**„„RWWVrgeUe“ Tageszeitung für das niederrbeinische Industriegebiet und den linken Niederrhein Das Blatt der wesideutschen Binnenschiffahrt Hauptgeschäftsstellen: Duisburg, Kasinostr. 14, Ruf 20753— Oberhausen, Gutenbergstr. 9, Ruf 21551— Moers, Oftring 2, Ruf 3245 „ Pesusergeis: 2 9mn Ju..— manst brei Gane bei Aihhglsg. 1/19·8 dam i.n Gegr. 1848 Geschästostellen: Obg.=Ruhrort, Landwehrstr. 40, Ruf 40995— Essen, Sachsenstr. 36 und Eickhaus, Ruf 51121— Düsseldorf, Gradenstr. 16. Ruf 16571. Dortmund, Hansastr 3. Nuf 31790— Verlin SW. 68. Charlouenstr. 14, Ruse 1702 22. 172935 Bezugspreis:.=RM. für den Monat frei Haus, dei Abholung.80 RM. Durch die Post monatlich.= Rü(einschl. 45 BI Postzettungsgebühr) zuzügl. 42 Pf. Bestellgeld. Anzeigenpreise find im Iunern des Blattes genonme Postsheck-Kono: Essen 17405 Ausgabe# Dienstag, 15. Oktober 1940 (Einzelpreis 10 Pf.) (Amfang 8 Seiten) N. 294 Die stärkere Moral Der Vernichtungswille der Briten wird ihnen durch das Bombardement Londons in einer Weise heimgezahlt, wie sie die Welt noch nicht erlebr hat. Die irrsinnigen Tiraden und Prahlereien W.s, die unzähligen Verbrechen sind vom deutschen Volk und seiner Wehrmacht, der Armee, der Fiotte und der Lustwasse mit der Tat beantwortet worden. Soiche Verbrecher, die gegen Deutschland vorgehen wollten, wie sie in Irland und im Burenlande, in den Kolonien und in Indien vorgegangen sind, wobei sie nach der alttestamentlichen Haßvorschrift Frauen und Kinder, Bieh und Güter vernichteten, konnen nur durch die gerechte Strafe der rücksichtelosen Ausmerzung daran gehindert werden, die Welt wetter in Brand zu stecken. Einmal muß die Methode der ständigen Ingonghaltung von Unruheherden ein Ende Laben. Die Strafe für die britischen Verbrechen wird jetzt vollzogen. Richts kann sie abwehren, und das Gewimmer der„Times“, man sei doch gar nicht so, zeigt, wie die Schläge sitzen. Dieses Organ einer verkommenen und verlogenen Plutokratie lügt plötzlich, England hasse nicht, wie noch im Weltkriege, die Deutschen und die Italiener, es wisse sehr wohl„zwischen Nazibarbaren und ihren Opfern zu unterscheiden“. England verteidige die Freiheit, es sei darin einig, während Nazideutschland seelisch gespalten sei und daher Einsatzmöglichkeiten für die englische Propaganda biete. Den gleichen kömmerlichen Faden spinnt ein Briefschreiber namens Graham Litle in der„Times“ aus. Er erinnert an ein Buch aus dem Weltrieg von Wilferd Trotter über den„deutschen Herdengeist“. Run, diese Auffassung, wonach der Deutsche nur ein Vieh sei, wird noch heute in England systematisch durch die Haßagitation verbreitet. Der Deutsche ist nach der englischen Vorstellung genau das, wos Harlley Manners während des Welttrieges in seinem Pamphlet„Hate with a Will to Bictory“ schrieb,„ein Sklave von Geburt, ohne die Rechte eines freien Mannes, einer militaristischen Regierung huldigend, der er das Leben selbst zu verdanken glaubt, von Sieuern niedergedrückt, um den Kriegsapparat in Gang zu halten, schlecht genährt, unwissend, mehr zu Verbrechen neigend als die Bauernschaft eines anderen Landes. Ein entarteter Bauer, eine elende Zukunft und eine Abscheu erregende Vergangenheit, das sind die Erbschaften, die dem Deutschen in die Wiege gelegt werden. Was für ein Charaktertypus kann sich unter solchen Bedingungen ausbilden? Nur einer— das Vieh“. Hier hätten wir also den als Kronzeugen herangezogenen Trotter ergänzt durch einen anderen und in gleichem Sinn schreibenden britschen Kronzeugen. Das Wort von der deutischen Herde, vom dautschen Bieh, wird aber gerade in derselben Nummer der„Times“ veröffentlicht und durch englische Literaten belegt, in welcher der Leitartikel, ein wirklicher Leidartikel über Englands mangelndes Unvermögen, die Lüge ausspricht, England trüge keinen Haß Die englische Psoche ist von den Deutschen seit dem Wettkrieg genau und nach so viel Richruhgen hin studiert worden, wie der Schreiberling der„Times“ auch nicht einmal zu ahnen vermag. Gerad= dieses Studium hat die Deutschen zusammengeführt, es hat ihnen den Beweis erbracht, daß die Deutschen stärker und ehrlicher sind als die Durchschnittsbriten und daß es im Interesse Europas netwendig ist, diesen Staat, errichtet auf einer zusammengeraubten und geknechteten Welt, in den Abgrund zu stürzen. Wenn die englischen Geldsäcke von der inneren Opposition in Deutschland fabeln und darauf ihre letzten Hoffnungen stützen, dann sind ste mit Blindheit genau so geschlagen, wie sie in ihrer Hoffnung, Satrapenstaaten würden England vor der Kriegsfurie bewahren, betrogen worden sind. Nein, eine funge, einige und kräfige Nation, die eine stärkere Moral besitzt als ihr Gegner sich träumen läßzt, ist dabei, diesen englischen Thron der Brutalität, der Heuchelei und der Lüge zu ftürzen und die Welt davon zu befreien. Und kein Winseln und keine Lügen und keine der bisher angewendeten Knifse reiten England vor diesem Urteilsspruch der Weltgeschichte. Japanische Ossensive in Mitlelchina * Schanghal, 14. Okt.(Drahtb.) Japanische Truppen, unterstützt von der Luftwaffe und von armierten Flußfahrzeugen eröffneten den Angriff an der 300 km breiten Front zwischen Wuhu am Jangtse=Fluß und Hangtschau, wo seit den Operationen im Jahre 1937 keine wesentlichen Kampfhandlungen mehr stattgefunden haben. Nach Meldungen aus dem japanischen Hauptquartier in Mittelching macht die Ofsensive, die gegen 20 Tschungkinger Divisionen in gut ausgebauten Stellungen gerichtet ist, gute Fortschritte. Tondon ir Schiachtseid wie Hlaudern im Wenlricg Ein neuer Zeind an der innerenglischen Fronk: der Winter— London will unkeriedische Wohnungen bauen Der Führer empfing Riccardi * Stockholm, 14 Okt.(Drahtb.) Trotz der gegenteiligen Versicherung amtlicher Stellen in London stellt„Tokio Asahi Schimbun“ erneut fest, daß die Wirkung der ununterbrochenen deutschen Vomdenangrifse immer verheerendere Ausmaße annehme. Bei dem rollenden Einsatz deutscher Flugzeugwellen, die täglich neuen Schaden anrichteten, lei es selbst durch die Tausende sogegannter Hilfspioniere, die mit Kraftwagenkranen versuchten, die Trümmerselder zu beseitigen, nicht möglich, das verstümmelte Stadtbild zu verbessern. Prosessoren und Architekten, so berichtet das Tokioter Blatt, entwürfen darum bereite Pläne für einen vollständigen Neuaufbau eines bis Kriegsende evtl, völlig in Schutt und Asche gelegten London. Da bei den dauernden Bombardements eine geregelte Abwicktung ihrer Geschäfte nicht mehr möglich ist, haben die diplomatischen Vertreter der britischen Regierung wiederholt nahegelegt, wenigstens das Auswärtige Amtvon London wegzuverlegen, damit auch die auswärtigen Missionen ihren Aufenthaltsort wechseln könnten. Schon jetzt, so melden neutrale Berichterstatter, sahen sich verschiedene diplomatische Vertreter gezwungen, ihre Abende und Nächte in der Umgebung Londons zu verbringen und die Hauptstadt nur zur Abwicklung der notwendigsten Geschafte zu betreten. Große Sorge macht der englischen Regierung nach einem in Neuyork vorliegenden neutralen Bericht aus London die wach: sende Ausdehnung der Brände. Zwor wurden in der letzten Zeit sämtliche Feuerwehrleute auf dringendes Verlangen des Ministeriume für innere Sicherbeit von der Wehrmacht freigestellt und in London eingesetzt. Aber ihre Zahl reichte in der vergangenen Woche nicht mehr aus. um die Brände auch nur einigermaßen auf ihren Herd zu beschränken, obwohl die Feuerwehrleute mit letzter Einsatzkraft arbeiteten. Ganze Straßenzüge, so heißt es in dem Bericht, sind in der englischen Hauptstadt dem Feuer zum Opfer gefallen. Diese Brände hätten mindestens ebenso viel Schaden angerichtet wie die deutschen Bombenabwürse selbst. Eine neue Rote danger Besorgnie vor dem Kommenden, die ebenfalls durchaus nicht mit dem sonst von amtlicher englischer Seite gezüchteten krampfhaften Optimismus zu vereinbaren ist, klingt in einer Rede an, die der Sekretär des PilgrimsTrust am Sonntag gehalten hat. Der Redner dieser Organisation, die mit dem britischen Erziehungsministerrum eng zusommenarbeitet, erklärte dabei u..: London sei setzt zu einem Schlachtfeld geworden, wie er Flandern im Weltkrieg gewesen sei. Ader Die Schlacht habe gerade erst begonnen. England sede sich nicht nur einem äußeren Feind gegenüber, sondern werde sich in nächster Zeit auch noch mit einem anderen Feind auseinanderzusetzen haben. Dieser Feind bedrode die innerenglische Front und er heiße— Winter. Gegen ihn müsse die englische Bevölkerung selbst zu Felde ziehen und ihn bessegen, wenn er nicht zu einem Verbündeten Hitlers werden solle Der Winter bringe für England nicht nur wie üblich Kalte, Frost und Regen, sondern auch den„schrecklichen Stumpffinn“ und„die Vereinsamung der Geistes“ in diesem Kriege mit sich. Alle Engländer müßten sich zusammenscharen, um das englische Volk in den kommenden Monaten vor dem geistigen Zusommenbruch zu bewahren. Eine Depressionsstimmung musse um jeden Preis vermieden werden, denn sie bedeute eine Hilfe für den Feind. Neben diesen Sorgen um die geistige Haltung der britischen Bevölkerung bleiben natürlich die Schwierigkeiten weiter bestehen, die durch die schweren Zerstörungen vor allem in London entstanden sind. In diesem Zusammenhang ist ein Interview von besonderem Interesse, das Sir John Reith, der Leiter der Wiederaufbauarbeiten, einer Reihe ausländischer Journalisten gewährte. Er erklärte u..:„Die Aufgabe, die man mir gegeben hat, ist unerhört schwer Sie wissen, daß nach jedem neuen Lustangriff immer mehr Wohnungen für die Bevölkerung geschaffen werden müssen. Es reicht nicht aus, Wohnungen zu beschlagnahmen, die zufällig leer stehen, weil ihre Eigehtümer zwangsevakuiert sind oder London freiwillig verlassen haben. Der Winter steht vor der Tür, und wir müssen daher das Wohnungsproblem vorher lösen. Ich bin gerade mit einem Plan befaßt, der die unterirdische Bebauung in größtem Maßstad zum Gegenstand hat. Wir werden bombensichere unterirdische Wohnungen für Masseneinquartierung einrichten. Jedoch müssen wir zunachst einmal die Ruinen der zusammengestürzten Hauser an den Stellen wegräumen, wo alsdann diese unterirdischen Wohnungen gebaut werden sollen.“ * Berlig, 14 O8.(Drahlb.) Sitag in der Neuen Reichzkogzlel Der Jührer empfing heute giltag in der Neuen Reschokanzlei den Königlich-Italienischen Außenhandeisminister Raffaclle Riccardi in Gegenwart des Reichewirtschaftsministers Junk. Eine Abteilung der-Leibslandarte erwies bei der An- und Abfobes die miliäkrischen Ehreubezengungen. Großkreuz vom Deutschen Adler für Bagrianosf * Wien, 14. Okt.(Drahtb.) Der Führer hat dem KöniglichBulgarischen Landwirtschaftsminister Bagrianoff das Großtreuz des Ordens vom Deutschen Adler verliehen. Reichsminister Darre übergab die hohe Auszeichnung dem Königlich=Bulgarischen Minister am letzten Tage des Deutschlanddesuches. * Großkreuz des Alexander-Ordens für Darré * Wien, 14. Okt.(Drahtd.) Der Königlich=Bulgarische Landwirtschaftsminister Bagrianoff überreichte dem Reichominister für Ernährung und Landwirtschaft R. Walther Darre das ihm vom Jaren der Bulgaren verliehene Großkreuz des AlexanderOrdens. Deutschland dankt seinen Bauern Ehrenabordnung des deutschen Bauerntums bei Reichsminister Darré und Dr. Goebbels * Berlin, 14. Okt.(Drahtb.) Mit berechtigtem Stolz kann das deutsche Landvolk auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Dieser Erfolg ist ihm nicht in den Schoß gefallen, sondern mußte schwer erkompft werden. Der Lohn für die außerordentliche Kraftansponnung war, daß das deutsche Landvolk nicht eine absinkende Kriegsernte, sondern eine normale, gesunde Friedensernte zu vorzeichnen hat. Das zeugt von der gesunden Kraft deutschen Bauerntume und von der Folgerichtigkeit der von Reichsminister Darre geführten Agrarpolitik. Das deutsche Volk weiß seinen Dafür dankt ihnen heute die ganze Nation. Diesen Dank entgegenzunehmen, ist eine aus fast 300 Frontbauern, Bauern und Bauerinnen und Landarbeitern bestehende Ehrenabordnung des deutschen Bauerntume aus allen Gauen des Reiches in Berlin anwesend. Wir sehen Frontbauern aus der Saarpfalz, aus Baden, dem Rheinland, aus dem Warthegau, Danzig, Westpreußen, Ostpreuhen und Schiesien, die zwischen den Bunkern des Westwalleo. im Feuerbereich der französischen Artillerie oder unter dem Polenterror, ihre Pflicht ale Bauern taten. Frontbauer ist ein neuer Begriff, den der Krieg geboren hat. Der Soldat, der mit der Hauem Donk bolsr, bod be mit Lisc genagg haoben. Die Er. Wasse graen den Feind jog, der die versöirten deuschen Vauern. Pepoupgeh hoaseren Feinden, hoben he Fricht, getragen nder alle Maßnahmen und Bemühungen des Staates allein hätten das nicht erreicht, wenn nicht der deutsche Bauer und die Bäuerin und das Heer der deutschen Landarbeiter mit so großem Verständnis. mit solcher Arbeitskraft das große Werk angepackt hätten. Große Wirkung der deutschen Vergeltungsangriffe Schwere Explosionen und Brände in London und Liverpool— Der Feind verlor 13 Flugzeuge * Berlin, 14. Okl.(Drahid.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Leichte und schwere Kampffliegerverbände sehlen am Tage und in der Nacht ihre Vergeltunggangrisse euf London und ihre Angrisse auf andere kriegswichtige Ziele in Süd= und Mittelengland mit großer Wiekung fort. In vollendem Einsatz flogen Staffeln, bei Tage durch Jagdverbände geschößt, in dichter Jolge, se daß zwischen den einzelnen Angrissen aue kurze Pausen eintraten. In London entstanden vor allem nördlich der Themse in Höhe der Dickoris= und Indis=Docks durch Vombentresser mittieren und schweren Kalibers Großbrände, die während der Nacht bereite von der Themsemündung und der brilischen Küste aus zu sehen woren. Nach dem Angriff auf ein Kraftwerk konnten große Stichslammen und starke Rauchentwicklung beobachtet werden. Ein zweiter stärkerer Angriff galt den Hafenanlagen und Röstungsbetrieben von Liverpool. Der Vombenwurf rief auch Hier Fast alle Büros und Geschäfte sind getroffen Die Londoner City ist sehr mitgenommen— Ein Gang durch Britanniens Hauptstadt O Senf. 14. Okt.(Eig. Drahtb.) Ueber das Aussehen der englischen Hauptstadt gibt der„Figaro“ in einem Bericht seines Korrespondenten ein anschauliches Bild. Der Berichterstatter ist durch die Straßen Londons gegangen und schildert ganz sachlich, was er gesehen hat, wobei er natürlich mit Bezug auf die britische Zensur sich vielfach nur mit Andeutungen begnügen muß. Im Eastend und im Hafenviertel, so schreibt er, sind die Häuser zu Dutzenden zerstört. Wenn man die Ludgate Hill und die Fleet Street dis zum Stcand hinuntergeht, so findet man Einschlage mitten in der Straße. Auf dem Strand ist das Sommersethouse zum Teil zerstört. Auch sind Brückenpfeiler der Themsebrücken getrossen. Die sichtbarsten Schäden sind überall die zerbrochenen Fensterscheiben. Im Maifayre, dem Quartier des Lurushandels, das zwischen der Regent Street. Orford Street, Hart Lane und Piecadilly Street liegt, sind die Schäden bedeutend. Man gehi auf Glasscherben. Alle Läden haben an Stelle ihrer zerbrochenen Fensterscheiben Bretterverschläge. Im Westend ist ein großes Geschäftshaue mit vier Etagen getroffen worden. Savile Road, die Straße der männlichen Eleganz, ist zerstört un ausgebrannt. In der Vond Street ist ein großer Warenhaus ausgebrannt, ein anderes zerstört. In der ganzen Straße ist keine Scheibe mehr intakt. Regent Street it durch Seile abgesperrt, da die Häuser einzustürzen droben. Im Hodepork hat eine Vombe einen ungebeuren Trichter verursacht Die Eity ist sehr mitgenommen. Fast alle Büros und Geschäfte sind getroffen.###. g. un i.#. i 2. An den Docks, die sich 15 km an der Themse entlangziehen, in die Mebrzahl der Lagerhäuser mindestens einmal getroffen worden. Die Stadt London, so meint der Berichterstatter, konnte vor dem Verdrennen und der vollständigen Jerstörung nur dank des Einsatzes der Feuerwehr gerettet werden, die selbst während des Vombardements arbeite. Im ganzen gibt dieser Bericht grade in seiner nüchternen Aufzählung doch ein erschütterndes Bild von dem heutigen Zustand Londons. Nach besonders heftigen Angriffen in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag erschienen die ersten deutschen Maschinen bereits am Sonntag mittag wieder üder der britischen Hauptstadt. Die ersten Vomben fielen über die südöstlichen Vorstädte Londons. und eine halbe Stunde später waren deutsche Maschinen auch wieder über dem eigentlichen Zentrum der Hauptstadt. In einer amtlichen Mitteilung des britischen Lustfahrtministeriums heißt es, daß im Lause des Nachmittags Welle über Welle seindlicher Formationen über die Kentküste in England einsiog und bis nach London vordrang. Bomben fielen in zahlreichen Stadtteilen und Vorstädten Londons. In einem ungenannten Stadtviertel wurde ein ganzer Häuserblock zerstört, ein Großfeuer entstand und an zwei anderen Plätzen Londonrichteten die deutschen Vomben ebenfalls große Verwüstungen an. Die Angriffe wurden pausenlos die ganze Nacht über fortgesetzt. Das allmorgendliche Kommunigus des britischen. Lustfahrtministeriume über die nächtlichen deutschen Angriffe liegt noch nicht vor, doch teilte der britische Rundfunk Montag morgen mit, daß nicht nur London, sondern auch gewisse Provinzstädte Englands besonders heftigen Angriffen ausgesetzt waren. In Liverpool müssen riesige Brände ausgebrochen sein. denn Radio London erklärte, daß u. a. auch ein großes Holzlager von den deutschen Fliegern in Brand geworfen sei und zahl: Gebäude, in einem Arbeiterviertel, das heißt also im Hasen= oder in den Industrieanlagen von Liverpool zerstört wurden. Weitere Angriffe der deutschen Luftwaffe richteten sich gegen zwei Stadte in Nordoftengland. Die Londoner Flakdauierien mußten nach den bieder vorliegenden Rundfunkmeldungen bis zum Morgengrauen ihr Feuer aufrechterhalten. Der Kampf hat einen neuen Hödepunkt erreicht. Seit einigen Tagen und Nachten richten sich die Angrifse der deutschen Flieger auf das eigentliche Herz Londons. Im Londoner Zentrum gidt es kaum noch eine lebenswichtige Anlage, die nicht zerstört oder zum mindesten schwer beschädigt worden wäre. Sämtliche im inneren der Stadt liegenden Bahnhöfe zum Beispiel haben die Wirkung der deutschen Bomben kennengelernt. Von den sechs großen Gaswerken Mittellondens find Zünt aber Betried. Mindestens drei große Elektrizitätswerke sind schwer beschädigt worden. Man kann schopen, daß außer den Beschadigungen auf Endbahnhofen die Eisenbahngleise im eigentlichen London an üder 30 Stellen beschadigt worden find. schwere Explosionen mit nachfolgenden Bränden dervor. Beim geiff auf verschiedene kriegswichtige Ziele in Mittel= und Sedengland wurden u. a. in zwei Truppenlagern die Unterkänste zerstörk. In der Themsemündung führte die Besatzung eines Kampfflugzeuges einen besonders köhnen Tiesangriff auf einen fart gesicherten Geleitzug von 18 bewaffneten Handelsschifsen durch. De das Flugzeng keine Vomben mehr an Bord hatte, griss en mit Maschinengewehrsener an und setzte deduch ein Schiff am hec in Brand. Obwohl der Gegner mehrfach der Gesechtsberührung mit unseren Jagofliegern auswich, kam es zu verschiedenen, für uns sechr erseigreichen Luftkämpfen. Im Seegebiet westlich Cadiz zerstörte ein deutscher Fernbomber ein bewaffnetes seindliches Handelsschiff von 3 die 4909 DRT. durch zwei Vombentresser. Bei Tage griff der Geguer das Reichsgebiel und die besehzlen Gebiete nicht an. Zwei einzeine Aufliährungsslingzeuge worden schon an der fronzösischen Köste durch Jlakartilerte vertrieden. In der Nacht slog der Jeind nach Rord. und Wesidentschland ein. Planlos geworsene Vomben richieten nur geriagen Häulerschaden an, trofen jedoch keine militärischen oder wehrwirtschaftlichen Ziele. Der Gegner verlor gestern insgesamt 13 Flugzeuge, devon 12 in Luftklämpfen, eines durch Jlokartilerte. Ein deutsches Jagoflog. zeug is nicht zurückgelehrl. Englischer Tankangriff abgewiesen * Rom. 14. 0fl.(Drahib.) Der italienische Wehrmachtbericht bet folgenden Wortlaut: Das Haupiquartier der Wehrmacht gibt bekannt: In Nordafrika haben feindliche Tanks einen Angriff südöstlich von Sidi Barani versucht und siod vom Jeuer unserer Artillecte glat zurückgeschlagen worden. Ansere Lustverbände haben die engWerien zgwuischen Levon und Stachedrah don Fed debaute, denr weiß, daß er diesen Namen zu Necht tragt Mit den Bauern und Landarbeitern nehmen die kinderreichen Bauerinnen, die mit starker Hand Haus, Hof und Acker verwalten, wahrend der Bauer drauhen an der Frowt mit der Wasse in der Hand als Soldat die deutsche Scholle verteidig, an dem Empfang teil. Nach Besichtigung der Berliner Sehenswürdigkeiten und nach einem anschließenden Rundgang durch das Reichssportfeld wurde die Bauernabordnung in den Reichssportfeldterrassen von Reichsminister Darre empfangen. Er begrüßte jeden einzelnen der Gaste durch Handschlag und sprach dann zu seinen Bauern. Der Minister betonte, dies Beisammensein in der Reichshauptstadt, das ihn mit besonderer Freude ersülle, sel die richtige Stunde, um einmal den Blick zurückzuwenden. Vor kurzem sei er erst aus Italien zurückgekommen, und er wünschte, jeder einzelne im deutschen Landvolk könne hören, mit welcher Anerkennung und mit welcher Hochachtung man im Ausland von den Leistungen des deutschen Bauern spreche. Man frage sich dort immer wieder, wie dos Wunder geschaffen wurde, daß Deutschland nach einem Johr Krieg eine so mustergültige Ernährungswirtschaft führen könne. „Ich danke euch von ganzem Herzen“, so sagte Reichominister Darré,„für das, was ihr im vergangenen Jahr an aufopferungsvoller Arbeit geleistet habt“. Der Kampf, so führte er weiter aus, der heute in vollem Gange sei, sei auch ein grundsatzlicher für das deutsche Landvolk. Er könne nur von dem Gesichtspunkt der Gesamtheit geseben werden, denn des Volkes Schicksal sei auch das Schicksal seiner Bauern. Der heutige Rlutige Kampf, der vor sieben Jahren unblutig begonnen wurde, sei ein Kampf gegen das Prinzip, das auf dem Rücken des Borern der Spekulant seine ausbeuterischen Geschäfte mache. 1933 4o der Nationalsozialismus zur Nacht kam, wurde die Herrschaft dieser Clique gebrochen. Dann folgten sieben Jahre des Aufbaues. In diesem Kampf sei es darum gegangen, der englischen Freihandelslehre unsere deutsche Marktordnung entgegenzusetzen, und wenn das deutsche Bauerntum in aller Zukunft leben will. dann müsse und werde dieser Kampt gewonnen werden. Vor 25 Jahren im Weitkrieg sei das Baverntum nicht einmal in der Lage gewesen. die selbstverständlichen Forderungen durchzudrucken. Heute, nach sieben Jahren Ardeit im nationalsozialistischen Staat sei es so, doß die Neichsregierung dem deutschen Landvolk den Dank ausspreche für eine Leistung, die so ungeheuer sei, daß die Welt sie uns nicht glaude. Zum Schlußz betonte Reichominister Darre: „Und wenn ihr wieder an eure Arbeit gehl und manchmal voll Jorge feid, dann denkt daran, wie werden eure Kinder und Enkelfinder voll Stolz davon sprechen, daß ihe es wart, die ihr uater Adois hitler an dieser großen Satscheidungsschlocht mittämpfen dorftel. Jn diesem Sinne verlabt auch die Tage in der Reichshauptstadt Großdentschlanda.“ Im Anschluß begad sich die Ehrenabordnung in das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, wo sie von Reichsminister Dr. Goebdels empfangen wurde. Dr. Goebbels degrüßte in den Festräumen seines Ministeriums, die zum erstenmal seit Beginn des Krieges ihre Tore öffneten, die Manner und Weon Stuopläh vns Tuie un# vun 4. D zange#### h he Frauen der Abordnungen, In einer Anserache dieß er dle Dax. Ergebaifsen angegrissen: besonders den Iingplatz El Dobt, der io#tax' nan Perlin und im Namen der Reicheregierung seine voller Nachtfingtätigkeit öberrascht wurde. Drei Schiffe haben unsere Positionen im Oebiet von Sidi Darani beschossen, ohne Verluste oder Schäden zu verursachen. Ein stürkerer seindlicher Costangriff auf Tebruf ist von intenfiver und wirfsomer Cuftabwehe empfangen worden, die die Zietscherheit des Jeiaden entschieden keier von Berlin und imn Ramen der Nruherrgietung fesstr herzlich willkommen. Der Nationalsozialismus, sagte Dr. Goebbels, habe die Möglichkeit eines von der gegnerischen, plutokratischen Welt herausgeforderten Krieges rechtzeitig in Rechnung, gestellt. Der Führer habe die tapferste und best auegerüstete Wehrmacht der Welt gespassen Der Virschaftzkrieg Berg ser. 2, Putgage zugefallen. eriaträicztor. Eius Verace wucke grresten und eunige Teept.—, Honnen, Dem Lauschen Vauern aber sel de Ausgo, Zgsesellen. Leitungen untrbrochen: cin Monn wurde getstek. die Ernährung unseres Voltes zu sichern und den britschen Plau einer Blockade gegen Frauen und Kinder von vornherein zuschanIn Oflafrike hat einer unserer Luftverbände die Bombarbierung von Ledwar wiederholl und einen Brand verursacht. Die Hofenanlagen von Perim im Roten Mer fiad von unferen Jlugzeugen wiederholt bombardiert und getrossen worden, wobel starte Brbnde entstanden. Die feindliche Lustwasse hel Gievelle, Moggi, Sura und Toseli domdordiert und leichte Schöden verursacht. Jeindliche Flugzeuge haben den Hosen von Vertelage anf Ceros angegrisen und dadei die kalholische Kirche und andere zioile Bau. ten getrossen und 34 Toie und 20 Verwundete verursocht. Zeinerlei nennensmerter Schoden en milltärischen Jielen. Jwei keindliche Flugzenge sind abgeschosten werhen. einer Viocane gegen grunen den zu machen. Dr. Goebbels fuhr fort:„Benn man sich bie guez Japiz Baitrieg noch amnat in die Ermnnerur,„in Gel der bersche die Zeit dlese, Kriegen Gergleicht, bo. eih Wyzuten Peächzebauen. Bauern und Bouerinnen, unter der Führung fuhrers in den vergangenen acht Jahren geleistet habt. Ihr habt durch eine verantwortungsvolle, fleißige, entsagungsvolle und anspruchslose, aber darum umso wertvollere daß nicht nur der Soldat draußen an der Front, sondern auch der Arbeiter in der Heimat alles das an Nahrungsmitteln grhält, was er zu seinem Leben und zur Fortführung von Kampf und Arbeit notwendig hat Ausschluß der größeren Oeffentlichkeit vollzieht. Ihr gehört nicht 1675 N. 234 Nr. 2 Diensteg, 15 Okiober 1940 RHEIN- UND RUHRZEITUNG zu jenen Menschen, die mit ihrer Arbeit bei öffentlichen Demonstrationen zu prunken pflegen. Ihr bestellt euer Feld so, wie der Bauer das seit Jahrzehnten und Jahrhunderten und Jahrtausenden getan hat, und wie er das auch noch in Jahrzehnten und in Jahrhunderten und in Jahrtausenden tun wird. Ihr seid mit dem Boden und mit der heimatlichen Scholle verwachsen. Sie ist ein Stück aus euch selbst, so wie ihr ein Stuck aus der heimatlichen Scholle seid. Ihr seit der bodenverwurzeltste Stand unseres und überhaupt eines Volkes. Der Boden ist euer Eigentum. Er ist euer Schatz, und er bringt euch und uns den Segen der Arbeit. Denn: Boden für die Frucht zu bereiten, das st eure höchste Ehre vor euch selbst, vor eurer Familie, vor eurem Dors. aber auch vor eurer Nation und vor eurem Führer. Es ist nun allzu erklärlich, daß, wenn der Bauer zwölf Monate lang in harter Arbeit, die niemals einen Achtstundentag gekannt hat, die Scholle bearbeitet, er am Ende eines schweren Jahres das Bedürfnis hat, eine Ruhepause einzulegen. In Friedenszeiten hobt ihr diese Ruhepause mit dem Führer und mit der Reichsregierung eriebt und geseiert. Dann versammelten sich an die 2 Millionen Bauern und Bäuerinnen auf dem Bückeberg und konnten ihrem Fuhrer zujubeln, konnten ihm die Fruchte der eben geborgenen Ekrnte überreichen und vor ihm in der Kaiserpfalz in Goslar das Versprechen ablegen, auch im kommenden Jahr dafur zu sorgen, daß unserem Volke das tägliche Brot gesichert werde. Aber auch in Kriegszeiten wollen wir den Tag des Erntedankes nicht vorübergehen lassen, ohne eine Brucke zu schlagen von der Führung des Volkes zum Bauern selbst. Und deshalb seid ihr als die Vorhut des gesamten deutschen Bauerntums für zwei Tage nach Berlin eingeladen worden. Wir möchten euch bei dieser Gelegenheit im Namen unseres Volkes danken. Wir möchten euch „###c hin####### ben nielen unbekannten Bauern und Rumäniens Freundschaft mit den Achsenmächten Die deutsche Militärmistion„Sendbolen heldischen * Bulnkes. 14 zeitungen beschaf: deutichen Militarm einer Pause von 95 als amtliches Organ der Legionarbewegi Okt.(Drahsv.) Alle Bukarester Sonntag= en sich eingehend mit der Entsendung einer sion nach Rumanien. ehr als zwei Jahren nach stenmal wieder u, erklärt, daß die Aawesenheit der deutschen Wehrmacht in Numgzuisen, vieragtzef, liche Folge der in Wien beschlosenen konkret sei. Man dürfe nicht vergessen, daß Rumäniens Einglie derung in die Achse nicht nur eine Verstarkung der wirtftlichen und kulturellen Beziehungen bedeute sondern in gleiund über euc zinaus all den vielen unbekannten Bauern Läuerinnen danken, die zwölf Monate lang in harter Kriegszeit die Scholle bearbeiteten und dafür sorgten, daß unsere Soldaten, unsere Arbeiter und unsere geistig Schaffenden sich um das tägliche Brot kaum Sorge zu machen brauchten. Rehmt den Dank des ganzen Volkes, den Dank der für die harte, schwere und entsagungsvolle Arbeit, die ihr in dieser Ariegszeil geleistet habt!“ Dr. Goebbels schloß mit einem Sieg=Heil auf den Führer, der die Nation verkörpert, für die der Bauer Jahr um Jahr seine " winier Oerrd Hl. den 2. In kurzen Worten dankte Reichsnunister Borre für en der Bauernabordnung zuteil gewordenen Empfang in der Wilhelmsrche.„ Die Lage in Syrien 2 kom, Gastallung schaftlichen und ruttutenen Beztentzigen##runr, sondern in gleichem Maße auch eine enge politische und milttärische Die Garantie für die Unversehrtheit des rumänischen Gebietes setze die praktische Ueberprüfung der strategischen, taktischen und technischen Gegebenheiten voraus, die die wesentliche Burgschaft der deutsch=rumänischen Zusammenarbeit einschlossen Der unerschutterliche Entschluß, den Frieden im Donauraum aufrechtzuerhalten, sei eine Mahnung an alle diejenigen, die zu glauben wagten, daß die friedliche Entwicklung der wirtschaftlichen und politischen Beziehungen gestört werden könnte. Die deutschen Techniker brächten Erfahrungen mit, die in jüngster Zeit gesammelt worden seien und seien Mittler des neuen europäischen Gesstes. Angesichts der zahlreichen Beruhrungspunkte zwischen dem legionären Rumänien und den Achsenmächten könne eine militärische Zusammenarbeit niemanden überraschen. Die Anwesenheit der Sendboten heldischen Geistes in Rumänien schließt das Blatt seine Ausführungen, gebe nicht nur keinerlei Grund zu unbegründeter Besorgnis, sondern sei das Bekenntnis einer aufrichtigen und vollständigen Freundschaft mit den Achsenmächten Verständnis und Zustimmung in Italien 7Z. Rom, 14 Okt(Eig Drahtb.) Die Entsendung deutscher Militärinspektionen nach Rumänien findet in Italien volles Verständnis und absolute Zustimmung. Wie die den maßgedenden römischen Stellen nabestehende Agencia Romano sagt. hade d deutiche Garannie überhaupt nur den Zweck. Numumen ferner vor den englischen Uebergriffen zu schugen, die ja aud versucht worden waren. Man kann die folgenden Punkten zusammenfassen: 1917 Rumänten chon medriach iche Stellungnahme in 1. mmun Italiens. erung verindet die deutsche Aktion die absolute 2 einbart worden. 3. fällt diese Maßnahme in den Rahmen der deutsch=italienischen Garantie, und 4. werden in Rom die von englischer Seite vorgebrachten Behauptungen von einer deutschen„Invosion“ oder„Perzgczon, als einfach absurd empfunden. Im Gegenteil ist diese deutschen Militars in das für die Achsenkriegfuhrung so Erdölgebiet für die weitere Starkung der Sicherheit ergar Englands Aufgeregtheit versteht man in Rom sehr wohl, denn Eng land sieht nun auch in Rumänien die Möglichkeit schwinden. vor dort aus die Achsenmächte anzugreifen. Engländer reisen ab un Bukarest, 14. Okt.(Eig. Drahtd.) Eine ganze Anzahl Engländer ist am Montag nachmittag mit der Bahn nach Constanza abgereist um sich nach Istanbut zu begeden. Ein anderer Transport ging am Morgen nach Bulgarten ab. Die wenigen noch in Rumänien zurückbleidenden Engländer, unter ihnen auch einige Journalisten, haben Anweisung erhalten, ständigen Kontakt mit der Gesandtschaft aufrecht zuerhalten. Ueber die künftigen diplomatischen Beziehungen zwischen Rumänien und England liegen keinerlei Aeußerungen von rumänischer Seite vor. Churchill phantasiert von Erfolgen Was seine Flieger in Berlin nicht alles getroffen haben sollen— Nichts als Illusionen 14. Okt.(Eig. Drahtb.) Nach der Verhaftung und Entlassung etlicher politischer Beamter in Syrien, die mit der Bewegung de Gaulles sympathisierten, scheint die Lage in Syrien nunmehr wieder klater. Selbst Reuter mußte kürzlich zugeben, daß für de Gaulle in Syrien vorerst nichts zu holen sei. Wie man in Rom dazu bemerkt, hat sich die syrische Bevölkerung stets abgeneigt gezeigt, der italienischen Waffenstillstandskommission in Syrien Schwierigkeiten zu bereiten. Es stehe jetzt schon jest, daß die Wafsenstillstandskommission ihr Ziel völlig erreicht habe, womit eine weitere britische Spekulation hinfällig werde. Denn in Italien weiß man sehr wohl, daß England alles daran setzt, um die syrische Bevölkerung gegen Italien aufzuhetzen und dann unter dem Islam eine antittalienische Bewegung zu entfachen. Die islamfreundliche italienische Politik hat nun, wie man in Rom bemerkt, diese Hoffnungen rasch endgültig zunichte gemacht. Japanischer nationaler Dienstleistungsverband up Tokio, 14. Okt.(Eig. Kabeld.) Anläßlich des Gründungstages des Nationalen Dienstleistungsverbandes, der von der gierung zum Zwecke der Durchführung des nationalen Neuaufbaues ins Leben gerufen wurde, erklärte Ministerpräsident Fürst Konoye, der Zweck des Neuaufbaues sei die Schaffung eines größeren Asiens durch die Herstellung freundschaftlicher Beziehungen zu den Nachbarstaaten. Das Ergebnis dieser Bemühungen werde für das Schicksal des japanischen Volkes entscheidend sein. Man werde mit vielen Hindernissen zu rechnen haben, aber was auch immer kommen möge, das Staatsschiff müsse entschlossen aus dem Stur herausgesteuert werden, um es in seinen Bestimmungshafen zu führen. Abtransport der Amerikaner Washingion, 14. Okt.(Eig. Kabeld.) Hull erklärte, die träfen Vorbereitungen zur Teilnahme an dem Abtransport Amerikaner aus dem Fernen Osten. * Berlin, 14. Okt.(Drahtb.) Als in der Nacht zum Sonntag englische Flugzeuge in Deutschland einflogen, erreichten auch einige von ihnen Berlin, wo sie vereinzelte Spreng= und Brandbomben abwarfen, die jedoch keinen Sachschaden anrichteten. Das ist die jedermann bekannte Tatsache, die jedoch die Londoner Lügenbrüder nicht im mindesten hindert, die Erfolge nach eigenem Ermessen zu bestimmen. Wenn diesmal statt der sonst üblichen Bombardierung von Wohnhäusern und Krankenanstalten einmal kein Schaden angerichtet wurde, so gibt der amtliche Bericht des britischen Luftfahrtministeriums doch wieder in gewohnter Weise bekannt,„in Berlin wurden mehrere Ziele getroffen, darunter ein Elektrizitätswerk, eine Gasanstalt und ein bedeutender Güterbahnhof“. Dieses zweifellos einfache Verfahren, auf jeden Fall zu einem Erfolge zu kommen, arbeitet also immer nach dem Elektrizitätswerk, Gasanstalt, Bahnhof, nur daß es zur Variierung einmal der Potsdamer, ein andermal der Anhalter Bahnhof oder wie jetzt ein Güterbahnhof ist. Anscheinend hofft man in London, durch die sich fast immer gleichbleibende sture Wiederholung voch einmal Eindruck zu machen. Es fragt sich nur, auf wen und Zweifellos verfassen die Londoner Amtstellen solche Berichte, um dem englischen=Volk die Illusion von einem Erfolg und von einer Schwächung des Gegners zu geben. Eine recht fragwürdige Methode, denn die pausenlose deutsche Vergeltungsaktion, die England für die vielen ruchlosen Bombenabwürfe auf deutsche Dörser, Städte, Krankenhäuser und Kirchen die Schärfe des deutscher Schwertes spüren lößt, dürste die Trerggegerg# Pi beeindrucken als die substanzlosen„Erfuigsberuce“, mit denen Churchill und Duff Cooper ihr Land und die Welt zu täuschen wähnen. Illusionen um jeden Preis Dakar sollte der Wendepunkt des Krieges werden * Genf, 14. Okt.(Drahtb.) Aus dem Munde Winston Churchills Re ecee ccee Vor Llse, io, Porfihire Post: die von diesem Vlatt wiederwurde, die englischen Blätter mit einer erfolgreichen Offensive bei Dakar prahlten.„Wenn Dakar genommen ist, dann wird dies der Wendepunkt des Krieges für Frankreich sein. Frankreich Krieg gewonnen haben. Zweifellos wird die Einnahme von Dakar einen ungeheuren Eindruck in Frankreich, hervorrufen, wei, dies die erste Initiative auf unserer Seite darsteuen würde. De Gaulle ergreift jetzt die Offensive, und wenn die Engländer ihm die notwendige Unterstützung geben, dann wird er den Krieg. sowei Frankreich in Frage steht, gewinnen. Es wird der erste entscheidende Schlag von unserer Seite sein, denn bisher haben wit nur, Schläge einstecken müssen“ 44 4 Jetzt, nachdem man noch einen weiteren Schlag tatsachlich gesteckt hat, soll der Dakar=Zwischenfall vollkommen unwichtig sein. Es geht doch nichts über eine konsequente britische Illusionspolitik. Das Motto, unter dem sie steht, heißt:„Illusionen um jeden Preis!“ Der Auftakt jeder Aktion ist eine Illusion. Wie sie verläuft, ist Nebensache, wenn das Ergebnis nur nicht die Illusion zerstört. Schließlich braucht man überhaupt nichts mehr von Aktionen und lebt nur noch von Illusionen. Siehe Dakar! Schweres Eisenbahnunglück bei London Reuter kann die Ursache nicht finden * Stockholm, 13. Okt.(Drahtb.) In der Gegend von London, so meldet Reuter, ereignet sich am Sonnabend abend ein Eisenbahnunglück, als ein Schnellzug, der von Liverpool kam, bei der durch eine Bopepzigentgleiste. Die 329, ung sache Verletzte. nach den letzten Melvungen auf neun Toie und sechs Verletzte. Ueber die näheren Umstände des Unglücks berichtet Reuter:„Man glaubt, daß der Unfall auf einen Gepäckkarren zurückzuführen der vom Bahnsteig auf die Gleise fiel“. Mit dieser Erklärung bekommt das Unglück etwas Geheimnisvolles. Vielleicht lüftet sich das Geheimnis, wenn Reuter der Frage aus den Grund geht, ob sich zu der Zeit, als der Unfall sich ereignete, nicht wieder einmal deutsche Flieger über England aus Liverpool aus dem Gleis sprang. USA.-Armee gegen Bomber=Lieferungen an England up Washingion, Kämpfer gegen den Tod Unter den Feinden der Menschen sind jeue die gefährlichsten. die sich durch ihre Kleipheit der menschlichen Beodachtung leicht entzieden, die Bakterien. Als eine Geißel der Menschheit haben der Tuverkelbazillus und der Dipdeberiedazillus gewutet, ebe ihnen die Foricher auf die Spur kamen und die Mittel zu ihrer Bekampfung fanden. Weich ein Segen ist dem Werk Roder: Kochüberall in der Welt gefolgt, seitdem er den Erreger der Tuderkulose gefunden dat. und wieviel Sorgen weniger und dafür dluhende Menschenieden mehr gidt es auf dieser Erde. seitdem der icher der Diphtherie entdeckt und das Mittel zu seiner Unschädchmachung gefunden wurde! In den legten Jadren und noch erst kürzlich sind in westdeutschen Stadten Diphtberieschugimpfungen dürchgefuhrt worden, mit dem Zweck, die Kinder immun gegen den Diphtheriebazillus zu machen. Ein genaues Zahlenbild bringt den unwiderleglichen Beweis für die Wirksamkeit dieser Vordeugung. Die Erkrankungsziffern sind erbedlich gesunken, damit auch die Sterbefälle. Die Diphtberieschuzimpfung hat sich als des beste Mittel vordeugender Gesundheitsfürsorge erwiesen. einer Fursorge, die dank der Organisation des deutschen Gesundheitswesens ohne Muhe in großem Umfang eingesetzt werden kann. Wenn wir uns mit Dankbarkeit der Waffe erinnern, die uns gegen die Diphtherie bereitsteht, so ziemt es sich. des Mannes zu gedenken, der sie uns geschenkt hat: Emil von Behring. Vor 30 Jahren. am 4. Dezemder 1890. hat er die Summe seiner Forschungen und Erfahrungen über eine Blutserumtherapie in seiner grundlegenden Veröffentlichung bekanntgegeben:„Ueder das Zustandekommen der Diphtherie=Immunität und der Tetanus=Immunität bei Tieren.“ Behring ging in seiner Blutserumtherapie davon aus, daß das Blutwasser bestimmte Krankheitsgifte zu neutralisieren vermag. sofern es dementsprechend bestimmte Gegengifte enthält. Die genannte Veröffentlichung stellte seine Idee zur Diskustion, oder genauer gesagt: zum Kampf. Behring hat für seine Gedanken und seine Entdeckungen zäh gekämpft, insoweit ähnelt sein dem großen Freund der Menschheit, Rodert Koch. Wie Koch kam auch Behring aus kleinen Anfängen. Emil Adolf Behring wurde in Rosenberg in Ostpreußen als fünftes Kind von zwölf Geschwistern geboren. Er entstammte einem Lebenskreis, dem preußische Sparsamkeit Gesetz war. Dank seiner früh erkannten Begabung kam er als einziger unter seinen Geschwittern guse Gymnasium. Freitische und Stipendien gestatteten. n Schulbesuch. Er wählte die Laufbahn eines Militärarzteo, der Staat trug die Kosten des Studiums. Er wurde Arzt bei der Truppe, übernahm eine Privatpraxie, führie selbständige wissensch: Arbeiten und Versuche im Laboratorium einer Versuchsstation in Posen durch. Sein Thema ist die Desinjektion, insbesondere die Wirkung des Jodoforms. Er treibt Studien über die Wirkung der antiseptischen Mittel; seine ersten wissenschaftlichen Arbeiten gelten diesen medizinischen Fragen. Neden seiner Tätigkeit als Truppenarzt in Winzig, Schlesien, detreibt er eine Privatpraxis: bei dieser Gelegenheit treten ihm die Schreck der Diphtherie in einer großen Epidemie entgegen. Der immer auf Erweiterung seines Wissens Bedachte nimmt an einem dakteriologischen Kursus in Wiesbaden teil, kehrt wieder zur Truppe zurück. Es ist das Zeitalter der Bakteriologie gekommen: Rodert Koch hat den Tuberkelbazillus entdeckt(1882), Friedrich Lössler den Diphtheriebazillus gefunden(1884). Diese Entdeckungen machen auf Behring starten Eindruck. 1887 ist er Stobso=z. Lug pir, weiteren Ausbildung nach Vonn kommandiert. Gehe. Binz vom Pharmakologischen Institut erkennt Behrings Genie und fördert ihn stark im Studium der organischen Tlerverluche machen Vorschrüte, b. vr), Beg, guist Beheing mit ein Rattenserum. Auf seinem weiteren Weg trifft Behring mi Koch zusammen; im Jahre 1888 wird er Assistent am Hygienischen Institut der Universität Berlin— Leiter des Instituts ist Robert Koch. Für Behring beginnt eine fanatische Arbeit mit den Fragen, deren Lösung ihm vorschwebt. Aus einer id Einfällen kristallisieren sich die Erkenntnisse und Erfahrungen, die im Sommer 1890 zur Begründung seiner 1893 ab; vorsichtig braucht er sein Serum gegen Dipt enüichren, Bedieroie Gelandheiseamt Die Anerkennung al. Das Arg(E,e K der Klag von.“ „„ Tros angrissen. Die 2 Rom, 14. Okt. Ueber das Seegefecht in der Straße von Der hund zu Gentesen arn d. S. Ke. Kas aun u1 eu nahmen. Die ttaltenische Torpedobootzsiotile nohm sogleich unter Die toltensche Terpedobezulse ziue, Torp, Langtz, D eauch bersenn. Zeige laiz ge he eesie nur 700 m Entfernung lanciert werden. Die Engländer wurden sich erst im Moment der Schiffsexplosion der wirtlicher, Lage ganz bewußt und nahmen nunmehr die kleinen italienischen Boote unter Der Schauplag diestes Setessene, das dem Schneld und den Oraufgängertum der itallenischen Seeleute das glänzendste Zeug: dars nach Osen. Dier sepie non die Aeion der stalenischen Bomber ein, die trotz böigen und unsichtigen Wetters am folgenden Tage die geschlagene englische Armada östlich von Malta wieder aufstöberten und in zahlreichen Wellen, oft nur aus 500 m Höhe, dem Spegt, auf einen schweren Kreuzer der konnten davei eine schwere Be und zwei weitere 230=Kilo=Bombei landen. Wie man Brichen dur und woder unoer Ausnreszug, sg lictgr scher 9n. stehen kommt. In der Tat haben die Engländer einen Kreuzer Gerier due drigen Heseaniscen Juur iz. Derie ioi3 2is ien. dizin in Wiesbaden bekanntgegeben; damit Vorbengungemitetl vrsheut, bege hesien groß, Ehrungen zutel stard im 31. März 1917 an Forschungsarbeit und sein wissenschaftliches Genie durch das Mittel, das er schuf, ihr Leben erhalten hat. Sestelsienrnsen. esie Ashzeas Pelanger erwerben, wohwollend gegenüberstehe. In Kreisen des Heeres wird jedoch die Ansicht vertreten, daß man angesichts der internationalen Lage. und da nur 40 bis 50 Maschinen dieses Typs vorhanden seien. keine„fliegenden Festungen" abgeben sollte. Die endgültige Entscheidung, so heißt es, werde vom Präsidenten ge troffen. Uruguay spürk Englands Finanzierungssystem * Montevideo, 14. Okt.(Drahtb.) Die von der englischen Zentraleisenbahnverwaltung in Uruquay erhöhung hat zu einer Reihe von Protesten uruguayischer Genossenschaften geführt, die in der angedrohten englischen Maßnahme eine zu starke Belastung des uruguaischen Wirtschaftslebens erblicken. Des= Boide von Provsetzzuicher Gesezschalten(Federation Vereinigung landwirtschouunger„Iu dem Protest heißt es. 550 mil. Lire für Eisenbahnbauten in Italien Io Verter eszulsghast Zavon absetzen selle, urnguag dies. des Verkehrs= Burde aufzuzwingen. Freiwilliger Arbeitsdienst in Dänemark * Rom, 14. Okt.(Drahtb.) Zu dem Bericht vrrgg######## ministers Venturi an den Duce, wonach in dem am 28. Oktober zu Ende gehenden 18. Jahr faschiitischer Zeitrechnung von der Staatsbahn für Bauten über 550 Millionen Lire sowie über 17600000 Arbeitstage aufgewendet wurden, betont„0 'Italia“, daß es einen großen und auch einen langen Krieg glanV Kopenhagen, 14. Okt.(Eig. Drahtb.) Zur Bekämpfung der Staates durchgebild organistert und mit Hnanzielgg. 2p gon 16 bi. 25 Jahren führt Arbeitzlose Jugendliche im Aure: geiz van sache vi, sollen dier aufgenommen werden kur eine He, nach einem solchen Monate. Kein arbeitzloser Jugendliche zu, an ihm verweigern. Lager verwiesen wird, darf die Tein,Boch, vetragen. Doneben Die urvbohtopeu op, uitericht ertaest dand Sport betrieben werden. Die Lager sind zunächst für 3000—0000 Teilnehmer vorgesehen. Koretse 66 Roman einer großen Leidenschaft Von haus Possendorf Grschlenen bei Knon 4 Mirtn 45 Gino!— Einzig Geliedter! Wenn Du Deine Unschuld am Tode Marco Ballarins nicht einwandfrei beweisen kannst, fliehe sofort! Ich war des Mordes an B. oder der Anstiftung dazu beschuldigt. Mit Hilfe eines früheren Polizeiheamten(Pasguale Piccirillo, Calle Castagna, Venedig) habe ich gerlucht, den wahren Schuldigen zu entdecken, um mich von zu befreien. Alle Spuren, die ich fand, führten zu D habe diese verfluchte Spitzelei gegen Dich begonnen, ehe ich dich kanntel Daß ich pater, als ich Dich Weogene pinzurich„iur fort meinem Herzen, sondern noch lange Gochen hindurc## meinem Verstand gefolgt din, büße ich jetzt mit dem habe alles getan, was ich konnte, um dich vorweiterer gung zu schützen. Daß es mir gelungen sein möge, ist mein letztes Gebet. Ich liebe Dich! Ich glaube an Deine weil ich Dich liebe. Aber auch, wenn Du schuldig, ein. eizgst. liebe ich Dich,noch immer! Verzeihe u.... 2 ag, Hastig legt Nelda den Block in die Schubiade zurua und stößt sie zu. Gleich darauf tritt Gino wieder ein und sagt:„Dein Bad ist bereit, Relde.“ Nelda geht auf ihn zu, legt die Arme um seinen Hals und drückt einen langen Kuß auf seine Lippen. Nicht ist in ihrem Gebaren, was Gino verdächtig erscheinen könnte. Gino hat begonnen, sich zu entkleiden, als ihm etwas einfällt: potir Biock aue der Schisge, Sen Bick fal 3. Tsoe Bege. schrift. Er liest die ersten Worte: Gino! Einzuz Geliebter! Wenn Du Deine Unschuld am Tode Marco Ballarins nicht einwandf beweisen kannst... Die Buchstaben tanzen vor seinen Augen. Er liest nicht die folgenden Zeilen: sein Blick springt gleich zu den letzten Worte:.. schuldig sein solltest, liebe ich Dich noch immer! Verzeih Deiner Reldo. erineen M Der Block entfsallt Ginos Hand. Mit zwei Sprungen g. er an der Tür zum Badezimmer, drückt die Klinke nieder.„, Tog ist von innen verschlossen...„Nelda! Nelda! Mach auf: Sofolt. — Keine Antwort Er wirst PH.mi gn Ihr Kopf ist zur Seite gelunfenz, iöge. Lidgr, ünd, gescpsoslen. Line sieht es sofort: der Blutstrom, ver vas wasser fardt, kommt aus Reldas unkem Handgelenk. Er reißt die Wollschrge,ggzt ug Dressing=Gown zusammenhält, herunter und hebt Relde Arm aus dem Wasser. Das Blut springt jetzt empor, wie aus einer Fontäne. In rasender Eile windet er die Schnur fest Oberarm und läßt ihn dann wieder ins Wasser gleiten Er wi jetzt ins Zimmer zurückeilen, um etwas zu holen; da sößt sein Fuß klirrend gegen einen Gegenstand, der neden der Wann Boden liegt. Es ist eine Schere— gerade das, was er braucht. Er hebt die Schere auf: sie ist feucht und rot von.'das Blut. Mit einem Schritt ist Gino bei der Dusche in der Ecke des Baderaumes... An einer rund gebogenen Metallstange, welche die Brause horizontal umgibt, hängt an Ringen ein Vorhang aus Gummistoff. Als man vor Wochen das Hotelzimmer hatte und Nelda diesen Vorhang sah, war ihr sofort eine peinliche Erinnerung gekommen: an einen Streifen Gummistoffes ähnlicher Färdung, der zu Piccirillos Beweismaterial gehörte und avgeschnitten war von jenem anderen Gummistoff, in den Ballarins Leiche eingewickelt gewesen, als man sie aus dem Wasser zog Relda war nahe daran gewesen. Gino zu bitten, ein anderes Zimmer zu nehmen. Ader sie hatte sich dann überlegt, daß wahrscheinlich alle Zimmer im Hotel solche Vorhänge haben würden; und wie hätte sie Gino gegenüber den Wunsch, in ein anderes Hotel zu ziehen, motivieren sollen? Auch Gino, der mehr als nur einen Streifen jenes anderen Gummivorhanges kannte, hatte sofort dieselbe Erinnerung und den gleichen Widerwillen empfunden. Aber auch er harte sich gefugt, weil er keinen Psoupbig, Srin## Nelda einen Hotelwechsel vorzuschlagen.— nun aort wub bieser peinliche Gummivorhang zum Retter: Gino hat mit der blutigen Schere einen langen Streifen davor abgeschnitten. Wieder hebt er jetzt Reldas linken Arm aus dem Wasser. Der Blutstrom rinnt durch die Abschnürung des Oderarmes schon schwächer. Prall windet Gino den langen Gummistreifen um das blutende Handgelenk. Und wirklich beginnt der Blutstrom zu versiegen. Nun bedt Gino die Bewußtlose aus dem Wasser, tragt sie ins Zimmer, läßt sie auf den Teppich gleiten und reißt das durchnäßte Nachtgewand in Fetzen von ihr. Dann hebt er den vom heißen Wasser nach warmen, nackten Körper aufs eckt ihn zu. Im nachsten Augenblick ist Gino am Teleaer Ae en Sais eshe i Her ein einen den Retungerahe) sich Nund Dring., zu ersichken drott- Kalter Zunge wie einen Fremdkörper, der ihn zu erstilten Gevist. KulleSchweiß läuft ihm vom Gesicht... Er ergreift Reidas Hand, fühlt nach ihrem Puls... Der Pulsschlag ist schwach, aber regelmäßig sucht nisch auf dem Teppich niegen. Plötzlich erinnert sich Gino wieder des Briefes, sieht ihn neden dem kleinen Schreibtich auf dem Teppich liegen. Mit Mühe schleppt er sich hin, hebt den Block auf, setzt sich wieder auf den Bettrand und liest nun den ganzen Text... Jetzt hat er den Brief zu Ende gelesen. Sein Gesicht ist aschjahl geworden.„ Noch sitzt er wie erstgrrt, denn hirn kann das Entsetzliche so schnell nicht fassen. Bann aber sinkt er aufheulend neben dem Bett in die Knie und vergraot sein Gewird von wildem sicht in die Bettdecke. Sein ganzer Körper Schluchzen geschüttelt... Gino weiß selbst nicht, wie lange er so neden Neldas Bett gekniet hat— Sekunden oder Minuten oder Stunden? Ein Klopfen an der Tür reißt ihn aus seiner Verzweiflung. Er springt auf: Der Arzt! Gott sei Dank! Er dreht den Schlüssel im Schloß, reißt die Tür auf.... gane Vor ihm stehen vier Männer. Noch ehe er einen Gedanken fassen kann, sagt einer von ihnen mit gedämpfter Stimme:„Kr minalpolizei.— Mister Gino Bian, ich erkläre Sie für verhaftet.“ 31. Kapitel Do beutich, Sp) ghere gzie Her. und Ner, Biank“ Wan dan Bett und Gino ins Gefangnis und Relda ins Krankenhaus drei Tagen hat mon Gino mitgeteisgt,„Pot beine Pronggrsg Seine Donr, Zu gum erlauht, ihr diste dral abgeichnt werden, aber man zun um erlacht. Zeilen zu schreiben: Ich bin unschuldig, und ich liede Dich! Ales wird sie uum besten wenden. Belg ging, Zehn Tage später fnd Eino und Relda müt einem ualenischen lcheren. Der Untersuchungerichter Dr. Mozea u. din schziaugen,# gree mit leicht angegrauten Vorstenboore joscha, Wohlwollen und eine estoue„ Hezu ein Bergnügen sein, diesem Manne gegenüber zum ersten Verhör vorgeführt wird, lächelt ihm en indlich entgegen, erkundigt sich, ob er eine gute Dr. Gino zum ersten Verhör Gino geht auf diesen Ton ein, setzt sich, die und adt sies demn Gerndh der augeichnreten Tadeaie Hu. „Alse, nun hören Sie mot vut Dr. 1e /set Bisg Iinen deshalb daß Sie Vertrauen zu mir haben, und.—. Bertgg hat nicht über Ihre Lage klaren Wein einschenken: Dieseg,6en di, dann den Zweck, Ihnen unbedachte Bemerkungen zu enturn.“ m Falstricken werden kollen. Dos Wigiersg.,Zigen. Die Ant. luckenlos, daß wir keine neuen Beweise vrn- zu möcghte, sollen worten und Auskunft, die ich von Ihnen erloper pendet werden. nicht gegen Sie, fondern zu Ohren Orgrsten,, ein ehrliches und Bas ich von Ihnen erwarte, N also— de, Ermordung und Veossenes Geständnis Ihrer Tat. nömi“, wezteng eine Schilderung raubung des Marco Vallarin— und Faz begangen haben. Nur Shres Selenzustanden, in dem Ste die„menschlicheg Verständnis chaliose Obtendet, Derg giegaiche muidernde Unstäinde veruntererseite können Bynen.. Lun Zopf reiten. Vetrachten Sie schaossen und Ihnen wenzgstene ven„ gondern als Ihren Freund. mich also bitte gigz als Voren Vein, gerstehen und Ihnemn, sowelt der den desten Winen hat. Sie 30 vrthr.= Lesian das in Nahmen des Gesetpes mögich V.(ggrsegung feigt.) * 1676 Nr. 284 7 Nr. 3 Plegstag. 15 Vcudt Heutige amtliche Bekanntmachungen im Anzeigenteil Eiabgabe auf Abschnitt c vom 16. bis 20. Oktober. In Dinslaken: Meldung von geschenktem oder zurückgelassenem Heeresgut abgezogener Truppenteile auf dem Quartieramt. " In Mütheim: Heute Lebensmittelkartenausgabe. Auszeichnung für kapfere Soldaten Panzerschütze Heinrich Winters, Duisburg=Huttenheim, wurde für Tapierkeit in den Kampien gegen Frankreich mit dem Eilernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Bootsmannsmaat Willy Munsverg. Sohn der Eheleute Fr. Münsberg, Duisburg, Blucherstraße 50, erhielt für Tapferkeit vor dem Feinde das Eiserne Kreuz 2. R1 „Regimentstochter“ wiederholt In der Premierenbesetzung wird heute die Neuin zenierung der Duisburger Oper„Die Regimentstochter“ von Donizetti wiederholt. Lilly Krayer singt die Titelpartie und Paul Erthal ihren vertrauten Sulpiz, Margarete Luddecke, Einar Kristjansson, Otto Storr in weiteren Hauptrollen. Diese Aufführung, ebenso wie die Auffuyrungen am 16., 17. und 19. Oktober, beginnen bereits um 18 Uhr, also nicht— wie vorgesehen— um 19 Uhr. Die Kriegerkameradschaft Hochfeld 1869 hielt am Sonntag im„Hochselder Hof“ unter starker Beteiligung ihren Quartals=Appell ab. Kameradschaftsfuhrer H. Luhmann gedachte mit ehrenden Worten der Gefallenen des Krieges und insbesondere des verstordenen Kameraden H. Reidenbach. Im Mittelpunkt des Appells stand ein Vortrag des Verwaltungsfuhrers Kamerad Beyer, der über das Thema„Deutscher See= und Handelskrieg“ sprach. Seinen Ausführungen lag das vom Oberkommando der Kriegsmarine für die Oeffentlichkeit zugelassene, von Konteradmiral Gadow zusammengestellte Zahlen= und Tatsachen— material zugrunde. In sehr aufschlußreicher Art wurden den Zuhörern interessante Einzelheiten der Kriegführung zur See vermittelt und ihnen die achtunggebietende Macht der jungen deutschen Marine in ihren mannigfachen Aufgaben vorgestellt. Zahlreiche Lichtbilder zeigten neben Einzelheiten aus dem Leben der deutschen Marine auch Aufnahmen aus den Kampfhandlungen zur See. Selbstverstandlich sehlten nicht die.Boote, die Schnellboote und Zerstörer, die sich insonderheit im Handels= und Kaperkrieg hervorgelan haben. Propagandawart Karl Müller unterstrich die Ausführungen des Vortragenden und ermahnte die Kameraden, durch gewissenhafte Befolgung des Schweigegebotes und durch Bekämpfung der politischen Uninteressiertheit am großen Geschehen der Jetztzeit den Willen zum Endsieg des Vaterlandes herauszustellen. Kameradschaftsfuhrer Lühmann schloß den Appell mit dem Treuegelöbnis für den Führer. Großer Gelddiebstahl Hinter Schloß und Riegel gesetzt wurde ein 38jähriger Mann aus Großenbaum und dessen 21jährige Ehefrau. Beide sind dringend verdächtig, einem Hausbewohner 2560 Mark gestohlen zu haben.— Gestohlen wurde ferner an einem der letzten Tage aus einem Lieferwagen in der Oststraße eine braune Lederjacke und aus der Fahrradhalle eines hiesigen Werkes ist seit mehreren Tagen das Herrenfahrrad, Marke„Lindcar“. Nummer 202811, verschmunden. junge Herumtreiberinnen Festgenommen wurden zwei 16jährige Mädchen von auswärts, weil sie sich heimlich von Hause entfernt hatten.— Eine 18jährige Anwohnerin aus Ruhrort wurde dem Polizeigefängnis zugeführt. Sie ist dringend verdachtig, ihren Arbeitgeber bestohlen zu haben. Erntedankfest bei den Hochselder Schhlestern Nach einer langen Ruhepause hatte die Schlesier=Bundesgruppe Duisburg=Hochfeld am Sonntag nachmittag ihre Mitglieder zu einer Monatsversammlung im Vereinslokal Peusgen zusammengerufen, wo der stellvertretende Bundesgruppenleiter: Landmann Urban eine stattliche Anzahl der großen Schlesiersamilie von Duisburg=Hochfeld und Neuenkamp begrußen konnte, unter ihnen den Leiter der Bundesgruppe Hochfeld, der augenblicklich seinen Urlaub hie verlebt. Mit dem geschäftlichen Teil, zu dem Landmann Urban einige vereinstechnische Mitteilungen machte, war eine Erntedankseier verbunden, zu deren Beginn Landmann Kern das Wort ergriff und auf den Ernst der Stunde hinwies, in der das deutsche Volk das zweite Kriegs=Erntedankfest begehe. Nicht ein jubelndes Fest, sondern ein Fest der besinnlichen Stunde sei es, des Führers dankend, der das deutsche Volk das Erntedankfest feiern und zu erleben gelehrt. Mit dem feierlichen Gedächtnis der um Deutschlands Freiheit gefallenen Helden und einem begeisterten Gruß an den Führer ließ er seine Worte ausklingen. Einige Stunden froher Unterhaltung, in denen Landsmann Sutzmuth mit seinem Quartett und seiner Singschar für den nötigen Humor sorgte, und in deren Mittelpunkt ein gemeinsames Kaffeetrinken stand, beschlossen einen echt kameradschaftlichen Familientag.„„„ Räüt###t, Junge läuft gegen Straßenbahn Gegen einen in Fahrt befindlichen Straßenbahnwagen ist am Sonntag gegen Mittag auf der Adolf=Hitler=Straße in vierjähriger Knabe aus der Arndtstraße gelaufen. Das Kind trug eine erhebliche Verletzung über dem rechten Auge davon und mußte Aufnahme in einem Krankenhaus finden. AleBru Fußgänger angefahren Am Sonntag abend wurde an der Straßenbahn=Haltestelle Vierlinden ein Fußgänger, der wahrscheinlich auf die Straßenbahn wartete, von einem Kraftwagen angefahren und schwer verletzt. Mit einem doppelten Schädelbruch wurde der Mann ins Walsumer Krankenhaus eingeliefert. Der Fahrer des Personenkraftwagens fuhr, ohne sich um den Verletzten zu kümmern, auf und davon. Zum geemänischen Reich bedischer Kattollen Kundgebung des Politischen Führerkorps im Kreise Duisburg Im Rahmen der Elsaß=Lothringen=Ausstellung, die am Sonntagvormittag im Niederrheinischen Heimatmuseum in feierlicher Weise eröffnet wurde, fand am Nachmittag in der Stadt. Tonhalle eine Großkundgebung des Politischen Fuhrerkorps des Kreises Duisburg statt, zu der Kreisleiter Loch nach einer voraufgegangenen musikalischen Einleitung des D3=Spielmannszuges und des HJ.=Standort=Orchesters und dem schneidigen Fahneneinmarsch zahl. reiche Gaste aus Partei. Staat und Wehrmacht auf das herzlichste begrußte, um dann nochmals auf die Elsatz= und Lothringer=Ausstellung hin zuweisen, deren Besuch er dringend empfahl. Als erster Redner ergriff der Vertreter des Generalreserenten beim Chef der Zivilverwaltung im Elsaß. Renatus Schlegel aus Straßburg das Wort, der die Gruße der gesamten deutschen Front am linken Oberrhein übermittelte. In eingehenden AusfühEindeutig aber wies der Redner nach, daß alle Lockungen und Versprechungen, sowie alle Drohungen der welschen Machtdaber den Kampf um das Deutschtum im Lande nicht vereiteln konnte. Sein geschichtlicher und volkischer Nachweis, daß der Elsaß=Lothringer van jeher deutsch war und dieses sein Deutichtum auch vor den franzosischen Schwurgerichten nicht verleugnete, hod sich überzeugend in seiner Rede hervor. Den großen Anteil der deutschen Nation an dem gesamten Kulturdesitz konnte der Redner durch zahlreiche Ortsnamen. Trachten und Lieder. Burgen und Stadte in den beireiten Landen einwandfrei nachweisen. Als zweiter Redner sprach Hauptbefehlsleiter Schmidt in über zeugenden und packenden Ausfudrungen über die Zukunftsaufgaden der RSDAP. In seinen Schilderungen, die zeitweise von seinem Humor und treffendem Sarkasmus durchsetzt waren, gab er Blick in den dicht beseizten Tonhallensaal— an der Bühne die Wappen von Elsaß und Lothringen; unten: Während der Rede von Hauptbetchlsleiter Schmidt— in der Mitte links neben Kreisleiter Loch Renatus Schiegel-Straßburg (Aufnahmen: RRZ./ Lochmüller) Die Sadekummesichest Heuten hielt om Sonntag in ihrem Verkehrslokel Oderscheidt Monatsappell ed. Kameradschaftsfuhrer Klein ging auf die potitischen Ereignisse der legten Zeit ein und detonte die besondere Stellung aller Kyffhauserkameraden im öffentlichen und dürgerlichen Leden, er verpflichtete die Kameraden, besonders für die Erhaltung eines guten und gesunden Wehrgedankens zu arbeiten. Er gedachte dann besonders der Gefallenen. Kamerad Klein verlas einige Feldpostdriefe und machte Mitteilung üder Paket= und Briefsendungen an die Frontsoldaten. Ferner teilte er mit, daß sein Stellvertreter, Kamerad Becker, kurzlich sein 40jähriges Dienstjudilaum bei der Reichspostverwaltung degangen hätte. Dem Judilar übermittelte er nochmals die Gluckwunsche der Kameradschaft. Der Kameradschaftsfuhrer berichtete auch von der Straßensammlung für das Rote Kreuz, die imr August d. J. adgehalten worden sei. Die Gardekameradschaft könne stolz auf das Ergednis sein, stehe sie doch mit einem Betrage von 321,56 RM an der Spige des Unterverdandes Marxlod. Eingehend behandelte Kamerad Klein dann den Ordnungsdienst, der nach einer Verfugung des Reichsführers 4 Himmler für den Kuffdäuserverbank eingeführt worden sei. Es sei Pflicht eines jeden Kameraden, sich im edarfsfalle unverzuglich zur Verfügung zu stellen. Schließlich gad Kamerad Klein noch bekannt, daß die Gardekameradschaft in diesem Jahre wieder den zweiten Wanderpreis für Schießleistungen erhalten dade. Besonders würdigte er die Erfolge des Kameraden Petratz, der als bester Schuge die goldene Medaille bekommen hatte. Mit dem Gruß an den Führer schloß Kamerad Klein den Appell. Liederabend für das Freunde guter Musik waren am Sonntag der Einladung zum Liederabend, veranstaltet vom Männergesangverein der Kokereien der Bergbaugruppe und der Bergkapelle, ins Kasino Bruckhausen gefolgt. Ihnen wurden in einer pausenlosen Vortragsfolge Lieder und Märsche der Gegenwart geboten, die unvergleichlich schön waren und zum Herzen sprachen. Als Auftakt des Abends bot die musizierfreudige Kapelle den„Heil=Hitler=Marsch“ von Rusch. Frohbeschwingt ließ der Männerchor Giumensaats„Hymne“ solgen, prächtig untermelt von den mitwirkenden Blusern der Kapelle. Vom Tonschaffen des Chorleiters, Musikdirektor Rische, sprachen seine Werke:„Deutschland“,„Armeemarsch Nr. 7“ und „Kodurgermarsch“, letztere für Chor und Orchester, die in anerkannter Bedeutung, mit Schwung, rhythmisch und dynamisch sein ausgearbeitet zur Geltung gebracht wurden. Die natürlich schlichten Weisen der Lieder„Der Lindenbaum“ von Schubert=Silcher, S' Herz“ von Silcher, ferner Heinrichs„Abmarsch“ und die Volksweise„Schwarzbraun ist die Haselnuß", charakterisierte der Chor im Ausdruck, sowie stimmlich ausgezeichnet. Feingestochene Klangfiguren und beledende rdythmische Frische ließ die Ouvertüre„Fridericiana“ von Karl Zimmer aufkommen, die das Können der Kapelle unter Kapellmeister Leskes Leitung verriet, die klangvoll als weitere Gaben eine Fantasie üder vier deutsche Lieder von H. Schmidt, den Legion=Condor=Marsch von Bögelsack und Felix Husadels Soldatenliederfolge„Singende Soldaten“ zum Vortrag brachten. Der Beifall war stark und wohlverdient. H. Zwial rungen schilderte er die Geschichte seiner Heimat in den vielen Jahrhunderten bis zu der letzten Vergangenheit, in der er selbst an führender Stelle im Deutschtumskampf gegen Frankreich stand, alle die Leiden der nunmehr befreiten Bevölkerung selbst erlebte, bis ihn deutsche Söldaten bei ihrem Vormarsch aus den französischen Kerkern befreiten. Seine Darlegungen entrollten trübe Bilder aus der Leidenszeit der befreiten Lande, und ergreisend war die Schilderung von dem letzten Gang des elsässischen Märtyrers Dr. Roos, wobei es besonders interessierte, daß der gleiche Staatsanwalt, der die„Verhandlung“ gegen den deutschen Helden Albert Leo Schlageter führte, auch den Mord an Dr. Roos amtlich betrieb. einen Ueberblick über die politische Lage des Reiches und zeigte in großen Umrissen die Aufgaben auf, die die Zukunft in erhöhtem Maße an das deutsche Volk stelle. Eingehend befaßte er sich mit den Kriegsverbrechern jenseits des Kanals und beleuchtete schonungslos ihre Gründe, die sie zu dem Kriege veranlaßten. Der „Kampf gegen den Hitlerismus“ sei nichts anderes als der plumpe Versuch, die eigenen Macht= und Herrschbestrebungen dem Nationalsozialismus zu unterstellen. Aber gerade darin liege der große Unterschied. Während das englische Imperium schon seit Jahrhunderten bestrebt sei, die ganze Welt zu beherrschen und für die eigenen Zwecke dienstbar zu machen, wolle das Deutsche Reich Früherer Konzertbeginn Das 1. Stadtische Hauptkonzert am Mittwoch, 16. Oktober, in der Stadthalle Mütheim a. d. Ruhr beginnt bereits um 18 Uhr— Ende gegen 20 Uhr in Europa führen zu einem friedlichen Ausgleich und einer gerechten Freiheit aller Bölker. Die Berechtigung dazu könne das Reich aus seiner Geschichte, seinen Leistungen und seinem Wissen heraus beanspruchen. Auch mit den übrigen Feinden des Nationalsozialismus jetzte sich der Redner auseinander und stellte zum Schluß fest, daß über alle Gemeinschaften die Gemeinschaft des Blutes und der Rasse stehe, und diese Gemeinschaft sei ein göttliches Gesetz. In dem heutigen Großdeutschen Reich habe der Führer der Arbeit wieder Adel und Ehre gegeben und so werde die Neuordnung nach dem Kriege nicht eine soziale, sondern eine sozialistische Ordnung sein — in einem germanischen Reich deutscher Nationen der Freiheit, der Ehre und Gerechtigkeit. Anhaltender Beifall dankte dem Redner für seine temperamentvollen und packenden Ausführungen. Kreisleiter Loch gedachte zum Schluß der elsässischen Freiheitskämpfer, die für ihr Deutschtum ihr Leben lassen mußten, mit einem ehrenvollen Gruß und ließ die Veranstaltung mit einem Gruß an den Führer ausklingen. Eine Reihe schneidiger Fanfaren= und Militärmärsche des H3.= Orchesters, dem reicher Beifall gezollt wurde, beendete die Tagung. Gederen: Marianne Schinke geb. Nimwegen, und Kurt Schinke. Duisburg=Ruhrort, Alte Ruhrorter Str. 22: Theo Emmerling und Frau Eise ged. Holtstein, Duisburg=Meiderich. Verlobt: Lore Klaffs und Heinrich Harz, Duisburg=Meiderich, Obermeidericher Str. 24a; Mathilde Kruese und Theo Schmitz, Duisburg, Friedrich=Wilhelm=Str. 721; Lotte Blecking und Karl Diegmann, Duisburg. Hansastr. 80; Lieschen Siever und Otto Bornemann, Mulheim. Gestorden: Karl Vorstel, 88 Jahre, Duisburg, Hansastraße 74; Hermann Hackbeil, 49 Jahre. Duisburg=Hochfeld, Heerstraße 254; Walter Trötzer, 21 Jahre, Duisburg=Hamborn, Jägerstraße Karl Fritsche, 60 Jahre Duisburg=Hamvorn, Kaiser=Withelm=Ste, 148 c: Hermann Lösken, 64 Jahre, Duisburg=Meiderich, Neumühlerstraße 83; Wilhelm Schmidt, 76 Jahre, Duisburg=Hamborn, Kleidauerstr. 197; Erich Ohlendorf, 26 Jahre, Rheinhausen, Beguinenstraße 18; Frau Karl Reetz, Rosa geb. Aufermann, 56 Jahre, Duisburg=Beeck, Schlageterstraße 50; Wwe. Heinrich Schürmann Anna geb. Kremer, 87 Jahre, Duisburg, Hermann=Löns=Weg 3; Wwe. Dietrich Bischof, 77 Jahre, Mülheim, Mellinghofer Str. 168: Ewald Leonhard, 40 Jahre, Duisburg, Heerstraße 106. Pior Brh * Deskalt schmeckt die AIVA 0 UNDERARDEIT Nr. 284 7 Nr. 4 Dienstag, 15 Oktober 1940 RHEIN: UND RUHRZETTUNG Die Elf der Betriebssportgemeinschaft Westende dorn(auf dem Zide von linte noc) ggigi Prazg, repen. Hegel, Rommer, Stemmer, Kreyenberg I. Kleu berg II. Florkowski und Schulz) hat sich nach einem wen An der Spitze der Fußball-Bereichsklasse radschaft haben es mit sich gebracht, daß die„Knappen“ üder ein Können verfügen. In sechs Spielen hat es bisder einzige Niederlage(Rot=Weiß Essen) gegeden. Gegen und TNU. Dusseldorf wurde unentschieden gespielt, während Hamzig glückvorn 07. Duisburg 48/99 und BiR. Ohligs bezwungen werden konnten. Wenn die Zechensportler ihre gute Form beibehalten. werden sie ein ernstes Wort um den Gruppenfieg können. Und dazu ein herzliches Gluckauf Mit letzter Kraft zum Heimathafen gen. will das Bein verdinden. Es geht aber nicht. Er kann nur eine zusammengewickelte Binde nach der anderen auf die Wunde legen. Ein Gluck, daß sie nicht übermäßig dlutet. Der Flugzeugfuhrer dlickt auf die Instrumente. Die Maschine fliegt einwandfrei. Aber die Zeit will nicht eilen. Minuten scheinen wie qualende Stunden Noch immer ist die Kanalküfte nicht erreicht. Und immer wieder schießt wutend die Fiak Jetzt dängen auch wieder dritische Jager am Verdand. Funker und Fliegerschuge bbe sed#, Zerstorerslugzeuge und sagen Trommel auf Trommel aus dem M6., bis Die Jerzörer derum, schwirten Setutg#.„Hargsanden wieder derbeikommen und die Spitfires vom Kampfverban, abune eneun en.. u. elehede Boshng gaun Zosher Vien du. Skrast, Var aier U, Naisae er Feldwedels S. Auch das wird überstanden. Mit zusammengebissenen Zähnen führt Feldwedel S. seine Maschine über die See. Alle Flugmanöver bewaltigt er gewandt allein mit dem Querruder, das Seitensteuer dleidt undenußt. Mehrmals will ihn eine lähmende Schwache überkommen, aber zah und willensstark kämpft er sie nieder. Immer denkt er an seine„Kameraden, deren Leden in seiner Hand liegt. Endlich ist die französische Kuste überflogen. Feldwedel S. entschließt sich, nicht auf dem nächsten Flugplag niederzugehen, sondie Maschine im Heimathafen zu landen.„ Lange und dange Minuten im heißen Kampf gegen Schwäche id reißenden Schmer; geben dahin. Schließlich wird auf der Erde Von Kriegsberichter Günter Brost PK Ueber der Themse fliegt ein deutscher Kampfverdand Sein Ziel ist London. Der hafen mit seinen ungezahlten Lochs. Logerhallen, uder denen eine meilenlange dunkelgrangz### steht, die ein deftiger Wind nach Südosten treidt. Zu beiden Seiten des Flusses kodern Brande wie ruhende Fackein. Sonst aber ist das Sliau des Himmeie Hor und ungenüb. ,. Pamafrnhalchigen u. Ruhig und in guter Ordnung ziehen die Kampfmaschinen tore Bahn. um sie herum schwirren deutsche I reiche Jager, die schon dreimal die von unten ungrei#enven Spitfirge vertreiben konnten. Kein Englander ist im Augen. in der Lust zu sehen Blotlich wird das undelverkändende Drohnen der Motoren unserer Flugzeuge von gewaltigem Krachen übertont. Das reine Himmélsblau ist von Hunderten schwarzer Wölkchen im Nu verschmugt. Die britische Flak feuert aus allen R nicht schier unmoglich, diesen Granatvorhang zu durchstoßen? für deutsche Kampfflieger gibt es kein Uumöglich#nn auch Geschosse mitten im Vervand krepieren, hält es weiter den besohlenen Kurs bei. Das Feuer der Flak negt heute besonders gut, des mertt sede Besotzung„ bingen fünf seche Gransten in unDicht vor dem Ziel zerspritgen suns, fechs Granaten in mittelbarer Nähe der Maschine, in der Feldwebel S. am Steuer sizt. Mehrere Sprengstücke reißen Löcher in die rechte Tragflache. Aber die Besatzung laßt sich (Aufn.: Hottmann) Srachen de Vroegung wlenmrnucten. dor Bugzoug bornzuig, gutz burch enen Hreier, Bsehgeisnd, en Fecherstellsurtsch en ui. durch de Kanzel lauen horte Eleazoliur, Der Rugnug, 1 Burch, sp emeut v/gahrwart mit der Zandkurtbel berguszedreben. Pbve vor, ewen der, Bucht, Vox seigen Aungen danzen fordige Vordmechonter beaue guf; g. glüichi Dann schwede das viungzeug bose do.. d Sn 4 sahz den Sieazerfnipel seter und schedende Noment geidommen it. Fest dalt er dae Siauur gtzack. das von dung undeand in Sie brng, dr Strast stz. v. 9os“is as wndnr ur ung die Maichur Die ereignisreiche erste Woche unseres Opernspielplanes schloß mit der Wiederaufnahme einiger Werke der zeit: am Samstag gab's die erfolgreiche Dostal=Operette„Die ungarische Hochzeit“, und der Sonntag brachte die Gegenüberstellung zweier Eisersuchtsstoffe,„Spiel oder Ernst?“ und„Der Bajazzo“. Beide Abende standen unter dem Zeichen sorgsaltiggr, Porhe: veitung lopie Bcptlich g. Zenzobe abe gtengvirgrshep.zeiligte und wiesen den gleichbleibend hohen Stano auf, der bekanntlich das stolze Ziel unserer Bühne ist. Die von Otto Daue s. Z. besonders hübsch aufgezogene Operette, der Alfred Strigling allen szenischen Glanz. Alfre Schulze=Holz einen flotten Ablauf der(ein wenig unglaublsche Form gaben, gesel dem Pubikum gun, zeichnete die er(seine treffliche Bartnekin Janza), Friedrich Wilhelm Jürgens, den unfreiwilligen Grasen, Otto St Rlebers und Mia Hofmony,„it„schemt Geiseg gu##r. relgen Tonyve Pirtenlieh Joseph Hüste Adolf Breschaß. Mit E. N. von Rezniceks entzückendem Werkchen„Spiel oder — Oper kann man diesen wie eine freie Improvisation wirkenden Einakter kaum nennen— wußten die Sonntagsgas des Thedters leider nicht viel anzufangen, so daß es nicht die Aufnahme fand, die es nach seinem seinen musikalischen Humo Das Wochenende in der Duisburger Oper „Ungarische Hochzeil“—„Spiel oder Ernst?“—„Bajazzo“ Gebildeten ausmacht— in zureichender Weise zu verstehen. Was kann z. B. der Laie mit dem Begriff„Verismus“, um den sich ein großes Stück der Handlung dreht, anfangen? Diese geringe Wirtung ist um so mehr zu bedguggr, eigp#t Einar Kristsanoson als ein gebildergr, Tengr, als elegante Diva. Otto von Rohr als grorester Bessist, Margrit Schmitz als schwärmender Backsisch, besonders aber Paul Erthal als köstlicher Pianistentyp mit letztem Einsatz ihres hohen Könnens für, die Partien. Heinrich Hollreiser um ei spritzige Auslegung der Musik und Herb. Junkers um die sichere starrt nach unten. Das vein hangt penbeino am Sig herunter, Dem Feldwebel wird es kalt und heiß. Ist das Bein am Ober=I irgendwie beeinträchtigt wären. Glatt rollt das Flugzeug aus und e mit den Fingern. Goztov, e= Vt woch zigg üh dorin. D, versischt Feldpegest a in her Last eine Maschine, die dem Stezer nicht die Zehen zu bewegen. Die Schruerzen sind groß, aber tatlächlieh, geldwebel S. in dex Seie. gag, auf sein Flugzeug zu. Ein Zugeht Run aber durchhalten! Sein einziger Gedanke ist., am Ver mehr richtis(Hezgtch unpermgzsich a c seine Geistesgegenwart es geht. Run ader durchhalten! Sein einziger Gedo. 14 band zu bleiben Wer hier allein fliegt, ist dem Feind ausgeliefert. Die Kameraden dürfen nicht in Gefahr gebracht werden Der Verhand geht nach dem Bambenmurf sofort in die Kurve. vwuwer guch setzt nicht, Nochmals laßt er die Metaren on. giot aschine im rechten Augendlick zum Leitung des von Werner Jacob inszenierten Spiels hingebend In Leoncavallos„Bosazzo“, ebenfalls von Werner Jacob in Szene gesetzt und von#ize,„(Georg Hartmann Ranos starxt er in sein tanwrigee vi#n un obtaligern Zetung öbernommen. F denn eine einheitlich Fußz ins Seitensteuer, geneur gaven; er nimmt das. bse. Temperament obgestellte Aufführung von hobem Bein und stell es ins vedal. voch er sackt sogleich wie u odlänpiche. Die Haupeparien waren, mit Ausnahme von zusammen. Feldwebel S. verzieht in wahnsinnigem Se Ae=9d:..s us eislen Zehren demahtrtem Sepo, nau belezn Gesch.Vertuch) Jaos dagd dem Kroten utiche, Der Verband gechr nach dem Vonbenwurf soson in die Kuror.1 Büpzickges Dos Ax5. fel ingug in verditet. Mit aler Energie zieht Feldwebel S. die Raschine herum, allein) Plegggizer heben den wackeren Flugzeugführer, der nach der bune bine, eune buen de Malchg. Aiu. Siunde Soaher ling r in ienz'is Ketelnr er. ,, an e an ee S. lächelt unter seinen Schmerzen, als es ihm aber tritt ihm der kalte Schweiß aus allen Poren, sein Kopf ist stark benommen. Wenn es nur nicht schlimmer wird!„Kannst Du die Maschine halten, falls es mir schlecht wird?“ fragt er den Beobachter. Doch der Kamerad hört nichts. Er ist von der Eigenverständigungsanlage abgerissen. Dazu ist auch er verletzt. Ein Flaksplitter hat ihm die linke Wade durchgeschlagen und das rechte Schienbein gestreift. Er sieht nur den Flugzeugführer sprechen. Ratlas starrt er in lein kalkweißes Gesicht. Vielleicht will er seiner: eef haben? Er nimmt das pendelnde wieder in sich S. verzieht in wahnsinnigem Schmerz das Gesichr.„Verflucht: Laß doch den Knochen zustieven. Siehst Du nicht, daß er gebrochen ist?" Jetzt glaubt der Beobachter zu verstehen. Er läßt sich vom Bordmechaniker das Verbandszeug brinmitgeteilt wird. Denn sein heißester Wunsch ist, wieder fliegen zu können Shnen für Ihre grgh: P,Pper r g. gooneg überlegt einen Augendlick, dann Reht er der Tzeizen zier wich ferzi. An sein Vent tritt der Staffeltepithr, ohnen hurt Be, bring dwebel., 1, das Ihr wurde. Haben Sie einen besonderen ügerlegl einen Augenolta, vann grhht „Ich bitte gehorsamst, meinen Platz in der Staffel für Mit solchen Männern muß der Sieg unser sein! wvor ber ebeten auf=Heistreichigkenen in Tert und Musit abge. stellten Humor des Stückes— der das Entzücken des musikalisch voll ihre Schuldigkeit. Kistemanns seit vielen Jahren bewahrtemn Bep##, der auch in dieser Parie seinen bedeutenden darBeweis gad. Egmont R. size,„#e' ggr„Komödianten Tonio die und da träfigere Lichter ausepgEingenlenzuglig##e allen ens deiter Kunitern viet Schue; 1 Entwiclung bo., Oopro, ZAig, ortzgsegen. Ea zeigen die Jahrea: geteilt, doß der Verein eine sehe bedeutsame mitteln und für die Entwicklug dieser Künstlerin Richard Hillendrands Chöre taten an berigg,„7heggen Deutscher Ring Versicherungsgesellschaften Erhebliche Bestandszunahme und Steigerung der finanziellen Ergebnisse bv. ub aun udug Hah der Hiel der Aosieg an um sch genoanten veu in den Auscherat: Ju, Neter. Biu. ur 3e. Ner Kras:#### der Verein eine zum Wehrdienst eingezogenen Arbeitskameraden und auf die Betreuung der Angehörigen der Soldaten des Betriebes. Die ohB. der Deutscher Ring Lebensversicherungs=AG., Hamburg, und der Deutscher Ring Tranoport= und rungs=AG., Hamburg, genehmigten die Abschlüsse für 1939. Neu in den Aussichtsrat wurde der Geschaftsführer der TreuhandgesellVortragsmorgen Musikschüler spielten und sangen des Konservatoriums und Musikseminars der Stadt Duisburg im Jahre 1940 weiter kraftig fortzuschen. So zeigen die Jahresberichte der 5 Gesellschaften der Versicherungsgruppe ale ein überaus erfreuliches Ergebnis, das zu den besten Hoffnungen bir de Jutunt, berrchnto,), Heweisen die den Jahrehaupe, rungebeginn„bemertbax, machten oder mn Erigenung Stoarte der ver) vorglagien Geschaäftsergehnise. Die Gesamt sind“, und zwar ohne Rucksicht auf das Veitritsalter. 2— AußerFrage des„Einwandes des alten Leidens" dergestalt eingeführt hat, daß der Ausschuß des Versicherungsschutzes nur noch bei solden Krankheiten und deren Folgen Bit, bg, Henugg. gesteten emidoaie erian Geih ein Ferz, Rlchen Kdonen unrd zlert ier Sainu Degev, Aie eise, etlangs des Vendendtnrgschr Kon zert Nr. 4(=dur von J. S. Bach, vom Kammerorchester mit Wer gut kaut, erleichtert dem Magen die Arbeit und erfüllt ein wichtiges der richtigen bern Zontatt Hallend, gespiel, wie Aberhaupt. nud Doe, Bosigeren gerige. Unedsensenen, de den Schi. Ueberhaupt gab es teilweise famose Leistungen der der dieser lungen Pianistin ossenborte dos Slovi,gesghogen gag ge Kalsia Lis an saheh blsige san, Kenchtie. 1 5 Belendung brtubrev. Or misitgzisch freslisch beherrscht und techFecgt ansprechende Leitungen wurden auch noch beträgt 21t(.01) Mnu. 25r, An B/g,er Zigstraegrcgase guge. ten Klangvoll musizierte Anton Kulezyinsti(Klosse Poinke) bbsen, Vun e, u.„ägend P." Hseger ihn am Klovier mit seiner Violine, während untoinette.. Von Händef sang ubder und evot(Alage Todien) die Arie aus„Aeis und Galge.. Tauder mit angenchnen Strmiszelgete bea:.5o vie die Laube, mit. 9u8, sehzr gutem musialischen noch einer Erweiterung bedur jgang Pungmit betraf. Musitkalisch esondreghend war auch die Be durch Antoinette Sie. und ansprechend war auch die Begleitung von Gertruad Prach: versommiu, ghmen ftiegen auf 80(l. N, 3) Mil. 3M.: für prämseneinnahmen, ftiegen auf 80(t. B 72.6) Mi. guzgglgg. Versicherungsleistungen wurden 36.71(36.3) Mill. RT, Das bilanzmäßige Deckungskapital betrug am Schluß des Geschäf jahres 346.46 die Kapitalanlagen 388.64 Mill. Der den Konzern führenden Deutscher Ring LedensversicherungsA., Hamburg, brachte das Berichtsjahr einen außerordentlich beachtlichen Erfolg. Der Zuwachs an geworbenen Lebensversicherungen von netto 161,82(83.8) Mill. Rm, ist das höchste Verdergebnis seit dem Jetzegr Dez, Ugige nedmen:. Der Beston, gus 431,(330g) Riu. NM. gestiegen. Die Pramienreleroe bertäg 14205 Ziuegs Peitag von 1ss; RR. auf. Die Kopitolanlogr. gerpgen.songe 16623(143.18) Nill. RM. An Versicherungsleinung.„eperihu 20.10 Mill. RM. zur Auszahlung.— Der -. u.(267) Mill RM. An die gewi insgesamt werden.70(.58) Mill RM. an die Gewinnder Versicherten überwiesen. Die Aktionärdividende beDie Deuscher Ring Oesterreichische Ledensversicherung A0., Monate, Heszimmt sind, in deren Arbeitsbereich auf die ostmarkischen Gaue des Reiches amtlichen Ausweises über dem wurde eine Firmencybefog bei der Hevischer Biag, Pezen. vorgenommen, die jetzt wie solgt heißt: Deutsarer Ring Lebensversicherungs-AG. der DAF. in Hamburg. Neuregelung bei Kindernährmitteln Gramm oder 375 Gramm Mehl abgezogen werden. Die Abgabe Micoop, berzes Pizer Vollmtich täglich gegen Adirenin Wrate en und Progerien bezogen werden. Werden Kindermichellschein der Milchkarte nicht „ orchesters ern noch belbtsvoerstöntich fnd, vergesen egz, augisöohgejähger ment bewahrte sich das Kommerorcheig;, 0e zu egem zange. onptopver, Rozark, dag von der Solstin aus der Klasse H. (Cecariu) mit aubergenöbnlichemn Sähgend) gerse, BCcircz (Ensemble Klasse Volkmann) auf seiner Violine schwungvoll assiEine deutsche Weltreisende erzählt „Eine Frau allein unter Jeellachen und Beduinen" Carla Bartheel, Aus dem Rittal ging die ve we oev zm grozen Vörsensaal zu dem Vorrag„Eine 1 Sina am Sometogodend Fezächen und Beduinen“ den Besuchern vor. Hause Frau allein unter Vellgozer, un.#. ziner Amerikareise, wo Sie erzahie eimleitend, daß he Verad; Jchzigssen, beimgekehrt wor, sie mit den Indianern Freund'schafi,rigrr,aiste, Africg und beals schon wieder ein neuer Pl sonders Tunis zu bereisen. Der dortige franzgl'inngzersegsengen sand es nicht rect, dob eine beint'g Hogig in ihr zu vermuten das Land bereisen wolle, schlen eine Sp#rz„mszänd, aus dem und komplmenierte sie darum ohne vie! Frachzudampfer Platz, Lande. Sie nahm daraum auf den ersten best=.egppgz., ae gam de der den Hasen verlieh, und der kuhr vochuft Zer Halbinsel Sinei in das Land der Fellachen und weiter auf vie Hawinsel Caria Vorchel würze hre ost hunorstichr, doer sehze wvir. o leben wie Apre. Abnezur Gach ni. hene, aus der Gegenwart gige glicheg beitelung olzeh Pe,grisged- Ve) Ger. Heneu ie Primüs Die osere, Boper,; Befrezung gingen ganz zu den Achsenmächten. ber- ungen geset in Grobice, Sprochen Zure Basennöchen zu werden, sei Armut des F des Engländer der. Eiwas zu schwer angeroact wurder di, aber underkennbar mann die Schumonnschen„Poptuntz zich bei weiterer Fortbilgue musikalische Anläßze verrieter, Avv Ldgx und Lied aus der bung entwichungstätte beigen Virv, Zegleitung des Kammer: arad auns reht So: 2e- Agz.8 Belamans u# orchelters erob eiwe.=3. L..d Gergard Hauzmann sich beiden Soiiten Cioirg A.“ zighend einfügten. Das Orchester, Gimzich nech nicht vonz oudrejahrt, hinterließ einen sehr guten von Degen temperamentvoll gesug.,—erließ ein=go, pughrig Eindruck. s bel der wögoe die Vertage int deren Arbeitsbereich au de otzmarischen Gaue der Reiche, gmwschen Ausweises über dos Lebenzelster geigerdg, ist Seichcdort ü. ube in dren beiden Zahriberignen üur 153 und Grund arzüchen Buichtes Konen uch fg, Kisiamgschens um b esenuen, bubs be eunpichn ge galurgenäß müt der heber, Srwachene Vo zohgrshemitel ealtgesent wrden Eime Adgatbe aue un Meahge de. ur e. he Versicherungen und, wickent biesen Orergegtaug vird seit einigen Johren zit. Jos Ve.,uschaft der ostmärtischen recht umsangreich geworden Vr.—0: Ve, ,werden; ag hettug 22 Sous vonn.,g u, zigz,„Biüh Kugt in 1030. Der Gesamti stellt sich E 19 apf 39292 Mill. RM. Versicherungsbestond ueg,#rbe 1 uu grteicht 18340 Mill. RM., die umme, Die becungerighoe z 21612 Ml gan a. SrdKapitaianlagen belaufen sich auf 210.42 Mill. RM. Die Pr mieneinnahme betrug 12,32 Mill. RM. derührt und werden wie dieder aufrechterbalten. Am 23. Vom Kölner Kunstmarkt und 24. Oktober werden bei Lempertz in ie Reise der Rednerin weiter zur bss den Autio, eun gg die schiesten gxabischen Beduinen um den Sinai strahite verzehnlacht dre Fuzpggrau, Aig, gollen Beduinen vom Sivo) Giaz, Hes.en sand sie aber in ihnen rechte Kavaliere, die sich rührend belergt un das Wodlergehen ihrer Schupbefohlenen khmmerten, j6 sei das auch nur auf ihre bei. viehose Wrmut voruc, angesetgen. Einer der Beduinen erzädlte vr. vie be In.,PrstheSerachz gbogte wehrt hällen die de schleßlich schen die von der Feisen dort nichts posten groden Tompein im De. D, Bu.fnahmen auch vom Sinal Dr Vorrez den Dr. Ohthoffs wioder mi engerz, Juleiz c Ruen ueg eee ber so) Poezer vom Schlagen des Wosserz aus biblische wunver vom Schlagen des Wassers au 1 boh Die Deutsche Arbeitsfront M. Somelnschaft,„Jioit durch freute 23 und 24. Ottover worven v. Werte niederlandischer und des 10. und 20. Jahrhunderte losg; bi, 18. Jahrhunderts verenbne aund un e ae. a e e, eer unr Barcher Ber ae eashae uniun ue. In der Krankenversicherung kann.:—.—..— Hgng## hin, steigert: Ein sehr umfang: grezg von Kunstfreunden wendet. Zur bne bun un auen u. a au aun eun gegeg ie Seane ien unr dur une n ee end aur, ae.-asiend begzunge aupschr, Aezgeier gask e deun daste und ushene uan. eoen„isungen ohne Lendrung des Veurages lbernom, mortkantz vinzerbrizizer Alags von den vor zehn Jadten vur. 92 Uuer; Gesähe ine. eitungen 15.38(15.21) Pul 22,..2g, SHeheregüctenung fur 1 84d; von In e u e., Le u en fe un u. eii. geshaols hein in Bäier echhe. das Sterbegeld auf.81 Nill. RR. erhoht. Bszetoseg###g Hochgebirge, A. sch der Versicherunggruppe Deuscher Ring on Setidem bat auch Diez. E. Sichel sich der Verscherungng. uppe„euischer Ring an, Seitem grzt am. g. Be dieses Unternehmen, das in den ostmorkischegumagen Anfang, seiner Entwiclung steht, an Geschaf.-z3r4g bericher, per Bestand erhodte sich von 33030 auf B 136g, um. stiegen auf 905 377(350 35, 7; sauwels, Ed. Steinle, E. o. Blaase, A. Mas 5 Jondeolla, Henry Woods u. a Deutsches Volksbildungswerk den 19. Oktober Samst große arbeit Ware. Börsensaal. „Erlebnisse en zum Preise nastraße 48. erhe 1940, findet um 19.30 ein Lichtbildervortrag ug und Fallschirm“ Uhr im von Lola statt Eintrittsmen. Der Bestand er. A 0 Personen. Die Beitrage serv:— auf 653 482(520 120) die Zahlungen für Versicherungsteistungev. 2zag guggewieten. e. D. vo udenuy„ranzport. und Zahrzug=Verscherigge:. Ds beuion, uns gag her zeubebngen geicheficher. ur: 76. Zenburz, ounv, Vo, br. 193 bpse peaben gegtrichen gpeung, durch die im Sepiemper, 45 gutespyegg,## Verwiäklungen die Brämienetnnohy zud aus dem gegebenen Umost dalten. Die Schadenopatzlungenin## dem Kond ven O9e us 1.„eigasse behngen Veriacht von 13 183 ondern von den Ationären udernommen wurde. Der Promien. übertrag und die Schadenereserve beiaufen sich. auf.44 Niu Be.... 4 abgestekt auf die Betrenung der Der Sozialbericht ist diesma Ankündigungen Gret Jutz in Operettentheater son der Vertrtgagze, sb morgen, Nurwoch(vom 19.)., Nr. 14 Fflu6 im Nah. bekannte Kölner Stimmungshumorihi im Thegter an der Beiein un den don gerpschtet guen. Stolzensele, der insige be. den Pawel, rusfiches Tanzpaar, aus der denstag, 15 Oktober 1940 RHEIN-UND RUHRZEITUNG Nr. 284 f Nr. 5 erbert Dörr Durch die Blume! Hörst, du, Peterl“, erzahlte Heinz wohl schon zum zehnten wale an diesem Nachmittag seinem kleinen, braunen Dack n ebenso oft mit unverminderter Aufm örst du es, heute kommt„sie" zu uns, das schonste u auerl, das wir zwei jemals gesehen haben. Und ich hoffe, du #rst mir hubsch artig sein, alter Knabe, wirst weder bellen, noch Teetisch um ein Stuck Zucker beiteln und wirst dem Frauerl ön die Pfote geben, wenn sie es verlangt, verstehst du mich? e muß einen guten Eindruck bekommen von uns beiden, vielcht bleidt sie dann für immer bei uns.“ Dabei ruckte er hier e hale und dort ein Kissen behutsam zurecht, wahrend freut über die lange Zwiesproche mit seinem Herrn, des ggungen aufmerksam verfolgte Heinz hatte schon mehrmals nervös nach der Uhr gesehen. Sie pllte um Punkt fünf Uhr da sein und nun war es bereits eine albe Stunde später. Voll Ungeduld erwartete er das Erscheinen #r Angebeteten und da— endlich klingelte es. Mit einem prung war Heinz an der Türe und öffnete. Draußen aber stand r Postbote mit einem Eilbrief von„ihr“. Hastig riß er den mschlag auf und starrte verständnislos auf das eine, sort, das der Brief enthielt. Schwarz auf weiß stand da zu lesen Flegel!— weiter nichts. Erst versetzte Heinz dem unschuldigen Dackel, der ihm hartungsvoll und schweifwedelnd nachgeeilt war, einen Schubs den hinteren Teil, worauf der Hund sofort die Schwingungen nes Gefuhlsbarometers einstellte und jaulend unter der Tisch soch, während sein Herr sich in einen Sessel fallen ließ mer fassungslos auf die merkwürdige Botschaft starrte. Langsam begann er seine Gedanken zu ordnen und sich die Ernisse des gestrigen Tages ins Gedachtnis zurückzurufen. Er hatte #t der geliebten Frau einen wunderbaren Abend verbracht. Zuerst aren sie im Kino gewesen und dann saßen sie in einem kleinen, mütlichen Lokal, wo er ihr bei einem Glase Wein seine unwandeldre Liebe versicherte und die schönsten Zukunftspläne schmiedete. sich sie streichelte zärtlich seine Hand und schien restlos glücklich zu n. Ehe sie auseinandergingen, erwähnte sie noch, daß sie morgen burtstag hätte und das er raten möge, der wievielte es wohl Heinz war einen Moment in arger Verlegenheit. Denn nichts Innte er schlechter, als das Alter der holden Weiblichkeit schätzen d diese schöne charmante Frau konnte ebensogut vielleicht schon reißig sein, wenn sie auch in manchen Augenblicken, sowie eben in diesem, ganz bedeutend junger aussah und es wahrscheinlich auch tatsachlich war. Um also Zeit zu gewinnen und ihr gleichzeitig eine nette Aufmerksamkeit zu erweisen, hatte er lachelnd geantwortet „Ich will es Ihnen durch die Blume sagen und werde mir gestatten. Ihnen morgen soviele rote Rosen ins Haus zu schicken, als ich Ihnen Jahre gebe.“ sgezeichnet“, hatte sie fröhlich ausgerufen,„und wenn Sie halbwegs richtig geraten haben, dann durfen Sie mich morgen um funf Uhr zum Tee erwarten und ich will meinen Geburtstag, naturlich ganz in Ehren“, setzte sie lachelnd hinzu,„nur mit Ihnen allein verbringen“. Heinz war selig gewesen. Schon am frühen Morgen war er in die Blumenhandlung geeilt und hatte sich nach reiflicher, in einer schlaflosen Nacht durchdachten Ueberlegung entschlossen, zwanzig Stück roter Rosen zu schicken Er hatte noch gebeten, ganz besonders große, ausgewählte Exemplare zu senden und war nun sicher, das Richtige getan zu haben, denn es mußte eine Frau, die vielleicht tatsachlich schon gegen Dreißig war, sicherlich freuen, von dem liebenden Mann jünger geschätzt zu werden. Und nun kam statt ihr dieser Brief, der doch unmöglich die Antwort auf seine zarte Geste sein konnte. Plötzlich durchzuckte ihn ein Gedanke. Man hatte vielleicht überhaupt vergessen, die Blumen bei ihr abzugeben und sie war über die grobe Unaufmerksamkeit mit Recht erzürnt. Er mußte sich augenblicklich Gewißheit verschaffen und stürzte in die Blumenhandlung. die erschrockene Verkäuferin mit den hastigen Worten überfallend: „Haben Sie die heute morgen bestellten zwanzig roten Rosen auch tatsächlich an die angegebene Adresse geschickt? Das kleine Blumenmädchen wurde ein wenig verlegen, als der aufgeregte Kunde vor ihr stand, dann aber sagte sie rasch: Selbstverständlich, mein Herr, haben wir die Blumen abgegeben, allerdings“, fügte sie bedauernd hinzu,„von den gewünschten ganz großen Exemplaren war nicht mehr genügend Vorrat da, so habe ich mir erlaubt, zum gleichen Preis vierzig Stück einer etwas kleineren, aber ebenfalls sehr schönen Sorte zu senden“. Und als sie merkt, wie des Kunden starrer Blick sie zu erdolchen droht, setzt sie harmlos hinzu:„Der Herr wird doch deswegen nicht ungehalten sein?“.... 5um Tartsamus und „Rein, ich nicht", erklärte Heinz mit wutenoem Sartusmus und warf klirrend die schwere Glastüre hinter sich zu, so daß das Mädchen zu der philosophischen Bemerkung veranlaßt wurde:„Ich glaube, er war doch ungehalten, der Herr!“ van Maussner Rembrandt greitt ein Der lebenserfahrene Rembrandt war ein guter, ja ein höchst #tmütiger Mensch, und wo er Not und unverschuldetes Elend sah ind irgend heisen konnte, tat er es noch allemal als seine selbstSo ging unser Meister eines herbstlichen Vormittags durch eine asse des heimatlichen Amsterdam. Vor einem der kleinen, gerängten Häuser sah er einen Menschenauflauf. Eine weinende frau stand da vor der Haustür, um sich mehrere, wie im Chor zulende Kinder, und ringsum stand und log notwendigster st, während von oben, aus den geöffneien Fenstern, die kaltsachche Stimme eines Auktionators ertönte, der eben mit Hilfe eines berichtsdienere den größeren Teil der Einrichtung versteigerte Rembrandt zieß sich von Umstehenden kurz berichten, wie die rau, eine Witwe, durch langes Siechtum und den endlichen sres Mannes in schwerste Bedrängnis gekommen und wie der artherzige, zugleich wohlhabende Wirt sie nun, ohne jede Rückcht, auf die Straße hatte setzen lassen. Der Meister des Lichtes, heifensbereit, trat in Treppe hoch, trat mitten in die buntgewürfelte Menge von einen Leuten und feilschenden Juden, der Gerichtsauktionator it dem Gerichtsdiener an der Wand und der Hauswirt, ungeihrt, die einkommenden spärlichen Gulden überschlagend, daneben. Ein arg verstaubtes Bild stand, vorerst noch völlig undein einer Ecke. Der Meister sieht es und— hat blitzschnell Nembrandt, sorglam sich bückend und gute eie beobachtend, ischte ein wenig den Staub ab und besah? Bild, scheinbar imer störker interessiert.. Der Hauswirt hatte sogleich den gar nicht zu verrennenden keister Rembrandt van Rhyn erkannt, stieß, als er den Meister erart über dem alten Bilde sah, auf der Stelle den Auktionator a, und der, ein tüchtiger Mann, nahm alsbald eben dieses Bild im nächsten Auktionsgegenstand. Und wirklich: Rembrandt bot als erster und ohne Besinnen Solches Angebot reizte, mußte ganz einfach die Razigier nan schovelz, des Hauswirtes, reizen,— Wenn schon der große keister, der doch gewiß das Hochste von seiner Kunst verstand, viel böte—— was müsse da dieses Bild am Ende wert sein!.. Geschichten Illionär— für einen Tag Ein chinesischer Händler eines kleinen Ortes im Gebirge hatte an der Lotterie beteiligt und war glücklicher Cewinnger nee aupttreffers von einer Million Yüan geworden. Seine ir natürlich übergroß, und so beging er die Unvorsichtigkei sentlich in einem Gasthaus von seinem Glück zu erzählen. In nem Leichtsinn gab er sogar den Tag an, an dem er sich die umme in Nanking abholen wollte. Sein Vorhaben war nun Ohren einer Wegelagererbande gekommen, die den nichts enden Händler zwar ruhig seines Weges in die Hauptstadt ihen ließ, ihm jedoch auf dem Rückweg in einem Hinterhalt aufuerte und ihm sein gesamtes Geld abnahm. Der Händler, illionär für einen einzigen Tag, konnte noch von Glück sagen, iß ihm die Räuber das nackte Leben im wahrsten Sinne des sortes ließen. Denn sie plunderten ihn vollkommen aus, selbst inen Maulesel und seine Kleider nahmen sie mit. änner leiden mehr unter der Hitze als Frauen... Männer haben unter der Hitze mehr zu leiden als Frauen— ese Feststellung traf unlängst ein amerikanischer Professor. Er illt diese Behauptungen auf Grund eingehender Untersuchungen if. Hände und Füße von Frauen seien immer um 5 Grad kuhler s die der Männer. Bei den Armen beträgt der Unterschied Grad, bei den Beinen 3 Grad: der Körper ist nur um einen halben rad kühler. Jetzt versteht man auch, warum die Männer die Lohnung überheizt finden, wenn die Frauen sich gerade gemütlich ihlen, wenn sie— stolz wie Spanier— unbehandschuht und mit fenem Kragen durch die Straßen gehen und die kalten Füße und ände der Frauen belächeln. Trotz dieser Wärmeunterschiede der örper wären, das ist die Ansicht des Professors, die Geschlechter och mit Leichtigkeit auf einen Temperaturnenner zu bringen, senn sie nur in ihrer Kleidung auf die natürlichen Warme=Gebenheiten mehr Rücksicht nehmen und ihnen Rechnung tragen zürden. Die Männer müßten danach im Sommer weniger tragen Is sie es jegt tun und die Fraucn im Winter mehr. Trügen die Ränner im Sommer die Kleidung einer Frau— die etwa.8 fund wiegt— so würden sie sich bei etwa 30 Grad noch wohlihlen. Stattdessen trügen sie durchschnittlich ein Kleidergewicht on etwa 5 Pfund und schimpften infolgedessen bereits bei 25 brad über die„hundsgemeine unerträgliche Hite". Umgekehrt der: hüllten sich die Frauen im Winter, wie die Männer, in.3 fund Kleidung anstatt nur.6 Pfund, so würden sie genau so zenig wie die Männer bei einer Temperatur von 20 Grad bereits ine Gänsehaut kriegen und blaurot anlausen vor Kälte. Um und Leben In einem chinesischen Lichtspieltheater ereignete sich während er Vorführung eines rührseligen Films plotzlich ein Zwischenfall. ine Russin, die sich den Bildstreisen ansah, schrie auf einmal auf ind rief:„Mein Sohn!“ und wurde dann bewußtlos. Als sie im krankenhaus zu sich kam, erzählte sie sie hade auf der Leinwand hren seit 25 Jahren verschollenen Sohn wiedererkannt Sofort ingeleitete Nachforschnugen ergaben die Richtigkeit ihrer Angaben ind einige Wochen später konnte die glückliche Mutter ihren totseglaubten Sohn wieder in die Arme schließen. Er hatte ein benteuerliches Leben hinter sich, war während des Weltkrieges sesangengenommen worden, dann entflohen, hatte in den Wirren er Nachkriegszeit keine Spur seiner Angehörigen mehr finden önnen und war schließlich bei einer Filmgesellschaft als Statist intergekommen der gehörnte„Einbrecher“ Einen gewaltigen Schrecken bekam ein russischer Bauer in der Nähe von Tula, der sich gerade zur Ruhe gelegt hatte. Merkwürdige tappende Schritte gingen die Treppe hoch, ein sonderbares Schnaufen war vernehmbar, und schließlich versuchte der Eindrecher— so glaubte der Bauer— in die oberen Räume einzudringen. Mit einer Laterne in der einen, einer Mistaadel in der anderen Hand machte sich der Besitzer auf. dem Eindringling entgegenzutreten, der— das hörte man ganz deutlich— dekeits in Rembrandt schien mit allem Eiser dabei zu sein und ging. nachdem der gierige Wirt ihn naturlich schnell überboten, Zug um Zug döher, la gewaltig böder. meg, schigr ucher sich Der Hauswirt geriet mehr und niey. susit: Gup###, vor Eiser—— die Zahlen kletterten: Rembrandt, der wonr. der Wirt, Rembrandt. Und wieder der Wirt. * B i s, a m E n d e d i e s e s Z w e i k a m p f e s, R e m b r a n d t d e m H e r r n v a n Schovel einen kleinen Vorsprung ließ und das Bild endlich dem Wirtsgesicht zugeschlagen wurde. Für achthundert Gulden— man dente: achthundert Gulden!.,.. zen ip Ziesem Handel und Der Hauswirt war es wohl zufrieben, in biesem Hande. und gegen solchen Wettbewerber gesiegt zu haben. Hocherfreut und auf der Stelle ließ er sein neues, nun von allen gebührend bestaun so kostbares Besitzstück in Sicherheit bringen und trat dann, sich vorsichtig, gerieben und katzbuckelnd anbiedernd, an den ernst, wie versunken noch weilenden Meister, und es trug gar den Anschein, als wolle er diesen trösten ob des nun doch Entgangenen, und in einem vermaß er sich, den Weister, Ruxt Peizter, sagt mir zuzwinkernd, dugymvertraut zu fragen: z Big denn ei..“ ir jetzt unter vier Augen— wieviel mag das Buo venn eigentlich Rembrandt, der Gute, aber auch Lebenserfahrene, wirst noch einmal, wie abschiednehmend einen Blick auf das Bild und antwortet seelenruhig und— vergnügt:„Unter uns gesagt— zwei Der schofle Hauswirt, der die Zahl in seinem hirnigen Rechenkasten nur zu deutlich vernommen und— einen ganz eigenen Unterton mit, aber immer noch nicht anders konnte als glauben, daß Rembrandt sich gewiß über den endgültigen Verlust des heiß umstritten gewesenen Objektes suchse, entgegnet, holb verlegen:„Oh. verehrtester Meister, wie konntet Ihr aber dann so „Ich wollte der armen Frau, gegen die Ihr so völlig ungehörig hart waret, ganz einfach aus der schlimmsten Not helfen, und Eurer Schofligkeit und Habgier, ehrenwerter Herr, wird nun die Arme noch ein kleines Vermögen danken—— ja, ausgerechnet Ihr habt es, gerechterweise freilich, gestiftet.“ Sprach's, machte kehrt und stieg. im Herzen zufrieden über sein Tun, die Treppe hinab. aus aller Welt der Räucherkammer sein Unwesen trieb. den Landmann zusammenfahren, doch mutig ging er weiter und sah schließlich, daß es— seine eigene Kuh war, die ihm Ein tieses Brummen ließ vor den nachtlichen Schabernack gespielt hatte. Sie hatte##cz. rer, Jete entledigt und war(über die steile Treppe!) auf Entvenung=jahrt gegangen! Zwei Stunden hatte der Bauer zu tun, um mit Hilfe seiner Angehorigen das Tier wieder heil in den Stall zurückzuführen. Die Sitarre aus— Streichhölzern Als der ostmärkische Hilfsarbeiter Karl Kohlbeck zufälligerweise hörte, daß ein Musikinstrument eine um so schönere Klangwirtu#ng erziele, aus je mehr Holzteilen es zusammengesetzt sei, verfiel er auf ein merkwürdige Idee. Da er in seiner Freizeit gerne Gitarre spielte, sagte er sich, daß eine solche„Klampfe“ also besonders gut klingen würde, wenn sie aus— Streichholzern hergestellt wäre. Gesagt, getan! Er setzte sich hin und baute in mühevoller, siebenmonatiger Arbeit aus 25000 Zündhölzern I3%., gestehe aules sammen. An dieser wohl seltsamsten Gitalte der Wenl vestice unes aus Streichhölzern, der Rumpf ebenso wie der Hals und die Wirdel. Ja, sogar der Kasten ist aus dieser merkwürdigen Holzart zusammengeleimt. Kohldeck erlebte eine besondere Freude, als ihm die Ehre widerfuhr, daß seine„Klampfe“ kürzlich auf der diesjährigen Herbstmesse in Wien ausgestellt wurde, wo sie die höchste Verwunderung der zahlreichen Besucher erregte. Der hereingetallene Benzindieb Mr Marshall Laviolette würde es verdienen, nicht nur Polizeichef des kleinen Ortes East Longmeadow, sondern einer größeren Stadt im Staate Massachusetts zu sein. Als sich bei ihm ein Werkstätteninhaber des öfteren über geheimnisvolle Benzindiebstähle beklagte, denen er trotz eigener Wachsamkeit nicht auf die Spur kommen könne, machte sich Laviolette selbst auf die Suche nach dem Tater. Nach einiger Zeit gelang es ihm, einige der gestohlenen vollgefüllten Benzinkanister in einem Versteck im Walde zufinden. Der Dieb selbst war aber dadurch noch nicht ermittelt. Aber der Polizeichef hatte eine geniale Idee: Er entleerte die Behälter ihres Inhalts und füllte sie stattdessen mit frischem Quellwasser. Schon tags darauf konnte man mitten auf dem Hauptplatz des Städtchens einen Autofahrer beobachten, der sich vergeblich bemühte, sein Fahrzeug in Gang zu bringen. Laviolette heuchelte Mitleid mit dem Mann und erbot sich, den Brennstoff zu untersuchen, weil er vermutete, daß dieser an dem Versagen des Motors schuld sein könnte. Die Prüfung wurde vorgenommen, wobei sich ergab, daß der Brennstoff zu drei Vierteln aus Wasser bestand. Der Autofahrer brauchte sich daraufhin weiter nicht mehr über seinen Wagen zu ärgern, da ihn der Pol zeichef im eigenen Wagen auf Nummera Sicher brachte. Blumenhaß und Siumenliebe Auch im Reiche der Pflanzen herrscht nicht eitel Friede und Freundschaft. Wir finden verschiedene Pflanzen, die in schönster Eintracht die engste Lebensgemeinschaft miteinander begründet haben. So heften sich an manche Pflanzen Augentrostarten an. aus deren Blättern die Hauptpflanze im Herbst noch Reservestoffe zieht. Andere Pflanzen verwachsen wieder zu einem Organismus, wobei die eine die andere unterstützt. Die Flechten, die eine Kombination von Algen und Pilzen darstellen, sind das beste Beispiel einer solchen engen Freundschaft. Reden diesen Beispielen von Pflanzenliebe gidt es oder auch solche des Pflanzenhasses. Es gibt viele Arten, die von ihrem ursprunglichen Standort verschinden. sobald eine andere bestimmte Pflanze dort austaucht. Zu den Pflanzenfeinden gebören aber alle die Schmarotzerpflanzen, die ihrem Wirte die Säfte rauden, ohne ihm irgendeine Gegenleiftung dafür zu bieten. So treibt die Kleeseide ihre Saugwurzel in den Leid ihres Wirtes. Das Läusekraut, der Wachtelweizen sind gleichfalls schlimme Schmaroßer. Andete werden selbst großen mächtigen Baumen gefährlich, z. B. die Misteln, die oft Busche von mehreren Metern Breite auf den Zweigen ihres Wirtes erstehen lassen und von hier aus Stengel und Zweige treiden. Gegen alle diese Feinde aber ist die Pflanze völlig wehrlos. Forudne, Jus###oin, Tehi######t Annahme zur erhöhten Fracht heute Duisburg. 14. An der R kuhrorter Schifferdorse kam es sie Bergfahrt zu einigen Annahmen ab Rhein=Ruhr= Hafen und Hafen des Lippe=Seitenkanals. Die am Samstag, 12. Okt., um 10 Pf. erhohte Fracht Basis Mannheim.10 bis .30) kam heute zur Notierung. Im Talgeschäft lagen weiterhin noch Anfragen vor, die aber wieder nicht restlos gestellt werden konnten. Es kam zur Notierung ab Rhein=Zechenhafen. RbeinRuhr=Hafen und Hasen des Rhein=Herne=Kanals zur unveränderten Fracht. Die Bergschlepplöhne waren unverandert. Frachtenmarkt an den Ruhrhäten Duisburg-Ruhrert, den 14 Okt 1940 Amtliche Metlerungen der Schifferbörse au Duisburg-Rubrert. Oe an der Schifferbeite noleiten##achten sind die roinen Wasse. wechten, also sussch#leßlich Schepo onn Ein#edungskosten Ulergeld Versicherung Leihterkosten. Speditlonsgebühren uid Herne- K Rubr-Haf. K.9 Best 5 Hl Herse-./88 Diese Frachten gelten heute Nur Ab Bbein-Zechen-Haten.15 RM4 eb Lippe-Seiten-Kanel. Wasserstand vom 14 Okt. 1940 Welzen 8 19 Roggen„ K 18 Wr.-Vm Gr.=I 630 W 19 Wr.-Vm. Gr.=T. 812 W 19 Roggenm Gr.-I 997 R 18 Reggenmehl v. 1150 R 14 dio 613 R 19 1) Mittel-Wesserstane 193 1/33. 2) 1932/39 8) 1927/35. Landwirtschaftliche Erzeugnisse Amtlicher Gresmarkt für Getreids und Puttermittel, Duisburg. Die Preise versichen sich in RM4 für 100 kg Frechtlege Duisburg Wenl zuzüglich RM.50 Prschteusgleich bei Abnehme von mindeslen: 10 1 trei Emotengestation. Muhlentebrikate ab Mühle 14 10 14. 10 23.40 Roggenscht 1 1800 f 10 20.15 21.30.-Futterm Gr.P: W 19 14.13 — dto Mendelsp: 14.43 29.95 W. Kleie Grundpi W 19 11.65 23.15 dto Hendelspt. 11.28 22.65 Roggenkleie Gf.-P: R 19 10.20 23.65 dlo Handelsp: 11.10 Die Ablieferungen von Brotgetreide sind nicht stärker geworden. Die Mühlen sind mit Roggen versorgt, mit Weizen hilft die Reichsstelle aus. Das Angebot von Futterhafer ist auch nicht stärker geworden. Pferdemischsutter steht genügend zur Verfügung. Futtergerste wird vom Lande nicht abgeliefert: es erfolgen aber Zuteilungen durch die RFG. für städtische Viehhalter und mit der Ausgabe von Schweinemastmischsutter ist auch begonnen worden. Geflügelfutter bleibt knapp. Weizenmehl ist stark gefragt und für Roggenmehl zeigen die Käufer auch mehr Interesse. Mühlen=Nachprodukte werden verteilt. handelsrecht während des Krieges Weitere Maßnahmen X. Berlin, 14. Okt. Der Ministerrat für die Reichsverteidigung verordnet mit Gesetzeskraft(RGBl. 1 Nr. 179 vom 12. Okt. 1940): Der Reichsminister der Justiz kann einzelne Kaufleute oder bestimmte Gruppen von Unternehmen von der gesetzlichen Verpflichtung zur Aufstellung und Vorlegung der Jahresbilanz und der Gewinn= und Verlustrechnung für die Dauer des Krieges oder für einzelne Geschäftsjahre während des Krieges befreien. Die Befreiung soll nur erteilt werden, wenn sich erhebliche Teile des Vermögens im Ausland befinden und deshalb einer zuverlässigen Bewertung entzogen sind oder wenn aus sonstigen auf dem Krieg beruhenden Gründen bei erheblichen Vermögensteilen eine ordnungsmäßige Bewertung nicht möglich ist. Der Reichsminister der Justiz kann die nachtragliche Aufstellung und Vorlegung der Jahresbilanz und der Gewinn= und Verlustrechnung anordnen: Er kann einzelne Kaufleute von der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften über die Gliederung der Jahresbilanz und der Gewinnund Verlustrechnung für die Dauer des Krieges oder für einzelne Geschäftsjahre während des Krieges befreien, wenn dies aus Grunden der öffentlichen Ordnung geboten ist. Der Reichsminister der Justiz kann einzelnen Kaufleuten untersagen, während des Krieges Gläubigern Berichte zu erstatten, Auskunfte zu erteilen oder die Einsichtnahme der Berichte der Geschäftsführer(des Vorstandes, des Aufsichtsrats, der geschäftsführenden Gesellschafter), der Bücher und Schriften sowie der Vermögensgegenstände des Unternehmens zu gestatten, wenn dies aus Gründen der öffentlichen Ordnung geboten ist. Der Reichsminister der Justiz wird ermächtigt, Vorschriften zur Durchführung und Ergänzung dieser Verordnung zu erlassen. Er kann die ihm in dieser Verordnung übertragenen Bejugnisse auf andere Behörden übertragen: Er wird ferner ermächtigt, während des Krieges auf den Gebieten des Handelsrechts, des Aktienrechts, des Rechts der Gesellschaften mit beschrankter Haftung und des Rechts der Erwerbs= und Wirtschaftsgenossenschaften weitere erganzende oder vom geltenden Recht abweichende Vorschriften zu erlassen, soweit dies aus Gründen der öffentlichen Ordnung geboten ist. Diese Verordnung tritt eine Woche nach ihrer Verkündung in Kraft. 60 Millionen Tonnen Kartoffeln Eine Rekordernte * Berlin, 14. Okt.(Drahtb.) Früher und in weit stärkerem Maße als sonst üblich regt sich in diesem Jahre bei den Verbrauchern das Interesse für die Einkellerung von Speisekartoffeln. Diese Tatsache läßt erkennen, daß verschiedentlich in Verbraucherkreisen Sorge besteht, nicht genügend Speisekartoffeln zu bekommen. Für eine derartige Annahme liegt aber durchaus kein Grund vor, da wir ja eine Rekordernte von 60 Millionen Tonnen Kartoffeln in Großdeutschland erwarten und im Höchstfalle 18 Millionen Tonnen Speisekartoffeln benotigt werden. Ein jeder Verbraucher wird also in den Besitz der für seinen Bedarf benötigten Kartoffelmengen kommen, und für überstürzte Vorratskäufe liegt somit keine Veranlassung vor. An den Hauptverbrauchsplätzen ist die Verteilung der Kartoffeln durch die Einführung von Kundenlisten geregelt, die keine Einschrankung des Verdrauches bedeuten, sondern im zu einer vollen Sicherung der Bezugsmöglichkeiten des einzelnen deitragen. Im übrigen konnte der Speisekartoffeldedarf wie disher an allen Märkten zufriedenstellend gedeckt werden. Deutsch-schwedische Papierverdandlungen I. Stockholm, 12. Okt. Wie„Tidens Tegn“ meldet, haden vom 7 dis 11. Oktoder in Stockholm Verdandlungen zwischen Abgen der deutschen Papier= und Pappenindustrie und den nordischen Scan=Organisationen stattgefunden. Hierbei ist der Absax uf verschiedenen europaischen Markten besprochen worden. Die zung der Veroandlungen zu einem späteren Zeitpunk: ist vorgesehen. X. Rheinische Kunstseide AG., Krefeld. Köln, 14. Okt. Die chaft schließt das Geschaftsjahr 1939 mit einem Verlust ad. der durch den Auf= und Ausdau des Werkes bedingt ist. Die im 940 deschlossene Kapitalerhöhung von 8 auf 10.1 Mill. R ist teilweise durchgeführt. Das Unternehmen ist zur Zeit sehr ark beschaftigt. Die Verwaltung hofft, daß der Werksausbau im Laufe des nächsten Jahres im wesentlichen abgeschlossen werden kann. Diskontsenkung in Dänemark Berlin, 14 Okt.(Eig. Drahtd.) Die Danische Nationaldank hat mit Wirkung vom 15. Oktober den Diskontsatz um 18 Prozent auf 4 Prozent herabgesetzt. Gleichzeitig wurde der Zinssatz für Darlehen auf 4½8 Prozent gesenkt. Die letzte Aenderung im Diskontsatz war am 22. Mai d. J. vorgenommen worden: es erfolgte damals eine Ermäßigung um 1 Prozent auf 4½ Prozent. Kapitalerhöhung bei Daimler-Benz Berlin, 14 Okt.(Eig. Drahtd.) Die Daimler=Benz AG. de vom Reichswirtschaftsministerium die Genehmigung erhalten, ite 38 934000 RM betrugendes Aktienkapital durch Ausgabe von 11 066 000 RM neuer Aktien auf 50 Mill. RM zu erhöhen. Von den neuen, für 1940 dividendenberechtigten Aktien werden 9 733000 RM im Verhältnis:1 zum Kurse von 135 Prozent den alten Aktionären zum Bezuge angeboten, während die restlichen 1333000 RM für die Gesellschaft verwertet werden. Die Kapitalerhöhung dient zur Starkung der Betriebsmittel. Die HB. ist auf den 4. November einberufen. Bergwerks- und Hüttonerzeugnisse Preise für Metallhalbzeug(per 100 kg) (Mitgetellt vom Zenttalverband der deutschen Metallwerkt. und MüttenInduattle 6 VI Die Dieise verstehen sich für Abschlüsse auf 100 kg. Alumialem.A 1 Seit ##eche Rond. Bande Diehte Stang(j. n M) 188.— 1. 7. 37 Rohte 242.— 1. 7. 37 NupfeDieche Drahte 104.— 17. 10. 39Tombet und Stengen 97.— 17. 10. 30 Wessing R4 Bieche Bander Oranie 110.. Stengen kohre(Richtpreise) Kronentont Neuallberbleche Seit Ià 11. 30 90.— I3 11. 50 102.— f1 11. 50 115.— Ià 11. 30 125.60 13 11. 30 191.— 18. 10. J0 127.— IK 11 9) * Rohre ohne Nan! 122.— 17. 10. 39/Schlego# Deutsche Elektrolytkupter-Netiz an Berlin, 14 Okf. Notter e Vereinig für d Deutsche Klektrolyfkupter-Notiz RM für 100 ag Glektrolvfkupte:(wileban) p eil Nembg. Bremen o R01! 74.00 an Preisnetlerung für Berliner Metalle. Notier e Kommise d Berliner Mietallbürtenvorslander(RRA fU: 100 ag). Orig Mütten-Aluminlum 14. 10 14. 00 98—99% in Blöcken I 189 Lantimon Requlus die in Welz od Drahtb! 137(Silb 1 Bart cn 10001n Pgz.e 150 Amtliche Berliner Devisenkurse In RM Reichsbenkdiskont 5½%. Lombere 4¼ * fur den Innerdeutschen Verrechhungsverkeht. Düsseldorfer Börse ledsetrleckllee Aktien-Sierbisbeel 61sen Arlenhell Sp: u Kohlene Seicke laschlnendeu sann'" Masch Basel. 46 Stemm-Akt 85beide Walzwelke Bonner Beige u Hüttenr Orscnkohle Zukunf! susch laeger Ceolto à Klein Cementwerke Heldelberg Oehlbusch Vort Dorst eisen-u Maschteb: Dortm Akt-Bierbrauere Oortm, Ritterbrauere Eschweller Borge Verein Gerteshalmer Glsshüffe Giedbecher wollindusttie Glas und Spieges Schelke GlücKSUT-ATAUOTeI A0 Gebi Goedhaff 40 Mallesche Salzwerke Nein Lehmenn àmp; Co 40 Allgers A6. Mochtlef 40 14.10 12.10 106.0 105.0 162.0 102.5 143.0 79.00 79.75 134.0 134.0 132.5 131.5 2475 2467 1070 1072 192.0 120 1440 1440 183.0— 191.5— 21A.0 217.0 Illcher Zucker Kebelwerke kheydt Kell Chemie Kelter Dreuetel Klauser Spione Koln Gummitädend. Wolhelmer Bergwerk r Ratquin Farbveike #vensberger Spihrerel Rheinische Energie A0 khein Gerbston u Verd kheinische Meiall khein Spiegelglestabt. ahein Stah! Roddergrube Orsonk. Sachlieben 46 1 Jergb Schieß-Detties Schlegel-Scherpentee! Schwabenbrso Ver Mosalk u Wandol. Ver Rumpuswelte ver Stahlu v d Zypen Waggontabrik Ueldingen Wilfere Gelsenklichen Westt Draht-ind Mamam 14.10 12.10 272.1m 175.0 175.0 — 75.00 46.00 44.00 1630 1650 60.75 60.23 176.5 1743 141.9— 170.5 170.0 2150— 1972 1079 162.5 102.5 192.0— 162.0— 136.5 1272 Berliner Börse vom 14. Okt. 1940 Industrieaktien SOSIÖTG allg Elektr.-Ces Ascheff Zeilsl Pep Auesb Noinb 24 14.1012.10 312.5314.0 177.01772 156.0 154.2 198.5 197.5 Seike Meschinen 162.0161.0 Seselt-G. 79.50 79.75 Sayf Mo1-Werte 203.0 207•3 Semberg 1630 1816 Berge: flefben 214.72102 bergmann Elekt:.—— Ber# Kraft u. Lichte11.7/212.0 Grsunk 8 Prikel!—— Stemer Vulkan— 2445 Vrome: Wollkom 208.0 200.7 Soderus Eisen 138.7 138.0 Concordie Beigb 1239 1217 Contin Gummi.!— 201.0 Orener Metall ato Kammgern Ovnemit Nobel 14.10 12.10 103.1 104.2 bees Leimle: Demeg Otsch-An Teleg: dte Sabe≈ wile dto Con! Ges De: eto Er651 die Kebelvert dto Linol-Worte Deim Aktien die Aitterbtse 6le Uelechsen 194.711235 199.7 190.0 121.7124.0 195.5 195.0 132.51512 1600 1037 —— 190.3 120.0 247.52470 187 0 102.0 SE #lekt Lieferung„191.71— dto Licht u. Kreft 196.5 194.5 #schw Bercv.-— Perbenindusirte. 192.0191.7 Feldmühle Pepter 154 6 154.0 Felt& Sulllosume 192.0 122.0 Gebhardt amp; Co.—— Oefresholmer Gles Gee 1 ciekt! Unt Gildemelste:& Co Giedb woll-ind Giesm Schafte Gluckeuf Geisens Goldschmiet &m Gundlech—— Meckethel De pene: Beig 138.5 130.0 —— Allgers verzing 1915191.3 Mindrichs Aun an 2270— Nochtlel-G. /218.0 217.0 Aoeich 148.0 11.0 Aoirmenn on[2387 221.9 nse Seigben—— senbeck Brsuerei—— 14.16 12.10 175.0 175.0 1575153.0 84.25 34.75 1975— 143.3 1425 121.9— 102.0 101.0 194.7 185.0 123.0 193.5 Kalt Chomie Klöckner Werte Köln Ges u kiert: Totitzer Lede Kreit! i Aoomschtöder (Oopersbusch...-— Lahmeye: 8mp; Co. 1157.0 155.0 Leurehütte—— Leopoldgrube—— lindes Eismasch. 2270 223.0 Lingne: Werte..—— Loren: C.—— 14.10112.10 khein Stehlwerke 170.5 162.5 an-Westt Koin—— an-Westt Elekt:— 147•5 thein Metellw. 126.7174.7 Aiebeck Monten 135.0 134.0 Rütgenverke 1520 1970 Menseomenasen Wansteld Maseh u Bennsee Nasch BUckeu Setall-Gesellsch M0lneimer Jerg (449 1455 154.5 136.0 167.5— 136.0 156.7 Sechsenwerk Sechtieben Seirdetturt Serottl-Schokol. Schleß A G. Schlegel-Sreuere Schubert& Soize: Schücht 8 Krom 215.0216.0 208.0 2082 155.0 150.0 19721072 1979 195 Benders: Versteiner Gtüb. Waler Gelsenk westd Kauthel Weste Dient Blicküler KüsSe: Bioterchan Zeiß ikon Zelleten woicher 144.5/144.1 Neckarwerke—— Norcu Kleitw.- Osnebrück Kopter—— Peobe 8 Wirm 2200 9120 Rescein 68.27 60.25 ahein Bisona 272.6272.0 frein Clek!: abein. Spiegeigl. 141.5— Verasih Pettong Schwabenbi## Siemene Olesind Siemene 8p Molcke 258.5 234.5 Stehr& Co. 147.7147.7 Stolberges Zink 118.5 117•2 Stollwerch Geb: 138.0 133.0 lengolrete koie en MOC11 Thüring Ges1702172.2 fochteb: Aschen— 1620 14.10 12.10 214.7 214.0 128.5 129.5 1302 13.: — 1012 175.1 1750 Nerhchrenktlen A C für Verkent 162.— Sochum-Gelsenk.—— i Seicheben3 Melb Bikb 1eA0 Tar TaD end dm Petei# rz 11g ste Hochboha 1I5 die Büdemer. 1912 191# Norde Llovd 84m7 36.00 Süde eisenbehe.— 112.0 Berkahden ver Ot. Nickel vel Glenzaton ver Stahlgerke ver Ulliamatin VIktorie-Werte 1510 1320 geaggn? 1m2 122 Gert Nendelgger Comm. u Privat Oeutsche Dent ele Certrelbes die Beichsben. Oresdher Bent Hamburger Ayp an.-Westt. Boden 131.811912 141.011100 149.0/140 130.01217 120.3 1202 140.0 1100 119.5 119.0 138.0 137.0 1079 Diensteg, 15. Oktober 1940 RHEIN- UND RUHRZEITUNG Nr. 284/ Nr. Deciuts Loehoscusen In der 3. Fußball-=Klasse Die Spiele des Sonntags— Aenderung in den Meisterschaftsspielen In der 3. Fußballklasse sind insofern einige Aenderungen zu verzeichnen, als die Elf der Niederrheinischen Hutte Duisburg von den Meisterschaftsspielen zurückgezogen wurde. Die bisher ausgetragenen Spiele werden nicht gewertet. Ferner wird die ursprunglich zu den Wertungsspielen gemeldete Luftwaffen=Sportabteilung an diesen nicht teilnehmen. Reichsb.=SG. Duisburg— Tus. Kaßlerfeid:6(:). Bis zur Pause konnten sich die Reichsbahnsportler den Angriffen der Kaßlerfelder noch erwehren, nachher setzte sich die großere Entschlossenheit des Tus.=Sturmes erfolgreich durch. Reichsb.=S6. Ruhrort— Pfennig u. Hoppe Duisburg:2(:). Das Können der Firmensportler hat nachgelassen. Hier siegten jedenfalls die Ruhrorter nach flottem Kampfgeschehen verdient. Tus. Wacker 95 Meiderich— Preußen Duisburg 11:0(.). In alter Frische spielte Wacker auf. Da war gegen das Können der 95er Preußens Vertretung ganz und gar machtlos. Meiderichs Triumph ist, selbst in dieser Höhe, verdient. SB. 21 Laar— Nrh. hütte Duisburg. Das Spiel fiel aus. Hochfeld zog zurück. Emschertal=Beeck— Vikloria Buchholz:1(:). Emschertal hatte nach einer verteilten Halbzeit soviel Vorteile, daß Buchholz im geschlagenen Felde blieb. Luftwassen-Sportableilung— Rot=Weiß Mülheim ausgefassen. Bergbau Neumühl— Reichsb.=SG. Bissingheim:3(:). Es ist von einem verdienten Siege Bissingheims, das technisch besser war und Neumühls Tor im zweiten Akt stark bedrängte, zu berichten. Fortuna— Wiener SC. in Wuppertal * Das für Düsseldorf angesetzte Spiel der 4. Schlußrunde um den Tschammer=Pokal zwischen Fortuna Düsseldorf und dem Wiener SC. ist aus technischen Gründen nach Wuppertal verlegt worden und kommt am Sonntag im Elberfelder Stadion zum Austrag. Tabellenbilder der 2. Fußball-Klasse Kreise Duisburg Mülheim und Oberhausen Rees Bergb. SV. 4/8 Hamborn 7 6 1 0 23:6 13 Ttro. Duissern=Neudorf 6 5 1 0 21:10 11 Kupferhütte Duisburg 7 5 1 1 20.7 11 Meiderich 06 7 2 4 1 13:5 8 Hütte Ruhrort=Meiderich 7 3 0 4 14.7 6 Grun=Weiß Beeck 7 2 2 3 14:15 6 VsoB. 19 Alsum 6 1 3 2:9 5 Spp. Neuenkamp 7 2 1 4 14:23 5 Tus. Vorwärts 90 Hamborn 7 1 1 S 13:18 3 Duisburg 88 7 0 0 7:44 0 Union Mülheim 6 6 0 0 25:10 12 1. FC. Styrum 7 6 0 1 35:10 12 Eisenwert Wanheim 7 S 0 2 20:11 10 : M ü l h e i m 0 7 5 3 0 2 1 8: 1 6 6 Berzelius Wanheim 6 2 0 4 10:17 4 RSV. Mülheim 6 1 2 3 10.23 4 Vorwärts Mülheim=Nord 7 1 1 5 17:25 3 Broich 85“ 6 1 0 5 11:22 2 VfL. Wedau 4 0 1 3:15 1 BV. Osterfeld 6 5 0 1 21:4 10 SC. Osterfeld 5 4 1 0 14:1 9 SV. 06 Osterfeld 6 4 1 1 23•7 9 Rspt. 08 Oberhausen 7 4 0 3 29•7 8 Concordia Lirich 6 2 2 2:12 6 Post SG. Oberhausen 6 2 1 3 10:13 5 SC. 20 Oberhausen 7 2 1 4 12:27 5 SpSp. Oberhausen 5 2 0 3:6 4 Viktoria(Res.) Oberhausen 5 1 0 4.36 2 Reichsb. SG. Oberhausen 5 0 0 5:16 0 12 Blau=Weiß Sterkrade 6•0 0 29: Rspt. Klosterhard: 6 4 0 2 29•14 8 SV. Sterkrade=Nord 4 2 1 1 14.11 5 SpVgg.(Res.) Sterkrade 4 2 0 2 19:29 4 Tus. 1900 Buschhausen 5 2 0 S 11:11 4 Union Sterkrade 5 1 2 2 11:14 4 SB. 06(II.) Osterfeld S 1 1 1•4 3 Preußen Buschhausen 5 0 2 3:20 2 Gluckauf Sterkrade 4 0 0 4:23 0 Handball-Punktespiele im Kreise Oberhausen-Rees Dinslaken 09— MTB. Dinslaken:9(:). Ein verdienter Sieg der Turner, die auf Grund besseren Wurfvermögens üder die geschwachte 09=Elf die Oberhand behielten. BfL. Oberhausen— Tbd. Oberhausen, ausgefallen. To. Osterfeld— To. 73 Oberhausen:3(:). Oberhausens Tucner waren ihrem Osterfelder Rivalen spielerisch voraus. Tv. Biesang— Reichsb. S6. Osterfeld 10:2(:). Biefang war sturmstärker. Jortuna Alstaden— Sp.=Vgg. Sterkrade ausgefallen. Die Wertungsspiele in Mülheim Thyssen Mülheim— Tgde. 56 Mulheim:3. Die Mannschaft Thyssens ging allzusehr ersatzgeschwacht in den Lokalkampf. Da hatten die 56er leichteres Wirken. To. Styrum— Schw. Sprtfr. Mülheim, ausgefallen, da die „Schwimmer“ ihre Elj zurückgezogen haben. Tbd. Speldorf— Tv. Holthausen:2. Holthausen ließ sich überraschen. Speldorfs Leistungen waren prima. To. Mellinghofen— Standarte 156 Mülheim 14:4. Die Braunhemden waren fleißig, aber in technischer Hinsicht nicht so gut wie ihr Gegner. Hörder Ringersugend auch in Mülheim geschlagen * Ihren zweiten Kampf auf ihrer Niederrheinreise bestritten die Hörder Jugendringer am Sonntagnachmittag in Mülheim=Ruhr gegen den TV. Eppinghofen 1900. Vor gutem Besuch mußten sich die Westfalen wieder geschlagen bekennen, diesmal mit:5. Einlagekampf der Senioren brachte Krämer(Germania Altenessen) und Fellers(Eppinghofen) zusammen, in dem Krämer einen Schultersieg erringen konnte. Thyssen-Boxer gegen SA.=Standarte 193 Unentschieden mit 10:10— Tabel halte Pech Im Saale Rosenthal in Hamborn hatte die Boxadteilung der Thyossenhutte wieder eine Veranstaltung aufgezogen, die von zahlreichen Zuschauern besucht war. Selbst das Duisdurger Oderdaupt war anwesend. Es gad durchweg spannende und darte Kampfe zu sehen. Der Oderhausener Brust leitete diese korrekt. Zunachst gad es einige Jugendkampfe. Luyten(SAl.) fiegte üder Kindler(ATH.) nach Punkten. wahrend Gruczinski ATH.) den Moerser Malter nach Punkten schlug. Im Federgewicht standen sich Romczikowiki(ATH.) und Jods(SA) gegenuder. Der Gast hatte die erste und letzte Runde für sich und kam zu einem verdienten Punktsieg Schnell und temperamentvoll war die Partie im Federgewicht zwischen Steian(ATh.) und Kuhne(SA.). Gleich zu Beginn mußte der Moerser herunter, konnte sich aber schnell erholen. Spater mußte er eine Verwarnung einstecken, wodurch der Punksieg Stefans sicher wurde. Fur den vorgesehenen Freyle kampfte Kittel(SA.) gegen Zierke(ATh.), der sofort das Kommando übernahm und den Gegner nicht zu Worte kommen ließ. Dieser mußte in der 2. Runde für die Zeit zu Boden. Ko=Sieger: Zierke Im Weltergewicht merkte man dem Hamdorner Stroh an, daß er wenig Training hinter sich hatte, sein Gegner. der Homberger Frenken. kam zu einem sicheren Punktsieg. Der Duisserner Hammerschmidt hatte im Haldschwergewicht gegen Terschüren(SA) einen schweren Stand. Er wehrte sich nach besten Kraften verlor aber sicher nach Punkten. Im Hauptkampf und zwar im Mittel gewicht standen sich Tabel(ATh.) und Geeven(SA.) gegenuber. Verdissen kampften diese beiden Gegner um jeden Zoll breit Boden, wobei alle Raffinessen aufgeboten wurde. Bis zur dritten Runde lag der Hamborner leicht vorne, dann passierte ihm ein Tiefschlag. Er wurde disqualifiziert. Sieger Geeven Auch die Partie zwischen Ewiak(ATh.) u. Dietrich(SA.) nahm einen vielversprechenden Anfang. Heitiger Schlagwechsel. wobei Ewiak der Schlagstarkere war und den Gegner in der 3. Runde zur Aufgabe zwang...=Sieger: Ewiak. Seinen 175. Kampf machte der Hamborner Bockting, der gegen Lösch(SA) borte und zu einem einwandfreien Punktsieg kam, der durch eine Verwarnung L. noch klarer wurde. Südwesl=Turnerinnen gegen Niederrhein * In Frankfurt=Niederrad kämpften am Sonntag die besten Turnerinnen von Südwest um die Bereichsmeisterschaft im gemischten Achtkampf. Siegerin und Meisterin wurde Frl. Stursberg(Tgs. Offenbach.) mit 141.5 Punkten vor Frl. Thien(Eintracht Frankfurt) mit 140.5 und Frl. Weith(Tgs. Ofsenbach) mit 133.5 Punkten. Die Vorjahrsmeisterin Frl. Nikolaus(Pirmasens) mußte nach der dritten Uebung wegen einer Fußverletzung aufgeben. Die folgenden sechs erstplacierten Turnerinnen werden den Bereich Südwest bei dem demnächst stattfindenden VergleichsIn der Gruppe 4 haben der Ruhrorter THC. und der SV. Meiderich eine Kriegsspielgemeinschaft gebildet. Die angesetzten Spiele, in denen Ruhrort beteiligt war, fallen fort. Nach den Treffen am Sonntag hat die Tabelle folgendes Aussehen: Oberhausener THC. 2 2 0 0•0 4 Uhlenhorst=Mulheim 1 1 0 0•0 2 Ruhrort=Meiderich 2 Raffelberger HC. 1 0 0 1•2 0 Duisburg 48/99=Post 2 0 0 2•7 Duisburg 48 99-Post— Meiderich-Ruhrort:3(:1) Ein ziemlich lebhafter Leistungsvergleich, in dem beide Mannhätte dem Verlaufe des spielerischen Geschehens= ebensogut entsprochen. Die Ruhrort=Meidericher Kriegsspielgemeinschaft opekierte glücklicher. Raffelberger HC. und ThC. Rot-Weiß Oberhausen:2(:0) Von den etatsmäßigen Spielern stehen dem Raffelberger HC. nur noch einige wenige Leute zur Verfügung. Da setzte sich hausens Kriegs=SG. verdientermaßen durch. Es waren zwei schöne Treffer von Dr. Müller, die aber nicht zuletzt auf Stellungsfehler der Raffelberger Hintermannschaft zustande kamen. Auf den Hockeyplätzen Schöner Sieg der Ruhrort-Meidericher Kriegs S6. Gruppe 3: :0 Preußen Duisburg— Stuf Essen:3(:1) Nach einer Viertelstunde hieß es durch einen Freischlag für„Preußen". Mitte des ersten Akts aber führte ein Zusammenspiel Hobein=Huffmann zum:1. Nach Wiederbeginn erreichte Kudschuß das:2 und kurz vor Schluß gab es mittels Rückschlags von Huffmann einen dritten Zähler. Gelb-Blau 99 Essen— EXB. Schwarz=Weiß Essen:2(:2) Die Platzmannschaft verteidigte gut, sonst war der ETB. feldspielüberlegen, so daß dieser verdient die Oberhand behielt. Weiter: Post=SG. Duisburg(Frauen)— Etuf Essen:6; PostSG. Duisburg(Jugend)— Etuf Essen:3; Duisburg 48/99 (Damen)— Meiderich Ruhrort:0(:). Das Jahlenbild der 3. Gruppe ETB. Schwarz=Weiß Essen 2 2 0 0:1 4 Etuf Essen 2 1 1 0•2 3 Duisburger SV. 1 0 1 0:1 1 Gelb=Blau 99 Essen 1 0 0 1 12 0 Preußen Duisburg 2 0 0 2:5 0 Was bringt der nächste Sonntag? Vereichofflaste. 1. Klasse: Tus Helene Essen— Duisdung 48 99. Rotweiß Oderhausen— Westende Hamdorn. B/R. Ohligs— Rotweiß Essen. Gruppe 1: Meidericher SB.— Krupp Rheinhausen. VivB Rudrort— SV Beeckerwerth. Duisdurger S8.— Thossenhutte. Homberger SB.— Mannesmann. Lintfort SB.— Duisburg 1900. Post Duisdurg— Duisburg 08. Union Hamdorn— BfB. Müldeim. Bergdau Hamvorn bleidt spielfrei. Gruppe 2: BV. Altenessen— Rellinghausen 08. Dinslaken 09— Tura Essen. Essen 12— Viktoria Oderhausen. Grunweiß Holten— Schonnedeck. Essen=West 81— Sortfr. Katernderg. Kran 04— ViB Lohberg Sp=Vag. Sterkrade— Elmar Alstaden. kampf gegen den Bereich Niederrhein vertreten: Stursberg(Te Offenbach). Thien(Eintracht Frankfurt). Weith(Tas. Offendach## Meister(XV. Sachsenhausen). Storch(Tgs. Offendach), Wiederd (Tgs. Offenbach) und Pritschow(TB. 60 Frankfurt). Laskowski schlug Plath und Balke Jest der Meister in Steitin * Steitin. 13. Okt. Bei dem vom Reichsbund für Leidesüdunge ammen mit der Stettiner HJ. durchgeführten zweitägige Schwimmfest„Fest der Meister“ gad es mehrere Ueberraschungen# durch den Stettiner Laskowski, der sich in großartiger Form befand Er konnte nicht nur im Kraulschwimmen den mehrfachen deutsch Meister Werner Plath=Berlin hinter sich lassen, sondern außerden auch im Brustschwimmen Europameister Balke(Kriegsmarine helmshaven) als auch den jungen Meister Gold=Erfurt besiegen. Brustschwimmen über acht Bahnen siegte Laskowski dank sein energischen Endspurts in:20.2 vor Balke:20.8. Gold in:24.2 u dem Berliner Temke in:24.3, und im gleichen Wettbewerd übervier Bahnen in:015 vor Balke und Temke, die beide im tote Rennen in:05.9 das Ziel erreichten Im Kraulschwimmen acht Bahnen lag zwar Plath nach halber Strecke mit einem halb Meter in Front. doch Laskowski konnte im Endspurt unter der Jubei der Stettiner an dem Meister vorbeigehen und in:58/7 Erster das Ziel vor Plath in:59.2 und Birr=Berlin in:02.4 reichen. Wettbewerde der Stettiner und Pommerschen H3. bildete den Rahmen. Deutschland vor Schweden Zweiter Sieg von Preiskeit * Erfurt, 13. Okt. Das letzte der großen internationalen Run streckenrennen der deutschen, dänischen, schwedischen und slowakischen Radsportamateure wurde am Sonntag in Erfurt ein großer Erfolg. Hans Preiskeit=Chemnitz konnte seinen Vortagssieg von Leipzig wiederholen. In der Länderwertung kam Deutschland Schweden und Dänemark auf den ersten Platz. Ergednis: Einzelwertung: 1. Preiskeit(Deutschland) 29 Punkte. :47:04; 2. Hellberg(Schweden) 24 Punkte, 3. Saager(Deutsch land) 15 Punkte: 4 Kittsiener 13, 5. Schulze 11, 6. Jansso (Schweden) 10: 7. Seyfferth(Schweben):: 8. Rasmussen(Dänemark): 9. Jürgensen(Dänemark) 1 Punkt.— Länderwertung: 1. Deutschland 8 Punkte, 2. Schweden 19, 3. Dänemark 0 Punkte.) □∆* Oruck und vonleg. In Reismann Orone Ombll. Zweig: K#4, Jessung Ouisburg verlegsdirektor Dr Heinrich Schulte Rouptechrittleite: Cafi Schneide:(Essenl. stellvert: Mauptschriftleite: und verantwortlich Aür Kommunelpolilik, Handel und Schiflohtt: Allone anie(Duieburg) Vorantwortliche Schriftleiler: I. V Allone Knlel (Peul Grandiean: 2 Im felde)(Dulsburg) für tokeles Duisburg nerditen der Ruht und Sport. Josel Mülle:(Moers) tO: Lohales Moert und linke Niederthein. Franz Büllles fOr Oberheusene: KommunalpolllIk, Oertlicht und Kunstbeitachtung. Cerl Schneide:(Essen) tü: Polltik. Man Suem (Essen) für Allgemeines und Bilder: Willy Jeeger(Essen) für Schlußdlens! verentwortlien An den Anzoigentell Walte: Kösle: Duiebure 2 Z1 ist Anzelgenpreisliste N: güllig Statt besonderer Anzeige. Gestern abend gegen 11 Uhr wurde unser lieber Vater, Schwiegervaler, Großvaler, Schwager und Onke Rechnungsrat Karl Borste Reichsb-Oberinspektor a. D. Im 89. Lebensjahte durch den Tod von uns genommen. Nane Büscher und Frau Liesel, geb Borste Karl Nasenciever und Frau Aenne, geb Borste Wonnemer Scherter und Frau Paula, geb Borste Kall Grope und Frau Frieds, geb Borstel Wilhelm Borstel und Prau Emilie, geb. Schefter und 14 Enhelbinder. Oulsburg(Hensastraße 74), Essen, Dinsieken. Gelsenkirchen, den 13. Oktober 1940. Die Einbscherung findet am Donnerstag, den 17. Oktober, nechmitlegs 3 Uhr, im Krematorium Duisburg statt. Das felerliche Seelenamt für meine verstorbene liebe Frau Jo Habermann geb. Liessem findet am Mittwoch, dem 16. Oktober 1940, vormittags 9 Uhr, in der Liebfreuenkirche zu Duisburg a1918.„ 4Thee Habermann. Quisburg, den 14. Oktober 1940. Moselstr. 33. AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN Auf Anordnung der Hauptvereinigung der Deutschen Eierwirtschaft Berlin kann für jeden Versorgungsberechtigten auf Abschnitt c ein Ei in der Zeit vom 16. Okt. bis 20. Okt. 1940 ausgegeben werden. Duisburg. den 14. Oktober 1940. Der Oberbürgermeister— Ernährungsamt Abt. B Mülheim. Ausgebe der Lebensmittelharten für die Zeit vom 21. 19. bie 17. 11. em heutigen Dienstag v.—14.50 Uhr in den bekarsten Ausgebestellen werden am heutigen Dienstag von —16.30 Uhr Lebensmitlelkarten auf gegeben. Femilieneuswelt mitbtingen! Keine neuen Karten Iu7 aus dem Heushalt eusgeschiedene Famil enengehörige In Emplang nehmen! Hausgehllfinnen erhelten dort ihre Karten wo sie ihre Schlefstelle haben und pollzeilich geme det sind. Teilnehmer an der Gemeinschaftsverpfiegung(SHD. Pollzeidiens!. Wehrmacht. Wohnlagerinsessenu dgl.) haben keinen Anspruch suf Einzelkarten Eintragung von Veranderungen im Femilienstande(Geburt, Todestall. Umzug. Einberutungen u. ogl.) erlolgt nur in der etändigen Ausgebestelle des beit Wohnbezitks. Lebensmitteikarten-Packchen und Inhalt der Päckchen entsp: dem Aufdruck auf der Rückseite der Nahrmitlelkarte sofort nach Erhalt im Ausgebeloke! nechprufen Elwage Unstimmigte ion solort im Ausgabelchal molden. Bestellscheine, einschl. des Bostell. scheine 16 der Reichselerkarte, bis sphtestens 19. 19. 1903 in den de schäften abgeben, de sonst Nachtelle " Schlleßung der Lebensmittelkerten-Ausgebestellen. Am Mittwoch. 14. 10., sind die Lebensm-Kart-Ausgebest d. Außenste lon d. Wirtsch: u Ernübrungsemte: In Stvrum, Dumpten Heißen Speldort und Saamn-Selbeck sowie dielen gen der Altstadt einschl. Mellinghoten und Menden-Holtheusen Im alad! Verwaltungsgebeude hier, Viktorle-II straße 15, geschlossen Bekanatmachung. Def Plen uber die Neutestsetzung der Fluchtlinien einer Freitische zwischen Oberhausener Streße, Verbandsstreße und Friedhof-Styrum ist] euf Grund des§ 8 des Fluchtliniengesettes vom 2. Juli 187S 1ermlich feslgestollt worden Der Pien liegt wahrend der Deuer von 2 Wochen im Rathaus, Vormessungsamt. Zimmer 320, manns Einsicht offen zu jede Dinslaken Bekanalmechung. Auf die Anmeldepflicht des bei der einzeinen Quartergebern eiwe zuruckgeb liebenen Meeresgutes wird eutmerksam gemacht. Schenkungen von Hoerosgut, die durch abgezogenelruppentelle ertolgt sein solllen sind rechtlich wirkungslos. Die Anmeldung ist sofort auf dem Stact Quartiefemt, Adolf-Mitler-Streße 111, Zimmer 2. vorzunchmen Moers. Lletvertellung. Mit Zustimmung des Horrn ke ministers für Ernahrung und Landu schaft wird eut den vom 23 9. 20 10. gultigen Bestellschein Reichselerkarte als S. Rate 1 Ei jeden Versorgungsberechtigten gegeben und zwer euf Abscho in der Zeit vom 16. 10 bis 20 10. Wundervolle Peiser" 1. und Brücken, derunter sellene allerleinste Stücke und Uebermaße von feinster Knotung preisgunstig zu verkaufen.— Schriftl Antragen zw unverbindl. Besichtigung unter 85163 an die Exped dies Blatt für f. Engeling. Perser-Teppich-Hdig., z. Z. Duisburg Karl Lechner jr. Anruf 31118 DUISBURG Oststr. 104 Kohlen% Flaschen 0 Mineralwasser Altsilber Altgold Ankeut Duisburg. Ecke Könlgstreße Sonnenwal! K 40 4410 veut 0 Duisbur ges Gloctentblel: Kammerjäger Cieme.:: Schön (seit 1879). Deisburg. Inh.: Heint. Schön. Monzett. 13. Joleohon vrf „Schltsehn Ein echter Ankerspill Steuerbordseite mit Kette u. Klippenker v. 400 kilo Schwel, au verLsuten. Wilh. Steinhen, Nomberg ah., DuisburgerStr 173 Telephon 42901 Nächste Woche Ziehung W Grundstücksmarkt Alstealllecbbsser Stegenhäuser und Geschüftch. sowie Wirtschaften u. Geschäfte aller Art in und im Umkreise von Dulsburg bis Kettwig u Keiserswerth, Nomberg Moers usw für vorgemerkte Kaufe: gesucht M. Metze, An. und Verkauf v Grundbesitz, Dulsburg, Wallstr. 5. Herorot 221 21. Gesucht Wnman e Stt Lospreis ½ ¼ je Klosse 3,- O,- 12,- 24,Doppellos Stoch. los 48.— 72,— Lose noch zu haben Montel Stoofliche Lotterie-Einnchme Seisburg, Königstreße 69, Tel. 210 20 wird ein in Meiderich in bester Wohnlage gelegene: Parg... von etwe 1 Morgen. Angebote mit Sußerstem Preis bei Barzahlung erbeten unter B U 9255 an die nüz. Stellenengebote— Zuverlbssges. tuchtiges Erstmädchen nech Mulheim-Ruhr Ublenhorstweg 8. per sotort oder spüter gesucht. Metgesiche Die RRZ eie älteste 1680 Lagerraum gesuchl Erdgeschoß mög Nabe Heuptbahnhof. Otte Nonebutt, Dulsburg. Mercstorheus 2 804 Dicbltorter Wohn-Schlatzimmer mi: Bed und Telcohon mOglcht! mit Vell- eder Tellpension, n0# 1. 11. von Deme gesucht. Zu melden bei Schaelde:. Deisburg. Dusseldorter Strabe 54, Telephon 24343 Aelteres, selbstandiges evang Mädchen für*. Tage od such Patslrec für? Tage in der Woche sol od speter gesueht. Lebenemitlelgeschüft Caspers, Duisburg-Meiderich. Telbahnstr. 10. Zuverlässiges, tüchtige: Erstmädchen zu sofort oder spüter in gute Oeverstellung gesuent. Direkter Withum, Mülhelm-8. Speidert. Prinzenhohe 34. Vel. Duieburg 32303 Heimatzellung für Dulsburg und Umgebung! Offert u. B 1 990 an die anz. Valtag.„ Vom 14. bis 30. Oktober, täglich.10 Uhr Der Mriampadesbatiens Creionidus (Die Kölner Stimmungskanone) verriches Varteie Neue Anlangszelten: Täglich.18 abend: Sonnabends und sonntage.90 Uhr. Nechmittags: Mittweche, sonnabends sewie sonntage.90 Uhr. Vent u borumeet berühnin Rheuma Nerven- un Ischlas Kopfschmerz Hexenschutz Erkältungen Unzähligen haben Togal-Tabletten rasche Hille gebracht. Die hervorragende Wirkung des Togal ist von Arzten u. Kliniken seit über 25 jahren bestätigr. Keine unangenehmen Nebenwirkungen. Haben auch Sie Vertrauen und machen Sie noch heute einen Versuch aber nehmen Sie nur Togal! APOLLO Nur 5 Tage ein Willy-Forst-Film Burgtheoter mit Werner Kreus Oige Tschechewa. Nane Moser, Willy fichberger u. 8. L —41 NercpugungePalost der un Essen. SteelerStr 11 Terstellungee daur! ven sche bie un f 1ch bes großeGoltstedtbreorer mit brod vom He! Der kluge Schmuck Kaufmann Ecke Könlgstreße Sonnenwell beut vor E: bechgoschen#ot nicht, bis dei Umsetz nachlbst Durch stand wor bung in unserem Aeus des Duisbur- Leistungsföhlgen sen Gochesseleb) uontionnnngen insorieren sostigt und erent I e s i n g: G e w i n a l l e r s e i n e n U m s e l r. S Kostealos erbalten Sie das interessante, farcb ilust. Buch„Der Kampf gegen Rbeums Schmenen ein Hegestost tit Gesundes froke von foginet Atertentt Stagthelie Milhelm a 4Aohr Des I. Städtische Hauptkonzert am Mittwoch, 16. Oktober, beginnt der Zeitverhältnisse wegen bereits um 18 Uhr Ende gegen 20 Uhr. 1 Nur bis einschl. Donnersteg Balpare Peoul Noertmenn. lise Werner. Nannes Steiter, Veits Kempere. HALI Rochleie Nur drei Tage Sensationen wie noch nie! Herry Piel un Menschen, Tiere, Sensationen In weiteren Rollen Ruth Zweier Elisabeih Wendt u. a. eie heitlicher Zirkustilm mit stemreubender Spannung, Tempe und peckender Mendlung von Anleng bis inde. Jugoneliche zugeldsser Feuerschutz? Luftschutz? Samtliche Gerdte dafür liefert Fritz Durmeister, Clvll-Ingenieur Deisburg saent! ssahestte. Keufgesuche RLATTENE, such reperaturbedürftig, keuft Oebberksu, Deisburg, Tblstr. 4. Bei telephonischer Aufgebe von Anzoigenkeönnen eeite für deren richtige Wiedergabe eine Gewähr nicht öbernehmen.