Expedition: Kapuzinergraben 11, in Karlshaus. Verlag: Jos. La Nuelle. Stsgmmäbste:! Für die Redr 9 RRreschee Iigke Sonntag den 1. Jannar 1888.(Nenjahr.) Morgen-Ausgabe. 10. Jahrgang.— Ne. 1. ch Feiertage— täglich zweimal(in einer Morgen= und Abend=Ausgabe).— Man abomitt bei alln deuschen Pos=Anstalten für M..50; in Nachen und Burtscheld für N..25 der„Nachener Fnzeiger, Volitiges Tageblan Bu. u.—.u... Nachener Anzeiger, Annonen=Organ für den Aeg=Vezirt Nachen“ Asftahue.— Abbestelungn au dos„Peltische Tagelautr Anen une daum bertchschige Die dem Blate überwiesenen Anzegen kuden ohne Extra= Verec)uung aud) m Pesg:. I„zionzsgzase,(Kappeinergraben 11. im Karlshause) gemacht werden; durch die Trägerinnen werden Abbesellungen niemals angenommen. werden, wenn dieselben spätestens einen Tag vor Quartalschluß secher unit Gertch der Bitteunns ur Auduuniunr ue an a l.. onrch die Trageriknen werden Abbestelungen niemals ungenommen. Abonurirats=Elntadnug auf den „Nachener Anzeiger, 44. Polikisches Tageblatt“, Derselbe erscheint täglich in Größe der Köln. Zeitung in einer Abend= und Morgen=Ausgabe und bringt außer einem gediegenen Leit=Artikel alle politischen Nachrichten, die Reichstags= und Landtagsverhandlungen, Provinzielles, Lokales, Handels=Nachrichten, ein spannendes Feuilleton, reichhaltige Mittheilungen und Rotizen über Gesundheitspflege, Haus=, Garten= und Landwirthschaft u. I.. Täglich politische und Cours=Depeschen. Der verhältnißmäßig außerordentlich billige Abonnements#preis beträgt für Nachen und Burtscheid pro Quartal 3 M. 25 Pfg.(inel. Trägerlohn), bei der Post 3 M. 50 Pfg.(erel. Bestellgeb). Außerdem wird der Sonntags=Ausgabe ein=seitiges Unterhaltungsblatt beigegeben, welches neben interessantem Lesestoff auch eine Menge belehrender und praktischer Mittheilungen enthält. Wir laden Diesenigen, We welche bis jetzt noch nicht abonuirt haben sollten, ergebenst ein, in die Reihe unserer zahlreichen Abonnenten einzutreten. Die dem Politischen Tageblatt überwiesenen Anzeigen finden alle ohne jede Extraberechnung auch im Nachener Anzeiger. Annoneen=Organ für den Regierungsbezirk, welcher fast in keinem Hause der Städte Nachen und Burtscheid sehlt, Aufnahme. Der Aachener Anzeiger, Politisches Tageblatt ist das gelesenste Blatt und populärste Annoncen=Organ der Stadt und erweisen sich bekanntermaßen die darin aufgenommenen Anzeigen als außerordentlich wirksam. Unsere Abonnenten erhalten mit der zweiten Nummer des neuen Quartals einen in Farbendruck prachtvoll ausgestatteten Wandkalender als Gratiszugabe. Die Expedition des Nachener Anzeiger Politisches Tageblatt. Deutsches Aachen, 31. Dezember. Zum Beginn des neuen Jahres scheint der durch Kriegsbefürchtungen aufgeregten Welt eine Erholung gegönnt zu werden. Aus Berlin wird von verschiedenen Seiten gemeldet, daß eine ruhigere Auffassung der politischen Lage Platz greift, und wir können aus direktester Quelle konstatiren, daß hiesige diplomatische Kreise, die an Weste ece ece eche nung von Arbeitern und bei Begleichung von Rechnungen im Kleinverkehr Ausdruck gegeben. In gleichem Sinne haben sich infolge einer Anregung seitens der königlich sächsischen Regierung die Handels=und Gewerbekammern des Königsreichs Sachsen ausgesprochen. Zur Abhülfe des hiernach bestehenden Mangels an Kronen hat das Reichsbank=Direktorium sich bereit erklärt, bei den auf Rechnung der Reichsbank erfolgenden Goldausprägungen einen Betrag von 20 Millionen Mark in solchen Stücken unter der Voraussetzung Wesce e ce ece ccece durchlöcherte und vom Pulver versenkte Seidenfetzen, welche den eingehendsten Feststellungen zu Folge als Stücke des Fahnentuches erkannt wurden. Nach anderweitigen Erkundigungen hat ein Offizier des Garibaldi'schen Freikorps die Fahne in der Vorstadt St. Nikolas für 200 Frcs. von einem Franktireur gekauft. Da er sie nicht für—600 Frcs. einem Händler in Dijon weiterverkaufen konnte, schickte er sie einem Verwandten in Carcassanne(Aude=Departement) und von da seinen Eltern in Oran(Algier). Dies sind die den schwebenden Fragen bethelligt sind, eine weit optimisti= herstellen zu lassen, daß das Reich die durch Prägung dieser Thatsachen, welche der Lieutenant v. Witzleben, welchen der schere Auffassung haben, als in den letzten Wochen in der Münzsorte erwachsenden Mehrkosten übernimmt, wie letzteres Oberst v. Wedell mit den weiteren Nachforschungen betraut esen- Kteit zum Ausdrus asaurgen st Phasache st..13 küißer se Gensbeif der Reschlisse des Bundesrutks Oessentlichteit zum Ausdruck gekommen ist. Thatsache ist, bereits früher in Gemäßheit der Beschlüsse des Bundesraths daß die Spannung in das Stadium des Austausches von vom 6. Juli 1878 und vom 3. Mai 1879 geschehen ist. Erklärungen eingetreten ist, und das ist unter allen Umständen Der Reichskanzler beantragt daher beim Bundesrath:„der als ein Forschritt sum, Bessern zu. bezxachter.„atog„num Bundesrath wolle sich damit einverstanden erklären, daß bei Oesch ein 1 Sylvester. Wild wirbeln die eisigen Flocken Im Tanze durch nebligen Duft, Dazwischen ertönen die Glocken; Wen rusen sie spät noch zur Gruft? Sie geben mit ehernem Munde Dem Jahre das letzte Geleit, Das müde ersehnte die Stunde Des Heimgangs in nachtender Zeit. Es fügte zum Lenze der Wonne Des Winters still klagenden Schmerz, Zu Frieden verheißender Sonne Enttäuschung für's fühlende Herz. — Zwölf Schläge der Uhr und die Becher Erklirren, gefüllt bis zum Rand, Laut jubeln im Lande die Zecher Und bieten dem Glücke die Hand. Das aber enteilt mit den Winden Auf flüchtigen Sohlen auf's neu; Die wenigsten werden es finden, Nur Eines bleibt Allen getreu! Die Jahre verschwinden, wie Flocken Zerfließen im nebligen Dust; Doch nimmer geleiten die Glocken Sylvesters die Hoffnung zur Gruft. Wie Ephen in ständiger Dauer Fortgrünt am verlassinen Gestein, So strahlt sie durch's Dunkel der Trauer Belebend in rosigem Schein! Fr. Clandius. (K. Ztg.) Mag nun der Botschafter von Schweinitz direkte Aufträge nach Petersburg genommen haben oder nicht, was schließlich ein Streit um eine Formfrage ist, jedenfalls verlautet in gutunterrichteten Kreisen, daß infolge seiner Thätigkeit die Spannung nachgelassen hat, und als eine direkte Fortsetzung der damit begonnenen Verhandlungen ist die Sendung des Grafen Peter Schuwalow nach Berlin aufzufassen. Die„Kreuzztg.“, dis bisher sehr kriegerisch gestimmt war, schreibt heute: Während allerdings von verschiedenen Seiten noch immer Meldungen kommen, daß Rußland seine militärischen Vorkehrungen fortsetze, dauert doch, was die Stimmung im Allgemeinen betrifft, die ruhigere Auffassung der Lage, welche den letztwöchentlichen Erregungen gefolgt ist, insofern an, als man der Meinung sein muß, daß auch in den russischen Kreisen die Erkenntniß der Wahrheit früher oder später zum Durchbruch werde kommen müssen. Zwar ist bis jetzt russischerseits nichts geschehen, um die Artikel des„Russischen Invaliden“ und des„Nord“ abzuschwächen, welche in weitere russische Kreise den Glauben getragen, daß Rußland einen Ueberfall von Oesterreich und Deutschland zu befürchten habe, ein Glaube, mit welchem es ja den maßgebenden russischen Kreisen unmöglich ernst sein kann. Je länger aber Oesterreich und Deutschland in ihrer gegenwärtigen, die erwähnte Jusinuation gründlichst entkräftigenden Haltung verharren, desto wahrscheinlicher wird es, daß man auch russischerseits es aufgeben werde, sich in seinem Vorgehen auf eine so unhaltbare Voraussetzung zu stützen. Aus Pelersburg wird der„Boss. Zig." vom 26. d. Mis. unter Anderem berichtet: Rußlands— davon darf man überzeugt sein— sieht man freudig der herannahenden Stunde entgegen, welche alle Kriegsbefürchtungen beseitigt. Aus diesem Grunde ist die Annahme berechtigt, daß nur die Unkenntniß der Absichten des Perersourger Fraviners die Schuld trägt, wenn die russische Presse in stolzem Selbstbewußtsein sich aufbläst und geheimnißvoll andeutet, daß Rußland außer der Abdankung des Koburgers und seiner Minister„noch andere Bedingungen“ in petto habe. Glaube daran, wer will! Der Kaiser wird am Neujahrstage die hiesigen Botschafter gegen 2 Uhr in großer Audienz empfangen. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß er dabei sich auch über die politische Lage äußern wird. Berlin, 29. Dezbr.(Neuprägung von Goldkronen.) Die Absicht des Reichskanzlers, eine Neuprägung von Goldkronen im Betrage von 20 Millionen Mark vornehmen zu lassen, ist dem Bundesrath— wie schon erwähnt wurde— mitgetheilt worden. Diese Mittheilung lautet wie folgt:„Die Gesammtausprägung an Reichsgoldmünzen hat bis Ende November d. J. nach Abzug der wieder eingezogenen Stücke betragen: an Doppelkronen 1,592,063,620 Mark, an Kronen 455,195,400 Mark. Hiervon ist in Doppelkronen bis Ende Juni 1881 der Betrag von 1,270,288,020 Mark und von diesem Zeitpunkt bis Ende November 1887 der Betrag von 321,775,600 Mark hergestellt worden, während die Ausprägung in Kronen seit Ende Juni 1881 auf den Ersatz zur Umschmelzung eingezogener, nicht mehr umlaufsfähiger Stücke beschränkt war. In neuerer Zeit ist aus Kreisen des Verkehrs mehrfach dringend die Vermehrung des Unlaufs von Kronen beantragt worden. Die Handelskammern für den Kreis Essen und für die Kreise Arnsberg, Meschede und Brilon haben in ihren letzten Jahresberichten und die Handelskammern zu Frankfurt a.., Barmen und Gera in besondern, an die königlich preußische Staatsregierung beziehungsweise an das Reichsschatzamt gerichteten Eingaben diesem Verlangen unter den nächsten für Rechnung der Reichsbank stattfindenden Goldausprägungen bis zur Höhe von 20 Millionen Mark unter Vertheilung auf sämmtliche deutsche Münzstätten Kronen ausgeprägt und daß die hierdurch entstehenden Mehrkosten auf die Reichskasse übernommen werden. Zu diesen Mehrkosten werden wie bisher außer den erhöhten Prägegebühren auch die Versendungskosten zu rechnen sein, welche infolge der Vertheilung der vorliegenden Prägung auf sämmtliche Münzstätten entstehen. Was den Maßstab dieser Vertheilung beirifft, so werden die in dem Bundesrathsbeschlusse vom 19. Februar 1877, Punkt 3 bestimmten Prozentsätze mit der Maßgabe zu Grunde zu legen sein, daß der bisher der Münzstätte in Darmstadt zugewiesene Prozentsatz den übrigen Münzstätten nach Maßgabe ihrer Verhältnißzahl zuwächst.“ hatte, als unbestreitbar ermittelt hat. So der preußische Bericht, welcher hierorts als unrichtig bezeichnet wird, besonders was die Verschacherung der Fahne betrifft. Aber wie kommt es, daß die also den Franzosen in die Hände gefallene Fahne erst im Jahre 1877 wieder zum Vorschein gekommen ist.„Paris' beruft sich auf den ehemaligen Abgeordneten Steenackers und auf mehrere Offiziere, die das Blatt aber nicht nennt, um die übrigen Angaben preußischerseits als unwahr zu bezeichnen. Frauzösischerseits wird zugestanden, daß die Fahne bei einem Haufen Todten gefunden wurde, offenbar weil die Ueberlebenden dieselbe übersehen hatten; sonst hätten sie gewiß noch Zeit und Mittel gehabt, die Fahne mitzunehmen und nicht in Feindes Hände fallen zu lassen. Die am 16. August 1870 bei Mars=la=Tour eroberte Fahne, für welche Eroberung ein französisches Regiment das Kreuz der Ehrenlegion erhielt, ist nicht im Invalidenhause aufgestellt, aus dem einfachen Grunde, weil nur einige Fetzen einer preußischen Fahne den Franzosen in den Händen geblieben sind. (Die Fahne des 61. preußischen Infauterie. Die gebrochene Fahnenstange und ein Theil des Tuches und Regiments)(8. pommersches) ist seit dem 30. Dezember der Schleife wurden behauptet, trotz des heftigsten Anstür1885 auf Befehl des damaligen Kriegsministers Campenon mens der Franzosen und eines fürchterlichen Handgemenges. im Artillerie=Museum des Pariser Invalidenhauses aufgestellt mens der Franzosen und eines fürchterlichen Handgemenges. worden. Sie befindet sich im Erdgeschoß, im Saale der Reiter=Rüstungen, neben einigen, wie der„Voss. Ztg.“ geschrieben wird, alten verblaßten preußischen Fahnen, mit der einfachen Meldung„Drapeau prussien d' Infanterie“ auf einer kleinen Tafel. Die Fahne ist nach den dortigen Versicherungen ganz vollständig in die Hände der Garibaldianer gefallen; es fehlte keine Quaste, nichts Wesentliches. Nichts sei ersetzt worden als die Stange, welche durch zwei Aus Betersburg wird der Bost. Za; von 28. d. Mös. Kugeln zerbrochen gewesen sei. Nur scheist, 5. senderhar, Pos Grichet: In den maßgebenden, Krisen doß. dabei bes Boryzgugszpbogt, peige greiz gne ben vos. lhe überzeugt sein— seht man weist,„Dasselbe zeigt das sawarzweiße Kreuz und den Adler in der Mitte, die Buchstaben F WR in den Winkeln. Nach den französischen Behauptungen wurde diese Fahne am 23. Januar 1871 bei dem Angriff der Deutschenauf die Beinschwarz=Fabrik erobert, welche sich zwischen dem Schloß Pouilly und der Vorstadt Saint=Nicolas(Dijou) befindet. Die Fahne habe sich in ihrer Scheide befunden, als sie auf einem Haufen Leichen liegen geblieben sei. Der tödtlich verwundete Major, welcher das Regiment befehligte, von dem drei Viertel auf dem Platze geblieben, habe noch eine Stunde vor seinem Tode von dieser Fahne zu den Offizieren des Generalstabes der Wasgau=Armee gesprochen, welche herbeigeeilt seien, um bei einem tapferen Gegner die letzten Pflichten zu erfüllen. Er habe gesagt:„Während der letzten Stunden des Gefechtes wurde die Fahne von einem Unteroffizier getragen, denn alle Offiziere des Regiments waren todt oder verwundet.“ In Pommern trauern noch viele Familien um ihre bei dem Angriff auf diese Fabrik gefallenen Söhne. Nach 1871 begegnete man in den Straßen Stettins fast nur Leute in Trauer. Die deutsche Regierung hat einen Denkstein etliche 50 Meter von der Fabrik auf der Stelle errichten lassen, wo die Fahne aufgelesen wurde. Der letzte Ausdruck des französischen, jetzt von der Zeitung „Paris“ abgedruckten Berichts ist richtig; die Fahne ist also bei ihren todten Vertheidigern genommen worden. Die Aussage des sterbenden Majors muß dagegen befremden, denn im preußischen Heere werden die Fahnen stets von Unteroffizieren getragen. Die fragliche Fahne wurde indessen erst 1877 dem Marschall Mac Mahon durch einen Beamten des Ministeriums des Innern zugestellt, welcher sie sofort dem Kriegsministerium übergeben ließ. Nach der von dem Hauptmann Baudach verfaßten Geschichte des 61. Regiments, welche sich auf amtliche Quellen stützt, ist die Geschichte der Fahne doch etwas anders. Von der Fahne, so heißt es, wurden aufgefunden oder vielmehr von Eiawohnern dem Obersten v. Wedell übergeben und höheren Orts Hannover, 29. Dez.(Resolutionen.) Die bei der Leo=Feier in Hannover auf Vorschlag des Abgeordneten Dr. Windthorst einstimmig angenommenen drei Resolutionen haben folgenden Wortlaut: 1. Die zur Feier des fünfzigjährigen Priester=Jubiläums Sr. Heiligkeit Papst Leo XIII. aus der Stadt Hannover und Umgegend versammelten Katholiken in der Zahl von über 2000 Personen fühlen sich gedrungen, Sr. Heiligkeit Papst Leo XIII. den Ausdruck ihrer Verehrung, ihres Gehorsams und ihrer Liebe darzubringen. Dankerfüllten Herzens erkennen sie die große Sorgfalt an, mit welcher Se. Heiligkeit seit Beginn Ihrer glorreichen Regierung bemüht ist, die Herstellung des kirchlichen Friedens, welchen sie selbst seit langen Jahren ersehnen, herbeizuführen. Den Hoffnungen des hl. Vaters, daß es den weitern Verhandlungen gelingen werde, die Herstellung der vollen Freiheit zu erreichen, sich vertrauensvoll anschließend, werden sich nach wie vor in aller Treue und mit allen Kräften die Bemühungen des hl. Vaters unterstützen und für die Rechte und Interessen der Kirche einstehen. 2. Sie sprechen die Ueberzeugung aus, daß die Wiederherstellung der territorialen Souveränetät des hl. Stuhles für die Selbständigkeit desselben und für seine volle Freiheit und Unabhängigkeit in der Regierung der Kirche eine unabweisbare Nothwendigkeit ist, und daß jede von Gott gesetzte weltliche Macht im wohlverstandenen eigenen Juteresse und zur Wiederherstellung der erschütterten Gesellschafts=Ordnung handelt, wenn sie die vom hl. Vater desfalls erhobenen Ansprüche erfolgreich unterstützt. 3. Sie begrüßen mit lebhafter Freude die Thatsache, daß die dem hl. Stuhle gebührende Weltstellung, für welche die territoriale Souveränatät gleichfalls eine natbwendige Unterloge ist, wieder 8 (16) Margaretha. Erzählung von Th. Almar. 803 Nachdruck verboten. Und sie, würde sie nicht im Hoffen und Harren auf ihn ngend und Schönheit verlieren? Dem entgegen, welche Aussichten eröffneten sich ihm an Vn der Seite der jungen, reichen, liebenswürdigen Oige, die ihn auch liebte? So klügelte sein nüchterner Verstand hin und her. Da #kam ein Brief vom Vater; mit kurzen, aber entschiedenen Worten theilte dieser ihm mit, daß er vor dem Zusammensturz seines Hauses stehe, daß der Ruin kaum noch vermeid81ch F Diese wenigen Zeilen enthüllten ihm eine geradezu grausige Lage seiner Familie. Er sah bereits im Geiste Eltern und Geschwister von haus und Hof vertrieben, den alten Vater vielleicht gar im Gefängniß schmachten, und er, der Sohn des Entehrten!— Da gab's keine Wahl, kein Schwanken mehr! Die Ehre, Das Glück seiner Familie mußte gerettet werden, und Mar##arethe— sie mußte als Opfer fallen! Sie war ja starken Charakters, sie konnte nicht verdammen. Und dann war sie nicht fern? Wenn er ihr Alles ohne Rückhalt offen gestand, würde sie dann nicht so lange von Kulm fern bleiben, bis sie sich beide wieder wie zwei bahre Freunde in's Auge blicken konnten? Die Verhältnisse bildeten für Doktor Walter keine ernstSlichen Hindernisse mehr, der reichen Olga Gatte zu werden; ##ürde sich aber nun auch Alles seinen Wünschen gemäß geialten? Hierin sollte er sich täuschen. Noch hatte er den Brief an die Verrathene nicht gehrieben— ihm hatte die Stimmung dazu gefehlt,— da bih er eines Tages neben Olga ein bleiches Wesen stehen, esen Blicke mit dem Ausdruck tiefen Schmerzes auf ihm Pahten. Dieser Augenblick war für Walter der fürchterlichste seines Lebens.gste seines Indeß zurück konnte er nicht mehr; die Würfel waren gefallen. Er hatte seinem Vater bereits geschrieben, daß er im Begriffe stehe, sich mit einem reichen Mädchen zu verbinden, und daß ihn diese Verbindung in den Stand setzen werde ihm und seiner Familie Rettung und Zuflucht zu gewähren. Auch hatte er sich den Eltern Olga's gegenüber bereits in so deutlicher Weise ausgesprochen, sowie die Tochter bestimmt ahnen lassen, was seine Besuche bezwecktev, daß ein Rückzug ihm geradezu unmöglich schien. So galt es denn, rücksichtslos vorwärts zu schreiten, ob auch die kindliche Olga neben der stolzen schönen Margarethe viel an Reiz verlor, ob er auch nur zu deutlich fühlte, er könne nur Margarethe lieben, ob er auch sah, wie des verstoßenen Mädchens Wangen sich mit jedem Tage mehr entfärbten, ob er auch endlich, als er die Majorin kennen lernte, von deren Erscheinung bis in's Innerste ergriffen ward. (,„Vorwärts!“ rief er sich selbst noch zu, als er schon am Ziele war, als Olga seinen Antrag mit Jubel aufzenommen und als er sich auf dem Wege zum Verlobungsfest befand. Aber vorüber war's mit aller eingebildeten Ruhe, als das bleiche Mädchen in's Zimmer trat, als er sah, wie es seine ganze Kraft aufwandte, um ihm noch Glückwünsche zu diesem Tage darzubringen;— vorüber war’s mit dem letzten Rest der Ruhe und Fassung, als er die Verlassene jene Sonate spielen, als er den aus ihrer Brust quellenden Klagestrom in den Tönen jenes Gesanges hervorbrechen hörte! Die Vorwürfe des wachgerufenen Gewissens, die Selbstanklage und das wüste Schamgefühl machten seine Kniee erbeben. Dann kam noch jener Auftritt, da die Mutter der treulos Verlassenen, die so hochgeachtete Frau, ihn von ihrer Schwelle zurückwies! Von dieser Stunde an schwand dem Verlobten der sichere ränetät gleichfalls eine nothwendige Unterlage ist, mehr zur Anerkennung gelangt, und sind überzeugt, daß diese Weltstellung zur Aufrechterhaltung des Friedens, sowie zur Vermittelung der widerstreitenden Interessen der Völker und der Gesellschaftsklassen dasjenige leisten werde, was weltliche Macht nicht vermag. Darmstadt, 29. Dez.(Ein merkwürdiger Vorfall.) Den„Oberh. Nachr.“ wird geschrieben:„Bei der jüngst stattgehabten Eröffnung des Landtages ereignete sich der merkwürdige Vorfall, daß ein gräfliches Mitglied der Ersten Kammer im Schlosse nicht zur Eidesleistung zugelassen wurde. Als Grund der Verweigerung wurde später bekannt, daß sich die standesherrlichen Mitglieder der Ersten Kammer geweigert hätten, mit dem Grafen zu tagen, weil er seiner Zeit die verlangte Genugthuung im Duell verweigert habe. Wie wir hören, ist nunmehr von Seiten der seine Braut zu zu bekennen. Mochte nun daraus werden, was da wollte; mochte seine Familie darüber zu Grunde gehen; er war nicht mehr im Stande, anders zu handeln! Vollständig durchdrungen von diesem Entschluß, trat er an jenem Morgen in das Haus der Verlobten ein, als diese sich in Lenstädt's und der Mutter Gesellschaft am Flägel betont. uue. Lon aue eumr a. Das Schicksal zerstörte den stolzen Bau seiner Entschlüsse. Margarethe war urplötzlich ein reiches Mädchen geworden — er durfte nicht mehr wagen, sich ihr zu nähern, wollte er in ihren Augen nicht noch tiefer fir ken, als er durch seinen Treubruch, seinen Verrath schon gesunken war. So blieb es denn beim Alten! Er erkaufte dann mit dem Verluste seines Glückes, seiner Meinung nach, wenigstens die Ehre seiner Familie. Daß Margarethe sich jemals mit Lenstädt vermählen könne, schien ihm unmöglich, und er hatte wohl Recht, seiner Braut gegenüber von der Hoheit ihres Charakters in der Weise zu sprechen, wie er es gethan. Desto niederschmetternder traf ihn die Nachricht ihrer offiziellen Verlobung. Ein Mann ist in diesem Punkte ebenso selbstsüchtig wie verblendet. Er kann eine Geliebte verlassen, kann einer Andern seine Liebkosungen zu Theil werden lassen, er wird selten darin ein so großes Unrecht seinerseits erblicken. Aber Selten nur wird er im Stande sein, mit voller sainer volsändigen Demühzigung uch die überaschanten Mittheilungen des Vaters kommen. Er konnte also nicht einmal mehr sein Geschick als das Märtyrerthum für seine Familie betrachten! Vollständig niedergebeugt, brachte er in dumpfem Schweigen die Tage unter den Seinigen zu, den theilnehmenden Fragen der Eltern und Geschwister fast rauh ausweihens.„,"„i4e Ausf#m. u. Nichts konnte ihn erfreuen, nicht einmal der Anblick der bräutlich geschmückten Schwester; im Gegentheil, als er am festlichen Altar das Brautpaar, der Weihe harrend, erblickte, verließ er mit schnellen Tritten die Kirche, unbekümmert um die zahlreiche Gesellschaft, die ihm befremdet nachschaute. Das Brautpaar vor dem Altar verwandelte sich vor seinem Geiste: dort stand Lenstädt und Margarethe;— sie wechselten die Ringe, sie empfingen den Segen!— Der verhaßte Nebenbuhler hatte jetzt das Recht, die schöne Braut, die er in so verblendeter Weise verlassen konnte, als sein Weib zu umarmen! Nach diesem Vorfall blieb er nur noch einige Tage bei den Seinigen und kehrte dann nach Kulm zurück, wie sein Diener mit Recht sagte, in einer„Gewitterstimmung“". Er ging in seinem Zimmer mit gekreuzten Armen, das Haupt gebeugt, umher. Endlich nach stundenlanger Wanderung erschien es ihm an der Zeit, die Briefe, welche während seiner Abwesenheit in Menge eingelaufen waren, durchzusehen. Alle diese von nah und fern eingelaufenen Schreiben aren an den Arzt gerichtet; keiner vermochte sein Interesse munen Wehe! Selten nur Gerechtigkeit darüber zu urtheilen, wenn ein von ihm treulos verlassenes Mädchen sich über den Liebesgram an der Seite eines andern Mannes zu trösten sucht. schsce ce c e scheiche ce se ece eces ce eehsce geruht, eine neue Quelle der Pein und Selbstmarterung. wolle. Prosianteles. Köln, 29.Dez.(Der Verein fürrheinische GeschichtsHansasaale des Rathauses unter dezu. Porsite u. A. neu beigetreten Trier. Weiter wurde mitgetheilt, der Kölner Schreinskarten erscheinen aus den höheren ermuntern, densie sich zu vorzubereiten, und offizierkorps für die Linie geboten ist.— Wie vereus ftühl: hat die Regierung, um die jungen Leute bestimmt genauer die Vortheile, welche diesen Freiwilligen gegeben werden. Erstens können sie die Waffengattung und den Garnisonsplatz wählen; zweitens können sie nach drei Monaten zum Gefreiten befördert und nach einer viermon lichen Dienstzeit enlassen werden, unter der Sopiagens, ute sie noch während zwei Jahren jedesmal sechs Wochrn unter die Waffen treten; drittens wird ihnen gestattet, außerhalb der Kaserne zu wohnen und viertens können sie, wenn sie wollen, miteinander in der Kaserne speisen.„Der Zweck dieser Maßregel liegt auf der Hand. Bisher ist, dem noch güktigen Stellvertretungssystem zufolge, die Mehrheit der aktiven Armee aus der niedrigen Volksklasse zusammengesetzt. Für die mehr gebildeten jungen Leute hat deswegen der Kriegsdienst und das Kasernenleben einen sehr geringen Reiz, so daß nur wenige sich zum Eintritt in die Armee entschließen können. Die Einführung der allgemeinen Dienstpflicht ist hier zu Lande noch in weiter Ferne, allein die Regierung wünscht jetzt schon diese, für die Zukunft unumgängliche Reform der holländischen Streitkraft allmälig s zu gleicher Zeit ein tangliches UnterZeit der Noth zu bilden. Frankreich. Paris, 27. Dez.(In eine fatale Verlegenheit) ist der radikale, kirchenfeindliche Gemeinderath von Paris durch das Testament der Wittwve Boucicaut, Besitzerin des Von=Marché, gerathen. Die hochherzige Dame hat nämlich u. a. acht Millionen Frcs. für Erbauung eines Hospitals bestimmt, jedoch unter der ausdrücklichen Bedingung, daß die Kranken von Barmherzigen Schwestern aus dem Orden des h. Vincenz oder von Augustinerinnen gepflegt würden. Nun hat aber bekanntlich der Gemeinderath in seinem fanatischen Haß gegen alles Religiöse die Abschaffung aller geistlichen Pflegerinnen in den städtischen Spitälern angeordnet und führt diesen Beschluß mit rücksichtsloser Strenge trotz des Protestes der Aerzte und Kranken durch. Wird er nun in seinem Haß so weit gehen, die acht Millionen abzulehnen, oder wird er aus der Noth eine Tugend machen, d. h.(u. das neue Spital Schwestern zulassen? Lehnt er ab, so würde ein gerechter Sturm der Entrüstung die natürliche Folge sein; denn mag auch ein großer Theil der Pariser Bevölkerung in religiöse Gleichgültigkeit versunken sein, für solche Verschleuderung von Geldern aus reinstem sie kein Verständniß. Gerade zur rechten Zeit, kommt übrigens ein Schreiben des berühmten Eyirurgen Dr.! in welchem dieser Leiter des Hospitals La Charité nochmals gegen die Ausweisung der Schwestern protestirt. Veranlassung bieten ihm die Vertreibung von 22 Augustinerinnen aus dem von ihm geleiteten Spital. Der bekannte Arzt, welcher bekanntlich überzeugungstreuer Republikaner ist, wein darauf hin, daß die Schwestern in einem kleinen Vegerhause wohnten und nur eine jährliche Ausgabe verursachten. Dagegen haben die neu eingestellten weltlichen Pflegerinnen jede ihre Privatwohnung und beziehen außerdem noch ein Gehalt von 6 bis 700 Frcs. pro Kopf. Dr. Després geht aber weiter und erklärt die weltlichen Pflegerinnen für absolut unbrauchbar. Sie häten. 5geith Hospitäler Beaujon, Cochin und Necker in kurzer organisirt, indem sie hinausschleprten, was nur Hinauszz; schleppen war, Hausrah, Wäschge, Nahrungsmitg, ugg dabei so wenig als möglich ihrem Dienste oblageng, öhres hat sich bekanntlich schon wiederholt in ähnlicher Weise—. gesprochen, und dabei die Zustimmung vieler Kouegen, welche nichts weniger als im Verdacht des„Klerikalismus“ gesunden. Doch was kümmern solche Auslassungen Autoritäten fanatisirte Menschen? kunde) hielt gestern im des Herrn Stadtarchivars Prof. Dr. Höhlbaum se Versammlung ab. Nach dem von Herrn Kommexzienrath, gong, P gi# erstateten Rechensogtzge gchere, beliesen sich im Voyre..787, Mare Einnahmen auf 10,346 Mark und die Ausgaben auf 4797 Mark. 3000 Mark wurden der Hauptkasse überwiesen. Dem Verein sind der Erzbischof von Köln und der Bischof von daß gegen Ostern der zweite Band werde und die Herausgabe der rheinischen Weisthümer durch die philologische Bearbeitung der Texte verzögert worden. Der Druck derselben werde im nächsten Jahre ginnen, während der Druck des zweiten Bandes des Buches Weinsberg fertig ist. Demnächst wird mit der Bearbeitung des Materials der unnmehr fast vollständig gesammelten Vergischen Landtagsakten begonnen werden. In den nächsten Monaten wird der Tert Ausgabe der Ada=Handschrift, welche bereits im fertig war, hergestellt sein. Die Gesellschaft wit historischen Atlas für die Rheinprovinz, wofür von Seiten der Provinzialverwaltung 6000 Mark bewilligt worden sind, heragsgehen. Noch verschiedene andere interessante Arbeiten stehen in—..— u. A. die Stadtmauerbaurechnung von Koblenz aus dem 13. Jahr hundert, wofür der Königliche Archivar Bür daselbst das Material Köln, 31. Dez.(Auch einer, der es gut gemeint hat.) Gestern Nachmittag schickte ein Geschäftsmann aus der Martinstraße seinen vor kurzem engagirten Laufjungen mit 73, nach auswärts bestimmten und mit Dreipfennigmarken frankirten gedruckten Neujahrsbriefen nach der Post, um dieselben in den Briefkasten zu werfen. Der Bursche blieb lange aus, und als er endlich kam, wachzezign Prinzipal Vorwürfe. Mit triumphirendem Lächeln vertheidigte 5inn Se eckersch fruh, Hähr, dat ich ei für die Mai d. J. technisch wird demnächst einen sich der Juge, Sim St ectrsch fntz, 99, Ve. Kaontzis äese kläf, dat mer der Munk noch wieh deiht.: Nachdem der mann dem Laufburschen plausibel gemacht, daß die sein müßten, und wie er durch sein voreiliges Zukleben verschuldet, daß jeder einzelne Empfänger der Gratulationen 17 Pfg. Strafporto zu zahlen hätte, zagte der Junge in gutmüthigem Tone: ei dover oet gemeint. 55y'. Langituitung s: Koblenz, 28. Dez.(Zur Konstirurrung der Berufsgenossenschaft für Rheinland und Hohenzollern) bezüglich der Unfall= und Kranken=Versicherung der in land= und forstwirthschaftlichen Betrieben beschäftigten Arbeiter sind 74 Vertreter aus den zum Genossenschaftsbezirk gehörenden be; giez, Zognagvzione, Hrn. Dr. v. Die Verhandlungen finden in einem Saale des dem Vorsitz des Oberpräsdenten der Rheinprov; Fage z. Anspruch Bardeleben, statt, und dürften voraussichtlich einige Luge in Anspruch Garmen, 29. Dez.(50jähriges Dienstjubiläum.) Der hiesige Postwagenmeister Friedrich Beck feierte heute sein 50jähriges Dienstjubiläum, zu welchem ihm von dem Ober=Postdirertor Krieger im Namen des Koisers ein namhaftes Geldgeschenk und die (Renconire miteiner Militärpatrouille.) Gestern Abend hatten zwischen Baracke II Sensenwerk, laut der„Saarbrücker Zeitung“, mehrere junge Burschen von Malstatt=Burbach ein Rencontre mit einer Militär=Pati zuille, welche einen der Burschen verhaftete. In Folge Widersetzlichkeit und thätlichen Angriffs machte die Patronille von der Wasse Gebrauch, wobei ein gewisser N. Schmidt von Burbach, ein verheiratheter, kinderloser fünfundzwanzigiäßriger Mann, Eiren Bayonettitch, eg ipe Kopf erhielt. in Folge dessen er heute Nacht im hiesigen Civilgeevorragender Weise betheiligte und sich allgemeinen Beifall errang. Insbesondere war das auf Anregung des Vorsitzenden bei brennendem Christbaum unter Zither=Begleitung gesungene hübsche Lied „Heilige Nacht“, so recht geignet, die Festtheilnehmer in eine weihevolle Stimmung zu versetzen. Die nun folgende Christbaum=Verloosung gab durch die glückliche Wahl der Gewinne zu mancher heitern Sceue Veranlassung und schien es fast, als ob gar keine Nieten existirten, da man nur frohe Gewinner sah. Nachdem noch seitens mehrerer Gäste in anerkennender Weise des festgebenden Vereins wie auch des „Zither=Klubs“ gedacht und denselben mehrere Hochs ausgebracht worden, ging man zu einem munteren Tänzchen über, welches die Festtheilnehmer noch über den Hahnenschrei hinaus zusammenhielt. Sonder Zweifel trennte man sich allenthalben mit dem Bewußtsein, ein recht hübsches Fest verlebt zu haben und wünschen wir dem zielbewußten Vereine weiteres Gedeihen, auf daß sich noch viele Jahrzehnte dem jetzt verflossenen anreihen mögen. k. Im Kupferstichkabinet des Museums ist jetzt eine Reihe Blätter ausgestellt von Malern, die theils Zeitgenossen, theils Schüler von A. Dürer waren, also aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Keiner von ihnen hat Dürer an Gedankenreichthum und an tiefer Empfindung erreicht. Die meisten unter ihnen schlossen sich der in Italien bereits vollkommen entwickelten Renaissance an und ihre Vorzeichnungen waren öfters für kunstindustrielle Zwecke bestimmt. Nach der Mitte des 16. Jahrhunderts ist bis auf die neueste Zeit auf dem Gebiete der Malerei und des Kupferstichs in Deutschsand nichts hervorragendes geleistet worden. 1„ Aldegrerer,., geboren zu Paderborn 1502, gestorben zu Soest 1558. Porträt des Alb. v. d. Heller. B. 186. Erster sehr seltener Zustand. Ultdorfer,., geboren zu Altdorf in Bayern 1488, gest. zu Regensburg 1558. Jesus Chr stus und die Jungfrau. B. 9. Die heil. Familie und die heil. Anna. B. 15. Behaim, geboren zu Nürnberg 1502, gestorben zu Rom 1540. Kaiser Karl V. B. 60.42 Kaiser Ferdinand., B. 61, im ersten Zustande, beide vorzüglich von Druc.....I achyren— Pürpbere 1800 Cl. F. Behaim, Bruder des Barthel, gevoren zu Nürnberg 1500, gestorben zu Frankfurt um 1550. 11 Job unterhält sich mit seinen Freunden. B. 16, erster Druck. Ein Satyr der auf der Laier spielt. B. 209. Eine junge Frau von einem Skelett begleitet; ein Todtentanzbild. B. 149, prachtvoller Druck im ersten Zustande.] Zwei Tänzerpaare. B. 157 und 156.„ 4 168 Der Bauer mit der Heugabel und sein Kamerad. B. 188 und 189. Der Fähnrich und der Tambour. B. 199. die beiden Gernien. B. 296.„.7. Eümliche Wläter Das Wappen mit deren Hahn. B. 256. Sämmtliche Blätter in ausgezeichneten ersten Drucken. Brosamer., geboren zu Fulda 1506, gestorben zu Erfurt 1552. Porträt von Georg Wicel, sehr seltenes Blatt dieses Meister I.., vom Jahre 1528, Zeichnung zu einer Dolchscheide für einen Krieger. B. vulgo 8, p. 317, vorzüglich von Druck und sehr selten vollständig vorkommend. zollen und den interessirten Kreisen den Beitritt zu demselben nur angelegentlichst empfehlen können.“ 1. 2. B. 1. 2. H. Civilstand der Stadt Aachen. Geburten. 30. Dezember. Hubert und Johann Gerhard, zwillinge von Hubert Königshofen, Tuchpresser, Sandkaulstr. 60/62. — Peter Hermann Joseph, S. von Heinrich Molls, Konditor, Sandkaulstr. 88.— Katharina, T. von Mathias Fourney, Tagelöhner, Adalbertssteinweg 111.— Joseph, S. von Nikolaus Vassen, Buchbinder, Reihstr. 15.— Margaretha, T. von Hubert Braun, Anstreicher, Gasborn 19.— Hubert und Elisabeth, Zwillinge von Inseph Beckers, Tagelöhner, Vorngasse 8.— Heinrich, S. von Peter Lüchem, Schreiner, Kasernenstr. 7.— Anna Maria, T. von Leonhard Hubert Sieben, Fabrikarbeiter, Adalbertssteinweg 61.— Johann Wilhelm, S. von Johann Foellmer, Schlosser, Pontstr. 50. 31. Dezbr. Maria Hub., T. v. Joh. Leonh. Schmetz, Fabrikarbeiter, Morellenweg.— Maria Eugenie, T. v. Eug. Hendrichs, Agent, Antoniusstr. 29.— Christian, S. v. Jakob Jansen, Schneider, Bongard 3 1.— Maria Louise, T. v. Jakob Geller, Schlosser, Adalbertsstwg. 157.— Gertrud, T. v. Wilh. Lennartz, Nadler, Pontstr. 1.— Katharina, T. v. Mathias Pontz, Tuchscheerer, Jakobstraße 63.— Anna Kath. Sophia Cäcilia, T. v. Leonh. Geller, Gastwirth, Seilgraben 39. Heirathsankündigungen. 30. Dezember. Wilhelm Hubert Finken, Oberstr. 21, mit Sophie Wagemann, Sandkaulstr. 35.— Johann Augustin Adrian, Promenadenstr. 21, mit Maria Josepha Maez zu. Bursch=.,2. J8. u..5 Jub. Bädemn, Art. Peter Cardue, Rütscherstr. 10, mit Kath. Hub. Bücken, Pontstraße 90.— Peter Mich. Eduard Grach zu Trier mit Paulina Ottilie Maria Klapper, Seilgraben 41.— Peter Wilh. Münicks, Elsaßstr. 38, mit Hubertine Buchenthal Kasernenplatz 14.— Gerhard Graf, Poutdrisch 3, mit Gertrud Moipheim, Bersste. 16. Johann Jos. Quadflieg zu Bissen mit Maria Ida Jansen, Tr#rc. Heirathen. 31. Dez. Joseph Darius mit Maria Tohtenhoefer. — Wilhelm Nevels mit Josephine Funck.— Joseph Gennes mit Pesecso Hom ue, z0 Number Maria Nanes Stockebrand geb. Nachpitttags Hulptr uche Tages. 1. Ballotage 2. Rechnung 3. Neuwahl 4. Vereinsal um pünktliches #626 von Sterbefälle. 30. Dezember. Maria Agnes Ernst, 31., Lindenplatz 14.— Heinrich Pickartz, 3., Bergstr. 3. — Laurenz Carls, 46., Peterstr. 96 1.— Aletta Wenzel, 44., Pontstr. 41.— Mathias Gregor, 25., Mariahilfspital.— Joseph Stracke, 40., Alerianergraben 33.— Maria Peters, 6., Paßstraße 72.— Nikolaus Emonts, 54., Pontdrisch 6.— Bernhard Beissel, 52., Aleranderstraße 123.— Wilhelm Kremer, 8., Si. Ogzenber. Jesepha Braum, geb. Conten, 42 3, straße 93.— Agnes Heuer, 6., Adalbertsstwg. 260.— Josephine Juedermann, 2., Wiesenstr. 22.— Elisabeth Kretzmann, 2 Sandkaulstr. 93.— Gertrud Meyer, 9., Elsaßstr. 84.— Emma Wolter 56., Bendelstr. 27.— Mathias Jos. Kohl, 52., Thurmstraße 4.— Christian Albert Laue, 68., Adalbertsstwg, Adolph Henneken, 61., Paugasse 9.— Jakob Mingers, Mariahilfspital.— Anna Gertrud Fabry, geb. Queue de Chaine. Sechaunstin 55 Kleinme Schzickursche it Sauerk. K Finers a n vie hochseines = B V ese7 32.— 55., Weidenfeld, 55., Kopf erhielt, in Folge Seseie ehaecik Sisee Opfer. Einer dortigen Postbeamten=Familie wurden in zwei Tagen drei Kinder durch die tückische Krankheit entrissen. Minden, 29. Dez.(Schwer heimgesucht), wie selten ein Menscheusind, ist die alte Wittwe Schopp in der benachbagten Bozer: schaft Bölhorst. Früh verlor sie den Gatten, der ihr 4 Knaben hinterließ. Unter Mühe und Sorgen erzog sie dieselben zu fleißigen Arbeitern. Einer von ihnen fiel im letzten Gefecht des deutsch=frauzösischen Krieges auf dem Felde der Ehre, zwei andere verungluckten durch schlagende Wetter in den Kohlengruben des Dortmunder Reviers und nun ist auch der letzte bei der Arbeit auf einer nahegelegenen Ziegelei durch Erdsturz so schwer verletzt worden, daß er im hlesten Kraukenhause vertarbt. Lostal=Nachrichten. Aachen, den 31. Dezember 1887. &am Strafkammerverhandlung vom 30. Dez. Das Dürener Schösengericht hate den Peter Wilhen,giHer, gaugsseizune, u 10 M. berg, jetzt zu Coslar wohnend, wegen Widerstandsleistung zu Geldstrafe verurtheilt. Bei Gelegenheit der St. Anna=Kirmes zu Düren wollte derselbe Abends in angetrunkenem Zustande mit dem Düren=Jülicher Zuge fahren und machte sich beim Einsteigen im Coupee durch Skandaliren bemerkbar; nachdem ihn vergeblich zur Ruhe aufgefordert, kam Packmeister L. der. Schaifner inzwischen der hinzu, der die Aufforderung des Schaffners wiederholte und dabei bemerkte, daß er sonst das Mitfahren verbieten würde. Der Angeklagte stieß den Zugführer hierbei wider die Brust, so daß derselbe auf Seite flog. Der Staatsanwaltschaft war eine Strafe von 10 Mark hierfür nicht genügend: sie hatte oin„t, die jedoch verworsen wurde.— Vom der Ackerer Theodor R. und der Kreis deshalb Berufung eingelegt, Schöffengererichte zu Jülich waren Schosengererichte zu, Jülich,paren der Ackerer Theodor R. un schon vorbestrafte Seiler Gottfried., beide aus Holzweiler, Erkelenz, Ersterer wegen Sachbeschädigung, gemeinschaftlichen Hausfriedensbruches, Widerstandsleistung und Beleidigung in eine Gesammtgefängnißstrafe von 6 Manaten, Letzterer wegen der beiden ersten Vergehen zu einer Gesammtgefängnißstrafe von 4 Monaten verurtheilt worden. Am 8. Mai war zu Hasselsweiler Kirmeß. Die Angeklagten trafen mit noch Anderen aus dem Dorfe Gevelsdorf in einer Wirthschaft zu Hasselsweiler zusammen; dort wurden sie von den den Worten:„Es ist Zeit für die grünen Jungen nach Haus zu gehen" begrüßt; gleich darauf bot der anwesende Gemeindediener Feierabend. Der Angeklagte„R. bemerkte hierauf, so ein Mann habe nicht Feierabend zu bieten, und suchtelte demselben gleichzeitig mit einem Stocke vor dem Gesichte herum; in demselben Augenblick erhielt er einen Wurf mit einem Bierglase vor die Stirn, daßdas Blut herauspritzte. Erwurde Hierüber erbostund gris den Germeindedienermit 29. Dez.(Ausgeschlachtete Katzen als Hasen verkauft. Menschliches Elend.) Bereits seit Wochen verschwanden in Tempelhof bei Berlin auf unerklärliche Weise die Katzen. Alle Nachforschungen nach dem Verbleibe waren ohne Erfolg, En. ließen die dortigen Gendarmen sich die Ermittlung des Verschwindens angelegen sein. Einer derselben begegnete im Orte kurz vor den Feiertagen einem Fremden, der ihm dadurch auffiel, daß er etwas unter den Rock geknöpft zu haben schien. Er unterzog denselben einer Untersuchung und fand unter dem Rock zwei Katzenleichen und in dem weiten Ueberzieherärmel noch eine dritte, die augenscheinlich in Schlingen gefangen waren. Der Fremde wurde festgenommen und gab dann an, daß er der Grünkramhändler K. sei, in der Hermsdorfer Straße hierselbst wohne und die Katzen als ausgeschlachtete Hasen sowie auch die Felle verkauft habe. Er gab ferner an, daß er sich wegen seiner billigen Hasen einer recht guten Kundschaft erfreue. Der Hasenjäger wurde der Staatsanwaltschaft übergeben.— Einen recht traurigen Fund machten am Weihnachts=Heiligenuoend Vorübergehende am Maybach=Ufer. Sie trafen daselbst in völlig erstarrtem Zustande, auf der Erde liegend, einen anständig gekleideten Menschen. Auf die in Rirdorf gemachte Anzeige wurde der Unglückliche in die Krankenzelle des Amtsgefängnisses gebracht und der Behandlung eines Arztes übergeben, dem er indes unter den Händen verstarb. Aus einem in den Taschen desselben vorgefundenen Brief ging hervor, daß der Ver“ storbene ein brodloser Ingenieur aus Würtemberg war, dem von seiner Frau schon bedeutende Unterstützungen gesandt waren, und daß sie zu dem Zwecke bereits ihre sämmtlichen Werthsachen, sogar die Betten ihrer Mutter habe versetzen müssen; sie schickte ihm das letzte, was sie noch besitze, eine goldene Broche, durch deren Versatz er sich zu helfen suchen solle. Anscheinend hat er sich derselben nicht zu entäußern getraut, denn sie wurde ebenfalls noch bei der Leiche gefunden. Der Unglüickliche wor erstovren.„ x, Ihrachte Pasricht, dos Berichtigung. Die von dem„B..; gebrachte Nachricht, baß bei Berlin auf dem Eise 7 Personen durchgebrochen, wovon 5 ertrunken seien, ist, wie das genannte Blatt selbst erklärt, eine ErBudapest, 28. Dez.(Ein schreckliches Geständniß.) In Csoka ist man anscheinend einem schauerlichen Verbrechen auf merkwürdige Weise auf die Spur gekommen. Stephan Romhangi und dessen Gattin Eva wollten der Sekte der Nazarener beitreten. Nach dem Ritus ist jedes neu eintretende Mitglied gehalten, beim Eintritt sein bisheriges Leben offen darzulegen und seine Sünden zu beichten. Hat der Betreffende sich ein Vergehen zu Schulden kommen lassen, welches nach weltlichen Gesetzen eine Bestrafung heischt, dann ist der Neueintretende genöthigt, seine diesfälligen Missethaten dem „behufs Ausgleiches“ zur Anzeige zu bringen und die sohin über ihn verhängte Strafe abzubüßen. Die Eva Romhangi gestand nun den Nazarenern, ihre acht Kinder ermordet zu haben und zwar, indem sie denselben jedesmal kurze Zeit nach der Geburt einen Mohnblättern zu trinken gab. Die Nazarener veranlaßten die Frau, zum Török=Kaniszaer Bezirksgerichte zu gehen, wo sie in Gegenwart von Zeugen ihr Verbrechen aufzählte. Es konnte inzwischen festgestellt werden, daß ihre Angaben betr. Geburt und Tod der Kinder richtig waren; ob sie die Verbrechen, die sie sich selbßt zur Zast let, begangen, dürste die Untersuchung erweisen. Der Gatte, Jer.„nu die seit geraumer Zeit schwermüthig sein soll, hatte keine Ahnung davon, daß seine Kinder unnatürlichen Todes gestorben sein sollten. New=York, 30. Dez. Eine Delegirten=Konferenz der Beamten K Frühstück b Wirichsbonge ein Sohn.— he ein Sohn.— Hrn. Geboren. Hrn. A. Wienker, Berlin, Hauptmann a. D. Karl I. H. Vohl, Bonn, Asistenzarzt Dr. Bucker, Ehrenbreitsein, ein Sgotag.Ler. Erefen gen, Werden u. d.., eine Tochser.— Den, Reeg, Gp. 7. Ere ein Sohn.— Hrn. Peter Paul Haffmnanns, Erefeio, eine Tochter. Hm. Heinr. Louven, Errseld, ein. Soyn. u Heiur. Fiegen, AnderVerlobt. Frl. Zuna Rumpf mit Hr. Ppzu;, Kreuse, Ehrer: nach und Bonn.— Frl. Elise Wrede mit Hrn. Paul Krause, grenbreitstein und Dresden.— Frl. Antonie Dammers mit Lüttger, Solingen und Ohligs.— Frl. Auguste Prosch August Theissen, Solingen und Milspe.— Frl. in Herr wi Polytechnik möbl. Zimn mieth. Off. Quartierz 81624 Hrn. Emil mit Hrn. Auguste Knebel mit Hru. Friedrich August Bluefeld, Solingen.— Frl. mit Hru. Ad. Morsbach, Dortmund.— Frl. Paula van Elsberg mit Hru. H. Schulte=Brünning, Grietherbusch b. Rees u. Leithe b. Steele. Frl. Martha Günther mit Hrn. Assistenzarzt Dr. F. Lauff, Langei P7: D,## 0 Steipkul mit Hrn. Fritz Bäumer, Lünen. Decker, in sehr sei eiste Etag#ei Herru sof Mariahilfstre Pohn= und z. 24 M ** salza.— Fri. Johanna Steinkul mit Hrn. Fritz Verheirathet. Hr. Franz Klett mit Frl. Johanza Fezen Koblenz.— Hr. Reinhold Triller mit Frl. Emma Schäpke, Crefeld und Breslau.— Hr. Regierungs=Baumeister Fritz Gößlinghoff Frl. Maria Steinberg, Hirschberg(Schles.) und Ruppekrath.— Hr. Gymnasiallehrer Dr. A. Marr mit Frl. Maria Joachim, Ssaur und Vehuherpo),Matziag Titz, 76 8, Holbütgen b. Neußz. Gestorben. Hr. Muggag Lit, 10., Hotzrgtggg h. Neuß. Horst, geb. Buß, 67., Solingen.— Fr. Wwe. Julius Joest, Joh. Dreischer, 52., Elberfeld. -3 unm. #age von e Fiethen. Reh Egend. Off. 1597 besorgt Hr. emerit. Hauple,gfe ho. Maria Sapel, geo. Rucnygo, in Lade der Pont #rmiethen. Rottlaender, 54., Honnef.— Fr. Maria, Sapel, geb. Neuwied.— Hr. Kfm. Xaver Lammers, 34., Steinherg, — Hr. Fr. Gerichts=Asesor Heinr. Vortmann, 92., Penekteglagen. 76 Präsident Anton Bek, Stuttgart.— Zülpich.— Fr. Gertrud Kluth, geb. Wimmer, 42., Düsseldorf. dr. Joh. Oberdik, 6r 3, Disekdor. Nakobstraße Zimmer, Ausk, daselbst kleine Zin miethen. In der Reihenfolge der Amtsgerichte.— Die Daten bedeuten: Etage 3 Aune und Auskunft Erste Gläubiger=Verine freun zu vermi 81635 hrugengfen schaftlic iume und d Wasserl ril ab zu DEinzuseher 631 A1 Goldberg; Maurerneisser Rich. Schmaller. 27,1 Haarenchiülte. Gustan Meyer. 27/12 62 251 153.(Kreistarator F. W. Rathke.) Wiesbaden, Abth. 4: Kutscher Phil. Meister. 24,12 14,1 23,1 23,1.(.=A. Seligsohn.) chön mö Pension milien. I Januar 164. 00.=R. bei. Aprl=Rla ##emplergre Zimmer rm. Aus S ahar ue hace us bur talg gant ar gid Aun.9. Ais ersteaueter ursfähicher Bieger. De daumn aie.a. Fr. Guldens r7äi a. K aan die stehen, von Amerika. New=York, 14. Dez.(Kirchliches.) für das Jubiläum des h. Vaters hat in York den ungewöhnlich hohen Ertrag von 36,605 Dollars ergeben. In der früher von Mac Glymn„verschenen“ St. Stephanskirche war das Ergebniß gleichfauls ber##n lich höher als früher. Das ist auch eine Antwort auf vie giftigen Ausfälle Mac Glynn's und Heury George's gegen die„römische Maschine". Uebrigens hat die Agitation Mac Glynn's ein sehr rasches Ende gefunden; auch die nichtkatholischen Zeitungen geben ihn vollständig auf. über ihn vor einigen Tagen zutreffend der„Bussalg Commercial“:„Er ist ausgeartet in das erbärmliche Muster eines gemeinen Demagogen und, wenn nicht alle Anzeichen trügen, dann ist er noch nicht auf der untersten Stufe, zu welcher der von ihm eingeschlagene Lebenslauf nothwendig früher sich aber zu besteien, wur iym uud brung. Er#### seinem Säbel, holte damit aus und schlug unglucklicher Weise Petroleum=Lampe herunter; hierdurch entstand eine allgemeine Aufregung. Die Angeklagten waren wüthend, singen an, die Zimmer stehenden Möbel zu demoliren, wodurch der Wirthin ein Schaden von 200 Mark entstanden sein soll: Als die Ruhe wieder etwas hergestellt war, wurden die Angeklagten vor die Thüre gesetzt und die Hausthüre verschlossen. Der Angeklagte G. hatte aber seinen Hut in der Wirthsstube zurückgelassen, weshalb er wieder Einlaß begehrte; er stieß, als man ihm denselben weigerte, die Thüre auf. Den Angeklagten war das Urtheil des Schössengerichts zu hart; die Strafkammer nahm die Berufung Chsenszung von 30. Dezeuber. Die Bersgae A. J. aus A. wurde für überführt erklärt, einem bei iyrer Herrschaft wohnenden Miether ein Paar Stiefelu im Werthe von 6 Mk. entwendet zu haben. Sie erhielt deshalb eine Gefängnißstrafe von 5 welche durch eine bereits erlittene Vorhaft als verbüßt ersteinbruch im Tauberthale wurde der versteinerte Körper eines Mannes gefunden. Der Fund wird eingehende Nachforschungen in jener Gegend Die Grabkapelle für Liszt in Bayrenth ist nunmehr vollendet und der Magistrat hat bereits die nöthigen 4000 Mark zur Auzathlung angewiesen. Januag 122.00 per Dez Jan. 48.50=N. bez., per April=Rai, 48.75.=M. bez. Stimmung matter, 96.25.=M. bez. per Dezbr. Januar 97,0 .=R. bez., April=Rai 99.30 R. R. bezahlt. Kohnung D miethe Schweizer& Co., Bank=, Fonds= und Wechsel=Geschäft. in Haus Ruthen Stadt Offert. a Peaterstraf Geldsorten. Wechsel. Tagen, achtet wurde. ., beschuldigt: und eine Hose, nenden Schuster eine Uhr nebst Kette und Er war geständig, diese 3 und In die Die Weicher der von iym eingischiggt greenemus führen muß, angekommen.“ Die Blätter, jeder Opposition gegen Rom ihre Sympathie schenkten, haben mit dieser Praxis schlechte Erfahrungen gemacht sie sehen wenigstens jetzt den Fall sich näher an, das ist jedenfalls ein Fortschritt zum Bessern. der Opferwilligkeit für das Leo= Haus geben Katholiken der Stadt St. Louis ein gutes daselbst veranstalteten Kollekten hatten folgendes Resultat. Die Gemeinde St. Peter und Paul 1200 Dollars, St. Agatha 531, St. Joseph 500, St. Nikolaus 460, St. Augustin 380, St. Bonifatius 334, St. Antonius 286, Maria=Hilf 250, St. Vincenz 239, St. Heinrich 117 Doll. Die Sammlungen in der St. Marienkirche sind noch nicht geschlossen; bis jetzt betragen dieselben 700 Doll.— In der St. Vincenz=Abtei, Westmoreland County, ist der Abt Bonifatius Wimmer, der Begründer des Benediktiner= Ordens in den Vereinigten Staaten, am 8. Dezember geFerner war der Bäckergeselle H.., ebenfalls von 1) dem Ackerer Sp. zu U. eine Joppe, eine sowie 20 Mark baares Geld, 2) dem daselbst wohein Lederkoppel und 3) den Eheleuten D. zu einen goldenen Ring gestohlen zu haben. Er war geständig, diese 3 Diebstähle begangen zu haben und wurde deshalb zu einer Gesammtgefängnißstrafe von 4 Monaten verurtheilt. — Wilh. v.., Kleinhändler und Wirth zu R.., war angeklagt, sich rechtswidrig von einem ihm zum Wechseln übergebenen 20 Markstück 3 Mark 75 Big, ugeignet zu huven, Geoguge tame gechien dem Vater des Kindes, welches ihm das Geionua, zum Wechsel übergeben hatte, noch den genannten Betrag zu fordern gehabt zu haben und sich übrigens schon einmal auf diese Art und Weise bezahlt gemacht, ohne auf Widerstand gestoßen zu sein. Das Gericht sprach ihn von Strafe und Kosten frei.— Der schon 13 Mal vorbestrafte Gemüsehändler J. St. von hier war beschuldigt, am 23. Oktober d. J. auf der Straße ruhestörenden Lärm verursacht, ferner den Schutzmann K. thätlich angegriffen und ihm Widerstand geleistet, auch denselben sowie den hinzugekommenen Schutzmann D. durch die Worte„Betteljunge, Spitzbube 2c.“ öffentlich beleidigt und mit einem Verbrechen bedroht zu haben. Er überführt erklärt und zu einer Gesammtgefängnißstrafe von 5 Monaten und 3 Wochen Haft verurtheilt; auch wurde derg Leleidigten die Urtheilspublikation binnen 6 Wochen im össentlichen#nzeiger zu In letzter Sache verhandelte das Gericht gegen die Aus dem Geschäftsverkehr. Der Verein„Kreditreform“ stellt sich die Aufgabe, seinen Mitgliedern dern a. 240, de säumlich zleiche Tendeigz verogen, urd eurh) Einführung des Dezentralisationssystems mit beigetragen haben, die so wichtige Auskunftsertheilung in nur neue, verbesserte Bahn . hat der lokale Verein immer nur das Platzgeschäft und die Verbindung der Amsterdam kz. Freilich har der lokale Verein immer Vereine ist dem Grossisten und Fabrikanten auch die Gelegenheit geboten, die Auskünfte auf Grund des angesammelten Materials rasch und zuverlässtig zu erhalten. Eine weitere, sicherlich nicht zu unterschätzende Einrichtung ist dadurch getroffen, daß sämmtlichen Mitgliedern für sich und ihre Reisenden Legitimationskarten zur Verfügung stehen, durch die sie ermächtigt sind, sämmtliche Vereinsbureaur zu besuchen, um am Platze selbst ihre Anfragen meistens kostenfrei— erledigt zu erhalten und dürfte hierdurch einem thatsächlichen BeDer Varin sucht in erster Mehe bu,=Zaehgausizse iegbestaisen zahlungsähiger zu mach Napoleons Sovereings Imperials... Dukaten...... Holländ. fl. 10 St. Belg. Noten..... Franz. Holl. Engl.„ Oester.... 15120 4prozent, preuß. Konsols sind stets vorräthig. Wvse vuu Luiasht uundgesche. 16,06 20,25 16,60 9,60 16,85 80,20 80.25 168,50 20,30 151,20 Antwerpen Brüssel 2c. London Wien Paris. New=York in Lade Bäcker #d# per 1 PrI.- OH 8025 Rostarde Räus ##vermiet Effektenordres werden#ergebä Staut-Fhleater Aachen. ie Par für Sonntag den 1. Januar 1888. Zwei Vorstellungen. Nachmittags-Vorstellung. Anfang 8 Uhr, 71. Extra-Vorstellung. Ausser Abonnement. Kinder-Vorstellung. Zu halben Preisen. Zum letzten Male. bans von pediti bröde M surbarfiübrt(und es kann durchgeführt wetirpn, bergP), aie estgeugz Seiten unterstützt werven), dann wird auch schon sehr oft vorbestraften Fuhrleute Gebrüder Joseph und Johann E. aus R. resp.., welche beschuldigt waren, den Fuhrmann J. aus P thätlich mißhandelt, außerdem der erstere den Polizeidiener R. aus In letzter Der erste Angeklagte und mit einer Gewurde im den Jahre Verstorben. Derselbe stammt aus Bayern, 1809 geboren und kam im Jahre 1846 nach einigten Staaten, wo er die ersten Benediktinerklöster gründete. Das erste Kloster wurde in St. Vincent gebaut, und seither sind in Nord=Karolina, Louisiana, Alabama, Georgia, Illinois, Minnesota, Cansas und Jowa Kolonien gegründet worden. Am 29. Dezember 1883 feierte Wimmer den 50. Jahrestag seiner klösterlichen Thätigkeit, und Papst zur Würde eines Erz=Abtes. Es hatten sich daaus allen Ländern zu der (K. Vztg.) Rr. thatlich mißhandelt, außerdem der erstere R. öffentlich durch Worte beleidigt zu haben.— wurde beider Vergehen für überführt erachtet.— Frticrzursg fängnißstrafe von 10 Tagen bestraft, der zweite dagegen geiz,..16. auch wurde, da die Beleidigung eine össentliche gewesen, auf Urtheilspublikation erkannt. : Weihnachtsseier, gu 5, Serkign I. Süiftugsses in Verbinbung mit Weihlachiseier und Chrisbaun. Verloosung und legte die zahlreiche Betheiligung von Freunden ur Ge se bet Aachen des„Vereins der Hotel=Restaurant Ohse das mete in besonderer „Nachener Zither= Juli burchgefichrt(und bei Konstituirung unseres Vereins im Jahre 1884 brachte sichen Schen spielen verden. Riht alein her, sodern. G. 46.82 urP hhr Hortesichteit ersahren Von, D Hastzrsatg gerichtet is. Derselbe bat bolgenden Woxlaut: Aschen oder: Der gläserne Pantoffel. Petsabe- eul f. eihrickt. Wchikt een Aherman. Anfang 3 Uhr. Anstr En gu Aust 61. Abend-Vorstellung. Anfang 7 Uhr. Abonnements-Vorstellung. Serie A. 31. Neu einstudirt. Die weisse Dame. Oper in 3 Akten von A. Boildien. „. Novität: Novität! Zum t. hale. Mama's Augen. Lustspiel in 1 Akt von Julius Rosen. n hau Picht. brave — Anfang 7 Uhr. Am 4. und 7. Januar 1887: Seuse den eier, Grichung beo Vortyu, ooty von den zastreich eime I Hermn C. Sruoppn, vregzur 3t. Derseibe dal be bue dn bun, 2. Saep ud ugen Amanit, aaus. u iunr geiezehen eiae ase esise Keisaden ue schur buach uur 1990. Zweimaliges Gastspiel von Anna Haverland ine belche Ander Pergdi erhob ihn zu: mals Mitglieder des Ordens Feier eingefunden. gegangenen Glückwunsch=Schreiben und Depeschen Kennanp. brachte eine reiche Abergebenn mit, vaß unser Kollegium in seiner heuttBeschluß gefaßt hat, dahin Ausdruck zu geben, vom Deutschen Theater in Berlin. Maria Staart.— Die Braut von Mtssind, #dtischer Gesangverenn. Amme sofort sächste Probe Montag den 2. Januar.,. eelle Feun 81633 nichste Prabe ontagden (Schumann's„Faust“ ichs, neisser, ser kobsller ibert sepha sontlina nicks, Geroefer. mit geb. str. 3. 4., Joseph Paßnhard 8., dkaulephine 2., Emma hurmBurtscheider Turngemeinde. Sonntag den 1. Januar ei kale„Zur Jagd“ ualgt Gn„.“ Tages=Ordnung 1. Ballotage 2. Rechnungsablage 3. Neuwahl des Vorstandes. I 4. Vereinsangelegenheiten. Um pünktliches Erscheinen wird gebeten. 626 Der Vorstand. eine Frau für ein Kind drei bis vier Mal täglich zu nähren. Pontstraße 80. 9052 Drittmadchen gesucht zum 15. Januar oder 1. Febr. Gute Zeugnisse sind erforderlich. Ausk. Hohstr. 20. 9068 Ein Mädchen sucht Arbeit für ganze E oder halbe Tage. Ausk. Hof 6. Eine brave, fleißige Frau, welche gut E waschen und putzen kann, sucht noch einige Kunden. Ausk. Pontstr. 93, Hinterbau 1. St. 9049 a#: Bügel Zehrmädchen ges. P sraßze 12. A. in Schmiede-, Guss-Kisen und in Holx; mit Schraub- oder Hebe-Vorrichtung, s## ous Tische in tisen dam „„ 5 Fvnart-Copir-Papier. 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Dem Doktor konnte man keinen Vorwurf deshalb machen; Rit Sicherheit läßt sich das auch nicht behaupten,“ er= Knapp beklagte sich nie, er war mit seinem Loose zufrieden. der Advokat.„Weshalb hat der alte Herr die Briefe Man hatte oft den Versuch gemacht, dem Schreiber durch Sohnes aufbewahrt? Muß die Thatsache, daß er sie geistige Getränke, kleine Geldgeschenke oder Versprechungen vernichtete, nicht zu seltsamen Vermuthungen Anlaß die Zunge zu lösen, in der Hoffnung, durch ihn interessante Aber wir streiten da um des Kaisers Bart, nehmen Enthüllungen über die Geschäfte des Advokaten und die ie Dinge, wie sie sind, und zerbrechen wir uns nicht Beziehungen desselben zur Wittwe Wanderfeld zu erhalten; darüber, wie sie sein könnten!“ aber alle diese Versuche waren an der Schlauheit und Verer Wagen steht bereit!“ meldete in diesem Augen= schwiegenheit des alten Mannes gescheitert, der über seinen eintretende Kammerdiener..„.., Herrn nur Lobendes zu berichten wußte. er Doktor erhob sich und nahm Abschied, vann sorgie Hugo Knapp war mit der Abschrift eines umfangreichen Diener, der geräuschlos ihm voranschritt. Erst jetzt Artenstückes emsig beschäftigt, als der Advokat von Schloß ie der Advokat sich wieder, daß er in einem Trauer: Saldern heimkehrte. war, die lebhafte Unterhaltung mit dem Baron hatte] Der Doktor trat mit auffallender Hast in das Schreib#s vergessen lassen..4— J6##. zimmer, das neben seinem eigenen Kabinet lag, so hastig, #r dem Portal hielt die Equwpage, em seiner eisigkalter haß der Schreiber betroffen ausblickte. rieselte unablässig nieder.„Was haben Sie da unter den Händen?“ fragte der er Doktor war am Fuß der breiten Treppe stehen Adpokat mit dem Hute in der Hand. ben, sein Blick ruhte forschend auf den verschmitzten„Meyer und Konsorten contra Heukeshoven,“ lautete des Kammerdieners. die lakonische Antwort. der betrügerische Bankerott, der Morgen plaidirt werden soll— na, es kann nichts helfen, Sie müssen diese hatten,“ sagte er achselzuckend.„Baron Salder Arbeit einstweilen liegen lassen, so eilig sie auch sein mag. dem Nachlaß seines Onkels, wenn dieser kein Testament hinterspar nickte bejahend. M6## Wenn es nicht anders geht, bleibt nichts übrig, als daß Sie lassen hat, keinen Groschen erben.“ hat der Graf Vernhad über diese augezorigen mn heute einmal einige Stunden länger arbeiten; ich bedarf]„Unnöglichl“ tief Frau Therese bestrst. u. sesprochen“.. die Rede auf ste augenblicklich Ihrer Dienste in einer sehr wichtigen Ange=„Bitte, lesen Sie diese Briese, die u, unter den hinteremals; ich hätte auch nicht gewagt, oie breve auf l# legenheit. Erfüllen Sie meine Erwartungen, so werde ich lassenen Papieren des Grafen gefunden habe; eines.. .„ Jonen, für den Winter einen neuen warnen Anzug machen snenars bedarf an nicht, die Sachlage wih Ihnen giseu. Sie wußten, daß Graf Kurt von Saldern verheirathet ##nd eine Tochter hinterlassen hatte?“ fragte er mit ge#er Stimme. ##spar nickte bejahend. sagte sie, nachdem sie seinen Gruß erwidert hatte,„also darf ich wohl annehmen, daß—“...# 6. „Nur keine übereilten Schlüsse!“ unterbrach er sie, während er ihr gegenüber in einem Sessel Platz nahm.„Die Schlinge ist nicht so fest, wie wir glaubten, der Vogel kann uns noch entwischen. Ich könnte möglicherweise noch bereuen, Ihren Rath befolgt und dem Verschwender so große Summen geliehen zu haben, denn ich bin nicht der einzige Gläubiger, und kommt das Gut zur öffentlichen Versteigerung, so werden die übrigen Kreditoren Sorge dafür tragen, daß der Preis so hoch wie möglich geschraubt wird. Dann auch dürften mannigfache Bedenken darüber geäußert werden, daß so viele Schuldscheine des Barons sich in meinen Händen befinden.“ „Hat Baron Saldern sich geweigert, Ihrem Vorschlage Folge zu geben?“ fragte die Haushälterin des Advokaten rasch. „Welchem Vorschlage?“ meinte Doktor Hammerschmidt. „Lieber Gott, wir haben das alles ja gründlich besprochen und bis in die kleinste Einzelheit festgestellt. Wenn der Baron Schloß Saldern bekommt, so wird er selbst wünschen, das väterliche Gut abtreten zu können; Sie, als Hauptgläubiger, sollten es zum Taxwerth übernehmen, die übrigen Kreditoren können aus dem Nachlaß des Grafen befriedigt werden.“„ 66 Der Doktor hatte seine Brille abgenommen, um ihre Gläser zu reinigen, ein spöttischer Zug umzuckte seine MundPintkel.„ un e. „Wir haben leider den Pelz verkauft, ehe wir den Fuchs hatten,“ sagte er achselzuckend.„Baron Saldern wird von Blauben Sie, daß er ein Testament hinterlassen hat?“ Rein.“ Pohlan, Sie müssen sich nun entscheiden, wem Sie dienen wollen. Es steht zu erwarten, daß die Erbrage zu einem Prozeß führen wird. Gewinnen die S: s dürfte Cter„„„ P4 Eingslagt Ju 4rhs Der Schreiber hatte die Feder hingelegt, ein trübes Lächeln glitt über sein bleiches Gesicht. „Was soll ich thun?“ fragte er. klar werden. Die blühenden Wangen der hübschen Wittwe wurden immer bleicher, je länger sie las, dunkle Schatten umwölkten ihre vorhin noch so heitere Stirn, und ein herber, trotziger rage zu einem Prozeß führen wird, Gewianeg Zi. diesen Prozeß, so dürfte Ihr Reich hier zu ende feger 2# ninnt ihn aber der Yaron so werden hier Feste!" „Kennen Sie den Schreiber meines Kollegen Schwert= Zug umspielte die rothen, vollen Lippen, die sich fest aufscben Pevinme eyn aver der Baron, so werden hier Fest werden, bei denen ein kluger Kammerdiener sein #en ins Trockene bringen kann. Denken Sie darüber 9 ##d besuchen Sie mich, sobald Sie in die Stadt kommen; ath könnte Ihnen von großem Nutzen sein.“ Ene eine Antwort abzuwarten, stieg der Doktor in den ## der sofort von dannen rollte. Zweites Kapitel. Böse Ränke. Advokat Doktor Emil Hammerschmidt stand in dem „Ein nobler Mann, Herr Doktor, seinem Herrn sehr ereinander preßten. „Das ist in der That eine recht schöne Ueberraschung!“ sagte sie endlich.„Und davon haben Sie früher nichts ge„Ach pas, ich denke ja nicht daran, ihn bestehen zuswußt?“,—, Katte in dmie llen. Sie kennen ihn also persönlich?"]„Nicht einmal eine Ahnung hatte ich davon!“ „O ja, ich habe manches Glas Bier mit ihm getrunken.“]„Aber man weiß ja noch nicht, ob die Italienerin die „Und wenn Sie ihn einladen, eine Flasche Wein mit Ansprüche ihrer Tochter geltend macht.“ Ihnen zu trinken, würde er diese Einladung annehmen?"„Das ist bereits geschehen,“ erwiderte „Ich zweifle nicht daran.“„Justizrath Schwertfeger ist ihr Sachwalter. Ein Testament „Na, wie Sie es machen wollen, ist mir gleichgiltig, hat der Graf allem Anschein nach nicht hinterlassen, und ein Sie müssen das selbst am besten wissen,“ sagte der Advokat gefälschtes Dokument dem Gerichte in die Hände zu spielen, nach einer kurzen Pause, während er Hut und Ueber= um dem Baron Schloß Saldern zu sichern, wäre b Mannes Er be, zieher abgelegt hatte.„Ich wünsche zu erfahren, ob dersheit. Kann die Italienerin beweisen, daß sie die rechtmäßige weithen, uie eines vermegenden on Shperseger heute einen Brief an eine in Ita; Gatin des Grasen Kut von Saldern gevesen ist, damn Keiuest, elegantengericteits Heaus, bot er vuit seitnau sien wohnade Dane abgeschiäkt hat. Die Daue sol inspitd ihter Tohter der ganse Nachlaß zugeshrochen, und der lberin, seinemn Schreiber und einen, Denstyädce, Foren, wohnen, sie führt den Namen Jalia von Saldern,(Baron mag sch den Betelsack über die Schulter hängen. tie und er wer als Venhediger gelucht von aten, und ich vermuhe mit Bestinmtheit, daß der betreffende Brief So liegen die Dinge, Frau Therese, und daß wir dabel Prosese en genserhaoter Adpokat bic: der an sie heute nach abgehen wird. Es ist möglich, daß derstark betheligt sud, vissen Sie ebensall: =eifelhafte Sache Justizrath selbst den Brief zur Post bringt; beauftragt er]„Ja, ja, aber was wollen Sie nun thun?“ sate Iden wanche einpe und Aveyeou, us aher seinen Schreiber damit, so suhen Sie die Absendung]„Nu, zumächst nuß es der Ialenerin unmöglich genaßt bd drchortosten und deitr ausd ginzende Vonostug, des Briefes bis worgen zu verzögern, oder sich selbst in denswerden, die Rechtmäßgleit ihrer Eie zu beweisn; gelugt — be wer er in Lauie der Zet en vermögende, Besit, bezselben zu bringen. Glauben Sie, das letztere ers bies, dann ist das Spiel gevomen“ enerden, und keine Verbindung mit den Voron von mäglichen zu können, so sparen Sie keine Kosten.“.]„Sie wicd Dokumente vorlegen.“ Seune ur dr Vamchung liues Vermnbgeu, boet Mit wachsenden Erstauen helt Knapp den Bick auf„Gut, ehe sie dieselben vorlegen kang, müssn sie ihr ab### seinen Herrn geheftet, und als dieser schwieg, schüttelte er handen kommen. Dies ist der einzige Weg, auf dem etwas * Seoon hate grg; Summa verscwendter und aue uit gernster bedentlicher Miene das Haupt. serreicht werden kann. Jett schassn Sie mir eine Person, Sonum 64., huch vermiütlung seigz Rookaten ver, u— Se,,„ ia..4 sagte er. sdie ch als Kammerdiener oder als Kammersugfer, den beiben de er versialtg niczt ut den Buthegren iu Verz) Oos e aye Pptenge. z taihr der Doktor fortz und Daner nishiken kam, eine sclaue zueliäsige Hason, der erien volle Er hate enoeme Zusen zehien ud„Wvo,), vonteg sglag, iien sedem Widersgruch vore mnan Vertreauen schenten dar.“ Gerlice, Eit bs uf den lerten Bogel ugphutensver von, von v.-,gözngn Sie auch weiter nichis ereichen In den dunkein Angen der Haushäiltertn bützte en uf. ud ae biese Gesgiste waren burs de Byd: 5e.beugen Ig pohen, ui zet Ho, vu,perschasen, aH5 der Beiet) Jund was häte diese Peson zu hem; ftage sie., Hamurshndt oesangen, der etven Venhet bcter)., bop), 9 Oen se genigt muix das schonz im übigen„Sie müßte underzäglich die Reise nach Florenz aurecten popter, Sep, Pt, I. L. Wäask.t In.(eumn Nr, ven)eitt9 ots guug, sichert halten, daß Sie mein Interess und in den Dienst der Damen zu kommen suhen; wie sie ener Heitatz daue der Adpobut in seinen ungerensvuz 19 uuig). e sit Galh maßhen Sie sich unverzüiglich das ermöglichen wil, ist miegleichglig, wenn se zur etwas h nict enschießen töimen, Die Geltgenheat zu einer)woheg, gben, Doer), gie nihzt, daß mir außer Erschrung hat, wicd es ihe nicht schoer falen. Ich würhe Plosten Veröindtug moste 146 im nict geboatenlauf den Bog und vergeson, Figanhung des Brieses zuschr die Raute worschreiben;z auf der Heimreise komnmt sie ar Er vor aud sept rot hewes hox eopeu geszagten, ordgüh, dek danan liest, ur uusenug u..)., Iden Dhschen vorbe, in demn die Traung vollagen wurde; een ader Bonz, iu. Oogeuheuy, v hun, sehe Haug,) Der Schreiber enchzilt sich sedes weiteren Einmufset, a 1 h e i r a t h e n w o l l e, e r s c h i e n i m m e r h i n g l a u b l i c h, z u m a l f r a g t e n u r n o c h e i n m a l, w ä h r e n d e r s e i n e n a l t e n U e b e r r o c k al un ie schne uinte Aliech lde is daln. jetzt alles aufbieten werde, den übernommenen Auftrag aussrfähren. 429 1Pmst. Der Doktor schritt durch sein Kabinet in das geschmacvoll und mit allen Bequemlichkeiten eingerichtete Wohnzimmer, in dem Frau Therese ihn mit erwartungsvoller Miene empfing. „Sie sind mit der gräflichen Equipage zurückgekehrt,“ attliche, hübsche Erscheinung war. Frau Therese, wie vokat sie nannte, oder die Wittwe Wanderfeld, wie den Nachbarn hieß, stand seiner Haushaltung schon sra ver. e i wußte, daß in dem Hause nur der Wille des maßgebend war, und daß trotzdem der Doktor nichts ihm, ohne zuvor den Rath seiner Haushälterin einzo Kuavv, der Schreiber, der ebenfalls in dem Hause! dem Dörfchen vorbei, in dem die Trauung vollzogen wurde; ein kurzer Aufenthalt würde genügen, um sich über alles das, was ich zu erfahren wünsche, Gewißheit zu verschaffen. Auch hierüber würde ich der betreffenden Person genaue Notizen mitgeben, damit nichts versäumt wird, was in irgend einer Weise von Wichtigkeit ist.“ Frau Therese nickte zustimmend.„Die Kosten dieser Reise würden nicht unbedeutend sein,“ sagte sie. „Ich werde die Kosten tragen und außerdem die betreffende Person, wenn sie mich völlig zufriedenstellt, reich belohnen; dafür verlange ich aber auch von ihr, daß sie das ganze Risiko übernimmt und in jedem Falle die strengste Verschwiegenheit in Bezug auf mich beobachtet.“ S.S8 8 5 # 5 5 88. 82 * Se. Sa 838" 5 S 8 58tss 9 58r 8 B 585 S SÄ5o S.##9* S S 8 La ksele sche Aeridensdruckerei (int. ies. Detare 4 Scho, Auchen. „Und was müßte sie thun, wenn die Damen sie engadas eie diege Heschen sche d i. Casaee weiß sie das, so wird es ihr wohl nicht schwer fallen, diese Popiere verschpinden zu losen“„.lungen müstenl„Die alsdann in unsere Hände gelangen mußten!“ Zu welchem Zweck?“ G 5, „Damit wir sie später als Waffe gegen ven Baron be„Hn, ich glaube niht, daß sie das jenals werden. Gräfin wird die verlorenen Dokumente noch einmal ausfertigen lassen, ich aber gewinne inzwischen Zeit, meinen Plan zu entwerfen und die schwache Seite zu suchen.“ „Keinesfalls kann es schaden, wenn die Papiere in unsern Besitz kommen,“ unterbrach die Haushälterin ihn. „Sie haben Recht,“ sagte der Doktor lebhaft;„wo aber finden wir sofort die geeignete Person? Sie darf hi nicht bekannt sein, da sie ja mit den Damen hier ankommen „Sie ist bereits gefunden““ erpiderte Frau Therese in triumphirendem Tone;„ihr und uns Beiden wird damit gleich aus der Verlegenheit geholfen. Ich weiß nicht, ob ich Voven Von eetog; hovee fruß gerwaist war. Ihre Maiter Erziehung mir oblag, da sie.ug oelmam. Iyr Ltutter „Ich erinnere wich,“ wiste., Gerhmet Ihrer Schwester hieß Berg, er war Hanowekter und hinterließ nach seinem Tode nur Schulden.“ „Ganz recht. Die Tochter dieses Mannes, Toni Berg, war nach dem Tode ihrer Eltern auf mich allein angewiesen, ich habe sie erzogen, so gut ich es vermochte, und ich würde sie bei mir behalten haben, wenn nicht mein Mann mich gezwungen hätte, sie in die Fremde zu schicken. Es gelang mir, in einem vornehmen Hause eine Stelle für sie zu finden, später reiste sie mit einer Dame nach Frankreich, wo sie zwei Jahre blieb. Als diese Dame gestorben war, Lam, Toni nach Deuschland zurück, hier fand sie wieder eine Steurer., ich glauhte sie gut versorgt, Vor zwei Tagen nun gi ich ein Billet, in dem Toni mir mittheitte, sie sei hiel in ihr berathen. Natürlich ging ich hin, und was i, ueshuahr, klang eben nicht sehr erbaulich: Toni war plötzlich Sie könnte also sofort, sagen wir morgen früh, mit dem Kurierzuge abreisen?“ fiel der Advokat ihr in die Rede. „Und Sie hegen die Ueberzeugung, daß wir ihr diese Aufgabe anvertrauen dürfen?“ „Ich glaube nicht, daß sie ein gar zu enges Gewissen besitzt,“ erwiderte die Haushälterin;„freilich müßte ihr reicher Lohn in Aussicht gestellt werden.“ „Daran soll es nicht sehlen!“ „Sodann müßten Sie sich verpflichten, für ihre Existenz sorgen zu wollen, im Falle sie infolge dieses Auftrages ihre „Auch das verspreche ich; aber ich hoffe auch, daß das Mädchen mit der größten Vorsicht zu Werke gehen wird.“ „Darauf können Sie sich verlassen,“ nickte Frau Therese; „Toni ist gescheit und erfahren genug, um den von sich abzulenken, wenn ihr die That gelingen sollte. Ich gehe jetzt zu ihr, um ihr die Sache vorzuschlagen; nimmt „Sie muß es annehmen!“ sagte der Advokat „Vergessen Sie nicht, daß auch Ihre Interessen dabei in Frage kommen; Sie haben durch mich Ihr ganzz Vermögen dem Baron geliehen, und wenn dasselbe auch## seht deutend ist, so werden Sie es doch nicht gern verlieren „Sicher nicht. Ich werde das Meinige ihun, machen Sie inzwischen die nöthigen Notizen, die Sie mit den erforderlichen Erläuterungen später persönlich dem Mädcher Frau Therse verließz das Zimner und kehrte nach enigen Minuten mit Hut und Mantel zurück. „Es trifft alles zusammen,“ sagte sie,„Toni spricht fertig Französisch, sie besitzt gute Zeugnisse und weiß auch, wie man sich in herrschaftlichen Häusern benehmen muß, und sollten die„Damen sie nicht engagiren, so wird sie dennoch Mittel und Wege finden, ihnen nahe zu bleiven; deshalb schon dürfen Sie diesmal nicht knausern, Doktor, schließlich nuß der Baron ja doch alls zablen.“....6. „Ich wiederhole Ihnen, das Mädchen son zufriebengesteut werden," erwiderte der Advokat, und über diesen Punkt bein welcher der Justizrath Schwertfeger wohnte, und der Erste, der ihr hier begegnete, war Hugo Knapp. Der Schreiber stand vor dem Schaufenster eines Buchhändlers und betrachtete die ausgelegten Bücher, deren Titel er in dem Halbdunkel der Dämmerung kaum noch „Sie haben wohl sehr viel Zeit zu verkaufen?“ die Haushälterin in spitzem Tone, während sie neben ihm stehen blieb. Bescs een bun ube Aur e. buhe e iuhe, Mak, Aehe. Sezeahzegegeige escalte Teder auig G er de Shaln, ardanr u. Ae lr aa eehieten unr auten, aid u. Seim eimte 1h die beser verwenden. un, baß Madame Wanderfeld sich so lange gehdalbde. epon, Dien Harum wire es mitr lich, wem Siessetzt nuß ich gehen, Kollige!“ uis ricsen walaz de Vershade Gante Bedohz]„ast ichte der der del der Seshrech dhent b e. os e Weg fr, und kaum!„Keluer, noch eine Flaschel“ rief Kapp, während eirs Hern boudoehe, be sevv,ratg,—., vor,—. ga bie Lasche grisf und einen Thaler auf den Eisch war. uur de aun demn Hon; be Aosthruy, vordhoipe Hertpteliegant haben noch Zeit genug, Kollege und was die eigenhäg bs de üb Herausfrat, den Hugg Kauapp bald darauf Briese berift, so lege ich darauf kenen Wertz, a Heindar abschislos in den Weg vrot. Sgragr 9rPp pzer, chtig Hobt Iur a se elig, Wieners: krage der Sostun.,„uuach gut, dam ist es ein Geschäftsbrick; ar Sitisg, aoder slaudt Ihr bus Wetrichkenen Dtenhose tumer nach ftüh geng zur Post, wemn wir in kung, „Man kann das doch nicht wissen. Wann geht die Doppelglas auf die Nase mnd blickte den Fragenden mit vo nuag den Giben ab;. ur Sedich aunde migehelen, un ur aesfe eade„adtiche gndente Kus al Geidheren e s ed auf. zute Flasche Wein muth,„die erste Post nach Italien wird morgen früß on vemn eue Einiadugzgaut eine vu, bug, dem nächten Kurierzuge abgehen, also habt Ihr Zeit gen Ench nicht gerade unangenehm ist—“.. m. soll rekommandrt werden“ sgaltete Lu= „Keineswegs, alter Freund!“ „Gut, mich soll's freuen, sie Euch vorzusetzen.“ „Aber ich muß vorher noch zur Post!“ sagte Wiener „Ich ebenfalls, erwiderte Knapp.„Da aber die Post bis acht Uhr geöffnet ist, so denke ich, es hat so große Eile nicht, die Briefe gehen mit den Nachtzügen imme. noch ab.“ „Und was gelegenheiten #en die Hono .Er. goß den legen und er *„Ich wollte, er ärgerlich geht's imm en, so—“ „Ihr wollt unt. Zeider runi den son,## müssen. reichte W ter überreic stschein über Saldern i ste diesen Se den eisernen pahrte. nächsten Kurteruge abgehe.. Der Brief son kerommandilt werden, schalltte Wy ein, der offenbar die Flasche, welche der Kellner in dis Angenblick brachte, nicht gern im Stich ließ;„auf Schein wird die Zeit der Aufgabe vermerkt, und der rath achtet auf solche Dinge sehr scharf. Er hat mir fohlen, den Brief sofort zur Post zu bringen.“ „O weh,“ rief der alte Mann bestürzt,„da fällt Dose, das ist das Schlimmste, was mir passiren kann. se das ist bes Schlinmst, wos.„ie giene Do, Oiese Argument Isien den sungen Monn du wberzeugen, Eschrse, war ler, der Tahak lag auf dem Fuiz eine Viertelstunde hoeiter raten die bebden iu, eine Woy, von ga has ein se großez unglück ze ftage Wiener a Giake, wo sie an enen Seitentshchen Plat nahnen..,.9. I4 alledings, dermn ich bin ein seibenschal „Und nun möchte ich wissen, welcher Festtag heute ist,„Für mich e eaure ua an aer und aun. Aun. aaan an g a e erwiderte Knapp das kahle Haupt schüttelnd;„ich schnupfe nur lad de hat Sich der Deler Hanueshnbt brschent:„Biz. 5a4h, tz ge Borsch, belgei ih Suse Na se er bat mir einige Phater geoehoen.. ,. sach Tabak, von dem ich nicht mit Sicherheit weiß, daß er Weldze Grosauthl, spote Wiener.„Wve. 0— vo iu. Bläiz verpack war. Na, da st nichs zu machen Dür dean Veut: geverdien“. welde gehen und meine Dose wibder füllerkasen, ohne Ein shönes Altrz wemn ich soalt genorden bin, werde bn 19 vur uis, Lelte iete ung Bleaigt vier bei ber 6a 6 c weiter gebraßt hoben“ 5is ic grücktonne, der Abend st noch lang und ih lang Sote eun Vergenhetg bebden, ud guitz mite hen, was praiseand auf das Antitz des Kolegen gehefet, aber 6 s d eone, Wey), up eiher„iu, igz hiaz im Lause in ihm keinen Zag, der geiguet gewesen wire, im en Re Acähe, ue Aur Aundg u un Ansiht, te en der Zeit gevoren. gn Ppäggche. vurn dmngohlöber. Wohl bachle er an die Berantwvilung, rn uch ihm Sd Verichs... Rud uage d u.-echecung om venn von Stane botven vu. saber der Kolge kannte sa den Juhalt des Breises uich scte Sotzen dat. Doan Dhe uich grficden dant gisze, Ausgelsehiene euse danur heahen o vo i daer salg, der de Wone nicht auf Lrot alden wüthe er das Kaetbikenr ahgeich. ser set in buvor.,—, i... wan nihze die vol Flasche, die vur iher. Kad, Ln us * Sese bg###.#erumann i. hätte, die austeigenden Bedenken zurückzuorangen. Dos wost, ober er vu. un epennon.., ahe]“„Hier ist der Briefs sagte er endlich, gvergest id ein Sohe veunnuhyt u den Hegezasen Gach einen Schzein bariber geben zur laser“„ der ale Mom fort, 1vo=5 foy hgemde, Vy, par schonl„Ohne Serzge, ih bin ein aler, eschrener uam bies Auntit dei Koligen breistez, der Vortoy. Hoh, wderte Knap, währead er den Beief, Ihue nur einen ale Gnadte eu Bunfug, bote. e. hphteg, u Perram auf die Adrse deselben zu versen, in seine Brash uch bieses Hearn kuut von ke. Seiden, Ver,unsang, stelte und darauf den Rock zukoösfte.„Ih werdte Schortseger uit seiner Wonnuguyre u) ber, Zaule viher hier seil, laßt Euch die Zeit nicht laung werte selung den erten Preis erungen hot, kennt s be. Wiener zindete eine Cigarte an und veriste sich Eich bos getag bo, de. wud, un ienervbonen Hachlez, de Zeit verstic ihm so roisch, daß er del „Der junge Herr ist die Liebenswürdigkeit selbst und dabei aufblickte, als sein Kollege nach einer ein ostener, ehrlicher Cheraoter, wie sun bote, uich jeher o. Dag ist in lichiges Handepeter;“ sagte der kante. De Drei sühren ein Famitenleben, bos hu,—., wäßtend er den Freunde läichelnd die vol De „Au, vid de Laute de Bale Hoslan, danr Hen dene gaihe ut ui baute, ubz&am 6th Gate gerent loutz, ha sie den dos lchenr sauer gemactzt, sb s D. Kaus häße al muschesigh uich da Jag dag, sel, don lcie er etiähge, Wie ernähg sie ist viel zu gutmütßig, Ihr Mann war ein Trunkeabold, Varons von Salden3“ fragte Knapp, nachden er 0c Awert, Oeoongev, Do, bie arme Frau wärt dsel gebenkt wohl seinen Optek zu berben““ beran genesan, wem der Jastitgrat be ucht v. alg kaur;„Der Doelor Hanmershadt ist sa der besteshea en bundp v Hasg, hra Badelt. ud danala)“ aum sein a lonnt st iu uie. as. 6. D Acc ug er. iau aeeee hote n m seinen nicht, sich, mit ulutnchu vrne enwot, 2i0 wiederzae nur, wos die vermetve,,(Hlauer Fuchs“ erwiderte Vient Seit dem Saldern: renz. Sie 1 sbildung ih geräuscho schauung au pfluß üben die war ihr alles jetzt des ken an ih sen und Tr Die älter kehr nicht srfe darüber die Nothr die Kreise sich dad krren, und unbekannt An direkt ückgezoger herte man den talen hönheit je Und in nmer noc ig blühen halbersc Allen je enüber bi der Kur holung, u In eine phnung u gemeinsch er Freun Die Au ume, die blreiche D lia sich i gs zu E sichtstücke rden hol schaffte jeben ihn das Lo sa ffelei, mend, „Es b eile das So erson schen wi solen. ihige E ##it, aber bin es „Ich gela si enz ei Mitte „Nich in 9 neuen erdies hier ines gen zu Ihr seid an schatu. guge“ ermiderte zwischen die Gläser wieder gefüllt Kollegen eine Prise anvor,„ich wieberhole nur, was die 2is aus der Scher dannashaht, suihz eiegr faur pr gz. an iat, der Iie al bande at, Ders Deukt bosz uicz, bos der Ootor. b9 m— zit Na so wershwiegen vie Ihr seid, kann ich auz(an Hamilenangelgenheiten anberer Leue beriumer, v, redhen vie woh noch enmal über die Sache genug zu thun.“ kreu: Sie ehmutl Pas gela. „De #uter, worde P 9 * 8 * 5 83 # 5 8 s jährend warf. eigenhänd rth, es f; er k ihn kurz zeht die arem Gl gen früh Zeit gen haltete Wi ner in dis d ber 9 hat mit da fällt en kann. fene Dose em Fußb## Wiener lag eidenschaft Virchschafch Kapp, ur meinen ein schnupfe# daß er machen en, ohne? an der bei der.# und ich elt er den t, aber er äre, ihm auf ihm riefes nicht können ibgelehnt h ind, ihn ver ingen. „vergeßt „Und was haden wir davon, od wir uns üder solche gelegenheiten den Kopf zerbrechen? Die Herren Advokaten Vien die Honorare ein, und wir haben die Arbeit.“ * Er goß den Rest aus der Flasche in das Glas „Is wolle, Ihr hätet mich nicht an die Arbet erimet,; er ärgerlich fort,„jetzt ist mir die Freude verdorben. geht's immer; glaubt man einmal eine frohe Stunde zu „Ihr wollt doch noch nicht gehen!“ fragte Wiener „Leider muß ich. Ein Aktenstück, das heute noch kopirk #den soll, wartet auf mich, ich werde bis Mitternacht aren müssn. Gute Nacht!“ 8 reichte Wiener die Hand, dann ging er; eine Stunde ##ter überreichte jenet dem Justizrath Schwertfeger den ostschein über einen rekommandirten, an die Gräfin Julia Saldern in Florenz adressirten Brief, und der Justizrath ie diesen Schein, nachdem er ihn flüchtig geprüft hatte den eisernen Schrank, in dem er seine Dokumente auf ehrte. Kn Drittes Kapitel. Einseltsamer Brief. Seit dem Tode ihres Gatten lebte die Gräfin Julia Saldern mit ihrer Tochter, still und zurückgezogen in prenz. Sie widmete sich jetzt nur noch der Kunst und der bildung ihrer schönen Tochter, alle gesellschaftlichen Feste geräuschvollen Vergnügungen meidend, die nach ihrer Tschauung auf das Gemüth Angelas nur einen verderblichen fluß üben konnten. Sie war glücklich gewesen an der Seite ihres Gatten, ihr alles geopfert hatte, mit inniger Liebe gedachte sie Liede that ich7 gern, ich wußte, daß er die Heimath entbehrte wenn er nur deutsche Laute hörte. Ich that's, um auch Dich in dieser Sprache unterrichten zu können, und er war glücklich, wenn wir Beide in seinen Heimathlauten mit ihm plauderten.“ „der Justizrath wird mir gewiß auf demselben Wege sofort erwerten....„ en ucu. uni Gaztte uus aul. Sie schrieb einige Zeilen nieder und sandte den alten Diener damit zum Telegraphenamt. gl.. 8. Nachdem sie diesen Schritt gethan hatte, wurde sie eur den Pau ctiht..... Hu lrubiger, aber die rechte Nahe und Sammlung, die unterder sch versihnen wirde: brochene Arbeit wieber aufzunechnen, seand sie doch nicht. es chtcesgesce ie eshe e eoe e eset ste ele et e e oe oe fester wurde und niemals fallen konnte. Ein treuer Freund Blumenbeete abwechselten. umenbeete Wie oft hatte ihr Gatte die Befürchtung ausgesprochen, daß er plötzlich die Todesnachricht seines Vaters erhalten könne, ehe ein versöhnendes Wort zwischen ihm und dem alten Manne gesprochen worden sei. Noch auf dem Sterbebette hatte er sie gebeten, seinen Vater wissen zu lassen, daß er ohne Groll gegen ihn hinüberter Mann, nur einen eine Brust sch werde ing werden jiefte sich steifrige aß er über wieder sagte der volle Dos den Gar Deines Vaters, der Justizrath Schwertfeger, hat oft genug versucht, an dieser Schranke zu rütteln, aber an ihrer Festigkeit sind seine Versuche gescheitert.“ Angela hatte ihre Arbeit nicht unterbrochen, ihre großen, dunklen Augen sandten nur von Zeit zu Zeit einen Blick Seche Ker u rchteu e elsce herststen e /- ichelsee schseen : Spihz ucht so, metn Klnd; bas große Vermnögen Deiv.) v,s gie Haste ose hran gebdalczt, dog de ihxr aust berben Load Launt, dah De bish Gnigen chain blcdte Gz. Haice Ferae i. S chie ik. Sheseteche ie. „Gewiß, und ich bezweisse hurchaus nicht, daß Schiäsal greist est plözlich mitrauher Had in das bühenbesgentwortet, die Angessigen setes Sohuet grstren für die bieten beom de Moltets machten ihr oft Vorwesen, auf die wir begrüindeten Ansgruch haben. Auf diesl dern auch den Andenken an den ebarde, uian Geraf ue Aaunde Aungaun Arndenanene iue, B eundge, Buodh die Bur ie de Shagse Bie uns dhaen Kauns anshech, uicte.13: ie Aeise der Gsealhat beseauent, de de. Psz sge iz 1ugh uas den Lodte Dida, seihgen dates anr desaheitse. bode 9 d seag tuts te ud. Susoheu gasheichen, ar hat mir vertprahen, unsere Reche.36 furcste, Pren, und Angla, Leiht tung keit Verlangen bensh, die Joptyoj g;.4 i5 iun enschlasen, se enetgsch waßzn(uens sag unbekannten Genüsse kennen zu lernen. zu vertreten, und ich In dielten und indireckten Auforderngen, u. bester v, Der giatik des Kammerdieners unterbrach das Gesräch, ichggegenheit Herauszgurcten, bate 6 uc; geichl; be.) Der alite Man übereichte der Grifn eiten Bief ni. euie von boes u eien bresen, u dbe Sosechdot, her g,. Hemerten. daß der Ergsang descben, beselaigt wetden ben talentvolen Malerimnen, die außerden hzurch igres vem Vemerken, daß der Empfotz. gigan Bug auf die Wbrese hönheit jedes Auge entzückten, verzichten zu müssen. Und in der That war Gräfin Julia trotz ihrer vierzig immer noch immer eine imponirende Schönheit, eine vollc, ##ig blühende Rose neben Komtesse Angela, der schwellenhalberschlossenen Knospe. 3.—4 Merßte fl. Allen jenen Aufforderungen, Bitten und Vorstellungen Genüber blieben die beiden Damen standhaft, sie lebten der Kunst, ein Spaziergang am Abend war die einzige holung, welche sie sich erlaubten. 6 In einem alten Patrizierhause hatten sie eine freundliche hnung und ein helles, geräumiges Atelier gefunden, das gemeinschaftlich benutzten und in dem sie auch die Besuche er Freunde empfingen. Die Ausstattung dieses Ateliers sowohl wie der übrigen ume, die elegante Toilette der beiden Damen und das lreiche Dienstpersonal,— alles dies bekundete, daß Gräfin lia sich in guten Vermögensverhältnissen befand und keinesas zu Einschränkungen genöthigt war. Ihre Blumen= und sichtstücke waren gesucht, für die hohe Preise gezahlt, und da beide Damen unermüdwir werden vorerst nicht nach Rom komwenz“ lagte bre.,„. 744 33 Easte, Grsela „Und was könnte uns hindern?“ fragte Angela. „Der wahrscheinliche Tod Deines Großvaters." u detht die strich.— gehe den Vemerten, daiß derx Emsaung besselben heiceinigt werden) Joste der Beiset euthallen haben 3 Es is ganz undentwse Di. Sroihn vosi zen E heig. ven Bic au, de Aprese hax, uag der alte Graf set noch den Wunsch ausgesrochen .6i a en bicd un vier enge Hasehseu, esieni; eastnaide Sheihen san e aie schaute e ier Gedfagen, ul beg. Pr. ier Die ur und udie,aege eaehlhz eune echenr Beais ensche G an unsere Rechte, wenn ich sie überhaupt geltend machen kann. Die Antwort unseres Freundes wird uns ja darüber auf„Sollte hier ein Irrthum oder ein klären. Ich fürchte, daß wir ohne Verzug die Reise antreten Sode dier en Seridu, de(uisen und sohald nicht Hierher zurizehen verden.“ „Der Winter in Deutschland soll sehr rauh sein, liebe Mama!“ warf Angela nicht ohne Besorgniß ein. „Aber er soll auch wunderbare Schönheiten haben, die wir Südländer niemals kennen lernen. Der eisige Nordwind, der hier oft genug weht, die trüben Regentage, an denen wir in Florenz keinen Mangel leiden, und der häufige plötzliche Temperaturwechsel haben auch wenig Angenehmes, und Erstaunen ruhte, fand sie roch reine Zeile, kein Wort auf „Seltsam!“ sagte sie, während sie bald den Bogen, bald das Kouvert betrachtete. Betrug vorliegen“. ge, g. Gart Einim.— St.öf Augela hatte sich erhoven, sie stand hinter dem Stuhl ihrer Mutter und blickte über deren Achsel auf das Papier. „Vielleicht hat der Absender in der Eile dieses Blatt mit dem wirklichen Brief verwechselt,“ erwiderte sie. Sinnend wiegte die Gräfin das Haupt, die feinen Brauen zogen sich leicht zusammen. „Das läßt sich nicht wohl annehmen,“ sagte sie; der ... Nageicht, sonst würde ost ist wi sagt worden, ein Wiater in Deuscgand sei der der Justizrath ihn nicht rekommanditt haben. In solchen Gesundheit zuträglicher, als das wechselnde Klima in Florenz. Fällen aber pflegt man bei der Absendung des Briefes sehr Ich könnte allein reisen Eoien. In meitner Seile pitd diese Rese frelich weh, uich dos bersig se sgear pohersgheglich, boeg der ale Her „Nein, nein, nimm mich mit, liebe Mama,“ sagte Angela hastig,„ich möchte nicht gern allein zurückbleiben, und Du würdest mich gewiß auch entbehren.“ Die Gräfin strich mit der feinen, schmalen Hand liebkosend über das tiefschwarze, lockige Haar ihrer Tochter und blickte dabei lächelnd auf das halbvollendete Bildchen, das eine Gruppe singender Savoyardenknaben darstellte. „Es war auch nicht mein Ernst, Dir diesen Vorschlag wohen, vn wez, Di de eizenliche Erläim bist. Wen sältig den Verwan## em er sei sch.„Der beste Freut aus, abe Um Ang Ummere e e Wiener chäfte Euch ser nicht auch „Ich verzichte gern darauf, liebe Mama,“ unterbrach gela sie mit sanfter Stimme,„wir haben ja auch hier in enz eine Menge von Meisterwerken der antiken Kunst und Mittelalters—“ „Nicht doch, mein Kind, Du sollst die berühmten Galein Rom mit eigenen Augen „Aber wer könnte ein Interesse daran gehabt haben, hüten.“ diesen Brief zu unterschlagen?“ fragte Angela nachdenklich. „Die Verwandten Deines Vaters, die sich jedenfalls HoffStudien anregen, und man lernt es e eie eur ue echteu e e eteen „Der salte deue Vetngz se michen“, pdv szper vo, Z, der Fhatg, dagz se der Krseste beg; merhes worden, die deutsche Sprache zu erlernen, aber ihm zu die Mutter sie rasch, während sie an den Schreibtisch trat, „Können wir nicht in Deutschland eine Kammerjungfer „Je, dos wost, aber wir müssen vileict lange sachen, ehe wir eine geeignete Person finden.“ „Ich glaube, daß wir uns darum keine Sorgen zu machen brauchen,“ sagte Angela ruhig;„der Herr Justizrath wird uns gewiß mit Rath und That zur Seite stehen, und in einer deutschen Residenzstadt werden Dienstboten genug zu „Wenn nur die Antwort schon bier wäre“ erwiderte die Gräfin ungeduldig. Sie setzte sich vor ihre Staffelei und versuchte zu arbeiten, aber es wrr ihr nicht möglich, sie mußte Pinsel und Palette wieder niederlegen. In diesem Augenblicke meldete der Diener eine junge Dame, die mit der Gräfin zu sprechen wünschte. „Ich muß meiner Kühnheit wegen recht sehr um EntS 55 Re dosts ache benbenstruckere (int. Joes. Detarre 4 Seho). schu digung bitten,“ sagte das Mädchen, als es gleich darauf im Atelier vor den Damen stand;„man hat mir gerathen, nich in meiner bedrängten Lage an Sie zu wenden, gnädige Frau, und ich glaube die Ueberzeugung hegen zu dürfen, daß ich keitne Fehlbite ihm werde. w. Gräfin Julia ließ den Blick prüfeno auf#it kliinen, schlanken Gestalt mit dem freundlichen Gesicht und dem röthlich=blonden Haar ruhen, die in eleganter Toilette ihr gegenüber stand und ihre Bitte in fließendem Franzosisch „unad was kam ih fütr Sie ihm 7“ fragte sie „Ich bin eine Deutsche und seit einigen Tagen ohne Stelle; vielleicht hätten Sie die Güte, mich in Ihren Kreisen Das Mädchen hate einige Pepiere aus der Tasche geholt, die sie jetzt der Gräfin überreichte. „Diese Zeugnisse werden Ihnen beweisen, daß ich Ihrer gütigen Empfehlung nur Ehre machen werde,“ fuhr sie fort;„es war stets mein Bestreben, mir die Zufriedenheit der Herrschaften zu erwerben, in deren Diensten ich Die Gräsn deutete schweigend auf einen Stuhl und entfaltete die Papiere, deren Inhalt sie mit sichtbarer AufSie heißen Toni Berg?“ fragte sie in deuscher Sprache, nachdem sie die Papiere ihrer Tochter überreicht hatte. „und wie komaen Sie nach Florenz7 Ihr letztes Zeuguß stammt aus Frankreich, und wie ich sehe, ist dasselbe schon vor einem halben Jahre ausgestellt.“ (Fortsetzung folgt.) Folgen Motto:„Wer weise, wählt Wolle.“ Seitdem ich meine Frau zu einer Vorlesung des Professors Jäger geführt hatte, war sie einsilbig und tiessinnig — am Ehestands=Barometer ein Zeichen, daß das Wetter umschlägt. Diese Ruhe war unheimlich, wie die Ruhe vor dem Gewitter, und ich fand sie um so unbehaglicher, als jeder Augenblick die neue Phase bringen konnte und mit dieser das Bestreben, das Versäumte durch eine verblüffende Zungenfertigkeit wettzumachen. Zu meinem Namensfeste übergao mir meine Louise ein Päckchen, und ich zweifelte nicht, daß der verhängnißvolle Augenblick da sei. Die Hülle fiel und— ein Jägerhabit allerintimster Bestimmung zeigte sich meinen erstaunten Blicken. Auf einem Kärtchen stand in den zierlichen Kratzfüßen meiner Frau zu lesen:„Wer weise, wählt Wolle!“ Und akkurat zu dieser Minute hatte sich auch die Beredsamkeit meiner Frau wieder eingestellt— sie gab sich als eifrige Jägcrianerin. Also das war die neue Phase— nun, ich war froh, die gefürchtete Krisis so glücklich überstanden. Doch— nun kam der Bocksfuß zum Vorschein— ich sollte diese Normalwäsche auch anziehen und es damals doch eine so afrikanische Hitze, daß ich lieber aus meiner eigenen Haut gefahren, als in die neue Haut hineingefahren wäre. Allein, meine Frau bewies mir vom wissenschaftlichen Standpunkt aus, daß ich mich wohler fühlen werde, und wenn sie überzeugend sprach und zu ihren überzeugenden Worten noch ihre Bitte in die Wagschale warf, so konnte man im ganzen deutschen Sprachschatze keine Einwendung finden, die ebenso schwer gewogen hatte. Ich kroch also in die Normalwäsche und machte eine wahre Schwitzkur durch; ich wollte meine Louise nicht kränken, schwieg alst und— schwitzte. Aber nicht genug, daß sie mich in Wolle gepackt hatte— eines Tages fand ich uuch unsere Kleinen, Franzi und Hansi, in Wolle stecken und— schwitzen. Ich komte mich nicht enthalten zu sagen:„Juum v. an meinem Beispiele genug haben, 41 u0 die Burschen als Versuchsgeschöpfe quaten: Wer weise, wählt Wolle!“ war ihre Antwort.„Du wirst sehen, Gottfried, zu welchen kräftigen, gesunden Jünglingen Franzi und Hansi in der thierischen Wolle heranwachsen werden!“,., Gencihde„ Kamm ist wohl unser Phyrax sehr zu venewen, er kommt gaur nie aus seiner Wolle“ 6.5 „Das ist er auch!“ fuhr sie eistig(elt.„Teidet er je an Zahnschmerzen, an Migräne oder an Katarrh? „Erstens,“ erwiderte ich unwillig, weißt Du das gar nicht und— zweitens tausche ich nicht Zahnschmerzen, Migräne und Katarrh zusammengenommen gegen die Staupe oder die Wasserschen.“ Meine Frau wechselte die Faroe— ein schlimmer „Wir kühlen uns am Eis; ihr Mämer trinkt zur Labung ein Glas Bier—— was bekommt aber unser Ich seufzte und schwieg. Meine Frau nahm meine Unterwerfung an, indem sie aufwärts blickte und mit den Fingern auf den Tisch trommelte. Sie verfolgte— wie ich behaupten möchte— unbarmherzig ihren stufenweise errungenen Sieg. Also waren wir, ich und meine Buben bereits Wollmenschen geworden. Ich, mich vamit daß nun nichts mehr folgen konnte und begur nich „Louise“, sagte ich zu meiner Frau,„eigenthümlich — die Wäsche scheint aschgrau zu sein.“ Meine Frau lächelte maliziös. lege mich ins Bett, empfinde jedoch ein Prickeln als hätte ich mich in Sand gelegt; besonders auf der Wange kribbelt es mir.„Ich glaube, Du hast Häckerling in mein Bett gegeben,“ sagte ich unwillig. Der pure Widerspruchsgeist spricht aus Dir meine Frau, weil Du es gut weißt, daß wir Normal=Kissenüberzüge und Normal=Bettlaken des Systems Jäger haben.“ Hilf Himmel!“ rufe ich.„Also auch Normalbetten! Ja, sage mir doch, welchen Normal=Unsinn gibt es noch?“ Und ich konnte mich nicht enthalten, das Kissen aus dem Nun hob meine Frau mit einer solchen Zungenfertigkett die Vorzüge der Normalbetten zu preisen an, daß ich den Tag verfluchte, an dem ich sie in die Vorlesung geführt hatte, mir die Ohren zuhielt und es duldete, daß sie mir das Normalpolster wieder unter das müde Haupt schob so sehr war ich ruhebedürftig und nur froh, wenn sie wieder schwieg.„„ihn im 4 So war sie auf ihrer Siegesbahn Wiever um eine Etappe vorwärts gekommen und ich brachte eine halb schlaflose Nacht zu. Meine Widerstandskraft war völlig gebrochen. Nun war aber das System Jäger gewiß erschöpft— überdies mein Ingrimm so groß, daß es mich sogar gefreut hätte— vielleicht um mit dem Geschicke recht hadern zu können—, wenn noch eine Jägersche Errungenschaft nachSsonmeg s, auch etwas nach— ich kam aber nicht sagen, daß es mich gefreut hätte— nämlich am Ersten eine Rechnung des Kaufmanns über 300 Mark für die Normalwäsche. Ich war verblüfft! Ich hatte in meiner Naivetät gar nicht daran gedacht, daß diese Normalwäsche etwas kosten könnte. Und nun diese Rechnung! Um so viel Geld konnte ich mir ein Rundreisebillet durch halb Europa kaufen. Also muß ich heuer auf die Vergnügungsreise verzichten! O, Jäger, Deine Vorlesung ist mir unvergeßlich!! Sitzen wir beim Frühstück=Kaffee. Meine Louise fixirt mich aufmerksam— ich weiß nicht warum—, endlich schläg sie ihre Blicke nieder und versenkt sie in die Kaffeeschale; um ihre Mundwinkel spielt ein feines Lächeln. Ich achte nicht sonderlich darauf, denn es ist schon hoch an der und ich muß in das Bureau. Mein äußerer Mensch bedarf noch einer kleinen Korrektur, ich fahre also mit der Haarbürste noch einmal nach rückwärts und einmal nach vor wärts— und meine Frisur ist vollendet. Ich trage nämlich mein Haar in die Stirn gekämmt, nach dem Wunsche meiner Frau, die diese Frisur Frou=Frou nennt, und be hauptet, sie verleihe mir jugendliches, interessantes Aussehen, ja Esprit— nun, des Menschen Wille ist sein Himmelreich! Dabei ist meine Frau zugleich mein Spiegel; sie bindet mir auch die Kravatte um, richtet das und jenes, damit mein Exterieur ja tadellos sei. Und ich muß gestehen, ich befand mich unter ihrer zarten, weichen Hand behaglich un wohl— obschon Klatschbasen behaupteten, ich befände mich nicht so sehr unter ihrer Hand als unter ihrem beziehungsweise dem, was sie zu Hause am Fuße trägt. Den Hut tief im Genicke, wie immer, wenn mir warm ist, eile ich dem Amte zu. Auf diesem Wege pflege ich immer den gleichen Personen zu begegnen, die mich aue in der Regel höflichst begrüßen. Doch scheint sich heute in ih Höflichkeit leichter Spott zu mischen; sie starren mir in das Angesicht und verbergen mit Mühe ein Lächeln— oh, ich sah es ihnen an. Wäre ich auf dem Heimwege, so würde ich auf meinem Antlitze Tintenkleckse vermuthen. Was nur die Leute haben! Ein guter Bekannter sieht sogar eisrig in die Höhe, als verfolge er den Flug eines Vogels— nur um mir nicht in das Gesicht— blicken zu müssen. Der böhmische Portier im Ministerium grüßt bei Weitem nicht mit jener ersterbenden Unterthänigkeit wie sonst— auch Beamten sehen sich an und lächeln. Se. Excellenz der Minister beehrt mich mit einigen Aufträgen, plötzlich saßte er mich schärfer in's Auge, lächelte leicht und blickte wieder in seine Schriften; aber ein mir unbekanntes Etwas an mir schien wie ein Magnet seine Blicke an sich zu ziehen, dabei griff er sich wie prüfend auf sein eigenes wohlfrisirtes Haupt und strich mit der Linken über sein schwarzes Schon wollte er mich emlassen—„mein lieber Rath," so sagte er.„Sie tragen eine eigenthümliche Frisur.“— Nun war ich entlassen. Mit einer tiefen Referenz schob ich mich rücklings zur Thür hinaus— ich war so verwirrt, daß ich mit knapper Noth einem Schrank entging, den ich einen Augenblick lang mit der Ausgangsthür verwechselte. Meine Frisur! Was gibt es an meiner Frisur auszustellen? Ich trete also in meinem Bureau vor den Spiegel heiliger Gott, mich rührt der Schlag! Wie sah ich aus! Welch neckischer Kobold hat mich so verunstaltet! Meine Stirnhaare, auf die ich immer so stolz war, bilden eine undefinirbare krumme Zickzacklinie! Der kühnsten Phantasie spottet die Figur! Schnell nehme ich die Papierscheere und verbessere durch einige Schnitte, so gut ich es vermag, diese teuflische Schur. Jetzt war mir allerdings klar, woher das unehrerbietige Benehmen der Menschheit gegen mich Eine einzige abgeschnittene Haarlocke hat mir die Achtung der Leute geraubt, hat meine Reputation, meine Ehre geIch sime diesem Verrathe nach. Kumnmer, Kränkung und die still in mir kochende Wuth verschließen mir den Mund. Schweigend setze ich mich zu Hause an den Tisch und löffle die Suppe. Als ich einmal aufstehe, nehme ich den forschenden Blick meiner Frau wahr; sie betrachiete mich noch aufmerksamer als am Morgen. Ich stieß hervor:„Wer hat mir das gethan?“ Sie schien mich nicht verstehen zu wollen. Ich deutete ungestüm mit dem Löffel auf mein unstaltetes Haupt. „Gottfried,“ rief sie entsetzt,„Du gießest Dir Suppe auf den Kopf!“ „Wer hat mir das gethan?“ wiederholte ich mitg ner Stimme meine Frage. „Nicht der Rede werth, das bischen Haar!“ „Also Du— doch Du?!“ Und ich legte den weg. „Mein lieber Gottfried, flötete meine Frau, schön ist es, wenn man friedlich und einträchtig lebt sich liebt! Nun ist seit Kurzem,“ fuhr sie stockend fort, Disharmonie zwischen uns eingetreten— da schien kein Mittel geeigneter, die alte Herzenseintracht und gewissermaßen einen Seelenrapport zwischen uns herzust —— als der Haarduft nach dem Rezepte des Jäger.“ In diesem Augenblicke hegte ich gegen meine Frau ähnliches Gefühl, wie man Geistesgestörten gegenüber haben pflegt— ich hielt sie nämlich für verrückt— meine Augen mußten dieses Gefühl, das die Mitte zwischen Furcht und Mitleid, ausgedrückt haben, denn L# sagte:. nicht....—. 96 hab„Sieh mich nicht so entsetzt an:— Ig habe während Du schliefst, ein Löckchen abgeschnitten— ich wi es seitwärts wegnehmen, aber in diesem Augenblicke zu Du mit dem Kopfe und ich schnitt fehl.“ „Das ist ja reiner Blödsinn! Die jungen verlie Leute pflegen Locken abzuschneiden und aufzubewahren.“ „Ich habe das Haar auch gar nicht aufbewahrt.“ „Sondern?“ „Ich habe auch von mir eine Locke dazugegeben. „Ei, das wird ja höchst interessant!“ „Und habe aus unseren Haaren eine Essenz Kochen bereitet— den sogenannten Jäger'schen Haarduft. „Um Gotteswillen!“ rufe ich und schlage die H zusammen.„Und...“ „Und gebe davon einen Tropfen in die Speisen, den Seelenrapport zu vermitteln. O, Du wirst die Fo hen nos soüren!“ „O, wenn auch in der Suppe Huarduft wur, 10 das versichere ich Dir— spüre ich schon jetzt die Fo davon!“ sagte ich in höchster Erbitterung, springe nehme den Hut und gehe fort.—— Daß ich mit meinen zwei Knaben eine förmliche und Schwitzkur durchmachen mußte, daß unser häusl Friede geschwunden war, daß ich noch die Rechnung za und auf die Vergnügungsreise verzichten mußte: das hatte ich mit wahrer Kameelsgeduld hingenommen. Daß aber noch an der Ehre und Reputation Einbuße erle daß ich nicht mehr mit Appetit essen und mir einen Ma katarrh zuziehen, daß ich bei jedem Löffel Suppe an denken sollte, brrr! Das konnte ein Kameel zum machen— das forderte Rache— Rache! Und ich von nun an auf nichts als auf Rache.— Endlich hatte i Meine Frau schien sich dem Triumphe des Sivollständig hinzugeben; ich ertrug Alles mit Stillschwei So kam der Tag des Namenstages meiner# Es traf sich in der That sehr gut. Ich sperrte mich früh am Morgen mit meinem alten Johann ein. Ich mir nämlich eine Normal=Wollekleidung à la Prof Jäger bringen lassen und der alte Johann mußte sie anziehen. Die Kleidung war für einen mittelgroßen M Was mich betrifft, so gab ich meinem Ahn, der Schuh gemessen haben soll. wenig an Größe nach. Plus meiner Länge wurde übrigens durch ein weises meines Umfanges ausgeglichen. Daher saß mir die dung, obwohl sie mir kurz war, doch schlotterig. Di überdies säbelbeinig bin— was in den weiten P fast gar nicht bemerkbar ist— so präsentirte ich mie Normalkleide äußerst unvortheilhaft. Nun setzte ich Hütchen auf— und stellte mich meiner Frau vor. Sie sich eben Kaffee in die Schale. Als sie mich erblickte, stellte sie die Icanne## nieder und rief gellend nach mir. aber in die entgegenge Aber ich bin ja hier, liebe Louisel Ich bin 65 jal „Du— Du— Du bist es wirklich?“ stotterte siel in 8od. Im „Ich habe mich nun ganz zum Wolllegzime: und glaubte Dir zu Deinem Namensfeste keine größere bereiten zu können, als wenn ich mich Wolle gefärbter ganzer Normalmensch vorstelle! Sie sah mich starr an und verfiel endlich in Jahtrurnd. 18 „Wie reizend wird das sein,“ fager ucch mit hafter Affektation und verübte einige zierlich sein Grimassen,„wenn Du in Deinem prächtigen neuen mit Deinem eleganten Federhute und mit dem ko## Muff Arm in Arm mit mir über den Ring soozierst Ich mußte innthalten, denn aus dem Lachkrau meine Frau in den Weinkrampf verfallen. Ich eilte zu ihr, da sank sie auch schon in Ohnmacht. Siek bald wieder zu sich. Als sie die Augen aufschlug, schütt sanft das Köpfchen.„Lieber Gottfried“, sagte#### schwacher Stimme,„dieser Anzug kleidet Dich nicht al „Liebe Louise, Du weißt es, wie sehr ich Geschmack schätze. Wenn Du also glaubst—— se Dich mi ius Auge faß „Du meinst: Deine geiel #, se 8 Nieh „Guter. imen?“ „Ich hoffe 9 kleinen Opf ig.„Ich hab Abfälle in ei einige Löckch ich diese dazi seitdem Du Da ging ei r meiner Fr las Wasser. muß Dir i sem früheren rduft verwen Seine Ihe sälzend— „Nun, nun rend,„wir 1 Aber a halte ich nic „Du weißt denn auch a Oh. Du „Johann!“ n— er p „Johann!“ Kaufmann Bettlaken Gottfried einzigen Da hatten schen degraf Ein das Glycer Mama ist r Gesellsche bejer, der Alkali, ich ein äth M Gemahlin guten Fu ändig. Tr. ist die liche. llso die 9 käßt man den letzter denen fett mit de abscheidet Vendet m sioxyd an, #lt man bares Ge Beim berühmt helm Se ziger Jo sich steti *; nie if bunden ist e Glycer ein Be hält der gamm Gl hrachten im B dem ischt. reinem Arlernen den. An bar, ir ihner tern Ei suhen v farbe, mnzusatz Giche S 1 emisch zu v Oo steht a 5 meh mitge den 1a Jch Klct an—.— b. Nus Paih schet für die auig. Pichefgfe. er, Fisteunrten. De er, e Re e n schung hn geiegt, ul. u. aie niech der glycerin in flüssiger Form unter dem Namen Sprengöl unmittelbar zu benutzen; es ist aber für den us Auge faßt—— „Du meinst meine Gestalt!“ „Deine gesellschaftliche Stellung— Deinen Rang.“ „Gut, so will ich Dir zu Liebe das Normalkleid ablieber Gottfried! Darf ich dieses Opfer I. Suier, imen?“ forr, schien und herzustg es D Fran genüber enn## habe ich## icke zug verlie secit für de au. Beichgsteadtet de. Buduntg. D zaussTauchport und für den Gertug ur migeglich und uis —sug bes, u g nach dem Auftleben deshalb gegenwärtig durch Zunischen von Freseguhr(IuSetchnten Popter, Orterigen, 4as P. 2 hern, Iun..nn iasorienerde) in die als Dyamit bekannte Teigform gelicht abspringen; ist dagegen das Papier ewvos Zu. vuny, v.., Zieselguhr ist eine lockere, aus den Panzern von und nicht fet geruig, oder enhät es zu wenig Lei, lo)bruch. ebe gesehzenhe, Mase, weiche wegen ihrer großen Sidg us Saumnt buchz de Boutn, usden unsehuth Parsgait sehenahe, Mangn don Fusichek gusgesinen Verwendun Aarsahg, eshe he euie cheneee ee ee Ssch hhehee hehee hege cece ee e. e e dien a, sachen ie me ian Srziaelsde etzudse den Sizhte nithzih, unmhih, legalgen aie Aerate u. gerteiche, unr iue dun. es eargade, icher ie guit in guher Ron—.] Zun Reithalen un Shsehuasen uidh ogerin., Hargsogunshiling Riensgetin enthaten sichen. e ae Seahudu— welteggelegtsch gensohtg.,„ g e auchgen unt i..), Das Ritrogherin wurde 1847 von Rorero endeckt Siur ien te ezg# Fur de Herieung vun Bnuanaerten aund u. dei, gr gist 196 huch dun Shoachen Raick in die Tachal Nur uns Gor adr ben 14h us uus ouughen, iachsh unt wuechen ie Fenshuhe un sagäche, Eie giter Base, Aitangertg, K. 2. ier, oeh„rüher entfernte der Seifenseder beim Aussalzen mit Sicherheit nur durch folgende zwei Mehoden düer adt er beudt e un ud ue eun e aen egn aund un un Grder Aaneg echenfer PnGiger Ge eaden, Sehasgenr Sishenr u n. Peste e ue t.#### So wiasleimnes. Die moderne Kosneik bugfirt das abgesgedene.51246 sd echt den bug zud gertaige Gtperin auts Neue in die Siseund aunder 10 H eig der nit siher Heigselt ud Geschmichge. e dd u e S, a, reilaenprihgnrng ud erzag dand Podauls gur iHge.boe stet efseig, bas die getaseng Thäicher aicht ausgeichen ebsbe eedaue, De eic eigne Saun gaich hau Mäihze ud Gschnabdighch halseihe gercschegahte schnen and die Khatäige Kaut dis Sich ic usd a ebeung, age e ssen ge de ue hontan Sicen u. Auseihe Aurchhehuede idie zur Brselhen Erisenr gäshe Wiene uniche. ben, gäg be, uig gache ue ea oer Zu bashz Aase enais in der Pegburcte die hrs.gasihe beiere ise. 8as ienr iue Kashang unr Sahn Foutinom gezt, ie ftrage hn. Vteig,. Hxut, Loljächlich zugeviesene Role spielen Wunen, wenn es die###m einzigen Punkte beistimmst. Da hatten wit 3! Aus Wollmenschen wieder zu LeinenVür keschot. Genr uundd die 5 ar, so die Jo häusli das Daßt erleg en Mas an zum id ich hatte ich es Sit mich Ich Brodg sie ob er nicht Das Oelsüß hätte niemals in der Parfümerie die ihr beseneng, zuräcg nimmt. 9—— das Linen, sgeue uaaugatg, setgwesene Rolle spielen Lxnen, wenn es besio ten ug, i doch vor„ mir in nicht in hohen Maße die Fagigkeit besähtze, Geriche an sch Gatticd, deche 16. 109, er. ud venz C. v.(zu zehen. Wir wolen Pomeranzenschaen und Orangenblüthen ohne Quetschung in eine Blechbüchse verpacken, den Zwischenraum mit Glycerin ausfüllen, bis bei öfterem Nachgießen alle Luft entwichen ist, die Büchse verlöten und sie demnächst in einem Keller aufbewahren. Oeffnen wir nach Jahresfrist, so werden wir durch Abpressen des Glycerins eine schwach gestärkte Flüssigkeit erhalten, welche Trägerin des zartesten Blüthenduftes geworden ist. Unterwirft man .(Sesimiuthlüihg der Darrhzhg„i5 enzernt anr 3esz. duis Etherin ist ein hnbersalgent aus ornder Souihe,) ungenehr ,rimert.“ uchnlsch verhalen sch Lindenblichen, Nona ir Jey, Der vopu gebher bo) ruasgezniger Pase, Rescha. Füir die Errakion dieser Richiose, weche eher, der so ost mit Füzen getretene Kalt, oder ein bei der Desilation zrstört werden, ist das Glerin von wouy, oder de Besechur, bessgacher Wasserdanot. In der Mediz, Ueber Glyerin. Eine Pl. uderei von R. Raab(Torgan.) gegenubet dem Feuer. Bei den in Hamburg im Jahre 1869 angestellten Versuchen brannten eisenumreifte, mit Ohnamit gefülle Holzfässer im ofenen Holzfeuer zuhig ab; die sich entwickelnde Gase gaben heftig flackernde Flummen. Eine Zündschnur ohne Zündhütchen wurde in eine Blechbüchse mit Dynamit eingeführt und entzündet; das Dynamit Zwei Sprengmittel, welche ebenfalls fabriknäßig mit Nitroglycerin dargestellt wurden, sind das Dualin und der Lithofrakteur. Letzterer enthält Nitroglycerin gemengt mit Kieselguhr, Steinkohle, Natronsalpeter und Schwefel. Das Dualin besteht aus Nitroalycerin, Sägespähnen und Calisalpeter.(A. d.„Rh. Kurir.“) nach. ises My die g. Das Panta# ich mich zie ich *. Sie kaune 16 sch ein ähersches Wesen— versengender Wasserdanpft. Gemahlin stellt sich sonach mit allen Aggregatzuständen guten Fuß, bleibt aber in der Wahl der Gemühsart kndig. Trotzig und bärbeißig muß der Gatte sein, Troß= ist die Ehe nach verbürgten Nachrichten meist eine Also die Mama ist fett— loder vielmehr ein Fett. Käßt man Kalk oder Alkalien auf die Fette wirken, so den letztere in der Weise zersetzt, daß die Pgrin Hore denen fetten Säuren sich losrennen und mit vem Kalt mit den Alkalien vereinigen, während das Glycerin abscheidet. Dieser Prozeß heißt Verseifung. Pendet man zur Zersetzung der Fette statt der Alkalien korzd an, ocht man sie mit Bleiorph und Wassg, so wan tngeerin und asgerden ein iu der aa.. bares Gemenge von Bleisalzen, das sog. Bleipslaster. Pster Beobentug,.„ gtgrin ein Sleind. In der Medizin ist. Geh####n ein Fleinoo. Gegen Husten und den mit reichlichem Schleimauswurfe verbundenen Katarrh zieht es mit Erfolg zu Felde. Der Schleim löst sich sofort und leicht; der Hustenreiz wird fast unmittelbar nach dem Einnehmen gehoben oder doch erheblich gemildert. Bei Kindern ist der süße Geschmack ein willkommener Helfer. Eine nachtheilige innere Einwirkung ist bei kleineren Dosen ausgeschlossen. Brandwunden werden durch Bepinseln mit Glycerin geheilt, ohne daß eine Blasenoder Eiterbildung eintritt; nicht die Spur einer Narbe bleibt zurück. Viele Aerzte ziehen die Glycerin=Lymphe wir die durch Frost hervorgerufenen Schrunden der Hände mit Glycerin überstreichen, verspüren wir ein Brennen. Beim Einreiben von Wunden mit Glycerin verstärkt sich dieses Gefühl beträchtlich. Das echtfertigt keineswegs den Verdacht, daß das verunreinigt sei. Es entsteht der Haut, gleichwie reiner Gemeinnütziges. schste se e e. sce sce rsan, ine Mdanenlkauche Schrgshansgsie richie chese bei herldsher Migeine iu beselben Alis agepaidset, Vrietzen hat sie die in dieser Krankheit so schätzbare Eigenschaft, daß sie Schlaf erfrorene Glieder. Der Winter ist da, und mit es tichtse durcheinauder und streichehiervon mit einen weichen Pinsek En 2ie eaiseh eise Biech hid ie Keashisger 6 i. zu legen, daß es bis an den schwarzen Theil al te siel nie 5 kos nur dadurch, daß das Glycerin der Haus, gleichwie Wdser Joher bunde de Goninun, hiesgz Lhogerz lsotz Heut man das Oltgerin wocher stark mit Wasser berdänt. asden Felscden De schaische Verwetug des Oip, rich oserit aus der Ghahzie u ezesfen, Eed euszicheur Beid en gengete ezieh. röthet, so ist das Glycerin säurehaltig. der Bait b. u 2 chaun, vo dur u, Autghsugen sheshan;) Sensik it hilte din Ccherin. Ge in Darstelungswesse im Wein und Bier(viellichtswöhrlich wird das äherische Seuföl durch Oesilation aus en Seufs mit Wasser gewonnen. Es in als blasenziehendes und hautröthendes Parkte, Schahuicse, Kozirkus, Schurptohag vorden be) uy Derseignich piane Vestadshel des Dpanis, emischt, un dem Papiere große Weichseit und Bieglan=.)„Heißersche Oles nemt die Vharmacie und Techuikt ale die zu verleihen. Das zu den deutschen Postmarren verwendete. steht aus seinem, sogenannten Briefstoff. Die ., Liumer mit schählihen Gasen onrilh.„. Duger,t Mougg e u eun Maurer an einem use gearbeitet haben, so sind, wenn es besonders längere Zeit geSv, hat, die Feuster sehr schwer wieder blank zu bringen. Durch bove.,o, gixsteate e schr krätiags Schenern mit groben Auwendung von Bürsen oder...—.— weni man Fe aber Laypen weiden die Glascheiben bois, Calzsiure henetzt, so werden die vt Hoten Csaelent, wpeiche, sonst ger nicht weichen, von seclhgt verschwinden, und nach Ahszillen mit reinem Wasser wird das Glat oder vehn burchscht, Zleiderbürsten. Es ist nicht guesreiten, sden ven uit cier Houd Huick uagd seral Pihgend nat bois aute, wber ein, Stuig und gbsfreichen eiwas vorschiebt, die Bürse Grldt, Ds ued Paoder aiche urde adS Gaecke. Cai 6en K ehige Naik iher Sandhzahshr frch, ug zu emalten. BanHiusachte Lztetz, shenen Lozfnunh beiunz, als Peckel eine ge wöhnliche Untertas, in die man Wasser gießt. Man sielle den Top elig werden. Als aber das leidenschaftlich Stetten und berberragenden Reuhetten allmälig nachllet und man in anderen Gegenden, namentlich in der Umgebung von Berlin, anfing, die Kultur von Blumenzwiebeln mit Erfolg zu betreiben, sind dieselben so billig geworden, daß sich jeder Blumenliebhaber seine Zimmer mit blühenden Knollengewächsen schmücken kann, zu einer Zeit, wo im Freien noch Eis und Schnee ihr Regiment halten. Namentlich siad es Hyazinthen und Tulpen, welche sich einer allgemeinen Beliebtheit erfreuen; und bei der Treiberei genannter Gewächse ist es nicht einmal nöthig, für Töpfe und Erde zu sorgen, da— bei kaum nennenswerther Arbeit— die Treiberei in Gläsern mittelst Wasser möglich ist, die wir in Folgendem etwas näher besprechen wollen. Zunächs sorge man dafür, seinen Bedarf an Zwiebeln nur aus zuverlässigen Handelsgärtnereien und nicht etwa von herumziehenden Händlern zu kaufen, denn erstere verbürgen nicht allein die Echtheit der zu liefernden Sorten, sondern sie werden auch Dem, welcher mit der Wasserkultur zum ersten Male beginnen will, die dafür sich eigneuden Sorten auswählen; man vergesse nur nicht, solches ausdrücklich zu bemerken und das Verlangen hinzuzufügen, daß die Zwiebeln sest und kreisrund geformt sein und keinen zu großen Wurzelring haben und von Brut befreit sein sollen, damit sie gut im Glase sitzen. Es ist gleichgiltig, ob man weiße oder blaue Gläser wählt, ersteren möchte um deswillen vielleicht der Vorzug zu geben sein, weil man dann das massenhafte Erscheinen der fadendünnen, alabasterweißen, fußlangen Wurzeln beobachten kann, die den guten Verlauf der Treiberei verbürgen. Die Gläser werden mit reinem Regen= oder auch Leitungswasser gefüllt(nicht zu hartes Brunnenwasser thut es auch ohne Nachthell) und die Zwiebeln von allem noch etwa anhaftenden Schmutz befreit, was durch leichtes Abbürsten am besten geschieht, und hierauf auf das Glas gesetzt, welches eine möglichst weite Oeffnung haben soll. Vom Wasser wird soviel hinzugefullt oder abgegossen, daß es knapp die Basis des künftigen Wurzelringes der Zwiebel berührt; das ist die ganze Arbeit, welche dem Züchter zufällt, alles Uebrige besorgt die Mutter Natur, wenn man ihr nur den Gefallen hut, nach ihrer Weisheit zu handeln und die mit Hyazinthen gefüllten pläser nicht gleich dem Lichte aussetzt, sondern im Keller unterbringt, wo sie—, wie im Schooße der Erde— lichtscheu und unter gleichmäßiger Temperatur gehalten, etwa drei Monate verbleiben. Im Dunkel des Kellers entwickeln die Zwiebeln ein reiches Wurzelvermögen und die eine oder andere Sorte, welche sich nach Freiheit sehnt, macht sich bald bemerkbar, indem sie„herauswächst", d. h. Blattbildung und Knospe zeigt. Sobald dies geschieht, bringt man solch früh entwickelte Exemplare ins geheizte Zimmer an das Fenster und nicht etwa in die Nähe des Ofens, stülpt anfangs eine Papierdüte auf die Zwiebel, welche den Zweck hat, das helle Tageslicht nicht zu zeitig einwirken zu lassen. Nach Verlauf einiger Wochen entfernt man die Düten und füllt zum Ersatz des bereits durch das Wachsthum der Zwiebel verbrauchten Wassers soviel temperirtes nach, als nöthig ist. Ausdrücklich sei noch bemerkt, daß es durchaus nicht nothwendig ist, das Wasser in den Gläsern vollständig und womöglich wöchentlich, wie die Kulturangaben vieler Garten= und Blumenfreunde lauten— zu erneuern, das ist eine überflüssige, nicht fördernde Arbeit, es sei denn, daß sich das in den Gläsern befindliche Wasser getrübt habe, ein Zeichen, daß die Zwiebel krank ist, dann empfiehlt es sich allerdings, das Wasser öfter zu erneuern und demselben einige Stücke Holzkohle beizufügen; nimmt das Wasser dennoch einen üblen Geruch an, so ist in den meisten Fällen alle Liebesmühe verloren, die Zwiebel leidet an der sogenannten Ringelkrankheit und verfault. Mitnnter sieht man auch bei Blumenfreunden, daß die Wurzeln ihrer Hyazinthen eine schleimige graue Subsianz ansetzen, wie sie in stehendem Wasser vorzukommen pflegt, was an der Beschaffenheit des Wassers liegt; auch hier ist der Zusatz von Holzkohle zum Wasser, ein öfteres Abspülen der Wurzeln mit temperirtem Wasser und Ersatz desselben nothwendig. Man braucht dabei nicht zu ängstlich zu Werke zu gehen, indem man die Zwiebel am Halse faßt, vorsichtig aus dem Glase hebt, abspült und ebenso vorsichtig— ohne die langen Wurzeln zu schädigen— wieder in das zuvor gereinigte Glas einsenkt und letzteres dann mit reinem Wasser füllt, welches immer die Temperatur des Raumes haben soll, in dem die Zwiebeln stehen. Die sogenannten neuen Patentgläser mit separatem Cylindereinsatz sind volltommen überflüssig, dagegen Gläser mit der Vorrichtung eines mechanischen Blumenhalters von Messing versehen, wie solche die Firma Platz& Sohn in Erfurt für den Preis von 4 M. pro Dutzend verkauft, ganz praktisch; diese Halter sind unentbehrlich für solche Blumenzwiebelsorten, welche wie z. B. Marseiller Tapetten und viele Hyazinthensorten, sehr lange Blüthengeschäfte treiben und ohne Stütze umfallen müßten, wenn sie nicht an der Fensterscheibe einen Stützpunkt finden, was wiederum die Schönheit und die Entwickelung der Blumenkrone beeinträchtigt. Ist die Blumenzwiebel gesund, so bedarf sie keinerlei Düngers, manche Liebhaber geben aber, sobald sich die Blattentwickelung einstellt und der Blumenschaft sich entwickelt, zeitweilig eine Messerspitze voll Salz, in der Meinung, dadurch der Blume ein besseres Kolorit zu geben. Wer über ein Stück Land verfügt, habe im Monat April die abgetriebene Zwiebel aus dem Wasser ohne die Wurzel zu beschädigen, mache an schattiger Stelle des Gartens einen ½ Fuß tiefen Graben, in welchen die Zwiebeln aufrecht nebeneinander gesetzt, die verblühten Stengel zurückgeschnitten, aber mit belassener Belaubung auf wenige Zoll nur mit Erde umhüllt werden; so eingebettet läßt man die Zwiebeln bis Monat Juli im Boden; bis dahin sind Laub und Wurzeln schlägs von mehr als 1 m Breite und trets das Laub so fest als nur möglich. Ist nun der Kasten so gut mit Laub angefüllt und umgeben, so bringt man die Erde ein, welche nicht naß, sondern möglichst trocken und leicht sein soll. Am geeignetsten ist wohlgelagerte Mistbeeterde, ziemlich stark mit Sand gemischt. Hierin werden kräftige, blühbare Pflanzen des immerblühenden, wohlriechenden Veilchens(Viola odorata semperflorens) gepflanzt, nicht minder gut geeignet fast dem ersteren vorzuziehen ist das gewöhnliche blau gefüllte Veilchen. Auch die russischen und namentlich das Hamburger Treibveilchen lassen sich erfahrungsgemäß sehr gut treiben. Es ist klar, daß geitig im Herbst angelegte Veilchenberte, frühzeitig Blumen liefern, aber ihr Blühen ebenfalls viel früher einstellen. Wo also fortwährend Bedarf an Veilchenblumen ist, ergibt sich die Nothwendigkeit, Veilchenbeete vom Oktober an bis in den Dezember hinein bei günstiger Witterung zu bepflanzen. Man achte namentlich auch darauf, daß die Erde fast an dem Glase ansteht, weil sich dieselbe bald sehr senkt, je nach dem Verrotten des Laubes. Begießen ist in der Regel vor dem Februar nicht nothwendig, selbst beim Verpflanzen ist dasselbe entbehrlich, wenn die Erde nicht ganz besonders trocken sein sollte. Man hat nun nichts weiter zu thun, als bei Kälte die Umschläge im Auge zu behalten und dieselbe eher zu vergrößern, ferner die Fenster sorgfältig mit Decken und Läden bedeckt zu halten. Bei heiterem Wetter ist selbstverständlich ausgiebig zu lüften. Bedarf man im Spätherbst noch Veilchenblumen, so wird man gut thun, ein Veilchenbeet im Freien mit einem Kasten zu versehen und Fenster aufzulegen, wo sich, wenn das Beet gute Pflanzen enthält, bald ein reichlicher Veilchenflor entwickeln wird. Ueber die Fütterung von Arbeitspserden. Ein Pfero, rationell, d. h. dem individuellen Bedürfniß des Thieres und der Arbeit, welche es zu leisten hat, entsprechend zu füttern, besonders aber die richtige Ernährung der Ackerpferde zu regeln, ist nicht immer Pferde, welche volle Arbeit thun müssen, müssen täglich drei Mal gefüttert werden, kann solches vier Mal geschehen, um so besser. Wenig und oft ist besser, als viel auf einmal und in langen Absätzen füttern. Ackerpferde werden gewöhnlich unmittelbar vor dem Füttern getränkt, doch geschieht dies an manchen Orten auch erst nach dem Füttern. Hierüber wurden zu Alsord in Frankreich interessante Versuche mit werthlosen Pferden angestellt, welche darthun, daß das Tränken nach dem Futter nicht zweckmäßig ist. Die Pferde wurden bei diesen Versuchen, nachdem zuerst gefüttert und dann getränkt war, zu einer Zeit, zu der die Verdauung vollendet sein mußte, getödtet und sezirt, wobei sich ergab, daß viele Körner unverdaut durch den Magen gegangen waren und sich vollständig wohlerhalten in den entferntesten Theilen des Darmkanals fanden. Es ist dies um so mehr zu beachten, als nicht allein die Nichtausnutzung des Futters Schaden herbeiführt, sondern auch durch unverdaute Körner im Darm Entzündungen der Schleimhäute hervorgerufen werden, die an sich das Verdauungsvermögen schwächen. Aber auch die andere Methode, die Pferde vor dem Füttern zu tränken, hat ihre Uebelstände, wie jeder aufmerksame Beobachter wohl aus Erfahrung weiß. Es sind die großen Städte, in denen die Ernährung der Pferde in sparsamster und efsektvollster Weise ausgeführt zu werden pflegt, und hier sind es insbesondere die Pferdebahngesellschaften, welche zu Vergleichungen günstige Gelegenheiten bieten. So ernährte die Pferdebahngesellschaft in Glasgow im vorigen Jahre ihre Pferde mit einem Kostenaufwand von 8 sh. 4 p.(1 sh.. 12 p.= 1 Mark; 1 p. engl.= 9 Pf.) pro Woche und Stück. Auf einem ähnlichen Satz kam die Pferdebahngesellschaft in Dublin, mit 1000 Pferden, deren tägliche Ration pro Pferd: 10 Pfd. Mais zum Kostenpreise von 6½ p. 7„ Hafer„„„ 5½„ 12„ Heu„„„ 2 Krouprinz wußte, das aus dem Lazareth noch eine Arreststrafe blüthe„wegen in den Räumen der Anstalt". Die Strafe war bald und sechs Wochen später, am heiligen Weihnachtsabend, den jungen Krieger unter den Seinen im traulichen# zimmer der guten Mama— den Vater hatte er vor Jahre verloren. Hinter einer dampfenden Punschbowle lehnte er im Sessel und rauchte eine„ganz bedeutende Giftnudel" er die feine Havannah des älteren Bruders meinte. Die Christbaum waren schon verlöscht, Alfred und Meta, die beiden sten Geschwister eben zu Bett gebracht und, während der gerade seiner hübschen Coufine, einem sechszehnjährigen Backsis mächtige Heldenthaten aus seinem Kadettenleben berichtet, der Weihnachtsengel sich noch einmal ein und setzte noch eine verspätete Holzkiste vor ihm auf den Tisch. Und darin? Eine mächtige— Cigarre! Aber so groß und so eine Feldgranate und so schwer, wie ein Kommißbrod! Son Sorte! Aha, jetzt hatte er's! Es war nur eine Attrape, un dem Innern derselben zog er eine— Milchflasche heraus, eine flasche in—„Lebensgröße“— mit einem Gummisaugpfrop und gefüllt mit echter, unverfälschter Kuhmilch. Auf der aber klebte ein Zettelchen mit einer Aufschrift von wohlbei Hand: Wohl bekomm's! Friedrich Wilhelm. Also unser Kronprinz war der Spender? Und das galt dem sechzehnjährigen Primaner, dem alten erfahrenen Kadetten baldigen Portepee=Fähnrich Sr. Majestät? Nein, die Blamage zu groß.„Heiliger Brahma, möchte mich vor Scham gleich i# nächsten Briefkasten stürzen.“ Mit dieser stylvollen Rede wan hastig den Rest der feinen Havannah weg, die er plötzlich für „gefährlichen Manöverstrunk“ erklärte, und stürzte sich dann jäh in sein Schlafzimmer.„4um veraanum.“. Sieben Jahre waren seitdem vergangen, es kam eine ernste bewegte Zeit. Bald nach der ruhmvollen Schlacht bei Wörth we da trifft unser Kronprinz, während er, die unvermeidliche kurze im Munde, knapp vor Sonnenuntergang durch die Vorposten# den heimlichen Cigarrenfreund wieder. Aus jenem grünen Bürst ist ein ernster, stattlicher Offizier geworden. Freudig bewegt be der hohe Herr den jungen Krieger mit einem warmen Hände Eben will er wieder weiter reiten, da wendet er sich noch einmaß holt aus seiner Satteltasche ein Päckchen mit Cigarren und über sie dem Offizier scherzend mit den Worten:„Nun lieber.. die Sorte 1863 lagert wohl noch immer? Na, seien Sie nicht böse, jetzt habe ich einen besseren Lieferanten. Probiren Sie dieses Kraut, das ist eine andere Nummer.“— Die präch Cigarren dampfte der junge Held den Turkos in das kafseebr Angesicht, aber die 63er Sorte lagert noch immer, sie ruhi einem prachtvollen, goldenen Gestell auf dem Schreibpult des Juristische Doktor=Dissertationen. Nach dem so ebe schienenen zweiten Jahres=Verzeichnisse der an den deutschen Um sitäten erschienenen Schriften sind bei den 20 juristischen, Fakr des Reiches vom Schluß des Sommer=Semesters 1886 bis buhln nur 33 juristische Doktor=Dissertationen gedruckt worden. Davos hören 19 dem privatrechtlichen, 6 dem eigentlich publizistischen, kriminalistischen und eine dem civilprozessualischen Gebiete an. issertationen haben auszuweisen Berlin(), München(5) als 3 Tisseriangen haben Tübingen(). Je 3 lieferten Vonn und Straßburg, je Summa 1 sh. 2 p. nebst 1 Pfd. Kleie sich zusammen auf 8 sh. 3 p. pro Pferd Woche berechnet. Dem gegenüber stellte sich die Unterhaltung Pferde bei der Edinburger Gesellschaft auf wöchentlich 12 sh. 11¼ Jeder Landwirth weiß, daß dem regelmäßig und gut ernährten Pferde eine Arbeitskraft innewohnt, die dem schlecht ernährten Thiere aber macht er sich die Bedeutung was so pro Acre(1 Acre= 40,4 a) sich es bei dürftigen, elend ernährten mehr oder weniger mangelt, SCR cote seien. Er ernährtem Gespann das Pflügen auf 6 sh. 8 p. stellte, während Pserden 10 oh. 10 g. kostete...... g6 6e aam iräit. Der Bedarf an Futter ist natürlich bei jedem Pferde ganz inowiduell, und der Appetit, welcher durch Gesundheit und Temperatur bedingt wird, spielt hierbei eine ebenso große Rolle, wie das Lebendgewicht des Thieres, indeß darf im großen Durchschnitt der tägliche Bedarf an Futter auf 2 Proz. des Lebendgewichts angenommen werund Erlangen, je eine Freiburg, Königsberg, Marvurg, Rostod Würzburg. Die übrigen 8 Fakultäten, darunter Heidelberg Leipzig, haben keine gedruckte Dissertation zu verzeichnen. sonach nur 33 Dissertationen vorhanden sind, haben dennoch stens 200 Personen in dem gedachten Jahre die Dottorwurde er### wozu die„Kreuzztg.“ bemerkt:„Das Räthsel erklärt sich dadurch es in Deutschland immer noch juristische Fakultäten Zitt, welche eine hohe Doktorgebühr erheben, dagegen von ziemlich auf dasselbe herauskommt, von dem Druck der ihnen gehören leider die großen Fakultäten in#### nd Leipzig, zu welchen Doktoranden, welche auf anderen n studirt haben, in Schaaren zur Promotion wandern. stens vier Fünftel aller juristischen Doktoren ziehen also bei der werbung der Doktorwürde eine größere Aufwendung von Geldm der Ablegung eines öffentlichen Beweises ihrer Gelehrsamkeit Auch dieser Punkt dürfte bei den beabsichtigten Reformen juristischen Studiums sehr in Betracht zu ziehen Die Folgen einer Entführung. Aus Lübeck wird folgende romantische Geschichte als verburgt mitgetheilt: Vor vierzehn Tagen stieg in einem hiesigen Gasthofe ein junges Paaz den, arf an Futter auf 2 Proz. des Lebendgewichts, angenommen wer= vierzehn Tagen stieg in einem hiesigen Gasthofe ein junge so daß ein Pferd von 1200 Pfd. taglich 24 Pfd. Trouensuostanz welches mit dem letzten Zuge von Hamburg angekommen war. bedürfen würde. Professor Dick stellte durch Versuche fest, daß ein nicht Hotel wurde das Paar für verheirathet gehalten, da die Dame beln bis Monat Juli su...,.. Ausehein beireit gaubabgestorben, von welchen alsdann die Zwievein befreit, sauber geputzt luftig trocknen, der Sonne nicht ausgesetzten Raum und in einem lustig oann, e. Eonmnc. geon aufbewahrt werden. Was nach dieser Aufbewahrung noch gut geblieben,— es sind dies aber bei der Wassertreiberei bedeutend weniger Zwiebeln, als bei der gewöhnlichen Treiberei in Erde— pflanze man im Oktober ins Land und wird so für nächsten Frühling einen zeitigen, wenn auch nicht so reichen Blumenschmuck erzielen. Das Treiben der Veilchen in Kästen nach dem neuesten und bewährtesten Verfahren. Das Treiben der Veilchen ist sehr einfach und gehört eben deswegen zu den einträglichsten Zweigen der Gärtnerei. Für den Herrschaftsgärtner 2c. aber sind getriebene Veilchen ein unumgänglich nothwendiger Artikel, sei es zur Verwendung für Bouquets und andere Bindereien, sei es, um den Besitzer zu erfreuen, der Gelegenheit hat, in der vegetationslosen Zeit sich an Veilchengeruch zu laben, der dadurch im Stande ist, das, was sonst nur der Frühling bringt,— Veilchensträuße— auch in Tagen strenger Kälte in seinem Zimmer besitzen zu können. Zur Veilchentreiberei bedarf man nur gewöhnlicher Mistbeetkästen mit gut schließenden Fenstern, Decken und Läden, ferner geeignete Treibveilchenpflanzen und endlich frisches Laub, lauter Artikel, welche auch in einer bescheidenen Gärtnerei zu finden sind, namentlich aber gibt es in Herrschaftsgärten in der Regel Laub in Hülle und Fülle. Dasselbe sollte im Herbst bei trockener Witterung sorgfältig gesammelt und trocken aufbewahrt werden, da es sich in sehr vielen Fällen bei der Gärtnerei so überaus vortheilhaft verwenden läßt. Man ist schon längst davon abgekommen, für die Veilchentreibkästen Misi zu verwenden, weil sich eben Laub aus verschiedenen Gründen weit besser eignet. Das Laub entwickelt zwar nur eine mäßige Wärme, dagegen ist sie um so andauernder, wodurch die im Herbst angelegten Kästen fast arbeitendes Pferd mit 12 Pfd. Heu und 5 Psd. Hafer in gutem Trauring trug. Der Herr, ein sehr schöner Mann, von militär Futterstande erhalten werden kann, wenn täglich eine gehörige Arbeits= Neußern, trug Handschuhe auch wu., des Essens. Im Ue leistung gefordert, wird, hierzu 14 Pfd. Heu und 14 Pfd. Körner machte er zahlreiche Einkäufe in hiesigen Geschafte.. Am nä nothwendig sind. Pferde, welche schwer und anhaltend arbeiten müssen Abend kam der Herr anscheinend sehr eilig und dabei in etnem guten Körperzustand bleiben sollen, bedürsen viel dern Morgen hatte sich das Paar mit dem Dampfer nach Kopen uchr Körner, und 18 Po, segar 20 Pd, find dann nicht zu viel.) begeben, Am selben Toge, erschien. eigäleigr Hexr auf ben. Geschrotene oder gequetschte Körner sind nahrhafter und deshalb graphen=Bureau und gao eine langere Bepesche na. Kcopenhage bei der Pferdehaltung wohlfeiler, als ganze Körner. Der schlagendste Nunmehr lesen wir in einem Kopenhagenr. Blarre folgende Beweis hierfür wurde vor einigen Jahren durch einen Versuch der setzung dieses ersten Kapitels:„Viel Onnibusgesellschaft in London, welche einen Pferdebestand von 6000 lobung einer Kopenhagener Schönheit, des Fräulein.eg. Stick beitzt, geliefert. Die Hälte der Plerde wurde nämlich mit ge=[Deutschen, der vorher die Tochter eines. Hankurser. u. 6 guetschtem Hafer und zerschnittenem Heu und Stroh ernährt, wah= entführt haben soll und sich hier trauen lassen wour. Der rend die andere Hälfte ganzen Hafer und langes Heu erhielt. Die scheint indeß dem Entführer auf die Spur Beionmen Zuz, Leitzg, tägliche Ration der ersten Abtheilung bestand in 16 Pid. geguetschtem graphisch besielle er von Lübeck aus eineg. gegszefrugd Hafer, 7½ Pfd. zu Häcksel geschnittenem Heu und 2½ Pfd. Stroh= an die Landungsbrücke. Hier wußte er häcksel, wahrend die andere Abtheilung 19 Pfd. ganzen Hafer und 13 für den Pastor ausgebend, den Fremven unter einem Vo# Pfd. unzerschnittenes Heu erhielt. Die Geldersparniß bei gequetschtem in ein Café zu locken. Inzwischen wurde die Tochteg## den ganzen Winter hindurch Blumen liefern. Hat man im Herbst genügend Laub beisammen, so mit der Anlage der Treibkästen beginnen. Sie werden eb kann man ebenso angelegt, wie andere Mistbeete, nur ist den Kästen eine möglichst senkrechte Lage zu geben, damit die Sonnenstrahlen in ihrer ganzen Kraft auf das Beet zu wirken vermögen. Man darf bei der Anlage der Veilchenbeete mit dem Laub durchaus nicht sparen. Man gebe Umdie mit den Pferden zu thun hatten, waren darüber einig, daß der Unterschied im Nahrungs= und Kraftzustande im 2 der Pierde zu Gunsten der mit gequetschtem Hafer und Heu= und Fremde ist ein schöner Mann, aber arm; Fräulein. R. 6 asch bein den due ie eiste heien Hermischtes. der ihr schon verziehen hat, über den„Verlust= ihres 9 Einen recht treffenden Weihnachtsscherz hatte einst unser tröstet zu haben, der sich so rasch eine andere Braut suchte“ Kronring für einen Kadeten ersonnen, um hn auf lingere Doue:)„Mutterliebe und— Pferdesleisch... eine izerih s e otengeg.ed, I geufge, Verliner Kobeten=Antaltratzs in der.Straße, nänsch in Besen, Vetlinsigu, grse unser Frit; dan Lozaret) un ver Auu u„seberkrank in Folge von Küchense sczzunst die„Gnaniger us geök wies. Anscheinend gleichgiltig erkundigte er sich ingende Tafel nach= tranen hegte; hatte Minna doch sechs Jahre lang.., gtellun nach der Lebens= meister als Köchin gedient, hatte sie doch ihre####., ae iten noch„weil sie sich verändern wollte aufgegeben und die besten Ze stellung und dem Wohnort der Eltern, faßte, den Patien.. g Liz, mitgebrache? Die..9 Gnädige; auf Minnas einmar scharf ins Auge und Krankenzimmer sort. Der Fall sette dam keinen Gang durch ve) mitgerscnt, hatte, ostynich, getguscht— der Her Rath, bi schien hiermit erledigt, zumal der kunst setzte, hatte auch nicht geiausehe— der Herr Raty, snd die beid #istung Minna h schon im St ##tsferien von d partete, das Es eiten Tage, ge weigerte sich, d en. Der Gehei seimkehrend, kam Kinna in lautem Dienstboteng= Küche ein, da die Küchenthür zudonnerte:„I die Gattin nn blaßte und schn mer dringender uß geben mußt #ichsten Tage ar Söhne von de mpfang, als Lösung: Mi erzählt, in di gekauft und kor Es ersparte, den den der Par nnerblick Mini hat der Wid die Verbindun eber„Verk. „Frankf. Ztg.“ hnittlich etwa größter Theili sission in Castl mlinge bleibe Boston, St. mit einer und dumpfig die neben so inde Nahrung herkern besteher sädten an; de sie als Arbeit findet er fris Emäßig hohen sende und der ndelagenten be bethört, u Albst lesen kar ieh an einen r Kultur fer sucht, ihn ur und ihm sch leine Dienstgliehen, vora — mit der de, Geld un des Landes, senheit paart Kontrakt abg das Schicksal kannte„Int dazu, aus machen, eute stärker llungen un seitens d Unvollkor handhabt u zu steuern ung zu:„ Gefahr, se sicht veranti wäre es ni Falle von schaften un Material inen?! S Sitz in Co ung für A ssäre. Au hattan I dieser Ha lernes Re Das ist wischendes ser und in seiner t und zun Eigen und wole, hins ika bieten wieder die bens No sich in d Tage we sein, ma shtigt sich seutlich in ihn einer fruden Ag gte Leute, siziren der deutscher ust ist. der, Eng nur mit er etwas ist u1 mationer aus, da Hauptbe Der verwahrl der klein Depar Verlau Stunder junger br Ate Prei Aerei, da kbrz, im geng 85 egen Johrei te er nudel", Die ie beiden nd der m Backsis berichtet, te noch ind we ind so ! Sond rape, un aus, eine saugpfrop# luf der wohlbeig ##nd die beiden Töchter des Hauses waren mit der ersten istung Minnas sehr zufrieden gewesen, und die Frau Räthin schon im Stillen, wie ihren beiden Söhnen, die sie in den ##tsferien von der süddeutschen Universität, wo sie studirten, vartete, das Essen der neuen Köchin schmecken würde. Da, seiten Tage, geschah das Ungeheure noch nie Dagewesene: weigerte sich, daß von der Gnädigen selbst eingeholte Fleisch #en. Der Geheimrath, zufällig vom Bureau etwas früher alPeimkehrend, kam gerade bei der Küche vorbei, als die„Gnädige" #inna in lautem Wortwechsel begriffen waren. Wiewohl er sich m Dienstbotengeschichten nicht kümmerte, trat er diesmal doch Küche ein, da die Heftigkeit des Streites ihn anlockte; er hatte I die Küchenthüre geöffnet, als Minna der„Gnädigen“ die zudonnerte:„Ichkoche kein Pferdesteisch!“ Vergebenz ergatzte Kopf gesetzt, nur„Landsleute“ zu engagtren. Er selbst habe schwere Zeiten durchgemacht, als er vor Jahren unbemittelt„herüber“ kam, und wisse, was es heißt,„grün" und ohne Verdienst an der Küste stehen. Und das alles fließt so glatt und ehrlich von seinen Lippen, daß die Landsleute volles Vertrauen zu ihm haben. Warum— fragen sie sich— sollten wir noch länger warten, wenn uns hier gute Arbeit geboten wird? Sie entschließen sich also nach kurzem Kampfe mit dem vielleicht doch in ihnen aufsteigenden Mißtrauen, das Anerbieten zu acceptiren, worauf der Agent sie in die IntelligenceOffice führt und ihnen einen gedruckten Kontrakt, welcher natürlich in englischer Sprache abgefaßt ist, zum Unterschreiben vorlegt. Der Wisch Papier, dem sie überhaupt keine Wichtigkeit beimessen und der, wie ihnen gesagt wird, ganz zu ihren Gunsten ausgefertigt ist, lautet das galt Kadettens Blamage m gleich in Rede wag ötzlich für dann jäh eine ernich Wörth iche kurze Vorposten ünen Büti# bewegt bei nen Hände noch einmaß und übe ieber S. Sie nicht obiren Sie Die präch das kasseeb# sie ruht bpult des dem so ebe eutschen im schen Faku bis dahin den. Davos izistischen, sebiete an. Rünchen(5 g, je 2 Bre urg, Rostod Heidelberg sichnen. dennoch orwürde er## sich dadurch gibt, welche Oissertation Druck ders ltäten in H uf anderen vandern. M also bei der von Geldm belehrsamkeit keformen un * Lübeck wird theilt: Vor junges Paay mmen war. die Dame von militäri 1s. Im Ueb ten. Am nät ause, und an nach Kopen rr auf dem h Kopenhagen tte folgende wird hier die in., mit Großkaufme vollte. Der en zu sein. en Geschäftsty schäftsfreund, einem Vor ter des Hams Wohnung zen traf noch 10000., abzunehmen, zu haben. emacht haben R. ist reich und lieben se nach Deut Armen des ihres Verlobt aut suchte.“ eine eigenth# effend. Zu ins, war ein ge“ das größ bei einem Fl irtige Stellung die besten Zei auf Minnas err Rath, die blaßte und schwieg. Schwieg so lange, bis der Rath dann wer dringenderen Fragen in sie drang, gepziung Pjiedb hlich us geben mußte. Das Resultat war, daß Minna vlteo und ichsten Tage an wieder Fleisch kochte und davon mitaß— die * Söhne von der Universität aber fanden keinen sehr freundmpfang, als sie dieser Tage zum Besuche eintrafen. Und des Lösung: Mama Räthin hatte, wie die„Allgemeine erzählt, in der That seit einigen Semestern schon— Pferdegekauft und kochen lassen, um, was sie durch die? ks ersparte, den Herren Söhnen als Zuschuß zu dem reichliche I, den der Papa gewährte, monatlich spenden zu können. Erst nnerblick Minnas hatte das Pferdefleisch als solches errannt, hat der Widerspruch der Küchenfee diese seltene Verbindung die Verbindung von Mutterliebe und Pferdefleisch. eber„Verkaufte Auswanderer“ „Frankf. Ztg.“: Seit den letzten zwanzig Jahren schifften bnittlich etwa 40000 Emigranten jährlich nach Amerikch. ein, rößter Theil in New=York landete und von der Einwanv#tungsission in Castle=Garden kontrollirt wurde. Tauseno der„grünen“ mlinge bleiben in New=York hängen, oder gehen nach Boston, St. Louis, Chieago, um sch— Pi, Maschinen, — mit einer Art selbstmörderischen Triebes in und dumpfigen Arbeitsstuben der ungesunden Großstädte zu die neben schlechten, kleinen Wohnstätten nur theure und #nde Nahrung bieten; ein ganz kleiner Theil, besonders aus herkern bestehend, siedelt sich in den noch kleinen, aber aufblühensädten an; der große Rest der Einwanderer aber geht ins Land, sie als Arbeiter auf den Farmen, farmhands, das Leben fristen. findet er frische Luft, anstrengende aber gesunde Arbeit, ver#mäßig hohen Verdienst und gute Behandlung sende und der Landessprache nicht mächtige Emigrant nicht von ndelagenten aufgefangen, mit glatten Worten in seiner eige e bethört, und nachdem er einen Kontrakt, den er nicht einElbst tesen kann, in blindem Vertrauen unterzeichnet hat, wie . aßen: 9. 188. etwa folgendermaßen: Newyork..... 188. Wir verpflichten uns von Northhampton, ssse, eieg„“ Hder wohin er immer uns trauer anordnete. Der Rong der Bergit zut seitget, nur einen einz zu arbeiten und zwar für.... Dollars per Monat, zigen napoleonischen Prinzen empfangen, den Prinzen Victor Napoleon, eepev wir., nats Bekösigung zu aber auch nur in sein hiermit, den Dienst, welchen uns, Herg Mass., anbietet, abzüglich... Dollars, welche Summe wir sut. vone—einzg Gahreg bezahlen haben. Dieser Kontrakt hat für die Dauer eines Jahres Giltigkeit. Wir sind damit einverstanden, daß der Arbeitgeber unsere Effekten in Verwahrung nimmt und dieselben als Pfand betrachtet, welches verfällt, sobald wir unseren Verpflichtungen nicht nachkommen sollten. Der Lohn ist bei Ablauf dieses Kontraktes auszuzahlen, falls wir letzteren jedoch nicht in allen Punkten innehalten sollten, hat der Arbeitgeber das Recht, uns den Lohn zu entziehen. Gezeichnet.. Zeuge:.... Nachdem dieser eiserne Kontrakt unterschrieben und die Agenten eine kleine Heerde beisammen haben, wird dieselhe nach Northhanpton verladen, welcher Ploy Firklich zuchet seh pag Gaupi. Stunden Eisenbahnreise entfernt ist. Dort befindet sich das Hauptbureau, von wo Eirkulare an die Farmer gesandt werden, welche ihnen die Vorzüge des Engagements derartig gebundener,„grüner" und dummer Arbeiter vormalen und sie zum Besuch einladen, um ihre Auswahl zu treffen. Es findet ein richtiger Markt statt, die Farnahme desjenigen des Prinzen Victor Napoleon, ihres Lieblings, welcher sie auf ihren Promenaden zu Wagen begleitet. Sehr eigenthümlich ist das Verhältniß der belgischen Königsfamilie zur Kaiserin Eugenie. Obwohl das Hotel Bellevue hart an den königlichen Palast grenzt, hat König Leopold II. der Kaiserin, der er im Jahre 1867 mit so vielen anderen Souverainen huldigte, nie einen Besuch abgestattet. Wie verlautet, liegt die Ursache davon in der Thatsache, daß nach der Flucht der Kaiserin Eugenie aus Paris am 3. September 1870 in den Archiven der Tuilerieen Aufschreibungen gefunden wurden, wonach es außer Zweifel steht, daß Frankreich nach Besiegung Preußens Belgien annektirt hätte. Seither hat Leopold II. die Bande der Freundschaft gelöst, welche der erste König der Belgier mit der napoleonischen Dynastie geknüpst hatte. Der belgische Hof war auch der einzige in Europa, welcher weder beim Tode Kaiser Napoleon's III., noch beim Hinscheiden des Prinzen Louis Napoleon die übliche Hofrdnete Der König der Belgier hat seither nur einen einaber auch nur in seiner Eigenschaft als Neffen des Konigs von Italien.„„(ur di.#. Den lange gesuchten Genossen Pranzini glauvi die Polizei, wie der„Straßburger Post“ aus Paris geschrieben wird, jetzt gefunden zu haben. Vor einigen Tagen wurde in Berck=sur=Mer in dem Gasthause„Zum Rendezvous der Kutscher“, ein Doppelmord an dem Besitzer des Gasthauses und dessen Frau, den Eheleuten Flasque, begangen und bei dieser Gelegenheit ein Koffer mit Werthpapieren gestohlen. Die Gendarmen haben als muthmaßlichen Thäter einen gewissen Anatole Joly verhaftet. Das Vorleben dieses Menschen ist ein förmlicher Roman. Er spricht mehrere Sprachen und lebte in verschiedenen großen Städten und Bädern jahrelang auf dem elegantesten Fuße. Man weiß, daß Joly im Orient, in Rußland und in Persien sich aufhielt, plötzlich in Berck erschien und vom Direktor des Kasinos als Croupier angestellt wurde. Als sich das Gerücht von der Ermordung der Eheleute Flasque verbreitete, war Joly einer der ihre Auswahl zu tressen. Fe fjgretg ein richt 9e5. Preis um welchen ersten auf dem Thatorte. Er leistete dem Arzt Beistand und befleckte mer kommen und suchen sich igre Leute aus:„ Hollars für sich bei dieser Gelegenheit fast absichtlich mit Blut. Bald entstanden schwere dieselben arbeiten müssen, parürt zwischen 50 und 100u,—(Verdachtsgründe gegen ihn. Die Behörde erfuhr, daß Joly abreisen ein Jahr, während inländische Arbeiter, welche für dieselben Zwecke verwendet werden, nicht unter 250 Dollars das Jahr arbeiten, ausschließlich voller Beköstigung, für welche dem„Grünen- laut Kontrakt noch eine Summe von seinem lumpigen Verdienste abgezogen wird. Diejenigen Farmer, welche sich der Vermittlung jener berüchtigten Agenturen bedienen, sind fast ohne Ausnahme harte, brutale Menschen, deren Absicht es ist, die unwissenden Ankömmlinge auf alle mögliche Weise auszusaugen. In der Regel besitzt der Farmer dieser Kategorie kein sehr ausgedehntes Anwesen, auch zieht er keine besonders feinen Gemüse= oder Getreidearten, er beschäftigt die Knechte auf seinem Sandboden mit grober Arbeit. Er läßt sie schwer arbeiten und nährt sie ungenügend und schlecht; zehn und zwölf Leute sind gezwungen, in einem alten Blockhause zu logiren, chnet hat, wie welches nur unvollkommenen Schutz gegen Wind und Wetter bietet; Lich an einen brutalen Hern irgendwo im Innern, den Stra= auch thätlche Mißhandlungeg fchoißerg ui Ge, gotz, ie allerstostgpenhig. krKutur fern, verkauft wird, der ihn mißhandelt, seine Kräste den Räuden des Herizt', ignen so wenig wie möglich. Die Armen Kucht, ihn ungenigend ernährt und kleidet, seiner Efekten be sten Anschaffungen vief, schimmeren Zustande als weiland die Kund ihm schletlich seinen sauer verdienten Lohn vorenthat, ioden iv, Kusgandsz sehnen sie sich gegen den Hern und seine Neid Gersdheud- une un Ge ud##e ee eeen ee esceengun Kontrakt nun wirklich auf Seiten des Farmers ist. Sie und ihre Arbeitskraft sindauf Gnade oder Unguade verkauft; sie sind nicht mehr, als die Ochsen, die stumpssinnig vor dem Pfluge gehen. Welche Qualen diese Aermsten in der Flichen, vbräungesett, daß er dazu die nöthige Euergie — mit der englischen Sprache noch ganz unverannt, ohne de, Geld und Hilfsmittel, voll Angst vor den unbekannten Gedes Landes, behält die Vernunft, die sich in diesem Falle mit ssenheit paart, gewöhnlich Oberhand, und der Arme bleibt, bis e obeiangeg, der er büge, vfenteg,., Axeaten. hastv.—. ale Heimatz, das genithsiche, Leden wishen, Der. d— ait einstuer onden von kaseaden der Gmg,(uuchzen und Freunden, kann leicht begeisen werden. Aber der secher as Schicksat einzeiner, son n von Lansenden der Emzsanten., venten an be.,., Laun leicht begrissen werden. Aber der Lecher Kannte„Ineligengel. siers“, weage ein Geschaft, und em lohe—.—.— Reige gelert werden! Nach und nach gewöhnen eon, aus der Zusihrung von Emigranten an, in Erfalge, sch an den Klang der englischen Sprache, sie lernen dieselbe, wenn machen, arbeiten seit Johrez, wit den kurchtvargse zroz aler auch noch nicht sprechen, so doch verstehen— und wenn das Jahr Hinweisungen auf die schuldigen Personen und seinem Ende entgegenneigt, sind sie vielleicht so weit, um zu benoch keine Schrite gehan, dem Nißz, die alten heven Kergis;, uud gewohpigren Herygise, Scham und., auf dem unblutigeren Wege des Zuchtpolzeigerichtel escht bich zur a ucdz hue Shait, gchen, dun Bite de uen.. guatenr gzut fe ch, Veizgesreanden u. gerichen, zu seuern und rust dem Emigrauten nur die algeneine auch ein wven zznen ergangen. Auf diese Weise dringtkeineNachricht us zu: aok ont for vourself!“ Du kamst zu ms auf beine wie Zan=Stand, der Dinge zu anderen Einwanderern, die ihnen als Geschr, et vorsichjg, Die. Logite ziese 8 82,==iwein.— vit: Warnung dienen kann. hält, sich auflehnt, oder gar vor der Zeit entflieht, dann geht er schweren Zeiten entgegen. Ohne Geld und Kleider steht er auf der Straße, Mitleid und Erbarmen sind selten in Amerika, und bis zur nächsten Ansiedelung ist es vielleicht eine Entfernung von hundert Meilen. Was thun? Das Gesetz anrufen? Es ist auf Seiten seines Herrn und zu Anklagen oder Erklärungen geht ihm die Fähigkeit ab, verständlich zu machen. Es bleibt ihm nichts übrig, als sich auf den Weg zu machen— vorwärts auf's Geradewohl— gleichviel wohin! Und dieses ist der Weg, den Tausende von Emigranten hinabgehen, zum Elend, zum Verderben. Einige Tage nutzlosen Kampfes noch gegen Huuger und Entbehrung und der„Tramp“, der Landstreicher, ist fertig, der sich früher oder später dem Trunk und anderen Lastern ergibt und zum Dieb oder Wegelagerer herabsinkt. Der„Tramp“, der an unserer Thüre klopft und um einen Trunk Whiskey bettelt, seine schlassen Nerven zu neuer Thätigkeit anzuregen, macht uns zuweilen staunen durch den Schimmer von Intelligenz, der in seinen Augen aufleuchtet, und durch seine gebildete Sprache— er gehört zu jenen Unglücklichen, die voll Hoffnung„das Land der Zukunft" betraten, In seltenen Fällen kehren die also Gesunkenen zurück zu einem Leben geregelter Arbeit— ihre Willenskraft und Selbstüberwindung sind verschwunden. Und das sind die Leute, welche in dem halbwilden, hwindeln— wir nicht verantwortlich!“ Die Logir dieses Satzes ist unantastbar; wäre es nicht doch folgerichtiger, wenn das Gesetz, welches in * F a l l e v o n d e r P o t i z e i g e w a l t r e p r ä s e n t i r t w i r d, d i e b e t r e f f e n d e n schaften unter Anklage stellte, sobald— wie in vielen Fällen— Material vorhanden, um ihre Schuld zur Evidenz nachweisen ?! Seit Jahren hatte eine dieser„Intelligence=Offices" Sitz in Castle=Garden und betrieb ihr Geschäft:„StellenverAug für Auswanderer" dicht unter den Augen der Staats#ssäre. Auf der felsigen Halbinsel, welche mit dem Namen hattan Island“ belegt ist, breitet sich New=York aus. Am # dieser Halbinsel, welche in den North River hinausragt, steht bizernes Rondell von ziemlich großem Umfang, aber nur geringer Das ist Castle=Garden. Der Emigrant, an die dumpfe Luft Zwischendecks gewöhnt und an den trostlosen Anblick wogender ser und des trüben, wolkigen Himmels darüber, fühlt ein Entin seiner Brust erwachen, wenn er die Pforte Castle=Gardens ##t und zum ersten Male seinen Blick über das bunte Land, die sigen und drängenden Menschen, die Wunder der amerikanischen vole, hinschweifen läßt. Seine Idee, welch' ein Eldorado ihm #ka bieten würde, scheint sich zu bestätigen. Aber zugleich steigen wieder die Sorgen in ihm auf, woher Stellung nehmen, um #bens Nothdurft zu befriedigen? Er wendet sich zurück und sich in dem regelrechten Arbeitsbureau Castle=Gardens. Er muß Tage warten, lautet der Bescheid, aber er solle nur ganz sein, man wird sicher Arbeit für ihn finden. Eine Ungeduld Velbachlsgrunde gegen ihn. Die Behörbe erführ, baß Joch abreisen wollte, und ließ ihn verhaften. Man untersuchte seine Wohnung und fand daselbst mit Blut befleckte Wäsche, falsche Bärte und andere ihn belastende Gegenstände. Man stand einem Verbrecher gegenüber, der eben so viel Energie entwickelte wie Pranzini. Joly hat erzählt, daß er mit Pranzini bekannt sei. Man erinnert sich vielleicht, daß in dem Prozesse Pranzini vielfach von einem Anatole die Rede war. Damals glaubte man, daß dieser Anatole ein erdichteter Name sei; jetzt entdeckte man, daß Joly mit seinem Vornamen Anatole heißt. Sollte Joly jener Anatole sein, von dem man seinerzeit so viel sprach und den der Portier der unglücklichen Marie Regnault um 11 Uhr Nachts in das Haus, indem der Mord geschah, eintreten sah? Noch ein Verdachtsgrund erhob sich. Die Eheleute Flasque wurden genau so umgebracht wie Marie Regnault und Anna Gremeret, dieselben Wunden am Halse an den Schlagadern. Wenn man Joly an seine von ihm selbst erzählten Beziehungen zu Pranzini erinnert, gibt er keine Antwort oder weicht der Frage aus. Man ist auf das Ergebniß der weitern Untersuchung ungemein gespannt. Heuri Rochefort, der Herausgeber des„Intransigeant“, ist dieser Tage in Paris von einem Schauspieler des Theaters Porte St. Martin auf der Straße thätlich angegriffen worden. Rochefort, der unter dem Namen Grimsel im„Gil Blas“ schreibt, hatte dort vor 18 Monaten— eine Ewigkeit für Paris— von dem Schauspieler, der damals in Rio gastirte, eine kleine Pikanterie erzählt. Er erhielt darauf prompt eine drohende Kabeldepesche, die er in seinem Blatte beantwortete, aber wohl sicherlich bereits vergessen hatte, als nunmehr neulich der Schauspieler ihn auf der Straße rempelte. Derselbe hatte, Rachegefühl im Herzen, mehrere Tage bereits vor der Wohnung Rocheforts gelauert und benutzte nun die günstige Gelegenheit, sich an den Verhaßten zu rächen. Er ohrfeigte ihn, spie ihm gegen den Hut; als der Kampf jedoch größere Dimensionen anzunehmen drohte, sicht beleidigt, da Herr Garnier ihm zu niedrig sei, von ihm vor die Klinge gefordert oder auf dem unblutigeren Wege des Zuchtpolizeigerichtes belangt zu Unbequeme Namen. Die Behörden fügen sich im Allgemeinen nur sehr schwer den sehnsuchtigen Wünschen Jener, oie ihren angeborenen lächerlich klingenden Namen gegen einen weniger anzüglichen vertauschen möchten. Einen Glücklichen hat aber die Wiener Statthalterei in den jüngsten Tagen wieder gemacht; es ist das der Kellermeister Herr Alois Ochs, welcher der Gefahr, mir den unbillig theuern Fleischpreisen identifizirt zu werden, für künftighin entronnen ist; Herr Ochs darf sich mit behördlicher Genehmigung fortan Ortner nennen. Ein Zweiter, dem sein StamAbaum noch schlimmer mitgespielt hat, ist leider noch nicht so weit. Dieser Zweite muß sich wahrhaftig im hohen Grade verstimmt fühlen, wenn er bei seinem Namen gerufen wird; denn er heißt— Sauschweifel. Zum Glück für den beklagenswerthen Mann läßt die gütige Natur neben dem Gift gleich das Gegengift wachsen, und so fügte sie's, daß Herr Franz Sauschweifel seines Zeichens Kellner ist. Durch diese bevorzugte Stellung aus der gesenschaftlichen Stufenleiter kommt Herr Sauschweifel nur äußerst selten in die Lage, seinen geringelten Familiennamen von fremden Lippen erklingen zu hören, da er als Kellner nur ein„Franz“ und nichts weiter ist. Nichtsdestnweniger ist dieser günstige Umstann Hrn. Franz Sauschweifel noch nicht Sicherheit genug, und darum ist er, wie die„W. A..“ berichtet, bittlich um Namensänderung eingehritten. Er möchte für sein Leben gern„Mürzthaler" heißen, und das aus dem Grunde, weil er ein Steirer ist. In die letzten Tage von Pompeji ließen jungst einige unermeßlichen Lande verschwinden und untergehen, die Todts=egutztg gunde einen fesslnden und Verscholenen. Amerika ist ihnen nicht das erhofte.ooru.(HZäuserviertel) 2a, gaua(Haus) Nr. und Verschollenen. sein, meu wirdscher Arbeit für hn fndenz, Eine Ungebud geworden,.., Eugenie von Frankreich. Aus Brüssel, 22. d, htigt sich nun seiner, eine Angst und eine Rathlosigkeit, welcge Exkatsertn her Zig., geschrieben:„Seit gestern Abend beherRutlich in seinen, Zügen abspiegelt— und in der Verfassung wiro der„N. Zürcher“ziadt die ehemalige Kaiserin der Franzosen. Aihn einer der spähenden und in der Nähe Caile Gardes herum= hergt die belgischezgchent war Kaiserin Eugenie in Amsterdam eingeKeuden Agenten der Northhanpton Ofse. Diese Agenten sind Vor etwa hrefich in der Masage=Anstalt des bekannten holländischen ebie Leute, die ein gut Theil Menschenkenntuiß besitzen. Sie Fraktite.r3 Dr. Meiger einer Kur gegen ein hartnäckigesrheumatisches Füiren den Emigranten auf den ersten Blick: sie wissen sofort,###ut unterziehen. Die Kaiserin, welche Amsterdam gebrochen an Leib deutscher, französcher, italienischer, rusischer oder britscher beiden zu hetteten halte, ist in einem überaus leibenden Zustande nunrit ist. An die letztere Klase von Emigraggentwagsend die, und Se Prissef eingetrossen, ohne Heilung ihrer Krankheit gefunden der, Engläuder und Schaten, wagt sich der agent weuiger, oder mehr in Orussel Hies=eznstige Monarchin gestern beim Verlassen des zur mit der größten Vorscht heran, denn diesen Leuten ist zu haben. Wer jze zie, von ihren getreuen Begleitern, Madame L. er etwas vorzulügen, weil die Landessprache zugleich ihre Muter= Zuges erblicte, Zweste, des Generals Bourbaki, und dem frühern ist und sie dadurch in den Stand gesezt sind, mit Leichtigteit Sreion,räet, Franesco Pietri, förmlich getragen, dem Ausgange Fmationen oder Ratzschläge zu erlangen. Dies schließt indes Seine,Pt gahusgies zuwankte, konnte wohl kaum ahnen, daß diese geaus, daß genug, irsäudische Bauern ihnen, zum, Hofgr fallen. des Rorvonguyg,„s. auf dem mächtigsten Throne Eurovas saß. Es hauptbeute bleibt jeodog der andersredende Theil der Ankömm= brochene Gesgag die, Kaiserin Eugenie nach der schrecklichen Kunde Der Agent, ein VenzZadzipihnum, nähert Pe, vev Einizeinen vom Tode ihres einzigen Sohnes sehr rasch allerte. Schon im Jahre berwehriost aussehendes Aegh Zzleuten2 frutr-9) dem Eizxeven..., die Kaiserin beim Gehen sich auf einen Stock stüten. der neinen Gruppe von„Landsteuten“(nur solche gehört. zu 18.9 mu,u g die,.doch hat sich im Aussehen der hohen Frau eine Departement) und kniyt ein Gespräch mit ihnen an, in Seit dwei,Zeräiherung pollzagen. Die kaum sechszigährige Kaiserin Verauf er sich als Beauftraater einer großen Farm, viaum)geicgt heute einer achtzigährigen Gresin. Bei der Ankuft trug sie Shuben austent“, Vrbeu, Feive Bitoen 9. 8, uo; Vo, Oo.,z, guen Zugermalle, ir Anich var duch ainen dichen) uger, Leute zu deuem, da scgreclich viel Arbeit vorhanden, Scheier perdeckt, und in der Hand hiell se ein Rosen=Vouguet. E. dsder varmer, ein wohes Lunm von eiven. Aioun, ezne urt Host das Pubikun, unter welchen sch zahreiche Franzgsen besauen, atar er, der Banustragte, hat es sich mum imal in den Absteigegnariter. Die Kaserin emdfängt niemals Gelüche mit Und. In der regio VIII, isola (Hauservictzet,######(Haus) Nr. 23, fand man viele silherne Gefäße und drei Bücher unter Verhältnissen, die darauf schließen ließen, daß die Besitzerin diese Werthsachen im Augenblick der Katastrophe in ein Tuch gepackt hatte, um noch etwas mehr als das nackte Leben zu retten. Wir kennen die Schilderung des jüngern Plinius von den Schrecknissen des Tages, als der Vesuv die ungeheuren Schlammmassen auswarf, die Pompeji begruben; der Tag war in finstere Nacht verwandelt, in der die Flüchtenden einander verloren, der Gatte rief nach der Gattin, die Kinder nach den Eltern, niemand sah den andern; Plinius selbst war mitten in dem schrecklichen Wirrwarr, mit ihm seine alte Mutter, die den treuen Sohn vergeblich anflehte, nur an die eigene Rettung zu denken. Nicht so glücklich wie diese beiden war vermuthlich jene Frau, die sich noch mit dem Zusammenpacken ihrer Habseligkeiten aufhielt, eine Dicidia Margaris. Ihren Namen kennen wir durch die Bücher, welche sie ebenfalls nicht zurücklassen wollte, wichtige Urkunden und Besitztitel. Es sind wie üblich mit Wachs überzogene Holztäfelchen, die zu mehreren zum Buch vereinigt sind, 20 zu 13 Centimeter groß. In den ersten Tagen nach der Auffindung waren sie bis auf einige Stellen, wo die Feuchtigkeit das Holz zerstört hatte, gut lesbar, dann aber löste sich(wohl mit dem Trocknen des Holzes) die Wachslage theilweise ab, indem sie in kleine Theilchen zersplitterte. Die Verträge sind sämmtlich zwischen der genannten Besitzerin und einer Poppäa Note, Freigelassenen des Priscus, geschlossen, und für zwei von ihnen ergibt sich aus den Namen der Konsuln das Jahr 61 n. Chr.; in einem kauft Dicidia Margaris, von der Poppäg, zwei junge Sklaven, Simplicius und Pe#erei, urz, genug, Margaris von der Poppäg zwei funge Stlaven, Stizrprschughigz,## trinns, ein anderer scheim in Form einer Enttalung auch über Sklavenkauf zu handeln und der dritte Vertrag bezieht sich auf eine □ 85 La Buelle'sche Aceidenzdruckerei (Inb. Jos. Deterre& Sohn), Aachen. Summe von 1450 Sesterzen, welche die Poppäa Note der Dicidia Margaris zu zahlen sich verpflichtet, wahrscheinlich im Falle der Unbrauchbarkeit von Sklaven. Das Silberzeug der Dicidia besteht aus vier Bechern mit vier Kredenztellern, vier gehenkelten Schalen, vier kleinern Schalen, vier andern, vier Schalen mit Fuß, einer ungehenkelten, einem Filter, einem Fläschchen mit durchlochtem Boden, einem Löffel, einer kleinen Schaufel; es ist also Tischgeräth für vier Personen, aber wie man sieht, in aller Eile und unvollstandig zusammengerafft. Dieses Silberzeug wiegt 3943,70 Gramm. Außerdem wollte die Aermste noch eine Silberstatuette des Jupiter auf Bronzepiedestal retten sowie eine große bronzene Schüssel mit erhöhtem Rande, innen mit einer schön ciselirten Silberplatte belegt, und endlich drei Paar goldene Ohrgehänge. Auch sonst waren die Ausgrabungen in letzter Zeit ergebnißreich. In die chirurgische Kunst lassen uns zahlreiche ärztliche Instrumente(meist von Bronze) schauen, die ursprünglich in einem hölzernen Kasten lagen, wie dessen Reste zeigen; es sind z. B. ein speculam uteri, ein forceps, allerlei Pincetten u. a. m. Zu Bestecken vereinigt fanden sich Sonden, Haken von mancherlei Form, Pincetten, Messer mit gekrümmter Stahlklinge u. s. w. Ebendort lag eine feine Apothekerwaage mit zwei Schalen und den zugehörigen Gewichten, die z. B. eine Scala von 21, 24,9, 35,8 Gr. darstellen. Unter mancherlei Hausrath stechen eine schone Kasserole von Bronze hervor, deren Silbereinlage einen Kopf in erhabener Arbeit zeigt, sowie eine bronzene Lampe, die noch den Wergdocht enthielt, endlich verschiedene Glasgefäße, Terracotten, goldene Ringe und Ohrgehänge. Von den Münzfunden verdient Erwahnung eine Sesterze des Vespasian mit der Fortuna auf dem Revers und der Umschrift Fortunse reduci sowie ein Dupenoium des Nero mit dem Janustempel und der Umschrift Pace per ubig parta Janum Der amerikanische Erzmillionär Banderbilt bereist derzeit den„Kontinent, den alten“. Zur Stunde liegt seine Dacht im Angesichte von Konstantinopel und— wie sich das für einen so reichen Mann schickt— am Goldenen Horn. Herr Vanderbilt wohnt mit seiner Familie auf dem Schiff, und dorthin ließ er auch dieser Tage den gleichfalls eben in Konstantinopel weilenden französischen Künstler Coquelin laden. Coquelin las dort vor einem Parterre, oas bloß aus dem Ehepaare Vanderbilt bestand, drei seiner Monologe vor. Das Honorar für die künstlerische Leistung Coquelins bestimmte Herr Vanderbilt mit amerikanischer Nüchternheit im Angesichte des Künstlers selbst mit den Worten: Sie haben uns mit Ihrer Kunst sechsmal bis zu Thränen gerührt, ich denke, daß für jeden solchen Moment hundert Dollars nicht zu viel berechnet sind. Sie haben uns aber auch zwölf Mal lachen gemacht und das ist in diesen ernsten Zeiten mit je zweihundert Dollars nicht zu theuer bezahlt.— Danach würde, gegrissn hat. Was die übrigen Zunde ang=He, P zer eintem Bhoa, von rend arabische und normanische Goldmünzen eine lange schaft. Der Graf, u. A. an Weihnachtsabend ein Feft du regut henseigen die Sepie oer Zutritt ganz besonders begehrt war, weil auf Rensti#en die„Spitzen“ der gesammten weiblichen Lebewelt erschienen. Vor einigen Jahren nun, als der Graf ganz unerwartet auf seine Güter nach Galizien abgerufen wurde, erhielten um die Weihnachtszeit die Habitué's des erwähnten Festes ihre Einladungskarten wie gewöhnlich. Am des Festes war Alles ebenso wie in früheren Jayren; die Lakaien standen dienstfertig in dem Bestibül, der Hansmeister empfing respektvoll die ankommenden Gäste, die Säle begannen sich zu ,ügen,u. Betenden. Schon begamm mon vunr. Fagiet einer der eingelsahenen Damen einen Brief überreichte, in welchem der. lietgs mür dier, Haues; herr sein außerordentliches Bedauern ausdruckie, selost am Erscheinen Indert vi sein. Er bot di. Oestzagke, wo Fe sch zu Tische setzten, zum Speisesaal öffneten sich und der Hausmeister sagte mit respektDer Revolver, dieser nie fehlende stand jeder Pariserin, die sich achtet, hat in zarter Frauenhand soeben eine ganz neue Verwendung erfahren. Bisher diente er dazu, Verläumder zu bestrafen, Gläubigern anzudenten, daß man sie finde und lauen oder ungetreuen Liebhabern den Entschluß des Freiens zu erleichtern. Frl. Marie Hellstern, eine etwa 25jährige Arbeiterin, hat sich ihres treuen Revolvers bedient, um sich von einem Vater zu befreien, den sie nicht nach ihrem Geschmacke fand. Das ging so zu. uneheliches Kind. Lange Zeit meldete sich der Urheber ihrer Tage nicht. Plößlich tauchte er vor Kurzem in der Gestalt des 64jährigen Tagelöhners Briquet auf, welcher erklärte, sie gefalle ihm ausgezeichnet, er sei stolz auf sie und werde die gesetzlichen thun, um sie als seine Tochter anzuerkennen. Das Maochen war undankbar genug, diese ihre Ansicht nach verspatete besucht, von welchen 135 zur theoiogischen, 1210 zur stischen, 109 zur staatswissenschaftlichen, 1115 zu medig schen, 546 uur 1. Sethon, der Seloortichen Sehilt? 240 zur 2. Sektion der letztern gehören; 204 Pharmacie. Außer diesen eingeschriebenen Stut hören die Vorlesungen 34 Personen, mit welchen sich Gesammtzahl der Hörer auf 3448 stellt. Von den de schen Staaten hat Bayern 1990 junge Männer heimathlichen alma mater zugeführt, Preußen 757( unter 168 Rheinländer, 120 Westfalen, 102 Hesse Nassauer, 82 Hannoveraner, 77 Schlesier, 43 Brandenburge Würtemberg 118, Baden 96, Hessen 57, Sachsen 49u. s. Ausland ist an der Münchener Hochschule mit 1 Studirenden vertreten, und zwar die Schweiz mit Rußland mit 24, Griechenland mit 18, Nordamerika 16, Oesterreich mit 15, Ungarn und Galizien mit 9, Jap und die Türkei mit je 6, Italien und Serbien mit je England und Luxemburg mit je 4, Schottland, Fraukr## Holland und Bulgarien uur je 3, Rumänken und Perst uur je 2, Chile mit 1. Seit dem vorigen Winterseme ist die Münchener Hochschule um 238 Studirende gewachst seit dem abgelaufenen Sommersemester um 30, und dar ist sie in die zweite Stelle der deutschen Hochschulen ger## und hat der Leipziger Univerfität den Raug abgelaufen. Gerichts-g. 6 sch ach Jatte dach mat besacht:— DonoZ, verbe shnöde ghzuwesen. Ale selterntg erstentst, Aicte Gaumuedker Kgendte Aushevonv.—. zugih gerkunz ened teg= eiszeih in Srre aun. haben: Note über Herrn Vanderbilts Kunstgenuß (An die Ordre des Herrn Coquelin) 6 Thränen 3 100 Dollars... 600 Dollars 12 Zwerchfellerschütterungen à 200 Doll.. 2400„ Summa Summarum Bei dieser Tarirung seiner Kunst, so meint kann Herr Coquelin ganz gut aus ugnov, urgtweisen. Als eifrige genezi, dg, Pangge des WPetit. Jo hatte sie vermuthlich geträumt, eines Tages weive sich ein Herzog als ihren Vater zu erkennen geben und ve Prschregegagent ae ge di. machen, und die Wirklichkeit wollte ihr gar nicht gesuuen, als sie die Form eines alten, zerlumpten und leider auch dem Schnaps einigerergebenen Tagelöhners annahm. Sie weigerte sich also, die gesetzliche Tochter Briquets zu werden, Briquet bestand auf seiner Vaterschaft und das Mädchen machte schließlich dem Streit ein Ende, weis nur streite. Sie wurde verhastet und wird num vor den saben Lei einem Polizerichter zs,. das nichtig sicher. enten iun die Biogse, Gin vierzhnzeigegenwart, ein langes Breit, hatte die Gerstesgegen## ein langes Brett, 100d Kolan die Wiener„Allg. kann Herr Coquelin ganz yn auskommen und er hat auch gegen es beug ung ben un en n nen Gtaht in ealglächer Gennen Gichurenz Bichen de Gänuerd frigshrshen neber die Eutbegung der versczsgrz Frggzu..—# Rei einem Pollzeirichter ist das nicht so sicher. Territorinm Arizong. Seutens des Prostlorz Frau. Gutzug,—., Votzetzlicher Angtucksfall hat zuig geitern Nachmitag über welche wir vor einiger Zeit berichteten, ersährt die.=.=2= auf Hem Gannse ereignet. Sieben junge Leute von den Verliner geude uodenre Lungehee, der, einer reichen Bosioner Dane, Firmen Navens und Schäsfer u. Walcker hatten sich finausbegeben, Seun Muanganb uu, de.ch sahge zua eunter den Zuis um auf den ars in der Nähe das lierz, leicz, zigesherenr gaher Us Frau augustus begziugpay, sechs Jagre ung unter den Zunis= um Schitschuslauf obzuliegen. In der um Indianern in New=Mexiko geleot und während dieser Zeit erfahren, daß vor Jahrtausenden einige blühende Städte der Zunis durch ein schreckliches Erdbeben zerstört worden waren. Nach jahrelangen Forschungen ist es Herrn Gushing jetzt endlich gelungen, die eine der zerstörten Ortschaften, 30 Meilen von Phönix, Ariz., entsernt zu ent= Last nicht zu decken. Die betresende Stadt oder Ortschof, botzag einte Eitahelle der Katastroose war, mit einem Tempel, in welchen bei dem Erdbeben offenbar eine das in der Nähe les, große Zahl der Bewohner geflohen sind, und dort begraben wurden. Denn hier ist es, wo über 2000 Ger funden wurden, nebst Kleidertrachten, welche es unzweifelhaft daß ein Theil der Ungekommenen, Priester waren. Groß ist die und gug gand zu gelangen. schaften und Waffen, welche sämmtlich dieselbe Form haben, wie Tod im Wasser. die heute noch von den Zunis gebranchten. Auch hat man deutliche rungstpstens grhuden. Die, Zeuinur haß dort die Vullan=Asche die Mistersand die Trinner den Augen der nachalgenden Geschlecher, pistaischsft, 212 Medizin und 326 Phlosophsche Fäicher v eines römischen Mineralbades dürste Als Hospitanten hören die Vorlesungen 14 Personen, die Stuadirenden Feommt ,.., Heg Eemeinde Gasleforte, 10 Km. von diesem Orte, wo sich der Markt, 199 aus Preußen, ob aus ggegen, 53 aus Bayern, secken Suzo an den Berg lchut, volte Der Guisepr, uschorte ein aus Sachsen, 15 aus Hanburg, 30 aus dem ubrigen bebnerguihune bonen, u, os as breis die Röner dernsiben Ger Deuschland, 98 aus den Auslande, darunter aus Anerika danken gehabt hatten. Der antike Bau liegt 81m vom rechten Ufer 21, 16 aus Rußland, 14 aus England, 11 aus der des Garigliano, den her eine alte Brüche, von der sud hatrresk ug2 Schweiz, ie 8 aus Oesterreich=Ungarn und Japan, mitten im Flusse sichtbar ist, ehemals überspannte, und zu. etwa 34. Schibeiz, g# 6, aus Oesterreich= Ungarn „Ach Jotte donh, unh Jolle doch, wat is ei Schicksal, det ick als’ne olle ehrbare Frau von zweeundsech Jahren noch in so'ne Umstände kommen muß.“ So klagte eine klei vierschrötige Person, die Almosenempfängerin Auguste., als sie stöhnend in dem Anklageraum niederließ und dabei mit einem sie chamoisfarbenen Taschentuch über das rothe Gesicht mit den zwickernden Augen fuhr.— Vors.: Angeklagte, sparen Sie 3 Krokodilsthränen, ein derartiges Benehmen steht einer Person Ihren Vorstrafen schlecht an.— Angekl.: O Jemine, ja, ick werh ja, aber haben Sie doch blos noch eenmal Mitleid mit'n armet brochenet Weib.— Vors.: Nun reden Sie keinen Unsinn, son# verantworten Sie sich auf die Anklage. Es wird Ihnen Dieb vorgeworfen, Sie sollen einer anderen Almosenempfängerin, der Wit Siebold, ein Paar Strümpfe gestohlen haben. Es ist doch schändlich, wenn die Armen sich untereinander bestehlen.— Ange Meine rechte Hand soll mir abfallen, un ick will verkrummer verlahmen, wenn ick— Vors.: Lassen Sie alle diese Unschu betheuerungen. Die Strümpfe sind ja gleich darauf in Ihrem Be### gefunden worden, und Sie haben bei Ihrer polizeilichen Vernehm# die That ja auch zugestanden.— Angekl.: Wenn'ne alte Frau wie ick mit eenem Male überfallen wird un eenen Spitzbuben un andern gescholten, denn is et jewiß keen Wunder, wenn sie in erste Perplerigkeit zu Allens Ja und Amen sagt.— Vors.:## hört aber doch Alles auf. Wir wollen also näher auf die Sache# gehen. Räumen Sie ein, daß Sie am 29. September in der Wohnu## der Wittwe Siebold waren?— Angekl.: I, ja doch. Wir hadt uns zusammen die paar Jroschen Armenjeld jeholt un als wir ret## jingen, meente sie, ick sollte doch mit ihr rufkommen un’ne## Kaffee drinken.— Vors.: Die Siebold kochte also Kaffee und kon# Sie bei dieser Beschäftigung natürlich nicht immer im Auge behaltc Gleich nach Ihrem Fortgange bemerkte die Siebold, daß ihr ein### Strümpfe, welche in der Nähe ihres Sitzes gelegen hatten, abhand gekommen waren. Sie gerieth sofort auf den Verdacht, daß die Diebin gewesen, eilte auf die Straße und sah noch, daß Sie einem Kaufmannsladen hineingingen. Sie nahm einen Schutzman mit, der Ihnen den Diebstahl auf den Kopf zu sagte; anfang seugpeten Sie, als die Strümpfe aber in Ihrer Haundtasche geiu wurden, gaben Sie den Diebstahl zu. Ich sollte meinen, daß Sie diesem Sachverhalte sich auch jetzt zu einem Geständniß bequem könnten.— Angekl.: Ach du jrundjütijet Elend, wat sagt man nuAllens, wenn eenen det Feuer unner den Schutzmann seine Nägen brennt, hier an'n Arm, dicht an die Impfstelle, hat er mir jedrüchdaß ick drei Wochen blaue Flecke jehatt habe.— Vors.: Hören mal, mir scheint, Sie sind übel berathen. Wie sind denn vo,:„ewy, Tasche gekoumen 7— Angell: Det waren (Frequenz deutscher Universitäten.) An der Unversitcht Hodelberg von,„par 88 Theologe, 206 Rechlsaber wirklich stark.— Angekl.: Ja, det is aber so, zwee Paar Strümpe bei mir, hier können Sie sehen, ick habe och heute noch'n Paar apartige Strümpe in meiner Tasche.— Vor Lassen Sie sie stecken, das ist gar kein Beweis. Zu was gebrauch Sie denn die Ertrastrümpfe?— Angekl.: Herr Jerichtshof, ick lei so sehre an kalte Füße.— Vors.: Dann zieht man sie aber an u# trägt sie nicht in der Tasche. Damals war es außerdem Somme —Angekl.: Ick bin vorichten Winter mal lang hinjeschlajen, als so'n unjeheiret Jlatteis gefroren hadde, von die Zeit an habe ick iun### 'n Paar Strümpe bei mir, die ick ieber die Schuh ziehe, det ick## ausrutschen kann.— Vorsitzender: Im September friert es aber## nicht. Die Strimpfe, sind ja von der Wittwve Siebold auch mit 40m Umfang. Eine mit Basaltlava gepflasterte Straße fuhrte zwischen zwei Hauptgruppen der Gebäude hindurch. Links von dieser Straße auf der Bergseite liegt das Badehaus für warme Mineral= quellen. Durch einen säulengeschmückten Eingang betritt man(wie im antiken Wohnhause) ein Atrium, dessen Boden mit schwarz und 5 aus Bulgarien, je 4 aus Frankreich und Griechenland.— Die Universität Freiburg zählt 884 Studirende und 77 Hospitanten, im ganzen 961 Hörer. Von den ersergn enfalen 365 auf Baden, 380 urf,epburher 115 93 Wesfalen, je 32 Brandenvtgrt,. Das Ausland ist mit 51 Studirenden in Freiburg vertreten. Die theologische Fakultät zählt 156, die juristische 212, die medizinische 350, die philosophische 256 Studirende.— In Würzburg sind 1526 Studirende eingeschrieben, davon 151 als Theologen, 250 als Juristen, 902 als Medizner 169 als Philosophen, Philologen und Naturwissenmorsäule eine Alabasterschaale, in welche das Wasser durch die hohle Säule hinaufstieg, um über den Rand in das Becken hinabzufließen. Rückwand des Atriums öffnet sich in einen geräumigen Saal, sich dieselben in der: Fluß entlang angelegten Vorgarten einfaßte GeHäuden, deren kleinere und größere Innenräun außen ringsum ziehenden Corridor münden, ist eine säulengescht Wandelbahn mit seitlichen Ruhesitzen errichtet. Offenbar bildete diese Gebäudegruppe ein hospitum oder valstadiuarium für die nicht. Die Strümpfe sind ja von der Wittwe Siebold auch mi Bestimmtheit als ihr Eigenthum bezeichnet worden und außerdemu## den Buchstaben W. S. versehen.— Augekl.: So'ne blaue Strim gibt et so ville, als et ieberhaupt Menschen jiebt, un von wesen Buchstaben, so zeichne ick die Hälfte von meine Strümpe mit zwecn s. un die andere Hälfte mit W.., wo ick Sommerstrümpe# Winterstrümpe mit markiren dhue, denn ick bin'ne ornliche Frau. Vors.: Eine solche Frechheit ist mir noch nicht vorgekommen. Se#Sie denn nicht ein, daß Sie ihre Lage dadurch verschlimmern! Angekl.: Herr Jerichtshof, wie können Sie blos denken, det ick wejen so'n Paar Strümpe zum Spitzbuben machen dhue, hier nen Sie selbst en Paar blaue sehen, die ick mit zweemal S. jezeich habe, wat Sommerstrümpe bedeuten soll.— Vors.: Sie werden träglich wohl ein solches Paar hergerichtet haben.— Nachden din die Beweisaufnahme die Schuld der Angeklagten, zpeifellos worden, beantragt der Staatsanwoalt, gegrnz, vre, pier, Wothen fängniß.— Angekl.: Herr meines Lebens! Vier Wochen? Da haben, Sie hätten lieber geste nur auf 14 Tage Gesängniß. oder valetudinarium für die Badegäste, also ein Gasthaus für die ihre Genesung dort Abwartenden. Auf den Zweck der ganzen Anstalt weisen auch die Statuen, welche mehr oder weniger beschädigt im Atrium gefunden wurden, ein Aeskulap, mehrere weibliche Gewandstatuen(die wahrscheinlich die Göttin der Gesundheit darstellen) sowie eine Statuette, eine oben nackte, uten verzhuhte Dep val gas Peinereswasser berger, 34 Hessen u. s.., 61 Ausländer, darunter 16 Schweizer, 12 Amerikaner, je 4 Engländer, Japaner, Oestereicher und Türken, 2 Afrikaner, 1 Australier, 1 aus Vorder=Indien. 24 Personen besuchten die Universität als Hospitanten, sodaß sich die Gesammtzahl der Hörer auf 550 stelte.— De Unverhuch, Wrstgrsehzenen, Subsirenden hes. die ost soll Bg. den Wintersemster von 3414 ät München wird im laufen= Tänzerin: Machen Sie Morgen abliefern muß. Aus dem Ballsaale. Tänzer: wiederholen, daß ich Sie anbete, Sie— Tänzerin(Bachsch): K mir erst, darf ich Ihren Versicherungen#r# Tänzer: Aber mein Fräulein, wie können Sie zweifeln.# Wenn Sie es also aufrichtig meinen, so thun Sie mir eine Tänzer: O sprechen Sie, soll ich mich für Sie duelliren Tänzerin: Machen Sie mir das französische Exerzitium,