Sonntag, 8. Mai 1898.(Michaels Ersch.) Geust e Belihgr d. de werk, bsche. eppedition: Bächel 81. Ferrsprecher: 193. Post=Zigs=Ketalog Nr. 1. Verantwortliche Redation: Zür den polit. Tell: K. Bätigensach, Chefred. füir den lokalen u. Abrigen redatt. Teil: K. Kieser, für den Anzeigen= u. Rekt.=Teil: M. Stamms. Redation u. Zeitungsdruckeret(Iub. 3. La Buece): Johanntterstr. m. Ferusprecher 76. Rachener Rnzeiger, Jahrgang. Nr. 108. Aherruer Das Blatt erscheint täglich zweimat (in einer Morgen= und Abend=Ausgabe). Post=Abonnement.50 Mk. exel. Zustellungsgesühr; in Nachen und Burtscheid.25 Mk. vierteljährlich. Die dem Blatte überwiesenen Anzeigen sinden uneutgetlich auch im„dachener Anzeiger“ Autrabon. 4. Blatt. Amtliches Blatt für die Bekanntmachungen der Behörden des Regierungsbezirkes. Unparteiische Zeitung, beliebtestes und wirksamstes Annoncen=Organ der Stadt und des Regierungsbezirkes. 4. Milshi un Mihie Kahald ban ue bun behbis ealie aul. beisce Meishals enen beg au. Bbesesehe ebhei ue eih eie hice db ie Bein Ahik heand) bien Durch die Trägerinnen werden Abbestellungen niemals angenommen. Die Expedition dieser Heitung besorgt Anzeigen an alle anderen Heitungen zu den billigsten Preisen. Das Sonntagsblatt umfaßt in 4 Ausgaben zusammen 16 Seiten. Preußischer Landtag. Abgeordnetenhaus. (Telegramm.) V Berlin, 7. Mai. Das Haus nahm die Vorlage betr. die Privatdocenten in 3. Lesung debattelos an. Bei der 2. Beratung des Gesetzentwurfs über die Pfarrgehältee führte Rautter(kons.) namens der Minderheit seiner Partei zu Art. 1 der evangelischen Vorlage betr, die Bestätigung der bestehenden Kirchengesetze aus, er könne im Interesse der ärmeren Landgemeinden dem Artikel nicht zustimmen und behalte sich für die 3. Lesung besondere Anträge vor. Deutsches Reich. Berlin, 6. Mai. Der Kaiser und der Reichstag. Der Trinkspruch des Kaisers bei dem Festmahle lautete wörtlich: „Es ist Mir ein tief empfundenes Bedürfnis, ehe Sie scheiden, Ihnen nächst dem Danke des Kaisers, den Ich Ihnen heute abgekattet habe, auch den Dank des Sohnes und vor allen Dingen Reiner kaiserlichen verwitweten Mutter auszusprechen für den schönen Entschluß, für die Gabe, die Sie Uns entgegengebracht haben, für das Denkmal Meines hochseligen Herrn Vaters. Sie haben Uns dadurch in die Lage gesetzt, mir die Aufgabe zu erleichtern, Sohnespflichten zu erfüllen und Meiner Mutter die Freude zu bereiten, ihr Kunstverständnis in der Ausführung dieses schönen Verkes zu bethätign. Ich habe die Ueberzeugung, daß, wenn Sie zun heimgehen, ein jeglicher zu seinem Herde und zu Ihrer vershiedenen Hantierung, die Herren alle dessen gewiß sein werden, daß Reine Räte und Ich redlich bemüht sind, auf den Bahnen veiter zu wandeln, die uns der große Kaiser vorgeschrieben hat, dessen hehres Antlitz nunmehr seit kurzem zu diesem Saale bereinblickt. 3h kann Ihnen auf Ihrer Heimreise nur den einen Wunsch und die eine Bitte mitgeben, aus eigener Erfahrung gegründet, daß so wie dieser große Kaiser seine ganze Stärke und seine ganze Kraft empfand aus seinem Verhältnis, seiner Verantwortlichkeit zu seinem Gott, besgleichen ein jeder unter Ihnen, er mag sein, werer sei, hoch oder niebris, von welcher Konfession auch immer, sich klar sein muß, daß bei dem, was Ihnen bevorsteht, bei der Arbeit, die Sie in diesem Jahre zu thun gedenken, ein jeder von Ihnen seine Aufgabe so auffasse, daß, wenn er dereinst zum himmlischen Appell berufen wird, er mit gutem Gewissen vor seinen Gott und seinen alten Kaiser treten kann. Und wenn er gefragt wird, ob er aus ganzem Herzen für des Reiches Wohl mitgearbeitet habe, er auf seine Brust sclagen und offen sagen darf: Ja! Aus derselben Quelle, aus der Nein herr Großvater zu Seinem Thun und Schaffen, Mein Herr Vater zu Seinen Siegen und Leiden die Kraft schöpfte, schöpfe auch Ich se. Ich gedenke. Reinen Weg weiter zu wandeln und das Ziel, das Ich Mir gesetzt habe, weiter zu erreichen, in der Ueberzeugung, die Ich auch Ihnen allen nur ans Herz legen kann, die für uns, für einen jeden Menschen die maßgebende sein muß: Eine feste Burg ist Unser Gott! In hoc eigno vinces. Und nun wollen Wir Alle dem, was unser Herz bewegt, Ausdruck geben, indem wir ##usen: Unser geliebtes deuisches Vaterland, unser herrliches deutsches Volk, das Gott erhalten und schützen möge, hoch! hochl hoch l“ Ueber den Verlauf des Festmahles werden der„K..“ ##noch folgende Einzelheiten berichtet:„An dem Diner nahmen zweihundert Abgeordnete Teil, insgesamt mindestens drei##udert Personen. Von den Parteien war außer den Sozial##Lemokraten auch die Süddeutsche Volkspartei nicht vertreten, agegen sah man eine Anzahl Mitglieder der Freisinnigen Volkspartei. Bei dem Hoch auf das deutsche Vaterland, mit welchem der Kaiser seine Rede schloß, spielte die Musik die Psadie: Deutschland, Deutschland, über alles. Der Kaiser #sprach ganz ruhig und gemütlich; die Rede machte einen tiefen Eindruck wegen ihres religiösen Charakters. Nach dem FestAnahle hielt der Kaiser Cerele ab und sprach zunächst lange #it den Abgg. v. Boul und Dr. Lieber, auch mit dem #bayerischen Dekau Harl, ferner mit den Abgg. Graf Herbert Wbismarck, v. Kardorff, v. Stumm und Frese. Das Diner begann um sieben Uhr und dauerte mit dem Cerele bis #on Uhr.“ W Curzel, 7. Mai.(Tel.) Das Kaiserpaar mit dem Wrinzen Joachim und der Prinzessin Luise Viktoria sind um Uhr hier angekommen und im zweispännigen offenen Wagen nach Urville gefahren. An der Straße und in der ähe des Bahnhofs hatten die Feuerwehr, Krieger= und anere Vereine und Schulen Spalier gebildet. Das zahlreiche Publikum aus Curzel und Umgegend brachte begeisterte OvaHouen dar. Wahlbewegung. Der Centralausschuß der freisinnigen Volkspartei erläßt ##genden Wahlaufruf: Die Neuwahlen zum Reichstag stehen bevor. Dieselben gelten für die lange Dauer von fünf Jahren. Die Wihler haben zu entscheiden, ob es im Reiche vorwärts gehen soll der rückwärts. Mit immer größerer Dreistigkeit drängen die Son#rnteressen sich hervor und suchen unter irreführenden Schlag##en. der Sammelpolitk insbesondere den demnächstigen Ablauf Handelsverträge auszunutzen, um mittels gegenseitiger Zuwen## von Sondervorteilen die Gesamtheit auszubeuten und die #ushaltung der breiten Schichten des Volkes zu verteuern. Ta## würde die Konsumfähigkeit Deutschlands geschwächt und nicht D# handel und Industrie, sondern auch die Landwirtschaft benach#izi werden. Dem Volke sind ohnehin durch die letzten großen Prstestärkungen und durch das neue Flottengesetz beträchtlich ##te Lasten auferlegt, welche die Erfülung der Kulturaufgaben Reich und in den Einzelstaaten beeinträchtigen und erAuten. Die Bereitwilligkeit, mit welcher die Mehrheit des ##tstags im Flottengesetz das Geldbewilligungsrecht für zäuft dinden und beschränken liek, ermutigt alle men zur weitern Verkürzung der Rechte der Volksung. Die letzten Kämpfe zur Abwehr neuer Bedes Vereins= und Versammlungsrechis, neuer Fesseien der freien Meinungsäußerung in Wort und Schrift durch ##nannte Umsturzvorlage sind noch in frischer Erinnerung. isct wied seldst die Freizügigkeit in Frage gestellt und die ignsizeiheit angezweifelt, statt gesichert und verallgemeinert Meuderh, die Bedrohungen des gelienden Reichswahlrechts treten ##. sus. hervor, daß Beeinträchtigungen desselben zu gewär#.:°, sobald eine wiljährige Mehrheit dasür sich im Reichs#e träzigsind., 248 Volk bedarf mehr als je eines ReichsSchaft und entschlossen, dem Konstitutionalismus einen festen zu sichern, ihn zu verteidigen gegen absolutistische Be###ungen jeder Art. Der Kampf wird kein leichter sein. Wir gewappnet stehen gegen die Gegner von rechts und links. ####en gict nur des Volkes Rechte und Freiheiten zu schätzen, ##tiaung ei 4lschen Lehren zu bekämpfen sein, welche in der #en 91u unserer Gesellschaftsordnung das Ziel der Zukunft erSs LU es denn, das nationale Banner des Gemeinwohls Wrsäktung der striel und Entsclossenheit zu entsalten und durch .s eine seiner Fehmisen Volkspartei dem entschiedenen Liberalistung zu sichernutuns entsprechende Geltung in der Volksver#. dessa e dauruf der Reichs= und Freikonservativen Parai.s crtpiclung der Nacht des Reiches zu Wasser und zu Peischaeftuiche Fntpzichuns für den Frieden, den Bobland und die Wrigen enisänr ar uic 19- Ueber die agrarischen und zollpolitischen der gleichmäs: Sätze:„Die deutsche Reichspartei hält fest #enstrise, Handeisenz Jo derung der Interessen von Landwirtschaft, ü dem Adsginß gänhiger Diesem Grundsatz vird se audh Wien. Bei poller Bepzer, Oandelsverträge Geltung zu verschaffen # der Indubrie ada. u der berechtigien Wänsche des Handels Westschen Hemerhegi, dabei ein wirsanerer Schutz des landwirtviter: An der Tarche assen sein.“ Dann heißt Mei unieres Greden Lliueruaenen gegen Ziele, welche die VorPellt bat s. 6roben heimgegangenen Kaisers dem deutschen Volke Jus adun: eie“ detradten wir als eine unserer vor### Härten, weiche ge; verden jedoch die mannigsachen Rängel Pling hervorgetreten goß, Durhfährung der sozialen GesetzPseiter nach der giche iu beizugen sein. Das Bou der nach jeder Richtung zu fördern, entspricht unseren Traditionen. In. diesem Sinne ist auch wirksamer Schutz für die willigen Arbeiter gegen Vergewaltigung durch gewissenlose Hetzer und deren Anhang, sowie Schutz der friedlichen Arbeit und des Wohlstandes gegen frivole Ausstände zu verlangen. Keinem Arbeiter soll verwehrt sein, sich auswärts eine bessere Arbeitsgelegenheit zu suchen, aber nicht der Kampf zwischen den Arbeitern und Arbeitgebern, sondern nur die Vereinigung beider zu gemeinsamen wirtschaftlichen Verbänden kann die Besserung und Heilung unserer sozialen Zustände bringen..... Die versassungsmäßige bürgerliche Freiheit muß dem deutschen Volke gewahrt bleiben, aber gegen sozialund national=revolutionäre Sicherbeit des Staates gefährdende Bsstrebungen müssen sichere Schutzwehren bestehen.“ Karlsruhe, 7. Mai. Der bisherige Präsident des Reichstages, Freiherr v. Buol(Centrum), lehnte dem Vernehmen nach eine Kandidatur für den Reichstag bestimmt ab. Ausland. W Paris, 7. Mai.(Tel.) Der„Figaro“ schreibt, die Throurede Kaiser Wilhelms sei geeignet, bei den europäischen Staatsmännern heilsame Erwägungen und bei den meisten Völkern des Erdteils ein Gefühl des Neides hervorzurufen. Die Thronrede sei eine klare und dabei schlichte Aufzählung der offenkundigen Ergebnisse der kaiserlichen Politik. Diese Ergebnisse seien aber ausnahmslos günstige dank dem politisch=praktischen Geiste, von dem diese Politik erfüllt sei. Der Krieg zwischen Spanien und den Vereitaigten Staten. W New=York, 7. Mai.(Tel.) Ein Telegramm des „World“ meldet aus Hongkong: Das amerikanische Depeschenboot„Ma. Cullock“, das von Manila kommend, hier eingetroffen ist, überbringt über die bei Manila stattgehabte Schlacht die Meldung, daß bei derselben die gesamte aus 11 Schiffen bestehende spanische Flotte zerstört worden sei. Auf spanischer Seite sind 300 Mann tot und 400 verwundet. Die Amerikaner hätten nur 6(!?) Verwundete gehabt. Kein amerikanisches Schiff sei beschädigt worden. W Paris, 7. Mai.(Tel.) Dem„Matin“ wird aus Madrid gemeldet, die Ankunft des Paketbootes„Alfonso XIII.“ habe in Puertorico wahre Begeisterung herorgerufen. Das Schiff habe 1000 Mann Besatzungstruppen, 10 Kanonen und sonstiges Kriegsmaterial gebracht. Puertorico werde nunmehr dem Feinde energischen Widerstand leisten können. W Madrid, 7. Mai.(Tel.) Kammer.(Fortsetzung.) Der Kolonialminister führt aus, wie unlogisch die Versuche einer demokratischen Nation seien, welche darauf abzielten, Euba seine Unabhängigkeit zu nehmen. Schließlich wendet sich der Minister gegen den Vorwurf mangeluder Voraussicht gegenüber den Ereignissen, welche lediglich dem ungünstigen Geschick zuzuschreiben seien. Er habe im Gegenteil zu einer Zeit, wo die Diplomatie meinte, daß die Vereinigten Staaten nie zum Kriege schreiten würde, alle Elemente zum Kampfe vorbereitet. Das sei seine Antwort auf die Anklage, daß er ein Verräter des Vaterlandes sei.(Beifall.) Madrid, 7. Mai. Fortdauernde Aufregung herrscht im ganzen Laude wegen der Teuerung der Lebensmittel. Au vielen Orten sind die Häuser, in denen sich die Verzehrsteuerämter befanden, angezündet worden, wobei in Alcala, Provinz Sevilla, eine Frau verbrannte. London, 6. Mak. Hier verlautet aus angeblich bester Quelle: Das einzige Depeschenboot, das der Admiral Dewey hat, ist„Mc Culluoch“. Dieses Boot verließ das Geschwader vor der Schlacht bei Manila und erfuhr erst in der Mirs=Bay, daß eine Schlacht stattgesunden hatte. Es kehrte dann eiligst nach Manila zurück, um Depeschen zu holen. Da das Schiff für jeden Weg drei Tage brauche, könne eine offizielle Nachricht von der Schlacht vom Sonntag erst morgen in Hongkong eintreffen.— Einer Meldung der „Central News“ aus Washingion zufolge, teilte der Marinesekretär Long mit, er habe aus Ostasien unoffiziell erfahren, daß Dewey die Stadt Manila bombardierte. Die Kanonen der Schiffe verursachten einen enormen Schaden und einen gewaltigen Verlust an Leben. Näheres sei nicht zu erfahren. W Madrid, 7. Mai.(Tel.) Nach offiziellen Nachrichten aus Cuba sind die Feindseligkeiten gegen Maximo Gomez seit dem 30. April im vollen Umfange wieder aufgenommen. W Rom, 7. Mai.(Tel.) Die„Agenzia Stefani“ veröffentlicht folgende Depesche des Kapitäns des italienischen Kreuzers„Bausau“ an das Marineministerium: Kingstowon, 3. Mai: Die Nachrichten von der Ausschiffung von Munition in Havanna, welch letzteres eine Verletzung der einschlägigen Vorschriften gewesen wäre und den Pflichten der Neutralität zuwidergelaufen sein würde, sind vollkommen falsch. Aus Aheinland und Westfalen. Köln, 5. Mai. Der hiesige Regierungspräsident erläßt folgende Warnung: Zuverlässigen Nachrichten zufolge wird seit einiger Zeit ein ziemlich umfangreicher Handel mit Metallpfeifen getrieben, welche einen der Gesundheit schädlichen Bleigehalt aufweisen. Zumeist sollen diese Erzeugnisse, die sich ihrer Billigkeit wegen eines großen Absatzes erfreuen, aus dem Auslande stammen. Teils finden sie als Signalpfeisen, vorwiegend im Verkehrsgewerbe, im Eisenbahnbetriebe, sowie bei Jagden Verwendung, teils sind sie zu Kinderspielzeugen bestimmt. Neuerdings bilden sie namentlich eine sehr beliebte Beigabe zu Knaben=Anzügen. Wie vorgenommene Untersuchungen ergeben haben, enthalten manche dieser Pfeifen bis zu 86 Proz. Blei, während nach sachverständiger Aeußerung ein Gehalt von 10 Proz. Blei, wie ihn das Gesetz, betreffend den Verkehr mit blei= und zinkhaltigen Gegenständen, für Eß=, Trink= und Kochgeschirr, sowie für Flüssigkeitsmaße äußersten Falles zuläßzt, als die höchste zuläsige Grenze auch hier zu betrachten ist. Vor dem Gebrauch von Pfeifen, welche einen der menschlichen Gesundheit gefährlichen Zusatz von Blei enthalten, wird hierdurch gewarnt. Köln, 5. Mai. Eine heitere GerichtsVerhandlung veranlaßte das Auffinden eines toten Esels im Römerpark. Kaufmann K. hatte zur Teilnahme am Rosenmontagszug einen Esel gemietet, der einen Wagen eines Radfahrer Clubs ziehen mußte. Ais der Kaufmann am anderen Tage in den Stall kam, in dem das Grautier eingestallt war, lag dasselbe verendet am Boden. Run war guter Rat teuer. Der Kadaver mußte fortgeschafft werden. Der Fuhrunternehmer Johann., der den betreffenden Stall gemietet hatte, weigerte sich, das tote Tier fortzuschaffen, dessen Knecht aber war dazu dereit. Dieser hatte vor, den Kadaver in den Rbein zu fahren, da aber sehr schlechtes Wetter war, so lud er ihn im Römerpark ab. Acht Tage später erschien bei dem Kaufmanne K. die Gesundheitspolizei mit dem Bemerken, er möge kommen und zusehen, ob im Römerpark sein Esel liege.„Ich sagte, ich könnte doch nicht wissen“, bekundete der Zeuge vor Gericht,„ob da mein Esel liege. (Heiterkeit.) Ich ging dann zum Kommissar, der mir sagte: Sie müssen nun auch den Esel noch begraben lassen.“(Große Heiterkeit.) Der Fuhrknecht gab an, daß er aus eigenem Aniriebe den Esel in den Römerpark gefahren habe. Der Angeklagte, Fuhrunternehmer ., wurde daher von der Beschuldigung, von dem Verenden des Esels der Polizei keine Anzeige gemacht zu haben, freigesprochen. Aus Aachen und Amgebung. Nachen, 7. Mai. Die kirchliche Einführung des neuen Pfarrers von St. Marien, des bisherigen Pfarr=Rektors Herrn Toerner, findet Montag, den 9. Mai, nachmittags 4 Uhr, durch den Herrn Stadtdechanten statt. „§ Vor zu kalten Getränken wird öffentlich gewarnt. Verkäufer seien auf die amtliche Bekanntmachung im Anzeigenteil aufmerksam gemacht. Gerichtsverhandlungen. “.“ Strafkammer=Verhandlung vom 6. Mai. Diebstahl. Ein zuletzt hierselbst wohnender 31jähriger, oftmals wegen Diebstabls vorbestrafter Tagelöhner aus Eupen wurde trotz seines frechen Leugnens überführt, am 14. Februar d. J. zu Aachen bei seiner damaligen Kostgeberin, einer hiesigen Bäckersfrau, einen Geldbetrag von 7 Mark aus einer Schublade der Kommode derselben gestohlen zu haben. Wegen dieses im strafschärfenden Rückfalle begangenen Diebstahls wurde der Tagelöhner zu 2 Jahren Gefängnis und zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren verurteilt. Fahrlässiger Falscheid. Ein 36jähriger Metzger aus Niedrum, welcher als Sohn sehr geachteter Leute(sein Vater ist Ortsvorsteher) äußerst heruntergekommen und dem Trunke in hohem Maße ergeben ist, hatte sich heute wegen fahrlässigen Falscheides zu verantworten. Nachdem die Sache schon verhandelt war, beschloß der Gerichtshof Vertagung bis zum nächsten Freitag. Kunst und Wissenschaft. — Mainz, 5. Mai. In der heutigen Stadtverordneten=Versammlung wurde beschlossen, dem hiesigen städtischen Kapellmeister Emil Steinbach die Tirektion des Stadttheaters vom Sommer 1899 an bis zum Jahre 1903 zu übertragen. Die Stadtverordneten nahmen u. a. folgende Vertragsbestimmungen an:„Der Direktor hat dafür Sorge zu tragen, daß die Bühnenmitglieder sich im Theater eines gesitteten Betragens befleißigen. Er hat namentlich darüber zu wachen, daß die Bühnenmitglieder unziemliches oder beleidigendes Extemporieren unterlassen. Bühnenmitglieder, die nach dem Ermessen der Deputation zu erbeblichen Anständen in dieser Beziehung Anlaß geben, hat der Direktor auf Verlangen der Teputation sofort zu entlassen.“ — Berlin, 6. Mai. Der junge Mann, der bei dem Hauseinsturz in der Jagowstraße das Leben verloren dat, ist ein Elektrotechniker Namens Hahn. Es wird vermutet, daß er in seiner Wohnung mit Acetylen overiert und dadurch die Explosion herbeigeführt habe. Hahn befand sich am Abend bei einem Einweihungsfesse in einem Restaurant, das im Parterre des Hauses liegt. Gegen ½12 Uhr verließ er die Geselschaft mit dem Bemerken: „In zehn Minuten passiert etwas“. Er ließ seine Mutter in dem Lokale zurück und begab sich in seine Wohnung. Zehn Minuten später erfolgte die Explosion und die Hälfte des Hauses stürzte mit furchtbarem Kracken zusammen. Hahn fand man in seinem Zimmer als verkohlte Leiche auf einen Divan liegend auf. In seiner Tasche fand die Polizei eine goldene Damenuhr nebst Kette. Von der verkohlten Hand zog man ihm den Verlobungsring. Der Leichnam wurde nach der Leichenhalle geschafft. Die Meinung geht dahin, daß die Katastrophe von Hahn mit Absicht hervorgerufen wurde. Aus welchen Motiven, dürfte erst die Untersuchung völlig klarstellen. Auch wird von einem anderen Augenzeugen, der sich in dem betreffenden Restauraut zur Feier der Einweihung befand, berichtet, daß der Elektrotechniker Hahn mit den Worten:„Ich muß doch mal nachsehen, ich glaube, die Uhr ist abgelaufen!“ sich nach seiner Wohnung begeben habe. Unmittelbar darauf erfolgte die Katastrophe. Andere Gäste, die sich in dem genannten Lokal befanden, wollen allerdings gehört haben, wie Hahn, als er von einigen Personen mit seiner Wissenschaft aufgezogen wurde, sich mit der Trohung:„Na sich werde Euch das gleich beweisen!“ nach oben begeben habe, worauf dann nach wenigen Minuten das Unheil seinen Lauf nahm. Das Haus ist ein vierstöckiger Neubau, in dem erst drei Parteien wohnten. Im 3. Stock befand sich in den Trümmern seiner Wohnung, soweit sie noch hängen geblieben war, Herr Kreuzer mit Frau und Kind, laut um Hülfe rusend. Mittels der mechanischen Leiter wurden die Gefährdeten in Sicherheit gebracht. Auf das Jammergeschrei der nach ihrem Sohne rusenden Frau Hahn stiegen die Feuerwebrleute in die Wohnung ein. Hier fand man den jungen Hahn tot mit zerschmetterten Gliedern. Gleichzeitig mußte dem mit seiner Familie in seiner Wohnung abgeschnittenen Wachtmeister Klein Rettung gebracht werden. Die Bedrängten wurden durch Einschlagen der Verbindungswand zwischen Vorderbaus und Seitenflügel defreit. Da die beiden Treppen des Vorderhauses eingestürzt waren, gab es keine andere Röglichkeit, ihnen zu Hilfe zu kommen, als auf diesem Wege. Die Katastrophe hat nur ein Opfer gefordert. — Eigentümliche Hochzeitshindernisse. Bei einer Hochzeitsfeier in Metz kamen kürzlich zwei Unfälle vor, die trotz des Ernstes der Handlung doch nicht einer gewissen Komik entbehrten. Die Festgäste waren mit dem Brauspaare zum Standesamte gelangt, als dort die Braut eine Ohnmacht befiel, anscheinend infolge zu starken Schnürens. Doch bald war der Ohnmachtsanfall unter Anwendung geeigneter Maßregeln überwunden, und nach beendeter Feierlichkeit konnte man den Weg zur Kirche antreten. Hier erneuter Unfall; diesmal war es aber der Bräutigam, der einen Ohnmachtsanfall zu bestehen hatte; wie man sagte,„weil seine Stiefel zu eng waren und ihn fürchierlich drückten“. Attterarisches. = Soeben gelangte der neue Katalog der Leihbibliothek von Otto Müllers Buchhandlung(Müller u. Wende) zur Ausgabe. Die Ausstattung des kleinen Büchleins ist sehr geschmackvoll, der Inhalt bietet eine auch für Großstädter ungewöhnlich reiche Auswahl neuer und neuester Erscheinungen aus dem Gebiete der Roman=, Biographie= und Reise=Litteratur. Man muß es den Herausgebern lassen, sie haben seit Bestehen des Lese=Institutes unentwegt und mit Erfolg an der Ausgestaltung desselben gearbeitet und haben es auch verstanden, weite Kreise für ihr zeitgemäß und sachverständig geleitetes Unternehmen zu interessieren. Lese=Karten zu 2 Mark, für 20 Bücher güttig, können jederzeit entnommen werden. Verlosungen. (Ohne Gewähr.) Königlich Preußische Klassen=Lotterie. Berlin, 7. Mai.(Telegramm.) Bei der heute nachmittag fortgesetzten Ziebung der 4. Klasse der 198. Königlich Preußischen Klassen=Lotterie sielen: 1 Hauptgewinn von 15 000 Mark auf Nr. 219790. 4 Haupigewinne von 5000 Mark auf Nr. 7669 72262 131 631 215 203. Civilstand der Stadt Nachen. (Standesamt.) Geburten. 7. Mai. Gertrud, T. von Wilhelm Maintz, Tagelöhner, Jakobstraße 18.— Johann Joseph, S. von Hermann Joseph Breuer, Schneider, Jülicherstraße 40.— Anton Joseph, S. von Peter Thouet, Weber, Georgstraße 6.— Paul Joseph Maria, von Karl Degive, Fabrikdirektor, Therestenstraße 17.— Peter, S. von Matthias Deutz, Eisendreher, Jakobstraße 77.— Anna Maria, T. von Nikolaus Assent, Schriftsetzer. Großkölnstraße 53. — Elisabeth, T. von Anton Steckemetz, Kleinhändler, Jakobstraße 18. Heiraten. 7. Mai. Anton Franzen mit Therese Aschemann. — Ratthias Opree mit Gertrud Voell.— Franz Riehl mit Maria Ludwig.— Hubert Ritzen mit Maria Bemelmanns. Heiratsankündigungen., 7. Mai. Christian Sturm, Ellerstraße 15, mit Katharina Müly, Reihstraße 10.— Gustav Zenke. Vaalserstraße 13. mit Maria Llees, Hubertusstraße 50.— Rikolaus Herwegh, Bärenstraße 3, mit Karoline Maaßzen, Hubertusstraße 19. — Wilhelm Lothmann, Adalbertstraße 71/1, mit Helene Richartz, Peterstraße 28.— Gerhard Krieger, Adalbertsberg 5, mit Maria Dohlen, Adalbertsberg 5.— Johann Nevelstein, Roermonderstraße 38, mit Katharina Erkens aus Horbach.— Johann Hermanns aus Wassenberg, mit Maria Katharina Lowis aus Grebben.— Peter Polis von hier, mit Anna Maria Herzig aus Krefeld.— Johannes Ehristian Karl Gustav Karnatz, mit Eharlotte Louise Peitzer von dier.— Theodor Karl Emil Morgenstern aus Hamborn, mit Kath. Hubertine Maria Josephina Plum aus Hamborn.— Jakob Schüller, Johanuiterstraße 1, mit Theresia Freyaldenhoven, Jakobstraße 143. Eduard Steffens, Ottostraße 57. mit Johanna Maria Strauch, Burtscheidermarkt 6.— Johann Joseph Haep aus Forsterheide, mit Josepha Frohn, Eckenbergerstraße 4. Sterbefälle. 7. Mai. Arthur Förster, 4 J. 3 Mt., Adalbertssteinweg 80.— Josephine Nysten, geb. Gronenscheldt, 47 J. Vaalserstraße 18.— Maria Lejeune, 11 Mt., Adalbertssteinweg 229. Elisabeth Kron, 2 J. 9 Mt., Monheimsallee 52.—. Gertrud Neukens, geb. Speeth, 27., Jakobstraße 18.— Elisabeth Lausberg geb. Wilken, 39., Junkerstraße 9.— Ferdinand Drießen, 36 J. Gasborn 19/1.— Hubert Müngersdorff, 60., Monheimsallee 52. — Alexander Kittel, 4 J. 6 Mt., Mariabrunnstraße 7.— Katharins Ernst, geb. Ollmanns, 82., Bergstraße 3. Patente und Mitgeteilt durch von M. SCHMETZ S Vorgraben 47. GTETF Gebrauchsmuster. des Petenlbure so engeneur ußstentangan. Fernsprecher 1042. Patent=Anmeldungen. Für die angegebenen Gegenstände haben die Nachgenannten die Erteilung eines Patentes nachgesucht. Die Anmeldung hat die augegebene Nummer erhalten. Der Gegenstand der Anmeldung is einstweilen gegen unbefugte Benutzung geschützt. T. 5644, Wasserröhrenkessel mit zwischen Ober= und Unterkesseln liegenden Röhrenbündeln. George Edmund Turner, Marion, Ohio,.=St. Amerika; Vertreier: M. Schmetz, Aachen.— C. 6519. Verfahren zur Darstellung von löslichen Verbindungen von Stärke und Gummiarten mit Formaldehyd; Zusatz zum Paient Nr. 92259. Dr. A. Classen, Nachen. Patent=Erteilungen. Auf die angegebenen Gegenstände ist den Nachgenannten ein Patent erteilt. Die Eintragung in die Patentrolle ist unter der angegebenen Nummer erfolgt. 98105. Antriebvorrichtung für Motorfahrzeuge. H. H. Shepherd, Fairland, Indian Territory,.=St. Amerika: Vertreter: M. Schmetz, Nachen.— 98132. Fahrradantrieb mit Gegengewicht. M. Mirus, Köln a. Rh.— 98 086. Verfahren zur Raffination von Rohzucker. Zusatz zum Patent Nr. 93684. Eugen Langens Erden, Köln. Gebrauchsmusterschutz=Eintragungen. 93 465. Gebogener Fensterrahmenstab aus zwei Teilen mit zwei seitlichen Nähten. Konrad Carduck, Nachen.— 93 475. Manschettenhalter aus einem om Hemdärmel genähten oder lösbar befestigten Bandstück mit ein oder mehreren Knopftöchern. N. Reiser, Nachen. Zahlungseinstellungen. Berlin. Kaufmann Hein Hornig: Kaufmann Rudolph Matz zu Steglitz.— Bernburg, Kaufmann Christian Gutmann Güsten.— Dresden. Früherer Eigarrenhändler Karl Fried, Hermann Stopp. — Glauchau. Posamenten= und Schnittwarenhändlerin Fanny Auguste verehel. Lusch, geb. Klambäckel.— Jostein. Schneidermeister, Landmann und Gastwirt Philivp Grund aus Panrod.— Kalvörde. Kaufmann Karl Ziese zu Urhmöden.— München. Kaufmann Georg Pichlmaier.— Ohlau. Kaufmann Robert Walter.— Ratingen. Schneider neister Franz Gallandt zu Rath bei Düsseldorf. Rostock. Kaufmann Heinrich Kruse, in Firma Wilb. Rudeloss. Rudolstadt. Kaufmann Friedrich August Greiner.— Stuhm. Kaufmann J. Chmurzynski.— Tapiau. Kaufmann Hermann Seidler. Handel, Industrie und Verkehr. Berlin. Proise der Cursmakler: Spiritus 70er vorr ohne F. 54.10 M. Umsats 105000 Liter, 50er vorr, ohne Fass 00.00 M. Umsatz 0000 Liter. Erneute Gerüchte betreffe eines Au-fuhrverbots Russlands hatten, ob-ohon sie durchaus haltlos zu sein scheinen, feste Stimmung für Getreide hervorgerufen, aber den Handel haben sie nicht belebt. Weizen wie Roggen erlangten nur für die späteren Lieferungsfristen, die im Preise verhältnissmässig sehr weit zurückgeblieben sind, eine mässige.sserung. Hafer war ruhig. Rübsl hat an Beachtung nicht viel gewonnen. 70er Spiritus ohne Fass, reichlich angeboten, wurde zu 54.10 M. verkauft. Im Lieferungshandel kam etvas mattere Stimmung aum Ausdruck. Fruchtpreise zu Neuss vom 7. Weizen, kleiner „engl., 1. Qual .** Roggen# Sudl. 25.10 24.50 24.-— 17.60 17.10 Mai 1898. 1. Qual. *" Hafer Neuer Hafer Rape) a Coalität Qualität 17.80 16 80 Aveel 1. (Rübsen) 2. Kartoffeln à 50 Kilo 2 60-— Heu à 50 Kilo.70Maschinenstroh à 500 Kilo Flegeldrusch à 500 Kilo —.20 .70 18.— 20.— Gerste Winter4 100 Kilo SommerBuchweizen) 1. Quai. 100 Kilo /2. Alter Hafer&a: Cudl. Preise unverändert. Rüböl per 100 Kilo in Partieen von 100 Ctr.(ohne Fass 54 50 Büböl per 100 Kilo fassweise(ohne Fass)...... 56.— Gereinigtes Oel per 100 Kilo 3 Mark höher als Rähöl. Rübkuchen per 1000 Kilo 100.-— Weizen-Vorschuss 00 à 100 Kilo„..........—— Kleie à 50 Kilo. 5 70 Batter per Küg zs e.................20 Eier per Schock(60 Stück) 420 Rüböl und Kuchen unverändert. Köln. 7. Mai 1898. Amtliche Preisfestsetzungen der versid. Handelsmakler.— Rüböl die 100 Kil mit Fass in Eisenband vorräthig n Partieen von 5000) Kil. 5750 B.— Por Oetober 00 Bz., 55.30., 55./0 G.— Wetter: trübe und kalt. Hamburg, 6. Mai 1898. 6 Uhr Abds. Roh-Zucker I. Sorte 88%g frei an Bord Hamburg Mai M..30. August .62½, Oct..57½, Dec..57½. Stetig. Antwerpen, 6. Mai 1898. Rohzucker behauptet; inländ. vorr, exped, die 100 Kil. Fra.—: Mai 22.¾, Juni-Aug. 23.½, Oet.-Dezember 23.½. Alles nennweise. Weitere Kurse des„Polit. Tageblattes“. Berlin. Werthpapierbörse.(Schluss). Berliner telegraphische Schluss-Kurse. Nachbörse. 1898. Aai 6. 7. Aai 6. 22490224.90 Oesterr. Creditaction Disconto-Commandit Deutsche Bankactien Darmatedter Bank Dresdener Bankactien Berliner Handelsgesell Nationalbank Pranzosen Prince Henribahn Bochumer 197.00 197.75 158.00 15025 163.75 146.00 153.75 500.00 198 80 197.75 158 28 160.09 163.90 148 00 153 89 443.50 5000ös821.30 Dortmunder Gelsenkirchener Harpener Hibernia Dannenbaum Laurahutte Trus Dynamit 4% icalien, Rante Turkenloose Privasdiscont: 7. 99.50 99 90) 189 25187.40 185.40187.50 18 2. 50s19480 12—25 191.40 18300 91.30 12480 19650 183.50 91.50 11318 # Fur Intran dv. geeignete 1. und 2. Etage, 9 Räume, im Mittelpunkt der Stadt gelegen, zu vermiethen. Offerten unter K W 38075 an die Ervedition d. Ztg. erbeten. Gaustenen Zu- Verkaufen. Noch 3 schöne Baustellen in einer ausgebauten Straße zu verkaufen, au Wunsch mit Bauvorschuß und Gegenarbeiten. Offerten unter K 38670 an die Erpedition. In gschl. H. e. frdl. möd., Parteirez. das. 2 frdl. Z. i. Anb. m. a. Be zu. a.—2 P. z. verm. 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Der Genuß so kalter Getränke, welcher schon in normalen Zeiten leicht ernste Verdauungsstörungen von längerer Dauer nach sich zieht, befördert aber bei eiwaigem Auftreten typhöser Krankheiten sowie namentlich auch der Cholera die Neigung zu äbnlichen Erkrankungen. Die Verkäufer von Mineral=Wässern im Ausschanke sowie die Wirthe ersuche ich daher dringend, ihre Getränke fernerhin, gleichviel ob eine typhöse Krankheit oder Cholera droht oder nicht, nur in einem Wärmegrad von nicht unter 10“ Celsius abzugeben. Nachen, den 5. Mai 1893. Der Königliche Polizei=Präsident. J..: Schneemann, Regierungs= Ratz. Vekanntmachung. Die durch den Tod des Gemeindeförsters Bindels frei gewordene Stelle eines Waldwärters II. Klasse im Hauptamte ist sofort zu besetzen. Das Normal=Anfangsgehalt der Stelle beträgt 500 Mark, steigend nach je 3 Jahren um je 50 Mark bis zum Höchstbetrage von 750 Mark. Forstversorgungsberechtigte Bewerber werden aufgefordert, ihre Gesuche unter Beifügung des Forstversorgungsscheines bezw. des Militairpasses und der Zeugnisse an das Bürgermeister=Amt Richterich hinnen 8 Wochen einzureichen. Richterich, — den 5. Mai 1898. Paunesheide, Der Bürgermeister, 40068 Frhr. von Broich Ofsert. unt. echer Ze.n. K S 39906 an die Erp. 1900 Maik, 2. Hypothek, auf 5 000 brei gute Objekie u. gegen gute Bürgschaft gesucht. Liserten u P B 39578 an die Erp. 10000 Mark gute 2. Hypothek à 4¾4% Zinsen per bald gesucht. Offerten unter B 6872 an die Erpd. 19000 Enin gegen kypothekarische Sicherheit und Vernfändung einer Lebensversicherungs= Police von 50000 Mark, wovon 10000 Mark eingezahlt sind, von einem strebsamen Geschäfsmanne gesucht. Gef. Offert. unt. G 6958 a. d. Erp. Tommandil Aupilat, ca. 10 000 Mark, gesucht zur weiteren Ausdehnung eines höchst lucrativen Monopol=Geschäftes. Risiko ausgeschl. 15% Minimaldividende würde vom Eigenthümer garantirt werden. 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Daß Mac Kinley Präsident geworden ist, verdankt er weniger seinen eigenen„canvas“, als vielmehr dem organisatorischen Genie seines Busenfreundes Mark Hanna, dessen fast übermenschlichen Anstreugungen es schließlich gelungen ist, seinen Schützling sicher durch die Klippen und Brandung der Demagogie hindurch in's Weiße Haus hinein zu bugsieren. Als ersten lobenswerten Charakterzug des jetzigen Präsidenten der Union muß man daher eine gewisse, bescheiden=stille Zurückhaltung rühmen. Prahlen und bramarbasieren konnte sein Gegenkandidat Bryan meisterhaft; Mac Kinley aber zog es vor, in aller Stille und Einfachheit sein Licht leuchten zu lassen. Mit welcher innigen und wahren Wärme ewpfing er seinerzeit die nach tausenden zählenden Deputationen seiner Partei, als er noch sein bescheidenes Haus in Canion, Ohio, als Kandidat bewohnte. Niemand wurde enttäuscht, Niemand abgestoßen. Er konnte in Wind und Wetter mit entblößtem Haupte auf der Veranda an der Frontseite stehen und mit lauter Stimme die ihn Aufsuchenden begrüßen.„Good morning, gentlemen!“„Think yourself at home!“ „Ton are welcome to my dear ones!“ Solche und ähnliche Ausdrücke und keine anderen slossen von seinen Lippen, und wenn dann ein freundliches Lächeln und ein herzlicher Händedruck die Aufrichtigkeit seiner Worte besiegelte, war es begreiflich, daß Niemand Canton verließ, ohne, bei den Seinigen augelangt. Gutes und Liebes von dem Manne zu sprechen, der b stimmt war, die höchste Würde, die ein sonveräues Volk zu vergeben hat, zu erlangen. Frau Mac Kinley, eine überaus liebens= und ehrwürdige Dame, seufzte oft über den zertretenen Rasen und die zerknitterten Blumen ihres Gärtchens. Mac Kinley lächelte dagegen und half ihr, die armen Kinder Flora's, die dem Patriotismus des Volkes unterlegen waren, mit liebevoller Sorgsamkeit aufzurichten und zu begießen, bis sie unwiderruflih in den letzten Zügen lagen, und auch dann noch war er nicht ungehalten. Die Cantoner vergötterten ihn. Als der große Wahltag erschienen war, ließ der Major des Städtchens ihn bitten, begleitet von einer Ehreneskorte der Stadtmiliz an den Stimmkasten zu schreiten.„Never mind Sir!“ telephonierte er ihm zurück.„I am a citizen like the others! IIl walk like them! Thank vou!“ Und so ging er zu Fuß zum Wahllokal. Hier angekommen, stellte er sich hinten an die Reihe der langsam im Gäusemarsch zur Urne schreitenden Wähler, und als man ihn erkannte, als ein unmittelbar vor ihm stehender Fabrikarbeiter ihm den Vorrang lassen und seinen Platz abtreten wollte, erwiderte er lächelnd:„No, my friend! Keep yoar place! I can wait!“ was ihm einen donnernden Applaus der Zuhörer eintrug. Das sind Thatsachen, die seine Einfachheit und stille Bescheidenheit untrüglich in's beste Licht stellen. Man hat ihn den„Bonaparte of the White House“ genannt, weil er allerdings in seinen Gesichtszügen eine frappante Aehnlichkeit mit dem großen Corsen aufweist. Diese äußere Aehnlichkeit ist aber auch Alles, was obiges Beiwort rechtfertigt. Bonaparte war kein Mac Kinley und Mac Kinley ist kein Bonaparte; selbst wenn er das Genie des Eroberers bejäße, so sorgt doch schon die Eifersucht des Kongresses dafür, daß es sich nicht bethätigt. Damit soll freilich nicht gesagt sein, daß Mac Kinley nicht auch die Ehre und Größe seines Vaterlandes will. Im Gegenteil, beides liegt ihm gar sehr am Herzen, und nur der rücksichtslose, hartherzige und brutale Ungestüm ist es, der ihm, im Gegensatz zur Nation, abgeht. In seinem Annahmeschreiben als Präsidentschaftskandidat sagt er: „Ich halte es für meine Pflicht, nur die Wohlfahrt und das Glück des Volkes im Auge zu behalten! Ich bin entschieden gegen jede Politik, die diese beiden Faktoren herabsetzt! Es soll mein beständiges Bestreben sein, jede Gelegenheit zu benützen zur Förderung guter Regierung! Als Freunde wollen wir Alle treu zusammenwirken unter dem Beifall Dessen, der uns bisher so offenbar gestützt und geleitet hat, den guten Namen und die Ehre unseres Landes, den Frieden und die Ordnung zu bewahren und sein zunehmendes Ansehen unter den größten Regierungen der Erde zu fördern!" So sprach kein Bonaparte. Frömmigkeit war des Korsen allerletzte Tugend. Mar Kiuley aber ist ein frommer gläubiger Mann und wenn man die Frömmigkeit eines Amerikaners im Durchschnitt immer„mit einem Centner Salz“ verstehen muß, so möchte ich doch den jetzigen Präsidenten davon ausgenommen wissen. Jedenfalls darf er sich, was regelmäßigen Kirchenbesuch in Washington aubetrifft, mit jedem seiner Amtsvorgänger entschieden messen. Wenn er in jener Nacht des 3. November, als die bei ihm eingelaufenen Wahlberichte seine Erwählung sicher stellten, seiner hochbetagten Mutter zu Füßen sinkt und sein Haupt neigt, um von ihr den Segen zu seinem Amte zu erhalten, wenn er, als man großartige ArrangeK g Der Erbe von Ladenburg. Roman von L. Haidheim. 60 (Nachdruck verboten.) Er merkte auch dies nicht, er war, vielleicht zum erstenmal, von egoistischen Wünschen so völlig beberrscht, daß alles Andere daueben versank. So lange hatte er sich mit düritigen Nachrichten begnügen müssen— Leonore aber konnte ihm von„ihr" erzählen, der sein ganzes Empfinden allein gehörte und sollte er unn für Anderes auch nur flüchtige Gedauken haben? Sie merkte durchaus nicht immer, wohin seine Fragen zielten, daß aber ihr Leben bei Doraline und mit ihr immer wieder der Punkt war, um den seine Unterhaltungen mit ihr sich drehten, daß er von ihr noch viel mehr erfuhr, wie sie zu sagen die Absicht hatte, das wurde ihr doch klar. Wie er mit allen Gedanken bei„ihr“ war! Wie er sich sorgte um„sie“ und ihre jetzige Lage: Wirst Du sie sehen, sie besuchen? fragte sie zaghaft. Nein, sagte er kurz. Und an dem gepreßten Tou hörte sie doch, wie schwer ihm dies„Nein“ wurde. Er ist egoistisch, daß er nur an sich denkt! dachte Leonore und machte es nicht anders. Sie wurde, je weiter der Tag vorrückte, je bedrückteren Herzens. Endlich sching er ihr einen Spaziergang vor. Aber auch jetzt dasselbe Thema. (Es war ihr ja gewiß sehr interessant, daß durch den Fund, den der Zufall ihr in die Hände gespielt, die Auffindung der noch fehlenden Dokamente und Zeugnisse sehr erleichtert wurde, daß man schon wußte, jener einstige Maccarihy, jetzt Lord Lennisfield, lebe noch und könne seine Aussage geben; es war ihr auch recht willkommen, sich die wunderbar schöne Aussicht von der Ladenburg, die heute herrlicher als je im herbstlichen Prangen und funkelnden Sonnenschein vor ihr lag, von ihm erklären zu lassen, aber— Und nnn dankte er ihr noch gar von Neuem, daß sie ihm den großen Dienst geleistet. Ach, von Allem sprach er, nur nicht von Eberhard! Sie hielt es nicht mehr aus, sie sing an zu weinen. ments zum Inaugurationsball in Washington veranstaltete, in einem Brief vom 23. Januar 1896 an das betreffende Komitee schrieb: „Ich bitte Sie, wenn Sie ein Arrangement treffen wollen mit dem Gelde, das Sie in freundlicher Bereitwilligkeit zu der Festlichkeit sammeln, das mich speziell erfreuen würde, so arrangieren Sie so: 25 000 Dollars für die Gesellschaft zur Rettung Verwahrloster in den großen Städten der Union; 10 000 für die obdachlosen Armenier in der Türkei und 15 000 für die Pestkranken in Ostindien! usw.“; dann kann man wohl mit Recht sagen, Mac Kinley ist ein frommer Mann und Christ, wie es die allerwenigsten seiner Vorgänger im Weißen Hause gewesen sind. Auch als einem enragierten Schutzzöllner können wir ihm nicht sehr böse sein. Er ist und bleibt doch Amerikaner und nur wir Deutsche, die wir von den Yankees ganz gut einige Lektionen in Vaterlandsgefühl und Patriotismus, wenn auch nicht in seinen chauvinistischen Auswüchsen, hinnehmen und beherzigen könnten, nur wir Deutsche mögen es ihm gar zu gerne verargen. Die Regierung der Union ist nun einmal angewiesen auf die Zolleinnahmen, wenn sie nicht der inneren Umwälzung nach der anarchistischen Linken hin und dem finanziellen Krach, vor dessen Rand sie immerhin bei den bestehenden Verhältnissen wandelt, entgegengehen soll; und so ist es doch die Pflicht eines jeden amerikanischen Bürgers, der außer für seinen Geldsack auch noch etwas Liebe zum Vaterland erübrigen kann, an der Sorge für die Blüte desselben teilzunehmen. Mc. Kinley befürwortet noch heute die unter Harrison so geschickt angelegten und glücklich durchgeführten Handels=Gegenseitigkeits=Verträge, mit denen ja auch wir Deutschen, denke ich, nicht so schlecht fahren würden. Bescheidenheit also, gesunde Frömmigkeit und feuriger Patriotismus sind Vorzüge, die wir nur rühmend erwähnen können, ohne unser Auge für die Fehler des Präsidenten zu verschließen. Zu diesen zählen wir seine Lenksamkeit durch die Oberhäupten seiner Partei, denen er— wie man behauptet— ein zu offenes Ohr leiht. In dieser Hinsicht trifft ihn derselbe Tadel, der jeue trifft und, da ihm überdieß die Verfassung in mehr als einer Hinsicht die Hände bindet, wollen wir über diese seine Fehler, die er gewiß am besten kennt, das Gericht der Weltgeschichte überlassen, der er ja auch einst, als Haupt der größten Republik der Erde, angehören wird. Im persönlichen Umgange und als Familienvater ist Mac Kinley ein sehr liebenswürdiger Mensch. Höflich, zutraulich, chevaleresk und taktvoll. So kann er beispielsweise mit seinem Privatsekretär, einem gewissen Herrn Porter, stundenlang in seinem Arbeitszimmer, so es die oft nur allzu dringenden Staatsgeschäfte irgend zulassen, über Dieses und Jeues plandern, und gemütlich seine Cigarre dabei rauchen. Des Morgens begrüßt er ihn leutselig mit einem freundlichen„Good morning, Mr. Porter!“ und einem„handshake“, und des Abends verabschiedet er sich ebenso leutselig mit einem:„I wish you a goodt night!“ und einem„handshake“; kein Stolz, keine Prätension, wie die meisten Herren Senatoren sie oft bis zum Ekel zur Schau tragen. Für das Publikum des Vorzimmers ist er stets von 10—12 Uhr Vormittags zu sprechen, wobei er allerdings sehr viel auf Würde und Ordnung hält. Stürmt man in allzu großer Menge auf ihn ein, so verbeugt er sich und geht hinaus; das ist Mahnung genug, sich künftig nicht so hereinzudrängen. Als aber einst eine Anzahl Schülerinnen eines Kolleges aus Chicago angekommen waren und ihn zu sehen wünschten, ließ er es sich nicht nehmen, zu den jungen Damen hinauszugehen, ihnen die feinen Händchen zu schütteln, ihnen freundliche Worte zu sagen und— sie mit Grazie bis ins Treppenhaus zu begleiten. Gegen die lästigen Aemterjäger war er gleich von Anbeginn sehr zurückhaltend und energisch, wenn auch stets sehr höflich. Petitionen nimmt er nie persönlich in Empfang, ein Kopfschütteln, eine Verbeugung, ein Wink mit der Rechten und der„petitioner“ muß sich an den Sekretär wenden; unweigerlich; darin ist der Präsident sehr streng. Um ½5 Uhr kann man ihn, Arm in Arm mit Herrn Porter die Pennsylvania Aoenne herunterspazieren sehen, wenn er es nicht vorzieht, einen Spazierritt zu machen. Ausfahren thut er nur in Begleitung seiner Gemahlin und etwa seines Sohues Abner, wobei er keinem Grüßenden den Dank schuldig zu bleiben pflegt. Mac Kinley trinkt selber selten oder garnicht Wein und Bier; doch wartet er seinen Gästen bei Diners und Soupers stets damit auf. Das er somit den Temperenzlern ein Dorn im Auge ist, ist natürlich, schert ihn aber augenblicklich sehr wenig. Im Klevelandschen Haushalt gab's nur Wasser oder „soft beverages“. Mac Kinley achtet die persönliche Freiheit, und das wollen wir auch nicht unerwähnt lassen. Auch ist er ein passionierter Raucher. Die Kleidung Mac Kinly's ist äußerst einfach. Er scheint stolz darauf zu sein, sich von der Gesamtheit seiner Mitbürger in nichts, als seinem, ihm von ihnen übertragenen hohen Amte zu unterscheiden. Wenn die Zeit dieses Amtes abgelaufen sein, und er in's Privatleben sich zurückziehen wird, wird er von sich sagen können:„Allen hast du es gewiß nicht recht gemacht; dennoch: „Wer den Besten seiner Zeit geuug gethan, Der hat gelebt für alle Zeiten“. Warum kommt er nicht? Sag's mir! Ich sterbe ja vor Angst! schluchzte sie. Ich bin nicht so stark wie Du! Weil er nur mit dem Konsens seines Königs kommen wollte, Du kleine, zaghafte Thörin— und sieh, da ist er ja schon! Sie hatten seinen Schritt überhört, betroffen blickte er auf die Weinende. Aber nur einen Moment. In einem jauchzenden: Eberhard! Leonore! hatten sie sich wieder. Erst als der erste Rausch der Freude vorüber war, blickte sie ihn erschrocken an und dann auf den noch immer in der Binde ruhenden Arm. Wie bleich er aussah, wie er gelitten haben mußte! Graf Christoph hatte sie allein gelassen. Das Herz schlug ihm ungestüm. Es ist nicht leicht für den Armen, in das Glück des Reichen zu blicken. Später— es wurde schon Abend— saßen sie dann doch mit ihm in der Klause zusammen. Eberhard erzählte von der Leichenfeier, von der beleidigenden Zurückweisung, die er bei seinem Vater gefunden. Wir wollen jetzt unser Bestes versuchen— er wird zugänglicher sein, als früher! beruhigte Graf Christoph den aufgeregten Neffen. Wir wollen ihn so stellen, daß er sich nicht beklagen kann, seine Stellung bei Hofe kann er ohnehin nicht mehr halten, er wird sich williger finden lassen, unn er von Herrenstein nichts mehr zu hoffen hat. Und wenn Ihr Beide denn baldmöglichst nach Lüssenrode ziehen wolltet, würde ich sehr froh sein, setzte er mit seinem lieben Lächeln hinzu. Nicht eher, Onkel Christoph, als bis Du ein glücklicher Mann bist! rief der Erbzraf warm. Darauf wollen wir lieber nicht warten! meinte er melancholisch und zweifelnd. Du mußt vor uns hergehen in das Glück, Du wirst es auch, Deine Liebe ist die himmlische, die über Wissen und Verstehen geht, rief Leonore, und ehe Graf Christoph wußte wie ihm geschah, schlang sie ihre Arme um seinen Hals und rief: Ich habe Dir einst Unrecht gethan und Du lohnst es mit mit so viel Güte; unn sollst Du's auch wissen— Doraline ist in ihrem Herzen immer Dein geblieben! Es klang eine so jubelnde Gewißheit aus Leonores Stimme. Gegen Wettgesänge. Aus der Pfalz wird der„Frkf. Zig.“ geschrieben:„Am Sonntag hielt der Pfälzische Säugerbund in Neustadt a. d. H. eine außerordentliche Versammlung ab, in der auch für weitere Kreise interessante Beschlüsse gefaßt wurden. Es handelt sich dabei hauptsächlich um den Wettgesang bei Sänzerfesten. Es giebt in Deutschland nur zwei größere Verbände, die den Wettgesang pflegen: der badische und schwäbische Sängerbund. Nun sollte auch in der Pfalz dieses Beispiel befolgt werden. Die geannten Verbände in Baden und Württemberg haben jedoch mit diesen Wettgesangfesten keine günstigen oder wenigstens nur bedingte Erfolge erzielt. In der Hauptversammlung des pfälzischen Säugerbundes wurde betont, daß im allgemeinen das ideale Moment bei solchen Wettgesängen in den Hintergrund trete und meist recht prosaische Faktoren dabei eine Rolle spielen. Man beschloß darum auch, grundsätzlich von derartigen Veranstaltungen Abstand zu nehmen und den Wetteifer der Vereine auf andere Weise aufrechtzuerhalten. Im weiteren sollen in Zukunft die großen Sängerfeste vereinfacht und die Bestimmungen für Teilnahme der Vereine an den Vorträgen von Chören verschärft werden, um dadurch zu künstlerisch edleren Zielen zu gelangen. Seit vielen Jahren ist leider die Beobachtung zu machen, daß bei öffentlichen Sängerfesten usw. die„Pflege des Schönen“ nur einen Vorwand für zuweilen recht nüchterne Festfreuden bildet. Aus allen oben angeführten Gründen wurde seitens des Pfälzischen Sängerbundes auch auf die Erwerbung einer transportablen Riesenhale für Säugerfeste verzichtet.“ Forschungsreisen auf dem Omnidus. Aus Paris wird der„F..“ berichtet: Ernest Blum ist auf seine alten Tage reiselustig geworden, d. h. er benätzt die Omnibusse, lieber aber noch die Trambahnen, um Pariser Viertel zu besuchen, die er seit länger als einem Vierteljahrhundert nicht mehr gesehen hat. Dabei macht er die wunderlichsten Bemerkungen, wie z. B. daß auf dem linken Ufer fast alle Fahrgäste Watte in den Ohren tragen. Da bekauntlich auch Victor Hugo eine besondere Vorliebe für die Reisen auf dem Omnidus=Verdeck hatte, so glaubte Bium lange Zeit, daß der Omnibus dem Dichter die„Legende des Siécles“ eingegeben hätte; er versuchte es daher, ein Seitenstück zu dieser Dichtung zu schaffen, aber vergebens. Ein Abenteuer, das Victor Hugo auf einer seiner Omnibusreisen erledte, wurde Blum von dem Dichter selbst erzählt. Eines Tages sprach ein ehmaliger Spießbürger, der neben Victor Hugo saß, diesen plötzlich mit der Frage an:„Lieden Sie Verse?“ Viktor Hugo glaubte, daß sein Nachbar ihn erkannt habe und erwiderte:„Ja, hier und da, nicht immer!“„Ich hingegen liebe sie sehr.“ Und der gute Mann sing an zu deklamieren:„Toi, dont ia Courbe au loin par le couchant doré’emplit’azur céleste, arche démesurée....—„Ist das nicht hübsch?“ fragte der Reisegefährte Hugo's.„So. finden Sie?“ antwortete der Dichter, der seine „Ode à la colonne“ kennen mußte.— Gewiß! Wissen Sie aber auch, von wem das Gedichtist?“—„Meiner Treu, nein!“—„Es ist von Ihm, dem einzigen großen Dichter der Gegenwart.“—„Und der heißt?“—„Lamartine!“—„Sind Sie dessen sicher?“—„Ganz sicher!“ Und der Spießbürger klopfte dem Dichter vertraulich auf die Schulier und sogte:„Sie begreifen, mein lieber Herr, daß ich nicht erst auf Sie gewartet habe, um meine Autoren zu kennen.“ — Ich fügte mich,“ bemerkte Victor Hugo zu Blum;„im Grunde ist seit der„Ode à la oolonne“ schon eine so geraume Zeit vergangen, daß ich mich irren kann. Vielleicht ist sie wirklich von Lamartine. Man lernt sehr viel, wenn man auf dem Verdeck der Omnidusse fährt!“ Ein englisches Urteil über die deutschen Bahnhöfe. Wie wir dem Centralblatt der Bauverwaltung entnehmen, spricht sich in einer kürzlich erschienenen Mitteilung der„Engineering“ in höchst anerkennender Weise über die deutschen Bahnhöfe aus. Er hebt hervor, daß die deutschen Eisenbahnverwaltungen in den letzten Jahren sich mit Eifer die Verbesserung aller Teile des deutschen Eisenbahnnetzes haben angelegen sein lassen, doch habe dieses Lob auf keinen Teil des Dienstes berechtigtere Anwendung als auf die Bahnhöfe. In unbeschränkter Zahl seien sie in den letzten fünf bis zehn Jahren entweder erweitert oder vollständig umgebaut worden, wobei vor allen Dingen die Auseinanderhaltung der verschiedenen Verkehrsarten ins Auge gefaßt sei. Die deutschen Bahnböse seien durchweg bequem und zweckmäßig angelegt, große Summen seien auf ihr äußeres Aussehen verwandt worden, und selbst eine Anzahl mittelgroßer Städte rühme sich, Bahnhöfe von bedeutender architektonischer Schönheit zu besitzen. Ueberschneidungen in Schienenhöhe sind möglichst beseitigt worden, in der Regel durch Höherlegung der Bahn, sodaß die Bahnsteige in vielen Stationen verhältnismäßig hoch liegen, in der Höhe des ersten Geschosses. Einige der großen deutschen Bahnhöfe müssen geradezu als Muster von Vortreffllichkeit angesehen werden, so Köln und Frankfurt. Mehrere andere große Bahnhöfe werden mit sehr bedeutenden Kosten umgestaltet; der Wiesbadener Bahnhof wird beispielsweise rund 24 Millionen Mark kosten, zwei Berliner Bahnhöfe, der Stettiner und der Schlesische, je nahezu 10 Millionen Mark. Auch in Essen, Crefeld, Cobleuz werden neue Bahnhöfe gebaut oder alte verändert; für jede dieser Städte wurden ungefähr 6 Millionen Mark aufgewandt. Die kostspieligste Bahnhofsanlage ist die Dresdener, bei der die anschlagmäßigen Kosten von etwa 34 Millionen Mark aller Wahrscheinlichkeit nach um 60 bis 70 v. H. überschritten werden, ehe die ganze Anlage fertiggestellt ist. Auch mehrere andere Bahnhöse haben große Summen gekostei; beispielsweise der Frankfurter 35, der Kölner 24, der in Hannover 20, in Mainz 18 Millionen Mark und der Düsseldorfer und Münchener Bahnhof je 16 Millionen Mark. Der „Engineering“ erläutert ferner noch an einigen Beispielen, daß die räumlichen Abmessungen der neuen Bahnhöfe das gewöhnliche Miß zum Teil bei weitem überschreiten, und weist zum Schluß darauf hin, daß die gegenwärtigen Bauausführungen auf den preußischen Bahnen sich auf nicht weniger als 140 Millionen Mark belaufen. Cirkus in Gothenburg in Schweden spielte sich am Donnerstag ein Unglücksfall ab, dem, wie schon kurz gemeldet, der Kunstreiter Corradini zum Opfer fiel. Seit einer Reihe von Jahren führte Corradini allabendlich seine Glanznummer, die Ballonfahrt aus, die darin bestand, daß er sich mirsamt seinem Pferde„Blondin“, auf dem er saß, bis an die Decke des Cirkus winden ließ. Bei dieser waghalsigen Fahrt stand das Pferd auf einer Plattform und über dem Reiter schwedte ein Ballon. War Corradini oden angelangt, dann brannte er ein Feuerwerk ab, nach dessen Schluß die Niederfahrt erfolgte. Stets hatte der„Blondin“ inmitten des Feuers die größte Ruhe gezeigt, als Corradini aber am Montag eine neue Sendung Feuerwerkskörper benutzte, die mit einem Knall explodierten, erwies sich das Pferd ungebärdig, und auch am Dienstag und Mittwoch hatte er alle Mühe, es zu berubigen. Wie gewöhnlich stieg Corradini, hoch zu Rosse sitzend, am Donnerstag Abend in die Höde, steckte mit einem Streichholz die Zündschnur an und im Augenblick prasselte das Feuerwerk, Roß und Reiter in ein Flammenmeer hüllend. Deu häufigeren Besuchern des Cirkus entging es nicht, daß der Funkenregen und der Qualm diesmal besonders stark waren. daß Graf Christoph hoch aufatmend aus offene Feuster trat, als würde es ihm zu eng in der Brust. Und wir sollen nach Lüssenrode! flüsterte Eberhard ihr zu, da der Graf sich gar lange dort seinen Gedanken hingab. Willst Du mit, meine süße Leonore? Gar still und heimlich küßten sie sich, Onkel Christoph merkte es ja nicht, und da er sich nicht umschaute, küßten sie sich wieder und vergaßen Alles in ihrer jungen Seligkeit. Ach, wie sie sich liebten! Und wie glücklich sie waren! Er hörte ihr Kosen doch gar wohl. Mochten sie sich freuen! Und als sie hernach, als er zurückkam, wieder gar ehrbar da saßen, da legie er selber scherzend Leonores Arme um Eberhards Nacken und sagte weich: Liebt Euch, Kinder, küßt Euch und genießt die schöne Stunde! So kommt sie nie wieder. Und Leonore? Und Eberhard? Sie ließen sich's nicht zweimal sagen! Später, als Leonore vom Grafen Christoph zu Bett geschickt war, damit sie am andern Morgen nicht bleich und übernächtig aussähe, saßen Onkel und Nesse noch lange in der Klause beim Wein. Nicht eher soll Leonore mein Weib werden, als bis ich Dein Glück gesichert weiß! flammte Eberhard in dankbarem Enthusiasmus auf, da er erfuhr, welche Pläue Graf Christoph für ihn entworfen. Und als dieser ihn mit brennenden Blicken fest anschaute und nichts sagte, da verstand er es dennoch, was in der Seele dieses Mannes vorging. Sie sprachen lange, lange ernst und leise miteinander und am Ende preßte Graf Christoph die Hände fest zusammen und rief mit einem tiefen Atemzuge: Wohl so sei es! Ich will warten und hoffen, daß auch mir noch des Glückes Stunde schlägt! Am andern Morgen kam Dr. Musius und bat seinen Herrn um ein kurzes Gehör. Sehr ernst erschien dieser nach einer Weile wieder bei den Liebenden. Eberhard, Du mußt sofort mit mir hinunter in die Residenz! rief er erregt. Deu erschrockenen Protest der Liebenden beachtete er nicht. Plötlich bemerkte man, daß die Plattform eine schräge Lage annahn. das Pferd mußte seinen Platz gewechselt haben. Das Publikun erhob sich und starrte den Reiter an, der die drohende Gefahr nicht zu erfassen schien, denn er hätte sich an einem der Stahldrahttaue. die die Plattform trugen, festhalten können. Im nächsten Augenblick trat die Katastrophe ein, das Pferd war mit den Hinterbeinen über die Plattform geraten und stürzte nun mit Corradini, der sich dict über das Pferd gebeugt hatte, in die Manege, wo beide mit wuchtigen Schlag aufstießen. Ein Schrei des Entsetzens ging durch den Cirkus. der ein Bild der Verwirrung bot; zahlreiche Frauen wurden ohn. mächtig, ein Teil der Zuschauer stürzte zu den Ausgängen, ein anderer in die Manege, wo die Artisten und Stallmeister mit Blitzes. schnelle das Pferd von dem unter ihm liegenden Corradini wälzten, der jammervoll stöhnte. Er wurde in die Garderobe getragen, während das Feuerwerk noch prasselte und die lustigen Töne der Musik durch den Qualm drangen. Weinend liefen die im Cirkus anwesende Frau und Kinder des Verunglückten herbei, herzzerreißend war das Jammern des Clowns Tanti, der an der Seite seines verunglückten alten Freundes kuiete. Das Pferd, das mit dem Kreuz aufschlug und auf den Reiter zu liegen kam, war sofort tot. Corradini, den man sogleich in ein Krankenhaus brachte, hatte eine schwere Rückgratsverletzung erlitten, an deren Folgen er in wenigen Stunden stard, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu haben. Vor der Vorstellung hatte Corradini noch zu seiner Frau geäußert: Heut kannst Du ruhig sein. Er benutzte nämlich eine soeben von Antwerpen eingetroffene Sicherheitsleine von Stahldraht, die angeblich ein Gewicht von 4000 Pfund tragen konnte. Diese Leine verband Corradini während der Auffahrt mit dem Stahlgürtel, den das Pferd um den Leib hatte, aber sie riß im selben Augenblick, wo das Pferd abstürzte. Signor Corradini war in Verona geboren. Die kommunalen Arbeitsnachweisstellen haben nach einer von den Miniuern des Innern und des Handels erlassenen gemeinschaftlichen Verfügung nicht überall die gewünschten Erfolge gehabt. Allerdings habe ein Teil der kleineren Städte Arbeitsnachweisestellen mit bureaukratischer Verwaltung eingerichtet, es müsse aber zweifelhaft erscheinen, ob diese überall in ihrer Einrichtung und Verwaltung den notwendigen Anforderungen genügten. Nur wenige von ihnen hätten eine erhebliche Thätigkeit aufzuweisen gehabt, und vielfach seien sie gar nicht oder nur von wenigen Personen in Auspruch genommen worden. Dies liege zum Teil an dem eugen Auschluß an die Armenpflege, auch an der Person der mit der Verwaltung beauftragten Beamten und an der Beschränkung der Dienststunden. Der Erlaß wünscht, daß erneut in Erwägung gezogen werde, in welcher Weise auf eine bessere Ausgestaltung des öffentlichen Arbeitsnachweises hingewirkt werden könne. In erster Linie würde die Errichtung centralisierter Arbeitsnachweise für alle Städte mit mehr als 100000 Einwohnern anzustreben seien. * Ein ungedrucktes Gedicht Richard Wagners wird in der Originalhandsprift des Meisters von Nikolaus Manuskopf in Frankfurt a. M. in der Allgemeinen Musikausstellung, welche von 7. Mai bis 12. August in Berlin, Meßvalast, Alexandrinenstr. 110, stattfindet, ausgestellt. Das Gedicht, welches im Januar 1871 ent. stand, führt den Titel: „An das deutsche Heer vor Paris“ und lautet: Was schweigt es doch im deutschen Dichterwald? Versang„Hurra, Germania“ sich so bald? Schlief bei der Liedertafel— Wacht am Rhein beruhigt sauft„lieb Vaterland“ schon ein? Die deutsche Wacht, da steht ste nun in Frankreichs eitlem Herzen; Von Schlacht zu Schlacht vergießt ihr Blut sie unter heißen Schmerzen; mit stiller Wucht in frommer Zucht volldringt sie nie geahnte Thaten, zu groß für euch, nur ihren Sinn zu raten. Das eitle Wort, das wußte freilich Rat, da im Geleis es sich gemütlich trat: der Deutschen Lieder=Klang und Singe=Sang man wähnte, selbst Franzosen macht er bang. Du treues Heer, hast du's mit deinen Siegen nun verbrochen, daß jetzt nur mehr in Kammerreden wird von dir gesprochen? Das hohe Lied: dem Siege— Fried“. jetzt fingen ängstlich Diplomaten vereint mit ärgerlichen Demokraten. „Zu viel des Sieg's! Mögt ihr bescheid'ner sein: begnügt euch friedlich mit der Wacht am Rhein! Laßt uns Paris, wo sich's so hübsch verschwört, und seit zufrieden mit der Schlacht bei Wörth! Doch unbethört in ernstem Schweigen schlägst du deine Schlachten: was unerhört, das zu gewinnen ist dein männlich Trachten. Dein eig'nes Lied in Krieg und Fried' wirst du, mein herrlich Volk, die finden, mög' drob auch mancher Dichterruhm verschwinden. Das Lied, blick ich auf deine Thaten hin, aus ihrem Werte abn' ich seinen Sinn: fast klingt's wie:„Mut zeigt auch der Mameluck“, dem folgt:„Gehorsam ist des Christen Schmuck“.— Es ruft der Herr: und ihn versteht ein ganzes Volk in Waffen, dem Ruhmgeplärr' des Uebermuts ein Ende da zu schaffen. Es rafft im Krampf zu wildem Kampf sich auf des eilten Wahn's Bekenner: der Welt doch züchtet Deutschland nur noch Männer. Drum soll ein Deutscher auch nur Kaiser sein; im welschen Lande solltet ihr ihn weihn: der treuen Mut's sein Werbeamt erfüllt, dem sei nun seiner Thaten Wert enthüllt. Die uns geraubt die würdevollste aller Erdenkronen, auf seinem Haupt soll sie der Treue heil'ge Thaten lohnen. So heißt das Lied Vom Siege, Fried', von deutschen Heeres That gedichtet, der Kaiser naht: in Frieden sei gerichtet! Dein Vater bedarf unser. Die Bande auf dem Teuselsspiel hat im Gefäugnis Aussagen der ehrenrührigsten Au gegen ihn gemacht, der Polizeipräsident traf Musins und lief mich bitten, sofort zu kommen. Aber was? Aber was? keuchte der Erbgraf. Nachher! Nur fort, es hat die größte Eile! lautete Gies Christophs Autwort. Leonores jammervolle Klage: Ich soll kein Glück haben!“ fand nur in einem letzten flüchtigen Kuß Eberhards sein Antwort. Ach, sie hatten sich ja noch nicht die Hälfte gesat von dem, was sie im Herzen trugen und nun mußte er — wieder fort? Der Graf hatte schon nach Frau Lisa geschickt. Nehmen Sie sich der Baronesse an, liebe Frau mann! Tann waren sie fort, ehe nur irgend Jemand recht sich kam. ** Als Graf Lüssenrode nach der Leichenfeier in einer Lauut, wie er sie grimmiger und schwärzer nie gekannt, sein betrat und gewohnheitsgemäß zuerst auf seinen Schreibti blickte, wo ihm nur zu oft die Mahnbriefe neuen Aerger de reiteten, fand er heute zu seiner Erleichterung nichts dergleichet. Nur ein auf schlechtes Papier geschriebener und fast leserlich adressierter Brief lag da. Er kannte diese Soic schon— Metas Großmutter pflegte in solchen Episteln meis Geld zu fordern. Er las. Es war dem Lüssenroder bei dieser Lektüre, als ziehe ihn an jedem einzelnen Haare seines Hauptes. Seine befanden sich in einem Grade von Ueberreizung, daß er wi ein von tausend Pfeilen überschütteter Löwe hätte aufbrüllemögen in seinem wehrlosen Ingrimm. 664 Und dabei war die verwünschte Hexe nicht einmal es in der Stadt, sondern richtig wieder hinaufgezogen Teufelsspiel und er sollte jetzt Meta und den roten Frickt“ aussteuern, sonst—! Das Weib drohte ihm immer wieder! Was hätte er denn jetzt noch Rücksichten zu nehmen (Fortsetzung folgt.) Sonntag, 8. Mai 1898.(Michaels Ersch.) Gud:. bengn 1. ie Bonh bocher. Seedition: Bächek 81. Fernsprecher: 593. Bost=Zigs=Katalag Nr. 1. Verantwortliche Redaktion: Für den polik. Teil: K. Büttgensach, Chefred. füe den lekalen u. übrigen zedat. Tell: L. Zieser, Are den Anseigen u. Rel.= Tell: M. Rchatton u. Zeitungsdruckerei(Iuh. 3. da Buekc): Hodenntarter. 2. Dernigrecher 10. 8. Watt. S Rachener Anzeiger, Vrrrner Amtliches Blatt für die Bekanntmachungen der Behörden des Regierungsbezirkes. Auparteiische Zeitung, beliebtestes und wirksamstes Annoneen=Organ der Stadt und des Regierungsbezirkes. Jahrgang. Nr. 108. Das Blatt erscheint täglich zweimes (in einer Morgen= und Chend=Ausgele. Post=Adonnement.50 Mi. exel. Zustelungsgebäße; in Nachen und Burtscheld.25 Mk. vierteljährlich. Die dem Blatte überwiesenen Anzeigen sinden unzutgestlich auch im„ushachener Hnzeiger“ Auchratrng. 8. Platt. Ein grosser Posten neuester Kleiderstoffe zu auffallend billigen Preisen. Lllegante W Waschstöne Meter von 20 Fig. an. Grosskölnstrasse WVa#ewes Kpoml. Grosskölnstrasse JO EEUFAEN PPCCAEF 30 Bitte genau auf Hausnummer zu achten. 40028 Heutsches Reich. Berlin, 6. Mai. Der feierliche Schluß des Reichstages hat sich heute im Weißen Saale des königlichen Schlosses in den Formen vollzogen, in denen sonst Eröffnungen einer Tagung stattzufiaden pflegen. Es mochten mit Ausnahme der Sozialdemokraten Mitglieder aller Parteien des Reichstages, zusammen etwa 150—200 Herren, erschienen sein. Die bekaunteren Führer mit Ausnahme Eugen Richters, der solche repräsentativen Akte vermeidet, sah man sämtlich. Die Versammlung nahm die Mitte des Saales vor dem Thronsessel ein, rechts vom Thron halte die Generalität sich aufgestellt. In feierlichem Zuge nahte der Bundesrat, Fürst Hohenlohe und Graf Lerchenfeld an der Spitze. und nahmen links vom Throne Aufstellung. Dann erscholl etwas nach 10 Uhr der Marschschritt der Schloßgarde=Compagnie, die unter laut schallendem Kommando mit der Fahne gegenüber dem Throue hinter den Abgeordneten Aufstellung nahm. Die Logen der Diplomatie waren stark besetzt. Auch die Vertreter der exotischen Länder hatte das Schauspiel herbeigelockt. Ein neuer Zug kam in das gewohnte Bild dadurch, daß, wie schon erwähnt, in zwei Logen gegenüber dem Throne die zur Zeit hier gastierenden Tegernseer in ihrem Nationalkostüm Platz genommen hatten. Siehaben gestern beim Sekretär von Bülow nach dem Diner, an welchem der Kaiser teilnahm, sich vor diesem produziert und bei dieser Gelegenheit vom Kaiser selbst eine Einladung als Zuschauer zum Schluß des Reichstages erhalten. Der Kaiser erschien in dem sogen. großen Vortrit: der Pagen und Hofbediensteten. Er trug Kürassieruniform und verlas, von einem dreimaligen, durch Herrn von Buol ausgebrachten Hoch begrüßt, vor dem Thronsessel stehend, bedeckten Hauptes die lange Rede. Wie die „Frankf. Zig.“ noch berichtet, sprach er die Stellen, welche von der Annahme des Flottengesetzes und den friedlichen Charakter unserer Politik handelt, mit besonders gehobener Stimme. Der Passus über unsere guten Beziehungen zu den auswärtigen Mächten und die neutrale Haltung in der Kriege zwischen Spanien und Amerika, über den Schutz von Handel und Schiffahrt, die friedliche Erwerbung von Kiautschou und die stark hervorgehobene Fürsorge für die Landwirtschaft riefen Beifallskundgebungen der Abgeordneten heivor. Dann nahm Fürst Hohenlohe die Thronrede aus den Händen des Kaisers zurück und erklärte den Reichstag für geschlossen. Der bayerische Gesandte Graf Lerchenfeld brachte ein dreimaliges Hoch auf den Kaiser aus, der sich mit einer Verbeugung von der Versammlung verabschiedete und in feierlichem Zuge den Saal verließ. Die „K. Volksztg.“ schreibt:„In so feierlicher Weise, wie„dieser“ Reichstag, ist wohl noch keiner seiner Vorgänger verabschiedet worden. Der Kaiser hat der Thätigkeit des Reichstages hohes Lob gespendet, und zwar keineswegs bloß wegen der zur Annahme gelangten militärischen Vorlagen. Wohl noch niemals ist auch dem Reichstage ein so warmer Dauk der verbündeten Regierungen abgestattet worden. Auch diese Kundgebungen sind eine Genugthuung für die Augriffe und für die Schmähungen, welchen„dieser" Reichstag ausgesetzt gewesen ist.“ Aus Nachen und Gerichtsverhandlungen. * Strafkammer=Verhandlung vom 6. Mai. DiebKahl. Ein 21jähriger Tagelöhner von hier, welcher wegen Diebstahls, Hehlerei, Bettelei usw. schon vielsach vorbestraft is, hatte am 8. März d. Is. aus einem hiesigen Neubaue eine unbedeutende Menge Bleirohr gesoblen und dasselbe für 20 Pfg. verkauft; einige Tage nachher, am 7. März, wurde er dabei abgesaßt, als er eben im Begriffe war, sich in einem anderen Neubau gleichfalls wieder Bleirohre anzueignen. Wegen dieses in strafschärfendem Rückfalle begangenen Diebstahls, sowie wegen des Diebstahlsversuchs wurde der Tagelöhner zu einer Gesamtstrafe von einem Jahr Gefängnis und 5 Jahren Ehrverlust verurteilt. Diebstahlsversuch. Ein 56jähriger Schneider von hier, welcher unter seinen vielen wegen Diebstahlskund Hehlerei erlitienen Vorstrafen auch schon 2 und 8 Jahre Zuchtdaus verbüßt hat, hatte sich auch heute wieder wegen versuchten schweren Diebstahls zu verantworten. Verselbe wohnte hierselbst in einem Hause der Friedrichstraße, woselbst er am 2. März d. J. die Beobachtung machte, daß eine andere Bewohnerin einen Ausgang machte, nachdem sie vorher ihre Behausung verschlossen und den Schlässel unter die vor ihrer Zimmerthüre liegenden Fußmatte gelegt hatte. Der Schneider hatte nun nichts Eiligeres zu thun, als den Schlüssel an sich zu nehmen, die Thüre aufzuschließen u. in die fremde Wohnung bis ins zweite Zimmer einzudringen, woselbst er in diebischer Absicht alles untersuchte. Bei dieser„Arbeit“ wurde der Schneider jedoch von der unerwartet rasch wieder zurückebrenden Bewohnerin der Behausung überrascht, worauf diese den Vorfall zur Anzeige brachte und der unverbesserliche Dieb heute zu einem Jahre Zuchthaus, sowie zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jahren verurteilt wurde. Stimmen aus dem Leserkreise. (Für alle in dieser Abteilung stehenden Einsendungen ist die Redaktion nur im Sinne des Preßgesetzes verautwortlich.) (Einges.) Die Eisenbahn nach Ronheide wird auch nach Eröffnung der Kleinbahn zum Walde weit mehr benutzt als die letziere. Auf die Gründe dieser Erscheinung, die in der größern Sicherheit immer„Mitzuk zmmen in der=äbzen Migiapeit gleita. 1. 9. gud in der größern Schnelligkeit der Beförderung liegen, weil mängels der Fortführung der Boxgraben=Linie bis zur Lätticherstraße von manchen, welche sonst gerne mit der Kleinbahn fahren würden, innerhals der Stadt zu viele Teilstrecken von je 5 Minuten Fahrzeit, ungerechnet den üblichen Aufenthalt, zu durchfahren sind, ehe sie draußen sind, soll hier nicht näher eingegangen werden. Es ist nun aber schon seit Jahren von den Besuchern des Waldes von der Station Konbeide aus bedauert worden, daß man nicht gleich bei der Station Ronheide in den von der andern Seite der Eisenbahngeleise der hinüberwinkenden Wald gelaugen kann, sondern nur auf der einen erheblichen Umweg machenden Fahrstraße. Denn wie schön wäre es, wenn man alsbald, nachdem man die Eisenbahn verlassen det, in die grünen Hänge des unterhalb der Schießstände liegenden Waldes eintreten und so auf staubfreien Waldpfaden unter Vermeidung der Lütticherstraße in den schönen Wald gelangen könnte. Es wäre dadurch der Weg zum Aussichtsturme wesentlich abgekürzt und erleichtert, auch die frühere Verbindung mit dem Kuhscheiderwege längs der Eberburg wieder hergestellt. Bekanntlich ist vor einigen Jahren der Uebergang, der bei Ronheide über die Geleise nach dem Gute Weihern und weiter zum Kuhscheiderweg führte, von Seiten der Eisenbahnverwaltung unterdrückt worden. Das Bedauerliche dieser Thatsache hat sich seitdem schon manchmal fühlber gemacht und würde die Stadtverwaltung, welche damals der Unterdrückung nicht entgegengetreten ist, dieselbe heute gewiß nicht mehr zulassen Bei dem Umbau des Bahnhofes Nouheide ergiebt sich nun jetzt die Möglichkeit, einen solden Uebergangnach Osten zin wieder zu erlangen. Denn die königl. Eisenbahndirektion ist gutem Vernehmen gemäß bereit, einen Uebergang über die Geleise mittels einer Ueberfährung und auc den Zugang zu der Reberführung neben den bsche ieted dunr Gcietce chise üiüter dlier dhe weg würde dann die Fortsetzung des in der StadtverordnetenSitzung vom 15. April d. J. genehmigten Fußweges von der Unterführung bei Kuhscheid bis zum Bahnhof Ronheide bilden. Wenn der genehmigte Fußweg schon mit Recht, als sehr im Interesse der Stadt und des dortigen Verkehrs liegend bezeichnet worden ist, so gilt dies in noch erhöhtem Maße von diesem hier angestrebten Wege. Das wird jedem einleuchten, der von Siebenwegen, vom Aussichtsturme, derkommend, die Situation einmal überschaut. Viele werden, auf diesem Wege zur Stadt zurückkehrend, manchmal bedauert haben, daß sie nicht vom nördlichen Waldrande her nach Ronheide hinüber gelangen konnten und genötigt waren, unten im Gelände zwischen Wald und Stadt auf den staudigen Fahrstraßen, von Wagen, Reitern und Radfahrern belästigt, zur Stadt zurückzukehren. Da wird meistens ein großer Teil der im Walde gefundenen Erfrischung wieder dahin geschwunden sein. Hat man den Weg bis Kuhscheid schon einmal zurückgelegt, so wird man sich meistens eher dazu entschließen, nun auch weiter bis nach Hause durchzugehen, als noch einmal zur Station Ronheide zurück und hinauf zu gehen. Anders würde es sein, wenn man bereits vem Waldrande aus auf Waldwegen direkt nach der Station Ronheide gelangen könnte. Da sich schon in früheren Jahren der Verschönerungsverein und die Stadt selbst um die Erlangung eines solchen Ueberganges bemühr hat, so besteht die Hoffnung, daß die jetzige, falls die Neueinrichtung des Bahnhofes Ronheide ohne Rücksichtnahme auf diese Ueberführung festgelegt werden sollte, vielleicht nicht mehr wiederkehrende Gelegenbeit benutzt werden wird zum Vorleile der Bürger der Stadt und der Fremden, denen diese begueme Verpindung mit dem Walde sehr erwünscht sein wird. Zum Schlusse soll aber auch die leidige Kostenfrage nicht übergangen werden. Wenn man von den unbedeutenden Kosten des Waldpfades am Nordrande des Distrikts 48 absieht, so kommen vornehmlich nur die Kosten der eisernen Ueberbrückung in Frage. Diese sind aber im Verhältnisse zu dem dadurch erlangten Vorteile nicht hoch. Sie werden von Sachverständigen auf nicht höher als 2— 3000 Mark angeschlagen, falls man sie da aubringt, wo nur noch 2 Eisenbahngeleise liegen, was bei der ersten nach Hergenrath zu gelegenen Bahnwärterbude der Fall ist. Eine hölzerne Ueberbrückung, aus den eigenen Produkten des Waldes verfertigt, würde aber gewiß billiger herzustellen sein. Es mag hier noch erwähnt werden, daß die Schießstände durch diesen Weg nicht berührt, die Freuden entgegen sehen, wie dieses zahlreiche Bürger der Stadt thun werden. B. Kunsl und Willenschaft. — Interessante Versuche zur Vertilgung von Mäusen mit dem Löfflei'schen Mäusebacilus hat im Auftrag des Landwirtschaftsministers die Forstakademie in Eberswalde gemacht. Die Versuche sind jetzt abgeschlossen und haben folgende beachtenswerte Resultate ergeben. Der Wirkung des Bacillus unterliegen sowohl Haus= und Waldmaus. sowie auch die gemeine Feldmaus, die Erdmaus und die Waldwühlmaus, dagegen haben der Wirkung widerstanden die Brandmaus und die Wanderraute, während bezüglich der Wasserratte und der Zwergmaus ein abschließendes Ergebnis nicht erzielt wurde. Auf Fruchtspeichern, in Ställen und Scheunen war der Vertilgungsversuch bei den der Wirkung unterliegenden Arten von durchschlagendem Erfolg, auf dem Felde wurden gleichfalls Erfolge erzielt, sobald die Vertilgungsmaßregeln nicht auf wenigen Hektaren, sondern auf größeren Gebieten einheitlich und gleichzeitig durchgeführt wurden. Der Umstand, daß die Bakterien auf Brotwürfel verteilt in den Boden gelegt werden müssen verteuert allerdings die Versuche sehr, je nach der Anzahl der Mauselöcher wird auf 1 Hektar für.50 bis 1 Mark Brot gebraucht. Die Akademie hält daher die Anwendung des Bacilus für geboten, wenn die Vertilgung auf Fruchtspeichern, in Ställen und Scheunen stattfinden soll, da die Bakterien für alle Haustiere völlig unschädlich sind, was man von anderen Giften nicht sagen kann, empfiehlt aber die Anwendung zu unterlassen, wenn in Feld oder Wald durch Strychninhafer, Phosphorbrei und andere Gifte mehr nach bekannten Verfahren Erfolge billiger erzielt werden können. Zahlungs=Einstellungen. Barmen. Hugo Schneider u. Eie.— Kurhaven. Schneidermeister Heinrich Becker.— Tolkemit. Siegfried Philipsohn, in Firma A. Moses Nachfolger.— Essen. Kaufmann Ernst Traub zu Altendorf.— Hamburg. Abzahlungshändler Heinrich F. G. Tegtmeier.— Krosen a. O. Kaufmann Berthold Juliusberger.— este beltesce e ectieche Berlin, 5. Mai. In der heute hier abgehaltenen Versteige. rung schweissgeschorener Wollen diesjähriger Schur fanden angebotene 8100 Centner Nehmer, und zwar erzielten 3300 Centner Pommersche 45—71, 800 Centner Mecklenburger 45—63, 1800 Centner Märkische 45—57, 600 Centner Preussische 45—59, 1300 Centner Posensche 44—70. 100 Centner Schlesische 49-74, 200 Centner Sächsische 44-53 Mark. Preise gegen das Vorjahr bis an 10% höher. Bradford, 2. Mai. Stoffgewerbe. In der letsten Woche wer es auf unseron Wollmärkten ausserordentlich still, zum Teil hinderten die amerikanisch-spanischen Wirren jede grössere Unternehmungslust, zum Teil beobachteten die Verbraucher im Hinblick auf die Londener Wollversteigerung Zurückhaltung. Wenn auch hier und da kleine Preiszugeständnisse gemacht wurden, ae kann doch von einem allgemoinen Rückgang der Proise nicht gesprochen werden. In Manchester war wenig Geschäft. D Pheinsch-Wetalocher Konen-Nart. (Wechenbericht der Kuxen-Abtheilang des Bankhauses Hermann Schüler, Bochum). Bochum, 5. Mai 1898. Die hauptsächlichsten Notisen sind: Janer nutse Frande, und Gnsiager gperten sch di. au allen beschickten Ausstellungen prämiierten garantiert reinen und glanzhellen Gepfelweine der Paälage Seocheilcdion ui Aungshanhe in Weilburg an der Lahn. Die Ueberzeugung von deren Bekömmlichkeit und Vorzüglichkeit sowohl als Genuß= und Erfeischungsmittel, als auch zu Kochzwecken, dricht sich immer mehr Bahn. Für weniges Geld erhält man einen vorzüglichen Wein ohne Speitzusat,(12 Flaschen 4,00.) durch Beruh. Cahn, Augustastr. 30. 397308 Die schöuste Jahretzeit sieht bevor: Vanderlisc ersiat se manche Gemüter. Dem trägt auch die Compagnie Liedig Rechnung durch zwei neuerschienene Serien der vielbegehrten Kärtchen. Die eine Serie:„Wie man reist“ führt eigenartige Verkehrsmittel vor und die zweite Serie„Nachtfaller Mittel=Europas“. Den Hausfrauen bieten gewohntermaßen die Rückseiten der Kärtchen auserlesene Kochrezepte, sämtlich von Sachverständigen sorglich geprüft; daselbst wird auch auf das Fleisch=Pepton der Compagnie Liebig aufmerksam gemacht, welches in der Krankenküche vorzüglich Verwendung findet. 56 205a Hilfe für Magenleidende. Apotheker Ed. Tacht's Magenpillen, seit Jahrzehnten von vielen Aerzten augewandt, werden als unerreicht empfohlen bei: Magenkraupf, Magenkatarrh, Stuhlverhaltung, Appetitlosigleit und Körperschwäche, krankhaftem Aufstoßen, Blutarmuth, Hämorrhoidalleiden und den sich daraus entwickelnden Krankheiten: Kopfschmerz, Schwindelanfälle, Herzklopsen, Erbrechen, nervöse Verstimmung, Kreuzschmerzen, allgemeine Mattigkeit u. f. w. Apotheker Tachtrs tagonpillen sind kein Geheimmittel sie besteben aus Conchinin, Lepsin, je.0, Geldschwesel.0, Eisenogud 50, Aloseriralt 50, Extratt aus, gleichen Theilen Baidrian=, Angelika, und Nelkenwurzeln, Pomeranzen und Nußdlättern, Kamillen, Jesnitenthee und Schafaarbe, durch Auszieden und Eindame bereitet, geuügende Quantität zur Pillenmasse zu 120 Lillen formirt. Preis pro Schachtel 1 Mark. Känsich in den Apothelen; wo nicht zu erhalten, wende man sich an Apotheker Tacht in Zerbst. Jede Schachtel trügt den gesetzlich geschpten Ramenszug: Ur. Blutreinigungs-Pulver K Inr ohtliriger Pari. arthobt, gexen ale von Larcinicheiten den Mliutes herrühreuden Leiden, Sichirerniogfung. # Verdsaunsstlörüngen. Hastauahise Prier Leit. ##scrn#ene Fünse, Geschiechts- und krebsartige Krankheiien, hart####.; Entsündungen, besorders auch bei Kinderkrankbeiten. vie aner Schachtel Nare.58) Ohreg, Nasen a. a. v. vortreflich bewührt, Preis „Ak Nan gebte anf nsbenstehende, Unterschrig B8. Lohanm=Agntbedte. Bagol. An daven kne.—-6dachen Engelapotheke, Heinrichsallee, Münster-Apotheke, Kleinmerschierstrasse 4 und in den übrigen Apotheken. Humar site 4theile Gujakhars 1 gr. Stiefmütteroben S gr, Ringel „4# 3½ gr. Goldschwefel ½/ gr., Sassaparillwurzel 1 gr, Bichafgarben 2 gr, Zucker 12 gr. In 10 Pulver getheilt. 14372 #en. Ohren, Nesen u. a. v. vortreflich beyaart. Frei## anf obige Schntrmarke und TirX ZO schrift! General-Dopöt: S ke, Kasel. Zu haben In: 342 ued enige Lage h dr Beh: Schaufenster zu decoriren. Offerten unter K A 6918 an die Exped. ds. Bl. Zu haben in Sachen: Löwen=Apotheke Dr. Leo Müller, Markt 33. 55541 Magenkrämpfe! Vor allen Dingen sage ich Ihnen meinen herzlichen Dauk für die zwei Schachteln Magenpillen, welche ich von Ihnen erhielt. Ich habe keinen Anfall von Magenkrämpfen wieder gehadt. Der Appetik is besser, ich kann wieder essen und fühle mich viel wohler: Ich nehme jeden Tag zwei Stück und wil, wenn sie es für gut halten, noch weiter einnehmen, Schicken sie mir noch drei Schachteln. Mit freundlichen, berzlichen Grüßen Weißensee in Thär., 11. Augnst 1897. N. Bottstedt. Herrn Apotheker Tacht! In Beantwortung Ihres Gechrten vom 5. er., das erst heute in meine Hände gelangte, theile ich ihnen mit, daß mir Ihre Pillen bei Verstopfung u. s. w. gute Dienste geleistet haben, doch wünsche ich nicht, daß mein Rame in Zeitungen verössentlicht wird. Frankfurt a. N, 13 August 1897. Hochachtend N. N. Pochiherde. Bo kauft man billig und gut von 18—.800 M. schwarz ladkiete, emaillirte und Majolika=Herde? Steis 50—60 Stück auf Lager unter Garamie. Jos. Slaßen, Mörgensg. 9. 38630 Worsie Bche cher Honllg, seinsten Speise=Honig. versend, die 10 Pid.=Dose zu.50 Mk. franko, Richtkonvenirendes nehme zurück. 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Deutlicher wäre das Buch charakterisiert mit der Aufschrift„Roman parlementaire“, da es ganz und gar der Schilderung des Wesens des französischen Parlaments unter der dritten Republik gewidmet ist. Von früheren Werken ähnlichen Inhalts, wie„Monsieur Ie ministre“, von Claretie,„Numa Roumestan“ von Alphonse Daudet,„Michel Tessier“ von Rod, unterscheidet es sich dadurch, daß es nicht das Bild eines einzelnen Politikers giebt wie jene, sondern das Panorama des parlamentarischen Lebens vor unseren Augen entrollt. Die„Straßb. Post“. schreibt darüber: 0 Grade in diesen Tagen, wo in Paris die Wogen politischer Leidenschaft so hoch gehen, wo das Kampfgewühl so wild tobt, wo der Ruf„à bas les tripoteurs!“ so gellend ertönt, muß das Urteil eines besonnenen Franzosen dem Ausländer willkommen sein, der sich ratlos umsieht nach einem festen Standpunkt zur Bildung eines objektiven Urteils. Doch zur Sache. Herr Denisot ist ein biederer Landarzt aus Pontaueraux im Departement Ouche=et=Grosne, das irgendwo in der Bourgogne liegt. Bisher stets eines Sinnes mit seinen Patienten und eine Leuchte des Bezirkstages, hält er sich für berusen, einen Sitz im Palais Bourbon einzunehmen. Zu diesem Zwecke erläßt er ein Wahlprogramm, das, wie üblich, etwas röter schillert als das des Vorgängers. In den Wahlversammlungen läßt er sich im Feuer der Improvisation dazu hinreißen, die gleichmäßige Verteilung der Staatsämter und die Vereinfachung der Verwaltungsmaschine, die Herabsetzung der Gerichtskosten und die Läuterung der Beamtenschaft zu versprechen usw. Auf das Drängen seines Stabes paßt er seine Beredisamkeit der Zuhörerschaft an, je nachdem er zu Bauern oder zu Städtern spricht. Er scheut auch nicht einen tiefen Griff in den Geldbeutel: tränkt die durstigen Seelen und gewinnt die Häupter der Syndikate durch Barvorschüsse. So erlebt er den Triumph, zum Abgeordneten gewählt zu werden. Ein kurzer Triumph! Kaum angelangt in der Weltstadt, erkennt er, daß seine ganze Staatswissenschaft nur Stückwerk ist und daß beim besten Wollen, das ihn beseelt, die angekernten Floskeln radikaler Rhetorik die gründlichen, vielseitigen Kenntnisse, welche die Politik erheischt, nicht zu ersetzen vermögen. Zum dummdreisten Auftreten mancher Kollegen fehlt ihm die angeborene Unverfrorenheit, und vor dem gewissenlosen politischen Freibentertum behütet ihn seine zwar beschränkte, doch ehrenhafte Natur. So gelangt er bald zur Erkenntnis.... eine Rull unter vielen Nullen zu sein! Leider sind aber die Parteiführer und Minister auch schon zu derselben gelangt und somit zu dem Schlusse, daß es sich nicht lohnt, den guten Willen dieses harmlosen Biedermannes durch Zugeständnisse zu erkaufen. Mit allerlei Forderungen von seinen Wählern bestürmt, stürzt er von Ministerium zu Ministerium, ohne etwas zu erlangen, und verbraucht in dieser Thätigkeit seine Zeit und eiue Kraste, 6 gg..i. Sragen der Malsist ei. Wohl hätte er Lust, sich in die Fragen der Poitur einzuarbeiten, wohl besitzt er an seinem Sekretär— Frankfort — eine treffliche Stütze, allein die Korrespondenz mit den Wählern, die Besuche der wackeren Landsleute, die bei ihm Tne unt emm2 i i Smtente= Aufträge, die ihm aus der Provinz aufgebürdet werden, lassen ihm keinen freien Augenblick. Er ist der gehorsame Diener der hungrigen Meute, die ihn nach Paris gesandt hat, und das Gespenst der nächsten Wahlen verfolgt ihn bis in den Schlaf. Ja, dieses Gespenst veranlaßt ihn, trotz seines ehrlichen Sinns, gegen seine Ueberzeugung zu stimmen mit den „Tripoteurs“, die er von ganzem Herzen verachtet. Dazu kommt noch der Umstand, daß er mit Geldverlegenheiten zu kämpfen hat und daß seine Frau, die ihn gern eine glänzendere Rolle spielen sehen möchte, ihm das Leben manchmal recht sauer macht. So gestaltet sich Denisots Existenz bald zu einer wahren Höllenqual. Es wäre aber ein Irrtum, zu glauben, das Denisot der einzige in seiner Art ist im Palais Bourbon. Die überwiegende Mehrheit ist vielmehr aus demselben Holze geschnitzt. Krenzbrave, aber beschränkte Leute, sind diese Provinzbewohner ihrem Berufe durchweg nicht gewachsen und verkapseln sich noch obendrein sorgfältig gegen die geistige Anregung, die die Weltstadt bietet. Nach Landsmannschaften vereinigen sie sich des Abends in den Bierhallen, träumen sich in die stille Abgeschiedenheit ihres Kreisstädtchens zurück bei Bier, Tabak und Kartenspiel und ergötzen sich an leerem politischen Strohdieschen. Bei den Abstimmungen treten sie an zum Partei=Appell, empfangen von den Führern die Losung und wandeln dann als fügsames Stimmvieh zur Urne. Alle wollen sie das Gute, thun aber unbewußt das Böse und tragen dazu bei, die Staatsordnung zu untergraben, das Land zu erschöpfen. So naht der Schluß der Legislaturperiode, deren Ergebnis tiefbetrübend ist für Denisot. Im Parlament ist er eine Null geblieben, seine Vermögensverhältnisse sind zerrüttet, seine Wähler, deren Gier er nicht befriedigen konnte, überhäufen ihn mit Schande und Spott, und der Nachfolger, der noch etwas röter schillert, ist bereits gefunden! K Glücklicherweise für den Armen Ktter hat seine Tochter das Herz der Frau des Ministerpräsidenten gewonnen. Auf deren Verwendung findet Denisot, seinen Grundsätzen zum Hohne, eine Stelle an der Staatskrippe und wird zum wohlbesoldeten Direktor einer Irrenanstalt ernannt. Aus ganz anderem Holze geschnitzt ist Herr Carette, seines Zeichens Advokat, früher Sekretär Denisots, jetzt auf die Empfehlung seines einstigen Brotherrn Abgeordneter der radikalen Partei. Ein echter fin de siécle= Abgeordneter, dieser Carette! Der Inbegriff des politischen Freibeuters der dritten Republik! Wenige Tage machen aus dem zerlumpten Hungerleider einen eleganten, tadellosen Weltmann; wenige Wochen aus dem Winkeladvokaten einen angesehenen Politiker. Freundschaft, Dankbarkeit, Grundsätze, Versprechen, alles tritt er in cynischem Gleichmut mit Füßen. Seine neuen Verbindungen sucht er in der Welt der Finanzkönige, die mit Hilfe der politischen Freibenter Riesenunternehmen ins Werk setzen, welche die blutigen Groschen der Dummen millionenweise in die Taschen der Verwaltungsräte zaubern. Im Fluge erobert er die Herzen der Damen der Finanzwelt und der noch mächtigeren Halbweltlerinnen. Auch lenkt er daher bald die Aufmerksamkeit der Häupter der Partei auf seine schätzenswerten Talente. Dabei vertieft er sich eifrig ins Studium seines auserwählten Wirkungsfeldes, der Finanzpolitik, und bald kennt er die Triebfedern, die man hier spielen lassen kuß: Nur Budgets mit Ueberschüssen, keine neuen Steuern, Vertuschung der Notlage. Zum Schlusse ein Sturz mit Anstand, der ein baldiges Wiederkommen als Keim in sich trägt! Die erworbenen Kenntnisse verwerlet er dann in einer Zeitung, die ihm eine„Freundin“ zum Geschenke macht. Die Gelder dazu fließen natürlich nicht aus der Tasche der Freundin, sondern aus der ihres„Freundes", eines Finanzkönigs. nemählt hat an die Mahl angenammen mit dem festen Entschluß, aufrichtig von seinen Wählern Eine Macht geworden, entfaltet Carette immer mehr diplomatische Klugheit. Unter dem pomphaften Banner der„nationalen Versöhnung" verflicht er in seinem Blatte mit einer stauenswerten Akrobatik die widersprechendsten Ansichten ineinander und wird allmählich der Mann, der im Bewußtsein, es mit keiner Partei gründlich verdorben zu haben, korrekt und würdig auf den nächsten freiwerdenden Ministersessel wartet. Als Abgeordneter verleugnet Carette ebensowenig seine akrobatische Fertigkeit. Von den Radikalen gewählt, hütet er sich, mit seinen Wählern in Konflikt zu geraten, indem er meistenteils seine Stimme nur in Fragen von geringerer Bedeutung abgiebt. Bei kritischen Entscheidungen sieht er sich als Mitglied zahlreicher Ausschüsse zu seinem großen Bedauern verhindert, der Abstimmung beizuwohnen, und wenn, zu seinem noch größeren Bedauern, ein solches Hindernis nicht besteht, so bekennt er sich mit seinem Taktgefühl zu den zweidentigen Tagesordnungen, wo Mildes sich mit Starkem vaart. Ein glücklicher Kerl, dieser Carette, dem es so viele nachmachen im Palais Bourbon! Die Seeleugual eines Denisot kennt er nicht, seine politische Freibenternatur ist hoch erhaben über die Gewissensbisse des beschränkten Hausens. Zwischen, oder besser gesagt über Denisot und Carette, steht Cancal, die einzige sympathische Persönlichkeit aus der Kammer. Wie eine Figur aus längst entschwundenen, besseren Zeiten mutet uns der wackere Republikaner aus dem Jahre 48 an, wie ein Fremder unter der heutigen Generation. Sein Haar ist jetzt weiß, aber jung ist sein Herz geblieben und glühend die Begeisterung für die Sache, die er einst ergriffen hat. „Ohaue feie Outhune aus Pflichtgefühl, aber vor seinem eigenen Gewissen, unabhängig und selbständig den Kollegen gegenüber zu bleiben. Unerschütterlich hält er an diesen Grundsätzen fest. Mit Entrüstung erhebt er sich gegen die ehrlose Taktik der eigenen Partei, als es sich darum handelt, das gegnerische Ministerium zu stürzen gelegentlich eines mißliebigen, aber billigen und nützlichen Antrages. Umgekehrt läßt er sich durch die Rücksicht auf die Wähler nicht hindern, gegen die Repressionsgesetze zu stimmen, die nach dem Attentate Vaillants von der Regierung eingebracht worden und in denen er eine Gefährdung der Freiheit erblickt. Ueber das Wutgeheul der Wähler zuckt er mit den Schultern, fest entschlossen, sein Mundat weiter auszuüben, wäre es auch nur, um in den Leuten den Begriff des Anstandes wieder aufzufrischen. Diesem Begriffe grade entsprechend, fordert er die eigene Partei, die nun am Ruder ist, auf, statt im Schmutze von Panama zu wühlen, die Abschaffung der Repressionsgesetze zu beantragen, die einst gegen ihren Widerspruch erlassen wurden. Umsonst suchen ihm die Führer klar zu machen, daß die parlamentarische Taktik einen der Pflicht überhebt, aus Ruder gelangt, die Ideen zu verteidigen, die man als Minorität in der Opposition verfochten hat; er läßt sich zwar, da er der einzige seiner Ansicht ist, bestimmen, den Antrag nicht selbst einzubringen aus Rücksicht auf die eigene Fration, doch legt er nun sein Mandat nieder. Ein Ehrenmann, wie er gekommen, ohne Makel auf dem blanken Schilde, kehrt er heim zu seiner Fabrik, um eine trübe Erfahrung reicher geworden: Nicht eine Handvoll politischer Freibeuter, nein, die überwiegende Mehrheit der Abgeordneten arbeitet an dem Verderben des Landes! Sie sind nur noch die Lakaien ihrer Wähler! Sie wollen das Gute und thuen unbewußt das Böse! Wo die Wurzeln des Uebels zu suchen sind, ob im staatlichen System, ob im Wesen der Nation, hat der Verfasser des Buches nicht gesagt, vielleicht weil er vor der äußersten Schlußfolgerung zurückschreckte, die sich aus seinen Beobachtungen aufdrängt. Daß das Bild, welches Georges Lecomte vom Parlament entworfen hat, kein beschönigendes ist, steht fest, daß es aber bis in Einzelheiten wahr ist, steht nicht minder fest, und dazu bringt die Wahlbewegung, die in Frankreich jetzt schon in vollem Gange ist, manche Belege, von denen nur einige hier Platz finden mögen. Der„Rappel“ veröffentlicht in einer seiner letzten Nummern auszugsweise einen Brief, den ein Kandidat an die Zeitung „Avenir de'Yonne“ gerichtet hat und worin er Einspruch erhebt gegen die landläufige Auffassung der Pflichten des Abgeordneten.„Der Abgeordnete“, sagt er,„versieht Gesuche um Stellen mit seiner Empfehlung, er macht in Ordensangelegenheiten, er empfängt Bittsteller, liest ihre Briefe und beantwortet dieselben, er bemüht sich, widerrechtliche Befreiungen, sowie die Erlassung wegen Defraudation verwirkter Geldstrafen zu erlangen. Und wenn er sich so mit den Privatangelegenheiten seiner Wähler beschäftigt hat, wenn er die offiziellen Wartezimmer besucht, sich aller Aufträge, die man ihm aufbürdet, entledigt hat, was soll dieser arme, unglückliche Bediente thun, woran soll er noch denken, wenn er heimkehrt?.... Das Ideal besteht offenbar darin, sich vollständig der Ausübung seines Mandates zu enthalten und nichts zu unterlassen, um es zu behalten; es ist das des praktischen Abgeordneten; er verläßt seinen Posten, um seine Stelle nicht zu verlieren.“ Glauben wir da nicht, Caucal zu hören, der sich über die Denisot äußert? Die Redaktion fügt noch hinzu: Dieses Ideal liegt im Bereiche jedermanns. Auf 20 Abgeordnete werden ihm 15 völlig gerecht, und die übrigen müssen es teilweise thun. Es gibt wahrscheinlich keinen einzigen, der das Recht hätte, Herrn C. zu beschuldigen, lediglich eine Karikatur gezeichnet zu haben, und der, da er ohne Sünde ist, den ersten Stein auf ihn werfen könnte. Nicht anders urteilen die gemäßigten„Débats“. Auch sie sind der Ansicht, daß die Unselbständigkeit der Kammer die Schuld trägt an der Zuchtlosigkeit, die immer mehr um sich greift in Politik und Verwaltung. Die„Débats“ gehen aber noch einen Schritt weiter und verallgemeinern das Urteil. Die Minister, sagen sie, denen die öffentliche Verwaltung untersteht, unterstehen selbst den Abgeordneten, und die Abgeordneten unterstehen ihren Wählern; so ist es fast unvermeidlich, daß die Regierungsgewalt, die von den unteren Schichten ausgeht, nicht zu ihnen zurückkehrt. Bezeichnend ist auch der angeführte Fall, indem ein Abgeordneter bei seiner Abreise nach Paris von einem Wähler mit dem Ankauf einer Nähmaschine neueren Systems betraut wird. Die Nachfrage nach den Sitzen im Palais Bourbon hat aber darum nicht abgenommen, im Gegenteil, man reißt sich darum, das Faktotum eines ganzen Wahlbezirks zu werden! Woran, heißt es weiter, scheiterte der Versuch, die Vormittagssitzungen einzuführen? An der Trägheit der Abgeordneten? Keineswegs! Der Abgeordnete schuftet den ganzen lieben Morgen im Dienste seiner Wähler und die Nachmittagssitzung verwendet er zur Abfertigung seiner Riesenkorrespondenz. Während der Redner sich auf der Tribüne in der heftigsten Lungengymnastik und der wildesten Mimik erschöpft, schreiben und schreiben die Dienstbeflissenen, bis die Finger im Krampfe da es(wir ... Wasser je se wie so beim Parteiappell beschlen weiden! Klingt es nicht trostlos, wenn der Leitartikel der„Débats“ über diese Zustände mit den Worten schließt: Ein Umschwung auf parlamentarischem Gebiete ist die unwahrscheinlichste, die unverhoffteste Wendung, die einzige, die wir erleben möchten, die einzige vielleicht, die wir nicht erleben werden! gegenwärtigen kriegerischen Verhältnissen Unter den ge dürste, so schreibt die„Romanwelt“, die Thatsache interessieren, daß Spanien von allen seefahrenden Nationen am meisten Unglück mit seiner Flotte gehabt hat. Nicht weniger als gegen 600 Kriegsschiffe hat es seit dem sechszehnten Jahrhundert verloren, meistens durch furchtbare Katastrophen, die jedesmal gewaltige Verluste an Schiffen und Mannschaften verursachten. Im Jahre 1518, zur Zeit des Aufblühens der spanischen Seemacht, wurde unter dem Admiral Don Hugo de Moncada eine Flotte zur Eroberung Algiers ausgesandt, ein heftiger Sturm vernichtete 30 Schiffe, davon, 4000 Seeleute kamen in den Fluten um. Ein zweiter Zug, der 1541 unter Karl V. gegen Algier unternommen wurde, verlief noch unglücklicher; 140 Fahrzeuge mit einer Besatzung von 8000 Mann gingen verloren. Bei einer 1562 zur Befreiung Orans unternommenen Exredition sanken 20, im nächsten Jahre bei einem heftigen Sturm im Meerbusen von Cadiz 15 Schiffe. Im Jahre 1588 verlor Spanien durch den Untergang der„Armada“ 81 seiner besten Schiffe mit 14000 Seeleuten. Fast die gleiche Anzahl Kriegsschiffe wurde durch drei weitere Unglücksfälle noch vor Ablauf desselben Jahrhunderts vernichtet Das siebzehnte und die erste Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts brachten keine größeren Verluste, bis auf den Untergang von fünf Schiffen, die zu einer 1741 gegen England geschickten Flotte gehörten. In den letzten 125 Jahren hat Spanien 12 Dampfkriegsschiffe und 21 Segelkreuzer mit zusammen 1270 Geschützen, 23 Fregatten mit 800 Kanonen und mehr als 100 Kanonenboote verloren. — Eine zärtliche Verwandte. Die Strafkammer in Neustetein verurteilte die Wirtschafterin Marie Tetz aus Lucknitz, welche ihre altersschwache Schwiegermutter durch rohe, lieblose und bestialische Behandlung so lange gepeinigt hatte, bis sich diese schließlich erhängte, wegen schwerer Körperverletzung und einer das Leben gefährdenden Behandlung zu 5 Jahren Gefängnis. An was es der spanischen Flotte fehlt? Diese vielverhandelte Frage löst das Neapeler Blatt„Roma“ in einer„Pariser Depesche". Darin verrät der wohlbewanderte Korrespondent unter dem Titel„La difficolté di bombardare Nuova-Vork“(die Schwierigkeit eines Bombardements von New=York) den ganzen spanischen Kriegsplan. Die spanische Flotte— erfahren wir— geht also direkt nach England(!), um die Handelsmetropole der Vereinigten Staaten zu bombardieren. Doch halte man in den eingeweihten Kreisen von Paris eine solche Operation für unmöglich, citieren ganz wörtlich) in der Reede von New=York an für die spanische Flotte sehlt!!!. g grischDie Weglassung des Wortes„Herr“ auf der Briefadresse kann eine Beleidigung sein, wie das Schöffengericht zu Düsseldorf entschied. Einem Kaufmanne war in seiner Abwesenheit durch einen Gerichtsvollzieher ein Schrank gepfändet worden, wie er glaubte, zu Unrecht. Als ihm später der Gerichtsvollzieher auf der Straße begegnete, beleidigte er denselben, schrieb ihm noch einen Brief, auf dessen Adresse er das Wort„Herr“ ausließ, dann reichte er Beschwerdeschriften bei der Staatsanwaltschaft und beim aussichtsführenden Amtsrichter ein, und in diesen beiden Schreiben waren ebenfalls beleidigende Ausdrücke enthalten, er wurde also der mehrfachen Beleidigung angeklagt und zu 60 Mark Geldstrafe verurteilt. In Bezug auf das Wort„Herr“ hieß es im Urteile, aus den Umständen sei zu entnehmen, daß er durch Auslassung dieses Wortes den Gerichtsvollzieher habe beleidigen wollen. Eine Hochzeit, wie sie auch in der Altmark nur noch selten gefeiert wird, wurde in Siedenlangenbeck festlich begangen. Der Landwirt Wiewall führte die Tochter des Ackermanns Gädcke aus Böddenstedt heim. Zu dem Feste waren nicht weniger als 500 Personen geladen. Was Alles zu der Hochzeit, die zwei Tage dauerte, notig war, ersieht man am besten daraus, was Alles eingeschlachtet war, nämlich: 2 Rinder im Werte von etwa 800., 2 Schweine, 6 Kälber, 4 Hämmel und etwa 50 Hühner. Verbacken zu 200 Butterkuchen, 50 Topfkuchen und diversen Stollen wurden allein etwa 9 Centner Mehl. 20 Blech Zuckerringel nebst 20 großen Torten vervollständigten die Menge der Süßigkeiten. Außer sonstigen Kleinigkeiten, die noch dazu gehörten, war auch das edle Naß in reichstem Maße vertreten. Eine große Batterie von Weinflaschen, verschiedene Tonnen Bier, sowie etwa 170 Liter Spirituosen sorgten dafür, daß die Gäste nicht zu verdursten brauchten. Ein stamesischer Pferdestall. Der kürzlich uach Wien zurück gekehrte Kaiserliche Hofgroom Oberle, unter dessen Obhut der der Könige Chulalongkorn anläßlich seines Besuches am österreichischen Hose vom Kaiser Franz Joseph zum Geschenk gemachte arabische Hengst„Siglave“ nach Siam transportiert wurde, weiß den Empfang, den man ihm und besonders seinem vierbeinigen Pflegebefoblenen dort bereitete, nicht genug zu rühmen.„Siglave“ ist ein prächtiges Tier von Lipizzazucht und vorzüglichem Training. König Chuladongkorn hat einen wahren kleinen Palast erbauen lassen, der nun dem edlen Renner zur Verfügung gestellt ist. Der Name des Pferdes prangt in goldenen Buchstaben über dem Haupteingang des Gebäudes. Die Pracht im Innern dieses palastartigen Stalles spottet jeder Beschreibung. Die Wände sind reich dekoriert, der Fußboden besteht aus Marmorfliesen und die Lagerstätte des stolzen Rosses ist so elegant und bequem ausgestattet, daß sie dem anspruchsvollsten Menschen genügen würde. Selbst die Fenster schneeweißen Spitzengardinen verhüllt und der ganze Raum so behaglich wie möglich eingerichtet. Beim Abschiede erhielt Oberle von Sr. Majestät eine goldene Uhr nebst Kette von durchaus nicht unbedentendem Bert...im 4angeuhn., Eg be: Doppeleier kommen bisweilen oeim Haushuyn vor. So berichtet Dr. Bauer in Leipzig im biologischen Centralblatt über ein solches, das ein Gewicht von 95 g besaß und zwei semmelartig aneinandergepreßte Dotter zeigte. Das durchschnittliche Gewicht eines normalen Hühnereies beträgt etwa 60 g.— Bei Landleuten herrscht übrigens der Glaube, daß die Bildung von Doppeleiern durch Jagen und Aengstigen der Hühner hervorgerufen werde; durch die plötzlichen und heftigen Bewegungen der Tiere sollen die Eidotter, bevor die Bildung der Schale und des Eiweiß erfolgt, zur Vereinigung gebracht werden. Auch wird in manchen Gegenden dem Finder eines Doppeleies ein ganz besonderes Glück prophezeit, wie ja überhaupt das Volk, soweit es abergläubisch ist, geneigt ist, einen Glücksumstand darin zu sehen, wenn es gelingt, Erzeugnisse der Natur, die gewöhnlich einfach sind, verdoppelt zu finden(zwei Kerne in der Nuß, in der Mandel usw.) Die Zahnverderbnis und ihre Verhütung. In der Frankfurter Stadthalle sprach in einer Volksvorlesung gelegentlich des 35. Stiftungsfestes des Zahnärztlichen Vereins Zahnarzt FeubelHamburg über Zahnverderbnis und ihre Verhütung. Der Vortragende hat in Hambura im Jahre 1892 die ersten statistischen Erhebungen über schadhafte Zähne von Schulkindern gemacht und dabei gefunden, daß 98—99 Proz. schlechte Zähne haben. Durchschnittlich sind acht Zähne bei jedem Schulkind krank. Diesen Untersuchungen folgten weitere im übrigen Deutschland. Die günstigsten Zahlen stellten 85 Proz. Zahnverderdnis fest. Es drängt sich demg genüber die Notwendigkeit auf, dem Uebel entgegenzuwirken. Schon vor der Geburt des Kindes muß die Mutter durch entsprechende Nahrung für die richtige Entwickelung der Zähne sorgen. Die Kinder selber müssen, wenn sie im Besitz der Zähne sind, zu einer kräftigen Benutzung des Milchgebisses angehalten werden. Reinlichkeit ist weiter ein Hauptmittel gegen Verderbuis. Als bestes Zahnreinigungsmittel empfahl der Vortrag Seife mit Schlemmkreide. Bei eingetretener Zahnverderbuis muß der Zahnarzt zu Rat gezogen werden. Damit kam der Redner zu dem eigentlichen Zweck seines Vortrags. Seit 2½ Jahren leitet er unter dem Beistande einer opferwilligen wohlthätigen Hamburger Dame ein zahnärztliches Institut, in dem unbemittelte Kinder freie zahnärztliche Behandlung finden. Jährlich werden 11000 bis 12 000 es werden wollen. die Karten im Verlag wohl ein! 85 Der Erbe von Ladenburg. Roman von L. Haidheim. 59 Wort zu, daß der Sohn schoß dem Erbgrafen bis (Nachdruck verboten.) Hinter dem Sarge des Prinzen Herrenstein schritten inmitten der Standesgenossen der Lüsseuroder und sein Sohn— Beide blaß und düster. Wenn einer von all' diesen fürstlichen und hochadligen Herren den Dahingegangenen ehrlich betrauerte, so war es diesmal der Lüssenroder. Einen Meuschen so aus der vollen Kraft des Lebens hinweggerafft zu sehen— diesen großen Herrn im vollen Dahinstürmen zu Boden geworfen durch einen noch größeren Herrn — das ließ keinen der Männer unberührt, den Grafen Lüssenrode schüttelte es wie im Fieberfrost. Und wehrlos! wehrlos zu sein gegen dies dumme, blinde Walten des Zufalls! hatte er an des Prinzen Leiche aufgeschieen.„ G66ris 8. Daß ihn dieser Tod so nah' ging, begriff Jeder. Sein einziger Freund! sagten die Besseren. Sein Schuldenbezahler! flüsterten die Anderen. Des Lüssenroders Kredit war plötzlich wieder sehr tief gesunken, tiefer als je zuvor. Graubleich, mit zusammengepreßten Lippen, finster, schritt er neben seinem Erbgrafen. Einzelne der Herren hatten es wohl gesehen und flüsterten es jetzt ihren Bekannten zu: der Erbgraf, noch blaß und abgemagert, den linken Arm noch immer in der Binde, hatte seinem Vater die Hand geboten, da er als einer der Deputierten seines Regiments zur Leichenfeier kam, der Alte hatte ihm aber nur einen giftigen Wutblick gegönnt und ihm den Rücken gewendet.——————— Nun war die ganze Feier vorüber und die Herren O..„ fi mbelichst unbgacktst der Frhargt Noch einmal näherte sich moglichst unbeachlet der Erogra seinem Vater und redete ihn leise und bescheiden an: Ich möchte Dich sprechen— bist Du nicht in der Stimmung, Vater, so warte ich. Die letzten Ereignisse— Der Lüssenroder zischte ihm ein zurückprallte. Eine dunkle Blutwelle unter das volle Haar hinauf. Alle sahen den Vorgang. Wer aber hätte das Recht, sich zwischen Vater und Sohn zu mischen! Eberhards Kommandeur jedoch rief ihn an, führte ihn beiseite und flüsterte ihm zu: Vermeiden Sie hier eine Sceue, mein junger Freund! Folgen Sie meinem Rat! Und damit Sie keine Zeit verlieren, nehmen Sie meinen Wagen. Damit führte er den Erbgrafen an diesen und winkte ihm freundlich zu, als der Wagen davon rollte. Wohin fährt er? dachte in bitterem Grimm der Lüssenroder und ärgerte sich jetzt, daß er sich mit dem schändlichen Wort nun auch der letzten Macht und allen moralischen Rechtes über seinen Sohn begeben. Er sah sich mit blutunterlaufenen Augen herausfordernd um. Niemand, sprach ihn an. Sie warteten Alle auf ihre Wagen, aber sie hatten es so sonderbar eilig mit ihren Mitteilungen zueinander. Keiner blickte nach ihm hin. Aber da warest ja der Kammerjunker und der Oberstallmeister, seine und Herrensteins stete Spielgenossen. Er trat zu ihnen und lachte höhnisch triumphierend in sich hinein, als er merkte, auch sie hätten ihn lieber abgeschüttelt. Unsere gute Zeit ist hin! lese ich so deutlich auf Ihren Mienen, als wäre es mit Frakturschrift darauf gemalt! sagte er in seiner schärfsten gereiztesten Weise zu ihnen. Nun, erwiderte der Kammerjunker, schlagfertig wie immer, wir, Se. Excellenz und meine Wenigkeit haben Gott sei Dank noch immer ein Brett, uns daran zu klammern, er meinte, ihre Pensionen und ihr sonstiges Einkommen, mit Ibren, Lüssenrode, sieht es allerdings nicht so gut aus. Sie sollten doch jetzt lieber an Ihres Bruders Edelsinn appellieren— daß der Fürst nach dem letzten Funde auf der Ladenburg im Archiv des Drusensteins suchen läßt, wo sich sein hochseliger Vater damals aufgehalten, dies wissen Sie wahrscheinlich? Kein Wort— Drusenstein? rief unruhigen Blickes der Sassenroder.. 446###8 Nm Sun#. Na, wozu hat man das Hofjournat: Der Furst hat Ihrer Frau sei mit den darin nachschlagen lassen und da ein Brief Mutter ganz deutlich besagt, Ihr Herr Vater Dokumenten zum Fürsten. Aber woher wissen Sie das Alles, Excellenz? Von der Prinzeß! Also aus bester Qnelle! Hören Sie guten Rat, Lüssenrode, bahnen Sie à tout prix einen Vergleich an. Ganz bestürzt, seinen Bart zernagend, stand dieser vor den beiden Gefährten mancher durchspielten Nacht. Sie können ja ins Ausland gehen, Lüsseurode! redete der Kammerjunker ihm zu. Vor die Hunde— wenn's auf Sie ankämel zischte der Graf. Aber wir wollen es doch abwarten, teurer Freund! Das besagte Breit, mich daran zu klammern, fehlt mir so wenig wie Ihnen. Sie machten beleidigte abweisende Mienen. Es kam ihnen sehr gelegen, daß er nun auch mit Ihnen noch Streit suchte. Er kümmerte sich nicht um sie. Protzig und verbissen machte er sich Platz durch den dichtesten Haufen und ärgerte sich noch mehr, als Alle ihm vorsichig auswichen.. 62 f. uus Hensen Wie sie ihm nachschauten, connte er sich so gut denken! Eine gefallene Größe! Und sie gönnten es ihm von Herzen. * * Die Herren trafen sich später im Cavaliers=Kasino. Da konnten sie offen über alles reden.— Am meisten erregte jedoch den ganzen Kreis das Gerücht, daß der Prinz versäumt, für die Gräfin Dorstedt zu sorgen. Der tiefen Empörung über diesen Leichtsinn gesellte sich die so oft ventilierte Frage zu: Wie hatte sie zu ihm gestanden? Aber immer wieder kam man zurück auf die Erörterung der materiellen Lage„der Unglücklichen“, die als Bettlerin zurückblieb, wenn Herrensteins gesetzliche Erben, seine Verwandten, nicht für sie sorgten. ge stiiche Sehanblung sinven. Jahiig ggg gz, Behandlungen an über 3000 Patienten ausgefuhrt. Etwa 1200 Kinder befinden sich in regelmäßiger Behandlung, d. h. kommen vierteljährlich einmal zur Revision ihrer Zähne. Mit einem Zuschuß von Mark 1000 jährlich werden die Kosten des Innituts Auch der edle Skat ist dem Schicksalt,„vervostkartet: zu werden, nicht entgangen. Ein Dutzend humoristischer Postkarten von dem Spreewaldmaler Willy Werner gibt in artigen Reimen gute und lustige Lehren für Skatspieler und solche, die Die Bilder sind amüsant. Erschienen sind die K des Echo“ Berlin(J. H. Schorer). Humoristisches. Verräterische Steigerung. Besucher: Sie fürchten sich vor ihrer Frau?— Pantoffelheld:„Ich, was fällt Ihnen Nicht im Entferntesten. Am wenigsten heute, wo Besuch da ist Unfaßbar. Sonntagsjäger(zum Wildbrethändler): Sagen Sie mir, wer erlegt denn eigentlich die Menge Hasen, die Sie de Sehufucht. Von meinem Freund, dem Riller=Karl, habe ich schon seit Jahren nichts mehr gehört!.. Wie gerne möcht' ich den alten Keri wiedersehen, ihm die Hand drücken und seine liebe Stimme wieder hören!.. Er ist mir auch noch zwanzig Mark W Inmitten all dieser Gespräche sah man den Lüssemoder am Kasino vorüber reiten. Er beherzigt unsern Rat! flüsterten sich der Kammerjunker und Se. Excellenz zu. Sie hätten für sich selbst auch gern guten Rat gewußt, denn sie mußten zu ihrem heimlichen Aerger doch auch jetzt nur zu deutlich fühlen, daß ihnen die Freundschaft mit Hertenstein und dem Lüssenroder, die sie jetzt verleugneten, doch von den anderen Herren angerechnet wurde. Man hütete sich freilich, irgendwie herausfordernd sich zu zeigen. Flüsternd spiachen sie auch von dem unerklärlichen Einfluß, dem dieser Mensch, der sich weder vor Gott noch Teufel fürchtete, unterworfen war. So ein gänzlich ungebildetes Geschopf! Und sie soll ihm schon mehreremale fortgelaufen sein! Aber dann holi er sie wieder. Unbegreiflich! Urteilten auch die Anderen, die zufällig Worte gehört. Seit Graf Christoph heimgekehrt war, nahm er die sellschaft Leonorens sehr in Anspruch. Durch Kielmann erfuhr sie schon, daß ihr Fund### Grafen Prozeß völlig die hohe Wichtigkeit haue, welche demselben sofort beigelegt; Graf Christoph sagte ihr nie darüber, doch fühlte sie mit frohem Aufatmen, daß er dankte, was doch nur der Zufall in ihre Hände gelegt. Er sprach auch nicht von Eberhard und seinen Erlebn Er selbst muß Dir dies Alles erzählen, ich möchte ihm vorgreifen! sagte er, schien aber gar nicht zu fühle Leonore in heißer Unruhe danach verlangte, von dem beren.„ Ju0 f. Lun uac Sraufiut Auf die Frage: warum ging er denn nach Franki diese Frage, welche sie selbst sich nicht beantworten kon über welche sie unablässig grübelte, ohne das Nächstliege finden, hatte er, mit eigenen Gedanken beschäftigt, wortet. Und dieser Zufall machte dem armen Sorge und Unruhe. (Fortsetzung e nicht Kinde neue folgt.) Fest-Kalender') für die Woche vom 8. bis 14. Mai 1898. Sonntag, 8. Mai. 20. Woche. 4. Sonntag nach Ostern. spangelium:„Von Christi Heimgang“, Joh. XXI,—14. Michaels Erscheinung. In St. Jakob an allen Sonntagen in der österlichen Zeit vor dem Hochamte tbeophorische Prozeision. Marianische Jungfrauen=Congregation Nachmittags 2 Uhr: Andacht mit Predigt in St. Peter. Zungfrauen=Congreg,„Maria vom guten Rath“. Nachmittags 3 Uhr Versammlung in St. Jakob. Marianische Dienstboten=Congregation. Nachm. 3½ Uhr: Andacht mit Predigt in der Marienkapelle(Bendelstraße 18). In der Klosterkirche der Schwestern vom armen Kinde Jesu Nachmittags 3¼ Uhr Rosenkranzandacht mit Predigt für den Verein vom lebendigen Rosenkranz. In St. Nitolaus hl. Messen 6, 7, 8 Uhr, 9 Uhr Hochamt, 11 Uhr letzte hl. Messe mit Pred. Nachm. 3¼ Uhr Coristenlehre mit Andacht für die Schulkinder, 7 Uhr MaiAndacht mit Pred. u. Maguisikat. In St. Michael hl. Messen um 6, 7 und 8 Uhr, 9 Hochamt, 10½, 11¼ letzte hl. Messe mit Predigt. Nachmittags 2¼ Uhr St. Stanislaus=Congregation und gleichzeitig Gottesdienst für die Lebrlinge von Innungsmitgliedern, 3¼ Uhr HerzJesn=Andacht, 5 Uhr Complet mit Predigt. In der Klosterkirche der Schwestern vom armen Kinde Jefn jeden Sonntag 6½ Uhr erste hl. Messe mit Segen, zweite hl. Messe 7½2 Uhr. Abends 7½ Uhr Gottesdienst mit Predigt. In St. Galvator beginnt die hl. Messe an Wochentagen um 7½ Uhr, (an Sonn= und Festtagen) um 8 Uhr; die Freitags= und SonntagsNachmittags=Andacht um 3 Uhr. In der St. Autonins=Kirche am Lousberg, Morgens 7½ Uhr hl. Messe, um 3 Uhr Nachmittags Andacht mit Predigt. An den Wochentagen hl. Messe um 6 Uhr. In der Herz=Jesu=Kirche bei den PP. Franzisk. in der Monheims= allee: An allen Sonn= u. Feiertagen hl. Messen um 5½, 6 u. 7 Uhr, 7½ Uhr feierliches Hochamt. Abends 7 Uhr Andacht mit Predigt und sakramentalischem Segen.— Heilige Messen an den Werktagen um 5½, 6¼, 7 und 7½ Uhr. Bei den PP. Kapuzinern(Friedhofskapelle am Vaelsersteinweg) Sonnund Festtags um 6 Uhr und 7½ Uhr, an Wochentagen um 5½ und 6½ Uhr heil. Messen; an Sonnund Festtagen Nachmittags 4 Uhr Andacht zum Troste d. armen Seelen. In der Kapelle zur hl. Jungfrau Maria(St. Ursula, Bergorisch), Morgens 8 Uhr hl. Messe mit Predigt, Nachmittags um 3 Uhr Andacht. An den Wochentagen ½8 Uhr hl. Messe für die Schülerinnen. Congregation von der unbesteckten Empfängniß um 11¼ Uhr Versammlung. derz= Jesn=Kirche im Kamper Viertel. An den Wochentagen hl. Messe 7½ Uhr(Diustags und Freitags Hochamt). Abends Uhr Rosenkranzandacht, an den Freitagen Kreuzwegandacht; an Sonn= u. Festtagen hl. Messe 8 Uhr, Nachmittags=Andacht mit Segen 3½ Uhr, an Sonntagen mit Predigt. In St. Josephs=Stift(Seilgr.) täglich hl. Messe um 7 Uhr, an Sonn= und Feiertagen Abends 6½ Uhr Andacht mit sakram. Segen. In der Kapelle des KnetgensNellessen'schen Instituts(Bergstraße): Sonntags heil. Messe um 7 Uhr, Nachmittags 6 Uhr Andacht; an Werktagen hl. Messe um 6 Uhr. Bei den Franziskauerinnen(Lindeuplatz) an allen Tagen Morgens 7 Uhr hl. Messe, an allen Sonnund Festtagen, sowie jeden Montag, Diustag und Mittwoch und den ersten, zweiten und dritten Freitag im Monat Abends 7¼ Uhr Segensandacht, Donnerstag u. Samstag um dieselbe Zeit Rosenkranzgebet. In der Münsterkapelle am Fischmarkt täglich Abends—8 Uhr Rosenkranz=Andacht. In der Marienkirche sind die hl. Messen um 6, 7, 8, 9 und 11 Uhr, Abends 6 Uhr Complet, Predigt und Segen. In der Mutter=Gottes=Kapelle (.=.) an allen Sonntagen bis Pfingsten Nachm. 5 Uhr Andacht. Montag, 9. Mai. Gregor v. Nazianz, Kirchenl., 1 389. — Beatus. In St. Nikolaus an Wochentagen letzte hl. Messe 10½ Uhr. In der Münsterkirche und in St. Pani täglich 11 Uhr hl. Messe. Diustag, 10. Mai. Antonius, Erzb. von Florenz, F 1459. — Gordian.— Isidor. In St. Ritolaus zu Ehren des hl. Autonius von Padua, 6 Uhr Segensmesse, 9 Uhr feierl. Hochamt mit Segen, Nachmittags ½5 Uhr Antonius=Andacht m. Segen. Mittwoch, 11. Mai. Mamertus, Erzb. v. Vienne,+ 477. — Gangolph, Mart., F 760.— Beatrir. Iu St. Michael Nachmittags 5 Uhr Andacht zu Ehren des hl. Joseph. In der Klosterkirche der Schwestern vom armen Kinde Jesu Abends 6½ Uhr Rosenkranzandacht mit Segen. Donnerstag, 12. Mai. Pankratius,., F 304.— Nereus und Achill. In der Gymnasialkirche(Pontstraße) heute Morgen Segensmesse. Freitag, 13. Mai. Servatius, Bisch., F 384. In der Mutter Gottes=Kapelle (.=.) 5. marianischer Freitag; 9 Uhr Hochamt; Nachm. 5 Uhr Segensandacht. Im armen Kinde Jesu Abends 6½ Uhr Segensandacht. In der St. Salvatorkirche Nachmittags 3 Uhr Andacht. Samstag, 14. Mai. Bonifacius, Mart., F 307.— Paschalis., Papst. Die Mai=Andachten werden gehalten: Im Münster und in St. Adalbert Morgens 5½ Uhr; in St. Paul 5½ Uhr Sonntags, 5¾ Uhr Werklags; in St. Kreuz um 6 Uhr; am 1. Mai um 5 Uhr Hochamt mit Predigt, am 31 Mai hl. Messe mit Predigt; im guten Hirten Morgens 6 Uhr im Anschluß an die hl. Messe; Sonntags um 3½ Uhr Nachm., in St. Salvator(Werktags) u. St. Monika jeden Morgen 7½ Uhr im Anschluß an die hl. Messe; in St. Leonhard 7½ Uhr bei der hl. Messe; in St. Antonius Sonntags Nachm. um 3 Uhr, an Werktagen Abends 6 Uhr; in St. Klara Sonntags=Nachm. 4 Uhr Andacht und Predigt; in der Kapelle zur hl. Jungfrau Maria nur am 1. u. 31. Mai Nachm. 4 Uhr nach Beendigung des Unterrichtes; in St. Peter SonntagsNachm. 4½ Uhr in Verbindung mit dem Gottesdienste, an Werktagen Abds. 7 Uhr; in der Marienkirche Sonntags Abends 6 Uhr, an Wochentagen 7¼ Uhr; im armen Kinde Jesu Sonntags 6½ Uhr Abds.; in St. Nikolaus Abds. 7 Uhr u. zwar Sonntags, Diustags u. Donnerstags mit Pred., an den übrigen Tagen mit Betrachtung. Während des Monats Mai sällt an Sonnu. Feiertagen die Andacht um 5 Uhr aus, in St. Foilan Abds. 7¼ Uhr Andacht mit Predigt; desgl. in St. Michael(Sonntags, Dinstags u. Donverstags mit Predigt); in der Herz=Jesukirche(Monheimsallee) Abds. 71 Uhr, am 1. u. 31. Mai Predigt(am 1. Freitag wird die Mai=Andacht mit der Andacht um 6 Uhr verbunden; in St. Jakob Werktags Abds. 7¼ Uhr, am 1. u. 31. Mai Predigt; in St. Kreuz Werktags Abds. 8 Uhr Segensand. In Nachen=Burtscheid: In St. Michael Sonntags=Nachm. 4 Uhr Predigt, an Wochentagen Morgens 5½ Uhr im Anschluß an die hl. Messe; in St. Johann Morgs. 7¼ Uhr Predigt in der Kapelle, an Wochentagen 7 Uhr ebenda, Abends 7½ Uhr in der Kapelle(Montags u. Donnerstags mit Predigt). *) Nachdruck verboten. Mittheilungen für den nächsten Festkalender werden bis künftigen Donnerstag freundlichst erbeten. GrSssees Schönschnellschreiben, sowie Maschinenschreiben, ferner Steuographie, Rechnen, Buchführung(alle Systeme), richtige Anwendung d. deutschen Sprache u. s. w. wird gründlich in kürzester Zeit gelehrt. Besondere Damen=Curse. Unterrichtsstund. täglich zwischen morgens 8 und abends 10 Uhr. Honorar sehr mäßig. Unbemittelte werden berücksichtigt. Eintritt jederzeit. Unterrichts-Institut für Erwachsene. Direktor: Friedr. 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Versammlungen: Sonntag, Donnerstag, Samstag Abends 8½ Uhr, Horngasse 22. Jeder junge Mann ist herglich willkommen. suu 5425 Sonthteltal Seit Jahren allgemein als bester Radreifen bekannt. In Haltbarkeit, Elasticität und Leichtigkeit immer noch unerreicht. Lassen Sie sich nicht durch Angebote billigerer Reifen verleiten. Das Beste bleibt stets das Billigste. 55636 PRsahafts Comptoir-Bedarf und-Einrichtung. Amerik. Rollpulte von 165 bis 500 Mark, Schreibtische und Pulte von 50 bis 125 Mark. Register= und Musterschränke von 40 bis 100 Mark. Pultstühle von 8 bis 18,50 Mark. Schreibsessel von 15 bis 30 Mark. 38090 Copirtische von 8 Mark. Copirpressen von 6 bis 50 Mark. bis zum Geldchraut. Spezialgeschäft Ad. Pelzer, graben 9. Galhenner Kälkwerke G. m. b. H. Betriebsstelle Walheim b. Aachen. Sitz in Köln, Hohestr. 152 empfehlen Kalk nur in prima Qualität Verkaufsstellen sind durch Schilder kenntlich. 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Verantwortliche Redakion: Für den polit. Teil: L. Pütigendach, Chefred., für den lokalen u. Ubrigen redakt. Tell: X. Kieser, für den Anzeigen= u. Rekl.=Teil: 2u. Redektion u. Zeitungsdruckerei(Inh. J. Ja Ruelle): Johanniterstr. 22. Pernsprecher 2c. Rachener Rnzeiger, XX. Jahrgang, dir. 108. S Khebrart Das Blatt erscheint täglich (In einer Morgen= und Abend=Ausgabe). Post=Abonnement.50 Mk. exel. Zustellungsgebühr: in flachen und Burtscheid.25 Mk. vierteljährlich. Die dem Blatte überwiesenen Anzeigen finden unntgencc and in„Joheen dmeger Aufnahme. 2. Wlatt. Amtliches Blatt für die Bekanntmachungen der Behörden des Regierungsbezirkes. Unparteiische Zeitung, beliebtestes und wirksamstes Annoneen=Organ der Stadt und des Regierungsbezirkes. 2. Wlatt. des Neueste den billigsten Proisen: RabenAnzage Mädchen Sagdettes Speaters Damen-Blousenhemden. 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Die monarchischen Parteien brachten es im günstigsten Falle(1885) auf 200 Mandate, konnten also auf dem parlamentarischen Wege der Republik nicht mehr gefährlich werden. Seit dem Jahre 1885 hat sich die Zahl der Mandate der Monarchisten noch ständig vermindert, und es ist auch anzunehmen, daß auch bei den diesmaligen Wahlen noch nicht ein Fünftel der Kammersitze mit offenen Monarchisten besetzt sein wird. Trotzdem vollzieht sich bei den gegenwärtigen Wahlen ein Wandel zu Ungunsten der Republik. Im Begriffe einer Republik liegt es, daß sie demokratisch sein muß, während diesmal die demokratisch gesinnten Elemente, die bei den vorigen Wahlen einen großen Erfolg erzielt hatten, zurückgedrängt werden. Die bürgerlich=radikale Partei empfindet ihre Schwäche so sehr, daß sie, die bisher die konservativen Republikaner mit leidenschaftlicher Heftigkeit bekämpft hat, jetzt Fühlung mit ihnen zu gewinnen sucht. Der Führer der Radikalen und gleichzeitig Präsident der vorigen Kammer, Herr Brisson, hat in einer sehr wehmütigen und bescheidenen Rede von der Einmütigkeit aller Republikauer gesprochen, und die konservativen Republikaner Freunde von gestern genannt, die auch wieder Freunde von morgen sein könnten. In dieser Hoffnung hat sich nun Herr Brisson durchaus getäuscht. Die konservativen Republikaner haben sein Liebeswerben mit der größtmöglichsten Entschiedenheit zurückgewiesen. Sie wollen von den Radikalen ebensowenig wissen, wie von den Sozialisten. Sie können es den Radikalen nicht vergessen, daß sie in der Zeit des Ministeriums Bourgeois mit den Sozialisten im Bunde die gemäßigten Parteien geradezu terrorisiert und sich bemüht haben, die einzige Stütze eines maßvollen Regiments in Frankreich, den Senat, seines Einflusses völlig zu berauben. Deshalb erscheinen die Radikalen den gemäßigten Republikanern als nahezu ebenso gefährlich, wie die Sozialisten, und deshalb haben auch die konservativen Republikaner während des Wahlkompfes an dem Bündnisse mit den Ralliierten getreulich festgehalten. So hatten die Radikalen im Wahlkampfe einen schweren Stand schon dadurch, daß sie den Sozialisten als laue Freunde, den gemäßigten Republikanern als offene Feinde galten. Dazu kommt, daß in Frankreich, wie in allen romanischen Ländern, die Wahlen stark durch die Regierung beeinflußt werden. Die Regierung aber gehört den gemäßigten Republikanern an, und deshalb hat sie nach Möglichkeit überall die Kandidaturen der rechts stehenden Republikaner und der Ralliierten gefördert; ja selbst ein offener Monarchist ist ihr lieber gewesen, als ein Radikaler oder gar ein Sozialist. Damit die Regierungsmaschine gut funktioniert, hat bereits im vorigen Winter ein ziemlich umfangreicher Schub von Präfekten und Souspräfekten stattgefunden, d.., es sind Männer, denen man Sympathieen für die Radikalen zutraute, aus cen höchsten Verwaliungsstellen beseitigt, und an ihre elle solche Männer gesetzt worden, die der gegenwärtigen Feuilleton des Aachener„Politischen Tageblattes“ vom 8. Mai 1333. 8 Schloß und Forst. Roman von A. v. Trystedt. (Nachdruck verboten.) 15) er warf sich in einen Sessel und überließ sich seinen sordllen Gedanken. Nach kurzer Zeit meldete der Diener den Fors#er und gleich darauf trat dieser selbst ein. sah sofort die außergewöhnliche Aufregung seines Herrn und er glaubte auch die Ursache derselben zu erraten. Schweisend blieb er an der Thür stehen, die Aurede des Grafen erwartend. Komm näher, gebot der Schloßherr, und als Bauer vor ihm stand, fragte Thilo düster: Hast Du mir nichts zu berichten? Nein, gnädiger Herr. Nicht? Zweifelst Du noch daran, daß„er“ es ist? Kaum, und doch will es mir nicht in den Sinn. Du hattest doch nun Gelegenheit, ihn zu beobachten, ich #ischte ihn in Deine Obhut, damit er jedem anderen fern Von Dir glaubte ich Gewißheit, ein Ende meines qualsäeicz Zustandes zu erhalten, habe ich mich auch in Dir geDer Förster starrte schweigend auf die Erde. vich,„Du mußt doch wissen, ob er sich in jener Nacht sicht vielleicht gerettet haben kann, es sind zwar über dreißig Jahre her, aber so etwas vergißt man nicht. was ich damals für richtig hielt und was mir ohlen wurde. Was kann ich weiter wissen— ich habe nichts wieder von ihm gehört. Was Dir damals richtig erschien, Ernst, darüber denkst wohl heute anders? Ja, gnädiger Herr. „Die kurzen Worte fielen schwer auf das Gewissen des Regierung durchaus ergeben sind. Es hat ein gewisses Interesse, mit welcher Naivetät in Frankreich ein derartiges Wahlgeschäft betrieben wird. Die gemäßigt=republikanischen Blätter haben damals ganz offen zugestanden, daß der Präfektenschub zur Erzielung günstiger Wahlen erfolge, und sie haben nur bedauert, daß er nicht umfassend geung sei. Man muß an solche kleinen Züge immer wieder erinnern, um die Schwärmer in Deutschland, für die Republik" und„politische Freiheit und Gerechtigkeit“ identische Begriffe sind, davon zu überführen, daß die Freiheit der Wahl in dem monarchischen Deutschland besser gewahrt ist, als in der französischen Republik. Die Präfekten haben also das Ihrige dazu gethan, um konservative Wahlen herbeizuführen. Den konservativen Parteien ist aber ferner die gegenwärtige Strömung in Frankreich zu gute gekommen. Derartige Reaktionen der politischen Anschauungen, wie sie jetzt eingetreten sind, sind gerade in Frankreich nichts Seltenes; man denke nur an die zweite Hälfte der neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. So ist eine Schwächung der radikalen Richtung in Frankreich eine Gewißheit; dazu könnte ja nun die französische Republik ansich beglückwünscht werden. Aber gleichzeitig tritt eine Schwächung der republikanischen Gesinnung ein. Denn wenn auch die Zahl derer, die als offene Monarchisten gewählt werden, keine große ist, so ziehen doch diesmal viele Männer in die französische Deputiertenkammer ein, für die der Gedanke der Wiederherstellung der Monarchie nichts Furchtbares hat. Und darum könnten die diesmaligen Wahlen möglicherweise sogar das Ende der französischen Republik vorbereiten. Aus Rbeinland und Westfalen. Jülich, 4. Mai. Der„Köln. Vztg.“ wird geschrieben: Das gesamte Jülicher Land leidet immer noch unter dem mangelhaften Betriebe der Sekundärbahnen. Die Kaufleute der Fabrikstädte .=Gladbach, Rheydt, Odenkirchen einerseits, Düren, Eschweiler und Stolberg anderseits können, obgleich nur einige 50 Kilometer von einander entfernt, an einem Tage kaum mit einander in Berührung kommen; denn eine Fahrt nach diesen Städten und zurück ist an Zeitversäumnis gleichbedeutend mit einer solchen von Köln nach Hamburg. Es gehört persönlicher Mut dazu, eine Reise durch das Jülicher Land zu unternehmen. Dabei sind die Preise für Rückfahrtkarten genau dieselben wie bei Vollbahnen. Obgleich nun fast alle Züge gemischt sind, und eine Strecke wie.=Gladbach=Jülich, 36 Kilometer, in 1¾ Stunden befahren wird, so findet man auf den Fahrkarten den prunkvollen Vermerk: Güttig für alle Züge. Die Eisenbahn läßt sich volle Preise bezahlen und leistet dafür in jeder Hinsicht minderwertige Fahrten. Wenn man nun erst die Anschlüsse in.=Gladbach von und nach Düsseldorf betrachtet, dann soll jeder den Mut verlieren, ins gelobte Jülicher Land oder umgekehrt zu reisen. Es ist unbegreiflich, daß die Verwaltung eine so bevölkerte Landschaft in bezeichneter Weise behandelt; denn das steht doch fest, daß, wenn auf durchschnittlich 6 Kilometer Entfernungen Stationen errichtet sind, eine starke Bevölkerung vorhanden sein muß, und demzufolge auch ein gewaltiger Verkehr stattfinden kann, wenn die Bahn der Bevölkerung entgegenkommt. Wie viel glücklicher sind die Bewohner der östlichen Provinzen daran. Man betrachte nur einmal das Reichs=Kursbuch. Gegenden, die bei weitem nicht so blühen, wie die Jülicher Lande, haben ihre Vollbahnen, obgleich nur 4 bis 5 Züge täglich verkehren, z. B. Hagenow=Neumünster, Neustadt=Güstrow, Thorn=Insterbura. Bromberg=Schönsee, Breslau=Lirschau, Insterburg=Remel, Auch mir sind manchmal Zweifel an der Richtigkeit unserer damaligen Handlungsweise gekommen, sagte er gedrückt. Die Erinnerung an diese Geschichte hat mir seit langem die Ruhe geraubt. Wenn Sie ein Unrecht begangen haben, Herr Graf, so haben Sie es längst gesühnt. Meinst Du? Weshalb denn diese Gewissenspein? Der Förster antwortete nicht. Lange Sekunden hörte man nur den schweren Atem der beiden Männer. Wäßte ich, ob er es ist, was gäbe ich um diese Gewißheit, Ernst! Und er muß es sein— wie kalt und feindlich er mir gegenüberstand, ich glaubte an seinen Lippen fortwährend die Worte zu lesen: Zu danken habe ich Dir nichts, Du hast nur Deine Schuld ein wenig ausgeglichen. Es ist wahr, er hat etwas Starres und Automatenhaftes an sich, sagte Bauer— wer kann's wissen, vielleicht ist sein Leben damals gerade auf eine ebenso wunderbare Art erhalten worden, wie vor wenigen Tagen durch Sie, Herr Graf. Ich wünsche es, Ernst. Aber wie soll ich erfahren, ob er es ist. Ich kann ihn doch nicht fragen, vielleicht ahnt er nicht einmal meine Beteiligung an der That, auf keinen Fall aber, welcher Verdacht uns zum Handeln bewog. Die Gründe unseres Handelns kann er unmöglich erraten, bestätigte Bauer. Ich habe schon gedacht, man könnte den Sohn befragen, er macht den Eindruck eines edlen, aufrichtigen Meuschen— er sieht der gnädigen Frau ähnlich. Ich habe das auch gesehen, er sieht ihr ähnlich: sagte Thilo gepreßt. Den Sohn habe ich schon auszuforschen versucht, aber er weiß nichts davon, sein Vater hat bisher nicht darüber gesprochen, aber jetzt würde es zur Sprache kommen — er hat nichts vergessen. Das wäre auch zu viel verlangt, versetzte der Förster rauh. Wer könnte je vergessen, was in jener Nacht geschah! Also keinen Ausweg! rief der Graf. Ich muß warten bis an mich die Zeit herantritt. Welche Qualen werde ich noch durch diese unselige That zu erdulden haben, dieser Unthat, deren ich mich damals rühmte, durch die ich ein bewundernswertes Opfer gebracht zu haben glaubte! In welchem Irrtum Gnesen=Oels, Posen=Kreuzburg, Oppeln=Tarnowitz u. v. a. Ein Bezirk, in welchem auf 60 Kilometer Entfernung etwa 200000 Menschen wohnen, dürfte doch größerer Beachtung wert sein, als dies bisher geschehen ist. Die Einrichtung der vorhandenen Linien als Vollbahn, Einlegung mehrerer Züge, bessere Anschlüsse insbebesondere mit Köln müssen von der Bahnverwaltung eindringlich gefordert werden, und diese würde auch bald erkennen, daß sie bessere Geschäfte dabei machen würde. Die vielen Unglücke an den schrankenlosen Bahnübergängen könnten dann auch wohl fortfallen. Aber die Bahnverwaltung scheint sich lieber den Verdienst entgehen zu lassen und dasselbe Privatbahnen zuzuführen. So tritt die Kreis Bergheimer Kleinbahn bereits in Konkurrenz mit der Staatsbahn, indem der Bahnbau der Erstern bereits bis Ameln vorgedrungen ist. Köln, 6. Mai. Der Prozeß Kiefer gelangte gestern, wie bereits kurz durch Drahtbericht gemeldet, vor dem Reichsgericht in Leipzig zur Verhandlung, die damit endigte, daß das freisprechende Urteil gegen den Schutzmann Kiefer vom Reichsgericht aufgehoben und entsprechend dem Antrage des Vertreters der Nebenklägerin, Rechtsanwalt Dr. Scheiff, die Sache an ein anderes Gericht, nämlich an das Landgericht Bonn, verwiesen wurde. Die Verhandlung gegen den Schutzmann Kiefer, deren Einzelheiten wir noch als bekannt voraussetzen dürfen, wurde hier am 25. Jan. d. J. beendigt, und das Urteil am 4. Februar verkündigt; es lautete auf Freisprechung, da der Angeklagte nicht das Bewußtsein der Rechtewidrigkeit gehabt habe. Die von dem Vertreter der Nebenklägerin, i Frl. Faßbinder, gegen das Urteil eingelegte Revision rügte zunächst in formeller Hinsicht die Verletzung des§ 267 Abs. 2 der Strafprozeßordnung, worin bestimmt wird, daß, wenn die Verkündung des Urteils ausgesetzt war, die Urteilsgründe vor derselben schriftlich festzustellen sind. Im vorliegenden Falle sind die Urteilsgründe erst am 18. Februar zu den Akten gegeben worden. Die Vorschrift des§ 267 Abs. 2 sei, wie sich aus der Entstehungsgeschichte des Paragraphen ergebe, zwingend, und eine Verletzung derselben habe die Nichtigkeit des Urteils zur Folge. Sodann rügte der Vertreter der Nebenklägerin materielle Gesetzesverletzung. Ueber den dolus erentualis habe sich das Urteil gar nicht ausgesprochen, was um so nötiger gewesen wäre, als ja dem Angeklagten gar nicht vorgeworsen sei, daß er direkt vorsätzlich gehandelt habe. Es sei stets betont worden, daß der Angeklagte, als ihm Beweise für seinen Irrtum angeboten worden waren, diese unberücksichtigt gelassen und demgemäß mit dem Eventualdolus gehandelt habe, daß er unberechtigterweise vorgehe. Der Reichsanwalt gab zwar dem Verteidiger in einzelnen Punkten Recht, beantragte aber doch die Verwerfung der Revision. Der Senat(Präsident Dr. v. Bomhard) erkannte jedoch auf Aufhebung des Urteiles und verwies die Sache an das Landgericht Bonn. In der Begründung wurde ausgeführt, daß allerdings in der verspäteten Abfassung der Urteilsgründe ein wesentlicher Mangel liege. Auch materiellerscheine das Urteil im höchsten Grade bedenklich. Insbesondere liege unzweifelhaft ein Mangel des Urteiles darin, daß das Gericht ohne weiteres den Dolus damit ausschließe, daß es sage, es hätte nicht widerlegt werden können, daß Kiefer seine Instruktion nicht gekannt habe. Es habe sehr nahe gelegen, daß das Gericht sich zunächst bei der vorgesetzten Behörde Kiefers erkundigte, ob diese Instruktion ihm nicht ordnungsgemäß bekannt gegeben worden sei, und ob er sie deswegen nicht hätte kennen müssen. Da eine solche Feststellung unterblieben sei, mußten die Urteilsgründe als nicht ausreichend bezeichnet werden. Aber noch andere Wendungen des Urteils seien bedenklich, so, daß der Angeklagte der Meinung gewesen sei, er habe sich auf eine Kontrolle der Angaben der Verhafteten auf der Straße nicht einlassen können. Es könne doch wohl kaum bedenklich sein, eine Legitimation überall da anzunehmen, wo sie in gesetzlicher Weise angeboten wird. Es handelte sich aber auch gar nicht um eine Kontrolle auf der Straße, da die Verhaftete, als sie an ihrem Wohnhause vorbeigeführt wurde, erklärte, hier sei ihre Wohnung. Der Angeklagte hätte, ohne seiner Würde etwas zu vergeben, das Haus betreten und die angebotene Legitimation prüfen können. Außerdem enthalte das Urteil noch eine Reihe sonstiger Rechts-Irrtümer. Düsseldorf, 5. Mai. In eine üble Lage hat die sogen.„Solidarität' die beim Rheindrückendau beschäftigten Zimmerleute gebracht. Dieselben waren mit der Forderung eines Stundenlohnes von 50 Pfg. in den Ausstand eingetreten. Als die Firma Ph. Holzmann sich zur Zahlung dieses Satzes bereit erklärte, erhielt sie die Antwort, man wolle so lange streiken, bis alle Düsseldorfer Firmen die Forderung der ausständischen Arbeiter bewilligt haben würden. Da der Brückenbau nicht ruhen darf, anderseits die Firma mit den anderen Düsseldorfer Firmen absolut keine Verbindung hat und folglich auch nicht auf deren Lohnverhältnisse einwirken kann, so sah dieselbe sich gezwungen, durch eine andere Zweigniederlassung eine Anzahl hessischer Gehilfen zu dingen und diese nach hier zu ziehen. Diese fremden Leute kommen in diesen Tagen hier an und werden die Arbeit aufnehmen. Von den Ausständischen soll niemand wieder angenommen werden. Hagen, 5. Mai. Um eine Fahrt auf dem Karussell. Eine iraurige Begebenheit, der leider ein Menschenleben zum Opfer siel, ist aus dem Stadtteil Wehringhausen zu melden. Dort war Sonntag und Montag ein Karussell aufgestellt, das auch von Erwachsenen stark frequentiert wurde. Gestern abend gegen 10 Uhr, als der Besitzer des Karussells das Geschäft schließen wollte, wurde er von einigen jungen Leuten, unter denen sich auch ein kürzlich in den Ehestand getretener Arbeiter befand, daran gehindert, das Segeltuch zur Schließung des Vehikels herunterzulassen. Die jungen Leute, die sich anscheinend in angetrunkenem Zustande befanden, verlangten von dem Besitzer, noch einige Touren fahren zu dürfen. Der Mann wurde darüber so aufgeregt, daß er zwei Revolverschüsse abgab, von denen einer den obenerwähnten jungen Ehemann ins Herz traf. Der Thäter wurde heute vormittag verhaftet und dem Landgerichtsgefängnis zugeführt. Civilstand der Bürgermeisterei Forst. Geburten. 22. April. Heinrich Wilhelm Joseph, S. von Heinrich Joseph Tourne, Sergeant, Kaserne III. 23. April. Gertrud. T. von Hubert Wilhelm Peiers, Bremser, Triererstraße 70.— Johann Gerhard, S. von Kaspar Steins, Weichensteller, Reichsweg 39. 26. April. Wilhelm, S. von Wilhelm Mone, Fabrikarbeiter, Rothe Erde. 27. April. Johann Heinrich, S. von Johann Wahlen, Tagelöhner, Triererstraße 511. 28. April. Joseph, S. von Paulus Alt, Weber, Triererstraße 70. 29. April. Albert, S. von Johann Jakob Arnold Robert, Heizer, Lintert 52. 30 April. Johann Hubert, S. von Joseph Pohl, Maurer, Grauenhof 9. 1. Mai. Maria Anna, T. von Lambert Hubert Jacquemin, Fabrikarbeiter, Lintert.— Maria Klara, T. von Peter Uebach, Hüttenarbeiter, Altstraße 7. 4. Mai. Sophia, T. von Peter Güsgen, Hüttenarbeiter, Rothe Erde 11. 5. Mai. Aloys Hubert, S. von Joseph Michael Edhein, Commis, Rothe Erde. Heiraten. 22. April. Joseph Hubert Hausen mit Maria Josepha Comoth, Forst. 26. April. Jakob Hubert Doum mit Maria Magdalena Kauw, Hitfeld.— Johann Joseph Kohl mit Maria Joseph Hubertina Doum, Hitfelo. 29. April. Kornel Meurer, Freund, mit Maria Lanser, Forst. — Joseph Kistermann, Brand, mit Maria Elisabeth Hackens, Forst. Sterbefälle. 23. April. Paul Heinen, 7 Wochen, Freunderweg 14. 25. April. Franz Firmenich, 5 Wochen, Reichsweg 35.— Heinrich Högener, 11 Wochen, Stumpengasse 27. 26. April. Klothilde Karoline Wegling, 7 Mon., Rothe Erde 88. 28. April. Maria Brigitta Beuden, 39 Jahre, Rothe Erde 40. 4. Mai. Witwe Maria Gillessen, 69 Jahre, Grauenhof. ese e ce e ece e ece — Hast Du nichts gesehen, woran man ihn erkennen könnte? Nichts, Herr Graf. Er hat uns damals kaum gesehen, dennoch, wenn man sein sonderbares Auftreten, seine abweisende Haltung bedenkt, so wäre es nicht unmöglich, daß er uns kennt. Ach, wüßte ich einen Weg, um erforschen zu können, was er denkt und was er weiß— aber nichts, nichts was mir Klarheit verschaffen könnte. Ich verzweifle noch, wenn dieser Zustand nicht bald ein Ende nimmt. Laß mich nun allein, Ernst, und halte die Augen offen und berichte mir sofort, wenn Du etwas zur Aufklärung erfahren solltest. Der alte Mann neigte den Kopf und wandte sich zum Gehen. Es schien, als wollte der Schloßherr ihn zurückhalten, doch der Mund, den er schon zum Sprechen geöffnet hatte, schloß sich wieder. Nein, dachte er, ich habe ihm heute genug von meinem Elend gezeigt, ich kann mich nicht noch tiefer erniedrigen. 3. Der Tag hatte gehalten, was der Morgen versprach; es blieb der blaue, wolkenlose Himmel und die warme Luft, in der die ersten Mücken sich tummelten. Eine bunte, lustige Gesellschaft wandte sich dem Walde zu. Lachend warf Lidia von Zeit zu Zeit einen der farbigen Ringe ihres Reifspiels in die Höhe, das sie zur Unterhaltung mitgenommen hatte. Sie amüsierte sich köstlich darüber, wie die beiden Herren bemüht waren, ihn zu haschen und ihr wieder einzuhändigen. Sidonie ging neben der Mutter einher. Sie befand sich in der seltsamsten Stimmung, der Aerger um den abgewiesenen Bewerber und die Liebe zu dem Jugendgefährten rangen abwechselnd um die Herrschaft. Der Cousine heiteres Lachen und harmloses Spiel erregten ihren Unwillen. Die beiden Mädchen standen sich überhaupt sehr fern. Die stolze Tochter des Hauses benutzte die kleine Consine gern, um sich allerhand Gefälligkeiten erweisen zu lassen, dann galt sie auch als gut und freundlich. Außerdem aber schenkte sie Lidia nicht viel Beachtung. Für das immer heitere und hilfsbereite Mädchen hatte die um einige Jahre ältere Verwandte nur eine gewasioe Kostlichtag, uchat blich doschan Stelchgensche nicht gestört wurde. Auch die Gräfin ärgerte sich über Lidia. Sie hatte sich den Spaziergang anders gedacht. Plötzlich erblickte sie eine Menge blauer Veilchen, die seitwärts zwischen grünen Halmen und Blättern emporblühten. Ach, Siddi, emzückend! rief sie, geh, Liebling, hole mir ein Bouquet davon. Sidonie wandte sich, dem Wunsch der Mutter nachzukommen, aber auch die drei anderen eilten, das Veilchenfeld zu plündern. Herr Baron, bitte, flüsterte die Gräfin. Klewitz eilte geschäftig zurück. Bleiben Sie bei mir, ich habe mit Ihnen zu sprechen, sagte Eugenie leise und schnell. Er blickte sie aufmerksam und fragend an. Diesen Spazierweg habe ich Ihretwegen unternommen, lieber Baron, fuhr sie fort. Benutzen Sie die Gelegenheit, so lange das Feld frei ist. Wenn Sie Ihren Vorteil nicht wahren, so messen Sie sich allein die Schuld bei. Auch ich glaube, daß Ihnen von einer Seite Gefahr droht, wo wir es am wenigsten erwarteten, Sie verstehen mich wohl, lassen Sie mich nicht umsonst gesprochen haben. Sie sind unendlich gütig, gnädige Frau Gräfin, sagte der Baron mit unterdrückter Stimme. Ich gebe Ihnen die Versicherung, daß ich mir dieses Kleinod nicht rauben lasse. Um jeden Preis muß die Komtesse mein werden. Und wenn ich auch heute nicht zum Ziele komme, ein anderer soll es mir nicht zuvorthun, dafür werde ich sorgen. Ich kann ohne dies reizende Geschöpf nicht mehr leben. Die Gräfin nickte befriedigt. Nun gehen Sie und versuchen Sie Ihr Heil! hauchte sie. Da kamen auch schon die beiden Komiessen und Günther mit den gepflückten Veilchen. Lidia hatte ihren Gartenhut mit den duftenden Frühlingsboten gefüllt. Die Sonnenstrahlen tanzten neckisch auf dem natürlich gewellten Haarschmuck des lieblichen Mädchens. (Fortsetzung folgt.) Rheinglöckchen, herrlich, wie frische Maiglöckchen duftend, empfiehlt J. Opfermann, Comphausbadstraße 25. Avis für-Kadlaufer! Rhenus-Fahrrad-Werke, 6. m. b.., Viersen, offeriren ihre erstklassigen unter Garantie für feinste Präcisionsarbeit, leichten Lauf und Bruchsicherheit. Preise äußers billigst. 39729 Vertreter: Huh. Jaspers, Aachen. Besichtigung der Räder im Lokal Viktoriastraße Nr. 1. 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P25127 Gewinnrade verblieben: 1 Gewinn zu 500000 Mk., 1 zu 200000 Mk., 1 zu 100000 Mt., 1 zu 26000 pik. 8 zu 90000 Mk., 5 zu 15 000 Ml., 29 40 soben NR. 85 ge 8200 Mll. 655 un 8200 Dül., 557 zu 1500 Mk., 623 zn 500 Ml. 13. Ziehung der 4. Klasse 198. Königl. Preuß. Kur die Gaplane über 210 Maik sind den betressenden Ruumem in Parenthese beigefügt. (Ohne Gewähr.) 8 iish-agf sach er'i eis ächeis aer Sib eb i 15.8 34091 226 46 361 435 i8 dis 89 94 18199 13000 646 59 844(1500) 68 955 19065 147 86 338 467 546 1e 18 ei 499 50s 141 Sm 18 Bg g e Bee g 500 37. 9r g8 4i5 S 5o001 65 92 159 886 993 31004 800 Shis ab4 48 SB 55 5 55 De Sjig, 8 88 45 460 us 646 63 S 250 896 7. 4 5g, 3. 3 65 Ger scb, 83 35 6, H 840 30g, 5 891 11 3·2 85, 85 To- B9-3s 9 ia 8. J° 25 75170 M 30 900 480 ben, ii M 46 9G iS Hi ia S155gg.e 865 151“ 650l7 Jo1 2/ 210, B. 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Lbaiis. 95. 8b0 SS 454 282 724 25 60 71 89 B25262 72 417. Im Gewinnrade verki 248 88 695 921010 56 966 501) 451 908 23 323252 549 99 995: 1 Sehn s50 i ae wcho W ge h 10am Kr. 5 u. au Nl. 65 in. uud Bc, Cis g. 15o0 Llt. # 0„ für Aachen und Umgegend. (21. Bezirk des deutschen Friegerbundes.) In 8. Mai feiert der„Kampfgenossen= Verein“ sein verbunden mit dem IV. Stiltungs-F FEST-PROGRAMM: 1. Sonntag, den 8. Mai, Vormittags, Empfang der von auswärts eintreffenden Kameraden an den Bahnhöfen. 2. Von 11 Uhr ab gemeinschaftlicher Frühschoppen mit Concert im Vereinslokale Silgraben 4. s. Um 2½ Uhr Antreten sämmtlicher theilnehmenden Vereine auf dem Marienthaler Kasernenhofe(Franzstraße) zum Festzuge. Daselbst großes Doppel4. Um 3½ Uhr Fahnenweihe durch Herrn Generalmajor u. Brigade=Commandeur Bartels und Ueberreichung einer Fahnenschleife durch die Damen d. Vereins. 3. Hiernach Parademarsch und Festzug(eröffnet durch die Militärkapelle in Uniform) durch folgende Straßen: Franzstraße, Kapuzinergraben, Elisenbrunnen, Ursulinerstraße, Schmiedstraße, Klostergasse, Markt, Großkölnstraße, Hauptmann, Sandkaulstraße nach dem renovirten Festlokale Groß=Tivoli. s. Daselbst großes Concert, verbunden mit Volksbelustigungen aller Art. s. Großes Vogel= und Sternschießen, wozu uns die Karlsschützen=Gilde den Schießstand und die Büchsen zur Verfügung stellt. Kinderpolonaise mit Fähnchen durch die Anlagen. s. Preisscheibenschießen um 3 von dem festgebenden Vereine gestiftete Ehrenpreise. Hierzu ist von jedem theilnehmenden Vereine ein Mitglied zu wählen. Außerdem erhält jeder Verein eine Erinnerungs=Medaille. 9. Bei eintretender Dunkelheit großes Feuerwerk und Beleuchtung der Anlagen sowie Polonaise durch den Garten. #1o. Festball. Die Mitglieder der theilnehmenden Vereine, welche sich am Festzuge be#an, haben für je eine Dame freien Zutritt und legitimiren sich durch die #edskarte des betressenden Vereins von 1898. Die Mitglieder der theilnehmenden Vereine werden gebeten, ihre Orden # und Vereinsabzeichen anzulegen. Die Spitzen der Militär= und Civil=Behörden, sowie das Offizierkorps der ## Garnison, die Herren Oifiziere und Aerzte der Reserve und Landwehr sind n eingeladen. Das Unteroffizierkorps hat zu dieser Festlichkeit freien Zutritt. Eintrilt zum Kasernenlose 20 Pfg. Karten, gültig für Groß=Tivoli, im Vorverkauf àp; 35 Pfg. sind zu haben neinslokal(Herrn Fell, Seilgraben), sowie bei den Heiren Scholl, Pontre 156/158, Daues, Kapuzinergraben, Lintzen, Kaiserplatz 6, Schunk, Adalbert##rea. Faymorville, am Markt. Des Kassenpreis 50 Pfg. NB. Kinder unter 14 Jahre in Begleitung von Erwachsenen haben auf ##rien Zutitt. Der Vorstand und das Fest=Comitee. jere geehrten Mitbürger, namentlich diejenigen der oben angegebenen ####n, welche der Festzug passirt, werden freundlichst gebeten, die Häuser zu be„wozu die polizeiliche Erlaubniß ertheilt ist. 39632 Alauens und Krillerie Verein machen den Festzug tbeilweise ziu Pierde mit. ür Vandcheschein Kuchenn Wirichsbongardstrasse 43.— Fernsprecher 119. Haupt-Dêpot der: Münchener Augustinerbrauerei, Dortmunder Unionbrauerei und des 13023 Bürgerlichen Bräuhauses Pilsen.## scheerthaus Porzenen. Sonntag, den 8. Mai, Mittags von 11—2 Uhr: Nachmittags von 5 Uhr ab: Großes volksthümliches Concert des Tamen Concert=Orchesters„Pierre village“. Kanen]. Musikdirektor Fr. Steindorss aus Frankfurt a. M.[2 Herren]. schloss Prahkchburg. Nach vollständiger Renovirung der Garten=Anlagen, des großen Concert= ##und der kleinen Nebensäle halte ich mich den geehrten Herrschaften, Vereinen Dus empfohlen. 39924 en Nachmittag zum Kaffee frische Berliner Pfannkuchen. Bimunder Aktienbier. Münchener Löwenbräu. Weine von Math. Beckmann, Köln. = Auf Nausch Diners, Soupers etc.= Krrinen und Grsruschaften ich meine vollständig neu renovirten Gartenaulagen sowie großen Concertsaal Abhaltung vor Festlichkeiten bestens empfohlen. Fir nur gute Getränke und Speisen sowie aufmerksame wird bestens gesorgt. Hochachtungsvoll! Ferdinand Müller, Schloß Frankenburg. ür Ausflügler und vereine. Restauration„Zur Post“ in Richterich mit ##:(300 Personen fassend) und großer Theaterbühne nebst Concertflügel, #. Sarten und großer schattiger Wiese, dem geehrten Publikum bestens Reine Weine. Guter Kaffee. Flaschenbier von Bandeneschen, Alt=Bayern. Hochachtungsvoll! K. Offermanns. Die Restauration #f der Burg-Ruine Wilhelmstein. geten von der haltestelle der elektr. Kleinbahn in Bardenberg, hält bestens empfohlen ber OGarten-Restauration Wwe. Jos. 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SchreibUnterrichts=Institut (Direktor: Grone) wurde verlegt von Adalbertstrasse Nr. 126 nach Winennserasse Nr. SS, Lothringerstraße. Der Werth einer schönen Handschrift wird heute nirgends mehr verkannt. Eine deutliche, ebenmäßige, gefällige Handschrift ist wohlthuend für das Auge, erleichtert das Lesen, spart Mühe und Zeit, verhindert Irrthümer, Streit und Fälschungen. Eine schlechte, undeutliche Schrift ist für das lesende Auge anstreugend und unangenehm, verursacht viel Zeitverlust, Aerger, Irrthümer und Unzuträglichkeiten, ja, sie zeiliset, Voreingenommenheit gegen den Schreiber. Gar viele Schlectschreibende hegen auch den Bunsch ihre Handsch verbessern und wurden ihre Absicht auch ausfuhren, wenn sie nicht glaubten, daß der hierfür angewandte Aufwand und Gerd doch nutzlos sein wurde. Alle diese mache ich auf mein im Jahre 1892 gegründetes Unterrichts=Institut für Erwachsene aufmerksal.„„„„„.- gine. Wi,se der unteriicht in der Schrmhinetiang gepfligl wild. 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Diejenigen Kameraden, welche den Festzug mitmachen, haben gegen Vorzeigung der Jahreskarte pro 1898 eine Dame frei. 40047 Der Vorstand. Männergesangverein Eintracht, Aachen Einladung zu der am Montag, den 9. Mai ds. Is. stattfindenden Familienprobe für den Coneurs in Eitorf in Pieper's Lokal. Karten à 30 Pfg. sind bei den Mitgliedern sowie in folgenden Tepois z1 haben: Vereinslokal Horstmeyer, Eilfschornsteinstraße 18, Pieper's Lokal, W. Esser, Centralhalle, H. Lauscher, Fischmarkt, Mack, Franzstr. sowie in der Cigarrenhandlung Rohn, Pontstraße. Inaktive Mitglieder legitimiren sich durch die Mitgliedskarte. 38522 Der Vorstand. Verein für-Homsspachie in Nachen. Donnerstag, den 12. ds. Mts., Abende punkt 9 Uhr: Tersammrung im Vereinslotale Jakobstrasse Nr. 28, 1. Etage. Tages-Ordnung: Vortrag des Vereins=Arztes Dr. med. Rischer, über die Verhältnisse der Medizin vor 100 Jahren und über die Entstehung der Homöopathie. Vertragsabschluß mit dem Vereinsarzte. 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Is., Vormittags 11 Uhr, dem Oberbürgermeister, Raibhaus, Zimmer Nr. 3, einzureichen, woselbst um diese Zeit die Eröffnung in Gegenwart der etwa erschienenen Anbieter stattfinden wird. Nachen, den 28. Auril 1898. Der Oberbürgermeister. 36204 Veltman. Gemäß Ehevertrag, gethatgt vor dem Königlichen Notar Schäfer zu NachenBurtscheid am 23. März 1898 zwischen Siegmund Hirsch, mann zu Nachen, Wittw.: eister Er von Marianne, geb. Benediet u. Alice Francken, ohne Geschäft zu Folgendes vereinbart: Passue concernens In der zukünftigen Ehe soll b. der ebelichen Vermögen##vellält ständige Gütertreunung gelten, wie soiche in den Artikeln 1536 bis 1539 des burgerlichen Gesetzbuches vorgesehe: Aachen, den 5. Mai 1899. Meizer, 1644 Gerichtsschreibe des Kgl. A Konkursverfahren. Im Konkurs J. H. Geron son die Schlußvertheilung erfolgen. Befügbar sind Mk. 3250.—; zu berücksichtigen sind Mk. 50,98 bevorrechtigte und Mk. 29849,02 nicht bevorrechtigte derungen. Nachen, den 6. Mai 1898. 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S To—tämpnoenkat eu tis mestanische Verksäöt 5 Keinropsen Lauanstal u. selanehzausche Geunt Gurd Schecbin Für den für den 10 für den Redation Johe 1. Eenaun! gum Jmisrik Staßfurt, un Assessor Göd issessor Dr. isessor Dr. isessor Stu üsessor BeAsessor Mac Assessor Pad eichts=Assesso Saarbrücken Amtsrichter Kner in Ca 9 Dem T die interimi gördlichen 2 sbertagen So gewählten erste Reichs hat. Der imperiode sich selbst n war; der 9 ##er nur ein Veriode hin Betracht duen Reich einer nur Seision von daz man si ihnen nicht wunrde. mas zwar lund aber Desto #Parlaments Au Aufaue den sehr wi der Reichst Dienstzeit #heeres, im die feste Ol #ragend un #des Reichst B esver Bic und #sind Freun Bebenio, wie berielben W egen Bands sahn Wiie das Vearinegeset #eigreifent Wirkung. Auch #nichs Her 1893 bis #dem vierte #dem sogen Streibenden, #eiebe, Müter die S gautstatte aber Duichgreise imist nicht Pichslager edentung über #che sei Wen bit Mit ###ssbung. ### eine getliche #laufen Frinnernn Pu es au hgtiäh Sonntag, 8. Mai 1898.(Michaels Gust e. bechenr 6. de vone. Scshüschon: Boche el. Femigecher: 29. Bost=Zigs Katalog Nr. 1. Verantwertliche Redaktion: Füe den vollk. Teil: L. Bätigensach, Chefred. für den lokalen u. Abrigen redakt. Teil: K. Kieser, für den Anzeigen= u. Rekl.= Teil: M. Stamms. Redaktion u. Zeitungsdruckerei(Inb. J. Ja Puelkle): Johanntterstr. 22. Fernsprecher 26. *, Jahrgang. Nr. 108. Grerescher Kebreter Das Blatt erscheint täglich zweimat cih einer Rurgen= und Adend=Ausgetel. Post=Adonnement aso Mi. exek. Zustellungsgebähe; in Nochen und Burtscheid.25 Mk. vierteljäßrsich. Die dem Blatte Aderwiesenen Anzeigen Anden unndgrtüch unch in„ächen buder“ Astrahme 1. Blatt. Amtliches Blatt für die Bekanntmachungen der Behörden des Regierungsbezirkes. Unparteiische Zeitung, beliebtestes und wirksamstes Annoneen=Organ der Stadt und des Regierungsbezirkes. 1. Die Expedition dieser Heitung besorgt Anzeigen an alle anderen Heitungen zu den billigsten Preisen. eanshen enternaurnioen Gerichtswesen. Ernannt: Gerichts=Assessor Dr. Baare in Mülheim a. d. Ruhr zum Amtsrichter daselbst, die Gerichts=Assessoren Dr. Junker in Slaßfurt und Ulrich in Essen zu Amtsrichtern in Essen, GerichtsAssessor Gödde in Gelsenkirchen zum Amtsrichter daselbst, GerichtsAssessor Dr. Becker in Hennef zum Amtsrichter daselbst, Gerichtsüssessor Dr. Struckmann in Königswinter zum Amtsrichter daselbst, Kerichts=Assessor Holz in Sinzig zum Amtsrichter daselbst, Gerichtsüssessor Stupp in Düsseldorf zum Staatsanwalt daselbst, GerichtsAssessor Beckers in Essen zum Staatsanwalt daselbst. GerichtsAssessor Mackeldey in Koblenz zum Staatsanwalt daselbst, GerichtsAssessor Pachten in Aachen zum Staatsanwalt daselbst, die Geeichts=Assessoren Hansen in Elberfeld und Dr. jur. Spelthahn in Saarbrücken zu Staatsanwälten in Saarbrücken. Versetzt: Die Amtsrichter Dahm in Odenkirchen an dem Amtsgericht in Trier, Kneer in Castellaun an dem Amtsgericht in.=Gladdach. Landwirtschaftliche Verwaltung. Dem Thierarzt Wilhelm Hettenhausen aus Reiffenhausen ist die interimistische Verwaltung der Kreis=Thierarztstelle für den gördlichen Teil des Kreises Mörs, mit dem Amtswohnsitz in Xanten, übertragen worden. 0 Politische Uebersicht. Der Schluß des Reichstags. So hat denn die Legeslaturperiode des am 15. Juni 1893 gewählten Reichstages ihr Ende genommen. Es war der erste Reichstag, dessen Lebensdauer volle fünf Jahre betragen hat. Der Reichstag von 1887, der die fünfjährige Legislamperiode einführte, durfte das neue Gesetz natürlich nicht auf sich selbst wirken lassen, da er noch auf drei Jahre gewählt war; der Reichstag des Jahres 1890 aber verfiel, nachdem er nur ein Vierteljahr über die früher gültige dreijährige Periode hinaus gelebt hatte, der Auflösung. Betrachtet man die Thätigkeit des jetzt sanft dahingeschiedenen Reichstages, so könnte man allerdings beinahe auch von einer nur dreijährigen Legislaturperiode sprechen. Denn die Seision von 1894/1895 und 1896/97 waren so unfruchtbar, daz man sie beinahe hätte streichen können. Es wurde in ihnen nicht viel mehr geleistet, als daß der Etat durchberaten wurde. Mit einer derartigen Leistung der Volksvertretung ist man zwar in Frankreich in der Regel zufrieden, in Deutschland aber ist man doch ein wenig verwöhnter. Desto umfassender und fruchtbarer war die Thätigkeit des Parlaments in den Jahren 1893/94, 1895/96 und 1897/98. Am Aufang und am Schlusse des Lebens des Reichstags wurden sehr wichtige Aufgaben gelöst. Im Juli 1893 bewilligte der Reichstag unter gleichzeitiger Einführung der zweijährigen Dienstzeit eine sehr bedeutende Vermehrung des Landheeres, im März 1898 genehmigte er die Erweiterung und die seste Organisation der Marine. Nicht ganz so hervorrazend und vielfach lebhaft bestritten waren die Leistungen des Reichstages auf dem wirtschaftspolitischen Gebiete. Die Handelsverträge mit Rußland und Rumänien wurden nur mit ###ch und Krach durchgebracht. Die Gegner der Handelsverträge sind Freunde der Börsensteuer und des Börsengesetzes, aber lebenso, wie die Anhänger der Handelsverträge die Mangelhaftigkeit Verselben im Einzelnen zugeben müssen, so müssen die Anhänger er gegen die Börse finanziell und organisatorisch gerichteten Naßnahmen zugeben, daß die Börsensteuer wenig ergiebig, und das Börsengesetz nicht sehr wirkungsvoll ist. Das Margarinegesetz und die Zuckersteuer haben ebenfalls keine sehr liefgreifende und den Bewilligern dieser Gesetze erfreuliche Wirtung. Auch in sozialpolitischer Hinsicht ist zwar Mancherlei aber nichts Hervorragendes geleistet worden. Der Reichstag von 1893 bis 1898 hat in sozialpolitischer Hinsicht sich weniger dem vierten Stande, d. h. dem Arbeiterstande, gewidmet, als dem sogenannten Mittelstande, d. h. dem kleinen Gewerbestreibenden, dem Handwerker, dem kaufmännischen Angestellten. esetze, wie dasjenige über die Abzahlungsgeschäfte, oder müber die Stellungskündigung, oder über die Handwerkeroiganisation, sollen diesem Mittelstande nutzen, und sie thun es ja uck, aber daß sie das Sinken dieses Standes in einer #chgreifenden Weise verhinderten, kann auch der größte Op##mist nicht behaupten. In dieser Hinsicht wird künftigen ##ichslagen noch viel zu ihun übrig bleiben. Von wirklicher Miedentung für die Gewerbetreibenden war hingegen das Gee über den unlauteren Wettbewerb. Je länger es im Ge##che sein wird, als desto segensreicher werden sich die Wir###ugen dieses Gesetzes herausstellen. Mit diesem Gesetze kommen wir auf die eigentliche Ge##sbung., In dieser„insicht war die Thätigkeit des Reichs## eine sehr umfassende und ersprießliche. Die Erledigung des gerlichen Gesetzbuches war eine That, durch die die soeben zelaufene Legislaturperiode auf lange Zeit hinaus in der Finnerung wird haften müssen. In hohem Grade erfreulich es auch, daß der Reichstag noch zum Schluß die seit rzehnten ersehnte Reform des militärischen Strafprozesses srchgeführt hat, um welche seit Jahrzehnten gekämpft wurde. Perr Deutsches Berlin, 6. Mai. Der Kaiser und der Reichstag. In dem bei dem igen Festmahle ausgebrachten Trinkspruch bezeichnete kaiser es als sein tiefempfundenes Bedürfnis, mit dem des Kaisers auch den Dank des Sohnes und den Dank e7 Kaiserlichen Mutter für den Entschluß zur Errichtung Deutmals für seinen Vater auszusprechen. Die heimeden Herren würden die Ueberzeugung mitnehmen, daß Kaiser und seine Räte redlich bemüht seien, die von dem eßen Kaiser vorgeschriebenen Bahnen weiterzuwandern. Der Eier könne den Herren auf ihre Heimreise nur den Wunsch zeben, daß gleich dem großen Kaiser jeder, sei er, wer er ', hoch oder niedrig, von welcher Konfession auch immer, bei was ihm bevorstehe, bei der Arbeit, die er in diesem Kühie zu thun gedenke, seine Aufgabe so auffasse, daß er dermit gutem Gewissen vor seinen Gott und seinen alten lir treten und auf die Frage, ob er mit ganzem Herzen des Reiches Wohl arbeitete, mit ja antworten könne. Fus der Quelle, woraus sein Großvater und sein Vater die kaft schöpften, schöpfe auch der Kaiser sie und gedenke Pien Weg weiter zu wandeln und sein vorgesetztes Ziel ## erreichen in der für jeden Menschen maßgebenden Ueberngung: Ein' feste Burg ist unser Gott. Der Kaiser # mit einem Hoch auf das geliebte deutsche Vaterland das herrliche deutsche Volk, das Gott erhalten und schützen möge. . Der Kaise hat dem Präsidenten des Reichstags, Freiv. Buol=Berenberg, den Roten Adlerorden zweiter ##klasse mit dem Stern verliehen. #0s Pas#der Thronrede zum Schluß des Reichstags hat iin, sche Telegraphenbureau merkwürdigerweise die Schluß#ze mitzuteilen versäumt. Dieselben lauten: serner#meinschaft mit Meinen hohen Verbündeten wird es auch lung des G. grnstliches Bestreben sein, die wirtschaftliche Entwickeb Reichs zu fördern, insbesondere den Druck, unter welchem ##-ndvirtschdtt die Erfolge ihrer Arbeit beeinträchtigt sieht, mehr en, dem Gewerdefleiße, dem Handel und der (riedlichen Schaffens zu sichern und zu er.s ohifabrt den weitern. Damit glaube Ich zugleich in wirksamster Weise für die Erwerbsgelegenheit der arbeitenden Klassen und für ihre zunehmende Wohlfahrt zu sorgen. Ich weiß Mich eins mit dem deutschen Volke, welches entschlossen ist, die verbündeten Regierungen in der Erreichung dieses Zieles zu unterstützen und die Grundlagen unseres staatlichen, kirchlichen und bürgerlichen Lebens zu erhalten. In dieser festen Zuversicht hoffe Ich zu Gott, daß es mir beschieden sein wird, die innere Kraft unsezes Vaterlandes zu stärken und das Ansehen seines Namens unter den Völkern der Erde zu erhalten. Indem Ich Sie, geehrte Herren, entlasse, ist es Mir ein aufrichtiges Herzensbedürfnis, Ihnen für die verständnisvolle Bereitwilligkeit, mit der Sie der Lösung bedeutsamer Aufgaben Ihre Mitwirkung geliehen haben, zugleich im Namen der verbündeten Regierungen meinen kaiserlichen Dank zu sagen. Ueber die Ankunft des Prinzen Heinrich in der Kiautschonbucht wird dem„Lok.=Anz.“ aus Tsintaufort telegraphiert: Prinz Heinrich traf hier zu einer Zeit ein, wo man seiner Ankunft noch gar nicht entgegensah. Um halb 12 Uhr wurde plötzlich den Lagern telephoniert, das Geschwader sei in Sicht. Diese Meldung elektrisierte die ganze Besatzung, eine freudige Aufregung demächtigte sich Aller. Da der Prinz aber lediglich als Admiral herkommt, mußte jeder besondere Empfang unterbleiben. Die Compagnieen des Seebataillons und die Mannschaften der Artillerie eilten auf die höchsten Aussichtspunkte vor dem Artillerielager, sowie auf die Edinesenschanze am Eingange des Hasens, um das Einlaufen des Geschwaders mit anzusehen. Um 12 Uhr rauschten die Kriegsschiffe majestätisch heran. Voran die„Deutschland“ unter der Admiralitätsflagge des Prinzen Heinrich, in der Kiellinie dahinter die schlanke„Gesion“ und die„Kaiserin Augusta“, die dem Prinzen nach Schanghai entgegengefahren war. Donnernde Hurras der Marinesoldaten empfingen die 500 Meter seewärts passierende„Deutschland“. Um ½1 Uhr fuhr sie langsam in den Innenhafen ein, wo die„Arcona“ und„Prinzet Wilhelm“ mit Admiral v. Diederichs an Bord ankerten, dessen Flagge alsbald von der„Deutschland“ salutiert wurde. Das Admiralsschiff gutwortete sofort mit dreizehn Schüssen. Mächtig dröhnte der Salut aus den Monstregeschützen der„Prinzeß Wilhelm“ über die spiegelglatte Wasserfläche. Das imposante Bild war vom prächtigsten Sonnenschein begünstigt und machte besonders auf die am Ufer in großen Scharen herbeigeströmten Chinesen sichtbaren Eindruck. Vom nächstgelegenen Userdorf aus wurden von den Kulis als Zeichen ihrer Freude knatternde Feuerkraker abgedrannt. Als dann im Innenhafen die Anker fielen, tönten laute Begrüßungshurras der Matrosen an ihre Kameraden zum Lande hinüber und fanden begeisterten Widerhall. Sofort begannen nun die eiligen Dampfpinassen den Verkehr zwischen den einzelnen Schiffen zu vermitteln. Ein lebhaftes Treiben entwickelte sich. Der Gouverneur Rosendahl und Baron v. d. Goltz fuhren zur„Deutschland“, um sich beim Prinzen Heinrich zu melden. Die Chinesen schmückten die Straßen von Tsingtau alsbald mit Flaggen in ihrer roten Glücksfarbe und mit deutschen Fahnen; auf dem Buddhatempel wurden gelbe Ehrenlaternen ausgesteckt. Alle Forts hißten die stolze deutsche Kriegsflagge. Am Nachmittag kam Prinz Heinrich aus Land, besuchte zunächst das Höhenlager und dann das Artillerielager. Den ganzen weiten Weg legte er zu Fuß zurück. Morgen gedenkt der Prinz das Frühstück beim Gouverneur Rosendahl einzunehmen. v. Plötz und Hahn. Die„D. Tageszig.“ kommt abermals auf die Aeußerung des Abg. v. Plötz über den Abg. Dr. Hahn:„Wenn ich den Meuschen doch loswerden könnte!“ zurück und bemerkt dazu:„Abg. Möller hat den Abg. v. Plötz ermächtigt, öffentlich zu erklären, daß Herr v. Plötz ihm (dem Herrn Möller) gegenüber weder eine solche noch eine ähnliche Aeußerung gethan habe.“ Der„Hann. Cour.“ bemerkt dazu: So lange nur die„D. Tageszig.“ erklärt, Herr v. Plötz habe erklärt, daß Herr Abg. Möller erklärt habe usw., liegt überhaupt eine autoritative Erklärung, welche uns zu weiterem Eingehen auf die Sache nötigen könnte, nicht vor, W Berlin, 6. Mai.(Tel.) Heute Abend 10 Uhr reiste der Kaiser vom Potsdamer Bahnhofe aus nach Urville ab. Wahlbewegung. Die„Köln. Ztg.“ nimmt immer schärfer Stellung gegen die Agrarier und die Konservativen im allgemeinen. So kritisiert sie deren Verhalten zur Militärstrasprozeßreform wie folgt:„Schon in der Kommission drohte das Auftreten der Herren v. PuttkamerPlauth und Standy manchmal für den Entwurf recht verhängnisvoll zu werden, indem sie kriegsministerieller waren, als die beberufenen Vertreter der Heeresverwaltung. Beide haben schließlich für das Gesetz gestimmt, aber nicht verhindern können, daß mehr als der zehnte Teil ihrer Fraktionsgenossen sich schließlich gegen das ganze Gesetz aussprach. Die„Kreuzzeitung zählt die Namen dieser Neinsager auf; es sind die Herren v. Colmar, v. Dewitz, Graf Kanitz, Graf Limburg=Stirum, v. Normann und v. Massow. Dabei ist hervorzuheben, daß keiner dieser Herren den Auspruch erheben kann, über militärische oder militarjuristische Sachkunde zu verfügen. Der Regierungspräsident v. Colmar und der Wirkliche Geheimrat Graf Limburg=Stirum haben überhaupt keine militärischen Erfahrungen gemacht, die vier anderen Herren haben es in ihrer militärischen Laufbahn nur bis zum Premierleutnant, Rittmeister und Major gebracht. Keiner von ihnen hat jemals die niedere Gerichtsbarkeit besessen; sie haben im günstigsten Falle höchstens als untersuchungführende Offiziere an der Oberfläche der Rechtspflege genippt und jedenfalls vom allgemeinen gerichtlichen Verfahren und seinen Bedürfnissen nicht die geringste Ahnung. Die Rechtfertigung, die der Abgeordnete Graf Limburg=Stirum in seiner Reichstagsrede dieser Ablehnung des Gesetzes hat zu teil werden lassen, zeigt diesen in den letzten Jahren nahezu berühmt gewordenen Diplomaten auf einer seltsam geistigen Höhe. Er verlangt sogar noch den Nachweis durch die Geschichte, ob diese modernen Rechisanschauungen das Ideal der Rechtspflege darstellen; er verstefat sich zu der Behauptung, daß„in allen Fällen, wenn solche a, aus den Kreisen der direkt Interessierten Petitilich, zu verzeichnen, Offiziere sich im K gethan haben, ume ihrer juristischen 9 nicht einmal so vermissen; er verl gewesen sind und d grade aus diesen immer nachdrücklich rung des Militär klugen Staatsman nicht, daß gerade die Ausführungen Parteigenossen ver für die Verbessern ganze Verhalten wenig sie im La welche Gefahrsi sie jemals in d Niemals werden erfüllen. Sie 1 heit und verg erfüllung solcher die ihrerseits Unterstützung d tiven haiten au bürgerlichen## welche geistige maßgebende K noch nicht erko kommt. Der der Führer d vor der Fror ins Gesicht zt lange Reden. Tage nachrüt mandates üb ganzen Wint hat, reiste so unangebrach seits in die Beschlußfähi genug, Uns preußische bezeichnend rankommen“, und es ist schreckeinem einzigen Regimente die hlichem Liebesmahle zusammenden Reichstag zur Verbesserung ßen. Ja, Graf Limburg geht setitionen dieser Offiziere zu itionen der Väter, die Soldaten tt ins Militär eintreten. Daß s die ganze, mehr als 20jährige ewegung zur endlichen Verbesseanbzegangen ist, scheint diesem ugen zb sein. Auch zweifeln wir diesen Kreien heraus und erwaltung ihn und seine engeren werden, jüngs b: großen Kosten eriemateriols zu beligigen tiven Herren beweist aberülbis 20s cdhe politisch gelernt haben, und (che Reich werden würden, wenn ischlaggebende Stimme hätten. ründete Forderungen rechtzeitig zu erst dem Zwange der Mehrerche gewaltige Waffe die Nichtgegen eine Regierung werden würde, polttischen, Fragen der willigen ung bebarf, Gerade die Konservacher Weise das Zustandekommen des rbet: ebenso haben sie jetzt bewiesen, der Regierung trennt. Leider haben reußischen Regierung diesen Gegensatz er immer deutlicher zur Erscheinung nacklose und unhöfliche Vergleich, den en, Freiherr v. Manteuffel, öffentlich hauses dem Finanzminister v. Miquel dreistigkeit hatte, sprach deutlicher als ch=Sorquitten, dem sein Leibblatt dieser is mit der Ausübung seines Reichstagsehme, obwohl er nahezu während der Reichstags durch Abwesenheit geglänzt er im Herrenhause seine endlosen und det hatte, nach Ostpreußen zurück; seinerigen und entscheidungsvollen Tagen zur hstages beizutragen, war ihm nicht wichtig inklarer, mit wem denn eigentlich die hre Sammelpolitik treiben will. Es ist sen, daß auf dem letzten nationalliberalen Parteitage des Herrn v. Miquel nicht mit einem Worte gedacht worden ist, nicht einmal bei jenen Tischreden, die sich eingehender mit der Geschichte der Partei befaßten. Dr. Lieber und seine Freunde rücken immer weiter von Herrn v. Miquel ab. Die konservativen Parteiführer übertreffen sich an Uebelwollen gegenüber der Regierung; nur Herr v. Plötz mit seinem Gefolge verherrlichen noch heute Herrn v. Miquel. Aber in immer weitere Kreise dringt die Ueberzeugung, daß es mit der Herrlichkeit dieser agrarischen Richtung ein rasches Ende nimmt. Für unsere politischen Freunde ist es deshalb dringend notwendig, die politische Lage klar und selbständig zu erkennen, sich auf eigene Füße zu stellen und unter Zurückdrängung aller radikalen Elemente von rechts und links maßvollen und doch energischen Männern bei den bevorstehenden Wahlen ihre Stimmen zu geben, von denen sie das Vertrauen hegen können, daß sie gemäßigte liberale Anschauungen auf fester nationaler Grundlage unter gleichmäßiger Wahrung der berechtigten Interessen von Gewerbe, Handel und Landwirtschaft nachdrücklich vertreten werden. Bündler und Konservative. In der konservativen Reichstagsfraktion ist dieser Tage unter Beteiligung des Vorsitzenden des Bundes der Landwirte v. Plötz das Vorgehen der Bündler im Wahlkreise Minden=Lübbecke zur Sprache gebracht worden. Die Bündler haben dort dem konservativen Grafen Roon, obwohl dieser Mitglied des Bundes ist, einen Gegenkandidaten gegenübergestellt. Der bereits erwähnte Bericht der„Schles. Zig: über die Fraktionssitzung lautet:„In der konservativen Reichstagsfraktion ist in diesen Tagen unter Bezeiligung des Vorsitzenden des Bundes der Landwirte v. Plötz das in der konservativen Partei aufs schärfste gemißbilligte Vorgehen der lokalen Leitung des Bundes der Landwirte im Wahlkreise Minden=Lübbecke zur Sprache gedracht worden. Eine solche Aussprache war unerläßlich geworden, nachdem die Centralleitung des Bundes die mehrfachen Aufforderungen von konservativer Seite, für Korrektur des Mindener Mißgriffs zu sorgen, unbeantwortet gelassen hatte. Ist es doch übereinstimmend als unerhört bezeichnet worden, daß eine kleine Zahl lokaler Vertrauensmänner des Bundes der Landwirte es unternehmen darf, den bisherigen Vertreter des Wahlkreises, der noch obendrein Bundesmitglied ist, beiseite zu schieben, um kurzer Hand eine andere Kandidatur zu proklamieren. Die Bundespresse versicherte— bedauerlicherweise steis in einem mehr oder weniger überhebenden Tone—, die Centralleitung sei vollkommen korrekt und satzungsgemäß verfahren. Diese Antwort konnte aber naturgemäß der konservativen Partei nicht genügen. Soweit verlautet, hat Herr v. Plötz recht heftige Vorwürse entgegennehmen müssen; er war aber in der Lage, unumwunden erklären zu können, daß er den Mindener Mißgriff entschieden bedauert und mißbilligt. Er teilte der Versammlung auch mit, daß die Bundesleitung von dem Sondervorgehen in Minden abgeraten habe und für den bisherigen Abgeordneten, den Grafen v. Roon, eingetreten sei, allein weiter sollen die Befugnisse der Centralstelle nicht reichen. Das sind Verhältnisse, die in weiten Kreisen das Verirauen in die Kraft und Macht des Bundes erschüttern werden; denn eine große Vereinigung kann nur dann als geschlossener Organismus wirken, wenn in ihren Reihen eine tadellose Disciplin herrscht. In anderen großen Verbänden würde der Direktor ohne Zweifel sein Amt auf der Stelle niederlegen, wenn ein winziger Bestandteil eines Provinzialverbandes ihn auf so eklatante Art zu desavouieren vermöchte, wie die Mindener Vertrauensmänner Herrn Dr. Hahn desavouierten, der öffentlich versichert hat,„der Bund“ werde überall da, wo bewährte Vertreter der landwirtschaftlichen Sache bereits vorhanden seien, dieselben auch bei den bevorstehenden Wahlen unterstützen, oder aber die Leitung eines auf Disciplin haltenden Verbandes würde den Vertrauensmännern anheimgeben, ihren Austritt zu erklären.“ Da die „Schlesische Zeitung“ Beziehungen zu dem Grafen Limbure in haden soll, so ist es demerkenswert, daß die bündlerische P— Maßregelung des Abgeorbieten verlangt, der aus der Schule geplaudert hat. Ein Teil der Nationalliberalen ist mit dem Verlauf ihres Berliner Delegiertentages nicht recht zufrieden. So schreibt der „Hamb. Korr.“ über die beschlossene Wahrung des Koalitionsrechtes: „Es versteht sich von selbst, daß wir diese Aenderungen als wirkliche Verbesserungen begrüßen. Gerade die nationalliberale Partei, der man vorwirft, daß sie nur die Interessen des Großkapitals vertrete und an der„Knechtung und Ausbeutung“ der Arbeiter ein sehr unmittelbares Interesse habe, mußte bezeugen, daß sie zum wenigsten das Koalitionsrecht, wie es jetzt besteht, schützen und erhalten will und der Politik der Arbeiterfürsorge prineipiell zustimmt. Im Grunde genommen ist das ja wenig genug, und wer die Zeichen der Zeit richtig zu deuten verstand, hätte wohl dem Delegiertentag nahelegen müssen, lieber noch einen Schritt weiterzugehen und dem Koalitsonsrecht nicht nur Erhaltung, sondern auch Förderung und Ausgestaltung zu versprechen. Aber ein solcher Antrag mochte freilich wenig Aussicht auf Erfolg haben.“ Das Blatt hätte„an und für sich“ auch gewünscht,„daß die Partei die Notwendigkeit erkannt hätte, sich angesichts der ganzen politischen Konstellation etwas mehr nach links zu orientieren“. Aehnlich sprach sich bekanntlich auch die„Nat.=Zig“ aus. Wie aus Hessen=Nassau geschrieben wird, machte bei Gelegenheit einer in Fulda abgehaltenen Versammlung der Centrumspartei für den Regierungsbezirk Kassel der Reichstagsabgeordnete Müller (Fulda) die sensationelle Mitteilung,„daß ein Gesetzentwurf über die Abänderung des Wahlrechts zum Reichstag schon seit dem vorigen Sommer fertig ausgearbeitet daliege(?); es unterliege gar keinem Zweifel, daß er dem Reichstag vorgelegt werde, sobald ein bewilligungslustiger Kartellreichstag vorhanden“. Die weitere Uebernahme des Mandats für Fulda=Gersfeld=Schlüchtern hat Abg. Müller übrigens abgelehnt. Berlin, 6. Mal. In vierzehn großen Volksversammlungen in den sechs hiesigen Wahlkreisen hat gestern die Sozialdemokratie die Wahlbewegung eingeleitet. Der Besuch der Versammlungen war im allgemeinen gut; ein übermäßiger Andrang fand aber nicht statt. Man gewinnt den Eindruck, daß auch in Berlin die Wahlbewegung keinen aufregenden Charakter tragen wird. Ausland. Wien, 6. Mai. Der Handelsminister beantwortete im Abgeordnetenhause die Interpellation des Abgeordneten Verkauf betr. die Aufhebung der Getreidezölle und erklärte, die Regierung eiwäge die Frage sorgfältig auf die Interessen der Konsumenten und Produzenten. Die Regierung wolle angesichts der andauernd preissteigenden Momente des Weltmarktes die Wirkung der Zolljuspendierung nicht überschätzen, beschloß jedoch, wegen der Erörterung der Frage mit Ungarn Verhandlungen zu eröffnen, welche bereits im Zuge sind. Wien, 6. Mai. In der katholischen Volkspartei besteht ein arges Zerwürfnis zwischen der Tiroler Gruppe unter Dipauli und den Steirern und Oberösterreichern unter Karlon und Ebenhoch, welche die Taktik Dipaulis mißbilligen. Es wird in parlamentarischen Kreisen für möglich gehalten, daß es alsbald zu einem Bruche zwischen den beiden Gruppen kommt. Wien, 6. Mai. Pater Stojalowski richtete namens teien bes' zeöge Aufforderung an sämtliche flavische Parsichis der bestehenden deutschent ereüt. der Auforderung, angeGemeinbürgschaft und zu diesem Zwecke eine slavsche Kommission einzusetzen, die bei allen Angelegenheiten, welche die Slaven betreffen, zusammentreten soll. Vorläufig besteht bei dem Slavenklub keine Geneigtheit, diesem Ausinnen Wien, 6, Mai. Auch in Galizsen macht sich jetzt die Sprachenfrage geltend. Die Ruthenen treten hier den Polen gegenüber. Der Lemberger Oberlandesgerichtspräsident mußte verfügen, daß in ruthenischen Pfarrämtern die Bescheide ausschließlich in ruthenischer Sprache auszufertigen seien, nachdem die ruthenischen Pfarrer angekündigt hatten, daß sie alle polnischen Zuschriften galizischer Behörden zurück. Wien, 7. Mai.(Tel.) Der behuss Beratung der Anklageanträge gegen Badeni eingesetzte Ausschuß lehnte den Antrag auf Einsetzung eines engeren Ausschusses ab und nahm mit 20 Stimmen den Antrag Pietak auf Wahl eines Referenten an, welcher Erhebungen anstellen soll und Ausschusse Mitteilung zu machen hätte. Dyk wurde W Kom, 6. Mai.(Tel.) Weitere hier eingegangene Nachrichten bestätigen, daß heute in Prato ernste Ruhestörungen vorgekommen sind. Die Ruhestörer steckten das Octroi=Bureau im Bahnhofe in Brand und verübten außerdem andere Gewaltthätigkeiten. Mailand, 6. Mai. Die Nachrichten aus Pavia verursachen hier Bestürzung. Man befürchtet auch hier heute Kundgebungen. Die Truppen sind zusammengezogen. Das Rathaus, das königliche Schloß und die Polizei=Direktion sind mit Truppen besetzt. Mailand, 6. Mai. Der hiesige Gemeinderat beschloß heute die sofortige Aufhebung der städtischen Abgabe für Mebl, Teigwaren und Brot. Heute nachmittag fanden mehrere Straßenkundgebungen statt, die das Einschreiten der Polizei erforderlich machten. W Mailand, 6. Mai.(Tel.) Infolge der Verhaftung eines sozialistische Manifeste verteilenden Arbeiters sanden nachmittags Zusammenrottungen von Arbeitern statt. Die herbeieilenden Soldaten und Polizisten wurden mit Steinwürfen empfangen. Abends griffen 1000 Arbeiter die Polizeikaserne an und verlangten die Freilassung eines Gefangenen. Die Freilassung erfolgte. Infolge Steinhagels feuerte die Polizei. Ein Polizist und ein Arbeiter sind tot, andere verwundet. Abends war die Stadt ruhig. W Livorno, 7. Mai.(Tel) Nachmittags fanden größere Ausammlungen statt. Eine Eskadron Kavallerie, welche herbeieilte, wurde mit Steinwürfen empfangen, infolgedessen sie von der Waffe Gebrauch machte. Eine Person wurde getötet, mehrere verletzt. Zwei Soldaten erlitten durch Steinwürfe Verletzungen. Mehrere Personen wurden verhaftet. Moskau, 6. Mai. Die unter dem Vorsitze des Kriegsministers tagende Armee=Kommission hat die sofortige Durchführung der Armeeverjüngung und Erhöhung der Offiziersgagen beschlossen. Gegen 80 Generäle erhalten demnächst ihren Abschied. dem Auschusse Mitteilung zu machen Hatz., darauf mit 20 Stimmen zum Referenten gewählt. Stimmzettel wurden abgegeben. 13 leere Der Krieg zwischen Spanien und den Vereinigten Staaten. Zur Kliegslage wird dem„B..“ aus London telegraphiert: Nach eine Meldung des gut unterrichteten Washingtoner„Chronicle“=Korrespondenten war Präsident Mac Kinley nach der Schlacht bei Manila enttäuscht, daß Spanien nicht den Frieden nachgesucht hatte(), worauf er eingegangen wäre, wenn Spanien gleichzeitig auf seine Souveränetät über Cuba verzichtet hätte. Der Präsident hofft noch immer, daß Spanien nach dem Verlust Puertoricos(das gleichfalls sehr schwach verteidigt ist), wenigstens nachgibt, und der Kampf um Cuba unnötig wird. Zu der Bewegung gegen die jetzige Regierung in Spanien schreibt übereinstimmend mit unseren Ausführungen die„V..“: Nur Thorheit kann ernstlich die gegenwärtige Regierung, je sogar die jetzt herrschende Tynastie für den sich soeben volziehenden Zusammenbruch verantwortlich machen, der durch die That= und Unterlassungssünden von Jahrhunderten, der verschiedensten Regierungssysteme und Staatsformen verschuldet Oösferteaen ist. Ein Zufall, noch dazu ein etwas ungerechterist es, uguispolle. Abrechnuug gerade zur Zeit der alfonsistischen Tynastie und des Kabineits Sagastg erfolgen mußte. Es wäre aber auch unwürdig der spanischen Ration, die bisher ihr Unglück mit so viel edler Würde getragen hat, wenn sie sich, den Feind vor den Pforten des Vaterlandes, zu einer Umwälzung hinreißen ließe, die zunächst doch nur dem äußeren Feind zum Vorteil gereichen könnte. Gleich Deutschland wird auch Oesterreich=Ungarn, wie die„N. Fr. Pr.“ bestätigt, keine offizielle Neutralitätserklärung abgeben. Seine Neutralität sei— so schreibt die „N. Fr. Pr.“— durch ein selbstverständliches Uebereinkommen seiner Interessen und seiner Empfindungen bedingt, durch die offenkundigste Uebereinstimmung seiner offiziellen Politik und seiner öffentlichen Meinung verbürgt. Und dies bedeute doch wohl mehr als der Erlaß oder das Unterbleiben einer offiziellen Neutralitätserklärung, zu der nicht einmal eine völkerrechtliche Verpflichtung besteht.„Oesterreich=Ungarn ist neutral und wird es bleiben, es kennt seine internationalen Pflichten und hält sich an sie, auch ohne daß es sie in einem papiernen Dokumente proklamiert. Es wünscht wie alle unbeteiligten Mächte das baldige Ende des Krieges herbei, es wird, wenn die Stunde dazu als gekommen erachtet werden sollte, gern mit den übrigen Mächten zur Vermittelung sich vereinigen, aber so lange der Krieg dauert, wird es nicht zu dem geringsten Zweifel an seiner vollkom tralität Anlaß geben und darum auch keiner oder böswilligen Mißdeutung seines durchaus korrekte: ausgesetzt sein können.“„Oesterreich=Ungarn Veranlassung, sich in die spanisch=amerikanischen mischen, und in der Bevölkerung besteht", wie man der„.., Ztg.“ schreibt,„auch keinerlei Neigung hierzu. Man ist wohl auch nicht sonderlich erbaut von der Methode, mit der es der Union beliebte, den Krieg zu beginnen, aber noch weniger hegt man Sympathie für die Mißwirtschaft der Spanier auf Cuba und Manila, und man verhehlt sich überdies nicht, daß jeder Fortschritt der angelsächsischen Rasse gegenüber der lateinischen der Civilisation zu Gute kommt. Man nimmt zwar lebhaften Anteil an dem Schicksal der spanischen Königin, die ja eine Erzherzogin aus dem Hause Habsburg ist, aber man verwechselt die Sympathien für eine Person nicht mit denen für ein System. Und wenn auch nicht allerorten den amerikanischen Waffen der Sieg gewünscht wurde, so muß die Rücksicht auf die zahlreichen österreichisch=ungarischen Unterthanen, die in der Union ihr Brod gefunden haben, Presse und Regierung dennoch von jeder Herausforderung der Amerikaner abhalten. Wenn die Spanier unterliegen und wirklich unlogisch geuug sein sollten, um deswillen ihre Dynastie zu entthronen, so gäbe es in Oesterreich ja Schlösser genug, in denen eine ehrwürdige Frau sich von dem Undank einer Nation erholen könnte. Die österreichisch=ungarischen Bürgersleute aber, die in der Union leben und denen man durch eine Herausforderung der ziemlich empfindlichen Yankees die Existenz erschweren würde, fänden Ge#ä# Heimat keine Schlösser.“ lung seitens der Neuträten-huder=Vexnichtung des spanischen Regierung, falls sie Miene machen sollte, eine solche unzurufen, den Bestand der Monarchie aufs Spiel setzen würde, besteht, wie es scheint, allseitiges Einverständnis. Am ungeduldigsten wartet man in Paris auf eine günstige Gelegenheit, den Vereinigten Staaten in die Arme zu fallen. Der Diplomatie wird aber, wie man dem„H..“ halbamtlich aus Berlin schreibt, in der That nichts übrig bleiben, als abzuwarten, nachdem sie dank der Uneinigkeit den Moment, wo es möglich gewesen wäre, den Ausbruch des Krieges zu verhindern, versäumt hat. Madrid, 6. Mai. Die Unruhen in den Provinzen dauern fort. In Cindad Real ist der Kriegszustand verkündigt worden, nachdem die Bevölkerung, meist Frauen, während des ganzen gestrigen Tages die Mehllager, die städtischen Steuerhebestellen und die Bäckereien geplündert hatte. Der Bürgermeister verfügte über eine sehr geringe Anzahl von Schutzmannschaften und bot daher die besseren Elemente der der die Bürgerschaft zum Schutz des Eigentums auf. Sie leisteten willig Hilfe, und es gelang, die Ruhestörer auseinander zu treiben; allein gegen mitternacht legten die Civilbehörden ihre Befugnisse in die Hände der Militärbehörden, welche die Stadt sofort durch Truppen besetzen ließen. In Soria wurde auf die Eisenbahnstation geschossen; die Wagen mit Mehlladung wurden geplündert; auch hier waren die Frauen am erregtesten. In Murcia swo nach einer Meloung die Ruhestörer versuchten, das Rathaus und den Justizpalast in Brand zu stecken, die Gefangenen befreiten, die Telegraphendrähte durchschnitten, den Bahnverkehr störten und ein Dynamitlager plünderten], in Cartagena und in den andern Bergwerksorten finden fortwährend Aufläufe statt, immer wegen Erhöhung der Brotpreise. Die Madrider Bäcker haben Behörden benachrichtigt, daß sie morgen ihre Preise erhöhen W Madrid, 6. Mai.(Tel.) Es verlautet, der amerikanische Landungsversuch bei Havanna sei zurückgewiesen und die Verluste der Amerikaner bedeutend. Washington 6. Mai. Der Senat nahm den Gesetzentwurf an, durch welchen der Präsident der Vereinigten Staaten ermächtigt wird, den Aufständischen Waffen und Munition und den notleidenden Einwohnern Cubas Unterstützungen und Lebensmittel zu liefern. Die demokratiichen Mitglieder des Finanzkomitees des Seuats einigten sich über ein Amendement zu dem Gesetzentwurf, nach mit Rücksicht auf den Krieg die Staats=Einnahmen erhöht werden sollen. Nach dem Amendement soll eine Steuer von 1 Proz. auf die Einkünfte der Eisenbahn=Schlafwagen=, Telegraphen= und Telephon=Gesellschaften gelegt werden. Wahrscheinlich wird seitens der demokratischen Mitglieder auch die Emission von 150 Millionen Dollars in Greenbacks empfohlen W Wastington, 6. Mai.(Tel.) Gegenüber allerlei von den Blättern verbreiteten Gerüchten erklärte der Staatssekretär des Marineamts, Long, amtlich, er habe durchaus keine Nachrichten aus Manila erhalten. Key=West, 6. Mai. Das Schulschiff„Delphin“, das längst der Westküste von Cuba kreuzte, ist hierher zurückgekehrt, mit der Meldung, daß dort die Spanier ungemein thätig seien, daß sie mittels Erdarbeiten Befestigungen improvisieren, und augenscheinlich längs der ganzen Küste Vorbereitungen treffen, um einen feindlichen Einfall zurückzuweisen. W Hongkong, 6. Mai.(Tel.) Der überfällige amerikanische Aviso„Macculloch“, mit Depeschen an Bord, flößt Bennruhigung ein. Man nimmt die Fortdauer des Kampfes an. Zwei vor der Schlacht von Manila abgeggugene, hier eingetroffene amerikanische Segelschiffe melden, die Befestigungen der die Manilabay beherrschenden Insel beständen nur aus Schanzen, aus Erdsäcken New=York, 6. Mai. Nach einer der„New=York Worldaus Washington zugegangenen Depesche sind die Truppen des Aufständischen=Führers Maximo Gomez nicht so zahlreich, als ursprünglich angenommen worden war. Die von Tampa ausgehende Expedition wird daher aus beträchtlicheren Streitkläften bestehen müssen, als die Regierung plante. Selbst die 20000 Mann, welche jetzt in Tampa sich befinden, dürsten als unzureichend zu gelten haben. New York, 6. Mai. Wie das„New=York Journal“ aus Key West meldet, wurde der Dampfer der Transatlantic„Lafayeite“, auf der Fahrt von Havre nach Havanna begriffen, von den Amerikanern weggenommen, als er mit Kriegskontrebande an Bord in den Hafen von Havanna einzukausen versüchte... 4, Sartm 229 gmsf. W Paris, 6. Mai.(Tel.) Portugar empfing Note der Vereinigten Staaten, dung von 900 Kisten mit Munition stehende feste Steinmasse zähen Widerstand leistet und nur unter nicht benutzt, den Elisende„rößten Anstrengungen zuaweise abgetragen werden kann. 2= Sterblichkeit. Gemäß den Veröffentlichungen des Kaiserlichen Gesundheitsamtes sind vom 17. bis 23. April 1898 von je 1000 Einnohnern, auf das Jahr bereone P,reg1ag, ggege gegin h In Berlin 14,5, Charlottenburg 14,2, Breriau 8u/8, Kom 2u,6, Barmen 17,3, Elberfeld 18,8, Düsseldorf 15.9, Aachen 174, Frankfurt am Main 17,2, Wiesbaden 17,7, Hannover 14,6, Magdeburg 21,9, Altona 18,8, Straßburg 22,9, Metz 18.5, München 25,6, Augsburg 29,8, Dresden 18,9, Leipzig 18.6, Stungart 18,7, Karlsruhe 20,8, Mannheim 20, Braunschweig 14,8, statt ihn von neuem rin zs herum mit Geentstand auf dem kleiner ZimmerKleinfeuer. Gestern nachmittag.13 Uhr 1. Stock des Hinterhauses Sandkaulstraße 57 ein kuriner Zimmerbrand, der bei Ankunft der Feuerwehr durch Hausbewohner schon . Ein Radler stürzte gestern nachmittag in der Harscampstraße und erlitt einen Bruch des linken Unterarmes. Auch die Maschine wurde bedeutend beschädigt. Corregidor mit Schiffseine worin gegen die Absenund Lebensmitteln, die von Lissabon am 23. April abgingen und für das spanische Geschwader bei Bay Verde bestimmt waren, Einspruch erhoben wird. bädiat.„„ § Einstürzendes Haus. Gestern nachmittag mußten die Bewohner des Hauses Sandkaulstraße 65 I genanntes Haus räumen, weil dasselbe an verschiedenen Stellen gerissen war. Wegen des zu befürchtenden Einsturzes wurden sofort die erforderlichen VorsichtsDie Ortsnachrichten befinden sich zum Teil im dritten Blatt. 2. im Vereinsjahre 1897/98 findet Mittwoch, den 11. Mai, ebends 8 Uhr, im Gashof zum Elefanten,feggg, In, derse. zrgnige Herr Dr. Heinrich Kelleter über die Granussag= und den GranusAusfläge weiche im Laufe des Sonners unternommen werden Auch Nichtmitglieder sind will*) Der Eiselverein beschloß in seiner letzihin abgehaltenen Jahresversammlung für den lausenden Sommer folgende Wanderungen in Aussicht zu nehmen: 15. Mai Halbtagswanderung ab WahlGacden, 17. Juni Tagespanberung von Montenen üder der Pelsz, 18. September Tagesvanderzpe Fu ge, Pezsegperein wurden für Michel, Monte Rigi, Malmeoy, uin den Eentratuetenn wurden für 1896/97 788 M. zu Eifelzwecken abgeführt und sonstige erhebliche Salsl arld dcd a shisäizs osen er.ise Teile geschlossen werden muß. Auch die Militärbehörde hat ein Nochen wird auf Meldung beim Vorstande der Eifelführer per Aachen wird auf Meldung, beim Vorstande der Eifelführer per 1897 zu einem billigeren Preise zur Verfugung gesten.. Zu de ersten am 15. Mai d. J. ab Wahlheim stattfindenden Wanderung hat die Kgl. Eisenbahnbehörde auf Wunsch des Vorstandes reitwilligster Weise neue Sonntagsfahrkorten ausgegeben, Rückfahrt über Stolberg berechtigen und 70 Pfg. II1. un II. Klasse kosten. Siehe die Anzeige in dieser Zeilung. □) Vereinsfestlichkeiten am morgigen#zagz, Bisiogare in dentischen go Harmonia, abends 8 Uhr im Kläppel Festversammlung zu Alles nähere ist aus den Anzeigen zu ersehen. Bsa O Weitfsahrt. Auf Veranlasung des Hiergrige, gachogts Linnichz in der wögticht türze am Jo zuteresanter sein, als hiermit 700 Heter. Des Herrn ** Stadtväter s. Z. den gunstigen Moment händen umgeben zu lassen? Weshalb wird das Theater nicht von der alten Stelle ganz abgerissen und dort ein schöner freier Platz schaffen mit dem Kaiserdenkmal in der Mitte, statt 500000 M. zum zu verwenden? Für ein Theater ist es vorteilhafter, wenn es, statt mitten auf dem Hauptverkehrsplatze, etwas abseits in einer stin n Gegend belegen ist. Wie schön wurde ein freier Platz mit einigen gärtnerischen Anlagen, einem Musikpavillon und dem Kaiserdenkmal sich ausmachen! Denke man sich dazu rings herum breite schönem Wetter stattfindenden und Einheimischen etwoz, anßersrpent. liches an sich hat. Eine geschickte merlame Gemütfehlt für wenig in wohl land, welche uns die meisten Kurgäste senden, zu inserieren. Augenu„Bahntzsen anzubringen, was gewit sehr lobenspert Kaesbpansalen, Snaibsle aise den Liechent, Kurndsadternscz. 45. euten ob nicht an Hie Seie oder in eine Wasserbelanstalt geben. Stat, daß diese Kranken jetzt andere Thermalquellen aufsuchen, Löante auch Nachen de bod: ou ve gig geizige, Siellerzasler. * Anmerkung der Redaktion: Die Vorschläge sind offenbar gut gemeint, werden aber weitaus der Mehrheit unserer Bürgerschaft zu übertrieben sein. Was insbesondere die Verlegung des ob soss ez abreißen und eiog auf dem Gelände der alten Mariendie Veranivortung defüir überthaler Kaserne neu errichten, nehnen möchte, Man weist wohl auf das Vorgehen, beruanongt jedoch nicht die Finanzlage unserer Stadt und Handel, welcher wegen seiner leichten Verdaulichkeit und seines Kohlensäuregehaltes ein nahrhaftes und erfrischendes Getränk für Erwachsene und Rekonvalescenten ist. Im Ladenlokal sind die Wanddekorationen nach den Entwürfen des Herrn Professors Krauß von der hiesigen Technischen Hochschule durch Herrn Gollrad, Lehrer an der hiesigen Gewerbeschule, ausgeführt worden. In einem der Schaufenster ist ein Sterilisierapparat im Original aufgestellt, in dem anderen befindet sich eine gleichfalls von Herrn Professor Krauß meisterhaft ausgeführte Figur in Lebensgröße, welche eine Mutter, ihrem Kinde die Flasche reichend. darstellt. Die gesamte innere Einrichtung ist von der hiesigen Firme Theod. Coßmann geliefert. = Frankenburg. Nach vollständiger Neuherstellung der Gartenanlagen der Frankenburg ist vielseitig der Wunsch von den Bewohnern Frankenbergs laut geworden, dort Abonnemenis. Concerte zu veranstalten. Die Liste zum Einzeichnen für solche Abonnements=Concerte wird den Herrschaften zugeschickt, auch werden Anmeldungen im Restaurant entgegengenommen. Das wechselnd ausgeführt werden von der Kapelle des 40. Regiments und der Rothschuh'schen Kapelle. Die Concerte werden au. näher zu bestimmenden Wochentage stattfinden. Der jetzige Ferdinand Müller, ist in jeder Weise bemüht, seine Gäste durch gute Getränke und Speisen in jeder Weise zufrieden zu stellen. Ausschank gelangt nur Dortmunder Aktienvier und Münchener räu, Weine von Matth. Beckmann in Köln. Löwenbräu, Lsette vo.—..,, Beckmann in Köln. — Markt-Bericht des Schlacht- und Viehhofs in Aachen für die Woche vom 29. April 1898 bis einschl. 5. Mai 1898. den allzu großen Widerstand in der hiesigen Bevölkerung gegen immer mehr nach dem Mittelpunkt der Stadt gezogen würden. Kunst und Wissenschaft. Nachen, 7. Mai. * Vernarts' Theater. Morgen gelangt wieder eine Neuheit, „Die Einzige“ von Max Petzold, zur Aufführung. Das Schauviel wurde im Schauspielhaus in Berlin, im Gärtnerzigz.3 heate: in München und in mehreren städtischen Theatern(Kopte.. Chemnitz usw.) mit Erfolg gegeben. Vorher wird der schon bekannte unterhaltende Einakter„Sie ist stumm“ aufgefährt. Berlin, 6. Mai. Im weißen Saal des Königlichen Schlosses erblickte man am Freitag beim Schluß des Reichstags auf einer Zuschauerloge die Tegernseer, die am Abend vorher beim kretär v. Bülow Proben ihrer Kunst im Gesang, Kaiser selbst zur Feier am Freitag eingeladen worden waren. Die ie erzählten, der Kaiser habe sich eine Zeit lang mit ihnen unter„Jungens“ in ihrer Genugthuung bejahen 55- 57 57 59 54—56 68—72 63—65 56—58 56—58 51—54 54—56 49—53 60— 65 56—60 58— 55 III. Qual. Mk. 50—53 46 48 54—58 50—52 1 Kun in bedie zur 1 Mark Aus Rheinland und Westfalen. Köln, 6. Mai. Die Stadtverordneten=Versammlung gab ihre Zustimmung zur Aufnahme einer Obligationsanleihe im von 18 200000 Mark. Da hierzu die Genehmigung des Königs erforderlich ist und diese erfahrungsgemäß lange auf sich warten lassen würde, so empfahl die Verwaltung die Aufnahme schwebenden Schuld von 5 Mill. Mark auf ein Jahr gegen 4 Proz. Zinsen. Auch dieser Antrag wurde angenommen. Düsseldorf, 6. Roi. Bureaukratzisches au; Zeissisger##5 Anfang des vorigen Jahres erhielt ein Mann die schristiche.1 sorderung vom Impfbureau, sein Kind impfen zu lassen. Er teilie dem letzrbringer des Scheigee wit,=gisigz Zahnag wurde der vorigen Jahres gestorden. Im März dieser„#urde der Mann aufgesordert, nachzuweisen, daß das Kind geimpft sei, und als er dieses unterließ(er lag krank im Marienhospital), erhielt er einen Strafbefehl. Darauf beantragte er gerichtliche Gestern wurde vor dem Schöffengericht verhandelt; zwei städtische Beamten waren als Zeugen geladen. Der Mann legte den Begräbnisschein seines Kindes vor und wurde freigesprochen, die zur Last gelegt. Der Mann legte auch noch einen vor wenigen Tagen erhaltenen Schein vor, durch pelchen er aufgefordert wurde, jetzt() das Kind impfen zu lassen. Aus Kachen und Amgebung. Nachen, 7. Mai. : Den Abonnenten liesert die Expedition des„Politischen Tageblattes“, Büchel 61, eine für das Verkehrs= und leben sehr zweckmäßige, zuverlässige und übersichtliche große Wandkarte des Deutschen Reiches zum Preise von nur 1 Mark. Richtabonnenten bezahlen 4 Mark. Die Karte ist in 8 Farden hergestellt, und mit Stäben und Oesen versehen und fertig zum Aufhängen. Sie ist nach den neuesten Aufnahmen ausgeführt und enthält alle Eisenbahnlinien. Eine Karte hängt zur Ansicht in der Expebition, Büchel 61, und in der Redaktion, Johanniterstraße 22, aus. Bestellungen für auswärts sind 35 Pfg. für Verpackung und Porto beizufügen.(Siehe auch die Anzeige im 2. Blatt.) 8 Personalnachricht. Gerichtsassessor Pachten hier wurde zum Staatsanwalt hier, Gerichtsassessor Dr. Spelthan Nachen zum Staatsanwalt in Saarbrucken ernannt. * In der neuen Pfarrkirche St. folgende Herren in die Gemeindevertretung gewählt: Bern. Achtereld, Rudolphstraße, Seb. Baumsteiger, S##richltraße,„ Jak. Vier#er# Adalbertssteinweg, Chr. Bündgens, Adalbertssteinweg, Theod. Grewe, Suernondt Rok erses. Gerichtsverhandlungen. * Strafkammer=Verhandlung vom 6. Mai. Einüberlisteter Civil-Transporteur. Ein hiesiger 31jähriger Civil=Transporteur hatte am 5. Februar d. J. den Auftrag erhalten, einen infolge Steckbrief hierselbst festgenommenen Mann nach Bamberg in Bayern zu bringen. In Gemünden bei Würzburg hatten beide einen kurzen Aufenthalt, worauf sie sich am Bahnhof in den Wartesaal 3. Klasse setzten, um den betreffenden Zug abzuwarten. Nach einiger Zeit versiel der ungefesselte Gefangene anscheinend in festen Schlaf, infolge dessen der Transporteur es für unbedenklich erachtete, behufs kurze Zeit unbewacht allein zu selige sollte jedoch bitter Austretens den Mann für lassen. Der Vertrauensenttäuscht werden, denn als er nach einigen Minuten wieder in den Wartesaal zurückkehrte, war die Stelle, wo sein vorher noch so fest„schnarchender“ Gesangener gesessen hatte, leer, während der hinterlistige Schläser, welcher er vorgezogen hatte, bei seiner aus wurden gestern Bruders, Abalvertssteinweg, Phil. Peter Dohm, Viktoriastraße, Heinr. Trouven, Friedrichstraße, Hermann Eschweiler, Rotterstraße, Franz Rot, Dr. Krauz, Vdoivo,;ztustagtage, Lamh Gessenich, Abals Jos. Kummer, Augununtruge, Lumb. Lessenich, steinweg, Arn. Lingens, Adalbertssteinweg, Gerh. Nellessen, Stoldergerstraße, Leonh. Nobis, Stolbergerstraße, Pet. Offergeld, Eifelstraße, Ferd. Pelen, Oranienstraße, Wilh. Pott, Kaiserstraße, Wild. Gut Adalberts= AdalbertsWilms, Adalbertssteinweg, un: Zu der amtlichen Droschken=Besichtigung deute vormittag durch den kgl. Volizeliu)p a gr., Le eru. Som“: stroshdenbesähet Departemenis tiergr## Rir“ die son bei dem Aberglauden mancher Leute schädigen könnte; diesem Aberglauben begegnet man übrigens auch in Radfahrerkreisen.) Vergnügungs=Veranstaltungen am morgigen Sonntag: Kurwesen siehe das Kurprogramm). Zoologischer Garten. Den ganzen Tag billiger Eintritt. Nachm. von—8 Uhr Großes volkstümliches Concert, ausgeführt von der ganzen hiesigen Militärkapelle. Edentheater. Nachm. 4 und abends 8 Uhr: Große Vorstellungen. Kaiser=Panorama, Hochstraße 17. 50 Bilder aus Amerika. Weltpanorama, Ratskeller. Bilder aus Savoyen. Pörzchen. Frühschoppen=, nachmittags 5 Uhr volkstümliches Concert des Damen=Orchesters. Ratskeiter. Frühschoppen=, nachm. 6 Uhr Doppel=Concert der Kapelle Rothschuh und der Tiroler=Gesellschaft. Centralhalle. Tanz=Vergnügen. Alles Nähere ist aus den Anzeigen zu ersehen. * Bei den Ausschachtungsarbeiten in der Krämerstraße ist man auf einen sich lang hinstreckenden merowingischen oder karokingischen Mauerrest von ungeheurer Dicke gestoßen; die Mauer ist vor alter Zeit, wie man annimmt, dazu bestimmt gewesen, ein mächtiges Bauwerk zu tragen. Die Wegschaffung dieses Fundamentes ist kein leichtes Stück Arbeit, da die wie aus einem Cementguß beDer so he Gendarmerte in Kenntgelang, den Unter der Beschuldigung, die Flucht erleichtert zu Leue eigrigturn, der Kaiser habe sich eine Zeit igng halten; u. a. habe er sich erkundigt, ob ste seine Tezernsee gesehen hätten, was sie zu anrer Genugt konnten; zum Schlusse habe dann der Kaiser jedem von ihnen die Hand gegeben. Als sich der Kaiser zurückziehen wollte, trat Mayerhoser dreist an ihn mit den Worten heran: Herr Kaiser, gieb mir noch a mal die Hand!“ Nonarch lächelnd Folge leistete. trat Frau „Grüaß Gott, welchem Befehl der 7 Ochsen 4 Stiere 97 Kühe 16 Rinder 422 Kälber(ausgesuchte bis 80.) 129 Schafe 458 Schweine für 50 Kilo Schlachtgewicht, ohne Steuer. Die Steuer beträgt für 1 Ochsen oder Stier 32,70 oder Ferse 22,50., Rinder(hier geschlachtet) fürs Kilo gewicht 9 Pf., 1 Kalb 2,30 M, 1 Schwein 7,90., 1 Schaf Ziege 2., 1 Lamm(hier gesoblachtet) fürs Kilo 9 Pf. Handel, Industrie und Verkehr. Köln, 6. Mai. Nachmittags-Getreide- u. Mehl-Effectivmarkt. Heute war das Getreide- und Mehl-Geschäft recht lebhaft u. die Namburg, 6. Mai 1898. 6 Uhr Abde. Roh-Zucker 1. Sorte 88% frei an Bord Hamburg .62½, Oct..55. Dec..62½. Stetig. Leipzig, 6. Mai 1898. Kammzug. Juni.47½, Juli.47½. Sept..42½, Nov..421 März.37½. Umsats 30000 kg. Rulig. Antwerpen, 6. Mai 1898. Deutscher La Plata-Kammzug rubig,(Vertrag.) Mai.35, Dec. 4,17½. Tourcoing, 5. Mai. Kammzug- Preise und Type unique: 10 000 Kil, auf Juni zu Fre. 4,375, August zu 4,325, 5000 auf September zu 4,275, 500 ber zu 4,30, 5000 auf October zu 4,325, 5000 auf Gero###. 4,35, 5000 auf November zu 4,325, 10000 auf December zu 4,27! 85000 auf December au 4,30, 20 000 auf December zu 4,325, auf Januar zu 4,275, 5000 auf Januar zu 4,30, 5000 auf zu 4,275. Zusammen 125000 Kil. Stimmung behauptet. London. Wollversteigerung. Preise stetig. New-Vork(Schlusspreise). 1898. Mai M. 927½. August Mai.50, Jan..37 -Um-ätze. 5000 auf auf OktoOctober zu 75 0 Februsr eine das Fuhrin einen zur Stelle kritischen Lage Letzte Drahtmeldungen des Polit. Tageblattes“. W Brüssel, 7. Mai. Als die Königin gestern einSpazierfahrt im Park von Laeken machte, stürzte werk bei einer scharfen Biegung des Weges Teich. Die Königin wurde, da sofort Hilfe war, ohne Schaden zu nehmen, aus is WV London, 7. Mai. Bei Erörterung des Ausgabentats des Kolonialamts lenkt John Ellis im Unterhaus die Aufmerksamkeit des Hauses auf die unter der Afrika=Gesellschaft stehenden Gebiete und Chamberlains Vorschläge für deren bessere Verwaltung. Die Gesellschaft hätte zu einer rein kommerziellen herabgemindert werden sollen. Es sei ungehörig, daß Cecil Rhodes wieder eine Stellung erhalten habe, .“.„ die Befugnisse eines Verwaltungsrats thatsächRother Winterweizen Weizen Mai " Juli " September " December Mehl(spring clear) Chieago. Weizen Mai " Juli " September " December 5. Mai. 145 109¾ 91¼ 87½ .90 150 102¼ 85 81⅞ Verlauf ab 6 Mai. 145 143½ 109 9% 87% 4,90 149% 101 8378 81⅞ auf unerWeizen eröffnete stetig, schwächte im Verlaus u. Kabelberichte sowie auf Abwieklungen und Mai 1898. Welzen war an der Nachbörse wartet ungünstige schloss wallig. New-Vork, 6. Chileage. Weises schwichts sich ab auf günstigere E. berichte und schloss willig. eichen er ur. Se u. aht den Palit Tageblattest lich ausübe. Harcourt verlangt Auskunft darüber, weiche we Telegr. Börsenberiche des„Polte. Tugsciuster stimmungen die Regierung der Gesellschaft, der sie so weit Berlio,„Mai.—.— gehende Machtbefugnisse überlies, auferlege. In seiner jetzigen Stellung sei Rhodes Herr des Verwaltungsrats. vn bot:, äder gst, Berge war Ver sg heimtüäckisch übermachen, über aue Gritzt wur. Der so heimtückisch,., listete Transporteur setzte sofort die dortige nis, worauf es im Laufe des Tages glücklicher Weise ausgeflogenen Vogel wieder einzufangen. hoben, wurde der Trasporteut zur Verautwortung gezeze, u22 heute dieserhalb, und zwar wegen„Vergebens gegen§## bes .=St.=.=Bchs., und zwar mit Rücksitt auf sein tadelloses Vorleden, zu einer Geldstrafe von 30 Mark, event. zu 6 Tagen GeGerichtsvollzieher!“ so stellte sich der aus Lichtendusch stammende, gegenwärtig zu Aachen wohzende 32jährige Maurer Wilh. T. vor, als er am 7. März d. J. die Bebausung eines in der Kurbrunnenstraße wohnenden Privat= sekretärs betrat, woselbst die ihm bis dahin unbekannte Ehefrau des letzteren allein anwesend war. Auf die Frage, was er denn olle, erwiderte der mit strenger Wurde auftretende„Beamte“, er habe den Auftrag, eine Pfändung vorzunehmen, wenn ihm aber ein Pfandobjekt(behufs sofortiger Beitnahme natürlich) übergeben würde, dann wolle er Gnade vor Recht ergehen lassen und von der beabsichtigten Pfändung Abstand nehmen. Die ob dieser unverschämten Dreistigkeit des Pseudo=Beamten recht erstaunte Frau ließ sich glücklicherweise nicht außer Fassung bringen, sie erklärte dem Manne, das Amt eines„geheimen Gerichtsvollziehers“ sei ihr unbekannt und zudem sei sie niemandem etwas schuldig, weshalb ihr auch nichts gepfändet werden könne; der Herr „geheime Gerichtsvollzieher“ möge sich daher gütigst hinausscheren. erer, welcher einsah, daß nichts zu erbeuten war, zog es daraufhin auch vor, zu verduften. Die Frau erstattete Anzeige von dem Vorfalle, worauf der Schwindler in der Person des Maurers T. von hier ermittelt wurde. Heute wurde derselbe dieserhalb wegen Betrugsversuchs, begangen in Ideal=Konkurrenz mit Vergehen gegen § 132 des.=Str.=.=Bchs.(sich unbefugt mit der Ausürung eines öffentlichen Amtes besaßt) zu einer Geldstrafe von 20 M. event zu rie Vom Reichsgericht. Das Landgericht Tochen dat an 14. Fedruar den Karl W. wegen Betrugs zu 10 Monaten Gefängnis und den Friseur Heinrich., beide aus Heinsberg, wegen Hehlerei zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt. W. hatte im„Interer bereit set größere Posten wertvoler Marken auszulauschen und um Auswadisendungen dat. Es liesen danz gus, Sier Ggiche Peihe soicher Sendungen einz, deren, Ia-Pausch zu machen, er beschlaß 11.999,M#k#n seinen Besitz gelangten Briefmarken zu verkaufen. Gemeinsam mit E. fuhr er nach Aachen, und hier setzten sie einen großen Posten um. An den Vorteilen der That hat auch E. teilgenommen, und das Gericht hat ihn deshalb der Hehlerei für schuldig befunden.— Gegen das Urteil hatte nur E. Revision eingelegt. Was er vorbrachte, richtete sich jedoch lediglich gegen die thatsächlichen Feststellungen. Das Reichsgericht erkannte deshald in der gestrigen Verhandlung auf Verwersung der Revision. Stimmen aus dem Leserkreise. (Für alle in dieser Abteilung stehenden Einsendungen ist die Redaktion nur im Sinne des Preßgesetzes verantwortlich.) (Eins.) Gestatten Sie mir zur Entgegnung auf das„Eingesandt“ in Nr. 104 Ihres Blattes auch einige Worte! Ich bewege mich so ziemlich in allen Kreisen der Aachener Bevölkerung, ich höre jeden Tag von Einheimischen und Fremden Ansichten über die Verwaltung städtischer Angelegenheiten, so daß ich wohl in der Lage bin, das am häufigsten gefällte Urteil wiederzugeben. Dieses Urteil lautet zu Ungunsten der jetzt bestehenden Einrichtungen des Nachener Kur= und Badewesens. Immer wieder verweist man auf andere ähnliche Badeorte, wo man den Fremden bedeutend mehr Vergnügungen dietet als hier in Aachen. Wozu baden wir eigentlich einen Kurdirektor angestellt, wenn ihm nicht die Mittel bewilligt werden, die ihn in den Stand setzen, größere Gestlichkeiten zu veranstalten? Weshald haben die Die vorgeschlagenen Sicherheitsmaßregeln, welche den Zweck hätten, dem Vorgehen der Gesellschaft Einhalt zu thun, seien wertlos. W Madrid, 7. Mai. In der gestrigen Sitzung der Kammer legte der Minister des Innern dem Hause ans Herz, mit seiner Meinung zurückzuhalten, bis genaue Berichte von Manila eingegangen seien. Zu der Vorlage, betreffend die vollkommene Durchführung der allgemeinen Wehrpflicht, haben die Republikaner ein Amendement eingebracht. Ein Abgeordneter führt Klage über die strenge Nachrichtencensur, infolgedessen die absurdesten Gerüchte Eingang in die Presse fänden. Der Minister des Innern erwidert, die Presse werde nicht gehindert, die ihr geeignet scheinenden Nachrichten aufzunehmen. Derselbe Abgeordnete klagt über die es möglich gemacht hätte, daß von Cadiz aus Nachrichten über die Bewegungen der Kriegsschiffe bekannt geworden wären. Gasset bringt den Antrag ein, daß der Marineminister für die Niederlage von Cavite zur Rechenschaft gezogen werde. Der Minister erwidert hierauf, er glaube, daß die Möglichkeit bestanden hätte, die Amerikaner zurückzuschlagen. Salmeron erhebt Beschwerde dagegen, daß die Meinung einer Tageszeitung vor die Kammer gebracht werde.(Gasset ist ausgeber des„Imparcial“.) Hierauf zieht Gafset seinen Antrag zurück. Der Kolonialminister hält eine längere Rede, in der er zunächst einen Rückblick auf die Verleihung der Autonomie an Cuba giebt. Der Minister wendet sich gegen die Behauptung, daß dieses Regime sich als verfehlt erwiesen habe. Er zeigt durch eine Prüfung der Thatsachen, daß vielmehr an dem Zeitpunkt, wo die Autonomie eingeführt wurde, der Aufstand zwar noch nicht beendet war, Handel und Industrie sich aber erholten und die Zosleinnahmen in die Höhe gingen. Der Minister betont, daß Amerika den loyalen Versuch der Einführung der Autonomie vereitelte. Kaum sei die Inselregierung gewählt gewesen, als der amerikanische Generalkonsut Lee Umtriebe einleitete, durch Unruhen in Havanna herbeigeführt wurden.#e,##geseghe dierung Wobregeln erorien jabzgriegen Keisia vorzube igen, erbeschäftige, Maßregeln zu ergreifen, wie sie es in Bezug auf uy Waszington, 7. Mai. Wie sich das Staatsdepariement Nachlicht davon erhalten, daß französische Botschaft dem Dampfer„Lafuyruc die Erlaubnis erteilt habe, Havanna anzulaufen, Passagiere zu landen und seine Ladung zu löschen, unter der Bedingung, daß das Schiff dort nichts an Bord nehme. Dem Admiral Sampson wurden Instruktionen betr. Durchführun dieser Abmachung zugesandt, er der nicht darauf ein: Infolgedessen wandten sich die 99 zschen Beamta in Key-West, nachdem sie die Papiere “ Lasayette“ gprüft hatten, an das Staatsdepartement um ### gemaßregeln. Diese trafen sofort ein in Gestalt eiles Befehles, den Dampfer freizu geben und nach Havanna zu geleiten. Verlosungen. (Ohne Gewähr.) Königlich Preußische Klassen=Lotterie. Berlin, 7. Mai.(Telegramm.) Bei der heute vormittag fortgesetzten Ziehung der 4. Klasse der 198. Königlich Preußischen Klassen=Lotterie sielen: 1 Hauptgewinn von 15000 Mark auf Nr. 223524. 5 Hauptgewinne von 10000 Mark auf Nr. 66 896 96292 123 486 139983 212 394. 1 Hauptgewinn von 5000 Mark auf Nr. 185 819. Fonde. 3½% D..-Anl. konv. 3½% D..-Anl. 3% Deutsche.-Anl. 3½% Pr. Cons. konv. 103.40 103 ∆ 45 103.30 103.30 ourl. Bergwerksact. 453.10 103.30 10340 Concordia bergbau 25700 Bonifatius Bergwerk 128 25 128 00 30 Koln-Müsener B.(.) 89.60 89 ½ 103.30 Kolner Bergwerksagt 345 50 247 60 96,90 Köln-Rottweller Pulv. 726.00 4g7 50 25 Courl. Berguerksact. 453% B B t 80 101.90 Dannenbaum Bergw. 123 25 12440 1¾8 492* Electrisch- Ho 102 60 00000 4e;: Oesterr Goldrenee 4 1% Oest. Pepterrentg 18: 8, 101 80 Eleetrische Hoch- und 41% Oest. Silberrente 101.70 5340 Untergrundbahn Portugies. Anl. 88 89 29.76 3325 Eschweiler Bergwerk 4% Rum Rente 1890„ 445 Gelsenkirchener Bgw. 5% Rum. amort. Rente 100.10 10%g Gerresheimer Glas 4·: Russ. 1880er Anl. 102 90 102 30 Gnang(Anglo Cont.) %e kass 1889r Cons. I. 600.00 G09 96 Harpener Bergbau 5% Russ. Orient-A. Il. 000,00,%% elios, Electr.Gesell. 102 29 60.00 Abernis Bergwerk 0000.--Hoefel Brauerei Hörder Vorz.-Aot. A. 000,00,000,00 Hoesch Eis.- u. Stahl König Wilhelm(kv.) 97.90 97,95 König Wilhelm St.-Pr. 4% Ungar. Goldrente 4% Ung. Kronenrente Obligationen. Asch. Stadt-Obl. 1893 3½% Pr..-.-Cr. 94 ankündbar bis 1900 3½% Rheinprovinz., XII., XV. Emission 4% Rh.-Wstf. Bdc.-Pfb. Eisen- und Kleisbahnen. Aachen-Mastr. Eisenb. Gotthard Eisenb.-St.-A. Aach. Kleinb.(junge) Aach. Kleinb.(konv.) Berlin. Grosse Pferdeb. 127.50 1270 21500 21 185.10187 40 124 10 124 10 71.25 72 50 165 60 18750 189.00189 10 192.259450 180 60 189 13710137 187 90 188 50 224 00 225 25 c. c%ch König Vilhelm St. Fr. 190,80 19249 Königs- u. Laurahütte 88 50 10850 101.70 101.70 Luise Tiefbau St.-Pr. 103,00 103,00 Luise Tiefbau(konv.) Massener Bergbau Mechernicher Bergw. 000.00 114,50 Norddeutscher Lloyd 400 j2, 60 Pnto Bergnerz,„ 33488 108 50 198 50 72.25 72 50 13400 135.50 165099 150 20300 21300 166 00 30975 Banken. Aach. Disconto-Ges. Bergisch Märk. Bank Berliner Hand.-Geslich. Darmstädter Bank-Act. 60000 000 32.50 13525 25 211 00 171.50 Verte 14300 4420 hat die Aus dem Geschäftsv.erkehr. = Unter der Firma„Nutricia“ wurde: in vergangener Woche ein neu eingerichtetes Ladenlokal in dem Haus'e Hochstr. 54, Ecke Vereinsstr. eröffnet. Die Firma bezweckt ir; der Hauptsache für Aachen und Umgegend den Verkauf der'rof. Backhaus'schen Kindermilch, welche auf Gut Merberich bei Lange=rwehe aus reinster Kuhmilch unter Beobachtung der heinlichsten Saut berkeit bereitet wird. Die Kühe stehen unter tierärztlicher Aufsicht. Die 2 Tilch wird in drei verschiedenen Sorten geliefert, von welchen die Soirte 1 für Säuglinge im ersten Halbjahr, Sorte II für Kinder im zweiten Halbjahr und Sorte III für ältere Kinder und mag#enschwache Erwachsene vorzüglich zur Ernährung resp. zum Kurrgebrauch sich eignen. Außerdem bringt die Firma trinkfertigen Kefir in den 32300 32% Flato Stamm-Friort. Rheinische Chamoste. und Dings-Werke 14009 14000 Rhein-Nass. Bergwerk 165 10 165.50 Rhein,. Scahlw.(L.), 293 6 8 C65 25 18388 153.78 Schuckert Eleotr. Ges. 254.00-—. 18389 153 28 Stectiner Eleceriz.-W. 101.50 14 Deutsche Bank-Actien 197 50 1 2/ 00 Stolberger Zinkaction 75.80#S Disc.-Comm.-Anthelle 19800 198½49 Stolberger St.-Prior. 145.75 145;5 Dresdener Bankactien 16000 160.25 Trust Dynamitactten 182 70 Essener Creditactien 144 90 14509 Westfal. Stahlwerke 212.00 2451 Nat.-Bk. f. Dtschl.(alte) 446 50 146 25 Westfal. Union-St.-P. 185 00 480 Oesterr. Creditactien 224.00 224.50 Wittener Gussstahl 18388 H5%06 Reichshank(deutsche 180/80 18928 wissener Bergwerk 148892 75516 Rhein.-Westf. Bodener. 124 25 124.00 Wurmrevier-Actien 429.70 129 149.30 149.50 Wechsel und 117.25 117.25 Poten. Amsterdam Amsterdam 79.25 79.25 Brussel Brussel 131.00 130.75 London London 172.50 173.00 Paris 156.75 156.00 Paris 159.00 129.50 Wien 800 00 800.00 Wien 304.75 303,75 Italien. Plätze 90.50 91.25 Oesterr. Banknoten 215.00 221,00 Russische Banknoten fest. Privatdiskont: 34 Schaaffh. Bankactien Westd. Bodencredit-A. Induserie Papiere. Aach. Tuchf.(konv.) Act.-Ges. für MontanInduserie(Lit.—C) Gesellschaft f. electr. Unternehmungen Aluminium- Industrie Aplerbecker Steink. Arenberger Bergwerk Berliner Electr.-Werk Bochumer Bergw.-Vz. Bochumer Gussstahl Allgemeine Tendenz: kurz 169.60 15%0 lang 168.75 1% kurz 8085 89# lang 80.45 So kurz lang kurz lang kurz lang kurz 20.51 20 325 20 8195 816 80.75 30 166.80 15% 0000 217.15 2172 Xai Griezner Maschinen-Fabrik — 6. 84450 Versicherungs- Actien. Colonie FeuerVerzicherung, 7250 C,. D. Rhen- und Bitte Pr. N. V. Ges. Stettin 1200 B. Union## andern Curse nicht festgestollt. G. D. Rücn- und Mitversich. 685 Allgemeine Versicherung 925 Diskont bei der Reichsbank Lombard-Zinsfuss 4% 5% Amsterdam Belgische Platze Deutsche Plätze Kopenhagen Antliche Bechseleiusätze der 3 Lissabon 7 3 London 4 Ital. Plätze 5 Madrid 5 Notenbanken: Paris Petersburg Schweiz.Plitze Wien 8 6. Mai, 6. Mai, 7. Mai, 744.49.8° C 746.34.0· C 748.72.4° C Hochste Temperatur gestern: Niedrigste Temperatur heute: 2 Uhr Nachm. pur Nachm. Uhr Vorm. Feuchtig keit Aachener Wetterwarte. Seehöhe 168.7 m. Nauchtig WIF richtung NU NNW L FWe 4 lech. Datam(Oreszele Barom Tomper. 830 86% 83% 12.6° C. .3° C. Niederschlag seit gestern: 14.9 mm Muthmassliches Wetter am 8. Mai 1898. Fortgesetzt kühles Wetter mit wechselnder Beweikuug und n. Brdichen Blinden. Der herrlichste Wohlgeruch entströmt den Fläschchen von glaubt wirklich, frische Maiglöckchen zu riechen, wenn nur eig,##t; chen dieses wundervollen Parfüms ins Taschentuch oder## gossen ist.— Aecht nur bei J. Opfermann, Comphons##5; ahge Man * un 1. duen k1. die er ust 50 7½ zug tze. an kto. 10 275, 10 aas % 7 Merund r se rntees. 28 0 89 75 47 50 2750 3 50 5900 148 50 48 00 00.00 405 016950 S 1587 5 80 80 8945 205 20 555 * 4633 8 5 9.485 S9 4553 S 21 685 .4 * te. SilkasScemm Pheuterstr. W, Magazin für vollständige Rettausstattungen. 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Solostücke für Gello, vorgetr. v. Herin Siemann: a Aloueh... b) Romanze........... K. Franchomme. 5. Männerchöre a capelia: a) Schlafwandel, Valade........ F. Hegar. b) Glockenthürmers Töchterlein(mit Sopransolo)." C. Reintgaler. Sopransolo: Fräusein Herrmann. 6. Largo für Gello und Orgel......... F. Händel, vorgetragen von den Herren Siemann und Pütz. 7. Lieder, gesungen von Fräulein Herrmann: 2 9o9. z, uim haperse Pou:.:.: 6. Hitagz, b)'s Zuschau'n(im bayerischen Volksion)..„ C. Bohm. 9. Männerchöre&a capella: 2) Bienenlied............ F. Kücken, b) Märzwind....... C. Altenhofer. e) In den Alpen(Preis=Komposition)..... J. Hegar. Eintritts=Karten à 3 Mark (für Kurgäste und Kurhaus=Abonneten M..—) sind in den Musikalien=Handlungen der Herren Raus und Moscow, sowie im Bureau des Kurhauses zu haben. 56114 Der Ertrag ist zur Wiederherstellung der Abtei Knechtsteden und zur Ausbildung von Missionaren für die deutschen Kolonieen bestimmt. Waldbahnlinie. 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Meiner werthen Kundschaft zeige hiermit an, daß ich mit dem hentigen Tage meinem langjährigen Ge&### &a hülfen Herrn J. Scheufen meine Metzgerei übertragen habe. Ich bitte, das mir bewiesene Wohlwollen auch meinen. Rochfolger zu Theil werden zu lassen. betzusochachtend Loon. H. Steffens. 68 Anschließend an die obige Anzeige bitte ich meine Gönner und die bisherige Kundschaft meines Vor### rort Erser Nirses Hlattr. wird die Beobachtung gemacht haben, daß die Schuhwaarenfirma Fabisch in ihren Anzeigen stets die gute Qualität ihrer Schuhwaaren hervorhebt. Zu einem guten Schuh oder Stiefel gehört aber mehr als die Güte des Leders, so wichtig dies auch ist; dazu ist vor allem erforderlich, daß dieselben gut passen, d. h. daß sie weder zu kurz noch zu lang, weder zu weit noch zu eng sind, an jedem Theile des Fußes bequem sitzen und daß sie eine schöne und gefällige Form haben. 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