Oberhausener Zeitung Hamborner Nachrichten So 223 burg a. Ben mogen. Bchtedese Ertanzungsen Dur. 3 321 leinichl Gp D. Beldetungsgrbdbr Buzug 4: 91 Dutsburg Schluß der Anzeigenannahme 5 Uhr nochmittge Moerser Zeitung Das Blatt der westdeutschen Binnenschiffahrt Geichältekeiten Dauptgeichatts.### Dmsburg, Rahnoin 18. Fernrut 20753. Postiche9. konto Essen 17416— Oderdausen Qutenderginr 9. Fernrut 21331— Duisburg=Ruhror. Landwehrütr 80. Fernrut 40995 Moers Oltring 2. Fernrut 3243 Düsleldort. Grabenstr. 18. Fernruf 16579— Bertin N 9. Eichdornstroße 8. Fernrut B? Lugom 3374 3305. 350: .Ahahrbeinpfung dee Viptolnaten Die Glückwünsche des Diplomatischen Korps durch den Runkius übermittelt— Die Antwort des Führers-— Der erste Staatsakt in der neuen neichstanzlei .? Berlin, 12. Jan.(Drahtb.) Im ersten fertiggestellten Großbau Berlins nach der Verkundung der Umgestaltung 257 Reichshauptstadt, in der neuen Reichskanzlei am Wilhelm=Platz und in der Voßstraße, empfing am Donnerstag vormittag der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler das Diplomatische Korps, um in Gegenwart des Reichsaußenministers von Ribbentrop durch den Doyen die Glückwünsche der Staatsoberhäupter, Regierungen und Völker entgegenzunehmen und zu erwidern. Vorher erschienen beim Führer als dem Obersten Besehlshaber der Wehrmacht die Oberbefehlshaber der drei Wehrmachtteile und der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, um dem Führer die Glückwünsche des Heeres, Die der Kriegsmarine und der Luftwaffe auszusprechen.? Wünsche der Reichshauptstadt für das Jahr 1939 überbrachte Oberbürgermeister und Stadtpräsident Dr. Lippert. Auch die Halloren folgten dem althergebrachten Brauch, dem Staatsoberhaupt des deutschen Volkes zum neuen Jahr Glück zu wünschen. Dieser Neujahrsempfang hebt sich über den Rahmen des Herkömmlichen dadurch hinaus, daß es der erste Staatsakt im neuen Repräsentationsgebäude ist, das symbolisch gleichzeitig mit der Errichtung des Großdeutschen Reiches entstand. Noch mehr als in anderen Jahren war das Regierungsviertel Anziehungspunkt für viele tausende Berliner und Besucher aus dem Reiche, unter denen sich auch Volksgenossen aus der Ostmark und dem Sudetenlande befanden. Jubel begrüßte den Führer, als er sich nach dem Staatsakt auf dem Balkon zeigte und sich zur Abnahme des Vorbeimarsches der Ehrenkompanie vor der Reichskanzlei einfand. Die Glückwünsche der Wehrmacht Inzwischen hat sich der weite Wilhelm=Platz immer mehr wit Zuschauern gefüllt. Gegen 10,30 Uhr zieht von den Linden her die Ehrenkompanie der Wehrmacht mit klingendem Spiel durch die Wilhelmstraße auf den Platz unmittelbar vor der Reichskanzlei. Ein Kommando erklingt, die Ehrenkompanie präsentiert das Gewehr, und unter stürmischen Heilrufen fährt Generalfeldmarschall Göring, der Oberbefehlshaber der Luftwaffe, in den Ehrenhof der Reichskanzlei ein. Die Berliner gratulieren Generalfeldmarschall Göring zu feinem heutigen Geburtstag in Sprechchören. Heilrufe begrüßen auch den Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, General=Admiral Dr. h. c. Raeder, den Oberbesehlshaber des Heeres, Generaloberst von Brauchitsch und den Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generaloberst Keitel. Um 11 Uhr empfing der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht in seinem Arbeitszimmer dann die Oberbefehlshaber der Wehrmachtteile und den Chef des Oberkommandos der Wehrmacht Generaloberst Keitel zur Entgegennahme der Glückwünsche des Heeres, der Kriegsmarine und der Luftwasse. Die Glückwünsche der NSDAP. hatte der Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, dem Führer bereits vor einigen Tagen überbracht. Die Polizei, die Halloren, die Reichshauptstadt An den Empfang der Vertreter der Wehrmacht schloß sich der Empfang des Chefs der deutschen Polizei Reichsfüh. rer# Himmler, der in Begleitung von Obergruppenführer Heißmeyer, General der Polizei Daluege und den Gruppenführern Heydrich, Wolff und Pancke dem Führer die Glückwünsche aller Gliederungen der deutschen Polizei übermittelte. Einige Zeit spater erschien, wie alljährlich, unter Führung ihres„Regierenden Vorstehers“ Max Frosch eine Abordnung der„Salzwirker-Brüderschaft in Thale zu Halle“ in der bunten Tracht der Halloren, die dem Reichsoberhaupt nach alter Sitte eine Probe des von ihnen erzeugten Salzes mit Schlackwurst und Eiern und ein dem Führer gewidmetes Glückwunschgedicht, den sogenannten Neujahrscarmen, brachten. Dann meldete sich der Oberbürgermeister und Stadtpräsident der Reichshauptstadt Dr. Lippert beim Führer, um ihm die Glückwünsche der Einwohnerschaft Berlins zu überbringen, die der Führer mit seinen besten Wünschen für den bevorstehenden Ausbau und das Gedeihen der Reichshauptstadt dankend entgegennahm. Auffahrt der Diplomaten Gegen 11,30 Uhr begann von den Linden her die Auffahrt des Diplomatischen Korps. Die auf dem Wilhelmplatz gegenüber dem Eingang Wilhelmstraße 78 aufgestellte Ehrenkompanie des Heeres mit Musik und Spielleuten erwies jedesmal beim Eintreffen eines fremden Missionschefs die ihm zustehenden Ehrenbezeugungen durch Präsentieren des Gewehrs, wobei die Musik bei den: Nuntius und den Botschaftern den Präsentiermarsch schlug, während für die Gesandten das Spiel gerührt wurde. Die Vorfahrt führte weiter durch das neue Doppelportal in den Ehrenhof zur Freitreppe, wo ein Doppelposten der##Leibstandarte den aussteigenden Diplomaten Ehrenbezeugungen erwies. kibbentrop nach Warschau eingeladen * Berlin, 12. Jan.(Drahtb.) Der polnische Außenminister Oberst Beck hat den Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop anläßlich seines Zusammentreffenz mit dem Reichsaußenminister in München namens der polnischen Regierung zu einem Besuch in Warschau eingelahen. Der Reichsminister des Auswärtigen hat die Einladung angenommen. Der Zeitpunkt der Reise, die einen Gegenbesuch für den seinerzeitigen Besuch des polnischen Außenministers in Berlin darstellt und die voraussichtlich noch im Lause des Winters stattfindet, wird zu gegebener Zeit bekanntgegeben werden. Die Ansprache des Nuntius Die Missionschefs begaben sich hierauf in den Mosaiksaal, wo sie von Staatsminister und Chef der Präsidialkanzlei Dr. Meißner und dem Chef des Protokolls des Auswärtigen Amtes, Gesandten Freiherrn von Dornberg, empfangen und dann durch die Runde Halle und die Große Galerie in den Großen Empfangssaal geleitet wurden. Nachdem die samtlichen in Berlin beglaubigten 52 ausländischen Botschafter, Gesandten und Geschäftsträger hier Aufstellung genommen hatten, betrat— Punkt 12 Uhr— der Führer und Reichskanzler den Saal zusammen mit dem Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop und dem Chef des Protokolls, begleitet von Staatsminister und Chef der Prasidialkanzlei Dr. Meißner, dem Reichsminister und Chef der Reichskanzlei Dr. Lammers, dem Chef des Oberkommandos der Wehrmacht Generaloberst Keitel, dem Pressechef der Reichsregierung Reichsleiter Dr. Dietrich, dem Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, Freiherrn von Weizsäcker, dem Chef der Persönlichen Adjutantur, SA.=Obergruppenführer Brückner, und dem Chef der Adjutantur der Wehrmacht, Oberstleutnant d. Genst. Schmundt. Als Doyen des Diplomatischen Korps richtete der Apostolische Nuntius, Monsignore Cesare Orsenigo, in französischer Sprache eine Ansprache an den Führer und Reichskanzler, die in der Uebersetzung wie folgt lautet: Herr Reichskanzler! Zu Beginn des neuen Jahres gibt sich das Diplomatische Korps, das bei dem Deutschen Reich akkreditiert ist, und das sich in diesem Augenblick vor Eurer Exzellenz versammelt hat, die Ehre, Ihnen durch seinen Doyen seine besten Glückwünsche zum Ausdruck zu bringen. Das soeben zu Ende gegangene Jahr, so stürmisch es auch war, hat uns einen so heiteren und verheißungsvollen Tag geboten, daß es für uns eine Stärkung und freudige Hoffnung bedeutet, diesen Tag in Erinnerung bringen zu können. Dieser Tag. an dem vier Staatsmänner gleichsam unerwartet in Ihrem Lande zusammenkamen, um in einer schweren Stunde die für den Frieden entscheidenden Abkommen zu schließen, hat alle Völker mit Freude erfüllt: der aufrichtigste Beifall und das Dankgebei aller waren damals der Ausdruck der allgemeinen Freude. Als Vertreter dieser Völker, die dem Frieden zujubelten, sind wir glücklich, unsererseits am Ende dieses geschichtlichen Jahres die mutigen Schöpfer dieser Abkommen öffentlich zu ehren und gleichzeitig den Dank zum Ausdruck zu bringen, den jeder Freund des Friedens auszusprechen sich verpflichtet fühlt. Exzellenz! Jeder aufmerksame Beobachter hat festgestellt, daß Ihre Einladung zur Zusammenkunft in München bereits vor dem Bekanntwerden ihres Ergebnisses in den besorgten Herzen der Völker ein Gefühl der Erleichterung hervorgerufen hat. (Jortsetzung auf der folgenden Seite) „Man muß das Tor zum Frieden offenhalten“ Weitere Besprechungen in Rom— Chamberlain und Lord Halifax heute beim Papst 2 Rom, 12. Jan. Der ersten Unterredung Mussolinis mit Chamberlain folgte heute vormittag eine einstündige Unterhaltung zwischen Graf Cianc und Lord Halifax im Palazzo Chigi. Nachmittags wurde der politische Faden zwischen Mussolini und Chamberlain weitergesponnen. Auf italienischer Seite vermeidet man es, über den Gang der ersten Gespräche auch nur das mindeste an die Oeffentlichkeit gelangen zu lassen, doch scheint man „Giornale'Italia“ zufolge, nicht ganz unzufrieden zu sein mit der bisherigen Fühlungnahme. Gayda bezeichnet die gestrigen Trinksprüche als realistisch, wohl abgewogen, frei von allen Utopien und von jedem imperialen Egoismus. Chamberlain habe ausdrücklich anerkannt, daß es noch „große ungelöste Probleme“ gäbe, die mit Verständnis und Freimut zu lösen seien. Damit habe er stillschweigend jene politischen Methoden verurteilt, die durch hastige Kundgebungen und Straßendemonstrationen den Verhandlungsmöglichkeiten sogleich politische Tatsachen entgegensetzen möchten. Man muß nur, so schreibt das Blatt, das Tor zu einem Frieden der Gerechtigkeit offen halten und den Geist von München weiter pflegen. „Ist es möglich“, so fragt„Corriere della Sera“ den englischen Besuch,„daß Italien mit seinen 44 Millionen Einwohnern und 10 Millionen im Auslande wohnenden Italienern sich damit abfindet, bei der bescheidenen Situation zu verharren, die ihm zugewiesen wurde, als es nur 21 Millionen Einwohner hatte?“ Damit ist die Frage der neuen imperialen Stellung Italiens im Mittelmeer in den Vordergrund gerückt. Mit einer gewissen Spannung wird auch die für morgen 12 Uhr angesetzte Audienz von Chamberlain und Lord Halifax beim Papst erwartet. Das Zeremoniell für diesen Empfang, der in der Privatbibliothek des Papstes stattfinden wird, ist bereits in allen Einzelheiten festgelegt. In mehreren Kraftwagen, welche die vatikanischen und englischen Wimpel tragen, begeben sich die britischen Minister gegen Mittag in den Vatikan. Nach der Audienz macht Chamberlain noch dem Kardinalstaatssekretär Pacelli einen offiziellen Besuch. Pacelli nimmt auch an dem anschließenden Diner in der englischen Vatikan=Gesandtschaft teil. Dieser englische Besuch im Vatikan wird teilweise, wie von der„Stampa“, auch in einen Zusammenhang gebracht mit den Wiederannäherungsbemühungen zwischen der anglikanischen Kirche und dem Papsttum(?). Das italienische Interesse richtet sich dabei vorzugsweise auf die Persönlichkeit des Außenministers Halifax, der von seinem verstorbenen Vater, wie man behauptet, die Mission der kirchlichen Wiederversöhnung übernommen hat. Aus der Chronik des heutigen Besuchstages sei noch die Audienz beim König und Kaiser Viktor Emanuel III. und das Frühstück im Quirinal hervorgehoben. Mussolini zählte gleichfalls zu den Gästen des Königs. Auf der Quirinal= zeremonie lag im übrigen bereits der Schatten der schweren Erkrankung der Prinzessin Mafalda von Hessen, einer Tochter Viktor Emanuels. Nach dem Diner begaben sich die englischen Minister nach dem Forum Mussolini, wo die faschistische Jugend beiderlei Geschlechts vor den hohen Gästen Proben ihres Könnens und ihrer Disziplin ablegte. Ueberall, wo sich Mussolini und Chamberlain zeigten, brach die Menschenmenge in begeisterte Kundgebungen aus. Festaufführung * Rom, 12. Januar.(Drahib.) Die zweite Unterredung zwischen Mussolini und Chamberlain in Gegenwart von Außenminister Graf Ciano und Außenminister Lord Halifax dauerte 1½ Stunden. Abends wohnten die englischen Gäste einer Festaufführung von Verdis„Falstaff“ in der Königlichen Oper bei und nahmen anschließend an einem von Außenminister Graf Ciano ihnen zu Ehren veranstalteten Essen teil. Der deutsche Botschafter bei Ciano Rom, 12. Jan.(Drahld.) Der italienische Außenminister Graf Ciano hat Donnerstagvormittag unmittelbar nach der Unterredung mit dem englischen Außenminister den deutschen Botschafter von Mackensen empfangen. Die Besprechung diente der Unterrichtung des deutschen Botschafters über den Verlauf der ersten Unterredung zwischen Mussolini und Chamberlain. Amtliche römische Mitteilung * Rom, 12. Jan.(Drahtb.) In der amtlichen italienischen Mitteilung über die zweite Zusammenkunft Mussolini— Thamberlgin, wird lediglich angegeben, daß„die Unterredung 1½ Stunden gedauert“ habe. Die Stimme des Auslands Paris ist nervös Temps, Paris: „Frankreich wird sich zu keinen Verhandlungen zu zweien oder zu dreien bereitfinden, und England teilt vollkommen die Aufassung der westlichen Macht, mit der es sich zum Schutz seiner eigenen Interessen zusammengeschlossen hat. Mussolini wird sich sogleich darüber Rechenschaft ablegen können, wenn er es für nüßzlich halten sollte, sich mit den britischen Ministern über diesen Punkt zu unterhalten.“ Matin, Paris: „Frankreich wird, wenn in Zukunft die Atmosphäre, die auf den französisch=italienischen Beziehungen lastet, sich entspannen sollte, sich nicht widersetzen, in voller Ernstlichkeit Vorschläge zu prüfen, die die rmömische Regierung formulieren könnte.“ Jour, Paris: „Die einzige Vermittlung, die Chamberlain machen kann, ist die, Mussolini zu verstehen zu geben, daß Frankreich sich nur in Gespräche einlassen wird, die von einem diplomatischen Ton zeugen und nicht der Atmosphäre einer öffentlichen Versammlung.“ Epoque, Paris: „Wenn Chamberlain sich als bewährter Freund Frankreichs erwiesen hätte, hätte er sich gewehrt, in einem solchen Augenblick nach Rom zu reisen. Bevor er den Zug bestieg, hätte er verlangen müssen, daß die italienische Presse ihre Angriffe gegen Frankreich aufgibt. Wenn man entschlossen ist, einem diplomatischen Partner gegenüber ein„Nein“ auszusprechen, macht man nicht in Demut eine Reise von 2000 Kilometer, um in seinem Hause vorzusprechen, sondern man spricht besser von sich aus, indem man das Telephon oder den Telegraph benutzt.“ Intranslgeant, Paris: „Kein Kompromiß ist möglich, wenn die italienische Regierung die Haltung beibehält, die sie eingenommen hat. Hätte Chamberlain eine andere Meinung, so könnte er sie nicht durchzuführen vermögen, ohne einen großen Teil der öffentlichen Meinung seines Landes gegen sich aufzubringen. Seine politische Position ist nicht so stark, wie man das annimmt. Sonst hätte er sich nicht soviel Mühe gegeben, um Eden wieder für sein Kabinett zu gewinnen, der über die Führung der Außenpolitik keineswegs so denkt wie er.“ Popolo’ltalle, Rom: „In Paris fragt man sich nicht ohne Sorge, was der britische Premierminister wohl im Sinn haben möge. Stillschweigen gibt vielen am meisten zu denken. In Europa beginnt eine außerordentlich intensive und bedeutungsvolle diplomatische Tätigkeit, aus der Frankreich ausgeschaltet ist.“ Stampa, Rom: „In Paris herrscht mehr Besorgnis als Optimismus. Auf jeden Fall scheinen die französischen Kreise über den variablen Stand der Dinge und die Gedanken des britischen Ministerpräsidenten vor der Zusammenkunft mit Mussolini nicht besonders im Bilde zu sein.“ Englische Judenliebe Von Pros. Dr. Ernst Schultze, Universität Leipzig Es ist auffallend, daß in England schon seit Jahrhunderten eine ausgesprochene Judenliebe zu beobachten ist, obwohl es im Mittelalter auch dort an Judenverfolgungen nicht gefehlt hat. Und schon im 17. Jahrhundert tauchten in Großbritannien jüdische Kolonisationspläne auf, die sich damals vor allem auf Irland richteten, wo man am liebsten die gesamte einheimische Bevölkerung ausgemordet hätte, um Die jüdisch-englische Zwingherrschaft: An allen wichtigen Zufehrtsstreßen in Pelastine haben die Engländer BeionWechttürme errichtet, die von jüdischen Hilfspolizisten besetzt sind(Weltbild) Juden an ihre Stelle zu setzen. Das klingt unwahrscheinlich, und ist doch historische Tatsache, wie wir noch sehen werden. — Die Königin Elisabeth hatte eine Vorliebe für hebräische Studien und jüdischen Umgang. Ihr Arzt war Rodrigo Lopez, der Jude, nach dem Shakespeare die Figur des Shylock prägte. Mochte die Liebhaberei für das Hebräische und für judaistische Studien zunächst Modesache gewesen sein, so wurde sie durch die religiöse Hinwendung der Engländer zum Alten Testament im 17. Jahrhundert maßlos übersteigert. Es geht kaum zu weit, wenn Sombart von der„geradezu fanatischen Verehrung“ spricht, die im 17. Jahrhundert die Juden in England, namentlich bei den Puritanern, genossen. Das Alte Testament war nunmehr Trumpf, und mit ihm das Judentum. Cromwell träumte von einer Versöhnung des Alten und des Neuen Testaments, von einer innigen Verbindung des jüdischen Gottesvolkes mit der englisch=puritanischen Gottesgemeinde. Ein puritanischer Prediger, Nathanael Holmes(Homesius) wünschte nichts sehnlicher, als nach dem Buchstaben mancher Prophetenverse der Knecht Israels zu werden, um ihm auf den Knien zu dienen. Der Ton der Kirchenpredigten, ja selbst das öffentliche Leben, das ja damals in enger Beziehung zur Religion stand, erhielten geradezu eine israelitische Färbung. Es fehlte nur noch, so schreibt Sombart,„daß die Parlamentsredner hebräisch sprachen, so hätte man sich nach Palästiva versetzt glauben können". Die Jewellers, die sich selbst„Jews“ nannten, verlangten, daß die Staatsgesetze die Thora schlechthin zur Norm für England erklären möchten. Cromwells Offiziere schlugen ihm vor, den Staatsrat aus 70 Mitgliedern zu bilden nach der Zahl der jüdischen Synhedristen. Im Parlament von 1653 saß der Obergeneral Thomas Harrison, ein Wiedertäufer, der mit seiner Partei das mosaische Gesetz für England eingeführt wissen wollte; 1649 war im Parlament der Antrag eingebracht worden, den Sonntag auf den Sabbat zu verlegen. Die Anschrift auf den Bannern der siegreichen Puritaner lautete„Der Löwe von Juda“ (The Lion of Judah). Und nicht nur das Alte Testament, sondern auch die rabbinische Literatur wurde damals in den Kreisen der christlichen Geistlichkeit wie der christlichen Laienwelt gründlich gelesen. Uebrigens konnte noch im 20. Jahrhundert die„British Israel World Federation“— eine Vereinigung von Historikern, Altertumsforschern und Laien in England und Nord15 Fag nachdrücklich die Ansicht vertreten, daß das eng##che Holk von den verlorenen Stämmen Israels abstamme. Einer der obersten Glaubenssätze dieser merkwürdigen Körverschaft ist der, daß die englische Königsfamilie unter ihren den König David habe. Sollte man es glauben, daß 1920 eine Prinzessin aus dem„Hause Windsor“, wie die ehemals hannoversche Familie sich jetzt nennt, das Protektorat über diesen Bund übernahm? Er behauptet, eine alte Handschrift zu besitzen, in der mancherlei merkwürdige Dinge stehen. Die von dem Bund aufgestellte Genealogie verbindet den Hebräer David mit den Herrschern des Vereinigten Königreiches über die alten schottischen Dynastien, 13 Generationen der Könige von Argyleshire und 54 Generationen irischer Herrscher. Hören wir nun, wie im 17. Jahrhundert alle Anstrengungen gemacht wurden, um die Iren, die sich nicht von den Englandern knechten lassen wollten, auszurotten und an ihre Stelle Juden zu setzen. Wie in den Kriegen zur Zeit Elisabeths wütete auch in den Kriegszugen Cromwells in Irland furchtbarer noch als Ruisin- und kuhrzeitung Nr. 14 Freitag, 13. Jonuat 1939 ur müte Numn Gringoire, Paris „Ihr Name?“ „Tannenzapf. genannt Nathan.“ „Noch ein gut französischer Name...“ „Jawohl, wie Karfunkelstein.“ uumimmmmümmmmmmmmmmm das Schwert der Hunger. Sir William Cole, der Befehlshaber eines Regiments, führte in dem Verzeichnis der Dienste, die sein Regiment in Ulster geleistet habe, wörtlich an:„Zu Tode gehungert 7000 Menschen gewöhnlichen Schlages, deren Habe das Regiment an sich nahm.“ Es überläuft uns kalt, wenn wir lesen, was Thomas Moore in seinen„Memoiren des Hauptmanns Rock“ schildert:„Zuletzt waren sie in einen Zustand herabgekommen, der sehr nahe an die Verwirklichung jenes langgenährten Entwurfs der englischen Staatspolitik, nämlich an die gänzliche Ausrottung, grenzte. Es war in der Tat von der ganzen katholischen Bevölkerung wenig mehr übrig, als gerade hinreichend war, um die verödete Landschaft von Connaught zu beleben, wohin sie jetzt wie Herden Vieh von Cromwell getrieben wurden, unter der Drohung einer Proklamation, daß alle die, welche sich nachher etwa in irgendeinem anderen Teil des Königreichs würden blicken lassen, sei es Mann, Weib oder Kind, durch jeden, der sie sähe oder träfe, erschlagen werden könnten: während ihre Güter, die damals wenigstens neun Zehntel des gesamten Landeigentums in Irland ausmachten, unter seine Soldaten und Offiziere und unter diejenigen Glücksritter verteilt wurden, die Geld zum Kriege vorgeschossen hatten.“ Außer den Iren, die zu Zehntausenden durch diesen Ausrottungskrieg zugrunde gingen, flüchteten andere Zehntausende ins Ausland, um sich der englischen Grausamkeit zu entziehen. 30 000 bis 40 000 Mann flohen nach Frankreich und Spanien, wo bereits zahlreiche Iren lebten, die schon früher— namentlich während der Kriege und Beschlagnahmungen zur Zeit Elisabeths— die Heimat verlassen hatten, um dem englischen Joch zu entgehen. Die zurückbleibenden Angehörigen der 30 000 bis 40 000 Auswanderer mußten dies schwer büßen. Ihre Frauen und Kinder, ebenso wie die der im Kriege zugrunde Gegangenen wurden hausenweise zusammengetrieben, in Schiffe verladen und nach Amerika in die Sklaverei verkauft. So viel Menschenfleisch wurde den Tieren des Waldes geopfert, daß die Wölfe bis an die Tore von Dublin ihr blutgieriges Geheul erschallen ließen. Die Ausrottung der Eingeborenen war also in bedeutendem Maße erreicht— immerhin jedoch nicht bis auf den letzten Mann und das letzte Kind, so daß das irische Volk endgültig aus Irland verschwunden wäre. Nicht einmal Cromwell wagte, die Eingeborenen in sämtlichen Teilen der Insel gänzlich zu vernichten; allerdings ist er für diese halbe Zurückhaltung von Froude und anderen englischen Schriftstellern getadelt worden. Was Cromwell von der völligen Ausrottung der Iren zurückhielt, war jedoch nicht sowohl eine Anwandlung von Menschlichkeit als die unangenehme Tatsache, daß die englischen Grundherren auf der Grünen Insel ohne irische Arbeitskräfte nicht vorwärts kommen konnten. Wie Swift es ein halbes Jahrhundert später ausdrückte, brauchte man mindestens„Holzfäller und Wasserträger". Aus diesem Grunde wurde der höchst ernsthaft gemeinte Plan nicht durchgeführt, der unter Cromwell dem englischen Kabinett vorgelegt wurde: Irland von seinen alten Einwohnern durchaus„entweder durch Tod oder durch Verbannung zu säubern“ und es alsdann— man schmeckt den Puritaner— mit Juden zu kolonisieren. Das war mithin fast das nämliche Verfahren, das die Engländer heute in Palästina befolgen: die eingeborene Bevölkerung(hier die Araber) zur Verzweiflung zu treiben und sie durch grausame Kriegführung zu zermürben, um an ihre Stelle Hebräer zu setzen. Der Diplomatenempfang in der neuen Reichskanzlei (Fortsetzung des Berichts von Seite 1) Es war dies nicht ein einfaches Vorgreifen bezüglich noch unsicherer Abkommen; nein, es war vielmehr die ehrliche Freude über die Einführung eines friedlichen Verfahrens, das die besten Ergebnisse erhoffen ließ. An der Schwelle des neuen Jahres wollen wir diese Freude, die sich an das Verfahren knüpfte, festhalten und in einen Wunsch für die Zukunft wandeln. Gebe es der Allmächtige, daß ein solches friedliches Verfahren, das sich bei der Münchener Zusammenkunft als so wirksam erwiesen hat und das dem Wunsche aller Völker so sehr entspricht, das übliche Mittel zur Schlichtung aller internationalen Streitfälle wird. Es liegt uns am Herzen, diesem Wunsche, der wegen seiner Tragweite als weltumfassend bezeichnet werden kann, im Namen unserer Staatsoberhäupter und auch in unserem eigenen Namen die aufrichtigsten und ergebensten Wünsche für das persönliche Wohlergehen und das Glück Ew. Exzellenz wie auch für das Weitergedeihen Ihres Landes Deutschland hinzuzufügen. Der Führer antwortet Der Führer und Reichskanzler erwiderte darauf mit folgender Rede: Herr Nuntius! Für die freundlichen Glückwünsche, die Ew. Exzellenz mir namens des in Berlin akkredierten und hier versammelten Diplomatischen Korps aus Anlaß des Jahreswechsels zum Ausdruck gebracht haben, danke ich Ihnen aufrichtig. In Ihrer Ansprache haben Sie, Herr Nuntius, besonders des Tages der Zusammenkunft der Vertreter der vier Großmächte in München gedacht. Auch mir drängt sich beim Rückblick auf das vergangene Jahr die Erinnerung an dieses Ereignis in besonderer Weise auf. Die Deutsche Nation denkt in tiefer Dankbarkeit daran, daß das Jahr 1938 auch für unser Volk die Verwirklichung seines unabdingbaren Rechtes auf Selbstbestimmung gebracht hat. Wenn dieses erreicht worden ist. ohne daß auch nur einen Tag der Frieden Europas unterbrochen wurde, so hat dabei in der Tat die Politik einer weisen Einsicht der Mächte, die in dem Münchener Abkommen ihren Ausdruck fand, einen bedeutsamen Anteil. Ich habe bereits an anderer Stelle Gelegenheit genommen, aus Anlaß dieses Jahrswechsels dem Dank Ausdruck zu geben, den das Deutsche Volk den Staatsmännern über empfindet, die es im Jahre 1938 unternommen haben, mit Deutschland zusammen Wege zu einer friedlichen Lösung der unaufschiebbaren Fragen zu suchen und zu finden. Daß es gelungen ist, zu dem von uns allen gewünschten friedlichen Erfolge zu gelangen, verdanken wir nicht nur dem Friedenswillen und dem Verantwortungsbewußtsein der beteiligten Regierungen, sondern vor allem der Einsicht, daß die in der geschichtlichen Entwicklung und den natürlichen Bedürfnissen der Völker begründeten Notwendigkeiten früher oder später anerkannt werden müssen und nicht zum Nachteil eines einzelnen Volkes oder Staates abgelehnt oder gar mit Gewaltmitteln verbaut werden dürfen. Die beteiligten Mächte haben aus dieser Einsicht die notwendigen Folgerungen für ihre politischen Entschließungen gezogen und damit wahrhaft vazu beigetragen, nicht nur den europäischen Frieden zu bewahren, sondern auch ein gesünderes und glücklicheres Europa zu schaffen. Dieser Vorgang berechtigt auch nach meiner Ueberzeugung, darin stimme ich mit Ihnen, Herr Nuntius, überein, zu der Hoffnung, daß es auch in Zukunft der Einsicht der leitenden europäischen Staatsmänner gelingen wird, Europa jenen Frieden zu schenken, der den natürlichen und damit berechtigten Interessen der Völker im höchstmöglichen Umfange gerecht wird. Die Glückwünsche, die Ew. Exzellenz für das Deutsche Reich und für mich persönlich zum Ausdruck brachten, erwidere ich von Herzen. Sie gelten ebensosehr dem persönlichen Wohlergehen aller hier vertretenen Staatsoberhäupter wie dem Glück und Gedeihen ihrer Länder. Nach dem Austausch der Ansprachen begab sich der Führer und Reichskanzler, begleitet vom Reichsminister des Auswärtigen, zum Doyen, beglückwünschte ihn und die nach ihrer Rangfolge stehenden Botschafter, Gesandten und Geschäftsträger einzeln und nahm deren Glückwünsche entgegen. Nach Abschluß seines Rundganges grüßte der Führer und Reichskanzler von der Mitte des Saales aus zum Abschied das Diplomatische Korps und verließ hierauf mit seiner engeren Begleitung den Großen Empfangssaal. Der Chef des Protokolls geleitete den Doyen und die übrigen Missionschefs durch die Große Galerie und die Reihe der übrigen Säle zurück zu der Freitreppe des Ehrenhofes, von wo gegen 13 Uhr die Abfahrt des Diplomatischen Korps erfolgte. Geburtstagsbesuch des Führers bei Göring Anteilnahme des ganzen Volkes an dem Festtage * Berlin, 12. Januar.(Drahib.) Wie in den vergangenen Jahren, so stand auch diesmal der 12. Januar, an dem Ministerpräsident Generalfeldmarschall Hermann Göring sein 46. Lebensjahr vollendete, im Zeichen der lebhaften Anteilnahme des gesamten deutschen Volkes. Nicht nur aus dem Kreise der persönlichen Freunde und Mitarbeiter wurden an diesem Tage dem Ministerpräsidenten, dem treuen Kampfgefährten des Führers, die herzlichsten Glückwünsche überbracht, sondern aus allen Schichten des Volkes, aus allen Gauen des Reiches häuften sich die Glückwünsche in Worten und Gaben, in denen zum Ausdruck kam, wie sehr sich Hermann Göring durch seine Entschlußkraft auf allen Gebieten und seine Gabe, zur rechten Zeit das rechte Wort zu sprechen, das Herz des ganzen deutschen Volkes gewonnen hat. Den Auftakt zu dem festlichen Tage bildete die feierliche Ueberführung der Fahnen und Standarten des Regiments General Göring und der SA.=Standarte Feldherrnhalle in das Arbeitszimmer des Generalfeldmarschalls, wo sie zum Zeichen der engen Verbundenheit dieser beiden Formationen mit ihrem Chef den stolzen Schmuck jenes Raumes bilden, der so oft schon der Ort entscheidender und weitreichender Entschlüsse geworden ist. Eine ganz besondere Freude bereitete dem Generalfeldmarschall ein Ständchen der Hitlerjugend vor der Terrasse seines Hauses im Garten des Staatsministeriums. Anschließend betrachtete Generalfeldmarschall Göring eines der schönsten Geschenke, das ihm an diesem Tage überreicht worden war. Eine prächtige, aus einem gewaltigen Holzblock geschnitzte Wisentgruppe des Stettiner Bildhauers Ehlert, die unter der Pergola im Garten Aufstellung gefunden hatte. Eine besondere Freude war es für Hermann Göring, ein bis ins Detail sorgfältig durchgearbeitetes Modell der Hochofenanlage der Hermann=Göring=Werke zu betrachten, das ein anschauliches Bild dieser seiner ureigensten Schöpfung vermittelt. Zahlreich und fast unübersehbar waren die Geschenke, die dem Generalfeldmarschall aus allen Schichten des deutschen Volkes zugegangen waren, als Zeichen der Verbundenheit mit dem letzten Volksgenossen, die in Hermann Göring in all den Jahren ein Vorbild der Treue zum Führer und ein Beispiel der Pflichterfüllung und Arbeit gesehen haben. Danach nahm Generalfeldmarschall Göring die Glückwünsche der einzelnen Gliederungen der Partei entgegen, deren Chefs dem altbewährten Mitkämpfer des Führers ihre aufrichtigsten Wünsche für ein weiteres Jahr erfolgreicher Arbeit überbrachten. Gegen 12,30 Uhr empfing Hermann Göring die Abordnungen der von ihm geleiteten Ministerien und Behörden unter Führung von Staatssekretär Generaloberst Milch. Um 13 Uhr erschienen im Hause Görings die Mitglieder des Reichskabinetts und des Preußischen Staatsministeriums, die Oberbefehlshaber des Heeres und der Kriegsmarine, ferner Reichsleiter und Gauleiter der NSDAP., der Stabschef der SA. der Reichsführer; und Chef der Deutschen Polizei, der Chef der Ordnungspolizei, der Reichssportführer, die Korpsführer des RSFK. und des RSKK., der Reichsarbeitsführer, Vertreter des Reichsnährstandes und der gewerblichen Wirtschaft, ferner Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft. Unter den zahlreichen Persönlichkeiten, die den Wunsch hatten, dem Generalfeldmarschall selbst ihre Glückwünsche auszusprechen, sah man neben Kommandeuren der Luftwaffe auch den Generalinspektor Keehnader Weltreisender auf Brautschau Dreimal ist der 33jährige Mr. Gilbert Simon aus Neuseeland rund um die Erde gefahren, um die„ideale Ehefrau" zu finden, die gewillt ist, ein Leden lang sein Schicksal als Weltreisender zu teilen. Nach erfolglosem Suchen ist er jetzt in Neuyork eingetroffen. Keines der zahlreichen heiratslustigen Mädchen, die er in allen Weltteilen kennenternte, war exzentrisch genug. ein solches Nomadendasein in Kauf zu nehmen. Die Frau muß dem Mann folgen Die Engländerin Mrs. Martha Rhona hatte gegen ihren Mann die Scheidungsklage eingereicht, weil er von seiner vorgesetzten Behörde als Oberinspektor in die Leprakolonie Penang(Malaya) versetzt worden war und man ihr nicht zumuten könne, ihn dorthin zu begleiten, wenngleich sie auch mit den Kranken nicht in Berührung käme. Das Gericht von Blackpool wies ihre Klage ab, denn eine Ehefrau müsse ihrem Gatten nach dem Gesetz überallhin folgen, wo er aus beruflichen Gründen hingehe. Verkannter Schatz In Centralia in Illinois zeigte ein junger Bankangestellter einem älteren Kollegen einen Geldschein über 10.000 Dollar, wobei er scherzhaft bedauerte, daß der Schein, den ihm zwei Jahre zuvor ein Freund schenkte, nicht echt sei. Tatsächlich stellte sich heraus, daß der Schein doch echt war und bei einem Brand im Schatzamt in Washington mit anderen gleich großen Noten verschwunden war. Eine Untersuchung über das merkwürdige Schicksal der Note ist im Gange. Einträgliche Vermittlung Das englische Hosamt entdeckte, daß verschiedene Peeresses, also Gattinnen von Peers, Betrage bis zu 2000 und 3000 Pfund Sterling dafür annahmen, daß sie angebliche Freunde und Bekannte im Buckingham=Palast zur Vorstellung beim englischen König einführten. König Georg verfügte nunmehr, daß von der Vorstellungsliste für 1939 58 Personen nachträglich gestrichen wurden. Der Trick des Bankräubers „Liedes Kind— gib Dein ganzes Geld heraus! Ich habe genug Nitroglycerin in der Tasche, die ganze Bank in die Luft zu sprengen!“ Ein Zettel mit dieser liebenswürdigen Aufforderung wurde der Kassiererin eines Neuyorker Vorortes von einem älteren Mann präsentiert. Die Kassiererin las, tat einen Schrei, schob dem Mann 40 Dollar hin und fiel in Ohnmacht. Der Mann entkam und konnte bis heute nicht ermittelt werden. für das deutsche Straßenwesen und den Generalinspektore für den Neubau der Reichshauptstadt. Die größte Ehrung für Hermann Göring bedeutet er. daß der Führer selbst am Nachmittag kam, um seinem alten und getreuen Mitkämpfer, dessen starker Hand er die wichtigsten und verantwortungsvollsten Aufgaben im Aufbau des Großdeutschen Reiches anvertraut hat, persönlich seine herzlichsten und aufrichtigsten Glückwünsche auszusprechen. Die Formationen der Bewegung erwiesen dem Generalfeldmarschall ihre Ehre durch Abordnungen ihrer Verbände, deren Fronten der Generalfeldmarschall abschritt. Es hatten am frühen Vormittag Ehrenformationen des Regiments General Göring und der Standarte Feldherrn= halle und der Posizei Aufstellung genommen. Vor dem Hause des Ministerpräsidenten musizierten in der Mittagszeit die Kapellen der Luftwaffe des Regiments General Göring, des Wachregiments der Standarte Feldherrnhalle, der Polizei, der Leibstandarte, des Arbeitsdienstes, des RSFK. und des RSKK. unter Stabführung des Dirigenten Prof. Husadel; ihm dankte Generalfeldmarschall Göring persönlich für diese schon Tradition gewordene Darbietung. Es waren Worte aufrichtigen und bewegten Dankes, die Generalfeldmarschall Görung durch das Mikrophon an das gesamte deutsche Volk richtete, das ihm in so herzlicher Weise an diesem Tage seine Verehrung und sein Vertrauen bewiesen hat. Nach seinen eigenen Worten wird er diesen Beweisen enger Verbundenheit zu allen Schichten des Volkes auch im kommenden Jahre durch die gleiche Einsatzbereitschaft und Pflichterfüllung für Führer und Volk zu danken wissen. Das Marokkokorps eingesetzt Kataloiniens wichtigste Straßen in Francos Hand * Bilbao, 12. Januar.(Drahtb.) An der Katalonienfront wurden am Donnerstag die Operationen nach dem gestri181g die Opezen Erfolg bei klarem Wetter fortgesetzt. Im Nordabschnitt des linken Flügels der Maestrazgo=Armee, der von Artesa de Segre kommend weiter südlich längs der StraßArtesa—Tarrega vorstieß, wurde der Ort Agramunt erobert. Der Feind, der sich im Friedhof des Ortes verschanzt hatte, leistete heftigen Widerstand und versuchte auch Gegenangriffe zu unternehmen, die jedoch verlustreich abgewiesen werden konnten. Im Abschnitt Montblanch eroberte das Legionärkorps den Ort La Guardia unmittelbar nördlich von Montblanch. Im Südabschnitt drangen die Navarra=Devisionen sowie das spanische Marokkokorps des Generals in Richtung Falset von Norden aus vor und eroberten die Orte Darmas südlich der Straße und Masroig, das nördlich davon liegt. Der Einsatz des spanischen Marokkokorps auf dem südlichen Flügel der Offensive bedeutet eine erhebliche Verstärkung der Stoßkraft, da es sich hier um eines der bewährtesten und tapfersten Armeekorps handelt. Nach der gestrigen Eroberung von Mora la Nueva beherrschen die nationalspanischen Truppen vier große Hauptstraßen Kataloniens, und zwar vom Süden nach Norden die Straßen Gandesa—Tarragona, Lerida—Tarragona, Lerida—Barcelona und Lerida—französische Grenze. Hierdurch ist der Nachschub der nationalen Truppen gesichert. Nach Rotspanien gebracht UP. Madrid, 12. Januar.(Eig. Drahid.) Die 159köpfige Besatzung des rotspanischen Zerstörers„José Luis Diaz“, der bekanntlich in beschädigtem Zustand in Gibraltar liegt, wurde von zwei britischen Zerstörern nach Almeria gebracht und dort an Land gesetzt. Die Mannschaft erklärte, daß sie weiter für die„republikanische Regierung“ kämpfen wolle. Das Großdeutsche Fahr und die Welt Argentinien: Schlüsselstellung in Südamerika St. Buenos Aices, im Dezember 1938. Die Amtsübernahme durch die neue Regierung, an deren Spitze als Präsident Dr. Roberto M. Ortiz steht, bildete innerpolitisch das Hauptereignis des Jahres 1938 für die argentinische Republik. Die noch kurz zuvor hochgehenden Wellen der Parteipolitik haben sich dank der maßvollen Haltung der neuen verantwortlichen Männer so weit beruhigt, daß die Regierung ihre Aufbauarbeit kaum behindert von der Oppositionssabotage durchführen kann. Die Hauptstütze der Regierung blieb die vor einigen Jahren unter dem Namen„Concordancia“ gegründete Koalition, die man mit früheren deutschen Begriffen etwa als Zentrumsblock mit Rechtseinschlag bezeichnen kann. Dazu kommt, daß im gegnerischen Lager unverkennbare Auflösungsmerkmale festzustellen sind. Besonders gilt dies für die Radikale Partei unter Leitung des früheren Präsidenten Dr. Alvear, deren Schlagkraft durch zahlreiche interne Streitigkeiten in hohem Maße geschwächt ist. Diese Verhältnisse haben es mit sich gebracht, daß die Oppositionsparteien linksradikaler Färdung versuchen, in außenpolitischen Belangen hervorzutreten. Mehr oder weniger leihen sie ihre Unterstützung der allgemeinen Hete gegen die totalitären Staaten, die in ganz Südamerika von Neuyork entfacht und größtenteils auch finanziert wird. Der außenpolitische Kurs Argentiniens bewegt sich auch unter der neuen Regierung in den durch alte Tradition vorgezeichneten Bahnen. Als besonderer Erfolg darf die endgültige Beilegung des Chaco=Konfliktes gelten, die in erster Linie der Tatkraft des neuen Außenministers Dr. Cantilo zu verdanken ist, nachdem der noch zur Amtszeit seines Vorgängers Dr. Saavedra Lamas geschlossene Friede sich als wenig zuverlässig erwiesen hatte. Dr. Cantilo gegang es auch, in großzügiger Weise an sich unbedeutende Grenzstreitigkeiten mit Bolivien zu regeln, die das 4 0½ 192 Verhältnis zwischen La Paz und Buenos Aires belastet hatten. Der politische und wirtschaftliche Vorstoß der Vereinigten Staaten in Südamerika hat begreiflicherweise in Argentinien einen wenig günstigen Widerhall gefunden. Nachdem bereits der nordamerikanische Plan der Vermietung abwrackreifer Zerstörer an Brasilien heftigen Unwillen erregt hatte, steigerte sich das Mißfallen beträchtlich, als bekannt wurde, daß ein nordamerikanisches Getreide=Konsortium beabsichtige, riesige Weizenmengen zu Dumpingpreisen auf den brasilianischen Markt zu wersen, den Argentinien als seine traditionelle Domäne betrachtet. Dieser Zwischenfall“, der in der Oeffentlichkeit viel Staub aufwirbelte, führte zu diplomatischen Vorstellungen in Washington, bis die Aktion von den Yankees abgeblasen wurde. Nicht zuletzt unter dem Eindruck dieses Weizenkonflikts wurden die Vorschläge Roosevelts in bezug auf die Schaffung eines „kontinentalen Desensivblocks“ hier mit großer Kühle aufgenommen. In amtlichen Mitteilungen stellte das Außenministerium fest, daß Argentinien gesonnen sei, jeder panamerikanischen Zusammenarbeit seine Unterstützung zu leihen, daß diese Mitarbeit sich aber keineswegs gegen Europa richten dürfe, und daß von der Uebernahme militärischer Verpflichtungen durch Argentinien vollends nicht die Rede sein könne. Brasilien: Deutschland, Kinderschreck und Vorbild A. 8. Rio de Janeiro, Dezember 1938. Die Schaffung des Großdeutschen Reiches ist wohl in wenigen überseeischen Ländern mit solch leidenschaftlicher Anteilnahme verfolgt worden, wie in Brasilien, wo sie nicht nur als ausschlaggebender Faktor der Weltpolitik gewertet wurde, sondern auch entscheidende Probleme der politischen Eigeninteressen des größten südamerikanischen Staates ins Rollen brachte. Es ist sehr bezeichnend, daß der erste Schritt zu Großdeutschland, der Anschluß Oesterreichs in der brasilianischen Presse und beim brasilianischen Volke zunächst auf sehr großes Verständnis stieß. Man sah die schon seit 1918 vom österreichischen Volk ersehnte Wiedervereinigung mit Deutschland als einen völlig natürlichen Vorgang an, der eine innere Angelegenheit der beiden blutsverwandten Staaten darstellte. Um dieser Auswirkung des Anschlusses entgegenzuwirken, wurde jedoch bald versucht, ihn zu einer Vergiftung der politischen Atmosphäre zwischen beiden Ländern auszuschlachten. Die nordamerikanische Propaganda, seit Jahren um die Ausschaltung Deutschlands an den südamerikanischen Absatzmärkten bemuht, machte aus dem Grundgedanken des Anschlusses, die Vereinigung aller Deutschen im Großdeutschen Reich, eine Bedrohung der Souveränität der südamerikanischen Länder. Unter geschickter Ausnützung des Provlems der großen deutschstämmigen Siedlungen, die gerade in Brasilien bestehen, wurde der brasilianischen Presse die„deutsche Gefahr“ suggeriert. Nach dem Anschluß Oesterreichs könne Deutschland in Fortsetzung seiner Politik der Eingliederung aller Gebiete mit deutscher Bevölkerung morgen schon die Abtretung der deutschen Siedlungsgebiete in Südbrasilien fordern, vielleicht sogar mit Gewalt erzwingen. Dieser Gefahr müsse Brasilien sich durch Teilnahme an einer antifaschistischen Blockbildung erwehren, durch Abschluß eines Militärbündnisses unter Führung der Vereinigten Staaten, die bereit seien, im Namen der Demokratie den ganzen wehrlosen Kontinent vor dem Zugriff der europäischen Imperialisten zu schützen. Der Kinderschreck war gut gewählt. Monatelang stand die ganze öffentliche Meinung Brasiliens unter der Psychose der„deutschen Gefahr". Weder die ernsthafte Presse, noch auch amtliche Kreise konnten sich dieser Wahnvorstellung ganz entziehen. Sie erreichte einen neuen Höhepunkt während der Septemberkrise, als die nordamerikanischen Nachrichtenagenturen nicht müde wurden, Südamerika gegen Deutschland aufzuhetzen, weil Deutschland wohl bald auch in den südamerikanischen Staaten„Sudeten“ entdecken werde, so daß auch Brasilien derselben Bedrohung durch die deutsche Eroberungsgier ausgesetzt sei wie die Tschecho=Slowakei. Die Lösung der Septemberkrise schlug eine entscheidende Bresche in die verheerenden Wirkungen dieser Hete, der es eine Zeitlang sogar gelungen war, die deutsch=brasilianischen Beziehungen in ihrer Entwicklung zu hemmen. Einmal stellte man in Brasilien fest, daß selbst nach der Verständigung in München die vorher gutgläubig aufgenommene Kampagne zur„Rettung der Demokratie“ weiterging und nun England und Frankreich als Verräter zu brandmarken suchte. Daraus die Erkenntnis zu ziehen, daß die gesamte Hetze, der Brasilien zum Opfer gesallen war, lediglich im Dienste der Moskauer Kriegswünsche stand, wurde nicht schwer, wirkte aber auf die scharf antikommunistischen führenden Kreise Brasiliens überaus ernüchternd. Nach der Septemberkrise kam in Brasilien auch eine starke Skepfis auf gegenüber den nordamerikanischen Bündnisangeboten. Man konnte sich dem imponierenden Eindruck nicht entziehen, den die Erfolge der deutschen Politik machten. Sie wurde daher schon damals weniger als der von Nordamerika an die Wand gemalte Kinderschreck empfunden denn als ein Vorbild. Brasilien zog hieraus die Lehre. Wenn vorher in weiten Kreisen die Neigung bestanden hatte, auf den Schutz des „guten Nachbarn“ zu vertrauen, der so unermüdlich angeboten wurde, so erwachte jetzt durch das deutsche Vorbild die Erkenntnis, daß eine solche Anlehnungspolitik für Brasilien nur gefährlich werden könnte. Man hatte gesehen, wieviel die internationale Solidarität der Starken mit den Schwachen in der Praxis wert war. Eine nationale Selbstbesinnung auf die eigene Kraft und den Wert der eigenen Arbeit war die Folge. Mehr noch als vorher wird seitdem in Brasilien die Notwendigkeit einer systematischen Erschließung der Reichtümer des Landes und einer vollkommenen militärischen Rüstung zu ihrer Verteidigung betont. Brasilien ist seitdem auf diesem Wege des gesunden Nationalismus weitergegangen. Es hat alle Versuche, die es für fremde Ziele und fremden Vorteil einspannen wollte, energisch abgewehrt. Auf der Konferenz in Lima hat es gegen alle einseitigen Front= und Blockbildungen Stellung genommen, Seite an Seite mit den anderen großen Nationen Sudamerikas. Es hat auch wieder begonnen, seinen Außenhandel so auszurichten, wie es ihm seine eigenen Interessen gebieten. Die künstlichen Hemmnisse, die der Entwicklung des Handels mit Deutschland im Wege standen, wurden daher weggeräumt, so daß sich am Ende des Großdeutschen Jahres wieder für beide Länder erfreuliche Horizonte neuer wirtschaftlicher Zusammenarbeit eröffnen.(Fortsetzung folgt.) Kmmnr Hottmann) Der Schreibtisch des Führere BIENESL REYOTISKANZLEI Ein Bildbericht von der Innenausstattung des Erweiterungsbaues der Reichskanzlei 105 HermaokG K Vebstreße 1 Alte Reichskanzlei V Neubeuten an der II Borsig-Peleis Hermann-Göring-Straße III Neues Portel Wilhelmstr. VI Gartenhaus IV Portel Voßstraße VII Innenhof ViII Vorhalle IX Moselkhelle X Runder Reum XI Lenge Halle vorde Der hof mißt 6s m in det Lönge une 24 m in der Breite Seine Wendung, von 12.75 n hohen Säulen gegiegen..... bihe den Kenzleibeu einge 9339-5s, 8e 8en de Sulen u eisen ven vier Siden geragenen Pongl engo, do: Gonn in denheugnel der geven heschetonzel ung eui den beschisbenen Ens Sshschlene ie geschonen mircg enen der Führer gezagt hot, 6as die (sch Der Eingang zum Arbeitszimmer des Führers in der iMitte der „Langen Halle“. Die in dunkeirotem Marmer ausgeführte Türeinfessung trägt eine Kartusche von Bildhauer Hans Vogel mit den Initielen Adolt Hitlers(Scherl) 83 (Weltblid) Wu Rhein- und Ruhrzeltung Nr. 12 In der neuen Reichskanzlei Ein Bauwerk, das Großdeutschland repräsentiert O Berlin, 12. Januar. 9. Januar seiner Bestimmung übergebene und it der Rede des Führers an die Belegschaft eingeweihte des Erweiterungebaues... teie streng eenommen in zweitacher Hinscht in zweifacher Fillficht eine Sonderstellung ein. Es ist das Smechestigge. über seine eigentliche Zrr abestimmung hinausgehende Bedeutung es ist, Zeuge chlailen ne vergrößerten, eines ge: mit seiner ap; Deutschen Reiches. Und außerdem ist naltung der. Aulang gelegt der Umge: rih und Ausser Peschshauptstadt zu senem Grundren in### segen, das der Führer ihr in den nächsten Jahe..— gven gewin ft. 8 Herriot in den Fußstapfen Roosevelts Eröffnungsansprache des neuen Kammerpräsidenten * Paris. 12. Januar. Die französische Kammer hat heute nachmittag die Eröffnungsansprache des neugewählten Kammerpräsidenten Herriot angehört. Außerdem hat sie im Verlaufe der Sitzung den alten Vizepräsidenten gewählt. Da die innerpolitische Lage nach wie vor sehr unübersichtlich ist, hat sich auch Herriot seinem Lieblingsthema, der Außenpolitik, zugewandt und seine sehr allgemeinen und dehnbaren Ratschlage für die Verbesserung der Weltordnung angeprieen. Der erste Teil seiner Rede gilt dem französischen Friedensbedürfnis im allgemeinen, und dann geht Herriot auf die Beziehungen zu den wichtigsten Nachbarstaaten ein. Ohne Deutschland mit Namen zu nennen, erklärte er im Hinblick auf den Frieden, daß Frankreich durch die Anerkennung der französischen Grenzen durch eine Nachbarmacht ein Gefühl der Befriedigung empfinde und den Wunsch hege, daß diese Beziehungen weiterhin vertieft werden könnten. Auf der anderen Seite könne Frankreich keine Diskussion über seine Grenzen zulassen, sondern als freies Volk werden die Franzosen ihre Grenzen zu verteidigen wissen. Er lobt dann die Reise des Ministerpräsidenten nach Nordafrika, spricht zugunsten der lückenlosen Aufrüstung und des Ausbaues der französischen Produktion. Neue Industrien sollen geschaffen werden, soweit die französische Volkswirtschaft ihrer bedürfe. Dis. Poderschatze der Kolonien müssen gehoben werden, und schließlich rungt die Rede Herriots in eine Huldigung an den Präsdenten Roosevelt aus. 43 „Achtung. meine lieben Mitbürger“ so ruft der Kammerpräsident aus,„das Recht stirbt und mit ihm alle Der Ehrenhof der Nordseite der Voßstraße, einer Straße, die sich ehedem durch keine Besonderheit der in ihr liegenden nicht einmal durch eine gute Verkehrslage auszeichnete, entstand im Anschluß an die alte und die sogenannte neue Reichskanzlei(die letztere ist erst durch den ihr später angefügten Balkon des Führers zu einer bekannteren Vorstellung geworden) der Bauteil, von dem im folgenden als in der Bosstraße, und zude 0u se Stroßentlucht liegenden uu u den beiden seitlichen, in der Stragenftuchl negenden Teilen unmittelbare Zugänge besitzt, defindet sich das Hauptportal aus Gründen der Grundrißersten Mrhanen. 0 bes in die alle From Pronzevortale in die alle From eingefügt, durch die die Wagen der Besucher in den großen, offenen, 68 m langen Ehren. Jahren, der von der Straße her nicht zu erkennen ist. . Jura-Werkstein bekleidete und durch Säulen gegliederte Fassaden geben einen ersten Eindruck von der Großzügigersten(seiner Bedeutung wie auch seinem die Vereinigten Stagten 1917 nicht bereit gewesen seien, in rgabezeitpunkt nach) Baues Großdeutschlands. den Krieg einzugreifen und erklärte, das vorliegende VerIn diesem Hof, an dem Aufgang zu den Innenräumen, eiigungsproare haben zwei Bronzeplastiken von Professor Breker, die Partei und die Wehrmacht in einem Fackel= und Schwertträger darstellend, Aufstellung gefunden, Plastiken, die die höchste Anerkennung des Führers gefunden haben. Schreitet man zwischen ihnen hindurch, so gelangt man in eine geschmackvoll mit deutschem Marmor bekleidete und ausgelegte Vorhalle, die schon darauf hinweist, daß in diesem Hause geistigen Errungenschaften des Humanismus, der christlichen Moral und der Philosophie. Die französische Kammer muß ihre Stimme zugunsten der Freiheit und der Demokratie erheben, damit die Stimme Roosevelts nicht ohne Echo in der Welt bleibt.“ Das war wieder einmal ein echter Herriot, in dessen großem Herzen nicht nur alle Probleme, sondern auch alle Bekannten Platz finden. Natürlich, die Freunde Frankreichs erhalten in Herriots Herzen Klubsesselplätze, während die Gegner Frankreichs und der Lehre der 150jährigen Französischen Revolution mit einem Notsitz vorliebnehmen müssen. Die, Kammer hat sodann gewählt, und zwar ist der Kanoidar Bauat durchgefallen. Den Platz des 6. Vizepräsidenten erhielt der Neger Candece. Im Senat ist der bisherige Senatspräsident Jeanneny wiedergewählt worden. Thorez heht zur Einmischung in Spanien Paris, 12. Jan.(Drahlb.) Auf einer Kundgebung der kommunistischen Partei ergriff Thorez das Wort, um erneut das Eingreifen Frankreichs in den spanischen Bürgerkrieg zugunsten Rotspaniens zu fordern.„Jedermann weiß, daß der Sieg Barcelonas die französische Sicherheit gewährleistet.“ Die Rotspanien=Abordnung französischer Par= getreten Br######:““ auch eine neue Re lamentarier, deren Mitglieder übrigens der kommunistischen###— ero nummm und hehi nucht mehr. Versammlung beiwohnten, sei einmütig der Ansicht, daß die französische Regierung Rotspanien helfen und ihm„das liefern müsse, was Frankreich im Ueberfluß besitze". Freitag, 13. Jenver 1939 „„ Im September des Vorjahres verflüchtigte sich nicht Bur da Veneschiystem in blauen Dunst, sondern noch mehr. Daruver berichtet die tschecho=slowakische Tabakregie. Sie setzte nämlich im ersten Halbjahr 1938 nicht weniger als 89. Millignen Kronen mehr als im gleichen Zeitraum des Bahres 1937 um. Nachdem ihre Einnahmen in den seitsich auf gleicher Höhe gehalten hatten, war diese, Erscheinung recht merkwürdig. Waren die Tschechen pioßlich auf den Geschmack des Rauchens gekommen? Als aber im August 1938 17 Millionen mehr als im August 1937 umgesetzt wurden, im September 1938 aber sogar der Verbrauch um 49 Millionen den des Vorjahrmonats übertraf, im Oktober und November 1938 die Verbrauchsziffer wieder auf, den normalen Stand zurückpendelte, war das Rätsel gelost. Tavakverbrauch und Politik hingen bei den Tschechen zusammen. Je brenzliger die Lage wurde, desto mehr wurde gequalmt. Die Beneschclique wird an diesen Qualmziffern keinen geringen Anteil haben. Aber diesmal hat blauer Dunst, den sie vor 20 Jahren Europa nenen Poltikepoche ir genutzt. Gemeinlam mit der geutrten, urag gualmt und bett nicht einSonderbotschaft Roosevelts über Verteidigungsfragen 525 Mill. Dollar für die Aufrüstung der USA. gefordert ###7 Pestingion, 12. Jan.(Eig. Kabe). Präsident ### velt übergab heute dem Kongreß seine Sonderbotidber Verteidigungsfragen, in der die Bewilligung von 525 Mill. Dollar für die Aufrüstung gefordert wird. Unter erneutem Hinweis auf angebliche Kriegsgefahren, die auch wigungsprogcamm als ein Minimum, das unbedingt durchgeführt werden müßte. Im Weltkrieg hätten die USA. ein volles Jahr gebraucht, bis sie wirklich in den Krieg eingreisen konnten; sie erklärten den Krieg am 6. April 1917, und erst im Mai 1918 beteiligten sich amerikanische Truppen an den Kämpfen. Aber in einem kommenden Krieg könnten die Vereinigten Staaten nicht damit rechnen, daß ihnen noch einmal soviel Zeit für die militärischen Vorbereitungen gelassen würden. Der Präsident behauptete, daß das Land der deutsche Marmor in allen seinen Schönheiten und Spiel= wie 18enuu wenig vorbereitet sei, einen Krieg zu führen, arten reiche Verwendung gefunden hat. Von de halle, ganz in Rot gehalten, bringt eine reizvolle Zu= dert, daß diese Summe so schnell wie möglich bereitgestellt sammenstellung hoher Mosaikfelder ornamentaler Prägung werden solle, um zu verhindern, daß eine Pause in der Aufmit Marmorumrahmungen. Durch ausschließliches Ober Fistung eintrete. Als„besonders wichtig“ bezeichnete er die licht in kunstvollen Deckenprofilen erhält diese 16 m i zimmzte.. Lu tslotte, ohne jedoch eine behohe Halle eine Stimmung, die die Kälte des Materials voll gab ledigsa) von zu bauenden Glugzeugen anzugeben. Er kommen verschwinden läßt in den satten warmen Tönen des gr bekannt, daß die Armee durch die Erteilung von roten Marmormosaies.— austrägen in Höhe von rund 300 Mill. Dollar die Umstelder Flugzeugfabriken von der Einzelfabrikation auf die Die Lange Halle Massenfaortranon zu erleichtern beabsichtige um die Ger. kleiner runder Kuppelraum, diesmal in verEin sellung der misnteen erleichtern beabsichige, um die hersteuung der Militarflugzeuge zu beschleunigen und zu verbilligen. ummmmmmmmm Deutscher Protestschritt in Holland * Berlin, 12. Jan.(Drahtb.) Der deutsche Gesandte in Den haag ist beauftragt worden, wegen der Anschläge auf die Privatwohnung des Konsulatskanzlers ee in ee u.#. Seh. i Aulserdom boie aul de. Oethandtichlt kn Den Bug vavon Iu0 Miuionen fur die Verstartung der Luftwaffe,s energische Vorstellungen bei der niederländischen Re65 Millionen für die Marine, davon 21 Millionen für zah gierung zu erheben. lenmäßige Verstärkung der Seeflugwaffe und der Rest für die Einrichtung von Flughäfen, Werkstätten usw., schließlich 1o min. Dollar für Zwecke des zivilen Luftschutzes. Roosevelt der Korruption beschuldigt Aufregung im amerikanischen Abgeordnetenhaus * Washingion, 12. Jan.(Drahtb.) Am Mittwoch kam 2. im Abgeordnetenhaus zu heftigen Angriffen gegen den rurzlich von Roosevelt ernannten Justizminister Murphy. Der republikanische Abgeordnete Hoffman nannte Murphy einen„Freund des Pöbels“, der als Gouverneur von Michigan die Kommunisten und Sitzstreiker beschützt und die Gesetzlosigkeit begünstigt habe. Ein Mann wie Murphy sei unwurdig des Amtes des Justizministers. Der Abgeordnete beschuldigte weiter den amerikanischen Das Reichstagsgebäude wird wieder begesell 12. Januar.(Eig. Drahtb.) Das durch kommu. nistische Brandstiftung vor sechs Jahren schwer beschädigte Berliner Reichstagsgebäude am Königsplatz wird wieder hergestellt und in seinem Innern neu ausgebaut, um in Zukunft den Großdeutschen Reichstag aufzunehmen. Mit den Erneuerungsarbeiten des Wallotbaues soll demnächst begonnen werden. Ihre Ausführung liegt in den Händen der Reichsbaudirektion. 19 deutsche Militärattachés (2 Berlin, 12. Jan.(Eig. Drahtb.) Zu den bisher in 16 desgelder für politische Korruption mißbraucht und mit den Hauptstädten aktreditierten deutschen Miltärattachés, die in Konmunisten gemeinsame Sache gemacht zu haben.— Die insggsamt 29 Ländern das deutsche Heer vertraten. Rlut die einzelnen Wehrmachtteile sollen von den 325 Miu. Douar entfallen: 450 Millionen für das Landheer, schiedenfarbigem Marmor gehalten und durch kunstvolle Einlegearbeiten in rotem und grauem Material belebt, außerrs, dar9 Reliefs und später hinzukommende Plastiken #9, Brekers bereichert, bietet einen überraschenden Durchvlick in die große Lange Halle, das Mittelstück des großen Baues. Schon von außen durch den Rücksprung gegenüber den Seitenteilen und durch die 6 m hohen Fenster kenntlich, erstreckt sich diese Halle über 146 m Länge, bei einer Breite von 12 m und einer Höhe von fast 10 m. Auf der einen Seite, nach der Voßstraße hin, dehnt sich die lange Reihe der mit dunkelrotem Marmor eingefaßten tiefen Fensternischen, auf der anderen Seite die Türen zu den Räumen der Adjutanten; genau in der Mitte der Halle erkennen wir die Tür zum neuen Arbeitszimmer des rungen keinen Glauben gefunden. Einer der Leiter dieser guhrers. Auf den Wandflächen zwischen den Zugangs Gruppe, der demokratische Senator Reynolds, fand für türen werden später Gobelins nach Entwürfen von Professor Kennedys und Bullitts Prophezeiungen eines bevorstehenden Peiner hängen, heute sind dort Wandteppiche aus dem europäischen Krieges nur Worte der Ablehnung.„Es wird Wiener Kunsthistorischen Staatsmuseum angebracht. Schöne Deutschland. gpte er.„Wer soll ihn denn führen? bronzene Wandleuchter, geschmackvolle Sessel und Bänke, Frankreich ist d grobten Teil Europaz. der rote Marmorsaßboden und schließlich die unvorstellbare und Jtalien u esland st Deutschland Wirkung dessen wos der Bauherr der Führer und Reichs=schen werden“ Reynolds schloß: Neunundneunzie Prozent Somimzmisten gemeinsame Sache gemacht zu haben.— Die angen Hoffmans brachten das ganze Haus in AufRoosevelt will nach London fahren DT Washington, 12. Jan.(Eig. Drahlb.) Wie hier verlautet, will Präsident Roosevelt den für den Sommer in Aussicht genommenen Besuch des englischen Königspaares schon im Herbst erwidern. Er hat es so eilig damit, weil er sich dann den ganzen Winter über der Wahlkampagne widinen will, denn Roosevelt möchte noch ein drittesmal Präsident der Vereinigten Staaten werden. Rüstungsanreiz durch bestellte„Warnungen“ Amerikanischer Senator gegen die Kriegsprophezeiungen der USA.-Botschafter Kennedy und Bullikt UP. Washingion, 12. Januar.(Eig. Drahkb.)„Besorgte“ Kriegswarnungen haben die amerikanischen Botschafter in London und Paris vor den Militärausschüssen beider Häuser des Bundesparlaments geäußert. Ihre„Besorgnisse" haben bei den Gegnern der Rooseveltschen Rüstungsforderchäte dieser“: e sein setlichen a einen warmen Teppich, Ehonberlain=Beluch in Rom # oieser Saat sein sezuiches Gepräge, das dem Charak Stziggöeslen der französischen Bung bessen, was dei Bauhert, der Fuhrer und Reichskanzler, und der Erbauer, Professor Speer, in der Absicht repräsentativer Gestaltung verfolgten. Der Empfangssaal Lanz in der Ferne, nur dieser Ausdruck ist hier am Platze, schließt der quer vorgelagerte Empfangssaal, in dem die Empfänge der Diplomaten von nun an erfolgen, die lange Flucht der durchschrittenen Hallen und Räume ab, die in einer Linie hintereinander liegen und, vom Außenportal am Wilhelmplatz begonnen, eine einzige Flucht bilden. Durch seine helle Farbtönung, die Wände aus Edelputz, die beiden großen Lüsterkr erhatt vieser Saal sein festliches Gepräge, das dem Charakaunsie ichier stattfindenden zeremoniellen diplomatischen Akte diesen für festliche Anlässe vorgesehenen Saal schließt sich der neue Sitzungssaal des ReichsWaren die vorhergehenden Räume alle ausschließlich der Repräsentation zugedacht, so betreten wir hier, im Kabinettssitzungssaal, den ersten Arbeitsraum der Reichskanzlei. Seine Fenster gehen, wie auch die des Arheitszimmers des Führers und seiner Adjutanten, nach dem Garten hinaus, also nach der der Voßstraße gegenüberliegenden Seite. Die Wände und die Decke sind mit Nußbaumholz verkleidet und geben dem Raum einen intimen, arbeitsmäßigen Charakter, dessen einzige Wirkung fast ausschließlich in dem verwendeten Material liegt. Ein breiter, massiver Tisch in der Mitte und um ihn herum schwere. rotbezogene Sessel für die Mitglieder der Reichsregierung, die von nun an hier unter dem Vorsitz des Führers zusammentreten wird. Der Schmuck des Raumes besteht allein in einigen schönen, alten Bildern. Der übrige Teil des Mittelbaues ist aufgeteilt in verschiedene Arbeitsräume für die Adjutanten des Führers. In der Mitte des langen Zwischenbaues, mit dem Hauptzugang von der Langen Halle, befindet sich, wie gesagt, das neue Arbeitszimmer des Führers. Von der Halle her ist der Zugang kenntlich durch eine Kartusche über der Tür mit den Insignien AH. Das Arbeitszimmer des Führers Dieser Raum ist sowohl nach seiner Lage wie auch nach seiner Bestimmung der Mittelpunkt des gesamten Hauses. In der Fassade tritt er dadurch hervor, daß ihm nach der unterbroS2s amerisanischen Mose#2; neicumnnnrunzeg Prozent des amerikanischen Volkes sind gegen den Krieg. In politischen Kreisen hört man vielfach die Ansicht, daß das Auftreten der beiden Botschafter vor den Militärausschüssen von der Bundesregierung zur Unterstützung der Rüstungsvorlagen veranstaltet worden sei. Auswirkung auf die Kapitalrückwanderung UP. Paris, 12. Jan.(Eig. Drahib.) Die pessimistischen Prophezeiungen des amerikanischen Botschafters in London, Loleph Zennedy, der auf einer Konferenz im Weißen Haus errlarte,„daß Europa unweigerlich in einen Krieg hineintreibe“, drängten hier für den Augenblick sogar den Wirtschaftsleute erklären, daß die Rede Kennedys sich bereits nachteilig auf den Rückstrom von Kapital nach Frankreich ausgewirkt habe. Seit Mittwoch sei in der Kapitalrugwanderung praktisch ein Stillstand eingetreten. Die Krisenstimmung, die an der Neuyorker Börse hauptsächlich durch die pessimistischen Aeußerungen Kennedys hervorgerufen wurden, hat auch Frankreich in Mitleidenschaft gezogen. Zum ersten Male seit drei Wochen trat in der Rückkehr französischen Fluchtkapitals eine Stockung ein. An der Börse gab das Pfund weiterhin leicht nach, während der Franken zum Dollar sich auf dem Stand von 37,9 halten konnte. 1998 3“ das deutsche Heer vertraten, wurden im Jahre 1938 drei weitere in Stockholm, Bukarest und ernannt. Die Gesamtzahl der deutschen Militärattachés beträgt nunmehr 19, die Zahl der bisher durch Bsslin vertretenen fremden Heere erIontereise des Ausand. Johre 1938 hat sich erneut das Se#es Anmandes am deutschen Heer durch zahlreiche Kommanoos und Besuche ausländischer Offiziere gezeigt. Im Laufe des Jahres waren kommandiert auf längere Zeit 66 Walgn. a Ofiziere und auf kürzere Zeiten bis zu einem sändiche geus andische Offiziere. Außerdem waren 37 ausKriegsakademie kommandert. „20 Jahre System Benesch“. Ausstellung in Schönlinde im Sudetenland „O. Berlin, 12. Januar.(Eig. Drahtb.) Eine historisch interessante Ausstellung hat die Ortsgruppe der NSDAP. in Schönlinde im Sudetenland aufgestellt. Es handelt sich um eine Sammlung zeitgeschichtlicher Gegenstände und Dokus. 82. ders Thema„20 Jahre System Benesch“. Die Unteroruaung des Deutschtums durch das Regime Benesch wird hier auch denen deutlich, die sie nicht unmittelbir selbst empfinden mußten. Von den zahlreichen einzelnen Ausstellungsgegenständen verdient besonderes Interesse auch die Sammlung von Gewehr= und Maschinengewehrkugeln, die aus den Mauern des am 24. Sept. 1938 so arg zerschossenen Hauses des Bäckermeisters Nittel stammen. Weiter ist u. a. mit Hilfe von Puppen eine Amtskanzlei der Gendarmerie aufgebaut, in der ein mit dem Gummiknüppel bewehrter Benesch=Mann gleich vorn einen Paßantrag für einen Angehörigen der aufgelösten NSDAP. abweist. alelberichte in den Hintergrund. Die vie Stelle in der Ersolischen Zeitungen, hoben besonders beißt, daß F““s garung Kennedys hervor, in der es # ue Paris und London feindlichen Lustangriffen prakrisch hiflos ausgeliefert seien. Die französischen Politiker halaber nicht hoffnungelos:. Sie eurowäsche Lage für werfen Kennedy vor, daß er durch seine Aeußerungen unnötig Pessimismus verbreite. eine große Terrasse hinausführt und unmittelbaren Zugang zum Garten hat. Fünf hohe Fenster bringen Licht in diesen Raum, dessen Größe von 27 m Länge und 14½ m Breite nur deshalb nicht so gewaltig wirkt, weil die holzverkleidten und mit dunkelrotem Limbacher Marmor aus der Heimat des Führers abgesetzten Wände, die Kassettendecke aus Palisanderholz und der rote Marmorfußboden, den ein Teppich über die ganze Fläche hin bedeckt, ihm eine warme Stimmung verleihen. Betritt man den Raum durch die Mitteltür, so befindet sich links der große Schreibtisch des Führers, hinter dem eine Büste des verewigten Generalfeldmarschalls steht, auf der gegenüberliegenden Schmalseite, zur Rechten, Sra shan g. amin mit Eisenplaten nach Entwürfen von bid Lendache, e Kamin das bekannte Bismarckgroßer Glahue de u kgar Sessel vor dem Kamin und ein großer Globus sino die einzige Ausschmückung dieses Rauweist darauf din, daß oheilsseichen über der Hauptür wir uns hier im Arbeitszimmer des Führers und Reichskanzlers befinden. Der Führer kann durch die hohen Fenstertüren unmittelbar auf die Terrasse und in den Garten hinaustreten und hat einen Blick auf das auf der gegenüberliegenden Seite der neuen gärtnerischen Anlage entstehende Gartenhaus, zu dem eine an den Seiten Gartenseite zu ein Säulenvorbau vorgelagert ist, der auf entlangführende Pergola hinführt. 134 Der Führer im Deutschen Opernhaus Festaufführung der„Lustigen Witwe“ von Franz Lehar * Berlin, 12. Januar.(Drahtb.) Am Donnerstag abend wohnte der Führer und Reichskanzler der glanzvollen Neuführung der weltbekannten Operette Franz Lehars„Die lustig. Witwe“ im Deutschen Opernhaus bei, die unter der persönlichen Stabführung des Meisters stand. Frang Jeharu dee üßhte der Führer den Komponisten #eher und beglückwünschte ihn zu dem außerordentlichen Erfoig seiner Meisterschöpfung. Der Führer an Rosenberg leiter Allred P,saher(Drahib.) Der Führer hat Reichs. “#fenberg zu seinem 46. Geburtstage telegraphisch die yerzlichsten Gluckwünsche übermittelt. Reichsleiter Alfred Rosenberg, der seinen Geburtstag Speisesaal, Bibliothek, Modellsaal Von den übrigen Räumen der neuen Reichskanzlei, die in ihrem, von der Straße her gesehen, rechten Teil die Arzeits= und Diensträume des Reichsministers Meißner, in ihrem, linsen Flügel die des Reichsministers Lammers auf„. sind noch der Speisesaal, die Bibliothek und der Modellsaal zu erwähnen. Der Speisesaal liegt ebenfalls an der Gartenseite, ist 50 m lang und durch seine hellgrüne„Schleiflacktäfelung und durch schöne Wandmaleleien ein keines Schmuckstück. Eine davorliegende, gedeckte Frhlen gmöglicht den Austritt in den Garten auch. bei schrechtem Wetter. Die im Obergeschoß liegende Bibliothek, 5 m lang und über 7 m breit, ist in Zedernholz ausgeführt, Rischen ein: seeundigh. Vo elanoasen in den Rischen eine steundiiche Note erhalten. Die Anlage der Neuen Reichskanzlei, die heute noch in ten siebt, wien geric har die Arbeiten an da. zur vollen Geltung kommen, wenn den. Sie wird dann uu ai densüigen fortschreiten wer: Tiergarten an der geu ummittelbare Verbindung mit dem heute noch hobe Geschapruu dring=Straße erhalten, wo gehaltenen Haus user die beiden im Landhaustil gehaltenen Tauser für vas Personal der Reichskanzlei überauf einem kurzen Erholungsurlaub außerhalb Berlins verbrachte, hat ferner von zahlreichen führenden Männern aus Partei und Staat Glückwunschtelegramme erhalten, so u. a. von Reichsbauernführer Reichsminister R. Walther Darré, von Reichsarbeitsführer Staatssekretär Hierl sowie von dem Leiter des Amtes Handwerk der NSDAP. und des deutschen Handwerks in der DAF., Sehnert. Falsei genommen Erfolg Solchagas im Küstenabschnitt „Biltao, 12. Jan.(Drahib.) Die nationalspanischen Truppen eroberten am Donnerstagnachmittag die heftig umkämpfte Kreisstadt Falset, die eine wichtige Ausgangsstellung an der Straße über Reus nach Tarragona darstellt. Antijüdische Kundgebung in Sofia Sofia, 12. Jan.(Eig. Drahib.) Die von den Behörden aufgelöste antisemitische Jugendvereinigung veranstaltete im jüdischen Geschäftsviertel von Sofia einen Umzug, um die Bevölkerung zum Boykott der Juden aufzufordern. Bulgarien hatte 1930 etwa 45000 Juden, wovon 30000 in Sofia lebten(10 v. H. der Bevölkerung). Inzwischen sollen noch vor Erlaß der Einreise= und Durchreisesperre für Juven viele ausländische Juden eingewandert sein. Der kommende britische Botschafter in Ankara London, 12. Januar.(Eig. Drahtb.) Als Nachfolger für den britischen Botschafterposten in der Türkei, wenn im April der Diplomatenschub in Rom und Ankara stattfinden wird, ist Sir Hughes Knatchbull=Hugelsen besummt, der im August 1937 in China auf einer Autofahrt von Nanking nach Schanghai von einer Maschinengewehrtugel schwer verletzt wurde. Marxistische Bürgermeisterin in Chile Dr Neuyork, 12. Jan.(Eig. Drahtb.) In Santiago de Chile regiert zum ersten Male ein weiblicher Bürgermeister. Es ist die Marxistin und Angehörige der Sozialistenpartei Garciela Shanke. Sie begann ihre Amtstätigkeit damit, Parteifreunden Pöstchen zu sichern. Ihre engsten Mitarbeiter sind Juden. Sporteniegel Zwei große Torwächter Insbesondere unter der Jugend. us unden Lederbdalts. rsten Foßboallpielern der Weit dalf uuage nac den Pert: Namen genannt werden. Sicher iaeu wuden verlicht sehr zwei Dritel Torwächer wören. Dos iste ud uuer bieten bedn in jsedem dramatischen Fußdalkampf steht d Ninespunkt des Geschehens. in.z: der Torwähier in Rettung und Hofnung“, seinen Leise ue ewderer Dde lieh: und lange nach dem Hamus sprichye daeuden hubelt die Nenge vu. Bürde mon.s. einen Leitungen. rühmtesten Torwächtern fragen,g nach den derden Naomen Ricardo Jamora hören uu sder vunächt einst den„Götlichen“ nannte. In diesen n avomer, den man doß Jamora wieder im Tor einer neu Tecgen konnte man leiten. sieht, nachdem er im Herost des uudnaanichen Rannichaft hatte. Die Menge bereitete dem olten sporodue Tiu verialin der mm schon 38 Jahre alt ist, begeisterte.0 erinnerte sich vielleichtssn jenen Augenblicen janeudn S er im Tor der spanischen Nationalmannschaft seinen Händen oftmals das Schicsal seiner W im Sport immer nur Sieg oder mu auschaft lag, dadamals geseiert wie kein Zweiter scho; beiht. Er wurde heros. Auch in Deutschand haben wi.un ium Nationd: ganz ohne Zweisel der beste Torwöct iun vor Johren, als er Auch wir haben uns an seinen wundervollen u eesecben Num dot Jamora wieder die Fußhaliche dem es noch vor wenigen Monaten so andetogen, nachakiven Sport für immer entagen. a; sedient die wolle er den ballsport aber leistet er wertvolle 2: eu uionalponichen Vegrif im spanischen Sport, denie; dernn sein Name ist ein lich der populäre Proger Torwächter Franta a besten Spieler des ganzen Kontinent=.: anca, einer der Abschzied vom Fußball genommen. Slowakei 75 Länderkampfe bestritt und ihr Sieg rettete. Der Slavia=Spieler, der auch uuden, wonchen bekannt ist, gilt als eine der großen V h. Fasballports. Bei der Fusbolwelmeiterschost längerung das Steator r. u der Ausgleich, und in der Vergrenzte ans Phantastische. Seit diesem Tage nannte nan ihn in Italien nur noch den„Wundertorwächter“. Auch in ind begeisterte Planicka die Massen. Aber wie kein richtiger so konn es auch Planiga Fusball Abschied nehmen kann. in der Manpi Zukunft ale— Stür. er angestelt iie der, Allgemeinen Pensionsonstalt, bei der die Gründe der#. Amateur, zum Zeitvertreid. Ueber nihm## Srendigung seiner aktiven Laufbahn wird bekannt. ersi, die shn schlsessch Henkel siegt weiter Skandinavische Hallentennismeisterschaften in Stockholm Henkel dat sich hervorragend eingespielt. Von Tag zu Tag wird er bemeisen seine, Extolge bei den skandinavischen HallenBiurstedt=4, 86, 119 aus und im duut er den Nor: mit Oestberg als Partner über Nasmussen=Forsell=4,.6,.4 Eoor Gubrandson Bedt uber cwedischdeutsch; Paar Guldrandsunemre noer Harvis-Billington(USA.):2,:2 eine Runde weiter. Ausgeschieden ist bei den Frauen Frl. Klein, Pagnt wurde, Ban den über: Mannereinzel gu wrigen Spielen sind noch die Erfolge im munnereinzei von Peiizza üder Eriksson:7.:4,:2,:6:4 sowie von Rohlsson über Geelhand:1,:4,:1 zu nennen. Zulammen mit Zem Ji Mannerdoppel aus landern Wilde=Bez Iugollawen Mitc wurde er von den Eng.5 geschlagen. Kampf mit.2, 10.12, 64, Budge— Bines:2 ihrer Reie Burch die 3 dieler Budgr und Vines fnd au seht de Nene sagzes wrzgsch. Stem erungen dau. Den Unter Sandrocks Führung Turner-Kernmannschaft vom Niederrhein au Niederrhein ist eine Turner=Kernmannschaft zummengestellt worden, die von Heinz Sandrock geschult wird, um für die kommenden Gaukampfe gerüstet zu sein. Keaz, Serndbreck(Inmgrech, Gag Sich Lisekdorst. Larnz Bll Schmitz(Rhepdt) und Hugo Miüller(Buppertal. Kunstlaufmeisterschaft der deutschen Frauen Morgen in Krefeld in der Seidenstadt Kreseigz uu wenden um Hindenburg=CEistadion Niernberger und Martha Musiek sowie die Meister anderen deutschen Gaue teilnehmen. Dadurch, daß nunmehr an der Deutschen Messerchost veilnehmnen, ist der Oumur und den Läuserinnen aus der Ofrmark Deicht den Weltmeisterschaften in Stockholm Lydia Beicht den fünften Helsage Pamase.. Deutschösterreiche, Honne Riernderger, stellung der Mingpor. doch versehlt, daraus ame Favoritnbemerberin seh. zu lolgern. Als drinte scharfste Mitbewerverin sehen wir die Wienerin Emmy Putzinger an. Und inatergrund„lauert“ die noch junge Martha Mustek, die vielGroßen= zu weiten, denusen ein wird, in die Nerthen der„gonz chas eheren dieder deutsche Frauen um den Titel einer DeutIm Jahre 1912 konne eimne S Vertmerin va den riaeft vonnn am Sadnrendeurche, Hrl. Straslo Frop. wir weiter Thea Frenben=Verin augreichen Siegerliste hinden Pranut uid Beg, Hecher Gertele Bnanag. Budte Gaiz Irma Hartung=Munchen holten sich je einmal den begehrten Titel. äuterinnen in Freieh Treisen der desten deutschmn Eis. Wsand ir Bshaodte uit dern Peshaest raig r s diese Meisterschaften auch besonders wertvoll. Bei den Anwärtern auf die Handball-Gauliga Alle Klassen melden wieder normalen Spielbetrieb handball-Bezirksklasse Bergbau Hamborn— Niederrhein Duisburg. Die Hochfelder sind selten in der Lage, die stärkste Elf zu stellen. Sie mussen sich tleißig dranhalten, wenn sie den Anschluß an die schützende Mitteigruppe erreichen wollen. Nur mit bester Elf können sie den nar für sich enscheiden.d Versdau konnte die letzien Spiele asg sit Achericd enden. Aich den gartontigen Tiaher sie on dese zit Oderban Form an. 1/# Magp chost.n 9— Thyssenhülte Hamborn. Mannschaften haben am letzten Spieltag Einbußen erlitten. Der Spitzenreiteg. ATh, hat zwar dadurch keine Einbuße erlitten, doch wilder die Teyren aus der zweiten Niederlage der Saison zu beherFohenlenplaßz wieder weiten Spitzenreiter viar, zurückerobern. Im Hinspiel stege der Sterkrade 69— Rot-Weiß Oberhausen. Was kaum einer für möglich gehalten hat, brachten die Sterkrader am vorigen Sonntag fertig. Der Sieg über den Tabellenführer verhalf sie zur Weic Ooerhausen, oteit wirs in Form(der Hinkampf endete.8; die„Kleblatter“. Eis wiro in Form sein, um gewinnen zu können. . F37,Oberhausen— Sv. Eppinghoven. Hier geht es um rachnis(Pseruns in der Mitelgruppe. Schon das HinspielBieser Geaner, ig CrPshoven, sezgzeichnet die Gleichwertigteit der gSg, dar ver Legpoorteit Wpiest eing, wichtige Rolle, denn — gir zu Hause bisyer erst ein Spiel abgegeben. Die Gaste gehen ausgeruht in den Kampf. Gruppe 2: XV. Fischeln— SB. Viersen, Krupp Rheinhausen— Eintracht Dülken. TV. Kaldenhausen— TV. Oppum, Tus. Rumeln— Spy. Hochheide. Am Vorsonntag hat sich in der linksrheinischen Gruppe nur insofern etwas geändert, als Oppum die Hochheider auf den vierten Platz abgedrängt hat. Rheinhausen wird die Führung weiterhin behaupten, diesmal aber die Dülkener„ernst" nehmen müssen, wenn sie nicht ein ähnliches„Steckenpferd“ wie Kaldenhausen am letzten Sonntag in der Narrenstadt reiten wollen.— Oppum sollte wie im Hinspiel siegreich bleiben.— Rumeln hat gegen Hochheide noch etwas gut zu machen.— In Fischeln ist der Ausgang offen, Gruppe 3: Reichsb. Osterfeld— Togg. Altendorf. Schw. V. Mulheim—. BB. Allenessen, Reichsd. Essen— Spfr. Essen, Amalie Essen— Siemens Mulheim, OSC. Essen— To. Stoppenberg. Osterfeld bewies am vorigen Sonntag, daß es auch auf denkbar schlechtestem Boden kämpfen kann. Der hohe Sieg über den Schw. V. Mulheim beweist, daß der Neuling wieder gut in Form ist. So dürfte ihm die Revanche über Altendorf wohl zuzutrauen sein.— Der Tabellenführer, Siemens Mulheim, weilt bei Amalie Essen, der er im Herbst v. J. eine knappe Niederlage bereitete.— Da Mülheims zweiter Vertreter, Schw.., alle Ursache hat, sein Punktekonto aufzubessern, wird er den Platzvorteil gegen den BV. Altenessen auszunutzen versuchen.— Stoppen= berg sollte gegen den DSC. Essen, und die Reichsb. Essen gegen Spfr. Essen, kaum etwas zu befürchten haben. 1. Kreisklasse Duisburg-Mutheim Gruppe 1:. Duisburg 08— Mülheim 56. Reichsd. Mülheim— TB. Mellinghofen, Thyssen Mülheim— Post Mülheim. TV. Holthausen— Tbd. Heißen. Broich 85 hat sich am letzten Spieltag vor Thyssen Mulheim an die Spiße der Tabelle gesetzt, ist am Sonntag aber spielfrei. er wai## Thyssen die Fuhrung wieder überrohmen sollte, da der posi ST. ihm nicht gefahrlich werden dürfte.— Offener ist dagegen der Ausgang des Mellinghofener Spieles. Das Unenten die Reichsbahn soll eine Korrektur erfahren.— Duisburg 08 empfangt den Tabellendrutten, Mulheim 56, dem er im Hinspiel mit:10 unterlag.— Heißen will Sonntag den letzen Tabellenplatz endgultig an den Post SB. abrreten und errechnet sich gegen Holthausen einen Sieg. Gruppe 2: Wacker Meiderich— Viktoria Buchholz. Tv. Ruhrort—. Ruhrort-Meiderich. Grün=Weiß Beeck— Bergban Neumühl, Meiderich 06— Tgd. Hamborn. — Der To. Ruhrort hat sich hinter Viktoria Buchholz an die zweite Stelle gesetzt, die er vorerst nicht abgeben will. Daran sollte ihn die Elf der Hutte Ruhrort=Meiderich nicht hindern.— Erstmalig stehen sich Wacker Meiderich und Viktoria Buchholz mpf die Punkte verschenkte. Der drittletzte Platz ist abstiegbedroht, weshalv die Meidericher alles werden, eine weitere Punkteeinbuße abzuwenden.— Auch Grün=Weiß Beeck hat alle Ursache, ganz auf Sieg zu spielen. Gegen Bergbau Neumuhl hielt es sich im ersten Treffen recht wacker.— Letztere erheben mit Meiderich 06 Ansprüche auf den zweiten Rang. Diese beiden erwarten wir in Front. 2. Kreisklasse Standarte 159 Mulheim— Tbd. Speldorf. Duisburg 48 99— Borussia Dümpten. Tv. Saarn— Berzeliushütte Duisburg. * Tks. Duissern Neudorf— Viktoria Buchholz Res. Hamborn 07„— Tv. Neuenkamp, NXB. Hamborn— Duisburger SB., Reichsb. Ruhrort— To. Beeck. In der 1. Gruppe hat sich die Standarten=Elf mit Borussia punktegleich an die Spitze der Tabelle gesetzt. Ueber Speldorf werden die 159er ebenso sicher wie im Hinspiel siegen, en ist ein Dümptener Sieg über Duisburg 48/99 recht fragIn Saarn wird es einen hartnäckigen Kampf geben: vielleicht gelingt der Verzeliushütte die Revanche. In der Gruppe 2 ist das„Duell“ Tv. Beeck— Neuenkamp noch nicht entschieden. Beide sollten ihre Gegner am Sonntag distanzieren. Den Dusburger Spielverein erwarten wir auf den graisg, ana si denn, daß Neuenkamp an der Buschstraße Seling— Los Spiel in Neudorf hat punktmaßig keine Ve. Frauenspiele: Stahl-Union Düsseldorf— Duisburg 48 99. Duisburg 48 99 2.— Union Hamborn. Pfennig u. Hoppe— Spogg. Quisburg 23. Duisburgs Gauvertreterin, 48/99, muß zum Tabellenführer h Düsseldorf. Im Hinspiel blieb die vorjährige Gaumeisterin, Stahl=Union, Siegerin. Wie wird der Kampf diesmal enden? Die Duisburgerinnen haben am Vorsonntag leichtsinnigerweise wichtige Punkte vergeben und mussen jetzt schon Stahl=Union schlagen, wenn es noch zur Meisterschaft langen soll. undonehar iset unian steate im chprl.,ountg eime Vorauslage undanrbar islr. union flegr im Hinspiel über 48/99 2.:1 und Pfennig u Hoppe über Spogg. Duisburg 23 mit 521 Treffern. " Weu verder Souitschen Keichspest Nr. 5,O0— 9 Postvermerr. ### eingezahlt auf de Sehtzaurer Agrsragtsohzer s1e DU Sinem Postsparbuth Kommez! 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Relatio geleben haben sich bieder ale Die bestandiant eutiegleich Beide Eindeiten und dürften auch in dieserg 2aisten ihrer Abteilung erwielen die Meisterschaft unter schen Homberger recht unalichsitcz ausmachen. Im Zinlpiel mußten die Homberger recht unglücklich mit:0 die Segel streichen. Wir sind Eradbns der ersen Serie zu korigleren hei Herischer Phaserauncgah oior, Trit, dann muißhe dnen Tip:.1 für Homberg. mnapper Erfolg mögich sein Uner Viktorig Oberhausen— Preußen Krefeld darüber Aufschluß geben, ob die Preußen ihre Chance auf die Meisterschaft halten können. Leider haben die Oberhausener nicht mehr die Spielstärke des vergangenen Jahres, po„ pärg#s sehr leicht möglich, den Hambornern einen wertSchrittmacherdienst zu leisten. Unter den heutigen Umstanden glauben wir nicht, daß sie die Preußen stoppen könner. Imeinen tnonnen Sieg saige. nschig sirecken müsen, weon sie Se#ppen Sieg landen wollen. Unser Tip:.2 für Preußen Rheingold Emmerich— Krupp Rheinhausen „„.Die, Rheinhausener haben eine spielerisch schwere Aufgabe zu Sraufser wenngleich sie auch im ersten Gang ein•2 gegen die Gahrmannen Jmmerdin haben seitdem die Schützlinge mericher rechp. i... u: Fortschritte gemacht. Die Emschaft aus, die un.“ tmer noch eine Chane auf die Meister. oher nirs us unlerer Meinung nach aber versehlt ist. Troßz allem aber wiro es zu einem erbitterten Gefecht kommen, das zu gewinnen die Gastgeber allerdings die besseren Aussichten haben.— Aber dennoch lautet unser Tip::2. Weiter: Spfr. Krefeld— gegen Viktoria Goch. Meidericher SpB.— BsoB. Ruhrort Und wieder einmal MSV.— VfoB., die ihres häufigen Vorkommene nach von keiner anderen im Westen übertroffen werden kann. Sie muß längst die Hundertreihe überschritten haben: in weichem Umsang weiß vielleicht auf beiden Seiten keiner. Gemach, wir werden den Dingen einmal auf die Spur gehen und das Ergebnis demnachst unter„Wer weiß noch davon“ eines guten Dienstags veröffentlichen. Im Hinspiel dieser Jahresmeisterschaft trennte man sich:1, ein Ergebnis, das durchaus wieder im Bereich der Möglichkeit liegt. denn irgendein Platzvorteil springt für keine Mannschaft heraus. Und wenn der MSV auch einige Lücken nicht ganz befriedigend schließen konnte, er hofft es zum Sonntag doch möglich gemacht zu haben, da erstmalig in seinem Sturm der ehemalige 08=Linksaußen Grawe mitwirkt, der sich in Meiderich sehr gut zurechtgesunden haben soll. Dieses Moment wird auf den immer schon energiegeladenen Kampf beider Mannschaften einen nicht wenig starken Einfluß ausüben, ganz abgesehen davon, daß der MSV. aus der Abstiegzane heraus will und muß, während der„Vau=effvau Bees, bei einer Niederlage die Aussichten einbüßt, die heute vin 553 Alsum sowie Styrum edenfalls noch begen.— Unser Gruppe 4 SpBg. Sterkrade— Essen 36 Für die Sterkrader die letzte Chance, um noch einmal an die Spitze zu kommen. Es bleibt abzuwarten, ob sich das Gerücht bewahrheitet, wonach Tebbe und Bernik nicht mehr spielen sollen. In diesem Falle würde es für die Mannschaft vom„Dicken Stein“ schwer werden, sich doch noch durchzusetzen. Gegen diesen Essener Gegner sollte Sterkrade allerdings auch ohne jene beiden Leute stark genug sein, sich zu behaupten, auch wenn es im Hinspiel nur zu einem knappen:3 für Sterkrade langte.— Unser Tip::0 für Sterkrade. B/B. Mülheim— BB. Sloppenberg Die Mülheimer haben aus der ersten Serie noch etwas gut zu machen, denn damals verloren sie in Stoppenberg mit:1 Treifern. Augenblicklich aber ist die Elf wieder gut im Tritt und wird, zumal der Kampf auf dem eigenen Gelände steigt, dem Gegner das Leben recht schwer machen. In technischer Hinsicht sind die Mülheimer wesentlich stärker als ihr Gast, so daß man sich, kann der Sturm gegen die robuste Verteidigung der Stoppenberger an, knapp behaupten müßte. Unser Tip::1 für Mülheim. Kray 04— Union Mülheim Für die Mülheimer ist die Lage alles andere als rosig, dabei spielt die Elf einen wesentlich besseren Fußball als es ihr augenblicklicher Tabellenstand vermuten läßt. Die Mannschaft ist in den letzten Freisen wieder stark vom Pech verfolgt gewesen und hat sich meistens nur mit einem Treffer geschlagen bekennen müssen. Wenn auch der Kampf in Kray alles andere als leicht ist, so fahren die Mülheimer doch nicht ohne jede Aussicht. Haben sie einmal Göttin Fortung für sich, dann könnte es gelingen, einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Unser Tip::1. Weiter: BV. Altenessen— Tus. Helene Altenessen. Katernberg— SSB. Velbert. Spfr. BV. Kellen, Edelstahl Krefeld In der 3. Gruppe waren ebenfalls fünf Treffen vorgesehen. von welchen aber das Spiel Bergbau Hamborn gegen VsoB. Alsum mit Rücksicht auf #e: Harken Spielbezrjeb der Gauligisten in Groß=Duisburg, biw. der Reichsbundseierlichkeiten ausfällt.— Das aber kann der Bedeutung des Programms nichts nehmen, da ja Rot=Weiß in Holten ##t und der DSB. die Verfolgung der„Kleeblatter“ aufnimmt und außerdem die westdeutsche Traditionspartie MSV.— BfL. be. 2 8i Ue Arszgech, Keane K erschschrerte 15. leichte„Zürde= zu nehmen hoben... iu delten eine nicht „Hürde" Grün=Weiß holten— Rot-Weiß Oberhausen gach gehen ag. i Delim erherich einen bonmanden Nur I Pair.““ „Hezen doch beide Einhelten nichse zu verschenten. Die Ober: in'n ener werden unter allen Umständen versuchen, ihren Vorsprung zu gergrößern, während Grün=Weiß Holten die Punkte bitter notwendig braucht, um nicht in den Abstiegsstrudel„ineingerissen zu geber vorgng, hoch mogeiben ihrem Gast. gever voraus, ooch muß man mit der Kampfkraft der Holtener rechnen, die sicherlich unter Aufwendung ihres ganzen Wollens versuchen werden den großen Gegner in Schach zu halten. Gewiß, is. verloreg in Oberhausen 30, sind aber auf eigenem Play gefahrlicher. Immerhin glauben wir aber, daß die größere Erfahrung für Oherbausen.: 241 JC. Styrum— SpB. Duisburg die größte Bedeutung zu, denn lierer, fellt beim Rennen um die Meisterschaft fast aus: sichtslos zurück. Die Styrumer haben den ersten Gang nur knapp saen Peserenund erne damals die Duisburger nicht in der heukennengelernt. Freilich will außer der enormen Kampfkraft der Styrumer aber auch berücksichtigt sein, daß lle auf eigener Scholle ein äußerst gefahrlicher Gegner sind, der denn auch noch von keinem Gegner bezwungen wurde. Zi dem halten die Styrumer die Meisterschaft noch ebensowenig für Oberhausen gesichert wie die Duisburger, was den Charakter dieser Partie besonders herausstellt. In technischer Hinsicht sind die Tuisüber, ob dieser Vorzug allerdings Die Kreisklassigen punkten wieder Duisserns Angriff auf BSG. Mannesmann— Ob Buschhausen Blau=Weiß Sterkrade stoppt? Zeit. zu Siegen zu kommen, sonst ist ihnen der Abstieg sicher. Die Osterfelder sind auf eigener Scholle immer noch stark genug gewesen, sich den Sieg nicht entreißen zu lassen, so daß der Gegner sehr wohl leer ausgeben kaon Nach wochenlanger Pause können nunmehr auch in den beiden Kreisklassen die Meisterschaftsspiele fortgesetzt werden. Dies freilich nicht in dem vorgehabten Umsang, da vorerst die am Vorsonntag ausgefallenen Pokalspiele nachgeholt werden.— So entfällt das Gros der Punktspiele, auf die Oberhausener Gruppen, wo vor allem die Partie Buschhausen— Blau=Weiß Sterkrade hervorsticht... Duisburg=Mülheim Duisburg 23— BS6. Mannesmann. Die Duisserner stehen in der Tavelle nicht besonders gut. Für sie wird es allmählich Zeit, zu einigen Punkten zu kommen, sonst wird es statt zu einem Aufstieg, zu einem Abstieg kommen. Gegen die Hüttenheimer sind die Siegesaussichten zwar gering, aber dennoch sollte es zu einem Kampf kommen, in dem auch die Platzmannschaft nicht chancenlos it.— annschaft nicht che Oberhausen= Reeo Rspt. Oberhausen— SC. Osterfeld. Gespannt darf man auf den Ausgung dieser Partie sein. Die Oberhausener brachten es im letzten Pokalspiel fertig, Osterfeld 06 klar zu schlagen. Das soll jedoch nicht heißen, als würden sie nun auch den Spiel“ub auf gleiche Weise hereinlegen. Wir glauden vielmehr, daß dieser sich mächtig ins Zeug legen wird und ebenso gut die Punkte einheimsen kann. Tus. Buschhausen— Blau=Weiß Sterkrade. Wenn die Buschhausener dieses Treffen verlieren, können sie die Spitze micht mehr erreichen. Die Blau=Weißen dagegen würden ein großes Stück Ziele näherkommen. Was beide Mannschaften in letzter großen Kump ihrem Zeit gezeigt haben, ist dazu angetn, mit einem haben, ist dazu angetan, mit einem großen Kampf zu rechnen. Immerhin haben die Gäste mehr Aussichten auf den Sieo. Osterfeld 06— Sterkrade-Nord. Für beide Einheiten wird es 190 Su. u e. sicher. Die Osterfeld Begner sehr wohl leer ausgehen kann. Gruppe 2 Dinslaken 09— SpB. Wesel. Beide Mannschaften vermochten in der Pokalrunde restlos zu gefallen, sie warteten beide mit karen Siegen auf. Auf eigener Scholle sind zwar die Dinslakener höher einzuschätzen, doch wollen wir dennoch den Kampfverlauf offen lassen. Weiter: Rheingold Emmerich— SpB. Friedrichsfeld, Millingen— Tus. Rees. Die Pokalspiele: Duissern-Neudorf— Eisenwerk Wanheim. Beide Mannschaften haben das Zeug in sich, durch einen Sieg weiterzukommen. Wer die glücklichere sein wird, ist nur schwer zu sagen, odwohl die Neudorfer durch ihren Platzvorteil begünstigt sind. Hamborn 90— Bergbau Neumühl. Eine Angelegenheit, die von den Vorwärtsleuten eigentlich siegreich erledigt werden sollte. Durch großen Kampfgeist könnt: der Gast die Niederlage aber einschranken, — Reichob. Ruhrort. Der letzte Sonntag dat, deutlich gezeigt, daß die zweite Kreisklasse doch nicht mit den erstklassigen Vereinen Schritt halten kann. Auch die ReichsbahnElf wird eine Niederlage nicht abwehren können. Broich 85— Tbd. heißen. Auch hier müßte es schon merkwürdig zugehen, wenn der Sieg nicht in Broich bleiben würde. Alle Vorteile besitzt die Platzelf. Elmar 09 Alstaden— Jortung. Hier treffen zwei Lokalgegner aufeinander, die sich bestimmt einen harten Kampf liefern. Immerhin, die Elmarleute, die spielerich bevorteilter sind, sollten siegreich Von der Kingermatte Die Gauligisten setzen aus Während die Gauligisten und auch die Gewichtheber am 15. Januar ohne Kämpfe sind, sieht das Programm der Kreisgruppen insgesamt vier Treffen vor. AS B. 33 Mülheim— Essen 88. Die Mülheimer sind, leider, etwas außer Form gekommen. Aber sie müßten einen Sieg dennoch schaffen können, zumal Essens Mannschaft ebenfalls noch nicht recht imn Teiut som..— auschost densale u3 Germania Altenessen— Eppinghofen 1909. Hier sind die Altenessener Favoriten. Der Spitzenreiter ist in allen Gewichtsklassen derart gut besetzt, daß den Turnern kaum eine Chance verbleibt Hochfelder AG.— Bergbau Hamborn. Die Athleten=Gesellschaft hat sich vor acht Tagen einen bösen„Scherz“ gestattet. Am Sonntag sind alle Register des Könnens zu ziehen, um von der stark verbesserten Hamborner Riege nicht ebenfalls geschlagen zu werden. Duisburg 48 99— Rheinhausen 1918. Zwar weisen die vereinigten Duisburger nicht das Können der Rheinhausener auf, aber desto größer ist ihr Einsatz. Die Linksrheinischen haben darum eine schwere Aufgabe. Sie sollten nur knapp siegreich bleiben. Abgesagt Niederrheingau-Skimeisterschaften in Willingen * Die für das Wochenende nach Willingen angesetzten Skimeisterschaften des Gaues Niederrhein mußten infolge der unsicheren Wetterlage vom Gaufachwart abgesagt werden. Die Meisterschaften sollen an einem der nächsten schneesicheren Sonntage nachgeholt werden. 40-km=Langlauf in Winterberg * Da die Schneeverhältnisse in Winterberg etwas günstiger als in Upland sind, werden am Sonntag die Gaue Mittelrhein, Westfalen und Hessen gemeinsam einen 40=km=Langlauf durchführen, bei dem durch getrennte Einzelwertung der jeweilige Gaumeister ermittelt wird. Außerdem werden die drei Gaue durch besondere Wertung einen Mannschaftskampf austragen. Schweden kommt nicht de Der Schwedische Eishockeyverband beschloß, seine Zusage zur Teilnahme an der Welt= und Europameisterschaft im Eishockey stellen zu können. Susi Demoll gewann in St. Morig * St. Moritz, 12. Januar. Die Münchener Eisläuferin Sust Demoll, die am Wochenende an den Deutschen Kunstlaufmeisterschaften in Krefeld teilnimmt, gewann in St. Moritz den Butterfield=Pokal für Juniorinnen gegen die Schweizerin Ariane Levaillant und neun weitere Bewerberinnen aus der Schweiz, Eugland, Italien und Schweden. Oberhausen weit lebhafter Auch in der 2. Kreisklasse außer Pokaltreffen nur einige Punktespiele Siege reicht, bleibt abzuwarten. Unserer Meinung nach solle die De Diezegeden wirkurgengn durch Nachpuchs ergannen Ronnbessere Tageskondition den Ausschlag geben. Unser Tip:.1 für; gpasten ig, mit einem slonen und guten Venstreit, zu rechnen. Duisburg. Post-SV. Duisburg— Duisburg 08 Die Postsportler haben trotz der hohen Niederlage in Oberhausen keineswegs enttäuscht. Sonntag treffen sie wieder auf einen Gegner, der ihnen, rein spielerisch gesehen, überlegen ist. Der wesentliche Unterschied besteht für die Postsportler aber darin, daß sie diesen Kampf, dessen Hinspiel der DFV.:0 gewann, auf heimischer Scholle austragen, können, wodurch ihre Chancen steigen. Ob sich der Duisburger Fußballverein die Punkte streitig machen läßt, hängt von dessen Sturm ab. Unser Tip::0 für die Hochfelder. In der 2. Fußballkreisklasse werden am Sonntag ebenfalls die vor acht Tagen nicht zum Austrag gekommenen Pokalspiele nachgeholt. Ferner sind im Kreise Oberhausen=Rees drei Meisterschaftskampfe vorgesehen, wahrend in den beiden Staffeln DuisburzMüheim Punktetreffen nicht auf dem Programm stehen. Meisterschaftsspiele: Rspt. Klosterhardt— Union Sterkrade. Bei der großen Enerdieser beiden wirkungsvoll durch Nachwul schaften Es fragt sich nur. wie weit das Können der jungen Klosterhardter Angriffslinie reicht, um sich gegen die Qualität der gegnerischen Hintermannschaft durchzusetzen. Uns dünkt eine Punkteteilung nicht ausgeschlossen.„ SpSp. Oberhausen— SC. 20 Oberhausen. Dem Spitzenreiter werden die Dellwiger, obwohl sie in den letzten Wochen verbesserte Leistungen zeigten, nichts anhaben können. Wir vermuten einen Erfolg der 20er. Emmerich 09— SV. Haldern. vergleich sind die Emmericher. Favorit in diesem LeistungsDer Prestigekampf Lintfort—Bergheim Barmer Hoffnungen, Linforts Selbstvertrauen— Kann die Dk. das Verhängnis abwenden? Gomen S e Riederrheins Handball= Gauligisten beenden am ermitlung zun. zweite Drittel ihrer diesfahrigen Meisterellen hink grei sehn Monnschaften sind aufgerusen. Wenn auch beansorucht gbeie dode Bedeutung zugemesen werden muß, so Das allereragge. die Partie Lintfort gegen Bergheim rbeins Frenzen hinguge eer eüererästern Jute uso. z. man in Barmen mit allergrößtem Interesse die Kunde über den Ausgang dieses für die Meisterschaft so außerordentlich wichtigen Treffens erwarten. Alsdann dürfte sich das Allgemeininteresse mehr den Spielen um den Erhalt des Klassenranges zuwenden, also den Kämpfen DK.— RSV. sowie Rot=Weiß Mülheim— Kettwig im besonderen. SpV. Lintfort Tura Barmen TRU. Düsseldorf RSV. Mülheim Tura Bergheim Solingen 98 Rot=Weiß Mülheim Sp3g. Sterkrade XV. Keitwig DK. Duisburg 11 1 12 11 12 1 11 11 10 12 0 9 6 6 6 4 4 3 1 1 2 1 3 1 1 0 2 2 0 1 3 3 5 6 7 8 7 8 90.46 84•44 57.62 74.52 66:68 69•74 68.84 40.67 54.77 69•96 20•2 19•3 15•9 14•8 13:11 :13 •14 :18 :16 :20 SpB. Linkfort— Tura Bergheim Man weiß, die Bergheimer können die Meisterschaft nicht mehr erlangen. Wenn sie aber dennoch mit aller Konzentration in so deshalb, weil sie nicht ohne weiteres Lintforts Vorherrschaft am linken Niederrhein anerkennen wollen. Und da die Turaner augenblicklich ganz ausgezeichnet in Schwung sind— daran ändert auch nichts das knappe vorsonntägige Ergebdie Duisburger(wer weiß, ob die Bergheimer nicht absichtlich ihre Krafte für den Gang in Lintfort schonten?)—, darf man mit einem sehr erbitterten Treffen rechnen. Der Bergheiner Kampfgeist hat noch nie vor großen Namen kapituliert, im Gegenteil. Als jüngst Barmens Elf an der Wupper überzeugend geschlagen wurde, sprach man wohl hier und da nachher von einer Ueberraschung, aber doch wohl nur dort, wo man Bergheimns „Natur“ weniger gut kennt.— Wurde die Mannschaft um Giese und Maaßen am Sonntag in Lintfort obsiegen, dann wäre das nicht das erste Mal. Auch vor Jahresfrist brachten die Bergheimer gegen den Titelverteidiger in Lintsort einen.=Sieg zustande. Immerhin hieße es die Kampfkraft, Routine und bisher unübertroffene Taktik der Lintforter unterschatzen, wurde man ihnen nicht trotz der Qualität ihres großen Kontrahenten die Favoritenstelle zuerkennen. Bergheims Stärken sind ihr ebensogut bekannt wie die eigenen. Und da auf der einen sowie auf der andern Seite die hochsten Anspruche an Nervenkraft gestellt werden können, darf man damit rechnen, daß es zu einem sehr inhaltsvollen und sicherlich auch raffiniert angelegten Kampf kommt, der nur knapp enden wird. Damals, im Hinspiel, siegte Lintjort glett * 136 mit 10:3 Treffern. Das wird im Rückspiel nicht noch einmal gelingen. Tura Wuppertal— TRU. Düsseldorf Auf eigener Scholle würden die Düsseldorfer mehr Aussichten haben. Immerhin gibt die verjüngte Union=Mannschaft sich nicht Seorgen umd Hen Kischl..“. Da ihr am vergangenen Sonntag die Sorgen um den Klassenverbleib genommen, kann sie sich ungehemmt Sas Tsig den berngeg ein de Mägschseht, sch unter Unstaden driten Tahellensan und RéZ. Mülhelm reklamierten britten Taveueplag erkämpfen zu können. Voraussetzung dafür wäre aber ein Sieg gegen die Wuppertaler. Und daran vermögen mannschat. Freilich, wird Barmens Altmeister. #s auch nicht so leicht das Düsseldorfer.3 wiederholen Dk. Duisburg— RSB. Mülheim Eine der letzten Möglichkeiten für die Duisburger, das drohende Verhängnis des Abstiegs abwenden zu können. Da aber die Elf der DK. sich noch nicht verloren wähnt, ist auch damit zu rechnen, chlesie Gehogen, wie vor acht Togen, mit allem Schneid sich einsepr, gewiß, der erste Kampf ging hoch verloren,.15, doch unter wesentlich ungünstigeren Verhättnissen als heute, wo der und Müiher missen deg mann Mannschaftewaßi Gissen haden die Duisburger bei der unmöglich, daß se endich. donn scheint uns durchaus nicht amm, daß sie endlich wieder einmal zu einem knappen Siege Rot-Weiß Duisburg— Tv. Kettwig Wenn die Mülheimer es in der ersten Serie fertig brachten, n. Kettwig sogar einen 11·8=Sieg herauszuwersen, dann müßte Ersolg gelingen. Isre: amnschaft doch sicherlich ein weiterer ihnen derselbe beschieden, dann haben sie errungen. weil eine Niederlage gegen Keitwig ugusch mit den Turnern bedeuten würde. Für die Beriohns ss uch alg. Eindeit wesentich stärker halten, verlohnt es sich also, mit allem Einsatz aufzuwarten. Daß auch die Kettwiger ihre Chance nicht verkennen, verbürgt einen erSheisden gaiten. ade die Mütheimer knapp für sich entSolingen 98— SpBg. Sierkrade Für die Sterkrader gilt nur eine Losung, nämlich die, auch D# letzte einzusetzen. Sie haben auf eigener Scholle gegen die Bergischen einen wundervollen Kampf geboten, den die 98er nur mit viel Gluck.6 gewannen. Rafft sich die Mannschaft auf. spielt sie in der Deckung vorsichtig und läßt sie sich von den den Sinterbalt. ocen d. Solingern nicht in und dos fame Teilerfolg möglich. ghelst schester eis.sice Slach, In igzen Driual der Mester Biederlagen. Ju der Torquoten im Falle von Niederlagen von außerordentlichem Wert zu sein. Man studiere Pokalspiele: Duisburg— Du. Duisburg. Der Kupferhütten=Elf sind die besseren Siegeschancen einzuräumen. Doch wäre es falsch, würden die Gäste ihren Partner leicht nehmen. Reichsb. Duisburg— Vikloria Buchholz. Ein interessanter Leistungsvergleich scheint ziemlich sicher. Den Ausgang lassen wir To. Saarn— Reichsb. Bissingheim. Auf eigenem Platze ist es nicht leicht, den Saarnern beizukommen. Aber Bissingheims Pextretung versieht zu kämpfen, und ist auch befähigt, zu überRSV. Mülheim— Mülheim 07. In Heißen wird es ebenfalls ein seines Treffen geben. Der Spielverein wird sein zu Werke gehen müssen, wenn er nicht unterliegen will, zumal sich die Rasensportler gut herausgemacht haben. Oberhausen— Preußen Buschhausen. Gewiß, die Veschsaliaunr Mspnscha weng durchschlagsträftg, aber Buschhausens Mannschaft wird trotzdem keinen Grund zur Unterschatzung des Gegners haben. Ein knapper Sieg der Preußen scheigt nech am wahrscheinichten.7 Lontrohenten das Nachle... Wenn die Liricher ihrem P ei geden wollen, werden Bestleistungen e# gefühlsmäßig geurteilt, ist allerdings ein Sieg der Alstadener kaum zu erwarten. Kurze Sportnotizen länderkampf Deutschland— Schweden ist der Höhepunkt des Breslauer Turniers am 5. Februar in der Jahrhunderthalle. Das internationale Turnier bestreiten die beste dänische VerWamnrschasten. schlesische Henry Armstrong bleibt Weltmeister * New Yorck, 12. Januar. Weltmeister Henry Armstrong verteidigte in Los Angeles seinen Titel im Leichtgewicht mit Erfolg gegen den Mexikaner Arizmendi. In zehn Runden schlug er seinen Gegner klar nach Punkten und nahm damit Revanche für zwei früher erlittene Niederlagen. Ilury Ko.=Sieger in Basel Ds Der Schweizer Mittelgewichtsmeister Flury empfiehlt sich für seinen Berliner Kampf gegen Walter Müller=Gera am 13. Jan. durch einen Ko.=Sieg. In Basel schlug er den Franzosen Beck so zusammen, daß in der fünften Runde die Sekundanten Becks das Handtuch warfen, um ihren Mann vor weiterer Bestrafung zu swungen. Dnuum vor weiterer Besrotzung zu Montanez Ko.=Sieger * Pedro Montanez, einer der besten Leichtgewichtler Amerikas trug einen eindrucksvollen Sieg über den Bostoner Tommy Rawson davon. Er schlug bereits in der zweiten Runde seinen Gegner k. o. und hat damit Aussichten auf einen Weltmeisterschaftskampf mit Henry Armstrong. Romus gegen Sieve Dudas Ds Der in Wien lebende Schwergewichtsboxer Rex Romus hat für die nächsten Wochen mehrere Kampfangebote. Am 12. Februar wird Romus in Dortmund gegen Paul Wallner antreten, und beim Neusel=Kampftag Anfang März in Frankfurt ist er als Gegner des Amerianers Steve Dudas vorgesehen. Schließlich sol Romus noch in Stuttgart einen Rückkampf gegen den französischen Exmeister Charles Rutz bestreiten. Die gestrigen Pferderennen Pau 1. Rennen: 1. Salut(R. Emery). 2. Fascinante. 3. Gribouille. Sieg 23, Platz 11, 12, 12. Ferner: Le Chatellier. Echidne, Magdalena, Tipichar, Neige, Le Coupon, Pascual. 2. Rennen: 1. Vardar(Agulhon). 2. Otto. 3. Fauvette. Sieg 110. Platz 37. 53, 20. Ferner: Passe Partout, Sans Peur. Sardia. Julia, Miß Gloria. Mignon, Japonais. Dalmatie, Reine. 3. Rennen: 1. Castel Mont(de Garcia). 2. Avion. 3. Claweur, 3 Sieg 49, Platz 29, 40. Ferner: Sionist, Printempa 4. Rennen: 1. Dion. Sieg 19. Rose de Juin, Le Malin. 5. Rennen: 1. Roi'Oc(A, de Garcia). 2. Mons. 3. LanSieg 326, Platz 36, 17. 16. Ferner: Maurbin, Goody, Quassine, Seculaire, San Mattias. Die heutigen Pferderennen Unsere Voraussagen Ris1 Glitter— Cuenca. 2. Rennen: Formosor— Jean Lieux— Le Menhir(N. Pelat). 2. Charme. 3. Be Platz 18, 58. Ferner: Hospedar, Potentate. dari. La Greniere, 1. Rennen: (Pr. Avril—) Bach Agha. 3. Rennen: St. Caméa. 4. Rennen: Farfadette— Berinquet. Bang— Tabor. 5. Rennen: Go Boxer ermitteln ihre Meister Jast 200 Bewerbungen im Gau— Die Duisburg-Mülheimer Vorrunde Kampf Möller(Bergbau Hamborn) gegen Batz(Boxring Mülheim) zustande kommt, ist noch ungewiß, da sich Batz Johre ein wah Pederbein hat mit 171 Nennungen in diesem ren nicht mehn wie man es seit JahGruppen die Besten, die Lanngu Treise ermitteln in fünf mitteln weic Vesteß, dir vann gunter sich die Gaumeister ermitteln, welche an den in der Zeit vom 21. bis 25. März in Weg dierdin süihr im Gau 10 Jher deinedmen. der 1 Duisburg=Mülheim bewerben sich 31 Teilnehmer sampier gemesgeste Die Vereine haben nur ihre besen guu5„#et. Etwa notwendig werdende ZwischenrundenEntscheidungen werden gleich in der ersten Veranstaltung mit findet am kommenden Samstag Maisterschaften gemecdater erledigt. Die Duisburger Vorrunde Hier haben alle zu den Meisterschaften gemeldeten Kämpfer anzutreten, um die Gewichte festzustellen. Erst dann Kchlich werden aum Se.. zusammengestelt. Vorausustande dommen: Samstas in Reudorf folgende Ausscheidungen (Nahrari=sen... Der vorjährige Gaumeister Tacziowstl auf Klein(Thyssenhütte Hamborn). Im Falle von Gewichtsschwierigkeiten wird Hauser(Hamborn 07), Sost dar inr besigen Sche den muesrschen Veit. een une., Spangagel in der Gauendrunde geschagen und hofft den Titel mit Erfolg zu verteidigen. Ob sein Geaner Klein orbet des Nuhrori=eide d Prmürbende Rahkampf. suchen donc idrer benderseisder; iu püren bekonmen und versuchen, danr ihrer beiverseils ausgeseilten Konterarbeit und Tech„Leo“ ihren Distanzkampfstil einmal aufmerksam die Tabelle! nik, dem kleinen angriffslustigen aufzuzwingen. „ Im Leichtgewicht kommt es zu vier Ausscheidungen. Ilg (Hamvorn 07), der früherere„Astorianer“, hat zwar längere Ze### ausgesetzt, ist aber fieihig im Traming und wird dem Nachwuchsvoxer Paschmann(Tks. Duissern=Neudorf), der zu guten HoffSaehaghen Aerist al Aanpzaun Chosianzun Herden, u Koden ar vechgelr sichn Jahren den bei den Meisterichaten wase aug, der ober jang desonders durch seine ruhige Kampfe seitaer Toutne auerescter, Aoht, des Graner ertennt und dank auszunutzen versteht. Wir trauen ihm se den schlagstarken Hallas einen knappen Sieg zu. Ob der dritte aam Prmn zugere.... die Dracht eine Verusoverletzung ihn käme dann der als am Training verhinderte. Für bütte Hamporn) ale G. Freilosmann„gesepzte“ Reinert(Thossen= hutte Hamborn) als Gegner von Möller in Frage. Alle Bewerder Leichtgewichtsklasse sind hervorragende Techniker, die Sommen, Es reisen sich audergewödnliche Kämpse zu seden de.nzm Veltergewicht gibt es ebenfalls mehrere AusscheiAls erste nennen wir Sommer(Boxring Mülheim)— Ficher.(Duisburg 1900). Der Müheimer ist ein junger, harter Sischer und guter Techniker, mit dessen großen Reichweitz Sen e. Er muß versuchen, im Nahkampf zu Ser, Puakten zu kommen. Im zweiten Kampf kommt es zu — Schuch rnsce smezzetg Tresien: Eberz(Borring Müheim) Schmidt(Pl. Meiderich). Der Meidericher ist in letzter Zeit gark nach vorn„gekommen, seine stärksten Waffen sind seine Körperhaken, er kann enorm einstecken und wird den erfahrenen Puchäinst, zur vollen Entaltung zwingen. Eberd ist ein dervorragender Techniker mit vorbildlicher Beinarbeit. Die dritte Paarung: Ahlhoch(PC. Meiderich)— Nowick(Thyssenhütte Hamvorn) verspricht eine weitere Steigerung. Ahlbach, der 2. Gaumeister, wird sich sehr anstrengen müssen, da Nowick anläßlich der Vereinsveranstaltung gegen Hamburg bestechende Form manchen dompe ein audere Unke Gerade, mit der er schon arken Gegner auspunktete. Ob die harten Linkszum Erfolg führen werden?... Auch dier treffen sich die Sieger im Zwischenrundenkampf. „Im Mittelgewicht gibt es auch eine Vorentscheidung Seeries(Thyssenhütte Homborn) hat den ehemaligen Luxemburger Meister Vollderg(Faustkämpfer Mulheim) zum Gegner. Beide #mpfen den gleichen Stil. Sie bevorzugen die Halbdistanz und Gissnn Nan- dlogwechsel. Es ist wohl mit einem Siege des ###n Vollberg zu rechnen, wenn auch Skertes seine in sohr„emlangen Kämpfen im Niedersachsengau erwordene Routine in die Waagschale werfen kann. Rahmenkampfe, in der die talentierten Nachwuch= boxer des veranstaltenden Tks. Duissern=Neudorf gegen Kampfer des PC. Meiderich zu Wort kommen, runden die Vorrunde um die Kreismeisterschaft Duisburg=Mütheim ab. Rhein- und Ruhrzeitung Nr. 12 Freltag, 13. Jenver 1939 K Sonntag sammeln die Politischen Leiter Rig Immer bereit sein, immer mitarbeiten und helfen und in Treue dem Führer dienen, das ist die Parole für jeden Partei= und Volksgenossen. Erst recht bestimmt diese aber den Weg und das Handeln aller Politischen Leiter. Um auch im neuen Jahr diese Haltung allen Volksgenossen vor Augen zu fuhren, haben sie sich für die erste diesjährige Straßensammlung für das Winterhilfswerk zur Verfügung gestellt, und am Sonntag leisten sie diese freiwillige Mehrarbeit um so lieber, weil diese Sammlung für das WHW. unseres Ruhrgaues bestimmt ist. Jeder Groschen und jeder Pfennig, den sie von den Volksgenossen erbitten, kommt also den Betreuten unseres Gaues Essen zugute. Diese Manner, die in vielen Fallen zu den alten Mitstreitern des Führers gehören und die hier im Gau Essen den Grundstein zum nationalsozialistischen Aufbauwerk in überaus schweren Kämpfen und unter persönlichen Opfern legten, haben sich auch nach der Machtübernahme jederzeit dafür eingesetzt. Wir alle sind ihnen daher auch zu Dank verpflichtet, und diesen Dank wollen wir ihnen am Samstag und Sonntag abstatten. Wir werden ihnen bei ihrem Sammelwerk alle behilflich sein, damit dem Winterhilfswerk unseres Heimatgaues die Mittel zur Verfügung gestellt werden, die notwendig sind, um auch hier im Ruhrgau noch jene sozialen Aufgaben angreifen zu können, die noch der Lösung harren. Um nun allen Spendern auch eine bleibende Erinnerung an die gaueigene Sammlung im WHW. 38•39 zu geben, hat der Gaubeauftragte für das WHW die verschiedenen hübschen Odenwälder Glücksabzeichen wie Schneemänner, Schornsteinfeger, Schweinchen, Kleeblätter, Fliegenpilze usw. für diese Sammlung eingesetzt. Das Winterhilfswerk will also diese Spende nicht ganz umsonst haben. Als Aequivalent für unsere Spende können wir uns also mit diesen glückverheißenden Abzeichen schmücken. Es soll uns Glück bringen im neuen Jahr. Wir alle aber wollen das große Glück, das uns unser Führer im vorigen Jahr erkämpfte, zum Anlaß nehmen, bei dieser Sammlung eine würdige Spende zu geben. Duisburger Karneval im Kundfunk Der Reichssender Köln hat im vergangenen Jahre schon einmal den Duisburger Karneval mit in das Karnevalstreiben am Rhein eingeschaltet. Damals wurde eine Prunksitzung der„Großen Duisburger Karnevalsgesellschaft" auf Wachsplatten geschnitten und kurze Zeit später an einem Funkabend mit Ausschnitten aus Sitzungen anderer Karnevalsstädte übertragen. In diesem Jahre werden die Mikrophone des Reichssenders Köln im Parkhaus Gunewald stehen. Und zwar ist es die Jubiläums=Prunksitzung des „Elfer=Rat=Komitees von 1929“, bei der sämtliche Karnevalsgesellschaften sowie Tollitäten aller Jahre vereint sein werden, die vom Rundfunk übernommen wird. Am kommenden Sonntag ist der Aufnahmewagen am Grunewald, wo Hermann Probst wieder Ausschnitte, Büttenreden und echte Duisburger Karnevalslieder auf die Wachsplatte bannt. Am 4. Februar wird dann diese Uebertragung vom Duisburger Karneval in der Zeit von 20,10 bis 22 Uhr steigen. Die Duisburger haben große„Konkurrenz“, denn in dieser Sendung werden gleichzeitig auch Ausschnitte aus Sitzungen der Kölner, der Düsseldorfer und Aachener Karnevalsgesellschaften gebracht. Nach den erfolgreichen Sitzungen aber, die die„Elferräte" bereits in den zehn Jahren ihres Bestehens hinter sich haben, und nach dem Programm zu urteilen, das für die Jubiläumssitzung am Sonntag aufgestellt ist, brauchen wir Duisburger um ein gutes Abschneiden nicht bange zu sein. Der neue Theaterspielplan Die Duisburger Oper hat für die Zeit vom 15. bis 24. Januar 1939 folgenden Theaterspielplan aufgestellt: Sonntag, 15. Januar, 15 Uhr(Recht. Ndrrh. und freier Verkauf)„Die Vielgeliebte“, 20 Uhr(Blockmiete und freier Verkauf)„Die verkaufte Braut": Montag 20 Uhr(Vormiete 2(10), Blockmiete u. freier Verkauf)„Der’wissenswurm"; Dienstag, 15 und 17 Uhr(freier Verkauf)„Schneeweißchen und Rosenrot"; Mittwoch, 20,15 Uhr(Fremdenvormiete, freier Verkauf)„Die verkaufte Braut": Donnerstag, 20 Uhr (KdF.)„Das Land des Lächelns": Freitag, 19,30 Uhr(Vormiete 3(10), Blockmiete und freier Verkauf)„Egmont"; Sonnabend, 19,30 Uhr(nur freier Verkauf)„Aida"; Sonntag, 22. Januar, 15 Uhr(Kd F. Bottrop)„Rigoletto“, 20 Uhr (Blockmiete und freier Verkauf)„Die Fledermaus": Montag, 19,30 Uhr(KdF.)„Tannhauser": Dienstag, 20 Uhr (Vormiete 5(10), Blockmiete u. freier Verkauf)„Mazeppa“. Das Hamborner Haus spielt am 26. Januar„Die Fledermaus"(Vormiete 7, Blockmiete und freier Verkauf). Mailands große„Aida“ Die Duisburger Oper hat im Hinblick auf den außergewöhnlichen Erfolg, den das Gastspiel Teiko Kiwas als„Mado terfly“ hatte, bereits für die kommende Woche ein weiteres großes Ehrengastspiel abgeschlossen. Am Sonnabend, 21. Jan., wird Stella Roman, Mitglied des Kgl. Theaters im Rom und der Mailänder Scala die Titelrolle in Verdis Oper„Aida“ singen. Die erst 26jährige Künstlerin, die in ihrer Heimat den Ruf einer ungewöhnlichen Schonheit genießt, konnte anläßlich eines erst kürzlich in Berlin erfolgten ersten Deutschland=Gastspiels einen ungewöhnlich großen Erfolg ernten. Wir werden also in der Inszenierung von Oberspielleiter Werner Jacobs(musikalische Leitung: Operndirektor Wilhelm Schleuing) eine Verkörperung der Titelpartie erleben, die genau den Traditionen der ersten Verdi=Bühne der Welt folgt. Römer dirigiert Smetang In der Sonntagabend=Vorstellung von Smetanas Oper„Die verkaufte Braut“, eine der letzten Aufführungen dieses Werkes, hat Kapellmeister Alfons Römer die musikalische Leitung. Ferner wirken mit: Dora Ischille(Titelrolle), Annie Kindling Kathinka), Maria Pahl(Agnes), Lilly Krayer(Esmeralda), Einar son(Hans), Paul Erthal(Kezal), Fritz Schroeder(Kruschina). Toni Muller(Micha), Leonhard Kistemann(Wenzel), Otto Daue(Springer), Wolter Genzel(Muff). Mit schweren Brandwunden mußte an einem der letzten Tage ein Mann, der durch eine Hamborner Firma bei einem Werk in Hochfeld beschäftigt wurde. dem Marienhospital zugefuhrt werden. Der 43 Jahre alte Verungluckte, namens Heinrich Mülders aus Meiderich, Gartnerstraße 33, hat im Stahlwerk Verbrennungen am ganzen Körper erlitten, so daß der Zustand noch sehr bedenklich ist. Das Auto wurde schwer beschädigt Zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Personenwagen ist er an der Ecke der Dusseldorier und Friedenstraße gekommen. Personen wurden nicht verletzt. Einer der beiden Wagen wurde derart beschadigt, daß er abgeschleppt werden mußte. Ee blieb deim Versuch Ein Eindruchsversuch wurde in einer der letzten Nachte an einem Geschaft an der Oststraße ausgefuhrt. Die Tater haben an der Ladentur das Eisengitter ausgehoden und dann an einer Seitenscheide eine Leiste abgerissen. Da nichto gestohlen wurde, ist anzunehmen, daß die Töter da ihrer„Ardeit“ gestört werden sind. Ein Aschenbrödel kommt zu Ehren Vadernlunst, Verzeierdr und Wehweiser Kein„gesunkenes Kulturgut“— Die tiefe Sinngebung des bäuerlichen Ornaments interessanter Vortrag vor dem Verein für Literatur und Kunst, Duisburg Auf Einladung des Vereins für Literatur und Kunst, Duisburg, machte Pros. Dr Hahm, der Direktor des Staatl. Museums für deutsche Volkskunde in Berlin. am Mittwochabend in der Börse zu Duisburg außerordentlich interessante und tiefschurfende Ausführungen über„Deutsche Bauernkunst", verdeutlicht durch Lichtbilder. Die Hauptgedankengänge dieses Vortrags seien im folgenden skizziert. Wie die Kunst volksfremd wurde Wenn selbst die Gotik von der griechisch=römischen Renaissance des 15. Jahrhunderts als barbarisch empfunden wurde, braucht es uns nicht wunderzunehmen, daß die deutsche Bauernkunst in der sogenannten Neuzeit in Vergessenheit geriet. Am Ausgang des Mittelalters wurde durch den Humanismus die Enge des bis dahin geltenden Weltbildes ausgeweitet und die Knebelung der Naturwissenschaft überwunden. Die Ueberspitzung des intellektuellen Bildungsfaktors, die nun einsetzte und die kraft einseitiger Ueberschätzung der Leistungen der Antike das klassische Bildungsideal als einzigen Maßstab auch für Kunstwertung aufstellte, machte die bildungsmäßige und gesellschaftliche Stellung des Bauerntums, das in den Bauernkriegen politisch den kürzentrale Halle(Diele) herumgebaut ist, gestattet der Frau, vom Herd an der Stirnwand aus alle Vorgänge auf der Hofstatt zu sehen und zu hören. Bauernhauser sind wahrhaft von innen her nach außen gebaut und durch Ordnung und Anpassung an die Landschaft in Bauweise und Material unbedingt schön, wenn es sich auch sicht in Stilepochen einreihen läßt. Wie die Bauernhausarchitektur dank den ewig gleichbleibenden Voraussetzungen des Bauerntums in wirtschaftlicher und geistiger Art wesentlich durch Jahrtausende hindurch dasselbe geblieben ist, so die Bauernkunst fast samt und sonders. Bauernkunst folgert aus Beharrung. Bauernkunst wurzelt in der Tradition Der Erbbegriff steht wie im bäuerlichen Leben, so auch in der Bauernkunst oben an. Die konventionellen Werte, die die Bauernkunst schafft, sind Ausdruck dieses sich gleichbleibenden Lebens; Bauernkunst steht in engster Verbindung mit Volksglauben, Brauchtum und Sitte, ist nicht zeitgebunden und modisch wie die ewig wechselnde städtische Kultur. Nicht Aesthetik, sondern der Wert für die Gemeinschaft bestimmt so auch die Schmuckzeichen. die Symbole dieses Gemeinschaftslebens. Will man Bauernkunst verstehen, muß 41 Fa Derstellung des Hochzeitszuges auf einem Beuernteppich aus dem Jahre 1799(Ausschnitt) zeren gezogen hatte, für die folgenden Jahrhunderte bis in die jüngsten Tage hinein zunichte. Damals entstand der soziale Unterschied zwischen gebildet(d. h. humanistisch) und ungebildet. Die Kunst, bis dahin aus dem Volke gewachsen, wurde von diesem distanziert, wurde auf ganz andere Entwicklungsgrundlagen gestellt, nach dem einzigen Wertmaßstab, dem klassischen Ideal, bewertet und schließlich dem im Schwange befindlichen Entwicklungsgedanken unterworfen. Die Kunstgeschichte wußte daher bis unlängst noch nichts von der Bauernkunst. Der stilgeschichtlich geschulte Kunstgelehrte geriet vor einem Stück Bauernkunst in Verlegenheit, weil er keine Stilmerkmale an ihm erkennen konnte, faßte Bauernkunst höchstens als„gesunkenes Kulturgut“ auf. Andererseits hatte das geistig isolierte Bauerntum, der gesündeste Teil des Volkes, der„Bauerntölpel“, keine Beziehungen zu der aufgepfropften Kunst der Klassik und der aus ihr erwachsenen Stile. So war die Kunst volksentfremdet, nicht durch Schuld einzelner, sondern durch den Gang der Dinge. Eine Gesundung muß also irgendwie wieder bei der Bauernkunst ansetzen. Ohne allerdings nun wieder in den gegenteiligen Fehler zu verfallen und die hochentwickelte „städtische Kunst", das Ergebnis einer Summe individueller Leistung, zu verachten. Das Bauernhaus stand nicht unter Denkmalsschutz Das Bauernhaus hatte ja keinen Stil im Sinne der Kunstwissenschaft. Und doch ist es ein Ergebnis durch Jahrtausende hindurch erprobter Zweckmäßigkeit. Die bauliche Anlage z. B. des niedersachsischen Bauernhauses, das um die man sich daran gewöhnen, aus der geistigen Eigenwelt des Bauerntums zu werten. Das bäuerliche Leben ist dem Ablauf der Jahreszeiten, dem Gang der Gestirne verhaftet. So ist auch das bäuerliche Kunstornament kosmisches Zeichen Aus uraltem Wissen um die ewigen Gesetze des Lebens, des Werdens und Vergehens, prägte das Bauerntum seine durch Aonen gleichgebliebenen Symbole. Diese sind folglich im höchsten Maße lebens= und sinnvoll, durchdacht und zweckmäßig, folglich auch kulturwertig. Die Reihe der Geschlechter, die Sippe, die Gemeinschaft und ihre Erhaltung als Pflicht drängte den Wert der Einzelpersönlichkeit in der bäurischen Lebensanschauung stark zurück. So ist auch der individuelle künstlerische Gestaltungswille in die Grenzen gebannt, die vom Verständnis der Gemeinschaft, für die der künstlerisch gestaltete Gegenstand geschaffen wird, gezogen werden. Der Rhythmus siegt deshalb auch über die Einzeldarstellung. Das Ornament ist Schutz= und Kraftzeichen Als solchem begegnen wir überall im germanischen Kulturraum in der bäuerlichen Kunst dem Hakenkreuz, dem ewigen Erneuerungszeichen in seiner aufsteigenden und abfallenden Form, ferner dem von ihm hergeleiteten Wirbelrad, dem Sechsstern bzw. Sechsmalsechsstern und anderen Rad= und Sternornamenten; dann dem aus der Vase mit dem„Lebenswasser“ emporsprießenden„Lebensbaum“ mit Blüten und Früchten, allesamt fromme Siegel der Kraft des Jubilarehrung der Gesellschaft für Teerverwertung, Meiderich wtsturnhallle wurde übergeben Die neue In ihrer neuerrichteten Turnhalle ehrten Führung und Gefolgschaft der Gesellschaft für Teerverwertung Meiderich 28 Jubilare für 25jährige bzw. 30jährige Treue zum Unternehmen. Der Führer des Betriebes, DiDr. Oemisch, dankte im Beisein des Ortsgruppen###dmennes Bockes und P Rensrektor leiters Ohletz, Krei ades Zuuurs und 41, selis den Betriebsobmann Stierenberg dankte für das Geschenk der Halle und versprach gesteigerte Bemühungen, um die Gefolgschaft als Gemeinschaft im nationalsozialistischen Sinne immer kräftiger zusammenzuschweißen. Der Führer des, Unternehmens direktor Dr. Ihlder machte der Gefolgschaft die ersreuliche Mitteilung, daß die Teererzeugung 05 1. n ## rDie Arbeitsjubliere, die enläßlich der Turnhallen-Einweibung gechrt wurden Jubilaren für ihre Arbeitstreue und stellte sie als Vorbild hin. Anschließend übergab er die neue Turnhalle dem Betriebsobmann Pg. Stierenberg und gab weitere einschneidende soziale Neuerungen für die Gefolgschaft seitens der bekannt. Ge gibt keine Fehlschichten dei rancheiten mehr und ver ausgleich zwischen Krankengeld und Brunkoverdienst wird von der Firma herbeigeführt. (Mecksautnahme) des Werkes ihren bisherigen Höchststand erreicht habe und den Anforderungen des Vierjahresplanes durchaus gerecht werde. Den Jubilaren wurden neben einem Geldgeschenk die Urkunde der Arbeitsfront ausgehändigt. Kreisobmann Backes rief alle zu weiterer Pflichterfüllung auf. Ein Beisammensein im Werkskafino beendete die Feier. Watteleisen mit Hakenkreuz, Lebensböumen und Sechserstem Gebärens und des Wachstums. Wir finden diese vorchriftlichen Segenszeichen friedlich vereint mit den christlichen, dem Kreuz, den Initialen Jesu, den Figuren von Heiligen, von Schutzpatronen und Tagesheiligen, auf Bauernkalendern noch dazu mit den kosmischen Zeichen. Was. Glaube der Gemeinschaft ist oder war, findet so seine Deutung, bewußt oder unbewußt, kraft des Herkommens, an dem getreulich festgehalten wird. Wir finden die Zeichen auf Gegenständen groß und klein, auf Dingen der Vorzeit und des letzten Jahrhunderts, im letzteren Falle immer mit der Zahl des Jahres, an denen sie als Brautgeschenke gegeben wurden. Wir finden sie auf einem westgotischen Grabstein aus Spanien und auf dem geschmiedeten Grabkreuz unseres Ahnen. Wir sehen dieselbe Ornamentik auf einer altgriechischen Fibel und dem neuzeitlichen finnischen Wollwickel, auf der aus klobigen Bohlen gezimmerten, von vielen Generationen benutzten Bettstatt in Schweden und der ebenso massigen Holztruhe in Graubünden, auf den Brautstühlen der verschiedensten deutschen Gaue, deren Grundform nicht abweicht von den Hochsitzen in germanischen Hallen, wie auch auf Waschhölzern und Flachsschwingen. Sie erscheinen auf ostpreußischen Brautteppichen wie auf den Webwerken in Norwegen, ja sogar auf einem Waffeleisen aus der Mark Brandenburg und auf einer aus Bandeisen wundervoll geschmiedeten Wurströfte eines niederrheinischen Dorfschmiedes. Ueberall, wo Germanen einmal gesessen haben, kann man ihre Spuren am Webwerk und am Schnitzwerk finden, sei es an einem Hoftor in Rumänien oder in Westfalen. So wäre also eine Waffelpsanne ein deutsches Kulturdokument? Warum auch nicht! Wenn Kunst Vergeistigung des Stofflichen ist, warum nicht auch beim Kuchen? Vergeistigung! Bäuerliche Kunst kennt nicht selten auch das Merkmal der Entpersönlichung des Figürlichen da, wo es im Geistigen liegt. So ist auf einer hannoverschen Netzstickerei, einer Darstellung der heiligen Familie, das Jesuskind zum Zeichen geworden. Strenge ist in der bäuerlichen Darstellung. Hauptprinzip neben der schon angedeuteten Reihung der Figuren und Symbole, von denen Tiere, vor allem Hirsche und Vögel, noch nicht genannt wurden. Man darf übrigens Bauernkunst nicht mit Primitivität verwechseln. Primitiv ist kümmerlich versuchte Naturabschrift. Bewußte Zeichensetzung und Typisierung dagegen als Gedankenwerk keineswegs. Unsere Bauernkunst ist für die Erneuerung der völkischen Kunst im neuen Deutschland von ausschlaggebender Bedeutung. Josef Müller. Hauswirtschaftliche Beratungsstelle Am Samstag, 14. Januar, wird in Marxloh, KaiserWilhelm=Straße 258, um 11 Uhr, eine hauswirtschaftliche Beratungsstelle eröffnet. Diese zeitgemäße Einrichtung bietet jeder Hausfrau Gelegenheit, sich in allen hauswirtschaftlichen Fragen kostenlos beraten zu lassen oder auch an Kochund Backkursen teilzunehmen, die eine richtige Verbrauchsund Ernährungsweise übermitteln. Allen Hausfrauen wird geraten, von dieser Einrichtung regen Gebrauch zu machen. — Kinderkarneval der Oldstädter Der kleine Prinz Hans Peter und seine anmutige Prinzessin Annemie Möser haben ihre kleinen Närrinnen und Narren, den Elferrat mit dem gesamten Hofstaat zu einer Abkehr eingeladen. Dieselbe findet am Sonntag, 15. Jan., nachmittags 4 Uhr im Schwarzen Roß bei Wittig, Schwanenstraße, statt. Alle Freunde eines gesunden urwüchsigen Oldstadthumors sind herzlich eingeladen, kostenlos an allem teilzunehmen. Gleichzeitig läuft auch der Film vom Kinderkarneval des vergangenen Jahres. Prinz Hans Peter will seinem großen Anhang für alle Treue und Liebe danken, die man ihm in seinem Regierungsjahre im Reiche des Frohsinns und der Freude dargebracht hat. Auch die Großen wirken mit, die alten Kanonen des Vereins, Jean Maretti, August Wiebusch, Fritz Bechem, Hans Möser, die Damen des Vereins— alles steigt enn de Bütt. Stephan Holzem hat die Leitung des Abends übernommen. Das von ihm verfaßte Oldstädterfastnachtslied wird ausgiebig verschunkelt werden. Der Refrain dieses Liedes mit seiner schmissigen Musik kann sofort von jedermann mitgesungen werden. Es lautet: Kinder laßt uns rummeln, durch die Oldstadt bummeln. wenn du Grosches häß em Sack, emmer feste üttgepack. Kinder laßt uns rummeln, durch die Oldstadt bummeln, Aschermittwoch, horrido, send wie pleite sowieso. Die Kameradschaft West-Wacht Graf Haeseler eröffnete am Sonntag, 8. Januar, abends 6 Uhr, im Kameradschaftslokal„Schützenburg" durch den Kameradschaftsführer Wilhelm Krachten den Jahreshauptappell. Er gedachte der Gefallenen sowie der verstordenen Kameraden des verflossenen Jahres. Der alte Beirat wurde einstimmig wiedergewählt und durch Kamerad Schroer, Kappes und Schwierzyk erweitert. Aus dem Jahres= und Kassenbericht, den Kamerad Brandau erstattete, war ersichtlich, daß die Kasse gut abgeschlossen hat. Die Kameradschaft ehem. Königshusaren Duisburg und Umgegend hielt am Sonntag, 8. Januar, ihren diesjährigen Hauptappell ab. Kameradschaftsführer Horrmann hieß die alten„Lehm—ops“ herzlich winkommen und gedachte der im vergangenen Jahr verstordenen Kameraden Heisterkamp, Dresen und Leichtweiß. Mit begeisterten Worten gedachte er zumal des Führers Adolf Hitler. Nach Verlesung des Jahresberichtes berichteten der Kassenwart und die Kassenprüfer über die wirtschaftlichen" Verhaltnisse der Kameradschaftskasse, die ein erfreuliches Bild ergaben, zumal ein alter Offizier und Kamerad vom alten Regiment durch erhebliche Schenkungen hierzu beigetragen hatte. Die Kassenprüfer für das neue Jahr wurden wiedergewahlt, ebenso der alte Vorstand der Kameradschaft bestatigt. Fur die Waisen im NS.=Reichskriegerbund wurde durch den Fechtwart eine Sammlung veranstaltet, die ein gutes Ergebnis erzielte. Trecker gegen Güterzug Auf der Schifferstraße hat sich ein Zusammenstoß zwischen Trecker mit zwei Anhängern und einem Güterzug ereignet. Personen wurden nicht verlegzt. Der zweite Anhänger wurde schwer und der andere leicht beschädigt. Rhein- und Ruhrzeitung Nr. 11 Wiewird das Welter? Bericht des Weiterdenstes assen-Mülhelm un dred ien Poirten un 11. in 109. flhr Lutid. Iredur Neues vom Volkswagen Seine Bedeutung für den Kraftfahrzeugbau— Nicht Konkurrent, sondern Schriktmacher bortas..: Ramdurg högenwalde Könleberg dacden„... Frankfurt... Hannover... Berbo....: Pralas.:.: Moachen... Zussolim... Brocken. Kabler Asten Vüsslngen Prdaal...: Loodos.. aisf 2478 247.1 7306 1369 78015 7470 7912 7910 751.9 3911 341 746 5 228 734. 4 7443 7452 747.1 t + Mtsst bee elct Vetter 1 3. * ae bsdeckt .— I Shenter — Alpedeck — Swoikig — Siaat be bedecht 9regen I ebedeckt # Stast bed. Vermost) Plsumath Parr Touloose Medre Zorkd. dan Lasans Gano: Roo Gessins Wieo... Bodagent::: Warschen Kopenhasee Stockbolm Haparande 32 7343+ 6 2444— Seve woicte .. .:. : 7342 t. Sssebe 700.4+ Regen 7312 f 12baldbed. 7846— 2/ Rege B1a— Tueiel 2cds— Jbedeckt 7327 t 2 201 7589— 12woikig Vor einem großen Kreis interessierter Zuhörer sprach Schriftleiter Hans Bretz=Köln am Mittwochabend im Prinzregent, wohin die Ortsgruppe Duisburg im DDAC. Mitglieder und Freunde eingeladen hatte, über das aktuelle Thema: Der deutsche Volkswagen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Ortsgruppenleiter Peicher, der besondere Worte des Willkommens an die Vertreter der Verkehrspolizei, der Gaupropagandaleitung in Essen und Kreiswalter Fliethmann von der NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ richtete, erteilte er das Wort dem Redner des Abends, der zunächst herausstellte, daß er nicht über den deutschen Volkswagen schlechthin sprechen wolle, was schon reichlich geschehen sei, sondern er wolle dieses Thema einmal von einer anderen Seite beleuchten. Darum laute sein Thema:„Der deutsche Volkswagen und seine Bedeutung für die Entwicklung des Kraftfahrzeugbaues in den kommenden Jahren!" Ausgehend von der Zeit des tiefsten Tiefstandes auf dem Gebiet des Automobilbaues in Deutschland stellte der Redner zunächst fest, daß im Jahre 1932 rund 42000 Bessenten ur vres i. T Automobie zugelasen waren. Der Umichwung bie heute gulcgand, iedach kein) Frais, 1. Januar: Geringer Temperatur zehe am besten daraus hervor, daß im letzten Jahre eine vekeinzeistem Schauerregen. J33jgg, Firma bereits 37000 Automobile exportierte. Mit .,,####.40 000 exportierten Fahrzeugen im letzten Jahre habe der ungeheuerliche Fortschritt das Ergebnis von 1932 glatt verdoppelt. Geringer Temperaturrückgang Die Großwetterlage hat im ganzen keine Aenderung erfahren. Ven, Fideg:, Besten dringen immer noch Meeresluftmassen nach Negen verursachen. Pa, nach Westen vor, wodurca hir uzenre Lerucgebiet dringt gleichlalt soirische Kalut. kinde: Ea ist jedach Deutschland Eingang findet. Es ist jedoch in den nächsten Tagen nicht mit Frost zu sochnen. Die tatkräftige Initiative des Führers seit der Machtübernahme sei bald spürbar geworden: die Beseitigung der Kraftfahrzeugsteuer bei neuen Wagen, die eigenen Straßen für das Auto und vieles andere. Schloß das Jahr 1933 noch mit 88000 zugelassenen Autos ab, so stieg der Stand im Jahre 1935 bereits auf 130 000, um im letzten Jahr über 400 000 zugelassene Autos zu erreichen, bei einem Kraftwagenexport von rund 120000 Stück! Im Jahre 1935 habe der Führer zum ersten Male vom Volkswagen gesgrachen und aufgezeichnet, wie er ihn sich dachte, ein vollwertiges Auto, für das das Beste gerade gut genug sei. Die Industrie habe habe dann wiederholt Anläufe gemacht, man erinnere sich nur an den kleinen Hanomag und Opel, doch keiner von ihnen konnte als wirklicher Volkswagen angeagchengd denn es ei bald klar geworden, daß der Vorhersage für Sonnabend, 14. Januar: Bei Aufklaren in der Gscheereger aier gegen#en, Lefrierpunkt absinkend, zeitweise wust Graz; meist trocken, schwach windig, Togestemperatur über „Wohrscheinliche Weiterentwicklung: Noch nicht bestimmt abzuAmtlicher Straßenwetterdienst vom 12. Jan. Köln, 12. Jan Reichsautobahnen: Köln—Siegburg— Frankfurt, Köln—Düsseldorf—Industriegebiet und Köln—Ruhrgebiet—Hannover: Schnee= und eisfrei, Verkehr unbehindert. srei Verkehr undehindert. noder: Schner= und eis. und Verkehr stellenweise durch Spurrinnen erse und Verreyr steuenweise durch Spurrinnen erschwert. Westfalen: Schnee= und eisfrei, Verkehr unbehindert.. Nieder=, Mittel= und Oberrhein: wie Westfalen. ses Land: wie vor, nur noch stellenweise Glatteis, tauend und Verkehr durch Spurrinnen erschwert. „. Sa## land und Westerwald: Schneedecke und Glattg.##auend, Schneematsch, es ist oder wird gestreut, Verkehr nur stellenweise durch Spurrinnen erschwert. Hochsauerland: wie vor. ue. Sel- hr i5. du g2r 1c, Schnur und astri, Brichr vm. Holswagenu u se ocden bud der Schnesache Siehels Pelishe Kirz. c, rsaner eite leitgerschrene großen a; au eicem erschwilwichen Preise nur in einer Schneedecke, Glatteis, Vertehr durch Spurrinne erschwert. Eisel: Glatteis, tabend, Verkehr unbehindert. Von den Winkersportplätzen Bericht der öffentlichen Wetterdienststelle Essen vom 12. Januar aepchtggerland. Kahler Asten:+ 1, bedeckt, 35 cm, gekörnt. ggrn steller Forese.... d st. 40 cm. de haist stellegweiß, Tchreiberhau: 9, bewölkt, keine: Jugendkamm hau:—3, bewölkt, 42 cm, verweht, mäßig. Thüringer Wald. Oberhof: 4 2, bewölt, 26 am, gekörnt, gut Imenau=Gabelbach: 0, heiter, 60 cm, verharscht, Sti mäßig, unmümmmmmmmmmmmmmmmmmm Schneller Tod 4022 Jahren sehbend wurde der in den tot ausgesunden“ ul. Schmelzer Ludwig Börner aus Hochseld Der Verstangen. Todesursache wurde Herzschlag esigestelt. tleiden ereite son der.!: Somelzer beschäftigt. Beimn AnSantätstude gebraocht—) Kaum hatte man den Ronn zur als der Sohn des Verstorbenen beim Tlögner, erschien und sich nach seinem Vater erkundigte. der 14jährige Sohn war gewohnt, bevor er den Weg zur Schule sprecheng nem von der Nachtschicht kommenden Vater zu halte sich der Zungeag; date er ihn vermißt. Richis ahnend :„dunge zum Werk begeben, wo ihm die traurige ht zuteil wurde, um diese wieder seiner Mutter zu überden Worten des Führers der Volkswagen als der deutsche Volkswagen angesehen werden müsse, sei für alle anderen Typen gleicher Klasse und Leistung keine Existenzberechtigung mehr. Es wäre jedoch falsch, den deutschen Volkswagen als einen Konkurrenten der übrigen Autointeressen anzusehen, denn er sei kein Konkurrent, sondern ein Pionier auf dem Gebiet des Fahrzeugbaues. Das gehe schon daraus hervor, daß die Deutsche Arbeitsfront mit der Herstellung des Volkswagens beauftragt worden sei. Auf diese Weise solle ein ganz neuer Kreis von Menschen für den deutschen Volkswagen erschlossen werden. Eine einzelne Firma oder auch ein Konzern sei nicht in der Lage, unter den gegebenen Umständen diese Aufgabe zu erfüllen. Man müsse bedenken, daß wir erst in Deutschland am Anfang einer Automobilisierung ständen, und erst die Zukunft einen Verkehr bringen werde, wie er für eine hoch entwickelte Wirtschaft nötig sei. Die Aufgabe der anderen werde es daher sein, Fahrzeuge zu entwickeln, die im Gegensatz zum Volkswagen noch schneller, noch komfortabler und in ihrer Beschaffenheit als noch wirtschaftlichere Fahrzeuge anzusehen seien. Für den Mehrpreis müsse dann auch eine entsprechende Mehrleistung geboten werden. Der deutsche Volkswagen werde auch exportiert. Auch im Auslande werde er Pionierdienste leisten und dazu beitragen, daß im Jahre 1940 der deutsche Export weit größere Erfolge zu verzeichnen habe als bisher. Bereits heute befinde sich die amerikanische Autoindustrie, was Europa betreffe in einem immerwährenden Kampf mit der deutschen Autoindustrie und in der Zukunft werde der deutsche Wagen auch preismäßig mit den anderen konkurrieren können, wenn sich jede Firma mit einem bestimmten Typ intensiv beschäftige und einen preiswerten Serienwagen herausbringe. Eine Reihe von Lichtbildern gab sodann Aufschluß über die Fragen der Wirtschaftlichkeit und der Stromlinienform, die gerade beim deutschen Volkswagenbau weitgehendste Beachtung gefunden haben. Reicher Beifall belohnte den Redner für seine Ausführungen. In seinem Schlußwort wies Ortsgruppenleiter PeiRus Inn Duisburger Schach-Jubiläumskurnier Der Kampf um die Spite gehl weiter Donnerstag nachmittag gelangte die 8. Runde zum Austrag. die wohl durchweg interessante Kämpfe zeigte, eine Klärung in Secmote Pesszag ad; niant dracht. So naohmn die wichige Ve. Her Ile gegen Engels einen unentschiedenen Ausgang. Der Düsseldorfer wählte die sizilianische Verteidigung, sein Gegner setzte aber mit einer weniger gebräuchlichen Bariante fort, als ob Engels in Vorteil kommen sollte. Rellstab führte bald den Abtausch der schweren Figuren herbei, so daß nur ein Remis herauskam. Die nicht minder wichtige Partie Reingegen Ernst wurde abgebrochen. Der Gelsenkirchener verteidigte sich orthodox im Damengambit und wußte den Druck des Gegners gut beantworten: in der Abbruchstellung ist die Lage noch ungeklart.„Gelingt es Ernst, die Partie remis zu halten, würde er seinen kleinen Vorsprung und die Spitze behalten. Die weiter in der Spitzengruppe befindlichen Teilnehmer Elsas und Rogmann abbrechen. Elsas wandte gegen Schlender die Tarrasch=Verteidigung an; in der Abbruchstellung ist ein Vorteil für einen der beiden Gegner nicht zu sehen. Rogmann spielte gegen Fonken spanisch und eroberte nach Druck die Qualität; nach dem Abbruch hat er Turm und 3 Bauern gegen Springer und 4 Bauern. Kruiser und Multhaup führten in einer„Spanischen“ 99, mnehrfachen Figurentausch derbei und teiten den Punkt. Schifler gewann gegen Scharfer in einem englischen Springerspiel die Qualität, die er aber später unter Gewinn eines Freibaumn urdgense un dher Guim dum B0 Turnierstand nach der s. Runde Veisesre S. Frast. 5 Punkte und Hängestellung: Engels und Nrusigu je 5½; Elsas und Rogmann je 4½ und Hänge; Kruiser 4: Multhaup und Schiffler je 4: Reinhard: 3½ und Hänge: Schlender 2½ und Hänge: Fonken 1 und Hänge; Scharfer 0. Die Simultanvorstellung Rellstabs am Mittwoch abend in der Meidericher Schachvereinigung(Lindenhof) fand großen Anklang. Mit Interesse verfolgten Spieler und die vielen Kieditze die Veranstaltung. Rellstab nahm den Kampf gegen 22 Gegner auf, unter denen sich viele starke Spieler befanden. Rellstab gewann 13 Partien: 6 Gegnern gestattete er ein Remis und in 3 Partien mußte Rellstab aufgeben. Ab Jreitag wird im Duisburger Hof gespielt. Nachmittags 14 Uhr steigt die 10. Runde mit folgenden Partien: Schiffler— Multhaup, Reinhardt— Fonken, Schlender— Scharfer, Rellstab— Ernst, Engels— Elsas und Kruiser— Rogmann. Abends 20 Uhr werden Hängepartien erledigt. Die 9. Runde Ernst gewann gegen Schlender, Scharfer verlor gegen Reinbardt und Fonken gegen Schiffler. Drei Partien wurden remis: Engels— Kruiser, Eisas— Rellstab und Multhaup— Rogmann. Mm Betrüger festgenommen Festgenommen wurde wegen Betruges ein 41jähriger Mann, hinge am Steuer der anständige Kraftfahrer stark in Mitleiden Scheckt, aus und gab dese in Zahlung, Deckung für diele Sct 15. 5 dann visen und iar beraugestel. dos die Weltet aumn Auser. Snsegur der eschoge Krosicheur sort in Mitesden, or sich euschachea it Seuur Sckhan dr iut ene: schen unwirtschaftlich sei und beseitigt.(ast gezogen würde. Die Mitgliedschaft im DDAC. seil richt degre wer nur 1 Mark bei der Eine e e wtgetg ser und veseungt werden müisse. eine Verpflichtung, sich im öftentichen Verkehr so mu de. Versoneg um 46 Mark ducuich bunten meter schen unwirtschaftlich sei und beseitigt werden müsse. Werden heute doch beispielsweise noch über 400 verchiedene Kolbenarten im deutschen Kraftfahrzeugbau bevere nehmen..——... Du Ve. schushugg, einan Wlser, ae g. hadigt., Weiter dat der Ve.ver= neymen, wie es von Staat und Behörden verlangt werde. Gulbigie einen Musterkoffer einer Zgiigugg Firma, für die er hren Aastang, an den Fihrer saund de Verauntaltung Keurs eustenset g. Haststrehähtert Prlawbis Persgn, Ve aes Bsleangen aul de Berte Aalaiahant, as uch asern Kselshe Prtea uidh bnmuicht ur einen anidhr uisd iun Mlauinun andens eäg. * Anreinwusttir. Da nuch großeren offenrlichen Kreise seine Wiederholung finden.#npoßzumpenden gebeten, dem 3. Kriminalkommissariat im PoTererasPzg, Duisburg, Düsseldorfer Str. 161, Zimmer 230, 459, Mitteilung zu machen. Eingehend streifte der Redner dann die Auswirkunge bringen RUHRORT LAAR,BEECK Goldene Hochzeiten in Beeck Noch ein Kapitel vom Duisburger Wohnungsbau WALSUN Bilanz der Gemeinnützigen Wohnungsunternehmen— 930 neue Wohnungen Et ses esesee echte e a zusammengefaßt und arbeiten nunmehr schon seit Jahren, um den in allen Stadtteilen ist erftreulich, daß diese Beste. seds den. E5 ersolgreich.P. hr... 41! Stadtteilen erfolgreich durchgefuhrt werden. Es braucht nur angeführt zu werden, daß von Gemeinnützigen Duisburger Wohnungsunternehmen im abgelaufenen Jahre rund 930 Wohnungen im Norden wie im Süden des Stadtgebietes erstellt wurden, und daß diese Wohnungen vornehmlich Zwei= und Dreizimmerwohnungen für die minderbemittelte Bevölkerung. sind, um die Bedeutung dieser Unternehmen zu verEnkelkindern ihr goldenes Hochzeitsfest feiern. Die im Alter von 72 und 73 Jahren stehenden Jubelgatten stammen aus Ruhrort und Loar. Beide sind seit ihrer Eheschließung in Beeck ansassig gewesen, wo der Jubilar lange Jahre als selbständiger Schlossermeister tätig wor. Viele Jahre bekleidete er bei der Beecker frei„Es ist interessant, einmal zu überprüfen, welche Stadtvon dieser gemeinnützigen Wohnungsbautätigkeit am meisten profitieren. Sowohl in Hamborn wie von WanIm gestrigen Donnerstag konnten die Cheleute Schlosermester Osen abemeigend Procz,g eirgen, und nach Westen und .3. Zeigrich=ek: 8,rd, Teu, Sitabeih geb. Bleckmnaonn, Beck, heimeudend und de neien Siedlungen und Eigen. eoseuerterrape 2io, um Freise von drei Kindern und drei 1 Siadt.,na uanden. In Hamborn baute der Bau= und durn scher a deme, Gachgeitetest: un g... a Siedlungsverein 19 Wohnungen, die Gemeinnützige Wohnungsfürsorge Ruhrkohlenbezirk Hamborn 32, der MarxlohBruckhausener Spar= und Bauverein neun und die Wohnungsbaugesellschaft Hamborn 96. Das sind allein 156 Wohnungen dieser vier Gemeinnützigen Wohnungsunternehmen. Hinzu kommt der Spat= und Bauverein Laar als mit zu dem Duisburger Norden gehörig mit 30 Wohwährend der Beamten=Wohnungsverein Ruhrort 21 Wohnungen erstellte. Die Baugemeinschaft„Angerbach" erbaute acht Wohnungen im Duisburger Süden, der Bauperein Wedau 23, die Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft der Duisburger Kupferhütte 65, die Rheinisch=Bissing= heim Siedlungsgesellschaft 80, der Wanheimerorter Bauverein 70. Hinzu kommen noch die großen Wohnungsunternehmen der Innenstadt, die in den verschiedensten Stadtteilen, vornehmlich allerdings im Duisburger Süden, bauten: die Gebag 184 Wohnungen, der Spar= und Bau325 Phui gtre 133 und der Wohnungsverein Duisburg Zahlreiche Baulücken wurden im Stadtgebiet Duisburg!##„Fast hatte es den Anschein, als ob in diesem Jahre der geschlossen. Das bauliche Bild unserer Stadt rundet sich sosenmontagszug in Walsum nicht mehr stattfinden sollte. mehr und mehr, und bei aller weitblickenden Siedlungs. Man hatte mit den verschiedensten Schwierigkeiten zu kämpst, die zum Luisburger Süden hinausdrängt, vergißt Ha. Es ist zwar sehr ideal gedacht, durch karnevalistische inden a nicht die Wiebergutmachung vergangener Bau: deresiteneltungen der Einwohnerschaft Freude und Frodsinn wol rche sschicsch eden in bereits bessedelten und manch wendizen grwolen, doch müssen zunächst einmal die notmai recht ungluclich bebauten Stadtteilen durch Anlage von Vorgärten, durch den Anbau anderer Gebäudeteile und den Ausbau von Straßen eine moderne Note in die Siedlungsbestebaigen hinesnhing.— Sehung Wohlgemerkt sind das nur die baulichen Erfolge der Arbeitsgemeinschaft der Gemeinnützigen Wohnungsunternehmen unseres Stadtgebietes. Hinzu kommen nun noch die zahlreich geplanten und zum größten Teil verwirklichten Bauvorhaben der Duisburger Werke. Hinzu kommen auch die zahlreichen Privatbauten, die in allen Ortsteilen erstellt wurden und noch werden. Nicht vergessen darf man in dieser erfreulichen Bilanz des Duisburger Wohnungsbaues vor allem die rund 1200 neuen Wohnstätten, die die Rheinischen Wohnstätten allein im Duisburger Norden erstellen. Mit der Verwirklichung dieses großzügigen Planes, der die Stadtteile Hamborn, die Beeckbachniederung und Beeck erfaßt, ist bereits begonnen. Ein Drittel, dieses Gesamtbauvorhabens wird schon und ist zum Teil schon durchgeführt. Und von Hamborn aus macht diese Siedlungsgesellschaft einen kühnen Sprung in den Duisburger Süden, wo in der Siedlung„Angerau“ 135 neue Wohnungen erbaut werden. Auch hier ist ein großer Teil dieses Siedlungserweiterungsbaues bereits sei gestellt. Die neuen Wohnungen sind bereits fertigwendigen Mittel da sein, um das Programm so durchführen zu können, daß es allen etwas bringt, ohne eine Unterhilanz eintreten zu lassen. Die Verhandlungen der Groß=Walsumer Karnevalsgesellschaft in der RSG.„Kraft durch Freude“ mit allen am Karneval interessierten Kreisen sind nunmehr soweit gediehen, daß die Durchführung des Rosenmontagszuges zur Tatsache geworden ist. Insbesondere mußte das örtliche Gaststättengewerbe mit in den Interessentenkreis gezogen werden, weil es in erster Linie ja auch dieses Gewerbe ist, das durch den Karneval einen geschäftlichen Vorteil hat. Eine eigens zu diesem Zweck anberaumte Sitzung des örtlichen Gaststättengewerdes führte zu. den, gewünschten Erfolg, so daß der Rosenmontagszug angonen werden kam.— Wie im Vorjahre, wird auch jetzt wieder allen an der Ausgestaltung der Wagen zum Rosenmontagszug interessierdas Material kostenlos zur Verfügung gestellt. Za, die, Bagen, nach„Möglichkeit örtliche lustige Begebenheiten versinnbildlichen sollen, wird an die Bevölkerung die herzliche Bitte gerichtet, bezüglich der Ideengestaltung der VoseBz=mitzuhe en und entsprechende Vorschläge an die KdF.=Dienststelle, Walsum, Moltkestraße 10, einzureichen. Die gleiche Dienststelle nimmt auch noch bis zum 25. Januar Karnepalsschlager hiesiger Lieddichter für die karnevalistiTue ve, Semesemishs state A6. ist vom Reich der zgen Sitzungen engegen. Uebrigens sind die Termine zu in die Liste der Arbeitsgemeinschast der mit Hiler Scungen nunmehr endoilig feitgeleg. Die Birne. 55s tegabend bisge Zen zgstalkf des heisgen Lerne. vals. Am Sonntag, 29. Januar, wird dann im Saalbau nützigen Wohnungsunternehmen gehört und ein wesentlicher Aktivposten in der erfreulichen Jahresbilanz des Gemeinnützigen Wohnungsbaues der Stadt Duisburg ist. Des Jubelpeer Heinrich Ostrich Gachmann und Freu Elisebeth geb. (Privataufnahme) Mit der Perseus=Ouvertüre des 1886 geborenen Flamen Jef van Hoof leitete Musikdirektor Hermann Meißner das 4. Hauptkonzert der Stadt Mülheim ein, das vorwiegend romantische Stimmen vereinte. Das städtische Orchester Bochum spielte die recht stürmisch und farbig verlaufende Programmusik van Hoofs mit Schwung und plastisch den Aufbau herausarbeitend, dem eine Reihe prägnanter Themen zugrunde liegt. Im allgemeinen ist das Werk recht füllig und„däftig“ instrumentiert, und es beluch heute ist er noch Mitglied der vorzugt sehr stark die Blechinstrumente, um die heldische Tat wegen seines Alters auch nicht mehr so I des jungen Perseus zu charakterisieren. Dem klanglich glanzalte belsigen dom. Hionen Dastz. der de Guchoinsg, der ven stischenden wirz, selate frenzischer Geses“. evangelischen Kirchengemeinde überbrachte, nahm auch die feierliche Einsegnung des Jubelpaares vor, dem er zur Erinnerung an seinen Chrentag die Jubilaumsbibel und die goldene Ehegedenkmünze überreichte.— Unseren langjährigen treuen Beziehern onsererseits nachtraglich herzlichen Gluckwunsch und alles Gute für den weiteren Ledensabend! Romantische Musik in der Mülheimer Stadthalle Strub und Ludwig Hölscher als Solisten willigen Feuerwehr, zu deren Mitgründern er gehört, das Amt des Overbrandmeisters. Auch heute ist Die Jeier bei dem Jubeipaar Engels Einen schönen Verlauf nahm gleichfalls das goldene Hochzeitstest der Eheleute Engels aus der Krummberckstraße. Zu Ehren des Jubelpaares hatte die Nachbarschaft den Wohnbezirk feitlich mit Fahnen und bunten Lömpchen geschmückt. An der Spitze der Gratulanten für das Jubelpaar standen die Kriegerkameradschaft Bruckhausen und der Jubilarverein der August=Thyssen=Hütte. Pfarrer Heine übermittelte dem Paar im goldenen Kranze die Glückwünsche der Kirchengemeinde. Im festlichen Kreis der Glückwünschenden fehlten nicht die Nachbarn und die Staats= und Kommunalbehörden sowie die örtliche Polizeiverwaltungsstelle. Wurdige Einleitung des Festtages war das feierliche Hochamt in der St. Laurentius=Pfarrkirche. 138 voll schließenden Werr folgte freundlicher Beifall, für den der anwesende Komponist selbst danken konnte. Eine vollendete und außerordentlich fesselnde Kunstleistung konnte das Duo der Professoren Max Strub (Violine) und Ludwig Hölscher(Violoncello) den Höxern vermitteln. Die beiden Kunstler spielten zuerst eines der jungsten Werke von Hans Pfitzner, das Duo für Violine und Violoncello mit Begleitung eines kleinen Orchesters. Ohne ganz den grübelnden und sinnierenden Musiker zu verleugnen, hat Pfitzner mit diesem Duo ein klar gebautes und durchsichtiges Werk geschaffen, das namentlich durch seine herzenswarme Melodik Eindruck macht. Die beiden Soloinstrumente ziehen ihre Linien in Rede und Gegenrede, wie man es in frühklassischen Werken findet, auf einem schlichten Begleitungsgrunde, dessen Durchsichtigkeit einerseits und eigene Klarheit den Solostimmen gegenüber andererseits noch mehr in Erscheinung getreten ware, wenn man ein ; schwacher besetztes Orchester zugezogen hätte. Das dreisätzige 1 Duo mit seiner edlen, eingänglichen und volkstümlichen Melodik(das auch mit einer Klavierbegleitung vom Komponisten erschienen ist) vermag weitere Kreise für das Schafsen Pfitzners, das häufig nicht gerade leicht zugänglich ist, Die freundliche Aufnahme war um so leichter, sich zwei erstrangige Künstler mit überzeugendem Köndes Meisters einsezten. Diugade für die neue Schöpfung bei meitersiche dtscher pielten des weiteren Beherrschung alles Technischen und mit der sriorderlichen Klarheit und Eindringlichkeit auf ihren klangdas Konzert für Violine und Violoncello mit Orchester(op. 102) von Johannes Brahms. In Beler leiner letzten größeren Schöpfung wandelt Brahme im Klanglichen und Architektonischen auf klassischen Pfaden, wenn auch in der Art der Melodiepragung seine Bindung die romantische Welt nicht zu verkennen ist. Das Konzert ist eines der ausgeglichensten und unmittelbar ansprechenden unter den Instrumentalwerken Brahms, dessen Innigkeit und Empfindungstiefe jeden Hörer mitreißt. Eine sorgsame und klanglich wohl ausgewogene WiederSinsonie(Nr. 3) von Schumann durch H. Meißner und das Bochumer Orchester beschloß den inhaltreichen Abend. Die unbekummerte Lebens= und Weltfreude die aus dieser Sinfonie spricht, lockerte auch Meißners Dirigentenhand, daß sie eine gewisse Sprödigkeit der Bochumer Streicher besiegen konnte. Das wurde besonders in dem zügig verlaufenden dritten Satz angenehm empfunden. Die Hörer dankten herzlich auch für dieses Werk und seine Wiedergabe. H1. Berekoven erstan Fennin, Valum=Aldenrade in Verbindung mit der litpzung die Prinzenkürung vorgenommen. Ueber dih Becion,#e# prigzen muß im Interesse der Sache natürlich noch Stillschweigen herrschen; jedoch ist der neue Prinz Karneval schon gefunden, und das ist schließlich die Hauptsache. Weitere karnevalistische Veranstaltungen finden in Wehofen und in Walsum=Dorf statt, und zwar am 5. Febr. im Kasino Wehofen und am 12. Febr. im Saale Langhoff. Die Vorbereitungen zu allen Veranstaltungen sind im Gange; jetzt heißt es mitzuhelfen, damit es wieder rund geht in Walsum. In diesem Sinne wurde auch das diesjährige Motto des Walsumer Karnevals:„Et geht wer rond!“ geprägt. Aus den Bürgerschützenvereinen Neujahrskaffee der Schützenfrauen von Aldenrade=Fahrn e. echien eie an S esisheies ansche und wünschte ihnen einige recht vergnügte Stunden. So sollte es denn auch sein. Kaffee und Kuchen mundete vorzüglich und für den nötigen Humor wurde ebenfalls bestens gesorgt. Die ganze Veranstaltung stand bereits im Zeichen des Karnevals. Die Kapelle Leenen spielte fleißig die neuesten Karnevalsschlager, bei denen eifrig mitgefungen und mitgeschunkelt wurde. Wie bei solchen Festen üblich, mußte natürlich auch eine Bohnenkönigin elt werden. Schutzenschwester Frau Münster hatte das Lluck, gie Kaffeedohne zu finden und so wurde sie denn feierlichst als Bohnenköinigin erklart. In den Abendstunden hatten sich dann auch die Schutzenbrüder eingefunden, und nun konnte eifrig das Tanzbein geschwungen werden. Es war ein gemütlicher Abend mit gutem Erfolg Jernwettschießen der Männer von Aldenrade-Waisum Das vom Deutschen Schutzenverhand ausgeschriebene Fernwettkampfschießen wurde nunmehr auch von der Burger schutzengesellschaft Aldenrade=Walsum durchgefuhrt, und zwar im Schügenheim II Rhein- und Ruhrzeitung Nr. 12 Freitag, 15. Januer 1939 Tch Sen aahwathacltoch Vor dem hamborner Schöffengericht Die Kameraden systematisch bestohlen Als eine niedrige Gesinnungstat bezeichnete der Staatsanwalt in seinem Antrag die Diebstähle, die der 20 Jahre alte Alfred R. aus Hamborn, teilweise zusammen mit seinem Bruder ausführte.—., der wegen zu weiter Entfernung vom Erscheinen vor Gericht befreit wurde, war eine Zeitlang auf der Zeche Neumühl und dann später bei einem Hamborner Unternehmer beschäftigt worden. Während die Arbeiter und Bergknappen ihrem schweren Dienst nachgingen, kontrollierte der Angeklagte die Waschkauen und suchte sich, wenn die Luft rein war, die entsicherten Kleiderhaken aus. Hierbei durchstöberte er die Taschen der dort aufbewahrten Kleider seiner Arbeitskameraden und entwendete ihnen die Geldbörsen. Aus diesen entnahm er stets die Geldbeträge und ließ die Börsen verschwinden. Fand er kein Geld in den Taschen vor, so begnügte er sich auch mit Bekleidungsgegenständen. Gute Hosenträger und sonstige Kleinigkeiten nahm er an sich. Nach seiner Entlassung setzte er mit Hilfe seines Bruders das gleiche Treiben auf der neuen Arbeitsstelle fort. Nach seinen Einlassungen verpulverte er das für die Arbeiter so mühsam verdiente Geld auf Belustigungsplätzen. Weiter kam zu den Straftaten auch noch hinzu, daß er seiner eigenen Mutter Ersparnisse in Höhe von 35.A entwendete. Für diese so leichtsinnig und rücksichtslos ausgeführten Diebstähle diktierte der Einzelrichter dem Angeklagten eine Gesamtstrafe von 2 Monaten Gefängnis. Diebstähle am laufenden Band Als schier unglaublich muteten die zahlreichen Diebstähle, Betrügereien und Unterschlagungen an, die der erheblich vor 24 Jahre alte Mathias S. aus Hamborn, gemeinschaftlich mit einem Jugendlichen verübte.., der dem Strafrichter aus der Haft vorgeführt wurde, berichtete von den Einzelheiten der ihm zur Last gelegten Straftaten. Um einen Lieferwagen zu entwenden, stieg man über eine Mauer, zerschnitt unter Anwendung von Schmierseife ein Fenster und kam so geräuschlos in die Garage. Auf ganz ähnlichem Wege gelangten die Uebeltäter in ein anderes Gebäude und ließen ein hier untergestelltes Kraftrad mitgehen. Bei einem Bummel durch die Straßen nahm der jugendliche Mittäter einen Anlaßschlüssel und Zulassungspapiere aus einem parkenden Kraftwagen. Die Papiere brachte der Angeklagte gleich am anderen Tag als gefundenes Gut zu dem Besitzer zurück und ließ sich als Finderlohn drei Mark und ein Stück Wurst für seine„Ehrlichkeit“ aushändigen. Weiter prellte der Angeklagte einen Bekannten um.50., indem er diesem aus einer guten„Eierquelle“ für diesen Betrag Eier zu beschaffen versprach. Der Argeklagte war voll geständig. Weiter wurde er noch zur Verantwortung dafür gezogen, weil er Kraftfahrzeuge ohne Führerschein gefahren hatte. Der Staatsanwalt beantragte angesichts des reumütigen Geständnisses, obwohl S. einschlägig vorbestraft ist, nur eine Gesamtstrafe von 6 Monaten Gefängniz. Diesem Antrag schloß sich das Gericht bei Anrechnung der Untersuchungshaft an. Radaubrüder in der Straßenbahn Im Oktober vorigen Jahres hatte der 39 Jahre alte Erich C. aus Hamborn wieder einmal zu tief ins Glas geblickt. Die Auswirkungen dieser Trunkenheit brachten dem Angeklagten die 15. Strafe auf diesem Gebiete ein. Er wurde mit Rücksicht auf seine Familie entmündigt. An dem fraglichen Abend stieg der Angeklagte in schwer betrunkenem Zustande in einen Beiwagen der Ruhrorter Straßenbahn ein. Die in dem Wagen befindlichen Fahrgäste beleidigte G. auf das gröblichste. Die Verwarnung des Schaffners quittierte er mit häßlichen Ausdrücken u..:„Ehe daß ich aussteige, schmeiße ich dich, du schwarzer Neger, heraus!“ Schwierigkeiten machte er auch den Polizeibeamten. Wegen groben Unsugs. Beleidigung und Hausfriedensbruchs in einem Verkehrsmittel verurteilte der Strafrichter den Angeklagten zu einer Gesamtstrafe von drei Wochen Gefängnis. Der Verletzte war selbst schuld Dem 34 Jahre alten Heinrich Niersmann aus Hamborn warf die Anklagebehörde fahrlässige Körperverletzung und das Fahren eines Kraftrades, ohne im Besitz eines Führerscheins zu sein, vor. Am 7 Oktober vorigen Jahres kam N. mit seinem Kraftrad aus der Richtung Sterkrade und bog in die Fiskusstraße ein. Aus einer Querstraße kam ein 12jähriger Schüler auf seinem Fahrrade herausgefahren und fuhr dem Angeklagten direkt ins Motorrad. Die Beweisaufnahme erbrachte gemäß den Schilderungen der vernommenen Augenzeugen, daß N. vorschriftsmäßig, wenn auch in einem flotten Tempo die recht breite Straße, auf welcher sich der Verkehrsunfall ereignete, befahren habe. Hingegen sei der Schüler, der kein Vorfahrtsrecht hatte, in rasendem Tempo, ohne Benutzung des Richtungsanzeigers aus der Seitenstraße gekommen. Der Angeklagte erzielte wegen fahrlässiger Körperverletzung Freispruch, erhielt aber wegen Fahrens ohne Führerschein eine Geldstrafe von 30 RM. Beule von Fahrradmardern Gestohlen wurde von dem Hofe eines Hauses in der Markgrafenstraße ein Herrenrad, Marke Westfalen, Nr. 173949. und in der gleichen Nacht wurde aus einem unverschlossenen Stall in der Walporzheimer Straße ein Herrenrad, Marke H. W.., mit Dynamobeleuchtung entwendet. an der Provinzialstraße. Geschossen wurde mit Kleinkaliberbüchse je 10 Schuß liegend, kniend und stehend freihändig. Die Mannschaft bestand aus fünf Schützen. Geschossen wurden insgesamt 1312 Ringe. Bester Schütze des Tages war Heinrich Möller mit 269 Ringen. In der nächsten Zeit werden die Unterkreis=, Kreisund Gaumeisterschaften ausgeschossen werden. Bei Schiffsreparaturen schwer verletzt Am Mittwochnachmittag ereignete sich auf einem im Hafen Walsum der Rheinwerft liegenden Schiff ein schwerer Unfall, bei dem der in Walsum wohnende Schlosser B. derart verletzt wurde, daß er mit einem Beckenbruch und mehreren Rippenbrüchen in das Morianstft in Hamborn eingeliefert werden mußte. B. war in dem Inneren des zur Reparatur im Hasen liegenden Schiffes mit Nietarbeiten beschäftigt, als plötzlich die Leiter rutschte, so daß B. den Halt verlor und aus einer Höhe von ca. 6 bis 7 Metern in die Tiefe stürzte. Seinem an der gleichen Arbeitsstätte tätigen Bruder gelang es noch, den Stürzenden aufzufangen, wodurch der Anprall auf den Schiffsboden erheblich gemildert wurde. Lebensgefahr besteht nicht. DINSLAKEN Auch der Ersatzmann war blau Eine heilsame Lehre bedeutete für den 34 Jahre alten Peter K. aus Dinslaken der Verkehrsunfall, der sich am 2. Oktober v. J. in der Kurve Brandenburger= und Kaiser=Friedrich=Straße in Hamdorn ereignete. Als Autovermieter erhielt K. an dem fraglichen Tage einen Auftrag, verschiedene Herren zu einer Volksbelustigungsstätte zu fahren. Nach Abmachung der Fahrgäste sollte der Ausflugstag in Hamborn beschlossen werden. Das Endziel war die Zwei hauptgewinne * Berlin, 12. Jan.(Drahtb.) Die Deutsche Reichslotterie teilt mit: In der heutigen Nachmittagsziehung der letzten Preußisch=Süddeutschen Klassenlotterie sielen zwei Gewinne von je 100000 RM auf die Nummer 129453. Die Lose der Glücksnummer werden in der ersten Abteilung in Achtelteilen in einer Lotterieeinnahme in Hessen=Nassau, in der zweiten Abteilung gleichfalls in Achtelteilen in einer Berliner Lotterieeinnahme gespielt. Gethlonenderg 4. Klasse 52. Preußisch-Güddeutsche(278. Preuß.) Klassen-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten Gaststätte des Hamborner Bahnhofs. Zu dem Zechgelage zog man auch den Angeklagten herzu, der sich im Laufe der Nachtstunden mit allen anderen sinnlos betrank. Die Aufforderung, der solle sich ans Steuer setzen und sie alle nach Hause fahren, widersetzte sich K. mit dem Bemerken, er könne nicht mehr fahren, weil er betrunken sei. Dann fragte er unter den anderen anwesenden Gästen nach, ob nicht unter ihnen ein Autofahrer sei. Daraufhin meldete sich der mitangeklagte 25 Jahre alte Friedrich W. aus Hamborn, der sich erbot, die Dinslakener Gesellschaft heimzufahren. Vor dem Antritt der Heimfahrt wurden noch verschiedene Bierchen getrunken, und zu diesem Trinken lud man auch W. ein. Alsdann ging's mit Volldampf heim. Doch kaum saß W. am Steuer, da merkte auch er, daß er zu viel getrunken hatte. Mit vollem Tempo ließ er den Kraftwagen lausen, der aber schon an der ersten Kurve anprallte und auf dem Bürgersteig landete. Alle Mitfahrer kamen mit dem Schrecken davon,, der Wagen aber wurde schwer beschädigt. Das gerichtliche Nachspiel dieser Vergnügungstour belehrte vor allem den Angeklagten., der es an dem Abend unterlassen hatte, sich von W. den Führerschein vorzeigen zu lassen. Dieser besaß allerdings einen Führerschein, hatte ihn aber an dem Unglückstag nicht bei sich. Für dieses unvorsichtige Handeln, das dem Angeklagten K. nicht nur großen Sachschaden einbrachte, erhielt K. noch 15 RM Geldstrafe oder drei Tage Gesängnis. und., weil er angetrunken ohne Führerschein einen Kraftwagen lenkte, 25 RM Geldstrafe oder fünf Tage Gefängnis. MAULPHEIN Auf jede gezogene Rummer sind zwei gleich bode Gewinne gesallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Rummer in den beiden Abteilungen I und 11 1. Ziehungstag In der 2 Gewinne zu 4 Gewinne zu 8 Gewinne zu 16 Gewinne in 237642 269015 16 Gewinne zu 243471 279656 60 Gewinne zu 138625 15866 251248 251733 386428 304445 11. Januar 1939 heutigen Vormittagsziehung wurden gezogen 281023 16489 366204 10918 60023 60097 9757 75973 82996 164920 112715 60000 RM 3000 RDT 2000 1000 NM 8211060 900 NN. 115533 179244 200020 211293 378136 600 RM 180735 258725 307821 334 43374 64675 63936 88223 212196 217257 224602 225114 275112 297086 304333 311591 180820 235150 113833 247461 33465 Wer kennt den Toten? In den frühen Morgenstunden. des 12. Jan. wurde am Wasserbahnhof eine männliche Leiche aus der Ruhr gevorgen. Der Tote muß längere Zeit im Wasser gelegen haben. Er war mit dunkelgestreiftem, zweireihigem Anzug, weißem Normalhemd, schwarzgestreiftem Vorhemd und schwarzen, hohen Schnürschuhen bekleidet. Bei dem Toten befanden sich keinerlei Ausweispapiere. Die Leiche befindet sich in der Leichenhalle des alten Friedhofes Mulheim=Dimbeck. Angaben, die zur Feststellung der Persönlichkeit des Toten beitragen können, erbittet umgehend die Kriminalpolizei in Mulheim an der Ruhr, v. Bock=Straße 50. Ankündigungen Duisburger Tierparkverein e.., Duisburg Vortragsabend am heutigen Freitag, 13. Januar, 20 Uhr, im großen Saale der Borse, Düsseldorfer Straße. Es spricht der Eiselförster Hans Benning zu dem Thema„Belauschte Eifeltiere". Dazu Uraufführung des einzigartigen Tierfilms aus der freien Wildbahn der Eisel von Hans Benning. Rheinischer Briefmarkensammlerverein e.., Duisburg Am Samstag, 14. Jan., im„Haus Schiffahrt“(vorm.„Concordia“) in Ruhrort, Landwehrstraße, um 19 Uhr Jahreshauptversammlung. Anschließend(20,15 Uhr) Kameradschaftsabend mit Tanz. Gäste sind willkommen. 156 Gewinne zu 400 RN 10298 12059 13024 13070 13178 34333 47923 63109 53716 61684 61996 68817 70216 70346 70623 78652 80335 81213 82382 92047 94889 98061 102560 114733 131920 149387 150705 155967 161325 162168 169547 184909 185355 189144 195818 197006 200842 204180 207366 207767 208503 221501 225075 229873 231368 240023 250174 254537 ∆ 254556 259697 261596 265183 274848 287701 293407 294561 310403 321134 321407 329989 331682 337159 333067 344107 345319 352960 366244 363063 376179 377629 376606 383377 391755 391966 392739 393746 394200 ∆ Außerdem wurden 372 Gewinne zu je 300 RR. und 4376 Gewinne zu Semi" 100 25 geloger. In der heutigen Nachmittagsziehung wurden gezogen 2 Gewinne zu 25000 RM. 229237 4 Gewinne in 5000 RN. 271157 366571 2 Gewinne zu 3000 RN. 252914 4 Gewinne in 2000 RM. 159476 321994 12 Gewinne zu 1000 RM. 18420 37240 101374 157344 349821 899440 34 Gewinne zu 800 RM. 28701 30213 63777 65936 84650 91703 99078 120094 121517 218455 233869 235169 240421 249533 275067 304606 380692 36 Gewinne zu 500 RN. 4233 19077 27310 48019 67852 81164 135403 193283 209647 218146 230306 266301 271591 274471 274731 312221 332295 386354 174 Sewinne zu 400 RM. 3446 6251 14223 14591 15418 19215 19861 25392 26320 27042 29476 31301 37873 42143 60345 59100 63765 74877 82711 83526 84547 90322 102360 107024 109168 112582 117416 121506 131582 136727 137593 142274 146532 169120 171307 173481 1755/2 175656 175767 180083 189038 198058 196647 206061 208078 208142 209821 215839 222959 224993 232126 234340 239216 242611 254041 255-416 275267 276701 280971 291772 293466 294396 296630 297540 299925 308174 309479 309641 314618 318422 318630 327545 328894 329743 333072 334096 336028 33976 340204 343303 347395 369357 361448 379612 381494 301280 393214 Auderdem wurden 378 Gewinne zu ie 300 RM. und 4354 Gewinne zu ie 180 RM. gezogen. Im Gewinnrade verblieben: 2 Gewinne zu se 100 000 RM, 4 zu se 10000, 2 zu se 5000, 4 zu se 3000, S zu je 2000, 22 zu se 1000, 30 zu se 800, 114 zu se 500, 370 zu je 400, 650 zu je 300 und 8794 Srpinne zu je 130 RM. Haussrau und Pfilchtsahrmadchen Entlohnung, steuerliche Erleichterungen; wer gibt Auskunft? Zur Durchführung des Pflichtjahres für Mädchen haben die beteiligten Stellen, die Arbeitseinsatzbehörden und das Deutsche Frauenwerk die nötigen Vorbereitungen getroffen. Es wird für die Unterbringung der Mädchen der Einsatz als bezahlte Anfängerin im ländlichen oder städtischen Haushalt im Vordergrund stehen. Daneben kommen für den Haushaltseinsatz noch das„Hauswirtschaftliche Jahr“ und die „Hauswirtschaftliche Lehre“ in Betracht. Dabei entsteht die Frage, wie sich überhaupt die Beziehungen zwischen Hausfrau und Pflichtjahrmädchen regeln. Bei der Einstellung als Anfängerin im freien Arbeitsverhältnis sind die für die Hausgehilfinnen tariflich b zw. ortsüblich bestehenden Bedingungen anzuwenden. Die gesetzlichen Bestimmungen über die Sozialversicherung sind zu erfüllen. Der Haushaltsvorstand erhält andererseits die Möglichkeit eines zusätzlichen steuerfreien Betrages von 50 R M je Mädchen und Monat. Bei der Einstellung im Rahmen des„Hauswirtschaftlichen Jahres“ hat die Hausfrau den Mädchen freien Unterhalt zu gewähren und die Reinigung seiner Wäsche zu übernehmen. Sie gibt ferner in der Regel monatlich ein kleines Taschengeld nach Vereinbarung mit den Eltern; außerdem leistet sie die Krankenkassenbeiträge und einen Jahresbeitrag von 1,50 RM zu einer PauschalUnfallversicherung des Deutschen Frauenwerkes. Sie kann unter Vorlage der polizeilichen und Krankenkassen=Anmeldung beim Finanzamt die Steuererleichterung für Hausgehilfinnen beantragen. Ferner muß die Hausfrau dafür sorgen, daß das Mädchen im Besitz eines Arbeitsbuches ist. Die Jungmädchen sind zum regelmäßigen und pünktlichen Besuch der hauswirtschaftlichen Berufsschule verpflichtet, soweit eine solche am Ort vorhanden ist. Des BdM. Kuue: Rollue## Iu# Moezn Meilles Rlosanbung, mäß Saucs anzäifél von Leinen##### Heute ist sein silbernes Haar schüttern, aber immer noch sitzt er mit Knieriemen und Leisten auf dem Schusterschemel. Gerhard Klockenberg aus der Mittelstraße 14 in Beeck feierte in diesen Tagen sein goldenes Jubiläum als selbständiger Handwerksmeister in dem gleichen Hause, in dem er vor 75 Jahren gevoren wurde. Die Klockenbergs sind nämlich eine uralte Beecker Familie, die schon Anfang des 17. Jahrhunderts in alten Urkunden genannt wird. Und immer sind sie Schiffer gewesen, die mit ihren schwerfälligen Segelschiffen den Rhein hinauf= und hinabsteuerten. Da wundert es fast, daß Johann Klockenberg die alte Tradition durchbrach und Schuster wurde. Aber lassen wir ihn einmal selbst erzählen.„Wo waren Sie eigentlich in der Lehre, Herr Klockenberg?“ „Bei Feldhoff in Ruhrort. Die Werkstatt besteht ja nun auch schon über hundert Jahre. Ein Schusterjunge mußte zu meiner Zeit flitzen, das kann ich Ihnen sagen. Natürlich war ich beim Meister ganz in Kost und Logis. Morgens um fünf ging es schon aus den Federn, und AMN 7 * 11 So zogen die Handwerksgesellen chedem von Dort zu Dort und von Stadt zu Stedt(Zeichnung: RRZ./ Müller) wenn dann um sechs der Meister mit den Gesellen in die Werkstelle kam, mußte schon alles aufgeräumt und ausgesegt sein. Im Winter wurde erst um acht mit der Arbeit begonnen, dafür saßen wir aber bis zum zehn Uhr abends bei dem trüben Oellicht in der Werkstatt und hämmerten auf das Leder. Na ja, das waren eben andere Zeiten. Ich will ihnen lieber von meiner Wanderzeit erzählen. Ich bin nämlich regelrecht als„Kollex“ auf die Walze gegangen, wie das früher bei den Handwerksgesellen gang und gäbe war.“ „Ein Sträußchen am Hute, den Stab in der Hand.“ „Ja, zu meiner Zeit war es noch genau so. Zu Fünfen oder Sechsen zogen wir manchmal dahin und sangen unsere Lieder. Wenn dann das Zehrgeld im Beutel ein bißchen gar zu knapp wurde, dann sah man sich bei einem Meister nach Arbeit um. Das war keineswegs schwer. Man stellte sich in die Tür und sagte sein Sprüchlein auf:„Ein fremder Schuhmacher spricht zu.“ Der Meister maß einen vom Kopf bis zum Fuß und meinte gelassen:„Sind Sie ziemlich fortgeschritten?" Prompt erfolgte die Antwort: „Meister, geben Sie mir ein Stück Arbeit, ich will sehen, ob ich sie machen kann.“ So reichte der Meister einen halbfertigen Schuh herüber, das Felleisen flog in die Ecke. Man zog sich einen Schemel heran und vertiefte sich in die Arbeit, während der Meister verstohlen beobachtete, wie man mit Ahle und Hammer umzugehen verstand. Gewöhnlich war damit, die Zeremonie der Einstellung beendet. Man blieb einfach so lange wie es einem gefiel, ein paar Wochen ein paar Monate oder gar ein halbes Jahr. Eine Kündigungsfrist kannte man nicht. Man ging eines Tages genau so wieder ab, wie man gekommen war.“ „Damals gab es noch große Schusterwerkstätten?“ „O ja, ich habe in meinem Leben mehr neue Schuhe gemacht als alte geflickt. Und damals war der Schuster in der Werkstatt den Schuhfabriken noch über. Da gad es Meister, bei denen zehn und zwölf Gesellen arbeiteten, die überall her aus Deutschland zugetippelt waren. Oft waren wir eine bunte Gesellschaft am Arbeitstisch, da saß der Badenser neben dem Bayern, der Norddeutsche neben dem Wiener, der Ostpreuße neben dem Rheinländer. Und selbst der Meister schmunzelte mit, soweit es seine Würde zuließ, wenn die Gesellen schon einmal ein Thema aufgegriffen und darüber mit dem ihnen von der Wiege her eigenen Temperament loslegten“ „Bis es dann eines Tages wieder auf die Walze ging—“ „Jawoll, wenn dann die Sonne verlockend im Frühjahr durchs Fenster guckte und sich in der Wasserkugel tausendfach spiegelte, dann war die Ruhe für einen richtigen Handwerksgesellen vorbei. Dann sagte er seinem Meister auf und zog wieder auf die Straße hinaus. Und gar nicht lange, so hatte er einen Wanderer von der gleichen Fakultät entdeckt und es hieß:„Kollex, wer bist du?“ Schon zog man zu zweien bis zum nächsten Dorf, wo sich vielleicht der Dritte anschloß. Die einzelnen Handwerke hatten alle ihre Spitznamen. So nannten wir die Buchdrucker Schwarz= künstler, die Bäcker Lehmer(wegen der Teigmacherei), die Klempner Sonnenschmiede(weil das Metall bei ihrer Arbeit glitzerte und blinkte), die Schornsteinseger hießen einfach Schwarze, die Hutmacher Kopfschuster und wir Schuster wurden merkwürdigerweise Pflanzer genannt.“ „Wie war es denn mit dem Klinkenputzen?" „Wissen Sie, dazu hatte ich kein besonderes Talent, und um die„Deckel“— die Landjäger— habe ich auch immer einen respektvollen Bogen gemacht. Kollex und Deckel— das war ja eine uralte Feindschaft. Keiner traute dem andern. Ich weiß noch, wie ich im Winter einmal durch den Schnee im Mecklenburgischen watete. Das war gerade kein sonderliches Vergnügen, und ich war froh, als mich vor einer Wirtshaustür eine Frau anrief:„Du armer Handwerksbursche, du hast sicherlich Hunger, komm' nur rein, in der Kuche ist noch etwas für dich übriggeblieben.“ Das ließ man sich natürlich nicht zweimal sagen. Als ich aber mitten beim Schmausen war, donnerte ein Deckel ins Wirtszimmer:„Na, wohl gebettelt, was?" Alle Beteuerungen, auch die der Wirtsfrau, halfen nichts. Er nahm mich mit. Und da er beritten war, so trabte ich zwei Stunden lang neben seinem Pferd auf die Stadt Gadebusch zu, wo er mich denn laufen ließ. Ich aber ging erst hin und holte mir mein Stadtgeschenk?" „Was war denn das?“ „Meistens nur eine Blechmarke. Aber der Kollex bekam dafür ein Abendessen, ein Nachtquartier und gewöhnlich noch einen Schluck warmen Kaffee und ein Stück Brot am nächsten Morgen. Du liebe Zeit, wir wurden nicht gerade mit Braten und Wein bewirtet, aber was fragt ein junger Kerl danach, der die Welt sehen will.“ „Wo waren Sie denn überall?“: „Ich bin durch ganz Deutschland gekommen. Bu den fünf Jahren,, die ich auf der Walze war, hatte ich ja auch die Zeit dazu. Ich bin von hier nach Hannover und Ham* Das ist Meiste: Klockenberg(Aufn.: Rheinruhr-Karl) burg nach Holstein getippelt hab' dann durch Mecklenburg nach Berlin gemacht und schließlich ganz Mitteldeutschland abgeklopft, bis ich dann wieder nach dem Norden und zwar diesmal nach dem Oldenburgischen zog. Unterwegs habe ich dann auf manchem Schusterschemel gesessen, und das war ja auch der Sinn der Walze— man sollte sich die Welt ansehen und bei andern Meistern etwas dazu lernen.“ „Und als Sie wieder daheim waren, haben Sie sich selbst als Meister niedergelassen?“ „Ja, in diesem Hause, in dem ich nun alt geworden bin und noch immer auf den Pinn schlage. In den fünfzig Jahren, die ich selbst Meister bin, ist mancher Lehrjunge und Geselle in meiner Werkstatt gewesen. Aber am meisten gefreut hat es mich immer, wenn in den späteren Jahren— ich meine natürlich vor dem Krieg— die Tür bei mir aufging und ein frischer Gesell seinen Stock auf den Boden stieß: Ein fremder Schuster spricht zu——— Mancher Kollex hat so später bei mir gearbeitet, und es waren die besten Handwerker, die einmal die Nase aus der Werkstattür gesteckt und sich die Welt angesehen hatten——“ betreut die Mädchen in der Freizeit. Es ist ihnen Gelegenheit zu geben, am BDM.=Dienst teilzunehmen. Der Hausfrau und dem Mädchen steht der Arbeitsausschuß für das Hauswirtschaftliche Jahr jederzeit mit seinem Rat zur Seite. In ihm sind das Deutsche Frauenwerk, der B0M. und das Arbeitsamt vertreten. Zunächst werden etwaige Schwierigkeiten allerdings mit der Berufsberaterin oder der Abteilung Volkswirtschaft—Hauswirtschaft des Deutschen Frauenwerkes erörtert. Bei dieser Stelle oder beim Arbeitsamt können sich auch Hausfrauen melden, die ein junges Mädchen im Hauswirtschaftlichen Jahr aufnehmen wollen. Der gemeldete Haushalt wird zur Besprechung des Näheren von einer Vertrauensfrau besucht. Im Hauswirtschaftlichen Jahr sollen die Mädchen in einem Familienhaushalt die Anfangsgründe der hauswirtschaftlichen Arbeit erlernen. Zum Unterschied davon sollen sie in der„Hauswirtschaftlichen Lehre" in allen häuslichen Arbeiten, im einfachen Kochen, Backen, Plätten, Flicken, Waschen usw. so angeleitet werden, daß sie nach zwei Jahren ihre Prüfung als„Geprüfte Hausgehilfin“ ablegen und dann unter Anleitung einer Hausfrau selbständig arbeiten können. Zuch hier geben die genannten Stellen nähere Auskünfte. Lehrhaushalt kann jeder geordnete Haushalt sein. Der Lehrling erhält volle Kost, Wohnung— in Ausnahmefällen kann das Mädel auch zu Hause schlafen— und monatlich ein bestimmtes Taschengeld. Das Mädel ist kranken= und— dies ist örtlich verschieden— invalidenversicherungspflichtig. Einmal in der Woche besucht es die Berufsschule und den Pflichtheimabend des BDM. Nach einer Probezeit von sechs Wochen wird der Vertrag für zwei Jahre geschlossen. Durch Strom getötet Ein tödlicher Unfall ereignete sich Mittwoch mittag im Betriebe der Deutschen Solvay=Werke, Abteilung Rheinberg. Der Fabrikschlosser Jakob Weyhofen aus Rheinberg= Bauerschaft war mit anderen Arbeitern an der Verlegung einer Rohrleitung beschäftigt. Hierzu wurde eine Laufkatze benutzt. Mit der zu dieser Laufkatze führenden Schleifleitung von 500 Volt kam der Schlosser in Berührung und wurde getötet. Die von Sanitätern des Werks sofort angestellten mehrstündigen Wiederbelebungsversuche waren erfolglos. Der tödlich Verunglückte war 31 Jahre alt und kinderlos verheiratet. Ueberfahren und getötet Der Invalide Hermann G. aus Repelen, 68 Jahre alt, wurde am 11. Januar, gegen 24 Uhr, von einem aus Richtung Lintfort kommenden Personenwagen gesaßt und so schwer verletzt, daß er auf dem Wege zum Krankenhaus verstarb. 139 Hnun Iil KAIhnsranbinnen#ne Glmssenskm. erommentgeraghersKrlug Sammkoer Weussndeuferfet Naügenb-Rutikonninn: Von Anjonum#ind. G..-Beuidlenstenlten in Naülgent nt. „ Neuyork, im Dezember 1938. Unmittelbar hinter Memphis überqueren wir das gewaltige Flußbett des Mississippi. Zum erstenmal treten uns die beispiellosen Verheerungen vor Augen, die durch den teilweise unregulierten Wasserlauf und seine Nebenflüsse in eirem nach Tausenden von Quadratkilometern zählenden Gebiet alljährlich angerichtet werden. Stundenlang begleiten uns auf unserer Autofahrt völlig unter Wasser stehende Wälder und Weiden. Sobald die trockene Jahreszeit beginnt, setzt die Erosion ein, und in riesigen Staubwolken wird das fruchtbare Ackerland entweder vom Winde davongetragen oder vom Mississippi selbst in den Golf von Mexiko geschwemmt. Hier und da werden Versuche gemacht, durch Kanalisation und Errichtung von Dammbauten diesem Substanzverlust zu steuern. Die Works Progress Administration, kurz WPA genannt(auch eine Art Arbeitsdienst im Rahmen des öffentlichen Arbeitsbeschaffungsprozramme) ist an der Lösung dieser Aufgabe hervorragend beteiligt, aber alles scheint noch im Anfangsstadium zu stecken, und sicherlich werden noch viele Jahre vergehen, ehe die Sünden der Vergangenheit wiedergutgemacht sind. Von der Baumwollmetropole aus zieht sich eine schier endlose zweibahnige Autostraße fast schnurgerade durch das öde Sumpfland des Staates Arkansas, das nur stellenweise von bebautem Boden unterbrochen wird, bis fast nach Little In vielen Orten begegnet men in diesen Wochen Demonstrationszügen, die gegen das„unamerikanische“ Redeverbor für den Redlopriester Pater Coughlin protestleren (Weltblic) Rock. Ab und zu werden armsellge Ortschaften sichtbar, in denen Neger ein kärgliches Dasein fristen. Niemand weiß, woher sie in diesem Sumpfland ihren Unterhalt beziehen. Gelegentlich sieht man kleinere Gruppen von ihnen mit Angelruten an Bächen und Tümpeln. Immur Biktig#####ind dus Wunzin Je mehr wir uns Oklahoma City nähern, um so billiger wird das Benzin: das beste Zeichen, daß wir uns in der Nähe eines der großen Oelfelder Amerikas befinden. Der erste Eindruck ist erstaunlich: In einem Wald riesiger Bohrtürme liegen überall verstreut die Wohnhäuser der Beamten und Angestellten. Dabei hat die Technik der Oelgewinnung in den letzten Jahren solche Fortschritte gemacht, daß nur noch„feine Nasen“ den sonst so intensiven Oelgeruch wahrnehmen. An den Haupteinfallstraßen im Osten Oklahomas befinden sich saubere kleine Einfamilienhäuser, die meistens auch ein Gartengrundstück vor oder hinter dem Hause haben, nur ragen an Stelle von Bäumen oder Sträuchern je nach Größe ein oder mehrere Bohrtürme aus der Erde heraus. Unter den vielen Neubauten überwiegt bereits hier die mexikanische Architektur mit ihrem stark maurischen Einschlag. Oklahoma City verwirrt den Neuling, eine aufblühende, neuerstandene Großstadt, die wie das Oel aus der Erde geschossen ist, von dem sie lebt. in In scharfem Tempo fahren wir gen Westen. Merklich ändert sich die Landschaft. Von Meile zu Meile wird es kahler und die Natur dürftiger. Die Erde, die bisher terrakottfarbig war, wird sandig=gelb, nur ab und zu erblicken wir noch braune Ackerkrume. Fast kann man es kaum glauben, daß Texas in der landwirtschaftlichen Erzeugung Amerikas an erster Stelle steht. Aber wir sehen nur einen winzigen Teil dieses Staates, der die Größe Deutschlands hat. Und Texas ist einer von 48 Staaten, die in ihrer Vereinigung wirtschaftlich und politisch einen Faktor darstellen, den keine Macht heute oder zu irgendeiner Zeit in der Zukunft übersehen kann.— Alles sieht trocken aus, und die weiten Steppen zeigen nur spärlichen Wuchs. Keine Bäume, kein grünes Gras, nur niedriges, unscheindares Präriemoos. Bald erblicken wir auch die ersten wildwachsenden Kakteen. Die Steppe ist übersät davon. Trotz der Dürftigkeit der Weiden tauchen gelegentlich Viehherden auf. und an einer Stelle liegen die Kadaver mehrerer Kühe, und trauernd stehen ihre lebenden Genossen um sie herum. Die Tiere waren völlig verwest, aber niemand scheint sich um sie zu kümmern. Im Ueberfluß kommt es den Besitzern anscheinend auf ein paar Stück Vieh mehr oder weniger nicht an. Immer trostloser werden die Ortschaften. Die Holzhäuser sind kleinen Wellbluchbuden gewichen, aber alles ist ärmlich und primitiv. Alle 50 km zeigt die Landkarte einen Ort an, in Wirklichkeit aber ist es nur ein Flecken mit einer Tankstelle und einigen Häusern, die mehr Geräteschuppen als Wohnstätten ähneln. Jedes Oertchen scheint auch einen weithin sichtbaren Artofriedhof zu haben. Alte Reifen(die die Verkehrspolizei beschlagnahmen sollte) und Ersatzteile werden den durchreisenden Automobilisten zum Kauf angeboten. Den Jokihmmenbe manbelen Amarillo liegt inmitten einer wüsten Einöde, hat keine Vororte und macht den Eindruck eines Provisoriums, einer Stadt, von der man annehmen möchte, daß sie morgen bereits wieder von ihrer Bevölkerung geräumt werden soll. So stellt man sich im kleinen die Siedlungsstätten der Goldgräber vor, fast nur Zweckbauten, die nicht für ein Leben oder für mehrere Generationen, sondern nur für die Erfüllung einer begrenzten Aufgabe bestimmt sind. Was Amarillo an repräsentativen Gebäuden aufzuweisen hat, beschränkt sich auf einige große Hotels, die Post und mehrere städtische Gebäude. Alles andere ist in Baracken untergebracht. Da die Südstrecke nach Kalifornien über Amarillo führ:, spielt der Fremdenverkehr eine große Rolle, und viele Touristenkabinen können die Reisenden aufnehmen, die sich hier zur großen Fahrt durch den„Wilden Westen“ nach der pazifischen Küste rüsten. Westlich von Amarillo befinden sich auch die weltberühmten Heliumwerke, deren Direktor C. W. Seidel, ein Amerikaner deutscher Abstammung, uns herzlich empfing. Leider war eine Besichtigung dieser einzigartigen Werke nicht möglich, da nur amerikanische Staatsbürger das Recht hierzu erhalten. Im Tousttäum Daß die Gegend westlich von Oklahoma nicht umsonst die Staubschüssel Amerikas genannt wird, sollten wir bald erfahren. Plötzlich und ohne Warnung begann sich der Horizont zu verfinstern. Hinter einer seinen Staubschicht, die ein scharfer Bodenwind auch über die Autostraße segte, so daß unser Wagen wiederholt aus der Bahn geworfen zu werden drohte, warf die Sonne nur noch matte Strahlen auf die Landschaft. Ein gelber, auf größere Entfernung völlig undurchsichtiger Dunst erschwerte die Sicht, und der Sturm wirbelte die Staubmassen aus allen Richtungen in die Höhe. Wir sind gezwungen, die Geschwindigkeit unseres Wagens auf 15 oder 20 Kilometer zu verlangsamen; denn selbst die großen Scheinwerfer beleuchten die Bahn nicht weiter als 20 oder 30 Meter. In allen„Poren“ des Autos setzen sich die Sandmassen fest, und selbst der Scheibenwischer rückt keinen Zentimeter mehr von der Stelle. Ortskundige versicherten uns später, wir hätten großes Glück gehabt; denn der Sandsturm, den wir erlebten, sei nur eine milde Art der schweren Stürme gewesen, von denen die Gegend so oft heimgesucht werde. Es ist geschätzt worden, daß durch einen derartigen Sturm ein einziger Morgen fruchtbaren Ackerlandes innerhalb kurzer Zeit 80 Tonnen, also fünf bis sechs deutsche Eisenbahnwagen voll an Boden verlor. In der Staubschüssel halten landwirtschaftliche Sachverständige jahraus jahrein vor kleineren Gruppen von Farmern und interessierten Geschäftsleuten Vorträge über Möglichkeiten, diesem Uebel durch zweckentsprechende Anpflanzungen und Bewässerungsanlagen zu steuern. Aber alles das sind nur kleine Behelfsmittel, und wenn nicht ein großzügiges, vom Staat unterstütztes Abwehrprogramm durchgeführt wird, ist es um die Bemühungen des einzelnen Farmers, seinen Boden zu erhalten, auf die Dauer schlecht bestellt. Die Schwierigkeit liegt einfach darin, daß es für die Regierung angesichts der augenblicklichen Uebererzeugung an landwirtschaftlichen Produkten keine Dringlichkeitsfrage ist. Die Sorgen der Gegenwart sind für die Herren in Washington eben größer als die Sorgen der Zukunft, aber die kommenden Generationen werden ihren Vorvätern wahrscheinlich für diese mangelnde Voraussicht wenig Dank wissen. Das ist der Fluch des Ueberflusses, an dem Amerika heute noch im wahrsten Sinne des Wortes leidet. Unter diesem Ueberfluß ist der alte Unternehmergeist der amerikanischen Pioniere eingeschlummert, und die Initiative des Einzelmenschen, die Amerika in früheren Jahrzehnten zu einem großen modernen Staat gemacht hat, ist in die Hände unkontrollierbarer Gruppen geglitten, die anscheinend der Theorie huldigen, daß der Reichtum Amerikas an natürlichen Schätzen ohne weiteres eine sichere Zukunft gewährleistet. (Fortsetzung folgt) Fruchtberes Weizenland in Texas verwandelten Sandstürme In dürre Landsteppe (Weltblle) Wal#### in P Die Ankunft in Rom(von anks): Gref Cleno, Lord Hallfex, Chamberlein und Mussolln! (Noltblle) Jeder Mann ein Scharfschütze Die Jorderungen an den deutschen Infanteristen von heute Noch zu Beginn des Weltkrieges galt das Maschinengewehr als eine Hilfswaffe. Es war in der Truppe nur surlich vertreten. Zu schießen hatte der Infanterist. Aber er schoß auch gut. Darüber war man sich auf der Gegenseite sehr rasch im klaren. Eine gute Schulung zeitigte ihre Früchte. Das, was eingedrillt worden war, machte sich bezahlt. Unter den millionenfachen Erfahrungen des hinter uns liegenden Krieges ist wohl jene die bedeutendste, daß eine Truppe nur dann ihren Zweck voll erfüllt, wenn sie auf eine Aber auch ein guter Handgranatenzielwerter muß der deutsche Infanterist sein(Scherl) erstklassige Ausbildung zurückzublicken vermag, wenn also Offizier und Mann in jeder Beziehung aufeinander eingespielt sind, wenn sich beide in jeder Situation richtig zu verhalten wissen, und wenn der Waffeneinsatz so erfolgt, daß sich die beim Gegner gewünschte Wirkung unverzüglich bemerkbar macht. Die deutsche Armee hat in dieser Beziehung glänzend funktioniert. Wenn auch allmählich das Gewehr, die Hauptwaffe der Masse der Infanterie, in den Hintergrund gedrängt wurde, so blieb man bei der Ausbildung des gesamten Ersatzes dabei, aus jedem Gewehrträger einen Schützen zu machen, der sicher und schnell zugleich schoß. Eo wurde nach wie vor entscheidendes Gewicht darauf gelegt, auch bei kürzesten Ausbildungszeiten Höchstschießleistungen hervorzubringen. Heute stehen uns andere Zeiträume zur Verfügung, die es gestatten, die alte Schule wieder voll zur Geltung zu bringen. Natürlich muß der Schütze der nationalsozialistischen Wehrmacht unendlich viel zu dem hinzulernen, was die Ausbildung des Soldaten der Vorkriegs= und der Kriegszeit ausmachte. Geblieben ist aber das eiserne Gesetz, von jedem, der ein Gewehr zu tragen hat, zu fordern, daß er diese Waffe bis zur höchsten Vollendung deherrscht. „Sieger bleibt“, so heißt es in der Schießvorschrift,„wer am schnellsten die größere Anzahl von gutliegenden Schüssen auf seinen Gegner abgibt.“ Es ließe sich nun einwenden, daß gegen den MG.=Schützen der einfache Infanterist nicht aufzukommen vermag. Das ist einesteils richtig, andernteils falsch. Vom MG.=Sschützen wird ebenfalls verlangt, daß seine Feuergarben haargenau die feindliche Schützenkette wie alles, was beim Gegner in Stellung gegangen ist oder im Sturm anzugreifen sucht, treffen, niederwerfen und für den weiteren Kampf unschädlich machen. Wie oft haben wir aber im Kriege erlebt, daß sich die Maschinengewehre verschossen, und daß es dann ganz besonders auf den Einzelschuß ankam. Auch im modernen Krieg mit seiner Fülle verschiedener Waffen bleiben für den Schützen bedeutsame Aufgaben genug. Er muß mit scharfem Blick das Gelände überfliegen. er muß mit seinem Schuß diejenigen Gegner erledigen, die vom Maschinengewehr oder anderen Waffen nicht erreicht worden sind. Die Erfüllung dieser Aufgabe macht aber den Infanteristen zum Scharfschützen. Wir haben die Gattung der Scharfschützen hüben und drüben kennengelernt. Für den Gegner war sie höchst unangenehm. Heute muß jeder Schütze dieser Gattung angehören, muß von jedem Fleck aus, der. für ihn zur Stellung wird, den Gegner mit seinem vorzüglichen Gewehr fassen und ihm Verluste beibringen. Bedächtigkeit kann es dabei für ihn nicht geben, wohl aber eine stoische Ruhe, die durch nichts gestört wird und die allein die Voraussetzung für die Erfüllung der zitierten Vorschrift ist: den Gegner mit der Zahl schneller, gutliegender Schüsse zu übertrumpfen. Das Ziel kann allein durch eine intensive und unermüdliche Schulung erreicht werden. Wieder sehen wir den deutschen Unteroffizier wie einst als Lehrmeister, der vom Jahresanfang bis zum Jahresende aus dem Schützen einen Meister macht und der mit dem neuen Jahr diese Arbeit so geduldig und aufmerksam fortsetzt, wie er sie im alten beendet hat. Damit kommen wir gleichzeitig auch auf die Bedeutung des Unteroffiziers, der sich um die Vorkriegsarmee ungeheure Verdienste erworben hat und der sich durch seine Schulungsarbeit in der nationalsozialistischen Wehrmacht ein neues Denkmal zu setzen vermag. Miß Miller macht Geschichte Die erste geglückte Fernsehsendung über den Atlantik Die 23jährige Miß Joan Miller hal Geschichte gemacht! Sie wurde als erster Mensch dieser Tage von London nach Neuyork, über eine Entfernung von 3000 Meilen hinweg. „ferngesendet". Man vergleicht die erste geglückte Fernsehsendung über den Aklantik mit der historischen ersten Radiobotschaft Marconis von der englischen Cochwall=Küste nach St. John in Neufundland im Jahre 1901. London, im Januar 1939. Kein Girl in der Millionenstadt London könnte in diesen Tagen stolzer sein als Miß Joan Miller, eine hübsche 23jährige Beamtin des englischen Rundfunks. Mögen andere als erste den Ozean in einem Segelboot, auf einem Dampfschiff oder in einem Flugzeug überquert haben— Miß Miller ist als erster lebender Mensch von einem Kontinent zum anderen„ferngesendet“ worden. Ihr Bild traf, von der Fernsehabteilung des Londoner Rundfunks in den Aether gesandt, wohlbehalten an der Riverhead=RadioStation von Neuyork ein. Damit ist die erste transatlantische Fernsehsendung erfolgreich durchgeführt worden. Der Versuch fand nach umfangreichen Vorbereitungen kürzlich im Alexandra=Palast im Norden von London statt. Neuyork war drahtlos von dem Experiment benachrichtigt worden, und die amerikanischen Ingenieure der RiverheadRadio=Station harrten voller Spannung zusammen mit zahlreichen Pressevertretern des großen Augenblicks.„Wir haben soeben deutlich das Bild eines gut aussehenden Girls wahrgenommen“, kabelten sie nach London zurück, und Miß Joan Miller mag ein wenig bei dem Gedanken errötet sein, daß man ihr„gutes Aussehen“ dank dem Fortschritt der Technik über einen Ozean hinweg wahrnehmen konnte. Hat menschlicher Erfindungsgeist der weiblichen Schönheit jemals einen größeren Tribut gezollt? So hat Miß Miller ebenso Geschichte gemacht, wie es einst am 12. Dezember 1901 jene historische drahtlose Botschaft tat, die der geniale Marconi von Poldhu an der englischen Cornwall=Küste nach St. John in Neufundland sandte, den Beweis erbringend, daß man auch über einen Ozean hinweg Radiosignale senden kann. Und ebenso, wie diese erste drahtlose Depesche zwischen zwei Kontinenten in die Geschichte der Technik eingegangen ist, wird Miß Joan Miller, die Heldin der ersten Television von Europa nach Amerika, in der Chronik technischer Großtaten für alle Zeiten fortleben. Während die Fachleute anfänglich annahmen, daß man Fernsehsendungen höchstens in einem Radius von 40 km empfangen könne, haben Versuche in jüngster Zeit ergeben, daß man mit den geeigneten Apparaten sogar in Paris die Londoner Fernsehsendungen empfangen konnte— über eine Entfernung von mehr als 400 km. Das ermutigte die Ingenieure, eine Television über den Ozean, von Europa nach Amerika, zu versuchen. Da es sich vorlaufig um technische Experimente handelte, verzichtete man auf die Mitwirkung irgendwelcher Stars, sondern sandte lediglich Miß Joan Miller, eine unbesannte Beamtin des Londoner Nundfunke, auf dem Tele= 6 visionswege über den Atlantik. Sie ist auch tatsächlich „angekommen“, und nun bringen nicht nur die Londoner 2 Zeitungen große Bilder der beglückten Miß Joan, sondern auch Amerika will das„erste transatlantische Televisionsgirl“ in Großaufnahme sehen, und schon ist das erste halbe Dutzend— Heiratsanträge von begeisterten Anhängern des Fernsehens bei Miß Joan eingetroffen. Das Glückslos im Sterbegewand Haupigewion wit Schwierigkeiten UP. Paris, 12. Januar.(Eig. Drahkb.) Unter eigenartigen Umständen hat die französische Nationallotterie einen Betrag von 1 Million Franken ausgezahlt. Im August hatte ein Mann ein Los erworben und war kurze Zeit darauf gestorben. Seine Frau, die sich die Nummer des Loses notiert hatte, erhob darauf Anspruch auf Auszahlung des Geldes, nachdem auf das Los der Betrag# von 1 Million Franken gefallen war. Sie erklarte, daß sich das Los in dem Anzug befinde, in dem ihr Mann beigesetzt sei. Die Lotterie lehnte jedoch die Auszahlung des Gewinnes ab mit der Begründung, daß sie nur bei Vorzeigung des Loses erfolgen könne. Darauf ließ die Frau die Leiche ihres Mannes exhumieren und in einer Tasche## des Anzugs wurde das Los tatsächlich gefunden, so daß nunmehr die Auszahlung des Gewinnes erfolgte. LTaA PESETETSSS „Laso wurde rot, denn sie hatte gehofft, ihm die VerFrecherjagd verheimlichen zu können. Läßt du mich etwa beobachten, damit mir niemand ein Haar krümmt?“ sagte sie ärgerlich. „Bis jetzt noch nicht! Aber man sollte dir ein Kinderfraulein halten.“ „Woher weißt du denn—“ #Her!“. Er schlug mit der Hand auf das knisternde Blart und reichte es ihr herüber. „Daisy Torrance lauert ihrem Erpresser mit Pfefferpistole auf. Schneidiges Verhalten einer Millionärstochter", Daisy entgeistert. Neben der fetten Ueberschrift sah sie ihr Bild. „Wie ist denn das möglich?“ Die Szene mit dem jungen Mann fiel ihr plötzlich ein. „Unerhört! Dann ist dieser Frank Dave ein Reporter! Richtig. unten steht ja auch sein Name. „Willst du mir nicht erklären, wie dieser Artikel zustande kamn!" ftagte Mr. Torrance bost. Daisy erzählte hastig und versuchte die Sache ine Lächerliche zu ziehen, hatte aber damit keinen Crfolg, und wenn nicht das Rasseln des Telephons Mr. Torrance gehindert hätte, wäre der Ausbruch seines Zornes ungehindert über sie hinweggebraust. Daisy hörte nicht darauf, was ihr Vater am Teiephon sagte. Sie wollte heimlich den Raum verlassen, aber ein lautes„Hiergeblieben!“ hielt sie fest. „Carter hat eben angerufen. Auch er hat diesen Artikel gelesen, glaubt, d.“ der Erpresser darüber in höchste Wut geraten wird und let t jede Verantwortung ab, wenn du noch länger hierbleibst" „Gut“, sagte Daisy ergeben,„ich fahre weg, wean innerhalb von drei Tagen eine neue Drohung erfolgt. Vielleicht ist er feige und gibt die Sache verioren. Gute Nacht, Papa.“ Sie ging in ihr Schlafzimmer und schämte sich vor sich selbst, als sie genau in den Schränken, unter dem Bett und hinter jedem Vorhang nachsah, ob sich nicht jemand eingeschlichen hatte. Sie schloß ab, stellte einen Stuhl unter die Klinke, ließ alle Rolläden herunter und konnte trotzdem lange nicht einschlafen unter der Wucht der anstürmenden Gedanken. VON FLSTTT, Schreckschuß sind und wir eine rege Korrespondenz mit Ihnen führen werden, um Sie zum Zahlen zu bringen! Sie werden bestimmt keine Gelegenheit haben, einen Artikel über das schneidige Vorgehen des Millionärs Torrance’ in eine Zeitung setzen zu lassen! Das können wir uns schon darum nicht leisten, weil dann niemand mehr zahlen würde und unser Geschäft erledigt wäre. Haben wir in drei Tagen nicht das Geld, sind Sie ein toter Mann.“ Jetzt, da die Drohung ihn selbst betraf, legte Torrance dem neuen Brief überhaupt kein Gewicht mehr bei, außerdem hatte er in diesen Tagen viel zu tun, und so unterrichtete er weder die Polizei, noch sprach er mit Daisy darüber. KUNSUWISSEN/LEBEN * „Adam und Eva“ haben gelogen Ein wissenschaftliches Experiment, das sich als Eulenspiegelei erwies In den nächsten drei Tagen ließ der Erpresser nichts von sich hören. Das Interesse von Vater und Tochter wurde etwas von der ganzen Angelegenheit abgelenkt, weil Professor Wolf aus Deutschland in Neuyork eingetroffen war und im Hause Torrance wohnen sollte, bis er ein eigenes Heim gefunden hatte. Torrance ließ den Neuyorker Universitäten große Summen zukommen. Er gab das Geld nicht, um sich einen Namen zu machen, sondern aus tiefer Ehrfurcht und Bewunderung vor der Wissenschaft. Mit dem Mitarbeiter Wolfs, Own, war er sehr befreundet gewesen und darum hatte er die Expedition reichlich unterstützt; so war es für ihn eine Selbstverständlichkeit, daß der Gelehrte so lange bei ihm wohnen sollte, wie es ihm gefiel. Robert Wolf zog mit der Krankenschwester und dem Diener Bronx ein, der seit den Jahren, da er in Südamerika war, in seinen Diensten stand und ihm unentbehrlich geworden war. Wenn auch der Professor nicht besonders lebhaft war, so kam doch durch ihn ein neues Element ins Haus, eine Persönlichkeit, die das alltägliche Leben im Hause: Torrance unterbrach. So war die unangenehme Erpressungsgeschichte fast in Vergessenheit geraten, bis Torrance plötzlich wieder stark an sie erinnert werden sollte. Eines Tages sand er unter der Geschäftspost in seinem Büro einen Brief vor, der folgenden Inhalt hatte: „Das Leben Ihrer Tochter scheint Ihnen keinen Penny wert zu sein. Vielleicht schätzen Sie aber Ihr eigenes Leben höher ein! Legen Sie 10 000 Dollar in einen Umschlag und schicken Sie ihn unter„Pir. 707° an die Expedition der„New York Times'. Damit wir uns recht verstehen! Nur, weil es uns unangenehm ist, eine Frau zu töten, werden diese Zeilen geschrieben. Glauben Sie nicht, daß sie nur ein Der dritte Tag brach grau und regnerisch an. Als Torrance seiner Tochter am gemütlichen Frühstückstisch gegenübersaß, dachte er auch nicht im entserntesten daran, daß diese wenigen Stunden bis zwölf Uhr nachts, die letzten seines Lebens sein sollten, wenn der Erpresser seine Drohung wirklich ernst gemeint hatte. Er war kaum gegangen, als Daisy von Carter angerufen wurde, der fragte, ob sich wieder etwas ereignet halte. 4relg Sie konnte ium beruhigend antworten, und Carter hätte eigentlich damit zufrieden sein müssen; aber seltsamerweise war eine unbestimmte Unruhe in ihm, die ihn dazu trieb, den bewachenden Detektiven strengste Aufmerksamkeit zu befehlen. Es wäre das erstemal in seiner langjährigen Praxis gewesen, daß ein Erpresser nach dem ersten Fehlschlag klein beigegeben hätte. Unentschlossen betrachtete er das Telephon und überlegte, ob er auch Mr. Torrance anrufen sollte, aber dann unterließ er es. Heute war Freitag, an diesem Tage haben die Banken besonders viel zu tun, und der Bankier würde sicherlich sehr ungehalten sein, wenn man ihn bei der Arbeit störte. In der Tat ging es heute bei Torrance lebhaft zu; die einzige Ruhepause war die Stunde, in der er mit Daisy in einem Hotel aß. Sie sagte ihrem Vater nichts von Carters Anruf und vergaß ihn ganz, als sie am Nachmittag eine Modenschau besuchte. Gegen Abend wurde der Bankier noch von Professor Wolf und seinem Sekretär besucht, der ihn wegen eines Hauses in Queens um Rat fragte, das er mieten wollte. Torrance fand die verlangte Summe nicht zu hoch, und obgleich er bedauerte, seinen Gast so bald zu verlieren, riet er ihm doch, die günstige Gelegenheit zu ergreifen. —.„Es ist bald sieben Uhr“, sagte Robert Wolf,„wollen Sie nicht hier Schluß machen und mit uns kommen?" „Ich konnte heute noch keine Minute ungestört arbeiten und werde mindestens bis neun Uhr hierbleiben müssen. Sagen Sie, bitte, dem Portier unten, daß er niemand mehr ins Haus läßt. Die Angestellten sind alle schon fort, er kann also abschließen.“ Der Professor zeigte auf die gehäuften Akten. „Hat das nicht Zeit bis morgen?“ „Nein, morgen will ich überhaupt nicht herkommen, sondern Sie und Daisy spazierenfahren. Also! Auf morgen!" Sie reichten sich die Hände, und Torrance blieb allein. Robert Wolf hatte dem Portier Bescheid gesagt und wollte die drei Stufen zur Straße hinuntergehen, als ein großer, schlanker Mann beinahe mit ihm zusammenstieß. Er blickte den Professor sekundenlang an und trat dann mit einer höflichen Verbeugung zurück, um dem alten Herrn den Weg zu einer Taxe freizugeben, die dicht an der Bordschwelle stand. Als der Wagen anfuhr, schloß der Portier die schwere Tür zu. Der Fremde trat einige Schritte zurück und suchte mit den Augen die Hausfront ab; ein einziges Fenster war erleuchtet. Es öffnete sich. Torrance beugte sich etwa eine Minute lang heraus. n•21 eine Zigarette anzündete. Das Fenster schloß sich wieder; ein dunkler Rollvorhang sperrte das Licht ab. (Fortsetzung folgt) Budapest, im Januar 1939. Soll man lachen oder empört sein über die Eulenspiegelei, mit der ein ungarisches Artistenpaar die Oeffentlichkeit zum Narren hielt? Mit Kabel und Rundfunk jagte vor wenigen Tagen die sonderbare Lebensgeschichte rund um die Erde, die die Tänzerin Eva Darvas und der Fechtmeister und Akrobat Oskar Siebel anläßlich ihrer Vermählung in Budapest den in großen Mengen erschienenen Pressevertretern des In= und Aurlandes auftischten. Unter dem Titel„Adam und Eva des 20. Jahrhunderts— Das Modell=Menschenpaar hat geheiratet!“ erschien dieser angebliche Roman der Wirklichkeit in französischen, englischen und amerikanischen Zeitungen. Man muß gestehen, die Geschichte von dem modernen Menschenpaar Adam und Eva hört sich nicht schlecht an; sie beginnt vor 20 Jahren, als ein amerikanischer Multimillionär(natürlich!) namens Dawson zwei Kinder, einen 6jährigen Knaben und ein 3jähriges Mädchen adoptiert. Er will ein sensationelles, wissenschaftliches Experiment machen und die beiden Kinder fern von jeglicher Zivilisation aufziehen, um aus ihnen ein vorbildliches„eugenisches Menschenpaar“ zu machen. In einem riesigen Park in der Nähe von Zürich wachsen die beiden„Versuchskaninchen“, Oskar Siebei, der schwedischer Abstammung ist, und die kleine Ungarin Eva Darvas, auf, ohne mit fremden Menschen, Autos, Eisenbahnen, Flugzeugen, in Berüyrung zu kommen. Sie wissen nicht einmal, was ein Bett ist, sondern schlafen auf einem Laublager und kleiden sich in Tierfelle. Die sorgsam ausgewählten Erzieher unterweisen die Kinder im Reiten, Diskuswersen, Laufen, Springen, Schwimmen, Jagen. Mit 19 Jahren war Oskar ein vorbildlicher Athlet, und die 16jährige Eva wurde das geschmeidigste Mädchen der Welt. Aber ehe das Experiment noch seinen Abschluß finden konnte, waren die beiden Naturkinder eines Tages aus ihrem Park verschwunden. Es hatte sie gelockt, zu erfahren, was sich außerhalb der Parkmauern befand. Verzweifelt suchte Dawson, sie ausfindig zu machen. Erst nach drei Jahren entdeckte er sein Muster=Menschenpaar in Monte Carlo. Sie hatten ihr„Paradies“ mit dem Varieté vertauscht. Eva trat als Tänzerin auf und Oskar als Akrobat. Vergebens bemühte sich der Amerikaner, sie wieder zur Rückkehr in den Garten Eden zu bewegen.„Adani und Eva“ hatten Gefallen an Betten mit Sprungfedermatratzen, an eleganten Kleidern, Autos und Whisky gefunden. So bleibt Mr. Dawson, resigniert über den Mißerfolg seines Experimentes, nicht anderes übrig, als den beiden zu sagen, daß sie gar nicht Bruder und Schwester sind, sondern nur Adoptivkinder, an denen man einen wissenschaftlichen Versuch vorgenommen hat. Ein zweifacher Jubelruf unterbrach diese Enthüllung. „Dann können wir ja heiraten!“, ruft Oskar, und Eva fügt hinzu:„Wir lieben uns schon lange!“ Und so nimmt man gerührt Abschied von dem Wohltäter Mr. Dawson, der unbekannten Orts verreist, und bereitet die Trauung in einer kleinen idyllischen Budapester Vorstadtkirche vor. Ein Heer von Reportern erscheini zu diesem Ereignis, anläßlich Künstlerehepaar Siebe! seinen Lebensroman erstmalig preisgibt. Aber während wir noch Tränen der Rührung über diese aufregende Geschichte vergießen und aus allen Teilen der Welt lockende Bühnen= und Filmangebote einlaufen, stellt sich leider heraus, daß das Ganze nur ein kecker Schwindel war, eine Eulenspiegelei, von A bis 3 erlogen, mit der die Künstler in geschickter Weise für sich Propaganda machten. Nun werden sie sich vor dem Internationalen Artistenverband wegen„unlauteren Wettbewerbs“ zu verantworten haben. Sprechmaschine kann kichern und grunzen Irrwege amerikanischer Technik— Sorgen um die Verwendbarkeit einer Erfindung In Philadelphia wurde einem kleinen Kreis von Wissenschaftlern eine gut funktionierende Sprechmaschine vorgeführt, über deren praktische Verwendbarkeit man sich jetzt den Kopf zerbricht. Philadelphia, im Januar 1939. Das„Bell Telephone Laboratory“ in Philadelphia hat in jahrelanger mühseliger Arbeit eine Maschine fertiggestellt, die wohl einzigartig in der Welt dastehen dürfte. Es handelt sich um eine Sprechmaschine. Der Apparat soll alle Vorteile eines präzisen und schönen Sprechens in sich vereinigen. Die Erfindung ist jedoch keineswegs eine Kopie des Grammophons, das aus einer vorher„besprochenen“ Platte durch eine Nadel die aufgefangenen Tonschwingungen wieder hervorruft, sondern es ist eine neuartige sprechende Maschine, die man wie ein Klavier bespielen muß, um ihr Laute und Konsonanten zu entlocken. Die ganze Konstruktion gleicht einer Orgel. Sie ist mit hochaufragenden Pfeifen und einem Lautverstärker versehen. Es gibt kein Wort und sei es auch noch so schwierig, das man dieser Sprechmaschine nicht entlocken könnte. Eine besondere Vorrichtung kann außerdem den Stimmklang modulieren, so daß man aus dem Apparat sowohl Männerstimmen, wie Frauen= und Kinderstimmen herausholen kann. Außerdem hat er den Vorteil, wie ein Schwein grunzen, wie ein Betrunkener kichern oder wie ein Vogel pfeifen zu können. Kurzum: es handelt sich um ein Wunderwerk, vor dem die Wissenschaftler voller Erstaunen stehen. Natürlich kann nicht jeder Laie sich an die Tastatur setzen, um sofort ein Gedicht maschinell zu sprechen. Dazu Rheinisch=westfälisches Kunstleben k Viertes Mülheimer Hauptkonzert. Mülheim, 12. Januar. Ein ganz bestimmter romantischer Klang von überzeugender Gefühlseinheitlichkeit beherrschte das Programm des vierten Mülheimer Hauptkonzertes. Denn die Rheinische Sinfonie Robert Schumanns, das Doppelkonzert von Johannes Brahms und das jüngst herausgenommene Duo Hans Psitzners: diese Werke stehen in ihrem innersten Gehalt gleichsam, um hier ein Wort von Pfitzner selbst zu nennen, unter dem Zeichen einer„Sternenfreundschaft", einer Wahlverwandtschaft, deren innere Gemeinsamkeit aus dem Stil= und Klangbild tiefer hinabreicht in die Sphäre des„Gefühls von der Welt“. Hermann Meißzner, dem des öfteren fur eine ähnlich schön ausgeprägte Programmgestaltung zu danken Aolaß hatte, ließ durch die ausgewogene, der Sache hingegebene Wiedergabe, bei der ihn das Bochumer stadtische Orchester verständnisvoll unterstutzte, diese Einheit auch in der Ausdeutung bewußt werden. Für die beiden Doppelkonzerte hatte er zudem in Max Strub und Ludwig bedarf es wie zum Klavierspiel oder zur Beherrschung der Schreibmaschine einer längeren Uebung. Die Erfinder erklärten aber stolz, daß von 300 Bewerbern 24 Schüler die Kunst des Maschinensprechens innerhalb von 18 Monaten lernten— das sei weniger, als ein Mensch brauche, seine Muttersprache zu erlernen. Die einzige Schwierigkeit besteht nun in der praktischen Verwendung des Apparates. Darüber wußten weder die Erfinder selbst noch die zur ersten Besichtigung eingeladenen Wissenschaftler einen annehmbaren Vorschlag zu machen. Wozu braucht man eine Sprechmaschine, wenn man doch Mund, Zunge und Kehlkopf von Natur mitbekommt? kan schlug vor, diese Maschine für die Stummen bereitzustellen. Man erwog auch die Möglichkeit, ob sie nicht etwa in den Dienst der politischen Reden oder wissenschaftlicher Vorträge gestellt werden könnte. Dadurch würde doch den Rednern eine große Erleichterung verschafft werden. Sie könnten ihre Stimmen schonen und Heiserkeit vor Ueberanstrengung gäbe es in Zukunft nicht mehr. Alles Vorschläge, die zuerst annehmbar erschienen, deren Verwirklichung aber doch daran scheitern dürfte, daß weder Politiker noch Wissenschaftler, noch die Stummen Lust haben werden, 18 Monate lang Sprechübungen auf der Maschine zu machen. Es scheint, als befinde sich hier die amerikanische Technik auf Abwegen. Daß sie es fertigbringt, eine solche Muschine zu erfinden, ist gewiß eine Leistung. Aber eine nutzlose Leistung. Aehnlich wie es die„Maschinenmenschen", die Roboter sind, die mit Hilfe von elektrischem Strom einige Körperbewegungen ausführen und papageienhaft einige Worte lallen können. Hoelscher zwei Solisten gewonnen, die die Forderung nach gegenseitiger nicht nur technischer, sondern auch geistig engster Vertrautheit— eine Forderung, die sowohl das sinfonische großvogige Alterswerk von Brahms, wie auch der edel=schlichte Zwiegesang des Pfitznerschen Werkes erhebt— vollkommen erfüllten. Etwas außerhalb dieser Welt stand das einleitende Stück des Abends: die Perseusouvertüre des flämischen Musikers Jef Van ..e orchestral dekorative, aber auch von kräftigem Impuls geladene Musik, deren wirkungsvolle Wiedergabe auch dem anwesenden Komponisten herzlichen Beifall eintrug. Woltgeng Steinecke Reichsminister Dr Goebbels hat dem verdienten deutschen Maler Karl Leipold, der am 12. Januar 1939 seinen 75. Geburtstag begeht, telegraphisch seine herzlichsten Glückwünsche überAbschluß der Umbauarbeiten wird das Opernhaus in Frankfurt am Main nunmehr endgültig am 1. Februar mit einer festlichen Vorsteuung eröffnet. 91• Dee Inu Muuse von J. Schneider-Foerstl unichamwlinmmlnummmmmmmmmmmmmmmmmmm Als er die Runde zum zweiten Male machte, sah er Witte und Oehme an der Wand stehen. Wittes Gesicht war nicht verdrossen wie sonst, sondern von einem gewissen Wohlwollen übersonnt. Er fing auch nicht, wie es sonst immer der Fall gewesen war, zu nörgeln an, sondern sagte leutselig:„Ich glaube, ich bin nicht nötig, Sie machen das auch allein. Ich bin mit meinen Schreibereien etwas im Rückstand geblieben.“ „Jawohl, Heer Mujor!“ Das Donn. i eines Flugzeuges ließ sie für einen Augenblick die Kövfe heben, auch die Pferde schienen zu horchen. Dann war es vorüber und ließ nur noch ein schwaches Brummen zurück. „War das nich: Tettnang?“ fragte Judith Setten in das Knattern des Propellers hinein.„Ja, Vater?“ „Ja“, bestätigte Rudolf Setten, der vom Brenner kommend, die Route nach München nahm.„Ich begreife immer noch nicht, daß du dir ausgerechnet den kleinen Leutnant in den Kopf gesetzt hast, Judith. Wenn es schon ein Offizier sein muß, dann wähle wenigstens vom Hauptmann aufwärts.“ „Das wird er ja auch einmal“, sagte sie zusammenfröstelnd, denn es war kühl auf dieser Morgenfahrt. „Wenn du meinst, können wir ja so lange warten.“ „Er kann morgen abstürzen, Judith." „Du bist auch schon abgestürzt, Vater, und lebst noch.“ „Meine Fliegerei hat zu viel Geld gekostet“, sagte er, als wolle er durchaus nach einem Einwand suchen, um ihren Wünschen entgegentreten zu können.„Ein Leutnant hat höchstenfalls zweihundertfünfzig Mark Gehalt. Selbst wenn ihr wartet, bis er Oberleutnant ist, könnt ihr nicht auskommen, ohne euch in jeder Hinsicht einschränken zu müssen. Es geht dann, wie es bei uns gegangen ist. Man zermürbt sich gegenseitig und macht sich verantwortlich für alle Mißerfolge, die doch letzten Endes immer nur eine Geldfrage sind. Ich möchte dir die bitteren Erfahrungen, die ich gemacht habe, ersparen. Schneitt sieht mir nicht aus, als ob er am Hungerleiden Spaß fände.“ „Er hat einen glänzenden Humor, Vater.“ „Der in die Brüche geht, sobald er Schulden machen muß, und das muß er, wenn ihm kein entsprechender Zuschuß zur Verfügung steht. Du weißt aber, daß ich ihn nicht bewilligen kann und deine Mutter wird ihn nicht bewilligen wollen.— Sprich jetzt nicht mehr“, wehrte er ab, als sie Einwände machen wollte.„Funke lieber nach Oberwiesenfeld, daß ich sofort nach Wien weiterfliege.“ „Du nimmst mich doch mit", fragte sie,„oder störe ich?“ „Es gibt Sachen zu besprechen, die nur mich und deine Mutter angehen.—— Aber schweig jetzt endgültig. bitte, ich möchte nicht mit einer Bergspitze Bekanntschaft machen.“ Sie duckte sich frierend in ihren Pelzmantel und sprach kein Wort mehr. Jetzt war sie wieder da, die liebe Not, die sie seit den Kindertagen mit herumschleppte. Sie war gewissermaßen immer so etwas wie ein Austauschobjekt gewesen, soweit sie auch zurückdachte. Beide Eltern hatten zeitweise Anspruch auf sie erhoben, und bei beiden war sie halbwegs beheimatet. Bei keinem aber ganz. „Die Luft ist kein Betätigungsfeld für eine Frau“. sagte die Mutter, die in Wien einen glänzend gehenden Modesalon besaß, während Rolf Setten behauptete, daß er zwischen den Glasschränken, in denen sie ihre kostbaren Modellkleider zur Schau stellte, verkommen müßte. Die Frau hatte keinerlei Verständnis für seine Fliegerei, betrachtete sie als eine Beschäftigung, die so viel wie nichts eintrug, und weigerte sich nach den ersten großen Summen, um die er sie gebeten hatte, weitere Geldmittel zur Verfügung zu stellen. Die Preise, die er als Siegestrophäen nach Hause schickte, entlockten ihr kein Wort der Anerkennung, von Begeisterung ganz zu schweigen. Wenn sie von Wien nach Paris oder London oder sonstwohin flog, um neue Modelle zu besichtigen oder zu erwerben, so war das für sie genau so ein unliebsames Ereignis wie eine Jahrt im Ueberlandomnibus. Mit ihm zu fliegen, wie er ihr schon des öfteren vorgeschlagen hatte, dazu konnte sie sich nicht aufraffen und lehnte solche Einladungen jedesmal mit der Begründung ab, daß sie sich nur in einem großen Flugzeug sicher fühlte. Glücklicherweise geriet die Tochter nicht ihr, sondern ihm nach. Schwärmte für alles, was mit Sport zu tun hatte, und stand den Schaukästen ihrer Mutter mit derselben Gleichgültigkeit gegenüber, wie es auch bei ihm der Fall war. Frau Alwine Setten aber besaß wenigstens soviel Gerechtigkeitssinn, die Veranlagung der Tochter auf das Konto Vererbung zu buchen. Judith selbst bekam nie einen Vorwurf zu hören. Ihren Mann aber stellte sie immer wieder zur Rede, daß er die Tochter beeinflusse, und es scheinbar darauf abgesehen habe, sie ihr zu entfremden. Sie hatte ihm kürzlich mitgeteilt, daß sie eine sehr gute Partie für Judith in Aussicht habe und daß Leopold Castrow nicht bloß Besitzer eines großen Modewarenhauses in Graz sei, sondern auch noch das Hotel„Zum Kronprinzen“ am Ring erben werde, und daß sie hoffe, er werde sich wenigstens in diesem Falle vernünftig zeigen und Judith zureden. Und nun hatte sich Judith diesen kleinen hübschen Leutnant ausgesucht und schien es ganz darauf ankommen zu lassen, den Kampf um ihn aufzunehmen. Alwine würde natürlich einzig und allein ihm die Schuld zuschreiben, wenn er auch noch so sehr darauf bedacht war, der Tochter das wenig Verlockende dieser Ehe auszumalen. Gegen Leopold Castrow mit seinem Modewarenhaus und dem in Aussicht stehenden Hotel am Ring konnte Schneitt wahrhaftig nicht an. Vielleicht hatte Judith Lust, einige Zeit in Wien zu bleiben, und Alwine konnte sich dann selbst der Mühe unterziehen, sie umzustimmen. Aber auch was ihren Starrsinn anbetraf, schlug seine Tochter leider nach ihm. „Warum lachst du?“ fragte Judith, die sein Mienenspiel beobachtet hatte.„Hast du einen Ausweg gefunden, Vater?“ „Du meinst, wegen Schneitt?“ fragte er, die Stirne bereits wieder in unzählige Falten gelegt. „Katürlich“ „Ich glaube, die Mama hat eine andere erstklassige Partie für dich in Aussicht." „So?“ entgegnete sie nur. Nun ja, das war wohl meist der Fau, daß die Eltern sich erst an den Gedanken gewöhnen mußten, einen anderen als Schwiegersohn zu bekommen, als sie selbst in Aussicht genommen hatten. „Aber persönlich hast du wohl nichts gegen den Leutnant“, fragte sie, angestrengt in seinem Gesicht suchend. „Oder etwa doch, Vater?" „Persönlich nicht!— Obwohl— ich kenne ihn ja eigentlich gar nicht, und du ebensowenig. Die paar Stunden!" „Drei Tage“, fiel sie ihm sogleich ins Wort. „Solche Tage zählen hundertfach“, sagte sie.„Ich will nun einmal einen Mann, der mit einem Lachen in den Tod geht— so wie du. Vater." Setten entgegnete nichts mehr, umfing mit einem zärtlichen Blick ihr Gesicht und schaute jetzt aufmerksam geradeaus, weil aus dem Nebel die Frauentürme auftauchten. * Ursula Oehme hatte bereits zweimal im Kurhaus angerufen und jedesmal den Bescheid bekommen, Fräulein sroock sei noch nicht zurück. Sie habe mit Herrn Professor Hilgenbrock eine größere Bergfahrt unternommen und werde wohl kaum vor Sonnabend eintreffen. Mit dem Feinempfinden der Frau ahnte Ursula, daß ihren Schwager etwas quälte. Sie erriet sofort, daß es mit Richarda Broock zusammenhing. Fragen durfte man nicht, aber eine Andeutung konnte man wagen.„Ich finde den Beruf von Fräulein Broock sehr anstrengend", sagte sie, als er sich am Nachmittag zu einer Tasse Tee bei ihr einfand.„Wie sie das Sommer und Winter aushält, begreife ich nicht.“ Witte begriff es auch nicht, ließ sich ganz in Gedanken das zweite Stück Torte auf den Teller legen und meinte, daß Fräulein Broock vielleicht Schulden abtragen müsse. Sie habe ihm ja von ihrer Halle und allem Drum und Dran, was damit zusammenhing, erzählt und versuche nun wahrscheinlich, auf diese Weise die angelaufenen Kosten abzutragen. (Fortsetzung folgt) DiR B, saufche! Frachtenmarkt an den Ruhrhäten Duiebers Rohrert Detsburs Rabrert. den 12. Jan. 1939. Amtliebe Netterungen der Bchißerbüres an Seurtne. Setesteeichen er ##. Rheis 91s tierne- K. Vericherund ab Rheis-Hat.Rhein-—4 5 69/53 Eass sng: I. viE 6 c. ö Rbeinsecbenhüfer Bestinmung 926 Heilbrone Streßbere Leiden Amsterdam 1. 10-.20 Nymwesen Rotterd.)/1.30 s Grevend— Au werben.70 .20-.30 Brössei.90 Gent.70 Lettich.50 250 .201— 415 *) Alles einschließl. Schleppiohs Noch eine Frachtsealung zu Berg die Vergfracht infolge n de Auhrorter Schiferbörse ersuhe die 2# mbige des weiteren Wasserzuwachses eine Herne=Kanal; ze um 10 Pf., gax, die Tonne. Ab Hafen des RheinFerne=Kunats kam es zur Rotierung 2,10 Basis Mannheim. Kahnraum konnte nicht genügend gestellt werden. Im Talverdes e Beschäft still, der vorhandene Kahnraum genügte die Schleppishne. Die Frachtlage blieben unverändert, desgleichen Rheinfrachten in Rotterdam Can. .10 Vzw. 1,20 Gulben. X, Rotterdam, 12. Jan. Erzfrachten zur Ruhr 1 Gulden bei 227#.„Löschtagen,.10 Gulden bei 6 oder 8 Löschtagen, nach Ko### onen.10 bzw..20 Gulden. Schlepplohn 40 bis 45=CentsSchiffahrt auf dem Mittelrhein X Lohlenz. 10. Jan. Nachdem der allgemeine Durchgangsver.. Lage(vom 21. Dez. bis 31. Dez. 1938) durch das Eistreiden unterbrochen war, wurde er am Anfang des neuen Jahres wieder ausgenommen. An den drei ersten Tagen der Berichtsab gestaltete sich der Bo ertehr äuberst ber..— ab gestaltete sich der Bergverlehr außerst vewegt, da im TagesGieseg sesten Zeförderungsmenge rund 80.000 Tonnen erreichte. isehenden me Erzebnis beruht noch zum größten Teil auf dem anSu Bergverkehr vor dem Einstellen der Schiffahrt. Es hanveite sich vorwiegend um Schiffe, die unterwegs von dem Eisin den Schutzhäfen unterhalb Kobdoch auch solche Schife dasn Ende der Boche belanden sich se. gelseht worden Pe di don von der Ruhr in Fayrt Prennstofte, die c imgaag ggund der Verschiftungen stonten aufweisen konn. J abschmit einen guten Stand die Verschifungen'3: Brennstofiverschifungen zunächt folgen Durchschnitt=belgn von gwversen, Gütern, Lies und Gerreide. Die mit war Ziese. u. de Bergrahne betrug rund 730 Tonnen: daZur Zeit sind oc auf den, niedrigen Wasserstand berechret. Zul#m sund die Aussichten für eine Besserung des Wasserstandes günstig, und es dürfte eine tiefere Abladung in Frage kommen. Zum Abschleppen der überwinterten Kähne bzw schnelleren Beförderung wurden vorwiegend Radboote herangezogen; da viele derselben kurze Umlaufszeiten hatten, war anzunehmen, daß an der Ruhr Schleppkraftmangel herrschte. In dieser Hinsicht kann die erste Berichtswoche dieses Jahres auch als Uebergangswoche betrachtet werden, denn bis zu einem geregelten Durchgangsverkehr wird noch einige Zeit vergehen. Talwärts setzte der Durchgangsverkehr anfangs der Woche stärker ein, gegen Ende derselden flaute derselbe leicht ab. Die Güterbeförderung erreichte etwa zwei Drittel der letzten vollen Berichtswoche; dagegen wurde viel Leerraum abgeschleppt. Manche Schleppzüge hatten einen Behang, der über das Normale hinausging: Schleppkraftmangel scheint auch am Oberrhein vorherrschend gewesen zu sein. Der Verkehr mit Selbstfahrern kam etwas schneller in das alte Geleise. Erstmalig verkehrte das Motortankschiff „Watzmann“, beheimatet in Mainz und erbaut auf der Ruthofwerft in Mainz=Kastel für eine Tragfähigkeit von 450—500 Tonnen. In der ersten Berichtswoche des neuen Jahres(1. bis 7. Jan.) entwickelte sich auf dem Mittelrhein zahlenmäßig folgender Durchgangsverkehr: Von insgesamt 1424 Fahrzeugen waren 681 Bergund 743 Talfahrer Bergwärts fuhren im einzelnen: 23 Güterdampfer und 120 Motorschiffe(53 deutsche, 50 holl., 6 franz., 9 belg. und 25 schweiz.): 58 Radschleppdampfer(46 deutsche, 6 holl. und 6 franz.): 40 Schraubenschleppdampfer und 14 Motorschlepper (29 deutsche, 20 holl. und 5 franz.): 426 geschleppte Kähne 222 deutsche, 134 holl., 40 franz., 19 belg. und 11 schweiz.). Von diesen waren beladen: 165 Kähne mit Kohlen, 47 mit Braunkohlenbriketts, 46 mit Koks, 42 mit Teilladung. 25 mit Kies, 16 mit Getreide. 10 mit Eisen 9 mit Benzin, 8 mit Zucker, 6 mit Holz, je 5 mit Bleierz, Oel. Phosphat und Sojabohnen, je 3 mit Abbränden, Schwefelkies und Zement, je 2 mit Chlorkalium, Petroleum, Säure und Tonerde, je 1 Kahn mit Apfeltrester, Erz. Futtermittel, Kledsand, Kartoffelmehl, Nickelmatte, Oelfrüchten, Pech. Salz, Speiseöl, Superphosphat. Thomasmehl. Zellstoff und Zichorienwurzeln. Talwärts fuhren im einzelnen: 14 Guterdampfer und 118 Motorschiffe (56 deutsche, 39 holl., 2 franz., 9 belg. und 26 schweiz.): 53 Radschleppdampfer(40 deutsche, 5 holl., 7 franz. und 1 schweiz.): 58 Schraubenschleppdampfer und 14 Motorschlepper(38 deutsche, 28 holl. und 6 franz.): 486 geschleppte Kähne(242 deutsche, 152 holl., 66 franz., 16 belg und 10 schweiz.) Von den letzteren waren 341 leer und 145 beladen und zwar: 28 Kähne mit Eisen, 18 mit Teilladung. 14 mit Kalksteinen, 11 mit Eisenerz, 11 mit Holz, je 8 mit Kies und Soda, 7 mit Abbränden, je 6 mit Kali und Zement, 4 mit Getreide, je 3 mit Kohlen, Mehl und Salz, je 2 mit Draht, Tonerde und Kalisalpeter, je 1 mit Ammoniak, Chamotte, Gasreinigungsmasse, Kalk. Röhren, Schwefel, Säure, Steine und Slowakei neuer Zementlieferant für Deutschland Gegenwärtig finden Verhandlungen über die Aufnahme größerer Zementlieferungen aus der Slowakei nach Deutschland statt. Namentlich für die Baufirmen der Ostmark ist die Preiskalkulation für den slowakischen Zement durch die niedrigen Gestehungskosten und die günstigen Frachtkosten vorteilhaft. Bisher hatten slowakische Zementfabriken noch nicht nach Deutschland exportiert. Kolonlalwaren in Hamberger Zucher Termie Nehlerungen. Schluflkurse vom 12 Jan. Notierunegn in RM für 60 ks Weißs#cher nette, frei Seeschiffseite Ham burs einschheßlich Sach. Tendens: eie Jenuar Februar Nars 4orll Mai Jun Joll.... Augunt. Seotember Oktober November Desember de Olesge. Weizen. 66 ib: Weisen eietie Mai Juli September Maie stette An Ocheide Schlußpreise in cemts bei Roasen. 32 15s. 12. MI.! 68.3760.— Jul 69.3769.37 September pei Duchel(Durbel= 60 lba. der 70.12/70 25 Haler Mai 32.7553— ur Newyerb. Schloßkures [12. Weisen Rotwinter 15co dto. Hertwinter loco Mais 1000 *) Per 196 ibe— e0) bilercente ver 100 lbe de Winnipeg. Schlußpreise stetig bei Haler und 66 lbs. bei Maic). 12. I. I 112 1/11, 53.07 54.— September 2n12 28.25 54.8755— Roggen etetis Mai 4780 47.— 2a.73/29.75 Joli 48.12 4787 28.30 23.50 Sepiember 48.75 48.30 ots der Buabel 12. 11. .10 epring wbeat elares!.10 Getr Precht a Engl**)300 sb 310 ab ##. 63½ dio. u. d Koot.*“*) 19 c! 19 in Sbilling und Ponce per 480 ba— 90•) 1. Beisen Mai Juli Okteber Haler Mei Jui Oktober 1I. 1/ Bensen 62.50 62.12/ M 63.12/62.75 Juli 63.37/63— Oktober Gerete 28.75 49.97/29.37 Ju 22.— 2925 Okioder Baumwon-Kurse dn Neuyerk. Schlußkurse in cente per 1 1bs. Gs 1 428 Jaouar.30 Februat....22 Märs.35.36 Aorü.24 Ma:.13 Juni.01 Geachätzte Totalzufuhren Zufuhren in Atlsot Hälen dto in Gelt HAlen dto. in Pecihic Häten Esport nerb Endland Acheeiden Jermie Neilerungen(Schlulkurse). Preise ie Doll 9 Basissurte 19 1e Tenter: besteche Bletkehgäupfes-lefte de Berün. 12 Jan Notieruns d. Vereinis, für die Deutsche Elektreiptkupberontis RM Nür 100 hg Elcktralvikopier(wirebare) er. 21 Hambera, Bromes a. Rott. 38.28 de Gemburg. 12. Jan. Benhe-Zins stellte eich beute in treien Verbehr euf 221.00 221.00. Pl4. Seerlins ero andl Touse eit Hambere. Hemberger Allmetalle. Grusdpreue für Altmetalle Dle Preiss versichen eich per 100 ka p oach Nengs and aperort. Die Grandpreise galten für solche Astertallen, de den Gülerrschritien der„Geschaftsbefliogunemn für Ollmstelen Realchibltena Blechesiches aleerech. 4. deuiech Handel a Kupferdraht Kupfer echwer... Rotens Neseins echwer de Londeser Wetelle i Kupfer willte 121 Stand o Kasse 42 11/1 4213 13 11/14—42% Nomins leicht Vessins Späne Alt-Zink Alt-Blei a. c. * c c9.. *****„* 12 I. —% %— 12— 10 dto. 8 Nonare 13½1—49 dto. Settl. P, Elektrolvt best selerted strum sbeets Elektrowirad Zien k stetig Stand o Kasse 216 dto S Monale die Seitl Pr Benke Strafte Ostenpreis Blei k. stetig ensl. pr. ofi: entf Sichtofliz Settl Preis 42% 47%2% 47% W. 216 217•217 216¼ 10½- 14 9/ 14 11/g- 12% 1. Zied siette 12 1. f 11. 1. erw pr offis 13½— 19/n j1M11n-1M 49 5/-44 apft. Sicht oßis 181/v. 13½ 1P 150 4, 4t0 Seill Pr. 12% 49½—49“, Alemie, f. Inld. 94 49.—49½ fer Ausland 1 59 —#atlusse 42% Revn! Era-Pr 70—71 dio chinen 42—44 217-217, Oreche eb.H. 3910 219-219 Platie 217½ Wollramer: — Nichel für inl 23...##o für desi 223 11/1 Welßblerh „„ Kopieresiphet 10%-14½(Jovel leubelsen 14 5/-15 Ceielen 20 20 14% Gels...i 148/9% 148.10 Amtliche Berliner Devisenkurse in RM Reichsbank diskont 8 T Lomtard 6 62 Für drahtiose Aussahlung 45 3000 7000 Wasserstand vom 12 Jan. 1930. Poselstelles Rheie Coostans W„ Rbeinfelden Breisach der abbure Sehl Wnise Vennbein Wnns Gin#n Gut # bien: Köln Dosseld.## Durchure D Rubrort Wesel —— .80.75 10 .10—— .21.21— .45 .4ö.47 298.90— 240 100— .12.15 .37.43** .45.40 12 .90..+ 29 .5931 3 .38.51# 29 .51.70 33 .76.16-#0 .53/0.22 45 vormittags 8 Uhr. Wetter.4 Psssistelle Frirft Splitt. wenm rc legen+ 4 Emmerted TIe# Sebenüderr Td.: unregelm. Jenunt Februns Mürs dorl) Mai den 10 Ballen whlte grade 300 iba O. Kontrekt Ein 11. .74½ .73½ 330 127219 13 bed. Regeo ded. ded. bed. + 5 Aircbbeim 454Grbseinfurth 1. 10 f1. 47/4 31 Wersburg.801.25/1 27 AlDes(1ahn) 3403.44— 4 Regen— Tries 1M sel).421.37/— 5/ bed. AWeltes Rubr) A11--]— 499l Rubr).271.77/— 10— .11.35 25— Ruhrerb! Do. Koikeien Wesse! Gra.-— .- Ayo Locs.20/— [Wenl Tasst .37/6. 49 11]—— Bergve kehr Emmerich vom 11. Januar 1939 Mannheim 213. Kauimann, Kols. 983 Stein. Basel Weillhorn. Dumont. Koks, 966. Stein Base! Willem, Neuwens, Kols, 704, Stein, Basel Karnep. Strack, Eiseners. 1300. Rotterdem. Walsum Bambers Westbroeck, Eisenerz, 1610 Rotterdam, Walsum Walsum 2. v. Hoeve. Eisenerz. 2000. „Rotterdag. Waisum Walsum 20. Schreuders. Eiseners. 1780. Rotterdem, Welsum Wal-um 30. Sraber. Eisenerz, 1790 Rotterdam. Walsum Arontuur 6. v. Oesen. Eisenerz. 27.00. Rotter iam. Waisum Trinitas 6. Jolrt Eisenerz. 2108. Rotterdam. Walsum Dusel 44. Lenkewitz. Eisener: 1714 Rotierdem, Walsum W. ven Drie 46. Broeckheven. 1674. Rotte rdam Lotto, v. Horck. Eisenerz, 370. Bergwerks- und Hüttenerzeugnisse Preise für Metallhalbzeug.(Per 100 kg) (Mitsetellt vom Zentralverband der Industrie E.) Die Preise verstehen Alemialem Bleche Rond. Band Drühte Stena 41 5. M Schre Konten Bleche Drähte und Stangen Rohre ohne Nab: deutschen sich fer Metallwerks und HüttenAbschlösse auf 100 kg. Seit 2. 1. 39 2 1. 39 2. 1. 39 2 l. 3. 2 1. 30 K 12. 38 2. 1. 39 100 Gulden 1 Pfond 100 eatn K: 100 flanl. 14 100 Frca 100 Orchm Aegvplen(Al-sand. Katro) 1 Sgypt. Pld Arsentinlen Buenoe Alres) 1 Pap Pese Belgten(Brüssel Antwerp.) 100 Belge Braallien Rio de Janeiro) 1 Miiret Bulaamen(Soßle! 100 12v: Oinemark(Kopenhasen) 100 Krunen Danzie(Danrig) Enaland(Indon) Estlend Reval Talion) Finnland Helsingiore) Prenkreich(Parts) Gmechenland(Atben) Holland(Ameid Rotterd.) 100 Gulden Island(Rerklavih) 100 fal. Kr Italien Rom u. Mailand) 100 Lire Japan Tokto und Kobe)! Ten Juscelawien(Belmr Zagr.) 100 Uhnar Kansde(Montreal) 1 kan Doll Lettland(Rin) 100 Lt Litauen(Kowno'Kannas) 1001.1123 Norwesen(Oalo) 100 Krones Polen Warach Kalt Pos.) 100 Ziot, Portugs!(Lusabon) 100 Escede Rumänien(Bukaresi) 100 Schweden(Stockh Göteb) 100 Kronen Schwei(Zür Basel Bern) 100 Prank Spamen(Madrid Barcel.) 100 Peseten Tschecboslowakei(Prag. 100 Kronen Türkei(Istanbul) tark Pid Unaarn(Budapest) 100 Pense Uruguay(Monteviden) 1 Gold-Pese V. St. v Amerike(Newvork) 1 Dolla: Tilrich(Wechselkurse in Pra * 20.731 .782 42.926 a3 112.300 47.083 20.499 112.500 10.573 16.447 .408 135 730 136.37 112.800 S2 12 72.004 13.09 .022 .304 .198 81.000 11.870 12.300 .567 .05 1 .047 31.94 47.00 11.63 62.13 .125 .368 359 .576 #94 .469 48.75 91.24 38.45 47.00 10.26 .473 .568 12.05 16 .07 31.94 47.00 11.83 68.13 K123 .368 .353 135.30 52.12 13.00 .87 42.02 .57 47.10 10.50 3927 36.44 .4050 Kunrder Ruhre isenerz. 1460 Eisenerz. Rotterdam. Grin Neumühl Akter 1600. Rotterden Flandre, lingel Rotterdam. Ruhr Raab Karrcher 11. Leiter. 1518 Rotterdem. Ruhro Raab Karrher 24. Ruth, Eisenerz. 1660 Rott=rdam. Ruhrort, Raab Karche. 30. Nellein. 1670. Rotterdem Ruhrort Raab Karche 33. Maier. Eisenerz. 1753. Rotterdem. Ruhrort Fram Boeymavers, Eisenerr, 1326. Rottterdam. Ruhrort Sllaboe, Jores Eiscnerz. 1734. Rottendem. Ruhrort Eisenerz. erdam Hochteld 49. Stout Eisenerz. rdem. Hochfeld 47. de Brurn. EisenRotterdam Abbrände. ∆ 5 Drie Gezu 1610. Rotle W ven Dries 1600 Ratt: W von Drie err. 1600 Zoka. de WIt dam. SchuGraja 2. v. Rotterdam God mei or 1460 Ratterd: Merbabre Beth. Rotte ndem. Sch 200 N Leopold 2. Rotterdam Paul. Acher dam. Rhe O. W: Ned Sch 538 Sehr. 175. gern en Eisenerz. Schweinern Eisenerz. 2100 r. 900, Rotter Fiscperz. 1900 Rotterdam. Rheinhausen ohanne Marie, Suring, Eisenerz. 900 Rotterdem. Rheinhausen Elissheth, os Eisenert. 620, Rotterdam, Rbeinhausen Jeta. Geercliet. Eisenerz. 900. Rotterdam. Rheinhausen Leger, Fieterman, Eisenerz. 820 Rotterdem Rheinhausen Guusje. Hönang Eisenerr. 800. „R# tterdam. Rbeinhausen ven Drie) 62 Wemmers. Eisenerz 440 Rotterdem Rbeinheusen Recta, Kruitbof. Eisenerz. 500. Rotterdam, Hardenbers Beigenland. Nussche, Eisenerz, 726. Antwerpen. Waisum Chumers(beig.). Bleiers. 415 Antwerpen. Breubsch St Antoine. Rotters, Rleierz. 362. Antwerpen. Braubech Johanne de Strooper Beierz. 361 Antwerpen. Braubech Merkator. Gatinx. Bleierz. 1074. Antwerpen. Köln Weckmans. Gichtstaub 439 Lottich. Huckingen Alberting„Fixckmans, Hochofenw#and. 440. LAttich. Huckingen Degise. Oom. Gichtstaub. 261. Cent. Rheinhausen St. Gerand Verstraeten. 432 Brüssel Rheinhe Suzenne, de Pauw. Abbrände. 800 Hemizem. Rheinhausen Emenuel, de Decker, Abbrände. 1310. Gent. Grimberg Marcel, Faasse, Schwefelkies. 936. Gent. Grimders Oenabrück. Kuhn. Schwefelkten, 1569. Hotterdam Lererki Careline Saph’s Knecht. Fe Kopre. 879. Rotterdem. Anöneburg Anny. Wasters Schwefelkies Rotterdam Ludwischafen Hachleld#crsch, Schwefeikies. 766 Rotterdam Ludwishafen Censtancis v. Donsen. SchwefelkiesDiv., 460 Rotterdem. Ludwisshafen Flarentie Versyp. Phosphat. 1132. Antwernen. Iudwischafen Aleske, Sellend'ech Phosphst. 1206 Antwerpen. Ludwischafen Jeza Paptiste. Hsene Phosphet. 096 Antwerpen. Ludwischafen Schedir. Karelse. Phoephaf. 1642. Autwerpen. Ludwisshafen 9 Meyer. Benrin-Gseöl. 1321 Rotterdem. DulsburCem 4. Hutfles. Rohöl, 1266 Rotterdem Emm-rich Columhie, Burker. Benzin, 1326 Rot'erdam. Köln Pevuvis Busker Renein-Gascl. Rotterdam. Base dn Preisnelleruns für Berliser Metalle. Notterungen d. Kommise d Berliner Neiallbörsenvorstand.(RN. 4. Oris Holten Alpanaium 12.! 99% in Blöcken.] 133 dm. in Wala. od. Drahtb. 137 100 k2) 12. 1. Antimon Regahm Silb. 1 Barr. cs. 1000 f. o. ke 37.10—40.10 Part. 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Cornella, Sevonie Talfehrt Breunkohle 9. 4 Hanss: 4 Kähne Succes(MS) Ponte a Prite(945) Arwek(GR) Braunkohle 1: Simplon(31S) Linden 6: 2 Schürmann 5. Frauenlob 4: Gerrja(M5) lasle 3 905— .von(ohne) Expreß 27(GR) Comptoir 81(M5) Rheinfahrt 10. 4 Köhne Else-Heinrich: 4 Kähne Anne(MS) Rasb 7: 6 Köhne Industrie 1(GR) Kartwrk(GB): 1 Kahn Rern(MS): 1 Kohn Cresco(M5): 1 Kahn Breunkohle 4: 2 Kähne Palu(MS) Heige: 1 Kabe Trie(95) Haniel 10. 6 Kähne Rheinscheide 13(GB) Grimsel(95) Hermins: 5 Kähne Cstaloria(9fS) Cntabris(M5) Sete: 3 Kähne Cormoran(WS) 16 6 Köhne 4. 8 Kähre 4 Kähne * Kähne (GB) Köhne Kähne S Kähne Kähne 2 Kihoe 2 Kähne Rhenus 60 Ues M Stinnes de Grurter Vonian 26 Contiance. 32 Lusern: 3 Industrieaktien Accnmulatoren Alls Elektr Ces Aschaf Zeilst. Pap Auseb Nürnt 14 Balke Naschiner Basal:.-G Bayr Hot. 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In diesem gleichen Sinne wünsche ich der deutsch=italienischen Rundfunkgemeinschaftsarbeit einen vollen Erfolg. Die Rundfunkachse Rom—Berlin vertiefe das gegenseitige Verstehen unserer Völker zum Siege einer europäischen Aufbauarbeit, die das wahre Fundament des Friedens schafft. Anschließend sprach der italienische Botschafter Aktolico: „Ich danke Seiner Exzellenz dem Herrn Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Dr. Josef Goebbels für die hochherzigen Worte anläßlich dieser festlichen Veranstaltung, die das Gegenstück ist zu der vor wenigen Wochen in Rom erfolgten Kundgebung und damit die endgültige Krönung einer glückverheißenden Initiative italienischer und deutscher Rundfunkarbeit. Von zwei großen befreundeten Führern geleitet, nähern sich unsere Völker ebensosehr auf weltanschaulichem und poliDie Verwaltung in Großdeutschland Vortrag des Reichsinnenministers vor der Verwaltungsakademie in Hamburg Teutsch natenische Liandsungeinennschaft Reichsminister Dr. Goebbels und der italienische Botschafter Attolico sprachen zu Beginn der deutsch-italienischen Sendereihe * Berlin, 12. Jan.(Drahib.) In Anwesenheit zahlreicher führender Vertreter des Staates, der Partei, der Wehrmacht und des Reichsarbeitsdienstes sowie des italienischen Botschafters in Berlin, Exz. Attolico, wurde am Donnerstagabend auf Anordnung des Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda Dr. Goebbels die deutschitalienische Sendereihe durch ein Festkonzert im Großen Saale des Hauses des Rundfunks feierlich eröffnet. Diese Sendereihe stellt eine Parallele zu der dem gleichen Zweck der kulturellen Annäherung beider Nationen dienenden italienisch=deutschen Sendereihe dar, die in ebenso festlichem Rahmen am 10. November v. J. in Rom eingeleitet worden ist und den Auftakt zu planmäßiger Zusammenarbeit in bewußter Ausrichtung auf die politische Achse Berlin—Rom gibt. Das für das Kulturleben der beiden Nationen so bedeutsame Ereignis wurde mit einem Festkonzert begangen und im Rahmen dieser Veranstaltung auch durch Ansprachen des italienischen Botschafters Exz. Attolico, des Reichsministers Dr. Goebbels und des Reichsintendanten des Großdeutschen Rundfunks Dr. Glasmeier in seinem Wert gebührend gewürdigt. Unter den zahlreichen Ehrengästen, die den Saal süllten, sah man auch Staatssekretär Hanke, den Vorsitzenden des Verwaltungsrats der Reichsrundfunkgesellschaft. Erzellenz Attolico war mit mehreren Herren der Botschaft erschienen. Ferner war in dem mit den Flaggen der beiden Nationen geschmückten Saal eine große Anzahl von Angehörigen des Fascio von Berlin anwesend. Das Große Orchester des Deutschlandsenders unter Hans Weißbach leitete seine meisterlichen Darbietungen mit der Ouvertüre zu Richard Wagners Oper„Rienzi“ ein. Dann sprach zunächst Reichsintendant Dr. Glasmeier. Seien bisher, so betonte er, die gegenseitigen Uebertragungen oft nur aus dem Augenblick oder vom Zufall geboren worden, so solle von nun an eine planmäßige Zusammenarbeit stattfinden. Dann ergriff Reichsminister Dr. Goebbels das Wort. Die Rede Dr. Goebbels Amerika ist von einem Italiener entdeckt worden Bücher und Zeitungen kann man drucken, weil der Deutsche Gutenberg die Buchdruckerkunst erfand, die drahtlose Telegraphie ist mit dem Namen des Italieners Marconi für alle Zeiten verknüpft. Die ersten Explosionsmotoren schufen die Deutschen Benz und Daimler, Automobile und Flugzeuge sind ohne sie nicht zu denken. Diesel erfand den Dieselmotor. Deutsche und italienische Ingenieure entdeckten den Rundfunk und damit das Zeitalter der Technik. Die Alte und die Neue Welt haben sich all dieser schöpferischen Leistungen bemächtigt und leben davon. Die Kulturwelt ist ohne diese Leistungen unvorstellbar. Aus dem Zusammenwirken Deutschlands und Italiens sind im letzten Jahrtausend auf allen Gebieten der Kunst und der Wissenschaft Glanzleistungen der abendländischen Kultur hervorgegangen. Der Block Deutschland=Italien war während eines Jahrhunderts das Kernstück des abendländischen Kulturkreises, und die geistig schöpferische Strahlung dieser tausendjährigen europäischen Basis wirkte in allen Zeiten entscheidend auf alles Kulturleben der Welt. Auch die Staatsform und die staatsbildenden Ideen entsprechen dieser Basis und entsprangen dem schöpferischen Geist desselben Kraftfeldes, das heute politisch von der Achse Rom=Berlin bestimmt ist. Monarchie, Demokratie, Sozialismus, Nationalsozialismus, autoritäre Staatsform, wo wurden diese Inhalte anders bestimmt, erdacht und erlebt als innerhalb dieses Kraftfeldes. Wenn heute entfernt wohnende Betrachter das polikische Geschehen in den autoritären Staaten schmähen und kritisieren, dann weiß jeder Kenner der europäischen Geschichte, wie anmaßend solche Belehrungen auf die Völker wirken müssen, die lange vor der Entdeckung Amerikas das Fundament der europäischen Kultur schufen. Immer war die scheinbar funge politische Achse Rom=Berlin die Kraftlinie einer schicksalsgebundenen geistig=schöpferischen Geschichte Wenn sich nun der deutsche Rundfunk und der italienische Rundfunk noch mehr als bisher zu einer lebendigen und intensiven Gemeinschaftsarbeit zusammenfinden, so heißt das nichts anderes, als das modernste Verbindungsinstrument der Menschheit in den Dienst eines beide Völker erfüllenden gemeinsamen politischen Willens stellen. Die Rundfunkachse Rom=Berlin dient in erster Linie der geistigen Vertiesung einer Freundschaft, die ihre gestaltende politische Kraft nicht zuletzt aus einer stolzen geschichtlichen Vergangenheit schöpft. Die Rundfunkachse Rom—Berlin will daruber hinaus das deutsche und das italienische Volk in seiner positwen Mitarbeit an einer neuen und glücklichen europäischen Völkergemeinsamkeit unterstützen. Dies ist der Ausdruck jener politischen Erkenntnis, die die konstruktiven nationalen Kräfte und Völker gegen die tischem Gebiet wie auch in allen Teilen der Kultur einander. Das kürzlich in Rom unterzeichnete Kulturabkommen beund schnellste Propagandamittel bei: der Rundfunk, der allen und überall in den großen Weltstädten wie in den einsamen Dörfern, in den überfüllten Versammlungen wie in den kleinsten Heimstätten die Musik und die Stimmen des Vaterlandes und der ganzen Welt vernehmbar macht. Ich grüße Herrn Staatssekretär Hanke, welcher diese Kundgebung mit seiner Anwesenheit beehrt, und spreche meinen Dank Herrn Dr. Glasmeier aus, der soviel dazu beigetragen hat, diese neue Möglichkeit unserer befreundeten Völker zu gegenseitigem Verständnis ihrer Kulturgüter und Lebensverhältnisse auszuwerten. Indem ich diesem Unternehmen den reichsten Erfolg wünsche, schätze ich mich glücklich, daß die heutige Veranstaltung es mir, der ich die Ehre habe, im nationalsozialistischen Deutschland das faschistische Italien zu vertreten, gestattet, auf den Wellen des Aethers meinen Gruß dem starken deutschen Volke zu entbieten, das nach dem glücklichen Abschluß eines durch gewaltige, wahrhaft geschichtliche Ereignisse gekennzeichneten Jahres das neue Jahr unter der Führung Adolf Hitlers und damit seines Geschickes gewiß begonnen hat.“ Als musikalische Höhepunkte brachte die Sinfonie Nr. 7 -dur von Beethoven und Johann Sebastian Bachs Präludium und Fuge-dur in der Orchesterfassung von Respighi den würdigen Ausklang dieser festlichen Veranstaitung, die einen neuen Abschnitt auf dem Wege zur kulturellen Annäherung der beiden Völker eingeleitet hat. * Hamburg, 12. Januar.(Drahib.) Der Reichsminister des Innern Dr. Frick, der die Vortragsreihe des Wintersemesters der Hamburgischen Verwaltungsakademie mit einer großangelegten Rede eröffnete, traf am Mittwochnachmittag in der Hansestadt ein, wo er auf dem Hamburger Bahnhof durch den Leiter der Verwaltungsakademie, Staatssekretär Ahrend, Polizeipräsident Kehrl. Oberst Querner und Reichsbahndirektionspräsident Dr. Goudefroy begrüßt wurde. Nachdem der Minister die Front einer mit Musikkorps und Spielmannszug erschienenen Ehrenhundertschaft der Schutzpolizei abgeschritten hatte, folgte er der Einladung des Reichsstatthalters und Gauleiters Kaufmann zu einem Frühstück. Am Nachmittag hielt Dr. Frick in den vollbesetzten Sälen bei Sagebiel einen Vortrag über großdeutsche Verwaltung, wobei er besonders die großen Aufgaben behandelte, die das Jahr 1938 mit sich brachte „Die Betrachtung unserer großdeutschen Verwaltung kann nicht anders beginnen als im Gedenken an die unvergleichlichen Erfolge, die uns das Jahr 1938 gebracht hat. Dieses ereignisreiche Jahr hat auch an die Verwaltung ungeheure Anforderungen gestellt. Eine der Hauptaufgaben, die es hierbei zu lösen galt, war die Frage der Eingliederung der heimgekehrten Gebiete in das Reich und damit die Frage der Vereinheitlichung ihres Rechts mit dem Zecht des Reiches“. Die Rechtsangleichung. so führte Dr. Frick weiler aus, könne nicht einfach in der Weise durchgeführt werden, daß das Recht der neu zum Reich gekommenen Gebiete durch reichsdeutsches Recht ersetzt werde. Es müßten vielmehr wertvolle Normen und Einrichtungen des Rechts der zum Reich gekommenen Gebiete in das zu schaffende großdeutsche Recht übernommen werden. Hierdurch werde auch auf dem Gebiete der Rechtsangleichung dem großdeutschen Gedanken gedient, nachdem die Leistungen aller deutschen Stämme und die Werte aller deutschen Lande im Großdeutschen Reiche zur vollen Geltung und Entsaltung kommen. Wie weit aber die Rechtsvereinheitlichung bereits gediehen sei, das zeige ein Blick in das Gesetzblatt für das Land Oesterreich und in das Verordnungsblatt für die sudetendeutschen Gebiete. Auf dem Gebiete der allgemeinen und inneren Verwaltung seien im Lande Oesterreich bereits die Normen der Neuaufbaugesetzgebung, der Rassegesetzgebung. des Gemeinderechts, des Fürsorgerechts, des Beamtenrechts und des Beamtenbesoldungsrechts eingeführt worden. Auch im Verhältnis zu Sudetendeutschland bestehe auf den Gebieten des Rasserechts, des Gemeinderechts und des Rechtes der öffentlichen Fursorge bereits Rechtseinheit. Dr. Frick schnitt dann die Frage des verwaltungsmäßigen Aufbaues der zum Reich zurückgekehrten Gebiete an und skizzierte die Grundsätze der Neugestaltung der österreichischen und der sudetendeutschen Verwaltungsorganisation, die auch fur die Ordnung des Verwaltungsaufbaues im gesamten Reichsgebiet Geltung beanspruchen dürften. In der unteren Instanz sollten Land= und Stadtkreise gebildet werden. Die von den Landraten geführten Landkreise sollten staatliche Verwaltungsbezirke und Selbstverwaltungskörperschaften, die Stadtkreise Selbstverwaltungskörperschaften werden; in den Stadtkreisen solle die staatliche Verwaltung dem Oberbürgermeister zustehen. Mittelstufe der Verwaltung sollten die Reichsgaue werden, die ebenfalls gleichzeitig staatliche Verwaltungsbezirke und Selbstverwaltungskörperschaften seien: ihr Führer, der Reichsstatthalter, werde mit umfassenden Zuständigkeiten und Befugnissen auszustatten sein. Dr. Frick wandte sich weiter der Frage der Einheit der Verwaltung zu, d. h. der Zusammenfassung möglichst aller Fachverwaltungen in einer einzigen Behörde. Diese Forderung sei ein dringendes Gebot der Stunde und entspringe unmittelbar nationalsozialistischem Denken. Daß die Forderung nach Einheit der Verwaltung aber auch der historischen Entwicklung entspreche, bewies der Minister an Hand der Entwicklung in Preußen, wo schon die Stein=Hardenbergsche Reform eine starke Zusammenfassung der Verwaltung in der Mittelinstanz, nämlich bei den Kriegs= und Domänenkammern, gebracht habe. Auch das Bedürfnis der Volksgenossen gehe dahin, sich im Verkehr mit der Verwaltung einer einzigen Behörde gegenüberzusehen. Die Durchführung des Grundsatzes der Einheit der Verioaltung liege schließlich im Interesse der Verwaltung selbst. Dr. Frick ging anschließend auf die Deutsche Gemeindeordnung ein, mit der das Dritte Reich einen wichtigen Verwaltungsbereich abschließend geordnet habe. Es habe ein einheitliches Gemeindeverfassungsrecht für die deutschen Gemeinden geschaffen, das auf dem Grundsatz der Unbeschränktheit der Aufgabengebiete der Gemeinde beruhe. Diese Gemeindeordnung schaffe nationalsozialistisches Recht. Sie begründe die alleinige Verantwortung des Gemeindeleiters, verstärke den Einfluß des Staates auf die Gemeinden und räume der Partei einen entscheidenden Einfluß auf die Gestaltung der Geschicke der Gemeinden ein. In diesem Zusammenhang erwähnte der Minister das Groß=Hamburg=Gesetz. Aehnliche Fragen wie die im Groß=Hamburg=Gesetz behandelten erhöben sich bei einer anderen Großgemeinde des Großdeutschen Reiches, deren Verfassung und Verwaltung ebenfalls in nächster Zeit geregelt werde, nämlich der Stadt Wien. Der Redner wandte sich anschließend der vollziehenden Tätigkeit der Verwattung zu. Im Gegensatz zum liberalistischen Staat stelle der Nationalsozialismus die Persönlichkeit, die Eigenverantwortlichkeit und die freie, selbstschöpferische Initiative des Verwaltungsbeamten in den Vordergrund. Der Verwaltungsbeamte sei selbstverantwortlicher Vollzieher des Führerwillens. Was den Verwaltungsbeamten in seiner Wirksamkeit binde und seinem Handeln Richtung und Ziel gebe, sei die nationalsozialistische Weltanschauung. So müsse also die Rechtsetzung dafür Sorge tragen, daß den Verwaltungsbeamten der entsprechende Spielraum gesichert bleibe. Der Grundsatz der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung müsse daher durch den der Rechtmäßigkeit der Verwaltung ersetzt werden. Die Verwaltung sei aber rechtmäßig, wenn sie die Lebensrechte der Nation sichere, erhalte und zur Entfaltung bringe. Die Rechtsauslegung schließlich habe im Sinne der nationalsozialistischen Weltanschauung zu erfolgen. Die Durchfuhrung dieser Grundsätze bedeute nicht die Aufhedung des Grundsatzes der Gerechtigkeit. Jedem einzelnen ohne Rücksicht auf Herkunft oder Vermögen die freie Entfaltung Reichsausschuß für Leistungssleigerung * Berlin, 12. Jan. Reichswirtschaftsminister Funk hat auf Grund der Bevollmächtigung des Beauftragten für den Vierjahresplan, Generalfeldmarschall Göring, zur Lenkung aller Maßnahmen der Leistungssteigerung eine Anordnung über die Errichtung eines Reichsausschusses für Leistungssteigerung erlassen. Der Reichsausschuß ist beratendes Organ des Reichswirtschaftsministers und steht unter dessen Aufsicht. Seine Aufgabe ist es, allen Stellen aus Staat, Partei und Wirtschaft, die an der Herstellung und Durchführung einer Wirtschaftsplanung, der technischen Rationalisierung sowie der Leistungsertüchtigung beteiligt sind, die organisatorische Grundlage für eine Gemeinschaftsarbeit auf diesen Gebieten zu geben. Er soll ferner die Erfahrungen der Praxis und die Ergebnisse der Forschung sammeln und auswerten. In dem Reichsausschuß vereinigen sich Vertreter aus Staat, Partei und Wirtschaft zu einer Gemeinschaftsarbeit, die der freien Entwicklung der gesunden unentbehrlichen Initiativ= kräfte und der Selbstverantwortung und Selbstverwaltung der wirtschaftlich schaffenden Menschen ein weites Tätigkeitsgebiet vorbehalten soll. seiner Persönlichkeit im Rahmen der Volksgemeinschaft zu gewährleisten, sei eine der Hauptaufgaben der Verwaltung. Werde die Verwaltung dieser Anforderung gerecht, so erreiche sie ihr schönstes Ziel: Freund, Helfer und Berater aller Volksgenossen zu sein. Schließlich wandte sich Reichsminister Dr. Frick der Frage Partei und Verwaltung zu, die beide dem gleichen Ziele zustrebten, jedoch verschiedene Aufgaben hätten. Die Partei führe das Volk, die Verwaltung hingegen vollziehe. Seien Ziel und Tätigkeit der Partei und der Verwaltung verschieden, so bestehe gleichwohl eine enge Durchdringung des Verwaltungsapparates durch die Partei, die erforderlich sei, damit die Verwaltung stets im Geiste des Nationalsozialismus geführt werde. „Man hat“, so fuhr Dr. Frick fort,„die Frage aufgeworfen, ob es nicht zweckmäßig sei, die staatlichen Funktionen in vollem Umfang auf die Partei zu übertragen. Anhänger dieser Lösung haben auf die großen Vorteile hingewiesen, die eine solche Regelung mit sich bringen werde: Der Dualismus zwischen Staat und Partei werde beseitigt. Diese Ueberlegung geht aber an einem entscheidenden Punkte vorbei: Sie verkennt die Stellung und die Aufgaben, die der Partei im Dritten Reiche nach dem Willen des Führers zukommt. Wie ich bereits hervorgehoben habe. ist die Partei das dynamische Element, welches das Leben der Nation bewegt. Sie führt das Volk; sie erzieht es im nationalsozialistischen Sinne und richtet es auf die Führung aus; sie formt die Menschen, die die führenden Stellen in allen öffentlichen Bereichen einnehmen sollen. Mit diesen Aufgaben würde es nicht vereinbar sein, wenn die Partei die Funktionen des Staates übernehmen würde. Die umfassenden Aufgaben, die ihr dann zuwachsen würden, würden sie völlig in Anspruch nehmen. Es bedarf keiner Ausführung, daß das Dritte Reich sich damit das Rückgrat zerstören würde, und daß Gedankengänge solcher Art schon aus diesem Grunde nicht weiter verfolgt werden können“. Abschließend behandelte Dr. Frick das deutsche Beamtengesetz, das die frühere Rechtszersplitterung auf dem Gebiete des Beamtenrechts beseitigt und das Beamtenrecht für das gesamte Reich vereinheitlicht habe. Oberhausen) für Kommamalpolftik Oertichen und Kampshetracbiang Zolf Seutter von Loetsen(Essen) für Politik. Nar Spermann(Essen) für Nachrichtendienst und Umbruch. Verentwortlicb fer den Anzeiorotelh Joset Adommer. Deirburg XlI. 1933: 12 000. Davon Ausgebe A(Duiaburg) XII. 1993. 10 000 Aussabe B(Oberhausen Dd. TIl. 1936. 2000. Prabeommprrssen arbentlich anhsumsl, Anzeigen: Ausgabe 4 a. D. Sommelprein iam Gübe m dm 32 um breiten Anzeigenspalte# Aot. Ermäßigee Grundpreise für Auseabe à c. b. Stelerererbe# Aot.: Pemilhlansgesigm und Rochrete# hei: e P a ! um Höbe in dm 33 um breiten dan: BrwäDigte Grundpreiee Stellenemecbe 6 Rpf.“ Pen Nechrnfe 6 Apf.“ Mittellungen im Vereinekelender Uoterrichtsenseigen 6 Agl., amtliche Auselern## is der 91 am breitee Textspelle 60 Roi Ausgabe B: Grundpreis für alle Anzeisen 3 Rpf. ie mm. Ermäßig Grundprens für Muttelluosen im Vereinekelender(Teattein) 8 h Ermäßigter Grandpreis für beide Ausgaben 16 Apt., 1 am Höbe der 91 mm breiten Tentspahe 40 Mok. * ohne Nechlaß Zur Zeit iei Preisliste 6 göltig. Drurk: Tb Reismenn Groge dmhE., Essen. Verleg Ih Reiamenn Grone 6. m. b.., Zweigniederlassuns Duirherg 9 5 # bel. 1 an a5 Nachruf. Nach kurzer Krankheit verschied unser Gefolgschaftsmitglied Herr Pemmen SISTeR Der Verstorbene hat während seiner fast 2jährigen Tätigkeit bei uns seine beruflichen Aufgaben stets gewissenhaft erfüllt. Wir verlieren in ihm einen treuen Mitarbeiter und Kameraden, dessen Andenken wir stets in Ehren halten werden. Daisburg-Meiderich, den 12. Januar 1939. Führung und Gefolgschaft der Gesellschaft für Teerverwertung..H. Denk an Genck Schirmreparater. Neubezüge Doisburg, Kaunostraße 17 Stemmay## Sona Flügel wie neu erhalten. ##lll. geg. bar s. ver#aufen, gebraucht. Jabbsen für Nk. 300— Prass-Conzen, Kasen, -Görng-Str. 357 Fernruf 41541. 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A wurde heute bei der unter Nr. 131 eingetragenen Firma Wallach& Co. in Rheinhausen-Hechemmerich folgendes eingetragen: Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Firma ist erloschen. Meers, den 30. Der. 1938. Das Amtsgericht. In unser Handelsregister Abteil. A wurde heute bei der unter Nr. 172 1 Peter Hechen a Schus in Auern. Jchweldeim lolgender eingetragen: Peter lieckes sen. ist als pertönlich haltender Gesellschafter ausgeschteden. Die Firma ist in„Johann und Geors Hieckes“ geändert. Moere, den 7. Junuar 1930. Das Amtsgericht. Betaunimaebung. Die unter dem Viehbestande des Wilbeim Berbeis in Niephauserleid. Raver Straße 186 ausgebrochene seuche ist erloschen. Meine verhängten Sperren hebe ich hiermit auf. Moers, den 6. Januar 1939. Der Landrat: I. V. sez. Proma. Viehseuchenpollzelllehe Anerdnung. Unter dem Viehbestande des Wilb. Averdunk in Moere, Filderstr. 13. und des Wilhelm Fülen in Budberg-Everseel 85 ist die Maul- und Klauensene seuche ausgebrochen. Auf Grund det I1 18 fl. Vichseuchengesets vom 26. 6. 909 nebst Ausführungsbestimmungen und der Viebseuchenpolisellichen Anordnung des Reichs- und Preuß Ministers des Innern vom 9. 2. 1938 wird angeordnet: 1. Der Sperrbezirk wird im Norden von der Bauerschaft Sselhursen südlich der Reichsstraße 60. im Osten vom Bergrücken. im Westen von der Grenze Aldekerk und im Süden vom Bergweg begrenzt. I 2. Schutzzone ist die Bauerschalt Sselhupsen. ssel 45 ist die Maul- und hiauenseuche„### e##½ derhandlungen werden ausgebrochen. Auf Grund des# 18 fl. 2a%% 12#, 76 Viehseuchengesetz v. Viehseuchensesetz vom 26. 6, 1909 40. 6. 1909 bestralt. Die Anordnung nebet Ausfuhrungsbestimmungen und trilt sofort in Kratt. In unser Handelsregister Abteil. Al wurde heute bei der unter Nr. 140 eingetragenen Firma Kommandligesellschalt Lorens Neurer in Rbeiabausen folgendes eingetragen: Ein Kommanditist ist aus der Gesellschalt ausgeschieden. Die Einlase eines weiteren Kommanditisten ist erhöht worden. Meere, den 7. Januar 1930. Das Amtsgericht. An die Autgeber von Stellenangeboten! Zwecke Ereparuns annötiger Geld Zeitverloste vernessen Sie bitte alcht. 1 Ihren Stellen angeboten geoanr Angaben über das Alter. Eleensche! ton und Erfabren enn der essschten Personen an mo eben. Schoellete Rechsenduns sich: benötister Arwe: [peomanferlege evil. anonyin ins Pllicht In unser Handelsregister Ableil A wurde heute bei der unter Nr. 290 eingetrauenen Firma Schmeiser&a C. Inhaber Feits Rethechild. Herren-, Knaben- und Berulekleidungsgeschäft in Rheinhausen folgendes eingetragen: Die Firma ist ertoschen. Meera, den 30. Der. 1998 Das Amiegericht. Bekanaimeebung. Die unter dem Viehbestande des Threder Heuseler in Budberg-Eversse! ausgebrochene Seuche ist erloschen. Meine verhängten Sperrmalnahmen bebe ich hiermit auf Meere, den 9. Januar 1930. Der Landrat: I. V. ges. Freise. Bekasatmechung. Die unter dem Viehbestand des Lee Genneper. Labbeck-Hammerbruch Nr. 16, und des Wilhelm Feligen in Kapellen Nieg 106 ausgebrochenSeuche ist erloschen. Meine verhängten Sperrmaßnahmen bebe ich hiermit auf. bere, den 7. Januar 1930 Der Landrat: I. V. son. P rons. der Viehseuchenpolizeilichen Anordnung des Reichs- und Preuß. Ministers des Innern vom 9. 2. 1936 wird anseordnet: S 1. Der Sperrbezirk für den Fall: Averdunk wird bearenzt durch die Filderstraße von Wörthstraße bis Vinngrabenstraße, und die Venloer Straße von Haltestelle Bieans bis Finner Straße: Fdten liegt Im Sperrsebiet des Seuchenfalles Gerhard Middeldort in Everssel. 1 2. Zuwiderhandlungen werden werden nach 11 74, 76 Vichseuchengeseir vom 26 6. 1909 bestraft. Die Anordnung tritt sofort in Kraft. Moere, den 9. Januar 1930. Der Landrat: I. V. gez. Freise. Viehseuebenpollseiliche Anerdnung. Unter dem Viehbestande der Jesel Dammers in Scheephursen, Sselhuysen 26, ist die Meul- u. Klauenseuche ausgebrochen. Auf Grund der 11 18 fl Vichseuchengesetz vom 26. 6. 1909 nebst Ausführungsbestimmungen und der Viehseuchenpolizeilichen Anordnuns des Reichs- und Preuß. Ministere des Innern wird angeordnet: I. Der Sperrbezirk wird im NorKirchwex. im Süden von der Reichsstreßie 60. im Osten v. Höhenzug und im Westen von der Grenze Aldekerk begrenzt. 2 Schutzagpe ist die Beuerschaft Sselhursen. 3. Zuwiderhandlungen werden gach If 74 76 Vichseuchensesetr v. 26. 6 1909 bestraft. Die Anordnung tritt scfort in Kraft. Moere, den 6. Januar 1930 Der Landrat: I. V. ger. Proma. Am amtlichen Unterlagen. An die Zahlung der bis zum 16. d. M. falligen Grund- und Hauszinssteuer wird erinnert. Mit dem 20. Januar beginnt die kostenpflichtise Zwangsbeitreibung. Von den nicht gestundeten Rückstanden wird auch der gesetzliche Säumniszuschlag von 2% erhoben. Am Mentag, den 16. Januar 1939. 14.30 bis 17 UThr. Aindet in Baerl in der Wirtschaft Mölleken Steuerempfang statt. Ullert, den 12. Januar 1939. Gemeindeh asse Repelen-Beerk Martin. Ams amtlichen Unberlagen. Moere, den 7. Jannar 1930. Der Lendrat: V. sef. Preme. Jieherochenpellectiche hserdnung. des Heinrich Schüren mn Scharphoyesg, Saelhupeen 6. zus dir Maul- und KleuenZu dem Bau des III.-Heimes im Stadtteil Hochheide werden die Erd-, Neurer-, Eisenbelen- und Zimmerarbeilen in einem Lose öffentlich ausgeardrieben. Die Submissionsunterlagen zu vorsiehenden Arbeiten sind bei dem Archllekten Josel Schneider, Romberg. Marcus-Paßrath-Straße, zu erhalten. woselbst such Zeichnungen und Berechnungen zur Einsicht offenliegen. Die Angebote sind verschlossen mit entsprechender Aufschrift verschen. am 25. d.., vorm. 11 Uhr. auf dem städt. Hochbsuamt im Rathaus, Zimmer Nr. 62 64, einzureichen, wo die Oeffnung der Angebose in Gegenwart etwa erschienener Bieter erloigt. Hombers Niederrb.). 10. 1. 39. Der Bürgermeister: ges. Soahe u. 1 HALL Sonja Henies Kunst jetzt ein Erlebnis für Jeter Konmeste- Abertdesn! sind vier junge Mädchen. Eine Kratzbürstige, eine Engelsanfte, oine Kokette und eine unerhört Kesse, die sich alle der hohen Plckatkunst verschworen haben. lngid derppenn, Jchlasfoter: Cerste löck, Urseie Herking. In weiteren Rollen: Hans Söhnker, lee Siezek u. a. Kuleurflim: Senne, ürde u. Mend. Ein Ule-Film mit Datny Sarvae: Otto Gebühr, Oekar Sima, Berth. Ebbecke Musik: Alois Melichar Regie: tierbert Maisch Eia rox-Film in deutscher Sprache. Ein Filmn voll Anmot, Tempe und Spannung, der von der ersten bis zer letzen Minute unlerhält. Ein glanzvoller Revuefilm! Kalturfilm: Meister Lehgerber. Ein neuer, großer Triumph Erna Socks, ter deutschen Nechtigall! Ober aller Schönheit der Szenen, in denen sich der Prunk des einstigen tronzösischen Hotes spiegelt, über aller Heiterkeit und Anmut der Handlung erstrohlt ein Stern: Erna Sack- das Wunder einer Stimme! LUstsptel Mochenechten Der Kulturtilm: Weltstraße 50c— Welthafen Hamburg Die neueste, aktuelle Ufa-Woche METROPO PROVINZIAL Oestar Fröhlich. Camille Ners in In geheimer Missien Lolte und amüsante Erlebwisse, senanborelte und lebenagekclertiche Aberteiter des biederen Lergeonten Kine Ruf 20810 Sie werden ihn kennen lernen. Für Jugendliche über 14 Jahre zugelass Anfangszeilen:.30,.50,.10 Uhr Ziel in den Wolken Ber## im Paradier der Gangster und im Lande heiß blütiger Mädehren und obcgereireter selelirhen REGIE: HERBERT SELPIN le Verpregromen: Neue Fox-Wochenschau: Die Stimme der Welt Kulturfilm: Leben auf Sumatra Wegen der Länge des Progromms Beginn tägl..45 Uhr MENUNTON Leny Marenbach Brigitte Horney Albert Matterstock Werner Fuetterer Chrioflen Gaudlerns Ein Film der großen Menschendarsteller! Ein Film, wie er alle Jahre nur einmal gedreht wird! MODERNES FühreFirmen zeben dei Zeitune: reklame den Vor zug Denn die Er fahrons hat imce: gieder serein dab nichts einprassamer wirkt. als des gedreckte Wort! Jedoch 1s! die Wahl der Zei uns v besondere: Bedeutnng Zad reiche Einsenden ges beweisen dab anser Blatt wirn liche Erlolse brins: SCHAUBUR GHSRESE Nans Albere, Nerme Bella in Sergeant Berry Ingandliche mngdlasden! Sonntag, den 15. Jan., 11 Uhr Märchenvorstellung Ein neuer Märchentonfilm von Schneeweißchen und Rosenrot Im Beiprogramm Max und Moritz Das topfere Schneiderlein Ofa-Wochenschau Täglich 3 Uhr- Sonntag 2 Uhr- Letzte Vorstellung 8 Uhr Nechstebende Neue Tobis-Woche: Die leizten kreignisse. Kulturfilm: Land unter dem reten Adler. Jogendliche nicht zugelassen 1 schmen jederselt " Inserat- und Abonnement: Aufträge entsesan: Seisbure. honiastraße 40 1 Nordd Lioya Nut 22253 54 Neudorter Str. 26 Hasene Schreib warenseschäft Rut 33080. Molbeimer Straße Ecke Moltkestr. E Kuersch Schreib warenhandlung Nut 33988 Ineisenaustr 217 „earrenhaus R. Riehm Hindenburastr 118 und Josefstr. 19 F. Schmusge, ZigHeue Rut 32727 Cecilienstr. 1 A. Lapp. Krummacheretr 9 H. Kothes. Rubrorter Str 361 W Sentt. Zigart Haus Rut 22489 Wanbeim Str 122 6. Seemann 2ie leue Rut 21034 Wenheim: Shinser Str. 218 Haarnflegeseschaf: P Powinkel Wenbeimerer t: Kulturstr. 100 W. Bebrends Eichelskamb 33 4 HiI Ruf 3149. Nubrern. Landwehr Ecke Vorkusstraße Rhein a. RahrZeituns Rul 4099• ann Ecke Plore- und Emscherbottenstraße. G. Rleinen. Schreibwaren. Die sich pflegen Sind andern überlegen. Demen- u. Nerren- Salen H. Leonhard Ham born. Alleestr. 49 F. 51877 Lwis Trenker, Caria Rust liebesbriefe aus dem Engodin Ein übermütiger Berzfilm Wochentane.00. Sonntage.0 Leiste Vorstellung 8 10 Neunzig Jahre Heimatgeschichte! Totes Wasser (Oegelc) Ein Flim von den Fischern am Zuider See und ihren Schicksalen. Der Komeromann hat bier Bilder eingelangen, deren Eindringlichkeit und Tiele au bewundern Ist Preisgekrönt Venedig 1934 Samstag, den 14. 1. abends 10.45 Uhr Sonntag, den 15. 1. vorm. 11.15 UhNtel bentschel nel Fristrehsgt Ner Oetjahr Fernruf 43255 Die aberkannt gute Gaststätte. WEEEE APSLLO Stadi TonkaneBulsburg Nontag, den 16. Januar 1939. 20 Uhr V. Hauptkonzert Neuder! Nur bie Montag Den großen„Buntfilm“ der For Frocht von Baltimore Ein Flim- voll Humer - und schöner Musik Rote RosenBlaue Adrie Reif Wenke, Roenl Calkes, Lisei Holsechab, Tiber v. Halmey Spütvorstellung: Samstag 10.30 Uhr Lleanor Powell: Zum Tanzen geboren Jegendverstellung Sennten 2 U. Holmat am Rhein tägl. Anf..30. Sonnt..20 Uhr DDir1 ent: Generaimssikdirehter Otte Velkmann Solistin: Alme Meodis, Köln(Viellse) Das Städtische Orchester Joh. Christian Bach: Sinfonie-dur Joh Seb. Bach: Violinkonsert-dur W. A. Mozart: Violinkonsert D- dur(Köchelvers 218) Josef Hardn: Sinfonie-dur(Oxford-Sinfonie) Uinkeihtspreise: 0 60 bis.80 RM. Kertenververkeuf ab 18 Januar von 10—13 Uhr #r.###.##pnerthasse im Stadttheater, bei den bekannten Vorverkaufstellen und an der Abendkasse. Gas an chbsne Abend des V. Hauptkonzertes die II. Abonnementarate au zahlen ist. 2472 Wittelsaal:1 12. Ry Mittelsaal II: Halkon I: Balkon 11: 4- An Mittelsaal Ill:.- RM Seitensnal:..- RM Seitenbalkon: 6- RM Galerte:Ein Film von mitreißender Wucht Altile Hörbiger, Hilde Weißner Ramona Mehrmalige Wiederholung Wochentags 300. Sonntags.00 Letste Vorstellung.00 Spanische Städte Berlin von morgens bis Miitternacht Ujaion-Woche 20—22.30 Freier Verkauf Blockmiet# Vormiete 4(10 Plltterwechen. Hamborner Haus 20—23 Freier Verkauf Vormiet: Die verhaufte Braut. Anzeigen verbilligt Zerch Leander, Willy Birgel Der Blaufuchs Eie groß. entzückendes, moderde# Lustapfel Wochentags 400 Sooniaus.00 Leizte Vorstellung.00 Soontaz. 10.30 Dornrêschen Große Märebenvorstellung Ab Dienstag: Obg.Operettentheater Nur nech 3 Tage 8,13 Uhr: Untwoch und Soortag auch.30 hlerm. Mestrum 19 2 berri. Sesjahre-Veriefe Harrp Piel Die Welt ohne Maske RAPAIOPNTETT Werbung ganz wesentlich! Deisburg LICHTSPIELE Am Kuhter Roichssender Köln Preiteg, den 13. Januer 1939. .00 Mergenlied .10 Anie—e beugt! .30 Freut euch des LebenUIndustrie-Schallpl. und Aufn .10 Frühlonsert Es spielt Herm. Hasesiedt mit zeinem Unterhaltungsorchester .10 Frasenternen 1 Pörschmann. Das Mädel aus Madrid, spenischer Mersch 2. Rianer: Zwolf Minuten Peter Kreuder 3. Pecs: Unsarische Perlen. Potpourri. 4. Kormann: Csardas. 5. Wöllner: HorridoLied ohne Ende, Lied. Tarantelle Dos Vielinhensert IV der Sendereihe) Große Orchester Generalmusikdtrektor Dornburg). Solist: Kal (Violine) Movart: Konzert für Vi Orchester Nr. V1! in 24.00 Upri nterhaltungemesih Hannel Lichtenbers Hans Richter-Hasser Rundfunkorchester(I. Kretsschmar) Hotel BulsbuigerRo) 14. Jonuar, 20.11 Uhr: s1 ir Weiß-Rot“ Marmeladen Söttücker 200 6 Verbilligte ViertrechtNermeisde. tos. 32 Verbilligte Erdbeer. Aptel-Nermeisde Nrr 42 Pllssmen-Healitäre Gins 55 Ssiel-Geies die: 60 Orangen-Lcalliäre Oiss 70 derthesen-Uoalit. Oie: 70 Eröbeer-Honlithre Oie. 75 Jehannisbeer-Geies oiss 75 Siesenhenlg 18..-Uu. 358 a.-oin 10. 290 g. Oe 140F Preise ohne Olas. Glaspfand 10 P 125--Bienenhg.-Glas Pand 3 PI Aoderungen vorbchalten Grafschafter Lichtspiele Moer: 1333 AUriel ven Laet uin Dret „.I(Jaus singt(Schallplatten) 19.30 Mauswirterhaft und bäuerliche Berulserfüchtigung im BDM.„## Wert„Glaube und Schünheit“ 16.00 Mnrik am Nachmillag #M% 0. Dobrindt(Auhn.) 17.00 11.10 Zeitgeschehen 18.00 Au. lunger Dichlung und Musih: „Winterliche Stille“ 18.25 Wie Italten in Ostalriks beut. Bericht von Lousse Diel 18.80 Zeitgendeslsche Klaviermueih (Am Flugel. Ilse Josten) Grovermann: Kleine Stücke für Klavier— Orsener: Drei schwedische Tänze 19.15 Kinder! Heiter Seeinaliche Folge In Wert und Ten Kinderchor E. Goedel-Dreising, Erik Schöts. Erhard Michel „. und Peter A. Horn Schulepoiltet der Freien Ztact Danris unter Musikdirektor E. Stieberstz. Gertrud LangguthLungershausen Sopran) darm 17.00—17.10 Der Ersahler Heinrich v. Kleist: Eine GeisterErscheinung 18.00 fletichte von Anten Gabeie 19.10 Studenten eingen und epielen Eine Sendung des NSD-Studen tenbunde: 13.33 Fund um den Famillentisch 19.00 Nuslk sum Feierabend Industrie Schallplatten) 19.36 Und beuie? 20.10 Weon die Seidelen 21.00 Vell-lümliche Abendmusih Fosoldt m s. Orchester Maris Dahmen(Sopran). 1o Pramper(Violine), Hermann Herloß(Klavier) 1'Albert: Die Abreise. Ouv. 2. Fischer: Kleinigkeiten: a) Piccicato, b) Canzonetta. c) Mercis burlesque. 3. Eysoldt: a) Mein Rosenstock. Lied b) Wenn nicht Frühling wär..ied 4. Huppertz: a) im Garten Eden. b Grotesbe. B. Volhmenn Serenade für Streichorchester 6 2) Bruseo: Herbet zieht durch das Land. Lied. b) Winkler Ein (Sopran). (Klavier). Lig.: Curt rren- würzig u. sein nke" frisch u. rein Quatram Das Ereignis der Spielzeit! Zarch Leander Willy Birge in dem entzückenden UfaLustspiel Der Blaufuchs veronstaltet von der Prinzengorde der Stadt Duisburg e. V.(kein Kostümfest) Soschhen, Sagteftache Sroße 63 W en der Reden, Doiebt u Gesun. e eeheer Peüer Zigerren Duisburg, Kasinostraße 17 Raolerktngen! Sad Aorssemeet Hermann Hagestedt mit seinem Unterhaltungsorchester .30 Gledanhen um Ehe und Muttertum— Und was unsere Hörer dasu schreiben 10.00 Wien: Wien— Grensstadt in Osten lorfolge von Bruno Brehm 10.30 Frankfurt: Aus der bürperlichen Erziehungsarbeit einer Rund lundspielschar der H1. 11.85 Unfallechats in der Landwirt schaft 12.00 Die Werbenune bei der Firme J. Pohlig-C Kfln-Zollstock. Ee eptelt das Rheinische Landesorchester (Leitung: Heinz Herkrath) 18.18 Searbrücken: Mitlagehensert Dse Kleine Orchester unter Edmund Kasper U Aumert Meine Hausmarken. Das Beste vom Besten. 10 Stück.43,.90,.35 20.10 Der fransdislsche Cellist Plerre Feurnier aplelt (Am Flügel: Waldemer v. Val1ée)— Francoeur: Sonste— Schumann: Fantastestücke— Debussv. Sonate 21.00 Deutscher Kalender: Januer. Monatsbild vom KönigswusterWohin in den Schnee? Deutschlandsender .00 Clechemapiel .10 Fine kleine Meiedie(Schallpl.) .30 Königsbers. Frühhensert 2. 40 Turnstunde .00 Khniasbers: Der Alle Prits und die Karteßlein .20 Frankfurt: Aus der börperlichen Ersiehungsarbeit einer Rund... funhepielecher der MI1. .30 Dreißis bunte Minuten mit Poui Hörbiger, Herl Schönböck Jone Inlden Ein Ufa-Großfilm, der seit Wochen die Spielpläne der benachbarten Großstädte beberrecht! duch Jowerdenbegeintert sein! HANS ROB Ruhrort, * Landwehrstraße 80 9 Feraruf 40467 Phote Apperale, Entwicktu größerungen, Brillen- 0 der Rhein- und Ruhrzeitung! 9 Uls- Kulrurtlim Neue Oeoiligforreoch he KE Küe G Küceeet 12 W