Mittag=— Nr. 335, Donnerstag 21. Juli Deisburg: Fernsprech-Anschlüsse Geschaftostelle Nur. 257 und 222.— Redaktion Nr. 141. Bemgppreta: Durch die Geschäftsstellen des Vierteljahr.40., for 1 Monat 80 Pf., einschließl. Traggeld; durch die Post bezogen das ViertelJahr.40 M. Ante Ausgabe. Dnisburg a. Kyem. 1910. Mülbeim 2. 4. Rahr: Fernsprech-dnschlem Nü. 50 „ E 8 Kreisblatt für den Täglich zweimal erscheinende Zeitung. ganzen Stadtkreis Duisburg(Duisburg-Ruhrort-Meiderich). Ansslreugrein Die Sgespaltene Co. londtzeile ed deren Raum 20 Plr. für auswürt. Anzeigen a Plg., in Retlameinn de Coiondtralle 60 FE. Amtlicher Anzeiger für den Stadtausschutz Duisburg. Offizielles Blatt der Westdeutschen Binnenschiffahrts-Berutsgenossenschaft. Druck und Verlag:„Rhein- und Ruhrzeitung, G. m. d. H“(Geschäftsführer: Direktor J. Theye und Chefredakteur HI. Lucke. 63. Jahrgang. Aeliun der Pür Autnahme von.o Anselgen- Annahme für die Mitag-Ausgabe spätestens 8 Uhr vormitags, für die Abend-Ausgabe mpstestem 3 Uhr nachmittasgn nzeigen m Lestimmte Ausgaben oder an bestimnten Sellen, gomie richtige Ausiährung telephonischer Aufträge kann keine Gewühr geleistet Wgrrten Pahhnsche ecreus Rheinrahr. Duisburg. uns dusunse Dalskurg: Cpinu, it. Fras: D. Nudeurtlntintpur.- D. Nicchfad. V. Mharmernstehten hahuen pane. D. Momnr dut Pum. 2 Dleaintent i. Taustgren., Ir.—, L rstier. 2, Mat eieer uus. beu ür ber.-Au. Ponidert don rdann.- Sonbers e fb. Geraer Htor. u .— Ds echem(Bchen bün bees mndunt Ams ems Dasmzus 1nd Wir Hotern s allen neuzutretenden:: — Abonnenten— :: die bis Ende Juli: erscheinenden Nummern unscher! Bestellungen nehmen entgegen die Geschäftsstelle Kasinostrafze 14, unsere Pilialen, die Zeitungsträger und die Post. im besonderen alle leitenden Männer und Erzieher Sehnsucht schaftlichen Gedanken, und die Maschine, dies nach Beredlung ihrer Persönlichkeit fühlen und— wenn auch Zeialiers, ist weit wehr die Projektion geist, und nur in kleinem Kreise— zeiigemäße Führer werden.“ So erringungen und Kombinationen als die Berkör inleitung— vielleiKindermann in der Einleitung— vielleicht ein wenig poradeg. da Jührerschaft doch eigentlich ein aristokratisches Pr##### und eine kaniuchenhafte Vermehrung ausschließt, aber doch auch mit dem richtigen Ledanken, daß, Führerschaft eieg##elatives zes Volksleden eller Ausdauer und Symbol des neuen phantafievoller lorperung mannLämmernde Erkenntnis. Flottenbund deutscher Frauen. II. Heidelberg, 20. Juli. Unter zahlreicher Beteiligung seiner Mitglieder trat im Bürgerausschußsaal des Rathauses der Klottenbund densscher Frauen zu seiner vierten Hauptversammlung zuscmmen. Das Reichsmarineamt datte als Vertreter den Kapisinleutnant den zu. ge Pstzseben von Zührern im Alnählich scheint auch dem Freisun die Erlenumis zu Lön- Hoflweg belegiert Nach, der Vegrutzug der Erschienenen kleineren Kreise durchsetze ist. Aber, sols die großen Jährer mern, daß es für eine burgerliche Hartei doch nicht angänsis durch die Vorstgende, Frünlein Klara Müller(Lannover), öller und der Menschh=; denen has Wort sikt. Ern in Arm mit der Sozialdemokratie das Johxfapbert. un wurde in die Tagesordnung eingerreter und zunächn oll der Völker und der Mensgilt: es wird die Spur von ihr untergehen, haben siets auf einsamer nscheit, von denen das Bortsist. Arn in Arm pit der Sozialdemokrate das Jahrhundert. In wurde in die Tagesorbnung eingerreter und, zunicht ihren Erdentagen nicht in Aconen die Schranken fordern zu wollen. Zwar kommen solche Stim= Jahresrechnung entgegengenommen. Das Vermögen des Verzinsawer Höhe gestanden. Daß das men nur ganz vereinzelt. Aber, daß sie auftauchen, ist ein er- eins belief sich Ende 1900 auf 82 000 A. Von der Ortsgruppe rern in unserer angeblich demokra= freuliches Zeichen dafür, daß man in fortschrutlichen Kreisen dort, Darmstadt lag ein Antrag auf Schaffung von schwimmenden en Zeit., e ist wie je, dos kann uns eben das politisch, wo man nach nicht von Blättern vom Schlage des„Berliner Sanatorien vor, auf denen den Beamten und Mannschaften der stertel Tageblats= angekränkelt ist. zu einer Erlenutnis der Naktunig. sap— Golegendent geboten werden fol. einer, strittene und in der ganzen Welt bewunderte Zührerroue er, in Her er über.2 Tozialdgmokratte folgendes Urteil fällte: 19 12r3.P We ii. grtige# ewas Enarschaftlich tzig wiellauch, e meisten demokratiserte! TegebliatHergogesgg###r.## emner Ertenmunte der urscheunf Kolonien Gelegenhent geogten werden segz, 59 von 2 aber Volker, das ame sche, zeigen, in dem ein enzelner,(eit lozolbemorrogiger,#opizmgngpux##r zerigeg X ger in Krankheiten zu erholen, ghne die wette Velse., 2. die Kosepell, durch saue sugesibve Persönlichteit eiw;, srtgge er: eiger Versammlung seinas suddeuschen Bahltreises eime Rede, Kran Pamsch de a.— Autrag damite dat ar““ rungen hat. Bal un in der er über die Sozialdemokratte,felgenogg urtent faurr: reichbares bezwecke. etwaigen Heimat begründete Sichen Zellse une i mie te. gei donn und eunn unr Prtgt oae seseb“ best und geistig viellicht an meisten demokrausserte 76 erikan * — sen weighen, Blrchngstreite e, Hol, den pitärsgzer, Pelt gung s arx u; häste, Treikest. Lestzaid ia eunsere Kesgh, Bund uc, Pushzeigen Srschen uich ketur belhge Plle: Bi.“ der er über, Die Sohiamenagr uu zurzenrg pitig tutag S. freichbares bezwecke, Wenn man ein Kriegsschif hauen wolle, „Damit allem, Regierungen zu sturzen, ist nichts getan. Die so kofte das 40 Millionen. Für diese Zwecke habe Freiheit ist auch die höchste Ordnung und die höchste Ordz=(b— der FrauenHören weilchem Birkausstziger volt, den, Kithrsischen, nn, nung ist auch die höchte Freizeit, Teshalb st, unsere Ansgobe summen. —— falls es auch hier Führer geben sollte— dem wirtschaftlichen, nicht damit erschöpst, wenn wir die Jehler des schwarzblauen M Jahre und pädagogische, volts. Blocks vorrechnen, sondern wir müssen auch bereit und fähig sein, Ministerial könne man sammeln, ehe die 40 Millionen erreicht seien. Frau Wenn die Sammlungen se weiter gehelchs unmittelbar erziehende, durch persönlic Ministerialrat v. Rumpler(München) wandte sich gegen usse den großen Zielen der Gründerin sischer Frauen, Fräulein Müller(Hanwenn die Ergednisse der Sammlungen eur2 Großen.“ 2pnur das Bespiel- Hie eigene Leistung des Das ist nicht viel weniger gls eine Adsage an die Soziel: auch znächt nicht befriedigende seien., Früglein Raller rührende Größe seines Werkes spricht mit tausend demokratie; denn daß sich diese jemals dazu aufraffen wird, sprach sich ebensalls gegen den Anirag Darmstadt aus. Was Des Menschbeit und übt ein Lehramt, das in Jahr.(fruchtbarg Politik zu treiben, glaubt doch auch Konrad Haup= im Jahre 1849 möglich, geresen, set, als die Hertschen Frauez Seugen ur Polsztei, und is am Achrant, bo u. Johr- Kaz 1icz. Pelit.(ien Schour„tautlg der Marias Heuna,— u. 24 Haundkeriter uuh nihi volenten s. Legeisserung anch deute naoth m erreichen. Die deuische Neueste Brahrmeldungen. Kaiser Wilhelms Besuch in Oesterreich. ow: Wien, 21. Juli. Wie die„Korr. Wilhelm“ erfährt, wird Kaiser Wilhelm am 29. 9. in Wien eintressen. Für den Aufenthalt sind zwei Tage vorgesehen. Vorher wird der Kaiser am 17., 18. und 19. 9. auf Einladung des Erzherzogs Friedrich in Bellge an den Jagden teilnehmen. In die Zeit des Wiener Aufenthalts des deutschen Kaisers fällt beiläusig das 25jährige Inhabersubiläum des Husaren=Regiments Nr. 7, das im Sept. 1885 dem damaligen Prinzen Wilhelm von Preußen verliehen wurde. Während des Wiener Aufenthalts wird der Kaiser eine Deputation des Regiments unter Führung des Kommandeurs, Obersten von Schönberger. in Schönbrunn empfangen. Die Deputation wird dem Monarchen einen Ehrensäbel mit entsprechender Inschrift als Widmung des Regiments überreichen. Das Ossizierkorps hatte die Absicht, eine Deputation zur Uebergabe des Ehrensäbels nach Berlin zu senden, erhielt jedoch auf eine diesbezügliche Anfrage die Antwort, daß der deutsche Kaiser ohnehin zur Zeit des Jubiläum in Wien sei und die deputation in Schönbrunn empfangen werde. Ein Deutscher auf Sumatra ermordet. aus Oldenburg, 20. Juli. Nach einer hier aus Sumatra eingetrosfenen Meldung ist der aus Barel slammende Karl Dittrich von Eingeborenen getötet worden. Unionistischer Wahlsieg. Iw= London, 21. Juli. Im Wahlbezirk Birkenhead=Liver= pool wurde für den verstorbenen Unionisten Mac Arthur der Unionist Kyssin Taylor mit 4268 Stimmen gegen den Arbeiterkandidaten Cameron gewählt, der 3427 Stimmen erhielt. Bei der letzten Wahl beirug die Mehrheit des Unionisten über die Arbeiterpartei 423 Stimmen. Eine Tochter des Ersultans im Geheimbund. ch- Konstantinopel, 21 Juli. Die Prinzessin Schadieh, eine Tochter Abdul Hamids, ist als Angehörige des Komplotts gegen die Regierung ermittelt. Türkische Offiziere in Deutschland. ow= Konstantinopel, 20. Juli. Eine Militärmission anter Führung Marschalls Abdullah=Pascha, dem kommandierenden General des 2. türkischen Armeekorps, ist heute nach Deutschland abgereist, um den Manövern beizuwohnen. Die Cholera. ow. Petersburg, 21. Juli. Das Gouvernement Tambow und der Kreis Balta des Gouvernements Podolfen sind für choleragefährlich, die Gouvernements Kostroma, Pensa und Tola für Heierabedrott erklürt worden. Zungen zur prenschheit, bunderten noch nicht vollendet ist So finden wir im menschlichen Leben neben vielen anderen Einteilungen, Abstufungen und Unterschieden auch die sittliche Ar ins Wgggen Pringigg. Hegeisietung guch gen nstadt Türkei und Dreibund. Frau habe noch dieselde Vaterlandsliebe wie vor 60 Jahren. T.#n. don Markpb=uge Der Antrag Darmstadt wurde schließlich gegen wenige SimDreischichtung: Reister, Gesele und Lehrling, das Prinziy der! Die,„Tribuna“ weiß von einer bevornegenoen Veranorung imen abgelehnt. Haupimann Dr. Röper, der Schriftfüchrer geistigen Ueber= und Unterordnung, dessen Urbild in der Schu. der politischen Simmungen in der Türkei zu berichten: die des Semanns=Erholungsheims in Zehlendors bei Verlin, gas lung der Jugend durch das Alter in täglicher Ersahrung He. gegenwärtige türkische Regierung wolle ihr Heil in einem mög-leine turze Geschichte der Gründung bieses deims, das seine Neusch der Fährer und Er=sicht enger Anschluse an den Dreibund suchen.. Entstehung einer Auregung des Kaisers zu verdanken dat, Die des italienischen Blattes keine zaläcliche Versammlung beschloß, für die Jahre 1910 und 1911 dem dein 9 7 2. Fer ewptehe Mezl9 unterlage hat, geht. schon, gaxaus hervor, daß es in Verbindung eine Untegxkrütung von je 3000 A zukgmmen iu lassen. Eine wird alt und reich an Erfahrung, Dse Goner und e####e, mit den Verhaltnissen auf dem Balkan von dem Dreihunre lebhafte Devatte entspann sich über die Frage, in welcher Fragen die Geschlossen= Weise die Werbetätigkeit des Bundes intensiver gestaltet wergehen ist., Taß der einzelne junge Pensch der Führer und Er-lichst engen Anschlusse zieher bedarf, erscheint selbsterstandlich, aber auch ein Voi] Daß die Meldung hat seine Ingend, die immer wiedersehri,„ Der einzelne Venig, Unterlage, hat, geht. schao wird alt und reich an Erfahrung. Die Goner und vir men#h#mit den Verhältnissen auf dem Balkan heit bleiben immer jung, das Alter liegt hier sogar umgez=;] spricht. Wenn schon in manchen anderen wie beim einzelnen in der Vergangenheit, die letzte Zeit fühlt heit des Dreibundes nicht immer zweif=lla sch immer als.: irnaste, dier eigenlich modernes aud dem an. heit ded Treibunde, nicht inger, zwrisel Führer der Industrie. I. Ueber das Führertum in der Industrie bringt die„Nordd. Allg. Zeitung“ eine längere Abhandlung von allgemeinem Interesse. Zunächst spricht das offiziöse Blatt von dem Führertum im allgemeinen und lehnt sich dabei an ein Werk des Stuttgarter Hochschulprosessors Kindermann an, der den Titel führt: Die Führer im modernen Völkerleben, ihr Grundcharalter, ihre Erziebung, ihre Aufgaben.„Mögen immer weitere Kreise, zweiselig ist— man denke nur den könne. Es sollen an besonders tätige Mitglieder Ehrensich immer als die jängste, die eigentlich„moderge“ aus dem an: an Marokko—, so kann man bei den Balkanfragen schon gaxnicht(zeichen verliehen und Wanderredner und Wanderrednerinnen spruchsvollen Gesähl heraus, daß nur der Lebende recht Bot, von dem Dreibunde als einem einheilichen Fakior sprechen, Denn mehr ais bieher entsendet werden. Schließlich kam noch die ünd darum bedarf es auch der Führer für die Algemeinheit, um auf dem Balkan besiechen seit Jahren Gegensätze zwischen Oester= Angelegenheit der Marinestiftung„Frauengabe zur Sprache, sch in dem Dunkel der Anforderungen eines neuen Zeitalters reich=Ungarn und Italien, die nur mühsam verschleiert werden die seinerzeit aus den Abriagebliebenen Mitteln der Sammzurechtzusinden und sich der Ausgabe einer Neuprägung über, konnten. Man denke beispieisweise an die Donau=Adria=Bahn, lungen für den Schoner„Krauenlov= gegründet wurde. Die kommener anderungsbebürfiger Lebensformen gewachsen du bei der Iialien eine den Interesen Cestereich=lingarns entgegen-I Versammlung lehnte es ab, den Ortogruppen des Bundes die gesetzte Haltung eingenommen hat. Aehnlich verhält es sich in der Veranstaltung von Festlichkeiten zugunsten der Stiftung albanischen und in anderen Fragen. Endlich sei noch daran er=„Frauengabe“ zu empfehleu, da diese Silftung mit reichlichen irnsck, doßz in der gegengärtig hrennenden Volkanfrage, in der Mitteln arbeite und der Bund zugunsten leiner eigenen Wohlsogepannten Schutzmäch Iehriseinrichtungen selbst der Hilse gringene beoürse. all #1 wurde Sübes gewühl. Wohin wir blicken im Leben, stoßen wir auf den Begriff Autorität, der sicherlich wie andere praktische Begrifse und vielleicht sogar in besonderem Maße der Gefahr des Mißbrauchs sogar in besonderen Maße der Gesahr des Mißbrauchs kretischen Angelegenheit, Italien zu den sogenannten Schutzmäch= saß ausgesetzt ist, aber nicht entbehrt werden kann, nicht einmal von ten gehört, während Deutschland und Oesterreich=Ungarn außer- Tagungsort für 1911 der Sozialdemokratie, die verzweifelte Anstrengungen macht, halb dieses Konzerns stehen. gegenüber den zu einer Absprengung neigenden Pshruezgag g#ie Aus allem geht hervor, Porti ug flappellable gressen zu sähren, Tabei den Ballanangelegenheiten von dem Dre eosd, v. v. Hand baßz /5 schwer sein wird für eine Partei, lange wenigltens, nicht angängs als Itglien nicht eine gavz] Der gerzsenlichug in Monak Jhuf alein woowo4 a, Ssengete in shrsgrach mit sch selbes= audere Helug ainziunt wostr ober.9) bov., genuer Pedung ugesosen. Die Organsatonen Hetlas daoden dder innert, daß in der gegenwärtig hrennenden Balkanfrage, in der Mitteln arbeite und kretischen. Augelegenbezt, Italien vu gex.)egeponp####uger.##yriseinrichtungen. liegt es auf der Hayo, daß es schwer sein wird, Iur eine,Fsasher andere Hallung einzimmt. posür aber noch keine Anzeichen vor= erfolgten, Beegsteeze die ale Anvoriäht, venggg, in voten bvgergrug Be.2 Peur.1hanben, nd„Tas ualienische Blat is,potz ur egner Besung zugesloseg. Die Pxgggete eageenert. Dos HHonburger weniestens hre eigene Autorickt in Purmsichzerer Beise u. v. durch de Taliache veranlaßzt worden, daß je 30 rürische Osiziers 4. die Hanburge Pslt, chakrat von ie Go Lröie on Wntev.#.#.#½, SArgrug betrifft, sa is demnächst in besterreich=Ungarn und in Deutschland miligrischen Schos, steht it einer ueversy#####en won gösh0 4 der Die gefüllte„Kriegskasse“. aunr de. Serhaue ue e e, oaenlgen Geasgahe is uns dur Aaie dieser un0 Bas nun das industrielle Fuhrerium verrisst, V° V/ Studien obliegen werden und es schließt daraus auf eine Intimi= wärts“=Buchhandlung mit einer solchen er Vegrisf selber aus der sezalistischmargstischen Doltrin lät, über die es gern Näheres erschren würde. Taisächlich be„Wahre Jakov-Verlag mit 15092,.“, 1, der, Beurczutzgge. und damit seilbsverständtlich aus dem Vewetzsein zchloser Zei. sichz eine seiche Inimithst nicht. Ed ist vielmuechr nur eiwas Bega, Die uysteriösen Spender„Rordigz, Paesersausg. 12 S. eenesen ausgelsicht der Sozialinu geiächt sich borin, die br, 103 feszushelen, ninlich, deßz die Vegesserung der gegenwärit. habez, 50 berFahalszengzcehzschel heicheingsichten ui bsde Poncten be bnten fasen, Tad ist so der Vern der gr.1==rseszer gieea ir Engand einen starten Stoch er der Beitag der Izuah'egesr tetwshnet: Zieis Luume deu nur die Handorbeit geiten d. Josen., Bos v. v...— zunten gat. wricguger gieleuge eige ganze Erzah, von Stößen, sos einer Summe von 5100 4, aagrsorig; Bse#gg- Perebent Rechrwerthearte, einer der Orunsäulen, auf denen Karl Morz) beispielsweise die Halung Englands in der kreischen Froge, bekanntlich einen Teil der Looszelber,#Fg 2i. e. geen.—c lein Aopial aufgebant dat. Aut dieie und Ghuliche, Lchrn de. Forderung der Kurahen in Krabien durch die Engänder, de für ihre parlanentetzise Zeißren püsier Angesiate biein sechen, dann guch die Bider vom Zutuusetogt vurg,= jeder ungerchserigen„Ansprüche Englends, in der Angelegenheit die sie an die Parieikasse, absührez. mes egmgchhts biesen eine Organsaton der Prodekion zeigen, in der jeder I“ leoigi der Schffohri auf Euphrat und Tigris. Einen neuen Grund)„seten Lunrung meint vn vvtrrrititer wir ie, ionn ürbei und Lestung sätig und wilig sein fel. Der Begryi der Versimnung gegen England bibet der vollsäandige Niß.]„Venn es richtig it, daß Gort, ispref, Tr ere, gesher geistiger Krbeit siuder überhaupt den Anterkonmen in der Vo, ersoig der mit so großer Pellaue eingeleiseten Billozschen Ve. Batailonen iz—. dann kürsen Pil, Ph., viagen weice. 1 an sich zu sc“;, ezist und nicht wie handliche Verrichtungen wässerungsarbeiten in Mesopotgmien, durch die nicht Rutzen ge Kämpferschar und der gefüllten Kriegskasse den nächst tev, uu ech“ 50 von f und vis sgeren“ zZwez Periugen sisiet, sondern Schaden angerichtet,worden ist.„Die Geldmitel tagswaglen veruhigt entgegensehen ken, an sig zu schößen ist. uind einem, Hger%, hersee stiftet, sondern Schaden angerichtet worden ist. ihre Berechtigung von irgend einem yoyeren, Hwen#####, der jungen Türkei sind zu knapp, als daß sie für solche schädlichen Alle diese geistige Tätigkeit des Leitens. Erfindens, Regierens, Experimente verausgabent werden könnten. odueue, bonstelichen Stane. I ershchrlich sp v. Bi,]“ Tratz aleden ist an eine volständige, Abiche der Jungtär. nicht in birschatlugg z. une, und unentbez22, ur, g. bei, ken von ihrer bisherigen englandfreundligen Polik noch nicht sommenhalt eines menschlighen Gemeinwelens. Auch bese. A pprig zu denken. Tazu ist für diese das Vort Freiheit umausgesetzt obwohl sie keinerlei Güter erzengt, Iist hrez, Lopug, wei., v.„ im Munde führenden Leute der Begriff poltischer Freiheit zu Kleine Chronik. obwohl sie keinerlei Güter erzeugt, ist ihre der Maßstab für den Wert der Arbeit Tauschwert es gibt auch in nicht ausschlieh-set Wunde,—, Pamen Leute der verzgühzkv. Pie Ggeosche ehraie Hepolge, Perla aftäbe, an denen der sich allerdings ändern, wenn, woran kang, zr zwpeiseln ist, die Kutsch er., Ler. pssenschasftliche, shilche und istherisghe Mohherig, sagdernshz ase#.#lerdiungg and rez.igan. aber st weder instande, das Gold in der Tehe des Tenoristen srichische uud die Der Liebhaber als Revolverheld. t. Weimar, 21. Juli. Der 26jährige Arbeiter Mi zog im Verlause eines Streites mit seiner Geliebten einen und jeuerte vier Schüsfe auf sie ab. Einen brennend werden. Gewiss enn, woran kaum g. Hosseln P, Lie Fr;“, 2#u z g Thue iatehie Gruste 45 8 114h. Sodel che Frage in einigen Monaten wieder letzie er durch einen###p zeinex Geliehten Schüsse sse Vorkehrungen Griechenlands lassen gab Möhl auf die Schweste er kleine Staat seine ehrgeiugen, den und verwandete De perzahe, sergr, Jie Leltag, die den Pläne noch immer nicht guigegeben selbst zu erschießen, verhinderte ihn die Polizel. einem Konflikt zwischen der Türkei und verhaftete. 4141##t, Versssgung. Sodann ab voch den wohren Verie zu wördigen. Sie ha das Versälus Frieden schner gesächrbenden Blage noch iuiner niczi gugegeben selbds, uu. erschießen, ursiunderte ihe die Paltzet, uue Ein Kaufmann Binci in Serragetrennt lebte, n un Schub, d sit ser denr Hof doe Otigltenuis den up ez, Peani fldate: Bisager geie wieier Vershest. Ze üiesen duct. Jasd udanshterct die dich ur don iat geiet vich D. launs eacden uh beh hus shrgt Migang egg gicher eurszer, R hiser erstereits Jichs Kilt i: 3 300. 24 Kriminalroman von Erich Ebenstein. (Nachdruck verboten.) Dort stand die hagere große Frau mit den glühenden Augen in dem unheimlich weißen Gesicht, die er nachts im Park von Montplaisier beobachtet hatte, am Fenster und fingerte planlos in einem Stoß alter Papiere herum. Sie wandte kaum den Kopf nach den Eintreienden. Gu6 Suuu: Sn. „Mutter! rief Harriet mit bebender Stimme,„Mutter— ich bin Harriet“ Leine Antwort. Jane trat dicht an ihre Herrin heran. „Mrs. Henderson hören Sie nicht? Hariet ist hier— Odre Tochter!,„ 44. A 8224 4 Luf..5 Mrs. Henderson wandte ein wenig den Kopf und sah Harriet flüchtig und gleichgültig an. „So? Harriet? Es ist gut, aber bitte, stört mich nicht. Ich will den Trauschein endlich haben...“ „Den hat doch Mr. Henderson, Ihr Gatte!“ warf Zane ein. Gwendoline Oenderson stampfte ärgerlich mit dem Fuß auf. „Henderson ist tot, wie oft soll ich Dir das doch sagen? Er liegt im Gebüsch— der alte Mann mit dem grauen Bart hat ihn doch erschossen! Ich stand gar nicht weit davon und sah zu... es ist ganz gut, es ist gut, daß er ihn erschossen hat, setzt kann er mir nicht mehr lästig sein mit seiner albernen Liebe... und den Schlüssel habe ich doch auch...“ Und ohne sich weiter um die Anwesenden zu kümmern, begann sie wieder in ihren Papieren zu kramen. Erschüttert schlich Harriet in das Nebenzimmer zurück, wohin ihr Hempel und Jane folgten. Daß diese Frau wahnsinnig war, darüber konnte auch nicht mehr der leiseste Zweisel bestehen. „Ich habe es schon nahezu gewiß gewußt, während Sie mir ihre Geschichte erzählten“, sagte Hempel.„Das klang alles so unglaublich phantastisch.“ „über Richard—“ „Das beweist gar nichts. Es gibt Formen von Wahnsinn, wo die Kranken anscheinend völlig vernünftig sind, ja noch klüger handeln als wirklich Gesunde. Aber der Mann!. Der Mann mit dem grauen Bart— wer ik dies?“— Er versank in tiefes Grübeln. Inewischen hatte es draußen geklingelt und Jane war hinausgeeilt. Nun erschien sie wieder mit einem großen, schlanken Manne, dessen scharfer Blick die Anwesenden überflog und dann auf Harriet haften blieb. „Meine Nichte Harriet Henderson?“ wandte er sich an sie. „Dr. Ralph White, Ihr Onkel“, stellte Jane vor und brach dann gleich in zerknirschte Selbstanklagen aus, bis ihr White das Vort abschnit. 8r Juus I. „Ich weiß, daß Sie es gut gemeint haben, Janc, dennoch luden Sie eine furchtbare Verantwortung durch jene unbesonnene Flucht auf sich und können Gott danken, daß unsere arme Gwendoline nichts Schlimmes anstellte. Die Form von hysterischem Wahnsinn, an welcher sie leider seit mehr als zwanzig Jahren leidet, bringt zuweilen unberechenbare Ueberraschungen. Sie hätten leicht am eigenen Leib gestraft werden können für den Unglauben, welchen Sie der wissenschaftlichen Diggnose entgegensetzten.“ Harriet sah ihren Oheim mit brennenden Augen an. „Sage mir eins, Onkel Ralph: Bist Du ganz sicher, daß meine arme Mutter schon früher wahnsinnig war? Kann sie nicht erst in jener Nacht....“... Es ie fesereet „Nein. Ihr Wahnsinn bestand so sicher, daß ich jederzeit einen Eid darauf hätte ablegen können. Die Ereignisse jener Nacht verwirrten sie und riefen ein Stadium des Zustandes hervor, das nun auch Laien keinen Zweifel mehr darüber lassen kann. Ihr schaden oder sie ernstlich erschüttern konnten sie nicht, da ihr das Fassungsvermögen dafür fehlt.“ „Demnach ist alles, was sie meinem Vater zur Laß legt — nur Einbilbung“.,—4 „Selbstverständlich! Man mag über manche Eigenheiten Deines Vaters denken wie man will, Gwendoline gegenüber war er immer nur ein edler, warmfühlender Mann, den sie durch ihre Exaltationen und jahrelange Quälereien zum Märtyrer machte. Erst der strenge Besehl des Arztes, der keine wettere Verantwortung übernehmen wollte und konnte, bewog ihn, Gwendoline einer Anstalt zu übergeben. Er litt damals namenlos. Ich glaube, sie war und blieb seine einzige Liebe!“ „Und doch ließ er sich von ihr scheiden, um wieder zu betraten, doch betrog er sie und vernichtete jede Erinnerung an sie— sogar den Trauschein!“ Dr. White sah seine Richte erstannt an. „Aber dies ist ganz unrichtig! Nur Swendolines Wahn oder— Bosbeit kann diese Gerlchte erfunden haben. Er ließ sich niemals scheiden, Ddachte gar nicht an eine zweite Heirat und betrog sie niemals! Der Trauschein befindet sich in meinen Händen, seit Oberst Henderson sich entschloß, nach Indien zu gehen, um seinen Kummer zu vergessen. Dort begann er mit Leidenschaft zu sammeln, ein Sport, den sein großes Vermögen ihm erlaubte und der später sein ganzes Denken und Fühlen ausfüllte. Er wollte vergessen. Aus diesem Grunde, um den immer wiederkehrenden Fragen nach seiner Frau zu ließ er die Welt bei dem Glauben, site sei längst gestorben. Nach fünf Jahren kehrte er aus Indien zurück auf den Wunsch seines Obeims, Lord Hintons, dessen Erbe er gewesen wäre. Er sollte fortan auf Rocknland bei Lord Hinton leben. Indessen zerwarf sich dieser schon am zweiten Tage mit Deinem Vater, und seitdem lebten die beiden in bittrer Zeindschaft.“ „Ist Ihnen etwas über den Grund dieses Zerwürfnisses bekannt, Dr. White?“ warf Hempel, der aufmerksam zugehört „Rein— man sprach allerlet, aber ich habe mich um die Privatverhältnisse meines Schwagers nie bekümmert,“ antwortete Ralph Bhite zurückhaltend.„Für mich war er ein Mann, den ich nur von der besten Seite kennen lernte und dem ich viel Dank schuldete. Ich weißz nur, daß er Harriet in ein Schweizer Pensionat brachte und nicht wünschte, sie möge von dem traurigen Zustand ihrer Mutter Kenntnis bekommen. Dann ging er für lange Jahre auf Reisen, nachdem er seinen Abschied genommen hatte. Als ich ihn wiedersah, war er ein schweigsamer, verschlossener Mann, dessen Auge sich nur belebte, wenn er von seinen Sammlungen sprach. Er hatte vergessen und wollte durch nichts mehr an die traurige Vergangenheit erinnert werden. Eine Vergangenheit, deren Tragik, ich wiederhole das, nur durch die Krankheit meiner Schwester verursacht wurde. Daran konnte niemand zweifeln als diese arme törichte Jane, welche ihre Treue zu einem blinden Opfer ihrer Sechtaläubigkeit wochte.. Launsia„esznert.„Wie viel „Armer Vater!“ murmelte Harriet erschurtzert.„Wie viel habe ich Dir unn noch ins Grab hinein abzubigte. Jane Webster saß in sich zusammengesunken da und starrte Aus dem Rebenztumer Görte man das unheinlich fchernde Lachen der Irren, die immer noch in ihren alten Papieren kramtt.. Saedte #. Kapttel. Es war eine traurige Heimfahrt, welche Harriet und Hempel zurücklegten. Beide schwiegen. Aastidrungen, weiche iür Enlel gegoeben baitge, bonz, seien andern Gesühle Raum geben als dem trosloser Enttäzschung Sie, deren einsame, liebeleere Kindheit unbewußt nach den Zärtlichkeiten einer Rutter gedürstez, Vie st getceiste, hohen sehen, mochten die Verhältnisse es noch so ernn vrnrtzigz. doch mit den glühendsten Farben ausgemalt hatte, fühlte sid nun ärmer und verlassener denn se zuvor,een Silas aber grübelte unablässig über den geheimnisvollen Mörder mit dem grauen Bart nach. Frank Thiersteiner besatz einen solchen. Aber er war am 30. Mai abends noch in London gesehen worden. Ebenso an den folgenden Tagen. Sollte der Gewährsmann, der diese Auskunft erteilte, sich geirrt haben? Den stand entgegen, bah Ahterhetneze gesch eiehenen#eie begangen hätte, sich durch den an Harrter geschrievenen Bria selbst verdächtig gemacht haben würde. Hätte er da nicht lieber geschwiegen? Freilich— er hat Harriet, der Brief keinesfalls der BeDer Wagen hielt an der Terrasse von Mouplaistr. Schweigend stieg Hempel an Harriets Seite die Treppe in das erste Stockwerk hinauf. Im Koorridor kam ihnen die dor zAch, da bist Du sa. Liebste; sagte Re. Henpels Gruß Wecenscer e benide eiet Arice Wc „Man erwartet Dich schon sehnsüchtig im Salon, bitta — Aichr Konr Geries eureai g. gene he dune Bart geben, da ich annehme, daß Du ihn lieber alein engPark gehen, da ich annehme, daß Du ihn lieber allein empWvov Piuy:# 4s, Acbe, auke Alg;“ antmsrtiche Garick hastig und neubelebt durch die Hoffnung, vielleicht endlich etwas zu erfahren, das Licht in das Dunkel über ihres Vaters Ted brachte.„Derr Hempel, darf ich bitten?“ Die Hofrätin war sprachlos. Ehe de indessen ihrer Verwunderung Ausdruck geben konnte, drückte Harriet ihre Hand KKartebung folen! 2349 Seite 2 335 Mittag=Ausgabe Rhein= und Ruhrzeitung Bei den Erörterungen über die Trennung des Ehepaares geriet Vinet derart außer sich, daß er das Licht auslsschte und im Dunkein seinen eigenen Vater und den Pfarter durch Revolverschüsse tötete und seinen Bruder schwer verwundete. Die junge Frau vermochte ins Freie zu fliehen, helte sie Vinei ein und erschoß sie und sich selbst. Ein Coser der ultra=vieletten Strahlen. # Heidelbera, 21. Juli. Der Student Lede hat sich bei einem Experiment mit ultre=violetten Strahlen eine Eni zündung der Gaumensegel zugezogen, an deren Folgen er nach Verlauf von zwei Tagen gestorden ist. Lede, der ein Doktorexamen mit Ersolg abgelegk hat, wird von der naturwissenschaftlichen Jakultät der Universität am Grabe zum Doktor promoviert werden. Durch anderer Schaden klug. ew.s Berlin, 21. Juli. Gestern wurde in der Nähe der Deutschen Bank ein ähnlicher Versuch gemacht, einem Lehrling Geld abzuschwindeln, wie ihn tüczlich der Schwindler vor dem Hauptscheckamt vollführte. Der Lehrling fiel jedoch nicht auf den Trick herein. Deutsch=amerikanische Tänger in Berlin. a. Berlin, 21. Juli. Auf der Heimfahrt nach Amerika sind gestern etwa 180 Mitglieder des schwäbischen Sängerbundes zu Brooklyn in Berlin angekommen, um hier einige Tage zu verweilen. Heute veranstaltet die Leitung des Berlinder Sängerbundes zu Ehren der Brooklyner Gäste ein großes Gartensest bei Kroll. Von Erpressern verfolgt. ela: Zeppot, 21. Juli. Die Polizei verhaftete drei elegant gekleidete jugendliche Erpresser in der Wohnung einer älteren Dame, die als Kurgast aus Breslau eingetroffen ist. Die Burschen, anscheinend Mitglieder einer internationalen Erpresserbande, haben der Dame seit längerer Zeit insgesamt 12 000 M untr fortgesetzten Todesdrohungen erpreßt. Sie verweigern jede Auskunft und waren der Dame, die sich endlich ihren Verwandten entdeckte, von Breslau aus gefolgt. Dues mit sensationellem Nachspiel. ew Tarnovol, 21. Juli. Hier fand ein Duell einem Houvebrittmeister und einem Reserp#: lentuant statt. Der Rittmeister ist gefallen. Die Uerfache des Duells war die Schwester des Rittmeisters, eine junge der Aristokratie angehörende Dame. Nach dem Zweikampfe führte die junge Dame den Leutnant in ihrem Automobil davon. Auf der Fahrt vergistete, ie sich. Brand einer Möbelsas.n. ei Wien, 21. Juli. Im Keller der Möbelsabrik Müller im Bezirk Margarethen brach gestern nachmittag ein großer Brand aus. Der Schaden wird auf 150—200 100 Kronen geschätzt. Bei den Rettungsarbeiten erhielten zahlreiche Feuerwehrmänner Brandwunden;; andere wurden infolge Gasvergistung ohnmächtig. Ermordung eines Eisenbahnpräsidenten. ew. Neuyork, 21. Juli. Der Präsident der Chicago=Indianapolis=Louisville=Eisenbahn ist von einem Einbrecher, der in sein Haus eindrang, erschoffen worden. Der Zug in die Großstadt. Soviel auch immer über die Landflucht geredet und geschrieben wird, der Versuch, sie sortlausend stausttsch zu erfassen. ist bisher nicht unternommen worden. Und doch läßt sich der Zug in die Großstadt bis zu einem gewissen Grade ziffermäßig verfolgen, wenn es auch viele Schwierigkeiten zu überwinden gibt und das Ergebuis nicht ganz einwandsfrei ist. Geht man von der Gesamtbevölkerung Deutschlands aus, wie sie im Dezember 1905 ermittelt wurde, und vergleicht damit die für 1909 unter Berucksichtigung des Gedurtenüberschusses und der überseeischen Auswanderung berechnete Bevölkerungszisser, so ergibt sich gegenüber damals eine Zunahme der Geamtbevölkerung um 7/9 Prozent oder im Durchschnitt jährlich um fast 2 Prozent. Die Bevölkerungszunahme war etwas stärker als von 1900 bis 1905, in welcher Zeitveriode sie nach den Volkszählungen durchschnittlich 1,5 Prozent pro Jahr betrug. Nun liegt für 1905 sowohl wie für Ansang dieses Jahres auch die Bevölkerungsziffer von Städten mit 15.000 Einwohnern und darüber vor, und zwar betrug diese für 325 Stadte im Dezember 1905 20,77 Millionen Köpfe und für dieselben Städte zu Anfang dieses Jahres 23,57 Millionen. Es ergibt sich demnach für die Städte mit 15 000 Einwohnern und darüber in derselben Zeit, wo die Gesamtbevölkerung um 7,9 Prozeut zugenommen hat, eine Vermehrung um 13,4 Prozent. Lönen, 20. Juli.(An den tR jetzt auch das lezte Mitglied der Familie des Maurers Blum, die Ehefron Blum, gestorden, so deß funf Personen Knollenblänerschwamm zum Opfer gesallen sind. X Frankfurt a. M, 20. Juli.(Krankfurt im Dankeln.) Durch einen außergewöhnlich starken Kurzschluß im Elektrizetätswerk haben heute alle elektrisch gespeiden Betriede unserer Stunde und alle Straßenbahnen stillgesanden. uls einen desenderen Stadt über eine Stam..— ausgenommen in Bockenheim, das Elettrizitätswerk versehen ist. Rülheim(Hessen), 20. Juli.(Sozialdemokratischer Gemeinderet.] Nachdem bei der legten Gemeinderatswahl nur Sozialdemskraten gewählt wurden, sind sämtliche 15 Geneinderatsmuglicher Sazialdenstraus. Aus dem Stadttreise Duisburg. [Pahhres un mit veilläntter Onclenangebe # Zu Zeig Reuters hundertjährigem Geburtetage. Am November d. J. sind hundert fahre verflossen, seit der größte Donnerstag, 21. Juli 1910 Mutheim(Kühr und Voerhausen. * Raiheim Kudr, 21. Juli. Die neor Röbrische Bedeanstelt, mn deren Dau in nächster Zeu begeanen wird sol dus zun Herbst a. Is. jerniggrstellt werden. Die Venlosten delaufen sich auf 200 000 Mark. □ Rilhrin Kuhr 21. Juli. Der Neoben an der Eche Froschenteich und Cverstraße der dir naur konzessionierte Apotheke aufnehmen wird geht seiner Vollendung entgegen. Die Apotdeke wird voraussichtlich noch im Herbst derzes Jahres ergtoet werden. Rulheim(Ruhr), 21. Juli. Die an der Aktienstraße belegene Besizung Nr. 163(disher als Schule deung:) soll vertauft oder vermietet werden. In dem Gebände lassen sich 3 Bohnungen im Erdgeschof mit je 3 Raumey 2 Wohnungen im Odergeschoß mit je 3 Räumen ersichten, z. deuen 1 Dachkammer, Ruche, Keller oder Stall gedören wurde. Naher: Auskunft wird auf dem Hochdauamt, Mahrenkamp Nr. 22 Riamer Nr. 4. au.2t. Dinslaken und Mörs. Hochemmerich, 21. Ju r Wasserdehölter de *.—„icten.—4 Aus dem Partenrren. Die starke Hand! Prosessor Martin Spahn aus Straßburg, der Sohn des heutrumsführers und Reichstagsvizepräsidenten, ist von den Vertrauensmännern der Zentrumspartei im Wahlkreis WarburgVertrauensmännern der Zentrumspartei d. Höxter als Kandidat für die Reichstagversatzwayl un Stelle des verstorbenen Zeutrumsabgeordneten Schmidt ausgestellt worden; mit einer ganz merkwürdigen Klause!: Die Mehrheit der Vertrauensmänner der Zentrumspartei beschloß eine Resolution, in „Den Zeutrumswählern des Wahlkreises Worburg=Höxter wird empfohlen, ihre berechtigten Wünsche in Betreff einer Kandidatur aus dem Wahlkreise für die jetzige Ersatzwahl im Interesse der Allgemeinhut und aus ganz besonderen Gründen zurückzustellen. Wir versprechen indessen, bei den allgemeinen Wahlen im Jahre 1911 bezw. 1912 den Wünschen der Wählerschaft nach einheimischen Kandidaten Rechnung zu tragen.“ Professor Spahn ist danach von einer starken unbekannten Hand dem Wahikreis aufgenötigt worden. An seiner Wahl ist nicht zu zweifeln, der Wahlkreis ist sicherer Zentrumsbesitz. te zenommen hat, eine Vermehrung Es bleibt demnach für die Bevölkerung der kleinen etabr und des platten Landes eine Zunahme von nur 2 Prozent übrig. Es bedarf keiner Erklärung, daß dieser kraffe Unterschicd zwischen der Bevölkerungszunahme in Mittel= und Großstädten einerseits und der in Kleinstädten und auf dem Lande anderseits nicht durch die Bewegung der Geburten und Sterbefälle hervorgerusen sein kann. Mag es auch zum Teil daran liegen, daß die Zunahme der Bevölkerung in Großstädten durch Eingemeindungen besonders stark gewachsen ist, so kann dieses Moment allein die Spannung von 2 zu 13,4 Prozent unmöglich bewirken. Zudem findet auch durch Eingemeindungen bis zu einem gewissen Grade eine Verstadtlichung von Gemeinden statt, die bisher nicht Städte waren. Vielmehr ist es eben die Verschiebung von Land= und Stadtbevölkerung zugunsten der letzteren, kurzum der Zug in die Städte, der die Entwicklung veranlaßt hat. Greisen wir aus den 325 Städten die Städte heraus, die eine Einwohnerzahl von 100 000 und darüber haben und bezeichnen sie als Großstädte, so ergibt sich für 47 Städte mit einer gesamten Einwohnerzahl von 12.32 Millionen Köpfen am 1. Dezember 1905 für den Anfang dieses Jahres eine Steigerung um 13,1 Prozent. Die größten Städte dehnen sich allerdings prozentual nicht mehr so stark aus wie die weniger großen. Am stärksten ist dis Zevölkerung der Städte mit einer Einwohnerzahl von Lzu tu bis 300 000 Köpfen gewachsen. Von den 50 größten deutschen Städten weist vor allem Stettin einen außerordentlich starken Bevölkerungszuwachs auf: er stellt sich in der Periode 1905 bis 1910 auf 57/3 Prozent. So stark ist die Einwohnerzahl in keiner anderen Stadt gewachsen. Selbstverständlich wirken bei Stettin und anderen der folgenden Städte die Eingemeindungen zur Bevölkerungssteigerung hauptsächlich mit. Gleich hinter Stettin kommt Augsburg mit einem Steigerungskoeffizienten von 55,6 Prozent und in etwas größerem Abstande Düsseldorf mit einem solchen von 40,5 Prozent. Die nächststark gewachsene Großstadt ist Kiel, dessen Bevölkerung um 37,1 Prozent in die Höhe ging. Dann folgen zwei Nachbarstädte Berlins: Rixdorf mit einer Zunahme um 35,8 und Schöneberg mit einer solchen um 29,3 Prozent. Zwischen 20 und 30 Prozent beträgt die Steigerung noch in sechs Großstädten: in Kassel stieg die Einwohnerzahl um 29,25, in Mainz um 25,4, in Karlsruhe um 25,0, in Frankfurt a. M. um 21.9, in Mülheim a. d. Ruhr um 21,7 und in Essen um 21,2 Prozent. e7= seiner Vaterstadt und seinem engeren Vaterlande Recklenburg wird man an diesem Tage seiner ehrend gedenken, sondern im ganzen deutschen Vaterlande und weit darüber hinaus wird dieser Tag gefeiert werden, denn keinem anderen Dialektsdichter ist es wie ihm gelungen, seinen Werken in allen deut schen Stämmen Eingang zu verschaffen. In fast allen großeren deutschen Städten wurden im Laufe der Zeit plattdeutsche Vereine ins Leben gerusen. So auch in Duisdurg. Der hier seit 10 Jahren best=hende Plattdeutsche Iriz=ReuterKlub hat in jedem Jahre Frit Reuters Geburtstag geseiert und einige Male recht gut gelungene großere Feste mit Fritz=Reuter=Rezitationen, plattdeutschen Theaterauffuhrnngen 2c. geseiert, die viel Anklang gesunden haben. Nun Feuoftachtig: der Klub, im November d. J. eine Allgemeine öffentliche 100jährige Fritz=Neuter=Geburtstagsfeier für alle Schichten der Bürgerschaft zu veranstalten. Es ist geplant, den Ueberschußz der Stadt Duisburg mit der Bitte zu überweisen, an geeigneter Stelle im Walde eine Frig=ReuterGedachtnistafel oder Ruhebank zu schaffen. Zur Wasserwerks Hochenwerich Eits som aullysern Sumstag abend 8 Uhr bis Montog vormittag neu gestrichen werden. erung wird für diese Zeit erheblich Die W2 erli eingeschränkt. Besprechung dieser Feier hat der Plattdeutsche Friz=ReuterVerein zum Samstag, 23. d.., abends 9 Uhr, in sein Ver„„„(Königstraße) eine dfsentliche Ueber den Absturz des Lentballons „Srösloh hat die Rheinisch=Westfälische Motorluftschiff=Gesellschaft auf Grund der Feststellungen ihrer technischen Kommission eine längere Erklärung erlassen, der wir folgendes entnehmen: Am Montag, 11. Juli, wurde bei einer beabsichtigten Haltenann, beschädigt, Nach bessn Auswechse altmunnschaft beschädigt. Nach dessen Auswechselung und dem Nachrichten der Welle tag nach wetterem Probelauf nicht geringste Bedenken für eine neue Fahrt vor; eing. seiche unterblied Dienstag nachmittag wegen lokaler Gewilltendung, wurde aber für Mittwoch morgen, 13. Juli, in Aussicht genommen. Auf der Jahrt der Herren Erbslöh, Tölle und Dr. Peill am frühen Morgen des Unglückstages von Elberseld nach Leichlingen wurde festgestellt, daß die höher gelegenen Punkte vollständig klar waren und nur in den Tälern eine Nebelbildung herrschte. Dieser Befund wurde bei Besprechung der Wetterlage in der Halle zu Leichlingen den dort anwesenden Ingenteuren Kaermßen und Kranz mitgeteilt. Herr Erbslöh besprach an Hand der Wetterkarte vom vorigen Tage die Wetterlage, die, wie nachher durch die Wetterkarte vom gleichen Tage bestätigt worden ist, einwandfrei günstig und gefahrlos anzusehen war. Es herrschte eine Windstärke von höchstens—3 Sekundenmetern. Wegen des Talnebels lagen keine Bedenken vor, da angenommen wurde, daß dieser in kurzer Zeit unter der Einwirkung der Sonne verschwinden müßte, wie dies auch tatsächlich der Fall war. Das Luftschiff hatte die Möglichkeit, auch bei dauerndem Fruhnebel sich in der Luft, zu halten. Es lag somit zu Warnungen an Herrn Erbslöh nicht Internationale Ausstellung Turin 1011. Das Präsidium des Deutschen Komitees für die 1911 in Turin stattfindende Internationale Industrie= und GewerbeAusstellung hat den Hansa=Bund wissen lassen, daß eine rege Beteiligung der deutschen Industrie und des deutschen Handwerks an der Ausstellung sowohl im nationalen als auch im wirtschaftlichen af das lebhafteste begrüßt werden .“ 9 der aher sind zurzeit noch viele pvierer Hauptwirtschaftlichen Interesse auf das lebhaft.u# 9# wurde. Leider üder sius guigrn ne enie unsele. F. industriezweige sehr unvollkommen vertreten. Sowohl im Deutschen Industriepalast wie in der Maschinenhalle und der Elektrizitätshalle steht noch hinreichend Platz für eine stärkere deutsche Beteiligung zur Verfügung. Bei der Bedeutung der Ausstellungen für die Industrie und die deutsche gewervliche Arbeit überhaupt ist es zu wünschen, daß auch wieder in Turin, wie in Brüssel, der deutsche Gewerbefleiß seinen ersten Platz behauptet. Näheres Material, sowie Auskünfte können durch die Zentrale des HausaBundes, Berlin, Dorotheenstraße 3, vermittelt werden. Hof= und Personal=Rachrichten. Der Kaiser wird nach den neuesten Dispositionen am 6. August in Hannover zur Besichtigung der Königsulanen eutressen. ister P Landwirtschaftsminister 9. Schoriemer und Finanz= minister Dr. Lentze werden heute in Schwetz und Prust die Anfiedlungsbörfer besuchen. Damit findet ihre Inspektions= reise nach Ostdeutschland ihren Abschluß. Der langjährige Chefredakteur der„Kieler Henung, Alexander Niepa, ist im Alter von 70 Jahren aus einem arbeitsreichen Leben abberufen worden. Er war einer der Führer der schleswig=holsteinischen Liberalen. Kheinland, Westsaten u. einslokal, Bahnhofshotel Versammlung für alte Fritz=Renter=Freunde einberufen.(Siehe Anzeige.) Der Vorsitzende, derr E# Rülheimerstraße Nr. 49, versendet auf Verlangen die Sazun (—) lieber den Ausban des Devinsektionswesens liegt segt ein amtlicher Bericht aus dem Jahre 1908 vor. Man verfügte über 3071 staatlich geprüfte Desinsektoren gegen 2953 Jahre vorher. Es waren 1171 gegen 1133 Dampf= und 3194 gegen 2959 Formaldehyd=Desinsektionsapparate im öffentlichen Gebrauch. In den staatlichen Schulen wurden während des Jahres 51 vollständige Desinsektoren=Ausbildungskurse für 477 Teilnehmer abgehalten. Von diesen legten 473, darunter 69 Krankenschwestern, die Prüfung mit Erfolg ab. Außerdem fanden 37 abgekürzte Lehrkurse für 631 Krankenschwestern, Krankenpflegern und Pflegerinnen statt. Der Unterricht neuerdings auf die Wohnungsdesinfektion nach dem Antanund dem Kaliumpermanganat Formaldehyd=Verfahren sowie in der Entnahme und Versendung von Proben zur bakteriologischen Untersuchung ausgedehnt. Wiederholungskurse wurden 11 für 121 Desinfektoren abgehalten. Die Zahl der Desinsektoren und Desinfektionsapparate wird jetzt in den meisten Bezirken als genügend erachtet. insektoren zählen die Regierungsbezirke Oppeln und Arnsberg mit je 208, dann Düsseldorf mit 200, Potsdam 181, Köln 116, Trier 114, Berlin 105 usw. 7 Aus der evangelischen Gemeinde Alt=Duisburg. Am nächsten Sonntag ist die Kollekte in sämtlichen Haupzgottet: diensten für die Anstalt Hoffnungstal(für die Obbachefen 0 Berlin) bestimmt.— Die Bibelstunde am Donnerstag Abend im Vereinssuale neben der Marientirche wird jetzt abwechselnd von Herrn Pfarrer Krügell und Herrn Pfarrer Olimart abgehalten.— Am Sonntag Abend 8 Uhr hält Herr Keller im Vereinssaale neden der Marienkir Ze, eineg, Konzert=Nachrichten. Duisburg, 21. Juli. Im„Lurhens Jägerhof“ neden der Wonning) findet heute nachmittag 4 Uhr ein Militärkonzert der Kapelle des 15. Tragoner=Regiments aus Hagenan unter Leitung des Herrn Musikmeister H. Schmidt stett. Lehle Brährmtlolug.n. Der englische Eisenbahnerstreik. w. Newcasleon Tyne, 21. Juli. Die Vertreter der ausständigen Bergarbeiter hatten gestern abend mit den Vertretern der Eisenbahngesellschaften eine Besprechung, die erfolglos verlief. Die Zahl der Ausständigen ist auf 20 600 angewachten. Dqnamitanschlag. Paris, 21. Juli. Heute nacht wurde in Villein! bei Paris in einer Ziegelsebrik durch Explosion einer Dauemitpatrone beträchtlicher Schaden angerichtet. Die Polizei glaubt, daß es sich um einen von ausfänbigen Arbcitern verübten Zer. Körungsett benbete. Die Lage in Spanien. Madrid, 21. Juli. Nach Mitteilungen aus offiziellen Kreisen, in denen eine gewisse Unruhe geberrscht hatte, zeigt die innere Lage des Landes eine Reigung io##### Ueberal herrscht Auhe, auch in Bilbeo, wo der Nusucus der Bergarbeiter einen friedlichen Verlauf nimmt. Waldbrände in Nordamerika. Neugork, 20. Juli. Wie aus Winnipeg gemeldet wird, sind die Minenorte Jaffrau. Three Forks und Baynetzlake burch Belbräate urkör wortern. zu Barnungen an Herm er geringste Grund vor, und solche sind umh nicht 1folgt. Die Abfahrt erfolgte 9 Uhr 4 Minuten nach sorgältigem Abwiegen des Luftschifses. Es steht fest, daß das uftschiff nicht etwa zu leicht abgewogen war sondern so, saß der Aufstieg dynamisch erfolgen mußte. Das Luftschiff var bald im Nebel verschwunden, doch konnten die in der Halle surückgebliebenen Herren ständig das gleichmäßige Surren des Propellers bald näher, bald weiter wahrnehmen, was von zahlreichen Anwohnern bestätigt wird. Aus diesem regelmäßigen Kreuzen in nächster Nähe der Ballonhalle ist mit Sicherheit zu schließen, daß die Lustschisser die Orienjerung nicht verloren haben können. Um auf alle Fälle den Luftschiffern die Orientierung zu erleichtern, wurden gegen 9 Uhr 20 Min. von der Halle aus Huppensignale und Schüsse abgegeben. 9 Uhr 29 Min. vernahm man plötzich in der Richtung, in der man bislang sortdauernd das Surren des Propellers, vernommen hatte, einen heftigen Kuall, der auf einen Unglücksfall schließen ließ. In dem Automobil des Herrn Toelle eilten die Zurückgebliebenen sofort zur Unsallstelle. Der Bericht schildert dann die bekannten Vorgänge bei der Katastrophe. Dann werden folgende Feststellungen der technischen Kommission bekannt gegeben: Die Hülle zeigte in der obersten Bahn, die neu eingesetzt war, einen Riß von 32,6 Meter Länge, der ungefähr 2 Meter vom hinteren Ende des Luftschiffes in einen Querrißz endigt, wodurch zwei Drittel der Spitze vom Ballon abgerissen sind. Außerdem besanden sich in der Hülle zwei weitere Löcher, die höchstwahrscheinlich erst beim Auftreffen des Ballons auf zerbrochene Gondelteile entstanden sind. Das eine dieser Löcher defindet sich in der Nähe der Reitzbahn: es ist ein dreieckiges Loch, mit einer Senkellunge von 60 und 70 Zm. Die Reißbahn ist auf der einen Seite 45, auf der vorderen Seite 78 Zm. offen. Deren Knebel paßt genau in das oben erwähnte seitliche Loch. Es ist deshalb unwahr scheinlich, daß die Reißbahn gerissen wurde. Die Bentile erwiesen sich als betriebsfähig, und zwar bliesen die automatischen Ventile bei einem Ueberdruck von 50 Mm. ab. Von den 21 Feldern der Gondel zeigten sich die 9 hinteren Felder vollkommen unversehrt, 2 Felder Leilweise erhalten und der Rest vollkommen zertrümmert. Die Wellen waren vollständig tneinandergestaucht. Es ist nicht anzunehmen, daß ein Bruch der Gondel die Katastrophe verursacht hat. Die beiden Manometer wurden vollkommen in takt aufgefunden. Nach dem Besund und nach den Erwägungen der technischen Kommission und anderer hinzugezogener Fachleute ist anzunehmen, daß die Hülle durch inneren Ueberdruck geplatzt ist. Es ist nicht ausgeschlossen, daß der Manometerschlauch sich verhängt und dadurch ein richtiges Anzeigen des Ueberdruckes im Manometer verhindert war. Dieses Moment konnte die Katastrophe jedoch nicht allein herbeiführen, sondern es muß eine Verkettung mit andern mechanischen Ursachen vorliegen, die sich aber nicht feststellen lassen. Hervorzuheben ist, daß die Hülle nicht, wie von Unkundigen behauptet worden ist, in den alten Stoffbahnen geplatzt ist, sondern gerade in der kürzlich neu eingeletzten Bahn ( Richrath, 20. Juli.(Ueberfahren.) Von vier Kindern, die sich an einen fahrenden Zigeunerwagen gehängt hatten, wurden zwei, als sie, durch Hupensignale eines den Wagen überholenden Automobils erschreckt, absprangen und zur Seite liesen, von dem Kraftwagen überfahren und schwer verletzt. Das Automobil machte sich aus dem Staube. X Krefeld, 20. Juli.(Leichenfund.) In einem Hause der Friedhofstraße fand die Kriminalpolizei die Leiche der fünfundfünfzigjährigen Witwe Weißgarten auf dem Fußboden vor. Der Leichnam wies außer einigen Hautabschürfungen sonstige Verletzungen nicht auf. Festgestellt wurde, daß der süngere Sohn der Witwe seit einigen Tagen verschwunden ist und daß die Frau sich vor einigen Tagen in ihrer Kammer einschloß. Die Aufklärungsarbeiten sind im Gange. — Düren, 20. Juli.(Schwere Schicksalsschläge.) Ein Metallarbeiter aus Arnoldsweiler geriet in seiner Dürener Arbeitsstätte mit dem rechten Arme in eine Kaliberwalze, wodurch der Arm derart zerquetscht wurde, daß er amputiert werden mußte. Am gestrigen Dienstag kam das dreieinhalbjährige Söhnchen derselben Familie unter einen Wagen, wurde überfahren und starb nach kurzer Zeit.„ 2 Köln, 20. Juli.(Der Budenzauber der Vonner Borussen.) Der bekannte Budenzauber der Bonner Borussen bei dem Einjährigen=Unteroffizter Feith beschäftigte am 20. Juli d. J. in letzter Instanz den Strafsenat des Kölner landesgerichts. Die von der Strafkammer des Bonner Landgerichts in der Verufungsinstanz am 10. Mai, L.., wegen gemeinschaftlichen Hausfriedensbruches(§ 123...) zu einer Gefängnisstrafe von je einer Woche verurteilten Angeklagten Graf Fink zu Finkenstein und Werner von Quistorp hatten Revision gegen dieses Urteil bei dem Oberlandesgericht eingelegt, die sie durch ihren Rec. Auwalt in der Revisionsverhandlung damit begründen lassen, vaß ihnen das Bewußtsein der„Rechtswidrigkeit Sie hätten die Sache als„Studentenulk“ aufgefaßt und angenommen, daß dies auch von Feith geschehen sei. Die Revision des Angeklagten von Quistorp ist außerdem mit Verletzung des Grundsatzes„ne bis in icer" begründet, weil die an dem Budenzauber mitbeteiligten Einjährigen, welche gleichfalls wegen gemeinschaftlichen Hausfriedensbruches angeklagt waren, von dem Standgericht freigesprochen worden seien. Der Vertreter der Staatsanwaltschaft beantragte Verwersung der Revision, wobei er bemerkte, daß man der Sache schon Gewalt antun müsse, um zu einer Aufhebung des in rechtlicher Beziehung einwandsfreien begründeten Urteils zu gelangen. Der Strafsenat des Kölner Oberlandesgerichts=verwarf denn auch die Revision als unbegründet, denn die rügen richteten sich lediglich gegen die tatsächlichen, Zesziellun, gen des Vorderrichters und seien deshalb in dieser Innunz nicht beachtlich. Insbesondere sei von dem Vorderrichter einwandsfrei sestgestellt, daß die Angeklagten bei Begeyzng ieet Hausfriedensbruchs in bewußtem und gewolltem wirken gehandelt haben, und damit die gesetzlichen Tatbestandsmerkmale des§ 123 St 6. 8. erfüllt sind. M63g, * Kreuznach, 20. Juli.(Ertrunken.) Bei Wawe heim ist der 13jährige Sohn eines Gutsbesitzers in der Nahe ertrunken. Die Leiche wurde nach einiger Zeit gelandet. X Trier, 20. Juli.(Gustev=Adolf-Stiftung.) Der hier tagende Rheinische Hauptverein der Gustav=Adolf=Stiftung hat Essen uum Versammlungsort im nächsten Jahre gewählt. zu dem Männer und Jünglinge aus der haben.— Im christlichen Verein junger Männer wird am Sonntag Abend Herr L. Henrichs aus Elberseld über das Thema:„Gibt es eine tote Vergangenheit“ sprechen.— Ferner veranstaltet der genannte Verein am Sonntag, 31. Juli, im Gemeindehause am Stapeltor einen Missionsabend, bei dem Herr Oberlehrer Kammerer aus Stuttgart einen Vortrag halten wird. Sein Thema lautet:„Der Sieg der Liebe“.— Der Jünglingsverein zu Düssern=Neudorf unternimmt am Sonntag einen Ausflug. Er führt vom Hauptbahnhof nach Essen. Die Rückfahrt erfolgt abends von Kettwig aus. & Duisburger Mieterverein. In der gestern abend im Restaurant„Zur guten Quelle“ abgehaltenen außerordentlichen Generalversammlung besprach der Vorsitzende, Herr Kaufmann Brückenhaus, nach einigen begrüßenden Worten an en Erschienenen die Zwecke und Ziele des Vereins. Dieser wolle kein Kampfverein gegenüber der Organisation der Hausbesitzer sein, sondern eine vermittelnde Rolle zwischen den beiden Interessentengruppen, Mietern und Vermietern, spielen und im Wohnungswesen gesunde Zustände auf gesetzlicher herbeiführen. Danach forderte der Vorsitzende alle Mieter in eindringlichen Worten zum Beitritt in den Verein und#n Besuche der Versammlungen auf. Herr Dr. gerrg,### Stagen den Aleistriche, Er ige „zwingenden“ und„nicht zwingenden“ Vorschriften auseinander und behandelte dann speziell die Fragen: Wie wird ein Mietvertrag abgeschlossen? Welche Rechte hat der Mieter, insbesondere wenn die Wohnung Mängel ausweist?, ferner das Kündigungsrecht des Mieters. An den Vortrag schloß sich eine rege Aussprache.— Danach wurden noch einige Ergänzungsfür gech apsmerts verzogene Mitglieder wahlen zum Vorstände fal nach auswarls Wergegrar vorgenommen. Als Bereinslokal wählte man das Re* Duisburger Konservatorium. Der abend für die Oberklasse(Schlußkonzert) findet nicht, wie sprünglich in Aussicht genommen war, am 6. Augus., sondern schon am Samstag, 30. Juli, abends 8½ Uhr im kleinen Festsaal des Burgackers statt. □ Die Preisverteilung an die negreichen Sitülermannschaften bei den Vaterländischen Festspielen, die heute nachmittag au dem Spielplatz an der Lothar=Straße stattfinden sollte, sallt X Die Rosinz-Mühienwerke lassen auf ihrem am Hasen liegenden Gelände durch die Zirma Gebr. Kiefer einen Istöckigen Neubau für ein neues Mühlenwerk errichten. Man hat bereit# mit den Ausschachtungsarbeiten der Baugrube begonnen. X Eine Versammlung von Interessenten der.=Ruhrorter und.=Meidericher Hafenteile tagte gestern im„Kleveschen Hof“ zu.=Ruhrort. Man besprach, wie uns mitgeteilt wird, Maßnahmen zum Schutze der sett geraumer Zeit namentlich gegenüber den Alt=Duisburger Hasenteilen vernachlässigten und benachteiligten Interessen dieses bedeutenden Hasengebietes. Es herrschte Einstimmigkeit über die Tatsache der Schädigung der Hasen=Interessenten rechu der Ruhr, eine Torsache,r, aug rechts der Ruhr lebende Bevölkerung Groß=Duisburgo und besonders lebhaft interessiert angesichts der unbefriedigenden all gemeinen wirtschaftlichen Lage in diesen Gebietsteilen. Es wurde eine größere Kommission aus allen beteiligten Geschäftszweigen gebildet, die Vorschläge für einen engen Zusaunen schluß der geschädigten Interessenten zum Zweue der hilfe ausarbeiten und einer baldigst zur Beschlußfassung unterbreiten soll. Auch soll angestrebt werden, die Einfluß besitzenden Körperschaften, insbesondere auch die Handelskammer, zu kräftigerer Unterstützung der geschädigten Interessen zu veranlassen. X Plötzlicher Tod. Als gestern morgen die Terbrüggen in.=Laar ihr 1 Jahr altes Kind nehmen wollten, fanden sie es als Leiche vor. Das am Abend gesund zu Bett gebracht worden. Eine Untersuchung „n Landeir=on!. A Niederdeutsche Bank Komm.=Ges. a. Akt. in Dortmand. Gestern hatte die Reichsbank die Großbanken, die sich bereit erklärt haben, sich an einer eventuellen Hilfsaktion zu beteiligen, zu einer Vorbesprechung eingeladen. Ungeachtet der allseitig erklärten grundsätzlichen Geneigtheit, eine Hilfsaktion der Angelegenheit der Niederdeutschen Bank in die Wege zu leiten, ist es zu festen Beschlüssen noch nicht gekommen, de zunächst eine weitere Ergänzung des vorläusig vorgelegten Materials erforderlich ist. Die Deutsche Treuhandgesellschaft wird diese Arbeit zusammen mit einer heute gewählten kleinen Kommission der Banken mit aller Beschleunigung vornehmen und in einer tunlichst bald einzuberufenden neuen Sitzung Nercht müatten. X Essener Berzwerksverein„Rönig Dilhelm. Wie uns die Verwaltung mitteilt, brachte das 2. Quartal sellschaft einen Betriebsgewinn von 545 151 M4 gegen einen solchen von 426 049 K im 2. Quartal 1900. + Westfälischer Metallindustrie.=S. in Lippstadt. Die Gesellschaft, welche als Spezialität Automobil=Laternen un Automobilk-Hupen fabriziert, wird Iür geposgehung 1909/10 nach erhöhten Abschreibungen und eine Dividende von 11% gegen 4% im Vorjahre zur Verteilung bringen. X kom Bzichwartt. Aus Kreisen der Schwarzblech=Vereinigung hören wir, daß die Nachfrage vom Inland ziemlich gut ist, daß aber vom Ausland nur wenig Anfragen einlausen. Die Auftragsbestände haben sich vergrößert und sichern den Kerken eine Beschaftigung auf 2 bis 8 Mgzggzz,„Die Arbeits= löhne sind seit der Ooczgniuztrg, Pe#arge die gleichen geblieben. Man. d. Mlinung, daß sich ert Markt zum Herbst weiter befestigt. Vom amerikanischen Eisenmarkt schreibt das Fachblatt Iron Age“: In der vergangenen Woche ist eine irgendwie bemerkenswerte Veränderung in den Preisen, sowie in der Nachfrage an den Eisen= und Stahlmärkten der Union nich zu verzeichnen gewesen. Man erwartet, daß eine lebhafter: Kaufbewegung gegen Ende des Monats September einsetzen wird. Die Politik der Eisenbahnen, ihre Käufe einzuschränken, machte größeren Eindruck. Das Geschaift am Wozusge, stahl bildet zurzeit eine Hauptstühge der Stahlin. A n allen wichtigen Bobrtkgiarzergagg#ie in u..:: sind, ausgeschrieben. In beteiligten Kreisen daß die deutsche, englische und amerikanische Industrie sich hieran in scharfer Konkurrenz bereiligen werd=., geige, Zager handel sind die Preise gut behauptet. Bür Boyug ga uur, sie eine Veränderung nicht erfahren. Der Stahltig zeit 34 seiner Hochösen still liegen. X Rheinisch=Nassanische Bergwerks= und Hätten=AitenGesellschaft zu Stolberg(Rheinland). Die Halbjahresbilanz der Geselschaft, erzibt, wie uns die Bgw,1., ga, Bartrg bing 110 triebsuverschuß von 1 138 000 Mar, ohne Erllng ans 1909 in Höhe von 224 600 Mark. In obiger Zahl sind alle Generalunkosten bereits berücksichtigt. gibt, der Anlausaitiel uac beg, 3r, zu schassen, um in Zeiten von Geldmogge au der Verlode des Umsazes der Ernte... gug in ghieagg und Boston derartige Vereinigungen geschaffen werden. ist eingeleitet. A Friedhofsarbeiten. Auf dem neuen Teile Friedhoses an der Bismarckstraße in Ober-=Terigr#gnig nemmen worden. Der schon seit Uagerer Zeit geplame Van einer stäbtischen Leichenhalle wird jegt ausn Die Antwort des Wochenblattes„Der Akwehr seiner Anzapfungen ist sehr kleinlaut ansgesallen. unserem durchaus begründeten Vorwurf, sich engegen, er babe die Brage gelegent!“, wit e hostlicher Methode“ untersucht. Mit seiner„ser Nehobe hut der Artikelschreiber bes„ en# keinen Hund hinter dem Osen hervorgelockt. un.... mühungen dagegen ist es, wie offen anerkannt baß der Stein ins Rolen kan, bet 5##ept##g## Artikelschreiber des„Rhein“ mittlerweile wohl auch klar gewerden sein. Discharsertreße un..=Rederct, Fe,., öseg, Nre den berigen Straße neu angelegte Straßenstrecke geleitet. Braut-Seide v. Nk..35 ab — Schon verzollt!— Verlangen Sie Muster!— 24822 G. Henneberg, Zürich, 2350 Seite 3 335 Mittag=Ausgabe Ein Damenkaffee auf der„Hobemzolern“ kleine Rest R. Neu wird von rirer Teilnehmerin im Berl.„Lok=Anz“ hübsch schildert. Wir entuegmen dem Artikel das Nachbehende: In Nähe von Udde liegt am Hardangerfsord das idgürsche. Rest Losthus. Dort hat seit Jahren Frau Dr. Bet sendieck, die die Korvertultur des Weides in ein wissenschaftliches Eystem gebracht her, ihren Sommersig gusgeschlagen, wo site von ihrer anstrengenden Wintertätigkeit in Berlin Erholung sucht. Zuweilen folgen ihr dorthin zahlreiche Schülerinnen, deren Absicht es ist, Lehrerinnen zu werden in dem Eystem einer hygientsch=ästhetischen Gymnastik für Frauen. Als unn während einer Unterrichtsstunde in krischer Luft angesichts der schneebebeckten Berge des Folgeonden bei schönstem Wetter die weiße„Hohensollern“ wie ein Märchenschiff auf dem blauen Wasserspiegel des Sorssords erschien, da wurde vorgeschlagen, sich in Booten in die Nähe der„Hohenzollern“ zu begeben und, versehen mit Blumen und den Früchten dieses Ortes, den Kaiser zu begrüßen. Um nicht zudringlich zu erscheinen, wurde ein Telehramm an den Kaiser abgesandt mit der Anfrage um die Erlaubnis zu diesem Gruße. Umgehend traf die liebenswürdigste Einladung des Kaisers ein, durch die Frau Mensendieck samt ihren 20 Schülerinnen zum Tee und zur Besichtigung der„Hohenzollern“ eingeladen wurden. Nach Verlesung der Einladungsdepesche brach ein Jubel los, der das kleine Hotel in seinen Grundfesten erzittern ließ. Dann aber kamen die Sorgen der Toilettefrage:„O Gott, welches Kleid muß ich anziehen?“„Rein Himmel, wo bekomme ich ein Platteisen?“—„Isch habe keine weißen Jandschuhe“—„Und ich nur einen Tirolerhut.“—„und #2. gur Vergschuhe.. Der Rot gehorchend, ward bechlossen: die spontane Kundgebung darf ihren improvisierten Eharakter behalten. Ee wird in weihen Kleidern, hut= und handschuhlos zum Kaiser gefahren, und es werden sowohl Rhein= und Ruhrzeitung Rosen als Feld= und Wiesenblumen. Erdbeeren und Kirschen atigenommen. Nur(Nur?— Red.) vier Stunden Zeit blieben zu den wichtigen Vorbereitungen. Tann erthate das Signal zum Ausbruch und mon zog pur Landungsselle der beiden von auswärts regutrierten Motordoote. Zweieinhalbstündige Gesangenschaft in glühender Sonnen= und Notorhige erhöhten die Körpertemperatur auf einen Punkt, wo Locken, Buder und Stehtragen völlig vergessen waren. Als dann aber in dem entzückenden Zsordabschluß die Umrisse der„Hohenzollern“ und ihrer Beglettschifse ertennder wurden, da waren alle Onalen vergessen, und jubelnd wurde der blauen Unisormreihe auf Teck— in deren Mitte auch der Kaiser sichtbar wurde— zugewinkt. Auf der Treppe, die sonst nur der kaiserlichen damilie zum Gebrauch reserviert war, dursten ausnahmsweise die jugendlichen Zaungäste— vom Hausmarschall geführt— an Bord keigen. Aus dem Jubel war plöszlich berzbeklemmende Scheu geworden, in der jede sich an ihren Blumenktranß, ihren Fruchtkord oder ihren großen Kirschenzweig anklammerte. Tann kam der große Noment. wo der Kaiser, umgeben von seinem Stab, auf die Gruppe seiner Besucherinnen zuschritt, Frau Mensendieck in liebenswürdiger Weise mit Händedruck empfing und sich dann von ihr die einzelnen Damen vorstellen ließ. Das berühmte Gedächtnis des Kaisers half auch hier die bangen Augenblicke in Erlösung umzuwandeln. Während er jeder der Tamen einzeln die Hand reichte und dann eigenhändig die Garten= und Feldblumensträuße, die Kirschzweige und Erdbeerkörbe in Empsang nahm und weitergab, fragte er bei jeder Ramensnennung die junge Dame selbst„aus“, und wenn die Baterstadt genannt wurde, spannte sich sofort die Erinnerungsbrücke, und über die hinweg entwich die Verlegenheit der Befragten und verlor sich in der erlösend=n Liebenswürdigkeit des hohen Gastgebers. Dann wurde ver Tee eingenommen, jedoch hatte der Koiser in liebenswürdiger Fürsorge nicht vergessen, daß junge Damen auch gern Schokolabe, und besonders mit Schlagsahne, genösen. Der Kaiser, zu dessen Rechten Irou Meusendieck soß, unterhielt sich mit dieser aufs angelegentlichte über ihre Bestrebungen. Nach dem Tee worde ein Rundgang auf der„Hohenzolern“ unternommen. Noch am foigenden Tage wibrierte das freudige Greignis bermaßen in ben Gembtern nach, baß es sch nur burch ein Tankgebicht der Jngend an den Kaiser ansissen lich, Taß es sich aber bei der Einlabung nicht nur um eine flächtige Eingebung, sondern um wahre Herzensliebenswürbigkeit des Kasers gehandelt hatte, geht aus der gereimten Autwort hervor, die telegraphisch on die fungen Mädchen eintraf: „Ihr, die Ihr Schekolade trankt, Ihr schönen Mädchen, seid bedankt. So sötz sei Ener Lebenslauf, Wie dieser Trank mit Zahne drauf. Oihelm II. und seine Fahrigesellen.“ Die Sozialiten Frantreichs haben dieser Tage ihren Longreß abgehalten, ennesteils um die Vorarbeiten für den nächsten internationalen Kongucß in Kopenhagen zu besorgen, andernteils um üder gewisse Fragen zu sprechen, die im Augenblick aktuell sind. Man het über die Todesstrafe verhandelt und dieselbe selbswerständlich verurteilt. Auch die Frage der Abrüstung has man derührt, hierbei kam es zu außerordentlich erregten Aubeinandersetzungen zwischen den Anhängern des Herrn Heroé und den parlamentarischen Veriretern der Sozialisten. Herr Heros ist nämlich der Ansicht, daß auch das Schiedsgericht keine Berechtigung habe, da es nicht ernst zu nehmen sei. Teshald hätten auch nach anem Spruch dieses Gerichtshoses die Sozialisten kenntrlei Gerpflichtung, sich dem Urteilspruch zu fügen. Im Falle eines Krieges sei die Jahnenflucht und die Rebellion dos einzige gegebene Mittel, durch das ein Proletarier gegen die Ungerechngkeiten des kapitalistschen Staates proteftieren könne. Die Theorie wurde natürlich Tonnerstag, 21. Juli 1910 i pits shtag, el. ee 24 Stimmen. Lamit wer die Tagebordaung des Kongresses soweit es sich — Sxähic, Sesgen um Sd gg, hudect erichepst uche #t man sich üderhaupe nicht unterhelten. rnd so bierst die wichtige Frage ossen, wue sich die franzssiche Sozialdemskrene zu einem Verkehrösteeik stellen wird. Eines ihrer Hauptorgane oerwirft, wenn auch nicht dirch, so dirch, den drohenden Eisendabsstrak, inden es den Zährers der nationalen Gysendahnlige Herwacht, welch ungeheure Gerautwortung sie auf sich laden, wenn se die Arbeiter zu einen Ausstand führen, von dem man jegt noch nicht sagen kann, od er zugunsten des Proietariats andzehen werde. Ein Geraik in irgend einem uentralen Judustriczweige treffe döchstens eine Aazahl Kapitalisten, mchr oder weniger auch die Konsumenten, ein K7 wirtschaftliche Leden ein und Edune Werte vernichten vas geng ungechenerer Hedentung, Au andren Ver. ten, die sozialistische Prasse warnt selbst vor dem Ausstand und such, sowen es in ihrer Krast stcht ihn zu derhindern. Eisendahnstrenk oder trefse ganz Frankreich. Eio soicher Ausstand greife in das wirtschaftliche Leben ein und Edune Werte Wir bitten unsere Leser, bei allen Anlragen und Bestellungen, die sie anf Grund von Anzeigen in der „Rhein- und Ruhrzeitung“ machen, sich stets darauf beziehen * z u w o l l e n. S s Anascrie und Sennfanrt. Handel und Industrie. Reine Zechen und Hüttenzechen im Rohlensyndikat. Aus dem Ruhrkohlenbezirk wird uns geschrieben: Aus dem Berichte über die letzte Beiratssitzung des Rheinisch=Westälischen Kohlensyndikats, in der die Preissestsetzung für Koks und Kokskohlen für das Winterhalbjahr 1910/11 erfolgte, geht hervor daß der Vertreter einer der Hütenzechen sich bei der Beschlußfassung über die Fesisetzung der neuen Preise der Abstimmung enthielt, um der anderweitig zu verschiedenen Malen geäußerten Aufsassung entgegenzutreten, daß die Interessen der Hüttenzechen bei der Preispolitik des Kohlensyndikats ausschlaggebend seien. Man darf wohl sagen, daß diese ErNärung einer Hüttenzeche in der Versammlung selbst eine Ueberraschung war, da dort, wie wir weiter unten zeigen werden, sich niemand befand, welcher der Anschauung huldigt, daß der Einfluß der Hüttenzechen auf die Preispolitik des Kohlensyndikats größer sei als dersenige der reinen Zechen. Troydem war es nicht unangebracht, daß eine der Hüttenzechen die letzte Preisfestsetzung für Koks zum Anlaß nahm, mit einer in einem Teil der Presse immer wieder genährten irrtämlichen Auffassung die Organisation des Kohlen-Syndikats gründlich aufzuräumen. Von dieser Seite sollte die Oeffentlichkeit ausdrücklich an einem Beispiel darauf hingewiesen werden, daß es gar nicht in der Hand der Hüttensechen liegt, bei der Preisfestsetzung im Beirate den Ausschlag zu geben. Auf Grund des Syndikatsvertrages steht jedem dem Kohlensyndikat angehörenden Zechenbesitzer bezw. jeder Gruppe von Zechenbesisern das Recht zu, für eine Beteiltgungszisser von je einer Million Tonnen je ein Mitglied zu dem die Richtpreise festsetzenden Beirat zu ernennen. Da nun die Beteiligung für Hüttenzechen im Kohlensyndikat sich in den Jahren 1906—1909 insgesamt auf 10 343 000 Tonnen, 12 674058., 13255 253 T. und 13 901 104 T. belief, während die reinen Zechen, die der Anzahl nach die Hütenzechen um mehr als 4mal übertressen, in denselben Jahren über eine Beteiligung von 64032 834., 63 789 522., 64 581 412 T. und 03 902 585 T. verfügten, so ist aus diesen Beteiligungsziffern leicht zu ersehen, in welcher Weise sich der Einfluß bei den Preissestsetzungen im Beirat auf die reinen Zechen und auf die Hüttenzechen verteilt. An Hand der obigen Beteiligungsziffern bietet die Festsetzung der Stimmenverhältnisse der beiden Gruppen keine Schwierigkeiten, doch scheint troßdem an manchen Stellen immer noch das Bestreben vorherrschend zu sein, sich über offenkundige Tatsachen hinwegzusetzen und unter allen Umständen Gegensätze und Meinungsverschiedenheiten auch dort zu suchen, wo sie gar nicht vorhanden sind. Nur auf diese Weise läßt sich das Verhalten eines über die industriellen Verhältnisse Rheinland=Westsalens durchweg mangelhaft unterrichteten Berliner Blattes erkären, das seinen Lesern die durch nichts begründete Vermutung vorsetzt, baß die letzte Preissestsetzung für Koks kaum von sämtlichen reinen Zechen gebilligt worden wäre. Wie wir dagegen erfahren, erfolgte die Beschlußfassung im Beirat einstimmig, mit Ausnahme der oben erwähnten Stimmenthaltung, und dot im Lager der reinen Zechen zu abweichenden Neußerungen keinen Anlatz. ∆ Mannesmannwerke und Röhrenmarkt. Nach der Auflösung des deutschen Röhrensyndikats sind in der Presse allerlei Berichte über die Ursache dieses Zusammenbruches und seine Folgen veröffentlicht worden, die nicht immer den Tatsachen entsprachen. Auf falschen Voraussetzungen und Berechnungen beruht auch ein Artikel, der in der Montag=Abendansgabe eines Berliner Blattes erschienen ist und sich besonders mit den Mannesmannwerken befaßt. Deshalb nimmt die Generaldirektion der MannesmannwerkeDüsseldorf Veranlassung, sich über die jüngsten Vorgänge und über die Lage des Röhrenmarktes wie folgt zu äußern: „So bekannt die Latsache ist, daß die Mannesmannwerke bei den Verlängerungsverhandlungen nicht mehr mittaten, ebenso unbekannt sind die wirklichen Gründe dieses Verhaltens bisder der Oeffentlichkeit geblieben. Um die Maßnahmen der Mannesmannwerke zu verstehen, muß man schon auf die drei — Jahre zurückliegende Zeit der vorletzten Syndikatserneuerung zurückgreifen: damals sind die Mannesmannwerke nur dem Syndilate beigetreten, nochdem ihnen die anderen Köhrenwerke einen Produktionsschus ihrer Spezialitäten garantiert hatten. Bald darauf gab jedoch ein größeres Röhrenwerk zu verstehen, daß es eine derartige Garantie für die Zukunft nicht mehr übernehmen werde. Hierbei ist nun zu betenen, daß von der etwas über 100.000. Tonnen betragenden Mannesmannproduktion nur etwas über 10 Prozent unter die syndtzierten Erzeugnisse fallen, daß ferner die Mannesmannwerke etwa die Hälfte ihrer Produktion exportieren und der Rest von etwa 25 Prozent wieder Spezialitäten der Gesellschaft darstellt. Mit der Zeit wurde es den Mannesmannwerken zur Gewißheit, daß verschiedene Röhrenwerke diese Spezialitäten einzuführen beabsichtigten, daß also der bisher gewährleistete Produktionsschus sortfallen würde: man konnte feststellen, daß sogar noch während der letzten Syudikatsdauer dieser garantierte Produktionsschutz dadurch gebrochen wurde, daß durch verschiedene Röhrenwerke Angebote von geschüpten Marken der Mannesmannwerke auf den Markt kamen. Unter diesen Umständen war für die Mannesmannwerke die Rotwendigkeit eingetreten, einen neuen Spndikate sern zu bleiben, das nur dazu dienen konnte, unter dem Verbandsschutz die Produktion der Mannesmanniverke zu drücken. Ein weiterer Grund brachte für die.=Werke die neuere Zeit mit ihren Fusionen von Röhrenwerken mit großen gemischten Betrieben a la Geisenkirchen=Piedboeuf. Einem Unternehmen zoie den Mannesmannwerken muß alles daranliegen, seine starke Seibständigkeit zu erhalten, und nichts unbenugt zu lassen. um diese zu behaupten. Erleichtert wird diese Stellung durch die Eigenschaften der nahtlosen Röhren, die auch eine Preishaltung zulassen, so daß die Mannesmannwerke an den starken Preisunterbietungen der letzten Zeit nicht teilzunehmen brauchten. Aus diesem Grunde ist auch die Berechnung des erwähnten Berliner Blattes von einer Disserenz über 1 290000„A wegen der angeblichen Preisermäßigung zu Lasten der Mannesmannwerke völlig unzutreffend. Wenn auch in einigen Sorten eine tleine Herabsetzung zu verzeichnen ik, so ist diese doch bei weitem nicht so einschneidend, wie sie fälschlich eingeschäßt wird und site wird mindestens ausgeglichen durch Verbilligung der Telbstkosten und Vermehrung der Produktion. Die Verwaltung der Mannesmannwerke rechnet, nachdem sie nunmehr von allen Syudikatssesseln frei ist, mit einer Produktionssteigerung von 50 Prozent und mehr nach Fertigstellung ihrer urisangreichen(teilweise sogar schon mit Erfolg in Betrieb genommenen) Neuanlagen und Neuerungen. Bis in den Herbst hinein sind ihre Betriebe voll beschästigt, und zwar bei gewinnbringenden Preisen, was von den anderen Röhrenwerken schwerlich gesagt werden kann. Die von diesen vorgenommene Preisschleuderei hat eine Ermäßigung von etwa 20 Prozent netto herbeigeführt, so daß die Erlöse auf dieser Basis für die meisten Werke direkt verlustbringend sein müssen. Von den Mannesmannwerken kann aber gesagt werden, daß sie sich diesen Unterbietungen nicht anschlossen und solche Preisschleuderei auch für die Zukunft nicht mitmachen werden. Das abgelaufene Geschäftssahr hat günstig abgeschlossen, so daß wieder mit einer Dividende von 12½2 Prozent gerechnet werden kann; auch die Aussichten für das neue Geschäftsjahr werden nicht ungünstig beurteilt.“ () Zahlung=schwierigkeiten im Berliner Holzhandel. Infolge ihrer Beziehungen zu der Rupholzhandlung E. Heene, Berlin, von der gestern die Rede war, ist die Holzfirma Moris Dobrin, Berlin, ebenfalls in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Die Verbindlichkeiten sollen ziemlich wesentlich sein. Es sind verschiedene Mühlen in Ostdeutschland beteiligt. ∆ Oesterreiche Kohlenproduktion umsaßte im ersten Halbjahr 1910 nach der amtlichen Statistik 6811802 T.(i. V. 6 818 446.) Steinkohlen. 12 171540(12 606 988) T. Braunkohlen 79.470(86.218) T. Steinkohlenbriketts, nur 82.235 (88527) T. Braunkohlenbriketts und 972014(905 129) T. Koks. Die Ziffern sind wenig befriedigend und rechtfertigen die Klagen der Braunkohlengruben, die in erster Reihe die Kosten der jept beendeten deutsch=österreichischen Tarisdifferenzen tragen müssen. Auffallend ist, daß sich die Brikettierung der Braunkohle nur auf den Falkenauer Bezirk erstreckt, und daß eine dem modernen Stand der Technik entsprechende Verwendung der Braunkohle in Oesterreich noch kaum bekannt zu sein scheint. Nur die Koksproduktion zeigt einen ansehnlichen Fortschritt, der wohl hauptsächlich auf die Investitionen der Alpinen Montangeiellschaft in Orlau zurückzuführen ist ()„Phsnir“, Adteilung Hörder Bergwerks= und HänenVerein. Die in der legzten Zeit niedergegangenen Regenfluten haben für den Hörder Vergwerks= und Hütten=Verein gioßen Schaden im Gefolge gehabt. Wie das Hörder Volksblatt meldet, hat sich am Montag Abend das Fundament für den Umbau des Hochosens 2 gelockert, wodurch die auf der sogenannten Gicht beschäftigten Arbeiter in Gefahr gerieten. Es wird nötig sein, den Umbau zu demontieren und nach Anlegung eines neuen Fundaments wieder aufzubauert, während der Hochosen selbst, der keinen Schaden erlitten hat, aber schon ziemlich alt und abgenugt ist. abgebrochen werden muß, weiche Absicht ohnehin schon bestand. Wohl ist ein Reservehochosen vorhanden, der auch sofort angeblasen wird, doch vergeht darüber längere Zeit, bis er gebrauchsfertiges Eisen in flüssigem Instande liefert. Bei der guten Beschäftigungslage des Werkes, besonders in den großen Betrieben des Stahl= und Blockwalzwerks, die auf die Hochosenprodukte angewiesen sind, wird ein Mangel an flüsigem Eisen eintreten und das Werk dadurch einen größeren Schaden erleiden, der in Verbindung mit dem Sachschaden auf mehrere hunderttausend Mark geschägt wird. Börsen= und Marktberichte. □ Essener Kuxendörse. An der gestrigen Essener Börse waren von Kohlenwerten Helene u. Amalie a 17 400, Langenbrahm a 24 800, Mont=Cenis a 23 900, Carolus Magnus a 6800, Gottessegen a 3550, Schürbank u. Charlottenbucg a 1700 und Tremonia a 4550 mehrsach gefragt während AdlerKupferdreh a 3200, Blankenburg a 2850, Caroline a 3500, Eintracht Tiefbau a 7350, Fröhliche Morgensonne a 11.700, Heinrich a 5100, Johann Deimelsberg a 6800, Lothringen a 29 500, Rudolf a 650 und Biltoria a 1325 vergeblich offeriert wurden. Im Verkehr waren zu ungesähr letzten Kursen König Ludwig(30.500), Kaiser Friedrich(3400) und Freie Vogel u. Unverhofft(2050), während Viktor zu etwas höherem Preise(18 800) umgingen.— Am Braunkohlenkuxenmarkt war einiges Interesse für Bellerhammer bei 2950, Humboldt bei 1375 und Regiser bei 3325 vorhanden. Vereinzelt gehandelt wurden nur Neurath bei 1750.— Der Kalikuxenmarkt zeigte ein etwas freundlicheres Bild und die Kurse konnten sich zum Teil eine Kleinigkeit befestigen. Zu erwähnen sind Beienrode, die mit 9650, Karlsfund, die mit 7425, Neustaßfurt, die mit 15.000, Wilhelmshall, die mit 15 300, Güntherehall, die mit 5750 und Siegfried 1, die mit 6675 gesucht waren, doch wurden Geschäfte hierin nicht getätigt Umgesept wurden nur Burbach bei 17000, Heringen bei 3500, Johannashall bei 5400 und Rothenberg bei 3250, ferner von Aktien Deutsche Kali bei 150½ Prozent, Hallesche Kalt bei 94 Prozent, Hattorf bei 149 Prozent und Justus bei 111—112 Prozent. Ein lebhafter Handel entwickelte sich in einigen leichteren Papieren, von denen Fallersleben a 890 und Mariaglück a 690 mehrsach ihre Besiter wechselten.— Erztuxe lagen still. Nur Apfelbaumerzug gingen a 335 um. X Getreidepreise am 2. Juli, gemelde von der Preisberichtstelle des Deuschen Landwirtschaftsrates: Schiffahrt. = Koblenz, 20. Juli. Heute fuhr ein Floß mit Tannenstammholz und Bord unter Führung der Firma Johann Weinand=Camp hier vorbei. Es war nach Wesel bestimmt. s Duisburg, 21. Juli. Die Schiffsbewegung im hiesigen Hasen gestaltete sich am 20. d. Mis., wie folgt: 1. Angemeldet: 35 Fahrzeuge, davon beladen 14, und zwar 1 mit 720 T. Eisenerz, 1 mit 274 T. Roh= und Brucheisen, 2 mit 156 T. Holz. 6 mit 1476 T. Getreide, 4 mit 1556 T. andern Sutern zus. 4182 X, 2. Abgemeldet: 29 Fahrzeuge, davon beladen 19 und zwar 15 mit 14 707 X. Steinkodlen, 2 mit 822 T. verard Eisen, 2 mit 300 T. andern Gütern, guf. 19 122 T. Jnago samt 64 Schisse §.=Auhrort, 21. Juli. Die Schifsobewegung in den hiesigen Häsen gestaltete sich am 20. d. Mie., wie lelgt: 1 An gemeldet: 5 Schisse mit 12 131 T. Eisenerz. 4 mit 1492 T. Holz, 3 mit 1073 T. Getreide, 3 mit 580 T. andern Gütern 134 lere, zuf. 153 Schiffe mit 15 252 X. Gütern. 2. Adge melder: 149 Schisse mit 40 9345 T. Steinkohlen, 1 mit 700 T. Eisen und Eisenwaren, 4 mit 2142 T andern Sätern, 13 leerg zus. 167 Schiffe mit 43 8305 T. Gütern. Wasserstands=Nachrichten. Duisburg, 21. Juli, Rbeindöbe vorm. 7 Uhr Tuisburg, 21. Juli, Rudrhobe vorm. 7 Uhr P. Rubrort, 21. Juli. Rdeinhöbe vorm. 8 Uhr Weuter, Regen, Sudwestwind, 4 16 Grad. Mainz. 20. Juli, Rheindöbe nachm. 5 Uhr Weiter bed. k 19 Grad Kontbeim, 2. Dult Maindsbe nachm. 5 Uhr Koblenz, 20. Juli, Rbeindobe abends 6 übe Weiers trüb, Budwind. t 3 Grad. Lobitd. 20. Juli, Rbeinböbe nachm. 5 Uhr Pradi=Nachrichten. Hüningen, 21. Juli. Rbeinhope vorm. 7 Uhr Vener: bed, windsill. f 14 Gras. Kebl, 21. Juli Mbeinhöbe vorm. 7 Uhr Weiter bed., Sudwestwind.+ 18 Grad, Mannbeim, 21. Juli Rbeinhöbe vorm. 7 Uhr Weiter: trüb, Sudwind. g 18 Grag. Kand, 21. Juli, Rbeindöbe vorm. 7 Uhr Weiter: bed., Südwestwind, t 17 Grad. Köln, 21.)uli. Rbeinböbe vorm. 7 Uhr Wener: Regen, Westwind. t. 16 Grad. 389—013 19.16m 425-dia345-966n 876—465m 41s-deim 1385—497m 8e-dtam 416—410 414—001m .22—4141 445-948 Verzeichais aller bei Lobith rheinaufw. Grehgsfahrenen Schille. 19. Juli 1010. Schlf u. Kopllde: Aisde, Orasyer Vos a Laagen 1, Vorscheren Paria, Oeenen Sabelh, Gess Dora, Redemaker Aans. OlsiegerSeiine. Orketre Friesand. v. Altenburg Achiona, Heo’noger Vertroumen, Verweett Riederhein 22, Beit Johanne. denesen Alegor da. v. d. Hoeres Johenne. Jansen S1. Josgph, Saydus Guia. Ta Heerlandie, Troost Grete. Oleden Soneig, Verhesst 5. A. P. G. 4. Kost Frendfutt 20. KppoFendel 44, Nopo Maria, Lerien Waris Leuise, Rodervees Biamarek, D, Brockner Weirssen Rosenbrend Giesing, Wickerholt Avontuur 2. v. Oeyon Gornella, Vormeulen Aonss. Sonoenmakers Oeoident, Reiner: Soii Deo, RottierArecne, Oiets 2 Gebrosdee, Dieis Gyeserige, Timnmern an Vertseumen 2, v. Vonn Johanne. Thonisse Jesoctte, I. Grimmeles tlendeike 2. Advooest Nooit voimacht 1. Nou eiere Lis Lou se, Raslen Antoniue, Benink Auge v: a Brock Bacenie 30, Lang Vertrouwen, Baoy Houandie, D Orth Massetroom Ga. de Lege hercrikge, Kreguag Vonzorg, Rout Therese, Piotf Sas. Gerate Piafer Weizen Roggen Weizen Rogsen Gerste Maie Stbekgste, Reosen u. Haler Paten Eleenern Hafer Gerate Piote Welzen Bonzin Sthckgoter Kuen Hater Ragsen s bchosin Mole Eianers 8519: Eleeners Elsenabich Kelhsteine Pller Ehhene: Steinkchles Foe „Weites Mtale Hot: Meiamenl Weizen Stoorgeter Piole Weiten Woie Paimteses (Rachef. setat##) nech Deng Rart, 9n Astmargen Retterdam Lottien Rotterdam Kcl. Oabg Muhet Obsseidert Dabg. Rohct. Rheinheue. Debe Runct, Odsselder Dese Ro#st. Oosselder Frankfurt Gonnhatn Oabg. Nuhck Meachelm Oubg Rocht Sheinrang Odsselder Oese Horst Mennhelm Feerel Oebg, Ruhet. Oosseldort Neud Obsseidert Mancheims Deos. Rudet Monahein Wluue Köts Oabg Ronct 1 Leuchttürme. Von Wilhelm Poeck. (Nachdruck verboten.) Mit Leuchttürmen din ich nun mal verheiratet. Der, auf dem ich jetzt sitze, ist zwar keine literarische Berühmtheit wie der„Eddystone“ oder das„Blinkseuer von Brüsterort“. Er wirst keine so gewaltigen Blivze wie sein Better auf Helgoland, er strahlt kein so majestätisches Licht wie der von Amrum, er hat keine drei Meter dicke Mauern wie der alte Normane auf Neuwerk(Mauern, in deren Rischen es sich sitzt wie im Paradiese), und er steht nicht so schwarz=weiß=militärisch da wie sein französischer Kollege, der„preußische Grenadier““) von Quessant. Und nicht so einsam wie der Turm von Reykjanes, der bei Nacht die Hekla vertritt und den Eisblink des Eysassalls nachzuahmen versucht. Auch mit der Fackel der Freiheitsstatue von Brookiyn hat sein Licht einsach gar keine Aehnlichkeit. Ueberhaupt, kosmopolitisch ist er nicht ein bißchen. Er leuchtet weder Kriegsschiffen, noch den derühmten„Seewindbunden“ noch Rickmersschen und Laeisschen Fünfmastern. Nur kleinen englischea Kohensteamern, dänischen, scwedischen, kinnländischen Ewern, Galeassen und, wenns hoch kommt, Barken, die Hol; bringen, oder Eisenerz, oder Granitsteine, oder Getreide holen wollen: denen weist er den Weg. Er prangt also nicht umsonst im Gewande der Unschuld, dem Weiß. Dern mit weißer Kalkfarbe hat man ihn angestrichen. Heusdächer mit roten Ziegeln umgeben ihn, und am Tage schäft ei wie ein Kind in einer grünen Wiege. Eine kupferne Rüge hat er auf, aber seine Mutter, der Leuchtturmwärter, hat ihm die Gardine vor dem einzigen Auge zugezogen. Dann schläft er die Sonne bescheint ihn mit Liebe(ste weiß ja, daß er es ist, der site des Nachts ablöst), und man glaubt es nicht, wie er dann aussieht. Junge Mädchen würden sagen: entzückend, aber Gottlob, es und keine hier. Die Maler sagen gar nichts, sie malen ihn nur. Und ich, ich könnte wohl sagen, wie er heißt, wo er liezt. Aber ich werde mich hüten. Ich fürchte, er würde mich auf ewig aus seinem Lichtkreis verdannen, wenn ich ihu populär machen wollte. Als ich ihn zum erstenmal zu Gesicht bekam, glaubte ich ihm einfach nicht. Er lag, nein, er stand da in seinem vom u. 2. Fe nennen die deutschen Schiffer das vom Atlantik aus die Einfahrt in den Kanal bezeichnende französische Hauptle ee ene Kaftan. Er hatte alles um sich her verzaubert. Eine Insel im Mittelmeerblau— so wie Böcklin ste malt — auf so einer Insel steht er überhaupt nicht. Auf gar keiner. Auf dem Festlande. Aber wenn man ihn von sern erblickt, dann wohnt er auf einer Insel. So weltfremd wie eine Werst, verloren auf einer Hallig am Wattenmeer, so siebt er dann aus. Er ist so weiß wie eine Möwe. Die Holunder des Gartens schmücken ihn mit ihrem dunklen Grün und den weißen Schirmchen. Vorher hatte ihn die Kastanie mit ihren stolzen Kerzen beleuchtet, und die wilden Rosen hatten ihn mit ihren hundert holden Augen angesehen. Nur die Schaumwellen der grünen See sind weißer. Wir sind schöner, sagen sie. Und wir snd höher. Wir sind die Königinnen, und wenn wir wollen, fegen wir dich hinweg. Wir sind die Herrinnen. Wir sind die Herren, sagen die schwarzen Wetterwolken. Wir werden dich zerschmettern, wenn du nicht aufhören willst, der Vornehmste zu sein. Du bist weiß, wir nicht. Wir schleudern Blize Sie taten es. Zweimal wollte der Blitz in den Turm, einmal das Jahr vorher. Aber das mißlang. * Fer. uur. das Mihla * Es sind drei Kinder im Turm. Sie heißen Ingeborg, Karen und Jens. Ingeborg ist ucht Jahre alt, Karen sechs und Jens drei. Ferner sind zwei Hunde de. ein schwarzer und ein weißer, klein, zierlich und ängstlich. Die tun so, als müßten sile mit ihrem Gebell den Turm bewachen. Aber sie reißen aus bis binten in den Garten, sobald ein Mensch kommt. Auch die Kape, es ist eine graugescheckte mit weißem Vorhemd, reißt aus. Und die Kinder reißen aus. Sie sind nämlich nicht an Menschen gewöhnt, weil keine kommen. Nur die beiden Enten, kleine braune verschmitte Dinger, die Eier legen, nicht viel größer als Wainüsse, die ceißen nicht aus. Die sind, zusammen mit ihrem Erpel, eine freche heimtückische Sorte. Es ist eine Kreuzung von Wild= und Zahmenten, sie dienen im Winter als Lockenten, um ihre vom Norden verflogene wilde Vetternschaft vor die Flizte des Leuchtturmwärters zu täuschen. Alle Mischlinge sind bekanntlich Feinde der sozial niebrigeren Rasse, seis bei Tieren oder Menschen... Dann ist eine Kub da, braun wie Torf. Sie gibt Milch, so fett wie Rahm. Und ein Kalb ist da, ganz die Mutter. Und Hühner. Und Kücken. Und plöslich— gestern wußte noch kein Meusch etwas von ihm— ist ein winzig kleines Hundeken da Das hat der Hurbestorch gebracht, aus dem nächsten Dorf in dessen Gräben der rotbraune Wasserliesch West et e eee e ece treiben. Zuerst ist es ohne Augen und wird von Jens zusammen mit einer Puppe ohne Arme und Beine, in einem Wagen spazieren gefahren. Puppe und Hund wärmen sich aneinander, uns wenn das Schicksal ein Einsehen hätte, möchten beide wohl spater ein Liebespaar werden. Aber es hat keins. Bobbie wird„sehend“: vom Mädchen reißt sich stolz der Knabe, die Puppenwagenwelt wird ihm zu klein, und er hoppelt, ruprig und fett wie eicskleiner Bür, in die wirtliche Welt hinaus. Zu seinem Verdangnis. Denn Leute sehen ihn, und nun soll er für zehn Mark, wie vor hundert Johren ein Riggerbaby, an fremde Menschen versklavt werden. Und das Kalb holt der Schlachter. Dann müssen Ingeborg, Karen und dens weinen. Glücklicherweise ist Hesten noch da. Hesten, das Pferd, und der kleine gelbe Stuhlwagen mit dem schwarzen Leder, auf dem die beiden Mädchen jeden Morgen nach der Stadtschule gesahren werden. Ingeborg, Karen und Jens sind von hoher Herkunft. Sie sind auf dern solzen Felsenschlosse Helgoland geboren, wo ihr Vater den höchsten Posten, den des Leuchtturmwärters, inne datte. Aber Helgoland ist im Winter einsam und rauh, die Meuschen ktammen von der dänischen Grenze und sprechen unter sich und mi. Ingeborg, Karen und Jens dänisch, obwohl es gute, dienstvereidete Deutiche sind. Sie sprechen aber nicht das vornehme, zerkaute Kopenhagener Dänisch, sondern das jütische Platt=Dänisch, was mitunter, wenn hauptstädtischer Besuch kommt, zu komischen Mißverständnissen Anlaßz gibt. Ingeborgs Bater nennt g. B. einen Scheinwerser„skeinsmister“,„während er auf Hochdänisch„iyscaster“(Lichtwerser) heißt. Tanv lachen natürlich die Kopenhagener. Aber der Rektor der Stadtschule lecht nicht, sondern schilt, weil er erfahren hat, daß die Eltern im Hause mit den Kindern nicht deutsch, sondern dänisch sprechen. Die Mutter von Karen und Ingeborg hat ihm aber eine gute Antwort gegeben:„Die Kinder sprechen nach die Mutter, und mein Muttersprach ist dänisk. Wenn wir wollten mit die Kinder deutsz sprechen, soe würden szie den Sprache falsz lernen. Dafür daß szie ihn riktig lernen, szicken wir Kinderen in Sziule.“ Ich habe ein Buch, das ich in dönischer, deutscher und französischer Ausgabe überal mit mir herumschleppte. Andersens Märchen. Da wollte ich den Kindern„Storkene“ vorlesen. Die rissen aus. Zu literarischen„Störchen“ hatten sie anscheinend.ir Vertrauen. Aber die Alten hatten welches. Am Straude, bei Sonnen=, Mondschein und Wellenrauschen, wurden„Lille Claus ox store Claus“(der kleine Klaus und der große Klaus) aus ihrem Schlummer zwischen Wie busche eunce, düer che echich ruhe Idiomen diese sewasserklaren, lprisch=gedämpften und epischschlichten Tone? Das Meer tat es. Küstenvölker sind es, die sie sprechen. Mir wars, als lase ich Klaus Groth. "** Politisch klein sind die Ostseekönige geworden. Aber groß und bedentsam ist ihre Eiteratur erwachsen, dem Innern ihrer Seele zugekehrt, nicht selten ersickend an ihm sangend, immer aber voller Poesse. Böen flogen über den Himmel. Schwarz, grün, blau is die See, violette Tangstreisen vibrieren Muster in das schneeig=schäumende Wellengewebe. Von Norden her kommt mit sudwestlichem Kurs das Feld der Kieler Woche gezogen: eine, fünf, zwölf, dreißig Jachten, alabaßerweiß gegen die Kimmung glänzend, jegt platt auf dem Wasser liegend, jetzt wie gereizte Schwäne blitschnell durch die See schiebend. Reben, hinter ihnen leuchtende Dampfjachten, schwärzliche Begleitschifse, kurze, dicke Torpedoschlote, die mit ihrem charatteristischen, fettigen Dampf nachtdunkle Aberesken in häßliches Gewölk malen. Auf Travemünde=Lübeck— auch eine alte Oktseekönigin— geht der Kurs. Der deutsche Kaiser ist an Vord. Andere Kiele als die altin Hansaloggen kreuzen jegt zwischen Kopenhager und Königeberg, zwischen Stettin und Stockholm. Ein neuer Hansabund sucht sich neue Wege, eine neue Zeit flogst über der alten Oßsee. Um mich spielen die dänischen Kinder, die eigentlich deutsche Kinder sind. Windwellen lausen über das grünblaue Dünengras. Strandhafer, Strandgerste biegen sich, rascheln, murmeln. Nur die Stranddisel, die Königin der Tünenflora, wie aus hartem, leicht patiniertem Kupferdlech gestanzt, regt sich nicht. Ihr kann nichts, nicht einmal der Sturm etwas anhaben. So denkt sie. Aber wenn sle einmal von ihrem Wurzelstock getrennt ist, wächst aus dem nichts wieder... Jeurennt iv, wachn ans dem muchy, Andersen. Holger Dauske... Was erzöhlt der vater dem Enkel? Die Kanonen dröhnen über den Sund? Wird er auferstehen, wie man dort glaubt? Was meinst du, alter holsteinischer Turm? Nöchten du wieder dänisch werden: Aber der antworter richt. Die Sonne sinkt, die Hülle söllt. Sein Auge erglüht, öffnet und schließt sich wie Menschenauge Sein Amt ist, zu schweigen und zu leuchten. Zu meinen Füßen rauscht, geheimnisvoll dunkelnd, die See. Aus der See kommen die Seeien. Und aus den Seelen die Schicsale. Richt nur der Meuschen, auch der Völker. Nur die Leuchttkrue werden bleiben... Seite 4 335 Mittag=Ausgabe Rhein= und Ruhrzeitung. Donnerstag, 21. Juli 1910 Placheret Der Wert des Reisens. e gtenahhehe Achrung die Freunsscraft un die internationale Bebeutung Alexander don Gleichen-R (Greifenstein). Verständnis dant sich die Achtung, marn unter den Volkern. Dies enf #4 50 Rasens. Cd gm Vrzgge oder zur Erholung, ob im Dienste des Hendels ober der—., schaft unternommen, die Reise erweitert den Horizont und räumt mit den Pallisaden auf, die Spießburgers geistige äumen. Sie sollte wenigstens d# kehrt ebenso töricht heim, wie er fortgegangen ist, und Du ehpchin Zehphrun hr eaen se, Bchengzt. nisse Pvon woh n n grrathen aicg zum Schen Rerwrchige ar. ernien. Tie. Bopiv), vorezigeu“„icz wogig#e gozh.e##. oigten praktischen Bedurfagen. wog mon mit Ausoyrrn, I. nern, mit Zollbeautten und Barbieren sprechen moße.. klar und ausführlich darin. Selbst ein Kapitel mu Schimpfwörtern war nicht vergessen, das den Reisenden instand setzte, bei den verschiedensten Unannehmlichkeiten auf sein Recht zu pochen. Wer reisen heute etwas naiver im Bewußtsein, wenigstens in den greßen europäischen Ländern überall die gleichen Kulturbedingungen zu finden. Biele verzichten von Anfang an aus die nötigsten Sprachkenntnisse und heisen sich mit sühreng durch, Andere fund stolt, mit guter Rore, eir S tzl: examen in der betrefsenden Sproche bestanden zu habt“,#e vonKodmopoliten„ohne Vaterland“— wie ihre Enkel im 19. Jahrhundert behaupten— weil sie weische Sitten und Sprache slzusehr verehrten, sondern weil sie in der Heimat die Lebensbedingungen eines gebildeten Mannes vermitzten. Die Aogehörigen der Völker, die auf der Kulturhöhe der Zeit stehen, biriben ohne Zwang und patriotische Vereine der Hemmat freu. So geden Engländer und Amerikaner ihre Nationalitöt nor in den seitensten Föllen auf so hei seit dem Ende der Nenarlfence die glühende Liede der Deutschen für Itelien ihrem Patriotismus niemals Schaden getan. Der Eiser, mit dem sanatische Persönlichkeiten da und dort die Bewunderung für fremde Sitten versolgten, richtete sich immer gegen ein kulturell höher stehendes Land. Diese schaft, die der Mensch als Voik wie als Individaum nur in Ausnahmefällen überwindet, hat die internationalen Beziehun#4 wichrer: in fruderen dörteren Jahrbunderten auch gen vielfach erschwert, in früheten hatieren Johlynnortiet auch zarissen. Solchen Zeiten entstammen gehassige Redensarten, Spitznamen, Ausdrucke inienfwer, ost physischer Abneigung. Der lichen Richtigkenen des Spießbärgers in Auinen und großStedten. Bolkssitten sind heilig und werden unter Raitornetionen überal geachtet, Remfeßlasonrn bes Philubertums fiad kowisch und schleifen sich eb in großen iuternetonslen und beidtigen schließluch beibß den. der ihr Eklode#. Was abschleift, führt zur höhrren Gesutunz. Höhere Grfittung ist aber die Grundlage allts Streders nach Irreden und Eintracht. Die alte Kultur bahure sich mit der Waffe in der Hand den Weg, die nemr Kultur vermittelt sich durch den Verlehr. Jeder Reisende ist ein Kultorträger und gleicht jenen Zusckten, die von Jeld zu Jeld, von Strauch zu Strand fiurgen. Feladen mit den Sporen fern vonemander wochsender Pflanzen. An den bevorzugten Crten bes inberuationelen Verkrhrs, Bödern, berühmten Sporipiagen, Stätten hoher vergangener oder gegerwärng lebendiger Kunst, beganen die Retionen mittinander in Juhlung zu treten. Die Deutschen verkehren noch nicht in gleich herzlicher un und nach Ansicht des Drungen Berofsmenschen unßloß von Ort zu Ort von Land zu Land, von Eaison zu Saison dumnein. sind die ersten Bosen des indernauonolen Verkehrs und lehren durch ihr Berspeel von Soik zu Belt, des Verpinbens und gaten Wortaes: Tont cornprenäre cest mat perdonser. Chefredektsur und verantwertsich für Politik:# Lucko. 9. Mark: sämtlich in Dutsburg. Bekales u. Sport:#. für Jeuillston u. den für Anzeigen: Zest. Abrig 9. 2. Volkswirtschaftliches: C. 9. Nichel redaktionellen Teil: Karl Martto seit der Weltansstellung auch ihrer Seitern.- g großen Hotel in dem sot aue Nutionen dege wahl erklärt sich nicht nur aus der Nachdarschaft. sind stolz, mit guter den ge hes nen konjugieren und dettinieren und halten sich für geseit gegen nen vonjugieren und detlinieren und halten sich für ge jeden grammatischen Fehler, aber ihr Mund verstummt, wenn sie im Bahnhoj einen Gepäckträger rufen sollen oder wenn es sich derum handelt, auf der Post einen eingeschriebenen Brief zu holen. Sie konnen auch nicht schimpfen, wie der Ahne, sobald die Soche nicht klappt. Wenn solche Leute von einer Sehens; würdigkeit zur anderen ziehen und ein internationales Hotel nach dem andern ausprovieren, sie werden nie der Volksseeie geheime Züge ablauschen, nie eindringen in die Welt der ungeheuren Unterschiede, die zwischen Kassen und Nationen geblieben sind, trotz der nivellierenden Kultureinflüsse, troß der ständig wachsenden Verhindung, die zwischen den Völkern hin= und widerstromt. Der Amerikaner, der in drei Monaten Europa durcheilt, der Teutsche, der sich eine Rundreise durch Italien leistet, der Englander oder Franzose, der Bayreuth, Oberammergau, München und den Rhein besucht, wird für sich selbst niches als eine Menge untergeordueter oder salsch verstandener Eindrücke mit nach Hause bringen. Aber als Teil eines ungeheuren Wänderzuges, als Nummer in der großen Zahl der senden, trägt er dennoch bei zur Annäherung der fremden Elemente und stärkt den Wunsch der Allgemeinheit, mit den Nachkern in Frichen zu leden. Wergiahnis.5 Es sind immer nur wenige zum inneren Verstanonis des Fremden vorgedrungen. Die politischen Machthaber vergangener Zeiten verfolgten sogar solche Menschen; denn die Kraft einstiger Kultur lag mehr in der Abgeschlossenheit als im Verkehr. Die Gegenwart ist darin anders geworden. Man versteht endlich, daß Würdigung des Fremden kein Aufgeben der Eigenart bedeutet. Unsere Ahnen, die aus der praktischen Grammatik das Fluchen in allen Sprachen lernten, wurden nicht verstärkt diese Stimmung; venn das Gefühl der Konkurrenz unterstreicht die Verschiedenheiten und laßt in übertriedener Art die Jurcht vor wirtschaftlichen Gefahren entstehen. Erst die Karawane harmloser Vergasgungsreisenden, die Geld ins Land bringen, verwischt die greilen Farden der Antipathie. Die Leute sehen, daß die seindliche Raton, in der Nähe derrachtet, gar nicht so schlmum F. Der Haß klammert sich an die komischen Eigenschaften und verwandelt sich in gumütigen Spott, de große Gefühle kein sie leichten Verbindungen zwischen den einzelnen Stouten. die durchgehenden Luxuszuge, die das Unangenehme des Grenzverkehrs auf ein geringes Maß abschwachen, nehmen auch dem Spießbürger die alte Schen, ins Ausland zu reisen. Ausland! Früher ein melancholischer Begriff, in dem sch bez esoelöß. sein von der Heimat, das Enwurzein der Persönlugten aussproch, umsaßt heute meist das Ziel einer angenehmen Reise. Man gehi auf Wochen in eine Gegend, zu deren Besuch man fruher Monate, vielleicht Jahre brauchte, und nimmt vor einer Jahrt nach Amerika keinen umfassenderen Abschied, als ihn unere Groheltern vor einer Badereise verlangten. Mehr dis. zngeign bezsichnete, fad schon lange prakische Vor ele Aadere buit die Gewchuhen beo, bossen, der Frast izre dr Frichensbewegung, Man hat ihren Lusius zur Zeit unserer Landesgreage berändert. Ihr forchzibder bendteger v, uuz b, Eltern unterschatzt.: Lielleicht Ker auch in diesen Karken FriegeHeltgteit genören in den Vorschop bes Berzongenen..,—., rischen Zeien geriager gewesen. Seit eluigen Jahren Feig die beste betroche Nas ürgert sch bei dieser Gelegen. Bedentung der weitgewandten Menschen, deren seiner Tat dus We Se due buend, Aier und A.—unr Auschrug ion, ier Beheher tre umsangreicher Weise mit allen eurphischen Ländern. Die u dischen Königreiche. Italien, die osterreichischen Alpentänder, seit der Weliantstekung auch Paris find die harfigsten Zielt eiteren Vergnugungsfahrten, die Schweiz gleicht einen egegnen. Diese Ausbarschaft. Man reist eben dehin, wo mon findet, was man socht. Man sucht Erholung, Sportgelegenheit, Großstodivergnügen und vor allem uch wenn wir es nicht eingestchen. Und alle diese — namentlich die Pocsie— sollen recht billig sein. Daraus erklärt sich, daß England verhältnismößig se wenig besocht wird. obtohl es zu den schönsten und interessantesten Ländern derser Erde zählt. Junge Männer und junge Mädchen werden zur Erziehung nach London geschickt, manchmal im Austansch gegen englische Kuaben, aber ein lebhafter Reiseverkehr ist troß der geringen Entfernung noch nicht entstanden. Amerikaner, einige Franzosen, ziemlich viel Itoliener bevölkern die Hotels in London und tragen im gesellschaftlichen Verkehr mehr dazu bei, als man glaubt, die politischen Beziehungen zu stärken. Die Reisenden, die man im 18. Jahrhundert mit Voyageurs de t5cche.-45 r—. Notiz für die Reise! W Die er- und Rehreitung“ ist en felgenden rärtigen Plätse in Einsalverhaut zu hubs Berin NW. 7 Berüin Nw. 40 sogar welng.: uver die fremden Zolldeamten, als über die des eigenen Landes, die wit gewigt:, gug grgiege ein armef seine Zollfahigr seliges Reiseandenken emz Prt., Jurcht g. Geen uam fröhe Nur das Unbekannte floßt Jurcht ein. wenn mun frager ein fremdes Land betrat, scheute man sich vor seinen Gesetzen, seinen politischen Zuständen. Man fuhr mehr oder weniger ins Unbekannte. Heute sorgen Zeitung und Eisenbahnbillett für die Verbindung der Nationen untereinander und nehmen der Fremde den Charakter des Schrecklichen, der einst die Verbannten zittern und vor Heimweh sterben ließ. Der Gebildete kann überall zu Hause sein, wo er das Klima verträgt. Hier wird der Englander zu einem Beispiel, der sein „Home“ gewissermaßen in der Reisetasche hat. Er entbehrt nichts, weil er mit sich führt, was er braucht. Wer„draußen“ seine Seit Zud vurob gleichen,“, PgiF hchlichen rechnet. Diese Gleichheit erleichtern den Beginn frrunoschaftlicher Aussprache. Was leise in den Salons gesprochen wird, der Folge laut über die Straße. Waren es einst dynastische der Jolge heute gilt die Unterhaltung den leichten Tingen, Bichzishente, der Sport, dem Verguszen, den Buder, Zäisichen Juterzsegn, uber Saison und, weng he ernst wir, 97/r, Gell, die den Winter vungra die Mcte ft. de# all dies braucht den Frieden. Die heuere grschättert, sobald van internationalen Verwicke. Nicht Opet VOft Ralgerdeschngs# Wout SierToie: u mnnelseisbalenhenee schon seit Jahren wird Reeses Puddingpulver unter Zusatz von phosvvorsaurem Kalk bergestellt. Darum enthält Reeses Puddingpulver in großen Mengen gerade diejenigen Bestandteile, welche für eine kräftige Entwicklung und gesunde Knochenbildung der Kleinen unbedingt erforderlich sind. Achten Sie auch auf die Vorzüge von Reeses Backwunder(Patentbackpulver), Reeses Banillinzucker und Salicyl zum Einmachen von Früchten 2c. Reese Gesellschaft, Hameln. Hohe Ergiebigkeit OUberall käuflich en don mit Tkulichung-Gerwial= en, die sich schemnbar nur amufleFrauen* die bei Störungen schon alles andere erfolglos angewandt, bringt mein ärztlich glänzend begutachtetes Mittel sichere Wirkung. Ueberraschender Erwolg, selbst in den hartnäckigsten Fällen. Unschadlichkett garantiert! Preie Mk..40 Nachnahme. Hugienisches Versandbaus H. Wagner, Koln 402, Blumenthalstr. 90. 25641 Babeichbehhaf. hug Georg Sailte Bechum Bohnhofsbuchhandig. Theod. Sebntsler. Bramschweig, Bahnhofsberchhandlug Georg Stilhe. Duisburg, Schatr'sche Bahnhoisbuchbesihug. Dassetdorf, Baheholsberhhandbung J. P. Mischet, Essee Bahnhofsbuchhendig. Gelsentirchen Theod. Scholtsler, Hagen 1.., Bahrnhotsbuchhandlung Oes Rommersebuid Banben, Seepgpan8 Koh a. Rh., Bechhandl. Dechhendg. „Dou-Liotel“ Geerg Salle, em Bahnhof; Mstbeim-Aabs,Bahnbetbbruhhandlug Theod. Schnitzler, Oebame, Babnbeicheetkazdtung! P. Mischel, Wiesboden 5, Bahnhofsbechhandlug Georg Stilke. Wir bitten unsere Leser, bei Gelegenheit ven dieser Einrichtung Gebrauch zu machen, wodurch such auf der Reise die„Rhein- und Ruhrzeitung“ auf schnellstem Wexe zu erhalten ist.....: R * Frauen hüten sich4; vor nutzlos. Sachen u. nehmen bei gewissen Störungen sofort eim. Labor, Monono), Horin aR 8.- Lindenetr. 16. Friedrichstr. 36. * Frauen! Kausen Sie bei Stör keine nutzl. Pulv. od. Tropf., sond. verl. sof. Dr. Schäffer's preisgekrontes Krauenduch gegen 00 Pfg. in Brieim. Wichtige Ratschl. für jede Frau! Dr. Berlin 342 aller Art. Rienscheiten. Dichtungsplatten. Packungen owie alle sonstigen Betriebsmaterlallen la bewährten Qealitäten emplichlt Mokunder-Sader, Not W, Ruhrort. Programme 3759 liefert schnell und billigst der Rhein= u. Ruhrzeitung 95 1P Einpiom. Motel, Pohsiolen SeimeriiechengF. und Rostaurunte! (Diese Rubrik erscheint während der Reisezeit wöchentlich zweimal.) Kaiserswerth. Ruine der HchenstaufenSchattige Spaziergänge um die#t# Schöne Lage am Rhein. pfals. Schattige Spazie nach Caloum und Wittlaer. Ziel Stadt und zahlreicher Ausflüge. Auskunft, auch über Wohnungen und Bauplätse. erteilt bereitwilligst das Verkehrsbureau. Basselderterstrasse 154. Fernsprecher Nr. 50. Godesberg-Muffendorf a. Rhein, Kurfürstenstrasse Hotel u. Pension„Zum grossen Kurfürsten“. Auto-Omnibus-Haltestelle). Angenehmer Sommeraufenthalt, herrlicher Blick auf Drachenfels und Siebengebirge. 30 Zimmer mit Balkons, grosse schattige Garten-Anlagen. 10 Min. Godesberg. Mchlem und 15 Min. Königswinter zu erreichen. Fernspr. 161. Besitzer B. Hochgürtel. Gerolstein (Luftkurort). Glanzpunkt der vulkanischen Eitel, schöne Waldspaziergänge mit prachtv. Aussichtspunkien v. d. Dolomitenlelsen. Retel„Zur Post“ I. Ranges. Im Jahre 1902 AbsteigeHotel Sr. Kalserl. Hoheit d. deutschen Kronprinzen. Elektr. Licht, Bäder. Veranda, Garage. Hausdien. am Bahnhof. Tel. Nr. 11. Besitzer Wilh. Borgarde Trüh. H0 C HotelJung, z. Anker.(Besiens empf.) Tel. 84. Telegr.: Junganker Bingen: Hotel Hilsdort, Marktplatz. Gut bürgerl. Haus. Zir. Preise. Blankenstein a. d. Ruhr: Hotel Petring, Halt uer Kaulstate alsrnennten den Herren Reisenden sowie Touristen bestens emplohlen. II. Petring, Besitzer. Wald-Hotel Elisenhof am Rhein unterhalb des Bismarek-Denkmal-Platzes, mit Restauration und Jagdhutte. Telephon Nr. 35. Station Bingerbrück. Telegr. Elisenhof. Herrlicher Ausflugsort.— Billige Pension Besitzer Fritz Krieger, Hoflieferant und Hlof-Traiteur. Ahrweiler, Markt 24. # Zimr ## von 4. ##rekelte Wreisen be Hotel-Restaurant F. J. Krupp. Weinban a. Weinhandlung. Zimmer mit Frühstück von.00 Mk. an. Pensionspreis von.00 Mk. an. Anerkannt gute Küche. Selbstgekelterte Rotweine. Garage. Stallung. Geschäftsreisengen, Sommertrischlern und Touristen bestens empfohlen. Besitzer Pet. Jos. Krupp. Wer sich auf Grund der vorstehenden Anzeigen an Badeverwaltungen, Hotels usw. wendet wird gebeten, sich dabei auf die„Rheinu. Ruhrzeitung“ zu beziehen. Bilige gaie Pension. Roppurd: Hotel sum Hirsch a. d. Rheinpromenade. 50 Zimmer. Pens. Bockswiese(Oberharz) Stalion Goslar: 560 Meter üb.., umgeben v. Tannenhochwald, geschülzt Hotel Fension Ludwigstust. Coblenz: Aktrescan. Veinrest u. Veisbendluse Mats. Linz, Trechtmarki 2. Terssph. 14688. Bad Driburg. Hetel u. Pension„Englischer Hoi“. Besitzer H. Wolft. Eberbach a. Neckar: Leininger Hof, freie Lage, best. Haus, Gart., Auto. Tel. 62. Hlusterbergen in Thüringen. VIIIa Erika, herrl. Lage, direkt am Hochwald. 550 m ab. d. M. Gut emplohl. Pension, Bäder im Hause, mäss. Preise. Frankfurt a..: Hetel Preuse. Hef, a. Hauptbahnh, ruh. Lage, Zimmer.2 3M. Freudenstadt i. Schwarzwald(750 m üb..): Schnarnalt-Hotel hehn epasiter ien seslhecite mitten im eigenen grossen Waldpark von 60000 gm. Friedrichreda in Thüringen: Hotel s. Schaueaburg, Pens. I.., G. Reillel, früh.„Ptalzer Hof“, Mannbeim. Nahe am Walde, fl. kranz. Küche. Renom. Keller. St. Goar: Hotel Rheinfels. Pension. Herrliche Lage am Rhein. Heldelberg: Darmstädter Hof, 4 Minuten vom Bahnhot, Lift. Cilbonnen Hirsch bürgerl. Haus mit Restauration am Markt, Ohlber nel un son, nächst dem Schloss u. d. Bergbahn. Tel. 910. Herrenalb(Schwarzwald): Hotel und Pension Bellevue. Besitzer A. Hauber. Iisenburg a. Harz. Getel-Pension„Zur Tanne“. Prospekt gern.) Joh. Staeves Kleiner Inselberg 1. Th.: Ges:- a. Praslenst. Greszwiese. 735 n L. K. 25 Lz. v. gr. Iaselberg aall Köln: Hof v. Holland a. Zentralbh., L. mit Fr.—4½ Mk. Radlum-Solbad Kreuznach: Royal-Engl. Hof, Familien-Kurholel I. R. RadiumSolbäder. Mäs ige Preise. Ph. Baum, Besitzer. Bad Neuenahr: Hotel Becher z. gold. Pflng. Spezialhs. für Tour. u. Geschäftsr. Rest. Versch. Blere. Peua. Mass. Pr. Heinr. Becher, Bes. Netel-Restaurant„Zum Stera“. I. Wein-, Bier- u. Speisehaus. Logis m. Frohstück.50—3 Mk. Pension—6 Mk. Oberhei in Thüringen: Trösters Hotel I. k. Zimmer von.00. Pension von.00 M. an. Remagen: Rhein-Hotel gegenüb, der Landebrücke der DampfschiffahrtsGesellschaft. Fein. Bürgerl. Haus. Teleion 12. F. Liese, Ber. Rhöndorf am Bhein: Hetel Drachenfels, I. R. Pens. 5 u. 6 Mk. Bes. H. Beison. Sotssebud-Eiachsburg Strandhotel und Loglerhaus, unmittelbar am Strande und Walde gelegen, hervorragend schönste Lage, mit allei Komfort der Neuzeit eingerichtet. Das ganze Jahr geöffnet. S. Satz. Bad Homburg v. d. Hôhe: Hotel Bellerue, I.., am Kurgarten, ruh. Lage, Zentralb., Vacuum-Reiniger-Anlage, Wohnung mit Bad und Toilette. Pension von 10.50 Mk. an. W. Fischer, Besitser. Hornberg(Schwarzwald-Bahn): Hotel und Pension Bären. Garten. Denendanaa Strandhotel Norderney. sermana * Aug. Reul. 9 Naus brater Ranges und Ponsion a n Sommerirische ehemaliges Kloster pringlersbach (Post Bengel—Moselbahn), direkt am schönen Condelwalde gelegen, mit herrlichen Spaziergängen, eignet sich vorzüglich für Ruhesuchende u. Nervenstarkende. Ausgezsichaste Poreben Heoitzer.##.###. Bad Sachsa(Südharz). Dreger's Penslos u. Privathotel Ralingswiese. Mitlen im Walde mit herrlicher Fernsicht. Pension mit Zimmer 4½—6 Mk. Zentralheizung. Tennisplatz. Prospekte krei. Bad Soden a. Taanus. Europäischer Hof a. VIlla I. R. In der Nähe des Kur- und Quellenparks. Elektr. Licht, Zentralheizung. Pracht voller Park. Lawn-Tennis. Pens. inkl. Zimmer v. 6 Mk. an Bad Thal bei Eisenach: Kurhaus Luisenbad. Prospekt. Volmarstein a. d. Ruhr, die Perie des Ruhrtals: Gasthei Wehberg, I. R, 1643 geg, Pezurr“ Amt Hagen 530, Amt Wetter 125, 1906 der Neuzeit enl###, umgeSaal, Terrassen, Veranden, Gesellschaftszimmer, elektr. Licht, Bäder, Arzt. Pension von.50 Mart Telegraph im Hause, Stallung, Garrage. Prospekt gratis. Jeden I. und 3. Sonntag im Monat Milltär-Konzerte. Wlldbad(Wartiemberg): Hetel Post, geg. d. Bäd., Lese-, Raucheimmer, Lift, volle Penz. inkl. Zimm. 6,50—10 Mk., eiek. Licht, Prosp. d. W. Grossmann. Weiarestaurant Thürnagel Dusseldort 2788. — am Corneliusplatz— Diners und Seupers zu 2. 3 und 4 Mark. Elaselplatten .20 Kk. ans hüher eit& Werttten Kgl. u. Fürstl. Hofliefr. Hetzinger Hof bei Nldesgen(Elfel). Fremden-Pensionat, 12 Min. v. Bahnhof, berrlich geiggen eb-degung, miß. Preise. Verpunge mbi. Preise. Hotel and Pension Allendort I. W. Herri. Lage, schöne Gegend. gute Verpflegung und Getränke. F. Glute=Simos. Bad Wildungen: Kalserkel Hotel I. Ranges. Moderner Komfort. Mäßige, Preise. Moselsommertrische Reil Hotel Münick Herrlich gelegen, gedeckte Verands, großart — dienung. Pendion 4 Mark. Genung. Fension 4 Mark. Bau Neuenauf. Palast-Hotel Kur-Pension I. Ranges bekaan! durch hervorrag. u. Weine mit maß. Preisen. Broschüre vorsendet gratis. Teleion 44. P. Sahlaswein. Luftkurort Manderscheid(Eifel) Pens. Nicol. Stölben. Bäckerei und Calé. Bader im.igrachefter###. Logis mit Frühstück.20 M. Bad Pyrmont illa Angusta-Hieteris am Kaiserplatz. Hm unid feniimsssn!.S. Vordeschas usel Spiekeroog. Prespekte gratts durch die Badeverweitung. Sechat Middelferte bei östende. Mit Tram in 20 Min. verbund. Les Boserales, anagez. Famil. Pens. Vorzügl. Küche. Elektr. Licht. Man spricht Deutech. Rhein= und Ruhrzeitun Herrichelt und begurm e Aderndenngung vernehmer. rahigt oder fpater(l. 10 zu deri Nen Teierbe=Anschluc bat von jett ab die Nr. 30 u— stat 1221. Fr. usd. Steinkamm Prakt. Arzt.— Mülheimerstraße 138. Theodor Hetzel Paula Hetzel geb. Bockermann Vermählte. Deisburg, den 21. Juli 1910. Beetstrasse 45. Kovemder Wohnu 11 Zimmer, „es. Himmer mit sep. Eina. #. Wi.=Blaz. Ofenen Vittagstisch e. Off. u. S 44 Neues Schöne abgeschloss # 1. Etage 6 Rämmne, mit Koch- u. Leucht kes veriedes, za rrmegen. Realschulviertel, auf sofort und 1. Oktoder zu verm. I. und II. Einge. abgeschlossen, je 5 Naume. Kuche. Realschuistr. 18 I. Etage. Adgeschlossene 2. Stage, 5 Raume, 1 Mans. Koch= und die Grichatnsst. d. Jua. empfteblt— C. R. Strathmann Elisabetbstraßzen= u Ostplatz=Ecke. Perding von Anstreicher=Arbeiten. Matele Pechabe rr Müldeim(Rubr)=Coen ntnertrraße 81. e e der Keuet eingerichtere Mebgerel mit Krattderrieb umständebalb. Die Austreicher=Arbeiten in den städtischen Gebäuden sollen vergeben werden. Kostenanschläge und Bedingungen liegen im Stadtbauamt— Zimmer Nr. 15— offen. Verschlossene, mit entsprechender Aufschrift versehene Angebote sind bis zum 30. d9. Mis., mittags 12 Uhr, ebendaselbst einzureichen. Zuschlagsfrist 4 Wochen.(13383 Duisburg=Meiderich den 18. Juli 1910. Der Stadtbaurat: Heising. wurumnt! Sean Lodelsld Straßensperrung L. Stage,.3. m. Erker. Ver. u. Mans., a. rnd. Leute zu verm. Koch- und Leuchtaas. 1017. aus Jagerhe, Ronning) Donnerstan den 21. Juli 1910:— sses Konzert, von der ganzen Kapelle des 15. Dragoner Hagenau, unter persönlicher Leitung des Musikmeisters Herrn H. Schmidt. 41777 ug 2 Uchr.“ Bunk. 10 Uhr Egeig; Zezerwerk. Die Emmericherstraße, früher Düffeldorserstraße, ist von heute ab zwischen km 29,2 und 29,6 bei der Mündung des Ruhrdeiches für jeglichen Verkehr gesperrt. Der Verkehr wird über die neben der bisherigen Straße neu angelegte Straßenstrecke geleitet. 213415 Duisburg=Meiderich, den 20. Juli 1910. Die Wegepolizeibebörde. Bekanntmachung. Die an der Aktienstraße in Mülheim a. d. Ruhr belegene Besitzung Nr. 163(bisher als Schule benutzt soll verkauft oder vermietet werden. In dem Gebäude lassen sich 3 Wohnungen im Erdgeschoß mit je 3 Räumen, 2 Wohnungen im Obergeschoß mit je 3 Räumen errichten, zu denen 1 Dach kammer, Küche, Keller oder Stall gebören würde. Nähere Auskunft wird auf dem Hochbauamt, Muhrenkamp Nr. 22. Zimmer Nr. 8, erteilt. 213119 Mülbeim a. d. Ruhr, den 20. Juli 1910 er Oberbürgermeister. suche zum 15. Sevirmder Näh. Marient. rür. 38 I. Er. Tintmädchen, verfekt im Bügeln und Ser vieren, ferner ein tüchtiges Zweitmädchen. Beste Zeugnisse Bedingung. Frau Rich. Pischof, 13120] Duisburg. Mülbeimerstraße 40. in Kistchen von—9 Pfund billiger, empfiehlt G. Schenk zum 1. Oktober zu vermieten. 5 Zimmer. Kuche mit Socise. kammer, Badez., Veranda. 2 Mansarden und sonst. Zuelestr. Koch= und Heizgas..13#12 Näh. Scharnborftstr. 4, part. Zu vermieten 1. Okt. an rud. Jamitien 5 Räume 2. Etage. Räume i. Hinterbaus. 101674 Feruruf 2. ubrorterstr. 16, Fen Keulers = Teeren sowie Revaraturen billigst. Duisburg, Ruhrorterstr. 8. 1. Ezage. Karte genügt. senn F 1o0jährige Geburtstagseier „ für alle Schichten der Bürgerschaft und Addition Geschäftsaufa. z. verk. wegen Cff. u Anton Stocke, Hodestraße 18 Wir suchen für nnsere Kon sum=Austalt sofort eine gewandte, zuverlässige 133884 November d. Zur Besprechung dieser Feier findet im Babnbofsbotel, Königstraße Nr. 99 (Inhaber: Horrmann am Samstag, 23. Juli, abends 9 Uhr, für alle Freunde Fritz Reuters und seiner Werke eine —Versammlung statt, wozu hiermtt freundlichst einladet Plattdütscher Fritz=Reuter=Klub Duisburg. Gegründet 1900. #.N F Lur. alle Hier am Platze wohnenden Platideutschen in e Uhlennche, diese Versammlung zu besuchen. 13400 Eine 2. und 3. abgeschl. bestebend aus 4 Zimmern. Veranda, Bade= u. Sveicher zimmer, z. 1. Okt. zu vermiet. Ven Burgacker 42..1206 Die erste Sendung Gebirgs= Preißelbeeren trifft heute ein### Herm. Buchloh, Knüppelmarkt 4. Nach langjähriger praktischer Tätigkeit habe ich mich hier niedergelassen und die Praxis des Herrn Dr. Berger übernommen Wohnung und Sprechstunden wie bisher. Priemersheim, im Juli 1910.:13300 Dr. Thomet. Steinkoblenberawerk Friedrich Heinrich Aktiengesellschaft. Lintfort(Kreis Moers). gans: vermieten: Iraum. Wohnungen 25 M. träum. Wobnungen 34 M. bräum. Wohnungen 50 M. Gräum. Wohnungen 35 MN. Träum. Wohnungen 60 M. Sräum. Wohnungen G bie 125 M. usw. Einsamilienbäuser Ladeulokale in d. Hauptgeschäftsstratzen Bureauräume 101775 Werkstuben 2c. Wohnungsbütro Dansa“, Dsba., Beekstr. 74/I, Näbe Marientor, Elektr.Bahnl. B. Geöffnet u.—1 u.—7 Uhr. Ig. Mann, Krankenwärter, sucht zum 1. Sept. Stelle als nO Portier in einer Fabrik..01765 Offert. unter D 2079 an die Geschäftsstellen dfr. Zeitung. Strebsamer junger 201718 Kauf mann aus biesiger besserer Familie, bisher bei ersten Firmen als Akquisiteur u. Korrespondent tätig, sucht zum 1. Okt. Stellung in gutgebendem A genturgeschäft, wo spätere Uebernahme oder Beteiligung ermöglicht ist. billigst abzugeben. Dieselben können an Ort und Stelle besichtigt werden. 113417 Näheres Tutsburg=Rudrort. in sämtlichen, allgemein wissenschaftlich. u. technisch. Fächern. Vorbereitung für alle Examina durch Wilh. Rantzenhausen, akademisch u. staatlich geprüft. Duisburg, Schwarzer Weg 46. Postkarte genügt. 3961 „Kaisersaal"(Holtschneider) Montag, 1. August 1910 beginnt der neue Gut erbaltener Deutzer Gasmoter, —.P8, liegend mit Kreur 4. à W. TOBBEN Rlof-brwellere. Königlich Rumänische Hoflieferanten. Dulsburg. Segröndet soaf. Wir btten unsere geschätzten Leser und Inserenten für Mülheim a. d. Ruhr losffuhrung, noch in Betriet, billig zu verkaufen. Gradenstraße 8 Vi1. Deutsche Bismarcksdogge, Im Neubau Röbnenstratze Ritterstr.) Nr. 24 sind die dochberrschaftlichen 11775 und Umgegend. davon Vormerkung zu nehmen, dass sich die 20 Monate alt. Rüde, mann Par., Platz arlstr. 30 und wachsam. mangels zu vei Ofl. u. K 2018 g. d. Gesch. d. 8 beseveno uus: S Zimmer, Küche mit Speisekammer, Badezimmer, Madchenkammer tinnerhalb der Etage gelegen und 1 Bodenkammer zum 1. Oktober zu vermieten. Elektr. Licht. Leucht= und Kochgas. Als Oeizung: Kachel ösen. Sep. Eingang für Lieferanten und Personal. 11775** Toreingang. im oberen Saale. Uebungsabende: Montag und Donnerstag von 8½ bis 10½ Uhr. Ausbildung vor den Wintervergnügungen. 213310 9456 Johann Höhling Könlgstrasse 60 neben Hotel Schapitz. Artikel zur Gesundheitspflege, Nahrugs- und Genußzmittel in grotzer Auswahl. Nährsalze, NährsalzSchokolade,-Kakao und-Kaffee, Pflanzenbutter in verschiedenen nur besten Qualitäten. Reform-Schuhe u.-Unterkleidung. Deutsche u. chines. Tees, Vollkornbrote, Salatöle, Edener Pruchtsätte, Honig etc. etc. nicht mehr Löhstr. 24a, sondern Wallstrasse 20 Bausiellen mit mäßiger Anzahlung kaufen gesucht. 910 Off. u. F 2081 a. d. Gesch. d. Jos. ttrocker. riedrich=Wihelmstr. 101 befindet. von 3 Zimmern und 1 Mans. zu vermieten. 13229 Unterstraße 60. die Geschäftsst. d. Ztg. ert. Rhein- u. Ruhrzeitung. Airtschaft " gesucht. Da ich mein Bielefelder Geschäft verkauft habe, suche ich in Duisburg oder Umgegend eine n- Wirtschaft zu übernehmen. 101773 Karl Mohr. Oberhausen Rbld., Arndtstr.98, früher Duisburg, Beekstraße, Konzerthaus Wertb. Junger strebs. Kaufmann suicht unt, besch. Anspr. Anstell. als Kass. od. sonst. Vertrauensposten. Kaution k. gestellt werden. 913377 Off. u. M2022a. d. Gesch. d. 8. Sparkasse, 101761 welche nächste Woche hier besichtigt und gut beleibt, nimm: noch einige Anträge an durch P. Mablert. Duisburg, Moltkestraße 36. Bei Todesfällen wende man sich sofort an das(2617] Eine Wohnung von 3 oder 4 Zim. zu vermiet. (13344) Mätheimerstr. 61. Hypotheken Lehrling mit guter Schulbildung zum 15. August er. von biesigem Engros=Geschäft unter günst. Bedingungen gesucht. 01735 Selbstgeschriebene Offerten unter E 2065 an die Geschäftsstellen dir. Zeitung erbeien. Dulsburg, Schmale Gasse 15(a. Sonnenwall) Fernsprecher für Tag und Nacht Nr. 990. fl. Empiehlungen. Darleben in jeder Höbe bez. Sie prompt und zuverlässig durch:13116 Victor Jungbluth, Oberbausen, Industriestr.147. Fernsprecher 275. Kaiserbergviertel zwei Räume in herrschaftl. hause, möbl. oder unmöbliert, an ältere Dame zum 1. Ottob. zu vermieten.(13318 Näb. zu ers. in den Gesch. d. Z. Schön möbl. Zimmer ruh. Lage, in dess. Hause, bei kinderlosem Ebepaar nur an Dame von tadellos. Ruf billig zu vermiet. Off. unz. P 2010 an die Geschäftost, dir. Ztg. 191701 ztige solvente Wirtsaus der Speditions= und Schiffahrts=Branche, von Versandbureau eines groß. industriellen Unternehmens, Sitz Düsseldorf. gesacht. Eintritt möglichst 1. August. Angebote unter B 525 an die Ann.=Exp. D. Schürmann, Düsseldorf. Wirtschaft Selbstgeber Fie,„Darlehen an solv. Ver sonen in jeder Höbe gegen Ratenrückzahlung, Hopotbeken und Betriebskapiialien durch das Bank= u. Ovpotbeken Burcau Nürnbera. Ruckertstraße 6.— Verireter an allen Plätzen gesucht.(3764 — Rückvorto erbeten.— zu kaufen bei 10 bis 12000 Mk. Anzahlung. 13294 Offert. unter A 2076 an die Geschäftsstellen d. Zeitung. Schweirerstraße abgeschl. Parterrewohnung 4 Räume, Badez., 2 Man Garten, in ruhig. Hause zur 1. Oktober zu vermieten. 18 er SS E nissen zur Kontor einer vies. Waagen## fabrik gesucht. 5 Naueres(1341# —=4bjeldstr. 12 14. 2— Größeres Fabrikkontor sucht zum sofortigen Eintritt mit guter Schulbildung. Selbstgeschriebene Offert. befördern unter U 2045 die Geschäftsstellen dfr. Zeitung. 13286 Amsterdam. 978 Friedrich Nack, Duisburg, Anfreasstrasse 3. Engros Ferpruf 1710. Engros Komplette größere Käberes bei G. Drescher, Kriedr.=Wilbelmstr. 105. 1ee2 „Herrschaftliche Parterre Looonung von 5 Zimmern, Badez. Mansarde u. Gärichen und eine 2. Etage in der Nähe des Ludgerivlatzes zum 1. Okt zu vermieten. 001776 Näberes Rheinstraße 47. Parterre=Wohnung Lotbarstraße 14, 4 Zimmer, Mansarde, zum 1. Oktober zu vermieten.(13254 " Ferd. Gresser, A msburg, Burgplatz 8. Mercatorstraße 100 abgeschl. Parterre-Wohn. 5 Zimmer, Küche und Mans., der soäter zu verm. bestehend aus Regal u. Theke zu kaufen gesucht..13570 Offert. unter P 2065 an die Geschäfteftellen dir. Zeitung. Empieble mich den geebrien Herrschaften im Ankauf von getr. Tamen=, Herren= und Kinderkleidern, Schuben u. Möbeln aller Art. 2425 Frau Niederbockstruck, Universitätsstraße 20. zu verm.(9499 Realschulstr. 2 Mobl. Zimmer mit Klavierbenutzung auf sofort od. 1. 8. zu Grünstr. 41. 113421 vermiet. An= und Verkauf von Immobilien. 359 Franz Theisen, Duisburg=Beeck. von 55 Pfennig das Dutzend an bis zu den seinsten Sorten. 13 Duisburger Eier-Import Schwanenstraße 11 Mittag= u. Abendtisch Es können noch mehrere Herren in besserem Hause an einem auten Mittagu. Abendtisch teilnehmen. *) Breitestr. 32 sucht für seinen Hochosenbetrieb einen erfahrenen und tüchtigen Telephon 1172. Langers Frauenhaar kaufg se## rin Püttmann, Duisbura. A Schwarzerweg 57. Kellnerlehrling. Junge aus besserer Familie als Kellnerlehrling auf sofort Kicche.. 13494 Ouondof Overbauten(Rold.) J. J. Hopven. zu vergeben. Offerten u. P Z 829 a. d. Geschaftsst. dir. Ztg.(1009 „Beamter sucht—600 M. Bernh. Reinhold Fernsprecher 111 gewesene Schmelz= Meister melden, die Erfabrung in der Erzeugung möglichst sämtlicher Robeisenforten besitzen, gute Zeugnisse ausweisen können und guten Leumund haben. Den selbstabgefaßten und selbstgeschriebenen ausführlichen Bewerbungen binen wir unter Nennung des frübesten Eintrittes und der Gebaltsansprüche Zeugnisabschriften eventuell beizulegen.(23057 Die Meldungen sind zu adressieren unt. A. P. 7339 an Rud. Rosse, Cöln. Duisburg Friedr.-Wilh.-Platz 8 Spezialitat:Rauchfleisch, ff. Fleisch- u. Wurstwaren, div. Aufschnitte. — Prima Ochsenfleisch. Konserven. 2450 negen monatl. Rückzahl. 6 Monate. Off. u. V 44 Eine Dortmunder Großbrauerei sucht für solvente Wirtsleute ein die Geschäftet. d. Ita. 401776 auf sofort ode.##r zu verm. „ Garl Grasshoff. 111.0 Duisburg. Oerrschaftl. abgeschlossene Parterre=Wohnung 4. verm.(13349 Cremerstr. 87. Schöne Parterre=Wohnung von 4 Zimmern, Badezimmer, schönem Garten in herrschaftl. Dicketsbachstraße zum 1. Oktober zu vemieten. Näh. bei Anton Waaner, Priedensstraße 8.(13775 Ges. z. 15. Sevi. nach Duisburg erfahrene Köchin elr Küchenhaushälterin. Bewerd. mit Zeugn. u. K. O. 11453 a. d. Annens.-Expeditien Fr. Schats, Dalsburg. ür Festlichkeiten aller Art— Offene Stellen. Für hier und auswärts werden sofort gesucht: Bureaubeamter, Zerkäufer. Keinererer. Jilialleiter, Werkstattzeichner, Buchbalterin. Verkäuferin, Kassiererin 2c. 01774 Duisbura. Beekstraße 74, .Eigge, Näbe Marientor, Giektr. Babulinie 8. zu mieten. Offert. unter 2 2075 an die 1123 Geschäftoßt dfr. Zia. Tüchtiger solider Maschinist Wir suchen ein mitten in der Stadt gelegen. Deisburger Speditionsgeschäft sucht zum sofortigen Eintritt verfekte Steuographin und Anfertigung von Bauzeichnungen jeder Art, Kostenanschlägen, Bauleitungen, Abrechnungen, Revisionen und Gutachten. 3496 Otto Hölng, Architekt, Duisburg, Mercatorstr. 190. für Räderboot gesucht. Meldungen an Knipscheer, 13411].=Rudrort. Rischineuschreiberin. Zu erfragen in d. GeschäftsI. dfr. Zig.=13414 (Parterre Räume). Off. unter F 206 an die Geschäftsst. d. 8..— werden billig, sauber und modern bergeeeltinder ikaidens Abtellung der Neine Für sof. saud. Dienstmädch. mit guten Zeugn. ges. Bevorz. Wen seiche, die iu Hause noial. konnen. Frau Oerbern, Küblingsgasse., 1. Et. 13340 Tapisserie-Abteilung #s größte am Platze, bringt ständig — aic letzten Neuheiten. Es ist bei uns die Stelle eines(13377 zu besetzen. Rud. Mever Akt.=Ges. Mülbeim a. d. Ruhr. Ein jüngerer Metzgergeselle gesucht von=13413 Wilh. Böllert, Tuisburg, Hoizstraße 7. Herrschaftl. Etagen=Wohnung von kleiner Familie in Nähe der Töchterschule zum 1. Okt. gesucht.(1332 Offerten mit Preisangabe u. I. 2061 an die Geschäftoft d. Z. Zum 1. Sept. erfahrenes ne- Hädchen— f# Kuche u. Hausarbeit gesuck Friedr.=Wild.=Str. 68. 017 Theodor Althoff, Duisbu K K Seite 6.(335) thein= und Nuhrzeitung. BrGITT UND AAISE. am hellen gemusterten Stoflen, sparte Passore, oflen und geschlossen, mit langen, Stuipenund Brechen-Tosen Töwristen-Anzüge Mat 18 20 25 50 50—70 Loden-Capes tmmie, ichn, vri#n u##e Mast 15 20 25—36 Bozen-Mäntel Mat 18 20 25 30—45 swechmässigen, beguamee Heidungestück au gemusterten und und Loden, wamsardiche Augrüerten Gummi-Mäntel an#“ Mast 22 25—45 Tennis-Joppen Tennis-Hosen Ruder-Joppen Staubmäntel elegant gearbeitete, Dreihige Passone Mast 25 30 36 aus solidem, weissem Choviot, uni u. gestreift sus blauem Cheviot, mit Flanell gefüttert Mas 8 10 12 15 Mast 27 33 in allen Stoflerten Ment 5 7° 10 u 25 Rucksäcke Gamaschen Strand-Anzüge Fantasie-Westen Nack 2 S 4 u 10 aus Leinen, Loden, Leder in vielen Stoflerten alle Neubeiten sind vertreten Mart 2 S 4 C u. 15. Mat 12 15 18 20 u. 45 Ant•0 S 320 4 5 u. 15 Westen-Gürtel 5 Waschstofl, Wolle, Seide, hell und dunkel Mart•0 2 u. C Fussball- und Türner-Hosen in grau Drell, schwarz und weiß„„, 130 0. 4 Satin lange und Koie-klosen Mart•" 2TEEPTGSTSZ 400 Jean Godefroid Bechstrasse 45 empfiehlt für die Einmachezeit: Einmachgläser Sssr.—10 in schwerem weissen Glas mit Inhaltsangabe Preis Grösstes Geschäft am Platze. Billigste Bezugsquelle für Glas-, Przelan-, Enaills- u. Kaushalt; uurm 2 2½ 3 5 L. Lasch-Einkochgläser das beste, biligste und einlachste Einkochsystem für jeden Haushalt un kosten komplett inklodive Gummiring und Deckel 5 □ 84 töple * 28, 32 38 48. Bunzlauer-u. Ste in allen Grössen ausserordentlich billig. Pergament-Papier beute 8vuliu,„au. 9 Drahi-Fliegenfallen... stack 15 ster der Gegenwart 3 ui S Holfschneider Duisburg, Begninengasse, an der Beekstraße. Direktor Jos. Weinreiss in seiner Glanzrolle als Auton Schummerich in „Eine tolle Vorher: 4„Einsideles Gefängnis“. em kurzes Gastiviel von Som Samsa 4" der Gllickztlitng, genannt: „Der eiserne Ringkämpfer“. o- Die neueste und seusationellste Produktion aus dem artistischen Gebiete. 2808 Nippa-Fliegenfänger Gegenvart 8 Glas und Porzellan sämtliche einschlägigen Artikel auch in den billigeren Preislagen biete. Peter Häder an Godefroid, Beekstrasse 45. Bookstr. 4 Duisburg Bookstr. 4 Erstes und grösstes Spezialbaus für Glas und Porzellau. Drüsen, Beinleiden etc. wurden mit Erfolg behandelt von J. Kremer, Dulsburg, Friedrich Wilhelmstraße 69. Sprechstunden: Nachmittags von 3½ bis 7½ Uhr. Sonntags morgens von 11 bis 12 Uhr Telephon 1340. n wo Telephon 1340. 23 KTE (Hausens Weisen==Stärle) billiger als Mondamin, Maizena und an Güte mindestens gleichwertig..2192 In Paketen ½/1 Pfd. 55 Pfg., ½ Pfd. 28 Pfg. in allen besseren Geschäften käuflich. 3 oeseh Dlachrlonpflaster. Borräure, Puder. Seil Jahrschaten bewührt ven berverragenden Aersten enplehlen: ale anäbertraffenes Einstrespalver für kleine Kinder.— Gogen starken .# schvel Wandaulm, Ramintung, WUIACHLON FSuns der Naut, bei Ferbrengungen, # Aaasg Berchliegen eis. In slanUAR-RUNER½2 diges Gebrauche ven Krankenhäuserz, rive“ dermatslggiachen Hiationen und Baf! bindungs- Anstalten. 2501 Fabrik gbarmasentlischer Präpernte Karl Eugelhard— Franktart’a. M. Herm. Kriewitz " Optiker Kuhstrasse 30 Duisburg. feie Foststr. — Telephon 1647.— Photograph. Apparate von Mark.50 bis 300.—. Grösste Auswahl em Platse. Fabrikate erster Firmen. Photographische Bedarfs-Artikel urr stets frisch. s Verjährige Apparate verkaufe bedeutend unter Preis. 12516 Preisliste auf Wunsch gratis.— Rechiskoniolent II. Römer Luisburg, Heinrichstraße 19 2499, Fernsprecher Nr. 97. simmer Holmeister Organist, Dsbg., Veerstr. 125. Sämtl. Revarat. in guter Ausf. Fernsprecher 9t.(2178 Anlage und Opekulahen Neues Handbuch für 1910. Winke für Kapitalisten. Fingerzeige für Spekulanten Kostenfrei erhältlich durch: 91700 Brown Saville& Bro, 8 3. New Orford Street, London. Wasch und Platankalt. Spezialität: Vorbänge. Johanne Meyer, Tel. 1758 Duisburg, Dellstr.“1 — Parkhaus-Grühewald. Täglich von—11 Uhr: KONZERT. Eintritt frei. 97 Eintritt frei. An Grossten der Lebensmittel=Brauche, die ihren Bedars in Spekulatius, Pfesfernüsse, Kakes usw. noch nicht gedeckt, empfehlen preiswerte Offerte einzubolen Gebrüder Poßberg, Duisburger Bisknit=, Zwieback und HonigkuchenFabrik, Duisburg. un — Telephon 1838.= Besuch auf Wounich gerne. Benzin, Gasstoff, Ligroineeto. t. alle Zwecke liefert billigst A. Gähringer, Fabrik techn. Oele u. Fette. Dnieburg-Rochfoic. Telefon 2 88 1 Jonic up Rohrstuhlüchten Wilb. Pranzen, Duisburg ColoniefReh e? Ainateur-Schummm-Gias Duisburg. Für unser 1. Nationales Niederrheinisches Stromschwimmen Duisburg=Kaiserswerth am 31. Juli 13493 suchen wir für die Begleitung der Wettischwimmer noch mehrere Nachen zu mieten. Gefl. Off. nach Gutenbergstr. 5, 1. Etg., erbeten. Papierkörbe, Reisekörbe, Anfertigung von für jeden gewerblichen Zweck. 2849 Haushaltungskörbe uc. sowie Reparaturen gut u. billig. Joh. Feldmann großer Kalkbol. nur PMänner-.Frauen-+ brankheiten, Beut- und gebeime Leiden Aug. Lauterbach Jahlpraktiker ik.-RUHRORT, Narmenlestr. 32 lasgjührtes Prarlis ud Telephes 455 Sur Graße Hallerteige Sprechstunden: vetnn uitien mic emnt emntng 1 AbendK. Nompwre iicul.. siber 336 Donnerstag 21. Juli Bemgrpreia Durch die Geschäftsstellen das Viertelahr./40,., für Honat 80 Pf., eig. schließl. Traggeld; durch die Post bezogen das Viertel hür.40 M. Gecsein Arre Ausgabe. Bulsburg a. Khrin. 1910. : Aop 4. Aien „ Täglich zweimal erscheinende Zeitung. Kreisblatt für den ganzen Stadtkreis Duisburg(Duisburg-Ruhrert-Meiderich). Tise iase Mceg Bipt dur Klestdeutschen Rinnenschilfabrts-Berufsgenoss Aumsermmre DiesgespalleneC londtzeile od deren Raum 20 Pk. ür auswärt. Anreigen a Plg., in Retlame ten die Coiondhzelle 49 Ph Anzeiger für den Stadtausschutz Dusburg. Uinzreites Blatt der Westdeutschen Binnenschiltahrts-Berutsgenossenschaft. benene, n.g Aln. une Bertelsst, ad. 2a. hur Gerchsfalahrer: Dreuzr 4 Theye us Cercene K beste Ie. kohrggng. simahme iim Anatigen in bentimmite buernben oder an bertimmten Sielen, spme frhtugs Austithrung ietenhonucher Lachrngr inon krin ie, Fachemnrun, mn. D. Rahrurt. Andrm. a c.—.hesch. hastüg, Nn Gus—. Prhtusche Hhress Rbeiaruhr. Duisburg. t P. Dbede# Be# ee ae Parns m Liomt cn Prams u Piaaialkus K Tanngrn- Vr.2) L ruie.-. Katendeus. Des Ausend an eu..: -Gendssen dr dor.-Au-paidleurt donn Lmnomn- Wundur- Abe Gerune teee.— Prememiedenr ihnen tren- üitemn dnd bron. Wrsichen 1 Sesem.- Wanit Shter.—Setienten en Sunt. — as hee 27 Neueste Drahtmeldungen. Die heimkehr der Bezuadigten. eh. Madrid, 21. Juli. Die Zahl der aus bei Laiße zurückgekehrten Flüchtlinge beteug etwas über 600. Die ReDie Ermordung eines Deutschen bei paissa. publikaner sind über den Erfolg ihres Führers so ww. Berlin, 21. Juli. Ueber die Ermordung des daß sie ihm zu Ehren ein Festbankeit am Deutscher bei Haifse liegen folgende Nachrichten vor: In der anstaltet haben. Die scheinen anderseite gewilt zu sein, dem auf einem Weinberge 8 Kilometer südlich von Haisse gelege= Kabinettschef Canalejas Zeit zu lassen, sein Programm nen deutschen Liedlung Reuharthof wurde ein Einwoh= zufähren. ur des Torse, Tich erschosen auszesanberz,.4 gu. Jauzu, Die carlistische Bewezung. ch. Lo#ndon. 21. Juli. „Daily Telegraph" berichtet Bege des anwalt von Haissa ersuchte den dortigen deutschen Bizekonsol, musial begab sich mit einem Dragonan und einen angesethenen ans Geroua, daß es den Carlisten auf dem Wege der Mitglied der deutschen Kolonie, dem Büetemberger Frißz Schunggels gelangen ist, eiwa 8000 Gewehre einzulöhren. 4 705 Meyer, der als Sachverständiger dienen solle, noch Neu= der carlistischen Agiiation betrachtet Canalejas die Lage mit der harthof. Dort trasen sie mit dem Staatsanwalt, dem Ge= größten Ruhe, jedoch sind alle Vorsichtsmaßregeln getrossen § zwei Gendarmen zusammen. Sie wurden von worden. Die Garnison von Gerona hat bereits Instruktionen Sschte### gug dem benachbarten Tirch erhalten. Die bekanntesten Carlistenführer werden Kreug etwa 150 Männern und Frauen aus dem benachbarten Tirch erhalten. Die bekanntesten Carlistenführer Aat. Achzad ur Kenia ie Laiche udezsichlete Beige Vertschernfuicher Dautien. Lestr an secne blsi. d. Sie eicgha egaste mrschensihnt Geaich heiea.“ Vie Aasteut Kiunr dann die Flucht, jedoch gelang es, die Namen einiger Täter sest= berichten, entstand zwischen zwei Kosaken der Konsulatswache zustellen. Der Konsul verlangte von den türkischen Behörden in Asterabad und mehreren turkmenischen Arbeitern eine Prüdie sesortige Versolgung und Bestrafung der Täter und die gelei, bei der ein Kosak erschlagen wurde. Tarauf ordnete der sosortige Absendung von Soldaten zum Schutz des einsam ge= Konsal an, daß ein russisches Kanonenboot auf ein am kaspischer legenen Neuharthof. 42 Soldaten wurden alsbald dorthin Meere gelegenes Dorf Feuer gebe. Mehrere Hütten wurden gelegt. Von Bairnt ist der türkische Stationär mit einer Kom= zersört und zahlreiche Eingeborene geiötet und verwundet. panie Coldaten nach Haiffe abgegangen. Der Wali von Die Mörder der Kosaken konnten verhaftei werden. Seirnt traf unsaßente Rahnahnen zun Schußz von Nen. Japan kündigt Norwezen. eh.= Christianie, 21. Juli. Japan hat zum Juli 1911 den Handelovertrag mit Norwegen gekündigt. Neuer Schienenweg Trient=Venedig. ew. Trient, 21. Juli. Die neue Eisenbahnlinie Trient=Kezze=Venedig, welche 47 Kilometer kürzer ist als die Linie Trient=Verong=Venedig, ist heute feierlich herthof und wird, vonn es notwendig wird, sich selbst nech Haisa begeben. Der devische Geichäftsizgeg. Konstantinopel begab sich gestern zum Minister des und ersuchte ihn um Bestrafung der Schuldigen und der deutschen Kolonisten. Der Minister versprach, die nötigen Maßregeln sofort zu veranlassen. Reichstagskandidatur. g ist. gle die Linie Trie ah. Statigart, 21. Juli. Die Sozialdemokratie hat eröffnet worden. Von einer besonderen Feier haute man abim 10. württembergischen Reichstagswahlkreise Gsppingen= gesehen, da man irredentische Rundgebungen beBmünd den Landtagsabgeordneten Dr. Lindemann als fürchtete. Kaudidaten für die nächste Reichstagswahl ausgestellt. Hasenein in Nio de Janeiro. Nachklang zur Grunwaldfeier. 8. Riode Joneiro, 21. Juli. Der neue Hasen von .= Krakau, 21. Juli. Der„Czas“ erhielt von seinem Rio de Janeiro ist gestern vom Präsidenten Dr. Milo Pecauha an die Grenze bei Myslowitz entsandten Korrespondenten die in Gegenwart der Minister, der Vertreter des Handels und der Mitteilung, daß die von der Grunwaldseier heimgekehrten Industrie, sowie einer großen Meuschenmenge feierlich eingePolen von den Zokbeamten einer Leibesvisitiation unterzogen weiht worden. Die Länge der Kais wird 3400 Meter betragen, wurden. Wie verlautet, hat man den Polen polnische National= von denen 2700 Meter fertig gestellt sind. shristen und Erianerungszeichen ahgenommes. Ce sel lz: Zur Lage in Algter. s den Balkte uach sehlluger ergangen seiz. tr Zregsenlegion da der Besch ertaleg, behörden als die interessautesten geschildert worden, die dieher gramm aus Macao sind die Portugiesen nunmehr Herren der katigesunden haben.: Der Eieg kostete, wie aus der Kritik der gesamten Insel Colowan. Sie haben 16 Europäer, die geBarine hervorgeht, der„roten“(englischen) Flotte 18 Panzer= sangen waren, befreit und 44 Piraten gesangen genommen. schisse und mehrere Torpedobootszerstörer, während die„blaue“ Hundert Europüer werden als Garnison dort zurückgelassen sseindliche) Flotie 16 Linienschilse, sowie sämtliche Kreuzer werden. üie Laeazgestei en. 1oichn Ba. Die Unsrage der„Lallh Mall“: Landungstruppen angenommen war. Die rote Flotte hatte, Der Berliner Vertreter der„Daily Mail“, eines Londoner dank ihres vortrefflich organisierten Späherdienstes, die blaus Blattes, das sich nie durch eine unbefangene und freundliche Klotte Aberrascht, nachts volständig umstellt und nach fänf. Bürdigung deutscher Verhältnisse ausgezeichnet hat, richtete Bündigem Kampfe, von 3 bis 8 Uhr morgens, besiegt.—1 Migung,„ gnischer psgart gige, deutischer agtish Irankreich vor dem Eisenbahnerstreik. unserer Antwort keinen Augenblick an die wirtschaftlichen Inteiessen der Industriellen geducht, sondern ganz selbstverständlich nur an die allgemeine politische Lage und an die vitalen Iuteressen Deutschlands, die uns ustigen, gerade in der Frage der teilweisen Flottenabrüstung— denn darauf läuft doch eine Verständigung, wenn sie praktischen Wert haben sol, am Ende hinaus— besonders vorsichtig zu sein. Opportunitätspolitik. Süddeutschland gilt oder ist im ganzen demokratischer als der Norden. Es gibt jedenfalls im Volksieden Unterschiede, die durch di: bistorische Entwicklung gegeben und nicht zu rieren sind. So soll man sich hüten, alles über einen scheren zu wollen und soll berechtigten Eigentümlichkeiten Rechnung tragen, se lange es nicht zum Schaden des Ganzen ist. Diese Grenze scheint jetzt aber erreicht oder überschritten betreifs der Behandlung und Stellung der Sozialdemokratie in den süddentschen Staaten. Sie mag ja dort, wie alles, etwas „gemütlicher“ sein. Aber immerhin bleibt sie doch ein Teil der Partei, die den bestehenden Staat und die bürgerliche Gesellschaft von Grund aus umstürzen will, die antimonarchisch, international und revolutionär ist, eine Partei, mit welcher noch vor wenigen Jahren in Verfolg des Dresdener Parteitags selbst sortschrittliche und radikale bärgerliche Politiker ein Paktieren für unmöglich erklärten!.— 214 Und nun soll mit einem Male der Opportunismus wieder obenauf sein, nun sind in Süddeutschland die Genossen nicht bloßz hoffähig, sondern auch regierungsfähig. In Bayern hat der Verkehrsminister v. Frauendorfer die Repression der früheren gesamten Politik gegenüber der Sozialdemokratie verworsen und letztere als große geistige Bewegung bezeichnet. In Württemberg hat die Regierung die neue Bauordnung mit Hilfe der sozialdemokratischen Abgeordneten und zum Teil gegen Fortschrittler und Demokreten durchgesetzt. Seitens der letztereu wurde den sozialdemotratischen Machern dabei vorgeworsen, sie wollten sich nach oben hin gut stellen, damit sie ihren namentlich auf kommunalem Gebiet angesehenen Führer Dr. Lindemann auf den Posten des Stuttgarter Oberbürgermeisters da Nach einem amtlichen Teleew.= weris, 21. Juli. Der Kriegsminicher hat dem 5. Genieregiment den Besehl erteilt, sich für den Fall eines Eisenbahnerausstandes marschbereit zu halten. Die in Versailles ligende Abteilung des Regiments ist bereits zur Ueberwachung der verschiedenen Eisenbahnstrecken des Seine=et=Lise=Departeam Dienstag an eine größere Zahl deutscher politischer Tageszeitungen, von denen er annahm, daß sie die öfsentliche Meinung Deutschlands repräsentieren, telegraphisch folgende Frage: „Der Berliner Vertreter der„Daily Mail“ wäre dankbar für die Darlegung Ihrer Ansicht, wie sich die öffentliche Meinung Deutschlands zu eventuellen deutsch=englischen Verhandlungen über Flottenrüstungen stellen würde.“ Höflich, wie wir sind, haben wir die unseres Erachtens )" Vesthahnen hielten eine Versamalung ab, un Bicht. Vberklilstige, Krage, Hie. 8uch, an die„Mheiz. und Nuhr Austandsfrage Stellun, geb Ein Vertreter stung; gericgter, Maxde, zelegraphisch wie folgt beagwortetz, E Aasktondotgage Lelluns ar, redwen, Ein Vertre,gz, be“„Die ösentliche Meinung Deuuchlands,würde zwpeiselEyudikates forderte die Eisenbahner au, reine ungeonte.] log Verhandlungen über Flottenverständigung mit freundzeigen und ruhig das Signal des Streitansschusses abzuwer, sichem Interesse verfolgen. An postives Ergebnis werden ien. Das wichtigste sei, dat abe Zesgutzigg in den Auskand) nur wenige glauben. Die Flottendebatte im englischen Unträten. Zum Schlnß wurde, eins, Beiglistzor zugunrnwe sgpie terhause und die Haltung der englischen Presse gibt Deuischbetige Drohungen gegen die„schwachlicen Eremenie; lo#ze] land keinen Anlaß, in dieser Frage initiativ vorzugehen. die Jorderung an den Streikausschuß enthält, den Gesamtans=“ Izm„Berliner Tageblatt“, das stets in militärischen brns Johals als möglich auzuorbnen. Fragen durch seine pflaumenweiche Auffasung unliebsam Auf der Wahlreise verunglückt. auffällt, wird nun heute das Ergebnis der Umfrage Paris, 21. Juli. Der 66jährige Senator des Ar= zum Gegenstand einer Betrachtung gemacht und die Aaratei shen Khastei tiese elne sete aie.sehisceitch elslese geie helie s heiseie Bals bei einem Automobilunglück getstet. reisenden wurden schwer verletzt. zu bringen vermöchten. Zu Hose sind ja schwäbische und hadische Genossen schon wiederholt gegangen. Run aber wird in Baden dem allen die Krone aufgesetzt! Die sozialdemokratischen Abgeordneten stimmen nicht nur für das Budget, sondern beteiligen sich auch an der Holdigung für den Großherzog beim Landtagsschluß. Noch auffälliger als diese Tatsache aber sind ihre Gründs. Offen ausgesprochen wollten die badischen Genossen den ihnen genehmen, aber vom Zentrum versolgten Minister von Bodmann stützen und womöglich an lettende Stelle bringen: sie wollten verhüten, daß er„der Nachsucht der konservativ=klerikalen Junker“ zum Opfer salle. Wie dieser Regierungsverteter selbst die Sozialdemokratie anerkennt und umworben hat, das ist schließlich das Bedenklichste von allem! Er sagte im Landtage u..: Vor der Sozialdemokratie brauche man keine zu große Angst zu haben: der beste Weg, sie mit dem Staate zu versöhnen und ste zurückzuführen zur Liebe zur Heimat sei der, daß man ihr die Möglichkeit der gedeihlichen Mitarbeit eröffne. Mit diesem„einzigortigen“ Minister— wie ihn das Mannheimer Parteiblatt preist— hofft die badische Sozialdemokratie regieren zu können. Indes empfindet man in weiten Kreisen sehr lebhafte Bedenken, weniger wegen des Verhaltens süddeutscher Sozialdemokraten, als wegen des Auftretens süddeutscher Minister und wegen der heraufziehenden allgemeinen Verwirrung. Männer wie Herr v. Frauendorfer und v. Bodmann stellen sich in direkten Gegensag zu der Politik, wie sie nicht etwa bloß zu Bismarcks Zeiten und unter dem Sozialistengesetz im Deutschen Reich gehandhabt worden, sondern wie sle seither steis von den maßgebenden Stellen im Reiche versochten s. Reichskanzler Fürst Bülow hat unentwegt die absolute Bekämpfung der Sozialdemokratie gepredigt, sein Nachfolger ebenso. Dabei fanden sie ihre Stütze im Bundesrat, in der Vertretung der deutschen Bundesregierungen. Sollen diese Grundsätze nun von Rünchen, Stuttgart und Karlsrube aus umgestürzt werden.„,. 48 mst 4— Mudast. Ein Trost bei alledem liegt darin, daß mit der Budgetbewilligung der Karlsruher Genossen usw. auch in dem Lager der Sozialdemokratie selbst ein Zank neu aufgewühlt worden ist. Manche norddeutschen Eiferer möchten am liebsten sofort nicht bloß die Badener, sondern womöglich alle zu gemütlichen süddeutschen Genossen aus der Partei hinauswersen. Die „Leipziger Volkszeitung“ i. B. tobt gegen den„parlamentarischen Kretinismus“ in Karlsruhe, und der„Vorwärts“ glaubt, den badischen Kollegen das Schlimmste damit zu sagen, daß sie„Wilhelminische Dekorationspolitik“ trieben. Der sozialdemokratische Parteivorstand hat, wie bereits gemeldet, eine Erklärung veröffentlicht, worin es heißt, die badische Landtagsfraktion habe den Vorstand von ihrer Absicht, für das Budget zu stimmen, in keiner Weise in Kenntnis gesetzt. Der Vorstand bedauere dieses Vorgehen und erblicke darin eine schwere Versehlung gegen die Einheit der sozialdemokratischen Partei. Der Parteitag werde den Genossen zur Neußerung über dieses Vorgehen Gelegenheit geben. Auf diese Weise werden wir in diesem Herbst eine men: anregende Revisionistendebatte erleben. Daß der Parteitag den Zudgerbewilligern diesmal kräftiger als bei den früheren Anläufen zu Leide geben werde. 12 nicht anzunehmen. S# handelt sich je doch nur um die„Wahrung des Prinzigs“, das allen„Genossen“ heilig sein muß. Und dieses Prinzig wird seit der schönen Aussicht auf das„Wiedersehen bei Philippl“ von der gesamten Sozialdemokratte vorläufig dinter den Osen Ge Lann sein, daß die rabikalen Wortführer auch auf dem nächten Parteitage gegen die Budgetbewilliger monche scharfe Worte finden. Eine Tedatte aber wie in Dresden oder gar in Jena wird es nicht geden. Die Ersahrungen, die damit gemach worden sind, waren derartige, daß sie auf lange Zeit einer Wiederholung abschrecken. Zuwal da im nächsten Jahre allgemeine Neichstogswadlen bevorsteken, die den Sozialdemokraten einen„Niesenersolg“ bringen sollen und dei denen die „Genossen“ auf Zuströmen liberater Mitläufer und obendrein auf fortschrittliche Wahlbilfe rechnen. Und da Ennen allerdings Aeußerungen wie die der genannten jüddentschen Minister nur ret.befmctenb virten.. Deutsch=sapanischer Handelsverkehr. Die Kündigung des deutsch=sapanischen Handelsvertrages macht die Frage nach dem Handelsverkehr zwischen den beiden Länderr, begreiflich. Die deutsche Ausfuhr nach Japan bei in dem lesten Jahrzehnt einen großen Aufschwung genommen: Während wir nach der sapanischen Statistik les Jahre 1897 erst für 18.14 Millionen Ven, alse für rund 25 Millionen Mark Waren nach Japan ansführten, stellte sich unsere Ausfuhr dorthin im Jahre 1900 auf 40.22 Miklionen den oder auf 84½ Millionen Mark. Dabei ist von 1908 auf 1909 soge; ein scharser Rückgang erfolgt, denn im Jahre 1909 bas unsere Ausfuhr nach Japan schon die Summe von 97.2 Mil Mark erreicht gehabt. In den einzelnen Jahren entwickel sich die Einfuhr Japans an deutschen Erzeugnissen in Mil Den wie folgt: 1895 12.29 1905 42.58 1899 17.61 1908 4628.. 1900 29.20 1900 4022 1904 28.79 Von den in der deutschen Ausfuhr nach Japan wichtigen Waren weisen besonderes Indigo, Eisen und Stahl in Barren und Stangen, Eisenbahnschienen, Stahl= und Eisenrohre un andere Erzeugnise der Eisenindustrie eine beträchtliche Da nahme auf. Feuerbestattung. Die Kommission der preußischen Vereine für Feuerbestattung, bestehend aus den Herren Rechtsanwalt GmündKöln, Dr. Liebreich=Duisburg und Sanitätsrat Dr. MüllerHagen, hatte am 1. Juli dem neuernannten Minister des Innern v. Dallwis eine Eingabe mit der Bitte um Erledigung der früheren Eingaben wegen Zulastung der sakultotiven Feuerbestattung in Preuhan unterbreitet. Daraus ist jetzt folgende Antwort des Ministers eingegangen:„Auf die Eingabe vom 1. Juli dieses Jahres teile ich der Kommision mit, daß die Verhandlungen darüber, ob und welche Maßnahmen wegen Zulassung der Feuerbestattung in Preußen getrofsen werden sollen, im Schoße der königlichen Staatsregierung noch nicht zum Abschlus gelangt sind 9. Dallwit.“ Hof= und Personal=Nachrichten. Von der Norblanbreise wird aus Drontheim gemeldet, daß der Kaiser am 19. b. M. nach einem vom Obers Dichutb zum Andenken an die Königin Luise gehaltenen Vortrag einen längeren Spaziergang unternahm. Gestern nahm der Kaiser Vorträge entgegen und hat mit den Herren bv. ver Fo itigas Her. D gm besichtiat. Seit 10 Tage. An Bord is der Umgebung mittags den Dom besichtigt. war gestern bas erste Mal trübes Weiter. alles wohl. Sport=Nachrichten. Flugsport. sen dem Flieger Haus Grade und der laptnischen Studtenkommission sanden sett längerer Zeit Verhaublungen wegen der Uebernahme eines Flugapporates des Gradesystems durch die japanische Regierung statt. Diese Verhandlungen sind jept zum Abschluß gelangt. Die jaxanische Regierung hat einen Gradeflieger bestellt, der unverzüglich geliefert werden muß.— Die erste Jahrt einer Dame im Eindecker ging gestern nachmiktag auf dem Flugselde in Johannistal vor sich. Es war die Gattin des Konstrukteurs Kluptmann, die mit Herrn Boulain in dessen Monoplen bei einer Windstärke von 6 Metern bis zu einer Höhe von 60 Metern aufstlieg und einen Gleitflug von 100 Metern hrie. Der Apparat des Diplomingenteurs Donner Duisburgs erste Vaterländische Spiele. III. Die Vorführungen der Schulen. Es ist in hohem Grade erfreulich, daß sich gleich bei den ersten Vaterländischen Festspielen Duisburgs eine sehr weitgehende Beteiligung der Schulen ermöglichen ließ. Die Ansichten der Schulleiter über die Teilnahme der ihnen anvertrauten Schüler an öffentlichen Wettkämpfen gehen auseinander, treffen zum Teil aber in dem Grundsatz zusammen, daß der einzelne Schüler als solcher nicht in den Wettbewerb eintreten soll, sondern daß möglichst die Vereinigung der Schüler zu Gruppen und Mannschaften erstrebenswert sei. Dieser Grundsatz ist bei den Wettkämpfen der Schüler befolgt werden, sowohl bei den Volksschulen als auch bei den höheren Schulen. Für sie waren volkstümliche Dreikämpfe ausgeschrieben, die in den Vormittagsstunden des Hauptsestages zum Austrag kamen. Die Schüler hatten also die Karben ihrer Anstal: zu vertreten und widmeten sich dieser Ausgabe mit sichtlicher Begeisterung und Anstrengung. Es wurden zum Teil ganz gute Leistungen geboten, wenngleich sie naturgemäß recht ungleichmäßig waren. Besonders die 100=Meterstrecke erwies sich für manchen der jüngeren Schüler als ungünstig. Die Hortbildungsschule schickte etwa 130 Schüler an den Start. Auch sie maßen ihre Kräfte in einem volkstämlichen Dreikampf. Hier hätten einige Schüler höhere Bunktzahlen erreichen können, wenn ihre Leistung nicht durch unzweckmäßige Kleidung beeinträchtigt wäre. Denn wenn man einen Schüler nur mit Mühe und Rot bewegen konnte, sich von seinem schicken Sonntagsröckchen zu trennen, während er im übrigen vollständig angekleidet blieb und sogar den einschnürenden Stebkragen anbehielt, dann ist es kein Wunder, wenn er schlecht abschneidet. Dieser Kragenträger hatte zwar keinen Gefährten völlig gleicher Art, aber auch sonst litt mehr als einer der Wetturner unter dem gleichen Uebel. Daß der größte Teil der Schüler in Lederstiefeln lief und sprang, ist auf dem Spielplag mit der scharsen Kieslage an der Oberfläche eher ein Vorteil als ein Nachteil. Den Schülerwettkämpfen folgten am Nachmittage die Condervorführungen, die einen tiefen Eindlick in den hoch entwickelten Turn= und Spielbetrieb unserer Schulen gestatteten. Am eindrucksvollsten dürften die Freiübungen von etwa 700 Volksschülerinnen der verschiedensten Schuliosteme unter Leitung„des Herrn Oberrealschu Vogels gewirkt haben, in denen sich eine gründiche und sachkundige Schulung aussprach. Nicht weniger vortrefflich gelangen die Freiübungen der Mädchenmittelschule, die die Turnlehrerin Fräulein Müller leitete. Auch hier traten die Mädchen in korrekter Haltung an, und die Bewegungen waren sicher und anmutig. Endlich seien— um bei den Gesamtvorführungen zu bleiben— die Freiübungen von etwa 300 Volksschülern erwähnt, die sich den eben erwähnten ebenbürtig zur Seite stellten. Von etwa 80 Schülern der Oberrealschule wurde eine Gruppe schwieriger schwedischer Uebungen gezeigt(Leiter Herr Vogels). Das Bubtikum spendete ihnen lebhaften Beifall, obwohl die Schwierigkeit dieser Darbietungen schwerlich allgemein erkannt sein dürfte. Die Ausführung war so gut wie sehlerfrei. Das Spielen ist heute neben dem Turnen in den Schulen ein gleichberechtigter Faktor geworden. Wie hoch sich Spielfertigkeit hier steigern läßt, ersah man an dem Schlagballwettspiel, das zwischen zwei Mannschaften der Oberrealschule und des Realgymnasiums ausgefochten wurde. Die Schüler— alles schlanke, geschmeidige Gestalten— führten das Spiel mit Geschicklichkeit und Energie durch. Der Willen zum Siege prägte sich in ihrer entschlossenen Spielweise auss Deutlichste aus. Außer diesem Wettspiel wurden einige Uebungsspiele(Schlagball, Faustball usw.) gezeigt, die lediglich instruktiven Zwecken dierten. Unter den Sondervorführungen zeichnete sich das Keulenschwingen der Laarer Mädchenschule vorteilhaft aus. W. F. ilturnlehrer, Max kleine Volfgang angab, ein Konzert fürs Klavier werden oherrealschulturgsepte, Boz solig. Die vielen Tintentliecse(Polsgang tauchte die Jeder so tief ins Lintensaß, wie irgend ging) machten das„Konzert“ fast unlesbar, aber nichtsdestoweniger mußte Leopold Mozart erklären, daß das Konzert durchaus richtig und regelmäßig gesetzt sei; nur war es so schwer, daß kein Mensch es hätte spielen können. Die hellen Tränen der Bewunderung und Freude stürzten ihm aus den Augen. Schachtner hatte eine Geige, die der kleine Wolfgang wegen ihres sanften, vollen Tones die„Buttergeige“ nannte. Auf dieser spielte er einmal, als er sechs Jahre alt war. Zwei Tage darauf, als er zu Hause auf seiner eigenen Geige spielte und Schachtner wieder zu Besuch kam, bemerkte er, die Buttergeige sei um einen halben Viertelton ziefer gestimmt als seine Geige wurde geholt und Wolsgangs Angabe erwies sich als Nach der großen Reise, die Leopold Mozart mit seinen beiden Wunderkindern durch halb Europa machte, wurde ihm Salzburg bald zu enge, obwohl er an der Stadt selbst, am Vaterhause und an der schönen Umgebung sehr hing. Für seine Stellung zum Vater ist sein Grundsayz bezeichnend: „Nach dem lieben Gott kommt gleich der Papa!“ Aber in künstlerischer Beziehung war Salzburg damals kaum noch der Wirkungskreis, den er brauchte: Salzburg hatte kein stehendes Theater, die Abendkonzerte bei Hose waren auf eine Stunde beschränkt, und Mozarts Genius sehnte sich nach anderem, als Kompositionen für die Kirche oder die erzbischösliche Kapelle. Auch fehlte es an einem Umgangskreise von solcher Bildung, wie er se auf den Reisen bereits kennen gelernt hatte Auf Leopold Mozarts Charakterisierung der Musiker in Mannheim, sie seien von guter Ledensart, weder Säufer noch Spieler, noch liederliche Lumpen, meint Woligang später:„Das ist auch eine von den Hauptursachen, was mir Salzburg verhaßt macht, die grobe lumpenhafte und liederlichHofmusique— es kann ja kein honetter Mann, der Lebenzart hat, mit ihnen leben— er muß sich ja ihrer Mit seinen kritischen Aeußerungen über Salzburger Verhältnisse war Volfgung auch sonst nicht sehr zurüchaltent, und deswegen war seine scharfe Zunge in ganz Salzburg gefürchtet. Viel Anziehendes hatten für ihn die geselligen Vergnügen, an denen es in Salzburg durchaus nicht sehlte. Er nahm an maskierten Redouten teil und trat in Bauernhochzeiten. aul. Aus Mozarts Salzburger Zeit. Wohl kein Besucher der am 29. Juli beginnenden Rozartfestspiele in Salzburg, in deren Mitte die Grundsteinlegung des neuen Mozarthauses steht, wird die Walfahrt zu dem alten Mozarthause versäumen, jenem schönen echt Altsalzburger Hause in der Getreidegasse, an dessen Fassade eine Gedenktafel daran erinnert, daß hier Salzburgs größter Sohn das Licht der Welt erblickt hat. Seine Vaterstadt hat ihn nur in der ersten Hälfte seines Lebens, und auch da nur mit großen Unterbrechungen besessen. Während der ersten sechs Lebensjahre haben sich in seinem Elternhause die reizvellen Szenen ereignet, die Mozarts gewaltige musikalische Begabung und seine Frühreife ins hellste Licht setzten. Erst vierjährig war der kleine Wolfgang Amadens, da fand ihn einmal sein Vater, der in Begleitung Schachtners, des hochfürstlichen Hoftrompeters in seine Wohnung zurückehrte, über ein unsauberes Geschmier von Roten gebengt, das, wie der Re e cescte e ee e erbot sich, eine Scheibe zu liesern. Unangenehm war ihm besonders das schiese Verhältnis, in dem er zu seinem Brotherru, dem Erzbischof, stand. Der Erzbischof, so meint er unmutig, gäbe verständigen, gereisten Leuten kein Gehör. Uns dies gespannte Verhältnis sollte nach nicht allzulanger Wirksamkeit Mozarts in Salzburg zum Bruch führen. Manche seir:: Kollegen waren dem jungen, so reich begabten Musiker mißgünstig, wohl mancher von ihnen mochte auf sein Weggehen warten. Schließlich wurde das Verhältnis unerträglich, und es kam zum ossenen Bruch, als ihm ein Gesuch um eine Urlaubsreise abgeschlagen wurde:„Seine Eminenz sehen nicht gerne,“ so hieß es,„wenn dero angestellte Dienerschaft mit ihrer Kunst so ins Betteln herumreisen!“ Natürlich reichte Mozart sosort sein Entlassungsgesuch ein, und es wurde sofort bewilligt. Der Erzbischof sagte danach zu dem alten Oberhofmeister Graf Firmian:„Nun haben wir eine Person weniger bei der Masik“ Firmian allerdings war gang anAm 22. Serienber 1777 verlieh Mozart Salsburg, und seine Schwekter Rannerl weinte ihm bittere Tränen nach Woligang Mozart sollte aber noch einmal eine kurze, aber harte Zeit in Salzburg durchmachen. Von Paris aus reiste er im Herbst des foigenden Jahres nach Salzburg, um dort unter angenehmeren Bedingungen als früher, Konzertmeister und Hof= und Demorganist zu werden. Nach mancherlei VerLgerungen, ernt Ansang des Jahres 1/7,urgz, saach seater burg ein. Seine Stellung zum Erzbischof und vor allem betetligte er sich gerne an dem Bözischießen, das zuweilen jeden Sonntag stattland. Das broligste bei dieser süddeutschen Sitte des Bözlschießens waren die Schießscheiben, die die Schutzen selbst(oft in ziemlich derber Weise) nach bekannten Szenen aus dem Freundeskreise zeichneten und mit Knittelversen erläuterten. Noch von Wien aus ermit Fras erdisches miaumen in Wien war, ar iimn dieser sascen Kenrich..s.. schiedsegel eg. zPzas geiz, purdie den Erpdichel gur Pige g. scheber, demn der Ersbischof selie nicht vrbrietzich verden(er kaune wotzi Vo,Sziezische sarz, Wozark seihk nicht össentlich, anertennen).„Schließlich kam Mozgrz, seilbst, um den Erzbischof in einer Audienz um seinen Abschied zu bitten, aber bei dieser Gelegenheit setzte Graf Arco, das Werkzeug des Erzbischoss, seinen früheren Brutalitäten die aus: er nannte Mozart Flegel, Bursch, vig; schlietzstet, war er ihn mit einem Fußtrin zur Tür hinaus! Der Erzbischo wie sein Untertan Graf Arco haben durch diese Handlung ihrem Namen ein unauslöschliches Brandmal aufgedrückt. Salzburg verlor so ein großes Genie, für Mozark stand aber sett die Pforte zur Freiheit ossen. 2355 Seite 2 336 Rhein= und Ruhrzeitung Donnersrag, 21. Juli 1910 kuhr bei der Landung gegen eine Barriere und erlitt starke Beschädigungen. Donner blieb unverletzt.— Die Zeitschrift P A „Autv verichtet von einem sehzsamen Unsall, der den Flieger Ermann bei dem Ueberlandtung rruf. als der Flieger im Aerodrom von Pardenone aufstieg, herrschte vollkommene Windstille. Aber es war die Ruhe vor dem Sturm. Er hatte noch keine 30 Minuten in der Luft verweilt, als er sich plörlich inmitten von Gewitterwolken besand. Ehe er niedergehen konnte traf ein Bliostrahl den Apparat. Brennend stürzte er zu Boden und wurde vollständig zertrümmert. Der Flugkünstler blieb wie durch ein Wunder rss Aus Nah und Fern. Das versunkene Moni Blauc=Observatorium. Wie bereits kurz mitgeteilt, ist das Ianssensche Observatorium auf dem Mont Blanc vom Gletschereis zerstört worden. Eo war, so schreibt die Frankf. Zig., im Jahre 1890, als der damals schon 65jährige Janssen sich auf den Gipfel des Mont Blauc bringen ließ und dort Studien über die Zusammensetzung der Sonnenatmosphäre unter so günstigen Bedingungen erledigte, daß er beschloß, dort oben in 4180 Meter Höhe ein Observatorium bauen zu lassen. Unter unerhörten Schwierigkeiten wurde das Gebäude, das in Meuden erstellt und zerlegt worden war, auf den Gipfel geschafft. Das Holz war so gewählt, daß es Temperaturschwankungen von 80 Grad zu ertragen vermochte. Im Jahre 1893 war es vollendet, 8 Meter hoch, mit einem Türmchen von 2 Meter und 10 Meter Front. Das Gebäude ist nun in den Gletscher hineingeraten, der es ganz überdeckt hat. Touristen, die dieser Tage den Mont Blanc von der italienischen Seite her bestiegen haben, berichten nämlich, daß der Gletscher in einer phänomenalen Weiterwanderung das Observatorium so verschluckt habe, daß nur schwache Spuren des Daches zu erblicken sind. Es handelt sich nicht etwa um eine Schneedecke, sondern um hartes, ewiges Eis das über das Gebäude hinaus gewachsen ist. Die höchste Wohnstätte Europas ist also nicht mehr. 500 Meter weiter unten steht das Observatorium Ballet, das voriges Jahr den größten Teil der wissenschaftlichen Instrumente des Janssenschen Observatoriums ausgenom257t S6t. — Trier, 20. Jali.(Von Schweinen zerfleische) warde in dem Eifelort Kalenborn ein Landwirt, der im Schweinestall ohnmächtig geworden war. Der Mann ist seinen Verleczgen erlegen. = Hamm i.., 20. Juli.(Erstickt.) Dus 1½ jährige Söhnchen einer in der Ostenfeldmark wohnenden Witwe stürzte beim Spiel in den Chausseegraben. Der Kleine kam dabei mit dem Gesicht in den Schlamm des Grabens zu liegen und erstickte. X Aus dem Rheingan, 20. Juli.(Aussichten der Weinernte.) Für eine Anzahl von Orten, besonders in der Binger Gegend, ist nach den vielen Fehljahren auch für 1910 kein guter Herbstertrag mehr zu erwarten. Frost, Hagel, Revenstichler, Pernospora haben die Frühjahrshoffnungen zerstört. Besonders zur Bekämpfung der durch das schlechte Wetter begünstigten Peronospora ist viel Geld, Zeit und Arbeit aufgewandt worden, ohne sichtbaren Erfolg. Schon hört man, daß man die Weinberge da aushauen will, wo der Piug gehen kann und die Aupflanzung von Kartoffeln, Klee, Roggen und Serste möglich 18. rat Haas vor, daß er sich unbefngt in Arbeiterverhältnisse ein= ergab nach der übereinstimmenden Aubsage der vernehmungszeuatscht, dem Unternehmertum Handlangerdienste geleistet, sähigen Verwundeten, daß durch die forrierte Arbeit der letzdie westliche Strecke des Schachtes aus Zurcht vor Gefahr nicht ten Tage und Röchte zum Zwece genügender Ablieserung von befahren habe usw. Wie die Beweisaufnahme ergab, ist an Waßersoffgas an die Zeppetinwerst die storte Uederhigang den ganzen Behauptungen kein Wort wahr. Auch der Ange= eine Undichtigkeit der Maschint hervorgerusen habe, wodurch Arbeiterbewegung. Die Folgen des Metallarbeiterauestandes. -.- Hagen, 21. Juli. Obwohl die ausstandigen und ausgesperrten Metallarbeiter— etwa 22000 an der Zahl— ausnahmslos sich zur Wiederausnahme der Arbeit bereit erklärt haben, sind noch über 10000 Arbeiter beschäftigungslos, weil durch den Ausstand zahlreiche Aufträge rückgängig gemacht worden sind und neue Abschlüsse noch nicht getätigt werden konnten. Kleine Chronik. Die Berliner und der Apachentanz. * Berlin, 20. Juli. Das Verbot des„Apachentanzes“ durch den Verein der Berliner Saalbesitzer hat in zahlreichen Tanzlokalen zu Sturmszenen geführt. Es war vorauszusehen, daß ein gewisses Publikum sich dem Verbot nicht ohne weiteres fügen würde. Auf vielen Tanzböden wurden daher die schon angeschlagenen Plakate, wonach nicht bloß der Apachentanz, sondern auch das„Chassieren durch den ganzen Saal“ verboren ist, zunächst nicht beachtet. Wo die Saalwirte ihr Hausrecht mit aller Energie durchsetzten und es dabei zu größeren Ruhestörungen kam, wurde die Polizei herbeigerusen, die in einem großen Lokal den Tanzsaal sogar zeitweise sperrte, bis die Gemüter sich wieder beruhigt hatten. In anderen Lokalen genügte die Hauspolizei in Hemdsärmeln, um die Störenfriede an die frische Luft zu befördern. Der neue Pfeilprozeß. eh. Berlin, 21. Juli. Vor dem Kriegsgericht begann heute der neue Prozeß gegen den Grasen von Pfeil und KleinEllgut wegen Mißhandlung und Mißbrauchs der Dienstgewalt, Bedrohung und Beleidigung. Kunstdiebstahl. oh.= Hamburg, 21. Juli. Aus der Kunsthalle wurde eine auf einem Sockel stehende kleine Bronzefigur, einen Stier in Kampfstellung darstellend, im Werte von 400 M, gestohlen. Vom Diebe sehlt jede Spur. Verurteilung zweier Schutzleute. on= Kiel, 21. Juli. Die Strafkammer hat gestern die beiden Schutzleute Gallinat und Schindler wegen zwerer Mißhandlung des Arbeiters Alvem durch Säbeldiebe und Jußtritte zu drei Monaten Gesängnis verurteilt. Mitgliederbeiträge zum Revolverankauf. eu. Paris, 21. Juli. Wie mehrere Blätter berichten, hat das Syndikat der Garddepartement=Arbeiter in einer in der Arbeitsbörse zu Alais abgehaltenen Versammlung den Beschluß gesaßzt, die Mitgliederbeiträge zu erhöhen und für das Geld Nevolver zu kaufen. Ueberschwemmung in Kischinew. em= Kischinew, 21. Juli. Durch Regengüsse wurde die Stadt überschwemmt. In den niedrig gelegenen Stadtteilen mußten die Einwohner durch die Fenster flüchten. Der Straßenbahnverkehr ist gehemmt, die Brücken sind überflutet, mehrere Häuser eingestürzt. Massenerkrankungen an Typhus. eh- Budapest, 21. Juli.„Hier sind über 200 Personen an Typhus erkrankt. Gestern waren 20 neue Erkrankungen zu verzeichnen. Zwei Personen sind gestorben. Verhafteter Millionendefrandant. " eh.= Rom, 21. Juli. Der ehemalige Direktor des Zollamtes des Staates Massachussettes, Alexander Holländer der in dieser Stellung eine Million Dollar defraudiert hatte und nach Europa geflüchtet war, ist in Neapel verhaftet worden. Millionärsfahrten nach Europa. oh.= Neuyork, 21. Juli. Die Fahrten reicher AmeLikaner nach Europa dauern fort. Am Dienstag verließen nicht weniger als 1200 Kajütenpassagiere den Hasen an Bord von biei transatlantischen Dampfern. An Bord der„Kronprinzessin Cecilie“ besand sich u. a. die Familie Cornelius anderbilt. In Olymouth schifften sich die Vanderbilts an Bord ihrer Jacht„Star“ ein, mit welcher sie eine Kreuzfahrt bis September unternehmen. Auch der Millionär Soulb befindet sich nach einer Inspektionsreise von 9000 Meilen durch die Südweststaaten, wo sich die Bahnen des Gouldschen Systems befinden, auf der Fahrt nach Europa. Er erklärte, die Ernteaussichten seien sehr befriedigend. Aus dem Stadttreise Ouisburg. Nachdruß nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet.) Das Ende der Leidenfroststraße. Die Sehnsucht der Bewohner der ehemaligen Karlstraße, deren Name bei der letzten großen Straßentaufe bekanntlich in„Leidenfroststraße" umgewandelt wurde, nach Befreiung von diesem„frostigen" Namen ist jetzt gestillt. Die Straße hat endgültig den Namen „Tonhallenstraße“ erhalten. mi. Der veränderliche Juli. Nach kurzer Beständigkeit der Witterung ist abermals in fast allen Teilen des Landes Niederschlag gefallen, meist in Begleitung heftiger Gewitter, die sich bei der Annäherung einer flachen, aus Südwesteuropa stammenden Depression entluden. Die Gewitter suchten Sonntag den Westen und Südwesten Deutschlands, Montag die mittleren und östlichen Landesteile heim. Seither ist der Luftdruck wieder gestiegen: die Niederschläge haben in westöstlicher Richtung nachgelassen, und vom Atlantik dringt ein neues Maximum gegen den Kontinent vor. Das zunächst bei westlichen Winden veränderliche Wetter dürfte demnächst wieder zu etwas größerer Beständigkeit führen, über deren Dauer sich allerdings im Augenblick noch nichts sagen läßt. m Der neue Postpaketvertrag zwischen Deutschland und China, der den Austausch von Paketen auf der Basis des Weltpostvereins regelt, sieht zunächst einen Postpaketaustausch in beiden Richtungen mit allen Orten mit Postanstalten in China vor, und zwar bis zum Gewicht von zehn Kilo, mit der (Einschränkung, daß das Gewicht von Paketen nach Orten mit chnesischen Postanstalten, die nicht an der Eisenbahn oder einer Dampferanlegestelle liegen, auf drei Kilo beschränkt werden kann, wenn die chinesische Behörde dies wünscht. Auch nach Orten mit chinesischen Postanstalten ist künftig eine Wertangabe gestattet, deren Höchstgrenze voraussichtlich 1000 Ircs.(800 M) betragen wird. Schließlich wird bei Verlust oder Beschädigung von Postpaketen für die ganze Beförderungsstrecke nach den allgemeinen Grundsätzen, die im Weltpostverein bestehen, Gewähr geleistet. X Die Handwerkskammer für den Regierungsbezirk Düsseldorf hielt gestern eine Vollversammlung ab. Der Syndikus der Kammer, Herr Dr. Wilden, referierte über die Vorstandsvorlage: Errichtung neuer ständiger Aus schüsse. Danach sollen Kommissionen gebildet werden für Rechtsangelegenheiten, für soziale und Wohlfahrtsangelegenheiten für Unterrichts= und Bildungswesen, sowie für wirtschaftliche Angelegenheiten. Diese Kommissionen haben die Aufgabe, einschlägige Fragen vorzuberaten und dem Vorstand der Kammer das Material zur Begutachtung zu überweisen. Die Vorlage gelangte einstimmig zur Annahme, auch wurden die vom Vorstand genannten Mitglieder in die einzelnen Kommissionen gewählt. Ueber die Regelung des Prüfungswesens im Friseurgewerbe referierte Herr Spelz aus Elberfeld. Dem Vorschlag des Vorstandes gemäß beschloß die Versammlung, daß für Friseure eine Meister=Vollprüfung über allgemeine Ausbildung der Rasierer auch im Perückenmachen gesordert werden solle. Am 1. Oktober 1911 tritt diese Bestimmung in Kraft. Die Meisterprüfungsordnung für das Schornsteinsegergewerbe wird Rheinland, Westfalen uc. X Wesel, 20. Juli.(Aus Jurcht vor„Strafe) wegen Achtungsverletzung und Gehorsamsverweigerung vor versammelter Mannschaft, hat sich in vergangener Nacht ein Soldat der 5. Kompanie des Infanterie=Regiments Nr. 57 mit seinem Dienstzevehr auf der Zitadelle erschossen. = Düsseldorf, 20. Juli.(Rheinischer Verband gegen den Mißbrauch geistiger Getränke.) Zum Studium des Alkoholismus findet auf Veranlassung des Rheinischen den Mißbrauch geistiger Getränke am 10. und 11. Oktober d. J. im großen Sitzungssaale des Provinzial=Ständehauses zu Düsseidorf ein wissenschaftlicher Kursus statt. Die Vorlettugen, welche von Männern der Wissenschaft wie des praktischen Lebens freundlichst übernommen wurden, beginnen Montag vormittag 9 Uhr und dauern zunächst bis mittags 12 Uhr: nachmittags werden dieselben 3½ Uhr wieder aufge nommen und schließen 6 Uhr. Montag abend gelangt in einer pffentlichen Versammluno das Thema zum Vortrag:„Umsang und Folgen des Alkoholismus in den verschiedenen Berufsklassen.“ Dienstag vormittag liegen die Vorlefungen wieder wie Montags, nur ist der Nachmittag zur Besichtigung der Trinkerheilstätten in Lintorf und Heidbausen bestimmt. Durch die vornehme Art, mit welcher in diesen Kursen die Fragen des Alkoholismus ihre Erörterung finden und bei der wohlwollenden Unterstützung, welche von Regierungen, Behörden und Vereinen derartigen Veranstaltungen entgegengebracht werden, darf auf rege Beteiligung am Kursus wohl gerechnet werden. Teilnehmerkarten(3 M für den Gesamtkursus und 30 Pfg. für den Einzelvortrag) sind zu haben bei Herrn Geschäftsführer Arnolds zu Düsseldorf, Hanse=Haus, Harkortstraße, wohin Anfragen und Anmeldungen zu richten sind, sowie an den Vortragstagen im Ständehaus zu Düsseldorf. + Krefeld, 20. Juli.(Die Strafkammer) verurteilte heute den Volksschullehrer Emil Meyer, der sich des Verbrechens gegen die§§ 174,1 und 176,3 des Str.=.=B. schuldig gemacht hatte, unter Annahme von mildernden Umständen zu einer Gesäugnisstrafe von einem Jahre. ( Kodlenz, 20. Juli.(Erstochen.) Am Sonntag Abend stach ein junger Slann nach einem Streit einen anderen mit einem verrosteten Hirschsänger in den Oberschenkel, so daß die Schlagader durchschnitten wurde. Der Verletzte starb kurze Zeit Petersburg, 21. Juli. Auf der gangen Strecke der 2- Eien— Arbeiter machen den Eindruck Haldoerzungerter und verlassen mitteln. Der Geveralg# Arbeiter degen Manget an Rahrungs##derneur konnte nichts ansrichten. Die klagte Schmidt haue bereits eingesehen, daß er seine Behaup= die erhigte Luft in den Raum eindrang und das Wasserdeiftungen nicht aufrecht erhalten konnte und sie in einer öffent= gas zur Exploßon drocher.(Stehe aud den Artikel„Eine lichen Erklärung in seinem Blatte zurückgenommen. Das Unglucksfebett.) Urreil lautete gegen Schmidt, den Verfasser des Arnikels, auf!##enpenft in Sahlend 100 M und gegen Briug, der das Material zu dem Artikel ge wangersren in Auplans. liefert hatte, auf 30 Geldstrafe. Dem beleidigten Vergrat Haas wurde das Recht der Veröffentlichung des Urteils zuge-(Amurbahn Kreiken lurachen = Diebstähle. Von einem unverschkossenen Trockenspeicher an der Charlottenstraße wurden mehrere Wäschesti tescherenweise des Amurgediet. entwendet. Der Täter ist dekannt.— Jo der hoststraße stahl man aus einem Mansardenzimmer Schmuckstucke. Die Diede haben anscheinend mittels Nachschlüssels gearbeitet.— Bei der hiesigen Eilgutabfertigung ist eine Kanne Sahne— 20 Liter###ook an — abhanden gekommen. Die Kanne trägt die Bezeichnung fe#torstellt. J. L. 326. Es liegt anscheinend ein Diebstahl vor.— Einem Schuhmacher an der Ernst=Straße in Neudorf warde in der letzten Nacht eine Partie Leder im Werte von etwa 70 M gekohlen. Die Ermittelungen nach dem Täter sind im Gange. Ein Cholerafall am Besporns. Konstantinopel, 21. Joli. In dem Lazarett Besporns wurde ein tötlich berlanjener Chelerejel s. Am Realgymnasium in.=Ruhrort begann heute die schriftliche Reiseprufung, an der 5 Oberprimaner teilnahmen. Von den S durch das Provinzial=Schulkollegium der hiesigen Anstalt überwiesenen Auswärtigen(Extraner) waren nur 5 erschienen. A.=Ruhrorter Polizeibericht. Einem Oekonom wurde von seiner in Beeckerwert neben einer Ziegelei belegenen Weide ein rotbunter 1½jähriger Stier gestohlen. Anscheinend ist das Zier von der Weide getrieben, da sich an Ort und Haudels Lepeschen. Essen, 21. Juli.(Wagengestellung im Ruhrrevier) am 20. Juli: Anges. 24 405, gestellt 24 495, gefehlt keine Wagen. m. Essen, 21. Juli.(Messerstecherei.) Auf der Margaretenstraße wurde der Arbeiter Josepd Kalveram durch einen Resserstich in den Leid schwer verlegt. Der Täter wurde verhaftet. w. Düsseldorf, 21. Juli. Seahlwerksverband. In der heutigen Hauptversammlung des Stahlwerksverdandes Stelle wurde über die Geschäftslage mitgeteilt: Auf dem Inlandsmarkte von Halbzeug ist eine wesentliche Veränderung Spuren von Bliut nicht vorfanden. N er#.n-ig. c Bandalismus. In der letzten Nacht sind auf der Teich=gegenuver den Vormonaten nicht eingetreten. Der Eingang ien Tatern in der Nähe des von Spezifikationen ist defriedigend, jedoch ist zu erwarten, straße in.=Laar von unbekannten Tatern in der Nahe Hauses Knipp acht Bäume abgebrochen worden. Wettervordersege des Nachener Meteorologischen Observatoriums für Freitag, 22. Juli: Veränderlich, Regenfälte, windig aus westlicher Richtung Mülheim(Ruhr) und Oberhausen. daß die mit der Inventuraufnahme verbundene stille Zeit, sowie der eden erst beendete Metallarbeiterstreik im Hagen=Schwelmer Bezirk, den Versand störend beeinflussen werden. Das Auslandsgeschäft lag weiter ruhig. In schwerem Eisenbahnmatertal sind die vorläufigen Schätzungen des Gesamtbedarfes der preußischen Eisenbahnen in Schienen Schwellen aufgegeben worden. Nach dieser Aufgabe hat sich unsere im legten Berichte ausgesprochene Besurchtung, daß der Durchschnitt der Auftragsmengen der letzten Jahre wieder mehr erreicht werden würde, verwirklicht. Der Bedarf für 1911 ist gegenüber dem Vorjahre um 40000 Tonnen zurück. gedlieden. Der Inlandsabsat muß daher einen weiteren Ruckgang erfahren, wenn nicht noch größere Nachbestellungen hereinkommen. Bessere Aussichten scheint die kommunale und private Bantätigkeit hinsichtlich der Anlage von Klein= und * Mütheim(Ruhr), 21. Juli. Der Marineverein hat morgen Admiral Thiele zu Gast. Um 3½ Uhr nachmittags trifft Herr Admiral Thiele ein; er wird von den Ehrenmitgliedern, Offizieren und dem Vorsitzenden am Bahnhos empfangen. Um 4¾ Uhr findet eine Jahrt zur Schleuse statt und von dort erfolgt Jahrt mit dem Kutter zum Kahlen=sprivate Bantätigkeit, Hipsichtlch##nse Veige— Spr, und berg. Später wird im Vereinslokal eine Versammlung der Nebeubahnen zu bieren, da hier eine ganze Reihe von Projekten Vereinsmitglieder veranstaltet. Um 8 Uhr abends fährt Ad- der Erledigung harren. Das Auslandsgeschäft lag nach wie miral Thiele nach Dortmund weiter. Vergnügungs= 2c. Anzeiger. [8] Duisburg, 21. Juli. Das Kölner BurleskenEnsemble des Herrn Joseph Weinreiß, das seit einigen Monaten im Kaisersaale(Holtschneider) allabendlich auftritt, bringt ein außerordentlich reichhaltiges Programm zur Abwicklung. Der stets vollbesetzte Saal wie auch die reichen vor recht befriedigend und führte zu einer Anzahl von größe. ren Abschlüssen. Der Absatz nach dem Auslande bewegte sich in befriedigender Richtung und der Auslandsversand in Eisen. bahnmaterial im Juni überstieg zum ersden Male den Inlandsversand. In Rillenschienen war der Abruf sowohl des Auslandes wie des Inlandes befriedigend und die Rillenschienenwerke sind noch für mehrere Monate mit Arbeit versehen. Ebenso, gingen in Grubenschienen die Spezifikationen in hinreichendem Umfange ein, auch vom Auslande, wo nur die Preiostellung des belgischen Wettbewerbes störend wirkte. nach der Anregung des Vorstandes dahin abgeändert, daß die Anforderungen an den Prüfling eine fünsjährige Tätigkeit als Geselle und einen dreimonatigen Aufenthalt im Bezirk einschließen. Das Verhältnis des Handwerks zur Fortbildungsschule schilderte der Syndikus Herr Dr. Wilden in längeren Ausführungen. An der Hand von Zahlenmaterial erläuterte er den großen Aufschwung des Fortbildungsschulwesens und die Aufwendungen, die die Handwerkskreise selbst dafür machen. Den Handwerkern werde mit Unrecht der Vorwurf gemacht, daß die Zahl der Innungsschulen von Jahr zu Jahr zurückgehe; das käme daher, daß diese allenthalben in die von den Gemeinden errichteten Fortbildungsschulen aufgingen. Die Notwendigkeit und der Wert der Fortbildungsschulen seien von den Handwerkern voll anerkannt worden. Ueber die Festsetzung der Unterrichtszeit müßten sich die Vertreter der Behörden enger mit den Korporationen des Handwerks in Verbindung setzen. Am besten würden die Unterrichtsstunden auf einen Nachmittag zusammengelegt, für jedes Gewerbe natürlich wieder gesondert. Das Fortbildungsschulwesen entbehre noch des gesetzlichen Unterbaues; neuerdings trage man sich mit dem Gedanken, allen Gemeinden mit mindestens 10000 Einwohnern die Verpflichtung zur Errichtung von Fortbildungsschulen gesetzlich aufzuerlegen. Der Deutsche Handwerkskammertag möchte diese Verpflichtung auf alle diejenigen Orte ausgedehnt wissen, wo sich das Bedürfnis herausstelle und eine solche Schule lebensfähig sei: nach Möglichkeit auch in ländlichen Gegenden. Der Vortragende empfahl der Kammer, sich gegen die Errichtungen von sogenannten Handwerkervorschulen und für den weitern Ausbau der obligatorischen Fortbildungsschulen auszusprechen. Die Versammlungsteilnehmer erklärten sich mit den Anregungen des Referenten einverstanden und betonten als besondere Notwendigkeit, daß die Handwerker sich mehr um die Fortbildungsschulen bemühen, für Vertretung im Kuratorium Sorge tragen und bei dem Lehrerkollegium ihre Wünsche zur Geltung bringen müßten. Zu diesem Zwecke wurde die Bildung einer Schulkommission an den einzelnen Orten angeregt, in die von jedem Handwerk ein Vertreter gewählt werden soll, wie solche schon teils bestehen. Auch Erweiterung des Fortbildungsschulzwangs auf die Lehrlinge von Fabrikbetrieben wurde als fördernd für die Entwicklung der Fortbildungsschulen bezeichnet. Bei kleinern Orten müßten besondere Rücksichten gegenüber den großen Städten Platz greifen. Die Abnahme der Jahresrech= nung ergab eine Einnahme von 128 273 JA, eine Ausgabe von 110 543 J. sodaß ein Ueberschuß von 8729 u verbleibt. (O) Strafkammer I. Zu einer wüsten Szene kam es, wie wir seinerzeit berichteten, am Abend des 11. Jan. d. J. in der Wirtschaft von Leipziger am Marientor. Herr Kriminalkommissar Busch, der auf der Suche nach einem Dieb war, kam an diesem Abend in Begleitung des Kaufmanns Balzen aus.=Meiderich auch in die genannte Wirtschaft und beobachtete einige Kartenspieler, während Balzen am Büfett stand Plötzlich trat der im Lokal anwesende Hafenarbeiter Gerhard Schneider auf Balzen zu, rempelte ihn an und schlug ihn nach kurzem Wortwechsel zu Boden. Kommissar Busch wandte sich jetzt dieser Gruppe zu und forderte Schneider auf, Balzen in Frieden zu lassen, wobei er sich als Kriminalbeamter legitimierte. Schneider schlug ihm die Legitimation aus der Hand und versetzte dem Kommissar einen Stoß, daß dieser zu Boden siel. Auch die Kartenspieler, darunter der Handlanger Wilh. Troost, waren aufgesprungen und umringten in drohender Haltung den Kommissar, der schließlich von der Wirtin in ein Nebenzimmer gebracht, aber schon im nächsten Augenblick von den Burschen wieder aufs neue angegriffen wurde. Troost kam mit einem Messer auf den Kommissar zu, das dieser ihm entwand. Vorher hatte Troost dem Balzen einen Stich in die linke Wange beigebracht. Die vom Wirte herbeigeholte Polizeiwache machte der Szene ein Ende und verhaftete die Täter. Das Schöfsengericht hatte Schneider wegen Beleidigung zu 6 Wochen Haft und Tr. wegen Beleidigung und gefährlicher Körververletzung zu 6 Wochen Gesängnis verurteilt. Die von den beiden Angeklagten eingelegte Berufung wurde verworsen mit der Maßgabe, daß dem Troost 3 Wochen der erlittenen Untersuchungshaft angerechnet wurden. Im Zusammenhang mit diesem Vorkommnis stand auch das Verfahren gegen die Ehefrau Gastwirt Leipziger. Dieser wurde vorgehalten. in bezug auf den Kriminalkommissar Busch beleidigende Aeußerungen getan zu haben. Das Schöffengericht hatte die Frau Leipzieer freigesprochen; auf die Berufung des Amtsanwalts hin bestrafte die Strafkammer sie wegen übler Nachrede mit 5 4 Geldbuße, wobei ihr der Schutz des§ 193 zugebilligt wurde. Dem Schriftleiter Franz Schmidt in Oberhausen und dem Gewerkschaftssekretär Theodor Brilla in Dümpten wurde vorgehalten, durch einen in Nr. 51 der„Der Bergarbeiter“ erschienenen Artikel„Aus dem Kreise der Kameraden im Sauerlande" den Kgl. Bergrat Haas in Meyen beleidigt zu haben. Der Artikel beschäftigte sich mit dem Streik auf der Grube„Sachleben“ im November v. J. und warf dem BergBeifallskundgebungen zeugen von der großen Beliebtheit, deren Für Formeisen wirkt die Beilegung der Bauarbeitersich die Gesellschaft erfreut.: Heitere Szenen waren es, die von aussperrung belebend auf das Geschäft ein und die seitherige den Mitgliedern des Ensembles in der von J. Weinreiß bear= Zurückhaltung macht einer besseren Abschlußtätigkeit Platz. Der beiteten einattigen Burleske„Eine tolle Nacht“ geboten wur= vollen Wiederaufnahme der Bautätigkeit stellen sich zum Tei den Vorher wurde die amüsante Weinreißsche Burleske„Ein die schlechten Witterungsverhältnisse entgegen. Das Auslands sideles Gesängnis“ gegeben. Die Darsteller leisten recht Aner= geschäft war weiter befriedigend und der Spezifikationseingang kennenswertes. In einer Pause wurden kinematographische ist in den letzten Wochen reger geworden. Bilder gezeigt. Elly Strauß als Liedersängerin errang reichen Gelsenkirchen, 21. Juli. Zur Bildung eines RoheisenBeifall, ebenso die Gesang= und Tanzsoabrette Meta Nostert sondikats. Die(auch von uns übernommene) Meldung, wonach und die Vortragssoubrette Sophie Rollee. Für einen gediege= zwischen der rheinisch=westsälischen und der Siegerländer nen Humor sorgte der Humorist Rudi Sassen. Der artistische Gruppe der Hochosenwerke bereits eine Verständigung erziel Teil des Prograums umsaßt erste Kunstkräfte: Somssein sollte, ist, wie uns von unbedingt zuverlässiger Seite mitsonst sine wor. das in den letzten Tagen erzielt Dur Bueyustung fugt bur Fanbosihese; ame: Lonunp Ve“ wurde ist die Verständigung mit der Rieverihemischen Hune Herrn Kapellmeisters Fr. Viebahn wesentlich bei.„ W. Washingion, 21. Juli. Die vor kurzem angekündigte Hoosont.##4tan(Erhöhung der Frachtsätze der östlichen Bahnen ist sichten.in Gemäßheit eines Abkommens zwischen den Bahnen und dem Duisburg.s kur heute ahend 2“ der Wonning Präsidenten der Interstate Commerce Commission bis zum „X Engolig, 21. Juli. Las für heute abend an det Monning! Aovember aus eigenem Antriebe der Bahnen suspen„Militärtonzert der Kapelle des Jäger=[Hiert worden. Der Präsident erklärte, die Kommission werde engingger ihre Untersuchungen bezüglich der Berechtigung der vorgeschlagenen Erhöhung beschleunigen in der Hoffnung, die Angelegenheit vor dem 1. November zur Entscheidung zu bringen. Ein ähnliches Abkommen wird mit den Bahnen erwartet, aus denen die Western Trunk Associated besteht. Middlesbrough, 21. Juli. Englisches Roheisen. Ostk. Samsa, genannte„Der eiserne Ringkämpfer“ leistete in der geteilt wird nicht den Tatsachen entsprechend. Auch sonst „Flucht aus dem Eisenring“ hervorragendes und wesentliche Fortschritte in der Syndikatsfrage nicht erzielt Sprungelly führte einen gymnastischen Parterre=Akt vor..“ Das einzige Resultat, das in den letzten Tagen## Zur Unterhaltung tägt das Hausorchester unter Leitung des!. Verständigung mit der Niederrheinischen## Regiments Nr. 5 aus Müthausen findet Witerung in Saale statt. bei Theater und Musik. Die Wiener Hosopernkrise. Rück Felix Aus Wien wird gemeldet: Kaiser Franz Josef hat das Hämatit Nr.—3 64/—, englisches Gießeret=Eisen Nr. 3 trittsgesuch des Direktors der Wiener Hosoper, 40/—, TendKuxe. Adler Alte Haase Biankenburg Karoline Karolus Megnus Konstantin der Gr. Ver. Deutschland Torstfeld Fr. Vogel& Unverh. Friedrich d. Große Fröhl. Morgensonn Goltessegen Siaf Bismarck Helene Amalie Joh. Teimelsberg Kaiser Friedrich Königin Elisadeth. Ludwig Langendrahm Kohlenberzwerke: Nachfr. Angeb. 3200 1500 25 Weingertner seuchw at Prrastar uin 40/—. Tendenz still. von Beinguriker, genehmigl. Tirettor Wellgärtner wird in der nächsten Saison nicht mehr an der Hofoper tätig sein. Zu seinem Nachfolger ist der Professor an der Akademie der Musik und darstellenden Kunst, Wilhelm Bopp, bestimmt. Hartnäckig erhält sich die Vision, daß Generalmusikdirektor Felix Mottl von Bopp die Führung der Direktionsgeschäfte übernehmen wird, falls es ihm gelingt, seinen Münchener Vertrag zu lösen. —“(Kleine Nachrichten.) Eine Wagnererinnerung. Daß Richard Wagner einmal offiziell als„Zukunftsmusiker" bezeichnet wurde, dürfte wenig oder gar nicht bekannt sein. Dem Kanton Luzern gebührt das Verdieust. Die erste Anzeige am 2. Mai 1866 berreffend Wagners Eintracht=Tiesban Aufenthalts=Bewilligung in Triebschen seitens des Stadthalter=##mald amtes an das kantonale Polizeidepartement bezeichnete Wagner amtlich als„Zukunftsmusiker". Zwei Jahre später wurde er dann in den Listen als„Komponist“ ausgeführt. Freilich mußte Wagner den Behörden der Stadt Luzern besonders auffällig erscheinen, da am 22. Januar 1866 der preußische Ge Bismarck sandte in Thun die Luzerner Regierung anfragte, ob Wagner Graf Schwerin in Luzern sei oder ob man seinen Aufenthalt eventuell kenne. Heinrich —„Zwischen zwei Frauen“ beritelt sich ein neues Lustspiel von Eva Gräsin von Baudissin, das für die kommende Spielzeit vom Hoftheater in Meiningen angenommen ist.—„Lulu“, Tragödie in fünf Aufzügen von Frank Wedekind, eine Neubearbeitung aus den beiden Teilen der Erdgeisttragödie, wurde von der Neuen Wiener Bühne angenommen.— Interessante Bühnennovitäten. Die berühmte Opernsängerin Emma Calve ist unter die Komponistinnen gegangen und hat, wie sie selber aus Sidney, wo sie zurzeit auf einer Tournee weilt, meldet, eine Oper geschrieben, die sich„Giovanui’ürco“ betitelt und die bereits in kommender Spielzeit auf einer europätschen Opernbühne zuerst gegeben werden soll.— Alfred Capus hat ein Drama„'Aventurier“(Der Abenteurer) geschrieben, das demnächst„Chantecler“ am Pariser Porte Saint Martin=Theater ablösen soll. Dann wird das Drama Amtliche Kurse der Essener Börse vom 21. Juli. 2825 3500 6975 — 42000 13300 13800 — 7350 — 51000 — 24500 — 11800 3550 3650 12950 13300 1710018000 6450 6600 3300 3450 22400 23300 30800 2500025300 Lethriuger Mont Cenis Rudolp## B. Schürbk.a Charl. Tremonia Unier Fritz Vittor Bittoris Nachtr. Angeb. 2770028800 92200 84200 — 650 1700 1750 4550 4700 — 28600 180001— — 1325 Lelibergpecte: 6750 17200 7600 20300 9750 6100 (Bericht der Duisburg=Ruhrorter Bauk.] Jiliale der Essener Kredit=Anstalt. Rotterdamer Frachtenbörse. (Drahtmeldung.) # Rotterdam, 21. Juli. Die Fracht fur große Ladungen Eisenerz nach den Ruhrhäfen wurde heute mit 42½ Ets. die Last bei ¼ Löschzeit bezw. 52½ Ets. die bei ½ Löschzeit notiert. Die Holzfracht stellt sich auf 80 . Zmannes angekundigt ein Tvortstuck dos den piel=(Cents die Last bei ganzer Löschzeit. Der Schlepplohn für beeines Sportsmannes angerundig., ein Sporistnn, var den virt-(ladene große Kähne ab notterdam=Vordrecht nach der Ruhr genannten Pariser Sportsmann und Millionär Henristent sich auf 35 Cents Tarif. Tentsch de ia Meurthe zum Versaser hat und das teut muig uoz uo genw autr. sich in Anlehnung an die Luftschiffahrt„Ikarus“ betitelt.— Chefredakteur und verantwortlich für Politit: H. Lucko. Schließlich sei noch das Produkt eines neuen Genres genann:: Lokales u. Sport: W. Fest. Volkswirtschaftliches: C. H. Nickel eine getanzte Ballettragödie in antiker Manier: für Feuilleton u. den übrigen redaktionellen Teil: Karl Martin sie betitelt sich:„Le temple prosane“(Der entweihte!" für Anzeigen: H. Mark; sämtlich in Duisburg. Tempel“) und spielt im alten Rhodus. Zwei Belgier zeichnen hier als Verfasser, Nene Zeibelmann für den Text und der Tonsetzer Jean de Chastem für die Musik; das Werk soll am Brüsseler Monnaie=Theater zuerst gegeben werden. 80 Lehle Brahrmeldungen. Der Lichtenrader Attentäter verhaftet. ww. Berlin, 21. Juli. Die vermutlichen Attentäter des Lichtenrader Auschlages wurden heute mittog in dem Besitzer Albert Rademeier und dessen Bruder, dem Kaufmann Louis Rademeier, festgenommen. Der gegen beide bestehende Verdacht begründet sich darauf, daß Albert Rademeier sich zu der kritischen Zeit in Geldverlegenheit besand. Er brauchte Geld, um für seinen Schwiegersohn dessen Wechselverdindlichkeiten zu lösen. Der Zeitpunkt des ersten Briefes, der 39. Januar, paßt ziemlich in diesen Rahmen hinein. Albert Rademeier ist eine von den wenigen Personen, die überhaupt mit der Sache in Zusammenhang gebracht werden können. Viele Jahre war er der Nachbar des Araag. Er kannte genau dessen Verhältnisse und die Gepflogenheiten Ettern, sowie die des Otto Kraagz. Er selbst ist nicht der Schreider der Briefe, sondern sein Bruder. Heute mittag wurden beide von dem Ariminalkommisser von Berg jestgenommen. Die Ur ache der Friedrichshafener Katastrophe. 4- Friedrichshasen, 21. Juli. Die behördliche Untersuchung der Urlache der Explosion in der Barbeninmiebeit Zur Krankenpfiege: Billige Watte eien ren Pfd. nur 50 Pig., ¼ Pfd. nur 90 Pig. viee„44 Königstrasse 38 (zwischen Feld- und Düsseldorferstr.). * Wir bitten unsere Leser, bei allen Anfragen und Bestellungen, die sie auf Grund von Anzeigen in der „Rhein- und Ruhrzeitung“: machen, sich stetr darant beziehen“ *.* zu wollen.“.. 25 Seite 3 336 Abend=Ausgabe Ein sensationeller Weltstadtmord. D London, 20. Juli. Wie schon kurz gemeldet, hat die Londoner Kriminalpolizei eine Belohnung von 5500) M ansgesetzt für die Einlieserung des amerikanischen Toktors Crippen und seiner Geliebten, des hübschen, jungen typexirla, Mitz Le Rede. Tieser dohe Betrag für den Koof eines Morders bilbdet gewissermaßen den amtlichen Stempel, um das Verbrechen für alle Zeiten in die Geschichte der sensationellen Kriminalfsälle einzureihen. Das internationale Kabelney bringt den Tageszeitungen aller fünf Erdteile täglich eine Fortsetzung des schaurigen Kriminairomans, dessen Schauplaz England und Amerika ist: denn es ist heute kaum ein Zweisel, daß dieser imarte amertkanische Patentmedizinmann schon seine erste Sattin in den Vereinigten Staaten umgebracht hatte. Nur daß die Sache damals keinen Verdacht erweckte, weil der Witwer eine akute Erkrankung und natürlichen Tod angab, und das Loser wahrscheinlich nicht so viele persönliche Freundschaftebeziehungen hatte, wie die bekannts und beliebte Artitin Belle Elmore in London. Es gehört zu den vielen Rätseln des Frauenherzens, wie dieser kleine unansehnliche amerikanische Quacksalber die anmutige, liebreizende, herrlich gewachiene Bühnenkünstlerin zum Weibe gewinnen und feyt wieder die junge Sekretärtn, trotdem diese Zeugin seiner anscheinend glücklichen Ehe war, derart betören konnte, daß sie ihr Schicksal mit dem des Mörders in einer Flucht vor dem Henker Precnhnste. Hat der Glanz der kostbaren Juwelen der Belle Elmore, mit denen Crippen die arme Kontoristin vor dem Spiegel schmückte— Nachbarn erspähten die Szeue durch die Fenster—, hat der Schimmer der goldenen Brokatstofse der Gemordeten, aus denen die Nachsolgerin sich ihr Hochzeitsgewand machen ließ, das lebenslustig kokette Mädchen derart geblendet, daß ste über dem Grabe der armen Belle Elmore sich mit dem Verführer in Flitterwochenseligkeiten beiäubte? Dieser Gedanke erscheint um so ungeheuerlicher, nachdem die Leichenschau die Vorgänge des Mordes in ihrer ganzen Schaurigkeit enthüllt hat. Dem Gesetze nach soll das amtliche Inquestverfahren stattfinden vor der Leiche. Hier aber sahen der Coroner und die Beisityer sich vor einem sormlosen gräßlichen KlumRhein= und Ruhrzeitung pen von durch Kalk zersetzten, mit Erde vermischten unkenntlichen Fleischreiten. Kriminalmspektor Dew schilderte dromatisch, wie er se auffand. Man ertnnert sich, daß Mrc. Cora Crippen, unter ihrem Mädchennamen Ritz Lelmore, bis zu Erer Hetrat eine sehr belicbte und dochgeachtete Baritzesängerisl, in den letzten Jahren als Schazmeikterin der großen Musichall Ladies Guild, eines Fachoereins der Künktlerrnnen, fungierte, und einen sehr lebhaften Familienverkehr in diesen Kreisen mit ihrem Gatten unterhielt. Nach am Abend des 31. Januar hatten die Crippens eine Kartenpartie in ihrem Hause bis ½2 Uhr naches. Schon am nüchten Tage aber erhielt der Vorstand der Musichall Ladies Guild eine angeblich von Mrc. Crippen herrährende, aber von Dr. Crippen geschriebene Mitteilung, sie müsse ihr Amt niederlegen, weil se plöslich in Familienangelegenheiten nach Amerika habe reisen müssen. Einige Wochen später inserierte Dr. Crippen ihren in Kalifornien erfolgten Tod in einer Artistenzeitung. Verschiedene Umstände erweckten den Verdacht der intim defreundeten Hamilien. Dr. Crippen konnte gar nichts Näheres über den Ort des Todes angeben; was er sagte, erwies sich bei Aufragen an Ort und Stelle als falsch. Tann sah man ihn in öffentlichen Konzerten an der Sette der mit den Juwelen der verschwundenen Velle Eimore geschmückten Miß Le Neve. Die Beziehungen der Artistenwelt reichen rund um die Erbe: ein starkes Band gemeinsamer Interessen verbindet diese große Künstlergemeinde. Tamit hatte Crippen nicht gerechnet. Hier erstanden die Rächer seines Lpfers. Nach persönlichen Nachforschungen in Amerika kehrte das bekannte Artistenpaar Edward Nash und seine Gattin(BIl Hawtharne) im Juni nach London zurück, unterbreiteten ihre Verdachtsgründe und negativen Forschungsergebnisse in Kalisornien der Londoner Kriminalpolizei, und jevt trat diese mit Vernehmungen an Crippen der Sache näher. Mit großer Schlauheit gab Crippen sofort zu, die Nachricht vom Tode seiner Frau in Kalifornien sei ein Märchen. In Wahrheit, sagte er, habe sie ihn am 1. Februar verlassen infolge einer Eisersuchtsszene. Wo ste sei, wisse er nicht. Um das zu bemänteln, habe er die Todesnachricht verbreitet. Man ist in England nicht so schnell bereit mit Verhaftungen ansässiger Personen, wie auf dem Kontinent. Hier war das ein Fehler, denn am folgenden Tage war Erippen verschwunden, mit ihm Riß Le Neve. Jegt erst untersuchee die Krimmnalpolizet gründlich das verlassene Haus. In einem Keller erschenen ppei Backleine des Bodens richt gauz solibe eingefügt. Man hod sie ans und grud nach Nach etzigen Spatenstichen stieß man auf ein Stück Fleisch, dann wieder eins, noch viels und einige Haarrede, etnige halbzerstörte Spigen und Leinwandsegzen. Riche die Spur eines Kuochenauch niche des Kopfes. Wenn dieser Haufen menschlichen Fleisches der Körper Belle Elmores ist, woran man nicht zweitelt, de but Eripven nach in derselben Nacht, nachdem die Güke das Ehepaar verlassen, sein Weib geistet, den Körper anstomisch zerlegt und das Kleisch von den Knochen geschabt. Er hat von den Kletschteilen jode Sour entfernt, weiche die Erkennung des Geschlechts gestatten konnten. Dann hat er die Mase mit Aegkalt on schneller Zerstbhrung vermischt im Keller vergraben. Toch wo ist das Skelett, we der Koof? Nachgrabungen im Garten haben noch nichts zu Tage gebracht. Sie ruben wohl im Themseschlaum. Ungst zerstreut von Eobe und Zlut des mächtigen, kart defahrenen Etrames; denn Crippen war in der ersten Zeit völlig unbeobachtet, unr mit einem harmlosen ganz fungen französtschen Dienstmädchen allein im Hause. Alle Spuren des Verdrechend waren wohl beiettigt. als die neue Herrin des Hauses, Miß Le Neve, ihren Einzug hielt. Beide werden auch in der aünschendsten Verkleibung— man vermutet ihn im Gewande einer alten Frau, das Rädchen als jungen Burschen reisend— nicht lange den vielen Augen entgehen, die allee Orten nach ihnen fuchen. In Neupork haben sich vier Frauen, eine Schwester und drei Freundinnen der Ermordeten, die Aufgabe gestellt, die Passagiere aller einlausenden Dampfer zu prüfen. Sie erklären den ihnen genau bekannten Nörder in jeder Verhüllung erkennen zu wollen. Auf der Landungsbrücke haben die vier Rächerinnen bereits seit Freitag unermüdlich viele Tausende von Passagieren der„Lustanig= und sechs anderer Tampfer gemustert und werden niche ruhen, bis das unselige Paar von seinem verdienten Schicksal erreicht worden 16. Donnerstag, 21. Juli 1910 Wohlfahrtspslege auf dem Lande. Der wirtschaftlich sehr gut gestellte bayerische Bauernverein entwickelt eine sehr bemerkenswerte Bildungs= und Schtahrchtle Bauernföhne Fflege. Der Verein unterhält gegenwärtig für die Borernöhag#es, dauerischen Lauernvereins vier kandwtch, us Lecden, grsen worden.— ir erdhe in Johr 1ul Diese Schalen umfassen zwei; shen mrchis de geschenieg Selchasdheu heten dos Celernu Erdeht uicht u. Memnige. ug üer lunbririchefichen Peinch dtan eummapnuch, Un, 1such, Pizerdentruiten den Besoch dieier Schulen zu ermöglichen, hat der daperische Bauernverein im vergangenen Jahre allein 27 000 4 SupenBesuch diefer Schuien anigewandt. Auch der Rauerntöcher nimmt sich der Herern an und hat mn diesem Zwecke sündige Hausdaltungskurse, fliegende Haushaltungsschnlen, von je Smonatiger Dauer, sowie Koche, Räd= und Jnschneidekurse von je Swöchiger Dauer eingerichtet. Reim Anterricht wird desonders darauf geschert, bie Bauerntüchter das Landieben erst reche schägen und lieben imn Ichren. Auch für dreie Unterricheskarse dat der daperische Bauernverein im verfloßsenen Winter 1200 4 on Inschassen aufgewandt. Um tüchengen und sparisamen Dienstbeten es zn erichhtern, sch seibständig zu machen, gewähen die Spurkaste des Lonernvereins Diensboten für ihre Einzahlungen einen um ½, Prozent döheren Imsfut als den sonsnigen Einichern, Schließlich in noch zu erwähnen, daß der Bauernverein sich gezenwäntig mit der Errichtung eines Altersdeims für ländliche Dienstdoten beschäftigt, in welchem alte, arbeitsenfahige Diensdoten ohne Sorgen ihren Ledensabend verbringen können. Gs würe im Interesse einer dodenständigen, an der Scholle Lüngenden Arbeiterschaft zu wünschen, daß derartige Bestrebungen aucd in anderen Orten entsprachende Unterstugung fünden. Zur Trinkgeldfrage. Es ist bekannt, daß die vielfach recht deträchtlich hohen Trinkgelder, die sich in den besseren Lokalen, besonders in den Cases der Großftädie eingebärgert haden, vom Pudiktam aus dem Grunde gegeben werden, weil man weiß, doß der Kellner einen nicht uner heblichen Prozentsatz der eingehenden Trinkgelder an den Unternehmer abzufähren hat. Von diesem Gesichtspunkte aus dürfte ein in der„Sozielen Praxis“ enwühater Jas Handel, Industrie und Schiffahrt. Handel und Industrie. ∆ Kaliausfuhr. Nach der amtlichen Statistik betrug der Versand von Kalisalzen(Kainit, Kieserit, Harisalz usw.) im Jnni d. J. 705 502.=Ztr. gegen 750 941.=Ztr im Vormonat und 580 790.=Zte. im Juni 1904. Der Export seit Januar d. J. hat die beträchtliche Zisser von 5364 575.=Ztr. gegen 3 448 600.=Ztr. im gleichen Zeitraum des Vorfahres erreicht. Nach den Vereinigten Staaten von Amerika wurden im Juni 442 755(1909 252 683).=Ztr., seit Januar.303 180 .200 051).=Ztr. verschifft. Die Ausfuhr von schweselsaurem Kali stellte sich im Juni auf 29050(1909 49 583) .=Ztr., seit Januar auf 337752(1909 270720).=Ztr. Am Juniexport hatten die Vereinigten Staaten von Amerika mit 14 725(1909 37 111).=Ztr. teil, und am Gesamtexport seit Januar waren sie mit 183 229(1909 141 225).=Ztr. beteiligt. Von Chlorkalium gelangten im Berichtsmonat 178955 (1909 157 369).=Ztr., eit Januar 1 386902(1909 925 388) .=Ztr. zur Aussuhr. Von dem Juniversand empfingen die Vereinigten Staaten von Amerika 133 700.=Ztu, gegen 108 952.=Ztr. im Juni 1900 und bezogen seit Januar 937 002.=Ztr. gegen 539 315.=Ztr., währenk der gleichen Zeit des Vorjahres. Die Ausfuhr an schweselsauter Kalimagnesia betrug im Juni 1910 55 518(1. B. 80.162).=Ztr., in den Monaten Januar bis Inni wurden 961 625(646 739) .=Ztr. ausgeführt, davon 290 605(195 298).=Ztr. nach den Vereinigten Staaten von Amerika.“ = Französischer Saatenstand. Der„Matin“ veröffentlicht sehr ungünstige Berichte über den Saatenstand in Frankreich. Die Lage ist infolge des andauernden hestigen Regens äußerst verhängnisvoll. Auf der Handelsbörse sind die Kurse für Getreide plötzlich um 1½ Fr. gestiegen und es herrscht weiter eine Tendenz zur Hausse. Die übrigen Probukte sind vorläufig von dieser Preiserhöhung nicht in Mitleidenschaft gezogen worden, obgleich auch die Obstbäume durch das Unwetter stark beschädigt worden sind. Auch die Weinberge haben durch die ungünstigen Witterungsverhältnisse schwer gelitten. Die Weinlese wird überall eine bedeutende Verspätung erfahren. Eine allgemeine Aufwärtsbewegung in den Weinpreisen hat bereits stattgesunden. (2 Zur Zigarreneinfahr aus Holland. Seitdem durch die Wertsteuer die Einfuhr verpackter Zigarren aus Holland so gut als unmöglich geworden ist, haben holländische Fabrikanten in deutschen Grenzplätzen Filialen errichtet, wo die unsortiert und unvervackt eingeführten Zigarren versandfertig gemacht werden. Dieser Tage hat, wie die„Süddeutsche Tabakzeitung“ zu berichten weiß, ein hoher Zollbeamter an einem dieser Versandstätten eine Besichtigung vorgenommen und dem Vernehmen nach sich dahin geäußert, daß die Regierung durch einen Zusatzartikel zu dem Tabaksteuer=Gesetz die Einfuhr unsortierter und unverpackter ausländischer Zigarren verbieten wolle. ( Gewerkschaft König Ludwig in Recklinghausen. Das zweite Vierteljahr 1910 erbrachte bei einer Kohlenförderung von 286 189 T.(im ersten Bierteljahr 291 436.) und einer Kokserzeugung von 95 232 T.(87 9901.) einen reinen Betriebsgewinn von 426 126 M(123503), woraus wieder 300 000 M4 Ausbeute gezahlt werden, während der Rest zusammen mit dem Bestand von 123 503 4 für Grundschuldtilgung und Neuanlagen verwandt sind. Börsen= und Marktberichte. m Berlin, 21. Juli. Börse. Obwohl zu Beginn des heutigen Börsenverkehrs verschiedene günstige Nachrichten vorlagen, verbarrte die Börse doch in ihrer großen Lustlosigkeit, die durch die Unsicherheit bezüglich der Verhältnisse der Niederdeutschen Bank, sowie durch die starke Preissteigerung am hiesigen Produktenmarkt gesteigert und gefördert wurde. Das Geschäft wurde daher zu ermäßigten Kursen ausgenommen, wenn auch die Einbußen nur vereinzelt 1 Proz. betrugen. Am stärksten wurden russische Banken mitgenommen, von denen Petersburger Internationale Haudelsbauk 2½ Prozent und Russenbank 1¼ Prozent einbüßten. Auch die sonstigen russischen Werte waren gedrückt. Von Bahnen erlitten die größten Einbußen Schantungaktien mit 1¾ Proz., während die sonstigen Schwankungen nur gering waren. Durch Festigkeit zeichneten sich Anatolier aus, die zwar auch niedriger einsetzten, angeblich auf günstigere türkische Ernteaussichten jedoch eine steigende Richtung einschlugen. Auf dem Montanmarkt waren durchweg Ermäßigungen zu verzeichnen, die am stärksten bei Bochumer mit 2½ Proz. waren. Auf dieses Gebiet drückte auch die Meldung, daß die Verhandlungen bezügl. der Erneuerung des Roheisensyndikates entgegen den letzttägigen Meldungen, noch lange nicht dem Abschluß nahe sind. Durchweg hielten sich die Kursschwankungen jedoch unter 1 Prozent. Fonds sowie Banken und Schiffahrtswerte lagen ziemlich ruhig. Leztere waren später stark offeriert. Das Herannahen des Ultimos wirkte allgemein lähmend auf die Unternehmungslust, zumal die umsangreichen Verpflichtungen der insolventen Wiener Banksirma Goldberger u. Polak, die umfangreicher sind als man erwartet hatte, verstimmten. Tägl. Geld 3½ Prozent. * Neuß, 21. Juli.(Amtliche Frachtpreise.) Weizen pro 100 Kilo 1. Qugl. 20.— 4, dto. 2. Qual. 19,—., Roggen pro 100 Kilo 1. Qual. 15,40„K, dto. 2. Qual. 14.40 44, Haser 100 Ktlo 1. Qual. 15,40 M, dto. 2. Qual. 14.40 M, Gerste 100 Kilo—.— c, Kartoffeln 50 Kilo.50—.80 4, Heu 50 Kilo.00—.50„K, Luzernerhen 50 Kilo 3,00—.50 M, Krummstroh 500 Kilo 17 A4, Breitdruschstroh 500 Kilo 10 M, Butter pro Kilo.60 K, Eier 100 Stück 8 M4. Rüböl 100 Kilo in Partien von 100 Ztr.(ohne Faß) 56.00 M dto. 100 Kilo saßreise(ohne Faß) 58,00 4, gereinigtes Rüböl 3 A mehr. Rübkuchen 1000 Kilo große(waggonweise) 89 MA, dto. kleine(waggonweise) 98 JA. Kleien 50 Kilo.50 J. +r Duisburg, 20. Juli.(Städt. Viehhof.) Auftrieb 74 Kälber. Handel mittel. 1. Qual. 95—100„A, 2. Qual. 80 M. 3. Qual. 60—75„4. Austrieb 61 Schweine. Handel mittel. 1. Qual. 68—70 A, 2. Qual. 65—07 M. Schiffahrt. .=Ruhrort, 21. Juli. Schifferbörse.(Amtliche Feststellung der Frachtsätze und Schlepplöhne. Die Sätze verstehen sich in Mark für die Tonne gleich 1000 Kilograrim.) Talfrachten für Kohlenladungen. Holland: Tiel kleine Schiffe niedrigster Satz 1,45 J, Leiden mittlere Schiffe niedrigster Satz.50#4, Amsterdam kleine Schiffe niedrigster Satz.95 4, Leerdam mittlere Schiffe niedrigster Sag.25 4, höchster Satz.20 4, Steenbergen mittlere Schisse niedrigster Satz.50 MA. Belgien: Gent mittlere Schiffe niedrigster Satz.70 M. Bergfahrk. Schlepplöhne nach St. Goar.55 J, Mainz=Gustavsburg 0/.80 J, Mannheim 0290 Ml. i.=Ruhrort, 21. Juli. Das Schiffsbefrachtungsgeschäft hielt sich auf dem biesigen Schiffsfrachtenmarkte heute in mäßigen Grenzen. An der Börse wurden partikuliere Kähne zur Befrachtung rheinaufwärts nicht angenommen und auf dem Damm ist auch nur vereinzelt ein Kahn zum seitherigen Mietsatze von.20 u für die Karre nach Mannheim=Rheinau gechartert worden.— Nach Holland und Belgien wurden dagegen mehrere Reisen vorwiegend mittlerer Größe vergeben: es stellten sich die Frachten für solche per Karre nach Schiedam auf.20—.30 Gulden, Steenbergen 1,45—1,55 Gulden, Leiden 1,50 Gulden. Gent 1,65—.75 Gulden und für größere Ladungen nach Antwerpen 1,15 Gulden. — Mit Kanalschiff stellt sich die Fracht per Tonne nach Lüttich zwischen.75 und.85 Fr., Charleroi./80 Fr., Lille.10 Fr., Sedan 7,10 Fr., Nancy 9,30 und.40 Fr. und Paris und Umgegend.75 und 10,00 Fr.— Die Schlepplöhne wurden notiert für den Zentner in Kähnen nach St. Goar mit 2¾ 3, MainzKastel 4 3 und Mannheim=Rheinau 4½ 4. Die Schlepplöhne zeigen sich recht fest. Sndung: Stschgllter Gerste Gratter Stockgoter Pode Peimterss Bleteer Fiots Paler Verzeichnis aller bei Lobith rheinaufs. 20. Jol 1610. Gebi u. Koplon: Koin 40, Kisel Prias der fiede londen, Vermeute Pautica, Ftuiamen Ambuiast, v. d..e August Aans. Wahner Norgenster. Beigoy Thesdor Hieimich, Lodevige Helene, Pötaer Gena. Erast A#na. BeaiJakob Wühelm, Waser Soum Ouique, v. Ort Sosaurant, Hl. ver Fencel 50, Velimer Fais Borgane. Suasg Fove. 6. Guchel St Antonius, Beschmon Dur garethe, de Viaser Vriendschep, Langendes Antonia, Heykant Germanis, Koch Kaths ins, Sohostaers Köin 80, Joriz Baccnle 37, Speapt Siaat Klere 2.., Vlaroher Geertruide, Hameink B. S. G. 16, de VlaaAmater dam 8. O. Zadow Wichelm, Wassenberg Vade land, Borne Küstroom, v. Werender, Mennheim 20, Fluck Manaheim 10. Hofimes Nooit eedacht, de Wechter Charies, Vergauwen Huge Siingee 21, Graßhef durchgeiahrenen Schile. (Nacheg, varbeten.) vbo: 1 aach: Aatwerpen Keie Rotterdem er- Oaig Rehrt : Mascheim :[Oebg Rodrl. Amsterdam alleus Siavoten[Oebg Hohrt. Rotterdam" Eleeners Stückgoter Weizen Stdokgoter Pld Weizen Htafer Sol weielers Sthohgeter Hafer Elsonerz Stöokgater Eiseners Hefer Weizes Stöckgeter Astwirpes Maanhein „ Dömatchor Bremen /. Koin Rotierdam Oobg Rart Eisenabfan Greine Zatere Bliech Ebeners Jonge Nioo, Rutjes Böcker 4. Rachtberg are, Pater Vol à Longen 8, Bruchbäuser Stückgeter Dome von. Semgel Gch v. Lavale, Fimmermes Peteissm 6:.aon, Kotangn Peler Seie Meter. Hassing Ceollia, Betkore Hengrike Mierie, Jansten Jeannette, Poober Gosce Gunst, Pos 810okgster Gerritcias, Koning Leinkuchen Lähn, Zickerman Stvotgoter Oetuua, Hogamaas Rodse nes 5 Gebresdere, Rosenbrand Gerste Gosde verwschtigg, Koendern. K. Schroere 30. Hoozen Elaser D. Tyo zart leeren. v. Voss Hiefer Johen Marius, Willckes Eloeners Johanas Mergareina, Vnalt Liebliag, Bochlon Sieters Klare, Schin mei Hoog en Zegen, Klabeem Ptois Hoo0 op Zegen. Slumg Wampos, Verachurea Alteines Marie Kasper, Liebeton ttolz rioog dost leven. Fongers Rogeen Anna Maria, Soriager thote K. Schroere 40, Knoot Eiseners Alioe, Rosorlus. Holz Mleur; Torg, v. Oert f Roggen MTII, Theo, Reinders„ Hoel:“ Wihelming, v. Sanduyt Steinkchles Egan 3. O. Stüber Stdokgoter Gent, Rozendrand Leigeamen Luik, de Roon Weizag Aoost. v. Benrdarst Winelmning, Peiere Beikon Sarto, Viasere Holz Theddes, Mooren Jean Blochz, v. Masche Seipeter Getenberg, b. Seig Stborga#r Johangs, Halamaa rasa Sosanng. Kumpf Eneners Tretvogel, Hafiak Piater Christins, Alebach Ptois Jsannette, Vermeeren .- Bevaland, Varbug Hoier Frankfurt Si. Robbers Stdckgüter: Eiss, Staiahe Eiener: Hiedwig, Kahmen Hasia Aana, v. Hooydosh 945 Cornelia, Vetter Zinkerz 4o6e, Megemstos Elaener: Gaat Hotiercmm Gant Antwergen Retterdem Hemberg Antuerven Rotter dam Obsseldert Dabg Ro#rt. Kühe Klove Oabg. Rochet. Odsseidert Weiaum Debg. Ruhst Odssedert Monchelm Dabg. Ruchrt. Baclheim Oebg Pchct. „Reichets bebg Ruhrt. #. Keus Oebg Ruhet. 15 Kies Retterdem Antwerpen Rotterdam Antwerpen Rotter6.m Neuß Köin Oebg Hücrt. Frankfert Debg. Ruhrt. Homberg Maanbeim Gerdiages Fosred Mancheim Debg Kunrt Porz Debg. Rubst. Frankfost Gebg, Ruhrt. Astwerpen Hotterdem = Rotterdam, 20. Juli. Vom rheinischen Verfrachtungsgeschäft. Die Drachtenmarktlage zeign s# beute wieder etwas fester, da infolge stärkerer Zufuhren in Eisenecz, Stückgut, Holz, angl. Kohlen Xc. viel Nachtrage für Laderaum hervortritt. Die Kahnmiete wurde notiert für Eisenerzladungen nach den Ruhrhüfen mit 42½—45 Cts. per Last bei ½ und 52—55 Cts. bei 12 Löschzeit: für 100—150 Last Frucht nach den Ruhrhäfen wurde die Fracht mit 7298—82½ Ets, per Last notiert, und für Schweselkies, engl. Kohlen, Holz, Frucht, Stückgut oder gemischte Ladung nach den Häfen Mainz=Mannheim=Frankfurt schwankt die Kahnmiete zwischen 1 und.25 gl. per Last. Allzu großer Bestand an leeren Kähnen ist zwar zurzeit nicht vorhanden, doch kann der auftretende Bedarf immer noch genügend gedeckt werden. Zudem bleiben die großen Transportsirmen nach wie vor bemäht ihre oberrheinischen Gütermengen möglichst mittels eigener Kähne zu verfrachten. Die Schlepplödne sind ebenfalls fester und wurden heute nach Schluß der Börse mit 35 Cts. für die Last in Lähnen ab dier oder Dordrecht nach der Ruhr notiert. Co trat viel Bedarf und Frage für Schleppkraft hervor. An dei Schiffsfrachtendörse herrschte eine durchweg feste Tendenz: wenn di: Kahnmiete trot des lebhaften Geschäftes sich noch nicht so recht aufzuschwinzen vermag, besonders nicht im Verkehr nach dem Oberrhein, so ist dies hauptsächlich auf den andauernd günstigen Wasserstand zurückzuführen. * C. Rubrort, 21. Juli, Rheind, vorm. 12 Uhr 419—.11m * Tiel. 21. Juli Rheindöbe nachmittags K 12-—402m Wetter: Regen, Südwestwind, t 17 Grad. Konstanz, 21. Juli, Bodensee, vormittags K48—002m * Waldsbut, 21. Juli, Rbeinhöhe vorm. 10 Uhr 420-—000mn * Straßburg, 21. Juli, Rheinschleuse vorm..22r02m * Lauterburg, 21. Juli, Rbeinhöhe 10 Uhr vorm. 601 1.07m Marau, 21. Juli, Rheindobe 10 Uhr vorm. K2 20 m : Germersbeim, 21. Juli, Rbeinhöbe 10 Uhr 415 Om Heilbronn, 21. Juli, Reckarbobe 8 Uhr vorm..48104bm Mannbeim, 21. Juli, Rheinhöbe 8 Uhr vorm..23-0/02m Frankturt, 21. Juli, Städt. Pegel vormittags.22—0/04m Mainz, 21. Juli, Rheinböbe 8 Uhr vormittags 298—007m * Bingen, 21. Juli, Rheinböbe 8 Uhr vormittags.54—0,10tu * Kaub, 21. Zuli, Rbeinbobe 8 Uhr vormittags.29—014n * Koblenz, 21. Juli, Rbeinböbe 6 Uhr vormittags.19—4 2u, Trier, A. Juli, Moseldobe 9 Uhr vormittags.80—4400m * Köln, 21. Juli, Rbeinböbe 11 Uhr vormittags 44 Düsseldori, 21. Juli, Rbeinhöbe 8 Uhr vorm..34-—0400m Lehnkerins Otten'scher Schnelldienst Duisburo=Rotterdau und Rotterdam=Tuisburg. Den Roterdam geschlepnt: Kahn„Theodora“, J. v. Disseldorp. In Ronerdam in Ladung: Kahn„Maria Hendrila“, Schisfer W. Sieegert. Duisburg, den 21. Juli 1910. Reis eise er e e e Zuschrift: Während in ganz Mittel=Europa andauernd kühles, regnerisches Wetter herrscht— auch in den östlichen Gegenden der Ostsee— erfreuen sich die Mecklenburgischen Ostserbäder eines so herrlichen Sommers, wie wir ihn im ganzen Jahrzehnt kaum erlebt haben. Wir haben seit Mai b. J. etwo 8 Regentage gehabt und im übrigen nur sonnige Tage. Die sommerliche Hitze ist dauernd durch mehr oder weniger kräftige Seewinde gemildert. Am 13. d.., abends 7 Uhr betrug die Lustwärme noch 28 Grad C. und die Seewärme 24 Grad C. Am 15. d., abends 7 Uhr. betrug die Lustwärme 24 Grad C. und die Seewärme 23 Grad C. Rordseebad Wol auf Jöhr, Mitte Juli. Wir stehen jent mitten in der Hauptsalson. Stark besetzt treffen täglich die ankommenden Tampfer ein. Der Strand bietet ein liebliches Bild. In einer Länge von reichlich 1 Km. stehen Strandzelte und Strandkörbe in kurzen Entsernungen voneinander, und dazwischen liegen hübsche, reich mit Flaggen gezierte Sansburgen, an denen fleitzige Hände unermüdlich arbeiten Richt minder lebhaft ist es in den schönen Strandalleen, die sich am User hinziehen und Wyk so vorteilhaft vor andern Bädern auszeichnen. Aarschat üer Gesdoer diche. (Fernsprechmeldung.— Ohne Gewähr.) Geldforten und Banknoten. 20. 7. 1,; Ameian. Roie Hämdtnd gae“ Belgische Roten Englische Roten Französische Roten Holländische Roten Priveldiskont Reichsdankoiskont 20. 7. 3 420.50 80.95 80.90 20.43020 450 81.15 81.15 169,40 169, 50 „Diskontsätze. 21. 7. Wechsel. [20. 7. 121. 7. Amsterdam kurz Brüssel, kurz London, kurz Paris, kur Italiener, kurz —.—160,30 —.— 80 77 .— 20.430 —.— 80.55 4 Lombardzinssuß 20. 7. 121. 7. Schatzanweis. neue Reichsanleihe Da. da. Preuß, conf. do. de. Rheinpr. 20 21, 31, 32 9a. Ser.-7,10. 10172427.29|3½ Anleihesch. XIX/36 Zuländ. Staats=, Prov.=Anleihen und Hopoth.=Pfandbriefe. 45 4 Garmer Bankd. 7“ Berg.= M. Lank 8½ Vert..=Ges. 9 Darmst. Bladg, 6½ Deutche Bank da. Naticgalb. de. Ueberse Disk.=Kom..9 Dresdar Banis Eibers. Banlo 6½ Essener Bankv. 7 7½ 9 9½ 815 Mare 8. Baaile Arg. Gold=Anl. 5 Chinesen 1846 do. 1898 Japan Anleihe Japan Anieihe Ital.amo; 3. 4 Merikan 1899 Oesterr. Goldr. Au stäodisch- Koute. /20. 7. /21. 7. 5—.——. 5(162.10102.40 99.— 9920 97.80 97.70 93.20 93.— 4 4 5 10025100.25 4 99.10—.— Oest. Kronenr. do. Silberr. Kus. Anl. 1902 da. 1908 Türkenlose Ungar. Goldr. da. Gold. A. do. Kronenr. 31. 20. 7, 4 9470 4½ 97.60 4 1 92.90 4½ 100.20 183.50 4 95.10 4 95.30 4 92.— 121. 7 94.70 97.90 92.90 100.10 182.50 95.— 9530 91.90 Industrie=Papiere. 3f. /20. 7. 121. 7. .=G. f. Anilin 18 366,.50,365.75 Accumul. Fab. 12½ 212.50 216.25 Allg..=Ges.[13 267.75267.50 13 6 0 4 13 12 Arenberg Balcke.& Co. Bemberg J. B. Berg= M. Jnd.6 Bergm. Eleltr. Berl. Auh. M. Verl. Elektr. W. 11 do. Schwarzl. 16 do. Terr=BauAl. 10 Viel Masch Dur 23 Bismard-H.#9 Voch. Gaßst. 12 Bremer Woll. 16 Buderus Eisen 5 Ch. Gelsenk. Akt. 8 Chem. Hönning 8 shem. Weiler 12 Cd. W. Alden 32 Köiner Bergw. 27 vo. Gasu. Eiek. 4 Concordia Bb. 6 do. Spinmn. 7 Consolidation /20 D. Bade Wilcox 9½ 183,50s185,50 Leutsche Jute 20 260.25/260.25 Disch. Lux. B. 10 Disch. Gasglah. 50 Disch Spiezelg. 24 Tische. Wassen 22 14 2 381.50386.— 19.6010.— 105.—105.— 98.— 98.— 258.—258.— 207.50 207 25 177.75177.75 244.50 245.50 14950 141.50 429.50 129.50 187.25188.50 232.75/232.— 261.—/26100 107,10/107.— 1165.75 164.90 166.30 166.75 22400223.— 479.—47625 451.50 451.50 91.50 91.30 270. 75 7 16050 100 50 358—|373.— Lonnersm.=H. Drim. U. Lit. H. Drim. u. 14. D. 2P 5 519,50616.25 350.50 361 80 359.—/368.30 289.75/237.75 92.60 93.— 9978 99.70 Humkoldt, M. 8 Kattow..=A. 14 Kirchner& Co. 20 König Wilh. ev. 10 da. St.=Pr. 15 Königsdorn(10 Kronpr. Metall 23 Kysshäuser##8 Lah#ucpe r& Co. 6 Laurahane 4 2. Löwe& Co. 16½4 Mamesmanur, 12 Masen. Bergd. 5“ Mechernich B. 0 Meggen. Walz. Mutheim. B=./11 Neue Bodeng. 10 Rocch Aepo Kordpart, o Obersal.=B. 1½ da. Eisenind. 0 Crenst. Koppel 15 Lit..# Puusch Julius1 Pongi, Spamn 4 Ry.=Kas. Bgp. 15 Rd. Braunk. 9 Khein. Cham. 5 Rhein. Metalle 0 Rh. Meiale 84 0 Kh. Mödelstoße Rh. Stahlwerte 6 Rh.=W. öndus. 6 Rh.=W. Kalbn. 9 Komdatz,. Haus 5 20 7. 121. 7. 133.40 133.— 238,75 239.75 354,30353.— 25960202.— 339.50 19750/291.70 376—370.50 177.99 178.— 112.75 111.75 176—176.— 278.50276.50 227—5 177311799 68.— 63.— 145.—144.50 191—192.25 146.—146.25 111.—110 2400 2400 1002510620 10250 101.90 214.20 21260 224.40/22360 233.80/232 40 66.75 300.— 18325 97.— 93.50 92.50 148.— 173.— 155.— 66.60 301.75 18425 97.— 22.— 9225 147.— 17350 155.— 160,00159.80 180,501179.80 sashen bast ie Düssel. Waggon 20 Tüsseld. Eisen 0 Donamit Trusi 10 Eisenpk. Kraft 11 Elbers. Farben 24 da. Papiers 0 Eiektr. 2. u. K. 7 Eschweiler sgw. 8 da. Eisenw. 8 Essener Steinl. 10 Fader Bleististe 15 Fagon Mannk. 8 vo. Vorz=A. Zeit..=.=W. Gasmpt Deuz Geisw. Eisenm. Gelsenk. B. Georz Marienh. Gerresh. Slash. 14 Ges.s. elekt. Unt. 8 Haub. Pakat. 6 Haanop. Masch 4 Hark. Brüch. 9 dokon St.=Pr. 10 Harimann Msch Harpener B. 8 Haip. Eis Stahl 5 Hein Lehmann 10 993tr Gard. 27 Hosch. Stadlw. 14 Hofmann Wof. Hattenh. Spin. Nun 2c.=11 269.—269.— 170 17%5 190.75/191.75 488.—485.75 64.79 64.80 142.30142.— süanster ale. Rütgerswerte 11 170.— 171.50 Scherinz chem. 10 175.90 176.10 Schles. Zinkh. 14 Sclesl=Schult 6 Schneider Hugo 9 Schudert Salzer 20 142.30142.— Schucker: eicktr.) 6 188.—s188,40 Schulz-Knaudt 0 148.60 148.70 Siez.=Sol. Guß 0 183,90 183,.50 Siemens Glash 16 283.50/283,50 Siemens Halsl 15 217.—[215.60 Staßfurt chem. 7 217.—s218.— Stei. Chamott. 17 142.—146.50) do. Bull. St. P. 12 121.—s120,75 Stelbrg, Zinkh. 5 1I7 81175 186. 185.90 22130223.— 395—/398.— 126.—126.— 153,80 158.80 330.25332.— 160.— 158.50 123,75123.75 88.25 88.25 252.—8510 240.40 143.10 276.752 217.50 239 72 142.75 276.80 21925 1140.—1138 75 257.—/200,69 Ver. Köln=Kon. 12 B. D. Nickelm. 14[27025/270.— 8. Glanzsk=F. 36 549.—[544.— Ver. St..2. Jyp 7½ 171.25 176.— Wag Leih=Anst. 12 198.75196.50 Was m. Gelsent. 10 211% 181.—1181.— 207,60207.— 72.——.— 225.—225.— 160,50 159.75 142.75 142.30 Wa 331. 19 321.— Wesel Ladn. 2½, 92 60 92. 50 321. 10 321— WMesel Ludn. 136.25 135,50 Westereg, Alt. 10 /21425/214.— 155.75 155,50 Westsalia Cem. 17[179.—s179.50 40 0 177.75171.— 221502215 109,70 107.— 65.50 65.10 105.25 10525 182, 80 185.80 275.40274.25 14590 14550 Nachen 1902 da. 1908 ba. 1893 Barmen 1907 de. 1902 50 Gen 1905 f4 da. 1908 4 da Crefeld 1907 4 Dorund. 1907 v 1891/98.03 Dasseldors19o7/ 163.30 164.— Westfal. Draht 6 190.50 190.30 do. Drahtn. 8 17350 172.50 do. Kapferw. 0 155,40 156.30 do. Stahlwk. 0 425.50 494.— Witten.Glash, 3 285,— 285.— Witten, Gaßs. 9 589—590.—| da. Stahlrohr. 25 68.52 68.59 Otavi Min.[11 Stadt=Anleiden. 9. 7, 116. 7. 19 7. /16. 7. 100 20 100,20 Lafeldor 1 876 3½—.—— ———.— do. Div. 3½ 91.60 91.60 4% 4 100,50 100. 40 b2. 82 858996 3½ 92.— 91.50 1902 io-Sissce P ro 1899 d 188##.#che 92.50 92.50 Esen 1906 4 /100.20 100 25100.— do. Di. 3½ 100 20 100. 20 10025 10520 Müheim kohr m glgl 94.00 94.##10 91 90 100 31. 4 3½ 93.75 93.75 Duisburz 1890 4 1001010025 da 1907 3½ 102—102.— 4r1 93.40 93/40 de. T- oochn eberteh — Saliune. Creselder /8 Büdeck=Büchnerss Ang. Lok. Strb. 3 Barm=Elb. Str. 5 Boch=Gels. Str.s6 Erefeld Straßd Eisendata=Lionu= und Prioritäits=Artien. —.—— .90 97.90 Dortm. Akt. Br. 120 do. Germania 8 do Löwendr. 10 bo. Unisnbe. 20 Dässeld. Adler# de Höfel=Br. 7 Gadlöberg Br. 4 81. 101.— 101.25 Sr. Verl. Sit=9 ——.— Oe. U. Sthult. 15780 157.25 Stdöstr Lomd. 103.—16.— Canada Paciste —.— Privce Heusi 97.90 Brauereien. 32925/331.50 Sluckauf 147.—s147.— Königbrauerei 188, 50 188,50 Lindenb. Unna 341.50 342.— Lindener.=B. 83.25 8025 Schulthzeiß 154. 75 154.30 Wickller Be. 771.25 71.60 ##achbbrie. 20. 7. 2l. 1. 210.75/21050 Spon. Unl.äuf 9(167,88 167,.75 Türten naue 3½ 113.63)—.—Türkische, Sose ∆ /8¼ 183,90183.90 6,6 157.70 0 121.— 7 125 185 10/185 20 138,73137.75 8(136.—s136.— 7½ 144.30 144.50 40 70,— 7025 %e 210: 130,75 130,63 Ungar. Kronen 251, 75 251/88 Hotzumer Gut Oeß. Kredit=A. Ber. Handelsg, Com. u..=B. Darmsdt. Bauk Datsche Baul 12 251,5751 85 Dütonn Com. 9 180,38 18525 Lisch,=Luxemd. Dresdner Bank 7½ 157.38 157,75 Dortm. Un. 24.01 Nationalben! 6½ 123.75 123,63 Hohenlohe Wbert Schaaffhausen 7 /144,—/143,88 Laurahatte Aufs. B..a. H. 10 165.75 165,— Oberschl. Eisenb —en. Sutz. 0 13725135 75 Komdach. Haue .35 135, 75 Tomdag. Bulii 60131/88)—.—onseldation 223 20,88—.— 20.88—.— eisenkirchen 118.38 119.—Harpener Wien. Bankver. Lüdeck= Büchua El. Hoch=Unter. Schantung= Eil. Oekter. Siaatso do. Südbaha Anstol. Eigend. Saltmore Canada Pacisie Onamdahuen It. Meridional. Benuflbanis 6½ 129.25 Hraz Heiurich 5 135.281 Warsch.=Wien. 0 172.29 Otsch. Keichsam 3 84.50 Chinssen 1898 4½—.— Japaner 1905 4½—.——.— Ras. Unl. 1902 4 92.88 92.75/Tendenz: ost 31. 4 ∆ 0 12 10 2 5 4 0 0 9 5 9 23750/237.50 26325—.— 157.—154.50 220 7. 21. 7. 108 13108,13 Gr. Ger. Stratz, 8½ 184,88 185,13 Hamdurg Pala 0 143,—s148.—Hanse Dampf. 6 —.— 132.50 Nordd. Mopd.0 —.— 81.— Erus Opnamis10 123.— 4oison 138,13 Dtsch, Uebers. E. 172.—SiemmsHalste 84.50 Schuckern Elekte —.—Otavialtien ar er Seiesene 203,88 203.— 92 89 92.25 21500 13.38 176.50 176 13 106, 38 106, 38 22388223.75 17325172.— 180, 50 179.75 207.6320725 190.50 189.50 143—142.— 175,50 174.— 175.25 17525 208.—126 7/88 180.13|179/63 23 57 Seite 4 336 Abend=Ausgabe von Interesse sein, der sich in Wiesbaden abgespielt hat. Tort hat ein Caséhauskellner die vom Trinkgeld abgezogenen Umsazprozeute aus 2 Jahren eingeklagt, mit dem Erfolge, daß ternehmer auf einen vom Gewerbegericht vorgeschlageneRhein= und Ruhrzeitung. Donnerstag, 21. Juli 1910 Gleich einging und sich vergslichte ### Mart in den letzten 2 Jahre geld wieder zurückzuzahlen. Auf nen Berhiete, ihm 600 Mark von dem auf Jahren berechneten Anteil am Trinkhat er wwei Tage seinem Caféhause samtliche Prozeutabgaben an abgeschafft. Nicht nur in der Presse, sondern auch im Publik. hakte man lebhaft gegen den Unternehmer Portei ergriffen und bei der Bezahlung neben dem Trinkgeld für den Kellner ausdrücklich„ein Trinkgeld für der Herrn Inhaber“ beigesügt. Es sicht zu erwarten, daß dieser Erfong in der Lellnerschaft auderer Großstädte zur Nachahmung aneisern wird und dam.—, nur diese ungerechte Schröpfung der Kellner, sondern auch in der indirekten Schröpfung des Publikumse kann. Allerdings sind eine ganze Anzahl dieser vom Unternehmer geforderten Abgaben nicht in bar, sondern in anderer zu leisten, so durch Bezahlung der Streichhölzer, der Zahnstocher, des Verlustes an zerschlagenen Gläsern, gestohlenen Sexvietten, sowie der Verpflichtung, Upterpersonal auf eigene mechnung anzustellen. Es handent sich dabei durchgehend um ähnliche Mißstände, die driagend einer Erledigung im Sinne der guten Sitten bedürfen. Eine Unglücksfabrik. Aus Friedrichshafen, 19. Juli, wird zu der Explosionskatastrophe der Carboniumfabrik noch geschrieben: Die zerstörte Carboniumfabrik ist schon wiederholt von Explosionen heimgesucht worden. Die jetzige Explosion ist die britte. Im März dieses Jahres erfolgte die erste, ziemlich heftige Explosion, welche das Werk für acht Wochen stilllegte. Schon im April erfolgte eine weitere welche jedoch nur geringen Schaden anrichtete. Jetzt liegt das Werk vollkommen in Trümmern. Die Erzeugung von Wasserstoff ersoigte nach dem neuen Machtloffschen Verfahren, durch das Azetylengas unter einem Druck von mehreren Atmosphären in Wasserstoffgas verwandelt wird. Das Werk steht unter der Leitung von Joseph Nachtlos. Die Gesellschaft wurde von einem Offenbacher Konsorttum mit einem Kapital von 1600 000 A gegründet. Die Luftschiffahrtgesellschaft Zeppelin ist an dem Werke mit einer kleinen Summe beteiligt. Die Erzeugung des Wasserstoffes erfolgt als Nebenprodukt, weshalb das Gas auch sehr billig abgegeben werden konnte. Bisher kostete ein Liter Wasserstoffgas inkl. Fracht 30 4, während die Gesellschaft es als Nedenprodukt zum Preise von 20 4 abgeben konnte. Richtig funktioniert hatte das Werk bisher überhaupt noch nicht. In der Nacht vor dem Unglück war in der Fabrik durchgearbeitet worden, da für die Zeppelin=Gesellschaft 600 Kudikmeter Wasserstoff geliefert werden mußten. Turch die Zerstörung der Fadrik wird der Betrieb der ZeppeUn=Gesellschaft um so empfindlicher gestört, als in der nächsten Zeit mit dem Luftschiff„Z. 7“ Passagierfahrten unternommen werden sollten. Sprachecke des Allgemeinen deutschen Sprachvereins, Zweigverein Duisburg Vierzinsige Konsols. Mit gutem Grunde macht Landgerichtsrat Bruns in Torgau, der bekannte Verfasser des Verdeutschungsbüchleins des Sprachvereins über die„Amtssprache“, neuerdings auf einen von Wülfing gemachten— auch in seinen„Sprachlichen Plaudereien“ wiederholten— Vorschlag aufmerksam, der die Beachtung weitester Kreise verdiente. Dieser ging dahin,=zinsig statt=prozentig zu sagen, also z. B. Vierzinsige Konsols statt Vierprozentige Konsols. Dem Sprachverein und seinen Bestrebungen ist es zu danken, daß man jetzt statt Prozent so häufig„v..“ liest; Leine neue Anleihe zu 3 v..“:„die Aktien verziusen sich zu S o..“ usm.— so auch durchweg in unserenBürgerlichen Gesegbuch. Aber mon liest unn auch „Die Ausgabe der 5 o. H. Anleide der und der Gesellschaft“. „die 4 u. h. Konsols gaben gestern 1 u. H. noch“ u. k. Ja. kann man das eigentlich wirklich besen? Man schdeibt's und druckt's, aber lesen? Wie denn? Etwa„die fünfvomhundertige Anleihe“,„die viervomhunderten Konsols"? Nein! Die meisten werden dieses„9..“ unbeirrt wieder zu„prozentig“ auflösen. so daß man sagen muß: v. d. ist eine treffliche Verdeutschung für Prozent, aber nicht für prozentig. Nun haben wir„verzin slich“ und sprechen z. B. von„österreichischen silberverzinslichen Papieren“, aber„vierverzinsliche Konsols"—? Das wäre zu schwerfällig. Darum steht nun aber nichts im Wege. ein neues Eigenschaftswort von Zins zu bilden, nämlich Linsig“, das bisher wohl nur in der Zusammensetzung„wachszinsig“ rorgekommen ist, also zu sprechen von„sechszinsigen Chinesen“, Ddreieinhalbzinsigen Pfandbriefen" usw. Man erspart dabei jedesmal eine Silbe, und das Wort ist auch sofort verständlich. Daß man es nicht überall als Verdeutschung gebrauchen, z. B. nicht von einer„zweizinsigen Karbollösung" sprechen kann, das schadet nichts. Könnte man dafür etwa einfach„zweiteilige Kardollösung“ sogen? Nun, warum nicht? Und sonst bringt vielleicht ein findiger, deutschgesinnter Apotheker auch für die„zwetprozentige Lösung“ u. ä. noch eine brauchbare Verdeutschung. Vermischtes. et.(Japanische Streichdolzer.) Es ist eine recht auffallende Erscheinung im Welthandel, wie fast plötzlich ein rerhältnismäßig geringfugig erscheinendes Erzeugnts in einem einzelnen Land einen ganz ungeheuren Aufschwung rimmt. Vielleicht das eindrucksvollste Beispiel dafür aus den letzten Jahren ist das japanische Streichholz. Auch die alten Lander Europgs ha######ohl mit den##### ein gebend beschäftigt, und man weiß unter den Politikern wehl, daß ein Streichdolzmonsvol keine Kleinigkeit ist. Auch in den Ländern, wo man sich zu einem solchen Ronopol nicht ###, entschließen Wanen, hat man nicht verfehlt, das Streitz= #c bei der Auswahl der Gegenstände zu bedenken, die bei einer Erhöbung der Steuern„bluten“ müssen. Für Japan aber ist das Streichbokz ein Gegenstand von erstem Rang für Industrie und Handel geworden, und das japanische Vereichhoiz genießt, obgleich es erst auf eine kurze Ledensdauer zurüchkslickt. in Asien deute einen ähnlichen Ruf wie früher die „Schweden“ in Europa. Es ist and jegt kaum noch möglich, mit enropätichen Erzzugnissen in Ostasten einen erfolgreichen Wettbewerd gegen das japanische Streichholz versuchen zu wollen. In den Listen für den japanischen Handel nach dem Ausland steht das Streichdolz jetzt schon an stedenter Stelle. denn im vorigen Jahre wurden von dort fast 21½ Millionen Srot ausgefuhrt, die den Wert von rund 330 Millionen Mark ne Summe, die man dem kleinen Gegenstand gar nicht zutrauen sollte. Die Mittelpunkte der Streichhdolzindustrie in Japan sind Kobe für die feineren Sorten der sogenannten Sicherdeitssreichbö#ter und Osaka für die gewöhnlichen. Jene Stadt dat nicht weniger als 70 Fabriken. diese 30, und beide Stadte zusammen liefern die Hälfte der gesamten japantschen Produktion und der Gesamtausfuhr. Außerdem gidt es noch ungefähr 50 Fadriken, die auf Tokto, Nagoja und andere sapanische Stadte verteilt sind. Insgesamt werden bei dieser Industrie 25.000 Menschen beschäftigt, darunter## weibliche Arbeiter. Briefkasten der Redaktion. 26. Der Ausspruch„Veni, vickl, vict“ hat mit der preutzischen Geschichte nichts zu tun. Er wurde von Cäsar geE. 9. gnb.— Elfriede Cahn Max Eisenberg Zahnernt VERLOBTE. Mörs(Rhld)., Rheinbergerstr. 33. Duisburg. meine C Statt jeder besonderen Anzeige empfehle ich.„12072 Verlobten A. W. Hüllen Dortmund Möbelfabrik. — WohnungskunstAusstellung enguchen. Reicher Pracht-Katalog gratis. braucht, als dieser seinen am 2. August 47 v. Uhr. bei Zela schnen errungenen Sieg seinem Freunde Amintins in Rom drieflich anzeigt# Wohltat für jeden 659 Bruchleidenden KoHOTOMAAGUTGN mit selbsttätigem Rückstauverschluss (D. R. G. M. Nr. 350 597 und 367950) verhüten das Eindringen von Kanalwasser in Keller. Bei dem letzten Gewitterregen glänzend bewährt. Zu beziehen durch: 13356 Burbaum& Nothelle, Baugeschäft, Realschulstrasse 14. Franz Haas, Baumaterialienhandlung, Königstrasse 75. Schlevekamps Weltbruchband Marke.S. D. rechtsselliges Bruchband Istöchlerchams. Weltbruchband ohne Feder mit Kunstgummikissen Sichere Hilfe gegen Bruchschaden. Die Bandage. die bequem altst u. Nachts getragen werden kann. Kein Druck, kein Wundlaufen. Bei Bestellung genügt Umlang des Körpers in Zentimeter. Angabe, ob Bruch links, rechts oder doppelseitig ist. Sarantie: Umtansat. Für einseittgen Druch 18.— Kr. Für deppeisell. Druch 14.— Ml. yür Bcheibrunh 15.— Mk. Versandstrengreeil Nachn. oder Einsendung des Betrages. Paul Albert Burghoff kunstgewerbliche Werkstätte seiner Juwelen u. aparter Gold-Bijouterien — Einzelanfertigungen— Umarbeitungen— Reperaturen— Vergolden— Versllbern Ludgerietr. 8 Duieburg Telephon 2259 ompüchlt eine Partie massiv goldene Damenringe hübsche solide Muster— 333/000 gestompelt à.00,.50,.00 Mark. (Brillanten.)(Brilianten.) 8887 Terg. Derle-bniire“er Vollendung, Tonga-Perischtare ussbreehlich mi Kollier mit Schloss 12.00 Mk. und höher. - Auswahlen bereitwilligst. Zwangsversteigerung. Wege der Zwangsvollstreckung soll das in D iu bei Nr. d47 die Firma Bekanntmachung. Hochielder Kausbaus Zusolge Stadtverordnetenbeschlusses vom 5. d. M. sollen Panl Unfug 1für die Düssernstraße am Einlauf in den Schwarzen Hochseld betr.,.3 3 G, chusemien fosegasett werden U zu Duisburg anderweitige Baunuchtuinten fengesetzt werden. Tohrmädcon eingetragen: Indem ich solches viermit zur öffentlichen Kennints bringe, Trhrutnochen, Das Handelsgeschält mit den mache ich darauf aumerksam, daß ein die Gluchtlinien dar- achtbarer Kamilie, bei sofortig. Aktiven ohne die Passiven is stellender Plan nach Vorschrift des§ 7 des Gesetzes vom achtvaret erumet, ver#### an den Kaufgiang Heigrich /2. Juli 1875. heir. die Anlegung und Veränderung von Anangoneount gesugt.(131—4 S W—-— 1* 0 Schievekamp's Sautäte-beschät Duisburg(Rhein), Königstrasse 38. an den Kaufmang Heinrich Bergsiede zu Quishurg käuflender Lion nach Vorschrift des§; des Gesetzes vom.g gehalt gesuch Hutt 10in Vell. dir Anlegung und Geranderung vongerntungoßevan=gefacht. Vergsiede zu Luisburg käuf Straßen 2c., 4 Wochen lang, vom Tage des Erscheinens dieser lich übertragen worden, welch Bekanntmachung in der Rbein= und Rubrzeitung an gerechnet, letzierer dasselbe unter un im hiesigen Rattause. Zimmer 111, zu jedermanns Einsicht veranderter Firma weiz#h: offen liegt und daß Einwendungen gegen denselben bei Vermeidung des Ausschlusses innerhalv dieser Frist bei dem Unterzeichneten anzubringen sind. Duisburg, den 21. Juli 1910. 113431 Der Oberbürgermeister: J..: Pregizer. veränderter Firma weiterführen wird.(13423 Duisburg, 11. Juli 1910. Königliches Amtsgericht. Bekanntmachung. In das Handelsregister B ist unter Nr. 170 die Firma G. Hofmeister& Co. G. m. b. H. zu Duisburg be„ B 1910 treffend, eingetragen:.] Zufolge Stadtverordnetenbeichluses vom 5. Juli—, Das Stammkapital ist aus sollen die für die projektierte verlangerte Trautenaustraße Grund des Beschlusses der zwischen Saarbrucker= und Frövelstraße festgesetzten FluchtGeneralversammlung vom 22. linien aufgehoben werden. J. Godefroid Duisburg, Beekstraße 4# K Herrschaftliche, abgeschloffene I. stage, 5 Zimmer, Kuche, Badez., Speisek. und zwei Mansarden, zum 1. Oktober zu vermieten. 201730 Jos. Egenolf, Lerchenstr. 4. Abgeschl. berrsch. II. Etage, 6 Zimmer, außerdem Küche, Grosse Lager- Keller- und Aaler Pban chtele Duisburg, Bülowstraße 5, Näbe Schwanentor. WTE Bade zimm. u. Balkon, eventl. Juni 1910 um 30000 Mark er=] Indem ich solches hiermit zur öffentlichen Kenntnis 18 Zimmer, zum 1. Oktober zu hönt zrrd beträgt jetzt 66/000.l bringe, mache ich darauf aufmerksam, daß ein die auszu= vermieten. 2 Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Duisburg belegene, im Grundbuche von Duisvurg, Band 49 Artikel 50 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes auf den Namen des früheren Ziegelmeisters, jetzt geschäftslosen Peter Stickelbruck zu Duisburg eingetragene Grundstück Jlur 18 Nr. 949/140, Wohnhaus mit Anbau, Hofraum und Hausgarten Sandweg 31, groß 581 ar, Nutzungswert 900 Gebäudesteuerrolle 849, Grundsteuermutterrolle 906 am 29. September 1910, vormittags 9¾. Uhr, durch das unterzeichnete Gericht— an der Gerichtsstelle Landgerichtsstraße Nr. 8. Zimmer Pr 8 versteigert wei Duisburg, den 14. Juli 1910. Osbg., Bülowstr. 5. 13059 vage und brtaupe geer Fringe, mache ich darauf, aufmerklam, daß ei.#ie. grizng### Die Witwe Lanowir# Ppilipp; gevenden Fluchtlinien darstellender Plan nach Vorschrift des Näte Schwanentor. 21.= Mablstädt, Anneite geborene 5 7 des Gesetzes voxr., 2, Juli 1875,„Hexr., die Aniggurg age Abgeschl. 2. Etage, Kramer zu Bremen, über: Veranderung von Straßen vo. 4 Wochen lang, vom Luuz s Zimmer, Küche, Badez. und nimmt den erhöbten Beirag) des Erscheinens dieser Bekanntmachung in der Abezummer Mans. 2. 1. Lkt. z, vermieten. von 30000 Mark als Stamm= Rubrzeitung an gerechnet, im biesigen Rathotzgßz Emwen. Rabere Auskunft dartseibit ilage. Die Berichtigung er= Nr. 111, zu jedermanns Einsicht offen liegt und buß Emwen“#luverr, auskunft dortselbst dungen gegen denselven bei Vermeidung des Ausschlusses zung Palb dieser Frist bei dem Unterzeichneten anzubringen 13426 zimmer Nr. 8. versteigert werden. 10. Königliches Amtsgericht. eintuge. Die Berichtigung erfolgt nicht in bar, sondern in der Weise, daß sie für die Gesellschaft auf ihrem Grundbesitze eine Hypothek von 3000 M. bat eintragen lassen. Duisburg, 12. Juli 1910. Königliches Amtsgericht. Nubele, Auslunst vorhewst Prinzenstr. 2. 21703 Abgeschl. verrschaftl. EtagenPrinzeßkleid mit Jacke, Tafferjacke sowie audere Kleider zu verkaufen. Wo, sagen die Geschäftsstellen dfr. Zug. 21728 Leichtes Halbverdeck, billiger Landauer und bochseiner, tiefgebauter, viersitziger Togcart zu verkaufen. 3209 Holzhandlung, Mülheimerstraße 152. Duisburg, den 21. Juli 1910. Der Oberbürgermeister. .: Pregizer. Heute, Donnerstag, 21. Juli er., abends von 8½—11¼ Uhr: Grosses Militär-Abend-Konzert ausgeführt von der Kapelle des Jäger-Regiments zu Pferde aus Mülhausen. Leitung: Königl. Musikmeister O. Reischke. NB. Bel ungünstiger Witterung ündet das Honzert i Saale statt. S Backpulver Pudding VanilinWobnung von 4 Zimmern u. 2 Mans., mit Vor= und Hintergarten, zum 1. Oktober zu vermieten. Zu erfragen Rubrorterstraße 8/1.„13432 Berdingung....„..I. In bess. rub. Hause sind zum über Lieferung und Aufstellung der Elsenkonstruktion für das 1. Okt. 3 sch. Zimm. m. od. ohne Dach des Lokomotivenschuppens auf Bahnbof Norden von Mans. an einz. Dame zu verm. zusammen 385t Flußeisen und 0,6t Flußstahl findet statt im Geschäftszimmer der Unterzeichneten Donnerstag den 28. Juli 1910, mittags 12 Uhr. Verdingungsunterlagen liegen daselbst zur Einsicht aus und sind, soweit der Vorrat reicht, gegen post- und bestellgeldfreie Einsendung von 70 Pfennig in var zu beziehen. Butchliggstrtt 1 Blocenee Königliche Eisenbahn=Beirievoinspernon Emden. Steckbrief. Gegen den Bauunternehmer Wilhelm Tünnermann in Lage, Langenstraße 43. geboren am 10. August 1879 zu Lemgo, Kreis Demmold, welcher sich verdorgen hält, soll eine durch Urteil des Koniglichen Landgerichts in Duisvurg vom 28. August 1909 erkannte Haftstrafe von 20— zwanzig— Tagen vollstreckt werden. Es wird ersucht, denselben zu verpasten und in das nächste Gerichtsgejängnis abzuliefern sowie zu den hiesigen Atten 4 D 88.09 sofort Mitteilung zu machen. Zahlung der Geldstrafe von 100 Mart befreit. Duisburg den 13. Juli 1910. Königliches Amtsgericht. K ne- Zahle 3 vohe Preise für getr. Herren=, Damen= u. Kinder=Garderobe. Postkarte genügt. 701784 Frau J. Krugel, Tuisburg, Hundsgasse 3. M benece BladerNähmaschine„Krone“, Herne in Westtalen. De glefert Mosches frnskann lch nur empfehlen. Aug. Kalser. Vorsitzender d. Maschinisten-Vereina. 95. unr Erch und ver- u. füchuerte nähend Seit .10 Jahren Lieleraot v. Pos-, Preuse. Staate# Reichestern. behn-Beamten, Lahrer-, Millt53 Varin. u. # Kerndet d. deutsche bochermige ####ger-Monsschtes„Kross“ mit 5 bypensche Fesurre für alie Arten 49. 49, 48. 30 M. ###wöchendl. Prodezet. 3 10## g Oarant.Pateat- Waschmaschine " Reilmaschise m Platte billiget. : Jubilkums- Kateleg, Anerxhennung. gratis. Die vellbehanste F sehmsschtsen- und Fohret* Gresshrms I. Jecebschn 32 berlin N. 24. Linionstr. 124. haltee Reell! Herr, evol., w. mit achtb. u. wohlerz. I. Dame Bekanntsch. zw. bald. Oetrat. u. A. 14 postl. Oberhausen. 8 bochsein und billigst Rudolf Steeg. Königstr. Telepb. 975. Pulver Zucker sind umentbehrlich zur Herstellung von Kuchen, Puddings und Cremes. Man versuche: Dr. Oetker’s Sandtorte. Zutaten: 250g Butter, ungeselzen oder gewaschen, 250 g Zucker, 250 g Weizen- oder Maispuder, 4 Eier, 1 Teelöffel voll Dr. Oetker's Vanillinzucker, 1 Teelöffel voll Dr. Oetker’s Backpulver. Zubereitung: Die Butter wird etwas erwärmt und schaumig gerührt. Dann gibt man allmählich Zucker und Vanillinzucker hinzu. Hierauf 1 Ei und etwas Puder, welcher vorher mit dem Backpulver gemischt, wurde. Ist dieses gut verrührt, wieder ein Ei und etwas ruder, wis die Eier und der Puder verbraucht sind. Die Masse wird in eine mit Butter ausgestrichene Form gegeben und bei mittlerer Hitze ca. 1 Stunde gebacken. Sandtorte hält sich lange Zeit frisch und ist ein beliebtes Gebäck für Tee und Wein. 228729 Städtische Tonhalle, Düsseldorf. Im Garten oder Kaisersaal. Samstag den 23. Juli 1910: Sinionie=Konzert des städtischen Orchesters unt. Leitung des städtischen Konzertmeisters Herrn H. Burkhardt. Programm. I. Teil. 1. Johannes, Ouvertüre von G. Kramm. 2. Jest bei Herodes(Salome tanzt) von G. Kramm. 3 Rondo infinito von Chr. Sinding. 4. Vorspiel u. Isolde's Liebestod aus„Tristan und Zsolde“ von R. Wagner. — Pause.— II. Teil. 5. Zweite Sinsonie-dur von L. v. Beethoven. Adagio molto: Allegro con -brio: Larghetto; ScherzoAllegro; Allegro molto. Anfang 8 Uhr. 33091 Eintrittsvreis 55 Pfg. Zehnerkarten M..00 einschl. Billettsteuer. Jahreskarten an der Kasse. * Leibbinden und 2. * B r u c h b ä n d e r neuester Konstruktion und bewähriester Systeme. Neubeiten in bummi-Artikels von nur erstklassig. Fabrikat. Spez.-Sanitätshaus für Damen Fran B. Sandhaus, Dulsburz, 65 Friedrich=Wilbelmstr. 65. . Lieferungen für die 2. * Krankenkassen. T öberer belgt 11 beamter Antwerpens ## wünscht wahrend der S Ferien 1 oder 2 seiner Sohne in besserer deutscher Familie unterzubringen und dafür deutsche Kinder zu sich zu nehmen. Bevorzugt ländlicher Aufenthalt. Offerten unter G 2002 an die Geschäftsst. dfr. Zig.(13434 OStulucen braucht der neiteLnusStIg, Berlin=Dariss bis Duisburg In noch kürserer Deit fertige ich Tlicbes in jeder Manier für alle Branchen an. Verhard Wagemans.Dusburg Chemigraphiohe Nunstanstalt selef. 1899. Sitan Junger Kaufmann sucht französischen Unterricht. Offerten unter B 452 an die Geschaftsstellen d. Zig. 401786 K Evgl. jung Mann. 27 Jahre, m. best. Empfehlungen verseh., militärfrei gelernter Drever, s. sos. pass. Stellung als Aufseher Kassenbote oder dergl. Wwe r0 Acgendort Gefl. Off. unt. C 453 an die Gesch. d. Zig erbeten. 901787 Aktienkapital und Reserven ca. 180000000 M. Filiale Duisburg Filiale Ruhrort Könlgstrasse 25. Landwehrstr. 18. Eröffnung laufender Rechnungen unter günstigen Bedingungen. Annahme von Spareinlagen mit Verzinsung je nach Kündigung. Provisionstreier Scheckverkehr. An- und Verkauf von Devisen und ausländischen Banknsten. Ausstellung von Kreditbristen. Autbewahrung und Verwaltung von Wertpapieren. Eialdsung von Kupens und veriosten Stücken. Ausführung von Aufträgen an allen in- und ausländischen Börsen zu kul. Bedingungen. Bevorschussung von Wertpapieren. Vermietung von Schrankfächern zur Autbewahrung von Effekten, Dokumenten etc. unter Selbstverschluss des Mieters in unseren feuerund diebessicheren Tresoranlagen. 2358