der. An Kunsbeshe 9 ien er echen It er Pahen er. belch lié 3 er Behngh ang beur ser 901 stieben aus uI. rollerdea enden Sti. ichteten Ge und atnen inem zunrg eits glisch der Ersh, len, die s. s Lseim ein traum dn weiß, vi men, die g K. 5“ e. llämmert stentlichun schen Wokwegen be eböpen 500 N. eu dann. m biesgen wieder drn 175. Su Schluß 4 rege Nach Ssteigern in aleründen. 65 der Umsatr diese Er au mig glicht biülie Spima bres bez. neute Rir gestemn Crichzet Milinett, nland un recht san u. Natau e Temte erte brik 21 Gra 10 mb Nachn er Saul 15 Ausi 310-— 5 610— 6 640— 35-85 zaftshaus, kauf uu neige) aune ie un 46 55 3 40 blb W lung nsen 715 857 Dienstag, 1 6. August 1921 das Pottische Tageviatt erscheins 44gllch weimat .* in einer Morgen= und Abend=Ausgabe. gruck u. Veriag La Au=Aeicher Zeitungsverlag G. m. v. H. Hauptschristleitung: F. Ehses, verantwortlich für Pollin und Feuilleton; für Lokales. Wesideutschland, Wirtschaftsches und Handel(i..) F. Ehses; für den Anzeigenund geschäftlichen Tell: M. Stamms. Alle in Nachen. Geschäftsstelle: Büchel 61. Ferneuf 293. Schristleitung und Druckerel: Schildstr 4, Feruruf 76 und 3393(nur für di= Schriftleitung Morgenausgabe. * Nachener Anzeiger, Unparteische Zeitung.= Amtliches Blatt für behördliche Bekanntmachungen. Hervorragendes Anzeigenblatt für die Stadt und den Regierungsbezirk. Jahrgang.— Nr. 56. s s cscsce sccc Zellenpreis: Oertliche Anzeigen....25 4 I#„Seschsfliches GHelanen): Ko4: — Bei Wiederholungen entsprechender Nachlaß.— Joachim. Der Völkerbund als Schiedsrichter. : Wieder tritt der Völkerbund in den Vordergrund. Ihm si die Entscheidung über die Teilung Oberschlesiens zugefallen. Es heißt, er werde bereits Ende August zusammenberufen, spätestens aber anfangs September die notwendige wichtige Tagung in Genf abhalten. Das ist nicht das Von Rachschontahten detender waster bodten antd in Kadonr Kansdtoer, Kostontan ühr der Friedensfragen. Beendigung des Kriegszustandes mit England am 31. August. Der König von England hat die Proklamation unterzeichnet, durch die die amtliche Beendigung des Kriegszuae st muschiae is und unch ihe Gctause Vostadge Aoshastn..s Khaushe= alsenein angewachwperten ult uschak, Berck ailt shanichn Zisannnstang dd Giur uti berden Die ner des abzuttennenden Gebietes es verlangt. Zum Beschluß zolltarit. england und Irland, sich keinerlei einer Gebieisänderung oder Neubildung sind drei Fünstel der Hase einzuführen. Schließlich übernimmt das irische Sas salcseces Keich lie Pealsche Kecsehtlegsiegiane, Sanionzsastangn si die alegschoen ulaehnen. sprechenden Verwaltungsbeitrkes handell st der Wille der Ve Hersetpestehenden Vorechte des Barlaments und der G verständigt, die dem Völkerbund unterbreitet werden sollen. Denn unmöglich könnte der Völkerbund den ganzen Fragenkomplex allein erledigen. Er fordert bestimmte Richtlinien, bestimmte Vorschläge. Einerseits heißt es nun, er werde sich mit dem französischen Vorschlag und mit dem englisch=italienischen Vorschlag zu beschäftigen und zwischen diesen beiden zu entscheiden haben. Indessen irrt man wohl nicht, wenn man jenen Stimmen Glauben beiProtlamaton beseht darin, daß Verträige und Geschiste, au Grund eines besonderen Reichigesetzes der Wile der Ver, krischen Par Vertrages vom englischen und deren Vollsehung vom„Einnit bes Kriegsendes“ ab peigen dich Pessenneuden Geblis als audreickend erlüin] De Peuuueut tttihtet veitet Limosie geracht wurden, abgewikelt werden Gunen.1 dal die Nechressentang s dr Zusiunung der Vehonenug gach; Vder enite in eiuer Knwvoert von 1. uuout ses zur Veschiassung en Reichztusgeigezsprechendes Ger sig Veltagung seiner Kolegen, die Vorschläge bes engeinigng oder Abttennung Streit üder die Vermigendandein. 1 das Recheu ucdmen iur Kinnen. Irlaud but anderschung se enschedet Vlerlder aunf Antag elaer Partal gu iuurn Pesiea u widen, der ihm pobt und es pic der Staatsgerichtshof für das Deutsche Reich.“ um keinen Preis auf irgend eines seiner Rechte Verzicht Die., Durchführung dieser Verfasungsbestimmungen posige sche Regierung wünscht, daß seine volle Der Friedenskongreß in Luxemburg. Der internationale Friedenskongreß hat sich ausgesprochen für die Aufstellung eines internationalen Coder' des öffentlichen Rechts, die weitere Demokratisierung des ein Konpromisz gegeben har eine Tellung Oderschessene rechts der Vöilter und weilter ur die Verkenosung der imn Artiel ie7 der Reichsversassung sei d moralisches Rech beschlus belannt zu geben, sondern den Volterbund asg Petvreste und die Zulastung aler Länder zum Vösterbund, gesetsich zu verüingern. Diele Vesrebunen frd ghne lands. Eine Bass für Angrisse auf Eneland werde Fr., den Verantwortlichen vorschieben will. Völlige Klarheit wird man erst erlangen, wenn der Völkerbund zusammengetreten ist. Die beteiligten Mächte haben allen Grund Sitllschweigen zu bewahren. Es wäre also nicht angebracht, heute bereits Lloyd George für seine feste Haltung ein Loblied zu singen oder von seiner Heftigkeit, seiner Konzqnenz zu sprechen. Ebensowenig Ursache hat man, von einer Rlederlage Briands zu reden. Hätte Briand eine gesetzlich zu verlängern. Diese Bestrebungen sind ohne 7 Erfolg geblieben. Bemerkenswert ist aber der sogenannte land nie sein. Es ist bereit, hierfür werwvolle Garantien Beschluß von Königswinter, den dort die politischen Par= zu geben. Was die Irland versprochene Verfassung der teien des Rheinlandes am 9. Juni 1921 gefaßt haben, Dominions betrifft, so unterscheiden diese sich von Fr„daß für die Dauer der Besetzung rheinischen Gebietes jede land darin, daß sie in beträchtlicher Entfernung vom eten Kesierienstkeuschescni eteise ie is ir. esciuen Parsch in Redtaonp eiche fathanter danr, stan udh but Perteniu chen Zitaune dr luier Deutschland. Eine Verstimmung zwischen München und Berlin. Zwischen München und Berlin besteht wieder einmal eine Verstimmung, über die sich der bayerische Landwvirteingesetzt hat. Der Staatsauwalschaft und dur Mestet vartel. der Deuticugstan, Nan.1oe Deuschen Boltkves ve ziud schen Demotatischen Vartel, der sich de unab über aber einen Schsedspruch. Die #r. De, wird sich erst ossenbaren müsen. Das Geheim= pezrg.13 Les. Feichsgesetes über die Rezelung des Ver, Sozialdemoktatische Partei ausbrückich anschloß— die das irische Volk ein Recht zu lösen, Sinnsein kann nicht ## wien gewahrt und man darf auf die Pariser Tendenz=##### git Getreide die Hände gebunden. Das Reichs Vereinigte Kommunistische Partei ließ ebenfalls erklären, zulassen, daß die englische Regierung Irland bestimmt, den ebensowenig geben, wie auf die Aeußerungen wirtschaftsministerium aber hat bisher allen Bestrebungen) daß sie nach wie vor jede Sonderbündelei verwerse— in Interessen irgend einer Partei zu dienen. Was die Ulsterder beteiligten führenden Staatsmänner. Schon der Um. Bayerns auf Wiedereinführung der früheren Ausfuhr= im Rheinland die Sperrfrist stillschweigend für die Zeit frage betrifft, sind die Sinnseiner bereit, sich dem kand, daß man inkonsequent geworden und überhaupt zu kontrolle Widerstand entgegengesetzt und zuletzt noch mit der Besetzungsdauer verlängert. spruch einer fremden Macht zu unterwerfen. Vorschüägen über eine Teilung des Industriegebietes ge= einem Telegramm vom 10. August die wenigstens vor Ueber die Verhandlungen, die zwischen dem Reichs= Auf dieses Schreiben ktommen in, beweist, daß unsere Hoffnungen nicht zu voch übergehende Rotsandsmaßnahmen vorschlagenden An= minister des Innern, Dr. Gradnauer und den Frations Antwort gegeben, die in pesaun werden därsen. Es ist begreiflich, daß sowohl regungen des Ministeriums v. Kahr ablehnend beant führern des Reichstages über die Sperrfrist geführt wur I binettsrat festgesetzt wurde. Darin. der Itaslener della Torretta, Lloyd George, wie Briand wortet. Inzwischen können sich die Landwirte der sich den, sowie über die weitere Entwicklung der Frage, macht behalten in Landwirtschaftsminister dahin, Berlin halte an der Zen= Am 24. Juni fand die von Minister Dr. Gradnauer irgend ein Kompromiß in der Frage der Kronrechte über eisenenmen und Belan, den nan Galals denr P druac au die Grilung der Liesengr, Vesche di eitug u der eberschelschen Gagr Aiuesan uu d. Sclazsheug eiur fenden Racht u uierhesten Briand, dem man schließlich den Vor= druck auf die Erfüllung der Lieserungsverpflichtungen des einem Antrag gemäß Art. 18 der Reichsverfassung hervorschlag unterbreitete, wären nicht überrascht gewesen. Sehen Reichs drängen. Die von Berlin erzwungene Freigabe zutreten. Die Vertreter der föderalistischen Parteien, der wir genauer hin, so erkennen wir auf der einen Seite der bayerischen Grenzen habe zur Folge, daß jetzt große Bayerischen Volkspartei wie der Deutsch=Hannoverschen die Zufriedenheit über den glorreichen Gedanken, auf der Mengen Getreide aus Bayern hinausgeführt würden, Partei, sprachen sich unter Billigung ihrer Fraktionen geder sramesasche Stanbprn ist. lerbund doch, wseher hereingegp iter der ubtige Zuschußz für Bayern gen jede gesetzliche Verlängerung der Sperfrisßt des Art. im vir charie Standpunkt durchsetzen. Jetzt schon glau Fraght, vess#ngeschafft werden müßte. Bei den hentigen 167 aus. Eine andere Haltung ist für eine föderalistische vie grghser Zeitungen versichern zu können, Frankreich Zr#mrgren und sonstigen Spesen sei ein solches Ver Partei ausgeschlossen. Es kann sich für sie nur darum hanerleichters über den Beschluß aufatmeten, den Völkerbund vorzuschieden. Allen wird eine Last von der Seele geallen sehn. Denn jeder wußte, was die Entscheidung über Oberschlesten zu bedeuten hatte. ch einer eremg Schiedsspruch einer fremden Nacht zu unterwersen. Ein solcher kann auch besonders in der Ulsterfrage nicht zugestanden werden. Hilfsaktion des Internationalen Gewerkschaftsbunds für Rußland. 1s bund(.- Przesh(Drahtbericht.) Die au 13. und 14. August versammelte Konferenz des interfreiwillig übernommener Selbstbeschränkung mit nationalen Gewerkschaftsbunds hat folgende Entschließung habe viele Freunde im Völkerbund und werde seinen Ein= s fahren höchst unwirtschaftlich. deln, in freiwillig übernommener Selbstbeschränkung mit nationalen Gen gut deutsch also: Frankreich Ministerpräsident Dr. v. Kahr richtete, laut„Bayrischer Rücksicht auf allgemein=politische Erwägungen von dem angenommen: heist, eine Stimmenmehrheit im Völkerbund zu finden, die Staatszeitung“, infolge der durch die Vorgänge auf dem Rechte des Art. 18 vorübergehend nicht Gebrauch zu ma=„Die Konferenz des Internationalen Gewerkschafts Ve. framzschen, Vorschläge annimmt, falls wirtlich nicht Getreidemarte entkandenen bedroßlichen Lage ein Te. chen. Dagegen zur Verlängerung der Fris von Art. 1e7 Sit Ansterdon, die am 13. und 14 August in Berlin über ie gesagt— die Verständigung erfolgt ist und ein legramm an den Reichskanzler, worin er erklärt, daß der eine Versassungsänderung durchzuführen, hätte Verleug Mitgefühl mit berg hat, erklärt ihr tiefstes pmeinsamer Vorschlag sämtlicher drei Nächte vorllegt. Getreideaustaus in Bayern infolge der Preistreiberei und nung des eigenen Programms bedeutet. Als Ergebnis der besondere mit der notleidenden genschen Volte, IudAuss=lend ist jedenfalls die Gelassenheit, mit der man der unbeschränkten Ausfuhr Formen angenommen habe, Konferenz mit Dr. Gradnauer ließ das Direktorium der Ländern. Die Konferenz nimmt Kenntnis von den soo 4 Frankreich das ganze Schicksal der französischen Zu die nicht nur die Brotversorgung, sondern auch die öffent Deutsch=Hannoverschen Landespartei am 14. Juli 1921 er= Kundgebungen und Aktionen, die die Arbeiterschaft der ankustsposttik— und die oberschlesische Frage ist französische liche Sicherheit gefährdeten. Abhilfe sei nur durch die klären, daß gegenwärtig ernste außenpolitische Gründe die Eschlossenen Organisationen bereits in die Wege geleitet hat. Zukanftspolitik— in die Hände des Völkerbundes legt. in§ 42 der Reichsgetreideordnung dem Reichsernährungs Abstimmung unzweckmäßig erscheinen lassen; nach deren im Imiereis; die schon im Gange befindlichen Sammlungen Auch Frankreich hat versichert, es werde sich dem Beto des minister eingeräumten Befugnisse möglich, von denen Ge Behebung müsse es aber dem Verantwortlichkeitsbewußt= sammenzufassen, zu enweitern und zu. 8 Aulerkrundes unterwersent, werde sch füigen wie die aus breauch zu machen nicht nur im vingensten Interese seiun der beieligten Vevölerung überasen bleiben, den siumnt iun bicsemn Zuecke dut Faigecded r Bayerns, sondern auch des Reiches liege. Die Ablehnung Zeitpunkt zu wählen, an welchem sie ohne Beeinträchtigung 1. Das Büro des Internationalen Gewerkschaftsbundes des darauf bezüglichen bayerischen Antrags durch das vaterländischer Interessen von dem durch die Verfassung wird beauftragt, sofort einen Aufruf an das Internationale r. P 1:.:.224 u. zur gewährleisseten Rechte Gebrauch zu machen für zuläsia und Proletauriat iu erlasen; 2. die gewertscgaftlichen Landesen aller Länder haben die Sammlungsertrüge der ihnen Tatföschlich ist also die verfassungsmäßige Sperrfrist am die sich an dem Hilfswerk betelligen, zu zentraliseron; 8. die 11. August abgelaufen. Daß sie im Rheinland trotzdem von den Landeszentralen zentralisierten Beträge werden in Klschweigend weiterläuft, dafür bürgt der Königswinterer Hewerszsgep Auwelsungen des Büros des Interiationalen Beschluß, der allen Wünschen von Sonderbündlern einen Hewersicgg d Tettetarilat des Internationalen deren Staaten. Für uns hängt, angesichts dieser fran#ösischen Zuversicht, der Himmel durchaus nicht voller Geigen. Wir haben mit großem Pessimismus die Zeit abzuwarten. Was über das deutsche Recht geschrieben wird, es könne sich gegen die Verletzung des Versailler Vertrages auflehnen, ist lediglich eine Redensart. Man Reichsernährungsministerium bedauere er tief, auch wegen der politischen Folgen. Er erbitte eine nochmalige Prüfung und gefällige umgehende Mitteilung des Ergebnisses. Wie das Blatt weiter bört, wurde gleichzeitig wünschte in Paris, Deutschland möchte seine Stimme er die bayerische Gesandtschaft in Berlin angewiesen, im seben und opponieren. Dann könnten neue französische Sinne des Antrags beim Reichskanzler mündlich vorstellig Roten ergehen, könnten Komplikationen geschaffen wer= zu werden.— Der Landwirtschaftsminister erschien heute deu, die Frankreich auszunntzen verstände. Schon ange, auf der Rünchener Getreidebörde und hielt eine Rede an ais solcher Möglichkeiten wird die deutische Regierung die versammelte Handelswelt. Er stelte darin MaßRiegel vorschiebt. Den anderen deutschen Stämmen sei der letzte Satz jenes Beschlusses ins Gedächtnis gerufen: erwarten, daß auch in anderen Landesteilen mit solcher Möglichkeiten, wird die deutsche Regierung die versammelte Handelswelt. Er stellte darin Maß= glsir erwgarten, daß auch in anderen Landesteilen mit : zun, die nötige Zurückhaltung zu zeigen. Noch ist(und nahmen in Aussicht, die Ausfuhrbeschränkungen für das Pücksicht auf die Lage des besetzten Gebietes Abstimmungseas ist freilich traurig für unser Oberschlesien) das Schick# der deutschen Oberschlesiens in der Schwebe. Wir wer#er# die berze Spanne Zeit, bis die Endentscheidung fällt, ### Ruhe und Würde zu tragen haben. Dabei freilich dürken wir nicht zu offenbaren Rechtsbrüchen, die inzwischen E Oberschlesien täglich zu verzeichnen sind, schweigen. Der Völkerbundrat. Der Völkerbundrat, dem die oberschlesische Frage umlagenfreie Getreide aus Bayern bezwecken. Er forderte die Mühlen=, Nährmittel= und Brauindustrie auf, im Einkauf maßzuhalten, sonst sei ein einschneidendes Vorgehen der Staatsregierung unvermeidlich. Die deutsche Handelskommission für Rußland. Wie unser Berliner Vertreter von zuständiger Stelle erfährt, wird der Leiter der deutschen Handelskommission für Rußland, die ihren Sitz in Moskau nehmen soll, vornach Rußland reisen. Dagegen wird sich der bestrebungen bis zu diesem Zeitpunkte setzungszeit) ruhen.“ (Ende der BeRundschau im Ausland. sol, wird wahrscheinlich schon in den vgeretrnv:. andelsvertreter der deutschen Regierung, der##s Liesten Tagen zusammentreten, da die Mitgleder des derelis ein Jahr lanz in Rostau weilte, in den nüchnen orelben ae Sethenprate eie schnack ericher sct. Den Borsg vig wieder derihiu beaschen. Aus heltischen Geaden wide den Bunck as sehren Er. gegenwärtig Brasilien inne, und zwar in der Person gunden Reise Dr. Wiedenfelds und der ge den anderen freien Staaten, die das britsche Weltreich .„Pariser Botschafters. Da Cunha. Französischer Ver Lezzag, Handelskommission nach Moskau, wie nunmehr bilden, loyal zusammen zu arbeiten. Die britische Reichsgece, Selamtich der Senatspreisdtent Vourgelkz enge Hesische edleiben. Auhzerden sprechen auch andere eindelt woenze vier urschsctrueg,.un„i 1 Ssi. heigzsche Hhn eir, taltenischer Varent, Akogzischer Eraland den Vorana losen da man sch aus t Bastnr.s Suman, Venuischer de Leun ud chtuesicher — Das Schicksal Oberschlesiens. Ruhe trotz der Enttäuschung. dier vorliegerden E August.(Drahtbericht.) Nach den (hlessen au., Nachrichten ist zur Stunde in OberKnschung. dag 1; trot des Gefühls der großen EntPceidung uben ae weit Linausschiebung der Entbervorgernten das iesten in der gesamten Bevölkerung Kustandes sit,. 94t. Die Gesahr eines neuen polnischen knten Oheriegt weniger bei der Masse der volnisch geden Aussandsherir 4“ vielmehr bei den noch amtlerenhim bie apaung. 9d en. Die deutsche Regierung tut alles, Unter ande de sche Bevölkerung in Ruhe zu halten. England den Vorrang lassen, da man sich aus gewissen Gründen England gegenüber verpflichtet fühlt. Das Verfahren gegen Jagow. ., Das Reichsgerichtsverfahren gegen die am Kapp=Putsch beteiligt gewesenen Personen, darunter gegen den ehemaligen Verluer, Polizeipräsidenten v. Tagaw scheint nunmebr abLloyd George und De Valera. London, 15. August.(Drahtbericht.) Gestern wurde der zwischen Lloyd George und De Valera ausgetauschte Briefwechsel veröffentlicht. Danach forderte De Valera für Irland vollkommene Unabhängigkeit, die jedoch von Lloyd George abgelehnt wird. In seinem Schreiben vom 20. Juli sagt Lloyd George, England Wunsch, es jedem Irländer zu ermöglichen, mit „V. Bachaetur Fed diese2 bilden, loyal zusammen zu arbeiten.„Die britische Reichs Hehiet, mit Sirömen von Riut die einheit werde von verschiedenen Rassen mit verschiedener I zu. errichten, halfen, gehört auch der gegenwärtig in Berlin Geschichte, verschiedenen Traditionen und verschiedenen kuspende SSaniTcue gu, Erft, Friesland=Reuter, der eine Gewerkschaftsbundes zur Verfügung gestellt. 4. Die ziuternztionalen Gewerschaftsbund zentralisserten Fords sollen, soweit möglich, zur sanitären Hilfeleistung und zur Beschaffung von Lebensmitteln verwendet werden. Senkreie 5h gaetperiten wicd soshort orgounisen und urter Internationalen Gewerkschaftsbundes nach Rutzsien lis Ler, Vise Saune von aier Milien Boa wic des Internationalen Gewerkschaftssuc-Perschiste iun gieste Landeizentulen werden ferner er sucht, Vorschüsse zu diesem Zwecke zu gewähren. Die Sowjetregierung und die hungernden deutschen Wolgekolonien. Sowjetregierung hat eine Reibe von Maßnahmen erssen, um die furchtbare Rotlage der Bevöskerung der„Deutschen Kommune“. d. h. der auf der Berg= und Wiesenseite der Wolga in den Gouvernements Saratow und Samara ansässtgen dentschen Kolonisten zu mitdern. Das Geblet der„DeutDer elsrehälnhen peitetnuich von den Bolschenisten farche, zu Hunderten sind die deutschen ihren Häusern gerissen worden und vor den Augen ihrer Angehörigen von den Bolschewistenhenkern Idealen gebildet. Lloyd George lädt die Irländer ein, ihren Platz in der großen Vereinigung freier Völker einzunehmen, die sich um das Szepter des Vereinigten Königreichs gruppieren. Er bietet den Frländern das vollständige Statut der Dominions mit allen Rechten und Privilegien an. führende Rolle in der BRPD. spielt und ungehindert zwischen Deutschland und Sowjetrußland bin und her fährt. Die russische Sowjetregierung hat es offenbar aus taktischen Gründen für notwendig befunden, gewisse Hilfsmaßnahmen für 25 ver br wirschoflch minierte Scbiet— den derutschen Polgusten is deg, Feie Saatborn mit Wassengewalt abgepreßt worden— ax ergreseg #s anderem setzt sie von morgen ab die Erwerbslosen= krist gnoslausen. Aus diesem Anlaß sei hiersdas Besentrsorge in Oberschlesten in Kraft. liche zu diesem Thema zusammengestellt: I Artikel 18 der Reichsverfassung bestimmt: won., Der andwitrige Auschnt.schihssens dei Pechs in Linder sel user asdte Sele u. Mnganst,(Dastentcte) Dr. Sueche, der Bischscher Dd Aland der Vrigten Beilshtush dir der Vorsitzende des Reichstagsausschosles für ans, dsenen. Fieilicden und kulturelen Höchsleistung des Volles Tirüige Angelegen. ssaubschusses für aus. Neutshunge denderzug des Gebiets#g ähg erg, und die reichskanzsen gdenheiten, hatte heute vormittag mit demt, verfassungs, Ländern innerhalb des Reichs ersolgesteilbar Sese sase esiene Sepaches dunr die Cer. Piianstunihn Bichaich ain. Besandergu Erledigung, stehenden Einzel###rs war Oberschlesien der Gegenstand der Bärtigen gunr## Zeitpunkt für die Einberufung des ausschusses wurde in der Besprechung noch nicht Beissek, Bastesebscheten de. Veuag, Priak vnuacge I. Pepligien ar, Site solen Sieuertehelt, Freihzelt der s aul dt. Zust waik ulck entgest de bricen Gogr strassenats des Feischegerschts. Vom Bräsdenten des Ferien= Hesetzgebung, freie Wahl der Richter, der Gerichte, das Hrutschfanßt uer Pagrangsalieren, während man gleichzelitg Zeitungs erschrt, Ziesielleung dar. Puste)“ wie die„Frankfurter Recht der Rekrutierung zur inneren Verteidigung ihres regierung hungerndg Hr die durch die Schuld der Sowietneuurng der Anklage an die Beschuldigten Landes, die Kontrolle ihrer Gendarmerte und Polizei, Sowietreaierung zr. 2122 Jonfleht. Nun hat dipist Pandse Pesder Gasesteingeg untcht enden. i sder dhas ues Piherasite aues Lrihr Vg, Pestsat, Hrsarzghenich bie aud iun sieichurshean basch.. Dur neichsgericht wird, sobald diese Erklärungen eingegangen#####er Post und Telegraphie, ihres Ackerbaues, öffentlichen sein werden, über die Eröffnung des Hauptverfahrens Be Unterrichts usw. haben. Doch macht die englische Regieschluß fassen, und sobald der Eröffnungsbeschluß ergangen ist, rung all diese Zugeständnisse von folgenden Bedingungen wird der Termin für die Hauptverhandlung angesetzt werden. Der Ablauf der Sperrfrist. Am 11. August ist die sogennante zweijährige SperrFforgenden Bevingungen abhängig: Der königlichen Marine muß das Kontrollrecht über 8an=Fschegesh Pie auis der siek einsertrosegen Gerpste Rut du id gise der deutichen Konmane 40ld 8ogramm) Tabak für Warenaustauschsris gergichesen. Nachdem man den Kolonisten das Saatsollen sie setzt für die ihnen überlassenen 400b0 Bud Tabak— Saaktiorn eintauschen! Das bilfskomite, beim Allrussischen Zentralen Exekutivkomitee hat ferner tiglichen Marine muß das Kontrollrecht über gnsge, hash'Fischen Zentralen,„exetzitivkomite, hat sernave. Ftland ungenden Nere zugestanden verdet. Sie sicher Sunschilater ucs luicfenhen di. Bunchdig srur mus ale Erleichserungen erhalten, um in seine Häfen eine in den Volgalolonsen bewilligt. Diese Summe klngt zwar zufahren und an den irischen Küsten zu manöprieren. Irland muß, nachdem sich nunmehr in der ganzen Welt eine Millionen denischen Reichsmark und muß angesichts der HunArikel 18 der Reichsverfaslung bestimmt: algemeine Abrüftungstendenz geltend macht, sich bei der rung von Auftänden und bofschen fur Juszenie, „Die Gliederung des Reichs in Dänder sol unter möglich Aufstellung seiner Arme ebenfalls Beschränkungen auf= land und überhaupt gußerhalb ihres Nachtbereiches Berücksichtigung des Millens der beteilgten Bevöllerung erlegen, damit sie in einem proportionellen Verhältnis europa verausgabt haben, aks sehr kärglich bezeichnet we zu der englischen steht. Großbritannien behält sich das Hemd'#.,#st, die, Sowietregierung angeordnel, daß alle auf Fericgungsundernbes Reichsgeseyz. Stimmen die unmittelbar beteiligten Länder zu, so bedarf es nur eines einfachen Reichsgesetzes. Ein einfaches Reichsgesetz genügt serner, wenn eines der beteiligten Länder nicht zustinunt, die Gebietsänderung oder Neubildung aber durch den Willen der Bevöllerung gewird und ein überwiegendes Reichsinteresse sie erbeischt. Der Wille der Bevölkerung ist durch Abstimmung sesunstellen. Die Reichsreaierung ordütt die Abstimmung as, Recht vor, in Irland Luftfahrtverbindungen einzurichten und alle Maßnahmen zu ergreifen, um auch in Irland die Verteidigung des Vereinigten Königreichs in der Lust sicher zu stellen. Großbritannien hofft, daß Irland zur Rekrutierung der englischen Armee in gerechter Weise beitragen wird. Das irische Volk wird volle Freiheit in Einanzfragen haben. Um aber wirtschaftliche Gegensätze zwischen beiden Lündern nicht austommen zu lassen, verstriewaren gegen Lebensmittel ausgetauscht werden un diesem Wege gewonnene Lebensmittel an die hungernde Bevöllerung der deutschen Wokgokolonien verteilt werden sollen. „ Der Lordmayor von London hat einen Aufruf zur Samm1uus von Geldmiteln für das Hungernde Rustand verössent Aus Aachen und Amgebung. Nachen, 16. August. Aachen—Berlin—Königsberg. teilt mit, daß vom 15. August D 33 Nachen—Berlin=P. ab Nachen=Höf..12 vorm. einen durchlaufenden Wagen 1. bis 3. Klasse Aachen—Königs= usaurg ad i Sladbach auf D 421 N. Gladbachid.=Gladbach.52 und in Duisburg auf D 21 ab Duisburg 11,18, an Berlin=F..32 nachm. übergeht. Von Berlin=F= findet der Wagen mit D 3 Weitergang, der um.23 vorm. in Königsberg eintrifft. Umgekehrt führt D 4 ab Königsberg.44 nachm. einen durchgehenden Wagen.—3. Klasse Königsberg—Aachen, der in erlin auf D 2 Berlin=.—Köln=Höf. ab Berlin.43 vorm. d in Duisburg auf den E 189 Nordoeich—Nachen ab Duisburg.36 an Aachen.30 nachm. übergeht. Dagegen fällt vom 15. August 1921 ab der seither von erlin=F. in D 22 Berlin=.—Köln=Hbf. ab Berlin=F. 11.09 orm. von Duisburg in D 422 Duisburg—.=Gladbach ab uisburg.42 nachm. und von.=Gladbach in Pz. 414 ab GGladbach 10.10 an Nachen=Hbf. 12.28 verkehrende durchusende Wagen Berlin=.—Nachen=Hbf. aus. A. Unterhaltungsabend im Landesbad. Die von ihrem letzten Besuche im Landesbad in gutem denken stehende Gesangabteilung des Postvereins Eintracht war am Donnerstag wieder dem an sie ergangenen Rufe gefolgt und bot den Patienten des Landesbades einen recht angeregten Unterhaltungsabend. Das Programm wurde flott und gediegen abgewickelt. Es wechselten Chöre, Soli, Musikdorträge und Humoristisches miteinander ab. Die Solisten Wals u. Siftig leisteten Vorzügliches, ebenso der Humorist Franzen. Die Mandolinenvorträge des Wanderklubs„Oecher Jonge“ fanden piel Beifall. Chesarzt Dr. Krebs dankte im Namen der Verwaltung und Patienten allen an dem schönen Abend Mitwirkenden undb ta den Dirigenten Rüben, mit seinen Sängern noch öfters den Kranken so genußreiche Stunden zu bieten. Es war dem Verein auch eine Freude, in den Patienten des Landesbades eine sehr aufmerksame und dankbare Zuhörerschaft zu finden. Die zwischenstantliche Anmeldefrist für Ausgleichforderungen. Die Handelskammer Aachen teilt mit: Auf Grund eines Abkommens mit den Gegenausgleichsämtern(außer Italien und Haiti) ist die zwischenstaatliche Anmeldefrist für Ausgleichsforderungen bis zum 30. September 1921 verlängert worden. Eine Geltendmachung von Ausgleichsforberungen nach diesem Termine darf darnach endgültig als ausgeschlossen ##lten. Unterlassung der Anmeldung von Bargeldforderungen, — 296 fs. des Friedensvertrages nur durch VerEittelung der Ausgleichsämter zu regeln sind, zieht auf Grund er Bestiumungen des Ausgleichsgesetzes Bestrafung„nach ich; das Reich ist auch berechtigt, die Forderungen ohne Anspruch des Forderungsberechtigten auf Entschädigung enteignen zu lassen. er. Verprügelter Rohling. Am Sonntag abend rempelte ein etwa 30 Jahre alter Mann in der oberen Friedrichstraße einen alten Mann und eine 73jährige Frau aus der Hauptstraße an, schlug sie ohne jede Veranlassung und wollte nach „Heldentat" das Weite suchen. Der alte, aber sichtlich noch recht rüftige Mann verprügelte den Angreifer sehr gründlich. der schließlich unter dem Gelächter der Straßenpassanten daAus den Gerichtssälen. Strafkammer. ec. Sitzung vom 15. August. .. Die Dürener Metallwerke fortgesetzt bestohlen— nachweisuch um 637 Kilo Messing und Kupfer— hat ein dort beschäfkigter Metallarbeiter. Zum Teil wurde die Beute in seiner Wohnung gefunden, zum Teil war sie im Stadtpark und an der Ruhr vergraben. Der Angeklagte versuchte, zwei andere Arbeiter zu belasten, indem er sagte, der eine habe ihm auf Veranlassung des anderen Metallteile zurecht gelegt; doch sprach Gericht die beiden, gegen die sonst nichts Nachteiliges vorgebracht werden konnte, im Einklang mit dem Antrage des Staatsanwaltes frei; der erste Angeklagte wurde zu 1 Jahr Gefängnis verurteilt. Die Scheckschwindeleien bei der hiesigen Stadtkasse, die seinerzeit schon das Gericht eingehend beschäftigt haben, wurden heute nochmals in mehrstündiger Verhandlung besprochen. Beim ersten Termin war ein früherer Hilfsangestellter wegen Betrugs und Unterschlagung zu 2 Jahren Gefängnis, zwei wegen Beihilfe zu je 6 Monaten Gesangnis verDer Revision des ersten Angeklagten gab das statt und führte u. a. aus, es sei zu prüfen, ob vorliege, da andere die betreffenden Schecks mit in gehaht hätten. Die heutige Verhandlung brachte nichts wesentlich neues. Der Hilfsangestellte führte das Scheckausgabebuch und das Scheckkontrollbuch zu gleicher Zeit; das Hinausgehen von Schecks buchte er in dem ersteren, in letzterem unterließ er aber die nötige Eintragung. So verfügte er über der jungen Leute zu Geld machte. Bei einer Prüfung der Bankauszüge kam der Schwindel heraus; der Täter war schon früher aus dem städtischen Dienst ausgeIn Frage kommen 29 Fälle und(nach neuester Bereunung eine Totalsumme von 144 499 Mark, um die die Stadt geschädigt worden ist. Einen breiten Raum in der heutigen Verhandlung nehmer die gegen einander gerichteten Vorhaltungen über die Art des Durchbringens des Geldes ein. Wegen Unterschlagung wurde der Hilfsangestellte zu 1½ Jahr Gesängnis unter Anrechnung der Untersuchungshaft, die beiden jungen Leute wegen Begünstigung zu je 6 Monaten unter Bewilligung einer Bewährungsfrist von 3 Jahren und Aussicht der Begnadigung verurteilt. .. Eine lange Verhandlung hinter verschlossenen Türen richnere sich gegen einen Bergmann aus Würselen, dem Verfehlunan einem 13½ jährigen Mädchen vorgeworsen werden. Der entschieden seine Schuld in Abrede stellende noch unbestrafte Angeklagte wurde im Einklang mit dem Antrag des Staatsanwaltes freigesprochen und aus der Haft entlassen. „Hans im Glück.“ Für 5 Gulden kaufte ein junger Knecht in Brunsum(Holland) auf der Straße von einem Unbekannten vin Fahrrad und fuhr damit nach Eschweiler, wo seine Mutter wohnte. Unterwegs ging der Sattel los, und als der RadSchmucksachen, die er seiner Mutter Nun waren seinem Arbeitgeber, Seze m. Püller in B. bei dem er wohnte, 450 Gulden, ein Fahrectvolle Schmuckgegenstände, zum Teil mittels Aufbrechens vol Beyaltnissen gestohlen worden, während die Hausbewohner in der Kirche waren; mit diesen Gazugleich der Knecht verschwunden: er hat das für 5 6 kaufte Rad in Eschweiler aksbald verkauft. Wegen Diebstahls wurde er zu 8 Monaten und 3 Wochen seine Mutter wegen Hehlerei zu 5 Monaten Gesängnis urteil gnts, verTurnen, Spiel und Sport. ein Weil. Wie man ein Wettschwimmen verliert. Wettschwimmen quer durch Berlin, in der immer schmutzigen, verseuchten Spree. Eine Ueberwindung für die Schwimmer. Und viele Hindernisse, die den Wettschwimmern die Lust am Wassersport nehmen können. Kürzlich wieder ein Wettschwimmen. Eine der besten Schwimmerinnen brach plötzlich das Schwimmen ab, weil sie einen toten Hund im Wasser sah. Ein Glück, daß die übrigen diesen toten Hund nicht auch sahen, denn sie erklärten, daß sie auch nicht in der Lage gewesen wären, das Schwimmen zu beenden. Für ein Schwimmen in der Spree verdient jeder Schwimmer alse schon einen Ueberwindungspreis. Aus Westdeutschland. Simmern, 13. August. Die seit 1914 im Bau befindliche Eisenbahn Simmern—Emünden ist auf der Strecke Simmern— Holzbach fertiggestellt und dem Verkehr übergeben worden. Die restliche Strecke wird noch in diesem Jahre in Betrieb genonmmen. Mainz, 15. August. In Wiesbaden hatte die deutschnationale Partei eine Versammlung mit politischer Tagesordnung abgehalten, ohne dieselbe vorher dem Kreisdelegierten Interalliierten vorschriftsmäßig anzumelden. In der## der 9mäßig anzumelden. In der Versammlung, die von einem Geheimpolizisten überwacht worden war, machte der Referent über das Verhalten der Franzosen in Oberschlesien und im besetzten Gebiet Ausführungen, die von der Besatzungsbehörde als Beleidigung Frankreichs aufgesatt wurden. Der Vorsitzende der Wiesbadener Ortsgruppe und der Geschäftsführer wurden unter Anklage gestellt. Der erstere leistete der Vorladung keine Folge und wurde vom Kriegsgericht in Mainz in Abwesenheit zu einem Jahr Gefängnis und 10000 Mark Geldstrafe verurteilt. Gegen den in der Hauptverhandlung erschienenen Geschäftsführer erkannte das Gericht auf eine Geldstrase von 2000 Mark. Frankfurt, 15. August. In Stetten wurden fünf Landwirte wegen Milchpanscherei zu empfindlicher Geldstrafe verurteilt. Außerdem verfügte das Gericht die Aushängung der Strafbefehle am schwarzen Brett der Bürgermeisterei. Am nächsten Morgen waren die Strafzettel zu tausend kleinen Fetzen zerrissen. Nunmehr wurde verfügt, daß die Zettel auf Kosten der Milchpanscher, übrigens die soohlhabendsten Leute im Orte, neu hergestellt und auf volle 14 Tage zum Aushang gebracht werden. Nachrichten. München, 15. August. Während vor einer Woche nur zwei Ruhrerkrankungsherde in München waren, hat sich nunmehr die Ruhr über ganz München verbreitet. Seit Montag sind allein 60 Erkrankungen festgestellt. Bisher starben 12 Personen an der Ruhr, darunter 9 Kinder. Man glaubt, daß zum Teil die Verbreitung der Ruhr durch Fliegen erfolgt. Beuthen, 15. August. Samstag morgen um 6 Uhr wurde ein Geldtransport auf dem Wege zur Grube Kardinalsfreude von zwölf Räubern überfallen, die 700000 Mark raubten und nach Schomberg flüchteten. Mehrere Räuber wurden einwandfrei erkannt. Wirtschaftliches. Verlegung der Reichsstelle für Textilwirtschaft, Nebenstelle.=Gladbach. Die Geschäftsräume der Nebenstelle der Auslandsabteiseit dem 8. August in M. Landgericht Zimmer 81—84, Fernsprecher Nr. 2647. Beendigter Angestelltenstreik. .=Gladbach, 15. August. Der Ausstand der kaufmännischen Angestellten im Großhandel ist infolge Vermittlung des beendet. Die Arbeit wurde am tag wieder ausgenommen. Der Schlichtungsausschuß hat eine ## wader uufgenrn Der Schlichtungsaus Wirtschaftsbeihilfe von 10 Prozent des in der Zeit vom 1. März bis 31. Juli dieses Jahres gezahlten Grundgehaltes zugesprochen. Ueber die neuen Forderungen ab 1. August sollen beide Parteien bis zum 17. August verhandeln, andernfalls der Schlichtungsausschuß eingreifen wird. Die Streiktage werden bezahlt. Der Krefelder Straßenbahnerstreik beendigt. Krefeld, 15. August. Infolge des Ausstandes der Straßenbahner ruhte seit einer Woche der Verkehr auf sämtlichen Stadt= und Außenlinien. Bei Verhandlungen vor dem Schlichtungsausschuß sind jetzt den Ausständischen Zugeständnisse in der Lohnfrage gemacht worden. Die Straßenbahner haben darauf nach geheimer Abstimmung mit 285 gegen 163 Stimmen gestern die Arbeit wieder aufgenommen. Wilder Eisenbahnerstreik. Kassel, 15. August. Am Samstag nachmittag ist auf einigen Dienststellen des Bahnhofes Kassel=Oberstadt ein wilder Streik ausgebrochen. Einige Tage vorher war ein Teil der Arbeiterschaft an die Eisenbahndirektion Kassel mit der Forderung herangetreten, den Tagelohn der Arbeiter des Bahnbetriebswerkes dem höheren Gesamteinkommen der im Gedinge arbeitenden Hauptwerkstättenarbeiter mit rückvirkender Kraft gleichzustellen und auf die hier noch zu erwartenden Nachzahlungen sofort einen größeren Vorschuß auszuzahlen. Der gesamte Betrieb ist bisher mit Hilfe der Beamtenschaft im wesentlichen aufrechterhalten worden. Seine Durchführung wird auch weiterhin mit allen Mitteln versucht werden. Reichstarifvertrag im Bankgewerbe. Der Gewerkschaftsbund der Angestellten, Reichsgruppe der Baukangestallten, hat mit dem Reichsverband der deutschen Bankleitungen am 5. August einen Reichstarisvertrag mit Wirkung vom 1. Juli 1921 für die kaufmännischen und technischen Angestellten des Bankgewerbes abgeschlossen. Die vertragschließende Angestelltenorganisation hat sofort die allgemeine Verbindlichkeit des Reichstarifvertrages beim Reichsarbeitsministerium beantragt. Zur Entwiertung der deutschen Mark. ondon, 15. August. Die„Times“ schreiben zu dem erneuten Fallen der deutschen Mark, die Erklärung für den augenblicklichen Tiefstand der Mark sei wahrscheinlich in den Reparationszahlungen zu suchen. Wie bekannt, müsse Deutschnächsten Monats der Reparationsig leisten und diese Tatsache habe vielZeit erhalte, um die Währungen bes Behlu ku Ue teicht die Spekulation in Mark ermutigt. Es seit nötig, daß um die Wirkung der Reparationszahlungen auf die Wäh zu vermindern, von den, um Deutschland mit dieses Land mehr erwerben, in denen die Bezahlung durch die Reparationskommission gefordert werde. Diesbezügliche Vorkehrungen seien bereits einmal getrofsen worden und auch für den augenblicklichen Stand seien Vorschläge für die Verschaffung von Krediten für Deutschland erörtert worden. Die Verhandlungen darüber seien jedoch noch nicht beendet. Die„Times“ erklären, solange Deutschland ein Budgetdefizit habe und daher gezwungen soi, die Notenpresse in Anspruch zu nehmen und seine Reparationszahlungen nicht durch Steuern decken könne, müsse die Mark weiter entwertet werden. großer Teil der Aufträge überhaupt nicht ausgefuhrt werd kann, wofür Stöße unerledigter Börsendeprschen den Beweig geben, die Kurssestsetzung sich wiederum über 3 Uhr hinaug, zog und die starken Kurssteigerungen sich fortsetzten. Großverkehr betrugen die Erhöhungen 10 bis 40 Prozent, zu. rheinisch=westfälische Montanwerte und für Mannesmann(a. gar an 65 Prozent, für chemische Werte 10 bis 25 Prozent. Elektrizitätswerte 10 bis 20 Prozent, für Industriepapiere## bis 24 Prozent. Auch Valutapapiere, wie Mexikaner, amerikanische Bahnen und Kolonialpapiere, wurden in den Kreiz der Auswärtsbewegung stark mit einbezogen. In Schiffahriz, aktien, Banken= und Rentenwerten war das Geschäft ungleich siiller bei entsprechend geringeren Kursänderungen. Goldhypnose. Börsenkurse und Goldmärkkapital. Es ist in der letzten Zeit ein wenig viel von Goldwerten oder Sachwerten mit Goldcharakter die Rede gewesen, was mißtrauisch machen muß, denn gewöhnlich spricht man von dem am meisten, was man nicht besitzt. Tatsächlich ist der Begriff Goldwerte über Gebühr ausgedehnt und auf Realbesitz angewendet worden, der sicher keinen goldähnlichen Charatter mehr hat. Wenn das im allgemeinen zutrifft, so gilt das noch viel mehr von den Aktien derjenigen Gesellschaften, die noch mit ihrem Friedenskapital arbeiten. Auf den ersten Blick könnte es scheinen, als repräsentierten diese Aktien, den Besitzstand der Gesellschaft als unverändert vorausgesetzt, heute immer noch einen Goldwert, müßten also mit etwa dem Fünfzehnfachen in Papier bezahlt werden. Tatsächlich hat diese Erwägung an der Börse eine große Rolle gespielt und viel zu einer enormen Kurssteigerung derartiger Papiere beigetragen. Das läßt sich ganz einfach an einem Ausschnitt aus dem Kurszettel zissernmäßig belegen. An der Berliner Börse gibt es 37 Aktien deutscher Industriegesellschaften— also keine Valutapapiere— die einen Kursstand von über 1000 Prozent erreicht haben. Von diesen 37 Papieren sind 15 Aktien von Gesellschaften mit Friedenskapital, und zwar folgende(die eingeklammerte Zahl gibt das Aktienkapital an, der Kurs ist nach dem Stande vom 12. August in Prozenten angegeben): Adler u. Oppenheimer, Lederfabrik(12 Mill.) 2070, Chem. Ind. Gelsenkirchen(.5 Mill.) 1190, Concordia chem. Fabrik (3 Mill.) 996, Friedrichshütte(4 Mill.) 1410(11..), Glas=Manufaktur Schalke(.6 Mill.) 1260, Greppiner Werke(1,32 Mill.) 1650(11..), Kasseler Federstahl(3 Mill.) 1000, Kronprinz Metallindustrie(11.2 Mill. seit 1917) 1345, Leopoldshall(11,3 Millionen) 1020, Marie, kons. Bergw. abg.(38 Mill.) 1375, Reiß u. Martin(1 Mill.) 1250, Rheinische Chamotte(29 Mill.) 1035(10..), Rheinische Spiegelglas(4 Mill.) 1100, Stral= sunder Spielk.(1,4 Mill.) 1200, Trachenberger Zuckerf.(1,5 Millionen) 1250. Auch bei verschiedenen anderen von den 37 Papieren ist das Kapital bisher noch nicht nennenswert erhöht worden oder eine Kapitalserhöhung erst in der Durchführung begrifsen. Offensichtlich sind diese Kurse nur möglich infolge des scheinbaren Goldmarkcharakters der Papiere. In Wirklichkeit ist dieser aber durch die alleinige Tatsache, daß das Aktienkapital seit 1914 nicht erhöht wurde, nicht gegeben. Denn wäre das der Fall, dann müßten diese Aktien auch eine Goldmarkverzinsung bringen. Nimmt man eine Dividende von 5 Prozent als normale Friedensverzinsung, so sollte man heute in Paviermark das Fünftehnfache, also 75 Prozent, erwarten und fordern, wenn die Aktien Goldmarkwert haben. Eine derartige Dividende zahlten von den aufgeführten Gesellschaften aber nur zwei:.=G. für Chemische Industrie, Gelsenkirchen, und Concordia chemische Fabriken. Die anderen Gesellschaften haben wohl fast durchgängig eine hohe, aber nicht eine Goldmarkdividende herausgewirtschaftet. Am wenigsten zahlten Bergwerksunternehmungen, was kennzeichnend ist für die Grundlagen der Rentabilität aller dieser Gesellschaften. Um eine Goldwarkdividende zu erzielen, müßten sie entweder ihre Produkte zu Goldmarkpreisen verkaufen können oder den fünfzehnfachen Verdienst durch entsprechende Steigerung der Produktion erzielen. Beides ist unter den heutigen Verhältnissen unmöglich; Goldmartpreise sind bei dem künstlich niedrig gehaltenen Preisniveau in Deutschland höchstens durch Auslandsexport zu erhalten, und auch da wirkt die scharfe Konkurrenz und die Wirtschaftskrise hindernd. Für viele Produkte bestanden auch behördlich festgesetzte Preise, für Kohle z. B. heute noch, die keine derartigen Gewinne zuließen. Eine Steigerung der Produktion in so großem Umfange ist nun schon ganz unmöglich, Kohlennöte, Schwierigkeiten mit der Arbeiterschaft und mangelnde Konsumkraft sind unüberwindbare Hindernisse. Vom Gesichtspunkt der Rentabilität aus kann man also keineswegs von Goldwerten sprechen. Freilich geht heute die Beurteilung der Börse viel mehr als je von dem inneren Wert, dem Liquidationswert, aus. Daß dieser in den meisten Fällen dem Kurse entsprechen könnte, ist wohl anzunehmen; auch winken den Aktionären einmalige große Gewinne bei notwendig werdenden Kapitalserhöhungen in Gestalt günstiger Bezugsrechte. Mit der Erwartung solcher Transaktionen werden ja bekanntlich die Kurssteigerungen oft begründet, und ist darin ein starkes Haussemoment gegeben. Aber schließlich wird auch die Rentabilität wieder ihre alte Rolle bei der Bewertung einer Aktie spielen, wenn nicht mehr so viel beschäftigungsloser Paviergeldreichtum vorhanden ist und die Aktie nicht mehr Spekulationsobjekt bilden soll, sondern eine Kapitalsanlage. Dann wird es sich zeigen, wie falsch es war, hier von Goldwerten zu reden. Unsere Augen sind des Anblicks schöner blanker Zwanzigmarkstücke zu sehr entwöhnt und sehen Gold, wo es eigentlich gar nicht vorhanden ist. Auch die Steuerpolitiker sind von dieser Hypnose ergriffen worden und bauen papierne Steuerluftschlösser, ohne zu prüfen, ob die Grundmauern— nämlich die goldmarkähnlichen Sachwerte— wirklich so solide sind, wie sie scheinen. Es sei wiederholt, Goldmarkwert hat ein Objekt nur dann, wenn es auch Goldmarkverzinsung erbringt. B. S. „eAingeren Aurrunskrungen. Levisenmarkte traten weitere starke Erhöhungen ein. Doc folgte die Spekulation nicht ganz der Parität mit dem Auzlande und verhielt sich zurückhaltend und vorsichtig. Das le##hafte Haussetreiben hielt im Verlause bei weiteren Kurzsteigerungen an. 1021 12=8. 13. 8. 12 6. %1 l. Deutsche Schatzanw. WPNVIETK.„ 5% Deut'che Reichsanl. 67 Festverzinsliche Werte. 15.8. 99.70 86.20 72.60 77.50 76.80 8320 7270 * Nachen=Ma Senubic 1/9% Deutiche Reichsan! 7% Deutsche Reichsanl. 4% Preuß. Cons. .50/1½% Preuß. Conj. 78 50/P0 Preuß. Couf. Eisenbahnen 0000.(Schantungbahn 10 Lurdg. Brinz heiur.]# 3cM/0000. 10000.. Sohiffahrtdaktten 88 715 3 3.0. 5600 I7 gens Nres Louoricht Deutsch-Austr. Hamburg Paketf. Wormersantvereie Bert. Commerz Diskontbk Darmst.#. Markst Deutsche Bank Blüe-Nomments: Bonk=Aktien. 16500s167.50 222 00/22400 200.00201.50 17050/171 00 305.30/308 50 Dresdner Bank Essener Kreditanst uremdg. Internat. Reichsbank(dtsche.) Nh.=Westf. Bodenkr. Schultheitz Dortmunder An. Div. 261.00 263.50 Westd. Bodenkr. Prauereien. 558.00/500.0N Dortmunder Union 1000.00 000.00 Wicküler Küpper Industrieaktien 216 501225.09 313 33 2150 1492515000 11200 11325 121 0011850 Div. 1000 KOOOG60e Nachener Peder Nachener Spinn. Peaumn atorentehr. Adlerwerke Aktien für Anilin #####randerwerk Alla. Elektr.=Gefell. Niumm.=Industrie Arenberg Berab. Augsburg=Nürnbg. Badtsche Anilin Basalt=.=G. Bembern J. T. Beramann Elektr. Bersin=Anh. Masch. Verzeites Pergo. Nismarckhütte Lochumer windshal! Preiner Bulkan Buderus Eisenw. Chem. Ertesheim Chem. Weiler Elektr. Ehem. Ind. Gelsenk. Veretthatten Daimler Notoren Dessaner Gas Deutsch Buremburg Dtsch=Nebersee E1. Deutsche Erd## Deutsche Kaftwerke Pticd. Spiegelalas Dtsch. Waff. u. Munit. Dürener Metallw. Donamit A. Nohel #berfelder Farben Sichwetter Bergen. Essen Steinkohle Leiten u. Quissaame asmotoren Deutz Gebhard u. König löetten Kenzweer! Gerb=Farb Renner Gerresheim Sas Gel. f. elektr. Rutern Girmes Johs. u. Ev. Sadb. Woll=Ind. Goedhart Gehr. Goldschmidt Theod. Hackethal Draht Hann. Maschinen Hann. Waggonfabr. Harbener Bergd.=G. dasper Eisen Oilgers Verzink. Hirsch Kupfer Höchster Farbw. Hösch Eisen u. Stahl Hohenlobe=Werke Hubertus Braunk. Humbeldt Masch. 58000/60300/Palti. Aschersleben 39 543 75 649.00Kön=Neueff Bgw. 13 TU0 00 724 00 Kbin-Rottweiler 50,000 00[König Wilhelm 99 29989 Pörtina Gebr. 335 00 410 O0Krauprinz Metall Lahmeier u. Co. 9693 8930 udar 805 37/7850 Eismasch. 000 00 000 g0“ u. Hofmenn 47000 47550 ###n 00 650&a% othringer dütte P4D om D0 annesmannröhren 333 83 335 80 mitheim Beraw. 101.00 00 oiederlauf. =Red. 600 59 08 00 verschl. Eis K100 222 99Orenstein. u. 1010 U.39 00 Shönir Veraner! 4945 50900 1340 enac 345 75 000 0dlah. Metalw E1190. 1188. Pone Pen 535.00 Rhein. Kalkwerfe 355 229 O0####r Mont.=W. 400 00 429 00Wodbergr. Brannk. 0000(0000. Romdacher Hütten 33598 38888 Pasiter Zuckerfabrik 49130 542 00 35000 00000 taerswerke Schoßt Hermann 00/Schuckert& Co. 00 Siemens u. 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Gußst.=Akt. 0000000Zellstosf Waldtof 67160 6056 000 00 580 0 5614919.50 4005990 K S1om 913 879 75 89 226 002300 59000 6150 1170 s11/0. KIS 00 65065 0000000 1350. 1350. 90000 0000 000.000000 56500 5750 595006250 10075100 in(350.00 380 461 25 4850 53000 553.0 00000 00000 0000. 0000. KOOO150 Geld= und Wecdselmarkt. Dzb. Berlin, 15. Aug. Kurse der ausländischen Zahlungs. mittel für drahtliche Auszahlungen: Börsenberichte. Börfenktimmungsbild. wba. Berlin, 15. August.(Drahtbericht.). Der heutige Verlauf stellte hinsichtlich des Kaufandranges des Publikums, Umfangs des Geschäftes und Ausmaßes der Kurssteigerung, alles bisher an der Börse Dagewesene in den Schatten. Neben der Aufhebung der wirtschaftlichen Sanktionen ist vor allem die sich fortsetzende Entwertung des Markkurses die Triebjeder für die anhaltende Steigerung der Kurse. Die Feststellung der Anfangskurse im Großverkehr zog sich wegen des enormen Umfanges der vorliegenden Aufträge bis gegen 1 Uhr hin, und für die zu Einheitskursen gehandelten Industriepapiere ist der Kaufandrang bei den Banken so stark, daß ein Bisheriger Höchststand: Holland 4204.—(27. 1. 20), Norwegen 1852.—(J7. 1. 20), Dänemark 1758.50(27. 1. 20), Schwede 2002.—(4. 2. 20), Finnland 410.50(3. 2. 20), Schweiz (27. 1. 20), Spanien 1852.—(23. 9. 19), Wien alte 39.29(19. 2. 20 Wien abgestemp. 35.40(19. 2. 20), Prag 101.10(19. 2. 20 Budapest 36.65(27. 1. 20). □ Nachen, 15. Ang. Im freien Verkehr der Nachener deutschen Banken notierten fremde Noten, zwischen 12 und 1 Uhr mitlags, soweit wir erfuhren, wie folgt: I5K Englische Roten Holländische KAK 300.50—301.50 642.00—643.00 624.00—626.00 25.60—95.85 13.8. 306 50—308.00 312.00—311.50 650.00—652 00 664 00—667.60 634.00—636.00 26.05—26.15 64590—6100 98.50—10 Allerlei. Neues Notgeld in Hamburg. Hamburg die Kultur= und Sportwoche statt. Aus Anlaß derselben werden Notgeldscheine zu 1 Mark und 50 Pfg. herausgegeben, die sowohl in künstlerischer als auch propagandistischer Hinsicht äußerst interessant und und eine werwolle Erinnerung darstellen dürften. Auf der Rückseite der Scheine sind Kultur und Sport symbolisiert. Die Vorderseite des=Mark=Scheines zeigt das bekannte Hamburger Bismarck=Denkmal mit der Ueberschrift:„Seid einig, einig, der 50=Pfg.=Schein das Hamburger Hafenbild mit einem im Vordergrund liegenden Schiff und der Ueberschrift: „Seefahrt ist not!“ Beide Scheine verbinden in geschickter Weise ein Hamburger Motiv mit der besonders für die HanseRädte wichtigen Propaganda der schwarz=weiß=roten Handelsflagge. Das Rotgeld ist bereits in Vewehr gegeben. Vergiftung durch Benzoldampf. Leybold. Beim Abfüllen von Benzol in einem Lagerder 3 Meter tief in die Erde eingebaut ist, verunglückten, wir der„Chemisc)Technischen Uebersicht" entnehmen, der Betriebsleiter und ein Arbeiter eines Wasserwerkes tödlich wurch Einatmen der Dämpfe von ausgeflossenem Benzol. Der Unfall ist darauf zurückzuführen, daß Benzoldampf, da er schwerer als Luft ist, zu Boden sinkt und daß der Lagerraum Abermäßig tief unter dem Erdboden sich besindet. Das Benzol war sog. technisches Reinbenzol, das restlos bis 100 Grad Celsius überdestillierte und verhältnismäßig viel niedrigjedende Bestandteile(Schwefelkohlenstoff, Thiophen usw.) ent##elt. Nach Untersuchungen von Koelsch wirkt Benzol bei der Aufnahme in den menschlichen Körper als Gift; esonders häufig sind in letzter Zeit infolge der zunehmenden erwendung von Benzol in der Lack= und Farbenindustrie Vergiftungen durch Einatmen von Das Heilmittel. Ein Mann gertet in eine Rauserei und blieb schwerundet llegen. Ein Zuschauer nahte sich neugierig, um zu er tot sei. Da Uspelte der Mann:„Hole mir doch Kuhmist aus dem Tempel und schmiere mich ein.“ leidige tat das und der Verwundete erholte sich wundervoll, stand auf und ging nach Hause. Der Andere geriet vor Erstaunen außer sich.„Das Mittel ist ja großartig!“ achte er, nahm eine gute Ladung auf, rannte nach Hause, er###t der Seuerbaten und schlug seine Fran dalb kaputt. Dann salbte er sie mit dem Mist und als sie endlich wieder stöhnend s Ec. am;, srug er sie freundlich und fröhlich:„Run sage blot, wittel nicht herrlich?“ Er sprang einfach ab. Als vor einigen Tagen der Aufseher der königlich englischen Luftstation in Cardington morgens um 3 Uhr eine kleine Inspektionsrunde machte, sah er zu seiner Ueberraschung einen Fallschirm, der aus beträchtlicher Höhe herunterkam. Als der Gegenstand auf der Erde gelandet war, stieg ein Mann heraus und fragte ruhig und einfach, ob er Logis haben könne. Es erwies sich, daß der morgendliche Luftspringer der Fliegerhauptmann Maitland war, einer der bekanntesten englischen Flieger. Er erzählte, er sei mit dem Luftschiff R. 33 vom Derbyrennen gekommen. Els man über Redford war, fiel ihm plötzlich ein, daß er en selben Tag einer wichtigen Zusammenkunft in Cardington beiwohnen müsse.„Es gab keine Möglichkeit“, äußerte Hauptmann Maitland,„ans Land gesetzt zu werden. Die einzige Möglichkeit, nach Cardington zu kommen, war, herunterzuspringen. Also sprang ich einfach ab.“ Die chinesische Selbstmordecke. In China gibt es eine besondere„Selbstmordecke“, die von allen Lebensüberdrüssigen des weiten Reiches mit Vorliebe aufgesucht wird. Diese Selbstmordecke befindet sich auf dem Taischanberge in der Provinz Schantung, zu dem eine 600 Stufen hohe breite Steintreppe hinaufführt. Auf dem Plateau des Taischanberges gibt es noch eine Erhöhung, den sog.„Lebensgipsel", von dem eine mehrere Hundert Meter hohe Felswand steil herabfällt. Von diesem„Lebensgipsel" springen nun die Chinesen, die ihrem Dasein ein Ende machen wollen, in die Tiefe und finden so an dieser Stelle, die von einer gütigen Gottheit für diesen Zweck besonders geschaffen sein soll, einen raschen Tod. Hälfte dieser Spielleute an der Spitze„bei den langen Spießträgern“, während die verbleibenden zwei Mann ungefähr in der Mitte des Truppenkörpers, nahe der großen Fahne marschierten.— Die Trommeln waren etwa vier bis fünf mal höher, als die heutzutage gebräuchlichen. Man trug sie auf der linken Seite an starken Riemen. Vor Beginn eines Gefechtes, nachdem die Landsknechte das sogenannte große Viereck formiert hatten, schlugen die Trommler, Tumber genannt, alle drei Schritte mit abgesetzten Schlägen den Sturmmarsch, bis der aus zahlreichen rauhen Kehlen herausgeschmetterte Schlachtruf:„Her! Her!“(Der Vorläufer des heutigen „Hurra!") alles übertönte.— Ueber die Erfindung der Pseise wird uns berichtet, daß sie in Deutschland um das Jahre 1200 erfunden wurde. Die Querpfeisen der Landsknechte waren sehr lang und bestanden aus Holz. Der Ton war dem einer Flöte sehr ähnlich.„Holtbläser“ wurden die Pfeifer genannt. Später nahmen die Holzinstrumente mannigfache Formen an und fanden bei allen zivilisierten Völkern der Welt Eingang. Aus der Geschichte der Tonwerlzeuge.### . Trommel und Pseise. wie von den Türken Turbuka, auch Darabuka genannte Trommel wurde durch die Heerzüge der## brettet. Sie sand bei den stämmen wohl fast zu gleicher Zeit Eingang. In uns übermittelalterlichen, handschriftlichen, mit Bildmalerei verzierten Wenen zinven wir verschiedenarti Trommeln abgebildet. DieFre 14. Jahrhunderts in drei Masten Rolltrommeln(eaisse roulantes), troummeln. Die vierhundert Mann sta auch upet Trommler chen, handschriftlichen, mit Bildmalerei den..hnt 1. ormte .unzosen teilten ste um diedlitte des — ein, nämlich in Wirdel= oder Lemntschen#. Srode türkische und Mrilltkr. Landstnechte führten bei jedem ena —, ant Aus dem wäarsche blce, Sie eine Selbstverstümmelung im Naturreich. Es gibt eine Gruppe von Tieren, die sich der Verfolgung durch Feinde nicht nur durch die Flucht entziehen, sondern dem Verfolger sogar noch ein Stück ihres Leibes als Beute hinwerfen. Diese merkwürdige Selbstverstümmelung läßt sich aber nicht nur im Tierreich, sondern auch im Pflanzenreich beobachten, wie Dr. A. Koelsch in einem Aufsatz von„Reclams Universum" betont. Unter den Tieren sind es verschiedene Würmer, die, wenn man sie anfaßt, ihren Leib einfach in zwei oder mehrere Stücke zerbrechen, sodann Seesterne, Spinnen, Eidechsen und Krabben, die ein Bein, den Schwanz usw. opfern. Die Pflanzen, die sich nach den neuesten Beobachtungen selbst zerstückeln, trennen sich in diesem Falle von der Blüte. Es sind sehr häufig vorkommende Gewächse, Angehörige der Reiher= und Storchschnabelarten, des Königskerzen= und Boretschgeschlechtes, wie auch Lungenkräuter, Ehrenpreise und Mohne. Diese Pflanzen wersen bisweilen mitten im Leben, ohne daß ein Welken vorausgegangen ist, lange bevor die Blüte bestäubt und somit der eigentliche Zweck der Entfaltung eines üppigen Schaugepränges erreicht ist, die Kronblätter ab und vergehen. Es handelt sich bei dieser deutlichen Aeußerung von Lebensmädigkeit um eine eigenartige Antvortbewegung der Pflanzen auf Reize, die sie in höchst unangenehmer Weise belästigen. Es sind das chemische Reizmittel, wie Tabakrausch, kleine Spuren von Leuchtgas und Alkoholdämpfen, durch die die Atemluft der Pflanze in für uns unmerklicher Weise verschlechtert wird, während diese Unreinheit auf den seinfühligen Sinnen des Gewächses augenscheinlich sehr schwer lastet. Keine der genannten Blumen hält es unter solchen Umständen länger als—6 Stunden aus, ja, sie stößt die bunten schon ab, wenn die Reizung auch nur vorübergehend währ Am unangenehmsten wird Kohlensäure empfunden. In eine Luft, die 40—50 Prozent dieses Gases enthielt, ließ ein heimische Storchschnabelart ihre frischaufgegangenen Blüter schon in—12 Minuten zerflattern, und die Königskerze sogar schon nach 30 Sekunden genug. Andere Arten wiede sind für plötzliche Erschütterungen entfernter Stengelteile empfindlich, daß—3 Minuten nach dem Stoß die Blüte. voller Frische herunterfällt. In einem Fall wurde durch Verwundung des Griffelteiles die Krone zu vorzeitiger Selor auflösung gedrängt; der Reiz gelangte garnicht dort zur Wig kung, wo er verabfolgt war, sondern wurde von der Empfanzsiation irgendwie fortgeleitet und löste schließlich an der Besse der Blumenkrone die Reaktion auf. Dieser Vorgang Pflanzenreich hat eine vollkommene Parallelerscheinung den Tieren: wenn man einer bestimmten Krabbenart ikhe ein Glied durch Zwicken stark reizt, so wirft sie nicht den aubhandelten Körperteil, sondern immer den zweitvordersten Gey fuß ab. Dies ist das Organ, in dem alle heftigen ausklingen, von denen der Kurzschwanzkrebs heimgesucht wi Auch die Mechanik dieser Selbstverstümmelungen hat bei 2/, und Pflanze große Aehnlichkeit. Bei den Tieren wird Abspaltung durch überaus heftige ruckweise Muskelkonttal nen bewirkt, bei Pflanzen durch plötzliche Aenderung des saftdruckes. Ueber den biologischen Nutzen dieser Selor verstümmelung bei Pflanzen ist man sich bisher noch nicht gemocden. Der deate Shtlechund Erstaunliche Leistungen zeigten einige Schafe9#“ einem Wettbewerb, der kürzlich in England stattsan,### erste Aufgabe, die den Hunden gestellt wurde, bestand daß ein Hund drei Schafe ohne Hilfe des Hirten n Stall treiben sollte. Der Herr des Hundes wurde in de“ un der großen Naturarena von Bletchley Park festgebunden n lenkte den Hund nur durch verschiedene Pfisse. Aufncz## folgte das Tier den Lauten und trieb die Schafe#### Schranken bis in den Stall hinein. Bei einerZgnigg### wurden sechs Schafe durch zwei Hunde über schwir: nisse nach dem Stall geleitet, und zwar Woreg,#nd.## Schafe, die besonders eigensinnig und schwer lentdu.(— Hirten besahlen den Hunden nur durch Pisse, Bes#### prache genügte vollkommen, damit die Tiere# Herrn ausführten. Den ersten Preis bekam ein der die drei Schafe innerhalb von 17 Minuten 35 Sein großer Eutsernung in den Stall brachte. Sien Priut geiegck!Porigile nd Pim iches gid gestag! 65sc Die wirt ellen. Der Birtschaftsl damit gelock dem nicht en in den Bedi ——— Einfuhr vor alliierten Ko hibt zu den Besten imm 4 Die ange tionen wurt #msere Pari #ert des Be dasb ereits scheint der kats vorläu hes die 9 chne die Sanktionen # muen Stun ##csten Recht gtrchet we " RTB. P #h der Aufhe ich gegenüber des Schwert hutten interne uennt die Ent naze eine Pol jutr dabei sei. 938. Pa #inem Leitart inter welchen Leutschland habe der frau Un diesen Ve nüsse Deutsch! en. Man hab Steaerprogran Regierung, na Purlamentsme #echandelt hal Ronaten begi A beide. Die n #ien, sehr sch verde und die n wilden Ri ##esorm von 19 erzberger gesü m Temps“ i #. tun müßte #lten sie nicht itung der w Steuerpro Mehrheit wie imn un Fahne a Das E G Origing Sienstag, 1 6. August 1921 ### politische Tageblatt erscheint täglich zweimal ### in einer Morgen= und Abend=Ausgabe. ##c u. Verlag La Ruellescher Zeitungsverlag G. m. v. H. Luptschriftleitung: F. Ehses, verantwortlich für Politik 55 Feuilleion; für Lokales, Westdeutschland, Wirtschaftäches und Handel(i..) F. Ehses; für den Anzeigenund geschästlichen Teil: M. Stamms. Alle in Nachen. Geschäftsstelle: Büchel 61. Fernruf 293. scheiffleitung und Druckerei: Schildstr. 4. Fernruf 76 uug 33gs(nur für die Schriftleitung) Nachener Anzeiger, Abendausgabe. „ e Unparteiische Zeitung.= Amtliches Blatt für behördliche Bekanntmachungen. Hervorragendes Anzeigenblatt für die Stadt und den Regierungsbezirk. 43. Jahrgang.— Nr. 562. Abbestellungen und sodteend einen schluß nur der Ge. vor ViertalsahreDurch die Frägestanssele(Büchel 61) mitzuellen. Dulch dir Ttagerinnen werden Abbestellungen nich Zeillenpreis: Oertliche Anzeigen....25 4 Auswärtige Anzeigen...50 M ..„Geschäftliches(Reklamen).—4 — Bei Wiederbolungen entsprechender Nachlaß.— Joachim. Um die Sanktionen. die wirtschaftlichen Sanktionen sollen Mitte September ##en. Der schreckliche Druck, unter dem das deutsche girtschaftsleben bis zur Unerträglichkeit gelitten hat, wird Die Fortdauer des polnischen Terrors. D3B. Beuthen, 15. August. Heute abend gegen 6 Uhr versuchten Insurgenten, unterstützt von Mannschaften der Gemeindewache Hohenlinde, einen Vorstoß gegen die Stadt Beuthen, wobei zwei Deutsche verwundet wurden, darunter Lomit gelockert. Aber ungeteilte Freude kann man trotz=l einer sehr schwer. Den Apo=Beamten gelang es, sechs Invm nicht empfinden, dafür sind zu viele Wenn und Aber surgenten zu ermitteln und zu verhaften. Sie wurden furgenten zu Ermitlein und zu Verhaften. Sie wurden unter starker Bedeckung nach Beuthen überführt. Gestern abend gegen.30 Uhr wurde eine vor dem Waldplatz in Dombrowa auf die Straßenbahn wartende etwa hundertköpfige Menscheumenge von etwa 30 bis 40 Banditen plötzlich umzingelt, mit Stöcken geschlagen und mit Wassen bedroht. Mehrere Männer und Frauen wurden durch Stoaschläge blutig verletzt. Ein a Kufmann aus Beuthen wurde mit einem Gummiknüppel derart geschlagen, daß er ins Krankenhaus geschafft werden mußte. Als Polizeibeamte herbeieilten, ergriffen die Banditen die Flucht und entkamen unerkannt. □ Berlin, 16. August. Im„Lokalanzeiger“ schildert ein Augenzeuge die grausame Mißhandlung eines italienischen Sergeanten auf dem Bahnhofe Charlottengrube bei Rybnik durch polnische Insurgenten. Etwa 30 Insurgenten rissen den Sergeanten aus dem Zuge heraus und schlugen unter Verwünschungen auf Italien auf ihn ein, bis er zusämmenbrach. Die französische Bahnhofswache sah dem Vorfall untätig zu. Der Italiener, der sich wieder in den Zug geschleppt hatte, wurde dort von den Insurgenten weiter mißhandelt. Er ist an den erlittenen Verletzungen gestorben. Der Zusammentritt des Bölkerbundrates. Es bestätigt sich, daß die Sitzung des Völkerbundrates für den 22. August festgesetzt worden ist; dagegen ist der Ort noch unbekannt. Die meisten Morgenblätter behaupten, daß Paris der Ort der Zusammenkunft sein wird; nur die„Daily Mail“ nennt Gens. Wie verlautet, soll die ganze oberschlesische Grenzfrage vom Völkerbundrat einem Sonderausschuß zur Erledigung übertragen werden. Dieser Ausschuß wird dann Anfang September seinen Bericht dem Völkerbundrat in Genf unterbreiten können. Der Völkerbundrat beginnt bekanntlich seine ordentliche Tagung am 1. September in Genf. Lloyd George über die Aufgabe des Völkerbundes. D3B. London, 15. August. Auf eine Anfrage erklärte ger geführt hätten., Frankreich verachte diese Lager und Lloyd George im Unterhause, der Völterbundsrat sei geer„Temps= ist der Ansicht, daß die Alliierten alles, was binig beten worden, sein Gutachten über die Grenzlinie zwischen k tun müßten, um dem Kabinett Wirth zu helfen. Warum Deutschland und Polen in Oberschlesien abzugeben, welche die alliierten Hauptmächte festlegen sollten. Mit Rücksicht auf die Lage in Oberschlesien seien die im Völkerbundsrat vertretenen Mächte gebeten worden, die Sache als sehr dringlich zu behandeln. Die Frage der Abhaltung der Tagung in nächster Zeit werde vom Völkerbund erwogen. Schichfal Oherschlosion Aut die Frage, ob die Vertreter Volens und Deutschlands Das Schiikfül Vverschtestens, ersucht werden sollten, ihre Sache darzulegen, erklärte Lloyd George, er hege keinen Zweifel, daß den Beteiligten durchaus Gelegenheit gegeben werden werde, ihre Sache zu vertreten. Indessen liege solches lediglich innerhalb der Befugnisse des Völkerbundes. nm #n den Bedingungen. Namentlich der Umstand, daß die ##einfuhr vom Ausland auch fernerhin von einer inter#lierten Kommission überwacht und geregelt werden soll, hibt zu denken. Es scheint danach, daß das Loch im westen immer noch geöffnet bleiben soll. Die angekündigte Aufhebung der wirtschaftlichen Sank#ionen wurde im Kabinett auch besprochen. Der durch #nfere Pariser Botschaft übermittelte amtliche französische #ert des Beschlusses bringt nichts wesentlich Neues über ereits Bekannte hinaus. Diplomatisch notifiziert #teint der deutschen Regierung die Absicht des Obersten nats vorläufig noch nicht zu sein. Es ist selbstverständlich, dat die Aufhebung der wirtschaftlichen Sanktionen chne die gleichzeitige Aufhebung der militärischen sanktionen nach dem heute wie zuvor immer eingenomunen Standpunkt der deutschen Regierung aus dem ein##chsten Rechtsempfinden heraus als durchaus ungenügend betachtet werden muß. Pariser Blätterstimmen. NXB. Paris, 15. August.„Petit Parisien“ stellt sich plötz### der Aufhebung der wirtschaftlichen Sanktionen ganz freundun gegenüber. Dieselben seien ja auch nur ein doppelschneidees Schwert gewesen, das sowohl den deutschen, wie den gehutten internationalen Handel gelähmt habe.„Petit Parisien“ ueunt die Entscheidung des Obersten Rates in der Sanktionstage eine Politik der Ueberwachung und Mitarbeit; die Hauptjotr dabei sei, beide Begriffe zu einer Einheit zu verschmelzen. 93B. Paris, 15. August. Der„Temps“ beschäftigt sich in einem Leitartikel mit den militärischen Sanktionen und fragt, mnter welchen Bedingungen diese verschwinden sollten. Wenn deutschland seinen Reparationsverpflichtungen nachkommt, sabe der französische Ministerpräsident ausdrücklich erklärt. Un diesen Verpflichtungen nachzukommen, sagt der„Temps“, nüsse Deutschland daran gehen, ergänzende Steuern zu schaftu. Mau habe gesehen, daß durch den Reichskanzler Wirth ein Steaerprogramm vorbereitet worden sei und daß die deutsche Regierung, nachdem sie mit den verschiedenen Parteien ihrer ##urlamentsmehrheit über die Ergänzungen dieses Programms ## e c h a n d e l t h a b e, e s d e m R e i c h s t a g w ä h r e n d d e r i n d e n n ä c h s t e n Ronaten beginnenden Session zur Abstimmung unterbreiten werde. Die neuen Steuern würden, wenn sie durchgeführt kien, sehr schwer sein. Die Regierung, die sie verkeidigen berde und die Mehrheit, die für sie stimmen werde, würden sich # wilden Ränken der Leute aussetzen, die nach der Steuerzsorm von 1919 den bekannten Feldzug gegen Finanzminister ##berger geführt hätten. Frankreich verachte diese Lager und men sie nicht, meint der„Temps“, beschließen, daß die Auftung der wirtschaftlichen Sanktionen von der Abstimmung Steuerprogramms abhänge? Reichskanzler Wirth und Mehrheit hätten dann den Parteien der Rechten gegenwie immer, das Portemonnaie in die schwarz=weißin Fahne gewickelt, ein machtvolles patriotisches Argument. Deutschland und Amerika. Die Proklamation des Friedenszustandes Amerika=Deutschland. Die Redaktion des Wortlautes des Friedensvertrages Friedensfragen. Vorübergehende Herabsetzung der Kohlenlieferungen. geseben waren berabgesetzt. Diese Herabsetung in von Verücksichtigung der. muit dr. Vuicsrazierung geührien Hesehen waren, hetradgesehl. Diese Herabsetzung ist von der Kommission für notwendig gehalten worden, um einem augenblicklichen Produktionsdefizit Deutschlands Rechnung zu tragen. Das theoretische Programm von 2,2 Millionen Tonnen Kohlen monatlicher Gesamtlieferung an die Alliierten bleibe aufrechterhalten. Man sei sich aber darüber einig geworden, daß zuerst mit besonderer Dringlichkeit eine Lieferung von 1,6 Millionen Tonnen erfolgen würde. Das sei die Grundlage, auf der die Lieferungen gegenwärtig vor sich gingen. Italiens Haltung auf den Pariser Konferenzen. TU. Paris, 15. August. Nach Andeutungen des „Temps“ scheint Italien sowohl in der Finanzionferenz wie in dem Obersten Rat die Auffassung vertreten zu haben, daß die 182 Milliarden Mark, auf die der Betrag der von Deutschland zu leistenden Zahlungen festgesetzt worden ist, die Gesamthöhe nicht nur der deutschen Schulden, sondern auch der Schulden Deutsch=Oesterreichs. Ungarns und Bulgariens gegenüber der Entente darstellt. Italien habe verlangt, daß der von ihm beschlagnahmte österreichische Staatskredit als Gegenwert der von ihm zu beanspruchenden Bons der Serie C angesehen wird. Es habe dann weiterhin 3 Milliarden Bons der Serie C als Gegenleistung für den Ausfall seiner Prioritäten auf die österreichische Schuld gefordert. Der Beschluß der Finanzkonferenz ist in seiner Gesamtheit zwar noch nicht bekannt. Es scheint aber Tatsache, daß die Konferenz in Aussicht genommen hat, 12 Milliarden Goldbons aus der Serie C auszugeben und so die Gläubiger Oesterreich= Ungarn und Bulgarien als Ablösung für ihre Guthaben an diese Staaten auszuhändigen. Ein Aufruf der Reichsregierung an die Oberschlesier. 23B. Berlin, 15. August. Der Reichspräsident und die Richsregierung erlassen folgenden Aufruf: Die Entscheidung über Oberschlesien ist wider Erwarten ticz gefallen, der Spruch ist vertagt worden. Die Leidenseit des oberschlesischen Volkes hat ihr Ende noch nicht gefungilt in zäher Ausdauer weiter auszuharren. OberUnsere Sache ist gerecht. Die Gerechtigkeit wird und slegen, wenn das Selbstbestimmungsrecht der Völker Gel#boden sol. Ihr baht euch mit überwäiligernder Mehchell Erklärungen Bonomis. D3B. Paris, 15. August. Bonomi erklärte einem Mitarheiter des„Petit Parisien“, es wäre ein großer Irrtum, die Verweisung der oberschlesischen Frage an den Völkerbundsrat als Niederlage Frankreichs anzusehen. In scden sol. Ihr habt euch mit überwältigender Mehrbeit dürse nicht; gebe es weder Sieger noch Besiegte. Man n Leuschland ausgesprachen. Euer und des Neiches Bohl bundsrates u Voraus sagen, daß die Anscht des Volter: osten Käingt davon ab, daß Oberschlesen beim Reiche ver= I senische g im britischen Sinne ausfalen werde. Die io„ n e n i s c h e R e g i e r u n g w e r d e i h r e m V e r t r e t e r i m B ö l k e r bundsrat die größte Freiheit lassen. ##kleidt. Oberschlester! Ihr habt bisher trotz schwerster Heratsorderungen musterhafte Ruhe und Ordnung bewahrt. Die Rtechtigte Abwehr der Gewalttaten polnischer Insurgenten hat #c die Welt nicht verargt. Bewahrt auch weitechin die die euch bisher ausgezeichnet hat. Laßt die kühle verlegung nicht schwinden und laßt euch durch nichts zu unFrlesten Handlungen verleiten, die eurer gerechten Sache nur den bringen würden. Mit euch hofft das ganze deutsche h daß der Tag nicht fern ist, an dem die Schranken zwischen ##ind dem Mutterlande wieder fallen, an dem das SelbstMumungsrecht der Völker in der Wiedervereinigung Ober#csus mit Deutschland, dem es seit sieben Jahrhunderten #t Anerkennung sindet— zum Besten Oberschlesiens, Reiches, des wirtschaftlichen Wiederaufbaus Miotas und des Friedens der Welt. di Reichspräsident: Ebert, die Reichsregierung: Dr. Wirth. Polnische Stimmungsmache. TU. Berlin, 16. August. Nach einer Meldung der Agence Havas ist in Paris eine Abordnung von Bauern und Arbeitern aus Hindenburg unter Führung des Polen Kobylinski eingetroffen. Diese Delegation hat auf dem Grabe des unbekannten Soldaten einen Kranz niedergelegt mit der Aufschrift:„Dem unbekannten Soldaten von Polen des Kreises Hindenburg in Oberschlesien.“ Wie die TU. dazu erfährt, handelt es sich bei dieser Delegation um eine polnische Stimmungsmache, die ähnlich derjenigen ist, die Polen anläßlich des Besuches des Generals Lerond in Hindenburg veranstaltet hat. Der Kreis Hindenburg hat bei der Abstimmung des 20. März eine sichere Mehrheit für Deutschland ergeben. Frankreich kommt zur Abrüstungskonferenz. WD. Paris, 16. August.(Drahtbericht.) Wie der „New=York Herald“ meldet, hat der französische Ministerpräsident Briand gestern abend dem amerikanischen Botschafter in Paris, Herrick, wissen lassen, er werde sich am 11. November zu der Abrüstungskonferenz nach Washington begeben. Der„Petit Parisien“ gibt die gleiche Nachricht aus anderer Quelle wieder, bemerkt dazu aber, daß darüber eine offizielle Bestätigung noch nicht vorliege und sie daher mit Vorsicht aufzunehmen sei. WD. Paris, 16. August.(Drahtbericht.) Die„Chicago Tribune“ meldet aus Washington: Die amerikanischen Regierungskreise haben bereits alle Hände voll zu tun, um Quartier für die Delegierten zur internationalen Abrüstungskonferenz zu finden. Javan teilte bereits mit, daß 200 Personen zur Konferenz kommen, Großbritannien wünscht, daß ihm zwei Hotels ganz überlassen werden. Frankreich hat noch keine offiziellen Wünsche geäußert, doch glaubt man, daß auch der Quai’Orsay große Wohnräumlichkeiten in Anspruch nehmen wird. Amerika plant auch einen Finanzkongrest. WBA. Paris, 16. August.(Drahtbericht.) Nach einer Meldung des„Echo de Paris“ aus London wird aus Washington gemeldet, daß die Beamten des amerikanischen Schatzamtes augenblicklich die Möglichkeit prüfen, einen internationalen Finanzkongreß zusammenzuberufen, der gleichzeitig mit der Washingtoner Entwaffnungskonferenz stattfindet und sich mit der Stabilisierung des Wechselkurses beschäftigen soll. WD. Paris, 16. August.(Drahtbericht.) Die näheren Pläne der Finanzkonferenz sind noch nicht ausgearbeitet, aber man denkt daran, die leitenden Bankiers und Finanzleute der ganzen Welt einzuladen in der Hoffnung, daß man ein Programm ausarbeiten wird, durch das die Schwankungen der internationalen Valuta beseitigt und der Weg für ein Wiederaufleben des Welthandels gebahnt werden kann. Die Vereinigten Staaten sind insbesondere daran interessiert, daß die fremde Valuta wieder stetig wird, denn seitdem die europäischen Länder nicht mehr im stande sind, in Amerika Rohstoffe oder Fertigfabrikate zu kaufen, fällt der amerikanische Export von einem Monat zum andern. Dadurch entsteht in der Industrie große Arbeitslosigkeit. Auch die landwirtschaftlichen Erzeugnisse können nicht ausgeführt werden. Die Farmer verlieren ihr Geld. Unter diesen Umständen ist die Frage des Valutamarktes eine der Dringlichsten für die amerikanische Finanzwelt, die deshalb schnellstens geregelt werden muß. Beracksichnigung der mit der Reichvlegierung geführten Verhandlungen ihn zu formulieren beabsichtigt, ist dem Ende nahe. Die amtliche Proklamation des Friedenszustandes mit Deutschland, die Präsident Harding bereits vor geraumer Zeit erlassen zu können glaubte, dürfte deshalb nicht so lange auf sich warten lassen, wie man angenommen hatte. Der Vertrag mit Deutschland soll jedenfalls vor dem Dezember dem Senat eingebracht werden; er soll an den Grundsatz der Entwürfe Knox' und Porters festhalten, also in allen seinen Stücken auf den Versailler Vertrag zurückgehen, wenn auch bekanntlich unter Verzicht auf wesentliche Bestandteile des Pariser Friedens.— Die Redaktion des Wortlautes des Friedensvertrages mit Ungarn und Oesterreich hat begonnen. Auch mit Oesterreich und Ungarn soll der Friedenszustand amtlich proklamiert werden. Die beiden Friedensverträge werden naturgemaß im selben Sinne wie der deutsche auf die Verträge von St. Germain und Trianon zurückgehen. Informationsreise eines Amerikaners. TU. Berlin, 16. August. Ein Vertreter der Telegraphen= Union hatte eine Unterredung mit Professor Coar aus New=York, der vor Amerikas Eintritt in den Krieg und in den darauf folgenden Kriegsjahren gegen Deutschland Stellung nahm und nun eine Informationsreise nach Deutschland unternommen hat, um sich über deutsche politische und wirtschaftliche Zustände und besonders die Wirkung des Versailler Friedensvertrages auf diese Zustände zu orientieren. Auf die von dem Vertreter der Telegraphen=Union gestellten Fragen antwortete Professor Coar folgendes: „Die Wirkung des Friedensvertrages auf Deutschland beurteile ich als höchst schädlich und mit Beziehung auf die ganze künftige Weltlage äußerst bedenklich. Ich mache durchaus kein Hehl daraus, daß die gegenwärtigen, sich aus dem Friedensvertrag ergebenden Zustände in mindestens vier Hauptpunkten abgeändert werden müssen, ehe überhaupt an eine Wiederherstellung des wirtschaftlichen Gleichgewichts bei den führenden Völkern der Welt gedacht werden kann. Die vier Punkte, die sich einem jeden vorurteilslosen Beobachter je länger, je mehr aufdrängen müssen und die sich auch mir aufgedrängt haben, trotz der Stellung, die ich vor dem Kriege, während des Krieges und auch beim Friedensschluß eingenommen habe, sind die folgenden: 1. Abschaffung der Sanktionen, 2. die Abschaffung des Ausfuhrzolles, 3. baldmöglichste Freigabe der besetzten Gebiete, 4. schleunige Regelung der oberschlesischen Frage und zwar so, daß mindestens das industrielle Gebiet dem Deutschen Reich zugeteilt wird. Die öffentliche Meinung der Welt ist für Deutschland nicht günstig. In Amerika herrscht die Auffassung, als ob Deutschland, statt den Friedensvertrag zu erfüllen, ihn auf jegliche Weise zu umgehen bestreht gewesen wäre. Man hat sich gar keinen Begriff von den Schwierigkeiten gemacht, mit denen die Reichsregierung sich abzufinden hatte, besonders nicht von der völligen Umwertung aller früheren wirtschaftlichen Zustände. Mit bedingungsloser Bestimmtheit darf ich hoffen, daß nun die jetzige Stellungnahme Deutschlands in Bezug auf die Erfüllung des Ultimatums einen sehr günstigen Eindruck in Amerika gemacht bat. Ueber die europäischen Ostfragen, soweit Deutschland in Betracht kommt, hat sich noch kein Urteil in Amerika herausgebildet. Posen, Westpreußen usw. sind dem Amerikaner ungekannte Größen. Für Polen besteht noch immer eine gewisse Sentimentalität, die darauf beruht, daß der Amerikaner das Polentum in Kosziusko, Paderewski usw. verkörpert steht. Der volnische Vorstoß jedoch gegen Wilna und ganz besonders die Korfonty=Geschichte haben keinen guten Eindruck in Amerika gemacht. In Amerika hat man im allgemeinen kein Verständnis für die ungeheuren Schwierigkeiten, die durch den volnischen Korridor entstanden sind. Rein politisch betrachtet, erscheint die Trennung des deutschen Gebietes durch der polnischen Korridor als ein Unding. Das in Deutschland herrschende Gefühl in Bezug auf die Wilionsche Politik der 14 Punkte hat durchaus keine Berechtigung. Wilson meinte es ernst mit seinen 14 Punkten, da er aber in der Veröffentlichung dieser Punkte weder das amerikanische Volk, noch die Regierung als ein Ganzes vertrat, und auch nicht vertreten konnte— wie man in Deutschland angenommen hat—, so war diese Politik eben nur eine Politik, die einzig und allein durch die Macht seiner Persönlichkeit hätte durchgesetzt werden können. In Amerika scheint die Ansicht mehr an Boden zu gewinnen, daß ohne eine wirtschaftliche Wiederberstellung der europäischen Länder Amerika selbst kaum auf bessere Zeiten für sich hoffen darf. In den Vereinigten Staaten liegen die wirtschaftlichen Verbältnisse schlecht. Die Industrie liegt bei uns fast brach, die Zahl der Arbeitslosen steigt auf eine unerhörte Weise, und wenn nicht bald eine Aenderung in den ganzen wirtschaftlichen Verhältnissen eintritt, so wird das amerikanische Volk im Laufe dieses und des kommenden Jahres Verluste zu ertragen haben, denen gegenüber seine eigenen Kriegsschulden nur eine Kleinigkeit bedeuten. Die Beschlagnahme von Privatbesitz hat man als eine zeitweilige Kriegsmaßregel entschuldigt. Allerdings regt sich hier und da in gewissen Kreisen Amerikas das Bestreben, aus dieser Beschlagnahme Nutzen zu ziehen. Man hört jetzt vielGesina van Ingen. " Originalroman von Anny v. Panhuys. bian Erne e.. Nachruc erbioten. Bestant betrachtete das Mädchen von der Seite. lb tragen Sie Ihr Haar so unvorteilhaft und cch. Fräulein van Ingen? fragte sie unvermittelt. Aesinas Gesicht war plötzlich wie in Blut getaucht. kersasen mienichen gegen einen aher Iischen, einen bösen Spötter, den sie glühend Pehaßten. freundliche Dame war die Mutter des When, ala uu deshalb mußte sie eine andere Antwort S. ne es sonst getan hätte. sch nicht ng" sast ich bin zu alt für Zöpfe, es schickt lassen meyr, Zöpfe hinter meinem Rücken tanzen zu besten, wanz.“ langes Haar doch auch kleidsam aufGesing:“ Frau Elmhorst ein. B schüttelte traurig den Kopf. msangen daar ist zu viel, es läßt sich nichts mit ihm Sdse sieh eite. Gie es nich, s schon etwas damit anfangen, nur dürfen uf die Dauga kaltem Wasser ankleben, das schadet auch A Ihrer Siepe: Farbe. Sie faßte Gesinas Hände. Ich wrückbürsten s; würde das Haar lose oder gescheitelt großen 3“ Löckchen fallen lassen wie sie wollen, St dbunklen Basef ties im Nacken zum Rest formen und Loendetes mit: sestsiecken. Ein guter Friseur brächte schlos g. 1olchem Haarmaterial wie dem Ihren .##uten Raie an Haus Elmhorst. Auch er hatte ihr „Aüte nicht ale begeben, ihre Haartracht zu ündern. H, Sie blig daß sein„guter Rat“ Wert für sie ro so wie sie war, so häßlich, so entstellt. Ein bißchen eigensinnig versetzte sie: Meine Tante wünscht diese Frisur für mir und mir gesällt sie auch. Ganz sichbar saß der Trotz um ihren Mund. Frau Erna ward kühler, zurückhaltender und abends meinte sie zu ihrem Sohn: Die junge Holländerin habe ich entschieden falsch beurteilt, sie ist ein wenig liebenswürdiges Mädchen, aber ihre Leidenschaft für Rosen ist förmlich fanatisch. Ihr Mann hörte das und wandte sich an Hans. Schade, daß man dir das nicht nachsagen kann, ich wäre glücklich, wenn mein Sohn mein Erbe auch darin sein könnte, denn auch ich liebe die Rosen fanatisch. Auf dem runden, mit leichter Spitzendecke geschmückten Mahagonitisch stand eine schlanke Vase, drei langstielige Rosen steckten darin. Die schmale hochädrige Hand Friedrich Elmhorsts zog die Vase zu sich heran und zärtlich ruhte sein Blick auf den Prachtexemplaren von Rosen. Sind sie nicht schöner als das schönste Gedicht, ist ihr zarter Duft nicht berauschender als alle Wohlgerüche Arabiens? Seine Stimme sank fast zum Flüstern herab. Wenn ich einmal scheiden muß, wird es mir sein, als wären meine Rosen liebe Kinder, die ich unversorgt und allein in der Welt zurücklassen muß. Er wies auf die Rosen. Emeralda! Märchen! und Goldblatt!, die besten Ergebnisse meiner Beredelungsbemühungen. Emeralda rot wie nachgedunkelter Purpur mit schmalen schwärzlichen Rändern, Märchen weiß mit mattlila gefärbten Kelchblättern, und Goldblatt gelb wie ein Zitronenfalter mit braungoldenen winzigen Fleckchen. Frau Erna lachte ihrem Mann zu. Denk nicht daran, was einmal nach dir sein wird, freu dich deiner Rosen und deiner Züchtererfolge. Er nickte sinnend vor sich Man möchte gern von seinem Lebenswerk Aberdauert werden, und ich denke zuweilen, wie das sein wird, wenn mein Name nicht mehr auf dem Schild da draußen steht. Hans machte ein bedrücktes Gesicht, er empfand es stets wie einen Vorwurf, wenn der Vater auf dieses Thema zu sprechen kam, aber er konnte ihm doch nicht helfen. Er konnte doch nicht dafür, daß er, wenn er die Natur auch liebte, so doch gar keine Neigung für den väterlichen Beruf verspürte. Ein Arzt zu werden, zu dem die Kranken Vertrauen hatten, dies Ziel schwebte ihm schon von Kind an vor, aber vieles Bitten war nötig gewesen, um den Vater seinem Wunsch geneigt zu machen. Daß er nun, da er dicht vor dem Examen stand, noch umsatteln sollte, durfte der Vater aber wirklich nicht von ihm erwarten, und doch schien es fast, als ob er es täte, denn in letzter Zeit erging er sich allzuoft in solchen Klagen wie eben, Klagen, die sich alle zum Vorwurf zuzuspitzen schienen. Haus benützte die erste Gelegenheit, sich zur Tür hinauszudrücken und ins Freie zu flüchten. Er ging durch den Garten, der dunkel und still dalag und über dem die Sterne wie silberne Wunder standen, er wanderte dann ein Stückchen in der Richtung des Oertchens hin, zu dem die väterliche Gärtnerei und das Häuschen des alten Fräuleins van Ingen als letzte Ausläufer gehörten, und wandte plötzlich wieder um gegen den Wald zu. Er schritt an dem Heim des alten Fräuleins vorbei und unwillkürlich richtete er die Augen auf das Fenster, das ihm Gesing letzthin nach kurzer Unterhaltung so schroff vor der Nase geschlossen hatte, weil er ihn angepapptes Haar bemängelt. Flüchtig huschte es ihm durch den Sinn, daß Gesinas Empörung gegen ihn der Begründung nicht antbehrte. Was kümmerte ihn überhaupt ihr Haar, weshalb hatte er das arme Ding gekränkt? Hans Elmhorst ging mitten auf dem Fahrweg, und da er sich nun Gesinas Zimmerchen gerade gegenüber befand, und seine Augen an ihrem Fenster hingen, blieb er plötzlich wie an den Boden gebannt stehen und ein leiser Ruf der Verblüffung löste sich von seinen Lippen. Die Läden waren nicht geschlossen und die rot und blau gemusterte Gardine nur nachlässig zugezogen, so daß Hans Elmhorst ein Stückchen des sehr niedrig gelegenen Zimmers zu sehen vermochte. Und in diesem seinen Augen erreichbaren Stückchen bot sich ihm ein ganz eigenartiges Bild. Er sah Gesina, an die er eben gedacht, in dem schlichten Kleide, das sie meistens trug, vor einem nicht allzu großen Wandspiegel stehen und ihr Haar lösen. Langsam befreite sie die straffen Flechten und kämmte die einzelnen Strähnen sorgsam durch, um dann das ganze Haar nach hinten zu werfen, wo die entfesselte Rotgoldflut in weichen Wellen niederfiel. Jetzt drehte sich Gesina vor dem Spiegelbild hin und her. Hans Elmhorst sah es deutlich, über der Stirn flimmerten jetzt wieder die brennenden Löckchen, tausendmal hübscher war es, als das mit Gewalt zurückgestriegelte Haar. Und mit einem Male wollte ihm scheinen, Gesinas rotes Haar war überhaupt nicht häßlich, im Gegenteil, der holländische Maler, auf den sie sich berufen, hatte vollkommen recht gehabt, das Haar war schön und er mußte mit Blindheit geschlagen gewesen sein, das nicht schon lange bemerkt zu haben. Beim Himmel, war das eine prachtvolle Mähne, die das junge trotzig=scheue Ding mit sich herumtrug! Gleich einem glühenden flammenden Mantel umwallte es die schmale Gestalt. (Fortsetzung folgt.) 8 9 9 Aus Nachen und Umgebung. Nachen, 16. der Industrie sprechen. In esem Fall würden aber den deutschen Teitnehmern die beim Treuhänder niedergelegten Summen wiedererstattet werden. „In Amerika fürchtet man die auf Grund, des deutschen Erfüllungsprogramms evtl. einsetzende Konkurrenz Deutsch#.#ieker, Furcht ergidt sich die neue Tarispolitf,#. Guas zum Banneschon. bel der man deshalb solange verharren wird, als diese Furcht#####.# gum waxpeschopp! Das war das Lostnoswort von gewissen Interessen wachgehalten werden kann. zur das schaulustige Nachener Volk am Sonntag, und eine Die Einwanderungssverre ist verlangt worden wiei.# Woche hindurch wird dieses Wort noch weiterhin Gültigkeit behalten. Dafür steht das bunte Bild eines Kirmesplatzes aus Nachener Kirmes. Erungen, unter denen Grobungen, Bohrungen und Einhrotungen im Nachener Bezirk vorgenommen werden dürfen. a Vie. Einpanderungsperre ist verlaugt worden, well der darüber geworden ist, daß sein eigenartiges Volkstum schwer bedroht worden ist durch die übermäßige Einwanderung von Menschen, die für dieses Volkstum noch kein Verständnis haben. Deutschenhaß herrscht in Amerika kaum, wohl aber eine gewisse Abneigung. Für das. was man vor dem Kriege als Deutschtum erkannt hatte, ist noch immer eine echte Bewunderung vorhanden. Ebenso für deutsche Energie im wirtschaftlichen wie im geistigen Leben, doch muß man noch immer zugeben, daß der Durchschnittsamerikaner sich über das ethische Bewußtsein des heutigen deutschen Volkes noch nicht klar geworden ist. Die Sympathie für Frankreich und Polen ist stark in der Grusuus saartsen. Französischer Militarismus und Ehans: Sut heinen uns ein bedrohliches Zeichen zu sein. und so glaube ich, daß gerade in Bezug auf die oberschlesische Frage die allgemeinen Meinung in Amerika sich immer mehr zugunsten Deutschlands gestaltet bat. Ueber das geistige Leben des heutigen Deutschlands maße ich mir kein abschließendes Hrteit an. Nur dies möchte ich sagen, daß sich in den deutschen ## ein, virklich neues geistiges Leben zu regen scheint, daß falls es nicht durch die gegenwärtige trübe Lage in Vorkriegszeit bei dem Nachener noch in allzu guter Erinnerung, als daß er sich nicht mit Begeisterung wieder in den Trubel stürzen möchte. Alle Neugierigen wandern hin, aber auch die, die ihre Lachmuskeln und ihren Geldbeutel einmal stärkeren Strapazen anheimgeben wollen. Hat man sich endlich mit Not einen Weg durch die tausendköpfige Menge der Straßenpassanten gebahnt, hat man den Anblick der bettelnden Krüppel, die sich da überall auf der Straße niedergelassen haben, noch nicht ganz vergessen, dann sieht man ihn vor sich, den Kirmesplatz. Ueber den bunten Lichtern der Buden liegt der schmutzige Rauch einer pustenden Lokomobile, mit der Maschine wetteisernd aber bringt die elektrische Musik der Schaudie neuesten Schlager zu Gehör. Laut schrillend gellen die Töne von Ausrufglocken, dazwischen schreien anpreisend heisere Stimmen. In grellen Farben leuchten die Bilder einer rührseligen Mordgeschichte, ein piepsendes Vögelchen am Standplatze daneben ist berufen, die vorwitzigen Liebesleute einen„Blick in die Zukunft" tun zu lassen. Die Schaukeln auch sind in haftigem Betriebe, sie fliegen auf bis an die Decke und wenn es einem gelingt, das Das Oberbergamt in Vonn ist Aufsichtsbehörde. Bei der Bedeutung der Bäder für die Allgemeinheit wäre es im öffentlichen Interesse zu wünschen, daß die maßgebenden Behörden in der oben erwähnten Angelegenheit, die weite Kreise der Bevöllerung beunruhigt und zu unsinnigen Gerüchten(Versiegen der Quellen) bereits Veranlassung gegeben hat, recht bald ein aufklärendes Wort sprechen wüurden. er. Vereinigte Künstler und Kunsthandwerker Nachens. In den letzten Tagen haben sich in Aachen Künstler und Kunsthandwerker. insbesondere solche, welche auf dem Gebiete der religiösen Kunst tätig sind, vereinigt, um die wirtschaftlichen Interessen ihres Standes zu wahren. Dieser Zusammenschluß bildet eine freie Vereinigung, ohne besondere Statuten und ohne feste Beiträge. Der gewählte Vorsitzende übernimmt die geschäftliche Leitung. Es wird angestrebt, diese Vereinigung weiter in Deutschland auszudehnen und zunächst in Rheinland und Westsalen festen Fuß zu fassen. Eine Angliederung an den Fachverband für die wirtschaftlichen Interessen des Kunstgewerbes E. V. Berlin ist vorgesehen. Anfragen und Beitrittserklärungen ohne jegliche Verpflichtungen sind zu richten an den geschäftsführenden Vorsitzenden, Stiftsgoldschmied Bernhard Witte, Nachen. Veranlassung zu diesem für jeden Künstler und Kunstwandwerker wirtschaftlichen Ersolg versprechenden Zusammenschluß ist die vor kurzem in Köln mit reichlichen städtischen Hieie Penz aeu des Instituts für reliaiöse Hlawehe and Veransteitungen. * edentheater. Die heutige Erstaufführung und Betlerin“ beginnt pünktlich um 8 Uhr. Parg:### folgende Tage sind Wiederholungen des neuen Stückg. Aachener Pupppenbühne. Zur gestrigen 10. führung der Posse„Der Teusel in Nachen“ waren H. so großer Zahl erschienen, daß es vielen von ihnen nig möglich war, einen Platz zu erhalten, sie mußten unverrich Sache umlehren. Die Leitung des Theaters veranläßt gesehen, das Stück heute abend nochmalz ente eine Be #e beime 8 e 10s die Ab0 und dazu ebenfalls die„Drei Wünsche“, Donnerstag ist„Genoveva“. zu Wien, 1 Msteug richnung: i SC Turnen, Spiel und Sport. Ein großer Schwimm=Wettkampftag. Am 21. August dieses Jahres wird in den Neuanla# des Hangeweihers zu Nachen das Gauschwimmfest des.9, rheinischen Gaues der Deutschen Schwimmerschaft statt. Nach den bis heute vorliegenden Meldungen der Sch: schaftsvereine aus Rheinland und Westsalen werden die saVertreter genannter Körperschaft am Start erscheinen. Sondervorführungen, Einzel= und Mannschaftskämpf, Schwimmen und Springen werden jeden Schwimmfreund Sportsmann überzeugen, daß die Vereine der DeunaSchwimmerschaft auf volkstümlichem und sportlichem Getza, vortreffliche Leistungen zu bieten vermögen. Die Danan wettkämpfe haben ebenfalls eine gute Besetzung erhalten. Paris, 1 RRRnden ang oisterteite A Sbeneugaen Seshsche is esite die hache else echcheice hae. sche sche e chensice Kosica. A eisthlitesser gestalten wird? Diese, Frage vermag nur ein Prophet zu be A15 Ziel reezh eine groteske Figur.— Die Fülle, von Ein= schäftsreisenden Dr. Höller haben eine een antworten. Aber hossen darf auch ich auf die Ausgestaltung eines besseren und innigeren Anschlusses der beiden Völker.“ Die Wahrheit über Deutschland. WBA. London, 16. August.(Drahtbericht.) Unter der Ueberschrift„Die Wahrheit über Deutschland“ veröffentlicht der von einer Reise durch die Industriegebiete Deutschlands zurückgekehrte Finanzberichterstatter des „New Statesman“, E. Davies, in der„Daily News“ einen Artikel, in dem er erklärt, die im Auslande über den angeblichen Wohlstand Deutschlands verbreiteten Berichte entspräche nnicht der tatsächlichen Lage. Deutschland lebe vom Kredit. Das deutsche Volk befinde sich in einem Zustande allgemeiner Verarmung. Rundschau im Ausland. drücken, die Menschenmenge und die disharmonischen Töne verschiedenster Musik, benehmen den Geist und fast mechanisch läßt man sich von den Besuchern vorwärts drängen. Die Achtbahn mit ihrem Riesengerüst kann den Andrang der Fahrlustigen kaum bewältigen. Hei, wie sich das fährt! Bergauf, bald in schwindelnder Höhe, bald wieder in starkem Gefälle hinunter. Aus dem Zelte des Teufelsrades aber gellt das Lachen heraus über die Purzelbäume die schwankende Eestalten, auf der drehenden Scheibe volführen. Dazwischen gellen die Rufe der Budenbesitzer, die da zum Eintritt auffordern: Den Löwenmenschen Lionel nebst Prinzeß Elisabeth muß man gesehen haben, im Hippodrom die Rolle als Sonntagsreiter gespielt, Miß Marconl Astoria und der Motormenschen bewundert. und gar einen Entfesselungskünstler muß man persönlich gefesselt haben. Wer all das nicht gesehen und mitgemacht hat, kann dann von der Kirmes auch nichts berichten. In sausenden Runden drehen sich die Karussels, in irgend einem Phantasiewagen sitzt man oder in Kettenstülchen eingespannt sucht man den Vordermann während des Rundschäftsreisenden Dr. Hölker haben eine entrüstung nicht allein in den interessierten kunstgewerblichen Kreisen, sondern auch in weiten Kreisen der katholischen Geistlichkeit hervorgerufen. Nach den eigenen Angaben des Leiters des Instituts sind schon für weit über eine Million Mark Aufträge erteilt worden. Die Goldschmiede gaben den Austakt zu einem Kampfe gegen dieses unter dem Deckmantel der Förderung kirchlicher Kunst gegründete Geschäftsunternehmen größten Umfangs. Allerorts mehren sich die Abwehrbestrebungen gegen eine solche in der jetzigen schweren Zeit errichteten Konkurrenz. Scharse Proteste an den Kölner Oberbürgermeister und an die bischöflichen Behörden sind bereits abgesandt worden von den Verbänden, Vereinigungen und Innungen, sowie von den Ortskartellen der Gewerkschaften der Diözese Münster i. W. von dem Handwerksamt Paderborn, von dem Fachverband für die wirtschaftlichen Interessen des Kunstgewerbes Berlin, von dem Verein der Juweliere, Gold= und Silberschmiede von Rheinland und Westfalen. Die Versammlung der vereinigten Künstler Domenabteiag vollzählig erscheinen und den Eröffnungsteigen schwimme, Diese Sondervorführung der Dülkener Damen hat in andrheinischen Städten allgemeinen Beifall gefunden. De# Schwimmverein„Poseidon“ Aachen, dem das Gauts übertragen wurde, führt durch seine Mitglieder ein springen am neuerrichteten Springturm vor und stellt seig besten Mannschaften zu fast allen Wettkämpfen. Ist günstig, so wird der kommende Sonntag für Aachen schwimmsportlicher Wettkampftag größeren Stils werden. Schwimmfest in Iserlohn. Bei den Schwimmfest in Iserlohn errang Peter Mitglied des Schwimmvereins„Poseidon“=Aacken im## Meier=Streckentauchen den 2. Sieg(40 Messer in 36 Sekundebei 14 Grad Wasserwärme. Wilhelm Müller, gleichsalls glied des.=V.„Poleidon“=Nachen, errang im Hauptsprinae den 6. Kuanz.:—— Hauptiprig Die irische WBA. London, 16. August.(Drahtbericht.) Der Mitarbeiter des„Daily Chronicle“ schreibt, das Angebot der britischen Regierung an Irland sei das größte Zugeständnis, das gemacht werden könne. Im Kabinett herrsche bezüglich der irischen Politik Uebereinstimmung. 13 hohen veinendten Künstler und Kunsthandwerker eingespannt, sucht, man, den Vordermann während des Rund Llachens haven einmmmte peschlossen, die erhunn und groß ist die Freude, wenn es gelingt. Nachen zu bitten, ihren Einspruch in dieser Angelegenheit zu Wer Hanr, von auem Trubel ein wenig ermattet ist, der wird unterstüßen. Dem diesjährigen Verbandstage der Deutschen gg ein Leckerogssen und dem guten Duft aus der Waffel= Goldschmiede in Karlsrube wird ein dementsprechender Anbäckerei in den Bann gezogen. Das Geld kann nicht schnell trag, vorgelegt werden. Weitere Proteste werden folgen, auch Stimmen aus dem Leserkreise. (Für alle in dieser Abteilung stehenden Einsendungen int## Redaktion nur im Sinne des Prekoesetzes verantwarge nur im Sinne des Preßgesetzes verantwortig Anonyme Einsendungen werden nicht berücksichtigt.) genug den Besitzer ändern. Aber schließlich ist das ja„Nebensache“. Hauptsache ist und bleibt, die Kirmes gesehen, miterlebt hoden. Frmshichn idrem Getriche sie ganz durchiostet zu Eine Woche noch is Zeil. die Vegeisterung legen. Der Internationale Gewerkschaftsbund und Rußland. In der Entschließung auf der Berliner Tagung heißt es weiter: Roten Kreuz wird unter Wahrung der Unabhängigkeit der gewerkschaftlichen Aktion auf technischem und organisatorischem Gebiete Verbindung hergestellt, um die Transportfrage zu lösen. Die Landeszentralen sind außerdem verpflichtet, auf ihre Regierungen den stärksten Druck auszuüben, um diese zu unverzüglicher Hilfeleistung für das russische von seiten der durch die Errichtung des Instituts in Mitleidenschaft gezogenen Angestellten und Arbeiter durch ihre Gewerkschaften. Vom freien Kunsthandwerk wird gefordert: Keine Errichtung der geplanten mit den Geldern der Kölner Steuerzahler unterstützten Werkstätten und keine Einholung, Ausführung (Eingesandt.) Der Bürgersteig vor der Synagoge in#### Promenadenstraße muß schon seit vielen Monaten als hölle“ und Bedürfnisanstalt herhalten, obwohl ein dort Burtscheider Badefragen. Es gibt viele Aachener, die heißes„Brunnenwasser“ seit Jahren nicht getrunken haben und ein Bad im freien oder in einer Badeanstalt einem Thermalbad vorziehen. Wer weiß von Aachens Einwohnern die Zahl und Lage der Quellen, kennt die Thermalwasserleitungen und ihre Veränderungen im Lause Zeiten? Man mag zur Frage, ob Nachen in erster Linie woill; den Wert der Bäder für die Veriehrsbedentung und den Holt in benegelt. Zur Veräitaung dieser Beschusse eiltär wirschefliches Lebzen, wich imn Erast niemand veriennen aud de Mitte ene: Dr. Sie eenhater veritenr. die Internationale Gewerkschaftskonferenz, daß die unter= können oder verkleinern wolen. Run sind aber Dinge über G rc sr################# Mangel an heißem Wasser und die Unmöglichkeit, Bäder zu gebrachtes. Schild des Polizeipräsidenten jede Verunreinigudes Platzes verbietet. Abgesehen von den moralischen Schäden die die zahlreichen Gruppen der Würselspieler durch die ringachtung des Geldes, besonders unter der Jugend, anrichten der Verkehrsstörung, daß jeder Vorübergehende in oder Vergebung von Aufträgen durch das Kölner Institt für Bürgersteig verlassen muß, weil er seiner ganzen Breite u religiöse Kunst.— Tiefe nach von soundsoviel Hausen Glücksspielern belagert### " Technische Hochschule. Durch Beschluß von Rektor und Senat der hiesigen Technischen Hochschule wurde dem Baurat August Sporkhorst, Direktor der„Hansa"=Automobil= und Fahrzeugwerke zu Varel in Oldenburg in Anerkennung seiner hervorragenden Verdienste um die Förderung des Kraftwagennommene Aktion durch ihre rein menschlichen Ziele und angesichts der weltumfassenden Solidarität über allen politischen Meinungsverschiedenheiten steht. Sie ist ein proletarisches Werk, an dem die Arbeiter jeder Richtung teilnehmen müssen der, Schwierigkeiten und schweren Lasten, welche auf die Arbeiterschaft aller Länder drücken. An der Konferenz nahmen außer dem Büro des Internationalen Gewerkschaftsbundes Vertreter Frankreichs, Belgiens, Hollands, der Tschecho=Slowakei, Jugoslawiens, der Schweiz, Schwedens, Dänemarks, Luxemburgs, Lettlands und Deutschlands teil. Rußland in der Klemme. Nach Feststellungen Londoner Zeitungen machen die bolschewistischen Vertreter in England die verzweifeltsten Anstrengungen, um dort Geld zu erhalten zum Ankauf von Nahrungsmitteln. Sie verkaufen in großem Umfange henutzen besannt geworden, die das össentliche Interesse wachKurtscheid handelt sich dabei nur um NachenKarlsbad, Rosenbad und Michaelsbad haben eigene Quellen, die genügend Wasser geben; von den Quellen, die auf Terrain des Landesbades entspringen, wird mittels einer 1920 gelegten Leitung das Neubad und das Krebsbod mit Thermalwasser hinreichend versehen; anders liegt die Sache urcd Scheperig gädern am Markt: Prinzenbad, Goldmühlenbad, Schwer###o.(Uebrigens ist infolge von Kanalarbeiten der Sprudel in dem der Mühlradstraße gegenüberliegenden Becken versiegt, während die„Große Heiß“ und die„Krinoline“ zur allgemeinen Benutzung noch Wasser abgeben.) Die drei letztgenannten Bäder erhalten ihr heißes Wasser durch getrennte Leitungen, die von einem Sammelbecken ausgehen, das seinerseits seinen Zufluß von dem Landesbad aus empfängt. Getrache janesa dieser Badebäuser sind selbst den in Betracht kommenden Besitzern nicht klar; auf ihre Beschwerde Dienstjubiläum. Gestern feierte Fräulein Christine Keursgen ihr 25jähriges Jubiläum als Verkäuferin bei der Firma S. Gottfeld in der Corneliusstraße. Sowohl vom Herrn Gottfeld wie auch vom Personal wurden der Jubilarin verdiente Ehrungen zuteil. für die Nachbarschaft als solche ist der widerwärtige üble### ruch, der durch die von jenen Spielern am ganzen Eisengitn angelegten Bedürfnisanstalt hervorgerufen wird und ihr d# her ein Lüften ihrer Zimmer verleidet, das Empfindlichte Die Anwohner wiesen vor Wochen in einer Eingabe an Polizeipräsidium auf diese Mißstände hin. Bis heute ist wecn eine Antwort. noch ein Eingreifen der Polizei erfolgt,##wohl Sittlichkeit und Gesundheit gefährdet sind, der Gern# sehr unangenehm ist. Wir verlangen daher endlich alen Ernstes sofortige Abstellung der gerügten unglaublichen stände. Aus Westdeutschland. er. Ferienkinder. Am Montag morgen traten 24 hiesige Knaben mit dem Zug gegen halb 10 die Reise in die Eisel (Coller Bezirk) an; zwei Aufsichtspersonen begleiteten sie. Es handelt E sich um Kinder, die im Auftrag des Reichsbundes der Kriegsbeschädigten einem Landaufenthalt für die Dauer der Ferien zugeführt werden. Regeln für den Postverkehr. Die überaus große Wertsteigerung aller Waren hat eine starke Zunahme sowohl des Barverkehrs an den Postschaltern als auch des Versands von Paketen mit angegebenem Wert mit der Post zur Folge, deren Bewältigung den Postanstalten mangels Raumes sehr schwer fällt. Die Einlieferer könnten wesentlich zur glatten und raschen Abwickelung des Schalterverkehrs und zur Vermeidung von Ansammlungen an den Schaltern bei40jähriges Bischofsjubiläum. Trier. 16. August. Am Sonntaa begann die Feier des## jährigen Jubiläums des Bischofs Dr. Michael Felix Korm von Trier. Im Lause des Vormittags erschienen die treter der Behörden im Bischofshof zur Gratulation. In Nachmittag versammelten sich die aus allen Teilen der Didiest zusammengeströmten Teilnehmer der Feier zu einem großen Festzug durch die Straßen der Stadt. Sobald der Domfreih erreicht war, wo der Bischof auf einer Tribüne Platz# nommen hatte, stimmte der Festzug unter dem Geläut der ge samten Kirchenglocken den Ambrosianischen Lobgesang an. In Zuge befanden sich 30 000—40 000 Männer. Die Feier schloß an Abend mit einer Serenade der vereinigten Trierer Sänger. Lahrungsmitteln. Sie verkaufen in großem Umfange über mangelhaftes Zusiseßen von h. au ihre Beschwerde trogz1,Bägig fe, folgende Pegeln füx, den Vertehr beachteten: Juwelen und andere Pretiosen, die vor dem Abschlut des im Novender d. T hon der sgoen beden Baser Pulde Vnen Lauppericheg u deiue Veterchite mndicht uicht dn englischerufsischen Handelsabkommens heimlich wachcknalauz zu eav egver v. 3. von der Stadtverwaltung, geantportet, doß I Vv, Zvetzegprchtzg nachEngland eine Prüfung veranlaßt sei; mit dieser Prüfung ist man bis geschafft worden waren. Einem Londoner Juwelenhändler in Westend wurden einige besonders kostbare Juwelen angeboten, deren Wert er auf nicht weniger als 2 Millionen Pfund Sterling schätzt und die seiner Ansicht nach sicherlich aus dem Schatz des ehemaligen Kaiserhauses stammen. — Aus Stockholm wird berichtet, daß trotz Hunger, Cholera und Pest die Bolschewisten ihre alte Politik fortsetzen und neuerdings wieder in einem Aufrufbzum unerbittlichen Kampf gegen die bürgerlichen Tendenzen auffordern, die sich bei den Kleinbauern infolge der ihnen gemachten Konzessionen geltend machen. Weiter sollen 30 000 junge Leute mobilisiert und in Offiziersschulen geschickt worden sein unter dem Hinweis darauf, daß Rußland bald werde dem Proletariat Europas helfen müssen und der nächste Krieg werde unzweifelhaft eine große Zahl roter Offiziere notwendig machen. Nachrichten aus Riga zufolge sollen die Kohlenvorräte im Donetzbecken vollständig zur Neige gehen und nur noch Vorräte für einige Tage vorhanden sein, was ein vollständiges Stilliegen der Eisenbahnen zur Folge haben würde. Die Kohlenförderung ist in dieser Gegend von 25 Millionen Pud im Mai auf 10 Millionen Pud im Juli zurückgegangen. heute noch beschäftigt; dabei ist aber die laufende„Saison“ in bälde zu Ende. .. Sanze Nachmittage— und diese Zeit kommt für die einheimische Bevölkerung fast nur in Frage— ist kein heißes Wasser vorhanden; das erste Bad kann morgens erst gegen halb 7 gegeben werden; das ist bei der großen Zahl der augenblicklich anwesenden fremden Badegäste zu spät; man versteht die Verärgerung dieser Leute, die auf ergiebige und regelmäßige Bäder bei ihrem Heilverfahren angewiesen sind! Die in Frage kommenden Badehausbesitzer liegen nun seit Jahren mit der Landesversicherungs=Anstalt der Rheinprovinz in Düsseldorf, der Eigentümerin des Landesbades in Auseinandersetzungen, wobei jeder Teil der Streitenden das Recht auf seiner Seite zu haben wähnt; die Badehausbesitzer erklären, daß das Landesbad ihren Wasserkonsum willkürlich bedas Landesbad behauptet, eine Aufspeicherung des Wassers liege im Interesse aller Beteiligten und sperrt von Gbrnaß. 3 uhr bis morgens 6 Uhr die Außenleitungen für die Privatu#er ab, weil„es scheine, daß auch in der Nachtzeit eine unverhältnismäßig große Menge Wasser abfließt": letzteres wird von den Badehausbesitzern ganz entschieden bestritten. „Nach dem„Quellenschutzgesetz“ von 1908 ist der Regierungsprasident die Aussichtsvehörde für den Quellenschutzbezirk hen, der für die Heilquellen in der Badestadt Nachen gedez wurde und nach dem Beschluß der Regierung in Nachen 12. 1911, das ganze Gemeindegebiet der Stadt Nachen umfaßt. Dieser Beschluß befaßt sich u. a. mit den Voraus" 2. Klebe auf alle freizumachenden Sendungen die Marken vor der Einlieferung auf, wozu du bei Briefsendungen, Postanweisungen und Zahlkarten verpflichtet bist. „.. 3. Schreibe zu Wert= und Einschreibsendungen einen Einlieferungsschein— mit Tinte— vorher aus. 4. Halte das Geld abgezählt bereit. Uebergib größere Mengen Papiergeld stets geordnet. Lege bei gleichzeitiger Einoder Auszahlung von drei und mehr Postanweisungs= und Zahlkartenbeträgen sowie beim Einkauf von drei oder mehr perschiegsgen Sorten von Wertzeichen im Betrage von meht m eine aufgerechnete Zusammenstellung der zu zahlenden Beträge vor. 5. Benutze bei eigenem stärkerem Verkehr die besonderen Einrichtungen(Posteinlieferungsbücher und=verzeichnisse, Selbstvorbereitung von Paketen und Einschreibbriefen). Der Saatenstand im Regierungsbezirk Aachen. Der zReichsanzeiger“ enthält eine Zusammenstellung des Statistischen Reichsamts über den Saatenstand im Deutschen Reiche am Anfange des Monats August. Danach war der Stand der Saaten im Nachener Regierungsbezirk folgender: Winterweizen 25, Sommerweizen.3, Winterspelz 3, Winterroagen 25. Sommerroggen.3, Sommergerste.3, Hafer 3/4. Kartoffeln 36, Zuckerrüben 3/4, Runkeln(Futterrüben).7. Klee Luzerne.9, Bewässerungswiesen.9, andere Wiesen 4,6. Kr 4 gering, Nr. 5 sehr gering, Nr. 2 gut, Nr. 3 mitel, Düren, 16. August. Die Ruhr in der Stadt Düren ist 60 jetzt nicht seuchenartig aufgetreten, doch sind dauernd vereinzelt neue Erkrankungen zu verzeichnen. Diese sind nach dem Unell des Kreisarztes fast ausschließlich auf den Genuß von ungkochtem Wasser zurückzuführen. Köln, 15. August. Bei dem gefährlichen und nicht schal genug zu rügenden Spiele an einem aufgestellten Leitergens stürzte ein 13jähriger Knabe ab und verletzte sich tödlich. Koblenz, 15. August. Hier wurde das Mitglied ein# Brieftaubenvereins beerdigt. Als der Sarg in das Grab senkt wurde, ließ man etwa 120 Brieftauben aufsteigen, die# großen Körben mitgebracht worden waren. Die Tierte kreisten mehrere Male über dem Grabe und strichen dann zur Stadt zurück. Kreuznach, 15. August. Die durch die beiden letzten John durch das Nahehochwasser angerichteten Schäden stellen allmählich böher als angenommen heraus. Die Stadt ul daber um Gewährung weiterer Mittel beim Reiche verstellig werden. Für die großen öffentlichen Schäden gab de# Reich bisber.6 Millionen bei einem Gesamtschoden von alen öffentlichen und privaten von 78 Millionen Mark. Kleinen Schäden wurden voll ersetzt, bei großen bis zu einem Driu aus Reichsmitteln. Vermischte Der Kampf gegen die Sportbanken. Dresden, 15. August. Am Sonntag schritt Krimine polizei und Staatsanwaltschaft gegen den Weltsportkonzen Rhein=Elbe G. m. b. H. in Dresden, Leipzig, Halle, Breste# und Berlin ein. Gleichzeitig wurden umsangreiche Beschlat nahmungen und Verhaftungen vorgenommen. Ein mit Ein Austakt zur neuen Theaterspielzeit war die Veranstaltung des Vereins zur Förderung der Bühnenkunst im Weißen Saale der Erholung. Der neue Intendant Sioli sprach über Theaterkunst. Es waren gute, klare Gedanken über das Wesen der Kunst im allgemeinen und der darstellenden im besondern. Richts wesentlich Neues, aber im Munde eines Bühnenleiters, den man als Retter in der Not gerufen hat, immerAin, ein Programm, und das ein gutes, festgefügtes, das „gepflegtes“ Theater zu verbürgen scheint, wenn zum Wollen die Tat kommt. Herr Sioli definiert die Kunst als ein seelisches Erlebnis, widergespiegelt in einer purch die Phantasie geschaffenen, dem Erlebnis entprechenden Form. Ein Kunstwerk ist umso größer und beständiger, je inniger Inhalt und Form mit“ einander verbunden sind. Bekommt— wie in der vergangenen Se Fr##., beim, Fortschritt der Entwicklung die Form das Uebergewicht, so entartet die Kunst zu Spielerei und Wirtuosentum. Immer nach solchen Perioden des Niedergangs setzt dann der Umschwung ein: Rückkehr zur EinJachheit(oft bis zur Uebertreibung!) und heißes Bemühen, das inhaltlich, gedanklich Versäumte nachzuholen. Auch in der Theaterkunst, deren Wesen genau so Lut wie das der anderen Künste seelischen Ursprungs ist, hatte in der jüngsten Vergangenheit die Technik das Uebergewicht bekommen und prompt hat die Gegenbewegung eingesetzt. Es ist richtig, daß die Theaterkunst es verhältnismäßig leicht hat, Wirkungen hervorzubringen. Der leichte Erfolg birgt aber auch den Nachteil, daß er zur Overflächlichkeit verführt. Das Wesen der Theaterkunst die Aufgabe, ein Dichtwerk dem Inhalt und der Form der Bühne darzustellen. Jedes Darüber=Hinausen in ein Ahweichen vom Wege der Kunst. In einer Beit der Selbstbesinnung und des Zurücktastens zur WahrSchlichtheit, wie der heutigen, können wir die cheidung zwischen Kunst und Unkunst nicht klar genug hen; Kunst und Kunstwerk sind keine Spielerei für Un#ndige. Mit dem Inhalt eines Bühnenwerks ist auch Form von selbst gegeben. Alle Künste, die zur Darung dienen, müssen seinem Wesen nach angewandt rden: die Sprech, oder Vortragskunst empfängt ihren Cdanalter aude dem Aent tnach aber getibenäachlich immer deutlich bleiben!); Raumkunst und Malerei veranschaulichen den Ort, nicht photographisch getreu, sondern in durchgeistigter Form; die Körperkunst kann manches ausdrücken, was dem Wort, dem Ton und der Farbe versagt ist(Stimmungsübergänge z..!). Aus dem Inhalt heraus muß die Form gebaut werden. Wir müssen zurück zum Wesenhaften der Kunst, dann ist das Theater eine Kulturanstalt. Und für oberflächliche Unterhaltung ist unser Leben zu ernst heute. Immer nur wahre Kunst aus dem Erlebten und diese Kunst miterleben! Das sind die Gesichtspunkte, nach denen der kommende Spielplan aufgestellt ist und die allein die Mittel rechtfertigen, die die Bürgerschaft für ihr Theater aufwenden will. Mit diesem Gedanken leitete Herr Sioli zu seinem engeren Programm, zu seiner Aufgabe in Aachen über. In der Form, sagte er, müssen wir zur Einfachheit zurück; künstlerische Beschränkung auf das unbedingt Notwendige müssen wir üben, und diesen Weg zeigt uns ja schon unsere Armut. Prunkhafte Auswüchse in der Ausstattung müssen verschwinden, Gefühlsechtheit und=Reinheit in der Darstellung erstrebt werden. Mangeluder Erfolg darf nicht abschrecken, zu früher Erfolg nicht irre machen; Furcht vor der„Konkurrenz“ gibt es in künstlerischen Dingen nicht. Verständige Worte sprach der Redner über die Bedeutung des Spielleiters und sein mühevolles Amt. alle toren zu einem Gesamtwerk zu vereinigen. Festes Vertrauen auf die zwingende Gewalt der Kunst muß ihn beseelen. Der Redner streifte die Bedeutung der wirtschaftlichen Fragen im Theaterbetrieb und sprach dann von der Presse und der Kritik, die einmal den Kunst= und Kultur=Gedanken in der Bürgerschaft zu wecken und zu verbreiten hätten und dann den ausübenden Künstlern Führer sein müßten. Wahre Kritik ist Hilfe, ist Geben, nicht Nehmenk. Mit Worten der festen Zuversicht und des ehrlichsten Kunstwollens schloß Intendant Sioli seinen sehr beifällig aufgenommenen Vortrag. . Er stellte sich im zweiten Teil des Abends als VorLowicd Ferdinand we. Rainer Maria Rilke, Gellert— ur reinste, seelische Kunst, von einem Künstler nachgefühlt und von einem vorzüglichen Sprecher in entsprechenden Ausdruck gekleidet! Wüßte Herr Sioli freilich, daß Rilkes wackerer Kornett hier jahraus=jahrein von Rezitatoren totgehetzt wird, vielleicht hätte er etwas Anderes gewählt. Famos lag ihm der schelmische, herzliche Humor der Gellertschen Fabeln. Wer heute noch so warm quellenden Humor hat, der ist zu beneiden— ein Bühnenleiter doppelt! F. E. Verband der Kunftfreunde in den Ländern am Rhein. Unter den kulturfördernden Vereinigungen Deutschlands nimmt der„Verband der Kunstfreunde in den Ländern am Rhein“ eine besondere Stellung ein, die durch die augenblicklichen Verhältnisse noch mehr an Bedeutung gewonnen hat. Seit über 20 Jahren dient der Verband den künstlerischen Bestrebungen im Stromgebiet des Rheins. Was er an opferfreudiger Arbeit für Kunst und Künstler geleistet hat, wie fruchtbar seine künstlerischen Veranstaltungen, vor allem die großzügigen Ausstellungen gewirkt haben, ergibt ein Blick in die Verbandszeitschrift„Die Rheinlande“, die von Wilhelm Schäfer herausgegeben und der Tradition entsprechend redigiert, dem Verband Freunde weit über seinen eigentlichen Wirkungskreis hinaus gewonnen hat. Mit ihrem reichhaltigen literarischen Teil und den wertvollen Bildbeilagen dürfen„Die Rheinlande“ heute als die vornehmste und charaktervollste Kunstzeitschrift des deutschen Westens gelten. Es gibt kaum einen rheinischen Maler, Bildhauer oder Schriftsteller von Rang, der hier nicht Förderung und erste Anerkennung gefunden hat. Heute sind„Die Rheinlande“ aufs engste verknüpft mit dem Kunstleben am Rhein, dessen bedeutendste Erscheinungen hier zu Wort kommen, und es ist besonders erfreulich, daß gerade dieses Organ dank der Spenden seiner treuen Freunde dem allgemeinen Chaos nicht zum Opfer gefallen ist und auch jetzt noch den Mitgliedern des Verbandes kostenlos geliefert werden kann. Der Verband möchte unter den jetzigen besonderen Verhältnissen, die seine kulturelle Tätigkeit am Rhein mehr als je notwendig machen, seinen Wirkungskreis verbreitern und sich mit seinen Veranstaltungen an eine größere Soshsenlchalt wanden, Sane Bastgebangen den dn Ziele durch Jahre bekundet sind, verdienen die Unter stützung aller, die an rheinischer Kultur Anteil nehmen Die Mitglieder genießen gegen einen geringen Jahretbeitrag außer dem kostenlosen Bezug der„Rheinlande, die Teilnahme an einer jährlich stattfindenden Verlosung von Kunstwerken und wesentliche Vergünstigungen dein Bezug von Büchern und Kunstblättern. Sie haben seinet freien Zutritt zu den abwechselnd in den rheinische Städten gebotenen Veranstaltungen(Ausstellungen, Ver träge usw.). Nähere Auskunft erteilt die Geschäftsstcht Köln, Stadthaus, Gürzenichstraße. Das Neandertal Naturschutzpark. Der preußische Kullusminister und der preußish Landwirtschaftsminister haben laut„Deutscher meiner Zeitung eine Verfügung erlassen, nach der dem bergisch=märkischen Gebiet gelegene durch Funn prähistorischer Skelette bekannte Neandertal zum Nair schutzpark erklärt wird. Berlin, 1 etnisteriums #ndt worden ###mdelt sich ind um Kri#nüchen, Pri berliyz #en, im üte der frü grielt, der u #urtophag ist ##oa Schmue * Ein unbekannter Brief Mozarts wird von Charles Bouvet im„Bulletin de la Societe ster caise de musicologie“ veröffentlicht. Das vom 26. g 1783 aus Wien datierte Schreiben ist an den Pariser sikverleger Sieber gerichtet. Mozart bietet ihm darin Verlag von drei Konzerten für Piano und Orchestet von seinen sechs Haydn gewirmeten Quartetten an. 5“ teressant sind die Preise, die der 27jährige Komponist!“ dert. Er verlangt für die drei Konzerte 30 Louisdoks für die sechs Quartette 50 Louisdors, eine Summe, heute etwa einen Wert von 10.000 Franken darstell., zpg Franken für jedes dieser-Meisterwerke erscheint und nicht viel, aber Sieber schien die Summe wohl 3u 90/617, gleich ihm Mozart versichert, er mache ihm einen 5“ schaftspreis, weil er die Sachen lieber bei ihm 91. e#ig Wiener Verleger Artaria herausbringen wolle.### angetragene Geschäft zerschlug sich, doch bene## den Brief auf, der dann in die Hände seinee### sohnes, des berühmten Violinisten Habeneck, aus dessen Nachlaß er veröffentlicht wird. . Vielefeld, #ie%, bor Waundchrige icen, u 5 eld nötig ha 0 kerrn, eine 42 #m Beil. in die Spur #utglelt aus haus an, das ebbst alarmie #urn, die die hause her eedicht versaß nuc oben der Nörder rumitiges 8 Litlichteit um er Jugend d # schre Gesäng Statt Die 67 Prä #en bocherfr Vict hlieb, de schener #tolge de da des gro on siad wie gez # Leusel in 2 Pusderholen. Eintrittsprei Heut anter persönli Mittwoch Pinz u 1 8 Uhr. Täglich Künstl — Abe S Wallstrasse 9771.— Meio Meinkunst V Wen Näctlicher 81: Der er singe „Der Erst Wallt Das gro ans 1 1 96n. uer. den 100. apgrrich it sich ittwoch t des In ### t stattfindg Shartunm en die be beinen. skämpfe nfreund### er 1 halten. Dei hrenmitale genabteilung schwimmes in andeng nden.## as Gauses n Gruppes stellt sein Nachen#### peooen. 75 Sekunden chfalls Nl unthring gen K 85 antwortlch soge in## u dort nreinigung n Schäden ch die 6# anrichten sende du# Breite ud belagert## e üble G20 Eisengite nd ihr d# pfindlichte be an des e ist weder rfolgt,## er Gern# lich aler lichen### er des 5 r. Kormn die Verion. An er Diözes m großer gomfreihe Platz## ut der## g an. In schloß n Anger. en ist 611 ereinzeltt em Urtell on ungeschut erger icht iterger ch. tn duf Grab# n. die i Tierchen dann# en John len s# dt wil he vorgab das von allen Kleinere Dritis rintuchk tkonzern Bresten Beschlag mit e2 n reine Unterehmen. Jahreslande“, closung i beim ferner nischen Ver tsstelle ußischt Allgedas i5 Funde Natur: fran April r Mun der r und In st for s und e, M 1000 zwai h. 05 eundi den 8 hier sche leger zuse Spite stehender Kaufmann in mit 200 000 Mark flüchtig. #ne Versammlung des Koehnkonzerns, der etwa 3000 Perpeiwohnten, verlief sehr stürmisch. Da der Konzern seit Es nichts mehr ausbezahlte, sorderte man, daß umgehend Abordnung nach Berlin fahre, um die eingezahlten Geldgan zu holer. Hitze in Wien. „ Wien, 16. August. In Wien wurde am Sonntag in den Sutagsstunden 39 Grad Celsius gemessen. Nach den Aufgichnungen des meteorologischen Instituts ist dies die größte gur die in Wien seit 90 Jahren erreicht wurde. Unwetter in Mittelfrankreich. Baris, 14. August. Ueber große Gebiete Mittelfrankreichs Wäiscten ein großes Unwetter nieder, das gewaligg den anggrichzet. hat. Der Flugplatz„von Longwy ist „cseils egtortz der angerichtete Samen wich auf zwel zllionen Franken angegeben. Auch zahlreiche Telephon= und reisgssengerbindungen sind zerstört worden, ebenso die i fagiose Siution von Lyon schwer beschädigt. * Gerlin, 15. August. Auf Veranlassung des Reichsarbeits#enisteriums sind wiederum 53 Kinder nach der Schweiz entlodt porgen und wohlbehalten in Davos angekommen. Es ##mndeit sich um lungenkranke Kinder von Kriegsbeschädigten ##ucd um Kriegerwaisen, die mit privater Unterstützung im pasiden, Sizgsesgage Aufnahne sinden.8 Perlin, 16, Aucust.„Gestern wurde, wie die Blätter melin im Park von Sanssouci im Antikentempel an der Grab#te der früheren Kaiserin ein marmorener Sarkophag auf#selt, der um den Sarg der Toten geschlossen ist. Der seHschzlesischem Marmor hergestelt und ohne Aus der Rechtsprechung. Jugendlicher Verbrecher. ###elsfe, 15. August. Wegen Mord und Brandstiftung ###ne sich vor der hiesigen Strafkammer der 16jährige Kaufapnnslehrling Redecker aus Dielingen im Regierungsbezirk ###inden zu verantworten. Der junge Bursche, der sehr viel #ad nötig hatte, um es in leichtsinniger Gesellschaft zu vereel, srherihe, die im Bett llegende Schwester seines Lehr. Wem, eine 42jahrige unverheiratete Frau, und erschlug sie mit ##inem Beil, um sich in den Besitz der Tageskasse zu setzen. ##un die Spuren seiner Tat, die er mit erschreckender Kaltmmtigkeit ausführte, zu verwischen, zündete er alsdann das hus an, das bis auf die Grundmauern niederbrannte. Er #ichß alarmierte mit Rufen: Mörder und Feuer! die Nach###m, die die Leiche der erschlagenen Frau aus dem brennen## hause herausholten. Im Gesängnis hat der Bursche ein meedicht versaßt, in dem er die Einzelheiten der Mordtat schil#rt und obendrein die Erschlagene mit Schmähreden bedenkt. der Nörder hatte die Frechheit, dieses„Gedicht“ selbst als ein #nmütiges Bekenntnis zu bezeichnen, während es sich in #irklichkeit um die Verherrlichung seiner Tat handelte. Wegen 5 esngri—llogten lautete das Urtell auf zwst Wirtschaftliches. Bbriggeügrenge— Zeichtertigmatgebühnen Die Elsenbahndirektion Köln teilt uns mit, daß für Seninfolge der Errichtung der Rheinzollgrenze zollamtlich behandett werden, die Zollabfertigungsgebühren fortan nicht mehr erhoben werden. Die Eisenbahnverkehrstrag zu ertatten. Die F d auf AnLenntalts gebracht worden.. 0 dur algemeinen Der Streik bei der Firma Soennecken beigelegt. Bonn, 15. August. Nachdem am Donnerstag die MetallVonn(Arbeitgeber und Arbeitnehmer) vor dem Schlichtungsausschuß zu einer Einigung aus einer bestimmten Basis gerommen war, verhandelte am Freitag auch die Firma &a Soennecken mit ihrer Arbeiterschaft. Die Verhandlungen lüihrten zur Einigung, so daß am Samstag die Arbeit bei der ##ns Soennecken in vollem Umsange wieder aufgenommen Billiges Fleisch. # Laiserslautern, 15. August. Ein weiterer Preisabschlag für Fieisch= und Wurstwaren wird in Kaiserslautern ange####„Darnach koftet jetzt dort ein Pfund Rind= oder Kuhfteisch zum kochen und braten 5 Mark, ebenso SchrartenLeber= und Blutwurst kostet 3 Mark das Pund, Ochsenschwanz 4 Mark, Metwurst 8 und Wirfleisch " a. e i n P f u n d S u p p e n k n o c h e n i s t b e r e i t s z u 2 5 P f a. zu huven, Lunge zu 3 und Leber zu 8 Mark das Pfund. Der Eisenbahnerstreik in Kassel. den, Hortsheim, Kreiensen, Sesen der gesamte PersonenErweiterung der Ein= und Ausfuhrfreiliste. son hat die Nrskucri“. i Interallierte Rheinlandkommiß. lich folgender Waren erweiterte:elgrenze hinsicht## 1. Für Gespinste aus Baumwolle, auch mit andern pflanztierischen Spinnstoffen oder Gespinsten, ausCliecklich, Seide, gemischt, soweit sie unter Nr. 1440—143 des e. Westereinee ie pmisses, ausgzsüchrt sind. micchengt roaimn bo Rheinlandkommission mit wiltung vom 5. kugust an die Ausfuhrfreiliste über die Rheinzollgrenze um folgende Waren erweitert: weit sie in Pritag, h 1 des Katsti esten, soI. Pam.= Sesarn., Erdung. und Rüböl sowie Leindt. Blechgesäßen und anderen Behältnissen als in Lorbeeröl, Baumwollstearin. 4. Palmöl (=butter,=sett), Palmkernöl(Palmnußöl, Palmkernsett) soweit blauer Bitriol, Kupfersulfat, Ginschlieküsch der ag B 1199. 6. Flüfige Kohlenfäure, Umschließung dienenden Stahlflaschen, oder Schweißeisen. 7. Korbslecht= und andere Flechtwaren, mit Ausnahme der gepolsterten KorbLoel, in Verbindung mit Gespinsten oder Gespinstwaren ### mit andern Stoffen, Salzschaumwaren. 8. Schieserblöcke und=ptatten, wever gehobelt noch geschlissen oder poliert, uia mik unlachlertem unpoliertem Holz oder Eisen. 9. Steinaus Granit, Kalkstein, Alabaster, Marmor oder andemn Steinen. 10. Maschinenteile, roh, und andere EisenSheinzolerenze Hangessi sich um die Einfuhr über die einschtlich folgender Waren erweitert. aller Art. 2 Ferdichiese Stren der als sumschsiekang:(llüssige) Kohlensäure, einschließlich ###s umschließung vienenden Stahlflaschen, Flaschen aus Fruß= oder Schweißeisen. 3. Schieserblöcke und=platten, weder gehobelt noch geschlissen oper voliert. 4. Steinmetzarbeiten aus Granit, Kalkstein, Akabaster, Marmor und andern Steieindung minernsasier“ Andung mir untackiertem, unpollertem Holz oder Eisen. Ein internationaler Mittelstandsverband. Vertreter der katholischen Mittelstandsvereinigungen von Velzien, Frankreich und Holland traten in Brüssel zu einer nonfelenz zusammen unter dem Vorsitz des Holländers nalen Mittelstondsverbandes beschlgs It,##schlsen und das Bureau beauftragt, Programm und Satzungen zu entwersen. Zunahme jüdischer Arbeitskräfte in den Kolonien. kanntlich die verhältnismäsig cent,##e berhaltnismagig geringe Zahl jüdischer Landarbeiter, die darauf zurückzuführen war, daß die Farmer es fast immer vorzogen, billige aravische Kräfte zu beschäftigen. Narkr in Fiesier Bezishongt du der palästinensische Arbeitsmattl in biesel Beziehung eine gründliche Umstellung erfahgers sDte=Hapgel, Hgzair“ verössentlicht gerade eine Statistik, hervorgeyt, baß überau dort, wo früher fast nur Arbeiter verpflichtet waren, nunmehr jüdische Arseitz, zingestelt werden. In den jüdischen Kolonien von #. und Samaria sind z. B. gegenwärtig rund 1600 jüdische süidischen Arheitenne tätto. Der Tagelohn des schwankt zwischen 20 bis 25 Piaster; der Hirmeise Toselohn beträgt 40 Piaster. Neuankömmlinge erhalten 137.5is 23 äg. Pfund pro Monat einschließlich Kost. 15 bis 25 Piahen. und en aun 2 Plaster erhößt.(Zitg, ernte wird er Handel und Industrie. Dakest, 15 August. Die dent. 3110 Hauptversammlung in dar unteg dier abgehaltene ordentliche Poupiverhautnungg, in drr umer vem Vorsitze des KommerSeil,(Pbckit) 5 Aktlionäre 610000 Mark Aktich die Bilanz nebst Gewinn= und VerlustTscheinem Barggpiev. schlagene Gewinnverteilung und er: keine dem Vorstund und Aussichtsrat Entlastung. Der Reinzur gesetzlichen Faclage i wie folgt verteillt: 5 Prozent zahlbare Divid=ude steich 41.50 Nark; 25 Prozent soiort und Berastur... 30000 Mark; Gewinnanteil Mark; Körperschaftse 7963 Mar. 0 lage 120000 Mark; Dienstwobnungswiet ergars. 30000 Mark= Vortrag auf beichloß die:: neue Rechnung 14786 Mark. Sodann ####, die Versammtung die Erhöhung des Grund4. s von 1 200 000 Mark auf 2 400000 Mark durch Ausgabe neuer, vom 1. Juli 1921 am Gewinn beteiligter Aktien, lautenden Stammaktien zu je 1000 Mark, 600 Stück auf den Namen lautenden Vorzugsje 1000 Mark. Die Uebertragung der Namensaktien ist an die Zustimmung von Aufsichtsrat und Vorstand geknüpft. bächssng. tie sollen dreifaches Stimmrecht und eine auf zablungsrecht haben, beschränkte Vorzugsdividende mit Rach atien abzüglich" Iu der Liquidation sollen die Vorzugzgezahlt werden. Jagn Einschlungen vorzugsweise aubausgeschlossen S2as Steletlicht. Bezuasrecht der Aktionäre 1 ausgeschlossen. Die Stammarien üvernimmt eine Bankenzur Wer öäftnis namg. site den Aktionären Bethaltnis von 2 zu 1 zu 112 Prozent anzubieten, während die Vorzugsaktien an eine der Verwaltung nahestehende begeben werden. Sie sind rückzahlbar mit 112 Proz. und können jederzeit mit Dreiviertelmehrheit in einfache Stammaktien umgewandelt werden. Schließlich wurden Satmssän beschlossen bezüglich Grundkapitat, insimerig u Gewimverteilung. Alle Beschlüsse erfolgten Aachener Wetteraussichten bis Donnerstag morgen: . Veränderliche Bewölkung, später wieder zeitweise#### und Reganfälle. Temperaturen wenig geändert. 2 Höchsttemperatur gestern: 185; Tiefsttemperatur gestern ow. Deobachtungen von heute morgen 7 Uhr Ortszeit: Temperatur: 11,0; Wind: SW. 1; heiter; Regen:.5 Millimeter. Wetterlage. In Westdeutschland traten gestern wiederholt Regenfälle in Schauern ein. Bei wolkigem Himmel und böigen Westwinden blieb es kühl. Die höchsten Temperaturen lagen zwischen 17 und 19 Grad, die tiefsten zwischen 6 und 10 Grad. Devisenkurse im Freiverkehr in Aachen zwischen 10 und 11 Uhr, mitgeteilt von der Dresdner Bank. 13. August 15. August 16. August England 305½— 307½ 310—312 324—.000 Frankreich.... 650— 655 660— 665 685— 000 Belgien..... 630— 635 640— 645 675— 000 Holland... 2590—2610 2635—2650 2795—0000 K Statt besonderer Anzeige. Die glückliche Geburt eines prächtigen Töchterchens gen hocherfreut an Victor Sartorius und Frau Fine, geb. Bertaut. Alleb, den 14. August 1921. 85608 hener Puppen=Bühne Hartmannstraße 4. Aolge des großen Andranges zur gestrigen Vor#uz sind wir gezwungen, heute Dienstag nochmals: #serse in Nachen“ und„Die drei Wünsche“ #eniholen. 35701 Kuritiepreis auf allen Plätzen.50. " 1en Peutel! Heute Premiére! mnter persönlicher Leitung des Verfassers. Pinza. eaheigzles Ausstattungsstsüick von " geico v. Lutz.— Musik von Albert Sullivan. Bisd: Prinz Michael der Bucklige. 8: Der Fürst und die Bettlerin. 4 pils Zu die Falle gelockt. s guz: Der Tod unterm Hammer. 4. B1d: Ein Gottesgeriche. und folgende Tage: Freinz und Bettlerin. 7 8 Uhr. Ende gegen 10½ Uhr. Vertreter: L. Jellinek, Aachen, Lothringerstraße 81. 67600 Sueirheiniscie Mest in Wesel veranslaltet von der Siadt klesal und der kttotertbeiniechen Rantelskammer(lendestele Mlesal) Beginn 17. August- Schluss 21. August 1921 25000 Guadratmeter Exr Seschieht un Dier uoog.etite Gehoet ur Neie Zalbensbräntang u veschient von übel 100es Ausstellern aus allen Zweigen des Grosshandels und der Industrie u. A. folgenden Firmen: Grube& Räther, Köln Pianofabrik Gerh. Adam, Wesel-Duisburg, -gegründet 1828. Bungart& Hochgeschurz, Fabrik elektr. Maschinen, Köln Rhein, Domstrasse 54. Westd. Ind.-Ges. vorm. Degener& Pottmeyer, Bocholt i. Westf, Steppdecken, Daunendecken und Wattenfabrik. Walter Engling, Duisburg-Rüdesheim a. Rhein, Weinbau und Weingroßhandel. Essener Eisenwerke, Schnutenhaus& Linnmann, G. m. b.., Katernberg (Kreis Essen). Hugo Foldmann, Drogen- u. ChemikalienGroßhandlung— Chemische Fabrik— Mülheim-Kuhr. er, Köln a. Rh., Bielefelder Herrenwäsche, Böhlenschule, I. Obergeschoss. 568. Bruno Henning, Fahrradtelle-Großhdig., Düsseldorf. Ausstellung Schützenhaus. C. Koch, Holzwaren und Maschinen für Küche und Haushalt, Schule Bö.straße, 1. Obergeschoss, Stand 551. Jase“ Sahrgvesh Dässeldarf w Josef Schreyeck, Dusseidorl, Worringerstr. 73, Treibriemenfabrik und Ledergroßhandlung. Diamantine-Schuhputz, R. Starcke, Melle, Ausstell. Pergamentschule, 2. Obergesch. Uhlhorn& Klussmann, Elberfeld, Herrenund Damenkonfektion, Messestand 556, Böhleschule. ruittwoch! Gräffn v. Königsmareksche Weinkellerei, albert Wöhrmanr Söhne Wesel NiefCochem a. Mosel.uau Sonue, weserlieder rhein, Dampfmolkereien, Käse- und Albin Butter-Großhandiung, Messestand, XII 407, Käse, Butter, Milch. Tilit Laboratorium G. m. b.., Gera-., Tilit Mundwasser, Tilit Zahnpasta. Vereinigte Blei- und Zinnwerke, Gesellschaft mit beschr. Haftung, Köln a. Rh. " Ernzenshanschen. 16601 Täglich außer Freitags: Abendplatten.— E. me„.. Aee Pricte Franzstrasse 40/41 Oechen Tele-L ARENE! Teiepnon 2954. Ab Dienstag den 16. August 1921: Zam ersten Hal in Aachen! Die eniginal amerikaml JazE-Kupelle Harry Jackson's Original Jazz-Band. Das allermodernste auf dem Geblete der Musik. Mittwoch den 17. August: Grosser Jaszband-Tansabend unter Betolligung der werten Gäste. Techteläige Tiscehbestellung. Troeadere-Kammersptele. 68 6 8 68 6 9771. II. Prektion Heinkunst Bevorz Teleph.-Büro: 3509. Tischbestell.: 73 u. 133. : G e o r g A u e r b a c h. in vornehmer Form. ##gt vom Familienpublikum. Heute Dienstag: Repertoirwechsel licher engagierten Künstler.— ##, enormen Erfolgen U. Seu prolonsier!: Werner Caspary genannt: engende Zimmermann, Len#er deutsche Carnso“ Wage- Auttreten: Bu#- Nou! 1 Dietrich. Das grosse Musik-Genie. 35698 einhard& Sohn herische Delikatessen. alags: 7 Uh Uhr. 1 Beginn: 8 Uhr. Verreist vom 17. bis 24. August. Hans Stiller Dentist. 1 Erwacsene od.Kiuder finden liebevolle Aufnahme. Park u. Wald in der Nähe. Ausk. Geschäftsst. 1017 von Haus zu Haus übernehmen unter Garantie Dos. Hammer Söhne, Vittoriastraße 17/19. Tel. 694. Aeltestes Möbeltrausportgeschäft am Platze. Lastwogentransporte. 11473 laßt Fräulein Lonise Wiuterscladen indenbursstraße“. am Mittwoch den 17. August, nachmittags 3 Uhr beginnend. auch an Donnerstag den 18. August, nachmittags 3 Uhr beginnend, im Versteigerungslokale Pontstraße 54.56, össeutlich gegen gleich bare Zahlung versteigern: Oelgemälde, Kupferstiche, Marmorständer, Statuen, Bilder, Lorbeerbäume, große Basen, Lampen, Silbervasen, Standuhren, Spiegel, Blumenständer, Hirschgeweihe, Hörner, Jagdtaschen, Damensattel, aufgestopfte Tiere, große und kleine Schränke, Kommoden, runde und lange Tische, Sessel, Polsterstühle, Ried= und Holzstühle, Kinderstühle, Eisenbetten, Kinderbetten mit Matratzen, Waschkommoden, Nachtkommoden, Wasserkannen, Wasserkumpen, Badewaune, Weihwasserbehälter, Juchsfelle, Pelzrock, Notentische, Klavierbank, Rotenmappen, Musiknoten, Spieltische, Ledertaschen, Schmuckkästen, Tennisschläger, Zeichenbretter, Nähkörbchen, Vogelkörbe, Waschmaschine, Mangel, Sektgläser, Glasschüsseln, Messer, Gabeln, Löffel, Gläser, Dauerbrenner, Rouleaus, Geldkassette, Wandteller, Service(48tlg.), Fleischschüsseln, Fischschüsseln, Wasserkaraffen, Tassen, kupferne Teekanne, Steinteller, Fruchtschalen, Kuchenwalzen, Kinderservicen, Steinbaren, Wandbretter, alte Fensterrahmen, alte Türen, Bauhölzer und vieles Andere. gesschige menden m Versteigerungslokale Der Verkauf findet an beiden Tagen im Gesellschaftshause(Piepers Lokal), Poutstraße 54/56, statt. Kleinen Verichtsvollieher in Nachen. Gafraliertin pax Wpähel“# Am Donnerstag den 18. Aug. 1921, vormittags 11 Uhr, werde ich in Nachen im Lagerraum der Zirma Caesar Mathée, Bergische Gasse, Eingang Moltkestraße, für Rechnung dessen, den es angeht, gegen bare Zahlung versteigern. 2 Ballen, zus. 282,5 kg, weiße, gewaschene Schafwolle. Abziehen, spänen, bohnern, Aufpolieren von Mobel. Wilh. Merx, Sandkanlstr. Nr. 79. Fernsprecher 1753. 9208 Restaurant-Café Im Stadtwalde.— Tel. 925. Jeden Mittwech nachmittag: 34438 Onzert. Diners— Soupers— Speisen à la carte. Neue eingetrossen. 35604 Schnittmustergeschäft Reiser Rehmplatz 1. Rehmplatz 1. WIRR Sommersprossen!!! verschwinden! Auf weiche eisfache Weise teilt Leidensgenossen unentgeltlich mit Freu Ellaubeth Frucht, Haunever D 94, Schllessfach 838, 35209 In das Handelsregister wurde heute die Firma „Gemeinnützige Nachener Familien=Spar=Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ in Aachen eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist: a) die Verausgabung von Familien=Wareneinkaufs=Spar= büchern, b) die Förderung der sportlichen Interessengemeinschaften aller Vereine und Verbände der Stadt Aachen, c) die Förderung der allgemeinen Volkswohlfahrts=Fürsorge der Stadt Aachen durch Abgabe von 50 Prozent der Reineinnahme an Volkswohlfahrtsanstalten in Aachen und d) die Förderung volkswohlfahrtlicher Interessengemeinschaften durch Hergabe von Wohlfahrtslotterie=Freilosen und von Freikarten für größere Konzerte, Volksbelustigungen, Tanzvergnügen, sozialpolitische Versammlungen und Kongresse aller Art ohne Rücksicht auf die Parteizugehörigkeit. Stammkapital: 20000 Mark; Geschäftsführer: Aldin Elsmann, Holelfachmann, Franz Graf, Kaufmann, und Josef Lauffs, Kaufmann, alle in Aachen. Der Gesellschaftsvertrag ist am 20. Juli 1921 errichtet. Die Gesellschaft bestellt höchstens drei Geschäftsführer. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so erfolgt die Vertretung durch je zwei Geschäftsführer gemeinschaftlich. Oeffentliche Bekanntmachungen der Gesellschaft ersolgen durch den Deutschen Reichsanzeiger. Geschäftsräume: Großkölnstraße 80. Sachen, den 15. Augast 1921. 457 " Amtsgericht. 8754. 5, S (ür hübschen, gesunden (J 1½jährigen Jungen Adoptiv= oder Pflegeeltern gesucht. Off. unt. R 1051 an die Geschäftsst. ds. Bl. Konkurs=Eröffnungen in Rheinland u. Westfalen.*) Köln. Kaufmann James Emmet Mac Clelland in Köln=Nippes. 16. 9. 21. Velbert, Rheinl. Kaufmann Julius Ströter jr. in Hösel, als Inhaber der Firma Werkzeug= und Metallwarenfabr. Julius Ströter jr. in Heiligenhaus. 1. 9. 21. *) Die Daten bedeuten den letzten Anmeldetermin. Verdingung. Am 25. August ds. Is., vormittags 1030 Uhr, sollen im Geschäftszimmer des Reichsneubauamtes Nachen Krefelderstr. die Anstreicherarbeiten f. d. Offizierswohnbauten in Istlich vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen sind gegen Erstattung der Selbstkosten ab 15. 8. 1921 beim genannten Amt Zimmer Nr. 7 abzuholen. Auswärt. Firmen werden dieselben auf Wunschzugesandt Bezahlung hat jedoch vor dem Eröffnungstermin zu erfolgen. Die Unterlagen liegen bei der örtlichen Bauleitung in Jülich zur Einsicht offen. Die Angebote sind geschlossen bis zum Verdingungstermin mit der Aufschrift „Verdingungsangebot Anstreicherarbeiten f. d. Offizierswohnbauten Jülich“ einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. 68641* 1o88 Niesen, Gerichtsvollzieher in Aachen. =Versic Versicherung billigs, gegen alle Gefahren(Weltpolice) vermittelt kulant und mit sofortigem Beginn: herm. Meverbach& Co.:: Nachen, Srich# Bank= und Versicherungsgeschäft, 7279 Frieorichstraße 89, Telephon 1687, Bekanntmachung. Telnunemachnug Die Einlösung der am 1. September ds. Is. fälligen Zinsscheine der IV. Abteilung der Anleihe von 1909 — 15. Ausgabe— erfolgt außer bei den auf den Ziusscheinen angegebenen Zahlstellen bei dem Bankhause Delbrück, Schickler& Co., bei der Deutschen Bank und bei der Nationalbank für Deutschland in Berlin. Nachen, den 13. August 1921. 685790 Der Oberbürgermeister. In Vertretung: Spoelgen. Die Aachener Kleinbahngesellschaft hat bei dem Stadtausschuß die Genehmigung nachgesucht, in der Werkstätte auf dem Grundstück an der Scheibenstraße einen Lufthammer von 50 kg Fallgewicht aufzustellen. Dieser Antrag wird hierdurch in Gemäßheit des§ 17 der Reichsgewerbeordnung mit der Aufforderung zur öffentlichen Kenntnis gebracht, etwaige Einwendungen dagegen binnen 14 Tagen bei dem Stadtausschuß hierselbst schriftlich oder zu Protokoll im Sekretariat, Zimmer 73 des Rathauses, Eingang Katschhof, zu erheben. Nach Ablauf dieser Frist können Einwendungen in dem schwebenden Verfahren nicht mehr angebracht werden. Beschreibung, Lage und Baupläne liegen in dem vorbezeichneten Geschäftszimmer zur Einsicht offen. Zur Erörterung der etwa erhobenen Einwendungen vor dem Unterzeichneten wird hierdurch Termin auf itag den 9. September, mittags 12 Uhr, Zimmer 70 des Ratyauses, Eingang Katschhof, mit dem Bemerken anberaumt, daß im Falle des Ausbleibens des Unternehmers oder der Widersprechenden gleichwohl mit der Erörterung der Einwendungen vorgegaugen werden wird. Gachen, den 15. August 1921. Namens des Stadtausschusses: Der Vorsitzende. In Vertretung: Baccioces. Wie enrstehen Nnnzeln! Warum altert zuerst das Gesicht und erst viel später Arme, Schultern und Nacken usw. Um diese Frage zu beantworten, muß man weiter fragen: Wird das Gesicht anders behandelt als die übrigen Körperteile? Und da haben wir die Lösung sofort: Das Gesicht wird häufiger und auch stärker mit Wasser und Seife behandelt. Der Organismus bildet Fett und sondert durch die Haut Fett ab. Richt um diesen wertvollen Stoff zu verschwenden, denn der Organismus verschwendet nichts, sondern um die Haut zu schützen. Die Seise aber löst Fett auf, verwandelt es ebenfalls in Seise. KN Geschaftshaus in guter Lage, AdalbertKel. weg, günstig z. verkauf. Off. u. à 1070 a. d. Gschst. in bester Lage Nachens zu verkaufen. Ayben& Co., Promenadenstr. 1. 35699 mit Zeugnissen gesucht. Frau Direktor Haus, 1073 Habsburgerallee 8. Tüchtiges Mädchen in kleinem Haushalt gesucht. Waschfrau und Büglerin vorhanden. Frau Schmitz, Eupenerstraße 131. 898 IINN Zweileere Zimmer, beste Lage, Gas, Wasser, preiswert zu vermieten, da bauliche Beränderung geleistet werden muß. Off. u. 2 1039 an d. Gschst. □ S R 1 möbliertes Zimmer mit voller Pension an bess. Herrn zu vermieten. Wallstraße 74. 1043 Schön möbliertes Parterre-Zimmer au ruhigen Herrn zu verm. Ausk. Geschäftsst. 1044° Gut Mobl. Frankenbergerviert., z. vermieten. Off. C 1037 Geschst. Mohn= u. Schlafzimmer TO mit guter bürg. Pension sofort zu vermieten. Michgelstr. 1, 1. Ct. 10772 Sorntne Schlafzimmer, eotl. mit Wohnzimmer, von besserem Herrn gesucht. Off. unt. 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Die feierlichen Exequlen werden am Mittwoch den 17. August 192½hpert.-— 10 Uhr, in der Pfarrkirohe St. A0.„iche Die Beerdigung flndet statt Tage, nachmittage 3 Uhr, vom Sterbebtr“! Gettfriedstrasse 10. Be wirh geheten von Boleteb-gen absehen au wollen.