oberbürgermeister In Vertretung: 73959 Wickmann. tiih. Sterulg. in sten auch a alnertung win Ressort eer Arbeiine Amstraft d #sturung u am besting Die Sohmo rstellt gewe lcheitslosen Shmutzkonn prarheg kurungsfatt Asont betr ##. h. in chenfalls in [Jobergrient Sttadwort zelung der [xüschtungs pchren Ar kine Verstä tagreifen:, vi Schied Ireitgeber grung der vird, und #iltig dave ttem Gebi Haush Dem 9 keitslose nu egenüber, ngeiten u nieder bes durch Ein worden. nhen sich Arbeitern #lten wir . Der### Bege nich beidentwe uhr gebe durch allm ihrigen so von Mitte #est. Hin lezistellige Ich b vendige# dm Drär Bilanz zie Nes für berade d Verordnet soter 8e ’Enfant-Roi&a(Louis KVI.) Vielen Wünschen entsprechend beginnen wir bereits heute Wirteverband für den Regierungsbezirk Nachen. Alle Kollegen, Mitglieder und Nichtmitglieder, sowie elle dem Wirtegewerde verwandte Bernse leden wir hiermit zu der am Donnerêtag, den 28. dfe. Mte., nachmittags# punkt 3½ Uhr, in der Weptparthaue Rettfiudenden Versummiung ergebenst ein.— Referent: Kollege E. Aöster, VorPpender des Deutschen Gastwirteverbandes, Berlin, üder: „Neuorganisation im Rheinlande, sowie über die dem Wirtegewerbe unerträglich gewordenen Olenern“. Der Vorstand: J. A. Fest, Vorsitzender. N9. De der Saal am 6 Uhr geröumt sein muß, bitten wir um päuktliches Erscheinen. Sahtthens Schweissarbohen Grauguß=, Aluminium= und Stahlkörper liefert in sauberer Ausführung kurztoistig W. Rosemeyer G...., — Autogene Schweißanstalt— Stolberg 2 Mhl. Büchel 10. Büchel 10. Café Ekteislel. Neu! Holländ, Likör-Büfett. Neu! Wein-Restaurant I. Etage: Ereiklass.Kunster-Konzert. Schreib= maschinen g1r25 Stadi. Versteigerungrann „Mignon“ 51741 „Vasanta“. „Torpedo“. „A E G“ „Krauia“ „Mercedes“. sabriknen, sehr preiswert. Zubehör, Reparaturen. Küromaschinen Peterstraße 51. Sreitag den 29. Fedruar, vormittags 9% Uhr: Versteigerung von Mödemn, Haushaltungsgegenständen, Cold= und Sildersachen usw. Weitere Auftrüge erbeten. Dom Standesamt Kachen beurkundete Sterbefälle. Vom 25. Fedruer 1924. Emtlie Herder ged. Loescher, 76., Rizzaallee 47. Franz, Noethlichs, 6 Mt., Neupforte 7. Bekanntmachung Das Schulgeld für den Monat Mörz d. Is. beträgt für die höheren Knaben= und Mädchenschulen 10.=M. Mittelschulen 6 für die 2. Kinder: an den höheren Schulen "„ Mittelschulen 4,5 für die 3. Kinder: an den höheren Schulen......... 5 „„ Mittelschulen 2,b„ Für Auswärtige wird ein Zuschlag von 25%/ erhoben. Die Zehlung hot am Sonnabend den 1. März d. Js. in der Schule zu erfolgen. 73969 Der Oderdürgerweißter. Nechen, 26. Februer 1924. handelsregister. In das Handelsregister wurde heute bei der Zirma: N. Mayzer“ in Nachen eingetragen: Die Gesamtprokura des Fritz Stuckmann in Nachen ist erloschen. Dem Franz Fehr in Nachen ist Gesamtprokure in der Weise erteilt, daß er nur gemeinschaftlich mit dem persönlich haftenden Gesellschafter Witwe Leopold Strauß in Nachen zur Vertretung der Gesellschaft uns zur Zeichnung der Zirma derechtigt ist. Rachen, den 15. Fedruar 1924. 88 Amtsgericht 5. mit der Vorfübrung des blendend schönen Zweiten Teils emfassend die 3. Bpisode: Der Brief der Königin 4. Episode: Das Drama von Varennes ö. Episode: Das Haus der zwei alten Frauen Zusammen 10 gewaltige Grossakte mit zirke 2½ Stunden Spieldauer. Wir weisen bereits heute darauf bin, dass dieser zweite Tell nur bis Montag den 3. Märs(einschllesslich), in Spielplan bleiben kann. Ab Dienstag den., bie Sonntag den 9. Märs gelangt der dritte und Schlussteil zur Vorführung. Ein Programm, das selbst den verwohntesten besncher in jeder Hfnsicht anfriedenstellen wird und 4 mitogssitz Ucberbsick #n sich a curscmit urn. Sch denn Dei Problem dum sch vouution Sründurn #und der bernchtn gung sei Die Nove #eidmet, #straft n er 1918 eernat. deuber Purtei veo zung ein Lerror 3 besen, b# der Erha ##scen Sr nuhrkam erKahrte eüischen ###rt, vo Ein Programm, das selbst den vern—.., besucherin gulg Aiinsient-Vellleschstchea Wiradas auch allen, die den ersten Teil nicht gesehel haben, verständlich ist. Das verstärkte Monopol-Theater-Orebeater wird aie Vorfährung dieses Lichtbildgemäldes mit passender, künstlerischer Musik umrahmen. In dos Haudelsregister wurde heute bei der Firma m 5 6/-Meessen& Stockem Gesellschaft mit beschränkter Vertriebs=S...V. Hastung in Nachen eingetragen:. Durch GesellschosterMarlenplatz ia, Fernspr. 3170 deschluß vom 12. Februar 1911 ist der Gesellschaftsvertrag abgeändert worden. Die Firma lautet nunmehr:„Josef Meessen Gesellschaft mito beschränkter Hastung“. Wachen, den 32. Fedruar 1924. 97 Autsgericht 5. S 5 AStASE TETT 1. Se „Sehen Schnell Sie zu Geheim scheinli ber 9 „Un lacb u u3 Fr Schuss Vn„e PAesge Pahgegaechl der AnzeigenAndaume In des Handelsregister wurde heute bei der Aktiengesellschaft:„Drebdner Bank in Nachen“ zu Nachen, Zweigniederlassung der„Dresdner Bauk“ in Dresden, eingetragen: Bankdirekter Samuel Ritscher ein Amt als Vorstandsmitglied niedergelegt. chen, den 29. Februer 1923. 90 Amtsgericht 5. für die nächste Mittag-Ausgabe Lohnbrut. ab 20. U. 24 Annahme von Eiern zum Ausbrüten (ab 12 Stück unbegrenzt). Bestellung auf Küken, Enten u. Gänse erbeten. Nur aus eigner Großbrüterei. bei der: Keine Händler= od. VersandS Uh. nachmittags. In des Handelsregister worde heute de.„. „Srotz=Dampf=Waschaustalt Rheiugold H. und.sware. Geflügerd## Kaussen“ in Eilendorf eingetragen: Die Gesellschaft Bardenberg, Teleph. Pist aufgelöst. Der bisherige Gesellschafter Hudert Würselen 122. Aufra Kaussen, Kaufmann zu Eilendorf, ist alleiniger Inhaber nur mit Rückporto. 51 der Firma; er dat Aktiog und Posstvg der ostenen II) T Handelsgesellschaft übernommen. Die Zirma ist ge= Nahmüschinen ändert und lautet setzt: Groß=Dampf=Woschanstoll nen und gebraucht, zu verk. amt ragen 31707 Rheingold Hudert Kaussen. Rochen, den 23. Redruar 1934. Rmutsgericht 5. „ 4ut, Potste Sisenhnt,### kraße 2. uue? per Olfenbehn und Möbelwagen-Au sowie alle Transporte antuure besorgt Wilh. Schwinge uohe unn, Tdete eenschi Ihnen In an Er hen ei holung die po einer Es 93 wohn zegan Se timm braud samen Sit loren 8163 An üie und vierten: war. mit 94 suriche weich darche ereche.) Dete se ia n m 21. Jch Hamals uah Fr aus bn eichon bt vor nd die.1 Tersehng n Eimofrau verhungen aurilienduell schen Samister 2 miteinander. einen bes ück matseie milie Jone deshalb Gandter a e Bui# Gerz., Au# Familie? at eine eal Tsezwirmug und erwid### regekrechten die Gerndu eer u. blichen 12 ürlich auch von fast 70 S tie und au er. dr unch ines unser de so gutgr e mieder, Fra# r zu großen ab, Suiche I. 45. Frin rpflichtet n echung. ericht wurdei## Reictendn 1 irde bei der tistliche Altang# disse selh Sache eini der Reserend# Sssoptel ur# Resexendar u. Zahlung un epetiior wurteh klagte habe volle, we cn ngen im Scuch er Art, sümnsih auf der Lan#s# lein ein und u die Lerseni# und den Olal entaten verung elle. Einigen un schen, ethu e Straflaumerg oten von sau sittwoch, 27. Februar 1924 Aolitische Tagehlatt erscheint täglich zweimat in einer Mittag= und Avend=Ausgabe. ## u. Veriag La Ruellescher Zeitungsverlag G. m. b. H. Spischriktleitung: Ferd. Ehses, zugleich verautwortich Pesoticz, Kunst, Feuikeion und Unterhaltung; jur Eiea. Westdeutschland. Wirtschastliches und Handel: für den Anzeigen= u. geschäftlichen Teil: ##oto) g. Stamms. All in Nachen. unnsstelle Büchel 61; Fernruf 5293.— Bankkouto: soner Bank, Nachen.— Postscheckonto Köln 31 480. Schriftleitung und Druckerei: Schildstraße 4. Fernruf GU76 und COr7. Nachener Anzeiger Abend=Ausgabe. Unparteiische Zeitung. Amtliches Blatt für behördliche Bekanntmachungen. Hervorragendes Anzeigenblatt für die Stadt und den Regierungsbezirk. 46. Jahrgang.— Nr. 125. ecich P ere r Abbestellungen nur an die Geschäftsstelle(Büchel 61). Dund Teügerlungn weecden Addesterllungen nichte Zeilenpreis: Oertliche Anzeigen(36 mm) 029; answärttg; g. iche Aozeigen(36 mm).30; Hinweise 020; Reklamen(90 mm).—; Reklamen 1. Seite.— Festmark. Bei Wiederholungen entsprochender Nachlaß— Anzeigen sind sofort, bei Rechnungserteilung inuerhalb Rach Ablauf wied die dann galtige Teuerungszahl berechnet. Mechlitde. Eie uich an Bachacteneotenr dchonder wnstonr bode and in Hadnue wogdten Banshonntat üie de desdemmotantge Bodher umngnuche metandent. und die Schaffung eines großen deutschen gewesen sei. Auf die Frage des Voritzenden, was Einzelverkaufspreis 5 Die Aussprache im Reichstag. Aus der Rede des Arbeitsministers ###h einiges nachzutragen. Ueber die Lohnpolitik sagte Vir Brauns:— die Lohnpolitik ist nicht bloß ein Teil der Sozial###zontem auch ebensosehe eim Tet berzemfulstersane lt, Löhne sind niemals im Reichsarbeitsministerium geict oder willkürlich bestimmt worden. Dagegen habe ich lich seis bemächt, die schwierige Lage der albeitenden Be#itrung innerhalb der Grenzen des wirtschaftlich Mög##en auch auf diesem Gebiet zu erleichtern. Als die Geld##mertung katastrophal wurde im vergangenen Jahre, dat vin Ressort in engster Verbindung mit den Spitzenverbänden #r Arbeitnehmerschaft, die Richtlinien, über die Erhaltung der #ustaft des Arbeitslohns ausgearbeitet, ebenso die Verscurung über die Zahlung wertbeständiger Löhne. An au bestimmte Lohnhöhe habe ich mich niemals gebunden. 5# Lohnwpolitik des Reichsarbeitsmnisters ist immer so einrselt gewesen, das wirtschaftlich Mögliche zugunsten des scheitslosen herauszuholen. Die Sorge um eine deutsche braucht sich das Ausland wahrlich nicht haften Beamten gewonnen habe, mehr aber nicht. Kahr habe niemals die eiserne Faust besessen, um Ordnung zu schaffen. Seinerzeit sei ein Grund für das Versmmlungsverbot nicht angegeben worden. Erst später habe er erfahren, daß diese Versammlungen infolge von Nurschgefahren untersogt wucden, In diesem Falle wäre es aber selbswerstmndlich gewesen, daß Herr von Kahr ihn(Hitler) hätte sofort vechaften kassen. Kahr balbe aber nur die Hitler=Vertreier begnüßt und eine Ecklärung über die Stellungnahme der Nationatsoziclisten verlangt. Oberst Seißer habe damals erklärt, daß die Versannaklungen an sich nicht verboten worden seien, sondern das Verbot sei nur eine Auswwirkung des Ausluchmezustandes. Bei einer Bespreckueng mit Heiß=Nürnberg sei dieser für eine Aucfnahme des Kampfes gegen den Rorden eingetreten. Er(Hitter) habe (cher erkärt, daß der Kampf gegen Berlin nicht in der Verkleibung der baverischen Nachte gefschrt werden tönne. Zum Fall Lossanv vertrat Hitler die Aufsassung, daß der General damais seiner vorpesetzten Stelle mtsächlich den Gehovsom venwetnerte. Lossew hätte aus diesem Konflikt niur als Sieger oder als Gesallener hervongeben können. Wenn ein General in dieser Stellung seiner vorgesetzten Stelle den Gehorsam verweigere, dann müsse er entveder zum letzten und äußersten Kamsf entschlossen sein, oder er sei ein gewöhnlicher Meuterer und Rebell. Er hebe danzuls Lossew erflärt, dus Volk habe erwartet, daß jebt der Kanpf gegen die Rovenber=Verbrecher mit aller Rücksicht=Josigkeit ausgenommen werde, und er habe weiter zu Lossowv gesant, es gebe nur drei Möglichkelten, entin der grundlegenden Sitzung am 6. November Kahr vorgettagen habe, erklärte Dr. Weber, der Sinn der Ausführungen Kahrs sei der gewesen, daß er entschlossen wäre, die schwarzweiß=rote Fahne von Bayern aus in Bewegung zu setzen. General von Lossow habe ausgeführt, daß die Reichswehr unbedingt hinter dem Staatskommissar stände und entschlossen sei, jeder Weisung von ihm naczukommen. Bei seiner weiteren Vernehmung gibt Dr. Weber an, bei der Besprechung am 6. Novencber habe Kahr bemerkt, daß die Vorbereitungen ziemtlich restlos getroffen seien. Lossow habe damals ausdrücklich gesagt: Ich will da selbst nach Berlin marschieren. In Pesprechungen mit Oberst Seißer war wiederholt die Rede dovon, daß die staatlichen Machtmittel im Norden sich nicht gegen einen derartigen Vormarsch stellen würden, wenn er unter der schwarz weiß=roten Fahne durchgeführ: werden würde. Die Bchauptung, daß in: Nebenzimmer gerusen worden sel, uiemand verlasse lebend den Raum, treffe nicht zu. Ein Verteidiger stellte hierauf fest, daß General von Lossow gesagt habe, er werde marschieren, aber nur, wenn er eine 51prozentige Sicherheit habe, was Dr. Weber bestätigt. Zu einem Zusammenstoß zwischen der Verleidigung und der Staatsanwaltschaft kam es, als der Staatsanwalt an Dr. Weber die Frage richtete, ob ihm bekanst sei, daß General Ludendorff in norddeutschen Offiaierskreisen nur wenie Resonnanz hätte. Die Antwort des Verteidigers, Justizrat Kobl, daß diese Frage eine unerhörte Beleidigung des deutschen Macdonald. Ein Vertrauensvolum für Macdonald. ECA. London, 27. Febr.(Drahtbericht.) Die Regierung Ramsay Macdonald erhielt gestern in der Debatte über Poplar ein Vertrauensvotum von 67 Stimmen, indem sich 295 Abgeordnete für und 228 gegen die Regierung aussprachen. Die Liberalen stimmten mit der Regierung. Opposition wegen der Abgabe-Ermäßigung. ECA. London, 27. Febr.(Drahtbericht.) Blättermeldungen zufolge hat die Mitteilung, daß die Regierung beschlossen hat, die Einfuhrabgabe Deutschlands auf Grund der Recovery Acte auf 5 Prozent zu ermäßigen, in den Kreisen der Opposition außerordentlich starke Kritik hervorgerufen. Im Unierhause hat gestern nachmittag unter dem Vorsitz Chamberlains eine prwate Sitzung der konservativen Gruppe statigefunden, in der beschlossen worden ist, dieser Angelegenheit wegen eine Anzahl von Fragen au die Regierung zu richten. In Kreisen der Oppostion wird vor allem die Auslegung des§ 5 der Recovery Acte heftig angegriffen und es wird behauptet, daß der Abänderung die die Regierung vorgenommen hat, nur gefolgt würde, ecmutztontugerz braucht sch das Auslatd wobrlich nicht u nachen. Es kennt die zahlreichen bei uns wirksamen Vermungsfaktoren genau so gut wie wir. Der Reichsbani. S. op„p nant Due hrie Versckadlalng Aazrsectius ger gais sesdten Rador, sicb labd Ppbridger Ostizertgpos iu sch, Klete, 12., Jei, Ksheitesicner Vs zr wenn die Angelegenhet vorhser einer ensprehernd. bexele. enrsät in den Verotbuugep de fegg. Vertenbdtrzin.V, Pepihtigtgschent: Laap hihe bus lesitere, sofort entschseden sordere, wurde mit hauten Bravorisen azsenargen, die der mächigten Kommisson unterbreitet werde. Besonders in Arveitgrversete wit, wpteren, p y uich guch Hie Rapstulaton als andscthossen erstärt: Vorstende sich verhat. Au verschiedene Fragen der Verte. d. den Kreisen der englischen Indusriellen scheint die Maßnachme der Regierung auf Widerspruch zu stoßen. Der Direktor des Nationalverbandes der Eisen= und StablMcber Pgn Wg# e.## zurück. Die Auf#ung der Tarife ist Aufgabe der Berufsverbände. Im ählschungswesen war ich stets bestrebt, beide Teile zu einer atren Acbeitsgeneincheut u Hars gund muiz die Regernag is Versändigung erehchr, neg, 9ie Verzispige m Schiedster gung der Mitarben an behördichen Einrichtungen denuge ##sch, und ich lege der Arbeitgeberschaft auch hier nahe, endzitig davon abzugehen. Alle Maßnahmen auf sozialpolitiamn Gebiet, die wie getrossen haben, legen im Interesse algelehnt und auch die Kapitulation als ausgeschlossen erflärt: abso dann Kampf! In dieser Unterredung habe er(Hitler) wweiter gefagt, daß nach seiner Meimma Voehner als Diktator in Frage kommen könne, der der energischste und fählgste Kopf sei. Hitler schilderte Hierauf, wie er Ludendouff im Januar 1918 als Soldat geschrn und gesprochen haffe. Lossczu gegen; über debe er erlärt, daß der politische Kampf nicht ein Kampof um Kchlenpreiserniedrigungen sei. sondern daß er sich grundunn Deutschlend, um die große deutiche Frace handle. Doye könne mon keinen Vemmeltungsbennten braurchen, dern müsse Feuerköpfe haben, die in der Lage seien, die nale Pegeistenung bto zum chutersten zu entfachen. Nuf Grund der Vechandlungen in der Sitzumm vom 6. November hobe Hitler den besßmnnten Eindruck gewonmen, daß Kohr, Lossow und Seißer nicht mehr zunickönnten. Hitler emählte, Lossav habe geäußert, daß, wenn jetzt nicht aus dem Norden losgechlagen wwerde, die Sepanntisten tafchtflich nicht zu vermecden wwären. Auf Grund dieser Tatsachen seien die Beshlüsse vom 6. Rovember gesatt hrochen. Es sei auch bestimmt wordet. daß Ludendorff als Offizser nichts wissen sollte. Die entscheideande Sitzung habe am 7. Novenicder sortgehurcden. Ms Ten für das Handeln frurde dahei der 8. November besßimmnt. Alenn er, Hitser, gechnt hätte, daß die Herren am 12. Naventber die Soche selbst mrahen zwürden, se hätte er die Sache am 8. Rovember unterlassen. den Aneng, die Engsleston mn Aissenunterstützung Hermzuziehen, sieche#6, orgachise pprider, aber die Sache lp;, He, begen vechn. Gaege ezmag, izeiten nicht durchsühren. Wenn sich der Arbeitsmarkt nieder bessert, ist eine Erhöhung der Familiensätze möglich. Juch Einführung der Arbeitspflicht ist ein Forrschritt rorden. Die Aufwendungen des Reichs für diese Zwecke uachen sich dadurch wieder bezahlt, daß bei den betreffenden ütbeitern der Sinn für Ordnung und Arbeit geweckt und erMleu wirh. Der Wohnungsnot konnten wie auf dem bisherigen bur nicht Herr werden, da die Wohnungsbauabgehe, bei de #edentvertung versagte. Zuschüsse kann ong rera, nicht uhr geben. Runmehr sollen die Belange der Hausbesitzer zu spreche allmähliche Erhöhung der Mieten gewahrt werden. Im Pstole bigen sollen durch die Mietzinssteuer für den Wohnungs: Kahrs geschrieben habe, sel unzusammenbänger im Mittel gewonnen werden. Ob sie ausreichen, ist zweisel gereiht und zum größten Teil glatt erfunden. Hiller stellt weiter Asteasdernz Predie.3 Aiue Föicherung des sweit und sot, dotz auch die anderen nicht mit ger erkärte Dr, Weber, daß bei der Besprechung im Reveuz zimmer des Bürgerbräusellers Kahr, Lossow und Seiße: sich frei bewegen konmten. Nachdem Hitler noch einige an ihn gestellte Fragen beantwortet hatte, wurde gegen 12 Uhr die Verhandlung auf nachmittags 2 Uhr verzagt. Die Liste der Angeklagten unsaft solgende Namen:„Sckhriftieller: Adolf Hitler, am 20. April 1689 in Braurioen(Oberösterreich); Exzellen Geneual der Infanterie a. D. Erich Ludendorft, geboren am 9. Ppril 1865 in Konnswiez; Oberiu.desgerschrrgt. emnt. Wöhner, geboren am 11. Jupzar. 1670 in1 mann Dr. Wilbelm Frick, geboren am 12. März 1877 in Alsenz: Tierarzt Dr. Friedrich Weber, geboren 1892 in Frauusfurt am Main; Hmuwtmann a. D. Ernst Röhm, gevoren am 28. Novercher 1867 in Wünchen; Resetve&a. D. Wilbelm Brsuer, Leutumt Rokgrt, Zezgnuer, gehonen am IA. Sependber 165 u„'Fartzi, e en Ger. 4. D. Hermann Krichel, geboren am mersheim: Oberstleutnant a. D. Heinz Pernet, der Stiefsohn Lucdendorffs, geboren am 5. September 1897 in Charkottenburg Die Tatumstände, auf die sich die Anklage gründet, sind an wesentlichen bekannt. Von besonderen: Interesse bei der industriellen, Sir Larke, erklärt so zum Beispiel, daß eine umfangreiche Einfuhr von billigen deutschen Waren nunmehr unvermeidlich sein würde. Er tritt auch dafür ein, daß das alte Abkommen weiter bezahlt werden soll, und zwar entweder vom englischen Importeur, der angesichts der niedrigen Preise der deutschen Fabrikate hierzu in der Lage zu sein scheine, oder aber durch Deutschland selbst Larke, erklärt natürlich auch, daß die Arbeitslosigkeit in England durch diese Maßnahme verschärft werde. Der „Dckily Mail“ zufolge wird in Handelskreisen ebenfalls das Abkommen stark kritisiert und besonders bervorgohoben, daß man Privattente für die Verzzögerung der rückständigen deutschen Reparationszahlungen verantwortlich macht. Innerdeutsche Fragen. Thäringen wünscht Beibehaltung des Ausnahmezustandes. C Berlin, 27. Fobr.(Drahtbericht.) Einer Blättermel* n auf sozialpolitischem Geblet nicht über das Notwndige hinausgegangen und werde es auch nicht tun, trotz im Drängen nach radikalem Abbau. Sie können setzt die Ainz ziehen, was übriggeblieben und was wegnelegg,# As füir die Arbeiterschaft Vesentische it echalten geheisechen. seien. Den Einchumed Lossows, ab auch Norddeutschkand endsich vorgebe, habe Hitler verneint, während er den zweiten Simpand dachin Hautswortet, dot Iudendorff bengchrchugt sei und jeden Augenblick eintreffen werde. Ludendorff erslärte beim Eintreffen, daß er genau so überrascht sei, wie die Herren, dat ed aber nun notwendig set, einen Beschluß zu fassen. esce echeshe ses e csesce. eletestcieteclhecectetee selbit die döckste Leitund der Reichspolitk in Anspruch genom ringen zu beantragen oder wenighstens Die Beibehaltung e. s. eugort wour nad der Aunsdhur ber, Pau poscher von Tmippen als Sütze der Regterungsgewait angesches der immer noch drohenden Gefahr kommunistischer Unerche die auf, Grund des Ermächtigugg=grsgpgfigrlassegen Hiller hube hann Heurn von Köhr nahegelegt, den Kronprinzen Krordnungen sind dazu bestimmt, die Soztalpoltit in erne Hupprecht zu verständigen, daß diese Rovolution nichts, anderes hend iei Beik-fcberureten. Der Hitlerprozeß. eluR Bäluchen, N. Fehr.(Droch heflor)„Wiächge ener nstmzsitzung gab der Angellagte Htiler Punähcht einen lterbüick über seine Jugend, in der er bereits in frighen. S9a7, m sich auf eigene Fütze hütte gestellt. Er sei aus Wen als Aesternt, und Humatuischer Zaurontalst mach Prlüuchen getonan Scton damals babe er die Uebereugung Seargnarrzeich #m Deutschlancd nicht in der Lage set, vur een zuziche bectem zu lösen, es wiemals den Krieg gewinnen wwüche. uum schilderte Hitler seine Mititärzeit, den Beginn der ###cation und die Räteperiode. In diese Zeit sei auch die ###cdung der Nattonatsozialistischen Arbeiterartei gefallen, # der Enkenntms hercds, daß dos muarhstsche Spiten, die #uichung jeder Kultur bedenle. Dos Zlei der Parteibewejei, als nur die Abrechnung mit den November=Verbrechern. Hitler geb dann eine Schilderung über den Marsch in die Stadt. Er trat hierbei der Behauptung entgegen, daß seige Leute die aufgestellten Soldaten entwoffnet hätten. Bei dem Zisammenstoß vor der Resideng habe er infolge Stumes einen Schbüsselbeinbruch erlitten. Hitler bezeichnete es als das Sctauslaseste, daß Leute seine Anbänger mit Lügen ücberhägst hiten in einer Zeit, in der sie sich nicht wehn.n Lonnten. Er habe das bayerische Staatsbünzerracht deshale und„ertgacben, weil er sich sein Staatsbürgerdiplom durch den Militärpaß enworben habe. 4 4— Mchtrachen Gote Nachdem Hitler mehr als vier Stunden gesprochen hatte, satzte er seine Au sübnungen in folgende Sütze zusammen:„Ih Es göbt leiten Hachberrat bei einer Hanrdlung die sch gegen den Landesverrat von 1918 wendet. Wenn wir schon verrat getrieben haben follten, dann wundere ich mich, daß sie, Aung si dacher auch die Vernichtung des Marzk-Zuth eras he, weiche damahs das Glesche getan haben, nicht an melner Seite #e Rovember=Revolution wicd als Herzugepp, Lalbinoerr Hautz siten Ich fühle mich Hier nicht als Hocvercter, sondern als schast Sostwerrat sei dos, einzio,=„Die Eaz des g. Noveme Deutscher, der das Beste geamalt hat für sein Voll. bider Dr Loechtod ongen de Ansfeade Amat, Saae in Aicsten Lee oiäder beseil wihen Der mishälanse 5e. Artei verfolge zwei Ziele: die Massenauestäkrung und Schafkror vu. Frszmpien.Mece den nes Frauen ossakte deuer. eser zweite easlich), in irs gelangt brung. Relah lue: wird und bt gesches wird die passender, ###er zu bekämpfen. Im Herbst 1922 sei zu erkennen ge###sen, daß das Ruhrgebiet verloren gehen werde. Die Frage ür Erhaltung des Ruchrgcbietes konnie nicht eine Frage rein widen Verhaltens sein. Dumals habe er dem (ant, daß der derzeitige passive Widerstand das Ende des A lchckampfes bedeute. Die ganze Engpickelung des Rachrwpses habe den Nationatsozialisten Recht gegeben. Hitler trihrte bochann das seinerzeitige Verbot der i4 natzgnnlsoeig, Wihen Massenversomumkundzen. 1920 habe er #mz von dem er persönlich den Eindnick eines biederen, ehrenZerstörung der„Münchener Post“ und erklärte, eine Freilossung der Geiseln wäre unmöglich gewesen, da diefe sonst von der Menge ersctlagen werden würden. Die Beschlagnahme der Gelder habe er veranlaßt. Die weitere Enwwickelung der Dinge habe er sich so vorgestellt, daß eine ungeheuere nationale Welle in gan Deutschland kosbrechen würde. Gegen 7 Uhr nurde die Verhandlung auuf morgen vertagt. München, 27. Febr.(Drahtbericht.) In der heutigen Vormittagssitzung wurde der Angeklagte Dr. Weber vernommen. Der Angeklagte, Vorsitzender des Bundes Oberland, legte dar, daß das Ziel des Bundes die Ueberbrückung der ssen.: Lurdendorff war nach, der Annahme, der Auklage das für den 8. November geplante Unternehmen schon genau unterrichtet. Er enklärte auch, daß er selbst bei der Sache nstue, und redete kan Herneu Nachr. Lostav und Seiter uk. sich auch zur Verfügung zu stellen. Er betötigte sich ferner als Führer der Nationalen Armee. Von den übrigen Angeklagten, dem Polizespräsidenten Pöhner, den politischen Führern des Bundes„Oberland“, Dr. Weber, Röhm, Brückner, Wagner, dem mititärischen Fichrer des Kanwpfbundes, Kriebel und dem Süefsohn Ludendorffs, Pernet, behauptet die Anklogesshrift, dat ste gleichfalls eingtweiht gewesen wären. Sämtliche Angeklagte sind geweinsum des Hachdernates boscheldigt. Amerika für eine Wirtschaftskonferenz. W. London, 27. Febr.(Drahtbericht.) Die Washing= toner Berichterstatter dev„Times“ und der„Morning Post“ senden ihren Blättern augenscheinlich inspirierte Meldungen, in denen ausgedrückt wird, wenn die zuversichtlich erwartete Regelung der Wiederherstellungsfrage auf der Grundlage der Arbeit der beiden Sachverständigenausschüsse und des Wiederherstellungsausschusses erzielt werde, so werde vielleicht eine allgemeine wirtschaftliche Konferenz unter Teilnahwe der amerikanischen gierung folgen. Dem„Times"=Berichterstatter zufolge, der meint, daß die Einberufung einer derartigen Wirlschaftskouferenz wahrscheinlich dem britischen Premier= minister überlassen werde, haben die Berichte des amrikanischen Beobachters im Wiederherstellungsausschuß Logan die amerikanische Rgierung bereits veranlaßt, an eine internationale Konferenz zu denken. Der Washingtoner Berichterstatier der„Morting Post“ schreibt, in Washington werde für die Abhaltung einer allgemeinen Wirtschaftskonferenz eine starke Stimmung sein, und zwar im Hinblick auf die Möglichkeit der Vermehrung des Prestiges, das die amerikanische Regierung erreichen wenn sie bald eine befriedigende Regelung der europätschen Fragen zu stande brächte. ruhen zu fordern. Wie es weiter in der Meldung heißt, soll die dauernde Belegung von Weimar und Erfurt mit Reichswehrtruppen so gut wie gesichert sein. Für die Beamten. ECA. Berlin, 27. Fedr.(Drahtbericht.) Eine Ausbessenuug der Bezüge der Beamten verlangt ein Antrag der demokoattschen Reichstagsfraktion.: Es sollen die Oriszuschläge entsprechend den Mieten mit Wirheng vom 1. Mänz neu festgesetzt werden. Eine Erhöhung des Einkomanens soll später vom I. Aprk ab vorgenommen werden, gleichzeitig auch eine Erhöhung des Wariegeldes, der Pensionen und der Frauen= und Kinde:=Zulagen. Ein weiterer Antrag der Demokraten verlangt, das auf Grund der neuen Festsetzung der Acbeitszeit in öffentlichen Betrioben und Verwaltungen den Gigenarten und Anstrengungen des Dienstes Rechnung getragen werde, sowie Kürzungen des Urkaubs nur dann vorzunchmen sind, wvenn dadurch wirtlich Ersparnisse erzielt werden. Stoslawien und die deutschen Reparationen. Belgrad, 25. Febr. Die im hiesigen Außenmintstertum mit dem Reichskommissar Kunze aufgenommenen Unterhandlungen bezwecken zunächst eine Einigung betreffend die Verhandlungsgrundlage. Während von Kunze die Einschränkung der Lieferungen auf das Ausmaß bereits bezahlter Besiellungen beantragt wird, stellt man sich auf südflawischer Seite auf den Standpunkt, daß die Lieferung des bereits besiellten Materials in vollem Umfange durch Kreditierung der Resiforderungen an die Fabrikanten durch die deutsche Regierung ermöglicht werden solle. In einer Unterredung mit einem südslawischen Journalisten erklärte Kunze, er hoffe, daß die Belgrader Verhandlungen ebenso erfolgreich beendet werden, wie es mit seinen Unterhandlungen in Italien und Belgien der Fall gewesen sei. Oclola. 1 ehn und muit Ssenu agen Kun Ssch Roman von Otto Berndt. Nachdruck verboten. „Sehr merkwürdig. Wie spät ist „Sehen Sie mal im Kursbuch nach, wann fährt der erste echellzug nach Dresden?“„Um acht.“„Schön, dann gehen Sie zu Bett, Schreiber, und sagen Sie morgen früh dem Leheimrat, daß ich nach Dresden gefahren bin und wahrKeinlich im Laufe des Tages zurückkomme.„Jawohi, Ier Somuisier:“ =Und noch eins. Nehmen Sie morgen nachmittag Urluc und fahren Sie bei dem schönen Wetter ein bißchen Freie. Ganz gleich, wohin, nur wo Sie ungestört ##. Da ruhen Sie sich hübsch aus und spannen den ReEnschirm auf, damit Sie die Sonne nicht trifft. Ich borge ohnen meinen! Sie wissen, Sie sind der einzige, dem anvertraue.“ 14 in bas 8r Er lachte vergnügt, und Schreiber stimmte in das Laein.„Wird' gemacht, Herr Kommissar, ein bißchen Erselung tut den Knochen nur gut!“ Er nahm den Schirm. ind ging die Treppe hinunter, während Doktor Schzt iie daar Stunden bis zum Abgang des Zuges noch zu der arzen Ruhe bermuitzte. T Es war gegen 11½ Uhr des folgenden Tages, als er Hotel Quisisane in Löschwitz betrat.„Sie verzeihen bohrt hier Fräulein Sanderson?“„Sie ist in den Pungen. Dort auf den Promenadenwegen: Schlüter schüttelie den Kopf, als er ihr shun.“ Also auch jetzt war sie noch hier? Er hatte bekrgust, 2e glgubt, daß sie längst über die Grenze wäre. „Lichte nicht allzu lange zu suchen. Auf einer ganz ein Wien Bant saher eime solante Dame in tieser Brozur, hiren aus Tlichem Gesicht und wie in trübe Gevanren verauf den murmelnden Bach zu ihren Füßen starrte. Aneritanisches Copprighe 1922 oy Carl Duncker, Vershnr. Er uog den Hut.„Habe ich die Ehre, Friulein Elen Sanderson!"„ Sie hob langsam usd naibe den Kopf und soh#gr gn. „Ich bin Ellen Sanderson.“„Kriminalkommissar Doktor Schlüter aus Berlin.“ Er beobachteie ihr Gesicht, während er sich vorstellte. Ein Schatten flog über ihre Augen, und sie seufzie.„Sie wollen mit sprechen?“ Irgendein Ausdruck des Schredens lag nicht auf diesem Antlitz. „Darf ich Sie bitten, mit mir in das Hotel zuchren! Die Dinge, die ich von Ihver, Gesge ge precher, sind nicht der Art, daß wir sie hier im Walde besprechen „Wenn es sein muß, Herr Kommissar? Aber ich fürchte, ich werde Ihnen nichts nützen können. Seit dem furchtbaren Unglück, das mich durch den Tod meines Baters. ge. getroffen, bin ich wie betäubt, und alles, was ich oder zu wissen glaubte, habe ich doch schon am ersten Tage Das Gung s made, is traunig, uns Derzgersseigze unwilkürlich Teilnahme empfand. Wortlos sche. Ade nebeneinander her, bis sie das Hote, ertrmper, bitte Sie, mit mir in mein Zimmer zu kommen;“ Sie war jedenfalls eine verständige Person und jetzt gab sie sich vollkommen in Schlüters Hand. Sie schloß die Tür— Doktor Schlüter hatte sofort gesehen, daß sie schalldicht war— und wies auf einen Sessel, während sie selbst auf dem Sofa Platz nahm. Doktor Schlüter nahm einen väierlich warmen Ton an. „Mein liebes Fräulein Sanderson, ich bin ein alter Rann, der sehr viel merwürdige Menscherschieg. kennen gelernt hat. Ich weiß auch, daß ganz seltsame Gees eiches Cen c e. cach hhchste Versiößen gagen die Gesetze bringen. Ich bin wirklich Aung der ungpüst dedaunt ucd et wriade nich dhe lich freuen, gelänge es mir, auch den höchst wunderbaren Fall Ihres Herrn Vaters zu klären. Dazu ist es aber notwendig, daß auch Sie, die Sie ja als Mitarbeiterin Ihres Vaters bei seinen unstreitig bedeutenden wissenschaftlichen Plänen voraussichtlich gewohnt sind, klarer und logischer zu denken als die Durchschnittsfrauen, zu mir Vertrauen fassen und mir in allen Punklen die volle Wahrheit sagen.“ Ellen Sanderson antwortete leise.„Mein unglücklicher Vetter hat jedoch gestanden?“ „Der Fall Ihres Vetters und die Beweggründe, die ihn zu seinem Geständnis trieben, sind vorläufig noch ungeEinen Mord an Ihrem Vater hat er selbstverständlich nicht begangen.“„Nichts“. Es war ein freudiger Aufschrei, der aus ihrem Munde ram. Schlüter sah sie fast er„Es handelt sch auch gur nicht um Ihren Vetter, sondern um Sie, Fräulein Sanderson.“„Um mich?“ Eine erstaunte Frage lag in diesen klaren Augen, die den Kommissar nun voll anblickten. Schlüter sagte fest:„Sie werden vernünftig genug sein, min, da ich, wie ich Ihnen gleich sagen werde, die Beweise in der Hand habe, nicht bei der Behauptung verharren zu wollen, daß Ihr Vater ermordet ist.“ Mit einem lauten Schrei sprang sie auf.„Richt ermordet! Sie wollen sagen, daß er Selbstmord verübte.“ Schlüter sagte fest und bestimmt:„Sie wissen ebensognt auf.„Lebi? Was sagen Sie! Mein Varer lebt!“ Ein Tränenstrom überslintete ihr Gesicht, Heun Hagd fie zusammen.„Ach, wenn es! teit grsehen. Pzt, Pea. ez Oohe on sia begraben masenl. Doktor Schlüter ließ ihr Zeit, sich zu beruhigen. Ich und danticher wecden, Nashen ich festerfel. habe, daß in der Zeit, die zwischen dem Tode Ihres Voters und dem Begräbnis lag, Ihr Vater selbst in seinem Laboratorium eine große Geldsumme von einwandfreien Beamten der Deutschen Bank ausgezahlt erhielt, daß er, denn ein anderer kommt nicht in Betracht, in der Zeit, in der das Laboratorium versiegelt war, täglich den dort vergessenen Kanarienvogel fütierte, daß er elektrisches Licht verbrannte, und wenn ich Ihnen endlich sage, daß das' Gericht gestern abend das Grab wieder öffnen ließ und dabei Lestsiellte, daß ein leerer Sacg beerdigt wurde. Ellen Sanderson stand aufrecht. ihre Brust atmele ftürmisch und keuchend, ihre Augen waren weit aufgerissen. „Ich weiß nicht— sind Sie wahnsinnig oder bin ich es. „Ich denke, wir sind beide rollkommen normal und bitte Sie, unter diesen erdrückenden Beweisen endlich das Leugnen aufzugeben und mir zu sagen, warum Ihr Herr Vater, sicher mit Ihrer Hilfe, diese lächerliche Komödie in Szene gesetzt hat.“ Sie starrte ihn an.„Aber— die Wunde— die tödliche Wunde— der Arzt— Sie wissen— er— er—“ Sie lallte und war nicht im stande zu sprechen. „Ich will noch weiter gehen. Ihr Vater war lange Jahre in Indien. Ich will Ihnen sogar die Erklärung geben. Die indischen Fakire haben, wie wissenschaftlich festgestellt ist, die Gabe, sich künstlich in einen vollkommen totenähnlichen Zustand des Starrkrampfes zu versetzen. Sicher hat Ihr Vater dies von ihnen gelernt, und die sogenannten Schußwunden waren nichts, als äußerliche Verletzungen, die er sich absichtlich beigebracht hat, um den in solchen Dingen unerfahrenen jungen Gerichtsarzt zu täuschen. Ihre große Angst vor der Obduktion und der ebendahin zielende Wunsch Ihres Vaters im Testament passen vorzüglich zu dieser Erklärung.“ ..(Fortsetzung folgt.) Wirtschaftszahlen. Verenei Heip... Wirtschaft Handel Verkehr Wirtschaftszahlen. Zur Lage der Textilindustrie. Eine Warnung vor übertriebenem Optimismus. Man scheint die Lage der Textilindustrie vietsach wesentlich Puriszer, iz. benrteilen als sie taisächlich. Von den meisten leben yört man, daß sie iore ganze Produktion auf Monate hinaus ausverkauft haben. Gewiß, die Nachfrage nach manchen Artikeln war schon seit Ende des vergangenen Jahres recht lebhaft. Um aber die Lage richtig zu beurteilen, wird man nicht unberücksichtigt lassen dürsen, daß viele Hersteller trotz der großen Nachfrage bisher noch nicht in der Lage waren, die vorher unter dem Zwang der allgemeinen wirtschaftlichen Schwierigkeiten recht wesentlich eingeschränkten Betriebe wieder voll in Gang zu bringen, weil ihnen die Mittel dazu sehlen. Von diesem Gesichtspunkte aus hört es sich dann auch schon ganz anders an, daß viele Betriebe„ihre ganze Produktion auf Monate hinaus“ ausverkauft haben. Im übrigen beschränken sich sehr viele Fabrikanten darauf, Aufträge nicht über gewisse Termine hereinzunehmen, weil man eben die weitere Entwicklung noch nicht zu beurteilen vermag. Würde man heute schon feste Aufträge für drittes und viertes Quartal hereinnehmen, so würde das zur Bedingung machen, daß man selbst auch wieder in Rohstosse oder Garnen Gegendeckung vornimmt. Man muß dabei in Betracht ziehen, daß das Großhandelsgeschäft stellenweise schon recht schwierig ist. Man klagt vor allen Dingen darüber, daß die Außenstände überaus über die weitere Entwicklung der Warenpreise ist man im unklaren. Die Preise der meisten Textilwaren haben in den letzten Wochen Erhöhungen erfahren und galten als recht fest. Dabei wird in der Baumwollindustrie auf das Gespenst der Baumwollnot hingewiesen. Ruhige Ueberlegung und eine gewisse Vorsicht wird zweisellos angebracht sein. Schon hört man im besetzten Gebiet von günstigeren Angeboten von Auslandsware und in Berlin erwägt man die Einfuhr von Textilwaren in allen den Fällen freizugeben, in denen auf diese Weise eine günstigere Belieferung der deutschen Konfumenten ermöglicht wird. Eine solche Maßnahme würde aber schließlich wesentlich dazu beitragen können, die Preise der deutschen Textitwaren zu regulieren, indem die Auslandskonkurrenz unsere deutschen Fabrikanten zu einer scharsen Nachbrüsung ihrer Kalkulationen bringt. Für die Leinenweberel, die wieder große Aufträge erhalten hat, besonders in Tischzeugen, Handtuchzeugen usw., dürste es interessant sein, festzustellen, daß das Flachsgeschäft auf manchen Auslandsmärkten doch recht ruhig ist. Die feste Tendenz der Warenpreise scheint sich also doch in der Hauptfache auf die Nachfrage zu gründen. Die notwendige Steigerung der Produktion durch Mehrarbeit scheint in absehbarer Zeit erreichbar zu sein, weil sich ein großer Teil der Arbeiterschaft allmählich von einer besseren Einsicht leiten läßt. In einer besonders schwierigen Lage befinden sich die Konsektionsindustrien. Sowohl in der Kleiderkonjektion als auch in den verschiedenen Zweigen der Wäschekonsektion ist die Nachfrage sehr rege. Ein recht erheblicher Teit der Abnehmerschaft sucht auf alle mögliche Art die Bestätigung kürzerer Termine herauszuholen. Sehr störend wirkt hier die Schwierigkeit der Beschafsung genügender Stoffmengen. Wenn trotz dieser Schwierigkeiten die Konsektion sich mit sichtlichem Ersolge bemüht, auch auf dem Gebiete der Mode ihre Leistungsfähigkeit zu steigern, so ist das anzuerkennen. Die Möglichkeiten einer größeren Ausfuhr wären damit auch für diese Industriezweige wieder gegeben. Zahlreiche Aufträge haben das Interesse des Auslandes wieder bewiesen. Stellenweise sind zwar die hohen deutschen Herstellungskosten noch ein Hemmschuh und man wird alles daran setzen müssen, dieses Hindernis durch Steigerung der Produktion und so erreichte Verbikigung zu beseitigen. Die Förderung des deutschen Außenhandels. Die Vollversammlung der Handelskammer zu Düsseldorf besaßte sich am 22. Februar dieses Jahres mit grundsätzlichen Gragen des deutschen Außenhandels. Hierzu hielt der Geschäftsführer Dr. Wilden einen einlettenden Vortrag über die Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen zum Auslande. Durch den Krieg und die Absperrung Deutschlands sei dessen einst blühender Außenhandel vollständig zerstört worden. Erst nach dem Kriege habe er sich wieder etwas belebt. Mit der Befestigung der Währung sei die Zeit gekommen, die alten Handelsbeziehungen wieder herzustellen und neue zu suchen. Die zahlreichen industriellen Unternehmen und Handelshäuser könnten nur bestehen und die große Masse von Arbeitern und Angestellten beschäftigen, wenn sie Waren in das Ausland lieéerten, zum Teil als Gegenleistung für Lebensmittel und RohKofse, auf die Deutschland angewiesen sei. Der Redner kam zu dem Schluß, daß trotz allen Schwierigkeiten Ausfuhrmöglichkeiten sehr wohl gegeben seien, da im Auslande, selbst in den Staaten, die gegen uns Krieg geführt hätten. die Abneigung gegen deutsche Waren durchaus nicht so groß sei, wie man vielsach annehme. Man beurteile sogar im Auslande die Lebenskraft der deutschen Industrie im allgemeinen zuversichtlich. As ein besonders bemerkenswertes und erfreuliches Zeichen des Wiederbeginns ausländischer Handelkbeziehungen sei der Handelsvertrag mit den Vereinigten Staaten anzusehen, der jüngst zustande gekommen sei. Dr. Wilden saßte das Ergebnis seiner Darlegungen in solgenden Leitsätzen zusammen: Die Handelskammer zu Düsseldorf hält eine tatkräftige Außenhandespolitik für geboten und empfiehlt als geeignete Mittel: 1. Verständigung mit den beteiligten Auslandsstaaten über einen wechselseitigen Austausch Aachener Devisen vom 27. Februar 6 Uhr nachmittags. (Mitgeteilt von der Dreidner Bank, Nachen.) 27. Februar Englische Französische Beloische Holländische Amerika Schweiz 19,550—19,625 190—195 165—170 1,695—1,705 4,520—4,560 780—795 Berliner Börse vom 27. Februar. Börsenstimmungsbild. Berlin, 27. Fedr. Eine Belebung des Börsenverkehrs war much heute nicht festzustellen. Es herrschte keinerlei Unternehmungöluft. Das geringe Angebot, das zum Teil durch Realisierungen zum Zwecke der Beschafsung von Zahlungsmitteln für die demnächst fülligen Steuern erklärt wird, fand auch heute nur zu etwas ermäßigten Kursen Aufnahme. Wie der nurßten bei der Feststellung der ersten amtlichen Kurse schwere Montanpapiere bis etwa 3 Billionen Prozent hergeben. Bemerkencwert fest erwiesen sich bei einer Steigerung von 2 Billionen Prozent Essener Steinkohlen und Riebeck Montan. Auch die Aktien der Deutschen Kaliwerke und ferner einige Elektrizitätspapiere bekundeten feste Haltung. Deutsche Staatsanleihen stallten sich eher etwas höher. Die Geschäftsstille war so intensiv, daß zeitweilig überhaupt keine Umsätze stattsanden. Innnethin blieben auch heute empfindlichere Kursrückgänge ausgeschlossen. Am Devisenmarkt bestand ein ziemlich größer Bedarf, so daß für einzelne Hauptdevisen die Zuteilung weiter beschränkt werden mußte. London und Paris wurden entsprechend der Parität des Auslandes niedriger festgesetzt. Die Kurse verstehen sich in=Billionen=Prozent, mit nahme der Reichs= und Staatsanleihen, deren Kurse auf -Milliarden=Prozent lauten. Herlin, 1924— 26.2. 29.2. 26. 2. 22. 2. 4½/% D. Schaz. IV. V 6.„" VI.IR ** Dtsch. Reichsanl. 4%* *: Festverzinsliche Werte. 115 %5 50 Dollarschatzanweisungen Selbauleide 3% Dtsch. Reichsanl. 4% Preuß. Consols 31%„ P* 4% Nachen. Stadtank. Versicherungs=Aktien. Nachener und Münchener Feuer=Versicherung.... 1 85 Industrieaktien. Nachener Leder Nachener Spinnerei Ncrnm.=F. Hagen Adlerwerke s. Auilinfabr. Alexanderwerk Allg. Elektr.=Ges. Anglo Conk. Guano Augsburg=Nürnberg Bad. Anttin u. Soda Pasalt.=G. Bedburger Wolle Bemberg. J. P. Bergmann Elektr. Berlin=Aniz. Masch. Ber.=Kartsr. M. Berliner Maschinen Verzelius Vergwerk Bing Metall Pismarckhütte Bochumer Gußstahl Böyler, Gebrüder Braunk. u. Briketts * remer Bulkan Buderus Eisenw. Busch Ludenscheid Busch Waggon Calmon Afbest Chem. Griesheim E1. Chem. Heyden Cdem. Weiler Eiektr. Chem. Ind. Gelsenk. Cdem. 29. Albert Consol. Schalke Daimier Motoren Tessauer Gas Disch. Attant. Tel. Deutsch-Luxemburg Deutsche Erdöt Deutsche Kaltwerke 2 90 Deutsche Maschinen Deutsche Spiegelglas Dürener Metallwerke Dürkopp Donamit A. Robel Elberselder Farben Elektr. Lieferungsg. Elektr. Licht u. Kraft Eschweiler Bergwert Eschweiler Metall Essener Steinkohlen Fafnirwerke Felten u. Guilleaume Friedrichshall Gebhard u. Co. Gebhard u. König Gelsenkirch. Berawerk Gerresheimer Glas Ges. f. elektr. Untern. Girmes u. Co. Gladdacher Tertilw. Giadb. Woll=Ind. Goedhart, Gehr. Goldschmidt. Th. Grevendroich. M. Hackethal Draht Hammersen Spinn. Hann. Masch. Egest. Hann. Waggonfabrik Harbener Bergbau Hartmann Masch. *Hllgers Verziuk. Oirsch Kupfer Höchster Farbw. doesch Eisen Hohenlohe=Werke Holzmann Ph. Hubertus Braunk. Humboldt Masch. Ille Kaltw. Aschersleben Neu=Suines 29 25 20 13 4 5 29 375 132 22 25 85 9 1 22 436 58 75 90 5 335 23 376 873 Bank el. Werte Barmer Pankverein Berliner Handelsges. Commerz= u. Priv.=B. Darmstädter Bank Deutsche Bank Hl8t=Sommanhts 00 23 11425 26 75 23 12 26 + 25 48 10 60 55 7 535 18 25 245 6 5 35 5 275 196 17 25 4 185 134 5 2126 84 25. 8 625 22 41 1 53 46 25 4 25 605 34 30 225 Relouialwerte. 88 1 Otavi Minen u. Eü. Bank=Aktien. Dresdner Bank Essener Kreditanst. Luxemd. Intern. Be. Reichsbank Rh.=Westf. Bodenkr. Westd. Bodenkredit 36 1 1 36 5 8 25 42 Schantungbahn Deutsch=Austr. D. Hamb.=Amer. Pakets. Hamd.=Südamer.#. Schultheiß=Patzenhof. Dortmunder Akt. Eisenbahn= und Schiffahrts=Aktien. 1 6 1 Hanso=Dampfschiff •1„ Nordd. Llond 39 25 Ver. Elbeschiffahrt 48 5 Brauereien. 30 5 1 Dortmunder Unkon 6 75 123 4 28 25 26 75 Wicküler Küpper 8 3 und Wechselmarkt. Dzd. Berlin, 27. Febr Nurse der ausländischen Zahlung“. mittel für drahtliche Auszahlungen(in Mllionen, mit Ausnahme von Wien und Budapest): 81, Norwegen 112, Dänemark 112, Schweden 112, Finnland 81, Italien 81, England 20.43 New=York 4,25, Frankreich 81. Schweiz 81, Spanien 81, Japan 200. Nio de Janeiro 230, Wien 85. Bulgarien 81. von Landeserzeugnissen. 2. Beseitigung oder wenigstens Milderung der Abwehrmaßnahmen(Antidumping), namentlich der Valutazuschläge und der Abwehrzölle 3. Abbau der Einfuhr= und Ausfuhrverbote. 4. Abschluß von Handelsverträgen. Krediteinrichtungen zur Förderung der Ausfuhr. 6. Planmäßige Werbetätigseit im Auslande durch Wort und Schrift, im besonderen durch Unterstützung der deutschen Presse im Auslande. 7. Regelmäßiger Besuch des Auslandes durch ausgewählte sprachkundige Vertreter deutscher Unternehmer. 8. Gewissenhafte Beobachtung der Grundsätze eines ehrbaren Kaufmannes, namentlich mit Bezug auf Güte der Waren, auf die Lieserfrist und die Preise. 9. Ausbau des Konsulatswesens, namentlich durch Berufung angesehener deutscher Keufleute im Auslande. 10. Beteiligung von Wirtschaftssachverständigen bei den Konsulaten und Botschaften im Auslande. 11. Förderung der wirtschaftlichen Vertretungen im Auslande, gegebeuenfalls durch Errichtung von deutschen Handelskammern. 12. Erleichterung des Verkehrs von Auslandsgütern, namentlich durch beschleunigte Besörderung und Ermäßigung der Frachtgebühren. 13. Förderung von Mustermessen und Ausstellungen. 14. Aufllärung der Arbeiterschaft über die Bedeutung des Außenhandels. 15. Förderung der Qualitätsarbeit im Inlande. 16. Ausbau des wirtschafts= und erdkundlichen Unterrichts auf den höheren und Fachschulen, besonders aus den staatlichen Wirtschaftsschulen. 17. Mitwirkung der Handelskammern bei Fragen der Außenhandelspolitik. Kölner Produktenbörse vom 26. Februar. 100 Kilogramm Frachtparität Köln(in Billionen Mark). Weizen inl. 16,80—17,10, Roggen inl. 15—15.50, Haser inl. 14—15,25, Wintergerste inl. 15—15,50, Sommergerste inl. 18 bis 19.50, Mais grober 20.50—21, Mais kleiner 20.50—21, dem Nachener Kunstleben. Neuntes Volks=Symphoniekonzert. Böhmen ist für uns das Land der fahrenden Musikanten, das Land, das man sich gleichsam von Poesie und Musik triefend vorstellt. Es ist viel Wahres daran. Nicht nur„Prager Studenten“ tragen die böhmischen Lieder in die Welt; auch alle böhmischen Kompouisten wurzeln sehr stlark im Volkslümlichen. Das gibt vor all mi von ihrem pocsievollsten Vertreter: Smetana. Seine symphonische Dichtung„Die Moldau" verdient auch heute noch einen Platz im Konzertsaal. Sehr erfreulich, daß Generabmusik= direktor Dr. Naabe mit ihr das neunte Volkssymphoniekonzert eröffnete. Das reizvoll instrumentierte Werk fand mit seinem eigenartigen Wachsl zwischen Moll und Dur eine freundliche Aufnahme, die es nicht nur an sich, sondern auch der vorzüglichen Wiedergabe wegen verdiente. — Schummns Klavierkonzert führte uns Eugenie Adam vor. An virtnosem Könsten fehlt es der Künstlerin nicht; " das zeigte besonders das Schluß=Allegro. Mehr Wucht hätte man ihr manchmal gewünscht, aber auch mehr Ausbruck und Wärme. Die rhythmische Auffassung des Finales verdient Anerkennung. Die Synkopen des Seitenchemas kanren bei der Solistin besser zum Ausdruck als in der Bezgleitung, wo sie wie Zwciviertel=Takt klangen.— Den Schluß des Konzertes bildete Brahms' Cmoll=Symphonie in der glänzenden Wiedergabe, die man bei Dr. Naabe. gewohnt ist. Wenn Brahms und Dr. Raabe einander begegnen wie gestern, dann lann man mit einem hohm Gemeß rechnen. Wenn der Beifall schließlich zum Orkan anwuachs, so galt es neben dem Dirigenten auch dem Orchester, das sich ausgezeichnet hielt und bis zur letzten Note bewies, welche Fähigkeiten in ihm liegen. Di. I. G. Rheinischer Sport. Die Deutschlandfahrt. In der Reichshauptstadt. Berlin, 26. Febr. Daß aus einer so anstrengenden Fahrt, wie sie der Klub für Motorsport, Köln, in die Wege geleitet uund durchgeführt hat, der Ledermantel des Sportmannes wieder einmal für mehrere Stunden ausgezogen werden muß, versteht sich. Die Grüneberger hatten es gestern abend wirtlich verstanden, echte, frohsinnige Gemütlichkeit in die Kreise der Fahrer hineinzubringen, und das bedeutet für die Krafterhaltung der allmählich doch etwas ermüdenden Teilnehmer mehr als offizielle Empfänge mit den üblichen langen Reden. Der Grüneberger Wein ist eben nicht allzu schlecht, und man hörte sogar, daß viele Fahrer das Zimmergeld gespart haben Aber alle waren heute morgen frisch und begeistert am Start, und es sollen jetzt schon wieder über 94 Fahrer zusammen sein, die die weiteren Etappen mitfahren werden. Eine eisige Kälte schnitt heute morgen ins Gesicht, und ein so scharfer Wind pfiff um die Ohren, wie wir es selbst in den schcmmsten Tagen auf der Rauhen Alp nicht gewöhnt waren. Aber die Wege haben die Fahrer sast toll gemacht. Von Grüneberg bis Franksurt fast eine durckgehende gerade Straße, sauber und in#ster Ordnung, wie wir sie bisher nirgendwo gesunden haben. Ein tolles Wettrennen jagte über die Mark hin. und auch die nachfolgenden Wagen der Oberleitung und selbst der Bergmann=Wagen hatte so etwas wie einen Wutanfall, um sich einmal nach allen Kräften austoben zu können. Hundert Kilometer war ein Tempo, das uns mit Messerschärfe den Wind ins Gesicht schlug. In Frankfurt an der Oder hatten wieder die sportbegeisterten Bürger alles aufgeboten, um die Fahrer festlich zu empfangen, und im prachtvollen Empfangsraum wurden alle großzügig bewirtet. Immer mehr richteten sich die Augen auf die Hauptstadt des Landes. 13 Kilometer vor der Stadt stockten die Maschinen. Mann nach Mann bildete einen großen geschlossenen Zug, der schneidig mit über 20 Wagen in das Innere der Skadt hineinfuhr. Leute, die es zufällig sahen,“ blieben stehen und schauten sich diese Menschen an, die verschmierten Röcke und Mäntel und die übrige grotesce Ausrüstung. Das war alles. Auch die Polizei schaute unermüdlich zu, ohne sich zu bewegen. Die Organisation der Hauptstadt suchte bisher wirklich ihresgleichen. Rein Zeichen, kein wecweisender Schutzmann, auch nicht der kleinste Anhalt. Man scheine hier in vielen Kreisen wenig Interesse, und wus noch schlimmer ist, ein ganz unerhörtes Unverständnis für das Ziel und den Zweck der Deutschlandfahrt zu haben. Die Kölner Organisatoren führten darum doch die Fahrt glänzend zum Abschluß. Heute abend sand der Empfang beim Reichspräsidenten statt, an dem alle Fahrer teilnahmen. Als Erster auf der Strecke Leipzig—Cörlitz traf am Samstagnachmittag 351 Uhr als jüngster Fahrer der 17 Jahre alte Joseph Buch(aus Bladburn) aus Köln in Görlitz ein. Er erhrelt einen Ehrenpreis. 62. Generalversammlung der Unio eleri pro missionidus in der Erzdiözese Köln. Neuß, 27. Febr. Infolge der trostlosen Verkehrsverhältnisse waren 1923 viele der sonst üblichen Generalversammlungen und Konserenzen unterblieben. Es zeugt von dem regen Geist der Missionspflege in der Erzdiözese Köln, daß gleich nach dem Eintritt besserer Verkehrsverbindungen auch die großen Priesterkonferenzen der Unio cleri wieder einsetzten, die nach dem Wunsch des Papstes Benedikt XV. in seiner Enzyklika „Maximum illud“ 1919 zur Informierung des Klerus in Sachen der katholischen Glaubensverbreitung regelmäßig stattinden sollen. In Neuß hatte sich eine stattliche Anzahl von Priestern zusammengefunden, an ihrer Spitze Weihbischof Dr. Straeter und Domkapitular Msar. Graf Spee. Im Namen des Dekanates begrüßte Pfarter Brucherseifer an Stelle des erkrankten Dechanten den bischöflichen Vorsitzenden und die zahlreich von auswärts erschienenen Priesier und Ordensleute. Einen kurzen Bericht erstattete als Geschäftsführer des Kölner Diözesanzweiges Genevalsekretär Dr. Louis. Die Priestermissionsbewegung hat auch im Jahre 1923 Fortschritte gemacht. Der Klerus der Erzdidzese Köln ist fast vollzählig organisiert. Das Organ„Priester und Mission“ konnte in einer Auflage von 17000 erscheinen. Im neuen Jahre wird sie sogar auf 20000 gesetzt werden müssen, da die PriesterMissionsbewegung in deutschen Landen nach und nach den gesamten Klerus erfaßt. Es wurde für die Erzdiözese Köln beschlossen, den Jahresbeitrag 1924 auf 2 Mark zu setzen, den alten Vorstand neu zu wählen, der Geistlichkeit anzuempsehlen, beim ewigen, vierzig= und dreizehnstündigen Gebet eine Stunde den Missionen zu widmen und den Herrn Kardinal Erzbischof zu bitten, die missa de provagatione sidei an einem freien Sonntag im Jahre anzuempfehlen. Der Vorsitzende gedachte der Toten, vor allem des hochverdienten Weihbischoss Dr. Lausberg, des Prälaten Un Dr. Esser und der Gründers von Knechtsteden, P. A Acker. Sodann erteilte er das Wort an P. Dr. Dominikus Gickler O. P.(Venlo) zu dem Rescrat„Missionspflicht und Missionsnotwendigkeit nach Thomas von Aquin“. Es war eine weihevolle Stunde, die die Priesterversammtung unter den tiefschürsenden Ausführungen des Redners verlebte, der die hohen Gedanken des Agumnaten zu diesen Fragen aus dessen verschiedenen Werken, besonders aus der Summe contra Gentiles herausholte. In den modernsten Missionsbetrieb führte uns der zweite Redner, P. Alsons Väth, S.., Herausgeber der„Katholischen Missionen“ mit seinem Vortrag „Das Missionsprogramm der katholischen Kirche nach dem Kriege". Der surchtbare Ernst und die außerordentliche Dringlichkeit der gegenwärtigen Missionslage legte sich unter seinen Worten wie ein schwerer Druck auf die Herzen der Zuhörer. Jedoch wußte er sie zu ermutigen durch das kraftvolle ProEinheitlichkeitz Intensität und Methodik wesentlich gestärkt wird. Die wichligste Frage ist die des einheimischen Klerus, der die christliche Heimat sich mit größerem Eiser zuwenden müsse. Eine anregende Diskussion schloß sich an. Weihbischof Dr. Steaeter dankte für die gehaltvollen Vorträge, betonte die Bedeutung des Studiums missionarischer Fragen und riet zum Bezug der„Zeitschrift„Die katholischen Missionen“ und der Zeitschrift für„Missionswissenschaft". Hinsichtlich der Missionspflege wies er die zuweilen geäußerte psychologische durchaus falsche Befürchtung zurück, als könnte unter der kräftigen Sorge für die Missionen die deutsche Diaspora leiden. Für diese würde gerade dort am meisten geleistet, wo man am regsamsten für die Glaubensverbreitung in den Heidenländern wirke. Eine sakramentale Andacht beschloß die Neußer Tagung, die hoffentlich am Anfang einer geordneten Reihe weiferer Konserenzen steht. Aachener Wetterwarte. Wetteraussichten bis Freitag morgen. Vielsach trüb ohne wesentliche Niederschtäge, vereinzel# auch Ausheiterung; fortgesetzt kalt. Roggenmehl 23.50—24.50, Weizenmehl mit ausl 23.75—27,75, Weizenkleie brutto mit Sack.50—9, Rohi. lose.75—10,25, Palmkuchen lose 12,.50—13, Zuckerschnitzl# 13.25—13,75, Wiesenheu inl. lose—7, desgl. inl. geprei, bis.5, Kleeheu inl. 85—.5, Roggenstroh gepreßi s Weizenstroh gepr. 1,6—2, Haserstroh gepr..25—.75 9. melasse 95. Stimmungsbericht: Bei ruhiger Eröffnung festigte sich die Tendenz später und es bestand für k. Roggen, Zuckerschnitzel und Stroh gute Nachfrage, tikel bessere Preise erzielten. Besuch gut. Die Rentenbank gegen die Ausprägung von neuem## Die Deutsche Rentenbank, in deren Kreisen man ein flatorische Wirkung der angekündigten Prägung von und Hartgeld befürchtet, ist an das Reichsfinanzministerium der Frage herangetreten, ob und inwieweit verartige tungen gerechtfertigt seien. Es wurde seitens der Renten## eine Besprechung über diese Fragen mit den zuständigen lichen Stelen angeregt. Hiermit setzen wir unsere Mitglieder von dem leider allzufrühen Ableben unseres lieben Turngenossen Jean Steinbern in Kenntnis. Wir bitten, dem lieben Verstorbenen, dessen Andenken wir immer in Ehren halten werden, zahlreich das letste Geleite geben zu wollen. Beerdigung Dennerstag den 28. de., nachmittags 2 Uhr, von der Leichenhalle des Friedhofes Adalberteteisweg. 522192- Der Verstand. Ungemeine=Ortskrankenlasse=Nachen. Lapt 18. Satzungsnachtrag übernimmt die Kasse in der Familienhilfe seit 1. 3. 24 die Hälfte der Kosten der Arzneien und kleinen Heilmittel und Zuschüsse für größere Heil= und Hilfsmittel bis zum vierfachen Betrag des höchsten Grundlohns. . Die Beiträge betragen vorläufig 8% vom 1. 1 24 al. Infolge Aenderung des Wertes der Sachbezüge durch das Versicherungsamt gehören Dienstboten mit Barlohn bis zu 12.— Mk. monatlich fortan der zweiten Lohnsuse mit 69 Pfg. Wochenbeitrag an. Nachen, den 27. Februar 1924. 52222° Der Vorsitzende: M. Tumback. S#ime„ng„ in Mobilar jeglicher Art(u. u. erstll. Speisezimmer) usw. Donnerstag, 10 Uhr, Markt 3 („Ain Nein J. Moringen Vennewartstraße 9, an der Jülicherstraße. Ein Waggon Hrlnndrsche Angelfische Beste, was die Nordsee bietet! Lebendsteifer AugelKabeljan Pfd. 80 Derselbe im Schuitt„ 90„ Große lebende Schellsische„.20 Ml. mittel„ 50„ Bratschellsische„ 40„ Rotzungen".10 Mi, Schollen„.10„ Seezunge„.00„ Tarbutt im Anschnitt".00„ Grüne Heringe„ 35 Lsg. Winter=Laberdau„ 80„ Stocksisch„ 60„ Echten Winter=Rhein= Salm im Auschnitt„.00 Ml. Feinster rotfleischiger Silbersalm im Auschnitt„.00„ Rheinhecht„.50„ Rheinbräsen=.„.00„ Lebende Hummern, Beluga=MalossolKaviar, Anstern Echte Monnikendamer Bratbückinge Dutzend.60 M. sowie alle geräucherten u. mar. Fische in seinster Qualität GermaniaFischhallen Wilh. Hrrh!. Corneliusstraße Fernsprecher 2000 52219•